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UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim im Test, super schlank aber dennoch gut?

Ugreen hat mit seiner Nexode Pro Serie einige interessante und auch beeindruckende USB Ladegeräte auf den Markt gebracht. Hier haben wir uns zunächst das 160W Modell wie auch das 100W Modell angesehen.

Allerdings bietet Ugreen in seiner Nexode Pro Serie auch kleinere Ladegeräte an, wie das Nexode Pro 65W Ultra-Slim.

Wie der Name schon sagt, hast du hier ein 65W USB C Ladegerät in einem extrem schlanken Design.

Ich hatte auch schon andere super schlanke USB Ladegeräte im Test, allerdings hatten diese oft auch Nachteile, diese teils auch nicht zu knapp.

Wollen wir uns hier einmal das neue UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim im Test

Wie der Name schon sagt, ist die Besonderheit des Nexode Pro 65W Ultra-Slim der besonders dünne Formfaktor.

So misst das Ladegerät gerade einmal 48,5 x 92 x 15 mm. Damit ist dieses recht breit und lang, aber die 15 mm Dicke sind extrem niedrig!

Gerade für Reisen ist dies spannend, denn du kannst den deutschen Stecker abnehmen! Darunter befindet sich ein einklappbarer US-Stecker.

Solltest du eine USA Reise planen, dann kannst du dieses Ladegerät ganz ohne Adapter mitnehmen (100-240V werden akzeptiert). Gerade dann ist dieses super Slim Design praktisch.

Auf Seiten des Gewichts kommen wir auf 104 g ohne deutschem Adapter bzw. 121 g mit deutschem Adapter.

Dabei ist die Konstruktion sehr gut! Das Ladegerät wirkt sehr hochwertig gebaut und auch der austauschbare Stecker sitzt super stabil und gut.

 

Anschlüsse des UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim

Für seine kompakten Abmessungen hat das Nexode Pro 65W Ultra-Slim mit 2x USB C und 1x USB A eine recht umfangreiche Portaussstattung. Physisch würden auch nicht mehr Anschlüsse auf die Unterseite des Ladegerätes passen.

  • USB C 1 – 65W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB C 2 – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,25A
  • USB A – 18W Quick Charge / 22,5W Charging – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Der Star der Show ist der 65W USB-C Ausgang. Dieser hat für Smartphones und Tablets mehr als genug Leistung, ist aber auch in der Lage, kleinere und mittlere Notebooks zu laden. USB Power Delivery ist hier der Schnelllade Standard welcher von Apple, Samsung, Google, Nintendo, Dell, ASUS usw. genutzt wird.

Hinzu kommt der sekundäre USB C Port welcher bis zu 30W bietet und der USB A Port ist super als “fallback” mit seinen 18W nach Quick Charge bzw. 22,5W “Super Charge”.

 

Drosselung bei der Nutzung mehrer Ports

Leider kannst du aber nicht alle Ports des Ladegerätes gleichzeitig voll nutzen. Wenn du dies versuchst werden die Ports gedrosselt.

Nutzt du einen Port hast Du immer die volle Leistung.

  • USB C 1 + USB C 2 = 45W + 20W
  • USB C 1 + USB A = 45W + 18W
  • USB C 1 + USB C 2 + USB A = 45W + 5V/3A (aufgeteilt auf beide Ports)

Der primäre USB C Port hat immer mindestens 45W. Sinnvoll gerade wenn du planst ein Notebook + Smartphone zu laden. Die anderen Ports werden entweder auf 20/18W gedrosselt oder auf 5V/3A wenn du alle drei Ports nutzt.

 

PPS, große PPS Range fürs S23 Ultra!

Erfreulicherweise bieten die USB C Ports untersüttzung für PPS, dies sogar mit einer großen Range.

  • USB C 1 – 3,3 – 11V bei bis zu 4,5A
  • USB C 2 – 3,3 – 11V bei bis zu 2,7A

Gerade auf USB C 1 ist die PPS Range sehr groß! Überdurchschnittlich groß für ein 65W USB C Ladegerät.

Hierdurch kann das UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim ein Samsung Galaxy S23 Ultra mit den vollen 45W laden!

Info: PPS, steht für „Programmable Power Supply“, erweitert den herkömmlichen USB Power Delivery Stadnard. Der normale USB Power Delivery Standard bietet deinen Smartphones fixe Spannungsstufen wie 5V, 9V, 12V, 15V und 20V an.

Mit PPS kann dein Smartphone jedoch innerhalb eines bestimmten Bereichs, etwa 3,3V bis 11V, frei eine Spannung auswählen. Wenn dein Smartphone beispielsweise am besten mit einer Ladespannung von 6,5V arbeitet, kann ein PPS-Ladegerät genau diese Spannung bereitstellen.

Einige Smartphones wie die Samsung S20/S21/S22/S23 Modelle benötigen PPS, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen. An einem gewöhnlichen USB PD Ladegerät lädt das S23 Ultra beispielsweise mit bis zu 14W, während es an einem PPS-Ladegerät bis zu 45W erreicht. Falls dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein herkömmliches USB PD Ladegerät behandelt.

 

Welche Ladestandards werden unterstützt?

Laut meinem Messgerät unterstützt der primäre USB C Port folgende Standards:

  • USB PD 3.0 65W
  • UFCS 63W (3,4-5,5V/3A, 5,5-11V/3A, 11-21V/3A)
  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 5-12V 25W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 11,97V Max

Der USB A Port bietet wiederum folgende Standards:

  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 5-12V 22W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 11,99V Max

 

Belastungstest

Erfreulicherweise hat das Ladegerät meinen Belastungstest, bei welchem ich das Ladegerät 5 Stunden mit 65W belastet habe, ohne Probleme überstanden!

Es gab schon eine deutliche Erwärmung und ich kann nicht ausschließen, dass das Ladegerät bei 40 Grad im Sommer in die Übertemperatur-Abschaltung bei konstanter Dauerlast laufen könnte.

Aber für solch ein kompaktes “Slim” Ladegerät ist das ein gutes Abschneiden! Da habe ich schon deutlich Schlimmeres gesehen! Es hat den Test überstanden, das ist alles was zählt.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank des 65W USB C Ports mit großer PPS Range ist das UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim sehr universell einsetzbar!

So ist dieses für alle Apple Smartphones und Tablets wunderbar geeignet, wie aber auch für die Samsung Galaxy Smartphones und Google Pixel Modelle.

Das S23 Ultra würde beispielsweise mit dem vollen Tempo an dem Ladegerät laden. Auch kleinere bis mittlere Notebooks würden mit dem vollen Tempo an dem Ladegerät problemlos laden.

Andere Smartphones, wie von den chinesischen Herstellern, würden natürlich auch an diesem laden, das aber mit einem schwankenden Ladetempo.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB PD Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, wie es bei klassischen USB A Ladegeräten noch der Fall war. So verändert diese nicht groß die Ladegeschwindigkeit.

Dennoch muss diese natürlich innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und sollte im Optimalfall nicht zu sehr schwanken.

Und hier kann das UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim absolut überzeugen! Gerade bei der 5V und 9V Stufe haben wir eine fantastische Spannungsstabilität. Bei 20V fällt diese bei höherer Last etwas ab, aber dies ist auch nicht zu stark der Fall.

 

Effizienz unter Last

Sprechend wir zum Abschluss noch über die Effizienz unter Last. Hierbei vergleiche ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mit der Energie die am Ende nutzbar ist.

Hier schwankte die Effizienz zwischen 74% und 89%. Gute Werte, welche allerdings auch so von einem High End Modell dieser Klasse zu erwarten sind.

 

Fazit

Suchst du ein extra schmales Ladegerät mit hoher Energiedichte, beispielsweise für Reisen, dann ist das UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim eine herausragende Wahl!

Dieses ist das beste “Slim” USB Ladegerät, das ich bisher in den Fingern hatte. Dieses zeigt im Test keine Schwächen oder Nachteile.

Vor allem die hohe Leistung von 65W ist klasse, genau wie die große PPS Stufe. Hierdurch kann das Ladegerät Apple, Google und Samsung Smartphones, wie auch die Modelle vieler anderer Hersteller, mit dem vollen Tempo laden.

Es ist sogar in der Lage mittlere Notebook mit dem vollen Tempo zu laden oder Notebook + Smartphone “flott” zu laden.

Dabei ist die Effizienz des Ladegerätes gut, die Haptik herausragend und es hat auch meinen Belastungstest bestanden.

Sagt dir also der Formfaktor zu, dann ist das UGREEN Nexode Pro 65W Ultra-Slim das beste Ladegerät seiner Art!

Angelbird SD DUAL CARD READER im Test, der schnellste SD-Kartenleser!

Wenn du Profi-Fotograf oder Content Creator bist, hast du viel mit SD-Karten zu tun. Teils kann es nach einem umfangreichen Shooting gar nicht schnell genug gehen, die Daten von SD-Karten zu kopieren.

Falls du zu diesen Nutzern gehörst, bietet Angelbird mit seinem SD DUAL CARD READER ein spannendes Produkt an.

Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um einen Kartenleser mit zwei Slots, welche das volle UHS-II Tempo bieten sollen.

Dies in einem „professionellen“ Design. Sicherlich ein super exotisches Produkt, welches wir uns aber dennoch in einem kleinen Test ansehen wollen!

An dieser Stelle vielen Dank an Angelbird für das Zurverfügungstellen des SD DUAL CARD READER für diesen Test!

 

Angelbird SD DUAL CARD READER im Kurz-Test

Der Angelbird SD DUAL CARD READER besitzt ein professionelles Design. So misst der Kartenleser 95 x 65 x 12 mm und ist komplett aus Metall gefertigt.

Hierdurch wirkt dieser sehr wertig und massiv, was bei Kartenlesern so eher selten ist.

Das Wichtige an diesem Modell sind die beiden SD Karten Slots auf der Front. Diese sind leicht versetzt angebracht, so dass du die SD Karten auch gut einzeln entnehmen kannst. Jeder Kartenslot besitzt eine Status LED.

Angeschlossen wird der Kartenleser via USB C. Ein entsprechender Port ist auf der Rückseite. Dieser Port ist etwas in das Gehäuse versetzt.

Hierdurch hat der Port eine gute Zugentlastung, aber nicht jedes USB C Kabel wird passen! Ein hochwertiges Kabel liegt mit im Lieferumfang.

 

Schreibschutzschalter

Für jeden der beiden SD Slots besitzt der Angelbird SD DUAL CARD READER einen Schreibschutz-Schalter auf der Rückseite.

Wofür ist dieser da? Nutzt du den Kartenleser in einer “Ingeststation” kannst du so das versehentliche Löschen von Speicherkarten verhindern.

 

Der schnellste SD Kartenleser

Wie schnell ist der Angelbird SD DUAL CARD READER? Um dies zu testen habe ich mir zwei der schnellsten V90 SD Karten geschnappt und diese in 5x verschiedenen UHS-II Kartenlesern getestet.

Bei den Speicherkarten handelt es sich um:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280
  • Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB

Bei den Kartenlesern handelt es sich um folgende Modelle:

  • Angelbird SD DUAL CARD READER
  • Kingston FCR-HS4
  • ProGrade CFexpress Type A and SDXC/SDHC UHS-II
  • Sonnett Echo 20 Thunderbolt 4
  • Sony MRW-G2

Genau genommen handelt es sich beim Sonnett Echo 20 Thunderbolt 4 nicht um einen reinen Kartenleser, sondern um ein Thunderbolt 4 Dock, mit einem guten Kartenleser.

Getestet wurde die Geschwindigkeit mit CrystalDiskMark.

Lesend ist der Angelbird SD DUAL CARD READER ganz knapp auf Platz 2 hinter dem Sonnett Echo 20 Thunderbolt 4 Dock.

So erreichte der Angelbird Kartenleser lesend im Schnitt 296,6 MB/s und das Sonnett Dock 298,3 MB/s.

Die anderen Kartenleser waren teils merkbar langsamer.

Wie sieht es aber schreibend aus?

Hier ist der Angelbird SD DUAL CARD READER vor dem Sonnett Dock auf Platz 1.

Unterm Strich können wir also sagen, der Angelbird SD DUAL CARD READER ist schnell, sehr schnell!

 

Volle Leistung auch bei zwei Speicherkarten?

Du kannst mit dem Angelbird SD DUAL CARD READER zwei SD Karten gleichzeitig auslesen/beschreiben.

Dies auch fast mit dem vollen Tempo! In der Praxis scheinen wir auf maximal +- 500 MB/s insgesamt limitiert zu sein.

 

Fazit

Der Angelbird SD DUAL CARD READER ist natürlich ein super exotisches Modell! Allerdings wenn du den potenziell schnellste SD Kartenleser auf dem Markt suchst, dann bist du hier richtig!

Im Test konnte lediglich das Sonnett Echo 20 Thunderbolt 4 noch mithalten, aber dies ist auch ein komplettes Thunderbolt Dock.

Also eine sehr starke Vorstellung des Angelbird Kartenlesers.

Teufel MOTIV HOME im Test, ein fantastischer WLAN Lautsprecher mit Akku!

Teufel bietet mit dem MOTIV HOME einen sehr spannenden Smart Home Lautsprecher an. So bietet der MOTIV HOME sowohl WLAN, wie auch Bluetooth! Zudem lässt sich der Lautsprecher im Akku oder im Netzbetrieb nutzen.

Flexibilität ist hier klar das Motto! Dabei ist der MOTIV HOME aber kein kleiner kompakter Lautsprecher, sondern ein großes Modell, welches theoretisch durchaus in der Lage ist ein Wohnzimmer ordentlich zu beschallen.

Dies sieht doch auf den ersten Blick durchaus interessant aus! Aber wie klingt der MOTIV HOME in der Praxis?

Wie steht es um die Funktionen? Kann der Lautsprecher alles was Teufel verspricht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des MOTIV HOMEs für diesen Test.

 

Teufel MOTIV HOME im Test

Mit 40 x 16,5 x 16,1 cm ist der Teufel MOTIV HOME durchaus ein etwas größerer Lautsprecher, zumindest verglichen mit gängigen Bluetooth/WLAN Lautsprechern.

Dabei setzt er auf ein vergleichsweise dezentes und wohnzimmerfreundliches Design, gerade verglichen mit Modellen wie der JBL Boombox 3 Wi-Fi.

Zwar besitzt der MOTIV HOME einen Akku, es ist aber klar zu sehen, dass dieser gemacht ist, um in der Regel stationär genutzt zu werden. Allerdings hindert dich dies natürlich nicht daran, den Lautsprecher auch mal mit in den Garten oder in einen anderen Raum zu nehmen.

Rein was die Verarbeitungsqualität und Haptik angeht ist er tadellos. So ist dieser seitlich mit einem Leinenstoff bespannt. Auf der Oberseite haben wir einen wertigen Kunststoff.

Ebenfalls auf der Oberseite haben wir 11 Steuerungstasten, wie auch ein Drehrad. Für mich besonders erfreulich sind die drei Schnellwahltasten.

Diese kannst du in der App frei belegen, beispielsweise mit WebRadio Stationen. So kannst du auch ohne Smartphone direkt eine Musikwiedergabe beginnen, wie bei einem klassischen Radio.

Die Anschlüsse des Teufel MOTIV HOME finden wir auf der Rückseite:

  • AC Eingang
  • AUX Eingang
  • USB A

Erfreulicherweise hat der MOTIV HOME ein integriertes Netzteil! So brauchst du dir keine Sorgen machen den Netzadapter zu verlegen oder zu verlieren.

Der Lautsprecher wird einfach über einen C8 Stecker mit dem Strom verbunden.

 

MOTIV HOME App

Um den MOTIV HOME nutzen zu können, benötigst du die Teufel Home App. Die Teufel Home App ist sehr schön und übersichtlich aufgebaut und funktionierte bei mir tadellos. Dies gilt auch für das Verbinden des Lautsprechers mit dem WLAN, was schnell und unproblematisch funktionierte.

Bonuspunkte dafür, dass eine Registrierung beim Hersteller nicht nötig ist.

Kleine Anmerkung, bei mir hatte die Teufel App teils etwas Verbindungsprobleme, obwohl der Lautsprecher mit dem WLAN verbunden ist und auch über Spotify Connect anspielbar ist.

 

Was kann der Teufel MOTIV HOME?

Was kann aber nun der MOTIV HOME? Zunächst unterstützt der Lautsprecher ganz klassisch Bluetooth. Wenn du möchtest kannst du ihn wie einen normalen Bluetooth Lautsprecher mit deinen Geräten verbinden und nutzen.

Allerdings ist dies nicht der Grund, warum du den MOTIV HOME kaufen willst, das wird die WLAN Funktionalität sein. Hier unterstützt er folgende Dienste:

  • TuneIn Radio (Webradio)
  • Spotify Connect
  • Tidal
  • ChromeCast
  • Apple AirPlay

Es ist auf den ersten Blick eine vergleichsweise kurze Liste, aber um ehrlich zu sein, ist alles da, was ich mir wünschen würde. Vielleicht ein Amazon Alexa Support (als Streaming Ziel), aber das war es auch schon.

Willst du Radio hören, dann kannst du mit dem MOTIV HOME praktisch jeden Radiosender der Welt über TuneIn erreichen. In Deutschland beispielsweise SWR3, WDR4, Deutschlandfunk, 1Live usw.

Der ohne Frage beliebteste Streaming Dienst ist Spotify (zu Recht). Aus der Spotify App bzw. Desktop-Anwendung kannst du einfach direkt zum Teufel MOTIV HOME streamen.

Zudem haben wir Unterstützung für Tidal, welche bekannt sind für ihre besonders hohe Qualität.

Alles andere kann dann über ChromeCast oder AirPlay gestreamt werden.

Von daher passt die “WLAN Ausstattung”, wir haben zwar nicht hunderte exotische Dienste, aber alles Wichtige ist da.

Solltest du einen Sprachassistenten alla Alexa wollen, dann hast du für diesen einen AUX Eingang, genau wie für andere exotische Geräte.

 

Klanganpassungen

Über die App kannst du den Klang des Teufel MOTIV HOME anpassen. So kannst du hier die Höhen und Tiefen nach deinen Wünschen einstellen, wie auch Dynamore aktivieren.

Dynamore ist eine Art virtueller Raumklang. Raumklang ist sicherlich beim MOTIV HOME etwas übertrieben gesagt, aber mit Dynamore klingt dieser schon ein gutes Stück breiter.

Klanglich ist Dynamore aus meiner Sicht ein klarer Gewinn und ich sehe keinen Grund dies auszuschalten.

 

 

Klang des Teufel MOTIV HOME

Der Teufel MOTIV HOME setzt auf einen 2-Wege akustischen Aufbau mit 4 Treibern und 2 passiven Treibern. Laut Teufel hat der Verstärker dabei eine maximale Leistung von 70 W. Beachtlich!

Klanglich müssen wir nicht darüber streiten, dass der MOTIV HOME über den normalen “Smart Home” Lautsprechern von Amazon und Co. einzuordnen ist. Dies sollte aber beim Preis auch selbstverständlich sein.

Von Haus aus hat der MOTIV HOME einen erstaunlich „gediegenen“ Klang.

Zunächst sind die Höhen des Lautsprechers gut bis hervorragend! Diese sind schön klar, sauber und bieten eine sehr gute Brillanz. Dabei klingen sie aber auch nicht überschärft oder zu spitz. Auch haben wir eine gute „Luftigkeit“, gerade mit aktivem Dynamore. Dynamore hilft dem MOTIV HOME doch ein gutes Stück “offener und freier” zu spielen, was gerade die Höhen doch noch etwas verbessert. Kurzum, die Höhen gefallen mir sehr gut.

Die Mitten sind unspektakulär. Die Mittenfülle und die Stimmwiedergabe ist gut, aber auch nichts Besonderes, sondern entspricht den Erwartungen für einen smarten Lautsprecher dieser Klasse.

Beim Bass war ich etwas überrascht. Von Haus aus ist der Bass relativ neutral und unaufdringlich. Offen gesagt hätte ich mir hier etwas mehr “Wums” erwartet. Allerdings können wir diesen auch bekommen! In der App kannst du den Bass global etwas aufdrehen und siehe da, der MOTIV HOME bekommt um einiges mehr Druck! So klingt der Lautsprecher um einiges lebendiger und kräftiger. Dabei klingt der Bass auch sehr natürlich und passend. Es ist nicht so, als würde die Bass-Einstellung in der App den Lautsprecher überfordern!

Mit einem kleinen Bass-Boost klingt der Teufel MOTIV HOME richtig schön lebendig, satt und rund!

Dabei hat dieser auch genug Power, um ein mittelgroßes Wohnzimmer ordentlich zu beschallen. Klar, eine große “Stereo-Anlage” oder große Regallautsprecher können durchaus in dieser Preisklasse noch etwas mehr “Power” und Tiefgang bieten, aber dies ist klar der am besten klingende Smart Home Lautsprecher, den ich bisher gehört habe!

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass er auch Akkubetrieben genutzt werden kann.

 

Fazit

Suchst du einen semi-portablen und kompakten WLAN Lautsprecher mit gehobenen Ansprüchen? Dann bist du beim Teufel MOTIV HOME an der richtigen Adresse!

Teufel hat hier den ohne Frage besten WLAN Lautsprecher geschaffen, den ich bisher gehört habe! Von Haus aus bietet dieser einen recht neutralen und sauberen Klang.

Über die App kannst du diesem aber auch noch einen guten Schuss Bass geben, so dass er etwas druckvoller klingt. So erzeugt der MOTIV HOME durchaus einen imposanten Klang.

Dabei ist der Lautsprecher auch in der Lage, ein mittelgroßes bis großes Wohnzimmer ordentlich zu beschallen. Klar, wenn Größe und Portabilität egal sind, dann werden ein paar gute Regallautsprecher + Verstärker für 500€ den MOTIV HOME schon noch überbieten.

Aber für die relativ kompakten Abmessungen und die Möglichkeit, den Lautsprecher im Akkubetrieb einfach mal mit in den Garten zu nehmen, klingt er hervorragend! Gut genug, dass er für die meisten eine Stereoanlage voll ersetzen kann.

Dabei hat Teufel auch die Software gut gelöst! Wir haben die wichtigsten Dienste wie Webradio, Spotify Connect, AirPlay, Chromecast usw. mit dabei.

Für mich auch ein großer Pluspunkt, die frei belegbaren Schnellwahltasten. So kannst du deinen Lieblingsradiosender auch schnell ohne Smartphone starten.

Der Preis ist mit 550€ durchaus als gehoben zu bezeichnen. Klar wenn du auf WLAN verzichten kannst oder die portabilität gehts günstiger bei gleichem Preis. Allerding will JBL für die JBL Boombox 3 Wi-Fi auch 500€. Von daher geht der Preis in Ordnung, in Anbetracht der Leistung.

Teufel Motiv Home
POSITIV
Sehr guter Klang
Von Haus aus recht neutraler Klang, welcher aber stark Anpassbar ist
Recht Pegelfest
Alle wichtigen Standards (Spotify Connect, AirPlay usw.) werden unterstützt
Praktische Schnellwahltasten
Optionaler Akkubetrieb
NEGATIV
Teufel App teils mit Verbindungsschwierigkeiten im Test
90

7x Modelle im Vergleich, die beste WLAN Steckdose mit Verbrauchsmessung 2024

WLAN Steckdosen gehören zu den praktischsten und universellsten Smart Home Produkten.

Hier kannst du normalerweise in zwei Gruppen unterteilen. Einfache smarte WLAN Steckdosen zum Schalten deiner Geräte und die Modelle welche auch den Verbrauch von angeschlossenen Geräten überwachen.

Gerade letztere finde ich extrem spannend! Vor allem in Zeiten wo Strom unheimlich teuer ist.

Aber welches Modell ist hier das beste? Für diesen Vergleich habe ich mir gleich 7x WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung zugelegt.

Wollen wir uns in diesem Test einmal ansehen, welche den besten Funktionsumfang hat, die genauste Verbrauchsmessung und selbst am wenigsten Strom benötigt.

 

Die WLAN Steckdosen im Vergleich

Folgende WLAN Steckdosen schicke ich in diesem Artikel in den Vergleich:

(Werbe/Affilliate Links)

Preislich schwanken die Modelle im Test stark. Das klar teuerste Modell ist der myStrom WiFi Switch mit um die 40€.

Die anderen Modelle schwanken je nach Set Größe um die 10-20€.

 

Gosund SP111

Die Gosund SP111 ist ein sehr generisches Modell. Es gibt bei Amazon einige WLAN Steckdosen die auf das gleiche Gehäuse und auch die gleiche Software setzen.

So nutzt die Gosund SP111 die “Smart Life” Plattform. Smart Life ist eine chinesische Smart home Plattform, welche von vielen kleinen Herstellern für ihre Produkte genutzt wird.

Entsprechend kannst du auch ähnliche WLAN Steckdosen wie die Gosund SP111 kaufen und in der Regel davon ausgehen, dass diese identisch sind.

Funktional gibt es dabei soweit nichts auszusetzen. Smart Life ist sicherlich nicht meine absolute “Lieblings-App”, aber im Allgemeinen ist die App gut aufgebaut und funktional “guter Standard”.

Feature:

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Gesamt Stromverbrauch
  • Stromverbrauch pro Monat

 

Meross WLAN Steckdosen

Die Meross MSS310 und Meross MSS315 unterscheiden sich zwar optisch ein gutes Stück, aber was die Software angeht, sind beide sehr ähnlich.

Meross MSS310

So ist die Meross MSS310 eine vergleichsweise große WLAN Steckdose, welche aber gut gearbeitet ist. Die Meross MSS315 ist ein gutes Stück kompakter und scheint auf ein “moderneres” Design zu setzen.

Meross MSS315

Tendenziell würde ich die MSS315 aufgrund der kompakten Abmessungen bevorzugen.

Die App von Meross ist sehr sauber und übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite findest du eine Übersicht mit allen verbundenen Steckdosen. Tippst du diese an kannst du nicht nur die Steckdose schalten, sondern auch Verbrauchswerte sehen.

Timer, Zeitschaltuhren usw. werden im Tab “Smart” eingerichtet.

Wichtig, sofern du dich mit der Steckdose im gleichen WLAN Netzwerk befindest, erfolgt die Steuerung komplett lokal. Entsprechend ist die Verzögerung beim Schalten sehr gering!

Feature:

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch pro Woche
  • Stromverbrauch pro Monat
  • Stromverbrauch pro Jahr
  • Stromkosten Anzeige
  • Stromwerte exportieren

 

myStrom WiFi Switch

Die myStrom WiFi Switch WLAN Steckdose ist die größte im Vergleich. Allerdings wirkt das Gehäuse auch mit Abstand am hochwertigsten.

Die myStrom App hebt sich ein gutes Stück von den anderen Modellen ab. So ist die myStrom App extrem umfangreich!

Du kannst nicht nur die Steckdose schalten und Verbrauchswerte sehen, sondern auch Aktionen basierend auf diesen Messwerten ausführen. Beispielsweise, wenn der Stromverbrauch unter Wert X sinkt, wird die Steckdose automatisch abgeschaltet.

Du kannst dich benachrichtigen lassen, wenn der Stromverbrauch zu lange über Wert X oder unter Wert Y fällt.

In dem myStrom WiFi Switch ist zudem ein Temperatur-Sensor verbaut. So kann sich die Steckdose automatisch ein/ausschalten wenn gewisse Temperatur-Werte über oder unterschritten werden.

Hast du beispielsweise einen Heizlüfter, der automatisch angehen soll, wenn eine gewisse Temperatur unterschritten wird, dann wäre dies mit dem myStrom WiFi Switch machbar.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch pro Woche
  • Stromverbrauch pro Monat
  • Stromverbrauch pro Jahr
  • Stromkosten Anzeige
  • Stromwerte exportieren
  • Benachrichtigen/Schalten wenn Stromverbrauch über oder unter einen gewissen Wert fällt
  • Automatisches Abschalten wenn Geräte in den Standby gehen
  • Schalten der Steckdose basierend auf der Temperatur

 

Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler

Die Refoss Tasmota Steckdose ist etwas spezieller. Qualitativ ist die Steckdose recht einfach gemacht, aber soweit Ok. Die Übergänge am Gehäuse könnten etwas feiner sein, es ist also nicht die wertigste Steckdose im Vergleich.

Das wirklich spezielle ist aber die Software. So läuft auf der Refoss die Tasmota Firmware. Tasmota ist eine Open Source Firmware!

Entsprechend gibt es keine Kommunikation mit irgendwelchen Hersteller-Servern, der Cloud usw.

Aus Sicht des Datenschutzes Perfekt! Aber es hat auch Nachteile. So gibt es keine spezielle App, sondern du steuerst die Steckdose über eine lokale Webseite.

Ohne zusätzliche 3. Anbieter Apps und Dienste musst du jedesmal für die Steuerung eine spezielle IP Adresse in deinen Webbrowser eingeben.

Unkomfortabel, aber aus Sicht des Datenschutzes perfekt! Auch kannst du dir sicher sein, dass die Steckdose “für immer” funktioniert, selbst wenn der Hersteller pleite geht, das Internet ausfällt usw.

An sich ist aber etwas wie eine Tasmota WLAN Steckdose dafür gemacht in andere Systeme eingebunden zu werden, wie in den HomeAssistant.

  • Ein/Ausschalten
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch Heute
  • Stromverbrauch Gestern
  • Stromverbrauch Insgesamt
  • Temperatur-Messung

 

Shelly Plus Plug S

Der Shelly Plus Plug S nutzt im Kern die gleiche Hardware/Design wie die Gosund SP111. Auch der Shelly Plus Plug S ist super kompakt und klein gebaut! Rein was den Formfaktor angeht ist dies eine tolle WLAN Steckdose.

Allerdings kann diese auch nur 2500W schalten, was aber wie ich denke in der Regel völlig ausreicht.

Wo sich der Shelly Plus Plug S aber stark von der Gosund SP111 abweicht ist bei der Software. Shellys Software/App ist unheimlich unübersichtlich, aber auch ebenso flexibel und umfangreich!

So haben wir hier glatt eine Art Mittelding aus normaler “Cloud” WLAN Steckdose und dem Tasmota Modell.

So kannst du den Shelly Plus Plug S auch komplett lokal steuern. Nach dem Einbinden in dein WLAN läuft auf der Steckdose eine kleine Webseite die nur aus dem lokalen Netzwerk erreichtbar ist.

Auf dieser Webseite findest du alle Informationen, kannst die Steckdose steuern, Timer und einen Zeitplan einrichten usw. dies alles komplett lokal, ohne Internet oder Cloud.

Ebenso bietet Shelly eine App für die Smartphone Steuerung an. Diese kann auf Wunsch auch lokal ablaufen oder du kannst deine Steckdose mit der Hersteller-Cloud koppeln.

Dabei ist auch Shelly sehr flexibel, was 3. Anbieter Cloud Systeme aller HomeAssistant angeht.

Aber ich finde die App und die Steuerung des Shelly Plus Plug S oft sehr unübersichtlich! Dies ist aus meiner Sicht kein Produkt für einen „Einsteiger“, der etwas sucht, „was einfach funktioniert”.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch heute
  • Stromverbrauch letzte Woche
  • Stromverbrauch letzte 30 Tage
  • Stromverbrauch in Monat X
  • Verbrauchswerte exportieren
  • WLAN AccessPoint

 

TP-Link Tapo P110M

Die TP-Link Tapo P110M ist wieder eine etwas größere WLAN Steckdose. Diese wirkt aber von ihrem Design überdurchschnittlich wertig.

Es ist klar zu sehen das TP-Link hier nicht ein 08/15 OEM Design nutzt, sondern ein komplett eigenes Produkt designt hat. Nicht verwunderlich, von allen großen Herstellern hat TP-Link sicherlich einen größten Marktanteile im Bereich der WLAN Steckdosen.

Die App von TP-Link ist vergleichbar mit der von Meross. Allerdings ist die Tapo App sogar noch etwas besser aufgeräumt übersichtlicher.

Aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit gefällt mir diese am besten.

  • Ein/Ausschalten
  • Zeitplan
  • Timer
  • Stromverbrauch “Live”
  • Stromverbrauch heute
  • Stromverbrauch letzte Woche
  • Stromverbrauch letzte 30 Tage

 

Kompatibilität

Google Assistant Alexa HomeKit HomeAssistant Matter
TP-Link Tapo P110M Ja Ja Über Matter Ja Ja
Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler Nein Nein Nein Ja Nein
Meross MSS315 Ja Ja Über Matter Ja Ja
Shelly Plus Plug S Ja Ja Nein Ja Nein
Meross MSS310 Ja Ja Nein* Ja Nein
myStrom WiFi Switch Ja Ja Ja Ja Nein
Gosund SP111 Ja Ja Nein Jein Nein

Fast alle WLAN Steckdosen in diesem Test unterstützten ALEX und Google Assistant/Home. Der myStrom WiFi Switch unterstützt auch Apple HomeKit.

Die Meross MSS315 und die TP-Link Tapo P110M unterstützen hingegen den neuen Matter Standard, über welchen auch eine “HomeKit” Steuerung möglich ist.

 

Wie hoch ist die Messgenauigkeit?

Alle WLAN Steckdosen hier im Vergleich können den Verbrauch von angeschlossenen Geräten messen.

Aber wie genau ist die Messung? Um dies zu testen vergleiche ich die angezeigten Werte der WLAN Steckdosen mit meinem Strommessgerät.

Ich habe hier eine Last im Bereich 2-96W getestet. Warum nicht mehr? Tendenziell werden die WLAN Steckdosen bei höherer Last immer genauer. Problematisch ist die Messgenauigkeit primär bei sehr niedrigen Lasten im Bereich unter 10W.

100% = deckungsgleich mit meinem Messgerät

Bei höheren Lasten im Bereich 100W sind praktisch alle WLAN Steckdosen in diesem Vergleich als “genau” zu bezeichnen. Wir haben hier lediglich Abweichungen im Bereich 1-4%, was absolut OK ist.

Allerdings gibt es hier eine wichtige Abweichung, die Gosund SP111. Die Last von 2W wurde von der Steckdose gar nicht registriert und bei höheren Lasten haben wir eine Abweichung von konstant über 10%.

Bei einer Last von unter 10W tun sich viele Modelle recht schwer. Ab 10W liegt die Abweichung dann nur noch im Bereich 1-3%.

Unterm Strich bot die Meross MSS310 gefolgt vom myStrom WiFi Switch und dem Shelly Plus Plug S die höchste Messgenauigkeit.

 

Solarproduktion messen

Die beiden Modelle von Meross und die myStrom können prinzipiell nicht nur den Stromverbrauch messen, sondern auch die Stromproduktion, beispielsweise bei eingesteckten Balkonkraftwerken.

Leider habe ich kein Balkonkraftwerk, entsprechend kann ich dieses Feature nicht testen.

 

Welche WLAN Steckdose benötigt am wenigsten Strom?

WLAN Steckdosen benötigen auch Strom. In der Regel nicht viel, aber gerade wenn du mehrere von diesen nutzt, kann sich der Verbrauch schnell summieren.

Welches unserer Modelle benötigt also am wenigsten Energie?

Am wenigsten Energie benötigt spannenderweise die Gosund SP111, gefolgt von der TP-Link Tapo P110M, der Meross MSS310 und dem Shelly Plus Plug S.

Diese vier Modelle benötigen Eingeschaltet wie auch Ausgeschaltet unter 1W.

Am stromhungrigsten ist der myStrom WiFi Switch, welcher eingeschaltet 1,32W und ausgeschaltet 1,02W benötigt.

Unterm Strich ist der Stromverbrauch aller Modelle als “erträglich” zu bezeichnen. Ältere Modelle haben teils Richtung 2W benötigt, da ist der Trend super, dass die meisten Modelle mittlerweile unter 1W benötigen.

Einfach als “Referenz” eine 1W WLAN Steckdose die 24/7 läuft, bei einem Strompreis von 0,40€ würde im Jahr 3,5€ Stromkosten verursachen.

 

Fazit, welche ist die beste WLAN Steckdose mit Verbrauchsmessung?

Unterm Strich gibt es leider kein Modell, das in allen Bereichen zu 100% überzeugen kann.

Wenn dir die Verbrauchsmessung und ein Funktionsumfang rund um diese am wichtigsten ist, dann ist der myStrom WiFi Switch die beste Wahl.

Wir haben hier die 2. genaueste Messung, welche ab 10W praktisch zu 100% mit einem normalen Strommessgerät übereinstimmt.

Hinzu kommen viele Feature! Beispielsweise Benachrichtigungen, wenn Verbrauchswerte über oder unter Wert X fallen, automatisches Abschalten der Steckdose, wenn der Verbrauch unter Wert X fällt, temperaturbedingtes Steuern der Steckdose usw.

Hinzu kommt auch die Möglichkeit, die Stromproduktion zu messen, beispielsweise bei Balkonkraftwerken.

Allerdings kommt dies zu einem Preis und das meine ich wörtlich. Zum einen benötigt der myStrom WiFi Switch am meisten Strom im Testfeld, zum anderen ist der Anschaffungspreis mit 40€ sehr saftig!

Ich denke unterm Strich ist aber für die meisten Nutzer die Meross MSS310 oder die TP-Link Tapo P110M die beste Wahl!

Die Meross MSS310 hat eine sehr hohe Messgenauigkeit, eine solide App, benötigt wenig Strom und ist preisgünstig! 4x Meross MSS310 kosten so viel wie ein myStrom WiFi Switch.

Für die meisten Anwendungen ist die Meross MSS310 einfach eine super Wahl!

Die TP-Link Tapo P110M hat eine leicht bessere App und den neueren Matter Standard, ist aber etwas teurer und nicht ganz so messgenau.

Der Shelly Plus Plug S und auch die Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler sind an sich auch empfehlenswert, aber sehr speziell! Hier musst du dir wirklich sicher sein, dass du diese Modelle willst, primär weil Datenschutz usw. für sie oberste Priorität hat, mit allen Nachteilen die das mitbringt.

Unterm Strich wäre aber meine Empfehlung:

Govee Lichterkette im Test, wie gut ist die Govee Lichterkette mit WLAN?

Es geht auf Weihnachten zu und entsprechend wird die Weihnachtsdeko so langsam ausgepackt. Bei mir sind dies traditionell ein paar Lichterketten.

Als Technik-Nerd bin ich natürlich etwas neugierig um die diversen “smarten” Lichterketten und Beleuchtung Optionen herumgeschlichen. Jetzt habe ich mich entschieden eine solche “Smarte” Lichterkette zu kaufen und zwar die “Govee Lichterkette außen”.

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Lichterkette mit 15 kleinen Lampen, welche nicht nur im Winter schön ist, sondern auch im Sommer genutzt werden kann.

Dabei lässt sich jede LED einzeln über die App ansteuern und mit einer individuellen Farbe versehen, wenn du dies möchtest.

Wollen wir uns die Govee Lichterkette doch einmal in einem kurzen Test ansehen.

 

Govee Lichterkette im Test

Govee bietet viele verschiedene Lichterketten an. Neben klassischen Lichterketten haben diese auch eine Lichterkette mit kleinen “Lampen” im Angebot. Genau diese Lichterkette habe ich auch gewählt.

Diese ist ca. 15 Meter lang und hat jeden Meter eine kleine „Birne“ mit integrierter LED. Am Ende bzw. Anfang der Lichterkette befindet sich ein Netzteil mit einem kleinen Controller, welcher ein Ein/Ausschalten direkt an der Lichterkette erlaubt.

Am anderen Ende der Lichterkette ist zudem den kleiner Port, welcher theoretisch eine Erweiterung der Lichterkette erlaubt.

Für die Montage liegt keine besondere Halterung oder Ähnliches bei. Du musst dir also selbst überlegen wie du die Lichterkette montierst.

An den Birnen ist jeweils ein kleiner Hacken, aber dieser bringt aus meiner Sicht nicht viel.

 

Die App

Gesteuert wird die Govee Lichterkette wenig überraschend über die Govee App. So besitzt die Lichterkette sowohl ein Bluetooth wie auch WLAN Modul.

So verbindet sich die Lichterkette direkt mit deinem Smartphone und führt beim ersten Start die WLAN Einrichtung aus. Diese hat bei mir auch absolut problemlos geklappt.

Dabei macht die Govee App einen guten Eindruck! Hier und da wirkt die App zwar etwas “voll”, aber grundsätzlich ist diese ordentlich gemacht und sieht auch “seriös” aus.

 

Licht und Funktionsumfang

Wir haben hier natürlich eine RGB Lichterkette. Du kannst also die Lichtfarbe frei einstellen. Dabei kannst du nicht einfach nur die Lichtfarbe der ganzen Kette einstellen, sondern für jede einzelne Lampe individuell!

Ja, du könntest jeder der 15 “Birnen” eine individuelle Farbe zuweisen. Ebenso gibt es auch in der App diverse Muster, mit Farbwechseln usw. falls du deinen Nachbarn besonders auf die Nerven gehen willst.

Du hast bei der Beleuchtung also eine große Vielfalt.

Die Lichtqualität ist solide bis gut. Durch die „Milchglas“ Birnen wirken Farben natürlich nicht ganz so „brilliant“ wie bei nackten LEDs, aber die Helligkeit ist gut und grundsätzlich die Farbdarstellung mehr als in Ordnung.

Kurzum, hier gibt es nichts zu bemängeln.

 

Mit Timer

Unterstützt die Govee Lichterkette auch eine Timer-Funktion. Du kannst in der App einen Zeitplan mit bis zu 4 Einträgen hinterlegen, zu welchen Zeiten die Lichterkette automatisch ein/ausgeschaltet werden soll.

 

Steuerung über 3. Anbieter Dienste

Die Govee Lichterkette lässt sich neben der Hersteller eigenen App auch über Alexa und den Google Assistant steuern.

Auch eine Einbindung über den Home Assistant ist möglich, aber nur “über die Cloud” und die optionale Community Erweiterung.

Apple HomeKit oder Matter wird nicht unterstützt.

 

Stromverbrauch

In der heutigen Zeit ist der Stromverbrauch ein absolut wichtiger Punkt! Der Stromverbrauch der Govee Lichterkette schwankt natürlich je nach eingestelltem Licht und Helligkeit. Hier einfach ein paar grobe Richtwerte:

100% 50% 20%
Weiß  10.1 5.9 3.4
Rot 4.6 3.1 2.2
Grün 4.5 2.9 2.1
Blau 4.6 3.4 2.2
Orange 5.2 3.3 2.3

(Stromverbrauch in Watt)

Im Maximum verbrauchte die Lichterkette 10,1 W, bei weißem Licht und voller Helligkeit. Bei 50% Helligkeit sinkt der Verbrauch auf 5,9W.

Bei buntem Licht liegt die maximale Leistungsaufnahme bei 4-5W je nach Farbe, bei voller Helligkeit.

100% 50% 20%
Weiß        0.73 €       0.42 €       0.24 €
Rot       0.33 €       0.22 €       0.16 €
Grün       0.32 €       0.21 €       0.15 €
Blau       0.33 €       0.24 €       0.16 €
Orange       0.37 €       0.24 €       0.17 €

 

Hier die voraussichtlichen Stromkosten pro Monat bei 6 Stunden Betrieb pro Tag und 0,40€ pro kWh.

Selbst bei voller Helligkeit reden wir hier lediglich über +- 0,72€ pro Monat.

 

Fazit

In meinen Augen spricht nichts gegen die Govee Lichterkette, wenn du ein entsprechendes Produkt suchst. Die Lichterkette ist gut gemacht, sowohl aus Seiten der Hardware als auch bei der Software.

Die Lichterkette ist ausreichend hell und die Farben sind gut. Aufgrund der “Kugeln” natürlich etwas mattierter als bei einem direkten Blick auf die LEDs, aber grundsätzlich sind die Farben schön.

Auch gut gemacht ist die App und Steuerung via Bluetooth oder WLAN. So gibt es hier viele verschiedene Muster aus denen du auswählen kannst.

Auch ist es möglich jede einzelne Birne individuell anzusteuern und mit einer eigenen Farbe zu versehen, was ein toller Effekt ist.

Preislich geht die Govee Lichterkette außen aus meiner Sicht soweit in Ordnung, gerade wenn wir diese mit anderen Produkten vergleichen die eine individuelle Steuerung der LEDs erlauben.

Alienware m18 im Test, monströse CPU Leistung im außergewöhnlichen Gehäuse

Das Alienware m18 ist eins der größten Gaming Notebooks derzeit auf dem Markt! Und damit meine ich sowohl die Abmessungen des Notebooks, mit einem 18 Zoll Display ist dieses schon gewaltig, wie aber auch die Technik.

So bietet dieses derzeit High End Intel CPUs der 13. Generation wie auch Nvidia GPUs bis hin zur RTX 4090!

WOW!

Wollen wir uns Test einmal ansehen, wie gut und leistungsstark das Alienware m18 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Dell/Alienware für das Ausleihen des m18 für diesen Test.

 

Alienware m18 im Test

Das Alienware m18 ist ein Koloss! Wir haben ein 18 Zoll Display, was schon sehr groß ist, aber wie bei Alienware üblich, steht das Notebook noch etwas hinten über dem Display hervor.

Entsprechend ist dieses mit 410,3 x 319,9 x 26,7 mm selbst für einen 18 Zöller nicht winzig. Allerdings wirkt das m18 auch nicht zu klobig oder gewaltig.

Mit 4 Kg ist dies kein Notebook, das du täglich mit in die Schule, Uni oder zur Arbeit nehmen möchtest, aber innerhalb der Wohnung von A nach B transportieren ist kein Problem.

Auch das Alienware Design ist, wie ich finde, super! Alienware-Notebooks heben sich klar von der Masse ab. So hat auch das m18 ein eher auffälliges Design, mit einem guten Schuss RGB Beleuchtung.

Allerdings schafft es Alienware dennoch hochwertig auszusehen. So siehst dies nicht einfach nur wie in übertriebener Plastikbomber aus, sondern strahlt einen wertigen Gamer Look aus.

Auch Verarbeitung und Haptik sind Weltklasse! Das Alienware m18 fasst sich sehr wertig an und wirkt einfach massiv gebaut. Das Alienware m18 gehört zu den klar wertigsten Gaming Notebooks auf dem Markt!

Ordentlich sind auch die Anschlüsse des Notebooks.

Links:

  • 1x 2,5 Gbit LAN Port
  • 2x USB 3.2 Gen 1 5 Gbit
  • 1x Headset Anschluss

Rechts:

  • 1x USB C 3.2 Gen 1 5 Gbit

Hinten:

  • 2x USB C Thunderbolt 4 40 Gbit
  • 1x USB 3.1 Gen 1 5 Gbit
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x SD Karten Slot
  • 1x DC Eingang

Effektiv haben wir 3x USB A und 3x USB C. Zwei der USB-C Ports setzen dabei auf Thunderbolt 4 mit bis zu 40 Gbit, super!

Die andere Ports sind leider nur 5 Gbit Ports (USB 3.2 Gen 1) aber darüber will ich auch nicht zu laut meckern.

Weitere Pluspunkte gibt es für den 2,5 Gbit LAN Port und den SD Karten Steckplatz.

Das mit im Lieferumfang liegende Netzteil ist mit 330W ziemlich gewaltig, was aber auch für die Abmessungen gilt.

 

Technische Daten des Testsystems

  • Alienware m18
  • 18 Zoll Display, 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz
  • Intel Core i9 13900HX
  • NVIDIA RTX 4090
  • 32GB RAM 4800 mhz
  • 1TB SSD

 

Das Display

Im Alienware m18 steckt ein 18 Zoll Display. Hier bietet Dell/Alienware derzeit zwei Optionen an:

  • 18 Zoll, 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz
  • 18 Zoll. 1920 x 1200 Pixel, 480 Hz

Beide Display Optionen sollen 100 DCI-P3 Farbraum bieten, entsprechend sollten diese vernünftig aussehen.

Sofern du aber kein professioneller eSpolter bist, nimm das 2560 x 1600 Pixel, 165 Hz Panel. Auf 18 Zoll gibt es schon einen deutlichen Unterschied zwischen Full HD und 2K.

2K Auflösung mit 165 Hz ist spitze! Dies selbst in eSport Spielen. 480 Hz bei dem Full HD Panel ist natürlich wild, aber ich denke für 99,9% aller Gamer unnötig bzw. die höhere Auflösung ist einfach die bessere Wahl.

Rein subjektiv sieht das 2K Display gut bis sehr gut aus! Die Schärfe ist gut, Farben wirken kräftig und klar, auch die Helligkeit und der Kontrast sehen gut aus.

Dies ist sicherlich nicht das beste Display, das ich in meinem Leben gesehen habe, aber es gehört zu den besten, die ich bisher in einem Gaming Notebook gesehen habe.

Dieses ist sogar gut genug für Foto- und Videobearbeitung in einem semi-professionellen Umfang. Eine Einschätzung welche auch von den Messwerten unterstützt wird.

So kommen wir hier beim Farbumfang auf hervorragende 100% sRGB, 88% AdobeRGB und 99% DCI-P3.

Auch die Kalibrierung ist vom Werk aus sehr gut. Also ja das Alienware m18 ist für “Content-Creation” durchaus brauchbar!

Die maximale Helligkeit lag im Test bei 334 cd/m², was ausreichend ist.

 

Netzwerk

Als WLAN Karte im m18 kommt die Killer AX1690i zum Einsatz, also eine Intel WLAN Karte.

  • Killer AX1690i
  • Wi-Fi 6E
  • 2.4, 5, 6 GHz (160MHz)
  • 2×2
  • bis zu 2402 Mbit

Dies ist derzeit eine der besten WLAN Karten, die man in einem Notebook nutzen kann.

Auch bei der LAN Karte hat sich Dell/Alienware nicht lumpen lassen. Wir haben hier einen 2,5 Gbit LAN Port mit dem Killer E3100G Chipsatz.

 

Tastatur

Dell/Alienware kann sehr gute Tastaturen bauen. Auch im Alienware m18 steckt eine sehr gute Tastatur!

Abseits von der RGB Beleuchtung haben wir hier eine gute normale Tastatur mit Nummernpad. Dies ist aber nichts Schlechtes. Ich bin kein Fan von den meisten „Gaming-Tastaturen“, die du teils bei Gaming-Notebooks finden kannst.

Eine gute normale Tastatur im Chiclet-Style wie hier ist super fürs Gaming, wie auch fürs Tippen.

Dabei ist das Tastatur-Deck wunderbar stabil und der Druckpunkt schön stabil und “knackig”.

Ich würde die Tastatur mit einer 1- bewerten.

Auch das Trackpad ist recht klassisch, ohne gesonderte Taste. DIeses ist tadellos, ein gutes Trackpad.

 

Lautsprecher

Gaming Notebooks und Lautsprecher, das sind zwei Dinge die irgendwie nicht so recht zusammenkommen.

Aus mir unverständlichen Gründen haben 90% aller Gaming Notebooks schlechte oder mäßige Lautsprecher, während die “Ultrabook” aller Dell XPS, Apple MacBook usw. sich von Jahr zu Jahr bei den Lautsprechern überbieten.

Auch die Lautsprecher des Alienware m18 sind mittelmäßig. Diese sind sehr laut (weit überdurchschnittlich) und auch relativ klar und sauber. Allerdings die Klangfülle liegt unter einem Apple MacBook Pro 13.

Laut, klar, aber etwas dünn. Somit gehen die Lautsprecher in Ordnung (hier gibt es viel Schlechteres), aber auch klar Besseres.

 

Leistung

Dell hat mir das Alienware m18 in einer ziemlichen High End Version ausgeliehen.

  • Intel Core i9 13900HX
  • NVIDIA RTX 4090
  • 32GB RAM 4800 mhz

Der Intel Core i9 13900HX ist ein moderner 24 Kern Prozessor, mit 8 Performance Kernen und 16 Effizienzkernen, welche mit bis zu 5,4 GHz takten können.

Die Nvidia RTX 4090 ist, denke ich, eine bekannte Größe. Es handelt sich bei dieser ohne Frage um die leistungsstärkste Notebook Grafikkarte derzeit auf dem Markt.

Alternativ bietet Dell das Alienware m18 auch mit RTX 4060, 4070 oder 4080 an. Aus Sicht der Preis/Leistung ist vermutlich die RTX 4070 die “beste” Wahl.

Schauen wir uns aber einmal die High End Konfiguration an, zunächst in ein paar Benchmarks.

Auf Seiten der CPU Leistung deklassiert das Alienware m18 die Konkurrenz regelrecht! Offen gesagt war ich hier etwas davon überrascht wie viel schneller der Intel Core i9 13900HX selbst verglichen mit dem Ryzen 9 7940HS ist.

Wie kommt es? Alienware ist etwas verrückt und hat die TDP also die maximale Leistungsaufnahme der CPU extrem nach oben geschraubt!

Unter Konstanter CPU Volllast haben wir eine Leistungsaufnahme im Bereich 100-140W! Normal wären 55W, teils sogar nur 35W.

Durch die höhere Leistungszufuhr kann der Intel Core i9 13900HX deutlich höher takten als es eigentlich üblich wäre. Daher haben wir solch eine überragende CPU Leistung.

 

Gaming

Schauen wir uns aber auch einmal die Leistung in “echten” Spielen an.

2K AVG Min
Total War Warhammer III 108 83
Tiny Tinas Wonderland 138
Shadow of the Tomb Raider 128 65
Hogwarts Legacy (Hogsmeade ohne RT) 82 35
Hogwarts Legacy (Hogsmeade mit Ultra RT) 53 30
Baldurs Gate 3 (Smaragdhain) 127 62
Assassins Creed Odyssey 104 19
Cyberpunkt 2077 (Ultra) 105 34
Cyberpunkt 2077 (Ultra RT) 93 32
Cyberpunkt 2077 (Ultra RT, ohen DLSS) 45 31

Hier gibt es keine großen Überraschungen. In den meisten Spielen schafft das Notebook locker bei höchster Qualität und 2K Auflösung 100 FPS+.

E-Sport Spiele usw. würden natürlich locker die 165 Hz des Displays übertreffen.

Lediglich Cyberpunk 2077 mit Ultra Einstellungen, Ultra Raytracing und ohne DLSS schafft “lediglich” 45 FPS, was aber auch schon sehr beeindruckend ist.

 

SSD

Die SSD im Alienware m18 kann etwas schwanken, selbst wenn du wie ich hier eine 1 TB NVME SSD wählst.

Im Alienware m18 in diesem Test wurde die Micron 3400 verbaut, eine Oberklasse NVME SSD.

Diese erreichte bei mir 6385 MB/s lesend und 4942 MB/s schreibend. Diese setzt auf den Micron, 176 Layer (RG NAND Generation 2) NAND und ist somit eine gute SSD.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit beim Alienware m18 ist sicherlich zweitrangig. Aber wir haben immerhin einen Akku mit 97 Wh, was dem gängigen Maximum entspricht.

In der Praxis kommen wir bei Office/Media-Anwendungen auf ca. 2-3 Stunden, je nachdem ob die Tastatur-Beleuchtung an ist oder nicht, wie hell das Display eingestellt ist usw.

2-3 Stunden ist kein fantastischer Wert, reicht aber um mal kurz das Notebook auf dem Bett zu benutzen.

 

Fazit

Das Alienware m18 ist ein fantastisches Notebook! Gerade wenn du dieses ist einer High End Version vor dir hast, wie es im Test der Fall war.

Intel Core i9 13900HX + Nvidia RTX 4090 ist natürlich ein Garant für eine fantastische Leistung, vor allem bei so hohen TDP Werten! So kannst du in allen Spielen praktisch 100 FPS+ bei voller Qualität und 2K Auflösung erwarten. Hier und da mag mal ein Spiel etwas unter diese Grenze fallen (Hogwarts Legacy z.B.) aber das Notebook hat mehr als genug Leistung fürs Jetzt und auch für die nächsten Jahre, selbst mit RayTracing.

Mehr Leistung in einem Notebook als mit dem Alienware m18 geht einfach kaum!

Dabei ist auch das Notebook abseits der CPU und GPU hervorragend. Die Verarbeitungsqualität von Alienware ist spitze. Natürlich haben wir hier mit 18 Zoll schon ein absolutes Schlachtschiff (4 Kg), aber dies wird auch in der generellen Verarbeitungsqualität und Massivität widergespiegelt.

Alienware Notebooks sind haptisch schon so ziemlich das Beste was du bekommen kannst.

Auch die Tastatur und Trackpad des Notebooks sind gut! Gut genug auch, um lange Texte zu schreiben.

Das Display wiederum ist mit einer 2K Auflösung und 165Hz sehr gut für ein Gaming Notebook gewählt. Dabei sieht dies sehr gut aus! 100% sRGB, 88% AdobeRGB und 99% DCI-P3 Farbraum und eine gute Kalibrierung, damit ist dieses sogar für Foto- und Video-Bearbeitung geeignet.

Die Lautsprecher sind vielleicht etwas dürftig, nicht das Schlechteste was ich bisher gehört habe, aber auch nicht das Beste.

Ebenso ist die Lüfterlautstärke nicht gering, aber es ist auch bei weitem nicht das lauteste Gaming Notebook das ich bisher in den Fingern hatte.

Unterm Strich ist das Alienware m18 ein absolutes Spitzen-Notebook mit, sofern du den Preis zahlst, herausragender Hardware, Display und einen super Gehäuse. Bedenke nur dies ist ein sehr großes und “gewaltiges” Notebook. Es ist zwar in einem gewissen Rahmen portabel, aber weniger um es täglich zu transportieren.

Die schnellsten V90 Speicherkarten 2024 im Vergleich, Angelbird, Kingston, Lexar und SanDisk

Wenn du nach einer möglichst schnellen Speicherkarte für deine Kamera suchst, musst du ein Modell mit “V90” Klasse wählen.

V90 sind derzeit die schnellsten SD Speicherkarten auf dem Markt. Allerdings auch die teuersten! Daher ist es hier besonders wichtig das richtige Modell zu wählen.

In diesen Vergleich schicke ich gleich 3 bzw. 4 V90 Speicherkarten von Angelbird, Kingston, Lexar und SanDisk. Wollen wir einmal schauen, welche die schnellste SD Karten 2024 ist!

 

Die Testkandidaten, die besten V90 Speicherkarten 2024

Folgende V90 Speicherkarten schauen wir uns in diesem Vergleich an:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280
  • Kingston Canvas React Plus 256GB V90
  • Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
  • SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB

Bei diesen vier Speicherkarten handelt es sich um absolute High End Modelle! Was sich allerdings auch im Preis widerspiegelt.

So sind vor allem die Speicherkarten von Angelbird und SanDisk sehr preisintensiv! Bei diesen beiden kommen wir auf rund 300€ für eine 256 GB Speicherkarte.

Kingston und Lexar sind mit rund 200€ für 256 GB etwas günstiger, aber ein Schnäppchen sind diese Speicherkarten auch nicht.

 

SanDisk nur halb im Test

An dieser Stelle eine kleine Info. Die SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB hatte ich vor einer Weile im Test. Diese war allerdings nur geliehen von SanDisk. Da ich allerdings die meisten Werte der Speicherkarte habe, nehme ich diese dennoch in diesen Vergleich auf.

Allerdings kann es passieren, dass diese in manchen Tests nicht auftaucht, genauso wenig wie auf Bildern.

 

Erster Test der Datenraten

Die Datenraten von SD Karten können sehr stark schwanken, je nach Kartenleser. Ich nutze für diesen Test den ProGrade SD/CFexpress Typ A Kartenleser, welcher das schnellste Modell ist, das ich kenne und wie ich finde recht fair ist. So nutzen wir einen “universellen” Kartenleser von einem Hersteller, der nicht im Test vertreten ist.

Als Software kommt CrystalDiskMark zum Einsatz.

Zunächst sind alle vier SD-Karten sehr dicht beieinander, was die Datenraten betrifft. Lesend schaffen die Modelle 247 MB/s bis 255 MB/s.

Schreibend kommen wir auf 230 MB/s bis 250 MB/s.

Dabei ist die Angelbird die schnellste der Speicherkarten, vor der Lexar, vor der SanDisk vor der Kingston.

Wenn wir uns meine vollständige Tabelle mit SD Karten ansehen, fällt auf, dass lesend auch V60 Modelle +- auf dem gleichen Level sind.

Wirkliche Unterschiede gibt es primär beim Schreiben von Daten wo die V90 SD Karten im Schnitt 50-100 MB/s schneller unterwegs sind als die V60 Speicherkarten.

 

In der Praxis

In der Praxis ist eine schnelle Speicherkarte vor allem für die Aufnahme von Serienbildern und natürlich auch für 8K-Videos sinnvoll. Ich habe die Leistung der Speicherkarten in der Sony A7R V getestet. Im “worst Case” kann die Kamera bis zu 10 Bilder pro Sekunde mit etwa 61 MB pro Bild aufnehmen. Bei 10 Bildern pro Sekunde und jeweils 61 MB ergibt dies eine Datenrate von 610 MB/s.

Damit übertrifft die Kamera sogar unsere V90 SD Karten. Allerdings ist natürlich dennoch eine schnelle Speicherkarte sinnvoll.

Beginnen wir mit der Frage wie lange es bei der A7R V mit verschiedenen Speicherkarten dauert bis diese nicht mehr konstant 10 Bilder/s machen kann, da der Zwischenspeicher voll ist.

Hier sehen wir ein recht eindeutiges Bild. Die A7R V kann mit den V90-Speicherkarten 11+ Sekunden konstant Bilder mit voller Geschwindigkeit machen.

Dabei ist die Angelbird erneut die schnellste Speicherkarte, gefolgt von der Kingston, der Lexar und der SanDisk.

Wie lange dauert aber das Leeren des Zwischenspeichers, wenn dieser voll ist?

Hier tauschen die Speicherkarten von Angelbird und Kingston die Plätze, aber ansonsten das gleiche Bild. Alle V90 Speicherkarten sind recht dicht beieinander, aber sichtbar vor den V60 Modellen.

Wiederholen wir den Test mit der Fuji X-H2s. Bei dieser macht es praktisch keinen Unterschied bei der Zeit bis der Buffer gefüllt ist. Hier sind alle SD Karten +- gleichauf.

Allerdings gibt es Unterschiede bei der Zeit bis der Buffer / Zwischenspeicher leer ist.

Auch hier Platz 1 für Angelbird und Platz 2 für die Kingston. Außergewöhnlich ist die SanDisk Extreme PRO R300/W260. Diese wollte auch nach mehreren Versuchen, ein/ausstecken, formatieren usw. nicht mit voller Leistung in der Fuji X-H2s funktionieren.

 

Fazit

Eine schnelle SD Karte kann absolut Sinn machen! Vor allem wenn deine Kamera keine CFexpress Speicherkarten akzeptiert.

Welche von unseren V90 Speicherkarten würde ich nun im Jahr 2024 empfehlen? Dies hängt natürlich etwas von deinen Bedürfnissen ab.

Die schnellste V90 Speicherkarte ist die Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280. Dies sowohl in Benchmarks, wie auch in der Praxis.

Dabei ist Angelbird auch als Hersteller sehr vertrauenswürdig. Diese haben sich auf ein professionelles Umfeld konzentriert und aus Sicht der Haltbarkeit halte ich die Angelbird Speicherkarte auch für extrem gut.

Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, was ich wörtlich meine.

Aus Sicht der Preis/Leistung gewinnt klar die Kingston Canvas React Plus. Diese setzt sich auf Seiten der Leistung im Schnitt auf Platz 2, was für die “günstigste” V90 SD Karte alles andere als ein schlechtes Abschneiden ist.

Unterm Strich kann sich das Ergebnis natürlich etwas verschieben, je nach Tagespreis. Solltest du die Lexar oder SanDisk Speicherkarte sehr günstig bekommen, sind diese natürlich auch interessant.

Aber aktuell würde ich sagen:

Technik des Jahres 2023, Editors Choice

Dies war wieder ein Jahr voller Technik! Auf techtest.org habe ich dieses Jahr über 250 Artikel/ Tests veröffentlicht.

Allerdings gibt es immer ein paar Produkte welche mir besonders im Hinterkopf geblieben sind, da diese mich besonders beeindruckt haben. Diesen aus meiner Sicht besonderen Produkten möchte ich den Artikel widmen!

In diesem Artikel verleihe ich sozusagen den “Editors Choice Award von Techtest”, an Produkte, die mich persönlich besonders überrascht haben.

Wichtig, dies müssen nicht zwingend immer die besten Produkte sein, sondern die bei denen ich einfach ein hervorragendes Bauchgefühl hatte.

 

Powerbank(s) des Jahres

Bei den Powerbanks kann ich mich nicht so recht für ein Modell entscheiden. Daher möchte ich hier gleich zwei als “Powerbanks des Jahres” auszeichnen.

An sich hätte ich den Titel “Powerbank des Jahres” klar an die INIU 25000 mAh 100W Powerbank gegebenen.

Eine 100W Powerbank mit 25000 mAh für +- 60€, ein hervorragender Deal, zumal die Powerbank in der Praxis auch spitze ist. Ich denke dies ist die Powerbank die du als “normaler” Allround Technik begeisterter Nutzer kaufen solltest.

Allerdings die Zickereien um den USB A Port, welcher in Kombination mit einigen chinesischen Smartphones nicht funktioniert, war doch so ein kleines Haar in der Suppe.

Dennoch denke ich, dass die INIU 25000 mAh 100W Powerbank den Titel “Powerbank des Jahres” verdient hat.

Allerdings gibt es ein weiteres Modelle das ich auch im Jahr 2023 für extrem gut halte, Anker 737 (PowerCore 24K). Die Anker 737 (PowerCore 24K) ist zwar 2022 raus gekommen und eigentlich schon von der Anker Prime Serie ersetzt, aber mit dieser wurde ich nicht so recht warm.

Die Anker 737 (PowerCore 24K) wiederum ist einfach perfekt. Wir haben einen sehr gut funktionierenden 140W USB C Ausgang, 24000 mAh Kapazität, ein super Gehäuse und auch einen fairen Preis!

Müsste ich derzeit eine Powerbank kaufen, würde ich die Anker 737 (PowerCore 24K) und/oder die INIU 25000 mAh 100W Powerbank nehmen.

 

Ladegeräte des Jahres

Ich kann nicht ein Ladegerät auswählen, welches “das Modell des Jahres ist”. Anstelle dessen möchte ich hier einen Hersteller auszeichnen, Ugreen.

Ugreen hat etwas geschafft was ich niemals von diesen erwartet hätte! Ugreen hat aus meiner Sicht eher als “billig” Hersteller gestartet. Brauchbare bis gute, aber unspektakuläre Produkte zum fairen Preis.

Aber irgendwann hat sich Ugreen massiv gewandelt! So halte ich die Nexode und Nexode Pro Serie für die besten USB Ladegeräte derzeit auf dem Markt. Lediglich die Anker Modelle können hier noch ansatzweise mithalten, aber Ugreens LineUp ist aus meiner Sicht noch etwas besser.

Daher der Preis für die besten USB Ladegeräte geht an die komplette Ugreen Nexode und Nexode Pro Serie. Es mag hier auch bessere und schlechtere Modelle geben, aber einen Totalausfall habe ich bisher noch nicht in den Fingern gehabt.

 

Power Station des Jahres

Hier möchte ich auch zwei Modelle auszeichnen.

Die ECOFLOW Delta 2 ist zwar genau genommen 2022 raus gekommen, aber diese ist in der “Premium” Klasse weiterhin einfach eine super Powerstation.

Würde ich eine gute Powerstation in der 1 KWh “Oberklasse” suchen, dann würde ich vermutliche diese nehmen.

Oder vielleicht die UGREEN Powerroam 1200! UGREEN hat mit seiner Powerroam Serie ein sehr großes Potenzial gezeigt! So ist die Powerroam 1200 eine fantastische Powerstation, welche aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert ist!

Ich kann mich hier einfach nicht entscheiden, daher nenne ich beide zu den “Power Stations des Jahres”.

 

Monitore

Auf techtest teste ich auch viele Monitore. Hier kann ich aber kein Modell zum Monitor des Jahres küren. Dieses Jahr hatte ich so viele fantastische Monitore in den Fingern, da kann ich mich nicht entscheiden:

Aber es gibt schon den Trend richtung ASUS und Philips.

 

Geekom IT13, mein sparsamer Büro-PC

Normalerweise habe ich im Büro einen großen Desktop PC mit AMD Ryzen 9 7950X usw. Super Kiste, aber diese frisst im Leerlauf +- 150 W! Bei den aktuellen Stromkosten schwierig, denn normalerweise läuft der PC von 8 Uhr bis 18 Uhr, jeden Tag.

Daher habe ich einen kleinen Mini-PC, welchen ich nutze, wenn ich nicht gerade die Power des Ryzen 9 7950X und RTX 3060 TI benötige. Welcher Mini-PC ist dies?

Ursprünglich der Minisforum UM790 Pro, welcher auch super ist, aber nach rund 1,5 Monaten bei mir kaputt gegangen war und Minisforum hat fast 2 Monate für den Austausch benötigt.

Daher bin ich auf den Geekom IT13 gewechselt, welcher jetzt auch “bleibt”, denn ich bin mit Leistung und Stabilität sehr zufrieden!

Der Geekom IT13 hatte mich im ersten Moment etwas hin und her gerissen. Warum? So nutzt dieser den überragenden Intel Core i9-13900H. Allerdings wird dieser mit so einer niedrigen TDP angesteuert, dass der Prozessor gerade im Multi-Core Bereich etwas zurück fällt.

Aber in der Praxis läuft der PC super! Dies liegt sicherlich zu großen Teilen an der herausragenden Single Core Leistung. Ich nutze den PC für normale Alltagsanwendungen, Photoshop und Lightroom. Gerade letztere beiden laufen gefühlt auf dem Geekom IT13 besser als auf dem Minisforum UM790 Pro. Vermutlich ein paar Zickereien von Lightroom, aber am Ende war ich so zufrieden mit dem Geekom IT13 das ich bei dem PC geblieben bin.

Auch was die Stabilität angeht, ist dieser absolut tadellos!

So ist der Geekom IT13 nicht perfekt, aber wortwörtlich der “Editors Choice”.

 

QUERSUS ICOS, der beste Schreibtischstuhl!

Ich hatte schon viele “Gaming Chairs” / Schreibtischstühle im Test. Die meisten davon sind super und bisher habe ich die Noblechair Modelle im Büro genutzt. Diese sind auch weiterhin super.

Allerdings gefällt mir der QUERSUS ICOS noch besser! Gerade jetzt im Winter ist der weiche “PFV tierfreundlicher Stoff” extrem angenehm und auch die Passform gefällt mir richtig gut.

Der QUERSUS ICOS ist einfach der angenehmste und bequemste Schreibtischstuhl den ich bisher in den Fingern hatte, entsprechend ist dieser natürlich auch mein primärer Schreibtischstuhl im Büro.

 

SSD des Jahres

Für mich gibt es dieses Jahr zwei SSDs in der “Speicher” Kategorie, die hervorstechen.

Mich freut es sehr das SK hynix mit seinen Endkunden SSDs so langsam auch auf den Deutschen Markt kommt. SK hynix SSDs haben ein unheimlich gutes Verhältnis aus Leistung, Zuverlässigkeit und Stromverbrauch.

So halte ich die SK hynix Platinum P41 für die so ziemlich beste “over all” SSD die du derzeit kaufen kannst, wenn es dir um hohe Leistung geht. Schade, dass es keine 4TB Version gibt, was mich davon abhält, diese in meinem zukünftigen Notebook zu nutzen.

Aber in meinem Mini-PC, Geekom IT13, habe ich diese beispielsweise verbaut.

Neben der SK hynix möchte ich aber auch die Lexar NM790 auszeichnen. Die Lexar NM790 ist ohne Frage langsamer als die SK hynix Platinum P41. Aber die NM790 hat eine fantastische Preis/Leistung!

So haben wir hier eine gute SSD mit TLC NAND die auch in 4TB Kapazität zu einem hervorragenden Preis verfügbar ist und auch wunderbar sparsam!

Gerade wenn Du eine sekundäre SSD in deinem PC/Notebook mit hoher Kapazität suchst, ist die Lexar NM790 eine spitzen Wahl.

 

Saugroboter des Jahres

Hier gibt es gleich drei Kandidaten, den DreameBot L10s Ultra, den Narwal Freo und den Ecovacs DEEBOT X2 OMNI.

Alle drei sind hervorragende Saugroboter. Ich würde den Titel für den “Editors Choice” glatt an den Narwal Freo geben. Dieser bietet eine hervorragende Saugleistung, überragende Navigation und super Putzleistung.

Der Narwal Freo hätte ganz klar den Titel verdient. Aber leider bin ich verwöhnt und der Narwal Freo bringt keine Absaugstation mit. Der DreameBot L10s Ultra und der Ecovacs DEEBOT X2 OMNI hingegen schon.

Welchen ich hier besser finde kann ich wirklich nicht genau sagen. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und beide sind klar das Beste was du in diesem Bereich bekommen kannst.

Derzeit ist bei mir aber der DreameBot L10s Ultra in der Wohnung unterwegs!

 

Smart Home Produkt des Jahres, Nuki!

Ein alter bekannter, Nuki ist für mich einfach das Smart Home Produkt des Jahres. Ich glaube zu Nuki muss ich auch nicht mehr viel sagen.

Ich bin viel draußen, gerade mit meinen Hunden. Da ist es super nicht immer meinen Schlüssel mitnehmen zu müssen.

Nuki ist hier genau die Lösung! Bisher habe ich das Nuki Smartlock 3. Generation genutzt, aber der Umstieg auf die 4. Generation ist derzeit im gange, Test folgt.

Aber ein “Leben ohne Nuki” wäre für mich ein großer Einschnitt.

 

Das Smartphone des Jahres?

Hier will ich offen gesagt keinen Preis vergeben. Ich nutze derzeit das Google Pixel 8 Pro als primäres Smartphone. Aber offen gesagt es ist gut, aber auch nicht absolut überragend.

Es macht was es soll und hat eine Top Kamera, aber gerade die Akkulaufzeit ist dürftig!

Das iPhone 15 Pro Max wiederum ist hervorragend (ich mag es sehr), aber ich mag IOS tatsächlich weniger als Android, daher kann ich dieses nicht mit gutem Gewissen zum Editors‘ Choice wählen.

Das Samsung Galaxy S23 Ultra hätte den Titel vielleicht sogar am ehesten verdient, aber es ist mir zu breit und schwer.

Daher gab es bei mir im Jahr 2023 einfach kein Smartphone das mich voll überzeugen konnte.

 

Negativ-Preis, Zuverlässigkeit bei Power Stations

An dieser Stelle möchte ich aber auch mal etwas Kritik üben. Jede Technik kann ausfallen, aber mir ist dieses Jahr auch eine gewisse Häufung in einer Kategorie aufgefallen, Powerstations! Powerstations sind eine teure Anschaffung, dann ist es besonders bitter, wenn diese nicht zuverlässig sind.

Ich will hier keinen Hersteller an den Pranger stellen, denn hier sind mir diverse Modelle kaputt gegangen, von diversen Herstellern!

Es scheint in dieser Produktkategorie einfach generell ein Problem mit der Zuverlässigkeit zu geben.

EcoFlow, ein super Powerstation Hersteller, leider auch hier ein Ausfall. Die DC Ausgänge bei meiner Delta 2 lassen sich nicht mehr einschalten.

Jackery, eigentlich sehr problemlos, aber auch hier habe ich einen Ausfall zu berichten, die AC Anschlüsse / AC Eingang der Explorer 2000 Pro gehen teils nicht. Manchmal klickt die Powerstation hektisch und geht an, manchmal aber auch nicht. Probleme mit dem Relais?

VOLTERO, zwei bzw. einen total Ausfall und einen teilweise Ausfall.

PowerOak hat sich von alleine beim Solarladen so tief entladen, dass sie das Laden verweigert.

Swarey, Powerstation mit einigen kaputten Anschlüssen geliefert.

Die CTECHi GT300 hat probleme mit den USB Ports.

Usw.

Gerade Ecoflow und Jackery würde ich weiterhin mit gutem Gewissen empfehlen. Es kann immer mal was sein, aber bei Power Stations haben sich die Ausfälle bei mir etwas gehäuft, über alle Hersteller hinweg.

In dieser Produktkategorie würde ich einen großen Wert auf eine Lange und umfangreiche Garantie legen.

 

Hätte der Editor gerne Preis, ASUS Monitore

Leider kann ich nicht immer alle Produkte behalten die zum Test bekomme, ansonsten würde ich mehr Notebooks testen.

Von ASUS gab es hier zwei Produkte welche mir sehr gut gefielen und wo mir eine Trennung schwer viel, der ASUS ProArt PA32UCR-K und der ASUS PG27AQDM.

Der ASUS ProArt PA32UCR-K juckt mir in den Fingern noch zu kaufen als Büro/Foto-Bearbeitungsmonitor.

Der ASUS PG27AQDM wiederum ist ein Traum für jeden Gamer!

 

Private Technik des Jahres

Ich habe kein Auto, war über 6 Jahre nicht mehr im Urlaub, wo landet dann mein ganzes Geld? Richtig in der Fotografie!

Jeder der mich kennt, weiß was für dein Foto-Narr ich bin. So habe ich mir verrückterweise die Sony A1 gekauft, welche ich heiß und innig liebe!

Zwar nutze ich diese nicht für Techtest, aber es ist für mich “Privat” die Technik des Jahres, einfach eine traumhafte Kamera.

Der Ultenic MC1 im Test, günstiger Saugroboter mit Absaug und Wachstation

Saugroboter mit automatischer Wasch- und Absaugstation sind das aktuelle “große” Ding im High End Bereich. Allerdings können solche Saugroboter von großen Herstellern gut und gerne mal über 1000€ kosten.

Aber es gibt natürlich auch günstigere Modelle, welche aber dennoch versprechen die gleiche Leistung zu bieten, wie die Modelle der großen Hersteller.

Genau solch ein Modell ist der Ultenic MC1. So bringt dieser eine erweitere Putzfunktion mit, wie auch eine Absaugstation und die Funktion des automatischen Auswaschen der Putzpads.

Wir haben hier also einen Saugroboter der in der Theorie komplett eigenständig arbeiten kann! Du musst lediglich ab und an die Station entleeren und den Wassertank befüllen.

Dafür möchte der Hersteller knapp unter 700€ haben. Nicht wenig Geld! Aber verglichen mit der Konkurenz auch absolut nicht zu viel, sofern der Ultenic MC1 halten kann was er verspricht!

Genau dies wollen wir einmal im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Ultenic welche mir den MC1 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Ultenic MC1 im Test

Der Ultenic MC1 setzt auf einen sehr klassischen Aufbau. Wir haben einen runden Saugroboter, mit einem “Buckel” auf der Oberseite, in dem der Laser-Sensor für die Navigation steckt, wie auch eine kleine rotierende Bürste auf der Front, für die Kantenreinigung.

Auf der Oberseite finden sich zudem drei Tasten für die Steuerung direkt am Gerät, wie auch eine Klappe die sich öffnen lässt. Unter dieser Klappe findet sich der Schmutzauffangbehälter.

Dieser ist vergleichsweise klein, was aber aufgrund der Absaugstation nicht zwingend ein Drama ist.

Auf der Unterseite ist eine große rotierende Bürste mit recht weichen Borsten. Ebenfalls dort ist die Aufnahme für die Teller der rotierenden Putzpads.

 

Lade/Wasch/Absaug-Station

Ein sehr wichtiger Teil des Ultenic MC1 ist die Ladestation. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine 08/15 Ladestation, sondern auch um eine Absaugstation.

Nach dem Beenden des Reinigungs-Vorgang fährt der Roboter zum Laden auf die Station, dann wird der Schmutz automatisch aus dem “Tank” des Roboters in die Station abgesaugt.

Das funktioniert super, allerdings wird dies immer nur am Ende des Ladevorgangs gemacht. Ist der Auffangbehälter vorher voll, wird nicht zwischendurch abgesaugt.

Neben dem Absaugen kann der Ultenic MC1 auch automatisch seine Putzpads auswaschen. Hierfür finden sich zwei Tanks in der Basis, ein Frischwasser-Tank und ein Brauchwasser-Tank.

 

Mit Beuteln

Leider setzt der Ultenic MC1 auch auf Staubsauger-Beutel für das Absaugen in die Basis-Station, wie es bei 99% der Saugroboter mit Absaugstation der Fall ist.

3 dieser Beutel kosten saftige 20€ https://ultenic.de/collections/mc1-zubehor/products/mc1-staubbeutel-3stuck

Leider auch hier der “Standard-Preis”, den praktisch alle Hersteller verlangen. Leider gibt es beim MC1 aber keine “Nachbauten” die günstiger sind, wie es bei den populäreren Modellen oft der Fall ist.

 

Die App

Ultenic bietet für den MC1 natürlich eine entsprechende App an. Diese ist als unspektakulär, aber funktional zu bezeichnen.

Wir haben hier den ganz typischen Aufbau. Nach dem Verbinden des Roboters, was problemlos bei mir verlief, landest du in einer Übersicht.

Mittig findest du hier eine Karte deiner Wohnung, welche automatisch vom Roboter bei der ersten Fahrt erstellt wird.

Dort wird während der Reinigung Live der Standort des MC1 eingezeichnet, wie auch die Stellen markiert, wo er schon war.

In der App kannst du zudem den Teppich-Boost einschalten, die Saugleistung in 4 Stufen steuern, den Intervall für die automatische Reinigung einstellen usw.

Zudem wird die vom Roboter automatisch erstellte Karte in Räume unterteilt. Diese unterteilung kannst du noch anpassen, No Go Zonen einrichten und auch die Reihenfolge einstellen, in welchen die Räume gereinigt werden.

Ebenso kannst du den MC1 natürlich geziehlt in Räume oder gewisse Flächen reinigen lassen.

 

Navigation und Fahrverhalten

Der Ultenic MC1 setzt auf die typische Laser-Navigation, wie sie bei High End Saugrobotern üblich ist.

Wir haben im Deckel des Roboters einen sich drehenden Laser-Sensor der deine Wohnung vermisst. Mithilfe dieser Daten kann der MC1 komplett selbständig eine Karte deiner Wohnung erstellen. Diese erlaubt es ihm immer zu wissen wo er gerade ist, wo seine Ladestation ist, wo er schon war und wo er noch hin muss.

Entsprechend hat dieser auch keine Probleme mit komplexer aufgebauten Wohnungen. Und ja dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut!

Die Navigation ist zuverlässig und logisch. So unterteilt der Roboter deine Wohnung zunächst in kleinere Bereiche, welche umrundet werden und dann in geraden Bahnen innerlich gereinigt.

Dies sieht soweit alles sehr gut und zuverlässig aus! Auch hatte ich keine Probleme damit, dass der Roboter Räume oder Stellen ausließ. Eher im Gegenteil. Teils reinigte dieser Räume doppelt, ohne dass ich den Grund dafür kannte. Möglicherweise ein Feature?

Kurzum, die Navigation und Fahrverhalten sind unproblematisch.

 

Hindernisvermeidung

Der Ultenic MC1 hat einen recht “offensiven” Fahrstil. Dieser arbeitet sich recht intensiv in Ecken und Kanten.

Aus Sicht der Reinigung sicherlich optimal, aber gerade in Kombination mit Kabeln nicht perfekt! Denn wenn er auf Kabel stößt, versucht er sich einfach weiter auf die Kabel zu arbeiten, was dann oft zu Problemen führt.

Selbst wenn du die Kabel schon etwas in die Ecke gestopft hast, kann er diese teils erreichen. Leider ist der MC1 unheimlich gut darin, sich in Kabeln zu verfangen.

Von daher würde ich den Ultenic MC1 auch allgemein eher für ordentliche Wohnungen empfehlen.

Normale Hindernisse in welchen er sich nicht verfangen kann stellen wiederum kein großes Problem dar. Diese werden zuverlässig umkreist.

 

Saugleistung

Ultenic wirbt beim MC1 mit einer Saugleistung von 5000 pa. Dies ist beachtlich! In der Praxis ist die Saugleistung auf der “Standard” Stufe ausreichend um normalen Hausstaub, Haare usw. von glatten Böden zuverlässig zu entfernen.

Für etwas schwereren Schmutz würde ich dir empfehlen die Saugleistung in der App etwas hoch zu drehen. So lässt sich diese in 4 Stunden einstellen, von Haus aus steht diese nur auf 2/4.

Beispielsweise Tannennadeln werden auf Stufe 3 / 4 oder 4 / 4 deutlich zuverlässiger entfernt als auf der Standard Stufe.

Selbiges gilt für die Teppichreinigung. Diese ist gut! Staub, Krümmel usw. werden zuverlässig beseitigt. Tierhaare wiederum werden signifikant reduziert, aber je nach Teppich haben wir hier keine perfekte Reinigung. Dies ist aber auch nicht ganz unerwartet, das schaffen nur sehr wenige Saugroboter gut.

Unterm Strich ist die Saugleistung “erwartungsgemäß” für einen Roboter dieser Klasse, aber auch nicht herausstechen.

 

Sehr gute Putzfunktion

Ein Highlight des Ultenic MC1 ist ohne Frage die Putzfunktion! So besitzt der Ultenic MC1 zwei rotierende “Möppe” an seinem Heck. Diese sorgen für eine deutlich höhere Putzleistung als nur ein Tuch, wie es bei vielen einfacheren Modellen der Fall ist.

Dabei fährt der Roboter in gewissen Intervallen zurück auf seine Ladestation, wo die Möppe dann ausgewaschen und frisch befeuchtet werden. Hierdurch verteilt der Roboter nicht einfach nur den Schmutz, sondern dieser wird wirklich “ausgewaschen”.

Und ja, dies bestätigt sich auch in der Praxis! Sicherlich schafft der Ultenic MC1 keine extremen Verschmutzungen oder große ausgelaufenen Flüssigkeiten.

Aber Fußabdrücke, kleinere Spritzer und Ähnliches werden gut entfernt. Zudem frischt ein feuchtes Abwischen die Böden deutlich mehr auf!

Gerade Fliesen werden strahlender, auch Dinge wie Pollen werden so noch zuverlässiger entfernt.

Eine deutlich bessere Putzleistung bekommst du derzeit von keinem Roboter der mir bekannt ist! Auch arbeitet der Ultenic MC1 sehr schön streifenfrei, zumindest mit recht neuen Putzpads.

 

Putzen beißt sich mit Teppichen

Wenn du die Putzpads auf dem Ultenic MC1 montiert hast, kann dieser nicht mehr auf Teppiche fahren! So erkennt dieser Teppiche und versucht diese best möglich zu umfahren.

Hast du also mehrere Teppiche in der Wohnung, ist der Ultenic MC1 nicht optimal, denn für eine vollständige Reinigung musst du in einem zweiten Durchgang starten, bei dem du die Putzpads entfernst.

 

Update: Putzfunktion und Teppiche 

Von Haus aus vermeidet der Ultenic MC1 einfach Teppiche, wenn die Putzpads angebracht sind.

Du kannst ein den Einstellungen dies aber abschalten! Dann fährt der MC1 trotz Pads auf Teppiche. Diese sind leicht federnd gelagert, entsprechend blockieren diese nicht.

Allerdings im Gegensatz zu anderen Modellen werden diese auch nicht aktiv angehoben. Diese „rubbeln“ also einfach über den Teppich. Nicht perfekt, aber OK.

 

 

Fazit

Der Ultenic MC1 ist ein spannender Saugroboter, welcher vor allem mit einer starken Putzfunktion punkten kann!

Diese funktioniert wunderbar und sorgt für eine andere Reinheit als nur ein normales Durchsaugen. Fußabdrücke, kleinere Flecken usw. werden vom MC1 ohne Probleme entfernt.

Dabei funktioniert auch die Reinigungsstation wunderbar! Alle paar Minuten werden die Möppe ausgewaschen und aufgefrischt. Entsprechend ist die Reinigungsleistung konstant gut.

Die Saugleistung wiederum ist solide bis gut. Für normalen Hausstaub völlig ausreichend genau wie für Haare auf glatten Böden usw. Tannennadeln werden in der Regel auch aufgesammelt, aber hier kann auch mal eine übrig bleiben, wenn du den Sauger nicht auf “volle-Power” stellst.

Die Navigation funktioniert soweit zuverlässig und die App ist ordentlich. Hier sticht der Sauger in keine Richtung besonders hervor.

Allerdings gibt es doch noch zwei Punkte zu beachten.

Der Ultenic MC1 kommt nicht gut mit herumliegenden Kabeln klar! Ich habe selten einen Saugroboter erlebt, der sich so leicht verheddert. Stuhlbeine und andere Hindernisse sind wiederum kein großes Problem, Kabel mag er aber nicht.

Zudem kann der Ultenic MC1 seine Putzpads nicht anheben. Diese sind federnd gelagert, entsprechend kann er auch mit Pads auf Teppiche fahren, aber diese werden nicht aktiv angehoben, sondern rotieren einfach auf dem Teppich weiter.

Daher würde ich den Ultenic MC1 primär für relativ aufgeräumte und offene Wohnungen mit möglichst wenigen Teppichen bzw. wenn eher flachen Teppichen empfehlen!

Dort kann dann der Sauger auch durchaus dank der super Putzleistung und guten Navigation überzeugen.

Die ZOWIE EC2-CW im Test

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ZOWIE bietet mit der EC2-CW eine professionelle Gaming Maus an. Diese verzichtet auf den diversen Schnick Schnack der üblichen Verdächtigen und konzentriert sich auf die Basics, maximale Leistung bei minimalem Gewicht.

So bringt die ZOWIE EC2-CW nur 76g auf die Waage und verzichtet auf RGB LEDs oder Ähnliches. Dafür haben wir eine besonders ergonomische Form und einen High End Sensor und eine spannende Ladestation.

Wollen wir uns einmal die ZOWIE EC2-CW im Test ansehen! Kann die Maus überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen der ZOWIE EC2-CW für diesen Test.

 

Die ZOWIE EC2-CW im Test

Auf den ersten Blick setzt die ZOWIE EC2-CW auf ein sehr vertrautes und schlichtes Design.So hat die Maus eine an sich einfache Form, welche erst auf den zweiten Blick ein paar interessante Details zeigt.

So nutzt die Maus ein leicht asymmetrisches Design, bei dem die linke Seite der Maus minimal angehoben ist.

Hierdurch hältst du deinen Arm etwas schräg, was für diesen eine natürlichere Position ist. Siehe Themen wie ellenseitiger Handbeuger, Karpaltunnelsyndrom usw.

Sicherlich ist dies keine „Gesundheits Maus“ oder “Vertical Maus”, aber dennoch kann dieses leicht angehobene Design schon für etwas Entspannung im Arm sorgen.

Wo ich mir etwas unsicher bin, ist beim Material der Maus. So besitzt diese so eine leicht gummierte/Soft Touch Oberfläche. Fühlt sich gut an, aber mich würde es nicht wundern, wenn die Maus recht schnell fleckig wird!

Auf Seiten der Tasten haben wir eine normale, gute Ausstattung. Wir haben 5 Tasten, zwei Maustasten + Mausrad + 2 Daumentasten. Ich denke, dies reicht gerade im Shooter-Bereich völlig aus.

Auf der Unterseite haben wir zudem 3 Tasten

Bei der ZOWIE EC2-CW handelt es sich um eine kabellose Gaming Maus. Entsprechend besitzt diese auch einen Akku.

Um diesen zu laden, hast du zwei Möglichkeiten. Mit im Lieferumfang liegt eine Art Ladestation, auf welche du die Maus bei Nicht-Nutzung auflegen kannst. Zudem kannst du die Maus auch direkt via USB C laden.

Allerdings ist der USB C Port an der Maus sehr schmal. Ein passendes, sehr schönes Textil ummanteltes Kabel liegt bei, aber 3. Anbieter Kabel werden etwas trickreich zu finden sein.

Die Akkulaufzeit liegt bei satten 70 Stunden! Also so oft musst du die Maus nicht laden.

Auf Seiten des Funk-Empfängers hast du zwei Optionen.

Zum einen liegt ein kleiner USB Empfänger bei. Zum anderen kann die Ladestation auch als Empfänger dienen. Diese bietet auch eine verbesserte Signalqualität.

 

Gewicht

Die ZOWIE EC2-CW wiegt 77g. Dies ist ein niedriges Gewicht, aber auch nicht “federleicht”. Es gibt durchaus Modelle, die noch ein paar Gramm weniger auf die Waage bekommen.

Die ZOWIE EC2-CW gehört klar zu den leichteren Mäusen, ist aber auch nicht ganz die “Leichteste”. Modelle wie die Superlight von Logitech oder die Razer Viper V2 Pro sind schon noch etwas leichter, aber die durchschnitts Maus ist klar schwerer.

 

Sensor

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf den PixArt PAW 3370 Sensor. Der PixArt PAW 3370 ist ein High End Sensor. Es gibt zwar schon Sensoren welche diese auf dem Papier übertreffen, aber der PixArt PAW 3370 ist eine bekannte und erprobte Größe in High End Mäusen.

PixArt PAW3370 PixArt PMW 3399 Logitech Hero 16K PixArt PMW 3399
Auflösung 100-19000 dpi 100-18000 dpi 100-16000 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 10,2 m/s 10,16 m/s 10,2 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g 50 g

In der Theorie bietet der 3370 bis zu 19.000 DPI, eine Tracking Geschwindigkeit von bis zu 10,16 m/s und eine maximale Beschleunigung von bis zu 50 g.

Gerade die maximale Beschleunigung von bis zu 50 g und die Geschwindigkeit von bis zu 10,16 m/s sind Spitzenklasse!

Bei der DPI ist die ZOWIE EC2-CW allerdings auf 3200 maximal limitiert! Du kannst hier zwischen 400 / 800 / 1600 / 3200 wählen.

In der Praxis allerdings nicht wild, kaum ein Profi wird mit mehr als 3200 DPI spielen, die Sensoren schaffen meist nur größere Werte, weil diese auf dem Papier schön aussehen.

 

1000 Hz

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf eine 1000 Hz Pollingrate, wie es sich für eine Gaming Maus gehört.

In der Praxis fühlt diese sich sehr reaktionsfreudig und schnell an. Probleme mit der Funkverbindung hatte ich keine, auch in meinem etwas mit Funkgeräten verstrahltem Büro.

 

Tasten

Die ZOWIE EC2-CW setzt auf klassische mechanische Mikroschalter bei den Tasten. Spannenderweise kommen hier Huano-Taster zum Einsatz und nicht die ansonsten verbreiteten Omron Taster.

Dies soll aber kein Nachteil sein! Die Omrom ZOWIE EC2-CW besitzt ein sehr kräftiges und sattes Klickgefühl!

Wir haben ein minimales Pre-Travel, aber ansonsten fühlen sich die Tasten wunderbar straff und satt an. Diese sind allerdings relativ laut und wir haben recht große Tasten, weshalb diese aber auch gut und gleichmäßig zu drücken sind.

Das Klickgefühl, Widerstand usw. der linken und rechten Maustaste sind praktisch identisch. Sehr gut!

Auch die Daumentasten setzen auf wertige Mikroschalter, welche wunderbar straff und “satt” sind.

 

Mausrad

Mausräder hängen stark vom persönlichen Geschmack ab. Die ZOWIE EC2-CW hat ein sehr gut definiertes Mausrad.

Du spürst also sehr genau jede Abstufung des Rads. Du kannst das Rad sogar leicht hören beim Drehen.

Wir haben hier also sehr viel Präzision, aber im Gegenzug weniger “Geschwindigkeit” bzw. Widerstand wenn du große Strecken scrollen willst.

 

Gefühl in der Hand und Praxis

Es gibt die ZOWIE EC2-CW in drei Version, je nachdem welche Mausgröße du bevorzugst.

  • EC1-CW = Groß
  • EC2-CW = Mittel/Groß
  • EC3-CW = Mittel/Klein

Technisch sind die Mäuse identisch, nur bei den Abmessungen unterscheiden sich diese, wie auch minimal beim Gewicht (Groß = 79g, Mittel = 77g, Klein = 76g).

Ich habe hier mit der EC2-CW die mittlere Größe. Wobei mittel nicht ganz stimmt, ich würde sagen die Maus hat eine „Standardgröße” für eine Gaming Maus, die für mich gut passt.

Allgemein hat die Maus ein schönes Handgefühl! Der leicht gekippte Formfaktor passt mir gut und auch das Gewicht fühlt sich für mich natürlich an.

Die Gleiteigenschaften auf einem normalen Stoff-Mauspad sind gut, aber es ist auch nicht die „am meisten gleitende“ Maus die ich bisher erlebt habe. Allerdings im Gegenzug ist die Präzision hervorragend!

 

Fazit

Die ZOWIE EC2-CW ist eine hervorragende Gaming Maus, welche sich im Test praktisch keinen Patzer erlaubte, aber vielleicht dennoch einen etwas schweren Stand hat aufgrund des gehobenen Preises.

Das Tracking ist fantastisch (eine, wenn nicht sogar die beste Maus, die ich hier in den Fingern hatte), das Gefühl in der Hand super und die Akkulaufzeit spitze!

Allerdings ist der Preis mit rund 150€ saftig! Und hier gibt es einige andere Mäuse, welche auf dem Papier teils sogar noch besser aussehen, wie die Logitech G Pro X Superlight 2 Lightspeed.

Ein etwas niedriger Preis hätte sicherlich hier geholfen, noch mehr Käufer zu finden, welche diese hervorragende Maus verdient.

Denn wenn du eine einfach gute Maus mit extrem hoher Leistung und ohne nervige Software suchst, ist die ZOWIE EC2-CW eine hervorragende Wahl! Gerade wenn du sogar E-Sport-Ambitionen hast! Die Funkverbindung ist klasse, das Tracking spitze und auch das Gefühl der Tasten hervorragend.

Lediglich die Oberfläche der Maus muss ich etwas kritisieren und kann nicht abschätzen, wie gut diese altern wird.

Abseits davon ist dies eine starke „No Bullshit“ High Performance E-Sport Maus, die sich im Test keine Schwäche erlaubte.