Der Askborg ChargeCube 20800mAh im Test

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Nachdem bereits der ChargeCube 10400mAh im Test für eine große Überraschung gesorgt hat, ist nun der größere Bruder an der Reihe.

Der ChargeCube 20800mAh soll wie auch schon das kleinere Modell unter anderem durch einen günstigen Preis punkten.

20800mAh für rund 31€ ist auch auf den ersten Blick ein sehr fairer Preis, sofern die versprochene Leistung auch gehalten wird.

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Aber ist dies auch der Fall? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Askborg ChargeCube 20800mAh

Auf den ersten Blick wirkt der ChargeCube 20800mAh deutlich hochwertiger als sein kleiner Bruder. Askborg setzt bei diesem auf ein metallenes Gehäuse in welches sogar ein kleines Display eingelassen ist.

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Die Powerbank wirkt dadurch recht massiv und hochwertig, wenn auch optisch vielleicht wen wenig unspektakulär.

Das verbaute Display Informiert über den aktuellen Ladestatus mithilfe einer einfachen % Zahl.  Zusätzlich werden noch Informationen angezeigt,wie welche Ports gerade aktiv sind.

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Wo wir gerade bei den Ports sind. Der ChargeCube verfügt über zwei USB Ausgänge und einen microUSB Eingang.

Die USB Ausgänge sind einmal mit 2,1A gekennzeichnet und einmal mit SpeedID. Hier lässt es aber Askborg offen wie viel Energie genau dieser SpeedID Port abgeben kann.

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Laut meinen Messungen weiß ich aber, dass dieser ebenfalls 2A+ leisten kann.

Die Leistung des microUSB Eingangs gibt der Hersteller mit 2A an. Dementsprechend empfiehlt es sich ein gutes USB Ladegerät zu verwenden.

Von aufladen an einem PC kann ich nur abraten! Dies dauert bei solch einer großen Powerbank ewig.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte des Askborg ChargeCube 20800mAh

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Askborg spricht hier von 20800mAh, messen konnte ich 17841mAh(@3,7V) bzw. 66,9Wh. Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe.

Hierbei muss man immer bedenken die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks nie auf die „echte“ Kapazität sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Daher ist die mAh Angabe auch immer bei 3,7V und nicht bei 5V.

Auch berechnen die Hersteller die Effizienz der Powerbank nicht in diese Angabe ein. Beim Entladen oder laden eines Akkus geht immer etwas Energie in Form von beispielsweise Wärme verloren.

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Daher sind 85% Nutzbare Kapazität ein guter Wert!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Wie auch schon beim kleinen ChargeCube bin ich auch hier überrascht! Die Powerbank erreicht eine gute Ladegeschwindigkeit, etwas erstaunlich ist nur das diese geringer ist als beim kleinen ChargeCube.

Mein iPhone 7 Plus erreichte 1,59A, das Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, das LG G5 1,31A, das Alcatel Idol 4S 1,19A und das Google Pixel XL 1,46A.

Dies sind Grund solide Werte!

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Hierbei bietet aber der SpeedID Port eine etwas Höhere Ladegeschwindigkeit als der „normale“ 2,1A Ausgang, zumindest an einigen Smartphones.

Das iPhone 7 Plus ist z.B. so eins. Am SpeedID Port erreicht es 1,59A und am Normalen Port nur 0,98A, ähnliches gilt auch fürs LG G5(1,31A vs. 0,79A).

Anderen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S7 Edge oder dem Google Pixel XL ist es hingegen egal an welchen der beiden Ports es angeschlossen wird.

Hier müsst Ihr gegebenenfalls etwas herumprobieren welcher Port bei Eurem Gerät schneller ist bzw. ob der normale Anschluss langsamer ist.

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Bei der wiederauflade Geschwindigkeit konnte ich 1,91A messen. Damit ist die Powerbank an einem guten Ladegerät in ca. 10 Stunden wieder vollständig gefüllt.

 

Fazit

Der Askborg ChargeCube 20800mAh ist eine solide und empfehlenswerte Powerbank, wenn es um ein möglichst gutes Preis/Leistungsverhältnis geht.

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Zwar habe ich Technisch nicht viel zu bemängeln, die Kapazität wird weitestgehend erfüllt und die Ladegeschwindigkeit ist gut aber der Anker PowerCore 20100 kostet auch nur 5€ mehr und ist doch nochmal etwas besser. Hier hatte der kleine Askborg ChargeCube eine etwas bessere Markt Position.

Trotzdem ist der ChargeCube 20800mAh von Askborg eine gute Powerbank zu einem Fairen Preis!

 

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Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

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