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Aktueller denn je, Fake Powerbanks! Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. im Test. Taugen die günstigen 26800mAh Powerbanks etwas? (nein)

Wenn Ihr aktuell bei Amazon nach Powerbanks sucht, dann werdet Ihr über diverse Hersteller mit sehr kryptischen Namen stolpern.

Hierzu gehört Ekrist oder auch Trswyop. Diese verkaufen teils sehr große Powerbanks zu sehr kleinen Preisen! So bietet Ekrist eine 26800mAh Powerbank für rund 28€ an, was ein absoluter Knaller-Preis ist.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 8Wenn denn die Ekrist Powerbank auch etwas taugt! In diesem Artikel wollen wir uns einmal die „billigen“ Powerbanks auf Amazon etwas genauer vornehmen.

Sind Powerbanks von Ekrist, Trswyop, HETP und Co. empfehlenswert?

 

Ekrist = Trswyop = HETP = QTshine = VOOE = Feob = kilponen

Sprechen wir zunächst über die Hersteller. Sucht Ihr einfach bei Amazon nach „Powerbank“ dann tauchen tonnenweise Hersteller auf von denen nicht mal ich etwas gehört habe. Hierzu gehören Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob, kilponen usw.

Von den „großen“ Marken wie Anker, RAVPower, AUKEY usw. findet man wenig auf den ersten Seiten. Ja ich geht fest davon aus das diese kleinen Marken den Amazon Algorithmus austricksen mit Fake Bewertungen oder sonstigen Tricks um weit oben zu landen.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 1Was dabei auffällt, die Modelle dieser Hersteller sind alle sehr ähnlich. Meist sehr große Kapazität, schlankes Design, keine „Special Feature“ und günstiger Preis. 26800mAh sind hier problemlos für knapp über 20€ zu bekommen.

Schauen wir uns die Händler genauer an fällt ein Muster auf. Ekrist wird von zhimeisen-eu verkauft welche folgende Angaben bei Amazon haben:

  • Geschäftsname:shenzhenshi zhimeisen kejiyouxiangongsi
  • Handelsregisternummer:91440300MA5FE6694N
  • UStID:DE324994017
  • Geschäftsadresse:
  • xinlanshequ sililu300-3hao dongchangdasha802
  • longhuaqu guanlanjiedao
  • shenzhenshi
  • guangdongsheng
  • 518000
  • CN

Trswyop wird von XDtechs verkauft mit folgenden Angaben:

  • Geschäftsname:Shenzhenshieyudianzikejiyouxiangongsi
  • Geschäftsart:Ltd
  • Handelsregisternummer:91440300MA5DLDBH7G
  • UStID:DE321487284
  • Geschäftsadresse:
  • Longhuaxinquminzhi
  • Jiedaoshaxia 4 Xiang 5 Dong 303
  • Shenzhen
  • Guangdong
  • 518000
  • CN

Kilponen wird von HONGHAI-EU verkauft mit folgenden Angaben:

  • Geschäftsname:honghai shenzhen zhuangshigongchengyouxiangongsi
  • Geschäftsart:ltd
  • Handelsregisternummer:91440300MA5D86Y8XP
  • UStID:DE321619405
  • Geschäftsadresse:
  • guanchenglangkou huaminggongyequ Ddong 4lou
  • longhuaxinqu dalangjiedao huaminglu
  • shenzhenshi
  • guangdongsheng
  • 5181000
  • CN

Ich glaube Euch fällt das Muster auf. Vielleicht tue ich hier den Herstellern/Händlern unrecht, aber ich vermute es handelt sich hier um Eintagsfliegen die irgendwann ihren Store dicht machen und vermutlich unter einem anderen Namen wiederauftauchen.

Eventuell handelt es sich hier auch um ein und die selbe Person, die nur unter X Namen Amazon mit Powerbanks flutet.

Für diesen Test habe ich die Ekrist Powerbank 26800mAh【Hohe Kapazität】gekauft. Die augenscheinlich gleiche Powerbank, nur mit einem etwas anders gedrehten Bild, wird auch unter folgenden Namen verkauft:

Es wird die Powerbank sicherlich auch noch unter mehr Namen geben. Wie kann es aber überhaupt sein, dass eine Powerbank unter so vielen Namen verkauft wird? Option a wir haben hier wirklich nur einen Händler der hinter allen Modellen steckt oder Option b Alibaba.

Alibaba ist eine B2B Handelsplattform. Ihr wollt eine eigene Powerbank auf den Markt bringen? Dann könnt Ihr hier den passenden Hersteller finden, der ab gewissen Abnahmemengen Euren Namen auf die Powerbank druckt usw. Allerdings konnte ich dieses spezielle Modell nicht finden, vielleicht war ich auch nur blind oder dieses auf Seite 300. Falls es Euch interessiert https://german.alibaba.com/products/power_bank_26800.html?spm=a2700.galleryofferlist.0.0.1ed85edcT2Nj5e&IndexArea=product_en&page=1

 

Die Ekrist Powerbank 26800mAh im Test

Wenig überraschend wird die Ekrist Powerbank in einer komplett neutralen Verpackung geliefert. Auch auf der Powerbank findet sich kein Hersteller-Branding, lediglich die Modellnummer „HX160Y1“.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 2Was etwas überraschend ist, sind die Abmessungen. Mit 150 x 75 x 18 mm ist die Powerbank für die angegebene Kapazität sehr kompakt! Wir sind hier eher auf dem Level einer kleinen 20000mAh bzw. großen 15000mAh Powerbank.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 6Das Gehäuse ist soweit tadellos. Nein es ist nicht das wertigste, aber auch nicht minderwertig. Die Übergänge sind soweit sauber und der verwendete matte Kunststoff okay. Hier habe ich mit weniger gerechnet.

Sehr unspektakulär ist die Technik. Abseits der beeindruckenden Kapazität von 26800 mAh (laut Hersteller) bietet die Powerbank lediglich zwei USB A Ausgänge.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 5Port 1 schafft 5V/1A, ist also recht langsam, Port 2 schafft immerhin 5V/2,1A.

Auf dem Papier ist dies wenig beeindruckend! Der 5V/2,1A hat das Potenzial ein akzeptables Ladetempo zu liefern, aber von schnellladen oder ähnlichem kann natürlich nicht die Rede sein.

Auch der microUSB Eingang ist mit 5V/2,1A eher von der langsamen Sorte, gerade bei einer solch „großen“ Powerbank.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 4Technisch sind wir hier auf dem Stand von 2015, aber dies spiegelt sich ja auch im Preis wieder.

 

Kapazität

Der Grund warum Ihr eine Powerbank von Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. kaufen wollen würdet ist die Kapazität. 26800mAh ist gewaltig!

Aber hat die Ekrist Powerbank 26800mAh【Hohe Kapazität】überhaupt 26800mAh? Nein! Ich konnte lediglich eine Kapazität von 15503mAh bzw. 57,364Wh messen. Dies entspricht 58% der Herstellerangabe.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 9Das die Herstellerangabe etwas unter der praktischen Kapazität liegt ist normal. Aber hier können wir nicht von einer 26800mAh Powerbank sprechen. Ich vermute im Inneren werden wir vielleicht 18000 bis 20000mAh haben.

Hierzu passt auch das Gewicht und die Abmessungen.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns noch kurz einmal das Ladetempo der Powerbank an.

Das Ladetempo der Ekrist Powerbank schwankt zwischen schlecht und mäßig. Wir haben hier natürlich keine Schnellladestandards an Bord, daher ist dies nur bedingt überraschend.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 10Etwas überrascht hat mich, dass es wenige Unterschiede zwischen dem 5V/1A und 5V/2,1A Port gibt. Genau genommen war der 5V/1A Port schneller?! Ich habe hier glatt das Gefühl die Kennzeichnung wurde vertauscht. Beide Ports können im übrigen 2,4A liefern, tun dies aufgrund einer mäßigen Optimierung aber nicht.

Gerade das Huawei Mate 20 Pro scheint die Powerbank nicht zu mögen.

 

Wiederaufladetempo

Die Ekrist Powerbank hat nur einen 5V/2,1A Eingang. Dementsprechend überrascht es nicht, dass die Powerbank in der Praxis gerade mal mit 5V/1,8A also rund 8,9W lädt.

Hätte die Powerbank wirklich 26800mAh würde das Laden rund 15 Stunden dauern. In Echt ist die Powerbank aber bereits nach „nur“ 8 Stunden fertig. Nein schnell ist das nicht.

 

Fazit

Kauft KEINE Powerbank von Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob oder kilponen! Natürlich habe ich nicht alle Modelle dieser Hersteller getestet, aber nach dem Test der Ekrist Powerbank 26800mAh sieht es doch so aus als hätten wir hier „Fake“ Powerbanks vor uns.

Wobei ein 100%iger Fake ist die Ekrist Powerbank 26800mAh nicht, diese bietet aber nur rund 15500mAh Kapazität. Was aber auch nicht überrascht, die Powerbank ist zu kompakt und leicht für ein echtes 26800mAh Modell.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 11Mich würde es hier nicht wundern, wenn wir im Inneren recycelte Akku-Zellen finden, die aus alten Notebooks stammen. Leider sind solche Zellen sehr unzuverlässig und können nach wenigen Zyklen bereits sterben oder massiv an Kapazität verlieren.

Aber selbst wenn wir die Kapazität außer Acht lassen, ist die Powerbank nicht gut! Das Ladetempo, sowohl was das Laden von Smartphone und Co angeht, wie auch das Aufgeladen ist auf dem Stand einer 2014er Powerbank.

Kurzum lasst die Finger von Powerbanks von Herstellern wie Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob oder kilponen. Einfacher Tipp, sucht nach einer Hersteller Webseite. Ist keine vorhanden, ist dies auch kein gutes Zeichen! Ich vermute viele dieser „Hersteller“ werden auch bald wieder von Amazon verschwinden.

Günstige Powerstation fürs Camping mit viel Leistung, die TRAVELBOX 500 im Test

Mit der TRAVELBOX 500 bietet der Händler pluginfestivals.de eine große Powerstation zu einem durchaus fairen Preis. So verfügt die TRAVELBOX 500 über eine Kapazität von satten 444Wh und lässt sich auch unterwegs via Solar laden.

Damit ist TRAVELBOX 500 durchaus attraktiv fürs Camping oder den Wohnwagen, wo mittlerweile auch einige technische Geräte auf eine Stromversorgung warten.

travelbox 500 test review 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet die Powerbank wirklich eine Kapazität von 444Wh und können die integrierten Steckdosen auch wirklich 500W Dauerleistung bieten? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an pluginfestivals.de die mir die TRAVELBOX 500 für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die TRAVELBOX 500 im Test

Die TRAVELBOX 500 ist durchaus ein ordentlicher Brocken, anders kann man dies nicht sagen. Dies Powerstation misst rund 29 x 16,5 x 15,3 cm und bringt ein Gewicht von 6 KG auf die Waage.

travelbox 500 test review 1

Ich kann hier allerdings nicht zu laut meckern, schließlich haben wir eine Kapazität von satten 444Wh!

Das Gehäuse der Powerstation besteht aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff. So besteht die Basis aus Alu und die Endstücke in welchen die Ports eingelassen sind aus Kunststoff. Die Konstruktion der TRAVELBOX 500 wirkt vernünftig. Die Front und Rückseite sind zudem von einer Gummi-Klappe vor Spritzwasser geschützt. Einen erweiterten Sturzschutz gibt es keinen!

travelbox 500 test review 2

Damit Ihr die TRAVELBOX 500 etwas besser transportieren könnt, befinden sich auf der Oberseite Laschen zum Einhängen eines Tragegurtes.

Wie steht es aber um die Anschlüsse? Auf der Front der Powerstation finden wir zunächst zwei 230V Steckdosen. Diese sollen konstant bis zu 500W und 700W Spitzenleistung bieten. Dies ist nicht wenig! Es handelt sich hier im Übrigen um eine reine Sinuswelle! Ihr könnt also auch Notebook Netzteile usw. ohne Probleme an der Powerstation betreiben.

travelbox 500 test review 4

Ebenfalls auf der Front haben wir 3x DC Ausgänge mit bis zu 180W und 5x USB Ports. Bei den USB Ports handelt es sich um 3x normale 5V/2,4A Ports, 1x Quick Charge 3.0 Port mit bis zu 18W und 1x USB C mit bis zu 18W.

Letzteres finde ich etwas schade, mehr Leistung wäre hier zum Laden moderner Notebooks klasse gewesen!

Auf der Rückseite finden wir noch einen Zigarettenanzünder-Stecker wie auch den Eingang der TRAVELBOX 500.

travelbox 500 test review 5

Zusammengefasst:

  • 2x 230V Steckdose mit bis zu 500W (700W temporär)
  • 3x USB A mit bis zu 5V/2,4A
  • 1x USB A mit Quick Charge und bis zu 18W
  • 1x USB C mit Power Delivery und bis zu 18W
  • 3x DC Ausgang 12V/15A (maximal gemeinsam)
  • 1x KFZ Steckdose 12V/15A (maximal gemeinsam mit DC Ausgängen)

Beim Laden akzeptiert die TRAVELBOX 500 zwischen 12V und 30V. Geladen kann die TRAVELBOX 500 einerseits mit dem beiliegenden 90W Ladegerät, andererseits auch über ein Solarpanel!

Ein passendes Adapterkabel auf die üblichen Solarstecker liegt bei.

 

Kapazität

Das wichtigste bei einer „Powerstation“ ist klar die Kapazität. Diese wird bei der TRAVELBOX 500 mit 444Wh angegeben. Diese Angabe bezieht sich aber nur auf die Kapazität der internen Akku-Zellen. Je nachdem wie Ihr die Powerstation entladet, werden diverse Wandler zwischengeschaltet, welche die effektive Kapazität reduzieren.

Folgende Kapazitäten konnte ich messen:

Wh mAh % der Herstellerangabe
USB C 12V/1,5A 408.24 110335 91.9%
DC 12V/5A 438.61 118543 98.8%
DC 12V/1A 437.45 118230 98.5%
AC 230V/0,07A (16W) 225 60811 50.7%
AC 230V/0,22A (50W) 371 100270 83.6%
AC 230V/0,67A (155W) 393 106216 88.5%

 

Die „effizientesten“ Anschlüsse der TRAVELBOX 500 sind klar die DC Ausgänge. Hier konnte ich eine Kapazität von bis zu 438,61Wh messen, was satten 98,78% der Herstellerangabe entspricht. Wir können uns also sicher sein das im Inneren wirklich 444Wh Akkuzellen verbaut sind.

Auch der USB C Port scheint recht effizient zu arbeiten. Ich habe es mir mal verkniffen die Powerstation über die regulären USB A Ports zu entladen (bei 5V/1A würde dies ca. 80 Stunden dauern).

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Sehr interessant ist die „Effizienz“ der regulären Steckdosen. Bei sehr geringen Lasten wie hier 16W ist die Effizienz schlecht, mit 50%. Bei höheren Lasten arbeitet die TRAVELBOX 500 zunehmend effizienter! Bei 155W Last konnte ich bereits eine Effizienz von 88,5% messen, also rund 400Wh Kapazität.

 

Bemerkung zu den Anschlüssen der TRAVELBOX 500

Ein paar generelle Dinge zu den Anschlüssen der TRAVELBOX 500, vor allem zu den DC Ausgängen. Die DC Ausgänge (und der „Zigarettenanzüger“ Anschluss) sind nicht geregelt!

Diese scheinen intern mehr oder weniger direkt am Akku-Pack zu hängen. Dementsprechend schwankt hier die Spannung recht massiv! Voll geladen haben wir ca. 12,6V, leer ca. 8,2V.

Wollt Ihr hier also 12V Geräte betreiben welche auf glatte 12V angewiesen sind, dann ist dies ein Problem. Ähnliches gilt für Kühlboxen mit Akkuwächter.

 

Wie funktioniert die TRAVELBOX 500?

Ich bin wirklich zufrieden wie gut die TRAVELBOX 500 in der Praxis funktioniert. Das Wichtigste ist hier natürlich zunächst die recht hohe Kapazität von 444Wh.

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Wir dürfen 444Wh natürlich auch nicht überschätzen. Hier einfach mal eine Tabelle als Beispiel was Ihr mit der Powerstation so alles anstellen könnt (und wie lange).

Eine Action Cam Laden (GoPro HERO9) ca. 58x
Smartphones laden (Apple iPhone 12 Pro) ca. 34x
Tablets laden (Apple iPad Pro 11) ca. 13x
kleinere Notebooks laden (via Steckdose, MacBook Pro 13) ca. 4-5x
Eine Kühlbox betreiben (via DC Port, volle Leistung, 64W) ca. 7 h
Einen Lüfter betreiben (mittlere Leistung, via Steckdose, 20W) ca. 12 h

 

Also wenn es Euch nur um das Laden von Smartphones, Tablets und Notebooks geht, dann hat die TRAVELBOX 500 einiges an Power! Allerdings eine „große“ Kühlbox kann die TRAVELBOX 500 doch schon in 7h leer saugen. Bei besonders Effizienten Kühlboxen kann dies aber sicherlich auch 10+ Stunden dauern.

Etwas schade ist das der USB Power Delivery Port nur 18W hat. Bei mehr Leistung könntet Ihr diesen z.B. zum Laden von Notebooks nutzen, was effizienter ist als über die Steckdose.

Da wir hier aber einen Wandler mit reiner Sinuswelle haben, funktioniert auch das Betreiben von Notebook Netzteilen usw. an der Steckdose problemlos. Die Steckdose wird vom Hersteller mit einer konstanten Leistung von 500W beziffert und einer Spitzenleistung von 700W. In der Praxis kann ich dies weitestgehend bestätigen. Allerdings hat die Powerstation wie die meisten Geräte dieser Art etwas Probleme mit dem „Anlaufstrom“ von größeren Netzteilen. Interessanterweise scheint die Powerstation hier aber nicht einfach aus zu gehen, sondern es gibt nur einen kurzen Spannungsabfall, welcher sich schnell wieder erholt. Hierdurch geht diese nicht jedes Mal aus wenn ihr ein großes Netzteil einsteckt.

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Kurzum ich hatte mit der Steckdose keinerlei Probleme!

Was in der Praxis etwas nervig sein kann, ist die Ladestandsanzeige. Wir haben an der Seite der Powerstation eine LED Anzeige mit 6 Segmenten, welche aber in der Praxis eher suboptimal ist.

 

Das Wiederaufladen

Ihr könnt die TRAVELBOX 500 über das beiliegende Netzteil, ein Solarpanel oder theoretisch auch an einem Auto aufladen.

Das beiliegende Netzteil hat 15V und 6A, also 90W. In der Praxis lädt die TRAVELBOX 500 mit rund 90W, womit ein laden rund 5-5,5 Stunden dauert, was sogar recht flott ist.

Wie lange das Laden an einem Solarpanel dauert, hängt vom Panel und der Sonneneinstrahlung ab. Potenziell lässt sich hier aber auch 90W Ladetempo maximal erreichen. Ihr könnt die Powerstation auch parallel nutzen. Bedenkt nur das bei einer Last von über 90W die Station sich weiterhin entlädt.

Kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle, der Stecker zum laden der TRAVELBOX 500 hat bei mir etwas viel Spiel und „Funkt“ beim Einstecken. Kein Weltuntergang, aber auch nicht „schön“.

 

Fazit

Ihr wollt möglichst viel Kapazität und Leistung zu einem möglichst kleinen Preis? Dann ist die TRAVELBOX 500 Eure optimale Begleitung fürs Camping oder den Wohnwagen!

444Wh, welche auch in der Praxis weitestgehend effektiv nutzbar sind, ist eine ordentliche Kapazität! Damit könnt Ihr eine Kühlbox 7+ Stunden betreiben oder ein Smartphone 30x+ aufladen.

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Dabei bieten die Steckdosen mit 500W und einer reinen Sinuswelle eine sehr ordentliche Leistung! Genug USB Ports zum Laden von Smartphone und Co. Sind auch vorhanden. Sogar ein USB Power Delivery Port findet sich an der TRAVELBOX 500, welcher mit 18W für Smartphones ausreichend ist, aber für Notebooks in der Regel etwas schwach ist.

Dank der guten Steckdosen könnt Ihr Euer Notebook aber auch einfach über das originale Ladegerät laden, allerdings mit einer etwas schlechteren Effizienz aufgrund des hin und her Wandelns.

Neben der hohen Anschlussvielfalt ist auch das einfache Laden an einem Solarpanel ein großer Pluspunkt. Ihr könnt ein stink normales 12V Solarpanel nutzen und müsst nicht auf irgendwelche proprietären Anschlüsse achten.

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Auf Seiten der Minuspunkte habe ich nur zwei kleinere Punkte. Zum einen hätte ich gerne einen USB C Port mit etwas mehr als 18W und ein kleines Display wäre nett gewesen, das detailliert den aktuellen Ladestatus anzeigt.

Unterm Strich bin ich aber dennoch mit der TRAVELBOX 500 absolut zufrieden! Dies liegt natürlich auch am Preis! Für 400€ bietet die TRAVELBOX 500 eine Spitzenleistung und eine gute Kapazität!

Das URVNS A1903 150W PD QC 4,0 3,0 GaN USB C Ladegerät aus China im Test

Wer ein besonders leistungsstarkes USB C Ladegerät mit 100W oder mehr Leistung sucht muss ein wenig Geld in die Hand nehmen. Aber wie viel?

Schauen wir etwas über den Tellerrand hinaus finden wir bei AliExpress einige 100W USB C Ladegeräte zu teils wirklich günstigen Preisen. Ein besonders spannendes Modell ist hier das URVNS A1903 150W PD Ladegerät. Dieses bietet gleich zwei USB C Ports, 150W Leistung, USB PD PPS, Quick Charge 4.0 und Basiert auf der GaN Technologie.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 5

Klingt doch fast zu gut um wahr zu sein! Preislich sind wir allerdings bei rund 55$, was nicht super wenig ist, aber für ein Ladegerät mit diesen technischen Daten auch bei weitem nicht zu viel ist. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob das URVNS A1903 150W PD Ladegerät überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank möchte ich mich bei einem Leser von Techtest bedanken, Andre welcher mir das Ladegerät für einen kurzen Test zugesendet hat.

 

Das URVNS A1903 150W PD QC 4,0 3,0 GaN USB C Ladegerät im Test

Bei dem URVNS A1903 handelt es sich um ein klassisches Multiport USB Tischladegerät. Dieses hat den „Zigarettenschachtel“ Formfaktor. Liegend misst das Ladegerät 112 x 80 x 28 mm und bringt ein Gewicht von 368g auf die Waage.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 1

Wo die Abmessungen noch recht klassisch sind, sticht das hohe Gewicht etwas ins Auge. Tendenziell ist dies aber ein gutes Zeichen, ein höheres Gewicht spricht für viel Elektronik und Kühlkörper im Inneren, welche auch bei einer Leistung von 150W benötigt werden.

Mit 150W Leistung bei 112 x 80 x 28 mm hat das URVNS A1903 eine sehr hohe Leistungsdichte! Teilweise wird diese durch den Einsatz der GaN Technologie ermöglicht.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 2

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter. GaN ist natürlich kein absolutes „Wundermaterial“, aber es hilft kompakte Ladegeräte zu ermöglichen. Zudem sind GaN Bauteile aktuell noch recht selten und stammen meist von großen Hersteller. Es ist also wenig „Schrott“ im Umlauf. Selbstverständlich könnten alle anderen Bauteile noch Schrott sein, aber die MOSFETs z.B. werden von ordentlicher Qualität sein.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 4

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir zwei USB A Ports und zwei USB C Ports. Bei den USB C Ports handelt es sich erst einmal jeweils um 100W Anschlüsse. Jeder kann also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern.

Zudem unterstützen die USB C Ports die PPS Erweiterung. PPS steht für Programmable Power Supply. Anstelle nur die festen Leistungsstufen, 5V, 9V usw. ausgeben zu können, kann ein PPS fähiges Ladegerät auch alle Spannungsstufen innerhalb eines gewissen Bereiches ausgeben, also 7,8V, 9,1V usw. Dies brauchen einige Smartphones, wie die Samsung Galaxy S20 Serie, um das volle Ladetempo erreichen zu können. Das URVNS A1903 bietet einen PPS Bereich von 3-21V bei bis zu 5A.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 3

Die USB A Ports unterstützen neben Quick Charge 3.0 auch Huawei FCP! So können die Ports bis zu 22,5W liefern, bzw. 4,5V/5A, 5V/4,5A, 3,6-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A.

 

Belastungstest, Temperatur und Leistung

Zwar können die USB C Ports bis zu 100W liefern, aber das Ladegerät kann insgesamt nur mit bis zu 150W belastet werden. Versucht Ihr beide USB C Ports zu belasten, dann wird einer der Ports auf 60W gedrosselt und der andere auf 86W.

Allerdings kann das Ladegerät die 150W nicht dauerhaft halten! Nach ca. ¾ Stunde 150W Last hat sich das Ladegerät abgeschaltet und mit 2x 60W weitergemacht. Schade, aber immerhin scheint das Ladegerät recht dynamisch auf die Temperatur zu reagieren.

Ich muss hier gestehen etwas überrascht gewesen zu sein, denn die Temperaturen äußerlich sehen soweit recht unkritisch aus.

Temperatur 2 Temperatur 1

Gerade einmal 51 Grad im Maximum würde ich als recht kühl bezeichnen! 70 oder 80 Grad sind normalerweise äußerlich nicht unüblich. Entweder staut sich die Hitze also ganz massiv im inneren oder das Ladegerät reagiert einfach nur recht vorsichtig auf hohe Temperaturen.

Wir können aber festhalten das sich das Ladegerät nicht zu Tode schmilzt, sondern vorher ausgeht.

Folgende Standards unterstützt das Ladegerät laut meinen Messgeräten:

USB A

  • BC 1.2
  • Apple 2.4A
  • Samsung 2.0A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3.4-5.5V/5A
  • QC 3.0 5-20V

USB C

  • BC 1.2
  • Apple 2.4A
  • Samsung 2.0A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3.4-5.5V/5A
  • QC 3.0 5-20V
  • TYPE-C CC2
  • PD 3.0 PPS

Erfreulicherweise sieht die Spannungsstabilität sehr gut aus!

Spannungsstabilität

Hier ist klar zu sehen, dass das Ladegerät gut geregelt ist.

 

Ladetempo und Kompatibilität

Folgende Geräte habe ich am Ladegerät getestet:

USB C USB A
Apple MacBook Pro 16 93.1 4.8
Apple MacBook Pro 13 M1 53.4 4.3
Apple iPad Pro 11 31.4 7.4
Apple iPhone 12 Pro 18.8 10.2
Dell XPS 17 9700 59.5
Dell XPS 13 9380 44.9
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 26.8 14.81
Xiaomi Mi 10 Pro 9.27 20.98

 

Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches konnte ich keine beim URVNS A1903 beobachten. Ganz im Gegenteil! Dank der Unterstützung diverser Ladestandards kommt das Ladegerät mit so ziemlich allen Smartphones ideal zurecht.

So konnte dieses sowohl das Note 20 Ultra, Apple iPhone wie auch das Mi 10 Pro mit dem absolut maximal möglichem Ladetempo laden. Klasse, gerade beim Note 20 Ultra und dem Mi 10 Pro ist dies nicht selbstverständlich.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 8

Bei den Notebooks sehen wir das zu erwartende Bild. Die Apple MacBooks und auch das Dell XPS 13 werden mit dem maximal möglichen Ladetempo geladen. Das XPS 17 ist auf 60W limitiert, was aber eine Einschränkung seitens Dell ist.

Kurzum ein ziemlich perfektes Ergebnis!

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz des Ladegerätes unter Last an.

Effizienz

Je nach Auslastung schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 74% und 91,2%. Dabei erreicht dieses bereits ab 9V/2A (18W) eine Effizienz von 80%+, was nicht übel ist! Damit gehört dies zu den Effizientesten USB Ladegeräten die ich bisher vor mir hatte.

Dies zeigt sich auch im Vergleich mit einigen Konkurrenten.

Effizienz Unter Last

Hier schlägt sich das URVNS A1903 erfreulich gut!

 

Fazit

Ladegeräte aus China bestellen ist immer ein gewisses Risiko. Oftmals ist es nicht ganz so klar was man bekommt und sollte ein Problem auftreten seid Ihr auf Euch alleine gestellt. Daher kann und will ich das URVNS A1903 nur an die „Experten“ unter Euch empfehlen, die wissen was sie hier bekommen!

Grundsätzlich scheint das URVNS A1903 150W PD Ladegerät aber mehr als ordentlich zu sein! Im Test konnte dieses fast durchgehend überzeugen und dies auch aus einem qualitativen Standpunkt.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 6

So wirkt das Gehäuse und die Verarbeitung zunächst schön massiv und stabil, was auch vom hohen Gewicht des Ladegerätes unterstrichen wird. Die Spaltmaße hier und da sind zwar nicht ganz so perfekt, aber darüber will ich nicht zu laut meckern.

Technisch liefert das Ladegerät zunächst das was versprochen war. Maximal 150W Leistung, USB Power Delivery mit PPS, Quick Charge, Huawei FCP, SCP und alle weiteren erdenklichen Schnellladestandards. Abseits von OnePlus Smartphones solltet Ihr alle Smartphones, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, am URVNS A1903 schnellladen können! Dabei sind dank der 100W USB C Ports selbst Notebooks kein Problem.

Bei Notebooks seht das URVNS A1903 aber auch eher als 2. Netzteil. Solche USB Netzteile sind meist nicht für eine konstante Dauerlast ausgelegt. 3-5 Stunden Last sind hier meist kein Problem, aber wollt Ihr ein Notebook 24/7 betreiben nutzt besser das herstellereigene Netzteil.

Wobei genau genommen das URVNS Ladegerät die beworbenen 150W nur recht kurz liefern kann. Dieses läuft bei 100% Last nach ca. ¾ Stunde in eine Drosselung auf 120W. Schade, aber an sich ein gutes Zeichen dass das Ladegerät nicht einfach bis zum Tode schmilzt, zumal die äußeren Temperaturen nicht extrem ausfallen.

Abseits davon kann ich aber wirklich nichts Negatives zum URVNS A1903 150W PD Ladegerät sagen. Rein subjektiv würde ich sogar sagen gehört dies zu den besten Modellen die ich bisher vor mir hatte!

Die sparsamste WLAN Steckdose, der Meross WLAN Plug mit Apple HomeKit im Test

WLAN Steckdosen-Adapter gibt es hunderte auf dem Markt, von super günstig bis etwas teurer. In der Regel erfüllen hier die etwas günstigeren Modelle auch schon ihren Job zuverlässig. Wollt Ihr aber besondere Feature, wie beispielsweise die Unterstützung von Apple HomeKit, dann wird es etwas teurer.

Meross Wlan Plug Test Review 6

Ein interessantes Modell sind hier die meross WLAN Plugs. Diese unterstützen alle gängigen Assistenten, inklusive Apple HomeKit, nutzen Europäische Server und sind auch preislich fair.

Wollen wir uns die meross WLAN Plugs einmal in einem kurzen Test ansehen!

 

Der Meross WLAN Plug mit Apple HomeKit im Test

Bei den Meross WLAN Plugs handelt es sich um den typischen Zwischenstecker für die Schuko-Steckdose. Dieser misst 66 x 66,8 x 41 mm und ist somit mittelgroß.

Meross Wlan Plug Test Review 7

Ihr werdet leider keine zwei dieser Adapter nebeneinander in eine Steckdose bekommen, bedenkt dies.

Das Gehäuse der Adapter besteht aus einem recht einfachen Kunststoff. Dieser wirkt weder billig, noch übermäßig hochwertig.

Meross Wlan Plug Test Review 8

Abseits des Schuko-Steckers auf der Front und Rückseite gibt es beim Meross WLAN Plug nichts groß zu bestaunen. Wir haben lediglich auf der Oberseite eine Taste mit integrierter Status LED. Diese Taste erlaubt das manuelle Schalten der Steckdose, ohne das Nutzen der App.

Laut Hersteller kann die Steckdose bis zu 16A, also 3680W, aushalten. Dies aber natürlich nur temporär.

 

Die Einrichtung

Um den Meross WLAN Plug zu nutzen benötigt Ihr zunächst die Meross App. Diese findet Ihr im Google Play Store oder Apple App Store.

Dort müsst Ihr Euch zunächst einen Account beim Hersteller anlegen. Anschließend steckt Ihr den Adapter in die Steckdose. Dieser sendet dann ein WLAN Signal aus, mit welchem Ihr Euch verbindet. Die App überträgt darauf hin Eure WLAN Daten, wonach der Adapter sich ins WLAN Einloggt. Fertig!

Ihr könnt nun einen Namen und ein ICON vergeben und den Adapter nutzen.

 

Die Meross App

Die Meross App ist sehr einfach aufgebaut! Auf der Startseite findet Ihr diverse Kacheln, für jedes verbundene Gerät eine. Tippt Ihr diese Kacheln an, dann wird direkt eine Aktion gestartet.

Im Falle der WLAN Plugs wird der Stecker ein/ausgeschaltet. Dies erlaubt eine recht flotte Bedienung. Nach dem Start der App reicht ein Tipp um Eure Geräte zu schalten.

Meross App1 Meross App2

Erweiterte Funktionen gibt es allerdings recht wenige. So könnt Ihr mehrere Stecker natürlich zu einer Gruppe hinzufügen, Ihr könnt einen Timer stellen und die Steckdose nach einem Zeitplan schalten.

Eine Verbrauchsmessung gibt es leider NICHT!

Meross App4 Meross App5

Dafür unterstützt Meross aber diverse Smart Home Assistenten. Hierzu zählt:

  • Amazon ALEXA
  • Google Assistent
  • Apple HomeKit
  • Samsung SmartThings
  • IFTTT
  • Home Assistent

Positiv, die Reaktionszeit der Meross Steckdosen ist überdurchschnittlich flott.

 

Sehr niedriger Stromverbrauch! 

Smart Home Steckdosen laufen 24/7, da ist ein niedriger Stromverbrauch nicht unwichtig.

Stromverbrauch Meross Wlan Plug

Der Meross WLAN Plug ist die WLAN Steckdose mit der niedrigsten Leistungsaufnahme die ich bisher im Test hatte!

 

Fazit

Ihr sucht eine zuverlässige Smart Home Steckdose, die auch Standards wie Apple HomeKit unterstützt? Dann ist der Meross WLAN Plug eine gute Wahl!

Dieser kann durch eine sehr saubere App, einfache Nutzung, europäische Cloud und viele unterstützte Schnittstellen punkten.

Meross Wlan Plug Test Review 3

Punktabzug gibt es lediglich für die fehlende Verbrauchsmessung, abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln. Dicke Pluspunkte gibt es für die sehr niedrige Leistungsaufnahme der WLAN Steckdose. Kurzum Daumen hoch für den Meross WLAN Plug!

meross WLAN Steckdose, Smart Plug kompatibel mit Alexa, Apple HomeKit...

  • Sehr niedrige Leistungsaufnahme
  • Gute App
  • Apple HomeKit Support
  • Funktionsumfang der App überschaubar

100W USB C Powerbank ohne Drosselung? Die iMuto X6G 100W & 60W Powerbank 26800 mAh im Test

Mit der X6G bietet iMuto eine extrem spannende High End Powerbank an. Diese verfügt über die gängige maximale Kapazität von 26800mAh und einen 100W und einen 60W USB C Port.

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Damit ist diese eine ausgesprochen interessante Notebook Powerbank, beispielsweise für das Apple MacBook Pro 16.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die iMuto X6G überzeugen? Stimmt die Kapazität und wie steht es um den 100W USB C Port. Kann dieser wirklich konstant 100W liefern? Finden wir es im Test heraus!

 

Die iMuto X6G 100W & 60W Powerbank 26800 mAh im Test

Die iMuto X6G ist eine recht ungewohnt geformte Powerbank. Diese hat mit 116 x 80 x 42 mm ein recht „blockiges“ Design.

imuto x6g 100w test review 1

Allerdings ist die Powerbank für die Kapazität von 26800mAh und die Ausgangsleistung von über 100W auch nicht zu groß. Ähnliches gilt für das Gewicht von 540g.

Das äußere der Powerbank ist dabei aus einem recht einfachen Kunststoff gefertigt. Dieser wirkt ausreichend wertig, ich würde ihn aber auch nicht als „Premium Material“ bezeichnen.

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Sollte Euch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Zendure Super Tank und der iMuto X6G auffallen, dann liegt Ihr nicht ganz falsch. Es scheint sich hier um Schwestermodelle zu handeln. Die teurere Zendure Powerbank ist allerdings äußerlich etwas edler gearbeitet. Die iMuto wirkt ausreichend stabil, scheint aber mehr auf eine gute Preis/Leistung fokussiert zu sein.

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Das spannendste sind aber die Anschlüsse. Auf der Front haben wir zwei USB A Ports und zwei USB C Ports.

Die USB A Ports unterteilen sich in einen 5V/3A Port und einen Quick Charge 3.0 Port, mit 18W. Der Quick Charge Port ist wie so oft grün markiert.

Bei den USB C Ports haben wir zwei Power Delivery Ports. Port Nummer 1 bietet 100W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A. Port Nummer 2 bietet 60W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

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Damit ist die iMuto X6G ideal für Notebooks gerüstet. Ihr könnt allerdings nicht alle Ports gleichzeitig nutzen bzw. dann werden beide Ports gedrosselt. Insgesamt kann die Powerbank bis zu 138W liefern.

Geladen wird die iMuto X6G auch über den primären USB C Port. Hierrüber soll die Powerbank ebenfalls bis zu 100W aufnehmen können.

Wie es um die aktuelle Kapazität steht, könnt Ihr auf einem kleinen LC Display ablesen, auf welchem die aktuelle Kapazität in % steht.

 

Die Kapazität

iMuto gibt die Kapazität der X6G mit 26800mAh an. In der Praxis wird die Kapazität der Powerbank allerdings etwas niedriger liegen, auch basierend je nachdem wie Ihr diese entladet und wie schnell.

Folgende Werte konnte ich messen:

Wh mAh
5V/1A 71.593 19349
5V/3A 75.919 20519
9V/1A 83.446 22553
20/1A 83.488 22564
20V/5A 77.318 20897

 

Die Kapazität der iMuto X6G schwankte in meinem Test zwischen 71,6Wh und 83,4Wh bzw. 19349mAh und 22564mAh. Dabei scheint die Powerbank tendenziell ein etwas flotteres Entladen zu bevorzugen, was die Effizienz angeht.

83,4Wh ist gar kein schlechtes Ergebnis für eine Powerbank dieser Klasse! Normalerweise haben super High End Powerbanks immer eine recht schlechte Effizienz bzw. nutzbare Kapazität.

 

Drosselung?

Alle bisher von mir getesteten Powerbanks mit 100W USB C Port besaßen eine Drosslung. Heißt diese haben nach Zeitraum X die Leistung des USB C Ports von 100W auf XY abgesenkt, entweder aufgrund der Temperatur oder aufgrund des Ladestands.

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Die iMuto X6G zeigte im Test KEINE Drosslung! Dies ist absolut ungewöhnlich und ich vermute dies liegt nur an der geringen Temperatur in meinem Büro im Winter.

temperatur

Ich halte also eine Temperatur-Drosselung im Sommer bei 25-30 Grad Umgebungstemperatur für wahrscheinlich, diese ist aber generell nicht zwingend vorhanden.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Powerbank getestet:

ladestrom

Soweit so gut! Im Praxis Test zeigte die Powerbank keine Auffälligkeiten oder Probleme. Alle Geräte erreichten das zu erwartende Ladetempo, auch die Apple MacBooks, welche ab und zu mal etwas zickig sind.

 

Wiederaufladen

Ist nun die Powerbank leer, wie schnell geht das Aufladen? Wie üblich hängt dies von der Quelle ab die Ihr nutzt.

Aufladetempo in Watt
USB PD 100W 99.4
USB PD 60W 58.98
USB QC 3.0 5.092
USB A 5V/2,4A 5.19

 

Ihr solltet zum Aufladen der iMuto X6G ein USB Power Delivery Ladegerät nutzen. An einem 100W USB PD Ladegerät kann die Powerbank auch wirklich mit bis zu 100W laden. An einem 60W Ladegerät werden rund 60W erreicht usw.

Nutzt Ihr aber ein USB A auf USB C Kabel, dann ist das Ladetempo auf 5W limitiert, weshalb ein Laden ewig dauern würde.

wiederaufladen

An einem 100W Ladegerät dauert ein 100% laden rund 1:40 Stunden, was recht flott ist!

 

Fazit

Wenn Ihr aktuell eine 100W USB C Powerbank sucht und nicht zu viel ausgeben wollt, dann wäre die iMuto X6G glatt meine erste Wahl.

Ja diese ähnelt dem Zendure Super Tank sehr stark, was aber nichts Schlechtes ist.

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Die Powerbank wirkt vernünftig gearbeitet. Die nutzbare Kapazität ist gut und der 100W USB C Port funktioniert wie beworben. Die Powerbank drosselt sich nicht mal bei konstanter Voll-Last (sofern die Umgebungstemperatur nicht zu hoch ist). Letzteres ist extrem selten für 100W USB C Powerbanks.

Hinzu kommt der attraktive Preis von 100€. 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist sicherlich nicht wenig, aber wenn wir dies mit anderen High End Powerbanks der gleichen Klasse vergleichen, geht dies völlig in Ordnung!

Test: Proscenic A9, ein hervorragender Smart Home Luftreiniger mit WLAN!

Luftreiniger haben in den letzten Jahren einige Beliebtheit erlangt. Ein guter Luftreiniger kann aber schnell sehr teuer werden!

Dies macht den A9 von Proscenic wiederum extrem interessant. Den Proscenic A8 könnt Ihr bereits für rund 200€ bekommen. Dafür bietet dieser einen sehr großen HEPA-Kombifilter und eine Raumleistung von bis zu 90m2. Proscenic wirbt sogar damit, dass der A9 Viren aus der Luft filtern kann, dank des H13 Filtermoduls.

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Klingt doch extrem interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus, kann hier der Proscenic A9 überzeugen? Ist dieser ausreichend leise? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Proscenic A9 im Test

Bei dem Proscenic A9 handelt es sich um einen 58,6 x 32,5 x 32 cm großen Luftreiniger. Dieser ist damit sicherlich kein super kompaktes Gerät, aber auch nicht absolut riesig. Ich würde sagen dieser hat eine vernünftige Größe.

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Gerade dann, wenn wir das wichtigste bei einem Luftreiniger bedenken, den Filter. Ca. 70% des Gehäuses wird von einem großen Trommelfilter ausgefüllt, welche im unteren Bereich sitzt. Diesen könnt Ihr über eine Abdeckung auf der Rückseite entnehmen.

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Die Steuerungstasten des Luftfilters sind auf der Oberseite angebracht. Es handelt sich bei diesen um Touchtasten, welche leider gerade im Dunklen schwer zu treffen sind. Positiv wiederum ist das kleine Display auf der Front, welches Euch auch über das aktuelle „Staublevel“ (PM2.5) in Eurer Wohnung informiert. Klasse!

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Was das Design angeht ist der Proscenic A9 in einer Art Säulenform gehalten, die durchaus schick aussieht! Ich würde das Design als modern und unaufdringlich einstufen. Lediglich das kleine Display auf der Front sticht etwas hervor, dies aber positiv!

 

WLAN und Steuerung

Im Proscenic A9 ist WLAN integriert! Dies erlaubt es Euch den Luftfilter via Smartphone zu steuern. Hierfür müsst Ihr die Proscenic Home App installieren und dort ein Konto beim Hersteller anlegen.

proscenic a9 app (2) proscenic a9 app (1)

In der Proscenic App könnt Ihr zunächst den aktuellen Status des Gerätes sehen, wie auch die PM2.5 Belastung der Luft und wie viel m³ Luft der A9 bereits gefiltert hat.

Über die App könnt Ihr den Luftreiniger ein bzw. Ausschalten, die Leistung und einen Timer einstellen, wie auch einen Zeitplan anlegen. Dies funktioniert auch wunderbar!

proscenic a9 app (7) proscenic a9 app (8)

Die Leistungssteuerung erfolgt dabei in 4 Stufen + Nachtmodus. Zusätzlich gibt es einen Automatik Modus, bei welchem der A9 automatisch die Leistung anhand der gemessen Luftverschmutzung anpasst. Clever!

Dies funktioniert auch in der Praxis gut, auch wenn der A9 hier tendenziell eher recht langsam arbeitet.

 

Wie funktioniert und filtert der Proscenic A9?

Im A9 ist ein großer HEPA H13 Filter, in Trommelform, verbaut. H13 steht hierbei für die Klasse des Filters. H13 = > 99,95 % Filterung, was ziemlich gut ist! Ein H13 Filter gilt als gut genug, sogar zum Filtern von Corona-Aerosole! Pollen, Hausstaub usw. sind dementsprechend überhaupt kein Problem für den A9.

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Der Proscenic A9 zieht dabei die Luft durch die Seiten ein und bläst diese nach oben aus. Laut Hersteller soll der A9 bis zu 460m³/h die Stunde schaffen.

Diesen Wert kann ich sogar nach meinen Messungen bestätigen!

luftdurchsatz

Ich konnte rund 452m²/h im Maximum messen, was nicht wenig ist!

 

Wie gut funktioniert der A9?

Es ist ohne ein großes Testlabor gar nicht so leicht herauszufinden wie gut die Filterwirkung ist. Ich habe allerdings ein „Luftqualitäts-Messgerät“.

Folgende Werte konnte ich hier messen/beobachten.

  • Vorher: PM 2.5 -> 14.6, TVOC -> 0.962
  • Nachher: PM 2.5 -> 1.3, TVOC -> 0.852-0.798

Stelle ich das Messgerät direkt in den Luftstrom des A9, dann sinkt der PM2.5 Wert sogar auf 0. Wir haben hier also eindeutig eine deutliche Filterwirkung im Bereich des Feinstaubs bzw. Partikel.

proscenic a9 test review 8

Rein Subjektiv ist es ganz schwer zu sagen ob nun die Luftqualität massiv gestiegen ist. Wenn ein Luftfilter läuft hat man automatisch immer das Gefühl die Luft wäre etwas „klarer“, dies kann aber auch durch den Placebo Effekt kommen.

Was aber eindeutig ist, ist eine schöne Umwälzung der Luft. Da der A9 die Luft nach oben ausbläst, bewegt sich die Luft im Raum recht stark. Ich mag keine stehende Luft, daher finde ich dies sehr angenehm und ich könnt mir auch im Sommer/Frühjahr einen klar positiven Effekt für das generelle Raumklima vorstellen.

 

Lautstärke und Leistungsaufnahme

Wie steht es um die Lautstärke? Prinzipiell wollt Ihr den Luftfilter konstant aktiv haben, da wäre es natürlich gut wenn dieser nicht zu laut ist.

lautstärke

Auf Stufe 1 würde ich den Proscenic A9 als nahezu lautlos bezeichnen. 37 db ist nicht viel, damit ist der A9 prinzipiell als recht leise zu bezeichnen, zumal der Luftdurchsatz immer noch okay ist.

Allerdings auf Stufe 4 ist der A9 mit 57 db sehr deutlich hörbar! Damit ist der A9 sogar noch etwas lauter auf voller Leistung als der BONECO H400. Letzterer klingt allerdings subjektiv etwas lauter (der H400 hat ein tieferes Brummen).

Grundsätzlich würde ich den Proscenic A9 als erträglich einstufen.

Was mich überrascht hat war die Leistungsaufnahme.

leistungsaufnahme

Auf Stufe 1 ist die Leistungsaufnahme mit knapp unter 4W absolut okay. Ähnliches gilt auch mit 9,4W bei Stufe 2.

Allerdings auf voller Leistung frisst der Proscenic A9 43,3W! Dies ist vergleichen mit dem BONECO H400 recht viel, welcher auf voller Leistung 15,3W benötigte (aber natürlich auch etwas weniger Luftdurchsatz besaß).

Hier arbeitet also ein recht großer und starker Lüfter, welcher auf den hohen Stufen auch recht viel Energie benötigt.

 

Fazit

Der Proscenic A9 ist ein herausragender Luftreiniger!

Dies liegt zunächst an der schieren Leistung. Mit maximal 452m²/h hat der A9 einen sehr hohen Luftdurchsatz, was sicherlich zu teilen auch an dem recht großen Trommelfilter liegt. Dieser hat eine recht große Fläche, was es auch leichter macht viel Luft durch diesen hindurch zu ziehen.

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Dabei setzt Proscenic auch auf einen hochwertigen HEPA H13 Filter, welcher mehr als ausreichend ist für den Heimgebrauch. Weitere Bonuspunkte gibt es für die gelungen WLAN Anbindung und App Steuerung.

Was die Lautstärke angeht bin ich zufrieden, aber auf voller Leistung ist der A9 auch alles andere als leise, dies muss Euch bewusst sein.

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Dennoch unterm Strich ist dies ein herausragender Luftfilter für rund 200€ (zum Zeitpunkt des Tests)!

proscenic a9

Kleine Info, Ergebnis Langzeittest AAA Akkus

An dieser Stelle nur eine kleine Info an Euch. Vor knapp über einem Jahr habe ich einen Test zu 16x AAA Akkus veröffentlicht.

Nach dem Abschluss des Tests habe ich die Akkus vollgeladen in meiner Schublade verstaut, um diese nun im Jahr 2020, genau 369 Tage später wieder erneut zu testen (und das Ganze in 2021 zu veröffentlichen).

16x aaa akkus im vergleich 6

Dabei habe ich die Akkus mit 0,2A entladen und die Kapazität mit der „neu“ Kapazität verglichen. Das Ergebnis findet Ihr hier: 16x AAA Akkus im Vergleich von Eneloop, Ikea, ANSMANN, HEITECH, Duracell usw.

Solltet Ihr Euch nicht durch den ganzen geupdateten Test quälen wollen, hier die Zusammenfassung in Tabellen Form.

kapazität nach 1 jahr

kapazität nach 1 jahr mah

 

16x AAA Akkus im Vergleich von Eneloop, Ikea, ANSMANN, HEITECH, Duracell usw.

AAA Batterien werden auch weiterhin viel gebraucht, gerade in Taschenlampen, Lichter, LED Kerzen, Fernbedienungen usw.

Will man hier umwelttechnisch halbwegs verantwortlich sein, sollte man auf Akkus setzten. Diese sind nicht nur aus Sicht der Umwelt die bessere Wahl, sondern auch finanziell, zumindest langfristig.

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Allerdings welche Akkus solltet Ihr kaufen? Einen Vergleich von AA Akkus hatte ich bereits Anfang des Jahres gemacht, nun sind auch die kleineren AAA Akkus an der Reihe.

Ich habe hier 16X verschiedene Modelle von Eneloop, Ikea, Varta, Duracell, ANSMANN, HEITECH, Amazon usw. gekauft. Wollen wir doch einmal im Test schauen, welche die aktuell besten und empfehlenswertesten Akkus sind! Neugierig?


Die Testkandidaten

Folgende AAA Akkus habe ich für diesen Test gekauft:

Kapazität Preis pro Stück
AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 800 1.57€
ANSMANN Akku AAA 1050mAh  1050 2.24€
ANSMANN Akku AAA Micro Typ 1100mAh 1100 2.33€
BONAI Akku AAA 1100mAh 1100 1.37€
Duracell Recharge Ultra 900mAh 900 2.44€
Green Cell 800mAh 800 1.61€
Green Cell 950mAh 950 1.48€
HEIEnergy AAA Akku Micro 800mAh 800 1.44€
hybriX pro 850mAh 850 1.85€
hybriX pro Black 1000mAh 1000 2.175€
Ikea Ladda 900mAh 900 1.62€
Panasonic eneloop 750mAh 750 2.34€
Panasonic eneloop pro 930mAh 930 3.44€
Panasonic High Capacity 1000mAh 1000 2.50€
POWEROWL Batterien AAA 1000mAh 1000 1.99€
VARTA Rechargeable Accu Ready2Use 1000mA 1000 1.85€

Die Preise der Akkus schwanken immer etwas, daher rechne ich einfach mit dem Preis den ich am 13.11.19 für diese bezahlt habe. Ich habe jeweils ein 4er Pack gekauft.

16x Aaa Akkus Im Vergleich 2

Den niedrigsten Preis habe ich für die Green Cell 800mAh Akkus mit 1,11€ pro Stück gezahlt, gefolgt von den BONAI Akku AAA 1100mAh mit 1,37€ und den HEITECH AAA Akku Micro 800mAh mit 1,44€.

Am teuersten waren wenig überraschend die Panasonic eneloop pro 930mAh mit 3,44€ pro Stück, gefolgt von den Panasonic High Capacity 1000mAh mit 2,5€ und den Duracell Recharge Ultra 900mAh mit 2,44€.


Erster Eindruck und Abmessungen

Beginnen wir mit einem Punktabzug für die HEITECH AAA Akkus. Diese werden als einzige in einer Blisterverpackung geliefert.

Diese ist aus vielen Gesichtspunkten die schlechtest mögliche Verpackung. Sie ist furchtbar zu öffnen und besteht aus unnötig viel Kunststoff.

16x Aaa Akkus Im Vergleich 1

Die anderen Akkus wurden entweder in der üblichen Pappcverpackung mit Kunststoff Front oder einer vollständigen Verpackung aus Pappe geliefert.

Bonuspunkte bekommen die hybriX Modelle. Diese werden in einer wieder nutzbaren Box geliefert. Praktisch!

Die Akkus selbst sind qualitativ generell auf einem guten Level. Etwas negativ stechen die Akkus von BONAI und POWEROWL hervor, dessen Ummantelung etwas weniger wertig wirkt.

16x Aaa Akkus Im Vergleich 5

Auf der anderen Seite positiv hervorstechen die Eneloop Pros und die ANSMANN 1050mAh Akkus.

Zwar sollten AAA Batterien/Akkus einem Standard bei den Abmessungen folgen, aber es gibt immer wieder Hersteller die hier und da mal einen mm mehr nutzen um mehr Kapazität unterzubringen.

Länge Dicke
AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 44.15 10.18
ANSMANN Akku AAA 1050mAh 44.37 10.28
ANSMANN Akku AAA Micro Typ 1100mAh 44.13 10.31
BONAI Akku AAA 1100mAh 44.47 10.24
Duracell Recharge Ultra 900mAh 44.26 10.33
Green Cell 800mAh 44.29 10.25
Green Cell 950mAh 44.3 10.23
HEIEnergy AAA Akku Micro 800mAh 44.29 10.28
hybriX pro 850mAh 44.51 10.38
hybriX pro Black 1000mAh 44.16 10.23
Ikea Ladda 900mAh 44.12 10.17
Panasonic eneloop 750mAh 44.11 10.1
Panasonic eneloop pro 930mAh 44.16 10.24
Panasonic High Capacity 1000mAh 44.2 10.13
POWEROWL Batterien AAA 1000mAh 44.33 10.24
VARTA Rechargeable Accu Ready2Use 1000mA 44.29 10.35

Überraschenderweise sind die Akkus alle sehr ähnlich groß. Der „größte“ Akku ist der hybriX Pro, gefolgt vom VARTA und Duracell.

Die von Panasonic gefertigten Modelle hingegen sind vergleichsweise klein. So ist der eneloop 750mAh Akku eindeutig der kleinste, gefolgt vom Panasonic „High Capacity“ und dem Ikea Ladda.

Das Gewicht ist hier fast noch etwas spannender. Eine hohe Kapazität geht meist mit einem höheren Gewicht einher.

Gewicht in g
AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 11.58
ANSMANN Akku AAA 1050mAh 13.46
ANSMANN Akku AAA Micro Typ 1100mAh 13.41
BONAI Akku AAA 1100mAh 12.03
Duracell Recharge Ultra 900mAh 13.03
Green Cell 800mAh 12.14
Green Cell 950mAh 13.14
HEIEnergy AAA Akku Micro 800mAh 12.22
hybriX pro 850mAh 12.94
hybriX pro Black 1000mAh 12.65
Ikea Ladda 900mAh 12.35
Panasonic eneloop 750mAh 11.88
Panasonic eneloop pro 930mAh 12.85
Panasonic High Capacity 1000mAh 12.48
POWEROWL Batterien AAA 1000mAh 12.17
VARTA Rechargeable Accu Ready2Use 1000mA 12.65

Interessant! Es gibt lediglich vier Akkus welche mehr als 13g wiegen und nur zwei die weniger als 12g wiegen.

Die beiden schwersten Akkus stammen aus dem Hause ANSMANN, was auch zur hohen Kapazitätsangabe passt. Auf Platz drei liegt der große Green Cell Akku und auf Platz vier der Duracell Ultra.

Auffällig sind die Akkus von POWEROWL und BONAI, welche angeblich 1000 bzw. 1100mAH haben, aber zu den leichtesten Modellen gehören. Der leichteste Akku stammt aber von Amazon gefolgt vom kleinen eneloop.


Der Test

Kommen wir zum eigentlichen Test. Alle Akkus wurden zunächst mit einem Kraftmax BC-4000 Pro Batterieladegerät* bei 200mAh Ladestrom geladen. Anschließend wurden die Akkus von einem Skyrc MC3000* entladen.

Hier gab es drei Durchläufe:

  • 0,1A Entladestrom
  • 0,2A Entladestrom
  • 0,5A Entladestrom
  • 1A Entladestrom

0,1A stellt ein einfaches Gerät da, wie eine LED Kerze oder Ähnliches. 0,5A ist wiederum eine härtere Belastung, welche einem ferngesteuertem Auto oder einer Taschenlampe entspricht.

16x Aaa Akkus Im Vergleich 9

Die Akkus wurden so lange entladen bis diese eine Spannung von 1V erreichten, dann wurde das Laden gestoppt. Theoretisch lässt sich also noch etwas mehr Energie aus den Akkus ziehen. Einige Hersteller sagen das ein Entladen von bis zu 0,95V noch sicher ist, aber 1V ist gängiger.

Genau genommen werdet Ihr kaum ein Gerät finden, welches einen Akku bis 1V entlädt. Die meisten Modelle machen hier bei 1,2V schon Schluss, da diese für 1,5V Batterien entwickelt sind.

Durchschnitliche Kapazität

 

0,1a 0,2a 0,5a 1a

[spoiler title=’Werte in Tabellenform‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

0,1A 0,2A 0,5A 1A
AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 696 698 649 660
ANSMANN Akku AAA 1050mAh 1019 1055 1052 961
ANSMANN Akku AAA Micro Typ 1100mAh 1039 1046 1009 1040
BONAI Akku AAA 1100mAh 831 840 812 758
Duracell Recharge Ultra 900mAh 888 868 846 829
Green Cell 800mAh 869 816 800 779
Green Cell 950mAh 979 934 932 895
HEIEnergy AAA Akku Micro 800mAh 832 832 771 755
hybriX pro 850mAh 982 944 955 859
hybriX pro Black 1000mAh 848 827 818 794
Ikea Ladda 900mAh 863 869 840 819
Panasonic eneloop 750mAh 711 695 688 679
Panasonic eneloop pro 930mAh 939 905 876 842
Panasonic High Capacity 1000mAh 890 880 852 850
POWEROWL Batterien AAA 1000mAh 784 797 750 695
VARTA Rechargeable Accu Ready2Use 1000mA 923 929 872 845

[/spoiler]

Gehen wir rein nach der Kapazität ist dies ein sehr ANSMANN lastiger Test. Die beiden ANSMANN Akkus mit 1100mAh bzw. 1050mAh können bei allen vier getesteten Strömen die beiden ersten Plätze belegen.

Interessant ist nur, dass der kleinere AMSMANN 1050mAh Akku bei den niedrigeren Lasten sogar die 1100mAh Version schlägt. Erst bei 1A Last kann der ANSMANN 1100mAh vorbeiziehen.

Damit ist der ANSMANN Akku AAA 1050mAh in der Regel die beste Wahl wenn es Euch um eine hohe Kapazität geht.

Sehr interessant ist aber auch Platz 3 und 4, um welchen die 950mAh Akkus von Green Cell und die hybriX Pro 850mAh kämpfen.

Beide Akkus schaffen es sogar ihre beworbene Kapazität zu übersteigen! Dies teils sogar recht deutlich im Falle der hybriX Pro! Diese werden mit 850mAh beworben konnten aber 982, 944, 955 und 859mAh erreichen.

Erstaunlich im Jahr 2017 hatte ich bereits einen Test mit diesen durchgeführt, wo die hybriX Pro sehr mäßig abgeschnitten hatten mit 7xxmAh. Es scheint hier also eine neue Version zu geben (und ja ich habe die Akkus regulär bei Amazon gekauft).

Damit machen die hybriX Pro die hybriX Pro Black, welche teurer und schlechter sind, komplett überflüssig!

Auf der anderen Seite sehen wir die Akkus von AmazonBasics und eneloop, welche eindeutig die kleinste Kapazität bieten. Ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckern sich die POWEROWL, BONAI und HEIEnergy Akkus.

Die 800mAH Version der GreenCell Akkus sind auch eher im hinteren Feld zu finden, übersteigen aber die beworbene Kapazität

Ikea, eneloop Pro, Panasonic und VARTA sind im Mittelfeld zu finden.


Spannung

Nicht ganz unwichtig ist die Spannung der Akkus. Akkus haben eine niedrigere Spannung als normale Batterien, weshalb diese teils in normalen Geräten nicht so gut funktionieren.

Dies kann darin resultieren, dass diese Geräte einfach nicht so lange laufen, da diese die Akkus nicht vollständig entladen oder nicht so hell/schnell sind im Falle von Taschenlampen und Motoren.

Es ist also tendenziell ein Akku zu bevorzugen welcher eine etwas höhere Spannung hat. Aber gibt es hier überhaupt Unterschiede?

Spannung 0,2a Spannung 1a

Ja!

Starten wir mit dem Kapazitätssieger, dem ANSMANN 1050mAh Akku. Was das Spannungslevel angeht ist dieser Akku recht schlecht! Dieser liegt nur im unteren Mittelfeld. Die Spannung ist also recht niedrig, fällt aber zum Ende hin weniger stark ab.

Der 1100mAh Akku von ANSMANN hingegen hält sich konstant auf den vorderen Plätzen was die Spannung betrifft.

Ebenfalls sehr stark ist der Eneloop Pro! Welcher zwar nicht so viel Kapazität aber eine konstant hohe Spannung bietet.

Ebenfalls positiv überrascht der 950mAh Akku von GreenCell und der hybriX Pro.

Ikea und die Panasonic eigene Akkus lagen erneut im gehobenen Mittelfeld.


Panasonic = eneloop = Ikea = Amazon?

Eneloop Akkus gelten im Allgemeinen was die Qualität und Haltbarkeit angeht als die besten Akkus auf dem Markt. Allerdings sind eneloop Akkus auch die so ziemlich teuersten.

Hinter eneloop stand ursprünglich Sanyo, welche aber bereits vor einigen Jahren diese Sparte an Panasonic verkauft haben. Heißt die Annahme, dass Panasonics eigene Akkus eine ähnliche Zellenchemie haben und gegebenenfalls aus den gleichen Werken stammen wie eneloop Akkus, liegt nah.

Die Kapazität von (Ni-MH) Akkus hängt grob gesagt von zwei Faktoren ab, der Zellenchemie und den Wicklungen. In jedem Akku finden sich drei Folien, welche unterschiedlich beschichtet sind und in Elektrolyt getränkt wurden.

16x Aaa Akkus Im Vergleich 3

Umso mehr Wicklungen ein Hersteller in einen Akku gestopft bekommt umso mehr Kapazität wird dieser im Allgemeinen haben.

Vermutlich sind also Panasonics eigene Akkus und die eneloop Akkus soweit identisch, die Panasonic Akkus haben gegebenenfalls nur mehr Wicklungen für eine höhere Kapazität.

Spannend wird es erst wenn wir uns Ikea und Amazon ansehen. Weder Amazon noch Ikea haben Batteriefabriken. Beide Akkus sind „Made in Japan“, wie sonst lediglich die eneloop und Panasonic Akkus im Vergleich.

Hinzu kommen ähnliche Charakteristiken, wie Lebensdauer, Spannungs-Kurven, Haptik, Gewicht usw. Dabei ist der Ikea Ladda dichter am Eneloop Pro und der Amazon Akku am normalen Eneloop.

Nein es handelt sich hier nicht um 1 zu 1 die gleichen Akkus, aber ich nehme an, dass Ikea Ladda und einige Amazon Akkus eneloops unter falscher Flagge sind! 


Selbstentladung nach einem Jahr

Es ist nun knapp über ein Jahr her, dass ich den Test veröffentlicht habe. Nach dem Abschluss des Tests habe ich jeweils drei der Akkus vollgeladen in meine Schublade gelegt.

Wollen wir doch einmal schauen wie stark die Akkus sich in diesem Jahr selbst entladen haben. Hierfür entlade ich die Akkus mit 0,2A und vergleiche die Werte mit den „Neu“- Werten.

kapazität nach 1 jahr mah

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Kapazität nach 1 Jahr Kapazität „neu“
AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 609 698
ANSMANN Akku AAA 1050mAh 532 1055
ANSMANN Akku AAA Micro Typ 1100mAh 539 1046
BONAI Akku AAA 1100mAh 534 840
Duracell Recharge Ultra 900mAh 713 868
Green Cell 800mAh 620 816
Green Cell 950mAh 374 934
HEIEnergy AAA Akku Micro 800mAh 650 832
hybriX pro 850mAh 596 944
hybriX pro Black 1000mAh 648 827
Ikea Ladda 900mAh 733 869
Panasonic eneloop 750mAh 637 695
Panasonic eneloop pro 930mAh 603 905
Panasonic High Capacity 1000mAh 550 880
POWEROWL Batterien AAA 1000mAh 409 797
VARTA Rechargeable Accu Ready2Use 1000mA 756 929

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kapazität nach 1 jahr

Ich denke das Ergebnis ist doch recht eindeutig, Eneloop verteidigt seinen guten Ruf was die Selbstentladung angeht. So hatte der Eneloop Akku nach einem Jahr noch satte 92% der ursprünglichen Kapazität. Auf Platz 2 liegt der Amazon Basics Akku und auf Platz 3 der Ikea Ladda. Gemeinsamkeit? Bei Platz 2 und 3 handelt es sich um Eneloop Akkus, nur unter anderem Namen und vielleicht minimal anderer Rezeptur.

Auf Seiten der „Verlierer“ sehen wir vor allem die High Power Akkus wie der 950 mAh Akku von GreenCell, die ANSMANN Akkus und die billig Akkus von POWEROWL und BONAI.

 

Es gab allerdings einige Auffälligkeiten!

  1. Bei den ANSMANN Akku AAA 1050mAh gab es von drei „eingelagerten“ Akkus einen „toten“, der sich auf 0,8V entladen hat, was praktisch leer ist.
  2. Bei den Panasonic eneloop pro 930mAh gab es eine große Streuung zwischen den drei Akkus. Akku 1 = 521 mAh, Akku 2 = 680 mAh, Akku 3 = 609 mAh, ich habe in der Tabelle den Mittelwert genommen.
  3. Bei den Green Cell 950mAh gab es ebenfalls eine recht große Streuung.
  4. Der Eneloop hat zwar die niedrigste Selbstentladung, aufgrund der niedrigen Basis Kapazität haben aber viele Akkus nach einem Jahr noch mehr Kapazität.  

Fazit

Welcher ist der beste AAA Akku? Dies hängt von Euren Bedürfnissen ab!

Die höchste Kapazität (aber auch höchste Selbstentladung!)

  1. ANSMANN 1100mAh Akku
  2. ANSMANN 1050mAh Akku
  3. hybriX Pro 850mAh Akku
  4. GreenCell 950mAh Akku

Der eindeutige Testsieger was die Kapazität angeht ist der ANSMANN 1100mAh Akku. Dieser bietet über alle Last Situationen hinweg die höchste Kapazität wie auch eine recht hohe Spannung!

Durchschnitliche Kapazität

Ebenfalls von ANSMANN ist Platz 2. Der 1050mAh ANSMANN Akku bietet eine fast identische Kapazität, schwächelt aber etwas mehr bei höheren Lasten und bietet eine niedrigere Spannung.

Platz 3 geht etwas überraschend an die neue Version der hybriX Pro, welche die Kapazitätsangabe des Herstellers deutlich überschreiten konnte!

Der 4. Platz geht ebenfalls etwas überraschend an den GreenCell 950mAh Akku, welcher durchgehend eine sehr gute Figur gemacht hat.

Die beste Preis/Leistung

  1. GreenCell 950mAh
  2. HEIEnergy 800mAh
  3. GrennCell 800mAh
  4. Ikea Ladda 900mAh

Geht es Euch um die meiste Leistung fürs Geld solltet Ihr Euch aktuell die GreenCell Akkus ansehen. Die 950mAh Version ist zum Zeitpunkt dieses Tests für 6,49€ im 4er Pack zu bekommen, was ein klasse Deal ist! Auch die HEIEnergy Akkus bieten eine gute Preis/Leistung, auch wenn ich hier vorsichtig wäre. Was die Haltbarkeit angeht, hatte ich leider keine guten Erfahrungen mit HEIEnergy gemacht.

Ich würde Euch hier eher zu den großen GreenCell oder fast noch besser den Ikea Ladda raten. Letztere bieten eine gute Leistung zu einem sehr fairen Preis!

16x Aaa Akkus Im Vergleich 6

Eneloop?

Last uns zum Abschluss über die Eneloop Akkus sprechen. Leider sind gerade die normalen Eneloop Akkus auf dem Papier nur bedingt zu empfehlen. Sie sind teuer und bieten eine sehr geringe Kapazität. Was natürlich für die Eneloops spricht ist das hohe Zyklen Rating und die Zuverlässigkeit. Ist dies den Aufpreis wert? Ich würde hier zu den Ikea Ladda greifen, bei welchen es sich um Eneloop Pro „Lite“ handelt. Auf dem Papier sind diese nicht ganz so haltbar (500 vs 2100 Zyklen), aber signifikant günstiger und bieten eine höhere Kapazität.

Die Eneloop Pros sind für Nutzer interessant die eine hohe Zuverlässigkeit und Leistung suchen, aber das Geld mehr oder weniger egal ist. Aber selbst die Eneloop Pro bieten nicht so viel Kapazität wie beispielsweise die ANSMANN Akkus. Leider sind die ANSMANN 1100mAh Akkus aber nach meiner Erfahrung nicht ganz so zuverlässig. Hier habt Ihr dann die Wahl, die Spitzen Zuverlässigkeit von Enelopp oder das maximum an Leistung?

Kurzum: Ihr wollt das Maximum an Kapazität für high Power Geräte? Dann greift zum ANSMANN 1100mAh Akku bzw. 1050mAh Akku oder Green Cell 950mAh, hybriX Pro oder eneloop Pro. Abhängig davon wie viel Ihr ausgeben wollt und ob Ihr einer Marke mehr vertraut als der anderen.

Ihr seid der typische Normalnutzer und wollt gute und preis/leistungsstarke Akkus? Dann kauft die GreenCell 950mAh Akkus oder die Ikea Laddas.

Abschließende Empfehlungen:


 

Cisco Meraki Go, das einfachste WLAN System fürs Small Business!

Die Preise und auch die Verfügbarkeit von „Business Garde“ Netzwerk Equipment hat sich in den letzten Monaten/Jahren deutlich verbessert. Sicherlich hatte hier der Hersteller Ubiquiti einen großen Einfluss, welcher vor allem die Preise deutlich gedrückt hat.

Dieser Entwicklung können sich natürlich auch die großen anderen Hersteller nicht verschließen.

cisco meraki go test 14

So bietet Cisco mit Meraki sicherlich eine der besten Enterprise Netzwerk-Plattformen aktuell auf dem Markt an. Allerdings spiegelt sich dies auch im Preis wieder. Kein Problem wenn Ihr gerade einen Flughafen plant, aber fürs Home Office oder das kleine Geschäft/Büro lohnt es sich meist weniger mehrere tausende € in WLAN Access Points oder Netzwerk Switche zu investieren.

Hier kommt die noch recht junge Meraki Go Plattform ins Spiel. Meraki Go richtet sich an kleinere Geschäfte, Büros oder Heimnutzer mit höheren Anforderungen, aber einem überschaubaren Budget.

So kostet Euch ein Meraki Go Access Point gerade einmal 100€, das GateWay mit Firewall usw. 120€ usw. Klingt doch interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Meraki Go System überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Cisco für das Zurverfügungstellen des Meraki Go Sets.

 

Die Hardware, Meraki Go

Bei Meraki Go geht es weniger um die Hardware und mehr um die Software. Dennoch wollen wir uns die Hardware einmal kurz ansehen. Hier könnten wir in drei Kategorien unterteilen, Gateways, AccessPoints und Switches. Da Meraki Go noch eine recht junge Plattform ist, ist die Hardware Auswahl noch sehr überschaubar, was vielleicht aber auch Absicht seitens Cisco ist.

cisco meraki go test 1

Aktuell finden sich folgende Modelle im Meraki Go LineUp:

  • Meraki Go Security Gateway GX20
  • Meraki Go Indoor GR10 AccessPoint
  • Cisco Meraki Go Outdoor GR60 AccessPoint
  • Meraki Go Network Switch 8x RJ-45, 2x SFP, 67W PoE+
  • Meraki Go Network Switch 8x RJ-45, 2x SFP
  • Meraki Go Network Switch 24x RJ-45, 2x SFP 195W PoE+
  • Meraki Go Network Switch 48x RJ-45, 2x SFP, 370W PoE+
  • Meraki Go Network Switch 48x RJ-45, 2x SFP

Wir haben also ein Gateway, zwei AccessPoints (Innen und Außen) und Switche in diversen Größen.

Mir hat Cisco für diesen Test ein Security Gateway, einen Indoor AccessPoint und einen Switch zukommen lassen, was auch so das Basis-Set darstellt. Auf Wunsch könnt Ihr noch mehrere AccessPoints und Switche verbinden.

cisco meraki go test 3

Bei dem Security Gateway GX20 handelt es sich um eine ca. 17,3 x 11,1 x 2,2 cm große Box aus einem schicken weißen Kunststoff. Auf der Rückseite des Gateways finden sich 6 LAN Ports. LAN Port 1 ist für den Up-Link (also Eure Internetverbindung), Port 2-6 sind für die Netzwerke, welche durch VLANs getrennt sind.

Die Netzwerkswitche müssen wir unterscheiden, in das kleine Modell mit 8+2 Ports und die beiden großen Modelle. Das kleine Modell ist ein normaler „Desktop“ Switch, während die beiden großen Modelle auf einen Rack Formfaktor setzen. Zudem gibt es die Switche mit oder ohne PoE.

Der „kleine“ Desktop Switch misst 22 x 15 x 3 cm und besteht völlig aus Aluminium. Der Switch besitzt auf der Front 8 Gbit LAN Ports und zwei SFP Ports (1Gbit).

cisco meraki go test 5

Kommen wir zuletzt zum AccessPoint. Diesen gibt es in zwei Versionen, für innen und für den außen Bereich. Beide Versionen sind sehr minimalistisch aufgebaut und verfügen nur über einen LAN Port. Über diesen wird der AccessPoint auch mit Strom versorgt (PoE).

 

Einrichtung und Controller

Das meiste Business Garde Netzwerk Equipment unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt vom Heimnutzer äquivalent.

Business Garde Netzwerk Equipment setzt auf einen so genannten „Controller“. Anstelle dass also jeder Access Point, Switch usw. eine eigene WebUI hat, gibt es eine zentrale Plattform in der Ihr alle Netzwerkgeräte gemeinsam steuern und verwalten könnt.

meraki go app (3) meraki go app (1)

Bei Ubiquiti ist dies ein kleiner Stick auf welchem die passende Software läuft.

Meraki Go macht dies etwas anders. Es gibt hier keinen „physischen“ Controller, anstelle dessen verbinden sich alle Geräte über das Internet mit den Servern von Cisco, welcher als eine Art Cloud Controller dient.

Wie üblich hat alles Vor- und Nachteile. Vorteile:

  • Es ist keine zusätzliche Hardware nötig.
  • Es gibt keine Folgekosten, auch nicht durch einen zusätzlichen Stromverbrauch des Controllers.
  • Eine Steuerung via Internet und Smartphone App ist besonders unproblematisch.
  • Die Einrichtung ist leichter.

Auf Seiten der Nachteile haben wir:

  • Ihr seid für die Steuerung auf Eure Internetverbindung und die Cisco Server angewiesen.
  • Ihr müsst beim Datenschutz auf Cisco vertrauen.
  • Ihr müsst darauf vertrauen das der Service von Cisco auch in X Jahren noch unterstützt wird.

Cloud Controller haben sicherlich ihre Nachteile, allerdings die Einrichtung und Nutzung ist zugegeben kinderleicht! Es hat mich regelrecht geschockt wie einfach es war das Meraki Go System zum Laufen zu bekommen.

meraki go app (5) meraki go app (4)

Ihr installiert Euch die Smartphone App, steckt die Geräte in den Strom und verbindet diese mit dem Internet. Anschließend scannt Ihr die QR Codes, gebt einen Namen für das Netzwerk ein und fertig!

Dies schafft wirklich jeder, es ist hier keinerlei höheres IT Wissen oder Können nötig. Sicherlich funktioniert das Einrichten eines Ubiquiti UniFi Systems auch einfach genug, aber ich glaube hier könnten computertechnisch komplett unerfahren Nutzer eventuell scheitern. Meraki Go könnte sogar meine Mutter problemlos zum Laufen bekommen.

 

WebUI, App und Steuerung

Direkt gesagt, Meraki Go besitzt keine WebUI! Die einzige Möglichkeit das System zu steuern ist über die Meraki Go App. Ich hätte ganz klar zusätzlich noch eine WebUI bevorzugt, aber der Trend geht nun mal zu Apps, gerade im Privaten bzw. Small Office Bereich.

meraki go app (13) meraki go app (11)

Die Meraki Go App ist ordentlich gemacht und bietet einige Feature. Diese hängen natürlich etwas davon ab was für Geräte Ihr verbunden habt. So funktionieren Dinge wie die Webfilterung nur wenn Ihr das Security Gateway habt, die WLAN Feature funktionieren nur wenn Ihr mindestens einen Access Point habt.

Wenn Ihr die Basis-Einrichtung vorgenommen habt funktioniert das Meraki Go zunächst wie ein typischer WLAN Router. Der AccessPoint sendet ein von Euch definiertes WLAN-Netz mit Passwort aus, das Gateway dient als klassische Hardware Firewall und der Switch ist ein normaler Switch mit PoE.

meraki go app (18) meraki go app (19)

Dies funktioniert auch soweit gut! Ihr seht zudem Details zur Netzwerknutzung, wie die Auslastung oder zu welcher Art von Service Trafik geht usw. Ihr könnt erst einmal nicht genau sehen welche Webseiten aufgerufen wurden, aber es wird in generellen Webtrafik, DNS Trafik usw. unterteilt.

Grundsätzlich funktionieren die Basis-Funktionen auch 1a. Wollt Ihr Meraki Go zu Hause nutzen oder in einem kleinen Büro, dann müsst Ihr auch nichts weiter einstellen.

Es gibt aber auch einige Elemente welche Ihr so bei einem normalen WLAN Router nicht finden würdet. Hier eine kleine Liste:

  • Eine von Euch festgelegte „Landingpage“ nach der ersten Verbindung eines Nutzers.
  • „Besucher“ Statistiken, wie lange sich Leute in Eurem WLAN aufhalten, wie viele wiederkehrende Nutzer es gibt usw.
  • Begrenzen der Internetbandbreite je nach Nutzer und/oder Webservice
  • Statistiken zur durchschnittlichen Internetnutzung
  • Blockieren von Webseiten
  • Mehrere WLAN Netzte (SSIDs) pro AccessPoint, mit unterschiedlichen Einstellungen, Bandbreitenbegrenzungen usw.

Zunächst könnt Ihr mehrere WLAN-Netze erstellen. Hier würde sich z.B. eine Unterteilung von Mitarbeitern und Besuchern anbieten. Für jedes WLAN Netz könnt Ihr Limitierungen festlegen, wie beispielsweise eine maximale Bandbreite. So könntet Ihr verhindern das ein Gast Euer komplettes Internet beansprucht.

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Des weiteren könnt Ihr eine Landingpage erstellen, also eine Webseite die der Nutzer beim ersten Aufrufen einer Webseite in Eurem Netz zu sehen bekommt.

Interessant sind auch die Statistiken zu Besuchern. So versucht Meraki Go zu ermitteln wie viele Passanten und Besucher Ihr habt. Hierfür Scannt Meraki Go konstant nach WLAN Geräten wie Smartphones. Diese müssen sich nicht mit dem WLAN verbinden, um getrackt zu werden.

Kommt also ein Kunde mit einem Smartphone in Euer Geschäft wird dieser gezählt. Je nachdem wie lange und wie nah dieser sich am AccessPoint aufhält wird dieser dann als Passant oder Besucher gewertet.

meraki go app (25) meraki go app (26)

Meraki Go kann sogar erkennen ob der Besucher bereits einmal bei Euch war bzw. wie oft. Dabei gibt es kein Tracking auf Nutzer Basis, sondern nur innerhalb von „anonymen“ Diagrammen.

Sicherlich ist dies kein Feature das für den normalen Heimnutzer relevant ist, aber für ein Geschäft oder Restaurant sicherlich spannend.

 

Performance

Wie steht es aber um die Leistung des Meraki Go Systems? Starten wir beim Gateway.

Das Security Gateway GX20 schaffte in meinem Test ca. 40MB/s im Download und 30MB/s im Upload. Dieses kann also ungefähr eine DSL 400.000 Leitung voll zu nutzen.

cisco meraki go test 7

Kleine Anmerkung, für diesen Test habe ich einen lokalen Server hinter das Gateway eingebunden und die Datenrate durch das Gateway zu dem gemessen, da ich leider keine DSL 400.000+ Internet Leitung besitze.

Der Gbit LAN Switch schafft natürlich das übliche Gbit LAN Tempo von +- 112MB/s.

Auf Seiten des Meraki Go Indoor GR10 haben wir einen recht klassischen 2×2 WLAN 5 „AC“ Router. Dieser verfügt über maximal 300Mbit auf dem 2,4Ghz Band und 867Mbit auf dem 5Ghz Band.

datenrate

Bei einem kurzen WLAN Speed Test konnte ich Datenraten von knapp über 60MB/s erreichen, was auf einem Level mit vergleichbaren Geräten aus dem Hause Ubiquiti ist.

Grundsätzlich ist der Meraki Go Indoor GR10 in der Spitzendatenrate schlechter als ein guter „Endnutzer“ WLAN Router. Ähnliches gilt aber auch für die Business Modelle von Ubiquiti, TP-Link usw. Business WLAN Router sind weniger auf die maximale Leistung und mehr auf Stabilität und Leistungsfähigkeit mit vielen WLAN Geräten gleichzeitig ausgelegt.

 

Fazit

Ihr betreibt ein Geschäft, ein Restaurant oder eventuell ein kleines Büro und wollt Euren Mitarbeitern und Kunden auf eine einfache und günstige Art WLAN zur Verfügung stellen? Dann ist das Meraki Go System absolut zu empfehlen!

Ich denke der größte Pluspunkt ist die einfache Nutzung, welche aber auch ein Kritikpunkt sein kann. So benötigt Ihr beim Meraki Go System keinen Hardware Controller, wie bei vielen Konkurrenten.

cisco meraki go test 9

Ihr verbindet die gewünschten Komponenten mit dem Strom und Internet, scannt die QR Codes und fertig!  Viel schwerer ist die Basis-Installation des Meraki Go Systems nicht. Die Aufgabe des Netzwerkcontrollers wird von den Cisco Servern übernommen. Ihr steuert das ganze System einfach über die Smartphone App.

Dabei ist auch die Smartphone App sehr einfach gehalten und auch von „nicht IT Experten“ gut zu nutzen.

Hinzu kommen interessante Funktionen für Inhaber von Geschäften, wie ein WLAN „Tracking“ welches Euch erlaubt zu beobachten wie viele Nutzer in der nähe Eures AccessPoints waren, wie oft diese wiedergekommen sind usw. (dafür müssen sich die Nutzer nicht mit Eurem WLAN Verbinden!).

Natürlich könnt Ihr auch mehrere WLAN Netze erstellen, Trafik zu Diensten wie YouTube limitieren usw. Hier bietet Meraki Go einige interessante Feature, welche so bei den mir bekannten Konkurrenten nicht oder nicht so einfach vorhanden sind.

Was die Hardware angeht ist Meraki Go soweit solide. Wir haben keine absolute High End Hardware, aber für den normalen Büro/ Geschäftsalltag passt das Ganze!

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Dies spiegelt sich auch im Preis wieder. Für ein einfaches Starterset solltet Ihr das Meraki Go Security Gateway GX20 und mindestens einen Meraki Go Indoor GR10 AccessPoint kaufen, womit Ihr bei knappen 240€ seid. Ein Switch mit PoE wäre sicherlich sinnvoll, dieser müsste aber nicht mal zwingend von Meraki sein(auch wenn dies hier vielleicht sinnvoll wäre).

Kurzum, Ihr sucht ein einfaches, gut funktionierendes Business Garde Netzwerksystem, das nicht zu viel kostet und auch keinen IT Spezialisten benötigt? Dann kann ich das Meraki Go System mit gutem Gewissen empfehlen! Für solch eine Anforderung ist dieses auch klar Ubiquiti UniFi vorzuziehen! Letzteres ist verglichen mit Meraki Go sicherlich etwas umfangreicher, aber auch komplizierter und gegebenenfalls teurer.

cisco meraki go

Corsairs leichteste und günstige (40€) Gaming Maus, die KATAR PRO XT im Test

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Bei Gaming Mäusen geht aktuell der Trend ganz klar Richtung „klein und leicht“. Hier haben vor allem neuere Hersteller wie Glorious PC Gaming Race oder Xtrfy an Boden gut machen können.

Corsair zieht aber nun mit seiner neuen KATAR PRO XT nach und bietet auch eine etwas minimalistischere und vor allem leichte Maus, welche aber dennoch mit Corsairs High End 18000 DPI Sensor ausgestattet ist.

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Dies ist ein großer Vorteil, denn viele der Konkurrenten nutzen „nur“ Mittelklassesensoren. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Corsair KATAR PRO XT überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der KATAR PRO XT für diesen Test.

 

Die Corsair KATAR PRO XT im Test

Bei der KATAR PRO XT handelt es sich um eine sehr minimalistische Gaming-Maus. Diese besteht aus einem einfachen schwarzen Kunststoff Gehäuse. Corsair hat sich sogar RGB LEDs weitestgehend verzichtet.

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Lediglich seitlich im Scrollrad sind RGB LEDs verbaut, die einen Farbwechsel Effekt zeigen bzw. via Corsairs iCUE konfigurierbar sind.

Dies wirkt sich natürlich deutlich auf das Gewicht aus. Corsair wirbt mit 73g, ich konnte 75,7g messen.

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
Corsair KATAR PRO XT 75g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS 97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Damit ist die Corsair KATAR PRO XT ganz klar eine der leichteren Gaming-Mäuse, aber auch nicht „die leichteste“.

Optisch ist die KATAR PRO XT sehr unspektakulär, abseits des leuchtenden Mausrads. Corsair hat hier (leider) auf die Wabenoptik beispielsweise der Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus verzichtet. Anstelle dessen haben wir eine sehr einfache Kunststoffoberfläche, welche an den Seiten etwas angeraut ist.

corsair katar pro xt im test 2

Die KATAR PRO XT wird eine sehr haltbare Gaming-Maus sein, denn es gibt keine Gummi-Beschichtung die sich ablösen könnte oder Ähnliches. Lediglich das Kabel ist vergleichsweise dünn, aber schön stoffummantelt.

corsair katar pro xt im test 4

Das dünne Kabel ist aber wichtig! Es bringt nichts eine super leichte Maus zu haben, die an einem steifen Kabel hängt. Das Kabel der KATAR PRO XT ist sehr flexibel.

Was die generellen Abmessungen angeht, ist die KATAR PRO XT eine relativ flache aber breite Maus. Diese ist in diesem Punkt also nicht abgespeckt. Ich würde die Größe als „normal“ bezeichnen.

 

Tasten und Mausrad

Die KATAR PRO XT verfügt über 6 Maustasten. Neben den üblichen primären Maustasten und dem drückbaren Mausrad haben wir zwei Daumentasten und eine Taste hinter dem Mausrad. Letztere ist primär zum schnellen Verstellen der DPI Stufe gedacht.

Alle Tasten sind gut zu erreichen und haben einen schönen Druckpunkt. Dies gilt auch für die Daumentasten, welche anscheinend auch über gute Taster verfügen.

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Corsair wirbt bei der KATAR PRO XT mit Omron Schaltern mit 50 Millionen Auslösungen Haltbarkeit. Die Omron 50M sind absolut erprobte und gute Taster, die sich auch in den meisten High End Modellen finden lassen. Ich bin daher fast etwas (positiv) überrascht sie auch in einer Maus dieser Preisklasse zu finden.

Grundsätzlich würde ich das Klickgefühl als recht klassisch bezeichnen. Die Maus hat ein zufriedenstellendes und klares Klicken, ohne dass dabei das Gehäuse übermäßig hallt. Die Maus ist dementsprechend auch nicht besonders laut.

Kurzum ich zeige mich völlig zufrieden mit der Tastenqualität der KATAR PRO XT.

Ein gutes Mausrad ist allerdings meist deutlich schwerer umzusetzen. Das Mausrad bei der KATAR PRO XT ist erfreulich gut umgesetzt. Dieses hat deutliche Abstufungen, die aber auch nicht zu fest sind. Hierdurch eignet sich das Mausrad auch ohne übermäßige Anstrengungen fürs länge Scrollen.

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Das Rad könnte etwas mehr Gripp haben, aber das ist schon meckern auf einem hohen Level. Mir gefällt das Mausrad! Dieses hält eine gute Balance zwischen „Gaming“ und „Office“ Optimierung.

 

Der Sensor

Corsair setzt bei der KATAR PRO XT auf den PixArt PMW 3391 Sensor. Dieser kommt auch bei der Scimitar RGB Elite (90€), der Ironclaw RGB (50€) oder der Nightsword RGB (80€) zum Einsatz.

Für eine Maus für unter 50€ ist der PixArt PMW 3391 ein sehr „dicker“ Sensor! Dieser fällt absolut in die High End Klasse.

 

PixArt PMW 3391 PixArt PMW 3360 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-18000 dpi 200-12000 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 6,35 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g

 

Der PixArt PMW 3391 bietet bis zu 18000 dpi, eine Tracking Geschwindigkeit von bis zu 10,16 m/s und eine Beschleunigung von bis zu 50g. Damit ist dies einer der besten Sensoren den Ihr aktuell bekommen könnt.

Die Polling Rate liegt wie bei einer Gaming Maus üblich bei 1000Hz. Dies habe ich auch nachgeprüft, die Polling Rate liegt bei 1000Hz.

 

In der Praxis

Die Corsair KATAR PRO XT ist zwar eine recht günstige Maus, allerdings das Tracking ist auf dem Level der High End Modelle, wenn nicht sogar glatt besser.

Das Tracking der Maus ist unheimlich präzise und reaktionsfreudig. Auffälligkeiten oder komisches Verhalten konnte ich keins beobachten. Der Mauszeiger klebt wunderbar an den Bewegungen. Dies überrascht aber auch nicht. Moderne PixArt Maus-Sensoren sind alle sehr gut, selbst die kleineren Modelle. Ich bin hier nicht „Pro“ genug um subjektiv einen Unterschied feststellen zu können. Der Unterschied zu einfacheren Office oder „billig“ Gaming Mäusen ist natürlich spürbar, aber beispielsweise zu einer Xtrfy M4 RGB müsste ich lügen, wenn ich beim Tracking einen großen Unterschied merke.

corsair katar pro xt im test 8

Die größte Auffälligkeit ist das Gewicht und die Form der Maus. Das niedrige Gewicht in Kombination mit dem sehr flexiblen Kabel lässt die Corsair KATAR PRO XT fast schon kabellos erscheinen. Die Maus lässt sich sehr einfach bewegen und vor allem beschleunigen, was Eure Reaktionszeiten positiv beeinflussen kann.

Dabei ist der Unterschied zwischen der 73/75g KATAR PRO XT zu beispielsweise einer 119g Corsair NIGHTSWORD RGB deutlich spürbar!

Verglichen mit der Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus ist die KATAR PRO XT ein wenig mehr frontlastig, was anfangs etwas Gewöhnung erforderte.

Auch ist die KATAR PRO XT im vorderen Bereich sehr breit gebaut. Hierdurch eignet sich diese primär für den „Fingertip Griphttps://basic-tutorials.de/basic-tutorials-ratgeber-so-findest-du-die-perfekte-gaming-maus/2/

Der „Palm Grip“ geht bei der KATAR PRO XT nicht gut. Zwar sieht die From der Corsair sehr simpel aus, in der Praxis ist die Maus aber etwas weniger universeller als beispielsweise die Model D.

Die Maus ist aus meiner Sicht sehr auf den „Fingertip Grip“ optimiert.

 

Fazit

Das größte Herausstellungsmerkmal der Corsair KATAR PRO XT ist klar der Preis. Für deutlich unter 50€ bietet die KATAR PRO XT einen High End Sensor und hervorragende Omron Taster.

Damit ist Corsair günstiger als die Konkurrenz, bei zumeist technischer Überlegenheit.

corsair katar pro xt im test 11

Dabei ist die Maus auch generell gut umgesetzt! Das niedrige Gewicht in Kombination mit dem flexiblen Kabel gibt ihr ein fast schon kabelloses Gefühl und Euch hervorragende Reaktionszeiten. Das Gehäuse ist zwar einfach, aber robust und haltbar gebaut.

Die Form ist auch gut gewählt, aber hier gefällt mir die Model D zugegeben noch etwas besser.

Dennoch unterm Strich ist die KATAR PRO XT eine absolute spitzen Maus für wenig Geld!

corsair katar pro xt