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Die Bose SoundSport Bluetooth Ohrhörer im Test

Bluetooth Ohrhörer haben immer noch einen eher mäßig guten Ruf. Dies aber oftmals zu Unrecht! Es gibt sehr viele sehr gute Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt. Mitte 2016 hat Bose seine neusten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht, die SoundSport.

Zwar haben wir mittlerweile 2017, jedoch wollte ich mir dennoch einmal die SoundSport anhören, schließlich sind diese immer noch Boses „High End“ Bluetooth Ohrhörer und der Bedarf an kabellosen Bluetooth Ohrhörern steigt immer weiter aufgrund von Smartphones mit fehlendem 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Können die Bose SoundSport im Test überzeugen?

 

Die Bose SoundSport

Die Bose SoundSport sind aktuell in drei verschiedenen Farben verfügbar. Zum einen ganz Klassisch in Schwarz aber auch in Blau/Schwarz und Grün/Grau, wenn man etwas mehr Farbe mag.

Die Bluetooth Ohrhörer sind größtenteils aus Hochglanz Kunststoff gefertigt, besitzen jedoch auch ein paar matte Elemente, welche die Optik etwas auflockern.

Die beiden Ohrstöpsel sind wie bei Bluetooth Ohrhörern meist üblich etwas größer als bei klassischen in-Ears. Dies liegt daran, dass Bose den Akku und die für die kabellose Verbindung nötige Elektronik in den beiden Ohrstöpseln verbauen musste.

Der linke und rechte Ohrstöpsel werden bei den SoundSport mit einem qualitativ vernünftig anmutenden Kabel verbunden. Dieses Kabel verläuft bei der Nutzung in Eurem Nacken, wo dieses praktisch nicht stört.

Unterhalb des rechten Orhstöpsels ist zudem eine Kabelfernbedienung eingelassen. In dieser befindet sich ein Mikrofon wie auch drei Tasten. Hierbei handelt es sich um eine Lautstärkewippe wie auch eine Multifunktionstaste welche zum Annehmen von Anrufen, pausieren und fortsetzen von Musik und dem vor- und zurückspulen dient.

Der Einschalter ist hingegen am rechten Ohrstöpsel verbaut. Die Tasten haben allerdings eins gemeinsam, der Druckpunkt ist grausam!

Ich habe selten solch schlecht zu drückende Tasten erlebt. Ich hoffe mal das dies an einem extra guten Wasserschutz liegt, denn Bose verspricht auch das die SoundSport gegen Wasser und Schweiß geschützt sind.

Hierfür befindet sich oberhalb des microUSB Ports zusätzlich eine kleine Abdeckung, welche auch dort das Eindringen von Wasser vermeiden soll.

Bose verspricht eine Akkulaufzeit von rund 6 Stunden, was wirklich eher mittelmäßig ist. Diese Angabe kann ich auch grob in der Praxis bestätigen.

Die Bose SoundSport lassen sich auch mit der Bose Connect App verwenden. Diese erlaubt das Umstellen der Sprachansagen bzw. ihr Abschalten. Abgesehen davon bringt die App nicht viele Features. Man keine seine Bluetooth Ohrhörer umbenennen und das automatische Timeout, also nach welchem Zeitraum der nicht Nutzung sich die Ohrhörer abschalten sollen umstellen.

 

Tragekomfort

Die SoundSport werden von Bose, wie man es sich ja beim Namen denken kann, als Sport Bluetooth Ohrhörer vermarktet.

Daher ist ein fester Halt sehr wichtig.

Diesen bieten die Bose SoundSport auch durchaus. Hier helfen primär die Ohrhaken die Ohrhörer auch wirklich im Ohr zu halten. Ohne diese würden die SoundSport nicht gut sitzen.

Aber ein guter Halt ist das eine, ein bequemer Sitz das andere. Leider sehe ich hier Defizite.

Die Bose SoundSport sind eher unterdurchschnittlich was die Bequemlichkeit angeht. Nach einer Weile beginnen diese in meinen Ohren etwas zu drücken. Dies liegt unter anderem an der großen Größe der Ohrhörer.

Zurückgelehnt entspannt Musik hören über Stunden hinweg ist leider, zu mindestens für mich, nicht möglich.

Für eine halbe Stunde oder vielleicht auch Stunde Joggen, Weg zur Arbeit usw. sollten diese jedoch taugen.

 

Klang

Klanglich hat Bose bei den SoundSport sehr viel richtiggemacht.

In Kurzform die Ohrhörer besitzen einen guten und spaßigen Klang welcher ohne Probleme mit der Konkurrenz in der 100-200€ Preisklasse mithalten kann.

In Langform:

Die Bose SoundSport folgen dem Trend des angehobenen Basses.

Auch hier liegt eine leichte Fokussierung auf diesem. Jedoch ist das Ganze in einem sehr angenehmen Rahmen. Die Qualität des Basses ist gut, allerdings auch nicht überragend. Unter anderem der Tiefgang könnte vielleicht noch etwas besser sein. Auch das Volumen könnte noch etwas höher sein.

Dies ist allerdings auch schon Kritik auf einem sehr hohen Level. Unterm Strich geht der Bass qualitativ und auch quantitativ vollkommen in Ordnung.

Bose hat hier den sicheren Mittelweg gewählt. Der Bass wird niemanden zu viel oder zu aufdringlich sein, im Gegenzug wird auch vermutlich niemand die SoundSport angehören und sagen „oh die klingen aber langweilig“.

Sicherlich „Bass Heads“ werden bessere Bluetooth Ohrhörer finden. Jedoch für den normalen Hörer bieten die Bose eine sehr passende Klangsignatur.

Stimmen und Gesang kommen mit den SoundSport gut zur Geltung. Die mitten würde ich als recht Neutral und sauber einstufen.

Die Höhen sind ebenfalls ausreichend klar, aber vielleicht auch nicht die brillantesten die ich bisher gehört habe.

Die Bose SoundSport sind hier eher etwas wärmer/weicher. Daher sind diese gefühlt auch nicht die aller detailliertesten Bluetooth Ohrhörer.

Kommen wir zu den üblichen Punkten am Ende. Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte ich keine. Die maximale Lautstärke ist relativ hoch für Bluetooth Ohrhörer und ja die Bose SoundSport besitzen Sprachansagen.

Diese stammen von einer „Roboter“ Stimme und sind akzeptabel, ich könnte aber auch drauf verzichten.

 

Fazit

Die Bose SoundSport sind sehr gute Bluetooth Ohrhörer welche klanglich durchaus empfehlenswert sind.

Diese können durch einen guten und lebendigen Klang punkten, ohne dabei zu viel oder zu wenig Bass zu liefern. Im Großen und Ganzen haben die Ohrhörer eine sehr angenehme Klangsignatur.

Kurzum akustisch bin ich mit diesen zufrieden. Jedoch der Tragekomfort ist eher mittelmäßig und die Ohrhörer sind recht groß, was immer suboptimal ist. Dafür ist die Akkulaufzeit mit rund 6 Stunden überraschenderweise etwas gering.

Bei der Verarbeitung, Steuerung und dem Lieferumfang können die Bose SoundSport wiederum punkten.

Unterm Strich sollten Euch die SoundSport gut gefallen, also optisch, von der oben beschriebenen Klangsignatur oder Ihr habt einfach gute Erfahrungen mit Bose als Hersteller gemacht, dann kann ich Euch diese Bluetooth Ohrhörer empfehlen.

Allerdings ist mir der Preis vielleicht etwas zu hoch angesetzt. Rund 180€ ist, obwohl die SoundSport durchaus gut sind, vielleicht etwas viel.

Beispielsweise die Teufel MOVE BT sind den Bose SoundSport in den allermeisten Punkten überlegen und kosten nur 119€.

Daher würde ich Euch zu mindestens empfehlen die MOVE BT einmal anzuschauen, vielleicht stellen diese ja für Euch eine gute Alternative da.

Das InLine 00031A im Test, das beste USB 3.1 externe Gehäuse!

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USB 3.1 „Gen2“ erhält so langsam etwas Verbreitung dank diverser Rechner und Notebooks welche mit Thunderbolt und USB C ausgestattet sind.

Der größte Vorzug von USB 3.1 Gen2 ist natürlich die erhöhte Bandbreite auf theoretisch 10GBit. Klingt gut, aber was für Geräte schaffen überhaupt solche Geschwindigkeiten?

SSDs ist hier natürlich die Antwort. Es gibt auch mittlerweile einige USB 3.1 externe SSDs von den großen Herstellern. Jedoch zahlt man hier einen teilweise dicken Aufpreis auf die sowieso teuren SSDs.

Günstiger ist selber bauen. Einfach eine 08/15 SSD welche wenn möglich 500MB/s+ schafft und ein USB 3.1 Gehäuse kaufen, beides kombinieren und Geld sparen.

Aber was für ein Externes USB 3.1 Gehäuse sollte man verwenden? In diesem kleinen Test geht es um das InLine 00031A 2,5“ USB 3.1 Gehäuse.

Kann dieses im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse

Das InLine USB 3.1 Gehäuse ist relativ kompakt gehalten. Es ist also kaum größer als das eigentliche 2,5Zoll Laufwerk welches in dieses passt.

Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus solidem Aluminium, das diesem ein recht hochwertiges Finish verleiht.  Lediglich das Front- und Endstück bestehen aus Plastik.

Im Endstück ist der USB C 3.1 „Gen2“ Port eingelassen, welcher die Besonderheit dieses Gehäuses ist, und eine kleine Status LED.

Letztere ist leider nicht gut zu erkennen, da diese recht tief im Gehäuse sitzt und auch nicht übermäßig hell ist.

Die Montage des Laufwerks ist interessant gelöst. Zur linken und rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein „Knopf“ aus Plastik, der sich eindrücken lässt.

Wenn beide eingedrückt sind, lässt sich der Festplattenschlitten herausziehen.  Eine sehr schöne Lösung! Werkzeuglos aber dennoch sicher und stabil, besser geht’s kaum.

Im Festplattenschlitten lassen diese sich nochmals verschrauben, wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen möchte.

Bei SSDs ist dies aber auch nicht zwingend nötig.

 

Leistung

Neben dem Gehäuse ist natürlich auch die Leistung sehr wichtig. Wie schnell ist das Gehäuse?

Für diesen Test habe ich eine Crucial MX300 SSD verwendet und das Gehäuse an einen Thunderbolt 3 Port eines Razer Blades angeschlossen.

Je nach Benchmark erreicht man lesend um die 550MB/s und schreibend um die 500MB/s.

Ordentliche Werte! Ich nehme an, dass hier die von mir verbaute SSD im Inneren eher limitiert als das Gehäuse selbst.

Viel schneller geht es aktuell mit SATA Laufwerken einfach nicht.

Auch via USB 3.0 werden immer noch gute Geschwindigkeiten erreicht.

Genau genommen sinkt nur die Lesegeschwindigkeit um ca. 150MB/s und die Schreibgeschwindigkeit um 100MB/s. Das Maximum beim Verwenden von USB 3.0 scheint also lesend wie auch schreibend bei rund 400MB/s zu liegen.

Dies ist ein sehr guter Wert!

Probleme mit der Erkennung des Laufwerks hatte ich keine. Auch lassen sich bei der Nutzung weiterhin die SMART Daten der verbauten Laufwerke mit beispielsweise CrystalDiskInfo auslesen.

 

Fazit zum InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse sieht gut aus, ist sehr hochwertig verarbeitet und dabei relativ kompakt.

Auch die Leistung ist via USB 3.1 ist hervorragend! Lesend erreichte ich rund 550MB/s und schreibend immer noch 500MB/s, was vermutlich eher an der von mir verwendeten SSD lag als an dem Gehäuse.

Damit liefert dieses perfekte Ergebnis, mehr ist mit einem SATA Laufwerk nicht möglich. Selbst USB 3.0 schafft rund 400MB/s lesend wie auch schreibend.

Kommen wir zum Preis. Aktuell muss man für das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse rund 38€ auf den Tisch legen, würde ich es für dieses Geld empfehlen?

Wenn Ihr es mit einer HDD nutzen wollt, nein. Für eine SSD hingegen ja! Das Gehäuse ist wirklich schön und schnell, allerdings wäre die Geschwindigkeit bei einer HDD verschenkt.

Hier gibt es auch günstigere Gehäuse die dafür taugen.

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse muss einfach mit einer SSD genutzt werden. Wie auch immer, es handelt sich hierbei um vermutlich eins, wenn nicht sogar das beste 2,5“ Festplattengehäuse auf dem Markt.

Daher Daumen hoch!

Vier Smart Home Systeme für Amazon Echo/Alexa in der Kurzvorstellung

Mit dem Echo System und seinem Sprachassistenten „Alexa“ hat Amazon einen riesen Trend losgetreten.

Jedoch werden viele das System vor sich haben und sich Fragen „mh was mache ich nun damit?“.

Ein großer Bestandteil von Alexa ist die Smart Home Steuerung.

Jedoch was für Geräte lassen sich aktuell mit Alexa steuern und wie gut funktioniert das?

Hier vier Tipps für Smart Home Geräte welche sich via Alexa steuern lassen.

 

Philips HUE, der Klassiker

Was Philips HUE kann, macht und tut muss ich vermutlich niemanden mehr erzählen. Philips HUE zeichnet sich aber auch durch eine sehr breite Kompatibilität mit 3. Anbieter Systemen wie Amazons Echo aus.

Die Funktion ist wie man Sie erwartet. Nach der Einrichtung könnt Ihr das Licht mit „Alexa schalte das Licht in (Name der Gruppe in der HUE App) ein/aus“ ein oder ausschalten.

Auch das Wechseln der Lichtfarbe ist möglich. Hierzu sagt „Alexa schalte die Szene (Name der Szene) in (Name der Gruppe in der HUE App) ein“.

Der Licht an/aus Befehl funktioniert im Alltag auch tadellos. Das Umschalten der Szene hingegen wurde leider nur sehr schwergänig erkannt. Oftmals steht man da und muss seinen Satz 2-3 mal wiederholen ehe gemacht wird was man will.

Daher Funktionen gut, Umsetzung abseits von Licht an/aus eher mäßig gut.

Solltet Ihr Probleme mit dem Ein/Ausschalten vom Licht haben, versucht den Räumen andere Namen zu geben. Beispielsweise verwechselt Alexa bei mir „Esszimmer“ und „Gästezimmer“ ganz gerne.

 

Alexa mach wärmer, tado° Heizkörper-Thermostate

Es gibt diverse Thermostate welche versuchen mit Alexa Support zu punkten. Die besten hiervon stammen aus meiner Sicht von tado°.

tado° bietet sowohl Thermostate für Heizkörper an wie auch für Fußbodenheizungen. Auch ohne die Nutzung von Alexa können diese durch eine hohe Funktionalität wie auch ein tolles Designe überzeugen.

Die tado° Thermostate haben mich im Test sehr positiv überzeugt. Hätte nicht gedacht, dass solch ein gutes Produkt, welches auch neben Alexa beispielsweise IFTTT oder Apples Homekit unterstützt, aus Deutschland kommt.

Etwas gegen tado° spricht allerdings der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis.

Die Funktion ist allerdings in Kombination mit Alexa tadellos! „Alexa stelle die Temperatur in (Raum Name in der App) auf xx Grad“.

Daher Funktion und auch im Praxiseinsatz top!

 

Strom an, Strom aus, die TP-Link HS110 WLAN Steckdose

Das günstigste Smart Home Produkt welches mit Alexa kompatibel ist stammt von TP-Link. Bei der HS110 handelt es sich um eine WLAN Steckdose.

Diese kann, wie man es sich vielleicht auch schon denken kann, den Strom ein/ausschalten wie auch den Verbrauch messen und besitzt eine Timer- Funktion.

Eine dieser Steckdosen, welche im Übrigen auch abseits von der Amazon Alexa Unterstützung sehr gut ist, kostet um die 40€ im Einzelhandel.

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Ich selbst nutze aktuell zwei Stück und bin außerordentlich zufrieden.

„Alexa schalte (Name in der TP-Link App) ein/aus“.

Das Ganze funktioniert im Alltag sehr zuverlässig selbst beim Verwenden von eigenen Namen wie „Aquarium“.

 

Homematic IP, der Newcomer

Ganz frisch ist die Unterstützung von Homematic IP und Amazon Echo. Homematic IP ist ein sehr mächtiges System welches angefangen bei einer Alarmanlage über Heizkörpersteuerung bis hin zu smarten Steckdosen alles Mögliche an Optionen mitbringt.

Einige von diesen wurden auch schon auf Techtest getestet. Um diese Module zu nutzen ist die Homematic IP Basis Station (ca. 50€) und selbstverständlich eins der unzähligen Module nötig (ab 30€).

Die Steuerung ist wie man es erwartet, beispielsweise für die Heizkörperthermostate „Alexa stelle die Temperatur im Badezimmer auf xx Grad“ oder „Alexa schalte den Schutz ein“.

Funktionieren tut das Ganze sehr gut!

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Bericht konnte vielleicht ein paar Anregungen liefern, was man alles so mit Amazons Echo Systemen was Smart Home angeht machen kann.

Auch wenn der Hype groß ist, gibt es leider noch nicht so viele unterstütze Geräte. Aber die vier oben genannten sind schon ein guter Einstieg.

Gerade mit Homematic IP wird nun ein sehr mächtiges System unterstützt, welches schon sehr viele Punkte abdeckt.

Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker im Test, ein weiteres Erfolgsprodukt auf dem Hause Xiaomi?

Das Xiaomi sehr gut darin ist alle möglichen Produkte von Smartphones über Smarte Reiskocher bis hin zu Ohrhörern zu produzieren und das auch in guter Qualität, ist ja nichts mehr Neues.

Daher sollte doch so ein einfaches Produkt wie ein Bluetooth Lautsprecher von Xiaomi auch ohne Probleme im Test überzeugen können, oder?

Für diesen Zweck habe ich mir einen Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker gekauf, ist dieser eine Empfehlung wert oder sollte man lieber einen 08/15 Bluetooth Lautsprecher auf Amazon kaufen? Finden wir es heraus!

 

Der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker

Optisch hat hier Xiaomi einen ausgesprochen hübschen Bluetooth Lautsprecher gebaut. Dieser ist relativ dünn und kompakt gebaut.

Beim Material hat allerdings Xiaomi nicht gespart. Die Front und Rückseite werden durch hochwertig anmutende Plastik Platten im Waben Muster verdeckt während der Rahmen aus robustem Aluminium besteht.

Das Wabenmuster auf der Front ist präferiert, was bei einem Lautsprecher auch durchaus Sinn macht.

Unter dieser Front verstecken sich die beiden 2,5W Treiber. Die Rückseite hingen ist geschlossen, heiß der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker wird eher direktional Klang von sich geben.

Geladen wird der Lautsprecher klassisch via microUSB. Der verbaute Akku soll laut Xiaomi 10 Stunden halten, dem kann ich auch so zustimmen.

Oberhalb des microUSB Ports befindet sich zudem noch der Einschalter welcher ebenfalls aus Metall besteht was die hochwertige Optik des Lautsprechers noch etwas unterstützt.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten dem Klang. Tja eigentlich sollte es wirklich kaum überraschen, dass der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker sehr ordentlich klingt!

Zwar hat dieser aufgrund seiner sehr flachen und kompakten Bauform erschwerte Bedingungen, macht dafür aber einen umso bessern Job.

Der Lautsprecher hat ordentlich Dampf für seine Größe. Auf hoher Lautstärke wandert dieser sogar fröhlich auf dem Tisch umher aufgrund der Starken Vibrationen.

Natürlich erwartet jetzt bitte keinen Bass welchen man in seinem Bauch noch spürt, denn das liefert der Xiaomi Bluetooth Lautsprecher nicht.

Dennoch für seine Größe klingt dieser erstaunlich voll. Die höhen sind recht klar und auch auf hoher Lautstärke noch voll.

Allerdings werden die Höhen etwas vom Bass und den Mitten in den Hintergrund geschoben.

Dies ist allerdings nicht stark der Fall. Der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker klingt also nicht Dumpf, jedoch hört man, dass die Höhen sich etwas schwer tun sich vom restlichen Klang „abzusondern“.

Die maximale Lautstärke ist vernünftig, zudem ist der Klang selbst auf dieser immer noch gut brauchbar, aber es gibt auch ohne Frage lautere Bluetooth Lautsprecher.

Trotzdem um in einer Küche oder einem kleinen Wohnzimmer für eine gewisse Grundbeschallung zu sorgen, reicht das gute Stück vollkommen aus.

 

Fazit

Den Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker bekommt man aktuell für rund 20-22€ aus Asien.

Für dieses Geld kann ich ohne Probleme eine Kaufempfehlung aussprechen! Zwar darf man natürlich auch von Xiaomi keine Wunder erwarten aber für die kompakte Größe klingt der Wireless Bluetooth 4.0 Speaker einfach hervorragend!

Dazu kommt noch die Klasse Verarbeitung und Optik. Kurzum es gibt sehr viele Dinge die für den Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker sprechen und nur sehr wenige die gegen Ihn sprechen.

Letzteres wäre die etwas langwierigere Lieferung aus Asien. Sollte diese Euch nicht stören greift zu!

Günstige Sport Bluetooth Ohrhörer von Sony im Test mit extra viel Bass, die Sony MDR-XB50BS im Test

Bluetooth Kopf und Ohrhörer verdrängen immer mehr die klassischen kabelgebundenen Modelle. Gerade im den letzten 1-2 Jahren gab es auch einen deutlichen Sprung was die Qualität anging.

Gerade in einem Feld sind kabellose Modelle sehr praktisch, nämlich beim Sport. Jedoch viele „Sport Bluetooth Ohrhörer“ sind einfach nur schlecht was den Klang angeht.

Deshalb war ich sehr neugierig als ich sah, dass Sony mit den MDR-XB50BS Sport Bluetooth Ohrhörer für gerade mal 60€ anbietet.

Also in einem Preissegment in welchem man durchaus Qualität erwarten kann und darf, das aber weiterhin niedrig genug ist, dass viele Nutzer hier ohne größere Bauchschmerzen zugreifen können.

Daher können die Sony MDR-XB50BS Bluetooth Ohrhörer im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Sony MDR-XB50BS

Die Sony MDR-XB50BS sind in drei Farben verfügbar, schwarz, rot und blau. Ich habe mir für diesen Test die „rote“ Version gekauft.

Das was von Amazon als Rot eingestuft wird, stellt sich in der Praxis aber eher als orange heraus.

Die Ohrhörer sind klassisch aufgebaut. Im Gegensatz zu Apples AirPods handelt es sich hierbei nicht um völlig kabellose Modelle.

Der linke und rechte Ohrhörer ist weiterhin mit einem Kabel verbunden, welches in Eurem Nacken verläuft und daher nicht stört.

Die Kommunikation mit Eurem Smartphone erfolgt hingegen via Bluetooth 4.1, hierbei kann das Pairing sogar über NFC erfolgen.

Aufgrund der Bluetooth Verbindung und der dafür zusätzlich nötigen Elektronik fallen die Ohrstöpsel der Sony MDR-XB50BS natürlich etwas größer aus.

Etwas ist vielleicht sogar etwas untertrieben, die MDR-XB50BS sind ziemliche große Stöpsel. Für einen besseren Halt sollen hier so genannte Ohrhaken halten, also Gummibügel, welche sich in Euer Ohr klemmen. Ob dies funktioniert lest Ihr später im Test.

Die Ohrhörer bestehen aus einer Mischung aus Plastik und Gummi. Sony verspricht auch einen Wasser/Schweiß Schutz nach IPx4.

IPx4 = Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

Die Anschlüsse und Tasten der Ohrhörer sind auf der rechten Seite angebracht. Hier finden sich drei Tasten, zum einen den Einschalter welcher auch die Play/Pause Funktionalität inne hat, wie auch eine Lautstärke Wippe welche beim Gedrückt halten der Tasten auch vor bzw. zurück spult.

Geladen werden die Sony MDR-XB50BS via microUSB. Der Port hierfür befindet sich unter einer mäßig vertrauenerweckenden Klappe ebenfalls an der rechten Seite.

Sony spricht von einer 8,5 Stunden Akku Laufzeit, welche in der Praxis knapp hinkommt.

 

Tragekomfort

Die Sony MDR-XB50BS sollen ja primär für den Sport sein und ja dafür eigenen sich diese trotz der großen Größe durchaus.

Die Ohrstöpsel saßen dank der Ohrhaken sehr feste in meinen Ohren. Selbst beim Joggen gab es keine Gefahr, dass diese herausfallen.

Auch das Tragegefühl ist soweit vollkommen in Ordnung. Man spürt die Sony zwar durchaus etwas, aber dies war auch mit der Zeit nicht unangenehm oder schmerzhaft.

Leider besitzen die Ohrhörer leichte Kabelgeräusche, jedoch ist das aufgrund des „Nackenkabels“ nicht all zu tragisch.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt, dem Klang.

Eins muss man Sony lassen, wenn sie „Extra Bass“ versprechen ist es auch genau das was man bekommt.

Die Sony MDR-XB50BS besitzen einen außerordentlich kräftigen Bass welcher auch mehr oder weniger permanent im klanglichen Mittelpunkt steht.

Der Tiefgang des Basses ist dabei sogar recht gut für die Preisklasse, wenn auch schlechter als beispielsweise bei den teureren Teufel MOVE BT.

Die MDR-XB50BS gehören zu den Ohrhörern welche man liebt oder hasst. Der Bass ist hier ganz klar auf der Schwelle zum „dröhnenden“, von einem ausgewogenen Klangbild ist nicht zu sprechen.

Ich sehe aber durchaus den Reiz der Sony MDR-XB50BS. Der Bass macht Spaß!

Die Ohrhörer können richtig ordentlich loslegen, wenn man ihnen die Richtige Musik dafür gibt. Elektro, Pop oder auch Drum and Bass wären hier zum Beispiel sehr passende Musikrichtungen.

Die Höhen der MDR-XB50BS sind dabei recht klar. Die Ohrhörer sind also nicht einmal übermäßig warm abgestimmt, sondern der Bass ist einfach nur massiv angehoben und besitzt gefühlt ein sehr „bauchiges“ voluminöses Klangbild.

Grundsätzlich gefallen mir die MDR-XB50BS allerdings sehr gut! Selbst Stimmen, sofern sie sich nicht gerade etwas hinter einem Beat verstecken, werden gut dargestellt.

Ich habe um ehrlich zu sein in der 60€ Preisklasse nicht mit einem derart guten Klang gerechnet.

Sollte man per Equalizer den Bass etwas absenken, hat man hier durchaus Bluetooth Ohrhörer welche als „Hifi“ durchgehen könnten.

Dynamic, Klanggefühl und auch die räumliche Darstellung ist tadellos, nur halt mit sehr viel Bass.

Schwächen durch die Bluetooth Übertragung konnte ich nicht feststellen. Sowohl in Kombination mit einem iPhone wie auch einem Google Pixel konnte ich keine Artefakte oder sonstige Klangverschlechterungen feststellen welche auf eine zu aggressive Kompression zurückzuführen wären.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend hoch, wenn auch nicht extrem hoch.

Die MDR-XB50BS verfügen im Übrigen über Sprachansagen beim Ein- und Ausschalten einer netten asiatischen Dame. Ich bevorzuge zwar ein einfaches Piepen jedoch haben mich die Ansagen auch nicht zu sehr gestört.

 

Fazit zu den Sony MDR-XB50BS

Ich bin sehr positiv überrascht von dem was Sony hier für rund 60€ verkauft. Allerdings kann man die MDR-XB50BS nicht jedem empfehlen.

Zum einen sind die Ohrhörer recht groß und die Nutzung von Sony ist schon merklich Richtung Sport ausgelegt.

Wenn Ihr plant solchen mit den Sony MDR-XB50BS zu machen ist das natürlich kein Problem. Die Ohrhörer sitzen sehr feste in den Ohren und sind zudem Wasser/Schweiß geschützt.

Ein anderer Punkt ist der Klang. Die Bluetooth Ohrhörer klingen gut, wenn nicht sogar sehr gut für Ihr Geld jedoch muss man Bass lieben um gefallen an den MDR-XB50BS zu finden.

Der Bass dominiert ganz klar die Klangsignatur der Ohrhörer. Hierbei ist der Bass allerdings schön Voluminös und auch die Höhen sind klar und sauber, jedoch dem Bass unterlegen von der „Masse“.

Der Ideale Nutzer für die Sony MDR-XB50BS ist also der Bass liebende Sportler welcher beim Joggen oder dem Workout Bluetooth Ohrhörer sucht welche einem akustisch etwas in den Hintern treten können mit einem kraftvollen Klang.

Wenn das auf Euch zutrifft, werdet Ihr in der 60€ Preisklasse nichts besseres finden! Solltet Ihr allerdings eher einen ausgeglichenen Klang suchen, lasst die Finger von den Sony MDR-XB50BS.

Persönliche Einschätzung, zwar ist der Bass für mich auch am oberen Ende dessen was ich gut finde, jedoch könnte ich ohne Probleme mit den Sony MDR-XB50BS als einzige Bluetooth Ohrhörer leben.

Es macht ohne Frage viel Spaß die Bluetooth Ohrhörer zu nutzen!

 

Die Calendar Watch von What?Watch, die etwas andere Hybrid Smartwatch im Test

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Smartwatches waren vor wenigen Jahren noch „the next big thing“, haben sich aber nicht so recht durchgesetzt wie sich das die großen Unternehmen gedacht haben.

Sicherlich ein wichtiger Grund dafür war die meist sehr kurze Akkulaufzeit. Ein Tag schafften die meisten Modelle, beim zweiten wird es dann schon knapp.

Dies liegt natürlich am hohen Funktionsumfang und dem beschränkten Platz für einen großen Akku.

What? Watch, ein toller Firmenname, geht mit seiner Calendar Watch einen etwas minimalistischeren Weg. Anstelle so vieler Features wie möglich zu integrieren, konzentriert man sich auf ein Feature welches gut umgesetzt wird.

Im Gegenzug kann dafür die Calendar Watch, um welche es hier gehen wird, auch mit einer Akkulaufzeit von bis zu zwei Monaten punkten.

Aber lohnt es sich wirklich für solch eine minimalistische Smartwatch gute 300€ auszugeben? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Bereits an der Verpackung merkt man, dass es sich bei What? Watch um ein Startup handelt. Diese legen für gewöhnlich immer sehr viel Wert auf eine möglichst hochwertige Präsentation, dies ist bei der Calendar Watch auch nicht anders.

Die Calendar Watch wird in einer runden Box geliefert in der sich zuerst die Uhr befindet. Unterhalb dieser ist das Zubehör verstaut. Hierbei handelt es um ein microUSB Kabel, eine Ladeschale, einen Stift zum Abnehmen des Armbands und ein kleines Mikrofasertuch.

An dieser Stelle auch vielen Dank an What? Watch für das Zurverfügungstellung der Calendar Watch.

 

Die Calendar Watch von What? Watch

Die Calendar Watch ist aktuell in Deutschland in drei Farben verfügbar. Klassisch in Schwarz, Polarweiß und Aqua blau.

Da ich bunte Farben mag und finde diese sehen auf Bildern immer besser aus, habe ich die Aqua Blaue Version gewählt, welche sich in der Praxis aber primär an Frauen richten wird.

Allerdings muss hier die Frau große Uhren mögen, denn die Calendar Watch ist aktuell nur in einer 42mm Ausführung zu bekommen.

Damit gehört diese schon zu den größeren Uhren. Das Gehäuse besteht hierbei zum größten Teil aus Metall, abgesehen selbstverständlich vom „Display“, welches mit Glas bedeckt ist.

Die Verarbeitung und Haptik der Uhr würde ich als vorzüglich bezeichnen. Auch der Tragekomfort ist sehr hoch, die Uhr ist nicht zu schwer aber auch nicht zu leicht. Zudem drückt diese auch nicht am Armgelenk.

Ich bin zwar nicht der größte Fan des Lederbands der blauen Version, ich könnte mir vorstellen das dieses sich recht schnell abnutzt, jedoch der Verschluss ist sehr interessant. Hier lässt sich die Länge des Armbands „fest“ einstellen aber weiterhin öffnen und schließen ohne, dass sich dabei die Länge verändert.

Uhren- Profis werden jetzt sicherlich sagen „ah ein alter Hut“ jedoch ist es das erste Mal das ich solch einen Verschluss sehe.

Die Calendar Watch ist auch bis zu 50m wasserdicht, allerdings nicht fürs Tauchen geeignet. normales Händewaschen, Duschen usw. sollte aber kein Problem sein.

Wie auf den ersten Blick schon auffällt, setzt What? Watch bei dieser „SmartWatch“ nicht auf ein LCD oder AMOLED Display, sondern auf einen klassischen analogen Anzeiger.

Dieser entspricht dem was man erwartet, drei Zeiger und eine gut ablesbare Anzeige, soweit nichts Besonderes.

Das Besondere ist der Uhrenhintergrund. Dieser ist ein ePaper „Display“ welches zwei Farben Anzeigen kann. Im Falle meiner Version Blau und Dunkel Blau.

Hierdurch kann Euch die Uhr auf Kalender Ereignisse hinweisen, dazu später aber mehr. Sagen wir es aber so, es sieht echt interessant aus!

Der Akku der Uhr soll laut Hersteller bis zu zwei Monate halten. Zwar habe ich die Uhr noch nicht so lange, aber diese Angabe kommt ungefähr hin. Vielleicht ist sie etwas optimistisch, in der Regel verlor die Uhr ca. 2-3% Akku pro Tag.

Geladen wird die Calendar Watch über zwei Kontakte auf der Rückseite. Hier lässt sich eine kleine Ladeplatte befestigen welche mir einem USB Netzteil verbunden wird.

 

Einrichtung, Features und die App

Die Einrichtung beginnt mit dem Installieren der What? Calender App auf eurem IOS oder Android Smartphone.

Wenn diese installiert ist, startet die App und verbindet die Uhr mit dem Strom.

Die Installation und das Pairing geht eigentlich recht einfach. Etwas ungewöhnlich ist jedoch, dass die Uhr kalibriert werden muss. An einer Stelle müsst Ihr Einstellen welche Uhrzeit die Uhr gerade anzeigt, was bei einer analogen Uhr manchmal nicht ganz leicht genau zu erkennen ist.

Wenn dies geschafft ist, ist die Uhr auch schon verbunden.

 

Was kann aber nun die Calendar Watch?

Wie der Name vielleicht schon erahnen lässt, dreht sich die Funktion um den Kalender in Eurem Smartphone.

Wenn Ihr in diesem beispielsweise um 16Uhr einen Termin eingetragen habt, wird das Euch auf der Uhr angezeigt. Hierbei ist die Stelle des Displays für den Jeweiligen Zeitraum „hell“, während die freie Zeit dunkel ist.

Schaut Euch am besten die Bilder an um das Prinzip besser zu verstehen.

So könnt Ihr den Terminplan für die aktuellen bzw. nächsten 12 Stunden immer auf einem Blick sehen. Zusätzlich kann die Calendar Watch Euch per Vibrationsalarm auch über einen startenden Termin Informieren.

Es gibt für die Anzeige zwei Modi, den flexiblen Modus und den festen Modus.

Im flexiblen Modus geht die Anzeige „unendlich weiter“. Heißt, es werden permanent die nächsten 12 Stunden und die jeweiligen Termine angezeigt und sobald ein Termin durch ist, wird der nächste für in 12 Stunden angezeigt.

Im festen Modus werden Termine der aktuellen 12 Stunden angezeigt. Heißt, vergangene Termine werden nicht gelöscht und durch die nächsten Termine ersetzt, sondern bleiben angezeigt und die Anzeige springt erst pünktlich um 12:00 oder 24:00 auf die nächsten Termine um.

Durch Antippen des Displays könnt Ihr Euch zudem auch Termine für die übernächsten 12 Stunden anzeigen lassen.

Also es ist beispielsweise Vormittag, Ihr tippt die Uhr an und seht wann Ihr Termine am Nachmittag habt.

Die Calendar Watch synchronisiert sich alle 15 Minuten mit Eurem Smartphone für neue Termin Infos.

Hierbei werden auch schon Termine für die nächsten 48 Stunden übertragen, wenn also in diesem Zeitraum die Verbindung abreist, sind Informationen für zwei Tage auf der Uhr hinterlegt.

Für jemanden der viel verreist ist vielleicht auch ganz interessant das die Uhrzeit sich immer mit der Eures Smartphones abgleicht. So sollte der Wechsel von Zeitzonen deutlich angenehmer von statten gehen.

 

Fazit

Ich habe selten so ein interessantes Produkt wie die Calendar Watch by What? Watch vor mir gehabt. Die Idee mit dem farbwechselnden Uhrenhintergrund und die Umsetzung ist, wenn man diese das erste Mal sieht, wirklich faszinierend.

Allerdings handelt es sich hierbei auch um ein recht spezielles Produkt.

Ähnliches gilt auch für die Zielgruppe der Calendar Watch. Ihr müsst schöne analoge Uhren zu schätzen wissen und viel Euren Smartphone Kalender nutzen.

Wenn beides der Fall ist, könntet Ihr Gefallen an der What? Watch Calendar Watch finden.

Zwar ist der Preis mit rund 300€ schon recht stolz, aber dafür erhält man aber auch eine wirklich schicke und moderne Uhr welche Ihre beworbenen Features einhält.

Allerdings ist das auch ein wenig die Schwäche der Calendar Watch, die Features. Ich sehe etwas verschenktes Potenzial. Man hat hier ein einmaliges Konzept mit dem farbverändernden Hintergrund und sogar einen Vibrationsmotor verbaut, warum nicht auch beides nutzen um einen auf Benachrichtigungen hinzuweise oder Ähnliches. Leider kann das die Calendar Watch nicht.

Allerdings ist dies vielleicht auch ein wenig das Konzept hinter dieser Uhr. Einfach eine Funktion gut zu können und neben den Terminen einen nicht noch mit einem Schrittzähler oder andauernden Benachrichtigungen zu nerven.

Kurzum, wenn sich die Calendar Watch gut in Euren Alltag einpasst, Ihr also ausgiebig den digitalen Kalender im Smartphone nutzt und die Uhr Euch vor allem auch optisch anspricht, gibt es nichts was mich von einem Kauf abraten lässt. Allerdings ist die Calendar Watch by What? Watch ganz klar als „Luxus“ Produkt zu klassifizieren.

Der Philips Hue LightStrip+ im Test

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Wenn man an Smarte Beleuchtung denkt, wird vermutlich den meisten zuerst Philips HUE einfallen.

Auch zurecht, Philips HUE System ist sehr gut und vor allem mit sehr vielen Diensten kompatibel. Ob nun Amazons Echo oder 3. Anbieter Apps.

Der Nachteil ist leider der Preis. In diesem kleinen Test geht es um den Philips Hue LightStrip+ einen 2 Meter LED Streifen für rund 60€!

Kann der LightStrip+ wirklich überzeugen bei diesem Preis? Finden wir es im diesem kurzen Test heraus!

 

Hinweis

Der Philips Hue LightStrip+ kostet aktuell rund 60€, allerdings hilft Euch dieser LED Streifen alleine noch nicht weiter. Ihr benötigt zusätzlich noch einen Controller. Dieser kostet bei Philips nochmals rund 50€ extra, sofern Ihr diesen noch nicht besitzt.

Kurzum nur der Philips Hue LightStrip+ alleine funktioniert nicht! Dies ist eine Erweiterung zu einem bestehenden System.

 

Der Philips Hue LightStrip+ im Test

Bei dem LightStrip+ handelt es sich auf den ersten Blick um einen normalen LED Streifen,  mit einem Gummi Mantel geschützt ist.

Hierbei handelt es sich allerdings wirklich um einen „lose“ angebrachten Gummimantel. Bei günstigen LED Streifen ist dieser meist mit dem Band selbst verklebt, dies ist hier nicht der Fall.

Um ehrlich zu sein wirkt dadurch der LED Streifen auf den ersten Blick fast billiger als die meisten 08/15 Konkurrenzmodelle.

Auch ist der LightStrip+ recht steif und unflexibel.

Positiv ist wiederum das Netzteil (20W) welches recht hochwertig anmutet. Ebenfalls hochwertig ist der Controller mit seiner ca. 2 Meter langen Zuleitung.

Dementsprechend habt Ihr auch ca. 2 Meter Luft beim Anbringen des LED Streifens.

Hier kommen wir aber zu einem der dicksten Kritikpunkte des Philips Hue LightStrip+, der Kleber.

Ich bin es ja gewöhnt, dass der Kleber auf der Rückseite von LED Streifen meist eher mäßig ist, aber der beim LightStrip+ ist einfach nur traurig.

Bestellt am besten gleich gutes doppelseitiges Klebeband mit, denn das was auf der Rückseite des Philips ist taugt gar nichts. Abgesehen davon ist der Klebestreifen in 20 Segmente unterteilt welchen man alle einzeln die Rückseite abziehen muss.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung ist kinderleicht. Geht in Eure Philips HUE App wählt die Einstellungen aus und dann Lampen.

Nach ein paar Sekunden sollte auch schon der LightStrip+ dort auftauchen.

Ordnet diesem nun in den Raum Einstellungen einem Raum zu und fertig.

 

Das Licht

So viel vorweg der Philips Hue LightStrip+ ist unheimlich hell und leuchtstark! Auch verglichen mit den üblichen 20€ LED Streifen sieht man hier einen deutlichen Unterschied.

Der LightStrip+ schafft auf 2 Meter bis zu 1600 Lumen, was ungefähr das Doppelte ist einer normalen E27 LED Glühbirne.

Aber was macht der LightStrip+ so besonders?

Wenn man genau hinsieht besitzt dieser Gruppen von 3 LEDs. Hier spreche ich nicht von den drei RGB Farben sondern von drei getrennten LEDs nebeneinander.

Hierbei handelt es sich um eine Warm-Weiße LED, eine Kalt-Weiße LED und eine RGB LED.

Bei den meisten anderen LED Streifen findet man nur eine RGB LED, wodurch diese in der Regel auch kein reines Weiß gut darstellen können.

Im Falle des LightStrip+ arbeiten diese 3er LED Gruppen gemeinsam. Im Falle z.B. der Farbe Blau leuchtet die RGB LED in Blau + die Kaltweiße LED.

Dadurch wirken die Farben viel heller und auch kräftiger. Je nach Farben können alle 3 LEDs auch gleichzeitig leuchten, wodurch auch die hohe maximale Helligkeit zustandekommt.

Natürlich sind einzelne Farben auch heller oder dunkler als andere. Die hellste „Farbe“ hierbei ist normales Weiß bei welchem alle drei LEDs zusammenarbeiten. Dies kann man auch gut am Stromverbrauch ablesen, später mehr dazu.

Auch ein hochfrequentes Flackern, selbst mithilfe einer Kamera, konnte ich nicht entdecken.

Kurzum ja dies ist von der Lichtleistung und den Farben der beste LED Streifen den ich bisher gesehen habe.

 

Erweitern und kürzen

Der Philips Hue LightStrip+ besitzt eine Länge von 2 Metern. Wem dies zu lang ist, kann den Streifen auch kürzen, was aber permanent ist.

Wem 2 Meter zu kurz sind, kann den LightStrip+ mit Zusatzmodulen, die einfach angesteckt werden, erweitern.

Philips spricht hier von bis zu 10 Metern und verkauft Euch einen zusätzlichen Meter für 23€.

Hier sehe ich aber ein Problem, das mitgelieferte Netzteil schafft nur 20W und bereits jetzt verbraucht dieser bis zu 18,9W (zum Stromverbrauch komme ich noch später).

Wie kann man dann den LED Streifen auf bis zu 10 Metern verlängern wenn dies das Netzteil doch gar nicht schafft?

Dies ist nur eine Vermutung, aber der Basis LED Streifen soll bis zu 1600 Lumen schaffen, in der Beschreibung des Verlängerungsstück wird aber etwas von „Ultrahell mit einem Lichtstrom von 800 Lumen und einer tollen Lichtabdeckung über die ganze Länge hinweg“.

Vermutlich wird also die Helligkeit beim Verlängern des LightStrip+ reduziert, damit das Netzteil nicht überlastet wird!

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Stromverbrauch. Im ausgeschalteten Zustand (Standby) verbraucht der LED Streifen ca. 0,3W, was angenehm niedrig ist.

Im Betreib variiert der Verbrauch sehr stark je nach Farbe.

  • Weiß 18,9W
  • Warm-Weiß 8,2W
  • Kalt-Weiß 12,9W
  • Rot 3,9W
  • Grün 3,5W
  • Blau 3,9W

Hieran kann man auch gut die Helligkeit der einzelnen Farben ablesen.

 

Fazit zum Philips Hue LightStrip+

Mit rund 60€ ist der Philips Hue LightStrip+ natürlich für 2 Meter unheimlich teuer. Einen normalen LED Streifen bekommt man bereits für 20€/5 Meter.

Ist hier der saftige Aufpreis gerechtfertigt? Jein der Philips Hue LightStrip+ erzeugt ein hervorragendes Licht mit einer hohen Helligkeit und klasse Farben aber der Streifen selbst ist allerdings qualitativ eher mittelmäßig, was die Verarbeitung und den Kleber angeht.

Am Ende bekommt man zwar hier einen wirklich guten LED Streifen, der  vom Licht in der absoluten Oberklasse spielt aber für die Verletztheit zahlt man einen sehr saftigen Aufpreis!

Ob dieser Euch das Wert ist, kann ich nicht sagen, ich für meinen Teil habe mittlerweile etwas Zähne knirschend nochmals 60€ für einen zweiten dieser LightStrip+ auf den Tisch gelegt.

Dementsprechend ja, ich kann den Philips Hue LightStrip+ empfehlen sofern Euch der hohe Preis nicht abschreckt.

Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl, der beste Schreibtischstuhl?

Gaming Schreibtischstühle sind ein neuer Trend der letzen Jahre welcher primär durch Youtuber und Twitch Streamer angeheizt wurde.

Mittlerweile gibt es hier diverse Marken, die beiden bekanntesten sind hierbei sicherlich DXRacer und Maxnomic.

Jedoch gibt es auch eine kleine Deutsche Marke welche versucht mit den großen mitzuhalten. Noblechairs hat mit seiner EPIC Series ein paar sehr interessante Gaming Stühle im Sortiment.

Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Wer schon einmal einen „Gaming Stuhl“ zusammengebaut hat wird das Prinzip kennen welches auch hier verfolgt wird.

Der Noblechairs EPIC wird in einer großen Box geliefert. In dieser finden wir den Stuhl in, grob gesagt, vier Teilen auseinander gebaut, die Rückenlehne, die Sitzfläche, die Halterung für die Feder und das Fußkreuz.

Der Zusammenbau ging weitestgehend gut von der Hand. Dies liegt an der guten, wenn auch englischen Anleitung wie auch daran, dass alle benötigten Werkzeuge bereits beiliegen.

Der Zusammenbau beginnt mit dem Montieren des Mechanismusses für die Gasdruckfeder. Dieser wird auf der Unterseite des Sitzpolsters mit vier großen Schrauben sicher befestigt.

Der nächste Schritt ist das Zusammenstecken des Fußkreuzes. Das Fußkreuz muss natürlich nicht zusammengebaut werden, aber die Rollen müssen auf der Unterseite in die passenden Aussparungen gesteckt werden.

Dies erfordert etwas Kraft, achtet darauf, dass die Rollen wirklich gut sitzen.

Die Gasdruckfeder wird im nächsten Schritt einfach in das Fußkreuz gesteckt und darauf das Sitzpolster gesetzt.

Das Ganze wird nicht verschraubt, hält aber wenn man das erste Mal darauf gesessen hat bombenfest!

Der letzte Schritt ist nur noch das Verschrauben der Rückenlehne. Leider hat mich dies etwas nerven gekostet. Es gibt keine Führung oder Ähnliches und die Rückenlehne sitzt sehr stramm zwischen den beiden Metallflügeln.

Hier ist eine zweite Person, welche einem hilft sehr willkommen!

Jedoch grundsätzlich ist der Zusammenbau nicht übermäßig kompliziert.

 

Der Noblechairs EPIC im Test

Wie die meisten „Gaming Stühle“ basiert die Grundform des Noblechairs auf der eines Autositzes. Dementsprechend habt Ihr eine sehr hohe Rückenlehne welche mit Flügeln ausgestattet ist, die den Nutzer etwas mittig halten sollen, Ähnliches gilt auch für die Sitzfläche.

Diese lässt sich mithilfe der Gasdruckfeder zwischen 49,5 und 59,5 cm Höhe verstellen. Der Stuhl ist zudem für eine Belastung von bis zu 120KG ausgelegt.

Als Material kommt „100% veganes PU-Kunstleder“ zum Einsatz. Allerdings gibt es auch eine deutlich teurere Version mit echtem Leder.

Allerdings besteht nicht das komplette Polster aus Kunstleder.  Die Sitzfläche ist natürlich aus Leder/Kunstleder, jedoch gibt es einen ca. 5cm breiten Stoffrand um den Stuhl.

Dieser Stoffrand dient einfach der Optik und soll vermutlich einen gewissen Akzent setzen, was auch gelingt. Hier kommen auch die Farboptionen zum Tragen, die entscheiden welche Farbe der Aufdruck auf der Sitzfläche hat und welche Farbe das Garn hat mit dem das Kunstleder und der Stoffstreifen verbunden sind.

Sämtliche Farboptionen sind sehr dezent und Edel gehalten, halt passend zum Namen „Noblechairs“.

Neben der Höhenverstellung bietet der EPIC Gaming Stuhl auch noch andere ergonomische Optionen. Das Wichtigste ist hier sicherlich die Rückenlehne welche sich fast flach ausrichten lässt. Hierbei ist diese so konstruiert, dass der Stuhl nicht nach hinten über kippt, auch wenn man meist ein etwas mulmiges Gefühl hat.

Die Armlehnen lassen sich in alle Richtungen verstellen, also rauf/runter, vor/zurück und sie lassen sich anwinkeln.

Ein für mich sehr wichtiges Feature ist auch die „Kippelfunktion“. Wenn diese aktiv ist, kann man den Stuhl in eine 11 Grad Schräge bringen.

Dies ist ideal, wenn man mal etwas entspannt am Tisch sitzen möchte. Dies ist eine für mich mittlerweile kaum noch wegzudenkende Funktion.

 

Haptik, Verarbeitung und Qualität

Der erste Qualitätseindruck des EPIC Series Gaming Stuhl fällt sehr positiv aus! Das Sitzpolster ist unterhalb mit einem massiven Metallrahmen ausgestattet und auch der Mechanismus zum Verstellen der Höhe wirkt sehr robust.

Das Fußkreuz ist wie üblich aus einem großen Stück Aluminium gearbeitet, wodurch dieses ebenfalls kein Schwachpunkt zu sein scheint.

Lediglich die Rückenlehne wirkte beim Zusammenbau etwas leicht. In der Praxis scheint dies aber kein Problem zu sein.

Unterm Strich habe ich keine Zweifel, dass der Noblechairs EPIC die beworbenen 120KG maximale Belastung auch wirklich halten wird.

Die Verarbeitung, unter anderem der Polster war tadellos, keine Schäden oder Unsauberkeiten. Auch die Nähte sind gleichmäßig und sauber wie auch das Kunstleder es ist.

Lediglich „unter der Haube“ war die Verarbeitung nicht ganz 100%. Mit unter der Haube meine ich unterm Stuhl. Dort war an einer Stelle der Lack etwas abgeplatzt von einem Metallträger. Sofern Ihr allerdings nicht unter Eurem Stuhl liegt, ist das nicht sichtbar.

Daher würde ich die Verarbeitung unterm Strich als gut einstufen.

 

Sitzgefühl

Soweit so gut, aber wie sitzt es sich auf dem Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl? In der Langzeitnutzung ist dieser einer der bequemsten „Gaming“ Schreibtisch Stühle die ich bisher nutzen durfte.

Im ersten Moment wird man aber sicherlich etwas überrascht sein. Der EPIC ist recht wenig gepolstert bzw. fühlt sich recht hart an.

Wer „wie auf Wolken“ sitzen möchte, ist hier definitiv falsch. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen hart sitzen und unbequem sitzen.

Viele stark gepolsterte Stühle hat man nach längerem Sitzen irgendwann durchgesessen. Dies passiert hier nicht, die Sitzfläche gibt konstant einen sehr guten Halt.

Die Flügel an der Seite der Sitzfläche stören im Übrigen gar nicht. Man kann selbst im Schneidersitz auf dem Stuhl sitzen.

Auch die seitlichen Flügel der Rückenlehne haben mich nicht eingeschränkt. Dies kann natürlich etwas anders sein solltet Ihr sehr breite Schultern haben. Für mich mit meinen ca. 1,85cm und rund 90KG war das Ganze allerdings ziemlich perfekt.

Eine Schwäche der meisten „Gaming“ Stühle ist die Unterstützung des unteren Rückenbereichs. Auch Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl ist in diesem Punkt nicht perfekt, allerdings auch nicht furchtbar.

Während ich bei DXRacer fast zwingend das Rückenkissen nutzen musste um bequem zu sitzen, war dies hier nicht der Fall. Zwar liegt auch hier ein Kissen bei, aber dieses würde ich als sehr optional einstufen.

Auch so hat mein Rücken ausrechend Unterstützung bekommen.

Erfreulicherweise ist die Kopfstütze schön hoch, was diesem eine deutlich bessere Untersetzung bietet.

Allerdings ist die Kopfstütze flach, daher muss man seinen Kopf schon gefühlt recht weit zurücklehnen. Um für eine bessere Unterstützung in der normalen Sitzposition zu sorgen, hat Noblechairs ein ausgesprochen schönes und weiches Polster mit in den Lieferumfang gelegt, welches sich an der Kopfstütze befestigen lässt.

Die Armlehnen würde ich als unspektakulär einstufen. Diese lassen sich gut an die Nutzerwünsche anpassen was Ihre Position angeht, aber im Alltag sind diese mir weder störend noch besonders positiv aufgefallen.

Ähnliches gilt auch für Dinge wie die Rollen. Diese waren weder übermäßig „sanft“ auf meinem Teppichboden, noch problematisch.

Kurzum unterm Strich bin ich sehr zufrieden mit dem Sitzkomfort. Selbst nach 8 Stunden am Stück kann ich keine „Ausfälle“ oder Problemzonen vermelden, welche unbequem wurden.

Ich glaube die größte Schwäche des Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl ist der erste Eindruck. Das Sitzpolster wirkt sehr fest, was aber bereits nach 30+ Minuten anfängt eher ein Vorteil zu sein.

Der Stuhl sitzt sich einfach nicht durch. Auch in einer Langzeit Nutzung, also nach x Jahren könnte dies ein Vorteil sein, allerdings kann ich dies natürlich nicht aus erster Hand bestätigen.

 

Fazit zum Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl

Verglichen mit DXRacer oder Maxnomic ist Noblechairs natürlich der kleine Newcomer, dafür haben diese aber mit der EPIC Series einen wirklich sehr guten Schreibtischstuhl im Sortiment, welcher mir sogar in sehr vielen Punkten besser gefällt als die üblichen Modelle der beiden oben genannten Marken.

Der Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl ist gut verarbeitet, die Polster sogar sehr gut, der Stuhl ist robust und der Sitzkomfort über längere Zeit ist stark.

Für mich ist dieser Schreibtischstuhl der bequemste den ich bisher genutzt habe!

Allerdings für jemanden der gerne sehr weich sitzt, ist der EPIC Series Gaming Stuhl vermutlich weniger geeignet. Aber wie es oft ist, sind meist weiche Stühle im ersten Moment bequem, werden dann aber beim längeren Sitzen deutlich unbequemer als die von Anfang an etwas härteren Modelle.

Der Preis von rund 340€ mag im ersten Moment recht hoch wirken, wenn man jedoch den Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl mit Konkurrenzmodellen vergleicht, die  ebenfalls für rund 120KG zugelassen sind, wird man merken, dass der Preis vollkommen in Ordnung ist.

Unterm Strich kann ich den Noblechairs EPIC Series Gaming Stuhl ohne Bauchschmerzen empfehlen!

 

Die KZ ATR Ohrhörer im Test, der Ohrhörer Tipp aus Asien!

Die KZ ATE waren eine meiner größten Überraschungen im Jahr 2015 in Bezug auf Kopfhörer.

Was für einen unheimlich guten Klang man von diesen 15€ Ohrhörern bekommen hat, war einfach sehr unerwartet.

Auch in diversen großen Audio Foren haben die KZ ATE für Interesse gesorgt.

KZ hat nun eine neue Version der ATE auf den Markt gebracht, welche den größten Schwachpunkt der Ohrhörer ausbessern soll, den etwas zurückhaltenden (neutralen) Bass.

Aber sind die neuen KZ ATR wirklich eine Verbesserung? Finden wir es im Test heraus!

 

Die KZ ATR im Test

Optisch sind die KZ ATR den ATE sehr ähnlich.

Die Ohrhörer besitzen für ihren Preis von teilweise unter 10€ eine „High End“ Optik. Dabei setzt der Hersteller auf ein einfaches schwarzes Gehäuse in Kombination mit einem durchsichtigen Kabel und jeder Menge Kupfer.

Die Ohrstöpsel sind dabei gewinkelt geformt, so dass das Kabel über dem Ohr verläuft.

Es handelt sich hierbei allen anscheinen nach um das gleiche Kabel und Gehäuse wie bei den KZ ATE nur anders bedruckt.

Das Positive dabei ist die Haltbarkeit des Kabels. Ich kann hier aus Erfahrung sprechen, nach über einem Jahr regelmäßiger Nutzung habe ich bisher noch keine Probleme mit diesem.

Das Gehäuse hingegen ist etwas weniger hochwertig. Rechnet damit bei regelmäßiger Nutzung dieses irgendwann kleben zu müssen.

 

Tragekomfort

KZ setzt bei den ATR auf eine etwas ungewöhnlichere Passform. Hierbei sind die Ohrhörer etwas der natürlichen Form des Ohres angepasst und nicht nur einfach ein Stöpsel.

Die KZ ATR passen perfekt in meine Ohren und die Möglichkeit das Kabel über dem Ohr zu „verlegen“ sorgt auch dafür, dass diese dort auch bleiben.

Ich könnte die ATR ohne Probleme auch für Sport einsetzen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten dem Klang.

Und ja auch die KZ ATR klingen für ihren Preis fantastisch!

Starten wir bei den Höhen welche nahezu perfekt sind. Klar, brillant aber sauber abrundend wodurch diese nicht zu anstrengend sind.

Ähnliches gilt auch für die Mitten, welche wohl ausbalanciert sind wodurch Stimmen sehr gut zu Geltungen kommen.

Der Hersteller wirbt bei den ATR mit „Ulatra Bass“. Wenn ich so etwas bei Ohrhörern lese, stelle ich mir immer das Schlimmste vor.

Allerdings ist Ultra Bass maßlos übertrieben, ja die ATR besitzen einen angehobenen spaßigen Bass aber hier gibt es wesentlich extremere Ohrhörer.

Allerdings bin ich froh darüber, dass die ATR nicht übertrieben sind. Der Bass besitzt einen schönen Punch und eine hohe Lebendigkeit.

Sofern Ihr keine „Bass-Heads“ seid dann wird der Bass der ATR Euch vermutlich sehr gut gefallen.

Wie auch schon die  ATE besitzen die ATR eine weit überdurchschnittlich hohe Auflösung und Detailgrad für Ohrhörer dieser Preisklasse.

Musik wirkt dadurch sehr natürlich und lebendig. Auch die räumliche Darstellung ist gut. Man kann sich ohne Probleme etwas in der Musik verlieren.

 

Fazit zu den KZ ATR

Es ist immer sehr schwierig Ohrhörer und deren Klang über Text zu gut zu vermitteln.

Jedoch fällt das Fazit bei den KZ ATR sehr einfach aus, die Ohrhörer sind fantastisch! Je nach Händler bekommt man die ATR für unter 5€ was für das Gebotene einfach unglaublich ist.

Ich würde diese Ohrhörer eher in die 30-60€ Preisklasse einstufen was den Klang angeht.

Selbst sollte ich hier übertreiben, bei diesem Kaufpreis gilt das Motto ausprobieren. Selbst wenn diese für Euch eher nach 20-30€ Ohrhörer klingen, habt Ihr gerade mal 4-8€ für dieses Experiment ausgegeben.Vielleicht werdet Ihr ja sogar überrascht und stimmt mir bei meiner Einschätzung zu.

Ich selbst habe die KZ ATE über ein Jahr selbst benutzt und werde vielleicht auf die ATR umsteigen.

Hier noch einige andere Meinung zu KZ Ohrhörer im Generellen http://www.head-fi.org/t/698148/knowledge-zenith-kz-impressions-thread/11415

Das Anker PowerPort 1 USB Ladegerät im Test

USB Ladegeräte sind mittlerweile ein sehr wichtiger Bestandteil des Alltags. Dies gilt sowohl für Zuhause wie auch für den Urlaub.

Anker hat nun mit dem PowerPort 1 ein neues USB Ladegerät auf den Markt gebracht welches sich nicht nur für Zuhause anbieten soll sondern auch als Reise Ladegerät taugen soll.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht wie so oft bei günstigen Ladegeräten um ein billiges 1A Schrottnetzteil, sondern um ein hoffentlich sehr hochwertiges 2,4A Ladegerät.

Aber es gibt nur einen Weg dies festzustellen, kann das Anker PowerPort 1 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Anker PowerPort 1

Das Anker PowerPort 1 ist ein relativ kompaktes 12W USB Ladegerät. Relativ kompakt aber auch nicht super kompakt. Ein Anker PowerPort+ 1 wäre beispielsweise ungefähr gleich groß, ähnliches gilt auch für das große Apple iPad Ladegerät.

Beim Material setzt Anker auf eine Mischung aus Hochglanz und matten Kunststoff. Das gesamte Ladegerät wirkt ziemlich robust und hochwertig.

Der Stromanschluss ist abnehmbar und beispielsweise gegen einen englischen Steckdosen Adapter austauschbar. Wer einen England Urlaub plant ist also hier schon gut gerüstet.

Der USB Port befindet sich wie üblich auf der Rückseite und ist blau gekennzeichnet. Dies soll Euch Informieren, dass hier Ankers PowerIQ Technologie zum Einsatz kommt.

Diese soll erkennen was für ein Gerät Ihr am Ladegerät angeschlossen habt und dementsprechend den Ladevorgang anpassen.

(links Anker PowerPort+ 1)

Hierbei liefert der Port bis zu 2,4A. Eine LED oder Ähnliches gibt es nicht.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des Anker PowerPort 1

Wie zu erwarten war, bestand das PowerPort 1 meinen Auslastungstest problemlos. Hierbei liegt die maximale Leistung auch wirklich ziemlich genau bei 2,4A.

Das Ladegerät hält dabei sehr gut seine Spannung von rund 5,2V, selbst bei Vollast. Erst wenn die Schwelle von 2,5A überschritten wird, bricht die Spannung auf 3,xxV ein, was ja soweit passt.

Wie bei Anker typisch ist die Ladegeschwindigkeit, welche in Kombination mit den üblichen Smartphones erreicht wird, hervorragend!

Das iPhone 7+ erreichte 1,84A, rund das doppelte wie mit dem Mitgelieferten Netzteil. Aber auch die von mir getesteten Android Smartphones erreichten Hervoragende Ladegeschwindigkeiten, das Google Pixel XL 1,98A und das S7 Edge 1,77A.

Beides ist jeweils das Maximum was bei diesen Geräten ohne den Einsatz von Schnelladetechnologien Möglich ist.

Der Leerlauf Stromverbrauch liegt bei guten 0,1W und die Effizienz bei rund 85%, ebenfalls ein guter Wert für ein USB Ladegerät.

 

Fazit

Das Anker PowerPort 1 ist ein sehr gutes USB Ladegerät, welches ich jedoch nur bedingt empfehlen kann.

Aber warum? Die Leistung und auch der Preis stimmt doch? Das Problem ist eher wie sich das PowerPort 1 sich in Ankers „Lineup“ einfügt.

Das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät ist gerade mal einen Euro teurer, bietet zwei USB Ports mit jeweils 2,4A und ist kaum bis gar nicht größer.

Zudem ist das 24W 2-Port USB Ladegerät von Anker eins der Zuverlässigsten und besten USB Ladegeräte welches ich jemals Besen habe, es hat mich auch bereits durch mehrere Urlaube hindurch begleitet.

Sofern Ihr keinen Urlaub in England Plant wo der Austauschbare Anschluss für Euch ein großer Vorteil ist sehe ich keinen grund nicht einfach das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät dem PowerPort 1 vorzuziehen.

Wie gesagt das soll nicht heißen das das PowerPort 1 schlecht ist, ganz im Gegenteil es ist eins der schnellsten und besten besten Ladegeräte die mir bisher beengt ist, jedoch das 24W 2-Port USB Ladegerät von Anker macht einfach mehr Sinn wie ich finde.

Selbst wenn der Preisunterschied auf 2-3€ steigen sollte, zwei USB Ports sind immer sehr Praktisch.

Kurzum das Anker PowerPort 1 ist ein schnelles und gutes USB Ladegerät aber schaut Euch vielleicht einmal das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät auch einmal an.