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Der ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS im Test, toller Saugroboter mit beutelloser Absaugstation

Mit dem N20 PRO PLUS bietet ECOVACS einen extrem spannenden Saugroboter an. Warum? Dieser verfügt über eine beutellose Absaugstation! Es ist unfassbar nervig, dass bei fast allen Saugrobotern die Absaugstationen immer teure Beutel benötigen. Gerade in einem Haushalt mit Tieren sind diese auch super schnell voll. Hier ist der DEEBOT N20 PRO PLUS eine der wenigen Ausnahmen.

Dabei ist dieser mit unter 500 € auch preislich durchaus interessant. Wollen wir uns den ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS doch einmal im Test ansehen. Ist der Saugroboter auch abseits der beutellosen Absaugstation gut? An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS für das Zurverfügungstellen des Saugroboters für diesen Test.

 

Der ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS im Test, erste Übersicht

Der N20 PRO PLUS setzt auf das absolut vertraute ECOVACS-Design. So haben wir einen runden Saugroboter aus schickem, weißem Hochglanz-Kunststoff.

Dieser sieht wertig und gut gemacht aus. Dabei haben wir den absolut typischen Aufbau mit der stoßempfindlichen Stoßstange an der Front, der kleinen rotierenden Bürste und dem „LIDAR“-Sensor auf der Oberseite.

Der Schmutzauffangbehälter ist unter der oberen Abdeckung versteckt, die magnetisch gehalten wird. Dieser ist aber aufgrund der Absaugstation an sich gar nicht so wichtig, denn theoretisch brauchst du den Schmutzauffangbehälter nicht per Hand zu leeren.

Die Absaugstation ist dabei die größte Besonderheit am N20 PRO PLUS. So ist diese recht futuristisch gestaltet mit einem durchsichtigen Schmutzauffangbehälter. Dieser Schmutzauffangbehälter ist beutellos und setzt im Inneren auf ein Zentrifugal-System sowie diverse Feinstaubfilter. Dies ist auch ein sehr wichtiger Punkt! Über 95 % aller Saugroboter mit Absaugstation setzen auf Beutel in der Absaugstation.

Auf der einen Seite natürlich eine „saubere“ Sache, aber auf der anderen Seite auch ein großer Kostenfaktor. Gerade die Originalbeutel sind oft sehr teuer (drei Stück, 20 € ist keine Seltenheit). Gerade wenn du viel Staub und Haare in deiner Wohnung hast, beispielsweise aufgrund von Haustieren, ist der N20 PRO PLUS also optimal! Allerdings kann der durchsichtige Schmutzauffangbehälter aus optischer Sicht auch ein Nachteil sein, dies ist Geschmackssache. Ich begrüße aber ECOVACS‘ Entscheidung für ein beutelloses System ganz klar.

 

APP

Der N20 PRO PLUS nutzt die typische ECOVACS-App, wie alle anderen Saugroboter des Herstellers. Diese ist gut gemacht und bietet folgenden Funktionsumfang:

  • Live-Karte deiner Wohnung mit Position des Saugroboters
  • Unterteilung deiner Wohnung in einzelne Räume
  • Raum- und Zonenreinigung
  • Verstellung der Saugleistung/Reinigungsleistung
  • Virtuelle Grenzen
  • Individuelle Reihenfolge der Räume bei der Reinigung
  • Automatische Saugkraftverstärkung auf Teppichen

 

Navigation des DEEBOT N20 PRO PLUS

Der DEEBOT N20 PRO PLUS setzt auf den mittlerweile gängigen rotierenden Laser-Sensor auf der Oberseite. Dieser funktioniert wie ein Laser-Abstandssensor und misst die Entfernung zu Wänden. Durch die Rotation während der Fahrt kann der N20 PRO PLUS eine Karte der Umgebung erstellen und sich auf dieser Karte lokalisieren.

So kannst du diese präzise Karte beispielsweise in der App sehen. Was ist der Vorteil? Der Saugroboter fährt in geraden Bahnen und gezielt durch deine Wohnung. Es werden keine Orte ausgelassen und der Sauger erkennt auch Räume und reinigt diese in kontrollierter Art. So weiß der Sauger immer, wo er ist und wo er noch hin muss. Entsprechend arbeitet sich dieser von Raum zu Raum durch deine Wohnung. Und hier gibt es absolut nichts zu klagen! Die Navigation des N20 PRO PLUS gehört eindeutig zu den besseren. So wirkte dieser bei mir sehr sicher und zuverlässig.

Hier ist schon anzumerken, dass ECOVACS zu den aktuellen Marktführern gehört. So wirkt die Navigation überdurchschnittlich präzise. Zwar verfügt der N20 PRO PLUS nicht über eine zusätzliche Kamera auf der Front, die kleinere Hindernisse erkennen kann, aber er besitzt hier einen „einfacheren“ Sensor.

Hierdurch fährt der Roboter schon etwas vorsichtiger, kann aber jetzt nicht Kabel oder herumliegende Socken zuverlässig vermeiden. Dennoch hatte ich recht wenig Probleme mit dem Verheddern und Verfangen des Saugroboters. Ab und an hat er mit einem Sessel mit schräg nach oben laufenden Beinen Probleme gehabt, was bei Modellen ohne Objekt-Erkennung oft der Fall ist, aber generell hatte ich erfreulich wenig Probleme mit dem Festfahren. Die Hindernisvermeidung ist gut, aber nicht ganz auf absolutem High-End-Niveau.

 

Erfreulich gute Saugleistung des N20 PRO PLUS

Laut Hersteller besitzt der N20 PRO PLUS einen Saugmotor mit satten 8000 Pa, was für ein Modell dieser Preisklasse sehr mächtig ist. Kombiniert wird dieser Saugmotor mit einer recht klassischen rotierenden Walze mit weichen Borsten.

In der Praxis ist die Saugleistung als stark zu bezeichnen. So erreichte der Saugroboter bei mir in Kombination mit Tierhaaren und normalem Hausstaub auf glatten Böden ein beinahe perfektes Ergebnis! Praktisch alles, was der Saugroboter überfährt, wird auch zuverlässig aufgenommen. Aber auch auf Teppichen saugt der N20 PRO PLUS sehr gut! Selbst in Kombination mit Tierhaaren war die Saugleistung auf dem Niveau von High-End-Modellen!

 

Starke Absaugstation

Ich habe mich ja schon positiv zur beutellosen Natur der Absaugstation geäußert. Aber auch abseits davon funktioniert diese wunderbar! So war das Absaugen sehr zuverlässig und auch das Leeren des Behälters wunderbar unproblematisch.

In der App kannst du dabei auch das Absaug-Intervall auswählen. Wahlweise immer am Ende des Saugvorgangs, auf Wunsch aber auch zwischendurch, falls du besonders viel Schmutz und Haare hast. Bei mir ist das zwischenzeitliche Absaugen super, aufgrund meiner Hunde.

 

Putzfunktion nur für Wohnungen ohne Teppiche

Natürlich bringt der N20 PRO PLUS auch eine Putzfunktion mit. Diese ist hier aber tendenziell etwas einfacher gehalten. So haben wir ein Putzmodul mit Wassertank und einem Mikrofaser-Tuch. Dieses Mikrofaser-Tuch wird automatisch mit Wasser getränkt und vibriert für eine bessere Reinigungsleistung.

Dies funktioniert auch gut bei einfachen Verschmutzungen, wie Fußabdrücken usw. Allerdings, wenn du wirklich einen richtigen Putzroboter willst, musst du ein Modell mit Waschstation wählen. Diese putzen nochmals um einiges besser. Zudem beißt sich die Feucht-Putzfunktion mit Teppichen! Hast du das Putzmodul angebracht, kann der N20 PRO PLUS nicht mehr über Teppiche fahren.

 

Fazit zum ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS

Du suchst einen Saugroboter primär für die Saugfunktion und wünschst dir eine Absaugstation ohne Beutel, beispielsweise weil du sehr viele Tierhaare hast? Dann ist der ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS eine super Wahl!

Zunächst haben wir hier eine gute Navigation und eine sehr gute Saugleistung, auch in Kombination mit Tierhaaren. Nein, diese ist nicht immer 100 %ig, aber für die Preisklasse unter 500 € schon eine der besten. Hinzu kommt die Absaugstation, die einen tadellosen Job macht und vor allem beutellos ist! Gerade wenn viele Tierhaare bei dir anfallen, ist dies ein echter Vorteil. Gerade was die Kernfunktionen eines Saugroboters angeht, bin ich mit dem ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS sehr zufrieden! Aber wo liegen die Schwächen?

ECOVACS DEEBOT N20 PRO Plus Saugroboter mit Wischfunktion...

  • Beutellose Absaugstation: Spart Kosten für teure Beutel und ist ideal für Haushalte mit Tieren
  • Gute Saugleistung
  • Effiziente und gute Navigation
  • Zuverlässige Absaugstation
  • Erhöht die Saugkraft automatisch auf Teppichen für bessere Reinigungsergebnisse
  • Keine Objekterkennung
  • Die Putzfunktion ist einfacher gehalten und nicht vergleichbar mit Modellen mit Waschstation und rotierenden Pads

An sich hat der N20 PRO PLUS kaum welche. Die Putzfunktion ist eher mäßig verglichen mit den Modellen mit Waschstation und rotierenden Pads. Das war’s aber im Kern schon. Ist dies für dich nicht so schlimm, dann ist der ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS gerade für Haustierbesitzer eine herausragende Wahl!

 

 

ECOVACS DEEBOT N20 PRO PLUS
POSITIV
Beutellose Absaugstation: Spart Kosten für teure Beutel und ist ideal für Haushalte mit Tieren
Gute Saugleistung
Effiziente und gute Navigation
Zuverlässige Absaugstation
Erhöht die Saugkraft automatisch auf Teppichen für bessere Reinigungsergebnisse
NEGATIV
Keine Objekterkennung
Die Putzfunktion ist einfacher gehalten und nicht vergleichbar mit Modellen mit Waschstation und rotierenden Pads
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LG gram 15.6″ SuperSlim (15Z90RT) im Test: Kompakt, Leicht und Leistungsfähig

LG belegt mit seinen Notebooks eine besondere Nische. So sind die LG Notebooks kompromisslos leicht und kompakt. Das LG gram 15.6″ SuperSlim, um welches es in diesem Test geht, bringt gerade einmal 990 g auf die Waage und ist 10,9 mm dick. Dies trotz des 15,6 Zoll OLED Displays und der durchaus leistungsfähigen Intel CPU.

LG gram 15.6 SuperSlim 15Z90RT Test Review

Freundlicherweise hat ein Leser (danke Falco) mir das Notebook einmal für einen Test ausgeliehen. Wollen wir uns einmal ansehen, ob und welche Kompromisse LG bei diesem eingegangen ist, um das Gewicht auf das super niedrige Level zu bringen!

 

Das LG gram 15.6″ SuperSlim (15Z90RT) im Test

Mit 990 g und einer Dicke von 10,9 mm ist das LG gram 15.6″ SuperSlim wirklich unfassbar kompakt und klein für einen 15 Zöller.

Von den Vergleichsnotebooks ist lediglich das Apple MacBook Air 15 ähnlich dünn, dafür aber über 50% schwerer. Die Lenovo X1 Carbon Modelle kommen dem LG beim Gewicht nahe, sind aber dafür ein gutes Stück dicker.

Dicke  Gewicht
LG gram 15.6″ SuperSlim (15Z90RT) 10,9 mm 990 g
Apple MacBook Air 15 M3 11,5 mm 1510 g
Apple MacBook Pro 14  15,5 mm 1550 g
Dell XPS 14 18,0 mm 1680 g
Dell XPS 13 14,8 mm 1190 g
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G10 15,0 mm 1120 g
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G12 15,0 mm 1090 g

 

Um dieses super niedrige Gewicht zu erreichen, geht LG aber durchaus Kompromisse ein!

So nutzt zwar LG hier wieder Magnesium für große Teile des Gehäuses, aber dieses ist einfach “dünn”. Gerade bei der Bodenplatte ist dies sehr deutlich zu spüren.

Diese lässt sich deutlich eindrücken und es ist einfach zu merken, wie flexibel diese ist.

Das Tastatur-Deck gibt auch ein Stück nach, aber vielleicht etwas weniger als ich eigentlich erwartet hätte. Es ist sicherlich nicht die stabilste Tastatur, geht aber in Ordnung.

Erfreulich verwindungssteif ist allerdings das Display und generell das gesamte Notebook.

Allerdings aufgrund des super niedrigen Gewichts fühlt sich das Gram einfach etwas “leer” an, auch wenn die generelle Verarbeitungsqualität gut ist.

Wo wir auch ein paar Einschränkungen sehen, sind bei den Anschlüssen.

  • 2x USB C Thunderbolt 4 40 Gbit
  • 1x USB C 3.1 10 Gbit
  • 1x 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss
  • 1x microSD Kartenleser

Wir haben lediglich 3x USB C, welche auf die linke und rechte Seite des Notebooks verteilt sind.

Dabei wird das LG gram 15.6″ SuperSlim natürlich auch via USB-C geladen.

 

Tastatur und Trackpad

Das LG gram 15.6″ SuperSlim in meinem Test verfügt über eine kanadische Tastatur, das ist natürlich bei einem deutschen Modell nicht der Fall. Dabei setzt das Gram grundsätzlich auf eine Tastatur mit Nummernpad.

Wie bei so einem dünnen Notebook zu erwarten ist, hat die Tastatur nicht besonders viel “Hub”. Allerdings fühlt diese sich auch nicht schlecht an. An sich ist die Tastatur recht “knackig” mit einem guten Druckpunkt.

Es ist nicht meine liebste Tastatur, aber diese ist auch nicht schlecht, gerade nach etwas Gewöhnung.

Das Trackpad wiederum ist tadellos! Das Tracking ist sehr gut und auch das generelle Gefühl an den Fingern ist super.

 

Display, ein tolles OLED

Das Display ist beim LG gram 15.6″ SuperSlim sehr spannend! So haben wir hier ein Full HD Display, welches aber auf die OLED-Technik setzt.

Dieses soll eine Helligkeit von bis zu 400 cd/m² erreichen und 100% des DCI-P3 Farbraums.

Da wir hier ein OLED-Panel haben, sieht dieses wirklich fantastisch aus! Die Full HD Auflösung ist nicht absolut überragend, aber ausreichend.

Zudem ist das Display einfach toll mit seinen super Kontrasten und den fantastischen Farben, welche auch durch die Hochglanz Oberfläche nochmals verstärkt werden.

Blöd gesagt, es gibt derzeit keine “schlechten” OLED-Panels in Notebooks. Diese sind alle fantastisch. Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.

So erreicht es fantastische 100% des sRGB Farbraums, 99% AdobeRGB und 100% DCI-P3. Richtig beeindruckend!

Dabei haben wir eine beeindruckende maximale Helligkeit im SDR Modus von 420 cd/m². Aufgrund des spiegelnden Displays ist dieses nur bedingt für den Outdoor Bereich geeignet, aber der Schatten ist absolut OK.

Generell gesprochen ist das Display eine absolute Stärke dieses Notebooks.

 

Erfreulich gute Lautsprecher

Die Lautsprecher des LG Grams haben mich sehr positiv überrascht. Nein, diese können nicht mit einem Apple MacBook Pro mithalten, aber ich habe aufgrund der Bauform hier mit einem sehr traurigen Abschneiden gerechnet.

Das ist aber nicht der Fall! Das Gram ist recht laut und hat durchaus ein gewisses Klangvolumen.

Es sind nicht die besten Lautsprecher, aber ich habe schon viel Schlechteres von viel größeren Notebooks gehört! Hier gibt es also nichts zu meckern. Sofern das Notebook auf einem Tisch steht!

Die nach unten gerichteten Lautsprecher profitieren massiv von einer glatten Oberfläche, welche den Klang reflektiert.

 

Leistung

Das LG Gram SuperSlim setzt auf den Intel Core i7-1360P in Kombination mit 16 GB RAM, welche leider verlötet sind.

Bei dem Intel Core i7-1360P handelt es sich um eine 4 + 8 Kern CPU. So haben wir hier 4 Performance Kerne und 8 “Effizienz” Kerne.

Prinzipiell kann das LG gram 15.6″ SuperSlim (15Z90RT) hier der CPU mit bis zu 45W “füttern”. Allerdings kann diese Leistung nicht lange gehalten werden.

So ist das Kühlsystem des Notebooks bei konstanter Last nicht das beste.

So scheint das Notebook sich immer so zu takten, dass die CPU bei 94 Grad unter Last ist. Allerdings ist dies recht schnell der Fall.

So pendelt sich die CPU bei 20-25W Leistungsaufnahme ein, was vergleichsweise wenig ist. Mehr Leistungsaufnahme unter Last bedeutet ein höhere Taktrate und entsprechend mehr Leistung.

Hierdurch ist das LG gram 15.6″ SuperSlim (15Z90RT) absolut nicht das schnellste Notebook seiner Klasse, aber es ist auch nicht langsam.

 

SSD

In meinem LG Gram Super Light steckte eine SK hynix PC801 “HFS001TEJ9X101N”. Hier handelt es sich um eine auf den ersten Blick sehr gute SSD!

So erreichte diese auch 7118 MB/s lesend und 6358 MB/s schreibend. Dabei gelten SK Hynix SSDs allgemein als sehr zuverlässig und auch stromsparend.

Diese halte ich hier für eine gute Wahl.

 

Laden des LG Gram via USB C

Das LG Gram SuperSlim wird natürlich via USB C geladen. Mit im Lieferumfang ist ein super kompaktes 65W USB C Ladegerät, welches eher an ein Smartphone Ladegerät erinnert.

Prinzipiell nutzt das LG Gram den normalen USB Power Delivery Ladestandard. Erfreulicherweise akzeptiert das Notebook dabei eine Vielzahl an Ladegeräten.

So bevorzugt das Notebook die 20V Spannungsstufe (20V/3A), aber es kommt auch mit 9V klar. Also ja, du kannst das LG Gram sogar an einem 18W Ladegerät laden, aber dies halt sehr langsam.

 

Sehr gute Akkulaufzeit!

Im LG gram SuperSlim steckt ein 60 Wh großer Akku. Dies ist nicht “überragend” groß, allerdings holt das Notebook aus diesem Akku erfreulich viel Laufzeit heraus.

In der Praxis beim Websurfen konnte ich Laufzeiten im Bereich 9-10 Stunden erreichen, was herausragend ist! Mit einem stark gedimmten Display lässt sich sicherlich sogar nochmal eine Stunde herausholen.

Sehr stark!

Bei einer Videowiedergabe bei gemäßigter Helligkeit konnte ich die 10 Stunden Grenze locker überschreiten und kam eher auf 12-13 Stunden.

Natürlich kann die Akkulaufzeit auch deutlich niedriger ausfallen, bei voller Displayhelligkeit, weißem Bild usw., aber generell war der Akku als klarer Pluspunkt zu bewerten.

 

Fazit

LG ist beim 15Z90RT weiterhin absolut auf Portabilität und kompakte Abmessungen fokussiert. Alles andere ist bei diesem Notebook fast etwas zweitrangig.

990 g und 10,9 mm bei einem 15 Zoll Notebook ist einfach Weltklasse! Unter dem Arm fühlt sich das LG Gram weniger wie ein Notebook an und mehr wie eine Mappe. Dies ist natürlich positiv wie auch negativ zu verstehen.

Suchst du ein massives Notebook, dann bist du hier nicht richtig. Ein MacBook oder XPS 13 spielt hier in einer ganz anderen Klasse. Dafür ist das Gram halt wirklich unfassbar portabel und leicht.

Dabei ist dieses auch generell ein gutes Notebook. Vor allem das OLED-Display ist fantastisch! 100% sRGB, 99% AdobeRGB und 100% DCI-P3 ist einfach spitze und die maximale Helligkeit mit bis zu 420 cd/m² gut ausreichend.

Auch die Tastatur geht soweit in Ordnung, auch wenn wir kein klassisches Thinkpad oder Ähnliches mit einem großen Hub haben.

Das Trackpad und die Lautsprecher sind soweit passend. Sicherlich ein Highlight, passend zu der Portabilität, ist die Akkulaufzeit.

So erreichte das Notebook problemlos 10+ Stunden. Bei einer reinen Video-Wiedergabe kratzte das Notebook an der 13 Stunden Marke, was fantastisch ist.

Dabei ist das Laden via USB PD komfortabel an diversen Ladegeräten und Powerbanks möglich.

Kompromisse musst du etwas bei den Anschlüssen eingehen (nur USB C) und der Leistung. Das LG Gram SuperSlim ist nicht das stärkste Notebook mit Intel Core i7-1360P.

Allgemein, abseits der Abmessungen und des Gewichts, ist das LG gram SuperSlim in keinem Punkt absolut überragend, aber auch nicht wirklich schlecht.

Allerdings gerade als „Arbeitsmaschine“ für jemanden, der viel unterwegs ist, wo Akkulaufzeit und Gewicht oberste Priorität haben, ist das LG gram 15.6″ SuperSlim herausragend!

 

LG gram 15.6" SuperSlim (15Z90RT)
POSITIV
Ultraleicht und kompakt: Mit nur 990 g Gewicht und einer Dicke von 10,9 mm ist das LG gram extrem portabel
Hochwertiges OLED-Display
Lange Akkulaufzeit
Schnelle SSD
Gutes Trackpad und akzeptable Tastatur
Via USB C flexibel aufladbar
NEGATIV
Das Gehäuse aus Magnesium ist dünn und leicht, aber dadurch auch weniger stabil
: Das OLED-Display ist zwar brillant, aber aufgrund seiner Hochglanz-Oberfläche eher für den Indoor-Einsatz geeignet
Obwohl das LG gram viele positive Eigenschaften hat, ist der hohe Preis möglicherweise nicht für jeden Nutzer gerechtfertigt
Kein USB A nur USB C
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Nextorage B2 SE vs. B1 Pro: CFexpress Typ B Speicherkarten im Test

Nextorage ist ein noch recht junger Hersteller auf dem deutschen Markt, der jedoch sehr hochwertige und generell gute Speicherprodukte anbietet. Neben SSDs und SD-Karten führen sie auch CFexpress-Speicherkarten im Sortiment.

In diesem Test wollen wir uns die beiden CFexpress Typ B Modelle von Nextorage ansehen: die günstigere B2 SE und die etwas teurere B1 Pro. Letztere soll eine höhere konstante Leistung bieten, kostet aber auch entsprechend mehr. Die Nextorage B2 SE hingegen zählt zu den günstigsten Typ B Modellen auf dem Markt, bietet aber dennoch eine sehr hohe Leistung. Lassen wir uns beide Speicherkarten einmal genauer betrachten.

 

Die CFexpress Typ B Speicherkarten von Nextorage im Test

Die B2 SE und B1 Pro sind recht klassische CFexpress Typ B Speicherkarten. Beide Modelle setzen auf ein Gehäuse, das größtenteils aus Metall besteht.

Dies macht nicht nur in puncto Robustheit absolut Sinn, sondern vor allem auch für die Wärmeabfuhr, was bei CFexpress Speicherkarten ein wichtiger Faktor ist. Beide Speicherkarten tragen einen vergleichsweise einfachen und schlichten Aufkleber.

 

Was macht CFexpress Speicherkarten besonders?

CFexpress Speicherkarten unterscheiden sich technisch deutlich von herkömmlichen SD-Karten. Im Wesentlichen handelt es sich bei CFexpress Speicherkarten um „normale“ NVMe SSDs, wie sie auch in PCs oder Notebooks verwendet werden. Gerade in CFexpress Typ B Speicherkarten stecken oft normale M.2 2230 NVME SSDs.

Mit entsprechenden Adaptern ist es möglich, eine solche Speicherkarte intern zu verbauen. Eine SD-Karte hingegen ist eher wie ein USB-Stick zu betrachten. Dies bietet zwei wesentliche Vorteile: Durch die PCIe-Anbindung und das NVMe-System hinter der Speicherkarte haben wir weniger Overhead und höhere Geschwindigkeiten im Vergleich zu SD-Karten. Die Zuverlässigkeit von SSDs/CFexpress Speicherkarten ist dank erweiterter Datenschutzfunktionen und besserem Wear-Leveling höher als die von SD-Karten.

Zudem kann der Zustand der Speicherzellen ausgelesen werden. Gerade dieser letzte Punkt ist interessant. Alle Flash-Speicher sind Verschleißmaterial und die Speicherzellen gehen irgendwann kaputt. Bei SD-Karten weiß man nicht, wann dies der Fall ist. Bei CFexpress Speicherkarten hingegen kann man den Zustand der Speicherzellen auslesen! Man kann sogar sehen, wie oft die Speicherkarte bereits beschrieben wurde.

 

Typ A und Typ B

CFexpress Speicherkarten gibt es in zwei Versionen (eigentlich drei, aber Typ C wird kaum verwendet):

  • Typ A – verwendet von Sony, sehr klein und kompakt, mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1000 MB/s.
  • Typ B – verwendet von Canon, Nikon, Fuji usw., etwas größer, mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2000 MB/s.

Achte also darauf, den richtigen CFexpress Typ für deine Kamera zu wählen! Wenn du beispielsweise eine Sony-Kamera hast, dann ist Typ B nicht die richtige Speicherkarte für dich.

 

Datenraten, erster Test

Wichtig: Datenraten bei CFexpress Speicherkarten schwanken stark je nach Kartenleser! Hast du einen normalen USB-Kartenleser, wirst du nicht mehr als 1000 MB/s erreichen können, unabhängig von der Speicherkarte, da hier die USB-Verbindung limitiert ist. Willst du die vollen Datenraten, brauchst du einen Thunderbolt- oder USB 4-Kartenleser. Ich teste zunächst die maximalen Datenraten mit CrystalDiskMark. Laut Hersteller sollen dabei folgende maximale Datenraten erreicht werden:

  • Nextorage B1 Pro 165GB – 1950 MB/s lesend, 1900 MB/s schreibend
  • Nextorage B2 SE 256GB – 1950 MB/s lesend, 1750 MB/s schreibend

Die Datenraten sehen auf den ersten Blick ziemlich ähnlich aus. Aber was sagt der CrystalDiskMark Test zu den Speicherkarten?

Hier liegen beide Speicherkarten noch dichter beieinander als schon vom Hersteller angegeben. Allerdings konnte ich bei beiden Modellen nicht ganz die Herstellerangabe erreichen. So schaffte die Nextorage B1 Pro 1869 MB/s lesend bzw. 1733 MB/s schreibend. Die B2 SE kam auf 1869 MB/s lesend bzw. 1633 MB/s schreibend. Zwar etwas unter der Herstellerangabe, aber generell recht gute Werte!

 

Konstante Schreibrate?

Allerdings sind die Werte von CrystalDiskMark beim Schreiben auf die Speicherkarte eher mäßig genau, denn viele CFexpress Speicherkarten setzen auf einen Schreibcache. Das bedeutet, ein Teil der Speicherkarte lässt sich deutlich schneller beschreiben als der Rest. Dies unterscheidet in der Regel die günstigen von den teureren Modellen. So wird beispielsweise die 165 GB B1 Pro mehr als 165 GB Speicher haben. Ein Teil der echten Speicherkapazität ist jedoch reserviert, um für höhere Schreibraten zu sorgen. Vermutlich wird bei der B1 Pro der TLC NAND im MLC- oder SLC-Modus laufen. Bei der B2 SE ist dies hingegen nicht der Fall, daher ist die Schreibrate nicht konstant.

Hier kannst du die Datenraten sehen, während ich die Speicherkarten konstant beschreibe. Diese sinkt bei der B2 SE nach kurzen Augenblicken von über 1400 MB/s auf lediglich +- 420 MB/s. Bei der B1 Pro hingegen sehen wir etwas stabilere Datenraten. So hält die Speicherkarte recht konstant über 1400 MB/s. Daher wird diese gerade bei hohen Serienbild-Frequenzen und hochauflösenden Video-Formaten deutlich besser abschneiden.

 

Praxis-Test in der FUJIFILM X-H2S

Machen wir auch einen Praxis-Test. Hierfür habe ich die FUJIFILM X-H2S genutzt. Folgende Einstellungen habe ich vorgenommen:

  • 40 Bilder/s
  • 1/2500s Belichtungszeit
  • Manueller Fokus
  • ISO 100

Zunächst habe ich gemessen, wie viele Bilder die Kamera in 30 Sekunden mit durchgedrücktem Auslöser machen kann.

Hier sehen wir zwei sehr unterschiedliche Ergebnisse. Die Nextorage B1 Pro ist die schnellste CFexpress Typ B Speicherkarte, die ich bisher für die Fuji im Test hatte. Die Nextorage B2 SE hingegen ist die langsamste CFexpress Typ B Speicherkarte, die ich im Test hatte. Dennoch ist sie signifikant schneller als selbst die besten V90/V60 SD-Karten! Im zweiten Test habe ich gemessen, wie lange die Kamera benötigt, um den Puffer zu leeren.

Hier sehen wir im Kern das gleiche Bild mit erneut sehr starkem Abschneiden der Nextorage B1 Pro.

 

Wer ist Nextorage?

Im Gegensatz zu SanDisk, Samsung, Kingston und Co. ist Nextorage vermutlich den Wenigsten bekannt. Aber wer ist Nextorage und sind sie vertrauenswürdig? Nextorage ist ein japanischer Hersteller von Speicherprodukten, der von ehemaligen Sony Mitarbeitern im Jahr 2019 gegründet wurde. Mittlerweile gehört Nextorage zum Phison Konzern und expandiert. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit den Nextorage Speicherkarten gemacht, die ich auch in meinen Kameras einsetze. Also ja, ich würde Nextorage klar als vertrauenswürdig einstufen; wir haben es hier nicht mit einem 08/15-Hersteller zu tun.

 

Fazit

Wir müssen bei den beiden Speicherkarten ein etwas differenziertes Fazit ziehen. Die Nextorage B1 Pro konnte im Test voll überzeugen!

Die Speicherkarte macht einen sehr hochwertigen Eindruck und die Leistung von konstant über 1400 MB/s ist hervorragend. Viel besser geht es kaum! Die Nextorage B2 SE bietet hingegen nur eine konstante Datenrate von 420 MB/s. Damit ist sie klar eine eher langsame CFexpress Typ B Speicherkarte, aber immer noch schneller als jede SD-Karte. Dabei ist die Nextorage B2 SE jedoch recht günstig!

179€ für 512GB sind ein sehr fairer Preis! Möchtest du also maximale Leistung gerade bei Serienbildern oder ProRes Video-Aufnahmen, greif zur B1 Pro. Suchst du hingegen einfach eine etwas schnellere Alternative zu einer SD-Karte, die aber dennoch nicht zu teuer ist oder sogar günstiger als die V90 SD-Karten ist, dann ist die Nextorage B2 SE eine spitzen Wahl! Alternativ solltest du dir auch einmal die Angelbird AV PRO CFexpress SE ansehen.

CFexpress Type B B3SE (B2SE 512GB)
  • Nextorage Japanische CFexpress 4.0 Typ B 1024 GB Speicherkarte...

AOC Q27G3XMN Test: Günstiger QHD Gaming Monitor mit Mini-LED und HDR1000 im Detail

AOC bietet mit dem Q27G3XMN einen günstigen QHD Gaming Monitor an, der auf ein Mini-LED Backlight setzt. So verfügt der Monitor über 336 individuelle LEDs als Hintergrundbeleuchtung, die unter optimalen Bedingungen für einen Kontrast auf OLED-Niveau sorgen können.

Ebenso verfügt der Monitor laut Hersteller über eine maximale Helligkeit von 1000 cd/m² und eine HDR1000-Zertifizierung. Beeindruckend für einen Monitor unter 400 €. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bringt hier die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung wirklich so viel, und wie steht es um die generelle Bildqualität? Finden wir dies im Test des AOC Q27G3XMN heraus! An dieser Stelle vielen Dank an AOC für das Ausleihen des Q27G3XMN für diesen Test.

 

AOC Q27G3XMN im Test

Der AOC Q27G3XMN ist ein Gaming Monitor und versucht dies auch nicht zu verstecken. So setzt er auf ein schwarzes Gehäuse, das mit diversen roten Akzenten ausgestattet ist. Ich finde das Design nicht zu offensiv, aber in einem reinen Office-Setup sieht dieser sicherlich etwas fehl am Platz aus.

Positiv überrascht war ich allerdings von der generellen Verarbeitungsqualität und dem Standfuß. So ist der Q27G3XMN schon ein etwas “kräftigerer” Monitor, aber das Gehäuse wirkt stabil und auch der Standfuß wirkt sicher.

Dabei bietet dieser nicht nur eine Höhenverstellung, sondern du kannst auch den Winkel und die Ausrichtung des AOC anpassen.

 

Anschlüsse und OSD

Wo wir etwas die Preis/Leistungs-Orientierung des AOC Q27G3XMN sehen, ist bei den Anschlüssen und dem OSD bzw. der Steuerung.

  • 2x HDMI 2.0 (144Hz@2560×1440)
  • 1x DisplayPort 1.4 (180Hz@2560×1440)
  • 1x 3,5mm

An sich sind 2x HDMI und 1x DisplayPort nicht schlecht, aber wir haben beispielsweise kein USB-C. Bei einem Gaming Monitor ist das keine Pflicht, aber ein USB-C-Port wäre schon ein netter Bonus gewesen, falls du beispielsweise einen Desktop-PC und ein Notebook hast.

Auch verfügt der Monitor nicht über einen USB-Hub oder Ähnliches. Gesteuert wird dieser über ein paar Tasten am unteren Rand. Das OSD ist an sich okay, aber es ist gerade bei der Steuerung schon zu merken, dass wir hier einen günstigen Monitor haben. Erfreulicherweise wirst du in der Praxis nicht oft mit dem OSD interagieren müssen.

 

180 Hz und VA-Panel

Mit 2560 x 1440 Pixeln verfügt der AOC Q27G3XMN über eine recht gute Auflösung für einen Monitor mit 27 Zoll. Dieser hat hierdurch 109 PPI, was aus einer normalen Blickdistanz für ein scharfes Bild ausreicht.

Etwas ungewöhnlich ist die Bildwiederholungsrate von 180 Hz. Dies ist aber für einen Monitor dieser Klasse gar nicht übel, vor allem wenn wir das Mini-LED-Backlight bedenken und dass wir hier ein VA-Panel vor uns haben.

VA-Panels sind an sich qualitativ sehr gut, aber was die Reaktionszeiten betrifft, sind diese selten die erste Wahl. VA-Panels sind traditionell träger und langsamer, allerdings sind moderne VA-Panels hier auch schon ein gutes Stück besser. So wirbt AOC mit Reaktionszeiten von 1 ms.

 

Erfreulich gute Blickwinkel!

Ein paar Pluspunkte kann der AOC Q27G3XMN direkt für die sehr guten Blickwinkel sammeln, welche erstaunlich gut sind, selbst für einen Monitor dieser Klasse.

Blickwinkel Vergleich mit dem ASUS G15 (IPS Panel)

 

Farbraumabdeckung des Q27G3XMN

AOC wirbt mit durchaus beeindruckenden Farbraumwerten. So soll der Monitor über 100% sRGB, 96% AdobeRGB und 99% DCI-P3 erreichen können, was für einen Monitor in dieser Preisklasse beeindruckend wäre! Folgendes konnte ich messen:

AOC Q27G3XMN Farbraumabdeckung
100% sRGB, 93% AdobeRGB und 95% DCI-P3

Bei meinen Messungen konnte ich nicht ganz so hohe Werte wie vom Hersteller angegeben erreichen. So erreichte der Monitor 100% sRGB, 93% AdobeRGB und 95% DCI-P3. Dies sind allerdings weiterhin sehr beeindruckende Werte, gerade wenn wir bedenken, dass dies ein Gamer-Monitor ist.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Mit diesen Werten übertrifft der AOC Q27G3XMN sehr viele professionelle Monitore für die Foto- und Videobearbeitung.

 

Kalibrierung schwierig

AOC wirbt mit einer sehr guten Kalibrierung mit einem Delta-E <2. Dies in Kombination mit der großen Farbraumabdeckung würde den Q27G3XMN an sich perfekt auch für Content Creation machen. Aufgrund der Mini-LED-Technik hatte allerdings mein Messgerät Probleme, dies zu überprüfen, und spuckte nur sehr wilde Werte aus.

Daher kann ich dies nur schwer genau nachprüfen. Generell scheint die Kalibrierung durchaus gut zu sein, dies ist aber nur eine subjektive Einschätzung.

 

Dynamisches Dimmen

Die Besonderheit beim Q27G3XMN ist die Mini-LED-Technik. Diese erlaubt es, die Hintergrundbeleuchtung in gewissen Bereichen dynamisch zu regulieren oder komplett abzuschalten. Hierdurch ist der Monitor in der Lage, “echtes” Schwarz anzuzeigen, wie es ansonsten nur bei OLEDs möglich wäre.

Dynamisches Dimmen An
Dynamisches Dimmen Aus

Allerdings verfügt der Monitor nur über 336 Zonen, was vergleichsweise wenig ist für einen Monitor mit Mini-LED-Technik. Das Bild ist in 336 gleich große Zonen unterteilt, die individuell abgeschaltet werden können. Ein Bereich muss dabei komplett schwarz sein, damit dieser auch wirklich abgeschaltet werden kann.

Entsprechend ist das “dynamische Dimmen” in der Praxis etwas schwieriger und nicht immer nützlich. Zudem kann der Halo-Effekt auftreten, bei dem kleine helle Flächen, wie der Mauszeiger, auf einem dunklen Hintergrund einen hellen “Schatten” werfen, da in diesem Bereich die Zonen-Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet wird. Dieser Effekt kann etwas stören. Vermutlich hat deshalb AOC das dynamische Dimmen vom Werk aus abgeschaltet.

 

Helligkeit des AOC Q27G3XMN

Die Helligkeit beim Q27G3XMN ist ein sehr spannender Punkt. Monitore mit Mini-LED-Technik bieten in der Regel eine sehr hohe Helligkeit.

Dies ist derzeit sogar die beste Technik, wenn du eine möglichst hohe Helligkeit erreichen willst, gerade außerhalb von HDR-Profilen. So soll der Q27G3XMN bis zu 1000 cd/m² erreichen, was gewaltig wäre! Allerdings handelt es sich hierbei um die maximale Helligkeit bei der Nutzung von HDR. So besitzt der Q27G3XMN eine VESA DisplayHDR 1000-Zertifizierung, was schon beeindruckend ist. Aber welche Helligkeit kann der Q27G3XMN im normalen Alltag erreichen, z.B. auf dem Windows-Desktop?

AOC Q27G3XMN Helligkeit

Hier erreichte dieser bis zu 689 cd/m²! Damit ist der Q27G3XMN einer der hellsten Monitore, die ich jemals im Test hatte. Dies in Kombination mit der Mini-LED-Technik macht den Q27G3XMN ideal für HDR-Inhalte und auch helle Umgebungen, wo du eine hohe konstante Helligkeit benötigst.

 

Kontrast

Beim Kontrast wird es ebenfalls sehr spannend. VA-Panels bieten in der Regel eh recht gute Kontrastwerte. Dies kombiniert mit dem dynamischen Dimmen sollte für herausragende Kontraste sorgen. Schauen wir uns hier einmal die Messwerte mit und ohne dynamisches Dimmen an.

AOC Q27G3XMN Kontrast

Mit dynamischem Dimmen erreichte der Monitor herausragende 8340:1 auf Seiten des Kontrasts. Aber auch ohne das dynamische Dimmen kommen wir auf sehr starke 3620:1, was einer der besten Werte ist, die ich bisher bei einem Monitor gesehen habe, abseits von OLEDs.

Kontrast vergleich mit dem ASUS G15 (welches ein gutes IPS Panel besitzt)

 

Reaktionszeiten und Gaming

Die Reaktionszeit des Q27G3XMN wird von AOC mit 1 ms angegeben, was sehr gut ist. Praktisch haben wir hier aber ein VA-Panel mit Mini-LED-Backlight, was jetzt nicht unbedingt die beste Kombination für besonders niedrige Reaktionszeiten und Klarheit bei Bewegungen ist.

In der Praxis sind die Reaktionszeiten des AOC Q27G3XMN gut, aber auch nicht absolut überragend. Für ein VA-Panel ist der Monitor sehr gut, aber er kann nicht ganz mit den High-End-IPS-Gaming-Monitoren mithalten. Allerdings ist dies für mich kein großes Problem.

Abseits von speziellen Tests, um mir die Reaktionszeiten/Motion Blur anzusehen, habe ich dies praktisch nicht bemerkt. Für einen normalen Gamer ist der AOC Q27G3XMN also absolut geeignet! Dabei macht der Monitor vor allem in HDR-Games durchaus viel Spaß, genau wie in Spielen, wo wir viel „Licht und Schatten” haben, aufgrund der hervorragenden Kontraste. Ich bin zwar zugegeben nicht der absolute “Shooter-Pro”, aber auch dort machte der Monitor in den von mir angespielten Spielen eine gute Figur.

 

Fazit

Der AOC Q27G3XMN* ist ein sehr spannender und auch außergewöhnlicher Monitor! So ist dieser zunächst einer der günstigsten Monitore mit Mini-LED-Technik. Aufgrund der 336 Zonen, was vergleichsweise wenig ist, sehen hier Features wie das dynamische Dimmen nicht ganz so beeindruckend aus wie bei größeren Mini-LED-Monitoren, wie dem Philips 27B1U7903.

Dennoch hat die Verwendung der Technik einige Vorteile! So ist der Monitor unheimlich hell. Im Test erreichte dieser bis zu 689 cd/m², was einer der besten SDR-Werte ist, die ich bisher messen konnte. Auch der Kontrast fällt extrem hoch aus, selbst wenn dynamisches Dimmen deaktiviert ist. Ohne dynamisches Dimmen kommen wir weiterhin auf 3620:1, was ebenfalls einer der besten Messwerte ist, die ich bisher gesehen habe. Die Kombination aus hoher Helligkeit und tollen Kontrasten macht den Q27G3XMN auch für HDR-Inhalte gut geeignet.

Zumindest so gut geeignet, wie es ein Monitor ohne OLED-Technik sein kann. Hinzu kommt eine gute Farbraumabdeckung mit 100% sRGB, 93% AdobeRGB und 95% DCI-P3. Auch die 180 Hz konnten im Test überzeugen. Zwar bietet der Q27G3XMN ordentliche Reaktionszeiten, aber dieser wäre für einen professionellen E-Sport-Spieler klar nicht meine erste Wahl. Aber für den Allround-Gamer, der einen Monitor mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Bildqualität und Geschwindigkeit sucht, macht der AOC Q27G3XMN eine richtig gute Figur. Auch für Content Creation halte ich den AOC Q27G3XMN für gut geeignet.

 

AOC Q27G3XMN
POSITIV
Günstiger Monitor mit Mini-LED-Technik
Sehr hohe maximale Helligkeit (689 cd/m² )
Hervorragende Kontrastwerte, sowohl mit als auch ohne dynamisches Dimmen (8340:1 mit, 3620:1 ohne).
Gute Farbraumabdeckung mit 100% sRGB, 93% AdobeRGB und 95% DCI-P3
Hohe Bildwiederholrate von 180 Hz
Sehr gute Blickwinkelstabilität
NEGATIV
Fehlen eines USB-C-Ports und USB-Hubs
Steuerung über Tasten am unteren Rand etwas umständlich
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UGREEN Nexode 130W 20000mAh Powerbank im Test: Leistung, Kapazität und Ladezeit im Überblick

UGREEN hat mit seiner 130W 20000 mAh Nexode eine neue interessante Powerbank auf den Markt gebracht. Wie der Name schon sagt, haben wir hier eine Powerbank mit einer Ausgangsleistung von bis zu 130W (100W + 30W) und einer soliden Kapazität von 20000 mAh.

Dabei setzt die Powerbank auf das neue Säulen-Design und verfügt über ein interessantes LCD-Display, welches die Leistungswerte anzeigt. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut oder wie schlecht die neue UGREEN Powerbank wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

UGREEN Nexode 130W 20000mAh Power Bank im Test

Die UGREEN Nexode 130W 20000mAh Power Bank setzt auf den aktuell so beliebten hochkant “Säulen-Formfaktor”, bei welchem die Powerbank aufrecht auf deinem Schreibtisch steht.

Dabei ist die Powerbank mit 54 x 131 x 50 mm relativ kompakt für die Leistung von bis zu 130W und die Kapazität von 20000 mAh. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 475 g. Allerdings suchst du eine besonders kompakte Powerbank, dann gibt es natürlich andere Modelle, welche eine bessere Wahl wären.

Diese haben dann aber meist deutlich weniger Leistung. Was die Verarbeitungsqualität angeht, ist die Powerbank, wie es von UGREEN zu erwarten ist, sehr gut! So ist die Powerbank aus einem recht hochwertigen silbernen Kunststoff gefertigt. Dabei haben wir auf der Front eine schwarze Hochglanz-Abdeckung. Unter dieser ist ein Display versteckt.

 

Sehr umfangreiches LCD-Display!

Ein Highlight dieser Powerbank ist das Display. Dieses zeigt dir nicht nur den Akkustand an, sondern auch diverse erweiterte Informationen.

Dabei nutzt UGREEN ein LCD-Farbdisplay, welches auch überdurchschnittlich hochwertig ist. So zeigt es folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Verbliebene Lade-/Entlade-Dauer
  • Leistung in Watt pro Port
  • Spannung in Volt pro Port
  • Strom in Ampere pro Port

Diese Informationen können sehr hilfreich sein! Gerade wenn du versuchst, Probleme zu diagnostizieren. Dein Smartphone lädt gefühlt zu langsam? Dann kannst du hier sehen, ob dies nur ein Gefühl ist oder ob da vielleicht wirklich was dran ist.

 

Anschlüsse der UGREEN Nexode 130W 20000mAh Power Bank

Die UGREEN Nexode besitzt 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – 100W PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-C 2 – 30W PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-A – 22,5W Super Charge und 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Der primäre USB-C-Port bietet eine Leistung von bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard. Dieser ist der gängige Ladestandard, welcher von Apple, Samsung usw. genutzt wird. Entsprechend ist die Powerbank auch in der Lage, große Geräte wie die MacBooks, aber natürlich auch kleinere Geräte wie Smartphones, universell zu laden.

Zusätzlich zu dem 100W-Port haben wir noch einen “kleineren” 30W USB-C-Port und einen 18W Quick Charge USB-A-Port. Dabei ist es möglich, gleichzeitig beide USB-C-Ports zu nutzen. Prinzipiell kann die Powerbank also ein Smartphone und ein Notebook gleichzeitig gut versorgen.

 

Mit PPS

Beide USB-C-Ports der Powerbank unterstützen die optionale PPS-Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

  • USB-C 1 – 3,3 – 21V bei bis zu 5A
  • USB-C 2 – 5 – 11V bei bis zu 3A

Gerade der primäre USB-C-Port bietet die volle PPS-Range! Damit ist die Powerbank auch in der Lage, beispielsweise das S24 Ultra mit vollem Tempo zu laden, was ohne die Unterstützung der großen PPS-Stufe nicht möglich wäre.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

Bei Techtest habe ich mittlerweile hunderte Powerbanks getestet. Der Testablauf hat sich im Laufe der Jahre nur geringfügig geändert. Nach Erhalt der Powerbank wird sie ausgepackt und fotografiert, bevor sie genauer untersucht, vermessen und gewogen wird. Anschließend wird die Powerbank aufgeladen. Die wichtigste Messung ist die Bestimmung der Kapazität. Hierzu leere ich die Powerbanks bei verschiedenen Laststufen mit einer elektronischen Last. Dazu verwende ich meistens die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB-PD-Trigger, um die spezifische Spannungsstufe auszuwählen. Nach jedem Entladevorgang wird die Powerbank wieder aufgeladen und der Ladevorgang, die Ladedauer und andere relevante Daten aufgezeichnet. Dazu verwende ich das Power-Z KM003C. Die Kapazität der Powerbanks wird in Wattstunden (Wh) gemessen und umgerechnet in Milliamperestunden (mAh) bei 3,7V, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen. Abschließend teste ich die Powerbanks an verschiedenen Geräten, wie zum Beispiel dem aktuellen iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel oder Nintendo Switch. Es ist mir leider nicht möglich, alle Smartphones zu testen. Dank des Power-Z KM003C kann ich jedoch unterstützte Ladestandards und andere relevante Informationen auslesen und eine fundierte Einschätzung geben.

 

Nicht konstant 100W

Wie so viele Powerbanks kann auch die UGREEN leider nicht konstant 100W Leistung bieten über ihren primären USB-C-Port. Ich teste dies mithilfe der oben angesprochenen elektronischen Last.

Heißt, ich ziehe wirklich konstant 20V/5A aus der Powerbank, was natürlich so in der Praxis meist nicht vorkommt. Hier drosselte sich die UGREEN Powerbank bei einem Restladestand von 34% auf 65W herunter. Sicherlich nicht perfekt, aber leider ein Verhalten, das sehr viele 100W bzw. 140W Powerbanks zeigen.

 

Die Kapazität der UGREEN Nexode 130W 20000mAh

Laut Hersteller soll die Powerbank eine Kapazität von 20000 mAh bieten. Folgendes konnte ich hier messen:

Wh mAh %
5V/2A 62.387 16861 84%
9V/1A 63.381 17130 86%
9V/3A 64.684 17482 87%
20V/1A 60.969 16478 82%
20V/3A 57.899 15648 78%
20V/5A 54.756 14799 74%

 

Bei mir erreichte die Powerbank eine Kapazität zwischen 14789 mAh bzw. 54,756 Wh und 17482 mAh bzw. 64,684 Wh. Dies entspricht einer Spanne von 74% bis 87% der Herstellerangabe. Die Kapazität von Powerbanks bezieht sich auf die Fähigkeit der Akku-Zellen, Energie zu speichern. Jedoch ist das Entladen nicht zu 100% effizient, da es Verluste durch Wärme und Spannungswandlungen gibt.

Der typische Wert für die nutzbare Kapazität liegt zwischen 80-90%. Über 90% sind selten, unter 80% ungewöhnlich. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Smartphones nicht zu 100% effizient laden, insbesondere bei Verwendung von Schnellladestandards. Die 74% minimale Kapazität sind hier eher ein schwaches Abschneiden, während die 80%+ bei niedrigeren Lasten soweit passt.

 

Ladedauer der UGREEN Nexode 130W 20000mAh Power Bank

Laut Hersteller soll die Powerbank mit bis zu 65W laden können. Wir haben hier also keinen 100W-Eingang, aber 65W ist auch schon ordentlich. Leider hatte ich hier aber ein paar Probleme.

So kannst du sehen, dass die Powerbank nicht konstant mit 65W lädt, sondern sich nach ca. 30 Minuten auf +- 30W drosselt. Nach einer Weile schaltet diese auch wieder auf 65W hoch, um dann wieder herunterzuschalten. Dabei habe ich diesen Test einmal wiederholt, um sicherzugehen, dass dies kein einmaliger Fehler war.

Leider waren aber die Messungen anscheinend richtig, denn auch beim zweiten Testdurchlauf zeigte sich ein ähnliches Bild. Dies spricht dafür, dass die Powerbank auch beim Laden etwas Probleme mit der Temperaturentwicklung hat. Dennoch geht der Ladevorgang mit +- 1:45 h bis 2 h bei mir im Test recht flott! Ich kann hier also auch nicht zu laut meckern.

 

Fazit zur UGREEN Nexode 130W

Das Fazit zur UGREEN Nexode 130W 20000 mAh fällt mir nicht ganz einfach. Zunächst macht die Powerbank sehr viel richtig.

  • 100W USB-C Ausgang
  • 16400 mAh “echte” Kapazität im Schnitt
  • 0% auf 100% in 1:45 h bis 2 h
  • großes und umfangreiches Display
  • volle PPS-Range mit bis zu 5A Stufe.

Wir haben die hohe Leistung von bis zu 100W, welche in Kombination mit der großen PPS-Stufe es erlaubt, viele Geräte mit dem maximalen Tempo zu laden, egal ob nun iPhone, iPad, die Samsung Galaxy Smartphones, die Samsung Galaxy “Ultra” Smartphones, die meisten Notebooks usw.

Die echte Kapazität ist mit 16400 mAh soweit okay und das große Display sehr hilfreich! Hinzu kommt ein schnelles Laden. So ist die Powerbank an einem 65+W Ladegerät in unter 2 Stunden gefüllt. Allerdings war auch nicht alles perfekt.

So fiel die Kapazität bei höheren Lasten etwas unterdurchschnittlich aus und die Powerbank zeigte im Test durchaus ein paar Temperaturprobleme. So kann diese nicht mit konstant 100W entladen werden und auch beim Laden mit 65W drosselt diese sich hin und wieder herunter. In der Praxis vermutlich nicht das Drama, aber dennoch so ein wenig das Sandkorn in der Suppe. Vor allem da UGREEN regulär um die 100€ für die Powerbank will, was ich für etwas viel halte, gerade da wir hier auch keinen 140W Ausgang haben. Mit entsprechenden Rabatten ist dies natürlich eine interessante Powerbank!

Angebot
UGREEN Nexode 20000mAh Powerbank 130W Max Schnellladung, USB-C PD...

  • 100W USB-C Ausgang
  • 16400 mAh “echte” Kapazität im Schnitt
  • 0% auf 100% in 1:45 h bis 2 h
  • großes und umfangreiches Display
  • volle PPS-Range mit bis zu 5A Stufe.
  • Nicht konstante 100W-Leistung, aufgrund von Temperatur-Problemen

UGREEN Nexode 130W 20000mAh Power Bank
POSITIV
Hohe Ausgangsleistung: Bis zu 130W (100W + 30W)
Solide Kapazität
Säulen-Design
Unterstützung von PPS, mit großer Range
Umfangreiches LCD-Display
Kann mit bis zu 65W in etwa 1:45 h bis 2 h vollständig geladen werden
NEGATIV
Nicht konstante 100W-Leistung
Kapazität bei hohen Lasten: Fällt bei höheren Lasten unterdurchschnittlich aus
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(Nicht gesponsert!) WHOOSH! Reiniger und Tücher, wirklich so gut wie behauptet?

Vielleicht denkst du dir jetzt: „Ist der völlig verrückt geworden, jetzt testet er schon Putzmittel?!“ und damit hast du vielleicht auch etwas Recht. Allerdings gibt es hier eine Geschichte, die hinter diesem Test steht. So wurde ich vor einer Weile vom Marketing von WHOOSH! angeschrieben und mir Produkte zum Test angeboten.

Diese werden angeblich auch von Apple in seinen Stores verwendet usw. Allerdings habe ich mich nicht so wohl bei dem Gedanken gefühlt, solche Produkte für einen Test anzunehmen. Da ich aber durchaus Bedarf an Reinigungsmitteln für Displays usw. habe, habe ich mir die Reiniger von WHOOSH! einfach mal bestellt. Schauen wir uns in diesem Artikel mal an, ob diese wirklich was taugen!

 

Nicht gesponsert!

Nochmal wichtig: Ich habe die Reiniger und Tücher in diesem Artikel selbst gekauft, es gab keine Vergütung für diesen Test oder Ähnliches. So war auch WHOOSH! bzw. SB Supply vor der Veröffentlichung dieses Artikels nicht von mir informiert worden, dass ich irgendwas zu den Produkten schreibe.

 

Mikrofaser-Tücher und Bildschirmreiniger

Ich habe mir für diesen Test/Artikel zwei Produkte von WHOOSH! bestellt:

● WHOOSH! XL Antimikrobielle Mikrofaser Reinigungstücher (3er Pack)

● WHOOSH! Nachfüllbarer Bildschirmreiniger Spray – 500 ml + 1 Mikrofaserreinigungstuch

Wollen wir an dieser Stelle direkt einmal über den Preis sprechen. Es ist offensichtlich, dass WHOOSH! schon auf ein recht intensives Marketing und Design setzt.

So sind die Produkte sehr schick gestaltet und haben eine wertige Aufmachung. Dies wirkt sich aber auch deutlich auf den Preis aus! Für die 3 Mikrofaser-Tücher habe ich 17 € gezahlt und für das Set mit dem Spray und einem Tuch satte 30 €! Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren, das sind mehr als Premium-Preise!

 

Mikrofaser-Tücher hervorragend!

Sprechen wir zunächst über die Mikrofaser-Tücher. Zunächst mag ich diese optisch sehr, Orange ist meine Lieblingsfarbe, von daher haben sie direkt von Anfang an einen Stein im Brett. Aber auch qualitativ sind die Tücher super!

Der Stoff wirkt sehr wertig und angenehm. Dabei ist dieser leicht „texturiert“ (auf der einen Seite etwas weicher, auf der anderen etwas „glatter“), wir haben hier also keines von den ganz glatten Mikrofaser-Tüchern vor uns. Das Wichtigste ist aber die Reinigungsleistung. Diese ist herausragend! In einem frischen Zustand reinigen die Tücher Glasoberflächen absolut streifenfrei und mühelos. Hier spiegelt sich durchaus der sehr hohe Preis in der Reinigungsleistung wider. Und ja, Mikrofaser ist nicht gleich Mikrofaser.

Hier gibt es qualitativ teils sehr massive Unterschiede und die WHOOSH! Tücher gehören zweifellos zu den besten, die ich jemals in den Fingern hatte. Dabei eignen sich diese prinzipiell aufgrund der großen Größe nicht nur für Displays, sondern auch generell für alle glatten Oberflächen. Ich habe sie zwar noch nicht zum Fensterputzen verwendet, aber ich könnte mir vorstellen, dass diese auch hier super sind, auch wenn ich da fast ein schlechtes Gewissen hätte, diese für solch eine „dreckige“ Arbeit einzusetzen. Dabei lassen sich die Tücher allerdings bei 60 Grad in der Maschine waschen, wenn sie mal schmutzig sind. Kurzum: Mit den Tüchern bin ich voll zufrieden, sie machen beim Reinigen von Glasoberflächen einen perfekten Job.

 

WHOOSH! Bildschirmreiniger

Kommen wir zum Bildschirmreiniger, welcher in einer praktischen Sprühflasche geliefert wird. Was macht ihn besonders? WHOOSH! verzichtet bei diesem auf Alkohol und Ammoniak, welche die obersten Schichten von Touchscreens angreifen können.

Dies ist auch kein „pures“ Marketing, sondern kann bei anderen Reinigern durchaus ein Problem sein. So finden sich auf Smartphone-Displays Beschichtungen, welche Fingerabdrücke und Reflexionen minimieren sollen. Diese können sich eh mit der Zeit auflösen, was aber durch aggressive Reiniger noch verstärkt werden kann. Selbiges gilt auch beispielsweise für Kamera-Objektive. Normale Glasreiniger wiederum besitzen diverse Inhaltsstoffe, welche beispielsweise für einen Lotus-Effekt sorgen sollen, welcher hier aber gar nicht erwünscht ist, denn diese Chemikalien hast du früher oder später an den Fingern.

Von daher macht ein etwas puristischer Reiniger durchaus Sinn! Und dies scheint der WHOOSH! Bildschirmreiniger auch zu sein. So riecht dieser auch recht neutral, es wurden also keine Parfümstoffe beigesetzt. Die Reinigungsleistung ist dabei gut! Hier gibt es erst einmal nichts zu meckern. Ich habe den Reiniger dabei nicht nur für Displays genutzt, sondern auch beispielsweise für die Oberfläche diverser Notebooks (vor allem die Handballenauflage) und auch hier konnte ich in Kombination mit den Mikrofasertüchern super Ergebnisse erzielen. Allerdings hat der Verzicht auf Alkohol einen Nachteil.

So zieht der Reiniger nicht einfach so ab, sondern muss im besten Fall mit einem trockenen Stück des Mikrofasertuchs etwas nachgerieben werden. Würdest du das Mikrofasertuch komplett tränken und damit dann ein Display putzen, gäbe es Streifen. Arbeite recht sparsam mit dem Reiniger, sprüh am besten nur einen kleinen Punkt auf das Tuch, wische einmal mit der feuchten Stelle über das zu reinigende Gerät und dann direkt mit einer trockenen Stelle hinterher. Dann lassen sich perfekte, streifenfreie Ergebnisse erzielen.

 

Softtouch Kunststoff Reiniger, auch gut geeignet! 

Sehr gute Ergebnisse konnte ich mit WHOOSH auch bei Softouch Kunststoffen wie beispielsweise auf meinem Thinkpad T490 oder auf der Handballen-Auflage meines XPS 13 erzielen. 

Die sind normalerweise ganz furchtbar zu reinigen, funktionierten mit den Tüchern und dem Putzmittel erfreulich gut.

 

Fazit

Das Fazit zu den WHOOSH! Produkten ist nicht ganz einfach aufgrund des hohen Preises! Qualitativ allerdings sind diese auf einem Spitzenlevel!

So sind dies die besten Mikrofaser-Tücher, die ich bisher in den Fingern hatte, allerdings zugleich auch die teuersten. Wird es unmöglich sein, genauso gute Mikrofaser-Tücher für weniger Geld zu bekommen? Nein, absolut nicht! Aber wir spielen hier schon in der absoluten Oberklasse und aus dem Stand ist mir hier nichts Besseres bekannt. Auch das Reinigungsmittel hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Vor allem ist dieses recht mild und greift Beschichtungen nicht an. Entsprechend ist dieses ideal für Smartphone-Displays, wie aber auch Softtouch-Oberflächen und Ähnliches. Aber auch hier gilt: Der Preis ist entsprechend saftig. Kurzum, ja, die WHOOSH! Produkte sind wirklich hervorragend für die oberflächliche Reinigung des Smartphone-Bildschirms und generell von Elektronik, wenn du mit dem Preis leben kannst.

Habt ihr noch Geheimtipps? 

Habt Ihr vielleicht noch ein paar alternative „Geheimtipps“ für gute Elektronik-Reiniger?

KOOSEED 145W Power Bank Test: Ausführliche Analyse von Kapazität, Leistung und Ladeverhalten

KOOSEED ist ein recht neuer und kleiner Anbieter auf der Amazon-Plattform, der jedoch eine durchaus interessante Powerbank im Sortiment hat. Die 983SP-145W bietet laut Hersteller 27000 mAh Kapazität und eine Ausgangsleistung von bis zu 145W.

Dabei setzt die Powerbank auf den momentan sehr beliebten Säulenformfaktor. Wollen wir uns die Powerbank doch einmal im Test ansehen! Wie gut ist die KOOSEED 145W Power Bank?

 

KOOSEED 145W Power Bank im Test

Die KOOSEED 983SP-145W setzt auf das aktuell so populäre Säulenformat. So misst diese 54,5 x 48 x 151,5 mm und bringt ein Gewicht von 538g auf die Waage.

Für eine Powerbank in der 27000 mAh Klasse ist dies vergleichsweise wenig, auch wenn die Powerbank natürlich weiterhin ein ziemlicher Brocken ist. Zum Vergleich:

  • KOOSEED 983SP-145W – 538g
  • INIU Power Bank 27000mAh 140W – 598g
  • Anker 737 (PowerCore 24K) – 632g
  • CUKTECH 20 – 633g
  • AMEGAT 140W 27600mAh – 654g
  • Anker Prime 27650mAh – 679g
  • Xtorm Titan Ultra – 706g

Aber natürlich kann ein zu niedriges Gewicht auch ein Warnsignal sein, dass möglicherweise bei der Kapazität etwas nicht stimmt. Generell macht die Powerbank aber einen recht guten Eindruck.

Ja, wir haben hier ein etwas generisches Design und es ist klar, dass die Powerbank auf ein “OEM”-Design setzt. Heißt, es ist sehr wahrscheinlich, dass diese auch unter anderen Herstellernamen zu finden ist, aber das Gehäuse ist gut und an sich auch wertig gemacht. Dabei hat sich der Hersteller natürlich etwas bei Anker und der “737” inspirieren lassen. So haben wir auf der Front eine große Hochglanzoberfläche, unter welcher ein Display versteckt ist. Die Anschlüsse sind auf der Oberseite angebracht und an der Seite haben wir einen Einschalter.

 

Das Display

Auf der Front der Powerbank finden wir ein Display, welches nicht nur den Ladestand anzeigt, sondern auch erweiterte Informationen:

  • Akkustand in %
  • Spannung in Volt
  • Strom in Ampere
  • In/Out

Spannend! Es ist nur etwas schade, dass wir keine Anzeige über die Wattleistung haben. Klar lässt sich ausrechnen, aber eine direkte Anzeige, wie viel Watt gerade rein oder raus geht, wäre einfacher. Dennoch bin ich über das Display erfreut!

 

Anschlüsse der KOOSEED 983SP-145W

Die KOOSEED 983SP-145W besitzt 2x USB-C Ports und 1x USB-A:

  • USB C1 und C2 – 100W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A, 10V/2,25A

Die beiden USB-C Ports der Powerbank können bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Leider nicht 140W, aber 100W sind für die meisten Notebooks mehr als ausreichend, ebenso für Smartphones und Tablets.

Der USB-A Port soll ebenfalls mit bis zu 60W sehr mächtig sein. So unterstützt dieser Quick Charge, FCP, SCP (25W), Huawei Super Charge 22,5W und natürlich auch das normale 5V Laden.

 

Bis zu 145W

Wir haben zwar 2x 100W USB-C Ports und den 60W USB-A Port, aber wir können natürlich nicht die volle Leistung aller Ports gleichzeitig nutzen. Nutzt du beispielsweise beide USB-C Ports gleichzeitig, dann haben wir eine Drosselung auf 100W + 45W.

 

Wie testet techtest.org Powerbanks?

Bei Techtest habe ich mittlerweile hunderte Powerbanks getestet. Der Testablauf hat sich über die Jahre nur wenig verändert. Nach dem Erhalt der Powerbank wird sie ausgepackt und fotografiert. Anschließend wird sie genau untersucht, vermessen und gewogen. Danach wird die Powerbank aufgeladen. Die wichtigste Messung ist die der Kapazität. Dazu entlade ich die Powerbanks bei verschiedenen Leistungsstufen mit einer elektronischen Last.

Hierfür verwende ich meistens die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB PD Trigger, der für die Auswahl der spezifischen Spannungsstufe notwendig ist. Nach jedem Entladevorgang wird die Powerbank wieder aufgeladen. Dabei zeichne ich den Ladevorgang, die Ladedauer und andere relevante Daten auf. Dafür benutze ich das Power-Z KM003C. Die Kapazität der Powerbanks messe ich in Wattstunden (Wh) und rechne diese zur besseren Vergleichbarkeit in Milliamperestunden (mAh) bei 3,7V um.

Mehr Informationen zum Thema Wh vs. mAh findest du hier. Abschließend teste ich die Powerbanks an verschiedenen Geräten, darunter das aktuelle iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Nintendo Switch und andere Geräte, die ich im Büro zur Verfügung habe. Selbstverständlich kann ich nicht alle Smartphones testen. Mithilfe des Power-Z KM003C kann ich jedoch unterstützte Ladestandards und andere relevante Informationen auslesen und eine fundierte Einschätzung geben.

 

Mit PPS

Natürlich unterstützen beide USB-C Ports den PPS-Standard:

  • 3,3 – 20V bei bis zu 5A

Sehr gut! Dies ist die volle PPS-Range, womit die Powerbank in der Lage ist, das S24 Ultra sowie viele Moto Smartphones mit dem vollen Tempo zu laden.

Dies wäre ohne die Unterstützung des optionalen PPS-Standards nicht möglich.

 

Nicht konstant 100W

Leider kann die KOOSEED 145W Power Bank nicht konstant 145W oder auch 100W liefern. An einer konstanten 100W Last drosselte die Powerbank sich bei einem Ladestand von rund 25% herunter.

Nach einer kurzen Abkühlzeit konnte diese aber wieder die vollen 100W liefern. Schade, allerdings leider absolut nicht ungewöhnlich, dass 100W oder 140W Powerbanks nicht konstant die volle Leistung liefern können.

 

Wie hoch ist die Kapazität 

Hat die KOOSEED Powerbank wirklich 27.000 mAh Kapazität? Um dies herauszufinden, habe ich die Powerbank mit Hilfe einer elektronischen Last bei verschiedenen Laststufen entladen. 

Wh mAh %
5V/2A 84.39 22808 84%
9V/1A 83.697 22621 84%
9V/3A 87.406 23623 87%
20V/1A 88.047 23796 88%
20V/3A 91.275 24669 91%
20V/5A 79.83 21576 80%

 

Im Test bot die Powerbank eine Kapazität zwischen 21576 mAh bzw. 79,83 Wh und 24669 mAh bzw. 91,275 Wh. Damit schwankt die Kapazität zwischen 80% und 91% der Herstellerangabe, was ein sehr gutes Abschneiden ist!

 

Laden und Entladen gleichzeitig

Es ist prinzipiell möglich, die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen. Allerdings ist ein Entladen nur mit 45W möglich.

 

Ladedauer der KOOSEED 145W Power Bank

Die KOOSEED 145W Power Bank kann mit bis zu 100W über USB-C geladen werden.

An einem 100W USB-C Ladegerät dauerte eine Ladung der Powerbank 1:38h, was schön schnell ist. Allerdings können wir auch sehen, dass die Powerbank die Leistungsaufnahme nach ca. 40 Minuten auf um die 65W drosselt, vermutlich aus Temperaturgründen. Ich habe auch mal geschaut, wie lange die Powerbank an einem klassischen 5V 2,4A USB-A Ladegerät lädt.

Hier dauerte eine Ladung rund 13 Stunden! Also, du willst für die Powerbank ein USB-C Ladegerät mit möglichst viel Leistung nutzen.

 

Fazit zur KOOSEED 983SP-145W

Die KOOSEED 983SP-145W ist eine gute Powerbank! Diese ist zwar nicht perfekt, aber sofern du sie zu einem guten Preis bekommst, kann ich diese empfehlen! Was spricht für die KOOSEED 145W Power Bank?

Zunächst natürlich die recht hohe Kapazität, die hohe Ausgangsleistung von bis zu 100W, die volle Unterstützung des PPS-Standards sowie das recht schnelle Laden. An einem 100W USB-C Ladegerät ist die Powerbank in 1:38h komplett geladen. Dank der Ausgangsleistung von 100W nach dem USB Power Delivery Standard sowie der Unterstützung des PPS-Standards ist die Powerbank sehr universell geeignet, egal ob für Apple, Samsung, Google oder viele chinesische Hersteller. Was spricht gegen die KOOSEED?

Keine Produkte gefunden.

Die KOOSEED kann nicht konstant 100W liefern und unterstützt auch noch nicht die neue 140W Leistungsstufe. Daher würde ich im direkten Vergleich die INIU Power Bank 27000mAh 140W oder die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh vorziehen. Allerdings, wenn du die KOOSEED 145W Power Bank* zu einem günstigeren Preis als die beiden zuvor genannten Modelle bekommst, kann ich diese durchaus empfehlen.

KOOSEED 145W Power Bank
POSITIV
Hohe echte Kapazität
Bis zu 100W über USB-C
Vollständige PPS Range
Display mit erweiterten Informationen
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Schnelles Aufladen der Powerbank selbst
NEGATIV
Powerbank kann nicht konstant 100W liefern
Unterstützt nicht die neue 140W Leistungsstufe
87

Preis-Leistungs-Wunder? Der Ultenic D10 Saugroboter im ausführlichen Test

Mit dem D10 bietet Ultenic einen neuen, günstigen Saugroboter an. So kostet dieser unter 200€, setzt aber dennoch auf die gute Navigation via LIDAR-Sensor. Zudem haben wir (laut Hersteller) eine hohe Saugleistung von 4000 Pa und natürlich auch eine Putzfunktion. Wollen wir uns den günstigen Ultenic D10 doch einmal im Test ansehen!

Kann der Saugroboter überzeugen? Finden wir es heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Ultenic für das Zurverfügungstellen des D10 für diesen Test.

 

Der Ultenic D10 im Test

Der Ultenic D10 ist ein absolut klassischer Saugroboter. So setzt dieser auf das typische runde Design. Dabei haben wir auf der Front eine kleine rotierende Bürste, welche Schmutz aus Ecken kehren soll, sowie auf der Oberseite den “LIDAR”-Turm.

In diesem “Turm” steckt ein rotierender Laser-Sensor, welcher deine Wohnung vermisst und anhand dieser Daten eine Karte erstellt. Diese Karte erlaubt es dem Saugroboter, zuverlässig durch deine Wohnung zu navigieren.

Zu diesem Thema kommen wir auch später noch. Auf der Oberseite finden wir zwei Tasten zur Steuerung des Saugroboters direkt am Gerät. Zudem ist natürlich WLAN für eine App-Steuerung integriert.

 

Schmutzauffangbehälter im Heck

Der Schmutzauffangbehälter des D10 ist im Heck integriert. Dieser ist leider nicht übermäßig groß und ich finde ihn etwas “schwieriger” zu entnehmen als bei Saugrobotern, bei denen dieser auf der Oberseite verbaut ist.

Allerdings ist dies schon Meckern auf hohem Niveau. Das Leeren geht aber sehr gut.

 

App von Ultenic

Die App zur Steuerung des D10 hat mich positiv überrascht. So ist diese an sich sehr klassisch aufgebaut und, wie ich finde, auch einfach zu nutzen. So hilft dir die App sogar in deutscher Sprache und mit Videos bei der Einrichtung.

Der Funktionsumfang in Kombination mit dem D10 ist soweit erwartungsgemäß. So findest du auf der Startseite die aktuelle Karte deiner Wohnung, welche automatisch in Räume unterteilt ist. Diese Unterteilung kannst du auch noch anpassen, wie auch No-Go-Zonen anlegen usw. Auch die Saugleistung lässt sich anpassen und du kannst gezielt einzelne Räume saugen lassen.

 

Navigation und Fahrverhalten

Der D10 setzt auf einen rotierenden “Laser”-Sensor auf der Oberseite, welcher eine Karte von deiner Wohnung erstellt und dann seine Position anhand dieser Daten bestimmt. Hierdurch kommt der D10 auch mit unterschiedlichen Räumen, Durchgängen usw. klar.

Dieser vergisst also nicht einmal erkannte Bereiche, sondern arbeitet deine Wohnung nach und nach ab. Dabei unterteilt dieser deine Wohnung auch nochmal in “Unterbereiche” bzw. Räume, welche nacheinander abgearbeitet werden. Entsprechend arbeitet der D10 auch kontrolliert und fährt in geraden Bahnen durch deine Wohnung und nutzt kein Zufallsprinzip.

Etwas überrascht hat mich aber die erste Fahrt des Saugroboters, denn dieser legt nicht gleich los, sondern startet mit einer “Kartierungsfahrt”. Bei dieser saugt der D10 nicht, sondern erstellt zunächst gezielt die Karte deiner Wohnung, an welcher er sich dann später orientiert. Dieser navigiert generell erfreulich sicher und souverän. Hier arbeitet er sicherer und zuverlässiger als es in dieser Preisklasse üblich ist.

 

Saugleistung

Ultenic wirbt beim D10 mit einer Saugleistung von 4000 Pa, was sehr beachtlich wäre für einen Sauger in dieser Klasse. Praktisch würde ich aber sagen, dass die Saugleistung soweit okay ist, aber auch nicht absolut überragend. Diese ist dem Preis von 200€ absolut angemessen, wenn nicht sogar überdurchschnittlich, aber so ganz kann der D10 dann doch nicht mit den “großen” Modellen mithalten.

Dabei ist allerdings Hausstaub und auch Haare auf glatten Böden soweit kein Problem. Hier haben wir eine Reinigungsleistung im Bereich von 95-100%. Bei sehr starker Verschmutzung kann mal ein Haar liegen bleiben, aber hast du primär glatte Böden, passt die Reinigungsleistung. Auf Teppichen wird es etwas schwieriger. Auf glatten Teppichen, also Teppichboden, war die Saugleistung bei mir überraschend gut! Selbst in Kombination mit Tierhaaren. Auf tieferen Teppichen oder besonders “klebrigen” Teppichen wird es aber etwas schwieriger.

Hier kann dann schon ein gewisser Unterschied zu den High-End-Modellen zu spüren sein. Aber im Großen und Ganzen war die Saugleistung in allen Situationen des Ultenic D10 besser, als ich es von einem Saugroboter dieser Klasse erwartet hätte, wenn natürlich auch ein Stück unter den High-End-Modellen.

 

Putzfunktion “Okay”

Wie die meisten Saugroboter bringt auch der D10 eine Putzfunktion mit. Diese ist aber aufgrund der Preisklasse sehr rudimentär. So befindet sich im Schmutzauffangbehälter ein kleiner Wassertank und eine Pumpe. Füllst du hier Wasser ein und setzt die Putzplatte auf, fährt der Saugroboter so durch deine Wohnung. Im Gegensatz zum Ultenic MC1 https://techtest.org/der-ultenic-mc1-im-test-guenstiger-saugroboter-mit-absaug-und-wachstation/ “schrubbt” der Saugroboter aber nicht den Boden, ebenso wenig wird das Putzpad automatisch ausgewaschen.

Der Sauger zieht nur das Putztuch an den Boden gedrückt hinter sich her. Dabei beißt sich diese Funktion auch mit Teppichen. In der Praxis ist diese also primär sinnvoll zu nutzen, wenn du fast nur glatte Böden hast. Hier kann das feuchte Abwischen durchaus die Böden auffrischen und auch helfen, Pollen usw. zu binden, aber hier ist noch deutlich Luft nach oben. Aber erneut für die Preisklasse von unter 200€ ist dies die „gängige“ Putzfunktion.

 

Lautstärke

Bei der Lautstärke gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Der D10 ist weder besonders leise noch besonders laut. Ich würde sagen, dieser befindet sich hier so ein wenig im Mittelfeld.

 

Fazit

Unterm Strich ist der Ultenic D10 besser als ich es erwartet hätte! Gerade die Navigation und die Saugleistung sind überdurchschnittlich.

Klar, wir können hier nicht mit den 500€+ Modellen mithalten, aber der Saugroboter ist absolut brauchbar im Alltag! Oftmals sind sehr günstige Modelle mehr Last als Nutzen, dies kann ich über den Ultenic D10 nicht sagen! Saugleistung und die Navigation sind gut. Die Putzfunktion ist sicherlich besser als nichts, falls du keine Teppiche hast, aber offen gesagt, legst du auf diese besonders viel Wert, würde ich etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Hier sind die High-End-Modelle mit Waschfunktion usw. um einiges besser.

Reicht dir aber eine gute Saugfunktion und Navigation und du brauchst nichts “Besonderes”, dann wirst du mit dem Ultenic D10 sehr zufrieden sein.

Ultenic D10
POSITIV
Preis: Unter 200€, sehr günstiger Saugroboter.
Navigation: Gute Navigation durch LIDAR-Sensor, zuverlässige Kartierung und Navigation.
Saugleistung: Hohe Saugleistung, ausreichend für glatte Böden und sogar Teppiche.
Flexible Reinigungszonen: Möglichkeit, No-Go-Zonen und gezielte Raumreinigungen festzulegen.
NEGATIV
Putzfunktion sehr rudimentär
85

Nextorage NX-A1SE Test: Günstige CFexpress Typ A Speicherkarte mit hoher Leistung

Nextorage NX-A1SE Traditionell sind CFexpress Typ A Speicherkarten sehr teuer! Es gibt hier lediglich eine Handvoll günstiger Modelle, wie die von Pergear. Nun hat aber auch Nextorage ein paar sehr interessante und günstige CFexpress Typ A Speicherkarten auf den Markt gebracht. So bezahlst du zum Zeitpunkt des Tests für die NX-A1SE mit 480 GB gerade einmal 180€, was ein Top-Preis ist!

Auch die größeren Versionen mit 960 GB oder 1920 GB sind vergleichsweise günstig. Aber wie kann das sein? Nextorage wirbt bei der NX-A1SE mit satten 950 MB/s lesend und schreibend, was das Maximum von CFexpress Typ A Speicherkarten ist. Warum dann überhaupt ein teureres Modell nehmen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Nextorage NX-A1SE im Test

Bei der Nextorage NX-A1SE handelt es sich natürlich um eine klassische CFexpress Typ A Speicherkarte. Auffällig bei dieser ist aber zunächst das Gehäuse.

Viele Typ A Speicherkarten setzen auf ein Gehäuse aus Metall, was aus Sicht der Wärmeabfuhr auch absolut Sinn macht! Denn die Hitzeentwicklung ist bei CFexpress Typ A Speicherkarten ein großes Problem.

Nextorage nutzt hier aber ein Gehäuse aus Kunststoff. Qualitativ ist dieses völlig okay, aber es macht mir wegen der Wärmeabfuhr etwas Sorgen. Auch wirkt die Speicherkarte hierdurch nicht ganz so hochwertig wie einige Konkurrenten.

 

CFexpress Speicherkarten = NVME SSDs

CFexpress Speicherkarten sind genau genommen gar keine klassischen “Speicherkarten”, sondern vielmehr SSDs. So setzen diese im Hintergrund auf die PCIe-Schnittstelle und die NVME-Technik. Daher sind diese auch so schnell und ein gutes Stück haltbarer als SD-Speicherkarten, da es deutlich mehr Logik im Hintergrund gibt, welche auf die Datensicherheit achtet. Prinzipiell ist es sogar möglich, CFexpress Speicherkarten mit Adaptern intern in einem PC zu verbauen und als Systemlaufwerk zu nutzen. Dies ist natürlich nicht empfehlenswert, aber technisch machbar.

 

Erweiterte Haltbarkeit

Mit Tools wie CrystalDiskInfo kannst du bei der Nextorage NX-A1SE den aktuellen Zustand auslesen. Speicherkarten sind im Kern Verbrauchsmaterial.

So lassen sich alle Flash-Speicher nur eine begrenzte Anzahl beschreiben, ehe die Zellen kaputt gehen. Bei SD-Karten hast du keine Möglichkeit zu überprüfen, wie viele Schreibzyklen diese schon hinter sich haben und wie der generelle Zustand des Speichers ist.

Bei der NX-A1SE kannst du allerdings auslesen, wie der Zustand der Speicherzellen aussieht und auch wie viele GB du schon auf die Speicherkarte geschrieben hast. Dies macht eine Einschätzung des Zustandes um einiges einfacher. Natürlich kann auch solch eine Speicherkarte unerwartet ausfallen, dies ist aber um einiges weniger wahrscheinlich.

 

CFexpress Typ A = für Sony

Es gibt 2 Typen (genau genommen 3) von CFexpress Speicherkarten: Typ A und Typ B. Typ A wird derzeit exklusiv von Sony genutzt, Typ B von Nikon, Fuji, Canon usw. Es ist möglich, eine Typ A Speicherkarte mit Adapter in einer Typ B Kamera zu nutzen, aber nicht umgekehrt.

 

Warum nutzt Sony CFexpress Typ A Speicherkarten?

CFexpress Typ A Speicherkarten sind langsamer und teurer als die Typ B Modelle. Warum nutzt dann Sony diese? Keine ganz leichte Frage, aber die wahrscheinliche Antwort sind praktische Gründe. So ist es möglich, einen Combo CFexpress Typ A und SD Kartenslot zu bauen.

So kannst du in viele Sony Kameras 2x CFexpress Typ A oder 2x SD Karten einsetzen. Bei Kameras mit CFexpress Typ B Karten musst du dich meist entscheiden, denn hier gibt es nur 1x SD und 1x CFexpress Typ B Slots.

 

Erster Leistungstest der NX-A1SE

Nextorage wirbt bei der NX-A1SE mit Datenraten von bis zu 950 MB/s lesend wie auch schreibend. In der Praxis können die maximalen Datenraten natürlich etwas schwanken, je nach Kartenleser, aber schauen wir einmal mit CrystalDiskMark, was ich hier im Maximum erreichen konnte.

Bei mir im Test wurden leider nicht ganz die vom Hersteller beworbenen Werte erreicht. So schaffte die Speicherkarte dennoch beeindruckende 934 MB/s lesend und 853 MB/s schreibend!Damit gehört diese zunächst zu den schnellsten CFexpress Typ A Speicherkarten auf dem Markt.

 

Keine konstante Schreibrate!

An dieser Stelle kommt leider das „Aber“, denn es ist nicht alles so perfekt, wie es auf den ersten Blick aussieht. So nutzt die NX-A1SE einen Cache beim Schreiben. Heißt, nur ein Teil der SSD ist mit den zuvor gemessenen 853 MB/s beschreibbar. Bei konstanter oder längerer Schreiblast sinkt die Datenrate deutlich. Dies ist auch der Unterschied zwischen der NX-A1SE und den größeren CFexpress Typ A Speicherkarten.

So können wir sehen, dass die Schreibrate ziemlich schnell von 800 MB/s+ auf +- 430 MB/s einbricht. 430 MB/s ist damit die „wirkliche“ Schreibrate der Nextorage NX-A1SE. Dies passt auch zu anderen günstigen CFexpress Speicherkarten, welche ein ähnliches Prinzip nutzen. Lesend ist die Leistung im Übrigen konstant! Hier gibt es keine Einbrüche.

 

Praxis-Test in der A1

Machen wir auch einen Praxis-Test. Hierfür habe ich die Sony A1 genutzt. Folgende Einstellungen habe ich vorgenommen:
● 30 Bilder/s
● 1/2000s Belichtungszeit
● Manueller Fokus
● ISO 100

Hier habe ich zwei Tests durchgeführt. Zunächst habe ich 30 Sekunden lang den Auslöser durchgedrückt, um zu schauen, wie viele Bilder am Ende auf der Speicherkarte landen.

Hier sehen wir schon, dass die Nextorage NX-A1SE schon etwas langsamer ist als die anderen CFexpress Typ A Modelle, aber dennoch deutlich schneller als die SD-Karten. Selbst die großen V90 SD-Karten können nicht mit der Nextorage NX-A1SE mithalten.
In Test 2 habe ich gestoppt, wie lange es dauerte, bis der Buffer komplett auf die Speicherkarte geschrieben wurde.

Hier sehen wir im Kern das gleiche Bild wie schon vorher. So ist die NX-A1SE die langsamste CFexpress Typ A Speicherkarte, aber immer noch schneller als jede SD-Karte.

 

Keine Temperatur-Probleme

Die Sony eigenen CFexpress Typ A Speicherkarten können prinzipiell konstant eine hohe Geschwindigkeit liefern. Warum sage ich prinzipiell?

Wie sehr viele CFexpress Typ A Speicherkarten kämpfen die Modelle von Sony oder ProGrade mit massiven Temperatur-Problemen, welche dazu führen, dass sich die Speicherkarten drosseln, dies auch teils ziemlich extrem!

Auch die Nextorage NX-A1SE wird sehr heiß bei konstanter Last, aber sie überhitzte im Test nicht, weder lesend noch schreibend.

 

Fazit

Die Nextorage NX-A1SE ist ohne Frage nicht die schnellste CFexpress Typ A Speicherkarte, die du derzeit bekommen kannst. Aber diese stellt aus Sicht der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ein klares Upgrade verglichen mit SD-Karten dar.

So erreichte die Speicherkarte im Test lesend konstant 800-900 MB/s und schreibend um die 430 MB/s. Dies liegt daran, dass Nextorage hier ähnlich wie z.B. Pergear auf einen Cache setzen. So kann die Speicherkarte kurzzeitig mit über 800 MB/s beschrieben, aber bei etwas anhaltender Last sinkt die Datenrate auf 430 MB/s.

Wäre dies nun eine teure Speicherkarte, würde ich meckern, aber wir haben hier die so ziemlich günstigste CFexpress Typ A Speicherkarte vor uns, die du im Handel finden kannst. Diese ist z.B. günstiger als eine V90 SD-Karte und in der Praxis ein gutes Stück schneller.

Nextorage CFexpress Typ A Karte 480GB, VPG200 japanische speicherkarte...

  • Günstiger Preis
  • Hohe Lesegeschwindigkeit: Erreicht im Test bis zu 934 MB/s
  • Erweiterte Haltbarkeit
  • Etwas langsamer als beim schreiben als andere Cfexpress Typ A Karten…..
  • ….. aber schneller als jede SD Karte

Also, wenn du nicht das absolute Maximum an Geschwindigkeit brauchst, aber dennoch für Videos und Serienbilder eine hohe Geschwindigkeit suchst, ist die Nextorage NX-A1SE eine super Wahl! Willst du die maximale Geschwindigkeit, dann würde ich zur Lexar CFexpress Typ A Gold Speicherkarte raten.

Nextorage NX-A1SE
POSITIV
Günstiger Preis: Mit 180€ für 480 GB eine der preiswertesten CFexpress Typ A Speicherkarten.
Hohe Lesegeschwindigkeit: Erreicht im Test bis zu 934 MB/s.
Erweiterte Haltbarkeit: Möglichkeit, den Zustand der Speicherzellen auszulesen und Schreibzyklen zu überwachen.
Keine Überhitzung: Trotz hoher Last keine Überhitzungsprobleme festgestellt.
NEGATIV
Etwas langsamer als Konkurrenz: Insgesamt geringere Schreibleistung im Vergleich zu teureren CFexpress Typ A Modellen.
85

FOSSiBOT F2400 Powerstation Test: Leistung, Kapazität und Effizienz im Überblick

Mit der F2400 bietet FOSSiBOT eine Powerstation mit satten 2048 Wh Kapazität und einer Ausgangsleistung von mächtigen 2400 W an. Dabei kannst du die FOSSiBOT F2400 für unter 1000€ bekommen, was ein sehr guter Preis für eine Powerstation mit dieser Kapazität ist. Zudem soll die Powerstation in gerade einmal 2 Stunden komplett geladen werden, und dies trotz des LiFePO4-Akkus.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, wie gut oder schlecht die Powerstation ist! Kann die FOSSiBOT F2400 im Test überzeugen? An dieser Stelle vielen Dank an FOSSiBOT für das Zurverfügungstellen der F2400 für diesen Test.

 

FOSSiBOT F2400 Test

Mit einer Kapazität von 2048 Wh und einer Ausgangsleistung von 2400W ist die F2400 natürlich schon ein etwas größerer Brocken. So misst diese 386 mm × 284 mm × 321 mm und bringt satte 22 kg auf die Waage.

Das Design der Powerstation ist dabei recht klassisch. Wir haben die übliche Kastenform und ein Gehäuse aus adäquatem Kunststoff. Dabei besitzt die Powerstation zwei integrierte Handgriffe auf der Oberseite, welche den Transport etwas erleichtern.

Wobei dies natürlich relativ ist, denn mit 22 kg ist die Powerstation nicht sonderlich portabel. Aber um diese in ein Auto oder in den Garten zu transportieren, reicht es.

 

Anschlüsse der F2400

Die Ausgänge der F2400 Powerstation sind auf der Front und der rechten Seite angebracht. Dort finden wir folgende Ports:

  • 3x 230V Steckdosen mit bis zu 2400 W
  • 2x DC5521 DC Ausgänge mit 12V/3A
  • 1x Zigarettenanzünder 12V/10A
  • 1x XT-60 12V/25A Ausgang
  • 2x USB A Quick Charge 3.0 Ports
  • 3x USB C 20W Ports
  • 1x USB C 100W Port

Damit hat die F2400 eine fantastische Ausstattung an Ausgängen! Hier ist praktisch alles, was du dir wünschen kannst, angefangen bei den starken Steckdosen und dem 100W USB-C-Port.

Die Eingänge zum Laden der Powerstation sind auf der linken Seite unter einer Klappe angebracht:

  • AC Eingang – 1100 W
  • DC Eingang (XT90) – 500 W

Erfreulicherweise ist das Netzteil bereits in der F2400 integriert, welches zudem mit 1100W recht leistungsstark ist. Zudem haben wir noch einen 500W XT90 DC Eingang. Laut Hersteller soll die Powerstation mit bis zu 1600 W geladen werden.

 

Mit Display

Wie die meisten großen Powerstations verfügt auch die FOSSiBOT F2400 über ein Display, welches dir Informationen anzeigt. Hierzu zählen:

  • Ladestand in %
  • Verbliebene Lade-/Nutzungsdauer
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Aktive Anschlüsse
  • Fehlermeldungen

Das Display der FOSSiBOT F2400 ist dabei überdurchschnittlich groß und gut ablesbar.

 

USB-C (mit bis zu 100W)

Die FOSSiBOT F2400 Portable Power Station verfügt über 3x 20W USB-C-Ports und einen schnellen 100W-Port. Im Test konnte der USB-C auch wirklich sauber 100W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Entsprechend funktionierte dieser auch problemlos mit dem Dell XPS 13, iPhone 15 Pro Max und Samsung S24 Ultra.

Dabei unterstützt der USB-C-Port auch PPS: 3,3-21V bei bis zu 5A.

Dies ist die volle PPS-Range, womit die Powerstation auch beispielsweise Smartphones wie das S24 Ultra mit vollem Tempo laden kann. Mehr Infos zu PPS findest du hier: USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS Übersicht und Info.

 

Mit LiFePO4-Zellen!

FOSSiBOT verwendet bei der F2400 LiFePO4-Akkuzellen. Aber was bedeutet das genau? LiFePO4-Zellen bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Zellen mehrere Vorteile:

  1. Höhere Zyklenfestigkeit: Durch eine stabilere chemische Struktur können sie viel mehr Lade- und Entladezyklen durchlaufen, bevor ihre Kapazität erheblich nachlässt. Konkret können LiFePO4-Zellen etwa 3500+ Zyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Zellen oft nur etwa 500 Zyklen schaffen.
  2. Sicherheit: LiFePO4-Zellen können nicht thermisch durchgehen, was das Risiko von Überhitzung und Bränden reduziert.
  3. Umweltfreundlichere Zusammensetzung: Im Gegensatz zu anderen Lithium-Ionen-Batterien enthalten sie keine giftigen Schwermetalle wie Kobalt, was sie umweltfreundlicher und leichter zu recyceln macht.

Trotz dieser Vorteile haben LiFePO4-Zellen auch einige Nachteile. Sie sind bei gleicher Kapazität etwa 20-30% größer und schwerer als Lithium-Ionen-Zellen. Außerdem dürfen LiFePO4-Zellen nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden, obwohl das Entladen bei solchen Temperaturen möglich ist.

Zusammengefasst sind LiFePO4-Zellen eine hervorragende Wahl für Anwendungen, bei denen Sicherheit, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit wichtiger sind als das Gewicht und die Größe des Akkus. Daher bevorzuge ich auch klar diesen Akku-Typ in Powerstations.

 

Kapazität der F2400

Laut Hersteller soll die F2400 eine Kapazität von 2048 Wh haben, was sehr ordentlich ist! Damit gehört diese klar zu den größeren Modellen im Handel. Allerdings ist dies auch nur die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Je nachdem, über welchen Anschluss du die Powerstation entlädst, muss die Spannung der Akkuzellen mal mehr oder weniger aufwändig gewandelt werden. Entsprechend fällt die effektiv nutzbare Kapazität bei Powerstations immer ein Stück niedriger aus.

Ich habe die Kapazität der Powerstation bei verschiedenen Laststufen und an diversen Anschlüssen gemessen:

Im Test schwankte die nutzbare Kapazität der F2400 zwischen 1512 Wh und 1807 Wh, was einer Spanne von 74% bis 88% der Herstellerangabe entspricht. Dies ist ein gutes Abschneiden! Die „minimalen“ 1512 Wh wurden dabei bei einer Last von lediglich 100W über die Steckdose gemessen, was für viele Powerstations der Worst Case ist, langsam über Steckdosen entladen zu werden. Spannenderweise konnte ich die beste Kapazität beim 100W-Entladen über den USB-C-Port messen. Hast du also ein Notebook, das auch via USB-C geladen werden kann, nutze den USB-C-Port der Powerstation und nicht ein gesondertes Netzteil. Dies steigert die Effizienz deutlich.

 

Problemlose Steckdosen

Die 3 Steckdosen der F2400 bieten eine Leistung von bis zu 2400W bzw. kurzzeitig bis zu 4800W. Dabei ist natürlich eine reine Sinuswelle vorhanden. In meinem Test habe ich die Steckdosen mit diversen kleineren Netzteilen (Notebook und Mini-PCs) sowie mit Werkzeug-Ladegeräten (Einhell) und einem Heizlüfter getestet.

Dabei konnten die Steckdosen wirklich 2400W liefern, und es gab keine Auffälligkeiten oder Anomalien. Alle Geräte haben sich soweit normal und unauffällig verhalten. Probleme mit einem höheren Anlaufstrom schien die Powerstation dabei nicht zu haben, zumindest die bis zu 2500W meines Heizlüfters wurden problemlos ausgehalten.

 

Dezente Lüfter

Etwas ungewöhnlich sind die Lüfter der FOSSiBOT F2400. Diese sind an den Seiten unter zwei Klappen angebracht, welche du im Betrieb manuell öffnen musst. Vermutlich sollen diese beim Wasserschutz helfen. Hier sehe ich aber das Potenzial, dass dies vergessen wird und die Powerstation überhitzt. Prinzipiell sind die Lüfter der Powerstation sehr dezent! Selbst bei Volllast sind diese vergleichsweise ruhig. Allerdings springen die Lüfter unter 500W Last fast gar nicht an. Daher halte ich die Lüfter für kein großes Problem, und diese sind eher ein Vorteil.

 

Laden mit bis zu 1100W!

Die F2400 hat bereits ein Netzteil integriert, welches die Powerstation mit bis zu 1100W an einer Steckdose laden kann. Beeindruckend!

Spannenderweise kannst du die Leistungsaufnahme der Powerstation mithilfe eines Drehrads auf der Front auch reduzieren. So stehen hier folgende Stufen zur Auswahl:

  • 1100W
  • 900W
  • 700W
  • 500W
  • 300W

Wann ist dies praktisch? Einerseits ist langsames Laden immer etwas schonender, zum anderen kann dies praktisch sein, wenn du beispielsweise die Powerstation an einem Inverter lädst, den du nicht überfordern willst. Dies ist eine Funktion, die ich sehr begrüße!

 

Wie lange dauert das Laden der FOSSiBOT F2400?

Aber wie lange dauert das Laden der Powerstation nun? Um dies herauszufinden, habe ich ihre Leistungsaufnahme geloggt.

FOSSiBOT F2400 Ladedauer

So können wir sehen, dass eine vollständige Ladung der FOSSiBOT F2400 im 1100W-Modus rund 2:45 Stunden dauert, was bei einer Powerstation mit 2048 Wh Kapazität doch recht schnell ist! Was wir aber auch sehen können, ist, dass es nach ca. 30 Minuten zu kleineren Aussetzern kommt. Diese wären möglicherweise als temperaturbedingte Drosselungen einzustufen. Um dies zu testen, habe ich auch mal einen Ladevorgang mit 700W geloggt.

Und hier können wir sehen, dass es nicht zu diesen Einbrüchen kommt. Dennoch dauert der Ladevorgang mit 3:45 Stunden natürlich ein Stück länger.

 

Laden via DC / Solar?

Natürlich kann die FOSSiBOT F2400 nicht nur über die Steckdose geladen werden, sondern auch über DC-Quellen, also den KFZ-Zigarettenanzünder im Auto oder via Solar. Hierfür haben wir einen universellen XT90-Anschluss (ein Standardanschluss), welcher 11,5 – 50V und maximal 20A bzw. 500W unterstützt.

Damit hat die FOSSiBOT F2400 einen sehr mächtigen DC-Eingang! Im Lieferumfang liegen auch ein XT90-zu-KFZ-Stecker sowie ein XT90-zu-MC4-Adapter bei. So kannst du problemlos universelle Solarpanels an der Powerstation nutzen. Dabei hat die Powerstation einen MPPT-Controller integriert. Bei mir funktionierte die Powerstation in Kombination mit einem 200W-Panel (0815 Solarpanel) absolut ohne Probleme. Beim Laden an einer 12/13V-Quelle (wie in einem Auto) lag die maximale Leistungsaufnahme bei ca. 100W, was so weit passt.

 

Nutzung als USV / gleichzeitig Laden und Entladen

Es ist problemlos möglich, die FOSSiBOT F2400 gleichzeitig zu laden und zu entladen, egal ob via Solar oder über die Steckdose. Auch ist es möglich, die F2400 als USV zu nutzen. Im Test funktionierte dies mit einem PC auch problemlos, und es gab beim Umschalten keine Probleme. Je nachdem wie sensibel deine Geräte bzw. die Netzteile deiner Geräte sind, kann das natürlich immer noch anders aussehen, aber bei mir im Test war die Umschaltzeit für meine Geräte schnell genug.

Bei mir schwankte die Effizienz dabei zwischen 76% und 98%, je nach Last, was sogar ziemlich gut ist!

 

Fazit zur FOSSiBOT F2400

Ich bin mit der FOSSiBOT F2400 richtig zufrieden, vor allem wenn wir den Preis bedenken! Diese Powerstation ist zum Zeitpunkt des Tests für klar unter 1000€ zu bekommen.

Für eine Powerstation mit 2048 Wh und 2400 W Ausgangsleistung ist das schon ein sehr guter Preis! Im Test erreichte die Powerstation dabei eine maximale nutzbare Kapazität von bis zu 1807 Wh. Dies entspricht 88% der Herstellerangabe, was ein gutes Abschneiden ist. Hinzu kommen die vielfältigen Anschlüsse, angefangen bei den 3x Steckdosen über die diversen USB-C-Ports mit bis zu 100W, den XT60-Ausgang, KFZ-Ausgang usw. Dabei funktionierten im Test alle Anschlüsse absolut problemlos!

Auch das Laden der Powerstation selbst ging wunderbar schnell im Test mit bis zu 1100W an der Steckdose und bis zu 500W über den DC-Eingang. Dank der hohen DC-Eingangsleistung ist die Powerstation auch wunderbar als „Solargenerator“ geeignet, zumal wir hier auch die haltbaren LiFePO4-Zellen haben. Weitere Pluspunkte sind die niedrige Lautstärke, das umfangreiche Display, der Lieferumfang und die gute USV-Funktionalität. Was spricht gegen die FOSSiBOT F2400? Eigentlich nicht viel. Die Powerstation ist sehr groß und schwer, das war es aber auch schon. Ansonsten habe ich nichts Großes zu bemängeln!

Also von daher von mir ein Kauftipp!

FOSSiBOT F2400
POSITIV
Hohe Kapazität und Leistung
Vielfältige Anschlüsse
Kann in ca. 2:45 Stunden vollständig geladen werden
Hochwertige LiFePO4-Akkuzellen
Niedrige Lautstärke
Gute USV-Funktion
Für unter 1000 € erhältlich, was für die gebotene Leistung und Kapazität ein sehr guter Preis ist
NEGATIV
Große und schwere Bauweise
Manuelle Lüfterklappen
92