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30000mAh Kapazität, AUKEYs neue Monster Powerbank im Test (AUKEY PB-Y3 30000mAh mit Quick Charge 3.0)

Alle großen Powerbank Hersteller, die man so bei Amazon findet, haben eine „Flaggschiff“ Powerbank.

Bei Anker ist es die PowerCore+ 26800mAh, bei RAVPower die RP-PB043 20100mAh Powerbank und bei EasyAcc die PB20000QC3 20000mAh.

All diese Powerbanks besitzen das so ziemliche Maximum an Features und Ausstattung. Nur AUKEY, welche zwar auch sehr viele sehr gute Powerbanks haben, hatten nie eine so richtige Flaggschiff Powerbank.

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Dies hat sich aber mit der neuen AUKEY PB-Y3 geändert. Diese Powerbank bringt wirklich ALLES mit was man sich wünscht. Angefangen bei Quick Charge 3.0 über USB C und microUSB bis hin zu einer gigantischen 30.000mAh Kapazität ist alles mit dabei.

Nun stellt sich aber die Frage lohnt es sich wirklich 49,99€ für so ein Monster auf den Tisch zu legen? Finden wir es im Test der ersten 30000mAh Powerbank von AUKEY heraus!

 

Die AUKEY PB-Y3 30000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Wie man es bei 30000mAh auch vermuten kann ist die AUKEY PB-Y3 ein ziemlicher Brocken. Abgesehen von den diversen Notebook Powerbanks ist diese etwa die schwerste und mit größte Powerbank welche mir bisher untergekommen ist.

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Mit rund 580g ist dies sicherlich keine Powerbank für die Handtasche oder das Handgepäck, jedoch verglichen mit anderen Modellen wie z.B. der PowerCore+26800mAh gehen die Abmessungen der AUKEY Powerbank in Ordnung. Das Gehäuse der PB-Y3 besteht aus einem einfachen matten Plastik, welches immerhin recht robust gegenüber Fingerabdrücken ist aber auch recht schnell verkratzt.

Die Powerbank ist zwar recht schwer und dick aber dafür relativ kurz.

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Hier muss man sich wirklich überlegen benötigt man die 30000mAh Kapazität? Dies ist genug um ein normales Smartphone ca. 12-mal zu laden.

Man könnte also praktisch 14 Tage in Urlaub fahren nur mit dieser Powerbank in der Tasche. Dies kann gerade beim Zelten sehr praktisch sein.

Im Gegenzug muss man aber auch dazu sagen, dass diese Powerbank nur sehr bedingt im „täglichen Einsatz“ Sinn macht. Hier bringen einem die 30000mAh einfach recht wenig da man seine Powerbank eh abends aufladen kann und man recht selten zwei iPads und 3-5 iPhones im Laufe eines Tages lädt.

 

Aber was hat die AUKEY noch abseits von der riesigen Kapazität zu bieten?

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Beginnen wir mit Quick Charge 3.0, der neue Ladestandard von Qualcomm welcher z.B. im LG G5, HTC 10 und Xiaomi MI5 zum Einsatz kommt. Quick Charge 3.0 bietet im Vergleich zu 2.0 eine nochmals leicht gesteigerte Ladegeschwindigkeit und eine höhere Effizienz.

Natürlich lassen sich auch Quick Charge 2.0 oder Geräte welche gar kein Quick Charge unterstützen an diesem Port problemlos laden.

Neben diesem Quick Charge 3.0 Port ist natürlich auch ein normaler 2,4A „AiPower“ Ladeport vorhanden.

Das Aufladen der Powerbank geschieht über einen microUSB Port. Alternativ steht auch noch ein USB C Port bereit. Dieser USB C Port kann sowohl als Eingang wie auch als Ausgang genutzt werden!

Man kann also die Powerbank auch über den USB C Port laden oder ein anderes Gerät mit bis zu 3A versorgen.

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Effektiv besitzt die AUKEY Powerbank also 3 Ausgänge.

Anstelle Status LEDs zu integrieren, wie es die meisten anderen Hersteller machen, nutzt AUKEY auch bei dieser 30000mAh Powerbank eine bunte LED im „Einschalter“.

Bei Betätigung leuchtet die LED weiß (100-66%), grün (66-33%) oder rot (33-0%). Dies klingt zwar an sich recht schön aber ich bevorzuge die klassischen 4 oder 5 Status LEDs. Bei Sonnenschein ist es bei dem von AUKEY verwendeten System ziemlich schwer zu erkennen welche Farbe nun die LED gerade hat.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test

Das ursprüngliche Xiaomi MI Band ist einer der populärsten Fitness Tracker auf dem gesamten Markt. Dies kommt primär durch den sehr geringen Preis für den dieser erhältlich ist und den guten Funktionsumfang. Nun hat Xiaomi mit dem MI Band 2 nachgelegt.

Dieses besitzt nun ein kleines Display und einen Pulsmesser, jedoch ist auch der Preis ein gutes Stück auf rund 33€ gestiegen.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-12

Aber wie gut ist das Xiaomi MI Band 2 wirklich und lohnt der Umstieg vom Band der ersten Generation?

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang

Wie üblich bei Xiaomi Produkten ist auch das MI Band 2 nur aus China zu bekommen. Zwar wird auch das MI Band 2 früher oder später durch irgendwelche Händler auf Amazon mit Versand via Prime auftauchen, das wird aber noch etwas dauern und wenn es dann soweit ist, verlangen diese Händler meist einen kräftigen Aufpreis.

Da ist es günstiger das Xiaomi Mi Band 2 direkt aus China zu bestellen. Schaut am besten bei dem China Händler Eures Vertrauens. Ich habe wie üblich HIER bestellt. Nicht vergessen bei einem Preis von über 27€ fällt in der Theorie Zoll an, allerdings werden oftmals so kleine Pakete nicht kontrolliert.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-1

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bestellt bei Gearbest mit dem Germany Express, dann übernimmt Gearbest die Sache mit dem Zoll für Euch (hat bei mir bisher immer gut funktioniert).

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-2

Das Xiaomi MI Band 2 wird in einer kleinen Box geliefert ohne einen größeren Aufdruck. Im Inneren ist der Fitness Tracker selbst, ein Silikon Band und ein Aufladekabel.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test

Nachdem ich nun das ein oder andere Quick Charge 3.0/2.0 Ladegerät für die Heimnutzung getestet habe ist nun endlich auch ein Autoladegerät an der Reihe. Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C Port muss nun im Test zeigen was es so kann.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-5

 

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Rein optisch ist das CHOETECH im ersten Moment recht unauffällig und auch ziemlich klein. Das Gehäuse des KFZ Ladegerätes besteht zum größten Teil aus einem Hochglanz Plastik, mit Ausnahme des oberen Teils welcher glücklicherweise eine matte Optik hat.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-1

Etwas ungewöhnlich sind allerdings die Anschlüsse des CHOETECH. Zum einen haben wir hier einen normal großen Quick Charge 3.0 Port welcher natürlich auch abwärts kompatibel zu Qiuick Charge 2.0 bzw. zum normalen Laden ist. Etwas ungewöhnlich dieser Quick Charge 3.0 Port soll „nur“ bis zu 2,4A unterstützen. In Normalfall sollte ein Quick Charge 3.0 Port bis zu 3A liefern.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-2

Der zweite Port hingegen, bei welchem es sich um einen USB C Anschluss handelt, besitzt eine Leistung von 3A.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-4

Als Indikator ob Spannung anliegt hat CHOETECH eine kleine LED zwischen den beiden Ports integriert welche leicht blau glimmt.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Das Ladegerät passte in meinen Audi A3 problemlos in den Zigarettenanzündern und rastete dort auch gut ein.

 

Messergebnisse des CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Erst einmal vorweg, es gab keinerlei Probleme mit der Nutzung des CHOETECH Ladegerätes in meinem Auto.

Auch unter Volllast lieferte das Ladegerät eine konstant gute Leistung.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-9

Ähnliches gilt auch für die Ladegeschwindigkeit welche sowohl an Android Smartphones wie auch mit Apple Produkten recht gut ist.

Gerade letzteres ist nicht selbstverständlich, oftmals laden Apple Smartphones/Tablets sehr schlecht an Quick Charge Ports (meist mit nur einem Ampere).

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-11

Am CHOETECH erreichte sowohl mein iPhone 6+ wie auch mein iPad 4 seine reguläre Ladegeschwindigkeit. Zwar gab es im Falle des iPhones noch ca. 10-20% Luft nach oben aber das ist vollkommen zu verkraften.

Leider hatte ich mit Quick Charge 3.0 Smartphones etwas Probleme am CHOETECH Ladegerät. Mein LG G5 erreichte zwar seine übliche Quick Charge Ladegeschwindigkeit, jedoch machte dieses keinen Nutzen von der freien Spannungswahl welche ja das neue große Feature von Quick Charge 3.0 ist.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-10

Das LG G5 lud mit einer konstanten Geschwindigkeit von 9V und 1,7A. Quick Charge 3.0 bringt allerdings beim LG G5 auch keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber 2.0 weshalb es nur schwer festzustellen ist ob das LG G5 nur Quick Charge 2.0 nutzt oder doch 3.0. Mehr INFOS dazu HIER.

In Kombination mit der RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank welche das Aufgeladen werden via Quick Charge 3.0 unterstützt, funktionierte dies allerdings problemlos.

 

Fazit zum CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Kann ich das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät empfehlen? Grundsätzlich ja, gerade für Besitzer eines Google Nexus 5X oder Samsung Galaxy S7.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-8

Grundsätzlich liefert sowohl der Quick Charge 3.0 USB Port wie auch der USB C Port eine sehr gute Geschwindigkeit sowohl an Apple Smartphones wie auch an Androids. Jedoch muss ich kritisieren das mein LG G5 kein Nutzen der dynamischen Spannungsregulation machte (INOV). Dies übte sich jedoch nicht negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus.

Der Preis von 15,99€ geht in Ordnung für das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät.

Das Wiko U Feel im Test, Wikos neue Mittelklasse mit Fingerabdruckscanner

Mit dem U Feel hat Wiko bereits vor ein paar Monaten auf dem Mobile World Congress sein erstes Smartphone mit Fingerabdruckscanner vorgestellt.

Nun scheint das U Feel so langsam auf den Markt zu kommen und über den Umweg über Spanien habe ich mir eins für einen Test gesichert.

Wiko U Feel Test-29

Jetzt muss man nur noch hoffen, dass das neue Wiko U Feel auch wirklich überzeugen kann. Ob es das tut könnt Ihr im folgenden Test erfahren!

 

Technische Daten

 

Lieferumfang und Verpackung 

Das Wiko U Feel wird in einer hübsch designten Verpackung geliefert welche, abgesehen von der Bedruckung, anscheinen bei allen aktuellen Wiko Smartphones die gleiche ist.

Wiko U Feel Test-1

Im Inneren finden wir den üblichen soliden Wiko Lieferumfang. Neben einem microUSB Kabel, einem 5V 1A USB Ladegerät und Ohrhörern liegen auch Wikos sehr praktische SIM Karten Adapter bei.

Wiko U Feel Test-3

Natürlich darf auch eine einfache Anleitung nicht fehlen.

Ein Touchscreen Stylus mit Stift und Pinsel? Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test

Ein Touchscreen Stift mit Pinsel so etwas hatte ich zuvor auch noch nicht gesehen aber genau dies bietet InLine an.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-11

Zugegeben hatte mich das etwas neugierig gemacht, kann sowas gut funktionieren und macht es auch Sinn? Finden wir es in diesem Kurztest heraus!

 

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel

Der Stift selbst besteht aus einem halbwegs hochwertig anmutenden Hochglanz Plastik welches aber erfreulicherweise recht resistent gegenüber Fingerabdrücken ist.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-1

Der InLine Stylus besitzt zwei Spitzen. Einmal eine normale Gummispitze und einem Pinsel. Dieser Pinsel fühlt sich auch wirklich an wie ein Pinsel. Es handelt sich bei dem Pinsel nicht um Gummifasern, sondern um normale Plastikborsten. Ich muss zugeben im Vorhinein nicht mal gedacht zu haben, dass es möglich wäre mit so einem Material überhaupt einen kapazitiven Touchscreen auszulösen.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-2

Aber ja es funktioniert!

Starten wir erstmal mit der normalen Gummispitze. Diese funktioniert auf allen von mir getesteten Smartphones sehr gut und benötigt recht wenig Druck um zu funktionieren.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-3

Der Pinsel hingegen ist natürlich eine andere Geschichte. Auf günstigeren Smartphones funktioniert dieser im Allgemeinen schlechter. Beispielsweise auf einem Wiko Lenny 3 muss ich recht viel Druck ausüben damit Eingaben überhaupt erkannt werden, auf dem Samsung Galaxy S7 Edge hingegen reicht ein leichtes Berühren des Bildschirms.

Wenn Ihr also ein Smartphone mit einem sensiblen Touchscreen besitzt, ist der Pinsel deutlich nützlicher. Hier muss man auch ganz klar erwähnen der Pinsel wird nur als ein Strich erkannt und nicht wirklich als Pinsel!

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-4

Was bringt dieser dann? Mit dem Pinsel hat man beim Zeichnen einen anderen „Schwung“ durch die Biegung der Borsten. Dadurch werden Striche weicher und fließender.

 

Fazit zum InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel

Dieser Touchscreen Stift ist durchaus etwas Besonderes und kann aber gerade für Nutzer welche viel auf Ihrem Tablet/Smartphone zeichnen der Kreativität helfen.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-7

Man darf allerdings auch keine Wunder erwarten, zwar hat man beim Zeichnen einen etwas anderen Fluss als mit einer „festen“ Spitze aber es ist auch nicht so als wäre dieser Stift ein musst have oder würde das Zeichnen auf einem Smartphone völlig revolutionieren.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-9

Jedoch für einen Preis um die 5€ ist dies durchaus ein interessantes Utensil welches sich auch gut als Minigeschenk machen würde. Sollte man mit der Pinselspitze nicht klarkommen, hat man ja auch noch die normale Spitze.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5? Die Antwort überrascht!

Das das LG G5 Quick Charge 3.0 unterstützt ist ja bekannt. Dass jedoch das mitgelieferte Ladegerät gar kein Quick Charge 3.0 unterstützt wissen die wenigsten.

Um nun Quick Charge 3.0 zu nutzen muss also das Ladegerät eines 3. Herstellers her. Leider ist dies gar nicht so leicht da es anscheinend jede Menge Kompatibilitätsprobleme gibt.

Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5-3

In folgendem Artikel möchte ich dieses Thema etwas genauer beleuchten und auch ein paar empfehlenswerte Quick Charge 3.0 Ladegeräte vorstellen, welche sicher mit dem G5 funktionieren und überhaupt die Frage klären, was bringt Quick Charge 3.0.

Quick Charge 2.0 vs. 3.0 

Beginnen wir aber mit einer kurzen Übersicht was Quick Charge 3.0 besser macht als 2.0.

Der Unterschied zwischen der Ladegeschwindigkeit von 2.0 gegenüber 3.0 ist gar nicht so groß. Qualcomm wirbt viel mehr mit einer gesteigerten Effizienz.

Heißt, mehr der Energie welche Ihr in das Smartphone „pumpt“ landet auch wirklich im Akku und wird nicht nur in Wärme umgewandelt.

Wie macht das Quick Charge 3.0?

Der offensichtlichste Unterschied ist die Spannung. Normale USB Ladegeräte verwenden eine Spannung von 5V und einen Strom von maximal ca. 2,4A. Mit Quick Charge 2.0 wurde die Spannung von 5V auf 9V oder sogar 12V erhöht. Wobei ich noch kein Smartphone gesehen habe welches diese 12V Spannung genutzt hat.

Zum Beispiel lädt das Samsung Galaxy S7 Edge via normal USB mit 1,77A, wenn Quick Charge 2.0 genutzt wird steigt die Spannung auf 9V aber der Strom sinkt sogar etwas auf rund 1,58A.

Trotzdem steigt die Ladegeschwindigkeit um ca. 60% (von 8,85W auf 14,22W).

Quick Charge 3.0 befreit sich nun von diesen fest vorgegebenen Spannungen. Das Smartphone bzw. der Hersteller kann mehr oder weniger frei bestimmen welche Spannung am Optimalsten für eine schnelle Ladung ist.

Hierbei ist meist alles zwischen 3,6V und 12V möglich und sogar ein Strom von bis zu 3A.

In der Theorie kann die Spannung sogar während des Ladevorgangs angepasst werden.

 

Quick Charge 3.0 Ladegeräte für das LG G5

Bei meinen diversen Tests ist mir nun aufgefallen, dass das G5 an einigen Ladegeräten dieses Potenzial der freien Spannungswahl NICHT nutzt obwohl das Ladegerät/die Powerbank dazu in der Lage wäre.

Beispielsweise an der EasyAcc PB20000QC3 Powerbank welche Quick Charge 3.0 unterstützt, lädt das G5 mit 1,81A bei 9V.

Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5-4

An anderen Ladegeräten hingegen welche ebenfalls Quick Charge 3.0 unterstützten erreicht das G5 z.B. 2,62A bei 7,2V.

Letzteres ist eindeutig Quick Charge 3.0, ersteres hingegen könnte Quick Charge 3.0 oder 2.0 sein. Ich gehe aber mittlerweile davon aus, dass hier ein Kompatibilitätsproblem vorliegt weshalb das G5 nur Quick Charge 2.0 nutzt.

Nun stellt sich aber die Frage was bringt mir Quick Charge 3.0 überhaupt? 

Eine höhere Ladegeschwindigkeit werden nun sicherlich die meisten denken, habe ich auch bis ich den Test gemacht habe.

Ich habe mein LG G5 jeweils auf 5% entladen und dann mit einem Quick Charge 3.0 Ladegerät und dem original 2.0 Ladegerät geladen.

Alle 5 Minuten habe ich abgelesen wie voll der Akku während des Ladens ist, bis dieser 100% erreicht hat.

Ladegeschwindigkeit

(Ladegerät Quick Charge 3.0 und Normales Laden = RAVPower 30 W 2-Port RAVPower Turbo+ Dual Anschluss Ladeadapter mit QC 3.0, Quick Charge 2.0 = Original LG Ladegerät)

Überraschung … ich habe sehr viel Zeit verschwendet, das LG G5 lädt exakt gleich schnell mit Quick Charge 3.0 wie mit 2.0.

Es ist möglich, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht habe, aber mir ist nicht klar wo dies sein sollte.

Auch hat Quick Charge 3.0 anscheinen das gemacht was es soll. Die Spannung hat sich während des Ladevorgangs beinahe alle 5 Minuten verändert. Die Schwankungen lagen dabei zwischen 6,3V und 8,7V.

Beim Ladevorgang mit dem Quick Charge 2.0 Ladegerät hingegen blieb die Spannung konstant bei 9V.

Kurzum Quick Charge 3.0 bringt beim LG G5 anscheinend NICHTS! Ich habe auch ein wenig gegoogelt und anscheinend hat niemand bisher einen ähnlichen Vergleich gemacht.

Sollte irgendwo ein Fehler in meinem Testaufbau sein, bitte schreibt es in die Kommentare aber so wie es für mich aussieht bringt Quick Charge 3.0 keine höhere Ladegeschwindigkeit oder merklich gesteigerte Effizienz zu mindestens im Falle des LG G5.

Jedoch muss man dem G5 lassen das es extrem schnell Lädt, sogar mit normalen 5V Laden.

 

Empfehlenswerte  Ladegeräte

Im Folgenden nun eine kleine Liste mit Ladegeräten/Powerbanks welche das LG G5 mit Quick Charge 3.0 laden können. Zwar scheint es keinen offensichtlichen Vorteil in Punkto Geschwindigkeit zu geben aber vielleicht gibt es „unter der Haube“ noch den ein oder anderen Vorteil(Akku Lebensdauer, Hitze Entwicklung usw.).

 

Ladegeräte

Powerbanks

Wenn Ihr ein LG G5 habt, würde ich Euch eins dieser Ladegeräte empfehlen!

 

 

Hier noch eine Liste von Ladegeräten welche nicht kompatibel sind oder wo nur eine 9V Spannung genutzt wird.

Das neue Wiko Lenny 3 im Test, günstig oder billig?

Das Wiko Lenny geht 2016 in die 3. Generation und beginnt sich augenscheinlich immer mehr von einem einfachen „billig“ Smartphone in ein wirklich gutes Gerät zu verwandeln.

Nachdem nun schon der große Bruder, das Wiko Robby, im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, ist nun das Lenny 3 selbst dran zu zeigen was es kann.

Das neue Wiko Lenny 3 im Test, günstig oder billig--12

Kann das Wiko Lenny 3 für 111€ im Test überzeugen?

 

Technische Daten

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test, die besten für 25€ ?

Nachdem bereits die großen Meizu HD50 einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen haben, sind nun EP-51 an der Reihe.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-8

Bei diesen handelt es sich um ca. 25€ teure Bluetooth Ohrhörer aus Asien. Können diese überzeugen oder ist man mit den üblichen Bluetooth Ohrhörern von Amazon besser bedient? Finden wir es im Test zu den Meizu EP-51 Bluetooth Hifi Ohrhörern heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Verpackung

Die Meizu EP-51 sind leider aktuell fast nur aus China zu bekommen. Zwar gibt es einen Anbieter auf Amazon welcher diese via Prime versendet, dieser verlangt aber rund 44€ dafür. Günstiger geht es wie üblich direkt aus China. Hier kosten die Ohrhörer zwischen 22€ und 25€.

Ich habe diese bei Gearbest bestellt da es dort einen Zoll Frei Versand gibt (Germany Express), dieser kann viel Arbeit sparen. Solltet Ihr die EP-51 wo anders bestellen wollen, ist dies an sich auch kein Problem da die Kopfhörer unter der Zoll Grenze von 23/27€ sind.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-20

Geliefert werden die Meizu in einer erstaunlich hochwertigen Box für 25€ Ohrhörer. Hier hat Meizu definitiv mehr Aufwand/Geld investiert als es die meisten Hersteller machen, die auf Amazon Ihre Produkte verkaufen.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-4

Der Lieferumfang hingegen ist wieder ziemlicher Standard. Neben drei Sets Ohrstöpseln, einer kleinen Tasche und eines microUSB Kabels liegt nichts weiter mit bei.

 

Die Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test

Rein optisch sind die EP-51 definitiv schon etwas auffälliger und hochwertiger als die meisten anderen Modelle in Ihrer Preisklasse. Meizu setzt bei den EP-51 auf eine Rückseite aus Aluminium kombiniert mit einem matten schwarzen Plastikgehäuse und einem roten Kabel.

Hierbei strahlen die Ohrhörer durchaus eine gewisse Wertigkeit aus. Die Rückseite der beiden Ohrstöpsel ist magnetisch, so dass diese in der Tasche zusammenbleiben.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-5

Der Aufbau der Ohrhörer ist allerdings ziemlicher Standard. Ihr habt Eure beiden Ohrstöpsel, welche mit einem Kabel und einer Kabelfernbedienung miteinander verbunden sind.

Der microUSB Port um die Ohrhörer zu laden, befindet sich dabei an dieser Kabelfernbedienung welche relativ groß ist, was bei mir den Verdacht erregt, dass in dieser der Akku/die Elektronik verbaut ist.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-7

Die Kabelfernbedienung besitzt zudem drei Tasten und eine kleine LED, An/aus/Play/Pause, lauter/vor und leiser/zurück. Gott sei Dank hat Meizu auf nervige Sprachansagen beim Einschalten oder Ausschalten verzichtet. Es gibt lediglich die üblichen Bluetooth Töne in reduzierter Lautstärke.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Ein gutes USB Ladegerät kann einen deutlichen Unterschied machen bei der Ladegeschwindigkeit. Der Austausch des Ladegerätes macht dabei besonders Sinn, wenn entweder das mitgelieferte Ladegerät zu schwach ist oder vielleicht Euer Smartphone Quick Charge unterstützt aber der Hersteller kein passendes Ladegerät mitgeliefert hat.

Hier kommt das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät zum Einsatz. Dieses bietet neben zwei USB Ports auch Quick Charge 3.0 Support und satte 30W Leistung.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-11

Aber kann das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test auch überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Das RAVPower RP-PC006 ist ein recht kompaktes Ladegerät in Form eines Steckdosenadapters.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-2

Natürlich ist es etwas größer als das Standard Ladegerät welches vermutlich bei Eurem Smartphone mitgeliefert wurde, dafür gibt es aber auch gute Gründe.

Zum einen besitzt das Ladegerät gleich zwei USB Ports, mit welchen auch zwei Geräte gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit aufgeladen werden können. Zum anderen handelt es sich bei einem der Ports um einen Quick Charge 3.0 Anschluss.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-3

Quick Charge 3.0 ist der neuste Ladestandard welcher z.B. vom LG G5, HTC 10 oder auch vom Xiaomi MI5 unterstützt wird. Natürlich lassen sich aber auch Quick Charge 2.0 fähige Geräte oder sogar Smartphones, welche überhaupt kein Quick Charge unterstützen, an diesem Port laden.

Jedoch gibt es speziell für diese letzteren auch einen zweiten USB Port bei dem es sich um einen „normalen“ 2,4A USB Anschluss handelt.

Wie auch schon beim Vorgänger des RP-PC006 hat RAVPower eine kleine blaue LED im Ladegerät integriert, welche permanent durch die beiden USB Ports scheint.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-5

Da man keinen direkten Sichtkontakt zu der LED hat, stört diese auch in der Nacht nur wenig (solltet Ihr das Ladegerät im Schlafzimmer einsetzen).

Jedoch sollte man gegenüber solchem „Glimmen“ im Schafzimmer empfindlich sein, wäre vielleicht ein anderes Ladegerät sinnvoller oder man muss permanent ein USB Kabel in beiden Ports haben, was die LED verdeckt.

Leider setzt RAVPower beim Gehäuse des Ladegerätes auf Hochglanz Plastik welches extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken oder Kratzern ist.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-6

Ich würde hier definitiv zur weißen Version raten, da auf ihr Fingerabdrücke nicht so sehr auffallen.

Abgesehen davon besitzt das Gehäuse eine recht gute Qualität.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test

Die Idee unabhängig von der Steckdose zu sein ist schon etwas sehr interessantes und zu mindestens wenn die Sonne scheint gar nicht so unerreichbar, zu mindestens in einer kleinen Größen Ordnung. Auf Amazon gibt es jede Menge von USB Solar Ladegeräten welche versprechen euer Smartphone, Tablet, Powerbanks usw. mit kostenfreier Energie zu versorgen.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-1

Eins dieser ist das SNAN 21W Solar Ladegerät welches rund 50€ kostet. Aber funktioniert dies wirklich gut und lohnt es sich in so etwas zu investieren? Finden wir es heraus!

 

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test

Rein Optisch hebt sich das Solar Ladegerät von SNAN nicht stark von anderen Modellen auf dem Markt ab. Dieses besteht ausgeklappt aus insgesamt vier Elementen. Drei dieser Elemente sind die eigentlichen Solar Panels und das vierte ist eine Tasche in welcher die Anschluss Einheit ist.

In dieser Tasche lässt sich zudem auch ein Smartphone oder Powerbank verstauen so das diese etwas von der Sonne geschützt sind.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-3

Das „Gehäuse“ des Solar Panels besteht aus einer Art Stoff welcher die nötige Flexibilität gibt. Im ersten Moment klingt dies sicherlich nicht sonderlich robust ist es aber praktisch durchaus. Im zusammengeklappten Zustand ist es kein Problem das Ladegerät auch in einen engen Rucksack zu stecken ohne das man sich sorgen machen muss.

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Ebenso ist das Solar Ladegerät gegen Wasser geschützt. Dies gilt natürlich nicht für die USB Ports weshalb man das SNAN nicht im Regen liegen lassen sollte, aber eine nasse Wiese bereitet dem Ladegerät keine Probleme.

Als kleine aber sehr sinnvolle Ergänzung besitzt das SNAN Solar Ladegerät eine kleine Aufstellhilfe. Diese hilft dabei das Solar Panel korrekt in Richtung Sonne auszurichten. Gegenüber eines Flachen Aufbaus kann dies bis zu 30% mehr Energie bringen.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-14

Einen kleinen Nachteil bringen diese beiden Stützen aber auch mit sich, durch diese wird das Ladegerät einen ticken dicker und schwerer als vergleichbare Modelle.