Western Digital hat seine MyBook Festplatten Serie überarbeitet und mit einem neuen Gehäuse ausgestattet. Wie man diese neuen Gehäuse öffnet ,versuche ich Euch in Folgendem ein wenig zu erklären.
Warum man seine externe Festplatte öffnen möchte, kann viele Gründe haben.
Erstaunlicherweise ist es teilweise sogar günstiger eine externe Festplatte zu kaufen, die Festplatte zu entnehmen und intern zu verbauen als direkt eine interne Platte zu kaufen, gerade wenn man Western Digital als Marke bevorzugt.
Da die Western Digital MyBook 2016/2017 Serie noch so neu ist, gibt es noch keine Anleitungen im Internet wie man dieses Gehäuse möglichst elegant öffnet.
Das will ich nun ändern!
Wichtig: Auch wenn man die Öffnung des Gehäuses sehr vorsichtig vornimmt, wird es immer noch kleinere oder möglicherweise auch größere Spuren geben. Daher ist vermutlich Eure Garantie seitens Western Digital nach dem Öffnen hinfällig.
Auch übernehme ich keine Garantie, dass Ihr Eure Festplatte ruiniert!
Was für Werkzeuge werden benötigt? Im Optimalfall benötigt Ihr zwei Schlitz-Schraubenzieher/Messer, die man zum Aufheben des Gehäuses verwenden kann. Also relativ flach aber etwas robust.
Ebenfalls wird ein Sechskant Schraubenzieher für die Entnahme der Platte im Inneren benötigt.
Der Aufbau: Der Äußere Teil der externen Festplatte ist ein solider Mantel aus Plastik. Daher kann man die Methode des Öffnens der alten MyBook Festplatten nicht mehr verwenden. Bei den neuen MyBooks ist der Festplattenschlitten von oben eingesetzt. Dementsprechend muss dieser auf von oben herausgeholt werden.
Dieser Schlitten wird mit Klipps im Oberenteil (jeweils drei auf den langen Seiten, es befinden sich keine auf den kurzen Seiten) gehalten, wie auch durch Klipps im unteren Teil.
Das Öffnen: Da ich keine Ahnung hatte wie der innere Aufbau des Gehäuses war, musste ich etwas mehr „Gewalt“ einsetzen.
Das ist aber eigentlich gar nicht nötig. Der wichtigste Teil ist der untere Teil des Gehäuses! Versucht mit Eurem Werkzeug hier zwischen das Lüftungsgitter und das Gehäuse zu kommen, so dass sich die Klipps lösen und sich das kleine Lüftungsgitter leicht eindrücken lässt.
Dieses Gitter geht nach innen weg, versucht es also nicht nach außen zu ziehen.
Wenn Ihr hier auf einer oder sogar schon beiden langen Seiten Erfolg hattet und das Gitter gelöst ist, wendet Euch der oberen Seite des Gehäuses zu.
Steckt Euren Schraubenzieher in die Ritze der langen Seiten und versucht das Innenteil zu lösen, indem Ihr die Lücke etwas spreizt wodurch die sich Klips lösen sollten.
Wenn dies auf beiden Seiten geklappt hat, solltet Ihr in der Lage sein einfach das Innenteil hoch zu ziehen, fertig!
Sollte sich der Festplattenschlitten wehren, schaut nochmal auf die Unterseite und lasst am besten oben den Schraubenzieher/Messer stecken.
Oberseite
So übt Ihr etwas Zug auf die unteren Klipps aus. Achtetet darauf, dass die unteren beiden langen Seiten gelöst sind und etwas ins Gehäuse gedrückt werden.
Die Unterseite hält das Gehäuse im Grunde zusammen, daher ist es sehr wichtig, dass diese gelöst ist. Dies ist auch die Schwierigkeit beim Öffnen der My Book 2016/2017, die untere Seite „lose“ zu halten während man die obere Seite öffnet.
Legt Euch also im Notfall kleine Plastikkarte oder Messer beiseite, welche Ihr in die Schlitze steckt, dass diese nicht wieder zugehen.
Erneut an den kurzen Seiten befinden sich keine Klipps oder Kleber!
Wenn das alles klappt, sollte sich der Festplattenschlitten herausziehen lassen.
Ich hoffe diese kleine Anleitung/meine Bilder konnten Euch etwas helfen die Western Digital MY Book externe Festplatte, wenn möglich weitestgehend unbeschadet zu öffnen/auseinander zu nehmen.
Es wird kaum einen populäreren WLAN Router in Deutschland geben als AVMs FritzBoxen. Dies hat auch diverse gute Gründe. Zum einen gibt es kaum andere WLAN Router auf dem Markt, die ein eingebautes Modem besitzen, zum anderen sind die AVM Geräte immer sehr zuverlässig.
Leider sind meine Erfahrungen mit der neuen FritzBox 7580 eher mittelmäßig. Die Hardware mag sehr mächtig sein, allerdings lässt die Stabilität einiges zu wünschen übrig.
Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, angefangen bei „Mikrorucklern“ in Skype und Online Games bis zu mehreren Reconnects am Tag ist aktuell alles vertreten.
Klar AVM wird vieles davon über Software Updates verbessern aber trotzdem hat mich dies etwas auf die Suche nach Alternativen zur FritzBox 7580 gebracht.
Dabei bin ich über den TP-LINK Archer VR2600v gestolpert, einen WLAN Router mit VDSL Modem und VoIP.
Aber stellt der TP-LINK Archer VR2600v wirklich eine gute Alternative zur FritzBox 7580 dar? Finden wir es im Test heraus!
Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.
Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.
Der TP-LINK Archer VR2600v ist ein Router mit eingebautem VDSL Modem (bis 100.000) inklusive VoIP Unterstützung. Theoretisch kann dieser also eine FritzBox oder Speedport an jedem DSL Anschluss ersetzen.
Dabei sollte der Archer auch grundsätzlich mit jedem Internet Anbieter kompatibel sein.
Natürlich muss man nicht das interne Modem nutzen, sondern kann den VR2600v auch einfach nur als Router nutzen.
WICHTIG: Es gibt den VR2600v in zwei Versionen, mit VoIP und ohne! Die Version ohne heißt einfach nur VR2600.
Der VR2600v wird in einer TP-LINK typischen einfachen Box geliefert. Im Inneren begrüßt einen der Router wie auch ein LAN Kabel, ein DSL Kabel, ein Adapter für den Anschluss an eine Telefondose, das Netzteil und natürlich die vier abnehmbaren Antennen.
Auch eine einfache Bedienungsanleitung darf natürlich nicht fehlen.
Der TP-LINK Archer VR2600v
Dass der Archer VR2600v eine modifizierte Version des bereits länger bekannten C2600 ist, sieht man bereits auf den ersten Blick.
Der VR2600v besitzt ein relativ großes Gehäuse, das auf der Oberseite zur Hälfte aus Hochglanz Plastik besteht und zur anderen Hälfte aus gelöchertem Plastik, welches der Belüftung dient.
In dieser Oberfläche sind auch die Status LEDs integriert, welche allerdings sehr dezent angebracht sind und nicht stören.
Ganz im Gegenteil, diese sind mir fast etwas zu dezent.
Aber allgemein betrachtet gefällt mir die etwas schlichtere und professionellere Optik des VR2600v sehr gut, gerade verglichen mit den älteren sehr bunten FritzBoxen.
Zwar lässt sich der Router an der Wand montieren, allerdings würde ich mir grundsätzlich die Möglichkeit wünschen das Gerät aufstellen zu können, da es in seiner normalen Form doch recht viel Platz benötigt.
Die Anschlüsse des Routers sind über die linke und rechte Seite sowie Rückseite verteilt. Auf der linken Seite findet Ihr die beiden USB 3.0 Ports wie auch drei Tasten für WPS, WLAN und DECT.
Auf der rechten Seite sind lediglich zwei Anschlüsse für Analoge Telefone. Wie üblich ist die Rückseite etwas voller.
Angefangen bei den vier GBit LAN Ports über einen WAN Port bis hin zum Anschluss für Eure Internet-Leitung und zweier ISDN Telefonen.
Der TP-LINK Archer VR2600v unterstütz VDSL mit bis zu 100Mbit/s sämtlicher deutscher Anbieter, was ich natürlich nicht überprüfen kann.
Ebenfalls auf der Rückseite sind die Standard Antennen Anschlüsse. Ich denke zwar kaum, dass es hier groß Sinn macht andere Antennen als die Mitgelieferten zu nutzen, allerdings solltet Ihr dies wollen, ist es mit dem VR2600v problemlos möglich.
Neben den beiden „Analogen“ Telefonen lassen sich auch bis zu 6 DECT Telefone mit dem Router verbinden.
Software
Die Einrichtung verläuft wie „üblich“, Ihr verbindet Euren Router mit dem Strom, Netzwerk und gegeben falls dem DSL.
Daraufhin ruft in Eurem Webbrowser die 192.168.1.1 auf woraufhin Ihr die Benutzeroberfläche des VR2600v sehen solltet.
Falls nicht, überprüft, dass Ihr mit dem Router verbunden seid.
Die Benutzeroberfläche ist komplett in Deutsch! Optisch ist diese recht modern und leicht gestaltet.
Grundsätzlich ist die Benutzeroberfläche in drei Bereiche unterteilt, dem Asisstenten, der Euch bei der ersten Einrichtung helfen soll, den Basiseinstellungen und „Erweitert“.
In den Basiseinstellungen findet Ihr die gängigsten Einstellungen wie WLAN Name, Passwort usw. Dabei werden erweiterte Informationen, wie welcher WLAN Kanal genutzt werden soll zum Beispiel, ausgeblendet.
Erfahrene Nutzer werden vermutlich immer den erweiterten Modus ansteuern.
Grundsätzlich bin ich zwar mit dem Funktionsumfang sehr zufrieden, auch die mobilen Apps sind mit einer Verwaltungs App und einer, welche das Festnetztelefonieren übers Handy ermöglicht soweit ordentlich, trotzdem gibt es noch Luft nach oben.
Hier muss man ganz klar den größten Konkurrenten AVM ins Feld führen.
Eine FritzBox bietet nochmals mehr Funktionen. Es geht dabei teilweise um Kleinigkeiten wie z.B. die Möglichkeit seinen Internet Trafik einzusehen.
Es gibt bei der VR2600v keine Möglichkeit zu sehen wie viel Trafik man über einen gewissen Zeitraum verbraucht hat. Ebenso fehlt ein schöner Graph, der einem die aktuelle Auslastung der Internet- Leitung anzeigt.
Zwar gibt es Statistiken aber diese sind visuell derartig schlecht aufgearbeitet, dass ich sie als fast nutzlos einstufen würde.
Ebenfalls fehlt ein VPN Server oder die Möglichkeit auf USB Speichermedien via Internet zuzugreifen (außer über FTP).
Ich nehme an, dass dies 98% der Nutzer nicht stören wird. Dies sind schon weniger genutzte Features, welche der VR2600v verglichen mit einer aktuellen Fritzbox fehlen.
Unterm Strich bin ich allerdings sehr zufrieden was TP-LINK hier auf die Beine gestellt hat. Die Software wirkt auf mich gut funktionierend und grundsolide.
Probleme mit Netcologne
Leider muss ich Netcologne Nutzer etwas vom Archer VR2600v abraten. Dafür kann der Router nichts, sondern nur Netcologne welche „nicht AVM“ Geräte merkwürdig behandeln.
Solltet Ihr Telekom, 1un1 usw. Nutzer sein, lest nicht weiter, das gilt nicht für Euch, ich „kotze“ mich hier nur etwas über Netcologne aus.
Beginnen wir mit den ersten „Problemen“. Der Benutzername den Ihr vermutlich in Euren Unterlagen stehen habt ist so nicht richtig.
Dieser lautet „nc-xyz“, hier müsst Ihr am Ende noch @netcologne.de anhängen, dann sollte das Internet funktionieren.
Die Fritzbox macht dies automatisch bei der Einrichtung von Netcologne als Anbieter.
Damit funktioniert die Internet Anbietung schon mal, der richtige Spaß ist allerdings VoIP. Um Eure VoIP Daten zu bekommen, müsst Ihr Euch unter https://einstellungen.netcologne.de/ einloggen und unter Geräte diese Daten „beantragen“.
Das Lustige ist, dies geht nicht einfach so. Netcologne muss erst erkennen, dass Ihr nicht mit einer FritzBox online seid, sondern mit einem eigenen Endgerät.
Ratet mal, richtig dies geht nicht vom einen auf den anderen Moment, sondern kann mehrere Tage dauern bis dies im System ankommt!
Also ja man kann in der Zeit nicht telefonieren und man kann auch nicht seine alte Fritzbox weiter verwenden da ansonsten das System keine neue Hardware erkennt.
Was ein Scheiß! Alternativ kann man auch via Telefon Support (welcher sehr gut ist bei NetCologne) diesen Vorgang anstoßen, es dauert dann aber immer noch eine Weile bis die Daten auftauchen.
Aber das ist noch nicht alles. Diese Daten alleine helfen nicht, es muss zusätzlich eine zweite „Internet“ Verbindung (mit Dynamischer IP) angelegt werden (VLAN 20) über welche die VoIP Verbindung aufgebaut wird.
Mir ist es zwar gelungen die Telefon Nummern zu registrieren allerdings wurde kein Ton bei einem Telefonat übertragen. Dies ging nur wenn man das Default Gateway auf diese zweite Verbindung gelegt hat, wodurch das Internet aber nicht mehr geht.
Kurzum es war mir nicht möglich bei Netcolonge Internet und VoIP gleichzeitig zum Laufen zu bekommen, selbst mit der der Hilfe des TP-LINK Supports. Allerdings versucht TP-LINK dieses Problem via einem Software Update zu fixen, was aber noch etwas dauern könnte.
Bei größeren Anbietern wie der Telekom, 1und1 usw. sollte es mit sowas allerdings keine Probleme geben. Solltet Ihr bei einem kleinen Anbieter sein, könnte es aber zu solchen Merkwürdigkeiten kommen.
WLAN Performance
Die VR2600v basiert auf dem TP-LINK C2600 Router. Dementsprechend bietet der VR2600v WLAN nach IEEE802.11 b/g/a/n/ac mit einer Geschwindigkeit bis zu 1733Mbit/s auf dem 5GHz Band und 800Mbit/s auf dem 2,4GHz Band.
Klingt ja erst einmal recht flott aber wie sieht es in der Praxis aus? Hierfür übertrage ich eine 5GB große Datei via WLAN auf mein lokales NAS.
Als Clients nutze ich eine TP-LINK 9E PCIe WLAN Karte wie auch ein Intel AC 7260 Modul, welches gerade in Notebooks sehr populär ist.
Die WLAN Leistung ist ordentlich. Bei 5GHz ordnet sich der VR2600v im Mittelfeld der von mir getesteten Router ein, bei 2,4GHz hingegen spielt er in der Oberklasse mit.
Damit ist die Leistung ähnlich wie beim C2600, welcher sich auch im 2,4GHz Netz wohler fühlte.
Erstaunlicherweise liegt die Leistung aber etwas über dem damals von mir getesteten C2600. Entweder eine gute Tagesform des VR2600v oder hier hat TP-LINK noch etwas an der Software gefeilt, der Test des C2600 war ziemlich zum Start des Gerätes.
Die WLAN Reichweite des VR2600v ist im Übrigen gut bis sogar sehr gut.
DSL Performance
Wie bereits erwähnt bin ich Netcologne Kunde und habe dort eine 100.000er Leitung. Da ich vom nächsten Verteiler etwas entfernt wohne, kommt diese Leitung nicht zu 100% an.
Für mich zwar suboptimal aber für einen Test eigentlich klasse da man so gut sehen kann was die Router/Modems aus meiner Leitung rausholen können.
Die AVM Fritz!Box 7490 Synchronisiert mit ca. 81.000kbit/s down und 34.000kbit/s up.
Die AVM Fritz!Box 7580 Synchronisiert mit ca. 88.000kbit/s down und 31.000kbit/s up.
Der TP-LINK Archer VR2600v Synchronisiert mit ca. 83.000kbit/s down und 35.000kbit/s up.
Hierbei gibt der Archer allerdings sogar Maximalwerte von rund 90.000kbit/s down und 40.000kbit/s up an.
Kurzum gerade im Upload ist der TP-LINK merklich stärker als die AVM Modelle. Im Download muss dieser sich allerdings der AVM Fritz!Box 7580 geschlagen geben.
Aber Performance ist leider nicht alles. Gerade bei der DSL Verbindung kommt es sehr auf die Stabilität an.
Bei der Fritz!Box 7490 kann ich nicht klagen, die Box läuft 1a. Leider sieht das bei der neuen Fritz!Box 7580 anders aus.
Mit der aktuellen Software von AVM hatte ich sowohl in Skype wie auch anderen „Echtzeitanwendungen“ wie Online Spielen Mikro Ruckler.
Spiele scheinen für wenige Sekunden die Verbindung zu verlieren obwohl das Internet und auch Pings ohne Auffälligkeiten durch die Leitung gehen. Ähnliches bei Skype, welches für Bruchteile einer Sekunde die Verbindung verliert, allerdings dann erst einmal die Gesprächsqualität auf Minimum setzt.
Selbiges Problem ist auch bei einem mir bekannten anderen Nutzer der 7580 zu reproduzieren. Hier hilft es in der Fritz Box die Leitungsstabilität hochzusetzen, was allerdings wieder das Tempo senkt.
Mit einer Beta Software sind einige dieser Probleme verschwunden, dafür startet die FritzBox 7580 mehrfach am Tag einfach neu.
Aber wie sieht es mit dem TP-LINK Archer VR2600v aus? Erstaunlicherweise rennt die Kiste ohne Probleme!
Keine Ruckler, keine Abstürze oder sonstige Probleme mit dem VR2600v.
Daumen hoch für TP-LINK!
USB Freigabe
Der TP-LINK Archer VR2600v besitzt zwei USB Ports welche entweder zur Freigabe von Dateien oder Druckern genutzt werden können.
Dabei unterstützt der Archer SMB FTP oder einen „Mediaserver“. Diese Freigaben lassen sich mit einem Passwort schützten, allerdings ist es nicht möglich mehrere Benutzer anzulegen.
Aber wie sieht die Performance aus?
Merkwürdig trifft es gut. Während ich lesend über 80MB/s erreichte, lag die Schreibrate gerade mal bei knapp über 11MB/s.
Hierbei habe ich auch unterschiedliche externe SSD/Festplatten versucht. Auch exFAT oder NTFS brachte keine Veränderung.
Es ist möglich, dass sich hier irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat da der beinahe baugleiche C2600 lesend ebenfalls die Leistung des VR2600v erreichte aber schreibend mit rund 50MB/s deutlich mehr.
Aber selbst sollten die Daten stimmen, ist dies immer noch lesend um einiges schneller als die AVM Fritz!Box 7580 und schreibend gleich schnell.
Leistungsaufnahme
Der TP-LINK Archer VR2600v ist aufgrund des zusätzlich verbauten DSL Modems und VoIP Hardware etwas hungriger nach Strom als normale Router.
Dies ist nichts Ungewöhnliches auch die AVM Fritz!Box 7580 hatte einen recht hohen Stromverbrauch.
Allerdings verbraucht der VR2600v mit 10,6W im Leerlauf nochmals ein Stück weniger als die FritzBox. Auch unter Last ist der Energiehunger mit rund 13,3W noch im Rahmen.
TP-LINK Archer VR2600v vs. AVM Fritz!Box 7580
In diesem Vergleich gibt es an sich keinen eindeutigen Gewinner, jedoch Stand 20.10.16 würde ich ganz klar den Archer VR2600v bevorzugen!
Beginnen wir am Anfang. Die Hardware an sich ist recht ausgeglichen. Das WLAN sowohl der FirtzBox wie auch des TP-LINKs ist sehr gut, hierbei hat die FritzBox allerdings einen kleinen Reichweiten- Vorteil während die FritzBox auf dem 5GHz etwas schneller ist.
Bei der Leistung der verbauten USB Ports gewinnt der VR2600v haushoch.
Die Leistung des DSL Modems ist erneut bei beiden ähnlich. Die Fritzbox schafft bei mir einen höheren Download, dafür aber einen schlechteren Upload. (88Mbit/s vs. 83Mbit/s bzw. 31Mbit/s vs. 35Mbit/s)
Hier muss jeder selbst entscheiden was einem wichtiger ist. Verglichen mit der alten AVM Fritz!Box 7490 sind beide schneller.
Allerdings leidet die 7580 unter Stabilitätsproblemen während der Archer VR2600v absolut problemlos läuft.
Hier hat AVM noch via Software Updates nachzuhelfen.
Kurzum in der Hardware Kategorie würde ich den Punkt an den TP-LINK Archer VR2600v geben.
Dies ändert sich allerdings wenn es um die Software geht. Zwar bietet der Archer VR2600v hier auch eine sehr gute Nutzererfahrung aber der Feature Umfang der FritzBox kann TP-LINK einfach nicht schlagen.
Dies liegt auch an der Einrichtung, welche je nach Internet Provider schlicht und ergreifend mit einer FirtzBox einfacher ist. Hier sind die benötigten Daten um einiges besser dokumentiert, andere Hersteller fliegen hier meist etwas unter dem Radar.
Zu guter Letzt die Kosten und diese sind erneut ein Punktsieg für den VR2600v.
169€ gegen 290€ ist schon ein deutlicher Unterschied, der aus meiner Sicht nur sehr schwer zu rechtfertigen ist.
Beide Router geben sich kaum etwas. Selbst sollte AVM die Probleme der 7580 ausräumen können, würde ich fast eher zum Archer VR2600v tendieren, gerade wenn es um die Kosten geht.
Zwar hat die AVM Fritz!Box 7580 hier und da Vorteile aber diese rechtfertigen über 100€ mehr nicht.
Lediglich unerfahrenen Nutzern würde ich weiterhin zur AVM FirtzBox raten. Hier ist einfach die Einrichtung mit vielen Internet Anschlüssen etwas einfacher und gegeben falls problemloser.
Fazit zur TP-LINK Archer VR2600v
TP-LINK hat mich mit dem Archer VR2600v sehr positiv überrascht. Angefangen beim guten DSL Modem über eine starke WLAN Leistung und Reichweite bis hin zu einer gut nutzbaren Software, passt hier die Nutzererfahrung.
Erstaunlicherweise ist der VR2600v auch noch recht günstig. Mit 169€ ist der VR2600 kaum bis gar nicht teurer als der C2600 und besitzt dabei ein DSL Modem.
Kurzum ja der TP-LINK Archer VR2600v ist eine gelungene Alternative zur AVM Fritz!Box 7580/5490!
Geht nur auf Nummer sicher und überprüft ob Euer Internet Anbieter auch alle VoIP Daten rausrückt und dass Ihr kein Netcologne Kunde seid 😉 Allerdings wird es seitens TP-LINK einen Fix für dieses Problem geben, wie mir gesagt wurde!
Seit einigen Jahren wird der CPU Kühlermarkt von den sogenannten All-in-One Wasserkühlungen bzw. Kompaktwasserkühlungen aufgewirbelt. Die Idee dahinter ist, die Vorteile einer klassischen Wasserkühlung wie bessere Wärmeabführung sowie kompakten Ausmaße zu nutzten und zugleich den Wartungsaufwand zu eliminieren. Viele klassische Hersteller haben entsprechende Produkte in ihr Portfolio aufgenommen. Wir schauen uns heute Corsairs Flaggschiff, die Corsair Hydro H115i mit einem 280mm Radiator, näher an. Gleichzeitig lassen wir die Standardlüfter Corsair SP140L PWM gegen die neuen Corsair ML140 Pro antreten.
XTZ sagt vermutlich den wenigsten im ersten Moment etwas. XTZ ist eine aus Schweden stammende Marke, die sich auf High End Audio und eine natürliche Wiedergabe spezialisiert hat.
Freundlicherweise hat mir XTZ angeboten seine Tune 4 einmal anzuschauen und natürlich einen Test über diese zu schreiben.
Als Hobby Audio Enthusiast freue ich mich natürlich über solche Gelegenheiten.
Aber können die Tune 4 von XTZ zum Kaufpreis von 480€ im Test auch überzeugen? Finden wir es heraus!
Wie oft üblich werden auch die XTZ Tune 4 direkt in ihrer Umverpackung versendet. Dementsprechend gibt es hier keine schöne Box, die man sich dekorativ in den Keller stellen kann.
Dafür legt XTZ so ziemlich alles an Kabeln bei was man sich nur wünschen kann. Angefangen bei einem sehr brauchbaren Lautsprecherkabel, über das Netzkabel, einem 3,5mm Kabel und dem Lichtwellenleiter für die digitale Verbindung.
Auch eine deutsche Anleitung und ein keiner Hochglanz Produkt Katalog liegen bei.
Die XTZ Tune 4 Aktiv-Lautsprecher
Für rund 480€ kann man nicht nur einen guten Klang erwarten, sondern auch eine etwas hochwertigere Verarbeitung und Optik.
Genau dies bieten auch die XTZ Tune 4 Aktiv-Lautsprecher. Sowohl die weiße wie auch die schwarze Version besitzt ein perfekt verarbeitetes Schleiflack Gehäuse.
Dieses ist recht modern und schlicht gestaltet. So etwas wie Lautsprechergitter gibt es z.B. bei den XTZ Tune 4 nicht.
Beide Lautsprecher verfügen jeweils über zwei Treiber, einem 25mm „mehrschicht Kalottenhochtöner als Waveguide-Ausführung“ und einem 120mm „C-Cone mehrschicht Tiefmitteltöner“.
Befeuert wird das ganze über zwei Class-D 50W Verstärker welche allerdings beide im linken Lautsprecher verbaut sind. Der Rechte Lausprecher ist hierbei komplett passiv.
Verbunden werden beide ganz Klassisch über ein Lautsprecher Kabel, welches sich bei Bedarf natürlich gegen ein längeres austauschen lässt.
Die Tune 4 sind ein Multitalent, wenn es um die Audio Quelle geht. Zum einen lassen sich die Lautsprecher ganz klassisch über einen 3,5mm Port mit einer Analogen Audio Quelle verbinden. Aber auch digital über eine optische Verbindung und über Bluetooth ist es möglich die Lautsprecher mit einem Signal zu versorgen.
Dabei unterstützen die Tune 4 Bluetooth 4.0 inklusive AptX.
Gesteuert wird das Ganze über eine unglaublich hochwertige Fernbedienung. Diese ist aus einem soliden Block Aluminium gefräst.
Verliert diese besser nicht, denn es gibt keine Möglichkeit die Lautsprecher ohne diese Fernbedienung zu steuern. Hier wären vielleicht ein paar Tasten oder Schalter an den Lautsprechern selbst, schön gewesen.
Immerhin die Steuerung funktioniert absolut problemlos und kinderleicht, zumal der Lautsprecher mithilfe einer bunten LED die aktuelle Quelle der Musik selbst anzeigt.
Blau steht für Bluetooth, Grün für Analog und Rot für Digital.
Der Stromverbrauch der Lautsprecher liegt im Leerlauf bei ca. 0,4W und unter normaler Last bei ca. 7W.
Software
XTZ bietet für die Tune 4 eine DSP Software von Dirac Research an. Diese ist für Windows und Mac verfügbar.
Alternativ bietet XTZ auch eine Smartphone App für IOS und Android an. Während ich die Software für Windows/Mac empfehlen kann bin ich unter Android/IOS nicht ihr größte Fan.
Zwar tut die App was sie soll, allerdings ist sie optisch eher mäßig gut und man ist auf die Wiedergabe der Musik durch die App limitiert.
Klang
Egal wie schön die Lautsprecher sind, wenn sie nicht vernünftig klingen taugen sie auch nichts. Von daher wie klingen die XTZ Tune 4?
Hier kommt es zum einen natürlich etwas darauf an ob man Bluetooth, den internen DAC oder 3,5mm Klinke nutzt.
Dabei bietet natürlich der interne DAC eine bessere Qualität als Bluetooth. Allerdings liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Quellen im Detail.
Von Haus aus bieten die XTZ Tune 4 einen recht neutralen Klang. Wer Lautsprecher sucht die „ordentlich“ Party machen, ist hier vielleicht etwas falsch oder sollte einen Subwoofer zukaufen.
Die Stärke der Tune 4 liegt im Detail. Ich habe selten Lautsprecher gehört welche derart fein spielen.
Ihr wollt zu den Nutzern gehören, die den Unterschied zwischen MP3 und FLAC hören, dann habt Ihr mit den Tune 4 die besten Karten.
Die Höhen sind absolut sauber und brillant, vermeiden es aber sehr gut ins Spitze abzudriften. Hier machen die Tune 4 einen nahezu perfekten Job. Ich habe selten so eine gute obere Mitten bis Hochton Darstellung gesehen.
Der Bass ist ordentlich, gerade was die Präzision angeht. Dabei kommen die Lautsprecher erstaunlich tief für ihre kompakte Bauform.
Allerdings werdet Ihr sicherlich kein WOW Effekt haben, die XTZ sind neutral und nicht mit wummernden 2.1 System zu vergleichen.
Dies hilft aber den ebenfalls sehr starken und gut ausgeprägten Mitten. Die Darstellung von Stimmen mit den Tune 4 ist hervorragend.
Die beste Figur machen die XTZ bei einem Sitzabstand zwischen 50cm und einem Meter und einer mittleren Lautstärke.
Hier können die Lautsprecher Ihre perfekte Räumlichkeit und tolle Stereo Abbildung ausspielen. Wie heißt es so schön mitten drin statt nur dabei, das passt hier sehr gut.
Die Pegelfestigkeit ist soweit Okay aber auch nicht überragend.
Für welche Musik eignen sich die XTZ Tune 4?
In der Theorie aufgrund der neutralen Abstimmung sicherlich für alle Musikrichtungen. Ich habe meinen üblichen Rock/Metal/Pop Musik Mix mit den Lautsprechern angehört und dort haben sie eine gute Figur gemacht.
Allerdings spielen die Tune 4 ihre Stärken sicherlich bei etwas feinerer/anspruchsvoller Musik noch besser aus als bei David Guetta.
Fazit zu den XTZ Tune 4
Die XTZ Tune 4 sind Premium Lautsprecher für den gehobenen Anspruch. Dementsprechend liefern diese auch einen sehr natürlichen und detaillieren Klang, welcher gerade bei etwas anspruchsvoller Musik überzeugen kann.
Solltet Ihr ein 100€ Logitech 2.1 Sound System gewohnt sein, könntet Ihr im ersten Moment vielleicht etwas enttäuscht sein.
Diese sind keine „Effekt“ Lautsprecher welche durch übermäßigen Bass versuchen zu beeindrucken.
Hier werden Nutzer, welche auf Feinheiten und einen ausgewogenen Klang Wert legen, angesprochen.
Wenn Ihr diese Art der Nutzer seid, dann kann ich Euch die XTZ Tune 4 ans Herz legen. Zwar sind die Lautsprecher mit rund 480€ nicht „günstig“ ,bieten dafür aber einen passenden Klang und Optik.
Auch die Komfort Features wie Bluetooth oder die Fernbedienung helfen den guten Eindruck abzurunden.
PS. Solltet Ihr euch nicht zwischen Weiß und Schwarz entscheiden können, wählt die weißen Lautsprecher! Schwarzer Schleiflack ist die Hölle, gefühlt war ich den halben Test damit beschäftigt die Fingerabdrücke von mir und vor Vortester zu entfernen.
UMI wird den Meisten wenn eher etwas im Zusammenhang mit Smartphones sagen. Allerdings produziert UMI nicht nur Smartphones, sondern auch Zubehör für diese wie Bluetooth Lautsprecher oder Ohrhörer.
In diesem Test will ich mir einmal einen dieser Bluetooth Lautsprecher ansehen. Kann UMI auch mit anderen Dingen überzeugen als mit Smartphones?
Finden wir es im Test des UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher mit 10W heraus!
Der UMI Bluetooth Lautsprecher mit 10W Leistung wird in einer schlichten schwarzen Box geliefert, welche über Magnete verschlossen wird.
Im Inneren findet man natürlich den Lautsprecher wie auch ein microUSB Kabel und ein AUX Kabel.
Auch ein paar Anleitungen und Flyer dürfen natürlich nicht fehlen.
An dieser stelle vielen Dank an UMI für das zur Verfügung stellen des Lautsprechers!
Der UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher
Der UMI BTS3 ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher. Heißt, er ist weder ultra kompakt noch übermäßig groß.
Dabei setzt UMI auf eine ganz klassische viereckige Form ohne viel Schnick Schnack. Die beiden 5W Treiber sind auf der Front eingelassen und werden von einem metallenen Lautsprechergitter geschützt, welches den Lautsprecher auch einmal komplett umzieht.
Lediglich das Ober- und Unterteil besteht aus Gummi. Dabei macht der Lautsprecher einen sehr guten Eindruck was die Haptik angeht. Auch verhindert die Gummiunterseite sehr gut das verrutschen des Lautsprechers.
Im Oberteil sind zudem die fünf Tasten des Bluetooth Lautsprechers eingelassen, welche sich aber recht gut drücken lassen.
Bei diesen Tasten handelt es sich um Play/Pause, Vor/Zurück und Lauter/Leiser. Ebenfalls auf der Oberseite ist ein NFC Kontaktpunkt für das einfachere Koppeln.
Mit Energie versorgt wird der UMI klassisch über einen microUSB Port auf der Rückseite. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 24 Stunden an.
Dies ist eine etwas optimistische Schätzung, ich würde eher auf 18+ Stunden je nach Lautstärke tippen.
Solltet Ihr kein Bluetooth nutzen wollen, dann bietet der UMI BTS3 auch einen 3,5mm AUX Eingang.
Klang
Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Hier macht der UMI Bluetooth Lautsprecher eine gute Figur.
Die Höhen sind absolut klar und sauber. Tendenziell gehört dieser Lautsprecher sogar in die Richtung „glasklarer Klang“.
Beim Bass kommt es etwas auf Eure Erwartungshaltung an. Rechnet nicht damit, dass der UMI eine Stereo Anlage ersetzt.
Zwar ist der Bass für die Größe und die Preisklasse gut aber ein Bass Monster ist der BTS3 auch nicht. Musik klingt ausreichend voll und man hat nicht das Gefühl das etwas fehlt.
Allerdings eine Party zum „kochen“ wird dieser Bluetooth Lautsprecher auch nicht bekommen.
Von daher würde ich die Bassleistung als mittelmäßig einstufen.
Die maximale Lautstärke ist ausreichend um einen kleinen bis mittleren Raum ordentlich zu beschallen, allerdings gibt es auch noch lautere Bluetooth Lautsprecher.
Dafür verzerrt der UMI auch bei 100% Lautstärke nicht.
Fazit zum UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher
Für rund 38€ ist der UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher durchaus ein empfehlenswerter Bluetooth Lautsprecher, der klanglich ungefähr auf dem Level des Anker SoundCores spielt.
Dabei bietet dieser einen sehr klaren und sauberen Klag mit einem guten Maß an Bass. Ebenfalls erwähnenswert ist die sehr hohe Akkulaufzeit und klasse Verarbeitung.
Kurzum unter 40€ wird es schwer sein etwas Besseres als den UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher zu finden, auch wenn in dieser Preisklasse die meisten Modelle recht dicht beieinander sind.
Mal ein kleines Gewinnspiel zwischendurch. Diesmal geht es um das Xiaomi MI Band 2, einem „Fitnessarmband/Smart Watch“.
Über dieses habe ich bereits HIER vor einiger Zeit geschrieben. Natürlich bekommt Ihr nicht mein altes getragenes, in diesem Gewinnspiel geht es um ein nagelneues MI Band 2.
Dies wird mal wieder ein kleines Facebook Gewinnspiel, daher sind die Teilnahmebedingungen einfach.
Die Facebook Seite von Techtest und den Gewinnspiel -Beitrag liken, fertig! Teilen oder kommentieren ist nicht nötig, allerdings hilft mir ein Kommentar Euch besser kontaktieren zu können.
Teilnehmen dürfen nur Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland und einem Alter von 16+.
Zeitraum
Das Gewinnspiel wird am 30.10.16 gestartet und geht bis zum Abend des 13.11.16 also 14 Tage. Der Gewinner wird anschließend per Zufall gezogen und bekommt entweder eine Nachricht von meinem Privat- Account (Michael Barton) oder von Techtest.
Leider kann man als Seite nur Nutzer direkt anschreiben, welche zuvor einen Kommentar hinterlassen haben, ansonsten muss ich auf meinen privaten Account zurückgreifen.
Zusätzlich werde ich diesmal den Namen des Gewinners (Facebook Name) in die Kommentare schreiben.
Der Gewinner hat daraufhin 3 Tage Zeit sich mit seiner Adresse zurückzumelden (per PN). Diese Adresse wird nicht weitergegeben, außer natürlich an das Paketunternehmen.
Der Gewinn
Es wird das Xiaomi MI Band 2 verlost. Dieses ist noch in seiner Originalverpackung und eingeschweißt.
Viel Glück!
Gewinnspiel
Allgemein
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des Gewinnspiel Beitrages
Gewinn
Siaomi MI Band 2 (wert ca. 40€)
Der Gewinner wird per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
14 Tage
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Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben. Verhaltensregeln
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Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
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Verantwortlicher
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Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!
Die meisten kabellosen Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt sind gar nicht so kabellos. Meist ist auch bei diesen ein Kabel vorhanden welches die linke und rechte Seite miteinander verbindet.
Allerdings gibt es auch komplett kabellose Modelle wie z.B. Apple AirPods oder auch die Syllable D900S.
Leider hatten jedoch viele der ersten Modelle unter anderem Verbindungsprobleme, was diese nur bedingt empfehlenswert machte.
Nun hat Syllable mit den D900 MINI ein paar neuer komplett kabelloser Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht.
Diese kosten lediglich 39€, aber kann man für dieses Geld wirklich brauchbare Qualität erwarten?
Natürlich sind die Syllable D900 MINI etwas größere Ohrhörer, schließlich hat jede Seite einen Akku und Funkelektronik zu besitzen.
Syllable setzt bei den Ohrhörern auf eine Art Tropfenform. Das Gehäuse besteht dabei aus schwarzem Hochglanzkunststoff welcher optisch lediglich durch die großen Tasten auf der Rückseite unterbrochen wird.
Abgesehen von diesen großen Tasten, einer kleinen LED und den Kontaktpunkten fürs Aufladen ist nichts Außergewöhnliches an den Ohrhörern zu entdecken.
Wo wir gerade beim Aufladen sind, dies ist durchaus bei den Syllable D900 MINI etwas anders gelöst als man es von normalen Bluetooth Ohrhörern her kennt.
Die Transportbox in welcher die Ohrhörer geliefert werden, dient nicht nur dem Transport, sondern auch als Ladestation.
Dabei besitzt die Box sogar einen eigenen Akku welcher die Ohrhörer auch unterwegs wiederaufladen kann (ca. 2-3-mal). Die Box selbst wird klassisch via microUSB geladen.
Die Akkulaufzeit der Ohrhörer fällt mit ca. 1,5 Stunden in meinem Test eher mäßig gut aus. Aber wie gesagt man kann diese unterwegs mithilfe der Transportbox wieder etwas auftanken.
Tragekomfort
Auch wenn die D900 MINI verglichen mit normalen Ohrhörern recht groß sind, saßen diese in meinen Ohren erstaunlich gut. Hier hilft es natürlich auch das kein Kabel an den Ohrhörern hängt welches an diesen zieht.
Grundsätzlich würde ich die Syllable sogar als sporttauglich einstufen, zumal diese gegen Schweiß geschützt sind.
Verbindungsqualität
Bei den Vorgängern der D900 MINI hatte ich damals noch über die Verbindungsqualität genörgelt. Zu diesem Zeitpunkt war dies ein sehr großes Problem der komplett kabellosen Ohrhörern, welches nicht nur die Syllable plagte.
Aber wie sieht es heute aus, hat sich die Lage bei den D900 MINI verbessert?
Links D900Mini, Rechts D900S
Ja und zwar deutlich!
Wichtig zu wissen ist, dass es hier zwei Verbindungen gibt. Einmal die zwischen Eurem Smartphone und dem linken Ohrstöpsel und einmal zwischen dem linken und rechten Ohrstöpsel.
Die Verbindung zwischen meinem iPhone und dem linken Ohrstöpsel war während meines Test komplett problemlos.
Auch die Verbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln ist deutlich besser geworden. Während es beim Vorgänger, dem D900S, schon reichte, wenn man seine Hand vor ein Ohr hielt damit die Verbindung abbrach, ist dies bei den D900 MINI nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen.
Es gibt zwar auch bei der normalen Nutzung gelegentlich mal kurze Unterbrechungen, meist nur Outdoor, allerdings sind diese zu verkraften.
Ich schätze mal alle 5 Minuten gibt es einen kurzen Abriss der Verbindung, wenn man sich Outdoor bewegt.
Dies klingt jetzt im ersten Moment sicher sehr schlimm, ist es aber nicht. Die Syllable händeln den Verbindungsabbruch sehr gut.
Wenn die rechte Seite die Verbindung verliert, blendet die Musik langsam aus und meist nach weniger als einer Sekunde faded sie auch langsam wieder ein.
Es gibt also nicht jedes Mal einen harten Abbruch der Verbindung, zumal die linke Seite immer weiterspielt.
Bei den D900S hatte mich dies noch etwas genervt, allerdings bei den D900 MINI kann ich ohne Probleme mit der Verbindungsqualität leben.
Lediglich solltet Ihr bei sowas sehr empfindlich sein, ist hier immer noch etwas Vorsicht geboten.
Klang
Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Die Syllable D900 MINI sind nicht die best klingendsten Bluetooth Ohrhörer, das sollte kaum überraschen.
Allerdings für 40€ sind die D900 MINI sehr brauchbar. Der Bass ist ein Stück weit angehoben und sollte von seiner Masse den Geschmack der meisten Nutzer treffen.
Qualitativ ist dieser ebenfalls ordentlich auch wenn der Tiefgang nicht mit teureren Bluetooth Ohrhörern wie den Teufel MOVE BT mithalten kann.
Die Höhen sind soweit Okay allerdings fehlt den D900 MINI etwas Klarheit bzw. Lebendigkeit.
Dies ist schon Kritik auf einem recht hohen Level, für 40€ vollständige kabellose Ohrhörer, da kann ich über den Klang echt nicht meckern.
Zumal ich keine größeren Qualitätseinbußen aufgrund der kabellosen Verbindung feststellen konnte.
Die D900 MINI klingen absolut sauber und ohne Kratzen oder ausgefransten Zischlauten wie man sie des Öfteren bei schlechten Bluetooth Verbindungen hören kann.
Auch die maximale Lautstärke ist ordentlich.
Fazit
Ihr sucht vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer und wollt keine 150€ für AirPods oder ähnliche Bluetooth Ohrhörer ausgeben?
Dann seid Ihr bei den Syllable D900 MINI richtig! Für rund 40€ bieten diese eine erstaunliche hohe Leistung, was sowohl für den Klang aber auch für die Verbindungsqualität/Stabilität gilt.
Gerade letztere ist zwar noch nicht perfekt aber um einiges besser als das was ich bisher bei vollständig kabellosen Bluetooth Ohrhörern gesehen habe.
Solltet Ihr erwarten, dass die Ohrhörer 100% perfekt funktionieren, würde ich zwar immer noch von den Syllable D900 MINI abraten, allerdings sollte es Euch nicht stören wenn alle 2-5 Minuten die rechte Seite einen kurzen Aussetzer hat, dann kann man hier getrost zugreifen.
Mit den D900 MINI sind wir auf einem Stand angekommen, auf dem ich solche Bluetooth Ohrhörer durchaus empfehlen kann, gerade für 40€.
Mit dem Pixel und Pixel XL hat Google seine ersten „selbst designten“ Smartphones der Öffentlichkeit präsentiert.
Google will hier ganz klar im Revier von Apple wildern. Dies sieht man auch an den Preisen, welche auf iPhone Level sind.
Das Google Pixel XL kostet aktuell 899€ und ist damit das so ziemlich teuerste Android Smartphone aktuell auf dem Markt.
Aber kann das Pixel XL eine Leistung liefern, die diesen Preis rechtfertigt und vielleicht Nutzer zum Umstieg von einem iPhone bewegen? Finden wir es im Test heraus!
Das Pixel XL wird in einer großen weißen Box geliefert mit einem einfachen Pixel „Phone by Google“ Aufdruck.
Erfreulicherweise fällt der Lieferumfang des Smartphones recht groß aus.
Google legt zum einen ein USB C Schnellladegerät in die Box wie auch einen USB C auf normal USB Adapter, ein USB C auf normales USB Kabel und ein USB C auf USB C Kabel.
Damit habt Ihr bereits zwei USB C Kabel beispielsweise eins fürs Auto Ladegerät und eins fürs beigelegte Ladegerät.
Das Google Pixel XL
Auch wenn Google sagt, dies wäre das erste Smartphone „entwickelt und gebaut von Google“ spürt man, dass das Gerät anscheinend von HTC gebaut wird.
Optisch ist das Pixel/Pixel XL eine Mischung aus dem iPhone und dem HTC 10. Der größte Teil des Smartphones besteht aus einem solide anmutenden Aluminium, welches von seiner Form und den Kanten doch sehr an das HTC 10 erinnert.
Lediglich die Rückseite steht mit Ihrem halb Aluminium-, halb Glasdesign etwas hervor.
Das Google Pixel XL gehört aufgrund seiner großen Display Ränder eher zu den etwas Mächtigeren 5,5 Zoll Smartphones. Es ist beinahe gleich groß wie das iPhone 7 Plus. #
Ich bin zwar nicht der größte Fan von randlosen Displays (zu viele unbeabsichtigte Eingaben) aber vielleicht ein wenig weniger Rand wäre schön gewesen, zumal es keinen Home Button oder Lautsprecher auf der Front gibt.
Die Rückseite hingegen ist wieder sehr aufgeräumt. Die Kamera ist flach in der oberen Ecke des Pixel XL verbaut und der Fingerabdruckscanner wie üblich mittig im oberen Drittel.
Der Lautsprecher ist auf der Unterseite gemeinsam mit dem USB C Port angebracht. Und ja, das Google Pixel XL verfügt weiterhin über einen 3,5mm Kopfhörerausgang.
Etwas ungewohnt sind für mich die Tasten. Sowohl die Lautstärkewippe wie auch der Ein/Ausschalter sind auf der linken Seite angebracht.
Dabei ist der Einschalter gut positioniert, allerdings oberhalb der Lautstärkewippe, die deshalb etwas tief für meinen Geschmack ist.
Der Druckpunkt der Tasten ist schön knackig, wenn auch relativ fest.
Kurzum die Haptik und auch die Optik des Google Pixel XL ist dem eines Flaggschiff Smartphones würdig. Man hat in der Hand durchaus das Gefühl ein hochwertiges und teures Smartphone zu halten. Allerdings gilt dies mittlerweile auch schon für viele obere Mittelklasse Smartphones.
Software
Die früheren NEXUS Smartphones boten, was die Software anging, meist nicht viel Gesprächsstoff. Das Pixel und Pixel XL sind da etwas spannender.
Beide Smartphones setzen auf ein modifiziertes Android 7.1. Hier hat sich erstaunlich viel gegenüber 6.0 getan. Dies beginnt beim Einrichtungsprozess welcher optisch völlig überarbeitet wurde und endet bei den Einstellungen, die nun mehr Informationen auf einem Blick zeigen.
Beginnen wir am Anfang. Neben den üblichen Fragen zur Eurem Google Konto, WLAN, Fingerabdruckscanner usw. bietet Euch das Pixel XL auch die Möglichkeit „Okay Google“ zu aktivieren und auf Eure Stimme zu trainieren.
Ebenfalls ist es möglich mit dem beigelegten Adapter Daten von einem anderen Android oder IOS Smartphone zu übertragen.
Auf dem Home Screen angekommen, werdet Ihr vom Pixel Launcher begrüßt.
Dieser ähnelt natürlich früheren Google Launchern, Ihr habt also weiterhin Google Now beispielsweise auf der linken Seite.
Neu ist der App Drawer, welcher sich nun durch das Hochziehen des „Docks“ erreichen lässt und vertikal scrollt (ich bevorzuge eigentlich das horizontale Scrollen).
Ebenfalls mit an Bord sind sehr schöne Live Hintergrundbilder, die sich nach Eurem Standort oder nach Akkulaufzeit ändern.
Mit Android 7.1 hat sich auch die Benachrichtigungszentrale etwas geändert. Diese zeigt nun mehr Informationen an und die Schnellauswahl Icons haben sich leicht verändert.
Von meinen 32GB Speicher waren „out oft he Box“ noch rund 22,6GB frei.
Dieser Speicher lässt sich leider nicht erweitern, allerdings erhaltet Ihr unbegrenzten Speicher in Google Fotos, was vielleicht etwas hilft.
Display
Das Pixel XL besitzt ein 5,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. In letzter Zeit wurde man von High End Smartphones sehr verwöhnt was die Display Qualität angeht aber wie sieht es beim Pixel XL aus?
Natürlich hat hier Google kein schlechtes Display verbaut. Dies bietet einen ordentlichen Schwarzwert und gute Farben.
Auch die Helligkeit ist ordentlich aber dennoch ist das Display bei starker Sonneneinstrahlung schlechter abzulesen als z.B. das des Samsung Galaxy S7 Edge oder des iPhone 7 Plus.
Ebenfalls mäßig sind die Blickwinkel des Google Pixels. Natürlich reden wir hier über ein High End Smartphone, allerdings gemessen mit dem S7 Edge und dem 7 Plus ist das Panel des Pixel XL ein wenig schwächer.
Dafür setzt Google beim Pixel bereits auf das neue Gorilla Glas 4 was eine nochmals höhere Kratz- und Bruchsicherheit bieten soll.
Sound
Google setzt beim Pixel ganz klassisch auf einen Lautsprecher auf der linken unteren Seite des Gerätes. Hier kommt also kein lustiges Doppel -Lautsprecher- System wie beim iPhone 7/7Plus oder HTC 10 zum Einsatz.
Zwar ist der Lautsprecher Okay und kann es problemlos mit dem Samsung Galaxy S7 Edge aufnehmen, zum iPhone 7 Plus ist trotzdem eine große Lücke.
Das Pixel XL ist relativ klar und hell aber es fehlt ganz eindeutig an Volumen und „Bass“.
Zwar beeindruckt der verbaute Lautsprecher nicht aber dennoch ist dieser brauchbar für Google Sprachansagen oder das gelegentliche Youtube Video.
Die Kopfhörerqualität würde ich allerdings als leicht überdurchschnittlich einstufen und liegt ganz klar über einem S7 Edge oder auch einem iPhone 7 Plus (mit Adapter).
Kamera
Google hat bei der Vorstellung des Pixels sehr von der Kamera geschwärmt. Ich bin mir zwar nicht sicher das wievielte Smartphone das Pixel dieses Jahr ist, welches angeblich die „beste Kamera“ hat aber Google hat diese Angabe mit einem sehr guten DXO Mark untermauert.
Solltet Ihr DxO Mark nicht kennen, dies ist eine Webseite, welche Spiegelreflex und Smartphone Kameras auf eine sehr wissenschaftliche Art testet.
Hier hat das neue Pixel den besten Wert einer Smartphone Kamera aller Zeiten erhalten. Auch wenn ich DxO Mark eigentlich sehr schätze, würde ich da nicht viel darauf geben.
Kommen wir aber zur eigentlichen Kamera. Diese besitzt 12 Megapixel und eine Blende von f2.0, dies klingt erst einmal nicht so aufregend.
Im Inneren kommt ein Sony IMX378 Sensor zum Einsatz, welcher recht neu ist und dementsprechend hoffentlich auch recht gut. Etwas verwundert hat mich, dass der 1 zu 1 gleiche Kamera Sensor auch im 300€ Xiaomi MI5S zum Einsatz kommt.
Allerdings sah man schon bei der Präsentation, dass hier viel mit Softwareoptimierung gearbeitet wird, um diese Bildqualität zu erreichen.
Wie auch schon bei anderen Google Smartphones bin ich kein großer Fan der Google Kamera App. Diese bietet zwar alle nötigen Einstellungen, kann aber nicht mit Apps wie beim S7, LG G5 oder auch beim P9 von Huawei mithalten.
Dafür fehlt ein manueller Modus, zudem ist die App sehr „sauber“ gehalten. Alle erweiterten Features oder Einstellung, abgesehen von einem Gitternetz, wurden rausgeworfen.
Hier geht man ganz klar den Weg des iPhones.
Die 12 Megapixel Auflösung steht wie üblich nur im 4:3 Format zur Verfügung. Ein gemachtes Bild nimmt dabei ca. 3,6MB ein.
Alle Testbilder wurden wie üblich im Automatik Modus gemacht und nicht nachbearbeitet. Für die Testbilder habe ich Auto HDR eingeschaltet gelassen.
(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)
Vielleicht liegt DxOMark gar nicht so falsch. Die Bilder des Pixel XL sind hervorragend. Dies beginnt bei der unglaublichen Brillanz und Schärfe der Bilder und endet bei der guten Low Light- Leistung.
Viele andere Smartphones schärfen die Aufnahmen extrem nach. Dies sieht man meist in der 100% Ansicht sehr deutlich aufgrund von Artefakten. Dies ist beim Pixel XL anders, die Aufnahmen sind gestochen scharf.
Vergleichbares habe ich bisher noch nicht bei einem Smartphone gesehen.
Auch die Dynamic der Aufnahmen ist große klasse. Zwar vermute ich das hier die Software den größten Teil der Arbeit macht und der HDR Modus einfach sehr gut ist, aber das kann ja dem Endnutzer egal sein.
Hier wird selbst das Samsung Galaxy S7 geschlagen, dessen Auto HDR anscheinend keinen so guten Job macht.
Farben, Belichtung und auch Weißabgleich wirken sehr passend, auch wenn die Aufnahmen tendenziell eher etwas zu einem kälteren Farbton neigen.
Dabei produziert das Pixel auch nicht knallbunte Bilder aber auch nicht so matte Aufnahmen wie das iPhone 7 Plus.
Allerdings ist der HDR+ Modus teilweise etwas „unberechenbar“, meist macht dieser die Bilder deutlich besser, oftmals übertreibt er es aber auch mal etwas.
Etwas Probleme scheint das Pixel XL mit einer seitlichen Lichteinstrahlung zu haben. Diese kann zu relativ starken Blendflecken führen.
Erstaunlicherweise macht das Pixel XL auch im Low Light eine gute Figur. Zwar taucht auch ab einem gewissen Lichtlevel ein starkes Rauschen auf, dieses ist aber sehr schön gleichmäßig und lässt die Bilder auch nicht matschig wirken.
Ebenfalls sehr stark ist die Geschwindigkeit der Kamera. Damit meine ich das Starten der App, den Autofokus und das Verarbeiten der Bilder.
Hier schlägt das Pixel XL sogar noch das Samsung Galaxy S7 und auch das iPhone 7 Plus, welches im direkten Vergleich fast schon träge bei der HDR Verarbeitung wirkt.
Unterm Strich ist der einzige Kritikpunkt, den ich an der Foto Funktion habe, die Nahstellgrenze. Diese könnte noch ein Stück näher sein für Makroaufnahmen.
Kommen wir noch kurz zum Videomodus. Dieser unterstütz natürlich 4K Aufnahme Qualität und die daraus resultierenden Videos sind einfach klasse! Scharfe Farben und auch der Autofokus passt hier.
Das Schockierenste ist aber sicherlich der Bildstabilisator. Denn das Pixel XL verfügt über keinen Hardware Bildstabilisator, sondern macht dies zu 100% per Software.
In der Regel sind Software Bildstabilisatoren eher etwas nach dem Motto „immerhin besser als nichts“ aber hier schlägt das Pixel XL fast schon das iPhone 7 Plus.
Manche Bewegungen werden fast schon zu sehr stabilisiert, als dass es unnatürlich wirkt.
Trotzdem beeindruckend was Google hier hinbekommen hat vor allem, wenn man sowas in der Zukunft mit einem Hardware Bildstabilisator verbinden könnte.
Wie sieht es im Vergleich mit anderen großen Kamera Smartphones aus?
Sehr gut! Meine aktuelle Rangliste der besten Kamera Smartphones sähe wie folgt aus:
Google Pixel XL
LG G5 (Video Modus schlechter als beim S7 und iPhone 7)
Samsung Galaxy S7 /S7 Edge
iPhone 7 / 7 Plus
Huawei P9 / P9 Plus
Also ja, ich stimme DxOMark zu, das Pixel ist das aktuell beste Allround -Kamera- Smartphone auf dem Markt.
[spoiler title=’Hier Klicken für mehr Vergleichsbilder zwischen dem Pixel, iPhone, LG G5 und Samsung S7 Edge ‚ style=’default‘ collapse_link=’true‘]
Das Google Pixel XL ist gemeinsam mit seinem kleinen Bruder das erste Smartphone, das mit dem Qualcomm Snapdragon 821 ausgeliefert wird. Zusätzlich verbaut Google 4GB RAM und in meiner Version 32GB Speicher.
Wie zu erwarten war, ist das Google Pixel XL mit seinem Snapdragon 821 das aktuell schnellste Android Smartphone auf dem Markt.
Allerdings nur um Haaresbreite. Der Snapdragon 821 ist nur ca. 5-10% schneller als der Snapdragon 820, was in der Praxis nichts ist.
Trotzdem wenn Ihr gerne schöne Punktzahlen in Benchmarks seht, dann ist das Pixel XL das Richtige für Euch.
Lediglich der interne Speicher scheint bei meiner Version mit 250MB/s lesend und 80MB/s schreibend etwas langsamer angebunden zu sein als beim S7 Edge oder LG G5.
Leistung im Alltag
Bei einem 899€ Smartphone sollte es kaum eine Überraschung sein, dass so gut wie keine App oder Spiel dem Google Pixel XL irgendwelche Probleme bereitet.
Es gibt zwar hier und da extrem aufwendige Spiele, welche mal kurz ruckeln oder stottern aber das liegt vermutlich weniger am Smartphone als an einer schlechten Optimierung des Spiels, Marvel Future Fight wäre hier ein gutes Beispiel.
Allerdings in der Regel gilt 99% aller Spiele laufen auf der maximalen Qualität problemlos.
Ebenfalls problemlos läuft die Benutzeroberfläche. Hier konnte ich kein Ruckeln, Stottern oder Hängen beobachten.
Lediglich das Hochfahren des Smartphone dauert etwas länger als ich es von den meisten High End Geräten gewohnt bin.
Ebenfalls sehr positiv fällt mein Fazit zum Pixel Imprint Fingerabdruckscanner aus. Dieser funktioniert fast in 100% die Fälle auf Anhieb. Im Übrigen ist dieser auch dauerhaft aktiv, man muss also nicht jedes Mal den seitlichen Einschalter drücken.
Lediglich das Tempo ist gefühlt etwas niedriger als beim iPhone oder diversen Huawei Geräten.
Ebenfalls sehr positiv ist der Google Assistent, der meine Sprache und Befehle sehr gut und zuverlässig erkennen konnte.
Selbst wenn man durch den Raum ruft: „Okay Google“, reagiert das Pixel XL fast immer. Auch der Funktionsumfang ist erfreulich groß inklusive Unterstützung für 3. Anbieter Apps wie Telegram.
Akkulaufzeit
Das Pixel XL ist mit einem 3450mAh Akku ausgestattet. Dieser klingt schon mal ganz ordentlich und ja in der Praxis bestätigt sich dieser Eindruck.
Ich komme selbst an Tagen, an welchen ich das Smartphone intensiv nutze, problemlos klar. An ruhigeren Tagen ist sogar meist noch genug Akku für einen zweiten Tag vorhanden.
Bei einer intensiven Dauernutzung mit Gaming, Social Media, Websurfen hält Pixel XL ca. 5-6 Stunden am Stück durch.
Das Google Pixel XL unterstützt kein Quick Charge! Google nutzt hier, anstelle der Qualcomm eigenen Technologie, den USB C PB Standard.
Dafür liegt auch ein passendes Netzteil mit im Lieferumfang. Dieses lädt das Pixel XL mir 9V und ca. 1,8A.
Google wirbt mit „Schnelles Aufladen: Nur 15 Minuten laden und der Akku hält bis zu 7 Stunden lang“ in der Praxis füllen 15 Minuten Laden das Smartphone mit rund 22% Akku. Das ist flott aber auch kein Rekord. Das LG G5 schafft in 15 Minuten ca. 30%, ein iPhone 7 Plus schafft hingegen nur ca. 15%.
Sonstiges
Benachrichtigungs LED muss unter Benachrichtigungen (auf das Zahnrad Tippen) eingeschaltet werden.
5GHz WLAN
NFC
Betriebssystemupdates für 2 Jahre ab Verkauf
Sicherheitsupdates für 3 Jahre ab Verkauf
Fazit
Das Google Pixel XL ist ein hervorragendes Smartphone, vermutlich eins der besten dieses Jahres! Allerdings ist es aus meiner Sicht viel zu teuer!
Google hat hier ganz klar versucht ein „Android iPhone“ zu bauen, was auch in einigen Punkten gelungen ist.
Allerdings gibt es hier zwei Probleme. 1. Es gibt andere Android Smartphones, die mehr bieten aber weniger kosten. Hier wäre das HTC 10, S7 oder auch das LG G5 zu nennen, welche alle weniger kosten aber mehr oder gleichviel bieten.
Abgesehen von der aufgeborten Software fehlt es dem Pixel an „Bonus Features“. Damit meine ich Dinge wie eine Dual Kamera, Always on Display, Dual Lautsprecher, Wasserschutz nach IP57 oder 58, Schrittzähler, kabelloses Laden usw.
Jedes der oben genannten Android Smartphones hat ein Hardware Alleinstellungsmerkmal und das fehlt dem Pixel.
Klar die Kamera ist sehr gut und vermutlich sogar die beste Smartphone Kamera aber auch nicht so viel besser, dass diese als Alleinstellungsmerkmal zählt.
Auch im Vergleich mit dem iPhone 7 Plus zieht das Pixel XL fast den Kürzeren. Alles was das Pixel XL bietet, kann das iPhone 7 Plus mindestens genauso gut, zusätzlich bietet das iPhone Dual Lautsprecher, Dual Kamera und Wasserschutz nach IP57.
2. Es ist kein iPhone! Apple kann für seine Smartphones unter anderem so viel Geld verlangen, da man auf diese angewiesen ist, wenn man das Apple Öko System mag.
Hier gilt friss oder stirb, du willst weiterhin IOS haben, dann musst du halt viel bezahlen. Bei Android ist das nicht der Fall.
Hier gibt es jede Menge andere Smartphones der gleichen Softwareplattform, welche Gleiches oder mehr bieten.
Das alles klingt jetzt vielleicht etwas negativer als ich es meine. Das Pixel XL ist ein hervorragendes Smartphone, welches sich in keiner Kategorie Schwächen leistet.
Verarbeitung, Kamera und Performance sind absolut top. Auch die starke Software mit cleveren Bonusfunktionen und vermutlich schnellen Updates ist ein dicker Pluspunkt.
Das Problem ist das Google Pixel XL ist das aktuell teuerste Mainstream Android Smartphone. Leider wird dies aus meiner Sicht vom Feature Set nicht gerechtfertigt.
599€ oder 699€ wären ein fairer Preis, klar solltet Ihr das Geld haben oder einfach bereit sein es für die volle Packung Google auszugeben, dann kann man das Pixel XL ohne Probleme empfehlen.
Aber ansonsten ist das Samsung Galaxy S7 /S7 Edge oder auch das HTC 10 eine sehr gute und deutlich günstigere Alternative.
Solltet Ihr sogar bereit sein etwas exotischere Hardware zu kaufen, dann bietet das Xiaomi MI5S ebenfalls einen Smapdragon 821 und das gleiche Sony IMX378 Kamera Modul für gerade mal 300€.
Die RAVPower 6700mAh Powerbank ist außerordentlich kompakt für ihre große Kapazität. Von ihrer Grundfläche nimmt diese gerade mal ¼ der Fläche eines iPhone 7 Plus ein.
Auch die Dicke und das Gewicht fällt relativ gering aus. Die RP-PB060 bringt lediglich 116g auf die Wage.
Beim Gehäuse setzt RAVPower auf ein feuerresistentes Plastik. Dieses fühlt sich recht hochwertig an, allerdings optisch gesehen ist die Powerbank eher unauffällig schlicht.
Ein Plastikgehäuse kann allerdings auch diverse Vorteile gegenüber Aluminium Powerbanks mitbringen. Es weniger wahrscheinlich, dass diese Powerbank Euer Smartphone bei Kontakt zerkratzen kann.
Rechnet allerdings damit, dass die RP-PB060 nach einer Weile im Alltag nicht mehr so hübsch aussieht. Erfahrungsgemäß zerkratzen matte Gehäuse ebenso schnell wie Hochglanz Modelle(man sieht es nur vielleicht ein wenig weniger).
Auf Seiten der Anschlüsse besitzt die RAVPower Powerbank einen USB Ausgang und einen microUSB Eingang. Der Ausgang verfügt über eine hohe Leistung von 2,4A und RAVPowers iSmart2.0 Technologie. Diese soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang optimieren.
Der microUSB Eingang soll bis zu 2A aufnehmen können. Hier empfiehlt sich die Verwendung eines guten USB Ladegerätes. In der Regel sollte allerdings auch das ausreichen, welches Ihr bei Eurem Smartphone mit im Lieferumfang hattet, sollte dieses keine 2A liefern ist natürlich der Ladevorgang etwas langsamer.
Vom Aufladen über einen USB Port am PC oder Notebook kann ich nur abraten, da dies sehr lange dauern kann.
Wie üblich verfügt die Powerbank über vier Staus LEDs auf der Oberseite, die beim Betätigen des Einschalters aufleuchten. Eine LED steht hierbei für jeweils 0-25%.
Für etwas anderes als das Überprüfen des Ladestands wird der Einschalter in der Regel nicht verwendet. Beim Anschließen eines Smartphones geht die Powerbank in der Regel von alleine an.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.
Messwerte der RAVPower RP-PB060 6700mAh Powerbank
Beginnen wir bei der Kapazität. Messen konnte ich hier 5715mAh bzw. 21,14Wh. Dies entspricht ca. 85% der vom Hersteller angegebenen Kapazität.
85% sind ein guter Wert, aber warum? Die vom Hersteller angegebene Kapazität bezieht sich nicht auf die nutzbare Kapazität sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.
RAVPower verbaut bei der RP-PB060 zwei 3350mAh LG Zellen. Jedoch ist das Entladen einer Powerbank nicht zu 100% effektiv, da die Spannung erst von 3,7V auf 5V angehoben wird.
Kurzum in dieser Powerbank sind wirklich 6700mAh vorhanden, jedoch können diese nicht vollständig genutzt werden und eine Verlustleistung von 15% ist nicht schlecht.
Kapazität ist aber nur das eine, das andere ist wie gut und schnell die Powerbank Euer Smartphone laden kann.
Hierbei bietet die RP-PB060 eine leicht überdurchschnittliche Geschwindigkeit. An meinem iPhone 7 Plus erreichte die Powerbank 1,56A, am S7 Edge 1,28A und am LG G5 1,27A.
Dies sind keine Rekordwerte aber durchaus flott. Hierbei scheint es auch egal zu sein ob Ihr Apple oder Android Nutzer seid. Mit beiden Systemen kann die Powerbank umgehen.
Das Wiederaufladen geht mit rund 1,7xA relativ flott. Die Powerbank ist also in ca. 4 Stunden von 0 auf 100% geladen.
Fazit
Die RAVPower RP-PB060 hat einen schweren Stand aufgrund der hausinternen Konkurrenz.
Leider verliert die RP-PB060 auch gegen diese Konkurrenz in Form der RAVPower RP-PB17.
Beide Powerbanks bieten eine nahezu gleiche Kapazität und Leistung. Zwar ist die hier getestete Powerbank einen Ticken schneller und billiger aber die RAVPower RP-PB17 ist um einiges schicker und hochwertiger.
Auch ist die RAVPower RP-PB17 6700mAh Powerbank eine der best bewerteten Powerbanks auf Amazon. Ich benutze die RAVPower RP-PB17 selbst täglich seit erscheinen und bin immer noch sehr zufrieden.
Daher würde ich Euch auch zu DIESER raten, lediglich solltet Ihr noch einen Euro sparen wollen oder kein Gehäuse aus Aluminium wünschen, dann bietet die RP-PB060 eine sehr gute Alternative.
Geräte, die via USB mit Strom versorgt werden, gibt es mehr als genug auf dem Markt. Da reicht meist ein Ladegerät mit einem USB Port nicht aus. Hier stellen Multi Port USB Ladegeräte die Rettung dar.
Von diesen gibt es auch einige auf dem Markt von diversen Herstellern, einer dieser Hersteller ist CHOETECH.
Diese haben nun ein neues 6 Port USB Ladegerät auf den Markt gebracht, welches über zwei Quick Charge 3.0 Ports verfügt.
Kann das CHOETECH Q3-4U2Q im Test überzeugen oder ist es nur Elektroschrott?
Der Lieferumfang des CHOETECH 6 Port USB Ladegerät fällt etwas größer aus als es eigentlich üblich ist.
Natürlich befindet sich das Multiport Ladegerät selbst im Lieferumfang, wie auch das benötigte Netzkabel, das mit 1,5 Metern ausreichend lang dimensioniert ist.
Zum anderen liefert CHOETECH einen kleinen Ständer für das Ladegerät mit und ein USB C Kabel.
Das CHOETECH 6 Port USB Ladegerät mit 2x Quick Charge 3.0 Ports im Test
Optisch entspricht das CHOETECH dem üblichen Standard für Multiport USB Ladegeräte. Es ist ein länglicher Kasten mit sechs USB Ports auf der Front und einer C7 Buchse auf der Rückseite.
Das Gehäuse selbst besteht aus einem stark gummierten Kunststoff, welches allerdings ein Fingerabdrucks- Magnet ist.
Erfreulicherweise legt der Hersteller eine kleine Halterung mit in den Lieferumfang, die das senkrechte Aufstellen des Ladegerätes ermöglicht.
Diese Halterung besitzt zudem ein Gummi Pad auf der Unterseite, welche das Verrutschen etwas verhindern soll. Hier macht die Halterung auch einen guten Job.
Das Highlight des CHOETECH Ladegerätes sind aber sicherlich die Anschlüsse. Hiervon verfügt das Ladegerät gleich über sechs Stück.
Vier dieser sind „normale“ 2,4A 5V Anschlüsse, die beiden anderen sind Quick Charge 3.0 Ports.
Was ist das besondere an Quick Charge? Quick Charge ist eine Schnelllade- Technologie des Herstellers Qualcomm. Bei dieser Technologie weicht die Ladespannung von den USB typischen 5V ab.
Im Falle von Quick Charge 3.0 kann die Spannung zwischen 3,6V und 12V frei variieren, je nachdem was das Smartphone gerade für einen optimalen Ladevorgang benötigt.
Damit das Quick Charge funktioniert, benötigt es natürlich ein Smartphone welches dieses auch unterstützt. Es ist im Übrigen kein Problem ein nicht Quick Charge fähiges Smartphone an diese Ports anzuschließen. In diesem Fall wird ausschließlich die unschädliche 5V Ladespannung genutzt.
Auch laden Quick Charge 2.0 fähige Smartphones problemlos an diesem Quick Charge 3.0 Ladegerät, aber dann halt nur mit „2.0“ Tempo.
Insgesamt verfügt das CHOETECH Ladegerät bei der Verwendung aller Ports über maximal 50W bzw. 10A.
Dies sollte problemlos für zwei Quick Charge 3.0 Fähige Smartphones + ein großes Tablet reichen, was so der „worst case“ wäre.
In der Praxis könnt Ihr vermutlich alle Ports gleichzeitig nutzen ohne, dass Ihr Schwierigkeiten haben werdet.
Zu guter Letzt, oberhalb der USB Ports ist eine kleine blaue LED angebracht, die permanent leuchtet wenn das Ladegerät mit dem Strom verbunden ist. Ihre Helligkeit sollte sogar im Schlafzimmer kaum bis gar nicht stören.
Wie teste ich?
Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.
Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.
Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.
Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.
Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.
Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.
Messwerte des CHOETECH 6 Port USB Ladegerät
Beim Belastungstest ist mir nichts weiter negativ aufgefallen. Zwar erhitzt sich das CHOETECH deutlich, allerdings ist dies für ein 50W Ladegerät auch normal.
Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Hier muss man zwischen den normalen 5V Ports und den Quick Charge 3.0 Anschlüssen unterscheiden.
Beginnen wir mit den normalen 5V Ports. Die erreichten Ladegeschwindigkeiten sehen gut aus. Dies gilt für Apple wie auch Android Smartphones/Tablets.
Allerdings gibt es hier noch etwas Luft nach oben. Das Alcatel Idol 4S erreichte 1,69A, maximal möglich wären 2A, ähnliches Bild auch beim S7 Edge, LG G5 oder auch dem iPhone 7 Plus.
Kurzum es wären noch 10-20% mehr Ladegeschwindigkeit möglich, fällt das in der Praxis auf? Eher nicht.
Wie sieht es mit den Quick Charge Ports aus?
Wenn Ihr mehrere meiner Tests gelesen habt, wisst Ihr vielleicht, dass es große Kompatibilitätsprobleme zwischen einzelnen Ladegeräten und Smartphones gibt, was Quick Charge 3.0 angeht.
Beispielsweise das LG G5 funktioniert nur mit ca. 50% der Quick Charge 3.0 fähigen Ladegeräten auf dem Markt. Bei den anderen 50% nutzt dieses nur Quick Charge 2.0 anstelle von 3.0.
Erfreulicherweise gehört das CHOETECH zu den Modellen welches keine Probleme mit dem LG G5 hat.
Auch andere Quick Charge 3.0 Smartphones wie das Xiaomi MI Max oder auch das Alcatel Idol 4S funktionierten absolut problemlos.
Dieses positive Ergebnis wird auch von meinem Quick Charge 3.0 Messgerät bestätigt, mit welchem es kein Problem war die Spannung zwischen 3,7V und 12V in den geforderten 0,2V Schritten zu regulieren.
Der Stromverbrauch im Leerlauf lag bei 0,3W. Ich konnte zudem eine Effizienz von rund 82% messen (bei 30% Last). Dabei scheinen allerdings die normalen 5V Ports effizienter sein als die Quick Charge 3.0 Anschlüsse. Bei diesen lag die Effizienz bei lediglich 77%.
Fazit
Das CHOETECH Q3-4U2Q ist eins der besten Multiport Quick Charge 3.0 Ladegeräte auf dem Markt.
Die Ladegeschwindigkeit der normalen USB Ports ist gut und die Kompatibilität der Quick Charge 3.0 Anschlüsse tadellos.
Damit ist das Ladegerät sogar für das LG G5 geeignet, welches ansonsten oft etwas zickig ist.
Aber auch mit Apple Smartphones und Tablets gibt es keine Probleme. Sogar die Quick Charge Anschlüsse sind für Apple optimiert.
Kurzum wenn Ihr ein gutes Quick Charge Multiport Ladegerät sucht findet Ihr mir dem CHOETECH eins der besten auf dem Markt, für einen recht fairen Preis von 29€.
Lediglich von der stark gummierten Oberfläche des Gehäuseres bin ich kein großer Fan, dafür wird aber ein Praktischer Standfuß mitgeliefert.