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Der JIMMY H8 Pro im Test, ein weiter hervorragender Staubsauger!

JIMMY gehört zu den absoluten Geheimtipps unter den Akku-Staubsaugern! Ich hatte bereits zwei Modelle auf Techtest.org vorgestellt und beide boten eine signifikant bessere Leistung als der Preis vermuten lassen würde.

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JIMMY hat mit dem H8 Pro nun aber ein neues Modell auf den Markt gebracht. Dieser soll erneut mit einer top Preis/Leistung, 500W Motor und starker Saugleistung punkten.

Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JIMMY, welche mir den H8 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der JIMMY H8 Pro im Test

JIMMY setzt auch beim H8 Pro auf sein vertrautes Design, welches sich ein gutes Stück von der Masse abhebt.

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So ist das auffälligste Merkmal, neben der Silber/Grauen Färbung, sicherlich der Schmutzauffangbehälter. Dieser ist beim H8 Pro „gedreht“. Dieser ist liegend unter dem Handgriff angebracht und wird zur Seite hin entleert.

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Der Schmutzauffangbehälter ist leider wie bei den meisten Akku-Saugern recht klein. Bei einer größeren Wohnung werdet Ihr diesen mehrfach zu entleeren haben. Das Entleeren geht allerdings reicht einfach. Ihr könnt einfach die seitliche Klappe öffnen. Sollte sich was Schmutz neben dem Filter verklemmen, dann könnt Ihr den kompletten Innenteil des Filters herausnehmen.

Ich würde sagen der JIMMY H8 Pro ist leicht bis sehr leicht zu entleeren!

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Der generelle Qualitätseindruck des Gehäuses ist befriedigend bis gut. Wir sind hier eine Stufe unter dem Dyson V11, aber eine halbe Stufe über dem Bosch Unlimited Serie 8.

Grundsätzlich wirkt das Gehäuse gut gearbeitet und auch die Spaltmaße und die „Verbinder“ bei den Aufsätzen passen gut. Allerdings bin ich keine großer Fan dieses Hochglanz Kunststoffes.

Bei dem JIMMY H8 Pro handelt es sich zunächst um einen „Handstaubsauger“. Dieser wird erst mit seinen diversen Aufsätzen zu einem klassischen Bodensauger. Was die Aufsätze und das Zubehör angeht ist JIMMY auch sehr großzügig!

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Im Lieferumfang des H8 Pro ist alles erdenkliche, inklusive einer Stehenden Ladestation.

In dieser stehenden Ladestation wird der Akku automatisch geladen. Grundsätzlich ist der Akku des H8 Pro abnehmbar! Eine kleine Ladestation liegt alternativ mit im Lieferumfang.

Ich kann hier JIMMY loben, dass die Akkus seiner Sauger so problemlos austauschbar sind! Ihr könnt auch zusätzliche Akkus einfach nachkaufen, allerdings dies nur aus Asien. Es ist hier auch schade, dass die Akkus aus dem JV85 und JV85 Pro NICHT auf den H8 Pro passen.

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Die Feinstaubfilter aus dem JV85/ JV85 Pro passen allerdings in den H8 Pro.

 

Handhabung und Steuerung

Der H8 Pro liegt ganz gut in der Hand, ist aber wie die meisten Modelle etwas kopflastig und auch nicht ganz leicht. Ich würde aber dennoch sagen der Sauger ist überdurchschnittlich gut ausbalanciert, aufgrund des recht weit hinten sitzenden Akkus.

Gesteuert wird der Akku-Sauger über zwei Tasten. Bei diesen handelt es sich um einen Ein/Ausschalter und eine Taste zum Steuern der Saugleistung. Der Ein/Ausschalter ist „feststehend“ Ihr müsst diesen also nicht konstant gedrückt halten wie bei Dyson.

Den aktuellen Akkustand und die Saugleistung könnt Ihr auf einem kleinen LC Display ablesen. Der Akkustand wird in % angezeigt und die Saugleistung lässt sich in drei Stufen regeln bzw. es gibt auch einen (sehr einfachen) automatischen Modus.

 

Filtersystem

Grundsätzlich setzt der H8 Pro zunächst auf ein sehr einfaches Zentrifugal System um den groben Schmutz von feinerem zu trennen.

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Im inneren Teil des Schmutzauffangbehälters gibt es allerdings noch ein zweites Zentrifugal System, welches den feinen vom sehr feinen Schmutz trennt.

Zu guter letzt wird die Luft nochmals durch einen HEPA Filter gezogen, welcher diese zu 99,X% filtert.

 

Saugleistung Theorie

JIMMY gibt uns beim H8 Pro drei Werte die einen Rückschluss auf die Saugleistung geben.

  • 25000Pa Saugdruck
  • 160W Saugleistung
  • 500W Motorleistung

Ich vermute die 160W Saugleistung soll eine „AW“ Angabe sein, also 160AW (Air Watt), was eine Maßeinheit für die Effektive Saugleistung ist. Damit wäre der H8 Pro ein Modell der oberen Mittelklasse bis unteren Oberklasse.

Aber stimmen die 500W Motorleistung z.B.? Rechnen wir kurz nach, die Akkulaufzeit soll bei voller Leistung soll der Akku 15 Minuten halten. Der Akku hat 25,2V und 3000mAh also 75,6Wh. Rechnerisch kommen wir hier nur 302,4W Motorleistung.

Schauen wir uns aber einmal den Luftstrom an.

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Hier schneidet der JIMMY H8 Pro erfreulich gut ab! Dieser kann zwar nicht ganz an die Werte der Flaggschiffe herankommen, platziert sich aber im unteren Oberfeld.

 

In der Praxis, hervorragend auf glatten Böden

Ein auffälliges Merkmal beim JIMMY H8 Pro ist die Bodenbürste, welche lediglich über eine „flauschige“ Walze verfügt. Viele moderne Akkusauger bieten Euch die Wahl zwischen einer Walze und einer etwas klassischeren rotierenden Bürste.

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Die Walze hat durchaus Vorteile. Haare können sich hier nicht so leicht verfangen, grober Schmutz wird leichter aufgenommen und „pulverartige“ Partikel werden leichter von glatten Böden entfernt.

Allerdings haben wir auch Nachteile, vor allem auf Teppichen, welche nicht so tief „durchgebürstet“ werden können.

Dies bestätigte sich auch in der Praxis. Auf glatten Böden ist die Saugleistung des JIMMY H8 Pro herausragend! Der Sauger saugt hier ziemlich perfekt. Selbst feine Partikel wie Mehl werden sauber aufgenommen.

Normaler Hausstaub oder Tierhaare sind hier absolut kein Problem für den JIMMY H8 Pro!

Auf Teppichen ist das Bild etwas durchwachsener. Grundsätzlich bietet der H8 Pro hier auch eine gute Saugleistung, besser als ich es erwartet hätte. So werden Haare und oberflächlicher Schmutz gut, wenn nicht sogar sehr gut, entfernt.

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Allerdings tiefer sitzender Schmutz wird schlechter als bei vielen anderen JIMMY Modellen oder auch dem Dyson V11 entfernt. Zudem hatte ich auf manchen Teppichen manchmal das Problem, dass die Bürste des Saugers stehen geblieben ist, vermutlich da der Teppich einen zu hohen Widerstand bot.

Da die Bürste eine hohe Fläche besitzt ist das Absaugen von kleineren Läufern teils etwas schwer, da diese sehr stark verschoben werden.

In meinem üblichen Vergleich bot der JIMMY H8 Pro zwar auch auf Teppichen eine vergleichbare Leistung zum Dyson V11.

In der Praxis und bei anderen Teppichen hat der V11 von Dyson aber oftmals klar die Nase vorne, da dieser tiefer sitzenden Schmutz besser herausgesaugt bekommt.

Dennoch ist die Leistung des JIMMY H8 Pro klar als Überdurchschnittlich einzustufen.

 

Fazit

Alle JIMMY Akku-Staubsauger die ich bisher in den Händen hatte waren sehr gut! Anders kann man dies nicht sagen. Dies gilt auch für den JIMMY H8 Pro!

Die größte Stärke des H8 Pro ist klar die Saugleistung, welche weit Überdurchschnittlich ist, für die Preisklasse in welcher wir uns befinden. Allerdings müssen wir hier etwas unterscheiden.

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Denn ich würde Euch den JIMMY H8 Pro primär empfehlen, wenn Ihr wenige Teppiche habt! Mal ein Läufer unterm Bett ist kein Problem, aber der H8 Pro glänzt primär auf glatten Böden wo er mit einer wirklich hervorragenden Saugleistung punkten kann. Auf Teppichen ist die Saugleistung solide, aber hierfür gibt es bessere Sauger auch von JIMMY.

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Handhabung, Akkulaufzeit usw. sind ansonsten solide bis gut. Sofern Ihr Euch also traut einen Akku-Sauger aus Asien zu bestellen und primär glatte Böden habt, dann ist der JIMMY H8 Pro eine klasse Wahl!

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test, USB PD Ladegerät mit PPS

Mit dem PowerPort III 65W Pod bietet Anker ein erstes USB C Power Delivery Ladegerät an das auch den PPS Standard unterstützt. Normale USB Power Delivery Ladegeräte bieten fixe Spannungsstufen, meist 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt es nun auch Geräten Spannungen zwischen diesen Fixen Stufen abzurufen. Euer Smartphone benötigt gerade für das optimale Laden 7,3V, dann kann ein USB PD PPS Ladegerät diese 7,3V auch liefern.

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Einige Smartphones wie die Samsung Galaxy S20 Serie benötigen USB PD PPS sogar für das volle Ladetempo. Wollen wir uns daher doch einmal das Anker PowerPort III 65W Pod im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test

Bei dem PowerPort III 65W Pod handelt es sich um ein mittelgroßes bis kompaktes USB C Ladegerät, welches auf den typischen „Wandstecker“ Formfaktor setzt.

Dieses misst 68 x 45 x 30 mm und bringt ein Gewicht von 124g auf die Waage. Für 65W Leistung sind dies gute Werte! Dabei ist das Ladegerät aus dem Anker typischen weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt, welcher qualitativ fast schon etwas an Apple erinnert.

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Also ja das PowerPort III 65W Pod wirkt sehr wertig und gut gebaut!

Das spannende sind aber natürlich die Anschlüsse bzw. der Anschluss. Das PowerPort III 65W Pod verfügt lediglich über einen USB C Port, welcher es aber in sich hat.

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Der USB C Port kann 65W nach dem USB Power Delivery Standard liefern bzw. genau genommen 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A. Zusätzlich unterstützt der USB C Port auch die PPS Erweiterung. Hier kann dieses 3,3V – 21V bei maximal 3,09A bereitstellen.

Im Inneren des PowerPort III 65W Pod setzt Anker auf die GaN Technologie.

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GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

 

Erster Test und Temperatur

Zunächst kann ich Ankers Angaben bezüglich der Leistungswerte des PowerPort III 65W Pod bestätigen! Auffällig ist hier der Verzicht auf die 12V Spannungsstufe. Wir haben wie üblich 5V, 9V, 15V und 20V, aber nicht 12V. Erstaunlich da dass das PowerPort III 65W Pod durchaus 12V ausgeben kann, aber nur über das PPS Protokoll.

In der Praxis wird dies aber vermutlich keine negativen Auswirkungen haben. Mir ist kein Gerät bekannt welches zwingend 12V via USB PD benötigt und nicht mit anderen Stufen klar kommt.

Wie üblich habe ich das Ladegerät einige Stunden lang mit Volllast belastet, um zu beobachten ob dieses in eine Abschaltung läuft, überhitzt oder Ähnliches.

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Aber nein das PowerPort III 65W Pod kann prinzipiell Dauerlast aushalten! Die äußere Hitzeentwicklung war dabei mit knapp unter 60 Grad unkritisch.

 

Ladetempo und Kompatibilität

Folgende Geräte habe ich am PowerPort III 65W Pod getestet:

Apple iPad Pro 11

26.6W

Apple iPhone 12 Pro

18.9W

Apple MacBook Pro 13 M1

54.23W

Apple MacBook Pro 16

63.46W

Dell XPS 13 9380

44.8W

Dell XPS 17 9700

59.2W

Samsung Galaxy Note 20 Ultra 35.2W
Xiaomi Mi 10 Pro

13.48W

 

Hier können wir es kurz machen, denn das PowerPort III 65W Pod hat sich erwartungsgetreu verhalten. Es gab keine Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches.

Dabei eignet sich das Ladegerät gerade für 13 Zoll Notebooks, welche meist nicht mehr als 60W benötigen. Auch für die Samsung S20 Serie ist das Anker Ladegerät 1a geeignet, dank der Unterstützung von USB PD PPS.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz unter Last an.

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WOW! Das PowerPort III 65W Pod verfügt mit 87% bis 92,8% eine hervorragende Effizienz! Dies ist sogar eindeutig eins der effizientesten USB Ladegeräte das ich bisher gesehen habe.

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Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen Modellen.

 

Fazit

Erstaunlicherweise handelt es sich beim PowerPort III 65W Pod um Ankers bestes Ladegerät bisher! Zumindest dann wenn Euch 65W Leistung und ein USB C Port reichen.

Technisch ist das PowerPort III 65W Pod 1a! Dieses zeigt sich auch unter dauerhafter Last absolut stabil, entwickelt nicht übermäßig viel Hitze und ist wunderbar effizient! Genau genommen ist das PowerPort III 65W Pod das effizienteste Ladegerät in der 60W Klasse das mir bekannt ist.

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Hinzu kommt die Unterstützung des PPS Ladestandards, welcher es erlaubt auch Smartphones wie die Samsung Galaxy S20 Serie schnell zu laden. Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine beobachten.

Kurzum, Euch reicht ein USB C Port und 65W Leistung? Dann ist das PowerPort III 65W Pod das beste Ladegerät das Ihr bekommen könnt.

Anker PowerPort III Pod 65W PIQ 3.0 PPS Typ-C Ladegerät, für...

  • 65W USB C Port mit Power Delivery
  • USB PD PPS Support
  • Herausragende Effizienz mit 87% bis 92,8%
  • Unproblematische Hitzeentwicklung
  • Nur ein USB C Port

Luftfilter und Wäscher Made in Switzerland, der BONECO H400 im Test

Luftreiniger haben in den letzten Jahren eine immer größere Beliebtheit erlangt und dies nicht nur aufgrund von Corona. Gerade für Allergiker kann ein Luftreiniger durchaus für etwas Erleichterung in den eigenen vier Wänden sorgen.

Aber was für ein Modell sollte man kaufen? Es gibt hier gerade seitens der asiatischen Hersteller einige günstige Modelle. Hier ist es aber auch nie ganz sicher, ob denn diese wirklich so viel nützen wie seitens der Hersteller versprochen.

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In diesem Test schauen wir uns den BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 an. BONECO ist eine Schweizer Firma, welche dementsprechend natürlich etwas teurer ist, aber auch für Qualität steht. Aber ist dies auch wirklich der Fall?

Schauen wir uns dies im Test des H400 einmal näher an!

An dieser Stelle vielen Dank an BONECO für das Zurverfügungstellen des Luftreinigers.

 

Der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 im Test

Bei dem BONECO H400 handelt es sich um eine ca. 46 x 28 x 38 cm große Box. Diese ist ein gutes Stück größer als der typische Luftreiniger, aufgrund des Luftbefeuchtermoduls.

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Grundsätzlich ist der BONECO H400 aus einem weißen Kunststoff gefertigt, welche auch soweit gut aussieht. Auffällig ist lediglich der Tank auf der Rückseite. Hier findet sich ein abnehmbarer 12L Wassertank!

Dieser ist selbstverständlich für die Luftbefeuchtung. Aufgrund der großen Größe reicht der Tank auch für eine gute Zeit, Ihr müsst also nicht ständig Wasser nachfüllen.

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Der Filter für die Luftreinigung ist dabei auf der Oberseite des H400 angebracht. Dort findet sich eine Abdeckung die sich zum Wechseln/Reinigen des Filters entfernen lässt. Unterhalb des Filters sitzt ein Lüfter der Luft durch den Filter saugt. Die Luft wird also von oben Angesaugt und nach unten ausgeblasen.

Auf dem Weg nach unten trifft diese dann auf eine Art Stoff Trommel die sich langsam dreht und mit Wasser getränkt ist. So findet die Luftbefeuchtung statt.

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Zur Reinigung könnt Ihr den kompletten oberen Teil des H400 abheben. Leider ist allerdings der untere Teil nicht fest mit dem Gehäuse über Klammern oder Ähnlichem verbunden. Dies macht den Transport des H400 von Raum zu Raum schwierig.

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Auf der Front des H400 finden wir die Steuereinheit. Hierbei handelt es sich zunächst nur ein drückbares Drehrad und eine kleine LED Anzeige. Einmal drücken = Ein und das Drehen des Rads stellt die Stärke des Lüfters ein. Zusätzlich lässt sich der H400 aber auch via App steuern.

 

Wie arbeitet der H400?

Im H400 steckt ein großer 25 cm Lüfter im Deckel. Oberhalb des Lüfters findet sich der Filter, durch welchen die Luft gesaugt wird.

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Die Luft fließt also durch den Filter, durch den Lüfter in den Korpus des H400. Im Korpus findet sich die große Stoff Trommel, welche sich langsam dreht. Am unteren Ende taucht die Trommel ins Wasser, welches aufgesaugt und dann an die Luft abgegeben wird.

Die Luft wird an beiden Seiten des Luftfilters ausgeblasen.

 

Der Filter

Wichtig es gibt für den H400 zwei Filter! Den AH300 POLLEN Filter oder den AH300 COMFORT Filter.

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Mit im Lieferumfang ist der AH300 POLLEN Filter, welcher wie der Name schon sagt primär für das Filtern von Pollen gedacht ist. BONECO wirbt hier mit:

  • Reduziert Feinstaub (PM2.5) zu 97%
  • Entfernt Pollen zu >99%
  • Filtert luftgetragene Stäube, Pollen, Haare und Milben
  • Entfernt Bakterien, Schimmel(-sporen) und Allergene aus der Luft

Der AH300 POLLEN Filter ist also für den normalen Hausgebrauch absolut geeignet. Wollt Ihr die Luft aber wirklich „rein“ haben, dann müsst Ihr zum AH300 COMFORT greifen.

  • 4-in-1 Filter: Partikelfiltration, Geruchsreduzierung, anti-allergene und anti-mikrobielle Imprägnierung
  • Inaktiviert freie Allergene bis zu 100%
  • Vermindert die Ausbreitung von Mikroorganismen auf dem Filter
  • Reduziert Feinstaub (PM2.5) zu 99%
  • Eliminiert Gerüche
  • Bindet schädliche Gase wie Ozon, Stickoxide oder Schwefeldioxid

Der AH300 COMFORT entspricht der Filterung einer FFP3 Maske, der AH300 POLLEN Filter sollte weitestgehend einer FFP2 Maske entsprechen, zu mindestens was die Filterung von Staub und Partikeln angeht. Beide Filter wurden nach der DIN71460 getestet. Ob es auch eine Filterung von Vieren gibt kann ich Euch nicht sagen.

 

Die App

Der BONECO H400 lässt sich einerseits rudimentär direkt am Gerät steuern, oder über die Smartphone App! Im BONECO H400 steckt ein Bluetooth Modul. So könnt Ihr den Hybrid Luftreiniger über die BONECO auch komfortable von der Couch steuern.

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Die Reichweite ist dabei natürlich auf den Bluetooth übliche maximum von „Sichtweite“ beschränkt.

Grundsätzlich macht die Smartphone App einen sehr guten Eindruck! Neben der Basic Steuerung die Ihr auch am Gerät findet, gibt es auch einige erweiterte Optionen. So könnt Ihr die Stärke des Lüfters steuern, wählen ob Ihr sowohl die Luftbefeuchtung wie auch die Luftfilterung wollt, oder nur eins von beidem oder Ihr könnt auch einen Timer stellen.

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Eine Option für einen echten Zeitplan konnte ich allerdings nicht finden. Dennoch stellt die App einen Mehrwert da, zumal im H400 sogar ein Temperatur und Luftfeuchte Messgerät integriert ist, das Ihr über die App auslesen könnt.

 

Wie gut funktioniert der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400?

Es ist ganz schwer einzuschätzen wie gut ein Luftreiniger funktioniert. Ich könnte jetzt sagen „meine Luft ist viel frischer und ich kann freier durchatmen“, aber solche Aussagen unterliegen gerne auch dem Placebo Effekt. Prinzipiell meine ich, dass die Luft in meinem Büro etwas freier und „klarer“ wirkt, aber das kann auch Einbildung sein.

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Was ich allerdings habe ist ein kleines Partikel Messgerät, welches PM2.5 Partikel messen kann, und auch den TVOC Wert bestimmen kann. TVOC = Flüchtige organische Verbindungen in der Luft, auch gerne der CO2 Wert genannt.

  • Ohne Luftfilter erreiche ich in meinem Büro einen PM2.5 Wert von ca. 1,2-2,2 und einen TVOC Wert von +- 0,779 – 0,821.
  • Mit Luftfilter liegt der PM2.5 Wert, je nachdem wie sehr ich mich im Büro bewege, bei 0,0-0,8 und der TVOC Wert bei 0,597 – 0,641.

Also ja der Luftfilter macht sich bei den Messwerten klar positiv bemerkbar! Allerdings dauert es auch etwas bis ein Effekt eintritt. Es ist nicht so, dass bereits nach einer Stunde eine Verbesserung bemerkbar ist. Erst nach ca. 8-12 Stunden auf den höheren Stufe konnte ich ein nennenswerte Verbesserung feststellen.

 

Lautstärke und Leistungsaufnahme

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Leistungsaufnahme und die Lautstärke zu sprechen. Letztere hat mich etwas überrascht, leider aber nicht positiv!

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(Lautstärke in db auf 1 Meter Distanz)

Auf Stufe 1 ist der Luftfilter bereits leise zu hören. Hier würde ich diesen als absolut erträglich einstufen, selbst wenn Ihr direkt neben diesem sitzt.

Stufe 2 ist auch weiterhin gut erträglich, ab Stufe 3 würde ich aber sagen, dass der H400 langsam deutlich hörbar wird. Auf Stufe 5 und 6 ist der Luftfilter auf der Lautstärke eines leisen Staubsaugers.

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Dies ist auch nicht verwunderlich wenn wir uns die Leistungsaufnahme ansehen. Auf voller Leistung benötigt der Luftfilter 15,3W, was nicht übermäßig viel ist! Gerade auf Stufe 1-2 ist der Stromverbrauch mit 2-3W sehr erträglich.

Anhängig von Eurem Geräuschempfinden würde ich Euch auch diese Stufen für einen Dauerbetrieb empfehlen.

 

Fazit

Sucht Ihr einen vertrauenswürdigen Luftfilter mit integrierter Luftbefeuchtungsfunktion (optional)? Dann ist der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 sicherlich eine spannende Option!

Im Test konnte dieser mit einer guten Reinigungsleistung der Luft überzeugen! So konnte ich eine deutliche Reduktion der PM2.5 Partikel in der Luft messen. Hierfür hat der Luftreiniger allerdings auch mehr oder weniger permanent zu arbeiten. Rechnet also nicht nach einer halben Stunde schon mit einer deutlichen Luftquaitätsverbesserung.

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Ein großer Vorteil des H400 gegenüber den diversen China Modellen, ist die gute Verfügbarkeit von Filtern, wenn Ihr diese in 0,5-2 Jahren tauschen müsst. Ihr müsst Euch bei BONECO also keine Sorgen machen, dass das Modell schnell vom Markt wieder verschwindet und keine Filter mehr zu bekommen sind.

Ein weiterer Pluspunkt ist die durchaus gelungene Smartphone App! Leider wird der H400 zwar nur via Bluetooth angebunden, aber in der Praxis hat dies gut geklappt.

Etwas kritisch betrachte ich die Lautstärke und vielleicht auch den gehobenen Preis. Gerade auf den höheren Stufen ist der H400 mit einem leisen Staubsauger vergleichbar. Sucht Ihr ein Gerät das „unhörbar“ ist, dann muss ich Euch enttäuschen. Auf den niedrigeren Stufen ist dieses allerdings absolut erträglich, auch im Dauerbetrieb.

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Unterm Strich kommt es etwas auf Euch an. Braucht Ihr einen Luftfilter mit Luftbefeuchter und seid Ihr bereit etwas mehr Geld für ein europäisches Gerät und eine bessere Ersatzteile Verfügbarkeit auszugeben? Dann ist der BONECO H400 ein absolut ordentliches Gerät!

Die CORSAIR SABRE (RGB) PRO im Test, leicht, super schnell und gut!

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Mit der SABRE Pro bringt Corsair eine neue High End Gaming-Maus. Diese soll durch einen 18.000 DPI Sensor, ein niedriges Gewicht und einer Polling Rate von 8000Hz überzeugen.

Damit ist die SABRE Pro ein Teil von Corsairs CHAMPION SERIES, welche sich an E-Sport Profis richtet.

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Wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob die CORSAIR SABRE (RGB) PRO wirklich so gut ist wie beworben!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der Maus für diesen Test.

 

Die CORSAIR SABRE (RGB) PRO im Test

Die SABRE (RGB) PRO ist eine High End Maus, welche aber auf eine klassische kabelgebundene Verbindung setzt.

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Dabei ist die SABRE eine Mittelgroße bis große Maus, welche aber für die Abmessungen erfreulich leicht ist. Corsair wirbt mit 74g, ich konnte 73g messen, was extrem leicht ist!

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS 97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Hinzu kommt ein wirklich sehr schön flexibles Kabel, wodurch sich die Maus fast schon kabellos anfühlt. Das Kabel ist sauber textil ummantelt, sehr flexibel und „weich“, wirkt aber wertig.

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Diese Kombination aus sehr niedrigem Gewicht und super flexiblem Kabel, erinnert mich etwas an die Glorious PC Gaming Race Model D, was mir dort schon extrem gut gefallen hat.

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Die SABRE PRO ist allerdings keine minimalistische Gaming-Maus! Wir haben zwar keine exotischen Bonus-Feature, aber es wurde auch nicht offensichtlich gespart. Wir haben 6 Maustasten, ein ordentliches Mausrad und eine aufwendige RGB Beleuchtung.

 

Tasten und Mausrad

Die SABRE (RGB) PRO verfügt über die üblichen 6 Maustasten.

  • Linke und rechte-Maustasten
  • Drückbares Mausrad
  • DPI Wahltaste (hinter dem Mausrad)
  • Zwei Daumentasten

Im Gegensatz zu 99% aller Gaming-Mäuse der großen Hersteller besitzt die SABRE keine Omron-Taster bzw. Corsair wirbt nicht mit diesen. Anstelle dessen nutzt Corsair „QUICKSTRIKE Buttons“.

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QUICKSTRIKE Buttons? Corsair wirbt damit, dass zwischen der Kunststoff-Schale und dem eigentlichen Taster kein Abstand ist und somit das Drücken der Maustaste den Taster direkt auslöst.

Ja die Maustasten wirken sehr reaktionsfreudig und es gibt nur einen sehr geringen „Hub“, was hier positiv ist. Allerdings ist der Unterschied zu den meisten guten Mäusen auch nicht gewaltig.

Obwohl Corsair mit QUICKSTRIKE Tasten wirbt, haben die Maustasten seitlich ein ganz klein wenig Spiel. Anscheinend sind diese nicht übermäßig stark im Gehäuse verankert. Dies wird in der Praxis kein Problem sein, aber ich vermute Corsair hat hier für das niedrige Gewicht etwas an Material gespart.

Grundsätzlich ist das Klickgefühl aber sehr angenehm. Die Maustasten sind aber überdurchschnittlich leichtgängig. Ob dies ein Vorteil für Euch ist oder nicht, ist Geschmackssache.

Das Mausrad ist ebenfalls vergleichsweise leichtgängig! Erneut ist dies Geschmackssache, mir gefällt es aber sehr gut, da gerade das Durchscrollen von langen Webseiten und Tabellen so deutlich angenehmer ist. Die einzelnen Abstufungen sind zwar gut spürbar, aber nicht ganz so deutlich wie bei anderen Modellen.

Dennoch würde ich das Mausrad mit einer „2+“ bewerten!

 

Der Sensor

Corsair setzt bei der SABRE PRO auf den PixArt PMW3392 Sensor. Der PixArt PMW3392 ist ein absoluter High End Sensor, welcher nach den technischen Daten aktuell kaum zu schlagen ist!

PixArt PMW3392 PixArt PMW 3399 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-18000 dpi 100-18000 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,2 m/s 10,2 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g

 

Der PMW3392 ist aktuell Corsair exklusiv. Auf dem Papier ist lediglich Razers PMW3399 eventuell etwas besser. Wir sind hier aber technisch bereits auf solch einem hohen Level, dass hier die Sensoren kaum noch einen Unterschied machen.

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Corsair setzt bei der SABRE PRO zudem auf eine 8000Hz Polling Rate. Normalerweise haben Gaming Mäuse eine Polling Rate von 1000Hz. Das heißt 1000x pro Sekunden informiert die Maus Euren PC über den aktuellen Standort, ob eine Taste betätigt wurde usw.

Die SABRE PRO verfügt aber über eine 8000Hz Polling Rate, es wird also alle 0,125 ms geupdatet wo sich die Maus befindet. Bringt dies in der Praxis viel? Nein, es ist sicherlich „nice to have“, aber Ihr werdet keine subjektiven Unterschied zu einer Maus mit 1000Hz spüren.

 

Laut Nvidia Reflex die schnellste

Über Nvidia Reflex ist es möglich die Reaktionszeit der Maus zu messen. Leider habe ich hierfür nicht das passende Setup, aber es gibt eine schöne Intrnet-Datenbank.

https://github.com/NVIDIA/Reflex-Latency-Analyzer-Mouse-Database/blob/main/NVIDIA%20RLA%20Mice%20Database%20-%20Github.csv

Dort belegt die CORSAIR SABRE (RGB) PRO Platz 1!

 

In der Praxis und Form

Der von Corsair verwendete Sensor in Kombination mit der 8000Hz Polling Rate lässt die Maus extrem reaktionsfreudig wirken. Auch das niedrige Gewicht trägt hierzu bei. Das niedrige Gewicht erlaubt es Euch die Maus etwas flotter zu beschleunigen. Der Unterschied ist natürlich absolut minimal, aber kann in der Praxis durchaus helfen einen Kill mehr zu bekommen.

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Dabei ist die SABRE PRO eine recht große Maus, welche aber sehr angenehm in der Hand liegt. Diese eignet sich nach meiner Sicht primär für den „Palm Grip“ oder den „Fingertip Grip“. Für den Claw Grip ist die Maus weniger geeignet.

Grundsätzlich würde ich die Form und das Gefühl der Maus als fast perfekt einstufen! Allerdings ist mir ein negativer Punkt aufgefallen. Die Mausfüße der SABRE PRO sind sehr dünn! Teils kann das Gehäuse der Maus etwas auf einem Stoff-Mauspad schleifen. Gerade dann wenn Ihr die Maus leicht schräg anhebt.

Abseits davon ist die SABRE PRO in der Praxis spitze!

 

Fazit

Die SABRE (RGB) PRO ist Corsairs beste Gaming Maus!

Die Kombination aus herausragendem Sensor, 8000Hz Polling Rate und extra leichtem Design weiß einfach zu gefallen. Die Maus fühlt sich sehr reaktionsfreudig an und dank dem geringen Gewicht fallen schnelle Bewegungen mit der Maus sehr leicht. Zudem hat die SABRE PRO fast ein „kabelloses“ Feeling an sich, was am niedrigen Gewicht und dem sehr schön flexiblen Kabel liegt.

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Zwar ist das Marketing rund um die 8000Hz Polling Rate etwas übertrieben, es bringt in der Praxis kaum etwas, aber die SABRE PRO ist eine spitzen Maus, welche sogar den absoluten Pro Gamern gefallen wird.

Etwas überrascht hat mich die größere Bauform, was aber natürlich Geschmackssache ist. Auch das etwas schlichtere Design gefällt mir sehr gut. Die Oberfläche wirkt haltbar, was bei einer Maus nicht ganz unwichtig ist.

Den einzigen wirklichen Kritikpunkt den ich habe sind die zu flachen Gleitfüße! Das Mausgehäuse kann auf einem Mauspad aufsetzen, was sich etwas unangenehm anfühlt, zumal das Gehäuse an den Seiten nicht gut abgerundet ist.

Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunk! Abseits davon ist die SABRE (RGB) PRO klar die beste Maus, die Corsair bisher produziert hat.

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„True Wirless Gaming Headset“, die EPOS GTW 270 Hybrid im Test

EPOS wurde aufgrund der Auflösung und Trennung des Joint Ventures Ende 2019 zwischen Sennheiser und Demant gegründet und. EPOS ist eine komplett eigenständige Firma und spezialisiert sich auf Gaming Audio und vertreibt offiziell alle Gaming-Headsets und Amps, die früher von Sennheiser vermarktet wurden. Das erste, ausschließlich von EPOS entwickelte Produkt sind die GTW 270 Hybrid.

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So sollen die GTW 270 Hybrid sowohl beim Smartphone Gaming eine gute Figur machen, aber auch bei der Nutzung an einem PC/Notebook, wie auch der Nintendo Switch! Ja mit im Lieferumfang der GTW 270 Hybrid ist ein kleiner Adapter der die Nutzung an der Nintendo Switch erlaubt.

Ließt sich doch alles sehr spannend, aber wie gut sind die EPOS GTW 270 Hybrid in der Praxis wirklich? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EPOS für das Zurverfügungstellen der GTW 270 Hybrid.

 

Die EPOS GTW 270 Hybrid im Test

Auf den ersten Blick sind die GTW 270 Hybrid recht klassische true Wireless Ohrhörer. Diese werden wie üblich in einer kleinen Ladebox geliefert, welche qualitativ einen herausragenden Eindruck macht!

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Die 67 x 32,5 x 36mm große Ladebox ist komplett aus einem sehr wertigen Aluminium gefertigt, welches eine schöne „weiche“ Oberfläche besitzt. Der Deckel wird dabei wie üblich magnetisch geschlossen gehalten, besitzt aber auch ein sehr wertiges und massives Scharnier.

Die Ladebox kann die GTW 270 Hybrid rund 3x unterwegs laden. Danach muss die Ladebox selbst via USB C aufgeladen werden.

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Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer gute 5 Stunden durchhalten. In der Praxis ist dies etwas optimistisch, aber rund 3,5-4 Stunden sind durchaus gut möglich (bei Musikwiedergabe).

EPOS setzt bei den GTW 270 Hybrid auf das recht klassische in-Ear Ohrstöpsel Design. Dabei zeigen die Ohrhörer durchaus eine gewisse Ähnlichkeit zu den Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 (sieh z.B. die Ladekontakte). Die Ohrhörer sind zwar nicht identisch, aber es ist klar zu sehen, dass es eine ähnliche Basis gibt, was nicht verwundert.

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Die GTW 270 Hybrid sind grundsätzlich als etwas größer zu beurteilen. Dabei findet sich auf der Rückseite der Ohrstöpsel eine Status LED und an der Seite eine Taste zur Steuerung.

 

Tragekomfort

Die GTW 270 Hybrid sind zwar prinzipiell recht große Ohrhörer, aber die Passform passt zumindest zu meinen Ohren sehr gut!

Die GTW 270 Hybrid sitzen schön tief und fest in meinen Ohren, ohne dabei zu drücken oder zu stören. Daher würde ich den Tragekomfort mit einer guten 2 bewerten!

 

Klang

Kommen wir zum Klang der EPOS GTW 270 Hybrid. Starten wir hier bei den Höhen.

Die Höhen der EPOS GTW 270 Hybrid sind angenehm klar und sauber, aber auch nicht übermäßig brillant. Die GTW 270 Hybrid neigen zu einem recht starken Abrunden der Höhen, wodurch diese natürlich weniger brillant und scharf sind, aber auch nicht schrill oder stechend. Dies ist immer etwas Geschmackssache. Allerdings vermeiden die Ohrhörer auch das „zu warm klingen“, also keine Sorge, die GTW 270 Hybrid klingen nicht dumpf oder matt.

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Die Mitten haben interessanterweise einen leichten Boost. Hierdurch klingen Stimmen sehr natürlich und detailliert. Dies macht bei Ohrhörern die fürs Gaming optimiert sind gleich doppelt Sinn, denn hierdurch sind Geräusche wie Schritte usw. besser heraushörbar.

Für viele ist sicherlich der Bass das Wichtigste. Der Bass der GTW 270 ist kräftig und hat einen schönen Punch! Auch der Tiefgang ist gut! Keine Klagen hier. Allerdings sind die GTW 270 Hybrid auch keine absoluten Bass-Bomber. Der Bass ist lediglich sanft angehoben.

Pluspunkte gibt es für die hervorragende Detail-Darstellung, welche klar als Überdurchschnittlich zu bezeichnen ist, und die ebenfalls sehr gute räumliche Darstellung. Klang wird von den GTW 270 sehr schön in die Tiefe und Breite gezogen.

epos gtw 270 hybrid frequency responseErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Mikrofon Qualität

Wie steht es um die Mikrofon Qualität des GTW 270 Hybrid? Für ein Bluetooth in-Ear Headset klingt dieses okay.

Es ist nichts das Ihr für Live-Streams nutzen wollt, aber generell ist die Sprachverständlichkeit soweit Okay und ausreichend für ein leichtes „Gaming-Setup“.

 

Der Funkempfänger

Mit im Lieferumfang des GTW 270 Hybrid ist ein kleiner USB C Funkempfänger. Dieser ist primär für die Nutzung an der Nintendo Switch gedacht.

Allerdings funktioniert der Empfänger auch unter Windows! Hier hat dieser nochmals eine etwas reduzierte Verzögerung, aber erstaunlicherweise funktioniert das Mikrofon nicht über diesen Empfänger!

 

Fazit

Die EPOS GTW 270 Hybrid sind gute, wenn nicht sogar sehr gute true Wireless Ohrhörer. Diese können in fast allen Bereichen überzeugen.

Zunächst ist die Verarbeitung hervorragend! Die Aluminium Ladebox strahlt eine tolle Wertigkeit aus und auch die Ohrhörer selbst wirken sehr edel. Auch der Tragekomfort ist gut bis sehr gut, obwohl die GTW 270 Hybrid etwas größer ausfallen.

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Klanglich machen die Ohrhörer eine gute Figur. Wir haben einen etwas wärmeren und Bass betonteren Klang, welcher aber in keine Extreme verfällt. Hierdurch sind die Ohrhörer recht massen-kompatibel. Lobend erwähnen muss ich hier die gute Räumlichkeit und hohe Auflösung.

Via Bluetooth war die Klangverzögerung gering, aber auch nicht ganz bei Null. Beim Gaming geht dies aber soweit in Ordnung.

Ebenfalls in Ordnung geht das Mikrofon, welches sicherlich nicht fantastisch ist, aber für TWS Ohrhörer in der Oberklasse mitspielt.

Am Ende hängt es natürlich etwas am Preis. 199€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist im Anbetracht der guten Verarbeitung und des guten Klangs sicherlich Okay, aber ein Schnäppchen sind die EPOS GTW 270 Hybrid sicherlich auch nicht. Hier kommt es etwas auf Euch an, gefällt Euch dieser leichte Gaming-Fokus und könnt Ihr vielleicht sogar von dem USB C Adapter (Nintendo Switch) Gebrauch machen? Dann könnten die EPOS GTW 270 Hybrid ein guter Deal für Euch sein!

Der beste WLAN Garagentoröffner zum Nachrüsten von Meross

Ein elektrisches Garagentor ist etwas praktisches, aber oftmals sind die Fernbedienungen nervig. Eine einfache Steuerung via Smartphone oder Sprachassistent ist hier oftmals praktischer, sogar aus dem Auto heraus.

Eine Nachrüstung des WLAN Supports ist dabei bei den meisten Garagentoren kein Problem, mit dem richtigen Modul.

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„Smarte WLAN Garagentoröffner“ gibt es auf Plattformen wie Amazon einige. Das beliebteste und auch sicherlich mit beste Modell stammt von Meross. Dieses unterstützt sogar Apple HomeKit! Nett!

Wollen wir uns im Test aber einmal ansehen ob der Meross Smart WLAN Garagentoröffner wirklich so gut ist wie es die positiven Bewertungen bei Amazon versprechen.

 

Der Meross Smart WLAN Garagentoröffner im Test

Der Meross Smart WLAN Garagentoröffner ist ein ca. 96 x 46 x 24,5 mm großes Modul, aus Kunststoff.

Dieses verfügt drei integrierte Kabel:

  1. Ein USB Kabel für die Stromversorgung
  2. Ein Kabel zu Eurem Garagentormotor
  3. Ein Kabel für den Öffnungssensor

Der Meross Garagentoröffner wird via USB mit Strom versorgt. Hierfür legt Meross einen einfachen 5V/1A Adapter mit in den Lieferumfang, Ihr könnt aber auch jedes andere USB Ladegerät nutzen.

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Der Stromverbrauch liegt bei unter 0,4W! Dies ist der niedrigste Verbrauch den mein Messgerät messen kann.

Angeschlossen wird der Garagentoröffner über ein 30cm kurzes Kabel, das zu Eurem Garagentormotor geht. Dieses Kabel lässt sich natürlich auch problemlos mit jedem 2 adrigen Kabel verlängern.

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Zu guter Letzt haben wir noch ein Sensor-Kabel. Dieses könnt Ihr an Eurem Garagentor befestigen bzw. an dessen Rahmen. Am Garagentor selbst muss ein Magnet befestigt werden. Nähert sich dieser Magnet dem Sensor, dann weiß der Meross Garagentoröffner ah Euer Tor ist geschlossen.

Dieser Sensor ist optional! Dieser hat keine „direkte“ Funktion wenn es um das Öffnen und Schließen Eures Tors geht. Es geht nur um eine Anzeige in der App die Euch sagt „das Tor ist offen“ oder „das Tor ist geschlossen“.

 

Wie verbindet sich der WLAN Garagentoröffner mit meinem Garagentor?

Die Funktionsweise der WLAN Garagentoröffner ist super simpel. Die meisten Garagentore besitzen einen kabelgebundenen Taster im Inneren der Garage, oder zumindest die Kontakte für diesen.

Diese Taster sind super simpel aufgebaut, sie schließen einfach nur zwei Kontakte beim betätigen kurz. Letztendlich macht der WLAN Garagentoröffner von Meross auch nichts anderes, er schaltet zwei Kontakte kurz.

Euer Garagentor denkt jemand hat auf die Taste gedrückt und geht auf oder zu und das war das Funktionsprinzip. Hierdurch ist der Garagentoröffner auch sehr universell, denn fast alle Modelle nutzen dieses einfache Schaltprinzip.

 

Einrichtung

Um den Meross Garagentoröffner einzurichten benötigt Ihr die Meross App, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist.

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Hier war ich zunächst etwas von den vielen recht mäßigen Bewertungen überrascht. Allerdings bei mir funktionierte die App 1A. Auf Seiten der Einrichtung haben wir den Standardprozess für Smart Home Geräte. Zunächst fragt die App eine Kompatibilitätsprüfung ab. Hier müsst Ihr Euer Garagentor Modell angeben und die App sagt Euch ob dieses kompatibel ist.

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Sollte Euer Modell gar nicht in der Liste auftauchen, kein Problem, dann könnt Ihr diesen Schritt auch überspringen.

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Anschließend müsst Ihr Euch mit einem WLAN Netz verbinden, dass vom Garagentoröffner erstellt wurde. Dies ist nur temporär und nur für die Einrichtung. Anschließend gebt Ihr Eure richtigen WLAN Daten ein und diese werden auf den Garagentoröffner übertragen.

Fertig!

 

Die Meross App und Funktion

Die Meross App ist sehr einfach aufgebaut! Ihr habt auf der Startseite Kacheln, die alle verbundenen Geräte repräsentieren. Tippt Ihr eine Kachel an, dann wird eine Aktion ausgeführt, wie hier das Öffnen oder das Schließen Eures Garagentors.

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Ob Euer Garagentor offen oder geschlossen ist könnt Ihr dabei an einem kleinen Icon erkennen. Neben der App könnt Ihr Euer Garagentor auch über:

  • Apple HomeKit
  • Google Assistent
  • Amazon Alexa
  • Samsung SmartThings

steuern.

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In den Einstellungen finden sich noch zwei nette Funktionen. So könnt Ihr zum einen eine Erinnerung einrichten, wenn Euer Garagentor über Zeitraum X offensteht. Alternativ oder zusätzlich könnt Ihr auch erinnert werden sollte das Garagentor über Nacht offenstehen.

 

Fazit

Funktioniert gut! Anders kann ich es nicht sagen. Der Meross Smart WLAN Garagentoröffner macht genau das was er soll, mein Garagentor öffnen und schließen.

Die App ist dabei sehr simpel, aber funktional aufgebaut. Die Erinnerung bei einem zu langen offenstehenden Garagentor ist dabei ein nettes Bonusfeature.

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Wirklich abheben kann sich das Meross Modell bei der Konnektivität. Der Support vom Google Assistent und Amazon ALEXA ist nichts Ungewöhnliches, aber Apple HomeKit oder Samsung SmartThings ist schon seltener zu finden.

Legt Ihr also gerade auf einen dieser Dienste wert, dann lohnt sich der Kauf des Meross Smart WLAN Garagentoröffner besonders. Könnt Ihr darauf und auf die sehr detaillierte Anleitung verzichten, dann gibt es auch durchaus günstigere Modelle die Ähnliches können.

Tipp, mehrere Smart Home Systeme mit dem Home Assistent gemeinsam steuern

Smart Home ist etwas tolles, allerdings oftmals auch etwas Chaotisches! Es gibt hunderte Systeme, welche alle eigene Apps usw. benötigen.

So habe ich auf meinem Smartphone teils duzende Apps nur für 1-2 Smart Home Komponenten, nervig.

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Aber es gibt eine Lösung für dieses Problem. So gibt es diverse Dienste die versprechen all Eure Smart Home Komponenten in einer App zusammen zu fassen. Der aus meiner Sicht attraktivste Dienst ist Home Assistant.

Home Assistant ist im Grunde ein kleiner Server der nur all Eure Smart Home Komponenten verwaltet und über eine App steuerbar macht. Schauen wir uns das Ganze aber einmal näher an!

 

Home Assistent, die Hardware

Home Assistent ist ein Server-Programm, das permanent laufen muss. Dementsprechend benötigt Ihr aber auch einen Server der 24/7 läuft.

Solch ein Server kann ein Raspberry PI, eine Auswahl von diversen anderen Bastler-Boards, ein normaler X86 Server oder auch ein Synology NAS sein.

In meinem Fall nutze ich einen Raspberry PI 4 B.

 

Die Installation

  1. Um den Home Assistent auf einem Raspberry PI zu installieren müsst Ihr Euch zunächst das Image von der Herstellerwebseite herunterladen -> https://www.home-assistant.io/hassio/installation/
  2. Entpackt dieses Image mithilfe von balenaEtcher auf die SD Karte.
  3. Steckt die SD Karte in den PI, verbindet diesen mit dem Netzwerk und Strom.
  4. Es dauert nun ca. 10 Minuten und Ihr könnt die WebUI von Home Assistent unter http://homeassistant.local:8123 erreichen.

Die Basis-Installation ist damit vergleichsweise einfach und unproblematisch. Natürlich ist diese damit noch nicht fertig, Ihr müsst all Eure Smart Home Geräte noch verbinden.

 

Welche Smart Home Geräte werden unterstützt?

Welche Smart Home Geräte unterstützt Home Assistent? Dies sind einige! Eine Liste findet Ihr hier: https://www.home-assistant.io/integrations/

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Folgende Smart Home Geräte habe ich mit dem Home Assistant verbunden:

  • Philips Hue
  • TP-Link Kasa
  • „Smart Life“
  • Mein Synology NAS (Ihr könnt Festplatten Temperaturen, Staus usw. auslesen)
  • IKEA TRÅDFRI
  • Ubiquiti Unifi
  • Homematic IP

Über diverse Umwege und nutzererstellte Profile konnte ich folgende Dienste noch zusätzlich einbinden:

  • Ubiquiti Protect
  • Meine Froggit Wetterstation
  • EcoVacs Staubsaugroboter

Folgende Dienste fehlen noch, die mir aufgefallen sind.

  • Bosch Smart Home
  • Eufy Smart Home

Grundsätzlich ist das Einbinden der von Haus aus unterstützten Dienste sehr einfach! Geht es aber um nutzererstellte Dienste, wie Ecovacs, nicht unterstütze Überwachungskameras usw., dann kann das Einbinden schon etwas trickreicher sein!

 

Die WebUI

Grundsätzlich ist die WebUi sehr freundlich aufgebaut. Diese ist was das Design angeht schlicht, aber durchaus schick. Ihr könnt hier auch noch andere Designs installieren, aber in diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Standard-Ansicht.

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Auf der Startseite seht Ihr zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Sensoren, Dienste usw. Da dies je nach Anzahl an Diensten usw. etwas unübersichtlich wird, könnt Ihr die Startseite auch manuell Einrichten und nur die Dienste einfügen die Ihr wollt.

Dies geschieht in einer Kachelform. Es gibt mehrere Typen von Kacheln, Icons die Ihr „betätigen“ könnt, Info-Kacheln, Bild-Kacheln, Diagramm- Kacheln usw.

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Dabei lässt Home Assistent Euch fast jeden Dienst als jeden Kacheltyp anzeigen. So könnt Ihr bei Temperatur-Sensoren die Werte als einfache Textkachel anzeigen oder als 24 Stunden Diagramm.

Die Kacheln haben dabei leider immer eine fixe Größe, die Reihenfolge lässt sich aber von Euch anpassen.

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Ebenso könnt Ihr mehrere „Oberflächen“ anlegen, wie bei mir eine generelle Home Seite und eine Seite für mein Büro. Solltet Ihr mehrere Nutzer haben, dann könnt Ihr einzelne Seiten auch nur gewissen Nutzern zugänglich machen.

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Auf der Home Seite könnt Ihr sogar das Live Bild von verbundenen Kameras sehen, wenn eingefügt. Ihr könnt Euch mit dem Home Assistant also fast sowas wie eine kleine Überwachungsstation bauen. Dies kann aber schnell recht viel Leistung fressen.

Neben dieser Übersicht loggt der Home Assistant auch Eure Sensoren im Hintergrund mit. Einerseits um Diagramme erstellen zu können, andererseits werden Euch auch diverse Logs angeboten.

So könnt Ihr sehen wann wo das Licht eingeschaltet wurde usw.

 

Die Smartphone App

Natürlich bietet Home Assistant auch eine Smartphone App. Diese findet sich kostenfrei im Google Play Store und Apple App Store.

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Die App ist im Grunde die Desktop UI nur auf die Größe Eures Smartphones angepasst. Auf der Startseite findet Ihr die ganzen Kacheln, welche hier untereinander angeordnet sind.

Dabei funktionieren alle Kacheln auch wie die in der WebUi. Habt Ihr beispielsweise eine Überwachungskamera verbunden, dann wird das Live Bild ganz regulär gezeigt.

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Probleme hatte ich mit der Smartphone App! Ist diese installiert könnt Ihr sogar via Home Assistent Daten von Eurem Smartphone abrufen, wie den Akkustand und auch in der WebUI anzeigen.

 

Remote Zugriff und Datenschutz

Grundsätzlich ist der Home Assistant ein rein lokaler Service! Dementsprechend ist auch keine Registrierung beim Hersteller oder Ähnliches nötig.

Aus Sicht des Datenschutzes ist dies natürlich klasse! Allerdings ist ein Zugriff via Smartphone so über das Internet nicht möglich.

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Der Hersteller bietet einen „Cloud Service“ an, dieser kostet Euch allerdings 5€ im Monat.

Eventuell wäre auch ein Zugriff via Portfreigabe usw. möglich, dies ist aber aus Sicherheitsgründen nur bedingt zu empfehlen. Ansonsten wäre natürlich auch VPN Nutzung möglich.

 

Fazit

Ihr seid voll im Smart Home Game und auch genervt von den X Apps die jeder Hersteller hat? Dann ist der Home Assistent vielleicht die Lösung alle Smart Home Systeme in einer App zu vereinen.

Dafür benötigt Ihr nur einen Raspberry PI und etwas technisches Verständnis. Grundsätzlich ist der Home Assistent nicht schwer zu installieren oder zu nutzen.

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Auch das Einbinden der Dienste ist einfach und benötigt kein großes technisches Wissen. Erst wenn es um Community Inhalte oder exotischere Dienste geht kann es etwas trickreicher werden. Hier erfordert der Home Assistent auch etwas mehr technische Kenntnisse.

Dennoch kann ich Euch nur empfehlen, dass Ihr Euch den Home Assistent einmal anschaut! Dieser kann durch eine vergleichsweise einfache Nutzung, gute Optik und eine hohe Anzahl an unterstützten Diensten punkten.

Das günstige komplett Paket für Apple Nutzer, Der TERRATEC ChargeAir All Desk Pro im Test

Wenn Ihr voll im Apple Ökosystem seid, dann kann das Laden aller Geräte oftmals gar nicht so leicht sein bzw. viel Kabelwust nach sich ziehen.

Genau an diese Nutzer richtet sich das TERRATEC ChargeAir All Desk Pro. Bei diesem handelt es sich um Ladestation für das Apple iPhone, die Apple Watch und die Apple Airpods. So könnt Ihr abends einfach all Eure Geräte auf die eine Ladestation legen und müsst nicht mit Kabeln herumhantieren.

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Klingt doch gut und auch der Preis klingt mit rund 50€ vergleichsweise zahm für ein Produkt im Apple Ökosystem. Wollen wir uns das Ganze aber einmal in der Praxis anschauen!

An dieser Stelle vielen Dank an TERRATEC für das Zurverfügungstellen des ChargeAir All Desk Pro.

 

Der TERRATEC ChargeAir All Desk Pro im Test

Das TERRATEC ChargeAir All Desk Pro bietet im Grunde drei verschiedene Lademöglichkeiten, die in einer Basis vereint sind.

Bei der Basis setzt TERRATEC auf einen Softtouch Kunststoff. Dieser ist also mit einer leichten Gummischicht überzogen und fühlt sich somit sehr weich an, ist aber auch extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken.

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Was die generelle Verarbeitung und Haptik angeht ist das ChargeAir All Desk Pro unspektakulär, nett ausgedrückt. Es ist klar merkbar, dass wir hier kein „original“ Apple Produkt vor uns haben. Allerdings würde ich sagen ist die Verarbeitung dem Preis von 50€ angemessen, wenn wir bedenken, dass es sich um ein 3 in 1 Ladegerät handelt.

Auf der rechten Seite haben wir ein kabelloses Ladegerät für Smartphones. Dieses richtet sich zwar prinzipiell an iPhone Nutzer, kann aber natürlich universell genutzt werden. Wir nutzen den üblichen QI Ladestandard, welcher sowohl zu Apple wie auch Android kompatibel ist.

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Das Smartphone Ladepad kann theoretisch mit bis zu 15W laden, bei iPhones seid Ihr aber auf 7,5W bzw. 10W limitiert.

Links daneben haben wir einen kleinen „Pfosten“ um welchen Ihr Eure Apple Watch legen könnt. Dieser Pfosten kann Eure Uhr mit bis zu 2W laden, was für eine Apple Watch ausreichend ist.

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Auf der Oberseite des Pfostens steht ein Lightning Port hoch. Dieser erlaubt das Aufsetzen der Apple AirPods bzw. AirPods Pro, welche dann geladen werden. Hier liegt die Ladeleistung laut Hersteller bei 3W.

Auf der Rückseite finden wir noch einen USB A Port, mit „unbekannter“ Leistung.

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Mit Strom versorgt wird der ChargeAir All Desk Pro via USB C! Laut technischen Daten benötigt dieses bzw. akzeptiert es 5-12V bei 3A. Ein passendes Netzteil liegt auch mit im Lieferumfang.

 

Vorsicht vor dem Netzteil!

TERRATEC hat leider etwas gemacht was man nicht so tun sollte. Ich dachte zunächst bei dem beiliegenden Netzteil handelt es sich um ein reguläres USB C Power Delivery Netzteil, mit 5-12V/3A. Dies ist nicht der Fall!

Dieses USB C Ladegerät gibt immer 12V aus!!!

Verbindet Ihr dieses direkt mit Eurem Smartphone, Tablet usw. dann gibt es die Möglichkeit das die Geräte beschädigt werden. Liebes TERRATEC man nutzt keinen proprietären Standard der mit einem Standard Stecker ausgestattet ist! Bitte bei einer 2.0 Version einen proprietären Stecker nutzen oder USB Power Delivery. Sofern Ihr aber nicht auf die Idee kommt den USB C Stecker des Netzteils direkt in Eure Geräte zu stecken gibt es aber keine Gefahr.

 

Die Praxis

Ich habe das ChargeAir All Desk Pro mit einem iPhone 12 Pro, einer Apple Watch 2. Gen und den Apple AirPods Pro ausprobiert.

Dabei funktionierte die Ladestation genau wie beworben. Alle drei Geräte wurden zeitgleich auch mit dem so ziemlich maximal möglichem Tempo geladen. Dies ist natürlich nicht immer ganz genau zu bestimmen, aber ich kann dies anhand der Leistungsaufnahme der gesamten Ladestation schätzen.

So benötigt die Ladestation nur mit dem iPhone 12 Pro 8,9W, was abzüglich der schlechteren Effizienz des kabellosen Ladens ca. 7,5W im iPhone ergibt.

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Beim Laden des iPhones, der Apple Watch und der AirPods Pro nimmt die Ladestation ca. 14,6W auf. 7,5W fürs iPhone, 2W für die Apple Watch und 3W für die AirPods Pro = 12,5W, kommt also +- hin.

Probleme beim Aufladen oder Ähnliches hatte ich keine. Die Ladestation funktionierte zuverlässig und stabil. Lediglich die Apple Watch sitzt für meinen Geschmack etwas locker. So ist der Pfosten etwas dünn, so dass sich das Armband nicht feste um diese spannen lässt. Die Uhr wird zwar über Magnete gehalten, diese sind aber eher so mittelmäßig stark.

Probleme in der Praxis hatte ich aber keine damit.

Die Leistungsaufnahme im Leerlauf liegt im Übrigen bei 0,8W. Es gab bei meinem Modell kein Spulenfiepen oder Ähnliches.

Der nicht näher deklarierte USB A Port auf der Rückseite der Ladestation kann im Übrigen 5V/2,4A liefern.

 

Fazit

Macht was es soll und ist dabei noch recht preiswert! So lautetet das Fazit zum TERRATEC ChargeAir All Desk Pro.

Wir haben hier eine Ladestation für Nutzer die voll im Apple Ökosystem unterwegs sind und eine elegantere Art des abendlichen Aufladens von Smartphone und co. suchen.

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Hier macht die Ladestation auch einen tadellosen Job, zumal der Preis mit rund 50€ für ein Produkt das sich an Apple Nutzer richtet vergleichsweise niedrig ist. Lediglich die Materialwahl der Ladestation wirkt eher so semi gut. Ich denke aber dies ist beim Preis von 50€ für eine 3-fach Ladestation zu verschmerzen.

Der ASUS PN50 im Test, 400€ AMD Ryzen Mini PC fürs Home Office

Mit dem PN50 bietet ASUS einen schicken mini PC an, welcher vor allem aufgrund des Preises und auch der Leistung eins der interessantesten Modelle aktuell auf dem Markt ist.

Für unter 400€ erhaltet Ihr die Barebone Version mit AMD Ryzen 3 4300U! Der AMD Ryzen 3 4300U ist ein 4 Kern Prozessor der Zen 2 (7nm) Generation mit bis zu 3,7Ghz, also technisch 1a und völlig ausreichend für einen Office/Media-PC. Für rund 50€ mehr erhaltet Ihr die Version mit 8GB RAM und 256GB Speicher.

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Also für 450€ bietet Euch ASUS hier auf den ersten Blick einen wirklich schicken Office/Media PC an, ideal fürs Home Office.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der ASUS PN50 überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Barebone oder komplett

Ihr könnt den ASUS PN50 entweder als „komplett-PC“ oder als Barebone bekommen.

  • Barebone = Ihr erhaltet nur das Gehäuse, Mainboard, Netzteil, CPU und GPU. Ihr müsst Arbeitsspeicher, SSD und Windows 10 selbst kaufen und verbauen. Die Barebone Version hört auf die Modellnummer „PN50-BBR343MD“.
  • Komplett= Alternativ bietet ASUS Euch den PN50 auch bereits mit RAM und SSD an. Der Mini-PC wäre also „fertig“. Lediglich Windows 10 müsstet Ihr selbst beisteuern. Diese Version hört auf „PN50-BR036MD“.

 

Der ASUS PN50 im Test

Mit der gerade einmal 115 x 115 x 49 mm (0,65L Volumen) ist der PN50 ein absolut winziger PC. Selbst verglichen mit anderen Mini PCs ist dies ein sehr kompakter Formfaktor.

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Was das Design angeht ist der ASUS PN50 aber als „unspektakulär“ zu bezeichnen. Dieser verfügt über ein einfaches schwarzes Gehäuse, welches etwas mit diversen gebürsteten Elementen verziert ist.

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Sagen wir es so den PN50 kauft Ihr eher für die inneren Werte. Zu diesen zähle ich auch einfach einmal die Anschlüsse.

Auf der Front finden wir folgende Ports:

  • 1x 3,5mm Headset-Anschluss
  • 1x USB C 3.2 Gen2 (10Gbit)
  • 1x USB 3.2 Gen1 (5Gbit)
  • 1x IR Port
  • 1x microUSB Kartenleser

Damit finden wir auf der Front schon einmal alle wichtigen Anschlüsse. Ein regulärer SD Kartenleser wäre allerdings noch nett gewesen.

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Folgende Anschlüsse finden wir auf der Rückseite:

  • 2x USB 3.2 Gen1 (5Gbit)
  • 1x Gbit LAN
  • 1x USB C 3.2 Gen2 (10Gbit, mit Display-Out)
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x DC in

Damit hat der ASUS PN50 eine absolut tadellose Portausstattung! Eventuell wäre ein Audioausgang auf der Rückseite noch ganz nett gewesen, aber das ist Kritik auf einem hohen Level. Audio-aus via HDMI wird natürlich unterstützt.

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Mit Strom versorgt wird der Mini PC über ein externes Netzteil. Je nachdem welche CPU Ihr gewählt habt liegt ein 65W oder 90W Netzteil bei. Bei mir ist es das 65W Netzteil.

 

Aufrüsten/Barebone

Solltet Ihr die Barebone Version gekauft haben, dann wird Eure erste Frage sein „was für Hardware kann ich im ASUS PN50 verbauen?“.

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Grundsätzlich erlaubt Euch das System zugriff zu folgenden Komponenten:

  • 2 x So-DIMM DDR4-3200 (max. 64GB)
  • 1x M.2 NVME
  • 1x 2,5 Zoll SATA SSD/HDD
  • 1x M.2/​E-Key (WLAN Karte, bereits belegt)

In meinem Fall habe ich hier zwei 8GB RAM Module verbaut, die ich noch „herumliegen“ hatte (aus meinem Dell XPS 17 9700) und eine Crucial P5 NVME SSD.

Hier aber direkt eine Warnung! Solltet Ihr eine NVME SSD verbauen, Vorsicht, diese läuft im PN50 extrem heiß, gerade wenn Ihr noch eine 2,5 Zoll SSD/HDD zusätzlich verbaut.

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Alle austauschbaren Komponenten sitzen auf der Unterseite des Mainboards, wo es keinerlei Luftstrom gibt! Nehmt also wenn irgendwie möglich eine NVME SSD die nicht übermäßig heiß läuft, wie die WD Blue SN550.

 

Leistung, Notebook Hardware im Desktop

Im ASUS PN50 steckt immer ein AMD Ryzen. Welcher Ryzen hängt etwas von Eurer Version ab. Bei mir ist es der AMD Ryzen 3 4300U.

Der AMD Ryzen 3 4300U ist ein 7nm Chip der Zen 2 Generation mit 4 echten Kernen und bis zu 3,7Ghz. Dies sind sicherlich keine super imposanten Werte im Jahr 2021, aber für einen unter 400€ PC ist dies völlig Okay!

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Bei den „U“ Chips handelt es sich um Notebook CPUs! Dementsprechend ist auch die TDP auf lediglich 15W limitiert.

Auf Seiten der GPU haben wir eine AMD Radeon Graphics „Vega“ mit 5CU/320SP. Ganz klar gesagt, dies ist KEIN Gaming PC, aber für eine eine Onbord GPU sollte die AMD Vega halbwegs ordentlich sein.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

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Ich würde die Performance des PN50 als gut bis durchwachsen einstufen. Grundsätzlich ist der ASUS PN50 eher am unteren Ende des Leistungsspektrum angesiedelt. Dieser ist +- auf einem Level mit dem Intel i5-1035G7, i7-8565U und Co.

Die TDP von rund 15W limitiert hier den Ryzen 3 4300U leider etwas.

Wie steht es aber um die Grafikleistung? Immerhin haben wir hier eine AMD Vega GPU!

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Ältere Titel wie Skyrim, Left 4 Dead oder auch CS GO laufen ganz ordentlich auch bei höheren Einstellungen auf dem PN50.

Neuere Titel werdet Ihr in der Regel auch auf dem ASUS PN50 zum Laufen bekommen, aber nur mit niedrigen Einstellungen und teils auch nur bei 720p Auflösung. Ein Gaming PC ist der ASUS also wahrlich nicht.

 

Temperatur und Lautstärke

Schauen wir uns zunächst einmal die CPU Temperatur an.

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Im ersten Moment unter Last steigt die CPU Temperatur des PN50 auf rund 94 Grad an, ehe der Lüfter hochdreht und die CPU auf rund 75 Grad bringt.

75 Grad wird dann auch ziemlich genau unter Last gehalten, was ich als eine unproblematische Temperatur bezeichnen würde.

Im Leerlauf ist das ASUS PN50 als leise bis fast lautlos zu bezeichnen. Der Lüfter dreht sich zwar konstant, ist aber in diesen Situationen fast nicht hörbar. Unter Last dreht der Lüfter ein gutes Stück hoch und ist so laut wie von einem leiseren Notebook, also hörbar aber nicht übermäßig aufdringlich.

 

Heiße NVME SSDs

Ich habe im ASUS PN50 die Crucial P5 verbaut, eine vergleichsweise leistungsstarke NVME SSD. Dies ist aber nicht empfehlenswert!

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Die NVME SSDs im PN50 bekommen fast keinen Luftstrom und laufen damit extrem heiß! Hier einfach mal die Temperaturen der P5 während des CrystalDiskMark Benchmarks.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des ASUS PN50 schwankt natürlich je nach Konfiguration und Last. In meinem Fall benötigte der PC im normalen Leerlauf (auf dem Windows Desktop) rund 8-9W. Unter Last der CPU lag der Stromverbrauch bei ca. 35W. Im absoluten Maximum (CPU und GPU Last) konnte ich knappe 43W beobachten.

 

Fazit

Ihr sucht einen kleinen und durchaus ordentlichen Office/Media PC und seid in der Lage den Arbeitsspeicher, SSD und Windows 10 selbst zu installieren? Dann ist der ASUS PN50 eine klasse Wahl!

Für knapp über 400€ erhaltet Ihr hier einen absolut brauchbaren Mini-PC mit solider Leistung. Nein der PN50 ist ein „Performance-Wunder“, sondern liegt eher auf dem Level eines 1000€ UltraBooks, aber auch dies ist mehr als genug für Office/Web und einfache Foto/Video-Bearbeitung.

asus pn50 mini pc test 13

Dabei weiß vor allem der Formfaktor zu überzeugen. Der Computer ist super kompakt und lässt sich glatt in jeder Ablage verstauen. Dabei hat ASUS den PN50 sogar für den Dauerbetrieb „zertifiziert“. Solltet Ihr diesen als kleinen Server nutzen wollen, dann steht dem nichts im Wege.

Zumal der super niedrige Stromverbrauch von rund 8W im Leerlauf den PC hierfür auch prädestiniert.

Sofern Ihr Euch also nicht im Gebrauchtmarkt umsehen wollt, dann wird es Euch schwer fallen für weniger Geld einen besseren mini PC zu bekommen.

Positiv

  • Super kompaktes Design
  • Für den 24/7 Betrieb zertifiziert
  • Einfach aufrüstbar (SSD/HDD/RAM)
  • Gute Anschlussauswahl
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
  • Solide CPU und GPU Leistung für den Preis

Neutral

  • Lüfter unter Last hörbar

Negativ

  • CPU Kühlung auf dem Level eines Notebooks
  • NVME SSDs laufen extrem heiß!

Der TaoTronics TT-AP003 Luftreiniger im Test, HEPA H13 Filter, guter Luftdurchsatz und das für 150€

Mit dem TT-AP003 bietet TaoTronics einen bezahlbaren Luftreiniger mit wertigem H13 HEPA Filter an. Dieser soll eine Leistung von bis zu 384m²/h erreichen, bei einem Preis von 170€.

Klingt doch erst einmal gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der TaoTronics TT-AP003 Luftreiniger überzeugen. Finden wir es im Test heraus!

taotronics tt luftfilter test 2

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen des TT-AP003 Luftreiniger für diesen Test.

 

Der TaoTronics TT-AP003 Luftreiniger im Test

TaoTronics setzt beim TT-AP003 Luftreiniger auf ein vergleichsweise kompaktes und schmales Design.

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Wobei kompakt hier natürlich relativ ist, denn mit 56 x 38 x 19 cm ist der Luftreiniger schon ein ziemlicher Brocken. Allerdings für die Leistung von 384m³/h ist dies auch nicht zu groß.

Was die Optik angeht bin ich nicht sonderlich beeindruckt! Der Luftreiniger wirkt recht klassisch und unspektakulär. Dieser ist nicht hässlich, aber auch kein Designer Objekt.

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Auf der Front haben wir den großen Lufteinlass, unter welchem das Filtermodul angebracht ist.

Oberhalb des Einlasses auf der Oberseite finden wir die Steuerungseinheit. Diese besteht aus 6 Touch-Tasten und einem kleinen LCD Display, welches Euch weitere Infos anzeigt.

taotronics tt luftfilter test 13

Hinter der Steuerungseinheit ist wiederum der Luftauslass des TT-AP003.

 

Steuerung und Nutzung

Gesteuert wird der TaoTronics TT-AP003 über 6 Touch-Tasten auf der Oberseite. Hier könnt Ihr zunächst die Stärke in 3 Stufen steuern.

Alternativ könnt Ihr auch einen „AI“ Modus einschalten, welcher nur ein schönes Wort für einen Automatik Modus ist. Im TaoTronics TT-AP003 ist ein Feinstaub-Messgerät integriert. Die Messwerte seht Ihr auf dem kleinen LC Display auf der Oberseite.

Im „AI“ Modus steuert der Luftfilter die Stufe anhand dieser Messwerte.

Neben den 3 Stufen gibt es auch einen Nachtmodus und einen Timmer.

 

Der HEPA Filter

Im TaoTronics TT-AP003 steckt ein 38 x 28 cm großer HEPA Filter. Dieser lässt sich aktuell für rund 40€ nachkaufen.

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Bei dem HEPA Filter handelt es sich um einen H13 HEPA Filter. Ein HEPA H13 Filter muss eine Filterung von 99,95 % bzw. 99,75% bieten. TaoTronics wirbt sogar mit 99,97% Filterung, klasse!

Dies ist für Hausstaub, Pollen und Allergene mehr als ausreichend.

 

Corona und Luftreiniger

Die Filter von Luftreiniger sind in Klassen unterteilt. Wir haben hier einen Luftreiniger mit der Filterklasse H13 vor uns. Dieser sollte also mindestens 99,95 % aller Partikel filtern.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwebstofffilter

Also auch Corona Viren? Ja und nein, grundsätzlich gibt es durchaus eine Eignung von Luftfiltern mit HEPA H13 Filter zum Filtern von Viren bzw. der Aerosole.

taotronics tt luftfilter test 14

Sollte es sich aber um stark belastete Bereiche handeln, dann werden primär HEPA H14 Filter empfohlen, welche auch in Krankenhäusern zum Einsatz kommen. So wie es aktuell aussieht reduzieren H13 Filter bereits die Virenlast, aber ob diese 100% aller Viren aus der Luft filtern ist noch strittig.

Wollt Ihr zu 100% sicher sein, dann müsst Ihr zu einem Luftfilter mit HEPA H14 Filter greifen, welche aber extrem teuer sind. Ein Modell wie der TaoTronics TT-AP003 wird sich nach aller Voraussicht bereits positiv auswirken.

Traut mir hier aber besser nicht, sondern Googelt einfach nach Corona + HEPA H13.

 

Funktion und Luftstrom

TaoTronics wirbt beim TT-AP003 mit einem Luftstrom von bis zu 384m³/h. Laut meinen Messungen schafft dieser sogar noch etwas mehr!

luftstrom

Der TT-AP003 bietet drei Leistungsstufen. Auf Stufe 3 konnte ich einen Luftstrom von bis zu 423m³/h messen! Beeindruckend.

taotronics tt luftfilter test 10

Aber wie steht es um die Filterung der Luft? Hier kann ich den PM2.5 Wert messen. PM2.5 steht für Partikel mit einer Größe von 2,5 Mikrometern oder kleiner. Ein höherer Wert = mehr Fein-„Staub“ in der Luft.

  • Luftfilter aus = PM2.5 Wert von 3,8 und 1.092 TVOC
  • Luftfilter an = PM2.5 Wert von 0-0,3 und 0.724 TVOC

Dies ist natürlich nur eine „Momentaufnahme“ und im Luftstrom des Luftfilters gemessen, zeigt aber schon eine klare Tendenz. Ja die Filterung von Feinstäuben funktioniert!

Ehe es aber im gesamten Raum eine messbare Reduktion des Feinstaubs gibt, kann es einige Stunden dauern! Klar der Luftfilter muss die Luft gut umwälzen und neu aufgewirbelten Staub aufsaugen.

 

Lautstärke

Kommen wir noch auf die Lautstärke zu sprechen.

lautstärke

Ich würde den TaoTronics TT-AP003 als durchschnittlich laut bezeichnen. Auf der Stufe 1 ist dieser in einem normalen Umfeld kaum zu hören. Dieser erzeugt lediglich ein leises Surren. Auf Stufe 3 ist dieser klar zu hören und +- so laut wie ein leiser Staubsauger.

 

Fazit

Für gut unter 200€ ist der TaoTronics TT-AP003 ein sehr guter Luftreiniger! Dies liegt einerseits am hohen Luftdurchsatz und anderseits am großen HEPA H13 Filter.

Letzterer garantiert eine sehr gute Filterwirkung, welche sich auch im Test bestätigte. Dies in Kombination mit einem Luftstrom von bis zu 423m³/h erlaubt es dem TaoTronics TT-AP003 auch größere Räume/Wohnungen effektiv zu reinigen.

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Zwar verzichtet TaoTronics auf eine App Steuerung, aber gerade der integrierte Luftqualität-Messer in Kombination mit dem Auto-Modus gleicht dies wieder etwas aus.

Zu guter Letzt ist natürlich auch der Preis ein großer Pluspunkt.