Immer mehr Smartphones verzichten auf den Kopfhöreranschluss. Um so beliebter werden Bluetooth Ohrhörer. Auf Amazon gibt es auch einige, primär sogar von kleineren Herstellern wie AUKEY, RAVPower, Anker usw.
In diesem Test soll es um die neuen AUKEY EP-B40 Bluetooth Ohrhörer mit AptX, 3 EQ Klangmodi und 8 Stunden Spielzeit gehen. Diese werden aktuell bei Amazon für den ersten Blick günstige 24,99€ verkauft.
Im Normalfall würde ich jetzt die Frage Stellen ob man denn für 25€ gute Bluetooth Ohrhörer erwarten kann, allerdings weiß ich, dass die Antwort auf diese Frage ja lautet. Gerade von TaoTronics gibt es einige sehr gute Bluetooth Ohrhörer in dieser Preisklasse.
Können hier die neuen AUKEY EP-B40 Bluetooth Ohrhörer mit AptX, 3 EQ Klangmodi und 8 Stunden Spielzeit im Test überzeugen? Oder sollte man lieber zur Konkurrenz greifen. Finden wir dies heraus!
Die AUKEY EP-B40 sind auf den ersten Blick recht gewöhnliche Bluetooth Ohrhörer. Bei diesen handelt es sich nicht um vollständig kabellose Ohrhörer, wie beispielsweise Apples AirPods, sondern der linke und rechte Ohrstöpsel sind weiterhin über ein Kabel miteinander verbunden.
Lediglich die Kommunikation mit dem Smartphone läuft über Bluetooth 4.1.
AUKEY setzt bei den EP-B40 auf ein recht neutrales Design. Das Gehäuse besteht hierbei aus einfachem schwarzen Plastik mit lediglich einem kleinen AUKEY Aufdruck auf der Rückseite.
Dabei wirken die Ohrhörer allerdings ausreichend hochwertig gearbeitet. Auch das Kabel macht einen vernünftigen Eindruck.
Das Kabel besitzt wie üblich eine kleine Kabelfernbedienung mit drei Tasten, einer Multifunktionstaste (Ein/Aus, Play/Pause, EQ Einstellung) und Lauter und Leiser.
Ebenfalls an der Kabelfernbedienung ist der microUSB Ladeport unter einer kleine Gummiklappe, welche diesen vor Wasser oder Schweiß schützt.
Der integrierte Akku der EP-B40 soll laut AUKEY 8 Stunden halten, ein guter Wert, der aber lediglich bei leiser Musik erreicht wird. Rechnet praktisch mit ca. 6-8 Stunden.
Tragekomfort
Die AUKEY EP-B40 sind etwas größere Bluetooth Ohrhörer, aber auch nicht riesig. Für einen besseren Halt hat AUKEY diese zudem mit Ohrhaken ausgestattet.
Diese sitzen also, zumindest in meinen Ohren, recht gut und feste. Die IPx4 Schutzklasse sichert zudem einen Schutz gegen Wasser und Schweiß, wodurch die Ohrhörer sich auch für Sportler anbieten.
Ich würde zwar die Ohrhörer nicht als übermäßig entspannt sitzend einstufen, aber für den normalen Alltag, Bus, Bahn usw. sind die EP-B40 ebenso wie für sportliche Anwendungen geeignet.
Klang
Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Wie viel Klang kann man von 25€ Bluetooth Ohrhörer im Jahr 2017 erwarten?
Recht viel wie die AUKEY EP-B40 zeigen! Beginnen wir mit einer kleinen Besonderheit der AUKEY EP-B40, den EQ Einstellungen.
Die Bluetooth Ohrhörer von AUKEY verfügen über drei mögliche EQ Einstellungen, welche vom Hersteller „Höhen, Bässe und Gesang“ genannt werden.
Das Höhen Preset könnt Ihr völlig vergessen, dieses klingt furchtbar! Vielleicht bei Hörbüchern geht es noch gerade in Ordnung. Bei Gesang werden die oberen Mitten und die unteren Höhen massiv angehoben, wodurch diese recht aggressiv und leicht schrill wirken. Sicherlich Geschmackssache, aber mir gefällt es nicht.
Bässe und Gesang sind sich recht ähnlich (ich hoffe ich vertausche nicht Gesang und Höhen, es ist hier nicht ganz klar welches Profil was ist). Beim einen habt Ihr etwas mehr die „Badewannen Klangsignatur“, also recht starke Tiefen und recht starke Höhen.
Beim anderen sind die Bässe etwas weniger stark und dafür die Mitten etwas präsenter.
Wie klingen die Bluetooth Ohrhörer so generell? Erfreulich gut! AUKEY setzt hier auch außerhalb des Bass Presets auf einen recht kräftigen Tiefgang.
Mögt Ihr gerne einen etwas spaßigeren Bass? Dann seid Ihr bei den AUKEY EP-B40 an der richtigen Adresse.
Wer neutralen Klang sucht, ist hier falsch! Die EP-B40 sind eher der Presslufthammer. Der Bass ist recht tief und qualitativ in Ordnung. Die Masse ist aber natürlich recht hoch. Der Bass ist sowohl im Bässe wie auch Gesang EQ Setting recht nah am Maximum, was ich noch als „nicht völlig übertrieben“ bezeichnen würde.
Aber die AUKEY EP-B40 eigenen sich durchaus auch für Bass Heads.
Die Höhen sind relativ klar in allen EQ Modi und können sich auch gut von den Bässen separieren. Dies liegt allerdings primär an den Mitten, welche bei den AUKEY EP-B40 eher etwas flacher sind. Hierdurch wirken die Ohrhörer natürlich sehr schön dynamisch da der Kontrast zwischen hell und dunkel recht groß ist, aber Stimmen können auch etwas flach wirken.
Hier hilft natürlich das Gesangs Preset etwas, aber dennoch so ganz bekommt man diese Klangsignatur nicht aus den Ohrhörern.
Das muss aber auch nicht schlimm sein. Die AUKEY EP-B40 klingen gut und spaßig! Gerade wenn man eher an der Musik als an den Vocals interessiert ist. Für 25€ erhält man einen erfreulich guten Klang.
Auch die maximale Lautstärke ist ziemlich hoch! Eine kleine Schwäche war vielleicht die Sauberkeit des Klangs. Ich meine eine leichte Kompression im Klang unter IOS Geräten feststellen zu können. Dies war bei Android nicht ganz so ausgeprägt.
Fazit zu den AUKEY EP-B40
Ihr sucht ein paar gute Bluetooth Ohrhörer mit einem spaßig Klang? Dann seid Ihr bei den AUKEY EP-B40 an der richtigen Adresse!
Die AUKEY EP-B40 gehören ganz klar zu den besten Bluetooth Ohrhörern. Hierbei können diese ganz besonders durch ihren Bass starken und dynamischen Klang punkten. Ihr sucht neutrale und super gut ausbalancierte Ohrhörer? Dann seid Ihr bei den AUKEY EP-B40 falsch.
Die Ohrhörer sind in allen drei EQ Einstellungen als recht spaßig ausgelegt, einzustufen. Für die meisten Nutzer wird dies natürlich nicht abschreckend sein, und ja es macht durchaus Spaß Musik mit den EP-B40 zu hören.
Es ist schon erstaunlich, wie gut günstige Ohrhörer mittlerweile geworden sind.
Auch abseits vom Klang passen die AUKEY EP-B40. Die Verarbeitung ist solider Standard, die Akkulaufzeit mit ca. 7-8 Stunden in Ordnung.
Kurzum wenn Ihr etwas mehr Bass mögt, werdet Ihr in dieser Preisklasse nur schwer etwas Besseres finden als die AUKEY EP-B40!
Mit dem Lenny 4 präsentiert Wiko nach knapp über einem Jahr nun endlich den Nachfolger des sehr populären Lenny 3. Wikos Lenny Smartphone Serie ist berühmt und berüchtigt. Diese stellte eine lange Zeit so das Minimum an Smartphone dar, was man halbwegs vernünftig nutzen kann. Im Gegensatz zu anderen Herstellern passte dafür auch der Preis mit rund 100€.
In die selbe Kerbe schlägt nun auch das Neue Lenny 4 mit einem Preis um die 100€. Was hat sich hier verglichen mit dem Lenny 3 getan und wie gut ist das Lenny 4? Finden wir dies im Test heraus!
Wie auch schon das Lenny 3 ist auch das Lenny 4 in diversen bunten Farben erhältlich. Hierzu gehört ein Rose Gold, Limone, Türkis und der Klassiker Schwarz.
Etwas enttäuscht hat mich allerdings die Verpackung, welche anscheinend bei allen Versionen in der limonen Farbe gehalten ist.
Der erste Eindruck vom Lenny 4 war dafür allerdings umso Positiver! Wiko setzt hier auf ein Aluminiumgehäuse, was bei einem Preis von 100€ schon etwas Besonderes ist.
Wobei hier Wiko etwas trickst, die Oberfläche ist zwar wirklich Aluminium, allerdings ist dieses nur extrem dünn. Warum? Die Rückseite ist beim Wiko Lenny 4 entfernbar, hierdurch fühlt sich das Smartphone allerdings etwas weniger massiv an als die gängigen Aluminium Smartphones. Im Gegenzug ist allerdings sogar der Akku austauschbar! Und man muss ehrlich sein, für ein Smartphone dieser Preisklasse fühlt sich das Lenny 4 absolut hervorragend an, auch wenn dieses noch nicht an die richtigen voll Aluminium Modelle kommt.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, die Rückseite ist so schwer abzunehmen…… Mit einem Fingernagel war mir dies unmöglich, ich hatte Angst das ich mir hier einen ausreiße. Die Aluminiumrückseite ist sehr streif, was das Abnehmen extrem erschwert. Schnappt Euch hier einen stumpfen Gegenstand und nutzt diesen als Hebel.
Rein optisch gefällt mir das Lenny 4 recht gut. Dieses unterscheidet sich zwar nur minimal vom Lenny 3, aber das Smartphone ist etwas schlichter und eleganter gestaltet als sein Vorgänger. Ich finde das Lenny 4 sieht teurer und besser aus als man es bei diesem Preis vermuten könnte.
Das Wiko Lenny 4 ist kein 08/15 schwarzer Plastikklotz, wie man diese ansonsten für rund 100€ bekommt. Dies ist vermutlich auch der Grund für die Beliebtheit der Lenny Serie.
Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5 Zoll HD Display. Unter diesem sind drei kapazitive Touch Tasten und oberhalb eine 5 Megapixel Front Kamera.
Die drei üblichen physischen Smartphone Tasten sind am rechten Rand angebracht. Der Ladeport ist gemeinsam mit dem 3,5mm Kopfhöreranschluss etwas ungewohnt auf der Oberseite zu finden.
Auf der Rückseite ist zu guter Letzt die 8 Megapixel Hauptkamera, ein LED Blitz und der Lautsprecher.
Software
Das Wiko Lenny 4 setzt auf Android 7.0 als Betreibsystem. Dieses wurde allerdings vom Hersteller stark modifiziert!
Dies beginnt schon bei der Einrichtung, hier versucht Euch Wiko das Senden von Nutzerdaten und Werbung, wie auch das nachträgliche Installieren von Werbe Apps aufzuschwatzen.
Der „Überspringen“ Knopf ist sehr gut versteckt! Auch nach der Ersteinrichtung ist das Erste was Ihr seht eine Liste mit „Bonus Apps“, welche gerne das Lenny 4 gerne nachträglich installieren würde.
Ich nehme an bei diesen Apps erhält Wiko eine Provision, wenn Ihr diese installiert, es handelt sich also um Free2Play Spiele und die üblichen Verdächtigen wie Booking.com usw.
Ebenso wird Euch sehr aggressiv ein Konto bei Wiko ans Herz gelegt! Ihr erhaltet dauerhaft einen „jetzt registrieren“ Eintrag in Eurer Benachrichtigungsleiste, welcher sich nur temporär ausblenden lässt (für maximal eine Woche).
Der Homebildschirm wirkt erst einmal recht unspektakulär. Wiko hat natürlich sein eigenes Wallpaper und eigene Icons vorinstalliert, aber ansonsten ist alles an seinem gewohnten Platz. Es ist sogar eine App Übersicht vorhanden!
Sofern Ihr auch auf die angebotenen „Bonus Apps“ verzichtet habt, finden sich auf dem Lenny 4 keine weiteren 3. Anbieter Anwendungen.
Jedoch finden sich einige Wiko Apps und zusätzliche Funktionen. Klingt ja erst einmal gut, aber das Smartphone fühlt sich doch recht überladen an.
Wenn ich mir ein Einsteiger Smartphone kaufe, will ich eigentlich nicht, dass dieses mit Funktionen und Dingen vollgekleistert ist bis zum geht nicht mehr. Ich kann schon mal so viel sagen, das Lenny 4 ist keine Rennmaschine und hat schon mit den einfacheren Anwendungen zu kämpfen.
Hier wirkt ein „Google Now“ oder HTC Blinkfeed Klon doch etwas deplatziert. Ja Wiko hat eine Art „Info Center“ auf der ganz linken Seite Eures Home Bildschirms. Hier werden Euch Dinge wie News, Kontakte, oft genutzte Anwendungen usw.angezeigt.
Ich finde das Ganze um ehrlich zu sein nur so semi nützlich und vor allem etwas „billig“ umgesetzt. Wiko versucht hier das oben angesprochene Google Now, HTC Blink Feed, IOS Info Center, Samsung Bixby usw. zu kopieren.
Allerdings selbst diese großen Unternehmen tun sich schwer bei einer guten Umsetzung. Ich will nicht sagen, dass alles völlig sinnfrei ist, aber so richtig überzeugen kann mich das Ganze auch nicht.
Positiv sind wiederum Dinge wie langer Screenshot (wenn er funktioniert). Auch der freie Speicher ist mit knapp über 10GB für ein 16GB Smartphone recht groß.
Display
Das Wiko Lenny 4 verfügt über ein 5 Zoll HD Display. HD und nicht Full HD! Schlimm? Nein natürlich nicht, in dieser Preisklasse darf man beim besten Willen noch kein Full HD Display erwarten, zudem ist das Display des Lenny 4 mehr als ausreichend scharf.
Selbst Text, an dem man am ehesten eine niedrige Auflösung erkennt, sieht beim Lenny 4 ausreichend scharf aus.
Generell macht das Display einen brauchbaren Eindruck. Die Helligkeit ist zwar nicht super hoch, aber ausreichend, Kontraste sind okay, die Ausleuchtung und Blickwinkel passen.
Die Farben sind an sich auch okay, aber vielleicht ein wenig matt verglichen mit Displays teurer Smartphones.
Sound und Akustik
Wiko setzt auch beim Lenny 4 auf einen Lautsprecher auf der Rückseite des Smartphones. Dieser klingt okay. Er ist natürlich etwas dünn und auch nicht der lauteste, aber klar ohne dabei schrill zu sein.
Für mal ein Youtube Video im Bett reicht das Ganze völlig! Allerdings für Internet Radio während des Kochens oder in ähnlichen Situationen ist der Lautsprecher vielleicht doch etwas leise.
Allerdings habe ich hier auch schon Schlechteres gehört!
Wie steht es um die Telefon Qualität? Diese ist akzeptabel. Die Ohrmuschel ist vielleicht etwas dumpf, aber im normalen Einsatz war mein Gesprächspartner dennoch gut verständlich. „HD Voice“ oder Ähnliches findet Ihr aber beim Lenny 4 nicht.
Auch die verbauten Mikrofone sind zweckmäßig, aber auch nicht mehr. Solltet Ihr in einer lauten UBahn telefonieren, könntet Ihr etwas schwer verständlich sein.
Kamera
Das Wiko Lenny 4 verfügt über eine 8 Megapixel Hauptkamera. Bei einem Smartphone dieser Preisklasse geht es ja meist eher um die Frage wie schlecht die Kamera ist. Bei 100€ Kaufpreis kann man in der Regel auch keine gute Bildqualität erwarten.
Allerdings der erste Eindruck ist hier beim Lenny 4 positiv. Die Kamera App macht einen kompetenten Eindruck und auch das Speichern und Verarbeiten der Aufnahmen geht vergleichsweise schnell. HDR Bilder dauern natürlich immer noch eine Weile, aber auch ihre Verarbeitung geht ausreichend schnell, wenn man den Preis des Smartphones bedenkt. Etwas störend wiederum ist das gelegentliche Ruckeln und Nachhängen der Live Ansicht.
Gerade wenn Updates im Hintergrund laufen, kann die Live Ansischt schnell zu einer Diashow werden.
Aber wie steht es um die Bildqualität?
Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.
WOW die Kamera des Wiko Lenny 4 hat mich sehr positiv überrascht! Klar nicht falsch verstehen, die Kamera ist egal wie sehr ich diese jetzt lobe schlechter als die meisten Kameras von 200€+ Smartphones. Allerdings verfügen die meisten „unter 150€ Smartphones“ über sehr schlechte Kameras. Hier ist die des Lenny 4 mehr als überdurchschnittlich.
Bilder bei Tageslicht/Sonnenschein sind farblich akkurat und absolut scharf. Hier hilft das Lenny 4 teilweise per Software etwas zu sehr nach, Bilder wirken teilweise etwas überschärft, aber tendenziell lieber etwas zu scharf als verwaschen.
Einige Aufnahmen, welche mir mit dem Lenny 4 gelungen sind, würde ich sogar als fantastisch einstufen! Gerade im Marko Bereich bei Sonnenschein sind mir einige echt starke Bilder gelungen, die nicht viel schlechter sind als von die Fotos von guten Mittelklasse Smartphones.
Das Lenny 4 zeigt sich auch erstaunlich souverän bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Klar hier bricht die Bildqualität an einem gewissen Punkt ein, aber beispielsweise Farben bleiben recht konstant und auch der Weißabgleich ist recht stabil.
Erstaunlich für ein 8 Megapixel Modul, welches immerhin mit einer F2.0 Blende kombiniert ist.
Auch der Autofokus ist ziemlich flott und auch sehr akkurat! Ich hatte fast keinen Ausschuss bei meinen Bildern.
Natürlich kann das Lenny 4 noch keine Urlaubskamera ersetzen, aber man muss sich beim Posten eins der Bilder auf Facebook oder WhatsApp auch nicht schämen, sofern das Licht halbwegs akzeptabel war.
Benchmarks und Leistung
Wiko setzt im Lenny 4 auf den Mediatek MT6580 in Kombination mit 1GB RAM. Dies ist genau die gleiche Kombination wie schon im Lenny 3, was man tendenziell als schlechtes Zeichen ansehen kann.
Aber schauen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks an, ehe wir vorschnell über die schlechte Leistung urteilen.
Nachdem wir die Benchmarks nun gesehen haben, können wir über die schlechte Leistung meckern, zu Recht!
Der Mediatek MT6580 ist einer der langsamsten SoCs, den ich die letzten 2-3 Jahre gesehen habe. Dieser liegt sogar leistungstechnisch noch unter dem doch mittlerweile recht betagten Qualcomm Snapdragon 410.
Viel mehr gibt es hier nicht zu sagen, außer zu hoffen, dass die Benchmark Ergebnisse nicht die Praxis widerspiegeln.
Das Wiko Lenny 4 im Alltag
Natürlich sind Benchmarks nur das eine, wie sich ein Smartphone im Alltag verhält das andere. Wie steht es hier um das Lenny 4? Leider nicht gut.
Das Lenny 4 ist nutzbar, an sich läuft auch die Benutzeroberfläche ausreichend gut, sofern das Smartphone nichts machen muss. Startet Ihr eine App oder werden Updates geladen dauert es….
Selbst das Starten der Uhr App kann durchaus 2-3 Sekunden dauern. Hinzu kommen gelegentliche Ruckler und teilweise komplette Hänger. Letztere schiebe ich auf den doch sehr knappen Arbeitsspeicher. Ist dieser recht weit voll, durch Programme die im Hintergrund laufen, wird es „haarig“. Startet Ihr nun eine weitere App muss das Lenny 4 erst einmal ein Programm aus dem Hintergrund schließen, was dauert und den ganzen Ablauf doch deutlich verzögert.
Das Ganze geht, aber diese mäßige Reaktionsfreudigkeit kann einfach nerven. Wer von einem neuen Smartphone erwartet, das dieses „perfekt“ läuft, wird hier sicherlich enttäuscht sein.
Dies gilt auch, wenn Ihr von einem sagen wir mal 3-4 Jahren alten Ober/Mittelklasse Smartphone auf das Lenny 4 wechselt. Selbst so ein altes Smartphone wird vermutlich besser laufen als das Lenny.
Das Lenny 4 verfügt nicht einmal über LTE. Dies ist nicht für die Geschwindigkeit wichtig, sondern für den Empfang. LTE hat oftmals eine höhere Reichweite als 3G, daher ist dies selbst in einem Einsteiger Smartphone interessant.
Dies sagt aber vor allem etwas über die Hardware aus, wenn bei einem 2017er Smartphone so ein Basic fehlt.
Klar, jemanden der etwas geduldig ist und sein Smartphone nur ein paar mal pro Tag nutzt um mal ne SMS oder WhatsApp Nachricht zu senden, der wird mit dem Lenny 4 leben können.
Akkulaufzeit
Das Wiko Lenny 4 verfügt über einen 2500mAh, austauschbaren Akku. 2500mAh ist nicht super viel, aber das Lenny 4 verfügt auch nur über ein 720p Display und einen schwachen Prozessor.
Daher sollte doch die Akkulaufzeit passen, oder?
In meinem Standard Test, Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming usw. erreichte das Lenny 4 rund 4,5 Stunden aktive Nutzungszeit.
Dies ist wirklich ein sehr mittelmäßiger Wert! Wenn Ihr das Smartphone mit einem Spiel belastet und die Displayhelligkeit auf Maximum stellt, werdet Ihr das Wiko Lenny 4 in ca. 3 Stunden leer bekommen.
Kurzum keine sonderlich gute Akkulaufzeit. Die Standby Zeit ist zwar okay, wenn Ihr das Smartphone nutzt, schmilzt der Akku doch vergleichsweise schnell dahin.
Fazit
Ich tue mich mit einer Empfehlung beim Wiko Lenny 4 etwas schwer. Das Lenny 4 fühlt sich gegenüber dem Lenny 3 wie ein recht halbherziges Upgrade an, gerade was die inneren Werte angeht.
Der Prozessor des Lenny 3 war schon 2016 am absoluten unteren Ende der Leistungsskala angesiedelt. Leider setzt Wiko auf den exakt gleichen Prozessor auch im Lenny 4. Während ich damals noch gesagt habe für einfachere Anwendungen geht das Ganze noch in Ordnung, kann ich dies diesmal nicht sagen.
Vielleicht liegt es einfach an den gestiegenen Ansprüchen oder an der Software, welche mittlerweile ein gutes Stück weiter aufgebläht ist, aber das Lenny 4 fühlt sich teilweise einfach super träge an.
Damit meine ich nicht mal zwingend Tastatur eingaben oder die Benutzeroberfläche, welche in der Regel ausrechend schnell reagieren, aber sobald das Smartphone etwas tun muss, wird es problematisch.
Screenshots sind ein gutes Beispiel. Meist dauert es Sekunden, ehe etwas passiert. Ihr ladet zu viele Apps oder Updates gleichzeitig? Oftmals stürzt der Google Play Store ab und es dauert eine Weile ehe überhaupt der Homescreen wieder geladen ist.
Das Wiko Lenny 4 ist nicht völlig unnutzbar, aber es ist absolut grenzwertig. Wie alt der verbaute Prozessor ist, erkennt man auch am fehlenden LTE Support!
Das Traurige, abseits von der Leistung und der Akkulaufzeit, ist, dass Wiko Lenny 4 eigentlich sogar recht gut!
Die Haptik und Optik ist für diese Preisklasse absolut top! Das Display ist in Ordnung und die Kamera ordentlich.
Es kommt also auf Eure Anforderungen an. Könnt Ihr mit der schwachen Performance des Wiko Lenny 4 leben und sucht ein günstiges Basis Smartphone oder zweit Smartphone, dann ist das Lenny 4 durchaus Okay.
Wollt Ihr aber ein „richtiges“ Smartphone, auf welchem man auch alle Funktionen die ein Smartphone zu bieten hat, genießen kann, dann legt lieber 50-80€ für ein Honor 6A oder Moto G5 drauf.
USB C ist der Standard der Zukunft. Aber auch schon aktuell gewinnt USB C immer weiter an Verbreitung und das nicht nur als Port zum Datenübertragen, sondern auch zum Aufladen von Smartphones und diversen anderen Geräten.
Sogar einige Notebooks lassen sich via USB C aufladen, die populärsten Notebooks werden hier sicherlich Apples MacBook Pros sein. Aber auch Notebooks anderer Hersteller wie Dell, ASUS oder Razer lassen sich via USB C Laden.
Letzterer, Razer, haben nun eine Powerbank auf den Markt gebracht. Die Razer Power Bank unterstützt hierbei den neuen USB Power Delivery Standard, welcher das schnelle Aufladen von neueren Smartphones, Tablets und auch diversen Notebooks über den USB C Port ermöglicht. Dabei stehen der Powerbank satte 45W Leistung zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Powerbank aber auch Quick Charge Support.
Klingt doch erst einmal gar nicht schlecht, bis man den Preis hört. Razer will für diese 12800mAh Powerbank satte 170€!
Für diesen Preis muss die Powerbank schon verdammt gut sein, ist sie das? Finden wir dies im Test der neuen Razer Power Bank heraus!
Razer ist eigentlich dafür bekannt sehr hochwertige und toll designte Produkte anzubieten. Daher war ich etwas von der Verpackung der Razer Power Bank überrascht. Diese besitzt zwar einen Razer Aufdruck, aber abgesehen davon keine Kennzeichnung, was sich im Inneren befindet. Razer scheint seine USB C Power Bank also etwas als Nischenprodukt einzustufen.
Vom Inhalt der Verpackung war ich allerdings wiederum mächtig beeindruckt. Zum einen macht die Powerbank einen sehr guten ersten Eindruck, zum anderen legt Razer ein USB C auf USB C Kabel und ein USB A auf microUSB Kabel in hervorragender Qualität bei. Beide Kabel sind zwar recht kurz, aber abgesehen davon absolut top!
Die Powerbank selbst ist ebenfalls erfreulich hochwertig. Razer setzt hier auf ein einfaches mattes Aluminium Gehäuse mit Razer Logo. Hierdurch fühlt sich die Powerbank unheimlich Massiv und hochwertig an. Abgesehen davon ist die Powerbank aber optisch recht schlicht. Keine auffälligen grünen Farbakzente oder LEDs, nur ein einfaches und schickes industrielles Design.
Natürlich ist die Powerbank von Razer primär für das Razer Blade Stealth gedacht, welches ebenfalls recht schlicht designt ist.
Ehe die Frage kommt, ja die Powerbank ist auch für andere Geräte geeignet, die USB C Power Delivery nutzen!
Kommen wir damit zu den Anschlüssen. Hier setzt Razer auf einen interessanten Aufbau. Die Ein/Ausgänge sind bei der Powerbank auf die linke und rechte Seite aufgeteilt.
Links finden wir einen USB C Eingang wie auch einen microUSB Eingang. Dies ist interessant, die meisten mit bekannten USB C Power Delivery Powerbanks nutzen den gleichen USB C Port für Ein-und Ausgang.
Der USB C Eingang unterstützt auch Power Delivery zum Aufladen der Powerbank. Diese kann also nicht nur schnell aufladen, sondern auch schnell aufgeladen werden.
Der microUSB Eingang hingegen unterstützt nur das normale Laden mit bis zu 2A.
Bei den Ausgängen habt Ihr ebenfalls etwas Auswahl. Hier besitzt die Razer Power Bank einen USB C Ausgang und zwei normale USB Ausgänge. Die beiden Normalen USB Ausgänge unterstützten Quick Charge 3.0. Der USB C Port unterstützt hingegen das USB Power Delivery Protokoll.
Der USB C Port ist natürlich das Besondere an der Powerbank. Dieser Port kann bis zu 45W Leistung liefern und ist damit sogar leistungsstark genug diverse Notebooks zu laden.
Razer gibt hier folgende Werte an: 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A und 20V/2,25A.
Leider ist die Razer Power Bank relativ groß und schwer für ihre „nur“ 12800mAh Kapazität. Warum? Die Akkuzellen selbst sollten absolut problemlos die 45W Leistung schaffen, der limitierende Faktor bei den Leisten Powerbanks ist hier eher die Elektronik. Diese ist bei solch Leistungsstarken Powerbanks recht groß und muss auch eine gewisse Wärme Entwicklung abführen. Daher kommt das vergleichsweise große Gehäuse.
Größenvergleich mit der 20800mAh XLayer Powerbank Plus MacBook
Wie üblich verfügt die Razer Power Bank auch über einen Einschalter und vier grüne Status LEDs welche über den verbliebenden Akku Stand informieren.
USB Power Delivery
USB Power Delivery ist ein etwas komplexeres Thema, daher versuche ich dies Euch einmal kurz zu erklären.
USB Power Delivery ist ein offizieller Teil des USB Protokolls, welcher ein wenig in Konkurrenz zum bekannten Quick Charge steht. Quick Charge ist eine Technologie des Herstellers Qualcomm und kann nur genutzt werden wenn entweder ein Qualcomm Prozessor im Gerät verbaut wurde oder eine Lizenzgebühr an diese gezahlt wird. Zudem ist Quick Charge für Smartphones entwickelt worden und nicht universell als Ladestandard für alle Geräteklassen.
Hierbei soll Power Delivery es erlauben Smartphones, Tablets und auch Notebooks über das selbe Ladegerät zu laden. Power Delivery ist dabei auf eine Leistung von bis zu 100W spezifiziert.
Soweit so gut, allerdings können nur die aller wenigsten Ladegeräte 100W liefern, geschweige denn Powerbanks.
Es gibt also mehrere Abstufungen, zum einen bei der Spannung und zum anderen beim Strom.
Ähnlich wie bei anderen Schnelllade Systemen (Quick Charge) ist bei USB Power Delivery die Spannung nicht mehr Fix bei 5V, wie es eigentlich für USB normal ist. Es ist leichter eine höhere Spannung zu übertragen als einen hohen Strom, daher wird für die erhöhe Ladegeschwindigkeit nicht der Strom(A) angehoben sondern die Spannung(V). (Spannung * Strom = Watt)
Ein USB Power Delivery Ladegerät/Powerbank kann im Optimalfall 5V, 9V, 14,5/15V und 20V liefern.
Hierbei ist 5V die Standard Spannung. Wenn Ihr also ein normales Smartphone an den USB C Port hängt, das sich nicht als „Hey ich unterstütze USB Power Delivery“ zu erkennen gibt, werden immer nur 5V ausgegeben. Daher ist USB Power Delivery voll abwärtskompatibel, es kann hier nichts kaputt gehen!
Allerdings muss ein USB Power Delivery Ladegerät nicht alle diese Spannungen unterstützen. Beispielsweise fehlt einigen Ladegeräten die 20V Stufe, diese können dann nur 5V oder 9V oder 14,5V ausgeben.
Das ist beispielsweise für viele Notebooks blöd, diese benötigen meist genau diese 20V Stufe. Beispielsweise das Dell XPS 13 benötigt zwingend 20V, es kann also nicht einfach mit 14,5V laden.
Apple MacBooks sind hier etwas unkomplizierter und kommen mit 5V, 9V, 14,5V und 20V klar. Apple hat hier also intern Elektronik verbaut, welche mit allen Spannungsstufen umgehen kann.
Dabei funktioniert die Absprache der Spannung automatisch. Ihr müsst also keine Sorge haben, dass Ausversehen die falsche Spannung geliefert wird.
Leider kann man bei Notebooks meist nicht im Vorhinein sehen welche Spannungsstufe diese benötigen oder ob diese überhaupt USB Power Delivery nutzen. Einige 1-2 Jahre alte Lenovo und HP Geräte wurden beispielsweise via USB C geladen, nutzen aber einen eigenen Standard.
Neben der Spannung ist auch der Strom wichtig. Auch hier haben einige Notebooks Mindestanforderungen, welche man in der Regel nicht im Vorhinein findet.
Beispielsweise das Dell XPS 13 benötigt 20V und mindestens 1,5A, besser wäre aber mehr. Der Anker PowerCore+ 26800mAh mit Power Delivery bietet beispielsweise 20V und 1,25A, kann also trotz der richtigen Spannung ein Dell XPS 13 nicht laden.
Im Gegensatz zur Spannung, welche immer Fix bei 5V, 9V, 14,5/15V oder 20V liegt, ist der Strom „dynamisch“. Sollte eine Powerbank also 20V 2A liefern können, kann diese auch nur 20V 1A oder irgendwas zwischen 0-2A ausgeben. Es ist also kein Problem ein kleines Smartphone an einer 45W Powerbank zu laden. Das Smartphone nimmt nur so viel Energie auf, wie es verarbeiten kann.
Allgemein nutzten Smartphones und kleinere Geräte meist nur die 5V und 9V Spannungsstufe. Problematisch sind in der Regel nur Notebook.
Viele aktuelle Smartphones unterstützen neben dem Quick Charge auch USB Power Delivery. Dazu gehört beispielsweise das Samsung Galaxy S8, LG G6 und auch diverse Huawei Smartphones. Das Huawei P10, P10 Plus und Mate 9 lassen sich beispielsweise an Power Delivery Ladegeräten schnellladen!
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.,
Messwerte
Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Razer gibt diese mit 12800mAh an, messen konnte ich 39,112Wh bzw. 10570mAh. Dies entspricht 83% der Herstellerangabe, ein akzeptabler Wert.
Man darf nie vergessen, dass sich die Herstellerangabe der Kapazität sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen bezieht und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität. Letztere ist aufgrund von internen Umwandlungen der Spannung immer etwas niedriger, 80-90% der Herstellerangabe ist hier als normal zu bezeichnen.
Mit 83% ist die Razer Power Bank schon am unteren Level dieser Skala, dies wird aber auch etwas an den Quick Charge Ports liegen. Ich entlade alle Powerbanks immer mit 5V 1A, allerdings sind Quick Charge Ports etwas ineffizienter als normale USB Ports. Auch das Laden via Quick Charge ist ineffizienter, als das normale Aufladen.
Leider ist die Kapazität der Razer Power Bank etwas knapp bemessen. Gerade wenn man mit dieser Notebooks aufladen möchte, wofür diese ja primär gedacht ist.
Als kleine „Hilfe“ wie oft die Powerbank Gerät xyz Laden kann hier eine Übersicht:
Razer Blade Stealth ca. 0,5-0,6 mal
Dell XPS 13 ca. 0,5-0,6 mal
Apple MacBook 2017 ca. 0,8-1 mal
Apple MacBook Pro 13 2017 ca. 0,7 mal
Apple MacBook Pro 15 2017 ca. 0,4-0,5 mal
Apple iPhone 7 ca. 5 mal
Samsung Galaxy S8 ca. ca. 3 mal
Nintendo Switch ca. 2 mal
Ihr seht die Akkukapazität ist recht knapp bemessen. Allerdings wenn man natürlich bedenkt, dass der Akku eines Apple MacBook Pro 13 ca. 7 Stunden hält, wenn nicht sogar mehr, ist 70% zusätzliche Kapazität rund 5 Stunden extra Nutzungszeit, was durchaus nett ist.
Im Inneren setzt die Razer Powerbank auf LGABE11865 Zellen mit jeweils vermutlich 3200mAh. LGABE steht im Übrigen für LG, LG Akku Zellen gehören durchaus zu den besseren auf dem Markt.
Interessanterweise hat Razer die Akku Zellen sogar mit Wärmeleitpads ausgestattet (aber nicht die Rückseite abgezogen….) um vermutlich die Hitzeentwicklung etwas in Zaun zu halten.
Wie sieht es abseits der Kapazität aus? Beginnen wir mit den beiden normalen USB Ports. Wobei so normal sind diese nicht, denn beide Ports unterstützen Qualcomms Quick Charge 3.0. Hierdurch können diese beispielsweise ein Samsung Galaxy S8, Galaxy S7, Sony Xperia XZ, LG G5, LG G6 usw. schnellladen.
Zahlen interessieren hier nicht. Bei Quick Charge gibt es nur zwei Zustände, wenn es funktioniert, erhaltet Ihr mit allen Quick Charge 3.0 Ladegeräten auch immer die volle Geschwindigkeit, es gibt hier keine Abstufungen nach dem Motto „Quick Charge Ladegerät XZY ist schneller als Quick Charge Ladegerät ZYX“. Entscheidend ist nur das es keine Kompatibilitätsprobleme gibt, welche es zu Anfangszeiten von Quick Charge 3.0 durchaus des Öfteren gab.
Diese konnte ich allerdings bei der Razer Power Bank nicht entdecken! Die Quick Charge Ports funktionierten tadellos mit unterstützen Geräten. Natürlich könnt Ihr auch an diesen Ports Smartphones/Tablets usw. laden welche kein Quick Charge unterstützen, allerdings ist dies oftmals langsamer.
Gerade iPhones und iPads laden nicht gut an der Razer Power Bank. An beiden Ports sind IOS Geräte auf 0,98A limitiert. Dies ist relativ langsam, gerade im Falle eines iPads.
Sofern Ihr aber eins der neuen iPads habt, könnt Ihr dieses mithilfe des Lightning auf USB C Kabel auch am USB C Port schnellladen.
Kommen wir damit zum USB C Port. Folgende Geräte habe ich an diesem getestet:
Apple MacBook Pro 13 late 2016
Apple iPad Pro 10.5
Samsung Galaxy S8+
LG G6
Google Pixel XL
Huawei P10 Plus
Dell XPS 13
Nintendo Switch
Beginnen wir mit den Smartphones. Viele aktuelle High End Smartphones unterstützen neben Quick Charge auch USB Power Delivery als Schnellladestandard, so auch beispielsweise das Samsung Galaxy S8/S8+ und LG G6.
Das Samsung Galaxy S8+ erreicht am USB C Port beispielsweise 5V 2,46A. Dies entspricht 12,3W, am Quick Charge Port erreichte dieses 9V und 1,31A, was 11,79W entspricht.
Rein theoretisch lädt das S8+ also am USB C Port mit USB Power Delivery schneller als via Quick Charge, praktisch wird es hier aber kaum einen Unterschied geben.
Das Google Pixel XL erreicht seine übliche Schnellladegeschwindigkeit von 9V und 2A.
Eine Powerbank mit USB Power Delivery ist für Besitzer von Huawei Smartphones besonders interessant. Huawei nutzt kein Quick Charge, sondern einen eigenen Schnellladestandard, für welchen man aber keine Powerbanks oder andere 3. Anbieter Ladegeräte findet.
Allerdings das Huawei P10, P10 Plus und Mate 9 (vielleicht auch andere, aber diese sind mir bekannt), unterstützen neben dem eigenen Schnellladestandard auch USB Power Delivery.
Das P10 Plus erreicht an der Razer Power Bank 9V 1,85A, was satten 16,65W entspricht.
Kommen wir zu den Notebooks und Tablets. Die neuen Apple iPad Pros 10.5 und 12.2 unterstützen ebenfalls den USB Power Delivery Ladestandard. Hierfür ist das Original Apple Lightning auf USB C Kabel nötigt. Nutzt Ihr dieses erreicht das iPad Pro 10.5 an der Razer Power Bank 14,5V und 1,8A, also rund 26W Ladeleistung. Dies ist über das doppelte Tempo des Original Ladegeräts!
Beeindruckend! Ähnliches gilt auch für die Nintendo Switch, welche zwar auch an USB Power Delivery Ladegerät schnell lädt, allerdings ist hier der Unterschied zum normalen Laden nicht ganz so signifikant.
Keins der zuvor genannten Geräte macht Nutzen von den 45W Leistung welche auf dem USB C Port liegen.
Dies sieht allerdings beim Apple MacBook Pro anders aus. Dieses erreichte in meinem Test 20V 2,16A also 43,2W. Dies ist ein gutes Stück mehr als die zuvor genannten Powerbanks zu leisten vermögen.
Dies bedeutet das MacBook Pro lädt schneller bzw. bei Volllast wird dieses nicht so schnell Akku verlieren. Klingt blöd aber bei einer konstanten Last, beispielsweise beim Video exportieren, reichen auch 43,2W nicht aus um gegen zu laden.
Allerdings bei einer Office Nutzung, oder Web Surfen wird die Razer Power Bank es recht schnell Schaffen das Notebook aufzuladen.
Das Dell XPS 13 ist hier ein Sonderfall, dieses konnte beispielsweise mit dem Anker PowerCore+ 26800mAh, RAVPower RP-PB058 oder einer AUKEY PB-Y7 gar nicht laden, da diese einfach weniger als die Mindestleistung liefern konnten.
Die Razer Powerbank schafft es allerdings auch das Dell XPS 13 aufzuladen! Und dies fast mit dem Tempo des von Dell beigelegten Ladegeräts (20V 1,86A).
Auch andere Windows Notebooks wie das Asus Zenbook 3 und Razer Blade Stealth lassen sich mit der Powerbank laden. Allerdings kann ich natürlich nicht jedes Windows Notebook auf dem Markt testen.
Sollte Euer Windows Notebook via USB C aufgeladen werden können, stehen die Chancen gut, dass die Razer Power Bank dies auch praktisch schafft.
Die Powerbank ist nun leer, was dann?
Ihr könnt diese über den integrierten microUSB Port laden. Hier kann die Powerbank ziemlich genau 2A bei 5V aufnehmen, was 10W entspricht. Eine vollständige Ladung dauert so ca. 5-6 Stunden.
Über den USB C Port geht es etwas Schneller. Hier konnte ich an einem passenden 3A Ladegerät ordentliche 2,6A bei 5V Messen, also 13W. Dies reduziert die Ladedauer auf ca. 5 Stunden.
Noch schneller geht es, wenn Ihr die Razer Power Bank über ein USB C Power Delivery Ladegerät aufladet, also beispielsweise das welches bei einem MacBook Pro beiliegt.
Hier erreicht die Powerbank bis zu unglaublichen 40W! An einem USB Power Delivery Ladegerät ist die Powerbank bereits nach rund 90 Minuten wieder voll, absolute Rekord Zeit!
Bei einer 12800mAh Powerbank sind 40W Leistung welche beim Laden zeitweise in diese gepumpt werden extrem viel.
Fazit
Die Razer Power Bank 12800mAh ist technisch eine, wenn nicht sogar die stärkste Powerbank aktuell auf dem Markt.
Zwei Quick Charge 3.0 Ausgänge und ein USB C Port mit 45W Leistung ist schon extrem beeindruckend. Hinzu kommt die extrem schnelle Wiederaufladezeit der Powerbank mit gerade mal 90 Minuten.
Cool! Also eine absolute Empfehlung? Jein, es kommt hier etwas darauf an was für Geräte Ihr besitzt.
Die Razer Power Bank macht nur sinn wenn Ihr auch ein Notebook besitzt welches via USB C Power Delivery geladen wird und im Optimalfall ein Android Smartphone mit Quick Charge.
Die Powerbank besitzt leider auch drei Schwächen, sie ist teuer, recht groß und arbeitet nicht gut mit iPhones zusammen.
Der Preis von 170€ ist dann gerechtfertigt wenn Ihr ein Windows Notebook besitzt, welches beispielsweise nicht am Anker PowerCore+ 26800mAh, RAVPower RP-PB058 oder einer AUKEY PB-Y7 laden kann, dies wäre beispielsweise ein Dell XPS 13, XPS 15, Xiaomi Mi Book Air 13 oder auch ein Razer Blade Stealth.
Solltet Ihr Euch nicht sicher sein ob Euer Notebook an einer Powerbank lädt, so habt Ihr mit der Razer Power Bank vermutlich die besten Chancen dies zum Funktionieren zu bringen.
Im Gegenzug für die hohe Leistung ist die Powerbank allerdings auch relativ groß. Solltet Ihr keine „Notebook Powerbank“ benötigen, gibt es durchaus deutlich kleinere Powerbanks mit Quick Charge und einer ähnlichen Kapazität.
Eine weitere Schwäche, Apple iPhones. Die beiden Quick Charge USB Ausgänge sind nicht Apple optimiert. iPhones und iPads laden an diesen Ports nur mit maximal 1A, was recht langsam ist.
Daher auch meine Empfehlung, die Razer Power Bank macht Sinn wenn Ihr ein passendes Notebook, welches via USB C geladen werden kann, habt und im Optimalfall ein Smartphone welches von den Quick Charge Ports profitiert.
Aktuell gibt es lediglich eine alternative Powerbank, welche ebenfalls 45W Leistung auf dem USB C Port hat. Dies wäre die XLayer Powerbank Plus MacBook. Diese würde ich Euch auch einmal empfehlen anzusehen! Warum? Die Powerbank besitzt eine höhere Kapazität, eine gleiche Ladeleistung über den USB C Port und kostet „nur“ 90€. Lediglich die beiden Quick Charge Ports fehlen bei dieser Powerbank, dafür werden iPhones und iPads schneller geladen.
USB Power Delivery ist der Ladestandard der Zukunft und auch schon etwas der Gegenwart. Ob nun in der Nintendo Switch, im MacBook oder auch demnächst im neuen iPhone X. Mehr Geräte als man denkt unterstützen diesen Ladestandard.
Dementsprechend nimmt auch das verfügbare Zubehör immer weiter zu. Neu in der Runde ist das AUKEY PA-Y10 USB C Ladegerät mit Power Delivery. Dieses Ladegerät verfügt über satte 56,5W Leistung und ist dabei ausgesprochen kompakt.
Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob das AUKEY PA-Y10 überzeugen kann!
Beim AUKEY PA-Y10 war ich mir anfangs etwas unsicher. AUKEY verspricht eine Leistung von unglaublichen 56,5W in einem augenscheinlich sehr kleinen Ladegerät.
Glücklicherweise stellt sich das PA-Y10 als etwas größer heraus als es auf den Bildern den Anschein macht. Warum glücklicherweise? Ein solch leistungsfähiges Ladegerät besitzt eine hohe Hitzeentwicklung und hohe Hitzeentwicklung + Ultra kompaktes Gehäuse kann schnell zu Problemen führen. Zudem kann das Separieren zwischen primär und sekundär Seite unter einer zu kompakten Bauweise leiden.
Praktisch ist das PA-Y10 immer noch ein sehr kleines Ladegerät für die Leistung,, welches dieses beheimatet. Es ist beispielsweise ein Stück kompakter als Apples 61W USB C Ladegerät, aber im Gegenzug auch ein gutes Stück größer als ein normales 2 Port USB Ladegerät.
AUKEY setzt hier auf ein recht klassisches Stecker Netzteil Design. Das Gehäuse besteht hierbei aus dem AUKEY typischen matten Plastik.
Die Verarbeitung ist an sich soweit ordentlich. Das Ladegerät fühlt sich recht robust und schwer an. Allerdings gibt es leichte „Flecken“ auf dem Gehäuse. Diese sind nur beim rechten Licht zu erkennen und entstehen vermutlich beim Verkleben/Verscherzen der Gehäuseteile. Hier wird das Plastik kurzeitig recht hoch erhitzt und es bilden sich Glanzstellen. Praktisch stört dies natürlich nicht.
Das PA-Y10 verfügt über zwei Ausgänge. Der eine hiervon ist ein normaler USB Ausgang mit 2,1A Leistung bei 5V.
Der USB C Port ist hier etwas „interessanter“. In seiner Produktbeschreibung spricht AUKEY von „USB-C mit Power Delivery 3.0“. Ich weiß nicht was diese 3.0 da soll?! Ich nehme an hier hat jemand bei AUKEY Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery gemixt.
Der USB C Port verfügt nicht über Quick Charge 3.0 sondern über den USB Power Delivery Standard. Hierbei kann dieser Port 5V/3A, 9V/3V, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,3A liefern. Damit sollte der USB C Port leistungsstark genug sein sogar Notebooks zu laden wie das Dell XPS 13, Apple MacBook Pro usw.
Dies macht das PA-Y10 auch erst attraktiv, also potenzielles zweit Netzteil für ein Notebook mit der Option dank zusätzlichem USB Port noch ein Smartphone zu laden.
LEDs oder andere vergleichbare Feature besitzt das Ladegerät im Übrigen nicht.
Wie teste ich?
Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.
Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.
Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.
Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.
Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.
Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.
Messwerte des AUKEY PA-Y10 USB C Ladegerät mit Power Delivery
Unter Volllast wird das Ladegerät wie bereits vermutet ordentlich warm. Ist dies ein Problem? Das ist nicht ganz leicht zu sagen, es ist normal das Notebook Ladegeräte heiß werden. Temperaturen von 65-90 Grad sind hier oftmals punktuell normal und können von diesen Ladegeräten ausgehalten werden.
Von daher wundert Euch nicht über eine recht starke Hitzeentwicklung, diese ist normal bei solch einer Leistung und sollte von AUKEY auch einkalkuliert worden sein.
Wie steht es aber um die Ladeleistung?
Beginnen wir beim normalen USB Port. Dieser ist recht langweilig. Ihr erreicht hier mit Smartphones wie dem iPhone und Co. eine recht normale Ladegeschwindigkeit. Das iPhone 7+ erreichte beispielsweise 5V 1,47A, nicht absolut top was das Tempo angeht, aber auch nicht schlecht.
Das interessante beim AUKEY PA-Y10 ist der USB C Port, der normale USB Port ist hier vermutlich eher ein Komfort/Bonus Feature.
Von daher wie gut funktioniert der USB C Port?
Folgende Geräte habe ich an diesem getestet:
Dell XPS 13
Apple MacBook Pro 13
Apple iPad Pro 10.5
Samsung Galaxy S8+
Google Pixel XL
Huawei P10 Plus
Starten wir mit den Smartphones. Das viele Smartphones Quick Charge unterstützen ist ja bekannt, damit wird viel geworben. USB Power Delivery hingegen ist ein Standard welcher etwas mehr im Hintergrund ist. Beispielsweise das LG G6 und Samsung Galaxy S8 unterstützten sowohl Quick Charge wie aber auch USB Power Delivery.
Das Samsung Galaxy S8 erreicht beispielsweise 5V 2,94A am AUKEY PA-Y10, was 14,7W Leistungsaufnahme entspricht, also einem Schnellladetempo.
Das Google Pixel und auch einige Nexus Geräte hingegen unterstützten ausschließlich USB Power Delivery als Schnellladestandard. Das Google Pixel XL lädt am AUKEY mit 9V 1,9A.
Auch Huawei Smartphones unterstützen neben dem Huawei eigenen Schnellladestandard USB Power Delivery. Hierzu zählt das Huawei Mate 9, P10 und P10 Plus. Getestet habe ich am AUKEY PA-Y10 allerdings nur stellvertretend das Huawei P10 Plus, welches 9V 1,8A erreichte.
Ihr seht USB Power Delivery besitzt eine recht hohe Verbreitung, es wird aber noch besser!
Auch einige Apple Produkte unterstützen USB Power Delivery. Hierzu zählen die Notebooks, aber auch das neue iPad Pro 10.5/12.2 wie auch das iPhone 8,8 Plus und X!
Ihr benötigt lediglich das offizielle USB C auf Lightning Kabel. Leider habe ich zur Zeit noch kein iPhone 8 oder iPhone X, allerdings ein iPad Pro 10.5. Dieses erreichte auch am Ladegerät 15V 1,79A. Knapp über das doppelte Tempo verglichen mit dem beiliegenden Ladegerät.
Kommen wir zu den Notebooks. Hier stehen mir aktuell zwei Geräte zur Verfügung welche potenziell via USB C laden können. Dies wäre das Apple MacBook Pro 13 late 2016 und das Dell XPS 13 2017.
Beginnen wir bei MacBook, dieses erreichte eine Ladegeschwindigkeit von 20V und 2,2A, also rund 44W. Dies ist ausreichend das MacBook auch bei Benutzung noch zu laden. Solltet Ihr das MacBook Pro 15 besitzen und parallel beispielsweise noch Videos schneiden, könnte es allerdings passieren dass der Akku nicht geladen wird oder sogar sehr langsam entladen wird. Hier sind dann 44W Leistung nicht genug den Leistungsbedarf des Notebooks zu decken.
Im normalen Office Betrieb oder beim Websurfen ist dies allerdings kein Problem.
Auch das Dell XPS 13 lässt sich mit dem AUKEY PA-Y10 laden. Dieses erreicht 20V 2,3A, also 46W Leistung. Dies entspricht der Leistung des original Ladegerätes.
Das Dell XPS 13 ist eins der anspruchsvolleren Notebooks, wenn es um das Laden via USB C geht. Da dieses geladen werden kann stehen die Chancen das beispielsweise auch ein ASUS ZenBook 3 oder Xiaomi MI Air 13 geladen werden kann sehr gut!
Der Leerlauf Stromverbrauch des PA-Y10 liegt bei rund 0,2W. Spulenfiepen oder Ähnliches konnte ich nicht hören.
Fazit
Das AUKEY PA-Y10 USB C Ladegerät mit Power Delivery ist ein hervorragendes Reiseladegerät oder Zweitladegerät für Apple MacBook Pro Besitzer oder andere Nutzern, welche über ein Notebook verfügen, das via USB C geladen werden kann, wie beispielsweise das Dell XPS.
Hierbei kann das AUKEY PA-Y10 auch andere Geräte wie ein Samsung Galaxy S8, Apple iPad Pro 10.5 oder Huawei P10/P10 Plus schnellladen.
Kurzum das AUKEY PA-Y10 ist ein ausgesprochen kompaktes aber dennoch leistungsstarkes Ladegerät für welches auch die veranschlagten 40€ vollkommen in Ordnung sind!
Wenn man die meisten Nutzer nach NAS Systemen fragt, werden den meisten wohl zuerst Synology, QNAP, Netgear oder ASUSTOR nennen. Drobo ist hier zu Lande eher weniger bekannt, besitzt aber einige sehr interessante Speicherlösungen, auch abseits von NAS Systemen.
In diesem Test soll es aber um das Drobo 5N NAS gehen. Dieses wird vom Hersteller mit einer besonders einfachen Nutzung und einer besonders hohen Datensicherheit beworben.
Wollen wir uns doch einmal im Test anschauen was das Drobo System und besonders das 5N taugt!
Einfachheit ist das Motto des Drobo 5N und dies gilt auch für die Hardware. Das NAS System besitzt ein recht einfaches und schlichtes Design, welches auf einem modernen Schreibtisch auch nicht deplatziert wirken würde.
Drobo setzt hier auf ein Gehäuse aus Metall, das allerdings auf seiner Front eine leicht zu zerkratzende Hochglanzabdeckung besitzt.
Unter dieser Abdeckung sind die fünf Laufwerkschächte. Diese sind zu 100% werkzeugfrei! 3,5Zoll Laufwerke werden einfach in das Drobo 5N geschoben und fertig!
2,5 Zoll Laufwerke benötigen einen 3,5 Zoll Rahmen damit diese in das Drobo 5N passen. Hierbei wirkt die schraubenlose Montage durchaus robust und zuverlässig gemacht, selbst bei einem Transport des Systems.
Neben jedem Laufwerk ist eine große LED angebracht welche je nach Laufwerksstatus in einer anderen Farbe leuchtet. Unterhalb der Laufwerke befinden sich zudem weitere Status LEDs. Sollten Euch das zu viele LEDs sein, diese sind wirklich ziemlich hell, könnt Ihr sie später in der Software dimmen oder abschalten.
Auf der Rückseite finden wir einen Anschluss für das Netzteil, einen Gbit LAN Port und den Einschalter. Das wars! Keine zusätzlichen USB Ports oder Ähnliches, lediglich noch ein großer 120mm Lüfter.
Das Drobo 5N ist wirklich sehr simpel gehalten, einfach Festplatten rein und fertig.
Einrichtung und Installation
Um das 5N einzurichten benötigt Ihr das Drobo Dashboard, eine Software für Windows und Mac. Diese findet Ihr unter http://www.drobo.com/start/
Installiert Eure Festplatten im NAS und verbindet dieses mit dem Strom und Netzwerk. Installiert daraufhin das Drobo Dashboard, dieses sollte nach der Installation Euer NAS automatisch erkennen.
Ist dies der Fall, seid Ihr auch schon fertig. Das NAS ist nun im Netzwerk erreichbar.
Natürlich gibt es noch einige Einstellungen welche getätigt werden sollten, aber grundsätzlich ist das NAS nun bereit für den Einsatz.
Das ist der kürzeste Installationsprozess den ich jemals bei einem NAS gesehen habe. Anfangs war ich sogar etwas verwirrt davon wie schnell dies funktionierte. Dinge wie Festplatten Konfiguration werden völlig automatisch vom NAS angelegt und geregelt, keinerlei Nutzerinteraktion erforderlich.
Software
Das Drobo 5N besitzt kein Webinterface! Die komplette Steuerung erfolgt über das Drobo Dashboard.
Hier muss ich zugeben, dass ich dieses vielleicht etwas verschachtelt finde. Drobo macht ja die Einfachheit der Bedienung zu einem wichtigen Pluspunkt. Grundsätzlich ist das Dashboard recht einfach zu nutzen, aber auf den ersten Blick könnte der ein oder andere Nutzer etwas erschlagen sein.
Was könnt Ihr im Drobo Dashboard machen?
Das Wichtigste ist erst einmal der System und der Festplatten Status. Hier könnt Ihr sehen, ob alle Festplatten noch laufen und wie die Smart Werte sind.
Ebenfalls könnt und solltet Ihr hier auch ein Administrator Passwort vergeben.
Im Unterpunkt Freigaben könnt Ihr nicht nur, wie der Name es vermuten lässt, Freigaben einrichten sondern auch zusätzliche Benutzer anlegen.
Für jeden im Netzwerk freigegebenen Ordner lassen sich individuell Nutzerrechte vergeben. Das heißt Ihr könnt einzelne Nutzer aus gewissen Ordnern Aussperren oder diesen die Schreibrechte entziehen. Das ganze System ist recht simpel gehalten, verglichen mit Synology, QNAP und CO.
Neben der Benutzer und Freigabeverwaltung gibt es natürlich noch die Standard Einstellungen, wie IP Adresse, Festplatten spindown ja/nein, System Name usw.
Auch gibt es die Möglichkeiten „Apps“ auf dem Drobo 5N zu installieren. Apps ist hier vielleicht etwas übertrieben, Plugins trifft es vermutlich eher.
Hierbei handelt es sich um Dinge wie WordPress, Plex, NFS, Apache oder auch OwnCloud.
Zusätzlich gibt es noch zwei Smartphone Apps für IOS und Android. Bei der ersten App handelt es sich um Drobo Access, für den Zugriff via Smartphone auf Inhalte des NAS, gegebenenalls auch übers Internet.
Bei der zweiten App handelt es sich um DroboPix. Die App kann die Fotos auf Eurem NAS anzeigen und gemachte Bilder automatisch aufs NAS hochladen.
Festplatten Konfiguration
Drobo setzt immer auf Datensicherheit! Daher müssen im 5N auch mindestens zwei Laufwerke eingesetzt werden.
In diesem Fall setzt das 5N auf Raid 1, das heißt, die Daten werden auf beide Festplatten gespiegelt. Es kann also eine Festplatte ausfallen ohne, dass es einen Datenverlust gibt. Hier ist aber auch der Nachteil, Euch steht maximal die halbe Kapazität zur Verfügung.
Setzt Ihr zwei 1TB HDDs ein, könnt Ihr nur 1TB nutzen. Setzt Ihr 1TB und einmal 2TB ein könnt Ihr auch nur 1TB nutzen.
Setzt Ihr drei oder mehr Festplatten ein, wechselt das Drobo auf RAID 5. Wobei das nicht ganz richtig ist, Drobo nutzt hier ein ähnliches Verfahren zu RAID 5, welches aber bei unterschiedlichen Festplattengrößen etwas Effizienter ist.
Im Optimalfall habt Ihr gleich große Festplatten im NAS. Setzt Ihr 4x 3TB ein kann eine beliebige Festplatte ausfallen ohne das es zu Datenverlust kommt. Im Gegenzug fällt allerdings auch 3TB für die Redundanz weg.
Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Hier gibt es einen Rechner mit welchem Ihr die voraussichtliche Kapazität Eures NAS berechnen könnt.
Das Ganze ist etwas komplizierter wenn Ihr Festplatten unterschiedlicher Kapazität nutzt, probiert hier also den Rechner aus.
Was wichtig zu wissen ist, alle Daten auf dem Drobo 5N sind immer vor einem Ausfall der Festplatten geschützt! Erst wenn zwei Festplatten ausfallen, wird es kritisch. Hier gibt es allerdings die Möglichkeit die Redundanz auf zwei Laufwerke auszuweiten, also ein RAID 6 zu nutzen. Dies reduziert allerdings die nutzbare Kapazität noch etwas.
Was wiederum nicht möglich ist, ist das Anlegen von mehrere Speicher Pools. Alle verbauten Laufwerke werden immer zu einem Array zusammengefügt. Es sind ist keine Raid 1(aus zwei HDDs) + Radi 5(aus drei HDDs) gleichzeitig möglich.
Leistung
Sehr wichtig ist bei einem NAS natürlich auch die Leistung beim Übertragen von Daten. Wie sieht es hier aus?
Anfangs sei dazu gesagt das Drobo 5N stammt aus dem Jahr 2012, daher ist dieses ein älteres Modell! Dieses wird allerdings weiterhin für rund 400€ verkauft, daher dürfte ja die Leistung dennoch nicht allzu schlecht sein.
Dies wird mir auch von meinen Benchmark Tools wie auch von praktischen Übertragungstests bestätigt.
Für folgende Tests war im System im Übrigen ein RAID 5 Verbaut aus vier Laufwerken verbaut.
CrystalDiskMark bescheinigt dem Drobo 5N lesend fast eine perfekte Übertragungsrate von 112MB/s und schreibend ebenfalls gute 85MB/s.
Warum sind die lesend Werte fast perfekt? Über eine normale Gbit LAN Verbindung lassen sich maximal 120MB/s übertragen, diese wäre das absolute Maximum. Da es immer ein wenig Verlust gibt durch Übertragungsprotokolle usw. sind 112MB/s schon so ziemlich das Maximum was man bei einem NAS erwarten kann.
Schreibend sind natürlich die 85MB/s nicht ganz am absoluten Maximum, aber dennoch ein absolut alltagstauglicher Wert.
Spiegel diese Werte die in der Praxis erreichbare Leistung wieder?
Ja so ziemlich. Lesend konnte ich ca. 111MB/s erreichen, schreibend rund 78MB/s.
Fazit
Das Drobo 5N hebt sich etwas von anderen NAS Systemen der großen Herstellern ab. Im Gegensatz zu Synology und QNAP Systemen ist das Drobo 5N nicht mit Features und Funktionen vollgestopft. Einfachheit ist hier das Motto!
Dies ist allerdings die größte Stärke und größte Schwäche des NAS zugleich. Sucht Ihr ein NAS System welches so viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten wie möglich mitbringt, dann ist vermutlich das Drobo 5N oder 5N2 nichts für Euch.
Das Drobo 5N ist als „idiotensicher“ einzustufen und das ist die Stärke des NAS. Ihr legt zwei bis fünf Festplatten in das NAS ein, installiert das Drobo Dashboard und seid mit der Einrichtung so gut wie durch.
Dank der BeyondRAID Technologie sorgt das Drobo 5N automatisch für eine hohe Datensicherheit, bei welcher eine beliebige HDD ausfallen kann ohne, dass Ihr Datenverlust erleidet. Ihr müsst Euch keinerlei Gedanken um irgendwelche RAID Level oder Ähnliches machen.
Hier liegt der Charme des Drobo 5N. Hinzu kommt die gute Übertragungsleistung, die schlichte aber schicke Optik und der leise Betrieb.
Wenn Ihr diese Einfachheit sucht, dann kann ich Euch das 5N durchaus ans Herz legen! Schaut Euch vielleicht aber auch einmal das Drobo 5N2 an, welches nur wenig mehr kostet und eine Generation neuer ist.
Bluetooth Ohrhörer sind eine feine Sache und werden langsam auch immer wichtiger. Der Kopfhöreranschluss an modernen Smartphones ist vom Aussterben bedroht. Ist dies schlimm? Nein! Es gibt jede Menge guter Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt in jeder Preisklasse.
Die Jayfi X1 gehören hier mit 30€ in die Einsteigerklasse. Allerdings weiß ich von vorangegangenen Tests, dass auch 30€ Bluetooth Ohrhörer durchaus ordentlich klingen können.
Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob dies auch für die Jayfi X1 gilt!
Wie auch die meisten anderen Bluetooth Ohrhörer sind auch die Jayfi X1 nicht komplett kabellos. Lediglich die Verbindung mit Eurem Smartphone geschieht kabellos über Bluetooth 4.1. Hierbei unterstützen die X1 sogar den APTX Übertragungsstandard, welche für eine besonders hohe Klangqualität sorgen soll.
Der linke und rechte Ohrstöpsel sind weiterhin mit einem Kabel verbunden. Im Alltag bevorzuge ich dies sogar über vollständig kabellose Ohrhörer. Ihr müsst Euch weniger Sorgen über den Verlust der Ohrhörer machen, und solltet Ihr sie nur temporär herausnehmen, kann man sich diese einfach um den Hals legen. Erfreulicherweise besitzen die Jayfi X1 kleine Magneten in den Enden der Ohrstöpsel, wodurch sich diese um dem Hals zusammenheften lassen.
Das Gehäuse der Ohrhörer besteht aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff. Farblich und auch designtechnisch sind die X1 recht unauffällig gehalten. Ihr erhaltet einfache schwarze Ohrstöpsel ohne großes Hersteller Branding.
Wie bei Bluetooth Ohrhörern natürlich üblich verfügen die X1 auch über eine Kabelfernbedienung. Neben drei Tasten zum Steuern der Ohrhörer besitzt diese Kabelfernbedienung auch den Port zum Aufladen der Ohrhörer.
Geladen werden diese ganz klassisch über einen mciroUSB Port. Dieser wird von einer kleinen Gummiklappe geschützt, welche unter anderem für den Schweißschutz sorgen soll.
Hierbei finde ich diese Klappe allerdings nur semi-vertrauenswürdig. Solltet Ihr Sport mit den Jayfi X1 machen, achtet gut darauf, dass die Klappe sitzt!
Der Akku in den Ohrhörern soll laut Hersteller ca. 7 Stunden halten. Ein Wert den ich so grob unterschreiben würde. Solltet Ihr allerdings recht laut Musik hören, zieht dies den Akku auch ne Stunde oder zwei schneller leer.
Tragekomfort
Die Jayfi X1 sind recht klassische Bluetooth Ohrhörer. Die Ohrstöpsel selbst sind einen Tick größer als bei normalen Ohrhörern. Wobei größer nicht ganz richtig ist, länger trifft es eher.
Für einen besseren Halt setzt Jayfi auf so genannte Ohrhaken, kleine Silikon- Bügel, welche sich in Eurem Ohr verklemmen. Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut!
Die Jayfi sitzen ausgesprochen gut und feste in meinen Ohren. Für Sport wären die X1 definitiv geeignet!
Auch bringen die X1 eine relativ starke Abschirmung gegenüber Außengeräuschen mit. Man bekommt zwar durchaus noch etwas von seinem Umfeld mit, aber doch ein gutes Stück gedämpft.
Den Tragekomfort würde ich mit einer 2- bewerten. Warum? Die Jayfi X1 sitzen zwar fest in den Ohren, allerdings spürt man auch konstant, dass man Ohrhörer trägt. Der Tragekomfort ist also nicht total entspannt. Für das tägliche zur Arbeit, Uni, Schule fahren passt das, hier ist man von seiner Umgebung eh abgelenkt. Allerdings wenn man im Lieblingssessel Musik hört, kann man das Tragen der Ohrhörer nicht ganz ausblenden.
Klang
Das Wichtigste bei Ohrhörer und Kopfhörern ist natürlich der Klang, wie schlagen sich hier die Jayfi X1?
Die Jayfi X1 heben sich klanglich etwas von den gängigen günstigen Bluetooth Ohrhörern auf dem Markt ab. Dies liegt allerdings weniger an der grundsätzlichen klanglichen Ausrichtung. Diese ist recht gefällig mit sauberen und klaren Höhen wie auch einem guten Bass. Letzter ist nicht übermäßig „massiv“ aber dennoch als gut und angenehm zu bezeichnen. Musik klingt lebendig und dynamisch, mit einer guten Detail- Darstellung.
Allerdings bringen die Jayfi X1 Bluetooth Kopfhörer Euer Trommelfell auch nicht zum Wackeln. Der Bass ist auf einem vernünftigen und nicht übertriebenen Level. Solltet Ihr das Maximum an Bass suchen, gibt es bessere Bluetooth Ohrhörer in dieser Preisklasse.
Dafür überlagert der Bass allerdings auch nicht Stimmen oder Gesang.
Was die X1 allerdings etwas „besonders“ macht, ist die räumliche Darstellung. Die Jayfi X1 haben einen recht weiten und offenen Klang. Es ist hier sicherlich etwas Geschmackssache, ob dies positiv oder negativ ist.
Aufwendige und komplexe Titel mit vielen Instrumenten oder auch viele Live Aufnahmen klingen natürlich so nochmals deutlich lebendiger. Im Gegenzug können so auch Stimmen bzw. Gesang auch etwas distanzierter klingen. Es kommt also etwas darauf an was Euch wichtiger ist, stärkere Stimmen oder stärkere Instrumente und Atmosphäre.
Natürlich handelt es sich bei den Jayfi X1 weiterhin um 30€ Bluetooth Ohrhörer, diese können natürlich nicht mit dem Klang von Ohrhörern der 100€+ Preisklasse mithalten.
Aber wir sind hier durchaus auf einem Level, welches für 90% aller Nutzer vermutlich schon hoch genug ist. Für den üblichen Einsatz auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Uni sind die Jayfi X1 mehr als ausreichend.
Positiv überrascht hat mich auch die Verbindungsqualität in Kombination mit Android Smartphones. Hierbei meine ich vor allem den Detailreichtum, welcher für solch günstige Bluetooth Ohrhörer erfreulich hoch ist. Eine Kompression oder Einschränkung durch die kabellose Verbindung ist nicht zu hören.
Fazit
Die Jayfi X1 sind top Bluetooth Ohrhörer für die Anwendung im Alltag! Diese bieten einen festen Sitz, eine solide Akkulaufzeit und einen guten Klang.
Letzter ist erfreulich ausbalanciert, bietet also eine gute Mischung aus Bässen und Höhen ohne das dabei eins zu aufdringlich wird. Der Bass ist vielleicht ein wenig angehoben um eine etwas spaßigere Klangsignatur zu erzeugen.
Hinzu kommt eine überdurchschnittlich gute räumliche Darstellung und Detaillevel.
Kurzum die Jayfi X1 gehören zu den besten Bluetooth Ohrhörern für Sport und Bus/Bahn in der 30€ Preisklasse!
Eigentlich bin ich kein Fan davon meine Daten in die Cloud zu laden, gerade dann, wenn es um vertrauliche Dinge wie Bilder geht. Allerdings ist Google Foto ein derartig guter Service, dass ist hier nicht nein sagen kann.
Für alle die die Google Foto nicht kennen sollten, Google Foto erlaubt es Euch Bilder mit den Google Server zu synchronisieren und so zu sagen ein Backup anzulegen.
Das Praktische, Ihr habt nicht nur ein Backup, sondern die Bilder lassen sich auch in einer Gallery auf dem Smartphone, dem PC usw. betrachten.
Solltet Ihr mehrere Geräte haben, funktioniert dies auch über mehrere Geräte übergreifend, Ihr habt ein Foto mit Gerät A gemacht, dann wird dieses Foto auch bei Gerät B in der Gallery angezeigt, ohne dass dabei das Foto auf diesem Gerät gespeichert wird.
Was die Menge an speicherbaren Bildern angeht, habt Ihr die Wahl. Ihr könnt sagen, dass die Bilder in voller Qualität gesichert werden sollen, dann nehmen diese allerdings Speicherplatz in Eurem Google Drive Konto weg oder Ihr wählt die „hohe Qualität“ Option. In diesem Fall könnt Ihr UNENDLICH Fotos speichern ohne zusätzliche Kosten und dies in der Theorie für immer.
Selbst in 20 Jahren könntet Ihr in die Google Foto App gehen und alle Bilder die Ihr jemals gemacht habt, sind da, ohne dass Ihr Euch Gedanken über Backups, Speicherplatz usw. machen musstet.
Klingt doch fast zu gut, um wahr zu sein, aber wo ist der Haken? Speicherplatz kostet Geld, auch Google, um diese Kosten in der „Gratis Version“ so gering wie möglich zu halten, werden Eure Bilder beim Hochladen in die Google Cloud komprimiert.
Nun stellt sich die Frage, wie sehr werden die Fotos komprimiert? Lohnt es sich vielleicht doch eher die „kostenpflichtige“ Version (welche Platz im Google Drive einnimmt) zu wählen, zugunsten der Bildqualität?
Diese Frage habe ich mir auch selbst gestellt und ein paar Vergleiche angefertigt, welche Euch vielleicht auch interessieren.
Beginnen wir mit der Theorie. Google schreibt Folgendes „Hohe Qualität, hervorragende Bildqualität bei verringerter Dateigröße“. Zudem gibt Google an das Bilder mit mehr als 16 Megapixel auf maximal 16 Megapixel heruntergerechnet werden.
Bedeutet dies also wenn man eh weniger als 16 Megapixeln hat, dass es keinen Qualitätsverlust gibt?
Nein! Das Entscheidende ist „bei verringerter Dateigröße“. Das bedeutet Google komprimiert Eure Bilder, um Speicherplatz zu sparen. Verständlich, schließlich ist dies ein gratis Angebot.
Wie stark ist aber diese Kompression? Anhand der Dateigröße kann man schon erkennen, dass die Kompression recht groß ist! Für diesen kleinen Test habe ich ein LG G6 und das iPhone 7+ gewählt.
Die Bilder des LG G6 sind 4-6 MB groß, die Google Foto Versionen sind hingegen nur 1,5-3MB groß.
Beim LG G6 besitzen die bei Google gespeicherten Bilder im Schnitt nur 40% der original Dateigröße! Also eine 60% Kompression.
Beim iPhone ist der Unterschied nicht ganz so groß. Dies liegt aber daran, dass die Fotos des iPhones eh relativ klein sind. Hier liegt die Kompression allerdings immer noch bei rund 30%.
Es bleibt dabei Google komprimiert die Bilder in der Regel auf um die 2MB herunter.
Die Praxis
Das ist natürlich eine sehr saftige Kompression! Da kann man doch auch einen deutlichen Einschnitt bei der Bildqualität erwarten?!
Um ehrlich zu sein, das habe ich! Dies ist auch der Grund, warum ich überhaupt diesen Vergleich mache. Wenn ein Bild von 6MB auf 2,xMB komprimiert wird, muss es doch einen gewissen Qualitätseinschnitt geben.
Beginnen mir einfach mal mit ein paar Testbildern:
Google FotoOriginalOriginalGoogle FotoOriginalGoogle FotoOriginalGoogle Foto
Erkennt Ihr einen Unterschied? Nein? Richtig, ich auch nicht! Zoomen wir einmal auf 100%, wenn es Unterschiede gibt, müssen diese jetzt erkennbar sein.
Google FotoOriginal
Erkennt Ihr einen Unterschied? Nein? Richtig, ich auch nicht! Hier bei mir die erste Verwunderung, selbst in der 100% Ansicht erkenne ich trotz deutlich reduzierter Dateigröße keinen Unterschied.
Ich bilde mir vielleicht ein, dass das Bild von Google Foto etwas mehr geglättet ist. Dies kann an einer Kompression liegen, aber der Unterschied ist derart minimal das er keine Rolle spielt! Und ja, ich habe dies auf noch mehr Bildern mir anschaut, als ich hier zeige, gleiches Ergebnis.
So weit so gut! Wir haben keine sichtbare Veränderung der Bildqualität, aber irgendwo muss es ja eine Reduktion von Bildinformationen geben.
Vielleicht dort wie man dies nicht sieht? Oftmals gibt es in Bildern Bildinformationen auch an Stellen wo man diese nicht sieht, also beispielsweise in einer schwarzen Fläche, die, wenn man das Bild via Software aufhellt, sichtbar macht.
Genau dies habe ich auch gemacht. In diesem Fall mit einem Bluetooth Lautsprecher, der etwas zu dunkel geworden ist.
Google FotoOriginal
Ah endlich, in der 200% Ansicht des aufgehellten Bilds ist ein Unterschied! Man erkennt, dass das Lautsprechergitter beim Originalfoto etwas feiner gezeichnet ist. Im Google- Foto Bild ist das ganze etwas verwaschener. Auch in der immer noch schwarzen Fläche erkennt man nun eine Kompression, welche die Fläche etwas mehr glättet.
Letztendlich ist dies aber auch ein super minimaler Unterschied, welcher in der Praxis keine Rolle spielen wird.
Fazit
Ganz ehrlich für Fotos könnt Ihr unbesorgt auf das gratis Angebot von Google zurückgreifen und müsst nicht Euren Google Drive Speicherplatz nutzen.
Im Normalfall gibt es keinen Qualitätsverlust, obwohl Google die Bilder doch recht gut runter komprimiert (je nach Smartphone auch 40% der original Dateigröße). Erst wenn Ihr die Bilder nachbearbeitet und deutlich aufhellt um Details aus den Schatten zu holen, kann es auf der 100% Ansicht kleinere Unterschiede geben. Aber das auch nur bei einer wirklich deutlichen Nachbearbeitung.
Natürlich wenn Ihr ein Sony Smartphone mit 23MP Kamera habt, kann es durch die Limitierung auf 16 Megapixel größere Qualitätseinbußen geben. Aber die meisten aktuellen Smartphones haben zwischen 12 und 16 Megapixel, und selbst bei mehr ist der Qualitätsunterschied immer noch nicht gigantisch. Lediglich bei Panoramas muss man etwas vorsichtig sein.
Ich hätte kein Problem damit meine Urlaubsbilder später via Google Foto herunterzuladen und dann auszudrucken.
Eine sichtbarer Qualitätsverlust bei Bildern ist selbst bei der gratis Version von Google Foto also nicht vorhanden!
3D Drucker sind super cool, aber auch im Allgemeinen recht teuer. Allerdings muss dies nicht zwingend der Fall sein. 3D Drucker gibt es für relativ wenig Geld aus Asien, so auch den Anet E10 um welchen es in diesem Test geht.
Der Anet E10 kostet rund 220€ inklusive Porto. Dabei handelt es sich um einen vollwertigen 3D Drucker!
Erstaunlicherweise ist der E10 mit 220€ nicht einmal der günstigste 3D Drucker, den man aus Asien bekommen kann. Der Anet A8, welchen ich bereits hier getestet habe, kostet lediglich 120€ und ist mehr als brauchbar!
Allerdings ist zum einen der Anet A8 schon die so ziemlich billigste Ausführung, zum anderen muss dieser ziemlich aufwendig vom Nutzer zusammengebaut werden.
Hier spielt der Anet E10, wenn man so will schon eine Klasse höher. Aber wie gut ist ein 3D Drucker für 220€? Finden wir dies im Test heraus!
Bestellung, Lieferumfang, Verpackung und Zusammenbau
Beginnen wir bei der Bestellung. Wie bei mir üblich habe ich den Anet E10 via Gearbest bestellt. Warum? Gearbest bietet den Germany Express an, eine Versandmethode bei welcher keine zusätzlichen Zollgebühren oder Mehrwertsteuer anfällt. Der Preis den Ihr seht, ist auch der endgültige Preis und das ohne einen nervigen Besuch beim Zoll.
Geliefert wird der Anet E10 in einer ziemlich großen Box, welche gut mit Schaumstoff ausgepolstert ist.
Der 3D Drucker besteht aus drei Teilen, welche Ihr zusammen setzen müsst. Dies ist an sich recht einfach. Allerdings ist die beigelegte Bedienungsanleitung (die gedruckte Form) wirklich nicht gut und ich hatte ein kleines Problem mit einem falsch beschrifteten Kabel.
Neben passendem Werkzeug liegt auch eine microSD Speicherkarte samt Speicherkartenleser im Lieferumfang. Auf dieser ist neben der benötigten Software auch eine etwas ausführlichere Bedienungsanleitung.
Der Zusammenbau besteht aus grob gesagt zwei Phasen. Zuerst muss die Basis mit dem „Turm“ verbunden werden. Dies geschieht sehr einfach über insgesamt vier Schrauben.
Die zweit Phase ist das Verkabeln. Hier wird es nun etwas komplizierter. Die Kabel und auch das Heizelement sind an sich beschriftet, allerdings war bei mir das Kabel für den „Feader“ und dem Motor der X-Achse vertauscht (die Beschriftung war vertauscht), was zu Problemen führte.
Allerdings reichte hier ein einfaches Tauschen der Kabel aus, um das Problem zu beheben.
Das größte Problem ist allerdings das Kabelmanagement. Die Kabel sind relativ kurz und da ist es nicht einfach diese so zu verlegen, dass diese den Motoren nicht in die Quere kommen. Zudem wurde in der gedruckten Anleitung einfach mal vergessen zu erwähnen den Schlauch für die Führung des Filaments anzubringen.
Dennoch wenn man die digitale Anleitung verwendet, würde ich den Zusammenbau als relativ einfach bezeichnen. Es ist an sich keine Kunst den Anet E10 zum Laufen zu bringen.
Info, Anet legt ein wenig Filament bei, Ihr könnt also direkt loslegen!
Nutzung und Software
Die Steuerung des Anet E10 fällt an sich recht einfach aus. An der Bedieneinheit befindet sich neben dem Display lediglich ein Drehrad, welches sich auch drücken lässt, und eine Reset Taste. Passt bei der Reset Taste etwas auf! Drückt Ihr diese während des Druckens ist das aktuelle Projekt verloren.
Nach dem Einschalten begrüßt Euch ein einfaches aber funktionales Menü auf Englisch. Hier könnt Ihr beispielsweise alle Motoren auf die 0 Position fahren, die Düse vorheizen lassen oder natürlich auch Projekte starten.
Wie bekommt man Projekte auf den 3D Drucker? Ihr könnt den Drucker entweder via USB direkt mit Eurem PC verbinden oder die Druckprojekte auf eine microSD Karte übertragen und dann von dieser ausdrucken.
Als Software verwendet der Anet E10 „Cura“, welches auch auf der beigelegten microSD Karte ist. Nach dem ersten Start von Cura müsst Ihr erst die Werte des Druckers eintragen. Dies ist extrem wichtig! Die genauen Werte zur Spitzenbreite usw. findet Ihr ebenfalls in einem Dokument auf der microSD Karte.
Cura ist eine sogenannte Slicing Software. Ihr könnt hier also keine 3D Modell erstellen, sondern nur bereits erstellte 3D Modelle in der Größe anpassen, Schichtdicke bestimmen, Drucktempo einstellen usw. Auch erstellt Cura gegebenenfalls Support Stützen und eine Füllung.
Die Bedienung von Cura ist kinderleicht! Hier sollte man keinerlei Probleme haben.
Vielleicht fragt Ihr Euch nun „Woher bekomme ich Objekte zum Drucken?“. Zum einen könntet Ihr diese mit einem 3D Modelierungstool selbst erstellen oder von einer Seite wie thingiverse herunterladen.
Thingiverse ist hier meine persönliche Liebling Seite für fertige Projekte.
Alle Projekte auf dieser Seite lassen sich kostenfrei herunterladen und auch drucken, sofern diese auf die Druckfläche passen. Um eine „Datei Kompatibilität“ müsst Ihr Euch hier keine Sorgen machen.
Der Anet E10 kann Projekte mit einer Größe von bis zu 22x27x30cm drucken, wobei ich nicht an das absolute Maximum gehen würde.
Öffnet das Projekt mit Cura, wählt die Druckqualität aus und lasst das Projekt auf eine microSD Karte „exportieren“
Steckt die microSD Karte in den Drucker, wählt das Projekt aus und wartet bis der Drucker fertig ist.
So sieht ein normaler Druckvorgang mit dem Anet E10 aus.
Druckqualität und Tempo
Etwas was man schnell unterschätzt ist leider die Zeit, die ein 3D Druck braucht. Der Anet E10 ist schon etwas schneller als der kleiner Anet A8 aber 3D Drucken dauert immer noch sehr lange.
Dieser schafft 60mm/s, was vermutlich Euch nichts sagt, sofern Ihr noch keinen 3D Drucker Euer eigen nennt.
Es ist mit sehr großen und aufwendigen Skulpturen durchaus möglich, dass die Druckzeit auf über 24 Stunden ansteigt.
Mich würde es nicht mal wundern wenn man bei sehr aufwendigen Skulpturen und der höchsten Druckstufe 48 Stunden knacken könnte.
Allerdings ist dies natürlich nicht „normal“. Beispielsweise eine Blumenvase wird in der Regel zwischen 3 und 8 Stunden dauern. Einfachere Halterungen oder Verbinder benötigen auch meist nur 2-5 Stunden.
Wobei dies auch stark von der gewünschten Druckqualität abhängt. Hier gibt es beim 3D Drucken jede Menge Faktoren, welche die Qualität bestimmen.
Der Wichtigste ist sicherlich die Schichtdicke, welche ein wenig mit der Auflösung zu vergleichen ist.
0,1mm = fein
0,2mm = normal
0,3mm = grob
Zwischen 0,1mm und 0,2mm liegt von der Druckzeit durchaus ein großer Unterschied (0,1mm dauert doppelt so lange).
In Cura könnt Ihr im Übrigen eine Einschätzung der vermutlich benötigten Druckzeit sehen. So könnt Ihr einschätzen ob das gewählte Projekt Euch zu lange dauert oder Ihr mit der benötigten Zeit leben könnt.
Wie sieht es um die Druckqualität aus?
Schon beim Anet A8 für rund 120€ war ich schon sehr beeindruck was die Druckqualität für das Geld angeht, daher ist es keine Überraschung, dass ich auch beim E10 mehr als zufrieden bin!
Der Drucker liefert eine sehr ordentliche Qualität gerade dann, wenn man die Schichtdicke etwas herunterdreht. Lediglich am Anfang neigt dieser dazu etwas zu schmieren, hier muss man etwas aufpassen, ob die ersten 2-3 Schichten sauber aufgetragen wurden.
Danach kann man die Qualität aber nur als absolut zufriedenstellend bezeichnen. Es werden hier und da ein paar Fäden gezogen, wenn der Druckkopf über eine Lücke springt aber diese kann man mit Schleifpapier oder einem kleinen Seitenschneider schnell entfernen.
Mit Sicherheit gibt es von 1000€ 3D Druckern eine noch bessere Qualität als von diesem günstigen 3D Drucker aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer den E10 kauft und von der Druckqualität enttäuscht sein wird.
Filament
Der Hersteller gibt folgendes Filament als unterstützt an: ABS, HIPS, PLA, Wood und TPU
Im Normalfall werdet Ihr vermutlich immer mit PLA drucken. Davon in weißer Farbe liegen auch 20m mit im Lieferumfang.
Ist dieses aufgebraucht kann ich nur das Filament von BQ empfehlen. Dieses ist mit 22€ für 1KG relativ günstig und war immer gut (auch wenn zuletzt die Amazon Bewertungen schlechter geworden sind).
Lautstärke
Anet wirbt beim E10 mit „Low Noise“, dieser soll also besonders leise arbeiten. Stimmt dies?
An sich arbeitet der Drucker und die Motor wirklich ziemlich leise, leiser als ein normaler Tintenstrahldrucker.
Jedoch besitzt die Bedieneinheit einen Lüfter welcher derart laut ist, dass ich den E10 nicht als Low Noise bezeichnen würde.
Dieser 40mm Lüfter produziert einen Lärm wie ein Server, dabei bewegt der an sich recht kleine Lüfter auch eine sehr beeindruckende Menge Luft.
Im selben Raum ist der Anet E10 definitiv als sehr störend zu bezeichnen, allerdings durch eine geschlossene Tür ist der Lüfter und damit auch der Drucker nicht mehr zu hören.
Fazit, wie gut ist ein günstiger 3D Drucker aus Asien?
Der Anet E10 ist ein klasse Einstieg in die Welt der 3D Drucker! Obwohl der Anet E10 mit 220€ recht günstig ist, ist dieser kein Wegwerfprodukt.
Der 3D Drucker liefert eine mehr als brauchbare Qualität und ist auch von seiner Ausstattung tadellos. Leider ist der Lüfter in der Basis/ dem Netzteil etwas laut, aber ansonsten habe ich nichts zu bemängeln.
Auch der Zusammenbau ist relativ einfach und schnell gemacht, sofern man sich an die digitale Anleitung hält, welche auf einer microSD Karte beiliegt.
Solltet Ihr schön länger mit einem 3D Drucker geliebäugelt haben, aber die großen Modelle waren Euch zu teuer oder die ganz billigen, wie der Anet A8, waren Euch zu kompliziert, dann ist der Anet E10 eine tolle Mischung aus guter Druckqualität, einfachem Zusammenbau und fairem Preis.
CAT „Caterpillar“ Smartphones gehören ganz klar zu den größten Exoten auf dem Smartphone Markt. Wo Hersteller wie Apple, Samsung, LG usw. sich gegenseitig mit immer dünneren und „stylischeren“ Smartphones versuchen zu überbieten, geht CAT einen komplett anderen Weg.
Caterpillars (CAT), Hauptfeld sind eigentlich die Baumaschinen. Dementsprechend sind auch die Smartphones von CAT primär für den Einsatz auf Baustellen oder im „Feld“ gedacht.
Hierbei sticht gerade das CAT S60 ein gutes Stück aus der Masse heraus. Warum? Neben den üblichen Dingen, welche CAT Smartphones bieten wie Wasserschutz, Sturtzfestigkeit usw., bietet das S60 eine Wärmebildkamera!
Dies kann ein dicker Pluspunkt sein! Eine gute Wärmebildkamera kann durchaus eine mittlere dreistellige bis vierstellige Summe kosten.
Allerdings ist das S60 mit aktuell rund 600€ auch alles andere als günstig. Bietet das CAT S60 für diesen Preis auch eine gute Leistung? Ist die Wärmebildkamera überhaupt gut oder nur ein nutzloses Gimmick?
Finden wir dies im Test des CAT S60 heraus! An dieser stelle vielen Dank an Combusiness für das Ausleihen des CAT S60!
Verglichen mit den gängigen Smartphones wie dem iPhone oder dem Samsung Galaxy S8 wirkt das CAT S60 geradezu wie ein Panzer.
Während Apple und Samsung Wert auf immer dünnere Smartphones mit möglichst großen Displays legen, geht CAT mit dem S60 einen völlig anderen Weg.
Das CAT S60 ist ein recht großes und auch dickes Smartphone, gefühlt rund doppelt so dick wie ein aktuelles iPhone.
Im Gegenzug ist das S60 allerdings auch extrem gut gegen Stürze und generell gegen ein etwas raueres Handling geschützt. Um dies zu erzielen, sind die Rahmen um das Display beispielsweise recht breit, um im Falle eines Sturzes etwas der Energie zu absorbieren. Auch das Displayglas wirkt deutlich dicker als bei anderen Smartphones. Hinzu kommt noch ein extrem massiver Aluminiumrahmen.
Durch letzteren fühlt sich das CAT S60 erstaunlich hochwertig an. Hierbei ist das Gefühl in der Hand allerdings ein anderes als bei einem normalen High End Smartphone. Verglichen mit dem S60 wirkt beispielsweise ein Samsung Galaxy S8 wie ein kleines flutschiges Spielzeug.
Das S60 hingegen liegt absolut sicher und fest in der Hand. Hierbei hilft auch sicherlich die Carbonfaser Textur auf der Rückseite.
Sollte Euch das S60 mal herunterfallen, beispielsweise in eine Pfütze ist dies auch kein großes Problem. Natürlich ist das CAT S60 auch wassergeschützt nach IP68. IP68 = staubdicht und Schutz gegen dauerndes Untertauchen.
Hierbei wirkt auch der Wasserschutz verglichen mit Samsung Galaxy S8 und iPhone 7 etwas „massiver“.
Über sämtliche Öffnungen befinden sich Klappen. Diese sitzen sehr fest und wirken vertrauenswürdig. Die Klappe über dem microUSB Port finde ich sogar etwas zu fest. Dies ist natürlich ein gewisser Nachteil, jedes Mal wenn Ihr das Smartphone laden wollt die Klappe zu öffnen (lange Fingernägel vorausgesetzt).
Interessanterweise besitzt das Smartphone zwei Schalter. Mit diesen könnt Ihr zwischen einer Wasserdichtigkeit von 2 Metern und 5 Metern entscheiden. Dieser Schalter dichtet dabei intern anscheinend die Lautsprecher ab.
Ebenfalls sehr interessant ist der SIM Karten Slot. Dieser befindet sich auf der Rückseite unter einer großen Klappe, welche sich ebenfalls mithilfe eines Schalters öffnen lässt. Diese Klappe ist für mich etwas unverständlich groß. Damit bietet man doch Wasser potenziell einen größeren Einfallsweg als mit einem normalen SIM Karten Slot?! Vertrauen wir einfach mal darauf, dass CAT weiß was sie hier tun.
Etwas schade ist der Verzicht auf DUAL SIM, immerhin ein microSD Karten Slot ist vorhanden.
Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 4,7 Zoll Display, eine 5 MP Kamera, den Lautsprecher und drei physische Tasten (Home, Zurück, Multitasking).
Auf der rechten Seite befindet sich die Lautstärkewippe, auf der linken Seite der Einschalter, eine programmierbare Taste, eine SOS Taste und der microUSB und Kopfhöreranschluss. Letztere beiden sind unter einer Klappe versteckt.
Kamera, LED Blitz, microSD Karten Slot und SIM Karten Slot sind hingegen auf der Rückseite angebracht.
Software
Bei der Software gibt es leider die erste Enttäuschung. Das CAT S60 läuft noch auf Android 6.0.1 und so wie es aussieht plant CAT kein Update auf Android 7.
Etwas schwach wie ich finde für ein Smartphone dieser Preisklasse. Immerhin das verwendete Android 6.0.1 macht einen guten Eindruck. Zum einen war der Sprung von Android 6 auf 7 nicht so groß, zum anderen nutzt CAT „Standard Android“.
Es gibt hier also keine größeren Modifikationen des Betriebssystems. Lediglich einige zusätzliche CAT Apps sind mit an Bord und wenn ich sage einige, meine ich auch einige!
CAT hat sogar einen eigenen App Store auf dem Smartphone, welcher allerdings aus meiner Sicht etwas überflüssig ist da die meisten Apps auch im Google Play Store zu finden sind.
Nützlicher sind hier Dinge wie „Speaker Dry“. Hierbei handelt es sich um eine App, die Wasser aus den Lautsprechern vibriert, sodass diese schneller trocknen.
Ebenfalls sehr nützlich ist die programmierbare Taste. Diese lässt sich in den Einstellungen völlig frei belegen für ein einfaches Drücken und auch für ein langes Drücken.
Von den 32GB internem Speicher stehen nach der Einrichtung dem Nutzer noch rund 22,6GB Speicher zur freien Verfügung, was ausreichend viel ist.
Display
Das CAT S60 verfügt über ein 4,7 Zoll 720P Display. 720P mag zwar im Jahr 2017 etwas schwach klingen, allerdings auf 4,7 Zoll ist dies definitiv noch scharf genug, hier kann ich mich nicht beschweren.
Etwas mehr stört mich allerdings die recht kalte Display Kalibrierung und auch die etwas schwachen Blickwinkel. Schaut man seitlich auf das Display bleicht dieses zunehmend aus, zumal die Farben von Natur aus auch nicht die kräftigsten sind. Kurzum das Display ist eher mäßiger Qualität, allerdings immer noch gut nutzbar.
Gerade da die maximale Helligkeit sehr hoch ist und damit auch die Ablesbarkeit bei Sonnenschein ebenfalls gut! Dies passt ganz gut zum Anspruch des CAT S60, kein Multimedia Smartphone zu sein sondern ein Outdoor Smartphone!
Auch positiv ist das Verwenden von Gorilla Glas 4, welches für einen guten Bruch und Kratzschutz sorgen sollte.
Klang
Beginnen wir wie üblich beim Lautsprecher. Dieser ist auf der Front des Smartphones angebracht, was schon einmal eine super Position ist.
Hinzu kommt, dass der Lautsprecher erfreulich gut klingt! Er ist vielleicht nicht ganz der lauteste, aber qualitativ ausreichend voll und klar. Ich würde zwar nicht behaupten, dass das S60 ein Baustellenradio ersetzt, aber sollten keine lauten Maschinen laufen kann es durchaus für etwas Hintergrunduntermalung sorgen. Zumal sogar ein UKW Radio Modul verbaut ist.
Achtet hierbei darauf, dass die Wasserdichtung auf 2 Meter steht. Stellt Ihr diese auf 5 Meter kommt fast kein Ton mehr aus dem Gerät (wie bereits vermutet wird der Lautsprecher versiegelt).
Ebenfalls positiv die Ohrmuschel des Smartphones! Telefonate sind klar, laut und gut verständlich. Hier gibt es keine Klagen meinerseits.
Der Kopfhöreranschluss hingegen bietet eine übliche Standardqualität.
Kamera
Kommen wir zur Kamera des CAT S60. Diese verfügt über 13 Megapixel und eine Blende von F2.0. Das Ganze klingt erst einmal recht unspektakulär, wie sieht es praktisch aus?
Schauen wir uns dafür ein paar Testbilder an.
Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.
Nicht schön aber zweckmäßig trifft es vermutlich ganz gut. Die Bilder des CAT S60 reichen sicherlich eine Baustelle zu dokumentieren oder für ähnliche Zwecke.
Vielleicht auch einmal ein Schnappschuss sollte das Haustier etwas niedliches machen, aber für viel mehr taugt die Kamera nur kaum.
Die Bildschärfe ist mäßig gut und auch die Belichtung ist tendenziell etwas zu dunkel. Der Weißabgleich hingegen scheint zu passen.
Wärmebildkamera
Das größte High Light am S60 ist natürlich ganz klar die Wärmebildkamera. Diese ist beim CAT S60 in Kooperation mit FLIR entstanden.
Machen wir es kurz die Wärmebildkamera wirkt in der Tat sehr gut! Ihr erhaltet ein relativ scharfes und gut erkennbares Bild, über welchem die Wärme -Informationen drüber gelegt wurden.
Hierbei gibt es eine Skala, welche Euch über den heißesten und kühlsten Punkt auf dem Bild informiert inklusive genauer Temperaturangabe.
Zudem könnt Ihr auch einen Punkt im Bild auswählen, an welchem die Temperatur gemessen werden soll.
Neben der Live Ansicht, welche allerdings etwas ruckelt, gibt es auch die Möglichkeit Fotos, Videos und sogar Zeitrafferaufnahmen zu speichern.
Die gemessenen Werte scheinen hierbei durchaus akkurat zu sein, selbst auf eine mittlere Distanz. Auf niedrigeren Distanzen scheinen die Werte sogar sehr genau zu sein, auch wenn hier teilweise die Wärmeinformationen und das zugrundeliegende Bild ein kleines Stück verschoben sind. Anscheinend werden hier die Informationen der Kamera und des Wärmesensors nicht ganz akkurat übereinander gelegt. Dennoch ist natürlich problemlos zu erkennen was was ist.
Auch auf höherer Distanz macht das S60 immer noch eine gute Figur. Es ist also durchaus möglich von außen eine Hauswand zu untersuchen, auch wenn hier die Auflösung so langsam an ihre Grenzen kommt. Diese liegt bei eigentlich recht guten 640×480 Pixeln.
Damit ist das S60 sicherlich auch für den ein oder anderen Nutzer einfach als gute Wärmebildkamera attraktiv.
Leistung und Benchmarks
Im CAT S60 steckt ein Qualcomm MSM8952 Snapdragon 617 als Prozessor/SoC welcher mit 3GB RAM kombiniert ist.
Beim Snapdragon 617 handelt es sich um einen Chip der Mittelklasse bis unteren Mittelklasse. Zwar denke ich, dass die Zielgruppe für dieses Smartphone vermutlich eher weniger Wert auf eine hohe Leistung in theoretischen Tests „Benchmarks“ legt, allerdings schauen wir uns diese dennoch einmal an.
Wie schlägt sich das CAT S60 in Benchmarks?
Wie bereits zu erwarten war, stufen die gängigen Benchmark Tools das CAT S60 eher mittelmäßig ein.
Dies bedeutet natürlich nicht zwangsläufig dass das CAT S60 nicht flüssig oder schnell läuft, Mittelklasse Smartphones sind im Jahr 2017 in der Regel mehr als ausreichend leistungsstark. Allerdings ein Samsung Galaxy S8 oder ähnliche Smartphones liefern für rund 600€ in Benchmarks rund das dreifache an Leistung, dem muss man sich auch klar sein.
Die Leistung in der Praxis
Benchmarks und theoretische Tests sind das eine, die Praxis ist das andere. Wie schlägt sich hier das Smartphone?
Eigentlich recht gut! Der verbaute Snapdragon 617 Prozessor/SoC reicht aus um so ziemlich alle Apps die man im Play Store finden kann problemlos wiederzugeben. Auch die Benutzeroberfläche läuft soweit flüssig und das Smartphone reagiert generell schnell auf Eingaben.
Allerdings gibt es natürlich auch Punkte an welchen man merkt, dass das CAT S60 kein absolutes Leistungsmonster ist.
Scrollt Ihr beispielsweise sehr schnell durch eine Timeline wie bei Facebook oder Twitter kann es zu kleineren Nachladerucklern kommen. Auch kann es hier und da beim Starten/Schließen von großen Apps etwas zum Stottern kommen.
Webseiten hingegen laden recht flott und lassen sich flüssig scrollen. Von daher kein ganz perfektes Ergebnis, aber das CAT S60 bietet mehr als genug Leistung für die normalen Alltagsanwendungen.
Wie sieht es bei Spielen aus? Natürlich ist das CAT S60 nicht für Spiele gedacht, allerdings laufen dennoch so gut wie alle Spiele, die man im Google Play Store finden kann, auf dem Smartphone. 3D Spiele allerdings oftmals mit reduzierten Details oder bei größeren Effekten nicht ganz butterweich. Allerdings für eine runde Sodoku, Angry Birds, Cut the Rope, Candy Crush usw. reicht die Leistung locker.
Das Starten der Wärmebildkamera dauert interessanterweise einige Sekunden. Es wirkt hier so ein wenig, als müsse das zusätzliche Modul beim Start erst „hochgefahren“ werden. Schlimm? Nein, in der Regel will man mit seiner Wärmebildkamera ja keine Schnappschüsse machen.
Über das verbaute WLAN und GPS kann ich an sich nicht meckern. Das CAT S60 ist durchaus in der Lage einen zuverlässig zu navigieren. Das WLAN Modul scheint zwar nur das 2,4GHz Band zu unterstützen (bis zu 150Mbit/s) ist aber für den Alltag ausreichend schnell.
Akkulaufzeit
CAT setzt beim S60 auf einen recht großen 3800mAh Akku. Für ein 4,7 Zoll Smartphone ist dies erst einmal ziemlich stark, gerade wenn man bedenkt, dass das Cat S60 ein energiesparsames 720P Display und einen Mittelklasse Prozessor besitzt.
Von daher kann man doch eine gute Akkulaufzeit erwarten? Und genau diese bekommt Ihr auch! In meinem üblichen Test mit einer gemischten Nutzung aus Social Media, Webbrowsen, leichtes spielen usw. erreichte das CAT S60 bei einer mittleren Displayhelligkeit knapp unter 10 Stunden aktive Nutzungszeit.
Ein starker Wert! Natürlich wenn Ihr das Display auf die maximale Helligkeit stellt und ununterbrochen die Wärmebildkamera laufen habt, kann man auch den Akku in rund 4,5 Stunden leer saugen.
Dennoch der Normalnutzer wird mit dem CAT S60 sicherlich gute 2 Tage, wenn nicht sogar mehr, ohne nachzuladen klarkommen.
Fazit zum CAT S60
Das CAT „Caterpillar“ S60 ist ein sehr spezielles Smartphone! Hier fällt daher auch ein Urteil nicht ganz leicht. Für die meisten Nutzer ist das CAT S60 vermutlich eher nichts.
Warum? Rein von seinem Prozessor, Kamera, Display ist das CAT S60 ehr ein 200-250€ Smartphone. Hier ist natürlich der Preis von rund 600€ an sich zu hoch.
Allerdings ist das CAT S60 ja kein normales Smartphone. Der wichtigste Pluspunkt ist hier ganz klar die Wärmebildkamera. Diese ist sehr gut umgesetzt und kann alleine schon den „Aufpreis“ mehr als rechtfertigen. Hinzu kommt der sehr vertrauenerweckende Wasserschutz und Sturzschutz.
Könnt Ihr eine Wärmebildkamera gebrauchen? Arbeitet Ihr auf Baustellen und ein iPhone ist Euch zu diffizile? Dann wird das CAT S60 langsam durchaus interessant.
Das S60 ist ganz klar kein Smartphone für Nutzer die auf Ihrem Gerät groß spielen wollen oder die Kamera nutzen um die Urlaubsbilder zu machen. Dies bedeutet aber nicht, dass das CAT S60 als Smartphone schlecht ist. Die Telefonqualität ist top, die Basisfunktionen und auch erweiterte Funktionen sind voll gegeben, der Akku ist stark und auch so ziemlich alle Apps, die man finden kann, laufen gut auf dem Gerät.
Das CAT S60 ist eher ein Werkzeug als ein Smartphone. Solltet Ihr genau dies suchen und Ihr könnt für Euren Job eine Wärmebildkamera gebrauchen, dann kann ich Euch das CAT S60 empfehlen!
PS. Ich bin zugegeben kein Experte was Wärmebildkameras angeht, aber so wie ich das sehe, wären 600€ alleine um das Smartphone als Wärmebildkamera zu nutzen sogar ein fairer Preis.
Anscheinend hatte ich mit meinem ursprünglichen Artikel zu ProtectPax und der Vermutung das die Werbeaussage „100% Bruch und kratzsicher“ recht „mutig“ ist gar nicht so unrecht!
Aldi hatte zwischenzeitlich ProtectPax ins Sortiment aufgenommen, aber mittlerweile wieder entfernt aufgrund von „rechtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Angebot des Artikels“. Quelle Focus
Auf Ihrer Facebook Seite hatte dies ProtectPax anders dargestellt. Dort wurde behauptet das Produkt sei ausverkauft. Quelle Chip.de
Anscheinend gab es Klagen wegen irreführender Werbung gegen ProtectPax. Aus meiner Sicht absolut nachvollziehbar, etwas als 100% Bruch und kratzsicher zu bewerben kann nur falsch sein.
Selbst wenn ProtectPax perfekt wirken würde, nichts ist 100% Bruch und kratzsicher! Spätestens wenn Ihr einen Diamanten auspackt kann man alles Zerkratzen.
Bei 5:00 https://www.youtube.com/watch?v=h48ndnYqsgE#t=5m00s das Teppichmesser konnte behandeltes und unbehandeltes Display zerkratzen. Warum? Ich nehme an es handelt sich hier um „billig“ Smartphones (anscheinend von HTC) welche über kein Gorilla Glas oder anderes Spezial gehärtetes Glas verfügen.
Bei 5:50 https://www.youtube.com/watch?v=h48ndnYqsgE#t=5m50s ein Fall Test. Handy mit ProtectPax und ohne kaputt. Bei 6:40 gibt sogar jemand von ProtectPax zu das Stein sehr Hart wäre und daher Probleme macht.
Soweit ein super Bericht! Das Problem ist das Ende und die Voice Over.
Bei 7:10 https://www.youtube.com/watch?v=h48ndnYqsgE#t=7m10s sagt man uns plötzlich „bei Kratzern und Tapsern hat es wirklich was bewirkt“! Nein Ihr habt doch im Vorhinein gezeigt das es nichts bewirkt hat?!?
Sorry Galileo Ihr habt da einen guten Bericht gemacht und dann vermutlich festgestellt das dieser zu Negativ war, um dann etwas zurückzurudern, so wirkt es zu mindestens auf mich.
Wir haben hier ein Produkt das verspricht ein Smartphone Display „100% Bruch und kratzsicher“ zu machen. Bei so einem Versprechen muss man etwas kritischer ans Werk gehen und die ganze Sache hinterfragen.
Nun wo die ganze Geschichte aufgrund von schlechten Amazon Bewertungen zusammenbricht kommt Chip.de auch auf die Idee mal ProtectPax etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ich zitiere „Der Schutzfilm ist kaum sichtbar und leichte Kratzer konnten im Praxistest dank ProtectPax vermieden werden. Wie gut der Schutz aber wirklich ist, wollen wir noch genauer wissen. ProtectPax testen wir daher derzeit noch ausführlicher im Labor.“ Wetten wir das hier ein anderes Ergebnis als im ersten Praxis Test heraus kommt?