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tapHome Alarm GSM Rauchmelder im Test

Feuermelder sollten bzw. sind in jedem Haus/Wohnung Pflicht. Jedoch gibt es hier auch noch Unterschiede.

Die normalen Feuermelder aus dem Baumarkt werden sicherlich problemlos funktionieren, jedoch bringen diese nur etwas wenn man auch Zuhause ist.

Wenn niemand den Alarm hört weil man auf der Arbeit ist und keine nahen Nachbarn hat, kann es passieren, dass die Wohnung vor sich hin brennt bis irgendwann der Rauch so stark wird, dass es jemanden auffällt.

Doch dann ist es für die Haustieren und auch das Hab und Gut vermutlich schon zu spät.

Hiergegen sollen vernetzte Rauchmelder helfen. Sie können gleichzeitig einen Alarm abgeben und senden  noch eine Nachricht auf Euer Smartphone, so dass Ihr gegebenenfalls Schritte einleiten könnt um noch zu retten was zu retten ist.

Jedoch neigen vernetzte Rauchmelder dazu sehr teuer zu sein und haben meist eine Schwäche. Wenn das Internet ausfällt durch einen Stromausfall, was durchaus bei einem Brand passieren kann, können diese Systeme Euch keine Nachricht mehr senden.

Hier bieten die tapHome Alarm GSM Rauchmelder eine bessere Alternative, denn diese sind nicht auf das Internet oder Strom angewiesen.

 

tapHome Alarm GSM Rauchmelder

Wichtig damit die tapHome Alarm GSM Rauchmelder auch vernetzt funktionieren, benötigt Ihr die tapHome Basisstation!

Die tapHome Rauchmelder sehen im ersten Moment genauso aus wie man sich Rauchmelder vorstellt. Ein mittelgroßes rundes Plastikgehäuse in weiß mit einer abnehmbaren Bodenplatte. Auch werden diese mit einer 9V Batterie betrieben.

Das Interessante ist hier die Technik unter der Haube. Diese Rauchmelder lassen sich mit der tapHome Basisstation koppeln.

Diese Basisstation verfügt zum einen über einen Akku, funktioniert also auch nach einem Stromausfall weiter, und wird mit einer SIM Karte ausgestattet.

Nach der Koppelung, Einrichtung und Montage hofft man natürlich erst einmal, dass nichts passiert.

Sollte jedoch ein Brand ausbrechen, ertönt natürlich zuerst die Sirene der tapHome Alarm GSM Rauchmelder. Diese ist mit 85db ausreichend laut, jedoch wird von der Basisstation auch eine SMS an Euer Smartphone oder Handy gesendet. Auf Wunsch lassen sich auch mehrere Nummern einrichten.

Dies ist wie ich finde hier das Essenzielle!

Selbst wenn niemand im Haus ist, wird man auf den Brand aufmerksam gemacht und muss sich nicht darauf verlassen, dass irgendjemand die Sirene hört.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt sind natürlich die Kosten. Bei vielen anderen Systemen kostet solch ein vernetzter Rauchmelder gerne mal 50€+.

Der tapHome Alarm GSM Rauchmelder kostet lediglich 29€! Klar man benötigt noch die Basis Station aber sollte man eh gerade nach einer Alarmanlage suchen, ist dies vielleicht ein interessantes Set!

Selbst sollte dieses Set nicht Eure Bedürfnisse treffen, denkt vielleicht wirklich doch einmal über das Thema vernetzte Rauchmelder nach!

KZ HDSE im Test, der Bluetooth Ohrhörer Geheimtipp aus Asien

KZ Ohrhörer sind schon seit langem ein kleiner Insider Tipp für jemanden der hervorragenden Klang zum kleinen Preis sucht.

Die KZ ATE sind bis zum heutigen Tag ein paar meiner Lieblingsohrhörer.

Aber nun da sich die Gerüchte immer weiter verdichten, dass nun auch Samsung bei seinem S8 auf den Kopfhöreranschluss verzichten will, ist dies natürlich ein schwarzer Tag für alle Ohrhörer/Kopfhörerhersteller, welche ausschließlich kabelgebundene Produkte anbieten.

KZ hat vermutlich deshalb nun seinen ersten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht. Dieser punktet schon auf den ersten Blick durch altbekannte Stärken, nämlich dem Preis.

Je nach Händler bekommt man die HDSE für gerade mal rund 10€. Aber können die KZ HDSE auch wirklich gut sein für dieses Geld? Finden wir es im Test heraus!

 

Die KZ HDSE Bluetooth Ohrhörer

Auf den ersten Blick sind die HDSE recht „gewöhnliche“ günstige Bluetooth Ohrhörer. Hierbei scheinen diese allerdings einzigartig zu sein.

Was meine ich damit? Vielleicht ist Euch schon aufgefallen, dass es auf Amazon bergeweise Bluetooth Ohrhörer von irgendwelchen Marken gibt, die sich sehr ähnlich sehen.

Dies liegt teilweise daran, dass diese gleich sind. Hier steht ein großer Zulieferer im Hintergrund, der  die Ohrhörer für alle Marken produziert.

KZ scheint aber seine Ohrhörer selbst zu produzieren?! Dies macht die HDSE noch interessanter.

Der Aufbau ist erst einmal sehr klassisch. Der linke und rechte Ohrstöpsel ist mit einem kurzen Kabel verbunden, die Kommunikation mit Eurem Smartphone hingegen läuft kabellos via Bluetooth 4.1 ab.

Die Ohrstöpsel sind etwas größer als bei normalen Ohrhörern da in diesen noch jeweils ein 55mAh starker Akku verbaut ist.

Beim Material setzt KZ auf Softtouch Plastik, welches sich zwar gut anfühlt aber doch recht schnell beschmiert wirkt.

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist eine Kabelfernbedienung mit insgesamt drei Tasten und einem microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer angebracht.

Der verbaute Akku hält in der Praxis ca. 6-8 Stunden je nach Lautstärke.

 

Tragekomfort

Den Tragekomfort der HDSE kann man als durchschnittlich bezeichnen.

Die Ohrhörer sind relativ groß und sind jederzeit spürbar, allerdings ist dies auch nicht übermäßig unangenehm.

Der Sitz und dessen Festigkeit ist ebenfalls mittelmäßig. Man kann die KZ HDSE sicherlich für den Sport nutzen aber es gibt auch noch fester sitzende Modelle auf dem Markt.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Ich glaube es ist keine so große Überraschung, aber die KZ HDSE klingen sehr gut!

Ich würde zwar nicht sagen, dass diese die bestklingendsten Bluetooth Ohrhörer aller Zeiten sind aber für einen Preis von 10€ ist der Klang durchaus fantastisch!

Der Bass ist präzise und wohl ausgeprägt ohne zu übertrieben. Zwar könnte der Punch noch etwas kräftiger sein für meinen Geschmack aber an sich ist der Bass gut. Die meisten Nutzer sollten diesen als passend empfinden, auch wenn die HDSE nichts für Bass Heads sind.

Die Höhen sind klar und brillant ohne zu anstrengend oder scharf zu sein. Dies in Kombination mit den guten Mitten lässt Stimmen und Gesang natürlich rüberkommen.

Allgemein ist „natürlich“ der beste Weg den Klang der HDSE zu beschreiben.

Das Verhältnis Höhen zu Mitten zum Bass ist so wie er sein soll. Die KZ HDSE färben also den Klang recht wenig.

Der Detailreichtum der HDSE ist soweit in Ordnung. Lediglich die maximale Lautstärke ist recht gering.

 

Fazit zu den KZ HDSE

Wie man es von KZ Ohrhörer gewöhnt ist, bieten auch die HDSE einen sehr guten Klang zu kleinem Preis.

In diesem Fall ist der Preis mit 10€ für Bluetooth Ohrhörer allerdings gleich noch etwas beeindruckender.

Klanglich können diese ohne Probleme in der 30-40€ Preisklasse mitspielen. Hierbei punkten diese durch einen recht natürlichen und sauberen Klang. Dies ist in der 30-40€ Preisklasse etwas sehr Seltenes.

Kurzum ich kann eine Kaufempfehlung für die KZ HDSE aussprechen!

Allgemein betrachtet was hat man schon bei einem Preis von 10€ zu verlieren. Es ist erstaunlich genug, dass man überhaupt funktionierende Bluetooth Ohrhörer für diesen Preis bekommt, welche in diesem Fall aber sogar noch recht gut klingen

USB C USB Sticks von SanDisk, Lexar, PATRIOT und Kingston im Vergleich

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USB C gewinnt eine immer höhere Verbreitung, gerade in Notebooks.

Jedoch Geräte, die man überhaupt an USB C Ports nutzen kann, sind immer noch sehr rar gesät. Dies ist gerade dann wenn das Laptop oder das Tablet nur USB C Ports besitzt sehr ungünstig.

Jedoch so langsam kommt die USB C Zubehörwelle ins rollen. Etwas was man auch im Zeitalter von Dropbox, OneDrive usw. immer noch benötigt sind USB Sticks.

Da ich selbst versuche so langsam immer mehr auf USB C zu setzen, habe ich mir einmal fünf 64GB USB Sticks mit USB C Port für einen Vergleich bestellt.

Welcher ist der aktuell beste USB C Stick auf dem Markt? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Für diesen Vergleich habe ich fünf USB C USB Sticks gekauft. Diese sind keine High End USB Sticks sondern nNormale preis/leistungsorientierte Modelle.

Ich habe hier jeweils die 64GB Version, welche zwischen 22€ und 30€ kostet. Bei den meisten Sticks sind auch 32GB und 128GB Versionen verfügbar.

 

Das Äußere

Mit Ausnahme des „SanDisk Ultra USB Type-C“ USB Sticks besitzen alle Modelle im Vergleich zwei Anschlüsse.

Zum einen den USB C Port, um welchen es uns ja primär geht und um einen regulären USB 3.0 Port.

Daher sind diese Sticks sehr universell einsetzbar, selbst wenn nicht alle verwendeten Computer schon über USB C verfügen.

Im Falle des „SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Flash-Laufwerk“ und des „Lexar JumpDrive M20c“ ist dies über einen Schiebemechanismus gelöst.

Die beiden anderen USB Sticks besitzen einfach ein kleines Metallgehäuse auf dessen einer Seite der USB C Port ist und auf der anderen der normale USB Anschluss.

Die Modelle von Lexar, SanDisk, Kingston und PATRIOT sind relativ kompakt gehalten, das Lexar Modell hingegen ist ein gutes Stück größer.

Rein vom Gehäuse sind alle USB C USB Sticks vernünftig. Beim Kingston stört mich allerdings die Klappe etwas, welche im USB C Betrieb nach oben oder unten steht und die beiden SanDisk Modelle wirken vielleicht etwas „plastikhafter“ als der Rest.

 

Performance

Für den Performance- Test nutze ich die USB Sticks am Thunderbolt 3 USB C Port eines Dell XPS 2017. Damit faire Verhältnisse herrschen, werden alle USB Sticks vor dem Test mit CrystalDiskmark NTFS formatiert.

Wie man sieht sind lesend alle USB Sticks sehr dicht beieinander. Den Bestwert liefert hier Sandisks „Ultra USB Type-C“ USB Stick mit 139MB/s. Den schlechtesten Wert liefert der Kingston DTDUO3C/64GB DataTraveler mit 122MB/s.

In der Praxis sollte dies kaum einen Unterschied machen. Was eher einen Unterschied macht wäre die Schreibgeschwindigkeit, denn diese ist etwas breiter gestreut.

Erneut liefert der Kingston DTDUO3C den schlechtesten Wert mit etwas traurigen 17MB/s, knapp gefolgt vom PATRIOT USB-Flash-Laufwerk mit 18MB/s.

Die Modelle von SanDisk liefern hier deutlich brauchbarere Werte mit 50MB/s bzw. 55MB/s. Allgemein habe ich das Gefühl, dass in beiden SanDisk USB Sticks vermutlich der gleiche Controller und NAND zum Einsatz kommt und die kleinen Unterschiede nur durch Messabweichung oder leichten Qualitätsunterschieden in der Fertigung zustande kommen.

Den besten Schreibwert lieferte der Lexar JumpDrive M20c mit rund 80MB/s im CrystalDiskmark Test.

CrystalDiskmark liefert zwar sehr schöne und reproduzierbare Werte, diese lassen sich allerdings so oftmals nicht 1 zu 1 in die Praxis übernehmen. Daher gibt es nochmal einen zweiten Testdurchlauf mit H2testw.

(Kingston,Lexar,PATRIOT,Sandisk Dual, Sandisk)

Hier wird es nun interessant denn die beiden SanDisk USB Sticks brechen bei einer dauerhaften Schreiblast ebenfalls auf 17-18MB/s ein und liegen damit auf dem Level von Kingston oder PATRIOT.

Wie kann das sein? Ein gewisser Teil der 64GB lassen sich im Falle der SanDisk USB C USB Sticks schneller beschreiben als der Rest. Daher sehen die Werte in einem Test wie CrystalDiskmark deutlich besser aus da dieser nur 1GB pro Durchlauf an Daten schreibt.

Wenn man nun konstant Daten auf die Sticks schreibt und der schnelle Bereich voll ist, bricht die Leistung ein.

Heißt, wenn Ihr größere Dateien wie Filme usw. auf die beiden Sandisk Sticks schreibt, sind diese nicht schneller als Kingston oder PATRIOT. Lediglich solltet Ihr nur 1-4GB auf einmal kopieren erreicht Ihr eine höhere Geschwindigkeit.

Lexar hingegen scheint durchgehend schnellen Speicher verbaut zu haben, Daumen hoch dafür!

 

Sonstiges

Macht es bei den USB Sticks mit zwei Anschlüssen aus Sicht der Leistung einen Unterschied welchen Port man verwendet?

Nein, sowohl der USB C Port wie auch der normale USB Port sind grundsätzlich erst einmal gleich schnell. In der Praxis kann es zu leichten Unterschieden kommen da meist der USB C Port einen anderen Controller verwendet als der normale USB Port.

Ist es normal, dass die Sticks sehr heiß werden?

Ja, auch bei mir im Test wurden alle USB Sticks bei konstanter Last sehr heiß. Dies scheint also normal zu sein.

Fazit welcher ist der beste USB C USB Stick?

Es kommt hier auf die Frage der Größe an. Damit meine ich nicht die Kapazität, sondern die wirkliche Größe des USB Sticks.

Wenn es für Euch Okay ist, wenn dieser etwas größer ist, greift ganz klar zum Lexar JumpDrive M20c!

Dieser USB C USB Stick ist mit Abstand das schnellste Modell im Vergleich, gerade wenn es um die Schreibgeschwindigkeit geht.

Dazu kommt der Preis welcher mit rund 28€ nicht höher liegt als bei den anderen Modellen im Vergleich.

Kurzum der Testsieger ist der Lexar JumpDrive M20c!

Sollten Euch jedoch die Abmessungen wichtig sein, habt Ihr mehr oder weniger die freie Auswahl aus den restlichen Modellen im Vergleich. Ich würde hier vermutlich den SanDisk Ultra USB Type-C USB C Stick wählen bzw. den SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Stick je nachdem ob Euch der zusätzliche reguläre USB Stick wichtig ist.

Zwar bricht bei den SanDisk Modellen die Schreibgeschwindigkeit bei konstanten Schreibzugriffen ein, jedoch sind immerhin die ersten paar GB schneller als bei Kingston oder PATRIOT und danach sind alle auf dem gleichen Level.

  1. Lexar JumpDrive M20c 64GB USB Type-C /USB 3.0 Flash Drive – LJDM20C-64GBBEU
  2. SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Flash-Laufwerk USB 3.1 Type-C
  3. PATRIOT USB-Flash-Laufwerk – 64 GB – USB 3.1 / USB Type-C, PIF64GSTRCOTG
  4. SanDisk Ultra USB Type-C 64 GB USB Flash-Laufwerk USB 3.1 bis zu 150 MB/Sek
  5. Kingston DTDUO3C/64GB DataTraveler microDuo 3C USB 3.0/3.1 Type-A und Type-C Anschlüsse
SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C Laufwerk Smartphone Speicher 64 GB...
  • Das USB Laufwerk ermöglicht Ihnen, den Smartphone Speicher auch...
  • Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und machen Sie so viele...
  • Ein mobiler Speicher ist die ideale Ergänzung, um noch mehr...
  • Sichern Sie Ihre Inhalte einfach über die SanDisk Memory Zone...
  • Lieferumfang: SanDisk Ultra Dual USB Type-C Laufwerk mobiler...

Die kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion im Test

Eine gute Schreibtisch/Nachttischlampe ist etwas woran man meist im ersten Moment nicht denkt aber wenn man erst einmal eine hat, will man diese meist nicht mehr missen.

Auf Techtest habe ich mich ja bereits des Öfteren dem Thema Licht gewidmet. Nun ist eine weitere Schreibtischlampe dran zu zeigen was diese kann.

Es geht um die kwmobile LED Tischlampe. Eine normale Schreibtischlampe zu testen wäre ja etwas langweilig jedoch hat die kwmobile ein paar Zusatzfeatures, welche diese durchaus besonders macht.

Bei diesen Zusatzfeatures handelt es sich unter anderem um ein LCD Display welches Euch Uhrzeit, Temperatur usw. anzeigt.

Neugierig?

An dieser Stelle auch vielen Dank an kwmobile, welche mir die Lampe zur Verfügung gestellt haben.

 

Die kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion

Wie die meisten „normalen“ Schreibtischlampen besteht auch die kwmobile aus drei Teilen, dem Standfuß, dem Hals und dem Lampenkopf.

Hierbei bestehen alle Teile aus schwarzem Hochglanz Kunststoff. Dieser sieht ohne Frage schick aus, neigt aber wie üblich auch hier dazu schnell schmutzig zu werden.

Die Besonderheit bei der kwmobile LED Tischlampe ist sicherlich das LCD Display. Dieses ist im Lampenhals verbaut und zeigt Temperatur, Uhrzeit und Datum an.

In meinem Test lag allerdings die Temperatur ca. 1 Grad niedriger als sie von meiner Netatmo Wetterstation angezeigt wird.

Ebenfalls lässt sich in der Lampe auch ein Wecker hinterlegen. Jedoch ist dieser relativ leise, solltet Ihr nur schwer aufwachen, würde ich mich nicht auf diesen verlassen.

 

Interessant ist wie das Ganze umgesetzt wurde. Das LCD Display ist wirklich ein „zweites Element“ in der Lampe und wird über eine Knopfzelle auf der Rückseite betrieben. Selbst wenn der Strom ausfällt wird also die Uhrzeit nicht zurückgesetzt.

Das LCD Display ist schön groß und recht gut ablesbar. Wenn die Lampe mit dem Strom verbunden ist, wird dieses zudem beleuchtet. Leider ist diese Beleuchtung nicht optional, heißt sobald die Lampe mit dem Strom verbunden ist, leuchtet auch das Display.

Stört das Ganze? Es ist keine „strahlende Beleuchtung“ sondern das Display glüht vor sich hin. Hier kommt es etwas darauf an wie empfindlich Ihr für so etwas seid.

Mich würde es beim Schlafen nicht stören, im Gegenteil wenn man aufwacht, kann man so schnell sehen wie viel Uhr es ist.

Eine weitere Besonderheit ist der USB Port auf der Rückseite der Lampe, der es erlaubt Euer Smartphone zu laden.

Hierbei ist die Leistung des Ports allerdings auf 0,9A beschränkt. Wenn ich ehrlich bin, würde ich diesen Port nicht verwenden.

Zum einen ist er wirklich langsam, was nicht mal schlimm ist gerade wenn man sein Smartphone über Nacht auflädt.

Jedoch besitzt das mitgelieferte Netzteil nur eine Leistung von 10W(5V 2A) und wenn die Lampe eingeschaltet ist, zieht diese bereits ca. 7W Strom.

Wenn ich nun den Port mit 0,9A belaste, lade ich bei einer Leistungsaufnahme von 12,5W, was je nach Effizienz des Netzteils oberhalb der maximalen Leistung liegt. Dies sieht man auch bei der Spannung des USB Ports.

Wenn die Lampe zusätzlich zum Laden eingeschaltet wird, reduziert sich die Spannung sofort um 0,2V.

Wie sieht es mit der Wichtigsten Funktion aus, dem Licht?

Hier hat die kwmobile Lampe 14 LEDs verbaut. Von diesen 14 LEDs sind 10 „kaltweiß“ und 4 „warmweiß“.

Über die „M“ Taste könnt Ihr auswählen ob Ihr nur die kaltweißen LEDs , die warmweißen LEDs oder alle gleichzeitig wünscht.

Die Helligkeit lässt sich zusätzlich in fünf Stufen wählen. Diese ist auf der maximalen Stufe überdurchschnittlich hell, gerade dann wenn alle LEDs aktiv sind.

Lesen oder am PC arbeiten wäre bei dieser Helligkeit keinerlei Problem.

Das warmweiße Licht ist ein Stück dunkler und eignet sich primär für ein entspanntes Lesen im Bett.

 

Fazit zur kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion

Ich kann die kwmobile LED Tischlampe empfehlen? Sofern Ihr nicht von dem dauerhaft leuchtenden LCD Display gestört werdet und nicht plant den USB Port auf der Rückseite exzessiv zu nutzen, ja.

Das LCD Display ist extrem praktisch, sehr gut ablesbar und bietet im Alltag wirklich einen Mehrwert. Dazu kommt die recht hohe Lichtstärke und gute Optik der Lampe.

Letztendlich fand ich lediglich den USB Port auf der Rückseite nicht überzeugend. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich noch keine Schreibtischlampe in den Händen hatte welche über einen USB Port verfügte, der gut war, was die Sache wieder etwas relativiert.

Für einen einen Preis von rund 40€ (zum Zeitpunkt des Tests) kann ich letztendlich nicht klagen!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Der Jayfi Touch H1 im Test, die besten Bluetooth Kopfhörer unter 50€ wenn Ihr Bass mögt!

Günstige Bluetooth Ohrhörer gibt es jede Menge im Handel von diversen chinesischen Anbietern. Jedoch wer keine Bluetooth Ohrhörer sondern Kopfhörer sucht, wird ein deutlich kleineres Angebot vorfinden.

Bei den großen Herstellern gehen Bluetooth Kopfhörer meist erst ab 100€ los. Heißt wer nicht so viel Geld in die Hand nehmen will oder kann, muss mal wieder zu einem kleineren Anbieter greifen.

Einer dieser Hersteller ist Jayfi, welche mit dem Touch H1 einen auf den ersten Blick interessanten Bluetooth Kopfhörer im Sortiment haben.

Aber kann der Jayfi Touch H1 im Test überzeugen? Finden wir es heraus.

 

Der Jayfi Touch H1 im Test

Bei den Jayfi handelt es sich um sogenannte On-Ear Kopfhörer. Heißt diese besitzen keine großen Ohrmuscheln, die Eure Ohren umschließen sondern die Kopfhörer liegen direkt auf den Ohren.

Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist natürlich die Größe der Kopfhörer.

Auch die Jayfi Touch H1 sind ziemlich kompakt. Wer also Kopfhörer für unterwegs sucht, ist hier durchaus richtig.

Jayfi setzt bei diesen, wie man auch schon bei einem Preis von 50€ vermuten kann, komplett auf Plastik und Kunstleder.

Die Touch H1 wirken aber nicht übermäßig „billig“ ganz im Gegenteil diese wirken durchaus vernünftig.

Wie der Name „Touch“ H1 möglicherweise schon impliziert, haben diese Kopfhörer noch einen Trick in petto.

Auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Touchpad. Nach dem Einschalten könnt Ihr über dieses Eure Musik steuern.

Rauf/runter wischen verstellt die Lautstärke und vor/zurück spult einen Titel vor oder zurück.

Das Ganze funktioniert nach einer kleinen Eingewöhnungszeit auch recht gut.

Geladen wird der Kopfhörer ganz klassisch via microUSB. Der Hersteller spricht hier von 18 Stunden Akkulaufzeit. Ich würde diese eher auf 12-14 Stunden schätzen, was aber dennoch ordentlich ist.

 

Tragekomfort

Die Jayfi Touch H1 sind on-Ear Kopfhörer. Das heißt diese besitzen ein großes Ohrpolster, das auf Euren Ohren aufliegt und diese nicht umschließt.

Ich bin zugegeben kein Fan von dieser Art Kopfhörer, jedoch waren die Touch H1 ausreichend bequem.

Ich könnte die Kopfhörer sicherlich nicht über Stunden tragen aber für den morgendlichen Weg zur Arbeit/Schule sollte es passen.

Etwas erstaunlich ist die verhältnismäßig gute Abschirmung von Außengeräuschen durch die Jayfi Touch H1.

 

Klang

Was für Klang kann man von 50€ Bluetooth Kopfhörern erwarten? Dies ist eine gute Frage, hier sind wir schon in einem Preisbereich wo man durchaus etwas Qualität erwarten kann, jedoch gerade die „großen“ Hersteller bieten in dieser Preisklasse zumeist nicht mal Produkte an.

Ich bin bekanntlich kein Fan von on-Ear Kopfhörern, um so schwerer hatten es die Jayfi Touch H1 mich zu überzeugen. Jedoch ist dies diesen durchaus gelungen.

Der Klang der Jayfi Touch H1 fällt ganz klar in die Kategorie Geschmackssache. Die Kopfhörer sind sehr basslastig!

Wenn Euch dies nicht gefällt oder Ihr einen ausgeglichen Klang sucht, schließt diesen Test denn die Touch H1 werden Euch nicht gefallen!

Ich bin eigentlich bei sehr bassintensiven Audio Produkten auch etwas zurückhaltend, jedoch machen die Jayfi einen erstaunlich guten Job.

Selbst auf hoher Lautstärke ist der Bass weiterhin sauber und übersteuert nicht. Auch ist der Tiefgang und die Qualität des Basses ist gut, wenn nicht sogar sehr gut für die 50€ Preisklasse.

Die Höhen und auch die Mitten sind durchaus vorhanden und auch weitestgehend klar, die Jayfi Touch H1 produzieren kein dumpfes Gerumpel, jedoch liegt der klangliche Fokus ganz klar in den Tiefen.

Stimmen und Gesang verziehen sich je nach Song sofort etwas in den Hintergrund sobald der Beat beginnt.

Jedoch je nach Geschmack muss das kein Weltuntergang sein. Die Jayfi Touch H1 machen Spaß!

Gerade Songs wie „The Mack“ von Nevada oder „Just Hold On“ von Steve Aoki klingen hervorragend!

Die Touch H1 schaffen es bei solchen Songs nicht nur einen Bass zu produzieren, den man hört sondern regelrecht auf den Ohren spürt.

Wer das mag wird die Jayfi Touch H1 lieben, wer einen audiophilen Klang bevorzugt, wird die Jayfi Touch H1 hassen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln oder zu kritisieren. Die maximale Lautstärke ist hoch, sehr hoch und die Verbindungsqualität sauber.

Rauschen oder knistern konnte ich nicht wahrnehmen.

 

Fazit

Kann man die Jayfi Touch H1 empfehlen? Das kommt bei diesen sehr stark auf Euren Geschmack an. Mögt Ihr viel Bass mit einer durchaus hohen Qualität und Intensivität auch dann, wenn dieser sich etwas klanglich in den Mittelpunkt drängt? Dann sind die Jayfi Touch H1 durchaus etwas für Euch!

Solltet Ihr allerdings auf einen neutralen/ausgeglichen Klang Wert legen, dann sind die Jayfi Touch H1 definitiv nichts für Euch.

Bei diesem Fazit werde ich etwas an die Sony MDR-XB950BT zurückerinnert. Dort war es ähnlich, wenn man die Klangsignatur mag, wird man die Kopfhörer lieben.

Was man den Jayfi Touch H1 durchaus positiv anrechnen muss ist, dass diese auch wirklich einen guten Job machen was den Bass angeht. Die Kopfhörer haben keinen holen oder leeren Bass, sondern es ist durchaus ein ordentlicher Tiefgang vorhanden mit einem satten Punch.

Kurzum Ihr sucht Bluetooth On-Ear Kopfhörer für rund 50€ mit einem ordentlichen Bass, dann habt Ihr mit den Jayfi Touch H1 die aktuell beste Option auf dem Markt gefunden. Solltet Ihr einen etwas ausgeglichenen Klang suchen, dann müsst Ihr weitersuchen.

Der TP-Link Archer VR600v im Test, die günstige Alternative zur Fritzbox?

Router gibt es bergeweise auf dem Markt, jedoch benötigen die wenigsten Nutzer überhaupt einen Router. Meist benötigt man einen Router mit eingebautem Modem um sein Internet am Laufen zu halten.

Ich könnte mir vorstellen, dass diesen Fakt viele „Normalnutzer“ übersehen und in den Media Markt rennen, einen neuen Router kaufen und sich wundern, dass das Internet nicht geht.

Wenn man einen Router mit eingebautem Modem sucht, ist die Auswahl deutlich kleiner. In der Regel muss man hier zu AVM Geräten greifen, welche auch zugegeben nicht die schlechteste Wahl sind.

Aber gibt es wirklich keine Alternativen zu AVM FritzBoxen, wenn man einen Router mit einem eingebauten Modem sucht, um seine Internetverbindung herzustellen?

Doch es gibt zu mindestens eine alternative, TP-Link versucht nun seit einiger Zeit AVM Konkurrenz zu machen und hat diverse Router mit integriertem VDSL Modem und gegebenenfalls auch VOIP Kompatibilität auf den Markt gebracht.

In diesem Test schauen wir uns einmal den TP-Link Archer VR600v an, einen 127€ WLAN Router mit VOIP und VDSL 100.000 Support. Kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der TP-LINK Archer VR600v ist ein Router mit eingebautem VDSL Modem (bis 100.000) inklusive VoIP Unterstützung. Theoretisch kann dieser also eine FritzBox oder Speedport an jedem DSL Anschluss ersetzen.

Dabei sollte der Archer auch grundsätzlich mit jedem Internet Anbieter kompatibel sein.

Natürlich muss man nicht das interne Modem nutzen, sondern kann den VR600v auch einfach nur als Router nutzen.

 

Technische Daten

 

Der TP-Link Archer VR600v im Test

TP-Link setzt beim VR600v auf eine recht klassische Optik. Der Router besteht natürlich komplett aus Plastik hierbei setzt TP-Link auf eine Mischung aus Hochglanz Plastik und mattem Plastik.

Das matte Plastik ist hierbei recht stark perforiert für eine bessere Luftzufuhr. Diese wird auch benötigt, denn der VR600v schafft in der Theorie bis zu 1600Mbit/s via WLAN, was ordentlich ist.

Hierfür befinden sich drei Antennen auf der Rückseite des Routers. Diese Antennen lassen sich auf Wunsch auch abnehmen oder gegen andere tauschen.

Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich die vier GBit LAN Ports wie auch zwei USB 2.0 Anschlüsse, der Anschluss für Eure DSL Verbindung und zwei ISDN Telefone.

Solltet Ihr nur analoge Telefon Geräte haben, kein Problem diese könnt Ihr auch an den TP-Link anschließen und zwar seitlich.

Der TP-Link Archer VR600v unterstützt bis zu 100 Mbit/s (VDSL-Vectoring), also ja auch wenn Ihr beispielsweise eine 16Mbit/s Leitung habt, funktioniert der Router problemlos.

Wichtig den VR600 gibt es in zwei Versionen, der normalen VR600 Version und der VR600v Version. V steht in diesem Fall für VOIP welches auch nur von dieser Version unterstützt wird.

Der TP-Link Archer VR600v verfügt auch über ein paar Physische Tasten am Gerät. Diese sind auf der linken Seite angebracht. Hierbei handelt es sich um den Ein/Ausschalter, eine WPS Taste, WLAN ein/aus und eine gesonderte DECT Taste.

Wie es sich für einen WLAN Router auch gehört, verfügt auch dieses Modell über ein paar LEDs welche auf der Oberseite angebracht sind aber recht dezent leuchten.

 

Software

TP-Link setzt beim Archer VR600v auf seine „Standard“ Benutzeroberfläche.

Diese mag zwar nicht die aller modernste und aufwendigste Benutzeroberfläche der Welt sein, reagiert aber zügig und sieht auch im Jahr 2017 ansehnlich aus.

Grundsätzlich ist die Benutzeroberfläche in drei Bereiche unterteilt, dem Assistenten, der Euch bei der ersten Einrichtung helfen soll, den Basiseinstellungen und „Erweitert“.

In den Basiseinstellungen findet Ihr die gängigsten Einstellungen wie WLAN Name, Passwort usw. Dabei werden erweiterte Informationen, wie welcher WLAN Kanal genutzt werden soll zum Beispiel, ausgeblendet.

Erfahrene Nutzer werden vermutlich immer den erweiterten Modus ansteuern.

Ich bin mit dem Funktionsumfang soweit zufrieden, auch die mobilen Apps sind mit einer Verwaltungs App und einer, die  das Festnetztelefonieren übers Handy ermöglicht, sind soweit ordentlich, trotzdem gibt es noch Luft nach oben.

Es gibt bei der VR600v keine Möglichkeit zu sehen wie viel Trafik man über einen gewissen Zeitraum verbraucht hat. Ebenso fehlt ein schöner Graph, der einem die aktuelle Auslastung der Internet- Leitung anzeigt.

Zwar gibt es Statistiken aber diese sind visuell derartig schlecht aufgearbeitet, dass ich sie als fast nutzlos einstufen würde.

Ebenfalls fehlt ein VPN Server oder die Möglichkeit auf USB Speichermedien via Internet zuzugreifen (außer über FTP).

Ich nehme an, dass dies 98% der Nutzer nicht stören wird. Dies sind im allgemeinen eher weniger genutzte Features. Unterm Strich bin ich allerdings sehr zufrieden was TP-LINK hier auf die Beine gestellt hat. Die Software wirkt auf mich gut funktionierend und grundsolide.

 

DSL

Der TP-Link Archer VR600v unterstützt bis zu 100Mbit/s, also praktisch jede aktuelle DSL Leitung.

Jedoch, solltet Ihr den Test des VR2600v gelesen haben, wisst Ihr, dass dies in der Praxis nicht ganz so einfach ist.

Nicht jeder DSL Anbieter wird unterstützt oder voll unterstützt. Beispielsweise NetCologne, bei welchen ich auch bin, wird grundsätzlich unterstützt was das Internet angeht aber VOIP funktioniert nicht.

TP-Link hat hier eine Liste herausgegeben in welcher Ihr nachsehen könnt welcher Anbieter wie weit unterstützt wird.

ZUR LISTE

Zum Beispiel die Telekom oder auch 1 und 1 werden voll unterstütz.

Aber wie sieht es mit der Leistung des verbauten DSL Modems aus? Dies hängt natürlich von Eurer Leitung ab, die Werte die ich Euch gleich präsentiere, gelten erst einmal nur für meine DSL Verbindung können aber durchaus richtungsweisend gewertet werden.

Wie erwähnt, bin ich bei NetCologne wo ich eine DSL 100.000 Leitung gebucht habe. Diese kommt aber auch nicht vollständig an.

Schauen wir uns ein paar Werte an:

  • AVM FritzBox 7490 81.000kbit/s down und 34.000kbit/s up
  • AVM Fritz Box 7580 91.000kbit/s down und 31.000kbit/s up
  • TP-Link Archer VR2600v 83.000kbit/s down und 35.000kbit/s up
  • TP-Link Archer VR600v 83.000kbit/s down und 36.000kbit/s up

Wenig überraschend erreicht der VR600v und der VR2600v ähnliche Werte. Ich nehme an beide Geräte verfügen über das gleiche verbaute DSL Modem und der kleine Unterschied ist auf die „Tagesform“ bzw. die üblichen Schwankungen zu schließen.

Im Allgemeinen macht der VR600v eine gute Figur auch verglichen mit den Fritzboxen. Lediglich die 7580 schafft es im Download sich recht deutlich von den beiden TP-Link Geräten und seinem Vorgänger abzusetzen.

Was mich allerdings sehr überrascht hat ist die Stabilität der DSL Verbindung beim VR600v, welche tadellos in meinem Test war.

Damit ist der VR600v der FritzBox 7580 zu mindestens schon mal eins voraus.

 

Leistung

In der Theorie leistet der VR600v bis zu 300Mbit/s auf dem 2,4GHz Band und bis zu 1300Mbit/s auf dem 5GHz Band.

Dies sind wie üblich nur theoretische Werte. In der Praxis hängt die echte Übertragungsrate von vielen Faktoren ab wie Distanz und dem verwendeten Client.

Solltet Ihr nur Smartphones nutzen ist es sehr wahrscheinlich, dass diese nur 433Mbit/s unterstützen. Lediglich große „Gaming Notebooks“ oder Computer mit gesonderten PCI-E WLAN Karten unterstützen beispielsweise 1300Mbit/s.

Wie sieht es in der Praxis aus?

Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell welches zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), die gerade in Notebooks das aktuell verbreitete Modell sein sollte.

Mit diesen übertrage ich eine Datei auf einen lokalen Server und wieder auf den Rechner und messe die erreichte Geschwindigkeit.

Der Router befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients.

Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

Der TP-Link Archer VR600v liefert eine ordentliche Leistung für einen Preis von knapp über 125€.

Verglichen mit den „großen“ WLAN Routern auf dem Markt gibt es zwar etwas Luft nach oben jedoch in der Praxis reicht der TP-Link problemlos fürs normale Internet Surfen, 4K Video Streamen usw.

Lediglich wer viele Daten auf ein lokales NAS/Server via WLAN überträgt, wird vielleicht mit einem größeren Gerät Vorteile haben.

 

 

Stromverbrauch

Wie üblich verbraucht ein WLAN Router mit Modem etwas mehr Strom als ein normaler WLAN Router. Dies sieht man auch beispielsweise bei der AVM FritzBox 7580, welche mit einem recht hohen Stromverbrauch aufwartet.

Im Normalbetrieb verbraucht der VR600v rund 10,5W mit zwei WLAN Clients und einer aktiven Netzwerkverbindung.

Unter Last steigt der Stromverbrauch um ca. 2W, ähnliches gilt natürlich auch beim Anschluss einer externen Festplatte.

 

WLAN Reichweite

Die WLAN Reichweite des TP-Link Archer VR600v ist ordentlich aber nicht überragend. Diese liegt ungefähr auf dem Level der AVM FritzBox 7580 und knapp über der FritzBox 7490.

Jedoch egal was TP-Link verspricht rechnet nicht damit das der VR600v eine deutlich bessere WLAN Reichweite liefert als Euer bestehender WLAN Router.

In den Letzen Jahren ist die Reichweite von WLAN Routern nur wenig gestiegen.

 

Fazit zum TP-Link Archer VR600v

Mit dem Archer VR600v liefert TP-Link eine gute und vor allem günstige Alternative zu FritzBox, Speedport und co.

Hierbei hat mich gerade die Stabilität und Leistung des verbauten Internet Modems überrascht. Aber auch WLAN Leistung und Reichweite sind ordentlich.

Kurzum ja, ich kann ohne Probleme eine Kaufempfehlung für den VR600v aussprechen!

Kalibri Kopfhörer Ständer aus Holz im kurz Test

Vielleicht kennt Ihr das Problem, wohin mit den Kopfhörern wenn man sie nicht nutzt?! Ich habe mittlerweile eine gewisse Sammlung an guten Kopfhörer aufgebaut, welche ich aber natürlich nicht gleichzeitig nutzen kann.

In der Zwischenzeit müssen diese irgendwo verstaut werden, jedoch kann man für Kopfhörer Ständer ein unglaubliches Geld ausgeben, gerade dann, wenn man auf schwarzes Hochglanz Plastik verzichten möchte.

Hier ist der kalibri Kopfhörer Ständer auf den ersten Blick durchaus eine interessante Alternative, welche mit rund 29€ preislich fair wirkt.

 

Der kalibri Kopfhörer Ständer

Der kalibri Kopfhörer Ständer besteht vollständig aus Holz. Leider gibt der Hersteller nicht an um welches Holz es sich genau handelt, jedoch wirkt dieses qualitativ sehr ordentlich.

Das Holz ist hierbei in einer Bogenform geschwungen welche etwas die Kopfform simulieren soll.

Hierbei sieht man sehr schön zum einen die Maserung des Holzes und dass es sich um mehrere Schichten Holz handelt, die aufeinander geklebt/gepresst wurden.

Der Kopfhörer Ständer fühlt sich zudem sehr massiv an. Das verwendete Holz ist also kein Ikea Pressspan, der angemalt wurde.

Natürlich gibt es auch noch hochwertigere Hölzer aber für den Preis würde ich sagen, dass meine Qualitätserwartungen erfüllt wurden.

Damit der kalibri Ständer einen besseren Stand hat wurden zudem die Endstücke des gebogenen Holzes mit etwas breiteren und längeren Füßen versehen.

Dies garantiert auch in der Praxis einen recht sicheren Stand.

Mindestens genauso wichtig wie die Optik ist aber natürlich auch die Passform. Der kalibri Kopfhörer Ständer ist groß genug, dass selbst meine Beyerdynamic DT90 ohne Probleme auf diesen passen.

Der Kopfhörer Ständer bietet hierbei genug Auflagefläche damit die Polsterung der Kopfhörer auch wirklich an allen Seiten gleichmäßig aufliegt.

Die Breite ist zudem recht gut passend um die Kopfhörer sicher auf dem Ständer zu halten aber auch nicht zu sehr ausgedehnt werden. Hier ist es natürlich sehr schwer für einen Hersteller ein wirklich passendes Universalmaß zu finden.

Ich konnte auf die Schnelle keinen Kopfhörer finden welcher hier gar nicht passte.

 

Fazit

Machen wir es kurz, ich kann den kalibri Kopfhörer Ständer aus Holz ohne Probleme empfehlen, sofern dieser Euch auch optisch gefällt!

Das Material und auch die Verarbeitung war bei meinem Exemplar tadellos. Selbiges gilt auch für die Passform. Kopfhörer liegen auf dem kalibri sehr gleichmäßig und sicher auf, ohne dabei verbogen zu werden.

Der Preis von 29€ ist okay, es handelt sich hierbei um Holz welches auch sicherlich etwas aufwendiger verarbeitet werden musste. Natürlich wenn man gleich duzende von ihnen kaufen möchte für eine Kopfhörer Sammlung, geht die ganz Nummer immer noch ins Geld, leider.

Am Ende Daumen hoch für den kalibri Kopfhörer Ständer!

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Das Telekom Magenta Smart Home System im Test

Smart Home wird vermutlich im Jahr 2017 noch ein größerer Trend als es schon 2016 der Fall war. Hier versucht auch die Telekom sehr aggressiv mit Ihrem „Magenta Smart Home“ System mitzumischen.

Und ja auf den ersten Blick sieht das was die Telekom hier auf die Beine gestellt hat durchaus vernünftig aus. Gerade eine gewisse Offenheit im System macht dieses sehr interessant.

Daher wollen wir uns das Ganze einmal etwas genauer anschauen, was kann Magenta SmartHome und lohnt es sich wirklich hierfür 5€ im Monat zu bezahlen?

 

Das System

Wie üblich ist die wichtigste Komponente auch im Magenta SmartHome System die „Home Base“. Diese übernimmt die Kommunikation mit allen anderen Erweiterungskomponenten im System.

Hier gibt es allerdings eine Besonderheit. Die Telekom versucht Euch natürlich einen „Vertrag“ zu verkaufen.

Heißt, Ihr müsst für die Nutzung des Magenta SmartHome System eine monatliche Gebühr von 5€ bzw. 10€ zahlen.

Dafür bekommt Ihr die Home Base dann aber auch für 10€. Die einzelnen Module müssen aber weiterhin separat zugekauft werden.

Puh, eine monatliche Gebühr ist natürlich immer unschön, dafür muss die Telekom aber auch liefern.

Das ganze Magenta Smart Home System ist sowieso etwas „ungewöhnlich“. Warum?

Auch wenn die Telekom das System etwas unter Ihre Fittiche genommen hat, basiert das Ganze auf dem QIVICON System.

QIVICON ist eine herstellerübergreifende Allianz von Smart Home Herstellern und Anbietern. Dazu gehört EnBW, eQ-3, Miele, Samsung und noch ein paar mehr.

Heißt, man kann mit der Home Base die Komponenten von anderen Herstellern nutzen, hierfür wird unter anderem das Homematic Protokoll wie auch Zigbee unterstützt.

Dies ist ein riesiger Vorteil gegenüber vielen anderen Smart Home Systemen, welche sehr oft in sich geschlossen sind.

Hier vielen Dank an die Telekom für das Ausleihen eines Basis Sets.

 

Die Home Base

Die Home Base ist das Herzstück des Magenta SmartHome Systems. Die Homebase ist ein kleiner ovaler Kasten, der eine Taste auf der Front besitzt und einen Anschluss für das Netzteil wie auch für den LAN Port auf der Rückseite.

Was sich abgesehen davon noch im Lieferumfang befindet, hängt von Eurem bestellten Set ab.

In meinem Fall habe ich das „Einsteiger-Alarmsystem“. Daher befinden sich noch zwei Fenster/Tür Sensoren mit im Lieferumfang.

Vielleicht kommen Euch diese Fenster/Tür Sensoren auch bekannt vor, Richtig, diese stammen von eQ-3 bzw. Homematic IP‎.

Dies sind optische Tür/Fenster Sensoren. Im Gegensatz zu den allermeisten Alarm Systemen bestehen diese Sensoren nicht aus zwei Teilen, einer Basis und einem Magnet, sondern es ist lediglich ein Modul, das mithilfe eines optischen Sensors erkennt, wenn eine Tür oder Fenster geöffnet wird.

 

Benutzeroberfläche und App

Grundsätzlich gibt es zwar auch eine WebUI über welche sich das Magenta Smart Home System einrichten lässt, jedoch erfolgt die Nutzung ausschließlich über die Android oder IOS App.

Von der Smart Home App bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits ist der Funktionsumfang und auch der Aufbau klasse!

Hier hat die Telekom einen richtig guten Job gemacht. Andererseits ist die Benutzerführung teilweise schlecht.

Damit meine ich Kleinigkeiten wie zum Beispiel, dass sich die Vor- und Zurückfeile in Teilen der App groß im unteren Bereich befinden, in anderen Teilen dünn gedruckte Symbole im oberen Bereich.

Auch nach der Einrichtung eines Moduls gibt es keinen „Fertig“ Button sondern nur die Option ein weiteres Modul hinzuzufügen. Um wieder auf den Home Bildschirm zu kommen, muss man oben links auf das „Hamburger Menü“ und dort wieder den Home Bildschirm auszuwählen.

Dies mögen Kleinigkeiten sein aber ich glaube Nutzern, welche nicht so erfahren mit solchen Dingen sind, könnte sowas Probleme bereiten.

Aber abgesehen von diesen Benutzerführungsproblemen kann ich nichts groß Negatives über die App sagen, ganz im Gegenteil.

 

Features

Das Magenta Smart Home System ist unheimlich multifunktional! Wenn es Euch darum geht das universellste Smart Home System auf dem Markt zu haben, seid Ihr hier richtig.

Grundsätzlich lassen sich die Features in mehrere Bereiche unterteilen, Sicherheit, Multimedia, Licht und Heizen.

 

Welche Hersteller werden unterstützt?

Hier eine kleine Liste der Hersteller welche aktuell (Anfang 2017) vom Magenta Smart Home System unterstützt werden:

  • Bitron Video / Home
  • Centralite
  • CLC
  • D-Link
  • eQ-3 HomeMatic
  • eQ-3 HomeMatic IP
  • Miele
  • Netatmo
  • Osram
  • Philips
  • Sonos

 

Sicherheit

Beginnen wir mit der Sicherheit. Wie bei den meisten Smart Home Systemen könnt Ihr auch beim Magenta System wenn Ihr das Haus verlasst den Alarm einschalten.

Die Scharfstellung der Alarmanlage kann in mehreren Stufen (Profile) eingestellt werden. Dies ist wichtig! Solltet Ihr beispielsweise einen Bewegungsmelder nutzen, wollt Ihr ja nicht, dass dieser aktiv ist wenn Ihr beispielsweise nachts im Haus seid.

Aber über Nacht will man ja auch nicht ganz ohne Schutz dastehen. Daher ist es möglich über Nacht nur Fenster/Tür Sensoren zu aktivieren und wenn man tagsüber das Haus verlässt wiederum alle Sensoren einzuschalten.

 

Wenn nun ein Fenster geöffnet wird erhaltet Ihr eine Nachricht auf Euer Smartphone und dieses Spielt einen „Warnton“.

Erfreulicherweise ist dieser Warnton nicht all zu penetrant.

Alternativ kann Euch die Home Base auch eine SMS senden. Hier ist die Telekom aber etwas kleinkariert denn dies ist nur bei Telekom Handy Nummern möglich.

Sollte Euch dieses nicht genug sein, ist es ebenfalls möglich „Situationen“ anzulegen. Situationen sind nach dem Motto „wenn dies geschieht mach das“.

Wie bereits erwähnt ist es möglich auch Geräte und Dienste anderer Hersteller zu integrieren. Dies wäre zum Beispiel Philips mit seinen HUE System, Osram, Sonos usw.

Ihr könntet also eine Situation erstellen „wenn Alarm ausgelöst wird, schalte alle Philips HUE Lampen ein“.

 

Licht

Dies passt zum nächsten Thema Licht. Die Home Base lässt sich mit Philips HUE oder auch mit Osram Lightify verknüpfen.

Hierbei dient die Home Base auch wirklich als Basisstation! Ihr benötigt also nicht zusätzlich noch die jeweilige herstellereigene Basisstation.

Dies hat Vor- wie auch Nachteile. Zum einen könnt Ihr so natürlich viele Funktionen optimal miteinander verknüpfen wie z.B. einen Homematic IP Bewegungsmelder und Philips HUE Birnen oder auch die oben angesprochene Alarmsituation. Jedoch könnt Ihr dann nicht die Philips eigene, recht gute, App verwenden was hier etwas mein Problem ist.

Wenn es um Licht geht bietet die App von der Telekom zwar die Standard Features wie Lichtfarbe usw. jedoch keine Szenen oder andere Bonus Funktionen.

Heizen

Homematic IP bietet auch Smarte Heizkörperthermostate an. Daher sollte es auch keine Überraschung sein, dass diese mit der Magenta Home Base kompatibel sind. Was da etwas überraschender ist, dass Netatmo mit seiner Wetterstation ebenfalls vertreten ist.

Man könnte also das Auslesen der Temperatur im Raum mit der Heizung koppeln, ohne sich auf die Temperatur Messung im Thermostat verlassen zu müssen.

 

Andere „Situationen“

Situationen heißen bei Magenta Smart Home „wen dies dann das“ Abfolgen, aller IFTTT.

Ich habe ja bereits in vorangegangen Text einige Möglichkeiten, wie man Dienste miteinander über dieses System verknüpfen kann, aufgezeigt, hier aber noch einige weitere interessante Möglichkeiten welche die SmartHome App vorschlägt.

Kleine Anmerkung, mangels Komponenten(verfüge über beispielsweise kein Sonos System) konnte ich nicht alle dieser Features selbst testen, aber ich gehe davon aus, dass diese wie angegeben funktionieren.

TV-Ambiente

Mithilfe eines Zwischensteckers, der auch gleichzeitig den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte misst, ist es möglich das Licht automatisiert zu dimmen wenn man Fernsehen schaut. Diese Situation aktivieren und den Zwischenstecker mit dem Fernseher nutzen. Wenn nun der Stecker einen höheren Stromverbrauch misst weil der Fernseher eingeschaltet wird, wird das Licht gedimmt.

Dafür benötigt man entweder eine Philips HUE oder Osram Lightify Glühbirne und zum Beispiel den HomeMatic  Zwischenstecker-Schaltaktor mit Leistungsmessung.

Raum erhellen

Das Licht wird in einem Raum automatisch eingeschaltet wenn man die Tür öffnet. Hierfür wird wieder eine Smarte Glühbirne von Philips oder Osram benötigt und ein Tür/Fenster Sensor.

Musik anschalten

Wenn Ihr über einen Sonos Lautsprecher verfügt und einen Bewegungsmelder, könnt Ihr das SmartHome System anweisen automatisch Musik wiederzugeben, wenn ein Raum betreten wird.

Dies ist vielleicht in der Küche ganz praktisch. Das Ganze kann auch noch zusätzlich nach der Uhrzeit gesteuert werden, also beispielsweise nur morgens das Radio einschalten.

Abkühlung

Wenn Ihr eine Klimaanlage und eine Netatmo Wetterstation habt, könnt Ihr die Klimaanlage automatisch einschalten, wenn eine gewisse Temperatur überschritten wird.

Hierfür wird neben der Wetterstation wieder ein HomeMatic „ Zwischenstecker-Schaltaktor“ benötigt.

 

Stromverbrauch

Machen wir es kurz die Home Base benötig ca. 2,5-2,9W, ist also recht sparsam.

 

Kann ich Magenta Smart Home auch als nicht Telekom Kunde nutzen?

Ja! Lediglich SMS Benachrichtigungen funktionieren nur auf Telekom Rufnummern.

 

Fazit

Ich bin überrascht, um ehrlich zu sein hätte ich der Telekom kein derart überzeugendes System zugetraut!

Das Magenta Smart Home System ist Top!

Einen großen Teil hierzu trägt die QIVICON Smart Home Plattform bei. Eine Basis Station, die mit HomeMatic Modulen, Philips, Osram, Netatmo usw. zusammenarbeitet ist einfach klasse verglichen mit vielen anderen Smart Home Systemen, die in sich geschlossen sind und Ihr auf das Angebot eines Herstellers angewiesen seid.

Dazu kommt die solide wenn nicht sogar sehr gute App der Telekom, die mit vielen „IFTTT“ (wenn dies dann das) ähnlichen Features daherkommt und das Verknüpfen unterschiedlichster Produkte und Geräteklassen sehr einfach macht.

Das Einzige, was vielleicht etwas gegen das Magenta Smart Home System spricht, ist der Preis.

Aktuell bekommt man die Basis Station für 5€ im Monat, dies ist nur eine Sonderaktion und sonst kostet der Spaß 10€ im Monat

Ein Smart Home System bzw. eine Smart Home Alarmanlage kostet mit zwei Tür/Fenster Sensoren zwischen 120€ und 299€.

Das heißt, je nachdem zu welchen Konditionen man das Magenta Smart Home System bekommt, beginnt man nach ca. 2 Jahren „draufzuzahlen“.

Ich würde zwar ganz klar eine „Kauf einmal“ Optionen bevorzugen gegenüber der kleinen monatlichen Gebühr, dennoch kann ich eine Empfehlung für das Magenta Smart Home System aussprechen, sofern Ihr auch plant unterschiedliche Module wie Lampen, Alarm Module usw. zu nutzen!

Wenn es Euch nur um die Smarte Alarmanlage geht, könntet Ihr auch beispielsweise direkt zum HomeMatic IP System inklusive Basis Station für 120€ greifen.

Erst in der Vernetzung unterschiedlicher Geräte zeigt das Magenta Smart Home seine wahre Stärke!

Need for Seat Maxnomic vs. DXRacer, welcher ist der bessere Schreibtischstuhl? (Office-Comfort vs. Racing Gaming Chair)

Maxnomic auch als „Need for Seat“ bekannt und DXRacer sind die bekanntesten „Gaming Chair“ Hersteller auf dem Markt.

Beide haben sehr viel Geld in Marketing und Werbung gesteckt um eine gewisse Markenpräsenz zu erzeugen.

Aber einen wirklichen Vergleich zwischen diesen Herstellern ist schwer zu finden.

Da nun mein Schreibtischstuhl so langsam auch mal ausgetauscht werden müsste, habe ich mich entschieden mir von beiden Herstellern einen Stuhl zu kaufen um für mich und für Euch zu klären welcher besser ist.

Daher hier nun der Vergleich zwischen dem Need for Seat Maxnomic Office-Comfort und dem DXRacer Racing Gaming Chair!

 

Der passende Stuhl

Wenn Euch nur der Vergleich interessiert, dann überspringt bitte dieses Kapitel, denn hier werde ich mich erst einmal etwas über den Online Shop und die Modelle beider Hersteller beschweren.

Starten wir mit Need for Seat. Stühle von Need for Seat sind aktuell nur im Online Shop des Herstellers verfügbar und nicht im regulären Online Handel daher ist hier ein besonders guter Online Shop wichtig.

Und ja der Shop von Need for Seat ist ordentlich aufgebaut und bietet eine „Beratung“ bei welcher Ihr Eure Größe und Gewicht einstellt. Daraufhin wird Euch die passende „Kategorie“ genannt.

Bei Need for Seat gibt es im Grunde vier Serien, Casual-Sport (S-M), Pro-Gaming & Office (M-L), Office-Comfort (L-XXL) und XL-Series (XXL-XXXL).

Innerhalb dieser Serien gibt es nun nochmals diverse Modelle. Hier wird es nun schwierig da sich alle Stühle offensichtlich nur in der Optik und dem Preis unterscheiden?!

Erfreulich ist auch die Möglichkeit bei Need for Seat die Sitzhöhe zu wählen. Hier gibt es bei jedem Stuhl drei Optionen S, M und L.

Kommen wir zu DXRacer und hier wird es nun kompliziert. Der Online Shop ist optisch na ja mäßig trifft es gut. Jedoch muss man bei DXRacer nicht hier kaufen. Auch Amazon, Alternate(hier habe ich bestellt) und co. haben die Stühle im Sortiment.

Das Problem ist nur dieses Sortiment ist riesig und furchtbar unübersichtlich. Zwar gibt es auch hier eine „Beratung“ welche aber nur ein JPEG ist.

Zudem darf man in den diversen 3. Anbieter Online Shops noch lustige Codes entschlüsseln wie „OH/RC0/NG“.

http://dxracer-germany.de/dxracer/dxracer-infos/Stuhlmasse.png

Kurzum das Kaufen eines DXRace Stuhls kann recht kompliziert werden, gerade aufgrund der unendlich vielen Serien und Untermodelle (Formula Serie, Racing Serie, King Serie, Sentinel Serie, Tank Serie, Drifting Serie, Iron Serie, Classic Serie, Boss Serie, Wide Serie).

 

Aufbau

Der Aufbau ist bei beiden Stühlen fast identisch. Es muss jeweils die Rückenlehne montiert werden, die Halterung für die Druckfeder, die Rollen und alles zusammengesteckt werden.

Die benötigten Werkzeuge liegen bei beiden Modellen auch schon bei, vorbildlich!

Einen Unterschied gibt es bei der „Präsentation“ des Aufbaus. Bei Maxnomic liegt eine Hochglanz Anleitung in Deutsch bei, welche zudem gut bebildert ist.

(Maxnomic)

Diese Anleitung ist acht Seiten lang. DXRacer hingegen hat den mehr oder weniger gleichen Aufbau auf eine Doppelseite gepackt.

Hierbei scheint diese Anleitung auch universell in diversen Ländern beizuliegen.

Die Aufmachung ist also ein Plus Punkt für Maxnomic, jedoch ist die Anleitung hier nicht ganz richtig oder bezieht sich auf einen anderen Stuhl.

(DXRacer)

Viele Punkte waren bei mir nicht gültig da Armlehnen beispielsweise bei mir bereits vormontiert waren.

Kurzum hübscher ist die Anleitung bei Maxnomic, die von DXRacer ist aber mindestens genauso funktional.

 

Qualitätseindruck

Beide Stühle wirken ohne Frage massiv und solide. Jedoch im direkten Vergleich ist der Maxnomic Office-Comfort schon etwas massiver und schwerer.

Dies sieht man Beispielsweise auch am Fußkreuz, das bei Maxnomic vollständig aus Aluminium ist, während dieses bei DXRacer nur aus Kunststoff, verstärkt mit etwas Metall, besteht.

Auch bei der Sitzfläche und der Montage des Kipp- Mechanismus sind deutliche Unterschiede zu erkennen.

Bei beiden Stühlen ist die Sitzfläche mit Aluminium verstärkt, also nicht einfach nur eine Holzplatte wie bei günstigen Stühlen.

Jedoch sind beim Maxnomic mehr Aluminiumverstrebungen als bei DX Racer. Auch der Klipp Mechanismus wirkt hochwertiger und massiver als bei DX Racer.

Maxnomic
DXRacer

Ebenfalls ein gutes Beispiel für den leichten Qualitätsvorteil bei Maxnomic sind die Plastikseitenteile. Diese werden beim Office-Comfort verschraubt, während beim Racing Gaming Chair nur angeklemmt.

Maxnomic

Allerdings ist auch der Office-Comfort nicht „perfekt“. Zum einen hatte dieser einen kleinen Streifen auf der Rückenlehne, zum anderen wirken die Plastikteile, die über dem Mechanismus zum verstellen der Rückenlehne sind, nicht zu 100% passend.

Maxnomic

Wo wir gerade beim Mechanismus zum Verstellen der Rückenlehne sind. Dieser ist bei beiden Stühlen sehr flexibel. Angefangen bei gerade nach oben bis hin zu einer fast liegenden Position ist alles einstellbar.

Auch knallt einem die Lehne nicht einfach ungebremst gegen den Rücken wenn man diese wieder nach vorne holt.

Allerdings erneut ein keiner Vorteil für Maxnomic, hier wirkt der Mechanismus noch etwas sanfter und hochwertiger.

 

Sitzen

Kommen wir zum wichtigsten Punkt dem Sitzkomfort. Wichtig dies ist ein sehr subjektiver Punkt! Nur weil mir Stuhl x besser gefällt als Stuhl y muss dies natürlich noch lange nicht für Euch gelten!

Grundsätzlich sind beide Stühle ähnlich was den Sitzkomfort und das Sitzgefühl angeht.

Verglichen mit den meisten 08/15 Stühlen fällt sofort auf, dass sowohl der Maxnomic wie auch der DXRacer Stuhl relativ hart sind. Dies gilt sowohl für die Sitzfläche wie auch die Rückenlehne.

Ist dies ein Nachteil? Beim ersten Probesitzen auf den Stühlen  wird dies möglicherweise, je nachdem wie Ihr zuvor gesessen habt, merkwürdig sein.

Jedoch gerade beim längeren Sitzen gefielen mir beide Modelle sehr gut.

Wie man anhand der Bilder vielleicht auch erkennt, ist der Office-Comfort etwas mehr gepolstert als der Racing Gaming Chair. Diesen Unterschied spürt man allerdings nur im direkten Vergleich.

Allgemein sind sich beide Modelle ähnlichen was den Sitzkomfort angeht. Ich finde allerdings, dass der DXRacer meinen unteren Rücken etwas schlechter unterstützt, dafür ist hier die Rückenlehne weicher (ich nehme an daher wird mein Rücken schlechter unterstützt).

Ich hatte anfangs etwas Angst das die seitlichen „Flügel“ mich bei beiden Modellen etwas einschränken, dies ist jedoch nicht der Fall. Gerade der Office-Comfort gibt einem hier sehr viel Raum, der DXRacer hält hingen den Rücken etwas mehr in einer geraden Position. Im Schneidersitz konnte ich auf beiden Stühlen problemlos sitzen, die Sitzflächen sind also weitestgehend flach.

Das Material und die allgemeine Passform ist beim Office-Comfort ebenfalls einen Tick besser als beim DXRacer.

Das Material welches für Rückenlehne und Sitzfläche verwendet wurde wirkt auf den ersten Blick recht ähnlich, jedoch beim drauf Sitzen gibt es einen kleinen Unterschied.

Der DXRacer wirkt eher kalt, während der Maxnomic eher warm anmutet. Im Winter fühlt sich zwar der Maxnomic angenehmer an, jedoch vermute ich, dass dieses Bild bei 30 Grad im Sommer kippen könnte.

Beide Stühle verfügen über eine Kippel -Funktion, aber mal wieder ist diese bei Maxnomic besser. Zum einen benötigt man weniger Kraft um sich zurück zu lehnen, zum andern fühlt sich die ganze Konstruktion merklich besser an.

Vielleicht erkennt Ihr ein Muster. Der Maxnomic Office-Comfort ist in fast allen Punkten dem DXRacer überlegen.

Jedoch die Praxis sieht oftmals anders aus. Im ersten Moment habe ich mich ganz klar im DXRacer wohler gefühlt. Ich kann nicht beschreiben warum, aber es war so. Ich vermute dies liegt an der Sitzfläche welche beim Maxnomic sehr gerade ist und beim DXRacer ist nach hinten abfällt, was mir eigentlich besser gefällt.

An den Maxnomic Schreibtischstuhl musste ich mich erst gewöhnen, hier galt das Motto einsitzen. Nach ca. einer Woche auf dem Maxnomic habe ich diesen sehr zu schätzen gelernt und hatte Probleme wieder auf den DXRacer zu wechseln, nicht weil dies ein schlechter Stuhl ist, sondern einfach weil der Maxnomic so bequem ist, wenn dieser ein wenig eingesessen ist.

 

Fazit Need for Seat Maxnomic vs. DXRacer

Ein schwieriges Fazit in diesem Duell. Jedoch würde ich den Testsieg dem Need for Seat Maxnomic Stuhl geben.

Aber der Reihe nach, der Aufbau ist bei beiden Modellen ungefähr gleich. Hierbei ist die Anleitung und Aufmachung beim Maxnomic besser jedoch der Aufbau beim DXRacer etwas schneller.

Die Haptik und Qualität ist bei beiden Modellen gut. Grundsätzlich wirkt jedoch der Maxnomic Office-Comfort etwas hochwertiger und auch die Materialien scheinen etwas dicker zu sein. Dafür war die Verarbeitung beim DXRacer tadellos während der Maxnomic Office-Comfort zwei kleine Schönheitsfehler hatte.

Beim Stizkomfort wird es schwierig. Ich sehe aus ergonomischer Sicht einen leichten Vorteil für den Office-Comfort allerdings musste ich mich an diesen erst gewöhnen. Der DXRacer hingegen war von Anfang an für mich bequem.

Der DXRacer wirkt etwas leichter, kühler und auf Anhieb bequemer, im Maxnomic hingegen fühlt man sich wirklich wie im Chefsessel er wirkt also etwas massiver, schwerer und wärmer, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ist der Office-Comfort allerdings mindestens genauso bequem wie der DXRacer, wenn nicht sogar noch bequemer.

Wichtig der Office-Comfort ist primär etwas für große Menschen. Ich mit meinem 1,85m und ca.90KG bin hier gefühlt am unteren Ende, solltet Ihr also kleiner/leichter sein, wäre ich vorsichtig! Beim DXRacer Racing Gaming Chair hingegen passt alles recht gut, wobei man auch merkt, dass dieser definitiv für etwas schmalere Menschen gemacht ist.

Hier würde ich fast eher sagen ,dass ich etwas untern oberen Ende bin.

Was nun eher etwas für Euch ist müsst Ihr letztendlich entscheiden. Jedoch würde ich nach Punkten den Sieg dem Maxnomic Office-Comfort geben. Allerdings ist der DXRacer Racing Gaming Chair nicht viel schlechter und wenn man den Preisunterschied zugunsten des DXRacer einberechnet ergibt sich ein sehr ausgeglichenes Bild.

Wenn ich mich aber entscheiden müsste würde ich aber den Maxnomic Office-Comfort wieder kaufen!

Die beste Allround Powerbank 2017? Der Anker PowerCore II 20000mAh im Test!

Nachtrag! Anker hat den PowerCore II 20000mAh in PowerCore Elite umbenannt! 

Mit dem PowerCore II 20000mAh hat Anker vor kurzem seine neuste Allround Powerbank vorgestellt.

Ankers „alter“ PowerCore 20100 gilt für mich im Moment immer noch als die beste Allround-Powerbank. Sie ist sehr kompakt für Ihre Kapazität, bietet eine große Kompatibilität und hervorragende Ladeleistung, egal welches Smartphone an diese angeschlossen wird.

Kann der PowerCore II in diese Fußstapfen treten und die Leistung des Vorgängers wirklich nochmals überbieten? Finden wir es im Test der neuen Anker PowerCore II Powerbank heraus!

 

Verpackung und Lieferumfang

Der PowerCore II wird in Ankers typischer blau/weißer Box geliefert.

In dieser finden wir die Powerbank, diverse Flyer wie aber auch eine schöne Stofftasche und zwei microUSB Kabel.

Der Anker PowerCore II 20000mAh

Anker setzt beim PowerCore II auf altbewährte Materialien. Auch diese Powerbank besteht aus einem matten Plastik, welches relativ resistent gegenüber Fingerabdrücke und Kratzer ist.

Hier kann ich auch aus Erfahrung sagen, dass dies ein sehr alltagstaugliches Material ist.

Auch der Anker PowerCore II ist für seine Kapazität relativ kompakt. Mittlerweile hat zwar die Konkurrenz etwas aufgeholt, der „alte“ PowerCore war ja vor einem Jahr unheimlich kompakt verglichen mit der Konkurrenz, aber dennoch wer eine platzsparende Powerbank sucht, ist auch im Jahr 2017 hier an der richtigen Adresse.

Was kann aber nun der PowerCore II besser als sein Vorgänger? Das Auffälligste sind sicherlich die drei USB Ausgänge auf der Front.

Jeder dieser Ausgänge ist zu 3A in der Lage und unterstützt Ankers PowerIQ Technologie, die das angeschlossene Smartphone erkennt und dementsprechend den Ladevorgang optimiert.

Bei der gemeinsamen Nutzung ist jedoch die Leistung auf insgesamt 6A limitiert, heißt Ihr könnt nur zwei Ports gleichzeitig voll belasten.

Jedoch braucht man sich darum in der Praxis keine Sorgen machen. Zum einen schaltet sich die Powerbank natürlich aus, wenn es zu einer Überlastung kommt, zum anderen gibt es kaum Smartphones oder Tablets welche überhaupt einen Ladestrom von über 2A unterstützen.

Lediglich solltet Ihr versuchen drei iPad Pros gleichzeitig zu laden, könnte dies zum Abschalten der Powerbank führen.

Wichtig der PowerCore II unterstützt nicht Quick Charge oder andere herstellerspezifische Ladestandards! Natürlich laden aber auch diese Smartphones am PowerCore II, nur gegebenfalls langsamer.

Eine weitere Besonderheit des Anker PowerCore II sind die beiden microUSB Eingänge. Ja die Powerbank hat zwei microUSB Eingänge!

Der normale microUSB Port unterstützt nur einen maximalen Strom von 2-2,4A. Um nun die Ladegeschwindigkeit nochmals zu steigern hat Anker einfach zwei Anschlüsse verbaut, welche man simultan verwenden kann um die Powerbank zu laden.

So soll der PowerCore II laut Hersteller bis zu 4A aufnehmen können.

Wichtig umso hohe Ladegeschwindigkeiten zu erreichen, verwendet ein vernünftiges Ladegerät! An einem PC würde die Powerbank selbst beim Verwenden beider Ports immer noch rund 20 Stunden laden!

Ich kann hier wie üblich das Anker DualPort 24W Ladegerät empfehlen, das hier wirklich ideal wäre.

Zwar ist die Sache mit den zwei USB Eingängen nett aber auch eher eine „Bastel-Lösung“ seitens Anker. Ein USB C Port mit 3A Leistung oder sogar PowerDelivery wäre hier ganz klar die bessere Lösung gewesen. Jedoch vermute ich, dass auch im Jahr 2017 immer noch 80% der „Normalnutzer“ microUSB verwendet, daher ist diese Übergangslösung vermutlich akzeptabel.

Wie üblich verfügt die Powerbank auch über vier blaue Status LEDs, die beim Betätigen des Einschalters aufleuchten. Eine LED steht hierbei für ca. 0-25% verbliebene Kapazität.

Der Einschalter ist im Übrigen für nichts groß anderes notwendig. Der Anker PowerCore II 20000mAh schaltet sich selbstständig ein bzw. aus je nachdem ob ein Gerät angeschlossen ist oder nicht.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte

Beginnen wir mit der Kapazität. Anker spricht hier von 20000mAh, messen konnte ich satte 19531mAh bzw. 72,26Wh.

Dies entspricht 98% der Herstellerangabe, WOW! Das ist einer der besten Werte die ich bisher gemessen habe.

Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Jedoch durch interne Umwandlungsprozesse (von 3,7V auf 5V) gehen immer 10-20% der Energie verloren.

Sofern Anker nicht einen Umwandlungsprozess entwickelt hat, welcher dies ohne Verlustleistung schafft ist eher zu vermuten, dass die verbauten Akkuzellen eine höhere Kapazität haben als 20000mAh.

Ich tippe mal darauf, dass die verbauten Zellen 22000mAh haben um solch ein Ergebnis zu erreichen.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Anker typisch sehr gut! Aber diese Aussage hilft Euch ja nur bedingt daher hier eine kleine Tabelle mit Messwerten der PowerCore II, PowerCore 20100mAh, EasyAcc 15000mAh Powerbank und der RAVPower 22000mAh Powerbank.

[table id=316 /]

Wie man sieht war Anker schon führend was die Ladegeschwindigkeit angeht und bleibt dies auch mit der PowerCore II. Diese ist natürlich verglichen mit der PowerCore der ersten Generation nicht mehr deutlich gestiegen, jedoch sieht man leichte Vorteile beim Xiaomi MI5S Plus und iPhone 7 Plus.

Verglichen mit der Konkurrenz sind die Vorteile auch nicht riesig. Wir sprechen über ca. 10-20% die der PowerCore II schneller ist als die Flaggschiffmodelle von RAVPower oder EasyAcc.

Allerdings muss man auch bedenken, sollte Euer Smartphone Quick Charge unterstützen, würdet Ihr natürlich an einer Quick Charge fähigen Powerbank nochmals ein gutes Stück bessere Werte erreichen.

Kommen wir zum Wiederaufladen der Powerbank. Hier hält der PowerCore II genau die Werte, die auch vom Hersteller versprochen werden.

Beim Verwenden eines Kabels liegt die maximale Ladegeschwindigkeit bei 2A. Wenn Ihr zwei Kabel verwendet, steigt die Ladegeschwindigkeit auf 3,85A.

Heißt mit einem Kabel dürft Ihr mit rund 11 Stunden Ladezeit rechnen, mit zwei Kabeln mit 6 Stunden.

 

Fazit

Der Anker PowerCore II ist aktuell die beste Allround Powerbank auf dem Markt. Diese ist recht Kompakt für Ihre große Kapazität, bietet drei schnelle USB Ausgänge mit einer gesamten Leistung von satten 6A und ist hervorragend verarbeitet.

Auch in der Praxis erreicht die Powerbank fast 100% Ihrer angegebenen Kapazität. Zudem ist wie bei Anker üblich die Ladegeschwindigkeit hervorragend, sowohl was das Aufladen Eurer Smartphones/Tablets angeht wie aber auch das Wiederaufladen der Powerbank selbst.

Kurzum wenn Ihr die beste Universal Powerbank sucht, seid Ihr bei der Anker PowerCore II richtig!

Allerdings sehe ich noch nicht den großen Vorteil gegenüber der ersten Generation des PowerCore. Zwar gibt es Verbesserungen bei der echten Kapazität und der Ladegeschwindigkeit, jedoch ist der PowerCore II ein Stück größer und vor allem 9€ teurer.

Wer also auf den dritten USB Port verzichten kann ist aktuell bei solch einem hohen Preisunterschied aus meiner Sicht aktuell mit dem älteren PowerCore besser bedient.

Jedoch ist der PowerCore II dennoch aktuell die beste allround Powerbank auf dem Markt sofern man auf Quick Charge oder andere „spezielle“ Ladestandards verzichten kann.

Nachtrag! Anker hat den PowerCore II 20000mAh in PowerCore Elite umbenannt!