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Xiaomi MI5S im Test, Snapdragon 821, 3GB RAM, 5,15“ Display und dem Kamera Sensor aus dem Google Pixel für 300€

Xiaomis Flaggschiff Smartphones für Ende 2016 heißen MI5S und MI5S Plus. Ja es gibt auch noch das MI MIX aber das lassen wir mal außen vor.

Nachdem ich mir bereits das MI5S Plus angesehen habe, ist nun der kleinere und fast noch interessantere Bruder an der Reihe.

Warum noch interessanter? Das MI5S ist sowas wie das „günstige“ Google Pixel.

Beide besitzen den Snapdragon 821 SoC, ein Metallgehäuse, ein kompaktes 5“ bzw. 5,15“ Display und die gleiche Kamera!

Ja das Xiaomi MI5S verfügt über den gleichen Kamera Sensor wie das Google Pixel.

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Der größte Unterschied ist der Preis, das MI5S bekommt man bereits für ca. 300€ während man für das Google Pixel 759€ auf den Tisch legen muss.

Kann das Xiaomi Mi5S dennoch im Test überzeugen?

Bestellung, Versand und Lieferumfang

Das Xiaomi MI5S ist weiterhin nur in Asien erhältlich, leider. Dementsprechend muss man hier auf einen asiatischen Händler zurückgreifen wie z.B. Gearbest, AliExpress oder Efox.

Freundlicherweise hat mir Gearbest das MI5S zur Verfügung gestellt. Allerdings auch unabhängig davon würde ich zu einer Bestellung bei Gearbest raten.

Warum? Zoll, das MI5S kostet rund 300€ dementsprechend wäre es nötig zum Zoll zu fahren, dieses Abzuholen und 19% Mwst zu zahlen.

Gearbest bietet, solange wie England noch in der EU ist, einen Zollfrei- Versand an, der auf den Namen Germany Express hört.

In diesem Fall wird das Smartphone oder auch jedes andere Produkt OHNE Mehrkosten direkt zu Euch geliefert innerhalb von ca. 10 Tagen.

Ich habe dies mehrfach ausprobiert und ja es funktioniert wirklich problemlos.

 

Das Xiaomi MI5S wird in einer fast komplett weißen Box geliefert. Im Inneren finden wir das Smartphone selbst, wie auch ein USB C Ladekabel und ein Quick Charge 3.0 Ladegerät.

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Dieses Ladegerät verfügt natürlich nicht über unseren deutschen Stecker, zwar liefert beispielsweise Gearbest einen Adapter mit aber ich würde einfach empfehlen ein Anker PowerPort+ 1 zu kaufen und fertig.

 

Das Xiaomi MI5S

Das Xiaomi MI5S ist mit seinem 5,15“ Display und relativ kleinen Display Rändern ein recht kompaktes Smartphone.

Dabei liegt dieses dank seiner abgerundeten Rückseite auch ausgesprochen gut in der Hand. Im Gegensatz zum Vorgänger dem MI5 setzt das MI5S nicht auf Glas, was die Rückseite angeht, sondern auf Aluminium.

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Ob nun Glas oder Aluminium schöner ist, darüber lässt sich streiten. Ich für meinen Teil halte Glas für schöner in einer Welt wo jedes 200€+ China Smartphone mittlerweile eine Alu Rückseite besitzt.

Allerdings hat Aluminium auch Vorteile. Zum einen ist dadurch das MI5S etwas robuster, zum anderen ist es etwas weniger rutschig als sein Vorgänger.

Ebenfalls ein großer Unterschied ist die Home Taste des Xiaomi. Beim MI5S setzt Xiaomi nicht mehr auf eine physische Taste, sondern ähnlich dem iPhone 7 auf eine Touch-Taste mit eingebauten Fingerabdruckscanner.

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Sagen wir es so das Ganze funktioniert, ist aber qualitativ nicht mit einem iPhone 7 zu vergleichen, dazu später mehr.

Neben der Home Taste sind wie üblich zwei weitere Kapazitive Tasten, welche auch weiß beleuchtet sind. Dementsprechend verzichtet das MI5S komplett auf die Android Onscreen Tasten.

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Der Lautsprecher wie auch der USB C Port sind auf der Unterseite des Xiaomi MI5S angebracht, während der Kopfhöreranschluss weiterhin auf der Oberseite verweilt.

Der Einschalter und die Lautstärke Wippe sind auf der rechten Seite angebracht und verfügen über einen guten Druckpunkt.

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Auf der Rückseite ist nur die Kamera und der LED Blitz angebracht.

 

Unterm Strich macht das Xiaomi MI5S einen hochwertigen Eindruck und liegt sehr angenehm in der Hand.

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Allerdings gibt es durchaus Smartphones welche sich nochmals ein Stück wertiger anfühlen. Also man merkt schon, dass es sich beim MI5S nicht ganz um die Oberklasse handelt, was ich etwas auf das niedrige Gewicht schiebe.

 

Software

Das Xiaomi MI5S wird mit Xiaomis eigener MIUI 8 Benutzeroberfläche/Software ausgeliefert, die auf Android 6.0.1 basiert.

MIUI ist Xiaomis Version von Android, welche sich gerade optisch deutlich vom normalen Android unterscheidet.

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Je nachdem wo Ihr das MI5S kauft, kann es auch sein, dass dieses keinen Google Play Store besitzt. Bei Gerbest und den meisten anderen etwas westlich orientierten Händlern ist allerdings meist schon der Play Store vorinstalliert bzw. es wird die internationale Software verwendet (würde empfehlen per Hand die Original Software von Xiaomi nach Erhalt aufzuspielen).

Solltet Ihr doch ein chinesisches MI5S haben, ist das auch kein Problem, man kann den Google Play Store einfach nachinstallieren. Anleitung dazu findet Ihr im offiziellen Xiaomi Forum http://en.miui.com/thread-233426-1-1.html

Nach der Installation von MIUI 8 wird man von einer, wie ich finde, sehr hübschen und moderneren Benutzeroberfläche begrüßt. Diese ist nochmal deutlich besser aufgeräumt als es mit MIUI 7 der Fall war.

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Dabei liefert MIUI 8 eine sehr komplette Benutzererfahrung. Vielleicht kennt Ihr das von anderen Smartphone Herstellern, die das Home Menü und vielleicht auch die Einstellungen optisch angepasst haben, jedoch dann andere Elemente der Benutzeroberfläche plötzlich eine völlig andere Designsprache haben.

Das ist bei Xiaomi anders, die gesamte Benutzeroberfläche und auch fast alle Xiaomi Apps haben die gleiche Designsprache.

Ob Euch diese nun gefällt oder nicht schaut es Euch am besten selbst an. Allerdings hat MIUI auch abgesehen von der Optik einiges zu bieten. Eins der eher ungewöhnlichen Features ist der „Second Space“.

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Dieser erlaubt Euch Euer Smartphone in „Zwei“ zu teilen. Es gibt nach dem Aktivieren sozusagen zwei Betriebssysteme, die komplett geteilt sind und man zwischen diesen hin und her wechseln kann.

Apps die auf dem einen sind, sind zum Beispiel nicht zwingend auch auf dem zweiten Space, selbiges gilt auch für Fotos und Daten.

 

Display

Das MI5S verfügt über ein 5,15“ Full HD Display.

Dieses IPS Panel liefert solide Blickwinkel, gute Kontraste (natürlich nicht mit einem AMOLED Panel zu vergleichen) und natürliche bis leicht leuchtende Farben.

Die maximale Helligkeit ist dabei sehr stark und liegt laut meinem Messgerät auf dem Level das S7 Edge!

Dementsprechend ist die Ablesbarkeit im Freien auch gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Leider verzichtet Xiaomi beim MI5S auf Gorilla Glas. Trotzdem sollte das gehärtete Glas gegenüber Kratzern recht resistent sein.

 

Lautsprecher

Das MI5S besitzt leider nur einen Lautsprecher auf seiner Unterseite. Dieser liefert eine höchstens mittelmäßige Qualität, die Betonung liegt auf höchstens.

Er ist ausreichend laut, lässt sich aber sehr leicht verdecken und neigt auf höheren Lautstärken etwas zum Kratzen.

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Kurzum der Lautsprecher des MI5S passt wirklich zu seiner 300€ Preisklasse.

Der Kopfhörerausgang liefert hingegen wieder Standard Qualität.

 

Kamera

Das vermutlich Interessanteste am MI5S ist aus meiner Sicht sicherlich die 12 Megapixel Kamera.

Warum? Es handelt sich den Sony IM378 Kamera Sensor, der auch im Google Pixel und Pixel XL verbaut ist!

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Ja dieses 300€ Smartphone verfügt über den gleichen Sensor wie das 799€ bzw. 899€ Google Gerät.

Bekanntlich ist die Kamera des Google Pixel sehr stark, aber gilt dies auch für das Xiaomi MI5S?

Dies lässt sich mit einem guten jein beantworten. Das Pixel mag das gleiche Kamera Modul verwenden aber die wahre Magie ist dort der HDR+ Modus, über den das MI5S nicht verfügt.

Aber dennoch sieht man große Ähnlichkeiten zwischen den beiden.

Beginnen wir beim generellen Tempo der Kamera. Das Xiaomi MI5S fokussiert schnell und löst auch schnell aus. Selbst nach HDR Bildern ist keine nennenswerte Verzögerung oder Verlangsamung der Aufnahmegeschwindigkeit zu erkennen.

Der Autofokus ist im Generellen sehr schnell und zuverlässig, lediglich im Makro Bereich war dieser teilweise etwas störrisch.

Schauen wir uns ein paar Bilder an. Wie üblich sind diese im Automatik Modus entstanden und auf der höchsten Qualität.

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)

Das Xiaomi MI5S produziert bei Tageslicht unglaublich scharfe und detaillierte Aufnahmen. Diese sehen selbst in der 100% Ansicht immer noch verdammt gut aus und besitzen kaum bis keine Artefakt Bildung.

Hier merkt man, dass es sich wirklich um einen High End Kamera Sensor handelt, der im MI5S verbaut ist!

Auch die Dynamic und Farben sind auf einem hervorragenden Level! Lediglich der Kontrast wirkte auf einigen Aufnahmen etwas flach.

Trotzdem bei guten Lichtverhältnissen spielt das Xiaomi Mi5S ganz oben mit was die Foto Qualität angeht!

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Google Pixel XL
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Google Pixel XL
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Xiaomi MI5S
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Google Pixel XL
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Aber wie sieht es bei Low Light Aufnahmen aus? Hier behindert die f2.0 Blend,e wie auch der Verzicht auf einen optischen Bildstabilisator, das Smartphone etwas.

Zwar spielt das MI5S immer noch qualitativ recht weit oben mit, aber während es bei Tageslicht kaum eine Lücke zum iPhone 7 Plus, S7 Edge usw. Gab, merkt man, dass im Low Light das Xiaomi etwas mehr Probleme bekommt als die großen Konkurrenten.

Aber in der 300€ habe ich bisher noch kein Smartphone gesehen welches dies besser gemacht hat!

Videos in 4K sehen gut aus, allerdings ist hier der Software Bildstabilisator merklich schlechter als beim Google Pixel, Bewegungen sind also deutlich weniger weich.

 

Benchmarks

Das MI5S ist mit Qualcomms Snapdragon 821 ausgestattet und je nach Version mit 3GB oder 4GB RAM.

Dementsprechend ist nichts anderes als absolute Oberklasse Leistung vom MI5S zu erwarten.

Schauen wir uns zuerst ein paar Benchmarks an.

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Ja, das Xiaomi MI5S ist eins der aktuell schnellsten Smartphones auf dem Markt! Erstaunlicherweise kann es dabei sogar noch das Google Pixel XL in den meisten Benchmarks ein Stück schlagen.

Hier muss man dazu sagen, dass Snapdragon 821 nicht gleich Snapdragon 821 ist. Im Falle des MI5S läuft dieser mit maximal 2,15GHz, ähnliches gilt auch für das Google Pixel.

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(größer = besser)

Das MI5S Plus hingegen setzte auf einen nochmals höheren Takt von 2,35GHz weshalb dieses in Benchmarks auch nochmals ein Stück besser abschnitt.

Aber auch abgesehen von der CPU Leistung weiß das Xiaomi zu überzeugen. Der Speicher fällt beispielsweise mit rund 426MB/s lesend und 162MB/s schreibend recht flott aus.

 

Leistung im Alltag

Natürlich sind Benchmarks immer das eine, die „echte“ Leistung im Alltag etwas anderes.

Allerdings in diesem Fall ist beides gleich hervorragend!

Das MI5S läuft absolut flüssig, egal was man mit diesem macht. Angefangen bei der Xiaomi Benutzeroberfläche über die üblichen Alltags Apps bis hin zu Spielen bereitet dem Smartphone nichts größere Probleme.

Im Falle der Spiele gilt dies natürlich auch für sehr aufwendige 3D Games, hier hilft das „nur Full HD“ Display dem MI5S natürlich nochmal ein Stück.

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WLAN ist, wie es sich ebenfalls für ein High End Smartphone gehört, flott. Ich konnte ohne Probleme meine 100.000 Leitung vollständig mit dem MI5S beanspruchen, sofern man 5GHz WLAN nutzt.

An dieser Stelle noch ein paar Worte zur neuen Home Taste.

Im Grunde ist diese ein dauerhaft aktiver Fingerabdruckscanner (man kann ihn natürlich auch ohne eingespeicherten Fingerabdruck nutzen, wenn man möchte).

Man berührt ihn mit einem Finger und das Smartphone geht an. Wenn das Smartphone an ist, reicht ein erneutes Antippen um auf den Home Bildschirm zurück zu kehren.

Auch wenn diese Funktion etwas nach dem iPhone 7 klingt, fühlt sich die Home Taste des MI5S in der Praxis völlig anders an.

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Der Unterschied ist zum einen, dass diese beim MI5S nicht drucksensitiv ist, zum anderen ist der Vibrationsmotor deutlich „billiger“ als im iPhone.

Das iPhone 7 schafft es einem das Gefühl zu geben eine Taste zu drücken, das ist beim MI5S nicht der Fall.

Zudem bin ich mehrfach ausversehen an die Home Taste beispielsweise beim Fotografieren gekommen.

Kurzum die physische Home Taste beim älteren MI5 fand ich besser.

Aber abgesehen davon habe ich nicht viel am MI5S im Alltag zu bemängeln. Ja LTE Band 20 fehlt was oftmals den LTE empfang etwas einschränkt, dies war aber für mich weniger tragisch.

Sollte dieses Thema Euch interessieren, haltet ein Auge auf XDA http://forum.xda-developers.com/mi-5/how-to/progress-trying-to-unlock-bands-t3337476

Dort wird experimentiert ob man vielleicht Band 20 nachträglich freischalten kann (dies hatte wohl beim MI5 schon geklappt).

 

Akku

Der Akku des Xiaomi MI5S verfügt über 3100mAh Kapazität. Dies klingt im ersten Moment für ein 5,15“ Smartphone solide.

In der Praxis erreichte ich bei meiner üblichen Nutzung, also im Web surfen, Twitter, Facebook und ein wenig spielen ca. 6 Stunden aktive Nutzungszeit.

Dies war bei ca. 50% Display Helligkeit, wenn Ihr diese aufs Maximum schraubt, könnt Ihr vermutlich eher mit 5 Stunden rechnen.

Damit erreicht das Xiaomi MI5S eine eher mittelmäßige Akkulaufzeit, die aber dennoch die meisten Nutzer sicher durch den Tag bringen sollte.

 

Fazit

Das Xiaomi MI5S ist aktuell vermutlich das Smartphone mit der besten Preis/Leistung!

Ein Snapdragon 821, 3GB, 64GB Speicher, eine hervorragende Kamera und solide Verarbeitung, Akkulaufzeit und Display für rund 300€ ist ein starkes Angebot.

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Natürlich gibt es hier auch Nachteile. Das wäre zum einen das Fehlen von LTE Band 20 und zum anderen die Beschaffung.Das MI5S ist nach wie vor nur in Asien erhältlich. Zwar machen es Händler wie Gearbest  mit einem Zollfrei- Versand sehr einfach aus China zu bestellen aber dennoch.

Am Ende würde ich das MI5S primär den etwas experimentierfreudigeren Nutzern empfehlen.

Sollte Ihr Euch allerdings für das MI5S entscheiden, erhaltet Ihr eines der besten Smartphones auf dem Markt für den Preis eines Mittelklasse Gerätes.

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Die günstige Alternative zu Philips HUE, die Xiaomi Yeelight RGB Glühbirne mit WLAN für 15€

Das Philips HUE Smart Beleuchtungssystem ist ohne Frage das so ziemlich Beste auf dem Markt, hat allerdings einen Nachteil, den Preis.

Für ein Basis Set mit 3x E27 Birnen und Controller zahlt man gute 160€. Auch im Nachkauf kostet eine einzelne RGB Glühbirne satte 40€.

So kommen ganz schnell stolze Summen zusammen.

Aber geht dies auch günstiger?  Unser Lieblings China Unternehmen Xiaomi bietet mit der Yeelight RGB eine „Smarte“ Glühbirne für gerade mal 15€ an.

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Dabei wird nicht mal ein Controller oder derartiges benötigt! Heißt eine einmalige Ausgabe von 15€ und man kann loslegen.

Aber taugt dieses System auch etwas oder bekommt man „billig“ Qualität? Finden wir es im Test der Xiaomi Yeelight RGB heraus!

 

Xiaomi Smart Home

Xiaomis Smart Home System besteht mittlerweile aus recht vielen Dingen. Angefangen bei einem Smart Wassserkocher über Smarte Steckdosen bis hin zu den hier vorgestellten Lampen.

Diese Geräte lassen sich in einem gewissen Rahmen miteinander verknüpfen. Beispielsweise die Lampen lassen sich mithilfe des MI Gateway (ca. 30€) über Smarte Schalter (ca. 6€ pro Stück) bedienen.

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Heißt, man hat hier ein kleines Öko System, welches auch gut funktioniert aber leider sehr stark in sich geschlossen ist, später mehr dazu.

Grundsätzlich könnt Ihr aber Xiaomi Yeelight RGB loslegen und Euch das ganze mal ansehen! Es wird nichts weiter benötigt außer dieser Lampe für den Start!

Leider ist die Xiaomi Yeelight RGB nur in Asien erhältlich aber dank des günstigen Preises geht diese auch problemlos durch den Zoll.

Solltet Ihr gleich mehrere bestellen wollen, Gearbest bietet einen Zollfrei- Versand an und hat die Lampen sehr günstig im Sortiment.

 

Die Xiaomi Yeelight RGB

Was soll man groß optisch zu einer „Glühbirne“ sagen? Die Xiaomi Yeelight RGB ist eine normale Lampe, die in den Standard E27 Sockel passt.

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Dabei besteht die Lampe zum größten Teil aus Aluminium und besitzt nur einen milchigen Plastikkopf durch den das Licht scheint.

Natürlich ist die Yeelight etwas größer als eine normale LED Glühbirne, aber auch nicht viel.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung unterscheidet sich etwas je Nachdem ob Ihr ein IOS oder Android Smartphone habt.

Aber ja die Lampe bzw. das ganze Xiaomi Smart Home System funktioniert mit beiden Plattformen.

Beginnt damit die MI Home App aus dem Play/App Store zu laden. In dieser müsst Ihr Euch mit Eurem Xiaomi Konto anmelden bzw. eins anlegen.

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Wenn dies geschehen ist, werdet Ihr von einer englisch/chinesischen App begrüßt. Der größte Teil ist dabei auf Englisch übersetzt, wundert Euch aber nicht wenn einige Teile auch mal chinesisch sind.

WICHTIG Wählt China Mainland als Region aus!!!

Unter Android ist die Einrichtung der Yeelight deutlich leichter als unter IOS.

Bei beiden beginnt es damit ein neues Gerät hinzuzufügen, unter Android sollte die Yeelight sofort erkannt werden, unter IOS müsst Ihr diese aus einer langen Liste an möglichen Geräten heraussuchen.

Die Yeelight erstellt einen WLAN Hotspot mit welchem sich das Smartphone verbinden muss um die Konfiguration zu schreiben. Dies muss natürlich nur einmal gemacht werden, da sich nach dieser ersten Einrichtung die Lampe mit Eurem Router verbindet.

Unter IOS funktioniert dies nicht automatisch. Ihr müsst also während der Einrichtung Euer iPhone per Hand mit der Lampe verbinden, wenn dies Euch die Anleitung mitteilt.

Unter Android macht das die App automatisch.

Nachdem die Xiaomi Yeelight RGB mit Eurem WLAN verbunden ist, besteht noch die Möglichkeit die Birne in der App zu benennen und einem Raum zuzuordnen.

Fertig!

 

Funktionen und Features

Was kann denn nun die Xiaomi Yeelight RGB? Das Übliche, also in diversen Weißtönen leuchten wie auch in „16 Millionen Farben“.

Dabei nutzt die App eine einfache aber gut funktionierende Steuerung, links/rechts wischen = Farbveränderung, rauf/runter wischen = Helligkeit.

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Auch lassen sich Farbverläufe einrichten oder vordefinierte Scenes auswählen, wie Sunrise, Night mode, Movie, Dating Night usw.

Xiaomi hat auch an Features wie einen Timer oder Zeitschaltuhren gedacht, wodurch sich die Lampen nach einem Zeitplan steuern lassen.

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Anfangs etwas merkwürdig war die Anzahl an Updates. Fast jede Woche bekommen die Yeelights ein Firmware Update welches neue Features mitbringt oder einfach nur Bugs behebt.

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Ich denke die Chancen stehen gut das die Yeelight nicht zu einem Bot wird welcher Angriffe übers Netzwerk ausführt, zu mindestens ist Xiaomi sehr fleißig im Patchen.

 

FAQ

Ein paar der gängigeren Fragen versuche ich einfach mal in einer Art Frage/Antwort Spielchen zu klären. Ich würde mich über Feedback freuen wie dieser Style bei Euch ankommt, verglichen mit einem normalen Text.

Kann man mehre Yeelights miteinander verbinden?

Ja, es lassen sich Gruppen erstellen mit mehreren Leuchten, welche dann gemeinsam gesteuert werden.

Was passiert beim Betätigen eines Schalters der die Lampe vom Strom trennt?

Die Lampe geht aus 😉 Beim wieder Einschalten geht die Lampe sofort in den weißen Licht Modus.

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Alternativ kann man auch einen Standard Modus einprogrammieren auf welchen die Yeelight nach jeder Stromtrennung zurückfällt oder man kann Ihr anweisen sich zu merken was zuletzt eingestellt war.

Lassen sich die Yeelights von mehreren Smartphones aus steuern?

Ja, Ihr könnt auf beliebig vielen Smartphones die MI Home App installieren und Euch in Euren Account einloggen und die Lampen steuern.

Auch ist es möglich die Steuerung der Yeelights zu teilen, also einem anderen Account Zugriff auf diese zu gewähren.

Gibt es einen physischen Schalter/Fernbedienung für die Yeelights oder muss ich jedes Mal das Smartphone verwenden?

Ja es gibt einen Smart Switch welcher sich programmieren lässt. Hierfür benötigt Ihr aber das MI Gateway und den Smart Switch.

Das Gateway kostet ca. 30€ und ein Switch ca. 6€ (es lassen sich mehrere Nutzen und unterschiedlich programmieren).

Wie gut muss das WLAN sein?

Das WLAN muss nicht sonderlich stark sein. Zwar kann es bei einer schlechten Signal Stärke passieren, dass die Lampe etwas träger reagiert, aber grundsätzlich werden hier keine großen Datenmengen übertragen.

In 14 Tagen Nutzung hat bei mir eine Yeelight ca. 2MB übers WLAN übertragen, also nicht viel.

 

Das Licht

Wie leuchtet die Xiaomi Yeelight RGB? Xiaomi gibt die maximale Lichtleistung mit 600 Lumen an. Damit ist die Yeelight RGB nicht die allerhellste Birne aber auch nicht zu dunkel, vergleichbar mit einer klassischen 40W Glühbirne.

In der Praxis fand ich die Yeelight relativ hell, wobei dies auch von der Lichtfarbe abhängt. Kaltweiß ist natürlich nochmal ein Stück Heller als warmweiß.

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Wichtig, die Yeelight hat gesonderte LEDs für Weiß und RGB! Das Weiß ist also wirklich „rein“ und nicht dieser Farbmix wie man Ihn bei RGB Steifen öfters sieht.

Farben sind von Ihrer Leuchtkraft gut aber nicht überragend. Allgemein würde ich schätzen, dass der Farbmodus dunkler ist als der weiße Modus.

Trotzdem erfüllen die Farben Ihren Job gut, gerade da es hier ja meist eher um ein Stimmungslicht geht.

Wie sieht es verglichen mit einer Philips HUE Birne aus? Die Philips HUE ist schon noch ein Stück heller, allerdings nicht so viel, dass es den Preisunterschied von 15€ zu 40€ rechtfertigt!

Ganz im Gegenteil wenn Ihr Farben mögt, sind die Xiaomi Yeelight Birnen den Phillips HUE meilenweit überlegen! Die normalen E27 RGB Glühbirnen des Philips HUE System können nicht alle Farben darstellen. Türkies ist zum Beispiel mit diesen kaum möglich und ist eher ein milchiges Weiß.

Die Yeelight macht nicht den Eindruck eine billig RGB Glühbirne zu sein. Auch konnte ich hier kein Flackern oder ähnliches feststellen.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Stromverbrauch. Im Leerlauf Frist eine Xiaomi Yeelight ca. 1,2W, also relativ viel. Aber die Leuchte muss auch permanent eine WLAN Verbindung aufrecht halten.

Langfristig empfiehlt es sich einfach die Lampen per Lichtschalter vom Strom zu trennen. Die Yeelights benötigen keine Hochfahrzeit oder längeren Zeitraum sich mit dem WLAN zu verbinden, wenn mal der Strom weg war.

Im Betrieb schwankt der Energieverbrauch stark je nach Lichtfarbe. Auf Normal Warm weiß (was ich als angehen erachten würde) und maximaler Leistung benötigt die Yeelight 9,3W, auf 50% Leistung sinkt der Verbrauch auf 5,4W.

Bei blauem Licht benötigt die Lampe 3,0W, bei grünem Licht 4,5W und bei rotem Licht 3,9W und das ganze wurde bei 100% Leistung gemessen.

 

Fazit ist die Xiaomi Yeelight eine Alternative zum Philips HUE System?

Die Xiaomi Yeelight ist sogar eine sehr gute Alternative zum Philips HUE System! Zwar muss man ganz ehrlich sein, das Philips HUE System ist besser und vor allem offener (wobei mir die Glühbirnen von Xiaomi fast besser gefallen).

Man kann Philips HUE via Siri, Alexa, IFTTT oder 3. Anbieter Apps steuern, was bei Xiaomi nicht möglich ist (Nachtrag, siehe unten).

Aber der Preis ist das Entscheidende. Einen Haushalt mit 8 Glühbirnen auszustatten würde bei Philips HUE 369€ kosten (Basis Kit 149€ + 5x 44€), bei Xiaomi kommt man hier schon mit 121€ hin.

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Wer nun die Basis Features sucht, Lampen die bunt oder weiß leuchten und das auch gegebenenfalls in Gruppen zusammengeschlossen, dem reicht auch das Xiaomi Yeelight.

Natürlich man muss hier etwas experimentierfreudig und auch bereit sein sich mit einer Englisch/Chinesischen App herumzuschlagen(was eigentlich nicht so schlimm ist wie es klingt).

Ich würde empfehlen, wenn Ihr Euch für dieses System interessiert, probiert eine Lampe aus.

Man benötigt kein großes Starter Set, sondern muss lediglich einmalig 15€ in die Hand nehmen.

EDIT: Kleiner Nachtrag, mittlerweile gibt es eine IFTTT und Amazon Echo Unterstützung!

Die Parrot ZIK 3 im Test, die anpassbarsten Bluetooth Kopfhörer auf dem Markt, aber auch die besten?

Parrot war mit seiner ZIK Kopfhörer Reihe gefühlt einer der „ersten“ Bluetooth Kopfhörer Hersteller.

Mittlerweile gehen die ZIK in die 3. Generation und sind laut Hersteller natürlich besser denn je.

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Aber können die Parrot ZIK 3 im Test überzeugen und auch gegen die große Konkurrenz in Form z.B. der Bose QuietComfort 35 oder der Sony MDR-100ABN bestehen?

Finden wir es heraus!

 

Die Parrot ZIK 3

Die ZIK 3 sind in diversen unterschiedlichen Farben und „Styles“ zu haben. Styles bedeutet in diesem Fall Texturen/Muster.  Die Rückseite der Ohrmuscheln kann je nach Style eine Ledernarbung, Kroko-Effekt oder Steppnähte besitzen. Natürlich gibt es auch eine etwas schlichtere glatte Textur, welche ich auch für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen habe.

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Die Kopfhörer sind auch generell durchaus etwas auffälliger gestylt. Dies liegt nicht nur an den auffälligen Farben und Mustern, sondern auch an der sehr elegant und aufwändig gearbeiteten Aufhängung der Ohrmuscheln.

Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Stück Metall welches in einer sehr fließenden Form gebogen ist.

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Unter Strich fühlen sich die Parrot ZIK 3 wirklich hochwertig an. In diesem Punkt können diese auch schon mal ohne Probleme die Bose QC35 überbieten.

Vielleicht ist Euch anhand der Bilder aufgefallen, dass die Kopfhörer über recht wenig Tasten für ein Bluetooth Modell verfügt. Dies ist so nicht korrekt, ja der Kopfhörer hat nur eine Taste, den Einschalter aber die komplette rechte Ohrmuschel ist ein Touchpad.

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Je nachdem in welcher Richtung Ihr wischt oder es antippt, finden verschiedene Funktionen statt. Angefangen bei lauter/leiser über vor/zurück bis hin zu Play/Pause.

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Eine weitere Besonderheit der Parrot ZIK 3 ist der austauschbare Akku.

Die Rückseite der linken Ohrmuschel lässt sich entfernen, darunter kommt der 3,07Wh starke Akku zum Vorschein.

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Geladen werden kann dieser entweder über eine kabellose Ladestation (Optional erhältlich) oder ganz klassisch über einen microUSB Port auf der Unterseite.

Dort lässt sich auch zusätzlich ein 3,5mm Kabel anschließen um die Kopfhörer kabelgebunden zu betreiben.

 

Tragekomfort

Aus meiner Sicht ist leider der Tragekomfort der größte Schwachpunkt der Parrot ZIK 3. Die Polsterung der Ohrmuscheln ist deutlich dünner und härter als es den Anschein macht.

Dies fällt im ersten Moment nicht so stark auf, aber nach ca. 15-30 Minuten merkt man schon, dass die Kopfhörer anfangen zu drücken.

Spätestens nach einer Stunde musste ich sie immer abnehmen, da mir langsam die Ohren (primär die rechte Seite) anfing weh zu tun.

Ich sehe den Tragekomfort zwar nicht als NoGo aber sollte dieser Euch sehr wichtig sein, gibt es ganz klar bessere Kopfhörer.

 

Klang und die App

Im Normalfall würde ich an dieser Stelle über den Klang schreiben, aber dies ist bei den Parrot ZIK 3 nicht so einfach.

Die Kopfhörer leben sehr stark von ihrer App. Was meine ich damit?

Parrot bietet für IOS und Android die Parrot ZIK App an, mit welcher sich die Kopfhörer an den persönlichen Geschmack anpassen lassen.

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In dieser App findet sich mehr als ein einfacher EQ sondern auch Möglichkeiten zum Steuern des aktiven Noise Cancelling, 3D Effekte und diverse Presets.

Einige dieser Presets wurden sogar speziell für und/oder von Künstlern selbst erstellt.

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Kurzum es fällt sehr schwer eine generelle Aussage z.B. über die Menge des Bass oder die Klarheit der Höhen zu fällen, da der Charme der ZIK 3 ganz klar in der individuellen Anpassung liegt.

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Trotzdem versuche einmal zu beschreiben was Euch mit diesen Kopfhörern erwartet. In der Basis- Einstellung sind die Parrot ZIK 3 recht neutrale und unspektakuläre Kopfhörer.

Der bass ist auf einem vernünftigen, aber für meinen Geschmack etwas langweiligen Level. Die Höhen hingegen sind von Natur aus ziemlich klar und sauber.

Interessanter werden die Kopfhörer, wenn man diese per Software etwas „Tunt“. Mir gefallen diese am besten, wenn man den Schieber etwas in Richtung „Deep“ verschiebt.

Wie der Name schon sagt wird in diesem Fall der Bass ein wenig angehoben was die ZIK 3 deutlich lebendiger und spaßiger macht.

Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Parrot ZIK 3 sich in der etwas Bass lastigeren Richtung wohler fühlen und dies besser zu ihnen passt.

Der Bass bietet dabei eine gute Qualität, auch der Tiefgang ist solide, wenn auch nicht überragend.

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Die ganzen Klangeinstellungen wirken recht natürlich und nicht wie ein aufgesetztes Software Feature.

Etwas schwach ist aus meiner Sicht die dargestellte Bühne der Kopfhörer. Die Musik und einzelne Elemente klingen ein wenig eng beieinander.  Zwar hat hier Parrot auch ein Software Feature in der Hinterhand mit welchem Ihr der Musik einen „Sourround“ Effekt geben könnt als befindet Ihr Euch in einem Wohnzimmer, Jazz Club oder einer Konzerthalle aber von solchen Spielereien bin ich eigentlich kein Fan.

Man spürt einfach das dies nicht „natürlich“ ist, sondern ein Software Effekt. Dieser ist an sich recht gut umgesetzt aber ich würde jederzeit einen Kopfhörer vorziehen welcher von Natur aus die Musik etwas mehr in die Breite und Tiefe zieht.

Allerdings ist dies natürlich auch etwas Geschmacksache unterm Strich liefern die Parrot ZIK 3 einen guten Klang, der aber dem der Bose QuietComfort 35 oder der Sony MDR-100ABN unterlegen ist, sofern man die Software Features außer acht lässt.

Durch diese Anpassungsmöglichkeiten kann man den akustischen Nachteil der ZIK 3 gegenüber den oben genannten Konkurrenten sicherlich ein Stück weit ausbessern. Je nachdem wie Euer Geschmack ist, kann es sogar sein, dass nach ein wenig Anpassung die Parrot Kopfhörer besser für Euch klingen als die Konkurrenz.

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Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Aktiven Noise Cancelling. Dieses lässt sich zum einen von seiner Stärke her variieren, zum anderen macht es einen guten Job.

Ich würde zwar nicht sagen, dass dies das beste Noise Cancelling ist, das ich bei Kopfhörern bisher gehört habe, aber es auch nicht das schlechteste.

Es dämpft sämtliche Umgebungsgeräusche gut, hierbei werden aber natürlich die Geräusche von Motoren oder Lüftern/Klima Anlagen besonders stark gefiltert.

 

Fazit

Solltet Ihr die Parrot ZIK 3 kaufen? Das kommt darauf an, erwartet Ihr, dass Ihr die Kopfhörer aus der Box nehmt, aufsetzt und glücklich seid? Dann nein, hier gibt es klanglich und gerade was den Tragekomfort angeht bessere Modelle auf dem Markt.

Bei dem ZIK 3 geht es fast zu 100% um die Anpassung des Klangs an Euren Geschmack!

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Wenn Ihr also daran Spaß habt bzw. bereit seid Zeit darin zu investieren Klangprofile auf Euch  maßzuschneidern, dann könnten die Parrot ZIK 3 genau die richtigen Bluetooth Kopfhörer für Euch sein.

Parrot hat gerade bei der ZIK App einen sehr guten Job gemacht!

Aber ja, es gibt weiterhin Kopfhörer wie die Sony MDR-100ABN welche neutral gesehen besser klingen, das hilft aber nicht, wenn diese nicht die von Euch bevorzugte Klangcharakteristik treffen.

Die ZIK 3 könnt Ihr Euch gut zurechtbiegen, so wie diese Euch gefallen.

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Am Ende kommt es natürlich auch etwas auf den Preis an. Die Parrot ZIK 3 variieren je nach Händler und Farbe teilweise sehr stark im Preis.

Bei Amazon kosten manche Farben rund 350€, andere wiederum 250€. Bei einem Preis von rund 250€ gehen die Parrot ZIK 3 vollkommen in Ordnung, auch was den Klang angeht, 350€ hingegen wäre mir etwas viel.

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AUKEY Funksteckdosen Set aus 3 Funksteckdosen und 1er Fernbedienung im Test

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Vielleicht habt Ihr auch schon einmal mit Funksteckdosen geliebäugelt. Hierbei handelt es sich um Steckdosenadapter, die sich mit einer Fernbedienung ein/ausschalten lassen.

Dies kann einfach praktisch sein oder auch helfen den Standby-Verbrauch von Geräten einfach und unkompliziert zu reduzieren.

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Auch ich hatte mich vor einer langen Zeit für sowas interessiert. Allerdings hat der Test der Edifier R1280T ,welche im Leerlauf fast 4W Verbrauchen und keinen Ausschalter haben, endgültig dazu bewegt mir solche Adapter zuzulegen.

Meine Wahl fiel auf ein günstiges 3er Set von AUKEY. Kann dieses im kurz Test überzeugen?

 

AUKEY Funksteckdosen Set aus 3 Funksteckdosen und 1 Fernbedienung

Beginnen wir mit dem Lieferumfang. Das Set für 23€ besteht aus insgesamt 3 Steckdosenadaptern und einer Fernbedienung.

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Natürlich liegt auch eine kleine Anleitung in schlechtem Deutsch mit in der Box, die allerdings ausreicht einem zu erklären wie man die Adapter/Fernbedienung programmiert.

Die Adapter machen einen vernünftigen Eindruck und besitzen neben einer kleinen LED auch einen separaten Einschalter. Man muss also nicht zwingend die Fernbedienung nutzen.

Die Fernbedienung besitzt insgesamt vier Kanäle, also alle Adapter lassen sich einzeln ansteuern.

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Das Koppeln der Fernbedienung mit den Adaptern funktioniert relativ einfach. Steckt diese in den Strom und drückt den Einschalter am Adapter gefolgt vom Einschalter auf der Fernbedienung und fertig.

Die Fernbedienung benötigt zum Funktionieren keinen direkten Sichtkontakt.  Also auch wenn der Adapter etwas „eingebaut“ ist, sollte er dennoch reagieren.

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Das Set von AUKEY funktioniert im Alltag absolut tadellos. Soweit würde ich es auch zu 100% empfehlen, leider gibt es jedoch einen kleinen Makel.

Der Energieverbrauch der Steckdosen Adapter. Laut meinen Messungen benötigt jeder Adapter permanent 0,6W Strom. Dies klingt im ersten Moment nicht übermäßig viel, leider fehlen mir hier etwas die Vergleichswerte um einzuschätzen zu können ob dies gut oder schlecht für Funksteckdosen ist, allerdings frisst dies natürlich die Ersparnis durch das Abschalten der Geräte wieder etwas auf.

Im Jahr benötigen die Adapter Strom für ca. 4€ (alle drei Adapter zusammen bei 0,25€ pro KWh).

 

Fazit zu den AUKEY Funksteckdosen Set

Kann ich das AUKEY Funksteckdosen Set empfehlen? Funktional zu 100% ja! Die Adapter und auch die Fernbedienung funktionieren gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Lediglich der Standby Stromverbrauch der Adapter von ca. 0,6W pro Stück stört mich etwas. Dies ist zwar nicht übermäßig hoch aber trotzdem man spart wo man kann, gerade wenn es um Strom geht.

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Sollte man allerdings ein ganzes Hi-Fi Set inklusive TV, SAT Box usw. damit vom Strom trennen, werden sich die Adapter vermutlich trotzdem rechnen.

Dazu kommt natürlich der Komfort nicht jedes mal eine Steckdosenleiste oder Lampe per Hand ausschalten zu müssen.

Unterm Strich kann ich also das AUKEY Funksteckdosen Set empfehlen, gerade wenn es um den zusätzlich gewonnenen Komfort geht.

Bose QuietComfort 35 im Test, so gut wie alle sagen?

Bose hat es geschafft mit den QuietComfort 35 einen recht großen Medien Hype zu generieren, welcher ansonsten bei Kopfhörern sehr selten ist.

Selbst die großen Medien wie der Stern haben die QC35 behandelt und auch meist sehr hoch gelobt.

Dies hat mich natürlich neugierig gemacht, sind die Bose QuietComfort 35 wirklich so gut wie alle sagen?

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Freundlicherweise hat Bose mir ein paar QuietComfort 35 zur Verfügung gestellt, daher hier nun der Test.

Sind die Bose QuietComfort 35 die besten Bluetooth Kopfhörer? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die QuietComfort 35 werden in einer hochwertigen Box geliefert, die durchaus den Premium Preis der Kopfhörer ein wenig widerspiegelt, allerdings habe ich auch schon noch aufwendigere Verpackungen bei Premium Audio Produkten gesehen.

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Im inneren finden wir eine Transportbox mit den Kopfhörern, einem microUSB Kabel, einem AUX Kabel und einem Flugzeug- Adapter.

Der Bose QuietComfort 35 Bluetooth Kopfhörer im Test

Die QuietComfort 35 sind optisch recht schlicht und elegant gehalten. Je nachdem welche Farbe Ihr gewählt habt, schwarz oder silber stehen zur Auswahl, sind die Kopfhörer auch komplett in dieser Farbe gefärbt.

Dies gilt auch für das Kopfband und die Polsterung.

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Rein von seiner Haptik wirkt der QC35 vernünftig, wenn auch nicht übermäßig robust oder hochwertig.

Bose hat hier anscheinend seine Priorität auf möglichst leichte Kopfhörer gelegt.

Da es sich bei den QC35 um Bluetooth Kopfhörer handelt, besitzen diese natürlich ein paar mehr Features und Anschlüsse.

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Beginnen wir bei den Anschlüssen. Hier finden wir natürlich zum einem einen microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer, zum anderen einen klassischen 3,5mm Port.

Solltet Ihr also kein Bluetooth nutzen wollen, ist auch eine kabelgebundene Nutzung möglich.

Bose gibt die Akkulaufzeit mit 20 Stunden an, dies kann ich auch weitestgehend bestätigen. Je nach Lautstärke kann aber auch „schon“ nach 15 Stunden Schluss sein.

An der rechten Ohrmuschel befinden sich insgesamt vier Tasten. Dabei handelt es sich um den Einschalter wie auch Lauter/Leiser und eine Multifunktionstaste.

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Diese Multifunktionstaste kann Musik pausieren, vorspulen, zurückspulen und Telefonate annehmen.  Auch kann Siri unter IOS damit gestartet werden.

Beim Einschalten besitzen die Kopfhörer eine kurze Sprachansage, die einem den Akkustand ansagt und mit welchem Gerät sich die Kopfhörer verbunden haben bzw. dass diese bereit sind verbunden zu werden.

 

Tragekomfort

Die QuietComfort 35 heißen nicht ohne Grund QuietComfort. Ich kenne wenig Kopfhörer, die so bequem auf den Ohren sitzen wie diese.

Zwar sind die Ohrmuscheln nicht riesig und umschließen meine Ohren auch nicht zu 100%, aber Bose hat dafür den Anpressdruck und das Material/Dicke der Polsterung nahezu perfekt gemacht.

Die Ohrpolster bestehen aus einem relativ glatten Kunstleder(es ist nirgends angegeben welches Material dies wirklich ist) welches mit einem Schaumstoff gefüttert ist, das sich Eurem Kopf sehr gut anpasst.

Dabei bleibt das Material relativ kühl und angenehm, auch bei längerem Tragen.

Kurzum viel bequemere Kopfhörer werdet Ihr nicht finden, außer man greift zu großen Beyerdynamic Modellen, welche aber nicht sonderlich Outdoor tauglich sind.

 

Noise Canceling

Die Bose QuietComfort 35 verfügen natürlich auch über aktives Noise Canceling. Dieses nutzt Mikrofone um Umgebungsgeräusche „aufzuzeichnen“ und dann auszugleichen.

Dies kann einige meist dumpfere Geräusche, wie Motoren, komplett ausblenden. Auch Stimmen oder ähnliches werden etwas gedämpft.

Dabei ist das Noise Canceling von Bose hervorragend und überbietet die Konkurrenz doch ein Stück weit.

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Auch verglichen mit meinen Sony MDR-100ABN, welche schon ein sehr gutes Noise Canceling besitzen, tragen die Bose den Sieg davon.

Mit dem QC35 wirkt alles noch ein weniger sanfter und ruhiger, was gerade auf Bahnfahrten oder im Flugzeug wirklich ein Segen sein kann.

Man befindet sich also auch ohne Musik schon mit den Kopfhörern in seiner eigenen kleinen akustischen Welt.

Natürlich wenn man Musik einschaltet, selbst relativ leise, hilft das nochmals mehr die Umgebung auszublenden.

 

Klang

Was hilft der beste Tragekomfort und Noise Canceling, wenn die Kopfhörer nicht gut klingen?

Erfreulicherweise kann ich hier Entwarnung geben. Die QC35 klingen nochmals ein gutes Stück besser als die kabelgebunden Vorgänger QC25.

Im Allgemeinen besitzen die QuietComfort 35 einen lebendigen und spaßigen Klang.

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Dabei ist der Bass der Kopfhörer recht stark ausgeprägt. Dieser besitzt ein hervorragendes Volumen und einen ordentlichen Punch, wirkt allerdings verglichen mit z.B. den Sony MDR-100ABN etwas weniger präzise. Die QC35 besitzen eher einen etwas lockeren Bass.

Die Höhen sind außerordentlich klar und sauber ohne dabei ins Schrille abzugleiten. Hier hat Bose aus meiner Sicht einen ziemlich perfekten Job gemacht.

Die Mitten sind zwar etwas dezenter aber vorhanden. Die  QuietComfort 35 klingen nicht hohl oder als würde etwas fehlen. Dies gilt auch für Stimmen welche sauber dargestellt werden.

Etwas überrascht hat mich die dargestellte Bühne der Kopfhörer. Die Bose machen einen guten Job darin den Klang etwas zu entzerren und sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe zu entfalten.

In welcher Musik fühlen sich die QuietComfort 35 wohl?

Wichtig, folgendes ist eine sehr „persönliche“ Einschätzung in welcher Musik MIR die Bose QuietComfort 35 besonders gut vorkamen. Je nachdem wie Euer Geschmack ist, kann diese Einschätzung natürlich völlig anders ausfallen.

Am besten gefielen die QC35 mir in normaler Pop Musik. Hier können diese Dank des etwas präsenteren Bass der Musik etwas mehr Leben einhauchen und die meist etwas „spaßigere“ Auslegung der Songs widerspiegeln.

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Ein gutes Beispiel für einen Song der den QC35 sehr gut liegt, wäre z.B. Would I Lie To You von David Guetta oder The Ocean von Mike Perry. Beide Titel besitzen einen recht ausgeprägten Bass, der allerdings eher etwas ruhiger und „langsamer“ ist.

Etwas weniger gut gefallen mir die QuietComfort 35 hingegen in What Have You Done von Within Temptation. Hier fehlt es den Kopfhörern an einem klaren Bassschlag an welchem diese sich orientieren können, zudem ist die Auflösung in der recht starken vertretenen E-Gitarre nicht ganz perfekt.

Ähnliches gilt auch für The Sound of Silence von Simon & Garfunkel, hier fehlt es den QC 35 vielleicht einen hauch an Auflösung und Leichtigkeit, was aber in diesem Fall durch die recht gute Räumlichkeit etwas ausgeglichen werden kann.

Man sollte nie mit einem schlechten Beispiel enden, daher noch ein Song, der den Kopfhörern wirklich perfekt liegt, Midnight City von M83.

Hier passt alles, der starke Bass, welcher genau die Stimmung des Songs widerspiegelt, wie auch die schöne räumliche Darstellung.

 

Fazit

Die Bose QuietComfort 35 sind hervorragende Bluetooth Kopfhörer, die durch einen lebendigen und spaßigen Klang punkten können.

Aber nicht nur dieser ist gut, auch der Tragekomfort und das Noise Canceling sind erstklassisch.

Kurzum ja die Bose QuietComfort 35 sind wirklich so gut wie es „alle“ sagen. Aber sind diese auch die besten Bluetooth Kopfhörer?

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Hier kann ich keine definitive Antwort geben. Die Sony MDR-100ABN spielen auf einem ähnlich hohen Level.

Hier ist es etwas Geschmacksache ob der etwas kontrolliertere Sound und außergewöhnliche Optik der Sony einem mehr anspricht als der spaßige Klang und toller Tragekomfort der Bose.

Zwar sind die QuietComfort 35 mit rund 350€ recht teuer, aber der Preis wird durch die Leistung durchaus gerechtfertigt!

Die Bose QuietComfort 35 gehören zu den besten Bluetooth Kopfhörern auf dem Markt und sind ganz klar das beste Bose Produkt, das ich bisher in Händen halten durfte.

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Die Onkyo E700BT im Test, die perfekten Bluetooth Ohrhörer?

Bluetooth Ohrhörer haben mittlerweile einen Punkt erreicht, wo diese ohne Probleme normale kabelgebundene Ohrhörer ersetzen können.

Vielleicht sollte man eher sagen ersetzen müssen aufgrund des iPhone 7 und Moto Z.

Dabei ist gerade die 100-200€ Preisklasse interessant, in welcher man wirklich gute Bluetooth Ohrhörer bekommt, wie Teufel oder auch Beyerdynamic bewiesen hat.

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Nun ist Onkyo mit den E700BT an der Reihe zu zeigen was diese können.

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung wie auch der Lieferumfang der E700BT fällt eher spartanisch aus.

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Onkyo legt den E700BT lediglich zwei weitere Sets Ohrstöpsel, wie auch ein eher mäßig hochwertiges microUSB Kabel bei.

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Auf eine Tasche oder ähnliches wurde leider verzichtet.

 

Die Onkyo E700BT im Test

Die Onkyo sind klassische Bluetooth Ohrhörer, also nicht vollständig kabellos wie beispielsweise die Syllable D900 MINI.

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Die linke und rechte Seite ist weiterhin mit einem Kabel verbunden. An diesem Kabel sind zusätzlich zwei kleine schwarzen Boxen befestigt.

Bei der einen handelt es sich um eine Kabelfernbedienung, an welcher auch der microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer angebracht ist.

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Der andere Kasten, der beim Tragen mittig im Nacken hängt, beinhaltet vermutlich den Akku und/oder andere für die Bluetooth 4.1 Verbindung benötigte Elektronik.

Rein optisch machen die Onkyo E700BT einen sehr guten Eindruck. Die Ohrstöpsel sind aus Aluminium gefräst und wirken edel und hochwertig.

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Das Kabel, das aus zwei miteinander verdrillten Adern besteht, ist allerdings für meinen Geschmack vielleicht ein wenig dünn geraten.

Auch wirkt das Plastik der beiden Boxen etwas billig. Dies hat allerdings auch einen praktischen Vorteil, weder die Kabelfernbedienung noch die Akku Box ist sonderlich schwer.

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Allgemein wirken die Onkyo E700BT recht leicht mit ihren 14g Gewicht.

Die Akkulaufzeit der Ohrhörer würde ich in der Praxis auf solide 6 Stunden schätzen, auch wenn der Hersteller sogar 8 angibt.

 

Tragekomfort

Die Onkyo E700BT sitzen dank ihrem leicht angewinkeltem Ohrkanal sehr gut in meinen Ohren. Dabei sitzen diese nicht nur fest sondern auch bequem. Die Passform ist zumindest bei mir ziemlich optimal.

Auch die Kabelfernbedienung, die am linken Ohr baumelt, stört eigentlich nicht. Allerdings sind die E700BT NICHT Wasser oder Schweiß geschützt, der microUSB Port ist komplett offen.

Daher würde ich, trotz des sicheren und guten Halts der Onkyo, für Sport eher zu z.B. den Teufel Move BT raten.

Klang

Nachdem mich bereits die Berdynamic BT und den Teufel Move in der 100-150€ Preisklasse klanglich mächtig überrascht haben, sind nun auch die Onkyo E700BT an der Reihe.

2016 scheint ein gutes Jahr für Bluetooth Ohrhörer zu sein. Auch die Onkyo E700BT klingen hervorragend!

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Onkyo setzt bei den E700BT auf eine spaßigere Klangsignatur mit einem kräftigen aber wohl definierten Bass.

Hierbei ist dieser nicht ganz so mächtig wie es z.B. bei den Teufel Move BT der Fall ist.

Aber die E700BT können, sofern die Musik dies erfordert, mächtig auf den Tisch hauen. Hierbei ist der Bass nicht nur kräftig sondern auch mit einem guten Tiefgang versehen.

Aber nicht nur der Bass ist stark, auch die Höhen sind glasklar und absolut sauber. Onkyo ist hier zwar ganz hart auf der Grenze zum leicht spitz werden, schafft es aber noch angenehm zu bleiben.

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Die größte Stärke der E700BT ist ganz klar die Dynamic. Die Differenz zwischen dem starken Tiefang und den glasklaren Höhen, verleiht dem Klang eine hohe Lebendigkeit und macht einfach Spaß.

Auch in der B Note erlaubt sich Onkyo keine Schwäche. Die Bluetooth Verbindung ist stabil, rauscht nicht und auch die maximale Lautstärke ist solide.

 

Fazit zu den Onkyo E700BT

Die Onkyo E700BT sind hervorragende Bluetooth Ohrhörer!

Dabei können diese gerade aufgrund des lebendigen Klangs und dem sehr guten Tragekomfort punkten.

Allerdings sind die Bluetooth Ohrhörer auch nicht perfekt. Zum einen ist mir das Kabel etwas dünn, zum anderen fehlt mir der Wasserschutz.

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Der komplett offene micoUSB Port stört mich einfach etwas. Ein verirrter Schweiß- oder Regentropfen und es kann mit den E700BT aus sein.

Allerdings sind die E700BT klanglich aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben. Hier können diese sogar die Beyerdynamic BT und die Teufel Move BT ein wenig überbieten.

Am Ende kommt es hier etwas auf die Prioritäten an. Wer Sport mit seinen Bluetooth Ohrhörern macht, sollte lieber die Finger von den E700BT lassen und z.B. zu den Teufel Move BT greifen.

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Wer sich mit diesen weniger bewegt und eher im häuslichen Raum oder Bus und Bahn unterwegs ist wo es keinen größeren Kontakt mit Schweiß oder Regen gibt, machen die E700BT eine sehr gute Figur und wären aktuell so ziemlich meine erste Wahl. Kurzum abgesehen von dieser kleinen schwäche fast Perfekte Bluetooth Ohrhörer!

Aktuell empfehlenswerte Bluetooth Ohrhörer in der 100€+ Preisklasse (keine spezielle Reihenfolge)

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Das OSRAM LIGHTIFY Starter Kit im Test, die günstigere alternative zu Philips HUE?

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Philips HUE ist sicherlich die bekannteste und auch verbreitetste Marke, wenn es um Smarte Beleuchtung geht.

Aber auch das Philips HUE System ist nicht perfekt, dafür aber ziemlich teuer.

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Hier wirkt OSRAMs LIGHTIFY System vor allem preislich deutlich attraktiver. Aber kann es auch qualitativ mit Philips oder Modellen aus Fernost mithalten? Finden wir es im Test heraus!

 

Das OSRAM LIGHTIFY Starter Kit

Das Basis Set für rund 60€ besteht aus zwei Komponenten. Dem zwingend notwenigen Gateway und einer E27 „Glühbirne“.

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Die Glühbirne besitzt dabei einen normalen Formfaktor, ist also nicht oder nur kaum größer als eine normale E27 LED Birne.

Dementsprechend solltet Ihr auch keine Probleme damit haben diese in eine Lampe zu bekommen.

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Das LIGHTIFY Gateway ist ein kleiner weiß/grauer Steckdosen- Adapter, der über eine LED auf Oberseite verfügt und einen Taster auf der Unterseite.

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Die Kommunikation mit Eurem Netzwerk erfolgt dabei ausschließlich über WLAN.

 

Erweiterungsmöglichkeiten

Osram hat für sein LIGHTIFY System ein recht großes Ökosystem aufgebaut mit durchaus einigen Erweiterungsmöglichkeiten auch über die klassische E27 LED Glühbirne hinaus.

Hier eine kurze Auflistung:

  • OSRAM LIGHTIFY Surface Light W28, LED Decken- und Wandleuchte
  • OSRAM LIGHTIFY LED Gartenleuchte (Weiß und oder Bunt)
  • OSRAM LIGHTIFY PAR16, Reflektorlampe, 6 Watt, GU10
  • OSRAM Surface Light LED-Wand- und Deckenlampe
  • OSRAM LIGHTIFY Motion Sensor – Bewegungsmelder
  • OSRAM LIGHTIFY Plug / Schaltbare Steckdose
  • OSRAM LIGHTIFY Dimmer – Lichtschalter – Fernbedienung
  • OSRAM LIGHTIFY Flex LED-Streifen

 

Einrichtung und Installation

In der Theorie ist die Einrichtung sehr einfach zu machen. Ladet die App herunter die für IOS und Android verfügbar ist. Dort müsst Ihr zunächst ein Osram Konto anlegen mit dem das System verknüpft wird.

Daraufhin müsst Ihr den QR Code auf der Rückseite des Gateway einscannen und Euch mit dem erstellten WLAN Netz des Gateway verbinden.

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Wenn dies geschafft ist, werden Euch alle verfügbaren 2,4GHz WLAN Netze in der Umgebung angezeigt, wählt das passende WLAN Netz aus und gebt das Passwort ein, fertig.

Leider habe ich es nicht geschafft das OSRAM Gateway mit Android einzurichten (mittlerweile gibt es ein Update gegen dieses Problem). Es wurde mir jedes Mal eine Error Meldung präsentiert, dass es nicht erfolgreich war dieses mit dem Netzwerk zu verbinden.

Das merkwürdige ist allerdings, dass sich das Gateway bereits erfolgreich mit dem Netzwerk verbunden hat, nur anscheinend dies die App nicht mitbekommen hat.

Das Problem ist leider, dass es nicht möglich ist zu sagen „suche doch mal das Gateway“ sondern man muss den Installationsprozess neu starten und man muss das Gateway resetten (den Knopf ca. 5 Sekunden gedrückt halten).  Ich habe dies mehrfach und auf zwei verschiedenen Android Smartphones versucht, kein Erfolg (EDIT: mittlerweile gibt es ein Update gegen dieses Problem).

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Dann habe ich zum iPhone gegriffen und siehe da hier hat alles wie gewünscht funktioniert!

Nach der Einrichtung via IOS konnte ich auch die Android App problemlos nutzen!

 

Die APP

Die LIGHTIFY App ist etwas „komplexer“ aufgebaut und könnte sehr technikunerfahrene Nutzer vielleicht im ersten Moment etwas überfordern.

Der Aufbau der App ist an sich durchaus logisch, während aber Philips anscheinend versucht hat seine HUE App so „idiotensicher“ wie möglich zu machen, ist dies bei OSRAM nicht ganz so extrem der Fall.

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Das erste was Ihr vermutlich machen werdet, ist die Lampe und das Gateway updaten, was eine Weile dauert.

Das wichtigste ist natürlich die Basisfunktionalität. Ihr könnt Gruppen anlegen oder auch einzelne Lampen steuern.

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Dabei gibt es drei „Drehräder“. Das wäre eins für die Helligkeit, eins für die Lichtfarbe im „bunten“ Modus und eins für die Lichtfarbe im „weißen“ Modus.

Zusätzlich lassen sich Szenen speichern. Ihr habt also gerade einen schönen Farbmix gefunden, dann könnt Ihr diesen speichern und schnell wieder aufrufen.

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Letztendlich fehlen mir ein paar schöne Farb- Presets, welche bereits von Haus aus in der App zu finden sind, wie z.B. „Sonnenuntergang“ usw.

 

Zusätzliche Funktionen

Neben den Basisfunktionen wie dem Einstellen der Lichtfarbe, Helligkeit, Anlegen von Gruppen usw. unterstützt das LIGHTIFY System noch einige Bonusfunktionen.

Ein paar von ihnen möchte ich kurz vorstellen.

Timer

Natürlich ist es möglich einen Timer anzulegen. Hierbei können Lampen zu vorher bestimmten Uhrzeiten und Wochentagen eingeschaltet bzw. ausgeschaltet werden.

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Es ist auch möglich mehrere Timer zu erstellen, die zu unterschiedlichen Zeiten oder Wochentagen aktiv werden.

Wake-up Light

Vermutlich primär für die interessant, welche eine LIGHTIFY Lampe als Ihre Nachtischlampe nutzen, es ist möglich ein Wake-up Light zu erstellen.

Ihr gebt also einen Start -Zeitpunkt an um wie viel Uhr die Lampe angehen soll und um wie viel Uhr Ihr aufstehen müsst.

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Die Lampe geht dann natürlich nicht sofort auf volle Helligkeit an, sondern steigert ganz langsam ihre Intensität. Hierbei wechselt die Lichtfarbe auch langsam von warm auf kalt.

Zusätzlich ist es möglich vom Smartphone Geräusche wiedergeben zu lassen, wie Vogelgezwitscher oder ein Nebelhorn.

 

Das Licht

Ich muss zugeben von der OSRAM LIGHTIFY Classic A LED-Glühlampe, welche in diesem Set inklusive ist, etwas beeindruckt zu sein.

Mit 810 Lumen ist diese zum einen sehr hell, zum anderen sind auch Farben kräftigt, deutlich kräftiger als es bei der Standard Philips HUE Birne der Fall ist.

Jedoch gibt es hier auch Unterschiede, warme Farben also rot, gelb oder lila sind deutlich kräftiger als kältere Farben wie türkis oder blau.

Weißtöne lassen sich zwischen 2000 und 6500 Kelvin variieren, also von sehr warm bis sehr kalt, ist alles dabei.

Allerdings sind die Weißtöne etwas weniger natürlich alles bei der Philips HUE Birne der Fall ist. Trotzdem für rund die Hälfte des Preises ist das Gebotene, gerade wenn man plant den bunten Modus zu nutzen sehr ordentlich.

Flackern oder ähnliches Verhalten konnte ich nicht bemerken.

 

Stromverbrauch

Starten wir beim Gateway, dieses verbraucht im Normalbetrieb 1,3W Strom, was soweit okay ist.

Bei der Birne ist es abhängig welche Farbe und welche Helligkeit eingestellt ist. Bei einem normalen Warmweiß konnte ich 8,9W Leistungsaufnahme messen, bei einem sehr warmen Licht lag der Verbrauch bei 7W und bei kaltweiß bei 8,1W.

Bei Farben sieht es etwas anders aus, blaues Licht verbrauchte 4,2W, rotes Licht 4,1W und grünes Licht 5,8W.

Ausgeschaltet lag der Verbrauch immer noch bei 0,7W.

Kleine Anmerkung, die Glühbirne erzeugt im Betrieb (etwas Abhängig von der Farbe) ein leichtes Surren, das aber ab ca. einem Meter Entfernung nicht hörbar ist.

 

Fazit zum OSRAM LIGHTIFY Starter Kit

Abgesehen von den Startschwierigkeiten mit der Android App, bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden was OSRAM hier auf die Beine gestellt hat.

Das Gateway funktioniert stabil und auch die „Glühbirne“ liefert gerade im bunten Modus ein sehr gutes Licht mit schönen Farben.

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Der größte Pluspunkt ist aber sicherlich der Preis. Ihr wollt ein Haus mit acht Birnen ausstatten, dies würde bei Philips HUE  369€ kosten, bei OSRAM „lediglich“ rund 255€.

Dies ist schon ein gewisser Unterschied. Klar, bei Philips bekommt man die Homekit, Alexa und IFTTT Unterstützung aber ob dies den saftigen Aufpreis wert ist, darüber kann man streiten.

Zumal die Erweiterbarkeit des LIGHTIFY Systems größer ist als beim Philips HUE.

Daher, gerade wenn Ihr IOS nutzt(oder zu mindestens ein IOS Gerät für die Einrichtung zur Verfügung habt), kann ich eine Empfehlung für das OSRAM LIGHTIFY Basis Set aussprechen! EDIT: Mittlerweile gibt es ein Update für die Android App welche die Probleme beheben soll!

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Das Huawei Nova Plus im Test

Mit dem Nova Plus hat Huawei vor kurzem sein neustes Smartphone der oberen Mittelklasse vorgestellt.

Dies hat allerdings einen recht schweren Stand aufgrund von starker Konkurenz in der 450€ Preisklasse, unter anderem auch durch das hauseigene P9.

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In der letzten Zeit hat Huawei allerdings einen sehr guten Job darin gemacht überzeugende Smartphones auf den Markt zu bringen, gilt dies auch für das Nova Plus?

Finden wir es im Test heraus!

 

Technischen Daten

 

Lieferumfang und Verpackung

Das Nova Plus wird in der „Premium Box“ von Huawei geliefert, wie auch schon das P9 Plus.

Warum Premium? Nach dem Öffnen und Herausnehmen des Smartphones liegt das Zubehör nicht einfach lose in der Box sondern ist einzeln, in hochwertigen kleinen Schachteln verstaut.

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Bei diesem Zubehör handelt es sich um ein USB C Kabel, ein Schnellladegerät und ein kleines Headset.

Auch eine Schnellstart- Anleitung liegt bei.

 

Das Nova Plus im Test

Natürlich setzt Huawei bei einem Smartphone dieser Preisklasse auf ein komplettes Metallgehäuse. Dieses fühlt sich wie bei Huawei üblich sehr hochwertig und edel an.

Mein Testgerät besitzt die Goldene Färbung, grundsätzlich ist aber das Nova Plus auch in Silber oder Grau verfügbar.

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Das Nova Plus ist für ein 5,5 Zoll Smartphone „mittelgroß“. Heißt, es ist kleiner als ein Google Pixel XL oder iPhone 7 Plus, trotz des gleich großen Displays, allerdings sind die Balken um das Display auch nicht übermäßig schmal.

Hier lassen die Produktfotos von Huawei dieses deutlich schmäler erscheinen als es ist.

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Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5,5 Zoll Full HD Display und die 8 Megapixel Frontkamera.

Die üblichen Smartphone Tasten (ein/aus und die Lautstärkewippe) sind auf der rechten Seite angebracht.  Hierbei sind diese Tasten ebenfalls aus Metall gefertigt und besitzen einen guten Druckpunkt

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Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem Lautsprecher auf der Unterseite, der Kopfhöreranschluss hingegen oben.

Auf der Rückseite finden wir die leicht abstehende 16 Megapixel Kamera, einen Dual LED Blitz und den Fingerabdruckscanner.

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Ebenfalls mit an Board ist natürlich auch ein Dual SIM Karten Slot, bei welchem Ihr Euch allerdings zwischen Dual SIM und Single SIM + Speichererweiterung entscheiden müsst.

 

Software

Das Nova Plus nutzt Huaweis eigenes EMUI 4.1 als Betriebsystem. Dieses basiert natürlich auf Android 6.0 und ist nur optisch stark verändert.

Hierbei sind fast alle visuellen Elemente des Betriebssystems verändert worden.

Dies beginnt natürlich beim Launcher, der über keinen App Drawer verfügt, und weiter über die Benachrichtigungszentrale, die in zwei Bereiche unterteilt ist und endet bei den Einstellungen.

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Ob einem die Benutzeroberfläche gefällt ist natürlich Geschmacksache, entscheidet also selbst anhand der Screenshots wie Ihr diese findet.

Mein aktuelles „Haupt Android Smartphone“ ist ein Google Pixel XL, das bekanntlich auf Stock Android setzt. Verglichen mit diesem gefällt mir merkwürdigerweise EMUI 4.1 fast schon besser. Die Huawei Benutzeroberfläche bringt einfach viele Features und Anpassungsmöglichkeiten mit, welche die Software irgendwie interessant macht.

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Verglichen damit wirkt das Pixel XL etwas langweilig.

Diese Features beginnen mit der Möglichkeit eigene Designs für die Benutzeroberfläche herunterzuladen und gehen über eine Gestensteuerung und enden bei Kleinigkeiten wie der Möglichkeit die Reihenfolge der Onscreen Tasten zu ändern oder lange Screenshots zu erstellen.

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Lediglich die Hauwei Tastatur mag ich überhaupt nicht, ich weiß nicht mal warum aber ich habe mit dieser überdurchschnittlich viele Tippfehler weshalb ich zu Swiftkey gewechselt habe.

Von Haus aus installiert Huawei leider ein paar zusätzliche Apps mit. Darunter gehören die Standard Apps wie Twitter oder Facebook aber auch diverse Spiele und Dinge wie Booking.com.

Von den 32GB Speicher bleiben nach der Einrichtung noch ca. 22,8GB zur freien Verfügung.

 

Display

Das Huawei Nova Plus ist mit einem 5,5 Zoll Full HD Display ausgestattet.

Hierbei handelt es sich um ein IPS Panel, das allerdings recht hochwertig ist. Angefangen bei Farben über Kontraste bis hin zu den Blickwinkeln macht das Panel eine sehr gute Figur.

Der Weißpunkt ist von Haus aus sehr natürlich gesetzt, lässt sich aber auf Wunsch auch noch per Software etwas verändern.

Die maximale Helligkeit liegt laut meinen Messungen im oberen Mittelfeld, ungefähr auf dem Level eines LG G5.

Rein Subjektiv würde ich das Display auch als leicht überdurchschnittlich hell bezeichnen, wenn auch noch nicht ganz auf dem Level eines Samsung Galaxy S7 Edge, iPhone 7 Plus usw.

Leider konnte ich keine Informationen finden ob das Huawei Nova Plus auf Gorilla Glas setzt, weshalb ich davon ausgehe, dass dies leider nicht der Fall ist.

Trotzdem sollte es sich hierbei um ein gehärtetes Glas handeln, aber eine Displayschutzfolie ist niemals verkehrt. Auch Gorilla Glas kann z.B. durch Steine oder Sand sehr leicht zerkratzen.

 

Sound und Akustik

Huawei setzt beim Nova Plus auf einen Lautsprecher auf der Unterseite des Gerätes.

Dieser ist klanglich nicht Weltklasse und muss sich ohne Frage z.B. einem Alcatel Idol 4S geschlagen geben aber trotzdem liefert dieser einen vernünftigen Klang.

Der Lautsprecher ist relativ Laut, halbwegs voll klingend und zerrt auch auf 100% der Lautstärke nur wenig.

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Kurzum für ein Youtube Video oder ein wenig Internet Radio reicht dieser vollkommen aus.

Ähnliches gilt auch für den Kopfhöreranschluss wie auch die Telefonqualität, beides liefert eine Standardqualität.

Dies meine ich nicht negativ, was den Ton angeht ist Nova Plus nur ein recht unspektakuläres Smartphone.

 

Kamera

Huawei setzt beim Nova Plus auf eine 16 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.0.

Dies klingt erst einmal ordentlich, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Ehe wir zu den Testbildern kommen, ein paar generelle Worte zur Kamera und der Kamera App.

Huaweis Kamera App gehört zu den umfangreicheren auf dem Markt. Hierbei besitzt die App unzählige Modi wie z.B. für schönere Selfies, schöneres Essen, Lichtmalerei usw.

Aber die App besitzt auch einen vollständig manuellen Modus in welchem Ihr den Weißabgleich, Belichtung, ISO und Fokus frei bestimmen könnt.

Kurzum eine gute App, die auch keine Abstürzte oder ähnliches während meiner Nutzung hatte.

Die 16 Megapixel Auflösung stehet wie üblich nur im 16:9 Format zur Verfügung. Eine Aufnahme nimmt am Ende meist rund 3,6MB Platz in Anspruch.

Kommen wir endlich zu den Testbildern. Diese sind wie üblich auf maximaler Qualität Angefertigt und nicht nachbearbeitet.

     

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)

Das  Nova Plus besitzt eine Ordentliche Kamera! Der Weißabgleich wie auch die Belichtung passte in 99% der von mir gemachten Bildern sehr gut.

Das Nova Plus neigt tendenziell eher zu etwas bunteren Bildern, dagegen spricht aber auch nichts.

Die allgemeine Bildschärfe ist gut, aber auch nicht überragend. Unterm Strich ist die Kamera des Nova Plus ungefähr mit dem Alcatel Idol 4S vergleichbar.

Low Light ist nicht ganz die größte Stärke des Nova Plus, aber auch hier bricht die Bildqualität nicht übermäßig stark ein.

Sofern man die Kamera ruhig gehalten bekommt, bleiben die Bilder weiterhin ansehnlich, hierbei hilft natürlich der optische Bildstabilistor.

Dieser verhilft dem Smartphone auch zu sehr ansehnlichen Videos. Das Nova Plus ist auch Huaweis erstes Smartphone, das 4K aufnehmen kann.

Diese sind zwar nicht ganz oberste Klasse, sehen aber dennoch verdammt gut aus. Urlaubsvideos oder Familien Videos hätte ich keine Probleme mit dem Huawei aufzunehmen.

Der Autofokus der Kamera ist solide. Er ist treffsicher und zuverlässig aber natürlich nicht so schnell wie der eines Samsung Galaxy S7 oder Google Pixel.

Die Kamera selbst ist aber beim Auslösen recht flott, selbst HDR Bilder benötigen kaum, bis keine zusätzliche Bearbeitungszeit.

Hier hat Huawei einen sehr guten Job gemacht!

 

Benchmarks

Das Nova Plus ist ausnahmsweise nicht mit einem Huawei eigenen Kirin SoC ausgestattet, sondern mit Qualcomm Snapdragon 625.

Dieser wird von 3GB und 32GB Speicher unterstützt. Aber was kann der Snapdragon 625 leisten?

Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns erst einmal ein paar Benchmarks an.

Snapdragon 625 Antutu Snapdragon 625 Geekbench

Snaspdragon 625 Geekbench huawei-nova-plus-test-51 huawei-nova-plus-test-53 huawei-nova-plus-test-54 huawei-nova-plus-test-60

Verglichen mit dem Huawei P9 Lite liefert das Nova Plus ca. 18% mehr Leistung, was okay ist aber auch kein himmelweiter Unterschied.

In der Praxis sollte das P9 Lite ungefähr mit dem Nova Plus vergleichbar sein.

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(größer = besser)

Zum größeren P9 Plus klafft allerdings, mit rund 44% zugunsten des P9 Plus, doch eine recht große Lücke.

Zusammengefasst ist das Nova Plus damit in der 450€ Preisklasse definitiv nicht das leistungsstärkste Smartphone, sondern gehört eher zu den Schwächeren.

 

Leistung im Alltag

Das Nova Plus läuft im Alltagseinsatz ordentlich. In den diversen „normalen“ Apps wie WhatsApp, Facebook, Twitter oder auch dem Webbrowser läuft das Smartphone nahezu perfekt.

Auch Multitasking ist erstaunlich flott und problemlos, was aber auch an Huaweis Benutzeroberfläche liegt.

Spiele laufen weitestgehend flüssig und problemlos, auch wenn sehr aufwendige 3D Games meist nicht in voller Pracht spielbar sind.

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Für die gelegentliche Runde zwischendurch ist das Nova Plus also vollkommen tauglich, aber für jemanden bei dem das Spielen an erster Stelle steht, gibt es sicherlich bessere Smartphones.

Trotzdem bin ich mit der Alltagsperformance unterm Strich zufrieden und auch privat hätte ich keine Probleme dieses Smartphone langfristig zu nutzen.

Wie bei Huawei fast schon üblich, ist auch hier der Fingerabruckscanner absolut tadellos. Er ist schnell und sehr zuverlässig, viel besser geht es kaum!

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Wo ich allerdings etwas enttäuscht war, ist beim WLAN. Das Nova Plus unterstützt kein 5GHz WLAN!!!

Sowas ist eigentlich Pflicht bei einem Smartphone dieser Preisklasse. In der Praxis konnte ich maximal 35Mbit/s durch die kabellose Verbindung jagen. Dies ist genug, dass App Downloads flüssig laufen aber auch weit entfernt vom Maximum was meine Internetleitung zu leisten vermag.

 

Akku

Huawei hat dem Nova Plus einen 3340mAh starken Akku spendiert. Dies ist auf dem Papier eine solide Kapazität.

In der Praxis ist das Nova Plus allerdings vergleichsweise Akku stark. Bei einer normalen Nutzung mit ein wenig spielen, viel Social Media und Webbrowsen, wie auch ein paar Videos konnte ich eine Akkulaufzeit von rund 10 Stunden erreichen, wohlgemerkt bei permanenter Nutzung!

Dementsprechend schätze ich, dass die meisten Nutzer mit dem Nova Plus zwei normale Tage durchkommen, was ein sehr guter Wert ist!

 

Sonstiges

  • NFC
  • Kein 5GHz WLAN
  • RGB Benachrichtigungs LED

 

Fazit zum Huawei Nova Plus

Das Nova Plus ist ein starkes Smartphone! Aktuell hat Huawei wirklich einen guten Lauf, wenn es um die Produktion hervorragender Smartphones geht.

Zwar ist das Nova Plus sehr gut aber mit einer Empfehlung tue ich mich dennoch schwer.

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Warum? Der Preis, das P9 Lite bekommt man aktuell für knapp unter 250€ und ist eins der besten Smartphone der 200-300€ Preisklasse, das normale P9 bekommt man aber auch schon für unter 500€.

Hier müsste sich das Nova Plus ziemlich genau in die Mitte setzen, wenn es um die Leistung geht, allerdings ist es mit 450€  etwas zu dicht am P9, weshalb ich eher dieses empfehlen würde.

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Trotzdem ist das Huawei Nova Plus ein gutes Smartphone, gerade dann, wenn Euch eine solide Leistung und Akkulaufzeit, verpackt in einem hochwertigen Gehäuse, wichtig ist.

Solltet Ihr das Smartphone für 350-400€ bekommen, sehe ich hier kaum einen Grund nicht zuzugreifen.

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UMI Sport Bluetooth Ohrhörer im Test, empfehlenswert?

Bluetooth Ohrhörer liegen voll im Trend, gerade im sportlichen Bereich. Es gibt auch jede Menge sehr guter Modelle auf dem Markt, wie z.B. die Teufel Move BT, leider kosten diese jedoch rund 120€, was für viele etwas zu teuer für ein paar Ohrhörer ist.

Aber es gibt bergeweise günstige Alternativen auf Amazon, wie auch die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer.

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Aber taugen diese 24€ Bluetooth Ohrhörer wirklich etwas? Finden wir es im Test heraus!

 

Die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer

Die UMI Bluetooth Ohrhörer sehen auf den ersten Blick nicht übel aus. Allerdings spürt man schon, wenn man diese in die Hand nimmt, dass es sich hierbei um ein günstigeres Produkt handelt.

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Die Ohrhörer sind selbstverständlich komplett aus Plastik und ein wenig Gummi gefertigt.

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Dabei sind die Ohrstöpsel etwas größer als es bei normalen kabelgebundenen Modellen der Fall  wäre. UMI hat hier die komplette Bluetooth Elektronik in diese integriert, es gibt auch keine zusätzliche Kabelfernbedienung!

Dementsprechend sind auch alle Tasten, wie auch der microUSB Ladeport, an den Ohrstöpseln selbst angebracht.

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Der Ladeport wird dabei von einer kleinen Gummiklappe geschützt, was beim IPX4 Wasserschutz hilft.

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Bei den Tasten handelt es sich um einen Ein/Ausschalter auf der Rückseite des rechten Ohrstöpsels, wie auch lauter/leiser auf der Unterseite.

„Laut und leiser“ sind wie üblich mit“ vor und zurück“ doppelt belegt.

 

Tragekomfort

Die UMI sind Sport Bluetooth Ohrhörer, dementsprechend sollten diese auch gut sitzen?!

Und ja, dank des Ohrbügels sitzen die UMI Bluetooth Ohrhörer wirklich ziemlich zuverlässig in meinen Ohren. Zwar muss ich hier und da nachbessern und diese wieder etwas tiefer in meine Ohren drücken damit sie für einen optimalen Klang versiegelt sind aber, dass sie komplett herausfallen ist unmöglich.

Dementsprechend ja für Sport sind diese durchaus geeignet. Hierbei hilft auch der IPX4 Wasserschutz.

Bei der Bequemlichkeit würde ich die Ohrhörer als Mittelmaß einstufen. Es ist zwar nicht so „als würde man vergessen, dass man Ohrhörer trägt“ aber im Gegenzug tun die UMI auch nach längerem Tragen nicht weh oder sind unangenehm.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Was kann man schon von 24€ Ohrhörern erwarten? Eigentlich nicht viel aber die UMI sind okay!

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Der Bass ist in ausreichender Menge vorhanden und sofern man die richtigen Ohrstöpsel aufgesetzt hat und das Ohr auch sauber versiegelt hat, bieten die UMI sogar einen guten Punch.

Zwar merkt man, verglichen mit teureren Modellen, dass der Tiefgang hier nicht ganz so stark ist, aber dennoch für diese Preisklasse eine ziemlich ordentliche Leistung.

Die Höhen der UMI Bluetooth Ohrhörer sind ausreichend klar, es handelt sich hierbei also nicht um dumpfe Ohrhörer. Hier habe ich nichts Größeres zu beklagen. Wenn ich etwas kritischer sein darf, würde ich vielleicht die Sauberkeit des Klangs etwas bemängeln.

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Ab und zu gibt es gerade in Hochton -Passagen ein wenig Geknistere. Dies ist aber nicht weiter tragisch. Ich vermute, dass hier im Hintergrund eine leichte Kompression arbeitet aufgrund der Bluetooth Verbindung, die dies auslöst.

Die maximale Lautstärke ist ordentlich und auch die Bluetooth Verbindung selbst stabil.

 

Fazit zu den UMI Sport Bluetooth Ohrhörern

Natürlich sind die UMI Bluetooth Ohrhörer nicht perfekt. Klanglich gibt es hier noch ein gutes Stück Luft nach oben, selbiges gilt auch für die Haptik.

Allerdings darf man den Preis nicht vergessen!

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Für gerade mal 24€ sind die Bluetooth Ohrhörer ziemlich ordentlich. Der Klang ist soweit in Ordnung und vollkommen nutzbar mit Vernünftigen Bässen und brauchbaren Höhen.

Auch der Tragekomfort und Halt ist in Ordnung.

In der unter 30€ Preisklasse sind die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer so mit das Beste, was mir bisher begegnet ist, gerade wenn einem ein guter Halt sehr wichtig ist.

Zwar mögen die TaoTronics Bluetooth Ohrhörer nochmals etwas besser klingen (und 6€ teurer sein), dafür ist bei diesen der Sitz nicht annähernd so sicher.

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Ansonsten muss man für z.B. die Teufel Move BT(120€) oder Beyerdynamic BTA(200€) noch mal ein gutes Stück oben drauflegen, dann erhält man aber auch einen Oberklasse Sound.

Wenn man das Geld nicht hat oder nicht für Ohrhörer ausgeben möchte, dann sind die UMI keine schlechte Wahl!

Der Eufy RoboVac 11 Staubsauger von Anker im Test

Mit dem RoboVac 11 hat Eufy seinen ersten Staubsaugroboter nun auch nach Deutschland gebracht. Eufy nie von gehört? Das ist wenig überraschend denn Eufy ist eine recht neue Marke, hinter welcher, der eher für sehr gute Powerbanks und Ladegeräte bekannte Hersteller, Anker steckt.

Einen Staubsauger Roboter möchte ich nicht mehr in meinem Alltag missen und wenn Ihr erst einmal auch einen kennengelernt habt, dann wird dies vermutlich auch für Euch gelten.

Angefangen habe ich vor einigen Jahren mit einem Modell von Samsung, der mir auch lange Zeit treue Dienste geleistet hat. Danach bin ich auf einen iRobot Roomba 780 umgestiegenen, einem 500€+ Modell!

Dieser wurde mittlerweile vom Xiaomi Mi Robot Vacuum ersetzt. Zwischen durch hatte ich auch noch ein paar andere Modelle in den Fingern.

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Daher habe ich schon ein wenig Erfahrung mit Staubsaugrobotern. Umso gespannter war ich als ich das erste mal davon gelesen habe, dass Anker einen Roboter auf den Markt gebracht hat.

Zu diesem Zeitpunkt war dieser nur in der USA erhältlich aber das hat sich mittlerweile geändert!

Daher hier nun der Test zum Eufy RoboVac 11 Staubsauger Roboter! Kann dieser überzeugen?

 

Lieferumfang

Der Eufy RoboVac 11 wird in einem großen braunen Karton geliefert.

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In diesem finden wir eine deutsche Anleitung wie auch den Staubsauger Roboter, die Ladestation, ein Netzteil, vier „Wedel“, ein zusätzliches Set Filter und eine kleine Reinigungsbürste.

 

Der Anker / Eufy RoboVac 11 im Test

Der RoboVac 11 ist wie auch die meisten Konkurrenzmodelle rund geformt mit zwei „Fühlern“ auf der Front.

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Das was ich als Fühler bezeichne sind zwei kleine rotierende Bürsten, die  über den Sauger hinausragen und dabei helfen sollen Schmutz und Staub aus Ecken zu holen in die der Sauger ansonsten nicht passen würde.

Der Staubsauger Roboter selbst besitzt einen Durchmesser von ca. 32cm und eine Höhe von ungefähr 8,5cm.

Wie üblich gibt es auf der Front einen Stoßfänger welcher bei einem Kontakt mit einem Möbelstück den Roboter Informiert und dementsprechend umdrehen lässt.

Dieser Stoßfänger ist leicht gummiert was Möbel vor Kratzern schützen soll.

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Auf der Unterseite des RoboVac 11 findet man wie üblich eine rotierende Bürste, die den Saugmotor unterstützt.

Diese Bürste lässt sich bei Bedarf entfernen und reinigen.

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Der Schmutz selbst wird in einem großen Auffangbehälter am hinteren Ende des Saugers aufgefangen. Hier gibt es zwei Filterstufen. Zum einen den normalen Behälter in welchem durch ein Gitter sämtlicher großer Schmutz aufgefangen wird, wie auch einen HEPA Filter.

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Dieser HEPA Filter hat keinen direkten Kontakt mit dem gröberen Schmutz wodurch dieser sich in der Praxis nicht so schnell zusetzen sollte.

Gesteuert wird der RoboVac 11 entweder über den Knopf auf der Oberseite oder über die beigelegte Fernbedienung.

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Auf dem Roboter selbst befindet sich dabei nur der Start/Pause Knopf während die Fernbedienung etwas komplexer ist.

Hier könnt Ihr den RoboVac manuell steuern wie auch diverse Modi auswählen wie gereinigt werden soll (Max, Auto, Ränder, Spot) und einen Zeitplan einprogrammieren.

Rein qualitativ wirkt der Anker / Eufy RoboVac 11 vernünftig. Zwar kann dieser nicht ganz von der Massivität des Materials mit beispielsweise dem iRobot oder dem Xiaomi mithalten, aber billig fühlt sich das gute Stück auch beim besten Willen nicht an.

 

Saugleistung / Fahrverhalten / Intelligenz

Saugleistung, Fahrverhalten und die Intelligenz sind für mich die drei wichtigsten Punkte bei einem Staubsaugroboter.

  • Saugleistung = Wie gut kann der Sauger Schmutz und Staub von diversen Böden aufnehmen?
  • Fahrverhalten = Deckt der Staubsaugroboter wirklich alle Bereiche eines Raums ab oder „verheddert“ er sich in irgendeiner Ecke und vergisst den restlichen Raum? Kommt er gut mit Teppichkanten oder Türschwellen klar?
  • Intelligenz = Erkennt der Staubsaugroboter Hindernisse und umfährt er diese gezielt oder fährt er beim Treffen eines Hindernisses einfach immer nur in eine andere Richtung?

Es hilft nichts wenn ein Staubsaugroboter gut saugt aber dumm wie Stroh ist und in jeder Ecke hängen bleibt, ähnliches gilt auch umgekehrt.

Wie schlägt sich hier der Eufy RoboVac 11?

 

Saugleistung

Beginnen wir bei der Saugleistung. Der RoboVac 11 besitzt eine rotierende Bürste auf seiner Unterseite welche relativ weiche Borsten hat und in gewissen Abständen eine Gummillippe.

Zusätzlich ist natürlich auch ein Saugmotor an Board.

Der RoboVac 11 macht einen guten Job sowohl auf Teppichen wie auch glatten Böden.

Auf glatten Böden ist die effektive Saugleistung durchaus mit der eines normalen Staubsaugers zu vergleichen. Hier spielt die etwas kleinere Saugleistung dank der rotierenden Bürste einfach keine Rolle.

Bei Teppichen und vor allem Teppichkanten sieht das etwas anders aus. Hier merkt man schon, dass der Motor weniger Power hat als bei einem klassischen Staubsauger.

Allerdings erneut dank der rotierenden Bürste macht auch der RoboVac 11 einen guten Job welcher meinem iRobot Roomba 780 nichts nachsteht.

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Klar, gerade bei Tierhaaren schafft es der RoboVac 11 nicht beim einmaligen Drüberfahren 100% des Schmutzes zu entfernen, aber hier macht es die Masse.

Der Staubsauger Roboter fährt meist mehrfach über eine Stelle, zum anderen kann man diesen im Zweifel auch mehrfach pro Tag oder jeden Tag losschicken.

Dadurch baut sich keine „Schmutzmasse“ auf als wie wenn man nur alle 2-3 Tage einmal regulär durchsaugt.

Und das ist vermutlich die größte Stärke eines Staubsauger Roboter im Generellen, er fährt zu mindestens bei mir öfter als ich sonst mir die Zeit nehmen würde zu saugen.

Zudem passt der RoboVac 11 unter Sessel und die Couch (sofern diese ca. 9cm oder mehr Luft haben).

Hierdurch hat meine Wohnung eine deutlich konstantere Reinlichkeit!

Die Saugleistung lässt sich in zwei Stufen per Hand regeln. Anker gibt zudem die Saugleistung mit 1000ppa an, was ziemlich viel wäre.

 

Fahrverhalten

Der Eufy RoboVac 11 nutzt das „zick zack“ Fahrprinzip. Heißt es wird auf den ersten Blick kein Muster ersichtlich wie der Roboter sich bewegt. Ähnliches macht auch der iRobot Roomba 780 und die allermeisten Staubsauger Roboter.

Dabei ist der Hintergedanke das der Staubsauger einfach durch dieses „Zufalls Prinzip“ jede Stelle des Raums irgendwann mal erwischt.

Dies funktioniert auch, meist. Hier kommt es etwas auf den Aufbau Eures Raums an. Habt Ihr recht große offene Flächen dann funktioniert das Ganze gut.

Sind die Räume aber sehr groß und im schlimmsten Fall nochmals etwas verschachtelt dann kann es passieren, dass der RoboVac 11 nicht alle Bereiche gleichmäßig bearbeitet.

Hier bevorzuge ich eigentlich ganz klar das Verhalten des Xiaomi Mi Robot Vacuum. Dieser verfügt aber über deutlich mehr teure Elektronik zum ermessen des Raums weshalb vermutlich Anker/ Eufy auf dieses klassische Verhalten zurück gegriffen hat, das keine duzenden Sensoren benötigt und vermutlich von der Programmierung etwas einfacher ist.

Allerdings macht der Eufy RoboVac 11 trotzdem einen sehr guten Job welcher erneut vergleichbar ist mit dem iRobot Roomba 780.

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Mehr Informationen

Teppichkanten und ähnliche Hindernisse machten dem Sauger verhältnismäßig wenig Probleme. Meine Teppiche sind ca. 1,5-2cm hoch und wurden ohne Probleme befahren.

Ähnliches gilt auf für Kabel welche meist vom RoboVac 11 verschont werden. Jedoch muss man hier etwas aufpassen, an einem quer gespannten Kabel wird der RoboVac 11 sich dennoch verheddern oder daran ziehen.

Achtet also ein wenig auf Lampen oder Ladekabel! Wenn diese aber etwas in die Ecke oder gegen die Wand gestopft sind ist das kein Problem.

WICHTIG beim ersten mal Fahren beobachtet bitte den Eufy RoboVac 11 etwas um gegeben falls eingreifen zu können, wenn er irgendwo mal etwas Probleme hat, aber das gilt so für alle  Staubsauger Roboter.

Neben dem automatischen Modus gibt es auch noch einen Spot Modus in welchem der Eufy nur einen kleinen Bereich reinigt, einen MAX Modus in dem etwas intensiver gearbeitet wird und den Interessanten Kantenmodus.

In diesem fährt der Roboter nur die Ränder des Raums ab. Dies ist ein sehr praktischer Modus, da Ecken und Kanten im Automatik Modus etwas schlechter gesäubert werden und man so bei Bedarf nachbessern kann.

 

Intelligenz

Der Eufy RoboVac 11 ist mittelmäßig intelligent. Er erkennt zwar Hindernisse und versucht diese ein wenig zu umkreisen aber das funktioniert eher mäßig je nach Form und Größe des Hindernisses.

Zwar schreibt Eufy/Anker, dass der RoboVac 11 im Auto Modus die Raumgröße Berechnet und seinen Weg dementsprechend optimiert aber dies ist in keinem Fall mit z.B. dem Xiaomi Mi Robot Vacuum zu vergleichen.

Ich vermute das dies eher etwas Marketing Bla Bla ist.

Kurzum der Eufy RoboVac 11 sticht nicht durch eine besonders hohe „Intelligenz“ hervor, aber er ist auch nicht vollständig dumm wie einige der unter 100€ Modelle die auf dem Markt sind.

Der Staubsauger Roboter schafft es sich zudem erstaunlich gut aus Hindernissen wie z.B. Stuhlbeinen zu befreien.

 

Lautstärke und Akku

Beginnen wir mit dem Akku. Der Eufy RoboVac 11 verfügt über einen 38,48Wh starken Akku, welcher sich sogar durch eine kleine Klappe auf der Unterseite erreichen lässt.

Dies sind vier 18650 Zellen, die aneinander gelötet sind.

Damit schafft es der Sauger ca. eine Stunde dauerhaft aktiv zu sein. Nachdem er komplett leer ist, muss man aber mit gut 3,5- 4 Stunden rechnen ehe er die nächste Runde drehen kann.

Ich glaube am meisten hat mich die Lautstärke des Eufy RoboVac 11 überrascht. Dieser ist ziemlich leise! Deutlich leiser als ein normaler Handstaubsauger oder auch die meisten anderen Roboter Staubsauger.

Vermutlich sollte man diesen zwar dennoch nicht an einem schlafenden Baby vorbeischicken aber wir sind hier an einem Punkt angekommen wo der RoboVac z.B. beim Fernsehen nicht stören würde.

Selbst auf der höheren Stufe ist er immer noch recht leise.

Daumen hoch dafür!

 

Fazit zum Eufy RoboVac 11

Es gab in den letzen Jahren eine deutliche Entwicklung bei den Staubsaugrobotern. Teilweise was die Leistung angeht aber Primär betrifft diese Entwicklung den Preis.

Der iRobot Roomba 780 stellte im Jahr 2013 mit einem Kaufpreis von rund 500€ noch die Königsklasse dar.

Mittlerweile kann man ganz klar sagen, dass der 230€ Eufy RoboVac 11 eine gleiche, wenn nicht sogar leicht bessere Leistung bietet!

Dies ist aus meiner Sicht beeindruckend!

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Der Eufy RoboVac 11 saugt auf glatten Böden perfekt und selbst auf Teppich immer noch gut, dazu kommt ein gutes Fahrverhalten und ein recht leiser und unkomplizierter Betrieb.

Etwas was man ansonsten, gerade bei asiatischen Marken sehr selten sieht, ist eine gute Bedienungsanleitung. Erstaunlicherweise bringt der Eufy/Anker Staubsaugroboter selbst diese mit.

Kurzum für einen Kaufpreis von 230€ kann ich den Eufy RoboVac 11 ohne Probleme empfehlen! Dieser ist ein solider Mittelklasse Staubsaugroboter.

Wer einen Oberklasse Roboter sucht, muss allerdings noch etwas drauflegen bzw. im Falle des Xiaomi Mi Robot Vacuum etwas experimentierfreudig sein.

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