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Das CHUWI HiBook Pro Tablet im Test, Android/Windows Tablet mit 2K Display für 180€

Auf Tablets ist die Wahl ob man nun Android oder Windows bevorzug sehr schwer.

Beide Systeme haben Ihre Vor-und-Nachteile. Aber warum entscheiden? Mit dem HiBook Pro hat CHUWI ein Tablet vorgestellt, welches nicht nur durch ein Dual Boot System mit Android und Windows überzeugen soll, sondern auch durch ein 2K Display, 4GB RAM und einem guten Preis.

Für rund 180€ bekommt man dieses Tablet, das sich mit der optionalen Tastatur auch in ein „Notebook“ verwandeln lässt.

Aber kann das CHUWI HiBook Pro im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang

Das CHUWI HiBook Pro  ist nur in Asien für rund 180-200€ erhältlich.

Jedoch ist die Bestellung aus Asien nicht so kompliziert wie man gerne denkt. Gearbest mein bevorzugter „China Händler“ bietet einen speziellen Versand mit dem Namen „Germany Express“ bzw. „Germany Priority Line“ an.

Hierbei werden Pakete aus Asien zuerst an eine Zwischenstelle in England oder Tschechien geschickt, welche die Zollabwicklung usw. für Euch übernehmen. Dadurch entsteht bei der Bestellung aus China auch über dem Warenwert von 27€ keine zusätzlichen Kosten oder Arbeit.

Lediglich die Lieferzeit ist mit ca. 14 Tagen etwas höher als Bestellungen aus Deutschland. Ich bestelle regelmäßig auch privat bei Gearbest und hatte NIE Probleme, weder mit Gearbest noch mit Zoll und Co.

Alternativ bekommt man das CHUWI HiBook Pro natürlich auch bei AliExpress, eBay und co. allerdings meist (zumindest zum Zeitpunkt dieses Tests) teurer und gegebenenfalls werden auch noch Zollkosten fällig.

Der Lieferumfang des HIBook Pro fällt übersichtlich aus. In meinem Fall lag neben dem Tablet ein USB C auf USB A Kabel bei wie auch ein EU 5V 3A Netzteil, welches einen durchaus brauchbaren Eindruck macht.

Auf dem Tablet selbst ist zudem eine Displayschutzfolie vorinstalliert (unter der Bedruckten ist noch eine Folie).

 

Das CHUWI HiBook Pro

Das CHUWI HiBook Pro ist ein 10,1 Zoll 16:9 Tablet. Dementsprechend ist dieses relativ breit aber schmal, ideal zum Filme schauen.

Hierzu passt auch gut die hohe Displayauflösung des IPS Panels mit 2560 x 1600 Pixeln.

Das Gehäuse des HiBook Pros besteht vollständig aus Aluminium was dem Gerät eine hochwertige Haptik verleiht. Das Gewicht fällt mit rund 525g okay aus.

Das HiBook Pro fühlt sich nicht an wie ein Klotz aber einen ganzen Film lang würde ich dieses auch nicht in der Hand halten wollen.

Hier bietet sich vielleicht das Tastatur Cover von CHUWI an, welches optional für 36€ erhältlich ist und über Kontaktpunkte auf der Unterseite des Tablets verbunden wird.

Leider ist die Tastatur nur mit englischem Layout erhältlich weshalb ich auf dieses verzichtet habe.

Gehen wir einmal um das Tablet herum:

Auf der Front finden wir das 10,1 Zoll Display wie auch eine kapazitive Windows Taste und die 2MP Frontkamera.

Auf der Unterseite ist lediglich der Anschluss für die Tastatur.

Die meisten regulären Anschlüsse sind alle auf der linken Seite angebracht. Hier finden wir einen microSD Karten Steckplatz, einen USB Typ C Port, einen microUSB Port, das Mikrofon, einen micro HDMI Anschluss und den Kopfhörerausgang.

Kurzum was Anschlüsse angeht ist das CHUWI ganz gut ausgestattet.

Zusätzlich besitzt das Tablet auch zwei Lautsprecher, einer an der linken unteren Seite und einen auf der rechten unteren Seite.

Die drei üblichen Tasten, ein/aus wie auch eine Lautstärkewippe, sind auf der Oberseite angebracht.

Ansonsten ist nur noch auf der Rückseite lediglich eine 5MP Hauptkamera zu finden.

 

Software

Das CHUWI HiBook Pro verfügt über zwei Betriebssysteme, Windows und Android. Beim Start des Tablets habt Ihr die Wahl welches System gestartet werden soll.

Windows

Beginnen wir einmal mit Windows. Hierbei handelt es sich natürlich um eine Windows 10 Installation welche in meinem Fall auch regulär aktiviert war. Also keine Raubkopie oder ähnliches.

Etwas ungewöhnlich ist hierbei der Einrichtungsprozess, denn es gibt keinen. Auf dem Tablet war bereits ein „Admin“ Account ohne Passwort vorinstalliert.

 

Warum? Hier kann ich nur mutmaßen. Es gibt eine, meines Wissens nach, spezielle Windows 10 Version/Lizenz in China welche sehr, sehr günstig ist aber nur in China aktiviert werden kann. Nach dieser erstmaligen Aktivierung kann das Gerät aber in allen Ländern der Welt verwendet werden.

Vielleicht wurde deshalb auch hier bereits ein Benutzeraccount vorinstalliert um diese einmalige Aktivierung durchzuführen?

Abgesehen von einem Switcher Programm, das einen schnellen Reboot in Android erlaubt, war allerdings auch keine besondere Software vorinstalliert. Auch ein Vieren Scann mit Kaspersky ergab nichts. Daumen hoch dafür!

Von Haus aus ist Windows 10 auf Englisch eingestellt, jedoch lässt sich dieses in den Optionen auf Deutsch umstellen.

Das Tablet verfügt über 64GB Speicher, auf die Windows Version entfällt dabei rund 44GB von welchen noch 30GB zur freien Verfügung stehen.

Android

Kommen wir zu Android. Leider setzt CHUWI hier noch auf das mittlerweile etwas veraltete Android 5.1.

Ich nehme an dies hat irgendwelche Treibergründe denn viele Dual Boot Tablets setzen weiterhin auf Android 5.1.

Jedoch das verwendete Android 5.1 ist angenehm schlank. Abgesehen von den üblichen Android Apps und dem Google Play Store ist nichts vorinstalliert.

Der freie Speicherplatz fällt hier mit rund 11GB etwas kleiner aus.

 

Wichtig, solltet Ihr eine Speicherkarte verwenden, wird diese sowohl von Windows wie auch von Android erkannt und kann auch in beiden Betriebssystem „parallel“ verwendet werden.

 

Display

Das Display des CHUWI HiBook Pro ist sicherlich eins der größten Highlights dieses Tablets.

Das 10,1 Zoll IPS Display löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf, was 298PPI sind. 298PPI ist ein hervorragender Wert für ein Tablet!

Daher ist es auch wenig überraschend, dass das Display des HiBook Pro unheimlich scharf und detailliert ist. Sogar so detailliert, dass viele der vorinstallierten Android App Icons unscharf wirken.

Aber auch abgesehen von seiner hohen Auflösung ist das Display gut. Die Display -Helligkeit ist solide und sollte sogar für einen leichten Outdoor Einsatz im Schatten ausreichen.

Farben und Kontraste sind gut, kurzum am Display gibt es nur wenig zu bemängeln.

Das Einzigste wäre die Resistenz gegen Fingerabdrücken und Spiegelungen. Selbst ohne der mitgelieferten Displayfolie ist das CHUWI ein riesiger Fingerabdruck Magnet.

 

Sound

Für ein Multimedia Tablet ist ein guter Klang mindestens genauso wichtig wie ein gutes Display.

Dies ist leider etwas was viele Hersteller falsch machen. Auf den ersten Blick geht das CHUWI HiBook Pro hier schon einmal den richtigen Weg mit zwei Lautsprechern welche links und rechts angebracht sind.

Auch auf dem zweiten Blick sieht bzw. klingt das CHUWI gut! Die Lautsprecher sind laut und klar. Selbst auf der höchsten Lautstärke gibt es kein Verzerren oder Kratzen.

Lediglich ist das Tablet sehr bassarm. Dies sollte aber an sich nicht weiter verwundern. Für den normalen Youtube oder Netflix Konsum reicht das was aus dem HiBook Pro kommt aus und der Mangel an Bass wird durch die gute Stereo Abbildung wieder aufgehoben.

In der 200€ Preisklasse werdet Ihr kaum etwas besseres finden.

 

Kamera

Kommen wir kurz auf die beiden Kameras zu sprechend.

Kamera + Tablet ist schonmal eine sehr ungünstige Kombination. Erfahrungsgemäß gibt es nur sehr wenige Tablets mit guten Kameras und das HiBook Pro ist keins davon.

Die rückwärtige Kamera reicht aus um QR Codes zu scannen oder für ähnliche Anwendungen. Reguläre Fotos rauschen sehr stark und bieten eine schlechte Bildschärfe.

Ein 100€ Smartphone macht hier einen besseren Job. Auch die Frontkamera bekleckert sich nicht mit Ruhm. Selfies auf Facebook Posten? Ne besser nicht.

Für ein wenig Skype mit Familie und co. reicht diese allerdings aus, sofern man hier keine allzu hohen Qualitätsansprüche stellt.

 

Leistung

Im HiBook Pro ist ein Intel Atom Cherry Trail Z8300 Quad Core verbaut mit 4GB RAM.

Intel Atom da werden sicherlich bei einigen die Alarmglocken läuten aber ist der Intel Atom Z8300 wirklich so langsam wie man dies von alten Atom CPUs im Hinterkopf hat?

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

Im Grunde sieht die Leistung des Intel Atom Z8300 ordentlich aus. In Benchmarks konkurriert dieser mit dem HiSilicon Kirin 650 (Huawei P9 Lite) oder einem Qualcomm Snapdragon 625. Dies sind Chips, welche ansonsten in Smartphones der 200€+ Preisklasse zu finden sind, von daher scheint das Tablet doch zu mindestens eine ordentliche Mittelklasse Performance zu liefern.

 

Leistung in der Praxis

Aber das ist die Theorie, wie sieht die Praxis aus?

Starten wir mit Android. Obwohl die Benchmarks eine solide Mittelklasse Leistung zeigen sieht dies hier in der Praxis leider etwas anders aus.

Das CHUWI HiBook Pro reagiert teilweise unheimlich träge und behäbig. Animationen laufen oftmals mit geschätzten 15FPS und auch Apps Reagieren alles andere als flott.

Ich nehme hier an,  dass CHUWI hier irgendwas falsch gemacht hat was die Software angeht. Selbst das Entsperren des Tablets geht langsam. Nach dem Drücken des Einschalters dauert es 1-2 Sekunden ehe das Display angeht.

Im Kontrast dazu stehen Spiele. Selbst etwas aufwendigere 3D Games laufen wie es sich für ein Mittelklasse Gerät gehört.

Klar unter anderem aufgrund der hohen Display Auflösung ist das CHUWI HiBook Pro keine Gaming Maschine aber dies steht schon etwas im Kontrast zur allgemeinen System Performance.

Ebenfalls erstaunlich ist Windows 10. Dieses läuft 1a.

Kein Ruckeln, Stottern oder Ähnliches. Klar Ihr werdet auf dem HiBook Pro keinen 4K Videoschnitt machen. Auch „richtige“ Spiele kann man weitestgehend vergessen (ältere Spiele oder mit niedrigeren Systemanforderungen lassen sich jedoch teilweise mit reduzierter Auflösung spielen).

Jedoch Websurfen, Office, Videos oder einfachere Bildbearbeitung sind kein Problem.

Kurzum hier kann ich nichts kritisieren.

Auch der Wechsel in Windows oder in Android geht problemlos und relativ flott (ca. 50-60 Sekunden).

Die SD Karte wird von beiden Betriebsystemen erkannt. Man kann auf diese Fotos, Musik oder Videos legen und von beiden Betriebssystemen zugreifen.

 

Akku

Das CHUWI HiBook Pro verfügt über einen 8000mAh Akku. In meinem üblichen Alltagstest erreichte ich unter Android eine Laufzeit von rund 8 Stunden bei einer gemischten Nutzung aus Social Media, Webbrowsen und auch ein wenig spielen. Dies würde ich als gut bezeichnen.

Wie üblich ist die Akkulaufzeit unter Windows etwas niedriger. Hier würde ich bei einer leichten Last wie Webbrowsen die Akkulaufzeit auf ca. 6,5 Stunden schätzen.

Jedoch wie üblich gilt, unter Volllast bekommt Ihr das gute Stück in ca. 2 Stunden leer.

Geladen wird das HiBook Pro via USB C, der microUSB Port hingegen ist nur für die Datenübertragung.

 

Fazit

Ein an sich sehr gutes Tablet welches leider etwas von seiner Software im Stich gelassen wird. Windows läuft absolute problemlos und verhältnismäßig flott.

Webbrowsen, Office usw. ist kein Problem für das CHUWI HiBook Pro.

Auch das Display, die Lautsprecher und der Akku sind als gut zu bezeichnen.

Jedoch Android ist das Problem. Ich weiß nicht was CHUWI hier gemacht hat, jedoch die Android Benutzeroberfläche läuft einfach viel zu träge für ein Tablet mit der Ausstattung.Hier liegt ganz offensichtlich ein Software Problem vor, welches das gerät unter Android ausbremst.

Jedoch für jemanden der auf Android verzichten kann oder es einfach 90% Windows nutzt ist das CHUWI HiBook Pro durchaus zu empfehlen.

Für rund 180€ bekommt man hier ein hervorragendes Hardware Paket, wenn auch die Software eher mäßig ist!

Das Xiaomi MI MIX, der Vorbote für das Smartphone Jahr 2017 im Test

Das MI MIX ist ohne Frage das außergewöhnlichste Smartphone was 2016 auf den Markt kam.

Das was hier Xiaomi gebaut hat kann man ohne Frage als futuristisch einstufen und sogar gegebenenfalls als Vorbote sehen für das was man später in 2017/2018 auch von den großen Smartphone Herstellern erwarten kann.

Aber warum so lange warten, wenn es doch jetzt schon das Xiaomi MI MIX gibt? Xiaomi hat das MI MIX selbst als „concept phone“ eingestuft, also als ein Experiment und nicht unbedingt als alltagstauglich“.

Nur im Gegensatz zu anderen Herstellern wurde dieses Konzept nicht nur auf irgendwelchen Messen gezeigt, sondern funktionsfähig in den Handel gebracht.

Macht es Sinn das MI MIX als Haupt-Smartphone Anfang 2017 zu kaufen? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten 

  • Xiaomi MI MIX
  • 6,4 Zoll Display  2040 x 1080 Auflösung
  • Qualcomm Snapdragon 821
  • 4GB RAM
  • 128GB Speicher
  • 16 Megapixel Kamera
  • 4400mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  • 886€ bei Gearbest (Germany Experess für Zoll freien Versand)

 

Bestellung und Lieferumfang

Xiaomi Produkte sind wie üblich nur über Umwege in Deutschland zu bekommen. Ebay wäre zum Beispiel solch ein „Umweg“.

Jedoch seid vorsichtig die meisten MI MIX Smartphones werden aus Asien versendet und hier liegen wir bei einem Preis von 700€+!

Etwas ungewöhnlich aber der Preis des MI MIX wird sogar noch steigen da Xiaomi nur eine begrenzte Menge von ihnen produziert hat.

Wenn Ihr aus Asien bestellt, empfehle ich mal wieder Gearbest. Diese bieten mit dem Germany Express eine Versandmethode (bitte nicht vergessen diese auch auszuwählen) bei welcher Ihr keinen Zoll oder Einfuhrsteuer zahlen müsst!

Dies hat dann Gearbest bzw. der Logistiker bereits für Euch gemacht und das Produkt wird direkt vor Eure Türschwelle geliefert.

Geliefert wird das MI MIX in einer wirklich schönen und hochwertigen Box, welche eher an ein Designerprodukt erinnert als an ein Smartphone.

In dieser Box finden wir das Smartphone, eine Lederhülle, ein Ladegerät und das USB C Kabel.

Auch ein wenig chinesischer Papierkram und ein SIM Karten -Auswurftool liegen natürlich bei.

 

Das Xiaomi MI MIX

Es passiert nicht mehr oft, dass ich von einem Smartphone auf dem ersten Blick beeindruckt bin. Jedoch wird jedem der das MI MIX das erste mal in die Hand nimmt ein „Oh wow“ Gefühl überkommen, spätestens dann wenn das Display eingeschaltet wird.

Xiaomi trickst hier nicht, das MIX hat wirklich oben, links und rechts kaum einen Displayrand. Lediglich unten ist ein sehr schmaler Rand vorhanden welcher zum einen beim Handling hilft und zum anderen die Frontkamera beherbergt.

Aber nicht nur die Front ist etwas besonderes, auch die Rückseite ist ungewöhnlich. Diese besteht nicht wie man vielleicht auf den ersten Blick denkt aus Glas, sondern aus Keramik.

Dies ist etwas sehr Ungewöhnliches! Keramik hat Vor- und Nachteile wie jedes Material. Der Vorteil ist, dass es sehr kratzunempfindlich ist, sogar noch ein Stück mehr als gehärtetes Glas.

Der Nachteil ist, dass es dementsprechend etwas brüchiger ist. Man muss beim MI MIX keine Sorgen haben das es in der Hand oder Tasche zerbricht! Jedoch Stürze gerade auf die Kanten wären sehr fatal.

Dementsprechend behandelt man das Xiaomi MI MIX auch im ersten Moment wie ein rohes Ei. Ein recht rutschiges und glattes rohes Ei.

Aber ohne Frage das MI MIX ist ein wunderschönes Smartphone!

Gehen wir einmal um das Gerät herum.

Auf der Front finden wir das 6,4 Zoll 2040 x 1080 Pixel Display. Dank des schmalen Rahmens ist das Smartphone jedoch nicht höher als ein iPhone 7 Plus und auch nur etwas breiter.

Unterhalb des Displays ist die 5 Megapixel Front Kamera angebracht, was vielleicht etwas ungewohnt ist.

Auf der Unterseite des MI MIX ist der USB C Ladeport und der Lautsprecher, der Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite.

Die 16 Megapixel Kamera ist Zentral oberhalb des Fingerabdruckscanners angebracht. Jedoch aufgrund der Größe des Smartphones ist der Fingerabdruckscanner schlecht zu erreichen, gerade da das MIX etwas glitschig ist.

Kleine Besonderheit, die Kamera wird von einem 18K Goldring umrandet. Dieser ist jedoch in der Praxis kaum sichtbar.

 

Software

Xiaomi setzt auch beim MI MIX auf seine Standard MIUI Benutzeroberfläche. Mein MI MIX war zudem mit einer inoffiziellen Global ROM ausgestattet welche im Gegensatz zur chinesischen Version den Google Play Store mitbringt(ich habe die xiaomi.eu ROM auf meinem MI MIX installiert).

Nach der ersten Einrichtung wird man von einer vielleicht auf den ersten Blick recht ungewohnten Benutzeroberfläche begrüßt.

Diese ähnelt beispielsweise der Benutzeroberfläche welche Huawei bei seinen Geräten verwendet.

Dem Standard Android hingegen ähnelt MIUI 8 weniger. Fast sämtliche Icons, Symbole usw. wurden von Xiaomi ausgetauscht.

Ist dies schlimm?

Schaut Euch die Screenshots an und entscheidet selbst. Ich mag MIUI, es ist mal etwas anderes als das „normale Android“.

Alles ist an seinem gewohnten Platz, ist aber optisch etwas anders. Hierbei finde ich das Xiaomi auch einen sehr guten Job gemacht hat was die Optik angeht.

Die Benutzeroberfläche ist geschmackvoll gestaltet, nicht zu bunt, nicht zu eintönig.

Xiaomi bietet auch einige interessante Zusatzfunktionen wie z.B. den „Second Space“. Hierbei erstellt das Smartphone eine zweite Benutzeroberfläche, die komplett separate Apps und Daten besitzt.

So könnten auch zwei Personen das Smartphone verwenden ohne das die andere Person die Daten der anderen sieht (das wechseln lässt sich per PW schützen).

 

Display

Das Display des MI MIX ist sicherlich die größte Besonderheit dieses Geräts. Zum einen ist dieses mit 6,4 Zoll riesig, zum anderen sind die Ränder winzig.

Aber das ist ja nichts neues für Euch wenn Ihr schon so weit im Test seid. Aber wie ist die Bildqualität des Displays?

Hervorragend!

Zwar fällt die Auflösung mit 2040 x 1080 Pixeln für ein Flaggschiff Smartphone verhältnismäßig klein aus, jedoch selbst auf 6,4 Zoll ist dies immer noch scharf genug.

Farben sind leuchtend und kräftig, Kontraste für ein LCD Panel sehr gut und auch die Blickwinkel passen.

Selbst die Helligkeit schneidet Hervorragend ab und liegt auf dem Level eines Samsung Galaxy S7 Edge!

Kurzum das Display ist dem schönen Smartphone würdig.

 

Sound

Das MI MIX verfügt über einen Lautsprecher welcher auf der unteren rechten Seite angebracht ist.

Erstaunlicherweise klingt dieser vernünftig. Klar dieser kann nicht mit den Lautsprechern in einem HTC M9, HTC 10, iPhone 7/7 Plus mithalten jedoch ist dieser nicht schlechter als das was in einem Google Pixel oder Samsung Galaxy S7 verbaut ist.

Das MI MIX ist recht laut und man hat sogar einen halbwegs vollen Klang. Mal ein Youtube Video oder etwas Internet Radio wäre mit dem MIX kein Problem.

Vielleicht ist Euch schon etwas „besonderes“ am Xiaomi MI MIX aufgefallen?

Richtig das Smartphone hat ja gar keine Ohrmuschel. Wie funktioniert dann das Telefonieren?

Die Ohrmuschel ist im Smartphone verbaut und soll durch das Display hindurch schallen. Klanglich ist das MI MIX in diesem Punkt besser als erwartet, allerdings Vieltelefonierer sollten doch die Finger von diesem Smartphone lassen.

An sich ist die „Ohrmuschel“ ausreichend, aber nicht übermäßig laut. Die Klarheit ist soweit okay aber man merkt, dass der Lautsprecher hinter irgendwas ist.

Zudem ist es merkwürdig nicht genau orten zu können wo denn der Ton gerade herkommt.

Aber wie gesagt für mich wäre dies kein NoGo.

 

Kamera

Das MI MIX verfügt über eine 16 Megapxiel Kamera mit F2.0 Blende. An diesen Daten lässt sich schon erahnen das das MI MIX keine überragende bzw. „ungewöhnliche“ Kamera besitzt.

Smartphones mit 16 Megapixeln und einer F2.0 gibt es einige, auch aus dem Hause Xiaomi selbst.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern auf Google Drive)

Ich kann nicht über die Kamera klagen. Bilder sehen gerade bei Tageslicht gut wenn nicht sogar sehr gut aus.

Die Dynamic ist stark, genau wie Farben und Kontraste. Auch die Schärfe ist auf einem guten Level.

Wenn es nur um Bilder bei guten Lichtverhältnissen geht würde ich vermutlich die Kamera des MI MIX nicht wirklich schlechter einstufen als die des Samsung Galaxy S7.

Jedoch im „Low Light“ sieht man die Schwächen des Sensors. Das ganze ist natürlich sehr relativ, die Low Light Performance ist weiterhin okay, jedoch eher auf dem Level eines oberen Mittelklasse Gerätes wie z.B. des Alcatel Idol 4S oder Xiaomis eigenem MI5.

Hier ist ein iPhone 7 Plus, Samsung Galaxy S7 oder LG G5 ein gutes Stück stärker.

Bei dem verbauten Kamerasensor soll es sich um den OmniVision OV16880 handeln. Ob dies stimmt mag ich um ehrlich zu sein etwas bezweifeln, die Bilder sehen zu gut aus für einen OmniVision Sensor(gute Kamera Sensoren kommen in der Regel nur von Sony, zu mindestens aktuell).

Die Performance der Kamera ist ordentlich. Bei normalen Aufnahmen gibt es praktisch keine Verzögerung auch HDR Bilder benötigen lediglich eine Sekunde.

Erneut dies ist keine schlechte Leistung, kann aber auch nicht mit der absoluten Oberklasse mithalten.

Dieser Eindruck zieht sich auch durch die restlichen Felder wie Autofokus, Video, Frontkamera usw.

 

Leistung

Im MIX MIX Steckt der Snapdragon 821 entweder mit 4GB RAM oder 6GB RAM. Ich habe die 4GB Version, jedoch sollte dies im Alltag kaum einen Unterschied machen.

Im Gegensatz zu Googles Pixel Smartphones ist der Snapdragon 821 hier auch auf volle 2,34GHz getaktet.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Es ist keine Überraschung, dass das MI MIX eine absolute Rennmaschine ist. In sämtlichen Benchmarks liegt dieses absolut an der Spitze was Android zu bieten hat.

Selbst ein Google Pixel XL wird durchgehend geschlagen, wenn auch nur minimal.

Auch Dinge welche man nicht auf dem ersten Blick sieht wie der 128GB Speicher sind ziemlich flott im MI MIX. Über 400MB/s lesend und 160MB/s schreibend sind ordentliche Werte!

 

Das MI MIX im Alltag

Wenig überraschend läuft das MI MIX im Alltag perfekt!

Dies gilt sowohl für die Benutzeroberfläche wie aber auch für die Standard App wie Twitter, Facebook usw.

Auch Spiele laufen weitestgehend perfekt, sofern diese halbwegs gut auf den Snapdragon 821 optimiert sind.

Aber das sollte bei solch einer Hardware klar sein, viel interessanter ist es doch wie es im Alltag so ist ein Smartphone ohne Displayrahmen zu nutzen?!

Ich glaube sehr cool trifft es gut! Ich mag ungewöhnliche Smartphones und hier ist das MI MIX der König.

Es ist ein wirklich schwer zu beschreibendes Gefühl ein solches Smartphone zu nutzen, man muss es erlebt haben. Auf Bildern wirkt das MI MIX auch noch einmal völlig anders als wie wenn man es wirklich in Händen hält.

Jedoch ist auch nicht alles Gold war glänzt. Das MIX ist sehr rutschig und doch ein Stück breiter als die „üblichen Verdächtigen“.

Dies kombiniert mit dem Gedanken „wenn mir das Ding runter fällt ist es hinüber“ lässt einen durchaus etwas unsicher werden. Auch ist das MIX mit rund 210g relativ schwer gerade wenn man es längere Zeit in einer Hand hält.

Es hat mich auch anfangs viel verwirrt, dass die Kamera und die RGB Benachrichtigungs LED unterhalb des Displays ist. In den ersten Tagen habe ich aus Gewohnheit das Smartphone immer falsch herum in die Hand genommen, die Kamera muss ja oben sein.

Jedoch mit der Zeit verliert man auch langsam den Respekt vorm Xiaomi MI MIX. Diese Gewöhnung ist ein sehr wichtiger Prozess.

Zwar passe ich immer noch auf das MI MIX etwas mehr auf als auf mein iPhone, jedoch könnte ich mir mittlerweile durchaus vorstellen es als „Alltags Smartphone“ zu nutzen.

Gerade der Gedanken etwas aus der Maße der Samsung Galaxy und iPhone Nutzer herauszustechen gefällt mir.

Positiv das randlose Design hat mich weniger gestört als befürchtet. Ich kam mit dem S7 Edge nicht klar aufgrund von unabsichtlichen Berührungen des Displays beim Halten. Dieses Problem hatte ich beim MI MIX gar nicht.

Noch ein paar grundsätzliche Dinge. Das verbaute WLAN erreicht eine übliche „High End“ Geschwindigkeit und unterstützt natürlich den AC Standard. Große Leistungseinbußen gegenüber einem Glas oder Aluminium Smartphone mit Antennenstreifen konnte ich nicht feststellen.

Dies gilt auch für die Mobilfunkverbindung. Die Unterstützung für Band 20 fehlt im Übrigen auch wieder beim MIX, in ländlichen Regionen wird man also Probleme mit dem LTE empfang haben.

Der Fingerabdruckscanner ist flott und zuverlässig, allerdings habe ich im Alltag auf die Nutzung verzichtet, da wie ich finde dieser ungünstig positioniert ist.

Ich muss meine Hand zu sehr verrenken um an diesen zu kommen und das ist mir bei solch einem rutschigen Gerät zu riskant.

 

 Akku

Ein großes Smartphone benötigt auch einen großen Akku. Genauso einen hat auch das Xiaomi MI MIX mit satten 4400mAh!

Stellt sich nur die Frage wie viel Energie frisst das 6,4 Zoll Display?

Sagen wir es so der Akku des MI MIX ist nicht überdimensioniert und auch nicht zu schwach. In meinem normalen Alltag, Social Media, webbrowsen, ein wenig spielen usw. schaffe ich rund 6-8 Stunden aktive Nutzung mit eingeschaltetem Display, WLAN und 3G.

Dies ist ein guter, wenn nicht sogar sehr guter Wert!

Auch bzw. gerade die Standby Zeit ist zudem hervorragend! Wenn das Display nicht aktiv ist, kann das Smartphone einige Zeit liegen ehe der Akku leer wird.

Aufgeladen wird das Smartphone über den USB C Port auf der Unterseite. Hierbei wird auch der Quick Charge 3.0 Standard unterstützt.

Die Ladegeschwindigkeit ist aber selbst mit Quick Charge 3.0 nicht überragend. Klar der Akku des Smartphones ist sehr groß und daher sind rund 1,5-2 Stunden für eine vollständige Ladung immer noch sehr gut!

Quick Charge 3.0 erreicht bis zu 2,64A bei 6V und das normale Laden 1,75A.

 

Fazit zum MI MIX

Wie steht es am Schluss um das MI MIX? Das MI MIX ist ein hervorragendes Smartphone in allen Belangen! Hierbei ist natürlich das Display und das Design ganz klar der größte Pluspunkt.

Jedoch auch was die inneren Werte angeht, kann das Xiaomi MI MIX überzeugen. Performance ist absolute High End Klasse und auch die Kamera kann überzeugen.

Ja ein Samsung Galaxy S7, LG G5 oder Google Pixel mögen eine bessere Bildqualität bieten, jedoch ist es beim besten Willen nicht so als wären die Fotos des MI MIX unbrauchbar, ganz im Gegenteil.

Dass das MI MIX ein herausragendes Smartphone ist, war vermutlich auch schon vor diesem Test den meisten klar. Jedoch kann ich hier auch eine Kaufempfehlung aussprechen?

Und hier wird es nun schwierig. An sich spricht nichts dagegen, lediglich der Preis macht die Sache etwas schwierig.

800€ ist an sich fair und Samsung würde vermutlich für solch ein Gerät noch mehr Geld verlangen, jedoch würde ich das MI MIX lediglich denen empfehlen, welche Jetzt das Smartphone von Morgen wollen.

Wer viele Blicke auf sich lenken will, der ist mit dem MI MIX gut bedient. Ich wurde zuvor noch nie so oft auf ein Smartphone angesprochen wie auf dieses Gerät und selbst wenn es stimmen sollte, dass Samsung mit dem S8 auch den Rahmen seiner Smartphones nochmal schmälern will, wird dies mit Sicherheit nicht so kompromisslos ausfallen wie beim MIX.

Jedoch das werden wir erst Ende Februar/Ende März wissen und selbst dann wird der Snapdragon 821 und das Display noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Kurzum wer nicht warten will und ein Smartphone sucht welches man sonst nur auf geränderten Bilder sieht, wird mit dem MI MIX glücklich, solch ein Smartphone hat nicht jeder!

8x AA Akkus von AmazonBasics, ANSMANN, Eneloop, Varta, ….. im Vergleich

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AA Batterien braucht man auch 2017 weiterhin regelmäßig im Haushalt. Natürlich ist hier immer die Packung gerade dann leer wenn man welche benötigt. Hier sind AA Akkus besonders praktisch.

Zum einen schonen diese die Umwelt aber sie können auch langfristig günstiger sein und vor allem diese sind immer verfügbar.

Wenn die Akkus in einem Gerät leer sind muss man im schlimmsten Fall 3-4 Stunden warten, ehe diese wieder einsatzbereit sind.

Normale AA Akkus gibt es von vielen Herstellern in diversen Kapazitäten. Ich selbst setze wenn möglich auf eneloop Akkus, wie auch sicherlich sehr viele andere auch.

Aber was sind die besten AA Akkus welche man 2017 im Handel finden kann? Sind es wirklich die eneloop Akkus?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich insgesamt acht Sets AA Akkus von diversen Herstellern bestellt. Welche können im Test am meisten überzeugen und welche liefern die beste P/L?

Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Ich habe für diesen Test acht 4er Sets AA Akkus von diversen Herstellern gekauft. Dabei sollen diese eine Kapazität zwischen 2000mAh und satten 2850mAh bieten.

Hier eine kleine Übersicht:

 

Kapazität

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, der Kapazität. Hierfür wurden alle Akkus vollständig aufgeladen und jeweils mit 0,1A und 0,5A entladen.

Hierbei stoppt der Entladungsprozess, wenn der Akku 1V Rest Spannung erreicht.

(0,1A Entladestrom)
(0,1A Entladestrom)
(0,5A Entladestrom)
(0,5A Entladestrom)

Wenig überraschend erreicht der ANSMANN 2850mAh Akku die höchste Kapazität. Jedoch in meinem Test lag die Kapazität bei 2576mAh, was durchaus ein Stück unter der Herstellerangabe liegt.

Zudem scheint sich der ANSMANN Akku bei einem höheren Entladestrom wohler zu fühlen. Während alle andere Modelle im Test bei einem hohen Entladestrom eine reduzierte Kapazität aufweisen, gibt es beim ANSMANN 2850mAh Akku kaum einen Unterschied ob er mit 0,1A oder 0,5A entladen wird.

Auf Platz 2 landet etwas überraschend der Panasonic Eneloop pro obwohl dieser in der Theorie eine etwas niedrigere Kapazität hat als beispielsweise der Varta oder mumbi.

Auf dem letzten Platz landet der Kraftmax Fujitsu hybriX pro.

 

Spannung

Ein wichtiger Aspekt neben der Kapazität ist auch die Spannung.

Je nach Modell unterscheidet sich die Spannung recht deutlich. Hierbei ist grundsätzlich ein Akku mit höherer Spannung zu bevorzugen, da dieser gerade in Geräten besser funktioniert, die nicht auf den Betrieb mit Akkus ausgelegt sind.

Beispielsweise ich besitze einen Blitz, der schon bei 1,2xV anfängt die Arbeit zu verweigern, daher würde mir hier ein Akku mit hoher Kapazität und einer recht niedrigen Spannung weniger bringen als ein Akku mit niedriger Kapazität und einer recht konstant hohen Spannung, die  erst am Ende steil abfällt.

Schauen wir uns einmal die Spannung der Akkus im Vollzustand, nach 250mAh, nach 500mAh und nach 1000mAh entladen an.

(höher = besser, Spannung Voll, bei 500mAh, 1000mAh, 1500mAh und 2000mAh entladen)

Interessante Ergebnisse, beispielsweise der ANSMANN Akku hat eine sehr geringe Grundspannung, welche dieser aber recht lange hält.

Daher eignet sich dieser Akku nicht für Anwendungen, die auf eine hohe Spannung angewiesen oder nicht für Akkus optimiert sind.

Das komplette Gegenteil wäre hier der Eneloop pro. Dieser hält lange eine konstant hohe Spannung um dann am Ende seiner Kapazität recht plötzlich abzufallen.

Daher ist der Eneloop pro am besten für Anwendungen gedacht, die ansonsten nicht gut mit AA Akkus arbeiten.

Ebenfalls gut, was die Spannung angeht, ist der Panasonic BK-3HGAE/4BE Akku wie auch der mumbi AA Mignon Ni-MH 2700mAh Akku.

 

Fazit

Welcher ist nun der „beste“ AA Akku? Natürlich lässt sich diese Frage nicht so leicht beantworten da dies von vielen Faktoren abhängt.

Wollt Ihr das Maximum an Leistung oder die beste Preis/Leistung?

Beginnen wir bei der Preis/Leistung, hier hat der Panasonic BK-3HGAE/4BE wie auch die AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AA-Akkus den besten Eindruck hinterlassen.

Natürlich hängt die genaue Preis/Leistung von der Menge der gekauften Akkus ab wie auch von den üblichen Preisschwankungen.

Jedoch wenn es Euch um eine gute Preis/Leistung geht, würde ich mir die beiden oben genannten Akkus zuerst ansehen.

Wenn es Euch um das Maximum an Leistung geht wären die Eneloop pro meine Empfehlung. Diese bieten in meinem Testfeld die zweit größte Kapazität und die konstant höchste Spannung, was gerade bei der Kompatibilität eine große Hilfe ist.

Ebenfalls die mumbi AA Mignon Ni-MH Akkus haben einen guten Eindruck hinterlassen, wobei natürlich bei diesen die Lebensdauer fragwürdig ist.

Die Empfehlungen:

Der Teufel Boomster im Test, das MONSTER unter den Bluetooth Lautsprechern

Bluetooth Lautsprecher sind in der Regel ausgesprochen klein und kompakt. Selbst die teureren Modelle auf dem Markt versuchen immer noch ultra portabel zu sein.

Aber warum eigentlich? Die meisten meiner Freunde und ich nutzen Bluetooth Lautsprecher in der Regel nur sehr bedingt überhaupt portabel.

Meist bleiben diese an einem Ort stehen und wandern vielleicht mal von Raum zu Raum oder in den Garten. Dies scheinen die meisten Hersteller anders zu sehen und zeigen Produktfotos mit meist aufgestylten Damen, welche Ihren Bluetooth Lautsprecher mit zur Party bei Nacht nehmen (https://www.ultimateears.com/de-de/ueboom2#designed-for-you).

Aber bekanntlich ist ein kleines Gehäuse suboptimal für einen guten Klang.

Was wäre nun wenn man einen Bluetooth Lautsprecher hätte bei welchem die Größe nebensächlich ist und der Hersteller nur auf den Klang geachtet hätte?

Tja dann hätten wir so etwas wie den Teufel Boomster. Neugierig?

 

Der Teufel Boomster im Test

Ich denke wenn man sich diesen Bluetooth Lautsprecher ansieht, merkt man schnell, dass Teufel hier Prioritäten gesetzt hat als es meist bei Bluetooth Lautsprechern gemacht wird.

Der Teufel Boomster ist ein Monster an Bluetooth Lautsprecher!

Das Monster kommt auch mit einem ordentlichen Gewicht von 3,35KG daher. Also ja der Boomster ist nur bedingt portabel. Jedoch um diesen mit in den Garten zu nehmen, um der Grill Party etwas einzuheizen, ist er immer noch handlich genug.

Hier hilft auch der große Handgriff aus Aluminium auf der Oberseite des Lautsprechers wodurch man Ihn gut von Raum zu Raum transportieren kann.

Beim Material setzt Teufel auf eine Mischung aus Aluminium und Plastik.

Die Front wird von einem Aluminium Lautsprechergitter bedeckt, das restliche Gehäuse hingegen besteht aus einem recht robusten Mattplastik.

Die Ausnahme bildet hier ein Teil der Oberseite, die durch einen Streifen gebürsteten Aluminiums bedeckt ist. Dieser Streifen dient als Tragegriff.

An diesem Streifen angrenzend sind die Tasten des Boomster. Hier verfügt dieser über zehn Touch Tasten.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind auf der Rückseite angebracht. Hier finden sich vier Gummiklappen unter denen sich die Kabelantenne für das verbaute FM Radio verbirgt, ein vollwertiger USB Ausgang, ein AUX Eingang und natürlich der Anschluss für das Ladegerät.

Der Teufel Boomster wird leider nicht über microUSB geladen, was aber auch keine große Überraschung ist da einfach über diesen Port nicht genug Strom für solch einen großen Lautsprecher übertragen werden kann.

Teufel setzt hier auf ein normales 12V Netzteil.

Jedoch wird das Aufladen nicht so oft nötig denn der verbaute Akku(48,8Wh) hält bis zu 16 Stunden. Teufel hat sich hier allerdings etwas sehr interessantes ausgedacht, denn der Lithium Ionen Akku lässt sich entnehmen und gegen acht AA Batterien austauschen.

Sollte einem mal unterwegs der Saft ausgehen, kann man also auch handelsübliche Batterien einsetzen.

Wo wir gerade bei Saft ausgehen sind, über den normalen USB Ausgang könnt Ihr den Boomster im Notfall auch als „Powerbank“ einsetzen.

Dank der recht großen Kapazität des internen Akkus (rund 13000mAH @3,7V) kann man hier auch mal sein Smartphone unterwegs aufladen ohne, dass dann gleich der Bluetooth Lautsprecher platt ist.

 

Radio

Der Teufel Boomster bringt auch ein klassisches Radio mit sich. Dieses lässt sich über die FM Taste starten.

Die Bedienung ist wie üblich bei Geräten ohne Display etwas „umständlich“ aber immerhin lassen sich bis zu drei Sender fest einprogrammieren.

Dank der Kabelantenne ist der Empfang durchaus vernünftig, wenn auch nicht überragend.

Man muss schon etwas mit der Positionierung der Antenne herumprobieren um ein gutes Signal hereinzubekommen.

Allerdings würde ich die FM Radio Funktion dennoch als brauchbar einstufen!

 

BOOM BAG

Freundlicherweise hat mir Teufel auch gleich die „BOOM BAG“ zukommen lassen. Was ist die „BOOM BAG“?

Die BOOM BAG ist eine Tragetasche für den Boomster ,welche einen leichteren Transport verspricht.

Diese ist passgenau auf den Lautsprecher zugeschnitten und besitzt Öffnungen an allen wichtigen Ports.

Ebenfalls ist die Front der Tasche „gelöchert“ so könnte der Boomster auch in der Tasche verstaut spielen ohne, dass der Klang von dieser gedämpft wird.

Allgemein lässt sich der Boomster weiterhin voll benutzen, die Tasche ist also wirklich wie eine zweite Haut.

Das Ganze ist natürlich dafür gedacht den Lautsprecher besser transportieren zu können, sollte dieser wirklich zum Grillen mitgenommen werden.

Neben einem einfacheren Transport dank der Schulterriemen bietet die Tasche natürlich auch nochmal einen leichten zusätzlichen Schutz.

 

Klang

Der Teufel Boomster ist mit nichts zu vergleichen was ich bisher an Bluetooth Lautsprechern getestet oder gehört habe. Dies meine ich natürlich positiv!

Der Boomster verfügt über insgesamt fünf Treibereinheiten. Teufel hat es hier geschafft ein Drei- Wege -System in diesen, dafür immer noch relativ kompakten, Lautsprecher zu integrieren.

Vier Treiber, davon zwei Hochtöner und zwei Mitteltöner, sind auf der Front integriert. Der Tieftöner ist hingegen auf der Unterseite verbaut.

Das Ganze führt zu einer unglaublichen Klangfülle, welche ich so zuvor noch nie bei einem Bluetooth Lautsprecher gehört habe.

Der Boomster liefert einen unheimlich kräftigen und satten Bass, der sich auch noch einmal in fünf Stufen regulieren lässt, sollte er einem zu viel sein.

Ja zu viel, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand sich sagt „oh war das schon alles“.  Der Teufel Boomster macht in diesem Belang richtig Spaß!

Aber auch die Höhen und Mitten sind absolut klar und detailliert. Diese werden auch nicht vom Bass „verwaschen“ wie es oftmals bei günstigen Bluetooth Lautsprechern der Fall ist, welche nur über ein Treiberpaar verfügen welches die komplette Klangbandbreite produzieren muss.

Gerade wenn man den Bass vielleicht eine oder zwei Stufen zurückfährt, ist der Lautsprecher auch definitiv für einen etwas hochwertigeren Musikgenuss zu gebrauchen.

Der Teufel Boomster ist also nicht nur ein Party Monster sondern kann auch ganz gediegen im Alltag vor sich hin spielen. Ich hätte hier auch keine Probleme eine kleine 2.0 Stereo Anlage mit diesem Lautsprecher zu ersetzen.

Aber natürlich ist der Boomster sowohl was die Klangfülle angeht aber auch die Lautstärke absolut partytauglich, wenn man dies möchte.

 

Fazit zum Teufel Boomster

Der Teufel Boomster ist ein Monster! Ich war selten von einem Bluetooth Lautsprecher so begeistert wie von diesem.

Zwar gibt es jenseits der 200€ Marke diverse sehr gute Bluetooth Lautsprecher, jedoch werden diese oft künstlich so kompakt gehalten was sich einfach negativ auf den Klang ausübt.

Zwar ist der Teufel Boomster mit 279€ sicherlich alles andere als billig, jedoch habe ich hier einfach das Gefühl eine gewisse Gegenleistung für mein Geld zu bekommen.

Der Boomster rockt einfach! Der Lautsprecher liefert eine unheimlich gute Dynamic kombiniert mit einem mächtigen Bass.

Klar der allerkompakteste ist er nicht und ich würde Ihn vermutlich auch nicht auf dem Fahrrad mitnehmen, jedoch ist er immer noch portabel genug um diesen in den Garten mit zum Grillen zu nehmen.

Hier kommt es etwas auf Eure Prioritäten an. Geht es Euch wirklich darum einen Bluetooth Lautsprecher den ganzen Tag mit Euch herumzuschleppen oder doch eher um einen bombastischen Klang?

Sollte es letzteres sein wäre der Teufel Boomster meine erste Wahl.

Der Hola Lichtwecker mit Bluetooth Lautsprecher im Test

Mal wieder ein etwas ungewöhnlicheres Produkt im Test. Diesmal der Hola RGB Lichtwecker mit eingebauten Bluetooth Lautsprecher und Speicherkartenleser.

Wie man schon anhand dieser Beschreibung hört, handelt es sich hierbei um ein recht universelles Produkt.

Aber kann dieses auch im Test überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Hola für das zur Verfügungstellen des Produkts.

 

Der Hola Lichtwecker mit Bluetooth Lautsprecher im Test

Das erste was mich etwas überrascht hat war die Größe des Lichtweckers. Anhand der Produktbilder wirkte dieser etwas größer als er in Wirklichkeit ist. In dieser ist der Hola mit einer halben 2L Flasche vergleichbar.

Beim Material setzt der Hersteller im oberen Bereich auf weißes mattes Plastik und im unteren Bereich auf Aluminium.

Unter dem weißen Plastik ist natürlich die RGB LED angebracht, welche für das Licht benötigt wird. Durch das matt weiße Kunststoff wird das Licht etwas weicher, dazu aber später mehr.

Im Aluminiumfuß des Lichtweckers ist ein kleines Display eingelassen, das in Betrieb die Uhrzeit anzeigt. Hierbei besitzt das Display allerdings einen „Timer“ nach einigen Minuten (ca. einer halben Stunde).

Das Licht wird über eine Touch Taste auf der Oberseite eingeschaltet. Hierbei schaltet Ihr durch die diversen Lichtmodis durch. Einmal tippen -> warm weiß (dunkel) -> warm weiß (mittel) -> warm weiß (hell) -> rotes Licht -> Farbwechsel -> warm weiß(dunkel) usw.

Wenn das Licht abgeschaltet werden soll, muss man den Finger auf dem Schalter für ein paar Sekunden belassen. Die Erkennung dafür funktioniert erstaunlicherweise recht gut.

Das Licht selbst ist qualitativ okay, wenn auch nicht übermäßig hell. Es ist wirklich eher ein Stimmungslicht als wirklich für die Beleuchtung.

Etwas fragwürdig sind die Tasten für die sonstige Steuerung angebracht. Diese befinden sich auf der Unterseite des Weckers.

Hier finden wir den Einschalter, Play/Pause, Lauter, Leiser und Tasten zur Einstellung des Weckers, Uhrzeit usw.

Der Wecker wird im Übrigen durch Betätigen der Taste auf der Oberseite gestoppt, hierfür muss man den Lautsprecher nicht umdrehen.

Das Einstellen von Uhrzeit, Weckzeit geht absolut problemlos. Einfach die Taste drücken und mit +- die gewünschte Zeit einstellen, fertig.

Auf der Rückseite des Weckers befinden sich zudem noch der microUSB Port zum Aufladen und der microSD Karten Steckplatz.

Der Akku hält je nach Nutzung bis 7+ Tagen. Natürlich solltet Ihr den Bluetooth Lautsprecher und das Licht gleichzeitig nutzen, geht dem Lichtwecker nach ca. 15 Stunden der Saft aus.

 

Wecker

Der Wecker ist sehr schön gelöst, deutlich besser als ich das von anderen Modellen kenne. Der Weckton ist eine ca. 3-4 Sekunden lange Klavier Melodie welche sich wiederholt.

Bei jedem Durchgang wird diese etwas lauter. Zusätzlich geht das Licht an, dieses wechselt dabei die Farben. Hierbei gibt es allerdings keine Helligkeitssteuerung!

Der Wecker durchläuft nur langsam alle verfügbaren Farben (Rot,Blau,Grün,Orange usw.) in maximaler Helligkeit.

Diese ist allerdings recht moderat, also man wird nicht geblendet. Was ich mir vielleicht gewünscht hätte wäre, dass die Melodie etwas länger geht und sich nicht alle 3-4 Sekunden abrupt wiederholt.

Jedoch hat der Hola Lichtwecker einen erstaunlich guten Job gemacht mich zu wach zu machen. Diese eigentlich sanfte Melodie in langsam ansteigender Lautstärke + das Licht sind eine sehr gute Mischung aus angenehm aber gleichzeitig nervig genug, dass man darauf reagieren muss.

 

Tonqualität

Der Hola Lichtwecker ist ja ein recht universelles Produkt und fokussiert sich nicht nur um den Bluetooth Lautsprecher.

Aber für rund 40€ darf man doch sicherlich eine vernünftige Sound Qualität erwarten?

Sagen wir es so für 40€ bekommt man ohne Frage besser klingende Bluetooth Lautsprecher, aber schlecht klingt der Hola auch nicht.

Qualitativ ist dieser mit reinen Bluetooth Lautsprechern der 20-25€ zu vergleichen.

Die Höhen sind ausreichend klar und auch der Bass ist soweit okay. Erwartet aber bitte keine Wunder! Ein High End Smartphone mit guten Lautsprechern wie z.B. das HTC M9 oder ZTE Axon 7 werden nicht viel schlechter klingen.

Jedoch für morgens zum Aufstehen oder abends ein Hörbuch hören reicht das Ganze vollkommen aus.

Der Lautsprecher verfügt auch über kein Grundrauschen was den Spaß an Hörbüchern verderben würde.

Kurzum der Lautsprecher erfüllt seinen Zweck, aber eine Party werdet Ihr nicht mit der Lampe beschallen können.

 

Fazit

Der Hola Lichtwecker ist in der Praxis deutlich besser als ich es erwartet habe! Gerade die Weckfunktion hat bei mir im Alltag tadellos funktioniert und mich mit einer guten Mischung aus Sanftheit und Nettigkeit wach bekommen.

Die Lichtfunktion ist zudem gerade abends sehr angenehm und lässt sich gut und intuitiv steuern. Der Bluetooth Lautsprecher konnte zwar nicht durch eine überragende Sound Qualität überzeugen, er klingt aber vernünftig.

Ich habe den Lichtwecker primär abends für Hörbücher genutzt, wo er auch einen guten Job gemacht hat.

Kommen wir letztendlich zum Preis. Leider ist dies auch so der einzige wirkliche Kritikpunkt. 44€ sind okay aber vielleicht etwas hoch. So der 35€ Bereich würde es mir deutlich leichter machen eine vollherzige Empfehlung auszusprechen.

Dennoch wer primär einen Wecker mit Bonus Funktionen sucht, ist beim Hola Lichtwecker je nach Bedürfnissen an der richtigen Adresse.

Der Xiaomi Mi R1D WLAN Router mit eingebauter Festplatte im Test

Xiaomi ist ein Phänomen, angefangen bei Smartphones über Audioprodukte bis hin zu Haushaltshelfern wie Staubsaugroboter baut Xiaomi gefühlt so ziemlich alles an Elektronikprodukten, welche man sich nur vorstellen kann.

Das erstaunliche die meisten Produkte von Xiaomi sind gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Wenig überraschend hat Xiaomi auch WLAN Router im Sortiment. Das interessanteste Modell stellt hier sicherlich der Xiaomi Mi R1D da.

Aber lohnt es sich wirklich einen WLAN Router aus Asien zu bestellen? Finden wir es im Test des Xiaomi Mi R1D heraus.

 

Bestellung

Natürlich ist der Xiaomi Mi R1D wie üblich nur in Asien erhältlich. Ich habe diesen ebenfalls wie üblich bei Gearbest bestellt, welche einen Zollfrei- Versand anbieten mit dem die Bestellung recht problemlos funktioniert (nennt sich Germany Express oder Germany Priority Line, muss an der Kasse ausgewählt werden).

Solltet Ihr wo anders bestellen rechnet bitte damit, dass nochmal ca. 19% oben drauf kommen.

 

Der Xiaomi Mi R1D

Der Xiaomi Mi R1D ist ein recht dezenter „wohnzimmerfreundlicher“ WLAN Router. Das bedeutet das dieser weder über übermäßig viele blinkende LEDs verfügt noch über große und auffällige Antennen.

Das Gehäuse ist sehr schlicht gehalten, die untere Hälfte besteht aus einem matten Kunststoff während die obere Hälfte eine geriffelte Optik besitzt welche eine gewisse Luftzufuhr erlaubt.

Diese ist auch nötig denn im Mi R1D ist eine 1TB 2,5“ Festplatte verbaut. Diese ist recht tief im Gehäuse verbaut und lässt sich nicht so einfach entnehmen wie es einige Produktbilder andeuten.

Hierfür muss man den kompletten Router auseinandernehmen.

Auf der Rückseite des Xiaomi Mi R1D sind die Anschlüsse des Gerätes angebracht. Hierbei handelt es sich um zwei GBit/s Lan Ports, einen WAN Port und einen USB 2.0 Port.

 

Software

Ich glaube die Benutzeroberfläche war die größte Überraschung am Mi R1D.

Diese lässt sich über die Eingabe der IP Adresse 192.168.33.1 im Webbrowser erreichen.

Die komplette Benutzeroberfläche ist auf Englisch gehalten, Ihr müsst Euch also nicht mit Chinesisch herumschlagen. Dabei ist die UI wirklich hervorragend!

Ich glaube, dass man hier ohne Probleme von der modernsten und schönsten Benutzeroberfläche sprechen kann, welche ich zu mindestens bisher gesehen habe.

Die Benutzeroberfläche ist freundlich gestaltet mit großen und bunten Icons und diversen Graphen.

Gerade Statistikfreunde werden voll auf Ihre Kosten kommen. Es gibt schöne Graphen und Diagramme über so ziemlich alles. Angefangen bei der Internet Nutzung über die WLAN Nutzung der einzelnen Geräten bis hin zur CPU Auslastung, RAM Auslastung usw..

Auch für die Belegung der Festplatte gibt es ein Diagramm, welches auch genau über die Belegung und einzelne Datei Typen informiert.

Kurzum ich finde die Benutzeroberfläche klasse, wie man vielleicht gemerkt hat.

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router lässt sich im Übrigen sowohl als Router wie aber auch als AccessPoint nutzen. Im AccessPoint Modus fallen aber Features wie der Zugriff auf die interne Festplatte weg, schade.

Dies kann man aber etwas umgehen indem man den DHCP Server abschaltet und dem Router eine Feste IP zuweist welche zu Eurem restlichen Netzwerk passt und einfach via LAN anschließt.

Dann arbeitet der R1D auch als „AccessPoint“ ohne, dass Zusatz Features abgeschaltet werden.

Aber kann man einem chinesischen WLAN Router vertrauen was die Sicherheit angeht?

Das ist eine gute Frage, welche ich Euch auch nicht abschließend beantworten kann. Jedoch sieht das was Xiaomi hier gemacht hat durchaus vertrauenswürdig aus. DNS Einstellungen werden beispielsweise nicht verändert, der Mi R1D nutzt hier brav den vom Internet Provider vorgegeben DNS und setzt diesen nicht eigenmächtig auf irgendeinen chinesischen wie es schon bei asiatischen Routern gesehen habe,

Wer der Software des Xiaomi Mi R1D komplett misstraut kann auch auf DD-WRT wechseln, das für den MiWiFi Router verfügbar ist.

http://www.dd-wrt.com/phpBB2/viewtopic.php?p=935849

 

Leistung

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router verfügt über ein 2×2 Antennendesign, das zu 300Mbit/s auf dem 2,4GHz Band in der Lage ist und zu 866Mbit/s auf dem 5GHz Band.

Dies ist auf dem Papier erst einmal eine „vernünftige“ Leistung. Jedoch gibt es ohne Frage auch deutlich schnellere WLAN Router auf dem Markt, welche aber auch meist deutlich teurer sind.

Allerdings bringen diese in der Praxis meist selten einen Vorteil. Es gibt aktuell auf dem Markt kein Smartphone oder Tablet welches mehr als 866Mbit/s schafft.

Lediglich High End Gaming PCs können etwas vom WLAN des MiWiFi ausgebremst werden.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), die gerade in Notebooks das aktuell verbreitete Modell sein sollte.

Mit diesen übertrage ich eine Datei auf einen lokalen Server und wieder auf den Rechner und messe die erreichte Geschwindigkeit.

Der Router befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients.

Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

Die Werte des Xiaomi MiWiFi R1D Router fallen wie erwartet aus. Der Router liefert eine ordentliche Geschwindigkeit mit 40MB/s+ auf dem 5GHz Band und um die 13MB/s auf dem 2,4GHz Band.

Dies reicht für eine Smartphone/Tablet Nutzung vollkommen aus. Selbst auf hohe bis mittlere Distanz sollte so das Internet Browsen und Video Streamen problemlos möglich sein.

Eure Internet -Leitung wird vermutlich eher der limitierende Faktor sein.

Allerdings mit einem doppelt so teuren WLAN Router (ohne Festplatte) kann man auch mit nochmals einer deutlich gesteigerten WLAN Leistung rechnen. Dies wird aber vermutlich nur etwas bringen, wenn Ihr über ein High End Gaming Laptop oder Desktop PC verfügt.

Smartphones und Tablets werden nicht von einem größeren WLAN Router als dem Xiaomi profitieren.

 

WLAN Reichweite

Der Xaiomi WLAN Router verfügt über keine externen Antennen, ist dies ein Nachteil für die WLAN Reichweite?

Nein meiner Erfahrung nach nicht wirklich und auch der MiWiFi R1D liefert eine ordentliche WLAN Reichweite.

Dies ist natürlich eine sehr subjektive Einschätzung ich besitze leider keine Messgeräte, die genaue Informationen liefern.

Daher nutze ich die „Vergleichstaktik“. Verglichen mit einem Ubiquiti UniFi AP AC Pro und Netgear X4S besitzt der R1D eine leicht schlechtere Reichweite.

Hingegen ein TP-LINK VR2600v oder AVM FritzBox 7580 wird leicht überboten.

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router ordnet sich also in der oberen Mittelklasse ein, was die Reichweite angeht.

 

NAS

Eins der wichtigsten Features des Xiaomi MiWiFi R1D Router ist sicherlich die integrierte 1TB HDD.

Auf diese lässt sich entweder über die Smartphone App von Xiaomi zugreifen oder ganz klassisch via SMB.

Leider hat Xiaomi auf ein großartiges Account System verzichtet. Heißt, es gibt nur einen Nutzer, der sich über das Router Passwort einloggen kann.

Die Festplatte ist von Haus aus in sechs Freigaben unterteilt, Dokumente, Fotos, Musik, Video, Share und Downloads.

Wie sieht es mit der Performance aus?

Gut! Lesend erreichte ich rund 61MB/s unter Windows und schreibend um die 40MB/s. Dies sind ordentliche Werte welche die verbaute HDD durchaus brauchbar machen.

 

Leistungsaufnahme

Der Xiaomi R1D Router benötigt im Normalbetrieb ca. 10,6W Leistung. Dies ist etwas höher als gewöhnlich was aber vermutlich an der verbauten HDD liegt, welche auch im Standby ein paar W frisst.

Unter Last steigt der Stromverbrauch auf 12,5W bzw. 14,3W an je nachdem ob neben dem WLAN Modul auch die Festplatte unter Last ist.

 

Fazit

Xiaomi ist schon ein erstaunlicher Hersteller. Es werden bergeweise Produkte wie Ohrhörer oder Smarte Staubsauger regelrecht aus dem Boden gestampft, welche aber meist hervorragende Leistung liefern zu einem sehr guten Preis.

Gilt dies auch für den MiWiFi R1D Router?

Ja, der Xiaomi  Mi WiFi  R1D Router ist hierfür auch ein gutes Beispiel. Gerade die Benutzeroberfläche ist so ziemlich die modernste und schickste welche ich jemals bei einem WLAN Router gesehen habe. TP-Link, Netgear oder auch Linksys könnten sich hier durchaus eine Scheibe von Xiaomi abschneiden.

Auch die WLAN Leistung ist ordentlich, wenn auch nicht völlig überragend. Ähnliches gilt auch für die verbaute Festplatte, die sich mit 61MB/s / 40MB/s ansprechen lässt, was in der Praxis durchaus ausreicht für einfache File Server Anwendungen.

Kommen wir zum Preis. Dieser liegt bei rund 90-120€ Man muss bedenken für dieses Geld bekommt man auch eine 1TB 2,5“ HDD welche im Deutschen Handel alleine auch rund 50€ kosten würde.

Daher würde ich den Preis als gut bis sehr gut einstufen!

Am Ende kann ich eine Kaufempfehlung für den Xiaomi  MiWiFi R1D Router aussprechen, allerdings nur an fortgeschrittene Nutzer bzw. an welche die bereit sind auch etwas zu basteln.

 

Xiaomis erste Bluetooth Ohrhörer im Test, die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds

Xiaomi ist bekannt für seine sehr guten und sehr günstigen Ohrhörer. Jedoch in einer Zeit in welcher immer weniger Smartphones 3,5mm Anschlüsse haben, verlieren natürlich kabelgebundene Ohrhörer immer mehr Ihren Stellenwert.

Dies hat nun anscheinend auch Xiaomi eingesehen und hat seine ersten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Sind diese genauso empfehlenswert wie die kabelgebundenen Exemplare aus dem Haus Xiaomi? Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung und Lieferumfang

Ich habe die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds mal wieder bei Gearbest bestellt. Dort kosten die Ohrhörer zum Zeitpunkt des Tests ca. 29€, also etwas über der Zollfreigrenze.

Gearbest bietet allerdings den Germany Express Versand an, welcher immer zollfrei ist. Daher empfehle ich diesen Händler und auch diese Versandmethode immer wieder gerne.

Nach rund 16 Tagen hatten mich die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds ohne Probleme erreicht.

Diese werden in einer recht hübschen und großen weißen Box geliefert.

In dieser finden wir natürlich die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer, wie auch ein Ladekabel und insgesamt fünf verschieden große Ohrstöpsel.

Auf eine Tasche oder Ähnliches hat Xiaomi leider verzichtet.

 

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds

Die Bluetooth Ohrhörer von Xiaomi verfolgen das klassische Konzept in welchem die linke und rechte Seite weiterhin mit einem Kabel verbunden ist.

Dieses verläuft entweder im Nacken oder unterm Hals.

Auf den ersten Blick wird man von den Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sicherlich etwas an die 1gen des MI Fit Bands erinnert.

Warum? Die die beiden Ohrstöpsel verfügen über ähnliche Abdeckungen aus Aluminium wie das MI Fit Band. Sogar die Größe ist ähnlich.

Daraus kann man entnehmen, dass die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer etwas größer sind als normale Ohrhörer und ja das ist der Fall.

Xiaomi setzt auf eine leicht längliche Form, welche für einen besseren Halt mit steifen Ohrbügeln ausgestattet ist.

Während die Rückseite aus Aluminium besteht, sind die restlichen Ohrhörer aus einem stark gummierten Plastik gefertigt.

Hierbei ist im rechten Ohrhörer zum einen der microUSB Ladeport wie auch zwei Tasten eingelassen.

Bei den Tasten handelt es sich um lauter und leiser, welche auch bei dauerhaftem Gedrückthalten als Vor -und Zurücktasten dienen können.

Der Einschalter befindet sich hingegen an einer sehr kleinen Kabelfernbedienung welche knapp unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist.

In dieser Kabelfernbedienung befindet sich ebenfalls das Mikrofon mit dessen Hilfe Ihr telefonieren könnt.

Die Qualität ist okay sofern man das Kabel unter dem Kinn verlaufen lässt. Solltet Ihr das Kabel im Nacken tragen, was ich eigentlich bevorzuge, ist das Mikrofon nach hinten gerichtet, was suboptimal ist.

Der Akku der Xiaomi Bluetooth Ohrhörer verfügt über 110mAh und soll laut Hersteller 7 Stunden halten. In der Praxis, ich höre Musik recht laut, komme ich auf ca. 5-6 Stunden.

Dies ist in Ordnung aber wirkliche Dauerläufer sind die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds nicht.

Wo wir gerade bei Läufern sind, die Xiaomi Earbuds sind IPx4 Wasser und Schweiß geschützt, eignen sich also auch für den Sport.

 

Tragekomfort

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind relativ große Ohrhörer. Dies störte mich in der Praxis allerdings kaum bis gar nicht.

Dank des Ohrbügels saßen diese sehr fest in meinen Ohren, angst das man die Xiaomi verliert muss man nicht haben.

Auch die Bequemlichkeit war okay nach einer gewissen Eingewöhnung.

Kurzum die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind nicht die aller bequemsten Bluetooth Ohrhörer aber auch nicht unbequem.

Für Sport halte ich diese geeignet.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Kann hier Xiaomi in die Fußstapfen seiner eigenen kabelgebundenen Ohrhörer treten und einen hervorragenden Klang zum kleinen Preis liefern?

Das ist bei den Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds etwas Geschmacksache.

Die kabellosen Bluetooth Ohrhörer besitzen einen sehr klaren und brillanten Klang. Gerade die Höhen stehen hierbei natürlich etwas im Mittelpunkt.

Xiaomi geht also einen ähnlichen Weg wie Sony mit Ihren „High Res“ Kopfhörern und hebt die Höhen etwas an um dem Höher den Eindruck einer hohen Brillanz zu vermitteln.

Dies funktioniert auch sehr gut! Die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer sind die so ziemlich klarsten Ohrhörer die ich bisher in dieser Preisklasse gehört habe.

Der Bass der Bluetooth Ohrhörer ist angenehm ohne dabei aus meiner Sicht zu stark oder zu schwach zu sein.

Wenn die Musik es verlangt, können die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer einen schönen Punch liefern. Hierbei ist der Bass allerdings relativ kompakt und präzise. Wer wabernde Bässe sucht, ist hier nicht richtig.

Etwas schwach sind die Mitten. Stimmen werden gefühlt etwas höher und schärfer dargestellt als ich es von neutralen Kopfhörern gewöhnt wäre.

An der Bluetooth Verbindung habe ich nichts zu bemängeln. Ich konnte weder auffällige Kompressionsartefakte noch Rauschen feststellen.

Zudem ist die maximale Lautstärke recht hoch für Bluetooth Ohrhörer.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds besitzen Sprachansagen auf Chinesisch!

Was fast etwas traurig ist, dass diese mich weniger gestört haben als bei vielen anderen Bluetooth Ohrhörern. Die Stimme der Dame ist sehr klar und wie ich finde angenehm, auch wenn ich nicht verstehe was diese sagt (ich vermute beim Einschalten „ein“, beim Verbinden „wird verbunden“ usw.).

Auch die Lautstärke dieser Ansage ist in Ordnung.

 

Fazit

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind ein guter Start von Xiaomi in die Welt der kabellosen Ohrhörern.

Diese liefern eine solide Haptik und Verarbeitung, zudem ist der Klang für die Preisklasse gut. Gut, allerdings auch nicht überragend!

Die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer bieten einen sehr klaren und brillanten Klang mit einem netten Bass. Jedoch ist diese sehr brillante Klangsignatur sicherlich nicht für jeden etwas. Auch für mich war das gegenüber meinen sonst verwendeten Teufel MOVE BTs eine ziemliche Umgewöhnung, welche eher warm und bassmächtig daherkommen.

Es ist hier sicherlich etwas Geschmacksache ob einem die starken Höhen, etwas dünneren Mitten und solider Bass (nicht zu schwach aber die Xiaomi sind auch kein Dampfhammer) gefallen.

Jedoch für den Preis von knapp unter 30€ kann man nicht über das Gebotene meckern, auch wenn die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sicherlich nicht mit 80€+ Bluetooth Ohrhörern mithalten können.

Eventuell eine interessante Alternative wären auch die KZ HDSE (zum Test). Diese sind etwas klassischer Abgestimmt, wenn auch vielleicht nicht ganz so Hochwertig, dafür aber mit rund 12€ deutlich billiger.

Das Elephone S7 im Test, das günstige Galaxy S7 Edge aus Asien?

Chinesische Smartphone Bauer schaffen es immer wieder mich zu faszinieren. Ob nun Xiaomi durch die unglaubliche Hardware, welche man hier zum günstigen Preis bekommt, Ulefone welche mit dem Future eins der ersten Smartphones mit einem randlosen Display abseits Samsung auf den Markt gebracht haben oder nun Elephone, welche mit dem S7 fast einen kleinen Samsung Galaxy S7 Edge Klon gebaut haben, nur halt für 250€.

Um das Elephone S7 geht auch in diesem Test. Das S7 stellt dabei Elephones aktuelles Flaggschiff Smartphone dar und dies sieht man auch dem Gerät an.

Für 250€ erhaltet Ihr ein wirklich schickes Glas- Aluminium Smartphone mit aktuellem SoC und technischen Daten. Aber klingt das Ganze nicht vielleicht etwas zu schön um wahr zu sein? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

WICHTIG: Das Elephone S7 gibt es in drei Versionen! Einmal mit dem Helio X20 (mit 3GB und 32GB Speicher oder mit 4GB und 64GB Speicher) und einmal mit dem Helio X25.

Ich habe für diesen Test die Helio X25 Version!

 

Lieferumfang

Während die meisten „großen“ Hersteller den Lieferumfang Ihrer Smartphones von Jahr zu Jahr reduzieren, schnüren die kleineren Hersteller weiterhin ein nettes Paket.

So auch Elephone, welche dem S7 unter anderem direkt eine brauchbare Silikonhülle beilegen. Ebenfalls mit im Lieferumfang liegt ein microUSB Kabel und ein 2A 5V USB Ladegerät.

Das Ladegerät hat auch passend einen europäischen Stecker.

 

Das Elephone S7

Nicht nur namentlich weist das S7 eine Ähnlichkeit mit dem Samsung Galaxy S7 auf. Auch optisch sind gewisse Ähnlichkeiten zu erkennen.

Das Elephone S7 besteht, wie auch das Samsung Galaxy S7, aus Glas und Aluminium. Hierbei wird sowohl die Front von Glas bedeckt wie aber auch die Rückseite. Der Rahmen hingegen ist aus Aluminium gefertigt.

Ebenfalls sehr auffällig ist der Fingerabdrucks Scanner, der auch als Home Taste dient und 1 zu 1 der des Samsung Galaxy S7 gleicht.

Hier könnte man nun denken, dass Elephone mit dem S7 einfach versucht hat einen Samsung Klon zu bauen, jedoch ganz so einfach hat es Elephone sich nicht gemacht.

Auf der Rückseite gibt es durchaus optisch große Unterschiede. Die Kamera ist hier nicht zentriert wie es beim Samsung der Fall ist, sondern in der linken oberen Ecke angebracht.

Zudem ist diese flach im Gehäuse integriert.

Genau genommen ist das Elephone S7 eher eine Mischung aus Samsung Galaxy S7, S7 Edge und vielleicht ein wenig dem Xiaomi MI5.

Das Displayglas ist an den Rändern stark gebogen wodurch ein Edge Display vorgetäuscht wird. Warum vorgetäuscht? Das eigentliche Display scheint nicht mitgebogen zu sein wie es ja beim S7 Edge von Samsung der Fall ist.

Trotzdem sind die Ränder des Display verhältnismäßig klein. Dies fällt gerade im Vergleich zum Apple iPhone 7 Plus auf.

Beide Smartphones besitzen ein 5,5 Zoll Display jedoch ist das Elephone ein Stück schmäler und nochmals ein gutes Stück kürzer.

Lassen wir einmal diesen Vergleich mit dem Samsung Galaxy S7 bleiben. Das Elephone S7 ist ein wirklich wunderschönes Smartphone bei welchem sich gerade die Rückseite toll im Licht spiegelt und ein absoluter Hingucker ist.

Zudem fühlt sich das S7 auch in der Hand sehr hochwertig an. Selbst die Tasten besitzen einen vorzüglichen Druckpunkt.

Hätte man mir das Smartphone gegeben, Samsung, HTC, Google oder irgendeinen anderen Premium Hersteller auf die Rückseite geschrieben, hätte ich dies sofort geglaubt.

Kurzum Daumen hoch was die Haptik des Elephone S7 angeht, egal ob diese etwas beim Samsung Galaxy S7 abgekupfert ist, besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht.

 

Software

Elephone setzt beim S7 auf Android 6.0, welches seitens des Herstellers nicht stark modifiziert wurde. Die Benutzeroberfläche, der Launcher, Menüs usw. sind Stock Android.

Lediglich wurden einige Features im Menü hinzugefügt und ein alternativer Einrichtungsprozess verwendet.

Dieser Einrichtungsprozess hat nichts mit dem normalen, welchen man von Android kennt, zu tun! Ihr werdet lediglich nach der bevorzugten Sprache gefragt, Eurem WLAN und welches Hintergrundbild Ihr wünscht.

Euer Google Konto muss später separat eingerichtet werden.

Nach dieser ersten etwas ungewohnten Einrichtung landet man allerdings auf einer sehr aufgeräumten Benutzeroberfläche.

Außer einer Elephone Service App wurde nichts an „Bonus“ Software vorinstalliert. Dementsprechend fällt auch der freie Speicher mit 53GB recht groß aus.

Kommen wir noch ein wenig auf die Bonus Features zu sprechen. Elephone bietet beim S7 eine recht ausführliche Gesten -Steuerung an. Beispielsweise lässt sich durch das Wischen mit drei Fingern von oben nach unten ein Screenshot machen.

Wenn man mit zwei Fingern nach oben oder unten wischt, wird die Lautstärke geregelt usw.

Ebenfalls sehr Interessant und nützlich ist der Shortcut button. Wobei Shortcut button nicht ganz richtig ist, es handelt sich hierbei um die Home Taste welche beim zweimaligen schnellen Drücken eine von Euch frei ausgewählte Funktion startet.

Dies kann die Kamera sein oder auch die Taschenlampe. Im Alltag ist dies unheimlich praktisch!

 

Display

Das Elephone S7 verfügt über ein 5,5 Zoll Full HD Display. Das Glas über diesem Display ist leicht an den Kanten gebogen.

Dies soll den Anschein machen als hätte man hier ein Smartphone mit Edge Display.  Dies funktioniert auch in einem gewissen Rahmen. Das Display des S7 wirkt imposant, hat aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie das echte S7 Edge, Lichtspiegelungen.

Je nach Blickwinkel sieht man wie sich an der Kante etwas das Licht spiegelt bzw. wie das Licht des Displays eine andere Helligkeit hat als das des geraden Bildschirms.

Beim frontalen Draufschauen sieht man dies allerdings nicht, lediglich bei einer seitlichen Betrachtung.

Ansonsten macht das Panel einen guten Eindruck! Farben wirken kräftig und leuchtend und Kontraste sind solide. Schwarzwerte sind ebenfalls gut, aber auch nicht überragend.

Ähnliches gilt auch für die maximale Helligkeit welche solide ist aber auch nicht mit Flaggschiff Smartphones mithalten kann.

Dies erwartet man eigentlich aber auch nicht von 250€ Smartphones. Für die Preisklasse des S7 ist das Display durchaus überdurchschnittlich, auch was die Qualität angeht.

 

Sound und Akustik

Das Elephone S7 besitzt einen Lautsprecher auf der unteren rechten Seite.

Lautsprecher scheinen nicht die allergrößte Stärke von Elephone zu sein. Schon beim P9000 und P8000 war dieser furchtbar.

Hier ist dieser durchaus etwas besser. Für die üblichen Systemtöne oder mal nen Youtube Video reicht der verbaute Lautsprecher problemlos aus, jedoch viel Musik oder Radio will man mit diesem nicht hören. Er ist leicht überdurchschnittlich laut aber sehr dünn und neigt zum Kratzen.

Kurzum der Lautsprecher ist sicherlich nicht das stärkste Asset des Smartphones.

Der Kopfhörerausgang hingegen liefert wieder eine solide Standard Qualität.

 

Kamera

Im Elephone steckt eine 13 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.2. Klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär aber schauen wir uns einmal die Praxis an.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht)

Sagen wir es mal so, die Kamera des Elephone S7 ist wenig spektakulär. Die produzierten Bilder sind Okay aber auch nicht mehr.

Die Schärfe ist in Ordnung jedoch sind Details eher mittelmäßig. Schwächen sehe ich primär etwas bei der generellen Bildstimmung.

Teilweise neigt das S7 zu einem leichten Braunstich. Auch ist die Dynamic wirklich nichts Besonderes.

Die Low Light Performance ist hingegen akzeptabel, jedoch muss man für brauchbare Aufnahmen das Smartphone relativ lange ruhig halten.

Über einen Bildstabilisator verfügt das Elephone ja leider nicht.

Kurzum die Kamera Qualität ist grob gesagt nicht ganz miserabel aber in der 200€+ Preisklasse bekommt man auch ohne Frage Besseres.

Die Kamera Performance ist ebenfalls nichts besonderes. Zwischen zwei Bildern müsst Ihr durchaus ne Sekunde warten. Die Kamera App ist auch nur die Standard Mediatek Kamera App wie man sie in diversen günstigen Smartphones findet.

 

Benchmarks

Es gibt das Elephone S7 mit zwei SoCs. Einmal mit dem größeren Mediatek Helio X25 und einmal mit dem Helio X20.

Der Helio X20/25 ist ein Deca-Core SoC. Dieser verfügt also über satte zehn Kerne! Jedoch arbeiten diese Zehn Kerne in der Regel nicht gleichzeitig. Diese sind in drei Gruppen unterteilt welche je nachdem ob Ihr eine schwache, mittlere, oder starke Auslastung auf Eurem Smartphone habt, aktiv werden.

Dies soll in der Theorie beim Energiesparen helfen.

Der Helio X20 und X25 unterscheiden sich nur im Takt! Der X20 erreicht zwischen 2,1GHz und 2,3GHz in der Spitze während der X25 bis zu 2,5GHz schafft. Kurzum selbst auf dem Papier ist dieser unterschied sehr gering! In der Praxis wird er also nicht spürbar sein.

Wie man sieht, hat der Helio X25 durchaus ordentlich Power! Dieser liegt von seiner Leistung zwischen dem Qualcomm Snapdragon 810 (Sony Xperia Z5, HTC M9) und dem HiSilicon Kirin 955 (Huawei P9 Plus).

Dies ist eine sehr ordentliche Leistung für ein Smartphone dieser Preisklasse! Was man aber auch gut sieht ist der Unterschied zwischen dem Helio X25 und X20.

Zwar kommt das Benchmark Resultat des X20 vom Xiaomi Mi Note 4 und kann daher etwas vom kleineren S7 abweichen aber dennoch kann man gut sehen, dass beide SoCs sich nur durch wenige % trennen.

 

Performance im Alltag

Kommen wir zur Leistung im Alltag des S7. Android 6.0 läuft wie zu erwarten war perfekt, kein Ruckeln kein Stottern.

Auch die üblichen Apps wie Facebook, WhatsApp, Twitter usw. bereiten dem S7 keinerlei Probleme.

Natürlich laufen auch Spiele weitestgehend problemlos. Hierbei spreche ich sowohl von aufwändigeren 3D Spielen wie auch von den üblichen 08/15 Games wie Pokemon Go oder Angry Birds.

Zwar kann es hier in sehr aufwendigen Games wie Marvel Future Fight zu kleineren Rucklern kommen aber dennoch würde ich das Elephone S7 für „Spieler“ durchaus empfehlen. Viel mehr Leistung für weniger Geld wird man nur schwer bekommen.

Auch der Fingerabdrucksensor macht einen guten wenn nicht sogar sehr guten Job. Er reagiert schnell und ausgesprochen zuverlässig. Der Fingerabdruckscanner ist zudem dauerhaft aktiv. Ihr müsst also nicht die Taste drücken um Euer Smartphone zu entsperren, was die ganze Sache etwas beschleunigt.

Auch im Android OS ist der Fingerabdruckscanner weiterhin aktiv und dient beim Antippen als Zurücktaste. Beim festen Drücken der Taste wird die übliche Hometasten Funktionalität ausgelöst.

Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln oder zu bemerken. Die Software lief bei mir Fehlerfrei (seid dem Letzen Update) und gerade die Zusatzfeatures und Funktionen wie die Schnellzugriffsfunktion usw. waren im Alltag sehr Praktisch und funktionierten erstaunlich zuverlässig.

Das verbaute WLAN Modul unterstützt WLAN ac und das 5GHz Band. Das klingt ja erstmal gut ist jedoch in der Praxis eher mittelmäßig. Ich konnte mit dem S7 maximal rund 50Mbit/s erreichen, das sollte in der Praxis allerdings ausreichen.

 

Akku

Der Akku des Elephone S7 ist mit 3000mAh eher mittelmäßig groß dimensioniert. In der Praxis erreichte ich ca. 5 Stunden aktive Nutzung.

Hierbei habe ich bei einer mittleren Display Helligkeit eine gemischte Nutzung aus Webbrowsen, Social Media und ein wenig spielen betrieben.

Das heißt die meisten Normalnutzer werden vermutlich gerade so durch den Tag kommen. Intensivnutzer hingegen sollten sich gleich eine Powerbank mitbestellen.

 

Fazit zum Elephone S7

Das Elephone S7 ist ein klasse Smartphone, welches gerade durch seine Optik und Performance punkten kann.

Die Kamera ist eher mittelmäßig und der Akku leicht unterunterdurchschnittliches ist auch ein wenig das Problem des Elephone S7, es sieht toll aus, hat die Haptik eines High End Smartphones und die Performance eines oberen Mittelklassegerätes und das zu einem Preis von 220-250€ jedoch gibt es bessere Allrounder.

Für 250€ bekommt man ein Huawei P9 Lite oder für ein wenig mehr das in fast allen Belangen überlegene BQ Aquaris X5 Plus.

Auch aus Asien gibt es mit dem MI5S für knapp unter 300€ nochmals ein deutlich besseres Gerät.

Damit meine ich nicht, dass das Elephone S7 ein schlechtes Gerät ist, ganz im Gegenteil. Jedoch lohnt es sich primär für Nutzer welchen eine hohe Leistung und eine gute Optik wichtig ist.

EasyAccs beste Powerbank, die EasyAcc Monster 20000mAh mit Quick Charge im Test

EasyAcc hat seine Monster Powerbank neu aufgelegt und einen der normalen USB Ports mit einem Quick Charge 3.0 Anschluss ersetzt.

Bereits vor dieser Veränderung war die EasyAcc Monster eine sehr gute Powerbank, wie sieht es mit der neuen Version aus?

Ist die neue EasyAcc Monster mit Quick Charge nochmals besser und lohnt sich der Kauf? Finden wir es im Test heraus!

 

Die EasyAcc Monster 20000mAh mit Quick Charge

Gleich vor weg die EasyAcc Monster ist nicht die aller kompakteste Powerbank in der 20000mAh Klasse. Dafür ist diese jedoch vollgestopft mit Anschlüssen.

Wie üblich setzt EasyAcc auf ein mattes Plastikgehäuse in Schwarz/Orange. Optisch ist das Gehäuse Geschmacksache, jedoch funktionell ist es tadellos.

Die größte Besonderheit der EasyAcc Monster sind die vier USB Ports auf der Front. Ja satte vier Ports!

Drei dieser Ports sind „normale“ 5V USB Anschlüsse mit einer Leistung von jeweils 2,4A. Gemeinsam leisten diese aber nur 3,1A. Dies reicht für drei Einsteiger- Smartphones oder ein High End + ein Einsteiger -Gerät.

Solltet Ihr die Powerbank überlasten, ist das auch kein Weltuntergang, sie wird sich einfach abschalten.

Der vierte USB Port ist der besagte Quick Charge 3.0 Anschluss. Dieser verfügt nochmals über 5-6V 3A, 6-9V 2A bzw. 9-12V 1,5A.

Beim Aufladen der Powerbank wird es nochmals interessant. Die EasyAcc Monster verfügt über zwei microUSB Eingänge. Dies war auch schon beim Vorgänger so wie auch beim Anker PowerCore II.

So wird versucht die Einschränkungen des einzelnen microUSB Ports in Punkto Stromübertragung zu umgehen.

Jedoch ist das ist nicht der einzige Trick den die EasyAcc draufhat. Einer der USB Ports verfügt über Quick Charge Support! Ihr habt also drei Möglichkeiten die Powerbank wiederaufzuladen. Über einen microUSB Port, über zwei microUSB Ports gleichzeitig oder über Quick Charge.

Was wie schnell ist dazu später mehr.

Natürlich verfügt die EasyAcc Monster über die üblichen vier Status LEDs. Beim Betätigen des Einschalters leuchten je nach Ladestand diese LEDs auf.

Der Einschalter wird auch im Grunde nur dafür benötigt, denn die Powerbank schaltet sich beim Anschließen eines Gerätes von alleine ein und auch wieder aus.

LED Taschenlampen bei Powerbanks scheinen ja mittlerweile out zu sein, nicht so bei EasyAcc. In dieser Powerbank ist eine recht große und auch relativ starke LED Taschenlampe verbaut.

Diese kann natürlich nicht mit einer richtigen Taschenlampe konkurrieren, kann aber im Dunkeln durchaus den Weg erhellen oder helfen wenn etwas unter den Sitz gefallen ist.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird vom Hersteller mit 20000mAh beworben, messen konnte ich 17150mAh bzw. 63,458Wh.

Dies entspricht rund 86% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist. Bedenkt, dass die Kapazitätsangabe des Herstellers sich immer auf die Kapazität der intern verbauten Akkuzellen bezieht und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Beim Entladen der Zellen entsteht eine gewisse Verlustleistung, also Energie die nicht in Eurem Smartphone landet sondern als Wärme verpufft.

Daher sind bei dieser Powerbank auch nur 17150mAh effektiv nutzbar, was an sich ein guter Wert ist. Die meisten guten Powerbanks auf dem Markt schaffen ca. 80-90% der vom Hersteller angegebenen Kapazität.

Wie sieht es abseits der Kapazität mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Die EasyAcc Monster QC3.0 Powerbank ist ein 2017er Modell einer kompetenten Marke. Dementsprechend kann man auch mit einer guten Ladegeschwindigkeit rechnen.

Beginnen wir bei den normalen USB Ports. Diese sind leider wirklich auf eine maximale Leistung von rund 3,5A limitiert. Gut wenn man dies mit der Leistung des Quick Charge 3.0 Ports zusammenrechnet ergeben sich eine Gesamtleistung von über 6A, was ziemlich stark ist.

Die drei normalen USB Ports sind erfreulicherweise ziemlich schnell. Mein iPhone 7 Plus erreichte 1,75A, das Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, das Alcatel Idol 4S 1,99A.

Sollten Euch diese Zahlen nichts sagen, ja das ist ziemlich gut!

Wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus? Ebenfalls wie üblich ziemlich gut. Mit meinem Alcatel Idol 4S, Xiaomi MI MIX/MI5S Plus und dem Samsung Galaxy S7 Edge konnte ich keine Probleme feststellen was die Kompatibilität angeht.

Auch nicht Quick Charge 3.0 fähige Geräte laden an diesem Port halbwegs schnell. Jedoch solltet Ihr ein Google Pixel oder Apple iPhone besitzen, würde ich raten dieses an die normalen Smart Ports anzuschließen.

Das iPhone 7 Plus erreichte an den normalen USB Ports 1,62A und am Quick Charge 3.0 Port 1,36A. Dies ist aber nichts Unnormales. Die meisten nicht Quick Charge fähigen Geräte laden an einem Quick Charge Port langsamer.

 

Kommen wir zum Wiederaufladen der Powerbank selbst. Hier habt Ihr drei Möglichkeiten.

Zum einen über ein microUSB Kabel und einem normalen Ladegerät. Hier konnte ich die Powerbank mit rund 1,8A laden.

Beim Verwenden von zwei microUSB Kabeln steigt die Ladegeschwindigkeit auf kombiniert ca. 3,52A.

Wie sieht es mit Quick Charge 3.0 aus? Jetzt wird es interessant, denn über Quick Charge erreicht die Powerbank 7,1V und 1,8A. Dies würde auf 5V gerechnet 2,556A entsprechend.

Heißt die Powerbank lädt beim Verwenden von zwei microUSB Kabel schneller als bei Quick Charge.

  • Ein Kabel 1,8A ca. 12 Stunden
  • Zwei Kabel 3,52A ca. 6,5 Stunden
  • Quick Charge 3.0 7,1V 1,8A ca. 9 Stunden
  • Quick Charge 3.0 + ein zweites Kabel 4,1A ca. 5 Stunden

 

Fazit zur EasyAcc Monster 20000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Dies ist ohne Frage die beste Powerbank, die  EasyAcc aktuell im Sortiment hat!

Die EasyAcc PB20000QC4, wie die offizielle Bezeichnung lautet, kann durch eine hervorragende Ladegeschwindigkeit punkten, sowohl was die drei normalen USB Ports angeht, wie aber auch den Quick Charge 3.0 Port.

Dazu kommt das schnelle und flexible Aufladen der Powerbank selbst über die bis zu zwei microUSB Ports oder Quick Charge.

Aber ich denke die größte Stärke ist der Preis. Rund 36€ sind sehr fair für eine 20000mAh Powerbank mit vier USB Ports und Quick Charge 3.0.

Daher kann ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen für alle die eine etwas größere Powerbank suchen!

 

Das Lioncast LX50 Headset im Test, das Preis/Leistungs Wunder aus Berlin

Lioncast ist ein Berliner Hersteller, der sich auf PC und Konsolenzubehör spezialisiert hat. Diese haben nun mit dem LX50 ein neues Headset auf den Markt gebracht, welches aufgrund guter Leistung und einem sehr interessanten Preis punkten soll.

60€ für ein Headset wird für viele sicherlich so der Sweet Spot sein wo man gute Leistung erwarten kann, sofern man bereit ist auf Luxus Features wie RGB Beleuchtung usw. zu verzichten.

Aber welcher G4ming Zubehörhersteller verspricht einem nicht das Blaue vom Himmel wenn es um das Verkaufen der eigenen Produkte geht.

Daher wie schlagen sich die Lioncast LX50 im Test? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Lioncast hat dem LX50 einen sehr interessanten Lieferumfang spendiert. Dieser beinhaltet neben den Kopfhörern zwei Kabel, zwei Sets Ohrpolster und das Mikrofon.

Warum zwei Kabel? Das erste Kabel ist ein relativ kurzes Kabel, welches auf einem 3,5mm Port endet. Dieses ist für die Nutzung an das PS4, der XBOX One oder einem Notebook gedacht.

Für die Nutzung am PC liegt ein zweites „Verlängerungskabel“ bei, das auf die üblichen separaten 3,5mm Anschlüsse endet.

Bei den Ohrpolstern habt Ihr ebenfalls die Wahl. Von Haus aus sind auf dem Headset normale Kunstleder Ohrpolster. Alternativ lassen sich aber auch Stoff Ohrpolster aufziehen.

Vielen Dank an Lioncast, welche mir das LX50 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Lioncast LX50

Die Lioncast LX50 sind optisch recht unspektakulär für ein Gaming Headset gestaltet. Der Hersteller setzt auf ein normales mattes Plastikgehäuse in Kombination mit einer Aluminiumabdeckung.

Auf der Rückseite ist lediglich einmal das Logo von Lioncast in roter Farbe. Ansonsten ist das Headset komplett in Schwarz gehalten.

Qualitativ ist das LX50 solide gebaut. Es klappert oder klackert nichts und auch das Kopfband wirkt robust dank der aus Metall gefertigten Aufhängung.

Sowohl das Kabel wie auch das Mikrofon sind abnehmbar. Beides wird an der linken Ohrmuschel angesteckt. Lioncast setzt hier auf normale 3,5mm Stecker.

Abnehmbare Kabel sind immer etwas sehr Gutes, auch wenn ich mir beim Anschlusskabel vielleicht eine Zugentlastung gewünscht hätte, so dass Druck und Zug nicht direkt am Port hängt.

Wo wir beim Kabel sind, dieses ist ausreichend dick und zudem textilummantelt, was diesem auch eine hochwertiges Gefühl verleiht.

Zudem ist am Kabel eine Kabelfernbedienung integriert, welche das Ein/Ausschalten des Mikrofons erlaubt und das Regulieren der Lautstärke.

Dieses ca. 1m lange Kabel endet auf einem 3,5mm Anschluss. Sollte Euch das Kabel zu kurz sein oder Ihr benötigt getrennte 3,5mm Anschlüsse, liegt eine Verlängerung bei. Diese Verlängerung passt qualitativ auch zum Basiskabel.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich sind die Lioncast LX50 große Over Ear Kopfhörer. Die Ohrmuscheln sind auch wirklich groß genug meine Ohren vollständig zu umschließen.

Den Anpressdruck würde ich von Haus aus als ziemlich perfekt einstufen. Die Kopfhörer sitzen weder zu locker noch zu stramm.

Auch berühren meine Ohren nicht das Innere der Ohrmuscheln, was mir das langfristige Tragen ermöglicht.

Im Detail kommt es aber etwas darauf an welche Ohrpolster Ihr verwendet. Die Kunstleder Ohrpolster sind im ersten Moment etwas kühler, erwärmen sich aber etwas schneller.

Zudem schirmen Euch diese etwas mehr von der Umgebung ab.

Die Stoffohrpolster sind etwas „leichter“ und offener. Zudem belüften diese Eure Ohren etwas besser.

Auch bekommt Ihr mit diesen mehr von Eurer Umgebung mit.

Welche Ohrpolster besser sind liegt am persönlichen Geschmack, ich würde aber die Stoffohrpolster wählen.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt, dem Klang. Hier sind Gaming Headset oftmals so eine Sache. Zwar hat sich die Klangqualität in den Letzten Jahren gesteigert aber eine wirkliche „HiFi“ Qualität liefern die aller wenigsten Modelle.

Aber genau mit solch einem „HiFi-Sound“ wird bei Amazon geworben und auch auf der Lioncast Webseite wird von einem „Gaming-Headset mit High-Performance Treiber für kristallklare Kommunikation und ausgewogenem Klang“ gesprochen.

Auf dem Papier liest sich das Ganze auch durchaus interessant, gerade die 53mm Treiber sind ungewöhnlich.

Aber wie Klingen die Lioncast LX50?

Erstaunlicherweise gut! Der Hersteller hat mit einem ausgewogenem Klang gar nicht so unrecht. Die LX50 liefern einen schönen knackigen Punch und allgemein einen weiten und voluminösen Klang.

Hierbei ist der Bass aber weder überdominant noch zu schwach. Allerdings würde ich die Lioncast auch nicht als neutral bezeichnen.

Es gibt durchaus eine Anhebung des Tieftonbereiches aber halt nicht derartig übertrieben, dass es unsauber anmutet.

Aber nicht nur der Bass ist stark, sondern auch die Höhen sind sauber und klar ohne dabei zu spitz zu werden.

Wie oft üblich sind die Mitten ein wenig abgesenkt, aber nicht zu sehr, dass Stimmen oder Schritte unnatürlich werden.

Grundsätzlich würde ich Lioncast als Allrounder einstufen welche für Gaming, Musik und Filme gut zu gebrauchen sind.

Bei Musik sind vielleicht Vocals nicht die allergrößte Stärke der Lioncast dafür aber reguläre Pop Musik, Elektro, Drum an Bass usw.

Also im Grunde alles wo ein wenig mehr Bass auch Spaß macht.

Kommen wir zum Thema Gaming. Die LX50 sind normale 3,5mm Kopfhörer/Headset, die also an sich stark von Eurer Soundkarte und deren Qualität abhängig sind.

Jedoch besitzen die Lioncast LX50 von Natur aus einen recht weiten und offenen Klang, welcher die Ortung von Geräuschen begünstigt, selbst ohne Software 3D Sound Modi.

Um ehrlich zu sein für „Professionelles Gaming“ oder ESport würde ich vielleicht andere Kopfhörer bevorzugen wie die Sennheiser GSP300, die Mitten nicht absenken, sondern boosten damit man Schritte noch besser hören kann.

Damit meine ich allerdings nicht, dass die LX50 schlecht für Gaming sind, ganz im Gegenteil. Spiele mit einem tollen Soundtrack oder Effekten wie The Witcher 3 oder Battlefield One machen wirklich Spaß mit diesen Kopfhörern.

Auch andere Multiplayer Spiele wie Overwatch, League of Legend usw. sind in einem normalen Semi-Kompetitivrahmen ohne Probleme mit den LX50 zu empfehlen.

Noch ein paar Worte zum Mikrofon. Dieses hat mich sehr positiv überrascht! Zum einen ist dieses extrem laut, es kommt nicht oft vor, dass ich die Lautstärke eines Mikrofons runterschrauben muss damit ich anderen nicht zu laut bin, zum anderen ist dieses qualitativ sehr hochwertig.

Meine Stimme wird sehr voll und detailliert aufgezeichnet, was mir auch von diversen Gesprächspartnern bestätigt wird.

Jedoch hatte ich im Hintergrund leichte Störgeräusche, welche ich aber auch nicht zu 100% dem Mikrofon zuordnen konnte, da diese selbst dann auftraten, wenn ich das Mikrofon mithilfe des Schalters aus hatte.

 

Fazit

Die Lioncast LX50 sind ein Überraschungshit!

Das Headset kann ohne Probleme mit Konkurrenten wie dem Logitech G430 oder auch dem Sennheiser GSP300 mithalten, wenn diese nicht sogar überbieten.

Dies beginnt bei der soliden Qualität mit welcher das Headset gebaut ist und endet auch bei Kleinigkeiten wie den austauschbaren Kabeln und den optionalen Ohrpolstern.

Aber auch der Tragekomfort und Klang sind hervorragend, ich kann die Lioncast LX problemlos über Stunden tragen, viel besser geht es kaum in diesem Punkt.

Der Klang ist spaßig, weit und offen(sofern die Stoffohrpolster verwendet werden) ohne dabei zu übertreiben oder unsauber zu werden.

Die Lioncast LX50 sind sehr gute Allrounder, die sich auch für Musik eignen.

Gibt es aber denn auch Kritikpunkte? Um ehrlich zu sein nein. Für 60€ kann man nicht mehr erwarten als die LX50 liefern.

Klar diese können nicht mit Beyerdynamic MMX300 oder richtigen HiFi Kopfhörern der 100€ Preisklasse mithalten.

Dies darf man aber auch nicht erwarten und in der 60€ Preisklasse ist das LX50 aktuell das beste allround Gaming Headset!