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Der NZXT interne USB 2.0 HUB im kurz-Test

USB Ports kann man nie genug haben. In der Regel bieten auch moderne Mainboards mehr als genug USB Ports, zumindest extern.

Allerdings stand ich zuletzt bei meinem PC vor einem Problem, dieser besitzt nur einen internen USB 2.0 Header, nicht genug um die Front USB Ports, meine AIO Wasserkühlung, mein Netzteil und meinen RGB LED Controller zu verbinden.

Was nun?

Ich denke einige Nutzer, die sich einen modernen neuen PC gebaut haben, werden ein ähnliches Problem haben. Hier bin ich über ein interessantes Produkt gestolpert, einen internen USB 2.0 HUB von NZXT mit USB 2.0 Headern.

Dies soll kein Test im engsten Sinne sein, sondern eher ein Hinweis für Euch, dass solch ein Produkt überhaupt existiert.

 

Der NZXT interne USB 2.0 HUB

Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hier um einen rein internen USB HUB. Dieser verfügt über zwei normale USB Ports und über drei USB 2.0 Header. Letztere sind natürlich das Interessante an diesem Produkt.

Über diese Header könnt Ihr beispielsweise Eure Front USB Ports, eine AIO Wasserkühlung, Euer Netzteil und andere interne Komponenten verbinden, die man noch via USB 2.0 verbinden kann.

Die normalen USB Ports könnten zusätzlich für beispielsweise einen Bluetooth Empfänger oder Ähnliches genutzt werden.

Der HUB besitzt hierbei ein relativ kleines Gehäuse, welches gedacht ist hinter dem Mainboard Schlitten oder irgendwo versteckt zu werden.

Verbunden wird der interne USB 2.0 HUB von NZXT über einen USB 2.0 Header auf Eurem Mainboard. Ein passendes Kabel wird natürlich beigelegt. Erfreulicherweise ist dieses Kabel auch schwarz ummantelt, sodass dieses auch in einem durchgestylten System nicht deplatziert wirkt.

Dieses Kabel ist nicht übermäßig lang, sollte aber ausreichen.

Zusätzlich benötigt der interne USB HUB eine Stromversorgung. Diese wird über einen Molex Stecker realisiert. Das Kabel ist natürlich auch in Schwarz gehalten.

Wie funktioniert das Ganze in der Praxis? An sich recht gut, der HUB macht alles was er machen soll. Es handelt sich hier nur um USB 2.0 und die angeschlossenen Geräte benötigen in der Regel auch keine hohe Bandbreite, daher ist natürlich die Leistung eher zweitranig. 30MB/s wären gesamt über alle Ports zu erreichen.

Auch der Einbau ist absolut einfach und problemlos, jedoch müsst Ihr etwas darauf achten, dass in Eurem Gehäuse genug Platz an einer dezenten Stelle zu finden ist, sofern Ihr Wert auf eine aufgeräumte Optik legt.

Des Gehäuse des HUBs ist ca. 3,6cm breit, 2,4cm hoch und 10,5cm lang. Sollte Euer Gehäuse nicht richtig viel Platz hinter dem Mainboardschlitten bieten, wird es recht eng. Hier müsst Ihr schauen, wo Ihr das gute Stück unterbringen könnt.

 

Fazit

Der NZXT interne HUB macht das, was er soll, er bietet zusätzliche USB Header für zusätzliche Geräte, wie AIO Wasserkühlungen, „Smarte“ Netzteile usw.

Ich denke, dass die versprochene Funktion gegeben ist, sollte nicht die Überraschung sein. Ich vermute nur viel eher, dass viele Nutzer gar nicht wissen, dass es so etwas wie einen internen USB HUB gibt, welcher das Problem von zu wenig USB 2.0 Headern löst.

Solltet Ihr auch so ein Problem haben, wisst Ihr nun, dass Ihr für rund 22€ eine vernünftige Lösung finden könnt.

Der Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder im Test, sinvolle und teure smart Sicherheit

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Der smarteste Rauchmelder, der Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder im Test

Rauchmelder sind in Deutschland mittlerweile flächendeckend Pflicht. Bei den meisten Leute wird sicherlich ein einfaches Modell aus dem Baumarkt hängen, welche man für 10-20€ bekommt.

Aber natürlich gibt es auch etwas „aufwendigere“ Modelle. Beispielsweise den Nest Protect, einen Feuermelder mit eingebautem WLAN für rund 120€.

Im ersten Moment werden sicherlich die meisten Menschen denken: „120€ für einen Feuermelder mit WLAN, wie unnötig“.  Natürlich ist der Preis schon sehr saftig, aber wenn man das Konzept eines smarten Feuermelders überdenkt, wird man auch einige Vorzüge entdecken.

Wollen wir in diesem Test einmal die Vorzüge eines smarten Feuermelders klären und ob es sich wirklich lohnt 120€ für einen Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder auszugeben, neugierig?

 

Warum ein smarter Feuermelder mit WLAN?

Sicherlich ist es etwas Luxus einen Feuermelder mit WLAN und einer App Anbindung zu haben, aber an sich ist dies ein sehr interessantes Konzept.

Stellt Euch vor Ihr seid nicht zu Hause und es bricht ein Brand aus? Normale Feuermelder geben nun Alarm, was passiert, wenn dieser Alarm nicht gehört wird? In einem Mehrfamilienhaus ist dies natürlich weniger ein Problem als in einem Eigenheim, welches vielleicht etwas abseits steht. Aber auch in einem Mehrfamilienhaus besteht natürlich die Gefahr, dass ein Alarm nebenan überhört wird.

Erst wenn das Feuer so stark ist, dass Qualm aus den Fenstern steigt, könnte dies den Nachbarn oder anderen Personen auffallen. Dann ist es aber vermutlich schon viel zu spät für geliebte Haustiere und das Inventar.

Ein smarter Feuermelder sendet Euch und gegebenenfalls weiteren Personen hingegen beim ersten Erkennen eines Feuers eine Nachricht aufs Smartphone. Dies gibt Euch unter Umständen genug Zeit Gegenschritte einzuleiten, dass es nicht zum Allerschlimmsten kommt.

Von daher finde ich das Konzept smarter Feuermelder sehr interessant und nützlich!

 

Der Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder im Test

Erst einmal ein paar Worte zum Hersteller, Nest. Nest ist in Deutschland nicht so bekannt wie beispielsweise in den USA. Allerdings ist Nest eine Tochterfirma von Alphabet Inc., Alphabet Inc. Ist Google! Nest ist damit kein kleines Startup Unternehmen wie viele der Smart Home Produzenten.

Kommen wir zum eigentlichen Produkt. Der Nest Protect ist kein gewöhnlicher Feuermelder und so sieht dieser auch nicht aus. Feuermelder besitzen in der Regel ein recht kleines Plastikgehäuse, welches immer gelblich weiß ist.

Der Nest Protect 2. Generation besitzt ein etwas größeres Gehäuse, welches auch nicht rund ist, sondern viereckig.

Dabei sieht der Nest Protect aber nicht aus wie ein Feuermelder, sondern eher wie ein Lautsprecher, welcher an der Decke montiert ist. Der Feuermelder besitzt ein großflächiges „Lautsprechergitter“ auf seiner Oberseite, mit Ausnahme der Mitte. Dort ist eine große Taste mit einer LED, welche diese umgibt. Diese LED kann je nach Systemstatus in diversen Farben leuchten. Die LED kann auf Wunsch sogar nachts als Nachtlicht agieren.

Auf der Rückseite finden wir einen microUSB Port, für Software Updates (diesen wird man in der Regel nie nutzen müssen), und ein Batteriefach.

Der Nest Protect 2. Generation setzt auf sechs AA Batterien. Wie lange halten diese? Gute Frage! Recht lange ist hier die Antwort, vermutlich darf man mit mehreren Jahren Batterie -Laufzeit rechnen. Ich habe die Feuermelder erst ein paar Wochen, daher kann ich dazu nichts sagen.

Nest nutzt hier keine gewöhnlichen AA Batterien, sondern Lithium AA Batterien, welche teuer sind, aber signifikant länger halten als die normalen AA Batterien. Auch das WLAN Feature wird in der Praxis nur im Notfall genutzt.

Die Feuermelder sind nicht konstant mit dem WLAN verbunden, sondern verbinden sich nur im Falle eines Alarms, wenn Ihr den Knopf drückt und einmal alle 24 Stunden um gegebenenfalls Einstellungen welche Ihr geändert habt, in Empfang zu nehmen. Daher ist der Batterieverbrauch nicht übermäßig groß.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung und Installation beginnt mit dem Herunterladen der Nest App diese findet Ihr wie üblich im Google Play Store und im Apple App Store. Dort müsst Ihr Euch ein kostenfreies Konto beim Hersteller anlegen.

Ist dies geschafft könnt Ihr die Feuermelder koppeln. Durch diesen Prozess führt Euch die App in einem klaren und gut verständlichen Deutsch.

Teilweise redet der Feuermelder sogar mit Euch, ebenfalls in einem sehr gut verständlichen Deutsch. Für die Kopplung benötigt Ihr nur Eure WLAN Daten, das wars.

Nachdem Ihr den Feuermelder gekoppelt habt, müsst Ihr diesen montieren. Hierfür lieg ein Rahmen und vier Schrauben mit im Lieferumfang. Diese Schrauben werden allerdings nur auf Holz oder Gipskarton funktionieren. Habt Ihr direkt eine Betondecke benötigt Ihr Spezialschrauben.

Ist die Halterung montiert, kann der Nest Feuermelder einfach auf diese Halterung „geschraubt“ werden.

Damit seid Ihr auch schon fertig!

 

App und Funktionen

Was kann denn nun dieser sündhaft teure Feuermelder? Er kann natürlich vor einer Rauch- und CO-Entwicklung warnen.

Dabei kann der Nest Feuermelder auch erkennen wie stark die Rauchentwicklung ist. Brennt beispielsweise nur das Essen gerade auf dem Herd an, gibt der Feuermelder Euch ein kleines Zeitfenster, in welchem Ihr den Alarm verhindern könnt.

Auf dieses Zeitfenster werdet Ihr von einer Sprachansage hingewiesen. Hier möchte auch einmal die Sprachansage loben! Diese ist qualitativ, sowohl von der Aufnahme wie auch von der Wiedergabe Qualität, wahnsinnig gut!

In diesem Zeitfenster könnt Ihr den Alarm in der App muten. Dabei wird der Alarm allerdings nur für wenige Minuten unterdrückt, was Euch aber genug Zeit geben dürfte einmal durchzulüften.

Was aber wenn ein richtiges Feuer ausbricht? Der Feuermelder gibt mit einem lauten Piepton Alarm. Habt Ihr mehrere Feuermelder gehen diese ebenfalls los. Hierbei wird Euch auch angesagt, in welchem Raum das Feuer erkannt wurde.

Ebenfalls erhalten alle Nutzer der App eine Nachricht, ebenfalls mit der Angabe wo das Feuer erkannt wurde.

Ihr könnt in der App im Übrigen mehrere Nutzer anlegen welche alle benachrichtigt werden. Es wäre sogar möglich die Feuerwehr automatisch zu benachrichtigen, auf was ich aber mal verzichtet habe.  Sollte es zu einem fehl Alarm kommen lässt sich dieser in der App abschalten.

Um sicherzustellen das ein Feuer auch zuverlässig erkannt wird führt der Feuermelder regelmäßig Tests durch. Die meisten davon sind für den Nutzer unsichtbar. Aber einmal im Monat gibt es einen Sirenen Test. Den Zeitraum dafür könnt Ihr in der App Festlegen.

Hierbei wird nicht einfach nur eine Sirene gestartet, sondern es wird angesagt das es sich um einen Test Alarm handelt.

Auch wenn Ihr das Licht im Raum des Feuermelders abschaltet blinkt, die LED einmal kurz grün als Zeichen „alles ist okay“.

Ein weiteres mini Feature ist das Nachtlicht. Ist der Raum komplett dunkel und es wird eine Bewegung erkannt leuchtet die LED hell weiß, um einen den Weg zu erleuchten. Die LED ist natürlich nicht super hell. Diese ist ausreichend hell um eine schwarze Katze im absoluten Dunkel auf dem Boden zu erkennen aber die Helligkeit ist nicht mit einer Lampe zu vergleichen.

Dies ist eher ein kleines Gimmick welches hier und da nützlich sein kann. Ja wenn man dies nicht will kann man dies natürlich abschalten.

Ein kleiner störender Punkt ist für mich etwas die Lebensdauer. Die Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder haben ein festes Ablaufdatum! Dies ist fest im Gerät einprogrammiert, ab diesem Zeitpunkt ist der Feuermelder außer Betrieb.

Die Lebensdauer liegt bei 10 Jahren, dies ist zwar akzeptabel hoch, aber bereitet mir bei solch teuren Geräten auch etwas Bauchschmerzen. Nest sagt, dass diese Lebensdauer mit der Haltbarkeit des CO2 Messers zusammenhängt, eine durchaus mögliche Erklärung. Dennoch schade das man nach diesem Zeitraum nicht wenigstens den Rauchmelder weiter nutzen kann.

 

Fazit

Es hat schon einen Grund warum die Nest Rauch- und CO-Melder als die besten smarten Feuermelder gelten.

Das Produkt wirkt durchdacht und vor allem vertrauenswürdig. Gerade bei vielen der billigen Feuermelder weiß ich nie so recht ob ich diesen vertrauen soll oder nicht. Hier macht der Nest Protect 2. Generation einen tadellosen Job einem ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dank diverser selbst Tests, aufleuchtenden grünen LEDs usw.

Zudem finde ich das Konzept der smarten Feuermelder sehr empfehlenswert! Was hilft einem ein piepender Feuermelder, wenn niemand zu Hause ist um diesen zu hören?

Der Nest Protect sendet Euch eine Nachricht aufs Smartphone, so das man hoffentlich noch rechtzeitig reagieren kann.

Auch die Hardware ist tadellos umgesetzt. Zwar ist der Nest Protect 2. Generation recht groß, aber dafür auch deutlich schicker als die üblichen Feuermelder. Die Sprachansagen sind Weltklasse und das Nutzen von AA Batterien komfortabel.

Die größte Stärke des Nest Protect 2. Generation ist aber sicherlich das ausgestrahlte Sicherheitsgefühl! Ist dieses 120€ wert? Dies müsst Ihr Euch selbst beantworten. Habt Ihr direkte Nachbarn welche einen normalen Feuermelder in Eurer Wohnung sicher und zeitnah hören würden? Falls ja, kann man sicher auch mit einem guten normalen Feuermelder zurechtkommen. Falls nein oder Ihr wollt Euch nicht darauf verlassen, dann kann ein Nest Protect 2. Generation durchaus Sinn machen.

 

Google Nest Protect, Weiß. Der Rauchmelder, der spricht und dein...

  • Einfache Einrichtung
  • Schicke Optik
  • Strahlt ein hohes Sicherheitsgefühl aus
  • Gute App und einfache Bedienung
  • Ein wirkliches Plus an Sicherheit
  • Limitierte 10 Jahre Haltbarkeit
  • Saftiger Preis

 

Philips Hue White Ambiance E27 gegen Innr RB 178 T E27 im Vergleich, welche ist die bessere LED Glühbirne?

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Die Philips Hue White Ambiance ist die „Standard“ Smart Home Glühbirne, ob diese nun mit der Philips eigenen Hue Bridge verwendet wird oder auch beispielsweise mit dem Amazon Echo Plus Lautsprecher.

Mit 31€ ist die Philips Hue White Ambiance zwar kein Schnäppchen, aber für die meisten Nutzer in einem erträglichen Rahmen.

Aber es geht auch günstiger, die Innr RB 178 T E27 bietet auf dem Papier die gleiche Leistung, ist ebenso mit der Philips Hue Bridge und dem Amazon Echo Plus kompatibel, kostet aber nur 25€.

Hier stellt sich die Frage, welche ist die bessere Wahl ist, die Philips Hue White Ambiance E27 oder die Innr RB 178 T E27?

Dies gilt es in einem kleinen Test herauszufinden!

 

Philips Hue Bridge und Amazon Echo Plus

Wie vielleicht der ein oder andere Nutzer weiß, ist es möglich auch nicht Philips Lampen mit der Philips Hue Bridge zu koppeln und dementsprechend auch zu nutzen. Philips nutzt den sogenannten Zigbee Standard, wie auch Innr, Osram oder Ikea. Daher kann die Philips Hue Bridge auch mit Lampen dieser Hersteller kommunizieren.

Lediglich Apples HomeKit Support fällt weg, wenn Ihr beispielsweise die Innr RB 178 T in Kombination mit der Hue Bridge nutzt. Ansonsten lässt sich diese wie eine originale Philips Hue Birne nutzen, gemeinsam mit anderen Leuchtmittel in Gruppen einteilen, mit Amazon Echo steuern usw.

Es ist also eine legitime Möglichkeit anstelle der etwas teuren originalen Philips Leuchtmitteln die von Innr, Osram oder Ikea (letztere mit Einschränkungen) zu nutzen.

Auch lässt sich sowohl die Philips Hue White Ambiance wie auch die Innr RB 178 T direkt mit dem Amazon Echo Plus koppeln. Dieser hat bereits eine „Bridge“ eingebaut.

 

Philips gegen Innr

Schauen wir uns zuerst die technischen Daten beider Birnen an. Gibt es hier signifikante Unterschiede?

Leistung (W) Lumen EEK Lichtfarbe
Philips Hue White Ambiance 9.5 806 A+ 2200-6500K
Innr RB 178 T 9 806 A+ 2200-5000K

Kurzfassung nein, auf dem Papier sind beide Birnen sehr ähnlich was die Leistung angeht. Die Helligkeit soll identisch sein, dabei gibt Innr die Leistungsaufnahme 0,5W niedriger an als Philips.

Dafür bietet die Philips eine etwas größere Reichweite bei der Lichtfarbe mit maximal bzw. minimal 6500K zu 5000K.

Das bedeutet Ihr könnt die Philips Hue ein Stück kälter/bläulicher einstellen.

 

Erster subjektiver Eindruck

Der erste Eindruck ist sehr ausgeglichen. Abseits der etwas unterschiedlichen Form kann ich bei einer gleich eingestellten Lichtfarbe kaum bis keine Unterschiede zwischen den beiden Glühbirnen erkennen.

Die Innr scheint etwas mehr und gleichmäßiger ihr Licht in alle Richtungen zu verteilen, die Philips Hue hingen fokussiert das Licht etwas mehr auf die „Spitze“.

Ist bei beiden Birnen ein warmweißes Licht, also der Standard, eingestellt wirkt das Licht nahezu identisch. Ich konnte weder bei der Färbung des Lichts selbst, noch bei der Farbdarstellung von angeleuchteten Objekten einen Unterschied feststellen.

So geht es auch weiter, der Diffusor funktioniert bei beiden Glühbirnen gut, es sind die einzelnen LEDs im Inneren nicht zu erkennen, das übliche Flackern der LEDs wenn man diese mit einer Kamera filmt ist bei beiden Glühbirnen ungefähr gleich ausgeprägt (vielleicht etwas geringer bei der Innr) und ein Surren oder Summen was manche LED Glühbirnen von sich geben konnte ich nicht wahrnehmen.

Die Philips White Ambiance schafft laut Hersteller mit 6500K ein etwas kälteres Licht als die Innr RB 178 T mit 5000K, wie groß ist der Unterschied in der Praxis?

Minimal, ja die Philips kann man etwas kälter einstellen aber der Unterschied ist wirklich sehr gering.

 

Helligkeit

Wenn man eine Glühbirne kauft, ist natürlich ihre Helligkeit nicht ganz unwichtig. Auf dem Papier sind beide Modelle gleich hell mit 806 Lumen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Für diese Messungen habe ich die Birnen kopfüber ca. 22cm über einem Messgerät aufgehängt, mit welchem ich die Lichtstärke in LUX gemessen habe.

Diesen Test habe ich viermal wiederholt, mit unterschiedlichen Lichtfarben. Hierfür setzte ich auf die Philips Hue Presets, Entspannen, Lesen, Konzentriert und Energie tanken. Entspannen = sehr warm, Lesen = Warmweiß, konzentriert = Kaltweiß und Energie tanken = sehr kalt.

Wie wir sehen, bieten beide Glühbirnen eine sehr ähnliche Lichtleistung. Die Innr bietet bei extremen Lichtfarben, sehr warm und sehr kalt, ein etwas helleres Licht, die Philips bei den „normaleren“ Farben.

Aber wer sich die Form der Glühbirnen ansieht, wird einen Unterschied feststellen. Während die Innr Birne recht gleichmäßig rund geformt ist, besitzt die Philips hingegen eine platt gedrückte „Unterseite“.

Gibt es hier Unterschiede bei der Lichtabstrahlung? Um dies herauszufinden, machen wir eine zweite Messung. In diesem Fall ist das Messgerät nicht direkt unter der Lampe, sondern in einem 90 Grad Winkel. Erneut liegt der Abstand bei ca. 22cm, gleiche Einstellungen und Messgerät.

Hier sehen wir deutliche Unterschiede! Bei einer seitlichen Betrachtung bietet die Innr eine über 50% höhere Lichtabstrahlung.

Überraschend? In dieser Höhe ja, aber natürlich ist die lichtabstrahlende Fläche bei der Innr Birne gleichmäßig groß in alle Richtungen, daher ist die Lichtabstrahlung in alle Richtungen sehr konstant.

Die Philips White Ambiance hingegen hat seitlich eine deutlich schmälere Fläche als auf seiner Front. Daher ist die Lichtabstrahlung zur Front hin bei der Philips auch deutlich höher.

Wolltet Ihr die Glühbirne hängend, beispielsweise in einer Deckenlampe, montieren wird die Philips Hue White Ambiance die bessere Helligkeit liefern.

Wird die Glühbirne in einer Wandlampe oder Schreibtischlampe montiert, wo es um eine gleichmäßige Lichtabstrahlung in alle Richtungen geht, wird die Innr die besseren Resultate liefern.

 

Leistungsaufnahme und Effizienz

Wie steht es um die Leistungsaufnahme der beiden Glühbirnen? Beginnen wir mit dem Stromverbrauch im Leerlauf, hier kann man es kurz machen dieser liegt bei beiden Birnen bei 0,5W.

Größere Unterschiede gibt es im Betrieb.

Bei der Innr RB 178 T liegt der Stromverbrauch bei allen Lichtfarben konstant bei 9,6W. Bei der White Ambiance hingegen schwankt die Leistungsaufnahme zwischen 6W und 8,2W, umso extremer die Lichtfarbe umso niedriger die Leistungsaufnahme.

Wobei die Leistungsaufnahme an sich ja gar nicht so wichtig ist, es geht eher um das Verhältnis Licht zu Leistungsaufnahme.

Hierfür habe ich den Mittelwert aus meinen beiden Helligkeitsmessungen genommen und zur Leistungsaufnahme in Verhältnis gesetzt.

Wie wir sehen, tun sich beide Glühbirnen fast überhaupt nichts bei der Effizienz. Die Philips ist zwar im Schnitt etwas besser, aber der Unterschied liegt bei unter 2%, liegt also im üblichen Fehler Bereich.

 

Fazit

Philips Hue White Ambiance E27 oder Innr RB 178 T E27, wer macht das Rennen? Das eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage! Beide Smart Home Glühbirnen sind qualitativ sehr ähnlich, wenn nicht sogar in vielen Punkten identisch.

Wollt Ihr die Birnen in Kombination mit einer Philips Hue Bridge verwenden und wollt Ihr Apple HomeKit nutzen? Falls ja, fällt die Innr natürlich raus.

Ist Apple HomeKit egal oder Ihr nutzt eh einen Amazon Echo Plus würde ich vielleicht eher Richtung Innr tendieren, aufgrund des günstigeren Preises.

Die Innr bietet eine bessere Lichtabstrahlung in alle Richtungen, was je nach Lampe ein vor oder Nachteil ist. Die Philips fokussiert das Licht hingegen etwas mehr zur Front hin, kann ebenso ein vor oder Nachteil sein. Nutzt Ihr die Glühbirnen von der Decke hängend ist die Philips etwas heller, geht es um eine seitliche Anstrahlung, beispielsweise in einer Wand/Schreibtischlampe, ist die Innr teilweise deutlich heller.

Wie auch immer Ihr macht mit beiden Lampen NICHTS falsch!

Keine Produkte gefunden.

Eine Full HD Überwachungskamera für 20€?! Die Xiaomi Dafang im Test

Gute Überwachungskameras bekommt man mittlerweile recht günstig, unter anderem aufgrund von diversen Discountern und natürlich dem blühenden online Handel.

Aber was wenn ich Euch sage, dass man eine gute Full HD Überwachungskamera von einem seriösen Anbieter für rund 20€ bekommen kann?

Klingt zu gut um wahr zu sein, nicht wahr? Dem würde ich an sich zustimmen, aber gute Produkte zu kleinen Preisen sind beim asiatischen Hersteller Xiaomi nichts Neues.

Diese bieten mit der Dafang eine auf den ersten Blick extrem günstige und hoffentlich auch sehr gute Heim Überwachungskamera an.

Aber kann eine Überwachungskamera mit Full HD Auflösung für 20€ wirklich gut sein? Versuchen wir dies im Test der Xiaomi Dafang herauszufinden!

 

Die Xiaomi Dafang Full HD Überwachungskamera im Test

Xiaomi hat mit der Dafang einen red Dot Award für gutes Design gewonnen und ja dies kann ich durchaus nachvollziehen.

Viele günstige Überwachungskameras, die man auch bei Discountern bekommt, sehen oftmals auch wirklich billig aus, anders kann man dies nicht sagen. Die Xiaomi Dafang hingegen macht einen sehr guten und schicken ersten Eindruck.

Wer diese Kamera in seiner Wohnung stehen hat, muss sich für diese nicht schämen.

Die Kamera ist zwar recht groß, aber das Gehäuse besteht aus einem recht hochwertig anmutendem weißen Kunststoff. Auf der Front ist eine Art Auge eingelassen, welches sich vertikal drehen kann und die Kamera beherbergt. Ebenfalls in diesem Auge befinden sich die sechs IR LEDs.

Aber nicht nur das Auge kann sich vertikal drehen, der Sockel und somit die gesamte Kamera kann sich zudem horizontal drehen. Somit kann die Kamera fasst 100% des Raums abdecken. Das Beste ist aber, dass man dies der Kamera nicht ansieht. Hier muss man Xiaomi einfach loben das man die Dreh- und Schwenkfunktion der Kamera nicht ansieht, sondern dass dies absolut elegant ins Design eingearbeitet ist.

Die Anschlüsse der Überwachungskamera sind auf dessen Unterseite und Rückseite verteilt. Auf der Unterseite finden wir neben einer Setup Taste auch einen Slot für eine microSD Speicherkarte, wie auch den microUSB Port welcher für die Stromversorgung genutzt wird.

Auf der Rückseite ist ein normaler USB Port angebracht, welcher ebenfalls für Speichermedien genutzt werden kann.

Wenn Ihr die die Xiaomi Dafang kauft, vergesst nicht, dass das beiliegende Netzteil natürlich keinen deutschen Stecker hat! Ihr könnt allerdings mit einem einfachen Adapter arbeiten oder einfach ein eigenes Netzteil verwenden.

Im Grunde geht jedes 08/15 USB Ladegerät mit mindestens 2A Leistung. Diese 2A werden aber eigentlich nicht benötigt. Im Normalfall braucht die Kamera gerade mal knapp unter 2W und bei Nacht (wenn die IR LEDs aktiv sind), gerade mal 3,3W.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung der Xiaomi Dafang Überwachungskamera verläuft über die MI Home App. diese App ist für IOS und Android verfügbar.

Beim ersten Start werdet Ihr nach der Region gefragt. Wichtig hier muss man gegebenfalls etwas herumprobieren! Die Xiaomi Dafang Kamera kann nur genutzt werden, wenn Ihr eine Region auswählt in welcher diese offiziell verfügbar ist! Im Zweifel wählt Festland China aus, hier sind alle Xiaomi Produkte erhältlich. Solltet Ihr hier einen Fehler gemacht haben, kein Problem die Region lässt sich in den Einstellungen ändern.

Nach dem Anlegen eines Xiaomi Kontos könnt Ihr in der App das Hinzufügen eines neuen Produkts auswählen. Die Mi Home App unterstützt nicht nur die Xiaomi Dafang Überwachungskamera, sondern auch alle anderen Xiaomi Produkte.

Wählt beim Hinzufügen die passende Kamera aus. Hier sieht man auch die ersten möglichen Probleme, die Mi Home App besitzt teilweise eine bunte Mischung aus Chinesisch und Englisch. Hier muss man einfach der Logik folgen bzw. den Bildern.

Habt Ihr die passende Kamera ausgewählt müsst Ihr die Setup Taste auf der Unterseite der Kamera drücken. In der App wählt nun das gewünschte WLAN Netz aus und gebt dafür das Passwort ein.

Die App erstellt nun einen QR Code, welchen Ihr vor die Kamera halten müsst. Hat die Kamera den QR Code erkannt wird euch dies per chinesischer Sprachausgabe bestätigt (die Kamera sagt 1-2 längere Sätze, es ist nicht wichtig dies zu verstehen).

Daraufhin verbindet sich die Kamera mit Eurem WLAN und wird in der App eingebunden!

 

Features und Funktionen

Zwar sind Teile der App leider auf Chinesisch, aber man findet sich mit ein wenig Nachdenken und herumprobieren gut zurecht. Falls die App bei Euch mehr chinesischen Text anzeigt, müsst Ihr in die App Einstellungen! Dort kann man die Sprache auf fast komplett englisch stellen!

Was kann nun die Xiaomi Dafang Überwachungskamera? Startet Ihr die Mi Home App und Ruf die Kamera auf erhaltet Ihr zuerst die live Ansicht mit der Möglichkeit manuell Fotos und Videos zu Speichern. Ebenfalls habt Ihr die Möglichkeit für eine 2 Wege Kommunikation und das Horizontale und Vertikale drehen der Kamera.

Diese Live- Ansicht lässt sich natürlich auf der ganzen Welt nutzen und nicht nur im heimischen Netzwerk!

In den Einstellungen könnt Ihr die Einstellungen für das automatische Aufnehmen anpassen. Wichtig! Die Xiaomi Dafang besitzt keinen Cloud Speicher oder Ähnliches. Eure Aufnahmen werden also nicht alle nach China hochgeladen. Aufnahmen werden Lokal auf einer microSD Speicherkarte abgelegt oder wenn Ihr einen Xiaomi WLAN Router mit eingebauter Festplatte habt, können auch Aufnahmen auf diesem abgelegt werden.

Meine 64GB microSD Speicherkarte wurde auch problemlos von der Kamera erkannt. Ist die Speicherkarte voll, lässt sich einstellen, dass die ältesten Aufnahmen zuerst gelöscht werden.

Aber wann nimmt die Kamera auf? Ihr habt hier zwei Optionen, entweder diese nimmt dauerhaft auf oder nur wenn eine Änderung im Bild erkannt wurde. Kleine Info, das dauerhafte Aufnehmen funktionierte bei mir nicht so recht, vielleicht ist diese Option auch nur eine Fehlübersetzung.

Ihr könnt dafür auch ein Zeitfenster spezifizieren, in welchem die Kamera aufnehmen bzw. nicht aufnehmen soll.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Alarme einzurichten. Wird ein Alarm ausgelöst, wird ebenfalls ein Video aufgenommen und Ihr erhaltet eine Benachrichtigung. Alarme werden wie üblich durch Bewegungen ausgelöst, hier könnt Ihr in drei Stufen auswählen wie sensibel die Bewegungserkennung sein soll.

Ebenfalls möglich ist eine Auslösung durch Feuermelder! Ein sehr interessantes Feature! Die Xiaomi Dafang kann das Piepen von Feuermeldern erkennen und Euch warnen wenn Ihr nicht zuhause seid, dass ein Feuermelder losgegangen ist. Ein wie ich finde sehr nützliches Feature!

Aufnahmen werden wie bereits erwähnt auf einer lokalen Speicherkarte abgelegt. Auf die Aufnahmen lassen sich entweder durch Entnahme der Speicherkarte oder durch die Mi Home App zugreifen. In Letzterer sind die Aufnahmen chronologisch sortiert und lassen sich von überall aus zugreifen.

Damit bietet die Xiaomi Dafang alle klassischen Überwachungskamera Features. Darüber hinaus gibt es auch noch ein paar Bonus Funktionen. Beispielsweise kann die Kamera automatisch Bewegungen folgen. Die Kamera dreht sich also mit, wenn jemand durchs Bild läuft. Diese Funktion fand ich allerdings teilweise etwas unzuverlässig.

Sehr cool ist die Zeitraffer Funktion. Ihr könnt mit der Xiaomi Dafang Zeitrafferaufnahmen von beispielsweise Sonnenuntergängen oder ähnlichen Dingen machen. Ihr könnt hierfür in der App Zweitabstände definieren, in welchen jeweils ein Bild gemacht wird, welche dann am Ende zusammengesetzt werden. Ihr habt hier die Auswahl zwischen ein Bild jede Sekunde und ein Bild pro Tag.

 

Bildqualität

Ein wichtiger Faktor ist natürlich auch die Bildqualität. Ich habe ja bereits erwähnt, dass die Xiaomi Dafang Full HD Videos aufzeichnet, aber Full HD ist nicht gleich Full HD.

Qualitativ geht die Dafang völlig in Ordnung! Diese ist zwar nicht die ganz schärfste Kamera, die ich bisher gesehen habe, aber für eine unter 100€ Kamera ist die Bildqualität Top! Details wie Gesichter lassen sich problemlos auf eine mittlere Distanz erkennen.

Auch bei Dunkelheit macht die Kamera eine gute Figur, auch wenn die IR LEDs nicht die aller stärksten sind. Bei großen Wohnzimmern werdet Ihr also keine Perfekte Ausleuchtung erleben. Allerdings lassen sich auch in diesem Personen usw. absolut problemlos erkennen.

Das Blickfeld der Kamera fällt mir 120Grad relativ groß aus, optimal für Innenräume.

 

Sicherheit

Soweit so gut, aber eine Kamera aus Asien? Ist das denn sicher? Wenn Ihr hier bedenken habt, ist dies auch völlig verständlich. Aber ist diese Sorge wirklich begründet?

  1. Ja die live Ansicht läuft über chinesische Server, hier könnte die chinesische Regierung theoretisch zuschauen. Aber bei 90% aller hier erhältlichen Überwachungskameras läuft die live Ansicht über amerikanische Server. Hier könnte die amerikanische Regierung zusehen. Letztendlich gehüpft wie gesprungen finde ich. Zudem warum sollte die chinesische Regierung Eure Überwachungskamera anzapfen? Sofern Ihr kein bekannter Menschenrechtler in Asien seid (dies soll keine Politische Wertung sein), ist die Gefahr hierfür vermutlich sehr klein. Warum laufen live Übertragungen über chinesische Server? Es muss für die live Ansicht eine Art Vermittler auftreten, welcher den Datenstrom zwischen der Kamera und Eurem Smartphone regelt, dies ist normal. Dieser Vermittler, welcher den Datenstrom lenkt ist in der Regel ein Server des Herstellers, welcher nun mal im Land steht, aus welchem der Hersteller kommt.
  2. Aufnahmen werden lokal gespeichert! Es wird also nicht einfach alles nach Asien übertragen oder allgemein auf einen Cloud Server. Damit ist aus Datenschutz Sicht vermutlich diese Kamera schon deutlich besser als die Kameras der meisten anderen Hersteller.
  3. Die größte Gefahr ist die durch Hacker welche die Kamera übernehmen bzw. diese zu einem Bot Netzwerk machen. Gerade günstigere Kameras von kleinen Herstellern bekommen fast nie Updates. Woran liegt das? Die meisten kleineren Hersteller stellen die Kameras nicht selbst her. Es gibt hier große Zulieferer, welche die Kameras und die Software im Auftrag der Hersteller bauen. Daher sehen viele der günstigen Kameras auch sehr ähnlich aus. Xiaomi hingegen entwickelt die Software selbst und versorgt auch seine Produkte mit Updates! Aus Erfahrung kann ich sagen das Xiaomi Smart Home Produkte über Jahre hinweg supportet werden. Auch die Xiaomi Dafang hat alleine währen der 1-2 Monate in welchen ich diese habe, zwei Software Updates bekommen.
  4. Ich habe den Datenverkehr der Kamera überwacht. Es kommt zwar hin und wieder vor, dass diese von sich aus kleinere Datenmengen überträgt, aber hierbei handelt es sich um Größenordnungen von wenigen KB. Dabei handelt es sich also nicht um Bilder/Videos, sondern vermutlich die übliche Kommunikation mit dem Heimat Server.

 

Fazit

Es ist unfassbar wie gut die Xiaomi Dafang für rund 20€ ist! Dies ist eine der besten Überwachungskameras, die ich bisher in den Fingern hatte. Dies liegt nicht nur an der guten Bildqualität, sondern auch am tollen Design und der guten App.

Letztere ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet die App viele sinnvolle Funktionen, hier fand ich neben den Überwachungskamera Basis Funktionen die Feueralarm Erkennung besonders interessant, aber andererseits ist die App auch der Grund warum ich nicht jedem die Kamera empfehlen würde. Die Xiaomi Dafang ist für den asiatischen Markt gedacht. Dies ist nicht schlimm, aber es gibt bei der Übersetzung Lücken. Auch sind ein paar Optionen nicht so nutzerfreundlich wie man dies von normalen Überwachungskameras her kennt.

Für jeden Technik interessierten Nutzer ist das kein Problem! Mit ein wenig herumprobieren und nachdenken, lassen sich auch diese kleineren „Probleme“ lösen. Aber für einen Nutzer der eine so einfache Lösung wie möglich möchte, welche funktioniert ohne dafür groß nachdenken zu müssen, ist die Xiaomi Dafang nichts! Das soll nicht abwertend klingen, eine einfach unkomplizierte Lösung ist super, aber dann muss man etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Für Nutzer die etwas bastelbereiter sind, ist die Xiaomi Dafang absolut empfehlenswert! Unter 50€ werdet Ihr kaum etwas Vergleichbares von einem anderen Anbieter erhalten.

Positiv

  • Tolles Design
  • Lokale Speicherung der Aufnahmen
  • Dreh und schwenkbar
  • Gute Aufnahmequalität
  • Zeitraffer-Aufnahmen
  • Feuermelder- Erkennung
  • Gute App…..

 

Neutral

  • WLAN Signalstärke bzw. Reichweite eher mittelmäßig

 

Negativ

  • ….. Teils chinesisch       

Das Plantronics Voyager 8200 UC Headset im Test

Plantronics werden sicherlich einige meiner Leser primär aufgrund von Gaming Headsets und Bluetooth Kopfhörern kennen. Hier haben diese auch einige sehr gute Modelle zu bieten, wie die Backbeat Pro 2.  Aber Plantronics eigentliches Hauptgeschäft sind Headsets und Kommunikationslösungen für den geschäftlichen Sektor.

Für diesen sind auch die Plantronics Voyager 8200 UC gedacht. Bei den Voyager 8200 UC handelt es sich augenscheinlich um Bluetooth Kopfhörer. Diese sind allerdings für die Nutzung als Headset optimiert, obwohl die Kopfhörer keinen Mikrofonarm besitzen.

Damit wären die Voyager 8200 UC auch für andere Nutzergruppen sicherlich sehr interessant! Ich spreche hier auch in einem gewissen Rahmen von Gamern oder einfach Normalnutzern welche ein gutes kabelloses Headset suchen.

Aber klingen die Plantronics Voyager 8200 UC und vor allem das verbaute Mikrofon wirklich gut? Oder ist das Ganze nur eine halb gare Lösung? Dies gilt es im Test herauszufinden! An dieser Stelle vielen Dank an Plantronics für das Ausleihen des Headsets.

 

Das Plantronics Voyager 8200 UC Headset im Test

Man sieht dem Plantronics Voyager 8200 UC bereits auf dem ersten Blick an, dass es sich hier um ein premium Produkt handelt.

Die Kopfhörer sind in einem professionellen grau/schwarz gehalten, welches lediglich durch ein paar rote Farbakzente in den Ohrmuscheln etwas aufgeppt wird. Zwar sind die Rückseiten der Ohrmuscheln etwas verspielter, dies liegt aber an diversen dort untergebrachten Tasten.

Beim Material setzt Plantronics primär auf ein Softtouch Kunststoff und Leder. Während die Ohrmuscheln aus Kunststoff gefertigt sind, ist das Kopfband außen Leder verkleidet. Sehr interessant denn der Teil welcher eigentlich Euren Kopf berührt, ist ein stark perforierter Stoff.

Die Ohrmuscheln selbst sind wiederum aus Leder bzw. Kunstleder (ich konnte hier keine Angabe finden und ich kann den Unterschied nicht erkennen).

Zwar sind die Voyager 8200 UC Ohr umschließende Kopfhörer, aber wie bei Bluetooth Kopfhörern üblich sind auch hier die Ohrmuscheln nicht übermäßig groß. Allerdings sind die Voyager 8200 UC auch nicht zu klein, man geht hier einen guten Mittelweg.

Rein haptisch und qualitativ gibt es nichts über das ich mich beschweren kann. Die Kopfhörer wirken sehr hochwertig gearbeitet und auch alle Scharniere und Gelenke machen einen guten Eindruck. Auch die Höhenverstellung ist qualitativ vollkommen in Ordnung und sogar metallverstärkt.

Etwas was sicherlich beim ersten genauen Betrachten der Plantronics Voyager 8200 UC auffällt, sind die diversen Tasten und Schalter, welche an den Kopfhörern angebracht sind.

Ich konnte satte elf Bedienelemente an den Kopfhörern finden! Viele davon sind auch mithilfe von kleinen Schiebeschaltern gelöst. Beispielsweise der Einschalter besitzt eine aus, ein und „Bluetooth“ Position. Letztere ist zum Koppeln der Kopfhörer gedacht.

Ebenfalls sehr interessant ist das Drehrand zum Verstellen der Lautstärke. Auf der linken Ohrmuschel befindet sich ein stark texturierter Ring, welcher sich zum Verstellen der Lautstärke drehen lässt. In diesem Ring sind zudem noch weitere Tasten wie Vor, Zurück und Play/Pause angebracht.

Eine weitere Besonderheit ist sicherlich auch der Physische Mute Knopf für die verbauten Mikrofone. Hieran erkannt man schon, dass die Headset Nutzung bei den Plantronics Voyager 8200 UC eine wichtigere Rolle spielt.

Bei den Anschlüssen finden wir wiederum das Übliche. Das Übliche = ein microUSB Port zum Aufladen und ein AUX Eingang für die kabelgebundene Nutzung.

Der Akku der Kopfhörer soll laut Hersteller 20 Stunden bei Musik und 24 Stunden bei Gesprächen halten. Dies habe ich um ehrlich zu sein nicht am Stück getestet, aber die Größenordnung kommt durchaus hin.

Mit im Lieferumfang ist im Übrigen ein kleiner USB Bluetooth Adapter! Schön das dieser von Plantronics beigelegt wird.

 

ANC

Die Plantronics Voyager 8200 UC verfügen über aktives Noise Cancelling. Das bedeutet äußere Geräusche werden mithilfe von Mikrofonen aktiv von den Kopfhörer ausgeglichen/unterdrückt.

ANC ist so ziemlich der größte Trend in aktuellen High End Kopfhörern, zurecht! Ein gutes Noise Cancelling kann durchaus sehr angenehm sein.

Aber haben die Plantronics Voyager 8200 UC ein gutes Noise Cancelling? Das ANC ist bei den Voyager 8200 UC in zwei Stufen einstellbar, niedrig und hoch.

Dementsprechend ist auch das Ausgleichen/Unterdrücken der Umgebungsgeräusche. Auf der hohen Stufen machen die Voyager 8200 UC auch einen wirklich erstklassigen Job! Es gibt hier vielleicht drei oder vier Modelle auf dem gesamten Kopfhörermarkt, die dies noch besser hinbekommen, was ich jetzt einmal als positiv werte! Die Plantronics gehören hier ganz klar zu den besten Modellen.

Wie weit geht die Geräuschunterdrückung?

Wenn Ihr aber denkt, dass man die Kopfhörer aufsetzt und nix mehr von seiner Umgebung mitbekommt irrt. Aktives Noise Cancelling blockt primär dumpfe Geräusche wie Motoren, klappern, Lüfter usw. Diese verschwinden fast vollständig beim Tragen der Voyager 8200 UC.

Stimmen und Gespräche werden hingen nur etwas in der Lautstärke reduziert, aber dies ist selbst bei teuren Bose Kopfhörern nicht viel anders.

Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Einstellungen (niedrig oder hoch)? Natürlich ist in der niedrigeren Einstellung der Effekt des ANC schwächer, aber auch des negativen Seiteneffekts.

ANC bei den Plantronics sorgt für ein leichtes „weißes“ Rauschen. Welches aber auf der niedrigen Einstellung kaum bis gar nicht hörbar ist. Sitzt Ihr also in einem halbwegs leisem Büro, wo Ihr nur ein wenig die Umgebungsgeräusche reduzieren wollt, ist dies die bessere Option.

Die hohe Einstellung lohnt primär wenn Ihr in Bus, Bahn oder Flugzeug sitzt. Also an Orten wo es sich lohnt laute Motorgeräusche gegen ein wenig „weißes Rauschen“ zu tauschen.

 

Tragekomfort

Das Plantronics Voyager 8200 UC besitzt einen mittleren bis hohen Anpressdruck. Dieser wird allerdings etwas durch die vergleichsweise dicke und weiche Polsterung ausgeglichen.

Die Ohrpolster sind mit Leder/Kunst-Leder bezogen und besitzen im Inneren eine Art Memory Schaum. Hierdurch sind die Ohrpolster recht anschmiegsam und weich. Das Kopfband hingegen setzt auf einen etwas luftigeren Stoff.

Unterm Strich halte ich den Tragekomfort für gut bis sehr gut! Ich konnte die Plantronics über mehrere Stunden hinweg problemlos tragen, auch wenn die Ohren dazu neigen etwas warm zu werden. Dies ist aber kein größeres Problem und bei den meisten Noise Cancelling Kopfhörern der Fall.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der Plantronics Voyager 8200 UC. Wer nun denkt, dass der Klang nur „zweckmäßig“ ist, da es sich um Business Headset handelt, irrt!

Das Voyager 8200 UC klingt ganz grob gesagt hervorragend! Ihr erhaltet einen klasse HiFi Klang, welcher weitestgehend mit dem des Backbeat Pro 2 übereinstimmt.

Die Kopfhörer besitzen bei Musik einen recht spaßig ausgerichteten Klang. Hierbei ist gerade der Bass recht präsent und sicherlich auch das klanggebende Element. Der Bass besitzt einen hervorragenden Tiefgang, Volumen und Punch.

Hierdurch strahlen die Kopfhörer eine sehr große Spielfreude.

Aber auch die Höhen sind absolut sauber und feinspielend. Hierbei sind diese aber nicht übermäßig brillant oder spitz. Die Voyager 8200 UC neigen eher zu einem Abrunden von spitzen Geräuschen was diese etwas weicher Macht. Hierdurch bieten die Kopfhörer unterm Strich eher einen tendenziell wärmeren Klang. Verwechselt dies bitte nicht mit dumpf!

Mitten sind bei den Backbeat Pro 2 gut, werden aber auch nicht übermäßig betont. Stimmen und Gesang werden klar und deutlich wiedergegeben. Auch die Sprachverständlichkeit ist gut.

Kurzum die Plantronics Voyager 8200 UC bieten eine spitzen Multimedia Leistung! Auch als reine Musik-Kopfhörer sind diese vollständig zu gebrauchen.

 

Mikrofonqualität

Wie steht es um die Mikrofonqualität? Dies ist ja nicht ganz unwichtiger Punkt bei den Plantronics Voyager 8200 UC.

Hier wird es nun schwierig! Grundsätzlich bietet das Mikrofon eine gute Leistung, hier kann man sich nicht beschweren. Die Mikrofone im Voyager 8200 UC nehmen Eure Stimme erfreulich laut und qualitativ gut auf. Hintergrundgeräusche sind in einem gewissen Rahmen hörbar ja, aber dies ist hier auch nicht viel mehr der Fall als bei meinem normalen Headset. Die Aufnahmen sind zwar was den Bass bzw. die Tiefen angeht eher mittelmäßig, aber die Höhen und Mitten Stimmen, was für eine gute Verständlichkeit wichtig ist.

Ja es gibt Headsets mit Mikrofon Armen welche eine bessere Qualität bieten, aber für ein Gespräch via Skype oder Handy ist das Ganze mehr als ausreichend, sofern Ihr den beigelegten Adapter nutzt!

Hier kommen wir nun zu den Einschränkungen. Ich schiebe dies einmal auf die Bluetooth Verbindung und deren eingeschränkte Bandbreite. Im ersten Ansatz habe ich das Headset mit meinem Notebook gekoppelt über die integrierte Bluetooth Verbindung.  Die Tonqualität war soweit normal, die Mikrofonqualität hingehen sehr mäßig.

Windows konnte das Headset mit 8000Hz „Telefonqualität“ ansteuern. Benutzt man hingegen den beigelegten USB Adapter ist eine Stufe mehr möglich und das Mikrofon klingt ein gutes Stück besser und klarer.

Aber auch hier gibt es eine Einschränkung, zwar wird die Mikrofonqualität besser, aber sobald eine Anwendung auf das Mikrofon zugreift, wird die normale Ton Ausgabequalität deutlich reduziert.

Anscheinend wird dann etwas der verfügbaren Bluetooth Bandbreite von der Ausgabe auf das Mikrofon, „die Eingabe“, zugeordnet um hier für eine bessere Qualität zu sorgen.

Wer also gleichzeitig skypen und Musik hören möchte, wird sehr enttäuscht sein! Die Ausgabequalität des Headsets reicht beim gleichzeitigen Nutzen des Mikrofons wirklich nur für eine einfache Stimmenwiedergabe aus.

In einem geschäftlichen Umfeld wird dies aber vermutlich kaum Stören.

 

Fazit

Die Plantronics Voyager 8200 UC sind sehr interessante Kopfhörer bzw. Headset!

Beginnen wir bei den Stärken. Die Kopfhörer sehen gut aus, fühlen sich gut an und klingen gut, sofern man einen etwas lebendigeren und bassstärkeren Klang mag, mit einer starken Dynamik.

Die Voyager 8200 UC können wirklich viel Spaß machen. Wer diese als reine Multimedia Bluetooth Kopfhörer nutzen möchte, kann dies problemlos machen.

Selbst rein für dieses Anwendungsfeld wäre der Preis von 250-300€ glatt gerechtfertigt.

Wie sieht es bei der Nutzung als Headset aus? Grundsätzlich ist die Mikrofonqualität wirklich gut, gerade wenn man bedenkt, dass es hier keinen Mikrofonarm gibt. Ich würde die Plantronics Voyager 8200 UC zwar nicht für Studio Aufnahmen empfehlen, aber für normale Gespräche via Telefon oder Skype ist die Qualität und Verständlichkeit top.

Es gibt aber leider eine kleine Schwäche, welche vermutlich auf die Bluetooth Verbindung zurückzuführen ist. Wird von Windows auf das Mikrofon des Headsets zugegriffen reduziert sich zu Gunsten des Mikrofons die Ausgabequalität ein gutes Stück. Hierdurch ist beispielsweise die Nutzung als Gaming Headset ausgeschlossen, genau wie das gleichzeitige Musikhören und Skypen.

Sobald der Zugriff auf das Mikrofon stoppt, springt die Tonqualität wieder auf das übliche Maß an.

Für wen ist das Plantronics Voyager 8200 UC nun das Richtige? Seid Ihr oft unterwegs, führt viele Gespräche via Skype oder Telefon und sucht ein Bluetooth Headset mit der best möglichen Mikrofonqualität, ohne dabei Einschnitte bei der Klangqualität oder der Optik zu machen, dann ist das Plantronics Voyager 8200 UC für Euch das Richtige!

Die Optoma NuForce BE Free8 im Test, die besten vollständig kabellosen Ohrhörer die ich bisher nutzen durfte

Bluetooth Ohrhörer gibt es einige auf dem Markt. Kein Wunder denn immer mehr Hersteller verzichten auf einen Kopfhöreranschluss bei ihren Smartphones. Bei Bluetooth Ohrhörern gibt es zwei Gruppen, die „normalen“ Bluetooth Ohrhörer und die kabellosen.

Aber Bluetooth ist doch kabellos? Ja, aber in der Regel ist die Verbindung zwischen dem linken und dem rechten Ohrstöpsel weiterhin über ein Kabel gelöst.

Nur sehr wenige und meist auch recht teure Bluetooth Ohrhörer sind wirklich komplett kabellos. Dazu gehören auch die neuen Optoma NuForce BE Free8.

Aber erfahrungsgemäß sind viele komplett kabelfreie Ohrhörer von Kompromissen geplagt. Wie einem hohen Preis und einem schlechten Klang.

Wie sieht dies bei den Optoma NuForce BE Free8 aus? Dies gilt es im Test herauszufinden! An dieser Stelle vielen Dank an Optoma für das Ausleihen der Ohrhörer!

 

Die Optoma NuForce BE Free8 im Test

Die Optoma NuForce BE Free8 sind vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer! Der linke und rechte Ohrstöpsel sind also nicht miteinander verbunden, wie es ansonsten bei den meisten Bluetooth Ohrhörern der Fall ist.

Im Gegenzug muss natürlich in beiden Ohrhörern ein Akku und diverse Elektronik verbaut sein, weshalb die Ohrstöpsel auch etwas größer ausfallen.

Optoma setzt bei diesen auf ein schwarzes Hochglanzgehäuse, welches eher durch eine schlichte Eleganz versucht zu punkten, als durch eine auffällige Optik. Dies ist eine Entscheidung mit der ich gut leben kann. Bei der Haptik und Verarbeitungsqualität gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten. Die Ohrhörer wirken aufgrund ihres kompletten Kunststoffgehäuses nicht übermäßig hochwertig, aber wirken auch nicht billig.

Ähnliches gilt auch für die Ladehülle, welche mit im Lieferumfang ist. Diese Ladehülle ist eine Art kleines „Ei“ welches sich aufklappen lässt um im Inneren die Ohrstöpsel zu verstauen. Werden diese in der Hülle verstaut werden die Ohrhörer auch geladen!

Dies ist ein wichtiger Punkt, die NuForce BE Free8 selbst haben einen vergleichsweise kleinen Akku. Dieser hält praktisch zwischen 3 und 4 Stunden. Jedoch kann die „Transportbox“ die Ohrhörer bis zu vier Mal wieder aufladen.

Effektiv könnt Ihr also mit kleinen Ladepausen rund 16 Stunden mobil und kabellos Musik hören.

Die Box selbst wird ganz klassisch via microUSB geladen. Die Ohrhörer lassen sich im Übrigen nur in der Box laden! Diese verfügen nur über zwei kleine Kontaktpunkte und nicht über einen normalen Ladestecker.

Wie steht es um Tasten? Beide Ohrstöpsel besitzen jeweils eine Taste, die in gedrückter Position die Aufgabe des Ein/Ausschaltens übernimmt. Drückt Ihr diese nur kurz kann man über die Taste aber auch Musik pausieren, fortsetzen, vorspulen usw.

Allerdings ist diese Taste sehr klein, daher ist in der Praxis das Steuern der Musik über diese etwas unkomfortabel.

 

Tragekomfort

Wie steht es um den Tragekomfort? Die NuForce BE Free8 sind natürlich vergleichsweise große Ohrstöpsel, allerdings ist die Form der Ohrhörer gut gewählt.

Diese sitzen vergleichsweise angenehm in meinen Ohren. Ich spüre keinen Druck oder einen „Fremdkörper“ in meinen Ohren. Dies liegt sicherlich auch etwas an den recht dünnen Ohrkanälen.

Im Gegenzug zu dem recht bequemen Sitz ist der Halt eher mittelmäßig. Im normalen Alltag ist dieser vollkommen ausreichend, wie auch für leichteren Sport. Aber wenn wirklich viel Bewegung im Spiel ist gibt es sicherlich Ohrhörer die fester halten als die BE Free8. Probleme das die Ohrhörer komplett herausfallen hatte ich aber keine! Diese verrücken nur etwas leichter, so dass der Klang nicht mehr 100% optimal ist.

Dennoch Daumen hoch für den Tragekomfort!

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Hier erst einmal ein Lob an die NuForce BE Free8! Die Ohrhörer bieten einen erfreulich guten Klang, für vollständig kabellose Ohrhörer.

Wer nun aber erwartet das die NuForce BE Free8 mit 200€ Kabelgebundenen oder normalen Bluetooth Ohrhörern mithalten können wird aber sicherlich ein stück weit enttäuscht. Man zahlt einen gewissen Aufpreis für die kabellose Freiheit.

Klanglich sind die NuForce BE Free8 eher mit 100€ Bluetooth Ohrhörern zu vergleichen.

Beginnen wir hier aber beim Anfang, also den Höhen. Diese sind ausreichend klar und sauber. Allerdings sind die BE Free8 auch nicht übermäßig brillant. Dies hat Vor -und Nachteile, einerseits könnte Musik etwas leichter und luftiger klingen, andererseits sind die Ohrhörer auch nicht schrill oder übermäßig anstrengend. Ich denke Optoma hat hier ganz gut die Mitte getroffen zwischen weich und „schrill“.

Die Mitten fallen etwas in die unauffälligere Richtung. Zwar besitzen die BE Free8 keinen „Badewannen“ Klang, aber die Höhen und Bässe erhalten akustisch schon etwas mehr Fokussierung.

Dennoch kann ich mich über die Darstellung von Stimmen und Gesang nicht beschweren.

Wie steht es um den Bass? Hier wird es nun etwas schwierig. Der Bass der Optoma NuForce BE Free8 ist in einer guten Masse vorhanden und ist auch angenehm satt, aber man spürt aber das die Ohrhörer einen vergleichsweise kleinen Resonanzkörper haben.

Der Bass hat einen knackigen Punch, aber das Volumen fällt eher mittelmäßig aus. Der Tiefgang hingegen ist wieder vollkommen in Ordnung. Von daher würde ich sagen, dass der Bass recht neutral ist.

Die Dynamik der Ohrhörer würde ich als gut bezeichnen. Die räumliche Darstellung ist „normal“ und die maximale Lautstärke ausreichend.

 

Verbindung

Bei vollständig kabellosen Bluetooth Ohrhörern ist die Verbindungsqualität und Signalstärke zwischen Ohrhörer a und b immer so eine Sache.

Warum?

Euer Smartphone verbindet sich immer nur mit einem Ohrstöpsel. Dieser leitet dann das Signal an den zweiten weiter. Letzteres ist oft das Problem, da die Antennen in den Ohrhörern natürlich winzig sind und Euer Kopf im Weg ist.

Diese Verbindungsstabilität ist allerdings bei den NuForce BE Free8 kein Problem! Aussetzer oder Ähnliches hatte ich so gut wie keine im normalen Einsatz! Selbst wenn man mit der Hand die Ohren zuhält, bleibt das Signal bestehen.

Interessanterweise geht der rechte Ohrhörer immer aus wenn man diesen aus dem Ohr nimmt?! Dieses Verhalten kann ich mir nicht ganz erklären, ist aber im Alltag kein Problem, solange der Ohrhörer spielt, wenn er im Ohr steckt.

 

Fazit

Die Optoma NuForce BE Free8 sind sehr gute kabellose Bluetooth Ohrhörer! Genau genommen sind diese sogar die so ziemlich besten die ich bisher nutzen durfte. Aber auch diese haben Schwächen.

Grundsätzlich bieten die BE Free8 einen sehr guten Klang mit gut ausbalancierten Höhen und Bässen. Auch die Dynamik und die generelle Klangsignatur gefällt mir sehr gut!

Natürlich man zahlt einen gewissen Aufpreis für das vollständig kabellose, aber verglichen mit anderen komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörern gehören die Optoma NuForce BE Free8 ganz klar zu den besten. Auch wenn man für 200€ besser klingende „normale“ Bluetooth Ohrhörer bekommen kann.

Die Akkulaufzeit liegt bei unspektakulären 3-4 Stunden, was aber ebenfalls für vollständig kabellose Ohrhörer normal ist. Optoma legt auch eine gute „Ladehülle“ mit in den Lieferumfang welche die Ohrhörer mehrfach unterwegs aufladen kann, so das Ihr effektiv auf 16 Stunden Nutzungszeit kommen könnt. Die Haptik und Optik würde ich als unspektakulär aber gut bezeichnen.

Ob ich Euch nun die Optoma NuForce BE Free8 empfehlen würde, hängt ganz klar von der Frage ab ob Ihr unbedingt völlig kabellose Bluetooth Ohrhörer wollt. Man geht aktuell bei allen auf dem Markt verfügbaren komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörern gewisse Kompromisse ein, in der Regel primär beim Akku und beim Preis.

Seid Ihr bereit diese Kompromisse einzugehen, erhaltet Ihr mit den Optoma NuForce BE Free8 wirklich gute kabellose Bluetooth Ohrhörer!

Das Huawei Mate 10 Lite im Test

Huaweis Mate Smartphone Serie besteht 2017 aus gleich drei Geräten. Dem Mate 10, Mate 10 Pro und dem Mate 10 Lite.

Anhand der Namen könnt Ihr Euch schon die Staffelung der Smartphones vorstellen. Das Mate 10 Pro hatte ich bereits im Test, wo dieses auch voll überzeugen konnte.

Aber mit rund 800€ wird dieses sicherlich für den ein oder anderen über dem liegen, was man bereit ist für ein Smartphone auszugeben.

Hier kommt das „kleine“ Mate 10 Lite ins Spiel. Dieses kostet gerade einmal 300€, soll aber durchaus mit einer High End Leistung punkten. Auf dem Papier schafft dieses das auch mit einem 5,9 Zoll randlosem Display, 4GB RAM, 64GB Speicher, 16 Megapixel Dual Kamera usw.

Wollen wir uns dies doch einmal in einem Test ansehen. Kann hier das Huawei Mate 10 Lite überzeugen? An dieser Stelle vielen Dank an Huawei für das Ausleihen des Mate 10 Lite!

 

Das Huawei Mate 10 Lite im Test

Das Huawei Mate 10 Lite ist genau wie seine Brüder kein kleines oder besonders kompaktes Smartphone. Wenn man ein Smartphone mit 5,9 Zoll Display kauft darf man damit auch nicht rechnen. Die Mate Serie ist für die intensiv Nutzer, so auch das Mate 10 Lite.

Allerdings setzt Huawei auch beim Mate 10 Lite auf ein Display mit besonders kleinen Rändern. Ich will zwar nicht von einem randlosen Display sprechen, Ränder sind schon noch vorhanden, aber diese sind vergleichsweise klein.

Um dies zu erreichen nutzt das Smartphone ein 18:9 Format, dieses ist also eher lang als breit. Hierdurch ist das Mate 10 Lite für ein solch großes Smartphone immer noch erfreulich gut zu handhaben.

Dazu tragen auch die stark abgerundeten Kanten bei, wie auch die vergleichsweise geringe Dicke.

Bei der Rückseite des Huawei Mate 10 Lite kommt kein Glas zum Einsatz wie bei den größeren Brüdern, sondern klassisches Aluminium. Dieses ist allerdings sehr hochwertig verarbeitet und erinnert mit haptisch und qualitativ sehr an Huaweis P10 Serie.

Dies würde ich einfach mal als Kompliment bezeichnen! Huaweis P10 und P10 Plus lagen sehr angenehm in der Hand und selbiges gilt auch für das Mate 10 Lite.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5,9 Zoll Full HD Display, wie auch die Ohrmuschel und die 13 Megapixel Frontkamera.

Auf der Unterseite befindet sich der microUSB Ladeport, der Lautsprecher und der Kopfhöreranschluss. Die drei üblichen physischen Smartphonetasten finden sind auf ihrer üblichen Position am rechten Rand.

Wie auch das restliche Smartphone sind diese Tasten aus Aluminium gefertigt und besitzen einen sehr knackigen und guten Druckpunkt. Auf der Rückseite ist die 16 Megapixel Dual Kamera, ein LED Blitz und der Fingerabdruckscanner angebracht.

 

Software

Huawei setzt bei der Software wie üblich auf das so genannte EMUI, welches hier in Version 5.1 vorliegt.

EMUI basiert auf Android 7.0, ist aber optisch und auch teilweise Funktional sehr stark modifiziert. Fast sämtliche Menüelemente sind verändert worden oder sogar ausgetauscht.

Optisch ist dies natürlich Geschmacksfrage. An sich hat EMUI etwas, es ist mal was anderes verglichen mit dem reinen Android.

Allerdings ist die UI teilweise was schwer. Es kommen viele schwarz/weiß zu blau Kontraste zum Einsatz.

Das Standard Android wirklich hier irgendwie etwas luftiger. Was nun besser ist, hängt von Eurem Geschmack ab.

Es gibt zusätzlich auch eine Design App, in welcher es nach einer Registrierung bei Huawei möglich ist andere Designs herunterzuladen.

Grundsätzlich mag ich aber EMUI! Es gibt einige Bonus Funktionen wie das Duplizieren von Apps welche im Standard Android nicht möglich sind.

Neben den Huawei eigenen Apps und den Google Apps finden wir auch eine Handvoll 3. Anbieter Apps auf dem Mate 10 Lite. Hierbei handelt es sich um Facebook, Instagram, Bocking.com, eBay und eine Handvoll Spiele.

Von den 64GB Speicher welche im Mate 10 Lite verbaut sind, sind von Haus aus noch rund 48,6GB frei.

 

Display

Huawei setzt beim Mate 10 Lite auf ein 5,9 Zoll IPS Display im 18:9 Format. Dieses besitzt eine Auflösung von 2160×1080 Pixeln, was Full HD entspricht.

Über das Display kann man sich nicht beschweren! Gerade für ein Smartphone der 300€ Preisklasse ist dieses als sehr ordentlich zu erachten.

Farben sind ausreichend kräftig und auch die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend. Lediglich der Kontrast ist vielleicht ein wenig schwach für meinen Geschmack.

Ansonsten ist das Display aber vollkommen in Ordnung. Auch die Schärfe ist auf 5,9 Zoll als gut zu bezeichnen. Einen wirklich großen Unterschied bemerkt man selbst zu High End Smartphones in diesem Punkt nicht.

 

Sound und Akustik

Das Mate 10 Lite besitzt nur einen Lautsprecher auf seiner Unterseite. Im Gegensatz zum Mate 10 Pro nutzt dieses nicht seine Ohrmuschel als sekundären Lautsprecher.

Wie steht es um den Klang?

Der eine vorhandene Lautsprecher macht einen guten Job! Das Smartphone klingt laut und klar. Dabei ist dieses nicht zu schrill oder kratzig, selbst auf höheren Lautstärken.

Mal abends ein Video im Bett schauen oder beim Kochen etwas Webradio hören ist kein Problem!

Der Kopfhörerausgang bietet ebenfalls eine leicht überdurchschnittliche Leistung mit einer guten Dynamik und guten Detail Darstellung.

Die Ohrmuscheln hingen ist mir weder besonders positiv noch besonders negativ aufgefallen.

 

Kamera

Das Mate 10 Lite verfügt über eine 16 Megapixel Dual Kamera. Allerdings handelt es sich hier nicht um das übliche Huawei Kamera Set-up mit zwei „gleichwertigen“ Sensoren (bzw. einem Farb und einem SW Sensor) deren Aufnahmen für ein besseres Foto zusammengerechnet werden.

Das Mate 10 Lite besitzt eine 16 Megapixel Kamera und eine 2 Megapixel Kamera. Letztere ist nur für den Tiefunschärfe-Effekt!

Daher ist der zweite Sensor im Alltag wirklich nur sehr bedingt nützlich und dient vermutlich einfach nur als „Marketing“ Argument.

Aber das bedeutet ja nicht, dass die Hauptkamera nicht überzeugen kann. Wie steht es um diese?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Beginnen wir bei Tageslicht. Die Aufnahmen des Mate 10 Lite sind ausreichend scharf mit einer guten Detaildarstellung. Auch Farben sind klar und werden natürlich wiedergegeben.

Das Mate 10 Lite setzt wie auch die meisten anderen Huawei Smartphones wirklich eher auf natürliche Farben, wie es auch Apples iPhones machen. Samsung Smartphones beispielsweise heben Farben deutlich an, um etwas „Lebendigere“ Fotos zu erstellen, dies macht Huawei nicht.

Was stilistisch nun besser ist, hängt von Eurem Geschmack ab. Weißabgleich und auch die Belichtung werden vom Mate 10 Lite gut gewählt.

Wie sieh es im Low Light aus? Das Mate 10 Lite ist kein Low Light Monster! Was auch nicht groß bei einem 16 Megapixel Sensor und einer Blende von f2.2 überraschen sollte.

In extrem Bedingungen wird das Bild schnell verrauscht und unscharf. Ich würde die Low Light Performance des Mate 10 Lite nicht als unterdurchschnittlich bezeichnen, aber diese liegt eher im mittleren Bereich für ein 300€ Smartphone.

In einer normalen Situation mit gedimmter Beleuchtung sind natürlich auch mit dem Mate 10 Lite gute Bilder zu machen.

Wohler fühlt sich dieses aber ganz klar bei Tageslicht!

Wie steht es um den Video Modus? Dieser ist ordentlich aber nicht überragend. Grundsätzlich ist die Videoqualität gerade bei Tageslicht sehr gut, aber das Mate 10 Lite besitzt eine maximale Video Auflösung von Full HD.

Verglichen mit Smartphones welche eine 4K Videoauflösung schaffen, ist das Video Material doch ein Stück unschärfer.

Positiv ist wiederum das Tempo der Kamera und des Autofokus. Normale Fotos besitzen beim Aufnehmen fast keine Verzögerung. Auch der Autofokus ist sehr schnell und in meinem Test zuverlässig.

Abschließend, wie sieht es mit der Hintergrundunschärfe aus? Funktioniert dieses Feature gut? Es funktioniert, aber das Ausschneiden der im Vordergrund befindlichen Objekte ist zugegeben auch nicht perfekt. Betrachtet man die Bilder im Detail, können oft kleinere Fehler erkannt werden. Dies macht das Mate 10 Pro doch noch mal ein Stück besser.

Im Übrigen besitzt auch die Front Kamera einen Tiefenunschärfe Effekt, welche für eine Frontkamera allerdings sogar als recht gut zu bezeichnen ist.

 

Leistung und Benchmarks

Wie steht es um die Leistung des Mate 10 Lite? Dieses verfügt über den HiSilicon Kirin 659 als SoC. Der HiSilicon Kirin 659 ist ein von Huawei selbst entwickelter Chip mit acht Kernen. Vier dieser Kerne sind high Performance Kerne welche auf 2,36GHz getaktet sind. Die vier anderen sind etwas langsamer und werden für weniger leistungs-hungrige Anwendungen verwendet.

Kombiniert ist der Kirin 659 mit 4GB RAM und 64GB Speicher.

Schauen wir uns doch zuerst einmal ein paar Benchmarks an, um besser die vorhandene Rohleistung einschätzen zu können!

In Benchmarks liefert der HiSilicon Kirin 659 eine gute Performance ab! Rund 63000 Punkte im Antutu Benchmark, 3582 Punkte in Geekbench und die 4888 Punkte im PC Mark 2.0 Benchmark sind durchaus als angemessen für ein 300€ Smartphone zu bezeichnen.

Damit liegt der HiSilicon Kirin 659 in Benchmarks auf dem Level des Qualcomm Snapdragon 625/626.

 

Das Huawei Mate 10 Lite in der Praxis

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Huawei hat es ohne Frage drauf seine Software auf die jeweilige Hardware zu optimieren.

Auch das Mate 10 Lite läuft im normalen Alltag absolut problemlos! Die Benutzeroberfläche ist konstant flüssig und die üblichen 0815 Apps wie FaceBook, Twitter, Instagram usw. bereiten dem Mate 10 Lite keine Probleme.

Selbst wenn viele Bilder geladen werden, gerät das Mate 10 Lite nicht ins Stottern. Natürlich ist es möglich das Mate 10 Lite zum Stottern zu bekommen, beispielsweise wenn man während Apps geladen werden zu schnell zwischen großen Apps hin und her springt.

Wie sieht es mit Spielen aus? Bei Spielen kommt es natürlich darauf an um was für Spiele sprechen. Die normalen 08/15 Spiele wie Angry Birds, Pokemon Go usw. sind für die wenigsten Mittelklasse Smartphones ein Problem, so auch nicht für das Mate 10 Lite.

Auch etwas aufwendigere 3D Spiele laufen ausreichend gut auf dem Mate! Zwar muss man bei einigen Spielen die Grafikqualität etwas reduzieren damit diese komplett flüssig laufen, aber im Allgemeinen macht das Mate 10 Lite hier einen vernünftigen Eindruck.

Wie steht es sonst so um das Smartphone? Wie bei Huawei mittlerweile zu erwarten ist, liefert der Fingerabdruckscanner eine absolute Top Performance. Viel schneller und zuverlässiger geht es nicht.

Auch WLAN, LTE und GPS Empfang sind gut! Hier kann ich mich nicht beklagen, auch wenn das Mate 10 Lite leider noch kein WLAN AC unterstützt.

Es ist vielleicht etwas schade, dass Huawei noch auf microUSB und Android 7.0 setzt, wo doch die großen Mate 10 Smartphones schon Android 8.0 und USB C besitzen, aber gut das sind die Einschnitte, die man bei einem Mittelklasse Smartphone erwarten muss.

 

Akku

Das Huawei Mate 10 Lite verfügt über einen 3350mAh großen Akku. Dies ist eine ordentliche, aber für ein 5,9 Zoll Smartphone sicherlich nicht riesige Kapazität. Wobei die Kapazität des Akkus oftmals gar nicht so wichtig ist, viel wichtiger ist, wie Energie effizient die verbauten Komponenten sind.

Wie sieht es hier beim Mate 10 Lite aus? In meinem üblichen Standard Test, Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming, erreichte das Mate eine aktive Nutzungszeit von rund 7,5 Stunden. Dies ist ein sehr ordentlicher Wert!

Dieser kann natürlich etwas schwanken, je nachdem wie intensiv Ihr das Mate 10 Lite nutzt und welche Displayhelligkeit eingestellt ist, aber 7,5 Stunden sind vollkommen okay.

Selbst Intensivnutzer sollten problemlos mit dem Mate 10 Lite durch den Tag kommen. Viele Normalnutzer werden sogar einen zweiten Tag gut schaffen, zumal die Standby Akku Laufzeit des Mate 10 Lite auch sehr gut ist!

 

Fazit

Ihr sucht ein gutes Mittelklasse Smartphone mit großem Display und viel Leistung? Dann ist das Huawei Mate 10 Lite in der 300€ Preisklasse aktuell die so ziemlich beste Wahl!

Das große 5,9 Zoll Display mit sehr schmalen Rändern und dem 18:9 Formfaktor ist natürlich das herausstechende Merkmal des Mate 10 Lite. Dies ist Ideal für alle intensiv Smartphone Nutzer.

Aber auch Abseits davon kann das Huawei Mate 10 Lite durchaus überzeugen! Die Haptik und Optik des Smartphones ist sehr gut. So was wäre vor ein paar Jahren noch als Flaggschiff Smartphone durchgegangen und auch 2017/2018 ist die Haptik für ein 300€ Smartphone überdurchschnittlich.

Die Kamera bietet bei normalen Lichtverhältnissen eine sehr gute Bildqualität! Zwar ist diese kein Low Light Monster und die maximale Video Auflösung liegt bei Full HD, aber grundsätzlich kann man sich hier nicht beschweren.

Ähnliches gilt auch für die Performance des Smartphones und die Akkulaufzeit.

Kurzum Ihr bekommt für rund 300€ ein wirklich klasse „Phablet“. Zwar wäre USB C und Android 8.0 schön gewesen, aber abseits davon bin ich mir der Vorstellung des Huawei Mate 10 Lite sehr zufrieden!

Positiv

  • Schönes und großes Display
  • Gute Haptik
  • Hohe Alltags Performance 
  • Gute Kamera bei Tageslicht
  • Starker Akku

Neutral

  • Kamera im Low Light Mittelmäßig

 

Negativ

7 Lautsprecherkabel Querschnitte und Typen im Vergleich

An sich ist der Kauf eines Lautsprecherkabels kein Hexenwerk, müsste man meinem. Allerdings gibt es hier durchaus Tücken.

Es gilt beispielsweise einen geeigneten Querschnitt zu wählen. Reichen 1,5mm oder doch lieber 2,5mm?!

Aber neben dem Querschnitt gibt es noch einen anderen wichtigen Faktor, das Material! „Aber Lautsprecherkabel sind doch alle aus Kupfer?!“ Wenn Ihr dies denkt, irrt Ihr Euch. Die meisten günstigen Lautsprecherkabel sind nicht aus Kupfer sondern aus Aluminium welches kupferbedampft wurde.

Aluminium ist natürlich ein sehr suboptimaler elektrischer Leiter. Das nun ein 2,5mm Kabel aus reinem Kupfer besser leitet als ein 2,5mm Aluminium/Kupfer Kabel sollte nicht die Überraschung sein.

Aber was wenn wir 1,5mm Kupfer haben, leitet dieses immer noch besser als das 2,5mm Aluminium/Kupfer Kabel? Wie sieht es mit noch exotischeren Materialien aus? Silber leitet noch besser als Kupfer, wie groß ist der Unterschied zwischen einem Silber- und einem Kupferkabel? All dies versuchen wir in diesem Bericht herauszufinden!

 

OFC und CCA

Wenn man bei Amazon oder auch im Handel sich Lautsprecherkabel ansieht, wird man oft über die OFC und CCA Kennzeichnung stolpern.

Was heißt OFC und CCA?

CCA steht für opper-clad Aluminium, also kupferbeschichtetes Aluminium.

OFC steht für Oxygen Free Copper, also reines Kupfer!

Solltet Ihr die Wahl haben, wäre ein OFC Kabel ganz klar zu bevorzugen. Allerdings ist natürlich Kupfer deutlich teurer als Aluminium, dementsprechend sind auch Aluminiumkabel günstiger als Kupferkabel.

Sofern man kein unbegrenztes Budget hat, hat man meist die Wahl zwischen einem dünneren reinen Kupferkabel oder dem dickeren Aluminiumkabel. Was ist besser? Dies wollen wir herausfinden!

 

Kupfer gegen Aluminium gegen Silber

Auch wenn man Kontakte gerne mit Gold beschichtet, ist Gold gar nicht so ein guter elektrischer Leiter.

Silber ist das Metall mit der besten Leitfähigkeit, vor Kupfer, vor Gold und vor Aluminium.

  • Silber: 62 · 106 S/m
  • Kupfer: 58 · 106 S/m
  • Gold: 45,2 · 106 S/m
  • Aluminium: 37,7 · 106 S/m

Quelle

Solltet Ihr Reich sein und Ihr wollt das beste Lautsprecherkabel, dann kauft eins aus Silber. Allerdings für den Normalnutzer ist dies eher unpraktisch. Ein Kg Silber kostet ca. 460€, Kupfer liegt bei 5,90€ und Aluminium bei 1,84€ pro Kg.

Es ist das silberne Aluminium im „Kupfer“ zu sehen

Hieran sieht man auch warum Aluminium Kabel nochmals ein gutes Stück günstiger ist als reines Kupferkabel.

Allerdings gibt es durchaus silbernes Lautsprecherkabel, welches für den normalen Nutzer bezahlbar ist. Ähnlich wie es kupferummanteltes Aluminium gibt, gibt es siberummanteltes Kabel aus Kupfer.

 

Die Kabel

Ich verwende auch gelegentlich Lautsprecherkabel für irgendwelche Niederspannungs Projekte. Hier ist natürlich eine gute Kabelqualität noch wichtiger als bei normalen Lautsprechern.

Dies war letztendlich auch die Veranlassung für diesen Bericht. Ich habe mir auf Amazon insgesamt sieben Lautsprecherkabel gekauft um diese praktisch zu testen.

Zwar hängt der Preis auch etwas von der Menge ab, die Ihr kauft, aber man kann grob sagen, dass Aluminiumkabel weniger als die Hälfte von Kupferkabeln kosten.

Das Silberkabel kostet rund das 10x von Aluminium und das 5x von Kupfer. Daher habe ich mir hier auch nur 4 Meter bestellt.

Auf den ersten Blick machen die Kabel alle samt einen brauchbaren Eindruck. Zwar wirkt das 0,75mm CCA Kabel von Manax extrem billig, aber dies spiegelt sich im Preis wieder.

Die Ummantelungsqualität ist beim Oehlbach Silverline Kabel ganz eindeutig die beste, gefolgt von dem KabelDirekt 1,5mm Kupferkabel.

Bei dem DCSk 25m Kupferkabel (2 x 0,75mm²) genau wie bei dem DCSk Lautsprecherkabel PROflat war mir die Markierung für Plus/Minus etwas sehr dezent, abseits davon wirkt die Qualität aber ausreichend.

 

Der Test

Es macht keinen Sinn die Kabel an einem Lautsprecher zu testen. Zwar erwarte ich hier klangliche Unterschiede, diese werden aber primär die Lautstärke bzw. Dynamik betreffen und sind daher nur schwer auszumachen.

Um die Qualität der Kabel, was ihre Leitfähigkeit angeht, besser zu beurteilen, habe ich diese einfach an eine Stromquelle gehängt und den Energieverlust über das Kabel gemessen.

Hierdurch ist es möglich den Wiederstand des Kabels zu errechnen.

Der genaue Versuchsaufbau sieht wie folgt aus. Alle Kabel wurden von mir an ein 5,2V USB Ladegerät gehängt. Hierbei habe ich jeweils eine Länge von 4 Metern von jedem Kabel getestet (effektiv 8 Meter da Hin- und Rückkanal). Auf dieses Kabel wurde eine Last von 3A gelegt und die Spannung am Anfang und Ende gemessen.

Umso höher der Spannungsverlusts über das Kabel ist umso schlechter ist dieses.

Wir sehen signifikate Unterschiede, welche allerdings auch nur bedingt eine Überraschung darstellen. Das schlechteste Kabel ist das 0,75mm CCA (Aluminium) Manax Lautsprecherkabel. Hier gab es über die Länge von 4(8) Metern einen Spannungsverlusts von über einem Volt!

Ganz grob ausgedrückt über 1/5 der Energie ist auf diese Distanz durch das Kabel verlorengegangen.

Dieser Wert würde natürlich bei höhere Längen nochmals deutlich steigen! Sobald wir allerdings etwas höhere Querschnitte auch beim Aluminiumkabel betrachten werden die Werte langsam akzeptabler.

Hierbei fällt auf, das grob gesagt Kupfer immer ca. eine „Stufe“ besser ist als Aluminium. Ein 2,5mm Aluminium Kabel entspricht grob dem 1,5mm Kupfer Kabel.

Wie steht es um das Silberkabel? Das Silberkabel war leicht besser als das Kupferkabel der gleichen Dicke. Allerdings muss man auch klar sagen, dieser Unterschied ist an sich zu gering, um das Silberkabel zu rechtfertigen.

Vielleicht bei super hohen Leistungen und sehr hohen Längen, aber nicht bei den üblichen 0-30 Metern und selbst darüber hinaus ist das Ganze als „Luxus“ zu betrachten.

Klanglich macht das Kabel im Übrigen ansonsten keinen Unterschied. Lediglich maximale Lautstärke und Dynamik können durch ein schlechtes Kabel beeinflusst werden.

 

Fazit

Lasst Euch nicht das billigste Lautsprecherkabel andrehen! CCA Kabel sind keine Kupferkabel, auch wenn diese gerne so vermarktet werden.

Dies muss kein Weltuntergang sein! Wenn es nur darum geht ein paar einfache Regallautsprecher, welche vielleicht 20-50W haben, mit Signal zu versorgen, reicht ein günstiges CCA Kabel mit einem 1,5mm Querschnitt durchaus aus, sofern das Kabel nicht länger als 3-4 Meter ist!

Von den super dünnen 0,75mm CCA Kabeln würde ich die Finger lassen, wenn es um mehr als 10-20W geht, andernfalls verliert Ihr zu viel Leistung.

Geht es allerdings um große Standlautsprecher, geht nichts über reine OFC Kupferkabel! Zwar würde ich günstigeres CCA Kabel mit einem hohem Querschnitt (2,5mm+) für kurze Distanzen auch als okay einstufen, aber letztendlich ist der Preisunterschied zwischen 1,5mm Kupferkabel und 2,5mm CCA Kabel nur sehr gering.

Das Silberkabel war gerade aus Sicht der Preis/Leistung mäßig sinnvoll. Zwar konnte ich minimal bessere Werte messen, aber sofern Ihr nicht 100 Meter Kabel mit einem 2,5mm Querschnitt verwenden wollt/müsst, ist ein gutes Kupferkabel gleich gut. Allerdings sieht das Silberkabel schon cool aus.

Zusammenfasst, was für Kabel würde ich empfehlen?

Alles darüber hinaus 2,5mm oder sogar mehr Kupferlautsprecherkabel.

Die Letv „Le Sports“ LePBH301 im Test, Geheimtipp aus Asien!

Bluetooth Ohrhörer gibt es einige auf dem Markt. Kein Wunder diese sind aktuell beliebter denn je. Man bekommt heutzutage auch jede Menge guter Bluetooth Ohrhörer für wenig Geld, selbst wenn man auf den klassischen Plattformen wie Amazon usw. sucht.

Oftmals findet aber man die wirklichen Highlights erst, wenn man etwas über den Tellerrand hinausschaut, beispielsweise direkt nach Asien. Dort bin ich über die Letv „Le Sports“ LePBH301 Bluetooth Ohrhörer gestolpert.

Letv bzw. LeEco ist in Europa fast überhaupt nicht bekannt und wenn meist eher für Smartphones. Aber wie viele asiatische Firmen ist auch LeEco bzw. Letv recht breit aufgestellt und bieten mit den LePBH301 ein paar günstige und hoffentlich sehr gute Bluetooth Ohrhörer an.

Dem greife ich schon einmal voraus, ja die LePBH301 sind sehr gut! Aber lohnt es sich diese wirklich aus Asien zu bestellen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Letv „Le Sports“ LePBH301 im Test

Die Letv „Le Sports“ LePBH301 sind klassische Bluetooth Ohrhörer, zu mindestens von ihrem Aufbau. Wie üblich bestehen die Ohrhörer aus zwei Ohrstöpseln und einer Kabelfernbedienung welche miteinander verbunden sind. Lediglich die Kommunikation mit dem Smartphone verläuft kabellos via Bluetooth 4.1.

Die für die Bluetooth Verbindungen nötige Elektronik, Empfänger, Akkus usw., sind bei den LePBH301 größtenteils in den Ohrstöpseln untergebracht, welche hierdurch etwas größer ausfallen. Dies ist aber an sich normal für Bluetooth Ohrhörer. Um dennoch für einen guten Halt zu sorgen, nutzt Letv so genannte Ohrhaken. Dies sind kleine Silikon Bügel, welche sich im Ohr verklemmen.

Im Falle der LePBH301 sind diese Ohrhaken fest mit den Silikon Aufsätzen verbunden, was etwas ungewöhnlich ist.

Das Gehäuse der Bluetooth Ohrhörer ist aus einer Mischung aus Silikon Elementen und Aluminium gefertigt. Hierdurch wirken diese angenehm hochwertig, wenn auch nicht übermäßig filigran.

Bonuspunkte gibt es für den verbauten Magneten am Ende des Gehäuses. Hierdurch ist es möglich die Ohrstöpsel aneinanderzuheften, wenn man diese nicht nutzt. Sollte  man dieses Feature nicht gewohnt sein, mag dies anfangs etwas unspektakulär klingen, aber im Alltag ist dies durchaus recht praktisch!

Die Kabelfernbedienung der Letv „Le Sports“ LePBH301 ist ein Stück unterhalb des linken Ohrstöpsels im Kabel integriert. Diese besitzt neben einem Mikrofon und des Ladeports drei Tasten. Bei diesen Tasten handelt es sich um die übliche Universal Taste (ein/aus, Play/Pause) wie auch Lauter/vor und leiser/zurück.

Bei dem Ladeport handelt es sich ganz klassisch um einen microUSB Anschluss. Der verbaute Akku soll laut Letv 8 Stunden halten. Dies finde ich aber sehr optimistisch. Ich würde eher eine Laufzeit im Bereich 6 Stunden für möglich halten.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist nicht unbedingt die aller größte Stärke der Letv LePBH301. Die Ohrstöpsel sind etwas ungewöhnlicher geformt und besitzen einen etwas lockeren Silikonstöpsel. Hierdurch könnten die Ohrhörer zwar besser bei Nutzern funktionieren welche „ungewöhnliche“ Ohrkanäle haben, aber bei meinen Ohren fand ich, dass die Versieglung eher mittelmäßig gut war.

Um eine gute Versiegelung hinzubekommen, was bei in-Ears essentiell ist, musste ich diese etwas mehr zurechtrücken als bei vielen anderen Modellen.

Wenn man die Ohrhörer aber einmal gut sitzen hat, ist der Tragekomfort absolut in Ordnung! Die Ohrhörer halten dank der Ohrhaken sehr gut und fest, selbst bei sportlicher Betätigung, und drücken dabei nicht.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt, dem Klang. Können hier die Letv „Le Sports“ LePBH301 überzeugen?

Um ehrlich zu sein hatte ich anfangs bei diesen Ohrhörer die Vermutung, dass es sich um weitere 08/15 Bluetooth Ohrhörer handelt, welche man bei Amazon und Co. In Massen findet.

Allerdings heben sich die Letv doch ein gutes Stück von den üblichen Verdächtigen ab. Beginnen wir am Anfang.

Die Höhen der LePBH301 sind angenehm klar ohne dabei ins Anstrengende zu verfallen. Hierbei besitzen diese aber dennoch eine sehr angenehme Brillanz und Leichtigkeit. Mir gefallen die Höhen persönlich sehr gut!

Ebenfalls gut gefallen mir die Mitten. Diese würde ich als recht neutral bezeichnen, was aus meiner Sicht positiv ist. Viele günstigere Bluetooth Ohrhörer neigen etwas zum „Badewannen“ Klang (angehobene Höhen und Bässe, abgesenkte Mitten). Durch die recht neutralen Mitten werden Stimmen und Gesang sehr gut und natürlich dargestellt!

Höhen und Mitten sind schon einmal sehr gut. Wie steht es um den Bass? Beim Bass geht es gut weiter! Die Letv klingen ausgesprochen kräftig und lebendig. Der Bass ist also durchaus ein Stück angehoben, aber wirkt auch nicht übertrieben oder unnatürlich.

Der Bass der Letv klingt erstaunlich voll und voluminös. Dies ist etwas, was bei günstigen Bluetooth Ohrhörern eher selten findet. Anscheinend setzt hier der Hersteller auf recht große Treiber.

Der Bass und der gesamte Klang erinnert mich fast etwas an die Teufel Move BT, was Kompliment ist!

Musik klingt unheimlich dynamisch und lebendig. Es macht einfach sehr viel Spaß Musik mit den Letv „Le Sports“ LePBH301 zu hören!

Ebenfalls extrem positiv überrascht hat mich die wirklich hervorragende räumliche Darstellung.  Selbst in Titeln welche eigentlich weniger Gebrauch von einer hohen räumlichen Auflösung machen wie She Wolf von David Guetta, POWER von Kanye West oder Take it out on Me von Thousand Foot Krutch werden unheimlich in die Tiefe und Breite verlängert/aufgelöst.

Ganz ehrlich, die Letv „Le Sports“ LePBH301 bieten die beste räumliche Darstellung in Bluetooth Ohrhörern unter 100€ die ich bisher gehört habe!

 

Fazit

WOW! Die Letv „Le Sports“ LePBH301 gehören ganz klar zu den „Perlen“ wie ich diese gerne nenne. Also Kopf/Ohrhörer welche von hierzulande unbekannteren Herstellern stammen und extrem viel Leistung zu einem sehr guten Preis bieten.

Klanglich sind die Letv LePBH301 eine absolute Wucht! Diese können durch einen sehr dynamischen und lebendigen Klang Punkt, wie auch durch eine klasse räumliche Auflösung, wie man diese ansonsten bei Bluetooth Ohrhörern nur selten hört.

Die Letv spielen ganz klar eine Klasse über den üblichen „günstigen“ Bluetooth Ohrhörern von TaoTronics, Anker, AUKEY usw. Man ist hier deutlich näher an Bluetooth Ohrhörern wie Teufel Move BT. Beeindruckend!

Aber auch Abseits vom Klang können die Letv LePBH301 durchaus überzeugen. Die Haptik ist sehr ordentlich, der Tragekomfort okay und die Akkulaufzeit mit 6-8 Stunden brauchbar.

Kurzum bei den Letv „Le Sports“ LePBH301 handelt es sich ganz klar um ein Produkt, dessen Bestellung sich aus Asien absolut lohnt! Für knapp unter 40€ macht man hier nichts falsch.

Das Teclast Master T10 im Test, 10,1 Zoll Tablet mit 2K Display

Tablets waren eine Zeitlang ein großer und wichtiger Trend, aber in den letzten Jahren ist die Auswahl an Tablets auf ein Minimum gesunken. Apple hält natürlich an seinen iPads fest und auch Samsung bringt gelegentlich noch mal ein neues Tablet auf den Markt.

Abseits dieser beiden Hersteller sieht es aber schlecht aus. Außer natürlich man schaut auf den asiatischen Markt. Hier tummeln sich gefühlt duzende Hersteller welche fleißig neue Android und auch Windows Tablets auf den Markt bringen.

Dazu gehört auch Teclast, welche mit dem T10 ein sehr interessantes Tablet in der unter 200€ Preisklasse anbieten.

Aber lohnt es sich das T10 aus Asien zu bestellen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Teclast Master T10 im Test

Das Teclast Master T10 ist ein 10,1 Zoll Tablet. Dieses besitzt also die Standard Größe für Tablets, welche sich im Alltag auch bewährt hat. Hierbei nutzt Teclast allerdings ein 16:9 Display, das Tablet ist also primär für den Quer- Betrieb ausgelegt.

Die Rückseite des Tablets ist aus einem einfachen Aluminium gefertigt, welches sich allerdings ganz gut in der Hand anfühlt. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ganz ordentlich, jedoch ist der Plastikstreifen auf der Überseite, unter welchem die Antennen angebracht sind, nicht ganz perfekt eingelassen. Bei einem Preis von unter 200€ ist das aber zu verkraften.

Optisch würde ich das Teclast Master T10 als recht unspektakulär bezeichnen. Es gibt optisch keine herausstechenden Merkmale, was aber auch nicht schlimm ist.

Gehen wir einmal um das Tablet herum.

Auf der Front finden wir das 10,1 Zoll 2560 x 1600 Display wie auch eine 13 Megapixel Front Kamera.

Auf der Oberseite ist der Einschalter, die Lautstärkewippe, der microUSB Ladeport und ein mini HDMI Port. Letzter kann definitiv als exotisch eingestuft werden. Hierdurch könnt Ihr das Tablet ohne irgendwelche Adapter oder Ähnliches direkt an Euren TV anschließen. Die Lautsprecher sind auf der linken und rechten Seite angebracht, links ist ebenfalls ein 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Auf der Rückseite findet sich die 8 Megapixel Hauptkamera, welche schlechter auflöst als die Front Kamera, und einen Fingerabdruckscanner. Dieser ist leicht nach links versetzt und lässt sich daher sehr gut mit dem Zeigefinger erreichen.

 

Software

Teclast setzt beim T10 auf Android 7.0. Hierbei hat der Hersteller auf eine eigene Benutzeroberfläche weitestgehend verzichtet. Ihr bekommt die Standard Android Benutzeroberfläche inklusive Standard Launcher, allerdings ohne App Übersicht (App Drawer).

In den Einstellungen finden sich zudem ein paar zusätzliche Optionen für beispielsweise eine erweiterte Anpassung des Display und Ähnliches. In den Einstellungen könnt Ihr die Sprache des Tablet auch auf deutsch umstellen, diese ist von Haus aus englisch.

Ebenfalls interessant ist die Navigationsleiste, welche neben den üblichen Optionen auch die Möglichkeit zum Einstellen der Lautstärke bietet, wie auch das Aufnahmen von Screenshots.

3. Anbieter Apps gibt es auf dem Teclast T10 keine, dem entsprechend fällt auch der freie Speicher mit 54,3GB ausreichend groß aus.

 

Display

Teclast setzt beim T10 auf ein 10,1 Zoll Display mit einer Auflösung von 2560×1600. Hierbei soll das Panel sogar von Sharp stammen, nett!

Aber sieht das Display auch nett aus? Ich bin um ehrlich zu sein nicht begeistert! An sich ist das Display was Schärfe und Helligkeit angeht Okay, keine klagen.

Aber die Farben sind irgendwie falsch. Das Display hat einen Grünstich, wodurch alles irgendwie merkwürdig wirkt.

Links das Teclast, rechts ein iPad

Es ist zwar möglich per Hand Farbtemperatur usw. anzupassen, aber selbst dann wirken Farben immer noch merkwürdig falsch.

Ein reines Weiß kann das T10 nicht darstellen. Vielleicht habe ich hier ein Montagsgerät erwischt aber für ein an sich so gutes Display auf dem Papier, sieht dieses echt nicht gut aus.

Allerdings nach einer kurzen Zeit gewöhnt man sich doch an die etwas anderen Farben.

 

Sound

Gute Lautsprecher werden bei einem Tablet oftmals etwas unterschätzt, was die Wichtigkeit angeht.

Ähnlich wie beim Display hat hier Teclast auf den ersten Blick alles richtiggemacht. Das T10 besitzt zwei seitliche Lautsprecher, was zum Schauen von Filmen eine super Position ist.

Allerdings hätte ich die Lautsprecher etwas weiter oben besser gefunden, diese lassen sich leicht zuhalten.

Aber klanglich sind diese okay. Natürlich kann das T10 nicht mit einem iPad Pro mithalten, hierfür ist der Klang zu dünn. Allerdings die Lautsprecher sin immerhin laut und klar! Auch die Stereo Abbildung ist okay.

Dem mal einem Video oder Film auf dem Tablet schauen, steht also akustisch nichts im Weg!

Wer richtig guten Klang will, muss aber auch hier auf Kopfhörer setzen oder mehr Geld für ein iPad in die Hand nehmen.

 

Benchmarks und Leistung

Im Teclast T10 ist der MTK8176 Hexa Core in Kombination mit satten 4GB RAM verbaut. Vermutlich wird Euch der MTK8176 auf den ersten Moment nichts sagen, mir zugegeben auch nicht. Bei diesem handelt es sich um einen Sechs-Kerner mit 2 schnellen „High Power“ Kernen und 4 „Low Power“ Kernen, welche bei den üblichen alltäglichen Anwendungen zum Einsatz kommen.

Der MT8176 ist an sich noch ein recht neuer Chip welcher Ende 2016 von Mediatek vorgestellt wurde.

Aber um besser einschätzen zu können wie leistungsstark dieser ist, schauen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks an.

Okay es ist sehr selten, dass ich von der Leistung eines Smartphones oder eines Tablets überrascht werde, dies ist aber hier der Fall. Der Mediatek MT8176 liefert eine sehr ordentliche Rechenleistung, welche ich diesem nicht zugetraut hätte.

Im Antutu Benchmark erreicht das Tablet gute 80.000 Punkte. Dies ist gute Mittel- bis obere Mittel-klasse Leistung! Der Mediatek MT8176 ist also mit einem Snapdragon 852 oder Mediatek Helio X20 vergleichbar.

In Geekbench landet der MT8176 bzw. das Teclast T10 nur knapp hinter dem Qualcomm Snapdragon 820 im MultiCore Score. Beeindruckend!

 

Das Teclast T10 im Alltag

Aber nur weil ein Smartphone oder Tablet gut in Benchmarks abschneidet bedeutet dies natürlich noch nicht das dieses auch im Alltag gut läuft. Wie sieht es hier beim Teclast T10 aus?

Etwas schlechter als die Benchmarks es vermuten lassen. Gerade die Benutzeroberfläche wirkt etwas schwammig. Ich habe aber das Gefühl dies liegt nicht an der Leistung, sondern eher an der Software Optimierung bzw. den langsamen Animationen.

Installiert man einen anderen Launcher auf dem Tablet läuft dieses gefühlt etwas runder. Ein wenig könnte es aber auch am Touchscreen liegen, welcher nicht super sensibel ist.

Aber ich will das T10 auch nicht schlechtreden! Ob nun Webbrowsen, Social Media, leichtes bis mittleres Gaming usw. bereiten dem Teclast sehr wenig Probleme. Genug Rohleistung ist anscheinend vorhanden!

Auch die Netzwerkperformance, also WLAN passt. Das Teclast T10 bietet sogar einen WLAN AC 5Ghz (433Mbit) Support. Von daher gehen Datenübertragungen wie App Downloads oder das einfache Aufrufen von Webseiten ziemlich flott.

Wie siehts mit Spielen aus? Hier kommt es etwas auf das Spiel an. 08/15 Spiele, also 2D Spiele und die üblichen populären Spiele, laufen problemlos. Aufwendigere 3D Spiele wie Marvel Future Fight können etwas problematischer sein.

Hier müssen oftmals die Details auf eine mittlere Stufe reduziert werden. Vermutlich frisst hier doch das 2560×1600 etwas zu viel Leistung.

Dennoch passt die Alltagserfahrung unterm Strich! Gerade wenn man den Preis von unter 200€ mit einbezieht.

 

Akku

Der Akku des Teclast T10 fasst laut Hersteller 8100mAh. Dies ist eine sehr ordentliche Kapazität! Aber natürlich frisst auch das große Display ordentlich Energie. Von daher wie steht es in der Praxis um die Akku-Laufzeit?

In meinem üblichen Praxistest, Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming usw. erreichte ich eine Laufzeit von rund 7-8 Stunden bei einer mittel bis hohen Helligkeit. Ein sehr ordentlicher Wert!

Allerdings gab es eine kleine Auffälligkeit. Vertraut nicht allzu sehr auf die % Angabe. Diese springt teilweise etwas hin und her, was ich eigentlich schon länger nicht mehr von aktuellen Smartphones und Tablets gewohnt bin.

 

Fazit

Eigentlich ist das Teclast T10 ein super Tablet! Für 200€ passt die passt die Rechenleistung, die Haptik und vor allem der Akku.

Selbst die Lautsprecher sind absolut okay. Leider schwächelt das T10 an einem Punkt, dem Display. Vielleicht habe ich hier ein Montagsmodell erwischt, dies kann ich nicht ausschließen, aber mein T10 besitzt einen leichten Grünstich. Hieran gewöhnt man sich zwar, aber optimal ist das auch nicht.

Schade denn dieses höchstens mittelmäßige Display zieht doch das ansonsten sehr gute Tablet etwas herunter. Wenn Euch das Display also sehr wichtig ist, dann lasst lieber die Finger vom Teclast T10!

Könnt Ihr mit einem etwas schlechteren Display leben, dann kann ich durchaus eine Empfehlung für das T10 aussprechen. Gerade die Leistung und der gute Akku konnten im Test überzeugen. Es wird nicht leicht sein für unter 200€ ein besseres Gesamtpaket zu bekommen, trotz des mittelmäßigen Displays.

Positiv

  • Hohe Leistung
  • Scharfes Display……
  • Gute Haptik und Material Qualität
  • Sehr guter Akku
  • Brauchbare Lautsprecher
  • Mini HDMI Port

 

Negativ

  • …. Mit Grünstich