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RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test

Auch wenn eine Powerbank mit integrierter Auto Starthilfe im Sommer sicherlich nicht so aktuell ist wie im Winter, habe ich dennoch die Gelegenheit genutzt, als mir freundlicherweise dieses Modell zur Verfügung gestellt wurde, um einen kleinen Testbericht zu dieser besonderen Powerbank zu schreiben.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-1

Aber was ist eine Auto Starthilfe Powerbank und taugt sowas? Dies werde ich versuchen in folgendem Testbericht zur RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 12000mAh zu beantworten.

 

Lieferumfang und Verpackung 

Bereits an der Verpackung bemerkt man, dass es sich hierbei nicht um eine normale Powerbank handelt. In die Verpackung der RAVPower RP-PB048 Auto Starthilfe Powerbank würden rein von der Größe sicherlich 6 normale Powerbanks passen.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-3

Nach dem Öffnen wird aber auch klar warum. Zum einen ist die RAVPower Powerbank recht groß zum anderen gilt dies auch für den Lieferumfang.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-4

RAVPower legt eine große Tasche bei welche definitiv dazu geeignet ist dauerhaft im Handschuhfach oder Kofferraum zu verweilen.

In dieser Tasche befindet sich die Powerbank, ein Netzteil um sie zu laden, ein Auto Ladegerät, zwei USB Kabel und natürlich die Klemmen um die Powerbank mit der Autobatterie zu verbinden.

 

Die RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh

Starten wir erstmal mit der Frage was diese Powerbank so besonders macht. Die meisten Powerbanks auf dem Markt sind lediglich in der Lage Euer Smartphone oder Tablet aufzuladen.

Dies kann auch die RAVPower RP-PB048, hierfür stehen zwei USB Ports mit 2,1A zur Verfügung. Zusätzlich besitzt die Powerbank aber einen Anschluss über welchen man ein Kabel mit zwei Klemmen anschließen kann, diese Klemmen werden dann an der leeren Autobatterie befestigt und sollen ähnlich wie bei einer Starthilfe Eurem Auto wieder Leben einhauchen.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-7

Dies würde natürlich nicht mit einer normalen Powerbank funktionieren. Dieser zusätzliche Port besitzt eine 12V Spannung, genau wie eine Autobatterie, und ist zu einem Spitzenstrom von bis zu 550A in der Lage.

Dieser Spitzenstrom kann natürlich nur sehr kurz von der Powerbank aufrecht gehalten werden, reicht aber um ein Auto zu starten.

Neben den beiden USB Ports und dem speziellen Starthilfe- Anschluss besitzt die Powerbank auch eine LED Taschenlampe (welche sogar recht hell ist) und ein Display welches über die restliche verbliebene Akku Kapazität informiert.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-8

Geladen wird die Powerbank leider nicht über das klassische microUSD sondern über einen speziellen Netzteilanschluss. Es wird seitens RAVPower natürlich ein Steckdosenadapter, wie auch ein KFZ Stecker mitgeliefert.

Ebenfalls besonders, die RAVPower Auto Starthilfe Powerbank besitzt einen „physischen“ An- bzw. Ausschalter. Ich vermute dieser soll die Selbstentladung auf ein Minimum reduzieren, wäre ja auch unglücklich, wenn man mit einer leeren Powerbank und Autobatterie dasteht.

RAVPower Auto Starthilfe Powerbank mit 14000mAh im Test-12

Das Gehäuse der Powerbank besteht im Übrigen aus einem relativ stark gummierten Plastik welches eher einen zweckmäßigen Eindruck hinterlässt.

Es gibt ganz klar höherwertigere Modelle als die RAVPower RP-PB048. Wobei man diese auch nur sehr bedingt mit einer normalen Powerbank vergleichen darf. Die RP-PB048 ist ziemlich groß, was vermutlich auf die intern verwendete 12V Spannung zurückzuführen ist, diese Powerbank ist also definitiv nichts für das tägliche Herumgeschleppt werden.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

Der Netgear EX7300 Nighthawk X4 WiFi Range Extender im Test

Ein starkes und zuverlässiges WLAN Netz ist in den meisten Haushalten essenziell. Oftmals reicht jedoch nicht ein einzelner WLAN Router aus um das Haus/Wohnung vollständig abzudecken.

Um dies dennoch zu schaffen ist ein Repeater die einfachste Möglichkeit. Hier gibt es zahlreiche Modelle auf dem Markt, von einfach und günstig bis teuer und leistungsstark.

Netgear EX7300 Nighthawk X4 WiFi Range Extender-4

Der Netgear EX7300 gehört tendenziell eher zu den Zweiten aber liefert der Repeater auch die passende Leistung für sein Geld?

Finden wir dies im Test des Netgear EX7300 Nighthawk X4 WiFi Range Extender heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt. Der Netgear EX7300 Nighthawk X4 ist ein Repeater, aber brauche ich überhaupt einen Repeater für mein Anwendungsgebiet?

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Netgear EX7300 kann im Übrigen sowohl als Repeater, was seine Hauptfunktionalität ist, auch als Access Point eingesetzt werden.

 

Technische Daten

An dieser Stelle möchte ich mich bei Netgear bedanken welche mir den EX7300 zur Verfügung gestellt haben!

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test

Quick Charge 3.0 gewinnt langsam an Verbreitung aber beispielsweise das LG G5 besitzt nicht mal ein Quick Charge 3.0 fähiges Ladegerät mit im Lieferumfang. Dementsprechend ist man auf Zubehör von 3. Anbietern angewiesen.

Gerade wenn man nun mehrere Geräte im Haus hat, ist es sehr sinnvoll sich ein Multiport Ladegerät sich zu zulegen.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-7

Nun bietet AUKEY mit dem PA-T11 ein 6 Port Ladegerät an, welches sogar gleich zwei Quick Charge 3.0 fähige USB Ports bietet.

Aber ist das AUKEY PA-T11 auch wirklich gut? Finden wir es heraus!

 

Das AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Rein von seinem Aufbau entspricht dieses Ladegerät dem üblichen Standard von Multiport Ladegeräten. Es besitzt ein rechteckiges Gehäuse aus einem recht robusten matten Plastik. Die sechs USB Ports befinden sich dabei auf der Front des Ladegerätes. AUKEY hat zudem eine grüne Status LED auf der Oberseite integriert.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-2

Leider besitzt das AUKEY PA-T11 keine Gummifüße oder Derartiges weshalb dieses beim Einstecken von Kabeln zum Verrutschen neigt. Sofern Ihr plant das Ladegerät an einer festen Position zu nutzen empfehle ich den Einsatz von doppelseitigem Klebeband um das Ladegerät am Tisch zu befestigen.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-3

Die sechs USB Ports sind farblich gekennzeichnet, vier sind grün, zwei orange. Bei den grünen Ports handelt es sich um reguläre 2,4A USB Ports welche auch alle gleichzeitig voll belastet werden können.

Die beiden orangen Ports sind die Quick Charge 3.0 Ports welche eine Spannung zwischen 3,6V und 12V ausgeben können. Der maximale Strom liegt bei 3A (@5v).

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-5

Natürlich kann man auch an einem Quick Charge 3.0 Port Quick Charge 2.0 Geräte, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S7, mit voller Geschwindigkeit laden. Selbiges gilt grundsätzlich auch für Geräte welche überhaupt kein Quick Charge unterstützen, jedoch habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass diese Geräte oftmals langsamer an QC Ports laden als an normalen 5V 2,4A Anschlüssen. Dies gilt gerade für Apple Produkte, mehr dazu später.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-6

Neben dem Ladegerät selbst legt AUKEY ein recht hochwertiges microUSB Kabel und ein 0,8m Netzkabel bei.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test

Powerbanks werden des Öfteren auch Outdoor genutzt, jedoch sind die meisten Modelle für sowas nicht ausgelegt.

Ein Tropfen Wasser in einen der Ports und es ist vorbei mit der Powerbank.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-8

Dementsprechend gibt es diverse Outdoor Powerbanks welche gegen Wasser oder auch Stürze geschützt sind. In diesem Test soll es auch genau um solch eine Outdoor Powerbank gehen, nämlich die RAVPower 10050mAh RP-PB044, kann diese im Test überzeugen?

 

Die RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank

Im Allgemeinen erwartet man bei einer Outdoor Powerbank einen großen klobigen Klotz. Jedoch ist die RAVPower RP-PB044 immer noch relativ kompakt für eine 10000mAh Powerbank.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-2

Natürlich besitzt diese einen relativ großen Gummirahmen welcher Stöße etwas kompensieren soll aber unterm Strich ist die Powerbank immer noch kompakt genug, gut in einer Tasche mitgenommen zu werden ohne zu viel Platz zu belegen.

Die beiden USB Ports wie auch der microUSB Anschluss und die Taschenlampe werden von einem Gummistöpsel geschützt.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-3

Hierbei bin ich aber etwas erstaunt, RAVPower bewirbt die RP-PB044 nur mit einem IP66 Schutz. IP66 gibt einen Schutz gegen starkes Strahlwasser an, allerdings nicht gegen Untertauchen.

Heißt, die Powerbank ist nicht zu 100% wasserdicht und man sollte diese nicht mit in einen Pool nehmen. Allerdings wirkt der Gummistopfen über den Ports erfreulich vertrauenserweckend.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-4

Oftmals sind diese Gummiabdeckungen bei angeblich wasserdichten Ports sehr „billig“ (ich vermute Ihr wisst was ich meine), hier ist diese Abdeckung allerdings relativ dick und sitzt recht gut.

In meinen Tests überstand die Powerbank ein kurzes Untertauchen auch problemlos, längeres Untertauchen habe ich mich, zugegeben, nicht getraut.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-5

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir, wie bereits erwähnt, zwei USB Ports. Der eine Port ist ein 2,4A Anschluss und der andere ein langsamerer 1A Anschluss.

Der microUSB Eingang soll bis zu 2,4A aufnehmen können.

RAVPower 10050mAh Outdoor Powerbank im Test-7

Wie üblich gibt es auch einen Einschalter und die klassischen vier blauen Status LEDs welche über die verbliebene Restladung informieren.

Der Harman Kardon Esquire Mini Bluetooth Lautsprecher im Test

Bluetooth Lautsprecher gibt es gerade auf Plattformen wie Amazon viele, jedoch primär von meist kleinen asiatischen Herstellern. Jedoch haben natürlich auch die großen Hersteller allesamt Bluetooth Lautsprecher im Sortiment.

Einer dieser großen ist Harman Kardon welche durchaus etwas den Ruf eines Luxus Herstellers haben und das auch zu Recht.

Der Harman Kardon Esquire Mini Bluetooth Lautsprecher im Test-2

Nun stellt sich die Frage lohnt es sich auf einen solchen Bluetooth Lautsprecher zu setzen oder ist man mit einem der 30-50€ Modelle von Amazon nicht genauso gut bedient?

Versuchen wir dies im Test des Harman Kardon Esquire Mini zu klären.

Lieferumfang und Verpackung

Alleine an der Verpackung erkennt man einen gewissen Unterschied zu den günstigen 08/15 Modellen. Harman Kardon setzt hier auf eine edle Box welche den Lautsprecher auf eine hervorragende Art und Weise präsentiert.

Der Harman Kardon Esquire Mini Bluetooth Lautsprecher im Test-20

Dies ist im High End Audio Bereich nichts Ungewöhnliches, teure Produkte werden hier oftmals sehr aufwendig in Szene gesetzt, frei nach dem Motto der erste Eindruck zählt.

Der Harman Kardon Esquire Mini Bluetooth Lautsprecher im Test-14

Neben dem Lautsprecher befindet sich ein USB Ladegerät, ein microUSB Ladekabel, ein 3,5mm auf 3,5mm Kabel und eine Trageschlaufe mit im Lieferumfang, wodurch dieser ziemlich vollständig ausfällt.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test

Ein zehn Port USB Ladegerät ist sicherlich etwas Spezielleres und nicht für jeden gedacht. Jedoch bei meinem 6 Port Ladegerät sind meist alle Ports mit irgendeinem Kabel belegt, ob nun für eine QI Ladestation, meine Smartwatch oder einfach für meine Tablets/Smartphones.

Da hat das neue 10 Port Ladegerät von AUKEY recht schnell mein Interesse erweckt. Dieses besitzt insgesamt 115W Leistung und zwei Quick Charge 3.0 Ports.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-13

Aber kann dies gut gehen, 115W auf so wenig Raum? Finden wir es heraus!

 

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Das erste was mich zugegeben etwas überrascht hat, ist das Fehlen eines externen Netzteils. Bisher hatten die meisten dieser Ladegeräte mit extrem vielen Ports und hoher Leistung meist ein externes Netzteil, ähnlich wie bei einem Notebook.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-2

Beim AUKEY PA-T8 wird das Stromkabel direkt mit der Ladestation verbunden, dies spart etwas Platz unterm Schreibtisch. Das beigelegte Stromkabel ist allerdings mit 0,8m vielleicht etwas kurz geraten, allerdings handelt es sich hierbei um ein reguläres Kabel mit „Kleingeräte Stecker“.

Neben dem Netzkabel legt AUKEY auch ein Kabel Management Clip, Port Abdeckungen und ein microUSB Kabel in guter Qualität bei.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-3

Das Ladegerät besitzt ein flaches mattes Plastikgehäuse welches seine 10 USB Ports auf der Oberseite hat. Die Ports besitzen dabei einen recht großen Abstand zueinander, was vermutlich bei der Hitzeabgabe hilft.

Acht dieser Ports sind normale 2,4A Anschlüsse, die bei einer gleichzeitigen Nutzung aber maximal „nur“ 14A liefern können. Im Schnitt ist dies 1,75A pro Port oder 6 Ports bei einer vollen Belastung.

In der Praxis wird aber so gut wie niemand 6 oder mehr Smartphones oder Tablets besitzen, welche mit 2,4A laden.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-4

Zusätzlich zu diesen acht Ports gibt es zwei Quick Charge 3.0 Ports. Quick Charge 3.0 bietet gegenüber 2.0 eine nochmals gesteigerte Leistung und eine höhere Effizienz. Natürlich laden aber auch Quick Charge 2.0 Geräte an diesen Ports mit Ihrer vollen Geschwindigkeit.

Die einzelnen Ports sind jeweils farblich gekennzeichnet.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-5

Als kleiner Bonus besitzt das AUKEY PA-T8 10 Port Ladegerät einen physischen Ein/Ausschalter welcher den Standby Verbrauch auf 0W senkt.

Das ZTE Blade V7 Lite im Test

Ich muss zugeben etwas erstaunt gewesen zu sein, als ich im Laufe der Woche gelesen habe, dass ZTE die Nummer 5 auf dem Europäischem Smartphone Markt ist.

Dies ist aber eigentlich nicht erstaunlich denn ZTE bedient genau wie Wiko primär die Einsteiger/Mittelklasse in der die großen Hersteller wie LG,Samsung,HTC….. meist etwas schwächeln.

ZTE Blade V7 Lite im Test-16

Hierbei ist ZTEs Motto eine hervorragende Ausstattung zu einem günstigen Preis. Aber kann auch genau dies das ZTE Blade V7 Lite liefern?

Finden wir es in folgendem Test heraus!

 

Technsiche Daten

An dieser Stelle vielen Dank an ZTE welche mir das Blade V7 Lite für diesen Test ausgeliehen haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des V7 Lite ist eher mäßig aufregend oder hübsch. Es handelt sich um eine einfache Box mit einem mäßig gut bedruckten Umschlag.

ZTE Blade V7 Lite im Test-1

 

Im Inneren finden wir das Smartphone selbst wie auch ein microUSB Ladekabel und ein 1A 5V Netzteil.

ZTE Blade V7 Lite im Test-4

 

Das ZTE Blade V7 Lite im Test

ZTE hat mit dem V7 Lite ein wirklich schönes und recht hochwertiges Smartphone in die Einsteigerklasse gebracht. Das Design ist allerdings recht klassisch, ich bin fast geneigt es ein wenig gewöhnlich für ein Aluminium Smartphone zu nennen aber damit würde ich dem V7 Lite unrecht tun.

ZTE Blade V7 Lite im Test-6

Das ZTE Blade V7 Lite erinnert optisch sehr stark an viele andere Mittelklasse asiatische Smartphones (Xiaomi, UMI, Huawei usw.), dies muss allerdings auch nichts Schlechtes sein.

Das Design ist zweifellos elegant und ansprechend, wenn auch nicht ungewöhnlich, abgesehen von den Lautsprechern.

ZTE Blade V7 Lite im Test-9

Die Rückseite des ZTE Blade V7 Lite besteht größtenteils aus Aluminium welches sich auch durchaus gut anfasst. Hierbei ist die Verarbeitung sauber und die Kanten gut abgerundet.

Auf der oberen und unteren Rückseite sind allerdings zwei Plastikflächen angebracht welche höchstwahrscheinlich die Antennen beheimaten. Hier könnte der Übergang zwischen dem Aluminium und dem Plastik vielleicht noch ein Stück weit glatter sein, aber es gibt auch keine störende harte Kante.

ZTE Blade V7 Lite im Test-7

Die Front beheimatet das 5 Zoll große 720p Display. Auf den Bildern wirkt es als wäre der Rand kleiner als er es in Wirklichkeit ist. ZTE hat um das eigentliche Display Panel nochmals einen schwarzen Rand angebracht welcher in ausgeschaltetem Zustand den Eindruck vermitteln soll, dass der Rahmen kleiner wäre als er wirklich ist.

Unterhalb des Displays sind die kapazitiven Tasten abgebracht. Hiervon sichtbar ist allerdings nur die Home Taste. Die beiden anderen sind jeweils links und rechts daneben angebracht und „unsichtbar“. Lediglich bei Dunkelheit leuchten diese leicht auf.

Man muss sich hier etwas daran gewöhnen einfach links für zurück und rechts für Optionen/Multitasking zu drücken.

ZTE Blade V7 Lite im Test-11

Die Hardware Tasten des V7 Lite sind auf die linke und rechte Taste verteilt. Links ist dabei die Lautstärkewippe und rechts der Einschalter. Der microUSB Port zum Laden des Smartphones ist auf der Unterseite und der 3,5mm Kopfhöreranschluss auf der Oberseite.

ZTE Blade V7 Lite im Test-8

Auf der Rückseite finden wir die 13Megapixel Kamera, den Fingerabdruckscanner und die beiden Lautsprecheröffnungen. Hier ist allerdings nur unter der linken Seite auch wirklich ein Lautsprecher, die andere Seite dient nur der Optik (sieht so auch wirklich etwas schicker aus).

 

Software

Beim ZTE Blade V7 Lite kommt Android 6.0 zum Einsatz. Dieses wurde jedoch von ZTE optisch etwas verändert.

Das Offensichtlichste hierbei sind die geänderten App Icons, welche zugegeben etwas Geschmackssache sind. Auch das Benachrichtigungscenter hat eine optische Umgestaltung bekommen, welche ich zugegeben nur mäßig hübsch finde.

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Wie es mittlerweile fast schon üblich ist, fehlt auch beim V7 Lite der App Drawer, alle installierten Apps werden ähnlich wie bei IOS auf Euren Home Screens abgelegt.

ZTE hat auch dem Blade V7 Lite so ziemlich alles vorinstalliert was sie finden konnten. Angefangen bei Facebook, Twitter, Instagram über WPS Office bis hin zum guten alten Clean Master. Sogar Avast als Antiviren Schutz ist vorinstalliert.

Jedoch lassen sich diese Apps allesamt auf Wunsch auch komplett deinstallieren.

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Der freie Speicher fällt mit 10,28GB erfreulicherweise immer noch ausreichend groß aus trotz der diversen vorinstallierten Anwendungen.

Das V7 Lite bringt auch diverse Bonusfunktionen mit. Beginnen wir bei den Gesten. Hier hat ZTE eine eigene App integriert um die ganzen Gesten zu managen und davon gibt es einige. Angefangen bei Symbole auf den ausgeschalteten Bildschirm malen, um eine App zu starten, hierbei kann man die zu startende App auch frei auswählen, über Tap to Wake bis hin zu Schüttelgesten welche beispielsweise die Taschenlampe starten ist alles erdenkliche mit dabei.

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Die zweite große Zusatzfunktion betrifft den Fingerabdruck-Scanner. Neben dem einfachen Entsperren Eures Smartphones, könnt Ihr auch hier Gesten festlegen, wie beispielsweise das von oben Herunterwischen zum Anzeigen des Benachrichtigungscenters.

Auch lässt sich einstellen ob der Fingerabdruck-Scanner permanent aktiv sein soll oder nur nachdem Ihr den Einschalter gedrückt habt, letzteres schont den Akku etwas.

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Zu guter Letzt lassen sich auch Dateien und Apps verschlüsseln auf welche Dritte nicht zugreifen können ohne passenden Fingerabdruck oder Passwort.

ZTE hat hier den aufwendigsten Fingerabdruck-Scanner bzw. Software die ich bisher bei einem Smartphone gesehen habe.

 

Display 

Das ZTE Blade V7 Lite besitzt ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280x720p. Dies ist in dieser Preisklasse guter Standard.

Das Display macht auch einen guten Eindruck. Die Schärfe passt soweit und auch Farben und Kontraste sind soweit vollkommen OK.

Auch die Blickwinkel sind erfreulich stabil für solch ein günstiges Gerät.

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Die Helligkeit ist auch für Outdoor Nutzung ausreichend, auch wenn ich mir vielleicht noch mal so 10-20% mehr Helligkeit gewünscht hätte.

Leider scheint ZTE kein Gorilla Glas beim V7 Lite zu verwenden, dementsprechend würde ich zu etwas Vorsicht raten bezüglich Kratzern.

Der Touchscreen welcher bis zu 5 Finger unterstützt, reagiert im Übrigen gut und präzise.

 

Sound und Akustik

Das ZTE Blade V7 Lite besitzt auf der Rückseite zwei Lautsprecheröffnungen, jedoch befindet sich der Lautsprecher nur unter der linken Seite.

Etwas überraschend hat das V7 Lite jedoch einen guten Lautsprecher. Dieser ist ziemlich laut und produziert sogar ein wenig Bass.

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Allgemein ist dies ein sehr wohlklingender Lautsprecher, welcher für Youtube Videos oder etwas Radio nebenbei vollkommen ausreicht.

Die Sound Qualität über den Kopfhörer Ausgang ist genau wie die Telefon Qualität unauffällig.

 

Kamera des ZTE Blade V7 Lite

Im ZTE Blade V7 Lite ist eine 13 Megapixel Kamera verbaut mit einer Blende von F2.0. Die Kamera ist gerade bei günstigen Smartphones wie dem V7 Lite immer so eine Sache. Manche Smartphones in dieser Preisklasse haben echt brauchbare Kameras und manche haben einfach nur Schrottkameras, aber wie sieht es mit dem V7 Lite aus?

Schaut Euch am besten die Testbilder selbst an. Diese sind der höchst möglichen Qualität gemacht und im Automatik Modus.

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Nach meiner Meinung gehört das ZTE Blade V7 Lite aus Sicht der Bildqualität eher zu den guten Kamera Smartphones in dieser Preisklasse. Klar es ist noch jede Menge Luft nach oben aber die Bilder sehen brauchbar aus. Farben passen soweit, genau wie die Belichtung und die Dynamic.

Auch der wichtige Autofokus leistet sich keinen größeren Schnitzer. Dieser ist nicht der schnellste aber recht treffsicher.

Bei einigen Bildern wirkt es so als würde das Blade V7 Lite ein wenig zu stark nachschärfen, aber auch das ist noch im Rahmen.

Kurzum Foto Qualität ist kein Schwachpunkt des ZTE auch wenn dieses keine „Class leading Performance“ liefert.

Jedoch hat die Kamera zwei Schwächen. Zum einen der Video Modus zum anderen die App.

Das ZTE Blade V7 Lite kann nur 720p Videos aufzeichnen. Diese sehen zwar OK aus, aber man merkt schon, dass es hier an Schärfe fehlt. Wer diese aber nur auf dem Smartphone ansieht oder via WhatsApp versendet, wird allerdings vermutlich damit kaum Probleme haben.

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Der andere Punkt wäre die Kamera App. Diese ist ebenfalls nicht mal so schlecht von ihrem Aufbau aber die Live Ansicht ruckelt und das ist aus meiner Sicht fast ein No Go. Es macht einfach wenig Spaß mit einem Smartphone zu fotografieren, wenn die Vorschau mit 10FPS vor sich hin stottert.

Allerdings gibt es hier noch Hoffnung auf ein Software Update, denn 3. Anbieter Kamera Apps aus dem Play Store laufen gewohnt flüssig. Es scheint sich also um kein Hardware Problem zu handeln.

 

Benchmarks 

Eher wir zur alltags Performance in Spielen usw. kommen, erst einmal die üblichen Benchmarks um zu sehen zu was der „1GHz Quad Core“ zu leisten vermag. Bei diesem handelt es sich um den Mediatek MTK6735P in Kombination mit 2GB RAM.

Der Mediatek MTK6735P ist kein unbekannter, sondern ein recht weit verbreiteter SoC in dieser in dieser Preisklasse gemeinsam mit dem größerem Bruder dem MTK6735 (ohne das P am Ende).

Beide bieten ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und zudem den mittlerweile sehr wichtigen LTE Support.

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Das ZTE V7 Lite bricht sicherlich keine Leistungsrekorde, der MTK6735P zählt eher zu den schwächeren SoCs auf dem Markt.

Dies liegt natürlich primär an dem recht niedrigen Takt von nur einem Gigahertz.

Unterm Strich liefert das V7 Lite rund 19% weniger Leistung als Smartphones mit dem recht populärem Snapdragon 410 wie z.B. das LG K10 oder das Alcatel Go Play.

Dennoch für rund 150-170€ ist der MTK6735P eine vertretbare Wahl, auch wenn ich hier fast lieber noch einen etwas stärkeren SoC gesehen hätte, wie beispielsweise dem MTK6735 ohne p.

 

Das ZTE V7 Lite in der Praxis 

Das V7 Lite ist kein Leistungsmonster, das muss klar sein aber wie gut funktioniert das Smartphone in der Praxis? Eigentlich recht gut. Die Benutzeroberfläche läuft recht flüssig und ohne größeres Stottern oder Ruckeln. Zwar gibt es bei der parallelen Nutzung von Apps noch Luft nach oben aber das geht in Ordnung in dieser Preisklasse.

ZTE Blade V7 Lite im Test-16

Womit das ZTE aber etwas Probleme hat, sind Spiele. Die normalen 2D Spiele wie Angry Birds, Cut the Rope usw. sind natürlich kein Problem. Sobald es aber aufwendiger wird, bekommt das V7 Lite etwas Probleme. Asphalt 8 läuft beispielsweise nur auf sehr niedrig halbwegs spielbar, N.O.V.A 3 läuft nicht spielbar usw.

ZTE Blade V7 Lite im Test Software-56

Wer also viel auf seinem Smartphone spielt, sollte sich vielleicht eher nach einem anderen Modell als dem Blade V7 Lite umsehen.

Wer darauf allerdings keinen Wert legt, wird vermutlich mit dem V7 Lite klarkommen.

ZTE gibt selbst an, dass Speicherkarten von bis zu 32GB unterstützt werden, dies ist aber nicht zu 100% richtig. In meinem Test funktionierte auch eine 64GB microSD Karte problemlos. Hierbei ist es erfreulich, dass man sich entscheiden kann ob die microSD Karte als „Speicherkarte“ behandelt werden soll oder als interner Speicher auf dem auch Apps abgelegt werden können.

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Der Fingerabdruck-Scanner des V7 Lite funktioniert gut. Dieser ist nicht der aller treffsicherste und auch sicherlich nicht der aller schnellste aber er ist gut nutzbar. Auch die diversen Gesten funktionieren soweit, meist. Ich muss allerdings auch zugeben, Situationen gehabt zu haben in denen ich das V7 Lite wie ein Irrer geschüttelt habe in dem Versuch die Taschenlampe einzuschalten, aber nichts passierte.

Hier benötigt man sicherlich etwas mehr Zeit bis alle diese Gesten und Bewegungen in Fleisch und Blut übergegangen sind.

 

Akkulaufzeit

Der fest verbaute 2500mAh Akku, in Kombination mit dem sehr Energie sparenden SoC, verhilft dem ZTE Blade V7 Lite zu einer ziemlich starken Akkulaufzeit. Je nach Intensivität der Nutzung kann man mit 7-10 Stunden aktiver Nutzungszeit rechnen (bei halber Display Helligkeit, wenn diese höhergestellt wird, kann man mit ca. 1-2 Stunden weniger rechnen).

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Dieser Wert wird auch von Geekbench und PC Markt Akkutest so bestätigt. Auch die Standby Zeit ist mir nicht negativ aufgefallen.

Das Aufladen des ZTE geht mit rund 0,92A, wie es in dieser Preisklasse leider weiterhin üblich ist, recht langsam. In ca. 30 Minuten kann das Blade V7 Lite lediglich 17% Ladung erreichen (von 10% auf 27%), eine vollständige Ladung dauert ca. 3,5 Stunden.

 

Sonstiges 

  • kein 5GHz WLAN
  • UKW Radio
  • LTE inklusive Band 20
  • Speicherkarten von über 32GB werden anscheinend doch unterstützt

Fazit zum ZTE Blade V7 Lite

Das ZTE Blade V7 Lite revolutioniert sicherlich nicht die 150-180€ Smartphone Preisklasse, stellt aber eine solide Wahl dar, gerade wenn eine gute Akkulaufzeit und eine brauchbare Kamera für Euch wichtig sind.

ZTE Blade V7 Lite im Test-18

Allerdings gibt es auch Punkte bei denen ich Luft nach oben sehe. Dies wäre die Software, welche zwar viele Optionen und Einstellungen mit sich bringt aber optisch, vorsichtig ausgedrückt, etwas ungewohnt ist. Auch die Leistung des verbauten SoC ist eher mittelmäßig.

Zwar ist der  Mediatek MTK6735P sicherlich nicht der langsamste SoC aber gerade bei Spielen geht diesem doch schnell die Puste aus. Für den angesetzten Preis von 170€ (Stand 24.06.16) wäre es sicherlich auch möglich gewesen ein wenig stärkere Hardware zu verbauen.  Allerdings gehe ich davon aus, dass der Preis mittelfristig sich irgendwo um die 150€ einpendeln wird.

ZTE Blade V7 Lite im Test-22

Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Das Display ist soweit OK und die Verarbeitung und Haptik sogar leicht überdurchschnittlich.

Von daher ist das ZTE Blade V7 Lite ein Hochwertiges Smartphone welches durch eine gute Akkulaufzeit gute Kamera und solide Leistung punktet, lediglich die Software ist etwas Geschmackssache und die Spieleleistung etwas schwach. Hier kommt es etwas auf Eure Anforderungen an ob das Smartphone etwas für Euch ist.

 

Positiv

  • Sehr gute Akku Laufzeit
  • Gutes Display
  • Gute Kamera
  • Edle Optik
  • Starke Haptik für die Preisklasse

 

Neutral

  • Spiele Leistung eher mäßig

 

Negativ

  • Anscheinend nur 720p Video

USB 3.1 Gehäuse für zwei Festplatten/SSDs im Test ICY BOX IB-RD2253-U31

USB 3.1 nimmt langsam an Fahrt auf, jedoch sind die Geräte welche wirklich Nutzen aus diesem Standard ziehen können recht rar gesät.

Externe SSDs mit USB 3.1 sind beispielsweise noch ziemlich selten und ziemlich teuer. Vor kurzem habe ich bereits ein USB 3.1 Gehäuse von Fantec getestet in welches man einfach eine normale 2,5″ SSD steckt und diese dank USB 3.1 mit vollem Tempo nutzen kann.

Jedoch ist hier die interne SATA Schnittstelle ein limitierender Faktor.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-13

Daher erweckte die Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31 (ein furchtbarer Name) mein Interesse. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein externes Gehäuse aber diesmal für zwei 2,5″ Laufwerke welche auch auf Wunsch in Raid 0 geschaltet werden können und so, in der Theorie, bis zu einem Gigabyte pro Sekunde an Leistung bringen sollten.

Kann dies das Gehäuse aber auch in der Praxis wirklich leisten? Daher hier nun der Test der ICY BOX IB-RD2253-U31.

 

Verpackung und Lieferumfang 

Die ICY BOX wird in einer recht einfachen Box geliefert. Im Inneren finden wir zum einen das Gehäuse wie auch einige Schrauben zum Befestigen der Laufwerke, einen Schraubendreher, ein USB 3.0 Kabel und ein Netzteil.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-1

Auch eine kurze Anleitung liegt mit in der Box.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-2

Bei dem USB Kabel handelt es sich um ein ca. 1 Meter langes Typ B Kabel.

 

Die Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31 im Test

ICY BOX besteht aus zwei Teilen. Dem äußeren Gehäuse und dem „Innenleben“. Das äußere Gehäuse besteht vollständig aus einem sehr robusten und dicken Aluminium. Über zwei Schrauben auf der Unterseite ist das Innenleben an diesem Korpus befestigt, diese müssen zum Einsetzen der Festplatten/SSDs gelöst werden.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-3

Nun lässt sich der innere Teil einfach herausnehmen.

In diesem lassen sich nun die beiden Festplatten/SSDs einsetzen und verschrauben. Hierbei unterstützt das IB-RD2253-U31 lediglich Speichermedien mit einer maximalen Bauhöhe von 9,5mm.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-4

Dies schließt einige größere Festplatten aus. Allerdings sehe ich dies als nicht so schlimm an. Wer dieses USB 3.1 Gehäuse mit normalen Festplatten nutzt macht aus meiner Sicht etwas falsch. Hierfür gibt es auf dem Markt wesentlich günstigere USB 3.0 Gehäuse welche selbst zwei HDDs im Raid 0 nicht ausbremsen sollten.

Die ICY BOX IB-RD2253-U31 ist aus meiner Sicht ganz klar für SSDs gemacht.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-8

Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich zwei Schalter welche je nach Position einen anderen Modus auslösen. Hierbei unterstützt das Gehäuse genau vier Möglichkeiten die verbauten Festplatten/SSDs zu betreiben.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-7

„Einzeln“ = Beide Laufwerke werden einzeln vom Betriebssystem erkannt.

„Raid 0“ = Beide Laufwerke werden parallel beschrieben, was eine erhöhte Geschwindigkeit zur Folge hat, allerdings auch das Ausfallrisiko erhöht (bei normalen Festplatten nicht zu empfehlen).

„Raid 1“ = Beide Laufwerke werden gleichzeitig mit den gleichen Daten beschrieben, dies halbiert die nutzbare Kapazität erhöht aber die Ausfallsicherheit.

„JBOD“ = Beide Laufwerke werden zusammen geschaltet, ähnlich wie bei Raid 0 nur das hier die Daten nicht auf beide Laufwerke aufgeteilt werden. Dadurch erhöht sich die Geschwindigkeit nicht aber bei einem Ausfall eines Laufwerks sind nicht alle Daten weg.

Angeschlossen wird das Gehäuse über USB Typ B. Ich hätte hier zugegeben lieber einen USB C Port gesehen anstelle des etwas veraltet wirkenden Typ B Anschlusses (auch wenn dieser USB 3.1 10Gbit unterstützt).

 

Leistung der Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31

Die interessanteste Frage ist mit Sicherheit wie schnell das Gehäuse ist.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-10

Hierfür verwende ich zwei SSDs im Raid 0. In der Theorie kann jede der beiden SSDs über 500MB/s schrieben/lesen dementsprechend sollte das Raid 0 zu über einem Gigabyte pro Sekunde in der Lage sein.

Praktisch sieht dies allerdings etwas anders aus. Schreibend sind ca. 656MB/s und lesend rund 697MB/s möglich. Dies ist vermutlich das Maximum was der im Inneren verbaute Controller zu leisten vermag.

Jedoch sind 656MB/s schreibend und 697MB/s lesend mehr als ordentlich!

Unbenannt final

Auch praktisch sind diese Werte ungefähr so zu erreichen. Lesend waren praktisch rund 667MB/s möglich und schreibend 480MB/s.

Wichtig dieser Wert kann natürlich auch etwas variieren je nachdem was für ein Controller in Eurem PC verbaut ist. In meinem Fall war dies der ASMedia ASM1142.

Via USB 3.0 sind die Werte natürlich niedriger aber mit rund 400MB/s lesen wie auch Schreiben immer noch ziemlich gut!

USB 3.0 2

Kleine Anmerkung zum Schluss. Ich hatte zuerst etwas Probleme, dass Windows das Formatieren der SSD verweigerte (Gerät nicht bereit), dies hatte mich etwas Nerven gekostet, allerdings verschwand das Problem plötzlich aus heiterem Himmel und seitdem funktioniert die ICY BOX problemlos.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-11

Das mitgelieferte Netzteil wird im Übrigen nicht zwingend benötigt, zu mindestens nicht bei SSDs.

 

Fazit zur RaidSonic ICY BOX IB-RD2253-U31 

Angefangen beim Gehäuse, über die Leistung bis hin zum Preis von rund 45€, habe ich wenig an der IB-RD2253-U31 auszusetzen.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-14

Das Leistungslimit des USB 3.1 Gehäuses scheint bei rund 697MB/s lesend und 656MB/s schreibend zu liegen, was praktisch für so gut wie jede Anwendung mehr als genug sein sollte.

Kleiner Kritikpunkt ist für mich lediglich der USB Port, hier hätte ich mir einen USB Typ C Port gewünscht welcher aus meiner Sicht zeitgemäßer ist als der große Typ B Anschluss.

ICY BOX RAID Gehäuse für 2x 2,5 Zoll SSD & HDD, USB-C & USB-A Kabel...
  • Externes 2-fach Festplatten und SSD RAID System mit schneller USB...
  • HDD & SSD – Unterstützt 2,5 Zoll Laufwerke mit SATA III...
  • USB Verbindung – Blitzschnelle USB 3.1 Gen 2 Schnittstelle für...
  • RAID Funktion – Unterstützt RAID 0, RAID 1 und JBOD (Single...
  • ICY BOX Design – Lüfterloses Aluminiumgehäuse mit Innenrahmen...

Huawei AM180 Ohrhörer mit Noise Cancelling im Test

Ohrhörer mit aktivem Noise Cancelling sind etwas sehr seltenes und ich muss zugeben bisher noch keine solchen besessen zu haben.

Aktives Noise Cancelling ist eigentlich etwas sehr Schönes, gerade wenn man viel in Bus/Bahn/Flugzeug oder Auto unterwegs ist.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-1

Als ich nun die Huawei AM180 entdeckte war ich doch verdammt neugierig. Ohrhörer von Huawei hatte ich zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gehört und das in der Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling hat mich schnell dazu verleitet diese zu bestellen.

Stellt sich nun die Frage wie gut kann Huawei Ohrhörer bauen? Finden wir es im Test der Huawei AM180 Active Noise Cancelling Ohrhörer heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Verpackung

Die Huawei AM180 sind aktuell bei Amazon für knapp über 100€ erhältlich. Ich weiß nicht so recht wie Amazon und die diversen Unterhändler auf diesen Preis kommen aber direkt aus Asien bekommt man die Ohrhörer für rund 40€.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-24

Ich habe bei Gearbest bestellt da die Ohrhörer über der Zollfreigrenze von 27€ liegen. Bei Gerbest kann man einen Zollfreiversand wählen („Germany Express“) dann hat man nichts mit diesem zu tun und die Ohrhörer kommen direkt zu einem nach Hause (ca. 10 Tage Lieferzeit).

Huawei AM180 Ohrhörer Test-22

Die Ohrhörer werden in einer schönen Box geliefert welche einen recht hochwertigen Eindruck vermittelt. Ebenfalls mit im Lieferumfang sind diverse Ohrpolster und ein Ladekabel.

 

Die Huawei AM180 im Test

Optisch machen die Huawei AM180 schon ordentlich etwas her. Die Ohrhörer sind in grau/schwarz/silber gehalten, was diesen eine sehr moderne aber gleichzeitig edle Optik verleiht.

Dazu kommt die etwas ungewöhnliche Kabelführung an den Ohrhörern selbst, welche ebenfalls den Eindruck unterstützt hier kein 08/15 Produkt vor sich zu haben.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-21

Ebenso hat sich Huawei nicht nehmen lassen eine metallene Kabelfernbedienung und ein textilummanteltes Kabel zu verwenden.  Zwar fühlt sich das Kabel durchaus gut an, wirkt jedoch etwas dünn auf mich.

Die Kabelfernbedienung bei den AM180 ist etwas größer gehalten als es eigentlich bei Ohrhörern üblich ist. Dies liegt an der Noise Cancelling Technik welche in der Kabelfernbedinung verbaut ist.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-20

Neben der üblichen Play/Pausetaste besitzt die Fernbedienung auch einen Einschalter und eine kleine LED.  Dieser Einschalter dient natürlich der Nosie Cancelling Technik. Hierbei ist es aber erfreulich, dass die Ohrhörer auch mit leerem Akku bzw. ausgeschaltet weiterhin funktionieren.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-19

Dies war während meines Tests auch des Öfteren nötig. Zwar würde ich die Akkulaufzeit als OK einstufen (ca. 4 Stunden) jedoch sollte man vergessen die Ohrhörer abzuschalten, laufen diese so lange bis sie leer sind.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-17

Aufgeladen werden die AM180 durch ein spezielles USB Kabel, wenn man dieses verliert, hat man schlechte Karten ein neues auf dem Markt zu finden.

Das UMI Super im Test, das neue „Super“ China Smartphone?

UMI gehört wie auch Elephone,Ulefone, Meizu, Xiaomi usw. zu den eher in Europa unbekannten Herstellern welche jedoch in Asien eine bekannte Größe sind.

Das UMI Super im Test-27

Nun hat UMI sein neustes Smartphone auf den Markt gebracht, das sie vollmundig „Super“ genannt haben. Auf den ersten Blick sieht das Smartphone durchaus auch sehr gut aus aber kann das UMI Super im Test seinem Namen gerecht werden? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten 

  • UMI Super
  • 5,5 Zoll Display Full HD
  • Helio P10 ( MTK6755 ) 64bit Octa Core 2.0GHz
  • 4GB RAM, 32GB ROM erweiterbar via microSD
  • 13MP Kamera (Hinten), 5MP Kamera (Front)
  • 4000mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  •  bei Gearbest

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Mit knapp unter 200€ liegt das UMI Super deutlich über der Zollfreigrenze weshalb ich empfehlen würde dieses bei einem Händler zu bestellen, welcher einen Zollfreiversand anbietet.

Dies wäre aktuell meines Wissens nach nur e-Fox oder Gearbest. Ich habe meins von Gearbest, wo es auch dank „Germany Express“ keine Probleme mit dem Zoll gab.

Wer mehr zu dem Thema wissen will HIER habe ich meine Erfahrungen mit allen China Händlern aufgelistet.

Das UMI Super im Test-1

Das UMI Super wird in einer großen schwarzen Metallbox geliefert. Diese hatte nach dem Transport von China nach Deutschland zwar die ein oder andere kleinere Delle was sicherlich dem Auspackerlebnis nicht zuträglich ist jedoch ist so eine Art Verpackung mal etwas Anderes.

Das Smartphone im Inneren war natürlich unbeschädigt. Neben dem Smartphone liegt ein europäisches Netzteil und ein USB C Kabel mit im Lieferumfang.

Das UMI Super im Test-3

Bei diesem Netzteil handelt es sich sogar um ein Schnelladegerät. Hierbei nutzt das UMI Super natürlich nicht Quick Charge sondern MediaTeks Pump Express Plus.

 

Das UMI Super im Test

Wie UMI vermutlich mit der Metallbox, in welcher das Smartphone geliefert wird, andeuten wollte, ist das Super ebenfalls vollständig aus Aluminium gefertigt.

Das UMI Super im Test-5

Der erste Eindruck ist auch positiv, das UMI Super fühlt sich durchaus hochwertig an. Jedoch ist das Smartphone zum einen durch sein 5,5 Zoll Display recht groß zum anderen ist es auch ziemlich schwer mit fast 200g.

Natürlich unterstütz das hohe Gewicht in Kombination mit dem Aluminiumgehäuse ein wenig den edlen Eindruck.

Das UMI Super im Test-8

Jedoch wer en wenig sensibel ist gegenüber schweren Geräten sollte die Finger vom UMI Super lassen.

Rein optisch gefällt mir das Smartphone ziemlich gut. Die große schwarze Glasfront in Kombination mit der Rückseite aus Aluminium gibt dem Super einen eleganten und klassischen Look.

Die Optik wird im Betrieb dabei etwas von der „Harlequin LED“ aufgepeppt. Dies ist eine Runde LED auf der unteren Front des Smartphones, die im ersten Moment etwas wirkt wie eine Home Taste jedoch keine ist.

Das UMI Super im Test-11

Diese LED leuchtet bei Benachrichtigungen in diversen Farben (RGB). Hier musste ich mich aber anfangs etwas gewöhnen, dass dies keine wirkliche Taste ist, sondern nur eine LED. Ich erwische mich immer noch gelegentlich dabei intuitiv zu versuchen diese „LED“ zu drücken.

Abgesehen davon und der zusätzlichen frei belegbaren Taste auf der linken Seite des Gerätes gibt es keine größeren Überraschungen.

Lautstärkte Wippe und Einschalter befinden sich auf ihrer normalen Position auf der rechten Seite, der USB C Ladeport wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite und der Kopfhöreranschluss oben.

Das UMI Super im Test-9

Auf der Rückseite ist die 13 Megapixel Kamera wie auch der doppelte LED Blitz zu finden. Auch ein Fingerabdruckscanner ist mit an Board.

Dieser ist zwar auf der Rückseite positioniert aber gut fühlbar und für meine Hände auch gut erreichbar.

Die Verarbeitung des UMI Super ist soweit nahezu tadellos. Lediglich die Plastikstreifen im Rahmen für die Antennen könnten noch etwas glatter integriert werden. Auch der Druckpunkt der Tasten ist höchstens Okay.