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Langzeiterfahrung mit LiFePO4 Akku von Power Queen (und ECO-Worthy), wie hat die Kapazität sich gehalten?

Vor rund einem Jahr habe ich den Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku Auto-Heating auf Techtest getestet.

Dort war ich mit dem Akku sehr zufrieden. Seit diesem Test ist nun rund 1 Jahr vergangen und in diesem Jahr habe ich den Akku konstant in meiner DIY Solaranlage genutzt.

Daher dachte ich, es wäre vielleicht eine gute Gelegenheit einmal zu dem Akku zurückzukehren und zu schauen, wie gut dieser sich in diesem Jahr gehalten hat.

 

Überblick über den Power Queen Akku

Bei dem Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku mit Auto-Heating handelt es sich um einen recht klassischen LiFePO4 Akku im “Auto-Batterie-Style”.

Bei Power Queen handelt es sich um einen chinesischen Hersteller, welcher vergleichsweise günstige Akkus anbietet. Daher war sicherlich für den ein oder anderen die Haltbarkeit interessant.

In meinem Test konnte der Akku durch eine unspektakulär gute Leistung wie auch der nicht selbstverständlichen Untertemperatur-Abschaltung punkten.

Die Kapazität des Akkus schwankte um die 105,xx Ah im Neuzustand.

 

Haltbarkeit von LiFePO4 Akkus

Eins der Highlights von LiFePO4 Akkus ist die Haltbarkeit. So wirbt Power Queen mit satten 4000~15000 Zyklen.

Dies ist signifikant mehr als bei Blei Gel Akkus! Diese habe ich früher bei meinen DIY Solaranlagen genutzt und hier hielt ein Akku kaum mehr als 1 Jahr, ehe die Kapazität massiv einbrach.

Dies konnte ich bei LiFePO4 Akkus bisher so absolut nicht beobachten. Daher bin ich auch so ein Fan dieses Akku-Typs, auch wenn diese auf den ersten Blick etwas teurer sind als Blei Gel Akkus.

 

Wie habe ich den Akku in dem Jahr genutzt?

Ich habe den Power Queen Akku mit einem anderen 100 Ah Akku (anderer Hersteller) parallel an einem Victron Energy MPPT 100 / 20A Ladecontroller betrieben.

Die Energie kam hier von 2x 380W Solarpanels und wurde genutzt, diverse Smart Home Boxen, meinen Home Assistant Server usw. zu betreiben.

Entsprechend war die Last nicht extrem hoch, aber konstant. Tagsüber wurde geladen, nachts entladen, 365 Tage im Jahre. Im Sommer waren hier die Zyklen natürlich deutlich weniger tief, da schneller und mehr nachgeladen wurde, im Winter hingegen habe es ab und an auch mal 100% Zyklen.

Ich schätze, es gab also ca. 365 Zyklen, die in einer Tiefe von 20% bis 100% schwanken.

An sich für einen LiFePO4 Akku nicht viel, aber ein Blei Gel Akku wäre nach dieser Zeit schon ziemlich platt gewesen, nach meiner Erfahrung (ich habe hiervon früher einige “verbraucht”).

 

Die Kapazität nach einem Jahr

Kommen wir zum spannenden Punkt, wie viel Kapazität hat der Akku nach einem Jahr noch? Ein leichter Kapazitätsverlust wäre zu erwarten, anfangs kann die Kapazität von LiFePO4 Akkus leicht fallen, ehe diese sich dann stabilisiert.

Allerdings nach dieser an sich geringen, aber konstanten Belastung, wäre alles über 5% Kapazitätsverlust “unerwartet”.

Ich habe hierfür den Akku an das gleiche Ladegerät und Messgerät wie beim Test vor einem Jahr angeschlossen und kam auf folgende Werte:

Ja, die Kapazität ist in diesem Jahr etwas gesunken. Im neuen Zustand erreichte der Akku um die 105 Ah, nach einem Jahr um die 102 Ah.

Wir haben einen Kapazitätsverlust von +- 3%. Dies ist nicht auffällig viel, ganz im Gegenteil! Auch nach einem Jahr hat der Akku weiterhin mehr Kapazität als beworben wurde.

 

Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah

Vor einer Weile habe ich schon einen ähnlichen Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah gemacht.

Bei diesem sank die Kapazität nach einem ähnlichen Zeitraum etwas mehr, von 102 Ah auf 97 Ah, also um ca. 5%.

Entsprechend hat sich der Power Queen Akku im Vergleich etwas besser gehalten.

 

Andere Probleme mit dem Akku?

Gab es denn in dem Jahr Nutzung irgendwelche anderen Probleme oder Auffälligkeiten? Nein.

Der Akku hat bei mir absolut unproblematisch auch im Zusammenspiel mit dem anderen 100 Ah Akku (Creabest) funktioniert. Das BMS hatte während der gesamten Zeit nicht irgendwie die Funktion unterbrochen oder andere Probleme gemacht.

Der Akku hat einfach funktioniert.

 

Fazit

Wir können es hier eigentlich kurz machen. Ich bin weiterhin mit dem Power Queen Akku sehr zufrieden! Dieser hat im letzten Jahr im Dauereinsatz absolut problemlos funktioniert und auch der erneute Test zeigte kaum einen Kapazitätsverlust.

In einem Jahr hat sich die Kapazität um lediglich +- 3Ah reduziert. Dabei liegt diese weiterhin über den beworbenen 100 Ah. Super!

Daher kann ich den Power Queen Akku weiterhin empfehlen! Klar, der Einsatz bei mir war jetzt nicht “super hart”, aber nach meiner Erfahrung wäre beispielsweise ein Blei Gel Akku nach solch einem Jahr Einsatz schon platt.

Test und Erfahrungsbericht, Dreame A1 Mähroboter

Nach Ecovacs hat nun auch Dreame seinen ersten Mähroboter auf den Markt gebracht, den A1.

Wie auch schon das Modell von Ecovacs verzichtet auch der A1 auf ein Begrenzungskabel. Der Dreame A1 geht sogar noch ein Stück weiter! Dieser verzichtet auch auf Beacons oder andere externe Sensoren, sondern verlässt sich bei der Navigation nur auf ein sehr komplexes LiDAR-3D-Sensor-System.

Dieses soll laut Dreame eine Genauigkeit von bis zu 1cm bei der Navigation erlauben, was fast schon unglaublich klingt!

Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Kann das wirklich so zuverlässig funktionieren? Viele andere Mähroboter ohne Begrenzungskabel haben in der Praxis meist eher versagt.

Wollen wir dieser Frage doch einmal im Test nachgehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des A1 für diesen Test.

 

Der Dreame Roboticmower A1 im Test

Dreame wirbt beim A1 mit einer Flächenleistung von bis zu 2000 m². Entsprechend haben wir hier schon einen etwas größeren Mähroboter vor uns.

Allerdings wirkt dieser deutlich kompakter als er eigentlich ist. So erinnert mich das graue “Hochglanz” Design mit dem Roboticmower A1 Schriftzug an der Seite deutlich mehr an ein Rennauto als an einen klassischen Mähroboter.

Ebenso wirkt der A1 deutlich windschnittiger als der GOAT G1-2000 von Ecovacs oder der Husqvarna 315X.

Kurzum, ich finde den Mäher sehr schick! Allerdings müssen wir auch ehrlich sein, es ist ein “Werkzeug” und gerade der Hochglanz Kunststoff wird im Laufe der Zeit zerkratzen.

Was die generelle Verarbeitungsqualität angeht, sieht der Dreame A1 überzeugend aus. Der Husqvarna 315X wirkt im direkten Vergleich vielleicht einen Hauch robuster, aber hier gibt es nichts zu meckern.

Lediglich lässt sich der A1 nicht gut greifen. Hier fehlt eine passende Mulde am hinteren Ende. Man kann diesen unter der Kunststoffabdeckung packen, aber das wirkt etwas “instabil”.

Die Ladestation des A1 ist vergleichsweise einfach. Diese besitzt ein langes Kabel und ein wetterfestes Netzteil.

Das Spannendste ist eine kleine Bürste auf der Oberseite, welche den LIDAR Sensor bei der Einfahrt reinigt.

 

Keine Begrenzungskabel und keine Beacons

99% aller Mähroboter auf dem Markt nutzen Begrenzungskabel, welche du einmal um deine Rasenfläche legen musst.

Der ECOVACS GOAT G1 war einer der ersten Mähroboter, der auf dieses Kabel verzichtet. Anstelle dessen navigierte dieser mit Kameras und Beacons, welche du in deinem Garten verteilen musst.

Der Dreame A1 verzichtet sogar auf diese Beacons! Anstelle nutzt dieser einen LiDAR-3D-Sensor.

Entsprechend musst du abseits der Ladestation nichts weiter in deinem Garten montieren oder einrichten! Ladestation aufstellen und los gehts.

Kabeltechnisch gibt es nur das Netzkabel zur Ladestation.

 

App oder Display

Gesteuert wird der A1 wahlweise über die Smartphone App oder über das Display und die Tasten auf der Oberseite.

Hier finden wir 4 Steuerungstasten wie auch ein Drehrad.

 

Die Einrichtung, ein virtuelles Begrenzungskabel

Nach dem Start des Mähroboters musst du zunächst einen PIN festlegen. Dies geschieht direkt am Mähroboter. Anschließend schickt dich dieser in die Smartphone App.

Im Dreame A1 ist sowohl WLAN als auch Bluetooth verbaut. Die App stellt zunächst via Bluetooth eine Verbindung her und nutzt diese Verbindung, um dann den Mäher in dein WLAN einzubinden.

WICHTIG! An der Ladestation muss ein WLAN-Netz verfügbar sein.

Anschließend erstellst du mit diesem ein virtuelles Begrenzungskabel. Du steuerst dafür den Mäher direkt mit deinem Smartphone (dieses wird als Fernbedienung genutzt) an der Grenze deiner Rasenfläche entlang.

So rahmst du deine Rasenfläche ein und der Mähroboter wird diese gefahrene Grenze nicht überschreiten.

Du kannst anschließend auch noch No Go Zonen festlegen. Es ist dabei nicht schlimm, wenn nicht an allen Stellen deines Gartens WLAN verfügbar ist.

Hast du deinen Garten einmal umfahren, bist du auch schon mit der Einrichtung fertig!

 

App

Der Dreame A1 nutzt die Dreamehome App. Diese macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck.

Dort kannst du eine Karte deines Gartens sehen, den Mähroboter starten, nach Hause schicken, die Karte bearbeiten, nogo Zonen anlegen usw.

Zudem kannst du natürlich einen Zeitplan anlegen und wirst informiert, wenn der Mäher festhängen sollte, fertig ist, usw.

 

In geraden Bahnen durch deinen Garten

Die meisten Mähroboter mit Begrenzungskabel fahren nach dem Zufallsprinzip durch deinen Garten. Heißt, sie fahren kreuz und quer und hoffen, mit der Zeit alle Stellen zu erreichen.

Dieses Prinzip funktioniert an sich, kann aber dauern!

Der Dreame A1 hingegen fährt in geraden Bahnen durch deinen Garten. Dieser sucht sich nach dem Start einen gewissen Abschnitt und fährt dort dann ganz geordnet hin und her.

Ähnlich wie aktuelle Saugroboter merkt sich der A1 dabei auch schon, wo er war, wo er noch Stellen ausgelassen hat usw. Hierdurch hat dieser eine sehr gute Abdeckung des Gartens und vergisst nicht einzelne Stellen.

Nach meiner Erfahrung funktioniert die Navigation des A1 dabei erfreulich gut! Dieser wirkt sehr sicher und auch wenn er mal eine Stelle im ersten Moment ausgelassen hat, kehrt dieser zu der Stelle zuverlässig zurück.

Mein Garten ist relativ verschachtelt mit einem Gartentisch, zudem haben meine Hunde den Rasen etwas verunstaltet. So ist dieser alles andere als glatt.

Aber damit ist der A1 deutlich besser klargekommen als ich erwartet hätte. Also ja die Navigation funktioniert wirklich gut.

3D Karte des Dreame A1

Es ist bisher bei mir noch kein einziges Mal vorgekommen, dass der Mäher sich verlaufen hat oder die virtuelle Begrenzung überschritt. Die virtuelle Begrenzung wird wirklich auf wenige cm eingehalten. Dabei scheint der Mäher tendenziell eher vorsichtig in der Begrenzung zu bleiben als diese zu überfahren.

Kurzum, ich bin richtig zufrieden mit der Navigation.

 

Zeitsparend!

Durch das gezielte Abfahren meines Gartens ist der A1 auch sehr schnell unterwegs. So braucht dieser für die Mähung meines Vorgartens ca. 1 Stunde, womit dieser +- genauso schnell unterwegs ist wie der ECOVACS GOAT G1-2000.

Zum Vergleich der Husqvarna 315X benötigt für eine gute Mähung ca. 6-8 Stunden (3-4 Stunden Mähen, 3-4 Stunden Laden).

 

Hindernisvermeidung: gut, aber auch nicht perfekt

Wie fast jeder Mähroboter besitzt auch der Dreame A1 eine flexible Stoßstange. Kommt diese in Kontakt mit einem festen Objekt, dann dreht der Mäher ab bzw. stoppt.

Allerdings nutzt der A1 auch seinen LIDAR Sensor, um Hindernisse zu erkennen und zu vermeiden. Dabei kannst du in der App auswählen, auf welche Größe an Hindernissen der Mähroboter achten soll.

  • über 10 cm
  • über 15 cm
  • über 20 cm

Die größeren Stufen machen primär Sinn wenn du höheres Gras hast oder einzelne Halme die hochstehen.

Größere Hindernisse, wie Blumentöpfe usw., umfährt der Dreame A1 auch sehr zuverlässig. Hier verzichtet der Mäher auch völlig auf einen Kontakt zum Hindernis.

Kleinere bzw. flachere Hindernisse werden meist ebenfalls kontaktlos erkannt und umfahren, aber auch nicht immer. Sobald aber der A1 das Hindernis mit der Stoßstange berührt, dreht dieser aber natürlich ab und merkt sich auch, dass da was war und tastet sich bei der weiteren Fahrt vorsichtiger an diesen Bereich heran.

Hindernisse wie Gartenstühle und Sonnenliegen machen dem A1 an sich keine großen Probleme. Er lässt dann entsprechend den Bereich aus, aber versucht möglichst gut um die Objekte herum zu mähen.

Also ein unerwartetes Hindernis bringt den Dreame A1 nicht aus dem Konzept, wie es beispielsweise bei den früheren Bosch Mährobotern passieren konnte.

Entsprechend ist die Hindernisvermeidung auch besser als beim Husqvarna 315X, welcher sich ausschließlich auf seine Stoßstange für das Erkennen von Hindernissen und Tieren verlassen muss.

Allerdings ist im direkten Vergleich die Objekterkennung des ECOVACS GOAT G1-2000 noch einen Hauch zuverlässiger. Nicht verwunderlich, denn dieser hat auch noch eine Front-Kamera.

Dennoch ist der A1 bei dutzenden Fahrten bisher kein einziges Mal hängen oder stecken geblieben! Beeindruckend!

Update: Nachdem ich dies geschrieben habe, hat es der A1 doch mal geschafft sich unter einem Gartenstuhl zu verfangen. Allerdings ändert dies nichts an meinem Punkt, dass die Hindernisvermeidung doch gut ist, signifikant besser als bei sämtlichen Husqvarna und Gardena Modellen, die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Geländegängigkeit

Mein Garten hat eine leichte Hanglage und durch meine Hunde ist der Rasten teils in einem wilden Zustand, mit tiefen Laufspuren.

Zudem ist mein Garten durch ein Gartenhaus in der Mitte getrennt, hat diverse Hochbeete usw.

Damit kommt der Dreame A1 gut klar!

Prinzipiell soll der A1 bis zu 45 Grad bewältigen können. Ich glaube, dass der Mähroboter dies schaffen kann, wenn es sich um eine gleichmäßige Steigung handelt.

Allerdings, gerade wenn dieser in der Steigung wenden muss, tut er sich doch schwerer als der ECOVACS GOAT G1-2000 oder der Husqvarna 315X.

Daher würde ich sagen ja, der Dreame A1 ist gut „geländegängig“ aber etwas schlechter als meine beiden Vergleichsmodelle.

 

Schnitthöhe Digital verstellbar

Du kannst beim Dreame A1 die Schnitthöhe über die App bzw. das Display zwischen 3 cm und 7 cm einstellen. Dies ist ungewöhnlich, denn in der Regel haben Mähroboter hierfür ein physisches Drehrad.

Heißt der A1 hat einen zusätzlichen Motor, welcher den Schneidteller auf und ab bewegen kann.

 

Wie gut mäht der A1?

Prinzipiell nutzt der Dreame A1 das gleiche Schneidprinzip wie die Mähroboter von Husqvarna, Gardena, ECOVACS und Co.

Wir haben drei kleine “Rasiermesser” welche beweglich auf einer Scheibe gelagert sind, die rotiert.

Auf den ersten Blick mag dies etwas lächerlich aussehen, gerade verglichen mit den großen Messern von “richtigen” Rasenmähern. Aber meine Erfahrung zeigt hier ganz klar, dass dieser Aufbau sehr gut funktioniert!

Klar, der Mähroboter ist nicht ideal für kniehohes Gras, aber dafür ist kein Mähroboter gedacht. Diese sind gedacht/gemacht, dein Gras auf einer guten Höhe zu halten.

Und dies schafft der Dreame A1 auch absolut problemlos!

Durch die scharfen Messer haben wir ein sehr sauberes Schnittbild, welches zudem auch sehr gleichmäßig ist.

Also mach dir um die Schnittleistung keine Sorgen, sofern du das Gras nicht zu lang werden lässt (ab 10 cm wird es langsam schwierig für den Mäher).

 

Testfazit zum Dreame A1

Dreame hat mit dem A1 einen wirklich beeindruckenden Mähroboter. Das Wichtigste ist hier die Navigation, welche bei mir im Garten und Test tadellos funktionierte!

Dies ganz ohne Begrenzungskabel, Beacons und anderen Hilfsmitteln. Dennoch ist die Navigation viel viel besser als ich erwartet hätte! Selbst wenn du den Mäher irgendwo anders hinsetzt, findet dieser immer wieder seine Position.

Er hält sich auch sehr genau an das virtuelle Begrenzungskabel und arbeitet meinen Garten sehr zuverlässig und auch schnell ab.

Ähnlich wie ein guter Saugroboter erstellt dieser eine Karte von deinem Garten und arbeitet diese Stück für Stück in geraden Bahnen ab.

Dabei nutzt der Mähroboter auch seinen 3D LIDAR Sensor für die Hinderniserkennung. So kann er Hindernisse erkennen und berührungslos umfahren. Dies funktioniert nicht immer zu 100%, aber meistens! Wenn wir dies mit klassischen Mährobotern vergleichen, welche abseits der beweglichen Stoßstange überhaupt keine Hinderniserkennung mitbringen, ist dies ein gewaltiger Vorteil. Tendenziell macht der ECOVACS die Hindernisvermeidung noch etwas besser.

Die Mähleistung des Dreame A1 ist gut, auf dem Level der anderen Mähroboter seiner Klasse, und auch die Lautstärke ist angenehm niedrig.

Ich kann damit den Dreame A1 mit gutem Gewissen empfehlen! Ich denke dieser wird sich vor allem in folgenden Gärten wohlfühlen:

  • Kleine bis große Gärten
  • bis mittel komplexes Layout
  • bis mittlere Steigungen oder “Hügel”

Auch wenn in deinem Garten mal ein paar Dinge herumstehen, du Hochbeete usw. Hast, ist der A1 gut geeignet.

Verglichen mit dem ECOVACS GOAT G1-2000, welcher die erste Alternative ist, haben wir vor allem 2 Vorteile. 1. du brauchst keine auffälligen Beacons 2. die Navigation und Gartenabdeckung war tendenziell einen Hauch besser.

Dreame A1
POSITIV
sehr effiziente und genaue Navigation
benötigt kein Begrenzungskabel oder Beacons
gute Hindernisvermeidung
gutes Mähergebnis
sehr schnell unterwegs
gute App und Funktionsumfang
NEGATIV
neigt beim drehen etwas zum Rutschen
Kantenschneiden mäßig
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Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie im Test, wirklich satte 200Ah?

Wenn du eine DIY Solaranlage baust (Off-Grid) ist praktisch ein LiFePO4 Akku Pflicht. LiFePO4 Akkus sind mittlerweile nicht mehr übermäßig teuer und im Allgemeinen sehr unproblematisch.

Die meisten LiFePO4 Akkus besitzen eine Kapazität von 100Ah. Allerdings werden mittlerweile auch die Modelle mit 200 Ah zunehmend bezahlbar.

In diesem Artikel schauen wir uns auch genau solch einen günstigen 200 Ah LiFePO4 an. So bekommst du die Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie für knapp über 500€, was für diese Kapazität mehr als ein guter Preis ist!

Wollen wir uns mal im Test ansehen ob auch die Leistung der Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie in der Praxis stimmt.

An dieser Stelle vielen Dank an Power Queen für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test!

 

Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie im Test

Mit einer Kapazität von 200 Ah ist diese Batterie natürlich schon ein Brocken. So misst diese 53,2 x 20,7 x 21,5 cm und bringt rund 22 Kg auf die Waage.

Dabei setzt Power Queen auf sein bekanntes Kunststoffgehäuse. Dieses wirkt ausreichend wertig und stabil. Es ist zudem komplett versiegelt. Wir haben zwar keinen “gesonderten” Wasserschutz, aber ein paar Wasserspritzer sollten dem Akku nichts anhaben.

Für einen etwas leichteren Transport besitzt der Akku an den Seiten zwei Trageschlaufen.

Angeschlossen wird der Akku wie üblich über zwei M8 Schrauben bzw. Gewinde. Entsprechende Schrauben + Abdeckungen liegen bei.

 

Technische Daten

Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4

  • Spannung 12,8 V
  • Ladespannung 14,4 V
  • Kapazität 200 Ah
  • Energie 2560 Wh
  • Maximale Leistung 100 A
  • Spitzenleistung 280 A
  • Ladetemperatur 0℃ – 50℃
  • Entladetemperatur -20℃ – 60℃

 

Warum ein LiFePO4 Akku?

Warum sind LiFePO4- bzw. Lithium-Eisenphosphat-Akkus so interessant? Diese Akkus könnten möglicherweise die „Zukunft“ im Bereich von Solar-Pufferspeichern, Elektromobilität usw. darstellen. Aber warum?

LiFePO4-Akkus bieten eine etwas geringere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, jedoch im Austausch für eine höhere Sicherheit und Haltbarkeit.

Selbst die einfachsten LiFePO4-Akkus können problemlos mehr als 2500 Ladezyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Akkus in der Regel nur auf 500-1000 Ladezyklen kommen. In der Praxis kann die Haltbarkeit sogar noch größer sein, da sie stark von der Entladungstiefe abhängt.

Power Queen wirbt hier mit 4.000-15.000 Ladezyklen, was durchaus realistisch sein kann. Allerdings nicht bei einer 100% Entladetiefe.

Bei einer 100% Entladetiefe kommen wir laut Hersteller auf 4.000 Zyklen, bei 60% Entladetiefe auf 15.000 Zyklen. Dies sind fantastische Werte, welche ich allerdings praktisch leider nicht nachprüfen kann. Nach meiner Erfahrung sind LiFePO4 Akkus allerdings wirklich extrem haltbar!

Besonders als Solar-Pufferspeicher bieten LiFePO4-Akkus daher eine potenziell extrem hohe Haltbarkeit. Zusätzlich neigen LiFePO4-Akkus nicht dazu, thermisch durchzugehen, und sie sind beim Laden/Entladen nicht so empfindlich.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Im Gegenzug sind sie bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium-Ionen-Akkus. Daher eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte, bei denen die Abmessungen eine wichtige Rolle spielen.

Es ist zudem wichtig zu beachten, dass LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden dürfen. Entladen ist kein Problem, aber das Laden bei unter 0 Grad kann die Akkus beschädigen. Leider verfügt der Akku nicht über eine Unter-Temperatur-Abschaltung.

 

Wie misst Techtest die Kapazität von LiFePO4 Akkus?

Um die Kapazität von LiFePO4 Akkus zu messen, nutze ich eine elektronische Last.

Es kommt hier die DLB-600W zum Einsatz.

Den Akku habe ich dabei auf 10,8V entladen. Teilweise habe ich Testdurchläufe wiederholt, um mehr Ergebnisse zu erhalten.

 

Die Kapazität des Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akkus

Kommen wir zur Kapazitätsmessung, bietet der Power Queen Akku wirklich 200 Ah?

Ich habe insgesamt 6x die Kapazität bei 10A/20A gemessen. Dabei schwankte die Kapazität zwischen 212,13 Ah und 214,94A. Super! Damit wird die Kapazitätsangabe des Herstellers durchaus ein gutes Stück übertroffen.

Dabei ist auch auffällig, dass die Kapazität zwischen den Tests nicht groß schwankte, was ein gutes Zeichen ist.

Im Schnitt lag die Kapazität bei 213,9356 Ah bzw. 2771,695 Wh.

 

Spannungsverlauf

LiFePO4 Akkus haben in der Regel einen sehr flachen Spannungsverlauf. Heißt die Spannung schwankt nur gering während des Entladens.

Dies bestätigt sich auch wieder beim Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akku. Hier fällt die Spannung recht schnell auf 13,1V. Für ca. 60% der Kapazität bleibt sie dabei über 13V, ehe diese dann langsam abfällt.

Wird 12,6V unterschritten sinkt die Spannung rapide und der Akku ist praktisch als leer zu bezeichnen.

Aufgrund dieses sehr flachen Spannungsverlaufes ist das Einschätzen des aktuellen Akkustands bei LiFePO4 Akkus leider sehr schwer.

 

In der Praxis

Hier gibt es nichts Negatives oder Besonderes zu berichten. Ich nutze den Akku parallel geschaltet mit einem zweiten 200Ah Akku an einer kleinen off-Grid Solaranlage, passenderweise mit dem Power Queen PQ2430 MPPT Solarladeregler.

Es ist aber im Grunde egal was für einen Solarladecontroller du nutzt, dass dieser hier auch von Power Queen stammt, macht 0 Unterschied.

Hier funktioniert der Akku genau wie du erwartest. Ich hatte keine Probleme mit dem BMS, dass dieses irgendwie die Verbindung unterbrach oder Ähnliches.

Der Akku funktioniert einfach komplett “passiv” und unauffällig. Dies gilt aber allgemein für die Akkus der großen asiatischen Herstellern. Hier hatte ich bisher nie probleme in der Praxis.

Klar zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich hierfür den Akku über Jahre nutzen müsste, allerdings habe ich einen 100Ah Power Queen Akku ca. 1,5 Jahre bisher genutzt und dieser hat in der Zeit lediglich um die 2-3% Kapazität eingebüßt.

 

Fazit

Die Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, wenn du einen einfachen LiFePO4 Akku mit sehr hoher Kapazität suchst!

Der Power Queen Akku bietet keine besonderen Features. Wir haben kein “Smartes” BMS, wir haben keine Untertemperatur-Abschaltung oder ähnliche Bonusfunktionen. Wir haben lediglich ein normales BMS, welches vor dem Tiefenentladen, Kurzschlüssen und ähnlichen Dingen schützt.

Das Wichtigste an diesem Akku ist aber die Kapazität. Power Queen wirbt mit 200 Ah, messen konnte ich satte +- 214 Ah im Schnitt. Die Herstellerangabe wird entsprechend ein gutes Stück übertroffen (7%).

Dabei ist der Akku auch alles andere als zu teuer. Zum Zeitpunkt des Tests bekommst Du diesen für um die 500€, was 250€ für 100Ah entspricht, was ein guter Preis ist. Zumal ich auch echt nichts Negatives über die Power Queen Akkus sagen kann. Ich nutze einen davon in einer meiner Off-Grid Solaranlagen (er wurde jetzt aber gegen diesen ausgetauscht) und hatte dort 0 Probleme.

Von daher, wenn du einen einfachen Akku mit viel Kapazität und den gängigen Vorteilen der LiFePO4 Technologie suchst, bist du hier richtig.

Guter Party Lautsprecher für 70€! LAMAX Sounder 2 im Test

Mit dem Sounder 2 bietet LAMAX einen neuen Outdoor Bluetooth Lautsprecher an. Dieser soll durch einen 360 Grad Klang wie auch ein robustes Design punkten.

Hierzu zählt auch ein IP67 Wasserschutz. Auch der Klang soll nicht zu kurz kommen, so soll der Sounder 2 mit einem “BEATBASS® KLANG” punkten.

Klingt so weit schon recht imposant. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Alle Hersteller werben immer mit großen Worten, aber was steckt dahinter?

Finden wir dies im Test des LAMAX Sounder 2 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LAMAX für das zur Verfügung stellen des Sounder 2.

 

Der LAMAX Sounder 2 im Test

LAMAX setzt beim Sounder 2 auf eine Röhrenform. Dabei ist der Lautsprecher mit 180 × 75 × 75 mm und einem Gewicht von 600g sicherlich nicht winzig, aber doch sehr portabel!

Ein wichtiger Punkt bei diesem ist die Robustheit. So setzt dieser auf Hartgummi Kanten und ist komplett mit einem Leinenstoff umkleidet.

Dabei ist der Lautsprecher laut Hersteller IP67 Wasser geschützt. Heißt, dieser dürfte sogar kurz untertauchen, ohne Schaden zu nehmen. Entsprechend wäre eine Nutzung am Pool oder im Regen kein großes Risiko.

Die Tasten zur Steuerung des Sounder 2 sind an der Seite des Lautsprechers unter einer Gummischicht angebracht.

Ebenfalls hier ist eine kleine Klappe, unter der ein microSD Karten Slot ist, wie auch der USB C Ladeport. Mit einer Ladung soll der Lautsprecher bis zu 12 Stunden halten, eine Angabe, die ich in dieser Größenordnung bestätigen kann.

Als kleinen “Bonus” gibt es auf der Oberseite des Lautsprechers ein integriertes Drehrad für die Lautstärke.

 

Klang des Sounder 2

Ich muss gestehen, vom Klang des Sounder 2 positiv überrascht worden zu sein. Der kleine Lautsprecher hat überraschend viel Power!

Und mit Power meine ich natürlich Bass. Klar logisch, dieser Lautsprecher schafft es nicht, ein Wohnzimmer zum Beben zu bringen, das ist bei diesen Abmessungen unmöglich, aber für seine Größenklasse liefert er richtig viel Bass! Gerade bei höheren Lautstärken bebt der Lautsprecher selbst merklich.

Dabei wirkt der Bass auch erfreulich rund und satt. Sogar der Tiefgang ist beachtlich. Ich bin mit dem Bass des LAMAX Sounder 2 richtig zufrieden.

Aber nicht nur der Bass ist gut, auch die Höhen sind mehr als Ok. Hier kommt es aber etwas auf deine Position zum Lautsprecher an. Zwar wirbt LAMAX mit einem “360 Grad” Klang, allerdings stimmt dies nur so halb.

Wir haben zwei Treiber an den Seiten des Lautsprechers. Du hast generell die besten Höhen und Klang, wenn einer davon auf dich gerichtet ist. Allerdings hat der Sounder 2 durchaus einen recht raumfüllenden “360 Grad” Klang.

Die Höhen sind generell sehr klar, sauber und scharf. Lediglich die Mitten sind etwas dünner, was aber der “spaßigen” Klangsignatur nicht schadet.

So hat der LAMAX Sounder 2 einen sehr guten Hoch/Tief-Kontrast, was Musik viel Dynamik und Spielfreude verleiht. Passend dazu kann der Lautsprecher auch durchaus recht laut werden.

 

Fazit

Ich bin vom LAMAX Sounder 2 positiv angetan! Der Lautsprecher machte im Test eine sehr gute Figur.

Für seine Abmessungen klingt der Lautsprecher sehr gut. Dieser hat einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Dabei ist auch der Bass beachtlich.

Klar, wir haben hier einen Lautsprecher, welcher etwas mehr in die “Party” Richtung geht und nicht zwingend den neutralsten Klang liefert, aber das muss ja nichts Schlechtes sein.

Willst du einen Lautsprecher der kompakt ist und lebendig klingt, dann ist der LAMAX Sounder 2 in der +- 70€ Preisklasse eine gute Wahl!

Die besten USB-Ladegeräte 2024, Techtest Bestenliste

USB-Ladegeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Smartphones werden via USB geladen, auch immer mehr andere Geräte, Tablets, Notebooks, Smart Home Geräte usw. verwenden USB als Energiequelle.

Entsprechend ist ein gutes USB-Ladegerät wichtiger denn je! Aber was macht ein gutes USB-Ladegerät aus? Welche Modelle sind hier empfehlenswert? Welches ist das beste USB-Ladegerät?

Alles Fragen die nicht so einfach zu beantworten sind! Mittlerweile habe ich für Techtest.org duzende, wenn nicht sogar hunderte USB-Ladegeräte verschiedenster Art getestet.

In diesem Artikel möchte ich die Erkenntnisse einmal zusammenfassen und dir sagen welche Ladegeräte ich 2024 besonders empfehlen würde!

 

Alle Infos beruhen auf eigenen Tests

Wichtig, alle Informationen in diesem Artikel beruhen auf eigenen Tests und Einschätzungen! Jedes einzelne Ladegerät hatte ich für Techtest selbst in Händen und habe dieses getestet.

 

Was für ein Ladegerät benötige ich?

Vielleicht stellst du dir die Frage “was für ein Ladegerät brauche ich”? Eine pauschale Antwort hierauf zu geben ist nicht möglich.

Prinzipiell gilt aber, dass du dir bei USB-C Ladegeräten keine Sorgen über die Kompatibilität machen musst! Hast du ein USB C Smartphone und kaufst irgendein USB C Ladegerät wird dieses mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit an diesem laden.

Es kann passieren das dieses vielleicht nicht mit dem vollen Tempo (langsamer) lädt, aber das etwas kaputt geht, ist fast zu 100% ausgeschlossen. Hier müsste ein kompletter Defekt des Ladegerätes vorliegen.

USB Power Delivery

Die meisten aktuellen Smartphones nutzen den USB Power Delivery Standard. Hierzu zählen die Apple iPhones, die Samsung Galaxy, Google Pixel usw. Dieser Standard ist effektiv von der EU “vorgeschrieben”. Dieser wird auch von vielen chinesischen Smartphones wie auch Notebooks und Tablets unterstützt.

Quick Charge (2.0/3.0)

Der Ladestandard Quick Charge war früher extrem verbreitet, ist aber nur bei USB A Ports relevant. Viele Ladegeräte unterstützen bei den USB A Ports weiterhin Quick Charge, aber USB Power Delivery hat diesen Standard weitestgehend ersetzt.

Allerdings ist Quick Charge auch voll abwärts kompatibel zum “normalen” USB-Laden, daher ist dieser bei USB A Ports auch im Jahr 2024 noch begrüßenswert.

An einem Quick Charge Port kannst Du prinzipiell jedes Gerät betreiben/laden, das via USB A geladen werden kann.

5V/2,4A

Dies ist das normale USB-Laden in Kombination mit einem USB A Port. An einem 5V/2,4A Port kannst du jedes normale Smartphone egal ob microUSB oder USB C laden, allerdings verglichen mit USB Power Delivery oder Quick Charge mit einem reduzierten Tempo.

In der Regel werden solche Ladegeräte (oder 5V/1A) viel noch von Smart Home Boxen, Überwachungskameras usw. genutzt.

Du kannst diese Art von Ports vollständig und ohne Nachteile durch Quick Charge Ports ersetzen.

Spezielle Ladestandards der chinesischen Hersteller

Einige chinesische Hersteller wie OnePlus, Oppo, Huawei usw. setzen bei ihren Smartphones auf spezielle Ladestandards fürs super schnelle Laden. Diese werden in der Regel nicht von alternativen Ladegeräten unterstützt.

Allerdings kannst du diese Smartphones in der Regel absolut unproblematisch an USB Power Delivery Ladegeräten laden, nur gegebenenfalls mit reduziertem Ladetempo.

Die besten Allrounder, ich suche ein einfaches, gutes Ladegerät für mein Smartphone!

Starten wir mit ein paar “einfach guten” USB C Ladegeräten, welche universell mit Smartphones wie den Apple iPhones, Samsung Galaxy, Google Pixel Modellen und auch vielen Tablets kompatibel sind.

In der Regel würde ich für die meisten aktuellen Smartphones 30W Ladegeräte oder größer empfehlen!

Suchst du einfach ein gutes USB-Ladegerät mit ausreichend Leistung für dein iPhone, iPad, Samsung Galaxy usw. dann würde ich dir eins dieser drei empfehlen.

Das Anker 313 und das Samsung EP-TA845 bieten 45W und können sogar das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden, genau wie die iPad Pros und auch die aktuellen iPhones und Google Pixel Smartphones.

Das Ugreen Nexode 30W ist die günstige Alternative und kann alle iPhones und Google Pixel Smartphones mit dem vollen Tempo laden. Auch Samsung Galaxy Smartphones, abseits der Ultra Modelle, können an diesem mit voller Geschwindigkeit laden.

Als weitere Preis/Leistungs-Option würde ich das INIU AI-623 empfehlen.

 

Mittelklasse USB Ladegerät, mehrere kleine bis mittelgroße Geräte gleichzeitig laden

Du suchst ein USB-Ladegerät, das mehrere Geräte gleichzeitig laden kann? Hier gibt es sehr viele Optionen in verschiedenen Leistungsklassen.

Starten wir mit Mittelklasse Modelle in der +- 65W Leistungsklasse, was genug ist um ein kleines Notebook, zwei Smartphones oder ein Smartphone + Tablet zu laden.

Alle drei Ladegeräte bieten eine Leistung von bis zu 65W. Der Anker 735 und das Ugreen Nexode Pro 65W setzen dabei auf einen Steckdosen-Netzteil-Formfaktor.

Beide Ladegeräte sind technisch sehr ähnlich und beide sind auch voll empfehlenswert. Das Ugreen ist etwas kompakter, das Anker hat eine minimal größere PPS-Stufe.

Prinzipiell eigenen sich aber beide Ladegeräte voll für die aktuellen iPhones, die Samsung Galaxy S Modelle (auch die Ultras), Pixel Modelle usw. Auch für 13 Zoll Notebooks oder Tablets sind die Ladegeräte durchaus brauchbar.

Sogar das Laden von einem iPhone + iPad wäre mit sehr hohem Tempo möglich.

Ist dir das Anker 735 und Nexode Pro 65W etwas zu preisintensiv, dann ist das INIU AI-624 eine interessante Alternative. Im Kern kann dieses alles, was die beiden anderen können, verzichtet nur auf den USB A Port und ist dafür günstiger.

 

Oberklasse Ladegeräte, auch genug Leistung für Notebooks

Kommen wir zu Ladegeräten in der 100-140W Leistungsklasse. In der Regel bieten diese beim Laden von Smartphones oder auch den meisten Tablets keine Vorteile. Beispielsweise ein Apple iPhone 15 Pro Max wird an einem 40W Ladegerät genauso schnell laden wie an einem 140W Ladegerät.

Allerdings haben diese Ladegeräte natürlich Vorteile beim Laden mehrerer Geräte oder beim Laden von größeren Notebooks.

Hier würde ich primär zwei Modelle von Ugreen empfehlen. Diese besitzen 3 bzw. 4 Ports und 140W bzw. 160W Leistung.

Beide Modelle sind hervorragend! Die Pro Version ist etwas besser, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig mit einem hohen Tempo laden möchtest und zudem etwas kompakter.

Die normale 140W Version ist im Gegenzug etwas günstiger.

Wie auch immer, beides sind fantastische Ladegeräte!

Alternativ wäre vielleicht auch das Voltme Revo 140 spannend. Allerdings kann sich dieses bei konstant voller Last über x Stunden wegen Übertemperatur abschalten. Beim Laden von Powerbanks oder Smartphones usw. kein Problem, aber willst du ein Notebook laden vielleicht nicht ideal.

 

Die besten High End Modelle

Derzeit gibt es zwei USB-Ladegeräte welche ich als “High End” Optionen empfehlen würde.

Das Ugreen Nexode 300W ist ein absolutes “Monster”. So verfügt dieses über 4x USB C Ports und 1x USB A.

Davon bietet ein USB C Port bis zu 140W und zwei bis zu 100W. Hinzu kommen eine gute Effizienz und Leistung unter konstanter Volllast.

Allerdings macht dieses Ladegerät auch nur Sinn, wenn du mehrere große Geräte auf einmal laden möchtest.

Der 4Smarts Desk Charger hat zwar leider keinen 140W USB C Ausgang, ist dafür aber auf andere Art spannend. So besitzt dieses Ladegerät ein Display mit Leistungswerten.

Du kannst also immer “Live” sehen wie viel Leistung über einen der 4 Ports des Ladegerätes übertragen wird. Zudem besitzt dieses verschiedene Modi wie die Leistung über die 4 Ports verteilt werden kann.

Dies macht den 4Smarts Desk Charger 210W aus meiner Sicht durchaus für High End Nutzer sehr spannend. Technisch ist das Ladegerät gut, aber tendenziell sehe ich hier das Ugreen Nexode 300W etwas vorne.

 

Deutlich mehr als 100 USB Ladegeräte Tests auf Techtest.org

Auf Techtest.org findest du derzeit weit über 100 Tests zu USB-Ladegeräten. Ich habe diese Tests zwar auf eine Handvoll Empfehlungen reduziert, aber es gibt abseits dieser noch viele spannende Ladegeräte, welche auch möglicherweise gut zu deinen Bedürfnissen passen.

Daher hier eine kleine Übersicht über alle USB C Ladegeräte die ich für Techtest.org in den letzten Jahren im Test hatte, sortiert nach maximaler Leistung.

Wichtig, es gibt noch deutlich mehr Ladegeräte, die getestet wurden, aber ich habe die Liste auf halbwegs aktuelle Modelle beschränkt. Mehr findest du hier https://techtest.org/category/reviews/powerbanks-reviews/

(Links führen zu den Tests)

Leistung Ports PPS Stufe pro Port max
Ugreen Nexode 300W 300W 5 Ports bis 5A 140W
Chargeasap Zeus 270W 270W 4 Ports  bis 5A 140W
HyperJuice 245W GaN Charger 245W 4 Ports bis 5A 100W
Chargeasap Omega 200W 200W 4 Ports bis 5A 100W
ISDT Power 200X 200W 4 Ports bis 5A 140W
UGREEN Nexode 200W 200W 6 Ports bis 3A 100W
LinkOn Ganius 166W 4 Ports bis 5A 100W
URVNS A1903 150W 150W 4 Ports bis 5A 100W
Baseus CCGAN140CE  140W 3 Ports bis 5A 140W
KOVOL Sprint 140W 140W 3 Ports bis 3A 140W
UGREEN Nexode 140W  140W 3 Ports bis 5A 140W
Voltme Revo 140 140W 3 Ports bis 5A 140W
Razer USB-C 130W GaN Charger 130W 4 Ports bis 3A 100W
Zutesu 120W USB C Ladestation 120W 4 Ports bis 3,2A 65W
Satechi 108W Pro USB-C PD 108W 4 Ports bis 4A 90W
Anker 317 100W 1 Port bis 5A 100W
Baseus CCGAN100CE 100W 1 Port bis 5A 100W
Baseus CCGAN100UE 100W 4 Ports bis 5A 100W
HyperJuice 100W GaN Charger 100W 4 Ports 100W
KFD 100W USB C Netzteil 100W 1 Port 100W
TECKNET TK-PC009 100W 4 Ports bis 5A 100W
UGREEN 100W 100W 4 Ports bis 5A 100W
UGREEN CD226 100W 4 Ports bis 3A 100W
Ugreen Nexode Pro 100W 100W 3 Ports bis 5A 100W
Voltero C100 100W 2 Ports 100W
InLine 4+1 QuickCharge  80W 4 Ports 60W
OBLITZON RH-PD70W 70W 2 Ports bis 3A 65W
Anker Prime 67W GaN 67W 3 Ports bis 5A 67W
NOVOO 67W USB C Ladegerät 67W 2 Ports bis 4A 67W
Selore&S-Global Selore SL-C001 67W 2 Ports bis 3A 65W
Syncwire SW-AC660 67W 2 Ports bis 3A 67W
Anker 735 65W 3 Ports bis 5A 65W
Anker Nano II 65W 65W 1 Port bis 3,2A  65W
Anker PowerPort Atom III Slim 65W 65W 5 Ports 45W
Anker PowerPort III 65W Pod 65W 1 Port bis 3,09A 65W
Baseus CCDK65E 65W 4 Ports bis 5A 65W
Baseus CCGAN65S5-OE 65W 2 Ports bis 5A 65W
CHOETECH PD8002 65W 2 Ports 65W
Einova Sirius 65W 65W 1 Port 65W
Hama GaN 210592 65W 2 Ports 65W
iNepo USB C Ladegerät 65W 4 Ports bis 5A 65W
LC-Power LC-CH-GAN-65 65W 2 Ports bis 3A 65W
LDNIO A4808Q 65W 4 Ports bis 3A 65W
LinkOn PD-056PT 65W 2 Ports bis 4A 65W
Manto 65W USB C Ladegerät  65W 5 Ports bis 2A 20W
PWAYTEK GFN-331-2C 65W 5 Ports bis 3A 65W
Quntis 5-Port 65W USB C Ladegerät 65W 5 Ports bis 5A 65W
RAVPower RP-PC136 PD Pioneer 65W 4 Port 65W
UGREEN 65W USB C Ladegerät 65W 4 Ports bis 3A 65W
UGREEN Nexode Pro 65W 65W 3 Ports bis 4,5A 65W
Voltero C65 65W 1 Port bis 4A 65W
XLayer 219587 65W 3 Ports bis 3A 65W
Xlayer 65W Power Saver 65W 2 Ports bis 3A 65W
Zendure SuperPort S3 Pro 65W 3 Ports bis 5A 65W
Anker PowerPort Atom III Slim 63W 63W 4 Ports bis 2,2A 45W
Anker 523 “Nano 3” 47W 2 Ports bis 4A 47W
Anker 313 45W 1 Port bis 5A 45W
Anker Nano II 45W 45W 1 Port bis 3A 45W
Ikea SJÖSS 45W 2 Ports bis 3A 45W
INIU AI-623 45W 2 Ports bis 4A 45W
Samsung EP-TA845 45W 1 Port bis 4,05A 45W
UGREEN Nexode 45W 45W 2 Ports bis 4A 45W
Ikea ÅSKSTORM 40W 40W 3 Ports 30W
Syncwire SW-AC651 40W 2 Ports bis 1,8W 20W
Samsung EP-TA 220 35W 2 Ports bis 1,75A 35W
Hadisala 33W 33W 1 Port bis 3A 30W
AMEGAT Omnia II 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker 511 Nano 3 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker A2337 Nano USB C 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker Nano II 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Belkin WCA005vf 30W 1 Port bis 3A 30W
Google 30W GLE6S 30W 1 Port bis 3A 30W
Syncwire SW-AC678 30W 1 Port bis 3A 30W
Ugreen Nexode 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Belkin BOOSTCHARGE 25-W-Ladegerät 25W 1 Port 25W
INIU AI-620 25W 1 Port bis 2,2A 25W
Anker Nano Pro 20W 20W 1 Port 20W
Eono Dual USB Ladegerät 20W 2 Ports bis 1,8A 20W
UGREEN CD241  20W 1 Port bis 1,8A 20W

(Links führen zu den Tests)

Info:

  • Leistung = maximale Leistung des Ladegerätes über alle Ports hinweg
  • Pro Port = Leistung des stärksten USB Ports
  • PPS = Wird PPS unterstützt und was die maximale Leistung im Bereich 10V

 

Kann mein Smartphone zu schnell geladen werden?

Oftmals höre ich Bedenken ein Smartphone an einem 100W USB C Ladegerät zu laden. Allerdings musst du hier keine Sorgen haben!

Dein Smartphone hat vom Hersteller ein maximales Ladetempo/Leistungsaufnahme einprogrammiert. Dieses kann nicht überschritten werden.

Beispielsweise beim iPhone 15 Pro Max ist dieses +- 27W. Auch an einem 140W Ladegerät wird dieses mit maximal 27W laden können.

 

Kann ein 3. Anbieter Ladegerät mein Smartphone beschädigen?

Eine wichtige Frage, die ich des Öfteren höre, ist, ob ein 3. Anbieter Ladegerät das angeschlossene Smartphone beschädigen kann.

Hier kann ich mit einem Ja antworten. Ein Ladegerät kann theoretisch dein Smartphone beschädigen. Allerdings müsste dies dafür „spektakulär“ den Geist aufgeben.

Ein voll funktionsfähiges Ladegerät kann dein Smartphone aufgrund einer Inkompatibilität nicht kaputt machen! Also keine Sorge, es kann hier nicht zu einer Inkompatibilität kommen in Folge derer ein Schaden auftritt.

Es müsste für einen Schaden schon zu einem Fehler kommen und selbst dann kommt in der Regel ein angeschlossenes Gerät heil davon. Grundsätzlich gilt, kauft keine super billigen USB-Ladegeräte.

Umso billiger, umso höher die Chance, dass etwas kaputt gehen kann.

 

Testmethodik, wie testet Techtest Ladegeräte?

Aber wie testet Techtest.org die Ladegeräte? An dieser Stelle eine kleine Erklärung, wie ein Test abläuft.

Nach Erhalt werden die Ladegeräte zunächst fotografiert und vermessen / gewogen.

Anschließend lese ich mithilfe eines USB Power Delivery Trigger bzw. USB Tester aus welche Ladestandards bzw. Leistungsstufen im USB Power Delivery Protokoll unterstützt werden.

Als Messgeräte nutze ich hier eins der folgenden, je nach Situation:

In der Regel nutze ich den PowerZ KM001C für die meisten Tests von Ladegeräten unter 100W und den C4 Pro bzw. FNIRSI FNB58 für Tests mit über 100W.

Anschließend teste ich alle Ladegeräte zunächst an ein paar Smartphones, Tablets und Notebooks. Welche Geräte hier an den Ladegeräten ausprobiere schwankt etwas. In der Regel ist aber immer das aktuelle iPhone, Google Pixel und Samsung Galaxy S Smartphone dabei.

Dies mache ich primär, um zu schauen, ob es irgendwelche unerwarteten Anomalien gibt.

Anschließend messe ich mit Hilfe einer elektronischen Last und einem Strommessgerät die Effizienz und Spannungsstabilität.

Die besten Bluetooth Kopfhörer unter 100€ 2024, EarFun Wave Pro im Test

Mit den Wave Pro hat EarFun neue Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht, welche trotz des Preises von unter 100€ mit deutlich teureren Modellen mithalten sollen.

So haben die Wave Pro unter anderem eine Hi-Res Audio Zertifizierung, Unterstützung für den LDAC-Codec und eine Akkulaufzeit von sagenhaften 80 Stunden.

Hinzukommen “Diamond-Like Carbon (DLC) Composite Dynamic Drivers” und ein besonders gutes ANC (lauf Hersteller).

Liest sich ja alles absolut fantastisch. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut sind hier die EarFun Wave Pro? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Kopfhörer für diesen Test.

 

EarFun Wave Pro im Test

Die EarFun Wave Pro sind “große” Over-Ear Bluetooth Kopfhörer. Wobei groß hier etwas relativ ist, denn diese sind natürlich schon auf einen Einsatz unterwegs zugeschnitten. Entsprechend sind diese auch keine besonders großen Studio-Kopfhörer.

Was die Verarbeitungsqualität und den generellen Eindruck angeht, bin ich sehr zufrieden! Für die Preisklasse sind die Kopfhörer gut gebaut, wenn auch weitestgehend aus Kunststoff. Lediglich der Kopfbügel ist mit Metall verstärkt.

Dabei ist das Design recht schlicht. Wir haben schwarze Kopfhörer mit einem silbernen Akzent auf der Rückseite wie auch den earfun Schriftzug.

Gesteuert werden die Kopfhörer über 5 Tasten an der rechten Ohrmuschel. Hier findet sich auch ein 3,5 mm AUX-Eingang.

Der USB C Ladeport befindet sich hingegen an der linken Ohrmuschel.

Ein Highlight der Wave Pro ist die Akkulaufzeit von bis zu 80 Stunden ohne ANC und 55 Stunden mit ANC. Im Test konnte ich die grobe Größenordnung bestätigen!

 

Tragekomfort, eine große Stärke der EarFun Wave Pro!

Der Tragekomfort ist ein dicker Pluspunkt der Wave Pro! So besitzen die Kopfhörer für meine Ohren ausreichend große Ohrmuscheln, welche sehr dick und vor allem sehr weich gepolstert sind.

Die von EarFun gewählte Polsterung ist einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.

Die Wave Pro gehören zu den angenehmsten und bequemsten Kopfhörern, die ich bisher im Test hatte. So schmiegen diese sich wunderbar an meinen Kopf an. Auch das Kopfband ist ausreichend weich.

Bei längerer Tragedauer werden die Wave Pro lediglich etwas wärmer, was aber auch nicht unnormal ist.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

Klang anpassbar über die Earfun App

Die Wave Pro bringen eine Unterstützung für die EarFun App mit. Über die App kannst du den Klang der Kopfhörer ein Stück weit nach deinen Wünschen anpassen.

So gibt es hier einige EQ Presets wie aber auch die Möglichkeit, den EQ komplett frei einzustellen.

Über die App hast du auch die Wahl aus diversen ANC-Modi und kannst den “Gaming-Modus” einstellen.

 

Starkes ANC

Das ANC der EarFun Wave Pro lässt sich in drei Stufen regeln.

  • Tiefe Geräuschunterdrückung
  • Komfortable Geräuschunterdrückung
  • Windgeräuschunterdrückung

Bei der tiefen Geräuschunterdrückung ist das ANC wenig überraschend am stärksten. Und ja hier ist diese wirklich gut darin, Umgebungsgeräusche auszublenden, sogar Stimmen und andere komplexere Geräusche.

Klar, gerade Stimmen werden nicht zu 100% herausgefiltert, aber merkbar gedämpft.

Allerdings erzeugen die Kopfhörer auf dieser ANC-Stufe nach meiner Erfahrung ein leichtes Rauschen und Druckgefühl. Nichts Schlimmes, aber bist du hier sehr empfindlich, könntest du es merken.

Bei der „komfortablen“ Geräuschunterdrückung wird dieser Effekt reduziert. Dennoch bleibt auch hier das ANC recht kräftig!

 

Klang der EarFun Wave Pro

Im Folgenden beziehe ich mich auf den Standard-Klang der Kopfhörer ohne irgendwelche EQ-Anpassungen.

Hier war ich zunächst positiv überrascht, denn die EarFun Wave Pro klingen erfreulich harmonisch und ausbalanciert.

So sind die Höhen klar und sauber, aber auch nicht zu scharf. Zischlaute werden sauber abgerundet und allgemein klingen die Kopfhörer nicht stechend. Kurzum, ich denke die Höhen sind sehr gut gelungen. Lediglich wenn du “maximal” leichte und luftige Höhen suchst, dann gibt es noch bessere Kopfhörer für dich.

Die Mitten sind unspektakulär. Diese sind einen Hauch abgesenkt, aber die Kopfhörer klingen auch nicht “leer”. Ebenso werden Stimmen gut dargestellt. Aber hier sind die Wave Pro nicht außergewöhnlich.

Der Bass ist spannend, denn dieser schwankt etwas je nach ANC-Modus. Mit dem ANC auf voller Leistung klingen die Wave Pro ein Stück wuchtiger und kräftiger, als wenn ANC beispielsweise aus ist. Mir gefällt der Klang mit ANC am besten. Hier hat der Bass eine gute Kraft und “Wucht”, ist aber auch nicht übertrieben. So beben die Wave Pro nicht auf deinem Kopf, haben aber dennoch einen guten Tiefgang und die Kopfhörer klingen “spaßig”.

Dabei bleiben die Wave Pro aber immer noch relativ ausbalanciert und verfallen nicht ins Extreme. Mir gefällt die Standard- Klangsignatur gut! Die Kopfhörer klingen nicht langweilig, aber auch nicht übertrieben.

Das Einzige, wo ich etwas hin und hergerissen bin, der Klang der EarFun Wave Pro klingt etwas “distanzierter”, was dem Klang aber auch eine gewisse Räumlichkeit verleiht. Hier erinnern sie mich etwas an die Sennheiser MOMENTUM 4, die in diesem Punkt ähnlich sind.

Aber unterm Strich spielen die EarFun Wave Pro deutlich über ihrer Preisklasse, was den Klang angeht!

 

Fazit, ein weiterer Geheimtipp von EarFun

Die EarFun Wave Pro* sind spitze! Diese spielen ein gutes Stück über ihrer eigentlichen Preisklasse und das in allen Belangen. Angefangen beim Tragekomfort, welcher herausragend ist über das sehr gute ANC bis hin zum Klang.

So ist der Tragekomfort der Kopfhörer vorbildlich. Die Ohrmuscheln sind ausreichend groß und die Polsterung wunderbar dick und sehr anschmiegsam.

Das ANC lässt sich in mehreren Stufen steuern und ist generell als sehr gut zu bezeichnen! Abseits der 200€+ “High End” Kopfhörer habe ich bisher kein besseres ANC in der preis/leistungsorientierten Kopfhörerklasse gehört.

Der Klang wiederum ist lebendig, dynamisch, aber dennoch recht gut ausbalanciert. Die Wave Pro verfallen in keine Extreme, klingen aber auch nicht langweilig.

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Unterm Strich halte ich diese für die derzeit vermutlich besten Allround Kopfhörer unter 100€!

Foto und Video-Equipment von Techtest

Fotos und auch zunehmend Videos sind ein großer Teil von Techtest. Daher dachte ich mir, ich nehme dich für einen kleinen Blick mit hinter die Kulissen, wie ich Fotos für Techtest und auch Videos für den Techtest Youtube Kanal mache und welches Equipment ich dafür nutze.

 

Produktfotos, die Kamera

Für fast sämtliche Produktfotos auf Techtest nutze ich die Sony A7R IV.

  • Sony Alpha 7R IV
  • 61 Megapixel
  • Vollformat-Sensor

Ich denke dies ist eine der besten Kameras die es für die Produkt-Fotografie gibt! Vor allem aufgrund der sehr hohen Auflösung und guten Low Light Leistung.

Klar die hohe Auflösung bringt nicht direkt etwas da ich auf Techtest die Bilder eh immer nur mit einer 2048x Seitenlänge hochlade, aber diese erlaubt es mir Bilder sehr frei zuzuschneiden.

Mittlerweile hat die Sony Alpha 7R IV bei mir auch schon über 300.000 Auslösungen und funktioniert weiterhin wie am ersten Tag.

Vor der A7R IV hatte ich die Sony A7R II genutzt, welche weiterhin für mich auch völlig ausreichend wäre. Allerdings hatte die Kamera nach X Jahren doch ein paar Alterserscheinungen gezeigt und vor allem der Touchscreen der A7R IV ist ein Segen bei der Produktfotografie!

Ganz in den Anfängen von Techtest habe ich die Samsung NX2000 genutzt, welche auch weiterhin funktioniert, aber natürlich eine tote Plattform ist.

 

Objektive für Produktfotografie

Ich nutze in der Regel 2 verschiedene Objektive für meine Produktfotos:

  • Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2
  • Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro

Die meisten Bilder mache ich mit dem Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2. Dieses ist scharf, hat kaum chromatische Aberrationen (sehr wichtig!) und hat einen recht guten Abbildungsmaßstab, für ein Zoom Objektiv.

Brauche ich eine größere Vergrößerung, greife ich zum Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro, welches mein ältestes Objektiv für den Sony E Mount ist, aber eine herausragende Qualität liefert.

Ich habe weitere Objektive, welche ich Situationsbedingt nutzen kann, aber 99% aller Bilder sind mit diesen beiden Objektiven gemacht, welche ich auch absolut empfehlen kann.

 

Fotozelt

Auch wenn ich viele Bilder draußen mache (was so ein wenig die “Signatur” von Techtest ist) mache ich einige Bilder in einem Foto-Zelt vor weißem Hintergrund.

Dieses Foto-Zelt begleitet Techtest mittlerweile seit 2017 und ich würde es jederzeit wieder kaufen.

 

Videos, die Sony ZV-E10

Ich bin sicherlich nicht der größte Youtuber, habe mir aber vorgenommen mehr Videos anzufertigen. Hierfür habe ich mir eine 2. Kamera zugelegt, welche ich „exklusiv“ für Videos nutze und entsprechend eingestellt habe.

Bei der Kamera handelt es sich um die Sony ZV-E10.

  • Sony ZV-E10
  • 24,2 Megapixel APSC
  • 3840×2160@30p
  • 1920×1080@120p

Die Sony ZV-E10 ist eine “Vlogger-Kamera” von Sony. Im Kern handelt es sich um eine Sony A6400 nur ohne elektronischen Sucher, dafür ein gutes Stück günstiger.

Fürs Geld ist dies eine super Kamera! Das gilt auch für Fotos. Allerdings hat sie auch Limitierungen, wie dass wir nur 8 Bit Farbe in Videos haben, keinen optischen Bildstabilisator und der Akku ist “mäßig”.

Dennoch in dieser Preisklasse ein super Ding, welches mir bisher treue Dienste leistet, auch wenn hier ein Upgrade irgendwann mal geplant ist.

Als Objektiv benutze ich primär das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD.

Ein hervorragendes Objektiv! Ich mag die Schärfe des Objektivs sehr, die große Blende bietet eine große Flexibilität und auch der AF ist gut.

Das Einzige sind die 28 mm minimale Brennweite. An einer Vollformatkamera ist es so weit OK, aber aufgrund des 1,5x Crop der ZV-E10 haben wir effektiv 42 mm, was schon etwas lang ist. Bei kleinen Powerbanks stört dies nicht, aber bei größeren Produkten wird es in meinem engen Büro etwas problematisch.

Hier und da habe ich daher tatsächlich das Sony Kit Objektiv benutzt, welches aber qualitativ “überschaubar” ist.

Dennoch, grundsätzlich ist das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD spitze! Früher (vor 2-3 Jahren) habe ich das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD auch für alle Produktbilder genutzt.

 

Audio/Mikrofon

Das Wichtigste bei Videos ist fast immer der Ton. Mit diesem hatte ich lange Zeit Probleme. Alle Mikrofone, die ich an der Sony ZV-E10 ausprobiert habe, hatten ein störendes Rauschen.

Bisher ist dies das einzige Set, mit dem ich klanglich so weit zufrieden bin. Allerdings so gut der Klang und auch das Signal ist, so furchtbar ist der Akku. Dies wäre für mich auch der einzige Grund das Mikrofon zu tauschen.

 

Licht für Videos

Licht ist gerade bei Videos extrem wichtig. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass vor allem das Motto gilt “es kann nicht genug Licht geben”.

Daher nutze ich 3x Neewer 660 PRO “Video-Leuchten”.

  • Neewer 660 PRO

Diese habe ich supergünstig als Versandrückläufer bekommen und bin mit diesen auch so weit zufrieden. Ich habe die Video-Leuchten an der Decke montiert. Sicherlich nicht die ganz optimale Positionierung, aber so sind sie mir aus den Füßen.

 

Speicher

Natürlich müssen Bilder und Videos auch gespeichert werden. In den Kameras nutze ich natürlich SD-Karten. Von diesen habe ich einige, aber derzeit schenke ich vor allem folgenden Modellen das Vertrauen:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 SDXC 256GB
  • Nextorage UHS-II SE V60 256GB (und 512GB)

Die Angelbird SD Karte kommt primär in meiner Video-Kamera zum Einsatz und die Nextorage in meiner Foto-Kamera.

Beide SD-Karten haben sich als sehr zuverlässig gezeigt (bisher). Allerdings habe ich die Nextorage noch nicht so lange im Einsatz.

Sind die Aufnahmen gemacht, importiere ich diese zunächst auf meinen PC oder Notebook.

Im PC kommt hier eine 2 TB Seagate 510 zum Einsatz, in meinem Framework 16 eine Samsung 990 Pro.

Wenn ich die Bilder sortiert habe, landen die ausgewählten Fotos und Videos auf meinem NAS für eine sichere Speicherung.

 

Welche Software?

Für die Foto-Bearbeitung nutze ich Adobe Lightroom Classic bzw. ab und an Photoshop. Des Weiteren setze ich auf DXO PureRAW 3 für das Entrauschen/Schärfen von Bildern.

Bei der Videobearbeitung setze ich auf DaVinci Resolve 18 Studio.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Einblick hinter die Kulissen wie Bilder und Videos bei Techtest entstehen war ganz interessant für dich!

4Smarts Desk Charger Lucid GaN 210W im Test, ein außergewöhnlich cooles Ladegerät!

4Smarts bietet einige extrem spannende und vor allem außergewöhnliche Ladegeräte und Powerbanks an.

Mit dem Desk Charger Lucid GaN 210W haben diese aber ein wirklich besonderes Modell im Sortiment.

So bietet dieses nicht nur eine hohe Leistung von bis zu 210W, sondern auch ein durchsichtiges Gehäuse, ein Display mit Leistungswerten, wie auch verschiedene Modi zur Steuerung der Leistung.

Alleine das integrierte Display in Kombination mit der hohen Leistung sind schon Alleinstellungsmerkmale.

Wollen wir uns den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an 4Smarts für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

4Smarts Desk Charger Lucid GaN 210W im Test bei Techtest

4Smarts setzt bei seinem Desk Charger, wie der Name schon vermuten lässt, auf das “Schreibtisch-Ladegerät” -Prinzip.

Hierbei wird dieses über ein Kabel mit der Steckdose verbunden und kann problemlos und auch weitestgehend frei auf dem Schreibtisch oder Nachttisch platziert werden. Ich bevorzuge diesen Formfaktor für eine stationäre Nutzung.

Dabei ist das Ladegerät mit 20,30 × 10,00 × 4,00 cm für die beworbene Leistung von 210W passend groß. Es ist allerdings relativ breit gebaut, was an dem Display liegt, das sich auf der Front befindet. Zu diesem kommen wir gleich noch.

Weitestgehend besteht das Gehäuse des 4Smarts Desk Charger aus einem grauen Kunststoff. Allerdings haben wir auf der Front eine durchsichtige Abdeckung. Diese erlaubt einen Blick auf einige Komponenten der sekundären Seite.

Qualitativ macht das Ladegerät einen guten Eindruck!

 

4x USB und bis zu 210W, mit flexibler Leistungsverteilung

Der 4Smarts Desk Charger besitzt eine Leistung von (laut Hersteller) bis zu 210W. Diese verteilt sich allerdings auf 4 Ports, wovon 3x USB C und einer USB A ist.

Allerdings gibt es hier eine Besonderheit! So ist die Leistung der Ports abhängig vom Modus, welchen du über eine Taste an der Seite wählen kannst.

So verteilt sich die Leistung je nach Modus wie folgt:

  • Modus A = 100W + 65W + 30W + 10W
  • Modus B = 100W + 100W + 0W + 10W
  • Modus C = 75W + 75W + 45W + 10W

Richtig klasse! So kannst du die Leistungsverteilung an deine Geräte anpassen.

Hast du beispielsweise ein großes Notebook + Tablet + Smartphone dann wäre Modus A ideal.

Hast du zwei große Notebooks, dann wäre Modus B ideal und hast du mehrere kleinere (13 Zoll) Notebooks, ein Tablet und ein Smartphone, dann Modus C.

Dabei setzen die USB C Ports natürlich auf den USB Power Delivery Standard, welcher von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird.

 

Mit Display und Leistungswerte!

Zwischen den 4 USB Ports besitzt der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN ein Display. Hierbei handelt es sich um ein LCD Farbdisplay!

Dieses zeigt dir während des Betriebs konstant die aktuellen Leistungswerte für jeden Port an.

Leistungswerte bedeutet hier Ausgangsleistung in Watt und die Spannung der Ports.

Dies ist spannend und extrem praktisch! So kannst du mit diesen Informationen auch diverse Probleme diagnostizieren und verschiedene Ladekabel für unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten ausprobieren usw.

 

Wie genau sind die angezeigten Werte?

Aber wie genau sind die Werte des Displays? Zunächst zeigt das Display nur die Leistung in Watt und die aktuelle Spannung an.

Dabei gibt es aber keine Nachkommawerte, was natürlich die Präzision bei niedrigen Leistungswerten etwas reduziert.

Aber generell sind die Werte sehr akkurat! Diese sind mehr oder weniger die gleichen Werte wie sie mein Messgerät anzeigt, nur auf die nächste glatte Zahl auf/abgerundet.

Entsprechend sind die Werte des Displays vertrauenswürdig.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise besitzt das Ladegerät auf den USB-C Ports auch eine Unterstützung für den PPS-Standard.

Wie groß die PPS-Stufe ist, hängt von der Leistung und dem Modus der Ports ab.

  • 100W Leistung = 3,3 – 21V bei bis zu 5A
  • 75W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • 60W Leistung = 3,3 -11V bei bis zu 5A
  • 45W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • 30W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 4A

Damit ist die PPS-Stufe der Ports sehr groß! So können fast alle Ports in allen Modi beispielsweise ein Samsung Galaxy S24 Ultra mit den vollen 45W laden.

Sehr gut!

 

Belastungstest

Ich habe den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W in den Belastungstest geschickt.

Dabei habe ich das Ladegerät über 3 Stunden mit 2x 100W belastet. Also nicht ganz die volle Leistung, aber wenn das Ladegerät über 3 Stunden 200W aushält, ist das schon beeindruckend.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät diesen Belastungstest ohne Probleme überstanden. Dies hat mich sogar etwas überrascht, denn oftmals haben die “high power” Ladegeräte Probleme mit der Temperatur aufgrund der hohen Leistungsdichte.

 

Für welche Geräte ist der 4Smarts Desk Charger geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von bis zu 100W pro Port und der großen PPS-Stufe ist der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet!

Starten wir hier bei den Smartphones. So ist das Ladegerät wunderbar für alle Apple, Samsung und Google Pixel Smartphones geeignet! Nach meinem Wissen kann dieser alle Smartphones dieser Hersteller der letzten Jahre mit dem vollen Tempo laden.

Ähnliches gilt auch für die iPads und viele Notebooks. Lediglich die Handvoll Notebooks die schon mit 140W laden können, würden hier nicht mit dem vollen Tempo laden.

Gibt es ansonsten Einschränkungen? Einige Smartphones der chinesischen Hersteller nutzen proprietäre Schnellladestandards. Entsprechend würden diese zwar an diesem Ladegerät laden, aber nicht ganz mit dem maximalen Tempo.

 

Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität der USB C Ports? Prinzipiell ist diese bei USB Power Delivery nicht ganz so wichtig in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit, aber alle Spannungen müssen innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und sollten auch nicht zu wild schwanken.

Hier sieht alles beim 4Smarts Desk Charger 210W so weit unspektakulär aus. Die Spannungen steigen mit zunehmender Last tendenziell etwas an. Aber dies ist nicht kritisch oder problematisch. Eine leicht ansteigende Spannung unter Last ist sogar an sich nicht schlecht, denn diese gleicht Leistungsverluste durch das Ladekabel etwas aus.

 

Effizienz des 4Smarts Desk Charger

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Effizienz des 4Smarts Desk Charger. Hierbei vergleiche ich, wie viel Energie das Ladegerät aufnimmt mit der Energie, die abgegeben wird.

Im Test schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 66,2% und 92,1%. Dies sind solide bis gute Werte.

Die minimale Effizienz ist etwas niedrig, was aber auch nicht überraschend ist, bei einem Ladegerät dieser Leistungsklasse. 5W Auslastung, sind hier einfach extrem wenig.

Die 92,1% bei Volllast sehen wiederum gut aus.

Vergleichen wir die Werte einmal mit ein paar ähnlichen Ladegeräten:

Hier sehen wir das sich das 4Smarts eher im unteren Mittelfeld bewegt, aber die Effizienz-Werte sind alles anderes als schlecht!

 

Testfazit zum 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W

Sofern du ein High End USB C Ladegerät suchst, aber keine 140W USB C Ports brauchst, ist der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W eine fantastische Wahl!

So kann das Ladegerät wie beworben die Leistung von bis zu 210W liefern. Bei mir im Test waren auch 2x 100W ohne Temperaturprobleme über längere Zeit möglich.

Dabei bieten alle Ports auch eine PPS-Unterstützung, meist sogar mit der maximalen Range. Entsprechend ist das Ladegerät ideal auch für Samsung Galaxy Smartphones.

Die Leistungsverteilung über die 4 Ports kannst du über eine Taste steuern, was klasse ist! So kannst du die Leistung des Ladegeräts an deine Geräte anpassen, was spannend ist, gerade wenn du z.B. zwei Notebooks gleichzeitig laden möchtest.

Solch ein Feature habe ich zuvor bei noch keinem USB-C Ladegerät gesehen!

Hinzu kommt das praktische Display, welches dir den aktuellen Modus wie auch die aktuelle Leistungsverteilung anzeigt. Als “High End” Nutzer bin ich davon schon etwas begeistert!

Auch der “Desktop-Style” Formfaktor sagt mir sehr zu.

Kurzum, der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W ist sicherlich nichts für jeden, aber wenn du ein High End USB Ladegerät suchst, ist dieses eine der besten Optionen derzeit auf dem Markt!

Was bringt mehr RAM bei einem Ugreen NAS? Wie viel RAM akzeptiert ein Ugreen NAS?

Die aktuellen Ugreen NAS Systeme erlauben das Aufrüsten des Arbeitsspeichers bzw. diese haben einfach einen zugänglichen RAM-Slot. So auch mein Ugreen DXP4800, zu welchem du hier einen Test findest.

Aber was bringt das Aufrüsten des RAMs? Bei einigen QNAP- und Synology NAS Systemen haben wir die Möglichkeit für Virtualisierung, wo natürlich mehr RAM Sinn macht. Aber diese Funktion unterstützen Ugreen NAS Systeme noch nicht.

Bringt also mehr RAM bei Ugreen NAS Systemen überhaupt etwas? Akzeptieren diese überhaupt alle normalen RAM-Module oder brauchen wir speziellen RAM?

Finden wir all dies in diesem Artikel heraus!

 

SO-DIMM DDR5 beim DXP4800

Das Ugreen DXP4800 besitzt auf seiner Unterseite einen SO-DIMM DDR5 RAM Slot. Dieser akzeptiert “Notebook” DDR5 RAM Module. Die größeren Plus Modelle von Ugreen sollten sogar über zwei RAM-Slots verfügen. Hier spricht Ugreen “offiziell” von bis zu 64 GB.

Im DXP4800 steckt der Intel N100 Prozessor. Über wie viel RAM der Intel N100 prinzipiell akzeptieren kann, habe ich bereits geschrieben.

 

48 GB RAM im DXP4800

Derzeit sind die größten DDR5 Notebook RAM Module die 48 GB Sticks von Crucial. Wenn das NAS diese akzeptiert, dann sollten auch 16 GB oder 32 GB Module problemlos funktionieren.

Und ja, das DXP4800 akzeptiert das 48 GB RAM Modul ohne Probleme! Auch wenn anscheinend von Ugreen nicht erwartet wurde, dass das NAS jemals so viel RAM sehen sollte.

So wird in der Systemsteuerung “nur” 32 GB RAM angezeigt, aber im Taskmanager ist zu sehen, dass das NAS den vollen RAM nutzen kann.

 

Was bringt mehr RAM in einem NAS? (Theorie)

Was bringt nun mehr RAM in einem NAS, in der Theorie? Die meisten NAS-Betriebssysteme ob nun von QNAP, Synology oder Ugreen sind sehr sparsam, was den Arbeitsspeicher angeht!

So braucht das DXP4800 im Leerlauf kaum 2 GB, ähnlich sieht es bei den anderen Herstellern aus. Warum dann mehr?

Grund 1 – Virtualisierung und Docker

Ugreen NAS Systeme bieten diese Funktion noch nicht, aber Synology und QNAP. So erlauben diese Systeme das virtualisieren von Betriebssystemen oder das Ausführen von Docker Containern, was recht RAM-intensiv sein kann. Hier kann es dann Sinn machen mehr RAM zu verbauen.

Grund 2 – Caching

Viele Linux basierte Betriebssysteme, wie wir auch hier haben, nutzen überschüssigen RAM, der gerade nicht vom Betriebssystem benötigt wird, als Zwischenspeicher.

Kopierst du also Daten auf das NAS laden diese unter Umständen erst im RAM und dann auf deinen Laufwerken, was die Dateiübertragung unter Umständen stark beschleunigen kann.

Kopierst du eine Datei auf dein NAS und in den ersten Sekunden geht der Kopiervorgang schneller als im restlichen Verlauf, ist dies ein Zeichen für einen RAM-Cache.

 

Der Test

Für diesen Test habe ich das Ugreen DXP4800 mit einer 6 TB HDD, wie auch 8 GB RAM und 48 GB RAM ausgestattet.

Die 6 TB HDD ist bei einem NAS mit 2,5 Gbit LAN klar ein Flaschenhals! Diese schafft nicht die 250 MB/s+ die das NAS prinzipiell erreichen kann.

Ich habe hier eine 35 GB große Datei auf das NAS und von dem NAS übertragen und die Zeit gestoppt.

Hier sehen wir einen massiven Unterschied bei der Datenrate zwischen 8 GB RAM und 48 GB RAM.

Klar, der Test ist für ein deutliches Ergebnis “optimiert”. So würden sich die Unterschiede bei einer Datei, die größer als 35 GB ist, zunehmend mehr angleichen.

Ähnliches gilt, falls du schnellere HDDs nutzen solltest oder SSDs. Bei SSDs wirst du effektiv keinen Unterschied spüren.

Diesen Unterschied bei der Datenrate können wir auch in einem Diagramm sehen. Hier habe ich die Netzwerk-Aktivität mitgeloggt.

Hier kannst du sehen, wie die Übertragung mit 48 GB RAM signifikant länger bei einem hohen Tempo bleibt.

Erneut außer dem RAM habe ich zwischen den Tests nichts verändert.

 

In der Software

Beim Kopiervorgang kannst du im Task-Manager auch gut beobachten, wie der “in Cache” Teil sich langsam füllt.

Das NAS nutzt dabei allerdings nicht 100% des RAMs als Cache.

 

Fazit

Mehr RAM kann das Tempo von NAS-Systemen deutlich erhöhen! Vor allem wenn du langsamere HDDs nutzt.

Dies einfach da der überschüssige RAM als Cache genutzt wird. Das gilt für Ugreen NAS Systeme, wie aber auch für Synology oder QNAP-Modelle.

Ein RAM-Upgrade kann also Sinn machen, vor allem da Ugreen hier auch normalen “Standard” RAM nutzt und sogar bis zu 48 GB Module von Crucial akzeptiert.

REAL BLUE TWS 3 von Teufel im Test, die besten Ohrhörer von Teufel! (bisher)

Mit den Real BLUE TWS 3 hat Teufel eine neue “2024” Version seiner beliebten true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

So sollen diese einen verbesserten Klang und ANC bieten, wie aber auch einige neue “Quality of Life” Feature wie Google Fast Pair, Bluetooth 5.3, kabelloses Laden usw.

Liest sich ja durchaus interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut sind die Teufel REAL BLUE TWS 3 wirklich?

Finden wir dies gemeinsam im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen der REAL BLUE TWS 3 für diesen Test.

 

REAL BLUE TWS 3 von Teufel im Test

Teufel setzt bei den REAL BLUE TWS 3 auf ein ähnliches Design wie schon bei Version 2. So haben wir hier auch recht schlichte In-Ear Ohrhörer im “Stöpsel” Formfaktor.

So ist die Ladebox zunächst sehr schlicht und “clean” gehalten. Diese besteht einfach aus einem einfarbigen Kunststoff, ohne große Akzente oder anderem Design Schnickschnack.

Dabei hast du aber die Wahl aus 4 verschiedenen Farben und die Verarbeitung würde ich als gut bezeichnen.

Auch ist die Ladebox mit 71 x 34 x 35 mm nicht übermäßig groß, wenn auch nicht winzig.

Dafür kann die Ladebox die Ohrhörer auch bis zu 3x laden. Ist diese selbst leer, lässt sie sich via USB-C oder auch kabellos laden.

Die Ohrhörer selbst besitzen ein klassisches “Stöpsel” Design. Optisch sind sie ähnlich wie die Ladebox recht schlicht gehalten. So sind diese komplett aus Kunststoff, in der von dir gewählten Farbe. Selbst die Silikonaufsätze sind farblich angepasst.

Die Größe der Ohrhörer würde ich als “mittel” bezeichnen. Die Akkulaufzeit der Ohrhörer liegt pro Ladung bei ca. 8 Stunden ohne ANC. Mit ANC verlierst du +- 3 Stunden.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Touch empfindliche Rückseite.

 

Tragekomfort

Die generelle Passform der REAL BLUE TWS 3 ist gut gewählt und diese sitzen sicher in meinen Ohren. Allerdings sitzen sie auch nicht “super luftig” oder besonders leicht. Ich merke schon, dass ich Ohrstöpsel in den Ohren habe.

Ich würde unterm Strich sagen, der Tragekomfort ist durchschnittlich.

 

ANC

Wie die meisten modernen Ohrhörer bringen auch die REAL BLUE TWS 3 ANC mit, also aktives Noise Cancelling.

Teufel spricht hier von einem verbesserten Hybrid Noise Cancelling. Und ja, ich würde das ANC als solide, wenn nicht sogar gut einstufen. Dieses kann Rauschen, Brummen, surrende Geräusche sehr gut ausblenden.

Gerade also bei Autofahrten, in Bus und Bahn macht das ANC einen guten Job. Stimmen, Rufe und ähnliche Geräusche werden gedämpft, aber kommen in der Regel noch durch das ANC hindurch, außer du drehst die Musik hoch.

Kurzum ein gutes ANC für Ohrhörer. Willst du deutlich mehr musst du auf große Kopfhörer wechseln.

 

Google Fast Pair und App

Die REAL BLUE TWS 3 unterstützen auch “Google Fast Pair”. Was bedeutet dies? Wenn du die Ohrhörer das erste Mal öffnest in der Nähe deines Smartphones, sollte es diese automatisch erkennen und dir anbieten, mit deinem Google Account zu verbinden.

Hierdurch lassen sich die Ohrhörer leichter verbinden, auch mit anderen Geräten deines Google Accounts. Zudem kannst du den Ladestand der Ohrhörer in % unter Android sehen.

Teufel bietet auch eine eigene App an, welche es dir erlaubt den Klang der Ohrhörer noch etwas zu personalisieren.

Wichtig, die Ohrhörer funktionieren natürlich auch mit Apple Smartphones.

 

Klang der REAL BLUE TWS 3

Ok, kommen wir zum spannendsten Teil, dem Klang. Die REAL BLUE TWS 3 klingen stark, aber auch nicht übertrieben. Wie meine ich das?

Starten wir bei den Höhen. Ich finde die REAL BLUE TWS 3 haben ziemlich perfekte Höhen! Diese sind klar, sauber und mit einer guten Brillanz, ohne dabei aber zu scharf zu sein. Nein dies sind nicht zwingend die “luftigsten” Ohrhörer, aber mir gefallen die Höhen gut, gerade da wir ansonsten hier schon etwas wuchtigere Ohrhörer haben.

Erfreulicherweise sind auch die Mitten recht stark. Die REAL BLUE TWS 3 haben einen wunderbar vollen und satten Klang. Auch Stimmen werden sehr gut und voll wiedergegeben. So sind die Mitten hier relativ neutral, was eher ungewöhnlich ist. Die meisten Bluetooth Ohrhörer senken die Mitten recht stark ab. Dies ist hier weniger der Fall.

Spannend ist der Bass. Grundsätzlich haben die REAL BLUE TWS 3 einen recht wuchtigen Klang. Diese haben einen sehr schönen und voluminösen Bass. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben. Die REAL BLUE TWS 3 sind keine extremen Bass-Bomber, sondern klingen einfach kräftig und satt. Dabei ist auch der Tiefgang der Ohrhörer stark!

Dabei wirkt der Bass auch nicht künstlich oder unnatürlich. Bei vielen Bluetooth Ohrhörern ist leider zu hören, dass der Bass künstlich via DSP extrem geboostet ist. Dies ist hier nicht der Fall.

Die REAL BLUE TWS 3 klingen “natürlich rund” mit starkem Bass und Tiefgang. Dies in Kombination mit den guten Mitten und den sauberen, aber auch nicht überschärften Höhen, gibt den Ohrhörern einen vergleichsweisen gut balancierten Klang.

Dabei klingen die Ohrhörer aber auch nicht langweilig oder flach, ganz im Gegenteil! Gerade etwas kräftigere Musik liegt diesen. Dabei ist die Pegelfestigkeit gut und die maximale Lautstärke recht hoch.

Teufel REAL BLUE TWS 3 Frequency Response

 

Fazit

Die große Stärke der Teufel REAL BLUE TWS 3 ist klar der Klang! Sie haben einen tollen und kräftigen Klang.

Dabei ist dieser sehr voluminös mit tollem Tiefgang. Allerdings sind die REAL BLUE TWS 3 auch keine Bass-Bomber, sondern relativ gut ausbalanciert für ihre kräftige Klangsignatur.

Hierdurch machen die Ohrhörer Spaß, klingen aber auch nicht übertrieben oder “unnatürlich”.

Hinzu kommt solides ANC, eine App Unterstützung und ein paar Komfort Features wie Google Fast Pair oder kabelloses Laden.

Den Tragekomfort würde ich als durchschnittlich bezeichnen, so sind die Ohrhörer nicht unbequem, aber auch nicht „federleicht“ in den Ohren. Daher würde ich die Teufel REAL BLUE TWS 3 tendenziell eher Nutzern empfehlen die etwas größere Ohren haben.

Unterm Strich bin ich mit den Teufel REAL BLUE TWS 3 sehr zufrieden, vor allem aufgrund des Klangs. Hier zählen diesen zu den besten Bluetooth Ohrhörern die ich bisher im Test hatte.