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Der Dreame D9 im Test, klasse Saugroboter für kleines Geld!

Woran ist ein guter Saugroboter zu erkennen? Richtig an einem „LDS“ Laser Sensor. Natürlich ganz so einfach ist es in der Praxis nicht, aber Saugroboter die auf einen Laser-Sensor für die Navigation setzen, sind meist die besseren und zuverlässigeren Modelle.

Allerdings macht der Laser-Sensor einen Saugroboter meist auch recht teuer. Unter 350€ sind hier nur wenige Modelle zu finden.

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Dies macht den Dreame D9 gleich doppelt interessant. So ist dieses Modell mit einem LDS Sensor ausgestattet, kostet unter 300€ und ist im Xiaomi Mi Home Ökosystem angesiedelt. Damit ist der Dreame D9 potenziell einer der besten Saugroboter, wenn Ihr ein möglichst günstiges aber gutes Modell sucht.

Aber ist der Dreame D9 auch ein guter Saugroboter? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Dreame D9 im Test

Der Dreame D9 ist optisch und auch was den Aufbau angeht ein ganz klassischer Saugroboter. Dreame setzt auf ein komplett rundes Gehäuse aus weißem Hochglanz Kunststoff.

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Der Saugroboter misst ca. 35 cm im Durchmesser und ist an der höchsten Stelle ca. 10 cm. Eure Möbel sollten also im besten Fall ca. 11 cm hoch sein.

Ihr könnt den Saugroboter natürlich über die Smartphone App steuern. Alternativ ist aber auch eine Steuerung über drei Tasten auf der Oberseite möglich, so müsst Ihr nicht immer das Smartphone herauskramen.

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Ebenfalls auf der Oberseite ist der auffällige LDS „Laser-Sensor“ und eine Klappe. Unter dieser Klappe verbirgt sich der Schmutzauffangbehälter.

Letzterer ist leider wie bei den meisten Saugrobotern nicht übermäßig groß, sollte aber reichen um auch eine mittel bis große Wohnung mit Haustieren zu reinigen. Ihr werdet aber nach jeder Fahrt den Behälter leeren müssen.

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Im Behälter ist auch ein kleiner HEPA Filter untergebracht. Dieser wird erfreulicherweise noch von einem kleinen Gitter von groben Schmutz abgeschirmt. Achtet dennoch darauf, dass dieser Filter immer halbwegs sauber ist, andernfalls kostet dies massiv Saugleistung.

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Auf der Unterseite finden wir eine große rotierende Bürste, welche für einen großen Teil der Reinigungsleistung verantwortlich ist. Zudem besitzt der D9 einen „Fühler“, eine kleine rotierende Bürste auf der Front, welche Schmutz in den Fahrweg kehrt.

Was etwas schwach ausfällt ist der Lieferumfang. Neben dem Saugroboter erhaltet Ihr die Ladestation und einen Aufsatz für die Wischfunktion. Zusätzliche Filter oder ähnliches findet sich nicht mit in der Box.

 

Die App

Der Dreame D9 ist im Xiaomi Ökosystem angesiedelt und nutzt passend dazu die Mi Home App. Dort lässt dieser sich einfach einbinden und auch mit anderen Xiaomi Produkten verknüpfen.

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In der Mi Home App ausgewählt habt Ihr eine recht klassische Ansicht für einen Saugroboter. So seht Ihr zunächst eine Karte Eurer Wohnung, welche der Saugroboter bei der ersten Fahrt erstellt und auch laufend updatet. Verschiebt Ihr also Möbel usw. ist dies kein Problem. Im Grunde verhält sich der Saugroboter bei jeder Fahrt fast so als wäre es seine erste. Dieser sucht also konstant nach neuen Winkeln zum Saugen.

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Die Karte Eurer Wohnung lässt sich allerdings in Räume unterteilen! So könnt Ihr dem Saugroboter sagen „hey saug nur die Küche“ oder auch nur einen speziellen Bereich. Und ja dies funktioniert sehr gut.

Was sich leider nicht einstellen lässt ist eine spezielle Reihenfolge in welcher Räume abgearbeitet werden. Dies unterstützt beispielsweise ECOVACS bei seinen größeren Modellen.

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Dennoch ist es in dieser Preisklasse überhaupt beeindruckend das eine Raumaufteilung möglich ist.

Feature Vorhanden?
Karte Eurer Wohnung? Ja (sehr akkurat)
Raumaufteilung und gezielte
Reinigung dieser?
Ja
Bereichreinigung über die App? Ja
Teppicherkennung
(und Anhebung der Saugleistung)
Ja
Saugleistung für jeden Raum
individuell einstellbar?
Nein

 

Grundsätzlich macht die App und auch die Steuerung einen guten Eindruck! Alles läuft soweit flüssig und auch die Ladezeiten passen.

 

Wie Navigiert der D9?

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle. Der Dreame D9 setzt auf Navigationsprinzip 4, mit einem Laser Sensor.

 

Die Navigation in der Praxis

Der Dreame D9 besitzt für seine Preisklasse eine sehr akkurate Navigation, welche von der Präzision klar über sehr vielen Konkurrenten angesiedelt ist.

Grundsätzlich verhält der D9 sich aber wie es von einem „Laser“ Saugroboter zu erwarten ist.

Nach dem Start sucht dieser sich eine Wand und folgt dieser sehr dicht. Hierfür verfügt der Saugroboter auch seitlich über einen kleinen Abstandsmesser, der dafür sorgt, dass der Roboter der Wand „kontaktlos“ folgen kann. Nach  X Metern dreht dieser dann nach links ab und fährt so lange gerade aus bis dieser eine Wand trifft, dreht wieder nach X Metern ab usw.

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So unterteilt der Dreme D9 Eure Wohnung in kleinere Bereiche, welche dann zunächst in gerade Bahnen im inneren Abgefahren werden.

Dabei zeigt der D9 eine unheimlich hohe Präzision und Genauigkeit bei seinem Fahren. So merkt der Roboter sich beispielsweise Hindernisse und weicht diesen präzise aus.

Ist ein Bereich gereinigt, dann sucht sich der D9 den nächsten Bereich und reinigt diesen nach dem gleichen Prinzip. Aufgrund des Laser-Sensors kann der Saugroboter dabei eine Karte Eurer Wohnung erstellen und sich Bereiche merken wo noch „Luft“ war und später gereinigt werden muss.

Also auch wenn der D9 zunächst einen Raum oder Bereich auslässt, wird dieser später zu diesem zurückkehren.

In diesem Punkt verhält sich der Dreame D9 eher wie ein Flaggschiff Saugroboter, als wie ein budget Modell. Beispielsweise der auch recht günstige Tesvor S6 Navigiert auch recht gut, aber nicht so sorgfältig wie der D9.

Es gibt aber auch zwei Punkte wo Unterschiede zu einem 600€ Modell erkennbar sind. So werden Räume Teils nicht ganz so „effizient“ aufgeteilt. Beispielsweise mein Flur wird vom D9 längst unterteilt und nicht Waagerecht, wie es eigentlich Sinn machen würde.

Auch versucht der D9 sich Teils unter Stühle oder Möbel unnötig lange vorzuarbeiten und verliert hier etwas Zeit. Hier sieht der Laser Sensor auf der Oberseite „hey da ist noch Platz den du Saugen musst“ und die Zeit bis der Saugroboter aufgibt diese Bereiche zu erreichen ist recht hoch.

Dies sind aber beides Punkte die Absolut minimal sind. Die Navigation ist klar ein Highlight des Dreame D9!

 

Hindernisvermeidung

Aufgrund der recht hohen Präzision bei der Navigation sind enge Bereiche, Stuhlbeine usw. kein großes Problem für den D9. Hier Navigiert dieser sicher umher. Wenn der D9 unter einen Stuhl kommt, dann kommt dieser auch wieder hervor.

Umherliegende Dinge, wie Socken, Tierspielzeug usw. können ein Problem sein. Allerdings zeigt sich der Dreame D9 hier auch nicht übermäßig anfällig. Die vordere Stoßstange reagiert recht sensibel und der Sauger versucht auch nicht all zu aggressiv in irgendwelche Kabelecken vorzustoßen.

Ich würde die Hindernisvermeidung als gut einstufen!

 

Saugleistung

Dreame wirbt beim D9 mit einer Saugleistung von „3000Pa“. Pa ist allerdings eine recht „flexible“ Angabe, die jeder Hersteller irgendwie anders misst.

In der Standard Einstellung würde ich die Saugleistung auf glatten Böden als gut einstufen und auf Teppichboden als leicht unterdurchschnittlich. Bei letzteren können eingetretene Staubflocken usw. durchaus kleben bleiben!

Auf der Standard Saugleistung ist der D9 sehr leise und hat einen vergleichsweise geringen Luftdurchsatz. Bei glatten Böden und einfachem Staub ist dies egal. Hier kehrt die rotierende Bürste den Schmutz einfach auf. Pulver oder sandige Materialien können etwas problematischer sein, aber spätestens beim mehrfachen Überfahren werden auch diese gut entfernt.

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Für Teppiche oder Teppichboden würde ich Euch ganz klar raten die Saugleistung hochzudrehen! Der D9 hat auch eine Funktion zum automatischen Anheben der Saugleistung bei Kontakt mit Teppichen, welche hier absolut sinnvoll ist!

Auf voller Leistung ist die Teppichreinigung gut, aber auch weiterhin etwas abhängig vom Teppich und dem Schmutz. Tierhaare sind beispielsweise selbst für die größten Modelle eine Herausforderung. Der D9 kann hier das „Schmutzlevel“ deutlich reduzieren, entfernt aber auch nicht 100% der Haare meines Hundes. Die rotierende Bürste wirkt auf mich recht weich, weshalb ich vermute das diese Haare weniger gut aufkehren kann, als von einigen Konkurrenten.

Ich würde sagen die Saugleistung des D9 auf glatten Böden ist gut bis sogar sehr gut, auf Teppichen durchschnittlich bis vielleicht leicht überdurchschnittlich auf höheren Leistungsstufen.

 

Fazit

Der Dreame D9 ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Saugroboter in der unter 300€ Preisklasse der mir bisher begegnet ist!

Die größte Stärke des D9 ist dabei eindeutig die Navigation! Der D9 Navigierte unheimlich zuverlässig und präzise durch meine Wohnung wie ich dies eigentlich nur von den großen Roborock Modellen gewohnt bin.

Dabei weiß der Saugroboter dank des Laser Sensors sehr genau, wo er gerade ist und wo er noch hin muss. Er hat in meinem Test nichts vergessen oder übersprungen.

Auch die Hindernisvermeidung war völlig okay! Dieser zeigt sich nicht übermäßig problematisch, sollte doch mal etwas herumliegen oder Eure Stühle/Tische enge bzw. ungewöhnlich geformte Beine haben.

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Die Saugleistung auf glatten Böden war soweit tadellos! Auf Teppichen würde ich die Saugleistung als durchschnittlich einstufen. Tierhaare usw. werden deutlich reduziert, aber auch nicht zu 100% entfernt. Ab und zu ist also das Nacharbeiten mit einem normalen Staubsauger empfehlen, sofern Ihr Haustiere habe. Dies ist aber absolut nichts ungewöhnliches für einen Saugroboter in dieser Klasse!

Weitere Pluspunkte gibt es für die App und erweiterte Funktionen wie die gezielte Reinigung von Räumen. Auch die geringe Lautstärke ist ein Pluspunkt des Dreame D9.

Kurzum, solltet Ihr nur +- 300€ (zum Zeitpunkt des Tests) für einen Saugroboter ausgeben wollen, dann ist der Dreame D9 eine spitzen Wahl!

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Klein aber oho! 60% Tastatur von Corsair im Test, die K65 RGB Mini

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Mit der K65 RGB Mini bietet Corsair eine reichlich ungewöhnliche Tastatur an, welche nichts für jedermann ist. Bei der K65 Mini handelt es sich um eine so genannte 60% Tastatur, welche die vorhandenen Tasten auf ein absolutes Minimum reduziert.

So gibt es keine Pfeiltaste, keine F Tasten usw. Dafür gibt es aber die hervorragenden Cherry MX SPEED Silver Taster und eine Polling Rate von satten 8000Hz.

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Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Corsair K65 RGB Mini überzeugen oder ist das 60% Design zu „besonders“?

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K65 Mini für diesen Test.

 

Die Corsair K65 RGB Mini im Test

Die Corsair K65 RGB Mini misst gerade einmal 29,3 x 10,2 cm, was wirklich winzig ist. Dabei sind allerdings die einzelnen Tasten der Tastatur von normaler Größe. Corsair hat also die Tasten nicht geschrumpft, sondern nur alle Tasten weggelassen, die nicht absolut essenziell sind.

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Auch der Rahmen der Tastatur (Kunststoff) ist sehr minimalistisch gehalten. Corsair konnte sich aber nicht verkneifen auf eine RGB LED Beleuchtung zu setzen. Um diese noch etwas hervor zu heben, sind die Taster auf einem weißen Board angebracht, welches das Licht etwas nach oben reflektiert.

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Zwar besteht die K65 RGB Mini äußerlich nur aus Kunststoff, aber die Verwindungssteifigkeit ist klasse! Generell wirkt die Tastatur gut gebaut, ist allerdings auch kein absolutes Premium Modell.

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Corsair hat auf eine Handballen Auflage oder Füße auf der Rückseite der Tastatur komplett verzichtet. Die K65 Mini ist allerdings von Natur aus hinten leicht höher als vorne, wodurch der Verzicht auf die Aufstellfüße nicht ganz so schwer wiegt.

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Angeschlossen wird die Tastatur über ein USB C Kabel zu USB 3.0. USB 3.0 ist für die Polling Rate von 8000Hz nötig.

 

Layout

Grundsätzlich besitzt die Corsair K65 RGB Mini ein klassisches QWERTZ Layout. Wir haben also eine große Enter-Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Allerdings hat Corsair die kompletten F-Tasten, „^°“, Entfernen, die Pfeiltasten und das Nummern-Pad weggelassen.

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Die F-Tasten genau wie Entfernen und die Pfeiltasten sind allerdings als 3. Belegung auf der Tastatur untergebracht. Es sind also an sich alle Tasten vorhanden, nur teils etwas schwerer verfügbar.

 

Taster

Corsair setzt bei der K65 RGB Mini auf die CHERRY MX SPEED Silver Taster.

CHERRY MX SPEED Silver CHERRY MX RED CHERRY MX Brown
Auslösepunkt 1.2 mm 2.0 mm 2.0 mm
Gesamtweg 3.4 mm 4.0 mm 4.0 mm
Betätigungskraft 45 cN 45 cN 55 cN
Charakteristik Linear Linear Taktil

 

Bei den CHERRY MX SPEED Silver handelt es sich um einen Bruder der MX Red von Cherry, der allerdings etwas auf „Performance“ getrimmt ist. Heißt der Auslösepunkt der einzelnen Tasten ist etwas kürzer. Hierdurch wirkt die Tastatur sehr flott und reaktionsfreudig.

Hierzu trägt auch die Polling Rate von 8000Hz bei. Normale USB Geräte übermitteln 1000x pro Sekunde ihren Status. Corsair hat dies aber bei der K65 RGB Mini auf 8000x pro Sekunde angehoben. Theoretisch wird also das Drücken einer Taste hier ein Stück weit früher registriert.

Wie viel früher? Bei einer 1000Hz Polling Rate wird 1000x pro Sekunde überprüft, ob Ihr etwas gedrückt habt, also alle 1ms. Bei einer 8000Hz Tastatur sind es alle 0,125 ms. Im besten Fall könnten also Eure Eingabe satte 0,875ms früher registriert werden. Nein dies spielt in der Praxis wahrlich keine Rolle! Die Polling Rate von 8000Hz schadet nicht, wird aber in der Praxis auch nicht viel bringen.

 

In der Praxis

Nach einiger Zeit in der Praxis sehe ich durchaus den Charme einer 60% Tastatur. Gerade in Shootern ist es sehr angenehm die Maus „mittiger“ haben zu können, da die Tastatur nicht so breit ist. Auch generell wirkt das Setup mit der K65 RGB Mini minimalistischer und aufgeräumter.

Allerdings würde ich keine 60% Tastatur kaufen. Es kommt in Spielen durchaus vor, dass Ihr mal eine F Taste drücken müsst oder entfernen. Dies ist natürlich möglich, aber mithilfe der „FN“ Taste deutlich umständlicher. Je nach Spiel kann dies nerven.

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Hier kommt es etwas auf die Spiele an die Ihr spielt. Spielt Ihr nur CS GO? Dann kann die K65 RGB Mini gut für Euch funktionieren.

Unabhängig davon ist das „Tipp-Gefühl“ der K65 RGB Mini natürlich absolute Weltklasse. Die MX SPEED Silver fühlen sich unheimlich flott und reaktionsfreudig an. Dies sind meine absoluten Lieblingstaster in einer Gaming-Tastatur.

Von den 8000Hz Polling Rate habe ich in der Praxis um ehrlich zu sein nichts gespürt, dies ist aber auch nicht groß überraschend.

 

RGB Beleuchtung

Corsair ist der König der RGB Beleuchtung. Das zeigt sich auch bei der K65 RGB Mini.

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Jede Taste der Tastatur verfügt über eine eigene RGB LED, welche sich auch individuell ansteuern lässt. Dabei sind die LEDs wunderbar hell und haben eine schöne Lichtqualität.

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Die weiß lackierte Basis der Tastatur reflektiert dabei das Licht der LEDs ein Stück weit, was diese nochmals etwas heller erscheinen lässt.

 

Fazit

Die K65 RGB Mini ist grundsätzlich eine sehr gute Tastatur, welche auch 1a umgesetzt ist. Gerade die CHERRY MX SPEED Silver Taster machen viel Spaß und sind technisch 1a.

Der verringerte Hub der Speed Silver, verglichen mit klassischen mechanischen Tastern, ist sowohl in Spielen, wie auch beim Tippen sehr angenehm und lässt die Tastatur flotter erscheinen. Hinzu kommt die Corsair typische schicke RGB Beleuchtung und gute Verarbeitung.

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Die einzige Frage die bleibt, kommt Ihr mit einer mini Tastatur zurecht? Solch eine Tastatur ist nur sehr bedingt alltagstauglich. Es sind zwar an sich alle Tasten vorhanden, aber Ihr habt sehr viel mit der „FN“ Taste zu arbeiten.

An sich kann ich also die K65 RGB Mini empfehlen, aber überlegt Euch sehr gut ob der Formfaktor das Richtige für Euch ist!

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Der Trouver Finder im Test, günstiger Saugroboter im Mi Home Ökosystem

Ein guter Saugroboter kostet normalerweise mindestens 300€+. Dies liegt vor allem an der Technik die für die Navigation benötigt wird. Ein guter Saugroboter nutzt entweder eine Kamera-Navigation oder noch besser einen rotierenden Laser Sensor. Solche Modelle erhaltet Ihr normalerweise aber nicht unter 300€.

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Eine der wenigen Ausnahmen ist der Trouver Finder. Diesen asiatischen Saugroboter bekommt Ihr bereits für rund 200€. Dennoch verfügt dieser über eine intelligente Laser-Navigation und eine „Smart“ Anbindung über die Xiaomi Mi Home App.

Klingt doch außerordentlich spannend, wenn Ihr auf der Suche nach einem günstigen und guten Staubsaugroboter seid. Wollen wir uns da einmal den Trouver Finder näher im Test ansehen!

 

Der Trouver Finder im Test

Auf den ersten Blick ist der Trouver Finder ein absolut klassischer Staubsaugroboter, welcher an die Xioami Roborock Modelle erinnert. So setzt Trouver auf ein schickes weißes Gehäuse, in der typischen runden Form.

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Auffällig ist hier der „Hubbel“ auf der Oberseite, unter welchem der rotierende Laser-Sensor angebracht ist. Diesen könnt Ihr Euch wie einen dieser Abstandsmessgeräte vorstellen, nur dass sich der Laser permanent dreht. So sieht der Roboter 2-dimensional in alle Richtungen und kann aus den Abstandswerten eine Karte errechnen. Dies erlaubt eine vergleichsweise gute und genaue Navigation.

Auf der Oberseite des Trouver Finder findet sich neben diesem Laser-Sensor auch zwei Tasten für eine Steuerung am Gerät und eine Klappe. Unter dieser Klappe findet sich der Schmutzauffangbehälter.

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Dieser ist wie bei Saugrobotern üblich nicht all zu groß, allerdings auch nicht zu klein. Trouver Finder setzt hier auf eine ordentliche Größe.

Am Ende dieses Schmutzauffangbehälters ist ein Feinstaubfilter angebracht. Dieser hat die gleiche Größe wie bei den Xiaomi Roborock Modellen. Ein Nachkaufen der Filter ist also absolut unproblematisch, da diese reichlich im Handel verfügbar sind.

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Auf der Unterseite des Trouver Finder ist die übliche rotierende Bürste, welche für einen großen Teil der Reinigungsleistung verantwortlich ist.

Optional bietet der Finder auch eine Putzoption. Hierfür gibt es einen speziellen Putztuch-Aufsatz mit kleinem Wasser-Tank, den Ihr anheften könnt.

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Dieser Aufsatz ist mit im Lieferumfang, genau wie die Ladestation auf welche der Sauger automatisch zurückfindet. Ansonsten ist das Zubehör allerdings recht „dünn“.

 

App und Steuerung

Um den Trouver Finder zu steuern benötigt Ihr die Xiaomi Mi Home App. Ja der Trouver Finder ist teil des Xiaomi Ökosystems, denn hinter Trouver steht Dreame.

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Die Einrichtung der App und die Verbindung mit dem Finder (via WLAN) funktionierte bei mir absolut problemlos.

Die Xiaomi Mi Home App dient dabei für diverse Geräte aus dem Xiaomi Ökosystem als Anlaufstelle. Habt Ihr den Roboter verbunden, dann wird dieser Euch auf der Startseite angezeigt.

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Tippt Ihr diesen dort an, wird die eigentliche Benutzeroberfläche geladen. Dort seht Ihr zunächst eine Karte Eurer Wohnung (welche vom Sauger erstellt wurde), auf der auch eingezeichnet wurde wo er überall bei der letzten Reinigung war. Diese Karte updatet sich Live während des Saugvorgangs. Ihr könnt also den Roboter genau verfolgen wie dieser durch Eure Wohnung fährt.

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Der Trouver Finder unterstützt auch mehrere Räume! Ihr könnt diesen also auch gezielt in einen Raum senden, den Ihr vorher in der App festgelegt habt. Dies ist ein erweitertes Feature, welches normalerweise bei günstigen Saugrobotern nicht zu finden ist.

 

Navigations-Technologie

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle.

Der Trouver Finder nutzt die Laser-Navigation, also Punkt 4.

 

Navigation und Fahrverhalten

Der Finder nutzt die „Lidar LDS“ Navigation und dementsprechend verhält sich dieser auch. Der Saugroboter startet und unterteilt Eure Wohnung zunächst in X Bereiche. Ein Bereich wird dabei zunächst äußerlich umfahren.

Der Finder sucht sich also eine Wand, folgt dieser X Meter, dreht ab, folgt wieder der Wand usw. Kommt dieser auf seiner Ausgangsposition an, dann wird das Innere in geraden Bahnen abgearbeitet. Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut!

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Dabei merkt sich der Roboter wo er schon war und wo er noch „Raum“ gesehen hat. Also ja der Trouver Finder eignet sich auch für etwas komplexere Wohnungen mit mehreren Räumen usw.

Das Fluchtverhalten war dabei solide. Der Saugroboter konnte sich aus den meisten Situationen von sich aus befreien. Hindernisse wie Socken usw. sind „mittelmäßig“ problematisch. Ja der Finder kann sich hier verheddern, zeigt sich aber verglichen mit anderen Modellen nicht übermäßig empfindlich.

Hier aber ein Kritikpunkt, der Akku des Finder ist nicht übermäßig groß! Dieser schafft als eins der wenigen Modelle nicht meine Wohnung in einem Durchgang.

 

Saugleistung

Die Saugleistung des Finder ist als gut zu bezeichnen. Auf glatten Böden ist die Reinigungsleistung bei Staub, Tierhaaren usw. bei fast 100%. Die rotierende Bürste nimmt solchen Schmutz problemlos auf. Mehl oder feinere Pulver werden aber beim erstmaligen Überfahren nicht zu 100% aufgenommen. Hier müsst Ihr den Roboter 2-3x über eine Stelle schicken.

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Für diese Preisklasse saugt der Finder auf glatten Böden völlig in Ordnung!

Auf Teppichen sieht die Welt etwas anders aus. Hier ist die Saugleistung auch Okay, aber verglichen mit „High End“ Modellen ist da schon etwas Luft nach oben. So wird oberflächlicher Schmutz gut entfernt, aber tiefer sitzender Schmutz oder klebende Tierhaare werden nur teils entfernt.

Ja der Finder reduziert auch hier das Schmutzlevel deutlich, aber es geht noch besser. Sofern Ihr Haustiere habt, werdet Ihr alle paar Tage Teppiche eventuell mal manuell absaugen müssen.

 

Fazit

Für rund 200€ ist der Trouver Finder ein hervorragender Saugroboter, anders kann man dies nicht sagen.

Die größte Stärke ist hier klar die Software und die Navigation. Der Laser-Sensor in Kombination mit der Mi Home App erlaubt es dem Finder klar ein gutes Stück besser zu navigieren, als dies in dieser Preisklasse eigentlich möglich sein sollte.

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So navigiert der Saugroboter fast so gut wie Modelle der Oberklasse! Auch Feature wie die Raumunterteilung usw. sind klasse und funktionieren gut.

Die Saugleistung des Trouver Finder würde ich als gut einstufen, liegt aber unter den absoluten High End Modellen. Auf glatten Böden und bei normalem Staub, saugt der Roboter 1a. Hier nimmt dieser sämtlichen Schmutz auf. Tierhaare auf Teppichen kann aber schon eine deutlich größere Herausforderung sein. Hier ist ein gelegentliches manuelles Nacharbeiten nötig.

Dennoch die Kombination aus guter Saugleistung und hervorragender Navigation machen den Trouver Finder zu einem tollen Alltagshelfer!

Keine Produkte gefunden.

Erfahrungsbericht raidboxes, mein neuer Webhoster? (2021)

Ein guter und schneller Webhoster kann viele Nerven sparen und auch das Google Ranking boosten. Wie vielleicht der ein oder andere weiß bin ich seit vielen Jahren bei Host Europe.

Meine Erfahrungen sind hier gemixt. Weitestgehend war Host Europe ein sehr guter Hoster. Teils wirkte Host Europe aber auch etwas altmodisch. So bieten die klassischen Webhosting Tarife keine NGINX Webserver oder den HTTP2 Standard. Zudem ist Host Europe seit dem Umzug in ein französisches Datenzentrum eh etwas umstritten.

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Dies hat dazu geführt, dass ich meine Fühler nach einem potenziell neuen Hoster ausgestreckt habe. Dabei bin ich über Raidboxes gestolpert. Raidboxes ist ein etwas kleinerer Hoster, der sich etwas in der „Premium“ Schiene vermarktet.

Ihr sollt hier besonders viel Performance, Support und Feature erhalten! Ersteres unter anderem durch eine besonders gut optimierte Software.

Kurzum ich habe einen kleinen Test-Umzug meiner zweiten Webseite https://haus-garten.org/ durchgeführt. Wie sind meine Erfahrungen mit Raidboxes?

 

Preise und Pakete

Ich würde Raidboxes ganz klar als Premium Anbieter mit Preisen in der „Oberklasse“ ansehen. So beginnen wir preislich bei rund 15€ und nach oben hin ist kaum eine Grenze.

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Raidboxes staffelt seine Produkte dabei nach:

  • Arbeitsspeicher
  • CPU Kerne
  • Speicher

Dabei gibt Raidboxes auch Empfehlungen je nach Seitenaufrufzahlen ab. Eine Webseite mit bis zu 50.000 Seitenaufrufen ist also bereits mit dem 15€ Tarif dabei. Eine Webseite mit bis zu 200.000 Seitenaufrufe sollte schon 100€ im Monat anlegen.

Grundsätzlich habe ich mit den Preisen der kleineren Tarife keine Probleme. Viele der besonders günstigen Webhoster packen Euch mit teils hunderten anderen Nutzern auf einen Server, teils auch mit der Hoffnung das niemand alle Ressourcen die er bestellt hat nutzt (was auch meist nicht der Fall ist).

Dies macht Raidboxes nach eigenen Angaben nicht. So habt Ihr hier natürlich auch keinen Server für Euch ganz alleine, aber die Anzahl an Nachbarn sei deutlich geringer als marktüblich, was auch bei den Preisen plausibel erscheint.

Was aber auffällt ist, dass Euch Raidboxes sehr wenig Speicher verkauft! Für rund 100€ im Monat bekommt Ihr nur 25GB. Hier sind bei anderen Anbietern schon Dedicated Server verfügbar.

Hier könnte Raidboxes etwas nachbessern. Auch die Preissprünge bei den größeren Tarifen sind etwas zu saftig für meinen Geschmack. Allerdings bietet Raidboxes auch abseits des reinen Hostings recht viel.

 

Hardware und Software

Auf was für Server Raidboxes nun genau setzt ist auch hier ein „Geheimnis“. Ihr erhaltet lediglich eine Information wie viele CPU Kerne Euch zugeteilt wurden, wie viel RAM Ihr habt und wie viel Speicher.

Bei dem Speicher handelt es sich um SSD NVME Speicher, also das so ziemlich Beste was Ihr in einem Server finden könnt.

Raidboxes betreibt kein eigenes Server-Zentrum, sondern scheint seine Server bei Hetzner zu hosten. Dies ist nicht weiter überraschend.

 

Die Web UI

Die Benutzeroberfläche von Raidboxes ist sehr aufgeräumt und einfach gestaltet. Zunächst findet Ihr dort eine Übersicht über all Eure „Boxen“, wie Raidboxes Eure Webseite nennt.

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Klickt Ihr diese an erhaltet Ihr eine Übersicht über Eure Webseite. Dort seht Ihr den Speicherverbrauch, einen Screenshot der Webseite, Eure FTP Zugangsdaten, eine Möglichkeit den Cache zu leeren usw.

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Unter Status könnt Ihr die aktuelle CPU und RAM Auslastung sehen, interessant! Spannend wäre hier auch noch eine Auskunft über den aktuellen Trafik bzw. den Trafik der letzten Tage.

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Staging und Backup schauen wir uns später noch gesondert an.

Unter Plugins und Themes könnt Ihr Eure Plugins und Themes sehen (wer hätte es gedacht). Ihr könnt sehen welche Plugins aktiv sind, könnt Plugins abschalten usw.

Zu guter Letzt haben wir noch die Einstellungen. Hier findet Ihr diverse etwas erweiterte Einstellungen, beispielsweise zum integrierten Caching, den Sicherheitseinstellungen, PHP Versionen usw.

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Unterm Strich ist damit Raidboxes vergleichsweise „leicht“ was die Einstellungsmöglichkeiten angeht. Dies macht aber die Nutzung gerade für Neulinge oder Nutzer die es einfach einfach haben wollen natürlich optimal.

 

Performance in der Praxis

Wie steht es aber um die Performance? Wie gut die Performance ist hängt natürlich davon ab welches Paket Ihr wählt, was für Plugins usw. Ihr auf Eurer WordPress Installation habt usw.

Raidboxes hat in seinem Blog einen sehr detaillierten Vergleich mit anderen Hostern und der durchschnittlichen Reduktion der Ladezeit  https://raidboxes.io/blog/hosting-performance/wordpress-hosting-vergleich/

In meinem Fall vergleiche ich folgende Pakete:

 

Host Europe VServer Starter Raidboxes STARTER Host Europe Premium SSD
CPU Kerne 2 1
RAM 2 GB 2 GB 16 GB
Speicher 100 GB 5 GB 300 GB
Web-Server NGINX NGINX Apache
Kosten 9,99 € 15 € 50 €

 

Ich habe beim Host Europe VServer manuell einige softwareseitige Optimierungen vorgenommen, wie NGINX nachinstalliert usw. Daher wird der VServer hier eine bessere Performance bieten als die einfacheren Webhosting Pakete von Host Europe. So nutzt das „Premium SSD“ Paket den etwas langsameren Apache Server und kein HTTP2.

Überraschung! Host Europe ist nicht langsamer als Raidboxes, sofern optimal eingerichtet. Die wichtige „Time To First Byte“ ist bei Host Europe laut GTMetrix und webpagetest.org sogar minimal besser.

 

  Host Europe VServer Starter Raidboxes STARTER Host Europe Premium SSD
GTMetrix 0,159 0,171 0,396
Webpagetest 1 0,162 0,231 0,264
Webpagetest 2 0,157 0,212 0,291

 

raidboxes performance test

Das heißt die erste Reaktionszeit des Servers ist bei Host Europe minimal flotter, sofern Ihr Euch die Mühe macht den Server per Hand „optimal“ einzurichten. Kauft Ihr ein Standard Webhosting Paket (selbst die teureren), dann ist Raidboxes klar schneller.

Schauen wir uns die gesamten Ladezeiten der Webseiten an, dann sehen wir, dass zwischen dem „optimierten“ Host Europe Server und Raidboxes kein großer Unterschied liegt. Interessanterweise ist allerdings der Largest Contentful Paint bei Raidboxes signifikant schneller als bei Host Europe. Dies spricht für eine schnellere Netzwerkanbindung auf Seiten von Raidboxes.

 

Backups

In jedem Raidboxes Tarif sind Backups Eurer Webseite/Datenbank enthalten! Ihr benötigt also keine externen Plugins oder ähnliches mehr.

Je nach Tarif erhaltet Ihr täglich ein automatisches Backup, welches 7 bis 30 Tage aufbewahrt wird, und zusätzlich bis zu 10 manuelle Backups.

raidboxes webui27

Dies ist ein klasse Feature und kann auch Kosten und Nerven sparen.

Backups werden im übrigen NICHT auf Euren Speicherverbrauch angerechnet.

 

WordPress Staging

Eins der für mich spannendsten Feature, das Staging. Ihr könnt bei Raidboxes jederzeit eine Virtuelle Kopie Eurer Webseite mit einem Klick erstellen.

An dieser Kopie könnt Ihr Änderungen oder neue Feature ausprobieren, ohne die Sorgen zu haben das Eure Besucher auf einer kaputten Webseite landen. Seid Ihr mit den Änderungen zufrieden, könnt Ihr die virtuelle Kopie „aufspielen“.

raidboxes webui26

Dies ist extrem praktisch und bei anderen Hostern nur mit sehr viel Aufwand oder kostenpflichtigen Plugins realisierbar.

Wichtig! WordPress Staging erfordert 55% freien Speicherplatz! Hat Eure Webseite 3GB und Ihr habt 5GB gebucht, dann könnt Ihr keine Kopie erstellen.

 

Sicherheit

In Raidboxes integriert ist ein Tool das IP Adressen automatisch bei zu vielen Fehlgeschlagenen Log-In Versuchen usw. blockt.

raidboxes webui31

Alternativ könnt Ihr Logins auch nur aus gewissen IP-Bereichen zulassen oder andere Bereiche blocken.

raidboxes webui32

Zudem soll auch Malware erkannt werden.

 

Service

Sollte es doch mal Probleme geben, wie gut ist der Service von Raidboxes? Hervorragend! Ich hatte die ein oder andere Support-Anfrage und diese wurde seitens Raidboxes sehr kompetent und freundlich beantwortet.

Die Reaktionszeit im Chat lag dabei (sogar nach 19 Uhr) bei ca. 3 Minuten! Viel besser geht es nicht.

 

Fazit

Raidboxes ist eine klasse Hosting Lösung für alle Nutzer, die die maximale Performance mit möglichst wenig Aufwand suchen.

Dabei bietet Raidboxs wirklich eine sehr gute Leistung, eine einfache Benutzeroberfläche, einen tollen Support und nicht zu letzt auch einige nette Bonus Feature. Gerade die gute Backupfunktionalität und das Staging wissen hier zu überzeugen.

Ebenfalls sehr positiv überrascht hat mich der freundliche und sehr kompetente Support, der innerhalb von wenigen Minuten auf meine Fragen eingegangen ist.

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Allerdings ist Raidboxes auch nicht „perfekt“. Die Performance von Raidboxes ist dank sehr guter Software Optimierung sicherlich in den oberen X % aller Webhoster angesiedelt. Allerdings könnt Ihr auch bei den üblichen Verdächtigen eine ähnliche Performance erzielen, wenn Ihr hier das richtige Paket bucht (wie einen V-Server) und gegebenenfalls selbst Hand anlegt und Dinge wie NGINX, HTTP2 usw. nach installiert. Radiboxes macht sowas für Euch, kocht aber letztendlich auch nur mit Wasser.

Eine gut optimierte Webseite bei einem schlechten Hoster wird meist besser laufen als eine schlecht optimierte Webseite bei einem guten Hoster. Kommt Ihr natürlich von einem der 08/15 Webhosting Pakete, dann werdet Ihr vermutlich eine Merkbare Performance Steigerung bei Raidboxes erleben.

Dies kommt aber auch zu einem Preis und dies meine ich wörtlich. Radiboxes gehört gerade in den höheren Tarifen zu den teureren Webhostern! Gerade wenn Ihr viel Speicherplatz und RAM sucht kann dies schnell gut ins Geld gehen.

Dennoch, wollt ihr mit möglichst wenig Aufwand einen schnellen Hoster mit super Support, dann ist Radiboxes absolut einen Blick wert! Meine 2. Seite https://haus-garten.org/ wird bei diesem im Übrigen gerade gehostet.

Solide NVME SSD zum sehr fairen Preis! Die WD Blue SN550 im Test

Wenn Ihr nach einer günstigen NVME SSD sucht, dann werdet Ihr schnell über die WD Blue SN550 stolpern. Diese zählt aktuell klar zu den günstigsten NVME SSDs und ist in Kapazitäten von 250GB bis 2TB Verfügbar.

Dabei wirkt diese technisch aber mehr als solide! So setzt Western Digital nicht mal auf den günstigeren und weniger haltbaren QLC NAND, sondern auf den aktuell üblichen TLC NAND. Auch die Datenraten sehen soweit ordentlich für den Preis aus.

wd blue sn550 im test 4

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die WD Blue SN550 überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die WD Blue SN550 im Test

Die SN550 ist eine recht typische M.2 2280 PCIe NVME SSD. Was allerdings vor allem bei den niedrigeren Kapazitäten auffällt, ist eine sehr minimalistische Bestückung.

wd blue sn550 im test 1

So verfügt die 500GB Version praktisch nur über zwei Chips und ein paar passive Komponenten. Bei den beiden Chips handelt es sich um den Controller und einen NAND Chip.

Auf einen Kühlkörper oder Ähnliches hat Western Digital verzichtet. Zudem ist das PCB der SSD in Blau gehalten. Normalerweise würde ich hier meckern, aber bei der WD Blue SSD passt dies doch ganz gut.

wd blue sn550 im test 2

Die vom Western Digital angegebene Datenrate hängt wie üblich stark von der gewählten Kapazität der SSD ab.

Kapazität Lesen Schreiben
250 GB 2400 MB/s 950 MB/s
500 GB 2400 MB/s 1750 MB/s
1 TB 2400 MB/s 1950 MB/s
2 TB 2600 MB/s 1800 MB/s

Die Datenraten wirken über alle Kapazitäten hinweg vernünftig. Gerade die 250GB Version ist sogar halbwegs flott! Schreibend ist diese zwar mit 950 MB/s weniger beeindruckend, aber gerade lesend sind die 2400 MB/s mehr als ordentlich.

Positiv überrascht hat mich die beworbene Haltbarkeit. Diese wird von den Herstellern meist in Form der TBW angegeben. TBW steht dafür wie viele Terrabyte auf die SSD geschriebenen werden können, ehe diese den Geist aufgibt.

tbw

Diese Herstellerangabe ist natürlich kein fixer Wert, gibt uns aber eine grobe Einschätzung wie lange die SSD hält. Zudem ist der TBW Wert für die Garantie sehr wichtig, denn hier gilt die Garantie hält 5 Jahre oder bis zum Überschreiten des TBW Werts.

„A“ Hersteller wie Western Digital, Samsung, KIOXIA, Crucial usw. sind hier meist etwas konservativer was diese Angabe angeht.

 

Die Technik

Western Digital setzt bei der SN550 viel auf proprietäre Technik. So nutzt diese den SanDisk 20-B2-1023-A1 0383ZDTM3XH Controller. SanDisk gehört Western Digital, also nicht wundern. Hierbei handelt es sich um einen 4 Kanal Controller, ohne gesonderten DRAM.

Auf Seiten des NAND kommt ein TLC Modul „SanDisk 60523 512g“ zum Einsatz. Dieses Modul wird von Toshiba auf Basis der 96L/BiCS4 Technologie gefertigt.

Nicht verwunderlich, denn Western Digital hängt auch bei Toshiba als Anteilseigner mit drin.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 10

Wichtig, bei Windows 10 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 500GB Version der WD Blue SN550!

 

Ein erster theoretischer Test

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark, hier noch in Version 6, da ich in dieser Version alle Vergleichswerte habe.

crystaldiskmark schreiben crystaldiskmark lesen

Lesend konnte ich 2424 MB/s erreichen und schreibend 1823 MB/s. Dies übertrifft die Herstellerangabe lesend mit 2424 zu 2400 MB/s knapp. Schreibend bleiben wir etwas unter den versprochenen 1950MB/s.

Damit platziert sich die SN550 knapp vor der Crucial P1.

Interessant ist immer auch der AS SSD Kopier-Benchmark.

kopiertest

Hier kann die SN550 auch ein sehr ordentliches Ergebnis einfahren.

 

Cache?

Die meisten modernen SSDs setzen auf eine Schreibcache. Es gibt also in der SSD einen Bereich der sich schneller beschreiben lässt und der immer zuerst genutzt wird. Ist dieser Bereich voll, dann sinkt die Schreibleistung teils extrem. Allerdings wird dieser Cache im Leerlauf dann wieder freigeschaufelt. Dennoch, schreibt Ihr regelmäßig viele große Daten, ist dies nicht ideal.

Auch die WD Blue SN550 setzt auf solch einen Cache, welcher leider recht klein ausfällt. Bei meiner 500GB Version war der Cache bereits nach 7 GB voll und die Schreibgeschwindigkeit sank auf rund 450 MB/s. 450 MB/s nach dem Cache sind soweit Okay, aber 7GB ist schon recht klein.

 

Praktische Tests

Allerdings sind Benchmarks nur das eine, die Praxis das andere. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

w10 installation

Die schneidet hier sehr gut ab und kann sich zwischen die deutlich teure Crucial P5 und Corsair MP600 setzen. Beeindruckend!

In Windows angekommen entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.

daten entpacken

Hier sehen wir so langsam die ersten Schwächen der SSD. So landet diese hier deutlich hinter den Spitzenmodellen. Dies liegt natürlich am Cache den die SSD nutzt. Ist dieser voll, bricht die Schreibgeschwindigkeit ein gutes Stück ein, was in diesem Test weh tut.

Kopieren wir nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.

daten intern kopieren

Erneut ähnliches Spiel, die SSD schneidet für ihre Preisklasse ganz ordentlich ab, kann aber nicht mit den Top-Modellen mithalten.

 

Temperatur / Hitzeentwicklung der SN550

Viele NVME SSDs laufen extrem heiß! Selbst die günstigeren Modelle neigen schnell zu kritischen Temperaturen wenn etwas länger Last anliegt.

Wie steht es um die WD Blue SN550?

temperatur

Erfreulicherweise gehört die SN550 zu den kühlsten NVME SSDs die ich bisher gesehen habe! Laut Software erreichte diese bei konstanter Last gerade einmal 62 Grad.

Laut Wärmebildkamera ist der heißeste Punkt „gerade mal“ 70 Grad, was als unkritisch zu bezeichnen ist. Es gibt einige NVME SSDs die an 100 Grad kratzen.

Von daher ist bei der Western Digital Blue SN550 in der Regel kein Kühlkörper nötig.

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

leistungsaunahme

Ich muss gestehen hier etwas hin und her gerissen zu sein. Leider ist der Leerlauf Stromverbrauch relativ hoch für eine SSD dieser Klasse. Allerdings der Stromverbrauch im Standby und unter Last ist dafür herausragend!

Ganz offen gesagt die WD Blue SN550 wäre nicht zwingend meine erste Wahl für ein Notebook, aber im Großen und Ganzen ist die Leistungsaufnahme okay.

 

Fazit

Sucht Ihr eine Marken SSD für kleines Geld, dann ist die WD Blue SN550 eine sehr gute Wahl! Die Performance der SSD ist zwar nicht absolut überragend, aber moderne SSDs sind alle so schnell, dass Ihr in der Praxis meist kaum Unterschiede spüren werdet.

So erreichte die WD Blue SN550 bei mir im Test bis zu 2424 MB/s lesend und 1823 MB/s schreibend, was für eine günstige SSD nicht übel ist!

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Schreibend setzt die SSD allerdings auf einen vergleichsweise kleinen Cache. Ist dieser voll, dann sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf ca. 450 MB/s.

Weitere lobende Worte gibt es für die Hitzeentwicklung unter Last. Die SN550 ist eine der kühlsten NVME SSDs die ich bisher im Test hatte. Hierzu passt auch die geringe Leistungsaufnahme unter Last!

Leider ist allerdings die Leistungsaufnahme im Leerlauf nur mittelhoch, ansonsten wäre die WD Blue SN550 die perfekte Notebook SSD. Allerdings auch bereits so ist die SN550 eine absolute spitzen SSD fürs Geld!

Die Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro im Test, der Traum für jeden (Hobby) Netzwerkadministrator

Mit der UniFi Dream Machine und UniFi Dream Machine Pro bietet Ubiquiti seid einer Weile nun einen interessanten Startpunkt für jeden der in das UniFi Ökosystem eintauchen möchte.

Wie Ihr vielleicht wisst, benötigen die UniFi Access Points einen so genannten Controller zur Steuerung, welcher im Optimalfall 24/7 laufen sollte. Ähnliches gilt auch für die Überwachungskameras von Ubiquiti.

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Diese Controller Hardware und mehr ist in der Dream Machine verbaut. Wollen wir uns im Test einmal die Dream Machine Pro näher ansehen.

 

Das Ubiquiti Ökosystem

Ubiquiti ist ein Hersteller der eine gewisse Faszination ausstrahlt. Ubiquiti Produkte richten sind grundsätzlich primär an Geschäftskunden, die gleich duzende WLAN Access Points oder Überwachungskameras installieren wollen.

Im Gegensatz zu anderen „Business“ Herstellern sind Ubiquiti Produkte allerdings vergleichsweise günstig und erfordern keine fortlaufenden Lizenz-Gebühren (wie es in diesem Bereich durchaus üblich war).

Daher sind Ubiquiti Access Points und Überwachungskameras auch im Heimnutzer Umfeld durchaus attraktiv.

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Da aber Ubiquiti aus dem Business Umfeld stammen benötigen diese eine so genannte Controller Software. Die einzelnen Access Points, Switche, Überwachungskameras usw. bringen keine eigene Benutzeroberfläche mit. Anstelle dessen werden die Geräte alle gemeinsam in einem Controller verwaltet.

Im Falle der Netzwerkhardware muss der Controller zwar nicht 24/7 laufen, sollte es aber wenn Ihr Feature nutzen wollt. Im Falle der Überwachungskameras muss der Controller sogar laufen, da es ansonsten keine Aufzeichnung gibt.

Diese Controllerhardware ist in der Dream Machine (Pro) verbaut. Im Gegensatz zu den Cloud Keys bietet die Dream Machine (Pro) aber noch weitere Feature, wie die integrierte Firewall und Intrusion Detection System, einen Switch usw.

 

Pro oder Normal?

Beginnen wir mit der Frage was nun die Dream Machine (Pro) so alles kann. Hier müssen wir zwischen der normalen Version und der Pro Version unterscheiden. Letztere habe ich hier im Test und richtet sich wie der Name sagt eigentlich primär an Pro Nutzer. Dementsprechend ist das Feature-Set auch etwas anders.

 

Dream Machine Dream Machine Pro
Controller für UniFi WLAN Ja Ja
Controller für UniFi Protect Nein Ja
Firewall/ Security Gateway Ja Ja
IDS/IPS Datendurchsatz 850 Mbit 3500 Mbit
Netzwerkswitch 5x Gbit LAN 9x Gbit LAN + 2x 10Gbit SFP+
WLAN Access Point Ja (bis zu 1733 Mbit) Nein

 

Die normale Version besitzt 4 LAN Ports + 1 WAN Port und WLAN. Die Pro Version hingen bietet insgesamt 11x Netzwerkanschlüsse und die Möglichkeit als DVR für die Ubiquiti Überwachungskameras genutzt zu werden, hat dafür aber kein WLAN an Board.

Wollt Ihr die Überwachungskameras von Ubiquiti nutzen, dann solltet Ihr die Pro Version wählen, ansonsten ist die normale Dream Machine die meist bessere Wahl.

 

Die Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro im Test

Bei der Dream Machine Pro handelt es sich um ein „Professionelles“ Gerät. Daher hat Ubiquiti für dieses ein 19 Zoll Rack-Formt gewählt. Ihr könnt die Dream Machine Pro natürlich auch einfach auf Euren Schreibtisch stellen, dann nimmt diese aber recht viel Platz ein.

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Zudem findet sich in der Dream Machine Pro ein Lüfter. Dieser ist als angenehm leise zu bezeichnen, Ihr würdet ihn aber in einem ruhigen Raum orten können.

Was die Verarbeitung und das Design angeht ist Ubiquiti ein Meister! So ist die Dream Machine Pro glatt als ein Meisterstück im industrial Design zu bezeichnen. Die Kombination aus harten Kanten und dem sehr wertigen Aluminium weiß zu gefallen und erinnert sogar glatt etwas an das „Apple Design“.

Die Dream Machine Pro ist klar eins der schöneren Geräte das Ihr in Euer Rack packen könnt.

Neben dem schönen industrial Design ist auch das Display ein kleiner „Eye Catcher“. Ja auf der Front der Dream Machine ist ein kleines Touch Display, das Euch Informationen anzeigt. Sicher nett, aber abseits vom ersten Mal vielleicht werdet Ihr da vermutlich nicht mehr drauf schauen.

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Ebenfalls auf der Front sind 8x Gbit LAN, 1x Gbit WAN und 2x SFP+ (10Gbit). Einer der SFP Ports ist dabei als alternativer WAN Port gedacht, solltet Ihr mehr als Gbit Internet haben.

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Unter der großen Klappe auf der Front ist ein 3,5/2,5 Zoll HDD/SSD Slot. Hier ist von Haus aus KEINE HDD verbaut. Ihr müsst auch keine SSD/HDD verbauten, sofern Ihr die Dream Machine Pro nicht als NVR nutzen wollt.

Auf der Rückseite ist ein normaler Stromstecker und ein Lüfter.

 

Einrichtung

Die Einrichtung der UniFi Dream Machine Pro verläuft interessanterweise über Euer Smartphone. Hier müsst Ihr Euch die UniFi App herunterladen, welche sich anschließend via Bluetooth mit der Dream Machine verbindet und diese an Euren Account koppelt.

Ja es gibt einen Accountzwang bei der Dream Machine Pro.

Über die UniFi App könnt Ihr dann alle Einstellungen tätigen die Ihr haben wollt. Alternativ könnt Ihr auch einen PC mit dem Switch verbinden und Euch auf die WebUI schalten. Diese erreicht Ihr entweder direkt über die Eingabe der IP-Adresse oder Online über den UniFi Account.

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Die Basis-IP Adresse ist 192.168.0.1.

 

Die Benutzeroberfläche und Feature

Die UniFi Dream Machine Pro vereint folgende Funktionen:

  • Router mit DHCP Server
  • Firewall mit erweitertem Intrusion Detection System
  • Netzwerkcontroller für Ubiquiti Hardware
  • NVR System (Netzwerk Video Recorder)
  • Netzwerk-Switch

Grundsätzlich könnt Ihr alle Feature der UniFi Dream Machine Pro sowohl über die WebUI, über die Smartphone App oder über Euren Ubiquiti Account aufrufen.

Die Smartphone App ist auch durchaus recht wertig und gut gemacht. Allerdings bevorzuge ich klar die normale WebUI an einem PC oder Notebook. Diese erreicht Ihr über die Eingabe der IP Adresse Dream Machine Pro in Eurem Webbrowser.

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Hier werdet Ihr zunächst vom Login-Bildschirm und dann von der „Controller Auswahl“ begrüßt. Die Dream Machine Pro kann Eure UniFi Netzwerk Geräte, Eure UniFi Überwachungskameras, Eure Ubiquiti Access Geräte und Ubiquiti Talk Geräte steuern und verwalten.

Ich besitze nur UniFi Netzwerk-Geräte und Überwachungskameras, zu Access und Talk kann ich dementsprechend nichts sagen. Beginnen wir bei UniFi.

Logt Ihr Euch ein erhaltet Ihr zunächst eine kleine Übersicht mit der Echtzeit Auslastung Eurer Internet-Verbindung, Statistiken zu den verbundenen Geräte-Typen und der Anzahl der Clients.

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Dabei ist die Benutzeroberfläche sehr schick und modern designt. Die vielen Diagramme und Anzeigen machen durchaus Spaß. Ich würde sagen diese ist eine der schicksten Benutzeroberflächen die Ihr aktuell im Netzwerk Bereich finden könnt.

Unter Devices findet Ihr alle weiteren UniFi Geräte die Ihr mit der Dream Machine verbunden habt. In meinem Fall vier Access Points und einen weiteren Switch. Neue Geräte lassen sich hier mit einem Klick einbinden.

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Welche WLAN Daten usw. ausgesendet werden sollen, stellt Ihr einmal in den erweiterten Einstellungen des Controllers ein. Anschließend werden diese automatisch an alle verbundenen Access Points übermittelt. Wollt Ihr, dass nur ein Access Point ein spezielles WLAN Netz (SSID) aussendet, dann könnt Ihr dies natürlich auch einstellen.

Unter Clients findet Ihr, richtig alle verbunden Clients.

ubiquiti unifi dream machine pro software 7

Grundsätzlich wird hier jedes Gerät in Eurem Netzwerk gelistet, egal ob dieses direkt an der Dream Machine Pro hängt oder an einem Switch oder Access Point, der wiederum mit der Dream Machine Pro verbunden ist.

Dabei wird die IP Adresse der Geräte, der aktuelle Trafik, die Signalstärke (bei WLAN), der Trafik der letzten 24 Stunden usw. angezeigt.

ubiquiti unifi dream machine pro software 9

Unter den Statistiken könnt Ihr Informationen zum Netzwerktrafik sehen. Also wie viele Daten insgesamt übertragen wurden und dies auch aufgeschlüsselt wohin. Ihr könnt also sehen wie viel Trafik zu Youtube, WhatsApp, zur iCloud usw. gegangen ist.

Diese Informationen sind allerdings oftmals nur semi-richtig. Viel Trafik landet einfach in der Kategorie http over SSL oder generell bei http. Viele große Unternehmen lagern viele Dienste aus oder verschlüsseln diese. Hier kann die Dream Machine Pro diese nicht genau zuordnen.

Dennoch zeigt die Statistik Kategorie ein interessantes Stimmungsbild.

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Neben diesen Basis-Featuren gibt es noch diverse weitere kleinere Funktionen, wie Netzwerkkarten, eine Karte der WLAN Abdeckung, Informationen zu benachbarten WLAN Netzten usw.

 

Intrusion Detection System

Kommen wir noch auf ein sehr interessantes Feature zu sprechen, dem Intrusion Detection System. Dieses ist optional, erlaubt Euch aber eine etwas professionellere Überwachung und Sicherung Eures Netzwerks.

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Ihr könnt hier zunächst auch mehreren Kategorien auswählen auf was das IDS System Euer Netzwerk überwachen soll. Wollt Ihr nach Bot-Netzwerken suchen, nach Viren und Trojanern oder vielleicht auf ausgehende DDOS Angriffe usw.

Ausgehende DDOS Angriffe? Ein IDS „Intrusion Detection System“ überwacht den Trafik Eures Netzwerkes auf bekannte Signaturen und Verhalten. Versucht beispielsweise eins Eurer Smart Home Geräte, das gehackt wurde, einen DDOS Angriff auf einen 3. Durch Eurer Netzwerk zu starten, dann kann die Dream Machine Pro dies erkennen und blockieren (IPS).

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Ähnliches gilt, wenn eins Eurer Netzwerkgeräte Mitglied eines Bot-Netzwerkes wird. Erkennt die Dream Machine Trafik zu einem bekannten Bot-Netzwerk-Control-Server, werdet Ihr Informiert und/oder der Versuch direkt unterbunden.

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Dies ist ein sehr praktisches und nützliches Feature, gerade in einer Welt voller „günstiger“ Smart Home Geräte, die sicherlich nicht so gut gesichert sind wie sie sollten.

 

UniFi Protect

UniFi Protect ist Ubiquitis Plattform für Video-Überwachung. UniFi Video Überwachungskameras sind an sich „blöd“, das eigentliche Denken und Aufzeichnen übernimmt ein so genannter NVR.

unifi protect 1

Solch ein NVR ist in der Dream Machine Pro integriert, sofern Ihr eine SSD/HDD verbaut.

Habt Ihr dies gemacht, dann könnt Ihr Protect ebenfalls über die Eingabe der IP Adresse in Euren Webbrowser erreichen oder über die Protect App.

Auf der Startseite seht Ihr zunächst eine Übersicht über alle Kameras und die Anzahl an ausgelösten Events in der Vergangenheit.

Grundsätzlich zeichnet UniFi Protect konstant Videos auf, egal ob etwas passiert oder nicht. Diese Aufnahmen werden Euch in einer Timeline angezeigt, wo markiert wird wenn eine Bewegung erkannt wurde. Ebenso könnt Ihr eine Benachrichtigung auf dem Smartphone erhalten.

Ist der Speicher voll, dann werden die ältesten Aufnahmen überschrieben.

Wie gut die Bewegungserkennung ist hängt von Euren Kameras ab. Die älteren Modelle (G3 Serie und früher) besitzen nur eine sehr rudimentäre Bewegungserkennung. Die neueren UniFi Überwachungskameras bieten eine Objekt bzw. Personenerkennung.

 

Stromverbrauch der Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro

Der Stromverbrauch Dream Machine Pro hängt etwas von Eurer Nutzung ab. Im Minimum konnte ich einen Verbrauch von ca. 13-15W messen.

Im normalen Betrieb (Controller für 5 Geräte und 6 belegte LAN Ports) stieg der Verbrauch auf 15-17W an.

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Nutzt Ihr die Dream Machine Pro auch als NVR für Protect (für 3 Full HD Kameras), dann pendelt sich der Verbrauch bei 19W ein. Dies allerdings mit einer SSD! Bei einer HDD wird der Verbrauch aufgrund der HDD nochmals ca. 5-8W höher liegen.

Damit benötigt die Dream Machine Pro bei mir weniger Strom als die Kombination aus TP-Link TL-SG1000 (Switch) + UniFi Security Gateway + Cloud Key Gen 2 Plus (auch mit SSD). Diese benötigen knapp über 20W.

 

Fazit

Die Dream Machine Pro ist ein herausragendes Produkt! Die Kombination aus Netzwerk-Controller (sowohl für UniFi wie auch für Protect), Switch und Security Gateway macht absolut Sinn und wurde von Ubiquiti klasse umgesetzt.

ubiquiti unifi dream machine pro test review 10

Dabei wirkt die Dream Machine Pro extrem hochwertig und edel. Hochwertig ist auch die Software, welche wir natürlich bereits weitestgehend vom Cloud Key kennen. Loben muss und möchte ich hier das Intrusion Detection System, welches deutlich ausgebaut wurde und dank ordentlicher Rechenleistung der Dream Machine Pro auch keinen Einfluss auf Eure Internetgeschwindigkeit hat.

Ich kann die Dream Machine Pro damit mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr bereits im Ubiquiti Ökosystem seid oder einsteigen wollt! Hier ist auch der Preis von knapp über 300€ absolut okay.

Positiv

  • Sehr schickes Design
  • Herausragende Benutzeroberfläche
  • Hohe Funktionalität
  • Sehr gute Leistung und Feature
  • Stromverbrauch ist Okay

Negativ

  • Ihr Seid im UniFi Ökosystem „gefangen“

Das Xiaomi Redmi Note 9T im Test, top Smartphone zum fairen Preis!

Xiaomi bietet mit dem Redmi Note 9T ein günstiges, aber ausgesprochen attraktives Smartphone. Dieses soll mit einem großen 6,53 Zoll Full HD Display, einer 48 Megapixel Hauptkamera und 5G in der +- 200€ Preisklasse auf Käufersuche gehen.

Dabei ist gerade der 5G Teil durchaus spannend, nicht weil 5G soweit verbreitet ist, dass dies ein must have ist, sondern weil Xiaomi noch auf den recht neuen Mediatek Dimensity 800U als SOC setzt, welcher 5G fähig ist.

xiaomi redmi note 9t test 5

Dieser in Kombination mit der 48 Megapixel Kamera klingt doch interessant! Wollen wir uns das Xiaomi Redmi Note 9T einmal näher im Test ansehen!

An dieser stelle vielen Dank an Xiaomi für das Zurverfügungstellen des Redmi Note 9T für diesen Test

 

Das Xiaomi Redmi Note 9T im Test

Bei dem Redmi Note 9T handelt es sich um ein Smartphone der unteren Mittelklasse bis oberen Einsteigerklasse. Xiaomi hat sich bei diesem primär auf die inneren Werte konzentriert und dementsprechend das Budget bei der Produktion verteilt.

xiaomi redmi note 9t test 1

Das Note 9T ist nicht schlecht gebaut, aber vergleichsweise einfach. So haben wir auf der Front zunächst ein großes 6,53 Zoll Display, welches auch mit Full HD auflöst. In der linken Ecke des Displays ist die Frontkamera angebracht

Der Rahmen und auch die Rückseite des Note 9T besteht allerdings aus Kunststoff! Dieser hat auf der Rückseite eine schicke Rillen-Textur und wirkt auch generell ausreichend wertig. Allerdings würde ich das Handgefühl des Smartphones auch nicht als „Premium“ einstufen.

xiaomi redmi note 9t test 2

Es ist klar zu erfühlen, dass Xiaomi beim Gehäuse ein wenig auf die Preis/Leistung geachtet hat.

Das generelle Design würde ich allerdings als schlicht und schick deklarieren. Gerade der Kamera-Buckel ist interessant designt. Dieser beinhaltet drei Kamera Module und einen LED Blitz.

xiaomi redmi note 9t test 4

Auf der Unterseite des Note 9T finden wir den USB C Ladeport, den Lautsprecher und den 3,5mm Kopfhöreranschluss, welcher ja mittlerweile eine absolute Seltenheit ist.

Die Tasten des Smartphones sind am rechten Rand angebracht. Auffällig ist hier der Einschalter, in welchem der Fingerabdruckscanner integriert ist, cool!

 

Das Display

Im Note 9T ist ein 6,53 Zoll Display verbaut welches mit 2340 x 1080 Pixel auflöst. Wir haben also eine Full HD Auflösung bzw. Pixeldichte die nur etwas in die Länge gezogen ist.

Bei dem verbauten Panel handelt es sich allerdings der Preisklasse angemessen um ein IPS Panel.

Dieses sieht allerdings ordentlich aus! Die Bildschärfe ist 1a und auch die Kontraste sind gut. Farben wirken ausreichend kräftig, sind aber auch nicht super klar und leuchtend. Hier spricht allerdings auch etwas der verwöhnte High End Smartphone Nutzer aus mir.

Die maximale Display Helligkeit könnte einen Hauch höher sein, aber diese ist mehr als akzeptabel für die Preisklasse in der wir uns bewegen.

 

Lautsprecher

Das Note 9T setzt erfreulicherweise auf einen Hybrid Stereo Aufbau bei den Lautsprechern. Das heißt die Ohrmuschel unterstützt den primären Lautsprecher bei der Musikwiedergabe!

Erfreulicherweise bzw. erstaunlicherweise klingt das Xiaomi Redmi Note 9T sehr gut! Die Lautsprecher sind sehr laut, recht voll und klar.

Dabei ist sogar die Ohrmuscheln klanglich weitestgehend gleichwertig zum primären Lautsprecher, wodurch der Stereo-Effekt besonders gut rüber kommt.

Kurzum hier übertrifft das Xiaomi Redmi Note 9T klar alle mir bekannten Smartphones in dieser Preisklasse.

 

Kamera (s)

Folgende Kameramodule sind im Note 9T verbaut:

  • Hauptkamera 48 Megapixel f1.69 – Samsung S5KGM1
  • Makrokamera 2 Megapixel f2.4
  • Tiefenschärfekamera 2 Megapixel f2.4

Xiaomi hat zwar drei Kameramodule im Note 9T verbaut, aber Modul 2 und 3 sind absolut nutzlos, was ihr auch an den lächerlichen 2 Megapixeln erkennen könnt. Xiaomi hat hier einfach nur die billigsten Sensoren verbaut die sie finden konnten. Aber warum? Ich vermute fürs Design, es ist mittlerweile einfach Pflicht, dass ein modernes Smartphone mehr als eine Kamera hat. Allerdings sind drei gute Kameras in der Einsteigerklasse einfach zu teuer, daher werden zusätzliche nutzlose „billige“ Kameras verbaut.

xiaomi redmi note 9t test 8

Immerhin die Hauptkamera ließt sich mit ihren 48 Megapixeln und f1.69 Blende ordentlich. Der Samsung S5KGM1 ist zwar auch kein riesiger Sensor, technisch aber prinzipiell ordentlich.

Wollen wir uns also einmal die Bildqualität des Note 9T näher ansehen.

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Ich muss gestehen etwas überrascht zu sein, denn die Bilder des Note 9T sind erstaunlich ordentlich! Ich würde sogar sagen, dass bei Tageslicht die Bilder richtig gut sind.

Die Aufnahmen sind klar, Farben sind kräftig und auch der Weißabgleich stimmt. Die Bildschärfe ist dabei vernünftig, auch wenn die Detaildarstellung in der 100% Ansicht nicht ganz perfekt ist.

Hier wirkt es glatt so als gäbe es eine leichte Kompression, das Ganze ist aber wirklich meckern auf hohem Level.

Ich konnte mir dem Note 9T einige wirklich schöne Bilder machen, wie dies mit Smartphones der 200€ Preisklasse selten ist.

Im Low Light oder bei unklaren Lichtverhältnissen hat das Note 9T natürlich etwas mehr Probleme. Hier neigen Farben etwas zum Abdriften ins bräunliche. Dennoch würde ich die Kamera unterm Strich klar als überdurchschnittlich einstufen! 

 

Performance und Benchmarks

Xiaomi setzt im Note 9T auf den Mediatek Dimensity 800U. Dieser SoC ist für mich ein großer unbekannter. Mediatek SoCs haben oft einen eher schlechten Ruf, teils zu Recht, teils aber auch etwas zu Unrecht. Aber gerade von der neuen Dimensity Serie habe ich durchaus positives gehört.

Bei dem Dimensity 800U handelt es sich um einen 8 Kern SoC, nach dem 2 + 6 Design. Wir haben also 2 sehr schnelle Cortex-A76 Kerne und 6 etwas langsamere und energiesparendere Cortex-A55 Kerne.

Hinzu kommen 4GB RAM und 128GB Speicher. Wollen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks ansehen.

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antutu xiaomi redmi note 9t

Die Benchmarks sehen doch sehr gut! Der Dimensity 800U kann sich ungefähr auf dem Level Snapdragon 765 bzw. sogar leicht darüber einordnen.

So kann das 220€ Note 9T das 600€ Google Pixel 5 in Benchmarks schlagen, beeindruckend!

 

Im Alltag

Das Xiaomi Note 9T ist ein flottes Smartphone, allerdings auch nicht ganz so flott wie es die sehr guten Benchmark Ergebnisse vermuten lassen. So läuft die Benutzeroberfläche gut, aber auch nicht ganz butterweich. Es wirkt so als würde die Animationen „nur“ mit 30 FPS laufen, anstelle der bei High End Modellen üblichen 60FPS.

Auch brauchen Elemente im Google News Feed kurzum zum Nachladen beim schnellen Scrollen.

Erstaunlich, denn das Google Pixel 5, welches in Benchmarks hinter dem Note 9T liegt, zeigt sich hier souveräner. Vermutlich ist also die Software Optimierung des Note 9T nicht ganz so gut wie beim Pixel.

Aber dies ist Kritik auf einem sehr hohen Level, schließlich vergleiche ich hier ein 200€ und ein 600€ Smartphone. Für die 200€ Preisklasse läuft das Xiaomi 1a.

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Spiele laufen soweit gut auf dem Smartphone! Aufwendigere Titel wie Asphalt 9 laufen auf den Standardeinstellungen flüssig. Auf sehr hoher Qualität kann es aber zu kleineren Rucklern kommen.

Das verbaute WLAN ist ordentlich und schafft es problemlos meine DSL 100K Leitung voll auszunutzen. 5GHz WLAN ist natürlich mit an Board, allerdings „nur“ nach dem WLAN 5 Standard.

5G konnte ich leider mangels eines 5G Netztes nicht testen.

 

Fazit

Ihr sucht ein technisch modernes Smartphone in der 200-250€ Preisklasse? Dann sollte das Xiaomi Note 9T recht weit oben auf Eurer Liste stehen!

Im Test zeigte dieses eine konstant überzeugende Leistung. Starten wir beim SoC. Der Dimensity 800U ist ein erfreulich ordentlicher Chip! Dieser kann sowohl in Benchmarks wie auch in der Praxis mit dem eigentlich deutlich größeren und teureren Snapdragon 765 mithalten. In Benchmarks liegt dieser leicht über dem Snapdragon, in der Praxis leicht drunter.

Nein das Note 9T läuft nicht so butterweich wie ein Flaggschiff-Smartphone, aber für ein Modell der 200€ Preisklasse läuft es gut.

xiaomi redmi note 9t test 9

Gut trifft auch auf die Kamera zu! Ja Kamera 2 und 3 sind absolut nutzlos, aber die primäre Kamera macht einen ordentlichen Job. Ich würde die Bildqualität klar als überdurchschnittlich für diese Preisklasse einstufen. Gerade bei gutem Licht konnte ich richtig gute Bilder mit dem Note 9T erzielen.

Weitere Pluspunkte gibt es für die sehr guten Lautsprecher, die ordentliche Akkulaufzeit und das vernünftige Display.

Über das Kunststoffgehäuse kann man sicherlich streiten, aber abseits davon habe ich nichts Größeres am Xiaomi Redmi Note 9T zu bemängeln!

Die Belkin Soundform True Wireless im Test

Mit den Soundform True Wireless hat der Zubehör Hersteller Belkin vor kurzem seine ersten True Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Optisch sehen diese durchaus wertig aus und auch der Name Belkin verspricht gutes! Ebenfalls erfreulich, der Preis! Mit rund 50€ sind die Soundform True Wireless vergleichsweise günstig zu bekommen.

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Allerdings gibt es in dieser Preisklasse große Konkurrenz durch die diversen asiatischen Hersteller. Wie schlagen sich hier die Belkin Soundform True Wireless? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Belkin für das Zurverfügungstellen der Soundform True Wireless.

 

Die Belkin Soundform True Wireless im Test

Grundsätzlich setzt Belkin bei den Soundform True Wireless auf kein „außergewöhnliches“ Design. Die Ohrhörer und auch die Ladebox wirken aber schon etwas aufwendiger gearbeitet, als es für die 40-50€ Preisklasse üblich ist.

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Die Ladebox misst 73 x 35 x 32 mm und ist somit mittelgroß. Das Gewicht inklusive Ohrhörern liegt bei 53g, die Ohrhörer wiegen 2x 4,6g.

Beim Gehäuse der Ladebox setzt Belkin komplett auf Kunststoff. Dieser wirkt qualitativ ordentlich, ist aber auch nicht absolut spektakulär. Ähnliches gilt auch für die Deckelkonstruktion. Der Deckel der Ladebox wird mithilfe von Magneten geschlossen gehalten. Dieser wirkt ausreichend robust, wird aber bei einem Sturz aufspringen.

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Der in der Ladebox verbaute Akku kann die Ohrhörer ca. 4x wiederaufladen, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Etwas enttäuschend ist hier der microUSB Ladeport, welcher im Jahr 2020 einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer 5 Stunden durchhalten. Diesen Wert kann ich grob bestätigen auch wenn ich bei lauterer Musik eher auf 3,5-4 Stunden tippen würde.

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Die Belkin Soundform True Wireless selbst setzen auf das klassische Ohrstöpsel Design. Dabei sind die Ohrhörer aber vergleichsweise breit. Ähnlich wie auch schon die Ladebox sind diese komplett aus einem matten Kunststoff gefertigt. Dieser wirkt hier aber glatt noch etwas wertiger als bei der Ladebox.

Allgemein gefällt mir das schlichte aber elegante Design der Soundform True Wireless sehr gut!

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Gesteuert werden die Ohrhörer über Touchtasten auf der Rückseite der Ohrhörer. Das Ein/Ausschalten geschieht beim in die Ladebox Legen bzw. Herausnehmen automatisch.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort hat Belkin einen guten Job gemacht. Zwar sind die Soundform True Wireless keine super kleinen Ohrhörer, aber die Passform ist gelungen!

So sitzen die Ohrhörer ausreichend fest, aber relativ entspannt in meinen Ohren. Selbst beim längeren Tragen sind mir die Ohrhörer nicht störend aufgefallen. Ich weiß zwar nicht ob ich diese für intensiven Sport empfehlen würde, aber im normalen Alltag ist der Tragekomfort 1a.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der Belkin Soundform True Wireless. Grundsätzlich haben wir hier recht bass-lastige Ohrhörer vor uns, die auf die oftmals typische „Badewannen-Klangsignatur“ setzten. Badewannen-Klangsignatur? Ähnlich wie eine Badewanne im Querschnitt haben solche Ohrhörer bzw. Kopfhörer eine Frequenzkurve die am Anfang hoch ist, in der Mitte niedrig und am Ende hoch ist. Anfang bedeutet hier die unteren Frequenzen und Ende die hohen Frequenzen. Wir haben also viel Bass und viele Höhen, aber eher schwache Mitten.

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Schauen wir uns das Ganze aber im Detail an. Beginnen wir hier bei den Höhen. Die Höhen der Belkin Soundform True Wireless sind soweit ordentlich bis gut. Diese sind nicht super leicht oder luftig, aber als ausreichend klar und brillant zu bezeichnen. Hierdurch klingen die Ohrhörer nicht matt oder träge. Dabei neigen diese aber zu einer gewissen Schärfe bei Zischlauten.

Die Mitten sind unauffällig. Hier und da merkt man, dass die Mitten weniger gut gefüllt sind, gerade bei Songs mit sehr vielen Instrumenten, aber Stimmen und Gesang werden gut wiedergegeben. Hier kommt es etwas auf die von Euch bevorzugte Musik an. Normale Pop Musik liegt den Ohrhörer wie auch elektronische Titel usw. Instrumentale Musik oder Klassik ist aber weniger etwas für die Belkin Soundform.

Das Highlight an den Belkin Soundform ist aber der Bass. Der Bass ist bei diesen Ohrhörer ein gutes Stück angehoben, dies aber vergleichsweise „konstant“ und sanft. Beim Blick auf die Frequenzkurve später wisst Ihr hier was ich meine. Der Bass ist sehr schön tief und satt! Auch das Bassvolumen der Ohrhörer ist 1a. Mögt Ihr einen guten Schuss Bass, denn werdet Ihr die Klangsignatur der Belkin lieben! Allerdings ist der Bass nicht ganz so aggressiv wie bei einigen der üblichen Bass-Bomber. Hierdurch klingen die Ohrhörer aber auch weniger künstlich oder verfälscht.

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Unterm Strich bieten die Belkin Soundform True Wireless also einen recht dynamischen und lebendigen Klang mit einem guten Schuss Bass. Dabei ist zwar der Bass ein gutes Stück angehoben, aber der Klang wirkt nicht zu verfälscht oder unnatürlich. Hier hat Belkin einen top Job gemacht!

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang. Auffällig ist hier der Bass und wie hier die Frequenzkurve vergleichsweise „sanft“ ansteigt.

 

Fazit

Erstaunlich gut! So in der Art lautet mein Fazit zu den Belkin Soundform True Wireless. Ich habe erwartet, dass wir hier ein paar solider TWS Ohrhörer vor uns haben, allerdings gehören die Soundform True Wireless zu den besten Modellen in der +- 40-50€ Preisklasse.

Vor allem dann wenn Ihr einen dynamischen Klang und starken Bass mit gutem Tiefgang sucht.

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Hinzu kommt eine solide Verarbeitung, ein schickes Design und gute Akkulaufzeit. Der microUSB Ladeport ist zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, aber abseits davon habe ich nichts zu beklagen.

Selbst der Tragekomfort ist angenehm! Kurzum, es ist immer schwer zu sagen Ohrhörer XYZ sind die Besten in ihrer Preisklasse. Dies ist Geschmackssache und von Euren Anforderungen abhängig. Allerdings würde ich die Belkin Soundform True Wireless klar zu den besseren/besten Modellen unter 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) zählen.

Das Alienware M15 R3 im Test

Alienware ist eine der absoluten Luxus Marken wenn es ums Gaming geht. Gerade was Design und Verarbeitung angeht ist Alienware immer etwas Besonderes. Dies gilt gerade für die Gaming-Notebooks!

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Das populärste Modell hier ist das Alienware M15 R3. Dieses verfügt über eine aktuelle Intel CPU, große Nvidia RTX Grafikkarte und vor allem ein kompaktes und schickes Design! Dafür zahlt Ihr aber auch einen ordentlichen Preis. Ihr müsst mindestens 1600€ für das Alienware M15 R3 anlegen bzw. knapp über 2000€ für eine ordentliche Konfiguration.

Wollen wir uns im Test einmal näher ansehen ob das M15 R3 diesem Preis gerecht wird.

 

Das Alienware M15 R3 im Test

Sicherlich eins der größten Highlights des Alienware M15 R3 ist das Design und die Verarbeitung! Man kann zwar sicherlich über das Alienware Design streiten, aber ich finde es extrem gelungen.

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Das M15 R3 ist zwar schon sehr auffällig designt, gerade in der weißen Version, aber es strahlt schon etwas „Besonderes“ aus. Es ist so „over the top“, dass es schon wieder stilvoll ist. Dies gilt gerade für die hintere Verlängerung des Gehäuses inklusive LED Ring.

Ich halte das M15 R3 für das schickste Gaming Notebook aktuell auf dem Markt!

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Selbst wenn Euch das Design nicht so gut gefallen sollte, über die herausragende Haptik gibt es keinen Streit. Äußerlich besteht das Notebook zwar augenscheinlich aus Kunststoff, dieser Anschein trügt aber etwas. Wir haben zwar eine dicke Farbschicht, unter dieser findet sich aber ein Metall Korpus.

Hierdurch haben wir das vergleichsweise „weiche“ Gefühl von Kunststoff an der Handballenauflage, aber die Massivität von Metall. Und ja das Alienware M15 R3 ist unheimlich massiv gearbeitet! Moderne Gaming Notebooks distanzieren sich immer mehr von den Plastikbombern von früher, aber das Alienware M15 R3 spielt nochmals in einer anderen Liga was die Qualität und Massivität angeht.

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Dies spiegelt sich allerdings auch beim Gewicht wieder, welches mit 2,5 KG nicht niedrig ist, obwohl das M15 R3 mit 19,9 mm relativ dünn und auch nicht zu Breit ist. So wirkt das Notebook vergleichsweise „dicht“.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir Links einen 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss, 1x USB 3.1 Gen 1 und 1x Gbit Lan. Auf der Rückseite finden wir HDMI 2.0, mini Displayport 1.4, Thunderbolt 3, einen Anschluss für das propitäre GPU Gehäuse von Alienware und den Netzanschluss.

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Rechts haben wir nochmals 2x USB 3.1 Gen 1 und einen microSD Kartenleser. Zusammengefasst:

  • 3x USB A 3.1 Gen 1
  • 1x Thunderbolt 3 USB C
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x mini Displayport 1.4
  • 1x Gbit LAN
  • 1x 3,5 mm Headset Anschluss
  • 1x microSD Kartenleser

Damit ist im Grunde alles vorhanden was man sich wünschen kann.

 

Display

Aktuell bietet Dell das Alienware M15 R3 mit drei verschiedenen Displayoptionen an:

  • 1920×1080 144Hz, 300cd/m², 72% NTSC
  • 1920×1080 300Hz, 300cd/m², 100% SRGB
  • 3840×2160 60Hz, OLED, 400 cd/m², DCI-P3

Das OLED Panel wird zwar klar am besten aussehen, ich würde aber klar zum Full HD 300Hz Panel raten. Nicht nur wegen der 300Hz, sondern primär aufgrund der deutlich besseren Farbraumabdeckung. Mein Testgerät verfügt ebenfalls über dieses 300Hz Panel und es sieht klasse aus!

Die Schärfe von Full HD auf 15 Zoll ist zwar nicht absolut überragend, sieht aber soweit gut aus. Es ist nicht so als wäre das Bild matschig oder „grob“ unscharf. Gerade in Spielen passt Full HD auf 15 Zoll gut, zumal dies auch eine Auflösung ist die das Notebook komfortable betreiben kann.

farbraum

Subjektiv sieht das Display auch abseits der Schärfe top aus! Es ist hell, klar und Farben wirken satt. Dies wird auch von meinem Datacolor SpyderX Elite, welches ich für die Vermessung von Monitoren nutze, bestätigt.

Ich konnte hier 99% Abdeckung des sRGB Farbraums, 75% von AdobeRGB und 76% von DCI-P3 messen. Die Helligkeit lag bei guten 335 cd/m² und der Kontrast bei starken 1540:1.

sRGB AdobeRGB Helligkeit Kontrast
Alienware M15 R3 (300Hz) 99% 75% 335 cd/m² 1540:1
Alienware m17 R2 98% 72% 343 cd/m² 680:1
Apple MacBook Pro 13 M1 100% 87% 424 cd/m² 1710:1
ASUS ROG Zephyrus G14 100% 75% 250 cd/m² 1130:1
Dell XPS 13 9300 92% 71% 297 cd/m² 1160:1
Dell XPS 15 9500 100% 100% 356 cd/m² 1220:1
Dell XPS 17 9700 100% 99% 454 cd/m² 1510:1
HP Spectre x360 13-aw0031ng 100% 96% 382 cd/m² 38262:1 (OLED)
LG Gram 14 14Z90N 99% 75% 261 cd/m² 650:1
XMG FUSION 15 98% 73% 283 cd/m² 770:1

 

Damit schlägt sich das 300Hz Display des Alienware M15 R3 ganz gut! Dieses ist sicherlich nicht ganz auf dem Level eines „professionellen“ Monitors, zumal die Kalibrierung von Haus aus okay, aber nicht überragend ist, aber taugt auch durchaus für etwas Foto und Video-Bearbeitung.

 

Sound

Das Alienware M15 R3 verfügt über zwei Lautsprecher, welche den Klang primär über die vorderen Ports „auslassen“. Allerdings selbst wenn Ihr diese Lautsprecher Ports zuhaltet kommt der Klang weiterhin mehr oder weniger ungehindert aus dem Gehäuse.

Hierdurch beeinflusst der Untergrund auf dem das Notebook steht den Klang kaum bis gar nicht.

Grundsätzlich klingen die Lautsprecher des M15 R3 Okay. Ich würde diese als durchschnittlich einstufen. Das Notebook klingt ausreichend klar und sauber, aber es fehlt eindeutig Tiefgang und Volumen.

Beispielsweise das Dell XPS 17 klingt um einiges voller und satter als das Alienware M15 R3.

 

Eingabegeräte

Ich bin ein großer Fan der Tastaturen von Dell bzw. Alienware. Und auch beim M15 R3 ist die Tastatur absolut gelungen! Diese fühlt sich wunderbar fest und satt an. So lässt sich die Tastatur selbst mit großer Kraft nicht eindrücken oder verwinden.

Dies in Kombination mit dem knackigen Druckpunkt der Tasten ergibt ein 1a Nutzungsgefühl. Dies gilt dabei nicht nur fürs Gaming! Auch beim normalen Schreiben kann das Alienware M15 R3 voll überzeugen. Dieses hat die beste Tastatur die ich seit langem in einem Notebook erlebt habe.

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Sogar das Layout passt! Dell setzt wie üblich auf das ganz klassische QWERTZ Layout, ohne Auffälligkeiten. Lediglich die F Tasten sind mit Sonderfunktionen doppelt belegt.

Das Trackpad bietet da etwas mehr Grund für Kritik. Grundsätzlich fühlt sich dieses auch super an und das Tracking ist top, aber die Oberfläche hat ein leichtes Spiel. Ich vermute dies ist nicht gewollt, denn das Spiel ist vorne links gefühlt etwas größer als vorne rechts. Hier gibt es also einen kleinen „Fehler“. Abseits davon ist das Trackpad aber gut.

 

Performance

Das Alienware M15 R3 gibt es in duzenden Konfigurationen. Starten wir bei der Wahl der CPU:

  • Intel Core i5-10300H (4-Kerne, 2,5-4,5 Ghz)
  • Intel Core i7-10750H (6-Kerne, 2,6-5,0 Ghz)
  • Intel Core i7-10875H (8-Kerne, 2,3-5,1 Ghz)
  • Intel Core i9-10980HK (8-Kerne, 2,3-5,3 Ghz)

Ich würde Euch hier klar zum i7-10750H oder i7-10875H raten. Der i5-10300H macht in solch einem teuren Gaming Notebook einfach nicht mehr so viel Sinn und der i9-10980HK ist nur minimal schneller als der i7-10875H.

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Auf der Seiten der GPU haben wir folgende Optionen:

  • NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti mit 4 GB GDDR6
  • AMD Radeon RX 5500M, 4 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti mit 6 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2060, 6 GB, GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER-Grafikkarte mit 8 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2080 SUPER-Grafikkarte, 8 GB, GDDR6 mit Max-Q-Design

Bei der GPU würde ich Euch mindestens zu der Version mit GTX 1660Ti/RTX 2060 oder besser raten.

Was Speicher und Arbeitsspeicher angeht seid Ihr flexibel. Aber ACHTUNG! Der RAM beim Alienware M15 R3 ist verlötet! Wählt also unbedingt die 16GB oder noch besser die 32GB Version.

Dell hat mir für diesen Test folgende Version zukommen lassen:

  • Intel Core i9-10980HK (8-Kerne, 2,3-5,3 Ghz)
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER-Grafikkarte mit 8 GB GDDR6
  • 32GB RAM
  • 512GB Speicher
  • Full HD Display

Starten wir zunächst mit ein paar Benchmarks.

handbrake benchmark cinebench r20 alienware m15 r3 cinebench r23 alienware m15 r3

Die Benchmarks sehen sehr gut aus! Der i9-10980HK im Alienware performt deutlich besser als ich dies erwartet hätte. Dies zeigt sich auch im Handbrake Benchmark, welche eine hohe „Dauer Performance“ benötigt.

Bei allem Lob kann der i9-10980HK dennoch nicht ganz mit den modernen Ryzen Chips mithalten. Wo der i9-10980HK einen Vorteil hat, ist bei der Gaming Seite. So ist es aktuell nicht möglich ein Ryzen Notebook (die Ryzen 5000 Chips sind noch nicht so recht lieferbar) mit „dicker“ GPU zu bekommen, wie wir sie hier mit dem RTX 2070 Super haben.

performance

Full HD Auflösung + RTX 2070 Super ist eine sehr mächtige Kombination, welche in fast allen modernen Spielen die 60 FPS Marke bei maximalen Details problemlos knackt. Mit hohen Details sind sogar meist problemlos 100 FPS+ möglich und dabei spreche ich von Spielen wie Borderlands 3 oder Assassins Creed Valhalla.

Lediglich das recht leistungshungrige Cyberpunk fordert dem Alienware M15 R3 etwas mehr ab.

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Mit Raytracing auf Ultra und ohne DLSS kommen wir aber weiterhin auf sehr gut spielbare 41 FPS. Ohne Raytracing kommen wir auf 56 FPS. Sehr beachtliche Leistung!

Auf Seiten der SSD setzt Dell auf die Micron 2200S NVME 512GB. Eine ohne Frage etwas exotischere Wahl, was aber nicht zwingend schlimm ist.

ssd alienware m15 r3

Die Performance ist Okay mit 2662MB/s lesend und 1578MB/s schreibend. Hier gibt es aber auch klar noch schnellere SSDs.

 

Akkulaufzeit

Dell verbaut im Alienware M15 R3 einen 86Wh großen Akku. Keine schlechte Kapazität, aber die gute Ausstattung des Notebooks fordert natürlich auch ihren Tribut.

So ist die Laufzeit des Notebooks mit ca. 2,5-3 Stunden beim Schauen von Videos eher so semi-gut. Dreht Ihr die Displayhelligkeit runter usw. sind vielleicht knappe 4 Stunden Unabhängigkeit vom Netz möglich.

Habt Ihr allerdings Stream, den EPIC Launcher usw. alles im Hintergrund offen, dann ist der Akku auch schnell unter 2 Stunden leer.

 

Fazit

Das Alienware M15 R3 ist der Lamborghini unter den Gaming Notebooks. Ihr bekommt ohne Frage günstigere Gaming Notebooks mit einer vergleichbaren Leistung und Ausstattung. Sucht Ihr also das maximum an Gaming Power fürs Geld schaut lieber bei ASUS, XMG, Acer und Co.

Das besondere beim Alienware M15 R3 ist die „Verpackung“. So sieht das Notebook wirklich wunderschön aus und sticht auch aus der Masse hervor. Dabei ist das Gehäuse auch wunderbar schlank, aber dennoch massiv!

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So nutzt Alienware eine Basis aus einer Magnesium Legierung, die Lackiert wurde. Hierdurch erhalten wir das strahlend weiße Gehäuse, wie es nur bei Kunststoff möglich wäre, aber die Massivität eines Vollaluminium Notebooks.

Das Alienware M15 R3 ist das wertigste Gaming Notebook das mir je untergekommen ist! Hinzu kommt eine hervorragende Tastatur, ein Weltklasse Display und prinzipiell ein sehr gutes Touchpad. Letzteres hat bei mir allerdings leichtes Spiel gehabt, möglicherweise ist dies aber nur bei meinem Testgerät so der Fall.

Ein weiterer Glanzpunkt ist die Leistung. Ein Intel i9-10980HK + Nvidia RTX 2070 Super ist natürlich eine starke Kombination, welche in 99% der AAA Spiele problemlos 60 FPS + schafft. Selbst Cyberpunkt mit Raytracing auf Ultra erreicht 40 FPS+ und ist damit der worst case.

Dell bietet das Alienware M15 R3 in X Konfigurationen an, bitte nehmt hier nicht das kleinste und achtet auf den RAM, letzterer ist leider nicht aufrüstbar (was ich für eine Schwäche halte).

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Neben dem nicht aufrüstbaren RAM haben mich lediglich die Lautsprecher etwas enttäuscht. Diese sind nicht grundsätzlich schlecht, aber wenn die noch deutlich dünnere XPS Serie bessere Lautsprecher hat, dann sollte dies Dell zu denken geben.

Abseits davon ist das Alienware M15 R3 aber ein Weltklasse Gaming Notebook!

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Die AUKEY EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer im Test

Wenn Ihr nach true Wireless Ohrhörern sucht, dann ist AUKEY vermutlich nicht der erste Hersteller welcher Euch in den Kopf schießt. Allerdings hat AUKEY durchaus ein paar interessanter Modelle im Sortiment! So war AUKEY für einige günstige Geheimtipps verantwortlich.

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Genau solch ein Geheimtipp möchten auch die neuen EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer sein. Diese sind aktuell für unter 40€ erhältlich und wollen dank eines hervorragenden Klangs, langer Akkulaufzeit und Touchsteuerung punkten. Gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen der Ohrhörer für diesen Test.

 

Die AUKEY EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer im Test

Die EP-T31 sind zunächst sehr schlichte Ohrhörer. Diese werden in einer ovalen Ladebox geliefert, welche 64 x 29 x 44 mm misst und ein Gewicht von 46g inklusive der Ohrhörer auf die Waage bringt. Die Ohrhörer selbst wiegen jeweils 3,9g.

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AUKEY setzt dabei auf ein mattes Kunststoffgehäuse. Was die Haptik und Verarbeitung angeht, würde ich die Ladebox als einfach, aber gelungen bezeichnen. Der Deckel könnte vielleicht einen Hauch straffer sitzen, abseits davon habe ich nichts zu bemängeln.

Erfreulicherweise ist der Akku in der Ladebox sehr groß und kann die Ohrhörer unterwegs 5-6x Laden! Die Ladebox kann dabei wahlweise via USB C oder kabellos geladen werden! Ja diese 40€ Ohrhörer lassen sich kabellos laden.

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Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 5 Stunden laut AUKEY durch. Ich kam allerdings eher auf +-4 Stunden.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf ein sehr minimalistisches „Ohrstöpsel“ Design. So sind die Ohrhörer erfreulich klein gehalten und besitzen die „Bohnen“ Form. Dementsprechend hat AUKEY auf Spielereien wie Ohrhacken usw. verzichtet, welche auch nicht benötigt werden.

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AUKEY setzt allerdings auf eine Touch-Oberfläche auf der Rückseite, welche bei günstigen Ohrhörern nicht selbstverständlich ist!

 

Tragekomfort

Die AUKEY EP-T31 sind recht klassisch und einfach aufgebaute In-Ear Ohrhörer. Aufgrund dieser einfachen, aber ergonomischen Form und den kompakten Abmessungen sitzen diese sehr angenehm in den Ohren. Ich würde den Tragekomfort mit einer 2 bewerten.

Vielleicht für ganz extremen und intensiven Sport mag es bessere Ohrhörer geben, aber für den normalen Alltag sind die AUKEY EP-T31 spitze!

 

Klang

Die AUKEY EP-T31 setzen auf die ganz klassische „Badewannen-Klangsignatur“. Das heißt wir haben recht ausgeprägte Höhen und Tiefen, aber abgesenkte Mitten. Gehen wir aber geordnet vor, startend bei den Höhen.

Die AUKEY EP-T31 haben sehr klare und brillante Höhen, gerade in den oberen Höhen. Die unteren bis mittleren Höhen sind auch sehr klar, aber nicht ganz so leicht und luftig wie die obersten Spitzen.

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Die Mitten sind als unspektakulär zu bezeichnen. Stimmen und Gesang werden ausreichend gut dargestellt, allerdings legen die Ohrhörer ihren Fokus schon etwas mehr auf den „Beat“, was natürlich auch am Bass liegt.

Der Bass der EP-T31 ist klar der ausgeprägteste Klangbereich. Der Bass ist kräftig, satt und auch schön rund. Selbst der Tiefgang ist mehr als ordentlich. Allerdings sind die EP-T31 auch keine extremen Bass-Bomber. Der Bass ist ausgeprägt, aber noch in einem geschmackvollen Rahmen.

Dies in Kombination mit den schön klaren Höhen, gibt den AUKEY EP-T31 einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Allerdings driften die Ohrhörer zu keinem Zeitpunkt in extreme ab. Hier und da könnte die Detail Darstellung einen Hauch besser sein, aber für die Preisklasse in der wir uns befinden, machen die Ohrhörer wirklich Freude.

Probleme mit der Signalqualität und Stabilität hatte ich keine! Auch die maximale Lautstärke war völlig okay.

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die AUKEY EP-T31 sind Ohrhörer die Spaß machen! AUKEY hat es hier geschafft ein komplett rundes Produkt zu schaffen.

So sind die EP-T31 angenehm kompakte Ohrhörer, wodurch der Tragekomfort sehr angenehm ausfällt. Auch die Akkulaufzeit ist 1a mit 4-5 Stunden und der Möglichkeit die Ohrhörer 6x in der Ladebox nachzuladen.

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Die Ladebox lässt sich dabei sogar kabellos aufladen, was sonnst meist nur deutlich teureren Modelle vorbehalten ist.

Das wichtigste ist aber natürlich der Klang. Die AUKEY EP-T31 bieten einen sehr schön dynamischen und lebendigen Klang, mit starken Höhen und Bässen. Dabei sind die Ohrhörer zwar schon spaßig ausgerichtet, übertreiben es aber auch nicht. Ich würde daher die AUKEY als sehr massenkompatibel einstufen. Die absolute Mehrheit mag nun mal etwas mehr Bass.

Dabei ist natürlich auch der Preis attraktiv! 40€ ist für die AUKEY EP-T31 ein absolut faires Angebot.