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Der Alienware 25 Gaming-Monitor AW2518H im Test, der beste Gaming Monitor auf dem Markt! (240Hz und G-Sync!)

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Alienware ist eher für Gaming Computer und Notebooks bekannt für Monitore und Zubehör. Allerdings ist Dell ein Experte für Monitore und Alienware ist eine Tochterfirma von Dell. Daher ist es keine Überraschung, dass Dells Gaming Monitore unter dem Alienware Branding laufen.

Der AW2518H ist Alienwares neuster Gaming Monitor. Mit rund 600€ ist dieser kein günstiges Vergnügen, gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen 25 Zoll Full HD Monitor handelt.

Woher kommt dann der hohe Preis?

Wie es sich für einen Gaming Monitor gehört besitzt der AW2518H ein „High Refresh“ Panel mit satten 240Hz. Zudem wird auch Nvidias G-Sync unterstützt.

 

Der Alienware 25 Gaming-Monitor AW2518H im Test

Alienware Produkte sind für ein etwas auffälligeres Design bekannt. Auch der AW2518H ist durchaus ein etwas auffälliger gestalteter Monitor, welcher aus meiner Sicht aber nicht „Over the Top“ ist.

Die Front zeichnet sich durch eine schicke und schlichte Optik aus. Der AW2518H besitzt angenehm kleine Displayrahmen, gerade an den Seiten. Lediglich der untere Rahmen ist etwas ausgeprägter und in einer silbernen Farbe gehalten, inklusive Alienware Schriftzug.

Die üblichen Tasten die man an einem Monitor findet, sind beim AW2518H am unteren rechten Bildschirmrand angebracht. Die Tasten lassen sich gut erfühlen und besitzen einen satten Druckpunkt, Daumen hoch hierfür!

Ebenfalls loben muss man ganz klar den Standfuß, welcher wirklich hervorragend ist! Der Standfuß ist etwas ungewöhnlich designt, mit einer sehr kantigen Designsprache, aber funktional wirklich gelungen.

Der Monitor lässt sich in der Höhe, im Winkel und der Ausrichtung verstellen. Hierbei wirkt der Standfuß und auch die Mechanik zur Höhenverstellung ausgesprochen massiv und wertig. Viel besser geht es kaum! Solltet Ihr den Standfuß nicht wollen, könnt Ihr den Monitor dank Standard VESA Mount auch an die Wand hängen.

Ebenfalls sehr gut ist die Ausstattung an Anschlüssen. Die wichtigsten Ports sind hier natürlich der HDMI Port und der Display Port, welche die beiden Eingänge des Monitors sind. Zusätzlich verfügt der AW2518H aber noch über einen integrierten USB 3.0 HUB mit insgesamt vier Ausgängen!

Zwei dieser USB 3.0 Ausgänge sind besonders gut erreichbar mittig am unteren Displayrand angebracht. Dort befindet sich ebenfalls ein Kopfhörerausgang, welcher gerade für die Nutzung in Kombination mit Spielekonsolen optimal ist.

Etwas was man sicherlich als Spielerei abtun kann, ist das AlienFX Lighting. Der Monitor besitzt auf seiner Rückseite ein paar „Streifen“, welche im Betrieb leuchten. Mithilfe der AlienFX Software könnt Ihr hier aus 16 Millionen Farben auswählen.

Um ehrlich zu sein auf der Rückseite seines Monitors sieht man diese in der Regel eh nicht, aber es stört auch nicht. Wer eh über Alienware Produkte verfügt, wird natürlich sowieso die AlienFX Software installiert haben, für diese ist das vielleichte eine nette Bonusfunktion.

Der Stromverbrauch des Monitors liegt im Normalbetrieb (100% Helligkeit) bei rund 27W.

 

Die Bildqualität des Alienware 25 Gaming-Monitor AW2518H

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, der Bildqualität. Da es sich hier um einen Monitor mit bis zu 240Hz handelt, verfügt dieser über ein TN Panel. TN Panel galten lange Zeit als die günstigere, aber auch schlechtere Alternative zu AV und IPS.

Dies ist auch nicht ganz unrichtig, aber TN Panel besitzen deutlich besserer Reaktionszeiten als die meisten anderen Panel Typen, weshalb Dell/Alienware hier keine andere Wahl hatte als auf TN zu setzen um die 240Hz zu realisieren.

Ebenfalls nutzt Dell/Alienware die klassische Full HD Auflösung. Bei einem Monitor der sich an Gamer richtet eine vertretbare Entscheidung. Zum einen wäre beispielsweise ein 4K Monitor mit 240Hz aktuell noch unmöglich zu bauen, zum anderen gäbe es auch nur sehr sehr wenige Computer, die Spiele bei 4K mit solchen Framerates darstellen können.

Mit einem guten Gaming Rechner solltet Ihr bei Full HD Auflösung in den üblichen E-Sport Titeln durchaus Framerates im dreistelligen Bereich erreichen können, welche mit dem AW2518H Spaß machen aufgrund der hohen Refresh Rate.

Beginnen wir aber erst einmal am Anfang.

 

Auflösung und Blickwinkel

Beginnen wir mit der Auflösung. Full HD auf 25 Zoll, ist dies im Jahr 2017/2018 noch okay? Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Es geht hier um Kompromisse welche man eingehen muss.

Gerade bei einem Gaming Monitor ist die Full HD Auflösung immer noch absolut okay. Gerade weil diese etwas weniger GPU Power benötigt um hohe Bildraten zu erzeugen.

Die Schärfe bei Gaming ist absolut in Ordnung, ähnliches gilt auch für Fotos und Videos. Am ehesten sieht man die Full HD Auflösung bei Texten. Diese sind aber nicht unscharf, wie es immer gerne in Demo Bildern bei 4K Monitoren angezeigt wird, sondern man sieht primär bei Rundungen etwas härtere bzw. unsaubere Kanten.

In Textform klingt dies jetzt schlimmer als es praktisch ist. Sofern Ihr keinen Vergleichsmonitor mit 4K Auflösung neben dem AW2518H stehen habt, wird die geringere Schärfe vermutlich kaum auffallen.

Was vielleicht etwas eher auffällt, sind die Blickwinkel. Der Alienware AW2518H setzt auf ein TN Panel. TN Panel sind berühmt berüchtigt für ihre schlechteren Blickwinkel, daher setzten alle Smartphones auf IPS Panel.

Ja schaut Ihr seitlich auf den Monitor bricht das Bild ein. Im Gegensatz zu einem Smartphone halte ich dies bei einem Monitor aber nicht für schlimm. Die Blickwinkel sind beim AW2518H okay, erst wenn Ihr ca. 40 Grad von der Mitte abweicht, dann merkt man die schlechteren Blickwinkel.

Hier müsst Ihr nun selbst entscheiden ob dies für Euch okay ist. Sofern man nicht von der Couch in der Ecke des Raums auf den Monitor schaut oder mit drei Leuten gleichzeitig davor sitzt, merkt man nichts von den schlechteren Blickwinkeln.

 

Helligkeit und Kontrast

Eine gute Helligkeit kann bei einem Monitor sehr wichtig sein. Alienware gibt diese mit 400cd/​m² an, was ein sehr guter Wert wäre. Kann ich diesen Wert bestätigen?

Ja! Laut meinen Messungen erreicht der AW2518H sogar noch etwas mehr als die versprochen 400cd/​m². Das Maximum in der Bildmitte lag bei 433cd/m².

433cd/​m² sind für den normalen Alltagseinsatz mehr als genug! Zumal der AW2518H ein mattes Displaypanel hat. Daher sind Reflexionen auf dem Display von Natur aus schon recht schwach. Es ist also kein Problem, wenn Ihr ein Fenster oder eine Lichtquelle im Hintergrund habt. Der Alienware AW2518H handelt dies so gut wie es aktuell für einen Monitor möglich ist.

Im normalen Alltag wird man den Monitor vermutlich auf einer Helligkeit von 50-75% nutzen.

Der Kontrast des AW2518H wird vom Hersteller mit 1:1000 angegeben.

Diesen Wert kann ich so nicht ganz bestätigen. Ich konnte im Optimalfall 1:750 messen, was aber immer noch ein starker Wert ist! Tendenziell ist der Kontrast bei einer hohen Helligkeit im Übrigen besser.

 

Ausleuchtung und Bildhomogenität

Die Ausleuchtung bzw. deren Gleichmäßigkeit des AW2518H ist um ehrlich eher mittelmäßig gut.

Wie man sieht, ist der Monitor im oberen linken Bereich etwas heller als im unteren rechten Bereich. Die Abweichung zur Mitte liegt bei bis zu 12,5%.

Ist dies schlimm? Es geht, in der Regel sind solche Unterschiede bei der Ausleuchtung im normalen Alltag nicht sonderlich auffällig. Erst wenn Ihr ein wirklich schwarzes Bild bzw. eine wirklich dunkle Szene seht, kann es auffallen, dass diese oben links etwas heller ist als unten rechts.

Ich denke aber das dies beim AW2518H kein „Dealbreaker“ ist. Ich konnte keine signifikanten „Lichthöfe“ oder Ähnliches feststellen, was im Alltag eine deutlich größere Einschränkung wäre als die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung.

 

Kalibrierung und Farbraum

Zwar ist der AW2518H ein Gaming Monitor und nicht für Foto und Video Bearbeitung vorgesehen, aber dennoch wäre natürlich eine große Farbraumabdeckung wünschenswert.

Im Allgemeinen gibt es hier zwei besonders interessante Farbräume, sRGB und Adobe RGB. Letzterer Farbraum ist mehr oder ausschließlich für Fotografen interessant. Normale Videos oder Spiele nutzen fast ausschließlich den sRGB Farbraum.

Was ist und macht ein Farbraum? Theoretisch gesehen gibt es nahezu unendlich viele Farben bzw. Mischungen aus diesen. Da unendlich eine etwas schwierige Zahl für Computer ist, wurden Farbräume festgelegt, die unterschiedlich groß und damit unterschiedlich viele „Farbschattierungen“ abdecken.

Der weitverbreitete Standard ist sRGB, eine Abdeckung von 100% bedeutet das Euer Monitor theoretisch jede Farbe im Quellmaterial, also in einem Spiel, einem Film usw., darstellen kann.

Adobe RGB oder DCI-P3 erweitern den sRGB Farbraum noch etwas über seine Grenzen hinaus, hier ist es, also schwerer ein gutes Ergebnis zu erreichen. Adobe RGB und DCI sind aber nur interessant, wenn Ihr wirklich Content Creator seid.

Der AW2518H erreicht sehr ordentliche 96% des sRGB Farbraums und ebenfalls sehr gute 75% des Adobe RGB Farbraums.

Für einen Gaming Monitor sind das klasse Werte! Vor wenigen Jahren waren knapp 100% sRGB noch wirklich absoluten Profi Monitoren vorbehalten. Für einen Monitor, welcher 100% Adobe RGB schafft, muss man heutzutage auch noch sehr viel Geld auf den Tisch legen.

Von daher wer ein wenig hobbymäßig Fotos macht und auch am PC bearbeitet, kann dies durchaus mit dem Monitor problemlos machen.

Wobei die Kalibrierung des Alienware AW2518H von Haus aus mit Delta E von bis zu ≦ 4 eher mittelmäßig ist.

Hier wäre vielleicht ein Hardware Kalibrierungstool wie der Datacolor Spyder 5 EXPRESS nicht das Schlechteste (wenn man Bildbearbeitung auf dem AW2518H machen will).

 

240Hz

Die große Besonderheit des AW2518H ist natürlich GSync und die 240Hz. Was ist GSync? Ich denke die meisten Leser, die sich für diesen Monitor interessieren, haben hier schon eine gewisse Vorstellung was GSync macht und kann.

Grob zusammengefasst, die Hz Zahl gibt an wie oft Euer Monitor in der Sekunde ein neues Bild darstellen kann. Ein normaler Monitor schafft 60Hz, dieser kann also maximal 60 Bilder die Sekunde darstellen. Schafft Euer PC mehr, als 60 FPS pro Sekunde in einem Spiel sind alle berechneten Bilder über diese 60 FPS hinaus ganz grob gesagt überflüssig.

Hier kommen nun Monitore mit einer höheren Bildwiederholungsrate ins Spiel. Beispielsweise der AW2518H kann, wenn man so will bis zu 240 FPS korrekt darstellen.

In Spielen hat dies einen sehr einfachen Vorteil, ein Gegner springt um die Ecke, Ihr werdet diesen Gegner ein wenig früher sehen als Nutzer eines normalen Monitors. Ein normaler Monitor kann nur 60 mal pro Sekunde das Bild „wechseln“, der AW2518H 240 mal.

Was aber nun wenn man keine 240 FPS in Spielen schafft? Was wenn man nur 40 FPS schafft? Hier kommt nun GSync ins Spiel. Ein Monitor mit GSync gleicht seine Wiederholungsfrequenz mit der Grafikkarte ab.

Habt Ihr einen normalen 60Hz Monitor und ein Spiel, das mit 40FPS läuft, werden 20 Bilder „wiederholt“, da der Monitor keine neuen Bildinformationen von Eurer Grafikkarte bekommt. Dies kann das Spiel weniger flüssig erscheinen lassen, da Grafikkarte und Monitor nicht synchron arbeiten. GSync reduziert in solchen Situationen die Wiederholungsrate des Monitors auf die Frame Rate. Hierdurch wirkt das Bild flüssiger bzw. konstanter als es normal wäre.

Aber die hohe Bildrate des Monitors bringt nicht nur in Spielen Vorteile, auch beim normalen Anzeigen des Desktops wirkt alles flüssiger. Ob es nun um das Öffnen von Programmen geht oder das Verschieben von Fenstern. Sämtliche Bewegungen und Animationen wirken deutlich flüssiger.

Kleine Anmerkung, 240Hz scheint nur über den Display Port Anschluss möglich zu sein! Über HDMI sind nur 60Hz möglich!

 

Subjektiver Eindruck

Kommen wir von Zahlen, Daten und Fakten zum subjektiven Bildeindruck. Sieht das Bild des Alienware 25 AW2518H gut aus?

Ja! Für einen Monitor mit TN Panel sieht der AW2518H wirklich klasse aus. Farben sind satt und kräftig, Kontraste stark und auch die Blickwinkel sind praktisch vollkommen okay.

Aber nein der AW2518H besitzt nicht das beste Bild das ich bei einem Monitor dieser Preisklasse bisher gesehen habe! Dies liegt etwas unter anderem an der Gleichmäßigkeit bzw. Ausleuchtung des Bilds und der generellen Darstellung.

Diese ist nicht schlecht! Ich konnte im Alltag sehr gut mit dem AW2518H leben, aber man bekommt für 300€ mittlerweile schon recht gute IPS Monitore mit einem besseren Bild.

Warum dann den AW2518H kaufen? Ganz klar die Daseinsberechtigung des Monitors liegt primär bei den 240Hz. Ob man jetzt einen großen Unterschied zwischen 144Hz und 240Hz Monitoren spürt, lasse ich mal dahingestellt, aber der Unterschied zwischen 60Hz und 144Hz bzw. 240Hz ist groß!

Die gesamte Nutzung Eures Computers fühlt sich flüssiger an. Damit meine ich nicht nur Spiele, sondern auch wirklich den Windows Desktop. Selbst absolute Normalnutzer werden einen Unterschied beim Verschieben von Fenstern, den Windows Animationen, dem Scrollen auf Webseiten usw. spüren.

Auch Spiele laufen, sowohl wenn Ihr eine hohe Frame Rate habt, wie auch wenn Ihr eine niedrige Frame Rate habt (dank GSync), deutlich flüssiger auf dem AW2518H als auf normalen Monitoren.

Ja der Unterschied ist deutlich! Ich will nicht sagen, dass Ihr beim kompetitiv Gaming alleine durch das Austauschen des Monitors nun gleich 300% besser werdet, aber ja für eine optimale Gaming Performance werdet Ihr kaum einen besseren Monitor bekommen!

Hinzu kommt das gute On-Screen Menü und die AlienFX Beleuchtung. Letztere ist zwar eher ein Gimmick, da diese auf der Rückseite eh kaum sichtbar ist, aber im ganz Dunklen erzeugt der Monitor ein leichtes „Glimmen“ unter sich auf der Tischplatte, was ganz schick aussehen kann.

 

Fazit

Der Alienware 25 Gaming-Monitor AW2518H ist ein sehr guter, aber auch sehr spezieller Monitor!

Der AW2518H ist wirklich primär für Vollblut Gamer zu empfehlen welche die 240Hz und GSync für eine bestmögliche Performance wollen. Ja 240Hz sind wirklich klasse und das nicht nur in Spielen, sondern auch im Alltag. Es hat schon einen Grund, dass Apple bei seinem neuen iPad Pro auf ein 120Hz Display setzt. Man spürt und sieht einen deutlichen Unterschied zu den normalen 60Hz.

Auch abseits von der Bildwiederholungsrate macht der Monitor im Test einen sehr guten Eindruck. Die Haptik und vor allem der Standfuß ist gelungen, die Anschlüsse sind vielfältig, inklusive einem USB 3.0 Hub und auch die generelle Bildqualität ist gut.

Die maximale Helligkeit des AW2518H ist stark, genau wie die Kontraste und die Farbraumdarstellung. Die Blickwinkel sind wie bei TN Panels typisch nicht ganz perfekt, aber im Alltag vollkommen ausreichend. Die einzige wirkliche Schwäche die sich der AW2518H etwas leistet ist die mittelmäßig gleichmäßige Ausleuchtung. Kein No Go, aber hier gäbe es am meisten Luft nach oben.

Jedoch muss man auch sagen, dass es für Nutzer, die eine höhst mögliche Bildqualität suchen, durchaus bessere Monitore gibt, dann aber nur mit 60Hz.

Betreibt Ihr allerdings keine Bild/Foto Bearbeitung und Euch ist eine hohe, wenn nicht sogar die beste Gaming-Performance die man aktuell bei einem Monitor haben kann, wichtig, gemeinsam mit einem absolut flüssigen Bild ist der AW2518H eine absolute Empfehlung wert!

Solltet Ihr auf G-Sync verzichten können, genau wie auf die AlienFX Beleuchtung schaut Euch auch einmal den AW2518HF an. Gleiches Panel, ebenfalls 240Hz und ein Stück günstiger.

Positiv

  • Hervorragende Verarbeitung
  • Solider Standfuß
  • Gute Bildqualität und hohe Helligkeit
  • Sehr geringe Reaktionszeiten
  • 240Hz und damit eine flüssige Bilddarstellung
  • Integrierter USB 3.0 Hub

 

Neutral

  • Blickwinkel mittelmäßig

 

Negativ

  • Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung mäßig.

Der Ultimate Ears BLAST im Test, der portable Amazon Echo?!

Der BLAST von Ultimate Ears ist einer der aktuell sicherlich interessantesten Bluetooth Lautsprecher auf dem Markt.

Warum? Bluetooth Lautsprecher gibt es doch massenhaft im Handel, was macht den Ultimate Ears BLAST so besonders? Die Antwort ist Alexa!

Der Ultimate Ears BLAST ist kein einfacher Bluetooth Lautsprecher, auch wenn dieser so aussieht. Der BLAST besitzt integriertes WLAN und die Sprachassistentin Alexa, neben den üblichen Feature eines Bluetooth Lautsprechers.

Wenn man so will ist der BLAST so etwas wie ein portabler Amazon Echo. Wenn das nicht interessant klingt, dann weiß ich auch nicht.

Von daher wollten wir uns doch einmal im Test ansehen wie gut der UE BLAST ist und wie gut die Amazon Alexa Umsetzung Logitech gelungen ist.

 

Der Ultimate Ears BLAST im Test

Die Ultimate Ears Boom Bluetooth Lautsprecher werden sicherlich vielen bekannt sein. Diese sind gefühlt seid Ewigkeiten auf dem Markt. Optisch basiert der BLAST fast zu 100% auf der Boom Serie.

Auch hier setzt Logitech auf ein Rollen- Design, mit einem recht prägnanten Stoff Lautsprechergitter, welches sich einmal um den Lautsprecher zieht.

Das Ober- und Unterteil des Lautsprechers, wie auch ein Streifen auf der Rückseite sind allerdings aus einem stark gummierten Kunststoff gefertigt.

Haptisch fühlt sich der BLAST ausgesprochen gut und hochwertig an. Optisch ist der Lautsprecher recht modern und „auffällig“ gestaltet. Letzteres kommt natürlich primär von den teilweise recht bunten Farboptionen.

Was Tasten und Anschlüsse angeht, ist der BLAST allerdings recht minimalistisch. Auf Seiner Oberseite finden wir einen Einschalter, welcher unter der Gummierung versteckt ist und etwas schwer zu drücken ist, wie auch eine Status LED.

Auf der Seite des Lautsprechers ist zusätzlich eine + und eine – Taste angebracht, welche für die Lautstärkensteuerung zuständig sind.

Anschlüsse sind auf den ersten Blick keine zu erkennen. Auf der Unterseite besitzt der UE BLAST allerdings eine kleine „Schraube“, die sich problemlos per Hand losdrehen lässt. Entfern Ihr diese Schraube löst sich eine Gummi Abdeckung, unter welcher der microUSB Port angebracht ist.

Logitech ist sogar einer der wenigen Hersteller, die neben dem passenden microUSB Ladekabel auch ein USB Ladegerät mit in die Box legt! Dieses ist ein „Standard“ 5,1V 2A Ladegerät.

Alternativ bietet Logitech auch einen Ladesockel an. Also eine Docking Station auf welche der Lautsprecher einfach aufgestellt werden kann. Dies ist ideal für die Nutzung als Amazon Echo Lautsprecher.

Diese abschraubbare Gummiabdeckung über dem microUSB Ladeport hat im Übrigen einen guten Grund. Der Lautsprecher ist sogar IP67 zertifiziert, IP67 = staubdicht und Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Natürlich sollte man seinen Lautsprecher nicht in den Pool schmeißen, aber man braucht sich beim BLAST keine Sorgen um eine feuchte Wiese oder Ähnliches machen.

Die Akkulaufzeit wird von Logitech mit 12 Stunden angegeben, was für den Bluetooth Modus durchaus stimmt. In Kombination mit WLAN/Alexa würde ich die Akkulaufzeit eher in den Bereich 8 Stunden schätzen.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung verläuft aufgrund des verbauten WLAN Moduls beim BLAST etwas anders als bei anderen Bluetooth Lautsprechern.

Beim BLAST benötigt ihr zuerst die Ultimate Ears App, welche für Android und IOS verfügbar ist. Installiert und startet diese. In der App werdet Ihr aufgefordert den Lautsprecher einzuschalten, woraufhin dieser sich automatisch mit der App verbindet.

Dort müsst Ihr nun das WLAN Netz auswählen und das Passwort eintragen. Der BLAST verbindet sich daraufhin mit dem WLAN und lädt erst einmal Updates. Ist dies alles geschafft, wird neben der WLAN Verbindung auch eine Bluetooth Verbindung zu Eurem Smartphone hergestellt, so dass Ihr den Lautsprecher auch portabel nutzen könnt. Zu guter Letzt müsst Ihr Euch mit Eurem Amazon Konto einloggen, um Alexa nutzen zu können.

 

Amazon Alexa und Feature

Das WLAN des Ultimate Ears BLAST wird ausschließlich für Alexa genutzt! Es gibt keine zusätzliche Streaming Feature oder Ähnliches.

WICHTIG! Es wird für die Nutzung von Amazon Alexa kein Smartphone benötigt! Der BLAST ist direkt mit dem WLAN verbunden und bekommt alle Daten direkt über das Internet von den Alexa Servern.

Was den Feature-Umfang angeht, bekommt Ihr das Standard Amazon Paket. Alles was Ihr mit einem Amazon Echo machen könnt, könnt Ihr auch mit einem Ultimate Ears BLAST machen.

Ihr könnt Webradio hören „Alexa spiele Radio xyz“, Ihr könnt Musik via Amazon prime Musik streamen „Alexa spiele Musik von xyz“ usw.

Auch die ganzen Smart Home Feature funktionieren mit dem BLAST. Habt Ihr beispielsweise ein Philips Hue System oder eine smarte Heizung könnt Ihr Befehle ausführen wie „Alexa schalte das Licht in der Küche ein“.

Auch die sonstige Kommunikation wie Fragen stellen, einen Wecker einstellen, etwas bei Amazon bestellen usw. funktioniert tadellos.

Die Mikrofone scheinen nicht ganz so gut wie im normalen Amazon Echo zu sein, was die Empfindlichkeit angeht, aber im gleichen Raum wurde ich vom BLAST problemlos verstanden, sofern ich ausreichend laut und deutlich redete.

Alexa macht natürlich primär Sinn, wenn Ihr die Ultimate Ears Power Up Ladestation habt, so dass der Lautsprecher dauerhaft mit dem Strom versorgt ist.

Die WLAN Reichweite des BLAST ist Okay, aber auch nicht übermäßig groß. Je nachdem wie gut Euer WLAN Netz ist, könnte es für bis in den Garten reichen, aber bei einer mobilen Nutzung ist das Nutzen von Bluetooth angesagt.

Braucht Ihr unterwegs unbedingt, auch Alexa wäre es auch theoretisch möglich den Lautsprecher in einen mobilen Hotspot einzubinden.

 

Klang

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Logitech wirbt beim BLAST mit einem 360° Grad Klang. Dies ist allerdings nur halb richtig. Die anscheinend zwei Treibereinheiten, welche der Lautsprecher besitzt, sind lediglich auf einer Seite angebracht.

Zwar verteilt der Lautsprecher den Klang sehr gut in alle Richtungen, aber es gibt eine Richtung in welche der Klang am besten ist.

Aber ist der Klang gut? Ja das hat dieser bei rund 230€ auch besser zu sein!

Beginnen wir mit den Höhen. Diese sind beim BLAST 1a! Dieser produziert glar klare und angenehm brillante Höhen welchen Musik eine schöne Luftigkeit und Leichtheit geben.

Die Mitten sind etwas reduziert, was aber für einen „Party“ Lautsprecher keine Überraschung ist. Stimmen und auch Alexa sind aber gut zu verstehen, gerade auf leiseren bis mittleren Lautstärken wirken die Mitten besser als auf hohen Lautstärken.

Beim Bass macht der BLAST einen guten Job, allerdings darf man auch keine wunder erwarten. Der Resonanzkörper des Lautsprechers ist nicht riesig, dem entsprechend tut dieser sich auch schwer einen Bass zu erzeugen welcher „Mark und Bein“ erschüttert.

Dennoch ist der Bass ordentlich! Ihr werdet nicht das Gefühl haben das etwas im Klang fehlt. Selbst auf hohen Pegeln ist der Bass weiterhin angenehm kräftig. Der Tiefgang könnte zugegeben etwas besser sein, aber das ist schon Kritik auf einem hohen Level.

Der Ultimate Ears BLAST ist durchaus tauglich, eine Outdoor Party zu befeuern, was auch an der recht hohen maximalen Lautstärke liegt.

Aber der BLAST kann nicht nur Party, auch auf gedämpften Lautstärken finde ich diesen akustisch ausgesprochen angenehm. Hier kann dieser durch einen sehr detaillierten und sauberen Klang punkten, was nicht selbstverständlich ist. Viele Bluetooth Lautsprecher versuchen nur durch Bass, Bass und nochmals Bass zu überzeugen.

 

Fazit

Wie steht es um den Ultimate Ears BLAST, lohnt es sich so viel Geld für diesen auszugeben? Das hängt von einer Frage ab, wollt Ihr Amazons Alexa wirklich nutzen?

Falls Ihr kein Interesse an Alexa habt, lohnt es sich nicht 230€ für den BLAST auszugeben! Klanglich ist dieser eher auf dem Level eines 100-150€ Bluetooth Lautsprechers, ich nehme an, dieser wird über die gleichen Treiber und Aufbau wie der Ultimate Ears BOOM 2 verfügen, welcher 140€ kostet.

Kennt Ihr allerdings Amazons Alexa und habt vielleicht schon einen Echo und wollt einen weiteren Lautsprecher mit Sprachassistenten für Euren Haushalt, sind die 230€ (zum Zeitpunkt des Tests) für den BLAST schon deutlich interessanter.

Der BLAST vereint einen Amazon Echo mit einem guten portablen Bluetooth Lautsprecher. Hättet Ihr ansonsten beides gekauft, ist der Ultimate Ears BLAST definitiv einen Blick wert!

Ultimate Ears BLAST Bluetooth Lautsprecher (Tragbarer WLAN...

  • Schicke Optik
  • Kompakte Abmessungen
  • Hochwertige Haptik
  • Guter Klang
  • Alexa versteht einen gut….
  • …. Aber schlechter als bei einem Amazon Echo
  • Klang auf dem Level eines 100-150€ Bluetooth Lautsprechers

 

Welche ist die beste alternative RGB Glühbirne für das Philips Hue System 2018/2017? (Philips, Osram, Innr und Ikea im Vergleich)

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Philips Hue ist ohne Frage aktuell die so ziemlich beste Wahl wenn es um die smarte Beleuchtung geht. Leider sind allerdings die Philips Hue Birnen und Leuchtmittel teilweise sehr teuer. Rund 50€ für eine E27 RGB Glühbirne ist schon ein stolzer Preis.

Hier wird sich der ein oder andere Nutzer nach Alternativen zu Philips Hue umsehen. Davon gibt es zwar einige, viele auch sehr gute, aber das ist gar nicht nötig. Letztendich ist doch der recht hohe Preis das Einzige was gehen das Hue System spricht.

Was viele nicht wissen, es ist durchaus auch möglich eine Philips Hue Bridge mit alternativen Glühbirnen zu koppeln. Hierdurch habt Ihr den vollen Philips Hue Funktionsumfang und günstige Preise.

Bereits Anfang 2017 habe ich einen Vergleich alternativer E27 Glühbirnen für das Hue System geschrieben. Seid dem hat sich mittlerweile einiges auf dem Markt getan. Es gibt die neue 3. Generation der Philips Hue White & Color, Ikea hat mit seinem TRÅDFRI System gezeigt wie günstig smarte LED Glühbirnen sein können und auch Osram hat seine Lightify Glühbirnen geupdatet.

Von daher wird es Zeit für einen neuen kleinen Vergleich, welche ist die beste alternative E27 RGB Glühbirne 2018 für das Philips Hue System? Welche Einschränkungen gibt es durch das nutzen einer 3. Hersteller Glühbirne in Kombination mit der Hue Bridge? Wie funktioniert das Einbinden der 3. Anbieter Glühbirnen?

All dies gibt es im Vergleich zu klären!

 

Die Testkandidaten

In diesem Test/Vergleich soll es ausschließlich um RGB Glühbirnen mit E27 Sockel gehen welche auch mit der Philips Hue Bridge kompatibel sind!

(Nach Preis sortiert)

Preislich ist natürlich das original Philips Produkt mit rund 50€ die teuerste Birne im Vergleich. Die Hue White & Color Ambiance der 2. Generation ist eigentlich nicht mehr im Handel erhältlich. Allerdings werden sicherlich viele Philips Hue Nutzer noch diese ältere Version besitzen (die 3. Gen ist Ende 2016 erschienen), daher habe ich diese mal mit im Vergleich aufgenommen.

Die Osram Smart+ Classic A RGBW LED-Glühlampe wie auch die Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW liegen beide bei ca. 35€.

Die Ikea TRÅDFRI kostet zwar online ebenfalls rund 35€, dort ist aber nur ein Set mit Lichtschalter (welcher nicht mit dem Hue System nutzbar ist) erhältlich. Effektiv ist diese also etwas günstiger bzw. in den Ikea Filialen ist diese auch einzelnen günstiger erhältlich.

Ehe wir zum eigentlichen Test Teil kommen schauen wir uns einmal die technischen Daten an, ob es hier schon Signifikate unterschiede gibt.

Lichtleistung Leistung CRI Lebensdauer Effizienz
Ikea TRÅDFRI 600 Lumen 8,6 W 90 25000h A+
Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW 806 Lumen 9,5W 80 25000h A+
Osram Smart+ Classic A RGBW LED-Glühlampe mit E27 Sockel 810 Lumen 10W 80 20000h A
Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 2. Generation 806 Lumen 9,5W 80 15000h A
Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 3. Generation 806 Lumen 10W 80 25000h A+

Wie man sieht unterscheiden sich die einzelnen Birnen erst einmal kaum bis gar nicht. Was die Lichtleistung angeht, springt lediglich die Ikea TRÅDFRI etwas aus der Reihe. Diese bietet „nur“ 600 Lumen, während die anderen auf 8X0 Lumen spezifiziert sind.

Dafür soll die Ikea Glühbirne aber eine bessere Farbdarstellung besitzen (höherer CRI Wert = bessere Farbdarstellung).

Es gibt zwar noch kleinere Unterschiede bei der Lebensdauerangabe, aber hier weiß ich nicht wie viel ich darauf geben würde.

 

Unterschiede bei der Philips Hue der 3. Generation

Mir ist bei meinem Test ist mir bei der Philips Hue der 3. Generation etwas Merkwürdiges aufgefallen. Ich habe mir für diesen Test extra eine neue Philips Hue White & Color Ambiance 3. Gen gekauft, obwohl ich noch eine „alte“ 3. Gen Birne (von Anfang des Jahres) besaß.

Die neue Philips Hue White & Color Ambiance 3. Generation ist signifikant leichter als die alte Philips Hue White & Color Ambiance 3. Generation!

Ja bei beiden Birnen handelt es sich um die 3. Generation und beide sind von Amazon gekauft (keine Unterhändler).

Die neue Birne wiegt 71g, die alte 131g. Das ist schon ein satter Unterschied!

Beim genauen Betrachten ist mir aufgefallen das die Modellnummer unterschiedlich ist. Die ältere 3. Gen Birne hat die 9290012573, die neuere die 9290012573A.

Es gab anscheinend also ein Upgrade/Downgrade(was von beidem muss sich noch zeigen) innerhalb der 3. Gen Modellreihe!

 

Warum kann man alternative Glühbirnen mit dem Philips Hue System nutzen? Und was sind die Nachteile?

Wie kommt es aber das es möglich ist Birnen anderer Hersteller mit dem Hue System zu nutzen? Philips nutzt bei seinem Hue System den so genannten ZigBee Standard zur Kommunikation zwischen Bridge und Leuchtmittel.

ZigBee ist allerdings kein Philips exklusiver Standard, sondern wird auch von anderen Smart Home Systemen genutzt, wie Ikea TRÅDFRI, Osram Lightify, Innr usw.

Das heißt die Birnen dieser Hersteller können erst einmal rein theoretisch beliebig gemixt miteinander kommunizieren. Es wäre also theoretisch ebenso möglich, eine Philips Hue Birne mit einer Osram Lightify Bridge zu koppeln.

Allerdings ist nun mal Philips Hue der Marktführer und zugegeben auch das „beste“ dieser Systeme. Daher sind viele der Birnen von 3. Anbietern darauf optimiert mit dem Hue System zu Arbeiten. Gerade Innr setzt doch beim Verkaufen/Marketing sehr auf die hohe Philips Hue Kompatibilität, während beispielsweise Osram hierzu offiziell keine angaben macht.

Hat es Nachteile nicht original Philips Hue Lampen mit der Philips Hue Bridge zu nutzen?

Keine großen, grundsätzlich werden alle Lampen vom System gleichbehandelt. Ihr könnt diese gemeinsam Steuern, in Gruppen Packen, usw.

Allerdings gibt es zwei Einschränkungen:

  1. Keine Updates
  2. Kein Apple HomeKit

In den Lampen ist wie in der Bridge Elektronik verbaut, das bedeutet diese besitzt eine Steuerungssoftware und kann dem entsprechend Updates bekommen.

Firmware Updates können aber immer nur über die original Bridge eingespielt werden. Die Osram Smart+ LED Glühbirne kann also beispielsweise nur von der Osram Lightify Bridge geupdatet werden.

Ein großer Nachteil? In der Regel sind Updates für die Birnen nicht so wichtig. Diese haben keine sicherheitsrelevanten Funktionen oder Ähnliches. Es werden so in der Regel nur Fehler Behebungen und Verbesserungen ausgeliefert.

Beispielsweise Ikea hat die Kompatibilität zum Philips Hue System erst per Update ausgeliefert und ist seitdem diese Kompatibilität mit kleineren Updates noch weiter am Verbessern.

Abseits des Ikea Systems, welches aufgrund seiner Neuheit hier eine Besonderheit ist, kamen mir Updates allerdings nie als sonderlich wichtig vor wenn es um die Birnen geht.  Ich habe mehrere Innr und Osram Birnen seid über einem Jahr im Einsatz und nie Probleme aufgrund eines fehlenden Updates gehabt.

Der vermutlich wichtigere Punkt für einige Nutzer ist das Fehlen von Apple HomeKit. Apple HomeKit ist im Hue System nur den original Philips Birnen vorbehalten!

Warum? Ich nehme an das Philips als Hersteller der Bridge pro verbundener Birne an Apple eine Lizenzgebühr zahlen muss, egal ob Philips letztendlich an der Birne verdient hat oder nicht.

Wollt Ihr Apples HomeKit nutzen müsst Ihr also auf die teureren originalen Philips Birnen zurückgreifen. Ein Mischen ist im Übrigen kein Problem, der HomeKit Support wird beim Verbinden einer 3. Anbieter Birne nicht global eingestellt, sondern nur für die jeweilige Birne.

Amazon Echo, Google Home usw. funktioniert mit allen Birnen problemlos!

 

Das einbinden alternativer Birnen in das Philips Hue System

Wie geht das Einbinden der der alternativen Birnen? Grundsätzlich wie mit den original Philips Hue Birnen. Ihr geht in die Hue App (welche natürlich bereits mit der Bridge usw. verbunden sein muss), dort in die Einstellungen und die Lampeneinstellungen.

Hier könnt Ihr nun einen Suchlauf starten, was Ihr macht bevor Ihr die alternativen Philips Hue Birnen das Erste mal einschaltet!

Schaltet die Birnen erst ein, wenn der Suchlauf bereits in Gange ist, dann sollten die Glühbirnen einfach in der App auftauchen.

Eine Besonderheit ist die Ikea TRÅDFRI, welche Ihr für das erste Verbinden in die Nähe der Hue Bridge bringen müsst.

Solltet Ihr die Glühbirnen einmal eingeschaltet haben, bevor der Suchlauf gestartet wurde und diese lassen sich nun nicht mehr finden müsst Ihr diese Resetten.

Das bedeutet die Glühbirnen 6x schnell ein/ausschalten, mit jeweils ca. einer Sekunde Pause.

 

Helligkeit

Kommen wir zu einem sehr wichtigem und interessantem Punkt, der Helligkeit. Was hilft die beste Farbdarstellung, wenn die Birne nicht ausreichend hell wird?

Um die Helligkeit zu messen verwende ich ein einfaches LUX Messgerät, welches aber ausreichend akkurat arbeitet. Alle sechs Birnen werden in zwei Durchläufen in jeweils neun Einstellungen getestet.

Warum zwei Durchläufe? Die Lichtabstrahlung bei LED Glühbirnen ist nicht komplett gleichmäßig. Je nach Form und Anordnung der LEDs kann es sein das in bestimmte Richtungen die Lichtabstrahlung anders ist als in andere Richtungen. Daher Teste ich zweimal, einmal mit dem Messgerät unter der Birne („Spitze“, wie bei einer Decken-Montage) und einmal im 90 Grad Winkel zur Birne („Seite“, wie bei einer Tischlampe bzw. Wand-Montage).

Spitzen Messung

Bei beiden Durchläufen ist der Abstand zwischen Messgerät und den jeweiligen Birnen identisch, jeweils rund 24cm.

Erst einmal kurz vorweg, die Messung in den jeweiligen Farbeinstellungen ist ein wenig „schwierig“. Beispielsweise stellt die „Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 2. Generation“ grün sehr verwaschen und weißlich da, wodurch diese Einstellung aber heller ist. Andere Birnen stellen die Farbe satter da, aber dann dunkler. Daher bedeutet bei den Farben heller nicht zwingend besser!

Bei den „Weißtönen“ sieht dies etwas anders aus. Zwar gibt es hier auch Birnen, welche die Weißtöne besser oder schlechter darstellen, aber hier ist der Unterschied deutlich geringer als bei den Farben.

Bei den Weißtönen nutze ich die Presets welche die Hue App anbietet. Es ist immer die Helligkeit auf 100% gestellt!

  • Entspannen = sehr warm/Weiß
  • Lesen = warm/Weiß
  • Konzentriert = kalt/Weiß
  • Energie tanken = sehr kalt/Weiß

Durchlauf eins mit dem Messgerät unter der Spitze der LED Glühbirnen. Hier schneiden die Philips Hue White & Color Ambiance Birnen ein Stück besser ab als die alternativen Birnen. Gerade die Ikea RGB Glühbirne fällt was die Helligkeit angeht doch ein Stück zurück. Keine Überraschung, da diese auf dem Papier auch die schwächste ist.

Bei den original Philips Birnen kann man durchaus ein Muster erkennen, umso neuer umso heller! Es gibt auch durchaus einen Unterschied zwischen der V1 und V2 der White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 3. Generation. Wenn möglich solltet Ihr also darauf achten auch die neuere Birne zu bekommen.

Bei den alternativen Birnen für das Hue System gewinnt bei den Weiß Tönen die Innr vor der Osram vor der Ikea Birne. Bei den Farben tauscht die Innr und die Osram die Plätze.

Seiten Messung

Aber was wenn man sich in einem 90 Grad Winkel zur Birne befindet?

Bei einer seitlichen Betrachtung verschiebt sich das Bild massiv! Grundsätzlich erreichen alle Birnen hier schlechtere Werte, aber alle drei Philips Hue White & Color Ambiance brechen was die Helligkeit angeht ziemlich weg!

Eigentlich keine so große Überraschung. Durch die etwas ungewöhnlichere Form der Birne wird bei den Philips Hue White & Color Ambiance das meiste Licht ganz klar noch „vorne“ heraus gestrahlt.

Die Innr, Osram und Ikea Birnen sind hier etwas gleichmäßiger, was die Licht-abstrahlung angeht, aufgrund ihrer runderen Form.

Gerade die Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW verhält sich sehr gleichmäßig und strahlt nun vor der Osram und den Philips Hue Birnen das mit Abstand hellste Licht aus.

Interessant, die Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW scheint wärmere Lichttöne lieber zu mögen als kältere Lichttöne. Die Osram Smart+ hingegen ist tendenziell bei kälteren Lichttönen Stärker als bei wärmeren.

Letztendlich kommt es bei der Betrachung der Helligkeit also etwas auf die Fassung an in welcher Ihr die Birne verwenden wollt.

Hängt die Birne „Kopfüber“ in einer Deckenlampe, bietet die Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe 3. Generation die beste Helligkeit.

Nutzt Ihr die Birne allerdings in der Lampe wo eine gleichmäßigere Lichtabstrahlung wichtig ist, beispielsweise in einer Schreibtischlampe, bei einer Wandlampe usw. ist die Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW die beste Wahl.

 

Farbdarstellung

Wenn man sich eine RGB Glühbirne kauft, ist natürlich die Farbdarstellung keine unwichtige Angelegenheit. Hier gibt es auch signifikante Unterschiede! Viele dieser Unterschiede sind ein wenig persönliche Präferenz, viele sind aber auch recht eindeutig.

Beginnen wir mit den Eindeutigen unterschieden und den beiden verlieren.

Wollt Ihr sehen wie gut die Farbdarstellung bei einer RGB Lampe ist, stellt diese auf Grün und Türkis. Bei vielen billigeren und älteren Modellen werdet Ihr überrascht sein.

Die Ikea TRÅDFRI E27 RGB Birne wie auch die 2. Gen Philips Hue White & Color Ambiance können kein Türkis darstellen!

Alle Birnen sind auf Türkis eingestellt

Diese schaffen nur ein Weiß bzw. ein leicht bläuliches Weiß. Fun Fact, wenn Ihr eine Ikea TRÅDFRI Bridge nutzt, könnt Ihr generell keine Türkis oder Grüntöne einstellen. Im Gegensatz zu Philips Hue kann man bei Ikea nur zwischen einigen Farb-Presets auswählen und nicht die Farbe frei Einstellen, vermutlich da Ikea von den Problem mit Türkis und Grüntönen weiß.

Die Osram, Innr und 3. Gen Philips Birnen schlagen sich deutlich besser. Wobei ich die beste Türkis und Gründarstellung der Innr zuschreiben würde.

Alle Birnen sind auf Grün eingestellt

Zwar ist die Philips Hue White & Color Ambiance 3. Gen auch sehr gut, wirkt aber etwas gedimmter als die Innr.

Rottöne bekommen alle Birnen recht gut hin. Zwar gibt es hier auch unterschiede, die Innr produziert bei den gleichen Einstellungen ein etwas tieferes, aber dunkleres Rot, und die Osram driftet etwas ins Orangene ab, aber ansonsten keine Klagen hier.

Ähnliches gilt auch für Orange und vor allem Gelbtöne, welche alle Birnen gut hinbekommen. Generell scheint der Osram Smart+ Classic A Bläulichere/Kältere Töne besser zu liegen, als wärmere Töne.

Die Blau Darstellung ist bei der Osram aus meiner Sicht die beste und satteste. Erneut haben die Ikea TRÅDFRI und 2. Gen Philips Hue White & Color Ambiance Probleme mit der Blau Darstellung, welches deutlich verwaschener aussieht.

Zusammengefasst, die Ikea TRÅDFRI und 2. Gen Philips Hue White & Color Ambiance haben ganz klar die schlechteste Farbdarstellung! Rottöne (wie auch Gelb, Orange usw.) gehen noch, aber andere Farben wirken oftmals matt und verwaschen. Jemand der viel mit Farben arbeiten möchte sollte definitiv die Finger von diesen beiden Modellen lassen.

Die Osram Smart+ Classic A ist nicht ganz einfach zu beurteilen. Teilweise wirkten die Farben ein wenig falsch (Türkis ist eher Blau), aber teilweise präsentierte die Osram die stärkste Farbdarstellung. Beispielsweise das Blau und Grün ist das satteste und kräftigste.

Die Innr RB 185 C und 3. Gen Philips Hue White & Color Ambiance zeigten sich am beständigsten. Beide Birnen bekommen alle Farben gut und sauber dargestellt. Die 3. Gen Philips Hue White & Color Ambiance war vielleicht etwas akkurater mit dem Abbilden der eingestellten Farbe, die Innr RB 185 C teilweise etwas kräftiger.

Neutral Weiß

Wenn ich mich entscheiden müsste, liefe es vermutlich auf die Innr RB 185 C oder 3. Gen Philips Hue White & Color Ambiance hinaus.

 

Leistungsaufnahme

Bei den aktuellen Strompreisen ist natürlich die Leistungsaufnahme kein unwichtiger Faktor. Smarte Leuchtmittel bleiben ja an sich ununterbrochen mit dem Strom verbunden. Die Elektronik welche auf das Einschalt-Signal wartet benötigt auch Energie, das heißt jede der Birnen frisst ununterbrochen Strom. Aber wie viel?

Schauen wir uns zuerst den Leerlaufstromverbrauch an.

Beim Leerlaufstromverbrauch tun sich alle Birnen nicht viel. Lediglich die Osram Smart+ und die ältere Philips Hue White & Color Ambiance benötigen 0,1W mehr als das restliche Testfeld.

Eine Philips Hue kompatible Birne würde also Stromkosten in höhe von 0,876€ bzw. 1,068€ pro Jahr verursachen, wenn diese nur ausgeschaltet/im Standby ist(ausgehen bei einem Preis von 0,25€ pro KWh).

Wie sieht es aber aus, wenn wir die Birnen Einschalten? Hier ist natürlich gerade bei den Farben der Energieverbrauch extrem unterschiedlich und ich will hier nicht eine Birne besser oder schlechter darstellen, nur weil diese ein helleres oder besseres Blau, Grün usw. darstellt und dafür etwas mehr Strom benötigt. Wirklich vergleichbar ist der Energieverbrauch nur bei den diversen Weißtönen.

Diese Werte sind aber natürlich auch recht nichtssagend. Die Innr und Osram benötigen den meisten Strom. Richtig aussagekräftig werden die Daten erst wenn wir die Leistungsaufnahme mit der Lichtleistung in Relation stellen.

Hierfür verwende ich die zuvor gemessenen Helligkeitswerte. Wichtig ich nutze hier einen Mittelwert aus der Seiten und spitzen Messung!

Wie wir sehen, tut sich die Effizienz so nicht sehr viel. Aber die Werte Spiegeln durchaus die EU Energieeffizienzklassen wieder. Die Philips Hue White & Color Ambiance 2. Generation und Osram Smart+ Classic A bieten eine rund 10% schlechtere Effizienz in meinem Test als die Ikea, Innr und 3. Gen Philips Birne.

Die unterm Strich beste Effizienz bietet die Philips Hue White & Color Ambiance 3. Generation, gefolgt von der Innr und der Ikea Birne (die ältere 3. Gen Philips Hue schneidet im Übrigen etwas schlechter ab).

  1. Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 3. Generation
  2. Innr RB 185 C E27 Bulb RGBW
  3. Ikea TRÅDFRI
  4. Osram Smart+ Classic A RGBW LED-Glühlampe mit E27 Sockel
  5. Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 2. Generation

 

Welche ist die beste RGB Glühbirne für das Philips Hue System 2018/2017?

Welche ist nun die beste RGB Glühbirne? Wie so oft ist diese Frage nicht ganz einfach zu beantworten, da dies etwas auf Eure Vorlieben ankommt. Zuerst müssen wir die „Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 3. Generation 9290012573A“ loben.

Wenn Ihr nicht auf eine „alternative“ Glühbirne für das Philips Hue System setzen wollt, weil Ihr beispielsweise den HomeKit Support nicht verlieren wollt, dann ist die aktuelle Philips Hue White & Color Ambiance eine gute Wahl!

Achtet allerdings darauf das Ihr auch die 3. Generation bekommt und wenn möglich die neue 9290012573A Version. Die 2. Generation White & Color Ambiance hingegen ist ganz klar schlechter und gehört eher zu den Verlierern des Vergleichs.

Seid Ihr offen für eine alternative Birne, welche voll mit dem Hue System kompatibel ist (nur Apple HomeKit geht mit diesen nicht), dann stehen Euch natürlich einige Optionen mehr offen.

Sofern Ihr die maximale Helligkeit wünscht und eine gute Farbdarstellung (RGB) würde ich zur Innr RB 185 C oder Osram Smart+ Classic A raten. Die Ikea TRÅDFRI RGB E27 Birne ist zwar auch okay, kann hier aber nicht mithalten.

Unterm Strich würde ich der Innr RB 185 C den Vorzug vor der Osram Smart+ Classic A geben, aufgrund einer leicht höheren Helligkeit, einer besseren Energie Effizienz und Farbdarstellung. Solltet Ihr allerdings günstiger an die Osram kommen spricht auch nichts dagegen diese zu nehmen.

Der Sieger in diesem Vergleich der RGB Glühbirnen für das Philips Hue System ist aber die Innr RB 185 C und die original 3. Gen Philips Hue White & Color Ambiance.

Beide haben viele Stärken und sind konstant gut bei allen Lichtfarben und Farbtönen! Die Philips hat einen leichten Vorteil, wenn es um eine kopfüber Montage geht (die seitliche Lichtabstrahlung bei Philips ist recht schwach), die Innr hingegen, wenn es um eine gleichmäßige Lichtabstrahlung geht.

Ebenfalls für die Innr RB 185 C spricht natürlich der rund 10-15€ niedrigere Preis als die White & Color Ambiance.

Ihr müsst auch keine große Angst davor haben eine nicht Philips Birne mit einer Philips Hue Bridge zu verwenden. Ihr verliert den Apple HomeKit Support, aber abseits davon werden alle 3. Anbieter Birnen wie original Philips Leuchtmittel behandelt! Dafür auch einmal ein Lob an Philips! Dies sind die Dinge, für welche ich das Hue System schätze, Ihr habt die freie Wahl. Dies macht auch das Hue System preislich sehr viel attraktiver, wenn man nicht zwingend die teureren Original Birnen nehmen muss.

Seid Ihr mit einer alternativen RGB Glühbirne einverstanden kauft die Innr RB 185 C. Diese ist günstiger und steht der original Birne nichts nach.

Wollt Ihr lieber die Original Birne ist die Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe, 3. Generation ein qualitativ gutes und hochwertiges Produkt!

Smarte Beleuchtung von Ikea? Das TRÅDFRI System (Gateway + Lampe) im Test

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Wer an smarte Beleuchtung denkt, wird meist zuerst an Philips HUE denken. Keine Überraschung, Philips HUE ist schon sehr lange auf dem Markt und auch ein sehr gutes System.

Allerdings ist ein neuer Konkurrent aufgetaucht, Ikea. Ja das schwedische Möbelhaus hat bereits vor einer Weile ein smartes Beleuchtungssystem vorgestellt, welches auf den klangvollen Namen TRÅDFRI hört.

Zum TRÅDFRI System gehören diverse Lampen, Schalter usw. Ikea hat hier fast schon eine etwas unübersichtliche Masse an Produkte auf den Markt gebracht.

Wollen wir uns mal im Test ansehen wie sich das TRÅDFRI System auch gegen Konkurrenten wie Philips HUE schlägt.

 

Das TRÅDFRI, Basis und Optionen

Ehe wir zum eigentlichen Test kommen, müssen wir erst einmal das TRÅDFRI System verstehen, was gar nicht so leicht ist.

TRÅDFRI unterscheidet sich vom Aufbau doch ein gutes Stück von Philips HUE. Grundsätzlich besteht jedes TRÅDFRI System aus zwei Schlüsselkomponenten, einer LED Glühbirne und einer Fernbedienung. Ihr benötigt nicht zwingend ein Gateway!

Um ehrlich zu sein bevor ich TRÅDFRI gekauft habe, war mir dies auch nicht klar. Das Gateway ist hier im Gegensatz zu Philips HUE komplett optional.

Allerdings benötigt Ihr das Gateway wenn Ihr die Lampen via Smartphone oder Smarthome steuern wollt.

Interessanterweise Gateway + LED Glühbirne funktioniert nicht! Es muss mindestens eine Fernbedienung im System hinterlegt sein, warum auch immer.

Also ein vollständiges Set TRÅDFRI besteht aus:

Hier ist auch der größte Unterschied zu Philips HUE, dort ist das Gateway Pflicht.

 

Das TRÅDFRI Gateway

Das TRÅDFRI Gateway ist optional! Aber es wird für die Steuerung der Lampen via Smartphone benötigt. Wenn ihr darauf zuerst verzichten wollt und später nachrüsten wollt, ist das auch kein Problem.

Das TRÅDFRI Gateway wirkt auf den ersten Blick recht groß. Dieser Eindruck täuscht allerdings etwas. Das Gateway besitzt eine weiße Kunststoffabdeckung unter welcher das eigentliche Gateway steckt, welches deutlich kleiner ist.

Die Abdeckung dient dem Kabelmanagement. Das Gateway benötigt zum einen Energie und zum anderen Netzwerk, passende Kabel liegen mit im Lieferumfang.

Die Stromversorgung wird hierbei über USB geregelt und das Netzwerk ganz klassisch über LAN. WLAN ist im Übrigen nicht mit an Bord.

Das TRÅDFRI Gateway lässt sich entweder an einer Wand verschrauben oder einfach irgendwo hinstellen. Überflüssige Kabellänge kann unter der Abdeckung aufgerollt werden, was zwar an sich praktisch ist, aber ich hätte ein etwas kleineres Gehäuse bevorzugt.

 

Das TRÅDFRI Dimmer-Set, Farb- und Weißspektrum grau/weiß

Zusätzlich zum Gateway habe ich mir das TRÅDFRI Dimmer-Set, Farb- und Weißspektrum grau/weiß gekauft. Hierbei handelt es sich um ein Set bestehend aus einer E27 RGB Glühbirne und einer Fernbedienung.

Die Glühbirne ist genau wie man sich eine LED Glühbirne vorstellt. Obwohl diese neben den üblichen Weißtönen auch Farben darstellen kann wirkt sich dies nicht negativ auf die Größe aus. Die TRÅDFRI LED Glühbirne mit Farbspektrum sollte an sich in jede Lampe passen, selbst wenn hier nicht Unmengen an Platz zur Verfügung steht.

Optisch ist die Birne unspektakulär gestaltet. Ein weißes Gehäuse mit einer „Milchglas“ Abdeckung unter welcher sich die LEDs befinden.

Die Fernbedienung ist wiederum etwas interessanter. Diese ist eine Runde Scheibe mit insgesamt fünf Tasten auf der Oberseite.

Hierbei handelt es sich um einen Einschalter, Heller, Dunkler, vor und zurück.

Zusätzlich befindet sich eine weitere Taste unter der Abdeckung auf der Unterseite, welche zum Anlernen weiterer Lampen dient.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung des TRÅDFRI System hängt etwas von den genauen Komponenten ab die Ihr gekauft habt.

Beispielsweise das TRÅDFRI Dimmer-Set ist von Anfang an „vorkonfiguriert“. Ihr müsst hier nur die Birne in die Fassung drehen und die Fernbedienung funktioniert.

Wollt Ihr das Ganze aber wirklich „smart“ machen, muss das Gateway eingerichtet werden. Ladet Euch hierfür zuerst die Ikea TRÅDFRI aus dem App/Play Store herunter.

Nach dem Start der App werdet Ihr von dieser sehr gut durch den Einrichtungsprozess geleitet. Verbindet hierfür das Gateway mit dem Strom und Netzwerk.

Daraufhin müsst Ihr den QR Code auf der Unterseite scannen. Damit sollte das Gateway auch bereits mit der App verbunden sein.

Eine Registrierung bei Ikea oder Ähnliches ist nicht nötig. Was allerdings nötig ist, ist eine Fernbedienung. Ohne, dass Ihr eine Fernbedienung mit dem Gateway verbindet, geht es erstaunlicherweise nicht weiter.

Das Verbinden einer Lampe kann hingegen erstaunlicherweise übersprungen werden, was man aber nicht machen sollte. Ohne Lampe ist das Ganze natürlich nutzlos.

Um die Lampe mit dem Gateway zu verbinden benötigt Ihr die zuvor gekoppelte Fernbedienung. Haltet ca. 10 Sekunden neben der smarten Lampe die Taste auf der Rückseite der Fernbedienung gedrückt, die Lampe sollte nun Flackern und sich mit dem Gateway verbinden.

Dies muss mit allen Lampen einzeln gemacht werden, welche verbunden werden sollen. An sich ein problemloser Prozess, welcher gut dokumentiert ist.

Die App und Funktionen des TRÅDFRI Systems

Beginnen wir mit der TRÅDFRI App., diese ist extrem einfach, aber gut aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht mit allen angelegten Gruppen, von wo aus Ihr diese auf die Schnelle steuern könnt. Steuern bedeutet ein/ausschalten und dimmen.

Wollt Ihr mehr Steuerungsoptionen müsst Ihr eine „Ebene tiefer“ gehen. Hier könnt Ihr nun auch Dinge wie Farbtemperatur und Farben steuern, sofern Eure Lampen dies unterstützen.

Im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Systemen überlässt Euch Ikea aber nicht die volle Kontrolle über die Farben. Ihr habt „nur“ 20 Farben zur Auswahl. Hier sind natürlich einige Weißtöne und die üblichen Farben vertreten.

Was aber auffällt ist, dass einige erfahrungsgemäß schwierig darzustellende Farben fehlen. Türkis fehlt beispielsweise. Auch gibt es kein sattes Grün, dafür sehr viele Rottöne.

Ich hatte ja Gruppen bereits angesprochen. Lampen lassen sich natürlich für eine gemeinsame Steuerung gruppieren, dies ist sehr einfach gestaltet. Nachdem eine neue Gruppe erstellt wurde könnt Ihr einfach Lampen und auch Fernbedienungen in diese Gruppen ziehen.

Danach werden die Lampen gemeinsam gesteuert bzw. die Fernbedienung ist dieser Gruppe zugewiesen.

Neben dem manuellen Steuern der Lampen ist es auch möglich Timer zu erstellen für ein automatisches ein/aus der Lampen.

Dies war es dann auch schon groß an Funktionen. Es gibt allerdings noch einen Apple HomeKit und Amazon Echo Support, nett!

Die Steuerung via Amazon Echo ist wie man dies erwarten kann, „Alexa schalte XYZ ein“.

 

Das Licht

Wie das Licht des TRÅDFRI Systems ist, hängt natürlich von der verwendeten Birne ab.

Aktuell bietet hier Ikea einiges an! Achtet hier darauf was Ihr wollt. Einige Birnen können nur ein/ausgeschaltet werden, andere zusätzliche gedimmt, andere besitzen unterschiedliche Weißtöne und eine andere kann auch bunt.

Genau um diese bunte „Farb- und Weißspektrum“ E27 Glühbirne soll es hier gehen. Ikea gibt die Lichtleistung dieser Birne mit 600 Lumen an. 600 Lumen ist nicht übermäßig viel! Dies entspricht einer 40W Glühbirne. Ausreichend sofern man nicht mit einer Birne das komplette Wohnzimmer beleuchten will.

Die Lichtqualität, gerade was das Weißspektrum angeht, ist top! Auch gibt es kaum bis kein flimmern, selbst wenn man mit einer Kamera auf die Birne schaut.

Ikea setzt hier anscheinend nicht auf billig Elektronik, was schon einmal gut ist!

Bei der Farbdarstellung bin ich aber etwas hin und her gerissen. Wie bereits erwähnt, habt Ihr im TRÅDFRI nicht die freie Farbauswahl, diese ist auf 20 Farben eingeschränkt.

Rot-Töne gibt es sehr viele, ob nun gelb, richtiges rot, dunkles lila, orange usw. Allerdings was fehlt sind Grüntöne. Es ist zwar ein Grün vorhanden, dieses ist aber eher ein Gelb-Grün.

Türkis ist beispielsweise gar nicht vorhanden. Dies sind Farben mit denen viele günstigere RGB LED Glühbirnen Probleme haben! Von daher denke ich nicht, dass es Zufall ist, dass diese Farben nicht auswählbar sind.

Auch die älteren Philips HUE E27 Birnen hatten ähnliche Probleme mit diesen Farben.

Dennoch, sofern Ihr nicht gerade türkis oder grün als Farbe haben wollt ist die Lichtqualität top! Gerade dann wenn man den günstigen Preis berücksichtigt.

 

Fazit

Ikea hat hier ein richtig gutes Smart Home Beleuchtungssysteme an der Hand! Die größte Stärke ist hier natürlich zum einen ganz klar die Vielfalt der Leuchtmittel. Es gibt viele smarte Beleuchtungssysteme von vielen Herstellern. Viele davon bestehen aber nur aus einer E27 Birne. Dies macht Ikea deutlich besser mit einer ganzen Vielzahl an Glühbirnen für unterschiedliche Sockel usw.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Preis. 10€ für eine einfache E27 Birne, 35€ für eine RGB Birne inklusive Fernbedienung, 30€ für das Gateway oder 15€ für eine zusätzliche Fernbeindung ist einfach günstig! Das Philips HUE System ist rund doppelt so teuer.

Ist daher TRÅDFRI besser als Philips HUE? Aus Preis/Leistungssicht ja, aber grundsätzlich gefällt mir Philips HUE besser! Hier muss ich ganz ehrlich sein, Philips HUE wirkt noch etwas besser ausgebaut. Damit meine ich nicht einmal die Leuchtmittel, welche auch von Ikea top sind! Die Software ist die Stärke von Philips HUE.

Ist HUE nun so viel besser das sich der doppelte Preis lohnt? Nein! TRÅDFRI ist ein super System, welches einfach und schnell zu nutzen ist.

Gerade Nutzer die zwar Smart Home Beleuchtungssysteme zwar interessant finden, aber dafür nicht hunderte Euro auf den Tisch legen wollen, sind hier absolut an der richtigen Adresse!

TRÅDFRI spiegelt super die Ikea Philosophie wieder, einfach, günstig, gradlinig. Wenn man etwas Besseres will muss man deutlich mehr Geld in die Handnehmen und hierbei gibt es nicht viele Systeme welche besser sind.

Ikea hat sogar einen Apple Homekit Support wie auch einen Amazon Echo Support nachgerüstet. Ikea scheint TRÅDFRI also noch weiter ausbauen zu wollen, super!

Kurzum eine absolute Empfehlung für das TRÅDFRI System!

Eine smarte Schallzahnbürste für unter 40€? Die Xiaomi SOOCAS / SOOCARE X3 im Test

Xiaomi bietet alles an, selbst ich bin immer wieder überrascht. Neben Smart Home Produkten, Smartphones, Staubsaugroboter, Smarten Reiskochern bietet Xiaomi auch eine Zahnbürste an.

Natürlich ist diese keine „normale“ Zahnbürste. Es handelt sich bei dieser um eine smarte Schallzahnbürste mit dem Namen Soocare X3.

Wirklich auf die Idee gekommen mir so etwas zu bestellen und zu testen, bin ich aufgrund „Der Höhle der Löwen“, vielleicht kennt Ihr diese Show. Dort wurde die happybrush vorgestellt, eine Schallzahnbürste für 50€ und es wurde so getan als wäre dies der absolute Preisbrecher. Klar, wenn man diese mit den Modellen von Philips vergleicht, stimmt dies auch.

Aber die Xiaomi Soocas / Soocare X3 ist bereits für unglaubliche 36€ erhältlich. Aber eine Schallzahnbürste aus Asien bestellen? Warum sollte man sowas machen? Ist die Xiaomi Soocare X3 wirklich so gut das sich dies lohnt?

Finden wir dies im Test heraus, kann die Xiaomi Soocare X3 Schallzahnbürste mit Bluetooth überzeugen?

 

Die Xiaomi SOOCAS / SOOCARE X3 im Test

Auf den ersten Blick könnte man meinen, man hat hier ein Designer Produkt vor sich, sofern man dies bei einer Zahnbürste sagen darf. Xiaomi hat optisch und auch haptisch einen tollen Job gemacht!

Die Schallzahnbürste besitzt ein sehr schlichtes aber auch sehr schickes Design. Das Gehäuse ist komplett aus einem weißen Softtouch Kunststoff, welcher sich sehr hochwertig anfühlt. Lediglich die einzige Taste der Soocare X3 ist aus silber/goldenem Aluminium.

Auf der Front der Zahnbürste befinden sich diverse LEDs, welche über die diversen Modi der Soocare X3 informieren, wie auch über den Akkustand.

Die LEDs sind hierbei im Gehäuse eingelassen und scheinen durch das Kunststoff hindurch, was noch einmal die Wertigkeit unterstreicht.

Wie üblich bei elektrischen Zahnbürsten ist auch hier der Kopf austauschbar. Dies sollte in regelmäßigen Abständen gemacht werden. Xiaomi sagt ein Kopf hält 90 Tage, ich schätze das praktisch sicherlich eine längere Zeit drin ist. Zwei Köpfe liegen preislich bei 7-14€. Nicht super günstig, aber akzeptabel.

Die Köpfe besitzen eine ovale Form mit einer leichten Kurve in den Borsten. Der Bürstenkopf der beiliegt ist im Übrigen im Vakuum eingeschweißt und von Haus aus sterilisiert. Selbiges gilt auch für die Nachkaufbürsten. Die einzelnen Borsten sollen zudem abgerundet sein, was man allerdings mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Die Borsten fühlen sich allerdings recht weich an, von daher ist dieser Aussage Glauben zu schenken.

Geladen wird die Xiaomi Soocare X3 Schallzahnbürste über eine Induktionsladeplatte, welche optisch ebenfalls sehr schön und schlicht designt ist. Wichtig es handelt sich hier um eine Ladestation mit dem amerikanischen Stecker! Gearbest hat allerdings einen Adapter beigelegt. So blöd wie es klingt, ich würde aber empfehlen den Adapter einfach mit dem Stecker zu verkleben, aus Sicherheitsgründen. Ich mache dies immer mit etwas Heißkleber. Mit Adapter funktioniert die Zahnbürste natürlich problemlos in unseren Steckdosen.

Oft müsst Ihr allerdings die SOOCAS Soocare X3 nicht Laden, der Akku ist für rund einen Monat ausgelegt.

 

Die Nutzung

Die Xiaomi Soocare X3 besitzt eingebautes Bluetooth, dementsprechend gibt es eine App welche mit der Zahnbürste einhergeht. Hierbei handelt es sich um die Soocas App.

Soocas ist anscheinend der „Echte“ Hersteller der Zahnbürste und diese wird nur von Xiaomi vermarktet. Die Soocas App für Android ist mäßig gut. Auf meinem Huawei Mate 10 Pro habe ich diese gar nicht zum Laufen bekommen. Unter IOS funktioniert diese hingegen weitestgehend problemlos.

Die App kann Euch anzeigen wann Ihr die Zähne geputzt habt und wie lange. Allerdings die Historie hat beispielsweise bei mir nicht so recht funktioniert hier heißt es nur „keine Daten“.

Aber natürlich kann man die Zahnbürste auch einfach ohne App nutzen. Drückt Ihr den Knopf am Griff startet die Soocare X3 mit dem Standard Reinigungsprogramm, welches auch das stärkste ist. Weiteres Drücken des Einschalters ruft unterschiedliche Programme auf. Hiervon gibt es insgesamt vier, in verschiedenen Intensitäten und Vibrationsmustern. Das fünfte Mal drücken schaltet die Zahnbürste ab.

Nach zwei Minuten schaltet diese sich auch automatisch aus. Sollten Euch zwei Minuten Zähneputzen zu wenig sein könnt Ihr diese natürlich wieder Einschalten. Dieser Timer hilft aber ganz gut einen Überblick zu behalten.

Wie steht es um die Reinigungsleistung?

Die Soocare X3 ist eine sogenannte Schallzahnbürste, im Gegensatz zu den klassischen Elektrischen Zahnbürsten dreht sich der Kopf der Zahnbürste nicht, sondern er vibriert sehr hochfrequent. Dies klingt natürlich jetzt nicht an einer guten Reinigung „Vibrierende Borsten“. Praktisch sorgen diese Vibrationen dafür das sich die Borsten doch ein gutes Stück bewegen, mehr als bei einer klassischen Elektrischen Zahnbürste.

Philips spricht bei seiner 130€ Sonicare FlexCare Platinum Schallzahnbürste von bis zu 31.000 Bewegungen pro Minute, Xiaomi spricht bei seiner Soocare X3 von 37.200 Bewegungen pro Minute.

Ob nun diese 37.000 Bewegungen nun korrekt sind oder etwas beschönigt ist schwer zu sagen. Aber rein subjektiv ist die Bewegung der Borsten sehr stark! Ihr dürft mit der Soocare X3 definitiv des Öfteren den Badezimmerspiegel Putzen aufgrund der hohen Wasser-Bewegung. Haltet Ihr den Bürstenkopf ins Wasser spritzt dieses deutlich mehr als bei meiner alten Oral-B elektrischen Zahnbürste.

Die Reinigungsleistung meiner Zähne kann ich nur als sehr gut bezeichnen. Diese fühlen sich sauberer an und ich konnte auch einen leichten Aufhellungseffekt feststellen. Allerdings würde ich auch nicht sagen, dass der Unterschied absolut gigantisch ist. Klar ich hatte bisher eine gute normale Elektrische Zahnbürste, trotzdem beeindruckend das es hier einen unterschied zugunsten der Xiaomi gibt.

Erstaunlicherweise ist allerdings die Reizung des Zahnfleisch weniger als bei meiner alten Elektrischen Bürste. Ob dies nun an der Schalltechnologie liegt oder an den besonders weichen Bürstenköpfen kann ich aber nicht beurteilen.

Kurzum auch abseits der Optik und der „Smart“ Featuren kann die Reinigungsleistung absolut überzeugen! Ich nutze die Soocare X3 aktuell täglich als meine Zahnbürste und kann mich hier wirklich nicht beklagen.

 

Fazit

Eine Schallzahnbürste aus Asien bestellen, lohnt dies? Das war meine Einstiegsfrage und die Antwort darauf ist einfach, ja ist dies Fall lohnt es.

Die Xiaomi Soocare X3 Schallzahnbürste ist Spitzenklasse! Selbst wenn man den extrem günstigen Preis von 40-50€ mal komplett außen vor lässt.

Bei asiatischen Produkten könnte man ja Angst haben, dass diese nicht unseren Qualitätsstandards oder Hygiene Standards entsprechen, hier müsst Ihr Euch bei der Xiaomi Soocare X3 keine Sorgen machen. Auch die Asiaten achten immer mehr auf Qualität und Xiaomi bietet Qualität, daher ist diese Marke auch so erfolgreich.

Die Zahnbürste sieht nicht nur gut aus, sondern sie putzt auch gut. Klar ich bin kein Zahnarzt, aber rein vom Gefühl beim Zähneputzen wie auch beim Betrachten der Zahnbürste vermittelt die Xiaomi einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Schallzahnbürste schwingt auf der höchsten Stufe wirklich sehr Stark und hochfrequent. Man kennt ja diesen klassischen wassertest, wenn man den Kopf der Bürste in ein Glas Wasser hält um zu sehen wie viel Wasser verspritzt wird. Macht dies bei der Xiaomi Soocare X3 nicht vor einem Spiegel!

Dennoch wirkt die Reinigung „weicher“ als bei meiner alten Oral-b elektrischen Zahnbürste. Ob dies nun einfach an der Schalltechnologie oder den abgerundeten Borsten liegt kann ich allerdings nicht sagen.

Kurzum für die Reinigungsleistung würde ich die maximale Punktzahl geben. Punkt Abzug gibt es aber wieder für die Smart Feature. Bluetooth in einer Zahnbürste ist natürlich sowieso so eine Sache, aber leider funktioniert dies hier auch eher mäßig gut. Gerade unter Android ist doch die Soocas App sehr „mäßig“. Ich würde die Xiaomi Soocare X3 Schallzahnbürste nicht für ihre Smarten Bluetooth Feature kaufen! Diese sind höhstens ein netter Bonus.

Kauft die Xiaomi Soocare X3 Schallzahnbürste lieber für ihre hohe Reinigungsleistung, hervorragende Qualität und die gute Akkulaufzeit! Und natürlich darf der Preis von rund 40-50€ durchaus auch als Kaufanreiz gelten.

Die Innr Bridge BG 110 im Test

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Der Hersteller Innr wird vermutlich noch nicht jedem etwas sagen. Allerdings ist Innr ein ausgesprochen interessanter Hersteller was smarte Beleuchtungssysteme angeht. Warum? Innr nutzt den sogenannten Zigbee Standard. Hierbei handelt es sich um das Kommunikationsprotokoll zwischen smarter Lampe und dem Controller.

Auch Philips setzt mit seinem HUE System auf den Zigbee Standard. Das bedeutet, dass Innr Lampen und Leuchtmittel sich auch in das Philips HUE System einbinden lassen. Innr Lampen, gerade die E27 Birnen, sind damit eine hervorragende Alternative zu den deutlich teureren Philips eigenen Birnen.

Aber natürlich besitzt Innr auch ein eigenes Öko System mit eigener Bridge und App. Man muss Innr Lampen also nicht nur in Fremd-Systemen einsetzen.

Aber wie gut ist das Innr eigene System und vor allem die Innr App? Dies wollen wir uns in diesem kleinen Test ansehen, kann die Innr Bridge BG 110 im Test überzeugen?

 

Die Innr Bridge BG 110 im Test

Die Innr Bridge ist wie der Name schon sagt die Brücke zwischen Lampe und Smartphone App. Wie auch Philips HUE, Osram, Ikea usw. nutzt Innr den sogenannten Zigbee Standard. Hierbei handelt es sich um ein Funkprotokoll welches die Kommunikation zwischen Lampe und Bridge regelt.

Die Innr Bridge BG 110 ist wie üblich ein kleiner weißer Plastikkasten mit mehreren Status LEDs. Wahnsinnig hübsch ist dieser zugegeben nicht, aber in der Regel wird die Bridge eh irgendwo unsichtbar verschwinden.

Auf der Seite der Anschlüsse finden wir natürlich einen Stromanschluss wie auch einen LAN Port. WLAN ist wie üblich nicht mit an Bord.

Dafür gibt es einige Status LEDs, für den grundsätzliche Power Status, Netzwerk und Internet. Zudem gibt es eine Bestätigungstaste auf der Oberseite. Diese wird für das Koppeln der Bridge mit einem Smartphone benötigt.

Damit die Bridge natürlich etwas Sinnvolles machen kann, benötigt Ihr auch mindestens ein Leuchtmittel. In der Theorie funktionieren hier alle Leuchtmittel welche auf den Zigbee Standard setzen, also auch Philips HUE Lampen usw.

Praktisch wird man aber vermutlich die Innr Leuchtmittel auch mit der Innr Bridge nutzen. Für diesen Test habe ich eine normale E27 RGB LED Birne von Innr mit der Bridge verwendet.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung des Innr Systems ist erfreulich problemlos und schnell gemacht. Ladet Euch die Innr App aus dem Google Play Store bzw. Apple App Store auf Euer Smartphone.

Die App erklärt Euch nach dem Start in klarem Deutsch was zu machen ist. Dies wäre zunächst das Verbinden der Bridge mit Netzwerk und Strom.

Nun müsst Ihr einen Moment warten bis die Bridge hochgefahren ist. Dies dauert ca. 2-3 Minuten, daraufhin sollte diese von der Innr App erkannt werden.

Ihr werdet dann dazu aufgefordert ein Konto bei Innr anzulegen, was Ihr auch machen müsst. Ist auch dies geschafft müsst Ihr einmal die Taste auf der Bridge drücken um die Verbindung mit Eurem Smartphone zu bestätigen.

Dies war auch schon der komplette Einrichtungsprozess, der Bridge. Ihr solltet nun auch noch eine Lampe ins System einbinden, ansonsten bringt dies nicht viel.

Nach der Einrichtung wird automatisch nach verfügbaren Lampen gesucht. Verbindet einfach die smarte Glühbirne die Ihr ins System einbinden wollt mit dem Strom und wartet etwas.

Daraufhin sollte diese im Suchfenster auftauchen. Ist dies nicht der Fall müsst Ihr die Birne eventuell einmal zurücksetzen. Bei den Innr Birnen geschieht dies durch mehrfaches ein/ausschalten. Schaltet diese ca. 2 Sekunden ein, 2 Sekunden aus usw. bis irgendwann die Birne zur Bestätigung blinkt.

Spätestens dann sollte die App die Birne erkennen, welche sich nun auch einem Raum zuweisen lässt.

 

Funktionen und die Innr App

Die Innr App ist sehr einfach aufgebaut und gestaltet. Diese ist nicht die aller hübscheste, aber dafür sehr gradlinig und eingängig.

Lampen werden über Räume gesteuert, Räume sind wiederum Gruppen aus mindestens einer Lampe oder Leuchtmittel. Diese werden in einem Raum gemeinsam gesteuert, egal ob es nun um das Einfache ein/aus geht oder um verschiedene Lichtfarben usw.

Im Gegensatz zu Ikeas TRÅDFRI System könnt Ihr bei Innr auch wirklich alle Farben wählen die Ihr wollt, sofern Ihr eine RGB LED Glühbirne habt. Ihr habt die freie Auswahl aus dem kompletten RGB Spektrum, inklusive Weißtönen. Auch die Helligkeit lässt sich stufenlos regeln.

Habt Ihr mehrere Lampen in Einem Raum, könnt Ihr diesen auch unterschiedliche Farben zuordnen und dies dann als Preset speichern um dies später schneller aufrufen zu können.

Zu guter Letzt ist auch das Anlegen von Timern möglich, wenn Ihr zu festen Zeiten Lampen ein/ausschalten wollt.

Damit sind alle Basisfunktionen abgedeckt. Leider gibt es darüber hinaus wenig weitere Optionen. Aktuell gibt es beispielsweise noch keine Möglichkeit das System mit Amazon Echo, Google Home, Apple HomeKit usw. zu steuern.

Allgemein gibt es aktuell noch keinen Support für 3. Anbieter Dienste und Apps. Hier besteht etwas Nachholbedarf gegenüber Philips.

 

Licht

Natürlich ganz unwichtig ist auch das Licht nicht. Dieses hängt aber letztendlich nicht von der Bridge ab, sondern vom Leuchtmittel, welches Ihr verwendet.

Ich verwende die „Standard“ Innr Bulb RB 185 C mit der Bridge. Die Bulb RB 185 C ist eine E27 RGB LED Glühbirne.

Diese bietet eine gute Qualität! Sowohl was Farben angeht aber auch die einfachen Weißtöne. Innr gibt die Leistung mit 9,5W bzw. 806lm an, was der klassischen 60W Glühbirne entspricht.

Farben werden gut dargestellt, gerade die wärmeren Farben wie rot, orange usw. Grüntöne sind etwas weniger klar, aber damit haben viele RGB LED Birnen Probleme. Ikeas TRÅDFRI RGB LED Birnen können beispielsweise keine Türkistöne und Grüntöne darstellen. Dies macht die Innr Bulb RB 185 C deutlich besser.

Hier findet Ihr dazu einen interessanten Vergleich.

Kurzum für 30-35€ werdet Ihr kaum eine bessere „smarte“ LED RGB Glühbirne finden. Vielleicht könnte die Reaktionszeit sein. Dies schiebe ich aber etwas auf die Bridge. Teilweise dauert es schon 1-2 Sekunden, ehe Befehle umgesetzt werden.

 

Fazit

Wie steht es um das Innr eigene Ökosystem? An sich ganz gut. Die Bridge und natürlich gerade die Leuchtmittel von Innr machen einen sehr guten Eindruck.

Auch die App ist ordentlichen und bietet alle Basisfunktionen die man im normalen Alltag benötigt. Optisch ist zwar noch etwas Luft nach oben, aber funktional habe ich keine Klagen.

Wenn es Nachholbedarf gibt, dann ist es beim 3. Anbieter Support. Hier muss man Philips HUE ins Feld führen. Jeder Smart Home Lautsprecher, fast jedes Smart Home System usw. hat Support für Philips HUE, dies habt Ihr bei Innr leider nicht, zu mindestens aktuell nicht.

Sollten Euch solche Dinge wichtig sein, würde ich einfach empfehlen kauft die Philips HUE Bridge, welche aktuell bei Amazon sogar noch 10€ günstiger ist als die Innr Bridge BG 110.

Die sehr guten und günstigen Innr Leuchtmittel lassen sich auch mit der HUE Bridge verwenden. So hat man die meisten Feature, ohne dabei eine Tonne Geld für die Philips Leuchtmittel ausgeben zu müssen. Ich spreche hier aus Erfahrung, Innr Lampen und die Philips HUE Bridge funktionieren gut!

Sollte Euch aber der 3. Anbietersupport nicht wichtig sein, spricht auch nichts gegen die Innr Bridge BG 110.

Die TaoTronics TT-BH025 Bluetooth Ohrhörer im Test

Wenn Ihr günstige Bluetooth Ohrhörer sucht, werdet Ihr vermutlich früher oder später über die Marke TaoTronics stolpern.

TaoTronics hat mittlerweile ein recht großes und zugegeben etwas unübersichtliches Sortiment aufgebaut. Zu diesem Sortiment gesellen sich nun auch die neuen TT-BH025 Bluetooth Ohrhörer. Diese sollen in der Theorie die neusten und auch besten Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics sein.

Da TaoTronics Ohrhörer in der Vergangenheit bereits in meinen Test sehr gut abschnitten, siehe die Techtest Bluetooth Ohrhörer Bestenliste, sind die Erwartungen an die neuen TT-BH025 natürlich groß.

Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die TaoTronics TT-BH025 Bluetooth Ohrhörer im Test

Bei den TaoTronics TT-BH025 handelt es sich um recht klassische Bluetooth Ohrhörer. Das bedeutet diese sind wie auch die meisten Mitbewerber nicht völlig kabellos, sondern der linke und rechte Ohrstöpsel ist weiterhin mit einem kurzen Kabel verbunden.

Lediglich die Kommunikation mit dem Smartphone verläuft kabellos. Qualitativ machen die TT-BH025 einen guten bis sehr guten ersten Eindruck.

TaoTronics setzt auf ein recht massiv und wertig anmutendes Aluminium Gehäuse, dessen Rückseite sogar über eine gefräste Textur verfügt.

Ebenfalls sind in der Rückseite Magneten eingelassen, welche das Zusammenheften der Ohrhörer erlaubt. Ein Feature welches in der Praxis ausgesprochen praktisch sein kann! Dieses erlaubt es die Ohrhörer wie eine „Kette“ um den Hals zu tragen, wenn man diese kurz aus den Ohren nimmt, ohne dass man Sorgen um den Verlust haben muss.

Der vordere Teil der Ohrhörer ist natürlich nicht aus Aluminium, sondern mit Silikon umkleidet, welches für ein angenehmeres Tragen sorgen soll.

Bei dem Kabel welches beide Ohrstöpsel miteinander verbindet handelt es sich um ein normales, aber ausreichend dickes, rundes Kabel, welches sich angenehm flexibel zeigt.

Ein Stück unter dem rechten Ohrstöpsel befindet sich eine kleine Kabelfernbedienung mit drei Tasten, dem Mikrofon und des microUSB Ladeports.

Bei den drei Tasten handelt es sich zum einen um eine Universal Taste, welche dem Ein/Ausschalten wie auch der Play/Pause Funktion dient, und eine Lauter- und Leisertaste. Haltet Ihr Letztere gedrückt könnt Ihr auch Titel vor bzw. Zurückspulen.

Der integrierte Akku wird wie üblich via microUSB geladen. Laut TaoTronics hält der Akku bis zu 8 Stunden. Praktisch sind zwischen 5 und 8 eher als realistisch einzustufen, abhängig von der Lautstärke.

Bonus Punkte gibt es für die IPx6 Zertifizierung! IPx6 = Schutz gegen starkes Strahlwasser. Einer Nutzung beim Sport oder im Regen steht also nichts im Wege.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH025 sind in-Ear Ohrhörer und dementsprechend fällt der Tragekomfort aus. Im Gegensatz zu normalen in-Ear Ohrhörern sind die TT-BH025 allerdings etwas größer, in diesen ist natürlich etwas mehr Elektronik verbaut.

Wirkt sich dies auf den Tragekomfort aus? Jein, natürlich sind größere und schwerer Ohrhörer nie gut, aber TaoTronics nutzt sogenannte „Ohrhacken“ um dies etwas zu kompensieren.

Ohrhaken sind kleine Silikonbügel, welche sich etwas in Eurem Ohr verkeilen sollen. Dies soll das Herausfallen der Ohrstöpsel verhindern.

Dies in Kombination mit den leicht angewinkelten Ohrkanälen sorgt durchaus für einen recht festen und bequemen Halt. Man spürt zwar, dass man etwas größeres in den Ohrhörern hat, aber zu mindestens ich habe keine Druckstellen oder Probleme mit dem Herausfallen.

Daher würde ich den Tragekomfort mit einer 2- beurteilen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang, der Grund warum man Ohrhörer schließlich primär kauft. Wenig überraschend klingen die TaoTronics TT-BH025 sehr gut!

Es ist echt erstaunlich wie gut der Klang ist, den man für 25€ bekommt. Beginnen wir aber am Anfang. Die TaoTronics TT-BH025 sind recht gut ausbalancierte Bluetooth Ohrhörer, welche zwar ausreichend spaßig klingen, aber auch nicht zu sehr in die „Bass über alles“ Richtung fallen.

Die Höhen sind klar und sauber, aber nicht übermäßig scharf oder anstrengend. Ich meine zwar im unteren Hochton bzw. oberen Mittton Bereich eine etwas ungewöhnliche Absenkung hören zu können, aber ansonsten keine Klagen.

Wie auch bei den meisten Bluetooth Ohrhörern dieser Preisklasse liegt der klangliche Fokus nicht unbedingt auf den Mitten. Diese sind qualitativ allerdings soweit okay. Es wirkt nicht, als würde es an Klangfülle fehlen. Stimmen und Gesang werden gut abgebildet, aber wer übermäßig viel auf besonders volle Vocals legt wird vermutlich dennoch eher mittelmäßig zufrieden sein. Aber in dieser Preisklasse kann man nicht alles haben.

Die TT-BH025 machen schon einen sehr guten Job. Dies gilt auch für den Bass. Die TaoTronics TT-BH025 sind zwar keine „absoluten Bassbomber“, aber der Bass ist schon ein gutes Stück angehoben!

Wer einen spaßigen Klang sucht ohne, dass der Bass dabei alle anderen Frequenz-Bereiche völlig überdeckt, ist hier an der absolut richtigen Adresse. Der Bass und generell der gesamte Tiefton-Bereich klingt lebendig, dynamisch und natürlich!

Viele günstigeren Bluetooth Ohrhörer neigen etwas zur Effekthascherei, gerade wenn es um den Bass geht. Hier werden einzelne Frequenzbereiche tiefer gezogen als diese eigentlich sind um den Anschein von einer besonders hohen Bass Power zu erzeugen. Dies machen die TT-BH025 nicht!

Der Bass ist kräftig, klingt aber so wie es dieser soll. Dies passt auch ganz gut als generelle Beschreibung zu den Ohrhörern. Diese klingen lebendig und spaßig, aber dabei immer noch recht natürlich.

Ansonsten ist die maximale Lautstärke ausreichend, die Pegelfestigkeit ist ebenfalls okay und die räumliche Darstellung „Standard“.

Die Bluetooth Qualität ist soweit ebenfalls unauffällig gut. Damit beziehe ich mich sowohl auf die Reichweite, aber auch auf die Qualität. Kompressionsartefakte sind nicht vorahnden bzw. sind nicht offensichtlich wahrnehmbar. Die Abschirmung von Außengeräuschen ist mittelstark.

 

Fazit

Mit TaoTronics Bluetooth Ohrhörern macht man nichts falsch, dies gilt auch für die TT-BH025! Diese bieten eine sehr gute Verarbeitung, einen guten Tragekomfort und natürlich nicht zu letzt einen guten Klang!

Die TT-BH025 bieten einen Natürlichen bis spaßigen Klang mit guten Höhen und einem starken Bass. Allerdings sind die TT-BH025 keine absoluten Bass Monster, was ich als Positiv betrachte. Zu viel Bass ist auch nicht gut und kann je nach Musik diese deutlich negativ beeinflussen.

Die TT-BH025 Bluetooth Ohrhörer sind super Allrounder und fühlen sich in allen Genres wohl! Das Wichtigste ist aber, dass die Ohrhörer dennoch nicht flach oder langweilig klingen. Es macht Spaß diese zu nutzen!

Es ist immer wieder beeindruckend wie viel Klang man mittlerweile für rund 25€ bekommt! Dafür Daumen hoch und natürlich eine Empfehlung für die TaoTronics TT-BH025.

Das Archos Sense 50X im Test, günstiges und gutes „Baustellen-Smartphone“?

Smartphones werden immer dünner, schicker aber auch empfindlicher. Gerade für Nutzer welche unter anderem beruflich auf etwas robustere Geräte angewiesen sind, ist dies natürlich eine suboptimale Entwicklung. Hier hilft nur eine dicke Hülle und auf das Beste hoffen.

Aber es gibt auch Hersteller, die den Bedarf an besonders robusten Smartphones, für Menschen die auf Baustellen Arbeiten oder ähnliche Tätigkeiten ausführen, erkannt haben.

Viele dieser Smartphones sind allerdings recht preisintensiv, siehe CAT S60.

Archos hat nun mit dem Sense 50X ein „Outdoor“ Smartphone auf den Markt gebracht, das in der 250-300€ Preisklasse spielt, also in einem durchaus erschwinglichen Rahmen.

Stellt sich nun die Frage, wie gut das Archos Sense 50X ist und wie viele Kompromisse muss man für die Stoß/Bruchsicherheit eingehen? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Das Archos Sense 50X im Test

Der Sense 50X ist ein Outdoor Smartphone wie es im Bilderbuche steht. Damit meine ich primär die Optik. Wer ein feines und filigranes Smartphone mit einem vollflächigen Display sucht, ist hier falsch! Das Sense 50X ist ein großes und schweres Smartphone mit daumendicken Balken um das Display. Dies hilft natürlich bei Stürzen etwas „Stress“ vom Displaypanel fernzuhalten.

Aber natürlich sind nicht einfach „Dicke Displayrahmen“ das einzige was das Archos Sense 50X als Outdoor Smartphone klassifiziert. Der äußere Rahmen ist aus einer Mischung aus Gummi und Aluminium gefertigt.

Hierbei sind die Aluminium Elemente allerdings auf das Gummi aufgesetzt, ein sehr sinnvolles Design! Erstens wenn Ihr das Smartphone in der Hand haltet, berührt Ihr primär Aluminium, was dem Sense 50X durchaus eine premium Haptik verleiht, zweitens bei einem Strutz dient das Gummi als Puffer zwischen Displayglas und dem Aluminium Rahmen, was die Überlebenschancen des Smartphones signifikant erhöhen sollte.

Auch die Rückseite ist größtenteils mit Gummi bedeckt, mit Ausnahme einer Aluminium Platte welche um die Kamera angebracht ist und vermutlich nur einen optischen Zweck erfüllt.

Optisch bin ich beim Archos Sense 50X etwas hin und her gerissen. Die Front wirkt aufgrund der großen Displayrahmen um ehrlich zu sein weniger „hochwertig“, die Rückseite hingegen strahlt einen tollen Industrial Charm aus. Auch in der Hand wirkt das Sense 50X unheimlich robust und massiv. Nimmt man nach dem Archos beispielsweise das neue Apple iPhone X in die Hand, wirkt dieses im Vergleich wie ein Kinderspielzeug, welches man wie ein rohes Ei behandeln muss.

Wie es sich für solch ein Outdoor/Baustellen Smartphone gehört besitzt das Sense 50X auch eine IP68 Zertifizierung. IP68 = staubdicht und Schutz gegen dauerndes Untertauchen.

Um diesen Schutz zu erhalten sind alle Ports und Anschlüsse des Smartphones mit dicken Gummiklappen versehen, welche durchaus vertrauenswürdig anmuten.

Hier gibt es aber einen dicken Kritikpunkt! Die Ports, also der Ladeport und der Kopfhöreranschluss, sind sehr tief im Gerät eingelassen! Effektiv kann man das Archos Sense 50X nur mit dem beigelegtem USB C Kabel laden, da dieses einen etwas längeren Stecker hat. Eventuell wird man nach langen Suchen auch andere USB C Kabel mit einem besonders dünnen Stecker finden, aber ich hatte beispielsweise kein solches „auf Lager“ und es wird nicht leicht sein sowas zu finden.

Auch die Nutzung von anderen Kopf/Ohrhörern wird sich als schwierig gestalten.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir zuerst das 5 Zoll Full HD Display, unter welchem drei kapazitive Tasten angebracht sind und oberhalb die Ohrmuschel und eine 5 Megapixel Frontkamera.

Auf der linken Seite ist der Dual SIM / microSD Karten Slot, auf der rechten Seite der Ein/Ausschalter, Lauter/Leiser und eine zusätzliche freibelegbare Taste.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss ist auf der Oberseite unter einer Klappe und der USB C Port auf der Unterseite, ebenfalls unter einer Klappe.

Auf der Rückseite finden wir die 13 Megapixel Hauptkamera mit LED Blitz, einen Fingerabdruckscanner und den Lautsprecher.

 

Software

Archos setzt beim Sense 50X auf ein „Standard“ Android 7.0, mit nur wenigen Anpassungen. Eine dieser Anpassungen fällt bereits bei der Einrichtung auf.

Hier fragt Euch das Smartphone ob Ihr 3. Anbieter Apps und Spiele installieren wollt. Hierfür erst einmal Lob, bei den meisten anderen Herstellern hat man solch eine Wahl nicht.

Interessanterweise obwohl ich abgelehnt habe 3. Anbieter Anwendungen zu Installieren hat sich nach ein paar Stunden das Spiele „Empire“ von alleine nachinstalliert.

Auch von Anfang an war „News Republic“ vorinstalliert, welches einen mit englischen News vollspammt…. Im Gegensatz zum Empire kann man New Rpublic nicht deinstallieren, sondern nur stummschalten.

Wie bereits angesprochen nutzt Archos ein Stock Android 7.0 ohne optische Anpassungen. Lediglich im Menü findet sich eine neue Option für den „Smart Key“. Der Smart Key ist die zusätzliche Taste an der Seite des Smartphones, welche sich frei belegen lässt mit bis zu drei Aktionen. Sehr schön!

Der freie Speicher fällt bei meiner 32GB Version mit rund 24,3GB ausreichend groß aus.

 

Display

Das Archos Sense 50X verfügt über ein 5 Zoll IPS Display mit Full HD Auflösung. Dieses macht einen guten Eindruck!

Das Display ist scharf, klar und Farben haben ein schönes Leuchten. Auch Kontraste sind erstaunlich gut, was unter anderem an der starken Schwarz- Darstellung liegt.

Lediglich die maximale Helligkeit ist eher mittelprächtig. Die Ablesbarkeit im Freien ist kein Problem, sofern Ihr nicht in komplett praller Sonne steht.

 

Lautsprecher und Klang

Der Lautsprecher des Sense 50X ist auf dessen unterer Rückseite angebracht. Eine natürlich recht suboptimale Position, aber wie klingt der Lautsprecher?

Da wir keinen Premium Sound vom Sense 50X bekommen sollte keine Überraschung sein. Der Lautsprecher ist recht dünn und ein wenig hell. Allerdings ist er überdurchschnittlich laut!

Selbst wenn man in der Küche am Arbeiten ist, schafft es das Smartphone eine Lautstärke zu erzeugen, dass man dieses hört. Von daher wer beim Arbeiten etwas Webradio hören will (nein das Archos ist nicht laut genug um schwere Maschinen oder Schlagbohrer zu übertönen) oder Ähnliches und keinen Hifi Sound braucht, wird vermutlich mit dem Lautsprecher zufrieden sein.

Gleiches gilt auch für die Ohrmuschel, welche ebenfalls laut genug ist, dass diese auch bei einer etwas höheren Umgebungslautstärke noch gut verständlich ist.

 

Kamera

Das Archos Sense 50X verfügt über eine 13 Megapixel Hauptkamera mit einer F2.0 Blende. Dies klingt im ersten Moment nach einer „Standard Kamera“

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Okay, dass man seine Urlaubsbilder vielleicht nicht mit dem Sense 50X machen sollte, ist vermutlich an sich keine so große Überraschung.

Die Kamera ist als „okay“ einzustufen, aber auch nicht als viel mehr. Diese reicht einen Autounfall oder den Fortschritt auf einer Baustelle zu dokumentieren.

Bilder sind ausreichend scharf und hell. Aber das Sense 50X neigt etwas dazu farblich abzudriften. Dies sieht man oft bei älteren oder günstigeren Smartphones, alle Fotos haben einen leichten Braunstich.

Im Low Light kommt natürlich ein deutliches Rauschen hinzu und bei wirklich extremer Dunkelheit ein signifikanter Schärfeverlust.

Aber wie gesagt ich vermute nicht, dass dies beim Sense 50X wirklich schlimm ist. Das Smartphone richtet sich ganz klar eher an Elektriker, Bauarbeiter, Handwerker usw. welche ein robustes Smartphone suchen, das vielleicht eine etwas rauere Behandlung abkann.

Hier kommt es weniger auf die beste Bildqualität an, die Aufnahmen müssen lediglich gut genug sein, dass man die Arbeiten gut erkennen kann.

Wer allerdings nach einem allround Smartphone sucht, mit dem man nach der Arbeit auf Bildern von seinen Kindern oder Tieren machen kann, ist hier vermutlich nicht ganz an der richtigen Adresse. Für das Versenden von Bildern via WhatsApp, Facebook usw. ist die Kamera gut genug, aber nicht für das Festhalten von unwiederbringlichen Erinnerungen. Wenn es Euch darum geht, gibt es bessere Smartphones für Euch.

 

Leistung und Benchmarks

Im Archos Sense 50X ist ein Mediatek MT6737T verbaut. Bei diesem handelt es sich um einen SoC der Einsteiger/unteren Mittelklasse mit vier Kernen und einem Takt von 1,5GHz.

Um besser die reine Rechenleistung einschätzen zu können, schauen wir uns einmal ein paar Benchmarks an. Benchmarks, also theoretische Tests, müssen nicht die echte Nutzungserfahrung widerspiegeln, sagen uns aber zu was das Smartphone theoretisch in der Lage ist. Was das Archos Sense 50X aus dieser vorhandenen Rechenleistung macht, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Das Archos Sense 50X schneidet in Benchmarks durchaus okay ab. Der Mediatek MT6737T bietet eine vergleichbare Leistung zu einem Qualcomm Snapdragon 616 und eine leicht höhere Leistung als ein Qualcomm Snapdragon 425.

Damit ist das Sense 50X rein von seiner Rechenleistung mit aktuellen 200€ Smartphones vergleichbar. An sich natürlich ein suboptimales Ergebnis für ein 270€ Smartphone, aber das Sense 50X ist natürlich nicht zu 100% mit „normalen“ Smartphones vergleichbar.

Die Benchmark Ergebnisse zeigen aber eine vernünftige Rohleistung.

 

Das Archos Sense 50X in der Praxis

Eigentlich ist dies der Punkt bei welchem ich über die Performance im Alltag rede, aber es gibt beim Archos Sense 50X einen wichtigen Punkt über den wir zuvor sprechen müssen, den Touchscreen.

Das Sense 50X besitzt den „sensibelsten“ Touchscreen, den ich jemals genutzt habe. Dieser reagiert bereits, wenn man mit dem Finger noch mehrere Millimeter über dem eigentlichen Displayglas ist.

Dies hat Vor -und Nachteil. Der Nachteil ist, dass man etwas vorsichtiger sein muss, wenn man mit dem Finger über dem Display kreist, da dieses sehr schnell unabsichtlich reagiert.

Der Vorteil ist aber, dass das Display auch nicht bei der Nutzung von Handschuhen funktioniert! Es kann durchaus ein recht dickes Stück Stoff zwischen Finger und Display sein und dieses reagiert immer noch.

Zwar könnte es bei besonders dicken Bauarbeiterhandschuhen etwas schwierig mit der Präzision sein, aber das Display sollte noch reagieren (ich habe leider keine besonders dicken Handschuhe zum Testen da). Normale Handschuhe sind beispielsweise kein Problem.

Kommen wir nun aber zur Alltagsperformance. Hier macht das Sense 50X einen sehr guten Job. Die Benutzeroberfläche läuft konstant flüssig und auch die normalen Apps wie Facebook, WhatsApp und Co. bereiten dem Smartphone keine Probleme.

Dass das Archos Sense 50X kein Gaming Smartphone ist, sollte keine Überraschung sein. Einfachere Spiele laufen selbstverständlich problemlos, aufwendigere 3D Spiele hingegen laufen nur mit deutlichen Qualitätseinbußen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Das Archos Sense läuft gut und zuverlässig. Auch der Fingerabdruckscanner arbeitet ordentlich.

Das verbaute GPS ist leider eher mittelmäßig, aber gut genug, um für eine problemlose Navigation zu sorgen.

Auch das WLAN Modul ist für schnelle App Downloads und Webseiten Ladezeiten mehr als ausreichend.

 

Akkulaufzeit

Das Sense 50X verfügt über einen 3500mAh Akku. Dies ist recht viel für ein 5 Zoll Smartphone. In dieser Größenklasse sind eher 2500-3200mAh normal.

Daher sollte doch die Akkulaufzeit des Sense 50X sehr gut sein?! In meinem üblichen Standard Test, eine bunte Mischung aus Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming, App Downloads usw., erreichte das Smartphone eine aktive Nutzungszeit von 6-7 Stunden.

Dies ist ein ordentlicher Wert!

Selbst Intensivnutzer sollten es mit dem Sense 50X gut durch den Tag schaffen. Natürlich kann es eng werden, wenn Ihr ununterbrochen die Navigation laufen habt und das Display auf voller Helligkeit ist. Dann ist es vermutlich auch kein Problem das Smartphone in 4-5 Stunden leer zu saugen.

Dennoch dies gilt natürlich für die allermeisten Smartphones auf dem Markt.

 

Sonstiges

  • Benachrichtigungs LED vorhanden
  • Displayschutzfolie vorinstalliert

 

Fazit

Ob das Archos Sense 50X etwas für Euch ist hängt wirklich von der Frage ab wie robust Euer Smartphone sein muss! Ganz klar gesagt, es gibt für rund 250€ bessere Smartphones, welche dann aber natürlich keinen speziellen Schutz bei Stürzen oder Wasser/Staub Kontakt haben.

Daher ist hier auch eine Einschätzung was die Preis/Leistung angeht sehr schwer. Das Sense 50X bietet die Hardware eines 150-200€ Smartphones, der Rest ist Aufpreis für den erhöhten Schutz.

Das soll natürlich nicht heißen, dass das Sense 50X schlecht ist! Das Gegenteil ist der Fall! Die Verarbeitung und Haptik ist ordentlich und vergleichsweise hochwertig, die Leistung des Prozessors für die üblichen Alltagsanwendungen mehr als ausreichend und der Akku stark. Die Kamera ist soweit ebenfalls okay, sofern Ihr nicht damit plant Eure Urlaubsbilder zu machen.

Fall Ihr also wirklich ein spezielles „Baustellen-Smartphone“ sucht, kann das Sense 50X genau das richtige für Euch sein!

Positiv

  • Der Wasserschutz wirkt zuverlässig
  • Ein hoher Schutz bei Stürzen ist gegeben
  • Gorilla Glas 3 + vorinstallierter Displayschutz ist vorhanden
  • Gute Performance im Alltag
  • Gutes Display
  • Solide Akkulaufzeit

 

Neutral

  • Kamera ausreichend für Schnappschüsse und das Versenden via WhatsApp, Facebook usw.

 

Negativ

  • USB C Ladeport lässt sich nur mit dem beigelegten Kabel nutzen
  • Ein/Ausschalter ist nur schwer fühlbar

Der ASUS PB27UQ im Test, Semi Professioneller 27 Zoll 4K Monitor für unter 600€

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Mit dem PB27UQ bietet ASUS einen außerordentlich interessanten Monitor an. Dieser bietet neben einem großen 27 Zoll Panel eine 4K Auflösung und laut Hersteller eine 100% SRGB Farbraum Abdeckung.

Dies macht den ASUS PB27UQ für sehr viele Nutzer interessant. Angefangen beim normalen Nutzer welcher einfach einen scharfen und hochaufgelösten Monitor sucht, bis hin zum Semi-Profi welcher den Monitor für Foto und Video Bearbeitung verwendet.

Das beste hierbei ist der Preis von knapp unter 600€, was für einen Monitor dieser Leistungsklasse schon sehr attraktiv ist.

Dies und der große Farbraum hat den ASUS PB27UQ auch für mich interessant gemacht. Wie Ihr vielleicht auf Techtest.org gesehen habt, bearbeite ich auch ab und zu das ein oder andere Bild.

Wollen wir uns doch einmal im Test anschauen ob der ASUS PB27UQ mich überzeugen kann!

 

Der ASUS PB27UQ im Test

Der ASUS PB27UQ ist ein recht „klassischer“ PC Monitor, zu mindestens, was die Optik angeht. ASUS setzt auf ein einfaches schwarzes Plastik Gehäuse, wodurch der PB27UQ in keinsterweise aus der Masse der Monitore heraussticht, zu mindestens, was die Optik angeht.

Auch die Rahmen um das Panel besitzen eine Normale Größe. Diese sind nicht riesig, aber auch nicht super winzig. Ähnliches gilt auch für die Dicke des Monitors. Der ASUS PB27UQ ist kein übermäßig schmaler Monitor oder allgemein durch designtes Gerät.

Die Optik war ASUS beim PB27UQ anscheinend nicht übermäßig wichtig.

Abseits davon ist der ASUS PB27UQ allerdings Top ausgestattet! Dies beginnt schon beim Standfuß. Dieser ist zum einen recht stabil und bietet zum anderen alle gängigen Ergonomie Optionen. Ihr könnt den Monitor in der Höhe verstellen, den Winkel des Panels anpassen und den Bildschirm um 90 Grad drehen.

Solltet Ihr den Monitor an der Wand befestigen wollen, kein Problem! Ein VESA Mount ist vorhanden.

Auch die Anschlüsse des ASUS PB27UQ sehen sehr gut aus! Der Monitor besitzt gleich drei HDMI Ports, allerdings unterstützt nur einer von diesen HDMI 2.0, die anderen Ports unterstützten nur den 1.4 Standard, können also 4K nur bei 30Hz darstellen.

Zusätzlich zu den HDMI Ports bietet der ASUS PB27UQ auch einen DisplayPort 1.2 Anschluss, über welchen auch 4K bei 60Hz möglich sind.

Ebenfalls an Board ist ein Audio Ausgang (3,5mm) und ein Audio Eingang (3,5mm). Letzteren kann ich nicht ganz nachvollziehen da hier lediglich das Signal auf den Audio Ausgang durchgeschliffen wird.

Die Stromversorgung beim PB27UQ ist intern gelöst, kein nerviges Netzteil, welches nur unterm Tisch herum liegt.

Ganz ehrlich, mir ist dies so lieber, als das ASUS den Monitor noch xx Millimeter dünner gemacht hätte und dafür das Netzteil ausgelagert wäre.

Natürlich verfügt der PB27UQ auch über ein On-Screen Menü zur Steuerung. Hierfür müssen natürlich auch Tasten am Monitor angebracht sein. Diese befinden sich etwas blöd positioniert auf der rechten unteren Rückseite. Es ist also möglich unter dem Monitor her zu greifen und diese zu drücken.

Das Ganze ist immer noch besser als nervige Touch Tasten, aber man hätte dies auch noch etwas besser lösen können.

Dennoch bin ich soweit sehr zufrieden mit dem ASUS PB27UQ! Dieser ist zwar nicht unbedingt ein Hingucker was das Gehäuse angeht, dafür aber sehr gut ausgestattet und funktional.

 

Die Bildqualität des ASUS PB27UQ

Kommen wir zum wichtigstem Punkt am ASUS PB27UQ, der Bildqualität. Der ASUS PB27UQ setzt auf ein AHVA IPS 4K Panel. Wobei 4K nicht ganz richtig ist, es handelt sich genau genommen um 3840×2160 Pixeln, was UHD ist.

Ansonsten ist das Panel, abgesehen von der 10 Bit Farbtiefe, erst einmal recht unspektakulär. Der PB27UQ bietet eine Bildwiederholungsrate von 60Hz und eine Reaktionszeit von 5ms.

Damit ist der ASUS PB27UQ schon mal nichts für „Profi-Gamer“ welche eine für den kompetitiv Einsatz eine hohe Bildwiederholungsrate brauchen/wünschen.

Für den Normalen Casual Gamer ist allerdings passen 60Hz natürlich, es gibt eh wenig PCs die 4K Spiele mit über 60FPS schaffen.

 

Kalibrierung und Farbraum

Der PB27UQ wird von ASUS als Professioneller bzw. Semi-professioneller Monitor beworben. Daher ist natürlich eine gute Kalibrierung und eine hohe Farbraum Abdeckung wichtig.

Zur Abdeckung des DCI oder AdobeRGB Farbraums werden seitens ASUS keine Angaben gemacht, lediglich der sRGB Farbraum soll mit 100% vollständig abgedeckt werden.

Was sagen meine Messgeräte (Datacolor Spyder 5 ELITE)?

Laut meinem Messgerät schafft der PB27UQ nur 98% des sRGB Farbraums. Allerdings kann dies auch an der Genauigkeit meines Messgerätes liegen. Von daher würde ich auf diese +- 2% nicht viel geben.

Ich sehe damit die komplette Abdeckung des sRGB Farbraums als gegeben an.

Von der AdobeRGB Farbraum Abdeckung bin ich allerdings etwas weniger begeistert.  Hier erreicht der PB27UQ 75%. Das ist kein schlechtes Ergebnis, ganz im Gegenteil, aber dies auch schon noch etwas von einem wirklichen Profi Monitor entfernt.

Für eine Normale Foto und Video Bearbeitung sind dies aber absolut brauchbare Werte.

Neben einer guten Farbraumabdeckung ist auch die Kalibrierung recht wichtig. Blau ist nicht immer bei allen Monitoren das gleiche Blaue. Professionelle Nutzer besitzen hierfür in der Regel Hardware Kalibrierungsgeräte, welche dafür sorgen, dass das angezeigte Blau auch dem gewünschten Blau entspricht. Natürlich verfügen die meisten Nutzer nicht über solch ein Gerät, daher ist es nicht schlecht, wenn der Monitor von Haus aus über eine gute Kalibrierung verfügt. Dies ist hier durchaus der Fall! Auch ohne Kalibrierungsgerät sieht der ASUS PB27UQ sehr original getreu aus. Zusätzlich gibt es auch einen sRGB Modus, welcher besonders akkurat sein soll. Das mag sein, allerdings gefällt subjektiv mir das Bild im sRGB Modus weniger, daher nutze ich diesen nicht.

Die Delta E Werte bei der Farbtreue sind ebenfalls gut genug für eine semi-professionelle Nutzung mit ≦3.

Displayhelligkeit des ASUS PB27UQ

ASUS gibt die Helligkeit des PB27UQ mit maximal 300 cd/​m² an. Dies ist ein typischer Wert für einen aktuellen Monitor und sofern dieser diesen erreicht wäre das mehr als ausreichend.

Die beworbenen 300 cd/​m² werden problemlos erreicht und sogar mit bis zu 403 cd/​m² ein gutes Stück überschritten.

Wenn man bedenkt, dass bei einer indoor Nutzung meist 120-200 cd/​m² empfohlen werden ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.

Hinzu kommt natürlich das matte Displaypanel, welches sehr gut Reflektionen minimiert. Von daher gehe ich davon aus das die meisten Nutzer den ASUS PB27UQ bei einer Helligkeit von 50-75% nutzen werden.

Selbst wenn Ihr ein Fenster im Rücken habt, wird der PB27UQ gut damit zurechtkommen.

 

Ausleuchtung und Bildhomogenität

Wie steht es um die Ausleuchtung? Ist diese denn bei solch einer hohen Helligkeit noch gleichmäßig?

Auf der maximalen Helligkeit gab es eine maximale Abweichung von rund 8% in der linken unteren Ecke, laut meinem Messgerät.

Dies ist grundsätzlich ein gutes Ergebnis. Natürlich Perfekt ist die Ausleuchtung fast keines Monitors, aber mit bloßem Auge konnte ich auch bei kein Light Bleeding erkennen. Selbst bei der Betrachtung über eine Kamera (Langzeitbelichtung) sieht das Bild recht gleichmäßig aus.

 

Kontrast

ASUS gibt den Kontrast beim PB27UQ mit 1:1000 an. Diesen Wert kann ich so nicht ganz bestätigen.

Laut meinen Tests liegt der Kontrast des PB27UQ je nach Helligkeit zwischen 1:770 und 1:840. Hierbei ist der Kontrast über alle Helligkeitsstufen recht gleichmäßig. Lediglich auf höheren Stufen steigt der Kontrast leicht an.

Ein Kontrast von 1:840 ist schon recht guter Wert, dieser liegt zwar etwas unter den beworbenen 1:1000, allerdings ist dies immer ein zufriedenstellendes Ergebnis.

 

Subjektiver Bildeindruck

Das der ASUS PB27UQ mit einem subjektiv recht scharfen Bild Punkten kann ist sicherlich keine große Überraschung.

Ja 4K auf 27 Zoll ist eine sehr scharfe Angelegenheit. Wobei der PB27UQ fast schon etwas zu scharf ist. In vielen der Presets welche Ihr im OSD (On-Screen-Display) auswählen könnt versucht der Monitor das an sich ja schon sehr scharfe Bild nochmals nachzuschärfen. In Spielen und Filmen sieht dies gut aus, aber teilweise wird hierdurch feiner Text etwas „pixlig“. Mein bisheriger 4K 27 Zoll LG Monitor wirkte hier teilweise etwas angenehmer, was die Text Darstellung angeht. Auf der mittleren Schärfe Stufe passt hier auch der PB27UQ, stellt man aber eine Stufe höher oder niedriger wirkt das Bildüberschärft oder zu weich.

Daher habe ich den PB27UQ im Standard Modus belassen.

Hier macht das Bild, wie auch die Messwerte bereits vermuten lassen, einen guten bis sehr guten Eindruck. In Lightroom beispielsweise war es problemlos möglich feine Details und Schattierungen zu erkennen, welche ich auf meinem alten Monitor so nicht gesehen hätte.

Dabei macht der PB27UQ nicht nur bei der Bild/Video Bearbeitung einen vernünftigen Eindruck sondern auch in Spielen gefiel mir das Bild sehr gut.

Zwar ist der PB27UQ ganz klar kein „Pro Gaming“ Monitor, hierfür wählt lieber ein Modell mit 120Hz+ und GSync/FreeSync, aber in langsameren Spielen wo es nicht zwingend darauf ankommt einen Vorteil gegenüber einem Menschlichen Mitspieler zu haben macht der PB27UQ Spaß.

Beispielsweise The Witcher 3 sieht dankt des Kontrastreichen und Farbenfrohen Bilds klasse aus! Zwar würde ich den ASUS wie bereits erwähnt nicht für Pro-Gamer empfehlen, aber einen signifikanten Imput Lag oder Ähnliches konnte ich auch nicht spüren.

Von daher steht auch der ein oder anderen Runde Overwatch oder CSGO nichts im Wege.

Etwas was mich bei meinem alten Monitor sehr genervt hat war das OSD (On-Screen-Display) bzw. dessen Steuerung. Der ASUS PB27UQ macht dies etwas besser. Zum einen setzt der Monitor auf physische Tasten, zum anderen ist das Menü des Monitors gut und logisch aufgebaut.

Leider sind allerdings die Tasten auf der Rückseite des PB27UQ, dort sind diese zwar ausreichend gut zu erreichen wenn man unter dem Monitor herum greift, aber eine Positionierung am unteren Rand des Panels hätte die Zuordnung sicherlich leichter gemacht. Aber am Ende ist alles besser als Touch Tasten.

Wo wir gerade den ASUS PB27UQ am Loben sind, der Standfuß welchen ASUS hier nutzt ist erste Klasse! Dieser mag zwar optisch nicht der größte Hingucker sein, aber funktional ist dieser hervorragend. Ich hatte selten einen Monitor mit einem derart gut und stabil anmutenden Standfuß, welche zudem auch alle gängigen Ergonomie Optionen bietet.

 

Stromverbrauch 

Der ASUS PB27UQ besitzt die Energie Effizienzklasse „C“, was natürlich erst einmal suboptimal aussieht. Allerdings muss man natürlich bedenken, dass es sich hier um einen 4K Monitor handelt, was von der EU nicht beim Energie Label beachtet wird. Auf dem Energielabel wird von einem Verbrauch von 60W gesprochen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Um ehrlich zu sein ich verstehe nicht so recht wie man hier auf die 60W kommt. Auf 100% Helligkeit konnte ich mit einem 4K Signal nie mehr als 39W messen.

Auf einer normaleren Helligkeit 50-75% lag der stromverbraucht bei nochmals faireren 30W. Dies ist aus meiner Sicht nicht zu viel!

 

Fazit

Mit dem PB27UQ hat ASUS einen hervorragenden allround Monitor im Sortiment. Hierbei richtet sich der PB27UQ durchaus zurecht an den semi-professionellen Nutzer.

Dies liegt nicht nur an der guten Bildqualität, sondern auch an den vortrefflichen Ergonomieoptionen und der großen Anschluss Vielfalt. Man unterschätzt doch wie viel beispielsweise ein guter Standfuß bei einem Monitor ausmachen kann und der von ASUS genutzt Standfuß ist hervorragend.

Das Wichtigste ist aber natürlich die Bildqualität. Hier muss sich der PB27UQ auf keinen Fall verstecken! Dank 4K Auflösung ist das Bild natürlich angenehm scharf und hochauflösend. Aber auch abseits der Auflösung passt die Bildqualität. Die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend hoch, die Kontraste sind stark, genau wie die Farbraum Darstellung. Die von ASUS beworbenen 100% sRGB werden zwar in meinem Test um 2% verfehlt, dennoch sind auch 98% schon ein starkes Ergebnis. Die 75% Abdeckung des AdobeRGB Farbraums ist ebenfalls gut, aber hier muss man sagen das richtige professionelle Monitore durchaus auch noch mehr bieten können. Ähnliches gilt auch für die Farbtreue welche bei Delta E ≦3 liegt. Ein guter, aber für einen richtig professionellen Monitor auch nicht überragender Wert.

Damit kommen wir ganz gut zum Fazit. Natürlich wenn Ihr ein professioneller Fotograf seid, dann gibt es durchaus bessere und noch Akkuratere Monitore. Aber diese kosten dann auch weit mehr als die hier von ASUS veranschlagten 600€.

Der PB27UQ richtet sich eher an den Anspruchsvollen Hobby Fotografen, welcher einen akkuraten Monitor sucht ohne dafür gleich vierstellige Summen auf den Tisch legen zu müssen. Auch der allround Nutzer, der vielleicht mal eine Runde spielt, Videos schaut oder auch mal eine Video schneidet wird mit dem PB27UQ höhst zufrieden sein.

Für 600€ wird es schwer sein aktuell auf dem Markt etwas Besseres zu finden, gerade dann wenn man auf die 4K Auflösung Wert legt!

Der EasyAcc Mini 2 Bluetooth Lautsprecher im Test, mine Bluetooth Lautsprecher mit FM Radio und microSD Karte

Der EasyAcc Mini gehört zu den Evergreens unter den Bluetooth Lautsprechern. Er ist kompakt, günstig, funktional und erstaunlich klangstark.

Dementsprechend ist dieser kleine Bluetooth Lautsprecher auch recht beliebt. Wie aber bei allen Produkten welche gut laufen, gibt es auch hier früher oder später einen Nachfolger.

Beim EasyAcc Mini ist dies mit dem Mini 2 jetzt der Fall. Der neue EasyAcc Mini 2 soll unter anderem durch einen besseren Klang, eine bessere Akkulaufzeit und eine bessere Signalstärke punkten.

Dafür will aber EasyAcc auch rund 4€ mehr, klingt im ersten Moment doch sehr fair! Aber kann der EasyAcc Mini 2 im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Der EasyAcc Mini 2 Bluetooth Lautsprecher im Test

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der EasyAcc Mini 2 ein sehr kompakter Bluetooth Lautsprecher. EasyAcc setzt bei diesem auf eine runde Form, bei welcher der Treiber auf der Oberseite angebracht ist und nach oben zeigt.

Hierdurch erzielt der EasyAcc Mini 2 einen 360 Grad Klang. Es ist also egal in welcher Richtung Ihr zu diesem sitzt.

Beim Gehäuse nutzt EasyAcc eine Mischung aus Aluminium und Kunststoff, der größte Teil des Lautsprechers ist aber wirklich aus Aluminium. Dabei spreche sich sowohl von der oberen Lautsprecherabdeckung, wie auch vom Rahmen des Lautsprechers, der auf Hochglanz poliert ist.

Es ist erstaunlich wie massiv und hochwertig der Mini 2 sich anfühlt!

Lediglich das untere 1/5 des Lautsprechers ist aus Kunststoff gefertigt. Hier sind die diversen Tasten und Anschlüsse angebracht.

Auf der „Front“ finden wir die vier Steuerungs-Tasten. Neben Play/Pause, Lauter/Vor und Leiser/Zurück befindet sich dort auch eine Taste zur Modus Auswahl.

Modus Auswahl?

Ja der EasyAcc Mini 2 besitzt ein eingebautes FM Radio und einen microSD Karten Slot. Letzterer ermöglicht die Wiedergabe von MP3 Dateien (die microSD Karte muss FAT32 formatiert werden) ohne ein zusätzliches Gerät.

Um das FM Radio zu nutzen, müsst Ihr ein microUSB Kabel an den Lautsprecher anschließen, welches als Antenne genutzt wird (dieses kann einfach in der Luft hängen), anschließend könnt Ihr einen Suchlauf starten. Ist dieser Radio Suchlauf abgeschlossen, könnt Ihr durch die gefundenen Stationen schalten.

Das Ganze funktioniert, ist aber natürlich etwas knifflig zu steuern. Ihr könnt nicht gezielt einen Sender auswählen, sondern müsst etwas herumsuchen, um den passenden Sender zu finden. Seht das FM Radio also eher als netten Bonus.

Ebenfalls mit an Bord ist ein AUX Eingang für den Anschluss von Geräten, welche kein Bluetooth unterstützten.

Geladen wird der EasyAcc Mini 2 natürlich über den microUSB Port. Der Akku soll laut Hersteller rund 10 Stunden halten. Dies ist vielleicht etwas optimistisch, praktisch sind eher 6-8 Stunden Normal erreichbar. Aber dies hängt auch sehr stark von der Lautstärke ab.

 

Wie klingt der EasyAcc Mini 2 Bluetooth Lautsprecher?

Kommen wir zum wichtigstem Punkt, dem Klang. Kann hier der Kleine überzeugen?

Für die Größe und den Preis produziert der EasyAcc Mini 2 einen durchaus erfreulich guten Klang! Ganz klar vorweg, dies ist nicht der best klingendste Bluetooth Lautsprecher, dieser ersetzt keine volle Stereo Anlage und ist auch nicht für große Partys geeignet.

Dies aus dem Weg können wir realistisch über den Klang sprechen. Der EasyAcc Mini 2 klingt ein bis zwei Stufen besser als die in Smartphones integrierten Lautsprecher. Kein Wunder, der EasyAcc Mini 2 besitzt ein deutlich größeres Volumen als ein Smartphone oder Tablet Lautsprecher.

Der hier gebotene Klang ist recht klar, ausreichend voluminös, mit einem recht kompakten, aber angenehm kräftigen Bass.

Der Bass ist zwar ordentlich, aber natürlich auch nicht kräftig genug um wirklich in der Magengegend spürbar zu sein. Allerdings ist der Bass bzw. der Tiefgang gut genug um nicht das Gefühl aufkommen zu lassen, dass etwas fehlt.

Der Bass ist im Übrigen tendenziell etwas besser wenn Ihr den EasyAcc mini 2 auf einem festen Untergrund platziert. Diesen nutzt der Lautsprecher ein wenig als Resonanzfläche, um seine Basswiedergabe zu verbessern.

Die Höhen des Mini 2 sind soweit okay. Nicht matt aber auch nicht übermäßig brillant. Die Mitten sind leider ein wenig reduziert, vermutlich um den Bass im Kontrast zu pushen.

Dies funktioniert auch recht gut. Der EasyAcc Mini klingt angenehm lebendig mit einer brauchbaren Dynamik.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend, aber auch nicht extrem laut! Ich würde sagen der Mini 2 gehört eher zu den leiseren Lautsprechern. Eine Party beschallen könnt Ihr mit diesem nicht, aber das ist bei den Abmessungen auch keine große Überraschung.

Was die Bluetooth Verbindung angeht, habe ich keine Klagen. Diese ist sowohl von der Signalstärke sauber, wie auch von der eigentlichen Qualität. Kopressionsartefakte konnte ich beispielsweise nicht hören.

 

Fazit

Der EasyAcc Mini 2 ist ein super „mini“ Bluetooth Lautsprecher! Natürlich ist der Mini 2 nicht der klangstärkste Bluetooth Lautsprecher auf dem Markt, aber für seine Kompaktheit und dem niedrigen Preis kann dieser dennoch voll überzeugen.

Der hier gebotene Klang ist mindestens 1-2 „Stufen“ besser als die integrierten Lautsprecher in aktuellen Smartphones. Ist dies Euer Anspruch, ein schicker kleiner Lautsprecher als kleines klangliches Upgrade, dann seid ihr beim EasyAcc Mini 2 an der richtigen Adresse!

Hinzu kommt natürlich noch die super Verarbeitung und die netten Bonusfunktionen in Form des microSD Slots und des FM Radios. Kurzum der Preis von 24€ ist absolut angemessen!