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Toller Tragekomfort und niedriger Preis! Die Soundpeats Life Classic im Test

Wenn Du günstige true Wireless Ohrhörer suchst, wirst Du vermutlich über Soundpeats stolpern,die hier einige interessante Modelle anbieten.

Neu sind die Soundpeats Life Classic, welche du je nach Angebot für ca. 26-36€ bekommst. Dies ist auf den ersten Blick ein super spannendes Angebot!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Taugt der Klang der Soundpeats Life Classic? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Soundpeats für das Zurverfügungstellen der Life Classic für diesen Test.

 

Die Soundpeats Life Classic im Test

Die Soundpeats Life Classic setzen auf ein sehr schlichtes und einfaches Design. So besteht die Lade und Transportbox aus einem einfachen weißen Hochglanz-Kunststoff.

Diese ist mit 60 x 46 x 22 mm angenehm kompakt und auch mit 33g nicht zu schwer, ganz im Gegenteil! Die Ladebox wirkt unheimlich leicht. 33g mit Ohrhörer! 26,6g ohne die Ohrhörer.

Dies ist aber wie üblich ein zweischneidiges Schwert. Die Ladebox wirkt hierdurch natürlich schon etwas “günstiger” und einfacher. Die Verarbeitung wirkt prinzipiell soweit Ok, aber die Box fühlt sich einfach “leer” an.

Ähnlich wie auch die Ladebox, sind auch die Ohrhörer selbst aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt und fühlen sich super leicht an. Dies ist hier aber klar ein Vorteil.

Gesteuert werden die Ohrhörer über “Touch”. Ja, trotz des günstigen Preises besitzen diese eine Touch Rückseite.

Die Ohrhörer sollen laut Hersteller ca. 6 Stunden Laufzeit besitzen. Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 2,5x unterwegs laden, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

 

Tragekomfort

Die Soundpeats Life Classic sind klassische in-Ear Ohrhörer. Diese sind allerdings relativ klein und leicht. Zudem ist die Passform von Soundpeats gut gewählt!

Diese Kombination sorgte bei mir für einen überdurchschnittlich guten Tragekomfort. Ich würde sogar sagen, diese gehören zu den bequemsten Ohrhörern, die ich seit langer Zeit in den Ohren hatte.

Perfekt!

 

Klang der Soundpeats Life Classic

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie klingen die Soundpeats Life Classic? Nicht schlecht, aber Sie haben eine etwas ungewöhnliche Klangsignatur.

So ist die generelle Klangfarbe der Ohrhörer etwas wärmer. Gehen wir aber geordnet vor.

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen der Life Classic sind relativ warum. Diese sind nicht matt oder dumpf, aber es fehlt hier für meinen Geschmack so einen Hauch Brillanz. So ein Tick mehr Schärfe hätten den Ohrhörern aus meiner Sicht durchaus geholfen.

Allerdings, sofern Du beispielsweise nicht so viel Schärfe im Klang magst, dann werden dir die Höhen gut gefallen. Zudem sind mir die wärmeren Höhen bei längerer Nutzung zunehmend weniger aufgefallen. Das ist der gute Gewöhnungseffekt, zumal die Höhen hier ja auch nicht matt sind, gewöhnst Du dich sehr schnell an den wärmeren Grundton.

Die Mitten sind soweit tadellos. Diese sind recht neutral bis vielleicht minimal abgesenkt, aber Stimmen werden soweit gut und natürlich wiedergegeben. Im Großen und Ganzen habe ich an den Mitten nichts auszusetzen.

Wie steht es aber um den Bass? Gut! Der Bass der Soundpeats Life Classic ist tadellos! Viel mehr kannst Du von Ohrhörern dieser Klasse nicht erwarten. Der Bass ist schön kräftig, satt und hat sogar einen ordentlich Tiefgang.

Dabei ist der Bass auch nicht zu stark. Ich denke wir haben eine gute Balance.

Aufgrund des guten Basses machen die Ohrhörer auch durchaus Spaß, auch wenn diese generell etwas “wärmer” gefärbt sind.

Soundpeats Life Classic Frequency Response
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Günstig und gut? Wenn Du kein Problem mit einem etwas wärmeren Klang hast, absolut! Für um die 30€ bekommst Du nicht viel Besseres.

Gerade der Tragekomfort konnte mich positiv überraschen. Die Ohrhörer sind wunderbar kompakt und leicht. Hierdurch saßen diese sehr angenehm in meinen Ohren.

Aber was ist mit dem Klang? Die Soundpeats Life Classic haben einen etwas wärmeren Klang. Vor allem die Höhen sind nicht super brillant, aber auch nicht matt oder dumpf. Die Höhen sind einfach etwas “weicher”. Hinzu kommt aber ein sehr guter Bass.

Magst Du den wärmeren Grundton und suchst Ohrhörer in der +- 30€ Preisklasse mit starkem Tragekomfort? Dann sind die Soundpeats Life Classic empfehlenswert.

25W USB C Ladegerät für unter 10€? Das INIU AI-620 im Test

Günstige Ladegeräte sind oft so eine Sache. Du willst kein zu günstiges USB Ladegerät, denn hier ist die Chance sehr groß, dass diese ein Risiko darstellen.

Allerdings bin ich über ein sehr spannendes Ladegerät gestolpert. So bin ich ein großer Fan der INIU Powerbanks, aufgrund der top Preis/Leistung. Aber ich bin nun über das INIU AI-620 gestolpert, ein 25W USB C Ladegerät.

INIU AI-620

Dieses wird für unter 10€ bei Amazon verkauft! Ich habe im Angebot sogar nur rund 7€ bezahlt.

WOW ein 25W Ladegerät eines brauchbaren Herstellers für so wenig Geld?! Kann dies etwas sein?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das INIU AI-620 USB C Ladegerät mit 25W im Test

Das INIU AI-620 ist ein recht “Basic” USB C Ladegerät. Dieses setzt auf das Stromadapter Design und besitzt genau einen USB C Port auf der Rückseite.

INIU AI-620  Produktbilder

Dabei ist es auch aus einem einfachen Kunststoff gefertigt. Optisch nicht das Schönste, aber was die Stabilität betrifft, gar nicht so schlecht.

So wirkt das Ladegerät an sich gut gebaut. Auch die Abmessungen sind mit 33,6 x 29,7 x 33,8 mm (nur der Teil der aus der Steckdose hervor schaut) sind für ein 25W Ladegerät nicht zu groß, ganz im Gegenteil. Das Ladegerät ist sogar recht kompakt!

Auch das Gewicht von 53g hat mich positiv überrascht.

 

Der USB C Port

Das INIU AI-620 besitzt genau einen USB C Port.

  • USB C – 25W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,77A, 12V/2,1A

Aufgrund der etwas ungewöhnlichen Leistung von 25W haben wir etwas krumme Leistungswerte wie 9V/2,77A oder 12V/2,1A. Allerdings ist dies natürlich in der Praxis nicht störend oder problematisch.

Dabei nutzt INIU den üblichen USB Power Delivery Standard, welcher auch von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise bietet das INIU AI-620 trotz des niedrigen Preises auch PPS.

  • 3,3 – 5,9V bei bis zu 3A
  • 3,3 – 11V bei bis zu 2,2A

PPS ist gerade für die Samsung S Smartphones wichtig. Ein S23 Ultra könnte hier mit ca. 20W laden. Wäre PPS nicht vorhanden, dann würde es nur mit 14W laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein zeichen für eine bessere Elektronik.

Die Spannungsstabilität ist akzeptabel. Wir können sehen das diese ein Stück weit einbricht, wenn wir die Last hochschrauben. Allerdings bleibt alles innerhalb der Grenzwerte.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones ++
Apple MacBooks 0
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Prinzipiell ist das INIU AI-620 gut für die aktuellen Apple iPhones wie auch die Google Pixel Smartphones geeignet!

Du kannst hier +- das volle Ladetempo erwarten. Also ja das INIU AI-620 wird dein iPhone 14 Pro schneller laden als das deutlich teurere 20W Apple Ladegerät.

Dank PPS ist das Ladegerät auch für die Samsung Smartphones geeignet. Hier kannst Du mit maximal 20W Ladetempo rechnen. Nicht rekordverdächtig schnell, aber flott.

Für Notebook ist das INIU AI-620 nicht oder nur sehr bedingt geeignet.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz an.

INIU-AI-620-Effizienz Diagramm

Die Effizienz sieht solide aus. 83,7% bis 87,6% ist nichts worüber man meckern kann. Aber dies ist auch keine überragende Effizienz. 80%+ ist gut, aber andere, teurere, Modelle können mehr.

Hier kannst Du sehen, was ich meine. Finanziell ist dies Egal, bis sich der doppelte Kaufpreis des Anker 511 sich aufgrund der besseren Effizienz gerechnet hat bist du alt und grau. Hier spielen 1-2% keine Rolle.

Aber eine höhere Effizienz spricht für bessere und moderne Komponenten.

 

Fazit

Das INIU AI-620 USB C Ladegerät ist durchaus spannend, aber dies ist auch nicht das beste Ladegerät das du kaufen kannst!

Ein Anker 511 Nano 3 ist beispielsweise schon technisch ein gutes Stück besser.

So ist die Effizienz des INIU AI-620 mit 83,7% bis 87,6% nicht furchtbar, aber auch nicht besonders gut. Ähnliches gilt für die Spannungsstabilität, welche ausreichend, aber auch nicht überragend ist.

Kurzum, das Ladegerät wird funktionieren und hat auch meinen Belastungstest überstanden. Dank USB Power Delivery und PPS bietet dieses auch ein gutes Ladetempo, egal ob nun mit Samsung, Apple oder Google Smartphones.

Gerade wenn du einfach nur ein günstiges Ladegerät suchst, für beispielsweise irgendwelche Smart Home Geräte oder ein günstiges Smartphone, dann kannst Du hier nach meiner Meinung unbesorgt zugreifen.

Allerdings wird ein Anker 511 Nano 3 z.B. technisch hier 1-2 Klassen über dem INIU AI-620 spielen. Für teurere Smartphones oder wenn du dieses besonders stark und lange belastet, würde ich vermutlich etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Review: Comica Vimo C2 Wireless Lavalier Microphone with Noise Cancellation

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Good sound is extremely important, especially for video recordings! By now, most cameras deliver a good picture. But the sound is still something else because of the distance to the camera.

Accordingly, there are various wireless lavalier microphones for cameras. In this review, we’ll take a look at the Comica Vimo C2.

The Comica Vimo C2 is an affordable 2-piece set of wireless lavalier or lapel microphones. These are compatible with large cameras, as well as USB C smartphones, and feature noise cancelling, among other things.

Interesting! Let’s take a look at the whole thing in a test!

 

Comica Vimo C2 in test

The Comica Vimo C2 set consists of a carrying case, various cables, two radio transmitters „microphones“ and a receiver.

The Comica Vimo is also available as C1 and C3 version.

C1 = Only one microphone
C2 = Two microphones
C3= Two microphones + charging box (similar to wireless earphones)

In itself, I find the C3 set very exciting because of the charging box. However, I „only“ have the C2 version here.

This comes in a cloth box. There are all the cables and the transmitter / receiver safely stowed. For charging, however, you have to manually hook it up to a USB C cable.

Comica fortunately includes a 1 to 3 USB C cable, so you can charge all modules at once on one USB port.

Also included are cables to connect to 3.5mm audio inputs, which also have a USB C adapter and windscreen attachments for the microphones.

With display

The receiver of the set has a small integrated display. On it, you can see the following information:

Current mode
Receiver battery level
Transmitter battery level
Transmitter signal strength
Transmitter level

The display is very helpful in practice!

 

Stereo or Mono

With the Comica Vimo C2 you have the choice between mono and stereo mode. In mono mode, the signal from the microphones is recorded on both channels of the camera.

In stereo mode, the sound from the first microphone is on the left channel and the sound from the second microphone is on the right channel. This way you can freely „mix“ the sound later in editing.

 

How do the microphones sound?

Let’s move on to the question of how good the microphones sound. I tested the microphone on the Sony ZV-E10. Here, the receiver initially delivers a quite loud/strong signal.

You can still adjust the volume between 1 and 4 on the receiver. Already on level 1 the signal is quite strong. On my ZV-E10 I usually set level 5 (out of 31) and on the receiver level 2.

The microphone generally delivers a quite powerful and warm sound. Especially when you have it attached to a shirt collar. I have no real criticism, except that the microphone does not „focus“ so clearly on the voice and it sounds quite „spatial“.

For comparison, the Sennheiser XSW-D Mobile Lavalier Kit (promotional link) delivers a much brighter sound, but perhaps also a bit sharper and more focused. Hard to say who sounds better here, tends to be better intelligibility with Sennheiser, but the timbre with Comica perhaps a bit more natural.

 

Noise Cancelling

The microphones of the Comica Vimo C2 set offer optional noise cancelling. This can actively block out background noise, hissing, etc.

In principle, this works quite well, but there is a noticeable impact on the voice recording quality.

Therefore, noise cancelling only makes sense in extreme situations to get a usable recording.

Problems with the wireless connection?

In my office, where there are admittedly many Bluetooth and WLAN devices, I did not have any problems with disconnections or similar, even though the transmitters/receivers use the 2.4GHz band, which is quite busy by now.

 

Conclusion

As is so often the case, it depends a bit on your taste and your use case. Basically, I find the Comica Vimo C2 really good!

The audio quality varies between good and very good. We have a nice and quite full sound. However, the sound is perhaps a touch less focused than, for example, the Sennheiser XSW-D Mobile Lavalier Kit, which is generally a touch clearer and more „brilliant“, but less full.

For +- 135€ the sound of the microphones is really decent though! Listen best to the video from above.

Other plus points are the practical display on the receiver and the generally uncomplicated use.

So if you are looking for a cheap lavalier microphone kit, then the Comica Vimo C2 is clearly recommended!

 

Test: Comica Vimo C2 Wireless Lavalier Mikrofon mit Noise Cancellation

Guter Ton ist gerade bei Videoaufnahmen extrem wichtig! Mittlerweile liefern die meisten Kameras ein gutes Bild. Aber der Ton ist immer noch etwas anderes aufgrund der Distanz zur Kamera.

Entsprechend gibt es für Kameras diverse kabellose Lavalier Mikrofone. In diesem Test schauen wir uns das Comica Vimo C2 an.

Beim Comica Vimo C2 handelt es sich um ein günstiges 2er Set kabelloser Lavalier bzw. Ansteckmikrofone. Diese sind mit großen Kameras, wie auch mit USB C Smartphones kompatibel und verfügen unter anderem über Noise Cancelling.

Interessant! Schauen wir uns das ganze einmal im Test an!

 

Comica Vimo C2 im Test

Das Comica Vimo C2 Set besteht aus einer Transport-Tasche, diverser Kabel, zwei Funksender “Mikrofone” und einem Empfänger.

Es gibt das Comica Vimo auch als C1 und C3 Version.

  • C1 = Nur ein Mikrofon
  • C2 = Zwei Mikrofone
  • C3= Zwei Mikrofone + Ladebox (ähnlich wie bei kabellosen Ohrhörern)

An sich finde ich das C3 Set aufgrund der Ladebox sehr spannend. Ich habe aber hier “nur” die C2 Version.

Diese wird in einer Stoff-Box geliefert. Dort sind alle Kabel und die Sender/Empfänger sicher verstaut. Zum Laden musst du diese aber manuell an ein USB C Kabel hängen.

Comica liefert erfreulicherweise ein 1 zu 3 USB C Kabel bei, so dass du alle Module auf einmal an einem USB Port laden kannst.

Ebenfalls mit im Lieferumfang sind Kabel zum Anschluss an 3,5mm Audio-Eingängen, welche auch ein USB C Adapter und Windschutz-Aufsätze für die Mikrofone haben.

 

Mit Display

Der Empfänger des Sets besitzt ein kleines integriertes Display. Auf diesem kannst Du folgende Informationen sehen:

  • Aktueller Modus
  • Akkustand Empfänger
  • Akkustand Sender
  • Signalstärke Sender
  • Pegel Sender

Das Display ist in der Praxis sehr hilfreich!

 

Stereo oder Mono

Du hast beim Comica Vimo C2 die Wahl aus einem Mono und Stereo Modus. Im Mono Modus wird das Signal der Mikrofone auf beide Kanäle der Kamera aufgespielt.

Im Stereo Modus ist der Ton des ersten Mikrofons auf dem linken Kanal und das des zweiten auf dem rechten Kanal. So kannst Du später in der Bearbeitung den Ton frei „mischen“.

 

Wie klingen die Mikrofone?

Kommen wir zur Frage wie gut die Mikrofone klingen. Ich habe das Mikrofon an der Sony ZV-E10 getestet. Hier liefert der Empfänger zunächst ein recht lautes/starkes Signal.

Am Empfänger kannst Du die Lautstärke noch zwischen 1 und 4 verstellen. Bereits auf Stufe 1 ist das Signal recht kräftig. An meiner ZV-E10 habe ich meist Pegel 5 (von 31) und am Empfänger Stufe 2 eingestellt.

Das Mikrofon liefert generell einen recht kräftigen und warmen Klang. Gerade dann, wenn Du dieses an einem Hemdkragen angebracht hast. Wirkliche Kritik habe ich keine, außer dass das Mikrofon nicht so deutlich auf die Stimme „fokussiert“ und diese recht “räumlich” klingt.

Zum Vergleich, das Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit (Werbe-Link) liefert einen deutlich helleren, aber vielleicht auch etwas schärferen und fokusierteren Klang. Schwer zu sagen wer hier besser klingt, tendenziell ist die Verständlichkeit bei Sennheiser besser, aber die Klangfarbe bei Comica vielleicht etwas natürlicher.

 

Noise Cancelling

Die Mikrofone des Comica Vimo C2 Sets bieten ein optionales Noise Cancelling. Dieses kann Hintergrundgeräusche, Rauschen usw. aktiv ausblenden.

Prinzipiell funktioniert dies auch recht gut, aber es gibt einen doch merkbaren Einfluss auf die Sprachaufnahmequalität.

Daher macht das Noise Cancelling nur in extremen Situationen Sinn, um eine brauchbare Aufnahme zu erhalten.

 

Probleme mit der Funkverbindung?

In meinem Büro, wo es zugegeben viele Bluetooth und WLAN Geräte gibt, hatte ich keine Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Ähnlichem, auch wenn die Sender/Empfänger das mittlerweile recht stark belastete 2,4GHz Band nutzen.

 

Fazit

Wie so oft kommt es so ein wenig auf deinen Geschmack und deinen Anwendungsfall an. Grundsätzlich finde ich das Comica Vimo C2 richtig gut!

Die Audioqualität schwankt zwischen gut und sehr gut. Wir haben einen schönen und recht vollen Klang. Der Klang ist allerdings vielleicht einen Hauch weniger fokussiert als beispielsweise beim Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit, welches allgemein einen Hauch klarer und „brillanter“, aber weniger voll ist.

Für +- 135€ ist der Klang der Mikrofone aber echt ordentlich! Hör dir am besten das Video von oben an.

Weitere Pluspunkte gibt es für das praktische Display auf dem Empfänger und die generell unkomplizierte Nutzung.

Suchst Du also ein günstiges Lavalier Mikrofon-Kit, dann ist das Comica Vimo C2 klar zu empfehlen!

STORM 2 Review, die mit Abstand coolste Powerbank! (jetzt auch in DE verfügbar!)

Vor knapp einem Jahr habe ich auf Kickstarter eine Powerbank unterstützt, welche ich mehr als spannend fand! Die STORM 2 ist eine absolute High End Powerbank. Hier nur ein paar der Feature:

  • 27600 mAh Kapazität
  • 100W USB C Port(s)
  • DC Ausgang mit verstellbarer Spannung zwischen 3,3 und 25,2V
  • Display mit diversen Leistungsinformationen

Zudem ist das Gehäuse der Powerbank superspannend, da komplett durchsichtig. Nun ist die Powerbank endlich bei mir eingetroffen.

storm 2 power bank review test 6

Wollen wir doch mal schauen ob sich das Investment gelohnt hat!

 

Die STORM 2 im Test

Die STORM 2 besitzt einen sehr außergewöhnlichen Formfaktor und Design. So misst die Powerbank 151 x 46 x 59 mm und bringt ein Gewicht von 578 g auf die Waage.

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Die Powerbank setzt auf ein recht blockiges Design. Was aber viel mehr auffällt ist das komplett durchsichtige Äußere. Lediglich die beiden Endstücke der Powerbank sind aus Metall gefertigt.

Bei der STORM 2 ist auch das Innere der Powerbank komplett durchgestylt. Dabei setzt der Hersteller aber nicht auf ein Fake Design, sondern alle sichtbaren Komponente haben einen Zweck.

storm 2 power bank review test 2

Wichtig ist auch das kleine Display auf der Oberseite + Steuerungstaste. Dazu aber später mehr.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 2x USB C, 1x USB A und 1x DC.

  • USB C 1 Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A oder 3-21V/5A
  • USB C 2 Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 3,3-11V/3A, 3,3-16V/2A
  • USB A Quick Charge 3.0 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • DC Ausgang 3,3-25,2V/3A

Wir haben also die klassische Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge. Erfreulicherweise schafft der primäre USB C Port sogar satte 100W.

storm 2 power bank review test 3

Der USB C Port kann auch genutzt werden um die Powerbank ebenfalls mit bis zu 100W zu laden.

Der DC Port ist von dir “programmierbar” mit einer beliebigen Spannung im Bereich 3,3-25,2V. Es liegt sogar ein kleines Ladekabel mit zwei Klemmen bei um irgendwelche DIY Projekte mit Strom zu versorgen.

Die Powerbank kann auch via DC Eingang geladen werden (5-25V/3A).

 

Beide USB C Ports mit PPS

Beide USB C Ports der STORM 2 unterstützen den PPS Ladestandard.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

  • USB C 1 3-21V/5A
  • USB C 2 3,3-11V/3A oder 3,3-16V/2A

Damit besitzt die Powerbank auf beiden USB C Ports eine sehr gute PPS Range! Mehr als ausreichend fürs S21 Ultra oder Pixel 6.

 

Das Display

Auf dem Display der STORM 2 werden dir folgende Informationen angezeigt:

  • Kapazität in %
  • Spannung des internen Akkus
  • Aktuelle Last in A
  • Aktuelle Last in W
  • Aktueller Ladestrom in W
  • Temperatur Akkuzellen
  • Temperatur Chip

In den weiteren Einstellungen kannst du zudem die Spannung des DC Ports einstellen, die Spannung der einzelnen Akkuzellen im Inneren sehen, genau wie die Kapazität und die Ladezyklen.

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Damit ist das Display sehr hilfreich und nützlich! Auch sind die Werte tatsächlich sehr genau! Ich würde sogar sagen die Werte stimmen zu 100%, Unterschiede zu meinen Messgeräten werden vermutlich an der anderen Messposition und zusätzlichem Widerstand durch die Ports kommen.

 

Die Akkuzellen

STORM hat seine Unterstützter sehr schön während der Kampagne auf dem Laufenden gehalten. Dies wurde hier absolut vorbildlich gemacht (es gab 35 Updates)!

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Ursprünglich hatte STORM geplant in der Powerbank Panasonic 18650GA Akku-Zellen zu nutzen. Allerdings aufgrund von Lieferketten Problemen war es dem Hersteller nicht möglich an die Zellen zu kommen. Daher wurde auf die SAMSUNG 32E Zellen umgestiegen. Diese kannst du auch durch das Gehäuse sehen.

 

Die Kapazität

STORM wirbt bei seiner Powerbank mit einer Kapazität von 27600mAh. Allerdings auf der Powerbank ist eine Kapazität von 93,5Wh aufgedruckt. 93,5Wh bei 3,7V ergibt 25270mAh.

Möglicherweise liegt dies am Tausch der Akkuzellen in letzter Sekunde. Wie steht es aber um die Kapazität in der Praxis?

Wh mAh % der HA
USB C 5V/1A 72,14 19497,3 77,2%
USB C 9V/3A 81,551 22040,8 87,2%
USB C 20V/1A 80,487 21753,2 86,1%
USB C 20V/5A 79,4526 21473,7 85,0%
DC 12V/3A 82,7033 22352,2 88,5%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 82,7Wh messen. Dies entspricht 88,5% der Herstellerangabe, ausgehend von den beworbenen 93,5Wh

 

Konstant 100W entladbar, aber nicht ladbar

Erfreulicherweise kann die Powerbank wirklich konstant 100W Leistung liefern. Dies können nicht alle Powerbanks die mit einem 100W USB C Port werben. Die meisten können die 100W nur kurzzeitig liefern.

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Anscheinend setzt die Powerbank auf einen massiven Mittelbalken aus Metall, der die Wärme abführt. Hierdurch bleibt die Elektronik ausreichend kühl, aber z.B. die beiden Endstücke der Powerbank erwärmen sich merklich und auch die Akkuzellen werden flauschig warm.

Beim konstanten Laden mit 100W (Aufladen der Powerbank selbst) ist diese bei ca. 85% Ladestand allerdings in eine Temperaturabschaltung gelaufen.

  1. Gut, dass solch eine vorhanden ist!
  2. Etwas nervig, denn dies verlangsamt das Laden der Powerbank deutlich.
  3. Dies passiert nur beim Aufladen der Powerbank selbst und nicht beim Entladen.

Anscheinend schaltet die Powerbank ab, wenn die Zellen 55 Grad erreicht haben. Sinnvoll! Auch wenn eine Drosslung des Ladetempos sinnvoller wäre als eine temporäre komplette Abschaltung.

 

Wiederaufladen

Die STORM 2 kann bis zu 100W via USB C Aufnehmen. Wie aber bereits geschrieben führte dies bei mir zu einer Übertemperatur-Abschaltung bzw. Pausierung. So lud die Powerbank mit glatten 100W bis ca. 80% ehe es eine kurze Pause zum Abkühlen gab. Nach dieser Pause wurde weitergeladen.

Dies ist natürlich ein zweischneidiges Schwert! Es ist an sich besser, dass die Powerbank hier das Laden kurz drosselt, als dass die Zellen zu heiß werden, andererseits kostet es etwas Ladetempo.

ladedauer

Dennoch dauert eine Ladung mit einem 100W USB C Ladegerät lediglich 1:31h, was völlig okay ist.

Nutzt du ein etwas “schonenderes” 60W Ladegerät kommen wir auf knapp 2h Ladedauer.

 

Fazit

Die STORM 2 ist aktuell meine Lieblings High End Powerbank! Dies liegt natürlich primär am coolen durchsichtigen Design und dem praktischen Display, welches dir viele Informationen anzeigt!

Du kannst hier % genau den Akkustand sehen, die Temperatur der Akkuzellen und nicht zu Letzt die eingehende und ausgehende Leistung.

Dabei ist die STORM 2 dank des 100W USB C Ports auch sehr flott unterwegs! Diese kann auch konstant 100W liefern, wodurch die Powerbank ideal ist für Notebooks wie das MacBook Pro 16 usw.

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Auch unterstützen beide USB C Ports PPS, wodurch die Powerbank auch für aktuelle Smartphones wie das S21 oder Pixel 6 ideal ist.

Weitere Pluspunkte gibt es für den praktischen und programmierbaren DC Ausgang und den Quick Charge Port.

Die Kapazität ist mit maximal 82,7Wh schon etwas unter der Herstellerangabe, aber 82,7Wh sind auch nicht wenig, ganz im Gegenteil!

Solltest du also irgendwie die Gelegenheit haben die STORM 2 zu kaufen, dann schlag zu! Eine viel bessere Powerbank wirst du als Enthusiast aktuell nicht bekommen.

Shargeek Storm 2, 100 W Laptop-Power Bank, 25600 mAh, weltweit erste...

  • Großartiges Design!
  • Sehr informatives und nützliches Display
  • 82,7Wh Kapazität
  • USB PPS Support
  • 100W USB C Ausgang (kann konstant 100W liefern)
  • Kann nicht konstant mit 100W geladen werden (Drosslung aufgrund von Hitze)

Update 18.02.23: Die Powerbank ist jetzt auch in Deutschland ab Lager verfügbar! Schau am besten im Geizhals Preisvergleich nach. 199€ ist zwar nicht „billig“, aber dies ist ein fairer Preis für solch eine außergewöhnliche Powerbank!

Update 29.04.23 Jetzt auch bei Amazon zu bekommen.


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STORM 2
POSITIV
Großartiges Design!
Sehr informatives und nützliches Display
82,7Wh echte Kapazität
USB PPS Support
100W USB C Ausgang (kann konstant 100W liefern)
NEGATIV
Kann nicht konstant mit 100W geladen werden (Drosslung aufgrund von Hitze)
95

Sind Anker Powerbanks 2023 noch empfehlenswert oder sogar die besten?

Anker ist einer der “ältesten” Powerbank Hersteller. Waren aber früher Powerbanks das Kernthema von Anker, ist es mittlerweile klar ersichtlich, dass Anker seinen Fokus eher auf Balkonkraftwerke und andere lukrative Geschäftsfelder gelegt hat.

Anker Powerbanks Übersicht

Dennoch hat Anker ein großes Sortiment an modernen Powerbanks. Aber sind diese auch im Jahr 2023 weiterhin so empfehlenswert wie es früher der Fall war?

 

Ankers Powerbank LineUp 2023

Mittlerweile ist Ankers Powerbank LineUp etwas unübersichtlich geworden. Zum einen gibt es viele “alte” Modelle, welche aufgrund der großen Popularität weiterhin angeboten werden, zum anderen hat Anker auch etwas die Angewohnheit, seine Powerbanks umzubenennen oder Namen hinzuzufügen.

So hat Anker seine neueren Modelle “Klassifiziert”.

  • Serie 3 – die Einsteiger Modelle, mit möglichst guter Preis/Leistung
  • Serie 5 – die Mittelklasse
  • Serie 7 – die High End Modelle

Hinzu kommt noch die Serie 6, welche “spezielle” Powerbanks umfasst.

Auf Ankers Webseite finden sich derzeit lediglich 13 Powerbanks: https://www.anker.com/eu-de/collections/powerbanks?ref=naviMenu

(Stand 20.04.2023)

Allerdings bei Amazon gibt es einige Modelle mehr. Dabei sind die Namen teils sehr verwirrend!

Es gibt z.B. zwei Anker 737 Powerbanks:

Hinzu kommen noch diverse Ladegeräte mit dem “737” Schriftzug. Du musst hier also genau hinsehen welche Powerbank du vor dir hast.

So scheint Anker die “Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W” in “Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)” umbenannt zu haben.

 

Sind Anker Powerbanks qualitativ die besten?

Anker Powerbanks gehören klar zu den hochwertigeren Modellen auf dem Markt. Dies gilt sowohl für die Optik/Haptik, wie auf für die Technik.

Gerade was das Gehäuse angeht, hat Anker in den letzten Jahren sehr große Schritte gemacht. Ich würde sogar sagen, dass Anker Powerbanks die derzeit so ziemlich besten Gehäuse haben.

Technisch sind diese im Allgemeinen ebenfalls sehr gut. Sind sie viel haltbarer als 08/15 Powerbanks? Das ist schwer zu beurteilen. Mir sind auch schon Anker Powerbanks kaputt gegangen. Also auch Anker Powerbanks können kaputt gehen.

 

Ankers Support ist ein großer Vorteil!

Allerdings, wenn Dir eine Anker Powerbank kaputt geht, hast Du einen recht guten Support! Zudem kannst Du dir recht sicher sein, dass Anker als Hersteller morgen noch existiert.

Ob es morgen noch Hersteller wie INIU oder SAFUEL gibt, steht hingegen deutlich mehr in den Sternen.

Zudem ist der Anker Support auch deutschsprachig!

 

Anker Powerbanks sind (oft) recht teuer

Sicherlich mein größter Kritikpunkt an Anker Powerbanks im Jahr 2023 ist der Preis. Anker versteht sich mittlerweile als Premium Hersteller und verlangt entsprechende Preise.

Merkwürdigerweise sind tendenziell Ankers High End Modelle preislich attraktiver als die Einsteigermodelle!

So bekommst Du zum Zeitpunkt dieses Tests die Anker 737 24K mit praktischem Display und 140W USB C Eingang und Ausgang für 150€. Dies ist ein absolut Konkurrenzfähiger Preis! Ich würde sogar weitergehen und sagen, dies ist ein richtig guter Preis.

Mir ist keine alternative Powerbank mit dem gleichen oder besseren Funktionsumfang bekannt, welche günstiger als die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) ist!

Auch die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) für 99€ geht völlig in Ordnung! 99€ für eine Powerbank mit 25600mAh, 60W USB C Port und einem passenden 60W Netzteil ist mehr als fair.

Die ANKER 537 Powerbank (PowerCore 24K für Laptop) ist wieder das genaue Gegenteil. Wir haben hier eine 65W Powerbank (mit 20W Eingang) mit 24000 mAh und ohne Netzteil für 110€.

Warum kostet die Anker 537 PowerCore 24K für Laptop mehr als die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop), obwohl sie eindeutig schlechter ist?!

Auch die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) ist mit rund 50€ aus meiner Sicht preislich an der Grenze. 50€ für 20000mAh und 20W USB C? Ne das können andere Hersteller viel besser! Die “INIU Power Bank, 22,5W Powerbank 20000mAh klein Aber stark” bekommst Du unter 40€ und ist klar besser.

Von daher ist Ankers Preisgestaltung oft etwas komisch. Es gibt Modelle, welche preislich super sind, aber gerade in der Einsteigerklasse auch viele aus meiner Sicht zu teure Modelle.

 

Vorsicht vor ganz alten Modellen!

Teils bietet Anker via Amazon auch noch sehr alte Powerbanks an. Hier ein paar Beispiele:

  • Anker 337 Powerbank (PowerCore 26K) 26800mAh
  • Anker PowerCore 5000mAh Externer Akku
  • Anker Powerbank, PowerCore 20100mAh Externer Akku

Diese drei Modelle verfügen beispielsweise nicht mal über USB C. Der ganz alte PowerCore 20100 mAh ist zudem viel zu teuer (über 60€ zum Zeitpunkt dieses Artikels).

 

Welche Anker Powerbanks kann ich empfehlen?

Wirklich schlechte Powerbanks hat Anker nicht. Allerdings gibt es wie angesprochen Modelle die veraltet oder aus meiner Sicht zu teuer sind.

Welche Powerbanks kann ich aber mit gutem Gewissen von Anker 2023 empfehlen?

 

Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K)

Die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) ist ein absolutes High End Modell mit 24000mAh Kapazität, 140W USB C Eing/Ausgang und dem super praktischen Display. Diese Powerbank eignet sich natürlich primär für größere Geräte wie Notebooks, ist aber auch problemlos für Smartphones einsetzbar.

Zum Zeitpunkt des Artikels kostet die Powerbank rund 150€. Nicht wenig für eine Powerbank, aber vergleichbare Modelle wie der Zendure Super Tank Pro sind sogar noch teurer!

Von daher hat die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) einen fairen Preis!

 

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Ebenfalls stark ist der Bruder im Namen, die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop). Diese besitzt mit 25600mAh etwas mehr Kapazität, hat aber mit 60W etwas weniger Saft auf dem USB C Port, kostet aber dafür auch 50€ weniger und hat bereits ein sehr gutes Ladegerät mit im Lieferumfang!

Das PowerPort III 65W Pod ist ein super Ladegerät!

Auch diese Powerbank richtet sich eher an Notebook Besitzer, kann aber auch für Smartphones genutzt werden.

 

Anker 347 Powerbank (PowerCore 40K)

Bei der Anker 347 Powerbank (PowerCore 40K) tue ich mich etwas schwerer. Diese ist preislich etwas grenzwertig und es gibt mit der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 an sich eine bessere Alternative, aber suchst Du einfach richtig viel Kapazität und dir reicht ein 30W Ein/Ausgang, dann geht der PowerCore 40K soweit in Ordnung!

 

Fazit

Anker ist an sich auch im Jahr 2023 der Powerbank Hersteller Nummer 1. Allerdings hat Anker etwas die “Einsteigerklasse” vernachlässigt.

Ankers High End Modelle wie der Anker 737 PowerCore 24K, 737 PowerCore 26K für Laptop und auch 347 Powerbank (PowerCore 40K) sind prinzipiell sehr gut und auch empfehlenswert!

Gerade die beiden Anker 737 Modelle sind spitze!

Aber gerade im Einsteigersegment sieht es etwas dünner aus. Viele von Ankers älteren Modelle kann ich mangels USB C mit Power Delivery nicht mehr so recht empfehlen und Modelle wie die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K), welche an sich ok ist, sind mir aber etwas zu teuer.

Hier würde ich eher zur INIU BI-B5 oder Baseus Powerbank 20000mAh 20W greifen, auch wenn ich bei gleichem Preis Anker als Hersteller schon bevorzugen würde.

Ankers beste Powerbank für Notebooks, Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Noch eine Anker 737? Ja Anker bietet merkwürdigerweise zwei Powerbanks unter dem Namen 737 an.

Einerseits haben wir das Flaggschiff-Modell, die Anker 737 PowerCore 24K, mit 140W USB C Port. Auf der anderen Seite haben wir die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop.

Um die PowerCore 26K für Laptop soll es in diesem Test auch gehen. Diese verfügt mit 25600 mAh über eine etwas größere Kapazität, aber im Gegenzug “nur” über einen 60W USB C Ein/Ausgang.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Aber auch ein 60W USB C Port ist schon nicht schlecht. Dabei ist die Powerbank mit rund 100€ auch ein gutes Stück günstiger, zumal diese über ein Ladegerät mit im Lieferumfang verfügt!

Ja Anker legt bei der Powerbank ein 65W USB C Ladegerät mit in den Lieferumfang, was den Preis durchaus noch etwas atraktiver macht.

Aber ist die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) eine gute Powerbank? Finden wir es im Test heraus!

 

Äußeres der Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Aufgrund der hohen Kapazität von 25600 mAh ist die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop natürlich ein Stück größer als eine 08/15 Powerbank.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Produktbild

So misst die Powerbank 182 x 82 x 24 mm und bringt ein Gewicht von 569g auf die Waage.

Dabei besteht der untere Teil der Powerbank aus einem matten, aber extrem hochwertigen Kunststoff. Die Oberseite der Powerbank hingegen besitzt eine interessante gebürstete Aluminium Optik. Schick aber sehr empfindlich.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Produktbild

Ebenfalls auf der Oberseite ist der Einschalter mit 8 Status LEDs.

 

Welche Anschlüsse besitzt der PowerCore 26K für Laptop?

Die Powerbank besitzt drei USB Ports, 1x USB C und 2x USB A.

  • USB C – Power Delivery 60W – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3A
  • USB A – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Dank des 60W USB C Ports ist der PowerCore 26K für Laptop, wie der Name schon sagt, ideal für Notebooks. Genau genommen für Notebooks der “Mittelklasse”.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Anschlüsse

So sind 60W gerade für 13 Zoll Notebooks vollkommen ausreichend. Viele Dell Notebooks, selbst die größeren Modelle, können eh nicht mit mehr als 60W laden.

Hast Du allerdings ein “ganz großes” Notebook und willst dieses wirklich mit dem maximalen Tempo versorgen, dann ist vielleicht die  Anker 737 PowerCore 24K, mit 140W USB C Port die bessere Wahl.

Neben dem 60W USB C Port haben wir zwei klassische USB A Ports, welche aber erfreulicherweise Quick Charge unterstützen.

 

Unter vielen Namen bekannt

Wie es sich anscheinend mittlerweile für Anker gehört, ist der Name der Powerbank etwas verwirrend. Diese wird unter folgenden Namen geführt:

  • Anker 737
  • Anker PowerCore 26K für Laptop
  • Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W
  • Anker A1290

So scheint Anker 737 nicht ein Modellname zu sein, denn es gibt zwei Powerbanks mit diesem Namen. Der ursprüngliche Name der Powerbank ist Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W, wurde dann aber in Anker PowerCore 26K für Laptop umbenannt.

 

Wie testet techtest.org Powerbanks?

Ich habe für Techtest mittlerweile hunderte Powerbanks getestet. Der Testaufbau hat sich dabei aber über die letzten Jahre nur wenig verändert.

Nach Erhalt wird die Powerbank ausgepackt und fotografiert. Anschließend sehe ich mir diese näher an, messe diese aus, wiege sie usw. Anschließend wird die Powerbank geladen.

Die wichtigste Messung ist die der Kapazität. Hierfür entlade ich Powerbanks bei diversen Leistungsstufen an einer elektronischen Last. Hier nutze ich meist die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB PD Trigger (welcher für das Auswählen der spezifischen Spannungsstufe nötig ist).

Nach jedem Durchlauf wird die Powerbank wieder geladen. Dabei logge ich den Ladevorgang, Ladedauer usw. mit. Hierfür nutze ich das Power-Z KM003C.

Die Kapazität bei Powerbank Tests messe ich in Wh und rechne für eine bessere Vergleichbarkeit anschließend in mAh @3,7V um! Mehr zum Thema Wh gegen mAh findest du hier.

Zu guter Letzt teste ich die Powerbanks an diversen Geräte, meist dem aktuellen iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Nintendo Switch und anderen Geräten die ich im Büro herumliegen habe.

Selbstverständlich kann ich aber auch nicht alle Smartphones testen. Ich kann aber mithilfe des Power-Z KM003C unterstützte Ladestandards usw. auslesen und eine fundierte Einschätzung abgeben.

 

Kein PPS!

Wichtig der PowerCore 26K für Laptop unterstützt kein PPS! Entsprechend kann diese Powerbank Samsung Smartphones nur mit maximal 14W laden.

Mehr dazu findest du in den  Ladenanalysen zu Samsung Smartphones.

https://techtest.org/welchen-ladestandard-nutzt-das-samsung-galaxy-s23-ultra-und-welches-ist-das-optimale-ladegeraet/

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Anker wirbt bei der PowerCore 26K für Laptop mit einer Kapazität von 25600 mAh bzw. 94,72Wh. Dabei sollen im Inneren 8x 3200 mAh Akkuzellen 18650 zum Einsatz kommen. Folgendes konnte ich bei der Powerbank messen.

Wh mAh
20V / 3A 80,76 21827
15V / 3A 81,1 21919
9V / 3A 78,935 21334
9V / 1A 80,469 21748
5V / 1A 76,864 20774

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 20774 und 21919 mAh bzw. zwischen 76,8Wh und  81,1Wh.

Dies ist ein gutes Ergebnis! So bezieht sich die Herstellerangabe bei einer Powerbank immer auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen. So haben wir hier auch mit Sicherheit 8x 3200 mAh Zellen. Allerdings ist ihr Laden nicht zu 100% effizient, weshalb die Kapazität hier etwas niedriger ausfällt.

Dies ist aber in einem Rahmen, wie es hier der Fall ist, normal.

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen Notebook Powerbanks. Bei 60W Last hat die Anker PowerCore 26K für Laptop eine extrem gute nutzbare Kapazität.

 

Ideal für Notebooks! (und Smartphones)

Die Kombination aus hoher Kapazität und 60W USB C Port macht die Anker Powerbank ideal für Notebooks!

Diese nutzt auch den normalen USB Power Delivery Standard, welcher von Apple, Dell, ASUS und praktisch allen anderen Notebook Herstellern genutzt wird. 60W sind dabei mehr als ausreichend für fast alle 13/14 Zoll Notebooks.

Du kannst auch davon ausgehen, dass fast alle USB C ladbaren 15/16/17 Zöller sich an der Powerbank laden lassen, dies bei paralleler Nutzung nur möglicherweise sehr langsam.

Neben Notebooks lassen sich am USB C Port natürlich auch Smartphones, Tablet, die Nintendo Switch usw. laden.

Gerade für die Apple iPhones und iPads ist die Powerbank wunderbar geeignet. Auch für Samsung und Google Smartphones ist diese geeignet, aber mangels PPS ist das Ladetempo bei Samsung Smartphones auf +- 14W limitiert, selbst bei großen Modellen wie dem S23 Ultra, welches eigentlich mit bis zu 45W laden könnte.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop soll laut Hersteller mit bis zu 60W laden können, dies an einem USB entsprechenden USB PD Ladegerät.

Anker 737 PowerCore 26K Ladedauer Diagramm

Im Test konnte die Powerbank mit bis zu 58W laden, womit ich die Herstellerangabe als erfüllt ansehe.

Dabei dauerte eine 0% auf 100% Ladung ca. 2:10h.

 

Wie gut ist das beiliegende Ladegerät?

Mit im Lieferumfang der Powerbank liegt ein Ladegerät. Hierbei handelt es sich um das PowerPort III 65W Pod.

Schau am besten hier für einen vollständigen Test:

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test, USB PD Ladegerät mit PPS

In Kurzfassung, das Ladegerät ist richtig gut! Es bietet wie versprochen bis zu 65W, unterstützt PPS bei 3,3V – 21V bei maximal 3,09A und bietet mit 87% bis 92,8% eine hervorragende Effizienz.

 

Fazit zur Anker 737 PowerCore 26K für Laptop

Für um die 100-130€ ist die Anker 737 PowerCore 26K für Laptops ein fairer Deal, auch aufgrund des guten beiliegenden Ladegerätes.

Es gibt sicherlich Powerbanks von anderen Herstellern welche ähnlich gut sind und weniger kosten, aber für eine Powerbank der A Marke Anker bin ich mit der Preis/Leistung soweit zufrieden.

Was gibt es an der Powerbank zu mögen?

Zunächst die Kapazität. Auf dem Papier haben wir 25600 mAh, in der Praxis kommen wir auf 20774 bis 21919 mAh. Klingt im ersten Moment nicht so spektakulär, aber damit ist diese “in echt” eine der größten 60W Powerbanks auf dem Markt.

Mit 60W ist auch die Ausgangsleistung dieser groß genug, um so gut wie alle 13/14 Zoll Notebooks mit dem vollen Tempo zu versorgen. Auch für viele größere Notebooks ist die Powerbank gut geeignet.

Dabei ist sie haptisch und optisch top!

Hinzu kommt zu guter Letzt das sehr gute beiliegende Ladegerät! Dies ist zwar nur ein 1 Port Ladegerät, aber technisch ist das PowerPort III 65W Pod spitze!

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) mit PD Netzteil, Power...

  • Gute echte Kapazität mit bis zu 21919 mAh
  • Sehr gute Haptik und Optik
  • Leistungsfähiger USB C Port mit bis zu 60W
  • In 2:10h von 0% auf 100% geladen
  • Sehr gutes Ladegerät mit im Lieferumfang
  • Preis gehoben
  • Kein PPS

Was gibt es an der PowerCore 26K für Laptop nicht zu mögen?

Ihr fehlt der PPS Standard, weshalb das Ladetempo in Kombination mit Samsung Smartphones auf +- 14W limitiert ist.

Auch ist der Preis zwar ok, aber schon am oberen Ende von “OK”. Gerade wenn Du nichts mit dem Ladegerät anfangen kannst, gibt es doch deutlich günstigere Modelle.

Dennoch halte ich die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) für eine der derzeit am meisten empfehlenswerten Anker Powerbanks auf dem Markt!

 

Alternativen?

Als Alternativen möchte ich die Anker 737 PowerCore 24K und die INIU BI-B63 in den Raum werfen. Die Anker 737 PowerCore 24K hat etwas weniger Kapazität und ist etwas teuerer, hat aber dafür einen 140W USB C Port, PPS und ein praktisches Display.

Die INIU BI-B63 kann im Kern das Gleiche wie der PowerCore 26K für Laptop, ist nur deutlich günstiger, aber nicht ganz so hochwertig und von einem kleineren Hersteller. Hat dafür aber sogar PPS und eine effektiv etwas höhere Kapazität. Daher wäre diese meine Nummer 1 Alternative.

Das 7RYMS iRAY DW30 kabellose Mikrofon im Test, toller Komfort, Klang und 8GB Speicher!

Guter Ton ist oft wichtiger als gutes Bild. Gerade wenn Du Videos und “Content” produzierst. Mittlerweile sind die Mikrofone in Kameras und Smartphones gut, aber auch nicht fantastisch. Ein externes Mikrofon ist hier in der Regel Pflicht, gerade bei “Interviews”.

Ein sehr spannendes Modell in diesem Bereich ist das iRAY DW30. Hierbei handelt es sich um ein kabelloses Mikrofon mit bis zu zwei Sendern.

7RYMS iRAY DW30 und Sony ZV-E10

Eine große Besonderheit ist hier das Laden. So setzt 7RYMS hier ähnlich wie es bei true Wireless Ohrhörern üblich ist auf eine Ladebox. Jedesmal wenn du dein Mikrofon verstaust, wird dieses auch automatisch geladen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du in einem kritischen Moment ohne Akku dastehst, ist so um einiges kleiner.

Zudem verfügt das iRAY DW30 über 8GB internen Speicher, so das du dich im Notfall nicht auf deine Kamera verlassen musst.

Liest sich doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier das iRAY DW30 so gut wie der Hersteller verspricht? Wie steht es um den Klang des Mikrofons? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank 7RYMS für das Zurverfügungstellen des iRAY DW30 für diesen Test.

 

Das 7RYMS iRAY DW30 kabellose Mikrofon im Test

Sprechen wir zunächst über den Lieferumfang, denn dieser ist beachtlich!

  • 2x Funksender
  • 1x Funkempfänger
  • 1x Ladebox
  • 2x Lavalier Mikrofone
  • 1x dreifach USB C Ladekabel
  • 2x 3,5mm Anschlusskabel
  • 2x Windschutz

Das Einzige was mir hier vielleicht etwas fehlt, wäre ein Adapterkabel um das Set auch mit dem Smartphone zu nutzen. Ansonsten ist dies ein sehr schöner Lieferumfang!

7RYMS iRAY DW30

Sicherlich eine der größten Besonderheiten beim iRAY DW30 ist die Ladebox. So werden der Empfänger und die zwei Sender in dieser Ladebox verstaut. Dort sind diese beim Transport geschützt und werden von der Box geladen!

So hält der Akku im Empfänger ca. 6 Stunden und in den Sendern 4,5 Stunden. Daher ist es sehr erfreulich, dass diese beim Verstauen konstant geladen werden. Die Ladebox kann die Module ca. 8-9x laden (bzw. alle drei Module gemeinsam 2-3x).

Die Ladebox wird via USB C geladen. Du kannst die einzelnen Module auch direkt via USB C laden.

Als ich die Ladebox das erste Mal gesehen habe, war ich etwas überrascht. Bei solch einer Ladebox hatte ich direkt an Ohrhörer gedacht, allerdings ist die Ladebox der iRAY DW30 schon so um den Faktor 10x größer.

Kein Wunder, die Module messen jeweils 45,5 x 45 x 15 mm. Damit sind diese nicht riesig, aber gerade zu 3. auch nicht winzig.

Grundsätzlich ist das Design des Senders und Empfängers nahezu identisch. So besitzen beide einen Clip auf der Rückseite und ein Display auf der Front.

Das Display zeigt dir die Pegel an, ob eine Verbindung besteht, welcher Modus aktiv ist usw.

 

Mit integriertem oder Lavalier Mikrofon

In den Sendern sind bereits Mikrofone integriert. Alternativ kannst Du aber auch externe Lavalier Mikrofone anschließen!

Gerade wenn Du den Sender etwas verstecken möchtest oder qualitativ etwas anderes suchst.

Mit im Lieferumfang sind auch bereits zwei passende Lavalier Mikrofone, aber du kannst alle gängigen Lavalier Mikrofone anschließen, von Sennheiser, Rode usw.

 

8GB Speicher, als Backup

In den Funksendern ist 8GB Speicher verbaut. Du kannst Aufnahmen lokal auf den Sendern erstellen, parallel zur Aufnahme auf der Kamera!

Sollte also mal die Funkverbindung zusammenbrechen oder irgendwas bei der Kamera schief gehen, hast Du dank diesem Feature weiterhin “Backup” Audio.

Um an diese Backup-Aufnahmen zu kommen musst du einfach den Sender mit deinem PC verbinden, dort wird dieser als USB Laufwerk erkannt.

Die Aufnahmen werden im .wav Format getätigt mit 48KHz und 16 Bit. Wir haben also durchaus eine qualitativ hochwertige Aufnahme.

 

Wie gut klingt das 7RYMS iRAY DW30?

Ich habe das 7RYMS iRAY DW30 an der Sony ZV-E10 getestet. Zunächst müssen wir zwischen dem integrierten Mikrofon und dem beiliegenden Lavalier Mikrofon unterscheiden.

Das beiliegende Lavalier Mikrofon ist soweit OK, aber auch nicht überragend. Dieses liefert einen brauchbaren Klang, ist aber tendenziell etwas wärmer und vielleicht sogar als etwas “matt” anzusehen. Nett das es dabei ist, aber das intigrierte Mikrofon ist schon eine Stufe besser, was etwas überrascht.

7RYMS iRAY DW30 und Sony ZV-E10

So ist das integrierte Mikrofon gut bis sehr gut! Dieses liefert einen sauberen und natürlichen Klang. Die Stimmfarbe ist angenehm, auch wenn es nicht super brillant ist. Tendenziell hat dieses ebenfalls eine etwas wärmere und vollere Stimmfarbe.

An der ZV-E10 war lediglich der Pegel auffällig. Ich nutze normalerweise das Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit (Affiliate Link), welches einen höheren Pegel in die Kamera liefert.

Selbst wenn ich den Pegel im Empfänger hochdrehe, bleibt dieser auf einem mittleren Level. Die Mikrofone sind aber auch nicht zu leise. In der Nachbearbeitung habe ich aber oft die Lautstärke etwas angehoben.

Rauschen und ähnliches war kein großes Problem. Aufgrund des etwas niedrigeren Pegels war dieses vielleicht etwas mehr vorhanden als beim Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit, das Anheben der Lautstärke sorgt halt für etwas mehr rauschen bzw. hebt dieses mehr hervor, aber verglichen mit anderen Systemen dieser Art ist das Rauchen beim iRAY DW30 unterdurchschnittlich stark ausgeprägt.

 

Testvideo

Hier eine kleine Testaufnahme mit dem iRAY DW30.

(Ton unbearbeitet, lediglich Lautstärke Normalisiert)

 

Fazit

Das 7RYMS iRAY DW30 ist ein super Set! Ich schätze an diesem vor allem die Flexibilität und Ausstattung.

Das Wichtigste ist zunächst der Klang. So klingt das in den Sendern integrierte Mikrofon gut bis sehr gut! Dieses liefert einen sauberen, natürlichen und tendenziell etwas wärmeren Klang. Dabei ist das Rauschverhalten überdurchschnittlich gut.

Solltest Du aus welchen Gründen auch immer mit dem Klang nicht zufrieden sein, musst Du aber nicht die im Sender integrierten Mikrofone nutzen. Jeder Sender besitzt einen Anschluss für ein Lavalier Mikrofon.

Es liegen auch bereits zwei mit im Lieferumfang, welche qualitativ OK, aber tendenziell schlechter sind als die integrierten Mikrofone. Du kannst aber prinzipiell beliebige Lavalier Mikrofone nutzen.

Dies ist die flexibilität, welche ich so am iRAY DW30 mag!

Auch kannst Du das Set an diversen Endgeräten, Kameras, Smartphones, PCs nutzen. Die Funkverbindung war in meinem Test absolut problemlos und die integrierten 8GB Speicher als “Backup” hervorragend!

7RYMS iRAY DW30 Lavalier Mikrofon Wireless für Kamera, iPhone...

  • Guter bis sehr guter Klang der Mikrofone
  • Praktisches Display
  • Sehr praktische Ladebox
  • Gute Akkulaufzeit
  • Flexible Nutzung an diversen Endgeräten
  • 8GB interner Speicher für Aufnahmen
  • Schickes Design
  • Optional auch mit Lavalier Mikrofon nutzbar
  • Sehr stabile Funkverbindung
  • Rauschen unproblematisch
  • Beiliegende, optionale Lavalier Mikrofone mittelmäßig

Ein weiterer dicker Pluspunkt ist die Ladebox. Diese vermisse ich so sehr bei meinem deutlich teureren Sennheiser System. Du kannst Dir so immer sicher sein das dein Equipment sicher gelagert und geladen ist. Alternativ kannst Du alles aber auch via USB C laden.

Kurzum, die 7RYMS iRAY DW30 kabellosen Mikrofone sind aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

7RYMS iRAY DW30
POSITIVE
Guter bis sehr guter Klang der Mikrofone
Praktisches Display
Sehr praktische Ladebox
Gute Akkulaufzeit
Flexible Nutzung an diversen Endgeräten
8GB interner Speicher für Aufnahmen
Schickes Design
Optional auch mit Lavalier Mikrofon nutzbar
Sehr stabile Funkverbindung
Rauschen unproblematisch
NEGATIVE
Beiliegende, optionale Lavalier Mikrofone mittelmäßig
90

Eine top High End Powerstation mit LiFePO4 Zellen, VOLTERO PS24 Test

VOLTERO bietet mit der PS24 eine High End Powerstation an! Diese fasst satte 2200Wh und bietet über vier Steckdosen 2400W konstante Leistung.

Hinzu kommen 4x USB A Ports, 2x USB C Ports und diverse DC Ausgänge. Das ganze kommt aber auch zu einem kräftigen Preis. So verlangt VOLTERO derzeit rund 1700€ für die Powerstation, was aber mit vergleichbaren Modellen eigentlich in Ordnung geht.

VOLTERO PS24 Test Review

Aber natürlich nur dann, wenn auch die Leistung stimmt. Schauen wir uns genau dies im Test an! Kann die Powerstation überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an VOLTERO für das zur Verfügung stellen der PS24 für diesen Test.

 

Die VOLTERO PS24 Powerstation im Test

Die VOLTERO PS24 ist ein ziemlicher Brocken! Suchst Du eine Powerstation für den regelmäßigen Transport, dann ist diese vielleicht nicht die beste Wahl.

VOLTERO PS24 Produktbild

So bringt die PS24 satte 20,7 KG auf die Waage und misst 420 x 270 x 313 mm. Diese Werte sind aber im Anbetracht der Kapazität von 2200Wh auch nicht übermäßig hoch.

Erfreulicherweise ist die Haptik bzw. die Verarbeitungsqualität auch überdurchschnittlich. So wirkt die PS24 ein Stück wertiger als die anderen VOLTERO Powerstations. Vermutlich einfach, da der Kunststoff hier eine größere Last tragen muss.

VOLTERO PS24 Produktbild

Aufgrund des hohen Gewichts nutzt VOLTERO auch gleich zwei Tragegriffe, eine gute Entscheidung! So blöd es klingt, mit gefällt gut, dass die Oberseite der Powerstation flach ist! Dies erlaubt es beispielsweise Powerbanks, Smartphones, Notebooks usw. auf die Powerstation zu legen. während Du diese lädst.

Die Ausgänge der Powerstation finden wir auf der Front, genau wie alle Tasten und das Display. Die Eingänge sind allerdings an der Seite unter einer Klappe angebracht. Hier finden wir gleich vier Ports.

VOLTERO PS24 Lieferumfang

So liegen mit im Lieferumfang der VOLTERO PS24 gleich zwei Netzteile, wie auch vier Solarpanel Adapterkabel. Ja Du kannst bis zu vier Solarpanels mit der Powerstation verbinden.

 

Anschlüsse der VOLTERO PS24

Folgende Anschlüsse besitzt die VOLTERO PS24:

  • 4x 230V Schuko-Steckdose mit maximal 2400W konstanter Leistung (5000W Spitzenleistung)
  • 3x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB A 5V/2,4A
  • 2x USB C – Power Delivery 60W
  • 2x DC Ausgang 12V/10A
  • 1x KFZ “Zigarettenanzünder” Ausgang 12V/10A

Dies ist an sich eine Ausstattung, die dicht an perfekt ist! 4x Steckdosen, 4x USB A und 2x USB C, genau wie ein Zigarettenanzünder Anschluss für Kühlboxen usw. ist super!

VOLTERO PS24 Front

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dass die USB C Ports “nur” 60W haben und nicht 100W.

Die Powerstation besitzt gleich vier Eingänge!

  • 2x 7909 DC Eingänge (bis zu 200W)
  • 2x Anderson Inputs (bis zu 500W)

Die beiden 7909 DC Eingänge sind für die beiden Netzteile die mit im Lieferumfang liegen. Allerdings kannst du über alle vier Ports auch Solarpanels verbinden.

Mit im Lieferumfang liegen vier Adapterkabel auf normale MC4 Stecker! Du kannst mit der VOLTERO PS24 Standard Solarpanels mit 12-45V nutzen!

 

Mit LiFePO4 Akkuzellen

Die PS24 setzt auf LiFePO4 Akku Zellen (19,2V, 6 Zellen in Reihe). Aber was ist LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator, welche eine aktuelle Akkutechnologie ist.

LiFePO4 Akkus haben verglichen mit Lithium Ionen Akkus einige Vorteile, aber auch Nachteile.

Auf Seiten der Vorteile haben wir primär:

  • Eine deutlich höhere Haltbarkeit (2000+ Zyklen)
  • Eine höhere Sicherheit

LiFePO4 Akkus haben eine sehr hohe Zyklenleistung. Ich konnte bei Voltero keine Angabe zur Zyklenfestigkeit finden, aber bei bei solchen Akkus ist 2000 das Minimum, die meisten Akkus kommen aber auf +- 3000 Zyklen, was verglichen mit den 500-1000 von normalen Lithium Ionen Akkus schon ein dickes Ding ist!

VOLTERO PS24 Outdoor

Zudem sind LiFePO4 Akkus deutlich “robuster”. Diese können weniger leicht in Flammen aufgehen bzw. gar nicht. LiFePO4 können sich nicht selbst entzünden, was diese um einiges sicherer macht als Lithium Ionen Akkus.

Allerdings hat dieser Akku Typ auch Nachteile. So sind LiFePO4 Akkus bei gleicher Kapazität größer und schwerer als Lithium Ionen Akkus.

Zudem dürfen LiFePO4 Akkus nicht bei unter 0 Grad geladen werden. Dennoch ist dies für Powerstations die ideale Akku-Technologie.

 

Das Display

Auf der Front der Powerstation findest Du ein großes Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Verbliebene Ladedauer / Restlaufzeit
  • Leistung in Watt eingehend
  • Leistung in Watt ausgehend
  • Welche Anschlüsse gerade aktiv sind
  • Fehler Codes

Dieses ist nicht übermäßig aufwändig, aber es macht was es soll. Die Genauigkeit der angezeigten Werte war Ok, aber auch nicht ganz “on point”. Ich hatte eine Abweichung von ca. 10%, meist nach unten hin.

Auch zeigt das Display, wenn die Powerstation zu 100% voll ist, keine “Eingangsleistung” mehr an, auch wenn diese gerade noch lädt (beispielsweise beim parallelen Laden/Entladen). Erst wenn der Ladestand auf 99% oder niedriger sinkt, werden wieder Werte angezeigt.

Du wirst bei der PS24 oft den Fehlercode E02 sehen. E02 bedeutet aber einfach “Akku Leer”.

 

Wie testet techtest.org Powerstations? 

Ich habe mittlerweile für Techtest.org mehr als ein duzend Powerstations getestet. Neben der ersten optischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein. 

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend wird die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse entladen, wieder geladen usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh) welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw. 

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen machen. 

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können. 

Anschließend folgt ein Praxis Test, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften. 

 

Die Kapazität

Voltero verspricht bei der PS24 eine Kapazität von 2200 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
DC 12V/5A 1999 91%
USB C 60W 1934 88%
AC 300W 2016 92%
AC 1800W 1964 89%

 

Die Kapazität schwankt in meinem Test zwischen 1934 Wh und 2016 Wh, was ein sehr gutes Ergebnis ist!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks und Powerstations bezieht sich in 99% der Fälle auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Also hier werden wir 2200 Wh LiFePO4 Zellen haben. Allerdings ist das Entladen nicht zu 100% effizient!

So benötigt die Elektronik, das Display, der Lüfter usw. auch Energie, was die Effizienz senkt. Daher kannst Du auch damit rechnen, dass ein super langsames Entladen, beispielsweise bei 10W über die Steckdosen, super ineffizient ist. Dies ist aber normal!

Wir erreichen hier über 90% der Herstellerangabe, was weit überdurchschnittlich ist!

 

Die Steckdosen

Die VOLTERO PS24 besitzt vier Steckdosen, die gemeinsam konstant bis zu 2400 W liefern können.

Hierdurch sind diese sehr leistungsfähig und Du kannst praktisch alle Geräte an den Steckdosen betreiben. Natürlich bieten diese auch eine reine Sinuswelle.

In meinem Test gab es überhaupt keine Probleme in Kombination mit PCs, Heizlüftern und Akkuladegeräten.

Prinzipiell kannst Du die Powerstation auch als USV nutzen, also gleichzeitig laden und entladen. Die Umschaltzeit war hier in meinem Test mit meinen PCs unproblematisch.

Es kann beim “Umschalten” zwischen Netzbetrieb und Akkubetrieb bei Powerstations immer eine kurze Verzögerung geben in welcher die Spannung an den Ports einbricht. Manche Geräte reagieren hier sensibler, andere weniger.

In meinem Test hatten meine PCs keine Probleme, es kann bei dir und deinen Geräten aber vielleicht anders aussehen.

Allerdings würde ich die VOLTERO PS24 eh nur semi als USV empfehlen. Klar, beim Solarladen passt das, aber als “Stationäre” USV gibt es bessere Modelle. Zum einen haben wir eine maximale Eingangsleistung von +- 400W über die zwei Netzteile.

Nach Abzug der Effizienz solltest du also im USV Betrieb nicht mehr als konstant um die 300W aus der Powerstation ziehen.

Auch die Effizienz ist eher mäßig, gerade bei niedrigen Lasten, was aber auch nicht ungewöhnlich ist.

Kurzum, die Steckdosen funktionieren problemlos, aber als “gesonderte” USV würde ich die VOLTERO PS24 trotz guter Umschaltzeiten nicht nutzen. Aber ein gleichzeitiges Laden und Nutzen, gerade beim Laden via Solar, ist an sich problemlos möglich.

 

Die USB Ports

Ich bin ein großer Fan wenn Powerstations leistungsfähige USB Ports besitzen. Die VOLTERO PS24 besitzt auch 2x 60W USB C Ports. Etwas schade, dass dies keine 100W Ports sind, aber 60W reicht in der Regel für die meisten Geräte bereits gut aus.

Genau genommen stimmt die Angabe von 60W hier aber nicht, denn wir haben 2x 65W.

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/3,25A

Du kannst auch beide Ports gleichzeitig voll nutzen!

Zudem unterstützen die USB C Ports beide PPS mit 5-11V bei 3A. Hierdurch können diese auch Samsung Smartphones mit bis zu 25W laden.

VOLTERO PS24 USB Ports

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Laden der Voltero PS24

Du kannst die PS24 über drei Methoden laden.

  1. Über die beiliegenden Netzteile
  2. Über einen 12/24V Zigarettenanzünder
  3. Via Solar

Prinzipiell besitzt die Powerstation vier Anschlüsse, über welche Du diese laden kannst. So kannst Du theoretisch vier Solarpanels mit 12-45V und 2x 200W + 2x 500W anschließen. Laut Hersteller liegt das Maximum bei 1000 W,  ich habe aber nicht genug Solarpanels um dies zu testen.

VOLTERO PS24 via Solar Laden

Ich habe die Powerstation an einem normalen 100W Solarpanel (18V) ausprobiert und diese schaffte es im April mit bis zu 86W an dem 100W Panel zu laden. Dabei hat dieser auch bei Schattenwurf usw. sauber hoch und herunter geregelt. Der verbaute Ladecontroller scheint also fähig zu sein.

Die Ladedauer schwankt dabei natürlich massiv je nach Sonneneinstrahlung, Solarpanels usw.

Mit im Lieferumfang liegen 2x 200W Netzteile. Du musst beide nicht nutzen, aber dies halbiert natürlich die Ladezeit.

Mit einem Ladegerät benötigt die Powerstation ca. 13:45h für eine vollständige Ladung. Mit 2 Ladegeräte dauert es mit 7 Stunden ca. die Hälfte der Zeit.

Rund 7 Stunden sind “Ok” für eine Powerstation dieser Größe, aber auch nicht rekordverdächtig schnell.

 

Ladeeffizienz und Standby Verbrauch

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz. Also das Verhältnis aus benötigter Energie für das 0% auf 100% Laden der Powerstation im Verhältnis zur später nutzbaren Energie.

Folgende Energie benötigte die Powerstation laut meiner Messung zum vollständigen Laden.

  • AC Laden mit einem Netzteil: 2754 Wh
  • AC Laden mit zwei Netzteilen: 2736 Wh
  • DC Laden 120W: 3011 Wh

Ok, warum ist das DC Laden so viel ineffizienter? Normalerweise sollte dieses effizienter sein.

Die VOLTERO PS24 hat mit rund 11W einen recht hohen Standby Verbrauch, wenn diese eingeschaltet und mit dem Netz verbunden ist. Da das DC Laden mit 120W hier so viel länger gedauert hat, kam dieser Standby Verbrauch vermutlich deutlich mehr zu tragen.

Daher vermute ich auch, dass das Laden mit zwei Netzteilen etwas effizienter war als mit einem Netzteil, da dies schneller geht.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC Laden 1x 200W Netzteil 73% 70%
AC Laden 2x 200W Netzteilen 74% 73%
DC Laden 67% 64%

 

Daraus ergibt sich eine Ladeeffizienz im Bereich von 74% bis 64%. Dies ist Ok! Alles im Bereich von +- 70-75% ist für eine Powerstation ein guter Wert. Werte darüber hinaus sind eher selten. Hier passt also die PS24.

 

Testfazit zur VOLTERO PS24

Die VOLTERO PS24 ist ein Koloss! Über 2 KWh echte nutzbare Kapazität, 4x Steckdosen mit bis zu 2400W, 4x Ladeeingänge und LiFePO4 Akku Zellen, was kann man sich mehr wünschen?

Dabei hat VOLTERO bei der PS24 auch in der Praxis einen hervorragenden Job gemacht. Sicherlich das wichtigste ist die Kapazität. Hier konnte ich zwischen 1934 Wh und 2016 Wh messen. Für eine Powerstation eine sehr ordentliche Kapazität!

Erfreulicherweise nutzt Voltero dabei LiFePO4 Akku Zellen, welche verglichen mit Lithium Ionen Akkus deutlich haltbarer (über 3000 Zyklen) und sicherer sind.

Dies hilft auch bei der Eignung als Puffer-Speicher oder USV. Grundsätzlich ist die Powerstation auch ganz gut als Solar Pufferspeicher geeignet. Dies natürlich in einem kleinen Umfang, beim Camping, im Gartenhaus usw.

So kannst Du bis zu 4 Solarpanels an der Powerstation anschließen, mit theoretisch 2x 200W + 2x 500W. Ich habe im Test allerdings nur ein Solarpanel ausprobiert, welches aber tadellos und mit guter Leistung funktionierte. Der verbaute MPPT Ladecontroller scheint recht gut zu sein.

Neben den vier Eingängen haben wir eine großzügige Ausgangs-Ausstattung. Alleine die vier Steckdosen sind klasse, welche mit 2400W praktisch für alle Anwendungen ausreichend Leistung haben. Du könntest einen Grill an der Powerstation betreiben, nicht das ich das empfehlen würde, aber es würde gehen.

Auch ist die PS24 prinzipiell als USV nutzbar. In meinem Test waren die Umschaltzeiten soweit ok. Allerdings ist dies nicht die aller effizienteste Powerstation in diesem Bereich und auch effektiv nur bis ca. 300-350W als USV nutzbar.

Kommen wir damit auch zum größten Negativpunkt, dem Aufladen. VOLTERO legt 2x 200W Ladegeräte bei. Dies finde ich verglichen mit einem integrierten Netzteil etwas “unpraktisch”. Zudem dauert das Laden mit 7 Stunden auch etwas länger. Dies machen beispielsweise Powerstations von EcoFlow mit ihrem integrierten Netzteil besser.

Pluspunkte gibt es wieder für die USB C Ports (wenn auch nur 60W), das brauchbare Display und den vernünftigen Lüfter, welcher in der Regel nicht brüllend laut ist.

Kurzum, abseits von der etwas “uneleganten” zwei Netzteil Lösung zum Laden der Powerstation ist die VOLTERO PS24 aus meiner sicht ziemlich perfekt. Gerade wenn Du Funktionen wie App Support nicht benötigst und es dir primär um die Kernfunktion geht, viel Kapazität, viele Anschlüsse und haltbare Akkuzellen, dann ist die VOLTERO PS24 eine sehr gute Wahl!

VOLTERO PS24
POSITIV
Sehr hohe Kapazität mit bis zu 2016 Wh
4x Steckdosen mit 2400W
Ein nützliches Display
Gute Umschaltzeiten (USV)
Gut via Solar Ladbar (Adapterkabel auf universelle Solarpanels liegen bei)
2x 60W USB C Ports mit PPS
0% auf 100% in 7 Stunden geladen
NEGATIV
AC Laden mit zwei Netzteilen etwas unelegant
Nur bedingt als USV empfehlenswert
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Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe, wer entrauscht am besten?

Der Kampf der KI gestützten Fotobearbeitung geht in die nächste Runde. Hattest Du bisher ein stark rauschendes Bild musstest Du damit leben oder Programme wie Topaz Photo AI oder DXO PureRAW 3 nutzen.

Beide sind in der Lage das Rauschen in Bildern massiv zu reduzieren! Allerdings schlägt nun Adobe zurück! In der neusten Version von Photoshop und Lightroom bietet Adobe das erste mal eine KI unterstützte Rauschreduzierung an.

Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe

Spannend!

Hier stellt sich aber die Frage wie gut ist diese? Um diese Frage zu klären, schicke ich Adobe Lightroom, Topaz Photo AI und DXO PureRAW 3 in den Vergleich.

Welches Programm kann besser das Rauschen reduzieren?

 

Eine kurze Übersicht

Adobe Lightroom und Photoshop muss ich dir vermutlich nicht mehr erklären. Bei beiden handelt es sich um vollständig ausgebaute Foto-Bearbeitungsprogramme bzw. bei Lightroom um ein Programm zur Fotoverwaltung.

Lightroom

Die KI unterstützte Rauschreduzierung ist hier nur ein weiteres “Modul”.

Etwas anders sieht es bei DXO PureRAW 3 aus. Dieses ist mehr oder weniger nur für die Rauschreduzierung gemacht.

DXO PureRAW 3

Du lässt deine Bilder von PureRAW 3 verarbeiten und bearbeitest diese dann in anderen Programmen weiter.

PureRAW 3 kann allerdings Bilder auch gezielt nachschärfen, Verzerrungen und andere “Schwächen” der Linse korrigieren. Hierfür hat DXO eine Datenbank für welche die jedes einzelne Linsenmodell getestet haben und entsprechend ein Profil erstellt wurde.

Ähnlich wie auch PureRAW 3 ist Topaz Photo AI kein Bildbearbeitungsprogramm. Dieses besteht aber aus mehreren Modulen, wie der “Gigapixel” KI, welche die Auflösung von Bildern erhöht usw.

Topaz Photo AI

Wir konzentrieren uns hier aber auf das Feature zum KI Unterstützten entrauschen von Bildern.

 

Verarbeitungszeit

Alle drei Programme benötigen mehr oder weniger viel Zeit um die Bilder zu verarbeiten. Ich habe jeweils 25 Bilder mit den drei Programmen verarbeitet, an folgendem PC.

  • AMD Ryzen 7950X
  • 64GB RAM
  • Nvidia RTX 3060Ti
  • Windows 11

Die Programme können jeweils sowohl die CPU wie aber auch die Grafikkarte zur Verarbeitung der Aufnahmen nutzen. Die Verarbeitung via CPU dauert in der Regel um einiges länger!

Bei DXO PureRAW und Topaz Photo AI kannst Du mehrere Bilder auf einmal verarbeiten. Bei Lightroom nur eins. Im Schnitt benötigen die Programme bei mir folgende Zeit für die Verarbeitung einer Aufnahme:

  • Adobe Lightroom – 31 Sekunden
  • DXO Pure RAW 3 – 18 Sekunden
  • Topaz Photo AI – 10 Sekunden

Damit ist Topaz Photo AI überraschenderweise das schnellste Programm! Dieses scheint auch die Grafikkarte am stärksten zu nutzen.

 

Am Ende ein DNG

Zwar kannst Du bei PureRAW 3 und Topaz Photo AI Bilder auch als JPG speichern, aber im besten Fall willst Du diese mit einem RAW Bild füttern und am Ende als DNG ausgeben lassen.

DNG ist so etwas wie ein universelles RAW Format. Dieses beinhaltet also weiterhin alle Bildinformationen und ist optimal für das weiter Bearbeiten des Bilds.

Allerdings werden die verarbeiteten Bilder um einiges größer! Hier z.B. 25 Bilder:

  • Originale – 1,32 GB
  • Topaz Photo AI – 7,20 GB
  • DXO Pure RAW 3 – 3,67 GB
  • Lightroom – 5,1GB

 

Wie gut werden die Bilder?

Alle drei Programme liefern eine massive Verbesserung des Rauchverhaltens, egal bei welchem ISO Wert. Selbst bei ISO 100 gibt es eine merkbare Verbesserung der Grundstruktur.

Dies auch in der Regel, ohne dafür “einen Preis zu zahlen”. Gerade die Rauschreduzierung von DXO und Adobe haben im Kern keinen Nachteil!

Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe,
Links Adobe, rechts Original
Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe,
Links DXO, rechts Topaz

100% der Bilder, die ich mit beiden verarbeitet habe, sahen am Ende besser aus als das Original.

Links Adobe, rechts Original
Links DXC. rechts Topaz

 

Tendenziell ist dabei die Rauschreduzierung von Adobe am “leichtesten”. Ich hatte diese für den Test auch “nur” auf 50 gestellt. Aber auch auf höheren Stufen bleibt diese tendenziell etwas “leichter” als DXO oder Topaz Photo AI.

Links Adobe, rechts Original
Links DXO, rechts Topaz

 

DXO PureRAW und Topaz Photo AI tun sich nicht viel. Mal ist der eine besser, mal der andere. Topaz Photo AI ist tendenziell bei “extremeren” Bildern etwas besser (ISO 5000+) bzw. stärker.

Auch schärft Topaz Photo AI teils etwas mehr nach, teils etwas weniger. Topaz ist hier einfach etwas weniger konstant als Adobe oder DXO.

Links Adobe, rechts Original
Links DXO, rechts Topaz

Die Ergebnisse schwanken von extrem gut zu schlechter als die beiden anderen. Eventuell kannst Du hier mit den “Feineinstellungen” bei Topaz mehr herausholen.

Links Adobe, rechts Original (im Regen aufgenommen)
Links DXO, rechts Topaz (im Regen aufgenommen)

Besser als das Original sind aber alle.

 

Andere Farben?

Bei normalen Bildern verändern sich die Farben bei Adobe und DXO zum Original RAW nicht!

Lediglich bei extremen Low Light Bildern konnte Adobe und DXO Farben besser herausarbeiten, siehe hier:

Topaz Photo AI hingegen tanzt etwas aus der Reihe und neigt dazu, Farben zu verstärken.

Dies ist eine einfache Anpassung der Sättigung, welche ich weder positiv noch negativ bewerten würde.

 

Topaz Photo AI teils etwas wild!

Im Kern scheint der Algorithmus von Adobe und DXO recht ähnlich zu sein. Topaz Photo AI unterscheidet sich hier doch etwas mehr von den beiden. ich vermute Topaz nutzt am meisten eine echte KI.

Diese scheint auch teils Teile der Bilder komplett zu “tauschen”. Siehe hier:

Links Adobe, rechts Topaz

Hier ist die Schrift des Eitorf-Logos regelrecht ausgetauscht. Auch an anderen Stellen wirkt es so als würde die KI Dinge im Bild gegen etwas KI generiertes austauschen, was zwar die Schärfe und Klarheit massiv erhöht, aber meist künstlich aussieht.

Bei manchen Bildern ist dieser Effekt extrem, bei anderen fast gar nicht vorhanden. Und ja ich habe nachgesehen, dass ich hier nur die Rauschminderung in Topaz Photo AI aktiv hatte!

Links Topaz, rechts Original Achte auf die Metallgitter und den Mast der Ampel

Unter anderem aus solchen Gründen musst Du bei Topaz Photo AI auf Bild zu Bild Basis entscheiden, ob das Ergebnis taugt.

Adobe und DXO zeigten im Test kein solches Verhalten!

 

Video

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Mehr Informationen

 

Fazit, welches Programm hat die beste Rauschreduzierung

Adobe hat einen sehr guten Job bei seiner neuen Ki unterstützten Rauschreduzierung gemacht!

Diese verbessert das Bildrauschen sehr deutlich, genau wie die Grundstruktur, ohne dabei Details oder Schärfe zu kosten. Selbst bei Bildern mit ISO 100 gibt es eine deutlich verbesserte Struktur, gerade vom Bokeh.

In Kern kannst Du also bei allen Bildern eine Verbesserung durch diese Rauschreduzierung erwarten, ohne irgendwelche Nachteile, abseits von der Zeit welche die Verarbeitung benötigt.

DXO PureRAW 3 liefert sehr ähnliche Ergebnisse! Was Farbe und Grundstruktur angeht, sind Adobe und DXO wirklich sehr dicht beieinander. Tendenziell ist aber PureRAW 3 etwas stärker und hat die bessere Linsenkorrektur.

DXO PureRAW 3 reduziert das Rauschen etwas mehr, ist aber was die Artefaktbildung vielleicht minimal „aggressiver“. Ich würde sagen, Adobes Rauschreduzierung ist sehr ähnlich DXO PureRAW 2 bzw. dem alten „Algorithmus“.

Allerdings sehe ich PureRAW 2/3 dennoch leicht vor Adobe!

Topaz Photo AI ist wieder ein etwas anderes Biest. Topaz Photo AI arbeitet tendenziell aggressiver und offensichtlicher als die beiden anderen. Rauschen wird noch etwas stärker reduziert, es wird deutlich stärker nachgeschärft, Farben werden satter und teils werden Bildelemente durch KI generierten Inhalt getauscht (meine Vermutung), aber im Gegenzug haben wir auch mehr Artefaktbildung.

Teils liefert Topaz Photo AI klar die besten Ergebnisse, teils sehen diese aber falsch oder künstlich aus. Topaz Photo AI schwankt hier extrem! Während DXO und Adobe eine konstante Verbesserung liefern.

Daher mein Fazit, hast Du ein Bild welches völlig kaputt ist, dann ist Topaz Photo AI deine beste Chance das Bild zu retten.

Hast Du ein Bild welches halbwegs brauchbar bis gut ist, dann wird DXO PureRAW die besten und konstantesten Ergebnisse liefern, gefolgt von Adobe. Beide kannst Du blind auf Bilder anwenden, ohne Sorgen zu haben, etwas zu verschlimmbessern. Bei Topaz Photo AI musst Du da mehr aufpassen.