3x 4K Monitore via Thunderbolt dank DisplayLink, Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock im Test

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Du hast ein Notebook und möchtest mit diesem viele Displays komfortabel verbinden? Dann brauchst du ein Thunderbolt Dock! Aber nicht irgendein Thunderbolt Dock, denn oftmals sind diese beispielsweise auf ein Display mit 4K 60 Hz limitiert, beispielsweise im Zusammenspiel mit den Apple MacBook Pro M Modellen.

Sonnet bietet mit dem Echo 13 Triple 4K Display Dock nun ein Dock, welches diese Limitierung aushebelt. So soll das Dock bis zu 3x 4K 60 Hz Monitore auch an USB 4 Geräten und dem MacBook Pro M1/M2 Modellen erlauben.

Hinzu kommen natürlich diverse USB Ports, ein LAN Port, Kartenleser usw.

Wollen wir uns das Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Sonnet für das Zuverfügungstellen des Docks für diesen Test!

 

Das Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock im Test

Mit 24,3 x 10,6 x 3,3 cm ist das Echo 13 eine klassische Desktop-Dockingstation. Spannenderweise ist diese aber im Gegensatz zur Echo 20 komplett aus Kunststoff gefertigt.

Dies ist eher außergewöhnlich für ein Thunderbolt Dock, denn normalerweise nutzen hier die meisten Modelle Metall für eine bessere Wärmeabfuhr.

Ansonsten macht das Dock aber grundsätzlich eine gute Figur. Dieses richtet sich bei seinem Design aber klar eher an Businesskunden.

 

Die Anschlüsse

Das Echo 13 hat seine Anschlüsse über Front und Rückseite verteilt.

So finden wir auf der Front:

  • 1x Kopfhörer Ausgang
  • 1x Mikrofon Eingang
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit

Ich hätte mir vielleicht noch zusätzlich einen USB A Port auf der Front gewünscht, aber abseits davon sieht das schon gut aus!

Auf der Rückseite haben wir:

  • 3x HDMI 2.0
  • 3x DisplayPort 1.2
  • 1x Gbit LAN
  • 4x USB A 3.0 5 Gbit
  • 1x Thunderbolt 4 Eingang

Das Auffälligste sind hier natürlich die Monitor-Anschlüsse. Wir haben gleich 3x HDMI und DisplayPort. Allerdings musst du dich hier entscheiden, ob du bei jedem Set den HDMI oder den jeweiligen DisplayPort nutzen möchtest.

Im Maximum kannst Du also “nur” 3 Monitore anschließen. Zudem haben wir noch einige USB 3.0 Ports und Gbit LAN.

Dieses Dock fokussiert sich schon etwas auf die Monitor-Anschlüsse. Die anderen Ports sind eher eine “Zugabe” und abseits des 10Gbit USB C Ports auf der Front eher Standardkost.

 

100W / 96W Power Delivery

Das Echo 13 bietet laut Sonnet eine Leistung von 100W mit der ein Notebook versorgt werden kann. Laut meinem Power Delivery sind es allerdings nur 96W. Ob dies richtig ist oder ein Auslesefehler kann ich nicht sagen.

 

Thunderbolt und USB 4

Das Echo 13 ist ein Thunderbolt bzw. USB 4 Dock. Normalerweise können via Thunderbolt bis zu 2 Monitore über ein Dock angeschlossen werden und via USB 4 einer.

Entsprechend kannst du bei den neueren MacBooks auch nur einen Monitorausgang via Dock pro USB C Port anbinden.

Dieses limit wird aber beim Echo 13 ausgehebelt, das Dock funktioniert also via USB C und Thunderbolt 4 identisch.

 

Wie funktionieren die Display Anschlüsse?

Sonnet trickst bei den Display Anschlüssen etwas. So ist Display 1 direkt mit deinem PC/Notebook verbunden, wie bei einem normalen Thunderbolt oder USB C Dock.

Anschluss Nummer 2 und 3 nutzen hingegen die “DisplayLink” Technologie. Mehr zu DisplayLink: https://en.wikipedia.org/wiki/DisplayLink

Im Kern ist im Echo 13 eine weitere Grafikkarte integriert, welche Monitoranschluss 2 und 3 ansteuert. Diese Grafikkarte ist natürlich recht Basic und nicht wirklich für 3D Anwendungen usw. geeignet bzw. nutzt dann deine primäre Grafikkarte zur Bildberechnung.

Diese Monitore sind halt als “neben” Monitore gedacht und eignen sich hier auch völlig. Allerdings sind auch Dinge wie 4K Video-Wiedergabe usw. kein Problem.

Auf diese Art kannst du bis zu 3 Monitore beispielsweise mit deinem MacBook verbinden.

 

Die USB Ports

Der USB C Port auf der Front ist ein recht mächtiger Port, welcher laut Sonnet 10Gbit Geschwindigkeit, wie auch bis zu 20W Leistung bieten soll.

Und ich kann beides bestätigen! So bietet der Port nach dem USB PD Standard wahlweise 5V/3A oder 9V/2,22A.

Eine externe SSD erreichte an dem USB C Port rund 900 MB/s lesend und 788 MB/s schreibend, was Werte sind die soweit passen, wenn auch eher am unteren Ende.

USB C 10 Gbit

Die USB 3.0 Ports sind hingegen ganz klassische USB 3.0 Ports ohne spezielle Power Delivery Eigenschaften usw.

USB A

Diese erreichten bei mir bis zu 399 MB/s lesend wie auch 359 MB/s schreibend. Probleme mit externen Laufwerken, USB Sticks, Tastaturen und Funkempfänger gab es in meinem Test an diesen Ports keine. Diese verhielten sich sehr unproblematisch.

 

UHS-II SD Kartenleser

Im Echo 13 steckt ein SD 4.0 Kartenleser, welcher schnelle UHS-II Speicherkarten unterstützt, laut Sonnet mit bis zu 320 MB/s.

Im Test erreichte der Kartenleser mit der Kingston Canvas React Plus satte 299 MB/s lesend und 289 MB/s schreibend. Damit ist dies ein sehr schneller Kartenleser!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Docks schwankt ja nachdem was du mit diesem machst. Lädst du mit dem Dock dein Notebook? Dann steigt der Stromverbrauch natürlich entsprechend an.

Allerdings so als Faustwerte, das Echo 13 benötigt 0,7W im Leerlauf, ohne irgendwelche angeschlossenen Geräte.

Mit einem angeschlossenen Notebook (das aber nicht geladen wird), benötigt es ca. 5W. Dies sind beides keine schlechten Werte!

 

Fazit

Dein Notebook hat zu wenige Display Anschlüsse und dir reichen die 1-2 zusätzlichen Anschlüsse die ein normales Thunderbolt Dock bieten kann nicht aus?

Dann bist Du beim Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock an der richtigen Adresse!

Das Dock kann an jedes Thunderbolt 3/4 wie auch USB 4 Notebook drei Zusätzliche Monitore mit 4K 60 Hz anbinden.

Hier bedient sich Sonnet eines Tricks, so ist nur einer der drei Ports wirklich direkt mit deinem Notebook verbunden. Die beiden anderen Ports hängen an einer zusätzlichen Grafikkarte, welche im Dock verbaut ist. Diese hat natürlich keine Leistung, sondern ist halt nur für eine Displayausgabe zuständig. Effektiv passt das aber, beispielsweise 4K Videos lassen sich problemlos wiedergeben und generell alle Aufwendigen Berechnungen werden von deiner Primären Grafikkarte getätigt und an die zusätzliche Grafikkarte bzw. Grafikadapter weitergereicht.

Dies erlaubt es halt dem Dock für mehr Monitorausgänge zu sorgen, als es eigentlich bei Thunderbolt oder USB 4 möglich wäre.

Hinzu kommt eine gesunde Anzahl an USB 3.0 Ports, wie auch USB C 10Gbit, einem flotten Kartenleser und natürlich der Möglichkeit dein Notebook mit bis zu 100W zu laden.

Das Kernthema des Echo 13 bleiben aber die Monitor-Anschlüsse. Willst du drei weitere Monitore mit deinem Notebook verbinden, dann gehört dies zu einem der wenigen Docks die dies erlauben!

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Michael Barton
Michael Barton
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