Start Blog Seite 182

Werbung in eigener Sache, Techtest bei Patreon

Hiho, ausnahmsweise mal etwas Werbung in eigener Sache. Wusstest Du, dass Techtest.org eine eigene Patreon Seite hat? Natürlich hat die Techtest, wie vermutlich auch jeder andere „Creator“.

Stellt sich die Frage, warum solltest Du denn hier auch Geld für Techtest spenden und das auf monatlicher Basis?

PatreonZum einen natürlich um Techtest.org zu unterstützen und gegebenenfalls irgendwann mal eine Unabhängigkeit von Werbung zu erreichen. Dies ist das höhere Ziel, sollte irgendwann 125€ zusammen kommen, wird klassische Bannerwerbung auf Techtest.org für alle Nutzer der Vergangenheit angehören.

Aber davon kannst Du Dir natürlich nichts kaufen.

  • Bei einer Spende von 5€+ im Monat erhältst du zu Beginn ein kleines Willkommensgeschenk. Dies können ein paar gute Ladekabel, Ohrhörer oder Ähnliches sein. Nichts Großes, aber eine kleine Aufmerksamkeit.
  • Bei einer Spende von 10€+ Im Monat wird das Willkommensgeschenk etwas größer. Dieses könnte beispielsweise ein kleines Schraubendreher Set sein oder Ähnliches.
  • Ab 25€+ gibt es sogar ein streng Limitiertes, einmaliges und hoch exklusives Techtest.org T-Shirt (nein, ist natürlich nicht limitiert, sondern einfach von Spreadshirt).

Des Weiteren gibt es auch jeden Monat eine Verlosung oder Ähnliches, an denen alle Patreons teilnehmen. Da die aktuelle Mitgliederzahl noch recht überschaubar ist, sind Eure Gewinnchancen durchaus recht hoch.

 

Patreon 2Bei den Verlosungen handelt es sich um ehemalige Testgeräte, hier eine kleine Übersicht der bereits stattgefundenen Verlosungen 2020

  • Januar 2020 – Anker Soundcore Rave mini
  • Februar 2020 – Sennheiser HD 451
  • März 2020 – Zalman Z7 Neo
  • April 2020 – Aiwa Arc-1

Ich würde mich also freuen wenn Du mich und Techtest via Patreon unterstützen könntest!

Patreon

Test: InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil mit USB PD und QC

InLine gehört klar zu den etwas exotischen Herstellern von USB Ladegeräten. Allerdings haben diese durchaus einige sehr spannende Modelle im Sortiment, wie das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil.

Zu diesen spannenden Modellen gesellt sich auch das neue InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil. Dieses besitzt wie der Name sagt vier USB Ports, wovon einer ein USB PD 3.0 45W Ladeport ist. Hinzu kommt noch ein Quick Charge Port und zwei normale Ladeports. Dies in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse!

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 6Klingt doch spannend oder? Aber wie gut ist das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser stelle vielen Dank an InLine für das Zurverfügungstellen des Netzteils für diesen Test.

 

Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil im Test

Das erste was am InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil auffällt sind ohne Frage die Abmessungen. Mit 60,5 x 53,2 x 43,2 mm ist das USB-Netzteil für seine Leistung von 45W und satte vier USB Ports angenehm kompakt.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 1Dabei setzt InLine auf ein „Steckernetzteil“ Design. Dieses kommt also direkt in eine Steckdose, was für ein vier Port USB-Netzteil durchaus ungewöhnlich ist.

Was das Design und das Gehäuse angeht, muss ich mich aber kritisch zeigen. Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil ist zwar soweit solide gebaut, aber es wirkt nicht wie ein premium Ladegerät. Ich glaube InLine verkauft sich und sein Netzteil hier etwas unter Wert.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 2Das Gehäuse ist sehr einfach gebaut aus einem vergleichsweise einfachen Kunststoff. Auch die Form ist eher als „funktional“ zu bezeichnen. Schade, denn technisch haben wir ein sehr spannendes Ladegerät vor uns.

Dieses bietet auf seiner Front vier Ladeports, 3x USB A und 1x USB C. Zwei der USB A Ports sind normale 5V/3A Ports. Offiziell gibt es keine 3A USB A Ports, abseits von Quick Charge und Co. Praktisch werden diese also wie 2,4A Ports behandelt.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 3Der dritte USB A Port unterstützt Quick Charge 2.0/3.0 mit bis zu 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Der Star der Show ist der 45W USB C Port. Dieser unterstützt den Power Delivery 3.0 Standard (leider ohne PPS), wie auch Quick Charge 4. Genau genommen kann der USB C Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 4Insgesamt liegt die Leistung aller USB Ports auch „nur“ bei 45W. Belastet Ihr den USB C Port voll sind die anderen Ports nicht mehr zu nutzen.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einem ersten Test, erfüllt das InLine LS-4UHP seine Herstellerangaben? Ja der USB C Port kann die beworbenen 45W nach dem Power Delivery 3.0 Protokoll liefern.

Dies auch über mehrere Stunden hinweg ohne Probleme. Allerdings erwärmt sich das Ladegerät dabei sehr deutlich!

TemperaturIch konnte hier punktuell Temperaturen von 80 Grad beobachten. Prinzipiell halten Ladegeräte solche Temperaturen aus, aber Kühler ist natürlich besser.

Etwas kritischer sehe ich die fehlende Abschaltung bei Überlast bzw. diese greift erst sehr spät. Belastet Ihr den USB C Port mit 45W könnt Ihr auch die USB A Ports noch zusätzlich mit 10W belasten. Erst ab ca. 60W schaltet das Ladegerät ab.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an dem Ladegerät getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra

Ladetempo In WattErfreulicherweise gab es keine Überraschungen, den solche sind meist negativ. Alle getesteten Notebooks, Smartphones und Tablets verhielten sich „wie erwartet“ am InLine LS-4UHP. So erreichten die Notebooks am USB C Port das volle Ladetempo von 45W. Für Notebooks wie dem Dell XPS 13 reicht dies bereits, um das originale Ladegerät voll zu ersetzen.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 7Neben den Notebooks ließen sich auch das iPad Pro, iPhone 11 Pro Max und das Samsung Galaxy S20 Ultra am USB C Port schnellladen. Im Falle des S20 Ultras wird nicht das volle Schnellladetempo erreicht, aber durchaus ein schnellladeähnliches Tempo. Um das S20 und S20 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden wird ein USB PD PPS Ladegerät benötigt, mehr dazu hier.

Die USB A Ports haben mich positiv überrascht! Diese sind sauber optimiert und bieten sowohl in Kombination mit IOS wie auch Android ein gutes Ladetempo.

Der Quick Charge Port funktionierte ebenso tadellos und unterstützt sogar den FCP Standard, welcher es auch erlaubt Huawei Smartphones „schneller“ zu laden.

 

Die Effizienz

Wie es sich für ein modernes Ladegerät gehört benötigt das InLine LS-4UHP im Leerlauf unter 0,3W Strom, was damit außerhalb des Messbereiches meiner Messgeräte liegt. Super! Aber wie steht es um die Effizienz?

EffizienzDiese würde ich als solide bezeichnen! Im schlimmsten Fall konnte ich eine Effizienz von 80% messen und im besten Fall von 89%. Dabei steigt die Effizienz tendenziell umso höher die Last ist.

 

Fazit

Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil ist ein spannendes zweit Ladegerät bzw. Reise-Ladegerät. Seine größte Stärke ist die Mischung aus recht kompakten Abmessungen und einer großen Portvielfalt.

2x USB A mit 3A, 1x Quick Charge 3.0 und 1x USB C PD mit 45W ist für ein Ladegerät das Ihr mit der Hand umschließen könnt durchaus beeindruckend! Zumal die Pots alle auch gut bis sehr gut funktionieren. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten, ganz im Gegenteil die USB Ports sind alle sauber auf IOS und Android Smartphones optimiert.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 8Damit eignet sich das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil für alle Smartphone Hersteller und sogar für kleinere USB C Notebooks!Punktabzug gibt es für die durchaus höhere Hitzeentwicklung und die etwas träge Abschaltung bei Überlast.

Dennoch ist das InLine LS-4UHP ein absolut empfehlenswertes USB Ladegerät, gerade wenn die kompakten Abmessungen für Euch wichtig sind.

Unterwegs unabhängig von der Steckdose sein, wie geht’s am besten?

Mittlerweile sind technische Geräte in allen Bereichen des Alltags vorgedrungen. Dies gilt auch fürs Campen, Wandern oder Zeltausflüge. Aber gerade bei diesen Aktivitäten kann es zu Problemen kommen, wie die technischen Geräte mit Energie versorgen?

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 2Hier gibt es diverse Möglichkeiten, von Powerbanks, über Solarladegeräte bis hin zu Powerstationen. Welche Möglichkeiten es gibt unterwegs Smartphone, Kamera und Co. mit Energie zu versorgen klären wir in diesem Artikel!

 

Powerbanks, einfach, günstig und ausreichend für kleinere Ausflüge

Powerbanks sind sicherlich die einfachste Methode Smartphones, Kameras und allgemein alle USB Geräte unterwegs zu laden. Im Allgemeinen gibt es reguläre Powerbanks bis zu Kapazitäten von 27000mAh. Powerbanks mit größeren Kapazitäten können aber auch schnell recht schwer und klobig werden. Rechnet also aus wie lange Ihr Unterwegs seid und wie viel Energie Ihr benötigt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 6

Einfach als Rechenbeispiel, ein Samsung Galaxy S20 hat einen 4000mAh Akku. Da Euer Smartphone nicht zu 100% Effizient lädt rechnet gute 20% drauf. Für eine vollständige Ladung bräuchte das S20 also ca. 4800mAh. Eine 10000mAh Powerbank könnte das Smartphone also ca. 2x laden, eine 20000mAh Powerbank 4x usw.

Geht es Euch also nur um das Laden von einem oder zweier Smartphones würde eine 20000mAh Powerbank Euch bereits 2-4 Tage problemlos reichen.

Hier eine Tabelle mit einigen Powerbanks nach Größe (Volumen) zu Kapazität (mAh) sortiert, welche Euch vielleicht hilft die „Optimale“ Ausflugs/Wander Powerbank zu finden.

Powerbank GrößeAls besonders spannend würde ich dabei natürlich folgende Modelle betrachten:

Alle drei sind für die jeweilige Kapazität so kompakt wie möglich. Klar die RAVPower RP-PB058 ist mit 268000mAh nicht winzig, aber das Verhältnis der Abmessungen zur Größe stimmen.

Ich würde bei einem 2-tägigen Ausflug und 1-2 Smartphones zur Charmast W2010 oder dem Anker PowerCore II 20000 raten. Bei 3-4 Tagen oder mehr zu ladenden Geräte sollte es schon die RAVPower RP-PB058 sein.

Habt Ihr deutlich mehr Geräte, größere Verbraucher oder wollt länger unabhängig von der Steckdose sein, dann braucht Ihr Wahlweise mehrere Powerbanks oder andere Lösungen (Solar).

Es gibt zwar auch Powerbanks mit über 27000mAh, diese dürften aber oftmals nicht mit an Board von Flugzeugen, oder nur mit Sondergenehmigung.

 

Solar-Powerbanks? Vorsicht!

Es gibt im Handel diverse „Solar-Powerbanks“, welche auf den ersten Blick doch toll aussehen. Allerdings kann ich Euch hier nur warnen! Solar-Powerbanks taugen in 99% aller fällen nichts.

Ausklappbare Solar Powerbanks Test 16

Die Panels dieser Modelle sind einfach meist viel zu klein. Wir reden hier oft von +- 40 Stunden praller Sonne für eine Smartphone Ladung. Dies ist einfach alltagsfern. Etwas besser sind die Modelle mit ausklappbaren Panels. Aufgrund der größeren Fläche sind diese meist brauchbarer, aber auch kein Garant für unbegrenzte Energie. Mehr dazu hier -> „Ausklappbare Solar-Powerbanks von X-DRAGON und Hiluckey

 

USB Solarpanels, mögliche Lösung

Der nächste Schritt wären USB Solarpanels. Diese sind in der Anwendung denkbar einfach. Aufklappen, Gerät an den USB Port anschließen und Go! USB Solarpanels gibt es bei Amazon und eBay geschätzt hunderte und diese sind alle sehr ähnlich gebaut. Je nach Leistung habt Ihr mehrere Panels die in einem Stoff-Gehäuse sitzen und sich ausklappen lassen. Ideal für den Campingausflug usw.

Allerdings gibt es hier ein paar Stolpersteine. Glaubt zunächst niemals den Watt Angaben! Aus Erfahrung kann ich Euch sagen das diese in Deutschland nie erreicht werden. Ein 20W USB Solarpanel schafft praktisch vielleicht 12-15W, ein 15W Modell vielleicht 10-12W usw. Die meisten Modelle kommen vom gleichen Fertiger, egal welcher Name drauf steht. Diese sind in der Regel nicht identisch, aber doch ähnlich. Hier und da hat mal ein Modell eine etwas bessere Ladeelektronik oder 10% bessere Panels usw.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 6Das zweite, glaubt nicht den Bildern mit Wanderern die das Solarpanel auf dem Rücken tragen. Im Schatten oder der Sonne abgewannt produzieren solche Solarpanels unfassbar wenig Energie! Dreht Ihr ein Solarpanel von der Sonne weg wird ein 15W Modell vielleicht noch 1-2W produzieren, im Schatten sind es noch 0,5W. Um auch nur ansatzweise die beworbene Leistung zu erhalten müsst Ihr die USB Solarpanels in der prallen Sonne liegen lassen.

Ein weiter Punkt den Ihr beachten müsst ist die schwankende Leistung. Smartphones sind nicht gemacht an Geräten geladen zu werden die 10W ausgeben, dann plötzlich aufgrund eines Schattenwurfs nur noch 1W produzieren, dann wieder 10W usw. Ich würde daher immer das nutzen einer Puffer-Powerbank empfehlen!

Nicht jede Powerbank eignet sich für das Nutzen als Puffer-Powerbank. Mehr dazu hier „Solar Puffer Powerbanks, welche sind empfehlenswert und wo liegen die Probleme?

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 5Aktuell würde ich wahlweise die Sunnybag POWERPACK 10.000, SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh (bei Amazon) oder die RAVPower RP-PB058 als Puffer-Powerbanks empfehlen. Die beiden SunnyBAG Modelle sind auch als Puffer-Powerbank gedacht, die RAVPower eigentlich nicht, funktionierte aber in meinem Test gut als solche.

Auf Seiten der USB Solarpanels würde ich Euch Modelle von

  • CHOETECH
  • RAVPower
  • Anker
  • Xtorm

Empfehlen.

 

Powerstation + Solarpanel, wenn es etwas mehr sein muss

Wollt Ihr deutlich mehr Geräte nutzen und gegebenenfalls auch Dinge wie Kühlboxen usw. dann müsst Ihr über eine so genannte Powerstation nachdenken. Eine Powerstation ist eine „große“ Powerbank, mit mehr Kapazität und oftmals Features wie einem 12V Ausgang und einer Steckdose. Dies erlaubt es auch größere Geräte mit Energie zu versorgen.

Die meisten Powerstations haben auch die Möglichkeit via Solar mit Energie versorgt zu werden. Natürlich sind solche Powerstationen sehr groß und schwer, genau wie leistungsstarke Solarpanels. Daher sind diese nur für Camping-Ausflüge mit dem Auto oder Caravan zu empfehlen.

Poweroak Ps1 Im Test 7

Wie auch bei Powerbanks gilt es hier zunächst die benötigte Kapazität abzuschätzen. Einfache Powerstations haben meist 150-200Wh (40540 – 54054mAh) nach oben hin gibt es aber keine Limits. Wenn Ihr bereit seid vierstellige Summen auszugeben, dann bekommt Ihr Powerstationen die ganze Wohnhäuser versorgen können. Hier beispielsweise ein Modell mit schlanken 2,4KWh.

Legt Ihr Wert auf die 230V Steckdose, dann achtet, wenn möglich auf ein Model mit einer reinen Sinuswelle. Diese sind etwas teurer, aber unproblematischer, wenn es um das betreiben von Geräten mit Schaltnetzteil geht.

Poweroak Ps1 Im Test 15

Als Empfehlung würde ich die PowerOak PS Serie aussprechen. Diese gibt es mit 200Wh bis 24000Wh und Preisklassen zwischen 269€ und 1979€, je nachdem was Ihr braucht.

Seid Ihr an einem sonnigen Ort, dann würde ich die Kombination mit einem Solarpanel empfehlen. Diese Powerstations akzeptieren alle normalen 12V Solarpanels und können auch gleichzeitig geladen und entladen werden. Neben den normalen Solarpanels (wie auch meinen Bildern) gibt es auch faltbare Modelle, welche sicherlich für den Transport etwas angenehmer sind.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 3Im Gegensatz zu Solarsystemen auf Basis einer Autobatterie sind solche Powerstationen deutlich haltbarer und können auch vollständig entladen werden. Reguläre Autobatterien tötet Ihr sehr schnell durch ein tieferes Entladen.

 

Fazit

Ich hoffe dieser Artikel konnte Euch etwas weiterhelfen welche Möglichkeiten es für eine „unabhängige“ Stromversorgung gibt.

  • Powerbanks
  • USB Solarpanels (+ Puffer Powerbank)
  • Powerstationen (+ Solarpanel)

Wollt Ihr nur ein Smartphone 1x täglich laden wird eine 20000mAh Powerbank Euch schon gute 4-5 Tage durchbringen. Seid Ihr an einem recht sonnigen Ort und verweilt dort länger, dann könnte auch ein USB Solarpanel eine gute Idee sein, Gegebenenfalls mit Puffer-Powerbank.

Macht Ihr einen wirklich langen oder großen Camping-Ausflug, dann solltet Ihr über die Anschaffung einer Powerstation nachdenken. Diese gibt es in allen möglichen Größen und meist mit der Option ein normales 12V Solarpanel zum Laden zu nutzen.

Wichtig, rechnet lieber etwas „sicherer“. So bringen USB Solarpanels niemals die beworbene Leistung. Ein 20W Panel bringt vielleicht 12-15W. Auch Powerbanks haben nie zu 100% die beworbene Kapazität, meist 80-90% davon. Ebenso lädt Euer Smartphone nicht zu 100% Effizienz usw.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 1Abschließend noch ein paar Empfehlungen für Unterwegs.

Powerbanks (möglichst leicht und kompakt, für die jeweilige Kapazität)

USB-Solarpanels

Powerstationen

Test, HELPERS LAB H0615 105W USB Ladegerät mit USB PD 3.0 PPS und Quick Charge 4+!

Immer mehr Smartphones nutzen den USB Power Delivery Standard mit PPS zum Schnellladen, so beispielsweise auch das Samsung Galaxy S20 Ultra. Ladegeräte die USB PD unterstützten gibt es einige, allerdings USB PD + PPS ist aktuell noch recht exotisch.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 8Eins der wenigen Ladegeräte das hier eine passende Unterstützung verspricht ist das HELPERS LAB H0615. Dieses soll bis 105W Leistung bieten, USB Power Delivery inklusive PPS und Quick Charge 4+! Klingt doch sehr spannend!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann das HELPERS LAB H0615 diese Versprechungen auch in der Praxis erfüllen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das HELPERS LAB H0615 105W USB Ladegerät im Test

HELPERS LAB setzt bei seinem H0615 Dual USB C Ladegerät auf den üblichen Formfaktor für ein Multiport USB Ladegerät. Dieses ist etwas größer als eine Zigarettenschachtel.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 5Dabei setzt das Ladegerät natürlich auf Kunststoff für das Gehäuse. Allerdings nutzt HELPERS LAB einen vergleichsweise wertigen Kunstsoff mit einer schönen rauen Textur.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 1Im Gegensatz zu den meisten anderen vergleichbaren Modellen könnt Ihr das HELPERS LAB H0615 auch Hochkant nutzen! Passende Füße, eine Softtasche und Ladekabel liegen mit im Lieferumfang. Beim Stromkabel setzt das Ladegerät auf den üblichen Kleingerätestecker. Abseits davon gibt es optisch nichts groß zu erwähnen. Es gibt lediglich noch eine Staus-LED auf der Front.

 

Anschlüsse und USB PD PPS und QC 4+!

Spannend ist die Portausstattung. Auf der Front finden wir vier USB Ports, zwei USB C Ports und zwei USB A Ports.

Die beiden USB A Ports sind vergleichsweise unspektakulär und bieten nur 5V/2A, also 10W pro Port.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 2Die USB C Ports haben es dafür in sich! USB C Port 1 bietet 30W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A. USB C Port 2 bietet satte 65W bzw. 5V/3A, 9V/3A. 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A. Diese Leistung wird natürlich nach dem USB Power Delivery Standard zur Verfügung gestellt.

Allerdings bietet das HELPERS LAB H0615 eine Erweiterung des USB Power Delivery Standards an, nämlich die Unterstützung von PPS! PPS erlaubt eine flexible Programmierung des Ladegerätes. Ein Smartphone kann also auch Spannungen abseits der fest programmierten Stufen abrufen. Beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra lädt mit 9,5V, was dank PPS auch kein Problem ist.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 3Neben PPS, welches von beiden USB C Ports geboten wird, ist auch Quick Charge 4+ mit an Bord. Hierdurch lassen sich auch Smartphones wie das Xiaomi Mi9 mit vollem Tempo laden!

Lediglich ein Punkt stört mich soweit etwas am HELPERS LAB H0615. Dieses wird mit 105W bei Amazon beworben. Allerdings liegt die total Power bei 80W! Ihr könnt also nicht alle Ports gleichzeitig voll belasten, wie es die Werbung vermuten lässt.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am helpers lab H0615 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Hyper
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
USB C -1 USB C -2 USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 22,6 W 23,1 W 10,88 W
Apple MacBook Pro 13 29,3 W 48,8 W 11,49 W
Apple MacBook Pro 16 29,2 W 64,2 W 11,5 W
Dell XPS 13 9380 27,2 W 44,2 W 0
Dell XPS 15 7590 0 64,6 W 0
Google Pixel 4 XL 17,8 W 17,4 W 7,2 W
Huawei Mate 20 Pro 13,9 W 14,2 W 8,4 W
Motorola One Hyper 28,6 W 27,7 W 2,3 W
Samsung Galaxy S20 Ultra 0 0 6,83 W

Starten wir mit der größten Auffälligkeit, dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Dieses verweigerte bei mir das Laden an beiden USB C Ports! Warum? Keine Ahnung! Ein ähnliches Problem konnte ich leider auch schon bei anderen Ladegeräten in Kombination mit dem S20 Ultra beobachten, siehe hier. Das S20 Ultra ist da mit der aktuellen Software etwas zickig.

Schade denn dank PPS müsste das helpers lab H0615 eigentlich das S20 Ultra sogar super schnell laden können. Das dies auch prinzipiell funktioniert sehen wir beim Motorola One Hyper, welches auch PPS bzw. Quick Charge 4+ Ladegeräte für ein Ladetempo über 18W benötigt.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 9Auch die anderen Testgeräte ließen sich problemlos am HELPERS LAB H0615 mit dem zu erwartenden Tempo laden. Dies gilt beispielsweise für das Apple iPhone 11 Pro Max, aber auch die diversen Notebooks.

Im Falle des XPS 13 und MacBook Pro 13 kann das HELPERS LAB H0615 sogar das originale Ladegerät voll ersetzen. Auch für die größeren Notebooks eignet sich das HELPERS LAB H0615 gut, kann diese aber unter Volllast nicht aufgeladen halten. Diese brauchen hier einfach mehr als die maximal möglichen 65W und müssen somit den überschüssigen Bedarf aus dem Akku holen.

Mittelmäßig begeistert war ich von den regulären USB Ports. Diese würde ich lediglich als „Okay“ einstufen.

 

Effizienz

Schauen wir uns noch die Effizienz an.

EffizienzDiese schwankt zwischen 82% und 91%! Gute bis sehr gute Werte, was sich auch im Vergleich mit anderen Ladegeräten widerspiegelt. Dies spricht für eine moderne Elektronik.

Temperatur 1Temperatur 2

 

Fazit

Das HELPERS LAB H0615 ist grundsätzlich eins der besten Multiport USB Ladegeräte aktuell auf dem Markt. Dies liegt primär an den beiden USB C Ports, welche zum einen mit 65W und 30W ordentlich Power haben und zum anderen USB PD PPS unterstützen.

Somit kann das HELPERS LAB H0615 sehr viele moderne Smartphones sehr schnell laden, wie z.B. das Apple iPhone 11 Pro Max, Xiaomi Mi9, Motorola One Hyper usw.  Auch viele Notebooks lassen sich am HELPERS LAB H0615 schnell laden. Bei 13 Zoll Notebooks kann das Ladegerät sogar das original Ladegerät voll ersetzen.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 7Hinzu kommt eine vernünftig wirkende Elektronik und gute Effizienz! Etwas sauer stößt nur die problematische Kompatibilität zum Samsung Galaxy S20 Ultra auf, wie auch die mäßig guten normalen USB Ports.

Dennoch, habt Ihr kein S20 Ultra und sucht ein top modernes USB C Ladegerät mit Unterstützung für den PPS Standard, dann ist das HELPERS LAB H0615 eine sehr gute Wahl!

Helpers lab 30W 65W USB C Notebook Ladegerät mit PD 4 Port Netzteil...

  • 30W + 65W USB C Ausgang
  • USB PD, QC 4.0 und PPS Support!
  • Effizienz zwischen 82% und 91%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

 

 

Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 im Test

Die Energieversorgung von technischen Geräten wie Smartphones und Kameras kann durchaus eine große Herausforderung sein. Dies weniger Zuhause, dafür aber deutlich mehr unterwegs. Gerade bei Camping Ausflügen die mehrere Tage dauern, kann es schwierig sein eine passende Energiequelle zu finden.

Eine mögliche Energiequelle kann die Sonne sein! Mithilfe eines portablen USB Solarpanels könnt Ihr diese Energie nutzen um Euer Smartphone zu laden. Eins der modernsten USB Solarpanels ist das RAVPower Prime 28W RP-PC122.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 18Das RAVPower RP-PC122 verfügt über satte 28W maximale Leistung, drei USB Ports und ein sehr kompaktes Gehäuse.

Klingt doch interessant, wollen wir uns hier doch einmal anschauen ob das Solarpanel auch in der Praxis überzeugen kann. An dieser Stelle vielen Dank an RAVPower für das Zurverfügungstellen des Solarpanels für diesen Test!

 

Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 im Test

Was den Aufbau angeht ähnelt das RAVPower RP-PC122 den meisten auf dem Markt verfügbaren USB Solarpanels sehr stark, zumindest auf den ersten Blick.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 3So setzt auch das RAVPower RP-PC122 auf ein Gehäuse aus einer Art Leinenstoff. In diesem sind die einzelnen Solarpanels eingewebt. Es handelt sich hier um vier Panels + eine kleine Klappe mit den USB Ports.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 1Für einen besseren Transport könnt Ihr das USB Solarpanel zusammenklappen. Hier fällt die vergleichsweise niedrige Dicke des RAVPower RP-PC122 auf.

Die Panels sind hier deutlich dünner als bei allen mir bisher bekannten USB Solarpanels. Dies resultiert in einem vergleichsweise kompakten Ladegerät, gerade im Betracht der hohen Leistung von 28W.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 6Diese Leistung lässt sich über gleich drei USB Ports verteilt aufrufen. Diese USB Ports sind an einem kleinen Modul auf der Rückseite verbaut. Alle drei Ports können theoretisch 5V 2,1A liefern. Das praktische Maximum hängt aber natürlich von der Sonneneinstrahlung ab.

 

Die Leistung

Kommen wir zur Leistung. Diese wird von RAVPower mit 28W im Maximum beziffert. Ich habe meine Tests im Frühjahr (Mitte April) an einem wunderschönem Tag mit klarem Himmel und Sonnenschein durchgeführt.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 10Alle Tests sind also bei ziemlich optimal Bedingen entstanden. Ich will aber nicht ausschließen, dass im Hochsommer nochmals +- 10-20% mehr möglich wären.

Um das absolute Maximum an Leistung aus dem RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät zu holen habe ich mit zwei regelbaren Widerständen gearbeitet. Diese wurden jeweils soweit aufgedreht bis die Spannung zusammenbrach.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 13Flach auf dem Boden liegend konnte ich maximal 13,6W erreichen und Richtung Sonne gewinkelt 15,8W. Wir haben hier also eher ein 18W Solarpanel vor uns, was auch besser zu den Abmessungen passt.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 20Auf den ersten Blick ist dies enttäuschend, allerdings es wäre gelogen, dass ich überrascht wäre. Hier einfach einmal zum Vergleich das Anker 21W PowerPort solar, AUKEY 21W solar Ladegerät und EasyACC 20W Solarladegerät. Gleiche Bedingungen und gleicher Test.

Leistung VergleichSiehe da, keins der Solarpanel kann die Herstellerangabe erreichen. Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät ist sogar eindeutig das Leistungsstärkste Modell der vier.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 21Schauen wir uns aber die Leistung auch mal mit echten Smartphones an. Hierfür habe ich mir das Samsung Galaxy S20 Ultra wie auch das Apple iPhone 11 Pro Max geschnappt und diese mit allen Solarpanels verbunden.

Leistung Vergleich PraxisErstens, das Apple iPhone nutzt sehr effizient die Leistung aus den Solarpanels. Dieses ist dicht an der von mir ermittelten maximalen Leistung. Zweitens das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 bietet durch die Bank weg die beste Leistung.

 

Bitte nutzt eine Puffer-Powerbank!

Hier eine kleine Empfehlung meinerseits, nutzt eine Puffer-Powerbank! Zwar könnt Ihr auch Smartphones direkt am Solarpanel laden, allerdings sind Smartphones nicht auf Quellen mit deutlich schwankender Spannung und Leistung optimiert.

Ganz im Gegenteil, die Ladeelektronik mag so etwas gar nicht! Und ja sollte es einen plötzlichen Schattenwurf geben, kann von einer auf die andere Sekunde der Ladestrom auf 0 sinken und dann wieder ansteigen.

Eine zwischengeschaltete Puffer-Powerbank fängt solche Schwankungen ab. Nicht jede Powerbank eignet sich aber als Puffer-Powerbank. Hier findet Ihr Empfehlungen und Infos meinerseits: https://techtest.org/solar-puffer-powerbanks-welche-sind-empfehlenswert-und-wo-liegen-die-probleme/

 

Fazit

Das RAVPower Prime 28W ist das beste Solar-Ladegerät das ich bisher in den Fingern hatte. Starten wir aber mit einem kontroversen Punkt, der Leistung.

Mit 28W wird geworben, 18-20W könnt Ihr in Deutschland im Maximum erreichen. Leider werden alle Solar-USB-Ladegeräte  mit deutlich höheren Leistungen beworben als praktisch erreicht werden. RAVPower ist hier nicht alleine.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 17Im Test konnte das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät aber die 21W Modelle von Anker und AUKEY, wie auch das 20W Modell von EasyAcc deutlich schlagen. Dies sowohl in einem „Maximal-Test“, wie auch im praktischen Teil.

Dabei ist das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät auch angenehm kompakt und dünn, gerade im zusammengefaltetem Zustand!

Kurzum das RAVPower Prime 28W ist ein Top Solar-Ladegerät, auch wenn die 28W in meinem Test nicht ganz erreicht wurden.

Die beste Powerbank (die Ihr vermutlich nicht kanntet), das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack im Test

Wenn Ihr eine absolute High-End Powerbank sucht werdet Ihr früher oder später über die HyperJuice Powerbank stolpern. Diese ist aus einem Crowdfunding Projekt entstanden und repräsentiert das so ziemlich krasseste was Ihr aktuell im Bereich der Powerbanks bekommen könnt.

  • 27000mAh bzw. 100Wh Kapazität
  • Quick Charge 3.0 18W
  • USB C PD 100W
  • USB C PD 60W

Insgesamt kann die Powerbank satte 130W leisten, ideal für Nutzer mit großen Notebooks wie dem Apple MacBook Pro, Dell XPS 15 usw.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 10Ihr könntet sogar zwei Apple MacBook Pro 13 gleichzeitig mit vollem Tempo laden! Beeindruckend. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack wirklich so gut wie es die Technischen Daten versprechen? Finden wir es heraus!

 

Story Time

An dieser stelle eine kleine Geschichte und „behind the scenes“ Story wie ich an das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack gekommen bin und die Probleme die ich dabei hatte. Kommt Ihr nur für den Test, dann überspringt diesen Teil einfach.

[spoiler title=’Hier weiterlesen‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Ich hatte ende 2019 HyperJuice angeschrieben ob es möglich wäre das Battery Pack für einen Test zu erhalten. Und ja Anfang Januar 2020 habe ich eine Antwort bekommen das mir eine Powerbank aus der USA zugesendet würde. Dann gab es lange Funkstille. Die Powerbank sollte ende Januar bei mir ankommen, tat sie aber nicht. Ich habe dann natürlich eine Rückfrage gestellt, Antwort es gäbe Probleme mit dem Zoll, aber man habe diesen Papiere zugesendet und es sollte nun zügig weitergehen. Mitte Februar nichts, erneut nachgefragt und mein Pressekontakt teilte mir mit sie würde sich bei der Versand Abteilung erkundigen. Leider habe ich seid dem keine Antwort mehr erhalten.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 6Powerbank im Nirvana verschwunden und da ich keine Tracking Nummer oder ähnliches hatte, habe ich die Sache aufgegeben, war aber immer noch an eine Test interessiert. Leider ist aber das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack in Deutschland wirklich nicht zu bekommen. Aber jemand hat dieses bei eBay für rund 80€ verkauft. Glücklicher Zufall! Kurzerhand habe ich zugeschlagen und die Powerbank ist auch wirklich bei mir eingetroffen.

Es handelte sich hier aber anscheinend um eine ältere Version, mit einem etwas anderen Gehäuse. Technisch schien diese aber identisch, daher habe ich mich dennoch entschieden einen Test zu machen. Test fertig und in der „zu Veröffentlichen“ Warteschlange.

Kurz vor der geplanten Veröffentlichung kam dann was? Richtig ein Brief von Fedex mit der bitte Summe X Zoll für ein Paket von HyperJuice zu zahlen. Der Brief kam am 01.04, Aufgabe Datum des Pakets 16.01. WOW da hat aber wirklich jemand langsam gearbeitet.

Kurzum ich habe nun zwei HyperJuice Powerbanks in zwei Versionen. Der Test war ursprünglich für die alte Version geschrieben (welche Technisch identisch ist) und wurde nun Faulerweise nur von mir angepasst.

[/spoiler]

 

Das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack im Test

High Power Powerbanks sind von Natur aus immer etwas größer. Diese benötigen aufwendigere Elektronik, welche nun mal mehr Platz frisst.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 1So ist auch das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack etwas größerer Natur, aber auch nicht riesig. Die Powerbank misst 188 x 78 x 23mm. Damit ist dies keine Hosentaschen Powerbank, was aber bei einer Leistung von satten 130W sicherlich auch nicht zu erwarteten ist.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 5Beim Gehäuse setzt HyperJuice auf Aluminium, welches sich in einem Unibody Design einmal um die Powerbank zieht. Lediglich das Front und Endstück sind aus Kunststoff gefertigt. Generell würde ich das Design als recht schlicht aber schick bezeichnen. Das verwendete Aluminium hat eine sehr edle und schicke Textur, welche den Apple MacBooks ähnelt.

 

Die Technik

Das Spannende am HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist aber die Technik. Auf der Front finden wir zwei USB C Ports, wie auch einen USB A Port.

Der USB A Port unterstützt Quick Charge 3.0 und somit eine Leistung von bis zu 18W.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 2Viel spannender sind aber die USB C Ports. Port 1 hat satte 100W Leistung, also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A. Über diesen Port soll auch Quick Charge 2.0 Unterstützt werden. Klasse!

Aber es wird noch besser, denn auch Port 2 unterstützt das Power Delivery Protokoll mit bis zu 60W, also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Leider lassen sich aber alle drei Ports nicht gleichzeitig voll belasten. Im absoluten Maximum kann die HyperJuice 130W liefern, laut Hersteller. Praktisch scheint das Limit aber bei 132W zu liegen. Verbindet Ihr mit beiden USB C Ports ein Gerät werden diese jeweils auf 60W limitiert und Quick Charge abgeschaltet. 2x 60W + 12W auf dem USB A Port = 132W.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 4Nicht schlecht! Damit kann das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack zwei MacBook Pro 13 mit vollem Tempo laden. Das Aufladen der HyperJuice soll im Übrigen auch mit bis zu 100W geschehen.

 

Die Kapazität

HyperJuice gibt die Kapazität der Powerbank mit 27000mAh bzw. 99,9Wh an. Wie hoch die praktische Kapazität liegt hängt vom Entladen und dem Tempo des Entladens ab.

KapazitätIm besten Fall konnte ich eine Kapazität von 80.84Wh bzw. 21698mAh messen. Dies entspricht 80,3% der Herstellerangabe.

Ein eher mäßig guter Wert, zumal dieser beim schnelleren Entladen auch noch etwas tiefer liegt. Die verbaute Elektronik arbeitet also eher mäßig effizient. Leider nicht ungewöhnlich bei „High Power“ Powerbanks.

 

Eine merkwürdige Drosselung?

Beim Test des HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen. Die Powerbank drosselt sich.

Anfangs hat diese 100W (20V/5A), ab ca. 75% Kapazität nur noch 87W (20V/4,35A) ab ca. 50% Kapazität nur noch 60W (20V/3A) und ab ca. 25% Kapazität nur noch 30W (20V/1,5A).

LeistungSolch ein verhalten habe ich noch nie bei einer Powerbank gesehen! Dies stellt mich aber vor ein Problem, ist dies ein Bug oder wirklich so gewollt. Ich habe hier versucht mehr Infos von HyperJuice zu bekommen, diese konnten sich zu diesem Verhalten aber nicht genauer äußern bzw. wollten dies nicht.

Allerdings hat mir der Support folgendes bestätigt „The HyperJuice battery does reduce power sent to 60W after 40% to preserve itself“ Okay macht sinn, fast leere Akkuzellen haben eine niedrigere Spannung. Um nun die gleiche Leistung aus diesen zu holen muss der Strom erhöht werden, was die Zellen mehr belastet.

Eine Drosslung auf 60W ab 40% wäre für mich auch völlig Okay, aber die zwischen Stufen und vor allem die 30W am Ende sind problematisch. Beispielsweise ein XPS 15 braucht 45W zum laden, schaltet die Powerbank auf 30W runter verweigert das XPS 15 das laden.

Für die Apple MacBooks ist dies aber kein größeres Problem.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Powerbank getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus
  • Moto One Hyper

Starten wir mit den Notebooks. Hier kann das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack absolut glänzen! Das Dell XPS 13 benötigt maximal 45W, welche auch +- über beide Ports zur Verfügung gestellt werden konnten. Das 13 Zoll MacBook Pro gönnte sich sogar bis zu 57W, was auch hier das maximale Ladetempo ist. Ähnliches gilt auch fürs Dell XPS 15, welches via USB C maximal 60W aufnehmen kann.

LadetempoDer wahre Test ist aber das Apple MacBook Pro 16! Über den 100W Port konnte dieses maximal 92W aufnehmen, was +- dem maximalen Ladetempo entspricht.

Kurzum, das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack konnte alle getesteten Notebooks mit vollem Tempo laden! Ihr könnt mit dieser Powerbank problemlos das originale Ladegerät ersetzen und ich konnte auch keine Kompatibilitätsprobleme beobachten.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 15Aber wie sieht es mit Smartphones und Tablets aus? Auch hier konnte ich keine Probleme bemerken!

  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 lassen sich an der HyperJuice schnellladen (an den USB C Ports). Der USB A Port ist sauber für IOS Geräte optimiert und bietet ein gutes normales Ladetempo.
  • Apple iPads ab dem iPad Pro können an der HyperJuice schnellladen. Ältere iPads erreichen am USB A Port ein gutes normales Ladetempo.
  • Samsung, LG, Sonys, Xioami Smartphones usw. welche Quick Charge unterstützen werden am Quick Charge Port schnellladen können.
  • Huawei Smartphones laden an der HyperJuice nicht so schnell wie am original Ladegerät, erreichen aber dennoch ein schnellladeähnliches Tempo sowohl an den USB PD Port, wie auch am Quick Charge Port (welcher FCP unterstützt).

 

Aufladen

Ihr solltet Euch für das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ganz klar ein USB PD Ladegerät zulegen!

Die Powerbank erreicht wie beworben knapp unter 100W, was ein beeindruckendes Tempo ist. Dieses wird von der Powerbank auch sehr lange gehalten. Es gibt keine Drosslung aufgrund von Überhitzen, wie bei dem Zendure Supertank. Mit 100W ist die Powerbank in knapp über einer Stunde voll.

Habt Ihr kein 100W PD Ladegerät wählt die HyperJuice Powerbank das jeweils maximale zur Verfügung stehende Tempo, so lange es sich um ein USB Power Delivery Ladegerät handelt!

Nutzt Ihr ein USB A auf USB C Kabel liegt das maximale Ladetempo bei traurigen 5W.

 

Fazit

Das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist eine starke Powerbank!

Dies liegt natürlich primär am 100W und 60W USB PD Port. Abrundend kommt noch der Quick Charge USB A Port hinzu. Ihr könnt also 95% aller Smartphones und Notebook am HyperJuice 130W USB-C Battery Pack mit dem vollen Tempo laden!

Es wäre sogar das Laden zweier MacBook Pro 13 mit vollem Tempo gleichzeitig möglich. Wirklich beeindruckend! Im Gegensatz zum Zendure SuperTank kämpft die HyperJuice Powerbank auch nicht mit dem Überhitzen, weder beim Laden noch beim mit 100W geladen werden.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 12Allerdings ist die Drosselung des USB C Ports basierend auf der Kapazität der Powerbank etwas merkwürdig. Die 100W habt Ihr nur bei den ersten 25% Kapazität, die letzten 25% Kapazität hat die Powerbank nur noch 30W. Für Apple Nutzer kein Problem, aber bei größeren Windows Notebooks (Dell XPS 15) etwas unschön. Hier kann dann nicht 100% der Kapazität genutzt werden. Wo wir gerade bei der Kapazität sind, diese ist gerade beim sehr schnellen entladen ist nicht überragend. Dies ist aber ein gängiges Problem bei solchen extremen Powerbanks.

Weitere Bonuspunkte bekommt das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack für die doch sehr gute Verarbeitung und wertige Optik.

Das größte Problem an dem HyperJuice Battery Pack ist aber das Beschaffen. Aktuell bietet kein Deutscher oder Europäischer Händler diese Powerbank an. Eine Bestellung ist nur aus der USA möglich und dort mit Stress (Zoll usw.) verbunden. Schade! Denn ansonsten wäre das HyperJuice Battery Pack eine starke Powerbank gerade für die Apple Nutzer unter Euch.

UPDATE: Es gibt doch einen kleinen Händler in Deutschland der die HyperJuice Produkte anbietet! https://iworkcase.com/

Urbanista ATHENS im Test, wir wollen Bass³!

Mit den ATHENS bietet der schwedische Hersteller Urbanista true Wireless Ohrhörer der preislichen Mittelklasse an. Diese sollen sich speziell an Sportler richten, wofür diese neben einem besonderen sicheren Halt auch eine IP67 Zertifizierung bieten.

Urbanista Athens Im Test 8Aber wie steht es um den Klang und den Tragekomfort? Können hier die Urbanista ATHENS überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Urbanista für das Zurverfügungstellen der ATHENS für diesen Test.

 

Die Urbanista ATHENS im Test

Das erste was bei den Urbanista ATHENS auffällt ist das vergleichsweise kompakte Design der Ladebox. Die Ladebox ist komplett aus einem schwarzen „Softtouch“ Kunststoff gefertigt.

Urbanista Athens Im Test 5Eine sehr schöne Größe für die Hosentasche! Allerdings ist der Softtouch-Kunststoff sehr empfindlich was Fingerabdrücke und Schmutz angeht. Gerade bei einem Fitness zentrierten Produkt vielleicht nicht die perfekte Wahl.Geladen wird die Ladebox erfreulicherweise über einen USB C Port auf der Rückseite. Diese kann die Ohrhörer bis zu 3x unterwegs aufladen, eine ordentliche Leistung. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer bis zu 8 Stunden durch. Praktisch rechnet mit ca. 6-7 Stunden bei der Wiedergabe von Musik.

Urbanista Athens Im Test 3Die Urbanista ATHENS selbst sind im „Earbud“ Design gehalten. Die Ohrhörer sind also rundliche Ohrstecker mittlerer Größe. Diese sind wie auch die Ladebox in einem grau/schwarz gehalten. Der größte Teil des Gehäuses ist mit Silikon bedeckt.

Lediglich ein kleiner Teil auf der Unterseite ist aus normalem Kunststoff.

Urbanista Athens Im Test 2Für einen besseren Halt setzt Urbanista bei den ATHENS auf Silikon Ohraufsätze und einen Ohrhaken. Der Ohrhaken soll sich in Euren Ohren verkeilen und für einen besseren Halt auch bei Bewegung sorgen.

Gesteuert werden die Urbanista ATHENS über Tasten auf der Rückseite der Ohrhörer. Normalerweise bevorzuge ich bei Ohrstöpseln Touch-Tasten, aber die Tasten hier sind angenehm leicht zu drücken.

Das Ein- bzw. Ausschalten geschieht natürlich automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus der Ladebox.

 

Tragekomfort

Die Urbanista ATHENS sind recht „breite“ Ohrstöpsel, was sich natürlich auf den Tragekomfort auswirkt. So würde ich die ATHENS weniger für besonders kleine Ohren empfehlen.

In meinen größeren Ohren sitzen die Ohrhörer erfreulich gut und auch durchaus bequem. Es kann zwar etwas trickreich sein die Ohrbügel in die richtige Position zu bekommen, aber generell ist auch der Halt gut.

Kurzum habt Ihr mittlere oder große Ohren, dann geht der Tragekomfort völlig in Ordnung!

 

Klang der Urbanista ATHENS

Die Urbanista ATHENS haben direkt nach dem ersten Einschalten einen gewissen „Oh“ Moment bei erzeugt. Sagen wir es so dies sind keine Ohrhörer für Nutzer die einen besonders neutralen oder ausgewogenen Klang suchen. Die Bässe sind schon sehr dominant.

Urbanista Athens Im Test 10Starten wir aber dennoch bei den Höhen. Die Höhen sind prinzipiell nicht schlecht. Diese sind ausreichend klar und sauber, runden aber ein gutes Stück ab. Zischlaute sind recht angenehm und sanft. Im Gegenzug sind die Höhen aber auch nicht die schärfsten oder leichtesten.

Die Urbanista ATHENS sind hier ausreichend klar, dass sie nicht dumpf erscheinen, spielen aber oben herum recht entspannt.

Die Mitten würde ich akzeptabel einstufen. Diese klingen ausreichend natürlich und Stimmen kommen gut rüber. Allerdings sind die Bässe doch recht dominant. Der Beat kann die Mitten ein gutes Stück überschatten.

Kommen wir damit zum Bass. Die Urbanista ATHENS sind durchaus als Bass-Bomber zu bezeichnen. Diese haben den mit kräftigsten Bass den ich bisher bei true Wireless Ohrhörern gehört habe. Der Beat ist bei den ATHENS unheimlich treibend und kräftig. Gerade Musik mit einem kräftigen Beat klingt durchaus imposant!

Urbanista Athens Im Test 11Erneut dies sind keine Ohrhörer für Nutzer die einen neutralen Klang suchen! Der Bass macht Spaß, ist aber durchaus schon etwas übertrieben. Immerhin die Bassqualität ist top. Der Bass ist tief, übersteuert nicht und klingt schön rund. Allgemein haben die Urbanista ATHENS einen schönen räumlichen Klang, ohne dabei künstlich zu klingen.

Die maximale Lautstärke der Ohrhörer ist allerdings etwas niedriger als bei vielen Konkurrenten. Eventuell um ein Übersteuern des Bass zu verhindern.

 

Die Frequenzkurve der Urbanista ATHENS

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Frequenzkurve der Urbanista ATHENS an.

Urbanista Athens FrequenzkurveErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert schon neutrale Informationen zum Klang.

Im Falle der Urbanista ATHENS spiegelt die Frequenzkurve den subjektiven Eindruck sehr gut wieder. Der Bass der Ohrhörer ist extrem betont! Dies seht Ihr auch gut im Vergleich zu anderen Modellen.

Urbanista Athens VergleichDer Bass ist bei den Urbanista ATHENS (Rot) deutlich ausgeprägter als bei den Samsung Galaxy Buds+(Grün) oder Sennheiser Momentum True Wireless (Blau) .

 

Fazit

Ob die Urbanista ATHENS etwas für Euch sind, hängt etwas von Eurem Geschmack ab. Die Ohrhörer definieren sich klanglich ganz eindeutig etwas durch den Bass.

Urbanista Athens Im Test 14Der Bass ist hier ein gutes Stück angehoben! Die Urbanista ATHENS sind also kleine Bass-Bomber, machen dabei aber einen guten Job. Der Bass ist tief und schön voluminös. Die Höhen und Mitten sind soweit okay, aber rücken je nach Beat schnell etwas in den Hintergrund.

Mögt Ihr einen guten Schuss Bass, dann ist die größte Hürde genommen. Den Tragekomfort würde als gut einstufen, sofern Ihr nicht winzige Ohren habt. Die ATHENS sind etwas größere Ohrhörer, sitzen aber prinzipiell gut. Gut ist ebenso die Akkulaufzeit und die Verarbeitung.

Kurzum seid Ihr ein Bass-Fan und sucht TWS Ohrhörer in der 100€ Preisklasse, dann sollten die Urbanista ATHENS weit oben auf Eurer Liste stehen.

Urbanista Athens True Wireless Kopfhörer. 32 Stunden Spielzeit...
  • 【 Wahrhaft Kabellos FREIHEIT 】 Athens Ohrhörer bieten Ihnen...
  • 【 Wahrhaft Kabellos WASSERFEST 】 Mit den Urbanista Kabellose...
  • 【 Wahrhaft Kabellos AUDIO 】 Die Bluetooth-Kopfhörer von...
  • 【 Wahrhaft Kabellos LADEGEHÄUSE 】 Die schlanke Ladehülle...
  • 【 Wahrhaft Kabellos FUNKTIONEN 】 Mit eingebautem Mikrofon und...

Das Motorola One Hyper im Test, schick aber auch gut?

Motorola baut mit dem One Hyper seine starke Präsenz in der Smartphone Mittelklasse weiter aus. Im Gegensatz zum One Zoom fokussiert sich das One Hyper weniger auf die Kamera, sondern mehr auf eine starke Allround-Leistung.

Der größte Eyecatcher ist dabei eindeutig die ausfahrbare Frontkamera, welche auch ein vollflächiges Display ohne Notch erlaubt.

Motorola One Hyper Im Test 12Klingt doch spannend, aber ist das Motorola One Hyper wirklich seine 330€ wert? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Motorola für das Ausleihen des One Hyper.

 

Das Motorola One Hyper im Test

Motorola setzt beim One Hyper auf die typische Flaggschiff Smartphone Konstruktion. Heißt dieses ist auf der Vorderseite wie auch Rückseite aus Glas gefertigt, lediglich der Rahmen ist aus Aluminium um dem Smartphone etwas mehr Stabilität zu geben.

Motorola One Hyper Im Test 1Dabei ist das Glas auf der Rückseite auch sauber abgerundet, wodurch sich das Smartphone sehr gut in der Hand anfühlt!

Auch das Design ist gelungen. Das One Hyper wirkt nicht zu aufdringlich, hebt sich aber aufgrund der Färbung auch etwas von der Masse ab. Ja ich finde das Smartphone schick!

Bedenkt aber dass wir hier ein sehr großes Smartphone vor uns haben! Das Display des One Hyper ist satte 6,5 Zoll und damit suboptimal für kleine Hände und Taschen.

Motorola One Hyper Im Test 7Spannenderweise hat Motorola zwar ein fast vollflächiges Display verbaut, aber auf einen Ausschnitt oder Notch für die Kamera verzichtet.

Die Frontkamera ist dafür auf einem ausfahrbaren Schlitten angebracht. Aktiviert ihr die Frontkamera fährt dieser Schlitten aus. Zwar haben solche physischen Mechanismen auch immer Nachteile, cool sind diese aber auf jeden Fall!

Ich würde mich freuen mehr Smartphones mit diesem Mechanismus zu sehen, vor allem wenn wir dadurch auf die nervigen Cutouts im Display verzichten können.

Motorola One Hyper Im Test 4Gehen wir einmal um das Motorola One Hyper herum. Auf der Front finden wir das 6,5 Zoll Display, eine Ohrmuschel und natürlich die ausfahrbare Kamera.

Einschalter, wie auch die Lautstärkewippe sind auf der rechten Seite angebracht, auf der üblichen Position.

Motorola One Hyper Im Test 5Der USB C Ladeport, wie auch der Lautsprecher sind unten am Smartphone angebracht. Interessanterweise verfügt das One Hyper weiterhin über einen Kopfhöreranschluss, welche oben am Gerät angebracht ist.

 

Display

Das One Hyper setzt auf ein 6,5 Zoll Display mit 2340×1080 Pixeln Auflösung. Dabei kommt allerdings noch ein IPS Panel zum Einsatz. In dieser Preisklasse darf man allerdings auch noch kein OLED erwarten.

Motorola One Hyper Im Test 13Das Display sieht auf dem ersten Blick tadellos aus. Es ist klar, ausreichend hell, bietet einen soliden Kontrast und gute Farben.

Ja es gibt sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber das Display ist mehr als gut genug!

 

Der Lautsprecher

Zwar verfügt das Motorola One Hyper nur über einen Lautsprecher auf der Unterseite, dieser ist aber sehr gut!

Der Lautsprecher klingt sehr schön voll und satt. Nein Ihr dürft natürlich keine Wunder erwarten, aber im One Hyper steckt einer der besten Lautsprecher dieser Preisklasse. Schade nur das dieser nicht in Richtung des Nutzers ausgerichtet ist.

Auch was die Lautstärke angeht ist der Lautsprecher mehr als ordentlich!

Lautstärke

Dies ist nicht nur für Musik wichtig, sondern auch für die Freisprecheinrichtung.

 

Die Kamera

Aktuelle Smartphones sehen und fallen mit der Kamera. Das Motorola One Hyper besitzt auf der Rückseite zwei Kamera Module.

  1. 64 Megapixel F1.9 primäre Kamera
  2. 8 Megapixel F2.2 sekundäre Weitwinkel Kamera

Diese Kombination aus normaler Kamera und Weitwinkel Kamera ist klasse! Gerade da die primäre Kamera mit 64 Megapixeln auf dem Papier genug Auflösung hat um digitalen Zoom effektiv zu nutzen.

Um welchen Sensor es sich bei der primären Kamera handelt, kann ich Euch nicht zu 100% sagen. Es handelt sich wahlweise um den Sony IMX686 oder Samsung S5KGW1 handeln.

Motorola One Hyper Im Test 8Letztendlich kommt es aber natürlich auf die Ergebnisse an.

Starten wir aber mit ein paar generellen Punkten an. Grundsätzlich gefällt mir die Motorola Kamera App sehr gut! Diese ist für Einsteiger wie auch erweiterte Nutzer gut bedienbar, bietet ausreichend viele Feature und besitzt diverse HDR Modi.

Leider allerdings hat das Motorola One Hyper einen massiven Shutter-Lag. Heißt vom Drücken des Auslösers bis Aufnahme des Bilds vergeht gut eine halbe bis ganze Sekunde. Klingt nicht viel, aber beispielsweise meiner Mutter bereitet sowas Probleme, da diese die Kamera zu früh herunter nimmt und dann die Bilder verwackeln oder verwischen. Hier müsst Ihr beim One Hyper etwas Geduld zeigen!

Kommen wir nun aber zu den Testbildern. Zwar hat die primäre Kamera 64 Megapixel, aber die Bilder werden am Ende auf 16 Megapixel herunter gerechnet, also nicht wundern.

Img 20200331 101545045Img 20200331 101556441 HdrImg 20200228 121859297Img 20200307 194810500Img 20200319 104523954Img 20200319 104754598 HdrImg 20200319 105634065 Hdr

 

Img 20200228 112944964 HdrImg 20200307 122357361 HdrImg 20200307 122650393 HdrImg 20200307 195218733 HdrImg 20200309 164135240 HdrImg 20200309 165033121 HdrImg 20200319 104612672Img 20200319 104618202Img 20200319 104709181Img 20200319 105106192

Puh! Die Spanne bei der Bildqualität des Motorola One Hyper ist sehr hoch! Von wirklich mäßigen Bildern bis Aufnahmen auf Flaggschiff Level ist alles dabei.

Generell sind die Bilder schön scharf mit sehr guter Detail Wiedergabe.

Allerdings kämpft das One Hyper des Öfteren mit dem Weißabgleich und der Belichtung, was dann in schlechteren Bildern resultiert. Kann das Smartphone Belichtung und Weißabgleich richtig einschätzen, dann erhaltet Ihr top Aufnahmen.

Dies gilt selbst für schlechtere Lichtverhältnisse! Hier schlägt sich das One Hyper sogar sehr gut, wenn Ihr die Kamera lang genug still haltet.

Unterm Strich haben wir zwar keine Flaggschiff Kamera vor uns, aber die Bildqualität passt für die Preisklasse in der wir uns bewegen.

Nur die Weitwinkel-Kamera sehe ich sehr kritisch! Zwar ist es toll einen größeren Blickwinkel zu haben und Ihr könnt auch tolle Perspektiven aufnehmen, die Qualität ist aber eher schlecht.

Motorola One Hyper Im Test 10Wir haben hier eindeutig einen deutlich schlechteren Sensor als bei der Hauptkamera. Taugen viele Bilder der Hauptkamera sogar zum Ausdrucken oder für ein Fotobuch, so ist dies bei der Weitwinkel Kamera eher weniger der Fall.

Für die Betrachtung auf dem Smartphone Display reicht diese aber gerade so.

Videos kann das Motorola One Hyper mit 4K Auflösung aufnehmen. Diese sind Qualitativ soweit ordentlich. Ähnlich wie bei den Fotos ist die Belichtung teils etwas unsicher, aber die Schärfe usw. ist in Ordnung!

 

Benchmarks

Im One Hyper hat Motorola einen Qualcomm SM6150 Snapdragon 675 verbaut. Bei diesem handelt es sich um einen aktuellen Mittelklasse SoC, der auf der 11nm Struktur basiert und verfügt über insgesamt 8 Kerne.

Neben dem One Hyper ist der gleiche Chip im 340€ teurem Samsung Galaxy A70 verbaut. Kombiniert wird der S675 im Motorola One Hyper mit 4GB RAM und 128GB Speicher.

Um die Leistung etwas besser einschätzen zu können schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Screenshot 20200228 164347Screenshot 20200228 165218Screenshot 20200228 170138Screenshot 20200228 162551Screenshot 20200228 163816Screenshot 20200228 164227

Die Benchmarks sehen ganz ordentlich aus! Das Motorola One Hyper findet sich in der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse.

Dies sieht durchaus vielversprechend für die Alltagsperformance aus!

 

Im Alltag

Kommen wir damit auch zur Alltagsperformance. Diese ist wie zu erwarten tadellos. Die Benutzeroberfläche läuft absolut flüssig und zeigt sich reaktionsfreudig.

Auch Apps laufen nicht schlechter als auf Flaggschiff Smartphones, selbst Gaming ist auf dem Motorola One Hyper problemlos möglich.

Erst wenn wir etwas ins Härte-Multitasking gehen merken wir, dass dies kein Flaggschiff ist. Beispielsweise gleichzeitig viele Updates über den Playstore laden und schnell durch Instagram scrollen kann zu Rucklern führen, aber nichts Tragisches!

Punktabzug bekommt das One Hyper aber für die „Gesten-Steuerung“. Frei nach dem Motto was Apple macht müssen wir nachmachen, besitzt das One Hyper nicht die üblichen drei Software Tasten am unteren Bildschirmrand, sondern nur einen Balken.

Je nachdem wie Ihr über diesen wischt werden unterschiedliche Funktionen ausgelöst. Ich finde dies unheimlich unintuitiv! Gott sei Dank könnt Ihr aber in der Einstellung auf die klassische Steuerung umschalten.

Screenshot 20200228 094818Screenshot 20200229 122508

Bonuspunkte gibt es für die Moto-Feature. Motorola stattet all seine Smartphones mit diversen Gesten aus, zweimal schnell schütteln für die Taschenlampe, Zweimal schnell drehen für die Kamera usw.

Diese Feature funktionieren wunderbar und sind nach einer gewissen Eingewöhnung echt hilfreich.

 

Fazit

Das Motorola One Hyper ist ein klasse Allround Smartphone für knapp über 300€. Dieses kann mehr oder weniger in allen Bereichen überzeugen.

Ein wichtiger Punkt ist das Design. Gerade die ausfahrbare Frontkamera ist ein großer Hingucker! Zudem resultiert diese in einem vollflächigen Display, ohne Notch usw. Das Display des One Hyper ist dabei auch sehr ordentlich, genau wie der verbaute Lautsprecher.

Motorola One Hyper Im Test 15Sehr positiv überrascht hat mich die Performance. Der verbaute Snapdragon 675 bietet eine mehr als ordentliche Leistung und lässt das Smartphone schön rund laufen, auch in Spielen.

Etwas hin und her gerissen war ich lediglich von der Kamera. Prinzipiell könnt Ihr herausragende Aufnahmen mit dem Motorola One Hyper machen. Es ist klar sichtbar, dass ein wertiges Kameramodul bei der primär Kamera verbaut wurde. Allerdings ist der Weißabgleich und die Belichtung oft etwas unsicher und lässt Fotos „merkwürdig“ aussehen. Die Weitwinkel-Kamera ist zwar nett, aber qualitativ am unteren Ende angesiedelt. Motorola hat klar das Geld in die primäre und Frontkamera gesteckt.

Dennoch bleibt das Fazit sehr positiv! Das Motorola One Hyper ist eins der besten Smartphones das Ihr für +- 300€ bekommen könnt!

Motorola One Hyper

Gewinnspiel, Teufel BOOMSTER Go im Wert von 99€

129

Na Interesse an einem kleinen aber lauten Bluetooth Lautsprecher? Dann könntet Ihr glück haben, denn ich habe einen BOOMSTER Go zu viel, dessen Verlosung mir Teufel freundlicherweise erlaubt hat!

Teufel Boomster Go 2Wie Ihr teilnehmen könnt erfahrt Ihr hier.

 

Der Teufel BOOMSTER Go zu Gewinnen

Zwar ist der BOOMSTER Go der kleinste Lautsprecher in Teufels LineUp, aber dennoch hat dieser ordentlich Power! So verfügt dieser über einen Class-D Verstärker und ganze drei Treiber-Einheiten.

Ein Schlickes Design, lange Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden und nicht zu Letzt ein Wasserschutz sind natürlich auch mit an Bord.

Teufel Boomster Go 1Für den Teufel BOOMSTER Go zahlt Ihr regulär 99€, oder Ihr versucht hier Euer Glück!

Mehr Infos zum Teufel BOOMSTER Go entweder direkt bei Teufel oder im Test.

 

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 24.05.20 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

 

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

1x Teufel BOOMSTER Go

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 10.05.20 bis zum Abend des 24.05.20

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Was ist und kann Dell Mobile Connect?

Normalerweise ist die vorinstallierte Software auf Computern und Notebooks eher lästig, geschweige denn nützlich oder wirklich hilfreich. Eine herstellereigene Anwendung die wirklich einen Mehrwert und damit ein Kaufgrund bietet, ist sehr selten!

2Aber genau solch eine Anwendung hat Dell im Sortiment. Dell Mobile Connect bietet Euch die Möglichkeit Euer Smartphone tiefer mit Eurem PC zu verbinden als dies normalerweise möglich wäre. So können Benachrichtigungen direkt auf Eurem PC ankommen usw.

In diesem kleinen nicht gesponserten Artikel schauen wir uns einmal an was Dell Mobile Connect so alles kann.

 

Was ist Dell Mobile Connect?

Dell Mobile Connect ist eine Anwendung die auf allen Dell Computern/Notebooks seit dem Jahr 2018 vorinstalliert ist. Auf anderen Computern lässt sich Dell Mobile Connect offiziell nicht installieren.

1Dabei wird Dell Mobile Connect nicht direkt von Dell entwickelt, sondern von Screenovate Technologies.

 

Was kann Dell Mobile Connect?

Mithilfe von Dell Mobile Connect könnt Ihr Euer Android oder IOS Smartphone mit Eurem PC verbinden. Dies geschieht via Bluetooth.

5Anschließend werden unter anderem Benachrichtigungen auf Euren PC „durchgestellt“. Diese tauchen als kleine Kacheln am oberen Bildschirmrand auf. Klickt Ihr diese an, kommt Ihr zu einem weiteren wichtigen Feature, der Bildschirmspiegelung.

7Ihr könnt den Bildschirm Eures Smartphone kabellos auf Euren PC Übertragen und mit diesem interagieren. Praktisch! Aber auch nicht ganz perfekt. So müsst Ihr oftmals erst den Bildschirm manuell auf dem Smartphone „freigeben“ ehe die Übertragung klappt. Nach einer manuellen Freigabe ist dies aber einige Zeit nicht mehr nötig.

Zudem ist die Übertragung auch nicht ganz flüssig, was sicherlich auch an der Natur der Bluetooth Verbindung liegt.

Neben der Bildschirmübertragung und dem Anzeigen der Benachrichtigungen könnt Ihr auch Telefonate über Euren PC Ausführen und SMS versenden. Beides klappt soweit gut.

6Das letzte Feature ist das Übertragen von Daten und Bildern. Ihr habt in Dell Mobile Connect einen kleinen Dateibrowser welcher Euch Fotos, Filme, Musik und Dokumente auf dem verbundenen Smartphone anzeigt. Ebenso könnt Ihr auch Dateien auf das Smartphone von Eurem PC übertragen.

Allerdings ist das Übertragungstempo eher „überschaubar“. Wir reden hier von rund 50-100KB/s! Also nein nicht die optimale Art 4K Videos zu übertragen.

8Grundsätzlich bin ich aber mit der Verbindungsqualität sehr zufrieden! So funktioniert der automatische Reconnect nach einem Standby sehr zuverlässig.

 

Fazit

Zwar ist Dell Mobile Connect nicht perfekt, aber ein durchaus nützliches Programm, welches es durchaus verdient hat ausprobiert zu werden.

Die Möglichkeit Benachrichtigungen auf dem PC/Notebook zu erhalten ist klasse und auch die Bildschirmspiegelung auf dem PC ist des Öfteren nützlich. Ja letztere läuft nicht ganz perfekt und Datenübertragungen sind aufgrund der Bluetooth Verbindung etwas langsam, aber generell lief Dell Mobile Connect auf meinem XPS 15 + Samsung Galaxy S20 gut bis sehr gut!

Schaut Euch das Programm also einmal an, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt. Hier auch noch ein kleiner Info Artikel wie Ihr Dell Mobile Connect installiert, falls Ihr dabei Probleme habt.