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Ugreen Nexode Pro 100W im Test, 100W Leistung im Gehäuse eines 65W Ladegerätes

Ugreen hat in seiner Nexode Pro Serie mit dem X757 ein neues 100W USB C Ladegerät vorgestellt.

Dieses soll vor allem durch besonders kompakte Abmessungen bei hoher Leistung und wertiger Technik punkten.

So ist dieses 100W Ladegerät trotz seiner 3 USB Ports sehr klein gehalten! Damit ist es Ideal für Reisen oder einfach Fans kompakter und leistungsstarker Elektronik. Dies liegt an der Airpyra Tech in Kombination mit GaNInfinity. Also ja wir haben hier natürlich ein GaN Netzteil vor uns.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut das Ugreen Nexode Pro X757 100W wirklich ist und ob es sinnvoll war ein 100W Ladegerät in der Größe eines 65W Ladegerätes zu bauen.

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Ugreen Nexode Pro X757 100W im Test

Sicherlich die größte Auffälligkeit am Nexode Pro 100W sind die Abmessungen. Das Ladegerät misst gerade einmal 33 x 43 x 71 mm. Damit ist dieses 100W Ladegerät (mit 3 USB Ports!) wirklich so kompakt wie viele Modelle der 60W Klasse.

Wo die hohe Leistung mehr auffällt, ist beim Gewicht. Mit 213g ist das Ladegerät zwar nicht zu schwer, ganz im Gegenteil, aber es fällt schon deutlich auf, wie “dicht” das Ladegerät zu sein scheint.

Dies passt auch sehr gut zu der generell hohen Verarbeitungsqualität!

Ugreen setzt bei diesem auf ein sehr wertiges Gehäuse aus einem grau/silbernen Kunststoff. Das Gehäuse wirkt sehr massiv und stabil verarbeitet.

Lediglich auf der Vorderseite, wo die Anschlüsse eingelassen sind, haben wir eine kleine schwarze Abdeckung.

 

Anschlüsse des Ugreen Nexode Pro 100W

Das Ugreen Nexode Pro X757 besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – 100W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 30W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB A – QC 3.0 und 22,5W Fast Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Der erste USB C Port ist ohne Frage der “Star” der Show. So kann dieser bis zu 100W liefern. Damit hat er genug Leistung auch für größere Geräte wie Notebooks. Allerdings lassen sich natürlich auch kleinere Geräte wie Smartphones ohne Probleme an diesem Port laden.

Etwas überrascht hat mich der zweite USB C Port. Dieser hat mit 30W eine ordentliche Leistung, allerdings fehlt ihm die 15V und 20V Spannungsstufe. Kein Drama, aber doch etwas überraschend.

Damit ist USB C 2 primär für Smartphones und andere kleine Geräte geeignet.

Zudem haben wir einen USB A Port. Dieser unterstützt 18W Quick Charge wie auch das 22,5W Laden diverser asiatischer Smartphones.

 

Drosselung bei Nutzung mehrer Ports

Das Ugreen Nexode Pro 100W hat eine maximale Leistung von 100W. Entsprechend kannst du nicht alle Ports gleichzeitig voll nutzen. Versuchst du dies werden diese entsprechend gedrosselt.

  • Bei der Nutzung von 2 Ports wird der primäre USB C Port auf 65W herunter gedrosselt.
  • Bei der Nutzung von 3 Ports wird der primäre USB C Port auf 65W herunter gedrosselt und Port 2 / 3 werden auf 5V/3A limitiert.

 

Welche Ladestandards werden unterstützt?

Laut meinem Messgerät unterstützt der primäre USB C Port folgende Standards:

  • USB PD 3.0 105W (PPS)
  • UFCS 63W (3,4-5,5V/3A, 5,5-11V/3A, 11-21V/3A)
  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 5-12V 25W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 11,96V Max

 

Natürlich mit PPS

Das Ugreen Nexode Pro X757 100W unterstützt natürlich PPS. https://techtest.org/usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

  • USB C 1 – 3,3 – 21V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3 – 11V bei bis zu 2,75A

Wir haben auf dem primären USB C Port die volle und maximal mögliche PPS Range. Sehr gut!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Übertemperatur und Belastungstest

Wie üblich mache ich mit all meinen Ladegeräten einen Belastungstest. In diesem belaste ich die Ladegeräte für Zeitraum X zu 100% mit Hilfe einer elektronischen Last.

Dies habe ich auch hier gemacht. Allerdings hat das Ugreen Nexode Pro X757 100W diesen Belastungstest NICHT überstanden!

Nach rund 1,5 – 2 Stunden Volllast hat sich das Ladegerät gedrosselt, von 100W auf 65W. Spannend!

Es wäre natürlich besser, wenn das Ladegerät konstant über unbegrenzte Zeit 100W liefern könnte. Allerdings ist es gut, dass das Ladegerät eine Übertemperatur erkennt und sich entsprechend drosselt und nicht einfach komplett abschaltet.

Äußerlich hatte das Ladegerät keine bedrohliche Temperatur entwickelt (+- 75 Grad).

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB PD für die Ladegeschwindigkeit nicht groß relevant. Solange alle Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben ist alles gut.

Allerdings ist natürlich eine stabilere immer gut und ein Zeichen für eine wertige Elektronik.

Und ja, dies sieht doch soweit gut aus! Auf der 5V und 9V Stufe haben wir eine wunderbar stabile Spannung. Auf der 20V Stufe haben wir allerdings einen sichtbaren Spannungseinbruch ab 3A. Allerdings ist dies in der Praxis kein Problem.

 

Effizienz unter Last

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Effizienz des Ugreen Nexode Pro X757 100W.

Bei mir schwankte die Effizienz des Nexode Pro zwischen 77% bei sehr niedriger Last und 91% bei Volllast. Dies sind gute, wenn nicht sogar sehr gute Werte, welche aber auch so von einem High End USB Ladegerät zu erwarten sind.

Damit erfüllt das Ugreen Nexode Pro X757 100W meine Erwartungen.

 

Video

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Fazit

Du suchst ein super kompaktes 100W “Reise-Ladegerät” mit 3x Ausgängen? Dann bist du beim Ugreen Nexode Pro X757 100W an der richtigen Adresse.

Das Ladegerät ist für ein 100W Modell mit 3x USB Ports sehr klein und kompakt gehalten. Dabei hat dieses aber mehr als ausreichend Leistung um sogar Notebooks zu versorgen.

Auch ein 13 Zoll Notebook + Smartphone gleichzeitig wäre an sich kein Problem.

Ja, wir können bei konstanter Volllast (über Stunden hinweg) in eine temperaturbedingte Drosselung auf 65W laufen, aber ich glaube, diese wirst du in der Praxis nicht oft erleben, wenn überhaupt!

Ansonsten ist die Technik des Ladegerätes sehr gut! So hat dieses neben USB Power Delivery auch die volle PPS Range und eine gute Effizienz.

UGREEN USB C Ladegerät, Nexode Pro 100W GaN Charger Mini USB C...

  • Sehr kleines und kompaktes Gehäuse 
  • Herausragende Verarbeitungsqualität 
  • Gute Effizienz mit 77% bis 91% 
  • 100W USB C Port 
  • Volle PPS Range
  • Nach 2 Stunden Volllast Temperatur-Drosselung auf 65W

Ist also für dich viel Leistung bei super kompakten Abmessungen eine hohe Priorität, dann ist das Ugreen Nexode Pro X757 100W eine super Wahl!

INIU 25000 mAh 100W Powerbank im Test, die beste Powerbank 2023! Eine einfach perfekte Powerbank (Update)

Die INIU BI-B63 ist ohne Frage eine der besten Powerbanks derzeit auf dem Markt. Warum? Wir haben mit 25000 mAh eine sehr hohe Kapazität und mit 65W eine Leistung, die für praktisch alles ausreicht, ob nun Smartphone, Notebook oder alles was dazwischen ist. Dabei war der Preis mit 50-60€ sehr fair!

Allerdings gab es eine kleine Überraschung, denn INIU hat die BI-B63 heimlich verbessert.

INIU 25000 mAh 100W Powerbank

Unter dem gleichen Modellnamen finden wir jetzt eine 100W Powerbank! Ja, wir haben hier auf den ersten Blick die gleiche Powerbank, mit den gleichen Abmessungen und dem gleichen Design, aber einem 100W USB C Port.

Wollen wir uns in diesem Test einmal ansehen wie gut die neue INIU 25000 mAh 100W Powerbank wirklich ist und ob sich nur die Ausgangsleistung verbessert hat!

 

INIU 25000 mAh 100W Powerbank im Test

Die INIU 25000 mAh 100W Powerbank setzt auf das vertraute und bekannte Design. So haben wir ein recht rundliches Gehäuse aus einem leicht gummierten Kunststoff, welches auf der Oberseite eine Hochglanz Abdeckung hat.

Dieses Gehäuse ist von der Verarbeitungsqualität mehr als zufriedenstellend, wenn auch sehr empfindlich gegenüber Fingerabdrücken und kleinen Kratzern.

Die Abmessungen und das Gewicht haben sich zur alten Version nicht groß verändert. Mit nicht groß meine ich, dass das Gehäuse weiterhin 149 x 73 x 34 mm misst (genau wie die alte Version). Das Gewicht ist um rund 9g gestiegen, auf 493g.

Vergleich INI Powerbanks
INIU 20000 mAh 22,5W (Unten)
INIU 20000 mAh 65W (Mitte)
INIU 25000 mAh 100W (Oben)

493g ist für eine Powerbank mit 100W und 25.000 mAh alles andere als zu viel! Ankers Prime Powerbank 20000 mAh mit 2x 100W kommt beispielsweise auf 517g.

Unter der Hochglanz-Abdeckung auf der Front findet sich ein LC Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt.

Als kleines Gimmick haben wir einen ausklappbaren Smartphone-Ständer.

 

Weiterhin der gleiche Modellname!

Wichtig, zwar haben wir hier ganz andere Anschlüsse, aber der Modellname der Powerbank ist weiterhin INIU BI-B63 und auch die Produktseite bei Amazon ist die gleiche.

 

Anschlüsse der INIU 25000 mAh 100W Powerbank

Die Powerbank besitzt 3 Ports, 2x USB C und 1x USB A.

  • 1x USB C – 100W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x USB C – 45W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A
  • 1x USB A – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Das Spannendste ist der 100W USB C Port. 100W via USB C ist eine sehr beachtliche Leistung! Damit ist diese Powerbank auch für große Geräte wie Notebooks, Spielekonsolen usw. sehr gut geeignet!

Aber keine Sorge du kannst auch weiterhin kleinere Geräte wie Smartphones an dem 100W Port laden, das ist kein Problem.

Zusätzlich haben wir einen 45W USB C Ausgang, welcher spannenderweise keine 20V Stufe hat. Und ja der Aufdruck stimmt hier! Heißt der 45W Port ist für Smartphones und Tablets gut geeignet, aber nicht oder nur bedingt für Notebooks.

Der USB A Port hingegen hat ein kleines Downgrade erlitten. So bietet dieser nur noch 18W nach Quick Charge anstelle von 22,5W wie bei der alten Version.

Ich bin darüber allerdings nicht übermäßig traurig, kaum Geräte nutzen das 22,5W Laden.

Aufgeladen wird die Powerbank über den primären USB C Port, welcher laut Hersteller bis zu 65W akzeptieren soll.

 

UPDATE! USB A mit bis zu 66W! (Mit HUAWEI Super Charge 66W, SuperVOOC und DASH/WARP Charge!)

INIU scheint uns etwas beim USB A Port anzulügen. So wird dieser offiziell nur mit bis zu 18W beworben.

Allerdings laut meinem Tester bietet der Port in wirklichkeit bis zu 66W und folgende Standards:

  • Apple 5V/2,4A Charging
  • BC1.2
  • Samsung AFC 9V/12V
  • Huawei FCP 5V/9V/12V
  • Huawei SCP 3,4-12V @66W
  • QC 2.0
  • QC 3.0
  • VOOC/DASH/WARP Charging 3,3-5,5V
  • SuperVOOC 10V

Leider habe ich derzeit kein Huawei oder OPPO Smartphone im Büro um dies praktisch zu testen, aber so wie es aussieht unterstützt die INIU 25000 mAh 100W Powerbank hier auch die proprietären Schnelllade Standards!

Update: Hier gibt es leider ein negatives Update. So wie es aussieht gibt es hier einen Fehler seitens der Powerbank. So gibt diese sich zwar mit den diversen Ladestandards zu erkennen, das Messgerät hat dies also richtig ausgelesen, aber diese funktionieren in der Praxis nicht.

So haben mich einige Berichte erreicht wonach OnePlus Smartphones die Powerbank zwar als DASH/WARP Charge fähig erkennen, aber dann direkt das Laden abbrechen.

Dies kann ich mit SuperVOOC und einem Realme Smartphone bestätigen! Auch hier beginnt das Smartphone den Ladevorgang, versucht auf das schnellladen umzuschalten und bricht den Ladevorgang ab.

Es ist natürlich weiterhin möglich das es Huawei, Realme, Oppo und OnePlus Smartphones gibt bei denen es funktioniert, aber derzeit sieht das ganze eher nach einer „fehl Erkennung“ aus. 

 

Mit perfekter PPS Range, 3,3-20V/5A

Erfreulicherweise unterstützen beide USB C Ports der Powerbank PPS! Dies auch mit einer sehr großen Range!

  • USB C 1 – 3,3-20V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3-11V bei bis zu 4,5A

Damit ist die INIU Powerbank wunderbar auch für größere Samsung Galaxy Modelle, wie das S23 Ultra geeignet!

Info: PPS steht für „Programmable Power Supply“ (programmierbares Netzteil). Das herkömmliche USB Power Delivery bietet Deinem Smartphone verschiedene Spannungsstufen, in der Regel 5V, 9V, 15V und 20V an. Hier kann das Gerät eine der vorgegebenen Spannungen auswählen und entsprechend laden. PPS ermöglicht es dem Smartphone jedoch, innerhalb eines bestimmten Bereichs, zum Beispiel 3,3-20V, frei eine Spannung zu wählen. Wenn dein Smartphone also der Meinung ist, dass es ideal wäre, mit 9,8V zu laden, kann ein PPS-Ladegerät genau diese Spannung bereitstellen.

Einige Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23-Serie, erfordern PPS, um die maximale Ladeleistung zu erreichen.. Ein S23 Ultra kann an einem herkömmlichen USB PD-Ladegerät mit maximal 14W laden, während es an einem PPS-Ladegerät mit 45W geladen werden kann. Wenn dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät verhält sich wie ein normales USB PD-Ladegerät bzw. hier Powerbank.

 

Drosselung bei 100W?

Sehr viele 100W Powerbanks können nicht konstant 100W liefern, sondern drosseln sich. Teils wegen zu hoher Temperatur, teils wenn der Akkustand eine gewisse Grenze unterschreitet.

Ich hatte im Vorhinein fast sicher mit solch einer Drosselung bei der INIU 25000 mAh 100W Powerbank gerechnet, da wird das äußerlich gleiche Gehäuse wie bei der 65W Version haben.

Aber nein! Die Powerbank hält 100W weitestgehend konstant durch. Weitestgehend? Genau genommen hat sie sich bei 5% Restladung abgeschaltet, das lasse ich aber durchgehen.

Also zu mindestens bei +- 20-21 Grad Raumtemperatur hält die Powerbank 100W konstant durch.

Allerdings anscheinend recht knapp, denn den Versuch direkt nach dem Test die Powerbank zu laden, verweigerte diese. Erst nach einer kurzen Abkühlzeit ließ die Powerbank sich wieder laden. Dies sehe ich aber nicht als negativ an.

In meinem Test erreichte die Powerbank äußerlich im Bereich der Ports bis zu 57 Grad bzw. 68,7 Grad wenn ich mit der Wärmebildkamera direkt in den Port schaue.

Der Bereich der Akkuzellen bleibt dabei anscheinend komplett kalt, was gut ist.

 

Kapazität, wirklich 25000 mAh?

Einer der für mich spannendsten Punkte ist die Kapazität. Laut Hersteller soll die Powerbank 25.000 mAh bzw. 92,5 Wh bieten.

Die alte Version erreichte diese Werte sehr gut! Allerdings nach dem heimlichen Akkuzellentausch bei der VEGER 30.000 mAh Powerbank bin ich bei neuen Versionen von bekannten Powerbanks etwas vorsichtig.

Wh mAh % der HA
5V/2A 83.969 22694 91%
9V/1A 82.1787 22210 89%
9V/3A 84.5566 22853 91%
20V/1A 83.7691 22640 91%
20V/3A 85.9872 23240 93%
20V/5A 70.0927 18944 76%

Hier gibt es allerdings keinen Grund zur Sorge! Auch die neue INIU 25000 mAh 100W Powerbank hält sich wunderbar an die Herstellerangabe. Zwar fällt diese minimal niedriger aus als bei der alten Version, aber wir sprechen hier von 1-2%, was normale Serienstreuung sein kann.

Im Test erreichte die Powerbank im besten Fall satte 23240 mAh bzw. 85,9872 Wh, was satten 93% der Herstellerangabe entspricht.

Lediglich bei der 20V/5A Stufe erreichen wir etwas schwächere 70,0927 Wh bzw. 18944 mAh. Aber dies ist ein Ausreißer. Bei allen anderen Leistungsstufen übertreffen wir mindestens 22000 mAh echte Kapazität.

Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen. Die Herstellerangabe bei allen Herstellern bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Hier werden wir auch wirklich 25.000 mAh haben (wenn nicht sogar mehr).

Allerdings beim Entladen muss die Spannung der Akkuzellen gewandelt werden, was nicht zu 100% effizient ist.

Eine gute durchschnittliche Powerbank erreicht eine echte Kapazität im Bereich 80-90% der Herstellerangabe. Über 90% sind sehr selten und unter 80% außergewöhnlich (in einem nicht positiven Sinne).

Entsprechend liegt die INIU 25000 mAh 100W Powerbank schon am oberen Ende der zu erwarten gewesenen Kapazität.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ?
OnePlus Smartphones ?
Realme Smartphones ?
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Ganz grob gesagt, die INIU 25000 mAh 100W Powerbank ist für praktisch alle Geräte gut geeignet!

So ist diese zunächst für praktisch alle Apple Smartphones, Tablets und Notebooks dank der hohen Basis-Leistung des USB C Ports wunderbar geeignet.

Dank der Unterstützung einer großen PPS Range ist sie auch super für die Samsung Galaxy Smartphones, wie die Pixel Modelle. Du kannst ein S23 Ultra mit dem vollen Tempo an der Powerbank laden.

 

Kurzum, dies ist eine der besten Allround Powerbanks derzeit auf dem Markt!

 

Ladedauer der INIU 25000 mAh 100W Powerbank

Laut INIU soll die neue Version der BI-B63 mit bis zu 65W laden. Diese Angabe kann ich auch weitestgehend bestätigen! In meinem Test konnte die Powerbank mit bis zu 62W Laden, sofern du ein 65W oder Leistungsstärkeres USB PD Ladegerät nutzt.

INIU 25000 mAh Powerbank 100W Ladedauer Techtest

Eine vollständige Ladung der BI-B63 dauerte so gerade einmal 1:53h, was sehr schnell für eine Powerbank dieser Klasse ist.

 

Ladeeffizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. In meinem Test benötigte die Powerbank rund 99,76 Wh um selbst von 0% auf 100% geladen zu werden. Vergleichen wir dies mit der später nutzbaren Kapazität kommen wir auf folgende Werte:

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB PD 86% 82%

(Die 20V/5A außen vor gelassen)

Wir kommen hier auf eine sehr gute Ladeeffizienz von 82-86%, was klar überdurchschnittlich ist!

 

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Mehr Informationen

 

Fazit

Ich denke dies ist die empfehlenswerteste Powerbank 2023 und vielleicht auch noch 2024! Suchst du eine Oberklasse bzw. High End Powerbank mit einer möglichst guten Preis/Leistung, dann bist du bei der INIU 25000 mAh 100W Powerbank Gold richtig!

INIU hat es hier einfach geschafft, alles richtig zu machen! Diese Powerbank ist technisch ziemlich perfekt umgesetzt.

INIU 25000 mAh 100W Powerbank

Starten wir bei der Kapazität, INIU verspricht 25.000 mAh, geliefert wird bis zu 23.240 mAh, was fantastischen 93% der Herstellerangabe entspricht. Eine herausragende “echte” Kapazität.

Fast noch besser sind die Anschlüsse. So haben wir einen 100W USB C Port, welcher auch konstant 100W liefern kann, mit einer vollen 3,3-21V bei bis zu 5A PPS Stufe.

Hierdurch kann die INIU 25000 mAh 100W Powerbank fast jedes auf dem Markt verfügbare Smartphone mit einem sehr hohen Tempo laden, egal ob nun iPhone, Samsung Galaxy S, oder Google Pixel.

Nicht nur Smartphones sondern auch große Geräte wie Notebooks, Tablets, Spielkonsolen usw. lassen sich schnell an der Powerbank laden.

Damit ist die INIU Powerbank ideal für so ziemlich alles was via USB Laden kann! Ich habe bisher selten solch eine universelle Powerbank gesehen.

Links neue Version, Rechts alte Version

Hinzu kommt eine hohe Ladegeschwindigkeit 0% auf 100% in ca. 1:53h und eine top Ladeeffizienz.

Das beste ist aber fast der Preis. Du bekommst diese Powerbank für um die 60€! Um die 60€ ist für die INIU 25000 mAh 100W Powerbank ein Schnäppchen!

INIU Laptop Power Bank, 100W PD3.0 25000mAh Hochkapazität Powerbank,...

  • Hervorragende Echte Kapazität mit 23240 mAh bzw. 85,9872 Wh
  • 100W USB C Ausgang
  • Volle PPS Range
  • Von 0% auf 100% in unter 2 Stunden geladen
  • Starker USB A Port
  • Fantastische Preis/Leistung

Kurzum, du hast größere Geräte, die du laden möchtest und suchst eine Powerbank die nicht gleich 100€+ kostet? Dann kauf die INIU 25000 mAh 100W Powerbank!

Verglichen mit der ebenfalls hervorragenden alten 65W Version ist dies nochmals ein dickes Upgrade!

Ugreen Nexode Pro 160W im Test, top Technik im winzigen Gehäuse!

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Mit dem Nexode Pro 160W hat Ugreen ein neues High End USB Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses ist derzeit das größte Modell der neuen Pro Serie.

Diese wiederum soll sich durch ein noch hochwertigeres Design und bessere Technik auszeichnen.

Auf den ersten Blick fällt hierbei vor allem das sehr kompakte Design für ein Ladegerät mit 160W Gesamtleistung und 140W maximaler Leistung über einem USB C Port auf.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen wie gut das neue Ugreen Nexode Pro 160W wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen des Nexode Pro 160W für diesen Test.

 

Ugreen Nexode Pro X763 160W im Test

Ugreens Nexode Serie hatte im Allgemeinen schon eine sehr wertige Erscheinung. Allerdings wirkt das Nexode Pro 160W durchaus nochmal ein Stück hochwertiger als das “alte” Nexode 140W.

So setzt die Pro Serie auf ein kantiges Design und einen schicken dunkel silbernen Kunststoff. Die Verarbeitung ist dabei hervorragend! Das Ladegerät wirkt sehr hochwertig gemacht.

Auch ist dieses sehr kompakt für die hohe Leistung von 140 / 160W.

  • Ugreen Nexode Pro 160W : 32,7 x 69,8 x 69,9 mm = 159,54 cm³
  • Ugreen Nexode 140W : 34,4 x 75,3 x 75,7 mm = 196,08 cm³

Das neue 160W Modell ist also trotz 20W mehr Leistung ca. 20% kleiner als das alte 140W Ladegerät von Ugreen. Beachtlich!

Beim Gewicht gibt es wiederum kaum Unterschiede.

  • Ugreen Nexode Pro 160W : 312,5g
  • Ugreen Nexode 140W : 313,6g

Mit 312,5g ist das Ladegerät nicht zu schwer für die beworbene Leistung, ganz im Gegenteil. Allerdings wirkt dieses subjektiv schon sehr “massiv”. Wir haben verglichen mit der alten Version, die schon recht dicht wirkte, nochmals ein kleineres Gehäuse bei gleichem Gewicht.

Entsprechend ist der haptische Eindruck des Nexode Pro sehr gut!

 

Anschlüsse des Ugreen Nexode Pro 160W

Das Ugreen Nexode Pro 160W verfügt über drei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – 140W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – 100W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 3 – 30W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB A – 22,5W Laden und Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Dies ist eine spannende Anschluss Ausstattung! Zunächst haben wir einen 140W USB C Ausgang, welcher den neuen USB PD 3.1 Standard nutzt.

Keine Sorge, du kannst an dem 140W Port auch normale Smartphones laden, auch wenn diese keine 140W nutzen.

Zudem haben wir einen 100W USB C Port und einen 30W Port.

Für ältere Geräte haben wir noch einen 22,5W Port, welcher zudem auch Quick Charge unterstützt.

 

PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Ugreen Nexode Pro 160W auf allen USB C Port PPS.

  • USB C 1 – 3,3 – 21V / 5A
  • USB C 2 – 3,3 – 21V / 5A
  • USB C 3 – 3,3 – 11V / 2,75A

PPS, kurz für „Programmable Power Supply“, erweitert den herkömmlichen USB Power Delivery Standard. Während der normale USB PD Standard lediglich fixe Stufen wie 5V, 9V, 12V, 15V und 20V bietet, erlaubt PPS eine freie Spannung innerhalb eines gewissen Bereiches abzurufen.

Beispielsweise hier im Bereich 3,3-21V. Sollte dein Smartphone also meinen es würde optimal bei 7,4V oder 14,2V laden, dann kann das Ugreen Ladegerät diese Spannungen ausgeben.

Bestimmte Smartphones wie die Samsung S20/S21/S22/S23 Modelle benötigen PPS, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen. An einem herkömmlichen USB PD-Ladegerät lädt das S23 Ultra mit maximal 14W, während es an einem PPS-Ladegerät bis zu 45W erreichen kann. Wenn dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein gewöhnliches USB PD-Ladegerät behandelt.

 

Welche Ladestandards werden unterstützt?

Laut meinem Messgerät unterstützt der primäre USB C Port folgende Standards:

  • USB PD 3.1 140W PPS
  • UFCS 63W (3,4-5,5V/3A, 5,5-11V/3A, 11-21V/3A)
  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 5-12V 25W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 11,96V Max

Folgende Standards werden vom USB A Port verwendet:

  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 5-12V 22W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 11,96V Max

Hier gibt es keine “Überraschungen”. Es werden alle essentiellen Standards unterstützt.

 

Drosselung

Du kannst natürlich nicht jeden Port des Ladegerätes voll belasten. Wir haben eine maximale Leistung von 160W.

Nutzt du mehrere Ports werden diese entsprechend gedrosselt. Nutzt du beispielsweise USB C 1 und 2 gleichzeitig haben wir eine Drosselung auf 100W und 60W.

 

Belastungstest

Ich habe das Ugreen Nexode Pro 160W für 4 Stunden mit 100W + 60W belastet. Und erfreulicherweise hat das Ladegerät diesen Belastungstest ohne Auffälligkeiten überstanden.

(Temperaturen nach ca. 2 Stunden 100% Last)

Erfreulicherweise war die Hitzeentwicklung bei mir absolut unproblematisch! Das Ladegerät erreichte nicht mal 80 Grad. Für ein Ladegerät unter konstanter Volllast ist das völlig ok!

Bei den 140W über den primären USB C Port hatte ich etwas Probleme mit meinem PD Trigger, dieser wollte hier einfach nicht dauerhaft funktionieren. Allerdings denke ich, dass dies ein Fehler bei meinem Messgerät ist. Warum?

Das Ladegerät kann problemlos über 1 Stunde 28V/5A für die Anker Prime Powerbank liefern. Also hier scheint auch die Leistung “praktisch” zu passen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB PD Ladegeräten ist nicht ganz so wichtig wie früher bei klassischen USB A Ladegeräte. Allerdings ist eine gute Spannungsstabilität nie schlecht!

Die Spannungsstabilität sieht beim Ugreen Nexode Pro 160W richtig gut aus!

 

Effizienz unter Last

Schauen wir uns zum Abschluss einmal die Effizienz des Ladegerätes an. Hierbei vergleiche ich die Leistung, die das Ladegerät bei gewissen Laststufen aufnimmt mit der Energie, die dieses abgibt.

Die Effizienz des Ugreen Nexode Pro 160W sieht sehr gut aus! Diese schwankt zwischen 81% und 92%.

Gerade die 81% “minimale” Effizienz ist hervorragend für ein Ladegerät dieser Klasse. Die 92% maximale Effizienz sind ebenfalls sehr stark!

Vergleichen wir die Werte mit dem “alten” Nexode 140W sehen wir vor allem bei niedrigerer Last (unter 45W) eine merkbar gesteigerte Effizienz beim neuen Nexode Pro 160W.

Bei hoher Last sind dann beide Ladegeräte +- gleichauf.

 

Fazit

Das Ugreen Nexode Pro 160W ist wie zu erwarten ein fantastisches Ladegerät! Qualitativ ist dies eins der besten Ladegeräte derzeit auf dem Markt.

Allgemein sind die Ugreen Nexode und Nexode Pro einfach eine herausragende Ladegerät Serie, welche gemeinsam mit den Anker Modellen die Speerspitze der USB Ladegeräte darstellen.

Dabei ist die Nexode Pro vor allem eine Verkleinerung der normalen Nexode Modelle. Technisch ist das Ugreen Nexode Pro 160W spitze, aber abseits der 20W mehr Leistung auch nicht “besser” als das alte Ugreen Nexode 140W. Es ist nur ein gutes Stück kompakter, bei mehr Leistung!

Das Highlight ist der primäre USB-C Port, welcher bis zu 140W liefern kann und natürlich auch PPS mit der vollen Range unterstützt. Hierdurch eignet sich das Ladegerät für Notebooks, Tablet und Smartphones gleichermaßen.

Ebenfalls stark ist die Effizienz, die zwischen 81 und 92% schwankt. Vor allem die hervorragende minimale Effizienz bei niedriger Last sticht hier hervor. Oftmals ist die minimale Effizienz bei Ladegeräten mit extrem hoher Leistung eher schwach, nicht so hier!

Auch die Spannungsstabilität und die Hitzeentwicklung unter Last sehen gut aus.

Kurzum, du suchst das vermutlich beste USB C Ladegerät in der 140W Klasse und legst Wert auf kompakte Abmessungen? Dann ist das Ugreen Nexode Pro 160W genau das Richtige für dich!

Erfahrungsbericht: WOLF SmartSet und WOLF Link Home, was kann und bringt es?

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In meinem Wohnhaus gab es vor kurzen ein Heizungs Upgrade, von einer alten Ölheizung auf ein Hybrid Modell, bestehend aus Wärmepumpe und Gasheizung. Beides stammt von der Firma WOLF.

WOLF bietet für seine Heizung auch ein “Smart Home” System an, Wolf Link Home. Der Technik Nerd in mir war natürlich direkt neugierig.

Eine Smart Home Heizung klingt doch spannend. Aber was kann das Wolf Link Home bzw. die WOLF SmartSet App?

Schauen wir uns das Ganze einmal an.

 

Einrichtung, mit ein paar Fallstricken

Die Einrichtung des Wolf Link Home Systems hatte mich im ersten Moment etwas besiegt, was selten der Fall ist!

Prinzipiell kann das Wolf Link Home sich via LAN oder WLAN mit deinem Netzwerk verbinden!

Da es keinen LAN-Anschluss im Keller bei mir gibt, wollte ich zu WLAN greifen. Allerdings hatte mich die App / Anleitung etwas verwirrt. Denn hier wird von einer Einrichtung via WPS gesprochen.

Mein WLAN System unterstützt kein WPS! Hast du eine Fritzbox oder sowas kein Problem, ich nutze aber ein alternatives WLAN System. Entsprechend dachte ich, hier wäre ich besiegt und war schon dabei ein LAN Kabel zu ziehen.

Allerdings gibt es eine alternative Einrichtungsmethode. So kannst du einen PC via LAN oder Smartphone via WLAN direkt mit dem Controller verbinden.

Das WLAN Passwort ist das “PW” das auf dem Controller steht.

Nach dem Verbinden mit dem “WOLF xxxx” WLAN Netz tippst Du 192.168.1.1 in deinen Webbrowser ein.

Anschließend solltest du eine sehr einfache WebUI sehen. Über “Netzwerk” kannst du nun einem WLAN Netzwerk beitreten.

Hier wählst du einfach dein WLAN Netz und verbindest dich mit diesem. Pluspunkte, die WLAN Leistung des Wolf Link Home Moduls scheint recht gut zu sein!

 

Was ist der Wolf Link Home Benutzername?

Solltest du zur Eingabe eines Benutzernamens aufgefordert werden, dieser ist “admin”. Das Passwort ist auf deinem Controller aufgedruckt “PW”.

 

Verbindung mit der WOLF SmartSet App

Um nun dein Wolf Link Home System mit der App zu verbinden, musst du in der WebUI unter Einstellungen zunächst eine Verbindung zu den Wolf Servern erlauben!

Von Haus aus ist das System so eingestellt, dass eine Internetverbindung nicht gestattet ist.

Erst wenn du hier den Haken für “aktiviere Verbindung zum Wolf Portalserver” setzt, lässt sich über die WOLF SmartSet App eine Verbindung herstellen.

In der WOLF SmartSet App gibst du dann die Seriennummer “SN” und das Passwort “PW” ein, beides findest du auf dem Controller aufgedruckt.

 

Was kann das Wolf Link Home System?

Um ehrlich zu sein ist der Funktionsumfang des Wolf Link Home Systems überschaubar! Bei meiner Hybrid Heizung bestehend aus einer Wärmepumpe und Gasheizung kann ich folgendes Einstellen:

  • Heizkreislauf Temperatur “Offset”
  • Heizkreislauf Modus (Aus / Auto / Permanent / Sparen)
  • Partymodus (Ein/Aus)
  • Urlaubsmodus (Ein/Aus)
  • Einstellung der Zeitprogramme
  • Warmwasser Temperatur (kann “frei” eingestellt werden)
  • Warmwasser Modus (Aus / Auto / Permanent)
  • 1x Warmwasser direkt produzieren
  • Zeitprogramm

Diese Einstellungen sind nett und sicherlich ist es auch praktisch diese über die App steuern zu können, als dies über die Heizung machen zu müssen, aber wir haben hier nichts “Besonderes”.

Am Spannendsten ist das Temperatur-Offset für die Warmwasser-Vorlauftemperatur, falls man das Gefühl hat, die Heizungen werden nicht ausreichend warm, aber ansonsten sind dies alles Einstellungen, die in der Regel einmal getätigt werden und dann so bleiben.

Was ich etwas schade finde ist, dass es hier NICHTS spezifisches für eine Hybrid Heizung gibt! Ich hätte gerne die Option umschalten zu können, wann welches Heizsystem läuft, ob die Hybrid Heizung ökologisch oder ökonomisch laufen soll usw.

Auch wäre vielleicht eine Kostenvorschau oder Ähnliches spannend, bei welcher du deine Strom / Gaskosten einträgst und die Heizung dir sagt “in den letzten 30 Tagen hast du voraussichtlich für Summe X€ Strom/Gas verbraucht”.

Dies wäre technisch auch nicht unmöglich! Denn wir können durchaus einige Parameter der Heizung in der App sehen.

 

Welche Werte zeigt das Wolf Link Home System an?

Die WOLF SmartSet App zeigt einige Informationen bzw. Messwerte zu deiner Heizung an.

In meinem Fall werden folgende Informationen zur Wärmepumpe angezeigt:

  • Genereller Status der Heizung
  • Vorlauftemperatur
  • Verdichterstatus
  • Außentemperatur
  • Kesseltemperatur
  • Kesselsolltemperatur
  • Sammlertemperatur
  • Rücklauftemperatur
  • Heizkreis Durchfluss
  • Anlagendruck
  • Leistungsaufnahme in kW
  • Aktuelle Sekundärleistung in kW
  • Energiemenge Hz in kWh
  • Energiemenge WW in kWh
  • Betriebssstunden Verdichter
  • Betriebsstunden E-Heizung

Für die Gasheizung werden folgende Infos angezeigt:

  • Brenner Status
  • Kesselsolltemperatur
  • Kesseltemperatur
  • Brenner (Ein/Aus)
  • Modulationsgrad
  • 3-Wege-Ventil Staus
  • Anlagendruck
  • Rücklauftemperatur
  • Anzahl Brennerstarts
  • Brennerbetriebsstunden

Für “Enthusiasten” sind dies durchaus interessante Werte! Und gerade mit der Leistungsaufnahme wäre es durchaus möglich zu errechnen, wie viel Geld gerade die Heizung verheizt.

Was mir hier auch fehlt, wären Diagramme! Es wäre doch interessant zu beobachten, wie viel Wärme die Heizung pro Monat produzieren muss bzw. wie viel Energie in Zeitraum X aufgenommen wurde.

Die Werte sind ja prinzipiell da, müssten nur seitens der App / der Wolf-Server aufbereitet werden.

 

WOLF Smart Set Webseite

Über die WOLF Smart Set Webseite kannst du auch vom PC Zugriff auf die Daten deiner Heizung erhalten.

Im Kern haben wir hier das gleiche wie in der App.

Allerdings kannst Du von der WebUI auch auf die “Fachmann” Einstellungen zugreifen.

Über diese kannst du sehr viele Details sehen! Und im Zweifel auch viele Parameter der Heizung anpassen.

Allerdings ist dies ein Punkt, von dem ich die Finger lasse. Die meisten Einstellungen hier haben schon einen Grund, dass sie versteckt sind.

Aber falls Du dich hier auskennst, hast Du die Möglichkeit, Einstellungen anzupassen oder Du könntest den Zugang mit einem Heizungsbauer teilen! Theoretisch könnte sich also dein Installateur auf deine Heizung schalten und aus der Ferne vielleicht entsprechende Einstellungen anpassen.

 

Lässt sich mit dem HomeAssistant verbinden!

Ich bin ein großer Fan des HomeAssistant! Der HomeAssistant ist eine Software welche man auf einem kleinen Heimserver laufen lassen kann.

Diese erlaubt das Verbinden und Steuern mehrerer Smart Home Geräte über eine WebUI / Plattform. Erfreulicherweise lässt sich hier das WOLF Link Home System einbinden! (leider nur eine Cloud Anbindung, aber immerhin)

Der HomeAssistent bekommt über die WOLF Link Home Integration alle Informationen die auch über die App abrufbar sind!

Der HomeAssistent kann mit diesen Informationen wiederum Diagramme usw. erstellen. Dies ist natürlich eher ein Gimmick für die Daten Junkies, aber ich finde es spannend so seine Heizung zu “überwachen”.

 

Fazit

Im aktuellen Zustand (Stand Ende 2023) ist das WOLF Link Home System eher ein Gimmick.

Du kannst zwar ein paar Dinge über dieses Einstellen, wie die Vorlauftemperatur, Warmwassertemperatur und Zeitpläne, aber das ist aus meiner Sicht eher so mittelmäßig spannend.

Für mich spannender sind da schon die Live Werte zur Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Leistungsaufnahme der Wärmepumpe usw.

Gäbe es hier noch Verlaufsdiagramme, ein mitschreiben wie viel Strom die Wärmepumpe in Zeitraum X verbraucht hat, vielleicht sogar sowas wie eine Kostenvorschau, nachdem du eingetragen hast wie viel du pro kWh zahlst usw., dann hätten wir einen dicken Mehrwert!

Es wäre ja durchaus spannend aufzuschlüsseln was die Wärmepumpe je nach Monat kostet/verbraucht.

Für mich als Hybridheizungsnutzer wäre es auch noch spannend anpassen zu können wann welches Heizungssystem läuft und Ähnliches.

Es steckt also durchaus potenzial in dem WOLF Link Home System! Dieses müsste von WOLF nur noch mehr ausgenutzt werden.

Dicke Pluspunkte gibt es von mir für die Möglichkeit, das WOLF Link Home System mit dem HomeAssistant zu verbinden. Dieses loggt für mich nun einige Werte der Heizung mit.

TrueNAS und UnRaid auf ASUSTOR NAS Systemen, flexibler als Synology Systeme!

Wenn es um NAS Systeme geht, sind die Modelle von Synology oder QNAP sicherlich die populärsten Modelle. Allerdings haben gerade die Modelle von ASUSTOR oftmals ein kleines Ass im Ärmel!

So bieten die ASUSTOR Modelle natürlich ein eigenes Betriebssystem, “ADM”. Dieses ist ordentlich, wenn auch zugegeben nicht ganz so weit ausgebaut wie Synologys DSM.

Aber du musst nicht ADM nutzen! Was dir ASUSTOR nicht offen sagt, die meisten NAS Systeme sind einfache PCs, welche nur das ADM Betriebssystem von einem integrierten Flash Speicher starten.

Es ist aber möglich, alternative Betriebssysteme auf den ASUSTOR Modellen zu installieren.

Dies kann eine beliebige Linux Distribution, TrueNAS oder auch UnRaid sein. Dabei verlierst du auch nicht das ADM Betriebssystem nicht, sondern kannst auf Wunsch auch wieder zurückwechseln.

Wollen wir uns das Ganze einmal in diesem Artikel ansehen!

 

ASUSTOR AS6604T Lockerstor 4

Ich führe den Test hier auf dem ASUSTOR AS6604T Lockerstor 4 vor. ASUSTOR hat mittlerweile neuere und bessere Modelle aber als Demo Objekt taugt das AS6604T völlig und der generelle Prozess sollte auch bei den neueren ASUSTOR Modellen ähnlich sein.

  • ASUSTOR AS6604T Lockerstor 4
  • 4x 3,5 Zoll / 2,5 Zoll Laufwerke
  • 2x M.2 NVME SSDs
  • Intel Celeron J4125
  • 4GB RAM (erweiterbar)
  • 2x 2,5 Gbit LAN
  • 3x USB 3.0
  • 1x HDMI

Das Wichtige hier ist, dass wir eine Intel CPU und einen HDMI Ausgang haben. Der Intel Celeron J4125 ist zwar sicherlich nicht rekordverdächtig schnell, reicht aber für NAS Anwendungen auch mit TrueNAS usw. aus.

 

Auf Intel CPU und HDMI achten!

Wichtig, folgendes sollte auf allen ASUSTOR NAS Systemen funktionieren die eine Intel CPU wie auch einen HDMI Ausgang besitzen.

Die einfachen Drivestor Modelle mit Realtek ARM CPU sind also raus.

Alle Daten sichern!

Wichtig, sichere alle deine Daten. Bei diesem Prozess werden in der Regel alle Daten auf dem NAS / den verbauten Festplatten gelöscht bzw. sind nicht mehr zugreifbar.

 

Welches Betriebsystem? TrueNAS, UnRaid, Ubuntu?

Schritt 1 sollte die Wahl des Betriebssystems sein. Für eine NAS Anwendung wäre sicherlich TrueNAS “der Klassiker”.

TrueNAS Scale konnte ich ohne Probleme auf dem NAS auch mit den 2,5Gbit LAN Karten zum Laufen bekommen! Selbiges gilt auch für UnRaid und Ubuntu.

  • TrueNAS Scale
  • UnRaid
  • Ubuntu

Diese drei Betriebssysteme habe ich erfolgreich getestet!

Und ja du kannst das NAS wie einen Computer dank des HDMI Ausgangs nutzen. Entsprechend sind Ubuntu durchaus auch eine Option als Server Betriebssystem.

Theoretisch sollten auch Systeme wie Proxmox auf dem NAS laufen.

 

Eventuell mehr RAM

Von Haus aus bringt das ASUSTOR Lockerstor 4 4GB RAM mit. 4GB sind allerdings gerade für TrueNAS etwas knapp.

Erfreulicherweise können wir den RAM einfach mit einem SO-DIMM DDR4 Stick erweitern. In meinem Fall funktionierte ein 16GB Stick den ich noch herumliegen hatte.

So hatte das NAS in diesem Test 20 GB RAM (4 + 16 GB).

 

1. Vorbereitung

Nachdem du dein Betriebssystem ausgewählt hast, musst du basierend auf dieser Entscheidung ein Bootmedium erstellen.

TrueNAS kannst du beispielsweise wahlweise auf einen USB Stick installieren oder auf ein internes Laufwerk, beispielsweise eine M.2 SSD, falls Du nicht einen der HDD/SSD Schächte belegen willst.

Bei TrueNAS musst du dir zunächst das ISO Image herunterladen: https://www.truenas.com/download-truenas-scale/

Anschließend musst du einen USB Stick präparieren, so dass du von diesem booten kannst. Ich empfehle hier Ventoy https://www.ventoy.net/en/download.html

UnRaid wird immer auf einen USB-Stick installiert. Hier bietet der Hersteller einen Installer für Windows an, welcher den USB Stick entsprechend präpariert. Anschließend muss das NAS nur noch von diesem Stick Booten und alles ist schon “fertig”.

Andere Linux Systeme werden in der Regel auch von einem USB Stick gebootet und dann auf einer internen HDD/SSD installiert.

 

2. Ins BIOS

Verbinde nun einen Monitor mit dem NAS und eine Tastatur (bei mir hat der front USB Port funktioniert).

Nach dem Start des NAS hämmer die ESC-Taste!

Drücke immer wieder die ESC-Taste bis Du das BIOS auf dem Monitor siehst. Sollte das NAS normal starten (du hörst einen Piep), dann musst du es nochmal versuchen.

  • ESC drücken, bis du im BIOS bist.

Wenn du es geschafft hast, wirst du zunächst ein einfaches BIOS sehen, wo du unter anderem das einmalige Booten von einem USB Stick wählen kannst.

  • Boot Manager -> USB Stick für die Installation auswählen

 

3. Betriebssystem installieren

(Überspringen bei UnRaid)

Wenn du im BIOS den richtigen USB Stick ausgewählt hast sollte der Installationsprozess deines gewählten Betriebssystem starten. Diesen durchläuft du wie üblich und wie bei jedem anderen System.

 

4. Im BIOS Bootreihenfolge auswählen

Ist dein Betriebssystem auf einem Laufwerk installiert, musst du erneut ins BIOS. Selbiges gilt für UnRaid.

  • ESC drücken, bis du im BIOS bist.

Im BIOS wähle Setup Utility.

  • Setup Utility auswählen

Unter “Setup Utility” kommst du ins vollständige BIOS. Hier kannst du zunächst das interne “Laufwerk” deaktivieren, auf welchem das ADM Betriebssystem liegt.

  • Boot -> SD Card / eMMC -> EFI Embedded MMC Device -> deaktivieren

Wenn du dies deaktivierst kann das NAS nicht mehr ausversehen das ASUSTOR eigene ADM Betriebssystem booten.

  • Boot -> Boot Type Order

Anschließend geh unter Boot Type Order und schiebe entsprechend das Medium nach oben auf welchem du das Betriebsystem installiert hast.

USB HDDs steht hier übrigens auch für USB Stick, falls du dein Betriebssystem auf einem USB Stick installiert hast.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch schwankt natürlich etwas je nach deinem NAS Modell und vor allem deiner Speicherausstattung! Eine Festplatte benötigt im Allgemeinen mehr Strom als das NAS selbst.

Hier ein paar Werte mit dem Lockerstor 4:

  • NAS Solo in TrueNAS oder UnRaid – ca. 8 W +-1 W
  • NAS mit einer HDD in TrueNAS oder UnRaid – ca. 15 W +- 1 W
  • NAS mit 4x HDDs in TrueNAS oder UnRaid – ca. 38 W
  • NAS mit 4x HDDs in TrueNAS oder UnRaid unter Last – ca. 45 W

Wichtig! Der HDD Spindown (obwohl in der Software aktiviert) funktionierte bei mir unter TrueNAS nicht! Mit 4 HDDs benötigt das NAS konstant ca. 38 W im Leerlauf.

Mit UnRaid hat der Spindown funktioniert! So benötigte das NAS im Leerlauf lediglich um die 15 W!

 

Probleme (mit dem Lüfter)

Es gibt 2 Probleme mit der ASUSTOR Nutzung und anderen Betriebssystemen.

  1. Das Display auf der Front funktioniert nicht.
  2. Die Lüftersteuerung funktioniert nicht.

Das Display auf der Front bei meinem Lockerstor 4 funktioniert nicht und zeigt nur eine Standard-Nachricht an. Lösung, einfach das Kabel auf der Rückseite abziehen. Dann zeigt das Display einfach nichts an.

Das größere Problem ist die Lüftersteuerung. Der Lüfter läuft immer nur auf minimaler Geschwindigkeit!

Es gibt potenzielle Lösungen:

https://www.reddit.com/r/unRAID/comments/15b8sv3/asustor_nas_fan_control_possible_solution/

https://gist.github.com/johndavisnz/bae122274fc6f0e006fdf0bc92fe6237

Alternativ, so habe ich es gemacht, ich habe den Lüfter gegen einen 120mm 3-PIN Lüfter getauscht. Dieser läuft dann einfach konstant auf vollem Tempo bzw. du kannst Adapter nutzen um das Tempo zu reduzieren.

 

Meine Erfahrung mit UnRaid auf dem ASUSTOR NAS

Abseits der Lüfter Problematik war meine Erfahrung gerade mit UnRaid auf dem ASUSTOR NAS sehr positiv!

UnRaid läuft super auf dem NAS und die Kombination aus 4x 3,5 Zoll HDDs und 2x M.2 NVME SSDs ist einfach spitze in UnRaid.

Da dies aber nur für mich ein Backup NAS. Daher ist ein zuverlässiger HDD Spindown um Strom zu sparen für mich wichtig! Und dies funktioniert mit UnRaid erfreulich gut.

Auch allgemein lief UnRaid sehr stabil und problemlos auf dem NAS.

Kurzum, lob hier von mir an ASUSTOR das diese ihre NAS Systeme nicht wie bei anderen Herstellern üblich ist “verschließen”. Ich fände es sogar gut, wenn ASUSTOR vielleicht sogar noch offener diese Möglichkeit eigene Betriebssysteme zu installieren anpreisen würde.

INIU BI-B7 Wireless Magnetische Powerbank im Test

Dank Apples MagSafe kabellosen Laden haben Powerbanks mit kabellosem Ladepad massiv an Sinn gewonnen.

Es kann unterwegs durchaus praktisch sein, eine Powerbank einfach an sein iPhone zu hängen und dieses lädt. Kein Kabel oder Ähnliches nötig!

Solche MagSafe Powerbanks kosten in der Regel 50€ oder mehr. Allerdings hat INIU mit der BI-B7 eine etwas günstigere kabellose Powerbank auf den Markt gebracht. So kostet diese zwischen 30€ und 40€, bietet 6000 mAh und einen 20W USB C Port, neben dem kabellosen Laden.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut die INIU BI-B7 wirklich ist und ob 6000 mAh ausreichend sind.

An dieser Stelle vielen Dank an INIU für das Zurverfügungstellen der BI-B7 für diesen Test.

 

INIU BI-B7 Wireless Magnetische Powerbank im Test

Mit 6000 mAh ist die INIU BI-B7 eine relativ kompakte Powerbank, sowohl was die Kapazität angeht, wie auch die Abmessungen.

Wobei kabellose Powerbanks immer ein Stück größer sind als “normale” Powerbanks. Dies gilt auch für die INIU BI-B7. Allerdings ist diese mit 108 x 65 x 18 mm und einem Gewicht von 152,85 g beispielsweise ein gutes Stück kompakter als Ankers 10000 mAh kabellose Powerbank.

Dabei setzt INIU auf eine art Softtouch Kunststoff für das Gehäuse. Sieht schick aus, bis du die Powerbank einmal anpackst, denn diese ist sehr empfindlich, was Fingerabdrücke und Kratzer angeht.

Auf der Front der Powerbank finden wir das kabellose Ladepad und auf der Rückseite einen kleinen ausklappbaren Ständer. Dieser ist nicht übermäßig stabil, reicht aber um das Smartphone aufrecht stehend zu halten.

Die generelle Verarbeitung der Powerbank würde ich als gut, aber auch nicht außergewöhnlich einstufen.

 

Anschlüsse

Die INIU BI-B7 besitzt neben dem 7,5W kabellosen Ladepad auf der Oberseite genau einen USB C Ein/Ausgang.

  • USB C – 20W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A

Der USB C Port kann bis zu 20W nach dem Power Delivery Standard liefern. Der USB C Port wird auch zum laden der Powerbank genutzt. Hier kann diese aber “nur” 5V/3A oder 9V/1,67A aufnehmen, laut Hersteller.

 

Mit PPS

Auch wenn dies bei einem 20W USB C Port nicht ganz so wichtig ist, aber die INIU BI-B7 unterstützt die PPS Erweiterung des Power Delivery Standards.

  • 5,00 – 5,90 V bei bis zu 3A
  • 5,00 – 11,00 V bei bis zu 2A

Super! Dies würde das Laden von Samsung Galaxy Smartphones etwas beschleunigen.

 

Kapazitätsmessung

Kommen wir zur Kapazität der Powerbank. Laut INIU soll die Powerbank 6000 mAh bzw. 22,2 Wh bieten.

Folgendes konnte ich mithilfe meiner Tester messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 21.811 5895 98%
9V/1A 20.682 5590 93%
9V/2A 15.772 4263 71%

Im besten Fall kam ich auf rund 5895 mAh bzw. 21,81 Wh, was satten 98% der Herstellerangabe entspricht!

Auch bei 9V/1A Last kam ich auf sehr gute 5590 mAh bzw. 20,682 Wh. Lediglich bei sehr hoher Last von 9V/2A bricht die Kapazität der Powerbank doch recht stark ein!

Hier kommen wir nur noch auf 4263 mAh. Vermutlich pusht INIU die Powerbank mit um die 20W recht hart.

Dennoch sind dies gute Ergebnisse, wenn nicht sogar sehr gute!

 

Kapazität in der Praxis

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe die INIU BI-B7 mit einem iPhone 15 Pro Max (4422mAh) getestet. Hier konnte die Powerbank das iPhone auf ca. 82% bringen!

Das ist “erwartungsgemäß” für das kabellose Laden in der Praxis.

 

Ladedauer

In meinem Test konnte die Powerbank mit knapp über 14 W laden, an einem entsprechenden USB PD Ladegerät mit 14W oder mehr.

Hier dauerte eine Ladung rund 2:26h, was aus meiner Sicht ein brauchbares Ladetempo ist.

 

Fazit

Suchst du eine günstige und kleine kabellose Powerbank für dien MagSafe kompatibles Smartphone, dann ist die INIU BI-B7 Wireless Magnetische Powerbank eine spannende Wahl!

So kann diese Powerbank ein modernes iPhone 15 Pro einmal vollständig laden bzw. die Pro Max Version zu knapp über 80%.

Dies sind sehr alltags freundliche Werte! Dabei ist die Powerbank wunderbar kompakt und bietet auch noch als “Backup” einen fähigen USB C Port mit maximal 20W Ausgangsleistung.

Ein Laden der Powerbank dauert wiederum rund 2:30h, was nicht zu lange ist.

Kurzum, die INIU BI-B7 ist eine gelungene kabellose Powerbank!

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Wie testet Techtest Powerbanks und Ladegeräte? Welche Messgeräte nutze ich?

Mittlerweile habe ich für Techtest hunderte Powerbanks und Ladegeräte getestet, welche auch ohne Frage die wichtigste und größte Produktkategorie für mich ist.

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen und erklären wie ich Powerbanks und Ladegeräte teste und auch welche Messgeräte ich nutze.

 

Welche Messgeräte nutze ich für Tests?

Beginnen wir mit den von mir eingesetzten Messgeräten. Diese schwanken natürlich je nach Test ein gutes Stück, aber hier eine kleine Übersicht:

(Wichtig, hier ist alles voll mit Affiliate Links)

USB Tester / Trigger

Leider gibt es keinen Tester, der alles perfekt macht. Die PowerZ Modelle haben die beste Kapazitätsmessung und Software zum Mitloggen der Daten.

Der FNIRSI FNB58 ist am besten um unterstützte Ladeprotokolle auszulesen und die 100W+ Leistungsstufen zu triggern. Aber aufgrund des USB A Ports taugt dieser nichts für die Kapazitätsmessung via USB C (da immer ein Kabel zwischen Quelle und Tester geschaltet werden muss).

Der WITRN C4 Pro ist so ein Mittelding aus PowerZ und FNB58. Funktioniert bei 140W+ besser als der PowerZ KM003C, hat aber wieder eine schlechtere Software.

Für Kapazitätsmessungen mit bis zu 100W kommt der KM001C zum Einsatz.

 

Elektronische Last

Du findest bei Amazon, eBay und Aliexpress ähnliche Elektronische Lasten wie die ATORCH DL24. Diese sehen optisch wirklich zum verwechseln ähnlich.

95% davon taugen nichts! Die ATORCH DL24 ist hingegen für mich über jeden Zweifel erhaben! Diese schafft wirklich 150/180W, misst selbst relativ genau (auch wenn ich für Tests nicht die integrierte Messfunktion sondern einen USB Tester nutze) und vor allem entlädt sehr “stabil”. Selbst bei 0,1A usw. gibt es kaum Schwankungen.

Die ATORCH DLB-600W ist an sich der große Bruder mit “bis zu 600W”. Jein…. Bis zu 600W für wenige Minuten vielleicht. Alles über +- 350-400W auf längere Zeit bringt die ATORCH DLB-600W zum Schmelzen. Und ja, ich spreche hier aus Erfahrung!

Auch ist die Last nicht ganz so genau, du stellst 10A ein und es werden +- 10,3A gezogen, und bei niedrigen Lasten springt diese recht stark hin und her.

Leider habe ich aber noch keine gute und günstige Alternative zur ATORCH DLB-600W gefunden, wenn ich mehr als 180W Last benötige.

 

AC Messgeräte

Das UNI-T ist ein klassisches Strommessgerät. Dieses arbeitet auch bei niedrigen Lasten recht genau.

Das ATORCH AC85 hingegen kann auch bei sehr niedrigen Lasten noch halbwegs genau messen (unter 0,4W) und vor allem Werte über die optionale Software mitloggen.

 

Sonstiges

 

(Wichtig, hier ist alles voll mit Affiliate / Werbe Links)

Wie läuft der Test ab?

Kommen wir zum eigentlichen Testablauf.

   

 

1. Produktfotos

Ich mache bekanntlich alle meine Bilder selbst. Entsprechend ist dies auch das erste, was ich nach Erhalt mache.

Für die Bilder mit weißem Hintergrund habe ich ein entsprechendes Fotozelt. Für die weiteren Bilder gehe ich in den Garten.

Fotos werden hierbei immer zuerst gemacht, denn gerade Powerbanks mit Hochglanzoberflächen sehen nach 1 bis 2 mal Anpacken schon furchtbar aus.

 

2. Erste Daten

Nach dem Fotografieren vermesse ich zunächst die Produkte, wiege diese usw.

 

3. Lade Protokolle ermitteln

Schritt 3 ist das Überprüfen der Ladeprotokolle. Bietet der USB-C Port wirklich die beworbene Leistung? Dies mache ich in der Regel mit dem FNIRSI FNB58 oder dem PowerZ KM001.

Wichtig ist hier auch das Auslesen, ob ein Ladegerät PPS unterstützt.

 

4. Kapazitätstest bei Powerbanks, Effizienz-Messung bei Ladegeräten

Powerbanks:

Bei Powerbanks beginne ich nun mit der Messung der Kapazität. Hierfür lade ich die Powerbank voll und entlade diese. In der Regel sieht der Aufbau hier wie folgt aus:

Powerbank -> PowerZ KM001C – > USB C Kabel – > Typ-C USB PD Trigger -> ATORCH DL24

Ist die Powerbank leer, wird diese erneut geladen und meist bei einer anderen Spannungs/Leistungsstufe erneut entladen.

Zwischen den Zyklen logge ich die Ladedauer mit, meist mit dem PowerZ KM001C oder PowerZ KM003c. Um etwas Strom zu sparen lade ich meine Powerbanks gerade im Sommer in der Regel über eine Off-Grid Solaranlage in meinem Büro und einen 230V Wandler (und entsprechendem Ladegerät).

Wichtig, ich versuche ein Kabel zwischen Powerbank und Messgerät zu vermeiden! Diese können die Messung negativ beeinflussen.

 

Ladegeräte

Nach dem Auslesen der Ladeprotokolle beginne ich mit der Messung der Effizienz bzw. der Spannungsstabilität.

In der Regel kommt hier folgender Testaufbau zustande:

ATORCH AC85 -> Ladegerät im Test -> PowerZ KM001C -> USB C Kabel – > Typ-C USB PD Trigger -> ATORCH DL24

Um die Effizienz zu messen vergleiche ich die Werte auf der Eingangsseite vom ATORCH AC85 mit denen des PowerZ KM001C.

Bei 140W Ladegeräten setze ich meist auf den WITRN C4 Pro oder PowerZ KM003c in Kombination mit dem FNIRSI FNB58, welchen ich nutze um die 140W Stufe zu triggern.

Warum hier so kompliziert? Theoretisch kann auch der WITRN C4 Pro oder PowerZ KM003c die 140W Stufe triggern. Allerdings, gerade beim PowerZ KM003c kann dies unzuverlässig sein! So hatte ich hier Situationen wo nach ein paar Minuten die Verbindung abbrach und das Entladen stoppte. Der FNB58 hingegen arbeitete zuverlässiger.

 

5. Praxis-Tests

Sind die Tests soweit durch, probiere ich die Ladegeräte/Powerbanks an diversen Endgeräten aus.

In der Regel ist dies Ende 2023 das Google Pixel 8 Pro, iPhone 15 Pro Max, MacBook Pro 13 M1, Steam Deck und Dell XPS 13.

Dies mache ich weniger um das Ladetempo zu testen, ich kann mittlerweile anhand der Messwerte und Ladestandards sehr gut abschätzen wie schnell ein Endgerät laden wird, sondern mehr, um zu schauen, ob sich das Testgerät “erwartungsgemäß” verhält.

Ich hätte hier gerne noch mehr Testgeräte für den Praxis-Test, aber ich kann nicht X tausende € in entsprechende Smartphones und Notebooks investieren, welche hier nur für Tests liegen.

Der Versuch, Hersteller hier zu einer langfristigen Leihstellung zu überreden, ist bisher misslungen.

 

6. Belastungstest bei Ladegeräten

Dies ist bei Ladegeräten der Punkt wo ich diese konstant mit der vollen Leistung für einen längeren Zeitraum (mindestens 4 Stunden) belaste.

Dies soll Temperatur-Probleme oder Ähnliches aufzeigen. Dies ist mehr oder weniger der gleiche Aufbau wie beim Messen der Effizienz.

Diesen Test mache ich ganz zum Schluss, denn sollte dem Ladegerät hier etwas passieren, hätte ich alle anderen relevanten Messwerte schon.

 

7. Schreiben des Textes

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt ist das Schreiben des eigentlichen Tests. In der Regel schreibe ich diesen in Google Docs, während ich Tabellen ganz klassisch in Excel erstelle.

 

8. Warten auf die Veröffentlichung

Zwischen Erstellung eines Tests und der Veröffentlichung können Durchaus 5-30 Tage vergehen, je nachdem wie viele andere Tests ich in der Vorbereitung habe.

Kurz vor Veröffentlichung kopiere ich den Text aus Google Docs in WordPress und bearbeite/füge die Bilder, Links usw. ein.

 

Fazit

Ich hoffe du fandest diesen Beitrag wie Techtest Powerbanks und Ladegeräte testet interessant und informativ!

QUERSUS ICOS im Test, der bequemste Gaming Chair! Mit PFV tierfreundlicher Stoff

Im Handel gibt es viele Gaming Chairs, die teils sehr ähnlich sind, verdächtig ähnlich. Allerdings gibt es auch Modelle, die mal etwas hervorstechen. Genau solch eins ist der QUERSUS ICOS.1.2!

Direkt gesagt der QUERSUS ICOS.1.2 ist der beste Schreibtischstuhl bzw. Gaming Chair auf dem ich jemals gesessen habe! Dieser übertrifft sogar nochmals meinen geliebten Noblechairs ICON.

Warum ist der QUERSUS ICOS so gut? Ist er nur bequem oder auch gut gebaut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QUERSUS für das zur Verfügung stellen des ICOS für diesen Test.

 

QUERSUS ICOS im Test

QUERSUS bewirbt den ICOS als Gaming Chair. Allerdings verglichen mit vielen anderen Gaming Chairs ist der ICOS recht schlicht und stilvoll gestaltet.

Dies hängt natürlich etwas von deiner Farbwahl ab, aber im Allgemeinen würde der ICOS auch problemlos in einem Büro als normaler Bürostuhl durchgehen.

So verzichtet dieser auf auffällige Löcher in der Rückenlehne oder extrem aggressiv geformte “Flügel” an den Seiten. Sogar das Herstellerlogo ist recht dezent in der Kopfstütze eingelassen. Für 29€ kannst du hier auch einen eigenen Schriftzug “nähen” lassen.

Im Kern ist der QUERSUS ICOS ein großer Schreibtischstuhl mit hoher Rückenlehne.

 

Abmessungen und Belastbarkeit

Der ICOS wird von QUERSUS mit einer maximalen Belastbarkeit von 150 Kg beworben. Auf den ersten Blick eine realistische Einschätzung, aber ich würde dennoch empfehlen, möglichst unter diesem Wert zu bleiben, für eine langfristige Nutzung.

Die Sitzhöhe liegt bei 45-55 cm, was die übliche Range ist. Die Rückenlehne hat eine Höhe von bis zu 99 cm und die Sitzbreite beträgt 50 cm.

Damit ist der QUERSUS ICOS durchaus ein größerer Schreibtischstuhl, aber auch kein “XL” Modell.

 

Verarbeitungsqualität und Massivität

Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Gaming Chairs vieler Hersteller von den gleichen Fertiger stammen. So gibt es hier bei der Grundkonstruktion einfach einige Parallelen.

Der QUERSUS ICOS hebt sich hier deutlich ab! Die Konstruktion des Stuhls ist im Detail um einiges anders als bei allen anderen Modellen, die ich bisher in den Fingern hatte.

Ein erster Unterschied ist die Kunststoff Verkleidung, welche die komplette Unterseite des Stuhls bedeckt, die bei den meisten anderen Modellen offen ist. Auch die Befestigung der Rückenlehne unterscheidet sich.

So setzt QUERSUS nicht auf zwei seitliche Halterungen, sondern auf einen großen Stahlwinkel in der Mitte. Hier bin ich etwas hin und her gerissen, die Befestigung der Rückenlehne ist immer ein potentieller Schwachpunkt und hier sehe ich gerne eine besonders stabile Halterung, im besten Fall mit mehreren Kontaktpunkten.

Theoretisch sollte aber der Stahlwinkel mit 80 mm Breite und 9 mm Stärke durchaus gut halten.

Allgemein ist die Materialstärke beim QUERSUS ICOS recht hoch! Dies gilt auch für die Halterung der Armlehnen und das Fußkreuz.

Ich habe zwar jetzt noch keine praktischen Erfahrungswerte mit diesem Aufbau, aber ich würde den QUERSUS ICOS als sehr gut gebaut einstufen! Es ist zwar auch kein Schwerlaststuhl, aber es wurde auch nicht an der Materialstärke gespart.

 

4D-Armlehnen

Der ICOS besitzt “4D-Armlehnen”. Das heißt, diese lassen sich in 4 Richtungen verstellen.

  • Höhenverstellbar
  • Vor/Zurückschiebbar
  • Winkelverstellbar
  • Abstand zur Sitzfläche einstellbar

 

Rückenlehne und Kippfunktion

Der QUERSUS ICOS besitzt keine “Kippel”-Funktion wie einige Konkurrenten. Du kannst allerdings die Rückenlehne freistellen. Diese hat dann einen gewissen Widerstand (einstellbar) und du kannst dich auch mal frei zurücklehnen, Strecken usw. Dabei bewegt sich das Sitzkissen entsprechend syncron mit.

Dies ist eigentlich ganz angenehm und ersetzt so ein wenig die Kippelfunktion. Dabei kannst du die Rückenlehne dann auch in einer gewünschten Position feststellen.

 

Tolles Obermaterial! PFV tierfreundlicher Stoff

Es gibt den QUERSUS ICOS mit 3 verschiedenen Obermaterialien.

  • Hybrid-Kunstleder
  • „SWF“ Solid Woven Fibre
  • “PFV” tierfreundlicher Stoff

Ich habe die Version mit PFV, dem tierfreundlichen Stoff. Hierbei handelt es sich um einen sehr weichen und “flauschigen” Stoff, welcher aber recht dicht gewebt ist.

Daher vermutlich die Bezeichnung “tierfreundlicher Stoff”. Ich vermute in diesem Stoff würden sich Krallen von Katzen weniger verfangen und entsprechend auch weniger Schaden hinterlassen.

Aber auch als Mensch finde ich den Stoff super angenehm! Er ist sehr anschmiegsam, weich und fühlt sich einfach gut an! Besser noch als das Kunstleder, das oftmals verwendet wird.

Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie angenehm dieser im Hochsommer ist, aber im Herbst / Winter sitze ich auf dem QUERSUS ICOS klar lieber als auf meinem Noblechairs mit Kunstleder.

Sieht nicht so glatt aus, ist aber super weich!

Das “PFV” Material ist super und ich kann diesen nur empfehlen!

 

Wie sitzt es sich auf dem QUERSUS ICOS?

Ich mag das Sitzgefühl des QUERSUS ICOS sehr! Dieser ist tendenziell etwas weicher und anschmiegsamer gepolstert. Auch ist das Sitzkissen, wie auch die Rückenlehne, etwas breiter und luftiger geschnitten. Es gibt hier keine extremen seitlichen Flügel, die dich in Position halten, aber entsprechend auch nicht einengen.

Viele Gaming Chairs sind recht hart und fest. Dies ist natürlich geschmackssache, aber auf dem QUERSUS ICOS sitzt du eher entspannt.

Dabei ist aber die Polsterung dick genug, dass du diese auch nach 8 Stunden nicht durchgesessen bekommst.

Ich finde, dies ist der bequemste Schreibtischstuhl, den ich bisher im Test hatte!

Die Mischung aus dem super weichen PFV Stoff und der relativ weichen Polsterung ist einfach bequem und angenehm.

Aus Sicht der Ergonomie ist der QUERSUS ICOS nicht besser oder schlechter als andere Modelle dieser Klasse. Es ist nicht “der” ergonomischste Gaming Chair, aber er ist in diesem Punkt auch nicht furchtbar.

Die Unterstützung des Rückens ist nicht perfekt, aber ich hatte auf dem Stuhl auch keine Rückenschmerzen. Hast du hier besondere Herausforderungen, dann würde ich auch nicht empfehlen zu einem Gaming Chair zu greifen.

 

Fazit zum QUERSUS ICOS 1.2

Hervorragend! Für mich ist der QUERSUS ICOS derzeit meine Nummer 1 aus Sicht des Sitzkomforts!

  1. QUERSUS ICOS
  2. Noblechairs ICON
  3. Noblechairs Hero

Dies ist derzeit meine persönliche Top 3, was den Sitzkomfort bei den Gaming Chairs angeht.

Allerdings muss ich dazu sagen, ich mag etwas weichere Schreibtischstühle. Viele Gaming Chairs sind (leider) sehr hart gepolstert. Für konzentriertes Sitzen sicherlich nicht übel, aber gerade als “Arbeitsstuhl” sitze ich gerne etwas weicher und entspannter. Es darf halt nur nicht so weich sein, dass ich meinen Stuhl durchsitze oder Rückenschmerzen bekomme.

Dies ist hier nicht der Fall! Der QUERSUS ICOS 1.2 ist einfach super bequem und angenehm. Gerade der PFV “tierfreundlicher” Stoff ist sehr angenehm und anschmiegsam. Vielleicht ist er etwas wärmer als Kunstleder, aber gerade im Herbst und Winter gefällt mir dieses Material sehr gut!

Also am Sitzkomfort ist aus meiner Sicht nichts auszusetzen!

Selbiges gilt auch für die Verarbeitung. Der Stuhl hebt sich von seiner Konstruktion doch etwas von Noblechairs und Co. ab. Ich will nicht sagen positiv oder negativ, aber diese Modelle stammen mit ziemlicher Sicherheit nicht vom gleichen Fertiger.

Dabei würde ich den QUERSUS ICOS 1.2 als gut und massiv gebaut bezeichnen. Er ist sicherlich kein Schwerlaststuhl, aber dem Preis mehr als angemessen!

Kurzum, ich bin vom QUERSUS ICOS 1.2 mehr als begeistert! Dieser ist ein hervorragender Gaming Chair bzw. Schreibtischstuhl, welcher den ebenfalls sehr guten Noblechairs Hero in meinem Büro ablöst.

QUERSUS ICOS
POSITIV
Hervoragende Verarbeitungsqualität
Sehr gut verstellbar
Schlichtes und wertiges Design
Super weicher und angenehmer Stoff
Robuster PFV tierfreundlicher Stoff
NEGATIV
Gehobener Preis
94

Wie gut sind die SSDs von Nextorage? Die Nextorage NE1N 2TB im Test!

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Wenn du nach einer günstigen SSD suchst, wirst du vielleicht über den Hersteller Nextorage stolpern. Diese bieten vor allem über Amazon einige spannende und gerade aus Sicht der Preis/Leistung interessante SSDs an.

Aber wer ist überhaupt Nextorage und wie gut sind die SSDs die diese bauen? Genau diese Frage möchte ich in diesem Test beispielhaft an der Nextorage NE1N in der 2TB Version ergründen.

So bietet diese laut Hersteller satte 7300 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend. Beachtliche Werte für eine SSD die sich auf eine besonders gute Preis/Leistung konzentriert.

Wollen wir uns die Nextorage NE1N 2TB einmal im Test ansehen! Kann diese überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Nextorage für das Zurverfügungstellen der SSD für diesen Test.

 

Nextorage NE1N 2TB im Test

Auf den ersten Blick ist die Nextorage NE1N2TB eine klassische und durchaus hochwertig aussehende M.2 2280 SSD.

So nutzt Nextorage einen ganz klassischen Aufkleber, welcher aber wertig gestaltet ist. Auch nutzt Nextorage ein schwarzes PCB.

Ein schwarzes PCB ist natürlich eine reine Designentscheidung, aber zeigt oftmals etwas “Liebe zum Detail”.

Auffällig bei der NE1N2TB ist lediglich die beidseitige Bestückung. Heißt, wir haben auf beiden Seiten Komponenten auf der SSD angebracht, was bei ein paar Notebooks ungünstig sein kann.

Auch kann dies die Effektivität von einigen M.2 SSD Kühlern senken.

Sowohl die 2 TB wie auch die 4 TB Version ist beidseitig bestückt. Die 1 TB Version ist laut Hersteller nur auf einer Seite mit Komponenten versehen.

 

Die Technik

Nextorage hält sich bei seinen SSDs sehr zurück mit Informationen zur genauen verbauten Technik. So haben wir hier auch lediglich die Information, dass die SSD 7300 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend erreichen soll.

Ebenso haben wir die Information, dass die SSD TLC NAND nutzen soll.

Mich wundert diese Geheimhaltung etwas, denn beispielsweise auf Seiten des Controllers haben wir den Phison E18.

Der Phison E18 ist eine bekannte Größe und in vielen High End SSDs wie der Corsair MP600 Pro XT, Kingston KC3000, Seagate FireCuda 530 verbaut.

Ebenfalls verfügt die SSD über einen DRAM Cache mit 2 GB bei der 2 TB Version. Hierbei handelt es sich um 2x SK Hynix H5AN8G6NDJ (jeweils 1GB) Bausteine.

Auf Seiten des NANDs haben 8x TA7BG95AYV Bausteine. Hierbei handelt es sich um KIOXIA BiCS5!

Damit sieht die Technik richtig gut aus! Phison E18 + DRAM Cache von SK Hynix und NAND von KIOXIA, das sind alles “erprobte” Größen.

 

Benchmarks der Nextorage NE1N 2TB

Starten wir mit CrystalDiskMark in den Test. CrystalDiskMark ist der derzeit beste Test, um die maximale Leistung einer SSD zu testen. CrystalDiskMark ist hier nicht immer ganz alltagsnah, aber es ist der beste Test um die SSD voll auszureizen.

Die Werte der Nextorage NE1N sehen sehr gut aus! Lesend kommen wir auf satte 7284 MB/s, schreibend auf bis zu 6997 MB/s.

Lesend landet die SSD damit im Oberfeld mit den anderen “7000 MB/s+” SSDs. Schreibend hingegen kann diese sich auf Platz 2 setzen, was sehr beachtlich ist!

Auch im mittlerweile etwas angestaubten AS SSD Benchmark erhalten wir fantastische Werte! Hier kann sich die SSD auf Platz 4 setzen, was sehr beeindruckend ist!

Ich glaube auch zu diesen Werte aus Anvil’s Storage Utilities muss ich nicht viel sagen. Die Nextorage NE1N kann sich fast etwas überraschend in den ersten Benchmarks klar ins Topfeld setzen!

 

PC Mark

PC Mark führt mit seinem Speicher-Benchmark Simulationen alltäglicher Anwendungen wie Büro Software und Spiele durch.

Es stehen drei Testoptionen zur Verfügung: die „Quick“-Version, “Data” und die „volle“ Version. Letztere nutzt größere Dateigrößen, wodurch SSDs mit langsamerer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiveren Schreibcaches schlechtere Ergebnisse erzielen können.

Hier landet die Nextorage NE1N im eher im Mittelfeld. Diese sortiert sich hier knapp unter der Corsair MP600 PRO XT ein. Damit ist PC Mark glatt der Test der die SSD am schlechtesten Beurteilt.

 

3D Mark SSD Test

3D Mark hingegen spezialisiert sich auf die Messung von Spieleladenzeiten. Diese werden dabei intern richtig “simuliert” und es gibt nicht einfach nur eine theoretische Messung.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

 

WinRAR Test

Am Ende übertragen wir noch zwei umfangreiche Archivdateien auf die SSD und entpacken sie anschließend. Diese Vorgehensweise spiegelt auch gut das Installieren von Spielen und Programmen wider.

Archiv A enthält die Installation von Tiny Tina’s Wonderland mit ungefähr 52 GB.
Archiv B umfasst die Installationen von Tiny Tina’s Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 und beträgt etwa 231 GB.

Und ich denke die Werte sprechen für sich! Die NE1N schneidet hier klar im obersten 1/3 der bisher getesteten SSDs ab.

 

SLC Cache der Nextorage

Die Nextorage NE1N 2TB, ähnlich den meisten SSDs, verwendet einen SLC-Cache. Doch was bedeutet das? Die NE1N verwendet TLC NAND, was bedeutet, dass pro Zelle 3 Bits gespeichert werden. Wenn mehr Bits pro Speicherzelle geschrieben werden, wird der Schreibvorgang komplexer und langsamer. Dies wird besonders bei QLC-SSDs deutlich, welche teils kaum 200 MB/s erreichen können.

Um dennoch hohe Datenraten zu erreichen, nutzen die meisten SSDs einen sogenannten SLC-Cache, in dem vorübergehend nur 1 Bit pro Zelle geschrieben wird. Allerdings funktioniert dies nicht über die gesamte Speicherkapazität, theoretisch maximal 1 / 3 der Kapazität bei TLC NAND, meist weniger.

Das bedeutet, dass die Datenrate bei konstanter Last abnehmen kann, bis die SSD den SLC-Cache wieder freimacht. Die Frage ist, wie stark sinkt die Datenrate? Um dies zu ermitteln, fülle ich die SSD mit H2Testw und überwache die Geschwindigkeit.

Erfreulicherweise hält die SSD eine sehr gute Leistung! Nach ca. 200GB geschriebenen Daten sinkt die Schreibrate auf rund 1600 MB/s ab.

Diese 1600 MB/s werden dann auch sehr lange gehalten, ehe dann kurz vorm Ende (für die letzten 400 GB) auf rund 800 MB/s runter geht.

Aber dies ist absolut OK!

Auch verglichen mit anderen SSDs ist das ein gutes Ergebnis!

So ist die SSD auch in rund 22 Minuten von H2Testw vollgeschrieben, was flott ist!

 

Leistungsaufnahme

Die Messung des Stromverbrauchs von M.2 SSDs ist eine herausfordernde Aufgabe. Ich habe eine spezielle Methode entwickelt, um dies zu erreichen: Ich platziere die SSDs in einem externen NVME SSD Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Die Messung ist nicht absolut präzise, da wir die Leistung der SSD auf 1000 MB/s begrenzen. Dennoch liefern die Ergebnisse einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es ist daher ratsam, weniger auf exakte Werte zu fokussieren, sondern vielmehr einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um abzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie verbraucht.

Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann bereits eine geringe Differenz von +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen.

Der Stromverbrauch der Nextorage NE1N 2TB ist im Leerlauf soweit in Ordnung. Allerdings unter Last benötigt diese vergleichsweise viel Energie.

An dieser Stelle einmal die Leistungsaufnahme in mAh während eines Durchlaufes von CrystalDiskMark.

Wie kommt dieser etwas höhere Verbrauch? Hier kann ich nur vermutungen anstellen. Auf der 2TB Nextorage NE1N finden wir ganze 8 NAND Chips und zwei RAM Chips. Auf vielen “anderen” modernen SSDs kommen weniger NAND Chips zum Einsatz, welche dafür aber eine höhere Kapazität haben.

Beispielsweise die recht sparsame WD SN580 hat nur einen einzigen NAND Chip, bei 2TB Kapazität. Mich würde es nicht wundern, wenn mehr NAND Chips die Leistungsaufnahme verglichen mit einem Chip (mit höherer Kapazitätsdichte) etwas negativ beeinflusst, aber erstere schneller sind.

 

Fazit

Die Nextorage NE1N 2TB ist eine fantastische SSD! Ja ich bin selbst etwas überrascht, aber wir haben hier eine High End SSD in der Klasse der Seagate FireCuda 530 oder Kingston KC3000 vor uns.

Nextorage setzt hier auch auf den Phison E18 Controller, welcher klar in die High End Klasse einzuordnen ist, und kombiniert diesen mit KIOXIA BiCS5, wie auch einem DRAM Cache.

Vielleicht sagt dir dies jetzt nicht so viel, aber diese Kombination ist durchaus ein Garant für eine hohe Leistung!

Und dies bestätigt sich auch in der Praxis. Dort schneidet die Nextorage NE1N konstant im oberen Drittel des Testfelds ab.

Dabei zeigte die SSD im Test aber auch keine auffälligen Schwächen. Sogar die Leistung nach dem SLC Cache ist super.

Das einzige was vielleicht zu bedenken wäre, ist die beidseitige Bestückung der SSD, was bei Notebooks nicht immer optimal ist, wie auch der etwas höhere Stromverbrauch. Daher würde ich die SSD weniger für Ultrabooks empfehlen. Aber in Desktop-PCs oder großen Gaming Notebooks ist dies nicht so relevant.

Kurzum die Nextorage NE1N ist eine hervoragende SSD, wenn du diese zu einem fairen Preis bekommen kannst!

Harman Kardon Luna im Test, schick und kompakt, aber auch gut klingend?

Mit dem Luna bietet Harman Kardon einen kompakten, aber stylischen Bluetooth Lautsprecher an.

Dieser soll dabei trotz der kompakten Abmessungen einen überragenden Klang bieten. Allerdings ist dies etwas was alle Hersteller von Bluetooth Lautsprechern versprechen.

Wollen wir uns also mal den Harman Kardon Luna ansehen. Sieht der Lautsprecher nur schick aus oder klingt er auch gut?

An dieser Stelle vielen Dank an Harman Kardon für das Ausleihen dieses Lautsprechers für den Test.

 

Harman Kardon Luna im Test

Harman Kardon ist eine Marke bei welcher ein hochwertiges Design sicherlich an erster Stelle steht.

Auch der Luna ist ein sehr wertiger und edler Bluetooth Lautsprecher! Bereits auf dem ersten Blick hebt sich dieser ein gutes Stück von den 08/15 Bluetooth Lautsprechern auf dem Markt ab.

Dabei ist allerdings das grundsätzliche Design nichts “Außergewöhnliches”, es ist einfach nur hochwertig umgesetzt.

So misst der Lautsprecher 210 x 78 x 80 mm und bringt 710 g auf die Waage. Harman Kardon setzt hier auf ein ovales Design und hat den Lautsprecher äußerlich mit einem Leinenstoff bespannt.

Lediglich auf der Oberseite haben wir eine Metallabdeckung, in welcher die Tasten zur Steuerung eingelassen sind.

Auf der Rückseite finden wir genau einen USB C Port, zum Laden des Lautsprechers. Dieser USB C Port ist intern versiegelt, denn wir haben einen IP67 Wasserschutz.

Entsprechend dürfte der Lautsprecher sogar untertauchen, ohne Schaden zu nehmen (teste dies aber besser nicht absichtlich).

Die Akkulaufzeit ist mit “bis zu 12 Stunden” nicht übermäßig imposant. Rechne in der Praxis mit rund 10 Stunden.

 

Klang des Harman Kardon Luna

Harman Kardon setzt die UVP beim Luna mit 179€ an. Hier direkt gesagt, für das Geld bekommst du Lautsprecher, die besser klingen! Die meisten davon sind aber auch entsprechend deutlich größer.

Größere Lautsprecher klingen meist besser bzw. haben es einfacher einen guten Klang zu produzieren. Sind dir die kompakten Abmessungen egal, dann gibt es bessere Lautsprecher, aus Sicht des Klangs.

Im Folgenden versuche ich den Klang zu beschreiben und einzuschätzen, in Anbetracht der Größe des Lautsprechers.

Im ersten Moment hatte ich erwartet, dass der Luna ein „Schwestermodell“ zum JBL Charge 5 ist. Wir scheinen hier auch klanglich einen ähnlichen Aufbau zu haben. Wir haben zwei Treiber, einen Hoch/Mitteltöner auf der rechten Seite und einen Tieftöner auf der linken Seite. Zudem haben wir an den Seiten passive Treiber, wie beim JBL Charge 5 (JBL und Harman Kardon gehören zusammen).

Allerdings klingen die Lautsprecher schon recht unterschiedlich.

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen sind soweit OK, allerdings tendenziell etwas auf der wärmeren Seite. Für meinen Geschmack könnten die Höhen schon etwas brillanter und leichter sein, gerade die unteren Höhen.

Die Mitten wiederum gefallen mir gut. So hat der Lautsprecher einen sehr schön runden und vollen Klang. Stimmen werden gut und natürlich wiedergegeben. Ebenso klingt Gesang kräftig.

Auch der Bass ist gelungen. Dies ist sicherlich kein Bass-Bomber, also ein Lautsprecher der den Bass bis zum Anschlag aufdreht, aber der Bass ist für die kompakten Abmessungen angenehm voll und satt. Der Bass hat einen guten Tiefgang und klingt im Allgemeinen schön rund.

Unterm Strich hat der Harman Kardon Luna also einen recht warmen und runden Klang. Der JBL Charge 5 klingt im direkten Vergleich etwas dynamischer mit mehr Höhen und Tiefen, allerdings hat der Luna die bessere Klangfülle und klingt vielleicht etwas entspannter.

 

Fazit

Der Harman Kardon Luna ist ein sehr schicker und auch ohne Frage wertiger Lautsprecher. Suchst du einen portablen Lautsprecher, der nicht billig aussieht, dann bist du hier an der richtigen Adresse.

Das Design des Harman Kardon Luna ist aus meiner Sicht ohne Frage gelungen.

Auch klanglich macht dieser einen guten Eindruck. Wir haben einen sehr vollen und entspannten Klang mit einem guten Bass. Stimmen werden sehr gut dargestellt und allgemein klingt der Lautsprecher sehr schön rund.

Für meinen Geschmack könnte der Klang allerdings ein Hauch luftiger sein.

Daher auch meine Empfehlung, ist dir das Design nicht ganz so wichtig, schau dir mal den JBL Charge 5 an. Dieser hat einen sehr ähnlichen Aufbau, klingt für meinen Geschmack aber nochmals einen Hauch besser.