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Displayschutz für das Google Pixel 8 Pro, Glas oder Folie? 5X Modelle im Vergleich

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Das neue Google Pixel 8 Pro ist da und das erste, was ich immer bei einem neuen Smartphone mache, ist einen Displayschutz aufzutragen.

Nichts ist schlimmer als der erste Kratzer im Display! Aber was für einen Displayschutz kaufen? Bei Amazon findest du dutzende in der +- 10€ Preisklasse und selbst Google bietet welche in seinem Store an, welche aber recht teuer sind.

Ich habe mir gleich 5 Displayschützer bestellt. Wollen wir mal schauen ob diese alle gut sind und was es beim Pixel 8 Pro zu beachten gibt!

 

Glas oder Folie? Beim Pixel 8 Pro geht alles!

Beim Pixel 7 Pro musstest du aufgrund des gebogenen Displays eine Kunststoff-Folie nutzen um das Display zu schützen.

Allerdings hat das Pixel 8 Pro ein deutlich glatteres Display. Dieses ist an den Kanten weiterhin abgerundet, aber relativ flach.

Entsprechend bieten viele Hersteller Glas-Display-Schützer für das Pixel 8 Pro an. Es gibt aber auch Folien-Modelle.

Die Folien-Modelle im Allgemeinen sind etwas schwerer aufzutragen und fassen sich nicht so wertig an, aber decken die Front deines Smartphones besser ab, da diese etwas größer geschnitten werden können.

Die Glas Modelle hingegen sind deutlich wertiger und meist auch klarer, es kann aber leichter ein Übergang am Rand gespürt werden. Auch ist hier die Passform “kritischer”.

 

Warum ein Displayschutz?

Die Displays moderner Smartphones wie dem Pixel 8 Pro sind heutzutage äußerst widerstandsfähig gegen Kratzer und Brüche. So nutzt das Pixel 8 Pro das besonders gute Gorilla-Glas Victus 2.

Warum ist dann überhaupt ein zusätzlicher Schutz notwendig? Tatsächlich ist es nicht einfach, Kratzer auf Glasoberflächen zu verursachen. Normale Gegenstände wie Messer, Plastikobjekte oder Schüssel werden in der Regel nicht ausreichen, um das Display zu beschädigen.

Normale Messer sind in der Regel nicht scharf genug, um das Smartphone-Display zu zerkratzen, da Glas eine höhere Härte aufweist als beispielsweise Aluminium oder Edelstahl.

Doch was kann dann dazu führen, dass Smartphone-Displays beschädigt werden? Hier sind Sand und Steine die Hauptgefahr.

Steine können Glas problemlos zerkratzen, und dasselbe gilt für Sand, der sich auf Oberflächen ansammeln kann, welche dann das Smartphone Display berühren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Sand und kleine Steinpartikel auch in normalem Staub vorkommen können und sich an verschiedenen Objekten ablagern, was später zu Problemen führen kann. Deshalb ist es sinnvoll, Smartphones vor solchen Gefahren zu schützen. Idealerweise sollte ein Kratzer nicht das Display selbst, sondern lediglich den Displayschutz treffen, den wir bei Bedarf einfach austauschen können.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Displayschutzfolien oder auch Gläser in der Regel keinen umfassenden Schutz bieten, wenn es um Stürze geht, insbesondere wenn Smartphones auf ihre Kanten fallen und seitlicher Druck auf das Displayglas ausgeübt wird, was zu Rissen führen kann. In solchen Fällen ist der Nutzen eines Displayschutzes minimal bzw. diese schützen hier auch nur vor Kratzern durch das über den Boden gleiten, aber nicht direkt vor dem Riss.

 

5x Displayschutz fürs Pixel 8 Pro im Test

Folgende Displayschützer habe ich für diesen Vergleich gekauft.

Die Modelle von UniqueMe, iVoler, LK und WFTE sind Glas-Display-Schützer. Lediglich das Modell von AOKUMA ist eine Folie.

 

Alle passen gut, außer von WFTE

Alle Displayschützer in diesem Vergleich haben für das Pixel 8 Pro eine gute Passform. Lediglich das Modell von WFTE ist zu schmal geschnitten!

Daher kann ich den “WFTE [2 Stück Schutzfolie für Google Pixel 8 Pro Panzerglas Glasfolie 9H Härte” NICHT empfehlen!

 

Tipp #1, Kaufe einen Displayschutz mit Montagehilfe

Mein größter Tipp ist, wähle einen Displayschutz mit Montagehilfe! Solch eine Montagehilfe kann ein Rahmen sein, welcher um dein Smartphone gelegt wird und das Schutzglas zentriert oder im Falle der Folie ein kleiner Adapter für den USB C Port.

Diese Montagehilfen sind aus meiner Sicht klar einen kleinen Aufpreis wert, denn sie erleichtern das perfekt zentrierte Montieren um einiges!

 

Tipp #2 Kaum Unterschiede bei der Qualität

Lass dich nicht von Marketingaussagen wie “9H Härte” usw. blenden. Die meisten Display Schützer aus Glas bzw. TPU Folie sind qualitativ sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch.

Ich halte es hier in der Regel für unnötig, einen Aufpreis für ein Markenmodell zu zahlen.

 

Kamera-Ausschnitt unterschiedlich

Der Kameraausschnitt bei den Schutzgläsern ist etwas unterschiedlich.

  • So ist dieser bei UniqueMe, LK und WFTE rund ausgestanzt.
  • Bei ivoler ist dies ein größerer Ausschnitt der bis zum Rand geht.

Daher ist die ivoler vielleicht einen hauch weniger hochwertig gemacht.

 

Fazit: Welchen Displayschutz würde ich empfehlen?

Zunächst musst du dir die Frage stellen: Folie oder Glas.

Die Verpackung der AOKUMA Schutzfolie ist zwar unfassbar lieblos, aber die Folie selbst ist qualitativ völlig ok! Diese ist dank Montagehilfe und cleveren 2-Phasen-System gut und recht einfach aufzutragen.

Verglichen mit den Glas Modellen bietet die TPU Folie einen weniger harten Übergang am Rand. Solltest du dein Pixel 8 Pro ohne Hülle nutzen und dieser Übergang dich stören, dann ist diese vielleicht die Richtige. Allerdings sind TPU Folien nicht so haltbar und können schneller etwas “anlaufen”.

Ansonsten sind die Glas-Modelle alle empfehlenswert, mit Ausnahme des Modells von WFTE, welches zu schmal ist.

Persönlich war mir das Modell von LK am sympathischsten, allerdings ist es praktisch egal welches Modell du kaufst. Nimm im Zweifel einfach das günstigste zum Zeitpunkt der Bestellung:

Wähle hier das günstigste der drei zum Zeitpunkt der Bestellung, alle drei Modelle sind +- identisch.

Ich hoffe, dieser kleine Artikel konnte dir weiterhelfen!

LYNXER RPP-272 65W Powerbank mit 22500 mAh im Test, coole Powerbank aber leider zu wenig Kapazität

Ein treuer Leser von Techtest hat mich vor Kurzem auf eine sehr attraktive Powerbank aufmerksam gemacht, die LYNXER RPP-272 65W Powerbank mit 22500 mAh.

Was macht diese Powerbank so spannend? Ganz einfach, wir haben hier eine 22500 mAh Powerbank mit 65W Leistung zu einem Preis von 20-30€ (zum Zeitpunkt des Tests) vor uns.

Der Preis bei diesen Leistungswerten klingt unheimlich attraktiv!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die LYNXER RPP-272 wirklich so gut? Stimmen die Leistungswerte? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die LYNXER RPP-272 65W Powerbank mit 22500 mAh im Test

Die LYNXER RPP-272 setzt auf ein schwarzes Kunststoffgehäuse mit einer auffälligen Rillen Textur auf der Oberseite, wie auch einen markanten “LYNXER” Schriftzug.

So finde ich die Powerbank optisch nicht schlecht! Ganz im Gegenteil. Allerdings die Haptik ist eine andere Sache.

So wirkt die Powerbank auf mich mit 472g vergleichsweise leicht bzw. es wirkt so als hätte die Powerbank viel Leerraum in sich, was ich von High End Powerbanks normalerweise nicht gewohnt bin.

Die Abmessungen sind mit 162 x 80 x 30 mm plausibel für eine Powerbank mit 22500 mAh und 65W Ausgangsleistung.

Besonders, auf der Oberseite findet sich ein kleines LC Display, welches dir den Ladestand in % anzeigt.

 

Anschlüsse der LYNXER RPP-272

Die LYNXER RPP-272 besitzt zwei 2x USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB A – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB C 1 – USB Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,23A, 12V/1,67A
  • USB C 2 – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Die Anschlüsse sind klar ein Highlight der LYNXER RPP-272 Powerbank! So haben wir einen Quick Charge 3.0 USB A Port, wie auch zwei USB Power Delivery Ports mit 20W + 65W. Sehr schön! Nutzt Du beide USB Ports gleichzeitig wird der 65W Port auf 45W gedrosselt.

Der 65W Ausgang ist auch ein Eingang zum Laden der Powerbank. Laut Aufdruck soll die Powerbank mit bis zu 45W laden können.

 

Mit sehr großer PPS Range!

Erfreulicherweise unterstützt die LYNXER Powerbank sogar den PPS Standard.

3,3-11V bei bis zu 5A (USB C 65W)

3,3-11V bei bis zu 3A (USB C 20W)

Dies ist sogar eine sehr große PPS Range! Damit ist diese Powerbank theoretisch in der Lage, sogar Samsung Smartphones mit 45W zu laden, was absolut nicht selbstverständlich ist.

Selbst einige High End Powerbanks wie die Anker Prime Powerbank 20000 mAh 200W bekommen dies aufgrund zu kleiner PPS Range nicht hin.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität, wir haben ein Problem!

LYNXER wirbt bei dieser Powerbank mit einer Kapazität von 22500 mAh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/1A 43.02 11627 52%
9V/2A 44.832 12117 54%
20V/1A 42.284 11428 51%
20V/3A 43.373 11722 52%

Oh! In meinem Test erreichte die Powerbank gerade einmal 12117 mAh bzw. 44,832 Wh. Dies entspricht 54% der Herstellerangabe.

Dies ist zu wenig! Mögliche Gründe?

  1. Der Hersteller lügt bei der Kapazitätsangabe
  2. Wir haben eine defekte Akkuzelle
  3. Massive Serienschwankungen

Ich vermute das LYNXER hier möglicherweise “recycelte” Akkuzellen nutzt. Ich habe von anderen Nutzern gehört, dass diese bessere Kapazitätswerte erreicht haben.

Wenn wir hier “recycelte” Akkuzellen hätten, würde dies erklären, warum die Kapazität der Powerbank schwankt und warum diese so günstig ist.

22500 mAh für 20-30€ ist schon ziemlich günstig, nach allen Standards.

 

Ladegeschwindigkeit

Hier haben wir einen weiteren Punkt der mich etwas “überrascht” hat.

Was hat mich hier überrascht?

  1. Die Powerbank lädt von 0% auf 100% mit dem gleichen Tempo, ehe dann die Leistungsaufnahme von einen auf den anderen Moment auf 0 fällt.
  2. Laut Aufdruck soll die Powerbank mit maximal 45W laden, tut es aber mit 65W.

Mysteriös! Immerhin lädt die Powerbank so extrem schnell. Sie ist von 0% auf 100% in gerade einmal 54 Minuten gebracht.

 

Effizienz

In meinem Test benötigte die Powerbank 53,48 Wh für eine 0% auf 100% Ladung.

Dies ergibt eine Ladeeffizienz zwischen 83% und 79%, was gute Werte sind.

 

Fazit

Das Fazit zur LYNXER RPP-272 65W Powerbank mit 22500 mAh ist unheimlich schwer! Denn es gibt an sich einiges an der Powerbank zu mögen.

  • Der primäre USB C Port ist mit bis zu 65W sehr Leistungsstark.
  • Wir haben eine sehr große PPS Range.
  • Der Preis mit 20-30€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist fantastisch!

Die Leistung der Powerbank steht außer Frage. Diese kann wirklich 65W liefern und besitzt eine große PPS Stufe, welche sogar das 45W Laden eines Samsung Galaxy S23 Ultra erlaubt. Beeindruckend, das kann nur eine Handvoll Powerbanks.

Dies zu einem Preis von 19,99€ bzw. 29,99€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist Weltklasse!

Allerdings stimmt bei mir die Kapazität nicht. So erreichte die Powerbank bei mir maximal 54% der Herstellerangabe mit 12117 mAh bzw. 44,832 Wh.

Und ich bin hier nicht so verwundert aufgrund des Preises. Wie gesagt, andere Nutzer haben mir von besseren Kapazitätswerten berichtet, aber es scheint ein wenig Glücksspiel bei der Kapazität zu geben.

Mich würde es nicht wundern, wenn hier “recycelte” Akkuzellen zum Einsatz kommen würden, was den niedrigen Preis und die schwankenden Kapazitäten erklären würde.

Daher kann ich die LYNXER RPP-272 65W Powerbank mit 22500 mAh nur sehr bedingt empfehlen! Elektrisch scheint dies eine überdurchschnittliche Powerbank zu sein, aber bei den Akkuzellen gibt es meinerseits große Zweifel!

Warum nicht die neue Samsung T9 kaufen?! Fast niemand hat USB 3.2 Gen 2 2×2

Samsungs externe SSDs gelten als die so ziemlich besten bzw. zuverlässigsten auf dem Markt.

Entsprechend ist es natürlich eine große Sache, wenn Samsung hier ein neues Modell auf den Markt bringt, wie es hier mit der T9 geschehen ist.

Allerdings würde ich 95% aller Nutzern von der Samsung T9 abraten, aber warum?

 

Die Samsung T9 bringt fast niemanden etwas! (USB C 3.2 2×2!)

Warum würde ich nun die Samsung T9 fast niemanden empfehlen? USB C 3.2 2×2 ist das Zauberwort.

So wirbt Samsung mit “Fast doppelt so schnell wie der Vorgänger”, was sicherlich auch stimmt, aber um die 2000 MB/s zu erreichen, ist ein USB-C Port mit Unterstützung des USB C 3.2 Gen 2×2 Standards notwendig.

Fast kein Computer, geschweige denn Notebook, unterstützt USB C 3.2 2×2 20Gbit!

Es gibt einige Ryzen 7000 PCs die USB C 3.2 Gen 2×2 Ports haben, aber abseits davon ist es dünn. Fast alle modernen Computer haben nur 10 Gbit USB Ports.

 

Thunderbolt und USB 4 unterstützen kein 20 Gbit! Samsung T9 nur 1000 MB/s

“Aber mein PC hat Thunderbolt mit 40 Gbit, dann wird der sicherlich auch die 20 Gbit der T9 unterstützen”

In der Regel nein! Thunderbolt 3 / 4 Ports wie auch USB 4 Ports unterstützen zwar neben der 40 Gbit Geschwindigkeit auch langsamere Geschwindigkeiten, aber meist nur 10 Gbit, 5 Gbit, 480 Mbit usw.

Die 20 Gbit des USB C 3.2 2×2 Standards werden in der Regel nicht von Thunderbolt oder USB 4 Ports unterstützt!

Eine Samsung T9 wäre an einem Thunderbolt oder USB 4 Port auf +- 1000 MB/s limitiert.

 

USB C 3.2 Gen 2 2×2 ist ein toter Standard!

“Aber in der Zukunft werden mehr Geräte die 20 Gbit unterstützen” Ich denke nein! Ich glaube der USB C 3.2 Gen 2 2×2 Standard wird von den meisten Herstellern einfach übersprungen.

Diese werden direkt vom USB C 3.2 Gen 2 10Gbit Standard auf USB 4 springen. Gerade in Notebooks, wo mir derzeit fast keine Modelle mit 20 Gbit Ports bekannt sind, wird eher USB 4 zum Einsatz kommen.

Auch am Mac nur 1000 MB/s mit der Samsung T9

Alle mir derzeit bekannten MacBooks unterstützen auch nicht den USB 3.2 Gen 2×2 Standard, nur den 10 Gbit Standard und USB 4 bzw. Thunderbolt.

Entsprechend wirst du an einem MacBook auch nicht mit mehr als 1000 MB/s rechnen können.

 

Zu teuer für die meisten Nutzer

Ich gehe davon aus, dass die Samsung T9 eine sehr gute externe SSD sein wird, die auch schnell unterwegs ist!

Allerdings musst du ganz genau hinsehen, ob dein Notebook oder PC explizit USB C 3.2 Gen 2 2×2 unterstützt! Ansonsten kann es sein, dass die Samsung T9 nur um die 1000 MB/s liefert.

Dies ist zwar auch nicht schlecht, aber dann ist die SSD einfach zu teuer!

Zum Zeitpunkt dieses Artikels kostet die Samsung T9:

  • 125€ für 1TB
  • 210€ für 2TB
  • 400€ für 4TB

Das sind sehr saftige Preise! Eine Samsung T7 Shield kostet mit 4TB 250€ oder eine Crucial X9 Pro mit 4TB 240€, welche noch besser ist als die T7 Shield.

Du bekommst sogar eine Samsung 990 Pro mit 2TB für +- 150€ und mit 4TB für +- 300€. Die 990 Pro + externes Gehäuse und du bist immer noch etwas günstiger unterwegs als bei der T9.

Überleg dir also gut ob dir die Samsung T9 etwas bringt und ob dein PC die entsprechenden Anschlüsse besitzt um auch die hohe Leistung der SSD auszunutzen!

30W USB C Ladegeräte von Anker und Ugreen im Vergleich

Ein gutes USB-C Ladegerät ist etwas sehr Wichtiges in unserer heutigen Zeit, nicht nur für Android Nutzer, sondern auch für die Apple Nutzer unter euch.

Im Allgemeinen würde ich derzeit sagen, dass ein 30W USB C Ladegerät der “Sweet Spot” ist, sowohl für die aktuellen iPhones wie auch Android Modelle (Samsung Galaxy S und Google Pixel).

Entsprechend wollen wir uns in diesem Vergleich einmal 3x 30W USB C Ladegeräte von Anker und Ugreen im Vergleich ansehen.

Welches ist das beste günstige 30W USB C Ladegerät?

 

Die Testkandidaten

Folgende 3x 30W USB C Ladegeräte habe ich in diesen Vergleich gesendet:

  • Anker A2337 Nano USB C 30W
  • Anker 511 Nano 3
  • Ugreen Nexode 30W

Alle drei Ladegeräte kosten um die 20€ und setzen auf ein sehr kompaktes “1-Port” Design. Daher halte ich diese für durchaus vergleichbar.

Bei Anker ist das “Anker 511 Nano 3” das “2022” Ladegerät, während das “Anker A2337 Nano USB C 30W” das aktuelle 2023 Modell ist.

Beide haben aber auf dem Papier die gleiche Leistung, das alte Nano 3 ist nur ein Stück günstiger.

 

Abmessungen, Gewicht und Gehäuse

Grundsätzlich sind alle drei Ladegeräte sehr wertig und gut gebaut! Qualitativ gehören diese eindeutig zu den besseren Modellen die du auf dem Markt bekommen kannst.

Während aber das Ugreen und Anker Nano 3 auf ein “Würfliges” Design setzen, ist das Anker A2337 Nano USB C 30W ein Stück flacher gebaut.

Anker setzt hier auch auf ein geriffeltes Gehäuse. Persönlich finde ich das Anker 511 Nano 3 optisch und haptisch am schönsten.

Wie steht es aber um die Abmessungen und das Gewicht? Starten wir beim Gewicht:

  • Anker A2337 Nano USB C 30W – 48,23g
  • Anker 511 Nano 3 – 43,87g
  • Ugreen Nexode 30W – 57,29g
  • Apple A2347 20W Ladegerät – 54,81g
  • Google Pixel 30W Ladegerät – 81,55g

Das Anker Nano 3 ist mit rund 44 g das leichteste Ladegerät, gefolgt vom Anker A2337 Nano und dem Ugreen. Das Ugreen ist hier “eindeutig” das schwerste und auch größte Ladegerät.

Zum Vergleich gebe ich dir hier auch einmal die Werte des original Apple und Google Pixel Ladegerät. So ist das Apple Ladegerät trotz der Leistung von “nur” 20W schwerer als die Anker Modelle. Das Pixel 30W Ladegerät wiegt sogar knapp das Doppelte.

Wie steht es um die Abmessungen? Hierbei messe ich das Volumen der Ladegeräte, ohne den Stecker! (also nur das was aus der Steckdose herausschaut).

  • Anker A2337 Nano USB C 30W – 29,5 cm³
  • Anker 511 Nano 3 – 28,4 cm³
  • Ugreen Nexode 30W – 42,6 cm³
  • Apple A2347 20W Ladegerät – 40,6 cm³
  • Google Pixel 30W Ladegerät – 57,3 cm³

Hier haben wir im Kern ds gleiche Bild wie beim Gewicht. Anker Nano 3 am kleinsten, dicht gefolgt vom neuen Nano und dem Ugreen.

 

PPS

Alle drei Ladegeräte im Test unterstützen die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

Anker A2337 Nano USB C 30W

  • 3,3-11V bei bis zu 3A

Anker 511 Nano 3

  • 3,3-11V bei bis zu 3A
  • 3,3-16V bei bis zu 2A

Ugreen Nexode 30W

  • 3,3-11V bei bis zu 3A

In der Praxis sind hier die Ladegeräte alle sehr ähnlich! Theoretisch hat das Nano 3 aber eine minimal größere Range.

 

Keine 12V Stufe beim Nano 3

Alle Ladegeräte besitzen folgende Spannungsstufen:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/2,5A
  • 15V/2A
  • 20V/1,5A

Es gibt eine Ausnahme, dem Anker Nano 3 fehlt die 12V Stufe! In der Praxis sind mir dadurch aber keine negativen Auswirkungen bekannt.

 

Unterschiede beim Ladetempo?

Gibt es beim Ladetempo Unterschiede zwischen unseren drei Ladegeräten? In Kurzform, nicht wirklich.

Beim Google Pixel 7 Pro, iPhone 15 Pro Max und iPad Pro 11 M1 gibt es höchstens minimale Unterschiede, welche in der Praxis nicht bemerkbar sind.

Es handelt sich halt bei allen drei um 30W USB Power Delivery Ladegeräte und innerhalb dieses Ladestandards gibt es keine großen Schwankungen was die Leistung angeht.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB PD Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, solange diese nicht zu schlecht ausfallen oder die Spannungen Grenzwerte überschreiten.

Dennoch ist eine stabile Spannung immer ein Zeichen für eine gute Elektronik.

Und hier gibt es einen recht eindeutigen Sieger, das Ugreen Nexode 30W. Keines der Ladegeräte hat eine schlechte Spannungsstabilität, aber die Anker Modelle sind schon etwas instabiler als das Ugreen.

Bei der 5V Stufe macht von den Anker Ladegeräten das Nano 3 den besseren Job, bei 9V das neue Nano und bei 20V sind beide +- identisch.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss auf die Effizienz zu sprechen.

Hier liegen alle drei Ladegeräte sehr dicht beieinander! Allerdings bietet das Ugreen Nexode 30W knapp die beste Effizienz, vor dem Nano 3 und dem neuen Anker Nano. Spannend, dass hier das neuste Ladegerät am schlechtesten abschneidet.

 

Fazit, welches ist das beste 30W Ladegerät?

Welches unserer 30W Ladegeräte würde ich abschließend empfehlen? Grundsätzlich taugen alle drei Modelle, aber ich würde mich zwischen dem Ugreen Nexode 30W und dem Anker Nano 3 entscheiden.

So halte ich das Anker Nano 3 für besser als das neuere und teurere Anker A2337 Nano USB C 30W.

Technisch halte ich das Ugreen Nexode 30W für das beste der drei Ladegeräte. Es hat die höchste Effizienz und die beste Spannungsstabilität.

Allerdings ist das Ugreen auch das größte und schwerste der drei. Spielt Gewicht und Größe für dich eine übergeordnete Rolle, dann würde ich vermutlich das Anker 511 Nano 3 nehmen.

In der Praxis wird sich das Anker 511 Nano 3 und das Ugreen Nexode 30W vermutlich nicht viel tun. Im ganz großen Zweifel, nimm das günstigere der zwei.

5x Screenbars im Vergleich mit Helligkeitsmessung, von BenQ, CSL, Xiaomi, Quntis und WORLUDE

Die dunkle Jahreszeit beginnt und da ist ein gut beleuchteter Schreibtisch etwas Essentielles. Entsprechend hat fast jeder eine Schreibtischlampe. Allerdings bin ich vor rund einem Jahr über die so genannten Screenbars “Monitor Lampe” gestolpert.

Auf den ersten Blick ein komisches Konzept, eine Lampe, welche auf deinen Monitor aufgesetzt wird. Allerdings funktioniert dies in der Praxis wunderbar! Vor allem nehmen diese Monitor Lampen keinen zusätzlichen, kostbaren Schreibtischplatz weg.

Aber welche Screenbar kaufen? Im Handel gibt es dutzende Modelle. In diesen Vergleich schicke ich 5x interessante Screenbars, von luxuriös und teuer (BenQ Halo) bis hin zu sehr günstig (WORLUDE Computer Monitor Lampe).

Wollen wir mal schauen ob es sich lohnt ein teureres Modell zu kaufen und welche die beste Monitor-Lampe ist!

 

Warum eine Screenbar?

Eine Screenbar oder eine “Monitor-Lampe” ist eine LED Leiste, welche auf deinen Monitor aufgesetzt wird und von oben deinen Schreibtisch beleuchtet.

Diese sind dabei so konstruiert, dass sie den Monitor selbst nicht beleuchten, so dass es auf diesem nicht zu Reflektionen kommt.

Verglichen mit normalen Schreibtischlampen gibt es im Kern 2 Vorteile:

  1. Der Platzbedarf auf deinem Schreibtisch ist praktisch 0, da es keinen Standfuß oder Ähnliches gibt.
  2. Das Licht ist oftmals gleichmäßiger, da der Lampenkopf breiter ist und höher hängt, verglichen mit einer normalen Schreibtischlampe.

 

Die Modelle im Vergleich

In diesem Test schauen wir uns 5 Screenbars bzw. Monitor Lampen im Vergleich an.

  1. BenQ ScreenBar Halo
  2. CSL – Screenbar LED USB Monitorlampe
  3. Quntis ScreenLinear Pro+ Monitor Lampe
  4. WORLUDE Computer Monitor Lampe
  5. Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar

Die BenQ ScreenBar Halo ist dabei mit rund 170€ eindeutig das teuerste Modell und auch generell eine der teuersten ScreenBars auf dem Markt.

CSL, Quntis und Xiaomi liegen Preislich bei +- 60€, also ein gutes Stück unter der BenQ.

Die WORLUDE Computer Monitor Lampe kostet zum Zeitpunkt des Test hingegen nur 25€, ist also mit Abstand das günstigste Modell im Vergleich.

 

Erste Qualitätsunterschiede

Bei der Verarbeitungsqualität und Haptik gibt es teils deutliche Unterschiede zwischen unseren Monitor Lampen.

  1. BenQ ScreenBar Halo
  2. Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar
  3. Quntis ScreenLinear Pro+
  4. WORLUDE Computer Monitor Lampe
  5. CSL – Screenbar LED USB Monitorlampe

Die BenQ ScreenBar Halo besitzt ohne jede Frage die hochwertigste Anmutung. Der Lampenkopf ist aus Aluminium und sauber verarbeitet. Auch die Haltung und die Fernbedienung spielen qualitativ mindestens eine Klasse über den anderen Modellen.

(BenQ)

Platz 2 / 3 teilen sich Xiaomi und Quntis. An sich finde ich die Xiaomi Monitor Light Bar etwas schicker und vielleicht auch etwas hochwertiger. Allerdings ist hier die Light Bar an sich nur magnetisch mit der Halterung verbunden. In der Regel kein Problem aber ich hatte auch schon die Situation, dass diese beim Verstellen der Monitorhöhe abfiel. Kein großes Problem.

(Xiaomi)

Die Quntis Curved Computer Monitor Lampe hingegen ist vielleicht nicht ganz so schick, aber weiterhin sauber verarbeitet und macht auch generell einen qualitativ guten Eindruck.

(Quntis)

Die WORLUDE Monitor Lampe ist dem Preis entsprechend günstig gemacht, mit vergleichsweise einfachem Kunststoff. Dies gilt für die Lampe selbst, wie aber auch für die Halterung.

(WORLUDE)

Aber an sich würde ich sagen, dass die Verarbeitung und Haptik dem niedrigen Preis mehr als angemessen ist! Die Monitor Lampe ist nicht filigran oder edel gearbeitet, aber gut gemacht.

Bei dem Modell von CSL hingegen tue ich mich hier etwas schwerer! Teils sind die Spaltmaße furchtbar, Übergänge nicht sauber oder etwas krumm und allgemein wirkt die Monitorlampe auf mich eher mäßig gut.

(CSL)

Ist sie schlechter als die WORLUDE? Schwer zu sagen, das Material ist an sich besser, aber die Verarbeitung spiegelt nicht den mehr als doppelt so hohen Preis wieder.

 

Unterschiede bei der Steuerung

4 von 5 unserer Screenbars haben eine kabellose Fernbedienung mit im Lieferumfang.

Lediglich die günstige WORLUDE Computer Monitor Lampe besitzt keine Fernbedienung, was ein klarer Nachteil ist! Diese Lampe steuerst du direkt über Tasten am Lampenkopf. Diese sind aber gerade bei größeren Monitoren teils blöd zu erreichen und auch das Drücken ist alles andere als kompfortabel.

Eine Fernbedienung bei solchen Screenbars ist also durchaus ein sinnvoller Luxus.

Xiaomi, Quntis und CSL haben eine sehr ähnliche Fernbedienung, in Form eines “Pucks” mit drehbarer und drückbarer Oberseite.

Die Fernbedienung der BenQ ScreenBar Halo hingegen ist deutlich komplexer und aufwendiger. So hat diese nicht nur ein Drehrad aus Metall, sondern auch Touch Tasten, einen Lichtsensor usw.

Die ScreenBar Halo ist hier fast schon etwas übertrieben und gerade der Näherungssensor in der Fernbedienung funktioniert nicht immer zu 100% gut. Dennoch spielt diese qualitativ 1-2 Klasse über dem Rest.

 

Blenden und Reflektionen

Du kannst jede der Monitorleuchten leicht drehen, so dass der Lichtkegel mehr Richtung Monitor oder in deine Richtung geht.

Sofern du die Screen Bars entsprechend einstellst, ist Blenden oder Spiegelungen auf dem Monitor kein Problem! Das Modell von CSL neigt etwas mehr zum Blenden, aufgrund der etwas andere Kopfform, aber dies ist generell kein Problem, dem du dir Sorgen machen musst.

 

CRI Wert

Ein wichtiger Faktor bei LEDs ist der CRI Wert “Farbwiedergabeindex”. https://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex

Dieser bestimmt, wie gut bzw. akkurat Farben unter einer Lichtquelle dargestellt werden. Ein CRI Wert von 100 würde Sonnenlicht entsprechen, alles über 80 ist gut, alles über 90 für professionelle Anwendungen ausreichend.

CRI
BenQ ScreenBar Halo 98.8
Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar 96.2
Quntis Curved Computer Monitor Lampe 100
CSL – Screenbar 99.2
WORLUDE Computer Monitor Lampe 84.3

 

(Messung bei “neutralem” Licht im Bereich 4000-4200K)

Spannenderweise kratzen 4/5 unserer Monitor Lampen an der CRI 100 Grenze. Nur die WORLUDE Computer Monitor Lampe erreichte “lediglich” einen CRI Wert von 84. Kein schlechter Wert, aber hier sehen wir, dass der günstigere Preis sich etwas auf die Qualität der LEDs auswirkt.

Allerdings, selbst die günstige Screenbar bietet qualitativ ein gutes Licht.

 

Helligkeit, Vorwort

Die Helligkeit der Screenbars hängt von diversen Faktoren ab, vor allem von Distanz und Winkel. Je nachdem, wie du die Screenbars winkelst, können Bereiche heller oder dunkler werden.

Zudem fokussieren einige Screenbars die Helligkeit mehr auf die Mitte, andere produzieren ein breiteres Licht usw.

Daher gibt es zwei Messungen. Einmal direkt vor dem Monitor, wo normalerweise eine Tastatur liegt, wie auch 40 cm links davon.

Letzteres zeigt uns, wie “breit” der Lichtschein ist. Denn eventuell möchtest du ja, dass dein Schreibtisch großflächig beleuchtet wird und nicht nur punktuell in der Mitte.

 

Helligkeitsmessung der Screenbars

Schauen wir uns die Messung der Helligkeit an, bei einem “neutral” Weiß.

Was ist hier bei der CSL Lampe passiert? Die anderen vier Modelle sind alle sehr dicht beieinander. Tendenziell ist die WORLUDE Computer Monitor Lampe einen Hauch dunkler als die anderen drei und die BenQ produziert einen etwas breiteren Lichtkegel, aber an sich sind die Lampen in Schlagdistanz.

Aber die CSL Lampe ist um einiges dunkler. Sowohl in der Mitte wie auch außen.

Ich habe die Messung in verschiedenen Winkeln wiederholt und die Messung ist nach meinem besten Gewissen richtig. Ich habe auch ein paar Vergleichsbilder gemacht, wo wir optisch sehr gut die Unterschiede zwischen den Lampen und den Lichtkegeln sehen können. Verrückt dabei, die CSL Lampe hat die höchste Leistungsaufnahme.

Hier ist auch klar ersichtlich, dass die CSL Lampe eindeutig am dunkelsten ist.

Ansonsten sehen wir auch gewisse Unterschiede beim Lichtkegel. So erleuchtet die BenQ ScreenBar Halo deinen Schreibtisch am meisten und am groflächigsten.

Die Xiaomi und WORLUDE Lightbars sind einen Hauch mehr mitten-fokussiert. Auch die Quntis ist ein wenig breiter.

BenQ
Xiaomi
Quntis
CSL
WORLUDE

 

Lichtfarbe

Wir können bei allen Monitor Lampen in diesem Test die Lichtfarbe bzw. die den Weißpunkt verändern.

Bei allen Lampen ist dies weitestgehend stufenlos möglich, lediglich die WORLUDE Computer Monitor Lampe besitzt nur drei Stufen, warm, kalt, neutral.

Im Folgenden eine Messung der Maximalen / Minimalen Farbtemperatur.

  • Höherer Wert = das Licht ist kälter
  • Niedrigerer Wert = das Licht ist wärmer

Die BenQ ScreenBar Halo hat die größte Spanne bei der Lichtfarbe, gefolgt von der Quntis Curved Computer Monitor Lampe und der Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar.

Wie steht es aber um die Helligkeit bei maximaler Wärme/Kälte verglichen mit einer neutralen Lichtfarbe?

Im Allgemeinen produzieren alle Monitor Lampen bei allen Lichtfarben eine recht konstante Helligkeit. Lediglich die Quntis Curved Computer Monitor Lampe ist bei warm weißem Licht einen Hauch heller.

 

Stromverbrauch

Alle unsere Monitor Lampen werden via USB mit deinem PC/Monitor/einem USB Ladegerät verbunden.

Entsprechend ist die maximale Leistungsaufnahme “limitiert”. USB 3.0 Ports können in der Regel um die 7,5W liefern (meist mehr), entsprechend wäre es zu erwarten, dass die Lampen unter diesem Wert bleiben.

Die CSL – Screenbar LED USB Monitorlampe, welche eindeutig die dunkelste Lampe im Vergleich war, besitzt spannenderweise die höchste Leistungsaufnahme mit 8,1W.

BenQ, Xiaomi und WORLUDE benötigen um die 5,xW.

Die Quntis Curved Computer Monitor Lampe ist mit 3,8W die sparsamste Lampe, sehr schön denn diese bietet dennoch eine hohe Helligkeit.

 

Warum ist die CSL so viel dunkler?

Die CSL Screenbar LED USB Monitor Lampe war in meinem Test viel dunkler als die anderen Modelle, aber hatte eine höhere Leistungsaufnahme. Da passt was nicht zusammen?!

Kurzfassung, bei allen Modellen außer der CSL sind die LEDs im Lampenkopf sichtbar, wenn du von unten hinein schaust.

Die LEDs sind dort in der Regel in einem Winkel angebracht und werden dann mithilfe eines “Spiegels” oder einer reflektierenden Oberfläche nach unten hinausgelenkt.

Die CSL Lampe hingegen versteckt ihre LEDs unter einem anscheinend recht dicken Diffusor. Und ich glaube, dieser Diffusor frisst hier unheimlich viel Helligkeit!

 

Fazit

Screenbars bzw. Monitor Lampen sind etwas tolles und ich möchte diese in meinem Büro nicht mehr missen. Aber welche kaufen?

Ich denke durchaus, dass die BenQ ScreenBar Halo unterm Strich das beste und hochwertigste Modell ist. So bietet diese zwar keine deutlich höhere Helligkeit, aber eine gleichmäßigere Beleuchtung deines Schreibtisches. Diese bietet auch noch Bonus Feature, wie eine automatische Helligkeitserkennung (welche ich nie groß genutzt habe) usw.

Allerdings würde ich vermutlich die Quntis Curved Computer Monitor Lampe oder die Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar kaufen.

Warum? Das Licht von diesen beiden ist +- genauso gut wie bei der BenQ, es gibt hier wirklich kaum messbare Unterschiede. Die BenQ beleuchtet einen Schreibtisch lediglich etwas “flächiger” und gleichmäßiger, die Xiaomi etwas mittenbetonter und die Quntis liegt so ein wenig zwischen diesen beiden.

Das Entscheidende ist aber der Preis: die Quntis und Xiaomi sind gemeinsam günstiger als die BenQ ScreenBar.

Dieser Preisunterschied rechtfertigt sich nicht durch die Lichtqualität und die generelle Funktion. Ja die BenQ hat noch ein paar Bonus Funktionen und ist klar hochwertiger, aber die Preis/Leistung der Quntis und der Xiaomi ist unschlagbar.

Allerdings selbst die WORLUDE Computer Monitor Lampe ist sehr ordentlich! Für 25€ ist diese völlig Ok.

Lediglich das Modell von CSL war bei mir leider ein Totalausfall.

Von daher:

  1. BenQ ScreenBar Halo <- Testsieger, aber zu teuer
  2. Quntis ScreenLinear Pro+ <- Licht minimal besser als bei Xiaomi, Preis/Leistung gut!
  3. Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar <- Verarbeitung und Haptik minimal besser als bei Quntis, Preis/Leistung gut!
  4. WORLUDE Computer Monitor Lampe <- Fürs Geld wirklich gut!
  5. CSL – Screenbar LED USB Monitorlampe <- nicht empfehlenswert

Test: Anker Nano Powerbank 10.000mAh Powerbank mit eingebautem USB-C Kabel und 30W

Mit der A1259 “Nano Powerbank 30W 10.000 mAh” hat Anker eine Powerbank auf den Markt gebracht, welche diese speziell für das neue iPhone 15 Pro bewerben.

So verfügt diese Powerbank nicht nur über 10.000 mAh Kapazität, sondern auch über beachtliche 30W Leistung und ein sehr clever integriertes USB C Kabel.

Letzteres ist nun natürlich auch für das iPhone 15 ideal, hat aber eine Doppelfunktion als Handschlaufe.

Natürlich ist diese Powerbank auch für Android Nutzer sehr spannend. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Das Schwester-Modell, die Anker 533, konnte ja im Test eher weniger überzeugen.

Wie steht es hier um die neue Anker Nano Powerbank 10.000mAh Powerbank mit eingebautem USB-C Kabel? Finden wir es heraus!

 

Die Anker Nano Powerbank 30W 10.000mAh A1259 im Test

Mit 10.000 mAh Kapazität ist die Anker Nano eher kleinere Powerbank. Erfreulicherweise passen hierzu auch die Abmessungen mit 104 x 52 x 25,5 mm.

Auch das Gewicht von 213 g geht in Ordnung. Es gibt ganz klar noch kleinere und kompaktere Powerbanks mit 10.000mAh, schau dafür in meinen Artikel “Die besten leichten Powerbanks” , aber für eine Powerbank mit 30W und integriertem Kabel passt das erst einmal.

Zumal die Powerbank auch qualitativ einen wirklich guten Eindruck macht! Ich würde mir seitens Anker vielleicht noch ein paar andere Farboptionen wünschen, aber die Nano wirkt und fasst sich auch wirklich hochwertig an. Gerade die leicht glänzende Front und der geriffelte Rahmen.

 

Das integrierte Kabel

Sicherlich das auffälligste Feature der Anker Nano Powerbank 30W ist das integrierte USB-C Kabel. Dieses ist sehr clever integriert, denn es hat eine Doppelfunktion als Trageschlaufe.

Das Kabel ist angenehm lang und wirkt auch ausreichend wertig, dass ich mir um das Reißen oder Brechen des Kabels keine großen Sorgen machen würde.

 

Anschlüsse und Leistung

Neben dem integrierten USB C Kabel besitzt die Anker A1259 noch einen weiteren USB C und USB A Port.

  • Integriertes USB C Kabel – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 10V/2,25A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB C Port – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 10V/2,25A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB A Port – Quick Charge 3.0 / 22,5W Laden – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Dies sieht doch sehr gut aus! So scheint der USB C Port und das USB C Kabel intern mehr oder weniger zusammenzuhängen.

Beide können 30W ausgeben und aufnehmen! Ja, du kannst die Powerbank über beide Anschlüsse laden. Zudem haben wir einen recht mächtigen USB A Port, welcher 18W Quick Charge oder mit 22,5W laden unterstützt.

 

Mit Semi-nützlichem Display

Ich mag es, wenn Powerbanks Leistungs-Displays haben. Also nicht nur den Akkustand, sondern auch die Eingangs- und Ausgangsleistung anzeigen.

Die Anker Nano Powerbank 30W 10.000mAh besitzt ein Farb-LCD Display auf der Front. Dieses zeigt dir aber nur zwei Informationen an:

  • Ladestand in %
  • Verbleibende Nutzungszeit/Ladezeit

Hier hat Anker eine Chance vertan. Da die Powerbank dir die verbleibende Nutzungszeit anzeigt, muss diese ja die aktuelle Eingangs/Ausgangsleistung messen können.

Dies zeigt dir die Powerbank aber nicht an. Schade!

 

Überhitzt!

Leider hat die Anker Nano Powerbank 30W 10.000mAh wie auch schon die Anker 533 bei mir im Test Temperatur-Probleme!

So kann die Powerbank nicht konstant 30W liefern. An einer elektronischen Last schaltet sich die Powerbank bei einer Restladung von ca. 36% bei 20V/1,5A Last ab.

Nach einem kurzen Abkühlen kann es dann mit 30W weitergehen.

Dies ist leider ungewöhnlich! Temperatur-Probleme sind bei großen 100W+ Powerbanks ist nichts ganz Außergewöhnliches. Aber bei vergleichsweise überschaubaren 30W ist sehr sehr selten!

Spannenderweise ist mir außer der Anker Nano 10.000 mAh und der Anker 533 10.000 mAh Powerbank keine andere Anker Powerbank mit Temperatur-Problemen bekannt.

Hier kannst Du auch das Verhalten an einem MacBook Pro M1 beobachten, wo der Ladestrom auch nach einer Zeit plötzlich einbricht.

 

PPS

Erfreulicherweise unterstützt die Anker Nano Powerbank die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Ladestandards.

  • 3,3-11V bei bis zu 2,7A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität

Wie steht es um die Kapazität der Anker Nano Powerbank 30W 10.000mAh? Hat diese wirklich 10.000 mAh bzw. 36Wh wie von Anker versprochen?

Falls nein, wie dicht kommen wir an die Herstellerangabe?

Wh mAh @3,6V % der HA
5V/1A 30.434 8454 85%
9V/1A 29.744 8262 83%
9V/2A 28.89 8025 80%
20V/1A 28.571 7936 79%

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 7936 mAh bzw. 28,571Wh und 8454 mAh bzw. 30,434 Wh.

Dies entspricht 79% bis 85% der Herstellerangabe. Solide! Es ist für Powerbanks absolut normal, dass diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen.

So werben die Hersteller von Powerbanks immer mit der Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Allerdings muss die Spannung beim Entladen gewandelt werden, weshalb immer etwas Energie in Form von Wärme “verloren” geht.

Normale Powerbanks erreichen in der Regel echte 80-90% Kapazität. Ab und an werden auch mal über 90% erreicht, dies ist aber eher selten.

Auch unter 80% sind eher außergewöhnlich.

 

Ladegeschwindigkeit und Kompatibilität

Aufgrund der Mischung aus 30W USB Power Delivery Ausgang und unterstützung für den PPS Standard ist die Anker Nano Powerbank 30W sehr universell kompatibel!

So habe ich diese mit einem Apple iPhone 15 Pro Max wie auch einem Google Pixel 7 Pro, Nintendo Switch und sogar einem MacBook Pro 13 M1 mit Erfolg genutzt.

Dank der Unterstützung von PPS ist die Powerbank auch gut für die Samsung Galaxy Modelle geeignet.

Allerdings auch wenn die Powerbank beispielsweise mit den Apple MacBook Pro 13 M1 funktioniert, ist diese generell nicht oder nur bedingt für Notebooks und größere Geräte geeignet.

Dies ist eine klassische Smartphone Powerbank.

 

Aufladedauer

Die Nano Powerbank 30W 10.000mAh soll laut Anker mit bis zu 30W an einem entsprechenden USB Power Delivery Ladegerät laden können.

Das Laden an kleineren Ladegeräten ist natürlich weiterhin möglich, aber halt langsamer.

Wie lange dauert nun ein vollständiger Ladevorgang an einem leistungsstarken Ladegerät? Ich habe dies natürlich getestet, an einem UGREEN Nexode 140W CD289, welches natürlich etwas übertrieben für diesen Job ist, aber derzeit mein “Standard” Ladegerät ist. Ähnliche Ergebnisse sollten aber mit jedem 30W+ USB PD Ladegerät erreichbar sein.

Im besten Fall kannst Du die Powerbank in ca. 1:38h von 0% auf 100% bringen. Dies ist sehr schnell für eine Powerbank dieser Klasse!

 

Fazit

Ich glaube zwar, dass Anker die Nano Powerbank 10.000mAh mit 30W etwas “hart pusht“, was wir an den potentiellen Temperatur-Problemen sehen, aber ich würde die Powerbank dennoch empfehlen!

Die Powerbank kann sich bei konstanten 30W Last vermutlich wegen Übertemperatur abschalten, aber in der Praxis wirst du auf dieses Problem vermutlich nie treffen, sofern du nicht ein Notebook versuchst an der Powerbank zu laden, wofür ich diese nicht empfehlen würde. Und selbst wenn, ist es an sich kein Drama, die Powerbank schaltet sich kurz ab und fertig.

An Smartphones, wie dem iPhone 15 Pro Max oder Pixel 7 Pro funktioniert diese wunderbar und sorgt dank der Mischung aus 30W Ausgangsleistung und der Unterstützung von PPS für ein sehr gutes Ladetempo!

Die Powerbank ist dabei auch absolut universell kompatibel, egal ob nun fürs iPhone, Samsung Galaxy oder Google Pixel.

Weitere Pluspunkte gibt es für das integrierte USB C Kabel. Dieses ist von Anker wirklich clever integriert und in der Praxis ein großer Pluspunkt!

Ebenso ist das Aufladetempo der Powerbank selbst sehr hoch! In 1:38h von 0% auf 100% ist flott.

Anker Nano Powerbank, 10.000mAh Powerbank mit integriertem USB-C...
  • INTEGRIERTES USB-C KABEL: Nutze das eingebaute USB-C-Kabel, um...
  • 30W BI-DIREKTIONALES LADEN: Booste deine Powerbank in nur...
  • SORGFREIE POWER MIT 10.000mAh: Erlebe mühelose Energie für...
  • EIN UMWELTSCHONENDER ANSATZ: Durch eine sorgfältige Auswahl der...
  • IM LIEFERUMFANG: Anker Nano Powerbank (30W, integriertes USB-C...

Kurzum, suchst du eine gute und sehr alltags freundliche Powerbank, kann ich die Anker Nano Powerbank 10.000mAh mit 30W trotz des hohen Preises empfehlen!

Alternativ: 50€ ist zwar ganz klar ein gehobener Preis und wenn dir 20W Ausgangsleistung reichen und du auf das USB C Kabel verzichten kannst, gibt es Modelle für weniger als die Hälfte, wie die INIU BI-B61.

Die Quntis ScreenLinear Pro+ im Test, eine top Screenbar zum fairen Preis!

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Eine Monitor-Lampe ist etwas tolles, gerade wenn du recht wenig Platz auf dem Schreibtisch hast. Auf den ersten Blick mag es vielleicht etwas komisch aussehen, eine Lampe auf seinem Monitor aufzusetzen, aber in der Praxis funktioniert dies wunderbar! Und hier spreche ich aus Erfahrung.

Ich nutze schon seit über einem Jahr die BenQ ScreenBar Halo, welche aber mit über 160€ eigentlich viel zu teuer ist.

Allerdings wollen wir uns einmal eine günstigere, aber dennoch hochwertige Alternative (laut Hersteller) ansehen, die Quntis Curved Computer Monitor Lampe.

Auf den ersten Blick nutzt diese ein sehr ähnliches Prinzip, so haben wir auch eine praktische Fernbedienung.

Aber wie steht es um die Lichtqualität? Kann hier die Quntis mit BenQ mithalten, trotz eines Preises der lediglich bei +- 70€ liegt? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Quntis ScreenLinear Pro+ im Test

Die Quntis ScreenLinear Pro+ setzt auf das vertraute Design einer Monitor Lampe / Screen Bar. So ist diese eine runde Leiste mit LEDs im Inneren, welche mithilfe einer verstellbaren Halterung auf deinen Monitor aufgesetzt wird.

Diese Halterung ist so gestaltet, dass sie universell kompatibel ist, auch zu gebogenen Monitoren.

Dabei besteht der Kopf der Lampe aus Aluminium, sicherlich auch für eine bessere Wärmeabfuhr. Die Halterung hingegen ist aus Kunststoff, aber stark beschwert, so dass die Screenbar recht sicher auf deinem Monitor sitzt.

Dies kann ich auch bestätigen. Die Quntis ScreenLinear Pro+ sitzt recht gut und vor allem sicher auf dem Monitor. Der Winkel der Lampe lässt sich dabei über ein Gelenk verstellen.

 

Mit Fernbedienung

Mit im Lieferumfang der ScreenLinear Pro+ ist eine kleine kabellose Fernbedienung. Diese ist in der Form eines “Pucks” gehalten und besitzt drei Funktionen.

  • Drücken = Ein/Aus
  • Deckel drehen = Lichtfarbe verstellen
  • Korpus drehen = Helligkeit verstellen

Es kann zwar schnell passieren das du ausversehen die Lichtfarbe verstellst, hier hätte ich mir einen anderen Mechanismus gewünscht als ein Drehen der Scheibe auf der Oberseite, aber im Kern bin ich ein Fan der Fernbedienung.

Es gibt zwar auch eine deutlich günstigere Version ohne Fernbedienung, aber der zusätzliche Komfort ist für mich den Aufpreis wert.

 

Lichtfarbe lässt sich verstellen

Du kannst die Lichtfarbe der Screenbar verstellen. Laut meinen Messungen im Bereich von:

  • 2940K bis 6903K

Dies ist ein recht großer Bereich.

 

Stromversorgung via USB C (Stromverbrauch)

Die Quntis ScreenLinear Pro+ wird über einen USB C Port mit Strom versorgt. Ein passendes USB C zu USB A Kabel liegt bei.

Es ist gedacht, dass du die Screenbar über die USB Ports deines Computers oder Monitors mit Strom versorgst. Alternativ könntest du aber auch ein USB A Smartphone Ladegerät verwenden.

Bei voller Helligkeit benötigt die Quntis ScreenLinear Pro+ gerade einmal 3,x W, was angenehm wenig ist, sofern die Helligkeit stimmt.

Wenn Du die Helligkeit auf ein absolutes Minimum stellst, liegt der Verbrauch im Übrigen nur bei 0,2W.

 

Lichtqualität

Nicht alle LEDs haben die gleiche Qualität. Die Qualität von LEDs lässt sich anhand des CRI Wertes erkennen.

CRI = Farbwiedergabeindex

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex

Ein CRI Wert von 100 wäre perfekt und würde bedeuten, dass die LEDs ein “Farbspektrum” wie die Sonne bieten. Alles über 80 gilt aber im generellen schon als gut.

Erfreulicherweise konnte ich einen CRI Wert von 100 messen! Dies wird natürlich nicht ganz stimmen, bedeutet aber, dass der Wert über 98 liegt, ab wann mein Messgerät nicht mehr zuverlässig misst.

 

Helligkeit

Ich habe die Helligkeit der Lightbar im Vergleich zur BenQ ScreenBar Halo und Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar gemessen.

Dies bei einer “Neutral” weißen Farbe. Ich mache hier 2 Messungen, einmal ca. 45 cm direkt vor dem Monitor und einmal leicht zur Seite versetzt. Letzteres soll uns zeigen, wie breit der Lichtkegel ist.

Dies sieht doch sehr gut aus! Alle drei Screenbars sind +- gleich hell. Beeindruckend, wenn wir bedenken, das die BenQ ScreenBar Halo mehr als das doppelte kostet.

Dabei ist die BenQ in der Mitte praktisch gleich hell, aber etwas heller außen. Die BenQ ScreenBar Halo wird also deinen Schreibtisch etwas breiter und gleichmäßiger beleuchten.

Die Xiaomi wiederum ist in der Mitte etwas heller, aber außen dafür weniger hell.

Die Quntis ist also verglichen mit der Xiaomi wieder etwas gleichmäßiger, was das Licht betrifft.

 

Subjektive Einschätzung

Die Quntis ScreenLinear Pro+ funktioniert in der Praxis tadellos! Das Licht wirkt sehr gut und auch ausreichend gleichmäßig einen breiteren Schreibtisch gut zu beleuchten.

Wie gut und gleichmäßig hängt natürlich etwas von deinem Monitor und dessen Höhe ab. Höherer Monitor = ein breiterer, aber weniger heller Lichtkegel.

(Mit und ohne Licht)

Ich habe die Lightbar in den Bildern auf einem 27 Zoll Monitor (Philips 8000 27E1N8900) bzw. an einem 28 Zöller an meinem Schreibtisch genutzt. Hier ist der Schein problemlos ausreichend einen Bereich von ca. 140-160 cm in der Breite “gut” zu erleuchten. Sicherlich nicht taghell, aber für mich völlig ausreichend abends oder früh morgens am Schreibtisch zu arbeiten.

Im Allgemeinen finde ich dabei den Lichtschein sogar angenehmer als von einer klassischen Schreibtischlampe. Schreibtischlampen sind meist etwas punktueller, während eine Screenbar gleichmäßiger ist.

Dabei hatte ich mit der Quntis ScreenLinear Pro+ auch keine Probleme mit dem Blenden oder Spiegelungen auf dem Monitor. Sitze ich normal vor meinem Monitor, kann ich die LEDs in der Monitor Lampe nicht direkt sehen. Entsprechend werde ich auch nicht geblendet. Ebenso wenig gibt es eine Spiegelung auf meinem Monitor.

 

Fazit zur Quntis ScreenLinear Pro+

Die Quntis ScreenLinear Pro+ ist absolut empfehlenswert! Allgemein bin ich ein großer Fan vom konzept Screenbars.

Diese funktionieren in der Praxis in der Regel wunderbar, nehmen keinen Platz auf dem Schreibtisch ein und beleuchten diesen dabei gleichmäßiger als eine normale Schreibtischlampe.

Und genau das macht die Quntis ScreenLinear Pro+. Dabei bietet diese noch ein sehr hochwertiges und gutes Licht! So lag der CRI Wert laut meinem Messgerät über 98, die Helligkeit ist +- auf dem Level der 160€ BenQ ScreenBar Halo (auch wenn diese ein minimal flächigeres Licht produziert) und der Stromverbrauch ist erfreulich gering (gerade einmal 3,8W).

Subjektiv ist diese ausreichend hell, um gut am Schreibtisch arbeiten zu können.

Spricht aber auch etwas gegen die Quntis ScreenLinear Pro+? Ich mag zwar die Fernbedienung prinzipiell gerne, aber ich neige bei dieser zum versehentlichen Verstellen der Lichtfarbe. Dies ist hier nicht ganz so elegant gelöst.

Abseits davon ist die Quntis ScreenLinear Pro+ aber hervorragend!

Der YCTechLife ESC500S 500W Reiner Sinus-Wechselrichter im Test

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Ich habe dir schon mehrfach auf Techtest.org meine kleine DIY OffGrind Solaranlage gezeigt. Ein großes Problem, gerade im Sommer, bei einer Off-Grid Solaranlage ist “wohin mit der Energie bzw. was mit dieser machen“.

Letztendlich wirst du hier vermutlich deine DC Spannung und AC umwandeln müssen/wollen um diese mit diversen Geräten nutzen zu können.

Hier ist mir ein sehr spannender Wechselrichter in die Finger gekommen. Der ESC500S ist ein 12V DC zu 230V AC Wechselrichter mit einer Leistung von 500W.

Allerdings kann dieser im Notfall auch Akkus laden oder sogar als eine Art USV arbeiten!

Klingt doch spannend, wollen wir uns einmal den ESC500S im Test ansehen!

 

Der YCTechLife ESC500S 500W Reiner Sinus-Wechselrichter im Test

Der ESC500S besitzt eine Leistung von 500W bzw. eine temporäre Spitzenleistung von 1000W. Entsprechend ist dies schon ein etwas größerer Brocken.

Der Wechselrichter misst 365 x 165 x 90 mm und bringt 2,8 Kg auf die Waage. Dabei setzt der Hersteller auf ein recht stabiles und massives Metallgehäuse.

Auf der Rückseite des Gehäuses finden wir die beiden DC Anschlussterminals, wie auch zwei Lüfter.

Auf der Front ist die 230V Steckdose, wie auch ein Ein/Ausschalter, ein USB Port und ein AC Eingang. Zudem finden wir hier ein paar Status-LEDs.

Einstellungsmöglichkeiten gibt es leider keine! Du kannst also keine minimale Spannung für den Akku definieren oder Ähnliches.

Mit im Lieferumfang des ESC500S liegen DC Anschlusskabel, ein Zigarettenanzünder Adapter und ein AC Netzkabel.

 

Ladefunktion

Verbindest du den ESC500S selbst mit der Steckdose und mit einem 12V/LiFePo4 Akku, dann wird dieser laut Hersteller mit 10A geladen.

Zunächst spezifiziert der Hersteller nicht genau, dass der ESC500S auch für LiFePo4 Akkus ist, allerdings nach meinem Test sieht es so aus als wären LiFePo4 Akkus kein Problem.

So scheint das Ladegerät auf eine Spannung von bis zu 13,6V hochzuladen. Dabei werden auch wie beworben +- 10A erreicht.

Die Ladeeffizienz konnte ich mit 76% messen, was nicht fantastisch aber akzeptabel ist.

 

Steckdose funktioniert wie beworben

Die Steckdose des ESC500S funktioniert an sich genau wie beworben. Ich konnte diese im Test mit bis zu +- 500W belasten und auch “komplexere” Geräte wie PCs funktionierten ohne Probleme.

 

Allerdings nicht alle Geräte!

Allerdings hatte ich schon eine kleine Anomalie im Test. So mag der ESC500S nicht mein 14,6V/20A LiFePo4 Netzteil. Dieses hat lediglich eine Leistungsaufnahme von +- 300W, aber sorgt nach wenigen Sekunden für eine Fehlermeldung und ein Abschalten der Steckdose.

Ich konnte kein anderes Gerät mit einem ähnlichen Problem finden, aber es ist natürlich möglich das es solche gibt die auch Probleme am ESC500S haben.

 

USV Funktion

Wenn Du den ESC500S gleichzeitig mit einem Akku und dem Netz verbindest, wird zunächst der Akku geladen, aber sobald die Netzspannung unterbrochen wird, schaltet der ESC500S auf den Akku um.

Daher ist der ESC500S auch als USV brauchbar! In meinem Test waren dabei die Umschaltzeiten für einen Desktop PC mit einem Verbrauch von +- 150-200W gut genug! Heißt beim Abziehen des Netzsteckers des ESC500S, lief der PC ohne Probleme weiter, als wäre nichts passiert.

 

Effizienz

Ich habe natürlich einen Blick auf die Effizienz des Wechselrichters geworfen.

Diese schwankte bei mir zwischen 74% bei niedriger Last und 96% bei halber Last. Dies sind Werte, die absolut passen für ein Gerät dieser Klasse.

 

Lauter aber gesteuerter Lüfter

Im ESC500S sind zwei Lüfter verbaut, welche bei einer Last von ca. 200W+ anspringen. Diese sind hier durchaus als laut zu bezeichnen. Allerdings springen diese erst vergleichsweise spät an.

Auch beim Laden von Akkus gehen die Lüfter an, allerdings hier in einem gedrosselten Modus.

 

Fazit

Der ESC500S ist ein sehr interessanter Wechselrichter für DIY Systeme und Bastler. In meinem Test funktionierte dieser weitestgehend tadellos mit einem LiFePo4 Akku.

Dabei ist der Funktionsumfang durchaus etwas größer als bei normalen Wechselrichtern. So kann der ESC500S nicht nur von 12V DC in 230V AC wandeln, sondern auch einen angeschlossenen Akku laden und als USV genutzt werden!

Letzteres hat bei mir auch tadellos geklappt! Auch die Effizienz des Wechselrichters war gut mit maximal 96%!

Ja es gab ein merkwürdiges Problem mit einem Netzteil, welches an dem Wechselrichter einfach nicht funktionieren wollte, aber abseits davon funktionierten alle Geräte unter 500W ohne Zicken.

Bedenke nur, dass der Lüfter ab +- 200W Leistung durchaus etwas lauter ist.

Tipp: INIU 140W 27.000 mAh Powerbank bei Kickstarter

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INIU Powerbanks gehören derzeit zu meinen absoluten Lieblingsmodellen! INIU hat hier einfach aus sicht der Preis/Leistung einige fantastische Powerbanks.

  • INIU BI-B61 10000 mAh Powerbank mit 20W USB PD Ausgang
  • INIU BI-B5 20000 mAh Powerbank mit 20W USB PD Ausgang
  • INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD Ausgang

Dabei waren alle bisher von mir getesteten INIU Powerbanks gut, wenn nicht sogar sehr gut. Entsprechend habe ich diese auch in vielen Artikeln empfohlen.

Allerdings bin ich nun per Zufall über ein Kickstarter Projekt gestolpert, die INIU PowerNova.

 

Was ist die INIU PowerNova?

Die INIU PowerNova ist die erste richtige “Flaggschiff Powerbank” von INIU. Was macht diese so spannend?

  • 140W USB C Port
  • 000 mAH Kapazität
  • Display mit Leistungswerte
  • Kompaktes Design

Diese ist eine der wenigen 140W Powerbanks derzeit auf dem Markt! Dabei besitzt diese auch eine sehr große Kapazität von 27.000 mAh.

Das klingt richtig gut! Was kostet der Spaß? Je nach Zeitpunkt der Unterstützung des Projektes mit Versand nach Deutschland um die 110€ bzw. in meinem Fall 870 HK$ = 105,68 Euro.

https://www.kickstarter.com/projects/iniushop/iniu-powernova-portable-airline-approved-140w-power-bank

 

Erste Einschätzung

Die INIU PowerNova liest sich auf dem ersten Blick richtig gut! 140W USB C Ein und Ausgang kombiniert mit der sehr hohen Kapazität ist spitze.

So soll die Powerbank in 1,8h von 0% auf 100% geladen werden können. Das ist schnell, allerdings zugegeben auch nicht Rekordverdächtig.

Eine Anker Prime 27.650mAh schafft 0% auf 100% an einem 140W Ladegerät in 0:37h. Dies sagt mir, dass die INIU PowerNova entweder nur sehr kurz mit 140W geladen werden kann oder Temperatur-Probleme hat.

Letzteres ist bei solchen High End Powerbanks eh immer so eine Sache. Die PowerNova sieht schon sehr kompakt aus, es würde mich also nicht wundern wenn die Powerbank vielleicht nicht konstant 140W liefern könnte.

Allerdings hatte ich die Powerbank bisher noch nicht in den Fingern, daher weiß ich nicht ob dies hier ein Problem ist.

Rein von den Technischen Daten sieht die Powerbank gut aus!

 

Vorbestellen/Unterstützen?

Würde ich dir abschließend raten die INIU PowerNova bei Kickstarter zu unterstützen?

Jein, Du kaufst die Katze im Sack. Für rund 110€ ist die Powerbank ein guter Deal, wenn sie hält was sie verspricht, aber eine Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) bekommst Du jetzt sofort für 140€ bei Amazon und diese ist vergleich bzw. schon eine bekannte Größe.

Zudem gibt es immer ein gewisses Restrisiko, dass Du die Powerbank nie bekommst (Kickstarter halt). Allerdings halte ich es für sehr gering.

Allerdings denke ich auch, dass die Powerbank früher oder später bei Amazon landen wird und vermutlich dort auch früher oder später mit Rabatten.

Es kommt hier also etwas auf deine “Abenteuerlust” an. Ich habe die Powerbank vorbestellt und ehe die Frage aufkommt, nein ich habe kein Geld von INIU für diesen Artikel erhalten. Genau genommen habe ich keinerlei Kontakt zu INIU.

Wie gut (oder schlecht) ist der Intel N100?

Wenn du nach einem möglichst günstigen Computer suchst, wirst du eventuell über einen mit Intel N100 CPU stolpern.

Gerade in super günstigen Mini-PCs (teils deutlich unter 200€) sind diese weit verbreitet. Aber wie gut oder wie schlecht ist der Intel N100?

In wie weit sind PCs mit Intel N100 CPU zu gebrauchen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Intels kleinste aber recht aktuelle CPU

Der Intel N100 Prozessor setzt auf die Alder Lake Architektur von Intel. Dies ist im Kern die gleiche Prozessor Architektur wie bei den großen Intel CPUs der 12. Generation.

Allerdings sind die Kerne natürlich deutlich niedriger getaktet. Zudem nutzt die N100 CPU nur die so genannten E-Cores.

Moderne Intel CPUs besitzen zwei unterschiedliche Typen CPU Kerne, so genannte P-Cores und E-Cores.

  • P-Cores = Performance Cores
  • E-Cores = Efficiency Cores

Letztere sind deutlich langsamer, aber energieeffizient und in der Theorie weiterhin ausreichend für einfache Tätigkeiten. Während aber große Intel CPUs meist ein paar von beiden Typen Kerne haben und je nachdem was du machst hin und her wechseln, besitzt der N100 nur die langsameren aber effizienten E-Cores.

 

4 Kerne und 6W

Der Intel N100 besitzt 4 Kerne, was für einfache Anwendungen weiterhin völlig ausreichend ist. Allerdings besitzt der N100 auch ein Power Limit von 6W.

Das heißt Intel limitiert die CPU auf eine maximale Leistungsaufnahme von +- 6W, was diese natürlich etwas einschränkt. Das ist vergleichbar als hättest du einen Porsche, aber du darfst diesen nur so fahren, dass er 4 L verbraucht.

Die meisten normalen Notebook CPUs sind auf 15 W bis 45 W Limitiert, während Desktop CPUs gut und gerne 65 W bis 300 W aufnehmen können.

Natürlich limitiert dies die Leistung, bedeutet aber auch im Gegenzug eine sehr niedrige Leistungsaufnahme.

 

Maximal ein Riegel RAM

Eine weitere interessante Limitierung ist beim Arbeitsspeicher. So unterstützt der N100 maximal einen Riegel Arbeitsspeicher (maximal 16 GB laut Intel).

Allerdings unterstützt der N100 je nach Mainboard DDR 4 oder DDR 5 RAM.

 

Der Test-PC

Für diesen Test nutze ich den PELADN WI-6 Mini-PC.

  • PELADN WI-6
  • Intel N100 CPU
  • 8GB RAM
  • Windows 11

 

Benchmarks

Werfen wir zunächst einen Blick auf ein paar Benchmarks. Also theoretische Tests, mit welchen wir die Leistung von diversen Prozessoren vergleichen können.

Starten wir hier mit einem Blick auf den Cinebench R20 Benchmark.

Hier findet sich der Intel N100 absolut am unteren Ende des Testfeldes. Zwischen dem Celeron N5095, welcher noch langsamer ist, und dem Pentium Silver N6005.

Spannender für mich ist das der Intel N100 langsamer ist als der alte Intel i5-8250U.Der Intel i5-8250U ist eine Mittelklasse Notebook CPU aus dem Jahr 2017.

Hast Du also ein Mittelklasse Notebook aus dem Jahr 2017, dann ist dieses vermutlich noch schneller als ein Mini-PC mit Intel N100.

Dies bestätigt sich auch in einem “Handbrake” Test. Handbrake ist ein Programm welches Videos von einem Format in das andere umwandeln kann. Dies ist eine Demonstration wie sich beispielsweise Programme zur Videobearbeitung auf solch einem PC verhalten würden.

Hier sieht es tendenziell einen Hauch besser aus, aber wirklich nicht viel! Moderne “Notebooks” oder Mini-PCs

 

Leistung in der Praxis

Gut Benchmarks sind das eine, wie sieht es aber in der Praxis aus. Wie gut ist hier der N100 nutzbar?

Leider ist die Antwort auf diese Frage schwierig!

Grundsätzlich schafft der N100 Webbrowsen, Video Wiedergabe und Office “brauchbar”. Videos, auch mit 4K Auflösung, laufen flüssig, Webseiten bauen schnell auf und auch Office Anwendungen verhalten sich gut nutzbar.

Allerdings gibt es Einschränkungen! Gerade im Multitasking Bereich. Hast Du viele Tabs und Programme offen, kann dies einen PC/Notebook mit N100 CPU merkbar langsamer machen.

4, 5 oder vielleicht auch 6 Tabs sind überhaupt kein Problem, aber darüber hinaus ist die CPU mehr oder weniger konstant bei 100% Last, gerade wenn etwas auf den Webseiten passiert.

Hast Du größere Excel Tabellen, dann kann das Öffnen dieser eine Weile dauern, genau wie größere Berechnungen.

Allerdings bei normalen kleinen Excel Tabellen oder Word Dokumenten + ein offener Webbrowser und Spotify im Hintergrund ist soweit Ok. Viel mehr willst du solch einem PC aber nicht zumuten!

Am meisten merken wir die Überschaubare Leistung des N100 bei Ladezeiten von etwas größeren Anwendungen oder wenn Du bereits einige Anwendungen offen hast. Sind die Anwendungen einmal geladen, laufen sie meist aber brauchbar (sofern diese nicht zu komplex sind).

Aber generell Hintergrundanwendungen können den PC signifikant ausbremsen! Windows Updates sorgen für eine konstante 100% CPU Auslastung! Du wirst also beispielsweise jedes Windows Update “spüren” wenn es gerade installiert wird.

 

Video 

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Fazit

Sind PCs oder Notebooks mit Intel N100 empfehlenswert? Sie sind nutzbar, für Office, Videowiedergabe, einfaches Webbrowsen oder “Bastelprojekte”. Allerdings müssen dir die Limitierungen des N100 klar sein.

Hast du ein Mittelklasse-Notebook Baujahr 2017 oder neuer, dann stehen die Karten gut, dass dieses eine schnellere CPU besitzt.

Einfaches Webbrowsen mit einer Handvoll Tabs + vielleicht ein Word Dokument und vielleicht einer Musikwiedergabe im Hintergrund geht, stresst die CPU aber schon ein gutes Stück. In der Regel läuft der N100 dennoch flüssig, aber gerade Ladezeiten können recht hoch ausfallen.

Kommt dann etwas hinzu wie eine komplexere Webseite mit Animationen oder ein Windows Update, das im Hintergrund eingespielt wird, dann ist der N100 konstant auf 100% Auslastung. Hast du eine Excel Tabelle mit tausenden Zeilen usw., auch hier merkst du, dass der N100 kein Rennpferd ist!

Es geht an sich so ziemlich alles, aber sobald es etwas komplexer wird, merkst du deutlich die Limitierung des N100.

Auf den ersten Blick mag auch der Stromverbrauch sehr verlockend sein, welcher bei Systemen mit N100 sehr niedrig ist. Allerdings würde ich in der Praxis da nicht so viel draufgeben! Denn da die CPU bei sämtlichen Aktivitäten sehr hoch ausgelastet ist, ist der Verbrauch teils sogar etwas höher als bei Mini-PCs mit etwas stärkerer CPU. Allerdings schwankt dieser bei Mini-PCs nach meiner Erfahrung zwischen 8W und 20W, was immer noch extrem wenig ist.

Kurzum, für sehr einfache Office Anwendungen + Webbrowsen ist ein Mini-PC mit Intel N100 OK. Aber du wirst Dinge wie Updates die im Hintergrund laufen schon spüren.

Auch erweiterte Tätigkeiten bringen den N100 schon ans Limit. Der Intel N100 ist die CPU mit der so ziemlich niedrigsten Leistung, welche aber auf aktueller Technik basiert. Daher ist diese ausreichend, aber auch kein „Spaß Garant“.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Mini-PCs mit Intel N100 halte ich für eine spannende Alternative zum Raspberry PI, für “Home Server” Anwendungen, beispielsweise Home Assistant, PiHole usw.