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Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro in Carbonfaser Optik, mit MagSafe!

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Sicherlich wirst du auch schon mal Werbung für Mous Smartphone-Hüllen gesehen haben. Diese machen sehr “auffällige” und überdrehte Werbung, was mich normalerweise eher abschreckt. Allerdings muss das natürlich nicht bedeuten, dass die Produkte schlecht sind.

Allerdings sind Mous Hüllen relativ teuer!

Da ich allerdings auf der Suche nach einer Hülle für mein Pixel 8 Pro war und die Google eigene Hülle bei früheren Pixel Modellen nicht mochte, wollte ich mal ausprobieren.

Hier habe ich mich für die Mous Hülle für Google Pixel 8 Pro “Carbonfaser” entschieden.

Wollen wir uns in diesem kleinen Artikel einmal ansehen ob diese wirklich die 65€ wert ist!

 

Die Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro in Carbonfaser Optik

Zunächst einmal Lob für die Verpackung der Mous Hülle! Diese ist schlicht, stilvoll und komplett ohne Kunststoff. Super!

Die Hülle selbst ist recht massiv. Diese ist in sich strukturell stabil und lässt sich nicht einfach eindrücken. Dabei besteht die Hülle komplett aus einem hartgummi-artigen Kunststoff. Lediglich auf der Rückseite haben wir eine Art Carbonfaser Fenster eingelassen.

Alternativ zu dem Carbonfaser gibt es hier auch Modelle mit Holz, Stoff und Leder.

 

Breite und Gewicht

Mit Hülle hat das Pixel 8 Pro eine Breite von 82,2 mm und bringt 275g auf die Waage.

Ohne Hülle hat das Pixel 8 Pro eine Breite von 76,6 mm und bringt 225g auf die Waage.

Entsprechend ist die Mous Hülle zwar nicht riesig, aber auch nicht winzig!

 

Schutz?

Mous wirbt sehr offensiv mit seinem Sturzschutz. Ich mache hier aber keine Tests! Ich lasse mein Pixel 8 Pro nicht absichtlich fallen oder Ähnliches!

Sich hier auf den Schutz der Hülle zu verlassen, ist pure Glückssache. Allerdings sieht der Schutzaspekt der Hülle durchaus gut aus! Die Kanten sind großzügig verstärkt und im Inneren mit einem gesonderten Schock absorbierenden Material ausgekleidet.

Zudem steht sowohl die Front, wie auch die Rückseite leicht über dem Display/der Kamera hervor, was Kratzer vermeiden sollte.

Von daher gehe ich mindestens von einer guten Schutzwirkung aus!

 

Haptik/Gefühl in der Hand

Hier kommen wir zu leider meinem größten Kritikpunkt, ich mag die Haptik der Hülle nicht so recht.

WICHTIG! Dies ist meine persönliche Meinung, welche natürlich von deinem Geschmack abweichen kann.

Der Kunststoff an den Seiten ist relativ fest und hart, aber auch kein Hartkunststoff. Auch gibt es hier keine übermäßig starke Textur. Es gibt zwar eine leichte Riffelung, aber diese ist auch nicht extrem stark ausgeprägt. Zudem sind die Ränder etwas mehr nach außen gebogen.

Unterm Strich hatte ich bei meiner alten “Spigen Liquid Air” (Affiliate Link) gefühlt das Pixel fester im Griff.

Auch die Rückseite. Hier haben wir ein Carbonfaser-Design. Leider aber keine Carbonfaser Textur. Die Rückseite ist Matt/Glatt aber nicht groß texturiert, während der Übergang zwischen Rückseite und Rahmen recht hart ist.

Die Mous Hülle fühlt sich nicht schlecht an, auf keinen Fall, aber ich finde Sie fühlt sich in der Hand schon etwas langweilig an.

Ich mochte die Spigen Liquid Air vom Handgefühl mehr! Auch wenn dies an sich klar die minderwertige Hülle in allen anderen Belangen ist.

 

Mit MagSafe!

Ein besonderes Feature dieser Mous Hülle ist die MagSafe Kompatibilität. MagSafe ist das nicht Apples magnetisches kabelloses Laden? Richtig!

In der Mous Hülle stecken entsprechende Magnete, so dass das Pixel 8 Pro in der Hülle an entsprechenden kabellosen magnetischen Ladegeräten haftet und lädt!

Dies ist durchaus ein Feature das einen Mehrwert bieten kann, denn es gibt sehr viele schöne MagSafe Ladegeräte. Auch falls du vielleicht von einem iPhone auf ein Pixel umgestiegen bist ist dies eine gute Möglichkeit altes Zubehör weiter zu nutzen.

 

Fazit

Schlecht ist die Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro im Carbonfaser Style nicht! Allerdings halte ich den Preis von 65€ für zu hoch, sofern du nicht MagSafe benötigst.

Beginnen wir mit den Pluspunkten:

  1. Das Innere ist teilweise mit Stoff ausgekleidet
  2. Die Kanten der Hülle sind gut verstärkt und sollten einen soliden Sturzschutz bieten
  3. Die Passform ist sehr gut
  4. MagSafe Kompatibilität

Die meisten günstigen Hüllen bestehen einfach aus einem Stück Kunststoff. Premium Hüllen werden hingegen im besten Fall im Inneren mit Stoff ausgekleidet. Warum? Damit Schmutz, der zwischen Hülle und Smartphone kommt, nicht so stark an der Rückseite reibt.

Das ist hier auch gegeben, zumindest im Bereich unter der Kamera.

Mous großes Marketing Ding ist natürlich der Sturzschutz. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser überdurchschnittlich ist. Ob er so gut ist wie in den übertriebenen Marketing-Videos lasse ich mal dahingestellt, aber für eine mittelkompakte Hülle sollte er passen.

Aber was den hohen Preis rechtfertigen soll, ist die MagSafe Kompatibilität. MagSafe? Beim Google Pixel? Ja! In der Hülle sind die entsprechenden Magnete verbaut, so dass du die Hülle und Pixel auf einem magnetischen MagSafe Ladegerät nutzen kannst.

Dies funktioniert auch! Das halte ich auch für einen sehr großen Vorteil, denn es gibt viele schöne MagSafe Ladegeräte, welche du nun nutzen kannst.

Allerdings muss ich auch ehrlich sein, ich mag die Haptik der Mous Hülle nicht so sehr!

Die Ränder sind recht stark nach außen gebogen, der verwendete Kunststoff ist relativ hart und glatt und die Carbonfaser Style Rückseite finde ich langweilig.

Ich mag Hüllen mit einer gewissen Textur und Struktur. Dies ist hier absolut nicht der Fall! Die Hülle fühlt sich sehr glatt und “unspektakulär” an. Zudem ist die Hülle zwar nicht riesig, trägt aber schon etwas auf.

Schade! Denn technisch halte ich die Mous Hülle für wirklich gut, aber mir ist sie haptisch was langweilig. Vielleicht hätte ich lieber eine Version mit Leder oder Stoff genommen, aber die Carbonfaser Rückseite ist “langweilig”, wie ich finde.

Schneller USB Stick fürs iPhone 15 Pro und PC/Mac, ORICO UFSD USB C Stick 256 GB mit USB A und C

Wir nutzen zwar zunehmen die Cloud für den Austausch von Daten, allerdings ist gelegentlich ein guter alter USB-Stick doch die schnellste und beste Methode.

USB Sticks gibt es tausende im Handel. Allerdings soll es heute nicht um einen 08/15 USB Stick gehen, sondern um ein besonders spannendes Modell von ORICO.

So verfügt dieser USB Stick über einen USB A und USB C Port, wie vor allem über eine angebliche Datenrate von bis zu 405 MB/s!

405 MB/s entspricht fast eher einer kleinen SSD als einem klassischen USB Stick! Wollen wir uns im Test einmal ansehen, ob diese Datenraten wirklich erreicht werden können und wie gut der USB Stick funktioniert.

 

Der ORICO USB Stick mit USB A und C Stecker

Die erste Überraschung am ORICO USB Stick ist die Verarbeitung, denn der Stick ist komplett aus Metall gefertigt! Hierdurch ist dieser vergleichsweise schwer und massiv.

Das Metallgehäuse kann dabei auch einen praktischen Nutzen haben. Wenn der Stick wirklich bis zu 405 MB/s schafft, wird dieser einiges an Abwärme produzieren, wo natürlich ein Metallgehäuse hilft.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB A Port und auf der anderen Seite einen USB C Port.

Hierdurch eignet sich der Stick für eine Vielzahl an Geräten, ob nun Smartphone, Notebook oder Desktop-PC.

Zusätzlich haben wir einen kleinen klappbaren Bügel, welcher den nicht genutzten Port schützen kann.

 

Mit Status LED

Der USB Stick besitzt auf der Oberseite eine blaue Status LED. Im Betrieb leuchtet diese konstant, wenn Aktivität stattfindet fängt sie an zu blinken.

 

Kapazität

Der USB Stick ist in Kapazitäten von 64 GB bis 512 GB verfügbar. Hierbei ist auszugehen, dass die größeren Versionen tendenziell schneller sind als die kleinen Versionen, auch wenn ORICO immer mit 405 MB/s im Maximum wirbt.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einer Messung der Geschwindigkeit an einem PC mit CrystalDiskMark. Hierbei habe ich den USB A und USB C Port gesondert getestet.

Spannenderweise haben wir hier leicht unterschiedliche Werte, was aber möglicherweise einfach an den unterschiedlichen USB Controllern im PC je nach Port liegt.

Im besten Fall konnte ich satte 413,85 MB/s lesend und 367,89 MB/s schreibend erreichen. Fantastische Werte!

Dabei ist die Leistung auch konstant recht hoch. Praktisch pendelt sich diese unter Windows um die 300 MB/s ein.

 

In der Praxis

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier habe die Datenraten am Google Pixel 8 Pro, Apple iPhone 15 Pro Max und Apple iPad Pro 11 gemessen.

Gerade an den Apple Geräten sehen die praktischen Datenraten mit um die 300 MB/s sehr gut! Am Pixel erreichen wir nur +- 100 MB/s, aber das wird eher am Pixel als am USB Stick zu liegen.

Aber selbst 100 MB/s sind ordentlich!

Damit ist der USB Stick auch sehr gut für das Übertragen von Fotos und Videos von Smartphones/Tablets geeignet!

 

Fazit

Der ORICO UFSD USB C Stick ist der beste reine USB Stick, den ich bisher im Test hatte! So ist dieser erstaunlich hochwertig gearbeitet und vor allem schnell!

413,85 MB/s lesend und 367,89 MB/s in der spitze sind beachtlich! Dabei erreicht der Stick sogar am iPhone 15 Pro Max und iPad Pro 11 M1 rund 300 MB/s.

Dies sind fantastische Werte, zumal die Schreibrate recht stabil ist und nicht wie bei einigen externen SSD mit der Zeit deutlich einbricht.

ORICO UFSD USB C Stick 256 GB, Stabil 405 MB/s, Metall Effiziente...
  • ➤【UFSD-Laufwerk】: Das UFSD-Laufwerk verwendet das neueste...
  • ➤【Datensicherheit】: Die USB Stick besteht aus hochwertiger...
  • ➤【Duales Laufwerk: USB C + USB 3.0】: Das USB-Flash-Laufwerk...
  • ➤【Klein und Tragbar,Kompatibilität】: USB stick ist klein...
  • ➤【Qualitätssicherung】: ORICO ist ein kundenzentisches...

Kurzum ich kann den ORICO UFSD USB C Stick mit gutem Gewissen empfehlen, gerade wenn du einen Stick für das Verschieben von Videos/Fotos von Smartphone zu Tablet zu PC suchst.

Was habe ich nun am Black Friday gekauft? Update: Fazit!

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So ein letzter Beitrag von mir zum Black Friday mit einem kleinen Update was ich mir nun „Final“ gekauft habe. Versprochen dies ist der letzte Artikel zu dem Thema.

Ich habe die letzten 1-2 Monate einige Investitionen in Technikkram zurückgehalten, mit Blick auf den Black Friday. 

Zwar sitzt bei mir derzeit das Geld auch nicht so locker, aber im letzten Jahr gab es zum Black Friday durchaus gute Angebote, gefühlt sogar bessere Angebote als die letzten Jahre. 

Und auch 2023 gibt es einige „Perlen“, wo ich zugeschlagen habe. An dieser Stelle einfach ein kleiner Artikel mit Kram, den ich gekauft habe als Inspiration. 

Wichtig, wie üblich enthält dieser Artikel viele Affiliate Links / Werbelinks!

 

Was habe ich gekauft? Übersicht 

 

NICGIGA 8 Port 2.5G Ethernet Switch

So langsam bin ich mein Heim/Büro Netzwerk auf 2,5 Gbit LAN am umstellen. Bisher waren „High End“ Switche mit mehr als 1 Gbit extrem teuer und haben vor allem unfassbar viel Strom gefressen.

Aber mittlerweile gibt es einige Modelle gerade mit 2,5 Gbit die sehr sparsam und bezahlbar sind.

8 Port 2.5G Ethernet Switch with 10G SFP Uplink, NICGIGA Unmanaged...
  • 【8 Port 2.5G Ethernet Switch】8*100/1000/2500Mbps RJ45...
  • 【Auto-Negotiation】Autonegotiation erkennt intelligent die...
  • 【6KV Blitzschutzdesign】Schützt Produkte und Geräte vor...
  • 【Plug and Play】Einfach zu bedienen und einfach einzurichten,...
  • 【After-Sale-Service】 Jeder NICGIGA Switch wird rigoros auf...

Bezahlbar ist der NICGIGA mit unter 100€ für ein 8 Port Modell mit 1x 10 Gbit SFP+ schon mal. Ich hoffe der Stromverbrauch ist auch erwartungsgemäß niedrig.

 

Govee Lichterkette außen, Smart LED Wifi RGBICW Glühbirnen

Was passend zu Weihnachten eine Smarte Beleuchtung. Hatte bisher noch nichts von Govee daher bin ich gespannt wie gut diese Funktioniert, auch wie gut die Home Assistant Anbindung funktioniert.

Govee Lichterkette Außen, Smart LED Wifi RGBICW Glühbirnen, IP65...
  • App und Sprachsteuerung: Steuern Sie die Farbe jeder LED...
  • IP65 wasserdicht : Genießen Sie das ganze Jahr über...
  • Musikmodi: Tanzen Sie die Nacht durch, während die led...
  • Millionen von Farben: Mit über 16 Millionen lebendigen...
  • Timer Funktion: Mit Modi wie Aufwachen und Schlafen können Sie...

Einen Test wird es natürlich auch hier dazu geben, das kann ich mir nicht nehmen lassen.

 

Samsung 990 Pro 4TB 

Auf die 4TB Samsung 990 Pro hatte ich schon lange ein Auge geworfen. Ich habe ein Framework Laptop 16 vorbestellt, welches noch dieses Jahr versendet werden soll. 

Für meinen Foto-Workflow, sowohl für Techtest wie auch Privat im Bereich meiner Tierfotografie rund um Eitorf, importiere ich Fotos zunächst lokal auf meinen PC/Notebook. 

Bei den meisten meiner Rechner habe ich einfach 2x 2TB. Allerdings hat das Framework Laptop 16 nur einen 2280 SSD Slot und einen 2230 SSD Slot, welche auch noch gestapelt sind. 

Heißt, die beiden SSDs erwärmen sich gegenseitig und es gibt nicht viele gute TLC SSDs im 2230 Formfaktor. Da ich die SSD als Import SSD nutze, will ich TLC und nicht QLC (da hohe Schreiblast). 

Daher der Plan, eine 4TB SSD zu kaufen. Welche Modelle kommen hier in Frage?

  • Lexar NM790 
  • Western Digital WD_BLACK SN850X 
  • Samsung SSD 990 PRO 
  • Seagate FireCuda 530 
  • ADATA LEGEND 960 MAX

Die Samsung 990 Pro hat zum Zeitpunkt der Bestellung das gleiche gekostet wie die WD SN850X. Hier halte ich die Samsung 990 Pro für die bessere SSD, gerade wenn es um “Haltbarkeit” und pure Schreibleistung geht. Die SN850X mag die Nase bei Ladezeiten minimal vorne zu haben, das ist mir hier aber nicht ganz so wichtig. 

Die Seagate FireCuda 530 ist sicherlich gut, aber ich habe keine Erfahrungen mit Leistungsaufnahme und die ADATA LEGEND 960 MAX ist für mich eine unbekannte Größe. 

Also Samsung 990 Pro oder Lexar NM790. Die Samsung 990 Pro ist klar etwas schneller, die NM790 klar günstiger und sogar sparsamer! 

Letztendlich bin ich aber auf die bekannte Größe Samsung 990 Pro gegangen. 

 

Meross Matter Smart Steckdosen

Ich will mich für Artikel etwas in den Matter hineinarbeiten. Da sind mir die Meross Matter Smart Steckdosen über den Weg gelaufen. 

Meross Matter Smart Steckdosen mit Stromverbrauch, WLAN Steckdosen mit...
  • Voraussetzungen für Apple-Benutzer: iOS, iPadOS 16.1 (oder...
  • Voraussetzungen für Android-Nutzer: Die Tuya App auf Android...
  • Stromverbrauchsmesser: Smarte Steckdosen verfolgen den...
  • Über MATTER: Das MATTER-Protokoll wird von großen...
  • Offline-Steuerung: Matter-Geräte können auch ohne...

Diese setzen auf den neuen Matter Standard und können den Verbrauch messen. Dabei kosten 2 Steckdosen 30€, was günstig ist. 

 

Meross Smart WLAN Garagentoröffner

Noch ein Meross Produkt. Den Meross Smart WLAN Garagentoröffner hatte ich Bereits im Test.

Der beste WLAN Garagentoröffner zum Nachrüsten von Meross

Allerdings hat dieser vor kurzem den Geist aufgegeben… 

Ich mochte diesen aber an sich, daher kaufe ich einen neuen. 

 

Refoss Smart WLAN Steckdose Tasmota 

WLAN Steckdosen mit vorinstallierter Tasmota Firmware und Verbrauchsmessung, klingt gut! Für mich ist primär die Verbrauchsmessung und das Mitloggen über den HomeAssistant spannend. 

Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler, Mini WLAN Steckdosen zur...
  • ⚡Tasmota Firmware Typ 4M: Bitte wählen Sie die Firmware des...
  • 🏠Einfache Verwendung: Wenn Sie Tasmota bereits verwendet haben...
  • ⚡Individualisierbare Steckdose: Die kleinsten WLAN ESP8266...
  • ⚡Einfache Einrichtung: A. Suchen Sie in der WLAN-Liste nach...
  • 🏠Datenüberwachung: Der Steckdose mit Bidirektionale Messung...

4 Stück für unter 40€ ist ein super Deal, sofern die Steckdosen einen geringen Standby Verbrauch haben (was ich jetzt einfach mal hoffe).

Vielleicht gibt es zu diesen demnächst auch einen Test.

 

Klett Kabelbinder Wiederverschließbar

Klett Kabelbinder kann ich immer gebrauchen! Ich habe in meinem Büro tonnenweise Kabel und ich bin vor kurzem auf Klettkabelbinder umgestiegen. 

LIVAIA Klett Kabelbinder Wiederverschließbar: 200x Klettband 15cm...
  • ??WIEDERVERWENDBARER KABEL ORGANISATOR: Ein großes Set mit 200...
  • ??ÖFFNEN UND SCHLIESSEN SIE IHREN WIEDERVERWENDBAREN KABELBINDER...
  • ?? DIE HEAVY DUTY KABELBINDER SIND ROBUST, stark, langlebig und...
  • ?? FIXIEREN SIE DIE OBJEKTE mit unserer verstellbaren...
  • ?? WIR LIEBEN ZUBEHÖR FÜR HEIMBÜRO UND SCHREIBTISCH ZUBEHÖR...

200 Klettkabelbinder für +- 8€ ist ein richtig guter Preis! (und ja diese Klettkabelbinder sind gut, davon habe ich schon 400 verwendet). 

 

Sennheiser Momentum 4 Wireless Special Edition 

Ich war auf der Suche nach neuen Kopfhörer. Privat nutze ich die FIIL Bluetooth Kopfhörer, welche weiterhin meine absoluten lieblings Bluetooth Kopfhörer sind. Diese stammen allerdings aus dem Jahr 2017 und mittlerweile fallen die Ohrpolster etwas auseinander. 

Sennheiser MOMENTUM 4 Wireless Noise Cancelling Headphones –...
  • Einfache Firmware- und App-Updates: Die Smart-Control-Plus-App...
  • Klang mit audiophiler Inspiration: Diese kabellosen Sennheiser...
  • Individuell anpassbarer Sound: Über die Smart-Control-Plus-App...
  • Adaptive Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus: Geräusche...
  • Angenehmer Tragekomfort und lange Akkulaufzeit: Das leichte,...

Bisher habe ich noch keine Kopfhörer gefunden, die “perfekt” für mich waren. Die Sony Modelle waren mir etwas zu warm und schwer, die B&O Modelle waren ordentlich aber auch nicht ganz perfekt, daher versuche ich nun die Sennheiser Momentum 4. 

Du wirst sicherlich demnächst einen Artikel zu den Kopfhörern hier finden. 

 

SSD fürs Steam Deck 

Was derzeit noch in Planung ist, ist eine SSD fürs Steam Deck. Die 512GB sind mir etwas knapp und die Ladezeiten von der Speicherkarte zwar OK aber auch nicht überragend. 

Eine 1TB oder 2TB SSD wäre hier nett. Hier gibt es auch einige spannende Angebote: 

Hier habe ich mich noch nicht entschieden ob und welche ich der SSDs kaufe. 

ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus im Test (AAA, AA, C, D und 9V Block)

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Zwar setzen mittlerweile nicht mehr so viele Geräte auf klassische Batterien, dennoch besteht weiterhin ein gewisser Bedarf im Alltag an AA, AAA und Co.

In Zeiten, wo wir zunehmend Wert auf den Umweltschutz legen, sind natürlich Einmal-Batterien so eine Sache. Was ein Glück, dass es tonnenweise wiederaufladbare AA, AAA Akkus gibt.

Diese setzen in der Regel aber auf die ältere Ni-MH Akku Technologie und nur eine Spannung von 1,2V anstelle von 1,5V, was diese nicht mit allen Geräten kompatibel oder ideal macht.

Mittlerweile gibt es aber auch schon einige AA, AAA, 9V Block Batterien usw. die auf Lithium Akkuzellen nutzen, wie z.B. die Modelle von EBL und Blackube.

Nun hat auch der deutsche Hersteller ANSMANN entsprechende Akkus auf den Markt gebracht, welche auf der Lithium Technologie basieren und via USB C ladbar sind! Praktisch!

Zudem bietet ANSMANN hier auch die komplette Bandbreite, wie haben wiederaufladbare Lithium Ionen AAA, AA, C, D und 9V Block Batterien!

Wollen wir uns diese mal im Test ansehen. Können hier die Premium Rechargeable Li-ION Akkus von ANSMANN überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ANSMANN welche mir die Akkus für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Ein erster Blick auf die ​​ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus

ANSMANN bietet seine Premium Rechargeable Li-ION Akkus derzeit in folgenden Formaten an:

  • AAA
  • AA
  • C (Baby)
  • D (Mono)
  • 9V (Block)

Alle Akkus sind dabei in einem weiß/lila Design gehalten und mit einem USB C Ladeport ausgestattet. Du brauchst hier also kein spezielles Ladegerät.

Auffällig bei allen Akkus ist das Gewicht! Egal ob nun im Vergleich zu Ni-MH Akkus oder Einmal-Batterien, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind extrem leicht!

Dies liegt einfach an der Lithium-Ionen -Akku-Technologie.

Etwas merkwürdig fand ich lediglich bei den C und D Akkus das kleine Loch auf der Oberseite, welches fast so aussieht als wäre es per Hand gemacht.

Das schwierige an AA, AAA, C, D und 9V Lithium Akkus

Es ist gar nicht so leicht, eine klassische wiederaufladbare Batterie auf Lithium Basis zu bauen. Warum?

Lithium-Ionen Akkuzellen haben immer eine Zellenspannung von 3,6-3,7V. AA, AAA, C und D Batterien hingegen haben 1,5V.

In jedem der Akkus mit Lithium Ionen Technologie muss also ein Spannungswandler sitzen der die Spannung von 3,7V auf entsprechend 1,5V absenkt. Zudem benötigen wir generelle Schutzelektronik gegen Kurzschlüsse usw.

Gerade in den kleinen AAA Akkus ist dafür + Akkuzellen nicht viel Platz! Daher sind diese Art von Akkus erst in den letzten Jahren aufgetaucht, wo Elektronik entsprechend geschrumpft ist.

Dies erklärt allerdings auch den meist recht hohen Preis dieser Akkus. Verglichen mit Ni-MH Akkus, welche einfach reine Akkuzellen ohne Elektronik sind, sind die Lithium Modelle um ein Vielfaches komplexer.

 

Aufladen dank praktischer Kabel einfacher!

Jeder der Akkus wird via USB-C geladen. Einerseits praktisch, andererseits nervig, wenn du mehrere Akkus gleichzeitig laden musst.

ANSMANN legt hier entsprechende “Multi-Kabel” bei. Kaufst Du ein 4er Set AA Akkus dann liegt ein 1x USB A auf 4x USB C Kabel bei, so dass Du alle Akkus auf einmal an einem USB A Port laden kannst.

Bei den Doppelsets (C und D Batterie) liegen entsprechende 2x fach Kabel bei.

 

AA Akkus, Kapazität

Beginnen wir bei den ANSMANN Premium Rechargeable AA Akkus. Ich habe hier alle vier Akkus getestet, bei 0,2A und 1A Last.

In meinem Test erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 1725,5 mAh bei 0,2A und 1554 mAh bei 1A Last.

Auf den ersten Blick klingt das nicht sonderlich imposant. Die meisten wiederaufladbaren normalen AA Akkus erreichen locker 2000 mAh.

Allerdings darfst du nicht vergessen, wir haben hier eine konstante Spannung von 1,5V! Die Spannung von normalen NiMH Akkus schwankt zwischen 1,4V und 1V.

Schauen wir uns die mWh Werte an, welche auch die Spannung mit in die Berechnung einbeziehen, dann sieht die Welt schon wieder etwas anders aus!

Hier schneiden die Lithium Akkus um einiges besser ab!

Aber prinzipiell kaufst du diese Akkus nicht für die Kapazität, sondern für die gleichbleibende Leistung und dem Komfort des USB C Ladens.

 

AA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AA Akkus?

Eine Ladung via USB C dauert ca. 2:20h, was recht flott ist!

 

AAA Akkus, Kapazität

ANSMANN bewirbt die AAA Akkus mit 500 mAh, folgendes konnte ich messen:

Leider liegt die Kapazität mit 365 mAh relativ niedrig. Klar bei der mWh Messung sieht es etwas besser aus, aber ich denke bei den kleinen AAA Akkus tut der benötigte Platz für den USB-C Port und die Elektronik einfach noch mehr weh, als bei den AA Akkus.

 

AAA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AAA Akkus?

Hier dauerte eine Ladung rund 1:50h. Erneut, dies ist ein recht schnelles Laden!

 

9V Block Batterie, Kapazität

Ich denke neben den AA Akkus ist der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Akku sicherlich der spannendste.

Auf welche Kapazität kommen wir hier?

(0,1A Last)

Wir haben hier um die 344 mAh, was jetzt sehr wenig klingt, aber dies ist bei konstant 9V! Effektiv haben wir satte 3,1xx Wh Kapazität, was gar nicht übel ist!

Vergleichen wir dies mit anderen wiederaufladbaren 9V Block Batterien setzt sich der ANSMANN Premium in die Mitte.

Allerdings ist der ANSMANN Premium der einzige 9V wiederaufladbare Akku mit konstant 9V in diesem Vergleich!

Die meisten Lithium “Block Batterien” haben in Wirklichkeit nur 8,4V!

 

9V Block Batterie, Aufladen

Schauen wir uns auch hier an wie lange das Laden der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Batterie dauert.

Das Laden der 9V Block Batterie dauert ca. 3:20h.

 

C Akku, Kapazität

Kommen wir zu unseren “großen” Akkus. Beginnend mit dem C Akku. Leider habe ich hier keine Referenz-Werte, wie gut oder schlecht andere C Akkus sind, dennoch möchte ich dir hier ein paar Werte liefern.

Hier konnte ich eine Kapazität zwischen 2233 und 2274 mAh bei 0,5A Last erreichen.

 

D Akku, Kapazität

Kommen wir zum ganz dicken Ding, dem D Akku.

Hier kommen wir auf beachtliche 4153 mAh im Maximum bzw. satte 6,193 Wh Kapazität!

 

Besonderheit Spannung

Die ANSMANN Premium Rechargeable haben zwar an sich eine konstante Spannung, aber es gibt beim AA, AAA, C und D Akku eine kleine Besonderheit.

Wir können sehen, dass die Spannung konstant bei ca. 1,507V liegt, bis diese dann am Ende auf 1,096V absinkt!

Dies ist ein tolles Feature! Warum? Ein großes Problem bei Lithium AA Akkus ist, dass Akkustandsanzeigen nicht funktionieren. Normalerweise wird der Akkustand über die Spannung ermittelt. Da hier aber die Spannung immer gleich ist, denken Geräte, dass der Akku entsprechend immer voll ist.

Durch das Absenken der Spannung bei den letzten 10% wird deinen Geräten mitgeteilt, dass der Akku fast leer ist und diese sollten dir eine Akkustands-Warnmeldung anzeigen.

Bei der 9V Block Batterie/Akku ist die Spannung hingegen konstant.

 

Fazit

Die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind super spannend! Dies sind die aus meiner Sicht besten und hochwertigsten “klassischen” wiederaufladbaren Batterien/Akkus.

Dies aber nicht zwingend aus Sicht der Kapazität. Suchst du die höchstmögliche Kapazität, dann gibt es bessere Akkus für dich! Alleine der USB-C Port in jedem der Akkus, vor allen bei den AAA Akkus, nimmt einfach ein gutes Stück Platz weg.

Dieser Platz könnte bei Modellen mit externen Ladegeräten mit Akku gefüllt sein. Entsprechend sind gerade die AAA Akkus nicht übermäßig gut, was die Kapazität angeht.

Die größeren Akkus, AA, 9V, C und D, sind hier OK, aber auch nicht zwingend überragend. Ein paar hochwertige Ni-MH AA Akkus beispielsweise werden eine höhere Laufzeit bieten als die Premium Rechargeable Li-ION.

Allerdings im Gegensatz zu diesen haben wir hier eine konstante Leistung! Die Akkus haben immer 1,5V bzw. 9V, dies auch bei höherer Last.

Eine LED Kerze wird also beispielsweise nicht langsam immer dunkler, sondern leuchtet immer mit der gleichen Helligkeit. Sie würde mit einem guten Ni-MH AA Akku länger leuchten bzw. am Ende glimmen, aber halt nicht konstant hell.

Dies ist auch so ein wenig die Schönheit der ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus, wir haben eine konstante Leistung als hättest du immer frische Batterien eingesetzt.

Wobei das stimmt nicht ganz, in den letzten 10% sinkt die Leistung massiv ab. Hier senken die 1,5V Akkus ihre Spannung auf 1V, was aber gewollt ist! So funktionieren eventuell Akkustandsanzeigen weiterhin und du kannst erkennen „hey, die Akkus sind bald leer”, anstelle, dass diese plötzlich ausgehen.

Verglichen mit Ni-MH Akkus brauchst du dir hier auch keine Sorgen um das Tiefenentladen zu machen, was bei mir und in Kombination mit LED Kerzen schon den ein oder anderen Ni-MH Akku beschädigt hat, und das Laden via USB C ist schnell und unproblematisch.

Kurzum, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION sind super! Lediglich bei den AAA Akkus musst du schauen, ob dir hier die Kapazität reicht. Auch generell sind dies natürlich keine Akkus für “alles”. Dafür sind diese leider etwas zu teuer. Aber gut sind die ANSMANN auf jeden Fall!

Harman Kardon Go + Play 3 im Test, die edle Alternative zur JBL Boombox 3

Mit dem Go + Play 3 bietet Harman Kardon einen großen Bluetooth Lautsprecher an, welcher sich sowohl für die portable Nutzung, wie aber auch als Ersatz für eine klassische Stereoanlage eignen soll.

Dabei legt Harman Kardon einen großen Wert neben einem guten Klang auch auf ein schickes Design. Und ja auf den ersten Blick sieht der Go + Play 3 wirklich hochwertig und edel aus.

Aber letztendlich muss der Lautsprecher natürlich vor allem gut klingen. Finden wir im Test heraus ob dies der Fall ist!

An dieser Stelle vielen dank an Harman Kardon für das Ausleihen des Go + Play 3 für diesen Test.

 

Harman Kardon Go + Play 3 im Test

Harman Kardon ist durchaus als ein edler Luxus Hersteller zu bezeichnen. Entsprechend legt dieser auch einen großen Wert auf das Design.

Und ja der Go + Play 3 ist sehr schick! Wir haben mit 439 x 240 x 192 mm und 4,7 Kg durchaus einen etwas größeren Lautsprecher.

Dessen Korpus ist mit einem Leinen-Stoff umspannt. Auf der Oberseite haben wir eine Kunststoff-Abdeckung mit den Touch Tasten zur Steuerung.

Zudem findet sich hier auch ein großer Metall-Bügel, welcher den Transport des Lautsprechers erleichtern soll.

Ich denke nicht das der Go + Play 3 wirklich zum “mitnehmen” gedacht ist, aber solltest du diesen von einen in den anderen Raum tragen wollen oder in den Garten, dann ist dies natürlich kein Problem.

So haben wir auch einen integrierten Akku. Allerdings liegt die Laufzeit bei “nur” 8 Stunden bei mittlerer bis niedriger Lautstärke. Im häuslichen Umfeld OK!

Geladen wird der Lautsprecher direkt über einen AC Eingang auf der Rückseite. Hierüber kann dieser auch einfach konstant mit dem Netz verbunden bleiben. Zudem haben wir auf der Rückseite einen USB Ausgang (5V/2A), worüber du dein Smartphone laden kannst, wie auch einen AUX Eingang.

Kleine Anmerkung, gesteuert wird der Go + Play 3 über Touch-Tasten. Diese waren OK, aber gerade der Einschalter hat teils etwas träge reagiert.

 

Klang des Go + Play 3

Harman Kardon wirbt beim Go + Play 3 mit einem Drei-Wege-Lautsprecher-System. Drei Wege bedeutet, wir haben einen gesonderten Hoch, Tief und Mitteltöner, was einen besonders dynamischen und guten Klang verspricht.

Starten wir bei den Höhen. Der Go + Play 3 scheint zwei Hochtöner zu besitzen, links und rechts am Rand. Diese machen einen hervorragenden Job! Die Höhen des Lautprechers sind wunderbar klar und sauber. Zudem besitzen diese auch eine gute Brillanz, ohne das Zischlaute ausfransen. Kurzum, die Höhen macht der Lautsprecher spitzenklasse!

Bei den Mitten war ich etwas überrascht. Die Mitten und die generelle Klangfülle des Lautsprecher sind höchstens durchschnittlich. Dieser setzt ganz klar auf eine Höhen/Tiefen fokussierte Klangsignatur, mit starker Dynamik. Stimmen klingen so weit gut, aber ich habe auch schon vollmundigere Lautsprecher gehört.

Der Bass wiederum ist sehr interessant. Wir haben einen herausragenden Tiefbass und Tiefgang! Hier kann der Go + Play 3 einige große Party Lautsprecher alt aussehen lassen. Allerdings sind die oberen Bass-Bereiche tendenziell etwas leichter. Mit leichter meine ich nicht schlecht, aber wir haben nicht ganz so viel ”umpf” und Kickbass wie beispielsweise bei einer JBL Boombox 3 oder anderen Party Lautsprechern. Hast du aber Songs mit viel Tiefbass, sticht dieser dafür umso mehr hervor. So kann der Go + Play 3 sogar regelrecht ein Donnern erzeugen, welches spürbar ist!

Hierdurch bekommt der Harman Kardon Go + Play 3 eine sehr unerwartete und wilde Klangsignatur. Wir haben also fantastische Höhen und einen sehr guten Tiefbass, die Mitten wiederum sind etwas dünner als ich erwartet hätte.

Dies gibt dem Go + Play 3 einen sehr dynamischen Klang, welcher auch wunderbar lebendig ist, mit einem tollen Kontrast. Gerade wenn du Songs mit einem tiefen Bass Schlag hast, macht der Go + Play 3 einen herausragenden Job!

Der tiefe Bass stellt einen tollen Kontrast zu den sehr klaren und brillanten Höhen dar.

Allerdings, was die Klangfülle angeht, habe ich in dieser Preisklasse schon besseres gehört. Der Harman Kardon Go + Play 3 klingt sehr „clean“ und kontrolliert. Eine JBL Boombox 3 oder Teufel BOOMSTER haben einfach mehr „Wumms“ und klingen satter, aber weniger kontrastreich und dynamisch.

 

Fazit

Der Harman Kardon Go + Play 3 ist ein spannender Bluetooth Lautsprecher, vor allem aus Sicht des Designs.

Viele High End Bluetooth Lautsprecher sehen etwas speziell aus und würden beispielsweise in einem schick eingerichteten Wohnzimmer oder einem Büro deplatziert wirken.

Nicht so der Harman Kardon Go + Play 3! Dieser sieht sehr edel und wertig aus, wie es der Name Harman Kardon auch verspricht.

Klanglich ist dieser etwas anders als ich erwartet hätte. So bietet dieser einen sehr kontrastreichen Klang. Wir haben fantastische Höhe und herausragende Tiefen/Tiefgang beim Bass. Die Mitten und auch die oberen Bass-Bereiche sind etwas zurückgenommen.

Dies verleiht dem Go + Play 3 einen sehr cleanen und luftigen Klang, mit massivem Bassschlag.

Allerdings klingt der Lautsprecher Bass-Technisch hierdurch trotz des super Tiefgangs nicht so wuchtig wie die diversen Party Lautsprecher. Suchst Du ein Bass und Beat-Monster, dann bist Du hier falsch, auch wenn der Tiefgang überragend ist.

Der Harman Kardon Go + Play 3 hat eine sehr einzigartige und interessante Klangsignatur aufgrund der hohen Dynamik.

Hier kommt es dann etwas auf dich an. Gefällt dir das Design? Klingt meine Beschreibung der Klangsignatur interessant? Dann ist der Harman Kardon Go + Play 3 vielleicht etwas für dich.

Harman Kardon Go + Play 3
POSITIV
Sehr schickes Design
Wertige Verarbeitung
Sehr dynamischer und kontrastreicher Klang
Herausragender Tiefbass
Fantastische Höhen
Sehr Pegelfest
NEGATIV
Kein Wasserschutz
Klangfülle Mittelmäßig
90

EarFun Free Pro 3 Test, hervorragende Ohrhörer fürs Geld!

Mit den Free Pro 3 bietet EarFun neue Hi-Res True Wireless Ohrhörer zu einem fairen Preis an.

So sollen diese mit einem besonders guten Klang, wie auch vielen Funktionen, App Support usw. überzeugen.

Dies, wie bei EarFun üblich, zu einem sehr fairen Preis von +- 70€.

Wollen wir uns im Test mal sehen wie gut die EarFun Free Pro 3 wirklich sind.

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Free Pro 3 für diesen Test.

 

EarFun Free Pro 3 Test

Die EarFun Free Pro 3 sind relativ kleine und kompakte Ohrhörer. Dies gilt auch bzw. besonders für die Lade/Transportbox.

So misst diese gerade einmal 67 x 26 x 30 mm und bringt 42g mit Ohrhörern und 31g ohne auf die Waage.

Dabei besteht das Gehäuse aus einem einfachen, aber soliden Kunststoff.

Erfreulicherweise kann die Ladebox die Ohrhörer aber bis zu 3x laden, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

Die Ohrhörer setzen ebenfalls auf ein schlichtes aber schickes Design mit einer dunkel silbernen Rückseite. Diese Rückseite ist Touch empfindlich.

Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 7,5 Stunden durch, im optimalen Fall. In der Praxis rechne mit um die 5 Stunden.

 

Tragekomfort

Erfreulicherweise sind die Free Pro 3 relativ kompakte Ohrhörer. Entsprechend ist der Tragekomfort soweit OK.

Die Ohrhörer sitzen bei mir gut und sind auch nicht zu aufdringlich oder drückend. Ich kann mit dem Tragekomfort sehr gut leben.

Sicherlich gibt es noch “leichtere” und “luftigere” Ohrhörer, aber der Tragekomfort ist überdurchschnittlich.

 

ANC und Transparenzmodus

Wie die meisten modernen Ohrhörer bringen auch die EarFun Free Pro 3 aktives Noise Cancelling mit.

Das ANC der Free Pro 3 ist gut, aber auch nicht ganz auf dem Level der “großen” Modelle wie den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2, aber für Ohrhörer in der unter 100€ Preisklasse gehört es klar zu den besseren.

Kurzum, ja das ANC stellt durchaus einen Mehrwert dar! Einfachere Geräusche wie Surren, Brummen, Motorgeräusche usw. werden gut herausgefiltert. Stimmen und andere komplexere Geräusche werden etwas gedämpft, aber nicht komplett reduziert.

Auch der Transparenzmodus ist OK. Dieser macht an sich einen guten Job, allerdings dämpfen die Ohrhörer passiv bereits sehr stark Geräusche, daher klingt der Transparenzmodus nicht ganz so luftig, aber prinzipiell funktioniert er.

 

Mit App Support!

Die EarFun Free Pro 3 bringen einen App Support mit. Über die App kannst du die Ohrhörer im Detail steuern.

So kannst du zunächst den generellen Betriebsmodus wählen (ANC Ein/Aus, Transparenz-Modus), wie auch noch individuelle Anpassungen für den ANC Modus auswählen.

Ebenso kannst du einen sehr detaillierten EQ einstellen oder aus Presets auswählen. Entsprechend kannst du den Klang auf deine Wünsche anpassen.

Auch kannst du die Steuerungstasten (also die Touch Oberfläche) einstellen oder die Touch Steuerung komplett abschalten.

Die App ist also ein großer Mehrwert.

 

Klang der EarFun Free Pro 3

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der EarFun Free Pro 3. Ich beziehe mich hier mit meiner Beschreibung auf den Standard-Klang der Free Pro 3. Diesen kannst du über die App noch sehr deutlich und umfangreich anpassen, aber die Standard Klangsignatur ist immer etwas der Ausgangspunkt.

Starten wir zunächst aber bei den Höhen. Prinzipiell ist der Klang der Free Pro 3 recht “schwer” und “mächtig”. So wirken die Höhen auch nicht extrem leicht und luftig, allerdings haben wir durchaus eine gute Schärfe und Klarheit gerade im oberen Bereich der Höhen. Hier haben wir akustisch schon eine leichte Spitze.

Die Mitten würde ich als unspektakulär bezeichnen. Stimmen werden ganz gut dargestellt, aber im Allgemeinen würde ich den Klang der Ohrhörer als recht clean bezeichnen. Die Mittenfülle ist also auch nicht fantastisch.

Spannend ist wie üblich der Bass. Dieser gefällt mir gut! Wir haben einen sehr schön kräftigen und runden Bass. Auch klingen die Ohrhörer generell kräftig und satt! Der Tiefgang ist dabei gut, genau wie die Fülle. Allerdings sind die Free Pro 3 auch keine absoluten Bass-Monster. Der Bass ist ganz klar angehoben, aber auch nicht extrem.

Im Allgemeinen haben die Free Pro 3 einen sehr runden Klang. Die Ohrhörer verfallen in keine Extreme, sondern treffen eine recht populäre Klangsignatur.

Verglichen mit anderen Ohrhörern, wie beispielsweise den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2 klingen die Ohrhörer aber ein gutes Stück “wuchtiger”. Damit meine ich nicht einmal nur den Bass sondern generell die Klangsignatur. Dabei klingen die Ohrhörer aber auch nicht übermäßig warm, wir haben gute Höhen.

Dabei ist auch die Detail Darstellung und die Räumlichkeit gar nicht übel.

Unterm Strich eine wirklich interessante und gute Klangsignatur, welche aber wie üblich etwas deinen Geschmack treffen muss.

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Für gut unter 100€ sind die EarFun Free Pro 3 sehr spannende Ohrhörer! Wir haben gutes ANC und einen spannenden App Support, der dir erlaubt, die Ohrhörer ein gutes Stück nach deinen Wünschen anzupassen.

So kannst du das ANC feineinstellen, einen EQ hinterlegen, wie auch die Steuerung anzupassen.

Am wichtigsten ist natürlich der Klang. So haben die EarFun Free Pro 3 einen dynamischen und kräftigen Klang, mit einer guten Auflösung und Räumlichkeit (welche klar überdurchschnittlich für diese Preisklasse ist).

Auch der Bass ist absolut gelungen! Kräftig und satt, aber nicht übertrieben. Allerdings haben die Ohrhörer klar eine etwas schwerere und mächtigere Klangsignatur. Magst du einen besonders luftigen Klang, dann sind diese vielleicht nicht das Richtige für dich.

Weitere Pluspunkte gibt es für den guten Tragekomfort.

EarFun Free Pro 3 In Ear Bluetooth Kopfhörer mit...
  • UNVERGLEICHLICHER HI-RES-VERLUSTFREIER KLANG: Mit der neuesten...
  • HYBRIDE AKTIVE GERÄUSCHUNTERDRÜCKUNG UND...
  • KRISTALLKLARE ANRUFE MIT SECHS MIKROFONEN: Dank sechs...
  • HOHER TRAGEKOMFORT: Diese kompakten Ohrhörer wurden ergonomisch...
  • KLEINES FORMAT, LANGE AKKULAUFZEIT: Trotz der kompakten Größe...

Kurzum, sagt dir die etwas gewaltigere Klangsignatur der EarFun Free Pro 3 zu, sind diese aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

Smileader CPB50 Power Bank 50000 mAh, wirklich 50000 mAh für um die 60€?

Eine Powerbank mit 50.000 mAh für unter 50€? Klingt doch fast etwas zu gut um wahr zu sein. Aber genau dies verspricht Smileader mit seiner Power Bank 50000 mAh.

Auf den ersten Blick wäre es dabei durchaus möglich, dass dieses Versprechen auch stimmt! So sieht die Powerbank wirklich “massiv” aus und der optische Eindruck ist gar nicht übel!

Allerdings, wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Smileader Power Bank 50000 mAh auch wirklich gut? Haben wir wirklich 50.000 mAh oder ist dies eine Fake Powerbank?

Versuchen wir dies im Test heraus zu finden!

 

Die Smileader CPB50 Power Bank 50000 mAh im Test

Die Smileader Power Bank 50000 mAh ist mit 1,005 Kg und rund 149 x 69 x 70 mm ein ziemlicher Brocken!

Allerdings in Anbetracht der angeblichen Kapazität von 50.000 mAh passen diese Werte! Beispielsweise kommt die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 auf auch knapp über 1 Kg.

Also von daher sind die Abmessungen und das Gewicht erst einmal sehr plausibel!

Auch das generelle Design gefällt mir sehr gut! Die Powerbank setzt zwar auf einen eher einfachen Kunststoff, aber dieser ist gut gestaltet und die orangenen Akzenten sehen schick aus!

Allerdings haben wir auf der Front ein kleines “Fenster/Display”. Dieses soll natürlich so aussehen als hätten wir hier ein großes Display, wie bei High End Powerbanks, aber in der Praxis haben wir nur eine kleine LC-Anzeige für den Akkustand in %.

Im Gegenzug haben wir eine schöne kleine Trageschlaufe.

 

Anschlüsse (8 Ports!)

Die Smileader Powerbank hat mehr als genug Anschlüsse! So haben wir auf der Oberseite 6 Ports und zusätzlich auf der Rückseite zwei integrierte Kabel!

Leider ist die Beschriftung auf der Powerbank bezüglich der Ports falsch. Beispielsweise der USB C Port ist mit 5V/3A (Max 20W) beschriftet, was keinen Sinn ergibt, denn 5V * 3A = 15W.

Wir haben hier einen 20W Port, aber dies halt mit verschiedenen Spannungsstufen, die nicht auf der Powerbank stehen. Hier daher eine kleine Übersicht über die Ports mit der jeweiligen Leistung, wie ich sie mir zusammenreimen konnte.

  • USB C Port- 20W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • USB A 1 Port – 18W Quick Charge / 25W Huawei SCP – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A (QC 3.0)
  • USB A 2,3,4 – 5V/2A (keine Apple Optimierung)
  • USB C Kabel – 5V/2A (laut Aufdruck), Quick Charge 3.0 laut meinem Tester
  • Lightning Kabel – 5V/2A
  • Lightning Eingang – 5V/2A

An sich gehen die Anschlüsse in Ordnung. Wichtig ist hier der USB C Port mit 20W. Der Rest ist Bonus. Spannenderweise unterstützt das USB C Kabel kein Power Delivery, was dieses etwas witzlos macht.

Wichtig, nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese extrem gedrosselt und alle Schnelllade Standards deaktiviert.

Effektiv kannst du also nur einen Port voll nutzen.

 

PPS

Der primäre USB C Ausgang der Powerbank unterstützt PPS mit 3,3-11V bei bis zu 2A.

Sehr schön!

 

Wirklich 50000 mAh? Kapazität?

Smileader wirbt bei dieser Powerbank mit 50.000 mAh bzw. 185 Wh Kapazität. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 157.76 42638 85%
9V/2A 154.06 41638 83%

Erfreulich! In meinem Test erreichte die Smileader CPB50 Powerbank im besten Fall 42638 mAh bzw. 157,76 Wh. Dies entspricht guten 85% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist!

Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht zu 100% der Herstellerangabe erreichen. 80-90% ist hier der normale Wert und genau in diesen Bereich fällt die Smileader CPB50.

Wir haben hier also eine “legitime” 50.000 mAh Powerbank.

 

Ladedauer

Die Smileader Power Bank 50000 mAh kann mit bis +- 18W laden.

Eine vollständige Ladung dauert rund 11:20h. Über 10 Stunden ist natürlich alles andere als schnell, aber bei der großen Kapazität auch nicht ganz unerwartet, da wir hier nur 18W USB PD haben.

Willst du eine Powerbank in dieser Klasse die schneller lädt, dann musst du zu etwas wie der Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 greifen, welche auch 50.000 mAh hat, aber einen 60W Eingang.

Allerdings ist diese Powerbank auch signifikant teurer.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen kleinen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir die Energie, welche die Powerbank beim Aufladen aufnimmt, mit der Energie, die später wieder abgegeben werden kann.

In meinem Test benötigte die Powerbank rund 193,21 Wh um einmal von 0% auf 100% geladen zu werden.

Entsprechend haben wir eine Ladeeffizienz von 80-82%. Dies sind gute Werte, Powerbanks kommen hier im Schnitt auf +- 80%, die Smileader Power Bank schneidet also durchschnittlich ab.

 

Fazit

Suchst du viel Kapazität zu einem sehr günstigen Preis, dann ist die Smileader Power Bank 50000 mAh eine gute Powerbank!

Diese kostet zum Zeitpunkt des Artikels lediglich +- 50€ und bietet dafür echte 42638 mAh bzw. 157,76 Wh.

Super! Das Verhältnis aus Preis und Kapazität stimmt. Was die Sonstige Technik angeht, ist die Powerbank “OK”. Wir haben viele Anschlüsse, die Du aber in der Praxis nicht gleichzeitig verwenden kannst, da sich die Powerbank ansonsten ins bodenlose drosselt.

Wir haben aber einen vernünftigen 20W USB-C Ausgang, welchen Du auch primär nutzen solltest.

Über diesen USB C Port wird die Powerbank auch geladen, das dauert aber aufgrund der hohen Kapazität mit über 11 Stunden recht lange.

Power Bank 50000 mAh mit integriertem Kabel: Externer Akku mit 22,5 W...

  • 42638 mAh bzw. 157,76 Wh Kapazität 
  • 8 Anschlüsse….
  • 20W USB C Port
  • …. Praktisch sind viele Ports aber unnütz

Unterm Strich ist die Smileader Power Bank 50000 mAh sicherlich keine überragende Powerbank, aber die hohe Kapazität und der sehr gute Preis macht sie doch interessant!

Alternativ gäbe es die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000, welche das gleiche in besser ist, aber auch ein Vielfaches dieser Powerbank kostet.

BenQ LaptopBar im Test, tolle Idee, hochwertige Umsetzung, gehobener Preis

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Ich bin ein großer Fan von Monitor-Lampen bzw. “Screen-Bars”. Allerdings sind diese nur für große Monitore geeignet.

BenQ hat mit der LaptopBar nun aber eine interessante “mini” Version auf den Markt gebracht, welche, wie der Name schon sagt, für Notebooks gemacht ist.

Auch hier soll diese mit einer hohen Lichtqualität und gesteigertem Arbeitskomfort überzeugen.

Wollen wir uns die LaptopBar von BenQ einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen der LaptopBar für diesen Test.

 

BenQ LaptopBar im Test

Die BenQ LaptopBar besteht aus zwei Teilen. Wir haben einerseits die “Basis”, welche sowohl den Akku als auch einen ausklappbaren Arm besitzt, wie auch den Lampenkopf.Der Lampenkopf wird magnetisch auf den Arm aufgesetzt.

Dabei ist sowohl der Lampenkopf, wie auch der “Arm” der Basis-Station flexibel.

Qualitativ sieht die LaptopBar sehr gut aus! Gerade der Lampenkopf wirkt sehr wertig und ist auch teilweise aus Aluminium. Ansonsten ist die LaptopBar aus Kunststoff gefertigt.

Die Stromversorgung läuft über den integrierten Akku, welcher via USB-C geladen wird.

Gesteuert wird die BenQ LaptopBar über eine Touch-Oberfläche auf der Oberseite des Lampenkopfes.

 

Wie wird die LaptopBar montiert?

Die LaptopBar wird nicht wie eine normale Screenbar einfach auf dein Notebook aufgesetzt. Anstelle dessen musst du auf der Rückseite deines Notebooks ein kleines Metall-Pad montieren.

An diesem Pad hält sich die LaptopBar magnetisch. Normalerweise bin ich kein Fan vom “klebe etwas an dein Notebook”, allerdings ist die Metall-Scheibe hier halbwegs schick und auch mit einem mehrfach klebenden Pad ausgestattet, welches sich halbwegs gut entfernen lässt.

Erfreulicherweise hält die LaptopBar dann sicher und gut an diesem Pad/Notebook!

 

Akku

In der LaptopBar steckt ein Akku, der die Lampe ca. 1:45h bei voller Helligkeit betreiben kann.

Eine vollständige Ladung des Akkus dauert rund 2:46h, aber es ist natürlich problemlos möglich, die Lampe gleichzeitig zu nutzen und zu laden.

 

Wie gut ist das Licht? (Messung)

Kommen wir zur Frage, wie gut das Licht der LaptopBar ist. Hierfür nutze ich ein kleines Messgerät, welches ich ca. 30 cm unter der LaptopBar platziert habe. 30 cm entspricht ungefähr der Höhe bei einem 13/15 Zoll Notebook.

Lichtfarbe Helligkeit CRI Wert
Neutral 4055K 906 LUX 99,5
Warm Weiß 2684K 806 LUX 97,8
Kalt Weiß 5921K 858 LUX 100

Du kannst die Helligkeit und die Lichtfarbe bei der BenQ LaptopBar weitestgehend frei einstellen.

So kann die Lichtfarbe bei der LaptopBar zwischen 5921K (sehr kalt) und 2684K (sehr warm) eingestellt werden.

Dabei erreicht die LaptopBar um die 800-900 LUX maximale Helligkeit, was gar nicht übel ist!

Wo wir bei gar nicht übel sind, der CRI Wert schwankte bei mir zwischen 97,8 und 100, was hervorragend ist!

Allgemein scheinen die hier genutzten LEDs qualitativ sehr gut zu sein!

 

Wie gut ist das Licht (subjektive Einschätzung)

Das Schöne an Lightbars ist, dass deine Tastatur und auch Teile deines Schreibtisches “sauber” beleuchtet werden. Dies in der Regel sehr schön symmetrisch und gleichmäßig. Dabei nimmt eine Screenbar auch keinen wertvollen Schreibtisch Platz ein.

Mit LaptopBar
Ohne LaptopBar

Dies gilt auch zu großen Teilen für die BenQ LaptopBar. So nimmt diese natürlich auch keinen kostbaren Platz auf dem Schreibtisch ein und der Lichtwurf ist wunderbar symmetrisch und gleichmäßig über deiner Tastatur.

Dabei ist die Helligkeit subjektiv sehr gut! Die Lampe ist aufgrund des etwas kleineren Notebook Displays recht nah an der Tastatur, entsprechend wird diese gut und hell erleuchtet.

Die LaptopBar erleuchtet dabei auch einen Teil des Schreibtisches um dein Notebook, aber der Lichtkegel ist nicht ganz so groß wie bei einer regulären Screenbar, was aber auch nicht verwunderlich ist.

Probleme mit dem “Blenden” oder Ähnlichem hatte ich keine! Auch spiegelte sich die Lampe nicht im Notebook-Display.

 

Fazit

ScreenBars bzw. Monitor-Lampen sind eine tolle Sache! Und ich möchte meine ScreenBar nicht mehr missen.

Auch die BenQ LaptopBar ist eine super Sache für Notebook-Nutzer. So haben wir hier eine fantastische Lichtqualität und auch der Lichtwurf ist wirklich schön!

Ich gehe hier ganz klar von einer gesteigerten Produktivität bzw. höherem Komfort durch die LaptopBar aus.

Auch dass wir hier einen integrierten Akku haben, ist keine schlechte Sache! Bist du unterwegs, saugt die LaptopBar nicht unnötig den Akku deines Notebooks leer. Zuhause kannst du diese dann einfach via USB-C laden/versorgen.

An sich halte ich auch das magnetische Design für gut gemacht und auch gut funktionierend.

Ich könnte hier lediglich verstehen, falls dich das Pad, das du auf dein Notebook kleben musst, etwas stören könnte. Dies wäre auch neben dem Preis mein einziger Kritikpunkt an der BenQ LaptopBar.

BenQ LaptopBar Monitor-Leuchte für Laptop, automatische Dimmfunktion,...
  • Leicht und Portabel: Wiegt weniger als ein Smartphone und...
  • Immersive 3D-Umgebungslicht: die 3D Umgebungslicht der LaptopBar,...
  • Sichere magnetische Befestigung: Konzipiert für moderne Laptops...
  • Zweiförmiger Glanz: problemlos zwischen der erweiterten Form...
  • Personalisierte automatische Dimmfunktion: Neben der Einstellung...

Ich denke die BenQ LaptopBar ist so gut umgesetzt, wie es bei einer Notebook-Screenbar möglich ist, inklusive sehr hochwertiger LEDs.

Dafür möchte BenQ allerdings auch sehr gehobene +- 140€ zum Zeitpunkt des Tests haben.

INBUS Flow 73424, die beste Alternative zum LTT Screwdriver Update, wieder zum guten Preis verfügbar!

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Wir haben uns bereits vor einer Weile den LTT Screwdriver angesehen, einen Ratschenschraubendreher eines bekannten kanadischen Youtubers. Der LTT Screwdriver ist auch wirklich hervorragend!

Allerdings willst Du den LTT Screwdriver haben, dann zahlst Du mit Versand und Zoll um die 100€! Ein Wahnsinnspreis, der kaum zu rechtfertigen ist.

Damals hatte ich den Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB als Alternative ausgerufen, welche aber Qualitativ nicht mit dem LTT Screwdriver mithalten konnte.

Heute habe ich eine echte Alternative für dich, den INBUS Flow 73424. Schauen wir uns diesen in einem kurzen Test/Info-Artikel an.

 

Der INBUS Flow 73424 im Kurz-Test

Der INBUS Flow 73424 ist ein Rastschen Schraubendreher mit integriertem Bitfach. Diesen bekommst du zum Zeitpunkt des Tests für +- 30€, womit er recht günstig ist.

INBUS Flow 73424

Dieser setzt auf das typische Design eines Rastschen Schraubendrehers. Wir haben einen langen Schaft mit der üblichen Bitaufnahme (magnetisch). Dahinter sitzt eine Verstellung für die Drehrichtung/zum Festellen und dahinter der Handgriff.

Der Handgriff besteht aus einer Mischung aus einem matten Kunststoff und stark gummierten Elementen.

INBUS Flow 73424

Im Handgriff ist auch das Bitfach untergebracht. Dieses öffnest Du über eine Taste am Handgriff. Im Inneren findest Du 4x 3 Bits in Feder-gelagerten Halterungen.

Diese sind sehr schön gemacht!

 

Bitauswahl nicht ideal für Elektriker und PC-Bastler

Mit im Lieferumfang des INBUS Flow 73424 sind 12 Bits.

12 × Bits (Länge: 25 mm): 3mm | 4mm | 5mm | 6mm | PH1 | PH2 | PZ1 | PZ2 | SL5.5 | TX10 | TX20 | TX25

Hier ist natürlich immer schwer zu beurteilen, welche Bits wer braucht. Für einen normalen Werkstatteinsatz sind die Bits ok.

INBUS Flow 73424

Allerdings für “Elektro-Bastler” wären noch ein paar kleinere Schlitz-Bits (für diverse Schraubklemmen) und kleinere Torx und Kreuz Bits gut gewesen.

Allerdings sind dies Standard Bits und Du kannst diese problemlos gegen ein Set deiner Wahl austauschen.

 

Eine Ratsche ohne Ratsche? (Geräuschlos)

Ich denke jeder von Euch wird das markante Geräusch einer Ratsche kennen. Der INBUS Flow besitzt zwar eine Ratsche, welche aber komplett weich läuft und keine Geräusche produziert!

INBUS Flow 73424

Je nach Einstellung lässt sich der Stiel einfach flüssig in die gewünschte Richtung drehen, gefühlt ohne jeglichen Widerstand und Geräusch!

Aber ja die Ratschenfunktion, also das Blockieren und die entgegen gesetzte Richtung funktioniert natürlich tadellos. Dabei ist die Abstufung, ab welcher der “nächste Zahn” der Ratsche greift, unheimlich fein.

 

Qualitativ klar besser als Wera!

Der INBUS Flow 73424 gefällt mir qualitativ klar besser als der Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB.

INBUS Flow 73424 Vergleich mit Wera und LTT

So sitzt der Stiel deutlich straffer und allgemein hat die Ratsche weniger Spiel. Ja der LTT Screwdriver ist noch einen Hauch straffer, aber die Unterschiede sind minimal.

Auch rappelt der INBUS Flow nicht groß wenn Du ihn schüttelst.

 

Super weiche Ratsche!

Die Ratsche des INBUS Flow läuft einfach unheimlich weich. Ich weiß nicht wie das INBUS gemacht hat, aber diese ist an sich präziser als beim LTT Screwdriver.

Ob ich das Geräuschlose mag, weiß ich nicht, das “Ratschengeräusch” des LTT hat schon was Befriedigendes, aber das super weich Laufende hat auch schon was!

 

Schaft weniger griffig

Der LTT Screwdriver besitzt am Schaft/Stiel eine „Diamanten-Textur“, welche es dir erlaubt, den Stiel mit zwei Fingern zu drehen.

Dies ist ein richtig gutes Design! Gerade bei kleinen Schrauben ist das Drehen so um einiges schneller, als wenn Du jedesmal den ganzen Griff drehen müsstest.

Der INBUS Flow 73424 besitzt hier nur ein Sechskant Design. Ja diese “Mit den Fingerspitzen drehen” Taktik klappt hier auch, besser als bei Wera da die Ratsche weniger Widerstand hat, aber nicht so gut wie bei LTT.

 

Fazit

Prinzipiell würde ich für arbeiten am PC weiterhin den LTT Screwdriver dem INBUS Flow vorziehen. Allerdings ist der INBUS Flow eine klare Verbesserung verglichen mit dem Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB.

So ist der INBUS Flow qualitativ um einiges besser und extrem dicht am LTT Screwdriver. Dieser wirkt einfach straff und präzise gebaut. Er rappelt nicht und auch der Ratschenmechanismus ist “on Point”.

INBUS Flow 73424 Test

Wobei sich am Ratschenmechanismus sicherlich die Geister etwas scheiden werden. Die Ratsche beim INBUS Flow läuft komplett lautlos! Sehr interessant und an sich funktional auch “besser”, aber an sich mag ich ein gewisses akustisches Feedback, aber das ist pure Geschmacksache.

Kritik gibt es nur für einige kleine Punkte. So könnte der rechts/links Umschalter etwas größer sein und Stiel etwas besser greifbar sein.

Dafür ist das Bitfach sehr gut gelöst und es lassen sich satte 12 Bits im Schraubendreher unterbringen.

Kurzum, würdest Du den LTT Screwdriver für +- 50€ bekommen, würde ich diesen für “PC/Elektrogeräte” Arbeiten vorziehen. Im Detail ist dieser einfach noch etwas besser gemacht. Aber Du bekommst den LTT Screwdriver nicht für 50€, sondern für +- 100€ und hier ist der INBUS Flow einfach die bessere Alternative.

Dieser ist vor allem qualitativ auf einem sehr guten Level und spielt hier klar über Wera. Zudem ist der Preis mit +- 30€ zum Zeitpunkt des Tests sehr gut! Derzeit wäre der INBUS Flow meine erste Wahl Ratschenschraubendreher mit Lieferung aus Deutschland!

INBUS® Flow 73424 Schraubendreher inkl. 12 Bits — Made in Germany
  • Inhalt: 1 × INBUS Flow I-Serie Bit Halter: 6.3 mm (1/4 Zoll). 12...
  • Eigenschaften: passend für alle Bits mit 6.3 mm (1/4...
  • Extras: Rutschfester Griff mit HybridTouch vereint Stabilität...
  • Garantie: 10 Jahre auf Das Original.
  • INBUS: Ausgezeichnet als „der Innensechskantschlüssel“...

XPPen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2) Test, hohe Displayqualität, toller Stift und Profi-Qualität zum fairen Preis?

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Ein Zeichentablett ist für jeden Künstler und Fotografen sicherlich ein kleiner Traum. Die bekanntesten Modelle stammen ohne Frage von Wacom, welche aber teils mit einem heftigen Preis daherkommen!

Ein Wacom Cintiq Pro 16 beispielsweise liegt bei satten +- 1500€! Allerdings gibt es auch günstigere Alternativen, die auf den ersten Blick ausgesprochen spannend aussehen!

XP-Pen hat beispielsweise viele Zeichen-Tablets/Displays im Angebot, zu Bruchteilen der Preise von Wacom!

Besonders spannend ist hier das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2), welches nicht wie bei Wacom 1500€ kostet, sondern bei um die 500€ liegt.

Auch hier erhalten wir ein 16 Zoll Display mit einem Stift, der satte 16384 Druckstufen bietet. Hinzu kommt ein kabelloses „Schnellwahl“ Pad (X-Fernbedienung genannt).

Ich bin zwar kein Zeichner, aber ein Fotograf (dreister Link zu meinem Instagram). Daher war ich sehr interessiert, wie gut sich das XPPen Artist Pro 16 im Bereich der Fotografie schlägt und wie gut das Display ist!

Wollen wir diese Fragen einmal im Test klären!

An dieser Stelle vielen Dank an XP-Pen für das Zurverfügungstellen des Artist Pro 16 für diesen Test.

 

Das XPPen Artist Pro 16 (Gen 2) im Test

Das XPPen Artist Pro 16 besteht aus drei Teilen, dem eigentlichen Stift-Display, dem Stift und der X-Fernbedienung.

Das Display besitzt zunächst mit 16 Zoll eine schöne Größe, um darauf zu arbeiten. Allerdings sind die Rahmen sehr mächtig, wodurch es recht viel Platz auf dem Schreibtisch einnimmt.

Allerdings machen hier die großen Rahmen auch Sinn, denn so hast du mehr Platz, um deine Hand beim Zeichnen abzulegen.

 

Wie wird das XPPen Artist Pro 16 angeschlossen? Alles über USB C!

Das XPPen Artist Pro 16 hat zwei USB C Ports auf der Oberseite. Prinzipiell wird dieses via USB C mit deinem PC verbunden.

Dein PC/Notebook muss also einen USB-C Ausgang mit Display Signal haben. Falls dies der Fall ist, wird der Monitor über dieses eine USB-C Kabel mit Display-Signal, Strom und Daten für den Stift versorgt.

Es ist kein externes Netzteil oder spezielle Kabel nötig.

Es kann allerdings sein, dass dein Computer, Tablet oder anderes USB-C Gerät nicht genug Strom über USB-C bereitstellen kann. Falls dies der Fall ist, liegt ein separates Netzteil bei.

In meinem Fall funktionierte es an einem Asus Studiobook Pro wie auch Apple MacBook Pro 13 M1 ohne zusätzliche Stromversorgung.

Sollte dein PC kein Bildschirmsignal via USB-C bereitstellen können, gibt es ein optionales Kabel, welches auch ein anschließen via HDMI / USB erlaubt. https://www.xp-pen.de/product/878.html

 

Das Display

Sprechen wir zunächst über die Basi-Daten des Displays:

  • 16 Zoll
  • 2560 X 1600 Pixel
  • IPS Panel
  • 250 cd/m2
  • 1200:1 Kontrast
  • 99% sRGB, 97% Adobe RGB, 99% DCI-P3

Auf den ersten Blick sehen die technischen Daten soweit gut aus! Lediglich die Helligkeit von 250 cd/m2 könnte etwas problematisch sein.

 

Die Auflösung

An sich ist eine 2K Auflösung bei einem 16 Zoll Panel sehr ordentlich! So sehe ich bei Notebooks in der Regel lieber 2K als 4K.

Allerdings in einem Produkt wie dem XPPen Artist Pro 16 wäre auch ein 4K Display mehr als willkommen gewesen. Du bist bei einem Zeichen-Tablet noch dichter am Bildschirm als bei einem Notebook.

So ist das Display des XP-Pen Artist Pro 16 durchaus scharf, aber auch nicht super brillant. Dies kann auch etwas an der Oberfläche liegen. So hat das Tablet keine Hochglanzoberfläche, sondern eine recht matte Textur, für ein besseres Stift Gefühl. Dies lässt das Display vielleicht einen Hauch gröber wirken.

Allerdings ist das Kritik auf einem sehr hohen Level! Gerade wenn wir bedenken, dass die Konkurenz in dieser Preisklasse meist noch Full HD Panels nutzt und der Unterschied zwischen Full HD und 2K ist durchaus groß.

 

Überschaubare Helligkeit

XP-Pen gibt die Helligkeit mit lediglich 250 cd/m² an.

In der Praxis bin ich leider nur auf 224 cd/m² gekommen, also etwas unter der Herstellerangabe.

224 cd/m² reichen in der Regel aus, allerdings ist das Display wirklich nicht “strahlend” und eine Outdoor Nutzung kannst du vergessen. Immerhin, aufgrund des Matten-Displays sind Spiegelungen im Inneren kein übermäßiges Problem.

Laut Hersteller kann dies daran liegen das an der Kalibrierung, welche die Helligkeit minimal reduziert.

Sicherlich ein Grund für die niedrige Helligkeit ist die Stromversorgung via USB C. Via USB C muss der Monitor unter 15W Leistungsaufnahme bleiben, besser unter 7,5W.

 

Guter Kontrast

Wir haben ein IPS Panel vor uns. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass der Kontrast bei 1200:1 liegen soll. Der Kontrast bei IPS Panels schwankt fast immer zwischen 1000:1 und 1200:1.

Laut meiner Messung kommen wir auf gute 1010:1, was für einen Monitor mit IPS Panel normal wäre.

 

Fantastische Farbdarstellung

XPPen wirbt mit einer 99% sRGB, 97% Adobe RGB und 99% DCI-P3 Farbraumabdeckung. Würden diese Werte stimmen, wäre das hervorragend!

In meinem Test kamen wir nicht ganz auf die Herstellerangabe, aber auf beachtliche 99% sRGB, 94% AdobeRGB und 87% DCI-P3.

Dies sind hervorragende Werte, welche vermutlich alle Notebooks unter 1000€ übertrifft! Was die Farbraumabdeckung angeht, ist das Tablet auf einem professionellen Niveau.

Allerdings wichtig, aufgrund der matten Oberfläche wirken Farben vielleicht nicht ganz so strahlend.

 

Kalibrierung

Nicht ganz unwichtig ist auch die Kalibrierung. Wir wollen ja, dass Farben möglichst genau sind.

Auch hier sehen wir fantastische Werte! Im Schnitt haben wir lediglich ein Delta E von 0,6. Alles unter 2 gilt im Allgemeinen als gut kalibriert (auch für professionelle Anwendungen), unter 1 ist herausragend!

 

Ein fantastischer Stift

Ich benutze den Stift beim XP-Pen Artist Pro 16 weniger fürs Zeichnen und mehr in Photoshop, für Dodge and Burn und ähnliche Techniken. Dennoch bilde ich mir ein Urteil über den Stift fällen zu können.

Der Stift ist wirklich hervorragend! Ich hatte schon Tablets von Wacom in den Fingern genau wie den Apple Pencil und der Stift von XP-Pen steht diesen in nichts nach, ganz im Gegenteil! Ich ziehe den Stift vom Artist Pro 16 ganz klar dem Apple Pencil vor.

Der Hersteller wirbt hier zunächst mit 16384 Druckstufen, was vermutlich mehr ist als jemand jemals bräuchte. Allerdings erlauben die vielen Druckstufen einen wunderbar weichen und flüssigen Übergang, wenn du den Druck variierst.

Wie viel Druck nötig ist, kannst du dabei in der Software des Tablets einstellen. Von Haus aus ist schon relativ viel Druck nötig, um die dickste Dicke zu erhalten.

Dabei reagiert das Display sehr flott und vor allem präzise auf die Eingaben. Zwar wirkt ein Zeichnen auf Papier noch etwas direkter, aber beim Zeichnen hängt die Linie auch nicht merkbar hinterher.

Das Display reagiert wirklich auf “Pro-Level” auf die Stifteingaben, fantastisch!

Ich hatte schon Wacom Tablets in den Fingern und die größeren Pro Modelle sind auf einem ähnlichen Niveau wie das XPPen Artist Pro 16, was das Stift Gefühl angeht. Dies ist allerdings ein Punkt der für das XPPen spricht.

 

Oberfläche angenehmer als beim iPad

Prinzipiell ist das iPad auch super zum Zeichnen. Allerdings hat mich hier immer die sehr glatte Oberfläche gestört.

Die Oberfläche des XPPen Artist Pro 16 ist leicht matt. In Kombination mit der raueren Spitze des Stifts, habe ich hier deutlich mehr Kontrolle als beim iPad.

Zwar ist sicherlich das Gefühl nicht ganz wie bei Papier, aber deutlich besser als bei einem Tablet mit Stift oder Ähnlichem. Hierdurch werden Linien und Schrift, zumindest bei mir, deutlich besser.

 

Hovern wird unterstützt

Das Display erkennt den Stift bereits ein paar mm bevor du diesen auf das Display aufsetzt. Wenn du mit dem Stift über dem Display „schwebt“, wird ein kleiner Punkt angezeigt wo die Spitze erkannt wird.

Dies hilft massiv, wenn du kleine Schieberegler oder Objekte auswählen möchtest.

 

X-Fernbedienung

Mit im Lieferumfang liegt ein sehr praktisches Schnellwahl-Werkzeug die X-Fernbedienung. Diese verbindet sich kabellos mit deinem PC/Notebook (via Bluetooth oder USB Empfänger) und bietet 11 Tasten und ein kleines Drehrad.

Du kannst die Tasten frei belegen! Diese können Programme starten, Tastatureingaben ausführen usw.

Auch können sich die Funktionen ändern, je nachdem in welchem Programm du bist.

Die X-Fernbedienung hat bei mir wunderbar funktioniert!

 

Fazit

Du kannst das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display aus meiner Sicht unbesorgt kaufen! Dieses ist qualitativ spitzenklasse und steht der “großen” Konkurrenz in nichts nach. Genau genommen bietet es sogar mehr bei gleichem Preis.

Starten wir bei der generellen Nutzung. 16 Zoll ist eine schöne Größe und das Anschließen via USB-C ist sehr komfortabel. Du brauchst nur ein Standard USB C Kabel und fertig. Sollte dein PC kein USB C mit Display-Signal haben, gibt es auch ein entsprechendes Kabel.

Der Stift und seine Qualität sind dabei aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben. So reagiert das Display zügig auf Eingaben und die leicht matte Oberfläche fühlt sich beim Schreiben und Zeichnen sehr gut an.

Allgemein liegt der Stift auch gut in der Hand und ist auch alltagsfreundlich gestaltet.

Weitere Pluspunkte gibt es für die X-Fernbedienung, welche viele praktische frei belegbare Schnellwahltasten, wie auch ein Drehrad bietet. Vielleicht hätte ich 1-4 Tasten am Display selbst gut gefunden, aber prinzipiell finde ich das kabellose Schnellwahl-Pad klasse.

Die Bildqualität des Displays schwankt zwischen gut und herausragend! Messwerte zur Kalibrierung und Farbraumabdeckung sind fantastisch. Ein Delta E von 0,6 und 94% AdobeRGB Farbraumabdeckung sehe ich nicht oft im Test.

Die 2K Auflösung bietet eine gute Schärfe und passt für diese Preisklasse. 4K wäre natürlich nochmal besser, aber das preislich vergleichbare Wacom Cintiq 16 bietet nur Full HD. Und ja 2K und Full HD ist schon ein deutlich sichtbarer Unterschied.

Lediglich die maximale Helligkeit von 224 cd/m² ist etwas dünn, was aber vermutlich durch die USB-C Stromversorgung zu erklären ist. Zum Vergleich: Das Wacom Cintiq 16 soll laut Hersteller nur 210 cd/m² bieten, verglichen mit der Konkurrenz sieht es also erneut gut aus.

Bedenke aber wir haben eine matte, leicht texturierte Oberfläche. Daher wirken Farben hier nicht ganz so brillant wie bei einem Hochglanz-Display.

Aber Prinzipiell ist hierdurch das Display auch für Fotografen die “lediglich” mit Photoshop arbeiten spannend. Es ist einfach ein gutes und genau kalibriertes Display.

Bist du jemand der zeichnet, dann wirst du natürlich noch viel Freude an dem guten Stift haben.

Kurzum, ich kann das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display mit gutem Gewissen empfehlen, sofern du mit der Helligkeit klar kommst.

XP-Pen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2)
POSITIV
Hervorragender Stift
Gute Auflösung
Nur ein Kabel via USB C nötig
Sehr gute Kalibrierung
Gute Farbraum Abdeckung
Praktische X-Fernbedienung
NEGATIV
Maximale Helligkeit nicht riesig
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