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Canyon PB-301 Powerbank mit satten 30.000 mAh im Test

Mit der PB-301 bietet Canyon eine große 30000 mAh Powerbank an. 30000 mAh ist schon eine gewaltige Kapazität.

Kombiniert wird diese mit einem schlichten Design und einer Ausgangsleistung von bis zu 22,5W.

Dies zu einem durchaus interessanten Preis von unter 50€.

Wollen wir uns die Powerbank einmal im Test ansehen! Bietet die Canyon wirklich 30000 mAh Kapazität?

An dieser Stelle vielen Dank an Canyon für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Canyon PB-301 Power Bank 30000 mAh im Test

Mit einer Kapazität von angeblich 30000 mAh ist die Canyon Powerbank natürlich schon ein etwas größerer Brocken.

So misst die Powerbank 70 x 42 x 137 mm und bringt 137g auf die Waage. Nicht super kompakt, aber für die Kapazität von 30000 mAh passt das alles soweit.

Dabei setzt Canyon auf ein sehr schlichtes, aber schickes Gehäuse. Dieses besitzt eine schöne abgerundete Oberfläche mit einer Textur, die mich ein wenig an Eierschalen erinnert.

Ich finde die Powerbank fasst sich sehr wertig und gut an.

Die Anschlüsse der Powerbank sind dabei alle auf der Front angebracht. Hier findet sich auch eine kleine Anzeige, welche dich über den aktuellen Akkustand in % informiert.

 

Anschlüsse der Canyon PB-301

Die Canyon PB-301 besitzt 2x USB A, 1x USB C und 1x microUSB. Damit hat die Powerbank auf den ersten Blick eine sehr gute Ausstattung an Anschlüssen.

  • USB C – 20W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A
  • USB A – 22,5W Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Spannend! Wir haben zunächst einen recht klassischen 20W USB C Ausgang, welcher auch gleichzeitig Eingang ist (aber nur mit bis zu 18W).

Mit 20W ist die Leistung des USB C Ports so weit OK und ausreichend für Smartphones, aber auch wahrlich nichts Besonderes.

Der USB A Port unterstützt überraschenderweise neben Quick Charge auch den “alten” Huawei Super Charge Standard mit bis zu 22,5W. Ein netter Bonus!

 

Auch mit PPS

Die Canyon PB-301 unterstützt auch den PPS-Standard, welcher eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards ist.

  • 5V bis 5,9V bei bis zu 3A
  • 5V bis 11V bei bis zu 2A

Die PPS-Stufe ist natürlich nicht riesig, wie es bei einem 20W Port zu erwarten ist, aber schön, dass sie da ist. So wird die Ladegeschwindigkeit im Zusammenspiel mit Samsung Smartphones maximiert.

 

Wie viel Kapazität hat die Canyon PB-301 wirklich?

Das Spannendste und auch Wichtigste an der Canyon PB-301 ist die Kapazität. Diese ist auf dem Papier mit 30.000 mAh sehr groß! So groß, dass du diese Powerbank nicht mit an Bord eines Flugzeugs nehmen darfst.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Folgende Kapazität konnte ich im Test messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 106,91 28895 96%
5V/2A 104,47 28235 94%
9V/1A 101,69 27484 92%
9V/2A 97,579 26373 88%

 

Beachtlich! Die Canyon Powerbank erreichte zwischen 26373 und 28895 mAh. Dies entspricht beachtlichen 88% bis 96% der Herstellerangabe.

Dies sind hervorragende echte Kapazitätswerte!

Es ist völlig normal, dass eine Powerbank nicht ganz die Herstellerangabe erreicht. Eine echte Kapazität zwischen 80% und 90% ist der normale Standard. Über 90% sind selten!

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones ++
Apple MacBooks
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

 

Mit einer Ausgangsleistung von bis zu 20W bzw. 22,5W ist die Canyon PB-301 natürlich primär für Smartphones gedacht und gemacht.

Die aktuellen iPhones und Google Pixel Smartphone können an dieser Powerbank beispielsweise flott laden.

Ähnliches gilt auch für die meisten Samsung Modelle. Wobei bei den größeren Modellen 20W natürlich nicht für das maximal Ladetempo ausreichen. Dennoch ist eine ordentliche Ladegeschwindigkeit zu erwarten.

 

Ladedauer der Canyon

Mit großer Kapazität kommt auch eine große Ladedauer? Leider ja, denn die Powerbank konnte in meinem Test mit maximal 16,5W laden.

So dauerte eine 0% auf 100% Ladung rund 9 Stunden. Ich denke das ist noch akzeptabel, wenn wir die sehr große Kapazität bedenken.

 

Fazit

Die Canyon PB-301 Power Bank fällt für mich in die Kategorie “unspektakulär gut”. Wir haben mit 20W eine ordentliche, aber unspektakuläre Ausgangsleistung.

Diese reicht Smartphones flott zu laden. Die Powerbank selbst kann mit +- 16,5W geladen werden, womit eine 0% auf 100% Ladung ca. 9 Stunden dauert.

Das entscheidende ist aber der Preis und die Kapazität. So bietet die Canyon PB-301 eine sehr hohe Kapazität mit echten 26373 bis 28895 mAh, was für eine Powerbank der 30.000 mAh Klasse fantastisch ist!

Ebenfalls stark ist der Preis von deutlich unter 50€. Suchst du also eine Powerbank mit hoher Kapazität zum günstigen Preis, dann ist die Canyon PB-301 eine gute Wahl. Klar die Ausgangsleistung und Eingangsleistung ist nicht besonders, aber dies spiegelt sich auch im Preis wider.

Sparsam, schnell und Kühl! Netac NV7000-t SSD im Test

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Mit der NV7000-t bietet Netac eine sehr spannende high End PCIe 4.0 SSD an. So soll diese satte 7300 MB/s lesend und 6700 MB/s schreibend bieten. Beachtliche Werte!

Damit würde die SSD klar zu den schnelleren Modellen zählen. Aber was ist Netac für ein Hersteller? Ist die SSD wirklich so gut wie versprochen?

Finden wir genau dies gemeinsam im Test der Netac NV7000-t heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netac für das Zurverfügungstellen der NV7000-t für diesen Test.

 

Netac NV7000-t im Test

Die Netac NV7000-t ist eine klassische M.2 NVME SSD im 2280 Format. Diese setzt auf die PCIe 4.0 Schnittstelle.

Von Haus aus kommt die SSD ohne Aufkleber auf der Front. Entsprechend kannst du alle Chips usw. sehen.

Allerdings legt Netac einen Kühlkörper bei. Wobei Kühlkörper sicherlich etwas übertrieben ist. Es handelt sich um einen Aufkleber mit Kupferplatte im Inneren.

Dies hilft allerdings etwas die Hitze-Spitzen abzufangen und ist besser als kein Kühlkörper.

 

Technik der Netac NV7000-t

Die Netac NV7000-t gibt es derzeit mit 1TB, 2TB und 4TB Speicher. Alle drei Versionen sollen laut Hersteller +- die gleichen Datenraten erreichen.

  • 7300 MB/s lesend
  • 6700 MB/s schreibend

Hierfür setzt diese auf PCIe 4.0 und TLC NAND. Als Controller kommt der Maxio MAP1602A-F3C zum Einsatz. Ein recht exotischer Controller eines chinesischen Fertigers.

Auf dem Papier ist dieser durchaus ein guter Controller, welcher prinzipiell bis zu 1Mio IOPS schaffen soll. http://www.maxio-tech.com/product/11628/11631/11754/11755/

Allerdings besitzt dieser keinen DRAM-Cache. Anstelle dessen wird die HMB unterstützt. Ein fehlender DRAM-Cache ist daher kein allzu großes Drama.

Die NAND-Bausteine sind mit “CD05BH61964” beschriftet. Vermutlich handelt es sich hier um TLC NAND von YMTC (vermutlich mit 232 Layern). Dies wäre potenziell der gleiche NAND wie bei der Lexar NM790 SSD.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

Ich teste hier die Netac NV7000-t 2TB SSD. Die kleineren Versionen der SSD könnten entsprechend etwas anders abschneiden (tendenziell minimal schlechter).

 

Benchmarks der Netac NV7000-t (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Starten wir in den Test der Netac NV7000-t mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist die beste Software, um die maximale Leistung einer SSD zu messen.

Diese Leistung ist nicht zwingend in der Praxis so zu 100% abrufbar, aber theoretisch vorhanden.

Netac NV7000-t wirbt bei der SSD mit 7300 MB/s lesend und 6700 MB/s schreibend.

Im Test konnte die Netac SSD diese Werte lesend mit 7427 MB/s sogar leicht übertreffen. Schreibend kam ich nicht ganz auf die Herstellerangabe, mit 6518 MB/s.

Lesend hängt die NV7000-t damit am PCIe 4.0 Limit, gemeinsam mit anderen High End SSDs wie der Samsung 990 Pro, Solidigm P44 Pro, Lexar NM790.

Mehr geht hier einfach nicht via PCIe 4.0. Schreibend platziert sich die SSD im oberen Mittelfeld, zwischen der Lexar NM790 4TB und der WD Black SN850X 2 TB.

Spannend sind aber auch die Daten bei kleineren Dateigrößen bzw. zufälligen Zugriffen. Denn gerade lesend schneidet die SSD hier verblüffend gut ab.

CrystalDiskMark kann aber nicht nur die Datenraten messen, sondern auch IOPS und Zugriffszeiten.

Diese Messungen sind allerdings oftmals etwas “kurios”. Dennoch möchte ich dir diese nicht vorenthalten.

Oh! Bei den RND4K IOPS landet die NV7000-T auf Platz 1. Ist dies überraschend? Vielleicht weniger, denn beispielsweise die Lexar NM790 schnitt hier auch recht gut ab und setzt auf den gleichen Controller.

Aber wie gesagt diese Messung von CrystalDiskMark ist teils merkwürdig, siehe das schlechte Abschneiden der Samsung SSDs.

Auch die Zugriffszeiten sehen sehr gut aus! Dies ist ein Punkt, der dem Maxio MAP1602A Controller sehr zu liegen scheint.

AS SSD ist mittlerweile schon ein etwas obsoleter Test, da nicht sonderlich gut für NVME SSDs optimiert. Dennoch wollen wir uns hier mal die Werte ansehen.

Hier würde ich aber das Abschneiden der NV7000-T als plausibel bezeichnen. Diese setzt sich ins obere Feld der bisher getesteten SSDs, zwischen die WD Black SN850x und die Samsung 980 Pro, was hinkommen kann.

Anvil’s Storage Utilities wiederum ist deutlich besser auch für moderne SSDs geeignet.

Auch hier sehen wir sehr positive Werte. Die Netac NV7000-t setzt sich ins obere 1 / 3 der bisher getesteten SSDs. Sehr gut!

 

3D Mark SSD Test

3D Mark wirst du vielleicht von Grafikkarten Tests kennen. Allerdings kann 3D Mark auch SSDs testen. Dabei simuliert 3D Mark echte “Alltagssituationen” wie das Starten oder Installieren von Spielen.

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Im 3D Mark Benchmark kann sich die Netac NV7000-t ins Oberfeld zwischen die Corsair MP600 Pro XT und die Lexar NM790 setzen.

Ein zufriedenstellendes Ergebnis.

 

PC Mark

Der PC-Mark-Test zielt mit seinem Speicher-Benchmark darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Büroanwendungen und Spiele zu simulieren.

Es stehen drei Testoptionen zur Verfügung: die „Quick“-Variant, “Data” und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, was dazu führt, dass SSDs mit langsamer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden.

Im PC Mark Test ist die Netac NV7000-t die 3. schnellste PCIe 4.0 SSD die ich bisher im Test hatte, zumindestens im “Full System” Benchmark.

Hier ist lediglich die Solidigm P44 Pro wie auch die Samsung 990 Pro schneller.

Spannenderweise ist aber das Abschneiden im Data Drive und Quick Benchmark ein Stück schwächer.

Dennoch, der Full System Drive Benchmark ist der wichtigste und hier sehen wir ein Top abschneiden.

 

Daten entpacken

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken. Dieser Benchmark ist auch repräsentativ für beispielsweise das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Auch hier sehen wir ein sehr gutes Abschneiden! So kann sich die Netac NV7000-t hier klar auf den vordersten Rängen platzieren.

 

SLC Cache bei der Netac?

Wie fast alle SSDs verfügt auch die Netac NV7000-t über einen SLC-Cache. Auch der fortschrittlichste NAND kann Daten nicht mit Geschwindigkeiten von 6000 MB/s+ schreiben, zumindest derzeit. Deshalb greifen SSDs auf einen Trick zurück.

Die NV7000-t verwendet beispielsweise TLC-NAND, der das Schreiben von bis zu 3 Bits pro Zelle ermöglicht. Je mehr Bits pro Zelle geschrieben werden, desto komplexer wird der Schreibvorgang. Daher ist das Schreiben bei QLC-NAND im Vergleich langsamer.

Was passiert jedoch, wenn wir nur ein Bit pro Zelle schreiben? Dies beschleunigt den Schreibvorgang erheblich! So erreichen moderne SSDs hohe Schreibraten, indem nur ein Teil des TLC/QLC-NANDs mit einem Bit beschrieben wird.

Allerdings ist dieser Cache nicht unbegrenzt groß, und nach dem Cache können die Datenraten teilweise drastisch sinken. QLC-SSDs erreichen nach dem Cache oft nur noch etwa 100 MB/s, während einfache TLC-SSDs in der Regel etwa 300-400 MB/s erreichen.

Für diesen Test schreibe ich die SSDs einmal komplett voll und protokolliere dabei die Geschwindigkeit mit H2Testw. H2Testw schöpft nicht die volle Leistung der SSDs aus, liefert jedoch im Vergleich zu anderen SSDs eine korrekte Rangliste und realistische Alltagsgeschwindigkeiten.

Spannend! Wie schon bei der Lexar NM790 verläuft hier die Datenrate in 3 Stufen. Die ersten +- 300 GB kann die Netac NV7000-t mit der vollen Geschwindigkeit schreiben.

Danach sinkt die Datenrate auf immer noch sehr gute +- 1700 MB/s, welche dann für die letzten +- 500 GB auf rund 700 MB/s sinkt.

Verglichen mit anderen SSDs ist das Abschneiden +- durchschnittlich.

 

Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung

Die Ermittlung des Stromverbrauchs von M.2 SSDs stellt eine Herausforderung dar. Um dies zu bewerkstelligen, wende ich eine besondere Methode an: Ich verbaue die SSDs in ein externen NVME SSD Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Eine exakte Messung ist zwar aufgrund der Limitierung der SSD-Leistung auf 1000 MB/s nicht möglich, aber die Ergebnisse bieten dennoch einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es empfiehlt sich daher, weniger auf absolute Werte zu fokussieren, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um einzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt.

Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen.

Erfreulicherweise ist der Stromverbrauch der Netac NV7000-t vergleichsweise gering! Genau genommen gehört diese zu den sparsamsten SSDs die ich bisher im Test hatte.

Selbst der Stromverbrauch über Zeit ist erfreulich gering.

Entsprechend ist auch die Hitzeentwicklung der SSD ziemlich gering.

 

Fazit

Die Netac NV7000-t ist eine spannende SSD! Wir haben hier die exotische Kombination aus dem Maxio MAP1602A Controller und YMTC NAND.

Allerdings im Test zeigte sich diese Kombination stark. Gerade in den etwas Praxis näheren Tests war die Leistung der Netac NV7000-t tadellos.

Dies liegt auch an der vergleichsweise guten Leistung nach dem SLC Cache.

Dabei war die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung der SSD vergleichsweise gering, womit diese prinzipiell auch für Notebooks sehr interessant ist.

Bekommst Du die Netac NV7000-t also zu einem guten Preis, was oft der Fall ist, stellt diese eine gute Wahl dar.

Netac NV7000-t 2 TB M.2 NVMe SSD, 2 TB, PCIe 4.0, 7.300 MB/s Lesen...
  • HÖHERE GESCHWINDIGKEIT : Bis zu 7300MB/s Lesegeschwindigkeit und...
  • STABILE PERFORMANCE: Ausgestattet mit der fortschrittlichen...
  • ULTRA-GRÖSSE, BESSERE ERFAHRUNG: Mit einseitigen PCBs, kann...
  • MEHR SPEICHERN : Erhältlich mit Kapazitäten von bis zu 2 TB...
  • 100% Kundendienst : Wir haben eine 5-jährige beschränkte...
Netac NV7000-t
POSITIV
Sehr gute Leistung lesend
Sehr gute Leistung schreibend
hohe Praxis-Leistung
TLC NAND
Niedrige Hitzeentwicklung
Niedrige Leistungsaufnahme
NEGATIV
Performance nach SLC Cache durchschnittlich
Kein DRAM Cache
90

Ein Mini-PC und NAS in einem, der T-bao R1 im Test

T-bao bietet mit dem R1 einen sehr außergewöhnlichen “Mini-PC” an. Hierbei handelt es sich um eine Art Hybrid aus Mini-PC mit Intel N100 und einem kleinen NAS.

So besitzt der T-bao R1 zwei 3,5 Zoll HDD Slots, wie auch 2x 2,5 Gbit LAN Ports!

Damit stellt dieser eine interessante Basis für ein einfaches DIY NAS dar. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Ist der T-bao R1 Mini PC wirklich als NAS so gut und interessant, wie er aussieht?

 

Ein Mini-PC und NAS in einem

Der T-bao R1 setzt auf ein recht außergewöhnliches Design. So erinnert mich der Mini-PC eher an einen Router als an einen klassischen Mini-PC.

So nutzt dieser eine runde “hohe” Form. Dies liegt natürlich an dem Platz für die 3,5 Zoll HDDs. Diese werden Hochkant im PC verbaut.

Hierfür kannst du seinen Deckel abnehmen, unter welchem du zwei 3,5 Zoll Hot Swap Schlitten findest. Diese sind qualitativ nichts Besonderes, aber soweit “OK”.

 

Anschlüsse des T-bao R1

Die Anschlüsse des T-bao R1 finden sich auf dessen Rückseite. Hier haben wir folgende Ports:

  • 2x USB A 3.0
  • 2x USB A 2.0
  • 1x USB C 3.0
  • 1x DisplayPort
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x microSD Karten Slot
  • 2x 2,5 Gbit LAN
  • 1x DC Eingang

Gerade die beiden 2,5 Gbit LAN Ports machen den T-bao R1 spannend. Dieser könnte aber aufgrund der Monitor-Anschlüsse eventuell auch als Media-Center PC NAS Hybrid genutzt werden.

Allgemein sieht die IO des Computers sehr vollständig und umfangreich für ein Modell dieser Klasse aus.

 

Aufrüstbarkeit

Erfreulicherweise erlaubt der T-bao R1 das Aufrüsten einiger Komponenten. So haben wir im Inneren:

  • 1x SO DIMM4 RAM Slot
  • 1x NVME SSD Slot (2280)
  • 1x WLAN Karten Steckplatz

Gerade die nicht fest verbaute WLAN Karte ist mehr als erfreulich!

 

Software

Von Haus aus wird der T-bao R1 Mini PC mit Windows 11 Pro ausgeliefert. Dieses ist auch auf dem System aktiviert.

Sicherlich für ein NAS nicht das optimale Betriebssystem, aber Du kannst den T-bao R1 ja nutzen, wie du möchtest, ob als NAS, MediaCenter oder als Office PC.

Nichts hindert dich daran, ein anderes Betriebssystem zu installieren.

Dies würde ich auch generell empfehlen. Das vorinstallierte Windows 11 Pro ist etwas “wild” und vom Hersteller modifiziert. Ich konnte zwar keine Viren oder anderes “Böses” finden, aber sicher ist sicher.

Du kannst dir einfach einen Windows 11 USB Stick selbst erstellen. Microsoft bietet hierfür selbst ein Tool an https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11 .

Und ja, die Windows Aktivierung bleibt erhalten.

 

Lüfter in der Basis

Für die Kühlung der HDDs und des Systems nutzt der T-bao R1 einen großen Lüfter, welcher im Boden montiert ist und die Luft nach oben durch das Gehäuse bläst.

Dies funktioniert auch sehr effektiv und leise.

 

Sehr gute Intel Netzwerkkarten!

Etwas, was mich sehr überrascht hatte, waren die Netzwerkkarten des T-bao R1. Ich habe offen gesagt mit günstigeren Realtek Chips gerechnet, aber nein!

  • Die 2,5 Gbit LAN Ports setzen auf den Intel I226-V.
  • Die WLAN-Karte ist die Intel AX200 mit WLAN 6 und bis zu 2402 Mbit.

Dies sind super Netzwerkchips! Nicht dass die Realtek LAN Chips schlecht sind, aber gerade, wenn du ein exotisches Betriebssystem alle TrueNAS nutzt, sind die Intel Chips im generellen besser unterstützt und laufen stabiler.

Von daher sehen wir hier ein sehr positives Abschneiden.

 

Leistung des T-bao R1

Hier wird es nun etwas schwieriger, denn der T-bao R1 setzt auf den Intel N100 Prozessor. Der Intel N100 ist “speziell”.

Wir haben hier eine moderne CPU von Intel, welche aber sehr stark gedrosselt ist, um eine sehr niedrige Leistungsaufnahme und Preis zu ermöglichen.

  • Intel N100
  • 4 Kerne
  • Alder Lake-N Efficiency Cores
  • bis zu 3,4 Ghz
  • 6W TDP

Gerade die 6W TDP limitieren den N100 sehr. Mehr dazu hier: https://techtest.org/wie-gut-oder-schlecht-ist-der-intel-n100/

Die geringe Leistung können wir auch in Benchmarks recht eindeutig sehen.

Allerdings in der Praxis ist es nicht ganz so schlimm. Der T-bao R1 bzw. Intel N100 schafft problemlos 4K Inhalte wiederzugeben und wäre für einfache Office/Webanwendungen gut zu gebrauchen.

So steht der Nutzung als Media-Center PC nichts im Wege. Auch als NAS ist der N100 prinzipiell super!

So nutzen beispielsweise die neuen Ugreen NAS Systeme auch den N100. Dieser schafft problemlos die volle 2,5 Gbit LAN Geschwindigkeit!

 

Alternative Betriebssysteme, 250 MB/s+ als NAS möglich

Ich habe auf dem T-bao R1 natürlich auch alternative Betriebssysteme ausprobiert. Neben Ubuntu vor allem Unraid.

Und was soll ich hier sagen, dies lief absolut problemlos! Auch die Datenraten sahen so weit sehr gut aus. Mit entsprechenden Laufwerken sind Datenraten im Bereich 250 MB/s in beide Richtungen möglich.

 

Stromversorgung auch via USB C!

Mit im Lieferumfang des T-bao R1 liegt natürlich ein passendes Netzteil mit 19V 4,74A, was mehr als genug Leistung ist.

Allerdings kannst du den R1 auch via USB-C mit Strom versorgen. Hierfür brauchst du allerdings ein 100W Netzteil.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des T-bao R1 schwankt natürlich extrem je nach verbauten Laufwerken, Betriebssystem usw.

  • Grundsätzlich kannst Du mit 13W im Leerlauf ohne Festplatten rechnen.
  • Unter Voll-Last sprechen wir von 19-20W.

Damit ist der Stromverbrauch des T-bao R1 angenehm niedrig.

 

Test-Fazit zum T-bao R1

Der T-bao R1 ist sicherlich einer der exotischsten Mini-PCs, den ich bisher auf Techtest getestet habe. So ist dieser als “typischer” Mini-PC in der Regel nicht zu empfehlen. Du bekommst deutlich günstigere Systeme mit dem Intel N100.

Das spannende ist die Nutzung als NAS, HomeServer oder Media-Center. Dies aufgrund der beiden 3,5 Zoll HDD Slots und den 2x 2,5 Gbit LAN Ports.

So wird der Computer mit Windows 11 Pro ausgeliefert, aber du kannst problemlos Betriebssysteme wie Unraid, TrueNAS oder generell Linux auf dem System installieren.

So kannst Du dieses als Dateiserver in deinem Netzwerk nutzen und auch kleinere Docker Container auf diesem laufen lassen, wie beispielsweise den Home Assistant.

Dabei ist der Stromverbrauch des Systems generell nicht zu hoch mit +- 13W im Leerlauf und die Leistung mehr als ausreichend.

Etwas schade bei der Nutzung als Server ist lediglich das wir nur einen NVME SSD Slot haben.

Aber ansonsten ist der T-bao R1 ein ziemlich einmaliges System und wirklich interessant, wenn du ein 2-Bay NAS/HomeServer oder Media-Server bauen möchtest. Auch der Preis von knapp über 200€ ist fair für das gebotene.

 

T-bao R1
POSITIV
2x 2,5 Gbit LAN Ports mit Intel Chipsatz
Schnelle (und tauschbare) WLAN-Karte
Niedriger Stromverbrauch
Viele Anschlüsse
2x 3,5 Zoll HDD Slots
NEGATIV
nur 1x NVME SSD Slot
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Die sparsamsten SSDs für Notebooks, wie groß ist der Verbrauch auf die Laufzeit? Welche SSD ist am besten?

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In einem normalen Desktop-PC spielt der Stromverbrauch einer SSD praktisch keine Rolle. Allerdings kann in einem Notebook die Welt völlig anders aussehen. Hier können sich +- 1-2W merkbar auf die Laufzeit auswirken.

Gerade dann, wenn du ein „Ultrabook“ hast, das auf eine besonders hohe Laufzeit optimiert sind.

Aber welche ist die beste SSD, wenn es dir um eine maximale Akkulaufzeit geht? Wie groß sind hier die Unterschiede in der Praxis wirklich? Finden wir dies in einem kleinen Praxis-Test heraus!

 

Die SSDs im Vergleich

Folgende SSDs schicke ich hier in den Vergleich:

  • Corsair MP600XT
  • Crucial P3
  • Crucial P5 Plus
  • Intel 600p
  • Kingston NV2
  • KIOXIA EXCERIA Plus G3
  • Lexar NM790
  • OCZ RD400
  • Samsung 980
  • Samsung 990 Pro
  • SK Hynix P31
  • SK Hynix P41

Die Intel 600p und die OCZ RD400 sind ältere SSDs, die ich einfach aus Neugier mit in diesem Vergleich aufgenommen habe.

Ansonsten bin ich besonders auf das Abschneiden der SK Hynix Modelle gespannt, welche als sehr sparsam gelten.

 

Der Testaufbau

In allen SSD Tests auf Techtest.org findest du eine Einschätzung zur Leistungsaufnahme. Diese erstelle ich allerdings mit einer Messung des Stromverbrauches in einem externen Gehäuse, ist also nur semi akkurat.

In diesem Test versuche ich einen etwas praxis näheren Aufbau. So teste ich alle SSDs in einem Dell XPS 13.

Beim Dell XPS 13 klemme ich den Akku ab und messe die Leistungsaufnahme via USB-C und logge diese über einen gewissen Zeitraum mit.

Dabei messe ich die Leistungsaufnahme während der Installation von Windows 11, wie aber auch den Leerlauf Stromverbrauch einer frischen Windows Installation, ohne Internet.

Letzteres damit Windows nicht im Hintergrund irgendwelche Updates laden kann oder es zusätzliche Variablen gibt.

Bei dem Dell XPS 13 handelt es sich um das Dell XPS 13 9370, also ein etwas älteres Modell, dennoch zeigt uns dies gut wie relevant der Stromverbrauch der SSD ist.

 

Stromverbrauch der SSDs unter Last

Starten wir mit den Messwerten während der Installation von Windows 11.

Stromverbrauch SSDs unter Last

Spannend! Die KIOXIA EXCERIA Plus G3 ist die sparsamste SSD, gefolgt von der Crucial P3 und der Lexar NM790. Die SK Hynix P31 landet auf Platz 4.

Auf der anderen Seite haben wir die OCZ RD400 als die stromhungrigste SSD. Dies wundert mich nicht, denn die SSD war mir auch bekannt als sehr heiß, was oft mit einem entsprechenden Stromverbrauch einhergeht.

Etwas mehr überrascht hat mich das schlechte Abschneiden der Samsung 990 Pro.

 

SSD Stromverbrauch im Leerlauf

Aber wie sieht es im Leerlauf aus?

SSD Stromverbrauch im Leerlauf

Hier sehen wir ein sehr ähnliches Bild. Erneut ist die KIOXIA EXCERIA Plus G3 die sparsamste SSD. Praktisch gleichauf folgen die Samsung 980, SK Hynix P31, Crucial P3, SK Hynix P41 und Lexar NM790.

Mit all diesen SSDs benötigte das XPS 13 unter 6W im Schnitt im Leerlauf.

Auf der anderen Seite haben wir die Kingston NV2, Samsung 990 Pro und Corsair MP600XT. Das schlechte Abschneiden der Kingston NV2 und 990 Pro kann ich mir, um ehrlich zu sein nicht ganz so erklären.

Bei der NV2 habe ich auch zwei unterschiedliche Modelle (mit 500 GB und 1TB) getestet, um sicherzugehen. Aber bei beiden war das Ergebnis +- gleich.

 

Was bedeutet das für die Akkulaufzeit?

Aber was bedeutet das alles für die Akkulaufzeit? Dies können wir einfach ausrechnen. So hat das XPS 13 einen 52 Wh Akku, womit wir dann die Laufzeit errechnen können.

Im Worst Case liegen hier satte 2 Stunden Laufzeit zwischen der “besten” und schlechtesten SSD. Entsprechend können wir festhalten, dass eine SSD einen signifikanten Einfluss auf die Laufzeit hat.

 

Fazit

Eine SSD kann einen deutlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit bei Notebooks haben, zumindest bei besonders leichten und kompakten Notebooks.

Welche SSDs würde ich hier empfehlen?

Die KIOXIA bietet eine sehr gute Balance aus solider Leistung und dem niedrigsten Stromverbrauch im Test.

Entsprechend würde ich die KIOXIA EXCERIA Plus G3 mit gutem Gewissen empfehlen. Alternativ würde ich die Lexar NM790 empfehlen und eventuell die Crucial P3. Letztere ist aber ein Stück langsamer.

Sagst du “ich will aber eine High End SSD und niedrigen Stromverbrauch”. Dann würde ich zur SK Hynix P41 raten.

An sich wäre auch die P31 eine gute Option, aber verglichen mit der EXCERIA Plus G3 ist mir diese einfach etwas zu teuer.

DJI Power 1000 im Test, 1024Wh + 2400W Leistung und 140W USB C

DJI hat mit der Power 1000 seine erste Powerstation auf den Markt gebracht. Diese bietet eine Kapazität von 1024 Wh und eine Ausgangsleistung von bis zu 2400W, was eine beeindrucke Leistung ist.

Dabei setzt diese auf LFP-Akkuzellen und ist natürlich ideal ausgestattet, um mit den DJI Drohnen zusammenzuarbeiten. Wir haben sogar 2x 140W USB C Ports!

Klingt doch interessant, zumal DJI für einen durchaus hohen Qualitätsstandard bekannt ist.

Wollen wir uns also einmal im Test ansehen, wie gut oder wie schlecht die DJI Power 1000 ist.

An dieser Stelle vielen Dank an DJI für das Zurverfügungstellen der Power 1000 Powerstation für diesen Test.

 

DJI Power 1000 im Test bei Techtest

Mit einer Kapazität von 1024 Wh ist die DJI Power 1000 schon eine etwas größere Powerstation. Dies sowohl aus Sicht der Kapazität wie aber auch bei den Abmessungen.

So misst die Powerstation 448 × 225 × 230 mm und bringt rund 13 kg auf die Waage.

Für einen etwas besseren Transport besitzt die Powerstation an beiden Seiten Griffe. Damit lässt sich die Powerstation gut beispielsweise von einem Auto zum Campingplatz tragen.

Qualitativ macht die Powerstation einen guten Eindruck, ist aber auch nicht “außergewöhnlich”.

Etwas kritisieren muss ich den Lieferumfang. So liegt bei der Powerstation lediglich ein Netzkabel bei. Es gibt kein KFZ-Ladekabel oder Adapterkabel für Solarpanels.

 

Anschlüsse der DJI Power 1000

Alle Anschlüsse der DJI Power 1000 finden sich auf dessen Front.

  • 2x AC Steckdose mit bis zu 2400W
  • 2x USB C mit bis zu 140W
  • 2x USB A mit bis zu 24W
  • 1x SDC mit 9V bis 27V und 10A
  • 1x SDC Lite mit 9V bis 27V und 10A

Wir haben hier eine außergewöhnliche Ausstattung an Anschlüssen. Zunächst haben wir zwei Steckdosen, welche bis zu 2400W liefern können.

Dies ist für eine Powerstation der 1024Wh Klasse sehr viel Leistung! Auch die beiden USB C Ports unterstützen bereits die 140W Leistungsstufe, ideal auch für größere Notebooks. Zudem haben wir 2x USB A Ports mit jeweils bis zu 24W.

Hier wird es dann aber “interessant”. Denn wir haben keinen klassischen Zigarettenanzünder Anschluss oder XT60 DC Ausgang. Anstelle dessen haben wir zwei SDC-Ports.

 

SDC-Anschluss?

SDC scheint ein proprietärer Anschluss von DJI zu sein, welcher gemacht ist möglichst flexibel adaptiert zu werden.

So unterstützt er verschiedene Spannungen, im Bereich 9V bis 27V, und eine Leistung von bis zu 10A. Um diesen Anschluss wirklich effektiv nutzen zu können benötigst du Adapterkabel.

Hiervon bietet DJI einige an.

  • Adaptermodul für Solarpanel (MPPT)
  • SDC zu Schnellladekabel für Matrice 30 Serie, DJI Mavic 3 Serie, DJI Air 3
  • SDC zu Schnellladekabel der DJI Inspire 3
  • DJI Power Autosteckdose-zu-SDC-Netzkabel (12 V/24 V)
  • SDC zu XT60 Netzkabel (12 V)
  • SDC zu Autoladestecker (12 V) (Zigarettenanzünder-Anschluss)

So kannst du über den SDC-Anschluss beispielsweise die diversen DJI-Drohnen schnellladen.

Du kannst SDC aber auch auf einen XT60 Stecker oder “Zigarettenanzünder” Anschluss adaptieren, dann wird 12V als Spannung ausgegeben.

Umgekehrt kann die Powerstation auch über die SDC-Ports geladen werden. Aber auch hier sind Adapter nötig. Adapter für Solarpanels und das Laden in einem Auto sind verfügbar.

Hier bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits haben wir einen sehr flexiblen Port, aber auf der anderen Seite sind die Adapterkabel etwas nervig.

 

Mit Display

Die DJI Power 1000 besitzt wie die meisten Powerstations ein Display. Dieses ist hier sogar erfreulich groß und zeigt dir die üblichen Informationen an wie Akkustand, Eingangsleistung, Ausgangsleistung usw.

Auch wird die voraussichtliche Restzeit angezeigt.

 

Extrem hohe Leistung der Steckdosen

Sicherlich eins der außergewöhnlichsten Merkmale der DJI Power 1000 ist die Leistung der Steckdosen.

So kann die Powerstation 2400W liefern! Für eine Powerstation der 1024 Wh Klasse ist das herausragend.

Und ja die Powerstation kann diese 2400W wirklich liefern. Ich konnte sogar beobachten, dass sie kurzzeitig über 2600W bereitstellen konnte.

Probleme auch mit “empfindlicheren” Geräten konnte ich nicht beobachten.

 

LFP-Zellen (LiFePO4)

DJI setzt bei der Power 1000 auf LFP bzw. LiFePO4 Akku Zellen. Was bedeutet das? LiFePO4 Zellen haben verglichen mit Lithium Ionen Zellen einige Vorteile.

So haben wir hier eine deutlich höhere Zyklen-Festigkeit (4000 zu 500) und eine höhere Sicherheit, da diese Zellen nicht thermisch durchgehen können.

LiFePO4 hat allerdings auch Nachteile verglichen mit Lithium Ionen Zellen. So sind diese Akkus bei gleicher Kapazität ca. 20-30% größer/schwerer und dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden (entladen schon).

 

Kapazität der Power 1000

DJI wirbt bei der Power 1000 mit einer Kapazität von 1024Wh. Das ist allerdings die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Die letztendlich nutzbare Kapazität kann ein gutes Stück schwanken, je nachdem wie du diesen entlädst. Letztendlich ist beispielsweise das super langsame Entladen über die Steckdosen ineffizienter als das Entladen über DC Anschlüsse.

Folgende Kapazität konnte ich bei der DJI Power 1000 messen:

Im Test schwankte die Kapazität der DJI Power 1000 zwischen 775 Wh und 862 Wh. Es sind gute Werte für eine Powerstation dieser Klasse. Allerdings gibt es auch durchaus Modelle, welche das nochmal etwas übertreffen können.

 

Auch als USV gut nutzbar

Die DJI Power 1000 kannst du auch problemlos als USV nutzen. Dank der hohen Eingangs- und Ausgangsleistung dies auch durchaus mit höheren Lasten.

Zudem sollten die LiFePO4 Akkuzellen hier für eine gute Haltbarkeit sorgen.

Bei der Umschaltzeit konnte ich keine Probleme beobachten, auch mit empfindlicheren Geräten.

Allerdings was die Effizienz der USV-Funktionalität eher mittelmäßig. Sie schwankte im Test zwischen 57% und 95%. Allerdings waren die 95% bei einer sehr hohen Last.

Bei +- 100W Last kam ich nur auf 79%.

 

USB C 

Die beiden USB C Ports bieten eine Leistung von bis zu 140W. Dies funktionierte bei mir auch tadellos, beispielsweise in Kombination mit dem Framework 16.

Was die USB C Ports aber nicht unterstützen, ist PPS. Entsprechend sind diese nicht für die Samsung Smartphones „optimal“.

 

Erfreulich leiser Lüfter

In der DJI Power 1000 ist ein Lüfter verbaut, wie praktisch in allen Powerstations dieser Leistungsklasse.

Erfreulicherweise ist der Lüfter sehr leise bzw. sehr gut geregelt! So ist er in seiner Geschwindigkeit lastabhänig.

Beispielsweise beim Laden mit 1200W bzw. Entladen ist der Lüfter beispielsweise kaum hörbar. Erst ab 1500W+ wird der Lüfter etwas deutlicher merkbar.

Damit ist die DJI Power 1000 eine der leisesten Powerstations die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Ladedauer der DJI Power 1000

Die DJI Power 1000 hat ein Netzteil für das Laden über eine normale Steckdose integriert. Dieses hat spannenderweise zwei Einstellungen.

  • 600W
  • 1200W

So kannst du wählen, willst du die DJI Power 1000 möglichst schnell laden oder etwas schonender. Wie viel Unterschied macht das in der Praxis?

Das Laden im 1200W Modus dauerte gerade einmal 1:12h, was unheimlich schnell ist!

Im 600W Modus dauerte das Laden ziemlich genau doppelt so lange mit 2:26h.

Ich würde empfehlen Zuhause die Powerstation lieber mit 600W zu laden, da schonender. Lediglich wenn du es wirklich eilig hast, kannst du natürlich mit “voller Power” laden.

 

Leerlauf Stromverbrauch

Hast du die DJI Power 1000 einfach nur mit der Steckdose verbunden, verbraucht diese ca. 3,7W.

 

Ladeeffizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Ladeeffizienz der Powerstation. Bei mir benötigte sie beim 1200W Laden 1121 Wh für eine vollständige Ladung und beim 600W Laden 1087 Wh. Letzteres ist also minimal effizienter.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
1200W 77% 69%
600W 79% 71%

Hier Heraus ergibt sich eine Ladeeffizienz im Bereich 69% bis 79%, was ok ist.

 

Fazit

Die DJI Power 1000 ist eine recht spezielle Powerstation. Es gibt sehr viel an ihr zu mögen, aber auch einige Punkte die etwas streitbar sind.

Beginnen wir damit, was ich als “streitbar” bezeichnen würde. Dies wären vor allem die SDC Anschlüsse.

Die DJI Power 1000 besitzt keinen KFZ Zigaretten-Anzünder Anschluss für Kühlboxen. Du kannst keine Solarpanels “einfach so” verbinden oder diese “einfach so” über eine DC Quelle laden.

Anstelle dessen hast du die SDC Anschlüsse, die sich über Adapter zu all dem wandeln lassen. Wenn du so möchtest sind die SDC Anschlüsse vergleichbar mit USB C. Du kannst mit diesen alles machen, die Powerstation entladen, laden usw. aber du benötigst für alles Adapter.

Wenn das für dich OK ist, dann ist die DJI Power 1000 spitze!

Wir haben haltbare und sichere LiFePO4 “LFP” Akkuzellen, mit einer ordentlichen Kapazität. In der Praxis kannst du mit 8xx Wh rechnen.

Die Steckdosen an der Powerstation sind unheimlich mächtig! DJI wirbt mit 2400W, was extrem viel für eine Powerstation der 1000 Wh Klasse ist. Im Test konnte ich sogar Spitzenlasten im Bereich 2600W aus den Steckdosen ziehen.

Hinzu kommen die 140W USB-C Ports und auch Kleinigkeiten wie der vergleichsweise leise Lüfter.

Auch das Laden der Powerstation geht rasant schnell. 0% auf 100% in gerade einmal 1:12h ist rekordverdächtig.

Kurzum, kannst du mit den Adaptern für die SDC Anschlüsse leben, ist die DJI Power 1000 die derzeit leistungsfähigste Powerstation ihrer Klasse.

 

DJI Power 1000
POSITIV
Sehr hohe Ausgangsleistung (2400W+)
2x 140W USB C Ports
Display mit Leistungswerten
Universelle SDC Anschlüsse
Super schnelles Laden (0% auf 100% in 1:12h)
LiFePO4 Akkuzellen
Sehr leiser Lüfter
Gute USV Funktion
NEGATIV
SDC Anschlüsse benötigen Adapter
Kein Zigarettenanzünder Anschluss (nur über Adapter)
Kein PPS
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ISY IWC 4065 im Test, ein hervorragendes Ladegerät vom MediaMarkt!

Ein Zuschauer meines Youtube Kanals hat mich vor kurzem auf ein sehr interessantes USB-Ladegerät aufmerksam gemacht und zwar das ISY IWC 4065.

Bei ISY handelt es sich um die Hausmarke des Media Marktes. Das ISY IWC 4065 ist dabei ein 65W Dual-Port USB Ladegerät, welches der MediaMarkt für gerade mal 25€ verkauft!

25€ für ein Dual Port USB C Ladegerät mit 65W ist auf den ersten Blick ein sehr guter Preis! Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut oder schlecht das Ladegerät für diesen Preis ist!

 

Verpackung des ISY

An dieser Stelle möchte ich zunächst einmal die Verpackung des Ladegerätes loben!

So geht eine umweltfreundliche und minimalistische Verpackung!

 

ISY IWC 4065 Ladegerät USB C Ladegerät im Test

Mit 28 x 46 x 46 mm und einem Gewicht von 93g ist das ISY-Ladegerät erfreulich kompakt für die Leistung von 65W.

Es gibt sicherlich noch kompaktere Ladegeräte mit dieser Leistung, aber wenn wir den super niedrigen Preis bedenken, gibt es hier nichts zu meckern.

Selbiges gilt auch für die Haptik und Verarbeitung. Dies ist sicherlich kein absolutes Premium Ladegerät, aber es fasst sich durchaus wertig und stabil an. Sogar der verwendete Kunststoff ist leicht überdurchschnittlich.

Kurzum, der erste Eindruck des ISY-Ladegerätes ist sehr positiv!

 

Anschlüsse des ISY-Ladegerätes

Das ISY-Ladegerät vom MediaMarkt besitzt zwei USB-Ports, ein USB A Port und ein USB C Port.

  • USB C – 65W USB Power Delivery- 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Dies sieht doch richtig gut aus! Der primäre USB C Port bietet mit 65W nach USB PD. Damit ist das Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für Tablets und kleinere Notebooks.

Hinzu kommt der USB A Port, welcher bis zu 18W nach Quick Charge bietet.

 

45W + 18W

Wenn du beide Ports des ISY-Ladegerätes nutzt, wird der USB C Port auf 45W herunter gedrosselt.

 

Mit PPS!

Das ISY IWC 4065 unterstützt auf seinem USB C Port den PPS-Standard.

  • 5 – 11V bei bis zu 4A
  • 5 – 16V bei bis zu 3A

Wir haben hier zwei PPS-Stufen. Die 5 – 11V Stufe ist hier die wichtigere, denn diese ist für die Samsung Smartphones essenziell. Mit bis zu 4A hat das Ladegerät hier eine gute Leistung.

Hierdurch wäre es mit diesem möglich, ein S24 Ultra mit +- 40W zu laden.

 

Belastungstest

Wie alle Ladegeräte habe ich auch das ISY einem Belastungstest unterzogen. Hierbei belaste ich das Ladegerät 5 Stunden lang mit 100% Last, mithilfe einer elektronischen Last.

Erfreulicherweise gab es hier keine Auffälligkeiten. Das Ladegerät hat die Belastung ohne Probleme überstanden.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit einer Leistung von bis zu 65W ist das ISY-Ladegerät für alle aktuellen iPhones und iPads optimal geeignet. Dieses kann sogar bei den kleineren 13 Zoll Macbooks theoretisch das Apple Ladegerät ersetzen.

Auch für die Google Pixel Serie ist dieses uneingeschränkt zu empfehlen, genau wie für die Samsung Galaxy S Modelle.

Lediglich bei den großen Ultra Modellen wirst du nicht ganz die maximalen 45W erreichen können, aufgrund der “Bis 4A” PPS-Stufe. Hier sind “nur” um die 40W möglich.

Ansonsten ist das Ladegerät auch für kleinere Windows Notebooks, welche sich via USB C laden lassen, grundsätzlich gut geeignet.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen kleinen Blick auf die Spannungsstabilität des USB C Ports. Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery an sich nicht so wichtig, solange alle Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben und nicht zu wild schwanken.

Und hier sehen wir ein sehr positives Bild! Die Spannungsstabilität des ISY IWC ist überraschend gut.

 

Effizienz, die große Überraschung

Kommen wir zur Effizienz des ISY IWC 4065. Hier war ich etwas begeistert!

Denn die Effizienz des ISY IWC 4065 lag zwischen 85,9% und 92,4%, was fantastische Werte sind!

Dies können wir auch im Vergleich zu anderen USB-Ladegeräten sehen. Hier kann das ISY die deutlich teureren Modelle von Anker und Ugreen ein gutes Stück übertreffen, was ich so auf keinen Fall erwartet hätte.

 

Fazit

Mit dem ISY IWC 4065 hat der Media Markt ein überraschend gutes Ladegerät im Sortiment, gerade zu einem Preis um die 25€ (ich hatte sogar nur 20€ bezahlt).

“Überraschend gut” ist vielleicht sogar noch etwas zu negativ ausgedrückt. Gerade was die Spannungsstabilität und Effizienz betrifft ist das ISY IWC 4065 schon fantastisch!

Eine Effizienz von rund 86% bei niedriger Last bis hin zu 92% unter Volllast schaffen nicht viele 65W USB C Ladegeräte. Selbst die “Luxus” Modelle von Anker und Ugreen erreichen solche Werte nicht.

Auch ansonsten macht das Ladegerät einen sehr guten Eindruck! Mit 65W bzw. 45W + 18W hat dieses genug Leistung für Smartphones, Tablets und sogar kleinere Notebooks. Auch zum schnellen Laden von Powerbanks ist das Ladegerät super!

Aber wo müssen wir Abstriche hinnehmen? Sofern dir die Kombination aus 1x USB C und 1x USB A reicht, eigentlich keine.

Die PPS Stufe ist beim ISY IWC 4065 mit “bis zu 4A” etwas kleiner als beispielsweise beim Anker 735 oder dem Ugreen Nexode Pro, welche bis zu 5A bzw. 4,5A bieten.

Entsprechend kann das ISY IWC 4065 ein Samsung Galaxy S23/S24 Ultra nicht mit bis zu 45W laden, sondern nur mit bis zu 40W. Dies ist derzeit das einzige Szenario, das mir bekannt ist, wo das eine minimale Rolle spielt.

Kurzum, das ISY IWC 4065 ist fürs Geld absolut spitze!

Qnap QTier angesehen und getestet, SSDs und HDDs verbinden

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Wenn du ein NAS aufbaust, musst du dir eine schwere Frage stellen, HDDs oder SSDs? In PCs und Notebooks sind HDDs mittlerweile komplett verdrängt, aus gutem Grund. #

SSDs sind schneller, verbrauchen deutlich weniger Strom, erzeugen keine Geräusche und sind oftmals, was Ausfälle angeht “vorhersehbarer”.

Allerdings haben diese weiterhin einen großen Nachteil, den Preis. Alles über 4 TB ist praktisch nicht bezahlbar und derzeit sind die SSD-Preise eh wieder am Steigen.

QNAP bietet bei seinen NAS-Systemen ein spannendes Feature an, QTier. QTier erlaubt das Kombinieren von HDDs und SSDs in einem Volumen, mit “optimaler” Ausnutzung der Kapazität und der Leistung.

Im Gegensatz zu einem SSD-Cache wird dabei aber die Kapazität der SSDs der der HDDs hinzugefügt. Aber wie funktioniert QTier in der Praxis? Finden wir es in diesem Artikel heraus!

 

QTier = Kombination aus HDDs und SSDs

QTier beschreibt die Kombination aus HDDs und SSDs. Dabei erstellt das QNAP NAS automatisch mehrere Speicher-Pools. Jeweils einen auf HDDs und einen auf den SSDs. Diese werden im Hintergrund verbunden, so dass sie für den Nutzer wie ein Volumen/Pool aussehen.

Dabei versucht das NAS Daten je nach Nutzung zu sortieren. Daten, auf welche weniger oft zugegriffen wird, landen eher auf den HDDs, Daten, die oft genutzt werden auf den SSDs.

Dies soll die Vorteile der hohen Kapazität der HDDs mit der Geschwindigkeit der SSDs verbinden.

 

Vorteil gegenüber SSD-Cache?

Aber was ist denn der Vorteil gegenüber einem SSD-Cache, welcher praktisch von jedem NAS-Hersteller unterstützt wird?

An sich haben wir hier ein ähnliches Prinzip, aber beim SSD-Cache geht die Kapazität der SSDs im Pool verloren. Dies ist bei QTier nicht der Fall!

Kombinierst du eine 16 TB HDD mit einer 4 TB SSD, hast du bei QTier 20 TB Kapazität, bei einem regulären SSD-Cache nur 16 TB.

 

Mehrere “RAIDs” bei QTier

Allerdings ist das in der Praxis nicht ganz so einfach. QTier verbindet nicht einfach HDDs und SSDs in ein RAID 5 oder Ähnliches.

Anstelle dessen wird auf den HDDs, auf SATA und NVME SSDs jeweils ein eigenes RAID erstellt. Ja QTier unterscheidet auch nochmal zwischen SATA SSDs und NVME SSDs bei der Aufteilung.

Heißt, wenn du z.B. 4x HDDs mit jeweils 10 TB mit 2x NVME SSDs mit jeweils 2 TB in QTier verbindest, würde für einen sauberen Datenschutz auf den HDDs ein RAID 5 erstellt (= 30  TB nutzbare Kapazität) und auf den SSDs ein RAID 1 (= 2 TB nutzbare Kapazität).

Wir hätten hier also effektiv 32 GB nutzbare Kapazität, aber es dürfte eine HDD und eine SSD ausfallen, ohne dass es zu Datenverlust kommt.

Hättest du 4x SSDs könntest du natürlich dann auch auf diesen ein RAID 5 nutzen für eine bessere Kapazitätsausnutzung usw.

Ebenso könntest du auch sagen, dass du den SSDs “vertraust” und diese in einem RAID 0 verbinden, wodurch die Kapazität auf 34 TB anwachsen würde, es aber im Falle eines SSD Ausfalls zu Datenverlust kommen würde.

QNAP schreibt dir hier nichts vor. Du kannst die RAID-Konfiguration “frei” nach deinen Wünschen anpassen.

 

Cold, warm, hot

QTier unterscheidet deine Laufwerke in drei Gruppen.

  • High Capacity = langsamere HDDs
  • High Performance = SATA SSDs oder SAS HDDs
  • Ultra Performance = NVME SSDs

Entsprechend wird auch bei Daten unterschieden zwischen “kalten” Daten, die selten genutzt werden, “warme” Daten, die ab und an mal genutzt werden und “heiße” Daten, die oft genutzt werden.

Oft genutzte Daten landen entsprechend in der schnellsten Speicherklasse.

Dies geschieht aber nicht “on the Fly”, sondern in gewissen Intervallen oder nach Zeitplan sortiert das NAS die Daten entsprechend dem Zugriff.

 

Leistung in der Praxis

Ich habe QTier in der Praxis ausprobiert bzw. nutze dieses mittlerweile dauerhaft, da ich mit dem Ergebnis des Tests recht zufrieden war.

Folgenden Testaufbau habe ich genutzt:

  • QNAP TS-873A
  • 3x 14 TB HDDs von Toshiba
  • 2x 1TB NVME SSDs von Seagate
  • 10 Gbit LAN

Die 3x 14 TB HDDs habe ich zuerst in einem RAID 5 verschaltet um ein paar “Basis-Werte” zu erhalten.

Anschließend habe ich mit den 3x 14 TB HDDs im RAID 5 und den beiden 1TB NVME SSDs im RAID 1 ein “QTier” aufgebaut.

Wichtig, QTier lässt sich auf einer Ordner-Basis ein/ausschalten.

Ich habe hier eine einzelne Datei mit 50 GB über 10 Gbit LAN auf das NAS übertragen und heruntergeladen, wie auch ein Ordner mit 50 GB und rund 500 einzelnen Dateien.

Hier sehen wir, dass QTier funktioniert, wie es soll. Sowohl lesend wie auch schreibend erhöht sich die Datenrate um mehr als 2x. Lesend bekommen wir sogar das volle 10 Gbit Tempo.

In der UI können wir dabei sehen, dass Daten auf RAID Gruppe 1 (die SSDs) übertragen wurden.

Anscheinend landen neue Daten immer zuerst auf der schnellsten Gruppe bei QTier und werden dann nachträglich auf die langsameren Laufwerke aufgeteilt. Dies geschieht automatisch oder nach einem Zeitplan.

 

Fazit

QNAP QTier ist ein wirklich sinnvolles Feature, um HDDs und SSDs zu kombinieren, ohne dabei den kompletten Speicherplatz der SSDs wie es bei einem Cache der Fall ist zu “verschenken”.

Daher macht es hier auch Sinn, größere und mehrere SSDs mit den HDDs zu kombinieren. Klar ein reiner SSD-Pool wäre noch besser, aber dies ist sehr kostenintensiv, sofern du große Datenmengen hast.

QTier funktionierte bei mir dabei in der Praxis absolut tadellos. Auch das automatische Sortieren der Daten auf SSD und HDDs scheint soweit sinnvoll abzulaufen.

Kurzum, QTier ist ein großer Vorteil bei einem QNAP NAS.

AA-Batterien von 7 Discountern im Vergleich, Aldi, Lidl, Edeka, DM, Rossmann und Co.

Normale Batterien spielen zwar in unserem Alltag mittlerweile keine so große Rolle mehr, aber ab und an werden diese weiterhin benötigt. Gerade in Dingen wie Fernbedienungen usw. kommen diese noch zum Einsatz.

Aber was für Batterien kaufen? Jeder Discounter hat hier seine Hausmarken, welche verglichen mit den “Großen” wie Varta und Duracell schon extrem günstig sind.

Welcher Discounter hat aber die besten AA-Batterien? Aldi mit seinen Active Energy? Lidl mit Tronic? REWE mit Ja? Oder vielleicht doch ein anderer Discounter?

Um diese Frage zu klären habe ich AA-Batterien von 7 Discountern gekauft und diese gegen Batterien von VARTA und Duracell in den Vergleich geschickt.

Wer hat die besten AA-Batterien?

 

Die Batterien im Test

Folgende Batterien schicke ich in diesen Vergleich:

Preis pro Batterie
Aldi / Activ Energy      0.18 €
DM / Paradies      0.19 €
Duracell Plus      0.86 €
Edeka / Power Cell      0.18 €
Lidl / Tronic      0.18 €
Netto / Star      0.20 €
REWE / ja!      0.18 €
Rossmann / Rubin      0.21 €
VARTA Batterien AA      0.40 €

 

Ich habe jeweils die Hausmarke sämtlicher großer Discounter gekauft, Aldi, Lidl, REWE, Rossmann, Netto, Edeka und DM.

Zudem habe ich mir ein Set Duracell und Varta Batterien bei Amazon bestellt.

Preislich gibt es hier allerdings keine Diskussion, wer günstiger ist. Je nach Set Zusammenstellung können die Preise natürlich etwas schwanken, aber ich habe für die Duracell Batterien 0,86€ pro Stück bezahlt, womit diese klar die teuersten waren.

Auf Platz 2 sind die Varta mit 0,40€ pro Stück. Die Batterien vom Discounter hingegen waren alle preislich +- gleichauf. So hatten wir lediglich eine Spanne von wenigen Cent Preisunterschied.

 

Wie wurden die Batterien getestet?

Ich habe die Batterien in einem SkyRC MC3000 getestet. Hier habe ich diese mit 0,1A Last entladen (einer geringen Last) und 0,4A, einer etwas höheren Last.

Dabei habe ich jeweils 2 Batterien von jedem Anbieter getestet bzw. sollte mir ein Wert verdächtig vorkommen (was bei 3 Batterien passiert war), nehme ich noch eine 3. mit dazu.

Die Batterien wurden bis zu einer Spannung von 1V entladen, dann stoppte der Test.

Im Folgenden siehst du den Mittelwert aus den jeweiligen Messungen.

 

Welche Discounter Batterie hat die höchste Kapazität?

Starten wir mit der Messung bei niedriger Last von 0,1A.

Ich war hier sehr überrascht! Zunächst sind alle Batterien recht dicht beieinander. So erreichten die schlechtesten im Schnitt 2226 mAh und die besten 2477 mAh. Das sind in der Praxis keine großen Unterschiede.

Aber wer war am besten?

  1. DM / Paradies
  2. Edeka / Power Cell
  3. Duracell Plus
  4. Netto / Star
  5. Aldi / Activ Energy
  6. Lidl / Tronic
  7. Rossmann / Rubin
  8. REWE / ja!
  9. VARTA Batterien AA

Dies ist eine Rangliste welche ich so nicht erwartet hätte. Platz 1 geht an die “Paradies” aus dem DM Markt, Platz 2 an die “Star” von Netto, Platz 3 an die Duracell Batterien und Platz 4 an die “Star” vom Netto.

Dass die Batterien von Netto und Edeka sehr dicht beieinander sind, ist vermutlich keine Überraschung, denn diese beiden Konzerne gehören zusammen. Entsprechend wäre es nicht verwunderlich, wenn dies die gleichen Batterien nur mit anderen Namen wären.

Das aber die DM Paradies so stark sind hätte ich nicht gedacht. Duracell landet immerhin auf Platz 3.

Varta holt wiederum etwas abgeschlagen den letzten Platz. Dies ist schon etwas traurig, da Varta ja eigentlich für Qualität steht.

 

Bei höherer Last das gleiche Bild?

Aber wenn wir die Batterien etwas mehr belasten, bleibt dann das Bild gleich?

Weitestgehend ja. Allerdings verschieben sich die Ränge teils etwas.

  1. DM / Paradies
  2. Netto / Star
  3. Edeka / Power Cell
  4. Duracell Plus
  5. Lidl / Tronic
  6. Aldi / Activ Energy
  7. REWE / ja!
  8. Rossmann / Rubin
  9. VARTA Batterien AA

Die “Paradies” vom DM bleiben die besten Batterien. Auf Platz 2 schieben sich die “Star” vom Netto +- gleich auf mit den “Power Cell” des Edeka.

Erneut bekräftigt dies die Vermutung, dass wir hier die gleichen Batterien nur unter anderem Namen haben.

Duracell rutscht hingegen auf Platz 4.

Auf dem letzten Platz bleibt erneut Varta, gefolgt von Rossmann und REWE.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den Spannungsverlauf. Gab es hier Auffälligkeiten?

Die erste Auffälligkeit betrifft die Varta Batterie, welche klar die niedrigste Spannung hatte. Ansonsten das zu erwartende Bild, DM knapp vor Edeka.

Spannend ist vielleicht noch die Duracell, welche eine etwas niedrigere Spannung am Anfang hat, aber dann nach hinten heraus wieder Boden gut macht.

 

Fazit

Das Fazit aus diesem Test ist, kauf Batterien beim Discounter! Es macht keinen Sinn auf Marken wie Duracell oder Varta zu achten. Gerade Varta hatte bei mir echt nicht gut abgeschnitten.

Duracell hat sich etwas besser verkauft, kam aber auch nicht über Platz 3 oder 4 hinaus, bei dem 4x Preis.

Welche AA-Batterien würde ich nun kaufen? Zunächst sind die Unterschiede in der Praxis nicht groß. Aber tendenziell würde ich zu folgenden Modellen greifen:

Auch Active Energy vom Aldi und Tronic vom Lidl haben nicht schlecht abgeschnitten, landeten aber im Mittelfeld.

Ja! und Rubin vom REWE bzw. Rossmann hingegen landeten konstant auf den letzten Plätzen.

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern! 2024

Gerade wenn du viel unterwegs bist, ist leichtes Gepäck etwas sehr wichtiges und angenehmes. So konzentrieren wir uns bei techtest in der Regel eher auf besonders interessante High End Powerbanks, welche aber auch meist recht groß und schwer sind.

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern

In diesem Artikel soll es hingegen um besonders leichte und kompakte Powerbanks gehen, die sich fürs Wandern, Camping usw. eignen.

Welche Modelle würde ich hier für das Jahr 2024 empfehlen?

Update: Ich habe die Empfehlungen für das Jahr 2024 geupdatet, auch wenn diese an sich weitestgehend gleich bleiben.

 

Die 7 besten leichten Powerbanks

Ich habe für diesen Artikel 7 besonders leichte und kompakte, aber leistungsfähige Powerbanks ausgewählt.

Dabei würde ich Modelle in der 10000 mAh oder 20000 mAh Klasse empfehlen. Es gibt natürlich noch “mini” Powerbanks, die nochmals deutlich leichter sind, aber diese haben entsprechend auch um einiges weniger Kapazität.

Im Allgemeinen hat die 20000 mAh Klasse das beste “Gewicht zu Kapazitätsverhältnis”.

Folgende 7 Modelle würde ich hier empfehlen:

 

Wie habe ich die Powerbanks getestet? 

Das wichtigste bei einer Powerbank ist zunächst die Kapazität. Die Kapazität von Powerbanks teste ich mit einer elektronischen Last.

Hier nutze ich die ATORCH DL24*, welche eine Powerbank bei einem konstanten Strom entladen kann. Die Kapazität schreibe ich dabei mit einem PowerZ KM001C mit.

Diese Kombination sorgt für sehr gut reproduzierbare Werte.

Das PowerZ Messgerät kommt auch für die Messung der Ladegeschwindigkeit und das Auslesen der Lade-Protokolle zum Einsatz. 

Anschließend werden die Powerbanks natürlich in der Praxis an diversen Endgeräten getestet und vermessen.

 

Die besten Powerbanks zum Wandern

Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere Testkanidaten, besonders auf Größe und Gewicht.

Hier müssen wir in die 10000 mAh und 20000 mAh Modelle unterteilen.

Unsere zunächst kleinste und leichteste Powerbank ist die Nitecore NB10000, mit 150g und 74 cm³ Volumen.

In der 20000 mAh Klasse ist es nicht ganz so eindeutig. Hier ist die VEGER V2053 die leichteste Powerbank mit 305g, aber die Nitecore NB20000 die kompakteste Powerbank.

Letzteres ist besonders beeindruckend wenn wir uns die sonstigen Leistungswerte ansehen. Alle Powerbanks, die ich hier empfehle, besitzen einen USB-C Port. Dieser unterscheidet sich allerdings doch etwas in seiner Leistungsfähigkeit.

INIU BI-B61 20W
INIU BI-B5 20W
Charmast W1052 18W
VEGER Powerbank 10000mAh 15W
VEGER V2053 20000mAh 20W
Nitecore NB10000 18W
Nitecore NB20000 45W

Die meisten Modelle haben einen 18/20W USB C Port. Lediglich die Nitecore NB20000 sticht hier mit bis zu 45W positiv hervor! Umgekehrt die VEGER Powerbank 10000mAh hat lediglich einen 15W USB C Port (5V/3A).

Die Anschlüsse können auch bei allen Powerbanks die beworbene Leistung liefern. Lediglich bei der Nitecore NB20000 ist zu erwähnen, dass diese bei 45W konstanter Ausgangsleistung Temperaturprobleme hat. Diese kann hier überhitzen und sich abschalten. In der Praxis aber kein übermäßig großes Drama, sofern du am USB C Port nicht Notebooks lädst.

 

Wie hoch ist die echte Kapazität?

Aber wie hoch ist die Kapazität unserer Powerbanks in Wirklichkeit? Die vollständigen Messungen der Kapazität findest Du in den jeweiligen Einzeltests. Ich messe dort die Kapazität bei verschiedenen Leistungsstufen. Hier wähle ich jeweils die höchste Messung für den Vergleich aus.

Leichteste Powerbanks Kapazitätsmessung

Überraschenderweise sind sich alle Powerbanks in ihrerer jeweiligen Klasse recht ähnlich. So erreichen die 20000 mAh Powerbanks alle +- 18xxx mAh Kapazität und die 10000 mAh Modelle 9xxx mAh.

Innerhalb der jeweiligen Klasse macht es also keinen Sinn eine Powerbank der anderen aufgrund der Kapazität vorzuziehen.

 

Kapazität zu Größe und Gewicht

Spannend wird es, wenn wir das Verhältnis von Größe und Gewicht zur Kapazität vergleichen. Gerade fürs Wandern oder Ausflüge ist natürlich eine Powerbank mit möglichst hoher Energiedichte optimal.

Zum Vergleich nehme ich in diese Tabelle auch mal die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) mit auf, welche ein “durchschnittliches” 20000 mAh Modell ist.

Powerbanks mit dem besten Verhältnis aus Kapazität zu Gewicht
Powerbanks mit dem besten Verhältnis aus Kapazität zu Gewicht

Zunächst stechen hier die beiden Nitecore Modelle hervor, welche ganz eindeutig die beste Kapazität in Anbetracht der Größe bieten.

Spannenderweise ist hier vor allem die kleine Nitecore NB10000 besonders stark. Diese bietet sowohl das beste größe zu Kapazitätsverhältnis, wie aber auch das beste Gewichts zu Kapazitätsverhältnis.

Theoretisch wären 2x die NB10000 besser als alle 20000 mAh Modelle.

Die NB20000 folgt auf Platz 2 bzw. 3. So kann die VEGER V2053 20000mAh sich zwischen die beiden Nitecore Modelle setzen, was das Gewichts zu Kapazitätsverhältnis betrifft.

 

Ladedauer

Unterwegs muss es manchmal schnell gehen. Wie lange brauchen unsere Powerbanks von 0% auf 100% geladen zu werden?

Folgende Werte sind jeweils an einem “optimalen” Ladegerät ermittelt. Meist ist dies ein 20W USB C Ladegerät, außer bei der Nitecore NB20000 wo es ein 30W Ladegerät ist.

Erneut stechen die beiden Nitecore Modelle positiv hervor, welche sich am schnellsten laden lassen. Abseits von diesen beiden tun sich die anderen Modelle nicht viel. Tendenziell brauchen aber die VEGER Modelle etwas länger.

 

Video 

Auf Youtube findest auch ein Video von mir zu dem Thema, welche die besten Powerbanks fürs Wandern sind.

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Mehr Informationen

 

Solarpowerbank fürs Wandern? 

Vielleicht bist Du schon einmal über Powerbanks gestolpert mit einem Solarpanel im Deckel. Klingt gerade fürs Wandern spannend! Eine Powerbank, die sich selbst auflädt, klingt ja toll. 

Allerdings muss ich von diesen Modellen ganz klar abraten! 

Die hier integrierten Solarpanels sind so klein, dass praktisch keine Energie dabei rumkommt. Zudem benötigt ein Solarpanel direkten Sonnenschein, was auch nicht immer möglich ist. 

Du bräuchtest mehrere Tage pralle Sonne bei den meisten Modellen um 1x dein Smartphone zu laden.

Mehr Infos zu dem Thema findest Du hier:

Sind Solar Powerbanks empfehlenswert? (meist nein!) Zahlen und Messwerte!

 

Fazit, welche ist die beste Powerbank fürs Wandern?

Ich halte die beiden Nitecore Powerbanks, NB10000 und NB20000, für die derzeit besten Powerbanks, wenn es dir um möglichst kompakte Abmessungen und ein niedriges Gewicht geht, aber du dennoch eine vernünftige Kapazität und Ausstattung möchtest.

Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, so kostet die NB10000 um die 50-70€ und die NB20000 um die 100-120€.

Dies sind sicherlich stolze Preise, welche aber auch etwas durch die wirklich sehr hohe Energiedichte gerechtfertigt ist. Theoretisch ist 2x die NB10000 die “beste” Wahl, auch wenn du 20000 mAh Kapazität suchst und auf die 45W Leistung verzichten kannst.

Es gibt mittlerweile eine “Gen2” Version der NB10000, welche wassergeschützt ist und 20W Leistung hat, aber ansonsten identisch ist.

Dir sind die Nitecore Modelle zu teuer? Dann würde ich dir einen Blick Richtung VEGER empfehlen.

Gerade die 20000 mAh Version ist richtig gut und auch sehr leicht. Diese sogar noch leichter als die Nitecore NB20000 und das für unter 30€.

Das beste QNAP NAS für den Heimnutzer/kleines Büro 2024, QNAP TS-462 Test

Mit der Turbo Station TS-462 bietet QNAP ein ausgesprochen interessantes NAS an. So bietet dieses einen Intel Prozessor, 2,5 Gbit LAN, 4 Festplatten Schächte und 2x NVME SSD Slots.

Um es noch besser zu machen, besitzt das NAS noch einen PCIe Erweiterungs-Slot.

Dabei ist das TS-462 ein sehr schön kompaktes NAS. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schnell ist das TS-462? Reicht der Intel Celeron N4505 aus und wie steht es um die Software?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Ausleihen des TS-462 für diesen Test.

 

QNAP Turbo Station TS-462 im Test

Rein optisch zählt das TS-462 eher zu QNAPs Einsteiger/Home Modellen. So besitzt dieses ein einfaches Gehäuse aus weißem Hochglanz Kunststoff, mit einem kupfer/goldenen Akzent auf der Front.

Die 4x Hot Swap Schächte sind dabei unter einer Abdeckung versteckt.

Allerdings, spätestens bei einem Blick auf die Rückseite sehen wir, dass das TS-462 kein absolutes Einsteiger- NAS ist. So besitzt dieses folgende Anschlüsse:

  • 1x 2,5 Gbit LAN
  • 1x USB 3.0
  • 2x USB 2.0
  • 1x HDMI

2,5 Gbit LAN ist schonmal sehr gut! Zudem besitzt das TS-462 auch einen PCIe Slot! Theoretisch könntest du also sogar eine 10 Gbit LAN Karte nachrüsten.

Auf der Front haben wir einen weiteren USB 3.0 Port, wie auch diverse Status LEDs und den Einschalter.

 

2x versteckte NVME Slots

Neben den 4x 3,5/2,5 Zoll Hot Swap Schächten hat das TS-462 auch zwei NVME SSD Slots. Diese sind etwas versteckt, um sie zu erreichen, musst du die 4x Hot Swap Schlitten entfernen.

Anschließend findest du die Slots an der Seite.

 

RAM erweiterbar

Du kannst aber das NAS nicht nur mit PCIe Karten und NVME SSDs erweitern, auch RAM Upgrades sind möglich!

So besitzt das TS-462 zwei SO-DIMM RAM-Slots, mit deren Hilfe du den RAM (offiziell) auf bis zu 16 GB erweitern kannst.

 

Die Software des TS-462

QNAP setzt beim TS-462 natürlich auf seine QTS Software, welche so +- bei allen aktuellen QNAP NAS Systemen zum Einsatz kommt.

QTS ist ein Betriebssystem, das auf Linux basiert und komplett über eine WebUI gesteuert wird. Wir haben hier aber keine “08/15” WebUI wie du sie vielleicht von einem Router kennst, sondern fast eher eine Art Remote-Desktop in deinem Webbrowser.

Bei der ersten Verbindung wirst du aufgefordert, das System einzurichten, wobei du ein Benutzerkonto erstellen musst. Das NAS lädt automatisch die aktuelle Version von QTS herunter. Nach Abschluss dieses Vorgangs kannst du dich in QTS einloggen und wirst von einem Desktop begrüßt.

Wir haben hier auch wirklich einen “richtigen” Desktop mit verschiedenen Apps/Programmen, einem Fenster Manager, Datei-Manager usw. So kannst du hier auch Multitasking bei der Steuerung des NAS bzw. bei den Anwendungen auf diesem betreiben.

Die wichtigsten Apps wären:

  • Systemsteuerung: Hier findest du alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software-Updates, usw.
  • File Station: Dies ist der lokale Dateibrowser.
  • Speicher & Snapshots: Hier kannst du die installierten Festplatten/SSDs sehen, sie einem Pool hinzufügen, ein RAID erstellen, usw.
  • App Center: Wie der Name schon sagt, ist das App Center der App Store des QTS Systems.

Nach der ersten Basis-Einrichtung solltest du in die “Speicher & Snapshots” Anwendung gehen.

QTS zählt gemeinsam mit Synologys Betriebsystem zu den beiden besten NAS-Betriebssystemen. Gerade was den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit angeht, sind beide Betriebssysteme hervorragend und auch Ugreen, Terramaster oder ASUSTOR voraus.

Allerdings ist QTS im direkten Vergleich etwas “professioneller” wirkend. So scheint sich QTS etwas mehr an erweiterte Nutzer zu richten.

Dies sehen wir gerade bei der Speicherkonfiguration. So kannst du hier Thin Volume, Thick Volume, Static Volume, SSD Over-Provisioning, usw. einrichten, was es bei anderen Systemen so nicht gibt.

Das Erstellen von freigegebenen Ordnern und Benutzeraccounts ist wiederum sehr einfach und übersichtlich.

Zusätzlich gibt es im App Center zahlreiche Erweiterungen. So hat QNAP einen der umfangreichsten NAS App Stores. Wir haben hier einige etwas nischigere Apps, aber auch viele, die qualitativ sehr hochwertig sind und einen großen Mehrwert darstellen.

Sprechen wir kurz über ein paar spannende Apps.

QuMagie

QuMagie ist eine Art Google Foto Alternative. So besteht QuMagie aus einer WebUI und einer Smartphone App.

Diese sortiert deine Bilder in einer optisch schönen TimeLine, wie auch auf Wunsch nach Alben, Ordnern usw.

In der Smartphone App besteht zudem die Möglichkeit für einen Auto-Upload von gemachten Bildern.

Als weitere Besonderheit bietet QuMagie sogar eine AI Erkennung des Bildinhalts. Diese funktioniert zugegeben nicht so gut wie bei Google Foto, aber kann durchaus helfen Bilder zu sortieren, ähnliche Bilder zu finden, Gesichter zu erkennen usw.

Notes Station 3

Notes Station 3 ist wie der Name schon vermuten lässt, eine Notizen App. Diese ist so ein wenig im Vorbild von Evernote.

Zwar ist die App vom Funktionsumfang recht einfach, aber sie macht ihren Job!

Container Station

Die Container Station ist eine App, welche dir das einfache Virtualisieren von Betriebssystemen und vor allem Containern wie von Docker erlaubt.

Klar die CPU im TS-462 ist kein „Monster“, aber gerade für kleinere Docker-Container ist diese mehr als ausreichend.

Dabei ist die Benutzeroberfläche und der Funktionsumfang des TS-462 hervorragend! Hier ist klar ersichtlich, dass QNAP einiges an Arbeit in diese App gesteckt hat.

HBS 3

HBS 3 erlaubt eine einfache und unkomplizierte Sicherung der Daten auf dem NAS in die Cloud oder auf ein anderes NAS-System. Hierbei werden Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, HiDrive, usw. unterstützt.

Daten lassen sich dabei auch “on the Fly” verschlüsseln, so dass diese nicht offen in den Speicherdiensten liegen.

Ebenfalls ist hierüber eine Synchronisation zu diversen Cloud Speicher Diensten möglich.

 

Datenraten und Leistung des QNAP TS-462

Im TS-462 steckt der Intel Celeron N4505. Der Intel Celeron N4505 ist jetzt sicherlich keine super mächtige CPU mit ihren 2 Kernen und bis zu 2,9 Ghz, aber diese reicht für ein NAS durchaus aus.

Folgende Datenraten konnte ich mit einer SSD erreichen.

Prinzipiell kann das QNAP TS-462 also die vollen +- 290 MB/s der 2,5 Gbit LAN Verbindung erreichen. Praktisch sind es mit dem Windows Explorer allerdings eher 240-280 MB/s.

Dies in beide Richtungen! Wohlgemerkt mit einer SSD, mit einem HDD Raid kann dies nochmals etwas anders aussehen.

Allerdings gibt es durchaus Punkte, wo wir sehr deutlich merken, dass der Celeron N4505 nicht übermäßig schnell ist! Vor allem bei Media-Anwendungen wie QuMagie, wo dieser sehr lange für die KI-Erkennung und das Berechnen der Vorschauen benötigt.

 

Verschlüsselung

QNAP erlaubt die Verschlüsselung ganzer Laufwerke, wie aber auch nur von einzelnen freigegebenen Ordnern.

Ändert dies etwas an den Datenraten?

Nein! Das QNAP TS-462 schafft weiterhin das volle 2,5 Gbit LAN Tempo, der Intel Celeron N4505 ist also nicht von der Verschlüsselung überfordert.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch bei NAS Systemen hängt sehr stark von den verbauten Laufwerken ab. Festplatten benötigen pro Stück ca. 5-10W.

Um “nur” den Stromverbrauch des QNAP TS-462 zu messen habe ich lediglich eine NVME SSD verbaut, welche effektiv kaum für mehr Leistungsaufnahme sorgt.

Hier benötigte das NAS um 16 W im Leerlauf mit 2,5 Gbit LAN und knapp unter 20W unter Last.

Damit ist das QNAP TS-462 sehr sparsam.

 

Fazit

Das QNAP TS-462 ist derzeit vermutlich das beste 4-Bay NAS unter 500€! Warum? Die Mischung aus guter Hardware und Software machts.

So bietet Synology ebenfalls eine herausragende Software, aber diese bieten unter 500€ nur NAS Systeme mit 1 Gbit LAN an, was die Datenraten um 2,5x verglichen mit dem QNAP TS-462 reduziert. Das DS423+ von Synology wäre an sich vergleichbar, fehlt es aber an schnellen LAN Ports.

Das Ugreen DXP4800 wiederum ist von der Hardware leicht besser, aber Ugreens NAS Software kann nicht mit QNAP mithalten! QNAP hat einen signifikanten Vorteil beim Funktionsumfang und alles wirkt um einiges “runder”.

Die Mischung aus guter Hardware mit 2,5 Gbit LAN Port, NVME SSD Slots usw. + starke und umfangreiche Software machen das QNAP TS-462 aus meiner Sicht zum derzeit besten NAS für den erweiterten Heim-Nutzer bzw. kleinere Büros.

Gerade da 2,5 Gbit LAN auf dem vormarsch ist, macht es aus meiner Sicht kaum noch Sinn ein teureres NAS ohne 2,5 Gbit oder 10 Gbit LAN zu kaufen. QNAP hat hier einen sehr guten Job gemacht!

QNAP TS-462
POSITIV
2,5 Gbit LAN
2x NVME SSD Slots
4x SATA SSD Slots
RAM erweiterbar
Sehr gute Software
Hohe Datenraten
PCIe Erweiterungsslot
Niedrige Leistungsaufnahme
Intel x86 CPU
NEGATIV
Qnap Smartphone Apps mittelmäßig
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