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Corsair HS80 Max im Test, herausragendes kabelloses Headset mit sehr gutem Mikron!

Mit dem HS80 Max bietet Corsair eine neue Version seines beliebten Gaming Headsets an. Dieses soll vor allem durch einen individuellen Klang überzeugen. So lässt sich der Klang des Headsets mit Sonarworks SoundID an deine persönlichen Vorlieben anpassen.

Hinzu soll ein hervorragender Tragekomfort kommen, wie auch eine kabellose Anbindung, wahlweise via Bluetooth oder dem beiliegenden Funkempfänger.

Allerdings, gerade der Fokus, den Corsair auf die Klangqualität gelegt hat, macht das HS80 Max für mich spannend.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen bzw. anhören, ob Corsairs Versprechungen stimmen und die HS80 Max wirklich so gut klingen!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der HS80 Max für diesen Test.

 

Corsair HS80 Max im Test

Das HS80 Max ist natürlich in erster Linie ein Gaming Headset. Allerdings setzt Corsair auf ein sehr schlichtes Design. Ich finde die Kopfhörer sehen schick und “erwachsen” aus, aber auch nicht zu langweilig.

Gerade die weiße Version hält aus meiner Sicht eine sehr schöne Balance aus einem “auffälligen” Design, welches aber auch nicht zu übertrieben ist.

So haben wir vergleichsweise kantige Ohrmuscheln, welche aus einem matten Kunststoff gefertigt sind. Die Aufhängung der Ohrmuscheln und auch Teile der Halterung sind sogar aus Metall gefertigt.

Hierdurch wirken die Kopfhörer recht stabil und gut gebaut.

Der Mikrofonarm ist fest mit dem Headset verbunden und lässt sich wie üblich herunterklappen. Gesteuert wird das Headset zunächst über ein Drehrad wie auch zwei Tasten am Headset selbst oder einmal verbunden über die Corsair Software.

Spannend wird es bei der Akkulaufzeit. Corsair wirbt hier mit 24 Stunden mit RGB-Beleuchtung und 65 Stunden ohne. Die Akkulaufzeit bei mir im Test war sehr gut (24 Stunden sind absolut plausibel), aber 65 Stunden kann ich noch nicht bestätigen, zumal die RGB-Beleuchtung auch wirklich nicht so aufwendig ist, dass solch ein Laufzeitunterschied plausibel wäre.

Aber 24 Stunden + sind absolut möglich, gerade ohne Beleuchtung.

Geladen wird das Headset via USB C.

 

Super Tragekomfort!

Der Tragekomfort des HS80 Max ist ein großer Pluspunkt. Zwar ist das Headset nicht winzig, aber es ist für ein kabelloses Modell auch nicht übermäßig schwer. Dabei setzt Corsair bei den Ohrmuscheln auf Stoff und nicht auf Kunstleder.

Eine Entscheidung, welche ich begrüße, denn ich finde diesen Stoff angenehmer gerade an warmen Tagen als Kunstleder oder echtes Leder. Zwar sind die HS80 Max nicht übermäßig luftig, dies sind keine offenen Kopfhörer, aber deine Ohren fühlen sich auch nicht komplett abgeschirmt an.

Auch beim Sprechen hörst du dich etwas selbst, was ich sehr angenehm finde! Zudem haben wir ein “schwebendes” Kopfband, welches mir auch gut gefällt.

Kurzum, die Corsair HS80 Max gehören klar zu den besseren, wenn nicht sogar besten kabellosen Gaming-Headsets was den Tragekomfort angeht.

 

Klang, wie gut klingt das HS80 Max?

Beginnen wir mit dem “Standard-Klang” des Headsets. Du kannst seinen Klang über die Software mit einem EQ oder SoundID personalisieren. Darum kümmern wir uns später.

Im ersten Moment war ich etwas überrascht, denn die Corsair HS80 Max haben einen sehr ausbalancierten Klang. Die Kopfhörer klingen sehr sauber und fast schon neutral.

So sind die Höhen tadellos. Diese sind sauber und weder zu scharf noch zu matt. Corsair hat hier einen recht angenehmen “Mittelweg” getroffen. Ich bin mit den Höhen vollkommen zufrieden!

Selbiges gilt für die Mitten. Wir haben eine sehr gute Stimmwiedergabe. Stimmen haben eine fantastische Natürlichkeit und hören sich einfach unheimlich rund an. Dabei vermeiden die Corsair HS80 Max aber den „blechernen“ Klang, der schnell entstehen kann, wenn zu sehr auf die Mitten fokussiert wird.

Beim Bass wird es etwas schwerer. Der Bass ist nicht schlecht, könnte aber gerade am unteren Ende etwas “Punch” haben. So wirkt der Bass relativ flach. Spannenderweise bekommt er bei höheren Lautstärken (und HS80 Max kann richtig laut werden) merklich mehr Druck. Auch ist das Headset zu deutlich mehr Bass in der Lage! Ein kleiner Bass Boost über den EQ tut den HS80 Max aus meiner Sicht sehr gut.

Ein Hauch mehr Bass über den EQ in der Corsair Software und die HS80 Max klingen aus meiner Sicht fantastisch! Auch die generelle Räumlichkeit ist stark!

Hier merken wir schon die “Gaming-Headset” DNA. Bereits ohne virtuellen Raumklang klingt das Headset relativ breit. Allerdings auch nicht so breit, dass es künstlich wirkt.

Kurzum, von Natur aus hat das Corsair HS80 Max einen sehr schön neutralen und sauberen Klang.

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

EQ und SoundID

Allerdings ist es recht offensichtlich, dass Corsair erwartet, dass du den Klang des HS80 Max nach deinen Wünschen anpasst.

Option A ist hier der klassische EQ.

Dieser funktioniert auch tadellos.

Spannender ist SoundID! SoundID macht mit dir einen “Hörtest” und einen A / B Test. Zunächst wird ermittelt, wie gut du hohe Frequenzen wahrnehmen kannst.

Anschließend wird über einen A / B Test ermittelt, welche Klangcharakteristik du bevorzugst und entsprechend der Klang angepasst.

Und ja, das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht!

 

Klang mit SoundID herausragend!

Von Haus aus klingen die HS80 Max relativ neutral. Nach meiner Anpassung mit SoundID klingen die HS80 Max völlig anders!

Ich bevorzuge in der Regel etwas mehr die Badewannen Klangsignatur. Also relativ viele Höhen und Bässe. SoundID hat auch einen sehr guten Job die Kopfhörer mehr in diese Richtung zu formen.

So mochte ich die Höhen der HS80 Max von Haus aus. Passend dazu hat hier SoundID nicht viel verändert. Vielleicht einen Hauch nachgeschärft.

Wo SoundID einiges gemacht hat ist beim Bass, welcher deutlich angehoben wurde. Entsprechend klingen die Kopfhörer nach der Anpassung auch ganz anders.

Spätestens nach der SoundID Anpassung würde ich sagen, dass dies klanglich das beste Gaming Headset ist, das ich bisher in den Fingern hatte.

 

Mikrofon, eins der besten!

Mikrofone bei kabellosen Gaming Headsets sind in der Regel eher schwach. Dies liegt an Bandbreitenbegrenzungen bei der kabellosen Übertragung.

Allerdings ist da das Mikrofon des HS80 Max fast schon als fantastisch zu bezeichnen!

Das Mikrofon ist sehr laut, klar und sauber. Ja im Detail gibt es ein leichtes Ausfransen an den oberen Frequenzen, aber unterm Strich würde ich sagen, dass dies das beste Mikrofon ist, das ich bisher bei einem kabellosen Headset gehört habe.

 

Fazit

Das Corsair HS80 Max ist fantastisch! Dies ist das beste kabellose Gaming Headset, das ich bisher in den Fingern hatte.

Corsair hat hier einen hervorragenden Job gemacht, in allen Bereichen.

Starten wir beim Klang. Von Haus aus klingt das HS80 Max ordentlich, aber es ist sehr neutral und der Bass für meinen Geschmack etwas zu langweilig. Spannend wird es nach der Anpassung mit SoundID.

SoundID misst, wie gut dein Gehör hohe Frequenzen wahrnehmen kann und führt anschließend einen A / B Test durch, um zu ermitteln, welche Klangsignatur dir am besten gefällt.

Das hat bei mir auch sehr gut funktioniert! Nach der Anpassung mit SoundID hat das Headset wirklich die von mir bevorzugte Klangsignatur gut getroffen! Im Detail könnte der Klang noch einen Hauch luftiger sein, für mich, aber es ist spätestens nach der Anpassung eines der klanglich besten Gaming Headsets, die ich jemals in den Fingern hatte!

Hinzu kommt ein Tragekomfort welche auch als überdurchschnittlich bezeichnet werden kann. Ich mag die Stoff-Ohrpolster und finde das Headset auch über Stunden hinweg bequem.

Selbst das Mikrofon ist gut!

Kurzum, zwar ist das Corsair HS80 Max mit 190€ UVP sehr teuer, anders können wir es nicht sagen, aber dies ist auch wirklich ein gutes Gaming Headset, das vor allem sehr rund ist. Es gibt auch andere gut klingende Gaming Headsets, aber diese sind dann oft klobig und schwer, das Corsair HS80 Max hingegen schneidet in allen Bereichen gut bis sehr gut ab! Ob nun Tragekomfort, Klang (nach SoundID), Mikrofon oder Software und das gibt es selten in kabelloser Form!

Corsair HS80 Max
POSITIVE
Hervorragender Klang
Klar sehr gut anpassbar
Gutes Mikrofon
Großer Software Umfang
Gute Akkulaufzeit
NEGATIVE
94

NICGIGA NIC-S250801 8 Port 2,5Gbit Switch, günstig, schnell und sehr sparsam! (unter 3W!)

Immer mehr Geräte verfügen über schnelle LAN-Ports mit mehr als 1 Gbit. Leider sind aber 2,5Gbit oder sogar 10 Gbit Switche noch sehr selten.

Bis vor kurzem waren solche Modelle noch extrem teuer und vor allem stromhungrig! Ein Punkt der mich sehr von diesen abgehalten hatte. Aber mittlerweile gibt es einige 2,5 Gbit LAN Modelle die gar nicht mehr so stromhungrig sind und auch preislich in einen interessanten Rahmen fallen.

Solch ein Switch ist auch der NICGIGA 8 Port 2.5G Ethernet Switch.

Dieses Modell verfügt über 8x 2,5 Gbit RJ45 LAN Ports und sogar einen 10 Gbit SFP+ Uplink. Dies für unter 100€!

Wollen wir uns mal anschauen wie gut der Switch ist und wie viel Strom er benötigt!

 

NICGIGA NIC-S250801 8 Port 2.5G Ethernet Switch with 10G SFP Uplink im Test

Der NICGIGA Switch ist optisch eher “funktional” gestaltet. Dies ist kein schicker Switch, sondern ein recht klassisches Gerät mit einem einfachen Metallgehäuse.

Dabei misst dieser rund 21 x 11 x 3,2 cm. Eine gängige Größenklasse für ein Modell mit 8/9 Ports.

Sämtliche Anschlüsse des Switch sind dabei auf der Front angebracht. Hierzu zählt auch der DC Eingang!

Als Netzteil nutzt der Switch ein klassisches 12V/1,5A Modell.

 

Anschlüsse

Auf der Front besitzt der NICGIGA zunächst 8x RJ45 LAN Ports. Diese unterstützen alle

  • 100 Mbit
  • 1000 Mbit
  • 2500 Mbit (2,5 Gbit)

Dabei wirbt der Hersteller mit maximal 60 Gbps Switching-Kapazität.

Zudem haben wir aber auch einen SFP+ Port. SFP+ = maximal 10 Gbit!

Der SFP+ Port ist dabei als optionaler Uplink gedacht. Hast du mehrere Netzwerk Switche ist es in einem professionellen Umfeld üblich, dass diese untereinander via SFP / SFP+ verbunden werden. Das ist aber keine Pflicht, du kannst auch einfach den Switch über normale LAN-Ports / Kabel mit deinem Router verbinden.

 

Unmanaged

Der NICGIGA NIC-S250801 ist ein sogenannter “Unmanaged” Switch. Dieser besitzt also keine WebUI oder Ähnliches.

 

Mit VLAN Schalter

Allerdings besitzt der Switch auf der Front einen VLAN-Schalter. Aktivierst du diesen, werden die LAN-Ports alle in unterschiedliche VLANs aufgeteilt. Diese können also nicht untereinander kommunizieren.

Allerdings können alle LAN-Ports mit dem SFP+ Port eine Verbindung herstellen. Sinnvoll in einem Netzwerk, wo du nicht willst, dass Geräte untereinander reden können, aber dennoch über den SFP+ Port mit dem Internet verbunden werden.

Dies ist natürlich ein Feature für größere Netzwerke bzw. ein geschäftliches Umfeld.

 

Ohne Lüfter (und im inneren)

Der NICGIGA 8 Port 2.5G Ethernet Switch ist komplett passiv gekühlt. Es gibt im Inneren also keinen Lüfter oder andere Komponenten die Lärm erzeugen.

Ich habe den Switch auch einmal geöffnet. Leider sind die Chips mit einem Kühlkörper verklebt, daher kann ich nicht sehen was wir hier für einen Chipsatz haben.

Allerdings sieht der Switch sauber gearbeitet aus.

Merkwürdig, im Inneren des Switch ist eine grüne LED, die konstant blinkt. Diese ist zwar nur halb sichtbar, durch die Ritzen im Gehäuse, aber schon etwas merkwürdig, dass sie da ist.

 

In der Praxis

Ich nutze den NICGIGA NIC-S250801 Switch nun seit knapp über 2 Wochen. Bisher war dieser absolut unproblematisch! Ich hatte keine Abstürze oder anderes “merkwürdiges” Verhalten.

Der Switch verhält sich komplett „transparent“.

Auch die Leistung passt zu 100%. Ich kann ohne Probleme die vollen 2,5 Gbit durch den Switch jagen. Das Einzige, was ich bisher nicht ausprobiert habe, ist der 10 Gbit SFP+ Port. Mit einem SFP+ zu RJ45 Adapter, den ich noch rumfliegen hatte, wollte der Port leider nicht arbeiten. Allerdings sind diese Adapter gerne mal etwas “problematisch”.

Eine SFP zu SFP (1Gbit) Verbindung zu meinem UniFi Switch mit DAC Kabel funktionierte wiederum problemlos.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist für mich ein ganz wichtiger Punkt! Mein erster 10 Gbit Switch den ich hatte (und mittlerweile verkauft wurde) benötigte satte 25-35W bei 8 Ports!

Die modernen 2,5 Gbit Modelle sind da um einiges sparsamer! Hier ein paar Leistungswerte des NICGIGA NIC-S250801:

  • 2,8W – ohne Geräte angeschlossen
  • 3,1W – mit 1x 2,5 Gbit LAN Gerät
  • 3,8W – mit 2x 2,5 Gbit LAN Geräte
  • 4,6W – mit 3x 2,5 Gbit LAN Geräte
  • 5,2W – mit 4x 2,5 Gbit LAN Geräte

Dies sind sehr erträgliche Stromverbrauchswerte! Du kannst effektiv damit rechnen, dass der Switch ca. 2,8W “Basis-Verbrauch” hat + 0,6-0,8W pro angeschlossenes Gerät.

 

Fazit

Du willst Dein Netzwerk auf 2,5 Gbit LAN umstellen? Dann kann ich den NICGIGA NIC-S250801 8 Port 2.5G Ethernet Switch with 10G SFP-Uplink mit gutem Gewissen empfehlen!

Dieser macht bei mir in meinem Heim/Büro-Netzwerk einen super Job neben meinem UniFi 1Gbit Switch. So lasse ich meine großen PCs wie auch NAS-Systeme über den NICGIGA Switch laufen und hatte bisher noch nie auch nur einen Absturz!

Neben dem fairen Anschaffungspreis, um die 100€ für 8x 2,5 Gbit LAN, ist dabei für mich der Stromverbrauch ein wichtiges Kriterium.

Aber auch hier kann der Switch überzeugen. 2,8 W Basis-Verbrauch und + 0,6-0,8W pro angeschlossenes Gerät, das ist alles andere als zu viel!

Kurzum, der NICGIGA NIC-S250801 ist voll empfehlenswert!

 

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TERACLE T450 im Test, SK Hynix NAND in spannender Kombination mit Innogrit IG5236 Controller

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Der koreanische Hersteller TERACLE ist noch recht neu auf dem Markt der SSDs. Allerdings haben diese mit der T450 eine sehr spannende SSD im Sortiment.

So nutzt die T450 NAND aus dem Hause Hynix. Klingt im ersten Moment vielleicht nicht übermäßig spannend, ist es aber! Wir haben derzeit nur eine Handvoll großer NAND Hersteller auf dem Markt.

  • Samsung
  • KIOXIA
  • Micron
  • SK Hynix
  • YMTC

Während KIOXIA, Micron und YMTC ihren NAND auch an 3. Hersteller für den Bau von SSDs weitergeben, war es bisher so, dass Samsung und SK Hynix NAND primär in den jeweiligen eigenen SSDs zum Einsatz kamen.

Dies in Kombination mit dem Innogrit IG5236 Controller macht die T450 zu einer super spannenden SSD. Für mich extra spannend denn TERACLE ist auch noch ein sehr unbekannter Hersteller!

Wollen wir uns mal anschauen ob diese exotische SSD im Test überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an TERACLE welche mir die T450 für einen Test zur verfügung gestellt haben.

 

Die TERACLE T450 im Test

Auf den ersten Blick ist die T450 eine recht einfache SSD. So setzt diese auf den üblichen M.2 2280 Formfaktor.

Dabei haben wir keinen besonderen Kühlkörper oder Aufkleber mit Kupferschicht oder Ähnliches.

Auch setzt TERACLE auf ein klassisches grün/blaues PCB. So würde ich die SSD als recht unscheinbar bezeichnen.

 

Technik der T450

Spannender ist da die Technik. TERACLE verspricht zunächst bis zu 7000 MB/s lesend und 6400 MB/s schreibend, womit die T450 schon zu den schnelleren PCIe 4.0 SSDs gehören würde.

Das Herzstück ist hier der Innogrit IG5236 Controller. Dieser ist etwas exotischer, aber bereits bekannt aus SSDs wie der ADATA XPG Gammix S70, welche ich für sehr stark hielt. Der Controller ist vergleichbar mit dem Phison E18, was die Leistung betrifft.

Dabei verfügt die SSD im Gegensatz zu vielen “Budget” Modellen auch über einen DRAM Cache. So ist hier ein SK Hynix H5ANAG6NCJ RAM Baustein verbaut.

Auch beim NAND kommt nach meinen Infos SK Hynix TLC NAND zum Einsatz. Dieser ist aber mit Teracle gelabelt, was nicht unüblich ist, dass einige Hersteller NAND Bausteine mit dem eigenen Logo versehen.

Hynix NAND ist eher selten in SSDs anzutreffen, abseits von SK Hynix eigenen Modellen. Dies wäre aber sehr positiv, denn ich halte Hynix TLC Nand für sehr gut.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Benchmarks der TERACLE T450 (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir den Test mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist der derzeit beste Test, um die maximale Leistung einer SSD zu testen.

CrystalDiskMark ist hier nicht immer ganz alltagsnah, aber es ist der beste Test um die SSD voll auszureizen.

Hier sehen die Werte der TERACLE T450 zunächst sehr beeindruckend aus! Lesend kommt die SSD auf 7447 MB/s, was praktisch das Limit der PCIe 4.0 Verbindung ist.

Damit setzt sich die T450 zwischen die Samsung 990 Pro und die Lexar NM790, weit oben im Testfeld.

Ein ähnlich positives Bild sehen wir auch schreibend! Hier erreicht die SSD bis zu 6832 MB/s. Damit liegt diese knapp hinter der Samsung 990 Pro und der Solidigm P44 Pro und vor der WD SN850x und der Lexar NM790.

Etwas versteckt bietet CrystalDiskMark die Möglichkeit, die IOPS und die Zugriffszeit von SSDs zu messen. Dies ist beides nicht die genaueste oder beste Messung, schauen wir uns aber dennoch auch hier einmal die Ergebnisse an.

Hier landet die TERACLE T450 im Mittelfeld. Allerdings wie aussagekräftig dies ist, lasse ich mal dahingestellt. Gerade bei der IOPS-Messung bevorzugt CrystalDiskMark einige SSD Controller und andere mag dieser Test gar nicht. So landen Samsung SSDs mehr oder weniger konstant am Ende.

AS SSD ist ein Test der nicht gut auf moderne SSDs optimiert ist. Allerdings sind dies auch in der Praxis nicht alle Probleme.

Hier landet die T450 im Mittelfeld.

Anvil’s Storage Utilities ist an sich sehr gut für moderne SSDs optimiert. Daher war ich über das mittelmäßige Abschneiden der T450 hier etwas überrascht.

 

PC Mark SSD Test

Der PC-Mark-Test zielt mit seinem Speicher-Benchmark darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Büroanwendungen und Spiele zu simulieren.

Es stehen dreit Testoptionen zur Verfügung: die „Quick“-Variant, “Data” und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, was dazu führt, dass SSDs mit langsamer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden.

Hier sehen wir in allen Testbereichen erfreulich gute Ergebnisse!

 

WinRAR Test

Am Ende übertragen wir noch zwei umfangreiche Archivdateien auf die SSD und entpacken sie anschließend. Diese Vorgehensweise spiegelt auch gut das Installieren von Spielen und Programmen wider.

  • Archiv A enthält die Installation von Tiny Tina’s Wonderland mit ungefähr 52 GB.
  • Archiv B umfasst die Installationen von Tiny Tina’s Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 und beträgt etwa 231 GB.

Hier sehen die Werte der TERACLE T450 sehr gut aus! Diese setzt sich bei beiden Tests klar ins Oberfeld der bisher getesteten SSDs.

Dies bestätigt die sehr guten reinen Datenraten der SSD.

 

SLC Cache

Wie die meisten SSDs setzt auch die TERACLE T450 auf einen SLC Cache. Was bedeutet dies? Die TERACLE T450 nutzt TLC NAND, das heißt, es werden pro Zelle 3 Bits gespeichert. Umso mehr Bits wir Pro Zelle schreiben, umso komplexer und langsamer wird der Schreibvorgang. Dies potenziert sich, je mehr Bits pro Zelle geschrieben werden müssen. Gerade QLC SSDs sind davon betroffen.

Um aber dennoch hohe Datenraten zu erreichen, nutzen fast alle SSDs einen so genannten SLC Cache. Hierbei wird nur 1 Bit Pro Zelle geschrieben, für einen gewissen Zeitraum. Dies funktioniert natürlich nicht über die komplette Kapazität hinweg.

Entsprechend kann die Datenrate bei konstanter Last sinken, bis die SSD den SLC Cache wieder freischaufelt.

Aber wie stark sinkt die Datenrate? Hierfür fülle ich die SSD mit H2Testw und logge die Geschwindigkeit mit.

Wichtig: H2TestW kann nicht die volle Schreibgeschwindigkeit der SSD nutzen, daher nicht wundern, dass wir im Maximum nur knapp unter 3000 MB/s haben.

Zunächst ist der Cache der T450 in der 2TB Version mit rund 600 GB sehr groß! Innerhalb der ersten 600 GB haben wir die volle Leistung.

Danach sinkt die Datenrate etwas schwankend auf 800-1500 MB/s ab (1080 MB/s im Schnitt). Dies ist ein guter Wert!

 

Stromverbrauch

Das Bestimmen des Stromverbrauchs von M.2 SSDs gestaltet sich als Herausforderung. Um dies zu erreichen, nutze ich eine spezielle Methode: Ich verbaue die SSDs in einem externen NVME SSD Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Es ist hier zwar keine genaue Messung möglich, auch da wir die Leistung der SSD auf 1000 MB/s limitieren. Trotzdem geben die Ergebnisse einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es ist daher ratsam, weniger auf absolute Werte zu achten, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um abzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt.

Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde verändern.

Unter last verbrauchte die TERACLE T450 bei mir im Test eine mittlere Menge Energie, soweit unauffällig für eine SSD dieser Klasse.

Allerdings im Leerlauf lag der Verbrauch etwas höher als ich erwartet hatte. Dies kann natürlich an meiner Testmethode liegen, ist aber durchaus etwas auffällig.

Damit würde ich die SSD weniger für Ultrabooks und Notebooks wo Akkulaufzeit ein wichtiger Punkt ist empfehlen und mehr für klassische Desktop-PCs oder Gaming Notebooks.

 

Fazit

Die TERACLE T450 ist eine super spannende SSD! Innogrit IG5236 Controller + Hynix NAND + DRAM Cache zu einem fairen Preis.

Im Test konnte die SSD vor allem durch sehr gute Datenraten beim Kopieren von Daten, wie auch in Alltagsanwendungen überzeugen.

Die T450 kann hier zwar nicht ganz mit der “ersten Klasse” SSDs wie der Solidigm P44 Pro oder 990 Pro mithalten, aber diese Spielt durchaus in einer Liga mit Modellen wie der Samsung 980 Pro, was im alltag mehr als ausreichend ist.

Erfreulich ist dabei auch die gute Leistung nach dem SLC Cache, welche deutlich über der von QLC SSDs oder günstigen TLC Modellen aller WD Blue SN580 liegt.

Lediglich läuft die TERACLE T450 relativ heiß. Es ist hier ganz klar ein SSD-Kühler empfehlenswert!

Aber abseits davon ist dies eine super spannende SSD mit Markenkomponenten und starker Leistung.

TERACLE T450
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INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung im Test, Empfehlung!

INIU war sehr fleißig und hat neben einer neuen Version seiner bekannten 25000 mAh Powerbank auch ein komplett neues Modell auf den Markt gebracht, die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung.

Wir haben hier eine 20.000 mAh Powerbank, welche über einen recht leistungsstarken 65W USB C Port verfügt.

Wollen wir uns die Powerbank einfach mal im Test ansehen. Kann diese auch überzeugen? Stimmt die Kapazität und gibt es vielleicht ein paar positive Überraschungen?

 

INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung im Test

INIU bleibt seinem klassischen Design auch bei der INIU BI-B62 Powerbank treu. So besitzt auch diese ein stark abgerundetes Gehäuse aus einem gummierten Kunststoff. Dabei befindet sich ein kleines Hochglanzfenster auf der Oberseite.

Damit ähnelt die Powerbank stark ihren Geschwistern von INIU. Allerdings hat diese auch das Problem der Robustheit, denn diese Oberfläche ist sehr empfindlich gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken.

Mit 149,5 x 73 x 27,5 mm ist die 20.000 mAh 65W Powerbank nicht riesig, aber auch nicht winzig für ein Modell mit 20.000 mAh

Dies sehen wir auch im Vergleich zur normalen INIU 20000 mAh 22,5W Powerbank, welche schon ein Stück kleiner ist. Umgekehrt ist die neue 25000 mAh 100W Powerbank von INIU ist erwartungsgemäß ein kleines Stück größer.

Das Gewicht der Powerbank liegt bei 405g.

 

Anschlüsse

Die INIU 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung besitzt 3 Anschlüsse, 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C – 65W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB C – 36W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A
  • USB A – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB C Port der Powerbank bietet satte 65W Leistung. Damit ist dieser ausreichend für so ziemlich alle Notebooks auf dem Markt. Kleinere 13 Zoll Modelle werden in der Regel mit dem vollen Tempo geladen, größere Modelle werden in der Regel geladen, aber vielleicht nicht ganz mit dem vollen Tempo.

Dabei ist der Port natürlich auf Geräte wie Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen (Switch, Steam Deck) wunderbar geeignet! Du musst dir hier keine Sorgen machen, dass etwas “überladen” wird oder so.

Der sekundäre USB C Port hingegen bietet 36W und spannenderweise keine 15V oder 20V Stufe. Damit ist der sekundäre Port mehr oder weniger ausschließlich für Smartphones und kleinere Geräte geeignet.

Der USB A Port wiederum soll Quick Charge mit bis zu 18W unterstützen.

Über den primären USB C Port wird die Powerbank auch geladen. Allerdings laut INIU nur mit bis zu 45W.

 

USB A Port mit Überraschung

Laut Aufdruck bietet der USB A Port lediglich 18W nach dem Quick Charge 3.0. Nicht schlecht, aber laut meinem Messgerät hat der USB A Port deutlich mehr Power!

  • Apple 5V/2,4A Charging
  • BC1.2
  • Samsung AFC 9V/12V
  • Huawei FCP 5V/9V/12V
  • Huawei SCP 3,4-12V @66W
  • QC 2.0
  • QC 3.0
  • VOOC/DASH/WARP Charging 3,3-5,5V
  • SuperVOOC 10V

Leider habe ich derzeit kein Huawei oder OPPO Smartphone im Büro um dies praktisch zu testen, aber so wie es aussieht unterstützt die Powerbank die proprietären Schnelllade Standards von modernen Huawei, OPPO, OnePlus und Realme Smartphones!

Update: Hier gibt es leider ein negatives Update. So wie es aussieht gibt es hier einen Fehler seitens der Powerbank. So gibt diese sich zwar mit den diversen Ladestandards zu erkennen, das Messgerät hat dies also richtig ausgelesen, aber diese funktionieren in der Praxis nicht.

So haben mich einige Berichte erreicht wonach OnePlus Smartphones die Powerbank zwar als DASH/WARP Charge fähig erkennen, aber dann direkt das Laden abbrechen.

Dies kann ich mit SuperVOOC und einem Realme Smartphone bestätigen! Auch hier beginnt das Smartphone den Ladevorgang, versucht auf das schnellladen umzuschalten und bricht den Ladevorgang ab.

Es ist natürlich weiterhin möglich das es Huawei, Realme, Oppo und OnePlus Smartphones gibt bei denen es funktioniert, aber derzeit sieht das ganze eher nach einer „fehl Erkennung“ aus. 

 

Große PPS Range!

Die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank unterstützt PPS und dies auch mit einer recht großen Range!

  • USB C 1 – 3,3-15V bei bis zu 4,5A
  • USB C 2 – 3,3-11V bei bis zu 4,5A

Fantastisch! Damit ist diese Powerbank auch für Samsung und Google Pixel Smartphones hervorragend.

Diese kann beispielsweise das Samsung Galaxy S23 Ultra mit den vollen 45W laden.

 

Die Kapazität

Wie steht es um die Kapazität der Powerbank? Diese soll laut INIU bei 20000 mAh bzw. 74 Wh liegen.

Wh mAh @ 3,7V % der HA
5V/1A 63.6473 17202 86%
9V/1A 68.3485 18473 92%
20V/1A 66.8422 18065 90%
20V/3A 65.1301 17603 88%

 

Im Test erreichte die Powerbank eine praktisch nutzbare Kapazität von 18473 mAh bzw. 68,3485 Wh im besten Fall und 17202 mAh bzw. 63,6473 Wh im schlechtesten Fall.

Dies entspricht 86% bis 92% der Herstellerangabe! Fantastische Werte!

Bei Powerbanks ist es leider normal, dass die Modelle nicht zu 100% die Herstellerangabe erreichen. Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Bei ihrer Entladung gibt es allerdings diverse Wandlungsprozesse, welche etwas Kapazität kosten.

80-90% echte Kapazität ist nach meiner Erfahrung ein guter normaler Wert. Über 90% nutzbare Kapazität ist selten (und erfreulich).

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones
OnePlus Smartphones
Realme Smartphones
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • = langsames Ladetempo zu erwarten
  • = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung ist praktisch für alle Smartphones aller Hersteller wunderbar geeignet!

Dank der Ausgangsleistung von 65W ist die Powerbank z.B. super für die diversen Apple Geräte, inklusive der großen iPads und der kleinen MacBooks.

Dank der großen PPS Range ist die Powerbank aber auch super für die Samsung Galaxy S Smartphones, wie auch die Pixel Smartphones geeignet. Beispielsweise das S23 Ultra würde mit dem vollen Tempo an der Powerbank landen.

 

Ladedauer

Die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank kann mit bis zu 45W geladen werden, an einem entsprechenden 45W USB Power Dleivery Ladegerät (oder größer).

Eine vollständige Ladung der Powerbank dauert ca. 2:30-2:45 h, was ein gutes Tempo für eine Powerbank dieser Klasse ist.

 

Fazit

Die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung ist hervoragend! INIU hat hier einen fantastischen Job gemacht, vor allem auf technischer Seite.

Zunächst erfüllt die Powerbank die Kapazitätsangabe erfreulich gut mit bis zu 18473 mAh bzw. 68,3485 Wh. Dies sind für eine 20000 mAh Powerbank herausragende Werte.

Ebenfalls herausragend sind die Anschlüsse! Zunächst unterstützt der USB A Port mit SuperVOOC, DASH/WARP Charging, Huawei Super Charge und Quick Charge viele Ladestandards!

Der primäre USB C Port wiederum bietet 65W nach dem Power Delivery Standard, wie auch eine große PPS Range mit 3,3-15V bei bis zu 4,5A.

Damit ist diese Powerbank für fast alle Geräte hervorragend geeignet! Ob nun Samsung Galaxy S (auch das S23 Ultra wird mit dem vollen Tempo geladen), Apple iPhone, Google, usw. Smartphones werden alle voraussichtlich schnell an der Powerbank geladen.

Dank der Leistung von 65W ist die Powerbank auch super für Notebooks geeignet.

Das Laden der Powerbank selbst geht mit bis zu 45W flott! Eine vollständige Ladung dauert rund 2:30h.

Kurzum, dies ist eine herausragende Powerbank, welche prinzipiell voll empfehlenswert ist! Prinzipiell? Du musst hier etwas auf den Preis schauen.

INIU Laptop Power Bank, 65W PD3.0 20000mAh Hochkapazität Powerbank,...

  • Hohe echte Kapazität (bis zu 18473 mAh)
  • 65W USB C Ausgang
  • Viele unterstützte Ladestandards
  • Große PPS Range (3,3-15V bei bis zu 4,5A)
  • Schnelles Wiederaufladen (0% auf 100% in 2:30h)

Zum Zeitpunkt des Tests kostet die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank mit 65W Leistung rund 60€. Ein fairer Preis, allerdings kostet die größere INIU 25000 mAh 100W Powerbank fast das gleiche. Hier würde ich dann zu dieser greifen.

Sollte es aber einen Preisunterschied zwischen den beiden INIU Powerbanks im Bereich von 20€ geben, dann ist auch die INIU BI-B62 20000 mAh Powerbank ein fantastischer Deal!

WLAN Steckdose mit Matter Support und Verbrauchsmessung! TP-Link Tapo P110M im Test

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Mit der Tapo P110M bietet TP-Link eine interessante Smart Home Steckdose an. Diese bietet nicht nur die übliche Möglichkeit des Ein/Ausschaltens, sondern auch eine Verbrauchsmessung und unterstützung für den Matter Standard.

Matter? Ja der neue universelle Smart Home Standard wird bereits von der Tapo P110M unterstützt.

Dabei ist die Steckdose mit unter 20€ sehr günstig!

Wollen wir uns einmal die TP-Link Tapo P110M im Test ansehen. Was kann diese uns was bringt der Matter support?

An dieser Stelle vielen Dank an TP-Link für das zur Verfügung steller der P110M für diesen Test.

TP-Link Tapo P110M im Test

Die neue Tapo P110M setzt auf das vertraute TP-Link Tapo Design. So misst die Steckdose 71 x 49 x 40 mm.

Damit ist diese sicherlich nicht winzig, aber auch nicht riesig. Je nach orientierung der Steckdosen wäre es durch aus möglich zwei nebeneinander einzustecken.

Dabei besitzt der Adapter den üblichen Schuko Stecker. Erfreulicherweise kann der P110M dabei auch die vollen 16A schalten, was nicht selbstverständlich ist.

Neben der Steckdose befindet sich am Adapter eine Status-LED wie auch ein Schalter. Die LED ist sehr dezent und der Schalter erlaubt dir ein direktes Schalten der Steckdose, auch ohne Smartphone und App.

Einrichtung und App

Du hast bei der Tapo P110M zwei Möglichkeiten der Einrichtung. Du kannst diese über Matter einrichten oder klassisch über die TP-Link Tapo App.

Über Matter reden wir gleich, zunächst schauen wir uns die TP-Link Tapo App an.

Nach dem installieren der App und dem Einrichten der Tapo App, wofür wie üblich ein Konto beim Hersteller nötig ist, geht es an das Verbinden der Steckdose. Bei mir unter Android war dies Kinderleicht und die App hat die Verbindung zu meinem WLAN mehr oder weniger alleine gemacht.

Die TP-Link Tapo App ist dabei grundsätzlich sehr gut gemacht. Auf der Startseite finden wir eine Übersicht mit allen verbundenen Geräten. Steckdosen kannst Du auch direkt über die Startseite mit einem Tipp schalten.

In der erweiterten Ansicht bekommst Du dann Informationen zu Dingen wie dem Stromverbrauch, da die TP-Link Tapo P110M eine Messfunktion hat, aber auch zugriff auf Funktion wie Zeitpläne und einem Timer.

Hier bietet die App den üblichen Funktionsumfang, welcher aber optisch wertig aufbereitet ist.

Mit Matter Support

Die TP-Link Tapo P110M unterstützt “Matter”. Was ist Matter? Matter kann ein sehr verwirrendes Thema sein.

Im Kern handelt es sich bei Matter um einen Kommunikationsstandard, ähnlich wie Apple HomeKit. Allerdings ist Matter ein universeller Standard, auf welchen sich unter anderem Apple, Google, Amazon usw. geeinigt haben.

Matter Geräte sind untereinander kompatibel! Du hast eine entsprechende Smart Home Zentrale, die Matter unterstützt, dann kannst Du in diese einfach direkt ein Matter fähiges Gerät einbinden, egal von welchem Hersteller.

Beispielsweise die Amazon Echo Geräte, Google Nest Lautsprecher oder der Apple HomePod können eine Matter Zentrale sein. Auch der HomeAssistant kann eine Matter Zentrale sein.

So kannst Du, wenn Du möchtest, komplett auf die herstellerspezifische App verzichten. Sagen wir Du hast eine Smart Home Zentrale von Samsung, SmartThings Hub (3. Gen.). Dann kannst Du in diese Geräte von TP-Link, Merros und allen Herstellern einbinden die den Matter Standard unterstützen. Du brauchst also nicht X Hersteller Apps.

Du kannst auch weiterhin die TP-Link Tapo App nutzen, wie du möchtest.

Was sind die Vorteile für dich?

  • Du kannst die Hersteller eigene App nutzen, musst es aber nicht.

  • Du kannst die Tapo P110M in alle Smart Home Systeme integrieren, die auch Matter unterstützen, unabhängig vom Hersteller.

Dabei läuft die Kommunikation zwischen der Matter fähigen Zentrale und der Tapo P110M lokal! Theoretisch sollte diese auch weiter funktionieren, selbst wenn kein Internet vorhanden ist.

Aber ich habe noch keine Matter Geräte?! Kein Problem, Du kannst die Tapo P110M auch wie jede andere WLAN Steckdose nutzen.

Kleine Anmerkung: Ich habe die Tapo P110M über den HomeAssistant genutzt, mithilfe der Matter Anbindung. Das schalten der Steckdose funktionierte auch extrem schnell, schneller als mit der Tapo App, aber Dinge wie Verbrauchswerte wurden nicht ausgelesen!

Strommessung

Ein wichtiger Faktor bei der P110M ist die Möglichkeit den Stromverbrauch von Geräten zu messen.

Dabei unterstützt die Steckdose folgende Feature:

  • Live Stromverbrauch

  • Diagramm über den Stromverbrauch der letzten 24 Stunden / 7 Tage

  • Kalender mit Historischen Verbrauchsdaten

  • Energieverbrauch Heute / Letzte 30 Tage

  • Energie kosten in €

Damit loggt die Steckdose sehr umfangreich mit, wie viel Energie verbraucht wird.

Aber wie genau ist diese Messung?

2W 5W 12W 24W 48W 90W
TP-Link Tapo P110M 100% 111% 101% 103% 101% 101%
Refoss Tasmota 65% 110% 99% 99% 101% 101%
Meross MSS315 81% 104% 100% 102% 101% 101%
TP-Link HS110 157% 112% 101% 103% 101% 100%

In meinem Test lag die Abweichung gerade mal im Bereich 0-3%, von daher ist die Messung als genug zu bezeichnen.

Es gibt lediglich keine Nachkommastellen bei der Messung. Verbraucht ein Gerät 1,5W wird dieses mit 2W angezeigt usw.

Das einzige, was mir vielleicht fehlt, wäre eine automatische Abschaltung, wenn der Stromverbrauch unter Wert X sinkt.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von Smart Home Steckdosen kann sich durchaus summieren! Wie schlägt sich hier die TP-Link Tapo P110M?

Der Stromverbrauch dieser schwankt je nachdem ob die Steckdose Ein oder Ausgeschaltet ist bzw. das Relais in der Steckdose aktiv ist oder nicht.

  • Ein: 0,94 W

  • Aus: 0,54 W

Tendenziell ist dies ein niedriger Stromverbrauch für eine WLAN Steckdose, mit Messfunktion! Ich habe schon niedrigere Leistungsaufnahmen gesehen, dann aber meist von Modellen die keine Messfunktion besaßen.

Von daher geht der Stromverbrauch völlig in Ordnung.

Fazit

Die TP-Link Tapo P110M ist derzeit eine der besten WLAN Steckdosen auf dem Markt. TP-Link bietet hier einfach ein sehr rundes Paket.

Wir haben eine sehr gute App, ordentlichen Funktionsumfang und auch gute Hardware. So ist beispielsweise die Messgenauigkeit der Steckdose überdurchschnittlich. Praktisch wenn Du den Stromverbrauch deiner Geräte beobachten willst.

Der Stromverbrauch der Steckdose selbst ist mit 0,54W bis 0,94W erfreulich niedrig.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Unterstützung des Matter Standards. Dies mag zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz so wichtig sein, ist aber für die Zukunft klasse!

Kurzum, die TP-Link Tapo P110M ist für +- 20€ absolut empfehlenswert, gerade wenn Du wert auf die Messfunktion legst.

PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A im Test, voll empfehlenswert zum fairen Preis!

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Wenn du eine moderne große Sony Kamera kaufst, wird diese vermutlich SD und CFexpress Speicherkarten Slots haben. Allerdings im Gegensatz zu anderen Herstellern nutzt Sony CFexpress Typ A Speicherkarten, welche deutlich teurer sind als die Typ B Modelle.

So will Sony unfassbare 330€ für seine 160 GB CFexpress Typ A Speicherkarte!

Mit 3. Anbietern geht’s etwas günstiger. Einer der günstigsten Hersteller hier ist PERGEAR So bekommst du die 260 GB PERGEAR CFexpress Typ A Speicherkarte für rund 180€, was ein viel besserer Deal ist!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Gibt es Nachteile oder EInschränkungen aufgrund des günstigen Preises?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an PERGEAR für das zur Verfügung stellen der Speicherkarte für diesen Test.

 

PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A im Test

Während Sony bei seinen CFexpress Typ A Speicherkarten auf ein Gehäuse aus Kunststoff setzt, nutzt PERGEAR ein Gehäuse, das zumindest teilweise aus Metall besteht.

So haben wir eine Ober und Unterseite aus Metall und einen Kunststoffrahmen, welcher vermutlich ein besseres Einsetzen ermöglichen soll.

Das Nutzen von Metall macht hier auch durchaus Sinn! CFexpress Typ A Speicherkarten kämpfen etwas mit Temperaturproblemen und das Metall kann helfen die Wärme besser abzuführen.

Dabei wirkt die generelle Verarbeitung der Speicherkarte sehr gut! Verglichen mit den anderen Modellen von Lexar, Prograde usw. ist mir lediglich aufgefallen, dass die “Spitze” des PCB der Speicherkarte nicht schwarz lackiert ist.

Dies ist abseits vom Aufdruck der einzige Unterschied, der mir zu der CFexpress Speicherkarte von Lexar z.B. aufgefallen ist.

 

Was macht CFexpress Speicherkarten so gut?

CFexpress Speicherkarten funktionieren völlig anders als SD Karten. CFexpress Speicherkarten sind im Kern SSDs. Eine CFexpres Speicherkarte, egal ob nun Typ A oder B, ist eine PCIe SSD! Normale SD Karten hingegen sind eher mit USB-Sticks vergleichbar.

Eine CFexpress Typ A Speicherkarte wie die PERGEAR nutzt eine PCIe 3.0 x1 Verbindung zur Kamera, welche entsprechend auch die maximale Datenrate vorgibt.

PCIe 3.0 x1 = theoretisch maximal +- 1000 MB/s, praktisch sind es maximal um die 900 MB/s.

Aber hier heraus ergeben sich weitere Vorteile, unter anderem bei der Haltbarkeit und der Zuverlässigkeit. SSDs besitzen bessere Funktionen für die Datensicherheit und Überwachung.

 

Mit SMART Daten

Wie du vielleicht weißt, sind Speichermedien wie Speicherkarten und SSDs letztendlich Verschleißmaterial. Eine Speicherkarte und auch eine SSD lässt sich nur X mal beschreiben bis die Speicherzellen sich abnutzen und kaputt gehen.

Je nach Qualität kann dies ein paar hundert Mal sein, kann aber auch mehrere tausende oder zehntausende Mal sein, die du die Speicherkarte beschreiben kannst.

Bei SSDs kannst du dies überwachen. Es gibt hier die sogenannten “SMART” Daten. Über diese lässt sich der echte Zustand der Speicherzellen auslesen.

Dies geht auch bei CFexpress Speicherkarten wie bei der PERGEAR!

Mit Programmen wie CrystalDiskInfo kannst du sehen, wie die aktuelle Lebenserwartung ist in % und viele Daten bereits auf die Speicherkarte geschrieben wurden.

Entsprechend kannst dU ablesen wie “abgebraucht” die Speicherkarte schon ist.

 

260 GB = 256 GB = 238 GB

PERGEAR bewirbt die Speicherkarte mit einer Kapazität von 260 GB. Praktisch scheint es sich aber wohl “nur” um eine 256 GB Speicherkarte zu handeln.

Genau genommen hat sie formatiert nur 238 GB, was aber normal für eine Speicherkarte oder auch Festplatte mit 256 GB ist.

 

Erster Test der Datenrate

PERGEAR verspricht bei der Datenrate folgendes:

  • 880 MB/s lesend
  • 400 MB/s schreibend

Damit ist diese Speicherkarte auf dem Papier schon ein Stück langsamer als die anderen CFexpress Typ A Speicherkarten, welche auf 700 – 900 MB/s lesend wie auch schreibend kommen.

Schauen wir uns zunächst die absoluten maximalen Datenraten an! Diese messe ich mit der Speicherkarte intern verbaut.

Intern verbaut? Ja, es handelt sich bei CFexpress Speicherkarten um NVME SSDs. Diese lassen sich mit passenden Adaptern auch intern verbauen, was natürlich nicht alltagstauglich ist, aber die maximalen Datenraten zeigt, ohne dass noch ein Kartenleser auf die Werte einen Einfluss hat.

Im ersten Moment übertreffen wir die Herstellerangabe deutlich! Wir kommen lesend auf 918 MB/s und schreibend auf 814 MB/s.

Beeindruckend!

Allerdings hat dies einen Grund, denn im Gegensatz zu vielen anderen CFexpress Typ A Speicherkarten bietet die PERGEAR keine konstante Schreibrate!

Wir haben eine Spitzen-Schreibrate von 814 MB/s, allerdings sinkt diese nach ein paar Sekunden Last auf +- 460 MB/s ab.

Dies ist aber immer noch mehr als vom Hersteller angegeben und schneller als jede SD Karte!

 

In Kartenleser

In der Praxis wirst du die Speicherkarte aber natürlich in einem Kartenleser, wie auch in deiner Kamera nutzen.

Schauen wir uns mal die Datenraten im Sony MRW-G2 Speicherkarten-Lesegerät an.

Hier kommen wir auf 818,55 MB/s lesend und 639,93 MB/s schreibend.

 

Keine Temperaturprobleme!

Viele CFexpress Typ A Speicherkarten haben Temperaturprobleme. Ganz blöd gesagt diese müssen Ihre Leistung drosseln, wenn sie konstant beschrieben werden, da die Speicherkarte einfach so heiß wird.

Dies ist besonders ausgeprägt bei der Sony eigenen CFexpress Speicherkarte.

Hier die Datenrate beim Beschreiben der Speicherkarten im Vergleich.

Wie du sehen kannst ist die Sony Speicherkarte unter Umständen aufgrund der hohen Temperaturen (ab ca. 70 Grad drosselt sich diese) sogar langsamer bei konstanter Last. Lediglich die Lexar CFexpress Typ A Karte ist konstant schnell.

 

In der Praxis

In der Praxis macht eine schnelle Speicherkarte primär bei Serienbildern Sinn, wie natürlich auch bei 8K Video.

Ich habe die Speicherkarte in der Sony A7R V getestet. Diese kann im “worst Case” 10 Bilder/s mit rund 61 MB pro Bild erzeugen. 10 * 61 MB = 610 MB/s und die Kamera kann theoretisch konstant Bilder machen.

Mit der PERGEAR kann es passieren, dass der Buffer der A7R V vollläuft, was bei den großen Karten “nicht” passiert. Allerdings, wie du sehen kannst dauert es 2,5x so lange wie selbst bei der schnellsten SD Karte bis der Buffer der Kamera gefüllt ist.

Ebenso ist der Buffer in der Hälfte der Zeit gelernt.

 

Fazit

Die PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A ist eine sehr interessante und auch sinnvolle Wahl!

Dies liegt natürlich an der Preis/Leistung. Theoretisch gibt es schnellere CFexpress Typ A Speicherkarten. Hier wäre das Modell von Lexar meine erste Wahl. Aber auch diese ist recht preisintensiv.

Die PERGEAR hingegen ist mit rund 180€ für 260/256 GB Preislich sehr attraktiv. Lesend kommen wir auf über 900 MB/s und schreiben auf eine konstante Leistung von +- 460 MB/s.

Dies ist etwas langsamer als bei anderen Modellen (CFespress Typ A), aber fast doppelt so schnell wie selbst bei den besten SD Karten.

PERGEAR Professional 260GB CFexpress Type A Speicherkarte, bis zu 880...

  • Hohe Datenrate lesend
  • Konstante Leistung
  • Im Test keine Temperatur-Probleme 
  • Mit SMART Daten 

Dabei kostet die PERGEAR Professional weniger als eine V90 SD Karte, bei höherem Tempo. Im Gegensatz zur Sony Speicherkarte hat die PERGEAR auch keine übermäßigen Temperatur-Probleme.

Kurzum, ich halte die PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A für eine super Option wenn du eine schnelle und günstige Speicherkarte für deine Sony Kamera suchst.

4x CFexpress Typ A Speicherkarten im Vergleich von Sony, Lexar, ProGrade und PERGEAR

CFexpress Typ A Speicherkarten sind in der Regel eine teure Investition, welche aber gerade im Sportbereich viel Sinn machen kann. Moderne Kameras produzieren wahnsinnige Datenmengen, wenn du sie lässt.

CFexpress Typ A Speicherkarten sind zwar weiterhin recht exotisch aber es gibt auch abseits der unfassbar teuren Sony CFexpress Typ A Karte ein paar Alternativen.

In diesem Test vergleichen wir die CFexpress Typ A Speicherkarten von Sony, ProGrade, Lexar und PERGEAR.

Wollen wir mal schauen, welche der Speicherkarten sich am meisten lohnt und ob das teure Sony Modell Vorzüge hat.

 

Die Testkandidaten

Folgende Speicherkarten schauen wir uns in diesem Vergleich an:

  • Sony CEA-G160 CF-Express 160GB Typ A
  • Lexar Professional GOLD R900/W800
  • ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A
  • PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A

 

CFexpress vs. SD Karten

CFexpress Speicherkarten, egal ob nun Typ A oder B arbeiten völlig anders als SD Karten. SD Karten sind mit USB Sticks vergleichbar. CFexpress Speicherkarten eher mit SSDs, wie diese in deinem PC verbaut werden.

So sind CFexpress Speicherkarten im Kern SSDs in einem speziellen Gehäuse! So nutzen diese auch PCIe als Verbindung zu deiner Kamera.

Bei CFexpress Typ A PCIe 3.0 x1 bei CFexpress Typ B PCIe 3.0 x2.

Über Adapter ist es theoretisch möglich, CFexpress Speicherkarten als interne SSDs in einem Computer zu nutzen.

Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Datenraten, sondern auch auf die Haltbarkeit. SSDs haben eine deutlich bessere Haltbarkeit als SD Karten.

Nicht nur ist hier in der Regel besserer Speicher verbaut, auch unterstützen die Controller erweiterte Funktionen zur Datensicherheit, Stichwort Wear Leveling, ECC, Smart Daten usw.

 

SMART Daten verfügbar

Du kannst bei allen CFexpress Speicherkarten (zumindest bei allen in diesem Artikel) über Programme wie CrystalDiskInfo die SMART Daten auslesen.

SMART = Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology

Grob gesagt die Speicherkarten schreiben diverse Informationen mit, wie beispielsweise wie viele Daten schon auf die Karte geschrieben wurden, wie der aktuelle Zustand der Zellen ist, ob vielleicht schon Speicherzellen beschädigt sind usw.

Diese Informationen kannst du auslesen, genau wie einen groben Zustandsbericht 0% – 100%.

Bei SD Karten bist du hingegen im Blindflug.

 

Datenraten im Optimalfall

Schauen wir uns zunächst die maximalen Datenraten der Speicherkarten an. Diese teste ich mithilfe eines Adapters intern in einem PC! Wir haben hier also keinen Kartenleser zwischengeschaltet, sondern die reine Datenrate.

Die Werte wurden mit CrystalDiskMark ermittelt:

Zunächst können wir alle Speicherkarten in diesem Test als schnell bezeichnen. Allerdings ist die Lexar Professional GOLD R900/W800 eindeutig die schnellste der 4.

Auf Platz 2 folgt die PERGEAR und auf Platz 3/4 sind praktisch gleichauf die Speicherkarten von ProGrade und Sony.

 

Konstante Datenrate und Temperatur-Probleme

Die PERGEAR Speicherkarte erreichte in den beiden vorangegangenen Test sehr hohe Datenraten, auch schreibend. Allerdings wirbt der Hersteller hier nur mit 400 MB/s. Wie kommt es dann das die Speicherkarte mehr als das Doppelte schaffte?

Die PERGEAR Speicherkarte setzt auf einen Cache. Heißt es wird nur kurzzeitig diese super hohe Datenrate erreicht. Danach sinkt diese auf +- 460 MB/s wie du gleich sehen wirst.

Die anderen Speicherkarten können prinzipiell konstant die volle Leistung konstant liefern. Prinzipiell! Denn die Speicherkarten von Sony und ProGrade haben Temperatur-Probleme.

Sobald die Sony Speicherkarte 70 Grad erreicht drosselt sich diese signifikant! Ähnliches gilt für die ProGrade Karte.

(Schreibend, bis Speicherkarte voll)

Lediglich die Lexar CFexpress Typ A Speicherkarte kann komplett konstant die volle Datenrate liefern. Auch die PERGEAR Speicherkarte kann konstant 460 MB/s liefern.

Die Datenraten der Sony und ProGrade Speicherkarte hingegen sind sehr stark schwankend!

Bei kurzen „Leistungs Schüben“ mögen auch die Speicherkarten von Sony und ProGrade auch völlig OK sein, aber bei konstanter hoher Last fallen diese hinter Lexar und PERGEAR zurück!

Lesend sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Hier haben wir eine viel konstante Datenrate. Allerdings habe ich bei der Sony Speicherkarte auch schon Drosselungen beim Lesen von Daten erlebt!

Die Sony Speicherkarte erwärmt sich im Kartenleser ein gutes Stück, auch wenn diese nichts macht! Bleibt sie also zu lange stecken kann es passieren, dass sie auch beim Kopieren der Bilder auf deinen PC langsamer wird.

 

 

In der Sony A7r V

Aber wie sieht es in einer Kamera aus? Ich habe alle Speicherkarten in der Sony A7r V getestet.

Diese produziert im “Wort Case” 10 Bilder/s mit jeweils rund 61 MB, also rund 610 MB/s.

Hier wird es spannend! Selbst noch 60 Sekunden (ab wann ich den Test gestoppt habe) gab es mit der Sony, ProGrade und Leaxar Speicherkarte keine Reduktion der Serienbildgeschwindigkeit.

Es haben sich auch praktisch keine Bilder „aufgestaut“, die im Puffer waren. Es ist möglich, dass wenn ich den Test wirklich über Minuten hätte laufen lassen die Sony und ProGrade Speicherkarte überhitzt hätten, aber ich denke dies ist mit der Sony A7r V keine realistische Situation.

Lediglich die PERGEAR Speicherkarte war nicht schnell genug um diese Minute konstante Serienbilder voll durchzuhalten. Dennoch war diese ca. 2,5x schneller als selbst die beste SD Karte.

 

Warum so teuer? (TLC und MLC)

Warum sind CFexpress Typ A Speicherkarten so teuer? Dies hat mehrere Gründe. CFexpress Typ B Speicherkarten sind deutlich günstiger. Diese Speicherkarten sind recht groß, so groß, dass im Inneren eine normale 2230 SSD Platz findet.

CFexpress Typ A Speicherkarten sind hingegen winzig! Entsprechend sind diese viel schwerer zu fertigen.

Auch scheint es hier eine Besonderheit zu geben, was wir bei der Kapazität sehen. Die meisten Typ A Karten haben 80, 160 oder 320 GB, nutzbare Kapazität.

Ich schreibe nutzbare Kapazität, denn ich glaube die echte Kapazität der Speicherkarten ist deutlich höher.

  • 80 GB = 128 GB
  • 160 GB = 256 GB
  • 320 GB = 512 GB

Diese Differenz ist vermutlich ein Trick, um die Schreibrate zu erhöhen. Möglicherweise haben wir hier TLC NAND (3 Bits pro Zelle), welcher als MLC NAND (2 Bits Pro Zelle) genutzt wird.

Dies kostet uns 1 / 3 der Kapazität, kann aber die Schreibrate verbessern, wie auch die Haltbarkeit.

Ich vermute, dass die günstigen CFexpress Typ A Speicherkarten wie von PERGEAR nicht diesen Trick nutzen. Daher sind die Datenraten beim Schreiben schlechter, aber auch der Preis niedriger.

Wie gesagt, es ist nur eine Vermutung, welche mir “durch die Blume” von einem Hersteller bestätigt wurde, dass wir hier eigentlich mehr Kapazität haben als letztendlich nutzbar ist, zugunsten der Haltbarkeit und der Leistung.

 

Fazit

Prinzipiell sind alle vier CFexpress Typ A Speicherkarten in diesem Vergleich gut! Allerdings stechen zwei Modelle doch etwas hervor.

Die schnellste CFexpress Typ A Speicherkarte, Lexar Professional GOLD R900/W800.

Die klar schnellste Speicherkarte in diesem Vergleich ist das Modell von Lexar! Diese bietet die höchsten Spitzengeschwindigkeiten, aber auch eine sehr konstante Leistung ohne Temperaturprobleme oder Ähnliches.

Auch aus einer Praxis-Erfahrung kann ich klar sagen, dass diese absolut problemlos in meinen Sony Kameras funktioniert!

Suchst du also die schnellste und beste CFexpress Typ A Speicherkarte, dann würde ich zur Lexar Professional GOLD R900/W800 greifen, gerade in Kombination mit einer Kamera wie die Sony A1 oder die neue A9 III.

Die vernünftige Wahl, PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A.

Zwar ist die Lexar Speicherkarte schon ein gutes Stück günstiger als das Sony Modell, aber mit rund 200€ für 160 GB ist sie auch kein Schnäppchen.

Die Speicherkarte von PERGEAR ist aus Sicht der Preis/Leistung die klar beste Wahl! So bietet diese auch eine konstant gute Leistung, gerade lesend.

Schreibend war diese zwar nicht ganz so stark in der Sony A7r V, aber im Gegensatz zur Sony und ProGrade musst du dir hier wegen des Überhitzen keine Sorgen machen.

Die PERGEAR war auch im Praxis-Einsatz weiterhin gut 2,5x schneller als eine V90 SD Karte.

Dabei ist der Preis mit rund 180€ für 256 GB sehr erträglich!

PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A Speicherkarte, bis zu 880...
  • 🌿 Pergear Professional CFexpress Type A Speicherkarte,...
  • 🌿Maximale Lesegeschwindigkeit von bis zu 880 MB/s, maximale...
  • 🌿 Kompatible Geräte: A7 IV, A1, A7SIII, A7RV, FX3, FX6. Diese...
  • 🌿 Hinweis: Für Produkte der PERGEAR CFE-A-Serie gilt die...
  • 🌿 Bitte beachten Sie, dass diese Karte nicht mit CFexpress...

Grundsätzlich ist sind auch die Speicherkarten von Sony und ProGrade sicherlich keine schlechte Wahl. Aber die Leistung, vermutlich aufgrund der sehr hohen Temperaturen, ist bei beiden Speicherkarten stark schwankend. Bisher hat mich aber beim Fotografieren noch keine der beiden Speicherkarten enttäuscht! Aber neutral betrachtet sehe ich keinen Grund sie der Lexar Speicherkarte vorzuziehen.

ASUS PG27AQDM im Test, der beste OLED Monitor für Gamer!

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OLED PC-Monitore sind noch im PC-Bereich eine absolute Seltenheit! Aber zunehmend gibt es hier interessante Modelle.

Wir haben uns auch schon zwei Modelle von LG und Philips angesehen, welche auch ein fantastisches Bild lieferten, aber auch nicht ganz ohne Schwächen waren.

Vor allem die Helligkeit war bei beiden Monitoren abseits vom HDR Modus eher überschaubar. Dies soll aber der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM besser machen!

So soll dieser dank besserer Kühlung und Spannungsversorgung eine konstante hohe Helligkeit bieten und die Gefahr von Einbrennen reduzieren.

Hinzu kommt eine 2K Auflösung und 240 Hz!

Klingt doch im ersten Moment sehr gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des PG27AQDM für diesen Test!

 

ASUS PG27AQDM im Test

Der ASUS PG27AQDM gehört ganz offensichtlich zu ASUS Gaming Serie. So ist der Monitor sehr auffällig gestaltet.

Wir haben sein sehr kantiges und “hartes” Design, mit RGB LEDs die deinen Schreibtisch beleuchten können (lassen sich via Software steuern bzw. abschalten).

Allerdings ist der Monitor auch sehr stabil gebaut! Gerade der Standfuß macht einen sehr guten Eindruck!

So lässt sich der Monitor in der Höhe verstellen, wie auch vertikal stellen.

Dicke Pluspunkte gibt es für die Steuerungstasten. So haben wir zwei Tasten wie auch einen kleinen Joystick! Sowohl die Tasten wie auch der Joystick sind gut erreichbar und ASUS OSD ist sehr gut!

 

Anschlüsse

Folgende Anschlüsse besitzt der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM:

  • 2x HDMI 2.0 (maximal 120Hz!)
  • 1x DisplayPort 1.4 (volle 240Hz)
  • 2x USB 3.0
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

Es ist etwas schade, dass wir hier nur HDMI 2.0 haben, also maximal 2K 120Hz. Für Konsolen usw. sicherlich ausreichen, aber deinen PC oder Notebook solltest du wenn möglich via DisplayPort verbinden.

 

Technische Daten

  • ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM
  • OLED “MLA-OLED” (Mikrolinsen-OLED)
  • 26,5″/​67,3cm
  • 2560×1440 Pixel
  • 16:9 Format
  • 240 Hz
  • 10bit Farben
  • 450cd/​m² (typisch)
  • 1.000cd/​m² (HDR)

 

Das Panel (LW270AHQ-ERG2)

Der PG27AQDM nutzt ein OLED Panel von LG, das LW270AHQ-ERG2. Bei diesem handelt es sich um ein RGBW Panel.

RGBW? Neben einem roten, grünen und blauen Pixel haben wir auch immer einen weißen Pixel. Zu jeder Gruppe gehören also vier Pixel. Der zusätzliche weiße Pixel soll helfen die Helligkeit etwas zu erhöhen, was LG bei seinen OLEDs gerne nutzt.

Subjektiv hat mich dies aber nicht gestört. Der zusätzliche weiße Pixel ist nicht auffällig. Auch ist das Textbild soweit gut.

 

Farbumfang und Kalibrierung

ASUS wirbt beim PG27AQDM lediglich mit einer 135% sRGB Farbraum-Abdeckung. Zu DCI-P3 oder AdobeRGB haben wir keine Angaben.

Allerdings ist dies ein OLED und wenn OLEDs eins können, neben einem tollen Kontrast, dann Farben.

Daher ist es auch nicht überraschend, dass wir laut meinem Messgerät auf 100% sRGB, 90% AdobeRGB und 96% DCI-P3 Farbraumabdeckung kommen!

Dies sind sehr gute Werte! Ich habe zwar schon minimal bessere Werte gesehen von High End Monitoren, aber der PG27AQDM ist hier klar in den Top 10% aller Monitore.

Damit wäre dieser an sich auch gut für Foto und Video-Bearbeitung geeignet, allerdings muss ich hier klar sagen das dieser für diesen Einsatzzweck “schwierig” ist.

Warum? Die Kalibrierung!

In den Gaming Modi ist die Kalibrierung absolut wild! Der Monitor sieht subjektiv fantastisch aus, aber die Farben sind neutral betrachtet übersättigt und so ist der Monitor nicht für Foto und Video-Bearbeitung zu gebrauchen!

Allerdings wirbt ASUS mit “Color Accuracy :△E< 2”, was sehr gut wäre? Es hängt hier davon ab in welchem Profil der Monitor ist.

So bringt dieser einen sRGB Modus mit, welcher subjektiv nicht gut aussieht! Gerade im Vergleich zu den anderen Modi wirken Farben sehr matt.

Allerdings in diesem Modus sind die Farben tatsächlich relativ akkurat!

Kurzum, subjektiv ist das Bild des Monitors fantastisch! Farben sind satt und klar, aber dies ist nicht meine erste Wahl für Foto oder Video-Bearbeitung. Hier wären die anderen von mir getesteten OLED Monitore vermutlich besser.

Wichtig! Du kannst die Kalibrierung stark verbessern, wenn du die Option gleichbleibende Helligkeit aktivierst. Diese wird dann auch nicht fantastisch, aber deutlich besser auch außerhalb des sRGB Modus. Für Hobby Foto und Video-Bearbeitung wäre der Monitor so brauchbar.

 

Helligkeit

Bei OLED Monitoren haben wir in der Regel zwei Helligkeitsangaben. Wir haben eine “Peak” HDR Helligkeit und eine konstante Helligkeit.

Die HDR Helligkeit ist in der Regel extrem hoch, geht aber meist etwas an der Realität vorbei, denn nicht alle Spiele unterstützen (gut) HDR.

Die reguläre Helligkeit ist hingegen meist sehr niedrig bei OLED Monitoren. Hier ein paar Beispiele:

209 bzw. 245 cd/m² ist höchstens akzeptabel! Daher war ich sehr gespannt auf den ASUS, denn diese werben hier mit bis zu 400 cd/m².

Hier geht leider etwas meine subjektive Einschätzung und die Messwerte auseinander. So kommen wir hier auf 251 cd/m² bzw. 275 cd/m², was zwar etwas mehr als bei den anderen Modellen ist, aber doch hinter ASUS Angabe zurückliegt.

Wie kommt das? Von Haus aus passt der Monitor seine Helligkeit je nach Weißanteil an, auch außerhalb des HDR Modus. Hast du nur ein kleines weißes Fenster, dann ist dieses heller als wenn du das Fenster maximierst.

Dieses Verhalten kannst du abschalten! Hier kommt dann der Monitor auf eine konstante Helligkeit von rund 251 cd/m². Bei einem 50% Weißanteil kommt er auf 275 cd/m².

Hierdurch wirkt dieser im alltag heller als er eigentlich ist, da Du nur selten ein Bild mit 100% weiß vor dir hast.

Subjektiv ist der PG27AQDM deutlich heller als der Philips 8000 27E1N8900 oder der LG 27GR95QE!

Rein was die Messwerte angeht sind 275 cd/m² ok, aber auch nicht überragend.

Der PG27AQDM unterstützt auch HDR mit bis zu 1000 cd/m², was sehr beachtlich ist! Hast du HDR Inhalte, dann kannst du davon ausgehen, dass diese fantastisch aussehen, auch wenn wir nur eine HDR10 Zertifizierung haben.

 

Kontrast, perfekt!

Die große Besonderheit bei OLED Monitoren ist das perfekte Schwarz. Bei OLED Monitoren kann jeder Pixel separat in der Helligkeit gesteuert werden, entsprechend auch ausgeschaltet werden.

Ist also ein Pixel “Schwarz”, wird dieser einfach abgeschaltet. Bei einem Monitor mit IPS, TN oder VA Panel wäre das nicht möglich. Hier gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, welche immer an ist, auch wenn die Pixel auf “schwarz” schalten.

Bei einem OLED Monitor, wie dem ASUS PG27AQDM, haben wir einen “unendlich” hohen Kontrast.

 

Genau genommen zeigt mein Messgerät den Kontrast mit 19190 : 1 an, was mindestens um den Faktor 19x höher ist als bei jedem IPS Monitor.

 

Subjektive Einschätzung, in der Praxis

Rein subjektiv würde ich sagen, dass der ASUS PG27AQDM der beste OLED Monitor ist, den ich bisher vor mir hatte, für Spiele/Media Nutzung! So wirkt der Monitor unheimlich leuchtend und kräftig.

Dabei ist die Kombination aus 2K Auflösung und 240 Hz fürs Gaming perfekt! Gerade da die Reaktionszeiten von OLED Monitoren selbst die besten IPS Modelle übertrifft.

Wobei das nicht zwingend ganz richtig ist. Es gibt hier natürlich auch eine Verzögerung durch die Elektronik des Monitors, aber das OLED Panel selbst kann sofort reagieren. Der größte Vorteil in der Praxis ist hier eine unheimliche Klarheit in Bewegungen. Gerade in schnellen Spielen, Shootern aller APEX, Fortnight ist dies ein großer Vorzug.

Unter anderem hierdurch wirkt das Spielen auf einem OLED Monitor sehr “knackig” und Reaktionsschnell, wie es selbst auf den besten IPS Monitoren nicht möglich ist.

Dabei sehen Spiele auch fantastisch aus! Hier spreche ich natürlich eher von Spielen aller Cyberpunk 2077, Diablo 4 usw. Vor allem Spiele die super viele Kontraste habe, wie Diablo 4, sehen auf einem OLED Monitor einfach herausragend und “tiefer” aus.

Noch besser, wenn die Spiele HDR unterstützen!

Dies ist schwer zu beschreiben, ohne dass du es selbst gesehen hast, aber glaub mir solch ein OLED Monitor ist im Gaming nochmal etwas völlig anderes, selbst im Vergleich zu guten normalen Monitoren.

 

Einbrennen?

Bei OLED Monitoren kann sich ein Bild einbrennen. Wenn das passiert, hast du Schatten und Konturen im Bild, die nicht mehr weggehen.

Dies ist auch der Grund, warum wir kaum OLED PC Monitore haben. Am PC hast du nunmal viele statische Elemente.

Das ist auch eine Gefahr bei allen OLED Monitoren, aller Hersteller. Allerdings sind die aktuellen Modelle schon ein gutes Stück resistenter gegenüber dem Einbrennen.

So bietet der PG27AQDM auch diverse Schutz und „Reinigungs-Modi“ die das Einbrennen verhindern sollen wie Pixel Shift usw.

Im Allgemeinen habe ich ein gutes Gefühl beim PG27AQDM was den Schutz gegenüber dem Einbrennen angeht.

Dennoch sind Dinge wie der Dark Modus usw. immer bei OLED Monitoren empfehlenswert.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des PG27AQDM schwankt je nach Bildinhalt! Dies ist typisches OLED Verhalten. Bei einem kompletten schwarzen Bild haben wir nur einen Verbrauch von knapp über 12W.

Im Folgendem siehst du den Stromverbrauch bei ein paar Alltagsanwendungen.

Je nach Anwendung und Bildinhalt kann der Stromverbrauch selbst bei gleicher eingestellter Helligkeit massiv schwanken.

So schwankt beispielsweise der Verbrauch zwischen 30,2W bei einem dunklen Foto und 51,1W bei einem Word Dokument, bei 100% Helligkeit.

 

Fazit

Fürs Gaming ist der ASUS PG27AQDM der beste Monitor, den ich bisher im Test hatte! Ich denke, dies reicht schon als Statement.

OLED + 2K Auflösung + 240 Hz ist fürs Gaming einfach fantastisch. OLED Monitore haben eine herausragende Reaktionszeit, 2K Auflösung ist eine schöne Mischung aus Schärfe und “Einfach-Anzutreiben” und 240 Hz sind selbst für eSportler ordentlich.

Dabei ist auch die Bildqualität super. Der Monitor hat tolle Farben und wirkt auch sehr strahlend.

Dabei ist die konstante maximale Helligkeit mit 251 cd/m² bzw. 275 cd/m² nicht fantastisch, aber soweit “OK” und schon ein gutes Stück heller als bei anderen OLED Modellen. Die HDR Helligkeit liegt natürlich deutlich darüber.

Lediglich die Kalibrierung und Farbraumabdeckung ist minimal schlechter als bei anderen OLED Modellen. Daher würde ich den PG27AQDM primär fürs Gaming und Media-Nutzung empfehlen und weniger für “Content-Creation”, auch wenn letztere mit ein paar angepassten Einstellungen durchaus möglich ist.

Unterm Stich ist der ASUS PG27AQDM ein traumhafter Monitor fürs Gaming! OLED ist einfach fantastisch, gerade, wenn es so gut umgesetzt ist, wie hier.

ASUS PG27AQDM
POSITIV
Hervoragendes OLED Panel
Sehr guter Farbumfang 100% sRGB, 90% AdobeRGB und 96% DCI-P3
Für einen OLED Monitor brauchbare SDR Helligkeit.....
2K Auflösung und 240 Hz
Sehr gutes OSD
Guter Standfuß
NEGATIV
..... welche aber mit 275 cd/m² auch nicht gigantisch ist
Kalibrierung
92

7x NP-FW50 Akkus im Vergleich von Baxxtar, PATONA, Sony und Co.

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NP-FW50 Akkus kommen bei Sony vor allem in älteren und kleineren Kameras wie der Sony A7R oder aktuell der Sony ZV-E10 zum Einsatz.

Leider zeichnen sich allgemein die NP-FW50 Akkus nicht durch eine besonders hohe Laufzeit aus. Daher sind mehrere Akkus fast Pflicht, wenn du eine entsprechende Kamera hast.

Leider sind aber die originalen Sony Akkus wie üblich mit 50-60€ recht teuer, während Nachbauten teils schon für unter 20€ zu bekommen sind.

Allerdings ist hier auch viel “Schrott” im Umlauf. Für diesen Test habe ich mir 7x NP-FW50 Akkus gekauft. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die Nachbau-Akkus sind und welcher der beste ist.

 

Die Testkandidaten

Schauen wir uns zunächst einmal unsere Testkandidaten näher an.

Kapazität (laut Hersteller)
Sony NP-FW50 Akkus 1020
DSTE NP-FW50 (1950 mAh/7.4V) Akku 1950
PATONA Protect V1 Akku 1030
Baxxtar Pro NP-FW50 1080
PATONA Premium 1030
Blumax NP-FW50 1030mAh 1030
K&F CONCEPT NP-FW50 1100

(Werbelinks zu Amazon)

Hierbei finde ich zunächst die Kapazitätsangaben spannend! Der originale Sony NP-FW50 Akku wird mit 1020 mAh beworben.

Alle unsere Nachbauten übertreffen angeblich diesen Wert. So werben 3 Modelle mit 1030 mAh. Hierbei handelt es sich um den Blumax Akku, wie auch die PATONA Modelle.

Der Baxxtar Akku wirbt mit 1080 mAh und der K&F Akku mit 1100 mAh.

Der DSTE Akku hingegen, welcher der günstigste ist, wirbt mit absolut wilden 1950 mAh. Hier brauchen wir natürlich nicht darüber diskutieren, dass dies eine völlig unrealistische Mond Angabe ist. Dennoch wird es interessant zu sehen sein was der Akku wirklich liefert.

Preislich schwanken die Nachbauten zwischen 15€ und 25€, womit diese zu den günstigeren Kameraakkus zählen.

 

Gewicht der Akkus

Normalerweise wollen wir immer möglichst leichtes Equipment beim Fotografieren. Bei Akkus ist dies aber immer ein zweischneidiges Schwert! Leichte Akkus haben oftmals einfach eine niedrigere Kapazität.

Gerade bei den neueren Sony NP-FZ100 Akkus gibt es einen großen Zusammenhang zwischen Gewicht und echter Kapazität. Wie sieht es hier aus?

Ok spannend! Der Sony NP-FW50 Akku ist mit 41,85g mit Abstand der leichteste Akku im Vergleich. Dabei ist der Abstand zum nächst leichtesten Akku riesig!

Dies zeigt schon einmal, dass im Sony Akku irgendwas völlig anders ist als bei den anderen Akkus. Bei den Nachbauten schwankt das Gewicht gerade einmal zwischen 45,37g (Baxxtar) und 46,4g (K&F).

 

Wie testet Techtest NP-FW50 Akkus?

Ich teste NP-FW50 Akkus für Techtest.org mit einer so genannten elektronischen Last. Diese erlaubt es mir die Akkus gezielt bei einem von mir festgelegten Tempo zu entladen und dabei die entladene Energie mitzuschreiben.

Als Entladetempo habe ich hier 1A gewählt, was +- der Last beim Filmen mit einer Kamera entspricht.

Die Akkus wurden dabei auf eine Spannung von 6V entladen.

 

Wie viel Kapazität haben die NP-FW50 Akkus wirklich?

Kommen wir zum spannenden Punkt dieses Tests, die Kapazität der Akkus. Ich habe jeden der Akkus 3x getestet. Es gibt hier immer gewisse Schwankungen und dies hilft einfach genauere Werte zu erhalten.

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen:

Zunächst fällt auf, dass alle Akkus recht dicht beeinandere liegen! Das schlechteste Ergebnis im Test war 944 mAh beim Baxxtar Pro Akku und das beste 1058 mAh beim PATONA Protect V1.

Dabei waren im Allgemeinen die Akkus recht konstant, was die Leistung betrug. Die größten Schwankungen gab es beim Baxxtar Akku mit 944 bis 1004 mAh. Die konstanteste Leistung brachte der K&F CONCEPT NP-FW50 Akku.

Um die Akkus besser in eine Reihenfolge zu bringen, habe ich für jeden Akku einen Durchschnittswert errechnet.

Hier gibt es eine Überraschung: der originale Sony NP-FW50 schnitt in meinem Test am schlechtesten ab!

Dieser erreichte im Schnitt lediglich 968 mAh! Überraschend, denn normalerweise sind die originalen Akkus immer recht gut. Aber auf der anderen Seite ist der Sony NP-FW50 Akku in dieser Form schon seit einer ganzen Weile auf dem Markt. Es ist daher gut möglich, dass die neueren Akkus einfach bessere Zellen verwenden.

Auf Platz 1 und Platz 2 liegen aber die beiden PATONA Akkus mit 1040 mAh im Falle des Protect V1 und 1022 mAh im Falle des Premium Akkus.

Platz 3 wird vom Blumax Akku mit 1020 mAh belegt.

Der schlechteste Akku von den Nachbauten war der DSTE Akku, welcher mit den “wilden” 1950 mAh geworben hatte. Wir sehen von dieser Angabe ist nicht viel übrig geblieben.

 

Fazit

NP-FW50 Akkus sind allgemein nicht die besten. Spannenderweise scheint aber die aktuelle Generation an Nachbau-Akkus den alten originalen Sony NP-FW50 leicht übertreffen zu können.

Nicht verwunderlich, dieser Akku-Typ wurde mit der Sony NEX-5 im Jahr 2010 eingeführt und seitdem gab es schon eine Entwicklung bei den Akkuzellen. So schnitt der originale Sony NP-FW50 doch etwas überraschend am schlechtesten in meinem Vergleich ab!

Folgende Rangliste ergab sich in meinem Test:

  1. PATONA Protect V1 Akku
  2. PATONA Premium
  3. Blumax NP-FW50 1030mAh
  4. K&F CONCEPT NP-FW50
  5. Baxxtar Pro NP-FW50
  6. DSTE NP-FW50 (1950 mAh/7.4V) Akku
  7. Sony NP-FW50 Akkus

Ich würde hier zum PATONA Protect V1 Akku NP-FW50 raten. Preislich passt der Akku und er bot in meinem Test die beste Leistung.

Ich nutze diesen Akku nun auch schon eine Weile in meiner Sony ZV-E10 und kann mich bisher nicht über diesen beklagen. Daher wäre dieser meine Empfehlung Nr. 1.

Alternativ würde ich den Blumax Akku oder den K&F CONCEPT NP-FW50 empfehlen.

Wie natürlich die langfristige Haltbarkeit der Akkus aussieht, steht wie so oft auf einem anderen Blatt! Allerdings habe ich hier auch schon die Erfahrung gemacht, dass der original Sony Akku auch nicht der aller haltbarste ist.

Hier würde ich vermutlich dem PATONA Protect V1 Akku, K&F CONCEPT NP-FW50 und dem Baxxtar Pro NP-FW50 am meisten vertrauen.

Schwache Kapazität aber top Technik, EASYLONGER Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh im Test

EASYLONGER bietet mit seiner Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh ein interessantes Modell für Notebooks und andere größere Geräte an.

Wie der Name schon sagt, haben wir hier eine große 26800 mAh Powerbank mit bis zu 65W Leistung vor uns. Nicht schlecht! Damit hat die Powerbank grundsätzlich genug Leistung für die meisten Notebooks und entsprechend natürlich auch für Tablets und Smartphones.

Wollen wir uns daher die EASYLONGER YN-035Q Laptop PowerBank doch einmal im Test ansehen!

Kann sie überzeugen?

 

EASYLONGER Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh im Test

Die EASYLONGER YN-035Q ist eine sehr schlichte Powerbank. Diese setzt auf ein einfaches schwarzes Gehäuse aus matten Kunststoff.

Dabei misst die Powerbank ca. 183,5 x 80 x 22 mm und bringt ein Gewicht von 474 g auf die Waage.

Für eine Powerbank mit 26800 mAh (laut Hersteller) sind dies plausible Werte.

Die Verarbeitungsqualität und auch die Haptik sind OK, aber wahrlich nichts Besonderes.

 

Anschlüsse der EASYLONGER Laptop PowerBank

Die EASYLONGER Laptop PowerBank besitzt 4x Anschlüsse.

  • 1x USB C 65W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • 2x USB A 22,5W / Quick Charge 3.0 – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x microUSB Eingang – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB C Port ist natürlich der Star der Show. Dieser bietet bis zu 65W nach dem Power Delivery Standard.

Damit hat der Port ausreichend Leistung für Smartphones, Tablets und Notebooks! Mit 65W wirst du mittelgroße und kleine Notebooks, wie Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13, mit dem vollen Tempo laden können.

Große Notebooks werden höchstwahrscheinlich auch problemlos an der Powerbank geladen, dies aber dann nicht mit dem vollen Tempo.

Zudem haben wir zwei USB A Ports mit Quick Charge 3.0 und 22,5W “Super Charge”.

Geladen wird die Powerbank wahlweise via USB C (maximal 45W) oder über den microUSB Eingang (maximal 18W).

 

Große PPS Stufe!

Die EASYLONGER YN-035Q besitzt erfreulicherweise eine sehr große PPS Stufe.

  • 3,3 – 13V bei bis zu 5A!

Die bis zu 5A sind für eine Powerbank der 65W Klasse absolut außergewöhnlich. Normalerweise sind hier PPS Stufen mit maximal 3A zu finden, welche aber für einige Smartphones “zu klein” ist. An einer Powerbank mit maximal 3A via PPS könnte ein Samsung Galaxy S23 Ultra mit maximal +- 25-30W laden. An einer Powerbank wie dieser mit maximal 45W, dank der bis zu 5A Stufe.

 

Die Kapazität

EASYLONGER wirbt bei der YN-035Q mit einer Kapazität von 26800 mAh bzw. 96,48 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 72.334 19550 73%
9V/2A 73.295 19809 74%
20V/1A 73.263 19801 74%
20V/3A 71.789 19402 72%

Puh! In meinem Test schwankte die Kapazität zwischen 19402 mAh bzw. 71,789 Wh und 19809 mAh bzw. 73,295 Wh.

Dies entspricht 72% bis 74% der Herstellerangabe, was leider kein guter Wert ist! Es ist akzeptabel, aber vermute der Hersteller ist hier etwas “optimistisch” was seine Angabe angeht.

Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Doch ihre Entladung ist nicht zu 100% effizient, da es immer Verluste in Form von Wärme durch interne Prozesse und Spannungsumwandlungen gibt. Insbesondere bei der Verwendung von Schnellladestandards wie Quick Charge oder USB PD sind Effizienzeinbußen zu berücksichtigen. Üblicherweise liegt die nutzbare Kapazität zwischen 80-90%, wobei Werte über 90% sehr selten und unter 80% ungewöhnlich sind.

Es ist außerdem wichtig zu bedenken, dass dein Smartphone nicht mit 100% Effizienz geladen wird. Wenn das Smartphone einen 3000mAh-Akku hat, werden etwa 3600mAh für eine vollständige Ladung benötigt. Allerdings variiert dieser Wert je nach Modell und der Art des Ladens.

 

Für sehr viele Geräte gut geeignet!

Dank der hohen Leistung von 65W ist die Powerbank nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für größere Geräte wie Tablets (iPads) oder mittelgroße Notebooks, die sich via USB C laden lassen.

Allerdings ist die EASYLONGER YN-035Q auch klasse für Smartphones! 65W ist mehr als genug Leistung für die meisten Modelle, egal ob nun iPhone oder Samsung Galaxy. letztere erreichen dank der großen PPS Stufe auch das volle Ladetempo an der Powerbank.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die EASYLONGER YN-035Q mit bis zu 45W laden, laut Hersteller. Hierfür benötigst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit 45W oder mehr.

Und ja, die Powerbank kann praktisch auch knapp mit bis zu 45W laden. So dauert eine vollständige Ladung der Powerbank rund 2:30h, was angenehm flott ist!

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir die Leistung welche wir in die Powerbank geben müssen, verglichen mit der Energie, die wir am Ende nutzen können.

An einem 45W+ Ladegerät nahm die Powerbank bei mir 85,08 Wh für eine vollständige Ladung auf.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
Ladeeffizienz  86% 84%

Dies ergibt eine Ladeeffizienz im Bereich 85-86%, was sogar sehr gut ist. Der durchschnittliche Wert liegt bei 80%+.

 

Fazit

Erst einmal technisch gesehen ist die EASYLONGER YN-035Q sehr gut! Wir haben wirklich konstant bis zu 65W Leistung und zudem eine sehr mächtige (und außergewöhnlich große) PPS Stufe mit 3,3 – 13V bei bis zu 5A!

Damit kann die Powerbank eine sehr große Anzahl an Geräten schnell laden. Ob nun ein Notebooks, Samsung Galaxy S23 Ultra oder Apple iPhone und iPads usw..

Auch das Laden der Powerbank ist sehr schnell! 0% auf 100% in 2:30h ist mehr als flott!

Soweit wäre die Powerbank also voll empfehlenswert. Allerdings lag die Kapazität im Test bei lediglich 19809 mAh bzw. 73,295 Wh.

Für eine Powerbank, die mit 26800 mAh bzw. 96,48 Wh wirbt, ist das etwas wenig! Ich denke das EASYLONGER hier etwas die Kapazität “aufrundet” um es diplomatisch auszudrücken.

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Unschön! Allerdings sind 19809 mAh auch nicht furchtbar! Daher will ich die Powerbank auch nicht schlechter machen als sie ist, denn die Technik hier ist top!

Reicht dir die etwas niedrigere Kapazität und falls der Preis zum Zeitpunkt des Kaufs gut ist, geht die EASYLONGER YN-035Q in Ordnung!