Start Blog Seite 73

7x Modelle im Vergleich, die beste WLAN Steckdose mit Verbrauchsmessung 2024

WLAN Steckdosen gehören zu den praktischsten und universellsten Smart Home Produkten.

Hier kannst du normalerweise in zwei Gruppen unterteilen. Einfache smarte WLAN Steckdosen zum Schalten deiner Geräte und die Modelle welche auch den Verbrauch von angeschlossenen Geräten überwachen.

Gerade letztere finde ich extrem spannend! Vor allem in Zeiten wo Strom unheimlich teuer ist.

Aber welches Modell ist hier das beste? Für diesen Vergleich habe ich mir gleich 7x WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung zugelegt.

Wollen wir uns in diesem Test einmal ansehen, welche den besten Funktionsumfang hat, die genauste Verbrauchsmessung und selbst am wenigsten Strom benötigt.

 

Die WLAN Steckdosen im Vergleich

Folgende WLAN Steckdosen schicke ich in diesem Artikel in den Vergleich:

(Werbe/Affilliate Links)

Preislich schwanken die Modelle im Test stark. Das klar teuerste Modell ist der myStrom WiFi Switch mit um die 40€.

Die anderen Modelle schwanken je nach Set Größe um die 10-20€.

 

Gosund SP111

Die Gosund SP111 ist ein sehr generisches Modell. Es gibt bei Amazon einige WLAN Steckdosen die auf das gleiche Gehäuse und auch die gleiche Software setzen.

So nutzt die Gosund SP111 die “Smart Life” Plattform. Smart Life ist eine chinesische Smart home Plattform, welche von vielen kleinen Herstellern für ihre Produkte genutzt wird.

Entsprechend kannst du auch ähnliche WLAN Steckdosen wie die Gosund SP111 kaufen und in der Regel davon ausgehen, dass diese identisch sind.

Funktional gibt es dabei soweit nichts auszusetzen. Smart Life ist sicherlich nicht meine absolute “Lieblings-App”, aber im Allgemeinen ist die App gut aufgebaut und funktional “guter Standard”.

Feature:

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Gesamt Stromverbrauch
  • Stromverbrauch pro Monat

 

Meross WLAN Steckdosen

Die Meross MSS310 und Meross MSS315 unterscheiden sich zwar optisch ein gutes Stück, aber was die Software angeht, sind beide sehr ähnlich.

Meross MSS310

So ist die Meross MSS310 eine vergleichsweise große WLAN Steckdose, welche aber gut gearbeitet ist. Die Meross MSS315 ist ein gutes Stück kompakter und scheint auf ein “moderneres” Design zu setzen.

Meross MSS315

Tendenziell würde ich die MSS315 aufgrund der kompakten Abmessungen bevorzugen.

Die App von Meross ist sehr sauber und übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite findest du eine Übersicht mit allen verbundenen Steckdosen. Tippst du diese an kannst du nicht nur die Steckdose schalten, sondern auch Verbrauchswerte sehen.

Timer, Zeitschaltuhren usw. werden im Tab “Smart” eingerichtet.

Wichtig, sofern du dich mit der Steckdose im gleichen WLAN Netzwerk befindest, erfolgt die Steuerung komplett lokal. Entsprechend ist die Verzögerung beim Schalten sehr gering!

Feature:

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch pro Woche
  • Stromverbrauch pro Monat
  • Stromverbrauch pro Jahr
  • Stromkosten Anzeige
  • Stromwerte exportieren

 

myStrom WiFi Switch

Die myStrom WiFi Switch WLAN Steckdose ist die größte im Vergleich. Allerdings wirkt das Gehäuse auch mit Abstand am hochwertigsten.

Die myStrom App hebt sich ein gutes Stück von den anderen Modellen ab. So ist die myStrom App extrem umfangreich!

Du kannst nicht nur die Steckdose schalten und Verbrauchswerte sehen, sondern auch Aktionen basierend auf diesen Messwerten ausführen. Beispielsweise, wenn der Stromverbrauch unter Wert X sinkt, wird die Steckdose automatisch abgeschaltet.

Du kannst dich benachrichtigen lassen, wenn der Stromverbrauch zu lange über Wert X oder unter Wert Y fällt.

In dem myStrom WiFi Switch ist zudem ein Temperatur-Sensor verbaut. So kann sich die Steckdose automatisch ein/ausschalten wenn gewisse Temperatur-Werte über oder unterschritten werden.

Hast du beispielsweise einen Heizlüfter, der automatisch angehen soll, wenn eine gewisse Temperatur unterschritten wird, dann wäre dies mit dem myStrom WiFi Switch machbar.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch pro Woche
  • Stromverbrauch pro Monat
  • Stromverbrauch pro Jahr
  • Stromkosten Anzeige
  • Stromwerte exportieren
  • Benachrichtigen/Schalten wenn Stromverbrauch über oder unter einen gewissen Wert fällt
  • Automatisches Abschalten wenn Geräte in den Standby gehen
  • Schalten der Steckdose basierend auf der Temperatur

 

Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler

Die Refoss Tasmota Steckdose ist etwas spezieller. Qualitativ ist die Steckdose recht einfach gemacht, aber soweit Ok. Die Übergänge am Gehäuse könnten etwas feiner sein, es ist also nicht die wertigste Steckdose im Vergleich.

Das wirklich spezielle ist aber die Software. So läuft auf der Refoss die Tasmota Firmware. Tasmota ist eine Open Source Firmware!

Entsprechend gibt es keine Kommunikation mit irgendwelchen Hersteller-Servern, der Cloud usw.

Aus Sicht des Datenschutzes Perfekt! Aber es hat auch Nachteile. So gibt es keine spezielle App, sondern du steuerst die Steckdose über eine lokale Webseite.

Ohne zusätzliche 3. Anbieter Apps und Dienste musst du jedesmal für die Steuerung eine spezielle IP Adresse in deinen Webbrowser eingeben.

Unkomfortabel, aber aus Sicht des Datenschutzes perfekt! Auch kannst du dir sicher sein, dass die Steckdose “für immer” funktioniert, selbst wenn der Hersteller pleite geht, das Internet ausfällt usw.

An sich ist aber etwas wie eine Tasmota WLAN Steckdose dafür gemacht in andere Systeme eingebunden zu werden, wie in den HomeAssistant.

  • Ein/Ausschalten
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch Heute
  • Stromverbrauch Gestern
  • Stromverbrauch Insgesamt
  • Temperatur-Messung

 

Shelly Plus Plug S

Der Shelly Plus Plug S nutzt im Kern die gleiche Hardware/Design wie die Gosund SP111. Auch der Shelly Plus Plug S ist super kompakt und klein gebaut! Rein was den Formfaktor angeht ist dies eine tolle WLAN Steckdose.

Allerdings kann diese auch nur 2500W schalten, was aber wie ich denke in der Regel völlig ausreicht.

Wo sich der Shelly Plus Plug S aber stark von der Gosund SP111 abweicht ist bei der Software. Shellys Software/App ist unheimlich unübersichtlich, aber auch ebenso flexibel und umfangreich!

So haben wir hier glatt eine Art Mittelding aus normaler “Cloud” WLAN Steckdose und dem Tasmota Modell.

So kannst du den Shelly Plus Plug S auch komplett lokal steuern. Nach dem Einbinden in dein WLAN läuft auf der Steckdose eine kleine Webseite die nur aus dem lokalen Netzwerk erreichtbar ist.

Auf dieser Webseite findest du alle Informationen, kannst die Steckdose steuern, Timer und einen Zeitplan einrichten usw. dies alles komplett lokal, ohne Internet oder Cloud.

Ebenso bietet Shelly eine App für die Smartphone Steuerung an. Diese kann auf Wunsch auch lokal ablaufen oder du kannst deine Steckdose mit der Hersteller-Cloud koppeln.

Dabei ist auch Shelly sehr flexibel, was 3. Anbieter Cloud Systeme aller HomeAssistant angeht.

Aber ich finde die App und die Steuerung des Shelly Plus Plug S oft sehr unübersichtlich! Dies ist aus meiner Sicht kein Produkt für einen „Einsteiger“, der etwas sucht, „was einfach funktioniert”.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch heute
  • Stromverbrauch letzte Woche
  • Stromverbrauch letzte 30 Tage
  • Stromverbrauch in Monat X
  • Verbrauchswerte exportieren
  • WLAN AccessPoint

 

TP-Link Tapo P110M

Die TP-Link Tapo P110M ist wieder eine etwas größere WLAN Steckdose. Diese wirkt aber von ihrem Design überdurchschnittlich wertig.

Es ist klar zu sehen das TP-Link hier nicht ein 08/15 OEM Design nutzt, sondern ein komplett eigenes Produkt designt hat. Nicht verwunderlich, von allen großen Herstellern hat TP-Link sicherlich einen größten Marktanteile im Bereich der WLAN Steckdosen.

Die App von TP-Link ist vergleichbar mit der von Meross. Allerdings ist die Tapo App sogar noch etwas besser aufgeräumt übersichtlicher.

Aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit gefällt mir diese am besten.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch heute
  • Stromverbrauch letzte Woche
  • Stromverbrauch letzte 30 Tage

 

Kompatibilität

Google Assistant Alexa HomeKit HomeAssistant Matter
TP-Link Tapo P110M Ja Ja Über Matter Ja Ja
Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler Nein Nein Nein Ja Nein
Meross MSS315 Ja Ja Über Matter Ja Ja
Shelly Plus Plug S Ja Ja Nein Ja Nein
Meross MSS310 Ja Ja Nein* Ja Nein
myStrom WiFi Switch Ja Ja Ja Ja Nein
Gosund SP111 Ja Ja Nein Jein Nein

Fast alle WLAN Steckdosen in diesem Test unterstützten ALEX und Google Assistant/Home. Der myStrom WiFi Switch unterstützt auch Apple HomeKit.

Die Meross MSS315 und die TP-Link Tapo P110M unterstützen hingegen den neuen Matter Standard, über welchen auch eine “HomeKit” Steuerung möglich ist.

 

Wie hoch ist die Messgenauigkeit?

Alle WLAN Steckdosen hier im Vergleich können den Verbrauch von angeschlossenen Geräten messen.

Aber wie genau ist die Messung? Um dies zu testen vergleiche ich die angezeigten Werte der WLAN Steckdosen mit meinem Strommessgerät.

Ich habe hier eine Last im Bereich 2-96W getestet. Warum nicht mehr? Tendenziell werden die WLAN Steckdosen bei höherer Last immer genauer. Problematisch ist die Messgenauigkeit primär bei sehr niedrigen Lasten im Bereich unter 10W.

100% = deckungsgleich mit meinem Messgerät

Bei höheren Lasten im Bereich 100W sind praktisch alle WLAN Steckdosen in diesem Vergleich als “genau” zu bezeichnen. Wir haben hier lediglich Abweichungen im Bereich 1-4%, was absolut OK ist.

Allerdings gibt es hier eine wichtige Abweichung, die Gosund SP111. Die Last von 2W wurde von der Steckdose gar nicht registriert und bei höheren Lasten haben wir eine Abweichung von konstant über 10%.

Bei einer Last von unter 10W tun sich viele Modelle recht schwer. Ab 10W liegt die Abweichung dann nur noch im Bereich 1-3%.

Unterm Strich bot die Meross MSS310 gefolgt vom myStrom WiFi Switch und dem Shelly Plus Plug S die höchste Messgenauigkeit.

 

Solarproduktion messen

Die beiden Modelle von Meross und die myStrom können prinzipiell nicht nur den Stromverbrauch messen, sondern auch die Stromproduktion, beispielsweise bei eingesteckten Balkonkraftwerken.

Leider habe ich kein Balkonkraftwerk, entsprechend kann ich dieses Feature nicht testen.

 

Welche WLAN Steckdose benötigt am wenigsten Strom?

WLAN Steckdosen benötigen auch Strom. In der Regel nicht viel, aber gerade wenn du mehrere von diesen nutzt, kann sich der Verbrauch schnell summieren.

Welches unserer Modelle benötigt also am wenigsten Energie?

Am wenigsten Energie benötigt spannenderweise die Gosund SP111, gefolgt von der TP-Link Tapo P110M, der Meross MSS310 und dem Shelly Plus Plug S.

Diese vier Modelle benötigen Eingeschaltet wie auch Ausgeschaltet unter 1W.

Am stromhungrigsten ist der myStrom WiFi Switch, welcher eingeschaltet 1,32W und ausgeschaltet 1,02W benötigt.

Unterm Strich ist der Stromverbrauch aller Modelle als “erträglich” zu bezeichnen. Ältere Modelle haben teils Richtung 2W benötigt, da ist der Trend super, dass die meisten Modelle mittlerweile unter 1W benötigen.

Einfach als “Referenz” eine 1W WLAN Steckdose die 24/7 läuft, bei einem Strompreis von 0,40€ würde im Jahr 3,5€ Stromkosten verursachen.

 

Fazit, welche ist die beste WLAN Steckdose mit Verbrauchsmessung?

Unterm Strich gibt es leider kein Modell, das in allen Bereichen zu 100% überzeugen kann.

Wenn dir die Verbrauchsmessung und ein Funktionsumfang rund um diese am wichtigsten ist, dann ist der myStrom WiFi Switch die beste Wahl.

Wir haben hier die 2. genaueste Messung, welche ab 10W praktisch zu 100% mit einem normalen Strommessgerät übereinstimmt.

Hinzu kommen viele Feature! Beispielsweise Benachrichtigungen, wenn Verbrauchswerte über oder unter Wert X fallen, automatisches Abschalten der Steckdose, wenn der Verbrauch unter Wert X fällt, temperaturbedingtes Steuern der Steckdose usw.

Hinzu kommt auch die Möglichkeit, die Stromproduktion zu messen, beispielsweise bei Balkonkraftwerken.

Allerdings kommt dies zu einem Preis und das meine ich wörtlich. Zum einen benötigt der myStrom WiFi Switch am meisten Strom im Testfeld, zum anderen ist der Anschaffungspreis mit 40€ sehr saftig!

Ich denke unterm Strich ist aber für die meisten Nutzer die Meross MSS310 oder die TP-Link Tapo P110M die beste Wahl!

Die Meross MSS310 hat eine sehr hohe Messgenauigkeit, eine solide App, benötigt wenig Strom und ist preisgünstig! 4x Meross MSS310 kosten so viel wie ein myStrom WiFi Switch.

Für die meisten Anwendungen ist die Meross MSS310 einfach eine super Wahl!

Die TP-Link Tapo P110M hat eine leicht bessere App und den neueren Matter Standard, ist aber etwas teurer und nicht ganz so messgenau.

Der Shelly Plus Plug S und auch die Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler sind an sich auch empfehlenswert, aber sehr speziell! Hier musst du dir wirklich sicher sein, dass du diese Modelle willst, primär weil Datenschutz usw. für sie oberste Priorität hat, mit allen Nachteilen die das mitbringt.

Unterm Strich wäre aber meine Empfehlung:

Govee Lichterkette im Test, wie gut ist die Govee Lichterkette mit WLAN?

Es geht auf Weihnachten zu und entsprechend wird die Weihnachtsdeko so langsam ausgepackt. Bei mir sind dies traditionell ein paar Lichterketten.

Als Technik-Nerd bin ich natürlich etwas neugierig um die diversen “smarten” Lichterketten und Beleuchtung Optionen herumgeschlichen. Jetzt habe ich mich entschieden eine solche “Smarte” Lichterkette zu kaufen und zwar die “Govee Lichterkette außen”.

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Lichterkette mit 15 kleinen Lampen, welche nicht nur im Winter schön ist, sondern auch im Sommer genutzt werden kann.

Dabei lässt sich jede LED einzeln über die App ansteuern und mit einer individuellen Farbe versehen, wenn du dies möchtest.

Wollen wir uns die Govee Lichterkette doch einmal in einem kurzen Test ansehen.

 

Govee Lichterkette im Test

Govee bietet viele verschiedene Lichterketten an. Neben klassischen Lichterketten haben diese auch eine Lichterkette mit kleinen “Lampen” im Angebot. Genau diese Lichterkette habe ich auch gewählt.

Diese ist ca. 15 Meter lang und hat jeden Meter eine kleine „Birne“ mit integrierter LED. Am Ende bzw. Anfang der Lichterkette befindet sich ein Netzteil mit einem kleinen Controller, welcher ein Ein/Ausschalten direkt an der Lichterkette erlaubt.

Am anderen Ende der Lichterkette ist zudem den kleiner Port, welcher theoretisch eine Erweiterung der Lichterkette erlaubt.

Für die Montage liegt keine besondere Halterung oder Ähnliches bei. Du musst dir also selbst überlegen wie du die Lichterkette montierst.

An den Birnen ist jeweils ein kleiner Hacken, aber dieser bringt aus meiner Sicht nicht viel.

 

Die App

Gesteuert wird die Govee Lichterkette wenig überraschend über die Govee App. So besitzt die Lichterkette sowohl ein Bluetooth wie auch WLAN Modul.

So verbindet sich die Lichterkette direkt mit deinem Smartphone und führt beim ersten Start die WLAN Einrichtung aus. Diese hat bei mir auch absolut problemlos geklappt.

Dabei macht die Govee App einen guten Eindruck! Hier und da wirkt die App zwar etwas “voll”, aber grundsätzlich ist diese ordentlich gemacht und sieht auch “seriös” aus.

 

Licht und Funktionsumfang

Wir haben hier natürlich eine RGB Lichterkette. Du kannst also die Lichtfarbe frei einstellen. Dabei kannst du nicht einfach nur die Lichtfarbe der ganzen Kette einstellen, sondern für jede einzelne Lampe individuell!

Ja, du könntest jeder der 15 “Birnen” eine individuelle Farbe zuweisen. Ebenso gibt es auch in der App diverse Muster, mit Farbwechseln usw. falls du deinen Nachbarn besonders auf die Nerven gehen willst.

Du hast bei der Beleuchtung also eine große Vielfalt.

Die Lichtqualität ist solide bis gut. Durch die „Milchglas“ Birnen wirken Farben natürlich nicht ganz so „brilliant“ wie bei nackten LEDs, aber die Helligkeit ist gut und grundsätzlich die Farbdarstellung mehr als in Ordnung.

Kurzum, hier gibt es nichts zu bemängeln.

 

Mit Timer

Unterstützt die Govee Lichterkette auch eine Timer-Funktion. Du kannst in der App einen Zeitplan mit bis zu 4 Einträgen hinterlegen, zu welchen Zeiten die Lichterkette automatisch ein/ausgeschaltet werden soll.

 

Steuerung über 3. Anbieter Dienste

Die Govee Lichterkette lässt sich neben der Hersteller eigenen App auch über Alexa und den Google Assistant steuern.

Auch eine Einbindung über den Home Assistant ist möglich, aber nur “über die Cloud” und die optionale Community Erweiterung.

Apple HomeKit oder Matter wird nicht unterstützt.

 

Stromverbrauch

In der heutigen Zeit ist der Stromverbrauch ein absolut wichtiger Punkt! Der Stromverbrauch der Govee Lichterkette schwankt natürlich je nach eingestelltem Licht und Helligkeit. Hier einfach ein paar grobe Richtwerte:

100% 50% 20%
Weiß  10.1 5.9 3.4
Rot 4.6 3.1 2.2
Grün 4.5 2.9 2.1
Blau 4.6 3.4 2.2
Orange 5.2 3.3 2.3

(Stromverbrauch in Watt)

Im Maximum verbrauchte die Lichterkette 10,1 W, bei weißem Licht und voller Helligkeit. Bei 50% Helligkeit sinkt der Verbrauch auf 5,9W.

Bei buntem Licht liegt die maximale Leistungsaufnahme bei 4-5W je nach Farbe, bei voller Helligkeit.

100% 50% 20%
Weiß        0.73 €       0.42 €       0.24 €
Rot       0.33 €       0.22 €       0.16 €
Grün       0.32 €       0.21 €       0.15 €
Blau       0.33 €       0.24 €       0.16 €
Orange       0.37 €       0.24 €       0.17 €

 

Hier die voraussichtlichen Stromkosten pro Monat bei 6 Stunden Betrieb pro Tag und 0,40€ pro kWh.

Selbst bei voller Helligkeit reden wir hier lediglich über +- 0,72€ pro Monat.

 

Fazit

In meinen Augen spricht nichts gegen die Govee Lichterkette, wenn du ein entsprechendes Produkt suchst. Die Lichterkette ist gut gemacht, sowohl aus Seiten der Hardware als auch bei der Software.

Die Lichterkette ist ausreichend hell und die Farben sind gut. Aufgrund der “Kugeln” natürlich etwas mattierter als bei einem direkten Blick auf die LEDs, aber grundsätzlich sind die Farben schön.

Auch gut gemacht ist die App und Steuerung via Bluetooth oder WLAN. So gibt es hier viele verschiedene Muster aus denen du auswählen kannst.

Auch ist es möglich jede einzelne Birne individuell anzusteuern und mit einer eigenen Farbe zu versehen, was ein toller Effekt ist.

Preislich geht die Govee Lichterkette außen aus meiner Sicht soweit in Ordnung, gerade wenn wir diese mit anderen Produkten vergleichen die eine individuelle Steuerung der LEDs erlauben.

Alienware m18 im Test, monströse CPU Leistung im außergewöhnlichen Gehäuse

Das Alienware m18 ist eins der größten Gaming Notebooks derzeit auf dem Markt! Und damit meine ich sowohl die Abmessungen des Notebooks, mit einem 18 Zoll Display ist dieses schon gewaltig, wie aber auch die Technik.

So bietet dieses derzeit High End Intel CPUs der 13. Generation wie auch Nvidia GPUs bis hin zur RTX 4090!

WOW!

Wollen wir uns Test einmal ansehen, wie gut und leistungsstark das Alienware m18 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Dell/Alienware für das Ausleihen des m18 für diesen Test.

 

Alienware m18 im Test

Das Alienware m18 ist ein Koloss! Wir haben ein 18 Zoll Display, was schon sehr groß ist, aber wie bei Alienware üblich, steht das Notebook noch etwas hinten über dem Display hervor.

Entsprechend ist dieses mit 410,3 x 319,9 x 26,7 mm selbst für einen 18 Zöller nicht winzig. Allerdings wirkt das m18 auch nicht zu klobig oder gewaltig.

Mit 4 Kg ist dies kein Notebook, das du täglich mit in die Schule, Uni oder zur Arbeit nehmen möchtest, aber innerhalb der Wohnung von A nach B transportieren ist kein Problem.

Auch das Alienware Design ist, wie ich finde, super! Alienware-Notebooks heben sich klar von der Masse ab. So hat auch das m18 ein eher auffälliges Design, mit einem guten Schuss RGB Beleuchtung.

Allerdings schafft es Alienware dennoch hochwertig auszusehen. So siehst dies nicht einfach nur wie in übertriebener Plastikbomber aus, sondern strahlt einen wertigen Gamer Look aus.

Auch Verarbeitung und Haptik sind Weltklasse! Das Alienware m18 fasst sich sehr wertig an und wirkt einfach massiv gebaut. Das Alienware m18 gehört zu den klar wertigsten Gaming Notebooks auf dem Markt!

Ordentlich sind auch die Anschlüsse des Notebooks.

Links:

  • 1x 2,5 Gbit LAN Port
  • 2x USB 3.2 Gen 1 5 Gbit
  • 1x Headset Anschluss

Rechts:

  • 1x USB C 3.2 Gen 1 5 Gbit

Hinten:

  • 2x USB C Thunderbolt 4 40 Gbit
  • 1x USB 3.1 Gen 1 5 Gbit
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x SD Karten Slot
  • 1x DC Eingang

Effektiv haben wir 3x USB A und 3x USB C. Zwei der USB-C Ports setzen dabei auf Thunderbolt 4 mit bis zu 40 Gbit, super!

Die andere Ports sind leider nur 5 Gbit Ports (USB 3.2 Gen 1) aber darüber will ich auch nicht zu laut meckern.

Weitere Pluspunkte gibt es für den 2,5 Gbit LAN Port und den SD Karten Steckplatz.

Das mit im Lieferumfang liegende Netzteil ist mit 330W ziemlich gewaltig, was aber auch für die Abmessungen gilt.

 

Technische Daten des Testsystems

  • Alienware m18
  • 18 Zoll Display, 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz
  • Intel Core i9 13900HX
  • NVIDIA RTX 4090
  • 32GB RAM 4800 mhz
  • 1TB SSD

 

Das Display

Im Alienware m18 steckt ein 18 Zoll Display. Hier bietet Dell/Alienware derzeit zwei Optionen an:

  • 18 Zoll, 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz
  • 18 Zoll. 1920 x 1200 Pixel, 480 Hz

Beide Display Optionen sollen 100 DCI-P3 Farbraum bieten, entsprechend sollten diese vernünftig aussehen.

Sofern du aber kein professioneller eSpolter bist, nimm das 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz Panel. Auf 18 Zoll gibt es schon einen deutlichen Unterschied zwischen Full HD und 2K.

2K Auflösung mit 165 Hz ist spitze! Dies selbst in eSport Spielen. 480 Hz bei dem Full HD Panel ist natürlich wild, aber ich denke für 99,9% aller Gamer unnötig bzw. die höhere Auflösung ist einfach die bessere Wahl.

Rein subjektiv sieht das 2K Display gut bis sehr gut aus! Die Schärfe ist gut, Farben wirken kräftig und klar, auch die Helligkeit und der Kontrast sehen gut aus.

Dies ist sicherlich nicht das beste Display, das ich in meinem Leben gesehen habe, aber es gehört zu den besten, die ich bisher in einem Gaming Notebook gesehen habe.

Dieses ist sogar gut genug für Foto- und Videobearbeitung in einem semi-professionellen Umfang. Eine Einschätzung welche auch von den Messwerten unterstützt wird.

So kommen wir hier beim Farbumfang auf hervorragende 100% sRGB, 88% AdobeRGB und 99% DCI-P3.

Auch die Kalibrierung ist vom Werk aus sehr gut. Also ja das Alienware m18 ist für “Content-Creation” durchaus brauchbar!

Die maximale Helligkeit lag im Test bei 334 cd/m², was ausreichend ist.

 

Netzwerk

Als WLAN Karte im m18 kommt die Killer AX1690i zum Einsatz, also eine Intel WLAN Karte.

  • Killer AX1690i
  • Wi-Fi 6E
  • 2.4, 5, 6 GHz (160MHz)
  • 2×2
  • bis zu 2402 Mbit

Dies ist derzeit eine der besten WLAN Karten, die man in einem Notebook nutzen kann.

Auch bei der LAN Karte hat sich Dell/Alienware nicht lumpen lassen. Wir haben hier einen 2,5 Gbit LAN Port mit dem Killer E3100G Chipsatz.

 

Tastatur

Dell/Alienware kann sehr gute Tastaturen bauen. Auch im Alienware m18 steckt eine sehr gute Tastatur!

Abseits von der RGB Beleuchtung haben wir hier eine gute normale Tastatur mit Nummernpad. Dies ist aber nichts Schlechtes. Ich bin kein Fan von den meisten „Gaming-Tastaturen“, die du teils bei Gaming-Notebooks finden kannst.

Eine gute normale Tastatur im Chiclet-Style wie hier ist super fürs Gaming, wie auch fürs Tippen.

Dabei ist das Tastatur-Deck wunderbar stabil und der Druckpunkt schön stabil und “knackig”.

Ich würde die Tastatur mit einer 1- bewerten.

Auch das Trackpad ist recht klassisch, ohne gesonderte Taste. DIeses ist tadellos, ein gutes Trackpad.

 

Lautsprecher

Gaming Notebooks und Lautsprecher, das sind zwei Dinge die irgendwie nicht so recht zusammenkommen.

Aus mir unverständlichen Gründen haben 90% aller Gaming Notebooks schlechte oder mäßige Lautsprecher, während die “Ultrabook” aller Dell XPS, Apple MacBook usw. sich von Jahr zu Jahr bei den Lautsprechern überbieten.

Auch die Lautsprecher des Alienware m18 sind mittelmäßig. Diese sind sehr laut (weit überdurchschnittlich) und auch relativ klar und sauber. Allerdings die Klangfülle liegt unter einem Apple MacBook Pro 13.

Laut, klar, aber etwas dünn. Somit gehen die Lautsprecher in Ordnung (hier gibt es viel Schlechteres), aber auch klar Besseres.

 

Leistung

Dell hat mir das Alienware m18 in einer ziemlichen High End Version ausgeliehen.

  • Intel Core i9 13900HX
  • NVIDIA RTX 4090
  • 32GB RAM 4800 mhz

Der Intel Core i9 13900HX ist ein moderner 24 Kern Prozessor, mit 8 Performance Kernen und 16 Effizienzkernen, welche mit bis zu 5,4 GHz takten können.

Die Nvidia RTX 4090 ist, denke ich, eine bekannte Größe. Es handelt sich bei dieser ohne Frage um die leistungsstärkste Notebook Grafikkarte derzeit auf dem Markt.

Alternativ bietet Dell das Alienware m18 auch mit RTX 4060, 4070 oder 4080 an. Aus Sicht der Preis/Leistung ist vermutlich die RTX 4070 die “beste” Wahl.

Schauen wir uns aber einmal die High End Konfiguration an, zunächst in ein paar Benchmarks.

Auf Seiten der CPU Leistung deklassiert das Alienware m18 die Konkurrenz regelrecht! Offen gesagt war ich hier etwas davon überrascht wie viel schneller der Intel Core i9 13900HX selbst verglichen mit dem Ryzen 9 7940HS ist.

Wie kommt es? Alienware ist etwas verrückt und hat die TDP also die maximale Leistungsaufnahme der CPU extrem nach oben geschraubt!

Unter Konstanter CPU Volllast haben wir eine Leistungsaufnahme im Bereich 100-140W! Normal wären 55W, teils sogar nur 35W.

Durch die höhere Leistungszufuhr kann der Intel Core i9 13900HX deutlich höher takten als es eigentlich üblich wäre. Daher haben wir solch eine überragende CPU Leistung.

 

Gaming

Schauen wir uns aber auch einmal die Leistung in “echten” Spielen an.

2K AVG Min
Total War Warhammer III 108 83
Tiny Tinas Wonderland 138
Shadow of the Tomb Raider 128 65
Hogwarts Legacy (Hogsmeade ohne RT) 82 35
Hogwarts Legacy (Hogsmeade mit Ultra RT) 53 30
Baldurs Gate 3 (Smaragdhain) 127 62
Assassins Creed Odyssey 104 19
Cyberpunkt 2077 (Ultra) 105 34
Cyberpunkt 2077 (Ultra RT) 93 32
Cyberpunkt 2077 (Ultra RT, ohen DLSS) 45 31

Hier gibt es keine großen Überraschungen. In den meisten Spielen schafft das Notebook locker bei höchster Qualität und 2K Auflösung 100 FPS+.

E-Sport Spiele usw. würden natürlich locker die 165 Hz des Displays übertreffen.

Lediglich Cyberpunk 2077 mit Ultra Einstellungen, Ultra Raytracing und ohne DLSS schafft “lediglich” 45 FPS, was aber auch schon sehr beeindruckend ist.

 

SSD

Die SSD im Alienware m18 kann etwas schwanken, selbst wenn du wie ich hier eine 1 TB NVME SSD wählst.

Im Alienware m18 in diesem Test wurde die Micron 3400 verbaut, eine Oberklasse NVME SSD.

Diese erreichte bei mir 6385 MB/s lesend und 4942 MB/s schreibend. Diese setzt auf den Micron, 176 Layer (RG NAND Generation 2) NAND und ist somit eine gute SSD.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit beim Alienware m18 ist sicherlich zweitrangig. Aber wir haben immerhin einen Akku mit 97 Wh, was dem gängigen Maximum entspricht.

In der Praxis kommen wir bei Office/Media-Anwendungen auf ca. 2-3 Stunden, je nachdem ob die Tastatur-Beleuchtung an ist oder nicht, wie hell das Display eingestellt ist usw.

2-3 Stunden ist kein fantastischer Wert, reicht aber um mal kurz das Notebook auf dem Bett zu benutzen.

 

Fazit

Das Alienware m18 ist ein fantastisches Notebook! Gerade wenn du dieses ist einer High End Version vor dir hast, wie es im Test der Fall war.

Intel Core i9 13900HX + Nvidia RTX 4090 ist natürlich ein Garant für eine fantastische Leistung, vor allem bei so hohen TDP Werten! So kannst du in allen Spielen praktisch 100 FPS+ bei voller Qualität und 2K Auflösung erwarten. Hier und da mag mal ein Spiel etwas unter diese Grenze fallen (Hogwarts Legacy z.B.) aber das Notebook hat mehr als genug Leistung fürs Jetzt und auch für die nächsten Jahre, selbst mit RayTracing.

Mehr Leistung in einem Notebook als mit dem Alienware m18 geht einfach kaum!

Dabei ist auch das Notebook abseits der CPU und GPU hervorragend. Die Verarbeitungsqualität von Alienware ist spitze. Natürlich haben wir hier mit 18 Zoll schon ein absolutes Schlachtschiff (4 Kg), aber dies wird auch in der generellen Verarbeitungsqualität und Massivität widergespiegelt.

Alienware Notebooks sind haptisch schon so ziemlich das Beste was du bekommen kannst.

Auch die Tastatur und Trackpad des Notebooks sind gut! Gut genug auch, um lange Texte zu schreiben.

Das Display wiederum ist mit einer 2K Auflösung und 165Hz sehr gut für ein Gaming Notebook gewählt. Dabei sieht dies sehr gut aus! 100% sRGB, 88% AdobeRGB und 99% DCI-P3 Farbraum und eine gute Kalibrierung, damit ist dieses sogar für Foto- und Video-Bearbeitung geeignet.

Die Lautsprecher sind vielleicht etwas dürftig, nicht das Schlechteste was ich bisher gehört habe, aber auch nicht das Beste.

Ebenso ist die Lüfterlautstärke nicht gering, aber es ist auch bei weitem nicht das lauteste Gaming Notebook das ich bisher in den Fingern hatte.

Unterm Strich ist das Alienware m18 ein absolutes Spitzen-Notebook mit, sofern du den Preis zahlst, herausragender Hardware, Display und einen super Gehäuse. Bedenke nur dies ist ein sehr großes und “gewaltiges” Notebook. Es ist zwar in einem gewissen Rahmen portabel, aber weniger um es täglich zu transportieren.

Die schnellsten V90 Speicherkarten 2024 im Vergleich, Angelbird, Kingston, Lexar und SanDisk

Wenn du nach einer möglichst schnellen Speicherkarte für deine Kamera suchst, musst du ein Modell mit “V90” Klasse wählen.

V90 sind derzeit die schnellsten SD Speicherkarten auf dem Markt. Allerdings auch die teuersten! Daher ist es hier besonders wichtig das richtige Modell zu wählen.

In diesen Vergleich schicke ich gleich 3 bzw. 4 V90 Speicherkarten von Angelbird, Kingston, Lexar und SanDisk. Wollen wir einmal schauen, welche die schnellste SD Karten 2024 ist!

 

Die Testkandidaten, die besten V90 Speicherkarten 2024

Folgende V90 Speicherkarten schauen wir uns in diesem Vergleich an:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280
  • Kingston Canvas React Plus 256GB V90
  • Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
  • SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB

Bei diesen vier Speicherkarten handelt es sich um absolute High End Modelle! Was sich allerdings auch im Preis widerspiegelt.

So sind vor allem die Speicherkarten von Angelbird und SanDisk sehr preisintensiv! Bei diesen beiden kommen wir auf rund 300€ für eine 256 GB Speicherkarte.

Kingston und Lexar sind mit rund 200€ für 256 GB etwas günstiger, aber ein Schnäppchen sind diese Speicherkarten auch nicht.

 

SanDisk nur halb im Test

An dieser Stelle eine kleine Info. Die SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB hatte ich vor einer Weile im Test. Diese war allerdings nur geliehen von SanDisk. Da ich allerdings die meisten Werte der Speicherkarte habe, nehme ich diese dennoch in diesen Vergleich auf.

Allerdings kann es passieren, dass diese in manchen Tests nicht auftaucht, genauso wenig wie auf Bildern.

 

Erster Test der Datenraten

Die Datenraten von SD Karten können sehr stark schwanken, je nach Kartenleser. Ich nutze für diesen Test den ProGrade SD/CFexpress Typ A Kartenleser, welcher das schnellste Modell ist, das ich kenne und wie ich finde recht fair ist. So nutzen wir einen “universellen” Kartenleser von einem Hersteller, der nicht im Test vertreten ist.

Als Software kommt CrystalDiskMark zum Einsatz.

Zunächst sind alle vier SD-Karten sehr dicht beieinander, was die Datenraten betrifft. Lesend schaffen die Modelle 247 MB/s bis 255 MB/s.

Schreibend kommen wir auf 230 MB/s bis 250 MB/s.

Dabei ist die Angelbird die schnellste der Speicherkarten, vor der Lexar, vor der SanDisk vor der Kingston.

Wenn wir uns meine vollständige Tabelle mit SD Karten ansehen, fällt auf, dass lesend auch V60 Modelle +- auf dem gleichen Level sind.

Wirkliche Unterschiede gibt es primär beim Schreiben von Daten wo die V90 SD Karten im Schnitt 50-100 MB/s schneller unterwegs sind als die V60 Speicherkarten.

 

In der Praxis

In der Praxis ist eine schnelle Speicherkarte vor allem für die Aufnahme von Serienbildern und natürlich auch für 8K-Videos sinnvoll. Ich habe die Leistung der Speicherkarten in der Sony A7R V getestet. Im “worst Case” kann die Kamera bis zu 10 Bilder pro Sekunde mit etwa 61 MB pro Bild aufnehmen. Bei 10 Bildern pro Sekunde und jeweils 61 MB ergibt dies eine Datenrate von 610 MB/s.

Damit übertrifft die Kamera sogar unsere V90 SD Karten. Allerdings ist natürlich dennoch eine schnelle Speicherkarte sinnvoll.

Beginnen wir mit der Frage wie lange es bei der A7R V mit verschiedenen Speicherkarten dauert bis diese nicht mehr konstant 10 Bilder/s machen kann, da der Zwischenspeicher voll ist.

Hier sehen wir ein recht eindeutiges Bild. Die A7R V kann mit den V90-Speicherkarten 11+ Sekunden konstant Bilder mit voller Geschwindigkeit machen.

Dabei ist die Angelbird erneut die schnellste Speicherkarte, gefolgt von der Kingston, der Lexar und der SanDisk.

Wie lange dauert aber das Leeren des Zwischenspeichers, wenn dieser voll ist?

Hier tauschen die Speicherkarten von Angelbird und Kingston die Plätze, aber ansonsten das gleiche Bild. Alle V90 Speicherkarten sind recht dicht beieinander, aber sichtbar vor den V60 Modellen.

Wiederholen wir den Test mit der Fuji X-H2s. Bei dieser macht es praktisch keinen Unterschied bei der Zeit bis der Buffer gefüllt ist. Hier sind alle SD Karten +- gleichauf.

Allerdings gibt es Unterschiede bei der Zeit bis der Buffer / Zwischenspeicher leer ist.

Auch hier Platz 1 für Angelbird und Platz 2 für die Kingston. Außergewöhnlich ist die SanDisk Extreme PRO R300/W260. Diese wollte auch nach mehreren Versuchen, ein/ausstecken, formatieren usw. nicht mit voller Leistung in der Fuji X-H2s funktionieren.

 

Fazit

Eine schnelle SD Karte kann absolut Sinn machen! Vor allem wenn deine Kamera keine CFexpress Speicherkarten akzeptiert.

Welche von unseren V90 Speicherkarten würde ich nun im Jahr 2024 empfehlen? Dies hängt natürlich etwas von deinen Bedürfnissen ab.

Die schnellste V90 Speicherkarte ist die Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280. Dies sowohl in Benchmarks, wie auch in der Praxis.

Dabei ist Angelbird auch als Hersteller sehr vertrauenswürdig. Diese haben sich auf ein professionelles Umfeld konzentriert und aus Sicht der Haltbarkeit halte ich die Angelbird Speicherkarte auch für extrem gut.

Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, was ich wörtlich meine.

Aus Sicht der Preis/Leistung gewinnt klar die Kingston Canvas React Plus. Diese setzt sich auf Seiten der Leistung im Schnitt auf Platz 2, was für die “günstigste” V90 SD Karte alles andere als ein schlechtes Abschneiden ist.

Unterm Strich kann sich das Ergebnis natürlich etwas verschieben, je nach Tagespreis. Solltest du die Lexar oder SanDisk Speicherkarte sehr günstig bekommen, sind diese natürlich auch interessant.

Aber aktuell würde ich sagen:

Technik des Jahres 2023, Editors Choice

Dies war wieder ein Jahr voller Technik! Auf techtest.org habe ich dieses Jahr über 250 Artikel/ Tests veröffentlicht.

Allerdings gibt es immer ein paar Produkte welche mir besonders im Hinterkopf geblieben sind, da diese mich besonders beeindruckt haben. Diesen aus meiner Sicht besonderen Produkten möchte ich den Artikel widmen!

In diesem Artikel verleihe ich sozusagen den “Editors Choice Award von Techtest”, an Produkte, die mich persönlich besonders überrascht haben.

Wichtig, dies müssen nicht zwingend immer die besten Produkte sein, sondern die bei denen ich einfach ein hervorragendes Bauchgefühl hatte.

 

Powerbank(s) des Jahres

Bei den Powerbanks kann ich mich nicht so recht für ein Modell entscheiden. Daher möchte ich hier gleich zwei als “Powerbanks des Jahres” auszeichnen.

An sich hätte ich den Titel “Powerbank des Jahres” klar an die INIU 25000 mAh 100W Powerbank gegebenen.

Eine 100W Powerbank mit 25000 mAh für +- 60€, ein hervorragender Deal, zumal die Powerbank in der Praxis auch spitze ist. Ich denke dies ist die Powerbank die du als “normaler” Allround Technik begeisterter Nutzer kaufen solltest.

Allerdings die Zickereien um den USB A Port, welcher in Kombination mit einigen chinesischen Smartphones nicht funktioniert, war doch so ein kleines Haar in der Suppe.

Dennoch denke ich, dass die INIU 25000 mAh 100W Powerbank den Titel “Powerbank des Jahres” verdient hat.

Allerdings gibt es ein weiteres Modelle das ich auch im Jahr 2023 für extrem gut halte, Anker 737 (PowerCore 24K). Die Anker 737 (PowerCore 24K) ist zwar 2022 raus gekommen und eigentlich schon von der Anker Prime Serie ersetzt, aber mit dieser wurde ich nicht so recht warm.

Die Anker 737 (PowerCore 24K) wiederum ist einfach perfekt. Wir haben einen sehr gut funktionierenden 140W USB C Ausgang, 24000 mAh Kapazität, ein super Gehäuse und auch einen fairen Preis!

Müsste ich derzeit eine Powerbank kaufen, würde ich die Anker 737 (PowerCore 24K) und/oder die INIU 25000 mAh 100W Powerbank nehmen.

 

Ladegeräte des Jahres

Ich kann nicht ein Ladegerät auswählen, welches “das Modell des Jahres ist”. Anstelle dessen möchte ich hier einen Hersteller auszeichnen, Ugreen.

Ugreen hat etwas geschafft was ich niemals von diesen erwartet hätte! Ugreen hat aus meiner Sicht eher als “billig” Hersteller gestartet. Brauchbare bis gute, aber unspektakuläre Produkte zum fairen Preis.

Aber irgendwann hat sich Ugreen massiv gewandelt! So halte ich die Nexode und Nexode Pro Serie für die besten USB Ladegeräte derzeit auf dem Markt. Lediglich die Anker Modelle können hier noch ansatzweise mithalten, aber Ugreens LineUp ist aus meiner Sicht noch etwas besser.

Daher der Preis für die besten USB Ladegeräte geht an die komplette Ugreen Nexode und Nexode Pro Serie. Es mag hier auch bessere und schlechtere Modelle geben, aber einen Totalausfall habe ich bisher noch nicht in den Fingern gehabt.

 

Power Station des Jahres

Hier möchte ich auch zwei Modelle auszeichnen.

Die ECOFLOW Delta 2 ist zwar genau genommen 2022 raus gekommen, aber diese ist in der “Premium” Klasse weiterhin einfach eine super Powerstation.

Würde ich eine gute Powerstation in der 1 KWh “Oberklasse” suchen, dann würde ich vermutliche diese nehmen.

Oder vielleicht die UGREEN Powerroam 1200! UGREEN hat mit seiner Powerroam Serie ein sehr großes Potenzial gezeigt! So ist die Powerroam 1200 eine fantastische Powerstation, welche aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert ist!

Ich kann mich hier einfach nicht entscheiden, daher nenne ich beide zu den “Power Stations des Jahres”.

 

Monitore

Auf techtest teste ich auch viele Monitore. Hier kann ich aber kein Modell zum Monitor des Jahres küren. Dieses Jahr hatte ich so viele fantastische Monitore in den Fingern, da kann ich mich nicht entscheiden:

Aber es gibt schon den Trend richtung ASUS und Philips.

 

Geekom IT13, mein sparsamer Büro-PC

Normalerweise habe ich im Büro einen großen Desktop PC mit AMD Ryzen 9 7950X usw. Super Kiste, aber diese frisst im Leerlauf +- 150 W! Bei den aktuellen Stromkosten schwierig, denn normalerweise läuft der PC von 8 Uhr bis 18 Uhr, jeden Tag.

Daher habe ich einen kleinen Mini-PC, welchen ich nutze, wenn ich nicht gerade die Power des Ryzen 9 7950X und RTX 3060 TI benötige. Welcher Mini-PC ist dies?

Ursprünglich der Minisforum UM790 Pro, welcher auch super ist, aber nach rund 1,5 Monaten bei mir kaputt gegangen war und Minisforum hat fast 2 Monate für den Austausch benötigt.

Daher bin ich auf den Geekom IT13 gewechselt, welcher jetzt auch “bleibt”, denn ich bin mit Leistung und Stabilität sehr zufrieden!

Der Geekom IT13 hatte mich im ersten Moment etwas hin und her gerissen. Warum? So nutzt dieser den überragenden Intel Core i9-13900H. Allerdings wird dieser mit so einer niedrigen TDP angesteuert, dass der Prozessor gerade im Multi-Core Bereich etwas zurück fällt.

Aber in der Praxis läuft der PC super! Dies liegt sicherlich zu großen Teilen an der herausragenden Single Core Leistung. Ich nutze den PC für normale Alltagsanwendungen, Photoshop und Lightroom. Gerade letztere beiden laufen gefühlt auf dem Geekom IT13 besser als auf dem Minisforum UM790 Pro. Vermutlich ein paar Zickereien von Lightroom, aber am Ende war ich so zufrieden mit dem Geekom IT13 das ich bei dem PC geblieben bin.

Auch was die Stabilität angeht, ist dieser absolut tadellos!

So ist der Geekom IT13 nicht perfekt, aber wortwörtlich der “Editors Choice”.

 

QUERSUS ICOS, der beste Schreibtischstuhl!

Ich hatte schon viele “Gaming Chairs” / Schreibtischstühle im Test. Die meisten davon sind super und bisher habe ich die Noblechair Modelle im Büro genutzt. Diese sind auch weiterhin super.

Allerdings gefällt mir der QUERSUS ICOS noch besser! Gerade jetzt im Winter ist der weiche “PFV tierfreundlicher Stoff” extrem angenehm und auch die Passform gefällt mir richtig gut.

Der QUERSUS ICOS ist einfach der angenehmste und bequemste Schreibtischstuhl den ich bisher in den Fingern hatte, entsprechend ist dieser natürlich auch mein primärer Schreibtischstuhl im Büro.

 

SSD des Jahres

Für mich gibt es dieses Jahr zwei SSDs in der “Speicher” Kategorie, die hervorstechen.

Mich freut es sehr das SK hynix mit seinen Endkunden SSDs so langsam auch auf den Deutschen Markt kommt. SK hynix SSDs haben ein unheimlich gutes Verhältnis aus Leistung, Zuverlässigkeit und Stromverbrauch.

So halte ich die SK hynix Platinum P41 für die so ziemlich beste “over all” SSD die du derzeit kaufen kannst, wenn es dir um hohe Leistung geht. Schade, dass es keine 4TB Version gibt, was mich davon abhält, diese in meinem zukünftigen Notebook zu nutzen.

Aber in meinem Mini-PC, Geekom IT13, habe ich diese beispielsweise verbaut.

Neben der SK hynix möchte ich aber auch die Lexar NM790 auszeichnen. Die Lexar NM790 ist ohne Frage langsamer als die SK hynix Platinum P41. Aber die NM790 hat eine fantastische Preis/Leistung!

So haben wir hier eine gute SSD mit TLC NAND die auch in 4TB Kapazität zu einem hervorragenden Preis verfügbar ist und auch wunderbar sparsam!

Gerade wenn Du eine sekundäre SSD in deinem PC/Notebook mit hoher Kapazität suchst, ist die Lexar NM790 eine spitzen Wahl.

 

Saugroboter des Jahres

Hier gibt es gleich drei Kandidaten, den DreameBot L10s Ultra, den Narwal Freo und den Ecovacs DEEBOT X2 OMNI.

Alle drei sind hervorragende Saugroboter. Ich würde den Titel für den “Editors Choice” glatt an den Narwal Freo geben. Dieser bietet eine hervorragende Saugleistung, überragende Navigation und super Putzleistung.

Der Narwal Freo hätte ganz klar den Titel verdient. Aber leider bin ich verwöhnt und der Narwal Freo bringt keine Absaugstation mit. Der DreameBot L10s Ultra und der Ecovacs DEEBOT X2 OMNI hingegen schon.

Welchen ich hier besser finde kann ich wirklich nicht genau sagen. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und beide sind klar das Beste was du in diesem Bereich bekommen kannst.

Derzeit ist bei mir aber der DreameBot L10s Ultra in der Wohnung unterwegs!

 

Smart Home Produkt des Jahres, Nuki!

Ein alter bekannter, Nuki ist für mich einfach das Smart Home Produkt des Jahres. Ich glaube zu Nuki muss ich auch nicht mehr viel sagen.

Ich bin viel draußen, gerade mit meinen Hunden. Da ist es super nicht immer meinen Schlüssel mitnehmen zu müssen.

Nuki ist hier genau die Lösung! Bisher habe ich das Nuki Smartlock 3. Generation genutzt, aber der Umstieg auf die 4. Generation ist derzeit im gange, Test folgt.

Aber ein “Leben ohne Nuki” wäre für mich ein großer Einschnitt.

 

Das Smartphone des Jahres?

Hier will ich offen gesagt keinen Preis vergeben. Ich nutze derzeit das Google Pixel 8 Pro als primäres Smartphone. Aber offen gesagt es ist gut, aber auch nicht absolut überragend.

Es macht was es soll und hat eine Top Kamera, aber gerade die Akkulaufzeit ist dürftig!

Das iPhone 15 Pro Max wiederum ist hervorragend (ich mag es sehr), aber ich mag IOS tatsächlich weniger als Android, daher kann ich dieses nicht mit gutem Gewissen zum Editors‘ Choice wählen.

Das Samsung Galaxy S23 Ultra hätte den Titel vielleicht sogar am ehesten verdient, aber es ist mir zu breit und schwer.

Daher gab es bei mir im Jahr 2023 einfach kein Smartphone das mich voll überzeugen konnte.

 

Negativ-Preis, Zuverlässigkeit bei Power Stations

An dieser Stelle möchte ich aber auch mal etwas Kritik üben. Jede Technik kann ausfallen, aber mir ist dieses Jahr auch eine gewisse Häufung in einer Kategorie aufgefallen, Powerstations! Powerstations sind eine teure Anschaffung, dann ist es besonders bitter, wenn diese nicht zuverlässig sind.

Ich will hier keinen Hersteller an den Pranger stellen, denn hier sind mir diverse Modelle kaputt gegangen, von diversen Herstellern!

Es scheint in dieser Produktkategorie einfach generell ein Problem mit der Zuverlässigkeit zu geben.

EcoFlow, ein super Powerstation Hersteller, leider auch hier ein Ausfall. Die DC Ausgänge bei meiner Delta 2 lassen sich nicht mehr einschalten.

Jackery, eigentlich sehr problemlos, aber auch hier habe ich einen Ausfall zu berichten, die AC Anschlüsse / AC Eingang der Explorer 2000 Pro gehen teils nicht. Manchmal klickt die Powerstation hektisch und geht an, manchmal aber auch nicht. Probleme mit dem Relais?

VOLTERO, zwei bzw. einen total Ausfall und einen teilweise Ausfall.

PowerOak hat sich von alleine beim Solarladen so tief entladen, dass sie das Laden verweigert.

Swarey, Powerstation mit einigen kaputten Anschlüssen geliefert.

Die CTECHi GT300 hat probleme mit den USB Ports.

Usw.

Gerade Ecoflow und Jackery würde ich weiterhin mit gutem Gewissen empfehlen. Es kann immer mal was sein, aber bei Power Stations haben sich die Ausfälle bei mir etwas gehäuft, über alle Hersteller hinweg.

In dieser Produktkategorie würde ich einen großen Wert auf eine Lange und umfangreiche Garantie legen.

 

Hätte der Editor gerne Preis, ASUS Monitore

Leider kann ich nicht immer alle Produkte behalten die zum Test bekomme, ansonsten würde ich mehr Notebooks testen.

Von ASUS gab es hier zwei Produkte welche mir sehr gut gefielen und wo mir eine Trennung schwer viel, der ASUS ProArt PA32UCR-K und der ASUS PG27AQDM.

Der ASUS ProArt PA32UCR-K juckt mir in den Fingern noch zu kaufen als Büro/Foto-Bearbeitungsmonitor.

Der ASUS PG27AQDM wiederum ist ein Traum für jeden Gamer!

 

Private Technik des Jahres

Ich habe kein Auto, war über 6 Jahre nicht mehr im Urlaub, wo landet dann mein ganzes Geld? Richtig in der Fotografie!

Jeder der mich kennt, weiß was für dein Foto-Narr ich bin. So habe ich mir verrückterweise die Sony A1 gekauft, welche ich heiß und innig liebe!

Zwar nutze ich diese nicht für Techtest, aber es ist für mich “Privat” die Technik des Jahres, einfach eine traumhafte Kamera.

Der Ultenic MC1 im Test, günstiger Saugroboter mit Absaug und Wachstation

Saugroboter mit automatischer Wasch- und Absaugstation sind das aktuelle “große” Ding im High End Bereich. Allerdings können solche Saugroboter von großen Herstellern gut und gerne mal über 1000€ kosten.

Aber es gibt natürlich auch günstigere Modelle, welche aber dennoch versprechen die gleiche Leistung zu bieten, wie die Modelle der großen Hersteller.

Genau solch ein Modell ist der Ultenic MC1. So bringt dieser eine erweitere Putzfunktion mit, wie auch eine Absaugstation und die Funktion des automatischen Auswaschen der Putzpads.

Wir haben hier also einen Saugroboter der in der Theorie komplett eigenständig arbeiten kann! Du musst lediglich ab und an die Station entleeren und den Wassertank befüllen.

Dafür möchte der Hersteller knapp unter 700€ haben. Nicht wenig Geld! Aber verglichen mit der Konkurenz auch absolut nicht zu viel, sofern der Ultenic MC1 halten kann was er verspricht!

Genau dies wollen wir einmal im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Ultenic welche mir den MC1 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Ultenic MC1 im Test

Der Ultenic MC1 setzt auf einen sehr klassischen Aufbau. Wir haben einen runden Saugroboter, mit einem “Buckel” auf der Oberseite, in dem der Laser-Sensor für die Navigation steckt, wie auch eine kleine rotierende Bürste auf der Front, für die Kantenreinigung.

Auf der Oberseite finden sich zudem drei Tasten für die Steuerung direkt am Gerät, wie auch eine Klappe die sich öffnen lässt. Unter dieser Klappe findet sich der Schmutzauffangbehälter.

Dieser ist vergleichsweise klein, was aber aufgrund der Absaugstation nicht zwingend ein Drama ist.

Auf der Unterseite ist eine große rotierende Bürste mit recht weichen Borsten. Ebenfalls dort ist die Aufnahme für die Teller der rotierenden Putzpads.

 

Lade/Wasch/Absaug-Station

Ein sehr wichtiger Teil des Ultenic MC1 ist die Ladestation. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine 08/15 Ladestation, sondern auch um eine Absaugstation.

Nach dem Beenden des Reinigungs-Vorgang fährt der Roboter zum Laden auf die Station, dann wird der Schmutz automatisch aus dem “Tank” des Roboters in die Station abgesaugt.

Das funktioniert super, allerdings wird dies immer nur am Ende des Ladevorgangs gemacht. Ist der Auffangbehälter vorher voll, wird nicht zwischendurch abgesaugt.

Neben dem Absaugen kann der Ultenic MC1 auch automatisch seine Putzpads auswaschen. Hierfür finden sich zwei Tanks in der Basis, ein Frischwasser-Tank und ein Brauchwasser-Tank.

 

Mit Beuteln

Leider setzt der Ultenic MC1 auch auf Staubsauger-Beutel für das Absaugen in die Basis-Station, wie es bei 99% der Saugroboter mit Absaugstation der Fall ist.

3 dieser Beutel kosten saftige 20€ https://ultenic.de/collections/mc1-zubehor/products/mc1-staubbeutel-3stuck

Leider auch hier der “Standard-Preis”, den praktisch alle Hersteller verlangen. Leider gibt es beim MC1 aber keine “Nachbauten” die günstiger sind, wie es bei den populäreren Modellen oft der Fall ist.

 

Die App

Ultenic bietet für den MC1 natürlich eine entsprechende App an. Diese ist als unspektakulär, aber funktional zu bezeichnen.

Wir haben hier den ganz typischen Aufbau. Nach dem Verbinden des Roboters, was problemlos bei mir verlief, landest du in einer Übersicht.

Mittig findest du hier eine Karte deiner Wohnung, welche automatisch vom Roboter bei der ersten Fahrt erstellt wird.

Dort wird während der Reinigung Live der Standort des MC1 eingezeichnet, wie auch die Stellen markiert, wo er schon war.

In der App kannst du zudem den Teppich-Boost einschalten, die Saugleistung in 4 Stufen steuern, den Intervall für die automatische Reinigung einstellen usw.

Zudem wird die vom Roboter automatisch erstellte Karte in Räume unterteilt. Diese unterteilung kannst du noch anpassen, No Go Zonen einrichten und auch die Reihenfolge einstellen, in welchen die Räume gereinigt werden.

Ebenso kannst du den MC1 natürlich geziehlt in Räume oder gewisse Flächen reinigen lassen.

 

Navigation und Fahrverhalten

Der Ultenic MC1 setzt auf die typische Laser-Navigation, wie sie bei High End Saugrobotern üblich ist.

Wir haben im Deckel des Roboters einen sich drehenden Laser-Sensor der deine Wohnung vermisst. Mithilfe dieser Daten kann der MC1 komplett selbständig eine Karte deiner Wohnung erstellen. Diese erlaubt es ihm immer zu wissen wo er gerade ist, wo seine Ladestation ist, wo er schon war und wo er noch hin muss.

Entsprechend hat dieser auch keine Probleme mit komplexer aufgebauten Wohnungen. Und ja dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut!

Die Navigation ist zuverlässig und logisch. So unterteilt der Roboter deine Wohnung zunächst in kleinere Bereiche, welche umrundet werden und dann in geraden Bahnen innerlich gereinigt.

Dies sieht soweit alles sehr gut und zuverlässig aus! Auch hatte ich keine Probleme damit, dass der Roboter Räume oder Stellen ausließ. Eher im Gegenteil. Teils reinigte dieser Räume doppelt, ohne dass ich den Grund dafür kannte. Möglicherweise ein Feature?

Kurzum, die Navigation und Fahrverhalten sind unproblematisch.

 

Hindernisvermeidung

Der Ultenic MC1 hat einen recht “offensiven” Fahrstil. Dieser arbeitet sich recht intensiv in Ecken und Kanten.

Aus Sicht der Reinigung sicherlich optimal, aber gerade in Kombination mit Kabeln nicht perfekt! Denn wenn er auf Kabel stößt, versucht er sich einfach weiter auf die Kabel zu arbeiten, was dann oft zu Problemen führt.

Selbst wenn du die Kabel schon etwas in die Ecke gestopft hast, kann er diese teils erreichen. Leider ist der MC1 unheimlich gut darin, sich in Kabeln zu verfangen.

Von daher würde ich den Ultenic MC1 auch allgemein eher für ordentliche Wohnungen empfehlen.

Normale Hindernisse in welchen er sich nicht verfangen kann stellen wiederum kein großes Problem dar. Diese werden zuverlässig umkreist.

 

Saugleistung

Ultenic wirbt beim MC1 mit einer Saugleistung von 5000 pa. Dies ist beachtlich! In der Praxis ist die Saugleistung auf der “Standard” Stufe ausreichend um normalen Hausstaub, Haare usw. von glatten Böden zuverlässig zu entfernen.

Für etwas schwereren Schmutz würde ich dir empfehlen die Saugleistung in der App etwas hoch zu drehen. So lässt sich diese in 4 Stunden einstellen, von Haus aus steht diese nur auf 2/4.

Beispielsweise Tannennadeln werden auf Stufe 3 / 4 oder 4 / 4 deutlich zuverlässiger entfernt als auf der Standard Stufe.

Selbiges gilt für die Teppichreinigung. Diese ist gut! Staub, Krümmel usw. werden zuverlässig beseitigt. Tierhaare wiederum werden signifikant reduziert, aber je nach Teppich haben wir hier keine perfekte Reinigung. Dies ist aber auch nicht ganz unerwartet, das schaffen nur sehr wenige Saugroboter gut.

Unterm Strich ist die Saugleistung “erwartungsgemäß” für einen Roboter dieser Klasse, aber auch nicht herausstechen.

 

Sehr gute Putzfunktion

Ein Highlight des Ultenic MC1 ist ohne Frage die Putzfunktion! So besitzt der Ultenic MC1 zwei rotierende “Möppe” an seinem Heck. Diese sorgen für eine deutlich höhere Putzleistung als nur ein Tuch, wie es bei vielen einfacheren Modellen der Fall ist.

Dabei fährt der Roboter in gewissen Intervallen zurück auf seine Ladestation, wo die Möppe dann ausgewaschen und frisch befeuchtet werden. Hierdurch verteilt der Roboter nicht einfach nur den Schmutz, sondern dieser wird wirklich “ausgewaschen”.

Und ja, dies bestätigt sich auch in der Praxis! Sicherlich schafft der Ultenic MC1 keine extremen Verschmutzungen oder große ausgelaufenen Flüssigkeiten.

Aber Fußabdrücke, kleinere Spritzer und Ähnliches werden gut entfernt. Zudem frischt ein feuchtes Abwischen die Böden deutlich mehr auf!

Gerade Fliesen werden strahlender, auch Dinge wie Pollen werden so noch zuverlässiger entfernt.

Eine deutlich bessere Putzleistung bekommst du derzeit von keinem Roboter der mir bekannt ist! Auch arbeitet der Ultenic MC1 sehr schön streifenfrei, zumindest mit recht neuen Putzpads.

 

Putzen beißt sich mit Teppichen

Wenn du die Putzpads auf dem Ultenic MC1 montiert hast, kann dieser nicht mehr auf Teppiche fahren! So erkennt dieser Teppiche und versucht diese best möglich zu umfahren.

Hast du also mehrere Teppiche in der Wohnung, ist der Ultenic MC1 nicht optimal, denn für eine vollständige Reinigung musst du in einem zweiten Durchgang starten, bei dem du die Putzpads entfernst.

 

Update: Putzfunktion und Teppiche 

Von Haus aus vermeidet der Ultenic MC1 einfach Teppiche, wenn die Putzpads angebracht sind.

Du kannst ein den Einstellungen dies aber abschalten! Dann fährt der MC1 trotz Pads auf Teppiche. Diese sind leicht federnd gelagert, entsprechend blockieren diese nicht.

Allerdings im Gegensatz zu anderen Modellen werden diese auch nicht aktiv angehoben. Diese „rubbeln“ also einfach über den Teppich. Nicht perfekt, aber OK.

 

 

Fazit

Der Ultenic MC1 ist ein spannender Saugroboter, welcher vor allem mit einer starken Putzfunktion punkten kann!

Diese funktioniert wunderbar und sorgt für eine andere Reinheit als nur ein normales Durchsaugen. Fußabdrücke, kleinere Flecken usw. werden vom MC1 ohne Probleme entfernt.

Dabei funktioniert auch die Reinigungsstation wunderbar! Alle paar Minuten werden die Möppe ausgewaschen und aufgefrischt. Entsprechend ist die Reinigungsleistung konstant gut.

Die Saugleistung wiederum ist solide bis gut. Für normalen Hausstaub völlig ausreichend genau wie für Haare auf glatten Böden usw. Tannennadeln werden in der Regel auch aufgesammelt, aber hier kann auch mal eine übrig bleiben, wenn du den Sauger nicht auf “volle-Power” stellst.

Die Navigation funktioniert soweit zuverlässig und die App ist ordentlich. Hier sticht der Sauger in keine Richtung besonders hervor.

Allerdings gibt es doch noch zwei Punkte zu beachten.

Der Ultenic MC1 kommt nicht gut mit herumliegenden Kabeln klar! Ich habe selten einen Saugroboter erlebt, der sich so leicht verheddert. Stuhlbeine und andere Hindernisse sind wiederum kein großes Problem, Kabel mag er aber nicht.

Zudem kann der Ultenic MC1 seine Putzpads nicht anheben. Diese sind federnd gelagert, entsprechend kann er auch mit Pads auf Teppiche fahren, aber diese werden nicht aktiv angehoben, sondern rotieren einfach auf dem Teppich weiter.

Daher würde ich den Ultenic MC1 primär für relativ aufgeräumte und offene Wohnungen mit möglichst wenigen Teppichen bzw. wenn eher flachen Teppichen empfehlen!

Dort kann dann der Sauger auch durchaus dank der super Putzleistung und guten Navigation überzeugen.

Die ZOWIE EC2-CW im Test

0

ZOWIE bietet mit der EC2-CW eine professionelle Gaming Maus an. Diese verzichtet auf den diversen Schnick Schnack der üblichen Verdächtigen und konzentriert sich auf die Basics, maximale Leistung bei minimalem Gewicht.

So bringt die ZOWIE EC2-CW nur 76g auf die Waage und verzichtet auf RGB LEDs oder Ähnliches. Dafür haben wir eine besonders ergonomische Form und einen High End Sensor und eine spannende Ladestation.

Wollen wir uns einmal die ZOWIE EC2-CW im Test ansehen! Kann die Maus überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen der ZOWIE EC2-CW für diesen Test.

 

Die ZOWIE EC2-CW im Test

Auf den ersten Blick setzt die ZOWIE EC2-CW auf ein sehr vertrautes und schlichtes Design.So hat die Maus eine an sich einfache Form, welche erst auf den zweiten Blick ein paar interessante Details zeigt.

So nutzt die Maus ein leicht asymmetrisches Design, bei dem die linke Seite der Maus minimal angehoben ist.

Hierdurch hältst du deinen Arm etwas schräg, was für diesen eine natürlichere Position ist. Siehe Themen wie ellenseitiger Handbeuger, Karpaltunnelsyndrom usw.

Sicherlich ist dies keine „Gesundheits Maus“ oder “Vertical Maus”, aber dennoch kann dieses leicht angehobene Design schon für etwas Entspannung im Arm sorgen.

Wo ich mir etwas unsicher bin, ist beim Material der Maus. So besitzt diese so eine leicht gummierte/Soft Touch Oberfläche. Fühlt sich gut an, aber mich würde es nicht wundern, wenn die Maus recht schnell fleckig wird!

Auf Seiten der Tasten haben wir eine normale, gute Ausstattung. Wir haben 5 Tasten, zwei Maustasten + Mausrad + 2 Daumentasten. Ich denke, dies reicht gerade im Shooter-Bereich völlig aus.

Auf der Unterseite haben wir zudem 3 Tasten

Bei der ZOWIE EC2-CW handelt es sich um eine kabellose Gaming Maus. Entsprechend besitzt diese auch einen Akku.

Um diesen zu laden, hast du zwei Möglichkeiten. Mit im Lieferumfang liegt eine Art Ladestation, auf welche du die Maus bei Nicht-Nutzung auflegen kannst. Zudem kannst du die Maus auch direkt via USB C laden.

Allerdings ist der USB C Port an der Maus sehr schmal. Ein passendes, sehr schönes Textil ummanteltes Kabel liegt bei, aber 3. Anbieter Kabel werden etwas trickreich zu finden sein.

Die Akkulaufzeit liegt bei satten 70 Stunden! Also so oft musst du die Maus nicht laden.

Auf Seiten des Funk-Empfängers hast du zwei Optionen.

Zum einen liegt ein kleiner USB Empfänger bei. Zum anderen kann die Ladestation auch als Empfänger dienen. Diese bietet auch eine verbesserte Signalqualität.

 

Gewicht

Die ZOWIE EC2-CW wiegt 77g. Dies ist ein niedriges Gewicht, aber auch nicht “federleicht”. Es gibt durchaus Modelle, die noch ein paar Gramm weniger auf die Waage bekommen.

Die ZOWIE EC2-CW gehört klar zu den leichteren Mäusen, ist aber auch nicht ganz die “Leichteste”. Modelle wie die Superlight von Logitech oder die Razer Viper V2 Pro sind schon noch etwas leichter, aber die durchschnitts Maus ist klar schwerer.

 

Sensor

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf den PixArt PAW 3370 Sensor. Der PixArt PAW 3370 ist ein High End Sensor. Es gibt zwar schon Sensoren welche diese auf dem Papier übertreffen, aber der PixArt PAW 3370 ist eine bekannte und erprobte Größe in High End Mäusen.

PixArt PAW3370 PixArt PMW 3399 Logitech Hero 16K PixArt PMW 3399
Auflösung 100-19000 dpi 100-18000 dpi 100-16000 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 10,2 m/s 10,16 m/s 10,2 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g 50 g

In der Theorie bietet der 3370 bis zu 19.000 DPI, eine Tracking Geschwindigkeit von bis zu 10,16 m/s und eine maximale Beschleunigung von bis zu 50 g.

Gerade die maximale Beschleunigung von bis zu 50 g und die Geschwindigkeit von bis zu 10,16 m/s sind Spitzenklasse!

Bei der DPI ist die ZOWIE EC2-CW allerdings auf 3200 maximal limitiert! Du kannst hier zwischen 400 / 800 / 1600 / 3200 wählen.

In der Praxis allerdings nicht wild, kaum ein Profi wird mit mehr als 3200 DPI spielen, die Sensoren schaffen meist nur größere Werte, weil diese auf dem Papier schön aussehen.

 

1000 Hz

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf eine 1000 Hz Pollingrate, wie es sich für eine Gaming Maus gehört.

In der Praxis fühlt diese sich sehr reaktionsfreudig und schnell an. Probleme mit der Funkverbindung hatte ich keine, auch in meinem etwas mit Funkgeräten verstrahltem Büro.

 

Tasten

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf klassische mechanische Mikroschalter bei den Tasten. Spannenderweise kommen hier Huano-Taster zum Einsatz und nicht die ansonsten verbreiteten Omron Taster.

Dies soll aber kein Nachteil sein! Die Omrom ZOWIE EC2-CW besitzt ein sehr kräftiges und sattes Klickgefühl!

Wir haben ein minimales Pre-Travel, aber ansonsten fühlen sich die Tasten wunderbar straff und satt an. Diese sind allerdings relativ laut und wir haben recht große Tasten, weshalb diese aber auch gut und gleichmäßig zu drücken sind.

Das Klickgefühl, Widerstand usw. der linken und rechten Maustaste sind praktisch identisch. Sehr gut!

Auch die Daumentasten setzen auf wertige Mikroschalter, welche wunderbar straff und “satt” sind.

 

Mausrad

Mausräder hängen stark vom persönlichen Geschmack ab. Die ZOWIE EC2-CW hat ein sehr gut definiertes Mausrad.

Du spürst also sehr genau jede Abstufung des Rads. Du kannst das Rad sogar leicht hören beim Drehen.

Wir haben hier also sehr viel Präzision, aber im Gegenzug weniger “Geschwindigkeit” bzw. Widerstand wenn du große Strecken scrollen willst.

 

Gefühl in der Hand und Praxis

Es gibt die ZOWIE EC2-CW in drei Version, je nachdem welche Mausgröße du bevorzugst.

  • EC1-CW = Groß
  • EC2-CW = Mittel/Groß
  • EC3-CW = Mittel/Klein

Technisch sind die Mäuse identisch, nur bei den Abmessungen unterscheiden sich diese, wie auch minimal beim Gewicht (Groß = 79g, Mittel = 77g, Klein = 76g).

Ich habe hier mit der EC2-CW die mittlere Größe. Wobei mittel nicht ganz stimmt, ich würde sagen die Maus hat eine „Standardgröße” für eine Gaming Maus, die für mich gut passt.

Allgemein hat die Maus ein schönes Handgefühl! Der leicht gekippte Formfaktor passt mir gut und auch das Gewicht fühlt sich für mich natürlich an.

Die Gleiteigenschaften auf einem normalen Stoff-Mauspad sind gut, aber es ist auch nicht die „am meisten gleitende“ Maus die ich bisher erlebt habe. Allerdings im Gegenzug ist die Präzision hervorragend!

 

Fazit

Die ZOWIE EC2-CW ist eine hervorragende Gaming Maus, welche sich im Test praktisch keinen Patzer erlaubte, aber vielleicht dennoch einen etwas schweren Stand hat aufgrund des gehobenen Preises.

Das Tracking ist fantastisch (eine, wenn nicht sogar die beste Maus, die ich hier in den Fingern hatte), das Gefühl in der Hand super und die Akkulaufzeit spitze!

Allerdings ist der Preis mit rund 150€ saftig! Und hier gibt es einige andere Mäuse, welche auf dem Papier teils sogar noch besser aussehen, wie die Logitech G Pro X Superlight 2 Lightspeed.

Ein etwas niedriger Preis hätte sicherlich hier geholfen, noch mehr Käufer zu finden, welche diese hervorragende Maus verdient.

Denn wenn du eine einfach gute Maus mit extrem hoher Leistung und ohne nervige Software suchst, ist die ZOWIE EC2-CW eine hervorragende Wahl! Gerade wenn du sogar E-Sport-Ambitionen hast! Die Funkverbindung ist klasse, das Tracking spitze und auch das Gefühl der Tasten hervorragend.

Lediglich die Oberfläche der Maus muss ich etwas kritisieren und kann nicht abschätzen, wie gut diese altern wird.

Abseits davon ist dies eine starke „No Bullshit“ High Performance E-Sport Maus, die sich im Test keine Schwäche erlaubte.

SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm Autofokus Linse im Test (vs. Sigma 56 mm F1.4)

1

Der Objektivhersteller SIRUI wird vermutlich nur den wenigsten etwas sagen. Aber diese haben erfolgreich vor ein paar Jahren “Cinema” Objektive mit spannenden Charakteristiken auf den Markt gebracht, welche auch sehr erfolgreich waren.

Allerdings handelt es sich hier um manuelle Objektive. Mit der Sniper Series hat SIRUI nun erste Objektive mit Autofokus für den Sony E Mount, Fuji X Mount und Nikon Z Mount auf den Markt gebracht.

Die Besonderheit ist dabei vor allem die Blende und der Preis! So bieten die drei Objektive alle eine Blende von F1.2, dies bei einem Preis von +- 350$!

Wow! Es handelt sich hierbei zwar nur um “APS-C” Objektive, aber eine Blende von 1.2 ist beachtlich, vor allem zu dem Preis.

Derzeit bietet SIRUI seine Sniper Series mit 56 mm, 33 mm und 23 mm an. Ich habe mir einfach mal die SIRUI 56 mm F1.2 für den X Mount gekauft.

Wollen wir uns in diesem Artikel einmal ansehen, wie gut das Objektiv ist und wie dieses sich im Vergleich zum Sigma 56 mm F1.4 schlägt.

 

SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm Autofokus Objektiv im Test

SIRUI hat auf einem Schlag gleich einige Objektive auf den Markt gebracht.

  • 23 mm
  • 33 mm
  • 56 mm

Alle Brennweiten jeweils mit einer Blende von F1.2! Dabei versorgt SIRUI auch drei Kamera-Systeme.

  • Sony E Mount
  • Fuji X Mount
  • Nikon Z Mount

Dies sind alle relevanten Kamerasysteme, abseits von Canon die weiterhin 3. Anbieter Linsen sperren.

Neben den verschiedenen Brennweiten und Bajonetten wird jedes Objektiv auch noch in drei Farben angeboten!

  • Carbon/Schwarz
  • Weiß
  • Silber

Ich habe folgende Version im Test

  • 56 mm
  • Fuji X Mount
  • Weiß

Auf den ersten Blick war ich von dem Objektiv etwas hin und hergerissen. Wir haben hier natürlich einen “ordentlichen” Klumpen Glas.

Dabei besteht das Gehäuse aus einer Mischung aus einem glatten Hochglanz Kunststoff, welcher sich eher mittelmäßig wertig anfühlt, wie aber auch viel Metall!

Das Bajonett, der Fokusring und auch die Halterung für Filter und die Gegenlichtblende sind aus Metall und generell wirkt das Objektiv “massiv”.

Die SIRUI Sniper Series fühlt sich einfach ganz anders an als eine Fuji Linse oder eine Sony GM. Zum Vergleich, die Sigma 56mm F1.4 ist komplett aus Kunststoff, abseits vom Metall-Bajonett.

Diese fühlt sich klar günstiger an, aber ich mag den Kunststoff von Sigma eigentlich sogar mehr.

Grundsätzlich sitzt das Objektiv sehr straff auf meiner Fuji, vielleicht sogar etwas zu straff, denn es wirkt fast etwas “kratzig” beim An- und Abschrauben.

Meine Objektive von Sigma und Fuji wirken etwas “weicher” beim Aufsetzen und Abnehmen. Die Gegenlichtblende hingegen ist “Perfekt”.

 

Tasten und Ringe

Die SIRUI Sniper Series besitzt keine Tasten! Es gibt auch keinen AF/MF Umschalter oder Ähnliches. Es gibt auch keinen Ring zum manuellen Verstellen der Blende.

Wir haben lediglich einen großen Fokusring, welcher aber butterweich läuft! Dies ist ein wirklich schöner Fokusring, falls du den AF nicht nutzen möchtest.

 

Größe und Gewicht

Vergleichen wir die Größe und das Gewicht der SIRUI Sniper Series 56 mm einmal mit anderen Objektiven ihrer Klasse:

Gewicht Länge Durchmesser
SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm 419 g 92,2 mm 70,0 mm
Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN 285 g 57,5 mm 66,5 mm
Fujifilm Fujinon XF 56mm 1.2 405 g 70,0 mm 73,0 mm
Fujifilm Fujinon XF 50mm 1.0 R WR 845 g 105,5 mm 87,0 mm

 

Mit 419g und einer Länge von 92,2 mm ist das SIRUI Sniper Series 56 mm Objektiv schon recht groß und auch schwer.

Das Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN ist natürlich um einiges kleiner und leichter, hat aber auch nur eine 1.4 Blende.

Das Fujifilm Fujinon XF 56mm 1.2 wäre eher vergleichbar, ist aber auch minimal leichter und kleiner.

 

APS-C Objektiv

Die Objektive der SIRUI Sniper Series sind für APS-C Sensor Kameras gemacht und gedacht!

Diese lässt sich natürlich auch an Vollformat Kameras nutzen, dann aber mit reduzierter Auflösung und Qualität, da dann nur der “APS-C Teil” des Vollformat Sensors genutzt wird.

 

An der Fujifilm X-H2S

Ich teste die SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm Autofokus Linse an der Fujifilm X-H2S.

Die Fujifilm X-H2S hat mit 26 Megapixel eine gute Auflösung und ist dank des gestackten Sensors vermutliche die Fujifilm Kamera mit dem besten Autofokus.

 

Schärfe (schlecht)

Kommen wir leider zum großen Problem der SIRUI Sniper Series F1.2 56mm, die Schärfe. Bei Offenblende ist diese schlecht.

Vergleichsbilder Sirui 1.4 vs. 1.8
100% Ansicht

Verglichen mit Objektiven von Fuji, Sony, Sigma, Tamron, aber auch den neueren Viltrox oder Samyang gibt es hier einfach nichts schön zu reden!

Bei F1.2 ist die Schärfe sehr gering! Es sieht fast so aus, als wäre die Linse beschmiert, was aber nicht der Fall ist.

100% Ansicht

Wenn wir das Objektiv etwas abblenden, wird es besser.

Ab F1.8 wird es merklich schärfer! Ab F2.8 kommen wir auf eine ordentliche Schärfe. Allerdings ist die Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN konstant schärfer, gerade bei F1.4.

Im Bereich F1.2 – F1.4 ist die SIRUI Sniper Series F1.2 56mm leider aus meiner Sicht nicht brauchbar bzw. nur wenn du einen sehr sehr speziellen Look suchst.

 

 

SIRUI vs. Sigma

Vergleichen wir mal die Schärfe des SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm mit der des Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN.

Links SIRUI, Rechts Sigma

Bei Offenblende ist das Ergebnis eindeutig! Die Sigma ist bei 1.4 Welten schärfer als die SIRUI bei 1.2.

Links SIRUI, Rechts Sigma

Aber auch bei 1.4 gegen 1.4 ist es ein klares Ergebnis.

Links SIRUI (f2.8), Rechts Sigma (f1.4)

Erst bei Blende 2.8 ist das SIRUI ungefähr so scharf wie das Sigma 1.4!

 

Vignetting

Hier war ich etwas überrascht, denn die SIRUI hat ein vergleichsweise geringes Vignetting, selbst bei Offenblende.

Ja, natürlich ist dieses vorhanden, aber in einem, aus meiner Sicht, keinem störenden Rahmen.

 

Chromatische Aberrationen

Leider sind die chromatischen Aberrationen wieder ein Punkt, der mäßig bis schlecht ist.

Im oberen Bereich des Logos sind grün/türkise Kontrastkanten. Im unteren Bereich des Logos sind lila Kontrastkanten.

An harten Licht/Kontrastkanten neigt das Objektiv ganz klar zu entsprechenden Abbildungsfehlern. Deutlich stärker ausgeprägt als bei der Sigma Contemporary.

 

Bokeh

Die Kombination aus 56 mm (effektiv 84 mm) und einer Blende von F1.2 ist natürlich ein Garant für eine sehr stark ausgeprägte Hintergrundunschärfe.

Hinzu kommen 11 Blendenlamellen, welche Hintergrundlichter noch “runder” gestalten sollen.

Ich bin hier in der Praxis etwas hin und hergerissen. Einerseits ist die Hintergrundunschärfe wirklich sehr stark ausgeprägt, aber qualitativ schwankt diese etwas.

Hast du einen sehr gleichmäßigen Hintergrund, eventuell mit kleinen Lichtern, dann kann das Bokeh beim SIRUI Sniper Series einfach fantastisch aussehen!

Allerdings kann das Bokeh auch schnell etwas unruhig aussehen. Gerade wenn zu viele Elemente im Hintergrund sind. Unter anderem aufgrund der chromatischen Aberrationen wirkt es teils fast so, als hätten wir leichte Doppelbilder.

Negativ-Beispiel für unruhiges Bokeh

Allerdings ist dies schon ein Meckern auf einem sehr hohen Level! Grundsätzlich ist die Hintergrundunschärfe natürlich eine Stärke der SIRUI Sniper Series.

 

Autofokus

Beim Autofokus habe ich, um ehrlich zu sein, nicht viel erwartet. Allerdings wurde ich hier positiv überrascht!

Der Autofokus ist an meiner Fuji X-H2S soweit Ok. Bei schnell bewegten Objekten, laufende Hunde/Kinder, kannst du diese vergessen.

Allerdings bei langsameren Bewegungen oder stationären Objekten ist dieser recht sicher und vor allem schnell! Also für Modell oder “Street” Fotografie ist die SIRUI Sniper Series absolut zu gebrauchen.

Die Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN ist tendenziell etwas “sicherer” bei Bewegungen, aber der Unterschied zwischen den beiden ist wirklich gering.

Einzig der Augen AF ist bei der Sigma und Offenblende ist etwas besser bzw. greift auf Distanzen zuverlässiger. Ich vermute dies liegt an der besseren Schärfe des Sigma.

 

Fazit

Leider kann ich das SIRUI Sniper Series F1.2 56 mm NICHT empfehlen! Es gibt zwar auch viele positive Punkte, aber letztendlich gibt es einen KO Punkt.

Die Schärfe ist einfach nicht gut. Und mit nicht gut meine ich in diesem Fall nicht “etwas niedrig“, sondern diese ist bei Offenblende einfach nicht gut genug, dass man das Objektiv für generelle Fotografie ordentlich nutzen könnte.

Abgeblendet geht es dann langsam. Ab F1.8 wird es langsam besser, ab F2.8 “gut”. Aber wir kaufen dieses Objektiv nicht für die Leistung bei 1.8 oder 2.8, sondern für die große Offenblende.

Du bekommst das Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN für 399€ und dieses ist in praktisch jedem Punkt besser als das SIRUI! Ja, wir haben hier “nur” F1.4, aber dieses ist bei F1.4 voll zu gebrauchen, das SIRUI bei F1.2 oder F1.4 nicht.

Hinzu kommen recht starke chromatische Aberrationen, wie auch teils ein etwas unruhiges Bokeh verursachen.

Aber auch nicht alles ist schlecht. Der Autofokus ist Ok. Nicht Weltklasse, aber auch nicht schlechter als beim Sigma Contemporary. Die Verarbeitungsqualität ist super und das Vignetting ist erstaunlich gering, selbst bei F1.2.

Auch ist das Bokeh natürlich unheimlich stark und kann auch wunderschön aussehen! Gerade mit Lichtern im Hintergrund kann das SIRUI Sniper Series traumhaft sein! Aber leider fehlt im Fokusbereich einfach die Schärfe.

Ich will nicht sagen, dass es mit der SIRUI unmöglich wäre, tolle Bilder zu machen! Mit viel Nachschärfen in Lightroom/Photoshop ist es möglich „vernünftige“ Bilder zu erreichen. Aber es ist wirklich viel Nachschärfen nötig und ich habe einfach das Gefühl, hier gegen die Linse zu arbeiten, anstelle mit dieser.

Dieses Gefühl hatte ich mit der Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN nie, welche optisch wirklich herausragend ist!

Klar, wenn du etwas den verträumten Vintage-Look magst und vielleicht auch etwas in der Porträt-Fotografie unterwegs bist, wo Schärfe nicht ganz so wichtig ist, kann die SIRUI vielleicht doch “OK” sein.

Aber dennoch, eine scharfe Linse weicher machen geht immer besser als eine unscharfe Linse schärfer machen.

Und hier gibt es einfach die Sigma Contemporary 56mm 1.4 DC DN für 399€, welche scharf ist!

INIU 3 in 1 Wireless Charger Station im Test, Ideal für Reisen und Apple Nutzer!

INIU kennen wir primär aufgrund ihrer wirklich extrem guten Powerbanks. Allerdings bietet INIU auch viele andere spannende Produkte an, wie beispielsweise die INIU 3 in 1 Wireless Charger Station.

Die INIU 3 in 1 Wireless Charger Station ist primär für Apple Nutzer gemacht und bringt wie der Name schon sagt drei Ladepads mit, fürs iPhone, AirPods und die Apple Watch.

Wollen wir uns die Ladestation Mal in einem kurzen Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an INIU für das Zurverfügungstellen der Ladestation für diesen Test!

 

INIU 3 in 1 Wireless Charger Station Test

Die INIU 3 in 1 Wireless Charger Station ist aus meiner Sicht ganz klar für eine primär portable Nutzung ausgelegt. So lässt sich die Ladestation zusammenfalten und somit sehr platzsparend verstauen.

Diese Ladestation besteht im Kern aus drei Ladepads. Auf der eine Seite haben wir das magnetische Ladepad für das iPhone, auf der anderen Seite jeweils ein Ladepad für die AirPods und die Apple Watch.

Du kannst die Ladestation flach aufgeklappt auf dem Tisch liegend nutzen, oder in einem 45 Grad Winkel aufstellen um das iPhone stehend zu laden.

Um die Ladestation aufzustellen, lässt sich ein verstärktes “Stoff-Teil” auf der Rückseite ausklappen. Die Stabilität ist OK, aber natürlich auch nicht überragend.

Zudem kannst du natürlich nicht das Ladepad für die Apple Watch oder die AirPods nutzen, wenn du das Ladepad aufgestellt hast.

Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Eingang. Über den USB-C Eingang solltest du die Ladestation mit im besten Fall 18W oder mehr versorgen.

 

Abmessungen

Die Abmessungen schwanken natürlich etwas je nachdem ob du das Ladepad aufgeklappt hast oder nicht.

Hier aber ein paar Basis-Werte:

  • Zusammengeklappt: 119 x 71 x 21 mm
  • Aufgeklappt: 241 x 71 x 12 mm
  • Gewicht : 154g

 

Leistung

Folgende Leistungen unterstützen die Ladepads, laut INIU:

  • Primäres Ladepad – 10W / 7,5W
  • AirPod Ladepad – 5W
  • Watch Ladepad – 2,5W

Wir haben hier zwar ein Apple optimiertes Ladepad mit Magsafe usw. aber prinzipiell ist dieses auch für Smartphones abseits des Apple Ökosystems geeignet. Hier funktioniert lediglich das magnetische Halten der Smartphones nicht.

Allerdings sind die AirPod und Apple Watch Ladepads etwas exotischer Natur und speziell für die Apple Produkte gemacht.

Das Smartphone Ladepad kann mit bis zu 10W laden, Apple Smartphones allerdings mit maximal 7,5W.

 

Ladedauer in der Praxis

Ich habe die Ladestation mit dem Apple iPhone 15 Pro Max getestet. Dabei habe ich die Leistungsaufnahme der Ladestation über Zeit mitgeloggt.

So dauerte eine vollständige Ladung des iPhones rund 2:28h. Was schneller ist, als ich erwartet hätte!

Dabei schwankte die Leistungsaufnahme des Ladepads selbst zwischen 8W und 10W. Effektiv werden hier aber rund 7,5W im iPhone landen, wie beworben.

 

Leerlauf Stromverbrauch

Hast du das Ladepad einfach nur mit dem Netzteil verbunden, benötigt dieses rund 0,45-0,8 W (im Sekunden Takt schwankend) aus dem Ladegerät.

Effektiv würde also ein Netzteil mit dem Ladepad dauerhaft angeschlossen rund 1W verbrauchen.

 

Fazit

Du bist im Apple Ökosystem unterwegs und suchst ein portables, kabelloses Ladegerät für dein iPhone, AirPods und die Apple Watch?

Dann ist das INIU 3 in 1 Wireless Charger Station eine gute und unproblematische Lösung! Für die Heimnutzung gibt es Ladestationen die stabiler oder besser sind, aber wenn es dir um möglichst kompakte Abmessungen angeht, dann ist die INIU 3 in 1 Wireless Charger Station super!

Dabei ist diese technisch sehr gut. So gut wie ein 3. Anbieter Apple MagSafe Ladegerät sein kann.

Kurzum, Daumen hoch für die INIU 3 in 1 Wireless Charger Station, wenn du etwas Kompaktes suchst!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

E-Sport pur mit 360 Hz! Der BenQ Zowie XL2566K im Test

0

BenQ bietet unter seiner Zowie Marke einen außergewöhnlichen Gaming Monitor an, den XL2566K. Warum? Der XL2566K ist komplett auf E-Sport und Geschwindigkeit ausgelegt.

So besitzt dieser eine Full HD Auflösung und 360 Hz, wie aber auch ein TN Panel! Ein TN Panel? Gibt es die noch?

Anscheinend! TN Panels haben zwar Nachteile bei der Bildqualität, haben aber super Reaktionszeiten.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der BenQ Zowie XL2566K einfach nur schnell ist oder auch halbwegs gut aussieht!

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Ausleihen des Zowie XL2566K für diesen Test!

 

BenQ Zowie XL2566K im Test

Der Zowie XL2566K sieht sich als professioneller E-Sport-Monitor. Spannenderweise ist das Design vergleichsweise zurückhaltend für einen Gaming Monitor.

So ist dieser nicht übermäßig auffällig gestaltet, sondern hält sich optisch dezent zurück. Es gibt zwar ein paar rote Akzente, aber beispielsweise keine LEDs oder Ähnliches.

Wir haben hier halt ein Gerät, das für den professionellen Einsatz gedacht ist.

Dicke Pluspunkte gibt es für die Ergonomie! So ist der Standfuß höhenverstellbar und auch in diversen Winkeln anpassbar. Dabei wirkt der Mechanismus sehr stabil und robust.

Auf der Rückseite finden wir zur Steuerung einen kleinen Joystick, wie auch zwei Tasten. Sowohl die Tasten wie auch der Joystick sind sehr gut und wertig umgesetzt! Allgemein ist halt das OSD des Monitors fantastisch!

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir folgendes:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5 mm Audio Ausgang

Die Anschlüsse Ausstattung ist also schon recht Basic. Aber wir haben alles was ein Monitor braucht.

Pluspunkte gibt es für das integrierte Netzteil.

 

Technisch Daten

  • BenQ Zowie XL2566K
  • 24,5 Zoll
  • 1920×1080 / 90 PPI
  • TN Panel
  • 360 Hz
  • 320cd/​m² Helligkeit
  • 1000:1 Kontrast

 

Ein TN Panel?!

Im BenQ Zowie XL2566K steckt ein TN Panel! Das ist ein dickes Ding. TN-Panels gelten im Allgemeinen als die schlechtesten Panels. Daher werden diese mittlerweile gar nicht mehr genutzt.

TN Panels haben aber verglichen mit IPS Panels und VA Panels einen großen Vorteil, sie haben die besten Reaktionszeiten.

Geht es Dir also rein um Geschwindigkeit ist ein “modernes” TN Panel nach OLED die beste Wahl!

Allerdings geht dies auch mit Nachteilen einher. TN Panels haben in der Regel keine guten Blickwinkel und zeigen sich auch bei der Farbdarstellung klar schwächer als IPS oder VA Panels.

 

Blickwinkel des BenQ Zowie XL2566K

Der traditionell größte Nachteil von TN Panels waren die Blickwinkel. Aber wir können beim Zowie XL2566K ganz klar sehen, dass wir hier ein „Premium“ TN Panel vor uns haben.

Dies ist absolut nicht mit den billigen 08/15 TN Panels vergleichbar, die es früher einmal gab.

So sind die Blickwinkel des BenQ Zowie XL2566K in Ordnung! Sitzt du vor diesem kannst du dich problemlos auch mal zur Seite lehnen, ohne dass das Bild kippt.

Aber die Blickwinkel sind schon schlechter als bei aktuellen IPS oder VA Panel Monitore. Allerdings denke ich, dass wir hier einen Punkt erreicht haben wo diese gut genug für eine normale Nutzung sind.

 

Auflösung und Bildwiederholungsrate

Der XL2566K löst nur mit Full HD auf. Erneut eine Entscheidung, die Sinn macht, wenn wir sie rein aus der Sicht der bestmöglichen Leistung betrachten.

Full HD auf 24,5 Zoll ist mittelprächtig. Es geht gerade bei Bewegungen in Ordnung, hier passen die 90 ppi. Allerdings sind bei Text, Tabellen usw. natürlich klare Pixelkanten zu erkennen.

Persönlich bevorzuge ich klar 2K oder 4K, aber ich bin auch kein E-Sportler.

Im Gegenzug bietet der XL2566K aber satte 360 Hz! Dies ist eine herausragende Bildwiederholungsrate, welche in Kombination mit dem sehr reaktionsfreudigen TN Panel für unheimlich weiche Bewegungen sorgt.

Gerade wenn du die maximale Leistung in Spielen suchst ist die Kombination aus Full HD + 360 Hz + TN Panel überragend!

Theoretisch könnten nur OLEDs dies aus Sicht der Reaktionszeiten übertreffen.

 

Farbdarstellung

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Farbdarstellung. Diese ist bei TN Panels in der Regel auch eher schwach.

Allerdings kann dieser Eindruck täuschen, denn normalerweise kommen TN-Panels nur in den billigsten Monitoren zum Einsatz und viel seltener in hoch spezialisierten Modellen, wie diesem.

Wie steht es dann um die Farbdarstellung?

Im meinem Test erreichte der Zowie XL2566K 96% sRGB, 74% AdobeRGB und 78% DCI-P3.

Sicherlich keine Werte die den XL2566K für “Fotografen” interessant machen, aber passabel für die alltägliche Nutzung. Klar wäre dies ein “normaler” 500€ Monitor, würde ich über die Werte meckern. Aber wir haben hier so ein „spezialisiertes“ Modell fürs Gaming, weshalb ich dies durchgehen lasse.

Spiele sehen farblich ausreichend gut aus!

 

Kontrast

Beim Kontrast wirbt BenQ mit 1000:1, was der übliche Kontrast-Wert eines IPS Panel Monitors wäre.

Erfreulicherweise kann der Monitor diesen Wert sogar mit 1150:1 schlagen! Damit ist der Kontrast gut. Hier gibt es nichts zu beklagen.

 

Helligkeit

Bei der Helligkeit wirbt BenQ wiederum mit 320 cd/m², was ein leicht überdurchschnittlicher Wert wäre.

Hier erreichte ich im Maximum 318 cd/m². Dies passt sehr gut zur Herstellerangabe von 320 cd/m², was ordentlich ist.

 

In der Praxis

Offen gesagt, ich bin kein Pro Gamer oder E-Sportler. Allerdings selbst ich kann in schnellen Bewegungen sehr gut sehen, wie “klar” das Bild des Zowie XL2566K ist.

Dies ist die große Stärke des XL2566K! Es gibt viele andere Monitore, welche ein sehr weiches und flüssiges Spielerlebnis bieten. Hier sehe ich zwischen 240 Hz und 360 Hz auch nicht den großen Unterschied.

Aber gerade bei den diversen VA Panel Monitoren kann es trotz hoher Bildrate ganz gerne mal zu etwas Motion Blur kommen. Hier zeigt sich der XL2566K richtig stark!

Dies liegt neben dem schnellen Panel auch an der DyAc⁺ technologie. DyAc⁺?

Ganz blöd gesagt der Monitor “flackert” super schnell mit seiner Hintergrundbeleuchtung um Ghosting zwischen zwei dargestellten Bildern zu minimieren. Optisch kannst du dies nicht wahrnehmen, außer dass das Bild super klar ist.

Ich konnte es allerdings beim Abfotografieren des Monitors beobachten.

(Durch den Rolling Shutter der Kamera ist das „Flackern“ der Hintergrundbeleuchtung halb sichtbar)

Und ja die Technik scheint zu funktionieren! Abseits von OLED Monitoren hatte ich noch nie einen Monitor vor mir der so präzise und schnell wirkte.

Dabei war die Bildqualität “OK”. Gerade in Shootern passte diese völlig. Ich würde sogar sagen es ist beeindruckend wie gut dieses TN Panel ist! Hast du noch alte TN Panels im Hinterkopf, vergiss diese, das im XL2566K ist etwas völlig anderes.

Lediglich in “taktischeren” Spielen alla Baldurs Gate hätte ich mir vielleicht etwas mehr Auflösung gewünscht. Allerdings ist dies auch Gewöhnungssache, ich bin 2K bzw. 4K Monitore gewöhnt und entsprechend fällt mir die etwas niedrigere Auflösung hier mehr auf. Die Blickwinkel wiederum haben mich nie gestört.

An dieser Stelle auch einmal ein Lob an BenQ für das OSD! Dieses hat zunächst einen sehr großen Funktionsumfang, ist aber auch wunderbar zu steuern mit super Menüführung!

 

Stromverbrauch

Ein Vorteil der 24,5 Zoll und geringeren Full HD Auflösung ist der Stromverbrauch. So braucht der Monitor bei voller Helligkeit gerade einmal 21,3 W Strom!

Dies ist ein sehr niedriger Verbrauch. Bei minimaler Helligkeit kann der Verbrauch sogar auf 12,3W sinken.

 

Fazit

Der BenQ Zowie XL2566K ist ein super spezieller Monitor, den ich auch nur einer kleinen Gruppe Nutzern empfehlen würde.

BenQ geht hier ganz klar Kompromisse bei der Bildqualität ein, um die maximale Leistung zu erreichen!

Aber Letzteres stimmt auch. Die Kombination aus TN Panel + 360 Hz + Full HD ist kaum zu übertreffen. Eventuell von OLEDs, aber diese kosten dann auch nochmal ein gutes Stück mehr.

In der Praxis ist der Monitor extrem reaktionsfreudig. In Bewegung hat das Bild beim XL2566K eine unheimliche Schärfe und Klarheit, was gerade bei schnellen Bewegungen und “Maus flicks” deutlich mehr Präzision gibt.

Hier spielt der Monitor wirklich ein Stück über anderen “normalen” Gaming Monitoren.

Ob allerdings diese noch etwas bessere Klarheit und Präzision in Spielen den Trade Off bei der Bildqualität wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke die meisten Gamer fahren mit einem 2K, 240 Hz, IPS Monitor gut, wenn nicht sogar besser.

Gerade wenn du noch andere Dinge als Gaming machst, Content Creation usw.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Bildqualität des XL2566K nicht schlecht ist! Für einen Monitor mit TN Panel ist es klar die beste die ich bisher gesehen habe.

Wir haben eine solide Farbdarstellung, sehr gute Kontraste und hohe Helligkeit. Selbst die Blickwinkel sind akzeptabel. Der BenQ Zowie XL2566K sieht also alles andere als furchtbar aus! Aber in der 500€ Preisklasse bekommst du schon Modelle die noch ein gutes Stück besser aussehen, dann aber nicht so reaktionsfreudig sind.

Kurzum, ich kann den BenQ Zowie XL2566K mit gutem Gewissen empfehlen, wenn du wirklich die absolut maximal mögliche Leistung und “Vorteil” in schnellen E-Sport Titeln suchst und bereit bist dafür etwas Bildqualität aufzugeben. In seiner Nische ist der BenQ Zowie XL2566K fantastisch.

BenQ Zowie XL2566K
POSITIV
360 Hz Bildwiederholungsrate
Sehr gute Reaktionszeiten
Fantastisches OSD
Viele Bonus Funktionen
Solide Farbdarstellung
Gute Helligkeit
Guter Kontrast
Niedriger Stromverbrauch
NEGATIV
"Nur" Full HD Auflösung
Ordentliches TN Panel, aber in der 500€ Preisklasse bekommst Du besseres, wenn es dir um die Bildqualität geht
84