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Günstiges Business-grade Wi-Fi? Der TP-LINK EAP330 im Test

WLAN ist in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Auch immer mehr kleine Geräte sind kabellos mit dem Netzwerk verbunden.

Hier ist natürlich ein zuverlässiges WLAN essenziell. Erfahrungsgemäß sind allerdings viele Clients der größte Feind der meisten WLAN Router bzw. Access Points.

Vielleicht habt Ihr auch schon selbst Probleme mit instabilen WLAN gehabt.

Ich vermute die meisten normalen WLAN Access Point und Router sind einfach eher auf Leistung mit einzelnen Geräten getrimmt. Dies kann, je nachdem wie groß oder vernetzt Euer Haushalt ist, ein Problem sein, selbiges gilt natürlich auch für kleine Geschäft, Cafés oder Resturans wo WLAN mittlerweile auch fast schon zum guten Ton gehört.

Hier können Business-grade WLAN Lösungen Abhilfe schaffen.

Diese sind viel mehr auf Zuverlässigkeit getrimmt und auch für solche Anwendungsgebiete mit vielen Clients optimiert.

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Jedoch Business-grade Lösungen sind meist sehr teuer und kompliziert. Allerdings muss dies nicht immer der Fall sein.

Dies zeigen Hersteller wie Ubiquiti oder auch TP-LINK. Beide bieten Business WLAN Lösungen für Preise an, die  kaum über denen von Heim User Geräten liegen.

Gibt es da überhaupt einen Grund warum man als privater Nutzer oder kleines Geschäft/Unternehmen nicht auf Business-grade WLAN setzen sollte?

Dies versuche ich im Test des TP-LINK Auranet EAP330 zu klären!

 

 Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an TP-LINK für das Ausleihen des EAP330.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der EAP330 wird in einer TP-LINK typischen Verpackung geliefert. Im Inneren finden wir den Access Point selbst, wie auch ein normales Netzteil und diverse für die Wandmontage nötige Materialien.

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Bei diesen Materialien handelt es sich um einen Metallrahmen und einige Schrauben für diverse Untergründe.

 

Der TP-LINK Auranet EAP330

Der Auranet EAP330 besitzt ein erstaunlich hochwertiges Gehäuse, ich bin sogar geneigt zu sagen, dass der EAP330 das robusteste Produkt ist, das ich bisher von TP-LINK in Händen halten durfte.

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Ich kann nicht einmal genau das Material des Gehäuses bestimmen. Im ersten Moment hatte ich auf sandgestrahltes Metall getippt, jedoch macht das aus Sicht der Sendeleistung keinen Sinn, weshalb ich eher auf sehr dickes Plastik tippe.

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Da der EAP330 für die Wand- oder Deckenmontage vorgesehen ist, ist das Gehäuse des Access Point recht flach und schlicht.

TP-LINK setzt hier auf eine leichte Wellenform der Oberseite, welche an einer weißen Wand unauffällig und professionell aussieht.

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Auf der Unterseite ist lediglich eine kleine Staus LED angebracht, die im Normalbetrieb grün leuchtet.

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Hier aber ein Kritikpunkt, die Anschlüsse, also die beiden LAN Ports und der Anschluss für das Netzteil, gehen nach oben weg.

Sofern man also den EAP330 nicht über einem Loch anbringt durch welches die Kabel geführt werden können, ist dies etwas ungünstig.

Natürlich unterstützt der EAP330 auch PoE (36-57V, 0,7A), leider legt TP-LINK keinen Injector mit in den Lieferumfang.

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Die beiden GBit LAN Ports lassen sich für eine erhöhte Ausfallsicherheit per Link-Aggregation bündeln.

 

Software

Man hat grundsätzlich mit dem EAP330 zwei Möglichkeiten der Einrichtung/Nutzung.

Einmal ganz klassisch über das Webinterface des AccessPoints und einmal über die Controller Software. Letztere ist im Übrigen komplett kostenlos für eine unbegrenzte Anzahl Geräte.

Starten wir mit dem Webinterface. Dieses erreicht man wie üblich über die Eingabe der IP Adresse in Eurem Webbrowser.

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Begrüßt werdet Ihr von einer sehr aufgeräumten und übersichtlichen Benutzeroberfläche. Dabei bietet diese, wie es auch bei einem professionellen Produkt erwartet wird, bergeweise Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten.

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Angefangen bei den üblichen Einstellungsmöglichkeiten, die  man auch bei einem „Home User“ AccessPoint finden würde, wie der Möglichkeit WLAN Name, Passwort usw. anzupassen über erweitere Features wie ein QoS System, welches man ansonsten bei AccessPoints nicht findet, bis hin zu erweiterten Monitoring des Netzwerks, Band-Steering, oder Rogue AP Erkennung.

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Natürlich ist die Benutzeroberfläche komplett auf Englisch, allerdings sehe ich keinen Grund warum nicht auch Privatnutzer oder kleine Firmen, ohne IT Abteilung, mit dem Gerät klarkommen sollten.

Allerdings ist natürlich das Webinterface das eine, richtig interessant wird es erst beim Verwenden der Controller Software.

Diese ist aktuell leider nur für Windows erhältlich und ist „Webbrowser basiert“. Heißt im Grunde läuft nach dem Installieren auf Eurem PC ein kleiner Webserver, der  entweder lokal aufgerufen werden kann oder auch von anderen Computern im Netzwerk.

Die EAP Controller Software ähnelt dabei stark der von Ubiquiti.

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Die Controller Software ist gedacht dafür mehrere AccessPoints gleichzeitig zu verwalten und zu überwachen.

Dementsprechend gibt es diverse Tabellen und Übersichtsdiagramme, welche Clients und AccessPoints gerade am aktivsten sind und wie viele Daten übertragen werden.

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Dies kann helfen Datenfresser zu entlarven und gegebenenfalls den Flaschenhals in der WLAN Abdeckung zu finden.

Zusätzlich könnt Ihr eine Karte der Umgebung in die Software laden, auf die Ihr die Access Points positionieren könnt um eine bessere visuelle Darstellung Eures WLAN Netz zu erhalten.

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Die Controller Software speichert auch eine Historie der verbundenen Clients und deren Datenverbrauch.

Vermutlich für die meisten Privatnutzer oder Betreiber eines kleinen Geschäfts eher uninteressant, ist die Möglichkeit auch ein „Bezahl“ System für die WLAN Nutzung einzurichten.

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Ansonsten lassen sich über die Controller Software auch sämtliche Funktionen und Einstellungen anpassen, die auch direkt in der UI des EAP330 zu erreichen sind, also Band-Steering, Link-Aggregation usw.

WICHTIG für die Protokollierung und Überwachung muss der PC, auf welchem der EAP Controller läuft, auch wirklich permanent laufen.

 

Leistung

Der EAP330 unterstützt bis zu 600Mbit/s auf dem 2,4GHz Band und bis zu 1300Mbit/s auf dem 5GHZ Band. Dies ist aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Leistung, viel mehr wird im Alltag vermutlich nichts bringen da es kaum Clients gibt, die  mehr als die 1300Mbit/s schaffen.

Technisch setzt der TP-LINK auf einen „Broadcom Enterprise Chipsatz“  welcher „“Business-grade Wi-Fi“ ermöglich soll.

Klingt natürlich im ersten Moment sehr schön aber als Privatnutzer oder kleiner Betrieb/Geschäft fragt man bringt dies wirklich etwas?

In meinem üblichen „Benchmark“ Test nein, hier wird der EAP330 von preislich vergleichbaren „Privatnutzer“- Geräten geschlagen.

Bei diesem Test übertrage ich eine 5GB große Datei auf meinen lokalen Server und messe dabei die Geschwindigkeit, einmal mit dem TP-LINK 9E und dem Intel AC 7260 WLAN Modul.

Dabei ist der Access Point ca. 2 Meter vom WLAN Empfänger entfernt.

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Die Leistung des EAP330 liegt knapp über dem Ubiquiti UniFi AP AC Pro und allgemein betrachtet mit „Heim“ Geräten im Mittelfeld.

Lediglich die Messwerte in Kombination mit dem Intel AC 7260 WLAN Modul und 2,4GHz tanzen etwas aus der Reihe. Hier lieferte der EAP330 Bestleistung und ja ich habe diesen Durchlauf mehrfach wiederholt.

Allerdings sind diese Messwerte nur ein Teil des gesamten Bildes. Es ist wenig überraschend, dass ein „Business-grade Wi-Fi“ Access Point langsamer ist als die hochgezüchteten Privatnutzer- Geräte.

Aber warum dann überhaupt ein Business Gerät nutzen? Zuverlässigkeit ist hier das Zauberwort.

Ich habe bei mir zuhause mittlerweile über zwei Duzend WLAN Empfänger, angefangen bei Smart Home Geräten über Überwachungskameras, die  permanent Daten ins Netz pumpen, bis hin zu Notebooks, Smartphones usw.

Dies zwingt die meisten WLAN Router/Access Points in die Knie. Selbst absolute High End Geräte neigen bei so vielen Clients Probleme zu bekommen. Plötzlich lässt es sich für ein paar Sekunden nicht mehr mit dem WLAN verbinden oder temporär bricht die WLAN Geschwindigkeit völlig ein und berappelt sich erst nach einigen Minuten plötzlich wieder, vielleicht kennt Ihr solche Probleme.

Dieses Nutzungsszenario liegt den „Business-grade“ WLAN Geräten. Auch der Auranet EAP330 hatte während meines zweiwöchigen Tests keine Stabilitätsprobleme. TP-LINK empfiehlt den EAP330 für bis zu 50 Geräte gleichzeitig.

Leider lassen sich solche Dinge nur sehr schlecht „Benchmarken“, hier müsst Ihr also meinen Worten glauben, dass sich der Access Point in diesem Punkt sehr gut geschlagen hat.

Auch werdet Ihr vielleicht einen Unterschied beim ersten Verbinden mit dem TP-LINK spüren. Bei vielen WLAN Routern dauert es nach Eingabe des Passwortes ein paar Sekunden bis die Verbindung hergestellt ist. Dies ist hier um einiges schneller.

 

Reichweite

Zwar überbieten sich WLAN Router und Access Point Hersteller gerne mit schönen Worten wie toll doch die Reichweite und Signalstärke ist, dank super großer Antennen und anderen Features.

Dass für eine gute Reichweite keine externen Antennen nötig sind, zeigt der Auranet EAP330. Da ich hier keinen für Euch reproduzierbaren Benchmark durchführen kann, jede Wohnung ist schließlich anders aufgebaut, versuche ich die Reichweite subjektiv aufzuzeigen.

Ich würde diese als „untere Oberklasse“ einstufen. Es gibt Router wie z.B. den Netgear X4S, Linksys EA9500 usw. welche den TP-LINK überbieten können, allerdings die allermeisten 100€+ Access Points oder Router werden ungefähr auf dem gleichen Level liegen.

In dieser Preisklasse gibt es in der Regel nur wenige Unterschiede. Bei einer zentralen Positionierung kann der EAP330 eine ca. 100m² Wohnung abdecken, so dass auch in den entfernteren Räumen ein Internet Surfen problemlos möglich ist.

Verglichen mit dem vermutlich größten Konkurrenten, dem Ubiquiti AP Pro tut sich der EAP330 nicht viel.

Gelegentlich hatte ich mit dem AP Pro ein wenig mehr Signalstärke aber wir reden hier über wenige Prozente.

 

Stromverbrauch

Im normalen Einsatz liegt der Stromverbrauch bei ca. 8,7W, was in Anbetracht der Leistung vernünftig aussieht.

stromverbrauch

Unter höherer Last steigt der Verbrauch auf ca. 11,8W an.

 

Auranet EAP330 oder Ubiquiti UniFi AP AC Pro

Das ist ein schwerer Vergleich zweier sehr ähnlicher Produkte. Kurz zusammengefasst halte ich die Hardware des EAP330 für stärker.

Zwar sind hier die Unterschiede bei der Übertragungsleistung sehr gering aber zugunsten des TP-LINKs vorhanden.

Bei der Software sehe ich ein Patt zwischen beiden. Die Controller Software ist bei Ubiquiti etwas besser und optisch ansprechender, dafür verfügt der TP-LINK auch über eine klassische WebUI, wodurch die Nutzung des Controllers nicht zwingend nötig ist. Dies kann auch sehr praktisch sein.

Beim Preis gewinnt der Ubiquiti UniFi AP AC Pro allerdings ganz klar auf den ersten blick, 140€ gegen 190€.

Allerdings bietet TP-LINK dafür eine lebenslange Garantie auf seinen Access Point.

 

Fazit

Ist der TP-LINK Auranet EAP330 DIE Lösung gegen schlechtes WLAN? So pauschal kann man das nicht sagen.

Seid Ihr ein unerfahrener Nutzer oder habt nur eine Handvoll Clients, fahrt Ihr mit den klassischen WLAN Routern/Access Point besser.

Erst wenn es darum geht 20, 30 oder noch mehr Clients mit WLAN zu versorgen, spielt ein Access Point wie der Auranet EAP330 seine Stärken aus.

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Dies gilt vor allem dann, wenn Ihr mehrere Access Points benötigt, die gemeinsam verwaltet werden müssen/sollen.

Solltet Ihr also ein Privatnutzer sein, der unstabiles WLAN leid ist oder vielleicht sogar kleines Geschäft oder Unternehmen führen, dann ist der EAP330 möglicherweise die Lösung für Eure Probleme.

Es benötigt keine große IT Abteilung um den Auranet einzurichten oder zu verwalten und preislich ist dieser nicht so abgehoben, wie es viele andere Business Produkte sind.

Persönliche Anmerkung: Ich nutze seit einer Weile selbst „Business-grade“ WLAN und war noch nie so zufrieden mit der Stabilität und Zuverlässigkeit meines Netzwerks. Damit will ich aber nicht die normalen Heimnutzer- Geräte schlechter machen als sie sind.

Auch diese sind in den letzten Jahren deutlich besser geworden, allerdings spürt man weiterhin den Fokus der Hersteller, eher auf Features und „Leistung“ als auf Stabilität und Zuverlässigkeit.

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PortaPow Fast Charge Adapter im Test, kann ein Smart Adapter wirklich die Ladegeschwindigkeit erhöhen?

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Ich bin bei Amazon über den „SmartCharge“ Adapter von PortaPow gestolpert.

Dieser hat meine Neugier erweckt, ein 7€ Adapter, der eine höhere Ladegeschwindigkeit verspricht?!

Klingt gut, vielleicht etwas zu gut um wahr zu sein? Kurzerhand habe ich mir diesen bestellt und angesehen, seid Ihr auch neugierig ob die Versprechen stimmen, dann lest weiter!

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In Folgendem der Test des PortaPow Fast Charge Adapter.

 

Das Versprechen

Was soll der Adapter können? Folgendes verspricht PortaPow „Der PortaPow SmartCharge-Chip wechselt automatisch auf die richtige Apple oder Android-Ladespezifikation und erlaubt so das Aufladen mit höchstmöglicher Geschwindigkeit – bis zu 4x schneller.“

Und

„Mit dem Adapter wird Ihr Gerät nicht in den Datenübertragungsmodus wechseln, sodass Sie kein Risiko bzgl. Datendiebstahl oder Computerviren eingehen, wenn Sie Ihr Gerät an einem fremden USB-Anschluss aufladen.“

Dem ein oder anderem, der  sich mit dem Thema Smartphone laden sehr gut auskennt, wird jetzt schon klar sein was der Adapter macht.

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Erst einmal ja PortaPow lügt nicht, die Aussagen die hier getroffen werden stimmen! Es gibt verschiedene Ladespezifikation je nachdem was für ein Smartphone Ihr verwendet. Dementsprechend gibt es auch Ladegeräte welche beispielsweise ein iPhone nicht oder nur sehr langsam laden obwohl diese technisch zum schnellen Laden in der Lage wären.

Hier mangelt es an der richtigen Kommunikation.

Nicht das Ladegerät bestimmt wie schnell Euer Smartphone lädt! Das Smartphone bestimmt selbst wie viel Energie es aufnimmt und muss dementsprechend mitgeteilt bekommen zu welcher Leistung das Ladegerät in der Lage ist.

Wenn diese Kommunikation nicht richtig funktioniert, nimmt das Smartphone zur Sicherheit nur das absolute Minimum an Energie auf.

Andernfalls wäre dies auch ein Sicherheitsrisiko. Wenn Ihr Euer Smartphone an ein 1A Ladegerät anschließt und dieses einfach 2A aufnimmt, könnte das Smartphone und/oder das Ladegerät schwer beschädigt werden.

Allerdings gibt es auch Fälle wo wirklich einfach nur die Kommunikation nicht richtig funktioniert und es technisch keinen Grund für eine reduzierte Ladegeschwindigkeit gibt.

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Hier soll der PortaPow Adapter helfen.

Die Zweite Situation ist das Aufladen am PC. Hier ist sicherlich schon jedem einmal aufgefallen, dass Smartphones, Tablets usw. am PC sehr langsam laden.

Dies soll ebenfalls der Adapter beheben und „Datendiebstahl oder Computerviren“ verhindern. Wie macht das der Adapter?

Ein USB Kabel hat vier Adern, zwei für die Datenübertragung und zwei für den Strom.

Der Adapter kappt die zwei Adern für die Datenübertragung und schließt diese an den „Smart Chip“ an.

 

Die Praxis

Ladespezifikation

Für den ersten Test habe ich mir die Anker PowerCore 20000 Powerbank geschnappt. Diese Quick Charge Powerbank besitzt keine Apple Optimierung.

Das heißt mein iPad lädt nur mit 0,98A, womit eine vollständige Ladung gute 10 Stunden dauern würde.

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ohne Adapter

Mit zwischengeschaltetem Adapter steigt die Ladegeschwindigkeit auf 2,23A an. Heißt ja der Adapter funktioniert!

Auch bei anderen Powerbanks, die  keine oder nur eine schlechte Apple Optimierung mitbringen, konnte ich eine deutliche Steigerung messen.

Allerdings macht der Adapter aus einer „Schrott“ Powerbank kein Ladegeschwindigkeits -Monster.  Bei einer „billig“ No Name Powerbank hat der Adapter die Ladegeschwindigkeit von 1,2A auf 1,5A erhöht.

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mit Adapter

Solltet Ihr allerdings bereits über eine Powerbank mit „Smart“ Ladesystem verfügen, bringt der Adapter keine Verbessrung.

Wichtig, dies gilt nur für Apple Smartphones und Tablets! Bei diversen Android Smartphones konnte ich keine Verbesserung der Ladegeschwindigkeit feststellen.

Wichtig mit diesem Adapter funktionieren viele Quick Charge/Schnelllade Standards nicht mehr!

 

Laden am PC

Auch hier bringt der Adapter eine deutlich Steigerung und das sogar bei  Apple oder Android Smartphones.

Beispielsweise am Alcatel Idol 4S erreichte ich ohne Adapter 0,49A beim Laden am USB Port meines PCs, mit Adapter stieg die Ladegeschwindigkeit auf 1,99A an.

Also eine 4x Steigerung der Ladegeschwindigkeit! Aber warum ist der Unterschied am PC so groß?

Es hat einen Grund, dass Smartphones beim Laden am PC/Notebook nur 0,5A Ladestrom haben.

Die USB Spezifikation sieht einen maximalen Strom an einem High Power USB Port von maximal 0,5A vor.

„Erst nach Freigabe durch den Host-Controller darf ein Gerät mehr als die bei einem Low-Powered-Port erlaubten 100 mA, aber nicht mehr als 500 mA (bis USB 2.0) bzw. 900 mA (USB 3.0)[9], Strom beziehen. In der Praxis bleibt eine kurzzeitige Überlastung eines USB-Ports meist folgenlos.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus

Durch diesen Adapter wird aber nun diese Schutzfunktion des USB Ports überbrückt. Heißt das Smartphone kann im schlimmsten Fall das Vierfache der Leistung aus dem Port saugen.

Dies kann gut gehen und der USB Port Eures PC kann diese Leistung ab (500mAh ist schließlich das Minimum) oder Schutzfunktionen greifen (Spannung fällt ab und das Smartphone reduziert die Ladegeschwindigkeit), allerdings sehe ich auch die Gefahr, dass Euer USB Port durch die Überlastung beschädigt wird.

Von daher kann ich nur davon abraten diesen Adapter am PC/Notebook zu nutzen!

 

Im Inneren

Natürlich habe ich den Adapter einmal „geöffnet“.

PortaPow hat sich hier sehr viel Mühe gegeben das Innenleben unter Unmengen Gummi und Kleber zu verstecken.

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Aber welche total geheimen Techniken verbargen sich im Inneren?  Um ehrlich zu sein habe ich nicht damit gerechnet, dass der Adapter wirklich über einen „Smart Chip“ verfügt. Allerdings tut dieser das anscheinend wirklich. Dieser Chip ist anscheinend mit den Datenadern des USB Ausgangs verbunden.

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Leider ist der Chip so klein, dass die Aufschrift kaum zu lesen ist. Ich meine „39020“ entziffern zu können.

Allerdings gibt es einen STMicroelectronics „current Linear regulator IC“ welcher auf diesen Namen hört und passen könnte.

http://www.st.com/content/st_com/en/products/power-management/linear-voltage-regulators/low-dropout-ldo-linear-regulators/high-psrr-ldo-regulators/ld39020.html

 

Fazit zum PortaPow Fast Charge Adapter

Zu gut um wahr zu sein? Nein der Adapter funktioniert, zu mindestens in einigen Fällen. Sollte Euer Smartphone oder Tablet an einer Powerbank oder einem Ladegerät brechend langsam laden, obwohl die Energie Quelle zu 1A oder mehr in der Lage ist, kann dieser Adapter helfen.

Dies gilt gerade für Nutzer von Apple Smartphones! Bei Android Geräten konnte ich keine Steigerung der Ladegeschwindigkeit beim Laden an einem Netzteil/Powerbank messen.

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Allerdings sehe ich auch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Gerade bei der Nutzung am PC, wo der Adapter ebenfalls funktioniert, allerdings zu gut.

Hier sehe ich die Gefahr, dass Ihr mit dem Adapter Euren USB Port überlastet, was potenziell gefährlich sein kann.

Kurzum der Adapter kann wirklich gut funktionieren, gerade in Kombination mit Apple Produkten,  allerdings bitte nicht am PC nutzen sofern dieser keinen 2A Ladeport besitzt oder einem USB Ladegerät mit einer Leistung von unter 1A.

Solltet Ihr aber bereits über eine halbwegs gute Powerbank oder Ladegerät verfügen  dann bringt der Adapter natürlich nichts.

PortaPow 3rd Gen Daten Block USB Adapter
  • Mit dem Adapter wird Ihr Gerät nicht in den...
  • Der PortaPow SmartCharge-Chip wechselt automatisch auf die...
  • Kompatibel mit allen iPhones / iPads und unzähligen weiteren...

SteelSeries Arctis 5 im Test – gelungener Start einer neuen Serie

Anfang des Monats hat SteelSeries die neuen Arctis Headsets vorgestellt. Die Dänen haben sich hohe Ziele für die Serie gesetzt, denn sie wollen den Kunden keinen Kompromiss verkaufen, sondern in allen Bereichen ein hochwertiges Produkt abliefern. Ob es dem Hersteller gelungen ist oder ob sie sich mit der Zielsetzung übernommen haben, klären wir am Beispiel des mittleren Modells SteelSeries Arctis 5.

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12x Hüllen fürs iPhone 7+ von Artwizz, Spigen, Terrapin,….. im Vergleich

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Hüllen fürs iPhone 7 und 7 Plus gibt es in Massen auf dem Markt in diversen Formen und Farben. Hier kann eine Entscheidung sehr schwer fallen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen kleinen Test/Vergleich von diversen iPhone 7 Plus  Hüllen anzufertigen.

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Welche Hüllen für das iPhone 7 Plus sind empfehlenswert und von welchen sollte man lieber die Finger lassen?!

Mehr dazu in folgendem Test:

Die Testkandidaten:

Alle Hüllen in diesem Vergleich sind bei Amazon erhältlich, einige davon auch exklusiv. Preislich bewegen wir und zwischen 8€ und 30€.

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Damit sind alle Hüllen günstiger als die original Apple Modelle. In diesem Vergleich konzentriere ich mich ausschließlich auf Modelle für das iPhone 7 Plus. Jedoch gibt es zu fast allen Hüllen auch ein Gegenstück für das Normale iPhone 7, für welches vermutlich ein ähnliches Fazit zu ziehen wäre.

 

Informationen zum Test

Ein direkter Vergleich aller Hüllen ist leider nur sehr bedingt möglich, da diese sich doch teilweise sehr deutlich in Ihrer Form und Funktion unterscheiden.

Daher wähle ich den indirekten Vergleich und bewerte alle Hüllen in folgenden Kategorien: Haptik, Schutz, Größe, Passform, Tasten und Grip.

Haptik sollte klar sein, wie gut und „hochwertig“ fühlt sich eine Hülle in der Hand an. Auch Schutz ist relativ klar, kann die Hülle Euer Smartphone vor Kratzern oder sogar bei einem Sturz schützen.

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Gut schützende Hüllen sind allerdings meist größer und tragen mehr auf. Daher die Kategorie „Größe“, eine Hülle, die klein und nicht das iPhone in einen unförmigen Klotz verwandelt, wird hier besser abschneiden.

Auch eine gute Passform ist natürlich bei jeder Hülle wünschenswert. Lässt sich der Ladeport noch gut erreichen und ist die Kamera gut ausgeschnitten.  Ebenfalls aus meiner Sicht sehr wichtig im Alltag ist, wie gut sich die Tasten des iPhones drücken lassen.

Und zu guter Letzt der Grip. Viele Unfälle lassen sich vermeiden, wenn das Smartphone einfach etwas weniger rutschig ist.

Das Design der Hüllen werde ich nicht großartig bewerten. Dies ist zu 100% Geschmacksache, nur weil mir etwas gefällt, heißt das nicht, dass das auch für Euch gilt.

++ = Sehr Gut, += Gut, 0 = Neutral, – = tendenziell Schlecht, — = Schlecht

 

Die Hüllen fürs iPhone 7 Plus

Artwizz Silicone Case – Silikonhülle Schutzhülle aus weichem Silikon für iPhone 7 Plus

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen ++
  • Schutz +
  • Größe ++
  • Passform +
  • Tasten +
  • Grip +
  • 14,99€

Artwizz setzt bei dieser Hülle auf Silicon, hierbei lügen diese auch nicht, wenn sie schreiben weiches Silicon. Auf den ersten Blick wirkt die Hülle etwas „labbrig“, dies gibt sich allerdings wenn sie auf dem iPhone angebracht ist.

Das Anbringen und auch Abnehmen ist aufgrund des weichen und dehnbaren Materials absolut problemlos.  Auch die Passform ist gut, sämtliche Anschlüsse sind ausreichend groß ausgeschnitten.

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Aufgrund des flexiblen Materials sind die Tasten des iPhones problemlos drückbar, auch der Mute Switch ist gut zu erreichen.

Die Haptik ist soweit recht hochwertig, auch wenn die Hülle ein kleiner Fingerabdrucks Magnet ist. Warum keine volle Punktzahl in der Haptik Kategorie? Am Rand des iPhones ist leider eine „Klebekante“ von der Produktion. Dies ist normal und auch Optisch kein Problem, allerdings spürt man diese Kante ein wenig, wenn man mit dem Finger über sie fährt.

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Im ersten Moment könnte man denken, dass eine Silikon Hülle keinen guten Schutz bietet, jedoch würde ich die Artwizz iPhone 7 Plus Hülle in diesem Bereich als recht gut einschätzen.

Zum einen sind die Kanten natürlich etwas „gepolstert“, zum anderen steht die Hülle über dem Kamera Buckel und dem Display hinaus.

Wenn das Smartphone flach auf einem Tisch liegt, berührt dementsprechend das Glas nicht die Oberfläche.

Auch der Grip ist erhöht gegenüber einem „nacktem“ iPhone.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

iBetter iPhone 7 Plus Hülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen ++
  • Schutz +
  • Größe ++
  • Passform +
  • Tasten –
  • Grip +
  • 9,90€

Auch wenn diese Hülle unter dem Namen iBetter verkauft wird, ist diese mit dem Namen „Baseus“ beschriftet.

Vermutlich ist dies der echte Hersteller dieser Hülle.

Nach dem Auspacken war ich zugegeben etwas enttäuscht von der iBetter iPhone 7 Plus Hülle. Auf den Produktbildern wirkt es so als hätte diese auf der Rückseite eine kleine Metall Platte eingelassen. Natürlich dachte ich mir schon, dass dies nur ein optisches Element ist, jedoch die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Leider sieht diese „Fake“ Metallplatte auf der Rückseite in der Realität weniger echt aus als auf den Produktbildern.

Allerdings sieht die Hülle wie ich finde dennoch brauchbar aus und so fühlt sich diese auch an. Das verwendete TPU Material ist relativ flexibel und „weich“.

Dies erleichtert auch das Anlegen und Abnehmen der Hülle deutlich.

Auch wenn die Hülle recht groß aussieht, fühlt sich das iPhone in der Hand kaum größer an. Leider benötigen die Tasten dennoch ein Stück weit mehr Druck als es ohne Hülle der Fall wäre, auch sind diese ein Stück weiter schwieriger zu erfühlen.

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Die Passform und die Ausschnitte für den Ladeport, Lautsprecher und Kamera sind hingegen wiederum ziemlich perfekt. Auch der Mute Switch lässt sich gut erreichen.

Zusätzlich bietet die iBetter Hülle einen erhöhten zusätzlichen Schutz für Euer iPhone. Die Kanten sind relativ dick mit Gummi „gepolstert“ und auch die Kamera Linse und das Display wird etwas geschützt. Beide berühren, flach auf dem Tisch liegend, nicht den Untergrund, was gegen Kratzer hilft.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

IVSO 2in1 Ultra Slim Silikon Rückseite Schutzhülle, mit Advanced Shock Absorption Technology hülle

  • Haptik –
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz 0
  • Größe +
  • Passform 0
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 6,95€

Beginnen wir erst einmal beim Namen. Ähnliches Spielchen hier wie bei der iBetter Hülle.  Die Hülle wird unter dem Namen „IVSO“ verkauft, allerdings auf der Hülle selbst steht zweimal der Name „Baseus“.

Ich nehme an, dass Baseus hier der richtige Hersteller ist und die Hülle nur unter dem Namen IVSO verkauft wird.

Kommen wir zur Hülle selbst.

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Die „IVSO 2in1 Ultra Slim Silikon Rückseite Schutzhülle“ besteht aus zwei Teilen. Einmal einem Silikon Rückenteil und einem Plastikrahmen.

Das Problem dieser Hülle ist das Anlegen bzw. Ablegen. Die Silikon Teil inklusive Plastikrahmen über das iPhone ziehen passt nicht, natürlich kenne ich das Spielchen schon, man zieht zuerst das Silikonteil über das Smartphone und dann den Rahmen.

Leichter gesagt als getan! Ich hatte Probleme den Rahmen passend auf das Silikonteil wieder aufzusetzen. Je nachdem gab es oben oder unten einen kleinen Spalt.

Erst mit viel Fingerspitzengefühl und etwas Geduld saß die Hüllen passend auf dem iPhone, die IVSO ist also nichts für Leute, die Ihre Hülle oft Ablegen und wieder Anlegen.

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Auch die Haptik ist aufgrund des dünnen Plastikrahmens eher mittelmäßig bis schlecht.

Sehr positiv ist wiederum das Druckgefühl der Tasten, das  nahezu perfekt ist! Leider ist der Mute Switch für mich kaum zu erreichen da meine Fingernägel zu kurz sind.

Den zusätzlichen Schutz den die Hülle bietet, ist eher mittelmäßig. Zwar sind die Kannten des Smartphones etwas gegenüber einem Aufprall geschützt, allerdings steht die Kamera weiterhin etwas aus dem Gehäuse hervor.

Hier könnten also weiterhin Kratzer auftauchen, wenn das Smartphone flach auf einer Oberfläche liegt.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

JETech iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Slim-Fit Case mit Selbst Ständer für Apple iPhone 7 Plus

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz 0
  • Größe 0
  • Passform ++
  • Tasten +
  • Grip +
  • 7,95€

Die JETech iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Slim-Fit besteht aus zwei Teilen. Einmal einer Gummihülle und einem Plastikrahmen. Im Gegensatz zu anderen Hüllen wird dieser Rahmen jedoch noch zum Anlegen bzw. Abnehmen nicht entfernt.

Daher ist das Anlegen der Hülle auch relativ problemlos möglich, selbiges gilt auch fürs Abnehmen.

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In diesem Rahmen ist ein ausklappbarer Standfuß für das iPhone integriert. Dieser wirkt ein wenig „plastikhaft“ und könnte bei größerer Belastung abbrechen, jedoch erfüllt er seinen Job.

Allgemein betrachtet wirkt die JETech Hülle ein wenig „billig“ aufgrund des Plastikrahmens. Die Passform ist wiederum ziemlich perfekt und auch der Druckpunkt der Tasten ist gut.

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Optisch bin ich zwar weiterhin kein Fan von dem runden Ausschnitt des Apple Logos auf der Rückseite, ich bevorzuge eine etwas sauberere Optik, allerdings habe ich ansonsten nicht viel an der JETech zu bemängeln.

Den Schutz den die Hülle bietet, würde ich als mittelmäßig einstufen. Zwar sind die Ecken recht gut geschützt, allerdings steht die Hülle sowohl auf der Front, wie auch auf der Rückseite (Kamera Modul) kaum bis gar nicht vor.

Daher könnte das Display oder das Kamera Modul immer noch, flach auf dem Tisch liegend, zerkratzen.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle (5,5″) ultra dünne Schutzhülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen —
  • Schutz –
  • Größe ++
  • Passform ++
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 6,49€

Auf den ersten Blick habe ich nicht viel von der Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle erwartet. Diese wird in der billigsten Verpackung geliefert, die ich seit langem gesehen habe.

Allerdings kann der erste Eindruck täuschen.

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Wie der Hersteller schon in seiner Produktbeschreibung schreibt, ist die Hülle ultra dünn. Die Liamoo besteht aus einem papierdünnen Plastik, welches derartig eng geschnitten ist, dass es nur sehr schwer ist die Hülle überhaupt aufs iPhone zu bekommen.

Das Abnehmen ist allerdings noch viel schwerer. Dies ist ganz klar eine Hülle, die immer auf dem iPhone bleibt.

Dafür ist diese auch so dünn und perfekt geschnitten, dass man meinen könnte, es wurde einfach eine Folie auf das iPhone geklebt. Selbst der Kamera Buckel wird bis zum Glas vollständig bedeckt.

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Vermutlich wäre es sogar möglich die meisten anderen Hüllen in diesem Vergleich nochmals über die Liamoo zu ziehen.

Das matte Plastik fasst sich erstaunlicherweise sogar recht hochwertig an.

Dies ist ganz klar eine Hülle für jemanden der eigentlich gar keine will. Man hat hier fast das nackte iPhone Gefühl. Die Tasten des iPhones sind bei dieser Hülle einfach ausgeschnitten, heißt, es gibt keine Veränderung des Druckpunktes.

Allerdings bietet die Hülle auch nur wenig Schutz gegenüber Stürzen. Lediglich die Rückseite ist etwas gegen Kratzer geschützt.

Auch der Grip ist ein wenig besser als beim nackten iPhone.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Ringke FUSION kristallklarer PC TPU Dämpfer  iPhone 7 Plus Hülle und JETech Apple iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Case Cover Bumper und Anti-Scratch

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz +
  • Größe +
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 8,99€ bzw. 6,25€

Ich fasse die TPU Hüllen von Ringke und JETech einfach mal zusammen. Nach dem Auspacken ist mir aufgefallen, dass beide Modelle fast 1 zu 1 gleich sind.

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Die Hüllen besitzen das gleiche relativ harte und durchsichtige TPU Plastik. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass beide Modelle recht weich und flexibel sind, dies ist allerdings nicht der Fall.

Lediglich der Rand der Hüllen ist etwas weicher was das Einsetzten und wieder Herausnehmen des iPhones deutlich erleichtert.

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Die wenigen Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen sind die Ausschnitte auf der Unterseite, bei der JETech Hülle ist der Ladeport etwas kleiner, dafür die Lautsprecher Ports etwas größer, wie auch dass es bei der Ringke möglich ist ein kleines Trageband zu befestigen,das  nicht mit im Lieferumfang ist.

Unterm Strich sind dies keine nennenswerten Unterschiede.

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Vermutlich kommen beide Hüllen vom selben Produzenten. Die Passform ist jeweils gut bis sehr gut, auch die Haptik passt.

Erfreulicherweise ist zudem der Druckpunkt der Tasten weiterhin sehr gut.

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Die Kanten der Hüllen sind jeweils recht dick, was bei einem Aufprall etwas helfen sollte. Auch sind die Hüllen etwas höher als das iPhone, wodurch weder die Kamera den Tisch berührt noch das Display.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Spigen [Rugged Armor] Elastisch [Schwarz] Ultimative Schutz vor Stürzen und Stößen

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz +
  • Größe +
  • Passform ++
  • Tasten 0
  • Grip +
  • 7,99€

Die Rugged Armor Hülle von Spigen besteht vollständig aus einem recht dicken Gummi. Das Anlegen der Hülle war keinerlei Problem und auch das Abnehmen geht recht einfach.

Haptisch macht die Hülle einen guten Eindruck, auch die Passform ist ziemlich perfekt. Alle Ports sind ausreichend groß ausgeschnitten und sitzen mittig in ihren Löchern.

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Durch das eigentlich recht dicke Gummi bietet die Rugged Armor auch einen erhöhten Schutz, nicht nur gegen Zerkratzen. Dabei trägt die Hülle relativ wenig auf. Ich finde hier hat man einen sehr guten Mix aus Schutz und Größe der Hülle getroffen. Zwar würde ich keine „Drop Tests“ mit meinem iPhone in dieser Hülle machen aber dennoch. Die Hülle steht auf der Front zusätzlich ein wenig vor, so dass das Display nicht flach auf dem Tisch liegt. Ähnliches gilt auch für die Kamera auf der Rückseite.

Optisch finde ich die Spigen gelungen mit ihrem matten Gummi und Karbon Elementen. Lediglich den Runden ausschnitt für das Apple Logo finde ich etwas fragwürdig.

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Ebenfalls eher suboptimal ist der Druckpunkt für die Tasten am iPhone. Diese benötigen mit der Hülle ein Stück mehr Kraft beim Drücken.

Ich würde allerdings sagen, dass dies noch im Rahmen des Erträglichen ist.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Spigen [Thin Fit] Passgenaues [Satin Silber] Premium Hart-PC Schale / Schlanke Handyhülle / Schutzhülle für iPhone 7 Plus Case

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz –
  • Größe +
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip 0
  • 8,99€

Im Gegensatz zur ersten Hülle von Spigen ist dieses Modell deutlich schlanker und minimalistischer. Es handelt sich hierbei um eine Hartschalen- Hülle.

Der Name ist hier Programm, die Hülle ist wirklich sehr hart und wird eher um das iPhone geheftet. Dabei hält sich die Hülle lediglich an der linken und rechten Seite des iPhones fest.

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Die Ober- und Unterseite ist hierbei nicht von der Hülle/Schale bedeckt.

Das Anlegen der Spigen Premium Hart-PC Schale ist dabei recht unproblematisch, das Abnehmen hingegen recht schwer. Die Hülle hält wirklich bombenfest am iPhone.

Dieses Modell ist eher etwas für Nutzer, welche eine möglichst schlanke Hülle suchen, dementsprechend ist allerdings auch der Schutzfaktor relativ niedrig.

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Im Falle eines Sturz bietet vermutliche diese Spigen Hülle keinen zusätzlichen Schutz, lediglich die Rückseite wird etwas vor Kratzern bewahrt.

Auch die Haptik ist sehr „Plastikhaft“ und glatt. Der Grip wird verglichen mit einem nackten iPhone kaum bis gar nicht verbessert.

Beim Druckpunkt gibt es ebenfalls keine Veränderung durch die Hülle, was aber in diesem Fall durchaus positiv ist.

Die Tasten des iPhone 7 Plus werden einfach nicht von der Hülle verdeckt.

 

Terrapin [ECHT LEDER] Brieftasche Case Hülle mit Kartenfächer und Bargeld für iPhone 7 Plus Hülle Schwarz

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen 0
  • Schutz ++
  • Größe —
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip 0
  • 16,95€

Die Echtleder Brieftaschen Hülle von Terrapin ist sicherlich das ungewöhnlichste Modell in diesem Vergleich.

Hierbei handelt es sich natürlich um eine etwas größere Hülle, inklusive Klappe welche auch die Front des Smartphones schützt.

In dieser Klappe lassen sich zusätzlich Kreditkarten, der Personal Ausweis oder auch Bargeld verstauen. Hierfür stehen insgesamt fünf Fächer zur Verfügung.

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Zusammengehalten wird das ganze durch einen kleinen magnetischen Verschluss.

Das verwendete Leder wirkt sehr hochwertig und sauber verarbeitet, allerdings bin ich auch kein Lederexperte.

Diese Hülle macht natürlich eine Einhandbedienung des Smartphones nahezu unmöglich. Im Gegenzug würde ich allerdings auch den Schutzfaktor dieser Hülle als sehr hoch einstufen.

Das eigentliche Lederetui ist etwas größer als das iPhone. In diesem Etui ist eine stark gummierte Schale eingeklebt in welcher das Smartphone gehalten wird.

Bei einem Aufprall auf die Kante hat das iPhone in dieser Hülle eine relativ große Knautschzone. Auch die Vorder- und Rückseite sind sogar ein wenig gepolstert.

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Das Einlegen des iPhones geht relativ gut und schnell. Auch das Herausnehmen ist an sich recht unproblematisch, auch wenn das iPhone recht fest in der Schale sitzt.

Die Passform ist ziemlich perfekt, allerdings sind auch die meisten Anschlüsse wie auch die Tasten sehr großzügig ausgeschnitten.

Dementsprechend gibt es auch keine Veränderung beim Drücken der Tasten.

Beim Grip bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits bietet natürlich das Leder einen erhöhten Gripp, anderseits kann man nicht mehr um das iPhone greifen aufgrund der Klappe. Hier muss man für einen sicheren Halt die Lasche mit dem Daumen fixieren.

Ebenso kann man nicht mehr mit einer Hand die Lautstärke Tasten erreichen.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Terrapin Silikon + Polycarbonat Hülle mit Standfunktion für iPhone 7 Plus Hülle Silber

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen 0
  • Schutz +
  • Größe 0
  • Passform ++
  • Tasten +
  • Grip +
  • 8,95€

Die Hülle von Terrapin ist etwas metallischer und robuster anmutend. Dabei täuscht allerdings der optische Eindruck ein wenig. Die Hülle ist ein Silikon Plastik Mix.

Was also aussieht wie Metall, ist gar keins, jedoch ist die Illusion ziemlich gut.

Erneut ist die Passform ziemlich perfekt. Sämtliche Anschlüsse sitzen passend zentriert in ihren jeweiligen Ausschnitten.

Lediglich an den „Mute Switch“ ist etwas schwer zu kommen. Die anderen Tasten sind hingegen vernünftig zu drücken.

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Die Terrapin Hülle bietet einen guten Schutz für Euer Smartphone. Zwar würde auch hier keine Drop Tests machen, allerdings schätze ich durchaus, dass diese Hülle die Chancen im Falle eines Sturzes erhöht und das Smartphone unbeschadet überlebt.

Zusätzlich gibt es ein wenig passive Sicherheit da die Hülle ein wenig über den Kamera „Buckel“ und das Display hinaussteht. Dies kann vor Kratzern auf glatten Oberflächen schützen.

Als kleinen Bonus bietet auch dieses Modell eine ausklappbare Stütze. Diese wirkt ausreichend robust und erfüllt ihren Job gut.  Allerdings sonderlich hochwertig ist diese auch nicht.

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Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine. Allerdings achtet darauf, dass Ihr das iPhone zuerst unten einsetzt!

 

VRS Design [High Pro Shield] [Military Grade Schutzhülle][Klappständer] iPhone 7 Plus Hülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz +
  • Größe 0
  • Passform +
  • Tasten 0
  • Grip +
  • 16,99€

Die VRS Design Hülle ist das vermutlich massivste Modell in diesem Vergleich. Diese besteht erneut aus zwei Teilen, dem Gummirückenteil und einem Plastikrahmen.

Allerdings handelt es sich hierbei um ein recht hochwertiges Plastik, das sich fasst ein wenig nach Metall anfühlt. Auch das Gummirückenteil besitzt eine ungewöhnliche und interessante „gebürstete“ Haptik.

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Kurzum die Hülle fühlt sich recht gut in der Hand an, man hat nicht das Gefühl ein Billigprodukt gekauft zu haben.

Das Anlegen ging relativ problemlos, jedoch das Entfernen der Hülle ist etwas trickreicher. Wer viel seine Hüllen wechselt, wird vermutlich mit der VRS Design nur bedingt zufrieden sein.

Auch dieses Modell verfügt über einen ausklappbaren Standfuß, dieser ist allerdings im Fall der VRS Design Hülle sogar aus Metall.

Der Hersteller wirbt mit „Military Grade Schutzhülle“, das ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, allerdings würde ich diese Hülle durchaus als recht robust einschätzen.

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Sollte Euer Smartphone mit dieser herunterfallen, stehen die Chancen recht gut, dass es das auch überlebt.

Auch steht die Hülle etwas über der Kameralinse und dem Display hervor, was für diese einen zusätzlichen Schutz bedeutet.

Solltet Ihr einen Display Schutz verwenden welcher das komplette Display bedeckt, wäre ich bei der VRS Design etwas vorsichtig. Diese hat mein Displayschutzglas an einer Kante angehoben.

 

Zusammenfassung, welche Hüllen sind fürs iPhone empfehlenswert?

Grundsätzlich solltet Ihr natürlich die Hülle kaufen, welche Euch optisch am besten gefällt. Trotzdem gab es Hüllen, die  mich in diesem Test mehr überzeugt haben als andere.

Daher würde ich folgende Modelle am Ende empfehlen:

Kurzum die meisten Hüllen in diesem Vergleich würde ich als brauchbar einstufen. Am Ende kommt es natürlich darauf an wie viel Schutz Ihr sucht oder wie kompakt die Hülle sein soll.

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Wenn es Euch um eine minimalistische Optik und Haptik geht, würde ich entweder das Artwizz Silicone Case oder die Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle wählen.

Hierbei bietet das Artwizz Silicone Case zusätzlich noch einen gut bis sehr guten Schutz weswegen ich diese Hülle für den besten Allrounder im Testfeld halte. Leider zieht die Hülle aber Fussel und Fingerabdrücke ein wenig an.

Die Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle hat mich allerdings auch etwas „begeistert“. Eigentlich bin ich ein großer Fan der sogenannter „Skins“ also Folien welche über das Smartphone geklebt werden. Die Liamoo Hülle ist wenn man so will ein Skin, welcher nur nicht geklebt wird und jederzeit abnehmbar ist.

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Wenn Ihr eine etwas größere Hülle sucht, ist die Auswahl etwas größer. Meine erste Wahl wäre hier das Modell von Spigen. Allerdings auch die Hüllen von iBetter, VRS Design oder Terrapin machen einen guten Job.

Ob für Euch eine Brieftaschen -Hülle Sinn macht, wie das zweite Modell von Terrapin im Vergleich, ist natürlich Geschmacksache. Diese Hülle hatte zwar im Test durchaus überzeugt, jedoch sehe ich so etwas eher als „Zweitmodell“ für Zeiten in welchen man keine zusätzliche Brieftasche mit sich herumschleppen möchte.

 

Welche Hülle wirst du nutzen?

Ich werde vermutlich bei der Artwizz Silicone Case oder Liamoo Hülle bleiben. Grundsätzlich gefällt mir die Liamoo sehr gut, allerdings stört mich hier das etwas schwierige An -und Ablegen, was ich für diverse Fotos auf diesem Blog machen muss.

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Daher werde ich auf meinem iPhone die Artwizz Hülle verwenden und gegebenenfalls mal die Spigen „Rugged Armor“, wenn mir nach etwas Abwechslung zu Mute ist.

Der Anker PowerCore 26800 im Test, kann der Nachfolger der Astro E7 überzeugen?

Anker hat sich viel Zeit gelassen mit einem direkten Nachfolger der Astro E7 Powerbank. Nun endlich ist er da, der PowerCore 26800!

Wer andere Tests von mir verfolgt hat, wird wissen, dass ich die PowerCore Serie von Anker für die so ziemlich besten Powerbanks ihrer Klasse halte.

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Dementsprechend kann man Großes von der Anker PowerCore 26800 erwarten. Aber kann Ankers neuste Powerbank im Test überzeugen?

 

Ankers Powerbank Serien

Anker hat diverse Powerbank Serien über welche ich versuche Euch, an dieser Stelle, einen kleinen Überblick zu verschaffen. Früher gab es die „Astro“ Serie, die vor ca. einem Jahr durch die PowerCore Serie ersetzt wurde.

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Ankers PowerCore Powerbanks stellen die klassische Universal -Lösung dar. Diese funktionieren an allen Smartphones und Tablets mit einer hohen Ladegeschwindigkeit und bieten dabei eine gute Preis-Leistung.

Ankers PowerCore+ ist die „High End“ Serie, die unter anderem durch Quick Charge Support und einem extrem massiven Metall Gehäuse punkten soll.

Und zu guter Letzt die PowerCore Speed Powerbanks. Diese sind im Grunde die normalen PowerCore Powerbanks allerdings mit Quick Charge und/oder USB C PD Support.

Die Anker PowerCore 26800 ist also eine sehr große Universal Powerbank welche mit allen Smartphones auf dem Markt eine hohe Kompatibilität und Ladegeschwindigkeit aufweist. Sollte Euer Smartphone allerdings Quick Charge unterstützten, ist es möglich, dass beispielsweise eine PowerCore Speed oder PowerCore+ eine nochmals eine höhere Ladegeschwindigkeit erreicht.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der PowerCore 26800 wird in einer typischen Anker Verpackung in blau weißer Farbe geliefert. Im Inneren findet man natürlich die Powerbank, wie auch eine Anleitung, eine sehr schöne Tasche und gleich zwei microUSB Kabel.

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Der Anker PowerCore 26800 im Test

Wie bei allen Modellen der PowerCore Serie setzt auch bei dieser Anker auf ein sehr schlichtes mattes Plastikgehäuse.

Solltet Ihr eine auffällige Powerbank suchen, seid Ihr hier falsch. Der PowerCore soll durch eine funktionale Eleganz überzeugen.

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Die Verarbeitung der Powerbank ist tadellos, auch fühlt sich das Gehäuse sehr robust an.  Allerdings sieht man auf dem matten Plastik dennoch Fingerabdrücke und Kratzer sehr schnell im Alltag.

Ich bevorzuge Plastikgehäuse gegenüber Aluminium, wenn es um Powerbanks geht. Wenn man die Powerbank und sein Smartphone in eine Tasche steck, gibt es bei Aluminium Modellen immer die Gefahr, dass diese Euer Smartphone beschädigen oder zerkratzen können.

Hier muss man sich bei der PowerCore 26800 keine Sorgen machen.

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Mit einer angegebenen Kapazität von 26800mAh ist natürlich der PowerCore eine etwas größere Powerbank. Dies spürt man auch am Gewicht von rund 497g.

Jedoch für eine Powerbank mit dieser Kapazität geht das Gewicht und die Abmessungen vollkommen in Ordnung.

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt die Anker Powerbank über drei USB Ausgänge und zwei microUSB Eingänge.

Beginnen wir erst einmal mit den Ausgängen. Jeder der drei USB Ports verfügt über maximal 3A Leistung, jedoch bei gleichzeitiger Nutzung aller Ports ist die maximale Leistung der Powerbank auf 6A limitiert.

Glaubt mir einfach, dies ist mehr als genug im Alltag. Zwei iPads und ein iPhone gleichzeitig mit vollem Tempo laden, sollte kein Problem mit dieser Powerbank sein.

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Zudem sind alle Ports mit Ankers PowerIQ und VoltageBoost Technologie ausgestattet. Ankers PowerIQ soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend das Ladeverfahren anpassen während VoltageBoost beispielsweise schlechte USB Kabel etwas kompensieren soll.

Wenn ein erhöhter Widerstand durch das Kabel erkannt wurde, wird dementsprechend die Spannung ein kleines Stück angehoben um dies zu kompensieren und ja, das funktioniert wirklich.

Kommen wir zu einer weiteren größeren Besonderheit der PowerCore 26800, den beiden microUSB Ports.

Warum zwei microUSB Ports zum Aufladen? Über den microUSB Port kann nur eine bestimmte Menge an Strom problemlos „übertragen“ werden. In der Regel liegt das Limit bei ca. 2-2,4A.

Jedoch bei ein solch großen Powerbank würde damit das Aufladen immer noch 10-12 Stunden unter optimal Bedingungen dauern.

Daher hat Anker einfach zwei Ports zum Aufladen integriert, welche gemeinsam die Powerbank mit bis zu 4A betanken können.

Natürlich müsst Ihr nicht beide Ports gleichzeitig verwenden, wenn Ihr nur ein Ladegerät mit einem Anschluss habt. Vom Laden über einen PC oder Notebook kann ich allerdings nur dringend abraten. Hier würde dies ewig dauern, selbst beim Verwenden von zwei USB Ports (über 24 Stunden).

Solltet Ihr kein Ladegerät haben, das über zwei Ports verfügt, kann ich Euch z.B. das Anker 2Port 24W Ladegerät empfehlen, welches sich hier perfekt eignet.

Wie üblich verfügt die PowerCore 26800 auch über einen Einschalter, der jedoch nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt wird, dies macht diese von alleine wenn ein Smartphone angeschlossen wird.

Der Einschalter ist viel mehr zur Überprüfung des Ladestands, mithilfe der vier Blauen LEDs auf der Oberseite, gedacht.

Eine LED steht hierbei für 0-25% verbliebene Kapazität.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der Anker PowerCore 26800

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker verspricht 26800mAh, messen konnte ich 23762mAh(@3,7V) bzw. 87,92Wh.

Dies entspricht rund 89% der Herstellerangabe, was ein gutes Ergebnis ist. Warum sind 89% ein gutes Ergebnis?

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Die Kapazitätsangabe der Hersteller bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Anker wird hier vermutlich acht Zellen mit jeweils 3350mAh verbaut haben, beim Entladen dieser entsteht durch die Umwandlung von 3,7V auf 5V eine Verlustleistung.

(höherer Wert= besser)
(höherer Wert= besser)

Hießt, nicht 100% der verfügbaren Energie landet in Eurem Smartphone. In der Regel erreichen die meisten guten Powerbanks zwischen 80-89%, nur sehr selten erreichen vereinzelte Modelle über 90%.

(höherer Wert = besser)
(höherer Wert = besser)

Bei der Ladegeschwindigkeit glänzen Anker Powerbanks in der Regel. Das PowerIQ System inklusive VoltageBoost funktioniert eigentlich immer tadellos.

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Hier hatte ich allerdings etwas stark Probleme. Im Gegensatz zu den aller meisten Powerbanks ist die Spannung bei Anker Modellen tatsächlich dynamisch geregelt, was man beim Verwenden von Messgeräten beobachten kann.

Jedoch hat sich der PowerCore 26800 hier zuerst etwas merkwürdig verhalten. Beim Anschließen eines Smartphones hat die Powerbank die Spannung auf rund 4,8V herunter geregelt. Wenn ich einen USB Wiederstand genutzt habe, bliebt allerdings die Spannung bei gleicher Last auf rund 5,1V.

Es mag vielleicht auf dem ersten Blick so aussehen als würden diese 0,3V keinen Unterschied machen, aber das tun sie.

Bei meinen ersten Messversuchen erreichte die Powerbank z.B. beim iPhone 7 Plus lediglich eine Ladegeschwindigkeit von 1,26A. Dies ist zwar immer noch besser als die des mitgelieferten iPhone Ladegerätes, aber für Anker Verhältnisse ist das schlecht.

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Nach einigem hin und her probieren scheint es in der Powerbank plötzlich klick gemacht zu haben. Die Ladegeschwindigkeit ist auf rund 1,74A und 5,1V angestiegen.

Ab diesem Moment sind alle „Probleme“ verschwunden und die Ladegeschwindigkeit ist auch in Kombination mit dem S7 Edge, LG G5 und Alcatel Idol 4S auf ein Hohes Level angestiegen.

Anscheinend habe ich es irgendwie geschafft die PowerIQ Elektronik zu verwirren.

Dies werte ich allerdings fast eher als positiv. Anscheinend lügt Anker hier nicht, wenn sie schreiben, dass die Powerbank eine „Höhere Logik“ besitzt. PowerIQ und VoltageBoost sind hier anscheinend nicht nur Marketing Bla Bla.

Rechnet mal nicht damit, dass bei Euch es zu ähnlichen Problemen kommen wird. Seid diesen ersten Startschwierigkeiten hatte ich keinerlei Probleme.

Zumal vermutlich den meisten Nutzern der Unterschied zwischen 1,74A und 1,24A kaum auffallen wird.

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Kommen wir zum Wiederaufladen der Powerbank.

Nach ein wenig herumprobieren scheint der PowerCore 26800 etwas wählerisch zu sein, was das Kabel angeht.

Mit den mitgelieferten Kabeln erreichte ich 2A Ladegeschwindigkeit, beim Verwenden meines Referenz Kabel (Anker Powerline) erreichte allerdings nur 1A.  Beim Verwenden beider mitgelieferter Kabel stieg die Ladegeschwindigkeit auf rund 3A an (ca. 1,5A pro Port).

Beim Verwenden zweier Kabel ist die Powerbank also in ca. 8,5 Stunden wieder vollständig geladen.

Ich verstehe natürlich einerseits warum Anker weiterhin auf den microUSB Port setzt, allerdings wäre es auch möglich über einen USB C Port 3A zu übertragen.

Hier wäre ein USB C Port sicherlich die elegantere Lösung.

 

Fazit zum Anker PowerCore 26800

Wenn es Euch um das Maximum an Kapazität geht, seid Ihr hier an der richtigen Adresse. Der Anker PowerCore 26800 ist eine, wenn nicht sogar die beste „Große“ Powerbank, sofern Ihr auf Quick Charge verzichten könnt.

Hierbei punktet diese durch die üblichen Anker Stärken, also hoher Zuverlässigkeit und Qualität, sehr hoher Ladegeschwindigkeit und einem guten Gehäuse.

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Sagen wir es so, es hat einen Grund, dass ich selbst primär Anker Powerbanks und Ladegeräte verwende.

Allerdings hat der Anker PowerCore 26800 starke Konkurrenz, größtenteils sogar aus einem Haus. Im direkten Vergleich mit der Anker Astro E7 ist die Ladegeschwindigkeit nicht gestiegen. Beide Powerbanks sind ungefähr gleich schnell, leidglich das Wiederaufladen ist dank der zwei USB Ports beim neuen PowerCore ein gutes Stück flotter.

Sollte die Astro E7 im Abverkauf günstig zu bekommen sein, wäre diese auch nach dem aktuellen Stand eine sehr gute Powerbank.  Ebenfalls eine interessante Alternative wäre die 30000mAh Powerbank von AUKEY oder sogar der PowerCore 20100.

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Allerdings ist der Anker PowerCore 26800 eine sehr starke Powerbank, welche ganz oben mitspielt.  Der Preis von knapp über 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist soweit fair für das Gebotene. Wer also einen Reisebegleiter mit ordentlich Power sucht, ist hier richtig.

Anker 337 Powerbank (PowerCore 26K) 26800mAh Power Bank Externer Akku...

  • 23762mAh(@3,7V) bzw. 87,92Wh echte Kapazität
  • kein Quick Charge oder USB PD
  • in 8,5 Stunden zu 100% geladen
  • Recht kompaktes Desgin für die hohe Kapazität

Das Akku Monster von LG im Test, das LG X Power K220

Gehört Ihr auch zu den Nutzern, die niemals genug Akkulaufzeit haben können? Falls ja, könnte das neue LG X Power für Euch interessant sein.

Das X Power soll primär durch einen 4100mAh mächtigen Akku punkten! Zum Vergleich das Apple iPhone 7 verfügt nur über 1960mAh und auch das Samsung Galaxy S7 besitzt „nur“ 3000mAh.

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Aber kann das das LG X Power K220 auch abgesehen vom großen Akku im Test überzeugen?

 

Technische Daten 

An dieser Stelle vielen Dank für das ausleihen des X Power an LG!

 

Lieferumfang und Verpackung

Das LG X Power wird in einer typischen LG Verpackung geliefert.

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Im Inneren findet sich zuoberst das Smartphone selbst, unter diesem befindet sich ein 3,5mm Headset, ein microUSB Ladekabel und ein Schnellladegerät!

Dies ist sehr erfreulich, da bei vielen anderen LG Smartphones der X Serie nur „Schrott“ Ladegeräte beilagen.

 

Das LG X Power

Auf den ersten Blick sieht und spürt man nicht, dass es sich beim X Power um ein Akku Monster handelt. Oftmals sind Smartphones mit einem extra großen Akku auch extra schwer, dies ist hier nicht der Fall. Mit nur 139g ist das X Power sogar relativ leicht.

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Allerdings erwartet beim X Power keine Premium Verarbeitung oder Haptik. Das Smartphone ist Komplett aus Plastik gefertigt und fühlt sich nicht besonders hochwertig an.

Optisch hingegen gefällt mir gerade die Front des Smartphone ausgesprochen gut. Die Balken um das Display sind nicht winzig, allerdings auch nicht übermäßig groß, wie man es sonst oft bei günstigen Smartphones hat.

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Die Rückseite ist bestenfalls als unauffällig zu beschreiben.

Leider ist beim X Power der Akku nicht auszutauschen! Die Rückseite ist fest mit dem Gerät verklebt. Die SIM und Speicherkarte wird klassisch über einen Slot auf der Seite des Geräts eingesetzt.

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Ansonsten keine größeren Auffälligkeiten beim LG. Der Einschalter und die Lautstärke -Tasten sind auf gegenübergesetzten Seiten angebracht, der microUSB Ladeport wie auch der Kopfhörer Anschluss auf der der Unterseite und Kamera wie auch der Lautsprecher auf der Rückseite.

 

Software

LG setzt beim X Power auf Android 6.0.1 mit einer eigenen Benutzeroberfläche. Wer schonmal ein aktuelles LG Smartphone bedient hat, dem wird das hier Gebotene bekannt vorkommen.

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Der Einrichtungsprozess ist Android typisch und nicht groß durch LG verändert. Die Benutzeroberfläche selbst ist ebenfalls recht klassisch.

LG verzichtet auch beim X Power auf den App Drawer, welcher sich aber über die Einstellungen nachinstallieren lässt.

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Auf Seiten der Apps hält sich LG sehr zurück. Neben einigen LG eigenen Apps ist lediglich Facebook, Evernote und Instagram vorinstalliert.

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Dies wirkt sich auch auf den freien Speicher aus, welcher mit über 10GB relativ groß ausfällt.

 

Display

Das X Power verfügt über ein 5,3 Zoll HD Display. Wichtig HD nicht Full HD!

Grundsätzlich halte ich ein 720p Display in dieser Smartphone Klasse noch für ausreichend jedoch wäre bei einem Preis von rund 200€ schon ein Full HD Display machbar.

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Das Display ist allerdings immer noch ausreichend scharf und ansonsten durchaus ansehnlich. Es ist allerdings auch nicht das beste 720p Panel, das ich bisher gesehen habe.

Die maximale Helligkeit, Blickwinkel wie auch Farben passen soweit. Lediglich der Schwarzwert ist eher mäßig gut.

Erfreulicherweise setzt LG beim Display auf Gorilla Glas 3, welches Kratzer in einem gewissen Rahmen verhindern soll.

 

Lautsprecher

Der Lautsprecher des X Power ist auf dessen Rückseite angebracht. Dieser bietet höchstens eine Standard Qualität.

Er ist recht laut aber klanglich sehr dünn. Für mal ein Youtube Video oder Benachrichtigungstöne mag er reichen aber hier ist noch Luft nach oben.

Der Kopfhörerausgang ist ebenfalls eher mittelmäßig. Ich würde nicht sagen schlecht, aber auch nicht „auffällig positiv“.

Vermutlich wird hier der Standard DAC des Mediatek SoCs verwendet.

 

Kamera

Bei der Kamera setzt LG auf ein 13 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.2. Dementsprechend kann man mit einer Standard Qualität für diese Preisklasse rechnen.

Bei der Kamera App handelt es sich um die LG übliche, welche ich eigentlich recht gerne mag. Allerdings ist diese im Falle des X Power stark eingeschränkt

Es gibt keinen manuellen Modus und auch HDR konnte ich nirgends finden.

Im Gegenzug lief die App wenigstens recht stabil und vor allem recht flott. Es gibt keine größere Auslöseverzögerung oder Verarbeitungszeit nach der Aufnahme eines Bilds.

Wichtig von Haus aus ist 16:9 voreingestellt, jedoch ist die volle Auflösung von 13 Megapixeln nur bei 4:3 Aufnahmen vorhanden.

Ein Bild welches mit dem LG gemacht wurde ist ca. 4MB groß.

Kommen wir zu den Testbildern.

Wie üblich habe ich alle Bilder in der höchsten Einstellung gemacht,die das Smartphone hergibt.

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Standard Qualität trifft es recht gut. Die Bilder sind brauchbar aber wirkliche Schönheiten auch wieder nicht.

Beginnen wir mit dem Positiven. Der Autofokus ist schnell und zuverlässig, auch der Weißabgleich scheint recht treffsicher zu sein.

Zudem gibt es keinen nervigen Farbstich in den Aufnahmen, wie man es gelegentlich bei günstigen Smartphones sieht.

Auf der negativen Seite befindet sich die Dynamic und die Low Light Leistung. In vielen Bildern wirken Schatten extrem Dunkel, fast schon schwarz.. Dies kostet ein wenig die Leichtigkeit in den Aufnahmen.

Dass ein 200€ Smartphone keine besonders tolle Leistung im Dunklen bringt, kommt nicht unerwartet. Auch das LG X Power verliert bei schlechtem Licht sehr schnell stark an Schärfe und Farbbrillanz.

Hier hilft auch der LED Blitz kaum.

 

Benchmarks

Der im X Power verbaute Mediatek MT6735 gehört ganz klar in die „Einsteiger-Klasse“. Allerdings hat LG diesen immerhin mit 2GB RAM kombiniert.

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Wer auf schöne Zahlen bei Benchmarks Wert legt, wird ganz klar vom X Power enttäuscht sein. Das „Power“ im Namen bezieht sich leider nur sehr bedingt auf die Leistung des Smartphones.

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Trotzdem sollte die Leistung im Alltag ausreichen, da das X Power zum Beispiel auch den sehr populären Qualcomm Snapdragon 410 um 10-15% je nach Benchmark schlägt.

 

Performance im Alltag

Erfreulicherweise fühlt sich das LG X Power im Alltag recht flüssig und gut laufend an. Stocken oder Ruckler gab es kaum bis gar nicht.

LG hat hier bei der Software anscheinend einen guten Job gemacht. Auch die normalen Apps wie Facebook, WhatsApp usw. laufen absolut problemlos.

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Wie sieht es mit Spielen aus? Die einfachen Spiele laufen meist problemlos auf dem LG. Bei aufwendigen 3D Shooter wird es aber etwas enger. Zwar läuft zum Beispiel Modern Combat 5, jedoch sieht man eine deutliche Reduzierung der Bildqualität.

Das verbaute WLAN ist recht flott, auch wenn es nur 2,4GHz unterstützt. Etwas weniger flott ist das verbaute GPS.

Dieses benötigt ein wenig länger bis die Postion bestimmt ist und auch danach ist die Signalstärke nicht die beste.

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Trotzdem fürs Navigieren reicht das aus.

Ansonsten ist mir nichts weiter negativ oder besonders positiv am LG X Power aufgefallen.

 

Akkulaufzeit

Kommen wir zum wichtigen Punkt dieses Smartphones, dem Akku.

Hier bietet das X Power ordentlich Saft mit 4100mAh. Hier darf man auch nicht vergessen, dass der „schwache“ SoC und das 720p Display deutlich weniger Strom verbrauchen sollten als es in High End Smartphones der Fall ist.lg-x-power-software-30

Dies resultiert auch in einer hervorragenden Akkulaufzeit. Ich kam mit dem X Power problemlos 2-3 Tage über die Runden(würde mich als „mittel“ Intensivnutzer bezeichnen). Ich schätze, dass ich dabei mindestens 10 Stunden das Display Aktiv hatte.

Der Akkutest von PCMark unterstützt meinen subjektiven Eindruck. Hier erreichte das X Power unglaubliche 16 Stunden!

In meinem Video Test, eine Stunde Youtube bei halber Display Helligkeit, verbrauchte das X Power lediglich 4% Akku!

Das wiederaufladen geht dank Schnellladeverfahren recht flott. Leider nutzt das X Power hierbei Mediateks Pump Express Plus anstelle von Qualcomms Quick Charge.

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Damit will ich nicht sagen das Pump Express Plus schlechter ist als Quick Charge jedoch ist es in Europa sehr schwer solche Passenden Ladegeräte zu finden.

Man ist also in einem gewissen Rahmen auf das beigelegte Ladegerät angewiesen.

 

Sonstiges

  • Kein 5GHz WLAN
  • 100GB Gratis Google Drive Speicher
  • Benachrichtigungs LED vorhanden

 

Fazit zum LG X Power

Das LG X Power ist ohne Frage ein gutes Einsteiger Smartphone, jedoch nicht für jeden. Es gibt auf dem Markt problemlos Smartphones, die das X Power an Leistung oder auch Kameraqualität überbieten, bei einem ähnlichen Preis.

Auch aus dem eigenen Haus gibt es starke Konkurrenz in Form des LG K10.

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Warum dann sich für das X Power entscheiden? Kurz gesagt Akkulaufzeit. Hier bietet das LG absolute Bestleistung. Die Kombination aus 4100mAh Kapazität, einem sparsamen Prozessor und Display verhelfen dem X Power zu Rekord Laufzeiten.

Wenn Ihr also auf der Suche nach einem guten Allrounder seid, welchen Ihr nicht jeden Abend an die Steckdose hängen müsst, dann seid Ihr beim X Power an der richtigen Adresse.

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equinux tizi Flachmann Ultra im Test

Die großen Powerbank Hersteller, gerade im Online Handel, überbieten sich regelrecht wer Powerbanks mit mehr Kapazität und Features bauen kann. Dabei ist oftmals gar nicht so wichtig ob man sein Smartphone 10x mit einer Powerbank laden kann oder nur einmal.

Meist nutzt man eine Powerbank als „Notfall“ Akku, wenn man Beispielsweise sein Smartphone vergessen hat über Nacht zu laden und nur noch 40% Akku übrig hat aber dringend weg muss.

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Für diese Fälle wo man vielleicht gerade so nicht über den Tag kommt, ist die equinux tizi Flachmann Ultra gedacht.

Aber kann eine Powerbank mit 3200mAh welche rund 40€ kostet im Test überzeugen?

 

Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an equinux für das zur Verfügungstellen dieser Powerbank, ansonsten wäre dieser Test nicht möglich gewesen!

 

Für welche Geräte ist die equinux tizi Flachmann Ultra geeignet?

Ehe wir zur Powerbank kommen, etwas Wichtiges vorweg. Die equinux tizi Flachmann Ultra ist NUR für Apple Smartphones (iPhone 5 oder neuer) geeignet. Grundsätzlich könnte man die Powerbank auch an iPads verwenden, jedoch bringt hier die Powerbank maximal 30-50% der Kapazität.

 

Die equinux tizi Flachmann Ultra

Die equinux tizi Flachmann Ultra ist eine relativ große, aber flache Powerbank. Dabei hat diese ungefähr die Fläche eines iPhone 7, ist aber nochmals ein Stück dünner.

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Das Gehäuse besteht zur Hälfte aus Aluminium und zur Hälfte aus Kunststoff. Dies ist eine gute Entscheidung, zwar wäre sicherlich eine Vollaluminium Powerbank noch „hochwertiger“ anmutend, jedoch könnte solch eine auch ein iPhone zerkratzen, wenn beide in der selben Tasche transportiert würden.

Dies ist kein zu unterschätzender Faktor gerade für Besitzer eines diamantschwarzen iPhones.

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Die Haptik ist soweit Okay allerdings auch nicht übermäßig hochwertig. Man merkt, dass equinux hier versucht hat die Powerbank so dünn und leicht wie möglich zu halten.

Aber warum ist diese Powerbank nur für iPhones und iPads geeignet? Der Flachmann Ultra besitzt ein integriertes Lightning Kabel, Ihr müsst also keine Angst haben, dass Ihr mit Powerbank aber ohne Ladekabel dasteht. Diese Kabel ist leider relativ kurz mit ca. 10cm, dafür aber Apple zertifiziert. Dies ist leider bei anderen Powerbanks mit Lightning Anschluss nicht selbstverständlich.

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Bei der Nicht- Nutzung wird das Kabel sicher im Gehäuse verstaut.

Aufgeladen wird die Powerbank hingegen über einen microUSB Port, hier bin ich mir etwas unsicher ob nicht vielleicht ein Lightning Port mehr Sinn gemacht hätte, da sich diese Powerbank ausschließlich an Apple Nutzer richtet.

Wie üblich verfügt auch diese Powerbank über einen Einschalter und vier Status LEDs.

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Die Status LEDs leuchten beim Betätigen des Einschalters je nach Kapazität auf. Eine LED steht hierbei für ca. 25%, wenn also beispielsweise drei aufleuchten, verfügt die tizi noch über 50-75%.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der equinux tizi Flachmann Ultra

Beginnen wir mit der Kapazität. Equinux gibt diese mit 3200mAh an, messen konnte ich 9,55Wh was 2581mAh entspricht.

Dies ist ein Stück weniger als die vom Hersteller angegebenen 3200mAh, wie kommt das?

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Der Akku im Inneren der tizi Flachmann Ultra wird vermutlich die vollen 3200mAh besitzen, jedoch beim Entladen der Akku Zellen/Zelle entsteht eine Verlustleistung. Man merkt dies beispielsweise daran, dass die Powerbank warm wird.

Kleinere Powerbanks haben es hier meist etwas schwerer eine gute Effizienz zu erreichen, da sind die rund 80% die der Flachmann Ultra erreicht gar nicht so schlecht. In der Regel sage ich alles zwischen 80 und 90% sind gute Werte.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit.

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Diese entspricht ungefähr der des original Apple Ladegerätes, was wenig verwunderlich ist, da beide 1A Leistung besitzen.

Mein iPhone 7 Plus lädt mit ca. 0,98A.

Damit ist equinux tizi Flachmann Ultra natürlich nicht die allerschnellste Powerbank aber auch beim besten Willen nicht zu langsam.

Aufgeladen wird die Powerbank im Übrigen mit ziemlich genau mit 1A. Einmal vollständig den Flachmann betanken dauert damit ca. 3 Stunden.

Hier eine kleine Übersicht wie oft Ihr ungefähr die diversen iPhones mit dieser Powerbank aufladen könnt.

  • Apple iPhone 5 ca. 1,8x
  • Apple iPhone 5S ca. 1,8x
  • Apple iPhone 6 ca. 1,2x
  • Apple iPhone 6+ ca. 0,8x
  • Apple iPhone 6S ca. 1,2x
  • Apple iPhone 6S+ ca. 0,8x
  • Apple iPhone 7 ca. 1-1,2x
  • Apple iPhone 7+ ca. 0,8x

 

Fazit

Das abschließende Fazit zur equinux tizi Flachmann Ultra fällt schwer. Bei dieser Powerbank handelt es sich tendenziell eher um ein „Luxus“ Produkt.

Es gibt ganz klar Powerbanks, auch von equinux, die eine deutlich bessere Preis-Leistung besitzen.

Bei der Flachmann Ultra zahlt man einen Aufpreis für die ultra kompakte Bauform und das integrierte MFI Lightning Kabel.

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Für Apple Nutzer ist der Flachmann Ultra dennoch eine sehr gute Notfall Powerbank. Man muss sich keine Gedanken machen Powerbank und ein Ladekabel eingepackt zu haben, zudem nimmt die tizi kaum Platz in der Tasche weg.

Gerade die MFI Zertifizierung darf man nicht vernachlässigen. Viele andere ähnliche Konkurrenzprodukte verfügen nicht über diese Zertifizierung, im schlimmsten Fall steht man dann mit leerem Smartphone da und das Kabel funktioniert nicht mehr.

So etwas kann bei dem Flachmann Ultra nicht passieren.

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Letztendlich ist die Frage aber wie viel Geld ist man für diesen Komfort bereit zu bezahlen?

Mit 39,99€ ist die equinux tizi Flachmann Ultra kein Schnäppchen und ich persönlich würde vermutlich, wenn man bei equinux bleiben möchte, eher zur tizi Flachmann Express greifen und einem 10cm Lightning Kabel.

Letztendlich ist es natürlich Eure Entscheidung wie viel Ihr für den „Luxus“, den diese Powerbank bietet, bereit seid zu zahlen.

Das VOYO VBook V3 mit Windows 10 im Test, ein Convertible Ultrabook für knapp über 200€ ?

Ein Convertible Ultrabook für knapp über 200€ klingt im ersten Moment sicherlich zu gut um wahr zu sein.

Jedoch genau dies verspricht der chinesische Hersteller VOYO mit seinem VBook V3. Dieses Ultrabook ist auf diversen asiatischen Plattformen für ca. 230€ zu haben und sieht auf den ersten Blick verdammt gut aus!

Vielleicht sieht es aber etwas zu gut aus, wie es oft bei chinesischen Produkten der Fall ist.

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Ich konnte hier nicht widerstehen und habe mir das VBook V3 für einen kleinen Test bestellt.

Kann das günstige Ultrabook von VOYO im Test überzeugen?

 

Versionen, Bestellung und Lieferumfang

Das VOYO VBook gibt es in vielen verschiedenen Versionen. Angefangen bei 64GB Speicher + Intel Cherry Trail Z8300 für ca. 220€ bis hin zu einer Intel Core M3-6Y30 Version mit 128GB Speicher für rund 570€.

Ich habe mir für diesen Test die kleinste Version zugelegt. Also den Intel Cherry Trail Z8300 mit 4GB RAM und 64GB Speicher.

Bestellt habe ich dieses mal wieder bei Gerbest. Diese bieten den Germany Express Versand an, welcher zollfrei ist! Ansonsten wäre es recht kompliziert und teuer ein so hochpreisiges Produkt aus Asien zu bestellen.

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Also ich kann nur empfehlen bei Gearbest zu bestellen und an der Kasse den Germany express zu wählen so fallen keine zusätzlichen Zollkosten und Arbeit an.

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Ebenso empfehle ich einen US auf EU Strom Adapter mitzubestellen.  Leider wird das Notebook nur mit einem US Strom Adapter geliefert, den man aber mit Adpater problemlos bei uns betreiben kann.

Ebenso befindet sich ein kleiner Touchscreen Stift mit im Lieferumfang.

 

Das VOYO VBook V3

Auf den ersten Blick überrascht das VBook V3 gehörig. Zum einen fällt die auffällige Färbung sofort ins Auge, zum anderen ist die Haptik erstaunlich gut.

Das Notebook fühlt sich weder klapprig noch billig an.

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Auch die Dicke fällt erfreulich gering aus und ist durchaus mit einem MacBook Pro vergleichbar.

Dabei hat VOYO auch nicht Anschlüssen gespart. Am Gerät finden sich zwei vollwertige USB Ports, davon einer USB 3.0, ein Kopfhörer/Mikrofon Port, ein mini HDMI Ausgang und ein Steckplatz für eine microSD Speicherkarte.

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Natürlich gibt es auch einen Anschluss für das beigelegte Netzteil, welches leider ein sehr kurzes Kabel besitzt.

Etwas ungewöhnlich für Notebooks ist der seitlich angebrachte Einschalter und die seitliche Lautstärkewippe.

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Jedoch handelt es sich beim VOYO VBook V3 um ein convertible. Heißt man kann das Display nach hinten umklappen und das Ultrabook als Tablet nutzen.

In diesem Fall wird auch automatisch die Tastatur und das Trackpad deaktiviert.

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Das Scharnier des VBook V3 macht dabei einen ausgesprochen guten Eindruck. Es scheint recht robust zu sein und besitzt wenig Spiel.

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Vielleicht ist es sogar etwas zu robust, denn an einhändiges Öffnen des VOYO VBook ist nicht zu denken.

 

Software

VOYO setzt beim VBook V3 auf Windows 10 64Bit.

Dieses ist Software mäßig völlig sauber, es ist nichts vorinstalliert was nicht bei einer neuen Installation von Windows 10 auch da wäre.

Ungewöhnlicher Weise ist von Haus aus bereits ein Benutzerkonto auf dem VBook hinterlegt und damit natürlich auch der Einrichtungsprozess übersprungen.

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Ich nehme an, es handelt sich beim verwendeten Windows 10 um die „China Version“. Hierbei handelt es sich um das normale Windows 10, welches sich allerdings nur in China Aktiviren lässt und dafür günstiger für die Hersteller ist.

Dies ist zur Bekämpfung von illegalen Windows Versionen in China. Damit wir in Europa das Notebook nutzen können, hat vermutlich Gearbest oder VOYO das Gerät einmal eingeschaltet und aktiviert, so dass es auf der kompletten Welt nutzbar ist.

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Wenn Ihr der Geschichte nicht vertraut, einfach das VBook unter Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Wiederherstellen komplett zurücksetzen.

Nach einer Weile landet Ihr dann auf der normalen Windows 10 Begrüßungsseite, von wo aus Ihr das Notebook frisch einrichten könnt.

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Ja die Aktivierung bleibt bestehen.

 

Display

Im VOYO VBook V3 ist ein 13,3 Zoll Full HD Display mit Touchscreen verbaut. Bei diesem scheint es sich sogar um ein IPS Panel zu handeln was die Blickwinkel angeht.

Dieses ist leider relativ stark spiegelnd und auch nicht das aller hellste jedoch für den Inneneinsatz vollkommen ausreichend.

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Bei den Farben und Kontrasten hängt dieses sogar mein Acer Aspire V15 ab (welches zugegeben ein schlechtes Display hat).

Kurzum das Display ist für ein 200€ Gerät echt nicht schlecht, es gibt natürlich noch Luft nach oben, gerade für den Outdoor Einsatz aber es hätte in dieser Preisklasse auch viel schlimmer kommen können.

 

Sound

Die Lautsprecher im VOYO gehören eher zu den schlechteren. Zum einen sind diese auf der Unterseite des Notebooks angebracht, zum anderen klingen sie ausgesprochen dünn.

Der Klang geht für hier und da mal ein Youtube Video, aber viel mehr ist auch nicht drin.

Die meisten Smartphones verfügen sogar über bessere Lautsprecher.

 

Eingabe

Wichtig das VOYO VBook V3 besitzt eine QWERTY Tastatur!!!

Man kann diese zwar per Software umstellen, also wenn man y drückt, kommt das z wie auf einer deutschen Tastatur, jedoch benötigt dies etwas Kenntnis der deutschen Tastatur.

Wenn man also weitestgehend blind tippen kann, ist das überhaupt kein Problem. Ansonsten kann dies etwas ungewohnt sein.

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Ansonsten ist die Tastatur Okay. Der Druckpunkt der Tasten ist brauchbar, wenn auch teilweise etwas feste und flach aber dennoch deutlich besser als es bei den meisten „Typecovern“ der Fall ist.

Ähnliches gilt auch für das Trackpad. Dieses funktioniert soweit brauchbar aber ist auch kein Genuss zu benutzen.

Für das Übliche taugt es, jedoch Drag and Drop über den gesamten Bildschirm kann eine Geduldsprobe sein.

 

Leistung

Meine Version ist des VOYO VBook V3 ist mit dem Intel Atom Z8300 ausgestattet. Dementsprechend ist das Notebook keine Rennmaschine.

Dies spürt man auch im Alltag, in welchem man des Öfteren kleine Wartezeiten hinnehmen muss. Gerade anfangs rechnet mit einem etwas stockendem Erlebnis. Windows lädt erst einmal diverse Software Updates im Hintergrund was 30-50% CPU Last verursacht.

Ich habe dies im ersten Moment auf den etwas langsamen Speicher geschoben. Und ja ich halte es auch weiterhin für wahrscheinlich, dass dieser das VOYO etwas ausbremst. In Benchmarks liefert das VBook zwar auf den ersten Blick akzeptable Ergebnisse, jedoch sind die IOPS extrem niedrig.

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Ich nehme an VOYO hat hier einfach eine etwas bessere Speicherkarte/USB Stick im Inneren verbaut.

Jedoch im Generellen ist das Gerät für Office und das übliche im Internet Surfen ausreichend.

Wenn nur eine Anwendung gerade arbeitet, schlägt sich das Notebook ganz gut. Erst wenn neben der aktiven Anwendung etwas im Hintergrund stark arbeitet, merkt man wie das VBook V3 Probleme bekommt und langsamer wird.

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Gaming ist natürlich nicht oder nur bedingt auf dem VBook V3 möglich. Weniger anfordernde Spiele aller League of Legends oder CS Go laufen auf einer 720p Auflösung und mittleren – niedrigen Details mit um die 30FPS, für mal zwischendurch ausreichend aber für competitive gaming würde ich das VBook V3 besser nicht einsetzen.

 

Akkulaufzeit

Im VOYO VBook V3 Ultrabook steckt laut Hersteller ein 10000mAh Akku, was sicherlich im ersten Moment sehr imposant klingt.

In meinem Praxis Test, auf 100% Aufladen und mit Google Chrome im Internet surfen bis der Akku leer ist, hielt das VOYO ziemlich genau 6 Stunden bei halber Display Helligkeit durch, was nicht schlecht ist.

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Mit einem anderen Webbrowser oder nur bei Video sind sicherlich nochmals 2 Stunden mehr möglich.

Ein großer Nachteil ist allerdings das Aufladen des Notebooks. Beigelegt ist ein 12V 3A Ladegerät mit US Stecker.

Das ist an sich kein größeres Problem, zumal Gearbest bei mir auch einen Adapter beigelegt hat.

Jedoch ist das Kabel mit ca. 120cm recht kurz und der Stecker neigt durch den Adapter aus der Steckdose zu fallen.

Dies könnte für Schüler oder Studenten sehr nervig sein beim mobilen Einsatz.  Allerdings handelt es sich hierbei um einen normalen Hohlstecker( ich vermute es handelt sich um einen 4,0 mm / 1,7 mm, bin mir da aber nicht zu 100% sicher), es sollte also möglich sein bei Amazon passenden Ersatz zu finden.

 

Fazit

Das VOYO VBook V3 ist ein erstaunlich brauchbares Convertible Ultrabook. Zum Preis von 230€ erhält man einen Intel Atom Z8300, 4GB RAM und 64GB Speicher.

Dazu kommt ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Gehäuse, ein brauchbares Display und Eingabegeräte.

Von daher für knapp über 200€ ist das VOYO VBook V3 ein gutes Angebot, allerdings auch nicht ohne Schwächen.

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Zum einen ist der Intel Atom, wenn auch brauchbar, kein allzu schneller Chip, zum anderen ist das beigelegte Netzteil eher suboptimal aufgrund der Kabellänge und des US Steckers, der  immer einen Adapter benötigt.

Auch ist das QWERTY Layout der Tastatur gewöhnungsbedürftig, allerdings hat mich dies weniger gestört als zunächst vermutet.

Im Gegenzug hat mich gerade das Gehäuse sehr positiv überrascht, mit der passenden Hardware könnte man so was auch für deutlich mehr verkaufen.

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Kurzum wenn Ihr ein wenig experimentierfreudig seid und vielleicht auf der Suche nach einem 2. Notebook, welches sehr schön portabel ist, dann könnte das VOYO VBook V3 genau das Richtige für Euch sein.

EDIT: Kleine Info leider ist das VOYO nicht mehr in der hier gestesten Version verfügbar.  Jedoch gibt es zwei Modelle mit stärken CPUs welche ich in folgendem verlinke:

 

Perfekt gerüstet fürs iPhone 7, die Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörer im Test, stylisch und gut?

Bei Sudio handelt es sich um einen neuen Hersteller von Audio Equipment auf dem deutschen Markt. Dabei konzentriert sich dieser schwedische Hersteller nicht nur auf einen guten Klang, sondern will auch durch die Optik punkten.

Das neuste Produkt von Sudio, die Vasa Blå, richten sich dabei gerade an Käufer des iPhone 7. Also ja bei den Vasa Blå handelt es sich um Bluetooth Ohrhörer.

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Aber können diese auch abgesehen von ihrer Optik im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

  • Sudio Vasa Blå
  • Bluetooth 4.1
  • Gewicht: 14 Gramm (Gehäuse)
  • Reichweite: 10 Meter
  • Akkulaufzeit: 8 Stunden (Aktiv), 10 Tage (Standby)
  • Aufladedauer: 10 Minuten (schnell), 120 Minuten (vollständig)
  • Typ: 10,2 mm Dynamischer Lautsprecher
  • Sensitivität: 112 dB SPL @ 1 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm @ 1kHz
  • Frequenzbereich: 18 Hz – 23 kHz

An dieser Stelle vielen Dank an Sudio, die mir die Vasa Blå für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Dass Sudio ein Hersteller ist, welcher viel Wert auf Optik legt, habe ich ja bereits im Intro erwähnt, dies sieht man auch bei der hervorragenden Verpackung!

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Die Vasa Blå werden in einer robusten und hochwertigen Box geliefert, die durch Magnete zusammengehalten wird.

Im Inneren findet man zum einen die Bluetooth Ohrhörer selbst aber auch ein microUSB Kabel, 5 Sets Ohrstöpsel in verschiedenen Größen, einen Kabel Clip und eine kleine Ledertasche.

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Damit fällt der Lieferumfang ziemlich komplett aus, Daumen hoch dafür!

 

Die Sudio Vasa Blå

Die Vasa Blå sind in insgesamt vier Farben verfügbar. Zum einen natürlich klassisch weiß und schwarz, aber auch etwas mutigere Farben wie rosa und blau sind vertreten.

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Wobei alle Farben mit roségoldenen Elementen kombiniert sind. Daher richten sich die Vasa Blå vermutlich eher etwas an die Damen oder den etwas experimentierfreudigeren Herren.

Solltet Ihr über ein roségoldenes iPhone verfügen, passen die Vasa Blå natürlich perfekt.

Vom Aufbau gibt es bei den Bluetooth Ohrhörern kaum Überraschungen. Wie üblich besitzen diese ein Kabel, das  die linke und rechte Seite verbindet und in Eurem Nacken verläuft.

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An diesem Kabel befinden sich jeweils unterhalb des linken und rechten Ohrhörers zwei kleine „Kästen“.

Unterhalb des rechten Ohrhörers handelt es sich um die Kabelfernbedinung mit insgesamt drei Tasten und dem verbauten, eher mäßigen, Mikrofon.

Die mittlere der drei Tasten dient zum einen dem Ein/Ausschalten der Ohrhörer wie auch für Play/Pause.

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Die beiden anderen Tasten sind mit Lauter/Leiser und Vor/Zurück doppelt belegt.

Der Kasten auf der anderen Seite beheimatet den Akku und den microUSB Ladeport. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 8 Stunden an, dies kommt auch hin, wenn man recht leise Musik hört. Bei höherer Lautstärke sinkt die Laufzeit um 1-2 Stunden.

Unter IOS wird zudem der aktuelle Akkustand in der oberen Leiste angezeigt.

 

Tragekomfort

Die Ohrstöpsel der Vasa Blå sind relativ klein. Im Gegensatz zu anderen Bluetooth Ohrhörern hat Sudio die für die Bluetooth Verbindung notwendige Elektronik nicht direkt in die Ohrstöpsel intrigiert, sondern in das Kabel bzw. in die beiden Kästen.

Diese liegen im Normalfall im Nacken/Schultern auf, weshalb das Gewicht hier nicht so sehr stört.

Dadurch gehören die Vasa Blå ganz klar eher zu den komfortableren Bluetooth Ohrhörern auf dem Markt.

Ich würde diese auch als teilweise sporttauglich einstufen, zumal Sudio die Ohrhörer bzw. die Kabelfernbedienung als „Sweat proof“ bezeichnet. Warum teilweise? Beim Joggen erzeugen die beiden „Kästen“ welche am Kabel hängen ein wenig Zug auf die Ohrstöpsel, wodurch diese herausrutschen können.

 

Klang

Bei „Mode“ Produkten wie den Vasa Blå bin ich eigentlich sehr vorsichtig. Oftmals versuchen hier die Hersteller ausschließlich über die Optik zu punkten und technisch sind die Produkte murks.

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Allerdings haben mich die Sudio Vasa Blå fast etwas umgehauen. Ich bin hier mit einer sehr niedrigen Erwartungshaltung in den Test gegangen, allerdings haben mich die Vasa Blå sehr positiv überrascht.

Die Klangsignatur überrascht erst einmal nicht. Die Vasa Bla sind die klassische Badewanne, also die Höhen und die Tiefen sind ein Stück weit angehoben während die Mitten etwas flach sind.

Starten bei den Höhen, diese sind absolut klar und sauber. Hier habe ich nichts zu bemängeln, die Darstellung ist 1a und das ohne, dass die Höhen zu spitz sind.

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Der Bass ist leicht angehoben, wodurch die Vasa Blå sehr lebendig klingen. Allerdings ist der Bass nicht ganz so tief wie er beispielsweise bei den etwas teureren Teufel Move BT ist.

Trotzdem für unter 90€ kann man hier nicht jammern. Die Bluetooth Ohrhörer liefern einen guten Vortrieb.

Wo allerdings die Sudio Vasa Blå etwas schwächeln ist in den Mitten. Hier fehlt es etwas an Fülle im Klang wodurch Stimmen ein wenig schwächer klingen als sie eigentlich sollten.

Das ganz klingt schon einmal ordentlich aber die Sudio haben noch ein Ass im Ärmel, die räumliche Darstellung.

Die Vasa Bla schaffen es dem Klang eine unglaublich große Bühne, sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe, zu geben. Teilweise hatte ich fast den Eindruck, als hätten die Ohrhörer einen „3D“ Modus, jedoch klingt das Ganze sehr natürlich und angenehm.

In diesem Punkt schlagen die Sudio Vasa Blå selbst deutlich teurere Bluetooth Ohrhörer.

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Musikalisch fühlen sich die Bluetooth Ohrhörer ganz klar in der normalen Pop Musik am wohlsten.

Gerade wenn Ihr viel Top40/Charts hört wie z.B. David Guetta, DJ Snake, Martin Garix, Major Lazer usw. Hört, dann machen die Vasa Blå eine sehr gute Figur.

 

Fazit zu den Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörern

Letztendlich kommt es etwas bei Sudio Vasa Blå darauf an ob Euch die Optik anspricht. Falls ja, spricht nichts gegen den Kauf der Ohrhörer.

Diese punkten durch einen Klang mit hervorragender räumlicher Darstellung, gute Höhen und einem spaßigen Bass.

Auch Tragekomfort und Akkulaufzeit sind mehr als solide.

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Kurzum für einen Preis von 90€ (-15% beim verwenden des Codes techtest15) kann man für das Gebotene nicht klagen, ganz im Gegenteil.

Wenn Euch allerdings die Optik nicht wichtig ist oder nicht zusagt, dann könnten auch die Teufel MOVE BT beispielsweise interessant sein. Diese sind klanglich schon nochmals ein kleines Upgrade, kosten aber auch 119€ und sind optisch ein völlig anderer Style.

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Persönliche Anmerkung zu den Sudio Vasa Blå. Ich war ursprünglich sehr skeptisch was diese Ohrhörer angeht. Eine unbekannte Marke, die auf eine stylische Optik Wert legt aber im Audio Bereich, zu mindestens mir, bisher unbekannt war, puhhh.

Sowas ist leider sehr oft kein Garant für einen guten Klang. Ähnliches gilt auch für „Sport“ Ohrhörer welche meist schlecht klingen.

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Daher war ich sehr erleichtert und erfreut als ich die Vasa Blå das erste Mal gehört habe und sie tatsächlich gut klangen. Zwar gibt es hier auch sicherlich noch Luft nach oben was den Klang angeht, verglichen mit Beyerdynamic oder Teufel Ohrhörern, jedoch wenn einem die Optik gefällt, dann spielen solche Unterschiede vermutlich kaum noch eine Rolle. Zumal diese recht klein sind oder halt Geschmacksache.

Kurzum Sudio ist eine ernstzunehmende Marke, welche nicht nur durch Optik versucht zu punkten und dann Standard Technik verbaut. Auch klanglich sind zu mindestens die Vasa Blå ihr Geld wert, vor allem wenn man diese für 7X€ bekommt.

5x durchsichtige Hüllen für das iPhone 7 Plus im Vergleich

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Wer ein neues Smartphone hat will dieses in der Regel auch schützen. Für Besitzer des Diamant Schwarzen iPhones gilt dies besonders, selbst Apple empfiehlt irgendeine Art von Schutz.

Für die iPhones gibt es auch traditionell Unmengen an Hüllen auf dem Markt.

Jedoch will man in der Regel sein Smartphone sehen, dementsprechend macht eine durchsichtige Hülle durchaus Sinn.

Genau um solche schlanken und durchsichtigen Hüllen für das iPhone 7 Plus soll es in diesem Vergleich gehen.

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Hierfür habe ich 5 Modelle ausgewählt, die sich dem Vergleich stellen müssen. Welche ist die beste Silikon/TPU Hülle für das iPhone 7 Plus?

 

Die Modelle

Die mit Abstand teuerste Hülle in diesem Vergleich ist das Modell von Artwizz mit rund 17€, der Rest des Testfeldes liegt bei 6-8€.

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Passform, Gripp und Haptik

Grundsätzlich sind sich alle Hüllen auf den ersten Blick sehr ähnlich, jedoch gibt es Unterschiede, wenn man diese alle vor sich liegen hat.

Es sind Kleinigkeiten wie beispielsweise der Ausschnitt für Kamera oder die Tasten. Auch die Klarheit der Hüllen unterscheidet sich leicht.

Wichtig, alle Hüllen sind nicht zu 100% „glasklar“, sondern besitzen kleine Punkte in der Innenseite, welche vermutlich dem Schutz des iPhones dienen(bzw. das festsaugen an der Rückseite verhindern sollen).

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Je nach Modell sieht man diese mehr oder weniger.

 

Artwizz NoCase für Apple iPhone 7 Plus

Die Hülle von Artwizz ist die teuerste im Test. Dies spürt man auch in einem gewissen Rahmen. Zum einen ist die Hülle ziemlich klar, lediglich die Poketech ist ungefähr gleichauf, zum anderen ist das Material etwas weicher und flexibler als bei den meisten anderen Modellen.

Dadurch ist das Anlegen der Hülle absolut problemlos und das Artwizz NoCase sitzt perfekt und trägt kaum bis gar nicht auf.

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Die Ausschnitte für die Kamera und den Ladeport/Lautsprecher ist passend und der Halt der Hülle in der Hand soweit gut.

Zwar sehe ich hier noch ein wenig Luft nach oben, jedoch ist dies schon eine Steigerung verglichen mit dem silbernen nackten iPhone 7 Plus.

Die Tasten des iPhones lassen sich immer noch gut drücken, allerdings gerade bei der Lautstärkewippe muss man etwas mehr Kraft aufwenden.

 

Swees iPhone 7 Plus Hülle

  • Gripp +
  • Haptik +
  • Passform +
  • Klarheit +
  • Druckpunkt Tasten ++

Die Silikon Hülle von Swees gehört ebenfalls zu den etwas flexibleren und „weicheren“ Modellen im Vergleich und ähnelt in diesem Punkt der Artwizz Hülle.

Dementsprechend lässt auch diese sich sehr gut anlegen und abziehen. Allerdings trägt die iPhone 7 Plus Hülle von Swees ein wenig mehr auf.

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Dies scheint allerdings beim Druckpunkt der Tasten zu helfen, welche mit der Hülle fast noch einen knackigeren Druckpunkt haben als ohne.

Der Ausschnitt für den Lade Port und die Lautsprecher ist sehr gut, selbiges gilt auch für die Kamera. Jedoch sitzt der Blitz nicht ganz genau mittig in seinem Loch und zum anderen ist der „Mute Switch“ an der Seite des iPhones etwas schlechter zu erreichen.

Am Gripp der Hülle und dem Gefühl in der Hand habe ich nichts weiter zu bemängeln.

 

Poketech TPU Hülle iPhone 7 Plus Hülle

  • Gripp +
  • Haptik ++
  • Passform +
  • Klarheit ++
  • Druckpunkt Tasten ++

Die Poketech TPU Hülle fürs iPhone 7 Plus ist das so ziemlich klarste Modell im Vergleich. Auch die Passform ist stark.

Kamera, Mute Switch, Ladeport und Lautsprecher sind perfekt ausgeschnitten, lediglich der Blitz sitzt nicht ganz zentriert in seinem Loch. Dieser wird allerdings auch nicht von der Hülle verdeckt, daher gibt es keine Beeinflussung der Funktion.

Der Druckpunkt der Tasten ist im Gegenzug wieder ziemlich perfekt. Diese besitzen einen knackigen Druckpunkt und lassen sich ohne mehr Kraftaufwand drücken.

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Grundsätzlich trägt die Hülle wenig auf, hier liegt diese zwischen dem Artwizz und dem Swees Modell.

Der Gripp ist auch hier gut und liegt etwas über dem nackten iPhone.

 

Profer iPhone 7 Plus Hülle

Die Profer iPhone 7 Plus Hülle gehört eher zu den etwas steiferen und weniger klaren Modellen im Vergleich. Jedoch sind die Unterschiede bei der Klarheit sehr, sehr gering, daher ist dies weiterhin nicht tragisch.

Punkten wiederum kann die Profer Hülle bei den Ausschnitten, welche ziemlich perfekt sind. Die Bonus Punkte dafür verliert die Hülle aber leider beim Drücken der Tasten wieder etwas.

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Ähnlich wie bei der Artwizz benötigt man ein Stück weit mehr Druck, in diesem Fall gerade für den Ein/Ausschalter.

Die Haptik der Hülle passt ansonsten soweit, den Gripp würde ich als mittelmäßig bezeichnen. Dieser entspricht ungefähr dem des nackten silbernen iPhones.

 

TERRAPIN TPU Schutzhülle iPhone 7 Plus Hülle

Bei der TERRAPIN TPU Schutzhülle sind die anfangs erwähnten Punkte in der Hülle am deutlichsten zu sehen.

Dies finde ich optisch nicht mal schlimm, jedoch reduziert dies etwas die Klarheit der Hülle, sollte die Euch wichtig sein.

Auch ist die TERRAPIN Hülle etwas steifer und härter von ihrem Material.

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Trotzdem lässt sich die Hülle problemlos anlegen und abnehmen.  Auch die Passform ist perfekt! Die TERRAPIN TPU Schutzhülle fürs iPhone 7 Plus ist die Best passende Hülle im Vergleich.

Sie trägt kaum auf und die Anschlüsse und Ports sitzen perfekt positioniert in ihren Lücken. Auch der Gripp ist soweit ordentlich.

Jedoch der Druckpunkt der Tasten nicht gut. Zum einen benötigt man erhöhte Kraft um sie zu drücken zum anderen sind die Tasten mit dieser Hülle kaum bis gar nicht zu spüren.

Die Tasten gehen einfach flach in die Seitenwand über und sind nur ein wenig durch eine andere Textur zu spüren.

 

Fazit welche ist die beste Durchsichtige Hülle fürs iPhone 7 Plus?

In diesem Vergleich gibt es zwei Sieger. Zum einen die „Artwizz NoCase TPU Hülle für Apple iPhone 7 Plus“ welche durch eine gute Haptik, klasse Passform und hohe Klarheit punktet und zum anderen die „Poketech TPU Hülle fürs iPhone 7 Plus“.

Die Poketech ist zwar haptisch und auch von ihrer Passform ein wenig schlechter als das Artwizz NoCase, jedoch die Tasten lassen sich besser drücken und die Hülle ist deutlich günstiger.

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Zwar sind die drei anderen Hüllen in diesem Vergleich auch nicht schlecht, allerdings würde ich mich zwischen den beiden oben erwähnten entscheiden.

Die TERRAPIN Hülle hat zwar auch viele Pluspunkte, allerdings stört es mich dort das die Tasten nicht erfühlbar sind.

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Wenn Euch nicht der etwas höhere Preis stört, bietet die Artwizz NoCase TPU Hülle die beste Leistung, die „Preis-Leistungs“ Alternative wäre hier die Poketech TPU Hülle (könnt einmal den Code FG6763Q2 versuchen ob dieser gültig ist für 1€ weniger).