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Günstiges Kabelloses Schnellladegerät für das Samsung Galaxy S7 ! Die dodocool Induktive Ladestation im Test

Kabelloses Laden oder „QI Laden“ ist eigentlich etwas sehr Praktisches, jedoch unterstützen von den „großen“ Smartphones nur die Samsung Modelle kabelloses Laden.

Hierbei kann man grundsätzlich zwischen zwei Methoden unterscheiden dem normalen kabellosen Laden und dem kabellosen Schnellladen.

Ähnlich wie beim kabelgebundenen Schnellladen wird hier eine höhere Spannung genutzt. Also anstelle von 5V wird 9V genutzt.

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In diesem Test soll es um die dodocool Induktive Ladestation gehen, ist diese das beste 3. Anbieter kabellose Ladegerät?

 

Die dodocool Induktive Ladestation im Test

Das dodocool Ladegerät besteht zum größten Teil aus Hochglanz Plastik. Hierbei hat dieses eine etwas ungewohntere Form als die meisten anderen QI Ladegeräte.

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Die meisten „Standard“ QI Ladegeräte sind eine kleine flache Scheibe, das dodocool hingegen ist eine Art Kugel mit zwei abgeflachten Seiten.

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Auf der einen Seite steht das Ladegerät, auf die andere Flache Seite wird das Smartphone gelegt. Hierbei ist diese Seite etwas angewinkelt, so das man das Smartphone Display während des Ladens immer noch ablesen kann.

Damit nun das Smartphone nicht von dem Ladegerät rutschen kann, ist diese Fläche mit einer Gummischeibe ausgestattet welche auch einen guten Job darin macht das Smartphone festzuhalten.

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Gerade beim Samsung Galaxy S7/Edge funktioniert dies dank der Glasrückseite sehr gut! Das Smartphone saugt sich regelrecht an dem QI Ladegerät fest.

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Als kleines optisches Element besitzt die dodocool Induktive Ladestation einen beleuchteten Ring.

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Dieser leuchtet entweder blau oder grün, je nachdem ob das Ladegerät gerade aktiv ist.

 

Das dodocool Kabellose- Schnellladegerät in der Praxis 

Erst einmal ganz wichtig, Ihr benötigt für die Nutzung dieses kabellosen Ladegerätes ein normales kabelgebundenes Ladegerät, vorzugsweise ein Quick Charge 2.0 Ladegerät damit Ihr auch das Kabellose- Schnellladen nutzen könnt.

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Ich habe für diesen Test das Anker PowerPort+ 1 verwendet welches ca. 12€ kostet.

Als Smartphone kam ein Samsung Galaxy S7 Edge zum Einsatz.

In ca. einer Stunde schaffte es das dodocool Kabellose- Schnellladegerät das S7 Edge um 28% zu laden, was ordentlich ist.

Das ist ein gutes Stück schneller als mit einem regulären QI Ladegerät.

 

Fazit zur dodocool Induktive Ladestation im Test

Das dodocool kabellose Schnellladegerät gefällt mir gerade von seiner Optik sehr gut und wird sich sicherlich auf einem modernen Schreibtisch sehr gut machen.

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Auch die Ladegeschwindigkeit ist gut bis sehr gut, allerdings hier muss man etwas fair sein, das CHOETECH QI kabelloses Schnellladegerät war im Test noch etwas schneller.

Trotzdem gefällt mit der Aufbau des dodocool sehr gut, da dieses leicht in Richtung des Nutzers gerichtet ist was gerade am Schreibtisch ein großer Vorteil sein kann!

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Von daher kann ich dieses Ladegerät für z.B. das S7 Edge durchaus empfehlen, gerade da der Preis mit 21,99€ sehr fair ist.

Zudem gibt es aktuell noch einen Gutscheincode (UKAE2ICH )welcher den Preis nochmals um 40%! senkt.

Das Bass Monster von Teufel im Test, der neue Bamster Pro Bluetooth Lautsprecher

Mit dem Bamster Pro hat Teufel vor kurzem seinen neusten Bluetooth Lautsprecher vorgestellt, welcher das größte Modell der Kompakt Serie darstellt.

Mit rund 230€ ist der Bamster Pro schon eine Preisklasse über den üblichen Bluetooth Lautsprechern die ich eigentlich primär teste.

Aber lohnt es sich so viel Geld für einen Bluetooth Lautsprecher auszugeben gerade wenn es sich um ein kompaktes Modell handelt oder fährt man mit Modellen der 100€ Preisklasse genauso gut?

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Finden wir es im Test des Teufel Bamster Pro heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Bamster Pro wird in einer sehr hübsch gestalteten Verpackung geliefert welche in Teufels Firmenfarben gehalten ist.

Teufel Bamster Pro im Test-3

Im Inneren finden wir den Bluetooth Lautsprecher, eine Ladeplatte inklusive Netzteil wie auch diverse Anleitungen. 

 

Der Teufel Bamster Pro

Auch wenn der Bamster Pro noch relativ kompakt ist, handelt es sich bei diesem um einen sehr massiven Bluetooth Lautsprecher welcher mit 0,77KG auch kein Federgewicht ist.

Teufel Bamster Pro im Test-5

Teufel setzt beim Gehäuse zum größten Teil auf ein sehr massives Aluminium welches den kompletten Lautsprecher umrandet. Die beiden 50mm Treibereinheiten sind dabei auf der Oberseite des Lautsprechers angebracht.

Der Bamster Pro ist allerdings ein wenig geneigt, so dass die Treiber, auch wenn sie nach oben zeigen, schon ein wenig ausgerichtet sind.

Wenn man den Lautsprecher umdreht, sieht man noch einen weiteren Grund für die Neigung. Auf der Unterseite befinden sich zwei passive Treibereinheiten, welche für eine verbesserte Bassleistung sorgen sollen.

Teufel Bamster Pro im Test-6

Auf der Rückseite befinden sich zudem der microUSB Port zum Aufladen des Lautsprechers wie auch der AUX Eingang.

Die Oberseite des Bamster Pro wird zum größten Teil von einem Lautsprecher Gitter aus Metall eingenommen, jedoch in der Mitte befinden sich sehr offensichtlich positioniert die Steuerungstasten.

Die Mitte nimmt dabei ein großes Drehrad mit Teufel Logo ein welches natürlich zur Regelung der Lautstärke genutzt wird.

Teufel Bamster Pro im Test-7

Um dieses Drehrad sind sechs weitere Tasten angeordnet und einige rote LEDs. Hierbei sind alle wichtigen Tasten vorhanden, angefangen selbstverständlich beim Ein/Ausschalter über vor/zurück, eine Akkuanzeige, Raumklang ein/aus bis zu einer Bluetooth Taste.

Die Play/Pause -Funktionalität kann durch das Drücken des Drehrads in der Mitte abgerufen werden.

Interessant ist das Aufladen des Lautsprechers gelöst. Dieser besitzt zum einen ganz klassisch auf der Rückseite einen microUSB Port, allerdings liefert Teufel auch eine separate Ladeplatte mit.

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Diese Ladeplatte besitzt zwei Kontaktpunkte auf der Oberseite welche automatisch eine Verbindung mit dem Lautsprecher herstellen und diesen aufladen.

Der interne 2500mAh Akku hält im übrigen ca. 8-10 Stunden je nach Lautstärke.

Cooler Master MasterPulse Over-Ear – Headset auf besondere Art

Kaum angekündigt und schon im Test: Das Cooler Master MasterPulse Over-Ear. Bereits bei dem ersten Blick wird man erkennen, dass es sich hierbei um kein gewöhnliches Headset handelt. Anstelle von einem Mikrofonarm an der linken Seite, setzt Cooler Master auf ein omnidirektionales Mikrofon in der Gehäuseseite. Darüber hinaus bietet es die sogenannte „Bass FX Technologie“, um situationsbedingt die Toncharakteristika zu verändern. Wie es sich in der Praxis schlägt, klärt der Test.

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Kompakter USB WLAN Empfänger von Linksys im kurz Test, der Linksys WUSB6100M Max-Stream

WLAN ist heutzutage eigentlich essenziell aber dennoch hat nicht jeder PC den Komfort eines WLAN Empfängers.

Diese gehen auch ganz gerne mal kaputt oder die Verbindung ist instabil.

Was dann? Ein externer Empfänger ist hier meist die einfachste Option. Linksys hat nun mit dem WUSB6100M einen neuen USB WLAN Empfänger auf den Markt gebracht welcher genau für solche Einsatzzwecke bestimmt ist.

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Aber liefert der WUSB6100M auch eine gute WLAN Leistung? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Linksys WUSB6100M Max-Stream

Ich glaube bisher noch nie eine Verpackung mit derart viel Luft gesehen zu haben wie beim WUSB6100M.

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Dieser wird in einer relativ großen Box geliefert, wenn man diese öffnet wird man allerdings von einem Fingernagel großen WLAN Empfänger begrüsst.

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Dieser besteht größtenteils aus schwarzem Hochglanz Plastik und besitzt lediglich einen Linksys Aufdruck und eine Status LED.

Angeschlossen wird der Stick ganz klassisch via USB 2.0.

 

Software und Treiber 

Grundsätzlich benötigt der WUSB6100M keinerlei Treiber, zu mindestens unter Windows 10 oder 8.1.

Linksys liefert allerdings eine Treiber CD mit, auf welcher auch wirklich nur die Treiber zu finden sind, es gibt keine weitere Software.

Für eine optimale Performance würde ich allerdings dennoch empfehlen sich die aktuellen Treiber von der Hersteller- Webseite zu laden, auch wenn diese nicht zwingend nötig sind.

 

Leistung 

Der Linksys WUSB6100M ist in der Theorie bis zu 150MBit/s auf 2,4GHz oder bis zu 433MBit/s auf 5GHz in der Lage.

Dabei unterstützt der Stick natürlich auch den aktuell ac Standard, aber auch das ältere a/b/g und n.

Für meinen Test habe ich den WUSB6100M einmal mit einem Linksys EA9500 und einmal einem Netgear X4S verbunden und eine Datei auf einen lokalen Server kopiert und wieder heruntergeladen.

Wie üblich kommt es etwas auf die Umwelteinflüsse an, in meinem Test beziehe ich mit auf eine „selbe Raum“ Leistung. Heißt, Empfänger und Sender sind im selben Raum auf ca. 3 Metern Distanz, also recht optimale Bedingungen.

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Hier erreicht der Linksys WUSB6100M auf 2,4GHz mit beiden Routern ca. 6-7MB/s, auf dem 5GHz Band sieht es deutlich stärker aus.

Hier wird der Stick anscheinend etwas von der USB 2.0 Verbindung ausgebremst. Ich konnte zwischen 27-31MB/s auf dem 5GHz Band übertragen. Dies ist mehr als genug für Video Streaming oder Online Spiele! 

Allgemein war auch auf mittlerer Distanz die Verbindungsqualität und Geschwindigkeit immer noch sehr gut. Für sehr hohe Distanzen ist der Stick zwar noch in Ordnung, allerdings würde ich hier eher Modelle mit einer kleinen externen Antenne bevorzugen.

 

Fazit zum Linksys WUSB6100M 

Für jemand der einen kompakten und schnellen WLAN Empfänger für Video Streaming oder Ähnliches sucht, ist der Linksys WUSB6100M voll zu empfehlen.

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Zwar gibt es natürlich noch Luft nach oben für jemanden der viele Daten mit der absoluten maximalen Geschwindigkeit im lokalen Netzwerk übertragen möchte, jedoch für die allermeisten Normalnutzer welche keinen Heimserver oder NAS haben, reicht die Performance vollkommen aus.

Auch die WLAN Reichweite ist soweit OK und die Software dank Plug and Play problemlos.

Der EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader im Test

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Ein Speicherkartenleser gehört für die meisten Nutzer zu Basisausstattung. Dass dieser aber einen gewissen Einfluss auf die Geschwindigkeit einer Speicherkarte hat, wissen die wenigsten.

Hierbei spreche ich auch nicht vom Unterschied zwischen einem USB 3.0 und 2.0 Lesegerät, sondern auch innerhalb der Standards gibt es teils deutliche Unterschiede.

Im heutigen Test soll es um einen der günstigsten Multi-Kartenleser auf dem Markt gehen, den EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader.

Kann dieser im Test überzeugen und wie wird dieser sich im Vergleich zu meinem doppelt so teuren Kingston FCR-HS4 schlagen?

 

Der EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader

Auf den ersten Blick macht der EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader einen schlichten aber vernünftigen Eindruck.

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Das Gehäuse besteht vollständig aus Aluminium lediglich die Front und die Rückseite, in welchen die Slots für die Speicherkarten eingelassen sind, bestehen aus schwarzem Hochglanz Kunstoff.

EasyAcc Kartenleser-2

Der EasyAcc Kartenleser bietet für folgende Speicherkarten Platz:

  • SD(SDXC,SDHC)
  • microSD (microSDXC, microSDHC)
  • M2
  • Memory Stick
  • CF
  • XD

Angeschlossen selbst wird der Kartenleser über einen microUSB 3.0 Port auf der Rückseite.

Wie üblich hat EasyAcc auch eine Status LED integriert welche sich auf der Oberseite, unterhalb des EasyAcc Schriftzugs, befindet.

Leider ist diese LED nur bedingt nützlich. Diese leuchtet dauerhaft wenn der Speicherkartenleser mit dem PC verbunden ist und das war es auch schon. Hier wäre es mit Sicherheit praktischer gewesen, wenn diese erst beim Einstecken einer Speicherkarte leuchtet oder bei Aktivität blinkt.

 

Leistung

Erst einmal positiv vorweg der EasyAcc Kartenleser hat sich sehr gut angestellt, wenn es darum geht Speicherkarten zu erkennen.

Heißt, ich hatte keine Kompatibilitätsprobleme mit SD oder microSD Karten.

EasyAcc Kartenleser-4

Kommen wir zur eigentlichen Leistung. Hierfür habe ich 4 Speicherkarten(2x microSD, 2x SD) einmal mit diesem EasyAcc Kartenleser und einmal mit dem Kingston FCR-HS4 „durchgemessen“.

Der Kingston FCR-HS4 hatte bereits einen früheren Vergleich gewonnen, ist also einer, wenn nicht sogar der schnellste, Kartenleser auf dem Markt, zudem kostet der Kingston FCR-HS4 das Doppelte des EasyAcc.

EasyAcc
EasyAcc
Kingston
Kingston

Im Schnitt war der Kingston FCR-HS4 ca. 3% schneller als der EasyAcc, was in Anbetracht des Preisunterschiedes ein sehr ordentliches Ergebnis für den EasyAcc C4 Kartenleser ist.

Damit ist der EasyAcc sogar einen Tick schneller als das Transcend All-in-1 Multi Kartenlesegerät.

 

Fazit zum EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader

Der EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader bietet eine sehr gute Preis/Leistung. Die Kompatibilität war in meinem Test problemlos und die Leitung sehr gut. Zwar war der Kingston FCR-HS4 ein wenig schneller (3%) aber das wird in der Praxis kaum eine Rolle spielen.

EasyAcc Kartenleser-6

Von daher Daumen hoch für den EasyAcc C4 USB 3.0 Card Reader!

Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung im Test

Quick Charge 3.0 ist aktuell schon in einigen Smartphones vertreten aber in Zukunft werden da noch einige dazu kommen.

Dementsprechend bringen die diversen Zubehörhersteller aktuell bergeweise passende Quick Charge 3.0 Ladegeräte und Powerbanks auf den Markt.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-8

Auch EasyAcc hat nun ein neues günstiges Quick Charge 3.0 Ladegerät veröffentlicht.

Kann dieses im Test überzeugen?

 

Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung im Test

Rein optisch ist das EasyAcc Ladegerät nichts Neues. Bereits in der Vergangenheit boten diverse Händler ähnliche Modelle an.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-2

Optisch mag das Ladegerät zwar sehr schick sein und auch verhältnismäßig kompakt, allerdings bin ich kein Fan von dem schwarzen Hochglanzgehäuse.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-4

Dieses schwarz Plastik aus Hochglanz zieht Fingerabdrücke und Staub regelrecht magisch an.

Aber letztendlich zählen doch die inneren Werte und hier hat das EasyAcc Ladegerät einiges zu bieten.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-5

Das Ladegerät bietet zwei USB Ports einmal einen „normalen“ 5V Anschluss mit 2,4A Leistung und den Quick Charge 3.0 Port.

Letzterer ist natürlich auch zu Quick Charge 2.0 abwärts kompatibel.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse des EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät

Kommen wir zum Wichtigen, wie schnell und gut das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Eure Smartphones lädt.

Hier muss man grundsätzlich zwischen den beiden Ports unterscheiden. Der erste Port ist ein regulärer 2,4A 5V Anschluss, der zweite unterstützt Quick Charge 3.0.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-6

Starten wir mit dem „normalen“ 5V Anschluss. Dieser liefert eine gute Geschwindigkeit sowohl an meinen Android Smartphones wie auch an meinen Apple Geräten.

So ziemlich alle angeschlossenen Smartphones erreichten Ihre jeweilige maximale Ladegeschwindigkeit (z.B. das iPhone 6+, Galaxy S7 Edge, LG G5 usw.).

Aber wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus?

Wer schon ein paar meiner anderen Tests zu Quick Charge 3.0 Ladegeräten gelesen hat, wird wissen, dass es hier des öfteren Kompatibilitätsprobleme gibt.

Im  Gegensatz zu Quick Charge 2.0 nutzt Quick Charge 3.0 keine festen Spannungen. Bei QC2.0 war es noch so, dass sich das Smartphone zwischen einer 9V oder 12V Spannung entscheiden musste. Bei QC 3.0 hingegen ist die Spannung dynamisch, heißt, das Smartphone kann sich frei im Bereich 3,6V bis 12V entscheiden je nachdem welche Spannung gerade für die Ladung optimal ist.

Da Quick Charge 3.0 abwärts kompatibel zu Quick Charge 2.0 ist, scheint es hier bei einigen Geräte Kompatibilitätsprobleme zu geben, diese merken einfach nicht, dass sie an ein Quick Charge 3.0 Ladegerät angeschlossen sind und laden deshalb nur mit dem QC2.0 Tempo.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-7

Aber wie sieht es beim EasyAcc Ladegerät aus?

Soweit ganz gut aber auch nicht tadellos. Mein Alcatel Idol 4S wie auch meine beiden Xiaomi Smartphones (MI5 und MI Max) haben problemlos mit Quick Charge 3.0 funktioniert.

Das Alcatel Idol 4S erreichte 13,7W Ladestrom(2,26A bei 6,08V), das Xiaomi MI5 14,5W (2,32A bei 6,27V) und das MI Max 13,8W (1,74A bei 7,8V).

Dies sind soweit tadellose Werte! Aber das LG G5 musste den Spielverderber spielen und verweigerte die Ladung mit Quick Charge 3.0 und verwendete lediglich den 2.0 Standard (1,44A bei 9V).

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-13

Ich nehme an, dass die meisten Quick Charge 3.0 Smartphones problemlos am EasyAcc Ladegerät laden werden, das LG G5 ist oftmals etwas zickiger allerdings lädt dieses auch via 2.0 verdammt schnell.

Ansonsten bot das Ladegerät keine größeren Auffälligkeiten. Der Leerlauf -Stromverbrauch liegt bei 0,0W bzw. unterhalb der Messgrenze meines Messgerätes. Die mittlere Effizienz lag bei guten 84%.

 

Fazit zum EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung

Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung hat im Test eine gute Figur gemacht. Die Ladegeschwindigkeit am „normalen“ 5V Port ist sehr gut und auch der Quick Charge 3.0 Anschluss konnte überzeugen.

Lediglich das LG G5 verweigerte die Ladung via Quick Charge 3.0 und nutze nur QC2.0. Alle anderen Quick Charge 3.0 Smartphones funktionierten hingegen tadellos(von Alcatel und Xiaomi)!

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-10

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte seine „normale“ Quick Charge 2.0 Ladegeschwindigkeit.

Ansonsten gibt es technisch nichts am EasyAcc auszusetzten lediglich vom Hochlglanzgehäuse bin ich nicht der aller größte Fan. Dafür ist das Ladegerät allerdings recht kompakt, was gerade auf Reisen sicherlich erfreulich ist.

Preislich kann man nicht meckern. Rund 16€ inklusive einem USB C Kabel geht für ein Quick Charge 3.0 Dual Port Ladegerät ohne Frage vollkommen in Ordnung!

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Ein 3D Drucker für 180€ kann das wirklich funktionieren? Der A8 3D Drucker aus China im Test

3D Drucker fallen für die meisten sicherlich unter die Kategorie cool aber teuer. Dies stimmt an sich auch wenn man sich bei Amazon umsieht. Dort kosten die meisten Modelle 400€ oder mehr.

Aber was, wenn man einen vollwertigen 3D Drucker für rund 180€ bekommen könnte?

Erstaunlicherweise ist dies wirklich möglich wie üblich natürlich nur aus Asien und wenn man selbst Hand anlegt aber das kann sich lohnen.

In Folgendem nun ein Test/Bericht zum A8 3D Drucker für 180€!

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-48

Wichtig, dies wird kein ganz klassischer Test. Ich werde versuchen im Laufe des Textes einige Fragen zu klären versuchen welche ich auch als 3D Drucker Neuling hatte.

 

Bestellung

Wie bereits erwähnt bekommt man diesen Drucker nur aus Asien. Zwar gibt es auf Amazon auch ein sehr ähnliches Modell, allerdings kostet dieses über 500€.

Ich habe den 3D Drucker HIER gekauft und ich würde Euch dies auch raten. Zwar bekommt man den A8 3D Drucker auch bei AliExpress allerdings habt Ihr Euch hier mit dem Zoll herumzuschlagen.

Bei Gearbest wählt den „Germany Express“ als Versand- Methode aus. Dann wird das Paket für Euch verzollt und wird direkt von Asien innerhalb von 14 Tagen vor Eure Haustür geliefert.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-1

Wundert Euch nicht, das Paket ist ziemlich groß und auch recht schwer(das größte was ich jemals aus Asien bekommen habe).

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Der Preis hat natürlich auch einen kleinen Hacken, Ihr müsst den 3D Drucker selbst zusammenbauen.

Im ersten Moment als ich die ganzen Teile gesehen habe dachte ich mir „oh je“. Man hat wirklich den ganzen Tisch voll mit Dingen welche man nicht so recht zuordnen kann.

Was wird wohl so ein China 3D Drucker für eine Anleitung haben? Richtig gar keine die beiliegt.

Es wird lediglich ein Zettel mitgeliefert welcher darüber informiert, dass man sich drei Youtube Videos ansehen soll.

Ich werde hier nicht ausführlich beschreiben was Ihr zu machen habt, schaut Euch am besten die Videos an.

Bitte verzeiht die etwas „unordentlichen“ Bilder, diese habe ich nebenbei während des Aufbaus gemacht.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-6

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-2 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-4 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-5 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-7 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-8

Erstaunlicherweise ist jedoch die Video Anleitung recht gut gemacht. Es wird wirklich ausführlich und hochwertig gezeigt, was zu machen ist.

Dazu kommt, dass sämtliche Schrauben wie auch die Motoren und Kabel beschriftet sind. Ich habe das Video nebenbei immer Stückchen für Stückchen angesehen und der Aufbau was relativ leicht.

Der Hersteller legt sogar Schraubenzieher (zwei Stück), einen Seitenschneider wie auch diverse Kabelbinder und mehrere Schraubenschlüssel mit in den Lieferumfang.

Ihr benötigt KEIN Werkzeug außer einem Zollstock/Lineal alles was man braucht ist dabei.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-10

Erstaunlicherweise ist sogar zu viel dabei. Ich hatte am Ende noch jede Menge Schrauben übrig (ja der Drucker funktionierte zu diesem Zeitpunkt und ich habe nix vergessen).

Vorbildlich vom Hersteller!

Lediglich an einer Stelle im Video werden anscheinend zwei Stecker vertauscht(Temperatur Sensoren), hier muss man sich etwas am Schaubild orientieren, welches richtig zu sein scheint.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-17

Trotzdem ich hatte erstaunlich wenig Probleme beim Zusammenbau. Abschließend würde ich diesen als leicht bis mittel schwer einstufen.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-9 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-12 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-13 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-15 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-18

Es gibt dank des Videos wenig Dinge welche man falsch machen kann, zudem ist es am Ende wirklich ein klasse Gefühl, wenn alles irgendwie funktioniert.

 

Einrichtung und erste Nutzung

Was kommt nach dem Zusammenbau? Natürlich muss man hier erst einmal den Drucker etwas kalibrieren, geht dank Video Anleitung ebenfalls recht leicht.

Danach werdet Ihr vielleicht wie auch ich feststellen, dass ja gar kein Druckmaterial mit im Lieferumfang ist.

Ich habe das passende Filament einfach schnell bei Amazon nachgeordert.

Sucht hier nach „3d drucker filament“ und Ihr werdet jede Menge finden. Ich habe das „BQ 05BQFIL027 PLA Spule für Drucker, 1 kg, 1,75 mm, Reinweiß“ gekauft, welches auch problemlos mit dem Drucker funktioniert.

Für das Einlegen des Filaments gibt es erneut eine Video Anleitung des Herstellers. Hierfür muss man den Drucker vorheizen und das PLA Filament einführen.

Woher nun etwas zum Drucken bekommen?  Einfach im Internet suchen wie z.B. bei http://www.yeggi.com/de/

Der Hersteller legt Euch eine microSD Speicherkarte mit in den Lieferumfang auf welcher die passende Software für den Drucker ist.

Hierbei handelt es sich um eine Universal Software namens „Cura“, es müssen also einige Einstellungen für den Drucker angepasst werden.

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Leider dokumentiert der Hersteller nur bedingt welche Settings gut funktionieren. Die maximale Druckfläche ist 220mmx270mmx240mm.

Andere Einstellungen könnt Ihr aus meinen Screenshots übernehmen, diese haben bei mir ganz brauchbar funktioniert.

Allerdings gerade bei Druckgeschwindigkeit und Strichstärke kann man sicherlich noch etwas feinjustieren.

Den Drucker kann man entweder direkt an den PC anschließen oder die Projekte einfach auf die microSD Speicherkarte schieben und in den Drucker stecken.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-36

Ich würde im Übrigen empfehlen das Malerklebeband auf der Druckplatte zu lassen bzw. neues drauf zu machen. Dies hilft beim späteren entfernen der Figuren. Achtet nur darauf, dass dieses auch gut Flach auf der Platte ist, durch die Hitze neigt es dazu sich an den Rändern abzulösen.

 

Das Drucken

Es gibt ganz klar qualitativ hochwertigere und auch schnellere 3D Drucker auf dem Markt.

Allerdings ist die Qualität aus meiner Sicht vollkommen OK gerade wenn man am Ende noch etwas nacharbeitet.

Man muss lediglich damit rechnen, dass gerade größere Figuren gefühlt ewig dauern. Ewig kann durchaus 10 Stunden oder mehr sein, je nach Größe und Masse der Figur.

Fehler oder Unsauberkeiten können durchaus mal passieren, sind aber recht selten. Hier macht der A8 3D Drucker einen erstaunlich guten Job. Wobei dies etwas vom Filament abhängt.

Das oben von mir empfohlene von BQ ist z.B. ziemlich gut während ein schwarzes „Made in Germany“ Filament nicht gut mit diesem Drucker funktionierte und deutlich schlechtere  Ergebnisse lieferte.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-22

Die Drucklautstärke ist wie man sie erwartet, es arbeiten schließlich bis zu vier Motoren und zwei Lüfter. Dementsprechend ist der A8 3D Drucker nicht „silent“, ich würde Ihn mir also nicht ans Bett stellen. Allerdings man hält es im selben Raum auch problemlos aus und spätestens sobald eine Wand zwischen einem und dem Drucker ist, hört man ihn nicht mehr.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-31

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-26 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-27 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-28 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-29 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-30

Druckkosten

Was kostet eigentlich das 3D Drucken? Ein KG Filament kostet ca. 20€ bei Amazon, wie weit kommt man mit einem KG?

Erstaunlicherweise kommt mir das Drucken mit einem 3D Drucker gefühlt fast billiger vor als mit einem normalen Tintenstrahldrucker.

Größere Figuren oder Projekte fressen bei mir ca. 150g, das kann natürlich je nach Massivität und Größe noch etwas schwanken aber damit Ihr einen Richtwert habt, reicht dies.

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Mehr Informationen

Kleinere Objekte fressen zwischen 30-80g Material. Damit ist das 3D Drucken relativ günstig, wie ich finde.

Der Stromverbrauch des Druckers liegt im Leerlauf bei ca. 8W unter Volllast (wenn er heizen muss) bei ca. 210W und im normalen Druckbetrieb bei rund 150W.

 

Fazit zum A8 3D Drucker

Ich bin vollkommen zufrieden mit dem 3D Drucker. Klar es gibt noch hübschere und bessere 3D Drucker aber für 180€ wird man anderswo sowas nicht mal im Ansatz bekommen, geschweige denn etwas Besseres.

Es handelt sich hierbei nicht um ein Spielzeug, sondern um ein wirklich vollwertiges Gerät mit allem Drum und Dran.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-45

Der Aufbau mag sicherlich im ersten Moment etwas abschrecken aber dank der Video Anleitungen geht dieser recht gut von der Hand. Ich glaube hier einfach mal an Euch.

Die Druckergebnisse sind soweit ganz ordentlich, beurteilt diese am besten anhand meiner Bilder selbst.

Aus meiner Sicht ist der A8 3D Drucker ein klasse Gerät, gerade zum hereinschnuppern was ein 3D Drucker so alles kann.

Zudem ist es ein tolles Gefühl, wenn man aus diesem Berg an Teilen einen funktionierenden Drucker gebaut hat, ich habe jetzt schon sicherlich einige Stunden verschwendet dem Drucker einfach beim Drucken zuzusehen.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-43

Wichtig, wenn Ihr diesen A8 3D Drucker aus Asien bestellt, macht dies bitte bei einem Händler der einen Zollfrei Versand anbietet, wie z.B. Gearbest (Germany Express auswählen nicht vergessen!).

Der Linksys RE7000 Max-Stream Repeater im Test

Selbst die besten WLAN Router auf dem Markt haben des Öfteren Probleme größere Häuser oder Grundstücke ausreichend abzudecken.

Hierfür gibt es natürlich jede Menge Repeater auf dem Markt. Linksys hat vor kurzem nun seinen RE7000 Max-Stream vorgestellt.

Linksys RE7000 Repeater Test-13

Einen kompakten aber in der Theorie sehr leistungsstarken Repeater, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist dieser wirklich so gut wie es Linksys verspricht?

Technische Daten

 

Der Linksys RE7000 Max-Stream

Optisch ist der RE7000 Max-Stream relativ dezent anmutend. Beim Formfaktor setzt Linksys auf den klassischen Steckdosen- Adapter.

Linksys RE7000 Repeater Test-1

Dabei besitzt dieser keine externen Antennen und auch ansonsten ist das Gehäuse recht schlicht und „clean“ anmutend.

Dies ist fast etwas erstaunlich da z.B. der günstigere Linksys RE6400 auf externe Antennen setzt, in wie weit sich dies auf die Reichweite auswirkt werde ich im Laufe des Textes noch näher ausführen.

Linksys RE7000 Repeater Test-3

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt der Repeater lediglich über einen GBit LAN Port und natürlich seinen Stecker.

Linksys RE7000 Repeater Test-4

Auf der Oberseite des Linksys RE7000 befindet sich relativ offensichtlich positioniert eine Status LED welche unter anderem über die Verbindungsqualität informiert.

Linksys RE7000 Repeater Test-6

 

Zwei Tasten zum Ein/Ausschalten des WLANs und für die WPS Funktionalität befinden sich an der rechten Seite des RE7000.

 

Einrichtung, Installation und Software

Die Einrichtung ist recht einfach. Steckt den RE7000 in den Strom und verbindet Euch mit dem neu erstellen WLAN Netz.

Dieses ist nicht passwortgeschützt woran man es ganz gut erkennt.

Linksys RE7000 Software-1

Ruft nun an Eurem PC/Laptop eine beliebige Webseite auf. Ihr solltet nun auf die Konfigurationsseite umgeleitet werden, falls nicht, erreicht Ihr diese durch das Aufrufen von „192.168.1.1“ in Eurem Webbrowser.

Die Konfiguration ist recht einfach gestaltet. Der Repeater sucht die Umgebung nach WLAN Netzen ab, Ihr wählt das passende aus und gebt Euer Passwort ein, fertig.

Linksys RE7000 Software-4

Abschließend zeigt Euch der Linksys RE7000 Max-Stream noch auf einer Skala die optimale Position des Repeaters an. Also ob Ihr zu weit von der Basis Station entfernt seid oder vielleicht sogar noch zu nah dran.

Linksys RE7000 Software-7

Nach Abschluss der Einrichtung erreicht Ihr die Benutzeroberfläche des RE7000 durch die Eingabe von extender.linksys.com in Eurem Webbrowser.

 

Die Benutzeroberfläche des Repeaters ist sehr sauber und klar aufgebaut, wenn auch recht unspektakulär.

Linksys RE7000 Software-9

Letztendlich findet Ihr hier alle Feature die man bei einem Repeater benötigt. Angefangen bei den Basis Funktionen wie der Möglichkeit sich mit einer anderen Basis Station zu verbinden oder WLAN Passwort, WLAN Name usw. zu ändern.

Linksys RE7000 Software-10 Linksys RE7000 Software-11 Linksys RE7000 Software-12 Linksys RE7000 Software-15 Linksys RE7000 Software-17

Aber auch etwas ungewöhnlichere Funktionen wie den „Spot Finder“ sind über die Benutzeroberfläche zu erreichen.

 

Seamless Roaming

Der Linksys RE7000 Max-Stream unterstützt gemeinsam mit anderen High End Linksys WLAN Routern das so genannte Seamless Roaming.

Was kann Seamless Roaming? Nehmen wir mal an Ihr habt Euren WLAN Router auf der einen Seite Eures Hauses und den Repeater auf der anderen Seite.

Wenn Ihr Euch nun von der einen Seite Eures Hauses mit Eurem Smartphone oder Laptop zur anderen Seite bewegt, gäbe es in der Regel eine kurze Unterbrechung der Verbindung in dem Zeitraum den Euer Endgerät benötigt, um sich mit dem anderen WLAN Netz zu verbinden.

Je nachdem muss das nicht weiter tragisch sein. Gerade wenn man nur im Internet surft muss dies nicht mal auffallen. Aber bei VoIP Verbindungen oder ähnlichen „Echtzeit“ Anwendungen kann dieser kurze Übergang ein Problem sein.

Mit Seamless Roaming ist dies aber auch kein Problem mehr. Durch diese Technik verbindet sich Euer Smartphone/Laptop automatisch mit dem jeweils stärkeren WLAN Sender und das ohne bzw. mit einer so kurzen Unterbrechung, dass diese nicht auffällt, selbst bei VoIP Anwendungen.

Damit ist Seamless Roaming etwas Ähnliches wie Zero-Handoff von Ubiquiti.

 

Leistung 

Der Linksys RE7000 ist ein AC1900 MIMO Repeater. Dies bedeutet, dass der Repeater 300MBit/s auf dem 2,4GHz Band und 1733MBit/s auf dem 5GHz Band schafft.

Diese Angaben muss man natürlich immer etwas mit Vorsicht betrachten. Hierbei handelt es sich um sehr theoretische Werte welche nur unter absoluten optimalen Bestimmungen erreicht werden und das auch nur mit speziellen Empfängern.  Smartphones und auch die allermeisten Laptops schaffen die 1733MBit/s nicht.

Linksys RE7000 Repeater Test-10

Ist damit diese hohe Leistung unnötig? Nein selbst, wenn Euer Endgerät nicht diese hohe Geschwindigkeit nicht unterstützt, wird der RE7000 ziemlich sicher eine höhere Leistung liefern können als beispielsweise ein 40€ Repeater.

Aber mit was für einer Leistung kann man rechnen? Der Linksys RE7000 besitzt zwei Betriebsmodi, einmal als Repeater und einmal als Accesspoint.

Starten wir einmal mit der Leistung als Accesspoint, da diese leichter zu messen ist. Für diesen Versuch verbinde ich diverse WLAN Clienten mit dem RE7000 welcher via GBit-LAN mit dem restlichen Netzwerk verbunden ist.

Anschließen lade ich eine Datei auf mein lokales NAS hoch und wieder herunter. Der RE7000 ist dabei auf ca. 2-3 Metern Distanz zu den Clients, also ziemlich optimale Bedingungen.

Client 2,4GHz
(Download/Upload)
5GHz
(Download/Upload)
TP-LINK T9E 12,22MB/s / 9,77MB/s 84,01MB/s / 92,13MB/s
Intel ac 7260 12,37MB/s / 6,94MB/s 61,72MB/s / 57,28MB/s
MacBook Pro 15″ 2013 12,31MB/s / 10,9MB/s 45,7MB/s / 31,9MB/s

Die Werte sehen ganz ordentlich aus. In Kombination mit der TP-LINK 9E WLAN Karte erreicht der Accesspoint eine maximale Geschwindigkeit von rund 92MB/s.

Damit ist die 5GHz Leistung ungefähr vergleichbar mit der Leistung des ähnlich teuren Netgear EX7300. Auf dem 2,4 GHz Band ist der Linksys immer noch ziemlich flott, allerdings im direkten Vergleich ein Stück langsamer als der oben erwähnte Netgear.

Was bei einem Repeater auch nicht ganz unwichtig ist, ist natürlich auch die Leistung als solch einer. Ich nehme an, dass ist auch die Form in der die meisten Nutzer den Linksys RE7000 verwenden werden.

Hier sind die Messungen allerdings für mich nicht ganz einfach da es sehr viele Faktoren gibt welche die Leistung beeinflussen, wie beispielweise die Distanz oder die Dicke der Wände zwischen dem Repeater und der Basis Station.

Daher habe ich folgende drei Messungen vorgenommen bei jeweils unterschiedlichen Distanzen welche auch so vergleichbar sind mit meinen anderen WLAN Repeater Tests.

Als Basis Station kam ein Linksys EA9500 (und ein Netgear X4S zur Überprüfung) zum Einsatz.

  • Position 1 = Im selben Raum wie die „Basis Station“ (unrealistische Messung)
  • Position 2 = Durch eine Wand und ca. 8 Meter von der Basis Station getrennt
  • Position 3 = Ungefähr 10 Meter und 2,5 Wände (2 Wände und eine Tür) vom Router getrennt

Die drei WLAN Empfänger sind Ihrerseits ca. 3 Meter vom Repeater entfernt.

  • 1
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 9,4MB/s 7,9MB/s 26,9MB/s 29,1MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 10,02MB/s 10,72MB/s 20,71MB/s 25,64MB/s
  • 2
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 9,5MB/s 8,2MB/s 13,7MB/s 13,1MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 7,61MB/s 11,36MB/s 7,72MB/s 13,36MB/s
  • 3
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 7,0MB/s 4,1MB/s 10,9MB/s 11,2MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 8,79MB/s 10,31MB/s 7,66MB/s 6,16MB/s

Die erreichte Leistung des RE7000 ist soweit ganz gut, unterscheidet sich aber beispielsweise massiv vom eigentlich vergleichbaren Netgear EX7300.

Auf Distanz bricht die Leistung des RE7000 auf dem 5GHz Band verhältnismäßig deutlich ein, während die Leistung auf dem 2,4GHz Band überdurchschnittlich hoch bleibt.

Dies kam mir etwas merkwürdig vor weshalb ich den Test mit einem anderen Router als Basis Station nochmals wiederholt habe, mit ähnlichem Ergebnis.

Linksys RE7000 Repeater Test-9

Während beispielsweise beim Netgear EX7300 das 2,4GHz Band auf Position 3 (also einer recht hohen Distanz) fast aufs Unnutzbare eingebrochen ist, liefert der Linksys RE7000 hier die vierfache!! Geschwindigkeit.

Im Gegenzug ist allerdings beim RE7000 das 5GHz Band auf höhere Distanz merklich langsamer.

Mich würde es nicht wundern, wenn bald ein Software Update für den RE7000 kommt welches die 5Ghz Leistung im Repeater Modus erhöht.

Alternativ könnte man dieses Verhalten auch auf die internen Antennen schieben. Das 2,4GHz Band besitzt einen natürlichen Reichweitenvorteil gegenüber 5GHz.

Vielleicht kommt der RE7000 daher mit dem 2,4GHz besser klar als mit dem 5GHz Band?!

 

Reichweite

Letztendlich ist es sehr schwer für mich die Reichweite Euch gut zu vermitteln, da diese stark von Umwelteinflüssen abhängt welche bei jedem Nutzer etwas anders sind.

Linksys RE7000 Repeater Test-14

Die Reichweite des RE7000 sieht allerdings sehr vernünftig aus und liegt auf dem üblichen Level von High End Repeatern.

Man merkt dem RE7000 nur bedingt an, dass dieser interne Antennen besitzt. Verglichen mit meinem „großen“ Netgear X4S WLAN Router welcher auch starke externe Antennen besitzt, erreicht der RE7000 eine ca. 20-30% schwächere Signalstärke.

Linksys RE7000 Repeater Test-12

Verglichen mit anderen Steckdosen WLAN Repeatern liefert der RE7000 allerdings eine normale wenn nicht sogar hohe Leistung.

 

Leistungsaufnahme 

Im Normalbetrieb als Repeater verbraucht der RE7000 rund 4,2W unter Last steigt der Verbrauch auf ca. 4,8W an, was OK ist. Der kleinere Linksys RE6400 verbraucht ungefähr 3,7W, der Netgear EX7000 8,8W und der TP-LINK RE200 ca. 2,3W.

Von daher würde ich die Leistungsaufnahme als passend im Anbetracht der Leistung einschätzen.

 

Fazit zum Linksys RE7000 Max-Stream

Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit der Leistung die der RE7000 abgeliefert hat.

Beginnen wir mit dem Positiven. Dies wäre zum einen die kompakte und unauffällige Bauform, zum anderen die einfache Einrichtung und die übersichtliche Benutzeroberfläche und zuletzt die richtig starke Leistung auf dem 2,4GHz Band und die generelle Leistung als Accesspoint.

Linksys RE7000 Repeater Test-15

Etwas ausbaufähig war allerdings in meinem Test die Leistung als Repeater auf dem 5GHz Band. Hier bot der RE7000 eher eine mittelmäßige Leistung, ich könnte mir aber vorstellen, dass hier vielleicht noch ein Software Updatet nachgeschoben wird.

Verglichen mit dem Netgear EX7300 Nighthawk X4 bieten beide Geräte eine ähnliche Leistung. Der Linksys war auf dem 2,4GHz Band deutlich stärker, der Netgear dafür bei 5GHz.

Linksys RE7000 Repeater Test-18

Letztendlich würde ich meine Entscheidung davon abhängig machen ob Ihr vielleicht schon einen Linksys Router habt, falls ja, würde ich mich auch hier ganz klar für den RE7000 entscheiden auch aufgrund der Seamless Roaming Technik.

Linksys Max-Stream AC1900+ MU-MIMO Wi-Fi WLAN Repeater/WLAN Repeater...
  • Re7000 Max-Stream Ac1900 Mu-Mimo Wifirangeextw/Roomtoroom In
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  • MU-MIMO WIFIRANGEEXTW/Roomtoroom in

Linksys RE7000

Das EasyAcc G1 7.1 Gaming Headset im Test, gut und günstig?

Gaming Headsets sind meist so eine Sache. Den Ausdruck „Gaming“ verwenden Hersteller sehr oft um dem Nutzer schlecht klingende Kopfhörer für zu viel Geld anzudrehen.

Jedoch hat sich der Markt angefangen zu wandeln. Wenn man bei Amazon „Gaming Headset“ in die Suche eingibt, bekommt man bergeweise Produkte von asiatischen Anbietern welche mit großen Worten und bunten Bildern für Ihre Headsets werben.

Dabei sind viele dieser Headsets zu „billig“ um gut zu sein, oder?

EasyAcc Headset im Test-16

Bisher habe ich mir das GHB Sades SA-901 und das EasyAcc G2 angesehen. Während das EasyAcc G2 „OK“ war, hatte mich das GHB Sades SA-901 nicht so sehr überzeugen können.

Heute ist nun das EasyAcc G1 7.1 Headset an der Reihe zu zeigen was es kann, oder halt nicht.

 

Das EasyAcc G1 7.1 Gaming Headset

Optisch ist das EasyAcc G1 Headset sicherlich Geschmackssache jedoch finde ich, dass dieses zu den optisch gelungeneren Modellen gehört.

EasyAcc Headset im Test-1

Viele der anderen auf dem Markt verfügbaren Modelle sind sehr „auffällig“, da hält sich das EasyAcc G1 etwas mehr zurück.

Dennoch wahrlich dezent ist das Headset auch nicht. EasyAcc setzt auf sehr viel Hochglanz Plastik und hat es sich nicht nehmen lassen drei LEDs zu verbauen.

EasyAcc Headset im Test-3

Jeweils auf der Rückseite jeder Ohrmuschel ist eine rot leuchtende LED verbaut, wie auch am Mikrofonarm.

Hier dient diese LED auch gleichzeitig als Status LED ob das Mikrofon gemutet ist.

Das Headset selbst wird durch zwei gebogene Plastikstangen auf der Oberseite zusammengehalten. Hier hat sich EasyAcc etwas an AKG orientiert welche ebenfalls auf ein ähnliches System mit „freischwebendem“ Kopfband bei Ihren Kopfhörern einsetzten.

EasyAcc Headset im Test-4

Angeschlossen wird das EasyAcc G1 via USB. Das textilummantelte Kabel ist mir ca. 2,5 Metern ausreichend lang und wirkt auch qualitativ ausreichend.

Ein gutes Stück unterhalb der eigentlichen Kopfhörer hat EasyAcc eine Kabel- Fernbedienung integriert. Diese ist relativ groß und besitzt drei Funktionen, Lauter/Leiser (über ein Analoges Drehrad), Mikrofon an/aus und Vibration an/aus.

Unter Windows 10 benötigt das Headset keine Treiber, ich nehme an selbiges gilt auch für Windows 8 und 7. Jedoch bietet EasyAcc eine Software an welche sich um den 7.1 Klang kümmert.

EasyAcc Headset im Test-5

Wichtig dieser 7.1 Klang ist nur virtuell! Letztendlich sind in diesem Headset auch nur zwei Treibereinheiten verbaut, lasst Euch also nicht zu sehr von dem „7.1“ beim Kauf beeinflussen.

Schaut Euch einfach mal die meisten „Pro Gamer“ auf Turnieren an, diese tragen meist in-Ears ohne solchen Schnickschnack.

http://mediadb.kicker.de/news/1000/10005/10070/10071/artikel/854869/mouse_eleague_800x600-1467095946.jpg

(man beachte die in-Ear Kabel unterhalb das unterhalb der Kopfhörer hervorkommt) 

Der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher mit Radio und Wiedergabe von Speicherkarte im Test

Der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher ist zwar schon eine Weile auf dem Markt, hat es allerdings bisher noch nicht zu mir in den Test geschafft.

EasyAcc Olive-13

Dies soll sich nun ändern. Kann der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher mit FM Radio und Wiedergabe von Speicherkarten im Test überzeugen?

 

Der EasyAcc Olive 

Rein optisch ist der EasyAcc Olive durchaus interessant gemacht. Allerdings wenn man diesen vor sich hat merkt man, dass es sich hierbei um eine etwas älteres Modell handelt.

EasyAcc Olive-2

Zum einen besteht der Lautsprecher aus einem einfachen Plastik zum anderen fühlt dieser sich etwas billig an.

Dies liegt unter anderem an dem recht geringen Gewicht. Etwas ungewöhnlich ist allerdings der austauschbare Akku welcher mich ein wenig an ältere Nokia Smartphones erinnert von seiner Optik.

EasyAcc Olive-3

Dieser Akku besitzt im Übrigen eine Kapazität von 800mAh und hält ca. 4-5 Stunden.

Das was dem EasyAcc Olive verglichen mit aktuelleren Modellen an Wertigkeit fehlt macht dieser aber durch Ausstattung wieder wett.

EasyAcc Olive-4

Zum einen besitzt dieser einen AUX Eingang wie auch einen Kopfhörer Ausgang. Dazu kommt ein microSD Karten Steckplatz, vollwertiger USB Port für USB Sticks, ein microUSB Eingang und der Einschalter.

EasyAcc Olive-7

Weitere Tasten befinden sich auf der Oberseite. Hier findet man die Kombkenierten Vor/Zurück/Lauter/Leiser Tasten wie auch ein Modi Umschalter und Play/Pause.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Hier hat mich der EasyAcc Olive etwas überrascht. Ich habe um ehrlich zu sein mit keinem sonderlich guten Klang gerechnet.

EasyAcc Olive-11

Jedoch doch klingt der EasyAcc Olive erstaunlich gut. Ich würde jetzt nicht sagen, dass dieser der allerbest klingendste Lautsprecher seiner Preisklasse ist, aber er ist auch nicht der schlechteste.

Die Höhen des Lautsprechers sind soweit top. Sie sind glasklar und zu 100% sauber. An sich ist auch der Bass OK.

Allerdings hört man hier, dass der Lautsprecher aus Plastik ist. Stellt euch einen Lautsprecher aus dünnem Plastik vor und einem aus dickem Holz oder Aluminium selbst wenn beide die gleiche Treibereinheit haben, klingen diese nicht gleich.

EasyAcc Olive-12

Und das ist ein wenig das Problem des EasyAcc Olive er klingt nicht so satt wie z.B. der EasyAcc DP200 oder andere etwas neuere Modelle welche meist aus solidem Plastik oder Alu gefertigt sind.

Nicht falsch verstehen, der EasyAcc Olive klingt nicht schlecht, beim besten Willen nicht.

Zusätzlich kommen hier natürlich noch die Bonus Funktionen wie das FM Radio oder die Wiedergabe von Speicherkarte dazu.

EasyAcc Olive-14

Aber wie gut funktioniert das Radio? Erstaunlicherweise ziemlich gut sofern man etwas durch die Steuerung durchgestiegen ist.

Wenn man im Radio Modus ist muss man einen Sendersuchlauf starten. Dies geschieht durch das kurze gedrückt halten der Play -Taste. Nun fängt der Lautsprecher an alle verfügbaren Sender durchzugehen.

Wenn er fertig ist, könnt Ihr mit vor/zurück durch diese schalten.

Wie sieht es mit der Empfangsqualität aus? Der EasyAcc Lautsprecher nutzt ein angeschlossenes microUSB Kabel als Antenne, dies funktioniert auch verdammt gut.

Der Radio Empfang ist 1a mit dem EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher. Das Radio ist vollkommen brauchbar sogar um einiges besser als beim 120€ teuren Hercules WAE Rush.

 

Fazit zum EasyAcc Olive 

Es mag aktuell auf dem Markt noch besser klingende Lautsprecher geben, jedoch bieten diese fast nie ein FM Radio oder die Möglichkeit Musik von einer Speicherkarte wiederzugeben.

EasyAcc Olive-15

Dies macht allerdings der EasyAcc Olive und das sogar erstaunlich gut. Gerade die Radio Funktion, welche ich persönlich klasse finde, überzeugte im Test. Wie oft hat man keine Lust auf seine eigene Musik und hat keinen WLAN Empfang um Internet Radio zu nutzen.

Bei anderen Bluetooth Lautsprechern muss man nun sein Datenvolumen verbraten.

Auch für jemanden der einfach auf der Suche nach einem Radio ist, ist der EasyAcc Olive interessant. Zwar ist die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig allerdings stellt diese auch kein allzu großes Hindernis dar.

EasyAcc Olive-17

Dazu kommt die gute Klang Qualität und man hat für rund 26€ ein wirklich Überzeugenes multifunktionales Produkt.

Wer auf das Radio und die Möglichkeit der Wiedergabe von Musik von Speichermedien verzichten kann würde ich aber vermutlich eher den EasyAcc DP200 oder den Aukey SK-M7 empfehlen welche nochmals eine leicht bessere Klangqualität bieten.