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11x USB C auf USB C Kabel im Vergleich, Anker, Syncwire, AUKEY, AmazonBasics usw. im Test

USB C hat mittlerweile eine große Verbreitung gerade beim Laden von Notebooks und Smartphones erreicht. Dementsprechend ist auch der Bedarf an USB C zu USB C Kabeln so groß wie noch nie zuvor.

Allerdings kann ein gutes Ladekabel in der Praxis durchaus einen gewissen Unterschied ausmachen, sowohl was das Ladetempo angeht, wie auch beim Ladekomfort. Immer ein störrisches, dickes Ladekabel zu verwenden ist ja auch nicht schön.

11x Usb C Auf Usb C Kabel Im Vergleich 7Aber welches USB C Ladekabel solltet Ihr aktuell kaufen? Diese Frage wollen wir mit einem kleinen Vergleich klären. Für diese habe ich mir 11x USB C auf USB C Kabel von Amazon bestellt, welches ist das beste? Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Ich habe für diesen Test 11x Ladekabel ganz regulär bei Amazon gekauft. Ich habe hier auf nichts Spezielles geachtet, außer dass es sich um USB C auf USB C Kabel handelt und das die Kabel 1 Meter bzw. 0,9 Meter länge haben. Ansonsten habe ich einfach die ersten Kabel genommen die Amazon mir anbot.

11x Usb C Auf Usb C Kabel Im Vergleich 1Folgende Kabel sind es geworden:

AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C     12,66 €
Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel     11,99 €
Anker Powerline+ 90cm USB-C Kabel       8,99 €
AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser       7,99 €
Baseus USB C auf USB C Kabel       8,99 €
CABLETEX USB C Kabel zu Typ-C 3.1 Gen 2     13,95 €
CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2     12,99 €
Nimaso USB C auf USB C 3.0 Kabel       5,94 €
Nimaso USB C auf USB C Kabel       9,99 €
Syncwire USB C auf USB-C Kabel       8,99 €
UGREEN USB C auf USB C Kabel 90 Grad       9,99 €

(Preise zum Zeitpunkt des Tests, 06.09.2020)

60W oder 100W

Über USB C können nicht nur Kleingeräte wie Smartphones geladen werden, sondern auch große Notebooks. Normale „dumme“ USB C Kabel unterstützen aber maximal 3A bzw. 60W Ladestrom. Wollt Ihr schneller als mit 60W laden und dies wird auch von Euren Geräten unterstützt, dann benötigt Ihr ein 5A bzw. 100W Kabel.

60W bzw. 3A Kabel sind im Grunde klassische Ladekabel, die nur eine Punkt A zu Punkt B Verbindung bereitstellen. Um mit über 3A bzw. 60W zu laden muss in dem Ladekabel ein spezieller Chip vorhanden sein. Dieser Chip teilt Euren Geräten mit „hey ich bin ein Kabel das 5A bzw. 100W aushalten kann“.

11x Usb C Auf Usb C Kabel Im Vergleich 4Bis 3A bzw. 60W gibt es im Grunde keine Regelungen was Kabeldicke usw. angeht. Solltet Ihr aber versuchen 5A durch ein sehr dünnes USB C Kabel zu jagen, dann kann es problematisch werden und im schlimmsten Fall zu einem Brand kommen. Daher dieses Sicherheitsfeature, bei welchem im Ladekabel ein Chip bzw. „E-Marker“ Stecken muss, um höhere Ladegeschwindigkeiten zu ermöglichen.

Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass einige der 60W Kabel hier im Test auch 100W schaffen könnten, es aber nur mangels des Chips nicht machen.

Im Übrigen keine Sorge, Ihr könnt auch ein 100W Kabel zum Laden Eures Smartphones nutzen. Dieses lädt immer mit dem maximalen Tempo das Euer Smartphone bzw. Euer Ladegerät unterstützt, halt bis zu 100W. Ebenso könnt Ihr in der Regel auch ein 60W Kabel zum Laden eines Notebooks nutzen. Sollte Euer Notebook nur mehr als 60W schaffen, dann wird dieses durch das Kabel auf 60W gedrosselt.

 

USB 2.0, USB 3.0 oder USB 3.1?

Einige der hier getesteten Ladekabel sind USB 2.0 Ladekabel, einige 3.0 bzw. 3.1. Für das Ladetempo spielt der genutzte USB Standard keine Rolle!

Lediglich beim Übertragen von Daten ist der USB Standard wichtig. USB 2.0 = maximal ca. 30MB/s und USB 3.1 Gen 2 = maximal 1000MB/s. Die meisten USB C auf USB C Ladekabel sind reguläre USB 2.0 Kabel, warum?

Ein reguläres USB C 2.0 Kabel benötigt gerade einmal vier bzw. fünf Adern, ein USB C 3.0/3.1 Kabel hingegen benötigt bis zu 16 Adern! Dies erhöht natürlich die Kosten in der Produktion und macht die Kabel dicker. Daher werden bei solchen Kabeln oftmals dünnere Aderquerschnitte gewählt, was dann zu einem schlechteren Ladetempo führen kann.

Schauen wir uns die Datenraten in Kombination mit einer USB 3.1 Crucial X8 SSD an.

AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C 962 MB/s
Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel 41 MB/s
Anker Powerline+ 90cm USB-C Kabel 40 MB/s
AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser 41 MB/s
Baseus USB C auf USB C Kabel 40 MB/s
CABLETEX USB C Kabel zu Typ-C 3.1 Gen 2 964 MB/s
CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2 964 MB/s
Nimaso USB C auf USB C 3.0 Kabel 968 MB/s
Nimaso USB C auf USB C Kabel 40 MB/s
Syncwire USB C auf USB-C Kabel 40 MB/s
UGREEN USB C auf USB C Kabel 90 Grad 41 MB/s

 

Kurzum, viel Kabel aus diesem Vergleich eignen sich zur Übertragung größerer Daten:

  • AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C
  • CABLETEX USB C Kabel zu Typ-C 3.1 Gen 2
  • CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2
  • Nimaso USB C auf USB C 3.0 Kabel

 

 

Haptik und Flexibilität

Dieser Punkt ist in jedem Kabeltest etwas problematisch. Generell ist ein dünneres, flexibleres Kabel mit kleinen Steckern im Alltag sicherlich wünschenswert, allerdings bedeutet dies im Umkehrschluss, dass die Adern im Kabel oder die Isolierung nicht so dick sein können.

11x Usb C Auf Usb C Kabel Im Vergleich 3Wie steht es um unsere Testkandidaten? Starten wir mit einer Messung des Gewichts, des Durchmessers und der Länge der Steckergehäuse. Gerade Letzteres halte ich für sehr wichtig! Besonders lange Steckergehäuse erzeugen eine höhere Hebelwirkung auf die USB C Ports, was diese sogar beschädigen könnte.

Gewicht (in g) Durchmesser (in mm) Steckerlänge (in mm)
Syncwire USB C auf USB-C Kabel 18.9 2.7 15.8
UGREEN USB C auf USB C Kabel 90 Grad 22 3 14.8
Baseus USB C auf USB C Kabel 25.2 3.4 15.3
Anker Powerline+ 90cm USB-C Kabel 25.7 3.6 16.8
Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel 26 3 19.8
Nimaso USB C auf USB C Kabel 26.9 3.4 24.4
AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser 28 3.2 20
Nimaso USB C auf USB C 3.0 Kabel 29.9 3.8 17.3
CABLETEX USB C Kabel zu Typ-C 3.1 Gen 2 37.6 4.4 25
CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2 43.8 4.8 16.5
AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C 46.4 4.5 24.8

 

Wenig überraschend sind die Kabel mit voller USB 3.0/3.1 Anbindung aufgrund der zusätzlichen Adern ein Stück weit dicker. Auch die Steckergehäuse sind bei diesen Modellen eindeutig etwas größer.

Aber was bedeutet dies für die Flexibilität?

  1. Syncwire USB C auf USB-C Kabel
  2. Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel
  3. Anker Powerline+ 90cm USB-C Kabel
  4. Baseus USB C auf USB C Kabel
  5. AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser
  6. Nimaso USB C auf USB C Kabel
  7. UGREEN USB C auf USB C Kabel 90 Grad
  8. Nimaso USB C auf USB C 3.0 Kabel
  9. AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C
  10. CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2
  11. CABLETEX USB C Kabel zu Typ-C 3.1 Gen 2

Das Kabel von Syncwire ist eindeutig das flexibelste und „leichteste“ Kabel, gefolgt vom PowerLine II und dem PowerLine+.

Allerdings wirkt das Syncwire Kabel fast schon etwas „billig“. Was die Haptik angeht, ist das Baseus USB C Kabel mein Favorit! Dieses ist schön flexibel, wirkt aber ein Stück wertiger als Syncwire, Anker PowerLine III und co.

 

Ein theoretischer Test

Starten wir mit einem kleinen theoretischen Test, um herauszufinden wie gut die Kabel sind. Bei diesem Test jage ich 1-5A durch die jeweiligen Kabel und messe die Spannung am Ausgang. Die Eingangsspannung beträgt dabei immer 5V. Um so höher die Spannung am Ende des Kabels ist, umso besser.

SpannungDas eindeutig beste Kabel ist etwas überraschend das „AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C“. Selbst bei 5A Last erreicht dies noch eine Spannung von 4,443V.

  1. AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C
  2. Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel
  3. CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2

Auf Platz 2 folgt das Anker Powerline III und auf Platz 3 das CSL USB Typ C Kabel Gen 2. Das Anker PowerLine III ist zwar nur ein 60W Kabel, könnte aber technisch problemlos auch 100W bewältigen, es fehlt hierfür aber der eMarker.

Auf dem letzten Platz findet sich erstaunlicherweise auch ein Anker Kabel, das PowerLine+. Ebenfalls weit hinten ist das Syncwire USB C auf USB-C Kabel und das AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser. Überraschend? Nicht wirklich! Alle drei Kabel wirken recht dünn und flexibel, was für dünnere Adern spricht. Allerdings wirkte auch das Anker PowerLine III recht dünn und schnitt gut ab.

Das AmazonBasics und CSL Kabel gehören hingegen zu den Steifsten und dicksten im Tests, daher waren hier höhere Aderquerschnitte nicht ganz überraschend.

 

Die Praxis

Aber wie wirkt sich dies in der Praxis aus? Die Antwort hierfür war um ehrlich zu sein bereits vor dem Test klar, es gibt keinen großen Unterschied. Generell kann das Ladekabel einen Unterschied machen. Ganz blöd gesagt benötigt Euer Smartphone um zu laden mindestens ca. 4,4-4,7V Spannung am Eingang (dies schwankt etwas je nach Modell). Daraus werden 4,2V gemacht, mit welchen der eigentliche Akku geladen wird. Wie Ihr aus der Tabelle oben entnehmen könnt unterschreiten einige dieser Kabel diese 4,4-4,7V bereits bei 2-3A. Hier würde es dann gegebenenfalls zu einer Drosslung kommen um 1. die Mindestspannung wieder zu überschreiten 2. viele Smartphones sehen eine niedrige Spannung als eine Art Warnsignal, dass das Ladegerät überlastet ist usw. und drosseln vorsichtshalber das Ladetempo.

Allerdings nutzen die meisten modernen Smartphones gar nicht mehr die normale 5V Spannungsstufe und das BC 1.2 Protokoll. Es wird oft Quick Charge und noch viel öfter USB Power Delivery genutzt, wenn eine USB C zu USB C Verbindung zum Einsatz kommt. Dort wird in der Regel die 9V Spannungsstufe genutzt. Genau genommen nutzen ALLE mir bekannten High End Smartphones der letzten 2-3 Jahre, wenn verfügbar die 9V Stufe. Eine Ausnahme wäre das OnePlus 8 Pro.

Bei 9V ist die Differenz zu der benötigten Minimalspannung so gering, dass es keinen wirklichen Unterschied mehr macht ob nun 9V oder 8,5V ankommen. In letzterem Falle würden ca. 6% der Leistung zwar über das Kabel „verloren“ gehen, aber +- 6% Ladetempo spielen praktisch keine Rolle.

Für diesen kleinen Test habe ich mir ein Xiaomi Mi 10 Pro, ein Apple iPad Pro 11 und ein altes Google Pixel 1 geschnappt und diese an einem HyperJuice 100W GaN Charger geladen.

LadetempoIhr seht der Unterschied beim Ladetempo +- 0. Ja das Anker PowerLine+, das AUKEY und das CABLETEX Kabel schneiden einen Hauch schlechter ab, aber der Unterschied zwischen dem schlechtesten und besten Ladekabel liegt bei 5,3%!

Ganz blöd gesagt ist irgendwie ein Schnellladestandard wie Quick Charge oder USB Power Delivery mit im Spiel, spielt das Ladekabel keine große Rolle mehr!

Wie sieht es bei Notebooks aus? Erneut habe ich mir den HyperJuice 100W GaN Charger  wie auch ein Dell XPS 13 und ein Apple MacBook Pro 16 geschnappt.

Ladetempo NotebooksWeitestgehend ein ähnliches Bild wie bei den Smartphones. Es gibt minimale Unterschiede, welche in der Praxis nicht bemerkbar sind. Lediglich bei Apple MacBook Pro 16 haben wir zwei Sonderfälle. Sowohl das CABLETEX wie auch das CSL Kabel sind offiziell 100W fähig und können somit das MacBook mit dem vollen Tempo laden.

 

Fazit

Das Ladekabel macht keinen Unterschied beim Ladetempo, wenn ein Schnellladestandard wie Quick Charge oder USB Power Delivery zum Einsatz kommt! Ja je nach Qualität des Kabels kann es kleine Schwankungen im Bereich +- 6% geben, diese spielen in der Praxis aber keine große Rolle. Lediglich beim normalen „Standard“ Laden bei 5V kann das Ladekabel aus diversen Gründen einen deutlichen Unterschied machen. Im Test von USB C zu USB C Ladekabeln ist dies aber nur bedingt relevant, da 99% aller USB C Ladegeräte und Smartphones einen Schnellladestandard nutzen.

11x Usb C Auf Usb C Kabel Im Vergleich 5Solltet Ihr einen besonderen Wert auf die „elektrische Qualität“ legen sind dies Eure Top 3:

  1. AmazonBasics – Verbindungskabel, USB Typ C auf USB Typ C (USB 3.0)
  2. Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel (USB 2.0)
  3. CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2 (USB 3.0)

In der Praxis würde ich aber nicht danach gehen. Stellt Euch folgende Fragen:

  1. Will ich Daten mit USB 3.0 bzw. 3.1 Datenraten (über 30 MB/s) übertragen?
  2. Will ich ein High Power Notebook mit über 60W laden?

Ist Eure Antwort auf beide Fragen nein und es geht Euch um ein klassisches USB C auf USB C Ladekabel, dann würde ich zu folgenden Modellen greifen:

  1. Anker Powerline III USB-C auf USB-C Ladekabel
  2. Baseus USB C auf USB C Kabel
  3. Syncwire USB C auf USB-C Kabel
  4. AUKEY USB C Kabel auf USB C 1m Aramidfaser

Das Anker Powerline III ist ein gutes Standard Ladekabel, das langlebig und technisch stark ist. Dieses gehört sogar elektrisch zu den besten Ladekabel. Die Baseus USB C Ladekabel sind leider etwas schwer in Deutschland zu bekommen, punkten aber durch eine herausragende Preis/Leistung (diese ist sogar überragend wenn Ihr die Kabel aus China bestellt) und ein wertiges Äußere. Das Ladekabel von Syncwire ist zwar elektrisch eher mäßig, aber schön leicht, flexibel und alltagstauglich.

Unterstützt Euer Notebook das Laden mit über 60W (und Ihr wollt auch mit mehr als 60W laden), dann benötigt Ihr ein spezielles USB C Ladekabel mit EMarker. Hier gab es nur zwei, das CABLETEX und das CSL. Beide sind für meinen Geschmack etwas steif und schwer, aber tendenziell würde ich zum CSL – 1m USB Typ C Kabel Gen 2 tendieren. Selbiges gilt auch wenn Ihr Daten schnell via USB 3.1 übertragen wollt.

Die JBL Club 950NC im Test, die Draufgänger unter den ANC-Kopfhörern

Aktives Noise Cancelling ist einer der wichtigsten Trends bei High End Kopfhörern. Allerdings wirklich gute Kopfhörer mit gutem Noise Cancelling sind leider vergleichsweise teuer. So müsst Ihr für die Bose Headphones 700 beispielsweise rund 300€ und für die Sony WH-1000XM3 rund 250€ ausgeben.

Jbl Club 950nc Im Test 6Mit den Club 950NC will JBL vergleichbar wertige Kopfhörer anbieten, für knapp unter 200€. So sollen die Kopfhörer neben ANC auch dank einer sehr lagen Akkulaufzeit, eines Ganztagskomfort und 2000mW Treiber punkten. Ließt sich doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Können hier die JBL Club 950NC auch überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die JBL Club 950NC im Test

Wie der Name schon vermuten lässt sind die „JBL Club“ keine klassischen „HiFi“ Kopfhörer, die für eine Nutzung auf dem Fernseh-Sessel gedacht sind. Es handelt sich bei diesen viel mehr um Kopfhörer für „draußen“.

Jbl Club 950nc Im Test 1Dennoch setzt JBL auf ein Over-Ear Design, bei welchem die Ohrmuscheln Eure Ohren umschließen sollen. Erfreulich, denn zum einen finde ich diese Bauform bequemer und zum anderen ist so ein besseres Noise Cancelling möglich.

Dabei sind die JBL Club 950NC aber auch keine riesigen Kopfhörer. Die Ohrmuscheln wurden so kompakt wie möglich gebaut, ohne dabei auf das Over-Ear Design zu verzichten. So wirken die JBL Club 950NC schon ein Stück weit portabler als die Sony WH-1000XM3.

Jbl Club 950nc Im Test 2Abseits von den etwas kompakteren Abmessungen würde ich das Design als recht schlicht bezeichnen. Ihr erhaltet einfache schwarze Kopfhörer, welche lediglich über ein recht großes, aber nicht übermäßig offensives JBL Logo auf der Rückseite der Ohrmuscheln verfügen. Die Ohrmuscheln sind wie üblich natürlich aus Kunststoff gefertigt. Die Aufhängung und das Kopfband sind allerdings aus Metall gefertigt!

Jbl Club 950nc Im Test 4Dies verleiht den Kopfhörern eine durchaus ordentliche Massivität und Stabilität. Die Kopfhörer sind  mit 372g auch recht schwer, was natürlich die subjektive Massivität etwas steigert.

Interessanterweise verzichtet JBL bei den Club 950NC auf eine Touch-Steuerung. Anstelle dessen finden sich an beiden Ohrmuscheln diverse Tasten, insgesamt 6 Stück. So könnt Ihr beispielsweise die Lautstärke direkt an den Kopfhörern verstellen, wie auch das Noise Cancelling aktivieren/deaktivieren.

Jbl Club 950nc Im Test 4Die Akkulaufzeit der Club 950NC ist beachtlich! So spricht JBL von satten 55 Stunden Laufzeit, wenn Ihr ANC abgeschaltet habt und von 22 Stunden mit ANC. Letzteren Wert kann ich in der Größenordnung auch bestätigen. Geladen werden die Kopfhörer via USB C, Daumen hoch dafür!

 

Tragekomfort

Grundsätzlich sind die Club 950NC recht bequeme Kopfhörer. Die Polsterung ist ausreichend dick und sehr angenehm. Allerdings verfügen die Kopfhörer über ein recht hohes Gewicht und einen sehr hohen Anpressdruck!

Jbl Club 950nc Im Test 9Letzterer wird sich vermutlich im Laufe der Zeit etwas reduzieren, solltet Ihr hier aber empfindlich sein gilt etwas Vorsicht.

 

Klang

Ich glaube es stellt keine große Überraschung dar, dass JBL bei den Club 950NC auf eine recht warme und Bass-starke Klangsignatur setzt.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der JBL Club 950NC sind sehr neutral. Viele Kopfhörer „schärfen“ die Höhen recht stark nach um eine gewisse künstliche Brillanz zu erzeugen. Darauf verzichtet JBL hier aber fast komplett! Hierdurch sind die Höhen gut abrundend und Zischlaute werden sehr gut und angenehm wiedergegeben. Die Club 950NC klingen vergleichsweise wenig anstrengend. Allerdings wirken die Kopfhörer hierdurch etwas schwerer und träger als einige Konkurrenten! Die JBL klingen auf keinen Fall dumpf (dies ist wirklich nicht der Fall), aber die Höhen sind auch nicht super brillant.

Jbl Club 950nc Im Test 8Die Mitten sind ähnlich wie die Höhen sehr neutral. Gesang und auch Instrumente wirken sehr natürlich und voll. Dabei färben die JBL Club 950NC den Klang nur minimal bis gar nicht! Vielleicht wirken die unteren Mitten einen Hauch voller und „bauchiger“ als normal, dies liegt aber zu weiten Teilen am Bass.

Kommen wir zum Bass. Der Bass der JBL Club 950NC ist wenig überraschend recht mächtig und sehr voll! Gerade das Bass-Volumen der Kopfhörer ist wirklich beeindruckend. Ich würde den Bass aber auch nicht als extrem einstufen. Ja dieser ist schon das primäre Klangelement, aber die Kopfhörer übertreiben auch nicht völlig. Mir gefällt die Masse des Basses sehr gut. Verglichen mit den Sony WH-1000XM3 oder Bose Headphones 700 ist der Bass hier eindeutig ein Stück mächtiger. Dabei ist die Bassqualität gut, auch wenn der Tiefgang nicht absolut überragend ist.

Unter Strich klingen die JBL Club 950NC sehr warm und voll! Dabei sind diese aber auch nicht dumpf oder zu matt, auch wenn die Höhen eher zurückhaltend sind. Damit sind die JBL Club 950NC weniger etwas für den klassischen HiFi Liebhaber. Diese würde ich eher als „Haudrauf Kopfhörer“ betiteln, was ich auch nicht wertend meine.

 

ANC und App

Über die My JBL Headphones könnt Ihr die Kopfhörer ein Stück weit noch steuern und nach Euren Wünschen anpassen. Hierzu zählt unter anderem das Setzen eines globalen EQs. Hierfür bietet die App diverse Presets, wie auch einen frei einstellbaren 10 Band EQ.

Über die App (und auch direkt über die Kopfhörer) könnt Ihr zudem ANC und Ambient Aware aktivieren. ANC nutzt die Mikrofone in den Kopfhörern um außen Geräusche aktiv auszublenden, Ambient Aware nutzt die Mikrofone um diese gezielt einzublenden. Je nachdem ob Ihr gerade etwas von Eurer Umgebung mitbekommen wollt oder nicht.

Leider ist das ANC der JBL Club 950NC eher mittelmäßig. Ja es reduziert Geräusche von Motoren, Lüftern usw. merklich, ist aber nicht auf dem Level größerer Modelle von Bose, Sony oder Sennheiser. Stimmen oder anderen komplexere Geräusche werden nur leicht reduziert.

 

Fazit

Wie bei allen Kopfhörern ist es natürlich etwas Geschmackssache ob jetzt die JBL Club 950NC die richtigen für Euch sind. Dies keine Kopfhörer für „klassische HiFi“ Fans, die Club 950NC sind schon eher die Draufgänger unter den Kopfhörern.

Heißt, diese haben einen recht ausgeprägten und vor allem voluminösen Bass-Bereich. Dabei verzichtet JBL aber auf die typische „V“ oder Badewannen Klangsignatur. Die Höhen und Mitten sind vergleichsweise neutral und stechen weniger hervor. Gerade die Höhen sind recht unspektakulär, was ich weder negativ noch positiv meine. Die Höhen sind recht warm und stark abgerundet, aber nicht matt. Hierdurch sind diese nicht anstrengend, gerade bei Zischlauten, wirken aber auch weniger brillant als bei vielen Konkurrenten.

Jbl Club 950nc Im Test 10Damit die JBL Club 950NC etwas für Euch sind müsst Ihr also einen etwas spaßigeren und wärmeren Klang mögen. In einem gewissen Rahmen ist dabei der Klang noch via EQ anpassbar.

Das ANC der Kopfhörer ist soweit okay. Allerdings ist dieses für Euch besonders wichtig, dann würde weiter zu den größeren Modellen von Sony oder Bose greifen, welche hier klar eine Klasse höher spielen. Wenn Ich etwas zu kritisieren hätte, dann wäre es der Tragekomfort. Genau genommen den etwas hohen Anpressdruck und das hohe Gewicht. Abseits davon sind die JBL nicht unbequem.

Jbl Club 950nc

Die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD im Test, teuer aber auch gut?

Die EXCERIA PLUS ist die aktuelle Flaggschiff SSD aus dem Hause KIOXIA. Diese ist zwar augenscheinlich ganz neu auf dem Markt, allerdings handelt es sich bei dieser um eine alte Bekannte nämlich die Toshiba RD500. Die RD500 wurde lediglich im Zuge der Abspaltung der Speicher-Abteilung von Toshiba umbenannt. Mit bis zu 3400MB/s lesend ist die EXCERIA PLUS allerdings auch weiterhin eine absolute Flaggschiff SSD, wenn wir einmal von den noch etwas exotischen PCIe 4.0 Modellen absehen.

Kioxia Exceria Plus Ssd Im Test 8Die EXCERIA PLUS SSD ist aktuell mit 500GB bis 2TB erhältlich und setzt auf einen Toshiba eigenen Controller. Gerade dies macht die SSD spannend! Die meisten im Handel erhältlichen SSDs setzen auf Controller von Silicon Motion oder Phison und da der Controller einen sehr großen Einfluss auf das Tempo hat ähneln sich daher viele SSDs stark.

Von daher wie schlägt sich die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD im Test? Finden wir es heraus!

 

Die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD im Test

Bei der KIOXIA EXCERIA PLUS handelt es sich um eine recht klassische NVME m.2 SSD. Diese richtet sich zwar durchaus auch an Gamer und generelle „High End“ Nutzer, dies ist aber optisch nur bedingt ersichtlich.

Kioxia Exceria Plus Ssd Im Test 2So setzt KIOXIA auf einen recht einfachen Aufkleber, der nicht einmal die komplette SSD bedeckt. Auch auf einen Kühlkörper wird verzichtet. Auffällig ist lediglich der Controller, der unter einem silbernen Gehäuse steckt, das die Wärmeabfuhr etwas verbessern soll. Ganz ehrlich gesagt, KIOXIA sollte etwas an seiner Präsentation arbeiten. Die EXCERIA PLUS ist eine premium SSD und dies darf diese durchaus auch zeigen.

Aktuell ist die SSD in drei Kapazitäten verfügbar, 500GB, 1TB und 2TB.

500GB 1TB 2TB
Preis ca. 100 € 170 € 410 €
Lesend 3400MB/s 3400MB/s 3400MB/s
Schreibend 2500MB/s 3200MB/s 3200MB/s

 

Preislich ist gerade die 1TB Version durchaus attraktiv, wenn auch nicht günstig. Die 2TB Version, um welche es in diese Test geht, ist mit rund 400€ hingegen sehr teuer! Lesend sollen alle drei Versionen 3400MB/s erreichen, was das Limit der PCIe 3.0 Verbindung ist.

Kioxia Exceria Plus Ssd Im Test 4Schreibend liegt die kleine 500GB Version bei satten 2500MB/s und die beiden größeren Versionen bei 3200MB/s, was durchaus ordentlich ist!

KIOXIA gehört zu den größten Flash Speicher Produzenten der Welt. Hier wäre zu erwarten, dass KIOXIA bei seiner eigenen vorzeige SSD nur den feisten Speicher nutzt. Vielleicht ist dies auch der Fall, aber es spiegelt sich bei der Garantie leider nicht wieder.

HaltbarkeitMit 5 Jahren Garantie bzw. 200TBW bei der 500GB Version, 400TBW bei der 1TB Version und 800TBW bei der 2TB Version ist KIOXIA super pessimistisch was die Haltbarkeit angeht. Zwar muss eine hohe TBW Angabe nicht zwingend Indikator für eine hohe Lebensdauer sein, ich erwarte, dass die KIOXIA EXCERIA PLUS diese Angabe deutlich übertrifft, aber es zeigt nicht unbedingt KIOXIAs uneingeschränktes Vertrauen in die SSD. Schade!

 

Die Technik

Die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD setzt auf einen proprietären 8-Kanal Controller aus dem Hause Toshiba. Leider sind weitere Details über den Controller nicht bekannt, genau genommen hat dieser nicht einmal einen offiziellen Namen. Beschriftet ist dieser auf der SSD mit „Toshiba TC58NC1201GST-00-BB, T3VA67“.

Kioxia Exceria Plus Ssd Im Test 3Dem Controller stehen bei der 2TB Version anscheinend 1GB RAM zur Seite. Dieser stammt aus dem Hause SKhynix und hört auf die Modellnummer „H5AN8G6NCJ“.

Auf Seiten des Flash Speichers kommt KIOXIAs „BiCS FLASH“ zum Einsatz. Bei diesem handelt es um einen 96 Layer TLC Speicher, welcher aufgrund der proprietären Toshiba bzw. KIOXIA Technologie besonders haltbar und gut sein soll. Die 2TB Version ist dabei beidseitig mit Speichermodulen bestückt. Insgesamt sind 8 Speichermodule auf der SSD zu finden.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 10

Wichtig, bei Windows 10 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird um vergleichbare Werte zu erhalten.

 

Ein erster theoretischer Test

Beginnen wir den Test mit einem Klassiker, CrystalDiskMark.

Crystaldisk SchreibendCrystaldisk LesendInteressante Werte! Lesend kann sich die KIOXIA EXCERIA PLUS nur im oberen Mittelfeld einordnen, zu mindestens wenn es um die sequenzielle Lesegeschwindigkeit geht. Diese liegt mit 3126MB/s ein Stück weit unter den versprochenen 3400MB/s. Bei kleineren Dateigrößen kann die KIOXIA EXCERIA PLUS allerdings etwas weiter in der Tabelle nach oben rücken und sogar an den Werten der Corsair MP600 kratzen.

Schreibend hingegen kann die KIOXIA EXCERIA PLUS mit 3228MB/s die Herstellerangabe sogar überschreiten und setzt sich auf Platz 2 hinter der PCIe 4.0 SSD Corsair MP600.

As Ssd Bench Kioxia Exceria P 03.07.2020 07 33 48Dieses gute Abschneiden gerade bei der Schreibgeschwindigkeit wird auch von AS SSD bestätigt, wo die SSD sich unter anderem aufgrund einer sehr schneller Zugriffszeit sogar im Score knapp vor die MP600 setzen kann.

 

Praktische Tests

Allerdings sind Benchmarks nur das eine, die Praxis das andere. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „Weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

Windows InstallationHier landet die KIOXIA SSD nur im Mittelfeld, welches allerdings auch sehr dicht beieinander liegt.

Wie steht es um das Starten von Windows?

Windows 10 StartOb dies nun an den schnellen Reaktionszeiten der SSD liegt oder einfach an einer guten generellen Optimierung kann ich Euch nicht sagen, aber die KIOXIA EXCERIA PLUS setzt sich mit großem Abstand vor die anderen SSDs. Und ja diese Messung wiederhole ich mehrfach um einen Mittelwert zu bilden, die schnelle Startzeit ist also kein Messfehler.

In Windows angekommen, entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.

WinrarErneut ein super starkes Ergebnis der EXCERIA PLUS! Diese kann beim Datei-Paket Nr. 1 den 2. Platz hinter der PCIe 4.0 SSD von Corsair sichern und bei Paket Nr. 2 sich sogar vor die MP600 von Corsair auf Platz 1 setzen.

Kopiert werden nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.

Intern KopierenHier muss sich die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD erstaunlicherweise der Corsair MP600 und der Crucial P1 geschlagen geben, kann sich aber auf einen guten 3. Platz positionieren.

 

Temperatur, eine heiße Angelegenheit!

NVME SSDs werden oftmals sehr heiß, daher sind kleine Kühlkörper nicht einfach nur unnützer Schnick Schnack, sondern als sinnvoll zu bezeichnen. KIOXIA hat allerdings auf Kühlkörper oder Kupferaufkleber usw. verzichtet.

Braucht die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD einfach keine Kühlung? Für diesen Test habe ich die SSD unter konstante Last gesetzt bis diese sich bei Temperatur X eingependelt hat.

TemperaturDie EXCERIA PLUS SSD erreichte unter Volllast sehr schnell eine Temperatur (laut Software) von 79 Grad, welche auch nicht überschritten wurde. Die SSD beginnt sich allerdings bereits bei ca. 77 Grad zu drosseln. Prinzipiell sind 79 Grad sicherlich heiß, aber auch nicht extrem. Schauen wir uns aber die SSD durch eine Wärmebildkamera an sehen wir schnell warum diese sich „schon“ bei 77 Grad drosselt.

TemperaturZwar vermeldet die Software nur bis zu 79 Grad, allerdings auf dem Controller wurden bis zu 91 Grad erreicht, was sehr heiß ist! Selbst der eigentliche Flash Speicher hat sich auf 70-80 Grad erwärmt.

Kurzum ein SSD Kühler ist für die EXCERIA PLUS SSD absolut zu empfehlen!

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

LeistungsaufnahmeDie KIOXIA EXCERIA PLUS SSD setzt sich bei der Leistungsaufnahme ins gute Mittelfeld! Dies ist ein positives Ergebnis, gerade im Anbetracht der tendenziell hohen Leistung.

 

Fazit

Die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD ist die so ziemlich beste PCIe 3.0 SSD die ich bisher im Test hatte. Gerade in den praxis-nahen Tests konnte sich die SSD durchgehend auf Platz 1-3 positionieren. Dabei konnte diese gerade in schreib-intensiven Tests überzeugen, wie auch in Tests die eine gute Reaktionszeit erfordern.

Kioxia Exceria Plus Ssd Im Test 7Allerdings ist auch nicht alles „perfekt“. So läuft die SSD sehr heiß! Hier finde ich es schade, dass KIOXIA auf jegliche Art Kühlkörper oder ähnliches verzichtet hat. Ebenso ist die Garantie bzw. die TBW Angabe eher schwach.

Kurzum, Ihr sucht eine Premium SSD und Euer System kann (noch) nichts mit einer PCIe 4.0 SSD anfangen? Dann ist die KIOXIA EXCERIA PLUS SSD aktuell das schnellste Modell für Euch!

Die Xiaomi Redmi Airdots 2 im Test, top Ohrhörer für unter 20€

Die Xiaomi Redmi Airdots gehören weltweit zu den meist verkauften true Wireless Ohrhörern. Daher ist es keine Überraschung das diese einen Nachfolger in Form der Airdots 2 erhalten haben.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 10Das Erfolgsrezept bleibt dabei gleich, ein mit unter 20€ extrem niedriger Preis + super kompakte und alltagstaugliche Abmessungen und ein ordentlicher Klang. Letzteres behauptet natürlich Xiaomi. Wollen wir uns im Test doch einmal anhören ob die Airdots 2 einen Sprung zu den Airdots 1 darstellen und falls ja wie groß dieser ist.

 

Die Xiaomi Redmi Airdots 2 im Test

Rein optisch sind die Redmi Airdots 1 und 2 +- identisch. Etwas langweilig aber per se nicht schlimm, da das Design recht alltagstauglich ist.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 1So ist die Ladebox der Airdots 2 mit 62 x 39 x 27 mm sehr Hosentaschen freundlich. Auch das Gewicht ist mit 34g (inklusive Ohrhörer) sehr angenehm. Dabei besteht die Ladebox natürlich aus einem recht einfachen Kunststoff, welcher etwas empfindlich auf Kratzer reagiert. Zudem ist die Materialqualität eher als dünn zu bezeichnen, kein wundern in der Preisklasse in der wir uns bewegen.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 2Funktional kann ich aber nicht klagen! Etwas schade ist nur das Xiaomi weiterhin auf microUSB anstelle von USB C zum Aufladen setzt. Der verbaute Akku kann die Airdots 2 ca. 2x unterwegs laden. Mit jeder Ladung halten die Ohrhörer 3-4 Stunden durch, was völlig okay ist, wenn auch nicht großzügig.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 3Die Ohrhörer selbst sind extrem kompakt und leicht! Diese sind gefühlt nur halb so groß wie die meisten Konkurrenten. Dabei wirken diese aber gut gebaut! Gesteuert werden die Airdots 2 wie so oft üblich über eine kleine Touch-Oberfläche auf der Rückseite.

 

Tragekomfort

Die Airdots 2 sind sehr kleine True Wireless Ohrhörer! Diese sind sogar genau genommen die mit kleinsten die ich aktuell kenne. Dementsprechend ist der Tragekomfort dieser gut bis sehr gut! Die Ohrhörer stören in den Ohren überhaupt nicht, zumal auch die Form dieser gelungen ist.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 8Auch so etwas wie Silikon Ohrhaken werden nicht benötigt, da die Ohrhörer so leicht und klein sind, dass diese auch regulär sehr gut halten.

Kurzum, ich finde die Xiaomi Redmi Airdots 2 sehr bequem!

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie klingen die Xiaomi Redmi Airdots 2? Generell gesagt diese klingen den Redmi Airdots 1 sehr ähnlich, es gibt lediglich im Detail ein paar Veränderungen.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 5Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der Redmi Airdots 2 sind gut! Diese sind klar, sauber und „direkt“. Dabei wirken diese aber nicht künstlich überschärft oder zu schrill. Ich würde die Höhen als stimmig bezeichnen. Für diese Preisklasse bieten die Höhen sogar eine gute Detaildarstellung.

Die Mitten hingegen sind eher etwas mäßig. Die Xiaomi Redmi Airdots 2 sind Bass-Bomber, dazu später mehr, was oftmals in einer gewissen Überschattung der Mitten resultiert. Die Mitten sind nicht per se schlecht, diese gehen aber oftmals etwas unter und wirken vergleichsweise „Clean“. Hier fehlt es etwas an Details. Stimmen werden aber weitestgehend gut wiedergegeben.

Der Bass ist aber ohne Frage das Glanzstück der Redmi Airdots 2. Bereits die Redmi Airdots 1 waren recht bassstark, aber bei den Airdots 2 hat Xiaomi nochmal eine Schüppe draufgelegt. Der Bass ist ganz eindeutig das primäre Klangelement! Dieser ist aber auch qualitativ weitestgehend tadellos, selbst wenn wir diesen mit deutlich teureren Ohrhörern vergleichen. Der Tiefgang der Airdots 2 ist hervorragend und das Klangvolumen gut. Hier und da könnte der Bass noch einen Ticken runder sein, aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Level! In der unter 50€ Preisklasse werdet Ihr es schwer haben Ohrhörer mit einem besseren Bass zu finden.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 6Damit setzten die Xiaomi Redmi Airdots 2 ganz eindeutig auf die Badewannen-Klangsignatur, also viel Bass und viele Höhen. Hierdurch wirken die Ohrhörer gerade in elektrischen Titeln wie auch bei vielen Pop-Titeln sehr dynamisch, aufgeweckt und lebendig. Allerdings aufgrund dieser etwas „hau drauf“ Natur der Ohrhörer eignen diese sich weniger für Puristen. Die Redmi Airdots 2 wollen Euch eher mit schlagkräftigen Argumenten überzeugen und damit meine ich primär den Bass.

Dies kann auch absolut gelingen! Mir machen die Ohrhörer und auch der Klang viel Spaß und generell spielen diese klanglich deutlich über ihrer eigentlichen Preisklasse. Zumal ich auch keine deutliche Kompression oder Ähnliches hören konnte. Ja die Ohrhörer wirken teils etwas clean, aber dies ist vermutlich gewollt und liegt nicht an einer Klang Kompression. Weitere Bonuspunkte gibt es für die hohe maximale Lautstärke.

Hier einmal ein Vergleich der Frequenzkurve zwischen den Xiaomi Redmi Airdots 2 und ihren Vorgängern.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Frequency ResponseErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Was soll ich groß zu den Redmi Airdots 2 sagen? Für unter 20€ sind diese eine absolute Wucht! Damit spiele ich nicht nur auf den sehr bass-starken Klang an, auch wenn dieser sicherlich nicht ganz unwichtig ist.

Direkt gesagt die Airdots 2 sind nichts für Puristen! Die Ohrhörer haben einen sehr starken, aber guten Bass! Hinzu kommen gute Höhen für einen sehr dynamischen und lebendigen Klang. Unter 50€ ist es schwer etwas deutlich besseres innerhalb dieser Klangsignatur zu bekommen.

Xiaomi Redmi Airdots 2 Im Test 9Hinzu kommt eine sehr hohe Alltagstauglichkeit! Ich empfinde den Tragekomfort der Airdots 2 als sehr gut. Die Ohrhörer sind schön kompakt und sitzen nahezu perfekt! Auch Die Verbindungsstabilität usw. ist tadellos.

Kurzum, die Airdots 2 sind die nahezu perfekten „Alltagsohrhörer“, wo es auch nicht ganz so schlimm wäre, sollten diese mal verloren gehen. Auch wenn Ihr die Airdots 2 dann sicherlich etwas vermissen würdet.

Die Bowers & Wilkins PX7 im Test

Bowers & Wilkins gehört zu den absoluten Luxus Herstellern was Audio-Equipment angeht. So bieten diese auch einige High End Bluetooth Kopfhörer an, welche mit einem besonders wertigen Klang und Design punkten sollen.

Das Flaggschiff in Bowers & Wilkins aktuellem Lineup sind die PX7. Die sollen mit besonders wertigen 43mm Treibern, aktivem Noise Cancelling und einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden punkten. Hierfür verlangt Bowers & Wilkins aber auch gut über 300€. Damit gibt es jede Menge großer Konkurrenten aus dem Hause Bose, Sony und Co.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 6Von daher, wie schlagen sich die Bowers & Wilkins PX7 im Test? Finden wir es heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Bowers & Wilkins für das Ausleihen der PX7.

 

Die Bowers & Wilkins PX7 im Test

Neben einem wertigen Kling steht der Name Bowers & Wilkins auch für ein schickes und edles Design. Dies ist auch bei den PX7 direkt ersichtlich! Die Kopfhörer wirken auf den ersten Blick bereits recht teuer.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 1Zwar setzt Bowers & Wilkins bei der Aufhängung nur auf Kunststoff, dieser hat aber eine interessante Textur, welche wie Gusseisen anmutet, aber natürlich deutlich leichter ist. Die Rückseite der Ohrmuscheln ist mit einer metallischen Platte und einem interessanten Leinenstoff bedeckt. Selbiger Leinenstoff wird auch für die Rückseite des Kopfbandes genutzt.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 2Rein optisch gefallen mir die PX7 sehr gut! Auch das Gefühl in der Hand ist tadellos. Allerdings müssen sich die Kopfhörer den Vorwurf gefallen lassen mehr „schein als sein“ zu sein. So sind viele Elemente gemacht nach Metall auszusehen, sind aber Kunststoff. Schlimm? Darüber kann man diskutieren, allerdings ist Kunststoff natürlich deutlich leichter als Metall, was ein Vorteil bei Kopfhörern ist.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 4Gesteuert werden die PX7 über vier Tasten an der rechten Ohrmuschel, welche unter anderem ein Verstellen der Lautstärke erlauben, genau wie das Pausieren und Fortsetzen der Musik. An der linken Ohrmuschel findet sich eine weitere Taste für das aktive Noise Cancelling.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 3Geladen werden die Kopfhörer über einen USB C Port, klasse! Mit einer Ladung sollen diese rund 30 Stunden durchalten. Die Größenordnung kommt in der Praxis auch hin. Neben dem USB C Port findet sich auch ein 3,5mm Anschluss auf der Unterseite, für beispielsweise die Nutzung in einem Flugzeug.

 

Tragekomfort

Bowers & Wilkins hat bei den PX7 auf den ersten Blick einiges richtig gemacht! So ist das Material der Ohrmuscheln sehr schön weich und flexibel. Ich würde sagen die Materialqualität ist auf dem Level von Bose, was hier einem Ritterschlag gleichkommt.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 9Die Ohrmuscheln sind allerdings recht klein und vor allem könnten die Polster etwas luftdurchlässiger sein. Die Ohren erwärmen sich auf Dauer schon merklich. Dennoch würde ich den Tragekomfort mit einer guten 2 bewerten.

 

ANC

Wie die meisten High End Kopfhörer verfügen auch die Bowers & Wilkins PX7 über aktives Noise Cancelling. Bei diesem nutzen die Kopfhörer Mikrofone um Umgebungsgeräusche auszugleichen.  und auszugleichen. Mittlerweile ist diese Technologie nichts mehr ganz Neues, aber eine gute Umsetzung ist weiterhin extrem schwer!

Ich würde sagen die PX7 landen hier im Mittelfeld. Sony und Bose spielen mit ihren großen Kopfhörern schon eine gute Klasse über den PX7. So schaffen es die PX7 gut weniger komplexe dumpfere Geräusche zu blocken. Motoren, Lüfter usw. „verschwinden“ beim Aufsetzen.

Allerdings Stimmen, belebte Straßen usw. werden lediglich gedämpft, aber nicht so stark ausgeblendet wie bei den Bose 700 oder den Sony WH-1000XM3.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Ich denke hier sollten wir bei den Bässen anfangen, denn diese sind klar das Aushängeschild der Bowers & Wilkins PX7.

Die Bässe der Bowers & Wilkins PX7 sind vergleichsweise stark und ausgeprägt. Dabei können diese subjektiv mit einem ordentlichen Tiefgang und vor allem einem großen Volumen Punkten. Ich würde die PX7 nicht als extreme Bass-Bomber bezeichnen, aber verglichen mit den „High End“ Kopfhörern von Bose, Sony oder Beyerdynamic sind die PX7 klar die bass-stärksten. Gerade Musik mit einem ausgeprägteren Beat fühlen sich die PX7 merklich wohl. Ein Beispiel hierfür wäre Robin Schulz feat. Alida – In Your Eyes .

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 7Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, denn gerade die Mitten und auch die unteren Höhen fühlen sich etwas „überlagert“ und verhangen an. Je nach Song mal mehr und mal weniger, aber generell sind die Mitten nicht die Stärke der PX7. Hier fehlt es den Kopfhörern einfach etwas Schärfe und Brillanz.

Die Höhen wiederum sind etwas besser. Gerade die oberen Höhen sind sehr schön scharf und „klar“. Dies verhindert das die PX7 matt oder zu dumpf klingen. Wie gut die Höhen klingen hängt letztendlich auch etwas vom Song ab. Beispielsweise Alan Walker & Ava Max – Alone, Pt. II liegt den Kopfhörern, aufgrund des tiefen Bass und der hohen Höhen sehr gut!

Queen – I Want To Break Free klingt aufgrund der Bass Betonung etwas ungewohnt mit den Bowers & Wilkins PX7, aber prinzipiell nicht schlecht, auch wenn hier der klangliche Fokus etwas mehr auf den Instrumenten und weniger auf dem Gesang liegt. Songs die wirklich schlecht mit den PX7 klangen konnte ich keine finden. Within Temptation – Shot In The Dark wäre ein Titel der den Kopfhörern weniger liegt. Die PX7 lösen zwar die Instrumente wunderbar auf mit einer tollen Detaildarstellung, aber die Stimme der Sängerin liegt den PX7 etwas weniger. Loben möchte ich hier aber die Detaildarstellung! Gerade in den Tiefen und Mitten ist diese selbst für die Preisklasse in der wir uns bewegen überdurchschnittlich.

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Frequenzkurve der Bowers & Wilkins PX7 an.

Bowers Wilkins Px7 Frequency ResponseErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch, bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert schon neutrale Informationen zum Klang.

Interessant! Rein subjektiv sind die PX7 recht Bass-Lastige Kopfhörer. Die Messwerte halten diese aber für recht neutral! So können Messwerte und subjektive Einschätzung auseinander liegen. Vermutlich ist die Wahrheit dann irgendwo in der Mitte.

 

Fazit

Die Bowers & Wilkins PX7 sind andere Kopfhörer als ich dies erwartet hätte, gerade was die Klangsignatur angeht.

Die PX7 sind vergleichsweise volle Kopfhörer, mit einer sehr guten Detail Darstellung und hohem Klangvolumen. Auch die Höhen, gerade die oberen Höhen, sind sehr gut. Allerdings die Mitten schwächeln etwas. Wir haben hier also etwas die typische Badewannen bzw. „V“ Klangsignatur. Damit unterscheiden sich die Kopfhörer ein Stück weit von den Angeboten von Sony und Bose.

Bowers & Wilkins Px7 Im Test 10Der Tragekomfort ist wiederum als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Die Polsterung ist top und der Sitzt sehr gut, nur die Kopfhörer können bei längerer Nutzung etwas warm werden. Nicht ungewöhnlich für „große“ Noise Cancelling Kopfhörer.

Das aktive Noise Cancelling der Kopfhörer ist ebenso gut, aber auch nicht sehr gut. Ist dieses für Euch das Wichtigste, schaut Euch lieber bei Sony oder Bose um, diese spielen hier noch eine Klasse höher.

Dennoch unterm Strich sind die Bowers & Wilkins PX7 top Kopfhörer, wenn Ihr die etwas bass-lastigere Klangsignatur in Kombination mit solidem ANC sucht.

Bowers & Wilkins PX7 kabellose Bluetooth Over-Ear Kopfhörer mit...
  • Legendäre Treibertechnologie, die den Klang optimiert. Die...
  • Entfernt störende Außengeräusche: Adaptive...
  • Bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit: in 30 Stunden können Sie eine...
  • Sie geben den Ton an: der PX7 folgt jeder Ihrer Bewegungen. Wenn...
  • Inspiriert vom Rennsport: bei den kopfhörermodellen PX5 und PX...

Bowers & Wilkins Px7

Das ideale Gaming Notebook für Schüler und Studenten, das ASUS ROG Zephyrus G14 im Test

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Das Zephyrus G14 ist auf den ersten Blick eins der interessantesten Notebooks die ASUS jemals auf den Markt gebracht hat, gerade für Schüler und Studenten! Warum? ASUS hat es geschafft eine 8 Kern CPU und eine NVIDIA Grafikkarte der oberen Mittelklasse in einem 14 Zoll Notebook unterzubringen, das deutlich unter 2KG wiegt.

Dabei kostet das ASUS ROG Zephyrus G14 auch „lediglich“ zwischen 1500€ und 2000€. Sicherlich nicht billig, aber für die verbaute Hardware auch kein Luxuspreis, wie beispielsweise bei Dells XPS Modellen.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 17Damit ist das Zephyrus G14 ein sehr spannendes Notebook für Schüler und Studenten die einerseits ein portables Gerät suchen, aber andererseits nicht auf Gaming-Leistung verzichten wollen. Aber kann eine 8 Kern CPU und eine Nvidia RTX 2060 in einem 14 Zoll Notebook wirklich gut gehen? Taugt das Display und die Tastatur? Finden wir all dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des Zephyrus G14!

 

Das ASUS ROG Zephyrus G14 im Test

Mit einem 14 Zoll Display ist das ASUS ROG Zephyrus G14 ein angenehm kompaktes Notebook, auch dank der durchaus recht kleinen Displayrahmen. Die Displayrahmen, gerade am unteren Rand, sind zwar etwas größer als bei einem Dell XPS oder ASUS eigenen ZenBooks, aber weiterhin als schmal zu bezeichnen.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 1Mit 324 x 222 mm ist das G14 ein gutes Stück kompakter als jeder 15 Zöller. Selbst das Apple MacBook Pro 13 ist nicht so viel kleiner, zumindest was die Grundfläche angeht. Das wir hier kein Ultrabook vor uns haben merken wir etwas bei der Dicke. Mit 19,9 mm ist das Zephyrus G14 nicht „fett“ aber auch nicht super schlank. Beispielsweise ein Apple MacBook Pro 16 ist geschlossen etwas dünner als nur die Basis des ASUS.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 7Stört dies in der Praxis? Wenig, ich hätte mir vielleicht gewünscht dass das Notebook nach vorne hin etwas schmaler zuläuft, aber das ist schon meckern auf hohem Level, gerade wenn wir die Leistung bedenken.

Immerhin hat es ASUS geschafft noch reguläre Anschlüsse zu verbauen. Auf der linken Seite des Zephyrus G14 finden wir:

  • 1x DC Eingang
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x USB C 3.1 Gen 1
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Auf der rechten Seite haben wir weiterhin:

  • 2x USB A 3.1 Gen 1
  • 1x USB C 3.1 Gen 1

Grundsätzlich eine sehr solide und gut nutzbare Portausstattung. Leider fehlt Thunderbolt 3 und eventuell ein Kartenleser, den ich allerdings bei solch einem Notebook auch nicht als essenziell ansehe. Thunderbolt 3 ist natürlich ein Problem aufgrund der AMD CPU.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 3Beim Gehäuse setzt ASUS auf einen recht einfachen Kunststoff. Verglichen mit einem Razer Blade, Dell XPS oder auch Apple MacBook wirkt das Zephyrus G14 in der Hand schon einiges „günstiger“ gebaut. Ich will nicht sagen, dass sich das Notebook billig anfühlt, aber es ist auch kein premium Modell, zumindest was die Materialwahl angeht.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 8Sehr gelungen ist aber die Rückseite! Diese verfügt über ein Lochmuster und je nach Version die „AniMe Matrix“. Hierbei sind LEDs unter den Löchern angebracht, welche Muster usw. darstellen können, was sehr cool aussieht!

 

Display

Das Zephyrus G14 verfügt über ein 14 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920×1080 oder 2560×1440 Pixeln. Dieses wird von ASUS mit einer 100% sRGB Farbraum Abdeckung und einer „Pantone Validated“ Kalibrierung beworben. Klingt doch sehr gut für ein Gaming Notebook! Aber Augen auf, denn es gibt das G14 mit einem 60Hz und einem 120Hz Panel.

Ich habe von ASUS die Version mit 2560×1440 Pixeln Auflösung und 60Hz zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Version richtet sich weniger an die Gamer und mehr an „Creativ Nutzer“.

Und ja das Display sieht auch praktisch sehr gut aus! Es ist knacke scharf, eine 2K Auflösung auf 14 Zoll ist mehr als ausreichend, die Blickwinkel sind top und auch die Farben sind klar und leuchtend. Dieser gute Eindruck wird auch von den Messwerten bestätigt. So erreicht das Display 100% sRGB und 75% AdobeRGB Farbraumabdeckung, was gut ist! Auch die Kalibrierung von Haus ist mit einem Delta E von kleiner gleich 1 top!

FarbraumWenn es etwas zu bemängeln gäbe, dann die maximale Helligkeit von lediglich 250cd/m². Diese ist für eine Innennutzung okay, aber bei Sonneneinstrahlung ist das Zephyrus G14 nur bedingt zu nutzen. Immerhin der Kontrast ist mit 1130:1 wieder sehr gut!

Damit ist das Display für Foto und Video-Bearbeitung völlig zu gebrauchen, auch wenn ich praktisch vermutlich eher zu den Full HD Panels greifen würde.

 

Lautsprecher

Das Zephyrus G14 verfügt über zwei Lautsprecher, die über kleine Öffnungen unterhalb der Tastatur in Richtung des Nutzers gerichtet sind. Im ersten Moment habe ich hier keinen guten Klang erwartet, war dann aber überrascht!

Die Lautsprecher des Notebooks klingen erstaunlich groß und voll! Nein diese sind nicht absolute Spitzenklasse, übertreffen aber 90% aller 13 Zoll Notebooks und die meisten Modelle in der 15 Zoll Klasse! Die Lautsprecher taugen also völlig zum Schauen von Videos usw.

 

Eingabegeräte

Bei dem Zephyrus G14 handelt es sich nicht zwingend um ein „Vielschreiber“ Notebook. Dieses ist eindeutig auf das Gaming zugeschnitten und dies gilt auch für die Tastatur. So setzt ASUS auf Tasten mit einem vergleichsweise großem Hub und auf ein etwas angepasstes Layout. So ist die „Enter“ Taste beispielsweise nur halb so groß und die Leertaste vergrößert.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 12Prinzipiell ist aber die Tastatur auch zum Schreiben gut zu nutzen. Ich würde hier aber klar ein Dell XPS vorziehen, aber die Layoutänderungen sind nicht massiv, ebenso ist der Druckpunkt der Tasten angenehm. Minuspunkte gibt es für die vergleichsweise kleinen Tasten. Dennoch unterm Strich ist die Tastatur kein Schwachpunkt!

Ähnliches gilt auch für das Touchpad, welches sehr ordentlich ist. Ich hatte keine Probleme mit dem Springen des Zeigers und auch die Präzision passt.

 

Leistung

Das ASUS ROG Zephyrus G14 setzt in allen Konfigurationen auf die Kombination aus AMD Ryzen 4000 CPU und einer Nvidia Grafikkarte. Aufseiten der CPU habt Ihr die Wahl:

  • AMD Ryzen 9 4900HS, 8x 3.00GHz
  • AMD Ryzen 7 4800HS, 8x 2.90GHz
  • AMD Ryzen 5 4600HS, 6x 3.00GHz

Alle drei CPU Optionen setzen auf die Zen 2 Architektur und sind im 7nm Verfahren gefertigt. Ich würde Euch zum Ryzen 7 oder Ryzen 9 raten. Aufseiten der GPU habt Ihr die Wahl zwischen diversen Nvidia Mittelklasse Modellen:

  • NVIDIA GeForce RTX 2060 Max-Q
  • NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Max-Q
  • NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti

Für diesen Test habe ich die Top-Version mit AMD Ryzen 9 und Nvidia RTX 2060. Schauen wir uns hier ein paar Benchmarks an.

Cinebench R15Cinebench 20 VergleichCinebench 20

WOW! Anders können wir es wirklich nicht sagen. Der AMD Ryzen 9 4900HS im Zephyrus G14 zerstört regelrecht die Intel Chips, inklusive des i7-10875H und i9-9980HK. Selbst unter konstanter Last zeigt sich der AMD Ryzen souverän.

HandbrakeWenn es Euch um die reine CPU Leistung geht, ist der AMD Ryzen 9 4900HS im Zephyrus G14 ein absolutes Monster!

Aber wie sieht es in Spielen aus? Alle folgenden Benchmarks sind bei Full HD Auflösung und maximalen (sehr hoch oder Ultra) Einstellungen entstanden. Sofern verfügbar wurden die Ingame Benchmarks genutzt.

GamingDie Ergebnisse sehen extrem gut aus! Die RTX 2060 + der AMD Ryzen schaffen problemlos 30FPS+ in allen Spielen, bei maximalen Details. Selbst bei den aufwendigeren Titeln wie Assassin’s Creed Odyssey werden gute 44 FPS geschafft. Ältere Spiele wie Divinity: Original Sin 2 kratzen sogar an der 100 FPS Marke.

Was auffällig ist sind die guten minimalen FPS. Diese würde ich auf den starken AMD Ryzen 9 schieben. Auch in CS GO performt das ASUS ROG Zephyrus G14 sehr gut! CS GO ist ein stark CPU limitiertes Spiel. Auf Dust II waren hier satte 213 FPS möglich und sogar die minimalen FPS überstiegen die 120 FPS Grenze. Stark!

Aufseiten der SSD setzt ASUS natürlich auf ein M.2 NVME Modul. Allerdings hat ASUS hier etwas gespart und nutzt nur eine Intel SSD 660p.

SsdDie Intel SSD 660p ist eine Einsteiger NVME SSD welche mit 1500MB/s lesend und 1800MB/s schreibend nicht gerade rasant, aber in den meisten Fällen ausreichend schnell unterwegs ist.

Im G14 ist mit der Intel AX200 eine prinzipiell sehr schnelle WLAN Karte verbaut. Allerdings performte diese während meines Tests vergleichsweise schlecht! Ob dies nun an den Treibern oder der Antenne liegt kann ich Euch allerdings nicht sagen.

 

Lautstärke und Temperatur

Im Leerlauf ist das ASUS ROG Zephyrus G14 ein weitestgehend lautloses Notebook. Der Lüfter dreht hier selten bis gar nicht hoch. Kommt es allerdings zu einer Lastsituation, drehen die Lüfter merklich hoch. Dieses ist weder als besonders laut, noch als besonders leise zu bezeichnen.

LautstärkeDieses ordnet sich bei der Lautstärke im Mittelfeld ein, was im Anbetracht der Bauform ein sehr gutes Ergebnis ist!

Wie steht es aber um die Temperaturen?

Temperatur HandbrakeWährend einer reinen CPU Last, in diesem Fall beim Umwandeln eines Videos, springt die CPU Temperatur auf knapp über 80 Grad ehe diese sich bei 7X Grad einpendelt. Dies sind völlig akzeptable Werte!

Temperatur W3Auch während des Gamings sehen die Temperaturen soweit absolut unkritisch aus!

 

Akkulaufzeit

Ein großes Fragezeichen ist noch die Akkulaufzeit. Intel Notebooks sind hier in der Theorie etwas stärker. Allerdings setzt ASUS im Zephyrus G14 auf einen vergleichsweise großen 76Wh Akku.

In der Praxis ist das G14 sicherlich kein „Akkuwunder“. Im Office Betrieb, ohne Hintergrundprogramme usw., bei einer mittleren Displayhelligkeit werdet Ihr auf ca. 6 Stunden Laufzeit kommen. Beim Schauen von online Videos auf 5 Stunden.

Mit dem Abschalten von WLAN und dem Zünden aller Energiesparoptionen kommen wir vielleicht auch auf knapp über 7 Stunden, aber dies ist eher praxisfern. Rechnet also besser mit +- 5 Stunden und Ihr werdet nicht enttäuscht.

Solltet Ihr die Laufzeit des Notebooks unterwegs verlängern wollen, dann könnt Ihr USB C Powerbanks nutzen! Das G14 akzeptiert bis zu 60W via USB C (20V/3A). Dieses kann sogar an 18W (9V/2A) USB Power Delivery Powerbanks/Ladegeräten laden, zeigt hier aber interessanterweise aber kein Ladesymbol an.

20200725 165721Dieses wird erst ab 45W eingeblendet, auch wenn anscheinend weniger problemlos akzeptiert wird, dies habe ich aber zugegeben nur kurz getestet.

 

Fazit

Das ASUS ROG Zephyrus G14 ist uneingeschränkt zu empfehlen! ASUS hat hier wirklich ein Traum-Laptop erschaffen, für alle Schüler/Studenten die ein Notebook für unterwegs suchen, aber nicht auf Gaming-Power verzichten wollen.

Die Kombination aus AMD Ryzen 4000 CPU, Nvidia Grafikkarten der Mittelklasse und einem 14 Zoll Gehäuse ist aktuell kaum zu überbieten, vor allem nicht für unter 2000€. Dabei konnte gerade die AMD CPU positiv überraschen! Der Ryzen 9 4900HS kann aktuell alle Intel Notebook CPUs deutlich schlagen, selbst die i9 Modelle. Dabei hat dieser im Zephyrus G14 auch keine Temperatur-Probleme oder Ähnliches.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 14Allgemein scheint die Kühlung des Zephyrus G14 sehr kompetent gelöst zu sein. Nein dieses ist nicht das aller leiseste Notebook, aber auch nicht übermäßig laut. Aufseiten des Gamings könnt Ihr mit der RTX 2060 rechnen alle aktuellen Spiele bei Full HD Auflösung und maximalen Details mit 40 FPS+ spielen zu können. Etwas ältere Titel übersteigen auch oft die 100FPS Grenze.

Aber auch abseits der Performance gibt es nicht viel zu bemängeln. Das Display ist gut, die Lautsprecher stark und die Tastatur mehr als brauchbar. Nein das Zephyrus G14 ist nicht so wertig oder schlank wie ein Dell XPS 15, wirkt aber ordentlich gebaut und ist auch nicht zu schwer.

Asus Rog Zephyrus G14 Im Test 16Wenn ich einen Kritikpunkt hätte, dann wäre es vielleicht die Akkulaufzeit von +- 5 Stunden. Aber für ein Gaming Notebook ist dies an sich völlig Okay, zumal Ihr die Laufzeit mithilfe von USB C Powerbanks auch noch einfach erweitern könnt.

Kurzum für 1300-2000€ bietet das Zephyrus G14 eine wirklich tolle Mischung aus Portabilität und Gaming Power, die sonst nur selten zu finden ist und das ohne große Schwächen!

Asus Rog Zephyrus G14

Positiv

  • Extrem CPU Leistung
  • Gute Grafikleistung
  • Gute Kühlung
  • Sehr gutes Display
  • Gutes Gehäuse und Anschlussauswahl
  • Tastatur und Trackpad ordentlich
  • Gute Lautsprecher
  • Via Powerbank aufladbar

Neutral

  • Lüfter Mittellaut
  • Akkulaufzeit durchschnittlich

Negativ

 

Das ZMI HA932 65W Ladegerät im Test

ZMI ist in Deutschland ein eher unbekannterer Hersteller für Smartphone Zubehör Produkte. Allerdings arbeitet ZMI regelmäßig mit Xiaomi zusammen, was diesen gerade in Asien eine gewisse Bekanntschaft verschafft.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 6Eins der spannendsten Produkte im ZMI Lineup ist das „Youpin Desktop Ladegerät 65W“ HA932. Das ZMI HA932 bietet einen 65W USB Power Delivery Port und einen 18W Quick Charge Port und dies für knapp unter 30€ im beliebten Schreibtisch-Ladegeräte Formfaktor.

Lohnt es sich also das ZMI HA932 Youpin Desktop Ladegerät 65W aus China zu bestellen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das ZMI HA932 65W Ladegerät im Test

ZMI setzt beim HA932 auf einen Schreibtisch-Ladegeräte Style. Das Ladegerät wird also nicht direkt in die Steckdose gesteckt, sondern wird über ein Kabel mit dieser verbunden. So ist das Ladegerät deutlich besser zu erreichen als ein Steckdosen-Adapter.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 1Dabei ist das ZMI HA932 Desktop Ladegerät vergleichsweise kompakt! Gerade dann, wenn wir die maximale Leistung von 65W bedenken.

Was die Verarbeitungsqualität angeht würde ich das Ladegerät als Okay einstufen. Der verwendete Kunststoff wirkt auch dank seiner Wellen-Oberfläche ausreichend wertig. Allerdings scheint das Gehäuse eher etwas auf der dünneren Seite zu sein, was allerdings auch kein großes Problem ist.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 3Auf der Front des Ladegerätes finden wir zwei USB C Ports, wie auch einen USB A Port. Der linke USB C Port kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A liefern, also 65W maximal. Damit ist dieser USB C Port ideal für Notebooks und andere größere Geräte.

Auch der zweite USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard, aber nur mit maximal 18W, also 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Damit ist dieser Port primär für Smartphones gedacht.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 4Alternativ könnt Ihr Smartphones am USB A Port des ZMI laden. Dieser unterstützt ebenfalls 18W nach dem Quick Charge Standard.

Leider können wir wie so oft üblich nicht alle Ports gleichzeitig voll belasten. Das Ladegerät kann maximal 65W liefern. Nutzt Ihr mehrere Ports gleichzeitig wird der primäre USB Port dementsprechend gedrosselt.

 

Erster Test und Temperatur

Wie von ZMI beworben kann der primäre USB C Port des Ladegerätes 65W liefern. In meinem Belastungstest zeigte das Ladegerät auch nach einigen Stunden keine Probleme.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 8Selbst die Hitzeentwicklung unter Volllast bleibt absolut im Rahmen. Mit knapp über 50 Grad wird das ZMI Desktop Ladegerät zwar schon recht warm, aber ist weit weg von einer kritischen Temperatur!

 

Ladetest

Folgende Smartphones und Notebooks habe ich am ZMI Youpin Desktop Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Huawei P40 Pro
  • OnePlus 8 Pro
  • Xiaomi Mi 10 Pro

LadetempoGanz kurz gesagt, es gibt hier keine Überraschungen! Das Ladegerät verhält sich genau so wie dies zu erwarten war. Ebenso gab es keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches.

Dank des 65W USB C Ports kann das ZMI sogar das original Ladegerät für viele Notebooks ersetzen. Habt Ihr ein 13 Zoll Notebook das sich via USB C laden lässt dann stehen die Karten gut, dass dieses mit dem vollen Tempo am ZMI Youpin Desktop Ladegerät lädt. In meinem Test klappte dies wunderbar beim XPS 13 und MacBook Pro 13.

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 7Größere Notebooks wie das MacBook Pro 16 laden auch flott am ZMI, aber nicht ganz mit dem vollen Tempo.

Bei Smartphones haben wir leider so ein wenig einen Ladestandard Chaos. Sehr viele aktuelle Smartphones werden wahlweise an den USB C Pots oder am Quick Charge USB A Port oder an beiden schnellladen. Allerdings werden auch viele Smartphones nicht das volle Schnellladetempo erreichen.

Z.B. das Xiaomi Mi 10 Pro erreicht an seinem originalen Ladegerät +- 45W, hier +- 14W und an einem normalen Ladegerät 7W. Damit lädt das Mi 10 Pro schneller als an einem normalen 5V/2,4A Ladegerät, aber langsamer als am originalen Ladegerät. Ähnliches gilt auch für das OnePlus 8 Pro, Huawei P40 Pro und die Modelle der S20 Serie von Samsung.

Lediglich das Apple iPhone 11 Pro Max (und das iPad Pro) können das absolut maximal mögliche Tempo erreichen.

 

Effizienz

Besonders leistungsstarke Ladegeräte haben oftmals keine besonders gute Effizienz, gerade bei niedrigen Lasten. Wie steht es hier um das ZMI Youpin Desktop Ladegerät 65W?

EffizienzErfreulicherweise macht das ZMI einen guten Eindruck, was die Effizienz betrifft. Diese liegt zwischen 76% und 90%, je nach Auslastung. Dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis!

 

Fazit

Ich glaube zwar nicht das Ihr das ZMI Youpin Desktop Ladegerät mit 65W kaufen werdet, schließlich ist dies nicht regulär in Deutschland zu bekommen, aber solltet Ihr dennoch irgendwo einmal über dieses stolpern könnt Ihr unbesorgt zugreifen!

Das Zmi Ha932 65w Ladegerät Im Test 10Im Test machte das ZMI 65W Ladegerät einen wirklich souveränen Eindruck. Es gab keine Kompatibilitätsprobleme, das Ladetempo war hoch und auch die Elektronik wirkt gut! So ist die Effizienz als gut einzustufen und auch die Hitzeentwicklung unter Volllast liegt im grünen Bereich.

Kurzum ja das ZMI Youpin Desktop Ladegerät 65W ist voll Empfehlenswert, wenn Ihr ein kompaktes Multiport USB Ladegerät sucht das auch kleinere bis mittlere Notebooks mit Energie versorgen kann.

Die Omnicharge Omni 20+ im Test, Power Delivery + Steckdose = Erfolg?

Omnicharge wird vermutlich nur den „Powerbank-Experten“ unter Euch etwas sagen. Omnicharge hat vor einigen Jahren eine extrem erfolgreiche Kickstarter-Kampagne gestartet, in welcher eine sehr kompakte aber leistungsstarke Powerbank erschaffen wurde.

Omnicharge Omni 20+ Im Test 5Diese wurde im Laufe der Zeit noch verbessert und unter anderem mit USB C ausgestattet. Es gibt sogar eine Version mit kabellosem Laden!

Freundlicherweise hat mir ein Leser von Techtest Angeboten ob ich nicht einmal die Omnicharge Omni 20+ testen möchte. Hier konnte ich natürlich nicht nein sagen!

Daher hier der Test zur Omnicharge Omni 20+!

 

Die Omnicharge Omni 20+ im Test

Für die Kapazität von 20100mAh ist die Omni 20+ auf den ersten Blick eine vergleichsweise große Powerbank. Diese besitzt eine rechteckige aber sehr flache Form. Die größeren Abmessungen liegen natürlich an der sehr hohen Leistung der Powerbank, dazu später mehr.

Omnicharge Omni 20+ Im Test 4Das Gehäuse ist aus einem Softtouch Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich sehr gut an und wirkt auch generell wertig. Allerdings zeigt dieser auch recht schnell Schmutz und Fingerabdrücke. Hätte ich die Wahl würde ich vermutlich einen etwas resistenteren Kunststoff wählen, auch wenn dieser nicht ganz so edel anmutet.

Das wirklich spannende an der Omnicharge Omni 20+ sind aber die Anschlüsse und Feature.

Auf der Front finden wir zunächst den Einschalter wie auch ein kleines LCD Display und zwei USB Ports. Auf dem Display wird Euch % genau der Ladestand angezeigt, wie auch die Leistung die gerade über die diversen Anschlüsse aufgerufen wird. Spannenderweise wird auch die Temperatur angezeigt, wie auch ein Countdown bis die Powerbank leer ist. Letzterer basiert auf Eurem aktuellen Verbrauch und soll Euch helfen einzuschätzen wie lange Ihr noch Energie habt. Nett!

Omnicharge Omni 20+ Im Test 1Bei den beiden USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports mit jeweils 18W Leistung.

Drehen wir die Powerbank nach Links finden wir eine Art „Steckdose“. Es handelt sich hierbei um eine universelle Steckdose in welche sowohl unsere europäischen Stecker wie auch die amerikanischen passen.

Die Steckdose kann 230V und maximal 100W liefern. Allerdings produziert die Steckdose nur eine modified sine wave! Modified sine wave Wandler sind in der Regel deutlich kleiner und günstiger als richtige pure sine wave Wandler, daher ist es nicht überraschend das dieser hier zum Einsatz kommt.

Omnicharge Omni 20+ Im Test 3Was bedeutet dies? Ganz blöd gesagt die Wechselspannung aus der Omni 20+ ist nicht eine saubere Kurve von +230V zu -230V, sondern verfügt über Zacken. Für viele Geräte ist dies kein Problem, aber einige mögen solch eine „unsaubere“ Sinus-Welle nicht.

Die meisten modernen Geräte kommen damit klar, ich kann aber meine Hand nicht für alle ins Feuer legen.

Omnicharge Omni 20+ Im Test 2Des Weiteren besitzt die Omni 20+ einen USB C Port der den Power Delivery Standard unterstützt. Hier können 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A also maximal 60W geleifert werden. Ideal für kleinere bis mittelgroße Notebooks. Der USB C Port kann auch als Eingang verwendet werden, um die Powerbank zu laden.

Zusätzlich ist aber auch noch ein DC Anschluss vorhanden. Dieser kann 5-25V/5A bzw. maximal 100W ausgeben oder 4,5-36V/3A aufnehmen.

 

Temperatur und Steckdose

Grundsätzlich hat die Omnicharge Omni 20+ keine großen Temperatur Probleme, außer Ihr belastet die Steckdose stark!

Omnicharge Omni 20+ Im Test 8Ich habe diese mit 85W belastet (100W sind maximal laut Hersteller möglich) und nach ca. 60% Kapazität hat sich die Powerbank wegen „Over Temperature“ abgeschaltet (40% verbliebene Restladung). Puh! Heißt die Powebank kann die 100W nur als Peak Leistung bieten und selbst 85W sind konstant zu viel.

Immerhin, dass es überhaupt eine Temperaturabschaltung gibt, ist nicht das Schlechteste.

TemperaturÄußerlich konnte ich eine maximale Temperatur von rund 71 Grad messen. Ja dies ist durchaus als „flauschig warm“ für eine Powerbank zu bezeichnen.

 

Die Kapazität

Omnicharge verspricht aufseiten der Kapazität 20000mAh bzw. 71Wh. In der Praxis schwankt die Kapazität massiv je nachdem welchen Anschluss Ihr nutzt.

KapazitätDie Kapazität der Omnicharge Omni 20+ schwankt zwischen 48Wh und 60Wh. Dies ist deutlich weniger als die angegebene Kapazität. Leider ist dies allerdings normal, denn die angegebene Kapazität bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Ihre Entladung  geschieht aber nicht zu 100% Effizienz! Gerade das Wandeln der Spannung auf 230V AC ist nicht übermäßig effizient.

Bedenkt dies beim Kauf der Omnicharge Omni 20+! 48Wh = Ihr könnt ein Gerät mit 48W Verbrauch eine Stunde betreiben bzw. ein Gerät mit 24W 2 Stunden usw.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Omnicharge Omni 20+ getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Huawei P40 Pro
  • OnePlus 8 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

LadetempoDie Kombination aus Quick Charge 3.0 Ports und USB Power Delivery erlaubt es der Omni 20+ alle diese Geräte in irgendeiner Form schnell oder schneller zu laden. Allerdings können sowohl das Xiaomi Mi 10 Pro, das OnePlus 8 Pro und das Huawei P40 Pro zwar an den proprietären herstellereigenen Ladegeräten noch schneller laden, aber diese erreichen dennoch an der Powerbank ein „höher als normal“ Ladetempo. Ich nenne dies gerade „schneller laden“.

Ähnliches gilt auch für das S20 Ultra und generell die S20 Serie. Diese benötigen für das volle Ladetempo USB Power Delivery mit der PPS Erweiterung. Letztere wird von der Powerbank leider nicht unterstützt. Daher gibt es auch hier nur ein langsameres Schnellladen.

Im Falle von 13 Zoll Notebooks kann die Powerbank das originale Netzteil meist komplett ersetzen bzw. das gleiche Ladetempo bieten. Sowohl das XPS 13 wie auch das MacBook Pro 13 laden mit dem vollen Tempo!

Lediglich große Notebooks wie das MacBook Pro 16 erreichen nicht das volle Ladetempo, laden aber immer noch ausreichend schnell.

 

Das Wiederaufladen

Ihr könnt die Omnicharge Omni 20+ wahlweise via DC Eingang oder über den USB C Port mit Energie versorgen. Leider hatte ich gerade kein passendes DC Ladegerät auf Lager, daher hier nur die Werte des USB C Ports.

USB PD 60W 44.95W
USB PD 30W 45.05W
USB PD 18W 18.32W
USB A 5V/2,4A 10.54W

Mit maximal 45W lädt die Powerbank durchaus flott! Ihr könnt mit einer Ladung von 0 auf 100% in ca. 2 Stunden rechnen.

 

Fazit

Die Omnicharge Omni 20+ ist eine Luxus Powerbank! Diese vereint neben Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery auch eine 230V Steckdose, in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse.

Der Quick Charge und USB PD Port erlauben es fast alle aktuellen Smartphones schnell oder „schneller“ zu laden. Sogar viele Notebooks lassen sich sehr schnell an der Powerbank laden, wie z.B. das Dell XPS 13 oder die Apple MacBook Pro Serie. Kompatibilitätsprobleme konnte ich hier keine entdecken.

Omnicharge Omni 20+ Im Test 9Hinzu kommt die Steckdose für alle Geräte die kein Laden via USB unterstützen. Allerdings ist die Omnicharge Omni 20+ auch nicht perfekt! So setzt die Steckdose nur auf eine modified sine Wave und kann auch nur temporär voll belastet (80-100W) werden, da es ansonsten zu einer Temperatur bedingten Abschaltung kommt.

Das dickste Problem der Omni 20+ ist aber vermutlich die Kapazität. Praktisch konnte ich zwischen 48Wh (12972mAh) und 60,5Wh (16351mAh) messen. Dies ist weniger als es klingt! Ein aktuelles Notebook bekommt Ihr damit nicht voll, teilweise nicht einmal bis zur Hälfte. Belastet Ihr die Steckdose voll, hält die Powerbank keine halbe Stunde.

Technisch bin ich also prinzipiell mit der Omni 20+ sehr zufrieden, die Frage ist primär ob Euch die Kapazität der Powerbank ausreicht. Falls ja gibt es keine mir bekannte bessere Powerbank die alles kann was die Omni 20+ bietet. Daher würde ich hier sogar eine Kaufempfehlung aussprechen. Ist Euch die Kapazität was wenig, schaut Euch vielleicht einmal die PowerOak PS1 an.

Omni 20+ Power Bank - 20000mAh AC/DC/USB-C Kabellose tragbare...

  • 60W USB C Power Delivery Port
  • Schickes und praktisches Display
  • Gutes Ladetempo
  • Große Anschlussvielfallt
  • Steckdose hat nur maximal 100W
  • Kann überhitzen (schaltet sich hierdurch ab)
  • Hoher Preis

Anker PowerPort Mini, ein gutes Standard Ladegerät!

Normalerweise schauen wir uns auf Techtest.org primär große und teure USB Ladegeräte an. Allerdings wird zum einen oftmals gar kein großes Ladegerät benötigt, zum anderen ist ein etwas langsameres Laden meist gesünder für Smartphones/Powerbanks.

Anker Powerport Mini Im Test 8Aber welches „Standard“ Ladegerät kaufen? Eins der sicherlich spannenderen Modelle ist das Anker PowerPort Mini. Dieses bietet zwei USB Ports mit 5V/2,4A, ist extrem kompakt und mit rund 13€ auch schön günstig.

Stellt sich die Frage, wie gut ist das Anker PowerPort Mini? Ist dieses wirklich empfehlenswert oder einfach nur billig? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Anker PowerPort Mini im Test

„Mini“ ist durchaus der richtige Namenszusatz beim Anker PowerPort Mini. Das Ladegerät misst gerade einmal 32,4 x 37,1 x 29,8 mm (ohne den Stecker) und ist somit extrem kompakt für ein Dual-Port Ladegerät.

Anker Powerport Mini Im Test 2Auch das Gewicht ist mit 43,7g schön gering, wodurch das PowerPort Mini ideal für ein minimales Reisegepäck ist.

Wie es sich für ein Anker Ladegerät gehört ist dieses schön wertig gestaltet. Das Äußere besteht komplett aus einem massiven weißen Hochglanz-Kunststoff. Da dieser weiß ist sind Fingerabdrücke kaum bis gar nicht darauf zu sehen. Generell würde ich das Gehäuse als sehr stabil bezeichnen!

Anker Powerport Mini Im Test 3Auf der Front des Anker PowerPort Mini finden wir die beiden USB Ports. Bei diesen handelt es sich um „normale“ 5V/2,4A Ports. Normal in Anführungszeichen, da Anker natürlich auf seine PowerIQ Technologie setzt.

PowerIQ soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang für dieses optimal anpassen. Sicherlich ist dies etwas Marketing, aber Anker USB Ladegeräte sind in der Regel immer sehr gut optimiert.

Anker Powerport Mini Im Test 4Zwar können prinzipiell beide USB Ports jeweils 5V/2,4A liefern, allerdings kann das Ladegerät insgesamt mit maximal 2,4A belastet werden. Ihr könnt also maximal einen Port mit voller Leistung nutzen oder beide Ports mit halber Leistung.

 

Belastungstest

Das Anker PowerPort Mini konnte meinem 6 Stunden Volllast-Test problemlos bestehen. Dabei gab es auch keine sonstigen Auffälligkeiten. Das Anker PowerPort Mini verhielt sich absolut stabil und zuverlässig. Hierzu passt auch die Spannungs-Kurve.

SpannungVon 0A bis ca. 1,6A last hält das PowerPort Mini die Spannung sehr stabil auf +- 5,1V, was ein schönes Spannungslevel für ein USB Netzteil ist. Die etwas höhere Spannung kompensiert etwas den Spannungsabfall von Ladekabeln. Über 1,8A hinaus bricht die Spannung aber etwas ein, wobei selbst bei 2,4A noch gute 4,972V erreicht werden. Über die Spannungsstabilität kann also nicht gemeckert werden!

 

Das Ladetempo

Bei dem Anker PowerPort Mini handelt es sich um ein „Standard“ Ladegerät. Dieses unterstützt also keine schnelllade-Protokolle, sondern bietet nur das Standard Ladetempo von maximal 2,4A bzw. 12W.

LadetempoIn der Praxis ist das Anker PowerPort Mini zwar etwas langsamer als ein Schnellladegerät, aber es ist gut optimiert. Es holte im Test das maximale Tempo aus dem Standard-Ladeprotokoll heraus. Dies dabei sowohl in Kombination mit IOS wie auch Android Smartphone!

So erreichte das Apple iPhone 11 Pro Max sogar etwas über 12W! Aber auch das S20 Ultra erreichte sehr gute 9,26W und das Mi 10 Pro und Poco F2 Pro 7,x W. Letztere beiden können an einem Standard Ladegerät nicht schneller als mit 7W laden.

Damit benötigt ein aktuelles Smartphone ca. 2,5-4 Stunden für eine volle Ladung am Anker PowerPort Mini.

 

Effizienz und Temperatur

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz des Anker PowerPort Mini an.

EffizeinzJe nach Last schwankt diese zwischen 75% und 85%. Dies sind sicherlich keine absoluten spitzen-Werte, aber für ein einfaches USB Netzteil schon Okay. Genau genommen gehört dies hier zu den effizienteren Ladegeräten. Viele der einfachen Modelle haben oft kaum 80% Effizienz.

Wie steht es um die Hitzeentwicklung?

TemperaturDas Ladegerät erwärmt sich bei konstanter Volllast auf rund 6X Grad. Sicherlich als „heiß“ zu bezeichnen, allerdings auch nicht als kritisch.

 

Fazit

Es muss nicht immer ein großes Schnelladegerät sein! Über den genauen Einfluss des schnellen Ladens auf die Akku-Gesundheit können wir zwar streiten, aber dass ein tendenziell etwas langsameres Laden gesünder ist sollte doch klar sein. Gerade wenn wir unser Smartphone über Nacht laden spielt das Tempo eh keine große Rolle.

Anker Powerport Mini Im Test 5Hier ist das Anker PowerPort Mini ein hervorragendes Ladegerät! Dieses unterstützt zwar kein Schnellladen, bietet aber ein gutes Standard Tempo und ist gut auf IOS und Android Smartphones optimiert. Zudem ist dieses schön kompakt gebaut, besitzt eine solide Effizienz und ist recht preisgünstig.

Kurzum, ich kann das Anker PowerPort Mini mit sehr gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr ein einfaches, aber gutes Ladegerät sucht! In dieser Klasse werdet Ihr aktuell wenig Besseres finden.

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Anker 12W Mini Duales Ladegerät, Extrem kompaktes USB Wandladegerät...

  • Super komapktes Design
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  • Keine Schnellladestandards!
  • Maximalleistung 12W, Ihr könnt maximal einen Port voll belasten

Die Rollme T08 im Test, gute TWS Ohrhörer aus Asien?

Die Rollme T08 gehören zu den interessanteren günstigen true Wireless Ohrhörern die ich in letzter Zeit gesehen habe. Dies liegt vor allem am ungewöhnlichen Design der Ladebox.

Rollme T08 Im Test 8Normalerweise sind günstige true Wireless Ohrhörer oft sehr ähnlich, was daran liegt das diese nur von einer Handvoll Fertigern stammen, welche diese für alle Marken bauen. Modelle die hier herausstechen haben oftmals ein größeres Potenzial für Überraschungen.

Wollen wir uns daher einmal die Rollme T08 im Detail ansehen. Können diese im Test überzeugen?

 

Die Rollme T08 im Test

Das Erste was an den Rollme T08 auffällt ist die ungewöhnliche Ladebox.

Rollme T08 Im Test 1Diese besteht aus zwei Metallschalen. Die Obere lässt sich wie üblich einfach aufklappen um die Ohrhörer zu entnehmen. Dabei setzt Rollme aber nicht auf einen Magnet-Verschluss, sondern auf eine Feder im Inneren des Deckels. Hierdurch wirkt die Klapp-Konstruktion extrem robust und massiv! Allgemein wirkt die Ladebox überdurchschnittlich wertig.

Rollme T08 Im Test 2Zwar besteht das Äußere aus einem schwarzen Metall, das Innere hingegen ist aus einem roten Kunststoff gefertigt, welcher als eine Art Akzent-Farbe dient.

Die Rollme T08 selbst sind in einem ähnlichen Style gehalten. Die obere Hälfte besteht aus einem schwarzen Kunststoff und die untere Hälfte aus einem roten Kunststoff. Ebenso sind die Silikon-Aufsätze in Rot gehalten.

Rollme T08 Im Test 3Das Design der Ohrhörer ist sicherlich interessant, aber ich finde die Rollme T08 zugegeben auch nicht übermäßig schick. Diese sind abseits der interessanten Färbung recht simpel gestaltet.

Dicke Pluspunkte gibt es für die Akkulaufzeit von 6-8 Stunden! Zusätzlich kann die Ladebox die Ohrhörer 6x wiederaufladen, ehe diese dann selbst via USB C geladen werden muss. Klasse!

 

Tragekomfort

Grundsätzlich würde ich den Tragekomfort der Rollme T08 als gut bezeichnen! Die Ohrhörer sind zwar nicht winzig, aber die Passform ist soweit völlig in Ordnung.

Ich konnte die Ohrhörer über längere Zeit ohne Probleme oder Schmerzen tragen.

 

Klang der Rollme T08

Das Erste was am Klang der Rollme T08 auffällt, ist ohne Frage der Bass bzw. allgemein die Tiefen. Diese sind bei den Ohrhörern deutlich angehoben! Dies ist prinzipiell nicht verwerflich, auch ich mag einen guten Schuss Bass.

Allerdings wirkt der Bass bei den Rollme T08 weniger knackig als bei vielen anderen Modellen. Dies liegt nicht am Tiefgang der Ohrhörer, welcher recht gut ist, und auch nicht am ebenfalls guten Volumen. Allerdings heben die Rollme T08 auch die unteren Mitten mit an. Hierdurch wirkt der generell sehr gute Bass etwas weniger definiert.

Rollme T08 Im Test 7Hinzu kommen vergleichsweise warme Höhen, was auch nicht dabei hilft den Klang etwas zu entzerren. Die Rollme T08 klingen einfach recht warm. Ich will den Klang nicht als dumpf bezeichnen, das wäre nicht richtig, aber die Ohrhörer wirken nicht so dynamisch/lebendig wie viele Konkurrenten.

So sind die Höhen sehr zurückhaltend und runden stark ab. Diese sind nicht dumpf, aber ein wenig matt für meinen Geschmack. Die Mitten wiederum sind ziemlich gut! Stimmen, gerade tiefere, werden sehr schön wiedergegeben. Auch die Detailwiedergabe ist alles andere als schlecht! Ganz im Gegenteil gerade in den Mitten ist diese hervorragend.

Dennoch sind die Rollme T08 für meinen Geschmack etwas zu matt und bieten zu wenig Dynamik. Mögt Ihr Ihr aber einen warmen Klang könnte Euer Urteil anders ausfallen.

Hier die Frequenzkurve der Rollme T08:

Rollme T08 FrequenzkurveAuch diese zeigt einen sehr stark angehobenen Bass, aber recht zurückhaltende Höhen. So ist der Bass und die Mitten der Rollme T08 fast schon zu den FIIL T1 identisch, aber die FILL T1 haben einen kleinen Höhen-Boost bei 9KHz, welcher diese deutlich aufgeweckter und lebendiger erscheinen lässt.

 

Fazit

Grundsätzlich sind die Rollme T08 keine schlechten Ohrhörer! Gerade die Ladebox und der Tragekomfort sind absolut gelungen.

Allerdings lösen die Ohrhörer bei mir auch keine Begeisterungsstürme aus! So ist die Klangsignatur der Rollme T08 einfach nicht mein Geschmack. Die Ohrhörer haben stark angehobene Bässe und untere Mitten. Dabei sind die Höhen eher leicht abgesenkt bzw. gehen etwas unter.

Rollme T08 Im Test 10Hierdurch haben die Ohrhörer einen sehr warmen und vielleicht auch ein wenig matten Klang. Grundsätzlich würde ich den Klang nicht als schlecht bezeichnen, die Rollme T08 machen schon einen guten Job darin die gewählte Klangsignatur umzusetzen. Allerdings mir fehlt etwas Dynamik.

Aber am Ende geht’s ja nicht um mich sondern um Euch! Mögt Ihr einen warmen und weicheren Klang? Dann könnten die Rollme T08 etwas für Euch sein, ansonsten lasst die Finger von diesen.