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Das CHEETAH 2 von Cubot im Test, günstiges Android Smartphone aus Asien

Cubot ist ein weiterer asiatischer Smartphone Hersteller, welcher in Europa weitestgehend unbekannt ist.

Aber solche Hersteller sind ja sehr oft die interessantesten. Daher freue ich mich dank Gearbest auch mal meine Hände an das neue CHEETAH 2 legen zu dürfen.

Lohnt es sich dieses 160€ Smartphone aus Asien zu bestellen? Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Verpackung

Das Cubot CHEETAH 2 ist aktuell über zwei Wege verfügbar, Amazon für rund 180€ oder Asien für rund 130€.

Solltet Ihr aus Asien bestellen empfehle ich wie üblich Gearbest, da diese mit dem Germany Express eine Versandmethode anbieten bei welcher kein Zoll oder Einfuhrgebühren anfallen. Das Smartphone wird ohne zusätzliche Kosten direkt vor die Haustür geliefert.

Das CHEETAH 2 wird in einer einfachen Bronzefarbenen Box geliefert in der wir das Smartphone, ein USB C Ladekabel, ein USB Netzteil wie auch eine Silikon Hülle finden.

Zudem befindet sich auf dem Display des Smartphones eine Displayschutzfolie, dessen Nutzung ich auch empfehle.

 

Das CHEETAH 2 von Cubot im Test

Auf den ersten Blick macht das CHEETAH 2 einen erstaunlich guten Eindruck für ein Smartphone der Einsteigerklasse.

Der Rahmen besteht aus Aluminium und auch die Rückseite, welche zwar aus Plastik ist, wirkt dank einer Art Klarlack erfreulich hochwertig.

Das ganze Smartphone ist recht robust und solide. Aber das ist ja nichts Neues das Chinesische Smartphone Hersteller darin sehr gut sind Haptisch gute Smartphones zu bauen.

Etwas überrascht hat mich das die Rückseite sogar abnehmbar ist. Dies war mir erst aufgefallen das ich eine SIM Karte einlegen wollte.

Unter der Abdeckung der Rückseite finden wir zwei SIM Karten Slots wie auch einen microSD Karten Steckplatz.

Die Front mit dem 5,5 Zoll Full HD Display hat mich im ersten Moment sehr an Samsung Smartphones der S5 Serie erinnert.

Cubot setzt beim CHEETAH 2 auf eine eine längliche physische Home Taste mit zwei angrenzenden kapazitiven Tasten.

In dieser Home Taste ist auch ein Fingerabdruckscanner integriert.

Der Lautsprecher des CHEETAH 2 wie auch der USB C Ladeport sind auf der Unterseite angebracht, der Kopfhörer Anschluss hingegen auf der Oberseite.

Die Kamera ist wie üblich mit einem LED Blitz auf der Rückseite angebracht. Bei der Kamera handelt es sich um ein 13 Megapixel Modul.

Die drei üblichen physischen Tasten sind klassisch am rechten Rand des Smartphones verbaut, wo diese auch gut erreichbar sind. Den Druckpunkt würde ich als gut bezeichnen.

Ansonsten gibt es keine weiteren Auffälligkeiten.

 

Software

Cubot setzt beim CHEETAH 2 auf Android 6.0. Zu diesem gibt es nicht viel zu sagen denn es handelt sich fast zu 100% um das Stock(Standard) Android.

Cubot hat weder eigene Apps auf dem CHEETAH 2 installiert, abseits der üblichen Android Apps von Google, noch optisch an der Benutzeroberfläche herumgeschraubt.

Ihr findet den normalen Android Launcher mit App Drawer und die normale Benachrichtigungszentrale.

Dies ist natürlich für jemanden der über das Smartphone schreibt etwas sehr Langweiliges.

Lediglich der Speicherplatz hat mich etwas überrascht. Das CHEETAH 2 verfügt über 32GB Speicher von welchem angeblich noch 31,8GB frei wären.

Ob dies so stimmt, mag ich mal bezweifeln denn das Betriebsystem wird größer als 200MB sein.

 

Display

Das Display des CHEETAH 2 verfügt über 5,5 Zoll und einer Auflösung von Full HD.

Leider ist das Display höchstens mittelmäßig. Von Haus aus ist dieses sehr kalt eingestellt. Dies lässt sich zwar etwas anpassen aber dennoch neigt das verwendete Panel zu einem Blaustich.

Dadurch wirken Farben etwas weniger leuchtend und auch Kontraste etwas matter. Die Blickwinkel und auch die Schärfe sind wiederum gut.

Unterm Strich ist das Display also nicht überragend, jedoch wenn man den Preis mit einberechnet geht das in Ordnung. Die meisten Smartphones in dieser Preisklasse verfügen ansonsten auch nur über sehr mittelmäßige 720p Displays.

 

Sound und Akustik

Beginnen wir mit dem Lautsprecher. Dieser ist beim CHEETAH 2 auf der Unterseite verbaut.

Dieser klingt soweit Okay. Er ist nicht der aller lauteste und auch etwas kratzig, jedoch für diese Preisklasse ist er solider Standard.

Etwas erstaunlich ist, dass der Lautsprecher nicht zu verdecken ist. Selbst wenn der Lautsprechergrill komplett zugehalten wird, kommt der Klang weiterhin irgendwo aus dem Gehäuse ohne all zu großen Qualitätsverlust.

Der verbaute 3,5mm Kopfhöreranschluss fällt ebenfalls in die „Standard für diese Preisklasse“ Kategorie. Solltet Ihr große Kopfhörer an den CHEETAH 2 verwenden wollen, welche dann vermutlich auch noch mehr kosten als das Smartphone selbst, würde ich auf Bluetooth setzen.

Jedoch für ein wenig Musik nebenbei in der Bahn zu hören, reicht das Gebotene vollkommen aus.

Ähnliches lässt sich auch zur Telefonqualität sagen. Die Ohrmuschel ist etwas dumpf und die Dynamic ist eher mäßig aber das ist auch etwas was in dieser Preisklasse weitestgehend normal ist.

 

Kamera

Das CHEETAH 2 verfügt über eine 13 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.2.

Klingt jetzt erst einmal nicht so spektakulär, jedoch gibt es eine große Streuung was 13 Megapixel Sensoren angeht.

Wie sehen die Bilder des CHEETAH 2 aus?

Schaut Euch zu erst die Bilder selbst an. Diese sind wie üblich in maximaler Qualität aufgenommen und nicht nachbearbeitet.

Fast wie ein wenig zu erwarten liefert das CHEETAH 2 eine wirklich eher mittelmäßige Bildqualität. Mittelmäßig ist hier schon recht positiv ausgedrückt.

Die Aufnahmen wirken etwas verwaschen und auch die Dynamic ist schwach. Dazu kommt eine schwache Schärfe und natürliche eine wirklich nicht berauschende Low Light Leistung.

Allerdings muss man das Ganze in Relation sehen. Für einen Preis von unter 130€ ist die Qualität Okay, wenn auch für nicht viel mehr als mal einen Schnappschuss zu gebrauchen, wenn man mal was abfotografieren muss oder es einen Unfall gab usw.

Ähnliches gilt natürlich auf für die Videoqualität.

 

Benchmarks

Im CHEETAH 2 ist ein MTK6753 Octa Core mit 1,3GHz und 3GB RAM verbaut. Der MTK6753 ist ein alter Bekannter. Der gleiche Chip steckt auch Wiko Fever, TP-Link Neffos C5 Max, Elepfohone P8000 oder im Ulefone Metal.

Der MTK6753 war ursprünglich ein SoC der Mittelklasse, jedoch ist dieser mittlerweile gut über ein Jahr auf dem Markt und findet sich zunehmend auch in Smartphones der Einsteigerklasse, wie dem Cubot CHEETAH 2.

Schauen wir uns zuerst ein paar Benchmarks an.

Das Cubot CHEETAH 2 liefert in Benchmarks solide Ergebnisse. Der MTK6753 liefert eine vergleichbare Leistung mit dem Qualcomm Snapdragon 805(Google Nexus 6) oder dem Qualcomm Snapdragon 616 (Huawei Honor 5X).

Hierbei gibt es in der Praxis aber durchaus noch kleine Unterschiede. Der MTK6753 besitzt verglichen mit den beiden oben genannten Qualcomm Chips eine merklich schwächere Grafikleistung. In wie weit sich das in der Praxis auswirkt, werde ich im nächsten Abschnitt erläutern.

Positiv überrascht hat mich der verbaute Speicher und dessen Geschwindigkeit. Dieser erreicht lesend über 200MB/s und auch schreibend immer noch rund 70MB/s was durchaus ordentliche Werte sind.

 

Das Cubot CHEETAH 2 im Alltag

Die Kombination aus fähiger Hardware und schlanker Software verhelfen dem CHEETAH 2 zu einer sehr ordentlichen Alltags -Performance. Die Benutzeroberfläche läuft nahezu perfekt. Ruckeln oder stottern kommt so gut wie gar nicht vor. Auch die meisten Standard Apps wie Twitter, Facebook oder WhatsApp laufen gut bis sehr gut.

Etwas schwer tut sich das Cubot CHEETAH 2 bei Spielen. Hiermit meine ich natürlich nicht die 08/15 Spiele wie Pokemon Go, Angry Birds, Cut the Rope usw. sondern die aufwendigen 3D Games oder Emulatoren.

Auch Spiele in welchen Ihr beispielsweise eine große Stadt habt/haben könnt, können das CHEETAH 2 durchaus etwas zum Schwitzen bekommen.

Hier ist das hochauflösende Full HD Display vermutlich mehr Fluch als Segen.

Bonus Punkte bekommt das CHEETAH 2 für das verbaute WLAN Modul, das auch 5Ghz unterstützt und halbwegs flott ist. App Installationszeiten sind erstaunlich niedrig für ein Gerät dieser Preisklasse.

Auch der Fingerabdruckscanner ist mir positiv aufgefallen. Dieser arbeitete bei mir ausgesprochen schnell und zuverlässig, einer der besten, welcher mir bisher in dieser Preisklasse untergekommen ist.

Punkte verliert das Smartphone allerdings wieder für ein merkwürdiges Problem, das ich mit dem Gerät hatte. Bei einem Start produzierte das Smartphone starke Display Fehler (Linien im Bild) welche mich zuerst glauben ließen, dass es gerade den Geist aufgegeben hat. Jedoch nach einem erzwungenen Neustart war wieder alles in Ordnung. Dieses Problem, ob es nun Software oder Hardware ist, kann ich nicht sagen, scheint aber nicht nur mein Gerät zu betreffen da sich in den Amazon Bewertungen ein weiterer Nutzer findet, welcher ähnliches berichtet.

Dieses Problem ist allerdings bisher nur einmal aufgetreten.

 

Akku

Das Cubot Cheetah 2 verfügt über einen 3000mAh Akku. Dies ist an sich eine solide Kapazität für ein Smartphone dieser Größe und Preisklasse.

In meinem normalen Alltagseinsatz, also mit einer gemischten Nutzung aus Social Media, Web -Surfen und ein wenig spielen erreichte ich rund 5,5 Stunden aktive Nutzungszeit.

Das ist ein mittelmäßiges Ergebnis, welches sich bei einer höheren Displayhelligkeit auch sicherlich  noch etwas reduzieren kann.

Jedoch sind um die 5 Stunden ausreichend, dass die allermeisten Nutzer mit dem Cheetah 2 über den Tag kommen werden.

Bonuspunkt bekommt Cubot für das Verwenden eines USB C Ports zum Wiederaufladen.

 

Sonstiges

  • LTE Band 20
  • 5GHz WLAN
  • Benachrichtigung LED vorhanden

 

Fazit

Das Cubot CHEETAH 2 ist ein ordentliches Smartphone! Jedoch würde ich dieses nicht für 170€, was bei Amazon für dieses verlangt wird, kaufen.

Bei den rund 130€, die Gearbest für dieses will, wäre ich eher geneigt eine Empfehlung auszusprechen.

Die Hardware ist an sich solide und überbietet alles, was die „großen“ Hersteller in dieser Preisklasse im Angebot haben, teilweise um Längen. Das Display und die Kamera sind zwar eher „mittelmäßig“ dafür ist die Performance, der Akku und die Verarbeitung gut, für einen Preis von 130€ sogar sehr gut!

Allerdings muss man gegebenenfalls überdenken ob es nicht vielleicht Sinn macht 50€ oben draufzulegen. Für 179€-200€ bekommt man durchaus nochmals ein gutes Stück bessere Smartphones, welche auch in der Nutzung nochmals mehr Spaß machen.

Empfehlungen wäre hier z.B. das TP-Link C5 Max, Huawei P9 Lite, Ulefone Future oder Xiaomi REDMI Note 4.

Magix Video Pro X im Test

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Mit Video Pro X versucht Magix ein etwas professionelleres Publikum anzusprechen als es noch mit der Video Deluxe Serie der Fall ist.

Hierfür verlangt der Hersteller aber auch zugegeben einen etwas saftigeren Preis mit rund 399€.

Hier stellt sich als Semi-Professioneller Anwender die Frage, lohnt es sich auf Magix Video Pro X zu setzen oder reicht Video Deluxe 2017, welches ein gutes Stück günstiger ist, auch aus?

Ebenfalls stellt sich die Frage ob man nicht in dieser Preisklasse schon auf die Adobe Konkurrenz Produkte setzen sollte.

Versuchen wir ein paar dieser Fragen im Test zu Magix Video Pro X zu klären.

Systemvoraussetzungen

Folgende Systemvoraussetzungen gibt Magix für sein Video Pro X an:

  • Prozessor Minimal: Doppelkernprozessor mit 2,4 GHz Empfohlen: Vierkernprozessor mit min. 2,8 GHz
  • Arbeitsspeicher Minimal: 2 GB Empfohlen: 4 GB
  • Grafikkarte Minimal: Bildschirmauflösung von mindestens 1280 x 1024 Empfohlen: dedizierte Grafikkarte mit mindestens 512 MB VRAM und DirectX 11-Unterstützung
  • Festplattenspeicher minimal: 2 GB bei Minimalinstallation empfohlen: 4 GB
  • Soundkarte empfohlen: Mehrkanal-Soundkarte empfohlen für Surround-Sound-Bearbeitung
  • Zusätzlich ist auch zwingend ein 64Bit Betriebssystem notwendig! Hierbei spielt es keine Rolle ob Windows 7 x64, Windows 8.1 x64 oder Windows 10 x64 genutzt wird.

Diese Anforderungen sind natürlich immer mit etwas Vorsicht zu genießen.

Ihr könnt Video Pro X natürlich auf einem Intel Atom Gerät nutzen aber das heißt noch lange nicht, dass dies auch eine gute Nutzungserfahrung ist. Ich würde zu einem Rechner mit einer Intel I CPU raten, im besten Fall einem I7 welcher sich am besten für den Video Schnitt eignet.

Ich nutze für den Test einen Intel I7 5820K, 32GB RAM und eine Nvidia GTX 980Ti und ein Notebook mit einem I7-6700HQ, 16GB RAM und einer GTX 1060.

An dieser Stelle auch vielen Dank an Magix für das Zurverfügungstellen von Video Pro X.

 

Zu mir

Ich selbst bin bekanntlich kein „Youtuber“ sondern schneide privat und auch ab und zu mal ein Video für diesen Blog.

Daher würde ich mich was den Videoschnitt angeht nicht als „Profi“ einstufen sondern eher als normal bis semi-professioneller Nutzer.

Daher werde ich diesen Test auch aus dieser Perspektive verfassen. Bitte berücksichtigt auch, dass ich nicht auf alle Features ausführlich eingehen kann. Ich werde mich bei Magix Video Pro X auf die Basis Funktionen wie auch auf besondere erweiterte Features konzentrieren.

 

Installation

Die Installation und deren genauer Ablauf hängt natürlich davon ab ob Ihr die CD oder Download Version besitzt.

Ich greife für diesen Test auf die Download Version zurück. Hierbei handelt es sich um eine ca. 5MB große exe Datei, welche die gleiche ist wie bei der Demoversion.

Hierbei handelt es sich natürlich nicht um die Vollversion, sondern nur um einen Downloader welcher die ca. 480MB große Vollversion nachlädt.

Bei der Installation gibt es keine weiteren Besonderheiten, klickt im Zweifel einfach immer auf weiter.

Nach der Installation werdet Ihr aufgefordert entweder eine Testversion auszuwählen (7 oder 30 Tag, je nachdem ob Ihr Euch beim Hersteller registriert) oder Euren Key einzugeben.

Dieser Key muss Online aktiviert werden! Hierfür müsst Ihr Euch auch ein Konto bei Magix anlegen.

Nach dem ersten Start der Software wird Euch zu guter Letzt noch angeboten optionale Vorlagen, Effekte usw. herunterzuladen.

Diese besitzen nochmals eine Größe von guten 2GB.

 

Magix Video Pro X

Wenn Ihr schon mal Magix Video Deluxe ausprobiert bzw. gesehen habt wird Euch Video Pro X auch sehr vertraut vorkommen.

Beide Programme besitzen einen sehr ähnlichen Aufbau und Optik.

Magix setzt auf eine sehr schlichte und einfache Optik ohne übermäßig viel „Eye candy“. Video Pro X ist auf Funktionalität ausgelegt.

Hierbei ist der Arbeitsbereich in vier Bereiche unterteilt. Eure Timeline, welche sich unten befindet, die Vorschau und ein Live Fenster, oben links, ein „universeller Bereich“ welcher diverse Aufgaben erfüllt, oben rechts und ein Bereich in welchem alle importierten Videos zu finden sind, klein neben der Timeline.

 

Sollte Euch diese Anordnung oder die Größe der Fenster nicht gefallen, lassen diese sich natürlich frei innerhalb des Programms verschieben und anpassen.

Ich habe beispielsweise das Live Fenster komplett entfernt, also nicht wundern wenn dieses auf Screenshots nicht zu sehen ist.

Das Live Fenster ist eine Vorschau wenn Ihr Live einen Film oder Ähnliches aufzeichnet. Die Quelle hierfür kann eine angeschlossene Kamera sein, ein HDMI Gerät (HDMI Capture Card vorausgesetzt) oder einfach eine Bildschirm Aufzeichnung.

Dies kann durchaus ein sinnvolles Feature sein, sollte man beispielsweise in einem Studio mit einer Sony A7S (1) arbeiten, die  noch kein 4K intern aufzeichnen konnte und dafür einen externen Recorder benötigte.

Alternativ kann man hier auch ein zweites Video laufen haben, sollte man über ein MultiCam Setup verfügen.

Jedoch für mich und viele andere ist dies sicherlich ein nicht benötigtes Feature, weshalb ich das Fenster ausgeblendet habe.

So könnt Ihr Euch auch Eure Benutzeroberfläche wie gewünscht etwas anpassen.

Kommen wir aber zum eigentlichen Videoschnitt. Dieser beginnt mit dem Import der einzelnen Video Dateien. Dies geschieht zunächst über das „Universal“ Fenster im rechten oberen Bereich in welchem Ihr Eure normale Ordnerstruktur browsen könnt.

Von dort aus lassen sich einzelne Dateien einfach in die Timeline ziehen oder erst einmal im „Import“ Fenster ablegen.

Video Pro X unterstützt hierbei auch professionellere Videoformate wie ProRes.

Nach dem Import gilt das Drag an Drop Prinzip. Video Pro X beherrscht bis zu 99 Video/Audio -Spuren, in diesem Spuren werden einfach die Videos und Effekte hineingezogen.

Das Programm bringt hier auch einige Übergänge, Texteinblendungen und 3D Effekte mit, welche sich aber natürlich nochmals frei an die eigenen Wünsche anpassen lassen.

Eins der wichtigsten Features von Video Pro X ist neben dem reinen Schnitt von Videos auch ihre Anpassung.

Ihr könnt ähnlich wie bei einem guten Fotobearbeitungsprogramm Helligkeit, Kontraste und Gamma der Video Dateien verändern. Auch eine detaillierte Farb- und Tonwertkorrektur, bei welchen Ihr die einzelnen RGB Kanäle Bearbeiten könnt, steht zur Verfügung.

Sollte das noch nicht genug sein, bietet Video Pro X die Möglichkeit eine sehr detaillierte Farbanpassung durchzuführen. Hierbei könnt Ihr unter anderem den Farbton von hellen, mittleren und dunklen Stellen im Video unabhängig voneinander anpassen.

Ebenfalls bringt Video Pro X einige Video „Filter“ mithilfe des NewBlueFX Plugins mit, womit Ihr Aufnahmen etwas mehr diesen Hollywood Look verleihen könnt.

Dies funktioniert aus Erfahrung nur gut wenn Eure Aufnahmen in einem recht qualitativ hochwertigen Format vorliegen.

Zu guter Letzt gibt es auch die Möglichkeit die Verzerrung von Linsen zu korrigieren oder die Videos etwas nachzuschärfen.  Was ich leider nicht finden konnte, war eine Möglichkeit Rauschen in Videos etwas zu entfernen.

Ein wichtiges Feature ist nicht zuletzt die Software Bildstabilisierung. Hier bietet Magix Video Pro X gleich zwei Optionen. Zum einen die Magix eigene Bildstabilisierung und zum anderen durch das mitgelieferte proDAD Mercalli V2 Plugin.

Welche Methode für Euer Video besser ist, muss man ausprobieren, erwartet allerdings keine „Wunder“. In meinem Test hatte proDAD Mercalli V2 einen etwas besseren Job gemacht starke Verwicklungen etwas zu glätten.

Das Magix eigene Tool eignete sich hingegen besser leichte Wackler in einem ansonsten ruhigen Video noch etwas mehr zu glätten.

Etwas Schwächen sehe ich im Audio Part. Natürlich bringt Video Pro X Audio Normalisierung und Mastering Features mit, jedoch habe ich das Gefühl, dass bei Magix der Fokus weniger auf Audio Features lag, auch wenn ich jetzt aus dem Bauch heraus nicht genau beziffern könnte was mir fehlt.

Performance und Export

Erfreulich sind die zahlreichen Export Optionen. Hier habt Ihr die Auswahl zwischen diversen Formaten, bei welchen Ihr mehr oder weniger alles an spezifischen Einstellungen nochmals per Hand verändern könnt.

Lediglich H265 konnte ich als Export Option nicht entdecken(der Import wird selbstverständlich unterstützt).

Achtet vor dem exportieren in den Programmeinstellungen „Hardwarebeschleunigung bei Export“ zu aktivieren.

Ansonsten ist Magix Video Pro X sehr langsam! Wenn nur die CPU verwendet wird, könnt Ihr bei einem aktuellen High End Intel i7 Prozessor mit rund 5Minuten Exportzeit pro Minute 4K Video rechnen, ohne dass dabei groß Effekte oder andere Spielereien verwendet wurden.

Mit GPU Unterstützung wandelt sich das Bild etwas. Auf meinem Razer Blade (GTX 1060 und Intel i7-6700HQ) wurden so aus 5 Minuten lediglich knapp über eine Minute.

Das ist immer noch etwas langsamer als Cyberlinks PowerDirector, dafür aber schneller als Adobe Premiere Elements.

Dir grundsätzliche Arbeitsgeschwindigkeit war gut, wenn nicht sogar sehr gut, selbst beim Arbeiten mit 4K Material.

Natürlich dies sollte auch bei aktuellen Computern gegeben sein. Sollte die Maschine vielleicht doch schon etwas älter sein, kann der Proxy-Videoschnitt helfen.

Proxy-Videoschnitt wandelt Videodateien, bevor Ihr mit diesen arbeitet, in ein leichtgängiges Format/Auflösung um. Ihr arbeitet also nichtmehr direkt mit beispielsweise 4K Material sondern mit Full HD, erst beim Export wird dann wieder das alte hochauflösende Basismaterial verwendet.

Abstürze oder sonstige Probleme hatte ich keine.

 

Fazit

Magix Video Pro X ist eine hervorragende Videoschnitt Software welche die Bedürfnisse von so ziemlich allen semi-professionellen Anwendern stillen sollte.

Video Pro X ist natürlich bereits aufgrund des Preises nichts für „Normal“ Nutzer welche nur 1-2 Urlaubs Videos im Jahr schneiden. Hier macht etwas wie Magix Video Deluxe deutlich mehr Sinn.

Allgemein kommt die härteste Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Magixs Video Deluxe Premium bietet in vielen Teilen ein sehr ähnliches Feature Set.

Man merkt, dass beide Programme auf derselben Basis aufgebaut sind. Video Pro X Stärke liegt in Farben und deren Anpassungen. Hier bietet das Programm nochmals deutlich feinere Einstellungsmöglichkeiten was gerade für Nutzer von Flat- Profilen helfen kann das gewünschte finale Ergebnis zu erhalten.

Solltet Ihr Euch immer noch unsicher sein ob Magix Video Pro X etwas für Euch ist, gilt wie üblich probiert die Demo aus.

Selbst ohne Online Hilfsvideos oder längerer Eingewöhnungszeit werdet Ihr recht schnell mit Video Pro X vertraut werden.

Google AMP und Techtest

Nur als kleine Info, aktuell habe ich „AMP“ auf Techtest aktiviert und ich würde mich gegebenenfalls über Feedback freuen.

WICHTIG! Das Ganze ist primär für mobile Nutzer gedacht, Desktop- Anwender werden die Seite eigentlich nicht zu sehen bekommen.

 

Was ist AMP?

Ich denke viele werden AMP gar nicht kennen, was ist das und warum sollte ich mich dafür interessieren?

AMP steht für Accelerated Mobile Pages und ist eine Open Source-Initiative, die von Google gestartet wurde um Webseiten smartphone -freundlicher und schneller zu gestallten.

https://www.youtube.com/watch?v=WrpkFROqR0Q

Hierbei werden die Webseiten durch einen „Filter“ gejagt, welcher Scripts die im Hintergrund laufen entfernt und allgemein die Seite entschlackt.

Das Ganze könnte man allgemein mit der Reader- Ansicht in vielen Webbrowsern vergleichen, wo auch überflüssiger Inhalt ausgeblendet wird.

Dies geschieht nur automatisch und von Anfang an, es wird also nicht erst die alte Webseite geladen und dann umgeschaltet. Das Ganze soll Zeit, Daten und Nerven sparen.

 

Wie sieht die Techtest AMP Webseite aus?

Hier einmal ein Screenshot der normalen Mobile Version und daneben der AMP Version.

 

(Links Normal, rechts AMP)

Was bringt AMP in der Praxis?

Und wie viel bringt das Ganze in der Praxis? Sehr viel!

Das Nutzen von AMP verringert die Webseitengröße von Techtest im Schnitt um das drei bis vierfache.

Beispielsweise der Test des Dell XPS 13 hat in der Desktop Version satte 5MB, in der Mobile Version 3MB und in der AMP Version 500KB.

Dementsprechend fallen dann auch die Ladezeiten aus.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wie kann das sein? Wie gesagt AMP lässt alles an „unnötigen“ Features, Designe Elementen usw. weg. Zudem wird hier Lazyload genutzt.

Lazyload lädt nur Bilder, die im Sichtfeld des Nutzers sind.

Heißt, wenn Ihr eine Seite aufruft, werden die Bilder am Ende der Seite nicht geladen, sondern erst dann wenn Ihr auch wirklich zu diesen kommt.

 

Wie erreicht man die AMP Version?

In Zukunft sollte die AMP Version von Techtest automatisch über Google verlinkt werden, anstelle der normalen Mobile Version.

Sollte das alles gut laufen, werde ich vielleicht die Mobile Version komplett abschalten und Smartphone -Nutzern nur noch die AMP Version präsentieren.

Manuell könnt Ihr AMP ausprobieren indem Ihr ?amp=1 hinter die URL eines Artikels hängt.

https://techtest.org/xiaomi-yeelight-smart-led-streifen-im-test/?amp=1

(AMP Version)

https://techtest.org/xiaomi-yeelight-smart-led-streifen-im-test

(normale Version)

 

Am Ende würde mich Eure Meinung interessieren, ist das Ganze eine sinnvolle Umstellung oder soll ich lieber bei der normalen Mobile Page bleiben?

Das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset im Test

Turtle Beach ist gerade in der eSport Szene ein großer Name. Jedoch im normalen Alltag werden vermutlich die wenigsten zuerst an Turtle Beach denken, wenn es um ein die Gaming Headset geht.

Hier ist doch Logitech, Razer und co. nochmal eine größere Nummer. Aber ist das auch zu Recht der Fall? Oftmals sind es gerade die kleinen Hersteller welche mit besonders interessanten Produkten überzeugen können.

In diesem Test muss das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset zeigen was es kann. Wird es überzeugen können? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset im Test 

Das Elite Pro Gaming Headset ist mit 199€ schon ein etwas teureres Exemplar, dementsprechend erwartet man hier auch ein etwas aufwendigeres Headset.

Dies bekommt man auch durchaus. Das Turtle Beach ist ein recht großes und massives Headset.

Zwar bestehen die Ohrmuscheln aus normalen Kunststoff, die wichtigen Aufhängungen und das Kopfband hingegen aus solidem Metall.

Daher macht das Headset einen ziemlich massiven Eindruck.

Optisch setzt Turtle Beach durchaus auf einen leichten „Gamer“ Look, hierbei hat man aber anscheinend doch versucht das Ganze noch etwas professionell zu halten. Vermutlich damit das Headset zu seinem „Professionellen eSport “ Image passt.

Da das Headset jedoch klassisch über 3,5mm Klinke anschlossen wird gibt es keine bunten LEDs oder Ähnliches.

Farblich setzt Turtle Beach auf schwarz mit leichten Orangen Farbakzenten.

Etwas merkwürdig ist der Anschluss des Headsets gelöst. Grundsätzlich besitzt das Elite Pro ein austauschbares Kabel, jedoch wird dieses nicht direkt ins Headset gesteckt.

Aus dem Headset kommt ein ca. 10cm langes Kabel, welches nicht austauschbar ist, an das die Verlängerung angeschlossen wird.

In der Regel ist aber genau so ein Stück Kabel,  welches am meisten zu brechen neigt.

Zudem setzt Turtle Beach auf einen speziellen Anschluss, weshalb es auch nicht ganz leicht sein wird dieses Kabel nachzukaufen.

Wo wir beim Kabel sind, dieses ist ca. 1,2 Meter lang und besitzt eine Kabelfernbedienung. Bei einer Länge von 1,2 Metern und einem 3,5mm Anschluss denkt Turtle Beach anscheinend, dass das Headset primär an Gaming Laptops genutzt wird.

Hierfür ist das Kabel ideal, für die Nutzung an einem Desktop PC werdet Ihr aber vermutlich eine Verlängerung benötigen.

An der Kabelfernbedienung befindet ein Lautstärkerad wie auch ein Mute Schalter für das Mikrofon.

Das Mikrofon des Turtle Beach Elite Pro Gaming Headsets ist im Übrigen abnehmbar. Neben dem Standard Mikrofon bietet Turtle Beach auch ein optionales Turniermikrofon an, zu diesem kommen wir später.

 

Tragekomfort 

Beim Tragekomfort hat sich Turtle Beach sehr viel Mühe gegeben.

Das Offensichtlichste hier sind sicherlich die dicken Ohrpolster. Diese bestehen aus einer Mischung aus Kunstleder und Stoff. Dieses „Hybrid“ Material soll den Vorteil bringen, dass Eure Ohren zum einen gut und kühl gepolstert werden und zum anderen dennoch gut belüftet werden.

Hierzu kommt das weiche Kopfband, welches flexibel aufgehängt ist. Dass man die Höhe bei Kopfhörern verstellen kann, ist ja nichts neues, jedoch ist es das erste Mal, dass ich sehe, dass ein Hersteller einem die Möglichkeit gibt den Anpressdruck zu regeln.

Hierfür besitzt das Elite Pro zwei Schieber auf der Oberseite, die je nach Position den Anpressdruck erhöhen oder absenken.

Aber wie bequem sind die Turtle Beach Elite Pro in der Praxis wirklich? Man hat zwar sehr viele Comfort Features aber in der Praxis würde ich die Elite Pro eher als mittelmäßig einstufen.

Das Problem ist, dass das Headset recht schwer ist und egal wie gut die Polsterung ist, da spürt man schon etwas. Die Polsterung ist allerdings sehr gut!

Diese Kombination, hohes Gewicht und gute Polsterung, gleichen sich unterm Strich in der Mitte irgendwo wieder aus.

Bonuspunkte bekommt das Elite Pro wiederum für eine gute Verträglichkeit mit Brillen.

 

Klang  

Der Klang ist bei Gaming Headsets immer so eine Sache. Bei 199€ darf man aber durchaus schon eine etwas höhere Klangqualität erwarten.

Liefert diese das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset? Ja und nein. Für 199€ bekommt man ohne Frage bei Beyerdynamic und Co. besser klingende Kopfhörer für Musik.

Jedoch für ein Headset ist die Klangqualität schon im oberen Bereich. Das Elite Pro liefert einen sehr weiten und räumlichen Klang, welcher eine spaßige Klangsignatur besitzt.

Heißt, der Bass ist etwas angehoben. Die Betonung liegt bei etwas! Für ein Gaming Headset ist das Elite Pro fast schon recht konservativ.

Der Bass besitzt einen guten Tiefgang und einen schönen Punch. Jedoch erwartet nicht, dass das Headset Euren Kopf zum Vibrieren bringt, das ist nicht der Fall.

Der Bass ist für Musik aus meiner Sicht ziemlich passend abgestimmt. Dieser drängt sich akustisch nicht in den Mittelpunkt ist aber ist auch nicht zu schwach.

Oftmals werden bei Gaming Headsets die Mitten etwas abgesenkt. Das ist hier nicht der Fall. Einzelne Bereiche scheinen sogar angehoben zu sein.

Dies kann in Spielen ein Vorteil sein da beispielsweise Schritte so besser zur Geltung kommen.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch in der Praxis. Die Ortung und das Wahrnehmen von leisen Geräuschen, ob nun Schritte oder Ähnliches ist mir mit dem Elite Pro überdurchschnittlich leicht gefallen.

Ich selbst würde mich zwar nicht als „Pro Gamer“ bezeichnen aber ich denke durchaus, dass sich das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset auch auf einem etwas höheren spielerischen Level sehr gut schlagen wird.

Allerdings kann das Headset auch durch diese Mittenbetonung und den hohen räumlichen Klang teilweise etwas „hohl“ klingen. Dieser Effekt war jedoch je nach Soundkarte unterschiedlich deutlich ausgeprägt. An meiner Asus Essence STX II und Turtle Beachs TAC war mir dies kaum aufgefallen, an meinem Dell XPS Notebook hingegen deutlich stärker.

Kommen wir noch auf die Höhen zu sprechen. Diese sind solide aber auch nicht übermäßig brillant. Ich hätte mir hier vielleicht etwas mehr Schärfe gewünscht, aber im Großen und Ganzen kann ich diese nicht bemängeln.

Für was eignet sich das Turtle Beach Elite Pro Gaming Headset?

Das Elite Pro ist natürlich in erster Linie ein Gaming Headset, welches gerade im Kompetitiv Einsatz eine sehr gute Figur macht. Jedoch klingt Musik mit diesem auch sehr vernünftig. Hier hilft die leicht spaßige und lebendige Klangsignatur ohne das dabei der Bass noch die Höhen „zu viel“ sind.

Das Turtle Beach Elite Pro ist aus meiner Sicht ein guter Allrounder, lediglich Nutzer, die wirklich ein Headset suchen, das den Kopf zum Vibrieren bringt, werden vielleicht etwas enttäuscht sein.

 

Mikrofon 

Das Mikrofon des Elite Pro ist austauschbar, zum einen solltet Ihr keins benötigen, könnt Ihr dieses weglassen, zum anderen bietet Turtle Beach ein optionales „Turniermikrofon“ an.

Wie klingen beide Mikrofone?

Beginnen wir mit dem Standard Mikrofon. Dieses besitzt einen recht klaren und lauten Klang. Verständigungsprobleme hatte ich sowohl über Skype als auch Teamspeak keine.

Verglichen mit anderen Headsets würde ich hier die Qualität durchaus als überdurchschnittlich einstufen.

Wie zu erwarten bietet aber das Turniermikrofon nochmals eine bessere Qualität. Hier ist meine Stimme etwas wärmer und weicher.

Hört Euch das ganze am besten selbst an.

 

Fazit  

Das Elite Pro ist ein sehr gutes Gaming Headset, welches sowohl im normalen Casual Einsatz als aber auch in einem etwas professionelleren Umfeld eine gute Figur macht.

Hierbei hat die hervorragende Ortung von Geräuschen, wie auch die sehr gute Verarbeitung besonders überzeugen können.

Auch in Musik und Filmen macht das Elite Pro immer noch einen sehr guten Job. Natürlich wenn man 199€ für reine Kopfhörer ausgeben würde, wäre es natürlich möglich etwas zu bekommen was im reinen Musikeinsatz noch etwas besser klingt.

Jedoch das Gesamtpaket des Turtle Beach Elite Pro Gaming ist sehr ordentlich. Dazu zählt auch das gute Mikrofon und der hohe Tragekomfort, wenn auch das Headset recht schwer ist.

Kommen wir noch auf das Turniermikrofon zu sprechen. Lohnt es sich hier die 40€ „Aufpreis“ zu zahlen? Jein, für das normale Gaming, Skype, Teamspeak usw. nicht. Hier ist das mitgelieferte Mikro gut genug, alles andere wäre bei einem 199€ Headset auch traurig. Erst wenn es um die Aufzeichnung des Tons für Youtube oder einen Twitch Stream geht, kann sich die zusätzliche Mikrofon Qualität bemerkbar machen.

Die XLayer Comfort Pro 10.000 mit Quick Charge im Test, die fast Perfekte Powerbank!

Quick Charge 3.0 gehört bei den meisten aktuellen High End Smartphones mittlerweile zum guten Ton.

Darauf hat sich auch die Zubehörbranche eingestellt, welche immer mehr Quick Charge fähige Produkte auf den Markt bringt.

Hierzu gehört auch XLayer, welche mit der Comfort Pro Ihre erste Quick Charge 3.0 fähige Powerbank nun auf den Markt gebracht haben.

Umso interessanter ist es was hier eine „Deutsche Marke“ verglichen mit der chinesischen Konkurrenz in Form von Anker und co. geschaffen hat.

Kann die XLayer Comfort Pro Powerbank im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die XLayer Comfort Pro 10.000 im Test

Der erste Eindruck der Comfort Pro fällt positiv aus. XLayer setzt bei dieser Powerbank auf ein komplettes Aluminiumgehäuse welches sich auch wirklich gut und massiv anfühlt.

Man kann zwar sicherlich darüber streiten ob Alu bei einer Powerbank sinnvoll ist aber schick sieht es definitiv aus.

Auch glaube ich, dass die Comfort Pro einen etwas härteren Umgang sicherlich abkann.

Die Powerbank besitzt zwei Ausgänge. Bei dem einen handelt es sich um einen normalen USB Ausgang welcher allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt.

Ehe die Frage kommt, ja natürlich kann man auch Quick Charge 2.0 oder nicht Quick Charge fähige Geräte an diesem Port problemlos aufladen.

Der zweite Ausgang der Powerbank ist an sich kein „Port“, sondern besitzt ein integriertes microUSB Kabel. Dieses ist fest an der Powerbank befestigt und ist im normalen Einsatz an das Gehäuse geheftet, so dass dieses bei „Nichtnutzung“ auch nicht stört.

Solltet Ihr ein Smartphone haben welches via microUSB geladen wird, dann müsst Ihr Euch also keine Gedanken mehr darum machen ein Kabel einzupacken, praktisch.

Ebenfalls praktisch ist ein kleines Fach an der Powerbank in der sich ein microUSB auf Lightning Adapter versteckt.

Solltet Ihr also ein iPhone oder iPad besitzen, müsst Ihr Euch ebenfalls auch keine Gedanken mehr um das passende Kabel oder einen Adapter machen, praktisch.

Leider passt in diesen Port kein microUSB auf USB C Adapter, vielleicht in der nächsten Version.

Dennoch ist man mit der XLayer Comfort Pro schon mal gut gerüstet.

Auch sehr interessant ist der microUSB Eingang welcher ebenfalls Quick Charge 3.0 für ein schnelleres Aufladen unterstützen soll. Dies ist ein ungewöhnliches Feature, die meisten Quick Charge Powerbanks unterstützen nur das Aufladen über diesen Standard, nicht die Selbstaufladung.

Wie üblich ist wiederum der Einschalter und die vier weißen Status LEDs, die Euch beim Betätigen des Einschalters über die verbliebende Kapazität informieren.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der XLayer Powerbank Comfort Pro

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Hier verspricht der Hersteller 10.000mAh, messen konnte ich 8216mAh bzw. 30,401Wh.

Dies entspricht soliden 82% der Herstellerangabe. Warum sind 82% gut obwohl man doch für die vollen 10000mAh bezahlt hat?!

Die Angabe der Hersteller bezieht sich bei ALLEN Herstellern immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Im Falle der Comfort Pro werden dies auch 10000mAh sein, jedoch durch interne Umwandlungsprozesse geht ein gewisser Teil der Energie verloren.

In der Regel erreichen gute Powerbanks zwischen 80-89% der vom Hersteller angegebenen Kapazität.

Kommen wir zu Ladegeschwindigkeit. Hier muss man natürlich etwas zwischen den beiden USB Ports unterscheiden.

Der „Port“ mit dem integrierten microUSB Kabel erreicht im Allgemeinen eine gute Ladegeschwindigkeit, jedoch ist der Quick Charge Port in fast 100% der Fällen etwas schneller und zudem für mich leichter zu messen.

Das Apple iPhone 7+ erreichte 1,47A, das Samsung Galaxy S7 1,61A bei 9V und das Google Pixel XL 1,46A.

Kurzum gute wenn nicht sogar sehr gute Werte!

Quick Charge 3.0 wird im Übrigen auch in Kombination mit der XLayer Comfort Pro und dem LG G5 unterstützt! Dies ist nicht selbstverständlich, das LG G5 ist hier öfters etwas zickig.

Die Powerbank kann durchaus bis zu 3A belastet werden, dies gilt für beide Ports gemeinsam!

Also mehr als ein Flaggschiff Smartphone gleichzeitig laden wird schwierig. Zwei Mittelklasse Geräte hingegen wären problemlos möglich.

Beim Wiederaufladen unterstützt die Powerbank ebenfalls Quick Charge 3.0. Hier erreicht diese 1,81A bei 6,67V, eine vollständige Ladung würde also ca. 4,5 Stunden dauern.

Ohne das Nutzen von Quick Charge werden 1,9A erreicht was in einer Ladedauer von 5,5 Stunden entspricht.

 

Fazit

Die Comfort Pro ist ganz klar die beste Powerbank aus dem Hause XLayer und auch sicherlich eine der besten in der 10000mAh Klasse.

Die Powerbank bietet hierbei ein sehr praktisches integriertes Kabel und Lightning Adapter. Dazu kommt der schnelle Quick Charge 3.0 Port und das hochwertiges Aluminiumgehäuse.

Auch der Preis mit rund 28€ ist sehr fair, kurzum ich kann die XLayer Comfort Pro ohne Probleme empfehlen.

Jedoch sehe ich auch noch etwas verbesserungspotenzial. Wenn man den Steckplatz für den Lightning Adapter etwas größer gestallten könnte, so dass man dort einen microUSB auf USB C Adapter einfügen könnte, wäre die Comfort Pro für mich perfekt!

 

Die besten günstigen Bluetooth Ohrhörer, die TaoTronics TT-BH15 im Test

Günstige Bluetooth Ohrhörer gibt es bergeweise auf Amazon. Die meisten würde ich sogar als brauchbar einstufen, für Ihren Preis.

Jedoch gibt es auch einige günstige Modelle, die besser waren als der Durschnitt. Hierzu gehörten auch die TaoTronics TT-BH07.

Nun hat TaoTronics den Nachfolger für die TT-BH07 auf den Markt gebracht, die TT-BH15.

Können die neuen Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer im Test

Die TaoTronics entsprechen dem klassischen Aufbau von Bluetooth Ohrhörern. Heißt diese sind nicht vollständig kabellos.

Der linke und rechte Ohrhörer wird weiterhin mit einem Kabel zusammen gehalten welches bei der normalen Nutzung im Nacken verläuft.

Die beiden Ohrstöpsel sind relativ groß weshalb ich vermute, dass in diesen neben dem Treiber auch der Akku für die Bluetooth Elektronik verbaut ist.

Der Ohrkanal der TaoTronics ist leicht angewinkelt und mit einem „Ohrhaken“ versehen. Dieser „Gummihaken“ soll dafür sorgen, dass die Bluetooth Ohrhörer besser in Euren Ohren halten. Ob dies funktioniert erzähle ich Euch später.

Auf der Rückseite der Ohrhörer ist ein Magnet integriert welcher die Ohrhörer auf Wunsch zusammenhalten kann. Dies klingt im ersten Moment wie nichts großes, ist aber in der Praxis sehr nützlich. Habt Ihr die Ohrhörer umhängen und benutzt diese Temporär nicht könnt Ihr diese wie eine Kette Tragen, so können diese nicht unbemerkt von Eurem Hals rutschen.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Kabelfernbedienung, welche unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist. Diese Kabelfernbedienung besitzt ein Mikrofon, drei Tasten und den microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer.

Der verbaute Akku hält ca. 5 Stunden +-1 je nach Lautstärke und der Art der Musik. Das verbaute Mikrofon ist brauchbar aber man hört durchaus, dass man gerade ein Headset nutzt. Zudem ist dieses eher mäßig laut.

 

Tragekomfort

Ich würde den Tragekomfort der TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer als mittelmäßig einstufen.

Diese sitzen zwar unter anderem dank der Ohrhaken sehr feste und sicher in meinen Ohren, jedoch spürt man sehr deutlich, dass etwas in den Ohren steckt aufgrund der Größe der Ohrhörer.

Ich würde dies Gefühl nicht als schmerzhaft oder unangenehm bezeichnen, dennoch muss man sich daran etwas gewöhnen.

Allerdings würde ich dafür die Ohrhörer auch als sporttauglich einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Hier muss ich zugeben sehr beeindruckt von den TaoTronics Bluetooth Ohrhörern zu sein! Es gab zu den Vorgängern und den meisten anderen Modellen in der 30€ Preisklasse hier einen deutlichen Sprung.

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer haben einen klaren Klang mit einem ordentlichen aber nicht übertriebenen Bass.

Die Höhen sind soweit sehr sauber und klar, allerdings nicht übermäßig anstrengend oder spitz. Der Bass ist kräftig und satt ohne dabei zu übersteuern oder völlig zu übertreiben.

Hierbei überlagert dieser auch nicht die Mitten oder die Höhen. Zwar merkt man im direkten Vergleich mit deutlich teureren Bluetooth Ohrhörern, wie den Teufel Move BT, dass diese nochmal etwas mehr Tiefgang haben aber dennoch ist auch bei den TaoTronics der Bass sehr schön satt und voluminös.

Rauschen oder deutlich hörbare Kompressions -Artefakte konnte ich bei den Bluetooth Ohrhörern nicht feststellen.

Ebenso war die Verbindungsqualität in meinem Einsatz problemlos.

Die maximale Lautstärke würde ich als gut einstufen. Wenn Ihr wollt, können die TT-BH15 ordentlich laut werden.

 

Fazit zu den TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörern

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer werden sicherlich meine Standardempfehlung für gut klingende Ohrhörer in der 30€ Preisklasse.

Natürlich hört man auch weiterhin einen Unterschied zu 100€ Bluetooth Ohrhörer wie den Teufel Move BT, allerdings ist dieser nicht so groß wie man beim Preisunterschied denken würde.

Die TaoTronics TT-BH15 haben einen satten und sauberen Klang mit klaren Höhen und einem voluminösen Bass.

Dazu kommt die solide Akkulaufzeit und der brauchbare Tragekomfort welche den TT-B15 zu einem sehr runden Produkt in der 30€ Preisklasse machen.

Kurzum die TaoTronics TT-BH15 sind aktuell die empfehlenswertesten „günstigen“ Bluetooth Ohrhörer auf dem Deutschen Markt. Erst ab ca. 60€ bekommt man nennenswert bessere Bluetooth Ohrhörer.

Erfahrungen mit dem Razer Store

Solche Erfahrungsberichte mache ich nicht oft, daraus kann man entnehmen, dass ich hier auch eine „besondere“ Erfahrung gemacht habe welche ich mit Euch zu teilen habe.

Was habe ich bei der Bestellung meines Razer Blades im offiziellen Razer Store erlebt und kann ich das Kaufen dort empfehlen?

 

Was habe ich gekauft?

Ich habe natürlich ein Razer Notebook gekauft. Diese sind aktuell noch exklusiv im Razer Store verfügbar.

Bleibt einem nicht viel anderes übrig als dort zu bestellen.

Über Neujahr gab es zudem eine Aktion bei welcher man zum Notebook einen gratis Bluetooth Lautsprecher von Razer bekommt, gesamt Kaufpreis ca. 2400€.

Bezahlt habe ich via PayPal.

 

Die Bestellung

Die Bestellung verlief soweit zuerst problemfrei. Alle beiden Produkte waren als „Auf Lager“ deklariert und die Versandzeit würde 1-4 Tage betreffen.

Zwei Tage später eine eMail „Lieferrückstand für Produkt“.

In dieser wurde anscheinend versucht mir mitzuteilen, dass der Gratis Bluetooth Lautsprecher nicht lieferbar wäre und deshalb sich meine gesamte Bestellung verzögere.

Das Problem ist wie mir das Ganze erklärt wurde.

„Voraussichtliches Versanddatum

Razer Leviathan Mini: null

Der bzw. die Artikel in deiner Bestellung werden erst versandt, wenn alle Artikel versandbereit sind.“

Versanddatum null?

Okay was macht man wenn man durch Amazon Prime verwöhnt ist und es länger dauert als gewohnt? Man schreibt den Support an.

„Falls du dich für eine Zahlung per Kreditkarte entschieden hast, wurde diese für die Zahlung vorautorisiert, wird aber nicht belastet, bis deine Bestellung tatsächlich versandt wird. Wenn du mit einer alternativen Zahlungsmethode eine Vorauszahlung geleistet hast, werden wir deine Zahlung einbehalten, bis deine Bestellung versandt wird. Wenn du nicht länger warten möchtest, kannst du deine Bestellung jederzeit stornieren, indem du unseren Kunden-Support kontaktierst.“

Hier wurde folgende eMail Adresse hinterlegt cs.de@store.razerzone.com.

Gute ich habe dort eine Mail hingesendet um zu Fragen wie lange „Null“ als Lieferdatum bedeutet.

Antwort:

„wir bedanken uns für Ihren Besuch im Razer Online-Shop.

Leider können wir Ihnen bei dieser Frage im Razer Online-Shop nicht

helfen.

Für Kundendienst und Lieferdaten wenden Sie sich bitte  mit Ihrer

Anfrage direkt an Razer Europe bei Email:ordersupport@razerzone.com.“

Okay hätte man drauf kommen können, dass eine cs.de@store.razerzone.com Mail Adresse einem nicht helfen kann.

Mittlerweile ist aber eine Versand Mail eingetroffen.

„Vielen Dank für deine Bestellung im Razer Store. Die folgenden Artikel wurden versandt. Falls du mit Kreditkarte gezahlt hast, wurde deine Kreditkarte jetzt belastet.

Hier kannst du den Status deiner Bestellung überprüfen.“

Freude der Lautsprecher ist nun doch lieferbar und meine Bestellung wurde versendet.

Sagen wir es so ja der Lautsprecher war lieferbar aber das Notebook anscheinend nun nicht mehr?!

Denn NUR der Lautsprecher wurde mir zugesendet……

Okay was hat denn nun das Laptop als Liefertermin? Im Razer Store ist dieses immer noch als „Ab Lager“ gekennzeichnet.

In meiner Bestellung als „Schätzdatum des Schiffs:Lieferung nur innerhalb Deutschlands und Österreich.“

Schätzdatum des Schiffs, ernsthaft Razer? Man hat hier „Estimated shipping date“ mit Schätzdatum des Schiffs übersetzt?

Um dann nicht mal ein Datum dabei zu schreiben? Von einem kleinen Unternehmen kann man sowas erwarten aber Razer ist nicht so klein und ist auch schon eine Weile auf dem europäischen Markt.

Nach zwei weiteren Tagen ist auch eine Antwort vom Razer Europe Support eingetroffen wie es um die Bestellung steht.

Hi ,

 

Thank you for contacting RazerStore.com

 

Our system shows that your order is currently on In Process.

 

We apologize for any delays, and we hope to get your order shipped out to you as soon as possible. 

 

Please do take note that you will receive a notification via email once the order is completed and shipped. 

 

We apologize for the delay and for the inconvenience. 

 

Thank you for your patience and understanding in this matter. 

Man kann diese Mail mit „wir haben keine Ahnung wann Ihr Paket versendet wird“ grob übersetzen. Anscheinend hat der Support auch keinen Zugriff auf andere Infos als man selbst, wenn man sich im Benutzercenter einloggt.

Damit hat mich Razer erst einmal Schachmatt gesetzt. Den Lautsprecher habe ich bereits erhalten heißt, ich kann nicht einfach meine Bestellung stornieren ohne mich mit dem Support rumzuschlagen wie ich den Lautsprecher zurücksende.

Hätte ich den ganzen Spaß per Kreditkarte bestellt wäre diese nun auch vermutlich belastet worden, heißt Razer hat auch sein Geld.

Auch zu diesem Zeitpunkt wird das Laptop von Razer als „Auf Lager“ gekennzeichnet.

Nach nun 9 Tagen erhielt ich endlich die Meldung, dass das Blade endlich versendet wurde. Während der Bluetooth Lautsprecher per DHL aus den Niederlanden versendet wurde, kommt das Laptop aus Asien.

Genaugenommen kommt es aus „Yuen Long HK“ und wurde per Feedex versendet. Daher zieht sich die Lieferung nochmals drei Tage hin.

 

Fazit, kann man den Razer Store empfehlen?

Zwar hat die Lieferung meines Notebooks „nur“ 12 Tage gedauert, jedoch in Zeiten von Amazon und co. ist dies schon recht lang für ein Gerät welches als „auf Lager“ gekennzeichnet wurde.

Zumal Razer in seinem Store angibt das „auf Lager“ Geräte innerhalb von 1-4 Tagen versendet werden.

Aber das ist erst einmal kein „No Go“ Argument gegen den Razer Store. Das Problem ist viel mehr der Support welcher keinen guten Eindruck macht, selbst bei so einfachen Dingen wie Anfragen: „Wo bleibt meine Bestellung“.

In den Status eMails wird einem geraten bei Problemen sich an cs.de@store.razerzone.com zu wenden. Diese konnten mir nicht mal ein ungefähres Lieferdatum nennen, sie haben es nicht mal versucht, sondern ich wurde direkt an Razer Europe verwiesen.

Auch Razer Europe konnte mir kein Datum oder irgendetwas sagen außer einer Standard Mail mit der Bitte um Geduld.

Ich fürchte sollte es zu richtigen Problemen kommen, ein defektes Gerät, verlorene Lieferung usw., wird man „Spaß“ mit dem Razer Support haben.

Daher wenn möglich wo anders bestellen, falls man doch im Razer Store kauft, hofft das es keine Probleme gibt und rechnet nicht mit einem Amazon Support/Tempo.

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter im Test (inklusive Spotify, Deezer, Amazon Music usw. Support)

Vernetzte Lautsprecher liegen schon lange im Trend, dafür haben nicht zu letzt Unternehmen wie Sonos und Co. gesorgt.

Nun versucht auch Bose in diesem Markt mitzumischen. Dies hat mich selbstverständlich neugierig gemacht, was hat Bose hier auf die Beine gestellt?

Um dies herauszufinden schauen wir uns doch einmal Boses neunen SoundTouch Wireless Link Adapter an.

Kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter im Test

Beim SoundTouch handelt es sich um einen Adapter ca.so groß wie eine Handfläche, den Ihr an Euer bestehendes Sound System anschließt.

Mit dessen Hilfe könnt Ihr Musik entweder via Bluetooth oder WLAN an ein Sound System streamen.

Dieser Adapter besitzt einen Ring aus Hochglanz- Plastik und einer Gummioberseite. Farblich hat Bose den SoundTouch komplett in schwarz gehalten.
Auf der Front gibt es lediglich einen kleinen LED Indikator für die WLAN und Bluetooth Verbindung.

Angeschlossen wird der SoundTouch entweder über einen 3,5mm Anschluss an Eurer Anlage oder über eine digitale optische Verbindung.

Strom bekommt der SoundTouch über einen normalen Steckdosen Adapter. Wenn Ihr etwas in Bastellaune seid, wäre es auch sicherlich möglich über Adapter den Bose via USB zu versorgen, denn es handelt sich um ein 5V 1A Netzteil.

Der normale Energieverbrauch liegt im Übrigen bei 1,8W im Leerlauf. Unter Last steigt dieser um ca. 0,2W an.

 

Einrichtung und Installation

Es gibt grundsätzlich zwei Optionen den SoundTouch zu nutzen. Einmal über die Computer Anwendung und einmal über die IOS oder Android App.

Ich habe während meines Tests primär die IOS App verwendet. Die Einrichtung ging absolut problemlos. Ihr verbindet den Bose SoundTouch Wireless mit dem Strom und startet die App.

Nun erstellt der Adapter ein WLAN Netz mit welchem Ihr Euch verbinden müsst. Dies geht unter Android automatisch, bei IOS muss dies per Hand in den Einstellungen gemacht werden.

Wenn Ihr nun mit dem Adapter verbunden seid, gebt in der App die Daten für Euer WLAN Netz ein. Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter unterstützt alle 2,4GHz WLAN Netze. Nach einigen Sekunden ist der SoundTouch Wireless in das Netzwerk integriert.

 

Funktionen

Was kann der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter? Wie bereits erwähnt ermöglicht dieser das Streamen von Musik via WLAN oder Bluetooth von Eurem Smartphone und PC auf eine angeschlossene Anlage.

Hierbei unterstützt der Adapter allerdings nicht nur Lokal auf Eurem PC oder Smartphone vorhandene Dateien sondern auch Internet Dienste wie Spotify, Deezer, Amazon Music oder SiriusXM.

Da ich lediglich ein Spotify Abo besitze, habe ich nur diesen Service getestet und ja er funktioniert. Ihr habt im Falle von Spotify sogar zwei Möglichkeiten. Nach dem Login in Euer Konto könnt Ihr dieses entweder direkt über die Bose App nutzen oder alternativ lässt sich der Soudtouch einfach in der Spotify App und PC Anwendung als Ausgabegerät auswählen. Solltet Ihr die Bose Soundtouch nicht mögen wäre es in Kombination mit Spotify auch möglich diese komplett zu umgehen.

  

Solltet Ihr ein NAS besitzen, ist dies auch kein Problem, es ist ebenfalls möglich Dateien von diesem über die App zu streamen. Etwas zum Schmunzeln gebracht hat mich allerdings, dass mein Phillips HUE Controller als NAS erkannt wurde, warum auch immer.

Wenn Ihr kein NAS besitzt aber eine Fritzbox, kein Problem, auch an der Fritzbox angeschlossene Medien werden erkannt.

Internet Radio ist auch ganz klassisch über den SoundTouch wiederzugeben.

Zu guter Letzt sollte Euch das ganze immer noch nicht reichen wäre es auch möglich den SoundTouch Wireless Link Adapter als normalen Bluetooth Adapter zu verwenden. In diesem Fall würden natürlich sämtliche auf Eurem Smartphone vorhandenen Medien wiedergegeben.

 

Klang Qualität

Bei der Qualität des Klangs kommt es etwas auf den verwendeten Anschluss an. Über den 3,5mm Anschluss erhaltet Ihr natürlich in der Theorie eine schlechtere Klang Qualität als über den optischen Ausgang.

Sollte es also bei Eurer Anlage möglich sein die optische Verbindung zu nutzen, macht dies auch. Allerdings auch der 3,5mm Anschluss liefert eine gute Qualität.

Erst wenn Ihr eine wirklich große und teure HiFi Anlage nutzt wird Euch eventuell ein Unterschied auffallen. Man merkt, dass Bose hier nicht die absoluten Deluxe Wandler nutzt.

Jedoch fürs anschließen an einen sagen wir mal 300€ Bluetooth Lautsprecher reicht das vollkommen aus.

 

Fazit zum Bose SoundTouch Wireless Link Adapter

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter hat einen sehr guten Eindruck im Test hinterlassen. Zum einen ist die Hardware durchaus brauchbar aber auch die Software wirkt vernünftig.

Hierbei werden auch schon eine große Anzahl an Streaming Diensten seitens Bose unterstützt, wenn hier natürlich auch noch etwas Luft nach oben ist. Allerdings handelt es sich beim SoundTouch um ein noch recht neues Produkt, daher denke ich stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch noch ein paar Dienste via Update nachgeliefert werden.

Der Preis von 169€ wirkt sicherlich im ersten Moment recht hoch für so eine kleine Box, verglichen mit der großen Konkurrenz geht das aber in Ordnung. Teufel Raumfeld verlangt für seinen Raumfeld Connector 199€ und Sonos will, dass Ihr ganz tief in die Tasche greift und verlangt 359€ für seinen „Sonos CONNECT I“.

Zwar ist das Bose das einfachste der hier aufgezählten Systeme aber ich denke man sieht gut in welcher Preislage man sich für ähnliche Produkte bei anderen Herstellern bewegt und aus dieser Sicht die 169€ in Ordnung gehen.

Alternative E27 Glühbirnen mit Philips HUE nutzen, Philips, Osram und Innr E27 Birnen im Vergleich (2017)

Philips HUE ist ohne Frage das System wenn es um vernetzte Beleuchtung geht. Aber Philips HUE hat ein Problem die Kosten.

Das Basis Set schlägt schon mit guten 160€ für drei Lampen und die Bridge zu buche. Eine weitere E27 LED „Glühbirne“ kostet nun nochmals 60€!

Wer ein Haus oder eine größere Wohnung mit vielleicht duzenden Glühbirnen hat,,kann hier ganz schnell eine größere Summe Geld los sein.

Aber was für Alternativen gibt es? Zum einen wären z.B. die Xiaomi Yeelights eine günstige Alternative mit 15€ das Stück, allerdings muss man hier auf das komplette Philips Öko System verzichten.

Was wenn man dies nicht möchte?

Muss man die 60€ pro Birne zahlen? Nein es gibt auch die Möglichkeit die LED Glühbirnen von anderen Herstellern in Kombination mit Philips HUE zu nutzen.

Wie funktioniert das Ganze und wie viel spart man?

 

Welche LED Glühbirnen sind mit dem Philips HUE System kompatibel?

Grundsätzlich nutzt Philips mit seinem HUE System den „ZigBee“ Standard. ZigBee ist die Technologie welche die Kommunikation zwischen Bridge und Birne übernimmt, also wenn man so will ist ZigBee mit Bluetooth wage vergleichbar.

Nun nutzt nicht nur Philips diesen ZigBee Standard sondern auch beispielsweise Osram oder Innr.

Dies sind zumindest die Beiden die ich finden konnte.

Schauen wir uns einmal die Preise an

 

Vielleicht seht Ihr nun warum es sich hier vielleicht lohnt einmal über den Tellerrand zu blicken. Die alternativen LED Birnen kosten rund die Hälfte der Original Philips Birne.

Aber funktioniert das Ganze auch in der Praxis?

 

Die Praxis

Ich habe mir für diesen Bericht sowohl die Innr wie auch die OSRAM LED Glühbirne bestellt. Beide lassen sich ohne Probleme mit meiner Philips HUE Bridge v2 verbinden.

Einfach die App starten nach einer neuen Lampe suchen und zeitgleich die alternativen Lampen mit dem Strom verbinden und schon tauchen diese in der App auf.

Hier lassen sich diese ganz normal Räumen zuordnen und steuern. Die App macht hier keinen Unterschied ob OSRAM, Innr oder Philips Lampe.

 

Homekit, Alexa usw.

In den meisten 3. Anbieter Apps/Systemen wie Amazons Echo, IFTTT usw. spielt es ebenfalls keine Rolle ob eine Glühbirne original von Philips ist oder von einem 3. Anbieter stammt.

Lediglich arbeiten die nicht originalen Philips Birnen NICHT mit Appels Homekit zusammen!

Ansonsten verhalten sich diese 1 zu 1 wie Originalbirnen auch in anderen Anwendungen.

 

Licht

Ein nicht ganz unwichtiger Faktor ist natürlich das Licht. Kann hier die Philips HUE Birne zeigen warum sie so teuer ist?

Jein, die Philips HUE E27 Birne hat einen Vorteil, sie flackert sehr wenig. Auch bei den anderen Birnen sieht man dies nicht mit bloßem Auge, allerdings durch eine Kamera wird dies verdeutlicht.

Ist das ganze störend? Ich würde sagen nein, bewusst nimmt man es nicht wahr und unterbewusst bin ich eh für so etwas nicht so anfällig, daher wäre mir dies weitestgehend egal.

Weiß (Philips, Innr, Osram)

Abseits davon sieht es aber für die Philips HUE Birne schlecht aus. Von der Helligkeit gibt es kaum Unterschiede zwischen den drei.

Die dicken Unterschiede beginnen bei den Farben. Schaut Euch einfach die Bilder an, ich habe jeweils drunter geschrieben welche Farbe zu sehen sein sollte.

Blau (Philips, Innr, Osram)
Grün (Philips, Innr, Osram)
Rot (Philips, Innr, Osram)

Die Philips HUE scheitert völlig darin Farben wie grün oder türkis darzustellen.  Auch der Osram geht es da nicht viel besser.

Türkis ist bei der Osram eher ein Hellgrün und bei der Philips Hue  ein Weiß.

Türkis (Philips, Innr, Osram)

Lediglich die Innr schafft es alle Farben richtig darzustellen. Wohlgemerkt ich habe die Farben über die Original Philips HUE App eingestellt!

Was alle Birnen gut können sind warme Töne wie rot oder orange, welche bei allen Birnen eindeutig am kräftigsten sind.

Kurzum wenn es Euch um Farben geht, ist die Innr E27 smart Color die mit Abstand beste Wahl.

 

Zukunft

Philips hatte vor kurzem versucht alle nicht originalen Lampen aus seinem HUE System zu verbannen. Jedoch aufgrund von Protesten wurde dieser Schritt zurückgenommen.

Der aktuelle Stand lautet, dass Philips die Unterstützung von anderen „ZigBee“ Produkten aufrecht erhalten möchte.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass dies auch so bleibt.

 

Fazit Philips gegen Osram gegen Innr

Philips HUE ist ohne Frage das beste System was smarte Beleuchtung angeht, jedoch sind die Philips HUE Leuchten teuer und auch nicht zwingend die besten.

In meinem Vergleich zeigt die Philips HUE white and color zwar Ihre Stärken, wenn es um die Helligkeit und das normale warmweiße Licht geht, jedoch Farben sind weitestgehend schlecht.

Grün und Türkis können zum Beispiel gar nicht richtig dargestellt werden. Dies macht die OSRAM LIGHTIFY auch nicht viel besser, ganz im Gegenteil. Jedoch kostet die OSRAM LIGHTIFY auch nur die hälfte der original Philips.

Deutlich besser ist hier die Innr E27 smart color, welche auch meine Empfehlung wäre. Diese stellt durchgehend alle Farben gut dar und liefert auch im weißen Bereich ein angenehmes Licht.

Dazu kommt ein sehr fairer Preis mit rund 35€.

Auch ansonsten spricht nichts gegen die Verwendung der Innr oder auch der Osram. Das HUE System macht aktuell keinen Unterschied zwischen originalen und „kompatiblen“ Lampen. Lediglich auf die HomeKit Unterstützung müsstet Ihr verzichten, Alexa und co. hingegen funktionieren mit allen getesteten Lampen.

WICHTIG: Bei der Philips HUE Lampe scheint es sich um ein veraltetes Modell zu handeln. Dieses wurde in November 2016 von mir gekauft, allerdings zeitgleich hat Philips eine neue Version auf den Markt gebracht. Dieses soll über eine verbesserte Farbdarstellung verfügen. 

Magix Video Deluxe Premium 2017 im Test

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Dank Smartphone und Youtube ist das Aufzeichnen von wichtigen oder lustigen Momenten im Leben in Form eines Videos immer beliebter.

Aber wer dies richtig macht oder sogar seine Aufnahmen der Öffentlichkeit präsentieren will, muss diese wie auch Fotos in einem gewissen Rahmen nachbearbeiten.

Aber womit am besten seine Videos nachbearbeiten? Die großen „Youtuber“ und Videomacher dieser Welt werden vermutlich entweder zu Final Cut X oder Adobe Premiere Pro CC raten. Klar wenn man einen Mac hat oder unbegrenzt Budget sind das sicherlich gute Optionen, aber was sind die Alternativen?

Eine bekannte Alternative ist sicherlich „Video Deluxe Premium“ von Magix. Kann hier die 2017er Version im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Systemvoraussetzungen

Folgende Systemvoraussetzungen gibt Magix für sein Video Deluxe Premium an:

  • Prozessor Minimal: 2,4 GHz empfohlen: Vierkernprozessor mit 2,8 GHz und besser
  • Arbeitsspeicher Minimal: 4 GB empfohlen: 8 GB
  • Grafikkarte Auflösung mind. 1280×768 empfohlen: Dediziert, mind. 512 MB VRAM
  • Festplattenspeicher minimal: 2 GB für Programminstallation Internetverbindung
  • Zusätzlich benötigt Ihr ein 64Bit Betriebssystem(Windows 7, Windows 8.1 oder Windows 10).

Natürlich handelt es sich hierbei um recht schwammige Anforderungen. Diese variieren sehr stark basierend auf dem  Video Material das Ihr schneiden wollt bzw. wie viele Effekte usw. hinzugefügt werden.

Grundsätzlich gilt hier natürlich umso mehr Leistung, gerade was den Prozessor angeht, Euer PC/Notebook liefert umso besser.

Ich nutze für den Test einen Intel I7 5820K, 32GB RAM und eine Nvidia GTX 980Ti und ein Notebook mit einem I7-6700HQ, 16GB RAM und einer GTX 1060.

An dieser Stelle auch vielen Dank an Magix für das zur Verfügungstellen von Video Deluxe Premium.

 

Versionen

Magixs Video Deluxe software gibt es in drei Versionen, der normalen Version, der Plus Version und der Premiumversion.

Aus Preis/Leistungssicht würde ich die Video Deluxe Plus Version empfehlen. Wobei für die meisten Nutzer auch die normale Version reichen wird, welcher nicht so viele Features fehlen.

360Grad Video, 5.1 Audio, Fisheye-Korrektur und die Bildschirmaufnahme wären zum Beispiel Features, welche der günstigsten Version gegenüber den größeren Versionen fehlt.

Hier findet Ihr eine Auflistung der Versionsunterschiede -> http://www.magix.com/fileadmin/user_upload/Produkte/Video/Video_deluxe_2017/Produktvergleich_Video_Deluxe_2017_de.pdf

 

Zu mir

Ich selbst bin bekanntlich kein „Youtuber“ sondern schneide privat und auch ab und zu mal ein Video für diesen Blog.

Daher würde ich mich was den Videoschnitt angeht nicht als „Profi“ einstufen sondern eher als normal bis semi-professionellen Nutzer.

Daher werde ich diesen Test auch aus dieser Perspektive verfassen. Bitte berücksichtigt auch, dass ich nicht auf alle Features ausführlich eingehen kann. Ein Video-Schnittprogramm wie Video Deluxe Premium bietet mittlerweile so viele Features, welche auch die meisten Nutzer kaum oder gar nicht nutzen werden.

 

Installation

Ich habe die digitale Version von Video Deluxe Premium 2017. Diese umfasst eine kleine .exe Datei und den Programmcode.

Nach dem Starten des Installationsprogramms lädt dieses erst einmal das eigentliche Programm aus dem Internet herunter. Dieser Download ist mit rund 450MB relativ klein, jedoch nach dem Start werden Euch noch diverse Zusatzpakete angeboten mit Vorlagen usw. kostenlos zum Download angeboten.

Nach der Installation habt Ihr die Wahl die Software zu testen, Euren Key einzugeben oder zu kaufen. Magix Video Deluxe muss Online aktiviert werden, wofür Ihr ein Konto beim Hersteller anlegen müsst!

Die Software darf im Übrigen laut Hersteller auf zwei Rechnern(des selben Nutzers) verwendet werden. Solltet Ihr also einen Desktop und ein Notebook haben ist dies kein Problem.

 

Magix Video Deluxe Premium

Der Aufbau von Magix Video Deluxe ist soweit gewohnt. Euer Benutzerinterface ist grundsätzlich in drei Bereiche aufgeteilt.

Unten ist Eure Timeline, welche bis zu 99 Spuren umfassen kann, links oben Eure Vorschau und rechts oben der Filebrowser.

Der Filebrowser besitzt jedoch mehrere Tabs. Nachdem Ihr Eure Mediendateien importiert habt, könnt Ihr hier auch Dinge wie Übergänge, Texte und auch generelle Video-Einstellungen auswählen.

Bei den Übergängen stehen Euch gefühlt unzählige Vorlagen zur Verfügung, ob nun 2D oder 3D. Diese lassen sich einfach in die Timeline ziehen oder auch nochmals individuell konfigurieren.

Ähnliches gilt auch für Texte. Diese lassen sich selbstverständlich auch frei anpassen. Hiermit meine ich natürlich nicht nur den Text selbst, sondern auch Dinge wie Art wie der Text ein/ausgeblendet wird.

Viele dieser Vorlagen sind für meinen Geschmack etwas zu kitschig, jedoch sind auch einige moderne und geschmackvolle Vorlagen zu finden.

Der Videoschnitt selbst geschieht natürlich in der Timeline. Dort lassen sich Clips, Effekte und Übergänge frei sortieren und anpassen. Das Ganze ist dabei recht selbsterklärend. Videos werden per drag an drop verschoben, um ein Video zu teilen einfach auf die kleine Schere klicken usw.

Hierbei reagiert die Software schnell und ohne Verzögerungen auf Veränderungen der Video-Anordung oder des Unterteilens der einzelnen Videos.

Sehr wichtig ist natürlich das Verändern von Kontrasten, Helligkeit und Farben der Videos. Auch dies lässt sich natürlich mit Magix Video Deluxe machen.

Diese Einstellungen findet Ihr wieder im oberen rechten Bereich der Software. Kontrast und Helligkeit kann auch auf Wunsch automatisch angepasst werden.

Im selben Menü finden sich auch Einstellungsmöglichkeiten zu Farbanpassungen, Schärfe, Geschwindigkeit usw.

Hier ist auch die Chroma Key Einstellung versteckt, Ihr könnt also auch mit Dingen wie Green Screens oder Blue Screens arbeiten.

Zu guter Letzt ein sehr wichtiges Feature ist die Software Bildstabilisierung. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten einmal die Magix eigene Stabilisierung oder das Nutzen des mitgelieferten proDAD Mercalli V2 Plugins.

Die Magix eigene Stabilisierung mich eher mittelmäßig überzeug. Diese kann helfen Schritte oder leichte Erschütterungen aus ansonsten schon recht stabilen Videos zu entfernen, jedoch bei extremeren Fällen wie eine ActionCam welche an einem Motorrad hängt, das  über eine Landstraße fährt, kann diese nicht viel machen.

Hier hat allerdings proDAD Mercalli V2 erstaunlicherweise einen guten Job gemacht das Video etwas ruhiger zu bekommen.

 

Exportieren

Das Exportieren ist leider eine kleine Schwäche des Magix Video Deluxe Premium.

Beginnen wir mir den Einstellungsmöglichkeiten. Von Adobes Premiere Elements oder auch CyberLinks PowerDirector 15 bin ich es gewohnt, dass oben rechts der „Projekt Export“ Button ist.

Dies ist auch bei Magixs Video Deluxe Premium der Fall, jedoch habe ich einen kleinen Schock bekommen.

Es wird mir hier angeboten das Video für mobile Endgeräte oder in das Internet zu exportieren. Da ich aber meine Einstellungen gerne selber wähle, habe ich die Option „Als Video-Datei ausgeben“ gewählt.

Hier werden mir vier! Presets angeboten und zwar einmal niedrige und einmal hohe Qualität 720p und 1080p.

Nach dem dieser Schock überwunden war, dass ich anscheinend kein 4K exportieren kann, habe ich mich etwas auf die Suche gemacht und siehe da unter Datei Video exportieren erhalte ich gleich eine sehr lange Liste mit möglichen Ausgabeformaten.

Ich finde es hier etwas merkwürdig, dass Magix zwei verschiedene Menüs eingebaut hat für den export. Anscheinend eins für den „08/15“ Normalnutzer und eines für den Profi.

Denn in den Profieinstellungen lässt sich mehr oder weniger alles an Exporteinstellungen festlegen welche man sich wünschen kann.

Daumen hoch dafür!

Beim eigentlichen Exportieren hatte ich leider etwas „Probleme“. Per Standard nutzt Video Deluxe keine Hardwarebeschleunigung sondern rein die CPU fürs exportieren, was sogar an einem 6 Kerner wie meine i7-5820K wirklich langsam ist. Genau genommen ca. 6x langsamer als der Export mit CyberLinks PowerDirector 15.

In den Einstellungen lässt sich allerdings die Hardware Unterstützung beim Exportieren aktivieren.

Problem, an meinem Desktop mit einer GTX 980 wollte es nicht funktionieren. An meinem Notebook hingegen schon.

Dort beschleunigte die GTX1060 das Exportieren massiv! Ohne GPU Unterstützung benötigte das Notebook (i7-6700HQ) für ein 3 minütiges 4K Video satte 18 Minuten, mit Unterstützung der GTX 1060 lediglich rund 4 Minuten.

Damit ist zwar Magix Video Deluxe Premium immer noch etwas langsamer als CyberLinks PowerDirector 15, aber etwas schneller als Adobe Premiere Elements 15.

Über die grundsätzliche Performance abseits des Exportierens kann ich mich nicht beschweren. Auch die Stabilität von Video Deluxe war soweit gut. Während meiner rund 3 Wochen Nutzungszeit bisher hatte ich einen Absturz, aber hier konnte das Projekt auch nach einem Neustart wiederhergestellt werden.

 

Fazit

Wie schlägt sich Magix Video Deluxe Premium 2017 im Test? Ziemlich gut wie ich finde!

Jedoch würde ich Magix Video Deluxe Premium 2017 primär etwas erfahreneren Nutzern empfehlen als wirklich den total Video/Fotoeinsteigern. Die Software bietet alle Features und Einstellungsmöglichkeiten welche man von einer „Semi-Professionell“ Video Schnitt Software im Jahr 2017 erwartet.

Inklusive Features wie einer brauchbaren Video-Stabilisierung (hier hat man aber Primär proDAD Mercalli zu danken), 4K Video Import und Export, 360Grad Video, H.265-Videounterstützung usw.

Kurzum ich kann eine Empfehlung für Magix Video Deluxe Premium aussprechen. Gerade die günstige normale Version wie auch die Plus Version wirken hier preislich sehr attraktiv und kann ohne Probleme bei Programmen wie Adobe Premiere Elements mithalten und in vielen Punkten auch überbieten.

Ich würde Magix Video Deluxe Premium der aktuellen Version von Adobe Premiere Elements ganz klar vorziehen.