Normale Batterien spielen zwar in unserem Alltag mittlerweile keine so große Rolle mehr, aber ab und an werden diese weiterhin benötigt. Gerade in Dingen wie Fernbedienungen usw. kommen diese noch zum Einsatz.
Aber was für Batterien kaufen? Jeder Discounter hat hier seine Hausmarken, welche verglichen mit den “Großen” wie Varta und Duracell schon extrem günstig sind.
Welcher Discounter hat aber die besten AA-Batterien? Aldi mit seinen Active Energy? Lidl mit Tronic? REWE mit Ja? Oder vielleicht doch ein anderer Discounter?
Um diese Frage zu klären habe ich AA-Batterien von 7 Discountern gekauft und diese gegen Batterien von VARTA und Duracell in den Vergleich geschickt.
Folgende Batterien schicke ich in diesen Vergleich:
Preis pro Batterie
Aldi / Activ Energy
0.18 €
DM / Paradies
0.19 €
Duracell Plus
0.86 €
Edeka / Power Cell
0.18 €
Lidl / Tronic
0.18 €
Netto / Star
0.20 €
REWE / ja!
0.18 €
Rossmann / Rubin
0.21 €
VARTA Batterien AA
0.40 €
Ich habe jeweils die Hausmarke sämtlicher großer Discounter gekauft, Aldi, Lidl, REWE, Rossmann, Netto, Edeka und DM.
Zudem habe ich mir ein Set Duracell und Varta Batterien bei Amazon bestellt.
Preislich gibt es hier allerdings keine Diskussion, wer günstiger ist. Je nach Set Zusammenstellung können die Preise natürlich etwas schwanken, aber ich habe für die Duracell Batterien 0,86€ pro Stück bezahlt, womit diese klar die teuersten waren.
Auf Platz 2 sind die Varta mit 0,40€ pro Stück. Die Batterien vom Discounter hingegen waren alle preislich +- gleichauf. So hatten wir lediglich eine Spanne von wenigen Cent Preisunterschied.
Wie wurden die Batterien getestet?
Ich habe die Batterien in einem SkyRC MC3000 getestet. Hier habe ich diese mit 0,1A Last entladen (einer geringen Last) und 0,4A, einer etwas höheren Last.
Dabei habe ich jeweils 2 Batterien von jedem Anbieter getestet bzw. sollte mir ein Wert verdächtig vorkommen (was bei 3 Batterien passiert war), nehme ich noch eine 3. mit dazu.
Die Batterien wurden bis zu einer Spannung von 1V entladen, dann stoppte der Test.
Im Folgenden siehst du den Mittelwert aus den jeweiligen Messungen.
Welche Discounter Batterie hat die höchste Kapazität?
Starten wir mit der Messung bei niedriger Last von 0,1A.
Ich war hier sehr überrascht! Zunächst sind alle Batterien recht dicht beieinander. So erreichten die schlechtesten im Schnitt 2226 mAh und die besten 2477 mAh. Das sind in der Praxis keine großen Unterschiede.
Aber wer war am besten?
DM / Paradies
Edeka / Power Cell
Duracell Plus
Netto / Star
Aldi / Activ Energy
Lidl / Tronic
Rossmann / Rubin
REWE / ja!
VARTA Batterien AA
Dies ist eine Rangliste welche ich so nicht erwartet hätte. Platz 1 geht an die “Paradies” aus dem DM Markt, Platz 2 an die “Star” von Netto, Platz 3 an die Duracell Batterien und Platz 4 an die “Star” vom Netto.
Dass die Batterien von Netto und Edeka sehr dicht beieinander sind, ist vermutlich keine Überraschung, denn diese beiden Konzerne gehören zusammen. Entsprechend wäre es nicht verwunderlich, wenn dies die gleichen Batterien nur mit anderen Namen wären.
Das aber die DM Paradies so stark sind hätte ich nicht gedacht. Duracell landet immerhin auf Platz 3.
Varta holt wiederum etwas abgeschlagen den letzten Platz. Dies ist schon etwas traurig, da Varta ja eigentlich für Qualität steht.
Bei höherer Last das gleiche Bild?
Aber wenn wir die Batterien etwas mehr belasten, bleibt dann das Bild gleich?
Weitestgehend ja. Allerdings verschieben sich die Ränge teils etwas.
DM / Paradies
Netto / Star
Edeka / Power Cell
Duracell Plus
Lidl / Tronic
Aldi / Activ Energy
REWE / ja!
Rossmann / Rubin
VARTA Batterien AA
Die “Paradies” vom DM bleiben die besten Batterien. Auf Platz 2 schieben sich die “Star” vom Netto +- gleich auf mit den “Power Cell” des Edeka.
Erneut bekräftigt dies die Vermutung, dass wir hier die gleichen Batterien nur unter anderem Namen haben.
Duracell rutscht hingegen auf Platz 4.
Auf dem letzten Platz bleibt erneut Varta, gefolgt von Rossmann und REWE.
Spannungsverlauf
Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den Spannungsverlauf. Gab es hier Auffälligkeiten?
Die erste Auffälligkeit betrifft die Varta Batterie, welche klar die niedrigste Spannung hatte. Ansonsten das zu erwartende Bild, DM knapp vor Edeka.
Spannend ist vielleicht noch die Duracell, welche eine etwas niedrigere Spannung am Anfang hat, aber dann nach hinten heraus wieder Boden gut macht.
Fazit
Das Fazit aus diesem Test ist, kauf Batterien beim Discounter! Es macht keinen Sinn auf Marken wie Duracell oder Varta zu achten. Gerade Varta hatte bei mir echt nicht gut abgeschnitten.
Duracell hat sich etwas besser verkauft, kam aber auch nicht über Platz 3 oder 4 hinaus, bei dem 4x Preis.
Welche AA-Batterien würde ich nun kaufen? Zunächst sind die Unterschiede in der Praxis nicht groß. Aber tendenziell würde ich zu folgenden Modellen greifen:
Gerade wenn du viel unterwegs bist, ist leichtes Gepäck etwas sehr wichtiges und angenehmes. So konzentrieren wir uns bei techtest in der Regel eher auf besonders interessante High End Powerbanks, welche aber auch meist recht groß und schwer sind.
In diesem Artikel soll es hingegen um besonders leichte und kompakte Powerbanks gehen, die sich fürs Wandern, Camping usw. eignen.
Welche Modelle würde ich hier für das Jahr 2024 empfehlen?
Update: Ich habe die Empfehlungen für das Jahr 2024 geupdatet, auch wenn diese an sich weitestgehend gleich bleiben.
Ich habe für diesen Artikel 7 besonders leichte und kompakte, aber leistungsfähige Powerbanks ausgewählt.
Dabei würde ich Modelle in der 10000 mAh oder 20000 mAh Klasse empfehlen. Es gibt natürlich noch “mini” Powerbanks, die nochmals deutlich leichter sind, aber diese haben entsprechend auch um einiges weniger Kapazität.
Im Allgemeinen hat die 20000 mAh Klasse das beste “Gewicht zu Kapazitätsverhältnis”.
Das wichtigste bei einer Powerbank ist zunächst die Kapazität. Die Kapazität von Powerbanks teste ich mit einer elektronischen Last.
Hier nutze ich die ATORCH DL24*, welche eine Powerbank bei einem konstanten Strom entladen kann. Die Kapazität schreibe ich dabei mit einem PowerZ KM001C mit.
Diese Kombination sorgt für sehr gut reproduzierbare Werte.
Das PowerZ Messgerät kommt auch für die Messung der Ladegeschwindigkeit und das Auslesen der Lade-Protokolle zum Einsatz.
Anschließend werden die Powerbanks natürlich in der Praxis an diversen Endgeräten getestet und vermessen.
Die besten Powerbanks zum Wandern
Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere Testkanidaten, besonders auf Größe und Gewicht.
Hier müssen wir in die 10000 mAh und 20000 mAh Modelle unterteilen.
Unsere zunächst kleinste und leichteste Powerbank ist die Nitecore NB10000, mit 150g und 74 cm³ Volumen.
In der 20000 mAh Klasse ist es nicht ganz so eindeutig. Hier ist die VEGER V2053 die leichteste Powerbank mit 305g, aber die Nitecore NB20000 die kompakteste Powerbank.
Letzteres ist besonders beeindruckend wenn wir uns die sonstigen Leistungswerte ansehen. Alle Powerbanks, die ich hier empfehle, besitzen einen USB-C Port. Dieser unterscheidet sich allerdings doch etwas in seiner Leistungsfähigkeit.
INIU BI-B61
20W
INIU BI-B5
20W
Charmast W1052
18W
VEGER Powerbank 10000mAh
15W
VEGER V2053 20000mAh
20W
Nitecore NB10000
18W
Nitecore NB20000
45W
Die meisten Modelle haben einen 18/20W USB C Port. Lediglich die Nitecore NB20000 sticht hier mit bis zu 45W positiv hervor! Umgekehrt die VEGER Powerbank 10000mAh hat lediglich einen 15W USB C Port (5V/3A).
Die Anschlüsse können auch bei allen Powerbanks die beworbene Leistung liefern. Lediglich bei der Nitecore NB20000 ist zu erwähnen, dass diese bei 45W konstanter Ausgangsleistung Temperaturprobleme hat. Diese kann hier überhitzen und sich abschalten. In der Praxis aber kein übermäßig großes Drama, sofern du am USB C Port nicht Notebooks lädst.
Wie hoch ist die echte Kapazität?
Aber wie hoch ist die Kapazität unserer Powerbanks in Wirklichkeit? Die vollständigen Messungen der Kapazität findest Du in den jeweiligen Einzeltests. Ich messe dort die Kapazität bei verschiedenen Leistungsstufen. Hier wähle ich jeweils die höchste Messung für den Vergleich aus.
Überraschenderweise sind sich alle Powerbanks in ihrerer jeweiligen Klasse recht ähnlich. So erreichen die 20000 mAh Powerbanks alle +- 18xxx mAh Kapazität und die 10000 mAh Modelle 9xxx mAh.
Innerhalb der jeweiligen Klasse macht es also keinen Sinn eine Powerbank der anderen aufgrund der Kapazität vorzuziehen.
Kapazität zu Größe und Gewicht
Spannend wird es, wenn wir das Verhältnis von Größe und Gewicht zur Kapazität vergleichen. Gerade fürs Wandern oder Ausflüge ist natürlich eine Powerbank mit möglichst hoher Energiedichte optimal.
Zum Vergleich nehme ich in diese Tabelle auch mal die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) mit auf, welche ein “durchschnittliches” 20000 mAh Modell ist.
Powerbanks mit dem besten Verhältnis aus Kapazität zu Gewicht
Zunächst stechen hier die beiden Nitecore Modelle hervor, welche ganz eindeutig die beste Kapazität in Anbetracht der Größe bieten.
Spannenderweise ist hier vor allem die kleine Nitecore NB10000 besonders stark. Diese bietet sowohl das beste größe zu Kapazitätsverhältnis, wie aber auch das beste Gewichts zu Kapazitätsverhältnis.
Theoretisch wären 2x die NB10000 besser als alle 20000 mAh Modelle.
Die NB20000 folgt auf Platz 2 bzw. 3. So kann die VEGER V2053 20000mAh sich zwischen die beiden Nitecore Modelle setzen, was das Gewichts zu Kapazitätsverhältnis betrifft.
Ladedauer
Unterwegs muss es manchmal schnell gehen. Wie lange brauchen unsere Powerbanks von 0% auf 100% geladen zu werden?
Folgende Werte sind jeweils an einem “optimalen” Ladegerät ermittelt. Meist ist dies ein 20W USB C Ladegerät, außer bei der Nitecore NB20000 wo es ein 30W Ladegerät ist.
Erneut stechen die beiden Nitecore Modelle positiv hervor, welche sich am schnellsten laden lassen. Abseits von diesen beiden tun sich die anderen Modelle nicht viel. Tendenziell brauchen aber die VEGER Modelle etwas länger.
Video
Auf Youtube findest auch ein Video von mir zu dem Thema, welche die besten Powerbanks fürs Wandern sind.
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Vielleicht bist Du schon einmal über Powerbanks gestolpert mit einem Solarpanel im Deckel. Klingt gerade fürs Wandern spannend! Eine Powerbank, die sich selbst auflädt, klingt ja toll.
Allerdings muss ich von diesen Modellen ganz klar abraten!
Die hier integrierten Solarpanels sind so klein, dass praktisch keine Energie dabei rumkommt. Zudem benötigt ein Solarpanel direkten Sonnenschein, was auch nicht immer möglich ist.
Du bräuchtest mehrere Tage pralle Sonne bei den meisten Modellen um 1x dein Smartphone zu laden.
Fazit, welche ist die beste Powerbank fürs Wandern?
Ich halte die beiden Nitecore Powerbanks, NB10000 und NB20000, für die derzeit besten Powerbanks, wenn es dir um möglichst kompakte Abmessungen und ein niedriges Gewicht geht, aber du dennoch eine vernünftige Kapazität und Ausstattung möchtest.
Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, so kostet die NB10000 um die 50-70€ und die NB20000 um die 100-120€.
Dies sind sicherlich stolze Preise, welche aber auch etwas durch die wirklich sehr hohe Energiedichte gerechtfertigt ist. Theoretisch ist 2x die NB10000 die “beste” Wahl, auch wenn du 20000 mAh Kapazität suchst und auf die 45W Leistung verzichten kannst.
Es gibt mittlerweile eine “Gen2” Version der NB10000, welche wassergeschützt ist und 20W Leistung hat, aber ansonsten identisch ist.
Dir sind die Nitecore Modelle zu teuer? Dann würde ich dir einen Blick Richtung VEGER empfehlen.
Mit der Turbo Station TS-462 bietet QNAP ein ausgesprochen interessantes NAS an. So bietet dieses einen Intel Prozessor, 2,5 Gbit LAN, 4 Festplatten Schächte und 2x NVME SSD Slots.
Um es noch besser zu machen, besitzt das NAS noch einen PCIe Erweiterungs-Slot.
Dabei ist das TS-462 ein sehr schön kompaktes NAS. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schnell ist das TS-462? Reicht der Intel Celeron N4505 aus und wie steht es um die Software?
Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Ausleihen des TS-462 für diesen Test.
Rein optisch zählt das TS-462 eher zu QNAPs Einsteiger/Home Modellen. So besitzt dieses ein einfaches Gehäuse aus weißem Hochglanz Kunststoff, mit einem kupfer/goldenen Akzent auf der Front.
Die 4x Hot Swap Schächte sind dabei unter einer Abdeckung versteckt.
Allerdings, spätestens bei einem Blick auf die Rückseite sehen wir, dass das TS-462 kein absolutes Einsteiger- NAS ist. So besitzt dieses folgende Anschlüsse:
1x 2,5 Gbit LAN
1x USB 3.0
2x USB 2.0
1x HDMI
2,5 Gbit LAN ist schonmal sehr gut! Zudem besitzt das TS-462 auch einen PCIe Slot! Theoretisch könntest du also sogar eine 10 Gbit LAN Karte nachrüsten.
Auf der Front haben wir einen weiteren USB 3.0 Port, wie auch diverse Status LEDs und den Einschalter.
2x versteckte NVME Slots
Neben den 4x 3,5/2,5 Zoll Hot Swap Schächten hat das TS-462 auch zwei NVME SSD Slots. Diese sind etwas versteckt, um sie zu erreichen, musst du die 4x Hot Swap Schlitten entfernen.
Anschließend findest du die Slots an der Seite.
RAM erweiterbar
Du kannst aber das NAS nicht nur mit PCIe Karten und NVME SSDs erweitern, auch RAM Upgrades sind möglich!
So besitzt das TS-462 zwei SO-DIMM RAM-Slots, mit deren Hilfe du den RAM (offiziell) auf bis zu 16 GB erweitern kannst.
Die Software des TS-462
QNAP setzt beim TS-462 natürlich auf seine QTS Software, welche so +- bei allen aktuellen QNAP NAS Systemen zum Einsatz kommt.
QTS ist ein Betriebssystem, das auf Linux basiert und komplett über eine WebUI gesteuert wird. Wir haben hier aber keine “08/15” WebUI wie du sie vielleicht von einem Router kennst, sondern fast eher eine Art Remote-Desktop in deinem Webbrowser.
Bei der ersten Verbindung wirst du aufgefordert, das System einzurichten, wobei du ein Benutzerkonto erstellen musst. Das NAS lädt automatisch die aktuelle Version von QTS herunter. Nach Abschluss dieses Vorgangs kannst du dich in QTS einloggen und wirst von einem Desktop begrüßt.
Wir haben hier auch wirklich einen “richtigen” Desktop mit verschiedenen Apps/Programmen, einem Fenster Manager, Datei-Manager usw. So kannst du hier auch Multitasking bei der Steuerung des NAS bzw. bei den Anwendungen auf diesem betreiben.
Die wichtigsten Apps wären:
Systemsteuerung: Hier findest du alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software-Updates, usw.
File Station: Dies ist der lokale Dateibrowser.
Speicher & Snapshots: Hier kannst du die installierten Festplatten/SSDs sehen, sie einem Pool hinzufügen, ein RAID erstellen, usw.
App Center: Wie der Name schon sagt, ist das App Center der App Store des QTS Systems.
Nach der ersten Basis-Einrichtung solltest du in die “Speicher & Snapshots” Anwendung gehen.
QTS zählt gemeinsam mit Synologys Betriebsystem zu den beiden besten NAS-Betriebssystemen. Gerade was den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit angeht, sind beide Betriebssysteme hervorragend und auch Ugreen, Terramaster oder ASUSTOR voraus.
Allerdings ist QTS im direkten Vergleich etwas “professioneller” wirkend. So scheint sich QTS etwas mehr an erweiterte Nutzer zu richten.
Dies sehen wir gerade bei der Speicherkonfiguration. So kannst du hier Thin Volume, Thick Volume, Static Volume, SSD Over-Provisioning, usw. einrichten, was es bei anderen Systemen so nicht gibt.
Das Erstellen von freigegebenen Ordnern und Benutzeraccounts ist wiederum sehr einfach und übersichtlich.
Zusätzlich gibt es im App Center zahlreiche Erweiterungen. So hat QNAP einen der umfangreichsten NAS App Stores. Wir haben hier einige etwas nischigere Apps, aber auch viele, die qualitativ sehr hochwertig sind und einen großen Mehrwert darstellen.
Sprechen wir kurz über ein paar spannende Apps.
QuMagie
QuMagie ist eine Art Google Foto Alternative. So besteht QuMagie aus einer WebUI und einer Smartphone App.
Diese sortiert deine Bilder in einer optisch schönen TimeLine, wie auch auf Wunsch nach Alben, Ordnern usw.
In der Smartphone App besteht zudem die Möglichkeit für einen Auto-Upload von gemachten Bildern.
Als weitere Besonderheit bietet QuMagie sogar eine AI Erkennung des Bildinhalts. Diese funktioniert zugegeben nicht so gut wie bei Google Foto, aber kann durchaus helfen Bilder zu sortieren, ähnliche Bilder zu finden, Gesichter zu erkennen usw.
Notes Station 3
Notes Station 3 ist wie der Name schon vermuten lässt, eine Notizen App. Diese ist so ein wenig im Vorbild von Evernote.
Zwar ist die App vom Funktionsumfang recht einfach, aber sie macht ihren Job!
Container Station
Die Container Station ist eine App, welche dir das einfache Virtualisieren von Betriebssystemen und vor allem Containern wie von Docker erlaubt.
Klar die CPU im TS-462 ist kein „Monster“, aber gerade für kleinere Docker-Container ist diese mehr als ausreichend.
Dabei ist die Benutzeroberfläche und der Funktionsumfang des TS-462 hervorragend! Hier ist klar ersichtlich, dass QNAP einiges an Arbeit in diese App gesteckt hat.
HBS 3
HBS 3 erlaubt eine einfache und unkomplizierte Sicherung der Daten auf dem NAS in die Cloud oder auf ein anderes NAS-System. Hierbei werden Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, HiDrive, usw. unterstützt.
Daten lassen sich dabei auch “on the Fly” verschlüsseln, so dass diese nicht offen in den Speicherdiensten liegen.
Ebenfalls ist hierüber eine Synchronisation zu diversen Cloud Speicher Diensten möglich.
Datenraten und Leistung des QNAP TS-462
Im TS-462 steckt der Intel Celeron N4505. Der Intel Celeron N4505 ist jetzt sicherlich keine super mächtige CPU mit ihren 2 Kernen und bis zu 2,9 Ghz, aber diese reicht für ein NAS durchaus aus.
Folgende Datenraten konnte ich mit einer SSD erreichen.
Prinzipiell kann das QNAP TS-462 also die vollen +- 290 MB/s der 2,5 Gbit LAN Verbindung erreichen. Praktisch sind es mit dem Windows Explorer allerdings eher 240-280 MB/s.
Dies in beide Richtungen! Wohlgemerkt mit einer SSD, mit einem HDD Raid kann dies nochmals etwas anders aussehen.
Allerdings gibt es durchaus Punkte, wo wir sehr deutlich merken, dass der Celeron N4505 nicht übermäßig schnell ist! Vor allem bei Media-Anwendungen wie QuMagie, wo dieser sehr lange für die KI-Erkennung und das Berechnen der Vorschauen benötigt.
Verschlüsselung
QNAP erlaubt die Verschlüsselung ganzer Laufwerke, wie aber auch nur von einzelnen freigegebenen Ordnern.
Ändert dies etwas an den Datenraten?
Nein! Das QNAP TS-462 schafft weiterhin das volle 2,5 Gbit LAN Tempo, der Intel Celeron N4505 ist also nicht von der Verschlüsselung überfordert.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch bei NAS Systemen hängt sehr stark von den verbauten Laufwerken ab. Festplatten benötigen pro Stück ca. 5-10W.
Um “nur” den Stromverbrauch des QNAP TS-462 zu messen habe ich lediglich eine NVME SSD verbaut, welche effektiv kaum für mehr Leistungsaufnahme sorgt.
Hier benötigte das NAS um 16 W im Leerlauf mit 2,5 Gbit LAN und knapp unter 20W unter Last.
Damit ist das QNAP TS-462 sehr sparsam.
Fazit
Das QNAP TS-462 ist derzeit vermutlich das beste 4-Bay NAS unter 500€! Warum? Die Mischung aus guter Hardware und Software machts.
So bietet Synology ebenfalls eine herausragende Software, aber diese bieten unter 500€ nur NAS Systeme mit 1 Gbit LAN an, was die Datenraten um 2,5x verglichen mit dem QNAP TS-462 reduziert. Das DS423+ von Synology wäre an sich vergleichbar, fehlt es aber an schnellen LAN Ports.
Das Ugreen DXP4800 wiederum ist von der Hardware leicht besser, aber Ugreens NAS Software kann nicht mit QNAP mithalten! QNAP hat einen signifikanten Vorteil beim Funktionsumfang und alles wirkt um einiges “runder”.
Die Mischung aus guter Hardware mit 2,5 Gbit LAN Port, NVME SSD Slots usw. + starke und umfangreiche Software machen das QNAP TS-462 aus meiner Sicht zum derzeit besten NAS für den erweiterten Heim-Nutzer bzw. kleinere Büros.
Gerade da 2,5 Gbit LAN auf dem vormarsch ist, macht es aus meiner Sicht kaum noch Sinn ein teureres NAS ohne 2,5 Gbit oder 10 Gbit LAN zu kaufen. QNAP hat hier einen sehr guten Job gemacht!
Vor rund einem Jahr habe ich den Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku Auto-Heating auf Techtest getestet.
Dort war ich mit dem Akku sehr zufrieden. Seit diesem Test ist nun rund 1 Jahr vergangen und in diesem Jahr habe ich den Akku konstant in meiner DIY Solaranlage genutzt.
Daher dachte ich, es wäre vielleicht eine gute Gelegenheit einmal zu dem Akku zurückzukehren und zu schauen, wie gut dieser sich in diesem Jahr gehalten hat.
Bei dem Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku mit Auto-Heating handelt es sich um einen recht klassischen LiFePO4 Akku im “Auto-Batterie-Style”.
Bei Power Queen handelt es sich um einen chinesischen Hersteller, welcher vergleichsweise günstige Akkus anbietet. Daher war sicherlich für den ein oder anderen die Haltbarkeit interessant.
In meinem Test konnte der Akku durch eine unspektakulär gute Leistung wie auch der nicht selbstverständlichen Untertemperatur-Abschaltung punkten.
Die Kapazität des Akkus schwankte um die 105,xx Ah im Neuzustand.
Haltbarkeit von LiFePO4 Akkus
Eins der Highlights von LiFePO4 Akkus ist die Haltbarkeit. So wirbt Power Queen mit satten 4000~15000 Zyklen.
Dies ist signifikant mehr als bei Blei Gel Akkus! Diese habe ich früher bei meinen DIY Solaranlagen genutzt und hier hielt ein Akku kaum mehr als 1 Jahr, ehe die Kapazität massiv einbrach.
Dies konnte ich bei LiFePO4 Akkus bisher so absolut nicht beobachten. Daher bin ich auch so ein Fan dieses Akku-Typs, auch wenn diese auf den ersten Blick etwas teurer sind als Blei Gel Akkus.
Wie habe ich den Akku in dem Jahr genutzt?
Ich habe den Power Queen Akku mit einem anderen 100 Ah Akku (anderer Hersteller) parallel an einem Victron Energy MPPT 100 / 20A Ladecontroller betrieben.
Die Energie kam hier von 2x 380W Solarpanels und wurde genutzt, diverse Smart Home Boxen, meinen Home Assistant Server usw. zu betreiben.
Entsprechend war die Last nicht extrem hoch, aber konstant. Tagsüber wurde geladen, nachts entladen, 365 Tage im Jahre. Im Sommer waren hier die Zyklen natürlich deutlich weniger tief, da schneller und mehr nachgeladen wurde, im Winter hingegen habe es ab und an auch mal 100% Zyklen.
Ich schätze, es gab also ca. 365 Zyklen, die in einer Tiefe von 20% bis 100% schwanken.
An sich für einen LiFePO4 Akku nicht viel, aber ein Blei Gel Akku wäre nach dieser Zeit schon ziemlich platt gewesen, nach meiner Erfahrung (ich habe hiervon früher einige “verbraucht”).
Die Kapazität nach einem Jahr
Kommen wir zum spannenden Punkt, wie viel Kapazität hat der Akku nach einem Jahr noch? Ein leichter Kapazitätsverlust wäre zu erwarten, anfangs kann die Kapazität von LiFePO4 Akkus leicht fallen, ehe diese sich dann stabilisiert.
Allerdings nach dieser an sich geringen, aber konstanten Belastung, wäre alles über 5% Kapazitätsverlust “unerwartet”.
Ich habe hierfür den Akku an das gleiche Ladegerät und Messgerät wie beim Test vor einem Jahr angeschlossen und kam auf folgende Werte:
Ja, die Kapazität ist in diesem Jahr etwas gesunken. Im neuen Zustand erreichte der Akku um die 105 Ah, nach einem Jahr um die 102 Ah.
Wir haben einen Kapazitätsverlust von +- 3%. Dies ist nicht auffällig viel, ganz im Gegenteil! Auch nach einem Jahr hat der Akku weiterhin mehr Kapazität als beworben wurde.
Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah
Vor einer Weile habe ich schon einen ähnlichen Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah gemacht.
Bei diesem sank die Kapazität nach einem ähnlichen Zeitraum etwas mehr, von 102 Ah auf 97 Ah, also um ca. 5%.
Entsprechend hat sich der Power Queen Akku im Vergleich etwas besser gehalten.
Andere Probleme mit dem Akku?
Gab es denn in dem Jahr Nutzung irgendwelche anderen Probleme oder Auffälligkeiten? Nein.
Der Akku hat bei mir absolut unproblematisch auch im Zusammenspiel mit dem anderen 100 Ah Akku (Creabest) funktioniert. Das BMS hatte während der gesamten Zeit nicht irgendwie die Funktion unterbrochen oder andere Probleme gemacht.
Der Akku hat einfach funktioniert.
Fazit
Wir können es hier eigentlich kurz machen. Ich bin weiterhin mit dem Power Queen Akku sehr zufrieden! Dieser hat im letzten Jahr im Dauereinsatz absolut problemlos funktioniert und auch der erneute Test zeigte kaum einen Kapazitätsverlust.
In einem Jahr hat sich die Kapazität um lediglich +- 3Ah reduziert. Dabei liegt diese weiterhin über den beworbenen 100 Ah. Super!
Daher kann ich den Power Queen Akku weiterhin empfehlen! Klar, der Einsatz bei mir war jetzt nicht “super hart”, aber nach meiner Erfahrung wäre beispielsweise ein Blei Gel Akku nach solch einem Jahr Einsatz schon platt.
Nach Ecovacs hat nun auch Dreame seinen ersten Mähroboter auf den Markt gebracht, den A1.
Wie auch schon das Modell von Ecovacs verzichtet auch der A1 auf ein Begrenzungskabel. Der Dreame A1 geht sogar noch ein Stück weiter! Dieser verzichtet auch auf Beacons oder andere externe Sensoren, sondern verlässt sich bei der Navigation nur auf ein sehr komplexes LiDAR-3D-Sensor-System.
Dieses soll laut Dreame eine Genauigkeit von bis zu 1cm bei der Navigation erlauben, was fast schon unglaublich klingt!
Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Kann das wirklich so zuverlässig funktionieren? Viele andere Mähroboter ohne Begrenzungskabel haben in der Praxis meist eher versagt.
Wollen wir dieser Frage doch einmal im Test nachgehen!
An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des A1 für diesen Test.
Dreame wirbt beim A1 mit einer Flächenleistung von bis zu 2000 m². Entsprechend haben wir hier schon einen etwas größeren Mähroboter vor uns.
Allerdings wirkt dieser deutlich kompakter als er eigentlich ist. So erinnert mich das graue “Hochglanz” Design mit dem Roboticmower A1 Schriftzug an der Seite deutlich mehr an ein Rennauto als an einen klassischen Mähroboter.
Ebenso wirkt der A1 deutlich windschnittiger als der GOAT G1-2000 von Ecovacs oder der Husqvarna 315X.
Kurzum, ich finde den Mäher sehr schick! Allerdings müssen wir auch ehrlich sein, es ist ein “Werkzeug” und gerade der Hochglanz Kunststoff wird im Laufe der Zeit zerkratzen.
Was die generelle Verarbeitungsqualität angeht, sieht der Dreame A1 überzeugend aus. Der Husqvarna 315X wirkt im direkten Vergleich vielleicht einen Hauch robuster, aber hier gibt es nichts zu meckern.
Lediglich lässt sich der A1 nicht gut greifen. Hier fehlt eine passende Mulde am hinteren Ende. Man kann diesen unter der Kunststoffabdeckung packen, aber das wirkt etwas “instabil”.
Die Ladestation des A1 ist vergleichsweise einfach. Diese besitzt ein langes Kabel und ein wetterfestes Netzteil.
Das Spannendste ist eine kleine Bürste auf der Oberseite, welche den LIDAR Sensor bei der Einfahrt reinigt.
Keine Begrenzungskabel und keine Beacons
99% aller Mähroboter auf dem Markt nutzen Begrenzungskabel, welche du einmal um deine Rasenfläche legen musst.
Der ECOVACS GOAT G1 war einer der ersten Mähroboter, der auf dieses Kabel verzichtet. Anstelle dessen navigierte dieser mit Kameras und Beacons, welche du in deinem Garten verteilen musst.
Der Dreame A1 verzichtet sogar auf diese Beacons! Anstelle nutzt dieser einen LiDAR-3D-Sensor.
Entsprechend musst du abseits der Ladestation nichts weiter in deinem Garten montieren oder einrichten! Ladestation aufstellen und los gehts.
Kabeltechnisch gibt es nur das Netzkabel zur Ladestation.
App oder Display
Gesteuert wird der A1 wahlweise über die Smartphone App oder über das Display und die Tasten auf der Oberseite.
Hier finden wir 4 Steuerungstasten wie auch ein Drehrad.
Die Einrichtung, ein virtuelles Begrenzungskabel
Nach dem Start des Mähroboters musst du zunächst einen PIN festlegen. Dies geschieht direkt am Mähroboter. Anschließend schickt dich dieser in die Smartphone App.
Im Dreame A1 ist sowohl WLAN als auch Bluetooth verbaut. Die App stellt zunächst via Bluetooth eine Verbindung her und nutzt diese Verbindung, um dann den Mäher in dein WLAN einzubinden.
WICHTIG! An der Ladestation muss ein WLAN-Netz verfügbar sein.
Anschließend erstellst du mit diesem ein virtuelles Begrenzungskabel. Du steuerst dafür den Mäher direkt mit deinem Smartphone (dieses wird als Fernbedienung genutzt) an der Grenze deiner Rasenfläche entlang.
So rahmst du deine Rasenfläche ein und der Mähroboter wird diese gefahrene Grenze nicht überschreiten.
Du kannst anschließend auch noch No Go Zonen festlegen. Es ist dabei nicht schlimm, wenn nicht an allen Stellen deines Gartens WLAN verfügbar ist.
Hast du deinen Garten einmal umfahren, bist du auch schon mit der Einrichtung fertig!
App
Der Dreame A1 nutzt die Dreamehome App. Diese macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck.
Dort kannst du eine Karte deines Gartens sehen, den Mähroboter starten, nach Hause schicken, die Karte bearbeiten, nogo Zonen anlegen usw.
Zudem kannst du natürlich einen Zeitplan anlegen und wirst informiert, wenn der Mäher festhängen sollte, fertig ist, usw.
In geraden Bahnen durch deinen Garten
Die meisten Mähroboter mit Begrenzungskabel fahren nach dem Zufallsprinzip durch deinen Garten. Heißt, sie fahren kreuz und quer und hoffen, mit der Zeit alle Stellen zu erreichen.
Dieses Prinzip funktioniert an sich, kann aber dauern!
Der Dreame A1 hingegen fährt in geraden Bahnen durch deinen Garten. Dieser sucht sich nach dem Start einen gewissen Abschnitt und fährt dort dann ganz geordnet hin und her.
Ähnlich wie aktuelle Saugroboter merkt sich der A1 dabei auch schon, wo er war, wo er noch Stellen ausgelassen hat usw. Hierdurch hat dieser eine sehr gute Abdeckung des Gartens und vergisst nicht einzelne Stellen.
Nach meiner Erfahrung funktioniert die Navigation des A1 dabei erfreulich gut! Dieser wirkt sehr sicher und auch wenn er mal eine Stelle im ersten Moment ausgelassen hat, kehrt dieser zu der Stelle zuverlässig zurück.
Mein Garten ist relativ verschachtelt mit einem Gartentisch, zudem haben meine Hunde den Rasen etwas verunstaltet. So ist dieser alles andere als glatt.
Aber damit ist der A1 deutlich besser klargekommen als ich erwartet hätte. Also ja die Navigation funktioniert wirklich gut.
3D Karte des Dreame A1
Es ist bisher bei mir noch kein einziges Mal vorgekommen, dass der Mäher sich verlaufen hat oder die virtuelle Begrenzung überschritt. Die virtuelle Begrenzung wird wirklich auf wenige cm eingehalten. Dabei scheint der Mäher tendenziell eher vorsichtig in der Begrenzung zu bleiben als diese zu überfahren.
Kurzum, ich bin richtig zufrieden mit der Navigation.
Zeitsparend!
Durch das gezielte Abfahren meines Gartens ist der A1 auch sehr schnell unterwegs. So braucht dieser für die Mähung meines Vorgartens ca. 1 Stunde, womit dieser +- genauso schnell unterwegs ist wie der ECOVACS GOAT G1-2000.
Zum Vergleich der Husqvarna 315X benötigt für eine gute Mähung ca. 6-8 Stunden (3-4 Stunden Mähen, 3-4 Stunden Laden).
Hindernisvermeidung: gut, aber auch nicht perfekt
Wie fast jeder Mähroboter besitzt auch der Dreame A1 eine flexible Stoßstange. Kommt diese in Kontakt mit einem festen Objekt, dann dreht der Mäher ab bzw. stoppt.
Allerdings nutzt der A1 auch seinen LIDAR Sensor, um Hindernisse zu erkennen und zu vermeiden. Dabei kannst du in der App auswählen, auf welche Größe an Hindernissen der Mähroboter achten soll.
über 10 cm
über 15 cm
über 20 cm
Die größeren Stufen machen primär Sinn wenn du höheres Gras hast oder einzelne Halme die hochstehen.
Größere Hindernisse, wie Blumentöpfe usw., umfährt der Dreame A1 auch sehr zuverlässig. Hier verzichtet der Mäher auch völlig auf einen Kontakt zum Hindernis.
Kleinere bzw. flachere Hindernisse werden meist ebenfalls kontaktlos erkannt und umfahren, aber auch nicht immer. Sobald aber der A1 das Hindernis mit der Stoßstange berührt, dreht dieser aber natürlich ab und merkt sich auch, dass da was war und tastet sich bei der weiteren Fahrt vorsichtiger an diesen Bereich heran.
Hindernisse wie Gartenstühle und Sonnenliegen machen dem A1 an sich keine großen Probleme. Er lässt dann entsprechend den Bereich aus, aber versucht möglichst gut um die Objekte herum zu mähen.
Also ein unerwartetes Hindernis bringt den Dreame A1 nicht aus dem Konzept, wie es beispielsweise bei den früheren Bosch Mährobotern passieren konnte.
Entsprechend ist die Hindernisvermeidung auch besser als beim Husqvarna 315X, welcher sich ausschließlich auf seine Stoßstange für das Erkennen von Hindernissen und Tieren verlassen muss.
Allerdings ist im direkten Vergleich die Objekterkennung des ECOVACS GOAT G1-2000 noch einen Hauch zuverlässiger. Nicht verwunderlich, denn dieser hat auch noch eine Front-Kamera.
Dennoch ist der A1 bei dutzenden Fahrten bisher kein einziges Mal hängen oder stecken geblieben! Beeindruckend!
Update: Nachdem ich dies geschrieben habe, hat es der A1 doch mal geschafft sich unter einem Gartenstuhl zu verfangen. Allerdings ändert dies nichts an meinem Punkt, dass die Hindernisvermeidung doch gut ist, signifikant besser als bei sämtlichen Husqvarna und Gardena Modellen, die ich bisher in den Fingern hatte.
Geländegängigkeit
Mein Garten hat eine leichte Hanglage und durch meine Hunde ist der Rasten teils in einem wilden Zustand, mit tiefen Laufspuren.
Zudem ist mein Garten durch ein Gartenhaus in der Mitte getrennt, hat diverse Hochbeete usw.
Damit kommt der Dreame A1 gut klar!
Prinzipiell soll der A1 bis zu 45 Grad bewältigen können. Ich glaube, dass der Mähroboter dies schaffen kann, wenn es sich um eine gleichmäßige Steigung handelt.
Allerdings, gerade wenn dieser in der Steigung wenden muss, tut er sich doch schwerer als der ECOVACS GOAT G1-2000 oder der Husqvarna 315X.
Daher würde ich sagen ja, der Dreame A1 ist gut „geländegängig“ aber etwas schlechter als meine beiden Vergleichsmodelle.
Schnitthöhe Digital verstellbar
Du kannst beim Dreame A1 die Schnitthöhe über die App bzw. das Display zwischen 3 cm und 7 cm einstellen. Dies ist ungewöhnlich, denn in der Regel haben Mähroboter hierfür ein physisches Drehrad.
Heißt der A1 hat einen zusätzlichen Motor, welcher den Schneidteller auf und ab bewegen kann.
Wie gut mäht der A1?
Prinzipiell nutzt der Dreame A1 das gleiche Schneidprinzip wie die Mähroboter von Husqvarna, Gardena, ECOVACS und Co.
Wir haben drei kleine “Rasiermesser” welche beweglich auf einer Scheibe gelagert sind, die rotiert.
Auf den ersten Blick mag dies etwas lächerlich aussehen, gerade verglichen mit den großen Messern von “richtigen” Rasenmähern. Aber meine Erfahrung zeigt hier ganz klar, dass dieser Aufbau sehr gut funktioniert!
Klar, der Mähroboter ist nicht ideal für kniehohes Gras, aber dafür ist kein Mähroboter gedacht. Diese sind gedacht/gemacht, dein Gras auf einer guten Höhe zu halten.
Und dies schafft der Dreame A1 auch absolut problemlos!
Durch die scharfen Messer haben wir ein sehr sauberes Schnittbild, welches zudem auch sehr gleichmäßig ist.
Also mach dir um die Schnittleistung keine Sorgen, sofern du das Gras nicht zu lang werden lässt (ab 10 cm wird es langsam schwierig für den Mäher).
Testfazit zum Dreame A1
Dreame hat mit dem A1 einen wirklich beeindruckenden Mähroboter. Das Wichtigste ist hier die Navigation, welche bei mir im Garten und Test tadellos funktionierte!
Dies ganz ohne Begrenzungskabel, Beacons und anderen Hilfsmitteln. Dennoch ist die Navigation viel viel besser als ich erwartet hätte! Selbst wenn du den Mäher irgendwo anders hinsetzt, findet dieser immer wieder seine Position.
Er hält sich auch sehr genau an das virtuelle Begrenzungskabel und arbeitet meinen Garten sehr zuverlässig und auch schnell ab.
Ähnlich wie ein guter Saugroboter erstellt dieser eine Karte von deinem Garten und arbeitet diese Stück für Stück in geraden Bahnen ab.
Dabei nutzt der Mähroboter auch seinen 3D LIDAR Sensor für die Hinderniserkennung. So kann er Hindernisse erkennen und berührungslos umfahren. Dies funktioniert nicht immer zu 100%, aber meistens! Wenn wir dies mit klassischen Mährobotern vergleichen, welche abseits der beweglichen Stoßstange überhaupt keine Hinderniserkennung mitbringen, ist dies ein gewaltiger Vorteil. Tendenziell macht der ECOVACS die Hindernisvermeidung noch etwas besser.
Die Mähleistung des Dreame A1 ist gut, auf dem Level der anderen Mähroboter seiner Klasse, und auch die Lautstärke ist angenehm niedrig.
Ich kann damit den Dreame A1 mit gutem Gewissen empfehlen! Ich denke dieser wird sich vor allem in folgenden Gärten wohlfühlen:
Kleine bis große Gärten
bis mittel komplexes Layout
bis mittlere Steigungen oder “Hügel”
Auch wenn in deinem Garten mal ein paar Dinge herumstehen, du Hochbeete usw. Hast, ist der A1 gut geeignet.
Verglichen mit dem ECOVACS GOAT G1-2000, welcher die erste Alternative ist, haben wir vor allem 2 Vorteile. 1. du brauchst keine auffälligen Beacons 2. die Navigation und Gartenabdeckung war tendenziell einen Hauch besser.
Wenn du eine DIY Solaranlage baust (Off-Grid) ist praktisch ein LiFePO4 Akku Pflicht. LiFePO4 Akkus sind mittlerweile nicht mehr übermäßig teuer und im Allgemeinen sehr unproblematisch.
Die meisten LiFePO4 Akkus besitzen eine Kapazität von 100Ah. Allerdings werden mittlerweile auch die Modelle mit 200 Ah zunehmend bezahlbar.
In diesem Artikel schauen wir uns auch genau solch einen günstigen 200 Ah LiFePO4 an. So bekommst du die Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie für knapp über 500€, was für diese Kapazität mehr als ein guter Preis ist!
Wollen wir uns mal im Test ansehen ob auch die Leistung der Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie in der Praxis stimmt.
An dieser Stelle vielen Dank an Power Queen für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test!
Mit einer Kapazität von 200 Ah ist diese Batterie natürlich schon ein Brocken. So misst diese 53,2 x 20,7 x 21,5 cm und bringt rund 22 Kg auf die Waage.
Dabei setzt Power Queen auf sein bekanntes Kunststoffgehäuse. Dieses wirkt ausreichend wertig und stabil. Es ist zudem komplett versiegelt. Wir haben zwar keinen “gesonderten” Wasserschutz, aber ein paar Wasserspritzer sollten dem Akku nichts anhaben.
Für einen etwas leichteren Transport besitzt der Akku an den Seiten zwei Trageschlaufen.
Angeschlossen wird der Akku wie üblich über zwei M8 Schrauben bzw. Gewinde. Entsprechende Schrauben + Abdeckungen liegen bei.
Technische Daten
Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4
Spannung 12,8 V
Ladespannung 14,4 V
Kapazität 200 Ah
Energie 2560 Wh
Maximale Leistung 100 A
Spitzenleistung 280 A
Ladetemperatur 0℃ – 50℃
Entladetemperatur -20℃ – 60℃
Warum ein LiFePO4 Akku?
Warum sind LiFePO4- bzw. Lithium-Eisenphosphat-Akkus so interessant? Diese Akkus könnten möglicherweise die „Zukunft“ im Bereich von Solar-Pufferspeichern, Elektromobilität usw. darstellen. Aber warum?
LiFePO4-Akkus bieten eine etwas geringere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, jedoch im Austausch für eine höhere Sicherheit und Haltbarkeit.
Selbst die einfachsten LiFePO4-Akkus können problemlos mehr als 2500 Ladezyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Akkus in der Regel nur auf 500-1000 Ladezyklen kommen. In der Praxis kann die Haltbarkeit sogar noch größer sein, da sie stark von der Entladungstiefe abhängt.
Power Queen wirbt hier mit 4.000-15.000 Ladezyklen, was durchaus realistisch sein kann. Allerdings nicht bei einer 100% Entladetiefe.
Bei einer 100% Entladetiefe kommen wir laut Hersteller auf 4.000 Zyklen, bei 60% Entladetiefe auf 15.000 Zyklen. Dies sind fantastische Werte, welche ich allerdings praktisch leider nicht nachprüfen kann. Nach meiner Erfahrung sind LiFePO4 Akkus allerdings wirklich extrem haltbar!
Besonders als Solar-Pufferspeicher bieten LiFePO4-Akkus daher eine potenziell extrem hohe Haltbarkeit. Zusätzlich neigen LiFePO4-Akkus nicht dazu, thermisch durchzugehen, und sie sind beim Laden/Entladen nicht so empfindlich.
Allerdings gibt es auch Nachteile:
Im Gegenzug sind sie bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium-Ionen-Akkus. Daher eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte, bei denen die Abmessungen eine wichtige Rolle spielen.
Es ist zudem wichtig zu beachten, dass LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden dürfen. Entladen ist kein Problem, aber das Laden bei unter 0 Grad kann die Akkus beschädigen. Leider verfügt der Akku nicht über eine Unter-Temperatur-Abschaltung.
Wie misst Techtest die Kapazität von LiFePO4 Akkus?
Um die Kapazität von LiFePO4 Akkus zu messen, nutze ich eine elektronische Last.
Den Akku habe ich dabei auf 10,8V entladen. Teilweise habe ich Testdurchläufe wiederholt, um mehr Ergebnisse zu erhalten.
Die Kapazität des Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akkus
Kommen wir zur Kapazitätsmessung, bietet der Power Queen Akku wirklich 200 Ah?
Ich habe insgesamt 6x die Kapazität bei 10A/20A gemessen. Dabei schwankte die Kapazität zwischen 212,13 Ah und 214,94A. Super! Damit wird die Kapazitätsangabe des Herstellers durchaus ein gutes Stück übertroffen.
Dabei ist auch auffällig, dass die Kapazität zwischen den Tests nicht groß schwankte, was ein gutes Zeichen ist.
Im Schnitt lag die Kapazität bei 213,9356 Ah bzw. 2771,695 Wh.
Spannungsverlauf
LiFePO4 Akkus haben in der Regel einen sehr flachen Spannungsverlauf. Heißt die Spannung schwankt nur gering während des Entladens.
Dies bestätigt sich auch wieder beim Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akku. Hier fällt die Spannung recht schnell auf 13,1V. Für ca. 60% der Kapazität bleibt sie dabei über 13V, ehe diese dann langsam abfällt.
Wird 12,6V unterschritten sinkt die Spannung rapide und der Akku ist praktisch als leer zu bezeichnen.
Aufgrund dieses sehr flachen Spannungsverlaufes ist das Einschätzen des aktuellen Akkustands bei LiFePO4 Akkus leider sehr schwer.
In der Praxis
Hier gibt es nichts Negatives oder Besonderes zu berichten. Ich nutze den Akku parallel geschaltet mit einem zweiten 200Ah Akku an einer kleinen off-Grid Solaranlage, passenderweise mit dem Power Queen PQ2430 MPPT Solarladeregler.
Es ist aber im Grunde egal was für einen Solarladecontroller du nutzt, dass dieser hier auch von Power Queen stammt, macht 0 Unterschied.
Hier funktioniert der Akku genau wie du erwartest. Ich hatte keine Probleme mit dem BMS, dass dieses irgendwie die Verbindung unterbrach oder Ähnliches.
Der Akku funktioniert einfach komplett “passiv” und unauffällig. Dies gilt aber allgemein für die Akkus der großen asiatischen Herstellern. Hier hatte ich bisher nie probleme in der Praxis.
Klar zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich hierfür den Akku über Jahre nutzen müsste, allerdings habe ich einen 100Ah Power Queen Akku ca. 1,5 Jahre bisher genutzt und dieser hat in der Zeit lediglich um die 2-3% Kapazität eingebüßt.
Der Power Queen Akku bietet keine besonderen Features. Wir haben kein “Smartes” BMS, wir haben keine Untertemperatur-Abschaltung oder ähnliche Bonusfunktionen. Wir haben lediglich ein normales BMS, welches vor dem Tiefenentladen, Kurzschlüssen und ähnlichen Dingen schützt.
Das Wichtigste an diesem Akku ist aber die Kapazität. Power Queen wirbt mit 200 Ah, messen konnte ich satte +- 214 Ah im Schnitt. Die Herstellerangabe wird entsprechend ein gutes Stück übertroffen (7%).
Dabei ist der Akku auch alles andere als zu teuer. Zum Zeitpunkt des Tests bekommst Du diesen für um die 500€, was 250€ für 100Ah entspricht, was ein guter Preis ist. Zumal ich auch echt nichts Negatives über die Power Queen Akkus sagen kann. Ich nutze einen davon in einer meiner Off-Grid Solaranlagen (er wurde jetzt aber gegen diesen ausgetauscht) und hatte dort 0 Probleme.
Von daher, wenn du einen einfachen Akku mit viel Kapazität und den gängigen Vorteilen der LiFePO4 Technologie suchst, bist du hier richtig.
Mit dem Sounder 2 bietet LAMAX einen neuen Outdoor Bluetooth Lautsprecher an. Dieser soll durch einen 360 Grad Klang wie auch ein robustes Design punkten.
Hierzu zählt auch ein IP67 Wasserschutz. Auch der Klang soll nicht zu kurz kommen, so soll der Sounder 2 mit einem “BEATBASS® KLANG” punkten.
Klingt so weit schon recht imposant. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Alle Hersteller werben immer mit großen Worten, aber was steckt dahinter?
Finden wir dies im Test des LAMAX Sounder 2 heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an LAMAX für das zur Verfügung stellen des Sounder 2.
LAMAX setzt beim Sounder 2 auf eine Röhrenform. Dabei ist der Lautsprecher mit 180 × 75 × 75 mm und einem Gewicht von 600g sicherlich nicht winzig, aber doch sehr portabel!
Ein wichtiger Punkt bei diesem ist die Robustheit. So setzt dieser auf Hartgummi Kanten und ist komplett mit einem Leinenstoff umkleidet.
Dabei ist der Lautsprecher laut Hersteller IP67 Wasser geschützt. Heißt, dieser dürfte sogar kurz untertauchen, ohne Schaden zu nehmen. Entsprechend wäre eine Nutzung am Pool oder im Regen kein großes Risiko.
Die Tasten zur Steuerung des Sounder 2 sind an der Seite des Lautsprechers unter einer Gummischicht angebracht.
Ebenfalls hier ist eine kleine Klappe, unter der ein microSD Karten Slot ist, wie auch der USB C Ladeport. Mit einer Ladung soll der Lautsprecher bis zu 12 Stunden halten, eine Angabe, die ich in dieser Größenordnung bestätigen kann.
Als kleinen “Bonus” gibt es auf der Oberseite des Lautsprechers ein integriertes Drehrad für die Lautstärke.
Klang des Sounder 2
Ich muss gestehen, vom Klang des Sounder 2 positiv überrascht worden zu sein. Der kleine Lautsprecher hat überraschend viel Power!
Und mit Power meine ich natürlich Bass. Klar logisch, dieser Lautsprecher schafft es nicht, ein Wohnzimmer zum Beben zu bringen, das ist bei diesen Abmessungen unmöglich, aber für seine Größenklasse liefert er richtig viel Bass! Gerade bei höheren Lautstärken bebt der Lautsprecher selbst merklich.
Dabei wirkt der Bass auch erfreulich rund und satt. Sogar der Tiefgang ist beachtlich. Ich bin mit dem Bass des LAMAX Sounder 2 richtig zufrieden.
Aber nicht nur der Bass ist gut, auch die Höhen sind mehr als Ok. Hier kommt es aber etwas auf deine Position zum Lautsprecher an. Zwar wirbt LAMAX mit einem “360 Grad” Klang, allerdings stimmt dies nur so halb.
Wir haben zwei Treiber an den Seiten des Lautsprechers. Du hast generell die besten Höhen und Klang, wenn einer davon auf dich gerichtet ist. Allerdings hat der Sounder 2 durchaus einen recht raumfüllenden “360 Grad” Klang.
Die Höhen sind generell sehr klar, sauber und scharf. Lediglich die Mitten sind etwas dünner, was aber der “spaßigen” Klangsignatur nicht schadet.
So hat der LAMAX Sounder 2 einen sehr guten Hoch/Tief-Kontrast, was Musik viel Dynamik und Spielfreude verleiht. Passend dazu kann der Lautsprecher auch durchaus recht laut werden.
Fazit
Ich bin vom LAMAX Sounder 2 positiv angetan! Der Lautsprecher machte im Test eine sehr gute Figur.
Für seine Abmessungen klingt der Lautsprecher sehr gut. Dieser hat einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Dabei ist auch der Bass beachtlich.
Klar, wir haben hier einen Lautsprecher, welcher etwas mehr in die “Party” Richtung geht und nicht zwingend den neutralsten Klang liefert, aber das muss ja nichts Schlechtes sein.
Willst du einen Lautsprecher der kompakt ist und lebendig klingt, dann ist der LAMAX Sounder 2 in der +- 70€ Preisklasse eine gute Wahl!
USB-Ladegeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Smartphones werden via USB geladen, auch immer mehr andere Geräte, Tablets, Notebooks, Smart Home Geräte usw. verwenden USB als Energiequelle.
Entsprechend ist ein gutes USB-Ladegerät wichtiger denn je! Aber was macht ein gutes USB-Ladegerät aus? Welche Modelle sind hier empfehlenswert? Welches ist das beste USB-Ladegerät?
Alles Fragen die nicht so einfach zu beantworten sind! Mittlerweile habe ich für Techtest.org duzende, wenn nicht sogar hunderte USB-Ladegeräte verschiedenster Art getestet.
In diesem Artikel möchte ich die Erkenntnisse einmal zusammenfassen und dir sagen welche Ladegeräte ich 2024 besonders empfehlen würde!
Wichtig, alle Informationen in diesem Artikel beruhen auf eigenen Tests und Einschätzungen! Jedes einzelne Ladegerät hatte ich für Techtest selbst in Händen und habe dieses getestet.
Was für ein Ladegerät benötige ich?
Vielleicht stellst du dir die Frage “was für ein Ladegerät brauche ich”? Eine pauschale Antwort hierauf zu geben ist nicht möglich.
Prinzipiell gilt aber, dass du dir bei USB-C Ladegeräten keine Sorgen über die Kompatibilität machen musst! Hast du ein USB C Smartphone und kaufst irgendein USB C Ladegerät wird dieses mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit an diesem laden.
Es kann passieren das dieses vielleicht nicht mit dem vollen Tempo (langsamer) lädt, aber das etwas kaputt geht, ist fast zu 100% ausgeschlossen. Hier müsste ein kompletter Defekt des Ladegerätes vorliegen.
USB Power Delivery
Die meisten aktuellen Smartphones nutzen den USB Power Delivery Standard. Hierzu zählen die Apple iPhones, die Samsung Galaxy, Google Pixel usw. Dieser Standard ist effektiv von der EU “vorgeschrieben”. Dieser wird auch von vielen chinesischen Smartphones wie auch Notebooks und Tablets unterstützt.
Quick Charge (2.0/3.0)
Der Ladestandard Quick Charge war früher extrem verbreitet, ist aber nur bei USB A Ports relevant. Viele Ladegeräte unterstützen bei den USB A Ports weiterhin Quick Charge, aber USB Power Delivery hat diesen Standard weitestgehend ersetzt.
Allerdings ist Quick Charge auch voll abwärts kompatibel zum “normalen” USB-Laden, daher ist dieser bei USB A Ports auch im Jahr 2024 noch begrüßenswert.
An einem Quick Charge Port kannst Du prinzipiell jedes Gerät betreiben/laden, das via USB A geladen werden kann.
5V/2,4A
Dies ist das normale USB-Laden in Kombination mit einem USB A Port. An einem 5V/2,4A Port kannst du jedes normale Smartphone egal ob microUSB oder USB C laden, allerdings verglichen mit USB Power Delivery oder Quick Charge mit einem reduzierten Tempo.
In der Regel werden solche Ladegeräte (oder 5V/1A) viel noch von Smart Home Boxen, Überwachungskameras usw. genutzt.
Du kannst diese Art von Ports vollständig und ohne Nachteile durch Quick Charge Ports ersetzen.
Spezielle Ladestandards der chinesischen Hersteller
Einige chinesische Hersteller wie OnePlus, Oppo, Huawei usw. setzen bei ihren Smartphones auf spezielle Ladestandards fürs super schnelle Laden. Diese werden in der Regel nicht von alternativen Ladegeräten unterstützt.
Allerdings kannst du diese Smartphones in der Regel absolut unproblematisch an USB Power Delivery Ladegeräten laden, nur gegebenenfalls mit reduziertem Ladetempo.
Die besten Allrounder, ich suche ein einfaches, gutes Ladegerät für mein Smartphone!
Starten wir mit ein paar “einfach guten” USB C Ladegeräten, welche universell mit Smartphones wie den Apple iPhones, Samsung Galaxy, Google Pixel Modellen und auch vielen Tablets kompatibel sind.
In der Regel würde ich für die meisten aktuellen Smartphones 30W Ladegeräte oder größer empfehlen!
Suchst du einfach ein gutes USB-Ladegerät mit ausreichend Leistung für dein iPhone, iPad, Samsung Galaxy usw. dann würde ich dir eins dieser drei empfehlen.
Das Anker 313 und das Samsung EP-TA845 bieten 45W und können sogar das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden, genau wie die iPad Pros und auch die aktuellen iPhones und Google Pixel Smartphones.
Das Ugreen Nexode 30W ist die günstige Alternative und kann alle iPhones und Google Pixel Smartphones mit dem vollen Tempo laden. Auch Samsung Galaxy Smartphones, abseits der Ultra Modelle, können an diesem mit voller Geschwindigkeit laden.
Als weitere Preis/Leistungs-Option würde ich das INIU AI-623 empfehlen.
Mittelklasse USB Ladegerät, mehrere kleine bis mittelgroße Geräte gleichzeitig laden
Du suchst ein USB-Ladegerät, das mehrere Geräte gleichzeitig laden kann? Hier gibt es sehr viele Optionen in verschiedenen Leistungsklassen.
Starten wir mit Mittelklasse Modelle in der +- 65W Leistungsklasse, was genug ist um ein kleines Notebook, zwei Smartphones oder ein Smartphone + Tablet zu laden.
Alle drei Ladegeräte bieten eine Leistung von bis zu 65W. Der Anker 735 und das Ugreen Nexode Pro 65W setzen dabei auf einen Steckdosen-Netzteil-Formfaktor.
Beide Ladegeräte sind technisch sehr ähnlich und beide sind auch voll empfehlenswert. Das Ugreen ist etwas kompakter, das Anker hat eine minimal größere PPS-Stufe.
Prinzipiell eigenen sich aber beide Ladegeräte voll für die aktuellen iPhones, die Samsung Galaxy S Modelle (auch die Ultras), Pixel Modelle usw. Auch für 13 Zoll Notebooks oder Tablets sind die Ladegeräte durchaus brauchbar.
Sogar das Laden von einem iPhone + iPad wäre mit sehr hohem Tempo möglich.
Ist dir das Anker 735 und Nexode Pro 65W etwas zu preisintensiv, dann ist das INIU AI-624 eine interessante Alternative. Im Kern kann dieses alles, was die beiden anderen können, verzichtet nur auf den USB A Port und ist dafür günstiger.
Oberklasse Ladegeräte, auch genug Leistung für Notebooks
Kommen wir zu Ladegeräten in der 100-140W Leistungsklasse. In der Regel bieten diese beim Laden von Smartphones oder auch den meisten Tablets keine Vorteile. Beispielsweise ein Apple iPhone 15 Pro Max wird an einem 40W Ladegerät genauso schnell laden wie an einem 140W Ladegerät.
Allerdings haben diese Ladegeräte natürlich Vorteile beim Laden mehrerer Geräte oder beim Laden von größeren Notebooks.
Hier würde ich primär zwei Modelle von Ugreen empfehlen. Diese besitzen 3 bzw. 4 Ports und 140W bzw. 160W Leistung.
Beide Modelle sind hervorragend! Die Pro Version ist etwas besser, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig mit einem hohen Tempo laden möchtest und zudem etwas kompakter.
Die normale 140W Version ist im Gegenzug etwas günstiger.
Wie auch immer, beides sind fantastische Ladegeräte!
Alternativ wäre vielleicht auch das Voltme Revo 140 spannend. Allerdings kann sich dieses bei konstant voller Last über x Stunden wegen Übertemperatur abschalten. Beim Laden von Powerbanks oder Smartphones usw. kein Problem, aber willst du ein Notebook laden vielleicht nicht ideal.
Die besten High End Modelle
Derzeit gibt es zwei USB-Ladegeräte welche ich als “High End” Optionen empfehlen würde.
Das Ugreen Nexode 300W ist ein absolutes “Monster”. So verfügt dieses über 4x USB C Ports und 1x USB A.
Davon bietet ein USB C Port bis zu 140W und zwei bis zu 100W. Hinzu kommen eine gute Effizienz und Leistung unter konstanter Volllast.
Allerdings macht dieses Ladegerät auch nur Sinn, wenn du mehrere große Geräte auf einmal laden möchtest.
Der 4Smarts Desk Charger hat zwar leider keinen 140W USB C Ausgang, ist dafür aber auf andere Art spannend. So besitzt dieses Ladegerät ein Display mit Leistungswerten.
Du kannst also immer “Live” sehen wie viel Leistung über einen der 4 Ports des Ladegerätes übertragen wird. Zudem besitzt dieses verschiedene Modi wie die Leistung über die 4 Ports verteilt werden kann.
Dies macht den 4Smarts Desk Charger 210W aus meiner Sicht durchaus für High End Nutzer sehr spannend. Technisch ist das Ladegerät gut, aber tendenziell sehe ich hier das Ugreen Nexode 300W etwas vorne.
Deutlich mehr als 100 USB Ladegeräte Tests auf Techtest.org
Auf Techtest.org findest du derzeit weit über 100 Tests zu USB-Ladegeräten. Ich habe diese Tests zwar auf eine Handvoll Empfehlungen reduziert, aber es gibt abseits dieser noch viele spannende Ladegeräte, welche auch möglicherweise gut zu deinen Bedürfnissen passen.
Daher hier eine kleine Übersicht über alle USB C Ladegeräte die ich für Techtest.org in den letzten Jahren im Test hatte, sortiert nach maximaler Leistung.
Leistung = maximale Leistung des Ladegerätes über alle Ports hinweg
Pro Port = Leistung des stärksten USB Ports
PPS = Wird PPS unterstützt und was die maximale Leistung im Bereich 10V
Kann mein Smartphone zu schnell geladen werden?
Oftmals höre ich Bedenken ein Smartphone an einem 100W USB C Ladegerät zu laden. Allerdings musst du hier keine Sorgen haben!
Dein Smartphone hat vom Hersteller ein maximales Ladetempo/Leistungsaufnahme einprogrammiert. Dieses kann nicht überschritten werden.
Beispielsweise beim iPhone 15 Pro Max ist dieses +- 27W. Auch an einem 140W Ladegerät wird dieses mit maximal 27W laden können.
Kann ein 3. Anbieter Ladegerät mein Smartphone beschädigen?
Eine wichtige Frage, die ich des Öfteren höre, ist, ob ein 3. Anbieter Ladegerät das angeschlossene Smartphone beschädigen kann.
Hier kann ich mit einem Ja antworten. Ein Ladegerät kann theoretisch dein Smartphone beschädigen. Allerdings müsste dies dafür „spektakulär“ den Geist aufgeben.
Ein voll funktionsfähiges Ladegerät kann dein Smartphone aufgrund einer Inkompatibilität nicht kaputt machen! Also keine Sorge, es kann hier nicht zu einer Inkompatibilität kommen in Folge derer ein Schaden auftritt.
Es müsste für einen Schaden schon zu einem Fehler kommen und selbst dann kommt in der Regel ein angeschlossenes Gerät heil davon. Grundsätzlich gilt, kauft keine super billigen USB-Ladegeräte.
Umso billiger, umso höher die Chance, dass etwas kaputt gehen kann.
Testmethodik, wie testet Techtest Ladegeräte?
Aber wie testet Techtest.org die Ladegeräte? An dieser Stelle eine kleine Erklärung, wie ein Test abläuft.
Nach Erhalt werden die Ladegeräte zunächst fotografiert und vermessen / gewogen.
Anschließend lese ich mithilfe eines USB Power Delivery Trigger bzw. USB Tester aus welche Ladestandards bzw. Leistungsstufen im USB Power Delivery Protokoll unterstützt werden.
Als Messgeräte nutze ich hier eins der folgenden, je nach Situation:
In der Regel nutze ich den PowerZ KM001C für die meisten Tests von Ladegeräten unter 100W und den C4 Pro bzw. FNIRSI FNB58 für Tests mit über 100W.
Anschließend teste ich alle Ladegeräte zunächst an ein paar Smartphones, Tablets und Notebooks. Welche Geräte hier an den Ladegeräten ausprobiere schwankt etwas. In der Regel ist aber immer das aktuelle iPhone, Google Pixel und Samsung Galaxy S Smartphone dabei.
Dies mache ich primär, um zu schauen, ob es irgendwelche unerwarteten Anomalien gibt.
Anschließend messe ich mit Hilfe einer elektronischen Last und einem Strommessgerät die Effizienz und Spannungsstabilität.
Mit den Wave Pro hat EarFun neue Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht, welche trotz des Preises von unter 100€ mit deutlich teureren Modellen mithalten sollen.
So haben die Wave Pro unter anderem eine Hi-Res Audio Zertifizierung, Unterstützung für den LDAC-Codec und eine Akkulaufzeit von sagenhaften 80 Stunden.
Hinzukommen “Diamond-Like Carbon (DLC) Composite Dynamic Drivers” und ein besonders gutes ANC (lauf Hersteller).
Liest sich ja alles absolut fantastisch. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut sind hier die EarFun Wave Pro? Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Kopfhörer für diesen Test.
Die EarFun Wave Pro sind “große” Over-Ear Bluetooth Kopfhörer. Wobei groß hier etwas relativ ist, denn diese sind natürlich schon auf einen Einsatz unterwegs zugeschnitten. Entsprechend sind diese auch keine besonders großen Studio-Kopfhörer.
Was die Verarbeitungsqualität und den generellen Eindruck angeht, bin ich sehr zufrieden! Für die Preisklasse sind die Kopfhörer gut gebaut, wenn auch weitestgehend aus Kunststoff. Lediglich der Kopfbügel ist mit Metall verstärkt.
Dabei ist das Design recht schlicht. Wir haben schwarze Kopfhörer mit einem silbernen Akzent auf der Rückseite wie auch den earfun Schriftzug.
Gesteuert werden die Kopfhörer über 5 Tasten an der rechten Ohrmuschel. Hier findet sich auch ein 3,5 mm AUX-Eingang.
Der USB C Ladeport befindet sich hingegen an der linken Ohrmuschel.
Ein Highlight der Wave Pro ist die Akkulaufzeit von bis zu 80 Stunden ohne ANC und 55 Stunden mit ANC. Im Test konnte ich die grobe Größenordnung bestätigen!
Tragekomfort, eine große Stärke der EarFun Wave Pro!
Der Tragekomfort ist ein dicker Pluspunkt der Wave Pro! So besitzen die Kopfhörer für meine Ohren ausreichend große Ohrmuscheln, welche sehr dick und vor allem sehr weich gepolstert sind.
Die von EarFun gewählte Polsterung ist einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.
Die Wave Pro gehören zu den angenehmsten und bequemsten Kopfhörern, die ich bisher im Test hatte. So schmiegen diese sich wunderbar an meinen Kopf an. Auch das Kopfband ist ausreichend weich.
Bei längerer Tragedauer werden die Wave Pro lediglich etwas wärmer, was aber auch nicht unnormal ist.
Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.
Klang anpassbar über die Earfun App
Die Wave Pro bringen eine Unterstützung für die EarFun App mit. Über die App kannst du den Klang der Kopfhörer ein Stück weit nach deinen Wünschen anpassen.
So gibt es hier einige EQ Presets wie aber auch die Möglichkeit, den EQ komplett frei einzustellen.
Über die App hast du auch die Wahl aus diversen ANC-Modi und kannst den “Gaming-Modus” einstellen.
Starkes ANC
Das ANC der EarFun Wave Pro lässt sich in drei Stufen regeln.
Tiefe Geräuschunterdrückung
Komfortable Geräuschunterdrückung
Windgeräuschunterdrückung
Bei der tiefen Geräuschunterdrückung ist das ANC wenig überraschend am stärksten. Und ja hier ist diese wirklich gut darin, Umgebungsgeräusche auszublenden, sogar Stimmen und andere komplexere Geräusche.
Klar, gerade Stimmen werden nicht zu 100% herausgefiltert, aber merkbar gedämpft.
Allerdings erzeugen die Kopfhörer auf dieser ANC-Stufe nach meiner Erfahrung ein leichtes Rauschen und Druckgefühl. Nichts Schlimmes, aber bist du hier sehr empfindlich, könntest du es merken.
Bei der „komfortablen“ Geräuschunterdrückung wird dieser Effekt reduziert. Dennoch bleibt auch hier das ANC recht kräftig!
Klang der EarFun Wave Pro
Im Folgenden beziehe ich mich auf den Standard-Klang der Kopfhörer ohne irgendwelche EQ-Anpassungen.
Hier war ich zunächst positiv überrascht, denn die EarFun Wave Pro klingen erfreulich harmonisch und ausbalanciert.
So sind die Höhen klar und sauber, aber auch nicht zu scharf. Zischlaute werden sauber abgerundet und allgemein klingen die Kopfhörer nicht stechend. Kurzum, ich denke die Höhen sind sehr gut gelungen. Lediglich wenn du “maximal” leichte und luftige Höhen suchst, dann gibt es noch bessere Kopfhörer für dich.
Die Mitten sind unspektakulär. Diese sind einen Hauch abgesenkt, aber die Kopfhörer klingen auch nicht “leer”. Ebenso werden Stimmen gut dargestellt. Aber hier sind die Wave Pro nicht außergewöhnlich.
Der Bass ist spannend, denn dieser schwankt etwas je nach ANC-Modus. Mit dem ANC auf voller Leistung klingen die Wave Pro ein Stück wuchtiger und kräftiger, als wenn ANC beispielsweise aus ist. Mir gefällt der Klang mit ANC am besten. Hier hat der Bass eine gute Kraft und “Wucht”, ist aber auch nicht übertrieben. So beben die Wave Pro nicht auf deinem Kopf, haben aber dennoch einen guten Tiefgang und die Kopfhörer klingen “spaßig”.
Dabei bleiben die Wave Pro aber immer noch relativ ausbalanciert und verfallen nicht ins Extreme. Mir gefällt die Standard- Klangsignatur gut! Die Kopfhörer klingen nicht langweilig, aber auch nicht übertrieben.
Das Einzige, wo ich etwas hin und hergerissen bin, der Klang der EarFun Wave Pro klingt etwas “distanzierter”, was dem Klang aber auch eine gewisse Räumlichkeit verleiht. Hier erinnern sie mich etwas an die Sennheiser MOMENTUM 4, die in diesem Punkt ähnlich sind.
Aber unterm Strich spielen die EarFun Wave Pro deutlich über ihrer Preisklasse, was den Klang angeht!
Fazit, ein weiterer Geheimtipp von EarFun
Die EarFun Wave Pro* sind spitze! Diese spielen ein gutes Stück über ihrer eigentlichen Preisklasse und das in allen Belangen. Angefangen beim Tragekomfort, welcher herausragend ist über das sehr gute ANC bis hin zum Klang.
So ist der Tragekomfort der Kopfhörer vorbildlich. Die Ohrmuscheln sind ausreichend groß und die Polsterung wunderbar dick und sehr anschmiegsam.
Das ANC lässt sich in mehreren Stufen steuern und ist generell als sehr gut zu bezeichnen! Abseits der 200€+ “High End” Kopfhörer habe ich bisher kein besseres ANC in der preis/leistungsorientierten Kopfhörerklasse gehört.
Der Klang wiederum ist lebendig, dynamisch, aber dennoch recht gut ausbalanciert. Die Wave Pro verfallen in keine Extreme, klingen aber auch nicht langweilig.
Fotos und auch zunehmend Videos sind ein großer Teil von Techtest. Daher dachte ich mir, ich nehme dich für einen kleinen Blick mit hinter die Kulissen, wie ich Fotos für Techtest und auch Videos für den Techtest Youtube Kanal mache und welches Equipment ich dafür nutze.
Für fast sämtliche Produktfotos auf Techtest nutze ich die Sony A7R IV.
Sony Alpha 7R IV
61 Megapixel
Vollformat-Sensor
Ich denke dies ist eine der besten Kameras die es für die Produkt-Fotografie gibt! Vor allem aufgrund der sehr hohen Auflösung und guten Low Light Leistung.
Klar die hohe Auflösung bringt nicht direkt etwas da ich auf Techtest die Bilder eh immer nur mit einer 2048x Seitenlänge hochlade, aber diese erlaubt es mir Bilder sehr frei zuzuschneiden.
Mittlerweile hat die Sony Alpha 7R IV bei mir auch schon über 300.000 Auslösungen und funktioniert weiterhin wie am ersten Tag.
Vor der A7R IV hatte ich die Sony A7R II genutzt, welche weiterhin für mich auch völlig ausreichend wäre. Allerdings hatte die Kamera nach X Jahren doch ein paar Alterserscheinungen gezeigt und vor allem der Touchscreen der A7R IV ist ein Segen bei der Produktfotografie!
Ganz in den Anfängen von Techtest habe ich die Samsung NX2000 genutzt, welche auch weiterhin funktioniert, aber natürlich eine tote Plattform ist.
Objektive für Produktfotografie
Ich nutze in der Regel 2 verschiedene Objektive für meine Produktfotos:
Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2
Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro
Die meisten Bilder mache ich mit dem Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2. Dieses ist scharf, hat kaum chromatische Aberrationen (sehr wichtig!) und hat einen recht guten Abbildungsmaßstab, für ein Zoom Objektiv.
Brauche ich eine größere Vergrößerung, greife ich zum Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro, welches mein ältestes Objektiv für den Sony E Mount ist, aber eine herausragende Qualität liefert.
Ich habe weitere Objektive, welche ich Situationsbedingt nutzen kann, aber 99% aller Bilder sind mit diesen beiden Objektiven gemacht, welche ich auch absolut empfehlen kann.
Fotozelt
Auch wenn ich viele Bilder draußen mache (was so ein wenig die “Signatur” von Techtest ist) mache ich einige Bilder in einem Foto-Zelt vor weißem Hintergrund.
Dieses Foto-Zelt begleitet Techtest mittlerweile seit 2017 und ich würde es jederzeit wieder kaufen.
Videos, die Sony ZV-E10
Ich bin sicherlich nicht der größte Youtuber, habe mir aber vorgenommen mehr Videos anzufertigen. Hierfür habe ich mir eine 2. Kamera zugelegt, welche ich „exklusiv“ für Videos nutze und entsprechend eingestellt habe.
Bei der Kamera handelt es sich um die Sony ZV-E10.
Sony ZV-E10
24,2 Megapixel APSC
3840×2160@30p
1920×1080@120p
Die Sony ZV-E10 ist eine “Vlogger-Kamera” von Sony. Im Kern handelt es sich um eine Sony A6400 nur ohne elektronischen Sucher, dafür ein gutes Stück günstiger.
Fürs Geld ist dies eine super Kamera! Das gilt auch für Fotos. Allerdings hat sie auch Limitierungen, wie dass wir nur 8 Bit Farbe in Videos haben, keinen optischen Bildstabilisator und der Akku ist “mäßig”.
Dennoch in dieser Preisklasse ein super Ding, welches mir bisher treue Dienste leistet, auch wenn hier ein Upgrade irgendwann mal geplant ist.
Als Objektiv benutze ich primär das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD.
Ein hervorragendes Objektiv! Ich mag die Schärfe des Objektivs sehr, die große Blende bietet eine große Flexibilität und auch der AF ist gut.
Das Einzige sind die 28 mm minimale Brennweite. An einer Vollformatkamera ist es so weit OK, aber aufgrund des 1,5x Crop der ZV-E10 haben wir effektiv 42 mm, was schon etwas lang ist. Bei kleinen Powerbanks stört dies nicht, aber bei größeren Produkten wird es in meinem engen Büro etwas problematisch.
Hier und da habe ich daher tatsächlich das Sony Kit Objektiv benutzt, welches aber qualitativ “überschaubar” ist.
Dennoch, grundsätzlich ist das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD spitze! Früher (vor 2-3 Jahren) habe ich das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD auch für alle Produktbilder genutzt.
Audio/Mikrofon
Das Wichtigste bei Videos ist fast immer der Ton. Mit diesem hatte ich lange Zeit Probleme. Alle Mikrofone, die ich an der Sony ZV-E10 ausprobiert habe, hatten ein störendes Rauschen.
Bisher ist dies das einzige Set, mit dem ich klanglich so weit zufrieden bin. Allerdings so gut der Klang und auch das Signal ist, so furchtbar ist der Akku. Dies wäre für mich auch der einzige Grund das Mikrofon zu tauschen.
Licht für Videos
Licht ist gerade bei Videos extrem wichtig. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass vor allem das Motto gilt “es kann nicht genug Licht geben”.
Diese habe ich supergünstig als Versandrückläufer bekommen und bin mit diesen auch so weit zufrieden. Ich habe die Video-Leuchten an der Decke montiert. Sicherlich nicht die ganz optimale Positionierung, aber so sind sie mir aus den Füßen.
Speicher
Natürlich müssen Bilder und Videos auch gespeichert werden. In den Kameras nutze ich natürlich SD-Karten. Von diesen habe ich einige, aber derzeit schenke ich vor allem folgenden Modellen das Vertrauen:
Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 SDXC 256GB
Nextorage UHS-II SE V60 256GB (und 512GB)
Die Angelbird SD Karte kommt primär in meiner Video-Kamera zum Einsatz und die Nextorage in meiner Foto-Kamera.
Beide SD-Karten haben sich als sehr zuverlässig gezeigt (bisher). Allerdings habe ich die Nextorage noch nicht so lange im Einsatz.
Sind die Aufnahmen gemacht, importiere ich diese zunächst auf meinen PC oder Notebook.
Im PC kommt hier eine 2 TB Seagate 510 zum Einsatz, in meinem Framework 16 eine Samsung 990 Pro.
Wenn ich die Bilder sortiert habe, landen die ausgewählten Fotos und Videos auf meinem NAS für eine sichere Speicherung.
Welche Software?
Für die Foto-Bearbeitung nutze ich Adobe Lightroom Classic bzw. ab und an Photoshop. Des Weiteren setze ich auf DXO PureRAW 3 für das Entrauschen/Schärfen von Bildern.
Bei der Videobearbeitung setze ich auf DaVinci Resolve 18 Studio.
Fazit
Ich hoffe dieser kleine Einblick hinter die Kulissen wie Bilder und Videos bei Techtest entstehen war ganz interessant für dich!