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Die MadCatz R.A.T. 6+ im Test, eine etwas andere Gaming-Maus!

Der amerikanische Hersteller MadCatz hat ohne Frage die außergewöhnlichsten Gaming Mäuse im Sortiment. Die R.A.T. Serie kann sich gerade optisch doch ein gutes Stück von der Konkurrenz absetzen, mit ihrem Teil modularem Design.

Bei der R.A.T. 6+ will MadCatz aber nicht nur aufgrund des Designs überzeugen, auch die Technik soll auf dem neusten Stand sein.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 7Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die MadCatz R.A.T. 6+ überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an MadCatz für das Zurverfügungstellen der R.A.T. 6+.

 

Die MadCatz R.A.T. 6+ im Test

Das ohne Frage auffälligste an der MadCatz R.A.T. 6+ ist das Design. Wir haben hier eine wirklich außergewöhnliche Maus vor uns. Das verwendete „Cyborg“ Design ist sicherlich etwas Geschmackssache und die Meinungen werden sich teilen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 1Aber in einer Welt voller doch sehr ähnlicher Mäuse sticht die MadCatz R.A.T. 6+ aus der Masse hervor, was ich grundsätzlich begrüße.

Die meisten anderen Hersteller setzen bei ihren Mäusen auf ein Kunststoff Gehäuse aus einem Guss. MadCatz hingegen setzt auf ein gestückeltes Gehäuse, welches sogar teils Lücken zwischen den einzelnen Elementen besitzt. Hierdurch entsteht dieses „Cyborg“ Design. Die einzelnen Kunststoff-Elemente werden intern aber von einem Metallrahmen gehalten.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 2Hierdurch wirkt die R.A.T. 6+ erstaunlich massiv und stabil. Ich würde sogar sagen diese ist eine der massivsten Mäuse die ich bisher in den Händen hatte. Allerdings kommt diese Massivität zu einem Preis, dem Gewicht. Mit 120g ist die R.A.T. 6+ eine vergleichsweise schwere Maus, welche Ihr Mithilfe von 3x 6g Gewichten nochmals schwerer machen könnt.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 4Neben dem Gewicht könnt Ihr auch die Ergonomie der Maus ein wenig anpassen. Das Hinterteil der Maus lässt sich ausziehen oder einschieben. Je nachdem wie groß Eure Hand und welchen Griff Style Ihr bevorzugt könnt Ihr die R.A.T. 6+ also anpassen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 5Als Anschluss für Euren PC nutzt die R.A.T. 6+ ein ca. 1,8 Meter langes USB Kabel, welches textilummantelt ist. Dieses bekommt eine „2“ für die Flexibilität.

 

Tasten und Mausrad

MadCatz R.A.T. 6+ verfügt über acht Tasten. Neben den beiden Maustasten finden sich auf der Front der Maus drei weitere Tasten. So lässt sich das Mausrad drücken, eine Taste hinter dem Mausrad und eine Taste auf Höhe des Zeigefingers. Die drei übrigen Tasten sind im Bereich des Daumens eingelassen.

Bei den primären Maustasten handelt es sich um Omron Taster mit 50 Millionen Klicks Lebensdauer. MadCatz setzt also auf die mit wertigsten Taster die Ihr aktuell im Groß-Handel bekommen könnt. Sagen wir es so, die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas anderes an der Maus kaputt geht ist deutlich höher als das Versagen der Maustasten.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 9Die anderen Tasten an der MadCatz R.A.T. 6+ sind auch Taster, aber es handelt sich bei diesen nicht um die gleichen Omron Taster.

Die beiden Maustasten haben einen sehr angenehm und „kurzen“ Klick, was die Reaktionszeiten verbessert. Klanglich sind die Maustasten relativ laut und hell klingend. Stört mich nicht, ganz im Gegenteil, aber habt Ihr jemanden den Ihr damit stören könntet ist dies suboptimal. Erstaunlicherweise fühlen sich die beiden Maustasten minimal unterschiedlich an. Die rechte Maustaste ist noch etwas leichtgängiger und heller klingend. Ich vermute dies liegt an den etwas unterschiedlich geformten Maustasten. Dies ist aber ein Unterschied den Ihr nicht bemerken werdet, sofern Ihr nicht danach sucht.

Mit den zusätzlichen Maustasten bin ich sehr zufrieden! Gerade die beiden primären Daumentasten fühlen sich sehr knackig und gut an. Lediglich die Taste hinter dem Mausrad hätte etwas griffiger sein können.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 12Ein dickes Lob möchte ich für das Mausrad aussprechen bzw. die Mausräder, denn die MadCatz R.A.T. 6+ hat ein sekundäres seitliches Mausrad. Das primäre Mausrad, welches frei schwebend angebracht ist, ist schön griffig und angenehm leichtgängig. Ja es gibt Mausräder bei denen die Abstufungen noch besser definiert sind, aber gerade wenn Ihr viel scrollen müsst, in einem langen Dokument/Webseite, ist das etwas leichtere schon angenehmer. Mir gefällt das Mausrad sehr gut!

 

Der Sensor

Wie 99% aller Hersteller nutzt auch MadCatz bei der R.A.T 6+ einen Sensor aus dem Hause PixArt. Genau genommen nutzt MadCatz den PixArt PMW 3360.

PixArt PMW 3389 PixArt PMW 3360 PixArt PMW 3330 PixArt PMW 3391
Auflösung 100-16000 dpi 200-12000 dpi 200-7200 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 6,35 m/s 3,81 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 30 g 50 g

Der PixArt PMW 3360 ist ein Sensor der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse. Dieser ist nicht mehr ganz der Flaggschiff-Sensor, aber immer noch absolut top! Dies bestätigt sich auch in der Praxis, dazu später mehr.

Die Pollingrate beträgt wie üblich 1000Hz und die maximale DPI 12000.

 

Die Praxis

In der Praxis kommt es bei modernen Gaming Mäusen meist weniger auf die Technik an. High End Sensoren unterscheiden sich abseits des Papiers nur noch minimal. Ob Ihr nun eine Maus mit PixArt PMW 3360 oder PixArt PMW 3391 vor Euch habt ist kaum bis gar nicht zu spüren.

Hier und da kann sich mal eine Maus etwas reaktionsfreudiger bei schnellen Bewegungen anfühlen. Dies ist aber teils nicht mal abhängig vom Sensor. So nutze ich privat eine Glorious PC Gaming Race Model D mit PixArt PMW 3360 und das obwohl ich die Wahl habe.

Probleme oder Mängel beim Tracking der MadCatz R.A.T. 6+ konnte ich keine feststellen! Die Maus fühlt sich reaktionsfreudig und schnell an. Ich hatte etwas Zeit gebraucht um mich an die Form zu gewöhnen, aber das Tracking und das Gefühl des Mauszeigers war von Anfang an „on Point“.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 6Das viel Wichtigere bei einer Gaming Maus sind die Feature und das Gefühl in der Hand. Gerade das zusätzliche horizontale Mausrad ist beispielsweise solch ein nettes Bonus-Feature bei der MadCatz R.A.T. 6+, dass Ihr sonst nur selten seht. Ähnliches gilt für die dritte Daumen-Taste die als temporärer DPI Swtich genutzt werden kann, solltet Ihr fürs Aimen gerade besondere Präzision benötigen.

Bei der Form bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich liegt die MadCatz R.A.T. 6+ nicht ganz so geschmeidig in der Hand wie viele der klassischer geformten Mäuse. Dies ist beim kantigeren Design aber auch nicht unerwartet. Im Gegenzug ist die R.A.T 6+ deutlich griffiger und besser zu packen als viele andere Mäuse. So ist hier das Anheben „einfacher“ und präziser.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die verstellbare Rückseite. Hierdurch könnt Ihr die Maus optimal für den Fingertipp Gripp und den Palm Gripp anpassen. Mit voll ausgezogener Rückseite ist die MadCatz R.A.T. 6+ geradezu riesig! Damit würde ich die Maus auch für große Hände als optimal einstufen, auch wenn die Seiten-Tasten etwas klein sind.

 

Fazit

Es gibt duzende sehr guter Gaming Mäuse im Handel, warum solltet Ihr Euch da für die MadCatz R.A.T. 6+ entscheiden?

Ich glaube der Punkt bei der MadCatz R.A.T. 6+ ist das Design und die Form. Die Maus sticht klar aus der Masse hervor, wie es nicht viele Mäuse können. Auch die Form ist ungewöhnlich. Diese ist deutlich weniger stark abgerundet als bei vielen anderen Modellen. Je nach Geschmack kann dies ein Vor- oder Nachteil sein. Die R.A.T. 6+ fühlt sich nicht so geschmeidig oder ergonomisch an, ist aber etwas griffiger. Hinzu kommt die Möglichkeit die Länge der Maus zu verstellen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 8Technisch ist die MadCatz R.A.T. 6+ mehr als solide. Der PixArt PMW 3360 Sensor + Omron 50M Taster sorgen für eine sehr gute Basis! Auch die Umsetzung dieser Basis ist tadellos. Das Tracking der Maus ist top und das Gefühl der Maustasten sehr gut. Auch das Mausrad konnte mich überzeugen.

Am Ende kommt es also auf Euren Geschmack an. Sieht die MadCatz R.A.T. 6+ nach einer Maus aus die Euch vom Design und der Form gefallen könnte? Dann greift zu! Technisch oder was die Verarbeitung angeht habe ich keinen Grund zu klagen.

Madcatz R.a.t. 6+

Test, Teufel BOOMSTER Go, ein kleiner ganz laut!

Der BOOMSTER Go ist aktuell der günstigste und kompakteste Lautsprecher in Teufels LineUp. Wobei „günstig“ hier etwas relativ ist, mit 99€ ist der BOOMSTER Go schon ein Lautsprecher in der preislichen Mittelklasse.

Dementsprechend dürfen die Erwartungen an den „kleinen“ auch etwas größer ausfallen. Passend hierzu setzt Teufel auf einen großen Class-D-Verstärker, einen großen Breitbandtöner mit extra langem Hub und zwei passive Membranen.  Klingt doch gut, zumindest auf dem Papier.

Teufel Boomster Go Test 9Aber wie steht es um die Praxis? Klingt hier der Teufel BOOMSTER Go auch gut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des BOOMSTER Go für diesen Test.

 

Der Teufel BOOMSTER Go im Test

Mit 10,2 x 10,7 x 4,6 cm ist der BOOMSTER Go etwas größer als eine Handfläche. Damit ist dieser nicht absolut winzig, aber natürlich ausgesprochen portabel. Hierzu passt auch das Gewicht von 355g.

Teufel Boomster Go Test 1Was die Optik und Verarbeitung betrifft ist sofort ersichtlich, dass der BOOMSTER Go ein premium Produkt ist. Der Lautsprecher wirkt vergleichsweise komplex und wertig gebaut. Es handelt sich hier nicht um einen 0815 Bluetooth Lautsprecher den Ihr unter X Namen bei Amazon finden könnt.

Das Gehäuse ist äußerlich fast komplett aus einem Hartgummi gefertigt. Dies in Kombination mit einer gewissen Dickwandigkeit sorgt für einen besonders robusten Eindruck. Teufel wirbt zudem mit einem IPx7 Wasserschutz. Der BOOMSTER Go kann also temporär sogar komplett untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Teufel Boomster Go Test 2Erstaunlich denn der microUSB Ladeport auf der Oberseite ist nicht durch eine Klappe oder Ähnliches geschützt. Es muss also eine interne Versiegelung geben, ähnlich wie bei Smartphones. Dafür verzichtet Teufel aber auch auf einen 3,5mm AUX Eingang. Der verbaute Akku soll 2600mAh bieten und 10 Stunden halten. Diese 10 Stunden konnte ich im Test erreichen bzw. sogar leicht übertreffen. 10 Stunden Akkulaufzeit sind ausreichend, aber auch nicht überragend.

Teufel Boomster Go Test 3Der 50mm Breitbandlautsprecher ist auf der Front angebracht und wird von einem Leinenstoff geschützt. Des Weiteren verfügt der Teufel BOOMSTER Go über zwei passive Treiber an den Seiten. Diese helfen beim internen Druckausgleich, verbessern den Bass und helfen das Übersteuern zu verhindern.

Teufel Boomster Go Test 5Gesteuert wird der Teufel BOOMSTER Go über fünf Tasten. Der Einschalter und eine Taste um den Lautsprecher zu verbinden findet sich auf der Oberseite, Play/Pause wie auch Lauter/Vor und Leiser/Zurück sind auf der Front angebracht.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Beginnen wir hier wie üblich bei den Höhen. Diese sind beim Teufel BOOMSTER Go angenehm klar und sauber! Ich würde sogar sagen hier positiv überrascht zu sein. Die Höhen strahlen eine schöne Leichtigkeit und Luftigkeit aus.

Ebenfalls recht zufrieden bin ich mit den Mitten. Der BOOMSTER Go weißt hier eine gute Fülle auf. Instrumente klingen voll und Stimmen kommen natürlich rüber. Dies gilt auch für Hörbücher! Diese klingen generell sehr gut und angenehm auf dem Teufel BOOMSTER Go.

Teufel Boomster Go Test 8Das Spannendste ist aber immer der Bass. Hier dürft Ihr keine Wunder erwarten, aber der Teufel BOOMSTER Go performt erstaunlich gut! Der Bass ist satt und kräftig. Selbst die Masse ist sehr ordentlich. Der Tiefgang könnte etwas besser sein, verglichen mit größeren Modellen, aber für die kompakten Abmessungen kann ich wirklich nicht klagen.

Allgemeingesprochen klingt der Teufel BOOMSTER Go sehr rund. Der Klang ist nicht bis zum Anschlag durch einen EQ oder sonstige Sound-Effekte verfälscht, um das absolute Maximum an Bass heraus zu kitzeln. Dies sieht man recht oft bei besonders günstigen Modellen. Ich würde den BOOMSTER Go hier als recht natürlich einstufen.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Der obere Bass Bereich bzw. der untere Mitten Bereich könnte etwas besser definiert sein. Der BOOMSTER Go neigt hier etwas zum „Boomen“ abhängig vom Titel. Im Gegenzug verleiht dies dem Klang auch eine gewisse Wärme welche durchaus gefällig ist.

Ja es gibt für unter 100€ sicherlich Lautsprecher die noch etwas mehr „knallen“, aber gerade wenn Ihr auf die Kompakten Abmessungen wert legt, ist mir kein bessere Lautsprecher bekannt.

Teufel Boomster Go Test 7Ihr könnt im Übrigen auch zwei BOOMSTER Go zu einem Stereo-Paar verbinden. Dies sorgt für eine subjektiv deutlich bessere Klangqualität bzw. ein besseres Klangerlebnis.

 

Fazit

Der BOOMSTER Go ist ein kleiner und erstaunlich guter Krachmacher! Klanglich kann dieser durchaus überzeugen.

Er bietet einen sehr satten und sauberen Klang mit einer guten Fülle. Selbst der Bass ist ordentlich. Ja es gibt durchaus Bluetooth Lautsprecher die den BOOMSTER Go beim Bass überbieten, in der 100€ Preisklasse. Allerdings ist mir aktuell kein Modell bekannt das mehr Bass oder allgemein einen besseren Klang bei gleichen oder kompakteren Abmessungen zaubert.

Teufel Boomster Go Test 12Hinzu kommt ein schickes Design und eine sehr wertige Verarbeitung! Der BOOMSTER Go ist kein 0815 China Bluetooth Lautsprecher, sondern in Deutschland entwickelt worden. Dies merkt Ihr allerdings auch etwas am Preis.

Mit 99€ ist der BOOMSTER Go sicherlich kein Schnäppchen, aber Ihr erhaltet hier einen guten und klangstarken Begleiter zum fairen Preis.

Teufel Boomster Go

4x Lithium AA Batterien von Energizer, VARTA, GP und Nice Power im Vergleich (auch zu Alkaline und NiMH)

Wollt Ihr die maximale Leistung in einem Gerät, dass von AA Batterien betrieben wird, müsst Ihr auf Lithium AA Batterien setzen. Lithium AA Batterien haben mehr Kapazität, sind leistungsstärker auch unter sehr hohen Lasten und deutlich temperaturbeständiger.

So gilt zumindest die Faustregel. Aber stimmt dies überhaupt? Ist eine Lithium AA Batterie wirklich so viel Leistungsstärker als eine gute alkaline Batterie und wie siehts im Vergleich zu Akkus aus?

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 2Und sollten Lithium Batterien wirklich so gut sein, zu welcher Marke solltet Ihr greifen? Um genau diese Fragen zu beantworten habe ich mir Lithium AA Batterien von Energizer, VARTA, GP und Nice Power bestellt und diese mit klassischen Alkaline und NiMH Batterien verglichen.

Kurzum, sind Lithium AA Batterien wirklich so viel besser und welches ist das beste Modell?

 

Die Testkandidaten

Auf Seiten der Lithium AA Batterien habe ich mich für folgende Modelle entschieden:

Die Energizer Ultimate Lithium sind eindeutig die populärsten Lithium AA Batterien. Erstaunlicherweise sind diese aber auch am günstigsten zu bekommen. Große Preisunterschiede gibt es hier allerdings nicht.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 3Bei Energizer müsst Ihr mit +- 1,55€ pro Batterie rechnen, bei Varta mit 1,63€, bei Nice Power mit 1,68€ und bei GP mit 1,99€. Stolze Preise für einmal nutzbare Batterien.

Um die Leistung der Lithium AA Batterien etwas ins Verhältnis zu setzen, habe ich alle Tests auch mit folgenden Batterien/Akkus durchgeführt:

Bei den Panasonic EVOLTA NEO handelt es sich um „Premium“ AA Batterie, welche Euch rund 1,25€ pro Stück kosten.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 4Damit sind diese kaum günstiger als die Lithium AA Batterien. Teurer als die Batterien sind natürlich die Akkus. Hier habe ich die „großen“ Eneloop Pro NiMH Akkus wie auch Lithium AA Akkus (ja solche gibt es auch) ins Rennen geschickt.

 

Der Test, welche ist die beste Lithium AA Batterie?

Ich habe mit allen Batterien zwei Tests durchgeführt. Diese wurden von mir bei 0,2A und bei 1A entladen, bis die Batterie die Spannung von 1V unterschritt, dann wurde der Prozess gestoppt.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 60,2A wäre eine typische Last für eine normale Taschenlampe oder ein größeres Radio oder Ähnliches. 1A hingegen ist ein sehr hoher Strom, welcher in einem ferngesteuerten Auto oder einer high Power Taschenlampe vorkommt. Ein Entladestrom unter 0,2A macht für mich wenig Sinn zu testen. In der Regel fällt hier die Kapazität nicht groß anders aus als bei 0,2A. Höhere Ströme wie 1A belasten die Batterien deutlich mehr, hier lohnt der Test also.

Lithium 0,2aLithium 1aWir haben hier ein ganz eindeutiges Bild! Die Energizer Ultimate Lithium gewinnen den Vergleich mit großem Abstand.

Diese haben sowohl bei 1A wie auch 0,2A die höchste Kapazität. Zudem ist die Spannung bei den Energizer auch etwas höher als bei der Konkurrenz.  Heißt die Energizer Ultimate Lithium laufen am längsten und geben dabei auch noch mehr Leistung ab als die Konkurrenz. Ein wirklich sehr eindeutiges Ergebnis.

Platz zwei können die Nice Power Lithium Batterien belegen, Platz 3 holt sich GP und abgeschlagen auf Platz 4 liegt Varta.

1 A Last mAh mWh
Energizer Ultimate Lithium 3030 3805
VARTA Lithium AA 2426 2977
Nice Power AA Hochleistungs Lithium Batterien 2844 3487
GP Lithium AA Batterien Premium 2720 3255

 

0,2 A Last mAh mWh
Energizer Ultimate Lithium 3322 4657
VARTA Lithium AA 2667 3658
Nice Power AA Hochleistungs Lithium Batterien 2999 4097
GP Lithium AA Batterien Premium 2886 3992

 

 

Und im Vergleich zu Alkaline und Akkus?

Schauen wir uns die Lithium Batterien noch einmal im Vergleich zu einer „guten“ Alkaline Batterie, einem NiMH Akku und einem Lithium Akku an.

Vergleich 2VergleichIch glaube wir können hier sehr gut den Grund sehen warum Lithium AA Batterien Sinn machen können. Gerade bei hoher Last sind diese um ein Vielfaches besser als alkaline Batterien! Aber selbst beim langsamen Entladen ist ein durchaus großer Unterschied zu sehen.

Bei 1A Last kommt die Panasonic EVOLTA NEO auf gerade einmal 791mAh, die Energizer Ultimate Lithium auf 3030mAh. Puh! Und nein dies liegt nicht an der Qualität der EVOLTA NEO, alle Alkaline Batterien die ich bisher testen durfte verhalten sich ähnlich unter extremer Last.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 5Interessant sind die Blackube AA Rechargeable Lithium Batterien! Was die Kapazität angeht sind diese den regulären Lithium Batterien zwar deutlich unterlegen, aber gerade was die Spannung und die Leistung angeht, sind diese noch besser! In den Blackube steckt ein Spannungswandler, welcher die Spannung ziemlich konstant auf 1,525V hält. Nutzt Ihr diese Batterien in Geräten laufen diese von Anfang bis Ende mit voller Leistung.

 

Fazit

Ja Lithium AA Batterien sind generell gesprochen deutlich besser als normale alkaline Batterien. Dennoch würde ich diese primär für einen Einsatzzweck empfehlen. Ihr habt ein Gerät, dass recht lange mit Batterien läuft und bei dem Ihr die maximale Laufzeit erreichen wollt. Ein gutes Beispiel wäre eine Wetterstation auf dem Dach, wo Ihr nicht gut zum Batterie Wechsel herankönnt oder eine Überwachungskamera (siehe Blink).

Zwar eignen sich Lithium AA Batterie auch signifikant besser in high Power Geräten wie ferngesteuerten Autos, Taschenlampen usw. hier ist es aber fraglich ob Ihr wirklich für 2-3 Stunden „Spaß“ Batterien im Wert von 1,5-2€ das Stück durchbringen wollt. Für solche Geräte würde ich wahlweise zu leistungsstarken NiMH Akkus, aller Eneloop Pro, oder Lithium AA Akkus wie den Blackube raten. Letztere sind zwar sehr teuer können sich aber lohnen falls Ihr einen hohen Verbrauch habt.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 8Wollt Ihr dennoch Lithium AA Batterien, greift zu denen von Energizer.

Die Energizer Ultimate Lithium sind im Allgemeinen recht günstig zu bekommen und konnten im Test durchgehen gegen die Modelle von VARTA, GP und Nice Power gewinnen. Dies auch sehr eindeutig, weshalb ich keine „alternative“ Empfehlung abgeben möchte.

Kurzum, wenn Ihr Lithium AA Batterien wollt, kauft die Energizer Ultimate Lithium. Diese sind mit Abstand die Besten! Schaut Euch aber gerade für Anwendungen mit hohem Verbrauch auch einmal Lithium AA Akkus an. Vielleicht sind diese mittelfristig den hohen Anschaffungspreis und bessere Umweltbilanz wert.

Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini im Test, der günstigste UniFi Switch aller Zeiten!

Ubiquiti bietet Profi-Netzwerk-Hardware zu einem Preis an, der auch für kleine Unternehmen und sogar Heim-Nutzer attraktiv ist. Dabei sticht die Ubiquiti Hardware nicht nur durch sehr faire Preise hervor, sondern auch durch eine gute Leistung nicht zuletzt tolle Software.

Allerdings ist auch nicht alles bei Ubiquiti „günstig“. Sicherlich im Profi-Segment sind 100€+ für einen einfachen Switch nicht zu viel, aber als Heim-Nutzer muss man hier schon etwas schlucken. Leider waren bisher 100€ für den günstigsten Ubiquiti UniFi Switch zu berappen.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 3Bis jetzt! Ubiquiti hat mit dem UniFi Switch Flex Mini einen neuen „mini“ Switch auf den Markt gebracht, welcher vor allem durch einen sehr günstigen Preis hervorsticht. Gerade einmal 35€ werden für diesen Switch fällig. Aber was kann der UniFi Switch Flex Mini und solltet Ihr Euch einen zulegen? Finden wir dies im Test heraus.

 

Das Ubiquiti UniFi System

Wichtig, Ihr wollt Euch diesen Switch nicht kaufen, wenn Ihr keine anderen Geräte im Ubiquiti UniFi Ökosystem habt! Ubiquiti UniFi funktioniert etwas anders als reguläre Netzwerkhardware.

Ubiquiti UniFi setzt auf einen Controller, es muss also in Eurem Netzwerk einen Server geben auf welchem in Optimalfall 24/7 die UniFi Software läuft. Die Accesspoints, Switches usw. selbst haben keine WebUI. Diese werden in den Controller eingebunden und über diesen verwaltet.

1Für den Heimnutzer ein Nachteil, aber im geschäftlichen Umfeld fast schon essenziell, da sich über den Controller X Netzwerkgeräte über eine Benutzeroberfläche verwalten lassen. Ihr habt also alle Ubiquiti UniFi Geräte in einer Software vereint.

Dieser Controller kann wahlweise auf einem Server von Euch installiert werden, auf einem Raspberry Pi oder Ihr kauft Euch eine Art mini Server von Ubiquiti. Dies lohnt natürlich nicht nur um einen einfachen Switch zu steuern.

 

Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini im Test

„Mini“ ist durchaus eine gut gewählte Beschreibung von Ubiquiti. Mit 107 x 70 x 21mm ist der UniFi Switch Flex Mini wirklich sehr kompakt gebaut. Dieser ist kaum breiter als die fünf LAN Ports auf der Front. Allgemein ist dieser einer der kompaktesten Switche die ich bisher in den Fingern hatte.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 1Was das Gehäuse angeht, setzt Ubiquiti auf einen schönen matten weißen Kunststoff. Das Design ist zwar einfach, aber überdurchschnittlich schick für einen Switch. Allerdings wirken die Metall Switche von TP-Link oder Netgear schon noch etwas „professioneller“.

Spannend ist beim UniFi Switch Flex Mini die Stromversorgung. Ubiquiti nutzt hier USB C! Ein einfaches 5V 1A Netzteil liegt auch mit im Lieferumfang. Alternativ unterstützt der Switch auch PoE. Ihr könnt den Flex Mini einfach über einen PoE fähigen Switch mitversorgen. Ideal in einem Büro, wo es einen zentralen PoE fähigen Switch gibt der dann den Strom an die kleinere „Unterswitche“ verteilt. So spart Ihr Steckdosenplätze.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 2Auch der Stromverbrauch selbst ist sehr spannend! Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini benötigt mit drei verbunden LAN Kabel (via USB C) gerade einmal 1W! Dies ist sehr sparsam, vor allem für einen managed Switch.

 

Die Software

Der UniFi Switch Flex Mini wird ganz regulär über die UniFi Software gesteuert. Hier wird dieser wie die anderen UniFi Switche behandelt. VLANs usw. lassen sich also völlig normal nutzen.

2Ebenso bietet der Flex Mini die üblichen Statistiken und Informationen. Ihr könnt die Auslastung der einzelnen LAN Ports sehen, sowohl die Live Daten, wie auch die historischen Daten. Diese werden schön in Diagrammen abgebildet.

3Ihr könnt die einzelnen Ports in der Software beschriften oder den Trafik limitieren.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 4

 

Fazit

Ja der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini ist eine tolle Ergänzung für jeden UniFi Nutzer! Der Switch günstig, kompakt aber funktioniert wie ein großer.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 6Ich hatte keine Probleme mit Abstürzen oder dem Hängenbleiben. Die Software ist dabei UniFi typisch vielfältig und schick. Gerade verglichen mit den üblichen managed Switchen.

Dicke Bonuspunkte gibt es zum Abschluss noch für den sehr niedrigen Energieverbrauch und die Möglichkeit des Betriebs via PoE.

Die KZ S1 true Wireless Ohrhörer im Test, eine neue Perle aus Asien?

KZ Audio ist ein Stammgast auf Techtest.org. Kaum ein anderer asiatischer Hersteller strahlt eine ähnliche Faszination aus.

KZ baut sehr günstige Ohrhörer, die aber sehr gut klingen! Teilweise klingen diese 3-4x so gut wie es der Preis vermuten lassen würde. Mit den KZ E10 haben diese vor kurzem ihre ersten „true Wireless“ Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Kz S1 Test Review 11

Mit den KZ S1 folgt nun das zweite Modell. Dies soll erste Kinderkrankheiten der E10 ausbessern und zudem dank eines deutlich günstigeren Preises noch attraktiver sein.

Und ja für gerade einmal 20-25€ sehen die KZ S1 sehr interessant aus! Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob die Ohrhörer auch überzeugen können.

 

Die KZ S1 im Test

Auf den ersten Blick sind die KZ S1 recht klassische true Wireless Ohrhörer. Allerdings im Detail war ich durchaus positiv überrascht. Für Ohrhörer die gerade mal 20-25€ kosten sind die KZ S1, wie auch die Ladebox recht gut gearbeitet.

Kz S1 Test Review 1Sowohl die Ohrhörer wie auch die Ladebox bestehen aus Kunststoff. Dieser wirkt aber recht dick und wertig.

Gerade die Ladebox wirkt massiver als man dies in dieser Preisklasse normalerweise erwarten darf. KZ setzt bei dieser auf das typische ovale Design, mit Klappe auf der Oberseite, unter welcher die Ohrhörer liegen. Diese Klappe wird über ausreichend starke Magnete geschlossen gehalten.

Die Ladebox ist mit 71 x 42 x 40 kompakt, aber auch nicht winzig.

Kz S1 Test Review 2In der Ladebox ist ein 300mAh Akku verbaut, welcher die Ohrhörer ca. 3x „on the Go“ wiederaufladen kann. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer rund 3 Stunden durch.

Damit sind die KZ S1 keine Laufzeitwunder, aber ich denke im normalen Alltag reicht dies.

Kz S1 Test Review 4Die Ohrhörer selbst sind aktuell in vier Farben erhältlich, schwarz, grau, grün und weiß. Egal für welche Farbe Ihr Euch entscheidet, die Ohrhörer sind aus einem Hochglanz-Kunststoff gefertigt und wirken angenehm wertig.

Die Rückseite der Ohrhörer ist dabei mit einer Touch-Oberfläche versehenen, welche die Steuerung erlaubt.

 

Tragekomfort

Die KZ S1 sind zwar eher etwas größere Ohrhörer, aber diese sitzen in meinen Ohren ziemlich perfekt.

Die Passform ist 1a und auch der Schwerpunkt der Ohrhörer ist gut gewählt. Hierdurch verrutschen diese kaum bis gar nicht, selbst beim Laufen. Aber auch beim einfachen Nutzen stören die Ohrhörer nicht. Ich hatte mit dem KZ S1 keine Schmerzen oder das Gefühl einen Fremdkörper in den Ohren zu tragen.

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

Klang der KZ S1

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Wie so oft bei KZ Ohrhörern mit Balanced Armature Treiber bieten auch die KZ S1 sehr scharfe und brillante Höhen. Diese sind unheimlich klar und auch schön detailliert.

Hellere Stimmen werden sehr gut dargestellt, genau wie höhere Instrumente. Allerdings neigen die Ohrhörer zu etwas anstrengenderen Zischlauten, gerade bei von Natur aus hellen Titeln.

Hier kommt es etwas auf Euren Geschmack an, aber ich bevorzuge etwas hellere und leichtere Höhen, von daher stört mich dies nicht wahnsinnig.

Kz S1 Test Review 7

Etwas schwach sind die Mitten. Hier wirken die KZ S1 etwas „leer“ und dünner. Ja ich habe schon Schlimmeres gehört, aber besonders voll klingen die S1 hier nicht.

Gerade wärmere Titel können etwas ungewohnt klingen, da der Klang etwas in die Höhen und Tiefen geschoben wird.

Die Tiefen wiederum sind 1a. Die Bässe sind schön kräftig und satt. Dabei übertreiben die KZ S1 allerdings auch nicht. Ich würde sagen die Masse des Bass sollte den Geschmack von 90% aller Nutzer treffen. Etwas angehoben, aber nicht übertrieben.

Kz S1 Test Review 9

Auch qualitativ ist der Bass tadellos! Der Tiefgang ist für Bluetooth Ohrhörer der 50€ Preisklasse gut. Ja es geht noch etwas tiefer und voller, aber dies darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten. Zumal die generelle Klangsignatur der KZ S1 eh eher heller ist.

Lobend kann ich abschließend auch noch die Dynamik erwähnen, welche dank der starken Höhen und Tiefen sehr gut ist! Musik wirkt spaßig und lebendig.

Sehr gut ist auch die Signalstabilität. Probleme mit Abrissen der Verbindung hatte ich keine.

 

Frequenzkurve 

Kz S1 Frequenzkurve

Kz S1 Frequenzkurve Vergleich
Lila – KZ S1
Grün – Sennheiser MOMENTUM True Wireless
Orange – Xiaomi Mi Airdots
Blau – 1More Stylish

Fazit

Die KZ S1 sind top true Wireless Ohrhörer, welche sich auch lohnen aus Asien zu bestellen! Zumindest dann, wenn Ihr sehr klare und brillante Höhen mögt. Die Höhen sind klar das Highlight der KZ S1. Allerdings sind auch die Bässe tadellos und liefern einen schönen Punch.

Dieser Kontrast aus sehr brillanten (teils auch etwas scharfen) Höhen und einem satten Bass muss Euch gefallen.

Kz S1 Test Review 12

Wenn dies der Fall ist spricht nichts gegen die KZ S1. Der Tragekomfort ist top. Ich kann die Ohrhörer problemlos mehrere Stunden ohne schmerzende Ohren tragen.

Auch der generelle Qualitätseindruck überzeugt! Ich würde sogar sagen dies sind die wertigsten TWS Ohrhörer die ich bisher für +-20€ gesehen habe.

Kurzum ja die KZ S1 können sich von der Masse an true Wireless Ohrhörer positiv absetzen! Dies sind eindeutig die besten TWS Ohrhörer unter 20€.

Die Samsung Galaxy Buds+ im Test, nüchterner HiFi Klang!

Die ursprünglichen Galaxy Buds von Samsung waren nicht meine Lieblingsohrhörer. Ich fand diese klanglich einfach eher langweilig. Mit den Galaxy Buds+ hat Samsung nun eine verbesserte Version auf den Markt gebracht.

Diese habe ich glücklicherweise „kostenfrei“ zu meinem S20 Ultra hinzubekommen und wie heißt es so schön, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Regulär werden die Samsung Galaxy Buds+ aber für rund 140€ verkauft.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 6Ein stolzer Preis, für welchen auch eine hohe Qualität zu erwarten ist, oder? Wollen wir uns da doch einmal im Test anhören ob die Galaxy Buds+ überzeugen können.

 

Die Samsung Galaxy Buds+ im Test

Samsung hat optisch zunächst wenig bei den Galaxy Buds+ verglichen mit den Vorgängern verändert. Die Ohrhörer werden in einer sehr kompakten und schicken Ladebox geliefert.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 1Diese besteht bei den Galaxy Buds+ aber aus einem Hochglanz Kunststoff! Was die Verarbeitungsqualität angeht kann ich nicht klagen. Die Box wirkt massiv uns stabil. Auch die magnetische Halterung für die Ohrhörer ist gelungen.

Allerdings hat die kompakte Ladebox auch einen Nachteil, diese kann die Ohrhörer nur einmal laden! Eine Ladung reicht bei den Galaxy Buds+ allerdings auch für fantastische 11 Stunden Musikgenuss, laut Samsung. Ich kann gut über 10 Stunden auch bestätigen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass bei Hörbüchern und einer niedrigeren Lautstärke die 11 Stunden überboten werden können.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 2Damit sind die Galaxy Buds+ die aktuellen Laufzeit-Könige unter den true Wireless Ohrhörern.

Geladen wird die Ladebox wahlweise via USB C Port auf der Rückseite, oder kabellos! Beeindruckend, dass dies bei solch einer kleinen Ladebox möglich ist.

Die Ohrhörer selbst sind recht kompakt, aber dick. Ich würde sagen diese sind ein wenig im „Knopf“ Formfaktor gehalten. Neben weiß sind die Ohrhörer auch in schwarz und blau verfügbar.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 3Beim Gehäuse setzt Samsung natürlich auch auf Kunststoff und Ohrbügel/Aufsätze aus Silikon. Lediglich die Rückseite ist aus Hochglanz Kunststoff und besitzt eine Touch Oberfläche zur Steuerung. Das Ein/Ausschalten geschieht aber beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus der Ladebox automatisch.

 

Tragekomfort

Die Samsung Galaxy Buds+ sind zwar recht dicke Ohrhörer, aber grundsätzlich sitzen diese gut in meinen Ohren. Sie drücken nicht groß oder stören in sonstiger Form. Auch der Halt selbst bei sportlichen Aktivitäten ist Okay.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 2 bewerten. Es geht sicherlich noch besser, aber die Galaxy Buds+ sind schon bequemere Ohrhörer.

 

Klang der Samsung Galaxy Buds+

Das eindeutige Highlight an den Samsung Galaxy Buds+ sind die Höhen! Diese sind glasklar und spielen absolut sauber. Hier sind die Galaxy Buds+ als Weltklasse zu bezeichnen. Dies überrascht mich um ehrlich zu sein weniger, denn bereits die normalen Galaxy Buds besaßen diese Stärke.

Die Mitten würde ich soweit als gut einstufen. Diese sind nicht super voll, die Galaxy Buds+ klingen tendenziell eher etwas kühler, aber auch nicht schlecht. Stimmen sind gut verständlich, gerade wenn diese etwas höher sind. Vielleicht etwas mehr Wärme und Fülle hätten nicht geschadet, aber ich kann hier auch nicht zu laut klagen.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 8Die Bässe der Samsung Galaxy Buds+ sind sicherlich etwas kontrovers. Die meisten aktuellen Bluetooth Ohrhörer haben einen vergleichsweise stark ausgeprägten Bassbereich. Die Galaxy Buds+ sind hier sehr zurückhaltend! Wobei dies auch nicht komplett richtig ist. Der Bass hat einen sehr guten Tiefgang und bietet ein fantastisches Volumen. Allerdings ist die Masse des Basses als neutral zu bezeichnen bzw. der obere Bass Bereich ist fast schon etwas abgesenkt.

Hierdurch klingt der Bass recht dünn, kann aber sofern vom Song gewünscht auch ordentlich zünden, gerade im unteren Bassbereich. Dies lässt die Samsung Galaxy Buds+ durchaus interessant klingen, da wir hier einen fast schon extremen hoch/tief Kontrast haben.

Allerdings ist der Bass sehr kühl anmutend. Daher sind die Samsung Galaxy Buds+ eher weniger etwas für absolute Bass Fans.

Über die passende App könnt Ihr den Klang noch etwas nach Euren Wünschen anpassen. Allerdings sind dort die Profile eher mäßig gut. Beispielsweise extra Bass hebt den Bass nur minimal an, senkt aber die Höhen deutlich ab. Auch die anderen Profile sind unspektakulär. Das Standard Profil ist aus meiner Sicht eindeutig das beste.

Samsung Galaxy Buds + FrequenzkurveBonuspunkte sammeln die Samsung Galaxy Buds+ für die sehr gute Detail Darstellung! Feine Klangelemente sind wunderbar herauszuhören, hier spielen die Ohrhörer in der Königsklasse. Die maximale Lautstärke ist wiederum eher mittelmäßig.

 

Fazit

Die Samsung Galaxy Buds+ sind recht ungewöhnliche Ohrhörer. Dies liegt primär an der etwas außergewöhnlicheren Klangsignatur.

Die Galaxy Buds+ haben einen extrem klaren und recht kühlen Klang. Dabei ist der Bass gerade in den oberen Bereichen etwas dünn. Der Tiefbass wiederum ist sehr kräftig und satt. Damit sind die Ohrhörer weniger für Nutzer die besonders viel Bass suchen. Samsung setzt tendenziell auf eine etwas neutralere Signatur, mit einer sehr guten Detaildarstellung.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 12Die Signalstabilität ist 1a wie dies auch von TWS Ohrhörer im Jahr 2020 zu erwarten ist. Ebenso ist die Akkulaufzeit sehr gut und die Verarbeitung klasse.

Kurzum, ist Euch die von Samsung gewählte Klangsignatur sympathisch? Dann sind die Galaxy Buds+ top true wireless Ohrhörer!

Samsung Galaxy Buds+

Erfahrungsbericht und Test, wiederaufladbare Lithium AA Batterien mit 1,5V?!

Zwar geht der Bedarf an klassischen AA Batterien immer weiter herunter, aber dennoch kommen diese in einigen Bereichen zum Einsatz.

Oftmals sind hier wiederaufladbare Batterien die cleverere Wahl. Allerdings haben diese auch Nachteile, so ist die Spannung von NiMH Akkus mit 1,2V niedriger als von alkaline Batterien. In vielen Geräten spielt dies keine große Rolle, aber gerade wenn es um Licht (Taschenlampen, Kerzen) oder Motoren geht bieten NiMH Akkus oft weniger Power als normale Batterien.

Für solche Zwecke gibt es Nickel-Zink Akkus, welche eine höhere Spannung als NiMH Akkus bieten, aber ansonsten in allen Belangen schlechter sind. Siehe dazu den Test.

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 7Aber was ist mit Lithium Ionen Akkus? Gibt es diese nicht in der Form einer AA Batterie? Lithium AA Batterien sind nichts neues, aber wiederaufladbare Lithium AA Akkus waren mir zumindest unbekannt.

Daher war ich sehr neugierig als ich über die „Blackube Micro USB Rechargeable Accu -USB Accu AA Micro Lithium Batterie“ gestolpert bin.

Für rund 10€ pro Akku erhaltet Ihr hier wiederaufladbare Lithium AA Batterien, mit microUSB Ladeport und einer beworbenen Ausgangsleistung von satten 4A!

Klingt doch gut, aber wie gut sind die Blackube wiederaufladbaren Lithium AA Batterien wirklich? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Blackube wiederaufladbaren Lithium AA Batterien im Test

Mit 40€ für vier AA Akkus haben die Blackube Lithium Akkus einen verdammt stolzen Preis! Neben den vier AA Akkus erhaltet Ihr eine Transportbox und ein vierfach microUSB Ladekabel.

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 1Diese AA Akkus können nicht über ein normales Ladegerät geladen werden. Anstelle dessen hat jeder Akku einen kleinen microUSB Port über welche Ihr diese ladet. Hierfür könnt Ihr ein völlig normales USB Ladegerät und Kabel nutzen. Damit Ihr aber nicht vier USB Ports und Kabel benötigt liegt ein vierfach microUSB zu USB Kabel bei.

Auf den ersten Blick sind die Blackube völlig normale AA Akkus. Hebt Ihr diese aber hoch gibt es erste Auffälligkeiten. So sind die Blackube Akkus vergleichsweise leicht!

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 3Gerade high Power NiMH Akkus sind deutlich schwerer. An sich nicht verwunderlich, Lithium Ionen Akkus haben eine höhere Energiedichte als NiMH Akkus, können also bei gleicher Kapazität kleiner und leichter sein.

Dennoch gibt Blackube die Kapazität nur mit 1700mAh bzw. 2550mWh an. Auch vergleichbare andere Modelle haben nicht mehr Kapazität, wie kommt es?

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 4Zum einen haben die Akkus eine höhere Spannung als NiMH Akkus und geben daher mehr Leistung in gleicher Zeit ab. Zum anderen ist nicht der komplette Akku nur mit der Lithium Zelle gefüllt. Im Inneren geht etwas Platz aufgrund des microUSB Ports verloren und es ist eine Schutzschaltung vorhanden.

Die Blackube AA Lithium Akkus sind gegen Kurzschlüsse, Überspannung und Unterspannung geschützt.

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 6Damit Ihr auch erkennen könnt wann ein Akku voll ist, haben diese jeweils eine LED die ausgeht wenn der Akku voll ist.

 

Der Test

Kommen wir zum eigentlichen Test. Hierfür habe ich die Lithium AA Akkus vollständig geladen und bei 0,2A und 1A entladen.

Damit die Werte etwas „spannender“ sind habe alle Tests auch mit einer Blaupunkt alkaline AA Batterie, einem Eneloop NiMH Akku und einem Eneloop Pro NiMH Akku durchgeführt.

KapazitätWas die Kapazität angeht sind die Blackube Lithium AA Akkus wenig spektakulär. Bei einem niedrigen Entlade-Strom von 0,2A bietet sowohl die alkaline Batterie wie auch die beiden NiMH Akkus eine deutlich höhere Kapazität.

Interessant ist die aber wie stabil die Kapazität der Blackube Lithium AA Akkus ist. Ob nun 0,2A oder 1A spielt hier fast keine Rolle, was beispielsweise bei der alkaline Batterie völlig anders aussieht. Die 0815 Batterie kommt mit einem Entladestrom von 1A kaum bis gar nicht zurecht.

Das aber wirklich Interessante ist die Spannung!

Spannung Unter Last 02Spannung Unter LastDie Blackube Lithium AA Akkus scheinen über eine Spannungsregelung zu verfügen, denn diese bieten ziemlich konstant 1,5V, ehe irgendwann der Akku ausgeht.

Damit liegt die Spannung signifikant oberhalb der alkaline Batterie und NiMH Akkus. Die Lithium AA Akkus bieten mehr oder weniger konstant die Leistung einer frischen alkaline Batterie, auch wenn diese in Wirklichkeit fast leer sind.

 

Batterieanzeigen werden verwirrt

Habt Ihr ein Gerät das Euch über den aktuellen Status der Batterie oder des Akkus informiert, so wird dies nicht bei Blackube Lithium AA Akkus funktionieren!

Da diese Akkus konstant 1,5V ausgeben wird jedes Gerät denken die Batterie ist komplett voll, auch wenn nur noch 1% vorhanden sind. Auch habt Ihr keine andere Möglichkeit zu erkennen wie voll oder leer der Akku gerade ist.

 

Fazit

Ich bin von den Blackube Lithium AA Akkus sehr positiv überrascht! Die Lithium AA Akkus machen einen ziemlich perfekten Job.

Die Spannung der Akkus liegt konstant über die komplette Kapazität bei +- 1,5V. Hierdurch werden gerade Geräte mit Motoren oder das Licht produzieren konstant auf voller Power laufen.

Wiederaufladbare Lithium Aa Batterien 8Ihr habt also immer die Leistung einer frischen Batterie. Super!

Auch die Kapazität ist soweit okay. Diese ist zwar auf dem Papier mit 1500mAh nicht gigantisch, aber bedenken wir die konstant hohe Leistung steckt in den Akkus mehr Saft als in guten NiMH Akkus. Ebenso ist das Laden via microUSB flott und doch komfortabel.

Kurzum, habt Ihr ein Gerät dessen Leistung stark von der Spannung (und damit Restkapazität) der Batterie/Akku abhängig ist, dann kann ich die Blackube Lithium AA Akkus voll empfehlen. Sofern Euch die konstante Leistung auch satt 10€ pro Akku wert ist!

Die Pitaka MagEZ Juice Ladestation, kabelloses Laden mit Powerbank Backup!

Pitaka verfolgt mit dem MagEZ Juice ein sehr interessantes Konzept. Dieses verbindet eine kabellose Ladestation mit einer Powerbank.

So ist die MagEZ Juice Ladestation im Grunde eine Dockingstation in Kombination mit einer kabellosen Powerbank. Zuhause könnt Ihr Euer Smartphone auf der Ladestation laden. Solltet Ihr aber unterwegs Ladung benötigen, dann könnt Ihr einfach die Powerbank aus der Ladestation nehmen und nutzen.

Pitaka Magez Juice Ladestation 13So solltet Ihr nicht ohne Ladung dastehen. Klingt doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus, kann hier die Pitaka MagEZ Juice Ladestation überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Pitaka MagEZ Juice Ladestation

Die Pitaka MagEZ Juice Ladestation besteht aus zwei Teilen, zum einen der Dockingstation und zum anderen der Powerbank.

Pitaka Magez Juice Ladestation 1Die Dockingstation ist technisch gesehen nur ein „Adapter“ von USB A auf USB C. Die Elektronik steckt komplett in der Powerbank. Diese wird einfach in die Dockingstation geschoben, worin diese mit Energie versorgt wird. Dieses Einschieben der Powerbank funktioniert auch gut bis sehr gut!

Starten wir aber mit der Dockingstation. Diese ist weitestgehend aus einem Softtouch Kunststoff gefertigt. Allerdings die Bodenplatte ist aus dickem Metall, was der Dockingstation ein gewisses Gewicht verleiht. Dies in Kombination mit dem rutschfesten Fuß sorgt für eine sehr hohe Standsicherheit.

Pitaka Magez Juice Ladestation 2Generell gesprochen würde ich die Qualität der Dockingstation als überdurchschnittlich bezeichnen. Etwas überrascht hat mich lediglich das Kabel, welches fest integriert ist. Leider ist dieses mit einem Meter vergleichsweise kurz. Suboptimal.

Pitaka setzt bei der Powerbank auf eine besonders edle Optik und Haptik. So besitzt diese einen Hochglanz Edelstahl Rahmen, welcher von seiner Haptik durchaus an die aktuellen iPhones erinnert. Die Rückseite ist zudem aus Aramidfaser gefertigt, was ungewöhnlich ist.

Pitaka Magez Juice Ladestation 4Für die Kapazität von 2000mAh ist die Pitaka MagEZ Juice Powerbank aber auch als groß bis sehr groß zu bezeichnen. Sicherlich trägt der Metallrahmen und die Spule für das kabellose Laden ein gutes Stück auf.

Die Spule für das kabellose Laden ist auf der Oberseite der Powerbank integriert. Legt Ihr diese also in die Dockingstation ein, zeigt die Spule nach oben und wir haben eine „normale“ kabellose Ladestation.

Pitaka Magez Juice Ladestation 5Normal ist aber sehr relativ, denn die Ladestation hat keinerlei Halterung für Euer Smartphone. Anstelle dessen gibt es einen magnetischen Aufkleber für Euer Smartphones, womit Ihr dieses „freischwebend“ an die Ladestation heften könnt.

Pitaka Magez Juice Ladestation 7Sieht sehr cool aus und funktioniert auch gut, solange Ihr diesen Aufkleber direkt auf die Rückseite klebt. Durch eine Hülle hindurch funktioniert dieser nicht gut. Alternativ bietet Pitaka auch diverse Hüllen an welche diesen Magneten direkt integriert haben. Diese Hüllen sind klar dem Aufkleber vorzuziehen.

 

Wie solls funktionieren?

Das Herzstück der MagEZ Juice Ladestation stellt die Powerbank dar. Diese besitzt lediglich einen USB C Anschluss auf der Unterseite, welcher sowohl zum Laden der Powerbank, wie auch zum Laden von Smartphones genutzt werden kann.

Dieser USB C Port besitzt eine Leistung von 5V/1,5A in beide Richtungen. Dabei ist der USB C Port aber nicht als der primäre Weg gedacht Euere Smartphones zu laden. Dies ist das Kabellose-Ladepad auf der Oberseite. Dieses bietet eine Leistung von 5W. Nicht großzügig aber ausreichend.

Pitaka Magez Juice Ladestation 12Ähnliches gilt auch für die Kapazität der Powerbank selbst mit 2000mAh. Diese kann damit Euer Smartphone voraussichtlich nicht von 0 auf 100% bringen, soll sie auch nicht. Die Ladestation ist zunächst als „normale“ kabellose Ladestation gedacht. Die Powerbank Funktion ist eher ein Backup, falls Ihr mal vergessen habt Euer Smartphone rechtzeitig zu laden.

 

Die Praxis

Die MagEZ Juice Ladestation funktioniert wie beworben! Zuhause einfach das Smartphone auf die Ladestation legen bzw. es „anhängen“ und dieses lädt. Das Ladetempo ist als eher langsam zu bezeichnen. Ein iPhone 11 Pro Max benötigt ca. 4-5 Stunden für eine vollständige Ladung.

Pitaka Magez Juice Ladestation 9Für mich ist dies ausreichend! Ich lade mein Smartphone 1x täglich und das über Nacht. Hier ist ein langsameres Laden nicht störend, sondern fast schon als schonender einzustufen.

Müsste ich allerdings tagsüber schnell nachladen wäre die MagEZ Juice Ladestation nicht meine erste Wahl.

Hier kommt die Powerbank ins Spiel. Diese ist für einen „oh ich habe vergessen mein Smartphone zu laden“ Moment gedacht. Hier soll diese genug Kapazität haben um den Zeitraum bis zum nächsten Laden zu überbrücken.

Pitaka Magez Juice Ladestation 11Die Kapazität der Powerbank liegt laut Hersteller bei 2000mAh, messen konnte ich 6,439Wh bzw. 1740mAh. Dies sind 87% der Herstellerangabe, ein völlig akzeptabler Wert!

 

Fazit

Die Pitaka MagEZ Juice Ladestation setzt auf ein recht ungewöhnliches aber durchaus interessantes Konzept. Die Verbindung aus kabelloser Ladestation und Powerbank ist als clever und durchaus sinnvoll zu bezeichnen.

Ihr ladet Euer Smartphone auf der Ladestation, welche zudem sicherstellt, dass Ihr immer eine volle Powerbank habt. Solltet Ihr es eilig haben oder schlicht vergessen haben Euer Smartphone zu laden nehmt die die Powerbank mit, welche sich magnetisch an Euer Smartphone haftet.

Pitaka Magez Juice Ladestation 14Dies funktioniert auch in Kombination mit der Magnethülle von Pitaka sehr gut! Ich würde hier die Funktion als voll gegeben bezeichnen. Die Ladestation und Powerbank sind sehr wertig und edel, zudem funktioniert das Laden gut und zuverlässig. Selbst die magnetische Halterung ist mehr als ausreichend stark.

Allerdings muss ich auch etwas Kritik äußern. So hat die Powerbank nur 2000mAh Kapazität, was nicht gerade großzügig ist. Ebenso finde ich es etwas schade, dass Ihr zwingend den Magnetaufkleber oder die Magnethülle für die Ladestation nutzen müsst. Theoretisch hätte Pitaka auch eine normale Halterung zusätzlich nutzen können.

Dennoch, gerade wenn für Euer Smartphone eine passende Magnethülle verfügbar ist (welche schon deutlich eleganter ist als der Aufkleber), dann ist die Pitaka MagEZ Juice Ladestation ein sehr interessantes System!

Die PowerOak PS1 im Test, eine perfekte Powerstation! (USB C PD + 230V Steckdose + hohe Kapazität)

Ihr seid viel Campen oder im Wohnwagen unterwegs? Dann werdet Ihr sicherlich schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben Euch eine Powerstation zuzulegen. Eine Powerstation ist eine Art große Powerbank, welche aber neben einer teils deutlich höheren Kapazität auch die Möglichkeit bietet 230V Geräte zu betreiben.

Eins der spannendsten Modelle hier ist die PowerOak PS1 mit ihren Brüdern der PS2 und PS3. Bei der PowerOak PS1 handelt es sich um eine vergleichsweise günstige 200Wh starke Powerstation, mit 230V Steckdose, vier USB Ports und der Möglichkeit des portablen Ladens via Solar.

Poweroak Ps1 Im Test 7Klingt doch nach dem Traum für jeden Outdoor Fan! Aber lohnt es sich hier doch noch satte 270€ auf den Tisch zu legen? Finden wir dies im Test der PowerOak PS1 Powerstation heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an PowerOak für das Zurverfügungstellen der PS1 für diesen Test.

 

Die PowerOak PS1 im Test

Eine Powerstation ist in der Regel weniger kompakt. Dies liegt natürlich an der großen Kapazität, wie auch an der meist etwas aufwendigeren Elektronik. Auch die PS1 ist mit 196 x 65 x 255mm und einem Gewicht von 2,7Kg nicht als leicht oder besonders kompakt zu bezeichnen.

Poweroak Ps1 Im Test 1Allerdings hat PowerOak einen Griff auf der Oberseite integriert, welcher die Powerstation doch ein gutes Stück handlicher macht. Es wäre kein Problem diese Power-Station von einem Auto ein Stück weit in die Wildnis zu transportieren.

Dabei macht die PowerOak PS1 einen sehr wertigen Eindruck! Der Kern der Powerstation besteht aus Aluminium. Optimal für den Schutz der Akkuzellen, der Stabilität und natürlich auch gut für die Wärmeabfuhr. Dieser Aluminium-Kern wird aber an den Enden von einem Kunststoff-Rahmen umrahmt. Ich hätte mir hier vielleicht gewünscht das dieser aus Hartgummi gefertigt ist, um bei Stürzen einen besseren Schutz zu bieten.  Dennoch würde ich die PowerOak PS1 als wertig einstufen.

Poweroak Ps1 Im Test 6Neben der Powerstation findet sich folgendes mit im Lieferumfang:

  • Steckdosen-Ladegerät (36W)
  • Adapter für den Anschluss von Solarpanel
  • KFZ Adapter zum Laden im Auto
  • KFZ Adapter zum Laden von 12V Geräten
  • USB C Kabel

 

Anschlüsse und Feature der PowerOak PS1

Die Anschlüsse der Powerstation sind auf die Vorder- und Rückseite verteilt. Auf der Front finden wir zunächst den Eingang zum Laden der Powerstation, wie auch die 230V Steckdose.

Poweroak Ps1 Im Test 4Der Eingang der PowerOak PS1 kann zwischen 14V und 40V aufnehmen und maximal 60W. Prinzipiell könnt Ihr die PowerOak PS1 auch an normalen 12V Solarpanels laden, da diese meist eine höhere Spannung besitzen, aber im Optimalfall sollte es ein 18V oder 24V Solarpanel sein. Ähnliches gilt auch für das Laden an einem Zigarettenanzünder. Ein passendes Netzteil für die Steckdose findet sich natürlich mit im Lieferumfang.

Warum aber 14-40V und nicht 12-40V? Hierdurch wäre die Powerstation ja deutlich universeller? Dies hat tatsächlich einen technischen Grund! Der Akku im Inneren der PowerOak PS1 hat 11,1V Spannung. Hierbei handelt es sich aber um die mittlere Spannung. Vollgeladen haben die Akkus 12,6V. Die Ladelektronik wird nur auf einen Stepdown Wandler setzen, dieser kann also 14-40V aufnehmen und auf 12,6V absenken, welche zum Laden benötigt werden. Er kann aber nicht 12V auf 12,6V anheben.

Poweroak Ps1 Im Test 2Bei der Steckdose handelt es sich um eine normale 230V Schuko-Steckdose mit maximal 120W Leistung. Wichtig, es handelt sich um Pure-Sine Wave! Günstigere Powerstationen setzen meist auf eine modifizierte Sinuswelle. Diese ist einfacher zu erzeugen, kann aber problematisch in Kombination mit Schaltnetzteilen sein. Dieses Problem habt Ihr bei der PowerOak PS1 nicht.

Auf der Rückseite finden sich zwei USB A Ports, ein USB C Port und ein DC Ausgang.

Der DC Ausgang kann 12V/10A, also 120W, liefern. Ein passender Adapter damit Ihr Kühlboxen usw. über diesen Port nutzen könnt liegt mit im Lieferumfang.

Die USB A Ports unterteilen sich in einem normalen 5V/2,4A Port und einen Quick Charge 3.0 Port. Letzterer kann bis zu 18W liefern. Spannend ist der USB C Port, denn hier konnte ich zwei unterschiedliche Angaben finden was dieser denn können soll. Am Ende kann dieser mehr als beworben! Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A. Wir haben also einen 45W USB C Port.

Zusammengefasst

  • 230V Steckdose mit maximal 120W
  • 12V DC Ausgang mit maximal 120W
  • USB A 5V/2,4A
  • USB A Quick Charge 3.0 18W
  • USB C PD 45W

Poweroak Ps1 Im Test 5Neben den Anschlüssen findet sich auf der Rückseite auch noch ein Display mit drei Tasten. Auf dem Display wird der aktuelle Ladestand angezeigt, wie auch wie viel Energie gerade über den Eingang rein kommt, wie viel über die DC Anschlüsse rausgeht und wie viel die Steckdose nutzt.

 

Die Kapazität und ein erster Test

PowerOak bietet neben der PS1 auch diverse Schwestermodelle an, mit 300Wh oder 400Wh. Die PS1 hat allerdings „nur“ 200Wh was 54054mAh @ 3,7V entspricht. Die effektive Kapazität schwankt allerdings ein gutes Stück abhängig wie Ihr die Powerstation entladet.

Kapazität Poweroak Ps1Vergleichsweise ineffizient arbeitet die PowerOak PS1 wenn Ihr die 230V Steckdose nur leicht belastet. Bei einer ca. 12W Last kam ich lediglich auf 133Wh. Bei 100W Last auf 190Wh. Über den DC Port konnte ich sogar bis zu 194,32Wh erreichen.

Wichtig für Euch ist es zu wissen das der DC Ausgang bei niedrigen Lasten deutlich effizienter ist. Habt Ihr eine Kühlbox oder Ähnliches die wahlweise via Steckdose oder Zigarettenanzünder läuft, dann wählt den Zigarettenanzünder.

Poweroak Ps1 Im Test 11Ebenfalls wichtig, der 12V Port scheint mehr oder weniger direkt an den Akkuzellen zu hängen. Heißt die Spannung auf dem 12V Port schwankt massiv! Vollgeladen haben wir ca. 12,6V aber komplett entladen haben wir nur 10,3V.

Auch in einem Auto schwankt die Spannung auf dem Zigarettenanzünder, daher ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings sind 10,3V schon recht wenig. Es ist als möglich, dass einzelne Geräte sich bereits bei 20% verbliebender Restkapazität abschalten, da die Spannung zu niedrig ist. Dies hängt allerdings vom jeweiligen Gerät ab, daher kann ich hier nichts pauschal sagen.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns kurz das Ladetempo der jeweiligen Ports an. Starten wir mit einer Steckdose. Diese soll laut PowerOak bis zu 100W schaffen. Dies stimmt auch! In der Praxis sind sogar noch etwas mehr als 100W möglich. So konnte ich beispielsweise das 96W Netzteil meines MacBook Pros problemlos an der Powerstation betreiben. Klasse!

Wie steht es aber um die USB Ports?

LadetempoGut! Der USB C PD Port liefert die beworbenen 45W und kann somit viele kleinere Notebooks mit dem vollen Tempo laden und sogar größere Geräte wie das Dell XPS 15 oder das MacBook Pro 16 ausreichend schnell versorgen.

Die beiden „normalen“ USB Ports sind ebenfalls tadellos. Der 5V/2,4A Port ist sauber auf IOS und Android Geräte optimiert. Der Quick Charge Port funktionierte ebenfalls tadellos. Dieser unterstützt neben Quick Charge 3.0 auch den FCP Standard.

 

Wiederaufladen

Grundsätzlich habt Ihr drei Möglichkeiten die PowerOak PS1 wiederaufzuladen.

  • Über das beilegende 29,2V/1,2A (35W) Netzteil
  • Über ein 12V Solarpanel
  • Über den KFZ Adapter

Über das beiliegende Ladegerät erreicht Ihr ein maximales Ladetempo von 35W. Via Solar kann es schneller gehen. Ich habe in meinem Fall ein 100W Panel (handelsübliches Solarpanel mit MC4 Steckern) mit der Powerstation verbunden und konnte maximal 62W beobachten.

Poweroak Ps1 Im Test 15Etwas problematisch ist das KFZ Ladegerät. In einem normalen Auto lädt die Powerstation nicht bzw. nicht viel! Hat Euer Auto 12V Bordspannung lässt sich der Akku nur bis ca. 25% aufladen und dies auch nur recht langsam. Die Ladeelektronik hat keine Boost Umwandlung.

Die Eingangsspannung muss also über der Spannung des Akkus liegen. Leer hat dieser 10,xV, voll 12,6V. Abzüglich des Spannungsverlust durch Kabel und interne Elektronik braucht Ihr ca. 13,4V um die PowerOak PS1 richtig zu laden.

Poweroak Ps1 Im Test 16Für das volle Ladetempo sind sogar 14,8V und 4,13A nötig. Diese würden in einem 24V KFZ erreicht. Und nein das Laden an 12V Solarpanels funktioniert problemlos.

 

Fazit

Ihr sucht eine sehr gute und preislich faire Powerstation? Dann ist die PowerOak PS1 genau die richtige für Euch!

Die PowerOak PS1 ist eindeutig die beste Powerstation die ich bisher in den Händen hatte, aufgrund vieler Gründe.

  • Portables und Stabiles Gehäuse
  • 100W Steckdose mit reiner Sinuswelle
  • 120W 12V DC Ausgang
  • Quick Charge 3.0 und Power Delivery 45W Support
  • Aufladbar via 12V Solarpanel

Technisch würde ich diese als weitestgehend perfekt einstufen! Die Steckdose funktioniert dank reiner Sinuswelle sehr gut mit sämtlichen elektrischen Geräten, inklusive Notebook Ladegeräten.

Poweroak Ps1 Im Test 13Der 45W USB Power Delivery Port macht aber viele Notebook Ladegeräte auch schon überflüssig. Beispielsweise ein Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13 könnt Ihr direkt und mit vollem Tempo an der Powerstation laden, klasse!

Auch der DC Ausgang für Kühlboxen usw. macht einen guten Job. Hier ist allerdings die Spannung des Anschlusses etwas niedrig. Dieser ist direkt an die Akkuzellen im Inneren gekoppelt und kann daher bei fast leerem Zustand auf unter 11V fallen.

Ebenso ist das beiliegende Ladegerät mit rund 30W nicht das schnellste. Theoretisch kann die Powerstation mit bis zu rund 62W Laden, was diese auch beispielsweise an einem Solarpanel schafft. Hierfür ist bereits ein gut funktionierender MPPT Controller verbaut. Die Kapazität von 200Wh wird weitestgehend eingehalten, gerade bei der Nutzung der DC Ausgänge. Auch der AC Ausgang arbeitet recht effizient, aber primär bei höheren Lasten.

Poweroak Ps1 Im Test 14Kurzum Ihr sucht eine kompakte, moderne und wirklich gute Powerstation, dann ist die PowerOak PS1 genau die richtige für Euch. Die PowerOak PS1 gibt es im Übrigen auch mit 300Wh oder 400Wh, solltet Ihr mehr Kapazität benötigen.

Poweroak Ps1

HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät mit PPS im Test

USB Power Delivery Ladegerät mit PPS Unterstützung sind noch recht exotisch. Eins der wenigen Modelle das dies bieten soll, stammt aus dem Hause HELPER LAB und hört auf den Namen „65W USB PD Ladegerät (S065TV2000325)“.

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 5Bei diesem handelt es sich um ein recht einfaches Ladegerät mit nur einem USB C Port. Im Gegenzug hat dieser aber auch ordentlich Power.

Wollen wir uns dies doch einmal im Test des 65W USB PD Ladegerät von HELPER LAB ansehen!

 

Das HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät (S065TV2000325) im Test

Bei dem HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät handelt es sich um ein vergleichsweise einfaches Ladegerät. Dieses wird einfach in die Steckdose gesteckt und besitzt genau einen USB C Port. Die Abmessungen sind mit 71 x 71 x 29mm durchschnittlich für die Leistung von 65W.

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 1Beim Gehäuse setzt HELPER LAB auf einen einfachen matten Kunststoff. Dieser ist Okay was die Qualität angeht. Allerdings sind die Nähte auch nicht „spektakulär“ verschweißt/verklebt. Wir haben hier definitiv kein Apple Ladegerät vor uns.

Äußerlich ist das HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät also unspektakulär, aber wie steht es um die Technik? Hier wird das „S065TV2000325“ (ja ist eine griffige Modellbezeichnung) spannend.

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 2Der eine USB C Port den wir haben hat es in sich! Dieser unterstützt laut HELPER INC bis zu 65W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A.

Dabei setzt HELPER LAB auf den USB Power Delivery 3.0 Standard mit PPS! PPS ist essenziell wenn Ihr Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 10 oder Galaxy S20 Ultra super schnellladen wollt!

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 4PPS ist eine Erweiterung des USB Power Delivery Standards und erlaubt unter anderem eine „flexible“ Spannung. Das HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät kann also auch Spannungen abseits von 5V, 9V, 12V, 15V, 20V bereitstellen.

 

Der erste Test

Zunächst möchte ich die Angaben von HELPER LAB bestätigen. Das Ladegerät kann in der Tat 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern. Des Weiteren bietet PPS einen Spannungsbereich von 3,3-21V bei maximal 3A.

Dies ist wichtig! Aufgrund der Limitierung auf 3A kann beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra nicht mit dem vollen Tempo geladen werden. Dazu aber später mehr.

Die Hitzeentwicklung nach ca. 3 Stunden Volllast ist mit maximal 56 Grad im Rahmen.

Temperatur 1Temperatur 2

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorla One Hyper
  • Samsung Galaxy S20 Ultra

Starten wir einfach mal mit dem Motorola One Hyper und dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Beide Smartphones nutzen USB PD PPS um mit 40W bzw. 38W zu laden.

LadetempoAllerdings wie Ihr der Tabelle entnehmen könnt schaffen diese beiden Modelle „nur“ 25W bzw. 26W. Dies liegt an der Limitierung auf 3A. Beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra benötigt 9,5V und 4A für das volle Ladetempo. Das HELPER LAB schafft aber nur 9,5V 3A, trotz der 65W. Hierdurch ist das Ladetempo etwas eingeschränkt.

Dennoch ist das Ladegerät schneller als das beiliegende Ladegerät, sowohl beim S20 Ultra, wie auch beim One Hyper.

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 7Auch bei den anderen Geräten konnte ich keine Probleme feststellen. So wurde das iPhone 11 Pro Max mit seinen üblichen maximalen +-23W geladen und das Google Pixel 4 XL mit 17W.

Interessant ist auch die Nutzung in Kombination mit Notebooks. Im Falle des Dell XPS 13 und Apple MacBook Pro 13 kann das HELPER LAB Ladegerät das originale Ladegerät voll ersetzen.

Auch das größere Dell XPS 15 und Apple MacBook Pro 16 lassen sich dank der Leistung von 65W schnellladen, aber hier kann das originale Ladegerät nicht vollumfänglich ersetzt werden.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

Effizinez VergleichEffizinezMit 85-91% sieht die Effizienz des HELPER LAB 65W USB PD Ladegeräts doch sehr gut aus.

 

Fazit

Voll empfehlenswert! So lautet das Fazit zum HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät. Dieses bietet dank USB Power Delivery mit PPS den wichtigsten aktuellen Ladestandard und kann somit sehr viele Smartphones schnellladen.

Hierzu zählen beispielsweise die Apple iPhones, iPads, die Samsung Galaxy S20 Reihe, viele Smartphones mit Quick Charge 4+ usw.

Helper Lab 65w Usb Pd Ladegerät Mit Pps Im Test 6Selbst für Notebooks ist das HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät gut geeignet. Dies auch aufgrund der modernen Technik und guten Effizienz. Punktabzug gibt es lediglich für den PPS Leistungsbereich. Hier bietet das Ladegerät „nur“ 3,3-21V bei 3A. Um aber beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden sind 3,3-11V bei 4A nötig.

Generell würde ich Euch empfehlen das Samsung EP-TA845 45W Ladegerät einmal anzusehen. Gerade für Smartphones, selbst für Apple Modelle, ist dieses glatt noch besser als das HELPER LAB und noch günstiger!

Wollt Ihr aber die 65W Leistung in Kombination mit USB PD PPS, dann ist auch das HELPER LAB 65W USB PD Ladegerät eine top Wahl.