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Die SonoFlow von 1MORE im Test, neutraler HiFi Klang zum fairen Preis

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Mit dem SonoFlow hat 1MORE ein paar neue Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese sollen mit einem Hi-Res Klang, ANC und einem edlen Design punkten.

Dabei bleibt aber der Preis mit um die 100€ sehr erschwinglich, selbst in den aktuellen Zeiten.

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Allerdings sind schöne Zertifikate und Logos gerade bei Kopfhörern recht nichtssagend. Am Ende ist es nur wichtig, wie die Kopfhörer klingen.

Hören wir uns daher die 1MORE SonoFlow doch einmal an! Können sie im Test überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der SonoFlow für diesen Test.

 

Die SonoFlow von 1MORE im Test

Die 1MORE SonoFlow setzen auf ein relativ schlichtes und elegantes Design, welches mir gut gefällt!

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So bestehen sie zwar größtenteils aus einem recht einfachen, grauen Kunststoff, dieser macht aber einen guten Eindruck. Allerdings ist auch zu erkennen, dass wir hier keine 500€ Kopfhörer vor uns haben. Diese wären sicherlich nochmals etwas anders gearbeitet.

Als Farbakzent dient bei den SonoFlow das Innere der Ohrmuscheln, die mit einem roten Stoff verkleidet sind. Abseits davon sind die Kopfhörer recht clean gehalten.

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An der rechten Ohrmuschel finden wir die Tasten der Kopfhörer. Neben einem Ein/Ausschalter haben wir hier eine Lautstärke-Wippe und eine gesonderte Taste fürs ANC.

Ebenfalls an der rechten Ohrmuschel ist ein AUX Eingang, welcher allerdings auf den kleineren 2,5mm Formfaktor setzt. Ein passendes Kabel auf 3,5mm liegt bei.

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Der USB-C zum Laden der Kopfhörer ist an der linken Ohrmuschel angebracht. 1MORE wirbt hier mit 70 Stunden mit einer Ladung. Diesen Wert kann ich nicht direkt bestätigen, aber ich kann bestätigen, dass die Akkulaufzeit wirklich extrem hoch ist!

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort hat 1MORE vieles richtig gemacht! So setzen die Kopfhörer auf eine extrem weiche Polsterung. Äußerlich haben wir einen sehr weichen Lederbezug (Kunstleder?), welcher mit einem ebenso weichen Stoff gefüllt ist.

Auch die Größe der Ohrmuscheln ist gut gewählt! Sie könnten noch etwas größer sein, aber für “portable” Kopfhörer passt das völlig. Die SonoFlow haben einen Tragekomfort auf dem Level größerer Bose Kopfhörer!

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Diese sitzen unheimlich bequem und sanft auf dem Kopf. Auch der Anpressdruck ist ziemlich perfekt.

Vielleicht könnten sie auf Dauer etwas schwitzig sein, aber das ist Kritik auf einem sehr hohen Level!

Ich würde den Tragekomfort mit sehr gut benoten! Viel besser geht es kaum.

 

ANC

Natürlich verfügen die SonoFlow auch über ANC, also aktives Noise Cancelling. Erfreulicherweise ist das ANC in den Kopfhörern deutlich besser als erwartet.

Das ANC schafft es sehr gut, die üblichen Hintergrundgeräusche, wie Rauschen, Surren, Brummen von Motoren, Lüfter usw. auszublenden. Dabei erzeugt dieses kein nennenswertes weißes Rauschen.

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Selbst Stimmen usw. werden sehr gut unterdrückt/reduziert. Ich würde das ANC für diese Preisklasse als überdurchschnittlich einzustufen.

 

Klang, sehr verschieden und anpassbar

Ehe wir über den Klang sprechen, ein paar generelle Dinge bei den 1MORE SonoFlow.

  1. Du möchtest dir die 1More App herunterladen und dort den “high-Definition Codec “LDAC” aktivieren.
  2. Der Klang lässt sich über einen EQ noch etwas anpassen.
  3. Der Klang verändert sich mit aktiven ANC!

Werfen wir zuerst einen kleinen Blick auf die Klangveränderung durch das ANC.

anc

In der Messung der Frequenzkurve sehen wir keinen massiven Unterschied, aber es ist einer in den Tiefen vorhanden. Subjektiv bekommen die 1MORE SonoFlow einen durchaus merkbaren Bass-Boost wenn ANC an ist.

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Die EQ Einstellungen in der App funktionieren, wie wir hier sehen können, und machen auch was sie versprechen. Bass-Boost verbessert den Bass usw.

Allerdings sind die EQ Einstellungen relativ dezent. Subjektiv sind diese etwas größer als es das Diagramm glauben lässt, aber es ist nicht möglich, die Kopfhörer in „Extreme“ zu biegen.

So ist beispielsweise etwas mehr Bass problemlos möglich, aber zu extremen Bass-Bombern kannst du die SonoFlow nicht machen.

 

Klang, neutral und hochauflösend

Wenn du die Diagramme im vorherigen Teil betrachtet hast, wirst du vielleicht schon eine Ahnung haben, wie die Kopfhörer klingen.

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So setzen die 1MORE SonoFlow von Haus aus ohne EQ Anpassungen auf einen vergleichsweise neutralen Klang. Gerade die Mitten und Tiefen sind sehr ausgewogen und neutral.

In den Höhen gibt es einen leichten Boost, in allen Einstellungen. Dies gibt den SonoFlow eine leichte Schärfe, aber auch subjektiv eine hohe Brillanz! Ich denke, das wollte 1MORE  auch etwas erreichen, denn es unterstreicht die “Hi-Res” Klangsignatur.

Und ich denke dies gelingt auch! Die 1MORE SonoFlow klingen sehr wertig und gut! Gerade wenn du etwas gehobene Ansprüche hast, werden dir die Kopfhörer gefallen.

Allerdings verglichen mit vielen anderen Kopfhörern dieser Klasse sind die SonoFlow teils etwas “langweilig”. Oftmals gilt hier mehr Bass = besser, diesem Trend laufen die SonoFlow aber nicht hinterher.

Mir gefallen die Höhen beispielsweise sehr gut, aber ich bevorzuge auch einen Hauch mehr Bass. Allerdings wirken ANC An und das “Elektronische” EQ Preset hier Wunder. Mit diesen Einstellungen wandeln sich die Kopfhörern deutlich mehr zu einer “Spaß-Bombe”.

Dabei produzieren sie aber weiterhin einen sehr schön hochaufgelösten Klang und der Bass hat einen tadellosen Tiefgang. Von daher können die SonoFlow auch sehr spaßig klingen oder neutral sein, je nach Einstellungen.

Erfreulicherweise sind die Kopfhörer auch sehr pegelfest und selbst wenn angehoben, scheint der Bass diesen recht leicht von der Hand zu gehen.

 

Fazit

Die 1MORE SonoFlow sind super interessante und spannende Kopfhörer! Diese gehört für mich klar zur Top 3 in der 100€ Preisklasse, gemeinsam mit den Creative Zen Hybrid und den Anker Soundcore Life Q30.

Von Haus aus können die SonoFlow mit einem sehr gut aufgelösten und neutralen, wertigen Klang überzeugen. Suchst du besonders lebendige Kopfhörer, dann sind sie eher weniger etwas für dich oder du musst zu den EQ Einstellungen greifen.

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Die 1MORE SonoFlow richten sich etwas mehr an den “gehobenen” Geschmack, welcher mehr Wert auf Auflösung und Qualität legt als auf das Maximum an Bass.

Hinzu kommt ein sehr guter Tragekomfort, mit tollen Ohrpolstern und ein gutes bis sehr gutes ANC. Letzteres gehört zu den besten in dieser Klasse.

Kurzum, die 1MORE SonoFlow sind super Kopfhörer!

1More SonoFlow HQ51 Noise Cancelling Kopfhörer, Bluetooth mit Aktiver...

  • Sehr guter Tragekomfort
  • Neutraler und hochaufgelöster Klang
  • Klang via App gut anpassbar
  • ANC überdurchschnittlich
  • Schickes und schlichtes Design
  • Eingeschaltetes ANC verändert den Klang etwas (mehr Bass)

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1MORE SonoFlow
POSITIV
Sehr guter Tragekomfort
Neutraler und hochaufgelöster Klang
Klang via App gut anpassbar
ANC überdurchschnittlich
Schickes und schlichtes Design
NEGATIV
Eingeschaltetes ANC verändert den Klang etwas (mehr Bass)
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Test: DxO PureRAW 2, unfassbar gute Rauschreduzierung für die RAW Bearbeitung!

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Wenn du eine DSLR/DSLM besitzt, dann solltest du in RAW fotografieren. RAW Aufnahmen beinhalten mehr Bildinformationen als reine JPG Aufnahmen, müssen aber im Gegenzug “entwickelt” bzw. “Interpretiert” werden.

In der Regel lässt du dies von Adobe Lightroom oder Photoshop machen, eventuell auch von Luminar oder ähnlichen Programmen.

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Daran ist auch nichts falsch, aber du kannst mehr aus deinen RAW Aufnahmen herausholen! Dies verspricht zu mindestens DxO mit PureRAW 2!

PureRAW 2 nutzt einen speziellen Entwicklungs-Algorithmus und Machine Learning um deine Aufnahmen zu verbessern, rauschen zu reduzieren usw. Dabei verfügt DxO durchaus über die Kompetenz solche Versprechen halten zu können!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die RAW Entwicklung von DxO PureRAW 2 wirklich besser als von den Adobe Anwendungen? Finden wir es im Test heraus!

 

Kein Fotobearbeitungsprogramm!

Wichtig, DxO PureRAW 2 ist kein Fotobearbeitungsprogram. Dieses ist ein zusätzliches Programm, welches deine Bilder noch vor dem Import in Lightroom, Photoshop usw. einmal verarbeitet.

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Du lädst hier die Bilder einmal ein, lässt sie verarbeiten und verarbeitest sie dann wie gehabt in deinen bekannten Programmen weiter.

DxO PureRAW 2 exportiert Bilder in JPG oder im DNG Format. DNG sollte dabei das Format deiner Wahl sein.

 

Wie gut sind die Ergebnisse? (sehr gut!)

Sind die Bilder welche durch PureRAW 2 verarbeitet wurden, wirklich besser als bei einer Verarbeitung direkt durch Lightroom/Photoshop?

Schauen wir uns hierfür einfach ein paar Vergleichsbilder an. Links direkt mit Lightroom Importiert, rechts erst mit PureRAW 2 verarbeitet.

PureRAW 2 bietet hier mehrere Algorithmen an, wir konzentrieren uns hier auf “DeepPrime”, welcher der universell beste Algorithmus sein sollte.

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Das Offensichtlichste ist die doch sehr deutliche Rauschreduzierung von DxO PureRAW 2! Dabei spielt es keine Rolle, ob dein Bild bei ISO 1600 oder 100 gemacht wird, das Bild sieht nach der Verarbeitung mit PureRAW 2 etwas cleaner aus.

Umso stärker das Rauschen ist umso deutlicher ist natürlich der Effekt.

Allerdings bei meiner Sony A7R IV kann es selbst bei ISO 100 zu einer leichten Körnung bei 100% Ansicht kommen. Diese wird von PureRAW 2 zuverlässig entfernt und das Bild wirkt einfach “cleaner”.

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Bei höherem ISO kann aber PureRAW 2 wirklich einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmachen. “Aber ich kann auch das Rauschen über Lightroom reduzieren”

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(link Lightroom, rechts PureRAW 2)

Ja kannst du, aber die Rauschreduzierung von Lightroom ist einfach schlechter! Um eine vergleichbare Rauschreduzierung zu erhalten, musst du diese schon sehr hochdrehen und dann wird das Bild um einiges “matschiger” bei Lightroom!

DxO PureRAW 2 ist zwar auch nicht ganz “perfekt” im Erhalten von Details, aber es ist 100% klar, dass die Rauschreduzierung von Lightroom deutlich schlechter arbeitet und deutlich mehr Details entfernt als von PureRAW 2.

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(link Lightroom, rechts PureRAW 2)

Ich behalte lieber das Bildrauschen, als die Rauschreduzierung von Lightroom zu nutzen.

Gibt es aber weitere Veränderungen am Bild? Jein, je nach Einstellungen werden Bilder leicht nachgeschärft, können etwas heller werden und Farben können sich minimal verändern. Aber die Unterschiede sind minimal und beispielsweise das Nachschärfen lässt sich vergleichbar gut mit Lightroom machen.

Tendenziell sind die Veränderungen abseits des Rauschens positiv, aber auch nicht “außergewöhnlich”.

 

Korrektur von Objektivverzeichnung

DxO PureRAW 2 kann auch die Verzeichnung von Objektiven korrigieren.

Allerdings bin ich von diesem Effekt kein Fan! Zumindest bei meinen Linsen hat dies das Bild eher verschlechtert als verbessert.

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Vielleicht sieht es bei anderen Linsen besser aus, aber bei meiner Sony 135mm F1.8 und Tamron 28-75m F2.8 fand eher eine Verschlechterung statt, weshalb ich die Korrektur von Objektivverzeichnung abgeschaltet habe.

 

Was ist DNG?

Im besten Fall erhält du nach der Verarbeitung deiner RAW Bilder mit DxO PureRAW 2 deine Bilder im DNG Format.

DNG steht für Digital Negative und ist ein verlustfreies “universelles” RAW Format. Dir gehen durch das Verarbeiten deiner Bilder mit DxO PureRAW 2 keine Bildinformationen verloren! Du kannst Schatten wie gehabt aufhellen, ohne dass dort Details verloren gehen usw.

DNG stammt ursprünglich von Adobe, wird aber mittlerweile universell unterstützt. Entsprechend ist ein Öffnen mit Lightroom, Photoshop oder auch Luminar kein Problem!

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Sogar Windows kann die Bilder mit Vorschau anzeigen und öffnen.

 

Das Entwickeln dauert!

DxO PureRAW 2 ist langsam und ein Hardwarefresser! Folgendes System habe ich für alle Tests verwendet:

  • AMD Ryzen 5950x
  • 64GB RAM
  • Nvidia 3060Ti
  • Sony A7R IV

Dies ist wirklich kein langsamer PC und dennoch kannst du hier mit ca. 20 Sekunden pro Bild rechnen und dies mit Beschleunigung durch die Grafikkarte! Ohne diese dauert es ca. doppelt so lange.

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20 Sekunden klingt nicht so viel, aber 100 Bilder sind schon knapp eine halbe Stunde! 1000 Bilder wären 5,5 Stunden.

Die A7R IV ist hier schon aufgrund der hohen Auflösung der “worst case”, aber dennoch ist dies eine recht lange Zeit.

Schneller geht’s wenn du nicht den DeepPrime Algorithmus verwendest.

 

Fazit

DxO PureRAW 2 macht deine Bilder in 99% aller Fälle etwas besser. Wie viel besser hängt stark vom jeweiligen Bild und dem Bildrauschen ab.

DxO PureRAW 2 besitzt einen hervorragenden Algorithmus zum Entfernen von Bildrauschen, welcher bei weitem den Algorithmus der Rauschunterdrückung von Lightroom und Photoshop übertrifft!

Selbst Bilder bei niedrigem ISO-Wert werden ein Stück “Cleaner”. Allerdings die großen Unterschiede gibt es bei sehr hohen ISO-Werten, wo PureRAW 2 das Rauschen extrem reduziert, dabei aber Details extrem gut erhält.

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Bilder wirken nicht matschig, wie es schnell bei Lightrooms Rauschunterdrückung der Fall ist.

Dabei ist die Nutzung von DxO PureRAW 2 an sich sehr einfach. Anstelle Bilder direkt in Lightroom oder Photoshop zu importieren, jagst du diese einmal kurz durch PureRAW 2. Abseits von diesem Schritt gibt es keine Veränderung in deinem Workflow. Deine Bilder werden nur besser.

Von daher kann ich DxO PureRAW 2 voll empfehlen und ich werde dieses auch nutzen!

Lediglich ist PureRAW 2 etwas langsam. Du willst damit keine großen Mengen Bilder verarbeiten. Der DeepPrime benötigt bei meinem PC mit 16 Kern AMD Ryzen 5950X und Nvidia RTX 3060Ti ca. 15-20 Sekunden pro Bild. Klingt nicht viel, ist es aber wenn du Hunderte Bilder verarbeiten willst.

Dennoch besitzt DxO PureRAW 2 die beste Rauschunterdrückung, die ich bisher gesehen habe, was das Programm sehr wertvoll macht!

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DxO PureRAW 2
POSITIV
Rauschreduzierung ist gerade zu magisch gut
Verbessert die Textur auch bei Bildern mit niedriger ISO
Verbessert praktisch immer die Bildqualität verglichen mit der Verarbeitung mit Lightroom/Photoshop
Gute Verbesserung der Bildschärfe ohne zu überschärfen
Spezielle Profile für fast alle gängigen Objektive
NEGATIV
Recht hoher Leistungshunger (Verarbeitung dauert recht lange)
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Der beste Android Game Controller, GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller im Test

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Gaming auf dem Smartphone ist ein gigantisches Thema. Ich bin nicht der größte Smartphone Gamer, außer für Emulation. Gerade hier ist ein Controller fast schon Pflicht.

Allerdings sind viele Smartphone Controller einfach nur schlecht! Die meisten sind absolute Billig Controller. Hier ist mir der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller ins Auge gesprungen.

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Es handelt sich hier augenscheinlich um einen recht hochwertigen Smartphone Controller. Bei diesem wird dein Smartphone in der Mitte eingespannt, so dass du eine Art Steam Deck vor dir hast.

Klingt doch interessant, aber wie gut ist der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller? Ist dies der beste Smartphone Controller? Finden wir es im Test heraus!

 

Der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller im Test

Der GameSir X2 setzt auf ein etwas außergewöhnlicheres Design. So handelt es sich bei diesem um zwei “Backen”, ähnlich wie die Nintendo Switch Joycons, welche allerdings über eine Feder miteinander verbunden sind.

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Dein Smartphone wird zwischen diesen Backen eingeklemmt. Am Ende hast du also eine Konstruktion im Style einer Nintendo Switch oder einem Steam Deck, mit deinem Smartphone Bildschirm in der Mitte.

GameSir wirbt mit einer maximalen Smartphone Länge von 173mm. Im Test funktionierte der GameSir X2 tadellos mit dem Realme GT Neo 2 und dem Google Pixel 6 Pro.

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Die Backen verfügen über eine Gummierung. Das Herausrutschen des Smartphones ist also kein Problem.

Der GameSir X2 verbindet sich via Bluetooth mit deinem Smartphone. Entsprechend verfügt dieser auch über einen eingebauten Akku. Dieser Akku fasst 500 mAh. Zur Laufzeit gibt es allerdings keine Angaben. Ich für meinen Teil habe den Akku bisher noch nicht leer bekommen.

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Geladen wird das Gamepad via USB C.

 

Form und Gefühl in der Hand

Der GameSir X2 Android Controller sieht auf Bildern relativ groß aus, ist aber in der Praxis relativ klein. So ist der Controller deutlich kleiner und kürzer als die JoyCons der Switch.

Dies hat natürlich auch Vorteile, gerade wenn du diesen mitnehmen möchtest.

Allerdings in der Hand fühlt sich der Controller hierdurch etwas „eng” an. Alle Tasten sind recht dicht beieinander und auch die generelle Form ist vergleichsweise flach. So ist die Rückseite weniger geschwungen gearbeitet, als es bei einem normalen Controller der Fall wäre.

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Dies klingt recht negativ, aber ist eigentlich gar nicht so gemeint! Wir haben hier einen Smartphone Controller vor uns, der durchaus etwas auf Portabilität getrimmt ist. Dafür liegt dieser aber ordentlich in der Hand!

Die Passform ist an sich gut gewählt und zeigt keine massiven Fehler. Der Controller ist lediglich recht klein.

 

Tastenqualität und Joysticks

Direkt gesagt, die Qualität der Tasten und auch der Joysticks ist deutlich besser als bei allen Smartphone Controllern, die ich bisher hatte! Also ja in diesem Sinne ist der GameSir X2 klar der beste Smartphone Controller, den ich bisher in den Fingern hatte.

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Allerdings verglichen mit “richtigen” Controllern gibt es durchaus Raum für Kritik. Starten wir mit den Joysticks. Diese sind etwas klein und ich bevorzuge Joysticks mit einer “eingedrückten” Oberseite, für einen besseren Halt der Finger.

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Abseits davon hat allerdings GameSir alles richtig gemacht. Das generelle Bewegungsgefühl ist 1a und die Gummierung auf der Oberseite fühlt sich gut an. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt über die Joysticks geärgert. Die Joysticks sind also gelungen!

Ebenfalls gelungen sind die Tasten und das Steuerkreuz. Die hier verwendeten Taster sind ordentlich. Das Druckgefühl ist gut, könnte lediglich im Detail etwas knackiger sein. Ist das Steuerkreuz so gut wie bei alten Nintendo Konsolen? Nein, aber es ist gut genug. Hier sind die gleichen Taster wie bei den ABXY Tasten verbaut, lediglich mit dem üblichen durchgehenden Kunststoff-Oberteil.

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Ein wenig verwundert haben mich die Schultertasten. Zunächst haben wir hier digitale Tasten. Du kannst also L2 und R2 nicht nur halb drücken, suboptimal für Rennspiele, aber mittlerweile auch nicht mehr außergewöhnlich. Erstaunlicherweise nutzt GameSir hier allerdings andere Taster. Diese klingen und fühlen sich wie Maustasten an?! Hierdurch haben die Schultertasten einen sehr lauten “Klick”.

 

Fazit

Wenn du viel auf deinem Smartphone spielst bzw. Emulatoren nutzt, dann ist ein physischer Controller fast schon ein must have.

Suchst du bei Amazon nach “Smartphone Controller”, dann findest du vor allem viel billigen Schrott. Der GameSir X2 ist hier klar ein Lichtblick! Wir haben hier einen durchaus mehr als brauchbaren Controller.

Dieser ist gut und kompetent umgesetzt. Schwächen ergeben sich fast ausschließlich nur durch die Größe. Der GameSir X2 ist deutlich kleiner als die Controller von der Nintendo Switch oder der Steam Deck.

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Im Gegenzug ist dieser aber auch sehr schön portabel. Ich bin zudem ein Fan von dem “Smartphone in der Mitte” Konzept. Die Tastenqualität ist so weit gut, auch wenn ich von den “Klickie” Schultertasten nicht der größte Fan bin.

Kurzum, ich halte den GameSir X2 für den besten Android Game Controller! Gerade dann, wenn du diesen zu einem halbwegs fairen Preis bekommst. Auf Amazon zahlst du zum Zeitpunkt des Tests +- 70€, was ich für etwas viel halte.

Bei Plattformen wie Geekbuying bekommst du diesen schon für +- 50€ mit Versand aus Deutschland, was deutlich fairer für das Gebotene ist!

Das Apple iPhone 14 Pro im Test, das gleiche nur etwas besser

Es ist Mitte September, das heißt, es gibt neue iPhones! Dieses Jahr hat Apple gleich vier Modelle der iPhone 14 Serie vorgestellt. Wirklich neue Feature gibt es allerdings nur in der Pro Version. Das normale iPhone 14 ist lediglich ein minimales Upgrade.

Aber auch das iPhone 14 Pro ist dieses Jahr (mal wieder) eher ein “S”Upgrade. Wir haben einen neuen Prozessor, neue Kamera-Sensoren und ein Always on Display. Für Letzteres, danke Apple!

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Aber reichen diese kleinen Upgrades um den nochmals höheren Preis zu rechtfertigen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Apple iPhone 14 Pro im Test

Rein optisch ist es kaum möglich ein Apple iPhone 14 Pro, vom 13 Pro vom 12 Pro zu unterscheiden. Apple nutzt hier fast 1 zu 1 das gleiche Gehäuse.

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Optisch ist dabei das iPhone durchaus als einzigartig zu bezeichnen. Wir haben ein sehr kantiges Gehäuse, welches weder auf der Front noch auf der Rückseite abgerundet ist.

Front und Rückseite bestehen dabei natürlich aus Glas. Apple wirbt mit einem sehr hohen Kratz und Bruchschutz, ich verwende dennoch einen Displayschutz und auch eine Hülle.

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Das Glas auf der Rückseite hat dabei eine leicht seidig-matte Textur, die mir gut gefällt. Rein optisch gefällt mir auch der Rahmen sehr gut!

Dieser besteht aus Edelstahl und ist auf Hochglanz poliert. Sieht toll aus und fühlt sich auch extrem wertig an. Allgemein fühlt sich das iPhone 14 Pro unfassbar hochwertig an, verglichen mit fast allen Android Smartphones.

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Ja, hier spielt dieses Klassen selbst über High End Android Smartphones. Allerdings liegt das iPhone auch weniger gut in der Hand und ist deutlich schwerer.

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Gerade das iPhone 14 Pro Max ist mit 240g extrem schwer, merkbar schwerer als ein Pixel 6 Pro oder S22 Ultra.

Zudem wirkt das iPhone kantiger und entsprechend breiter. Gerade das iPhone 14 Pro Max ist um einiges breiter als die anderen High End Modelle und fühlt sich nochmals breiter an durch die kantige Form.

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Weiterhin haben wir auf Seiten der Anschlüsse lediglich den klassischen Lightning-Port, vermutlich das letzte Mal bei einem iPhone. Am linken Rand haben wir die Lautstärkewippe und den Mute-Schalter. Rechts ist wie üblich der Einschalter.

 

Warum ich kein Pro Max gekauft habe? (es ist zu breit)

Ich mag große Smartphones und normalerweise hätte ich die Wahl zwischen einem 6,1 Zoll und einem 6,7 Zoll Smartphone, würde ich immer das größere Modell wählen.

Warum habe ich dann doch nicht das iPhone 14 Pro Max gekauft? Leider ist das iPhone 14 Pro Max unheimlich breit.

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Es ist schon schmäler als das 13 Pro Max, aber aufgrund der sehr kantigen Form liegt dieses einfach nicht gut in der Hand!

Ich kann mein Pixel 6 Pro teils noch einhändig nutzen, mit einem iPhone 13 Pro Max ist dies undenkbar, spätestens wenn ich eine Hülle nutze.

Daher habe ich mich für das  iPhone 14 Pro ohne das Max entscheiden, auch wenn ich an sich gerne das größere Display hätte.

 

Apple Dynamic Island

Eine Neuerung beim iPhone 14 ist das Dynamic Island. So ist die Notch des iPhones, welche für die Kamera und den Face ID Sensor verschwunden. Dafür haben wir jetzt am oberen Rand einen kleinen Cutout, für die Frontkamera und einen deutlich verkleinerten Face ID Sensor.

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Um diesen Ausschnitt auf dem Display etwas zu verstecken, nutzt Apple diverse Software-Tricks. So werden seitlich diverse Informationen angezeigt, das Dynamic Island vergrößert oder verkleinert sich usw.

Ob das Ganze jetzt so viel besser ist als die alte Notch lasse ich mal dahingestellt, es ist aber nicht störender. Als wirklich großes Feature würde ich es aber nicht bewerben.

 

Lautsprecher

Es gibt Dinge, die Apple wie kein Zweiter kann und hierzu zählt das Bauen von Lautsprechern! Ob nun in MacBooks, iPads oder auch den iPhones, hier ist Apple führend.

Das iPhone 14 Pro ist an sich ein recht kleines Smartphone, aber es hat dennoch Lautsprecher die z.B. das Google Pixel oder auch das S22 Ultra traurig zurück lassen.

Das iPhone 14 Pro nutzt auch wieder einen Dual-Lautsprecher Aufbau. Hierdurch hast du einen vollen Stereo-Klang. Dabei sind die Lautsprecher recht laut und vor allem qualitativ top! Wir haben sogar fast so etwas wie Bass. Klingt blöd, aber das iPhone hat klar mehr Bass im Klang als das Pixel 6 Pro.

Kurzum, viel bessere Lautsprecher wirst du nirgends in einem Smartphone finden.

 

Display

Im normalen iPhone 14 Pro steckt ein vergleichsweise kleines 6,1 Zoll Display mit der Auflösung von 2556×1179 Pixeln. Qualitativ ist hier absolut nichts auszusetzen. Wir haben ein OLED Display mit 120Hz und einer extrem guten maximalen Helligkeit.

Die Ablesbarkeit des iPhones auch bei Sonnenschein ist top.

Allerdings erwartest du nun einen massiven Qualitätsunterschied zum Google Pixel 6 Pro, S22 oder auch dem iPhone 13 Pro, dann muss ich dich enttäuschen. OLED Displays sind so gut geworden, dass es hier kaum noch Unterschiede gibt, abseits der maximalen Helligkeit.

Das iPhone 14 Pro hat also ein top Display, welches sich aber auch nicht so sehr von den anderen High End Smartphones unterscheidet.

 

Die Kameras

Das iPhone 14 Pro verfügt über 3 Kameras, wovon gerade die Hauptkamera ein dickes Update bekommen hat.

  • Hauptkamera 48 Megapixel f1.78 22μm Pixel
  • Weitwinkel Kamera 12 Megapixel f1.78
  • 3x Zoom Kamera 12 Megapixel f2.8

Dies ist fast eine kleine Sensation, denn normalerweise hatten die iPhones vergleichsweise kleine Sensoren, gerade verglichen mit den Android Konkurrenten.

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Allerdings ist der Sensor des iPhone 14 Pro fast schon als riesig zu bezeichnen! Dieser ist +- so groß wie der Sensor des Google Pixel 6, welches schon einen größeren Sensor hat als das S22 Ultra.

Wir können hier also durchaus “Großes” erwarten.

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Wir sehen auch beim iPhone 14 Pro den typischen iPhone Bild-Style. So hat das iPhone vergleichsweise blasse Farben und einen sehr dynamischen, aber kontrastarmen Look.

Gerade Grüntöne sind beim iPhone ein gutes Stück entsättigt. Dies sehen wir sehr schön im Vergleich mit dem Google Pixel 6 Pro.

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In diesem Fall können wir darüber streiten welches Bild schöner ist, aber du kannst schon einen deutlichen Unterschied im Color Style der beiden Smartphones sehen.

Dieser zieht sich auch so konstant durch! Dabei ist das Pixel 6 Pro nicht einmal das “bunteste” Smartphone.

Apple bietet dir diverse “Color-Styles” an. Es gibt hier auch einen “leuchtenden” Style, der die Farben etwas mehr sättigt, aber selbst mit diesem Style bleibt das iPhone 14 Pro weniger gesättigt als Google beim Pixel oder Samsung bei seinen S Smartphones.

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Die Unterschiede fallen aber sehr oft in die Kategorie “minimal”, wie hier. Erneut ist das iPhone etwas weniger gesättigt in den Grüntönen.

Aufgrund des neuen Sensors müsste es doch einen großen Unterschied zum iPhone 13 Pro geben, oder?

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Um ehrlich zu sein sehe ich in 90% der Bilder kaum bis keinen Unterschied! Beide Smartphones haben fast 1 zu 1 den gleichen Farbstyle. Hier und da gibt es mal Unterschiede beim Weiß Abgleich (das iPhone 13 Pro neigt tendenziell zu etwas wärmeren Bildern), aber das wars.

Dynamik, Farben, Kontraste usw. sind +- identisch! Selbst im Low Light kann sich das iPhone 14 Pro kaum bis gar nicht vom iPhone 13 Pro absetzen.

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Apple iPhone 13 Pro Max
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Apple iPhone 14 Pro
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Google Pixel 6 Pro
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Apple iPhone 13 Pro Max
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Apple iPhone 14 Pro
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Google Pixel 6 Pro

Das Google Pixel 6 Pro hat im Dunkeln hier und da eine etwas bessere Dynamik, aber mir gefällt der Bildstyle vom iPhone 14 Pro bei Nacht besser!

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Das Google Pixel 6 Pro versucht teils die Bilder etwas zu sehr aufzuhellen, was dann auch nicht gut aussieht.

Wie steht es aber um die anderen Kamera-Module? Die Weitwinkel Kamera des iPhone 14 Pro ist sehr weitwinklig! Beispielsweise das Google Pixel 6 Pro bietet nur einen 0,7x Weitwinkel an, das iPhone 14 Pro 0,5x.

Dafür gibt es klar Pluspunkte! Auch qualitativ ist die Weitwinkelkamera gut bis sehr gut.

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Es gibt eine leichte Verzerrung am Bildrand, aber nichts Massives. Ich mag das Ultra-Weitwinkel-Modul des iPhones!

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Allerdings hat die Weitwinkel Kamera teils eine überraschend schlechte Dynamik, was wir hier im Vergleich zum Pixel 6 Pro sehen. An sich gefallen mir die Farben des iPhones hier besser, aber der Himmel ist bei diesem völlig ausgebrannt.

Beim Zoom wird es etwas kompliziert. So verfügt das iPhone 14 Pro über einen 3x optischen Zoom, das Pixel 6 Pro über einen 4x optischen Zoom. Bei der 3x Zoom-Stufe gewinnt das iPhone klar, bei 4x das Pixel.

Beim 2x Zoom zoomen beide Smartphones digital. Apple wirbt hier aber auch mit einem “optischen” Zoom, da einfach nur in den Sensor gecroppt wird.

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Mir gefällt zwar das etwas hellere Bild vom Pixel 6 Pro besser, aber es ist keine Frage, dass die Aufnahme vom iPhone schärfer und detailreicher ist.

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Bei einem extremen 10x Zoom tun sich beide wiederum nichts. Hier sind die Aufnahmen beider Smartphones kaum noch brauchbar. Ein S22 Ultra würde hier beide Smartphones deutlich schlagen.

Beim Zoom sehe ich das iPhone in den niedrigen Stufen (unter 4x) vorne, das Pixel 6 Pro bei allem über 4x.

Interessierst du dich für die Video-Funktion, schau am besten ein paar Youtube Videos zum iPhone. Allerdings ist Video die Parade Disziplin des iPhone 14 Pro. Ich würde sagen dies ist hier in der Praxis das beste Smartphone!

Bei Fotos muss ich aber ehrlich sein habe ich mehr erwartet. Das iPhone 14 Pro ist nicht schlecht, aber mag den Bildstyle des Pixel 6 Pro oder S22 Ultra deutlich lieber! Für mich bleibt das Google Pixel 6 Pro der König der Kamera-Smartphones.

 

Naheinstellgrenze furchtbar!

Das iPhone 14 Pro hat extreme Probleme mit nahen Objekten! Willst du beispielsweise einen Teller vor dir fotografieren, dann kann es passieren, dass das iPhone in den Makro-Modus wechselt.

Makro-Modus ist bei Smartphones ein schönes Wort für “verwendet die Ultra Weitwinkel Kamera nur gezoomt”.

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Google Pixel 6 Pro
24 apple iphone 14 pro
Apple iPhone 14 Pro
24 apple iphone 13 pro max
Apple iPhone 13 Pro Max

Hier beispielsweise war ich nicht ansatzweise auf einer Distanz die ich als “Makro” bezeichnen würde, dennoch wechselt das iPhone das Kamera-Modul. Hierdurch sind Nahaufnahmen mit dem iPhone 14 Pro fast immer schlechter als mit dem iPhone 13 Pro, welches bei ähnlichen Distanzen noch die Hauptkamera nutzt, die einfach eine bessere Qualität liefert.

Auch das Google Pixel 6 Pro macht hier deutlich wertigere Bilder.

Gehörst du also zu den Menschen die regelmäßig ihr Essen fotografieren oder Nahaufnahmen machen, dann wird das iPhone 14 Pro fast ein Downgrade sein.

 

Etwas schneller

Im iPhone 14 Pro steckt der neue Apple A16 Bionic. Beim A16 Bionic wirbt Apple ausnahmsweise nicht mal mit einer viel höheren Leistung oder Ähnlichem, sondern vor allem mit einer verbesserten Energie-Effizienz.

Schauen wir uns hier einmal ein paar Benchmarks an.

geekbench 5 antutu

Das Apple iPhone 14 Pro ist laut Benchmarks durchaus ein Stück schneller als das iPhone 13 Pro Max und auch alle mir bekannten Android Smartphones.

Lediglich Apples großer M1 Chip aus den MacBooks und den iPads ist noch ein Stück flotter.

In der Praxis fühlt sich das iPhone 14 Pro unheimlich schnell und reaktionsfreudig an. Allerdings ist dies auch keine Überraschung. Das tun alle neuen iPhones, denn Apple designt nun mal seine Software so, dass diese auf dem aktuellen iPhone perfekt läuft.

apple iphone 14 pro im test 35

Hinzu kommt das 120Hz Display, das nochmals alles etwas flüssiger und weicher erscheinen lässt.

Kurzum, das iPhone 14 Pro läuft perfekt.

 

Akkulaufzeit

Ich kann mich über die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro nicht beschweren! Ich sehe hier mein Pixel 6 Pro als Referenz und das iPhone 14 Pro hält klar länger durch als das Pixel!

So wird es beim Pixel für mich am Ende des Tags sehr knapp. Beim iPhone hingegen habe ich am Ende des Tags noch einiges im “Tank”.

apple iphone 14 pro im test 32

Allerdings hält das iPhone 14 Pro weniger lange durch als das iPhone 13 Pro Max. Dies ist allerdings auch nicht überraschend. Die Pro Max Modelle haben deutlich größere Akkus und fast schon extreme Laufzeiten.

Willst du mehr zum Thema iPhone laden wissen, dann schau hier: https://techtest.org/wie-schnell-laedt-das-apple-iphone-14-pro-welche-ladestandards-werden-unterstuetzt-und-welche-ladegeraete-sind-ideal/

 

Stolze Preise

Aktuell wird alles teurer und die Leute haben weniger Geld in der Tasche. Da ist es natürlich wenig überraschend, dass Apple die Preise für das iPhone 14 Pro in Europa/Deutschland noch etwas angehoben hat.

So musst du fürs iPhone 14 Pro mindestens 1299€ auf den Tisch legen. Willst du vernünftige 256GB, dann werden satte 1429€ fällig.

Theoretisch kann dieses Jahr ein iPhone 14 Pro Max sogar bis zu 2099€ kosten, sofern du 1TB Speicher möchtest. Das sind schon extreme Preise.

Planst du nun etwas zu warten um dicke zu sparen, dann muss ich dich etwas enttäuschen.

iphone 14 pro guenstig preisprognose

Quelle: idealo Preisprognose 

Laut Idealo wird das iPhone 14 Pro lediglich um ca. 11% nach rund 6 Monaten günstiger werden. Dies ist nicht viel! Vergleichen wir dies mit der Preisentwicklung des S22 Ultra wird es deutlich.

samsung galaxy s22 ultra preisprognose

Allerdings hat diese Preisstabilität auch einen Vorteil, der Verkaufswert des iPhones ist nach 1-2 Jahren immer noch extrem hoch!

So mache ich das immer, neues iPhone kommt, altes wird verkauft und ich kann für überschaubares Geld “upgraden”. Bei Samsung tut der Wertverlust nach einem Jahr hingegen wirklich weh!

 

Always on Display

Ein Always on Display ist normalerweise etwas, über das ich kein Wort verliere. Allerdings ist das iPhone 14 Pro das erste iPhone mit solch einem.

Always on Displays sind super! Du kannst auf einen Blick sehen, was gerade vor sich geht, wie viel Uhr es ist, was für Benachrichtigungen du hast usw.

Apple hat das Always on Display aber völlig anders gemacht als alle Android Hersteller! So ist das Always on Display bei den meisten Android Herstellern sehr einfach, Uhrzeit + Benachrichtigungsicons in Schwarz/Weiß.

Apples Always on Display ist komplett in Farbe und Bildschirmfüllend. Dieses ist im Kern der Sperrbildschirm in etwas dunkler. Dies sieht super cool aus!

Allerdings ist hier vergleichsweise wenig Raum für Benachrichtigungen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese größer angezeigt würden. Du kannst im Kern nur die beiden letzten Benachrichtigungen erkennen.

Aber gerade bei der Musikwiedergabe wird das Album-Cover toll groß angezeigt. Apple hat also nicht zwingend das “nützlichste” Always on Display, aber klar das schönste!

 

Fazit

Es ist mal wieder ein iPhone. Hast du ein iPhone 12 Pro oder 13 Pro, dann sehe ich keinerlei Grund, warum du auf das neue 14 Pro umsteigen solltest.

Um ehrlich zu sein, war ich hier von den Neuerungen fast sogar etwas enttäuscht. Gerade die Kamera stellt auf dem Papier ein großes Upgrade dar, ist sie aber in der Praxis kaum.

In 90% der Fälle wirst du mit dem iPhone 13 Pro fast identische Bilder machen. Im Low Light gibt es eine leichte Verbesserung, genau wie bei den Zoom-Stufen. Der generelle Bild Style ist aber identisch.

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Nur für die Kamera würde ich nicht vom iPhone 13 Pro aufs 14 Pro upgraden!

ich würde auch weiterhin das Google Pixel 6 Pro oder das S22 Ultra dem iPhone 14 Pro vorziehen, wenn es um die Foto-Qualität geht. Ich bin kein Fan der iPhone Farben, welche teils deutlich matter sind als vom Pixel oder S22 Ultra. Dies ist aber Geschmackssache und gerade bei schlechtem Licht oder im Low Light ist das iPhone mindestens so stark wie das Pixel.

Allerdings, was Videos angeht, sieht die Welt völlig anders aus! Hier ist das iPhone sowohl dem Pixel 6 Pro wie auch dem S22 Ultra überlegen. Videos kann das iPhone einfach wie kein anderes Smartphone.

Ansonsten haben wir ein hervorragendes Display, extrem gute Lautsprecher und einen Prozessor der zwar nicht viel schneller ist als der Vorgänger, aber immer noch zu den schnellsten zählt und noch energieeffizienter ist.

Die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro hat mich zufrieden gestellt! Diese liegt über meinem Pixel 6 Pro, aber etwas unter dem iPhone 13 Pro Max. Ich komme mit dem iPhone 14 Pro gut durch den Tag.

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Kurzum, das iPhone 14 Pro ist ein top Smartphone, aber verglichen mit dem 13 Pro hat sich kaum etwas geändert. Die Unfallerkennung und auch die Satelliten-Not-Funktion ist sicherlich toll, aber im Alltag auch nichts, was du regelmäßig nutzt.

Für mich die größte Neuerung am iPhone 14 Pro war das Always on Display. Dies sagt glaube ich auch schon etwas aus.

Apple hat hier sicherlich wieder ein top Smartphone im Sortiment, welches auch klar “das beste iPhone bisher” ist, aber hast du ein iPhone 12 Pro oder 13 Pro, dann wirst du kaum neue Funktionen erhalten.

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Apple iPhone 14 Pro
POSITIV
Hervoragende Leistung des Prozessors
Sehr gute Hauptkamera, vor allem bei schlechtem Licht
Gute Weitwinkelkamera
Gute Akkulaufzeit
Verarbeitung und Haptik überragend
Starke Software
Always on Display überzeugend
NEGATIV
Sehr hoher Preis
Kaum Veränderungen verglichen mit dem Vorgänger
Apples Firmenpolitik fragwürdig
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Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX im Test, groß aber gut!

Mit dem Stealth 700 Gen 2 MAX hat Turtle Beach ein neues premium Gaming Headset auf den Markt gebracht. Es setzt vor allem auf eine kabellose Verbindung und eine offizielle XBOX Lizenz. Allerdings soll das Headset auch mit dem PC, der Playstation 5 und sogar der Nintendo Switch funktionieren, dies unter anderem dank integriertem Bluetooth.

Hinzu kommt laut Hersteller “NOCH BESSERER PREMIUM-SOUND“.

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Wollen wir uns im Test das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX näher ansehen. Ist der Klang wirklich überzeugend? Das auch zu einem Preis von 200€?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Turtle Beach für das Zurverfügungstellen des Stealth 700 Gen 2 MAX für diesen Test.

 

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX im Test

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX ist ein vergleichsweises üppiges Gaming-Headset. Dieses ist recht groß und massiv gebaut, was ein Vor- und Nachteil sein kann.

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Das Design ist dabei allerdings relativ schlicht. Ich habe hier zwar die etwas auffällige blaue Version, aber gerade in schwarz ist das Design recht dezent. Wir haben eine glatte Kunststoff-Rückseite, auf welcher lediglich klein das Turtle Beach Logo zu finden ist.

Es gibt um die Ohrmuscheln und am Kopfband ein paar farbliche Akzente, hier in einer Kupferfarbe, und das war es auch schon.

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Auf RGB LEDs oder Ähnliches verzichtet sinnvollerweise Turtle Beach komplett. Dies hilft auch der Akkulaufzeit ein gutes Stück, welche laut Hersteller bei über 40 Stunden liegt. Ich kann durchaus eine Laufzeit in dieser Größenordnung bestätigen.

Geladen wird das Headset via USB C. Der Ladeport findet sich gemeinsam mit den Tasten zur Steuerung an der linken Ohrmuschel. Hier finden wir zwei Drehräder für die Lautstärke und drei Steuerungstasten.

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Du hast beim Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX die Wahl, du kannst das Headset via Bluetooth ziemlich universell an allen Geräten nutzen, oder du kannst den beiliegenden USB-Adapter verwenden. Dieser funktioniert allerdings nur an der XBOX und dem PC, bietet aber die bessere Klangqualität.

 

Super Standby verhalten am PC!

Hast du den USB-Empfänger an einem PC angeschlossen, aber das Headset nicht eingeschaltet, dann wird dieses von Windows auch nicht als aktiv erkannt. Heißt, Klänge werden über Lautsprecher usw. wiedergegeben.

Erst wenn du auch das Headset einschaltest, wird dieses aktiv

 

Tragekomfort

Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt am Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX, dem Tragekomfort.

An sich hat hier Turtle Beach viel richtig gemacht. Die Ohrmuscheln sind groß genug, um meine Ohren komplett zu umschließen und die Polsterung ist angenehm weich und dick.

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Allerdings ist das Headset sehr schwer und hat einen entsprechend hohen Anpressdruck. Daher würde ich das Headset weniger für Nutzer mit kleinen Köpfen empfehlen oder falls du empfindlich gegenüber schweren Kopfhörern bist.

Ich bin hier an sich recht unempfindlich, aber selbst ich halte das Stealth 700 Gen 2 MAX für grenzwertig, gerade beim Tragen über x Stunden. Etwas wird dies durch die großen Ohrmuscheln und der guten Polsterung aber auch wieder ausgeglichen.

 

Der Klang

An dieser Stelle direkt eine Warnung, das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX verfügt über zwei Klangmodi. Einer der Klangmodi klingt in Musik und Filmen furchtbar! Solltest du das Headset das erste Mal einschalten und es klingt nicht gut, drücke einmal die “Mode” Taste, dann wird es Welten besser. Dies hatte mich im ersten Moment zugegeben etwas kalt erwischt und “überrascht” (ich dachte schon das wird ein sehr schweres Review).

Im richtigen Modus klingt das Stealth 700 Gen 2 MAX so wie wir es von 200€ Headset auch erwarten dürfen!

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Starten wir bei den Höhen. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen, die Höhen sind klar, sauber und ausreichend Brilliant. Dabei sind diese aber auch nicht störend schrill oder “kreischend”. Turtle Beach hat hier eine sehr gute Balance getroffen. Für meinen persönlichen Geschmack hätten diese noch einen Hauch heller sein können, aber ich mag auch die leicht schrillen und super Brillanten Höhen. Neutral gesprochen hat Turtle Beach aber die Höhen super getroffen.

Die Mitten sind so weit unspektakulär. Diese werden weder besonders betont noch übermäßig abgesenkt. Stimmen klingen natürlich, angenehm voll und satt. Auch hier also keine Klagen.

Für viele sehr wichtig ist natürlich der Bass. Erfreulicherweise leistet sich hier das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX keine schwäche! Der Bass ist super satt und sehr tief! So zählt das Turtle Beach klar zu den Headsets mit dem meisten Bass. Dabei ist der Bass aber nicht übertrieben oder “zu viel”. Ebenso wirkt der Bass gekonnt und nicht gequält.

Unterm Strich hat das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX einen sehr dynamischen Klang, der allerdings eine leichte Tendenz zu den Tiefen hat. Der Bass ist schon etwas dominant und das Headset klingt zu teilen einfach “mächtig”. Dies meine ich aber nicht negativ! Diese Klangsignatur ist absolut sauber umgesetzt und macht Spaß!

 

Ein ordentliches Mikrofon, für ein kabelloses Headset

Kabellose Gaming Headsets haben zu teilen wirklich furchtbare Mikrofone. Erfreulicherweise ist allerdings das Mikrofon des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX ordentlich!

Dieses kann nicht mit kabelgebundenen Modellen der 100€+ Preisklasse mithalten und dieses wäre auch nicht meine erste Wahl für Youtube Videos oder Podcasts, allerdings für die normale Kommunikation in Spielen oder mit Freunden ist dieses mehr als brauchbar.

 

Fazit

Turtle Beach hat beim Stealth 700 Gen 2 MAX sehr viel richtig gemacht und dieses verdient völlig zu Recht das Prädikat “Premium-Headset”.

Das Wichtigste zuerst, der Klang. Das Stealth 700 Gen 2 MAX hat einen sehr mächtigen und massereichen Klang, klingt aber nicht dumpf oder blechern, ganz im Gegenteil. Wir haben hier einen hervorragenden Bass und generell einen sehr wertigen Klang. Klar dieser ist neutral betrachtet nicht “perfekt” ausbalanciert, aber ich mag etwas mehr Bass und ich denke das wird für die meisten Interessenten für dieses Headset gelten.

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Rein was den Bass und auch den Klang angeht ist dies eins der besten kabellosen Gaming Headsets, das ich bisher in den Fingern hatte.

Auch das Mikrofon ist für ein kabelloses Headset sehr ordentlich und generell die kabellose Verbindung zeigte sich stabil.

Gegen das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX spricht lediglich etwas der Tragekomfort. An sich ist die Polsterung sehr weich und gut, zudem sind die Ohrmuscheln wunderbar groß. Allerdings ist das Headset sehr schwer und der Anpressdruck recht hoch.

Bist du hier empfindlich würde ich dir das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX nicht empfehlen! Sind aber große und schwere Headsets für dich kein Problem, dann ist dies eins der besten Modelle, das ich bisher getestet habe!

Erfahrungsbericht: Im LTT Store aus Deutschland bestellen

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Wenn du dich für Technik interessierst und auf Youtube unterwegs bist, wirst du ohne Frage den Kanal Linus Tech Tips kennen.

Linus Tech Tips oder auch LTT genannt, ist hier einer der größten Kanäle und unter anderem für die recht offensive Art Merch zu bewerben bekannt.

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Solltest du ein Fan sein oder einfach die Produkte interessant finden, könntest du in Versuchung kommen etwas im LTT Store zu bestellen. Aber wie funktioniert das aus Deutschland? Wie lange ist die Versanddauer? Was kostet der Versand und gibt es Zoll?

Schauen wir uns das Ganze einmal näher an!

 

Der LTT Store

Der LTT Store bietet natürlich vor allem diverses Merchandise zum Linus Tech Tips Kanal. Allerdings ist dieses überdurchschnittlich gut gemacht. So sind viele Produkte angenehm, dezent, aber interessant.

Hinzu kommen die besonderen Produkte wie der neue LTT Schraubendreher, welcher wirklich gut sein soll, oder der LTT Rucksack, welcher wirklich sehr hochwertig zu sein scheint.

Allerdings rein, was die Übersichtlichkeit angeht, gefällt mir der LTT Store weniger. Ich mag das Design einfach nicht, aber das ist Geschmackssache.

Die Bestellung und Bezahlung hingegen geht sehr gut von der Hand! Der LTT Store scheint ein bekanntes Shop-System (ich glaube shopify) im Hintergrund zu nutzen. Hast du schon bei diversen Hersteller-Shops wie AKKO usw. bestellt, dann wird dir hier einiges bekannt vorkommen.

Bezahlen kannst du via Kreditkarte oder Paypal.

 

Meine Bestellung

Ich habe beim LTT Store folgendes bestellt:

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Preislich gibt es hier keinen Grund für Kritik! 29,99$ (ca. 30€) für ein 1000 x 400 mm großes Mauspad geht völlig in Ordnung, genau wie 8,99$ für 50 wiederverwendbare Klett Kabelbinder.

 

24,99$ Versand

Rein aus Preis/Leistung lohnt es sich in der Regel nicht im LTT Store zu bestellen. Dies aufgrund der Versandkosten.

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Mir wurden 24,99$ für den Versand nach Deutschland in Rechnung gestellt. Ich will diese Summe auch nicht LTT ankreiden, ich würde für ein Paket nach Kanada vermutlich ähnlich viel zahlen, aber es macht daher für deutsche Kunden kaum Sinn ein T-Shirt zu bestellen, wenn noch 24,99$ Porto hinzu kommt und Steuern!

 

Doppelt Zoll und Steuern?!

Bei meiner Bestellung wurden mir seitens des LTT Store 12,16$ direkt in “Taxes” in Rechnung gestellt.

 

Beim Import von Produkten außerhalb der EU fallen Steuern/Zölle an. Viele ausländische Händler ziehen diese Steuern/Zölle direkt bei der Bestellung ein und rechnen für dich ab.

Daher bin ich davon ausgegangen, dass dies hier auch mit den 12,16$ der Fall ist und entsprechend später keine Kosten anfallen. Dies war aber nicht der Fall!

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Ich musste bei der Annahme des Paketes direkt 9,82€ an den Postboten abdrücken.

  • 3,82€ Zoll
  • 6€ Gebühr für DHL

Spannend! Warum 3,82€ Zoll? Diese Summe kann ich mir auch nicht so ganz erklären. Das Paket wurde mit 19,99$ deklariert, aber wofür habe ich dann die 12,16$ gezahlt?!

Um ehrlich zu sein blicke ich da auch nicht durch und es ist möglich, dass die 12,16$ Steuern in Kanada sind und die 9,82€ dann direkt die deutschen Steuern sind usw.

Wichtig ist zu wissen, dass du bei Erhalt des Paketes mit zusätzlichen Kosten rechnen musst!

 

89,54€ für ein Mauspad und Kabelbinder

Grundsätzlich halte ich die Preise im LTT Store für fair! Erneut, 29,99$ für ein großes Mauspad ist völlig in Ordnung, aber nach Porto, Steuern usw. wird es richtig teuer!

  • 29,99$ – LTT Northern Lights Desk Pad
  • 8,99$ – MYSTERY CABLE TIES
  • 24,99$ – Versand
  • 12,16 $ – Steuern

———————————————-

  • 79,72€ – nach Paypal $ zu € Umrechnung (stand 26.08.22)
  • 3,82€ – Zoll
  • 6€ – DHL Gebühr

———————————————–

89,54€ – Gesamtkosten

 

Im ersten Moment sieht es also so aus, als würde meine Bestellung 38,98$ kosten, aber nach allen Gebühren usw. sind es 89,54€.

Sicherlich kann der LTT Store dafür nichts, aber dennoch für Kunden aus Deutschland ungünstig.

 

Versanddauer

Wie lange hat es bei mir gedauert, bis meine Bestellung aus dem LTT Store ankam?

  • 08.22 (9:33 Uhr) – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 08.22 (19:34 Uhr) – Bestellung vom LTT Store versendet
  • 09.22 – Bestellung erhalten

Damit hat die Bestellung 21 Tage benötigt, um ihren Weg von Kanada nach Deutschland zu bahnen.

 

Tracking hat nicht funktioniert

Der LTT Store hat mir einen Trackinglink zukommen lassen. Diese Trackinglink führt zu WIZMO https://shipwizmo.com/

Leider hat das Tracking bei mir konstant nicht funktioniert!

tracking

Es wurde bei mir konstant “Error: Too Many Requests” angezeigt. Egal wann ich es versucht habe, es ist immer wieder diese Meldung aufgetaucht.

 

Gutes Mauspad und Kabelbinder!

Ich kann natürlich nichts zu allen Produkten im LTT Store etwas sagen. Aber nach Hörensagen soll beispielsweise der neue LTT Schraubenzieher mit Ratschenfunktion extrem gut sein, genau wie der LTT Backpack.

Zum Zeitpunkt war der Schraubendreher aber noch nicht verfügbar und der Rucksack mir etwas zu teuer. Daher habe ich mich erst einmal für ein Mauspad und Kabelbinder entscheiden.

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Das LTT Mauspad finde ich sehr schön! Es ist schlicht, elegant und das LTT Branding nicht zu sehr “in your Face”. Zudem gibt es dieses in dutzenden Größen!

Von 300 x 300 mm bis 1500 x 900 mm sind fast alle Größen verfügbar. 300 x 300 mm ist sehr klein, 1500 x 900 mm hingegen fast schon extrem groß. Dabei kosten alle Größen das gleiche!

Ein 1500 x 900 mm Mauspad für 29,99$ ist an sich ein Schnäppchen, vor allem in der hier gebotenen gehobenen Qualität! Die Oberfläche ist sehr schön und erinnert mich an die premium Corsair Mauspads, die Kanten sind super umnäht und auch stinkt das Mauspad nicht.

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50 Klettkabelbinder für 8,99$ ist ebenfalls fair. Auf Amazon bekommst du 100 Stück für um die 10€, aber die LTT Kabelbinder sind schon qualitativ gut! Das Klett ist überdurchschnittlich stark!

Kurzum, qualitativ habe ich an den Produkten absolut nichts zu bemängeln.

 

Fazit

Schade! Die Produkte aus dem LTT Store sind wirklich interessant und qualitativ waren die Produkte in meiner Testbestellung super!

Das Mauspad ist wirklich schick und qualitativ top! Auch die Kabelbinder sind super und ich würde diese auch jederzeit nachbestellen, wären die Preise nicht.

An sich sind die Preise ebenfalls fair! Allerdings kommen hier noch tonnenweise Gebühren usw. hinzu.

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Meine Bestellung hatte einen Warenwert von 38,98$, am Ende musste ich 89,54€ aufgrund von Porto, Steuern und Zoll zahlen. Mehr als doppelt so viel! Klar, der LTT Store kann hierfür nichts, aber leider ist dieser hierdurch für deutsche Kunden zumindest bei niedrigpreisigen Produkten leider kaum vertretbar.

Dennoch habe ich mir mal den LTT Schraubendreher bestellt, mal schauen was der mich am Ende kostet.

Wie schnell lädt das Apple iPhone 14 Pro? Welche Ladestandards werden unterstützt und welche Ladegeräte sind ideal?

Das neue iPhone 14 Pro ist da! Und wie auch schon in den letzten Jahren liegt kein Ladegerät fürs iPhone 14 Pro mit im Lieferumfang. Du wirst ja sicherlich eins haben? Nicht? Dann kannst du für 25€ ein 20W Ladegerät bei Apple kaufen.

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Alternativ gibt es natürlich hunderte 3. Anbieter Ladegeräte. Aber was für ein Ladegerät benötigt das iPhone 14 Pro? Kann dieses wirklich nur mit maximal 20W laden?

Versuchen wir all diese Fragen doch einmal in einem Test zu klären!  Wie schnell lädt das Apple iPhone 14 Pro?

 

Welchen Ladestandard nutzt das iPhone 14 Pro?

Apple ist zwar dafür bekannt sich gerne eigene Standards und Anschlüsse auszudenken, die niemand anderes nutzt, aber dies gilt erfreulicherweise nicht fürs Laden des iPhone 14 (Pro)!

Das Apple iPhone 14 Pro nutzt wie alle iPhones seit dem iPhone 8/X den USB Power Delivery Ladestandard.

USB Power Delivery auch USB PD genannt ist ein offener Ladestandard, der von vielen Herstellern genutzt wird! Hier eine kleine unvollständige Liste mit Herstellern die USB Power Delivery nutzen:

  • Samsung bei fast allen Smartphones mit USB C
  • Google mit seinen Pixel Geräten
  • Huawei(als sekundärer Ladestandard)
  • Oppo (als sekundärer Ladestandard)
  • Realme (als sekundärer Ladestandard)
  • Xiaomi (als sekundärer Ladestandard)
  • Nintendo bei der Switch
  • Valve beim Steam Deck
  • Dell (bei einigen seiner Notebooks)
  • ASUS (bei einigen seiner Notebooks)
  • usw.

All diese Hersteller nutzen den gleichen Ladestandard wie Apple! Entsprechend könntest du ein Samsung USB Power Delivery Ladegerät für dein iPhone nutzen, ohne Nachteile dadurch zu erhalten.

Im Gegensatz zu Nachbau Apple Ladekabeln oder AirPods musst du dir auch keine Sorgen machen, dass plötzlich die Ladegeräte als Nachbau erkannt werden und nicht mehr funktionieren. Apple nutzt hier aktiv einen offenen Standard! Dafür Daumen hoch!

 

Kann ich das iPhone 14 überladen oder zu schnell laden?

Eine Frage, die ich oft bekomme ist, ob es möglich ist, das iPhone zu überladen oder ob das Laden an großen USB-C Ladegeräten schädlich ist.

Die Antwort auf beide Fragen ist nein! Du kannst ein iPhone 14 Pro nicht überladen oder zu schnell laden. Dies gilt auch generell für alle aktuellen Smartphones.

So blöd es klingt, dein Ladegerät bestimmt nicht wie schnell dein Smartphone lädt. Dein Smartphone oder iPhone bestimmt, wie viel Energie es aus dem Ladegerät zieht. Hier sind vom Hersteller Grenzwerte einprogrammiert.

Selbst wenn du das iPhone an ein 100W USB-C Ladegerät hängst, wird dieses nur mit 20-30W im Maximum laden, halt mit dem einprogrammierten Maximum.

Ob nun immer mit dem maximalen Tempo laden langfristig gut für den Akku ist, steht zwar auf einem anderen Blatt, aber selbst hier ist das iPhone nicht “extrem”, wenn wir dieses mit einigen Asiaten vergleichen die teils 60W+ in die Akkus pumpen.

 

Wie schnell lädt das iPhone 14 Pro?

Kommen wir zum eigentlichen Test, wie schnell lädt das iPhone 14 Pro? Hierfür habe ich das iPhone 14 Pro auf 15% entladen und an diversen Ladegeräten ausprobiert.

ladeleistung maximal

Die Werte sehen etwas langweiliger aus als erhofft! So lädt das iPhone 14 Pro mit maximal 20W bzw. 19,6W. Es spielt keine Rolle, ob du ein original Ladegerät verwendest, ein 100W Ladegerät oder Ähnliches.

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An einem 100W Ladegerät

Wenn dein Ladegerät 20W oder mehr liefern kann, dann wird das iPhone 14 Pro mit 20W laden. Kann dein USB-C Ladegerät nur 18W, dann wird es mit 18W laden.

Du kannst das iPhone auch weiterhin mit einem passenden Kabel an einem USB-A Ladegerät laden. Hier schwankt das maximale Ladetempo zwischen 10W und 12W.

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An einem normalen USB A Ladegerät

 

Pro Max möglicherweise schneller

Das 20W Limit beim iPhone 14 Pro hat mich etwas überrascht, denn beim iPhone 13 Pro Max konnte ich bis zu 27W messen.

ladeleistung vergleich

Es gibt hier zwei mögliche Erklärungen. Entweder hat Apple beim 14 das Ladetempo gedrosselt oder es liegt an der “Max” Version, welche einfach schneller laden kann.

Leider habe ich kein 14 Pro Max hier und werden vermutlich auch keins in die Finger bekommen, daher kann ich diese Frage nicht abschließend beantworten.

 

Wie lange dauert das laden des iPhone 14 Pro

Schauen wir uns einmal an, wie lange das Laden des iPhone 14 Pro dauert. Hier an einem 100W USB C Ladegerät. Dabei logge ich die Leistungsaufnahme mit Hilfe eines kleinen Powermeters automatisch mit.

leistungsaufnahme über zeit

Spannend! Grundsätzlich scheint die maximale Leistungsaufnahme des iPhone 14 Pro bei +- 20W zu liegen. Allerdings sehen wir auch Spitzen über 20W. Genau genommen konnte ich bis zu 23.9416W messen. Prinzipiell kann das iPhone 14 Pro also etwas mehr also 20W aufnehmen.

Dies ist ist aber vermutlich nur als eine Art Reserve gedacht, vielleicht bei paralleler Nutzung usw.

  • Einen Ladestand von 80% erreicht das iPhone nach ca. 45 Minuten.
  • Eine vollständige Ladung dauert aber ca. 1:40h.

Es ist hier im Übrigen nicht unnormal, dass die letzten 20% extrem lange dauern. Dies ist sogar bei den extrem super schnell ladenden Smartphones der Fall (daher werben die Hersteller meist auch immer mit 0% bis 80% Ladewerten).

 

Welches Ladegerät ist ideal für das Apple iPhone 14 Pro

Welche Ladegeräte würde ich für das iPhone 14 Pro empfehlen? Das hängt natürlich etwas davon ab ob dir ein Port reicht oder ob du mehrere Ports willst, ob du noch andere Geräte laden willst usw.

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Aktuell würde ich fürs iPhone 14 Pro mindestens einen 20W USB C Port empfehlen und zur Sicherheit fürs 14 Pro Max ein 30W+ Ladegerät, für das volle Ladetempo.

 

Anker 511 Nano 3

Das Anker 511 Nano 3 ist ein extrem gutes und kompaktes USB-C Ladegerät, welches zudem auch noch mit 30W etwas mehr Power hat. Damit ist dieses auch gut für iPads geeignet!

wie schnell lädt das apple iphone 14 pro 4

Ich halte dieses technisch sogar für noch etwas besser als das Apple 20W Ladegerät und dieses ist trotz der höheren Leistung sogar noch etwas kompakter.

Anker 30W USB C Ladegerät, GaN 511 Nano 3, PIQ 3.0 PPS...

  • Sehr hohe Qualität!
  • Super kompakt
  • 30W USB C Port
  • Effizienz zwischen 84,4% und 91,1%
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Nur ein USB C Port

 

Apple 20W USB‑C Power Adapter

Das Apple 20W USB C Ladegerät ist sicherlich der Klassiker und auch das Standard Ladegerät.

Ob ich es empfehlen würde, hängt vom Preis ab. 25€ die Apple möchte sind fair, aber da gibt es bessere Optionen. Allerdings ist es des Öfteren bei z.B.Amazon deutlich günstiger, was dieses durchaus attraktiv macht.

Apple 20W USB‑C Power Adapter...

  • Sehr hohe Qualität!
  • 20W USB C Port
  • Effizienz zwischen 83% und 88,8%
  • Nur ein USB C Port
  • Preis sehr stark schwankend

 

LinkOn PD-056PT

Du willst etwas mehr Leistung, aber nicht gleich ein dickes Ladegerät? Dann ist vielleicht das LinkOn PD-056PT für dich interessant. 

Dies ist ein sehr schön kompaktes Ladegerät mit Reiseadaptern, 65W Leistung und einer super Effizienz. 

LinkOn Ganius 65W Wand-Ladegerät GaN Tech 65W USB-C PD3.0 PPS und 18W...

  • 65W USB PD Ausgang 
  • Zusätzlicher USB A Ausgang
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 87,3% und 92,9%

 

Anker 735 Charger

Du willst mehr als einen USB C Port? Dann stellt sicherlich der Anker 735 Charger die beste Option in der “mittleren” Größenklasse dar.

Dieses verfügt über zwei USB C Port und einen USB A Port. Mit insgesamt 65W hat dieses auch genug Leistung entweder ein 13 Zoll MacBook Pro zu laden oder ein iPhone + iPad.

Dabei ist auch dieses qualitativ wie bei Anker mittlerweile üblich tadellos!

Anker USB C Ladegerät - GaNPrime 65W, 735 Charger, PPS 3-Port...

  • 2x USB C + 1x USB A
  • USB C Ports mit bis zu 65W
  • PPS-Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 78,2% und 91,9%
  • Gute Spannungsstabilität
  • Deutliche Drosselung der USB-Ports bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports

 

Satechi 108W Pro USB-C PD Desktop-Ladegerät

Das Satechi 108W Pro setzt auf einen Desktop-Formfaktor und hat mit 108W ordentlich Power!

Eigentlich ist dieses Ladegerät weniger für iPhones gedacht und mehr für die MacBooks. Planst du nur Smartphones zu laden, dann würde ich ein anderes Ladegerät wählen.

Hast du aber ein iPad oder wirklich ein MacBook (oder Windows Notebook das sich via USB C laden lässt), dann kann dies Sinn machen.

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • 90W USB PD Ausgang
  • 108W maximale Leistung
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Sehr gute Haptik und Optik

 

Welche Powerbanks sind ideal fürs iPhone 14 Pro?

Bei Powerbanks gilt natürlich das Gleiche wie bei Ladegeräten. Für das optimale Ladetempo möchtest du einen 20W USB C Port, besser 30W+.

  • Im iPhone 14 Pro steckt ein 3.200 mAh Akku,
  • Im iPhone 14 Pro Max steckt ein 4.323 mAh Akku.

Rechne hier ca. 30% oben drauf und du hast die Kapazität die du für eine Ladung benötigst.

 

INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W und 20000mAh

Die INIU BI-B5 ist eine gute Basic-Powerbank! Diese verfügt über 20000 mAh und unter anderem einen 20W USB C Port.

wie schnell lädt das apple iphone 14 pro 17

Dabei liegt der Preis (zum Zeitpunkt des Tests) unter 30€, was in Anbetracht von 20000 mAh Kapazität mehr als fair ist.

INIU Power Bank, 20000mAh 22.5W Klein Schnellladefunktion Powerbank 1...

  • 18248 mAh maximale echte Kapazität (ca. 4,x Ladungen beim 14 Pro)
  • USB PD mit 20W
  • USB PD PPS! (unwichtig für Apple Geräte)
  • 0% bis 100% Ladung in ca. 5:50h

 

VEGER V2053 20000mAh

Die VEGER V2053 ist sehr ähnlich zur INIU BI-B5 Powerbank. Diese verfügt auch über 20000 mAh und einen 20W USB C Ausgang.

Allerdings ist die VEGER V2053 ein gutes Stück kompakter und kleiner. Suchst du eine besonders portable Powerbank, dann ist diese eine interessante Wahl!

Keine Produkte gefunden.

 

Anker 737 (PowerCore 24K) 

Die Anker 737 ist an sich etwas “overkill” nur für ein iPhone. Diese Powerbank verfügt über einen 140W USB C Ausgang, was aktuell Rekord in einer Powerbank ist. 

Der Anker 737 (PowerCore 24K) ist damit primär für die großen MacBooks Pro gedacht. Hast du vielleicht ein großes MacBook Pro, dann ist diese Powerbank aber durchaus spannend für dich! 

Anker 737 Power Bank, 140w 24000mAh Powerbank mit 3 Anschlüsse,...

  • 20867mAh Kapazität (ca. 4,x Ladungen beim 14 Pro)
  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • 0% auf 100% in 55 Minuten
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

 

 

 

Fazit

Was haben wir über das Laden des iPhone 14 Pro gelernt?

  • Apple nutzt auch beim iPhone 14 Pro den USB Power Delivery Ladestandard.
  • Das iPhone 14 Pro lädt in der Regel mit maximal 20 W, kann aber Ladespitzen mit bis zu 24W erreichen.
  • Eine 0% auf 80% Ladung dauert nur 45 Minuten.
  • Eine 0% auf 100% Ladung dauert ca. 1:40h, die letzten 20% dauern also sehr lange!
  • Das iPhone 14 Pro ist generell sehr unproblematisch im Zusammenspiel mit 3. Anbieter Ladegeräten und Powerbanks.

Apple nutzt beim iPhone 14 Pro wieder den offenen USB Power Delivery Ladestandard. Über diesen kann das 14 Pro mit bis zu +- 20W laden. Allerdings konnte ich im Test auch Spitzen mit bis zu 24W beobachten, zudem erwarte ich fast, dass das große Pro Max mit etwas über 20W laden kann.

wie schnell lädt das apple iphone 14 pro 11

Daher würde ich aktuell sagen, dass ein Ladegerät/Powerbank mit 20W USB C Port gut für das iPhone ist und ein 30W USB C Port perfekt wäre. Mehr als 30W braucht das iPhone 14 Pro (max) nicht, schadet aber auch nicht, Du kannst dieses problemlos an einem 100W USB C Ladegerät laden, das Laden dauert nur genauso lange wie an einem 30W Modell.

Suchst du ein gutes Standard-Ladegerät, würde ich mich zwischen dem 20W Apple Ladegerät und dem Anker 511 Nano 3 30W entscheiden. An sich ist das Anker aufgrund der zusätzlichen Leistung und den kompakten Abmessungen die bessere Wahl.

Auf Seiten der Powerbank würde ich mich zwischen der INIU BI-B5 und der VEGER V2053 entscheiden. Die INIU ist günstiger, die VEGER aber ein Stück kompakter!

Ich hoffe dieser Artikel konnte dir etwas helfen und deine Fragen zum Laden des iPhone 14 Pro klären.

Test: LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät, voll empfehlenswert!

Wir haben uns bereits einige LinkOn Ladegeräte und Powerbanks angesehen und diese waren zu großen Teilen wirklich beeindruckend. Vor allem die extreme Leistung konnte im Test überzeugen.

In diesem Test geht es allerdings nicht um ein absolutes High End Ladegerät, sondern um ein etwas praktischeres Modell. Das LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät setzt auf einen etwas kompakteren Formfaktor, vereint aber dennoch einen 65W USB Power Delivery und einen 18W Quick Charge Port.

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Klingt doch spannend! Kompakt + viel Leistung ist immer eine schöne Kombination. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das LinkOn PD-056PT überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LinkOn für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für den Test.

 

Test: LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät

Bei dem LinkOn PD-056PT handelt es sich um ein klassisches Stecker-Netzteil mit austauschbaren Aufsätzen. Entsprechend ist das Ladegerät auch ideal für den Urlaub, wo du einfach einen passenden Aufsatz aufsetzen kannst und los geht’s.

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Dabei ist das Ladegerät mit 51 x 51 x 28 mm erfreulich kompakt! Auch das Gewicht ist mit 128g recht gering, für ein Ladegerät mit bis zu 65W.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB C und einen USB A Port. Dies ist aus meiner Sicht ideal! Zumal beide Ports Schnelllade Standards unterstützen.

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  • USB C – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – Quick Charge 3.0 18W

65W auf dem USB C Port ist dabei sogar genug Leistung für kleine bis mittelgroße Notebooks! Hinzu kommt der USB A Port, welchen ich immer als “Fall back” für Bluetooth Kopfhörer, Ohrhörer usw. betrachte.

 

45W + 18W bei gleichzeitiger Nutzung

Nutzt du beide USB Ports gleichzeitig, dann wird der USB C Port von 65W auf 45W herunter gedrosselt.

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Der Quick Charge Port hingegen behält seine 18W maximale Leistung.

 

Mit PPS (ideal fürs S22 Ultra)

Erfreulicherweise bringt das LinkOn PD-056PT auch den PPS Standard mit. Hier gab es aber eine kleine Überraschung, denn die PPS Range liegt bei 5V-11V bei 4A!

Diese 4A sind dabei fürs S22 Ultra sehr wichtig, um dort das volle Ladetempo zu erreichen. Normalerweise sind Ladegeräte dieser Klasse auf 3A limitiert.

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest und Temperatur

Ich habe das LinkOn PD-056PT für ca. 6 Stunden mit 65W belastet. Erfreulicherweise hat das Ladegerät diese Zeit auch ohne Probleme überstanden.

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Die Hitzeentwicklung lag dabei äußerlich bei 62 Grad. Nicht kühl, aber im Rahmen für ein Netzteil.

 

Ladetempo

Schauen wir uns eine kleine Einschätzung des Ladetempos des LinkOn PD-056PT im Zusammenspiel mit diversen Endgeräten an.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Oppo Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

Starten wir mit den Basics, das LinkOn PD-056PT ist ideal für Apple Geräte. 65W sind fürs iPhone und iPad mehr als genug! Und nein keine Sorge, auch wenn das iPhone 13 Pro Max nur mit maximal 27W laden kann, es kann nichts überladen werden. Ähnliches gilt auch fürs iPad, welches in der Regel mit +- 30W lädt.

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65W sind auch fürs MacBook schon sehr ordentlich! Zwar ist dies fürs MacBook Pro 14 und 16 nicht das maximale Ladetempo, aber dennoch rechen 65W in der Regel aus, auch für eine gleichzeitige Nutzung.

Dank des PPS Supports kann das LinkOn PD-056PT auch das S20/S21 und S22 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Für letzteres sind auch die “bis zu 4A” in der PPS Stufe wichtig.

 

Spannungsstabilität

Wie üblich schauen wir uns auch einmal die Spannungsstabilität an. Ich erwarte hier keine Auffälligkeiten, dennoch ist es gut diese einmal zu überprüfen.

5v 9v 20v

Um ehrlich zu sein bin ich von der Spannungsstabilität eher so mäßig beeindruckt. Gerade bei der 5V Stufe steigt diese merklich unter Last an. Von 5,1V auf 5,235V ist schon eine deutliche Steigerung.

Dies ist nichts Kritisches, aber dennoch besonders gut geregelt sieht anders aus.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

effizienz

WOW! Hier hat LinkOn beim PD-056PT offensichtlich einen richtig guten Job gemacht. Wir haben eine Effizienz zwischen 87,3% und 92,9%. Dies ist richtig beeindruckend!

effizienz vergleich

Dies ist eins, wenn nicht sogar das effizienteste USB C Ladegerät, das ich bisher im Test hatte. Dies hatte ich im Vorhinein nicht erwartet.

 

Fazit

Absolut empfehlenswert! Das LinkOn PD-056PT ist nicht nur ein super kompaktes, aber Leistungsstarkes Ladegerät, sondern auch technisch absolut state of the Art.

1x USB C mit bis zu 65W und 1x Quick Charge mit 18W in einem 51 x 51 x 28 mm Ladegerät ist schon beeindruckend! Hinzu kommt ein PPS Support mit einer hervorragenden Range von 5-11V bei 4A. Ideal auch für Smartphones wie das S22 Ultra.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die hervorragende Effizienz, welche glatt die beste ist die ich bisher bei einem Ladegerät dieser Klasse messen konnte.

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Spricht auch etwas gegen das LinkOn PD-056PT? Eigentlich nicht! Die Spannungsstabilität ist nicht perfekt, aber auch nicht problematisch schlecht. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich keine beobachten.

Also soll es möglichst kompakt sein, mit hoher Leistung, dann ist das LinkOn PD-056PT eine spitzen Wahl!

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LinkOn PD-056PT
POSITIV
65W USB C Port mit Power Delivery
18W Quick Charge Port
Mit PPS 5V-11V bei 4A
Herausragende Effizienz 87,3% bis 92,9%
NEGATIV
90

Test: Tineco S5 Steam, die beste Reinigungsleistung dank Dampf und Kabel

Tinecos Waschsauger sind etwas unfassbar Praktisches, gerade wenn du Kinder oder Haustiere hast. Tineco hat nun seine S5 Serie mit dem “Steam” erweitert.

Dabei unterscheidet sich der S5 Steam deutlich von den anderen Tineco Modellen. So besitzt der S5 Steam keinen Akku, sondern ist kabelgebunden! Dafür bringt dieser eine Dampf-Funktion mit.

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Interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Reinigt der Tineco S5 Steam hierdurch besser? Stört das Kabel sehr? Wie sieht es im Vergleich zum regulären S5 aus?

Klären wir all diese Fragen im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S5 Steam für diesen Test.

 

Test: Tineco S5 Steam

Auf den ersten Blick ähnelt der Tineco S5 Steam seinen Brüdern sehr stark! Der S5 Steam verfügt auch über eine große Bodenbürste und zwei Wassertanks.

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Die Wassertanks sind wie beim S5 aufgebaut. Der Frischwassertank befindet sich auf der Rückseite und der Schmutzwassertank auf der Front. Beide Tanks sind mit 0,75L angenehm groß.

Aufgrund der Wassertanks ist der S5 Steam nicht federleicht (6KG). Allerdings die große Bodenbürste hilft doch sehr das etwas höhere Gewicht auszugleichen/auszubalancieren. So steht der Waschsauger auf Wunsch von alleine. Die große rotierende Bürste treibt den S5 Steam sogar fast von alleine an, ähnlich wie bei einem selbstfahrenden Rasenmäher.

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Unterm Strich brauchst du also vergleichsweise wenig Kraft, um den Waschsauger zu nutzen.

Gesteuert wird der S5 Steam über drei Tasten am Handgriff.

  • Ein/Aus
  • Leistungseinstellung
  • Selbstreinigung

Zudem verfügt der S5 Steam über ein kleines Display bzw. Anzeige auf der Oberseite.

Das Kabel des Waschsaugers kann bei nicht Nutzung auf der Rückseite aufgewickelt werden.

 

Wie funktioniert der Tineco S5 Steam?

Beginnen wir mit der grundsätzlichen Frage, wie funktioniert bzw. arbeitet der Tineco S5 Steam. An sich arbeitet der S5 Steam wie die anderen Modelle der S5 Serie.

Im Fuß des Waschsaugers findet sich eine große rotierende Bürste. Diese verfügt über einen Mikrofaser-Bezug. Diese Bürste wird von oben mit Wasser bzw. Dampf besprüht, welches aus dem Frischwasser-Tank auf der Rückseite stammt.

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Diese nasse, rotierende Mikrofaserbürste schrubbt nun über deinen Boden und löst Schmutz, bindet Staub usw. Anschließend wird das überschüssige Wasser inklusive des Schmutzes in den Schmutzwassertank abtransportiert.

Hier hilft natürlich einerseits die Rotation der Walze, aber auch der Saugmotor.

Da konstant Wasser auf die Walze nachgegeben wird, wird diese auch konstant aufgefrischt. Du putzt also immer mit frischem Wasser und ja das funktioniert auch in der Praxis wirklich!

 

Wie funktioniert der Dampf?

Der Dampf ist beim Tineco S5 Steam keine Pflicht! Die Dampf-Funktion lässt sich komplett ausschalten bzw. du musst diese auf Wunsch zuschalten.

Nach dem Aktivieren der Dampffunktion dauert es ca. 20-30 Sekunden, ehe der Dampf losgeht. Diese bleibt dann aber für eine beliebige Zeit aktiv und in seiner Stärke konstant.

Nach dem Abschalten des Waschsaugers dauert es aber nochmals ca. 10 Sekunden ehe der Dampf aufhört.

 

Die beste Putzleistung (der Tinecos)

Die Putzleistung des Tineco S5 Steam ist beeindruckend! Dies gilt generell für alle Tineco Modelle, welche alle sehr gut putzen, aber der Tineco S5 Steam setzt da nochmals eins drauf.

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Bereits ohne Dampf kann der S5 Steam problemlos folgenden Schmutz entfernen:

  • Normalen Hausstaub
  • Haare (in “normalen” Mengen)
  • Ausgelaufene Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig
  • Ausgelaufene breiige Objekte, Marmeladen, Soßen, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm

Ohne Dampf ist die Putzfunktion des Tineco S5 Steam +- auf dem Level des normalen Tineco S5.

Ich kann dir hier wirklich versprechen du wirst massiv überrascht sein, wie gut der Tineco S5 Steam putzt! Du musst die meisten Flecke auch nur einmal überfahren. Flüssigkeiten, egal ob nun Wasser, Cola oder sonstiges verschwinden einfach im S5 Steam.

Auch Soßen oder Dinge wie Marmelade verschwinden einfach im Waschsauger. Dabei ist die Bürste in wenigen Sekunden wieder komplett sauber.

Es gibt aber zwei ein halb Dinge mit denen die Tineco Waschsauger traditionell Probleme hatten:

  • Komplett eingetrockneter Schmutz
  • Extrem fettiger Schmutz
  • Extreme Mengen an Haaren

Ein paar Haare sind für die Tineco Modelle alle kein Problem, aber Haare + Wasser ist etwas sehr Klebriges. Hier habe ich einfach die Erfahrung gemacht, dass zu viele Haare die Waschsauger im Inneren etwas verkleben. Diese werden aufgenommen, aber diese können sich in den diversen Kanälen festsetzen. Dies ist auch beim Steam der Fall.

Auch besonders fettiger Schmutz kann weiter ein Problem sein. Dieser verfettet einfach die Rolle und kann nicht direkt ausgespült werden. Mal ein Fleck Braten-Soße ist natürlich kein Problem. Aber große Mengen Fett sind ein Problem, wenn auch tendenziell etwas weniger für den S5 Steam als für den normalen S5.

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Wo der S5 Steam aber den normalen S5 klar schlagen kann, ist bei eigetrocknetem Schmutz! Eigetrockneter Schmutz lässt sich mit dem S5 Steam deutlich besser entfernen als mit dem normalen S5. Klar dieser wird vom Dampf gelöst und dann von der Walze abtransportiert.

Zudem sorgt der heiße Wasserdampf in der Theorie für eine nochmals bessere und vor allem hygienischere Reinigung.

Von daher, ja der Tineco S5 Steam übertrifft die eh bereits sehr gute Reinigungsleistung der anderen Tineco Modelle!

 

Auch mit Selbstreinigung

Wie auch die anderen Tineco Modelle verfügt auch der S5 Steam über eine Selbstreinigung. Hierfür musst du diesen auf seine Selbstreinigungsplatte stellen und den 3. Knopf am Handgriff betätigen.

Der S5 Steam spült dann seine Walze mit reichlich Wasser durch und reinigt diese entsprechend. Und ja dies bringt auch einiges!

So reicht die Selbstreinigung in 90% der Fälle aus, um die Walze zu waschen. Du musst dir also um eine muffige Walze keine Sorgen machen.

Auch wird der Schmutzkanal bei diesem vorgang gut gereinigt. Lediglich Haare können sich hinter der Walze verkleben, welche die Selbstreinigung nicht wegbekommt.

 

Funktioniert der Floor One S5 Steam auch auf Teppichen?

Kannst du den Floor One S5 Steam auch auf Teppichen bzw. Teppichboden nutzen? Die Antwort ist jein! Der Waschsauger funktioniert auch auf Teppichen, wie gut hängt aber vom Teppich ab.

Auf flacheren Teppichen oder Teppichboden kannst du den S5 Steam durchaus nutzen um den Teppich “aufzufrischen” oder Flüssigkeiten aus diesem zu saugen.

Hast du z.B. einen Welpen und es passiert mal ein “Unfall”, dann kannst du diesen durchaus auch auf Teppichen mit dem S5 entfernen. Zudem werden Teppiche etwas frischer, wenn du diese mit dem S5 bearbeitest. Hier hilft auch der Dampf etwas (auch wenn ich bei teureren Teppichen hier vorsichtig wäre).

Teppiche riechen auch etwas frischer nach der Bearbeitung mit dem S5 Steam.

Umso höher allerdings der Teppich ist, umso schlechter wird das Reinigungsergebnis. Zudem kannst du natürlich keine Tiefenreinigung erwarten.

Du brauchst also für Teppiche schon noch einen normalen Staubsauger um auch Tierhaare usw. gut zu entfernen.

 

Flüssigkeiten aufsaugen?

Zwar ist dies kein “empfohlener” Einsatzzweck, aber du kannst den Floor One S5 Steam auch nutzen, um kleinere Mengen ausgelaufener Flüssigkeit abzusaugen.

Ist mal eine Flasche umgekippt ist dies also kein Problem.

 

Fazit

Von der Reinigungsleistung ist der S5 Steam der beste Tineco Waschsauger und vermutlich auch das beste Modell am Markt.

Die Kombination aus Feuchtwischen, Saugen und Dampf ist einfach perfekt und kann Schmutz lösen und aufnehmen wie kein anderes System. Und nein ich übertreibe hier nicht! Allgemein sind die Tineco Waschsauger gerade in einem Haushalt mit Tieren und Kindern ein Traum!

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Diese putzen besser als man es mit einem normalen Mopp hinbekommen könnte und sind auch noch viel einfacher und schneller zu nutzen.

Der Tineco S5 Steam schafft dabei nicht nur normalen Schmutz, Staub, ausgelaufene Flüssigkeiten oder Fußabdrücke, sondern auch eingetrockneten Schmutz! Die optionale Dampf-Funktion löst eigetrockneten Schmutz sehr gut, weshalb der Steam auch mit sehr hartnäckigen Flecken besonders gut klarkommt.

Am Ende kann ich einen Waschsauger wie die Tineco Modelle generell nur empfehlen, diese werden dein Leben verändern!

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Der Tineco S5 Steam ist dabei, was die Reinigungsleistung angeht, klar das beste Modell, das ich bisher in den Fingern hatte. Am Ende stellt sich nur die Akku Frage. Du gibst beim Tineco S5 Steam den Akku zugunsten des Dampfes auf. Ist dies ein lohnender Tasuch? Diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten. Ich würde aber vermutlich doch eher zum regulären Tineco S5 (Pro) greifen. Der Akku gibt einfach eine gewisse Flexibilität “mal eben” etwas reinigen zu können.

Willst du aber die beste und hygienischste Reinigung, dann ist der Tineco S5 Steam das Modell für dich!

 

Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400, 100W USB C und gigantische 38400mAh!

100W USB C Powerbanks sind noch recht selten, aber auch nicht mehr ganz außergewöhnlich, wenn du danach suchst. Allerdings hat Sandberg hier eine sehr außergewöhnliche Powerbank im Sortiment, denn diese verfügt nicht nur über einen 100W USB C Port sondern auch über eine Kapazität von 38400mAh!

Ja richtig 38400mAh, was deutlich über den ansonsten gängigen 26800mAh liegt. Dies macht aber auch absolut Sinn, denn solche Powerbanks richten sich vor allem an Notebook Besitzer. Hast du ein großes Notebook, dann reichen die ansonsten üblichen 26800mAh nicht für eine vollständige Ladung.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 10

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 überzeugen? Ist die Kapazität auch in der Praxis so groß? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sandberg für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 im Test

Aufgrund der Kapazität von satten 38400mAh ist die Sandberg natürlich keine kleine oder besonders leichte Powerbank. Diese misst 190 x 93,5 x 26 mm und bringt 767g auf die Waage.

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Damit ist dies natürlich schon eine riesige Powerbank. Allerdings vergleichen wir sie mit anderen 25000mAh+ Powerbanks, dann ist der Aufschlag gar nicht so gewaltig.

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Die Sandberg 38400 könnte auch als 26800mAh Powerbank durchgehen, was die Abmessungen und das Gewicht angehen.

Das Gehäuse der Powerbank ist recht simpel, bezüglich Design und Formfaktor. Wir haben eine einfache flache und längliche Powerbank, welche über ein Aluminiumgehäuse verfügt. Dieses wirkt robust und gut gemacht, ist aber auch nichts Besonderes. Front und Endstück bestehen allerdings aus Kunststoff.

 

Die Anschlüsse

Die Sandberg USB-C PD 100W 38400 verfügt über zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

  • 2x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C Power Delivery 100W
  • 1x microUSB Eingang Quick Charge 18W

Damit haben wir natürlich die “ultimative” Kombination aus USB Power Delivery, was für aktuelle Geräte wichtig ist, und Quick Charge, was für ältere Geräte optimal ist.

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Dank der 100W kann der USB C Port auch problemlos große Geräte versorgen! Die Powerbank ist natürlich absolut für Notebooks geeignet.

Über den 100W USB C Port kann die Powerbank auch mit bis zu 100W geladen werden. Alternativ steht dir auch ein microUSB Port zur Verfügung.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

Powerbanks durchlaufen bei Techtest einem festen Testablauf. Nach einer ersten optischen Inspektion und Vermessung wird eine Powerbank zunächst geladen und bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten entladen, an einer künstlichen elektronischen Last. Je nach Entladetempo kann die gemessene Kapazität doch deutlich schwanken. Sämtliche Kapazitäten werden in Wh gemessen und in mAh @3,7V umgerechnet, da dies der Herstellerangabe entspricht. Wichtig, @3,7V, mehr zu dem Thema hier! Zwischen den einzelnen Zyklen erstelle ich Diagramme für das Wiederaufladetempo usw.

Um die Energieverschwendung möglichst gering zu halten, setzte ich auf eine kleine Insel-Solaranalge um Powerbanks und Testgeräte zu versorgen, mehr dazu hier.

Nach den Kapazitätsmessungen wird die Leistung der Powerbank ermittelt bzw. mithilfe von Test-Tools ausgelesen. Techtest verfügt hier über diverse Auslöser für Schnellladeprotokolle mit welchen diese überprüft werden können.

Zu guter Letzt folgt eine Einschätzung des Ladetempos der Powerbank in Kombination mit diversen Geräten. Diese Einschätzung wird in der Regel mit praktischen Tests untermauert. Allerdings kann ich natürlich nicht alle aktuellen Endgeräte auf Lager halten. In der Regel teste ich alle Powerbanks an dem jeweils aktuellen iPhone (13 Pro Max), iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Realme GT und S22 Ultra, wie auch bei Bedarf am Dell XPS 13 und Steam Deck.

 

Die Kapazität

Hier wird es spannend! Sandberg wirbt mit einer Kapazität von 38400 mAh, was für ein Powerbank sehr viel ist! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wh mAh % der HA
5V/2A 112.67 30451 79%
9V/1A 117.35 31716 83%
9V/3A 119.47 32289 84%
15V/2A 122.85 33203 86%
20V/1A 119.67 32343 84%
20V/3A 118 31892 83%
20V/5A 115.45 31203 81%

In der Praxis kommen wir natürlich nicht ganz auf die 38400 mAh, aber auf bis zu 33203 mAh, was ein Rekord für eine Powerbank dieser Klasse ist!

kapazitätsvergleich

In diesem Diagramm sehen wir die Kapazität der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 im Vergleich zu anderen High End 100W Powerbanks.

Hier bietet die Sandberg ganz deutlich eine höhere nutzbare Kapazität.

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Generelles: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Keine Drosselung!

Erfreulicherweise kann die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 konstant 100W über die gesamte Kapazität ohne Temperatur-Probleme liefern!

 

PPS

Erfreulicherweise verfügt der primäre USB C Port über den PPS-Standard. So bietet dieser eine Range von: 3,3-11V/3A oder 3,3-21V/3A.

Das ist völlig okay, aber es überrascht mich, dass wir keine “5A” Range besitzen. Dies kann das Ladetempo in Kombination mit dem S22 Ultra etwas einschränken.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann es sich eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS-Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS-Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ladetempo

Schauen wir uns eine kleine Einschätzung des Ladetempos mit verschiedenen Geräten an. Diese Einschätzung basiert auf einer Mischung aus praktischen Tests (vor allem mit Apple Geräten, dem Pixel 6 Pro, Dell XPS usw.) wie auch auf Erfahrungswerten und Messwerten. So kann ich über diverse Tools die unterstützen Ladestandards auslesen.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank des 100W USB C Ports eignet sich die Sandberg perfekt für alle Notebooks die via USB C ladbar sind, wie auch für alle Apple Geräte wie iPhones und iPads. Du musst dir hier auch keine Sorgen machen, dass dein iPhone “überladen” wird.

Du kannst alle USB C Geräte problemlos an dem 100W USB C Port laden. Es wird immer nur so viel Energie abgegeben, wie dein Gerät aufnehmen kann.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 6

Dank der Unterstützung von PPS ist die Powerbank gut für das Samsung Galaxy S20/S21/S22 geeignet. Lediglich das Ultra würde nicht mit dem ganz vollen Tempo geladen, da die PPS-Stufen auf 3A limitiert sind.

Ebenfalls gut geeignet ist die Powerbank generell für alle Samsung Modelle und die Google Pixel Smartphones.

Smartphones von Xiaomi, Huawei, Oppo usw. werden ebenfalls flott geladen, aber nicht zwingend immer mit dem vollen Tempo.

 

Wiederaufladen

Wie schnell die Sandberg Powerbank lädt, hängt sehr stark von deinem Ladegerät ab und welchen Port du nutzt.

Am schnellsten geht es über den USB C Port mit einem 100W Ladegerät.

ladegeschwindigkeit über zeit

Die Powerbank hat nach ca. 2 Stunden 99% ihrer Kapazität erreicht. Diese lädt danach noch mit 2-3W eine Weile weiter, hat aber ihre Kapazität praktisch erreicht.

2 Stunden 0% auf 100% ist angenehm flott, gerade im Anbetracht der Kapazität.

Du kannst die Powerbank natürlich auch an einem normalen 2,4A USB-Ladegerät laden. Allerdings dauert das Laden hier ewig…. wir reden über 9,X W an einem normalen 5V Ladegerät, was in einer Ladezeit von 12-14 Stunden resultiert.

 

Fazit

Du suchst eine möglichst große Powerbank um dein Notebook zu laden? Dann hast du diese hier gefunden!

Die massive Kapazität von 38400 mAh (praktisch maximal 33203 mAh) und der 100W USB C Port machen die Sandberg Powerbank wirklich ideal für größere Geräte wie Notebooks die das Laden via USB C unterstützen.

Im Test funktionierte die Powerbank tadellos mit dem MacBook Pro 13 M1 und es gab auch bei konstanter last von 100W keine Probleme. So hat die Powerbank keine Temperatur-Probleme.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 11

Dank PPS eignet sich die Powerbank auch wunderbar für Smartphones wie das S22 von Samsung. IPhones und iPads werden ebenfalls am USB C Port mit dem vollen Tempo geladen.

Ist die Powerbank leer, dann lässt sich diese an einem 100W USB C Ladegerät in ca. 2 Stunden füllen.

Gibt es aber auch etwas an der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 zu bemängeln? Eigentlich nicht, die Powerbank macht, was sie soll. Vielleicht wäre ein zweiter “kleiner” USB C Port noch nett gewesen. Zudem ist die Powerbank natürlich etwas größer, aber das ist auch nicht überraschend bei 38400 mAh Kapazität

Unterm Strich ist die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 eine super Wahl, wenn du viel Kapazität und Leistung suchst!

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 10
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400
POSITIV
Extrem hohe Kapazität mit bis zu 33203 mAh
100W USB C Port
Keine Temperatur-Drosselung
PPS Support 3,3-21V/3A.
Hohes Ladetempo, in 2 Stunden von 0% auf 100% geladen
NEGATIV
Nur ein USB C Port
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