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Govee Neon Rope Light 2 im Test, hervorragende smarte Beleuchtung!

Govee entwickelt sich zu einem der ganz Großen im Bereich der Smarten Beleuchtung. So bieten diese einige exotische und interessante Beleuchtungsprodukte an, gerade wenn du es etwas bunter und kreativer magst.

Genau in diese Kategorie fällt auch das Neon Rope Light. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen RGB LED “Schlauch”.

Allerdings gibt es hier ein spannendes „Gimmick“. So ist dieser unter anderem gemacht in Formen gebracht zu werden. So kannst du mit diesem Wandbilder erzeugen, welche dann individuell beleuchtet werden. Jedes Segment lässt sich dabei über die App einzeln ansteuern.

Klingt doch sehr interessant! Wollen wir uns das Govee Neon Rope Light doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Govee für das Zurverfügungstellen des Neon Rope Light für diesen Test.

 

Govee Neon Rope Light 2 im Test

Bei dem Govee Neon Rope Light handelt es sich um einen flexiblen Lichtschlauch. Diesen bietet Govee in verschiedenen Längen an, 3 Metern, 5 Metern und 10 Metern.

Der Schlauch und auch das Kabel, Netzteil und Controller sind komplett in Weiß gehalten, also möglichst unauffällig an einer weißen Wand.

Der Lichtschlauch selbst setzt auf ein komplett flexibles, gummi-artiges Material, welches auf der Oberseite teil-lichtdurchlässig ist. Hierdurch wird das Licht der LEDs stark weichgezeichnet, was die Übergänge zwischen einzelnen LEDs und Farben deutlich weicher gestaltet.

Der Controller, welcher im Kabel integriert ist, besitzt drei Tasten. Diese erlauben eine rudimentäre Steuerung direkt am Gerät und nicht nur über die App.

Eine nachträgliche Verlängerung des Lichts Schlauches ist leider nicht möglich.

 

Montage und Installation

Wie bekommen wir das Neon Rope Light 2 aber nun an die Wand? Mit im Lieferumfang liegen mehrere “Bügel”, in welche der Lichtschlauch eingeklemmt werden kann und entsprechend an der Wand hält.

Diese werden wahlweise über Schrauben (liegen bei) oder doppelseitiges Klebeband (Voraufgetragen) an der Wand oder dem Untergrund befestigt.

Neben diesen einfachen Bügeln liegen auch kleine Metall-Rahmen bei. Diese erlauben das in Form biegen des Lichtschlauches, da dieser an der Stelle der Biegung über ein Metallstück fixiert wird.

Hierdurch kannst du diesen sogar in 90 Grad Winkeln biegen und so auch befestigen.

 

WLAN und Bluetooth

Das Govee Neon Rope Light unterstützt sowohl Bluetooth wie aber auch WLAN! Hierdurch ist zum einen die Einrichtung über die Govee App recht einfach und zum anderen bist du nicht auf eine Internetverbindung für die Steuerung zwingend angewiesen.

Die Govee App versucht, wenn möglich immer eine Bluetooth Verbindung herzustellen, geht dies nicht wird WLAN genutzt.

 

Die Govee App

Gesteuert wird das Neon Rope Light natürlich über die Govee App, welche du in den üblichen App-Stores findest.

Die Govee App ist so weit recht übersichtlich und klar verständlich, aber vergleichsweise stark verspielt. Dennoch würde ich sagen die Govee App ist gelungen.

Auf Seiten der Funktionen kannst du bei der Einrichtung zunächst eine vorgefertigte Form mit dem Neon Rope Light nachbauen oder eine komplett eigene erstellen.

So bietet die App tonnenweise verschiedene Leuchteffekte! Ich konnte hier weit über 80 Stück zählen!

Zudem kannst du auch eigene Farbkombinationen und Leuchteffekte erstellen, ganz nach deinen Wünschen. Sogar Leuchteffekte passend zur Musik sind möglich.

 

Unterstützung für Alexa, Google, den Home Assistant

Govee bietet bei seinen Produkten generell einen Support für Amazon Alexa, den Google Assistant und Razer Chroma.

Zudem sind viele Govee Produkte auch mit dem Home Assistant kompatibel!

Das Govee Neon Rope Light unterstützt sogar LAN Control, kann also unabhängig von der Cloud über den Home Assistant gesteuert werden.

 

Mit Matter

Das Neon Rope Light unterstützt auch den neuen und universellen Matter Standard!

 

Das Licht

Ich habe die 3 Meter Version des Govee Neon Rope Light. Dieses besitzt 14 Segmente mit jeweils mehreren LEDs. Für jedes Segment kannst du über die App eine eigene Farbe festlegen.

Damit der Übergang zwischen den Segmenten weicher ist, werden Farben am Ende der Segmente ineinander verblendet. Dies geht da jedes Segment mehrere LEDs hat.

Hierdurch ist der Übergang zwischen den Segmenten extrem weich. Auch die Farbdarstellung und die gefühlte Helligkeit sind spitze! Natürlich ist dies keine “Lampe” welche einen Bereich erleuchtet, sondern ein Deko-Licht, aber subjektiv strahlt das Rope Light sehr hell, selbst in einem normal beleuchteten Raum.

Von daher würde ich die Lichtqualität als sehr gut bezeichnen!

 

Stromverbrauch 1 W bis 31 W

Der Stromverbrauch des Govee Neon Rope Light schwankt stark je nach Helligkeit und eingestellter Farbe, was natürlich keine Überraschung ist.

Zunächst benötigt das Neon Rope Light im Leerlauf (mit WLAN verbunden) rund 1W Strom. Dies ist kein zu hoher Verbrauch.

Im Betrieb konnte ich im Maximum eine Leistungsaufnahme von bis zu 31,5W bei weißem Licht beobachten.

Dies ist nicht wenig, erklärt aber die hohe Helligkeit des Neon Rope Light. Bei Farben sinkt die Leistungsaufnahme auf +- 20W.

Für einen Dauerbetrieb würde ich empfehlen, die Helligkeit zu drosseln. Bei 50% Helligkeit (subjektiv nicht so viel dunkler) sinkt die Leistungsaufnahme passend um ca. 50%.

 

Fazit

Tadellos! So in der Art können wir das Fazit des Govee Neon Rope Light 2* zusammenfassen. Wenn dir das Prinzip des Neon Rope Light gefällt, mit dem Erstellen von Wandbildern oder von Konturen, dann ist dieses absolut empfehlenswert!

Govee hat hier sowohl bei der Technik wie auch bei der App einen super Job gemacht.

So bietet das Neon Rope Light eine hervorragende Lichtqualität und auch eine sehr hohe Helligkeit.

Dabei ist die App umfangreich mit vielen schönen Lichteffekten und Mustern. Du kannst auch völlig frei eigene Muster und Effekte erstellen. Dabei bietet die App und das Govee Ökosystem eine gute Kompatibilität zu anderen Systemen wie dem Home Assistent.

Kurzum, sagt dir die Optik des Govee Neon Rope Light 2 zu, dann ist dieses auch absolut empfehlenswert.

Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action, 20.000 mAh für unter 20€

Vielleicht kennt der ein oder andere den Discounter “Action”. Diese bieten einige “sehr günstige” Produkte, unter anderem auch USB-Ladegeräte und Powerbanks.

Eine dieser Powerbanks wurde mir für einen Test freundlicherweise von einem Freund zur Verfügung gestellt. Was haben wir hier für eine tolle Powerbank?

Diese bietet 20.000 mAh Kapazität, hat 18W Quick Charge und 18W USB C Power Delivery, zu einem Preis von knapp unter 20€.

An sich wirklich keine spektakuläre Powerbank, aber der Preis von 20€ macht diese vielleicht doch interessant.

Wollen wir uns daher die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh doch mal im Test ansehen!

 

Die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action im Test

Dass wir bei dieser Powerbank kein „Premium“ Modell haben, sollte direkt klar sein. Dies merken wir auch bei der Verpackung. Wir haben hier eine wundervolle Blister-Verpackung mit viel Kunststoff, welche alles andere als hochwertig aussieht.

Auch die Powerbanks selbst wirkt sehr einfach gebaut. Diese setzt auf ein abgerundetes Gehäuse aus texturiertem Kunststoff. Dieses fühlt sich “OK” an ist aber wirklich nichts Besonderes.

Die Abmessungen sind mit 146 x 70 x 27,5 mm recht typisch für ein Modell der 20.000 mAh Klasse.

Auch das Gewicht ist mit 390g “passend”, wenn natürlich auch nicht besonders leicht.

Als kleinen Bonus besitzt die Powerbank ein LC-Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt.

 

Anschlüsse der Re-load Powerbank mit 20.000 mAh

Die Re-load Powerbank besitzt 2x USB A und 1x USB C.

  • USB C – 18W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB A 1 – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB A 2 – 5V/2A

Die Powerbank bietet 2x 18W Ports. Einer davon ein klassischer USB A Quick Charge Port und einer ein 18W USB C Power Delivery Port.

Im Jahr 2024 absolut nichts Besonderes, aber ausreichend, um ein aktuelles Smartphone halbwegs schnell zu laden.

Über den USB C Port wird die Powerbank auch geladen, angeblich ebenfalls mit 18W.

 

Überraschung, doch mit 20W (22W)?

Laut Aufdruck bietet die Powerbank auf dem USB C Port folgende Leistungen:

  • 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Allerdings kann ich mit einem USB Power Delivery Trigger auslesen, welche Leistung ein USB C Port wirklich bieten kann. Hier gab es eine Überraschung! So soll der Port folgendes wirklich bieten:

  • 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A

Wir haben hier also einen 20W USB C Port!

 

Sogar mit PPS

Spannenderweise unterstützt der USB C Port der Re-load Powerbank sogar PPS!

  • 3,3-11V bei bis zu 2A

Dies ist ebenfalls eine erfreuliche Überraschung.

 

Kapazität der Re-load Powerbank

Wie steht es um die Kapazität der Re-load Powerbank? Der Hersteller wirbt hier mit 20.000 mAh, folgendes konnte ich mithilfe einer elektronischen Last messen:

Wh mAh %
5V/1A 58.086 15699 78%
5V/2A 60.598 16378 82%
9V/1A 60.122 16249 81%
9V/2A 58.395 15782 79%

 

Die Kapazität der Re-load Powerbank ist “OK”. Diese schwankte bei mir zwischen 15699 mAh und 16378 mAh. Dies entspricht 78% bis 82% der Herstellerangabe.

Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht 100% der vom Hersteller angegebenen Kapazität erreichen. Dies liegt daran, dass die Hersteller in der Regel die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen angeben und nicht die nutzbare Kapazität. Letztere fällt aber aufgrund Wandlungsprozesse ein Stück niedriger aus.

In der Regel sind hier 80%+ normal und 90%+ “gut”. Entsprechend ist die Re-load Powerbank am unteren Ende von “normal”.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads0
Apple iPhones ++
Apple MacBooks
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Wir haben hier eine recht einfache Powerbank, welche sich primär oder ausschließlich für kleinere Geräte wie Smartphones, Kopfhörer usw. eignet.

Dabei ist dieses gut für iPhones, wie auch Samsung Galaxy Modelle geeignet. Du wirst hier keine rekordverdächtigen Ladegeschwindigkeiten erreichen, aber ein Gerät auf einmal würde durchaus flott laden.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Aufladen der Re-load Powerbank mit 20.000 mAh, an einem ausreichend leistungsstarken USB-Ladegerät.

Die Powerbank kann kurzzeitig mit bis zu 19,x W laden, allerdings sinkt die Ladeleistung recht schnell auf +- 16-17W.

So dauert eine vollständige Ladung 5:25h. Dies ist nicht wahnsinnig schnell, eher im Gegenteil. Über 5 Stunden ist langsam, aber noch erträglich für eine Powerbank dieser Klasse.

 

Fazit

Die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action ist “OK” fürs Geld. Dies ist keine High End Powerbank oder irgendwas Besonderes, ganz im Gegenteil.

Dass die Powerbank nicht 18W liefern kann, sondern 20W und auch PPS unterstützt ist dabei zwar ein netter Bonus, macht aber in der Praxis auch nicht den großen Unterschied.

Dies bleibt eine sehr einfache Powerbank, welche ein akzeptables Ladetempo für aktuelle iPhones, Samsung Galaxys und Google Pixel Smartphones bietet. Allerdings verkauft diese sich schon primär über den Preis.

So würde ich der Re-load Powerbank jederzeit die Baseus PPAP20K 20000mAh oder die INIU BI-B5 vorziehen, welche aber abseits von Angeboten rund 10€ mehr kosten. Für unter 20€ ist mir derzeit kein besseres Modell bekannt.

Plugable TBT4-UD5 Dock im Test, ein günstiges und gutes Thunderbolt 4 / USB 4 Dock

Dank der zunehmenden Verbreitung von USB 4 und Thunderbolt 4 erhalten entsprechende Docks und Ladestationen auch immer mehr Verbreitung.

Entsprechende Docks können sehr teuer sein, aber es gibt auch preislich zunehmend mehr attraktive Optionen. Hierzu zählt auch das Plugable TBT4-UD5, welches für +- 200$ zu bekommen ist.

So bietet das Plugable TBT4-UD5 auf den ersten Blick alles, was du dir wünschen kannst. 2x HDMI, bis zu 100W Leistung, 4x USB A, 2x USB C usw.

Wollen wir uns das Dock doch einmal im Test ansehen! Kann dieses überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Plugable für das Zurverfügungstellen des Docks für diesen Test.

 

Plugable TBT4-UD5 Dock im Test

Für ein Thunderbolt Dock ist das Plugable TBT4-UD5 vergleichsweise flach gebaut. Zudem setzt Plugable auf ein Kunststoff-Gehäuse, welches in dieser Klasse eigentlich eher selten ist.

Die Verarbeitungsqualität ist aber gut und das Dock wirkt auch qualitativ hochwertig gemacht. Spannenderweise ist allerdings bei meinem Dock die Beschriftung auf der Oberseite falsch herum?!

Die Anschlüsse sind aufgeteilt auf Front und Rückseite. Auf der Front finden wir:

  • 1x Thunderbolt / USB 4 Eingang
  • 1x Thunderbolt 4 Ausgang
  • 2x USB A 3.0 5Gbit
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Auf der Rückseite haben wir zudem folgende Anschlüsse:

  • 1x DC Eingang (20V/6,75A)
  • 2x HDMI 2.0
  • 2x USB A 10 Gbit
  • 1x USB C 10 Gbit
  • 1x 1 Gbit LAN

Diese Anschlüsse sehen auf den ersten Blick gut aus! Etwas schade, dass wir “nur” einen 1Gbit LAN Port haben, aber abseits davon ist dies eine gute Portausstattung.

Lediglich die Verteilung der Ports finde ich etwas suboptimal. So ist der Thunderbolt 4 Eingang wie auch der Thunderbolt 4 Ausgang auf der Front. Ich weiß dies machen einige Docks, aber ich bevorzuge diese Anschlüsse auf der Rückseite.

Aber das hängt natürlich etwas von deinem Schreibtisch-Setup ab.

 

Thunderbolt 3, 4 oder USB 4

Prinzipiell haben wir hier ein Thunderbolt 4 Dock. Allerdings ist dieses Dock nicht nur zu Thunderbolt 4 Geräten kompatibel, sondern auch zu Thunderbolt 3 Geräten und in der Regel auch zu USB 4 Geräten!

So funktionierte das Dock ohne Probleme an meinem Framework 16 (USB 4) wie auch MacBook Pro 13 M1 (USB 4).

Je nach Verbindungsoption kann es aber passieren, dass sich gerade Monitor-Optionen doch deutlich verändern. Thunderbolt 4 bietet hier die höchste garantierte Monitor-Bandbreite.

 

Monitor-Ausgänge

Das Plugable TBT4-UD5 besitzt prinzipiell 3 Monitor Ausgänge.

  • 2x HDMI 2.0 (4K 60 Hz)
  • 1x Thunderbolt auf der Front (8K 30 Hz)

Die beiden HDMI Ports sind gleichzeitig zu 4K und 60 Hz in der Lage. Du kannst also zwei Monitore mit dem Dock verbinden.

Alternativ kannst du auch einen 4K 60 Hz oder 8K 30 Hz Monitor über den Thunderbolt Ausgang über der Front verbinden.

 

Ladeleistung

Laut Plugable soll das TBT4-UD5 angeschlossene Notebooks mit bis zu 100W laden können bzw. mit bis zu 96W je nachdem welcher Angabe wir glauben sollen.

Mit im Lieferumfang bei mir lag ein 21V 6,4A Netzteil, welches eine passende Größe ist.

Laut meinem USB PD Trigger bietet das Dock deinem Notebook folgende Leistungsstufen an:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/4,8A

Also “offiziell” bietet das Dock deinem Notebook “96W” an.

Mein Framework 16 wird an dem Dock mit +- 85W geladen, was so weit passt.

 

SD-Kartenleser

Im TBT4-UD5 Dock finden wir einen SD und microSD Kartenleser. Erfreulicherweise unterstützt der SD-Kartenleser den UHS-II Standard.

Mit der schnellste SD Karte die ich bisher in den Fingern hatte (Nextorage UHS-II Pro) erreichte der Kartenleser 303 MB/s lesend und 286 MB/s schreibend, was sehr gute Werte sind!

 

LAN Port

Das Plugable TBT4-UD5 Dock verfügt über einen Gbit LAN Port. Hierbei handelt es sich um einen recht einfachen, aber funktionalen Realtek USB zu Gbit LAN Controller.

 

3,5mm Audio Ausgang des Docks

Auch beim 3,5mm Audio-Ausgang setzt Plugable auf einen Realtek Chip. Dieser bietet eine leicht überdurchschnittliche “Standard-Qualität” und bis zu 32 Bit 384000 Hz Auflösung.

 

Stromverbrauch des Docks

Das Dock besitzt auf der Front einen Ein/Ausschalter. Dieser schaltet das Dock komplett ab.

An sich musst du das Dock aber nicht abschalten, denn wenn du dein Notebook trennst, geht dieses in den Standby.

Der Stromverbrauch im Betrieb hängt natürlich davon ab wie schnell dein Notebook lädt usw. Im “Aus”- Zustand benötigt das Dock 0,0x W, also effektiv nichts.

Im Standby ohne Notebook benötigt es rund 1,9W.

 

In der Praxis

Ich habe das Dock nun einige Wochen in Kombination mit meinem Framework 16 und einem 4K 60Hz Monitor genutzt. Zudem hatte ich an dem Dock auch einige USB-Geräte wie auch eine Thunderbolt 4 10 Gbit LAN Karte hängen.

Hier hatte das Dock absolut problemlos und stabil funktioniert. Natürlich gibt es beim Framework 16 zu bedenken, dass die 96W Ausgangsleistung nicht optimal ist (das Framework 16 nutzt normalerweise ein 180W USB C Netzteil). Allerdings gibt es derzeit noch kein USB C Dock mit über 100W Leistung.

Das Wichtige ist hier vielmehr, dass das Plugable TBT4-UD5 auch in Kombination mit einem USB 4 Notebook auch praktisch keine Probleme machte. Ebenso, dass das Durchreichen eines weiteren Thunderbolt Gerätes auch tadellos funktionierte.

 

Fazit

Das Plugable TBT4-UD5 ist ein recht einfaches Thunderbolt 4 bzw. USB 4 Dock. Dies spiegelt sich hier aber auch im Preis wider. So ist dieses mit +- 200€ ein recht preiswertes Dock.

Dabei bietet dieses alles, was du dir wünschen kannst, zumindest fast alles. Wir haben 2x HDMI 2.0 Ports, einen zusätzlichen Thunderbolt 4 Ausgang, 100W Leistung, einen schnellen UHS-II Kartenleser, wie auch 4x USB A und 1x USB C.

Das Einzige, was vielleicht etwas schade ist, ist das Fehlen von 2,5 Gbit LAN. Aber ansonsten würde ich die Ausstattung des Docks als ziemlich perfekt bezeichnen.

Auch in der Praxis funktionierte dies bei mir tadellos. Daher kann ich das Plugable TBT4-UD5 mit gutem Gewissen empfehlen.

Shelly Smartes Sicherheitsbundle, Smarte Sicherheit ohne Cloud Zwang

Mit dem Smarten Sicherheitsbundle bietet Shelly ein neues Smart Home Set an, welches sich aber sehr deutlich von der Masse abhebt.

So verzichtet dieses Set wie bei Shelly üblich auf einen Cloud Zwang! Wenn du möchtest, kannst du das Smarte Sicherheitsbundle komplett “Offline” nutzen. Nicht nur aus Datenschutz und Sicherheitssicht spannend, sondern auch aufgrund der Haltbarkeit! Du brauchst dir hier keine Sorgen machen, dass irgendwann die Hersteller Server ausgehen und du Elektroschrott hast.

Aber was kann das Shelly Smartes Sicherheitsbundle? Welche Funktionen bietet dieses und wie wird es genutzt? Finden wir es im Test heraus!

 

Shelly Smartes Sicherheitsbundle im Test

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle gibt es in mehreren Set Zusammenstellungen oder alle Komponenten auch komplett einzeln.

So stellt der Kern des Sicherheitsbundle das Shelly BLU Gateway da. Hierbei handelt es sich um einen „USB-Stick“, in welchem ein WLAN Modul und ein Bluetooth Modul verbaut sind.

Ja Bluetooth, denn die Shelly Tür/Fenster-Sensoren genau wie die Bewegungsmelder nutzen Bluetooth für die Kommunikation mit dem Gateway. Dieses wiederum leitet die Informationen und Befehle dann ins Netzwerk weiter bzw. führt selbständig Aktionen aus.

Ebenfalls mit im Lieferumfang liegen bei mir im Set 3x Tür/Fenster-Sensoren wie auch 3x Bewegungsmelder.

Die Tür/Fenster-Sensoren sind sehr klein und kompakt. Dabei setzen diese auf das übliche “Magnet” Prinzip. Heißt, diese bestehen aus 2 Teilen, welche, wenn sie getrennt werden, „auslösen“.

Als Energiequelle wird eine Knopfzelle genutzt, welche über die Rückseite eingesetzt wird. Allerdings ist die Abdeckung hierfür sehr störrisch und schwer zu entfernen.

Auch die Bewegungsmelder, wovon bei mir ebenfalls 3 im Lieferumfang lagen, sind sehr kompakt und setzen auf eine Knopfzelle.

Wo allerdings die Tür/Fenster-Sensoren keine Status LED haben, besitzen die Bewegungsmelder eine rote LED, welche beim Erkennen einer Bewegung kurz blinkt.

 

Bluetooth Reichweite?

Die meisten Smart Home Tür/Fenster-Sensoren oder Bewegungsmelder nutzen das 868 MHz Band für die Kommunikation mit der Basis-Station. Ein großer Vorteil des 868 Mhz Bands ist die vergleichsweise hohe Reichweite.

Shelly nutzt bei seinem System aber Bluetooth LE “Bluetooth Low Energy”. An sich ein guter Standard, mit einem Nachteil, der Reichweite!

Shelly wirbt mit +- 30 Metern, was auf den ersten Blick mehr als ausreichend ist, aber aus meiner Sicht nicht so ganz hinkommt. Gerade Wände, Fenster usw. reduzieren die effektive Reichweite massiv.

Hast du ein größeres Haus oder Wohnung, dann wirst du es schwer haben mit einem Shelly Smart Sicherheitsbundle dieses komplett abzudecken.

Theoretisch sollte es problemlos möglich sein mehrere Shelly BLU Gateways zu nutzen, aber das habe ich nicht getestet.

 

Kein Cloud Zwang!

Ein wichtiger Punkt bei Shelly Produkten ist der komplette Verzicht auf einen Cloud-Zwang. Ja es gibt eine “Shelly-Cloud” damit du die Produkte einfach von unterwegs über die Shelly App steuern kannst, aber diese ist keine Pflicht!

So kannst du die App auch komplett “lokal” ohne Internet nutzen. Zudem hat Shelly eine extrem gute Anbindung in 3. Anbieter Systeme wie den Home Assistant.

 

Shelly App ist essenziell

Sämtliche Shelly Produkte verfügen über eine WebUI. So auch das Shelly BLU Gateway. Nach dem ersten Einstecken sendet dieses ein WLAN aus, über welches du dich für die Konfiguration mit deinem Smartphone oder PC verbinden kannst.

Anschließend kannst du über die WebUI auch diverse Einstellungen tätigen. Allerdings hast du über die WebUi keinen Zugriff oder Informationen über die verbundenen Bluetooth-Sensoren. Nach der Einrichtung ist die WebUI also recht nutzlos.

Etwas anders sieht es aus, wenn du das Shelly BLU Gateway in der Shelly App integriert.

Die Shelly App ist etwas speziell von ihrem Aufbau. So hebt diese sich deutlich von anderen Smart Home Systemen ab und ist teils sehr verschachtelt. Gerade für nicht besonders technisch affine Nutzer kann die Shelly App eine Herausforderung sein.

Allerdings, was den Funktionsumfang angeht, ist die Shelly App fantastisch! Diese erlaubt vor allem sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

Es ist aber klar zu sehen, dass sich Shelly mit dieser primär an Enthusiasten richtet als an Einsteiger.

 

Was kann das Sicherheitsbundle von Shelly?

Aber was kann jetzt das smarte Sicherheitsbundle von Shelly? Zunächst kannst du in der Shelly App den Zustand der Sensoren sehen.

Du kannst hier sehen, ob ein Fenster/Tür geöffnet oder geschlossen ist, sehen, ob ein Bewegungsmelder eine Bewegung erkannt hat usw.

Für jeden Sensor gibt es auch ein Aktivitätenprotokoll, in welchem du sehen kannst, wann wo wie was erkannt wurde.

Natürlich ist es auch möglich, Alarm einzurichten, also wenn eine Bewegung erkannt wurde oder eine Tür geöffnet wurde. Allerdings gibt es anscheinend noch keine Serie für das Shelly-System! Benachrichtigungen bestehen derzeit aus App und eMail Benachrichtigungen.

Info: Eventuell ist es möglich, den Feuermelder von Shelly als Sirene zu nutzen, aber ich habe da keine genaueren Infos gefunden.

Du kannst natürlich die Sensoren auch mit anderen Shelly Produkten verknüpfen, nach dem typischen “wenn dann” Prinzip, z.B. wenn eine Tür geöffnet wird, dann schalte Shelly Steckdose X ein usw.

 

Helligkeitssensor

Spannenderweise hat sowohl der Bewegungsmelder als auch der Tür/Fenster-Sensor einen Helligkeitssensor integriert, dessen Daten du in der App siehst.

 

Reaktionszeit, 1-2 Sekunden!

Die Reaktionszeit der Sensoren ist hervorragend! Wir sprechen hier von 1-2 Sekunden nach welchen der neue Status in der App angezeigt wird und vielleicht 3 Sekunden ehe eine Benachrichtigung eines Alarms ankommt.

 

Perfekt für den Home Assistant

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle ist perfekt im Zusammenspiel mit dem Home Assistant! Allerdings gibt es hier eine Besonderheit.

Das Gateway wird einmal in deinem Netzwerk eingebunden, automatisch vom Home Assistant erkannt und mit einem Klick verbunden.

Spannenderweise werden aber die Sensoren gesondert als “BTHome” Module erkannt. Diese musst du dann gesondert einbinden, was aber natürlich problemlos funktioniert.

 

Kein USB-Netzteil

Um das Shelly Sicherheitsbundle zu betreiben, benötigst du für das Shelly BLU Gateway ein USB-Netzteil oder allgemein einen freien USB-Port, welcher konstant mit Strom versorgt wird.

Solch ein Netzteil liegt nicht mit im Lieferumfang.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Shelly BLU Gateways ist absolut zu vernachlässigen. So benötigt dieses lediglich 0,4-0,5W!

Je nach Effizienz deines USB-Netzteils wird dieses also effektiv unter 1W aus der Steckdose ziehen.

 

Fazit

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle* ist super spannend, aber auch recht exotisch! So würde ich dieses Set nicht dem normalen Nutzer empfehlen.

Dies ist ein Set für erweiterte Nutzer gedacht, die auch Dinge wie die MQTT Integration, Home Assistant Integration, optionale “offline” Nutzung (ohne Cloud) usw. zu schätzen wissen.

Zudem bietet das Set sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und auch Möglichkeiten für die Erweiterung.

Was mir derzeit noch fehlt, wäre eine Alarmsirene. Eventuell wäre es hier möglich, etwas über den Home Assistant zu realisieren, aber von Shelly scheint es dahingehend noch nichts zu geben. Auch gibt es zu bedenken, dass die Reichweite des Gateway nicht gigantisch ist. Für eine normale Wohnung ausreichend, aber für ein großes Haus wird es schwierig mit einem Gateway.

Im Gegenzug erhältst du ein sehr freies System, welches auch gut funktioniert! Reaktionszeiten sind niedrig, das Gateway benötigt sehr wenig Energie und grundsätzlich ist die App gut.

Shelly Smart Security Bundle | Intelligenter...

  • Kein Cloud Zwang
  • Sehr großer Funktionsumfang 
  • Umfangreiche App 
  • Sehr schnelle Reaktionszeit 
  • MQTT und Home Assistent kompatibel
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Reichweite nicht gigantisch  
  • Keine Sirene 

Kurzum, das Shelly Smarte Sicherheitsbundle ist zwar etwas exotischer, aber auch mehr oder weniger einmalig.

Link zum Hersteller /// bei Amazon*

Ist Nextorage ein vertrauenswürdiger Hersteller?

Ein noch recht neuer Hersteller auf der Amazon Plattform in Deutschland für SSDs und Speicherkarten ist Nextorage.

Wenn du bei Amazon und eBay lang genug suchst, findest du viele chinesische Speicher Hersteller, von denen hier noch nie jemand gehört hat. Das interessante an Nextorage ist allerdings, dass wir hier vergleichsweise hochwertige Speicherkarten und SSDs haben, die nicht einfach nur eine 08/15 Leistung bieten.

So ist die V90 SD Karte von Nextorage die schnellste Speicherkarte die ich jemals im Test hatte!

Entsprechend habe ich etwas nachgeforscht und hinter Nextorage steckt ein großer Hersteller, welcher die Leistung der Nextorage Produkte erklärt.

 

Nextorage ist ein japanischer Hersteller

Zunächst ist Nextorage ein japanischer Hersteller. Prinzipiell habe ich nicht gegen chinesische Hersteller, welche oftmals eine fantastische Qualität liefern, aber dass wir hier ein japanisches Unternehmen vor uns haben, hebt dieses doch etwas von der Masse ab.

Laut Hersteller ist der Firmensitz in Kawasaki-eki-mae Tower Riverk 9F, 12-1, Ekimaehoncho, Kawasaki-ku, Kawasaki City, Kanagawa 210-0007 Japan.

Dabei liegt das Firmenkapital bei 600 million yen, was 3,x Millionen € entspricht.

 

Von Sony Mitarbeitern gegründet

Nextorage wurde 2019 von Sony Mitarbeitern gegründet. Genau genommen von Mitarbeitern aus Sonys Speicher-Sparte.

 

Nextorage gehört zu Phison!

Mittlerweile ist Nextorage ein Tochterunternehmen von Phison. Wer ist Phison? Phison ist einer, wenn nicht sogar der größte Hersteller von SSD-Controllern. Diese kommen bei Herstellern wie Kingston, Corsair, KIOXIA, Seagate usw. zum Einsatz.

Mehr zu Phison findest Du hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Phison

Dies verleiht Nextorage massiv mehr Seriosität!

 

Leistung im Test überzeugend!

Ich hatte mittlerweile einige Nextorage Produkte im Test. Mehrere Speicherkarten und auch eine SSD. Diese konnten im Test auch durchgehend überzeugen!

So ist die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II die schnellste SD Karte die ich jemals im Test hatte!

Dies ist die einzige SD Karte, die ich bisher in den Fingern hatte, die lesend wie auch schreibend über 300 MB/s schaffte.

Solche Werte erreicht kein Hersteller der einfach 08/15 SD-Karten kauft und sein eigenes Logo draufklebt.

Auch die Nextorage UHS-II SE V60 Speicherkarten sind hervorragend! In der V60 Klasse gehören diese zu den besten Modellen, die ich bisher gesehen habe.

Dabei sind die Speicherkarten nicht nur in der Theorie sehr schnell, sondern auch in praktischen Tests. Beispielsweise hier mit der Canon R6 II:

Aber nicht nur die SD-Karten von Nextorage sind gut. So hatte ich auch schon die Nextorage NE1N 2TB SSD im Test. Zugegeben diese ist nicht ganz so überragend wie es die SD-Karten waren, schlug sich aber für ihre Preisklasse stark!

Wie gut sind die SSDs von Nextorage? Die Nextorage NE1N 2TB im Test!

 

So ist diese eine solide SSD der gehobenen Mittelklasse mit einer sehr konstanten Leistung. Dies unter anderem dank des guten NAND und Controllers. Letzterer wenig überraschend aus dem Hause Phison.

 

Fazit

Nextorage ist zwar derzeit noch ein etwas nischiger Hersteller, aber sehr spannend! Gerade die Geschichte, dass wir hier einen japanischen Hersteller haben, der sich aus ehemaligen Sony Mitarbeitern geformt hat und nun zu Phison gehört.

Dabei ist die Leistung der Nextorage Produkte bei mir bisher schwankend zwischen gut und fantastisch!

Klar, ich habe auch noch keine Langzeit-Erfahrungswerte, was die Haltbarkeit vor allem der SD-Karten angeht. Diese bin ich aber derzeit am Sammeln und ich habe noch nichts Negatives zu berichten.

Daher kann ich derzeit Nextorage Produkte mit gutem Gewissen empfehlen und würde diesen zu den besseren Herstellern zählen.

Das Samsung Galaxy A55 im Test, Samsungs neue Mittelklasse im Test

Mit dem A55 hat Samsung sein neues Mittelklasse Smartphone vorgestellt. Es liegt preislich zwischen 400 und 500€.

Dafür bietet dieses ein großes 6,6 Zoll AMOLED Display, insgesamt 4 Kameras und ein hochwertiges Design. Gerade die Kameras werden von Samsung in den höchsten Tönen gelobt.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind die Kameras wirklich so gut? Ist der im A55 verbaute Samsung Exynos 1480 ausreichend schnell und ist die Akkulaufzeit gut?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Samsung Galaxy A55 im Test

Samsung beschreibt das Design des A55 als schlicht. Ich denke dies ist eine sehr treffende Beschreibung.

Das Smartphone ist im Kern einfach ein Klotz aus Glas und Metall. Front und Rückseite sind aus Glas gefertigt, während der Rahmen aus gebürstetem Metall besteht.

Dabei ist weder Front noch Rückseite abgerundet. Das A55 fällt klar in die Kategorie “quadratisch praktisch gut”.

Das einzige Merkmal, welches etwas hervorsticht, sind die 3 Kameralinsen auf der Rückseite. Aber selbst diese sind absolut minimalistisch.

Ich denke, dieses Design ist eine absolute Geschmackssache. Ich finde es etwas langweilig, aber gerade, wenn du es schlicht magst, wirst du das Smartphone vermutlich sehr gut finden.

Magst du es etwas auffälliger, solltest du eine der alternativen Farben wählen, welche schon ein wenig mehr hervorstechen.

Allerdings ist qualitativ am A55 absolut nichts auszusetzen. Dieses fühlt sich in der Hand sehr massiv und hochwertig an. Genauso könnte es hier auch ein High End Smartphone sein.

Dieses Gefühl der „Massivität“ kommt aber auch etwas vom Gewicht. Mit 213g ist das Galaxy A55 relativ schwer! Beispielsweise kommt das größere S24+ nur auf 196g.

Mit 6,6 Zoll ist das Display des A55 recht groß. Größer als beim S24 und nur minimal kleiner als beim S24+.

 

Ein tolles Display

Samsung kann hervorragende Displays bauen. Auch das Display des A55 ist fantastisch. Wir haben hier ein 6,6 Zoll AMOLED Display mit bis zu 120 Hz und einer ausreichend hohen 2340 x 1080 Pixel Auflösung.

Das Display ist sehr schön hell, bietet sehr gute Farben und eine tolle Brillanz. Nein es ist nicht ganz so hell wie beim S24 Ultra, aber in der gehobenen Mittelklasse wird dies eins der besten Displays am Markt sein.

 

Guter Stereo Klang

Das A55 besitzt zwei Lautsprecher für die Medienwiedergabe. So haben wir einen Lautsprecher auf der Unterseite, wie aber auch die Ohrmuschel welche auch für Musik usw. genutzt wird.

Hierdurch bietet das Smartphone einen recht breiten und vollen Klang. Auch allgemein ist die Klangqualität recht gut! Vielleicht ist er auf hohen Lautstärken einen Hauch dünner als bei aktuellen Flaggschiffen, aber zu laut kann ich absolut nicht meckern.

Die Lautsprecher sind ein Pluspunkt beim A55.

 

Kameras, 2x nützlich 1x fraglich

Das A55 besitzt 3 Kameras auf der Rückseite.

  • Hauptkamera – 50 Megapixel, f1.8
  • Weitwinkel Kamera – 12 Megapixel, f2.2
  • Makro Kamera – 5 Megapixel, f2.4

Die Makro Kamera halte ich nur für bedingt sinnvoll. Diese ist qualitativ signifikant schlechter als die Hauptkamera und aus meiner Sicht primär um die Anzahl der Kameras auf 3 zu bringen, ohne dass dies für Samsung zu teuer ist.

Ich würde die Makro Kamera also als Gimmick bezeichnen.

Viel spannender ist die 50 Megapixel Hauptkamera. Diese setzt zwar nicht auf einen riesigen Sensor, ist aber auch nicht winzig.

Große Sensoren haben es einfacher, viel Licht aufzunehmen und wertigere Bilder zu produzieren.

Auf dem Papier sollte das Galaxy A55 zu hochwertigen Bildern in der Lage sein.

 

Wenig überraschend produziert das A55 sehr hochwertige und scharfe Bilder! Auch die Detaildarstellung ist gut, genau wie die Dynamik der Aufnahmen.

Wovon ich allerdings etwas überrascht bin, ist von den Farben. So hat das A55 von Haus aus vergleichsweise neutrale Farben.

Hier ein paar Bilder im Vergleich zum S24 Ultra.

Samsung A55
Samsung S24 Ultra
Samsung A55
Samsung S24 Ultra
Samsung A55
Samsung S24 Ultra
Samsung A55
Samsung S24 Ultra

Das S24 Ultra hat klar mehr Dynamik in den Aufnahmen, stärkeres HDR, bessere Low Light Leistung und mehr Hintergrundseparierung. Beim Zoom ist das S24 Ultra allerdings signifikant besser.

Samsung A55
Samsung S24 Ultra

Allerdings abseits davon tun sich diese gar nicht so viel! Die Aufnahmen des A55 sehen wertig aus. Teils gefallen mir sogar die Farben bei Landschaftsbildern besser als beim S24 Ultra.

Die 0,5x Weitwinkel Kamera ist qualitativ merkbar etwas schlechter als die Hauptkamera. Zumindest bei der Betrachtung auf einem großen Monitor. Hier wirkt das Bild etwas “blockiger” und weniger detailliert.

Allerdings hält sie sich dennoch sehr gut! Farben sind gelungen, die Bilder sehen nicht ausgewaschen aus und der Bildstyle ist sehr ähnlich zur Hauptkamera.

Die Weitwinkel Kamera ist also voll nutzbar, sofern das Licht halbwegs gut ist.

 

Leistung des A55

Samsung nutzt in seinen eigenen Smartphones gerne auch seine eigenen Prozessoren. Hier den Samsung Exynos 1480 in Kombination mit 8 GB RAM.

Die Exynos Prozessoren sind oftmals ein etwas zweischneidiges Schwert. So sind diese meist den direkten Konkurrenten in Form der Qualcomm Snapdragon Chips unterlegen. Daher nutzt Samsung letztere auch teils in seinen High End Modellen.

Allerdings sieht der Samsung Exynos 1480 im A55 so weit sehr gut aus!

In Benchmarks kann dieser durchaus überzeugen, für die Preisklasse, in der wir hier unterwegs sind.

Auch in der Praxis läuft das A55 gut, wenn nicht sogar sehr gut! Normale Alltagsanwendungen, wie das Webbrowsen, Instagram, Facebook usw. laufen im Kern wie auf einem Flaggschiff Smartphone.

Hierzu trägt auch das 120 Hz Display bei, welches Animationen merkbar flüssiger darstellen kann als ein 60 Hz Display. Dies fällt vor allem beim Scrollen auf.

Wo wir unter Umständen Unterschiede zu High End Smartphones spüren können, sind bei Spielen. Hier können wir natürlich keine pauschalen Aussagen treffen und 99% aller Spiele laufen perfekt auf dem Smartphone, aber es gibt doch eine Handvoll “High End” Titel wo vielleicht doch ein kleiner Unterschied zu Flaggschiffen zu spüren ist.

Allerdings selbst Genshin Impact läuft auf hohen Grafikeinstellungen soweit flüssig.

Dennoch würde ich die Performance des A55 als hervorragend einsetzen, selbst wenn du viel auf deinem Smartphone spielst. Der Samsung Exynos 1480 macht einen guten Job.

 

Akkulaufzeit

Im Samsung Galaxy A55 steckt ein 5000 mAh Akku. Für ein Smartphone dieser Größe eine gute Kapazität.

In der Praxis haben wir sogar eine sehr gute Akkulaufzeit. Ich komme mit dem A55 problemlos durch den Tag, dies sogar deutlich besser als mit meinem Pixel 8 Pro. Eventuell wäre für mich hier sogar ein 2. Tag möglich.

Selbst bei intensiver Nutzung hält sich der Akku recht gut.

Was aber leider weiterhin fehlt, ist kabelloses Laden. Auch das kabelgebundene Laden geht mit maximal 25W, was nicht rasant ist.

 

Fazit

Mit dem A55 hat Samsung ein wirklich gutes und “rundes” Smartphone im Sortiment. Dieses zeigte im Test keine echte Schwäche.

Die Haptik und Verarbeitung ist tadellos. Das Smartphone fühlt sich wertig und gut gemacht an. Das Display sieht gut aus und kann auch wunderbar hell werden.

Die Leistung des verbauten Exynos 1480 ist gut für ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse und auch die beiden primären Kameras konnten mit einer hohen Bildqualität überzeugen. Auch wenn es mich hier etwas überrascht hat, dass diese farblich nicht ganz so “bunt” sind wie ich es von Samsung und den S Smartphones kenne.

Dennoch ist die Bildqualität gerade der primären Kamera in allen Lichtsituationen mehr als zufriedenstellend und sogar recht dicht an den High End Modellen, auch wenn es hier natürlich schon noch kleine aber feine Unterschiede gibt.

Auch Akku, Lautsprecher und die generelle Alltagserfahrung fällt positiv aus.

Kurzum, das Samsung Galaxy A55 ist ein gutes allround Mittelklasse Smartphone.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dass dieses nicht “besonders” ist. Es gibt keinen Punkt, wo dieses individuell heraussticht und auch das Design ist sehr schlicht. Ebenso könntest du durchaus Smartphones bekommen welche punktuell besser sind.

Allerdings einen in allen Belangen besseren Allround zu finden, wird nicht einfach sein! Das A55 ist ein sehr gut ausbalanciertes Smartphone, ohne echten Schwachpunkt.

Samsung Galaxy A55
POSITIV
Wertige Haptik
Ordentliche Hauptkamera
Gute Leistung
Gute Akkulaufzeit
Sehr gutes Display
NEGATIV
Kein kabelloses Laden
Design etwas langweilig
85

Das INIU AI-641 100W USB C Ladegerät im Test, sehr gut aber leider nicht perfekt!

Mit dem AI-641 bietet INIU ein neues USB-Ladegerät mit einer Leistung von satten 100W an. Dabei hat das Ladegerät nicht nur 100W, sondern auch gleich 3 USB-Ports.

Dies zu einem Preis von unter 50€. Klingt im ersten Moment doch sehr attraktiv! Aber wie gut ist das INIU AI-641 100W USB C SchnellLadegerät?

Wird PPS unterstützt? Wie steht es um die Effizienz? Finden wir all dies im Test heraus!

 

Das INIU AI-641 100W USB C Ladegerät im Test

Das AI-641 setzt wie auch die anderen INIU-Ladegeräte auf ein sehr schlichtes Design. Wir haben ein mattes schwarzes Kunststoff-Gehäuse.

Dieses ist an sich recht einfach gemacht, wirkt aber qualitativ überdurchschnittlich gut. So ist das Ladegerät wunderbar massiv und auch “dicht” wirkend.

Mit 62 x 32 x 63 mm und einem Gewicht von 220g ist dieses für die beworbene Leistung von 100W durchaus als kompakt zu bezeichnen. Allerdings ist es auch nicht “unrealistisch” klein.

So würde ich die Abmessungen und auch den generellen Qualitätseindruck als stimmig für die beworbene Leistung bezeichnen.

 

Anschlüsse des 100W INIU Ladegerätes

Das INIU AI-641 besitzt 2x USB C und 1x USB A Port.

  • USB C 1 und 2 – USB Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – Quick Charge 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Beide USB C Ports bieten prinzipiell eine Leistung von bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard. Entsprechend sind die USB C Ports nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für größere Geräte wie Notebooks oder 100W Powerbanks.

Hinzu kommt ein USB A Port welcher bis zu 18W nach dem Quick Charge Standard bereitstellen kann.

 

Drosselung bei der Nutzung mehrerer Ports

Das INIU AI-641 hat eine maximale Leistung von bis 100W. Allerdings können beide USB C Ports bis zu 100W liefern?!

Dies aber nur einzeln. Heißt, du musst dir keine Gedanken machen, welchen der beiden USB C Ports du nutzt. Nutzt du allerdings beide werden diese nach einem fixen Schema gedrosselt:

  • USB C 1 oder USB C 2 = 100W
  • USB C 1 + USB C 2 = 65W + 30W
  • USB C 1 + USB C 2 + USB A = 45W + 30W + 18W

 

Volle PPS-Stufe

Erfreulicherweise bietet das INIU 100W USB C Ladegerät auf beiden USB C Ports die volle PPS-Stufe.

  • 5-20V bei bis zu 5A

PPS ist vor allem für die Samsung und Google Smartphones wichtig. Da wir hier eine PPS-Stufe mit bis zu 5A haben, kann das INIU AI-641 auch die Samsung “Ultra” Smartphones mit bis zu 45W laden.

Nutzt Du beide USB C Ports wird die PPS-Stufe allerdings gedrosselt.

  • USB C 1 – 5-11V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 5-11V bei bis zu 3A

USB C 1 wäre weiterhin in der Lage Samsung Smartphones mit bis zu 45W zu laden, USB C 2 würde noch bis zu 25W schaffen.

 

Welche Standards unterstützt der USB A Port

Bei den USB A Ports von INIU Produkten gibt es ab und an mal Überraschungen, was die Unterstützten Standards angeht

Allerdings hier sieht der USB A Port recht klassisch aus. Neben Quick Charge 3.0 werden nur die üblichen Standards wie Apple 2,4A Laden, BC 1.2. Samsung AFC, Huawei FCP und SCP (mit bis zu 25W) unterstützt.

 

Belastungstest, hier wird es schwierig

Um die Leistungsabgabe der Hersteller zu überprüfen, belaste ich alle Ladegeräte über einen gewissen Zeitraum mit der vom Hersteller angegebenen maximalen Last.

Beim INIU AI-641 wäre dies 100W. Dies mache ich mithilfe einer elektronischen Last, welche auch wirklich konstant diese Leistung aus dem Ladegerät ziehen kann.

Gab es hier Auffälligkeiten?

Leider ist die Antwort ja. Aber wir haben (anscheinend) keine Temperatur-Probleme, sondern eine andere Anomalie.

Es konnte an meiner elektronischen Last passieren, dass der Entladevorgang nach X Minuten abbrach. Ich konnte diesen sofort wieder neu starten und teils lief das Belasten mit 100W auch über Stunden hinweg ohne Probleme. Teils brach der Vorgang aber nach x Minuten ab.

Ich konnte hier kein Muster erkennen. Ich habe unterschiedliche Testgeräte, Kabel usw. probiert, gleiches Ergebnis. Mal funktioniert es über Stunden, mal nur eine halbe Stunde.

Zudem habe ich auch mal die Anker 737 Powerbank an dem Ladegerät geladen und den Ladevorgang mitgeloggt.

Und auch hier kannst du einen kurzen Abbruch beobachten. An Smartphones, meinem MacBook und auch Steam Deck konnte ich dieses Problem wiederum nicht beobachten.

In der Praxis denke ich, wird es kaum oder gar nicht auffallen. Dennoch eine merkwürdige Anomalie, welche ich nicht zu 100% verstehe.

 

Wie schnell kann das INIU AI-641 laden?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von bis zu 100W ist das INIU AI-641 für eine große Anzahl an Geräten gut geeignet!

So eignet sich das Ladegerät natürlich zunächst wunderbar für Smartphones der großen Hersteller. Hier spreche ich primär von den Apple iPhones, den Samsung Galaxy Modellen und den Google Pixel.

So kann das Ladegerät problemlos ein aktuelles iPhone 15 Pro und Samsung Galaxy S24 Ultra gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden.

Auch Tablets wie die iPads oder die Spielekonsolen wie das Steam Deck lassen sich mit dem vollen Tempo am INIU AI-641 laden.

Dank der Leistung von bis zu 100W ist das Ladegerät auch prinzipiell für Notebooks nutzbar! Allerdings bei konstanter Dauerlast würde ich immer die original Notebook Ladegeräte empfehlen. Aber im Notfall ist das INIU AI-641 absolut in der Lage, beispielsweise ein MacBook oder Dell XPS zu laden.

 

Wie gut ist die Spannungsstabilität?

Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, solange diese innerhalb der Grenzwerte bleiben.

Allerdings ist eine stabile Spannung auch ein Zeichen für eine gut geregelte Elektronik.

Und das sieht beim INIU AI-641 richtig gut aus! Gerade bei der 9V und 5V Spannungsstufe haben wir eine fast perfekte Stabilität. Auch bei 20V ist die Stabilität überzeugend.

 

Effizienz des INIU 100W Ladegerätes

Eine hohe Effizienz ist aus vielen Gründen wichtig. Zum einen ist dies auch wieder ein Zeichen für aktuelle (und gute) Elektronik, zum anderen sorgt eine hohe Effizienz für weniger Abwärme und natürlich weniger Kosten.

Ich messe die Effizienz von Ladegeräten im Test bei verschiedenen Leistungsstufen. Hierbei vergleiche ich die Energie, die vom Ladegerät aufgenommen wird, mit der Energie, die ausgegeben wird.

Wie schlägt sich das INIU AI-641 hier?

Schwankend trifft es ganz gut. So haben wir bei minimaler Last eine Effizienz von nur 75,8%, welche sich dann aber stetig verbessert.

Bei Volllast kommen wir auf satte 93,1%, was eine herausragend hohe Effizienz ist!

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten.

Hier ist die minimale Effizienz eher “durchschnittlich”, steigert sich dann aber auf einen absoluten Bestwert.

 

Fazit

Das Fazit zum INIU AI-641* fällt mir etwas schwer. Wir haben hier an sich ein fantastisches Ladegerät.

Dieses bietet bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard, hat die volle PPS Range und kann somit auch Smartphones wie das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Zudem haben wir eine fantastische spitzen Effizienz und eine sehr gute Spannungsstabilität.

Das alles in einem guten Gehäuse verpackt und zu einem sehr attraktiven Preis. Damit wäre das INIU AI-641 eine absolute spitzen Wahl.

Allerdings sind die leichten Anomalien beim Belastungstest so ein kleines Haar in der Suppe. Ich denke nicht, dass es in der Praxis ein Problem ist, vielleicht habe ich ja auch nur ein Montagsmodell?!

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Dennoch ist es halt ein kleiner Schönheitsfehler. Dennoch möchte ich das Ladegerät vorläufig empfehlen! Es ist halt ansonsten sehr gut und ich denke, dass dieses Problem in der Praxis kaum oder gar nicht auffallen wird. Auch in den Amazon Bewertungen konnte ich hierzu noch nichts entdecken, vielleicht also wirklich ein Montagsmodell bei mir?

Corsair M75 im Test, 8000 Hz Polling Rate + spitzen Sensor + niedriges Gewicht

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Mit der M75 bietet Corsair eine kabelgebundene Version seiner leichten High End Gaming Maus an.

So bringt diese lediglich 74g auf die Waage. Trotz High End Sensor, 8000 Hz Polling Rate und wie bei Corsair üblich RGB-Beleuchtung.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die Maus wirklich ist und ob sich der Kaufpreis von rund 80€ lohnt.

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der M75 für diesen Test.

 

Corsair M75 im Test

Auf den ersten Blick ist die M75 eine recht klassische und einfache Gaming Maus. So haben wir ein recht klassisch geformtes Gehäuse aus schwarzem Kunststoff.

Dieser Kunststoff besitzt keine besondere Textur oder Beschichtung. Entsprechend kann sich hier auch nichts im Laufe der Zeit ablösen. Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn sich auf den Maustasten irgendwann “glänzende” Stellen bilden würden.

Die Form der Maus ist grundsätzlich ambidextrous, also beide Seiten sind gespiegelt. Lediglich die Daumentasten sind auf der rechten Seite etwas eingelassen, so dass diese nicht so leicht versehentlich zu drücken sind.

Auf der Rückseite der Maus finden wir das Corsair Logo wie auch zwei Streifen. Beides ist mit einer RGB LED beleuchtet. Zudem haben wir am hinteren unteren Ende eine Art Unterbodenbeleuchtung.

Ein wichtiger Punkt bei der M75 ist das Gewicht, welches nicht ganz passend zum Namen bei 74g liegt. Damit ist die Maus durchaus leicht, wenn auch nicht „federleicht“.

So fühlt sich die Maus weiterhin stabil und massiv an, aber du merkst auch noch, dass du etwas in der Hand hast.

Auf Seiten des Kabels haben wir ein recht flexibles und schönes textilummanteltes Kabel.

 

8000 Hz Polling Rate

Ein Highlight der M75 ist die 8000 Hz Polling Rate. Das bedeutet die Maus übermittelt 8000x pro Sekunde ihre Position an deinen Computer.

Dies ist sehr viel und allgemein auch erst seit kurzer Zeit überhaupt möglich. Die meisten Gaming Mäuse nutzen maximal 1000 Hz. Theoretisch kann also die M75 8x schneller reagieren als eine normale Gaming Maus.

So gut das natürlich ist, in der Praxis ist der Unterschied zwischen 8000 Hz und 1000 Hz kaum spürbar.

Allerdings würden zwei Spieler mit dem gleichen Setup, dem gleichen Skill usw. gegeneinander antreten und einer hätte eine Maus mit 8000 Hz und der andere mit 1000 Hz, sollte der mit 8000 Hz etwas schneller reagieren können.

 

Tasten der M75

Die M75 besitzt 8 Tasten. Neben den Maustasten und dem drückbaren Mausrad haben wir pro Seite 2 “Daumentasten”, wie auch eine DPI-Wahltaste auf der Unterseite.

Die Maustasten setzen auf “CORSAIR QUICKSTRIKE BUTTONS”. Was bedeutet das? Zwischen den eigentlichen Maustasten und den Tastern gibt es keinen Abstand, zudem haben wir Fendern, welche die Maustasten besonders schnell spannen.

Dies soll die Reaktionszeit der Tasten deutlich verbessern. Zudem nutzt Corsair für die Maustasten optische Taster. Auch diese sollen zu einer besonders schnellen Reaktionszeit beitragen.

Optische Taster sind in der Theorie noch etwas schneller als normale mechanische Taster und zudem haltbarer, da es hier keine Kontakte gibt, die sich abnutzen können.

Auch die Daumentasten nutzen “hochwertige” Taster, sind aber schon etwas einfacher gehalten als die Maustasten. So haben wir einen satten, aber recht hellen Klick.

 

CORSAIR MARKSMAN Sensor

Die M75 setzt auf Corsairs eigenen “CORSAIR MARKSMAN” Sensor.

  • CORSAIR MARKSMAN
  • Bis zu 26.000 DPI
  • 650 IPS
  • 50 g maximale Beschleunigung

Damit ist der MARKSMAN auf dem Papier ein sehr guter Sensor! Dieser wird, wie bei fast allen guten Gaming Mäusen von PixArt gefertigt und basiert auf dem PixArt 3393, welcher einer der besten Sensoren derzeit auf dem Markt ist.

CORSAIR MARKSMAN PMW3395 Logitech Hero 16K PixArt PAW3370
100-26000 dpi 100-26000 dpi 100-16000 dpi 100-19000 dpi
650 650 400 400
50 g 50 g 40 g 50 g

Moderne PixArt Sensoren sind praktisch alle als “perfekt” einzustufen. Die Unterschiede sind hier eher minimal, aber du kannst dir mit der M75 sicher sein eine Maus mit Top-Sensor zu haben.

 

In der Praxis

So weit so gut, aber wie fühlt sich die Maus in der Praxis an? Kann diese hier die ohne Frage sehr guten technischen Daten bestätigen?

Ja, weitestgehend kann sie es! So fühlt sich das Tracking der Maus fantastisch an. Das niedrige Gewicht in Kombination mit dem guten Sensor und den 8000 Hz Polling Rate sorgen für ein sehr direktes Gefühl und hohe Reaktionsfreudigkeit.

Ich würde das Tracking als perfekt bezeichnen. Mir ist hier noch keine Maus unter gekommen die dies besser macht, höchstens gleich gut, wie beispielsweise die NZXT Lift 2.

Die Maustasten sind interessant. So sind sie wie beworben, sehr reaktionsfreudig und schnell wirkend. Ebenso sitzen diese sehr straff im Gehäuse. Du kannst also schnell und präzise klicken.

Allerdings, gerade was den Klang angeht, sind diese nicht meine Lieblinge. Ähnliches gilt für die Daumentasten. Sie sind vom Gefühl her nicht ganz so gut gelungen.

Das Mausrad wiederum passt. Die Abstufungen sind gut gewählt, genau wie der Widerstand. Vielleicht könnte die Oberfläche ein wenig mehr Grip haben. Aber ansonsten ist das Mausrad gut.

Gut ist auch die Form der Maus. Corsair ist hier keine Experimente eingegangen. Die Form ist sehr klassisch und generell passend. Allerdings haben wir hier auch keine außergewöhnliche Ergonomie oder eine leicht angewinkelte Maus. Diese ist einfach ambidextrous geformt.

Die Gleiteigenschaften sind gut und das Kabel flexibel genug, dass es mich nie gestört hat.

 

Fazit

Die Corsair M75* ist eine technisch hervorragende und vor allem reaktionsschnelle Maus. Die Kombination aus niedrigem Gewicht, guten Gleiteigenschaften, 8000 Hz und dem guten Corsair Sensor machen durchaus Spaß.

Allerdings ist die M75 mit 74g auch nicht “federleicht”. So würde ich das Gewicht als angenehm einstufen.

Die primären Taster und auch die Sensorik sind spitze und die Form universell gut, wenn auch nichts Besonderes. So setzt die M75 auf eine recht klassische ambidextrous Form.

Ähnliches gilt auch für das Design. Corsair ist hier keine Experimente eingegangen. Corsair Typisch haben wir aber ein paar RGB LEDs welche sich über ICUE steuern lassen.

Kurzum die M75 ist eine tadellose Gaming Maus, die gerade Sinn macht, wenn du schon etwas im Corsair Ökosystem unterwegs bist. Technisch ist diese spitze.

8x LP-E6NH Akkus von Canon, Neewer, Smallrig, BAXXTAR und Co im Vergleich, welcher ist der beste LP-E6NH Akku?

Wenn Du eine Canon Kamera hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese auf einen LP-E6NH Akku setzt.

Leider ist allerdings der originale Canon LP-E6NH Akku sehr teuer. Was ein Glück, dass es jede Menge Nachbau-Akkus gibt, die sogar mit einer höheren Kapazität zu teils deutlich niedrigeren Preisen werben.

Aber stimmt das? Gibt es Nachbau Akkus, die wirklich günstiger sind und eine höhere Kapazität bieten?

Funktionieren diese Akkus dann auch problemlos in den Kameras? Versuchen wir all diese Fragen zu klären!

Hierfür habe ich mir insgesamt 8 LP-E6NH Akkus gekauft, welche wir hier in den Vergleich schicken. Welcher ist der beste?

 

Die Testkandidaten

Folgende 8x LP-E6NH schicken wir in diesem Artikel in den Vergleich.

BAXXTAR LP-E6NH 2400 mAh
Canon LP-E6NH
DSTE for LPE6 2600 mAh
ENEGON LP-E6NH Hochkapazitiver 3000mAh Li-ION Akku
NEEWER LP-E6NH 2250 mAh
NEEWER LP-E6NH mit USB C
PATONA 1361 Platinum LP-E6NH USB Akku
QUMOX LP-E6NH 2250 mAh
SmallRig USB C LP-E6NH

Preislich ist der originale Canon Akku mit 70-80€ mit Abstand der teuerste. Die Nachbauten schwanken zwischen 12€ und rund 40€. Also kosten signifikant weniger.

 

USB C Akkus

Drei der Akkus in diesem Test besitzen eine Besonderheit.

  • PATONA 1361 Platinum LP-E6NH USB Akku
  • NEEWER LP-E6NH mit USB C
  • SmallRig USB C LP-E6NH

So haben diese Modelle einen integrierten USB C Port. Dieser erlaubt das direkte Laden der Akkus an einem USB-Ladegerät. So kannst du dir ein großes spezial Ladegerät sparen.

Du kannst diese Akkus auch weiterhin in einem normalen LP-E6N Ladegerät laden.

 

Wie testet Techtest die LP-E6NH Akkus?

Um die Akkus möglichst akkurat zu testen, nutze ich eine so genannte Elektronische Last.

Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches die Akkus mit einem vorgegebenen Tempo konstant entlädt und dabei die entladene Energie mitschreibt.

Ich entlade hier die Akkus einmal bei 0,2A und einmal bei 1A.

0,2A entspricht der „langsamen“ Nutzung einer Kamera, wenn beispielsweise nur der Live View aktiv ist. 1A ist schon eine etwas höhere Last, welche beispielsweise beim Filmen auftreten kann.

Ich entlade die Akkus auf eine Spannung von 6V, ab wann diese auch von der Kamera als leer erkannt werden.

Diese Testmethodik erlaubt sehr gut reproduzierbare Werte.

 

Wie viel Kapazität haben die LP-E6NH Akkus wirklich?

Kommen wir zum spannenden Teil des Tests, wie viel Kapazität haben die Akkus wirklich? Starten wir bei der Messung mit 0,2A.

Der erste spannende Punkt ist hier wie “schlecht” der originale Canon Akku verglichen mit den anderen Modellen abschneidet. So landete dieser mit 2051 mAh auf Platz 7/9.

Prinzipiell sind alle Akkus aber recht dicht beieinander. Mit einer Ausnahme, dem DSTE for LPE6 Akku, welcher trotz des Ratings von 2600 mAh nur auf 1659 mAh kommt, was sehr schwach ist.

  1. NEEWER LP-E6NH mit USB C
  2. PATONA 1361 Platinum LP-E6NH USB Akku
  3. BAXXTAR LP-E6NH 2400 mAh

Platz 1 geht an den NEEWER LP-E6NH Akku mit USB C. Der mit USB C Part ist nicht ganz unwichtig, denn die normale Version landet auf dem vorletzten Platz.

Platz 2 holt der PATONA Akku mit USB C und Platz 3 der BAXXTAR Akku.

Wie sieht es aber bei höherer Last aus? Bleiben hier die Ergebnisse gleich?

Ein wenig verschiebt sich hier das Feld. Zunächst schneiden alle Akkus etwas schlechter ab, was plausibel ist. Auffällig ist hier erneut der Canon Akku, welcher anscheinend mit der höheren Last besser klarkommt und sich auf Platz 4 schiebt.

  1. NEEWER LP-E6NH mit USB C
  2. BAXXTAR LP-E6NH 2400 mAh
  3. ENEGON LP-E6NH Hochkapazitiver 3000mAh Li-ION Akku

Auf Platz 1 bleibt weiterhin der NEEWER Akku mit 2099 mAh. Der BAXXTAR Akku rückt auf Platz 2 vor mit 2086 mAh und auf Platz 3 haben wir den ENEGON Akku.

Der ENEGON wirbt allerdings mit einer falschen Kapazitätsangabe. So soll dieser 3000 mAh bieten, auf welche dieser Akku nicht ansatzweise kommt. Genau genommen gibt es keinen Akku der diesen Wert auch nur ansatzweise bei den 7,4V des Akkus erreicht.

 

Probleme in der Praxis?

Ich habe die Akkus in der Canon R6 II genutzt bzw. ausprobiert. Hier können wir es kurz machen, die Akkus haben alle funktioniert.

Es gab auch keine Warnmeldungen oder Ähnliches.

 

Fazit

Es muss nicht immer ein originaler Akku sein! Zumindest aus Sicht der Kapazität. Sicherlich sind originale Akkus aus Sicht der Haltbarkeit schon oft besser als die Nachbauten, aber ob dies den Preis des Originals mit über 70€ rechtfertigt, lassen wir mal dahingestellt.

Gerade da sich in diesem Test durchaus zeigte, dass einige Nachbauten den Canon LP-E6NH in Punkto Kapazität übertreffen konnten, bei einem signifikant niedrigeren Preis.

Welche alternative LP-E6NH Akkus würde ich jetzt empfehlen?

  1. NEEWER LP-E6NH mit USB C
  2. BAXXTAR LP-E6NH 2400 mAh
  3. SmallRig USB C LP-E6NH
  4. ENEGON LP-E6NH

Etwas überraschend der beste Akku im Test war der NEEWER LP-E6NH mit USB C. Wie der Name schon sagt, ist dieser Akku optional via USB-C aufladbar und besaß zudem die größte Kapazität aller Akkus. Allerdings ist dieser mit 40€ schon etwas teurer, für einen 3. Anbieter Akku.

Du willst und kannst auf den USB C Port verzichten und suchst einen regulären Akku? Dann würde ich den BAXXTAR LP-E6NH 2400 mAh empfehlen. Dieser ist für unter 30€ zu bekommen und schnitt im Test ebenfalls sehr gut ab.

Alternativ würde ich an sich den ENEGON LP-E6NH empfehlen, allerdings stört mich bei diesem, dass der Hersteller mit einer völlig überzogenen Kapazität von 3000 mAh wirbt, was eigentlich nicht unterstützt werden sollte, auch wenn dies ein guter Akku ist.

Ansonsten ist auch der SmallRig USB C LP-E6NH eine spannende Alternative.

45W für 15€! Ikea SJÖSS 45W USB C Ladegerät im Test

Mit dem SJÖSS hat Ikea ein super interessantes USB-Ladegerät auf den Markt gebracht. Warum ist dieses interessant? Preis/Leistung ist hier das Stichwort.

So bietet das SJÖSS 2x USB C Ports mit einer Leistung von bis zu 45W, für rund 15€!

15€ für ein 45W USB C Ladegerät von einem vertrauenswürdigen Hersteller wie Ikea, welche sicherlich einige Tests mit ihren Ladegeräten durchführen, ist mega spannend.

Kurzum ich habe mir das Ikea SJÖSS 45W USB C Ladegerät bestellt. Wollen wir uns dieses einmal im Test ansehen!

 

Ikea SJÖSS 45W USB C Ladegerät im Test

Das Design des Ikea SJÖSS ist super schlicht und simpel. Wir haben ein einfaches weißes USB-Ladegerät, welches auf den ersten Blick auch nicht “besonders” aussieht.

Dies gilt auch für die Verarbeitung. So ist das weiße Hochglanz Gehäuse ausreichend solide, aber es ist auch klar zu spüren, dass wir hier kein “Premium” USB-Ladegerät vor uns haben.

Ähnliches gilt auch für die Abmessungen von 32 x 55 x 50 mm und das Gewicht von 114g. Damit ist das Ikea SJÖSS sicherlich als kompakt zu bezeichnen, aber es ist auch nicht extrem klein oder leicht für die Leistung von bis zu 45W.

 

Anschlüsse des SJÖSS

Das SJÖSS Ladegerät besitzt 2x USB C Ports.

USB C 1 / 2 – 45W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Beide USB C Ports bieten erst einmal eine Leistung von bis zu 45W nach dem USB Power Delivery Standard. Es ist hier also egal welchen der beiden Ports du nutzt, beide haben die gleiche Leistung.

Dabei wird der USB Power Delivery Standard genutzt, welcher ebenso von Apple, Google Samsung, Nintendo usw. verwendet wird. Das Ikea SJÖSS ist also voll zu den gängigen USB-C Geräten kompatibel.

Die Leistung von bis zu 45W macht dieses vor allem für Smartphones und Tablets, wie auch Spielekonsolen aller Steam Deck oder Nintendo Switch interessant.

 

45W oder 2x 22W

Zwar bieten beide USB C Ports des SJÖSS bis zu 45W, aber nur wenn du einen dieser verwendest. Nutzt du beide Ports gleichzeitig, werden diese auf jeweils 22W gedrosselt.

 

PPS wird vom SJÖSS unterstützt

Das SJÖSS unterstützt die PPS-Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

  • 5-16V bei bis zu 3A

Hierdurch kann das SJÖSS auch Samsung und Google Pixel Smartphones schnellladen, welche PPS für ein hohes Ladetempo benötigen.

Allerdings, da die PPS-Stufe “nur” bis 3A geht, ist das Tempo in Kombination mit Samsung Smartphones auf +- 25-28W limitiert.

Also nein, das Ikea SJÖSS kann ein Samsung S24 Ultra nicht mit 45W laden.

 

Belastungstest

Ich unterziehe allen Ladegeräten bei Techtest einen Belastungstest. Hierbei belaste ich ein Ladegerät x Stunden mit 100% Last und schaue, ob es irgendwelche Probleme gibt.

So habe ich das SJÖSS 4 Stunden mit den vollen 45W belastet.

Hierbei gab es 0 Probleme oder Auffälligkeiten, das Ladegerät hat diese Last ohne Probleme weggesteckt.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Aufgrund der Leistung von 45W ist das Ikea SJÖSS zunächst für alle iPhones und iPads gut geeignet.

Auch für die Google Pixel Modelle und die kleineren Samsungs ist es sehr gut geeignet. Allerdings können Samsung Smartphones aufgrund der “bis 3A” PPS-Stufe mit maximal +- 26W geladen werden.

Für die meisten Samsung Smartphones ist dies allerdings auch schon das volle Tempo, denn diese können nicht mit mehr als 25W laden. Allerdings die Ultra Modelle können am SJÖSS nicht mit 45W geladen werden.

Mit einer Leistung von bis zu 45W ist das SJÖSS unter Umständen auch für kleinere Notebooks nutzbar. Ich denke hier an Modelle in Richtung Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13 M1.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB C Power Delivery Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig wie es früher noch bei USB A Ladegeräten der Fall war.

Allerdings müssen die Spannungswerte natürlich innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und eine stabilere Spannung ist immer ein Hinweis auf eine bessere Elektronik.

Auf der 9V und 20V Stufe sieht die Spannungsstabilität des SJÖSS ganz ordentlich aus. Auf der 5V Stufe haben wir einen etwas größeren Sprung, aber auch nichts Dramatisches.

 

Effizienz des Ikea SJÖSS

Eine hohe Effizienz ist aus vielerlei Gründen wichtig. Hierbei messe und vergleiche ich wie viel Leistung das SJÖSS aufnimmt und wie viel dieses abgibt. Je dichter diese Werte beieinander sind, desto weniger Abwärme wird produziert und dein Geldbeutel geschont.

WOW! Die Effizienz des Ikea SJÖSS sieht fantastisch aus! Diese schwankte im Test zwischen 88,9% und 91,7%.

Dies sind herausragende Werte für ein USB-C Ladegerät dieser Klasse. Vor allem die minimale Effizienz ist beeindruckend.

Zum Vergleich hier ein paar Werte ähnlicher/vergleichbarer 45W USB C Ladegeräte:

Und du kannst sehen, dass gerade bei niedriger Auslastung das Ikea SJÖSS klar das effizienteste 45W Ladegerät ist. Erst bei Volllast können die anderen Modelle aufholen.

 

Video 

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Mehr Informationen

 

Fazit

Das Ikea SJÖSS ist für einen Preis von 15€ fantastisch!

Es gibt wenige Gründe ein teureres Ladegerät in dieser Klasse zu kaufen. So bietet das SJÖSS wie beworben die Leistung von bis zu 45W. Dies auch konstant ohne Temperaturprobleme.

Zudem wird sogar PPS unterstützt und die Effizienz gerade bei niedriger Last ist eine der besten ihrer Klasse.

Gibt es aber irgendwelche Gründe ein teureres 45W Ladegerät zu kaufen? Das Design und die Verarbeitung des SJÖSS sind eher einfach. Zudem kann das Ladegerät Samsung “Ultra” Smartphones nicht mit 45W laden, sondern nur mit +- 26W.

Solltest du kein Samsung Smartphone haben, das mit bis zu 45W laden kann (oder dir ist es egal) und auch das Design passt für dich, dann ist das Ikea SJÖSS eine super Wahl.