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Test und Erfahrungsbericht, go-e Charger 11 kW HOMEfix (+ Opel Corsa E)

Wer sich für ein eAuto interessiert oder bereits eins besitzt wird früher oder später auch über eine eigene Ladestation nachdenken.

Eine der interessantesten Optionen ist hier der go-e Charger 11 kW HOMEfix. Dieser ist zum einen förderfähig und zum anderen mit 600-700€ ein recht günstiges Model für die beworbene Leistung.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der go-e Charger 11 kW HOMEfix überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Gerät und die Basis-Installation

Um den go-e Charger 11 kW HOMEfix überhaupt installieren zu können muss bis zu dem Punkt, an dem Ihr diesen nutzen wollt, eine Starkstrom-Leitung liegen. 11 kw lassen sich bekanntlich nicht über ein normales 3-adriges Kabel jagen.

In meinem Fall lag natürlich in meiner Garage keine Starkstromleitung. Diese musste erst vom Elektriker gelegt werden. Der Anschluss der Wallbox ist zwar grundsätzlich als recht einfach zu beschreiben, aber das solltet Ihr von einem Profi machen lassen.

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Der go-e Charger 11 kW HOMEfix ist grundsätzlich eine erstaunlich kompakte Wallbox. Dabei verfügt diese über kein integriertes Kabel, wie einige andere Modelle. Ihr müsst also Euer eigenes Kabel anstecken. Hier wird der gängige Typ 2 Stecker verwendet.

An dem go-e Charger 11 kW HOMEfix finden wir neben dem Port für den Typ 2 Stecker lediglich eine Taste, wie auch eine Lesefläche für einen RFID Chip und diverse Status-LEDs.

Die Status-LEDs sind rund um den Anschluss für das Ladekabel angebracht und können diverse Ereignisse signalisieren.

 

Einrichtung und App

Ihr müsst zwar nicht die Smarten Feature des go-e Charger 11 kW HOMEfix nutzen, aber es empfiehlt sich.

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Ist die Wallbox mit dem Strom verbunden sendet diese konstant einen eigenen WLAN Hotspot aus. So könnt Ihr Euch auch mit dieser verbinden, wenn Ihr in der Garage kein normales WLAN habt oder dritten zu diesem keinen Zugang gewähren wollt.

Ihr könnt den go-e Charger zusätzlich aber auch mit Eurem normalen Heim-WLAN verbinden.

Interessant ist das Account System beim Ladegerät gelöst. So müsst Ihr keinen Account beim Hersteller anlegen. Bei Eurem go-e Charger war allerdings eine „Code-Karte“ mit im Lieferumfang, welche das Passwort des eigenen WLAN Hotspots beinhaltet wie auch einen Cloud Key. Jeder der über diesen Cloud Key verfügt kann theoretisch die Ladestation über das Internet erreichen und steuern.

Wollt Ihr einer zusätzlichen Person oder Smartphone Zugriff auf den go-e Charger geben, dann muss diese lediglich den Code in die App eintragen. Es ist also natürlich kein Problem mehreren Familienmitgliedern usw. zugriff auf die App zu gewähren.

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Rein optisch würde ich die go-e Charger App als sehr rudimentär einstufen! Die App ist wirklich nicht auf schicke Optik getrimmt und wirkt auf mich eher schnell zusammengeschustert.

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Funktional ist allerdings alles vorhanden was wir uns wünschen können. Allerdings finde ich es doch reichlich merkwürdig das es nach dem ersten Start der App keine Hilfestellung gibt wie man seinen go-e Charger denn mit der App verbindet. Dies müsst Ihr selbst herausfinden (was nicht ganz einfach ist) oder in die Anleitung schauen.

 

Zugriffssteuerung und Laden

Der go-e Charger verfügt über mehrere Optionen für die Zugriffssteuerung. Ihr könnt die Wallbox komplett offen betreiben, dann kann jeder der ein Kabel einsteckt auch sein Auto laden. Hierfür ist keine App oder ähnliches nötig. Einfach einstecken und loslegen! Das Ladetempo lässt sich dabei direkt am Gerät über die Taste auswählen.

Alternativ könnt Ihr die Wallbox auch mithilfe von RFID Tags sichern. Ein RFID Tag ist entweder eine kleine Schlüsselkarte oder ein Schlüsselanhänger. In der App könnt Ihr hier bis zu 10 dieser Tags hinterlegen.

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Dabei wird auch für jede Schlüsselkarte der verbrauchte Strom mitgezählt, so dass Ihr dies später auch abrechnen könnt. Ihr könnt also sehen Person a hat XX KWh verbraucht, Person b XXKWh usw. Eine Person mit solch einem RFID Tag/Karte hat dabei keinen Administrativen Zugang zur Ladestation.

Eine Steuerung des Ladetempos ist wahlweise direkt an der Ladestation oder über die App möglich. Über die App könnt Ihr das Laden auch manuell oder automatisch nach xx Minuten oder KWh beenden.

 

Wie funktioniert das Laden in der Praxis?

Ich habe den go-e Charger in Kombination mit einem Opel Corsa E getestet. Hierfür benötigen wir zunächst ein Typ 2 Ladekabel, welches weder beim Opel noch beim go-e Charger mit im Lieferumfang ist. Solch ein Typ 2 Ladekabel kostet Euch +- 200€.

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Wie funktioniert nun das Laden (mit Authentifizierung)?

  1. Haltet Euren RFID Tag an die Ladestation, welche mit grünen LEDs bestätigt das Ihr zum Laden berechtigt seid.
  2. Ihr wählt das Ladetempo über die Taste an der Ladestation aus. Jede LED an der Ladestation steht für 1A Ladestrom.
  3. Verbindet das Ladekabel mit der Station und dann mit dem Auto.
  4. Das Kabel sollte nun sowohl in der Station „fixiert“ sein, wie auch im Auto.
  5. Wollt Ihr das Laden beenden müsst Ihr das Kabel zunächst aus dem Auto ziehen, dann wird die Fixierung auch an der Ladestation gelöst.

Ich würde den go-e Charger als absolut praxistauglich einstufen! Einmal eingerichtet bekommt auch jeder technisch unerfahrene Mensch das laden hin. Solltet Ihr mal den RFID Tag vergessen haben (und die Station nicht auf offen stehen haben), dann könnt Ihr diese auch über Euer Smartphone freischalten, sofern Ihr einen Admin Zugang habt.

 

Sonstige Bemerkungen

  • An dieser Stelle noch ein paar wichtige Punkte die mir aufgefallen sind.
  • Schaut wie schnell Euer Auto laden kann! Der Opel Corsa E kann nur mit +- 3,6KW an dem go-e Charger laden. Warum? Von Haus aus ist im Corsa E nur ein 1 phasiger Laderegler für das AC Laden verbaut. 1 Phase = 16A * 230V = 3680W. Opel wirbt mit 7,2KW, dies wäre aber nur an einer Wallbox mit 32A bzw. 22KW maximal Leistung möglich. Letztere werden aber in DE nicht gefördert.
  • Der go-e Charger lässt sich nicht „einfach“ mit anderen Diensten vernetzen. Ihr könnt also z.B. ALEXA nicht einfach sagen „ALEXA halte das Laden an“. Ebenso ist ein vernetzen mit einer Solaranlage nicht möglich.
  • Das minimale Ladetempo ist 6A, also 1,38KW bei einem 1 phasigen Lader oder 4,140KW bei einem 3 phasigen Lader.
  • Der go-e Charger unterstützt MQTT.
  • Ihr könnt das Laden mithilfe eines Timers oder mit einer maximal zu ladenden KWh Menge begrenzen. Ein „Zeitplan“ (also stoppe das Laden immer nach 18 Uhr) ist aber nur bedingt möglich und beißt sich mit der Authentifizierung via RFID.

 

Fazit

Der go-e Charger tut was er soll und funktioniert in der Praxis tadellos in Kombination mit dem Opel Corsa E.

Klar aufgrund des 1 phasigen Laders des Opels dauert das Laden trotz der theoretischen Maximalleistung von 11 KW relativ lange, aber das ist nicht die Schuld des go-e Charger.

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Dafür, dass dieser eins der günstigeren Modelle auf dem Markt ist, wirkt der go-e Charger angenehm wertig und gut. Bei der App gibt es zwar klar Luft nach oben, was das Design und die Nutzerfreundlichkeit angeht, aber funktional ist alles da was Ihr Euch wünschen könnt.

Das Laden im normalen Alltag funktioniert absolut problemlos und unkompliziert.

Kurzum, ja ich kann den go-e Charger mit gutem Gewissen empfehlen.

Positiv

  • Schickes und kompaktes Design
  • Sehr einfache Bedienung des Gerätes
  • Hoher Funktionsumfang
  • Sehr fairer Preis
  • Ladetempo wie erwartet

Negativ

  • Design der App stark verbesserungswürdig!
  • Keine Konnektivität zu anderen Diensten oder Solaranlagen (abseits von MQTT)

EKG, Schrittzähler und Blutsauerstoffmessung, herausragende Hybrid Smartwatch, die Withings ScanWatch im Test

Die Withings Steel HR Sport ist aus meiner Sicht eine der besten „Smart Watches“ aktuell auf dem Markt. Bei dieser handelt es sich zwar nur um eine Hybrid Smart Watch, diese ist aber gerade aufgrund der herausragenden Akkulaufzeit absolut alltagstauglich.

Mit der ScanWatch hat Withings vor kurzem seine neuste Smart Watch auf den Markt gebracht. Diese bietet neben dem hybrid Aufbau, mit klassischem Ziffernblatt, ein kleines OLED Display und diverse Fitness Feature. Hierzu zählt auch ein integriertes EKG!

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Ja ähnlich wie die Apple Watch verfügt auch die ScanWatch über ein integriertes EKG. Klingt doch interessant, im Gegensatz zur Apple Watch besitzt die ScanWatch aber eine Akkulaufzeit von satten 30 Tagen.

Klingt doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Withings ScanWatch 38mm im Test

Im Gegensatz zur Steel HR Sport setzt die ScanWatch weniger auf ein „Sport“ Design, sondern eher auf ein edles „Luxus“ Design.

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Dabei ist die Uhr sehr schlicht designt, ohne Schnörkel oder sonstige Auffälligkeiten. Wir haben ein einfaches Gehäuse aus Hochglanz Edelstahl und ein schwarzes Ziffernblatt mit Withings Schriftzug und das wars.

In diesem Ziffernblatt sind allerdings zwei Fenster Integriert. Das obere Fenster ist ein kleines OLED Display, welches Euch weitere Informationen, Nachrichten usw. anzeigen kann. Das untere Fenster ist für den Schrittzähler.

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Hier zeigt Euch ein separater Zeiger wie viel % Ihr Eures täglichen Schrittziels Ihr bereits erreicht habt.

Auffällig bei der ScanWatch ist die große Krohne. Diese lässt sich nicht nur drücken, sondern auch drehen um durch das Menü zu scrollen.

Ein wichtiges Feature der ScanWatch ist die sehr lange Akkulaufzeit! Withings spricht von bis zu 30 Tagen. Und Ja ich kann die Größenordnung durchaus bestätigen. In der Praxis kommt es aber etwas darauf an welche Feature Ihr wie oft nutzt, wie viele Benachrichtigungen Ihr bekommt usw. Rechnet aber mit mindestens 20 Tagen.

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Geladen wird die ScanWatch über ein kleines magnetisches Ladepad, das Ihr einfach an einem USB Ladegerät anschließt.

Ihr könnt die ScanWatch in 38mm und 42mm Durchmesser bekommen. Ich habe zwar große Männerarme, aber dennoch die 38mm Version gewählt. Normalerweise komme ich mit 38mm sehr gut zurecht, bedenkt allerdings das die ScanWatch vergleichsweise klein wirkt.

Dies liegt am sehr kompakten Gehäuse, das kaum übersteht. Erfreulicherweise ist allerdings die Verarbeitung der Uhr 1a! Diese wirkt wirklich toll gebaut.

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Lediglich vom Originalen Armband bin ich kein großer Fan. Dieses ist aus einem recht steifen Gummi gefertigt. Das Armband ist aber gegen ein beliebiges 18mm Armband tauschen.

 

Die App

Die ScanWatch nutzt wie fast alle Withings Produkte die Health Mate App. Habt Ihr die Withings Waage, Blutdruckmessgerät usw. dann finden sich die Daten all dieser Geräte in der Health Mate.

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Grundsätzlich ist die Health Mate App sehr schön und freundlich aufgebaut. Allerdings ist die App teils etwas sehr auf das Design getrimmt und daher etwas unübersichtlich. Zudem sind viele Diagramme usw. sehr „rudimentär“ und einfach gehalten.

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Mögt Ihr viele nackte Zahlen und Statistiken, dann gibt es bessere Apps, wobei grundsätzlich alle wichtigen Funktionen in Health Mate vorhanden sind.

 

Die Funktionen der ScanWatch

Was kann nun alles die Withings ScanWatch? Ich würde hier grundsätzlich in zwei Kategorien unterscheiden, zum einen die Basis Feature und die Fitness Feature.

 

Basis-Feature

Natürlich zeigt Euch die ScanWatch zunächst konstant die Uhrzeit mithilfe der Zeiger an. Ihr könnt aber auch einmal die Krone drücken, dann wird Datum und Uhrzeit auf dem OLED Display angezeigt. Da das OLED Display beleuchtet ist, könnt Ihr so die Uhrzeit auch in der Nacht ablesen.

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Sofern aktiviert, kann Euch die Uhr auch bei erhaltenen Nachrichten benachrichtigen. Ihr könnt dies auf pro App Basis festlegen. Auf dem kleinen OLED Display wird bei erhalt das ICON der App und der Benachrichtigungstext angezeigt.

Ihr könnt zudem die Uhr auch als eine Art „sanften“ Wecker nutzen. Dabei beginnt die Uhr zu vibrieren um Euch zu einer eingestellten Zeit zu wecken.

 

Schrittzähler

Jeder Fitnesstracker muss natürlich einen Schrittzähler haben, so auch die Withings ScanWatch. Dieser zählt konstant Eure Schritte und kann auch ganz gut zwischen Schritten und generellen Handbewegungen unterscheiden.

Eure Schritte werden in einer Diagramm Form auf Tages, Wochen oder Monatsbasis angezeigt.

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Die Genauigkeit des Schrittzählers würde ich als gut einstufen, allerdings zählt dieser vergleichsweise niedrig. Andere Schrittzähler neigen meist zu recht hohen Werten, das macht ScanWatch nicht. Diese ist eher auf dem Level der Apple Watch.

Neben dem einfachen Schrittzähler bietet die ScanWatch auch diverse Programme fürs Laufen, Schwimmen, Radfahren usw.

 

Pulsmesser

Die ScanWatch misst Tag und Nacht Euren Puls und stellt diesen in einem Diagramm dar. Dabei unterscheidet die Uhr zwischen Puls am Tag und beim Schlafen.

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Die Messgenauigkeit würde ich als gut einstufen!

 

Schlaftracking

Ein Feature das ich immer wieder „magisch“ finde, das Schlaftracking. Die ScanWatch erkennt automatisch wann Ihr ins Bett geht und wann Ihr aufsteht.

Dabei analysiert die Uhr während des Schlafens wie viel Ihr Euch bewegt, wie Euer Puls ist usw. um damit Euren Schlaf in Wach, leichte und Tiefschlafphasen zu unterscheiden, was auch erstaunlich gut funktioniert!

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Am Ende Vergibt die Uhr auch eine Punktzahl für die „Schlafqualität“. Diese Stimmt oft, aber auch nicht immer mit meiner Subjektiven Wahrnehmung überein.

 

Atmungsstörungen

Während des Schlafens kann die ScanWatch Eure Atmung übermachen und auf Unregelmäßigkeiten achten.

Diese Unregelmäßigkeiten können auf Krankheiten hindeuten. Wie genau diese Messung ist kann ich nicht genau beurteilen, da laut Uhr und auch nach meinem Wissen hier bei mir keine Probleme vorliegen.

 

Blut-Sauerstoffsättigung

Auf Wunsch kann die ScanWatch Eure Blut Sauerstoffsättigung (SpO2) messen. Hierfür müsst Ihr 30 Sekunden Eure Handfläche auf die Oberseite der Uhr legen und ruhig warten.

Diese Messung neigt bei mir oft zum Scheitern! Dann erhalte ich nur eine Fehlermeldung. Aber spätestens beim 2-3 Versuch funktioniert es immer. Alternativ kann auch eine automatische Messung über Nacht stattfinden.

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Anschließend zeigt Euch die Uhr eine % Angabe der Sauerstoffsättigung und eine Einschätzung an, wie gut oder schlecht dieser Wert ist.

Erneut liegen hier bei mir keine bekannten Probleme vor und auch die Werte sind laut Uhr in Ordnung.

 

EKG

Sicherlich ein Highlight der ScanWatch ist das EKG. Ähnlich wie bei der Blut-Sauerstoff Messung müsst Ihr zunächst das EKG im Menü der Uhr auswählen und dann Eure Hand 30 Sekunden auflegen.

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Anschließend präsentiert Euch die Uhr zunächst eine Einschätzung ob die Werte normal sind. In der App der Uhr könnt Ihr dann das Diagramm sehen und gegebenenfalls dieses an Euren Arzt als PDF weiterleiten.

Die Messwerte der Uhr wirken auf mich plausibel!

 

Fazit

Fast 300€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist natürlich eine stolze Summe für eine Smart Watch, gerade für eine Hybrid Smart Watch. Was den Funktionsumfang angeht seid Ihr natürlich mit einer Apple Watch oder Galaxy Watch besser beraten.

Allerdings wenn Ihr ein schlichtes Design und vor allem eine lange Akkulaufzeit sucht, dann gibt es kaum etwas Besseres als die ScanWatch!

Was das Design angeht strahlt diese eine schlichte Eleganz aus. Dabei hilft aber das kleine OLED Display zusätzliche Informationen wie eingehende Nachrichten usw. gut darzustellen. So könnt Ihr trotz des Hybrid Aufbaus Nachrichten auf der Uhr lesen.

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Was Fitness Feature angeht bietet die ScanWatch ALLES. Schrittzähler, Schlaftracking, konstantes Pulsmessen, EKG, Sauerstoffsättigung usw. Dabei sind die Messwerte konstant von einer hohen Qualität.

Allerdings hat die ScanWatch auch ihre Schwächen. So finde ich die App teils etwas unübersichtlich und zu verschachtelt.

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Am Ende kommt es nun etwas darauf an ob Ihr das EKG und die Sauerstoffsättigung benötigt. Falls nein könntet Ihr auch zu den günstigeren Modellen von Withings greifen, welche nicht viel schlechter sind.

Wollt Ihr aber das komplett Paket, dann kann ich eine Empfehlung für die Withings ScanWatch aussprechen. Solltet Ihr Euch zwischen 38mm und 42mm nicht sicher sein, die 38mm Version geht auch bei größeren Armen, wirkt aber für eine 38mm Uhr recht klein und kompakt.

Top Powerbank mit USB PD und QC 3.0, die RealPower PB-20000PD+ im Test

Powerbanks welche sowohl den Quick Charge wie auch USB Power Delivery Ladestandard unterstützen stehen sehr weit oben in meiner Gunst. Solche Modelle sind in der Regel für 95% aller aktuellen Smartphones gut gerüstet.

Genau solch eine Powerbank ist auch die RealPower PB-20000PD+. Diese besitzt wie der Name schon vermuten lässt 20000mAh Kapazität und bietet zwei Quick Charge und einen USB Power Delivery Ladeport.

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Klasse! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die RealPower PB-20000PD+ überzeugen. Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an RealPower für das Zurverfügungstellen der PB-20000PD+ für diesen Test.

Basis-Daten

Powerbank RealPower PB-20000PD+
Angegebene Kapazität 20000mAh
Abmessungen 121x70x27mm
Gewicht 358g
Unterstütze Ladestandards Quick Charge 3.0 + USB PD

 

Die RealPower PB-20000PD+ im Test

Mit 121 x 70 x 27 mm und einem Gewicht von 358g ist die RealPower PB-20000PD+ eine durchschnittlich große Powerbank für die angegebene Kapazität von 20000mAh.

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Was die Verarbeitung und Optik angeht ist die RealPower allerdings etwas aufwendiger gearbeitet als viele der 08/15 China Powerbanks. So besteht das Äußere weitestgehend aus einem gummierten Kunststoff, in welchen die Zahl 20000 eingelassen ist.

Der vordere Teil der Powerbank besteht allerdings aus Hochglanzkunststoff, was das Design etwas auflockert. Die Verarbeitung ist 1a, hier kann ich absolut nicht klagen.

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Wie steht es aber nun um die Anschlüsse? Auf der Front haben wir zunächst die beiden USB A Ports. Beide USB A Ports unterstützen Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Diese Ports sind also Ideal für ältere Android Smartphones und generell die meisten Android Smartphones mit Qualcomm SoC.

Neben den beiden USB A Ports finden wir an der Seite der Powerbank einen microUSB Eingang und einem USB C Port.

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Der microUSB Port ist natürlich ein reiner Eingang um die Powerbank zu laden. Hier akzeptiert diese bis zu 18W nach dem Quick Charge Standard.

Der USB C Port hingegen ist sowohl ein Eingang wie auch Ausgang! Dieser kann als Ausgang bis zu 18W nach dem USB Power Delivery Standard liefern bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Dies ist ideal für neuere Android Smartphones und Smartphones und Tablets aus dem Hause Apple.

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Der USB C Port kann auch bis zu 18W aufnehmen um die Powerbank schnell zu laden.

 

Kapazität

Starten wir in den eigentlichen Test mit der Kapazität. Diese liegt laut RealPower bei 20000mAh. Folgende Werte konnte ich ermitteln:

Wh mAh
USB A 5V/1A

69.367

18747.84

USB A 5V/3A

58.23

15737.84

USB C 5V/1A

66.652

18014.05

USB C 9V/1A

65.614

17733.51

USB C 9V/2A

56.211

15192.16

 

Die „echte“ Kapazität schwankt also zwischen 18747mAh und 15192mAh je nach Last.

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

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Mit einer Kapazität von im besten Fall 94% der Herstellerangabe ist die RealPower PB-20000PD+ gut mit dabei.

 

Kompatibilität und Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der RealPower Powerbank getestet:

USB C USB A
Apple iPhone 12 Pro

17.8

10.1

Apple iPad Pro 11

17.03

7.122

Apple MacBook Pro 13 M1

17.2

4.7

Xiaomi Mi 10 Pro

10.99

13.2

Samsung Galaxy Note 20 Ultra

13.8

13.1

 

Ich konnte bei der RealPower PB-20000PD+ keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches beobachten! Die Powerbank verhielt sich im Test absolut vorhersehbar und logisch.

So wurden alle getesteten Smartphones und Tablets mindestens an einem der Ports schnellgeladen. Besonders positiv zeigte sich die Powerbank im Zusammenspiel mit Apple Smartphones und Tablets.

 

Aufladen der Powerbank

Ihr habt einige Möglichkeiten die Powerbank zu laden. Zum einen habt Ihr sowohl einen microUSB wie auch den USB C Port. Des weiteren habt Ihr Quick Charge und USB PD.

ladetempo

Die Powerbank akzeptiert USB PD mit rund 18W wie auch Quick Charge 3.0 zum Schnellladen. Im Falle von Quick Charge habt Ihr die Wahl, denn sowohl der USB C wie auch der microUSB Port akzeptieren Quick Charge. So dauert ein vollständiges Laden ca. 5,5 Stunden.

Aber auch wenn Ihr kein Schnellladegerät zur Verfügung habt geht das Laden an einem 5V/2,4A Ladegerät mit 10-13W angenehm schnell.

 

Fazit

Ja die RealPower PB-20000PD+ ist eine klasse Smartphone Powerbank! Auch hier ist wieder die Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge das Highlight. Hierdurch könnt Ihr 95% aller aktuellen Smartphones in irgendeiner Form schnell bzw. schneller laden.

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Ja je nach Smartphone gibt es durchaus Powerbanks die noch schneller sind, aber die RealPower PB-20000PD+ gehört klar zu den flotten Powerbanks, die auch Universell gut einsatzbar ist.

Hinzu kommt die ordentliche echte Kapazität von bis zu 69.367 bzw. 18748 mAh und das flotte Aufladetempo.

Kurzum die RealPower PB-20000PD+ ist eine hervorragende universelle Powerbank!

Das ASUS VivoBook S15 (Intel) im Test

Mit der VivoBook Serie bietet ASUS einige preislich attraktive „Ultrabooks“ die durchaus in Konkurrenz zu Dells XPS Serie oder der Apple MacBooks stehen, nur zu einem deutlich niedrigeren Preis.

So bekommt Ihr ein VivoBook S15 bereits ab 699€, was für ein kompaktes 15 Zoll Notebook ein sehr fairer Preis ist. Aber wie sieht es in der Praxis aus? An welchen Stellen hat ASUS gespart, ist das Display gut, wie steht es um die Tastatur und das Trackpad?

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Finden wir dies im Test des ASUS VivoBook S15 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des VivoBook S15 für diesen Test.

 

Das ASUS VivoBook S15 (Intel) im Test

Das VivoBook S15 ist ganz klar auf eine möglichst edle Optik und Haptik getrimmt. So besteht das komplette äußere des Notebooks aus Aluminium, welches auch an den Kanten sauber abgerundet ist.

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Erfreulicherweise ist dieses sehr schön kompakt gehalten, obwohl wir einen 15 Zöller vor uns haben. Das Notebook misst 357x230x18mm und bringt ein Gewicht von 1,8 KG auf die Waage. Nicht super leicht, aber auch nicht übermäßig schwer.

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Einen großen Anteil an den kompakten Abmessungen haben die kleinen Displayrahmen. Gerade seitlich sind diese sehr überschaubar. Lediglich der obere Rahmen könnte vielleicht noch etwas dünner sein, dafür haben wir aber eine Webcam an ihrem bekannten Ort.

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Wie steht es um die Anschlüsse?

Auf der linken Seite des ASUS VivoBook S15 finden wir:

  • 1x DC Netzanschluss
  • 1x HDMI 1.4
  • 1x USB A 3.0
  • 1x USB C 3.0
  • 1x 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss

Front und Rückseite sind frei von Anschlüssen. Weitere Ports finden wir auf der rechten Seite:

  • 2x USB 2.0
  • 1x microSD Kartenleser
  • 2x Status LEDs

Ich würde die Portausstattung als akzeptabel bezeichnen. Etwas schade ist das fehlen von HDMI 2.0 und Thunderbolt 3.

Eine kleine Besonderheit findet aber noch im Trackpad. Hier ist ein Fingerabdruckscanner integriert.

 

Display

Im ASUS VivoBook S15 ist wie der Name schon vermuten lässt ein 15,6 Zoll Display verbaut. Hier handelt es sich auf dem Papier um ein recht klassisches 1920 x 1080 Pixel IPS Panel. ASUS bewirbt dies mit einer maximalen Helligkeit von 300 cd/m².

Rein subjektiv wirkt das Display solide! Blickwinkel sind stabil, die Schärfe Okay und auch Farben sind akzeptabel. Allerdings ist auch zu merken, dass die Farben und vor allem die Kontraste nicht ganz so satt sind wie bei den High End Modellen von ASUS selbst, Dell, Apple usw.

Dies wird auch von den Messwerten unterstützt. So erreicht das Notebook nur eine Farbraumabdeckung von 63% sRGB, 47% von AdobeRGB und 46% von Color-P3.

BILD EINFÜGEN

Dies sind eher schwächere Werte machen das VivoBook S15 eher bedingt geeignet für Foto und Video-Bearbeitung.

Auf Seiten der Helligkeit konnte ich maximal 274 cd/m² messen, was für eine Indoor Nutzung ausreicht. Der Kontrast liegt bei soliden 1:750.

 

Tastatur und Trackpad

ASUS setzt beim VivoBook S15 leider auf ein etwas „modifiziertes“ QWERTZ Layout. So ist natürlich äöü usw. vorhanden, aber die Anordnung der Tasten ist etwas verändert. So haben wir einen Hybrid aus dem deutschen und dem amerikanischen Layout.

Die Shift und Feststelltasten sind wie im deutschen Layout, aber der Bereich um die Enter Taste wie im englischen Layout. So ist die Enter Taste kurz und oberhalb ist die „#“ angebracht. Dafür hat ASUS aber noch geschafft ein Nummernpad unterzubringen.

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An die Layoutänderung kann man sich gewöhnen, ist nur teils etwas nervig wenn Ihr des Öfteren zwischen verschiedenen Computern wechselt.

Qualitativ ist die Tastatur sehr gut! Der Druckpunkt der Tasten ist ordentlich, der Anschlag schön fest und der generelle Tipp-Eindruck positiv.

Auch das Trackpad ist mehr als ordentlich! Dieses fühlt sich gut am Finger an und das Tracking ist präzise.

Wir haben hier also prinzipiell eine gute bis sehr gute Tastatur und Trackpad, lediglich das Layout ist mittelmäßig.

 

Lautsprecher

Das VivoBook S15 hat zwei Lautsprecher, die an der seitlichen Unterseite sitzen. Diese sind Okay.

Wir haben hier keine absoluten premium Lautsprecher, aber ich habe auch schon deutlich Schlechteres in deutlich teureren Notebooks gehört. Die Lautsprecher sind ausreichend voll und nicht übermäßig schrill. Musik und auch Videos klingen absolut ordentlich!

 

Performance

Ihr bekommt das VivoBook S15 in diversen Versionen. So gibt es das Notebook mit Intel CPUs, AMD CPU, Integrierter Grafik oder gesonderten Grafikchips. ASUS hat mir folgende Version für diesen Test zur Verfügung gestellt:

  • Intel Core I7 – 10510U
  • 8GB RAM
  • Nvidia MX250
  • 500GB Speicher

Anhand dieser Daten erkennt Ihr vielleicht, dass das Notebook sich eher Richtung Portabilität als Richtung maximaler Leistung orientiert. Wir haben hier CPUs und GPUs die sich meist eher in 13 oder 14 Zöllern zu finden sind, was nicht heißt, dass diese schlecht sind. So ist die Intel „U“ CPU Serie durchaus ausreichend Leistungsstark, aber tendenziell eher auf eine niedrigere Leistungsaufnahme orientiert, ähnlich wie Nvidias MX Serie.

Schauen wir uns mal ein paar Benchmarks an.

cinebench 20 vergleich cinebench 23 vergleich cinebench r20 cinebench r23 handbrake winrar test

Die Benchmarks zeigen keine Überraschungen. Wir haben eine fähige Intel 4 Kern CPU, die grundsätzlich eine ordentliche Leistung zeigt, aber von den 4 Kernen und dem 15W Powerlimit etwas zurück gehalten wird.

Dabei scheint aber die Performance des ASUS VivoBook S15 recht konstant zu sein, denn gerade im Handbrake Benchmark schneidet das Notebook für seine CPU Klasse gut ab. Dies spricht für eine ordentliche Kühlung.

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Wie steht es aber um die Grafikleistung? Immerhin haben wir eine Nvidia Grafikkarte? Naja die Nvidia MX250 ist keine überragende Grafikkarte, sondern zählt eher in die Kategorie „besser als nichts“.

So könnt Ihr mit dem VivoBook S15 und der MX250 ältere Titel wie Skyrim usw. problemlos auf vollen Details und 30-60 FPS spielen. Bei neueren AAA Titeln müsst Ihr aber die Grafikqualität massiv herunterschrauben.

aco borderlands 3 skyrim

So könnt Ihr in modernen AAA Titel mit 30 FPS bei niedrigen Details und Full HD Auflösung rechnen.

Auf Seiten der SSD kann ich Euch nicht so genau sagen was ASUS verbaut hat, denn diese nutzen ein Intel Optane Setup.

ssd

Mit 2424 MB/s lesend und 1029MB/s schreibend sieht die Performance ganz gut aus.

 

Akkulaufzeit

Im ASUS VivoBook S15 ist ein 50Wh Akku verbaut. 50Wh ist für ein 15 Zoll Notebook nicht übermäßig viel, aber sofern die von ASUS genutzten Komponenten ausreichend energieeffizient sind, sollte doch eine gute Laufzeit zustande kommen.

In meinem Test lag die Akkulaufzeit des S15 bei rund 4,5 Stunden beim Websurfen usw. Im Office Betrieb könnt Ihr sicherlich 5 Stunden knacken, rechtet aber besser mit +- 4,5 Stunden in der Praxis.

 

Fazit

Ob ich Euch das ASUS VivoBook S15 empfehlen kann hängt am Ende etwas vom Preis ab. ASUS bietet das Notebook in duzenden Konfigurationen an, von rund 700€ bis gut über 1000€.

1000€ oder mehr halte ich etwas zu viel für das VivoBook S15, die 700€ Konfiguration, gerade die Version mit AMD Ryzen, halte ich hingegen für sehr attraktiv.

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Grundsätzlich besitzt das ASUS VivoBook S15 ein sehr schickes und auch wertiges Gehäuse! Auch die Tastatur, das Trackpad und sogar die Lautsprecher sind mehr als ordentlich. Das Display ist sicherlich kein absolutes Highlight, aber für den normalen Nutzer ist es gut genug.

Bei der Performance kommt es wieder auf Euch und die von Euch gewählte Konfiguration an. Grundsätzlich ordnet sich das VivoBook S15 eher in der „13 Zoll“ Klasse ein, was die Leistung betrifft. So setzt ASUS hier auf die besonders Energiesparenden 15W CPUs, die Ihr auch in einem Dell XPS 13 oder den Intel MacBook Pro 13 findet. Sicherlich hilft dies den Formfaktor etwas kompakter zu halten.

Die Leistung innerhalb dieser Klasse ist 1a bei meiner Intel Version und sollte mit der AMD Version sogar glatt noch besser sein.

Daher meine Empfehlung, wenn Ihr zum ASUS VivoBook S15 greift, dann wählt wenn möglich die Version mit AMD Ryzen (siehe hier). Das VivoBook S15 ist ein schickes allround/Home Office Notebook.

Super Dart Charge im Realme 8 Pro, laden mit bis zu 50W in der Mittelklasse? Ladeanalyse!

Das Realme 8 Pro sticht zwar primär aufgrund seiner extremen Kamera aus der Masse hervor. Allerdings ist „Super Dart“ Charge auch eine Besonderheit. Super Dart Charge ist Realmes proprietärer Schnellladestandard, welcher es erlauben soll das Realme 8 Pro mit bis zu 50W zu laden.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 1

50W ist extrem beeindruckend! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob dieses Werbeversprechen eingehalten werden kann.

 

Was ist Super Dart Charge?

Super Dart Charge ist Realmes Name für den eigenen proprietären Schnellladestandard, welcher aktuell bis zu 65W bietet. Dieser ähnelt dabei prinzipiell OPPOs SuperVOOC oder Huaweis Super Charge.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 2

Auch hier nutzt Realme tendenziell eine „niedrigere“ Spannung, aber dafür einen besonders hohen Ladestrom. Andere Schnellladestandards wie USB Power Delivery machen es eher umgekehrt.

Das Ladegerät des Realme 8 Pro bietet bis zu 65W bzw. 5V/2A (10W) oder 10V/6,5A (65W). Das Realme 8 Pro ist allerdings auf maximal 50W (laut Hersteller) limitiert.

Dies ist allerdings bereits extrem viel! Ein iPhone 12 Pro kann mit maximal 18W laden und das Samsung Galaxy S21 Ultra mit 22,5W.

Um dies zu realisieren nutzt Realme diverse Tricks. Unter anderem verfügt das Realme 8 Pro über zwei Akkuzellen, anstelle einer großen. Die Last beim Laden wird so auf zwei Akkus verteilt, was ein schnelleres Laden erlaubt.

 

Welche Ladestandards unterstützt das Realme 8 Pro?

Das Realme 8 Pro unterstützt neben dem Laden über das Super Dart Charge Ladegerät auch das Laden an normalen USB Ladegeräten, mit einem deutlich niedrigeren Tempo.

Also keine Sorge, Ihr könnt fürs Realme 8 Pro jedes Ladegerät nutzen, das Ihr noch herum liegen habt.

Aber wie schnell lädt das Realme 8 Pro an diversen Quellen? Unterstützt dieses vielleicht auch Quick Charge und USB PD?

ladetempo

Realme wirbt mit einem maximalen Ladetempo von 50W, diese kann ich aber nicht ganz bestätigen, In meinem Test lud das 8 Pro am original Ladegerät mit maximal rund 46W, es wurde also etwas gerundet.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 7

Auch an USB Power Delivery fähigen Ladegeräten konnte ich eine Art schnellladen beobachten. Hier schaltete das Smartphone auf 9V hoch und lud mit +- 14W. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Euer USB PD Ladegerät 18W, 60W, PPS usw. unterstützt, das maximale Tempo ist 14W.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 4
USB PD
super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 6
Quick Charge 3.0

Quick Charge wird hingegen nicht unterstützt! Das Realme 8 Pro behandelt ein Quick Charge Ladegerät wie ein normales 5V/2,4A Ladegerät und lädt mit maximal +- 9W.

 

Ladegeschwindigkeit des Realme 8 Pro

Wir haben bereits geklärt, dass das Realme 8 Pro mit bis zu +- 46W laden kann. Dies ist aber nur das Spitzenladetempo.

ladestrom

Genau genommen kann das Realme 8 Pro gerade einmal 5 Minuten mit 46W laden, ehe der Ladestrom auf 37W gedrosselt wird.

Nach 10 Minuten (ca. 38% Ladung) sinkt dann der Ladestrom auf 27W. Mit 27W wird das Realme 8 Pro eine ganze Weile geladen.

Ab 85% Ladestand sinkt dann der Ladestrom erneut langsam ab bis dieser 0W erreicht und das Smartphone voll ist. Diese 80% werden aber bereits nach rund 32 Minuten erreicht. Eine 100% Ladung dauert rund 46 Minuten, was sehr schnell ist!

 

Schadet ein schnelles Laden dem Akku?

Bis zu 46W ist natürlich extrem viel für solch einen an sich sehr kleinen Akku. Kann dieser hiervon mittelfristig Schaden nehmen bzw. schneller altern?

Dass der Akku direkt Schaden nimmt und plötzlich kaputt geht ist sehr unwahrscheinlich! Hier würde ich mir keine Sorgen machen.

Eine schnellere Alterung wiederum ist wahrscheinlich! Ein schnelleres Laden ist immer Stress für Euren Akku, was auch die Hersteller teils durch die Blume zugeben. Wie viel stärker die Alterung ist, ist aber schwer zu sagen. Ich würde aber nach 2 Jahren mit +- 20% schnellerer Alterung rechnen wenn Ihr den Akku jeden Tag mit dem vollen Tempo ladet. Dies ist aber nur eine Schätzung!

Die Hersteller sind aber clever, wir haben hier auch nur sehr kurz 46W Ladestrom, ehe dieser deutlich abfällt. Hierdurch ist beispielsweise die Hitzeentwicklung überschaubar.

temperatur

Der heißeste Punkt beim Laden des Akkus ist der Ladecontroller, oberhalb des Akkus. Der Akku selbst hat sich nicht übermäßig erwärmt.

 

Fazit

Ja das Realme 8 Pro lädt beeindruckend schnell. 0% auf 80% in rund 32 Minuten ist Weltklasse! Zwar wird das maximale Ladetempo von 46W nur kurz erreicht, aber das ändert nichts am super schnellen laden. Hier einmal die Erkenntnisse zusammengefasst.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 9

  • Maximale Ladetempo ist 46W, wird aber nur wenige Minuten gehalten
  • Der Ladestrom im Schnitt liegt bei +- 27W
  • 0% auf 80% in ca. 32 Minuten, 0% auf 100% in 46 Minuten
  • Laden via USB Power Delivery mit rund 14W möglich
  • Laden via Quick Charge und „normal USB (5V/2,4A)“ mit 9,xW

Wollt Ihr das maximale Ladetempo, dann müsst das originale Super Dart Charge Ladegerät nutzen. Alternativ unterstützt das Realme 8 Pro auch den SVOOC Standard oder USB PD, dies aber mit einem reduzierten Ladetempo.

super dart charge im realme 8 pro, laden mit bis zu 50w in der mittelklasse 8

Solltet Ihr also ein alternatives Ladegerät/Powerbank suchen, dann nehmt eins mit USB Power Delivery. Ja das Laden ist damit langsamer, aber vielleicht auch etwas schonender.

Soll es aber möglichst flott gehen, dann greift zum beiliegenden Ladegerät! Das Realme 8 Pro ist potenziell eins der schnellst ladenden Smartphones aktuell auf dem Markt.

Test: Realme 8 Pro im Kameravergleich zum iPhone 12 Pro und S21 Ultra, kann hier ein 300€ Smartphone mithalten?

Das Realme 8 Pro ist eins der spannendsten Smartphones seit langem. Dass es günstige Smartphones mit ordentlicher Leistung gibt ist nicht unbedingt etwas ungewöhnliches. Meist mangelt es bei Modellen der Einsteiger und Mittelklasse aber an der Kamera.

Gute Kameras werden den Flaggschiff Smartphones vorbehalten. Dies möchte Realme mit dem 8 Pro ändern!

realme 8 pro test review kameravergleich 14

So verfügt das Realme 8 Pro über die 108 Megapixel Kamera aus dem Hause Samsung, welche beispielsweise im S21 Ultra zum Einsatz kommt! Dies in der 300€ Preisklasse ist natürlich ein absoluter Kracher.

Hinzu kommt der Snapdragon 720G, 8GB RAM, ein AMOLED Display und 128GB Speicher. Klingt doch richtig gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Realme 8 Pro überzeugen und wie schlägt sich die Kamera im Vergleich zu Samsung, Apple und Xiaomi? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Realme welche mir das 8 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Realme 8 Pro (RMX3081) im Test

Optisch macht das Realme 8 Pro auf den ersten Blick einen sehr wertigen und schicken Eindruck! Die Rückseite mit dem sehr großen „Dare to Leap“ Aufdruck ist zwar sicherlich etwas Geschmackssache, aber hebt das 8 Pro auch etwas von der Masse ab.

realme 8 pro test review kameravergleich 1

Dass wir hier kein Flaggschiff Smartphone vor uns haben ist etwas bei der Materialwahl zu bemerken. Die Front besteht natürlich aus Glas, aber sowohl der Rahmen wie auch die Rückseite sind aus Kunststoff. Dabei verfügt die Rückseite über eine schöne matte Textur.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Kunststoff bei Smartphones! Das Realme 8 Pro liegt gut in der Hand, fasst sich solide an und ist gut verarbeitet. Allerdings wirkt die Haptik dann doch nicht so edel wie bei einem High End Smartphone das auf Glas und Metall setzt.

realme 8 pro test review kameravergleich 3

Im Gegenzug fühlt sich das 8 Pro aber auch nicht so kalt und steril an.

Optisch kämpft das Smartphone aber bereits deutlich über seiner eigentlichen Preisklasse! Was vor allem an dem sehr auffälligen Quad Kamera-Modul liegt das die Rückseite ziert. Dieses steht ein Stück weit vor, was aber auch nicht verwundert bei der Nutzung eines gewaltigen 108 Megapixel Sensors.

realme 8 pro test review kameravergleich 5

Auf der Front finden wir das 6,4 Zoll Super AMOLED Display, die Ohrmuschel und eine 16 Megapixel Frontkamera, welche in der Ecke im Display eingelassen ist. Unter dem Display ist zudem ein Fingerabdruckscanner eingelassen.

Dementsprechend finden wir auf der rechten Seite des Realme 8 Pro die klassischen physischen Tasten eines Smartphones.

realme 8 pro test review kameravergleich 6

Ungewöhnlich im Jahr 2021, das Realme 8 Pro verfügt noch über einen Kopfhörer-Anschluss auf der Unterseite. Hier ist auch der primäre Lautsprecher und der USB C Ladeport.

 

Display

Das Realme 8 Pro verfügt über ein 6,4 Zoll Full HD Display. Dieses setzt auf die AMOLED Technologie, was eine gute Bildqualität garantiert.

Und ja dies kann ich auch in der Praxis bestätigen. Das Realme 8 Pro kann zwar bei den Farben und der „Klarheit“ nicht mit einem High End Samsung Smartphone mithalten, das Display sieht aber mehr als ordentlich aus.

Farben sind satt, Kontraste herausragend und auch der generelle Bildeindruck ist stimmig. Die maximale Helligkeit ist Okay, hätte aber auch noch Luft nach oben.

 

Lautsprecher

Das Realme 8 Pro verfügt leider nur über einen Lautsprecher für die Medienwiedergabe. Die Ohrmuschel wird hier nicht als sekundärer Lautsprecher mitgenutzt.

Der primäre Lautsprecher des 8 Pro klingt akzeptabel. Er ist ausreichend voll und auch relativ satt. Allerdings was die Brillanz angeht gibt es noch etwas Luft nach oben.

Zudem klingt der Lautsprecher bei voller Lautstärke etwas „zittrig“. Allerdings ist der Lautsprecher unterm Strich absolut brauchbar, aber auch keine „Pracht“.

 

Kamera(s)

Die Kamera(s) sind natürlich das Highlight des Realme 8 Pro. Dieses verfügt über vier Kameramodule.

  • Hauptkamera 108 Megapixel Samsung S5KHM2 f/1.9
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel f/2.3
  • Tiefensensor 1 2 Megapixel
  • Tiefensensor 2 2 Megapixel

Das Realme 8 Pro verfügt zwar über eine „Quad-Kamera“, davon sind aber nur 2 Sensoren wirklich brauchbar. Die beiden 2 Megapixel Sensoren erfüllen in der Praxis keine Aufgabe, außer da zu sein damit mit einer Quad Kamera geworben werden kann.

realme 8 pro test review kameravergleich 15

Bei der Hauptkamera handelt es sich um den Samsung S5KHM2 Sensor. Dieser kommt auch im 1000€ S21 Ultra zum Einsatz. Es handelt sich hierbei klar um einen der technisch besten Kamera-Sensoren aktuell auf dem Markt! Beeindruckend!

Dies liegt dabei weniger an den 108 Megapixeln, diese werden eh auf 12 Megapixel herunter skaliert, sondern viel mehr an der Größe des Sensors.

sensor

Allerdings ist der Sensor nicht alles! Auch die Linse und vor allem das Post Processing spielt eine sehr große Rolle. Schauen wir uns daher doch mal ein paar Bilder des Realme 8 Pro an!

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img20210319091007 img20210319091015 img20210319091639 img20210319091740 img20210319092502 img20210319092609 01 img20210319092927 img20210319092931 img20210319095247 img20210319095411 img20210319122427 img20210319122726 img20210319193121 img20210319193315 img20210320090942 img20210320093923 img20210320095225 img20210320095616 img20210322114648 img20210324091213 img20210324091220 01 img20210324091228 img20210324091354 img20210324091443 img20210324091828 img20210324112855 img20210324112933

Ich bin positiv überrascht! Die Aufnahmen des Realme 8 Pro können überzeugen. Diese unterscheiden sich allerdings etwas von der „großen“ Konkurrenz. Schauen wir uns daher direkt die Bilder des Realme 8 Pro im Vergleich zum iPhone 12 Pro und Samsung Galaxy S21 Ultra an.

kamera vergleich 3 kamera vergleich 4 kamera vergleich 5 kamera vergleich 1 kamera vergleich 2

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6 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
6 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
6 realme 8 pro
Realme 8 Pro
6 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
5 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
5 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
5 realme 8 pro
Realme 8 Pro
5 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
4 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
4 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
4 realme 8 pro
Realme 8 Pro
4 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
3 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
3 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
3 realme 8 pro
Realme 8 Pro
3 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
2 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
2 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
2 realme 8 pro
Realme 8 Pro
2 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
1 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
1 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
1 realme 8 pro
Realme 8 Pro
1 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
15 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
15 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
15 realme 8 pro
Realme 8 Pro
15 apple iphone 12 pro
Apple iPhone 12 Pro
14 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
14 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
14 realme 8 pro
Realme 8 Pro
14 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
13 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
13 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
13 realme 8 pro
Realme 8 Pro
13 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
12 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
12 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
12 realme 8 pro
Realme 8 Pro
12 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
11 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
11 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
11 realme 8 pro
Realme 8 Pro
11 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
10 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
10 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
10 realme 8 pro
Realme 8 Pro
10 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
9 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
9 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
9 realme 8 pro
Realme 8 Pro
9 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
8 xiaomi mi 10 pro
Xiaomi Mi 10 Pro
8 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
8 realme 8 pro
Realme 8 Pro
8 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro

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Realme nutzt einen recht effekthascherischen Bildstyle! So sind die Aufnahmen des Realme 8 Pro sehr bunt und hell!

Hierdurch stechen diese doch sehr stark hervor, mich würde es daher nicht mal wundern wenn einigen Nutzern die Bilder des Realme 8 Pro glatt besser gefallen als von einem iPhone.

Neutral betrachtet sind natürlich die Farben eines iPhones „echter“ und natürlicher, aber diese teils etwas „over the top“ Bildstyle des Realme 8 Pro macht gerade bei schönem Wetter und blauem Himmel durchaus Spaß.

Dieser etwas buntere Style weiß auch bei Bildern von „Stillleben“ wie beispielsweise Blumen durchaus zu gefallen.

15 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
15 apple iphone 12 pro
Apple iPhone 12 Pro
15 realme 8 pro
Realme 8 Pro

An anderen Stellen wirkt aber der sehr farbenfrohe Style aber klar etwas übertrieben. Dies war mir beispielsweise bei Porträts aufgefallen. Hier hilft es teils etwas die Bild KI zu deaktivieren. Diese erkennt das gerade zu Fotografierende Objekt erfreulich gut, neigt aber dazu einfach die Farben noch weiter hoch zu drehen.

Im Low Light sehen wir aber dann doch das wir beim Realme 8 Pro kein Flaggschiff Smartphone vor uns haben.

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Für ein 300€ Smartphone macht dieses hier weiterhin tadellose Bilder! Allerdings kann es hier nicht mehr mit dem iPhone 12 Pro, Samsung Galaxy S21 Ultra oder Xiaomi Mi 10 Pro mithalten.

Schade, aber alles andere wäre auch eine Sensation.

kamera vergleich weitwinkel 2 kamera vergleich weitwinkel 1

Die Weitwinkelkamera ist natürlich nicht so gut wie die Hauptkamera, machte aber bei ausreichend Licht solide Aufnahmen. Hier war ich fast etwas positiv überrascht, denn ich hatte erwartet, dass Realme das komplette Budget in die Hauptkamera gesteckt hatte. Dies ist aber nicht der Fall!

Überrascht hat mich der Zoom.

kamera vergleich zoom 2 kamera vergleich zoom 1

Das Realme 8 Pro schlägt das Apple iPhone 12 Pro und auch das Xiaomi Mi 10 Pro bei 3x, 5x und 10x Zoom ganz eindeutig! Und das obwohl keine gesonderte Zoom Linse vorhanden ist.

 

Performance

Im Realme 8 Pro steckt der Qualcomm Snapdragon 720G. Beim Snapdragon 720G handelt es sich um einen SOC der gehobenen Mittelklasse mit 8 Kernen und 2,3Ghz Takt. Dieser Chip ist im 8nm Format gefertigt.

Dieser wird beim Realme 8 Pro mit 8GB RAM und 128GB Speicher kombiniert.

Wollen wir uns doch einmal in ein paar Benchmarks ansehen wie gut das Smartphone abschneidet.

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Für die 300€ Preisklasse liefert das Realme 8 Pro eine ordentliche Leistung, welche aber natürlich nicht mit den Flaggschiffen mithalten kann.

Der Snapdragon 720G kann sich je nach Benchmark rund 30% oberhalb des älteren Snapdragon 675 platzieren und kann unter dem Dimensity 800U, welcher z.B. im Xiaomi Redmi Note 9T zum Einsatz kam.

 

In der Praxis

In der Praxis ist das Realme 8 Pro ein erfreulich flottes Smartphone. Die Benutzeroberfläche läuft soweit weich und flüssig. Wir haben hier zwar kein 90hz oder 120Hz Display, aber die 60Hz werden konstant sauber „wiedergegeben“.

Dabei kann auch die von Realme genutzte Realme UI 2.0 überzeugen. Die Realme UI 2.0 Benutzeroberfläche wirkt wie eine Mischung aus Xiaomis MIUI und Standard Android. Realme hat hier also nicht zu viele Elemente verändert, aber hier und da durchaus ein paar kleinere Anpassungen vorgenommen.

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Ich kann mit Realme UI 2.0 gut leben! Vor allem wirkt die Benutzeroberfläche flott und auf Performance getrimmt. Viele Elemente gehen sehr schnell, beispielsweise das Anfertigen von Screenshots hat keine lange Animation, sondern geht zack zack.

Was die App Performance angeht kann ich ebenfalls nicht Klagen. WhatsApp, Facebook, Instagram, Google Chrome usw. laufen perfekt. Auch die Ladezeiten von Bildern usw. sind gut.

Bei sehr aufwendigen 3D Spielen müssen wir hier und da etwas die Grafikqualität herunterstellen (mittel bis hoch), damit es 100% flüssig läuft, aber auch dies ist keine Überraschung. Ein Spiel das gar nicht auf dem Realme 8 Pro lief konnte ich nicht finden.

Etwas durchwachsen war lediglich der Fingerabdruckscanner. Dieser funktionierte bei mir eher so semi-zuverlässig.

 

Akku

Im Realme 8 Pro steckt ein 4500mAh Akku. Dies ließt sich nicht schlecht, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Ich würde die Akkulaufzeit als solide einstufen. Ihr werdet mit dem Realme 8 Pro problemlos durch den Tag kommen, allerdings ist das Smartphone auch kein „Dauerläufer“.

So lag die Laufzeit auch etwas unter dem was ich von einem Smartphone mit 4500mAh Akku erwarten würde.

 

Fazit

Das Realme 8 Pro ist ein kleines Highlight! Dies liegt klar an der Kamera, welche auch vom Realme Marketing in den Vordergrund gestellt wird.

Das nutzen des Samsung 108 Megapixel Sensors erlaubt es des Realme 8 Pro unheimlich gute Bilder zu machen. Dieses hat ohne jede Frage die beste Kamera die ich in einem +- 300€ Smartphone bisher gesehen habe.

realme 8 pro test review kameravergleich 11

Ja der sehr bunte und helle Bildstyle des Realme 8 Pro ist sicherlich etwas Geschmacksache, aber grundsätzlich kann die Kamera bei Tageslicht mit „echten“ Flaggschiff Smartphones mithalten. Bei Nacht ist dies zwar nicht mehr ganz der Fall, hier sieht man, dass es doch auf etwas mehr ankommt als nur den Sensor, aber weiterhin ist mir kein Smartphone dieser Preisklasse bekannt das sich hier besser schlägt. Erfreulicherweise ist auch die Weitwinkelkamera brauchbar, wenn auch klar schlechter als die Hauptkamera.

Aber auch abseits der Kamera macht das Realme 8 Pro eine gute Figur. Die Systemperformance ist stark und die generelle Leistung des Snapdragon 720 G gut. Ja Ihr werdet für rund 300€ durchaus Smartphones bekommen die noch etwas besser in Benchmarks abschneiden, aber viel Luft ist hier auch nicht mehr nach oben.

realme 8 pro test review kameravergleich 12

Das AMOLED Display macht einen guten Eindruck und der Akku hält ausreichend lange.

Kurzum, Ihr sucht ein etwas außergewöhnlicheres Smartphone in der unteren Mittelklasse, mit super starker Kamera und könnt mit einem etwas bunteren Bildstyle leben? Dann ist das Realme 8 Pro ein absolutes Highlight!

Positiv

  • Sehr gute Hauptkamera!
  • Gute Systemperformance
  • Gute Realme Software
  • Ansehnliches AMOLED Display
  • Sehr schnelles Laden
  • Sehr fairer Preis

Neutral

  • Fingerabdruckscanner mittelmäßig
  • Lautsprecher mittelmäßig
  • Kunststoff Gehäuse

Negativ

  • ….

Die Tribit QuietPlus 50 im Test

Tribit gehört zu den absoluten Geheimtipps wenn es um Kopfhörer und Bluetooth Lautsprecher geht. Kaum ein anderer Hersteller bietet hier aktuell solch eine gute Qualität zu teilweise lachhaften Preisen.

Das neuste Modell von Tribit sind die QuietPlus 50. Die QuietPlus 50 sind 50€ Bluetooth Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling und „HiFi-Sound“ (laut Hersteller).

tribit quietplus 50 im test 6

Ließt sich doch erst einmal extrem spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die QuietPlus 50 von Tribit überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der QuietPlus 50 für diesen Test.

 

Die Tribit QuietPlus 50 im Test

Bei den Tribit QuietPlus 50 handelt es sich um sehr schlichte Bluetooth Kopfhörer. Tribit hat hier auf ein aufwendiges und auffälliges Design weitestgehend verzichtet. Anstellen dessen sind die Kopfhörer einfach komplett aus einem Softtouch Kunststoff gefertigt.

tribit quietplus 50 im test 1

Die Rückseite der Ohrmuscheln ist dabei komplett glatt und besitzt lediglich ein dezentes Tribit Logo.

Leider ist allerdings der verwendete Softtouch Kunststoff sehr anfällig für Fingerabdrücke und Schmieren. Abseits davon ist die Konstruktion aber gelungen! Auffällig, die Aufhängung der Ohrmuscheln ist komplett straft. Die Ohrmuscheln haben kein seitliches Spiel, mehr dazu später.

tribit quietplus 50 im test 3

Gesteuert werden die QuietPlus 50 über diverse Tasten und Schieber an der linken Ohrmuschel. Hier findet sich der Einschalter, eine Lautstärkewippe und ein Schieber für das ANC.

tribit quietplus 50 im test 5

Ebenfalls an der linken Ohrmuschel ist der USB C Ladeport und ein 3,5mm AUX Eingang. Tribit wirbt bei den QuietPlus 50 mit einer Akkulaufzeit von 30 Stunden, was ich so in der Größenordnung auch bestätigen kann.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich haben die QuietPlus 50 eine ganz gute Form und Größe. So sind die Ohrmuscheln ausreichend groß und die Polsterung angenehm. Letztere ist ausreichend dick und angenehm weich, ohne dabei zu heiß zu wirken.

Allerdings haben die QuietPlus 50 auf meinem Dickschädel einen recht hohen Anpressdruck. Zudem sind die Ohrmuscheln seitlich nicht flexibel gelagert! Hierdurch wirken die Kopfhörer sehr straff und steif.

Ich würde also den Tragekomfort als Okay einstufen, aber die QuietPlus 50 sind auch nicht die aller bequemsten Ohrhörer die ich jemals erlebt habe.

 

ANC

Aktives Noise Cancelling ist immer so eine Sache. Es ist ohne Frage ein cooles Feature wenn man unterwegs ist, aber leider ist gutes ANC primär den teuren Kopfhörern vorbehalten.

tribit quietplus 50 im test 11

Und hieran ändern die QuietPlus 50 auch nur bedingt etwas. Ja das ANC der QuietPlus 50 funktioniert, ist aber klar 1-2 Stufen schlechter als bei den großen Sony und Bose Modellen.

So werden surrende Geräusche gut ausgeblendet bzw. deutlich reduziert. Dies gilt für Motoren, Lüfter usw. Stimmen, Kinderschreien oder ähnliches wird leicht gedämpft, ist aber weiterhin wahrnehmbar.

Zudem erzeugen die Kopfhörer ein merkbares weißes Rauschen. Das ANC der QuietPlus 50 funktioniert, aber erwartet keine Wunder!

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Tribit wirbt hier selbst mit „Hi-Fi-Audio-Sound & starke Bässe“ und dem kann ich in vielen Punkten recht geben!

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Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der QuietPlus 50 sind gelungen! Sie sind angenehm klar und sauber. Zudem weisen sie eine angenehme Brillanz und Leichtigkeit auf. Hier und da wirkten die Kopfhörer zwar ein wenig schrill auf mich, dies ist aber sehr stark vom Song und Geschmack abhängig. Grundsätzlich sind die Höhen als gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Die Mitten wiederum sind neutral bis vielleicht leicht abgesenkt. Stimmen werden gut dargestellt, unabhängig davon, ob diese tendenziell eher heller oder dunkler sind. Der Beat neigt allerdings in vielen Songs zu einer gewissen Dominanz.

Dies liegt natürlich am Bass. Ja die QuietPlus 50 haben einen kräftigen Bass! Dieser ist ein gutes Stück angehoben, wirkt aber gekonnt. Heißt der Tiefgang und auch das Volumen des Basses sind stark. Der Bass klingt absolut rund und wertig!

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Allgemein klingen die QuietPlus 50 deutlich besser als es der Preis von 50€ erwarten ließen. Verglichen mit sehr viel teureren Kopfhörern ist lediglich die Detail Darstellung ein Stück schlechter. Die QuietPlus 50 neigen etwas dazu recht „Clean“ zu klingen, was allerdings oft bei günstigeren Kopfhörer und Ohrhörern der Fall ist. Allerdings Dinge wie die räumliche Darstellung ist 1a, auch die Lautstärke und die Dynamik passen völlig.

 

Fazit

Die Tribit QuietPlus 50 sind für 50€ (UVP) hervorragende Kopfhörer, anders kann man es nicht sagen! Dies gilt vor allem für den Klang.

Die QuietPlus 50 haben einen wertigen und dynamischen Klang, welcher wie beworben einen guten Schuss Bass hat. So sind die Kopfhörer sicherlich weniger etwas für Puristen, mögt Ihr etwas mehr Action, dann werdet Ihr an den Kopfhörern Freude haben! Dabei wirken die QuietPlus 50 aber trotz des ausgeprägten Basses nicht dumpf oder matt, ganz im Gegenteil. Die Höhen sind ebenso mehr als ordentlich.

tribit quietplus 50 im test 12

Ich würde sagen klanglich spielen die QuietPlus 50 deutlich über ihrer Preisklasse.

Auch das ANC ist Okay. Wir sind hier schon 1-2 Klassen unter den großen Sony oder Bose Modellen, aber schlecht ist das ANC der QuietPlus 50 auch nicht. Mein größter Kritikpunkt wäre der Tragekomfort.

So sind die Tribit QuietPlus 50 etwas steif und haben einen recht hohen Anpressdruck. Ich würde nicht sagen dies ist ein NoGo, aber hier gibt es bessere Kopfhörer.

Dennoch unterm Strich sind die Tribit QuietPlus 50 hervorragende Kopfhörer für 50€ (zum Zeitpunkt des Tests), welche gerade klanglich deutlich über ihrer eigentlichen Preisklasse spielen.

5x 18650 Li-Ion-Akkus mit mehr als 3400mAh im Vergleich, Panasonic, LG, Samsung und Co.

18650 Li-Ion-Akkus ist der meistgenutzte Formfaktor für Lithium Zellen. Diesen finden wir in diversen Werkzeugen, teils Notebooks, Taschenlampen oder sogar eAutos.

5x 18650 li ion akkus mit mehr als 3400mah im vergleich 6

In diesem kleinen Vergleich schauen wir uns die 5 größten 18650 Li-Ion-Akkus im Vergleich an, die aktuell im Handel zu bekommen sind. Dabei verzichte ich aber auf die diversen chinesischen Fake Akkus, sondern konzertiere mich auf die großen Marken, wie Panasonic, LG, Samsung,…

Wollen wir uns doch ansehen welcher dieser Akku die größte Kapazität besitzt!

 

Die Testkandidaten

Folgende große 18650 Li-Ion-Akkus habe ich mir für diesen Test bestellt:

LG INR18650-M36 3600 mAh 5.95 €
LG INR18650MJ1 3500 mAh 4.80 €
Panasonic NCR18650G 3400 mAh 7.95 €
Samsung INR18650-35E 3500 mAh 5.95 €
Sanyo/Panasonic NCR18650GA 3500 mAh 4.95 €

 

Alle Akkus in diesem Vergleich haben mindestens 3400mAh und gehen bis auf 3600mAh hoch. 3600mAh ist auch die nach meinem Wissen größte Kapazität mit der ein seriöser Hersteller bei seinen 18650 Zellen wirbt.

5x 18650 li ion akkus mit mehr als 3400mah im vergleich 1

Preislich wirkt dabei vor allem der LG INR18650MJ1 und der Sanyo/Panasonic NCR18650GA mit unter 5€ besonders attraktiv. Der Panasonic NCR18650G ist mit rund 8€ klar der teuerste Akku.

 

Schwieriges Testen

Normalerweise teste ich Akkus und Ähnliches im SKYRC MC3000. Das SKYRC MC3000 ist ein klasse Messgerät bzw. Analyse Tool für diverse Akkus. Allerdings hat das MC3000 einen Nachteil, es kann Akkus nur mit bis zu 2A entladen.

Für diesen Test hätte ich die Akkus aber auch gerne etwas schneller entladen. Daher habe ich mir ein kleines Test-Set-up auf Basis eines eigentlich recht günstigen, aber halbwegs genauen Akku-Testers zusätzlich gebaut.

5x 18650 li ion akkus mit mehr als 3400mah im vergleich 5

Die Tests mit 1A fanden also im SKYRC MC3000 statt, die Tests 3A und 5A im einfacheren Akkutester.

Ein wenig Probleme bereitete auch die Entladeschlussspannung, da dieser immer etwas unterschiedlich ist. Letztendlich habe ich alle Akkus auf 2,7V entladen.

 

Der Test

Kommen wir direkt zu den Messwerten:

kapazität in mah kapazität in wh

Interessant! Bei 1A haben wir folgende Reihenfolge was die Kapazität angeht:

  • LG INR18650MJ1 / 12.224Wh
  • Samsung INR18650-35E / 12.131Wh
  • Panasonic NCR18650G / 12.118Wh
  • Sanyo/Panasonic NCR18650GA / 12.097Wh
  • LG INR18650-M36 / 12.038Wh

Grundsätzlich sind alle 5 Akkus sehr dicht beieinander, aber der LG INR18650MJ1 kann Platz 1 belegen. Auf Platz 5 wiederum liegt der auf dem Papier größere LG INR18650-M36.

Platz 2 geht an Samsung, Platz 3 an Panasonic und Platz 4 an Sanyo.

5x 18650 li ion akkus mit mehr als 3400mah im vergleich 3

Eine sehr ähnliche Reihenfolge haben wir auch bei 5A Last.

  • LG INR18650MJ1 / 10.78Wh
  • Samsung INR18650-35E / 10.677Wh
  • Sanyo/Panasonic NCR18650GA / 10.671Wh
  • LG INR18650-M36 / 10.645Wh
  • Panasonic NCR18650G / 10.59Wh

Das einzige was hier auffällt, ist das der Panasonic Akku nach unten durchgereicht wird. Nicht verwunderlich, dieser bietet auch die geringste maximale Leistung.

Maximaler Entladestrom
LG INR18650-M36 5A
LG INR18650MJ1 10A
Panasonic NCR18650G 5A
Samsung INR18650-35E 8A
Sanyo/Panasonic NCR18650GA 8A

 

Dies spiegelt sich auch deutlich bei der Temperatur wieder.

lg blau
LG INR18650-M36
lg grün
LG INR18650MJ1
panasonic
Panasonic NCR18650G
samsung
Samsung INR18650-35E
sanyo
Sanyo/Panasonic NCR18650GA

Hier wird die Panasonic bei 5A Last (jeweils nach 20 Minuten gemessen) ganz eindeutig am wärmsten. Auch die LG INR18650MJ1 wird etwas wärmer als die drei anderen, aber hier würde ich noch nicht von einer problematischen Temperatur sprechen.

spannung

Was im übrigen die Spannung der Akkus angeht gibt es kaum Unterschiede.

 

Fazit

Mein Fazit fällt recht eindeutig und etwas überraschend aus. Kauft den LG INR18650MJ1 Akku.

In meinem Test konnte der LG INR18650MJ1 mit der höchsten Kapazität Punkten und dies beim niedrigsten Preis. Grundsätzlich macht Ihr aber mit keinem der Akkus in diesem Test einen Fehler.

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Alle Akkus waren +- auf einem Level was die Kapazität angeht, was auch zu den Herstellerangaben passt. Dennoch konnte sich der LG INR18650MJ1 knapp vor den Samsung INR18650-35E setzen, welchen ich alternativ empfehlen würde.

Etwas auffällig ist beim Panasonic NCR18650G die vergleichsweise schlechte maximale Leistung und die hohe Hitzeentwicklung. Ich kann natürlich nicht die Zyklenfestigkeit oder ähnliche Langzeit Faktoren beurteilen und vielleicht ist der Panasonic hier total super, aber nach meinem Test würde ich diesen auch aufgrund des hohen Preises eher als Verlierer werten, auch wenn es sich generell nicht um einen schlechten Akku handelt.

Günstiges und schnelles Smartphone? Das OPPO A53s im Test

Smartphones werden gefühlt immer teurer. Aber gerade in Zeiten wo das Geld oftmals nicht ganz so locker sitzt, sind günstige Smartphones interessanter und wichtiger denn je.

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Genau solch ein günstiges Smartphone das auf den ersten Blick auch noch sehr Interessant aussieht ist das OPPO A53s. Das A53s ist aktuell für rund 180€ erhältlich, bietet ein schickes „Glas“ Design, 3x Kamera und einen Qualcomm Snapdragon SoC. Klingt doch gut!

Aber wie gut ist das OPPO A53s in der Praxis wirklich? Finden wir es im Test heraus!

 

Das OPPO A53s im Test

Auf den ersten Blick könnte das OPPO A53s problemlos auch als Smartphone der Mittelklasse durchgehen.

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OPPO setzt auf den typischen Aufbau im Jahr 2020, also Glas vorne, Glas hinten und ein Metallrahmen. Zumindest sieht das A53s so aus! Das Display ist natürlich von Glas geschützt, allerdings besteht der Rahmen aus Kunststoff und die Rückseite scheint Plexiglas zu sein. Letzteres ist allerdings gar nicht so leicht zu erfühlen.

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Allgemein fühlt sich das OPPO A53s sehr angenehm an! Die Kanten sind sauber abgerundet und das Smartphone ist gut ausbalanciert. Die Verarbeitung ist als gelungen zu bezeichnen.

Auf Seiten des Displays haben wir ein 6,5 Zoll Panel mit vergleichsweise kleinen Rändern. Diese sind nicht absolut minimal, gerade im unteren Bereich, aber das A53s wirkt trotz des großen Displays nicht zu klobig.

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Die 8 Megapixel Frontkamera des A53s ist wie mittlerweile meist üblich in einem kleinen „Loch“ im Display untergebracht.

OPPO hat beim A53s interessanterweise die Lautstärkewippe und den Einschalter auf unterschiedliche Seiten des Smartphones angebracht. Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem 3,5mm Kopfhöreranschluss und dem Lautsprecher auf der Unterseite.

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Auf der Rückseite haben wir die Auffällige 3x „AI Camera“, wie auch den Fingerabdruckscanner.

 

Das Display

Im A53s ist ein 6,5 Zoll Display verbaut, welches mit 1600×720 Pixeln auflöst. Wir haben also das in dieser Preisklasse übliche 720p Display, welches lediglich etwas in die Länge gezogen ist, verglichen mit dem typischen 1280 x 720 Pixel Display.

OPPO setzt erfreulicherweise auf ein IPS Panel, welches sogar eine Bildwiederholungsrate von 90 Hz hat! Und ja das Display sieht gut aus! Ich würde sogar sagen besser als beim Wiko View 5, welches in der gleichen Preisklasse unterwegs ist.

Farben sind klar und Kräftig und der Kontrast ist ordentlich! Auch die Bildschärfe passt. Klar das Display ist nicht ganz so scharf wie bei einem Full HD Panel, aber es reicht aus und wirkt nicht matschig.

displayhelligkeit

Die Helligkeit des Displays ist soweit okay. Wie die meisten Smartphones der Einsteigerklasse ist das Display des OPPO A53s nicht extrem hell, aber überdurchschnittlich hell für die Preisklasse.

 

Klang

Erstaunlicherweise verfügt das OPPO A53s über einen Stereo-Lautsprecher-Aufbau! So nutzt das Smartphone sowohl die Ohrmuscheln, wie auch den unteren Lautsprecher für die Musikwiedergabe.

Hierdurch klingt das Smartphone um einiges voller und „breiter“. Zwar sind die Lautsprecher qualitativ nicht überragend, diese könnten einen hauch klarer sein, aber aufgrund des Stereo-Aufbaus macht dies das A53s komplett wieder gut.

Kurzum, dieses hat die mit besten Lautsprecher die ich in der unter 200€ Preisklasse bisher gehört habe.

 

Kameras

Im OPPO A53s steckt eine 3x AI Camera. Bei genauer Ansicht ist die Kamera allerdings etwas weniger Spektakulär als dies Klingt.

  • Hauptkamera – 13 Megapixel F2.2
  • Makrokamera – 2 Megapixel F2.4
  • Tiefenschärfekamera – 2 Megapixel

Ganz blöd gesagt Kamera 2 und 3 sind rein fürs Marketing und die „Optik“, da ja jedes Moderne Smartphone mehrere Kameras haben muss. Eine Makrokamera und Tiefenschärfekamera sind meist nur alibi Kameras, die in der Praxis nichts bringen. Aber selbst wenn Ihr eine Makrokamera toll fändet, ein 2 Megapixel Modul ist schon ziemlich für den Arsch. Dies sind einfach die billigsten Kamerasensoren die OPPO finden konnte.

Naja, aber ist denn wenigstens die Hauptkamera ordentlich?
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Heiter bis Wolkig, so könnten wir die Bildqualität des OPPO A53s einstufen. Sofern das Wetter schön ist und wir kein Gegenlicht usw. haben sind die Fotos des A53s ordentlich!

Allerdings umso schwieriger die Lichtverhältnisse sind um so stärker bricht das das Smartphone weg. Bereits bei bewölktem Himmel ist klar eine Reduktion der Bildschärfe zu erkennen.

Bei bewölktem Himmel in einem dichteren Wald werden die Bilder des A53s schnell matschig! Hier und da hatte das Smartphone sogar Fokus-Probleme. Hinzu kommt eine höchstens mittelmäßige Dynamik.

Klingt jetzt erst einmal nicht so prachtvoll und ja die Kamera ist sicherlich nicht die größte Stärke des OPPO A53s. So würde ich nicht empfehlen mit diesem unwiederbringliche Momente aufzunehmen oder die Urlaubsbilder zu machen.

Allerdings für Schnappschüsse reicht die Kamera durchaus.

 

Performance 

OPPO setzt im A53s auf den Qualcomm Snapdragon 460. Qualcomm gilt im Allgemeinen als der „beste“ Prozessor/SoC Hersteller in der Android Welt. Allerdings setzen viele günstige Android Smartphones aus Mediatek Chips, welche pauschal nicht als schlecht zu bezeichnen sind, aber oftmals eine schwankende Leistung bieten.

Der Snapdragon 460, welcher Anfang 2020 vorgestellt wurde, ist hier durchaus etwas Besonderes und wird von mir als positiv angesehen. Der Snapdragon 460 wird mit 4GB RAM und 128GB Speicher kombiniert. Wollen wir uns zunächst ein paar Benchmarks ansehen um die Leistung des OPPO A53s besser einschätzen zu können.

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antutu benchmark

Das OPPO A53s ist sicherlich kein „High Performance“ Smartphone, aber liefert eine mehr als ordentliche Leistung für ein Modell der unter 200€ Preisklasse. Ich würde sogar das Abschneiden des OPPO A53s als überdurchschnittlich einstufen!

 

Die Performance im Alltag

Vor kurzem habe ich das Wiko View 5 getestet, welches in einer ähnlichen Preisklasse spielt. Dieses bot eher eine mäßige Leistung, weshalb ich vom OPPO A53s gleich doppelt überrascht war! Das Smartphone läuft erstaunlich gut!

Die Benutzeroberfläche ist als flüssig und weich laufend zu bezeichnen. Ob dies nun an der guten Optimierung der Software, dem fähigen SoC oder dem 90Hz Display liegt kann ich nicht sagen. Vermutlich ist es aber ein Zusammenspiel aus all diesen Punkten, weshalb das A53s recht flott anmutet.

oppo a53s im test 6

Dies gilt dabei nicht nur für die Benutzeroberfläche, auch Apps laufen gut auf dem Smartphone. Selbst Spiele würde ich als „überdurchschnittlich“ gut laufend bezeichnen, zumindest für ein Smartphone der 200€ Preisklasse.

Punktabzug gibt es für das WLAN. Ich weiß nicht ob dies ein Bug bei meinem Gerät ist, oder ein generelles Problem, aber mein OPPO A53s verliert des Öfteren einfach die WLAN Verbindung und stellt diese dann nicht automatisch wieder her. Gehe ich manuell in die WLAN Einstellungen und verbinde ich mich per Hand mit meinem WLAN funktioniert wieder alles als wäre nie was gewesen. Ich tippe hier einfach mal auf einen merkwürdigen Software Bug.

 

Akku

Im OPPO A53s ist ein großer 5000mAh Akku verbaut. 5000mAh ist wirklich recht viel, gerade wenn wir bedenken, dass die Hardware des Smartphones theoretisch recht sparsam ist. Und ja in der Praxis ist die Akkulaufzeit des A53s sehr gut!

Als Normalnutzer werdet Ihr problemlos 2 Tage wenn nicht sogar 3 Tage mit dem Smartphone schaffen.

Bei einer gemischten Nutzung aus Video schauen und Webbrowsen erreichte ich eine Laufzeit von ca. 12 Stunden!

 

Fazit

Ja das OPPO A53s ist ein empfehlenswertes Smartphone in der 150-200€ Preisklasse! Dieses kann vor allem aufgrund der sehr guten Haptik, des starken Displays und der guten Performance punkten.

So läuft das OPPO für ein Einsteiger Smartphone erfreulich flüssig und sauber. Nein dieses ist nicht auf dem Level eines High End Gerätes, aber deutlich über beispielsweise dem Wiko View 5, Snapdragon 460 sei Dank.

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Auch das Display, welches zwar nur mit 720p auflöst, sieht sehr gut aus! Farben sind satt und kräftig und auch der Kontrast passt. Die 90Hz Bildwiederholungsrate ist hier die Kirsche auf dem Sahnehaufen.

Hinzu kommen die ordentlichen Lautsprecher und der gute Akku.

Lediglich die Kamera ist durchwachsen. Zunächst ist von der 3x Kamera nur ein Modul wirklich nutzbar, Modul 2 und 3 sind „Dekoration“. Die Hauptkamera kann bei gutem Licht ordentliche Aufnahmen erreichen. Allerdings bei starker Bewölkung oder generell schwierigen Lichtbedingungen werden die Aufnahmen schnell unscharf und matschig. Hier hat das oben angesprochene Wiko View 5 deutlich besser abgeschnitten.

Kurzum, das OPPO A53s ist ein starkes Smartphone für unter 200€, sofern die Kamera für Euch nicht der wichtigste Faktor ist. Was Performance, Verarbeitung, Display, Akku usw. angeht ist das A53s spitze!

Das Cisco Business CBW140AC Starter Kit im Test

Eine Internet-Verbindung auf dem Smartphone ist kaum aus einer Alltagssituation wegzudenken. So ist eine WLAN Verbindung in Restaurants, Cafés oder Hotels mittlerweile fast schon essenziell, vom Büro ganz zu schweigen.

Für solche Geschäftskunden bietet unter anderem Cisco diverse Lösungen an. Meraki Go richtet sich beispielsweise sehr Erfolgreich an kleine Geschäfte und Restaurants, wo es meist keinen IT-Experten gibt und daher Dinge möglichst einfach und effizient zu funktionieren haben. Meraki Go haben wir uns hier bereits im Test angesehen.

cisco business cbw140ac starter kit test 6

Meraki Go ist zwar ein super System, aber vergleichsweise stark vereinfacht und auf die „Smartphone für alles“ Generation getrimmt.

Mit dem CBW140AC Starter Kit bietet Cisco eine etwas „klassischere“ WLAN Lösung für Geschäftskunden an. Diese ist weiterhin auf eine sehr gute Preisleistung optimiert, richtet sich aber auf etwas „professionellere“ Kundschaft.

Wollen wir uns da doch einmal das Cisco Business CBW140AC Starter Kit näher im Test ansehen.

 

Das Cisco Business CBW140AC Starter Kit im Test

Das CBW140AC Starter Kit von Cisco besteht aus drei Komponenten, einem Access Point (CBW140AC) und zwei Mesh Extender (CBW142ACM).

Das Starter Kit ist somit in der Lage durchaus größere Räumlichkeiten gut mit WLAN zu versorgen. Ich sage jetzt einfach mal 200-300 m² Wohnungen oder Büros sollten absolut kein Problem sein.

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Bei dem „Basis“ Access Point handelt es sich um ein ca. Teller großes Modul, welches für eine Wandmontage vorgesehen ist. Dabei setzt der Access Point wie im Business Bereich üblich auf einen PoE LAN Port für die Energie-Versorgung.

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Das heißt der Strom wird über das LAN Kabel mitgesendet, Ihr müsst also nur ein Kabel mit dem AP verbinden. Hier ist natürlich ein PoE fähiger Switch oder ein Injektor vorausgesetzt.

Der Access Point hat wie ebenfalls meist üblich nur eine LAN Port! Ihr könnt also keine weiteren Geräte über den Access Point verbinden.

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Bei den Mesh Extendern handelt es sich um zwei kleine handflächengroße Module. Diese werden einfach in die Steckdose gesteckt und verbinden sich kabellos mit dem Access Point und Euren Geräten.

Abseits von einer Status LED und einem einfachen Ein/Ausschalter ist am Mesh Extender nichts weiter zu finden. Etwas schade, dass hier nicht ein zusätzlicher LAN Port angebracht ist.

 

Das Cisco Business System

Viele Business WLAN Systeme sind recht groß angelegt, mit Netzwerk Controllern usw. So benötigt Ihr beispielsweise bei den Ubiquiti Systemen einen gesonderten Hardware Controller (falls Ihr Statistiken aufzeichnen wollt). Auch das Meraki Go System benötigt einen Controller, auch wenn Cisco hier einen „virtuellen“ Cloud Controller nutzt.

Diese Controller erlauben es mehrere Netzwerkgeräte über eine WebUI zu steuern und zu verwalten, was gerade bei größeren Netzwerkinstallationen sehr viel Sinn macht! Allerdings bei kleineren Netzwerken kann dies auch etwas störend sein und zusätzliche Kosten verursachen.

Das Cisco Business System hingegen verzichtet weitestgehend auf solch einen Controller bzw. dieser ist im Basis Access Point integriert.

So könnt Ihr das CBW140AC Starter Kit einfach über Euren Webbrowser oder die Cisco Business Smartphone App steuern.

 

Die Software

Ihr könnt die Benutzeroberfläche des CBW140AC Starter Kit entweder einfach über die Cisco Business App oder über die Eingabe der IP Adresse des Systems in Eurem Webbrowser erreichen.

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Beide Benutzeroberflächen geben Euch +- die gleichen Optionen, nur optisch auf das jeweilige Gerät angepasst.

Dabei würde ich die Benutzeroberfläche und den Funktionsumfang als „professionell“ einstufen. Wir haben also durchaus viele Einstellungsmöglichkeiten und Optionen, aber wenige „Spielereien“. Auch ist die Benutzeroberfläche relative schlicht. So bot das Meraki Go System beispielsweise deutlich mehr „Eye Candy“.

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Abseits der Üblichen Optionen zu den WLAN Einstellungen bietet das CBW140AC Starter Kit vor allem viele Statistiken und Informationen. So kann das System auch „Tracken“ wohin der Trafik aus Eurem Netzwerk geht.

Arbeiten Eure Mitarbeiter oder schauen diese den ganzen Tag nur Youtube? Dabei könnt Ihr allerdings nicht genau sehen wer, wann, wie und wo Youtube schaut, aber Ihr könnt beispielsweise den Trafik in diese Richtung limitieren oder in der Priorität heruntersetzen.

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Im Gegenzug könnt Ihr beispielsweise Anwendungen wie Video-Konferenzen in der Priorität hochsetzen.

WLAN Netze lassen sich zudem auch nach der Uhrzeit steuern, Ihr habt diverse Diagramme wie gerade die Netzwerk Auslastung ist usw.

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An sich bietet das CBW140AC Starter Kit damit eine sehr schöne und informative WebUI, welche aber teils etwas träge ist was Ladezeiten usw. angeht.

 

Performance

Das CBW140AC Starter Kit setzt noch auf den weit verbreiteten WLAN 5 Standard, mit bis zu 867Mbit auf dem 5GHz Band und 300Mbit auf dem 2,4Ghz Band.

Damit hat das System ein vernünftiges „Standard“ Tempo, wird allerdings auch keine Performance Rekorde brechen. Dies bestätigt sich auch im Test.

performance

In der Praxis konnte ich ein maximales Tempo von ca. 50MB/s auf kurzer Distanz erreichen. Dies aber nur zur Basis-Station! Über die Mesh Knotenpunkte waren maximal rund 30MB/s möglich. Letzteres ist bei einem Wireless Uplink nicht unerwartet.

Verglichen mit anderen Business Garde WLAN AccessPoints fällt die Leistung des CBW140AC Starter Kit erwartungsgemäß aus.

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Business Grade WLAN Access Points sind alle nicht auf die maximale „Peek“ Leistung optimiert. Sucht Ihr möglichst hohe Datenraten zu einzelnen Clients, dann kauft einen WLAN Router von ASUS, Netgear und Co.

WLAN Systeme wie das CBW140AC Starter Kit sind auf Stabilität und Leistung mit vielen Clients ausgelegt. Ich würde Euch das CBW140AC Starter Kit nicht für ein Büro mit hunderten Mitarbeitern empfehlen, aber in einem kleinen Office wird dieses eine gute Figur machen. In meinem Test zeigte sich das System sehr schön stabil!

 

Stromverbrauch

Kommen wir abschließend noch auf den Stromverbrauch zu sprechen.

stromverbrauch

Mit 4,52W benötigt der Access Point angenehm wenig Energie. Diesen Wert habe ich allerdings von meinem PoE Switch, solltet Ihr also einen PoE Injektor nutzen könnte der Verbrauch etwas höher ausfallen.

Die Mesh Extender benötigen ca. 3,2W, was ebenfalls sehr sparsam ist.

 

Fazit

Das Cisco Business CBW140AC Starter Kit konnte im Test durch ein stabiles WLAN, eine professionelle Benutzeroberfläche und einen fairen Preis überzeugen.

Gerade letzter macht das Kit sicherlich interessant. Ein kleines „Mesh“ System mit drei Basis-Stationen für knapp über 300€ ist fair!

Nein das CBW140AC Starter Kit ist kein Performance Wunder, wir haben hier 867Mbit auf dem Papier und rund 50 MB/s in der Praxis. Dies ist schnell genug für 99% aller Anwendungen, aber da geht mehr!

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Solche Business Systeme sind meist eher auf Stabilität ausgelegt, als auf peek Performance.

Bei aller Liebe und Lob, würde ich Euch aber mal empfehlen das Meraki Go System anzusehen. Dieses wirkt auf mich einfach ein gutes Stück „moderner“ und frischer. Daher würde ich dieses in der Regel dem CBW140AC Starter Kit vorziehen.

Sucht Ihr aber ein klassisches „professionelles“ WLAN System, ohne große Schnörkel oder Schnickschnack, ist das CBW140AC Starter Kit eine gute Wahl, auch wenn ich persönlich eher zu Meraki Go greifen würde.