Dank iPhone 8 und iPhone X hat die Verbreitung des kabellosen Ladens gerade einen großen Sprung gemacht. Bisher unterstützten fast ausschließlich Samsung Smartphones das kabellose Laden.
Sollte Euer Smartphone auch kabelloses Laden unterstützen, steht Ihr natürlich vor der Herausforderung das passende Ladegerät zu finden.
Kabellose „Qi“ Ladegeräte gibt es einige im Handel, die einfacheren Geräte sind auch nicht sonderlich schwer zu bauen.
Eins der interessanteren kabellosen Ladegeräte ist sicherlich der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger. Dieser kostet gerade einmal 15€ und soll sogar das kabellose Schnellladen unterstützen.
Wollen wir uns doch das gute Stück einmal im Test ansehen. Kann der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger überzeugen?
Der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger im Test
RAVPower setzt bei seinem kabellosen Ladegerät auf ein sehr einfaches Design. Das kabellose Ladegerät ist eine kleine Runde Plastik-Scheibe, welche auf den ersten Moment nicht besonders auffällt.
RAVPower nutzt hier auf ein „Einspulen“ Design. Ihr müsst gegebenenfalls etwas bei der Positionierung Eures Smartphones aufpassen, dass die Spule in Eurem Smartphone mittig auf dem Ladepad liegt.
Um ein Abrutschen des Smartphones zu verhindern ist die Oberseite mit Gummipads ausgestattet, welche auch einen guten Job machen das Smartphone zu halten.
Wie üblich besitzt auch der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger eine kleine LED auf seiner Front, welche über den Ladestand informiert bzw. Euch Informiert, ob das Smartphone korrekt erkannt wurde.
Die Energieversorgung des QI Ladegeräts wird über einen microUSB Port auf der Rückseite geregelt. Ihr benötigt hier entweder ein 5V 2A Ladegerät oder ein Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegerät, wenn Ihr kabelloses Schnellladen nutzen wollt.
Ein passendes Ladegerät liegt NICHT mit im Lieferumfang!
Der eigentliche Test
Kommen wir zum eigentlichen Test. Für diesen nutze ich ein Samsung Galaxy S8+ und ein Apple iPhone X, die aktuell wohl populärsten Smartphones welche kabelloses Laden unterstützen.
Beginnen wir mit Testdurchlauf 1 von 2. Bei diesem Testdurchlauf ist das RAVPower RP-PC014 QI Ladegerät mit einem normalen 5V 2A Netzteil verbunden.
Hier erreicht das iPhone X (IOS 11.1) 1,15A und das Samsung Galaxy S8+ 1,3A. Wenn man die schlechte Effizienz vom kabellosen Laden herausrechnet kommt man beim iPhone auf ca. 1A bzw. 5W und beim S8+ auf knapp 1,1-1,2A bzw 5,5W.
Bei Testdurchlauf 2 nutze ich das RAVPower RP-PC014 in Kombination mit einem Quick Charge 3.0 Netzteil.
Das Samsung Galaxy S8+ nutzt auch das höhere Tempo. Hier zieht das Ladegerät 9V und 0,92A, was 8,28W ergibt. Grob ist dies das doppelte Tempo verglichen mit dem normalen kabellosen Laden.
Was passiert aber, wenn man nun das iPhone X auf das Ladepad legt? Dieses unterstützt ja eigentlich kabelloses Schnellladen. Interessanterweise zieht das Ladepad weiterhin 9V auf dem Netzteil, hier aber 9V 0,58A. Dies ergibt 5,22W, also ungefähr das gleiche Tempo wie beim normalen kabellosen Laden.
Es lohnt also nicht für das iPhone X das RAVPower RP-PC014 Ladepad an einem Quick Charge Netzteil zu betreiben.
Fazit
Gute QI Ladegeräte müssen nicht teuer sein, dies zeigt auch das RAVPower RP-PC014 Ladepad. Für rund 15€ erhaltet Ihr hier ein grundsolides kabellose Ladegerät, welches sogar in Kombination mit dem Samsung Galaxy S8 sogar das kabellose Schnellladen unterstützt.
Sofern Ihr also nicht irgendwelche speziellen Feature sucht oder einen speziellen Formfaktor ist der RAVPower Fast Qi Wireless Charger RP-PC014 absolut zu empfehlen, sowohl für iPhone wie auch ganz besonders fürs Samsung Galaxy S7/S8.
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Soundbars sind beliebter denn je, sie nehmen weniger Platz weg als ein großes 5.1 System und verursachen weniger Kabelchaos. Ein Experte was Soundbars angeht, ist sicherlich Teufel, welche nun aber mit der Cinebar One einen etwas anderen Weg einschlagen.
Normalerweise sind Soundbars entweder eine große „Leiste“, die vor den Fernseher gelegt wird + Subwoofer, siehe Cinebar 11, oder ein großer Lautsprecher auf welchen der Fernseher gestellt wird, siehe Cinebase.
Die Cinebar One hingegen ist ein recht kleiner und kompakter Lautsprecher, welcher auf den ersten Blick eher an einen Bluetooth Lautsprecher erinnert als wirklich an eine Soundbar.
Die Vorteile für dieses Design liegen auf der Hand, zum einen ein noch geringerer Platzbedarf, zum anderen ein günstigerer Preis. Die neue Teufel Cinebar One kostet zum Zeitpunkt dieses Tests 250€, was für eine Soundbar recht günstig ist.
Sofern diese auch gut klingt! Dies ist auch die eine Millionen Euro Frage, klingt die Teufel Cinebar One gut? Diese und noch weitere Fragen gilt es im Test zu klären! An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen der Cinebar One.
Ehe Ihr die Teufel Cinebar One kauft, solltet Ihr überprüfen ob diese mit Eurem Fernseher „kompatibel“ ist. Damit meine ich erst einmal weniger die Anschlüsse, sondern viel mehr den Formfaktor.
Für einen optimalen Klang muss die Cinebar One vor dem Fernseher stehen. Die Soundbar ist zu klein dafür, dass der Fernseher auf ihr tehen kann. Mein Sony TV besitzt beispielsweise einen sehr niedrigen Standfuß, weshalb hier die Cinebar One einen Teil des Bildes blockieren würde.
Bei einem Philips Fernseher hingegen den ich habe, wäre dies aufgrund eines höheren Standfußes kein Problem.
Die Cinebar One besitzt eine Höhe von rund 7cm, die auch bei eurem Fernseher an Platz zwischen Tisch und Anfang des Bilds vorhanden sein sollte. Ist dies nicht der Fall müsstet Ihr den Lautsprecher entweder über dem Fernseher „aufhängen“ oder im Schrank unter diesem unterbringen.
Kommen wir aber zum eigentlichen Lautsprecher.
Wie bereits erwähnt ist die Teufel Cinebar One mit gerade einmal 35 x 11,3 x 6,8 cm als Winzling zu bezeichnen, zu mindestens für eine Soundbar. Von der Größe könnte man die Soundbar eher für einen normalen Bluetooth Lautsprecher halten.
Zwar verfügt die Cinebar One auch über Bluetooth, dazu später mehr, aber diese besitzt keinen eingebauten Akku und ist auch ansonsten nicht für einen portablen Einsatz gedacht. Dennoch wäre es aufgrund der kompakten Größe kein Problem die Soundbar auch mal für ne Party oder Ähnliches in einen anderen Raum zu stellen.
Optisch ist die Cinebar One recht schlicht gehalten. Auf der Front finden wir ein schwarzes metallenes Lautsprechergitter, welches sich auch um die Seiten der Soundbar zieht. Das restliche Gehäuse besteht aus Kunststoff, welcher aber auf Schleiflack Optik getrimmt wurde. Ihr habt beim Gehäuse die Wahl zwischen Weiß und Schwarz.
Zwar ist sicherlich die Haptik bei einer Soundbar nicht ganz so wichtig, aber die Cinebar One wirkt durchaus recht wertig und schwer, was immer ein gutes Zeichen ist.
Wie sieht es bei den Tasten und Anschlüssen aus? An der Soundbar selbst finden sich leider erst einmal keine Tasten. Um die Cinebar One zu steuern, müsst Ihr auf die beiliegende Fernbedienung zurückgreifen. Diese ist qualitativ okay, aber auch nichts Besonderes um ehrlich zu sein.
Ich hätte mir hier vielleicht ein paar Tasten auch als „Back-up“ am Gerät selbst gewünscht. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich verlege meine Fernbedienungen sehr gerade, daher dieser Wunsch.
Alternativ kann man aber die Cinebar One auch über die Fernseher Fernbedienung steuern. Wobei man hierfür den Fernseher via HDMI verbinden muss. Dies funktioniert aber nur wenn Euer Fernseher einen gesonderten HDMI Ausgang für Sound Systeme besitzt, was nicht jeder Fernseher tut.
Damit kommen wir auch zu den Anschlüssen. Wie bereits angesprochen verfügt die Soundbar über einen HDMI Eingang, einen optischen Audio Eingang, einen 3,5mm AUX Eingang und USB!
Ja Ihr könnt die Soundbar auch direkt an einen PC anschließen. Der PC erkennt die Soundbar als Soundkarte und kann ohne Treiberinstallation direkt Ton wiedergeben. Damit bietet sich die Cinebar One auch durchaus als PC Lautsprecher an.
Sollte Euer Fernseher keinen HDMI Audio Ausgang haben könnt Ihr den optischen Ausgang verwenden. Sollte Euer Fernseher auch keinen optisch Audio Ausgang haben könnt Ihr den AUX Eingang der Cinebar One nutzen, einen Kopfhöreranschluss hat eigentlich jeder Fernseher.
Neben diesen Anschlüssen verfügt die Cinebar One auch über eingebautes Bluetooth, welches in meinem Test tadellos funktionierte. Das Verbinden war problemlos und die Tonqualität in Ordnung. Auch eine Verzögerung konnte ich nicht feststellen, was für eine Filmwiedergabe wichtig ist.
Die Stromversorgung wird bei der Teufel Cinebar One über ein kleines externes Netzteil geregelt.
Kleine Anmerkung, abseits vom Netzteil hat Teufel an den Kabeln gespart! Es liegen nämlich keine bei!
Klang der Teufel Cinebar One
Kommen wir zum eigentlich interessanten Teil, dem Klang. Betrachten wir hier erst einmal den Aufbau des Lautsprechers. Dieser besitzt vier 50mm Treiber, anscheinend des gleichen Typs. Zwei dieser Treiber sind auf der Front des Lautsprechers zu finden, zwei seitlich schräg. Auf der Rückseite gibt es zudem eine Bassreflex Öffnung. Die maximale Leistung der Cinebar One wird von Teufel mit 80W angegeben.
Wie steht es nun praktisch um den Klang? Dies ist nicht ganz einfach zu beurteilen, denn es hängt etwas davon ab ob man die Größe in die „Berechnung“ mit einbezieht, oder ob man die „mini Soundbar“ mit voll ausgewachsenen Soundbars vergleicht.
Wenn man die kompakte Größe und damit auch den eingeschränkten Resonanzkörper mit einbezieht, klingt die Cinebar One wirklich hervorragend! Mir ist beispielsweise kein Bluetooth Lautsprecher bekannt, der bei einer ähnlichen Größe einen ähnlich guten Klang liefert. Damit beziehe ich mich vor allem auf die erstaunlich gute Bassleistung.
Die Cinebar One verfügt über einen sehr aggressiven und kompakten Bass. Dieser kann auch durchaus mit einem guten Tiefgang punkten. Allerdings ist der Lautsprecher aufgrund seiner Größe natürlich etwas eingeschränkt. Eure Wände bekommt die Cinebar One nicht zum Wackeln, das muss einem klar sein.
Die effektive Bassleistung hängt aber natürlich etwas von der Raumgröße ab. Teufel empfiehlt die Cinebar One für Räume bis 15m², da nach soll man lieber zur Plus Version greifen, welche einen zusätzlichen kabellosen Subwoofer mit im Paket hat.
Dies würde ich auch so unterschreiben. In kleineren Räumen wirkt die Bass Darstellung, was die Masse angeht, noch mal ein gutes Stück besser. Hier schafft es die Soundbar durchaus sehr gut die Luft zum Schwingen zu bekommen. In einem kleinen Raum steht die Cinebar One also einer voll ausgewachsenen Soundbar wirklich nicht viel nach.
Dies liegt auch an den erfreulich guten Höhen. Obwohl die Cinebar One nicht über gesonderte Hochtöner verfügt, sind die Höhen angenehm klar und sauber. Auch Stimmen werden gut und sauber dargestellt.
Über die Fernbedienung könnt Ihr zudem einen von drei EQ Einstellungen aktivieren, Musik, Filme oder Sprache.
Grundsätzlich bietet die Musik- Einstellung den vollsten Klang, welcher allerdings auf sehr hohen Lautstärken beim Bass teilweise etwas verzerren kann.
In der Film- Einstellung versucht die Soundbar hingegen den Klang etwas mehr in die Breite zu ziehen. Hierfür wird mehr Leistung auf die seitlichen Treiber gelegt, verglichen mit der Musik- Einstellung.
Dieses in die Breite ziehen, funktioniert durchaus auch ganz gut. Nein, man hat kein echtes Raumklang Feeling, dieses zu erzeugen schaffen selbst die meisten normalen Soundbars kaum, aber die Teufel Cinebar One klingt ein gutes Stück breiter als diese mit ihren 35cm eigentlich ist.
Ihr habt also beim Filmeschauen nicht das Gefühl der der Klang nur aus einem kleinen Lautsprecher kommt.
Wie steht es aber nun im Vergleich mit „richtigen“ Soundbars? Eigentlich besser als man im ersten Moment denken könnte. Die Cinebar One ist ein wirklich gut designter und entwickelter Lautsprecher. Viele der günstigen bis 250€ Soundbars sind hier anders. Oftmals handelt es sich hier um eine 08/15 Soundbar, mit meist recht schlechten Treibern und einen großen Subwoofer um durch viel Bass die akustischen Schwächen der eigentlichen Soundbar auszugleichen.
Für jemanden der so viel Bass wie möglich will, ist dies vermutlich auch die bessere Lösung. Beispielsweise hohe Pegel sind nicht unbedingt die Stärke der Cinebar One. Auch kann die Cinebar One keinen Bass erzeugen, der durch Mark und Bein geht.
Nicht falsch verstehen, sofern der Raum, in welchem die Cinebar One zum Einsatz kommt, nicht zu groß ist, kann diese einen richtig guten Bass liefern! Aber in einem großen Wohnzimmer kann die kleine Soundbar doch etwas verloren wirken. Hier würde ich entweder zu was Größerem aller Teufel Cinebar 11 raten oder zur Cinebar One+.
Letztere ist die Cinebar One mit dem kabellosen Subwoofer der Cinebar 11! Ich habe bisher leider diese Kombo noch nicht gehört, aber der Subwoofer der Cinebar 11 war richtig gut und sofern ich mit der Vermutung richtig liege das es sich hier um den gleichen Subwoofer, bei der Cinebar One+, handelt kann ich mir vorstellen das dieses Set auch in einem größeren Wohnzimmer gut abgeht!
Die Cinebar One wird sich vermutlich entweder in einem recht kleinen Wohnzimmer, einer Studenten Bude, einem Schlafzimmer, usw. akustisch am wohlsten fühlen. Hier kann die Cinebar One durchaus einer großen Soundbar gute Konkurrenz machen.
Fazit
Die Cinebar One ist klasse, aber auch recht speziell. Dies ist keine Soundbar für Nutzer die im großen Wohnzimmer das absolute Kino Feeling wollen, mit donnernden Bässen und einer Lautstärke, dass die Nachbarn sich beschweren.
Die Cinebar One ist eher die Soundbar für den Studenten, den Jugendlichen, für das Schlafzimmer usw. Also eher für kleine Räumlichkeiten, wo man dennoch Wert auf einen guten Klang legt. Am besten mit einem satten Bass und gute Höhen und ja das liefert die Cinebar One. Für solch einen kompakten Lautsprecher ist gerade der Bass erfreulich gut! Auch die Klangbreite ist klasse, man vergisst schnell, dass der Sound aus einem 35cm Lautsprecher kommt.
Auch dank der vielfältigen Anschlussmöglichkeiten lässt sich die Cinebar One gut abseits der klassischen Nutzung als Soundbar einsetzen. Hier spreche ich natürlich von Bluetooth und USB. Sucht Ihr eine Soundbar für Euren PC und die üblichen Modelle auf dem Markt sind zu groß? Dann könnte die Cinebar One ebenfalls genau das richtige sein.
Das integrierte Bluetooth bietet auch einen hohen Mehrwert, hierdurch ist die Cinebar One mehr als nur eine Soundbar, diese ist der Multimedia Hub, in welchem Raum auch immer Ihr diese einsetzt.
Habt Ihr aber ein großes Wohnzimmer mit 15-30m²+ ist die Cinebar One vermutlich nicht das Richtige für Euch. Gerade wenn man einen großen Raum beschallen will, braucht man auch einen großen Lautsprecher oder zu mindestens einen Subwoofer, siehe Cinebar One+. Hier fehlt der normalen Cinebar One einfach das Volumen und auch etwas die Pegelfestigkeit, um wirklich Kino Feeling aufzubauen.
Für kleinere Räume und den passenden Anspruch ist die Teufel Cinebar One aber absolut klasse! Viel mehr Klang kann man nicht auf solch einen engen Raum quetschen, wie es Teufel hier geschafft hat. Dementsprechend ist auch der Preis von rund 250€ absolut fair!
RGB LEDs sind der Trend des Jahres, ob nun in Lampenform, Tastaturen, Notebooks oder auch Desktop PCs. Gerade bei letzteren gibt es einige Lösungen wie Ihr Euren PC erstrahlen lassen könnt. Eine Lösung stammt hier vom Hersteller NZXT.
Diese bietet mit ihrem HUE+ ein auf den ersten Blick durchaus interessantes System an. Das HUE+ System kann entweder aus RGB LED Lüftern und/oder RGB LED Streifen bestehen.
Da ich ein NZXT Gehäuse und AIO Wasserkühlung besitze war natürlich das HUE+ System für mich ein logischer Schritt um meinen PC etwas mehr zum Leuchten zu bringen.
Ich habe mich hier entgegen der eher mittelmäßigen Bewertungen bei Amazon für das Startersetz bestehend aus dem HUE+ Controller und zweier RGB LED Lüftern entschieden.
War dies eine gute Entscheidung? Kann das HUE+ System im Praxiseinsatz und auch im Test überzeugen? Finden wir dies in diesem Erfahrungsbericht heraus!
Wie im Intro bereits angedeutet besteht das HUE+ System aus einem Controller und RGB LED Lüftern oder LED Streifen. Ihr könnt hier natürlich auch Lüfter und Streifen mixen, dies ist kein Problem.
Starten wir aber erst einmal beim Controller. Bei diesem handelt es sich um eine kleine schwarze Plastikbox, mit bereits einer LED auf der Oberseite.
Diese Plastikbox besitzt das 2,5 Zoll Format, ist leider aber ein gutes Stück dicker als eine normale SSD. Ursprünglich hatte ich den Plan den Controller hinter meinem Mainboard-Schlitten mit etwas doppelseitigem Klebeband zu befestigen. Leider ist dafür der Controller bei meinem NZXT S340 Elite etwas zu dick, sodass sich die Seitenwand nicht schließen ließ. Letztendlich ist der Controller in einem freien 3,5 Zoll Festplatten Platz gelandet.
Der HUE+ Controller besitzt vier Anschlüsse, einmal Strom, einmal Daten und zwei Ports für die Lüfter bzw. die LED Streifen.
Die Stromversorgung wird über einen klassischen Molex Stecker geregelt und die Datenversorgung über einen microUSB Port. Für Letzteren legt NZXT ein microUSB auf USB 2.0 Header Adapter bei, dementsprechend solltet Ihr auch einen USB 2.0 Header auf Eurem Mainboard frei haben.
Man könnte nun denken „nur zwei Anschlüsse für Lüfter und LED Streifen, ist dies nicht etwas wenig?“, eine berechtigte Frage!
Der LED Controller stellt zwei Kanäle zur Verfügung, an jedem dieser Kanäle lassen sich aber mehrere Lüfter oder LED Streifen betreiben.
Damit kommen wir auch zu den Lüftern. Ihr habt hier die Wahl zwischen 120mm Lüftern und 140mm Lüftern. Jeder Lüfter besitzt auf der „Einsaugseite“ einen Ring unter welchem mehrere LEDs angebracht sind.
Die Lüfter selbst werden einfach über einen 4 Pin Stecker mit dem Mainboard oder der Lüftersteuerung verbunden. Zusätzlich besitzt aber jeder Lüfter zwei weitere Anschlüsse, einen Eingang und einen Ausgang.
Ihr verbindet den Eingang des ersten Lüfters mit dem HUE+ Controller und den Ausgang mit dem Eingang des nächsten Lüfter usw.
So könnt Ihr pro Kanal bis zu vier Lüfter in Reihe schalten. Die Beleuchtungsfunktionen sind also völlig unabhängig von der eigentlichen Lüfterfunktion.
Ähnliches gilt auch für die NZXT HUE+ LED Streifen. Ihr könnt also auf einen Kanal beispielsweise die Lüfter legen und auf den zweiten die LED Streifen.
Feature, Funktionen und die NZXT CAM Anwendungen.
Zur Steuerung des HUE+ Systems müsst Ihr die NZXT CAM Anwendung installieren. NZXT CAM ist eine der umfangreichsten Steuerungssoftwaren die ich jemals gesehen habe.
CAM bietet Euch Informationen zu Eurem System, wie Temperaturen, Taktraten, Auslastung usw. Ihr könntet sogar in der CAM Software Eure Grafikkarte übertakten, wenn Ihr dies wollt. Es gibt auch ein Overlay welches Euch in Spielen über FPS, Temperaturen usw. Informiert.
Natürlich sind auch neben diesen ganzen Bonus Funktionen auch diverse Steuerungsmöglichkeiten für die Beleuchtung vorhanden.
Neben den üblichen Modi, wie statische Farben, Blinken, Welle, Farbwechsel usw. gibt es auch jede Menge ungewöhnlicher Modi.
Die Farbe Eurer Beleuchtung kann beispielsweise die CPU Temperatur wiederspiegeln oder Eure FPS. Auch ein Modus bei welchem die Beleuchtung auf den Sound Wiedergabe Eures PCs reagiert ist mit an Bord.
Jeder dieser Beleuchtungsmodi lässt sich nochmals Individualisieren, je nachdem welche Farben Ihr wollt oder welches Tempo.
In der aktuellen Version (November 2017) funktioniert die CAM Anwendung auch recht gut und zuverlässig. Zwar bei dem FPS Overlay ist CAM bei mir zwar immer etwas zickig, aber ansonsten habe ich mit der Anwendung keine Probleme.
Aer RGB Lüfter
Ich habe das Set mit zwei 120mm Lüftern gekauft + einen 140mm Lüfter. Hier ist es natürlich nicht ganz unwichtig wie gut denn diese Lüfter sind, sowohl was die Funktion als Lüfter angeht, aber auch die Beleuchtung.
Beginnen wir mit der Beleuchtung. Die LEDs der Aer RGB Lüfter sind um die Lüfterblätter auf der „Einlass“ Seite angebracht. Die LEDs können sogar von CAM Software einzeln angesteuert werden, falls Ihr den totalen Regenbogen wollt. Die Farben sind hierbei kräftig und lebendig. Zwar passt die Helligkeit absolut, aber die Lüfter können das Gehäuse nicht beleuchten. Im komplett dunklen wird man also nur die leuchtenden Ringe sehen. Wollt Ihr wirklich das Innere Eures Gehäuse ausleuchten müsst Ihr einen LED Streifen kaufen!
Dennoch würde ich natürlich die Beleuchtung als gut bis sehr gut einstufen!
Wie steht es um die Fähigkeiten als Lüfter?
Der 120mm Lüfter schafft zwischen 500 und 1500 Umdrehungen und bewegt dabei bis zu 89.1m³/h Luft.
Der 140mm Lüfter schafft zwischen 500 und 1800 Umdrehungen und bewegt dabei bis zu 154.9m³/h Luft.
Beide Lüfter sind also durchaus auf dem Papier recht leistungsstark, sofern man diese auf einer hohen Drehzahl laufen lässt.
Wie sieht es bei der Lautstärke aus? Gut, auf einer niedrigen Drehzahl, 500-1000 Umdrehungen, sind diese nur sehr minimal zu hören. Auch auf 100% Leistung, sind diese zwar schon deutlich ortbar, aber immer noch um einiges leiser als beispielsweise ein Gaming Notebook.
Schleifgeräusche konnte ich weder bei niedrigeren Drehzahlen, noch bei sehr hohen Drehzahlen ausmachen. Die Lüfter produzieren zudem ein recht warmes Surren, dieses ist also nur wenig störend. Rein subjektiv ist die Luftbewegung, gerade beim 140mm Modell, hoch bis sehr hoch! Selbst auf einem Radiator machen diese immer noch eine gute Figur und bieten eine bessere Performance als die Standard Lüfter des NZXT Kraken X62, gerade was die Lautstärke angeht.
Sind dies die besten Lüfter die man für 30€ bekommen kann? Nein, natürlich nicht. Es gibt ohne Frage für 30€ noch bessere Lüfter, aber dann ohne Beleuchtung. Allerdings sind die Lüfter gut genug, dass man diese ohne schlechtem Gewissen kaufen kann. Diese gehören schon zum oberen Drittel der im Handel erhältlichen Lüfter.
Probleme
Wenn man sich die Amazon Bewertungen ansieht, wird man viel von Problemen lesen wie „Hilfe der NZXT HUE + wird plötzlich nicht mehr erkannt“ und ähnlichen Dingen.
Ist das wirklich ein Problem? Oder reagieren die Nutzer bei Amazon einfach nur über oder sind zu „blöd“?
Nein der HUE+ ist wirklich ein etwas zickigeres Produkt und viele der Beschwerden sind absolut zu Recht! Auch ich hatte das Problem, dass plötzlich der HUE Controller nicht mehr erkannt wurde. Anscheinend liegt das Problem am Kabel! Der HUE+ Controller besitzt einen microUSB Port und nutzt ein kurzes microUSB auf USB 2.0 Header Kabel. Nach dem Austausch dieses Kabels funktioniert der HUE+ Controller bei mir bis heute absolut tadellos und fehlerfrei!
Also plant gegebenenfalls ein neues Kabel mit ein. An sich könnt Ihr ein Standard microUSB Kabel verwenden, wenn Ihr dieses hinten aus dem Gehäuse führt und an einen USB Port.
Einerseits würde ich dem NZXT HUE+ System absolute Bestnoten geben. Dies macht sowohl was die Software und deren Funktionsumfang angeht wie aber auch, was die Hardware betriff, einen sehr guten Eindruck.
Die Aer RGB Lüfter wirken qualitativ hochwertig, genau wie der HUE+ Controller. Letzterer könnte zwar etwas kleiner sein, aber abseits davon macht dieser einen guten Job.
Auch die diversen Beleuchtungsoptionen in der NZXT CAM Software sind vielfältig und den meisten Konkurrenten überlegen. Sogar erweiterte Einstellungen, wie das Ändern der Lichtfarbe nach FPS und Temperatur sind möglich, was ich so bei noch keinem anderen System gesehen habe.
Aber das HUE+ System ist leider nicht ganz unproblematisch. Man muss sich nur die Amazon Bewertungen ansehen, dann weiß man, dass hier nicht alles so gut läuft wie dieses soll. Ich kann sogar einige dieser Probleme nachvollziehen! Bei mir lagen diese Probleme mit der Erkennung des Controllers anscheinend an einem defekten/problematischen Kabel, nach dessen Austausch alles reibungslos verläuft.
Solche Probleme sind natürlich unschön. Wenn Ihr das HUE+ System kauft, plant gegebenenfalls ein Austauschkabel mit ein.
Dennoch wenn Ihr Euch für das HUE+ System entscheidet, erhaltet Ihr ein klasse Beleuchtungssystem mit der fortschrittlichsten Steuerungssoftware, die mir zuvor bei so etwas noch nicht begegnet ist.
Unterm Strich würde ich trotz der kleineren Probleme aufgrund der eigentlich super Hardware und Software eine Empfehlung aussprechen! Ich würde das HUE+ System wieder kaufen.
Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B01LXUN946′ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’26548c5d-eef6-11e7-a554-e5677c554d11′] /// bei Geizhals
Kennt Ihr das Problem, man will sich entspannt in den Garten setzen und mit seinem Notebook, Smartphone oder Tablet etwas im Internet surfen, aber die WLAN Signalstärke ist absoluter Murks?
Vielleicht habt Ihr in solchen Momenten auch schon einmal über einen Outdoor WLAN Access Point nachgedacht. Ich weiß dies wird vermutlich nur eine sehr kleine Gruppe an Personen sein, die wirklich schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat einen WLAN Access Point im Garten oder außen am Haus zu montieren.
Dennoch wird es sicherlich die ein oder andere Person geben, die privat oder vielleicht sogar geschäftlich genauso einen Outdoor WLAN Access Point gesucht hat.
Outdoor, also Wasser und Wetter geschützte WLAN Access Points gibt es aber gar nicht so viele auf dem Markt. Klar dies ist ein sehr spezielles Produktfeld welches von den klassischen Marken wie Netgear, ASUS, Linksys, AVM usw. nicht oder nur bedingt bedient wird.
Wer einen Outdoor WLAN Access Point sucht, muss zu einem „Business Grade“ Modell greifen. Wenn es um Business Grade Netzwerk Ausrüstung geht, gibt es eine Marke welche ich ganz besonders schätze, Ubiquiti.
Ubiquiti bietet mit seinen UniFi Produkten wirklich hervorragende professionelle Geräte zu einem fantastischen Preis an. So auch der Ubiquiti UniFi AC Mesh, einem kleinen WLAN AC Outdoor WLAN Access Point.
Dieses Wasser und wettergeschützte Gerät kostet gerade mal knapp über 80€! Habt Ihr also vielleicht ein kleines Cafe mit Terrasse auf welcher Ihr für Eure Kunden WLAN anbieten wollt oder Ihr wollt wirklich nur Euren Garten mit Netzwerk versorgen, sind 80€ sicherlich eine Investition welche im Rahmen des Erträglichen liegt.
Aber was kann der Ubiquiti UniFi AC Mesh und vor allem wie gut kann dieser es? Dies gilt es in einem Test herauszufinden!
Bereits bei seiner Form unterscheidet sich der Ubiquiti UniFi AC Mesh sehr deutlich von normalen WLAN Routern / Access Points.
Der UniFi AC Mesh besitzt eine sehr schmale aber längliche Form, welche natürlich für den Outdoor Einsatz optimiert ist. Optisch ist der UniFi AC Mesh recht dezent, auch wenn natürlich die beiden großen Antennen, welche auf der Oberseite angebracht sind, natürlich schon recht deutlich signalisieren, dass es sich hier um einen WLAN Access Point handelt.
Dennoch, auch aufgrund der schlichten weißen Färbung denke ich, dass dieser optisch vollkommen in Ordnung geht, wenn dieser an einer Hauswand angebracht wird.
Was das Anbringen angeht, habt Ihr beim UniFi AC Mesh im Grunde zwei Optionen. Der Access Point kann nicht regulär „aufgestellt“ werden, sondern muss an einer Wand oder Ähnlichem montiert werden.
Ubiquiti legt hier auch diverse Halterungen bei. Der Access Point kann aber auch einfach mithilfe von Kabelbindern an eine Regenrinne, Zaun oder Ähnliches geschnallt werden. Die passenden Kabelbinder liegen ebenfalls mit im Lieferumfang.
Was die Anschlüsse und sonstige Ausstattung angeht, ist der UniFi AC Mesh sehr einfach gehalten. Dieser besitzt unter einer Klappe auf der Unterseite lediglich einen Gbit LAN Port und eine Resettaste.
Der LAN Port ist mithilfe einer kleinen Gummiabdeckung vor Wasser geschützt, durch welche das LAN Kabel geführt werden kann. WICHTIG! Dies funktioniert leider nur mit LAN Kabeln welche noch keinen Stecker haben. Hat Euer LAN Kabel bereits einen Stecker könnt Ihr diese Gummi Abdichtung leider nicht nutzen, was aber auch kein Weltuntergang sein sollte.
Grundsätzlich ist der Access Point gegen Regenwasser geschützt, auch wenn ich eine Montage unter einem Vordach empfehlen würde. Bei den Betriebstemperaturen müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Laut Hersteller könnt Ihr den UniFi AC Mesh bei Temperaturen zwischen -30 und +70 Grad nutzen.
Woher kommt eigentlich der Strom für den Access Point? Der UniFi AC Mesh nutzt PoE! Das bedeutet der Access Point wird über das LAN Kabel mit Daten und Strom versorgt.
Ihr benötigt dafür entweder einen PoE fähigen Switch, welcher Daten und Strom via LAN übertragen kann, oder Ihr müsst zwischen Euren bestehenden Swich/Router und den AccessPoint den beiliegenden Adapter schalten.
Ihr braucht hierfür im Übrigen keine speziellen LAN Kabel oder Ähnliches. Ich habe ein 08/15 Flachband LAN Kabel einfach aus dem Fenster zum Access Point geführt, was problemlos funktioniert.
Einrichtung, Installation und Software
Die Software ist einer der größten Pluspunkte bei Ubiquiti UniFi Produkten, aber auch sicherlich das größte Hindernis.
Warum? Ubiquiti UniFi Produkte sind für den Business Einsatz gedacht, wo nicht nur ein oder zwei Access Points zum Einsatz kommen, sondern gegebenenfalls gleich duzende.
Beispielsweise sind Ubiquiti UniFi Produkte in Flughäfen, Hotels, Unis usw. anzutreffen. In solchen Bereichen gibt es was die Software angeht einige „andere“ Ansprüche als bei dem klassischen Heim WLAN Router.
Solche WLAN Systeme setzen auf einen sogenannten Controller. Es gibt also ein Programm welches im Optimalfall permanent läuft und alle WLAN Access Points gemeinsam verwaltet. Dies hat den Vorteil das ein Klick reicht um Einstellungen auf allen Access Points zu ändern, egal ob Ihr 2 oder 200 habt. Ebenfalls gibt es eine gemeinsame Übersicht über verbundene Clients usw.
Das Problem, hierdurch besitzen Ubiquiti UniFi Produkte keine WebUI!
Um ein Ubiquiti UniFi Produkt nutzt müsst Ihr zuerst die UniFi Controller Software installieren. Wenn Ihr einen Computer oder Server habt der 24/7 läuft wäre es optimal, wenn Ihr diesen dafür nutzt (die Software ist für Windows, Linux und Mac verfügbar). Zwar kann die UniFi Controller Software auch einfach auf einem Desktop PC installiert werden, aber die Aufzeichnung von Statistiken usw. funktioniert auch wirklich nur wenn die Software läuft. Ansonsten könnt Ihr Euch auch den Cloud Key zulegen. Bei diesem handelt es sich um einen mini Computer auf welchem nur die Controller Software läuft und Statistiken über verbundene Benutzer usw. aufzeichnet.
Gehen wir die Installation an einem PC einmal im Schnelldurchlauf durch. Ladet Euch zuerst die Controller Software von der Ubiquiti Webseite herunter und installiert diese.
Die Controller Software lässt sich nun durch das Eingeben von 127.0.0.1 im Webbrowser öffnen. Dort müsst Ihr zuerst Benutzername, Passwort usw. anlegen.
Ist dies geschafft verbindet den Ubiquiti UniFi AC Mesh unter „Geräte“, der Ubiquiti UniFi AC Mesh muss natürlich zuerst mit dem Strom/Netzwerk verbunden worden sein.
Unter Geräte sollte ein einfacher Klick auf „Adopt“ reichen. Nach einigen Sekunden ist der Access Point erfolgreich verbunden.
Jedoch müsst Ihr unter Settings, sofern noch nicht geschehen, ein WLAN Netz erstellen. Hier könnt Ihr die üblichen Daten wie Name, Passwort usw. eintragen und das WLAN Netz wird anschließend automatisch von allen verbundenen Access Points ausgestrahlt. Es ist auch möglich mehrere WLAN netzte zu erstellen, welche intern voneinander getrennt sind.
Beispielsweise Ihr habt wirklich ein Caffè oder Ähnliches könntet Ihr ein offenes WLAN Netz für Eure Gäste anlegen und privates geschlossenes und abgetrenntes WLAN Netz für Euch.
Abseits von der gemeinsamen Steuerung, was bietet die Controller Software noch? Viele Statistiken und Informationen ist die Antwort!
Das Wichtigste sind natürlich detaillierte Informationen zu den verbunden Geräten. Ihr habt eine große und übersichtliche Listenansicht mit allen Geräten, welche mit Eurem WLAN Netz verbunden sind. Habt Ihr mehrere Ubiquiti Access Points werden Euch natürlich auch die Geräte angezeigt welche mit diesen Verbunden sind.
Ihr könnt sehen wie aktiv jedes Gerät ist, wie viele Daten hoch/runtergeladen wurden, wie lange das Gerät verbunden ist, die Signalstärke usw. Ihr könnt hier auch einzelne Geräte aus dem WLAN blocken, wenn Ihr beispielsweise nicht wisst was das für ein Gerät ist.
Die meisten weiteren Verwaltungsfunktionen werden erst interessant wenn Ihr mehrere Ubiquiti Produkte habt.
Es ist beispielweise möglich einen Grundriss Eures Hauses/Grundstücks zu hinterlegen und dort die einzelnen Access Points zu platzieren für eine visuelle Repräsentation. Oder auf einen Blick zu sehen, welche Geräte online/offline sind, wie viele Daten jeder Access Point übertragen hat usw.
Performance und Leistung
Kommen wir zur Leistung des UniFi AC Mesh. Der UniFi AC Mesh setzt auf ein 2×2 Design und den aktuellen AC Standard.
Ubiquiti gibt die maximale Leistung auf dem 2,4GHz Band mit 300Mbit/s an und die maximale Leistung auf dem 5Ghz Band mit 866Mbit/s.
Damit ist der UniFi AC Mesh ein solider Standard WLAN Access Point. Es gibt natürlich Modelle mit deutlich höherer Leistung auf dem Papier, diese bringt aber oftmals im Alltag nichts, da Clients in der Regel eh nur maximal 866Mbit zu leisten vermögen.
Kommen wir aber zu den Messwerten. Ich verwende für den RT-AC86U den üblichen Router Testaufbau. Ich teste zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server.
Als Client verwende ich den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell ist.
Wie schlägt sich der Ubiquiti UniFi AC Mesh Access Point im Test?
Wie zu erwarten, der Ubiquiti UniFi AC Mesh liefert eine solide „Standard“ Performance. Performance Rekorde werdet Ihr mit diesem nicht knacken, aber für normales im Internet Surfen, Video Streamen (selbst in 4K Qualität), usw. reicht der AC Mesh mehr als aus.
Die Leistung des UniFi AC Mesh liegt ungefähr auf dem Level des Ubiquiti UniFi AP AC Lite, was keine Überraschung ist.
Auf dem Papier bieten beide Geräte die gleiche Leistung. Ich nehme an das im inneren vermutlich auch der gleiche Chip verbaut ist.
Wie üblich bringt der UniFi AC Mesh auch Dinge wie AirTime Fairness und Band Steering mit. Gerade Ersteres kann für eine signifikant höhere Performance bei vielen Clients sorgen. Mehr Infos zu AirTime Fairness findet Ihr HIER.
Reichweite
Wie steht es um die Reichweite des UniFi AC Mesh? Dies ist bei diesem WLAN Access Point natürlich besonders wichtig.
Erst einmal ganz wichtig, es gibt was die Reichweite angeht bei aktuellen WLAN AC Routern/Access Points nur sehr geringe Unterschiede. Wir in Deutschland haben eine recht strickt geregelte Sendeleistung von maximal 100mw.
Das heißt die WLAN Geräte können sich nicht einfach mit Sendeleistung gegenseitig überbieten. Die Unterschiede bei der Reichweite kommen also primär von den Antennen und der „Rohleistung“.
Wie steht es hier um den UniFi AC Mesh? Erfreulich gut! Der AC Mesh bietet eine deutlich überdurchschnittliche Reichweite, welche beispielsweise ein gutes Stück über der des Ubiquiti UniFi AP AC Lite liegt.
Hier noch eine kleine Distanzmessung + ein paar Vergleichswerte (zwei Wände und ca. 5-6 Meter Luftlinie zwischen AccessPoint und Client).
Wie man sieht, gibt es auf diese Distanz durchaus leistungsstärkere Router/Access Points, aber diese kosten auch deutlich mehr. Für seine Preisklasse bietet der AC Mesh eine sehr gute Reichweite/Leistung!
Wie bei vielen Ubiquiti Geräten ist auch beim AC Mesh das 2,4GHz Band tendenziell etwas stärker als das 5GHz Band! Dies ist hier mir aber sogar lieber, da das 2,4GHz Band das Reichweiten stärkere Band ist.
Stromverbrauch
Was verbraucht der Ubiquiti UniFi AC Mesh an Strom? Im normalen Leerlauf verbraucht der Access Point 4,4W Strom, was absolut in Ordnung ist! In Ordnung ist genau genommen etwas untertrieben, 4,4W Stromverbrauch ist ein Top Wert!
Der AC Mesh ist einer der sparsamsten WLAN Access Points bzw. Router auf dem Markt.
Auch unter Last bleibt der Stromverbrauch mit knapp über 5W sehr gering.
Fazit
Ihr sucht einen guten und preislich fairen Outdoor WLAN Access Point für den privaten oder geschäftlichen Einsatz? Dann ist der Ubiquiti UniFi AC Mesh eine super Wahl!
Dieser bietet eine gute Leistung und hohe Reichweite. Hinzu kommt natürlich die hervorragende Software von Ubiquiti, welche eine sehr hohe Kontrolle über das eigene WLAN Netzwerk und die verbundenen Clients bietet. Auch dann wenn Ihr mehrere Ubiquiti UniFi Produkte Euer eigenen nennt, können diese alle gemeinsam gesteuert werden, was ein großer Vorteil sein kann.
Natürlich, ist die Software auch ein Nachteil, in dem Sinne das die Software und die Einrichtung etwas „komplexer“ ist. Der Ubiquiti UniFi AC Mesh ist also nicht für absolute Einsteiger in diesem Bereich zu empfehlen.
Habt Ihr allerdings jemanden der Euch bei der Einrichtung hilft oder Ihr seid ein wenig IT erfahren, wird es schwer sein einen besseren Outdoor Access Point zu bekommen als den Ubiquiti UniFi AC Mesh.
Alienware Tastaturen kann man durchaus als recht exotisch bezeichnen und sind auf den ersten Blick nur etwas für Fans der Marke, oder?
Mit der AW568 bietet Alienware allerdings eine durchaus interessante mechanische Tastatur an, welche auch preislich mit knapp unter 80€ durchaus vernünftig aussieht. Aber ist die AW568 auch gut, oder sollte man lieber zu den klassischen Modellen von Herstellern wie Corsair, Tesoro, Razer und Co. greifen?
Dies gilt es im Test der Alienware AW568 herauszufinden! An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen der Tastatur.
Wollen wir uns doch einmal ansehen, ob die AW568 überzeugen kann!
Die Alienware AW568 ist eine optisch erfreulich schlichte Tastatur. Zwar setzt Alienware auf sein typisches etwas kantigeres Design, aber abseits davon und dem kleinen Alienware logo ist die Tastatur erst einmal recht unauffällig.
Beim Material setzt Alienware auf einen matten Kunststoff, welcher die komplette Oberseite bedeckt. Zwar wäre Metall sicherlich die hochwertigere Wahl, aber im Alltag ist dieser matte Kunststoff sehr unproblematisch.
Auch die kleine Handballenauflage ist aus diesem Material gefertigt. Erfreulicherweise fühlt sich der Kunststoff sehr angenehm an den Händen an und lässt sich gut reinigen.
Auf Wunsch könnt Ihr die Alienware AW568 mithilfe ausklappbarer Füße schrägstellen. Die Füße sind recht groß und gummiert, ich habe hier keine Sorgen das diese abbrechen könnten.
Die Tasten sind klassisch ein Stück weit in der Tastatur eingelassen. Alienware setzt bei der AW568 auf ein mechanisches Design und „Kailh Brown switches“, auf welche wir später zu sprechen kommen.
Das Layout ist soweit Standard getreu. Dell bzw. Alienware hat hier keine Modifikationen vorgenommen, welche im Alltag meist eh nur nervig sind.
Es gibt lediglich eine Reihe Makro Tasten am linken Rand der Tastatur und drei Tasten zum Steuern der Systemlautstärke oberhalb des Nummernpads. Letztere Lautstärketasten finde ich ausgesprochen nützlich!
Angeschlossen wird die AW568 über ein normales USB Kabel, welches fest mit der Tastatur verbunden ist. Einen zusätzlichen USB Hub oder Ähnliches gibt es leider nicht.
Tasten, Layout und Tippgefühl
Mein Testmodell der Alienware AW568 verfügt über das QWERTY Layout, ist also eine englische Tastatur. Wenn Ihr die Alienware AW568 kauft, verfügt diese natürlich über das deutsche QWERTZ Layout.
Hierbei setzt Dell/Alienware wirklich auf das absolute Standard Layout, große Enter Taste, kurze Shift Taste usw. Es wird also sehr schnell gehen sich auf die Tastatur einzustellen.
Auch die Beschriftung der Tasten ist in einem normalen Schrifttype gehalten, abgesehen von den Makro Tasten.
Bei den zugrundeliegenden Schaltern setzt Dell auf Kailh Brown switches. Das bedeutet jede einzelne Taste besitzt einen „physischen“ Schalter, mit Federn usw., welcher beim Betätigen heruntergedrückt wird.
Bei normalen sogenannten Rubberdome Tastaturen gibt es zwei Folien mit Kontakten, welche wenn Ihr auf eine Taste drückt aufeinandergepresst werden und somit einen Kontakt herstellen.
Im Vergleich dazu sind sogenannte mechanische Tastaturen, wie die Alienware AW568, deutlich aufwendiger und teurer konzipiert.
Dies spiegelt sich auch beim Schreiben oder Spielen wieder. Alienware setzt hier auf sogenannte „braune“ Schalter. Warum braune Schalter? Der Hersteller Cherry hat den Typ der hier verwendeten mechanischen Schaltern entwickelt und je nach Typ und Charakteristik Farbnahmen gegeben.
Aktuell sind braune und rote Schalter am meisten verbreitet. Rote Schalter besitzen einen linearen Durchpunkt, von dem Moment an ab welchem sich der Schalter bewegt, bis zum Anschlag benötigt Ihr die exakt gleiche Kraft.
Bei braunen Schaltern, wie sie hier verbaut sind, gibt es beim Auslösepunkt einen kleinen Widerstand, welcher Euch beim Drücken signalisiert „jetzt wurde deine Eingabe registriert“.
Im Gegensatz zu klassischen Tastaturen müsst Ihr bei mechanischen Tastaturen die Tasten nicht voll durchdrücken damit die Eingaben erkannt werden. Daher sind mechanische Tastaturen auch bei Gamern so beliebt. Ihr könnt einfach schneller reagieren als mit einer normalen Tastatur.
Genug der Theorie, wie ist das Schreiben und Spielen auf der Alienware AW568?
Die Tasten der Alienware AW568 wirken sehr massiv und hochwertig, besitzen aber einen vergleichsweise hohen Widerstand beim Drücken. Dies ist kein Problem und soweit „normal“, aber wenn man keine mechanischen Tastaturen gewöhnt ist, kann dies anfangs sicherlich etwas ungewohnt sein.
Hieran werdet Ihr Euch schnell gewöhnen, genau wie an das satte Druckgefühl. Zwar besitzt die AW568 keine sichtbare Rückenplatte aus Metall, auf welche die Tasten aufsetzen, aber dennoch wirkt der Anschlag erfreulich fest und stabil.
Die AW568 fühlt sich nicht billig an! Ganz im Gegenteil das Tippgefühl ist extrem hochwertig, auch wenn „nur“ die etwas günstigeren Kailh Schalter verbaut sind.
Akustisch erzeugt die AW568 ein relativ „dumpfes“ Klack wenn Ihr die Tasten voll durchdrückt.
Beleuchtung und Software
Also Software für die AW568 kommt das Alienware Command Center zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine gut designte Software mit einem recht einfachen aber funktionalen Aufbau.
Ihr könnt im Alienware Command Center jeder Taste der Tastatur eine neue Funktion oder auch ein Makro zuweisen. Makros können wie üblich einzelne Tastenanschläge sein oder auch eine Folge von Tastenanschlägen.
Wie steht es um die Beleuchtung? Hier gibt es eine positive und eine negative Nachricht. Positiv Ihr habt viele Beleuchtungsoptionen. Angefangen von einer festen Farbe, Ihr habt hier die Wahl aus dem vollen RGB Spektrum, über Farbwechsel, eine Welle bis hin zum Blinken sind alle der üblichen Optionen vorhanden.
Auch die Beleuchtung sieht wirklich gut aus! Hier kommen wir aber zum wichtigen Punkt, die Tastatur besitzt KEINE Hintergrund Beleuchtung! Es leuchtet nur eine Leiste unten an der Tastatur (oberhalb der Handballenauflage).
Zwar wird von dieser Leiste Euer Schreibtisch wirklich cool beleuchtet, aber ich hätte ganz klar eine klassische Hintergrundbeleuchtung bevorzugt.
Fazit
Die Alienware AW568 ist eine wirklich sehr gute und hochwertige Gaming-Tastatur. Wobei diese sich nicht nur für Gaming eignet, sondern auch fürs normale Schreiben und Arbeiten.
Falls Ihr bisher nur die klassischen Rubberdome Tastaturen gewöhnt seid, ist eine mechanische Tastatur ein völlig anderes Schreibgefühl. Ich will hier nicht zwingend urteilen, was besser oder schlechter ist, aber der Tastenanschlag bei einer mechanischen Tastatur und ganz besonders bei der AW568, fühlt sich viel „massiver“ und „fester“ an.
Auch beim Gaming macht die Alienware AW568 aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit einen wirklich guten Eindruck!
Soweit so gut, kommen wir aber zu dem aus meiner Sicht kritischen Punkt, der AlienFX Beleuchtung. Grundsätzlich ist diese sehr ordentlich, aber leider ist nur die Leiste unterhalb der Handballenauflage beleuchtet und nicht das Tastenfeld.
Ich muss zugeben, dass ich auf eine richtige Hintergrundbeleuchtung, egal ob einfarbig oder RGB, nicht verzichten wollen würde.
Davon hängt nun auch die Frage ab ob ich Euch die Alienware AW568 Gaming Tastatur empfehlen würde oder nicht. Könnt Ihr auf eine Hintergrund Beleuchtung verzichten? Falls ja, spricht nichts gegen die Alienware AW568, falls nein, gibt es viele gute Alternativen auf dem Markt wie die Tesoro gram Spectrum oder Cougar Attack X3 RGB.
Dass es möglich ist alternative Glühbirnen in Kombination mit dem Philips Hue System zu nutzen, sollte für die Stammleser meines Blogs nichts mehr Neues sein. Ja es ist möglich Leuchtmittel von beispielsweise Innr, Osram oder auch Ikea mit der Philips Hue Bridge zu koppeln und regulär zu steuern.
So kann man den ein oder anderen Euro sparen, nicht die recht teuren original Philips Hue Leuchtmittel kaufen zu müssen. Eine E27 RGB Glühbirne von Philips kostet rund 50€, eine alternative LED Glühbirne mit einer ähnlichen Leistung von Innr, welche ebenfalls mit der Hue Bridge kompatibel ist, liegt bei rund 35€.
Was aber wenn ich Euch sage, dass es noch viel günstiger geht? Die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb kostet gerade mal 16€ und soll ebenfalls mit dem Philips Hue System kompatibel sein.
16€ für eine Philips Hue kompatible RGB LED Glühbirne ist schon sehr verlockend. Der Haken, die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ist aktuell nur aus Asien zu bestellen. Wenn man aber etwas Geduld hat auf seine Lieferung zu warten, ist eine Bestellung aus Asien natürlich auch kein Problem.
Die Frage ist natürlich wie gut denn die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ist? Funktioniert diese wirklich mit dem Philips Hue System? Wie ist das Licht?
All diese Fragen wollen wir doch einmal versuchen im Test zu klären!
Die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ist eine vergleichsweise große LED Glühbirne, selbst für smarte LED Birnen, welche immer etwas größer sind. Natürlich nutzt die JIAWEN den klassischen E27 Sockel und kann auch mit unser Spannung in Deutschland umgehen.
Hat also Eure Lampe einen E27 Sockel und ist die JIAWEN Birne nicht zu breit oder lang, wird diese problemlos funktionieren.
Rein optisch ist die Birne nichts Besonderes. Es gibt den üblichen halb durchsichtigen Plastikdeckel und das übliche weiße Gehäuse, in welchem sich die Elektronik befindet.
Diese Elektronik fällt hier natürlich etwas umfangreicher aus. Im Inneren der JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ist ein sogenanntes ZigBee Modul verbaut. Zigbee ist ein Kommunikationsstandard für smarte Lampen und ähnliche Produkte.
Zigbee wird dabei nicht nur von JIAWEN genutzt, sondern auch von Philips bei seinem Hue System. Dies ist auch der Grund warum man die JIAWEN in das Philips Hue System einbinden kann, es wird der gleiche zugrundeliegende Standard genutzt.
Einrichtung und Installation
Um die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb nutzen zu können benötigt Ihr eine „Bridge“ welche den Zigbee Standard unterstützt. Diese gibt es von Osram, Innr, Ikea und natürlich auch von Philips. Da das Hue System ohne Frage das beliebteste smarte Beleuchtungssystem ist, werde ich die Nutzung in Kombination mit der Hue Bridge zeigen.
Geht in die Philips Hue App (ich gehe davon aus das Ihr die Bridge von Philips bereits eingerichtet habt) und dort in die Einstellungen und die Lampen Einstellungen.
In den Lampeneinstellungen könnt Ihr die Bridge nach neuen Lampen Suchen lassen, macht dies. Schaltet nun die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb das erste Mal ein, diese sollte nach wenigen Sekunden in der Philips Hue App auftauchen.
Nun könnt Ihr die smarte Glühbirne einfach einem Raum zuordnen und nutzen. Die Philips Hue App macht hier keinen Unterschied ob es sich um eine originale Philips Hue Birne handelt oder um eine Alternative.
Ihr könnt auch Gruppen gemeinsam mit originalen Hue Birnen bilden und diese gemeinsam steuern.
Es gibt lediglich eine Einschränkung! Ihr könnt 3. Anbieter Birnen nicht via Apple HomeKit steuern! Amazon Echo, Google Home usw. funktionieren auch mit 3. Anbieter Birnen, aber nicht Apple Home Kit.
Ansonsten werdet Ihr auf der Software Seite keinen Unterschied zwischen Philips Hue und JIAWEN Birne feststellen.
Licht
Kommen wir zum eigentlich wichtigsten Punkt, dem Licht. Beim ersten Einschalten war ich zugegeben etwas überrascht über die hohe Helligkeit welche die JIAWEN zauberte.
Dieser erste positive Eindruck setzte sich fort als ich auf die Farben schaltete. Die JIAWEN hat eine erstaunlich gute und satte Farbdarstellung, welche teureren LED Birnen nichts nachsteht.
Selbst Grün- und Türkistöne werden gut bis sogar sehr gut dargestellt! Damit hätte ich im Vorhinein nicht gerechnet.
Allerdings hat die JIAWEN auch Schwächen. Diese liegen vor allem in der Weißdarstellung. Die Birne produziert recht konstant ein recht weißes Weiß, egal welche Lichtfarbe Ihr einstellt (außer Ihr stellt eine bunte Farbe ein). Zwar würde ich das Weiß nicht als „kalt“ einstufen, aber dieses ist subjektiv eher mäßig angenehm.
Links JIAWEN , rechts Philips Hue
Kurzum die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb kann also das Klassische warm/weiß nicht gut darstellen.
Wie sieht das Licht im Vergleich mit einer 50€ Philips Hue White and Color Ambiance aus? Erstaunlicherweise ist die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb heller als die Philips, wenn es um Blautöne und rein weißes Licht geht. Bei wärmeren Tönen ist hingegen die Philips Hue besser.
Dennoch eine erstaunlich gute Leistung! Die Farbdarstellung ist absolut top, nur das normale Warmweiß ist eher mäßig gut.
Links JIAWEN , rechts Philips Hue
Probleme mit der Reichweite oder Ähnliches hatte ich nicht. Lediglich reagiert die JIAWEN teilweise etwas träge auf Änderungen in der Philips Hue App. auch der Farbwechsel geschieht nicht flüssig. Schaltet Ihr von blau auf grün um, blinkt die Birne einmal und erst dann ist die neue Farbe zu sehen. Dies ist aber kein Weltuntergang wie ich finde!
Fazit
Ja die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ist vermutlich die mit Abstand günstigste RGB LED Glühbirne, welche man in das Philips Hue System einbinden kann.
Einbinden bedeutet diese wird vom Hue System/der Hue App genauso behandelt wie eine originale Philips Hue Glühbirne, nur Apples HomeKit funktioniert nicht.
Auch der Prozess der Einbindung ist wie bei einer originalen Hue Glühbirne. Soweit so gut, aber wie sieht es mit dem Licht aus?
Ebenfalls erstaunlich gut! Farben sind satt und hell (teilweise besser als bei der Philips Hue White and Color) und auch das Weiß ist sehr leuchtstark.
Allerdings bei Weißtönen ist die Birne schwächer als die originalen Philips Modelle bzw. die guten Innr Birnen. Den Weißton kann man beispielsweise nur sehr bedingt einstellen. Das weiße Licht ist wirklich immer recht weiß, unter welches dann gefühlt nur etwas gelb oder blau gemixt wird.
Wer ein schönes Warmweiß möchte, sollte eher zu Philips oder Innr Birnen greifen! Dies ist auch mehr oder weniger die einzige Einschränkung. Ansonsten ist die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb ein hervorragendes Angebot!
Ich würde diese primär als „sekundäre“ Birne empfehlen. Ihr habt eine kleine Tisch/Deko Lampe oder Räumlichkeiten welche eher selten genutzt werden und sich daher normalerweise Philips Hue Birnen nicht gelohnt hätte, für einen Preis von rund 50€. Dort ist die JIAWEN E27 9W Smart RGB Bulb sehr gut aufgehoben! Für 16€ macht Ihr hier nichts falsch!
Kaum ein anderes Smartphone hat dieses Jahr so einen Hype ausgelöst wie das iPhone X. Aber gut ein großer Medien Rummel ist nichts Neues, wenn es um ein Apple Smartphone geht.
Das iPhone X ist hierbei allerdings etwas Neues. Das erste Mal verzichtet Apple beispielsweise auf einen Home Button, bietet dafür aber ein fast randloses Display. Das iPhone X ist ohne Frage das futuristische Smartphone von Apple.
Wenn Ihr ein Teil der Zukunft sein wollt, müsst Ihr allerdings den Rekord Preis von 1149€ auf den Tisch legen.
Ist das Apple iPhone X diesen extrem hohen Preis gerecht? Nach nun über einem Monat Nutzung versuche ich Euch diese Frage zu beantworten.
Das iPhone X ist sicherlich der größte Design- Bruch den Apple bei seinen iPhones jemals begangen hat. Allerdings meine ich dies nicht negativ! Das iPhone X ist ein wunderschönes Smartphone aus viel Glas und ein wenig Stahl.
Ja im Gegensatz zu vielen anderen Smartphones setzt das iPhone X auf einen Stahlrahmen, welcher auf Hochglanz poliert wurde. Dieser fühlt sich hierdurch sehr glatt, hochwertig und nicht zuletzt massiv an. Auch bei Kratzern sollte der Rahmen deutlich unempfindlicher sein als das Aluminium der Konkurrenz.
Die Front und auch die Rückseite des Smartphones ist hingegen vollständig aus Glas, welches laut Apple auch besonders bruchsicher sein soll.
Die Abstinenz des eigentlich Apple typischen Home Buttons hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Im Gegenzug finden wir auf der Front ein 5,8 Zoll Display welches wirklich die komplette Front bedeckt. Durch diese super kleinen Displayränder ist das iPhone X für ein 5,8 Zoll Smartphone extrem kompakt! Dieses ist kleiner als ein iPhone 8 Plus und nur minimal größer als das normale iPhone 8 mit 4,7 Zoll Display.
Allerdings ist das Display nicht durchgehen. Am oberen Rand gibt es eine „Eindellung“ in welcher die Front Kamera und die Ohrmuschel angebracht sind. Dies verleiht dem iPhone eine etwas ungewöhnliche Displayform mit zwei wie ich sie nenne „Ohren“. Einigen Leuten gefällt dies nicht, aber ich denke es hebt das iPhone X vom Design etwas von der Konkurrenz ab. Praktisch kann ich schon einmal so viel sagen, es stört kaum bis gar nicht.
Gehen wir wie üblich einmal um das Smartphone herum.
Auf der Front finden wir das 5,8 Zoll AMOLED Display, eine 7 Megapixel Frontkamera, die Ohrmuschel/Lautsprecher und diverse Sensoren.
Auf der Unterseite ist der primäre Lautsprecher und der Lightning Port angebracht. Auf der linken Seite ist die Lautstärkewippe und der Mute Schalter, recht ist der Ein/Ausschalter. Auf einen Kopfhöreranschluss wird wieder verzichtet.
Auf der Rückseite finden wir die 12 Megapixel Dual Kamera, einen Quad LED Blitz und das Apple Logo.
Software
Apple setzt wie nicht anders zu erwarten auf IOS 11 beim iPhone X. Ihr erhaltet hier im Großen und Ganzen die bekannte Apple Software, welche ich jetzt nicht groß beschreiben werde.
Sucht einfach nach IOS 11 und Ihr werdet viele Artikel finden welche im Detail auf das Betriebssystem eingehen.
Daher hier nur die Besonderheiten. Beginnen wie hier mit den vorinstallierten Programmen, welche gefühlt immer mehr werden.
Neben den X Apple Apps finden wir auf dem iPhone auch Keynote (PowerPoint), Numbers (Excel), Pages (Word), iMovie (Video Bearbeitung), GarageBand, iTunes U usw.
Erfreulicherweise lassen sich diese Programme auch entfernen, wenn man sie nicht benötigt.
Der freie Speicherplatz bei meiner 256GB Version lag „out of the Box“ bei rund 246GB. Das Betriebssystem belegt also „nur“ 10GB, was vollkommen okay ist.
Eine Besonderheit beim iPhone X ist natürlich das Fehlen der Home Taste. Wie hat Apple dies beim iPhone X geregelt?
Am unteren Bildschirmrand gibt es einen „Balken“ welcher immer vorhanden ist. Wird dieser Balken hochgeschoben erscheint der Home Bildschirm.
Diese Geste funktioniert erfreulich gut und flüssig. Hier hat sich Apple offensichtlich viel Mühe gegeben.
Schiebt Ihr diesen Balken hoch und haltet ihn auf ca. der Mitte erscheint die Multitasking Ansicht. Dies dauert allerdings etwas länger, als bei einem iPhone 6,7,8 usw. wo man einfach schnell zweimal die Home Taste drücken konnte.
Wie kommt man denn nun an das Info Center und die Einstellungen für WLAN, Bluetooth usw.? Für letzteres musste man ja früher von unten hoch wischen.
Beim iPhone X habt Ihr oben zwei „Ohren“ neben dem Balken für den Front Lautsprecher und die Kamera. Wischt Ihr Links herunter erscheint das Benachrichtigungscenter, wischt Ihr rechts herunter erscheint das Kontrollcenter.
Eine weitere Besonderheit beim iPhone X ist das 18:9 Display. Hier war ich überrascht wie schlecht viele Apps dies Händeln. Anscheinend sind Apps unter IOS nicht „Dynamisch“ wie bei Android. Diese müssen also alle erst auf das neue Displayformat angepasst werden, ansonsten hat man schwarze Balken.
Selbst Google Apps wie Gmail sind zum Zeitpunkt dieses Tests noch nicht angepasst, dies wird aber sicherlich nur eine Frage der Zeit sein.
Display
Beim iPhone X setzt Apple erstmals auf OLED und was soll ich sagen, das 5,8 Zoll 2436 x 1125 Pixel Display sieht klasse aus!
Farben wirken kräftiger, Kontraste sind Welten besser und allgemein wirkt das Display lebendiger. Auch Blickwinkel welche am Google Pixel 2 XL ein großer Kritikpunkt waren, sind hier in Ordnung.
Die maximale Helligkeit ist soweit ebenfalls okay. Hier wäre aber am ehesten noch etwas Luft nach oben. Das IPS Panel eines iPhone 7 ist beispielsweise ein gutes Stück heller.
Allerdings ist die Ablesbarkeit auch dank der guten Beschichtung welche Apple gewählt hat im freien stark.
Kurzum mein iPhone X hat ein tadelloses Display! Ich kann allerdings nicht garantieren ob alle iPhone X solche Displays haben. Apple hat für die Display Panels zwei Zulieferer, LG und Samsung. Es ist durchaus möglich, dass das LG Panel etwas anders aussieht als das Samsung Panel.
Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es das True Tone Display. True Tone ist an sich etwas Interessantes, es handelt sich hierbei um eine Technologie, welche die Display Farbe je nach Umgebungslicht anpasst.
Sitzt Ihr beispielsweise bei Kerzenlicht wird das Display etwas wärmer abgestimmt, bei Tageslicht wiederum etwas kühler usw.
Apple erwartet anscheinend, dass Ihr dieses True Tone Feature aktiv habt. Schaltet Ihr True Tone ab, wird das Display für meinen Geschmack und auch verglichen mit dem iPhone 7 Plus sehr kalt.
Lautsprecher und Sound
Auch wenn man viel über Apple schimpfen kann für das Starten des Trends den Kopfhöreranschluss bei Smartphones zu entfernen, bei den Lautsprechern ist Apple vorbildlich!
Nach der Vorstellung des iPhone X war mir dies nicht klar, aber auch das iPhone X verfügt über Dual Lautsprecher!
Sowohl die Ohrmuschel wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite geben Musik und Medien wieder. Hierdurch hat man ein Stereo Feeling. Zudem ist die Klangqualität Top! Diese ist zwar etwas schlechter als beim iPhone 7 Plus bzw. 8 Plus, aber dennoch besser als bei einem Samsung Galaxy S8 und den ganzen Smartphones mit „Standard“ Lautsprechern.
Da es auch beim iPhone X keinen integrierten Kopfhöreranschluss gibt, liegt auch hier ein Adapter bei. Mittlerweile ist ja das Fehlen des Kopfhöreranschlusses keine große Sache mehr. Letztes Jahr haben sich alle Hersteller darüber lustig gemacht, dieses Jahr machen sie es Apple nach und lassen ebenfalls den Kopfhöreranschluss weg (Google Pixel 2, HTC U11, Razer Phone, Huawei Mate 10 Pro usw.). Immer wieder interessant solche Entwicklungen zu beobachten.
Das Weglassen des Kopfhöreranschlusses bringt den Herstellern mehr Platz im inneren. Zudem kann so die Wasserdichtigkeit leichter erzielt werden. Akustisch habt Ihr keinen Vorteil durch den Adapter und dem „Digitalen“ Klang. Letztendlich wird das Tonsignal immer in ein analoges Signal umgewandelt, ob nun im Smartphone oder im Adapter.
Allerdings macht der Adapter von Apple einen sehr guten Job! Selbst mit etwas hochpreisigen Kopfhörern/Ohrhörern ist der Klang 1A. Ich würde sogar sagen dieser liegt leicht über dem Klang des Samsung Galaxy S8.
Kamera
Apple setzt beim iPhone X erneut auf sein Dual Kamera System, mit einer „normalen“ Kamera und einer 2x Zoom Kamera.
Beide Module sollen allerdings komplett überarbeitet worden sein, mit neuen Sensoren usw. Auf dem Papier hat sich verglichen mit dem iPhone 7 Plus wenig getan.
Wir haben zwei 12 Megapixel Kameras, eine mit einer f1.8 Blende und eine mit einer f2.4 Blende. Neu ist erst einmal lediglich die optische Bildstabilisierung des Teleobjektiv.
Wie sieht es praktisch aus? Sind es einfach die gleichen Module wie beim alten iPhone?
Schauen wir uns die Testbilder an.
Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.
(Laden der Bilder kann etwas dauern! Rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit noch mehr Bildern)
Es ist Herbst und dies sieht man leider auch etwas auf meinen Bildern. Das iPhone X hatte also leicht erschwerte Bedingungen was die Lichtverhältnisse angeht.
Wie aber von einem 1000€+ Smartphone zu erwarten ist hat das iPhone X einen tollen Job gemacht! Die Aufnahmen sind absolut scharf, mit tollen Details und einer guten Dynamik.
Auch die Belichtung und der Weißabgleich ist absolut auf den Punkt. Hier ist es auch dem iPhone egal, wie ungünstig die Lichtverhältnisse sind. Was das Konstante angeht, gibt es kaum ein Smartphone, welches mit dem iPhone X mithalten kann. Ihr haltet drauf und könnt sicher sein das iPhone holt das so ziemlich bestmögliche Bild heraus. Dies ist ein sehr großer Vorteil des X! Beispielsweise halte ich die Kamera des Huawei Mate 10 Pro was die Hardware angeht für besser, die Software ist allerdings beim iPhone X signifikant besser. Effektiv kann hierdurch das iPhone X oft bessere Aufnahmen produzieren, trotzt der an sich schlechteren Hardware.
Hat das iPhone X nun die beste Kamera in einem Smartphone? Sehr schwer zu sagen, die aktuellen High End Smartphones sind extrem dicht beieinander was die objektive Bildqualität angeht. Das IPhone X spielt ganz klar in der Top 5 mit, was die Kamera angeht.
Verglichen mit dem iPhone 7 Plus gibt es in der Tat einen Qualitätsunterschied. Bei Tageslicht ist dieser nicht ganz so ausgeprägt. Hier fällt eher die generelle Bildstimmung auf. Währen iPhones bisher sehr Neutrale und teilweise fast etwas langweilige Bilder produziert haben bietet das iPhone X nun etwas lebendigere Aufnahmen. Beispielsweise neigt der Weißabgleich dazu die Bilder einen Hauch wärmer zu gestallten.
Dies lässt die Aufnahmen etwas lebendiger und ansprechender erscheinen als die des iPhone 7 Plus.
Allerdings macht dies das iPhone X immer noch sehr dezent. Ein Samsung Galaxy S8 beispielsweise produziert nochmals deutlich buntere Bilder.
Im Low Light sieht man doch etwas mehr von dem neuen Kamerasensor.
Apple iPhone 7+Apple iPhone XHuawei Mate 9Huawei Mate 10 Pro
Hier produziert das iPhone X merklich ansprechendere Bilder mit etwas weniger Bildrauschen. Allgemein ist auch die Schärfe im Low Light ein gutes Stück gestiegen. Mir gefällt hier nun das iPhone X besser als das Samsung Galaxy S8!
Ich würde sagen es liegt knapp hinter dem Google Pixel 2 und Huawei Mate 10 Pro und ein gutes Stück über dem LG G6 und Google Pixel 1 XL.
Eine große Stärke der iPhone Kamera ist die Bildverarbeitung, welche ähnlich wie bei den Google Pixel Smartphones
Wie steht es um die Zoom Kamera?
Ich bin kein Fan von dieser dual Kamera Funktionalität. Warum? Aufgrund der kleineren Blende und des vermutlich kleineren Sensors ist die zweit Kamera qualitativ schlechter als die Hauptkamera. Bei Sonnenschein ist dies noch akzeptabel, aber sobald es in den Schatten geht, ist die zweite Kamera merkbar schlechter. Ein weiteres Problem ist das automatische Umschalten, wird das Licht zu schlecht schaltet das iPhone automatisch auf die Hauptkamera + 2x digitalem Zoom um, ohne dies Euch zu sagen! Und Ihr kennt es ja, mit 2x digitalem Zoom ist das Bild natürlich für den Arsch. Es passiert leider des Öftern das auch bei eigentlich ausreichendem Licht aus unerklärlichen Gründen umgeschaltet wird und man mit einem schlechten Bild zurückgelassen wird.
Dieses Problem ist allerdings beim iPhone X weniger schlimm als beim 7 Plus.
ZoomNormalNormalZoom
Wichtiger ist die zweite Kamera für den Porträtmodus. Hier kann das iPhone X eine künstliche Hintergrundunschärfe erzeugen um das Bild einer Spiegelreflex Kamera zu simulieren. Dies funktioniert auch sehr gut! Gerade bei Gesichtern ist dieser Hintergrundunschärfe Effekt extrem gut. Bei Objekten hingegen ist dies etwas schlechter, aber immer noch akzeptabel.
Das grundsätzliche Arbeitstempo der Kamera ist gut. Es gibt fast keinen Unterschied zwischen HDR undnNormalen Fotos, was die Verarbeitungszeit angeht. Allerdings ist das Arbeitstempo auch nicht perfekt. Macht man zu viele Bilder schnell hintereinander kann es zu kleinen „Aussetzern“ kommen wo der Auslöser für eine halbe Sekunde gesperrt wird.
Der Autofokus ist wie die gesamte Kamera des iPhones X extrem zuverlässig. Ausschuss aufgrund eines falsch liegenden Autofokus hatte ich bei weit über 200 Bildern keine!
Kommen wir zu Video, was eine große Stärke des iPhones ist! Währen bei Fotos das iPhone X in den Top 5 der besten Kamera Smartphones ist, würde ich bei Videos sagen dieses führt die Liste an.
Das iPhone X bietet 4K 60 FPS Video und diese Videos sehen wirklich extrem gut aus! Die Schärfe ist top, genau wie die Detail Darstellung und die Belichtung. Selbst bei schlechtem Licht sehen Videos immer noch absolut top aus.
Die Bildstabilisierung macht einen guten Job, aber hier gibt es durchaus Smartphones welche etwas besser sind (Google Pixel 2).
Leider ist der Ton bei Video Aufnahmen nur Mono, warum auch immer.
Benchmarks
Im iPhone X werkelt wie auch im iPhone 8 Appels neuer A11 SoC. Dieser SoC besteht aus sechs Kernen im 10 nm Format. Apple war in der Vergangenheit sehr gut, wenn es um das Entwickeln von eigenen Chips geht, wie gut ist der A11?
Benchmarks, also theoretische Leistungstest, sind bei Apple Smartphones immer so eine Sache, gerade was den Vergleich mit Android angeht. Dennoch wollen wir uns ein paar Benchmarks ansehen.
Sofern die Benchmarks korrekt sind, ist der A11 der mit Abstand schnellste Smartphone Prozessor auf dem Markt! Im Antutu Benchmark schlägt dieser den Snapdragon 835 einfach mal um schlanke 30%, was mehr ist als es klingt.
Auch im Geekbench Test schneidet der Apple A11 Chip hervorragend ab. Gerade die Single Core Leistung ist wahnsinnig gut! Hier kann der A11 den Snapdragon 835 um 216% schlagen, wow!
Allerdings wird der A11 vom A10x immer noch geschlagen. Beim A10x handelt es sich um den SoC aus dem iPad Pro. Vermutlich muss Apple hier nicht so sehr auf den Energieverbrauch achten und kann daher den Chip etwas aggressiver takten.
Betrachtet man aber nur SoCs welche in Smartphones zum Einsatz kommen liegt das iPhone X mit seinem A11 und 3GB RAM ganz klar vorne.
Das iPhone X im Alltag
Dies ist eigentlich der Punkt an welchem ich in meinen Tests über die Leistung des Smartphones im Alltag spreche. Aber dies ist beim iPhone X nicht groß nötig.
Es ist ein nun mal ein neues iPhone und auf diesem läuft IOS natürlich absolut perfekt! Ähnliches gilt auch für Spiele und Apps. Läuft eine App die nicht perfekt auf dem iPhone X läuft, wird diese nicht mal im App Store zugelassen.
Von daher eine bessere Performance als mit dem Apple iPhone X werdet Ihr im Alltag bei keinem Smartphone sehen!
Interessanter ist vielleicht eher das Nutzungsgefühl. Dieses unterscheidet sich beim iPhone X deutlich von den Vorgängern. Dies liegt natürlich primär an der Home-Taste, welche es nicht mehr gibt. Anstelle dessen habt Ihr einen Streifen am unteren Bildschirmrand, welchen Ihr nach oben schiebt um auf den Home-Bildschirm zu kommen.
Haltet Ihr den Streifen auf der Mitte des Bildschirms fest wird die Multitasking Ansicht geladen. Ersteres, also das auf den Homebildschirm zurückkehren, funktioniert in der Praxis ausgesprochen gut! Es ist zwar anfangs etwas ungewohnt, aber man kommt klar.
Ich finde allerdings, dass der Halt des Smartphones (in der Hand) hierbei nicht ganz so feste ist, gerade bei einer Einhand Bedienung. Beim iPhone 7 Plus bot die Home-Taste immer einen guten Haltepunkt, dies ist beim iPhone X nicht der Fall.
Etwas problematisch ist die Multitasking Ansicht. Diese benötigt etwas Präzision beim Aufrufen und ist nicht ganz so schnell zu erreichen wie bei den anderen iPhone Modellen.
Auch neu ist natürlich das Bildschirmformat mit 18:9. Damit gehen aktuell die meisten Apps nicht gut um! Ihr habt bei ca. 90% aller Apps einen schwarzen Balken oben und unten. Anscheinend besitzen IOS Apps keine automatische Skalierung wie unter Android.
Im Laufe der Zeit wird sich diese Problematik auch geben. Aktuell kann dies aber etwas stören, gerade im Quer-Format. Hier habt Ihr recht dicke Balken Links und rechts wie auch einen kleinen Balken unten, wo die virtuelle Home Taste ist. Hier durch fällt die effektive Bildschirmgröße deutlich kleiner aus.
Ein weiterer sehr subjektiver Punkt ist natürlich das rahmenlose Display. So futuristisch dieses im ersten Moment wirkt, nach einer gewissen Zeit vergisst man dieses doch etwas. Dieser anfängliche „WOW“ Effekt verfliegt doch etwas nach einigen Wochen der Nutzung.
Positiv ist wie üblich die Taptic Engine. Klingt blöd aber ein guter Vibrationsmotor kann einen großen Unterschied im Alltag machen und hier bietet das iPhone X den so ziemlich besten Motor! Dieser ist leise, recht kräftig und fühlt sich „hochwertig“ an. Daumen hoch dafür!
Beim LTE Empfang ist das iPhone X etwas Glücksspiel. Es gibt iPhones mit Qualcomm LTE Modem oder Intel LTE Modem. Das Qualcomm LTE Modem gilt als empfangsstärker als das Intel LTE Modem, welches Ihr bekommt, ist Zufall und dies könnt Ihr auch nicht feststellen, ohne einen direkten Vergleich.
Beim Vergleich zwischen dem iPhone X und dem iPhone 7 Plus konnte ich eine leicht besseren LTE Empfang beim X feststellen.
Akkulaufzeit
Das iPhone X verfügt über einen 2716mAh starken Akku. Wobei natürlich stark relativ ist. Bei einem Android Smartphone wäre dies eine ziemlich schlechte Kapazität, für ein iPhone hat das X allerdings geradezu eine riesige Kapazität.
Die Frage ist natürlich, was das iPhone X aus dieser Akku Kapazität macht. In meinem Standard Test, eine bunte Mischung aus Webbrowsen, Social Media, leichtem Gaming usw. erreichte das iPhone X rund 7 Stunden aktive Nutzungszeit.
Ein guter Wert! In meinem normalen Alltag erreiche ich teilweise noch bessere Werte.
Wie die meisten iPhones besitzt auch das iPhone X eine geradezu gigantische Standby Laufzeit. Nutzt Ihr es nicht, verbraucht es auch fast keine Energie.
Das Wiederaufladen mit dem beigelegten Ladegerät dauert rund 3 Stunden. Schneller geht es mit einem USB Power Delivery Ladegerät. Mehr dazu HIER.
Fazit
Ist das iPhone X seinen Preis von über 1000€ wert? Einerseits ja und andererseits nein. Wollt Ihr das Beste vom Besten? Dies bietet das iPhone X ohne Frage!
Ja man kann auch für weniger Geld High End Smartphones bekommen, aber oftmals gibt es in irgendwelchen Belangen Kompromisse, meist bei der Kamera.
Kompromisse müsst Ihr beim iPhone X nicht eingehen. Das Display ist top, die Kamera Spitzenklasse, die Performance Weltklasse und die Haptik Apple typisch herausragend. Selbst Dinge wie Akkulaufzeit und Lautsprecher sind überdurchschnittlich.
Sind über 1000€ also fürs iPhone X gerechtfertigt? Diese Frage kann ich Euch nicht beantworten. In Zeiten wo auch ein Samsung Galaxy Note 8 999€ kostet und ein Google Pixel 2 XL 939€ wirken die 150€ Aufpreis für das iPhone X (was „gerade einmal“ eine niedrige zweistellige Prozentzahl ist) nicht einmal sooo schlimm. Ja in einer gewissen Weise halte ich also den Preis für „Okay“.
Jetzt legen wir einmal die rosa rote Brille ab. So gut, toll und cool das iPhone X ist, letztendlich kann alles was das X kann auch das iPhone 8 bzw. 8 Plus.
Natürlich habt Ihr hier nicht dieses schöne randlose Design, aber um ehrlich zu sein, spätestens nach ein paar Wochen Nutzung blendet man dieses eh ein wenig aus.
Kurzum Daumen hoch für das iPhone X, überlegt Euch aber vielleicht, ob ein iPhone 8 Plus nicht vielleicht die „sinnvollere“ Wahl ist.
Western Digitals „beste“ und auch teuersten Festplatten hören auf den Namen „WD Gold“. Bei der Gold Serie handelt es sich um Festplatten für den professionellen Einsatz in Datencentern oder allgemein in Server Systemen.
Im Gegensatz zu Western Digitals RED Serie, welche für Heim Server bzw. NAS Systeme gedacht sind, spielt bei den Gold Festplatten nicht nur die Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle, sondern auch die Performance.
Vor einer Weile habe ich bereits einen „5x 8TB NAS HDDs Vergleich“ veröffentlicht. Dort haben die Western Digital Festplatten an sich recht gut abgeschnitten, was Stromverbrauch und Temperaturentwicklung angeht. Allerdings bei der Performance musste man sich Seagates IronWolf und HGST Deskstar NAS HDD doch geschlagen geben.
Wie sieht es mit der 8TB Western Digital Gold aus? Wird diese ihrem großen Namen und auch gehobenen Preises gerecht? Finden wir dies in einem kleinen Test heraus! Western Digital Gold gegen RED, HGST Deskstar NAS und Seagate IronWolf.
Ehe wird in den Test starten eine kleine Farbenkunde. Alle Festplatten von Western Digital tragen den Namen einer Farbe, welche die Serie und den Einsatzzweck bestimmt.
Green = stromsparend, Leise, günstig
Blue = günstiger Allrounder
Black = hohe Performance für Spiele und Content Creator
RED = für den Dauerbetrieb ausgelegt, Allrounder (im Grunde eine Blue nur für Server und NAS Systeme)
RED Pro = für den Dauerbetrieb ausgelegt, hohe Performance (im Grunde eine Black nur für Server und NAS Systeme)
Purple = für den Dauerbetrieb ausgelegt, für Videoüberwachungssysteme
Gold = für den Dauerbetrieb ausgelegt, höchste Performance und Zuverlässigkeit
Neben diesen Serien gibt es auch beispielsweise die „Re“, welche sich ebenfalls an Datencenter richtet. Die Gold Serie scheint aber so etwas wie ein „refresh“ der Re Serie zu sein.
Die Western Digital Gold im Test
Optisch muss ich Euch sicherlich nicht erklären wie eine Festplatte aussieht. Western Digital setzt bei der 8TB Gold auf ein recht klassisches Design für eine 3,5 Zoll HDD.
Hierbei scheint das Gehäuse der 8TB WD RED und der 8TB WD Gold identisch zu sein. Das Innenleben ist aber natürlich unterschiedlich.
Die Western Digital Gold ist mit Helium gefüllt und dreht mit 7200 Umdrehungen und besitzt 256MB Cache. Western Digital sieht das Datenzentrum ganz klar als Einsatzort für die Festplatten seiner Gold Serie an. Dementsprechend sind diese natürlich für den Dauerbetrieb und eine besonders hohen „Workload“ optimiert. Western Digital spricht von bis zu 550TB an Daten welche Ihr pro Jahr auf die Festplatte lesen bzw. schreiben könnt.
Zum Vergleich die Festplatten der RED Serie sind „nur“ auf bis zu 180TB spezifiziert.
Beim Anschluss setzt Western Digital ganz klassisch auf einen SATA 6 Gbit Port.
Performance
Kommen wir zum wichtigen und eigentlich interessanten Teil, der Performance. Um Euch einen besseren Vergleich zu bieten, werde ich in die Tabellen auch die Werte folgender Festplatten aufnehmen:
HGST Deskstar NAS 8TB
Seagate Archive HDD v2 8TB
Seagate IronWolf NAS HDD 8TB (ST8000VN0022)
Western Digital Red 8TB (WD80EFZX)
Alle Festplatten sind 8TB Modelle welche für den Dauerbetrieb zugelassen sind, also gut mit der Western Digital Gold vergleichbar.
Die Western Digital Gold erreicht in der Spitze rund 240MB/s lesend und schreibend. Dies ist ein absoluter Spitzenwerte! Damit ist die Gold die schnellste 8TB HDD die mir bisher begegnet ist. Dies sind satte 64MB/s mehr als die Western Digital RED schafft.
Verglichen mit der Seagate IronWolf fallen die Ergebnisse recht ausgeglichen aus. Dies ist keine Überraschung, denn die IronWolf ist eine ausgesprochen schnelle HDD.
Aber natürlich sind die Spitzenwerte bei einer Festplatte nur das eine. Das andere sind die Durchschnittswerte bzw. Minimalwerte. Wie vielleicht der ein oder andere weiß, ist eine Festplatte langsamer wenn die inneren Bereiche beschrieben werden.
Im schlimmsten Fall sinkt bei der Western Digital Gold die Lese/Schreibgeschwindigkeit auf 107MB/s. Dies klingt recht wenig, ist aber verglichen mit der RED und HGST Festplatte immer noch ein guter Wert. Die Seagate IronWolf hingegen schafft einen MB/s im Minimum mehr.
Effektiv erreicht die Seagate IronWolf und die Western Digital Gold eine sehr ähnliche Performance.
Wie steht es um die Zugriffszeiten?
kleiner = besser
Auch bzw. gerade bei den Zugriffszeiten erreicht die WD Gold absolute Topwerte! Hier kann nun die WD Gold die IronWolf auch ein gutes Stück abhängen.
Wer die Festplatte also für Zugriffszeit intensive Anwendungen, Datenbanken, Virtualisierungen oder auch Spiele und Programme nutzt wird also seine Freunde an der WD Gold haben.
Leistungsaufnahme
Bei den Strompreisen heutzutage ist ein geringer Energieverbrauch nicht ganz unrelevant, gerade wenn es sich um ein Gerät/eine Komponente handelt, welche 24/7 läuft.
Ich habe zwei Messungen hier durchgeführt, einmal im Leerlauf und einmal unter Last.
Ich muss zugeben etwas überrascht zu sein. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Western Digital Gold aufgrund ihrer höheren Leistung eher zu den Stromschluckern gehört, aber nein!
Die 8TB Western Digital Gold benötigt nur minimal mehr Energie als die Western Digital Red und deutlich weniger als Seagates IronWolf HDDs.
Damit bietet die 8TB WD Gold ein sehr gutes Leistungs/Energieverbrauchs Rating.
Temperaturentwicklung
Nach den guten Werten bei der Leistungsaufnahme sollte auch die recht geringe Hitzeentwicklung keine große Überraschung sein.
Um die Hitzeentwicklung zu messen, nutze ich die Daten des integrierten Sensors, eine 30 minütige Dauerbelastung und keine aktive Kühlung.
Die Festplatte stecke während der Messung in einem externen Dock, es gab also nur die „natürliche“ Belüftung. Die Raumtemperatur lag bei allen Tests bei 23 Grad.
Keine Auffälligkeiten was die Temperaturentwicklung angeht. Die WD Gold erreicht hier eine ähnliche Hitzeentwicklung wie die WD RED 8TB und HGST Deskstar NAS 8TB, mit 44 Grad.
Damit ist die Gold erneut ein gutes Stück besser als die Seagate IronWolf, welche deutlich wärmer läuft.
In einem NAS mit Lüfter ist dies sicherlich nicht so schlimm, aber gerade wenn Ihr die HDD extern plant zu nutzen, kann das doch einen großen Unterschied ausmachen.
Lautstärke
Grundsätzlich ist die Western Digital Gold eine recht leise Festplatte, welche im Leerlauf fast unhörbar ist.
Natürlich besitzt diese das übliche Surren, aber dieses fällt tendenziell etwas leiser aus als bei vergleichbaren Modellen.
Unter lasst, gerade dann wenn es Suchzugriffe gibt, erzeugt die Festplatte ein hörbares Klickern. Erneut ist dies für solch eine Festplatte absolut normal und erneut würde ich die Lautstärke geringer als beispielsweise bei der IronWolf von Seagate einstufen.
Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit ist natürlich immer so eine Sache. Bei Festplatten ist die Lebensdauer natürlich auch immer etwas Glücksspiel, manche Festplatten laufen ewig, andere des gleichen Typs gehen nach wenigen Tagen kaputt.
Ich habe keine Möglichkeit hunderte Festplatten über Monate hinweg zu beobachten. Ich kann mich also nur auf die Daten verlassen, welche Western Digital liefert.
MTBF
Workload (pro Jahr)
Garantie
HGST Deskstar NAS 8TB
1000000 h
3 Jahre
Seagate Archive HDD v2 8TB
800000 h
180 TB
3 Jahre
Seagate IronWolf NAS HDD 8TB
1000000 h
180 TB
3 Jahre
Seagate IronWolf Pro NAS HDD 8TB
1200000 h
300 TB
5 Jahre
Western Digital Gold 8TB
2500000 h
550 TB
5 Jahre
Western Digital Red 8TB
1000000 h
180 TB
3 Jahre
Auf dem Papier ist die Western Digital Gold eine der aktuell zuverlässigsten Festplatten auf dem Markt, sofern man die SAS und besonders exotischen HDDs außen vor lässt.
Natürlich bedeuten diese Angaben nicht viel, gerade der MTBF Wert wirkt auf mich immer wie eine „Schätzung“ der Hersteller.
Aber diese hohen Werte zeigen natürlich, dass Western Digital viel Vertrauen in seine Gold Serie steckt.
Nun ein paar Infos bzw. Meinungen welche etwas mit Vorsicht zu genießen sind. In den letzten Jahren hatte ich insgesamt rund 30 Festplatten im Einsatz (2-8TB Modelle), viele davon im Dauerbetrieb.
Die überwiegende Mehrheit stammte von Western Digital, davon auch einige RED Festplatten. Von diesen ganzen Festplatten hatte ich auf Seiten von Western Digital KEINEN einzigen Ausfall oder problematische SMART Werte.
Nach nun einigen Jahren und dem guten Abschneiden der Seagate IronWolf HDDs in meinem „5x 8TB NAS HDDs Vergleich“ hatte ich mir aufgrund der günstigeren Preise insgesamt acht 8TB IronWolf HDDs gekauft. Davon ist nun nach einem halben Jahr eine ausgefallen und eine hat sehr besorgniserregende SMART Werte.
Zusammengefasst ich hatte die letzten Jahre sehr gute Erfahrungen mit Festplatten von WD, im Gegensatz zu Seagate.
Diese hatten zwar keine der hier getesteten Festplatten im Einsatz, aber dennoch sieht man auch dort das Seagate im Schnitt eine etwas schlechtere Zuverlässigkeit hat als Western Digital oder HGST.
Fazit
Die Western Digital Gold in der 8TB Version ist ohne Frage eine der besten Festplatten, welche Ihr aktuell auf dem Markt finden könnt! Diese kann durch die höchsten Übertragungsraten, die ich bisher bei einer Festplatte messen konnte, punkten, wie auch durch Top Werte bei Zugriffszeiten, Leistungsaufnahme und Temperaturen.
Zwar kann die Seagate IronWolf 8TB was die Leistung angeht mit der WD Gold 8TB durchaus mithalten, aber gerade was den Energieverbrauch und Hitzeentwicklung angeht liegen hier deutliche Unterschiede, zugunsten der Gold.
Auch die Zuverlässigkeitsdaten sprechen ganz klar für die WD Gold. 2500000 Stunden MTBF und ein Workload Rating von bis zu 550TB im Jahr sind absolute Top Werte!
Ob Ihr nun auch die Western Digital Gold kaufen solltet, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Die Leistung stimmt absolut, aber in den wenigsten Heim Servern oder NAS System werden die bis zu 240MB/s benötigt welche die WD Gold liefern kann.
Im Gegenzug ist die WD Gold in der 8TB Version auch „nur“ rund 50€ bzw. 20% teurer als die normale Red HDD. Dieser Aufpreis kann sich alleine für die 2 Jahre zusätzliche Jahre Garantie und die höhere Zuverlässigkeit durchaus lohnen.
Ankers Powerbanks gelten als die so ziemlich besten auf dem Markt, durchaus zurecht. Anker hat ende 2017 nun seine neusten Powerbanks vorgestellt, die PowerCore II Serie.
Optisch ist natürlich der kleine Anker PowerCore II auf seine größeren Brüder abgestimmt. Anker setzt auch hier auf ein matt schwarzes Kunststoff-Gehäuse mit einer leichten Struktur, welche weniger sichtbar ist als fühlbar.
Diese Struktur macht aber einen wirklich sehr guten Job die Powerbank haptisch etwas aufzuwerten. Diese wirkt hierdurch einfach etwas filigraner und feiner gearbeitet.
Zudem ist das Gehäuse, unter anderem auch aufgrund der kompakten Abmessungen, sehr alltagsfreundlich! Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, dass die Powerbank Euer Smartphone zerkratzt, wenn Ihr diese gemeinsam in eine Tasche steckt. Dies wäre bei einer Aluminium Powerbank durchaus eine Gefahr!
Der PowerCore II 6700mAh ist auch durchaus kompakt genug um sogar problemlos in einer Hosentasche transportiert werden zu können, inklusive Smartphone.
Wie sieht es aber bei den Anschlüssen und Featuren aus? Der PowerCore II 6700mAh besitzt aufgrund seiner Größe nur einen USB Ausgang, welcher 5V 2A liefern kann. Quick Charge oder Ähnliches wird leider nicht unterstützt.
Hier finde ich es fast etwas verwunderlich das Anker nur auf einen 2A Ausgang setzt und nicht auf einen 2,4A Ausgang. Dies muss aber nicht zwingend schlimm sein. Wenn der Port gut optimiert ist kann es sein, dass der 2A Port Euer Smartphone schneller laden kann als ein schlecht optimierter 2,4A Port. Dazu aber später im Test mehr.
Beim Eingang setzt Anker auch ganz klassisch auf einen microUSB Port, welcher auch bis zu 2A aufnehmen können soll.
Ansonsten besitzt der PowerCore II lediglich noch einen sehr auffälligen Einschalter. Dieser ist weniger zum einschalten der Powerbank gedacht, moderne Powerbanks schalten sich in der Regel von alleine ein/aus wenn Geräte angeschlossen werden, sondern viel mehr zur Überprüfung des Ladestands.
Im Einschalter sind satte sechs LEDs integriert welche beim Betätigen je nach Kapazität aufleuchten, so könnt Ihr recht genau abschätzen wie viel Energie noch in der Powerbank vorhanden ist.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel (micoUSB, USB C) und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.,
Messwerte
Ehe wir zu den Messwerten kommen etwas generelles. Habt Ihr Euch vielleicht schon einmal gefragt warum viele Powerbanks solche krummen Kapazitätsangaben haben, wie hier die 6700mAh oder 26800mAh, 20100mAh usw.?
Die meisten aktuell im Handel erhältlichen Powerbanks basieren auf sogenannten 18650 Akkuzellen. Diese kommen nicht nur in Powerbanks zum Einsatz, sondern auch Tesla verwendet diese beispielsweise bei seinem Model S.
Die aktuell so ziemlich höchste Kapazität die eine 18650 Akkuzelle haben kann ist 3350mAh. Im PowerCore II 6700mAh stecken dementsprechend auch zwei dieser 3350mAh Zellen. Anker setzt in der Regel auf Panasonic NCR18650B Zellen, aber dies kann ich leider nicht nachprüfen ohne die Powerbank völlig zu zerstören, was ich nicht gerne mache.
Aber Ähnliches gilt auch für andere 6700mAh Powerbanks, welche alle einen sehr ähnlichen Form Faktor haben.
Kommen wir zur Kapazität. Anker gibt diese mit 6700mAh an, messen konnte ich genau 5800mAh(@3,7V) bzw. 21,460Wh.
5800mAh entspricht rund 86% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist. Warum sind 86% ein guter Wert? Die Herstellerangabe bezieht sich wie oben bereits geschrieben auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.
Jedoch beim Entladen der Akkuzellen gibt es immer einen gewissen Verlust, durch das Umwandeln der Spannung von 3,7V auf 5V und diversen anderen Faktoren. Daher ist die letztendlich nutzbare Kapazität immer ca. 10-20% niedriger als angegeben (von über 100 getesteten Powerbanks hatten 3 lediglich 100% der Herstellerangabe eingehalten).
Von daher sind die hier erreichten 86% bzw. 5800mAh ein sehr ordentlicher Wert!
Kommen wir zu den Ladetests. Ich habe die Powerbank in Kombination mit folgenden Geräten getestet:
Apple iPhone X
Apple iPad Pro
Huawei Mate 10 Pro
Samsung Galaxy S8 Plus
Beginnen wir bei den beiden Apple Geräten. Wenig Überraschungen hier, das iPhone X wird mit 1,7A geladen und das iPad Pro mit 2,06A.
Die 1,7A die das iPhone X erreicht sind als gut bis sehr gut einzustufen! Schneller geht es hier nicht, etwas anders sieht es beim iPad Pro aus. Dieses kann ohne das Nutzen von irgendwelchen Schnellladetechnologien eine Ladegeschwindigkeit von 2,3-2,4A erreichen. Hier ist natürlich der USB Ausgang mit „nur“ 2A ein leicht limitierender Faktor.
Das Huawei Mate 10 Pro erreichte ein Ladetempo von 1,6A. Dies ist das übliche Ladetempo für das Mate an einem nicht Schnellladegerät. Ähnliches gilt auch für das Samsung Galaxy S8 Plus, welches 1,46A erreichte.
Unterm Strich ist das Ladetempo als ordentlich zu bezeichnen! Mit einem Quick Charge bzw. eine USB Power Delivery Ladegerät geht es natürlich noch schneller. Aber Quick Charge (für das S8 Plus zum Beispiel) ist in solch einer kompakten Powerbank nur sehr schwer möglich und USB Power Delivery (für die Apple Geräte und das Mate) ist aktuell in solch einer Powerbank noch technisch unmöglich.
Das Entscheidende ist eher die gute allround Leistung des PowerCore II 6700mAh. Ihr könnt Euch sehr sicher sein, dass egal welches Smartphone Ihr an dieses anschließt, es wird flott und zuverlässig geladen!
Wenn nun die Powerbank leer ist? Sofern Ihr ein 2A USB Ladegerät besitzt, geht das Wiederaufladen auch erfreulich schnell. Ich konnte einen Ladestrom von 1,89A in der Spitze messen. Eine vollständige Ladung dauert also knapp über 3 Stunden, was vollkommen okay ist.
Fazit
Daumen hoch für den Anker PowerCore II 6700mAh! Zwar ist diese keine „revolutionäre“ Powerbank, welche den Formfaktor neu definiert, hierfür hätte es Anker schaffen müssen Quick Charge oder Ähnliches zu integrieren.
Aber dennoch ist der PowerCore II 6700mAh eine starke allround Powerbank, welche ohne Frage empfehlenswert ist!
Diese kann durch eine gute Kapazität, einem alltagstauglichen Formfaktor und Gehäuse wie auch durch eine gute Ladegeschwindigkeit punkten. Egal was für ein Smartphone Ihr an diese anschließt, Ihr könnt Euch sicher sein das dieses schnell geladen wird.
Kurzum eine Kaufempfehlung! Der Anker PowerCore II 6700mAh ist die so ziemlich beste Powerbank ihrer Größenklasse, wenn auch mit 20€ kein super Schnäppchen.
Gaming Mäuse von Logitech, Razer, Roccat und Zowie sind vermutlich die aktuell populärsten Modelle, unter anderem aufgrund ihrer sehr hohen Präsenz im Einzel/Onlinehandel.
Produkte von Alienware sind hier etwas exotischer, unter anderem dadurch, dass diese primär über die Alienware/Dell Webseite vertrieben werden.
Natürlich bedeutet dies nicht, dass die Gaming Zubehör Produkte von Alienware schlecht sind. Oftmals verbergen sich unter den Exoten auch einige Perlen.
Alienware bzw. Dell glaubt mit der AW558 Alienware Advanced Gaming-Maus genau so eine Perle im Sortiment zu haben und hat mir diese für einen Test ausgeliehen.
Wollen wir doch einmal in diesem Test klären wie sich die AW558 gegen die üblichen Gaming Mäuse der Konkurrenz schlägt und ob diese vielleicht wirklich für eine positive Überraschung sorgen kann!
Beginnen wir mit der Optik und Haptik. Optisch ist die AW558 Gaming Maus natürlich ein Stück weit an andere Alienware Produkte angepasst. Das bedeutet auch diese besitzt eine recht geradlinige Optik mit harten Kanten und Ecken.
Auch farblich setzt man auf den typischen Alienware grau/silber Mix. Das Material ist allerdings einfacher Kunststoff.
Zwar ist dieser Kunststoff sehr alltagstauglich, Fingerabdrücke usw. sind kaum sichtbar bzw. gut entfernbar, aber wirklich hochwertig fühlt sich die Maus auch nicht an.
Dieser Eindruck wird auch nicht von dem recht geringen Gewicht unterstützt. Hierdurch wirkt die AW558 etwas „plastikhaft“.
Im Gegenzug kann natürlich ein geringeres Gewicht auch ein Vorteil sein, hier kommt es etwas auf die persönlichen Vorlieben an.
Was darf bei einer Gaming Maus im Jahr 2017/2018 nicht fehlen? Richtig, LEDs! Die AW558 Gaming Maus besitzt davon gleich drei Stück in einer RGB Version. Ihr könnt die Farbe dieser LEDs über die AlienFX Software steuern. Habt Ihr auch andere Alienware Produkte lässt sich natürlich die Beleuchtung synchronisieren.
Die Alienware AW558 Gaming Maus besitzt neun Tasten. Vorhanden sind natürlich die beiden Maustasten, ein drückbares und links/rechts neigbares Scrollrad, eine links/rechts Wippe hinter dem Mausrad und zwei Daumentasten.
Die Maustasten sind sogar mit hochwertigen und langlebigen Omron Tastern ausgestattet, welche bis zu 10 Millionen Auslösungen standhalten sollen.
Angeschlossen wird die AW558 ganz klassisch über ein 1,8 Meter langes USB Kabel. Dieses ist nicht speziell ummantelt oder Ähnliches. Das Kabel ist auch recht dünn. Erneut kann dies ein Vor- oder Nachteil sein. Einerseits bietet das Kabel hierdurch recht wenig Widerstand beim einer Bewegung der Maus, andererseits kann dies negativ sein was die Haltbarkeit angeht.
Handgefühl und Passform
Die Alienware AW558 ist eine voll ausgewachsene Gaming Maus. Diese besitzt auch für größere Hände eine angenehme Form.
Primär werdet Ihr die Maus vermutlich im Fingertip Grip bzw. Claw Grip verwenden, das bedeutet, dass primäre Eure Fingerspitzen die Maus berühren und führen, aber die eigentliche Handfläche über der Maus schwebt.
Zwar wäre ein „Palm Grip“ dank der ausreichenden Größe der Maus ebenfalls möglich, aber hier fehlte mit ein wenig die Ablage Fläche für meinen kleinen Finger und die Maus besitzt keinen ausreichend ausgeprägten „Buckel“ (Palm Grip = die gesamte Handfläche liegt auf der Maus auf).
Mit dem Fingertip Grip konnte ich die beste „Performance“ erreichen. Hierfür besitzt die Maus eine klasse Ergonomie!
Lob muss ich hier auf für die sehr guten Mausfüße aussprechen, welche wirklich sehr gute Gleiteigenschaften besitzen.
Tasten und Sensor
Wie bereits erwähnt setzt Alienware bei der AW558 auf Omron Taster, bei den beiden primären Maustasten. Omron Taster gelten als die mit besten auf dem Markt, weshalb diese mittlerweile in Gaming Mäusen der höheren Klassen auch recht beliebt sind.
Aber fühlen sich auch die Maustasten subjektiv gut an? Ja! Sämtliche Tasten der Maus besitzen einen recht hellen, aber angenehmen „Klick“. Hierbei lassen sich alle Tasten relativ leicht drücken, wobei dies bei den beiden primären Maustasten etwas von der Stelle abhängt an welcher Ihr drückt. An der Spitze sind die Maustasten leichter zu drücken als weiter unten.
Das Mausrad macht ebenfalls einen guten Eindruck. Zwar sind die Abstufungen beim Rollen nicht ganz so ausgeprägt wie beispielsweise bei viele Logitech Mäusen, aber grundsätzlich wirkt das Mausrad qualitativ hochwertig und besitzt auch beim Scrollen durch längere Dokumente oder Webseiten einen angenehmen Fluss.
Die Daumentasten klicken zwar auch angenehm, wirken aber etwas „billig“ und plastikhaft. Nicht falsch verstehen, funktional sind diese gut, aber ein übermäßig großes Gefühl der Hochwertigkeit strahlen diese nicht aus.
Wie steht es um den Sensor?
Abgesehen davon das es sich um einen 5000DPI optischen Sensor handelt, ist erst einmal nicht viel bekannt. Dell gibt einem leider keine großen Informationen darüber um was für einen Sensor es sich genau handelt.
Wie fühlt sich das Arbeiten bzw. natürlich das Spielen mit der Alienware AW558 an? Gut! Sowohl auf meinem Stoffmauspad wie auch auf einer einfachen Tischplatte bietet die Maus ein gutes Tracking. Eine aggressives Angle Snapping oder ähnliche Mauskorrekturen konnte ich nicht feststellen.
Bewegungen werden gut und akkurat von der Maus übertragen.
Auch eine Verzögerung oder Ähnliches konnte ich natürlich nicht spüren. Allerdings bin ich auch zugegeben nicht der CS GO Pro Spieler.
Erneut möchte ich die wirklich guten Gleiteigenschaften der Maus hervorheben. Ich hatte wirklich schon lange keine Maus mehr welche sich derart leicht bewegen ließ, was ebenfalls einer schnellen Reaktion zuträglich ist.
Etwas negativ würde ich die hohe Lift-Off-Distance einstufen. Die Maus trackt Eure Bewegungen weiterhin recht stark, selbst wenn diese angehoben wird. Abseits davon habe ich keine klangen!
Alienware Command Center
Das Alienware Command Center ist die Software, welche die Maus und die Beleuchtung dieser steuert.
Das Alienware Command Center ist auf Eurem PC entweder bereits vorinstalliert, wenn es sich um einen Alienware PC handelt, oder Ihr könnt Euch die Software von der Dell/Alienware Webseite herunterladen.
Im Alienware Command Center könnt Ihr den Seiten-Tasten wie auch dem Links/Rechts Schalter unterhalb des Scrollrads eine andere Funktion zuweise. Diese anderen Funktionen können Dinge wie kopieren, einfügen, vor, zurück usw. sein, einzelne Tastenanschläge oder vollständige Makros.
Ebenfalls in der Software könnt Ihr die DPI Stufen einstellen, von Haus aus nutzt die Maus 1600DPI.
Wie steht es um die Beleuchtung? Die drei Streifen auf der Oberseite der Maus leuchten im Betrieb. Von Haus aus sind diese auf ein türkises Licht eingestellt, allerdings könnt Ihr in der Software eine von „16 Millionen“ Farben auswählen.
Neben der Farbauswahl gibt es auch diverse Leuchtprofile, aller Blinken, Farbwechsel, Puls usw.
Die Beleuchtung der Alienware AW558 würde ich als geschmackvoll dezent einstufen. Im Zweifel müsst Ihr hier ja keinen Regenbogen abfeuern.
Fazit
Kann ich die AW558 von Alienware empfehlen? Wenn Ihr bereits im Alienware Ökosystem seid, also bereits über ein Alienware Notebook oder Desktop verfügt, welcher gegeben, falls auch das AlienFX Beleuchtungssystem nutzt, dann ist eine Empfehlung nicht schwer!
Für rund 50€ bietet die AW558 eine gute Leistung, welche auch von den üblichen Konkurrenten in dieser Preisklasse nur schwer überboten werden kann.
Das Gefühl der Maus in der Hand ist gut, die primären Maustasten hochwertig und das Tracking stark. Beim Material bzw. der Haptik könnte zwar Alienware noch etwas nachbessern, die AW558 fühlt sich etwas weniger hochwertig an als ich es von anderen Alienware Produkten gewohnt bin, aber dafür ist die Maus auch noch angenehm leicht.
Kurzum im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Gaming Maus. Gerade wenn ihr bereits über Alienware Produkte verfügt, die ebenfalls das Alienware Command Center verwenden ist die Maus eine logische Wahl. Es gibt natürlich noch bessere Mäuse mit noch mehr Funktionen, aber diese liegen auch noch mal 1-2 Preisklassen über der AW558.
Für einen Preis von 50-60€ ist diese ein guter Deal!