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EasyAcc 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 Ausgang und Eingang im Test

EasyAccs aktuelles Sortiment ist etwas lückenhaft was Quick Charge kompatibles Zubehör, gerade Powerbanks, angeht.

Nun hat EasyAcc seine neuste Quick Charge 3.0 Kompatible Powerbank auf den Markt gebracht. Wobei „neueste“ ist hier sehr relativ, denn bei der PB15000QC4 handelt es sich nur um die modifizierte Version eines älteren Modells.

Dies muss nichts Schlechtes sein, ganz im Gegenteil. Von daher kann die EasyAcc 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

EasyAcc setzt bei dieser Powerbank auf einen Lithium-Polymer-Akku, was tendenziell eher ungewöhnlich ist. Meist findet man in Powerbanks ganz klassisch 18650 Litihium-Ionen Zellen.

Das Verwenden eines Lithium-Polymer-Akku wirkt sich stark auf die Bauform der Powerbank aus. Diese ist relativ kompakt und flach.

Dabei setzt EasyAcc auf ein mattes Plastikgehäuse in seiner typischen orange/schwarz Farbkombination.

Dieses Gehäuse macht einen ordentlichen Eindruck, auch wenn bereits von Haus aus ein paar Streifen auf diesem zu sehen waren. Dies ist nicht schlimm, aber eine kleine Unperfektheit.

Die EasyAcc PB15000QC4 verfügt über zwei USB Ausgänge. Einer davon ist ein „normaler“ 2,4A „Smart“ Port, der andere ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Dieser unterstützt wie üblich 5-6V/3A, 6-9V/2A und 9-12V 1,5A. Wichtig natürlich ist ein Quick Charge 3.0 Port auch abwärtskompatibel! Heißt, Ihr könnt hier sowohl Quick Charge 2.0 Geräte anschließen wie aber auch Geräte, die überhaupt kein Quick Charge unterstützen.

Dementsprechend liefert dieser Port dann natürlich eine reduzierte Geschwindigkeit, passend zum angeschlossenen Smartphone/Tablet.

Eine kleine Besonderheit ist bei dieser EasyAcc Powerbank der Quick Charge Eingang. Dieser soll die Powerbank mit bis zu 18W „betanken“, was eine sehr hohe Ladegeschwindigkeit ist.

Wie üblich verfügt die Powerbank auch über einen Einschalter und vier weiße Status LEDs. Der Einschalter wird in der Praxis nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt, sondern nur um den Ladestand der Powerbank herauszufinden.

Beim Anschließen eines Smartphones oder Tablets sollte die Powerbanks sich selbstständig einschalten bzw. nach dem Abschluss des Ladevorgangs auch wieder von alleine abschalten.

Eine kleine Besonderheit ist die kleine LED Taschenlampe, die man mittlerweile nur noch selten an Powerbanks findet.

Diese wird durch zweimaliges Drücken des Einschalters aktiviert. Die Helligkeit ist zwar alles andere als toll, aber reicht aus um mal etwas hinterm Schreibtisch zu suchen.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messerwerte der EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese soll laut Hersteller bei 15000mAh liegen, messen konnte ich 14414mAh (3,7V) bzw. 53,3Wh.

Dies ist ein hervorragendes Ergebnis von rund 96% der Herstellerangabe! So viel echte nutzbare Kapazität sieht man selten bei einer Powerbank. In der Regel gibt es immer eine Verlustleistung von 10-20% aufgrund von der internen Umwandlung der Spannung von 3,7V auf 5V.

4% Verlustleistung ist zu wenig, daher nehme ich an, dass EasyAcc in dieser Powerbank einen etwas größeren Akku verbaut hat als womit er beworben wird. Ich tippe mal darauf, dass die verbauten Zellen zusammen eher 16000mAh haben werden, ansonsten wäre die sehr hohe Effizienz nicht zu erklären.

Aber wie sieht es abseits der Kapazität aus? Wie schnell lädt die Powerbank Eure Geräte?

Hier müssen wir zwischen dem „normalen“ 5V 2,4A USB Port und dem Quick Charge 3.0 Port unterscheiden.

Der normale USB Port liefert an allen von mir getesteten Smartphones eine gute oder sehr gute Ladegeschwindigkeit.

Das iPhone 7 Plus erreicht an diesem beispielsweise 1,48A, das S7 Edge 1,77A und das Google Pixel XL 1,5A.

Wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus?

Hier funktionierte das Alcatel Idol 4S, Xiaomi MI5S Plus, Xiaomi MI Max und das Samsung Galaxy S7 Edge (mit QC2.0) absolut problemlos.

Diese Geräte erreichten Ihre jeweilige maximale Ladegeschwindigkeit.

Lediglich das LG G5 zeigte sich, wie so oft, etwas zickig und verweigerte das Laden mit Quick Charge 3.0 und nutzte anstelle dessen Quick Charge 2.0.

Wie oftmals üblich lädt das iPhone 7 Plus am Quick Charge 3.0 Port etwas langsamer als am normalen Anschluss, Ähnliches gilt auch für das Google Pixel XL.

Solltet Ihr also über ein nicht Quick Charge fähiges Gerät verfügen, verwendet wenn möglich den normalen USB Port.

Eine Besonderheit dieser EasyAcc Powerbank ist sicherlich das Aufladen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Quick Charge fähigen Powerbanks kann dieses Modell auch über Quick Charge 3.0 selbst wieder aufgeladen werden.

Aber wie schnell geht dies wirklich? Beim Wiederaufladen über QC3.0 erreicht die Powerbank 1,71A bei 7,24V.

Dies würde 2,47A bei 5V entsprechen bzw. 12,3W. Dies ist schnell aber auch nicht überragend flott. In der Praxis ist die Powerbank so in ca. 5,5 -6 Stunden einmal komplett aufgeladen.

 

Fazit zur EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Die EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 ist ein absolut solides und empfehlenswertes Modell!

Die Ladegeschwindigkeit ist sowohl mit Quick Charge wie auch ohne gut bis sehr gut, die Kapazität wird fast zu 100% eingehalten und auch das Gehäuse macht einen vernünftigen Eindruck.

Gibt es etwas was gegen die EasyAcc Powerbank spricht? Aus meiner Sicht nicht wirklich. Klar, es gibt noch mehr hochgezüchtete Powerbanks wie z.B. die RAVPower 20100mAh Turbo aber diese kostet auch nochmal gute 10-15€ Aufpreis.

Kurzum für rund 37€ ist die 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 von EasyAcc ein gelungener Allrounder!

Link zum Hersteller /// bei Amazon 

 

Zubehör für die Smarte Alarmanlage von Egardia, Rauchmelder, Kohlenmonoxidmelder und der Pfiffige Stecker

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Die Alarmanlage von Egardia habe ich bereits in einem früheren Test ausführlich behandelt. Jedoch gibt es für dieses Basis System noch diverse Erweiterungsmöglichkeiten über welche ich kurz noch etwas schreiben möchte.

Bei diesen Erweiterungsmöglichkeiten handelt es sich um einen Smarten Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder wie auch um den Pfiffigen Stecker.

Neugierig? Dann lest weiter!

 

Das System

Wichtig, diese hier vorgestellten Module funktionieren NUR wenn Ihr bereits über die Egardia Alarmanlage verfügt, zudem sind einige Features nur vorhanden wenn Ihr zusätzlich den Sicherheitsdienst gebucht habt.

 

Der Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder

Ich brauche Euch vermutlich nicht erklären wie ein Rauchmelder oder Kohlenmonoxidmelder aussieht. Egardia setzt bei beiden Modellen auf ein klassisches weißes Gehäuse. Hierbei wirkt aber sowohl der Rauchmelder wie auch der Kohlenmonoxidmelder etwas mächtiger und professioneller als die „billigen“ 08/15 Modelle, die man für ein paar Euro im Baumarkt bekommt.

Wichtig ist vor allem, dass der Rauchmelder nach DIN EN 14604 geprüft ist und der Kohlenmonoxidmelder nach DIN EN 50291. Daher sind beide Modelle auch in Deutschland zugelassen.

Der Rauchmelder wird über eine kleine Halterung an der Decke montiert, aus welcher dieser sich auch durch eine Halbdrehung herausnehmen lässt um beispielsweise die Batterien zu wechseln. Der Rauchmelder benötigt vier AAA Batterien.

Der Kohlenmonoxidmelder wird hingegen an einer Wand mithilfe von zwei Ösen befestigt.

 

Einrichtung und Installation

In der Theorie geht die Einrichtung beider Module recht einfach, ist jedoch in der Praxis eine recht zeitaufwendige Geschichte.

Ihr legt die Batterien in das jeweilige Modul ein und müsst erst einmal bis zu 20 Minuten warten bis es sich kalibriert hat. Wenn dies geschehen ist, sind zwei Pieptöne zu hören. Wichtig ZWEI Pieptöne, ein Piepton bedeutet nur. dass der Rauchmelder mit der Kalibrierung überhaupt startet.

Wenn dies geschehen ist, müsst Ihr die Reset Taste auf der Basis Station so lange gedrückt halten bis die obere Lampe anfängt zu blinken.

Nun drückt auf dem Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder die Bestätigungstaste für ca. eine Sekunde.

Wenn sich beide Geräte gefunden haben wir dies euch akustisch signalisiert.

 

Warum ein Smarter Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder ?

Warum sollte man so viel Geld für solch einen Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder ausgeben? Wenn beispielsweise ein Alarm aufgrund eines Feuers ausgelöst wird, erhaltet Ihr wie bei einem Einbruchsalarm eine SMS, eMail oder einen Anruf.

Stellt Euch vor Ihr seid nicht zuhause oder nicht im Büro und niemand hört den Feuermelder was dann?

Erst wenn das Gebäude so stark in Flammen steht, dass Nachbarn oder Passanten auf den Qualm aufmerksam werden, wird überhaupt die Feuerwehr gerufen.

Dies kann dann aber auch schon reichlich spät sein.

Erhaltet Ihr aber direkt eine Nachricht auf Euer Handy könnt Ihr auch von unterwegs mögliche Schritte einleiten, die vielleicht dabei helfen noch etwas von Eurer Wohnung/Büro zu retten.

 

Der Pfiffige Stecker

Erst einmal ich finde den Namen des Pfiffige Steckers toll, der Stecker selbst ist hingegen etwas unspektakulär.

Es handelt sich hierbei um einen Steckdosen Adapter, welchen Ihr entweder über die WebUI oder die Smartphone App von Egardia steuern könnt.

Hierbei ist es auch möglich den Adapter per Hand zu schalten über einen kleinen Knopf am Gerät selbst, falls man mal sein Smartphone nicht griffbereit hat. Zum anderen ist es möglich einen Zeitplan einzuprogrammieren. Den Pfiffigen Stecker kann man also auch als Zeitschaltuhr nutzen.

Alternativ lässt sich das gute Stück auch gemeinsam mit der Alarmanlage schalten. Also wenn die Alarmanlage scharf gestellt wird weil Ihr das Haus verlasst, wird gleichzeitig auch die Steckdose abgeschaltet oder eingeschaltet.

Hierüber lässt sich also entweder Energie sparen oder für zusätzliche Sicherheit sorgen indem beim Verlassen des Hauses automatisch eine Lampe angeht, die dem Einbrecher signalisiert, da ist jemand zuhause.

Kleiner Kritikpunkt das schalten über die Smartphone App ist ein wenig träge.

 

Fazit

Auch wenn ich den Namen toll finde, hat mich leider der Pfiffige Stecker nur bedingt überzeugt. Er macht zwar das was er soll, ist aber für meinen Geschmack zu teuer. Für 50€ gibt es hier günstigere Lösungen wie den TP-LINK HS110.

Dem Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder bin ich hingegen viel positiver gegenüber gestellt!

Zwar sind beide Modelle auch nicht gerade günstig mit 70€ bzw. 90€ aber hier ist der Mehrwert, was die Sicherheit angeht, definitiv gegeben!

Stellt euch vor es bricht in Euer Wohnung ein Brand aus und der 08/15 Feuermelder löst aus, aber Ihr seid nicht zu Hause und Eure Nachbarn bekommen nichts mit.

Was dann? Richtig irgendwann wird das Feuer so groß das es jemanden auffällt aber dann ist es auch schon meist etwas zu spät um noch groß etwas retten zu können.

Hier kann ein Smarter Rauchmelder wie das Modell von Egardia Euch helfen hoffentlich rechtzeitig die Feuerwehr zu rufen.

Hier ist deshalb aus meiner Sicht ein großer Mehrwert gegeben. Ähnliches gilt natürlich auch für den Kohlenmonoxidmelder.

Daher meine Empfehlung solltet Ihr eine Egardia Alarmanlage haben, vielleicht zumindest 1-2 Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder für gefährdete Räume zuzulegen.

Damit meine ich nicht zwingend das Schlafzimmer (hier reicht auch ein 10€ Modell aus um Euch zu wecken) sondern Räume mit viel Elektronik usw. Wo halt das Risiko am größten ist, dass etwas passiert, wenn Ihr nicht zuhause seid.

Die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer im Test

Als es nach langen Gerüchten sicher war, dass das iPhone 7 und 7 Plus ohne Kopfhörer Anschluss auf den Markt kommt, gab es ein riesiges Medien Theater.

Ich denke mittlerweile kann man sagen, dass dies viel Aufregung um nichts war, zumal mittlerweile Gerüchte auftauchen, dass Samsung auch beim S8 auf den Kopfhörer Anschluss verzichten wird.

Bluetooth Ohrhörer sind mittlerweile so gut, dass man ohne Bedenken vollständig auf diese setzen kann, alternativ hat man natürlich noch den Lightning auf 3,5mm Adapter.

Jedoch habe ich mich bei der ganzen iPhone ohne Kopfhöreranschlussgeschichte auch etwas verschätzt. Ich habe damit gerechnet, dass die Zubehör Branche und Audio Hersteller nun bergeweise Kopfhörer und Ohrhörer mit Lightning Port auf den Markt bringen.

Jedoch sind hier die Hersteller weiterhin sehr zurückhaltend. Wer nach kabelgebundenen Lightning Ohrhörern sucht, wird aktuell wenig finden.

Bei meiner Suche bin ich über die Dodocool DA55 Lightning in-Ears gestolpert.

Dodocool ist nun nicht unbedingt bekannt für Ohrhörer, sondern eher für allgemeines Smartphone Zubehör.

Um so interessanter, dass diese eine der ersten mit Lightning Ohrhörern sind, aber sind diese auch gut?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lightning vs. 3,5mm

Beginnen wir mit etwas Generellem zum Thema Lightning vs. 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Oftmals wird damit geworben, dass Lightning ein digitaler Anschluss ist, während der klassische Kopfhöreranschluss ja noch analog ist.

Bekanntlich ist ja digital besser als analog nicht wahr?

In diesem Fall nicht zwingend! Kopfhörer und Ohrhörer sind immer analog! Das heißt, das digitale Signal aus Eurem Smartphone muss immer in ein analoges Signal umgewandelt werden.

Wenn Euer Smartphone einen normalen 3,5mm Anschluss hat, findet diese Umwandlung inklusive Verstärkung des Signals in Eurem Smartphone statt.

Bei Lightning Kopf/Ohrhörern geschieht diese Umwandlung des Signals in den Ohrhörern und nicht in Eurem Smartphone.

Letztendlich macht dies erst einmal keinen qualitativen Unterschied ob das Signal nun von Digital in Analog in Eurem Smartphone umgewandelt wird oder etwas später in den Ohrhörern.

Praktisch kann dies jedoch ein großer Unterschied sein. Die Hardware welche zum Umwandeln und zum Verstärken des Signals verwendet wird, hängt nun von den Ohrhörern ab.

Heißt teurere Ohrhörer bringen eventuell bessere Elektronik mit als ansonsten in Eurem Smartphone verbaut wäre = bessere Qualität.

Im Gegenzug sprechen wir hier von einem 600€+ Smartphone das heißt es ist auch möglich, dass die Elektronik in günstigen Lightning Ohrhörer schlechter ist als welche die ansonsten direkt im Smartphone verbaut wäre.

Kurzum die Qualität der Ohrhörer/Kopfhörer hängt noch mehr von diesen ab als schon zuvor. Verbaut ein Hersteller hier einen besseren DAC und Verstärker als sonst im Smartphone steckte, bekommt man über Lightning wirklich auch einen besseren Klang, aber es kann auch umgekehrt sein.

Wie sieht es bei den Dodocool DA55 Lightning Ohrhörern aus?

 

Die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer

Das erste was sicherlich abseits des Lightning Anschlusses an den Dodocool Ohrhörern auffällt, ist die große Kabelfernbedienung.

Diese ist auch recht ungewohnt positioniert, nämlich gerade mal ca. 20cm hinter dem Lightning Anschluss.

Diese Kabelfernbedienung besteht nicht, wie es vielleicht den Anschein macht aus Aluminium, sondern aus Plastik. Hierbei besitzt diese vier Taste. Eine „BAS“ Taste, Lauter und Leiser wie auch Play und Pause.

Aber warum ist diese Kabelfernbedienung so groß? Wie bereits oben erwähnt müssen Lightning Ohrhörer gesonderte Elektronik besitzen zum Umwandeln des digitalen Signals in ein analoges.

Auch muss ein Verstärker verbaut werden und das ganze nimmt nun mal etwas Platz ein, gerade wenn man ordentliche Komponenten verwendet.

Im Falle der Dodocool soll es sich hierbei um einen 24 Bit 48kHz Wandler handeln, was erst einmal vernünftig klingt.

„Stört die Positionierung nicht?“ Genau genommen hat hier Dodocool einen sehr guten Job gemacht. Die Kabelfernbedienung bleibt immer mit Eurem Smartphone in der Tasche, ist aber dennoch gut erreichbar.

Für das Mikrofon hat Dodocool eine zweite deutlich kleinere Kabelfernbedienung mit einer Universal Taste an der üblichen Position integriert.

Das Kabel der Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer wirkt nicht übermäßig dick aber auch nicht zu dünn.

Dies beschreibt die restlichen Ohrhörer eigentlich ganz gut. Die Dodocool wirken vernünftig was die Qualität angeht, aber man merkt auch, dass man hier keine teuren Bang and Olufsen Ohrhörer vor sich hat.

 

Tragekomfort

Die Dodocool DA55 sind in-Ear Ohrhörer, welche im Gegensatz zu Apples Original Ohrhörern Euren Ohr Kanal verschließen um so einen besseren Klang zu erzeugen.

Der Ohr Kanal der Dodocool ist dabei leicht angewinkelt um sich besser der natürlichen Ohrform anzupassen.

Neben den Ohrhörern selbst liegen auch einige Silikon Aufsätze in unterschiedlichen Größen mit im Lieferumfang, so dass Ihr Euch die passende Größe raussuchen könnt.

Ich finde die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer eigentlich recht angehen. Die Ohrhörer störten mich nicht im Alltag und hielten recht gut in meinen Ohren.

Natürlich merkt man schon, dass etwas in den Ohren steckt aber dies ist ja nichts Ungewöhnliches für in-Ears.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort als gut einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Hier bin ich zugegeben etwas hin und her gerissen.

Starten wir mit dem Positiven. Dies wäre zum einen der Bass welcher wirklich ziemlich kräftig ist mit einem ordentlichen Punch.

Wer auf viel Bass steht, wird diesen auch bei den Dodocool finden. Ebenfalls sehr positiv ist die generelle Auflösung des Klangs.

Kleine Details und Instrumente, welche sonst etwas im Hintergrund verschwinden, werden wirklich schön hervorgeholt.

Etwas weniger positiv sind die Höhen. Ich würde diese nicht mal als schlecht einstufen aber sie wirken doch arg in den Hintergrund versetzt. Als hätte man einen Subwoofer für den Hochtöner gestellt.

Der klangliche Fokus liegt sehr auf dem Bass, der dem Gesang doch sehr oft etwas die Show stiehlt.

Wie tragisch dies ist, hängt von Eurem Geschmack ab und der Musik die Ihr hört.

Die Dodocool bringen noch einen „Bass Boost“ Knopf mit. Allerdings halte ich von diesem nicht viel. Zum einen haben die Ohrhörer von Natur aus mehr als genug Bass, zum anderen boostet dieser weniger den Bass sondern eher den unteren mittleren Bereich, was Musik etwas dumpf erscheinen lässt.

Was zum Abschluss noch zu erwähnen wäre ist die maximale Lautstärke. Diese ist extrem hoch! Die Dodocool sind die so ziemlich lautesten Ohrhörer die mir bisher untergekommen sind.

 

Fazit zu den Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörern

Ich habe die Dodocool noch aus Asien bestellt, mittlerweile sind diese aber auch regulär bei Amazon erhältlich.

Dort kosten die Lightning Ohrhörer 69€, was ein fairer Preis ist für das gebotene, sofern man auf die akustische Ausrichtung der Ohrhörer steht!

Wer gerne basslastige Musik hört in einer ordentlichen Lautstärke, wird seine helle Freude an den Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörern haben. Hier machen diese Beats Kopf/Ohrhörern durchaus Konkurrenz.

Sofern dies klanglich in die Richtung geht, welche Ihr bevorzugt und Ihr über ein iPhone 7/7 Plus verfügt, sind die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer eine interessante Wahl, sofern man nicht gleich auf Bluetooth setzen möchte.

Die eheste Alternative wären die Teufel MOVE BT, welche eine Klasse über den Dodocool spielen aber auch 120€ kosten.

Das Anker PowerPort 10 Ladegerät im Test

Ein 10 Port USB Ladegerät ist sicherlich nichts für jeden, jedoch für Nutzer wie mich , die mittlerweile bergeweise Geräte angehäuft haben welche USB als Energie Quelle nutzen, kann sogar ein 6 Port USB Ladegerät schon eng werden.

Mit dem PowerPort 10 hat Anker ein mächtig großes USB Ladegerät im Sortiment welches für genau solche Nutzer gedacht ist.

Hierbei bietet das PowerPort 10 für rund 33€ 60W Leistung, ganze 10 USB Ports und hoffentlich die typische Anker Qualität.

Aber kann das PowerPort 10 im Test überzeugen und ist es wirklich vertrauenswürdig genug, dass man 10 Smartphones an dieses gleichzeitig anschließen sollte?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Anker PowerPort 10

Anker setzt beim PowerPort 10 auf eine typische längliche und flache Form. Hierbei besteht der größte Teil des Gehäuses aus einem leicht gummierten „Soft Touch“ Kunststoff.

Lediglich die Front, in welcher auch die 10 USB Ports eingelassen sind, hat eine Hochglanz Abdeckung.

Ebenfalls auf der Font ist eine kleine blau leuchtende Status LED. Diese ist jedoch so stark gedimmt, dass diese selbst auch einem Nachttisch nicht stören sollte.

Kleiner Tipp, sollte das Ladegerät bei Euch eine feste Position haben, befestigt dieses mit ein wenig doppelseitigem Klebeband am Tisch, so verschiebt Ihr dieses beim Einstecken der USB Ports nicht.

Auf der Rückseite des Ladegeräts ist der übliche Port für das beigelegte C7 „Kleingeräte“ Kabel, welches sich bei Bedarf also ohne Probleme gegen ein längeres Austauschen lassen könnte.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein Netzschalter. So etwas sieht man nicht oft bei USB Ladegeräten aber vermutlich wollte Anker einfach irgendwas mit dem vorhandenen Platz machen.

Kurzum der erste Eindruck ist durchaus positiv und man merkt, dass es sich hierbei im Grunde nur um ein „längeres“ PowerPort 6 handelt.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

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Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte

Beginnen wir mit dem Belastungstest, hat diesen das PowerPort 10 überstanden? Ja, alles andere wäre auch bei einem Hersteller wie Anker eine große Enttäuschung.

Hier kommt es dem Ladegerät auch etwas zu Gute, dass dieses verhältnismäßig groß ist, dies hilft bei der Abfuhr der Wärme, welche sich auch hier entwickelt.

Anker gibt zwar die maximale Leistung der einzelnen USB Ports mit 2,4A an, jedoch in der Praxis schafft jeder Port bis zu ca. 2,8A.

Der Energieverbrauch im Leerlauf liegt bei rund 0,2W, was ein guter Wert ist. Ebenfalls ein guter Wert ist die Effizienz von rund 87% (gemessen bei 15W Last). Das ist für ein USB Ladegerät wirklich sehr ordentlich!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Erneut nichts zu bemängeln. Anker ist ein Meister darin die maximale Ladegeschwindigkeit aus Smartphones heraus zu kitzeln.

Angefangen bei meinem iPhone 7 Plus(1,92A) über mein Samsung Galaxy S7 Edge (1,77A) bis zum Google Pixel XL (1,98A) erreichten alle von mir getesteten Smartphones die jeweils mögliche maximale Ladegeschwindigkeit.

Lediglich beim Verwenden eines Quick Charge Ladegerätes wäre es also möglich das PowerPort 10 zu übertreffen wenn es um das Ladetempo geht.

Aber reichen 60W wirklich um 10 USB Ports zu befeuern oder wird das Ladegerät dabei nicht völlig überlastet?

Klar in der Theorie kann das PowerPort 10 nur fünf seiner 10 Ports mit den vollen 2,4A versorgen aber wie oft hat man Geräte welche die vollen 2,4A aufnehmen können?

Die allermeisten Smartphones schaffen nur 1-2A Ladestrom. Um dies selbst ein wenig praxisnah zu testen habe ich 10 Smartphones gleichzeitig an das PowerPort 10 angeschlossen. Angefangen bei einem iPhone 7 Plus über ein Google Pixel, Samsung Galaxy S7 Edge, Xiaomi MI MAX, MI5S, MI5 Plus bis hin zu einem älteren Nokia Lumia 920 habe ich alles was ich in meiner Smartphone -Schublade finden konnte an das PowerPort 10 angeschlossen und siehe da kein Problem.

Selbst diese 10, größten Teils High End Smartphones, haben das Ladegerät nicht überlastet.

Klar hätte ich 6 iPads an das Ladegerät angeschlossen wäre schon Schluss gewesen, allerdings hat man selten so viele iPads herumliegen welche gleichzeitig geladen werden wollen.

In der Praxis wird man das PowerPort 10 vermutlich für eine Handvoll Smartphones, 1-2 Tablets und für Bluetooth Lautsprecher, Bluetooth Ohrhörer und andere Dinge nutzen.

Hier reichen die 60W Leistung problemlos aus.

Das ganze klingt ja sehr gut aber gibt es nicht irgend einen Pferdefuß oder ist das PowerPort 10 wirklich „perfekt“?

Ich konnte nichts, um ehrlich zu sein, finden. Die Einzelnen USB Ports sind alle jeweils gleich schnell und auch die Spannung ist weitestgehend gleich (+- 0,02V).

Lediglich der Netzschalter ist etwas merkwürdig. Dieser schaltet zwar die USB Ports ab, allerdings zeigt mein Strommessgerät weiterhin 0,2W Energieaufnahme an das heißt der Netzschalter ist irgendwie merkwürdig im Stromkreislauf integriert.

 

Fazit zum Anker PowerPort 10 Ladegerät

Das PowerPort 10 ist ein hervorragendes USB Ladegerät bei welchem man einfach sagen muss, viel besser geht es nicht mehr!

Angefangen bei der Haptik über die Ladegeschwindigkeit bis hin zur Effizienz spielt das PowerPort 10 in der absoluten Oberklasse. Auch der Preis von 33€ ist fair angesetzt.

Lediglich wäre in der Zukunft eine Version mit vielleicht ein oder zwei Quick Charge USB Ports wünschenswert.

Aber bis dahin ist das Anker PowerPort 10 auch in der aktuellen Version eine absolute Empfehlung!

 

EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank mit intigriertem Apple Lightning Kabel im Test

Ist es Euch schonmal passiert Ihr habt Euer Smartphone und vielleicht sogar eine passende Powerbank eingepackt um dann zu merken das Ihr Euer Ladekabel vergessen habt?

Dieses Problem werden gerade Apple Nutzer sicherlich einige Male erlebt haben.

Hier gibt es etwas sehr praktisches, Powerbanks mit eingebautem Ladekabel. Eben so eine ist die EasyAcc PB6000CBL.

Im Gegensatz zur beispielsweise equinux tizi Flachmann Ultra ist hierbei die EasyAcc Powerbank allerdings auch noch recht günstig mit gerade mal 23€.

Aber kann die Powerbank im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank mit integriertem Lightning Kabel

Die EasyAcc PB6000CBL ist auf dem ersten Blick eine recht unscheinbare Powerbank in einem einfachen matten Plastikgehäuse.

Dieses Gehäuse macht allerdings einen guten ersten Eindruck. Dabei ist dieses recht flach und kompakt gehalten und sollte ohne Probleme hinter ein Smartphone geklemmt in die Tasche passen.

Die Besonderheit ist hier natürlich das integrierte ca. 15cm lange Lightning Kabel. Bei nicht Benutzung ist dieses seitlich in die Powerbank „geklemmt“. Das Kabel ist im Übrigen auch MFI zertifiziert!

Damit eignet sich die PB6000CBL natürlich primär für Apple Nutzer. Aber EasyAcc hat auf der Front der Powerbank zusätzlich noch einen normalen USB Ausgang integriert.

Dieser verfügt wie der Lightning Port über eine Leistung von 1A.

Zum Aufladen der Powerbank setzt EasyAcc ganz klassisch auf einen microUSB Port. Dieser soll bis zu 2A aufnehmen können.

Das verwenden eines guten USB Ladegerätes kann sich hier also lohnen.

Ebenfalls auf der Front ist eine kleine LED Taschenlampe, die sich mithilfe des seitlich angebrachten Schalters einschalten lässt.

Dieser Schalter lässt sich auch zum Überprüfen des aktuellen Ladestands verwenden. Bei Betätigung leuchten 1-5 weiße LEDs auf der Oberseite der Powerbank auf.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von EasyAcc mit 6000mAh angegeben, messen konnte ich 19,982Wh bzw. 5400mAh. Dies ergibt gute 90% der Herstellerangabe!

Warum sind 90% gut? Beim Laden und auch beim Entladen einer Powerbank gibt es eine Verlustleistung, diese entsteht durch das Umwandeln der Spannung von 3,7V auf 5V.

Nun geben die Hersteller natürlich nicht die nutzbare Kapazität sondern die Kapazität der Akkuzellen im Inneren an.

Gute Powerbanks erreichen in der Regel 80-89% der angegeben Kapazität, selten übertrifft auch mal eine Powerbank die 90% Marke.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit. Diese ist sowohl über den Lightning Port wie auch über den normalen USB Ausgang recht unspektakulär.

Beide Ports leisten jeweils 1A. Daher entspricht beispielsweise die Ladegeschwindigkeit Eures iPhones der des standardmäßig mitgelieferten Ladegerätes.

Nicht langsam aber auch nicht spektakulär schnell.

Recht flott ist das Aufladen mit einem Ladestrom von 1,7A. Ihr könnt den Akku also in rund 4 Stunden wieder auf 100% bringen.

 

Fazit

Die EasyAcc PB6000CBL ist eine im Alltag unheimlich praktische Powerbank, dank der kompakten Abmessungen und dem integrierten Lightning Kabel.

Ja es gibt Powerbanks mit welchen Ihr Euer iPhone schneller laden könnt und ja es gibt für 23€ auch Powerbanks mit einer größeren Kapazität aber am Ende kommt es auf Eure Prioritäten an.

Wollt Ihr eine kompakte Alltags Powerbank bei der man nicht immer noch ein Kabel für sein iPhone mitschleppen muss?

Dann seid Ihr mit der EasyAcc sehr gut bedient!

 

Die smarten Heizkörper-Thermostate von tado° im Test (Amazon Echo, HomeKit und IFTTT Support)

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Die kalte Jahreszeit ist da in welcher oftmals die Heizkörper bis zum Anschlag aufgedreht werden um es gemütlich warm zu haben. Und wie jedes Jahr ärgert man sich über die Heizkostenabrechnung.

Hier verspricht tado° mit seinen Smarten Heizkörpern Abhilfe. Diese lassen sich aufs Grad genau steuern und besitzen zusätzlich andere Features wie eine ortsabhängige Steuerung, die automatisch die Temperatur drosselt sobald Ihr das Haus verlasst.

Das Ganze soll sich natürlich positiv auf Eure Heizkosten auswirken. Hinzu kommen Spielereien wie die Unterstützung von Amazon Echo oder IFTTT.

Ihr könnt Eure Heizung per Sprachbefehl steuern, sicherlich der ein oder andere wird dies unnötig finden, ich allerdings finde dies, zumindest in der Theorie, ausgesprochen cool.

Aber nur weil die tado° Smarten Heizkörper-Thermostate auf dem Papier tolle Features mitbringen heißt dies noch lange nicht, dass es sich lohnt für dieses System satte 199€ auszugeben.

Ob sich dies meiner Meinung nach lohnt, findet Ihr in folgendem Test heraus.

 

Das tado° System

Das tado° System umfasst in erster Linie die Smarten Thermostate für Fußbodenheizungen und die Thermostate für Heizkörper.

Ich konzentriere mich in diesem Test erst einmal ausschließlich auf die Smarten Heizkörper-Thermostate.

Ein Basis Set besteht hierbei aus zwei Thermostaten und der Basis Station. Dieses Basis Set kostet entweder einmalig 199€ oder 3,99€ im Monat (fürs erste Jahr).

Zusätzliche Thermostate können natürlich nachträglich erworben werden.

Freundlicherweise hat tado° mir dieses Basis Set für diesen Test auf Nachfrage zur Verfügung gestellt.

 

Die Smarten Heizkörper-Thermostate von tado° im Test

Die ersten Bonus Punkte sammelt tado° bereits, das Auspackerlebnis. Wie bei vielen Smart Home Produkten ist auch hier die Verpackung sehr schön gestaltet, selbst die beigelegten Anleitungen sind hochwertig gemacht.

Letztendlich geht es aber um den Inhalt. Starten wir bei der Basis Station.

 

Basis Station klingt vielleicht ein wenig übertrieben. Die Basis Station ist im Grunde ein  Empfangsmodul so groß wie eineHandfläche, welches an den Strom und das Netzwerk angeschlossen wird.

Hierbei setzt tado° auf microUSB als Stromquelle. Im Lieferumfang liegt auch ein passendes Kabel und USB Netzteil.

Jedoch benötigt Ihr dieses nicht mal zwingend. Die Basis Station benötigt so wenig Energie, dass Ihr diese auch an einen freien USB Port an Eurem Router anschließen könnt, sofern dieser natürlich auch über einen freien USB Port für Beispielsweise externe Festplatten verfügt. So spart man einen Steckdosenplatz.

Bei den Heizkörper-Thermostaten handelt es sich auf den ersten Blick um schlichte weiße Module, die an der Front einen kleinen drehbaren Ring besitzen.

Diese Module lassen sich jedoch in zwei Teile trennen. Einmal die Halterung und einmal die eigentliche Steuerung.

Diese einfache Abtrennung der Halterung vom eigentlichen Thermostat hilft zum einen bei der Montage und zum anderen beim Wechseln der Batterien.

Wo wir bei den Batterien sind, in jedem Modul sind jeweils zwei AA Batterien verbaut.

Was man nicht auf den ersten Blick sieht ist das LED Display der Thermostate. Dieses ist auf der Oberseite angebracht und kann Euch Dinge wie die Temperatur oder Ähnliches anzeigen.

Auch wenn man dies vielleicht auf den Bildern nicht so gut erkennt, ist das Display in der Realität sehr gut abzulesenden und auch relativ hell.

Selbstverständlich leuchtet dieses nur ein paar Sekunden lang nachdem eine Änderung der Temperatur stattfand.

 

Montage

Selbstverständlich kann ich nicht garantieren, dass die tado° Thermostate auch auf Eure Heizkörper passen, jedoch legt tado° einige Adapter bei und verspricht, dass die Thermostate auf alle gängigen Heizkörper passen.

In meinem Fall (ca. 20 Jahre alte Heizkörper) passten diese auf Anhieb und ohne Adapter.

Einfach mit einer Rohrzange den alten Dreh Regler entfernen und das Montage Stück des tado° Thermostat aufschrauben, fertig.

Bei diesem Prozess kann kein Wasser austreten oder Ähnliches, auch denke ich nicht, dass eine größere handwerkliche Begabung dafür notwendig ist.

 

Einrichtung und Installation

Ehe Ihr irgendwas macht, geht an Euren PC und ruft „tado.com/start“ auf.

Dort müsst ihr Euch ein Konto beim Hersteller anlegen mit welchem Euer System verknüpft wird. Hierfür ist es notwendig die Seriennummer auf der Unterseite der Basis Station und der einzelnen Module einzugeben, legt diese also nicht allzu weit weg.

Die Einrichtung verlief bei mir absolut problemlos und zügig. Hierbei macht die tado° Webseite auch einen sehr guten Job Euch durch die Einrichtung zu führen.

Leider ist diese Anleitung auf Englisch, hier fehlt die Option dies umzustellen.

 

Steuerung und Features

Ihr habt diverse Möglichkeiten Eure tado° Thermostate zu steuern.

Beginnen wir mit der WebUI. Ihr könnt die tado° Webseite aufrufen und über diese Eure Thermostate steuern. Hier erhaltet Ihr im Grunde eine große Version der Smartphone App.

Diese Smartphone App ist vorbildlicher Weise für IOS, Android und Windows verfügbar!

Der Aufbau dieser ist modern und klar. Optisch hat hier der Hersteller einen hervorragend Job gemacht.

Aber was können denn nun die Smarten Heizkörper Thermostate?

Natürlich könnt Ihr per Hand die Temperatur einstellen, die  Ihr erreichen wollt, Ihr habt hier die Wahl zwischen 16 und 25 Grad,

Diese Temperatur lässt sich natürlich nicht nur über die Apps/WebUI einstellen, sondern auch direkt an den Heizkörpern mithilfe des Drehregler.

Das direkte Einstellen der Temperatur ist aber natürlich nur ein kleiner Teil des Funktionsumfangs. Letztendlich soll es ja beim tado System ums Sparen gehen und das macht man nicht, wenn die Heizung permanent auf 25 Grad steht.

Hier hat man im Grunde zwei „Features“. Beginnen wir mit dem Zeitplan. Ihr könnt für jedes Thermostat einen Zeitplan einrichten nach dem Motto von 23-7 Uhr Temperatur auf 16 Grad absenken und von 7-23Uhr auf 22 Grad anheben.

Diesen Zeitplan kann man noch weiter anpassen, sollte beispielsweise tagsüber niemand im Haus sein, kann man auch dann die Temperatur etwas niedriger einstellen.

„Aber denn ist es ja kalt wenn man nach Hause kommt“ Hierfür gibt es auch eine Funktion, welche bereits vor dem eingestellten Zeitpunkt ganz langsam die Temperatur anhebt.

So springt die Heizung beispielsweise um Punkt 7 Uhr nicht von aus sofort auf 100% sondern es wird um 6:30 ganz langsam die Temperatur immer weiter hochgedreht.

Das zweite Feature ist der „Away“ Modus. Wenn Ihr diesen auf Eurem Smartphone eingeschaltet, werdet Ihr getrackt und sobald Ihr Euer Haus/Wohnung verlasst, gehen die Heizkörper aus bzw. die Temperatur wird abgesenkt.

Ebenfalls erkennt  tado° wenn Ihr Euch wieder auf dem Weg nach Hause befindet und startet das Heizen rechtzeitig, dass Ihr in eine Warme Wohnung kommt bzw. dass zu mindestens die Heizkörper bereits laufen. Dies funktioniert auch mit mehreren Smartphones/Personen!

„Kann man manuell in diese Steuerung eingreifen?“

Ja natürlich, zum einen über die Apps wie auch am Smarten Heizkörper Thermostat selbst. Hier habt auch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten.

Entweder bleibt die manuell von Euch gewählte Temperatur dauerhaft gewählt bis Ihr gezielt diesen Modus über die App abschaltet, alternativ kann auch der manuelle Modus automatisch deaktiviert werden.

Nachdem Ihr beispielsweise eine Temperatur von 24 Grad gewählt habt, überschreibt diese nur für einen gewissen Zeitraum die automatische Steuerung. Danach geht wieder alles seinen gewohnten Gang.

„Wie erkennen die tado° Thermostate die Temperatur?“

In jedem Smarten Thermostat ist natürlich ein Temperaturfühler verbaut. Kleiner Nachteil daran dieser Temperatur -Fühler ist ja recht nah an der Heizung.

tado° hat daran aber gedacht. In der Software habt Ihr die Möglichkeit eine „Temperatur-Korrektur“ einzustellen. Sollte es an Eurem Sitzplatz beispielsweise immer zwei grad Kälter sein als an der Heizung, könnt Ihr dies hinterlegen und dieser Unterschied wird beim Heizen berücksichtigt.

 

IFTTT, Alexa und HomeKit

Die tado° Smarten Heizkörper-Thermostate bringen von Haus aus Support für Amazons Sprachassistenten (Alexa) und den IFTTT Dienst mit.

Via Alexa könnt Ihr die Temperatur per Sprachbefehl regulieren, was sehr futuristisch und cool ist!

Mit Hilfe von IFTTT könnt Ihr Eure Smarten Heizkörper Thermostate mit anderen Smart Home Diensten kombinieren.

Interessant wäre z.B. die Kombination mit einer Netatmo Wetter Station. Hier könnt Ihr eine Regel nach dem Motto anlegen „wenn Temperatur unter XX fällt dann heize auf X“, so müsstet Ihr Euch  nicht auf den integrierten Temperatur Sensor der Thermostate verlassen.

Seit neustem unterstützt tado auch Apples HomeKit, dafür müsst Ihr Euch allerdings aktuell noch ein Software Update herunterladen.

 

Fazit zu den Smarten Heizkörper Modulen von tado°

tado° macht das was der Hersteller auch verspricht. Die Temperatur wird akkurat über den Zeitplan oder Away Modus geregelt, was auch wirklich zuverlässig und gut funktioniert.

Dazu kommt natürlich ein gewisser Coolness Faktor. Das was noch vor einigen Jahren Zukunftsmusik war, seine Temperatur via Smartphone oder sogar Sprachsteuerung (Alexa oder Siri vorausgesetzt) zu regeln, funktioniert nun.

Auch die eigentlichen Module sehen sehr schick aus, gerade was das tolle LED Display angeht.

Soweit eine 100%ige Empfehlung für das was tado° hier entwickelt hat!

Kommen wir zur Kostenfrage. Das hier getestete Set mit Basis Station und zweier Module kostet 199€ bzw. 3,99€ im Monat(im ersten Jahr). Lohnt sich das Ganze? tado° verspricht eine Geld zurück Garantie sollten sich die Module nicht im ersten Jahr rechnen.

Ein mutiges Versprechen, ob sie dieses halten können wird vermutlich von Euren Heizgewohnheiten abhängen. Laufen bei Euch die Heizkörper den ganzen Tag auf einer hohen Stufe, auch manchmal wenn Ihr nicht zuhause seid oder in einem anderen Raum schlaft?

Wenn ja, könnt Ihr wirklich mit dem tado° System Geld sparen, hier hilft Euch die App sogar mit einer kleinen Übersicht wie viel Ihr im Vergleich zum dauerhaften Heizen spart.

Aber ganz ehrlich wenn es Euch nur darum geht Geld zu sparen, wäre es einfacher und noch effizienter Eure Heizgewohnheiten zu ändern oder billige programmierbare Heizkörperthermostate zu kaufen.

Bei den Smarten Heizkörper Modulen von tado° geht es aus meiner Sicht viel um den Komfort und den oben erwähnten Coolness Faktor so langsam seine kleine vernetzte Welt aufzubauen, inklusive Sprachsteuerung usw. Dass man mit tado° auch Heizkosten sparen kann wodurch sich die Module in x Jahren rechnen, ist so ein wenig das Sahnehäubchen oben drauf.

Unterm Strich kann ich die tado°  Smarten Heizkörper-Thermostate voll empfehlen sofern Ihr meiner Einschätzung von oben zustimmen könnt. Zudem freue ich mich immer, wenn ich sehe, dass ein deutsches Unternehmen ein modernes und gut funktionierendes Produkt auf die Beine gestellt hat.

dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät im Test

Quick Charge hat in High End und mittlerweile auch Mittelklasse Smartphones eine große Verbreitung gefunden.

Oftmals wird aber mit dem Smartphone kein passendes Quick Charge Ladegerät mitgeliefert oder man benötigt einfach ein zweites.

Für diesen Fall empfehle ich den Kauf eines Multi Port Ladegerätes. Es ist im Alltag oder auf Reisen immer sehr praktisch mehrere USB Ports an einem Ladegerät zu haben.

Ein solches kompaktes und damit auch für Reisen geeignetes, Multi Port Ladegerät ist auch das dodocool, um welches es in diesem Test gehen soll.

Die Besonderheit an diesem Modell ist, dass beide USB Ports zu Quick Charge 3.0 fähig sind.

Daher ergibt sich eine recht hohe Leistung von 36W für so ein kompaktes Modell. Aber taugt das dodocool auch in der Praxis? Finden wir es im Test heraus!

 

Das dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät im Test

Bei dem dodocool DA87WEU handelt es sich wie bereits erwähnt um ein Dual Port USB Ladegerät.

Dieses besitzt ein weißes Gehäuse aus mattem Plastik. Das Gehäuse macht einen soliden und brauchbaren Eindruck.

Wie bei Dual Port Ladegeräten üblich, handelt es sich auch bei diesem um einen Steckdosen Adapter. Dieser ist relativ kompakt gehalten, wenn auch etwas größer als die meisten 08/15 Ladegeräte.

Die beiden USB Ports sind sauber auf der Front eingelassen.

Beide USB Ports unterstützen hierbei Quick Charge 3.0 mit einer Leistung von jeweils 3,6V-6,5V 3A, 6,5V-9V 2A und 9V-12V 1,5A.

Dies ergibt eine maximale Gesamtleistung von 36W.

Ansonsten gibt es äußerlich nicht viel über das Ladegerät zu sagen, auf LEDs oder ähnliche Spielereien verzichtet dodocool.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Testergebnisse

Kommen wir zu den eigentlichen Testergebnissen. Starten wir mit dem Belastungstest. Diesen hat das dodocool problemlos überstanden. Etwas erstaunlich war aber die Hitzeentwicklung.

In der Regel werden Multi Port USB Ladegeräte bei 100% Last sehr sehr heiß, oftmals so heiß, dass man diese nicht mehr anfassen kann.

Jedoch bliebt das dodocool hier in einem erstaunlich akzeptablen Rahmen. Ja es wurde unter Vollast auch warm, allerdings hielt sich dies in einem sehr akzeptablen Rahmen.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Starten wir mit Geräten die Quick Charge unterstützen. Meine Quick Charge 3.0 fähigen Smartphones funktionierten alle problemlos mit dem Ladegerät und erreichten auch ihre normale „Quick Charge“ Geschwindigkeit.

Es gibt hier bei Ladegeräten keine relevanten Unterschiede. Wenn ein Smartphone mit dem Quick Charge 2.0 oder 3.0 Standard lädt wird immer die selbe Geschwindigkeit erreicht, unabhängig vom letztendlich verwendeten Ladegerät.

Jedoch gibt es gerade bei Quick Charge 3.0 einzelne Kombinationen zwischen Ladegeräten und Smartphones, die nicht zu 100% kompatibel sind.

Gerade das LG G5 zeigt sich hier teilweise etwas zickig und nutzt an einigen QC3.0 fähigen Geräten nur den 2.0 Standard.

In meinem Test mit dem dodocool Ladegerät funktionierte aber das LG G5, Xiaomi MI 5S Plus, Xiaomi MI Max und das Alcatel Idol 4S absolut problemlos mit Quick Charge 3.0.

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge lud problemlos, allerdings halt nur mit Quick Charge 2.0.

Aber was ist mit Geräten die kein Quick Charge unterstützen wie das iPhone oder die Google Pixel Geräte?

Das iPhone 7 Plus wie auch das Google Pixel XL erreichten auch eine vernünftige Ladegeschwindigkeit mit 1,55A bzw. 1,49A.

Daher kann man das dodocool DA87WEU auch ohne Probleme für nicht Quick Charge fähige Geräte nutzen und eine gute Ladegeschwindigkeit erreichen.

Zum Abschluss noch ein paar allgemeine Dinge. Im Leerlauf benötigt das Ladegerät 0,3W Strom, was okay ist, und die Effizienz liegt bei ca. 84% was ebenfalls für ein Quick Charge fähiges Ladegerät ordentlich ist.

 

Fazit zum dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät

Ihr sucht ein kompaktes Dual Port USB Ladegerät mit Quick Charge? Dann ist das Modell von dodocool ohne Probleme zu empfehlen.

Die Leistung sowohl an Quick Charge fähigen Smartphones wie auch an Geräten, die diesen Standard nicht unterstützen, war überzeugen. Zudem ist der Preis mit 16,99€ sehr fair gewählt.

Da ich unterm Strich nichts finden konnte was gegen das Ladegerät spricht, gibt es eine Empfehlung meinerseits für das dodocool DA87WEU.

 

Der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem Radio und Wecker im Test

Jeder verwendet irgend eine Form von Wecker, ob nun eingebaut im Smartphone,in einer Uhr oder vielleicht in einem kleinen Radio.

RaidSonic hat nun mit der ICY BOX IB-SP101-BT das auf den ersten Blick perfekte Produkt für den Nachtisch auf den Markt gebracht.

In der ICY BOX IB-SP101-BT sind ein Bluetooth Lautsprecher, ein Radio, eine Uhr, ein Wecker, ein SD Kartenleser und ein Thermometer verbaut.

Das klingt im ersten Moment sehr vielversprechend gerade für jemanden wie mich, der morgens nach dem Aufstehen gerne etwas Radio hört. Aber funktioniert das Ganze im Alltag auch wirklich oder ist die ICY BOX IB-SP101-BT zu viel des Guten?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem Radio und Wecker

Das Erste was bei der ICY BOX IB-SP101-BT auffällt, ist sicherlich die große verspiegelte Front. Hinter dieser Front versteckt sich allerdings das LED Display, welches Euch im eingeschalteten Zustand über Uhrzeit usw. informiert.

Die beiden Lautsprecher Treiber sind auf der Rückseite der ICY BOX angebracht unter einem großen Lautsprechergitter.

Dies klingt sicherlich im ersten Moment etwas suboptimal die Lautsprecher auf der Rückseite anzubringen, viel anders was dies aber vermutlich einfach nicht möglich ohne das Display zu schrumpfen oder den Lautsprecher größer zu machen.

Ich weiß nicht wie es Euch da geht aber auf meinem Nachttisch ist niemals genug Platz, daher ist es erfreulich, dass der Lautsprecher relativ kompakt ist trotz diverser Features.

Was kann der IB-SP101-BT denn nun alles?

Nach dem Einschalten beginnt das Display zu leuchten. Hier wird erst einmal die Uhrzeit, die Raumtemperatur und der Akkustand angezeigt.

Nun könnt Ihr zum einen den Wecker programmieren, zum anderen die Bluetooth Funktionalität oder das Radio starten.

Alternativ dazu lässt sich Musik auch von einer microSD Speicherkarte oder über den AUX Eingang wiedergeben.

Zur Steuerung dieser ganzen Funktionen sind auf der Oberseite insgesamt acht Tasten angebracht. Sagen wir es so, dank des Displays ist die Steuerung der ICY BOX IB-SP101-BT okay.

Es gibt auch andere Bluetooth Lautsprecher, welche beispielsweise über ein FM Radio verfügen, jedoch ist bei diesen sehr oft die Steuerung eine Katastrophe. Bei der ICY BOX wird immerhin angezeigt welchen Sender man gerade hört.

Allerdings musste selbst ich einen Blick ins Handbuch werfen um herauszufinden wie man das Radio einschaltet, also ganz intuitiv ist die Steuerung auch nicht.

Die Radio Qualität würde ich als brauchbar einstufen. Zwar hat der Lautsprecher angeblich eine Antenne intern verbaut, allerdings mit dieser habe ich keinen einzigen Sender sauber rein bekommen.

Wenn man allerdings ein microUSB Kabel einsteckt wird dieses als Antenne genutzt was den Empfang je nach Positionierung deutlich verbessert. Zwar bleibt die RaidSonic ICY BOX nicht das  empfangsstärkste Gerät aber sofern Ihr nicht in einer problematischen Region wohnt oder weit entfernte Sender hört, sollte das Ganze kein größeres Problem sein.

Der Bluetooth Empfang, der Wecker und auch der microSD Karten Slot funktioniert hingegen absolut tadellos.

Sehr erfreulich ist, dass RaidSonic daran gedacht hat eine Option zu integrieren, welche es ermöglicht das Display zu dimmen.

Die Akku Laufzeit im Leerlauf (mit Funktion als Wecker) beträgt ca. 3-5 Tage.

 

Klang

Wie klingt der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher?

Eigentlich ziemlich ordentlich! Man darf hier natürlich keine Wunder erwarten, es handelt sich hierbei um einen recht kompakten Bluetooth Lautsprecher.

Auch sind die beiden Treibereinheiten auf der Rückseite angebracht, da die Front vollständig vom Display belegt ist.

Beim normalen morgendlichen Radiohören im Halbschlaf stört dies allerdings nicht und sollte man den Lautsprecher exzessiv nutzen kann man Ihn auch umdrehen.

Grundsätzlich besitzt die ICY BOX einen sehr klaren Klang mit sauberen Höhen und ein wenig Bass. Nein der Lautsprecher bringt keinen Tisch zum Wackeln oder vibriert Euch aus dem Schlaf.

Allerdings klingt Musik auch nicht zu flach oder dünn. Ich würde den klang als solide Mittelklasse einstufen.

Kleiner Kritikpunkt am Ende, die Sprachansagen sind mit einem interessanten Dialekt gesprochen. Für mich kein absolutes Nogo, habe schon Schlimmeres gehört, aber man hätte dank des Display auch auf diese ganz verzichten können.

 

Fazit zum ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebauten Radio und Wecker

Der ICY BOX IB-SP101-BT ist ein außerordentlich interessanter kleiner Bluetooth Lautsprecher, welcher natürlich primär aufgrund seiner Zusatzfeatures punkten soll und kann.

Dies ist auch ein gutes Konzept, Bluetooth Lautsprecher gibt es unzählige auf dem Markt, welche sich meist nur in Nuancen überhaupt in der 30€ Preisklasse unterscheiden.

Jedoch ein Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem microSD Karten Leser, FM Radio und Display, der  auch als Wecker verwendbar ist, ist durchaus etwas Besonderes.

Zwar könnte der IB-SP101-BT ein etwas empfangstärkeres Radio Modul besitzen aber abgesehen davon macht dieser einen sehr guten Job!

Der Klang ist solide und das Display ausgesprochen schön und nützlich.

Wer also ein neues Radio/Wecker/Lautsprecher für seinen Nachtisch sucht, sollte sich den ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher einmal sehr gut ansehen.

Hervorragender Klang toll verpackt, das Plantronics RIG 600 Headset im Test

Mit den neuen RIG 600 hat Plantronics einen Hybrid aus normalen Kopfhörern und einem Gaming Headset auf den Markt gebracht, welchen Ihr je nach Einsatzzweck umrüsten könnt.

Gaming Headsets genießen immer noch einen etwas zwiegespaltenen Ruf. Es war eine lange Zeit gang und gäbe auf schlechte Kopfhörer „G4ming Headset“ drauf zu schreiben, den Bass aufs Maximum aufzudrehen und zu hoffen, dass die Dinger sich verkaufen.

Jedoch hat sich der Markt die letzen Jahre deutlich zum Besseren gewandelt. Immer mehr Hersteller setzen auf durchaus qualitativ hochwertige Kopfhörer und Mikrofone auch wenn es um Mittelklasse Gaming Headsets geht.

In diese Kerbe versucht nun auch Plantronics mit den RIG 600 zu schlagen.

Können dieses Headset/Kopfhörer im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an Plantronics für das Zurverfügungstellen der RIG 600.

 

Die Plantronics RIG 600 im Test

Ich habe bereits in der Einleitung angedeutet, dass die RIG 600 ein „Hybrid“ wären, was meine ich damit?

Die Plantronics RIG 600 besitzen ein austauschbares Kabel. Hier legt Plantronics gleich zwei Stück mit in den Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um ein normales 3,5mm auf 3,5mm Kabel ohne irgendwelchen Schnick Schnack und um ein Kabel mit Mikrofonarm.

Wenn Ihr ersteres Kabel verwendet sind die RIG 600 normale Kopfhörer, die auch auf den ersten Blick nicht als Gaming Kopfhörer zu identifizieren sind.

Erst mit dem zweiten beigelegten Kabel erhalten die RIG 600 den Gaming Headset typischen Mikrofonarm.

Zum einen ist natürlich ein austauschbares Kabel immer ein dickes Plus, zum anderen finde ich diesen Ansatz und die Möglichkeit auf den Mikrofon Arm verzichten zu können auch sehr interessant, sollte man gerade nur normale Kopfhörer benötigen.

Optisch setzt Plantronics größtenteils auf eine einfache schwarze Färbung mit ein paar geschmackvollen goldenen Akzenten.

Grundsätzlich würde ich das Headset als geschmackvoll gestaltet einstufen, sofern man nicht auf den „G4m3r“ look macher Headset steht.

Ich würde mich sogar trauen die RIG 600 (ohne den Mikrofon Arm) auch außerhalb der eigenen vier Wände zu tragen.

Beim Material setzt Plantronics größten Teils auf normales Plastik, das aber einen brauchbaren Eindruck macht.

Das Kopfband ist genau wie die Ohrmuscheln mit einem stark luftdurchlässigen Kunstleder gepolstert. Für eine bessere Anpassung an Euren Kopf lassen sich die RIG 600 natürlich in der Höhe verstellen.

Wie werden die Plantronics RIG 600 angeschlossen?

Die RIG 600 setzen auf einen 3,5mm Anschluss bei beiden Kabeln. Hierbei legt allerdings der Hersteller einen Splitter auf separate Kopfhörer und Mikrofon Stecker bei.

Beide Kabel besitzen im Übrigen auch eine Kabelfernbedienung. Im Falle des „Headset Kabels“ verfügt diese über einen Schieber zum Verstellen der Lautstärke und einen Mute Schalter für das Mikrofon.

Das normale Kabel, welches beispielsweise für die Nutzung am Smartphone gedacht ist, verfügt ebenfalls über ein Mikrofon. Dieses ist allerdings in der Kabelfernbedienung verbaut, genau wie ein Taste und ein Mute Schalter.

 

Tragekomfort

Plantronics hat dem RIG 600 eine recht dicke Polsterung an den Ohrmuscheln verpasst. Das Kopfband hingegen ist etwas dünner gepolstert.

Stört dies? Eigentlich nein, die RIG 600 sind ziemlich bequem und ich konnte diese ohne Probleme zwei Stunden am Stück tragen.

Vielleicht hätte ich mir gewünscht, dass die Ohrmuscheln etwas größer sind aber das ist auch schon das Einzige was ich groß kritisieren kann.

Meine Ohren wurden weder übermäßig warm noch haben die RIG 600 gedrückt oder Ähnliches.

Kurzum der Tragekomfort ist gut.

 

Klang

Das Wichtigste ist sicherlich der Klang des RIG 600.

Dieser gefällt mir ausgesprochen gut! Die RIG 600 würden auch ohne Probleme als „normale“ Kopfhörer durchgehen.

Oftmals sind Gaming Headsets etwas eingeschränkt was den Klang außerhalb von Spielen angeht. Ein gutes Beispiel wären die Sennheiser GSP 300, die in Spielen eine hervorragende Ortung bieten, aber in Musik höchstens Mittelmaß sind.

Dies ist bei den RIG 600 anders. Diese bieten sehr klare und fast schon ein wenig brillante Höhen.

Hierbei sind die RIG 600 aber auch nicht übermäßig anstrengend.

Der Bass ist ein Stück weit angehoben und besitzt einen sehr schönen kräftigen Punch ohne dabei zu übersteuern oder unsauber zu wirken.

Der Tiefgang könnte vielleicht ein Tick besser sein, aber für 80€ Kopfhörer geht die Bass Qualität vollkommen in Ordnung.

Vielleicht ist Euch schon aufgefallen in welche Richtung der Klang der Plantronics RIG 600 geht. Ja, in einem gewissen Rahmen sind diese das klassische Gaming Headset mit angehobenen Höhen und Bässen.

Allerdings machen die RIG 600 hier einen sehr guten Job. Der Klang ist lebendig und spaßig mit guter Dynamic. Im Gegensatz zu vielen sehr günstigen Gaming Headsets hat man hier anscheinend keine „minderwertigen“ Treiber verbaut, die  man auf das Maximum an Bass getunt hat um die Schwächen zu überdecken.

Ob nun Musik oder auch Filme haben mir sehr viel Spaß mit den Kopfhörern bereitet.

Aber wie sieht es mit Spielen aus? Die RIG 600 habe von Natur aus einen recht offenen und weiten Klang was natürlich der Ortung in Spielen sehr hilft.

Ich habe mit den Plantronics RIG 600 einige Runden Overwatch gespielt und dort haben mich die Kopfhörer nicht in Stich gelassen. Ähnliches gilt auch für Single Player Titel wie The Witcher 3.

Allerdings weiß ich nicht ob ich die RIG 600 für professionelle Spieler empfehlen würde. Klanglich ist das Headset eher spaßig getrimmt als wirklich darauf optimiert die kleinsten Schritte in der Distanz hörbar zu machen. Dies machte beispielsweise das Sennheiser GSP 300 besser als das RIG 600. Im Gegenzug sind die RIG 600 was Musik oder Sound Effekte wie Explosionen angeht, einfach aufgrund der spaßigeren Ausrichtung, aus meiner Sicht zu bevorzugen.

 

Mikrofon

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Mikrofon. Dieses liefert eine gute aber auch nicht überragende Qualität.

Via TeamSpeak und Skype wurde ich sehr gut verstanden. Hierbei neigt das Headset zu einem leicht höheren Klang als meine Stimme natürlich hätte.

Dies verbessert allerdings auch die Verständlichkeit gerade über Voice Chat Programme.

Ob ich nun ein Lets Play mit dem RIG 600 aufnehmen würde, vermutlich eher weniger. Für sowas wäre z.B. das Sennheiser GSP 300 besser geeignet.

 

Fazit zum Plantronics RIG 600

Das Plantronics RIG 600 hat einen sehr guten Eindruck im Test hinterlassen, primär dies sogar durch die hohe Klangqualität.

Die RIG 600 können hier mit einem sehr lebendigen und spaßigen Klang überzeugen, der aber dennoch nicht übertrieben oder unsauber ist.

Auch abgesehen davon ist die Qualität und der Tragekomfort gut, hier gibt es nichts zu bemängeln.

Ebenfalls gut ist das System mit den austauschbaren Kabeln. Braucht Ihr gerade den Mikrofonarm nicht und wollt das RIG 600 als „normale“ Kopfhörer an Eurem Smartphone nutzen? Kein Problem tauscht einfach das Kabel kurz aus und die Wenigsten würden überhaupt erkennen, dass Ihr gerade eigentlich ein Gaming Headset nutzt.

Klasse!

Kurzum für rund 80€ ist das Plantronics RIG 600 das beste „universelle“ Headset für Spiele, Musik und Filme das mir bisher begegnet ist.

Lediglich solltet Ihr ein Headset speziell für Tonaufnahmen suchen,, dann gibt es etwas bessere Optionen wie z.B. das GSP 300.

Das neue Gigaset GS160 Smartphone im Test, wie schlägt es sich gegen Lenny 3, Samsung J3 und co ?

Leider war Gigasets erster Versuch im Smartphone Geschäft Fuß zu fassen eher mäßig erfolgreich. Eigentlich etwas schade, denn die ME Geräte Reihe von Gigaset war ziemlich gut aber etwas spät dran.

Das ME Pro war eins der besten 2015er Generation Smartphones, leider ist es Anfang 2016 auf den Markt gekommen kurz vorm deutlich überlegenen Samsung Galaxy S7.

Abgesehen von diesem Timing gab es auch einige andere unglückliche Umstände, welche nicht zum Erfolg beigetragen haben.

Aber genug der Vergangenheit, wie sieht es aktuell bei Gigaset aus?

Diese haben Ihre Smartphone Strategie etwas geändert. Anstelle den High End Markt anzugreifen, versucht man in der Einsteigerklasse Fuß zu fassen mit dem neuen GS160. Man wandelt also etwas auf den Wegen von Wiko und co.

Ist der Neustart im Smartphone Geschäft von Gigaset mit dem GS160 gelungen? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

Vielen Dank an Gigaset für das Zurverfügungstellen des GS160.

 

Lieferumfang und Verpackung

Das GS160 wird in einer „klassischen“ Box geliefert welche groß den Gigaset Schriftzug trägt.

Im Inneren finden wir den klassischen Lieferumfang mit einem 1A 5V USB Ladegerät, dem microUSB Kabel, einem SIM Karten Adapter und dem Akku.

Auch das Smartphone selbst, wie eine Anleitung sollte in der Box liegen.

 

Das Gigaset GS160 im Test

Im Gegensatz zum Gigaset ME spielt das GS160 in einer deutlich günstigeren Preisklasse. Daher setzt Gigaset hier auch auf weniger hochwertige Materialien.

Kurzum das komplette Smartphone besteht aus einfachem Kunststoff. Dies muss aber nicht zwingend etwas Negatives sein.

Das Smartphone liegt gut in der Hand und auch die Verarbeitung ist soweit tadellos. Zwar könnte der Druckpunkt der seitlichen Tasten etwas knackiger sein, aber das ist auch schon das Einzige was mir negativ aufgefallen ist.

Gigaset setzt beim GS160 auf eine recht klassische und unauffällige Optik. Die Rückseite ist in Schwarz gehalten, besitzt jedoch integrierte „Glitzer Partikel“ welche diese etwas im Licht schimmern lassen.

Der Rahmen des Smartphones ist in Silber lackiert, was die Illusion eines Aluminium Rahmens erweckt.

Die Front ist weitestgehend komplett schwarz und beheimatet nur das Display und die Frontkamera da Gigaset auf On Screen Tasten setzt.

Etwas ungewöhnlich in dieser Preisklasse ist der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite. Dieser ist mittig unterhalb der 13MP Kamera angebracht.

Allgemein wird die Rückseite viele Nutzer freuen, denn diese abnehmbar und der Akku austauschbar.

Ich weiß hierauf legen viele Nutzer wert, auch wenn ich dies nicht als ganz so wichtig erachte. Ein 150€ Smartphone ist in 3-4 Jahren wenn der Akku langsam den Geist aufgibt eh gnadenlos veraltet und vermutlich das Smartphone selbst auf eBay weniger Wert als alleine ein neuer Akku.

Trotzdem schön das Gigaset diesen tauschbar gemacht hat. Ebenfalls unter der Rückseite lassen sich die beiden MicroSIM Karten einsetzen wie auch eine Speicherkarte.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss befindet sich wie üblich auf der Oberseite und der microUSB Ladeport auf der Unterseite.

 

Software

Gigaset setzt beim GS160 auf weitestgehend Stock Android 6.0. Stock Android bedeutet, dass der Hersteller keine größeren Veränderungen an der Android Basis Version vorgenommen hat.

Gigaset hat hier lediglich eigene Klingeltöne und Bildschirmhintergründe eingefügt wie auch zwei zusätzliche Menüpunkte.

Diese Menüpunkte widmen sich der Gestensteuerung und dem Fingerabdrucksensor.  Die Gestensteuerung ermöglicht Euch unter anderem schnell Apps zu Starten in dem Ihr einen Buchstaben auf das abgeschaltete Display zeichnet.

Also Beispielsweise ein „V“ malen und der Taschenrechner startet. Auch Double Tap to Wake lässt sich hier einstellen.

Der Fingerabdrucksensor dient bei diesem Smartphone nicht nur zur Sicherheit, sondern es kann Ihm auch Zusatzfeatures zugewiesen werden. Beispielsweise das Gedrückthalten um schnell die Kamera zu starten.

Auf Seiten der Apps hat sich zwar Gigaset beim GS160 zurückgehalten aber dennoch T-Online, wetter.info und die TankenAPP vorinstalliert.

Alle drei Apps lassen sich aber problemlos deinstallieren.

Der freie Speicher fällt mit 10,5GB ausreichend groß aus. Zudem kann dieser via microSD Karte auch erweitert werden. Hierbei lässt sich diese Speicherkarte auch als interner Speicher einbinden.

 

Display

Das GS160 verfügt über ein 5 Zoll HD Display. Also auf dem Papier ein Standard Display und wie sieht es in der Praxis aus?

Auch hier haut mich das GS160 mit seinem Display  nicht um. Aber dies meine ich auch nicht negativ.

Blickwinkel, Farben und Kontraste sind Okay, der Schwarzwert könnte etwas besser sein aber das gilt im Grunde für fast alle Smartphones mit IPS Display in dieser Preisklasse.

 

Positiv überrascht hat mich die Helligkeit, die  für ein Smartphone dieser Preisklasse sehr ordentlich ist.

Daher ist die Lesbarkeit auch im Außeneinsatz weiterhin recht gut.

Leider setzt Gigaset nicht auf Gorilla Glas, aber angeblich soll das verwendete Glas laut internen Tests genauso gut sein.

 

Sound

Beginnen wir mit der Telefonqualität. Diese ist durchaus als gut zu bezeichnen. Die Hörmuschel ist laut und recht klar. In diesem Punkt ist das GS160 eins der besseren Smartphones dieser Preisklasse.

Das Mikrofon hingegen ist eher Mittelmaß.

Wie sieht es mit dem verbauten Lautsprecher aus?

Dafür, dass dieser auf der Rückseite angebracht ist, klingt er gut. Ich habe hier erstaunlicherweise ebenfalls nichts zu bemängeln.

Der Lautsprecher ist ähnlich wie die Hörmuschel laut und klar, selbst auf hoher Lautstärke.

Aber natürlich an Bass oder Ähnliches ist bei diesem Lautsprecher auch nicht zu denken. Dennoch für Systemtöne oder mal nen Youtube Video recht dieser aus.

 

Kamera

Kommen wir zu einem der kritischen Punkte bei jedem günstigen Smartphone, der Kamera.

Hier habe ich im letzten Jahr in der 100-150€ Preisklasse alles gesehen, von gut bis furchtbar.

Wo landet das GS160 in dieser Skala? In der Theorie sieht das Kamera Modul erst einmal brauchbar aus.  Gigaset setzt auf eine 13MP Kamera mit F2.2, nichts besonders aber auch nicht schlecht für die Preisklasse.

Schauen wir uns die Testbilder an! Diese sind wie üblich in der höchst möglichen Qualität gemacht und von mir nicht nachbearbeitet.

Kleine Anmerkung das GS160 hat das Pech im Winter auf den Markt gekommen zu sein wo alles natürlich etwas brauner oder grauer ist. Bitte berücksichtigt diesen Umstand etwas.

 

Ich bin überrascht die Fotos sehen ordentlich aus! Selbst bei etwas schlechteren Wetterverhältnissen schafft es das GS160 weit überdurchschnittlich scharfe Fotos mit einem guten Kontrast und Weißabgleich zu zaubern.

Zwar finde ich, dass die Bilder vielleicht einen Tick zu dunkel sind aber abgesehen davon sieht das hier Gebotene sehr ordentlich aus!

Selbst bei mäßigen Lichtverhältnissen, also abends oder in Gebäuden, hält das Smartphone eine recht gute Bildqualität.

Zwar taucht natürlich ein recht starkes Bildrauschen ab einem gewissen Punkt auf und man muss sehr darauf achten das Gerät ruhig zu halten, da ansonsten die Aufnahmen verwackeln, allerdings verglichen mit einem Wiko Lenny 3 oder ähnlichen Smartphones der 100-150€ Preisklasse ist dies immer noch erstaunlich gut.

Das Aufnehmen von Fotos geht im übrigen recht flott. Zwar gibt es eine kleine Verzögerung zwischen den Aufnahmen, jedoch ist diese nicht nennenswert. HDR Bilder sind allerdings deutlich träger. Hier braucht das Smartphone sicherlich 3-4 Sekunden.

HDR Bilder sind qualitativ okay wenn auch vom Style etwas sehr auffällig. Heißt man sieht eindeutig, dass es sich um HDR Bilder handelt.

Videos nimmt das GS160 in 720p auf. Allerdings handelt es sich hierbei um recht hochwertiges 720p mit einer hohen Schärfe und einer verhältnismäßig hohen Bitrate(eine Minute ca. 100MB).

Kurzum die 720p Videos sehen besser aus als viele Full HD Clips anderer günstiger Smartphones.

Allerdings auf einen optischen Video Stabilisator müsst Ihr natürlich verzichten. Das Gigaset bringt zwar eine Software Stabilisierung mit, welche auch einen akzepakzeptablenmacht aber natürlich nicht mit einem guten optischen Bildstabilisator zu vergleichen ist.

Zudem werden Low Light Aufnahmen deutlich dunkler mit EIS als ohne. Anscheinend geht hier das Smartphone mit dem ISO Wert nicht mehr so weit hoch.

Dennoch Videos und Fotos mit dem GS160 sind gut für ein unter 150€ Smartphone!

Wichtig! Gigaset spricht auf seiner Webseite von Full HD Video. Dies kann ich nicht bestätigen! Auf der Höhsten Qualitätsstufe „Fein“ werden nur 720p Clips gespeichert. Vielleicht ein Bug welcher noch gefixt wird.

 

Benchmarks

Im Gigaset GS160 steckt ein Mediatek MT6737 in Kombination mit 1GB RAM. Erst einmal das Gigabyte RAM ist natürlich sehr knapp dimensioniert, aber sollte im Alltag ausreichen.

Der Mediatek MT6737 hingegen ist ein sehr neuer SoC, welcher mir zuvor noch in keinem Smartphone begegnet ist.

Daher zum besseren Einschätzen ein paar Benchamrks:

 

Hier sieht man sehr gut, dass ein neuer SoC nicht auch automatisch bedeutet, dass dieser schnell sein muss. Zwar ist der MT6737 keine Krücke aber man sieht keinen größeren Leistungssprung verglichen mit dem MT6580.

Der Mediatek MT6737 spielt ungefähr in derselben Liga des Mediatek MTK6735P oder des Mediatek MT6580(Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby).

Das würde ich für einen Preis von 150€ als gerade so Okay einstufen. Allerdings ist das Gigaset keine Rennmaschine!

 

Das Gigaset GS160 im Alltag

Aber wie sieht die Leistung im Alltag aus? Brauchbar trifft es sehr gut. Animationen wirken teilweise etwas träge.

Ich würde nicht mal sagen, dass das GS160 ruckelt sondern Animationen laufen teilweise einfach gefühlt etwas langsamer als sie es auf „Großen“ Smartphones machen.

Ist das GS160 damit unnutzbar und furchtbar? Nein, letztendlich kommt es etwas auf den Nutzer an. Ein Einsteiger oder einfach jemand der nicht darauf Wert legt, dass alles super schnell laufen muss wird sicherlich mit dem Gigaset GS160 klar kommen.

Zumal die Leistung auch für Apps wie WhatsApp, Facebook, Twitter usw. ausreicht. Spielen ist natürlich auch in einem gewissen Rahmen möglich sofern man sich auf 2D Games oder einfache 3D Spiele wie Angry Birds beschränkt.

Die 1GB RAM schränken im Alltag weniger ein als ich zuerst dachte. Ja wenn man viel Multitasking betreibt und viele Apps im Hintergrund hat, wird das Smartphone langsamer aber sollte man nur ein „leichter“ Smartphone Nutzer sein, sollte dies keine Einschränkung sein.

Positiv ist auch die „Touch responsiveness“, also wie schnell und zuverlässig das Smartphone auf Berührungen regiert.

Diese ist hier beispielsweise noch etwas besser als beim Wiko Lenny 3.

Ein großes und wichtiges Feature ist sicherlich der Fingerabdruckscanner, aber wie zuverlässig arbeitet dieser im Smartphone?

Er ist Okay aber auch nicht perfekt. In der Regel benötige ich zwei Versuche das Smartphone mit meinem Finger zu entsperren.

Dies ist allerdings meist weniger tragisch da der Fingerabdruckscanner permanent aktiv ist. Heißt selbst mit abgeschaltetem Display reicht es Euren Finger auf den Scanner zu legen und das Smartphone geht an.

Kleinigkeit zum Abschluss was mich noch sehr gestört hat ist das Fehlen einer Benachrichtigungs LED.

 

Akkulaufzeit

Der 2500mAh Akku des Gigaset GS160 verhilft diesem zu einer soliden Akkulaufzeit. Solide bedeutet in diesem Fall rund 6-7 Stunden aktive Nutzung mit einer gemischten Last aus Internet surfen, ein wenig spielen, Sozial Media usw.

Bei einer sehr hohen Display Helligkeit kann die Akkulaufzeit nochmal um eine Stunde sinken, ähnliches gilt natürlich für den Fall, dass Ihr ununterbrochen auf dem Gerät am spielen seid.

In der Praxis sollte das GS160, je nach Nutzer, 1-2 Tage mit regelmäßiger Nutzung durchhalten.

Sehr erfreulich ist, dass der Akku vom Nutzer austauschbar ist.

 

Sonstiges

  • LTE
  • Kein 5GHz WLAN
  • Keine Benachrichtigungs LED

 

Fazit zum Gigaset GS160

Das Gigaset GS160 ist ein sehr solides Smartphone, das eigentlich keine größeren Schwächen besitzt,.

Lediglich der Mediatek MT6737 ist beim besten Willen nicht der flotteste Chip auf dem Markt und das spürt man auch etwas.

Das Smartphone ruckelt zwar nicht, fühlt sich aber teilweise etwas träge an. Ist dies das Ende der Welt? Nein, gerade verglichen mit einem Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby bietet das Gigaset GS160 eine sehr ähnliche Nutzungserfahrung, dennoch hätten diesem 2GB RAM sicherlich gut getan.

Wenn Euch das Maximum an Leistung wichtig ist, ist das Gigaset GS160 nichts für Euch!

Was hat Gigaset mit dem Geld gemacht das beim Prozessor gespart wurde? Sie haben es offensichtlich in die Kamera gesteckt. Denn diese ist erstaunlich gut! In der 150€ Preisklasse aktuell eine der besten, gerade wenn um Fotos geht.

Aber auch die Haptik, Akkulaufzeit und das Display sind ordentlich.

Kommen wir zum Abschluss ist das GS160 zu empfehlen? Ja und Nein.

Für 150€ ist das Gigaset ein ordentliches Smartphone, welches durchaus mit einem Wiko Lenny 3, Wiko Robby oder auch einem Samsung J3 mithalten bzw. diese sogar übertreffen kann.

Ich würde das GS160 beispielsweise den oben genannten Geräten vorziehen, auch aufgrund von LTE,  welches das Gigaset unterstützt.

Jedoch die 100-200€ Preisklasse ist nicht ganz leicht. Hier erhält man für wenig Geld mehr oftmals deutlich „mehr“ Smartphone. Für 30-50€ mehr bekommt man zum Beispiel in Form des Moto G4 oder Huawei 5C schon noch ein gutes Upgrade gegenüber dem Gigaset.

Jedoch kommt es auch auf Eure Anforderungen an. Sucht Ihr ein Smartphone für SMS, Telefon, WhatsApp und gelegentlich mal ein Foto, dann ist das Gigaset GS160 durchaus ausreichend und auch bei der Konkurrenz bekommt man unter 150€ nicht mehr.