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Das Samsung Galaxy Tab 10.1 2016 T585/T580 im Test, die solide Tablet Mittelklasse!

Mitte des Jahres hat Samsung mit dem Galaxy Tab A T585/T580 sein neustes Mittelklasse Tablets vorgestellt.

Dieses bedient die 200€ Preisklasse und soll durch vernünftige Hardware zu einem fairen Preis punkten, was aktuell auch sehr wichtig ist wo der Tablet Markt eh etwas am schwächen ist.

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Aber schafft dies auch das Galaxy Tab T585/T580? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

  • Samsung Galaxy Tab 10.1 2016
  • 10.1″, 1920×1200
  • Samsung Exynos 7870, 8x 1.60GHz
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher, erweiterbar
  • WLAN 802.11a/b/g/n/ac
  • 8MP/2MP Kameras
  • 7300mAh Akku
  • 3G/4G Optional
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon  ///  bei Geizhals

 

Versionen

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 gibt es in zwei Versionen und zwei Farben.

Hier könnt Ihr Euch entscheiden ob Ihr nur die WLAN Version wünscht oder euch LTE ca. 50€ Aufpreis Wert ist.

Die LTE Version hat die Modell Nummer T585 und die WLAN Version T580.

Ich habe mir die LTE Version gekauft, welche abgesehen von der Mobilfunk Unterstützung gleich ausgestattet ist wie die WLAN Version.

Info! Samsung hat mittlerweile den Nachfolger des Samsung Galaxy Tab 10.1 vorgestellt. Hier geht es zum Test des neuen Samsung Galaxy Tab A 10.5 auf techtest.org.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 im Test

Das Galay Tab A 2016 ist ein 10,1 Zoll 16:10 Tablet, womit dieses die Standard Größe hat, allerdings verglichen mit 16:9 Tablets etwas weniger schmal ist.

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Erfreulicherweise sind die Ränder um das Display recht klein wodurch das ganze Tablet für ein 10,1 Zoll Modell sehr kompakt ist.

Erstaunlicherweise scheint Samsung von einer Nutzung primär im Hochkant Format auszugehen.

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Dementsprechend ist der Samsung Schriftzug positioniert und auch die Tasten auf der unteren Vorderseite.

Rein optisch sieht man sofort, dass es sich hierbei um ein Samsung Tablet handelt. Dies liegt z.B. an dem typischen Samsung Home Button und den beiden Kapazitiven Tasten, welche diesen begleiten.

Ebenfalls auf der Unterseite hat Samsung zwei Lautsprecher verbaut. Der microUSB Ladeport ist hingegen, gemeinsam mit dem Kopfhörer Anschluss, etwas ungewohnt auf der Oberseite angebracht.

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Auf der Rückseite findet man die leicht hervorstehende 8 Megapixel Kamera inklusive LED Blitz.

Beim Material der Rückseite setzt Samsung auf ein angenehmes mattes Plastik, welches mir sehr gut gefällt.

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Auch allgemein betrachtet fühlt sich das Galaxy Tab A vernünftig an. Klar man merkt schon, dass dies kein Premium Produkt ist aber es fühlt sich auch beim besten Willen nicht billig oder minderwertig an.

 

Software

Natürlich kommt auch beim Galaxy Tab A T585/T580 Samsungs TouchWiz Benutzeroberfläche zum Einsatz. Als Basis dient hier Android 6.0.1 mit dem Juli Sicherheitspatch.

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Nach der Einrichtung, welche soweit unauffällig verläuft, landet man auf dem TouchWiz Home Bildschirm.

Dieser besticht durch eine recht bunte Optik mit großen Kacheln und Icons. Immerhin der gute alte App Drawer ist noch vorhanden.

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Was ebenfalls vorhanden ist, ist einiges an vorinstallierten Apps. Angefangen beim kompletten Microsoft Office Paket über einige Samsung Apps inklusive eigenem Samsung App Store bis hin zu Flipboard ist so einiges vorhanden.

Flipboard erreicht man dabei über das ganz nach links Scrollen wo dieses ein wenig auf Google Now/ HTC Blinkfeed macht.

Hierbei zeigt Euch Flipboard aktuelle News und Infos an, welche Ihr auch ein wenig an Eure Interessen anpassen könnt.

Zwar bin ich im Allgemeinen kein Fan von „unnötigen“ vorinstallierten Apps, aber in diesem Fall hat Samsung wenigstens Apps ausgewählt, die einen gewissen Mehrwert liefern.

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Dabei scheinen diese auch nicht zu sehr auf den internen Speicher zu schlagen. Von den 16GB bleiben noch rund 10,6GB zur freien Verfügung.

 

Display

Samsung setzt beim Galaxy Tab A T585/T580 auf ein 10,1 Zoll PLS Display mit einer Auflösung von 1920×1200.

Dieses sieht gut aus. Farben sind leuchtend, die Schärfe ordentlich und die maximale Helligkeit für ein Gerät dieser Preisklasse hoch.

Auch Blickwinkel sind solide, wenn auch nicht perfekt.

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Leider scheint das Display Glas überdurchschnittlich anfällig für Fingerabdrücke zu sein. Ich konnte zudem keine Infos finden ob es sich hierbei um Gorilla Glas handelt, was mich vermuten lässt, dass dies nicht der Fall ist.

 

Sound

Leider scheint Samsung anzunehmen, dass man das Galaxy Tab A T585/T580 hochkant verwendet, weil dies beim Filme schauen so viel praktischer ist(Sarkasmus).

Dementsprechend haben diese dem Tablet zwei Lautsprecher auf der Unterseite spendiert.

Hierbei klingen diese Lautsprecher aber immerhin ordentlich. Sie sind recht laut und klar, wenn auch nicht übermäßig voll.

Ich würde die Ton Qualität für ein 220€ Tablet als überdurchschnittlich bezeichnen.

Der Kopfhöreranschluss bietet Standard Qualität.

 

Kamera

Natürlich ist ein Tablet nicht die optimale Wahl um damit zu fotografieren aber sollte man dies doch mal machen wie sieht die Bildqualität aus?

Das Galaxy Tab A 10.1 2016 verfügt über eine 8 Megapixel Kamera mit einer Blende von f1.9.

Oftmals gilt bei Tablets eher die Frage, wie schlecht ist die Kamera?

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht )

Im Falle des Galaxy Tab A ist die Kamera erstaunlicherweise deutlich weniger schlecht als ich es erwartet habe.

Ganz im Gegenteil die Kamera ist okay.

Zwar ist die Auflösung von 8 Megapxieln nicht sonderlich hoch, was verglichen mit aktuelleren Smartphones ein wenig Details und Feinheiten kostet aber generell ist die Kamera erstaunlich scharf. Auch Farben, Kontraste und der Weißabgleich passt.

Ähnliches gilt auch für Full HD Videos welche mit dem Tablet gemacht werden.

Kurzum die Kamera ist durchaus auf dem Level eines 150-200€ Smartphones! Das ist ein wenig beeindruckend.

 

Leistung

Im Galaxy Tab A T585N/T580N 2016 ist der hauseigene Samsung Exynos 7870 verbaut. Hierbei handelt es sich um einen Octa Core, welcher mit 1,6GHz getaktet wird.

Diesem stehen 2GB RAM zur Seite wie auch 16GB interner Speicher.

Zugegeben selbst mir sagte der Samsung Exynos 7870 nicht viel, dementsprechend sind ein paar theoretische Benchmarks hilfreich um einschätzen zu können was der SoC zu leisten vermag.

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Der Exynos 7870 ist ein ziemlich flotter Chip für ein 220/280€ Gerät! Dieser bietet ungefähr die Leistung eines Qualcomm Snapdragon 617 und liegt z.B. ein gutes Stück über dem etwas älteren High End Qualcomm Snapdragon 805.

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(größer = besser)

Von daher darf man beim Galaxy Tab A 2016 eine gute Mittelklasse Performance erwarten!

 

Leistung im Alltag

Erst einmal möchte ich dem Galaxy Tab A ein paar Bonus punkte für die Unterstützung von 5GHz WLAN geben. Leider ist dies in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlich, kann aber bei einem Media Konsum Gerät wie einem Tablet wirklich hilfreich sein.

Auch ist die Empfangsqualität sowohl was WLAN angeht wie auch bei LTE 1a.

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Die generelle Performance des Galaxy Tab würde ich als gut einstufen. Im Internet surfen, Social Media, Videos usw. bereiten dem Tablet keinerlei Probleme.

Auch die Benutzeroberfläche ist fast 100% flüssig. Lediglich beim Wechseln auf Flipboard merkt man gelegentlich etwas stottern.

Auch gibt es hier und da den berühmt berüchtigten Samsung Lag, aber das hält sich wirklich sehr in Grenzen.

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Bei Spielen merkt man dann schon eher, dass es sich hierbei nicht um ein High End Tablet handelt.

Nicht falsch verstehen alle Spiele die ich dem Galaxy Tab A T585N/T580N vorgesetzt habe, liefen auch flüssig und gut spielbar, allerdings bei sehr aufwendigen Spielen merkt man, dass Details und/oder die Auflösung ein Stück weit reduziert wird.

Trotzdem habe ich bei der Leistung des Tablets nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil ich bin positiv überrascht.

 

Akkulaufzeit

Das Galaxy Tab A 10.1 2016 ist mit einem 7300mAh starken Akku ausgestattet. Dieser soll laut Samsung für bis zu 13 Stunden Video ausreichen.

Diesen Wert kann ich auch so unterschreiben! Bei meiner üblichen Nutzung, im Internet surfen, RSS Feeds lesen, Twitter und ein wenig Spielen, konnte ich eine Akkulaufzeit von rund 11 Stunden erzielen!

Dies war auf einer mittleren Display Helligkeit, auf maximaler Leistung sinkt die Akkulaufzeit auf immer noch gute 9-9,5 Stunden.

Ebenfalls sehr gut ist die Standby Laufzeit oder wie ich sie liebevoll nenne „Tablet liegt in der Ecke und macht nichts Laufzeit“. Über Nacht hat das Galaxy Tab A 10.1 lediglich 2% Akku verloren.

Das Aufladen geht mit rund 1,55A Ladestrom eher so mittelmäßig schnell. Ihr müsst ca. 5 Stunden für eine vollständige Ladung einplanen.

Hierbei beschleunigt ein 3. Anbieter USB Ladegerät den Ladevorgang nicht.

 

Sonstiges

  • 5GHz WLAN
  • LTE
  • Keine Benachrichtigungs LED

 

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 T585/T580 ist in der 200-280€ Preisklasse eine grundsolide Wahl!

Es erfüllt alle Anforderungen die man sich von einem guten Mittelklasse Tablet wünscht, angefangen bei einer brauchbaren Haptik über eine starke Leistung bis hin zu einem guten Display ist alles mit dabei.

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Klar es gibt bei der „Gaming Leistung“ noch etwas Luft nach oben aber wer nur gelegentlich auf seinem Tablet etwas spielt, wird hier vermutlich keine Einschränkungen spüren, zumal alle getesteten Spiele auch soweit problemlos laufen.

Ebenfalls stark ist die Akkulaufzeit mit rund 10 Stunden aktiver Nutzungszeit.

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Was aber fast das Wichtigste ist, das ich keinen „Pferdefuß“ finden konnte. Das Galaxy Tab A 2016 T585/T580 besitzt keine größere Schwachstelle. Selbst die Kleinigkeiten an welchen sonst gerne gespart wird, weil man diese nicht gut auf den Technischen Daten präsentieren kann, wie Lautsprecher, WLAN Verbindung oder die Tasten und deren Druckpunkt passen beim Galaxy Tab A 10.1 2016.

Kurzum ich kann hier ohne schlechtes Gewissen eine Empfehlung aussprechen!

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Info! Samsung hat mittlerweile den Nachfolger des Samsung Galaxy Tab 10.1 vorgestellt. Hier geht es zum Test des neuen Samsung Galaxy Tab A 10.5 auf techtest.org.

Das neue Galaxy Tab A 10.5 ist natürlich besser als das ältere Tablet. Allerdings ist das Galaxy Tab 10.1 auch 2018 noch eine solide Wahl, gerade wenn Ihr nicht die Quad Lautsprecher des neuen Tablets braucht oder auf diesem groß Spiele spielt.

Die DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank im Test

So langsam wird es wieder kalt in Deutschland und man sieht immer mehr Leute am Straßenrand stehen bei denen die Autobatterie aufgrund der Temperaturen versagt hat.

Sowas passiert meist genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Wenn Ihr Euch etwas besser auf dem Markt der Powerbanks auskennt, wird folgendes Produkt Euch vermutlich kaum überraschen.

Es geht in diesem Test um eine Auto Starthilfe Powerbank von DBPOWER.

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Eine Powerbank, die ein Auto starten kann, klingt das interessant für Euch?

An dieser Stelle vielen Dank an DBPOWER für das Zurverfügungstellen dieser Powerbank.

 

Die DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank im Test

Zuerst fällt nach dem Auspacken der Powerbank das reichhaltige Zubehörpaket auf. Die Powerbank wird in einer Hartschalentasche geliefert, in der auch das Zubehör verstaut ist.

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Dabei handelt es sich um ein Steckdosen -Ladegerät, ein KFZ- Ladegerät (für den Zigaretten Anzünder), zwei Klemmen für die Autobatterie, ein microUSB Kabel und ein Adapter Set für Notebooks.

Ja, die DBPOWER Starthilfe Powerbank kann auch Notebooks mit Energie versorgen! Dazu aber später mehr.

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Die Powerbank selbst ist recht groß für 18000mAh Kapazität, dafür aber robust gearbeitet. Das Gehäuse besteht aus einem stark gummierten Plastik, welches sich zweckmäßig anfühlt.

Auf der Oberseite der Powerbank sind mehrere rote LEDs eingelassen, die sich über den Einschalter aktivieren lassen.

Hierbei handelt es sich nicht um eine Taschenlampe, sondern um ein Warnsignal für folgende Autos.

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Allerdings ist natürlich auch eine Taschenlampe in der Powerbank integriert, die sich ebenfalls über den Einschalter aktivieren lässt. Diese bietet auch eine ausreichende Helligkeit, auch wenn sie nicht mit einer richtigen Taschenlampe mithalten kann.

Das Wichtigste sind aber sicherlich die Anschlüsse. Beginnen wir mit den beiden USB Ports mit welchen Ihr Euer Smartphone oder Tablet aufladen könnt.

Hierbei handelt es sich um einen 2,1A und einen 2,4A Port. Der 2,4 Port soll sogar über eine „SMART“ Technologie verfügen.

Ebenfalls an der Powerbank unter einer Klappe befindet sich ein Anschluss Panel für die beiden Batterieklemmen, welche Nötig sind um ein Auto zu starten. Hierbei soll diese Powerbank universell alle Autos „bis zu 6,5L Benziner oder 5,2L Diesel“ starten können.

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Wie funktioniert das ganze? Einfach die Schwarze Klemme an den Negativen Pol eurer Auto Batterie und die Rote Klemme an den Plus Pol und die Powerbank einschalten, fertig.

Natürlich ist die Powerbank nicht in der Lage Eure Autobatterie aufzuladen, sondern es wird nur für kurze Zeit ein sehr hoher Strom zur Verfügung gestellt, welcher ausreicht den Motor zu starten.

Der Hersteller spricht hier von „bis zu 600A“. Und ja das Ganze funktioniert in der Praxis wirklich!

Ebenfalls mit an Bord ist ein Laptop Ladeport! Dies ist sehr ungewöhnlich, aber praktisch.

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DBPOWER legt auch gleich 8 Adapter für gängige Hersteller mit in den Lieferumfang. WICHTIG die Powerbank unterstützt 12V, 16V und 19V achtet also darauf, dass der Richtige Wert für Euer Gerät eingestellt ist.

Die Spannung wird über ein Display eingestellt bzw. angezeigt. Dieses Display Informiert euch zusätzlich noch über den aktuellen Ladestand der Powerbank in Prozent.

Aufgeladen wird die Powerbank selbst entweder über das beigelegte 15V 1A Netzteil oder über den Zigarettenanzünder im Auto.

 

Messwerte der DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Der Hersteller verspricht hier 18000mAh messen konnte ich 13119mAh bzw. 48,541Wh.

Dies entspricht 73% der vom Hersteller angegeben Kapazität. Dies ist an sich recht wenig aber ähnliches habe ich auch schon bei anderen Starthilfe Powerbanks beobachtet.

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Ich nehme an, dass intern hier nicht mit 3,7V gearbeitet wird, sondern vermutlich mit einer deutlich höheren Spannung (ich würde mal auf 22,2V tippen).

Daher ist der Umwandlungsprozess für die 5V USB Ports ineffizienter. So zu mindestens meine Vermutung.

Aber wie sieht es ansonsten aus? Ganz gut! Die USB Ports besitzen eine gute Ladegeschwindigkeit, hierbei ist jedoch der Smart Port gerade an Apple Produkten deutlich schneller! (1,45A vs. 0,98A).

Bei Notebooks ist die Sache leider etwas problematischer. In Kombination mit meinem Acer V5 funktionierte es z.B. gar nicht.

Das Problem wird vermutlich einfach die Menge an Strom sein, welche die Powerbank ausgeben kann.

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Es ist nirgends eine genaue Angabe zu finden aber ich nehme an, dass wir hier über 1A oder vielleicht auch 2A bei 19V sprechen. Das Original Ladegerät von meinem Acer schafft 7,2A, also ein sehr deutlicher Unterschied.

Solltet Ihr über ein kleines Notebook verfügen, stehen die Chancen natürlich deutlich besser, dass das Aufladen funktioniert.

Wiederaufgeladen wird die Powerbank mit ca. 12W Leistung und eine vollständige Ladung dauert ca. 4,5-5 Stunden.

 

Fazit

Im Winter kann eine Starthilfe Powerbank wirklich ein Lebensretter sein, gerade dann, wenn das eigene Auto vielleicht auch nicht mehr ganz neu ist.

Und hier macht die DBPOWER Powerbank einen sehr guten Job! Dies beginnt beim robusten Äußeren über das reichhaltige Zubehör bis hin zu Dingen wie der Taschenlampe und dem Warnlicht.

Kurzum eine perfekte Notfall Powerbank!

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Jedoch wer diese wirklich als Powerbank nutzen will, also täglich mit sich rumschleppen usw. wird ganz klar bessere und vor allem kompaktere Modelle finden!

Die DBPOWER ist recht groß für Ihre Kapazität, was natürlich an der Starthilfe Funktion liegt.

Daher als Notfall Powerbank welche man immer Aufgeladen im Auto liegen hat, als alltags Powerbank eher nein.

 

iClever BoostCube+ 60W 6-Port USB Desktop Ladegerät im Test

Auf Techtest.org finden sich bereits einige Test zu Multiport USB Ladegeräten und heute kommt ein neuer hinzu.

Freundlicherweise hat mir iClever den neuen BoostCube+ für einen Test zur Verfügung gestellt.

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Dieser soll vor allem durch einen etwas ungewöhnlicheren Aufbau, wie auch durch einen Quick Charge 3.0 Port punkten.

Aber reicht dies auch in der Praxis dafür, dass das Ladegerät auch eine Empfehlung Wert ist? Finden wir es im Test des iClever BoostCube+ heraus!

 

Der iClever BoostCube+ im Test

Auf den ersten Blick fällt schon der größte Unterschied zwischen dem BoostCube+ und den allermeisten anderen USB Ladegeräten auf.

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Der BoostCube+ hat seine USB Ports auf der Oberseite eingelassen, weshalb das Ladegerät relativ schmal ist und wenig Grundfläche einnimmt.

Ich frage mich sowieso seit längerem warum nicht auch andere Hersteller auf einen ähnlichen Aufbau setzen. So verschiebt man sein Ladegerät beim Einstecken nicht.

Das Gehäuse ist im Falle des BoostCube+ aus schwarzem Hochglanz gefertigt. Zwar bin ich nicht der größte Fan von Hochglanz aber zugegeben sieht das Ladegerät recht schick aus.

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Bei den Anschlüssen handelt es sich um sechs USB Ports. Von diesen sind fünf Ports normale 5V 2,4A Anschlüsse und einer ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Das gesamte Ladegerät verfügt laut Hersteller über insgesamt 60W Leistung. Hiervon entfallen 42W bzw. 8,4A auf die fünf normalen USB Ports.

Heißt, Ihr könnt „nur“ dreieinhalb der „SmartID Ports“ gleichzeitig voll belasten. Allerdings wird es in der Praxis schwer sein so viele Smartphones zu finden welche auch wirklich die vollen 2,4A aufnehmen können.

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Ihr müsst Euch hier vermutlich also keine Gedanken machen, selbst ein Samsung Galaxy S7 Edge kann maximal 1,77A aufnehmen.

Zusätzlich steht natürlich noch der Quick Charge 3.0 Port zur Verfügung. Dieser ist wie üblich auch abwärtskompatibel zu Quick Charge 2.0 Smartphones oder anderen Geräten welche gar kein Quick Charge unterstützten.

Das besondere an Quick Charge 3.0 ist die dynamische Spannungsregulierung. Ein Smartphone kann während des Ladevorgangs die Spannung und den Strom frei anpassen.

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Im Falle des Boost Cube+ kann die Spannung hierbei zwischen 3,6V und 12V variieren.

Ebenfalls auf der Oberseite des Ladegerätes ist eine kleine Status LED angebracht, welche auch nicht im Dunklen stört.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

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Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des iClever BoostCube+

Mit das Erste was mir beim Testen des BoostCube+ aufgefallen war, ist die Spannung. In der Regel haben die meisten USB Ladegerät zwischen 4,9V und 5,1V. Der iClever BoostCube+ geht aber bei 2A last auf bis zu 5,458V hoch, was relativ viel ist.

An dieser Stelle keine Sorge 5,458V ist immer noch in der USB Spezifikation welche bis zu 5,5V erlaubt, trotzdem interessant.

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Dies bedeutet in der Praxis, dass der BoostCube+ recht gut mit schlechten USB Kabeln klarkommen wird da von Natur aus die Spannung recht hoch ist und dementsprechend der Spannungsabfall durch ein schlechtes Kabel nicht ganz so schlimm ist.

Aber wie sieht es in der Praxis mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Das BoostCube+ Ladegerät liefert eine gute Ladegeschwindigkeit an meinen Android Smartphones(S7 Edge 1,47A, LG G5 1,28A, Pixel XL 1,98A) und eine sehr gute Ladegeschwindigkeit an meinem iPhone 7+ (1,98A).

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Hierbei ist natürlich der Quick Charge 3.0 Port etwas anderes. Dieser zeigte keine Probleme mit der Kompatibilität und lud mein LG G5, Xiaomi MI5S Plus wie auch das Alcatel Idol 4S mit vollem Tempo.

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte seine maximale Quick Charge 2.0 Geschwindigkeit.

Der Leerlaufstromverbrauch des iClever BoostCube+ lag in meinem Test bei 0,3W und die Effizienz der SmartID Ports bei rund 83%.

 

Fazit zum iClever BoostCube+

Der BoostCube+ ist ein gutes Multiport USB Ladegerät, das  durch eine solide Leistung aber vor allem durch seinen praktischen Formfaktor punktet.

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Letztendlich ist dies auch der entscheidende Punkt. Gefällt Euch der Formfaktor? Falls ja, spricht nichts gegen den BoostCube+!

Sollte Euch der Formfaktor völlig egal sein, könnte man auch zum Anker PowerPort Speed greifen.

 

Inateck Festplatten Dockingstation mit USB HUB und Speicherkartenleser im Test

Vielleicht habt Ihr schon einmal diese außerordentlich praktischen HDD Dockingstationen gesehen, die es von diversen Herstellern gibt. Ich selbst nutze so eine Dockingstation in regelmäßigen Abständen für Backup Zwecke.

Diese gibt es in diversen Versionen, mit einem HDD Schacht, mit zwei Schächten, eSATA usw.

Inateck hat aber eine sehr interessante und praktische Version im Sortiment.

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Was ich damit meine? Findet es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Inateck, welche mir die Dockingstation zur Verfügung gestellt haben.

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Inateck Dockingstation wird in einem unspektakulären braunen Karton geliefert.

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In diesem finden wir natürlich die Dockingstation selbst, wie aber auch ein 2A 12V Netzteil und ein USB 3.0 Kabel in ausreichender Länge.

 

Die Inateck Festplatten Dockingstation im Test

Auf den ersten Blick fällt schon ein großer unterschied zwischen der Inateck Festplatten Dockingstation und vielen Modellen der Mitbewerber auf.

Inateck setzt auf ein „Aluminiumgehäuse“, dies ist zwar nur teilweise richtig, da Inateck einfach das Plastikgehäuse nur ein wenig mit Alu verkleidet hat aber dies hilft dennoch der Optik sehr.

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Die Dockingstation wirkt etwas hochwertiger als vergleichbare Produkte, die man meist nicht unbedingt sichtbar auf dem Schreibtisch stehen haben möchte.

Aber es gibt noch zwei andere Gründe warum man die Inateck Festplatten Dockingstation permanent auf seinem Schreibtisch belassen möchte.

Dies wären zum einen die beiden USB 3.0 Ports auf der Front, welche das Anschließen von zum Beispiel USB Sticks ermöglichen, wie auch der SD Kartenleser.

Also ja Inateck hat hier sowohl einen kleinen USB Hub wie auch einen Speicherkartenleser integriert.

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Angeschlossen wird die Dockingstation über einen USB 3.0 Typ B Port auf der Rückseite. Ebenfalls dort ist der Netzteil Anschluss wie auch ein physischer Ein/Ausschalter, dieser merkt sich also den letzten Status.

Im Leerlauf (ohne Festplatte oder SSD) konnte ich einen Energieverbrauch von 1,1W messen.

Zu guter Letzt befinden sich auf der Oberseite drei sehr dezente Status LEDs, die über Aktivitäten der Festplatten und den allgemeinen Status informieren.

 

Leistung

Starten wir mit dem SD Kartenleser. Dieser ist erfreulicherweise intern via USB 3.0 angebunden und lieferte in meinem Test bis zu 94MB/s, mit der passenden Speicherkarte.

Wie sieht es mit dem Festplatten Slot aus?

Da eine normale Festplatte eine USB 3.0 Verbindung eigentlich in keinem Fall auslasten sollte, habe ich die maximalen Übertragungsraten mithilfe einer SSD gemessen.

Hier schaffte die Inateck Festplatten Dockingstation beachtliche 420MB/s lesend und 407MB/s schreibend!

Der verbaute Controller scheint also recht fähig sein. Bei diesem Controller handelt es sich im Übrigen um den ASMedia ASM1153E.

Außerdem lässt sich der SD Karten und Festplatten Slot gleichzeitig ansprechen.

 

Fazit zur Inateck Festplatten Dockingstation mit USB HUB und Speicherkartenleser

Die Inateck Festplatten Dockingstation ist dank der nützlichen Zusatzfeatures wie den beiden USB Ports und dem Speicherkartenleser die beste Festplatten Dockingstation die ich bisher genutzt habe.

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Hierbei hilft es natürlich auch das diese mit über 400MB/s (passende SSD vorausgesetzt) ziemlich flott ist.

Kurzum Daumen hoch für dieses Modell! Jedoch muss man den Preis etwas bedenken. 36€ ist zwar fair, aber man zahlt ganz klar einen Aufpreis für den Kartenleser und die zusätzlichen USB Ports.

Wer darauf verzichten kann, bekommt auch für unter 28€ bereits sehr brauchbare Dockingstationen unter anderem von Inateck selbst.

Der Askborg ChargeCube 20800mAh im Test

Nachdem bereits der ChargeCube 10400mAh im Test für eine große Überraschung gesorgt hat, ist nun der größere Bruder an der Reihe.

Der ChargeCube 20800mAh soll wie auch schon das kleinere Modell unter anderem durch einen günstigen Preis punkten.

20800mAh für rund 31€ ist auch auf den ersten Blick ein sehr fairer Preis, sofern die versprochene Leistung auch gehalten wird.

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Aber ist dies auch der Fall? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Askborg ChargeCube 20800mAh

Auf den ersten Blick wirkt der ChargeCube 20800mAh deutlich hochwertiger als sein kleiner Bruder. Askborg setzt bei diesem auf ein metallenes Gehäuse in welches sogar ein kleines Display eingelassen ist.

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Die Powerbank wirkt dadurch recht massiv und hochwertig, wenn auch optisch vielleicht wen wenig unspektakulär.

Das verbaute Display Informiert über den aktuellen Ladestatus mithilfe einer einfachen % Zahl.  Zusätzlich werden noch Informationen angezeigt,wie welche Ports gerade aktiv sind.

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Wo wir gerade bei den Ports sind. Der ChargeCube verfügt über zwei USB Ausgänge und einen microUSB Eingang.

Die USB Ausgänge sind einmal mit 2,1A gekennzeichnet und einmal mit SpeedID. Hier lässt es aber Askborg offen wie viel Energie genau dieser SpeedID Port abgeben kann.

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Laut meinen Messungen weiß ich aber, dass dieser ebenfalls 2A+ leisten kann.

Die Leistung des microUSB Eingangs gibt der Hersteller mit 2A an. Dementsprechend empfiehlt es sich ein gutes USB Ladegerät zu verwenden.

Von aufladen an einem PC kann ich nur abraten! Dies dauert bei solch einer großen Powerbank ewig.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte des Askborg ChargeCube 20800mAh

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Askborg spricht hier von 20800mAh, messen konnte ich 17841mAh(@3,7V) bzw. 66,9Wh. Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe.

Hierbei muss man immer bedenken die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks nie auf die „echte“ Kapazität sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Daher ist die mAh Angabe auch immer bei 3,7V und nicht bei 5V.

Auch berechnen die Hersteller die Effizienz der Powerbank nicht in diese Angabe ein. Beim Entladen oder laden eines Akkus geht immer etwas Energie in Form von beispielsweise Wärme verloren.

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Daher sind 85% Nutzbare Kapazität ein guter Wert!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Wie auch schon beim kleinen ChargeCube bin ich auch hier überrascht! Die Powerbank erreicht eine gute Ladegeschwindigkeit, etwas erstaunlich ist nur das diese geringer ist als beim kleinen ChargeCube.

Mein iPhone 7 Plus erreichte 1,59A, das Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, das LG G5 1,31A, das Alcatel Idol 4S 1,19A und das Google Pixel XL 1,46A.

Dies sind Grund solide Werte!

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Hierbei bietet aber der SpeedID Port eine etwas Höhere Ladegeschwindigkeit als der „normale“ 2,1A Ausgang, zumindest an einigen Smartphones.

Das iPhone 7 Plus ist z.B. so eins. Am SpeedID Port erreicht es 1,59A und am Normalen Port nur 0,98A, ähnliches gilt auch fürs LG G5(1,31A vs. 0,79A).

Anderen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S7 Edge oder dem Google Pixel XL ist es hingegen egal an welchen der beiden Ports es angeschlossen wird.

Hier müsst Ihr gegebenenfalls etwas herumprobieren welcher Port bei Eurem Gerät schneller ist bzw. ob der normale Anschluss langsamer ist.

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Bei der wiederauflade Geschwindigkeit konnte ich 1,91A messen. Damit ist die Powerbank an einem guten Ladegerät in ca. 10 Stunden wieder vollständig gefüllt.

 

Fazit

Der Askborg ChargeCube 20800mAh ist eine solide und empfehlenswerte Powerbank, wenn es um ein möglichst gutes Preis/Leistungsverhältnis geht.

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Zwar habe ich Technisch nicht viel zu bemängeln, die Kapazität wird weitestgehend erfüllt und die Ladegeschwindigkeit ist gut aber der Anker PowerCore 20100 kostet auch nur 5€ mehr und ist doch nochmal etwas besser. Hier hatte der kleine Askborg ChargeCube eine etwas bessere Markt Position.

Trotzdem ist der ChargeCube 20800mAh von Askborg eine gute Powerbank zu einem Fairen Preis!

 

AUKEY USB Ladegerät mit 4 USB Ports und einer Steckdose im Test

Ich vermute jeder kennt das Problem von zu wenigen Steckdosen im Haus oder vielleicht auch im Urlaub.

Gerade in Hotels sind Steckdosen meist sehr knapp. Hier hat sich AUKEY etwas cleveres Ausgedacht, ein Adapter in welchem eine Steckdose und viel USB Ports integriert sind.

Dadurch nimmt dieser effektiv keinen Platz weg, kann aber trotzdem bis zu vier Geräte laden.

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Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Hat hier AUKEY das eigentlich gute Konzept auch gut umgesetzt?

Finden wir es im Test des AUKEY USB Ladegerätes mit 4 USB Ports und einer Steckdose heraus!

 

AUKEY USB Ladegerät mit 4 USB Ports und einer Steckdose

Ihr könnt Euch das Ladegerät wirklich wie einen großen Steckdosen Adapter vorstellen, welcher in die normalen Europäischen Steckdosen passt, und auf der Front/Oberseite (je nach Perspektive) eine weitere Steckdose besitzt.  Auf der Unterseite hingegen befinden sich vier USB Ladeports.

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Solltet Ihr also Beispielsweise eine Steckdose neben dem Bett haben, könnt Ihr weiterhin Eure Nachtischlampe einstecken und Euer Smartphone laden ohne dabei mehrfach Steckdosen nutzen zu müssen.

Gerade in Hotels welche meist nur zwei Steckdosen haben, für den Fernseher und die Nachtischlampen, kann dies viel Umstecken ersparen.

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AUKEY setzt bei diesem Ladegerät auf mattes Plastik, lediglich der untere Teil besitzt ein Hochglanz Element. Hier kann man etwas die Trennung des Steckdosen Teils und des USB Ladegerätes erkennen.

Allerdings ist das Ladegerät relativ gut verarbeitet und robust. Ich hätte keine Sorge, dass dieses auseinanderbricht.

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Kommen wir zu den vier USB Ports. Hierbei handelt es sich um 2,4A Ausgänge mit AUKEYs AiPower Technologie.

Allerdings bei der gleichzeitigen Nutzung schafft das Ladegerät „lediglich“ 6A bzw. 30W.

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Dies sollte in der Praxis für zwei iPads und ein iPhone gleichzeitig reichen, was für die meisten vermutlich mehr als genug sein sollte.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

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Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des AUKEY USB Ladegerät mit 4 USB Ports

Den Belastungstest mit konstanter 80%er Last hat das USB Ladegerät soweit problemlos überstanden.

Auch der Standby Energie Verbrauch ist mit 0,3W angenehm gering. Die Effizienz lag in meinem Test bei soliden 83%.

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Wie siehts mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Gut, sowohl mein iPhone 7 Plus (1,61A) wie auch meine Android Smartphones erreichte eine gute Ladegeschwindigkeit.

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Hierbei scheint die Ladegeschwindigkeit allerdings an Android Smartphones tendenziell noch etwas besser zu sein als an Apple Produkten.

Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, LG G5 1,51A, Alcatel Idol 4S 1,99A, Google Pixel XL 1,46A und Xiaomi MI Max 1,78A

 

Fazit

Das AUKEY USB Ladegerät mit Steckdose kann gerade im Schlafzimmer oder auf Reisen ein sehr praktischer Formfaktor sein.

Dabei frage ich mich schon fast warum noch kein anderer Hersteller auf diese Idee gekommen ist.

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Aber auch abgesehen vom Formfaktor liefert das AUKEY USB Ladegerät eine gute Leistung. Ja, es gibt durchaus noch etwas schnellere Ladegerät aber in der Praxis werden die 10-20% kaum auffallen sofern man auf Quick Charge verzichten kann.

Auch der Preis von rund 20€ wirkt sehr fair von AUKEY. Von daher sollte Euch der Formfaktor zusagen, kann man das Ladegerät durchaus empfehlen.

 

Die Teufel Cinebar 11 (2016) im Test

Seit einigen Jahren sind Soundbars für den Fernseher ein großer Trend. Diese passen in aufgeräumte Wohnzimmer auch viel besser als klassische 2.1 oder 5.1 Sound Systeme.

Zudem ist das Kabelaufkommen deutlich niedriger, was meist besonders die Damen im Haus freuen wird.

Mit der Cinebar 11 hat Teufel eine Soundbar im Sortiment, die auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht und wirklich so sehr auf Kabel verzichtet wie möglich.

Dies wird unter anderem mit einem kabellosen Subwoofer realisiert.

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Aber ist die Teufel Cinebar 11 Ihre rund 400€ auch wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel, welche mir die Cinebar 11 für einen Test ausgeliehen haben.

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Teufel Cinebar 11 wird in einer wirklich sehr ungewöhnlichen Box geliefert. Zuerst dachte ich das mir jemand einen Stuhl per Post gesendet hat.

Aber nein das ist die Cinebar 11 inklusive Subwoofer.

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Im Inneren der Box findet man natürlich die Soundbar, den Subwoofer, eine Anleitung und eine Fernbedienung.

Alles an Kabeln, die zum Anschließen der Soundbar benötigt werden, sind NICHT mit im Lieferumfang und müssen extra gekauft werden (hiermit meine ich die Kabel zur Verbindung der Soundbar mit eurem Fernseher, Stromkabel usw. sind natürlich mit dabei).

 

Die Teufel Cinebar 11 (2016)

Wichtig, es gibt zwei Cinebar 11 aktuell bei Teufel. Einmal das etwas ältere Modelle (mit Frontfire Subwoofer) und einmal das etwas neuere Modell (mit Downfire Subwoofer).

Ich habe hier das neuere Modell!

Das Set besteht aus zwei Teilen. Einmal der etwas kompakteren Soundbar und dem etwas größeren Subwoofer.

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Die Soundbar besitzt eine längliche Form(95cm) und wird vor dem Fernseher aufgestellt. Achtet hierbei darauf, dass die Soundbar nicht höher ist als der Standfuß Eures Fernsehers, da ansonsten Teile des Bilds verdeckt werden. Ansonsten lässt sich die Soundbar auch an eine Wand montieren.

In der Soundbar hat Teufel satte acht Treiber verbaut. Jeweils drei Mitteltöner und nochmals einen Hochtöner pro Seite.

Ebenfalls an der Soundbar selbst sind alle Anschlüsse angebracht, wie auch die Steuerungseinheit inklusive kleinem Display.

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Natürlich legt Teufel auch eine Fernbedienung in die Lieferung, mit welcher sich die Cinebar 11 vollständig steuern lässt.

Die Fernbedienung ist zwar funktional vollkommen in Ordnung, allerdings Qualitativ ist hier gerade was den Druckpunkt der Tasten angeht noch Luft nach oben.

Das größte Highlight ist aber sicherlich der Subwoofer. Dieser wird kabellos mit dem restlichen System verbunden.

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Natürlich benötigt der Subwoofer weiterhin Strom aber abgesehen davon lässt er sich frei im Raum platzieren.

Ich empfehle allerdings dennoch eine Position links oder rechts neben dem Fernseher.

Bei dem Subwoofer handelt es um ein Dowfire Modell, welches dementsprechend natürlich seine Treiber auf der Unterseite angebracht hat. Der restliche Subwoofer ist komplett „sauber“ abgesehen von einem kleinen Teufel Logo auf der Front.

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Es handelt sich hierbei also um einen sehr unauffälligen schwarzen Kasten, der im ausgeschalteten Betrieb auch nicht groß Blicke auf sich lenken sollte.

 

Anschlüsse

Die Teufel Cinebar 11 (2016) verfügt über diverse Möglichkeiten wie diese anzuschließen ist.

Angefangen bei einem HDMI Eingang und Ausgang (der Ausgang geht dann natürlich zum Fernseher), über eine 3,5mm Buchse und einem optischen Eingang bis hin zu Bluetooth, ist alles was man sich wünschen kann mit an Bord.

Welche Verbindung Ihr nutzt, hängt natürlich von Eurem Fernseher und sonstigen Multimedia Geräten ab.

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Ich würde vermutlich bei meinem TV Aufbau auf den optischen Eingang setzen. Wichtig selbst wenn Euer Fernseher Bluetooth unterstützt, heißt dies noch lange nicht, dass es möglich ist die Cinebar 11 mit diesem kabellos zu verbinden.

In der Regel ist das Bluetooth in Eurem Fernseher (wenn er dies hat) dafür gedacht ein Smartphone damit zu verbinden. Kurzum er ist der Empfänger und nicht der Sender!

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Die Bluetooth Funktionalität in der Cinebar 11 ist vermutlich ausschließlich für Smartphone, Laptop und Tablet gedacht, zumal Bluetooth meist auch eine recht hohe Verzögerung mitbringt.

Hier noch einmal die Übersicht

  • HDMI In (1.4a)
  • HDMI Out (1.4a)
  • 3,5mm
  • Optisch (Toslink)
  • Bluetooth

 

Klang

Das interessanteste natürlich um Schluss. Wie klingt das gute Stück?

Zuerst muss man etwas zwischen Filmen/Spielen und Musik unterscheiden. Zum zweiten nur weil der Subwoofer kabellos ist, heißt dies nicht, dass man diesen irgendwo hinstellen sollte.

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Im Optimalfall steht dieser schon neben dem Fernsehen da man ansonsten eine sehr merkwürdige Akustik mit der starken räumlichen Trennung zwischen den Höhen und den Tiefen hat.

Bei Filmen geht sowas noch eher, aber Musik klingt so nicht gut.

Grundsätzlich ist der Klang wie man ihn von einem Teufel 2.1 Sound System erwarten kann. Der Subwoofer ist schon relativ präsent und man spürt, dass dieser vermutlich auch einen großen Teil des Budget bei diesem Sound System aufgefressen hat.

Der Subwoofer liefert auf der Basis Einstellung, er lässt sich unabhängig von der Soundbar regeln, einen ordentlichen Punch und Power.

Zwar ist der Durchmesser des Treibers mit 16,5cm relativ klein, dafür verfügt der Subwoofer aber über ein recht großes Gehäuse/Volumen.

Daher ist für den Preis von rund 400€ der Tiefgang und das Bass Volumen sehr ordentlich. Auch ist das Tempo des Subwoofers hoch, er muss also nicht erst ausklingen wie es oftmals bei „großen“ günstigen Subwoofern der Fall ist.

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Allerdings liefert die Soundbar selbst auch einen guten Klang. Die Höhen sind soweit klar und Brillant, etwas Luft nach oben ist bei den Mitten.

Zwar hat die Soundbar ganze sechs Mitteltöner aber diese sind für meinen Geschmack immer noch relativ klein.

Die Mitteltöner schaffen es anscheinend nicht ganz tief genug zu gehen um an den Subwoofer anzuschließen.

In Filmen spürt man die etwas dünneren Mitten kaum. Was man dafür spürt, ist der Subwoofer, welcher gerade in Filmen wie Iron Man 2 am Anfang ordentlich Stimmung macht.

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Wenn es Euch darum geht die Wände etwas zum Wackeln zu bringen, seid Ihr hier richtig. Natürlich gibt es hier auch Einschränkungen bei einem Preis von ca. 400€ und das wäre die Größe Eures Wohnzimmers.

Ich glaube zwar, dass der Subwoofer auch mit größeren Wohnzimmern relativ gut klar kommt, allerdings würde ich die Cinebar 11 eher für kleine bis mittlere Wohnzimmer empfehlen.

Aber hat die Cinebar 11 auch „größere“ Schwächen? Zwar hat die Cinebar 11 einen Sourround Sound Modus, dieser konnte mich jedoch nicht so recht überzeugen. In Filmen funktionierte er zwar so halbwegs aber das wirkliche Gefühl mittendrin zu sein, kam nicht auf. Hier fehlt es dem System etwas an Klangfülle.

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Hier kann die Cinebar 11 nicht mit zwei schönen Stereo Lautsprechern oder einem „richtigen“ 5.1 System mithalten.

Aber ansonsten habe ich nichts zu bemängeln. Klanglich liefert die Cinebar 11 das ziemliche Maximum was bei solch kompakten Abmessungen möglich ist.

 

Fazit

Kann man die Teufel Cinebar 11 empfehlen? Grundsätzlich ja, zwar ist der Preis von 400€ sicherlich auf den ersten Blick hoch verglichen mit den ganzen „Billig“ Soundbars, allerdings liefert Teufel dafür auch einen ordentlichen Klang mit vielen Komfort Features.

Damit meine ich natürlich in erster Linie den Kabellosen Subwoofer und die Bluetooth Verbindung für die Koppelung mit Smartphones und co.

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Allerdings sehe ich auch noch Luft nach oben, gerade was den „Raumklang“ angeht. Auch empfiehlt sich die Cinebar 11 primär für kleine bis mittlere Wohnzimmer.

Solltet Ihr genauso eins haben und auf eine cleane Optik Wert legen, ohne übermäßig viele Kabel aber trotzdem mehr Sound haben wollen als es die Fernseher eingebauten Lautsprecher schaffen, dann seid Ihr hier an der richtigen Adresse! Gerade  dann wenn Ihr Bass liebt!

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Artwizz SmartGlove Touchscreen Handschuhe im Test

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Die kalte Jahreszeit ist da und damit auch das übliche Touchscreen Problem. Mit den allermeisten Handschuhen lassen sich diese nun mal nicht bedienen.

Für diesen Fall gibt es Touchscreen Handschuhe. Diese bekommt man teilweise schon ab 10€. Allerdings haben diese günstigen Modelle eins gemeinsam, die Fingerspitzen sind aus einem anderen Speziellen Material gefertigt, das sich meist optisch deutlich von den restlichen Handschuhen abhebt.

Ihr werdet vielleicht diese Handschuhe kennen mit silbernen Fingerspitzen.

Das mag mehr oder weniger gut funktionieren aber wahnsinnig schick sind diese Handschuhe nicht.

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Hier spielen die Artwizz SmartGlove in einer etwas anderen Liga. Dies beziehe ich sowohl auf den Preis aber auch auf die Qualität.

Sind die Artwizz SmartGlove Ihre 79€ wert?

 

Die Artwizz SmartGlove Touchscreen Handschuhe

Bei den Artwizz SmartGlove handelt es sich um Unisex Handschuhe, die  in fünf Größen erhältlich sind.

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Bei den Materialien setzt Artwizz auf eine Mischung aus Lammleder für die Innenflächen und einer „samtigen Wollmischung“ für den Handrücken.

Im Inneren sind die Handschuhe mit Fleece gepolstert. Die Verarbeitung wirkt auf mich als „Leihe“ tadellos, was aber auch bei solch einem hohen Preis gegeben sein sollte.

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Das Leder ist sehr angenehm und weich, während die Rückseite ein wenig stumpfer ist.  Die Handschuhe sind relativ dünn gearbeitet wodurch die Hände weiterhin sehr beweglich sind. Dabei wirken die SmartGlove nicht „billig dünn“, sondern die Polsterung und Isolierung ist auch innen gegeben.

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Die SmartGlove sind wasserabweisend, auch wenn man hier mit Lederhandschuhen etwas vorsichtig sein muss aber die Artwizz Handschuhe sind sogar weitestgehend wasserdicht (zumindestens unterm Wasserhahn).

Damit hat man beim Kontakt mit Schnee zumindestens nicht sofort nasse Finger. Auch halten die SmartGlove gut warm. Zwar würde ich mir für einen Sibirien Trip sicherlich noch andere Handschuhe einpacken aber für unsere paar Grad Minus sind die Handschuhe problemlos geeignet.

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Optisch sind die SmartGlove sehr schlicht und elegant gehalten, mit geraden Linien. Dies sind keine Handschuhe welche großartig Blicke auf sich lenken, sondern sich optisch eher in schwarzes/dunkles Outfit einpassen.

Die Besonderheit hier gegenüber „Mode- Handschuhen“ ist natürlich die Touchscreen Unterstützung. Diese ist über die komplette Handinnenfläche (dem Lammleder Teil) gegeben und komplett unsichtbar. Es sind also keine Fäden oder ähnliches eingewebt.

Ich glaube das größte Kompliment ist sicherlich, dass die SmartGlove nicht aussehen wie spezielle Touchscreen Handschuhe.

Der Touchscreen Support ist dabei sowohl an meinem iPhone 7 Plus wie auch an meinem Google Pixel komplett problemlos.

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Natürlich verliert man ein wenig Präzision, die man mit nackten Fingern hat, allerdings sofern man mit dem Zeigefinger tippt sind auch Textnachrichten problemlos möglich.

Es ist sogar möglich den Fingerabdruckscanner auf den Handschuh zu Programmieren! Anscheinend ist das Leder dem Finger ähnlich genug, dass der Touch ID Sensor (iPhone 7 Plus) diesen als Finger erkennen kann.

Auch funktioniert der neue Home Button des iPhone 7/7 Plus mit dem Handschuh ohne Probleme.

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Ein paar Worte noch zur Größe und Passform.

Die Artwizz SmartGlove sind in fünf Größen erhältlich. Ich habe mich für L entschieden und muss feststellen, dass die SmartGlove tendenziell eher etwas kleiner ausfallen.

Wobei dies nicht ganz richtig ist. Die Handschuhe passen mir an sich perfekt und sind wahnsinnig bequem allerdings ist das Anziehen etwas knifflig.

Artwizz spricht hier von „Enganliegend am Handgelenk“ was auch stimmt.

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Also solltet Ihr auf der Grenze zwischen zwei Größen sein, würde ich eher die Nummer. größer wählen.

 

Fazit zu den Artwizz SmartGlove Touchscreen Handschuhen

Natürlich kommt es hier etwas aufs Geld an. Mit 79€ sind die Artwizz SmartGlove schon teurere Handschuhe, welche dafür aber auch hochwertige Materialeren wie Lammleder bieten.

Auch ist die Optik der Touchscreen Handschuhe um einiges eleganter und hochwertiger als bei den meisten billigen Konkurrenzmodellen.

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Die Touchscreen Funktionalität ist absolut problemlos und benötigt keinen erhöhten Druck ohne mehrfache Versuche beim Tippen.

Kurzum die SmartGlove erfüllen ihren Job sowohl Eure Fingerchen warm und trocken zu halten wie auch das Smartphone weiterhin bedienbar zu machen.

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Am Ende hängt es aber natürlich von der Optik und der Frage ab ob Ihr bereit seid, für ein hochwertigeres Produkt aus hochwertigen Materialen, auch einen etwas höheren Preis zu zahlen.

Falls ja, kann ich die Artwizz SmartGlove mit gutem Gewissen empfehlen!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

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PoE Überwachungskameras Tipps und Empfehlung

Gerade in der dunklen Jahreszeit bietet eine Überwachungskamera etwas zusätzliche Sicherheit.

Das Problem bei vielen Nutzer ist sicherlich das Anschießen der Kamera. Dort wo sie hin soll muss ein Stromanschluss wie auch WLAN/Netzwerk verfügbar sein.

Eine Lösung kann hier PoE sein. PoE steht für Power over Ethernet, also ein Kabel für Netzwerk und Daten gleichzeitig.

Das Interessanteste ist hier sicherlich die Länge des Kabels, welche man mehr oder weniger frei bestimmen kann.

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In Folgendem ein kleiner Bericht/Test mit ein paar Tipps was es bei PoE Überwachungskameras zu beachten gilt und was man benötigt.

 

Was benötigt man?

Zuerst sollte man natürlich über eine PoE fähige Überwachungskamera verfügen. Ich würde hier die INSTAR IN-5907HD PoE oder IN-7011HD PoE empfehlen.

Anhand dieser Kamera muss man sich entweder für einen PoE injector oder einen PoE Switch entscheiden.

Ein PoE Injektor ist ein Adapter, der  nur für eine Kamera funktioniert und in der Regel um die 20-40€ kostet.

Ein PoE Switch ist natürlich die etwas elegantere Version. Hier lassen sich meist mehrere Geräte mit Energie und Netzwerk versorgen.

Und ja man kann auch nicht PoE fähige Geräte an solche Switche anschließen.

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Achtet aber darauf, dass auch der Switch/Injektor den gleichen PoE Standard unterstützt wie Eure Kamera! Ja hier gibt es unterschiedliche.

Im Falle der INSTAR Kameras wäre dies der „IEEE802.3af“ Standard. Ebenfalls achtet darauf, dass der Switch/ Injektor genug Leistung liefert.

Freundlicherweise hat mich INSTAR bei diesem kleinen Bericht mit einer PoE Kamera und einem PoE Switch unterstützt. Vielen Dank!

Auch unabhängig davon habe ich sehr gute Erfahrungen mit Produkten dieses Deutschen Herstellers gemacht, weshalb ich diese auch um Unterstützung gebeten habe.

Grundsätzlich gelten aber viele Punkte in diesem Bericht universell!

Was natürlich ebenfalls benötigt wird ist ein LAN Kabel. Hier müsst Ihr auf nichts groß achten. In der Theorie werden alle Cat5e, Cat6 oder Cat7 Kabel mit einer Länge von bis zu 100m unterstützt.

Solltet Ihr nicht bereits LAN Kabel liegen haben, würde ich z.B. DIESE Flachband LAN Kabel empfehlen.

Zwar sind diese nicht für die Outdoor Nutzung gedacht, funktionieren aber in der Praxis bei mir schon seit einem Jahr im Outdoor Einsatz, zudem lassen sich die Kabel etwas besser durch Fenster oder Türen führen.

 

Zusammenfassung

Was benötigt man?

  1. Eine PoE Kamera (in meinem Fall eine INSTAR IN-5907HD PoE)
  2. Ein PoE Switch oder Injektor (in meinem Fall ein IN-PoE 4000 – PoE Switch)
  3. Ein LAN Kabel mit einer maximalen Länge von 100m

Wichtig achtet auf passende PoE Standards! INSTAR Kameras benötigen „IEEE802.3af“.

 

Die Hardware

In Folgendem nun ein „mini Test“ einer sehr empfehlenswerten PoE Überwachungskamera und eines passenden Switchs.

Die Kamera

Zum ausführlichen Test

Die INSTAR IN-5907HD PoE Außen Überwachungskamera ist ein etwas größeres Modell.

Mit größer meine ich nicht nur die Technik sondern auch die Abmessungen. Wer ein unauffälliges Modell sucht, ist hier vielleicht etwas falsch.

Das Gehäuse der IN-5907HD PoE besteht vollständig aus einem robusten Aluminium. Natürlich bringt die Kamera auch einen Schutz gegen Wasser mit nach IP65 mit, ein Regenschauer ist also kein Problem für die Kamera.

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Lediglich bei den Anschlüssen muss man etwas vorsichtiger sein. Diese sind an einem ca. 30cm Kabelstrang angebracht. Hier verfügt die IN-5907HD über einen LAN Port, natürlich mit PoE, einen Strom Anschluss für das beigelegte Netzteil(sofern man kein PoE nutzt), ein Audio Eingang und Ausgang wie auch ein Alarm Panel für eine Sirene oder Derartiges.

Montiert wird die Kamera auf einem „Fuß“ welcher sich auch nach der Montage noch etwas horizontal und vertikal einstellen lässt.

Das ganze Montagesystem wirkt ziemlich robust, wie auch die Kamera selbst.

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Bei der Software setzt INSTAR auf eine komplett deutsche Benutzeroberfläche. Ihr könnt den Live Stream im Webbrowser verfolgen oder über die App welche für IOS, Android und Windows verfügbar ist.

Aufnahmen werden hierbei nicht in irgendeine Cloud übertragen sondern entweder auf einer Speicherkarte im Inneren der Kamera gespeichert oder auf einem FTP Server.

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Diese Aufnahme kann dabei dauerhaft sein oder nur durch eine Bewegung ausgelöst werden.

Selbstverständlich lassen sich auch eMail Benachrichtigungen und Ähnliches einrichten.

Die IN-5907HD verfügt über einen speziellen besonders lichtempfindlichen 1/3 Zoll Sensor. Hierbei kann die Kamera Videos in 720p aufzeichnen.

Diese Aufnahmen sind natürlich nicht mit einer normalen Kamera zu vergleichen, die Bildqualität ist weniger schön sondern eher funktional.

Bei Tag
Bei Tag

Die wahre Stärke zeigt die Kamera bei Nacht. Hier wird der besonders lichtempfindliche Sensor durch drei IR Scheinwerfer unterstützt.

snap

Diese Scheinwerfer leuchten problemlos 20 Meter oder sogar noch mehr. Wichtig die IN-5907HD hat einen relativ schmalen Blickwinkel, damit ist die Kamera weniger für die Überwachung von Plätzen geeignet als für Durchgänge oder Einfahrten.

Gibt es Kritikpunkte? Natürlich gibt es auch diese. Hierbei ist mein größtes Problem mit der Kamera die Auswertung der Aufnahmen auf der eingebauten Speicherkarte.

Diese werden einfach nur mit einem Zeitstempel versehen und ohne Vorschaubild. Wenn man also nach etwas sucht muss man sich erst durch x Aufnahmen durchklicken, was eher suboptimal ist.

Unterm Strich ist die IN-5907HD eine hervorragende Außenüberwachungskamera, gerade dann wenn Ihr nach einem PoE Modell sucht.

Hierbei bietet INSTAR den Vorteil einer Deutschen Marke. Zum einen gibt es jede Menge deutschsprachige Anleitungen, zum anderen werden die Kameras mit regelmäßigen Software Updates versorgt. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Kamera, die einmal auf den Markt gebracht wurde und dann vom Hersteller vergessen.

Dies kommt allerdings auch zu einem Preis von 199€. Dies ist ganz klar mehr als der Aldi zum Beispiel gelegentlich für Überwachungskameras verlangt, dafür erhaltet Ihr allerdings auch, gerade was die Software angeht, eine andere Liga an Kamera.

Wenn Ihr mehr über die IN-5907HD PoE wissen wollt HIER geht es zum vollständigen und deutlich ausführlicheren Test der Kamera.

Der PoE Switch (INSTAR IN-PoE 4000)

Der INSTAR IN-PoE 4000 ist ein fünf Port 100Mbit/s Switch mit vier PoE Ports nach „IEEE802.3af“.

Also kann der INSTAR IN-PoE 4000 insgesamt vier Überwachungskamera mit Energie versorgen.

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Alternativ gibt es auch noch ein größeres Modell von INSTAR, welches unter anderem GBit LAN Ports besitzt.

Natürlich ist es auch möglich PoE Switche von anderen Herstellern wie D-LINK, Netgear, TP-LINK usw. einzusetzen, welche auch oftmals etwas günstiger sind.  Achtet nur auf den IEEE802.3af Standard, dann sollte es eigentlich keine Probleme geben.

Aber sollte es Euch nicht auf ein paar Euro sparen ankommen, seid Ihr natürlich mit einem INSATAR PoE Switch in Kombination mit INSTAR Kameras auf der sicheren Seite.

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Der INSTAR IN-PoE 4000 ist ein relativ kleiner Switch mit einem sehr großen Netzteil.

Der Switch selbst ist kaum größer als meine Hand und besteht aus robustem Metall. Die insgesamt fünf LAN Ports sind auf der Front angebracht.

Hiervon unterstützen vier PoE und der fünfte ist für den „UpLink“ gedacht. Grundsätzlich ist es aber egal wo Ihr den Uplink anschließt (upLink = Verbindung zum Router).

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Ihr könnt auch einen normalen PC oder andere Geräte an die PoE Ports anschließen!

Ein wichtiger Teil ist hier natürlich das recht mächtige 52V 2,15A Netzteil, welches eher zu einem Notebook als zu einem Switch passt.

Aber dieses Netzteil muss auch bis zu 4 Kameras mit Energie versorgen. Probleme mit der Zuverlässigkeit oder einer zu hohen Hitzeentwicklung hatte ich nicht.

 

Anschluss, Einrichtung und Installation

Hier gibt es eigentlich nichts groß zu erzählen. Montiert die Kamera an der Wand, verbindet diese über ein LAN Kabel mit dem PoE Switch und fertig.

Es muss hier nichts mehr groß eingestellt oder geregelt werden.

Natürlich gibt es nun noch den üblichen Einrichtungsprozess Eurer Kamera aber das war es auch schon.

Sofern Eure Hardware zusammenpasst, ist die Einrichtung via PoE sehr unkompliziert.

 

Überwachungskameras mit PoE „Aufrüsten“

Es gibt auf dem Markt deutlich weniger PoE Überwachungskameras als normale WLAN Modelle.

Vielleicht habt Ihr auch schon eine WLAN Kamera gekauft und merkt, dass dies nicht so das wahre ist, was nun die Kamera wegwerfen und eine PoE Kamera neu kaufen?

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Das kann man machen, muss man aber nicht. Für solche Fälle gibt es PoE Splitter.

Ein PoE Splitter ist das Gegenteil von einem PoE Injektor, er teilt also die Daten vom Strom.

So ist es möglich auch eine normale WLAN Überwachungskamera über PoE zu versorgen, sofern die Kamera einen LAN Port hat.

Natürlich benötigt Ihr hier auch einen passenden PoE Splitter. So einen werdet Ihr vermutlich nur schwer finden, sofern Ihr eine Kamera von einem kleinen Hersteller habt.

INSTAR bietet für seine Kameras so einen für 20€ an.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Outdoor Kameras, egal von welchem Hersteller, ein 12V Netzteil mit 2,1mm Hohlstecker besitzen, während die allermeisten Indoor Kameras ein 5V Netzteil mit 2,1mm oder 1,35mm Hohlstecker verwenden.

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Heißt die Chancen stehen gut, dass Ihr mit einem 3. Anbieter Modell Eure Kamera umrüsten könnt.

Schaut Euch einfach bei Amazon etwas um. Die meisten Modelle kosten hier zwischen 14 und 25€.

Der Nachteil ist natürlich, dass Ihr neben Euer Kamera auch noch einen zusätzlichen kleinen Kasten hängen habt.

 

Fragen/Antworten

Kann ich auch meinen PC oder ein anderes „nicht PoE Gerät“ an einen PoE Switch anschließen oder geht dieses dann kaputt?

Nein, hier muss man sich keine Sorgen machen. Die Switche erkennen ob das angeschlossene Gerät PoE unterstützt oder nicht.

 

Benötige ich ein spezielles oder Outdoor LAN Kabel für PoE?

Natürlich gibt es „Outdoor“ LAN Kabel aber ich habe ein normales LAN Kabel seit Jahren übers Dach gespannt da es kein Kabelkanal von Raum a nach Raum b geht und selbst nach Jahren damit keine Probleme.

Zwar wird bei PoE etwas mehr Energie übertragen aber hier würde ich einfach normales vernünftiges LAN Kabel verwenden, sofern man diese nicht durch eine Regenrinne führt, sollte das passen.

Auch Regen ist in der Regel kein Problem, nur stehendes Wasser sollte man vermeiden.

 

Welche PoE Standards gibt es und welchen brauche ich?

Es gibt IEEE 802.3af, IEEE 802.3at und IEEE 802.3bt wie auch einige spezielle Hersteller spezifische Systeme.

Welchen Ihr braucht kann ich Euch nicht sagen, aber bei INSTAR und den meisten anderen WLAN Überwachungskameras ist dies IEEE 802.3af.

Auch die meisten PoE Switche unterstützen IEEE 802.3af.

 

Welche PoE Überwachungskamera kann ich empfehlen?

Ich selbst nutze schon seit Jahren INSTAR Überwachungskameras, diese werden fast alle in zwei Versionen angeboten. Einmal als WLAN und einmal als PoE Version.

INSTAR ist ein Deutscher Hersteller mit einem besonders großen Fokus auf eine gute Software.

Daher würde ich logischerweise auch Kameras dieses Herstellers empfehlen. HIER findet Ihr z.B. den Test der INSTAR IN-5907HD PoE, welche vermutlich eine der besten Outdoor Überwachungskameras auf dem Markt ist.

Ansonsten habe ich auch positives über Kameras von TRENDnet gehört.

 

Welchen PoE Switch kann ich empfehlen?

Zwar funktioniert der INSTAR IN-PoE 4000 sehr gut und hat auch ziemlich viel Power (was die maximale Leistung angeht) aber er ist mir um ehrlich zu sein etwas teuer.

99€ für einen 5 Port 10/100Mbit Switch ist mir etwas viel, dafür habt Ihr aber die  sichere Kompatibilität.

Sofern Ihr also nicht die 120W Leistung für vier Kameras benötigt, würde ich einfach mal den „D-Link DGS-1008P 8-Port Gigabit Switch“ oder den „TP-Link TL-SG108PE 8-Port-Gigabit-Easy-Smart-Switch“ empfehlen.

Beide sollten auch problemlos mit INSTAR Kameras funktionieren.

 

Fazit

Ich hoffe mit diesem Bericht ein paar Fragen geklärt zu haben. Zwar mag WLAN auf den ersten Blick bei einer Überwachungskamera sehr komfortabel wirken, in der Praxis würde ich aber versuchen, wenn irgendwie möglich auf eine Kabelverbindung zu setzen.

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Die WLAN Reichweite der meisten Überwachungskameras ist eher mäßig zumal ein LiveStream übertragen werden muss.

Daher mein Tipp, wenn möglich setzt auf PoE!

Empfehlung: Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher im Test

Bluetooth Lautsprecher gibt es unheimlich viele auf dem Markt, gerade von kleinen asiatischen Marken. Um genauso einen, auf den ersten Blick recht unauffälligen Bluetooth Lautsprecher, soll es in diesem Test gehen.

Der iClever IC-BTS07 wirkt abgesehen von seiner etwas auffälligeren Färbung recht unspektakulär, zumindest auf den ersten Blick.

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Aber kann der Bluetooth Lautsprecher vielleicht doch im Test überraschen? Finden wir es heraus!

 

Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher

Der iClever IC-BTS07 ist ein recht kompakter Lautsprecher, der sich hinter meiner Handfläche verstecken könnte.

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Optisch ist dieser dank der roten Farben schon etwas auffälliger und ein kleiner Hinkucker. iClever setzt beim Material des Lautsprechers auf ein großes Lautsprechergitter auf der Front, das  sogar aus Metall gefertigt ist.

Der restliche Lautsprecher besteht aus einem Softtouch/gummierten Kunststoff. Hierbei wirkt die Verarbeitung des gesamten Lautsprechers durchaus ordentlich.

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Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher verfügt über insgesamt vier Tasten und einen Schalter. Der Schalter ist auf der Rückseite angebracht und dient dem Ein/Ausschalten des Lautsprechers.

Die vier „normalen“ Taste sind auf der Oberseite angebracht. Hier finden wir eine Modus Taste, einen „Telefonhörer“ wie auch lauter / leiser.

Was die „M“ Taste in der Praxis macht ist mir ein Rätsel, es passiert genau gar nichts beim Drücken. Der Telefonhörer dient natürlich dem Annehmen von Anrufen wie auch dem Pausieren und Fortsetzen von Musik. Laut und leiser sind, wie es so oft üblich ist, mit vor und zurück doppelt belegt.

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Geladen wird der iClever Bluetooth Lautsprecher über einen microUSB Port auf der Rückseite, welcher durch eine kleine Gummiklappe geschützt wird. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 10 Stunden, in der Praxis sind aber vermutlich eher 8 Stunden zutreffend.

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Solltet Ihr kein Bluetooth nutzen wollen verfügt der Lautsprecher auch klassisch über einen 3,5m AUX Eingang.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, wie klingt der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher?

Erstaunlicherweise verdammt gut! Der iClever liefert einen klaren und vollen Klang, mit einem für die Größe ungewöhnlich kräftigen Bass.

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Klar der iClever bekommt keinen Schreibtisch zum Wackeln aber im Gegensatz zu vielen anderen Bluetooth Lautsprechern dieser Größen und Preisklasse klingt der Bluetooth Lautsprecher nicht hohl oder dünn.

Dabei hat iClever anscheinend sogar auf Software Tricks verzichtet um den Bass zu boosten, Musik klingt passend und natürlich.

Aber auch die Höhen sind soweit klar und sauber.

Zu dem sehr guten Klang kommen aber noch Bonus Punkte. Zum einen besitzt der Lautsprecher kein Grundrauschen! Und zum anderen ist er erstaunlich laut!

 

Fazit zum iClever IC-BTS07

Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher ist der beste Bluetooth Lautsprecher seiner Klasse und kann hier meinen bisherigen Geheimtipp den „AUKEY Lautsprecher Bluetooth 4.1“ von seinem Thron verdrängen.

Klar man darf keinen perfekten HiFi Sound erwarten von einem kompakten 30€ Bluetooth Lautsprecher aber dennoch liefert der IC-BTS07 einen wunderbar klaren und vollen Klang, der auch nicht durch ein Grundrauschen oder Ähnliches abgewertet wird.

Selbst die Lautstärke ist vergleichsweise hoch für ein 2x 3W Modell.

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Jedoch auch der „AUKEY Lautsprecher Bluetooth 4.1“ klingt sehr gut, dieser hatte allerdings starke Defizite was die Haptik und das Gehäuse anging.

Dies ist beim iClever IC-BTS07 anders. Dieser bietet ein recht hochwertige Verpackung und danke des roten Lautsprechergitters eine etwas interessantere Optik.

Kurzum in der 30€ Preisklasse ist der iClever IC-BTS07 eine absolute Empfehlung!