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Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5? Die Antwort überrascht!

Das das LG G5 Quick Charge 3.0 unterstützt ist ja bekannt. Dass jedoch das mitgelieferte Ladegerät gar kein Quick Charge 3.0 unterstützt wissen die wenigsten.

Um nun Quick Charge 3.0 zu nutzen muss also das Ladegerät eines 3. Herstellers her. Leider ist dies gar nicht so leicht da es anscheinend jede Menge Kompatibilitätsprobleme gibt.

Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5-3

In folgendem Artikel möchte ich dieses Thema etwas genauer beleuchten und auch ein paar empfehlenswerte Quick Charge 3.0 Ladegeräte vorstellen, welche sicher mit dem G5 funktionieren und überhaupt die Frage klären, was bringt Quick Charge 3.0.

Quick Charge 2.0 vs. 3.0 

Beginnen wir aber mit einer kurzen Übersicht was Quick Charge 3.0 besser macht als 2.0.

Der Unterschied zwischen der Ladegeschwindigkeit von 2.0 gegenüber 3.0 ist gar nicht so groß. Qualcomm wirbt viel mehr mit einer gesteigerten Effizienz.

Heißt, mehr der Energie welche Ihr in das Smartphone „pumpt“ landet auch wirklich im Akku und wird nicht nur in Wärme umgewandelt.

Wie macht das Quick Charge 3.0?

Der offensichtlichste Unterschied ist die Spannung. Normale USB Ladegeräte verwenden eine Spannung von 5V und einen Strom von maximal ca. 2,4A. Mit Quick Charge 2.0 wurde die Spannung von 5V auf 9V oder sogar 12V erhöht. Wobei ich noch kein Smartphone gesehen habe welches diese 12V Spannung genutzt hat.

Zum Beispiel lädt das Samsung Galaxy S7 Edge via normal USB mit 1,77A, wenn Quick Charge 2.0 genutzt wird steigt die Spannung auf 9V aber der Strom sinkt sogar etwas auf rund 1,58A.

Trotzdem steigt die Ladegeschwindigkeit um ca. 60% (von 8,85W auf 14,22W).

Quick Charge 3.0 befreit sich nun von diesen fest vorgegebenen Spannungen. Das Smartphone bzw. der Hersteller kann mehr oder weniger frei bestimmen welche Spannung am Optimalsten für eine schnelle Ladung ist.

Hierbei ist meist alles zwischen 3,6V und 12V möglich und sogar ein Strom von bis zu 3A.

In der Theorie kann die Spannung sogar während des Ladevorgangs angepasst werden.

 

Quick Charge 3.0 Ladegeräte für das LG G5

Bei meinen diversen Tests ist mir nun aufgefallen, dass das G5 an einigen Ladegeräten dieses Potenzial der freien Spannungswahl NICHT nutzt obwohl das Ladegerät/die Powerbank dazu in der Lage wäre.

Beispielsweise an der EasyAcc PB20000QC3 Powerbank welche Quick Charge 3.0 unterstützt, lädt das G5 mit 1,81A bei 9V.

Was bringt Quick Charge 3.0 beim LG G5-4

An anderen Ladegeräten hingegen welche ebenfalls Quick Charge 3.0 unterstützten erreicht das G5 z.B. 2,62A bei 7,2V.

Letzteres ist eindeutig Quick Charge 3.0, ersteres hingegen könnte Quick Charge 3.0 oder 2.0 sein. Ich gehe aber mittlerweile davon aus, dass hier ein Kompatibilitätsproblem vorliegt weshalb das G5 nur Quick Charge 2.0 nutzt.

Nun stellt sich aber die Frage was bringt mir Quick Charge 3.0 überhaupt? 

Eine höhere Ladegeschwindigkeit werden nun sicherlich die meisten denken, habe ich auch bis ich den Test gemacht habe.

Ich habe mein LG G5 jeweils auf 5% entladen und dann mit einem Quick Charge 3.0 Ladegerät und dem original 2.0 Ladegerät geladen.

Alle 5 Minuten habe ich abgelesen wie voll der Akku während des Ladens ist, bis dieser 100% erreicht hat.

Ladegeschwindigkeit

(Ladegerät Quick Charge 3.0 und Normales Laden = RAVPower 30 W 2-Port RAVPower Turbo+ Dual Anschluss Ladeadapter mit QC 3.0, Quick Charge 2.0 = Original LG Ladegerät)

Überraschung … ich habe sehr viel Zeit verschwendet, das LG G5 lädt exakt gleich schnell mit Quick Charge 3.0 wie mit 2.0.

Es ist möglich, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht habe, aber mir ist nicht klar wo dies sein sollte.

Auch hat Quick Charge 3.0 anscheinen das gemacht was es soll. Die Spannung hat sich während des Ladevorgangs beinahe alle 5 Minuten verändert. Die Schwankungen lagen dabei zwischen 6,3V und 8,7V.

Beim Ladevorgang mit dem Quick Charge 2.0 Ladegerät hingegen blieb die Spannung konstant bei 9V.

Kurzum Quick Charge 3.0 bringt beim LG G5 anscheinend NICHTS! Ich habe auch ein wenig gegoogelt und anscheinend hat niemand bisher einen ähnlichen Vergleich gemacht.

Sollte irgendwo ein Fehler in meinem Testaufbau sein, bitte schreibt es in die Kommentare aber so wie es für mich aussieht bringt Quick Charge 3.0 keine höhere Ladegeschwindigkeit oder merklich gesteigerte Effizienz zu mindestens im Falle des LG G5.

Jedoch muss man dem G5 lassen das es extrem schnell Lädt, sogar mit normalen 5V Laden.

 

Empfehlenswerte  Ladegeräte

Im Folgenden nun eine kleine Liste mit Ladegeräten/Powerbanks welche das LG G5 mit Quick Charge 3.0 laden können. Zwar scheint es keinen offensichtlichen Vorteil in Punkto Geschwindigkeit zu geben aber vielleicht gibt es „unter der Haube“ noch den ein oder anderen Vorteil(Akku Lebensdauer, Hitze Entwicklung usw.).

 

Ladegeräte

Powerbanks

Wenn Ihr ein LG G5 habt, würde ich Euch eins dieser Ladegeräte empfehlen!

 

 

Hier noch eine Liste von Ladegeräten welche nicht kompatibel sind oder wo nur eine 9V Spannung genutzt wird.

Das neue Wiko Lenny 3 im Test, günstig oder billig?

Das Wiko Lenny geht 2016 in die 3. Generation und beginnt sich augenscheinlich immer mehr von einem einfachen „billig“ Smartphone in ein wirklich gutes Gerät zu verwandeln.

Nachdem nun schon der große Bruder, das Wiko Robby, im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, ist nun das Lenny 3 selbst dran zu zeigen was es kann.

Das neue Wiko Lenny 3 im Test, günstig oder billig--12

Kann das Wiko Lenny 3 für 111€ im Test überzeugen?

 

Technische Daten

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test, die besten für 25€ ?

Nachdem bereits die großen Meizu HD50 einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen haben, sind nun EP-51 an der Reihe.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-8

Bei diesen handelt es sich um ca. 25€ teure Bluetooth Ohrhörer aus Asien. Können diese überzeugen oder ist man mit den üblichen Bluetooth Ohrhörern von Amazon besser bedient? Finden wir es im Test zu den Meizu EP-51 Bluetooth Hifi Ohrhörern heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Verpackung

Die Meizu EP-51 sind leider aktuell fast nur aus China zu bekommen. Zwar gibt es einen Anbieter auf Amazon welcher diese via Prime versendet, dieser verlangt aber rund 44€ dafür. Günstiger geht es wie üblich direkt aus China. Hier kosten die Ohrhörer zwischen 22€ und 25€.

Ich habe diese bei Gearbest bestellt da es dort einen Zoll Frei Versand gibt (Germany Express), dieser kann viel Arbeit sparen. Solltet Ihr die EP-51 wo anders bestellen wollen, ist dies an sich auch kein Problem da die Kopfhörer unter der Zoll Grenze von 23/27€ sind.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-20

Geliefert werden die Meizu in einer erstaunlich hochwertigen Box für 25€ Ohrhörer. Hier hat Meizu definitiv mehr Aufwand/Geld investiert als es die meisten Hersteller machen, die auf Amazon Ihre Produkte verkaufen.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-4

Der Lieferumfang hingegen ist wieder ziemlicher Standard. Neben drei Sets Ohrstöpseln, einer kleinen Tasche und eines microUSB Kabels liegt nichts weiter mit bei.

 

Die Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test

Rein optisch sind die EP-51 definitiv schon etwas auffälliger und hochwertiger als die meisten anderen Modelle in Ihrer Preisklasse. Meizu setzt bei den EP-51 auf eine Rückseite aus Aluminium kombiniert mit einem matten schwarzen Plastikgehäuse und einem roten Kabel.

Hierbei strahlen die Ohrhörer durchaus eine gewisse Wertigkeit aus. Die Rückseite der beiden Ohrstöpsel ist magnetisch, so dass diese in der Tasche zusammenbleiben.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-5

Der Aufbau der Ohrhörer ist allerdings ziemlicher Standard. Ihr habt Eure beiden Ohrstöpsel, welche mit einem Kabel und einer Kabelfernbedienung miteinander verbunden sind.

Der microUSB Port um die Ohrhörer zu laden, befindet sich dabei an dieser Kabelfernbedienung welche relativ groß ist, was bei mir den Verdacht erregt, dass in dieser der Akku/die Elektronik verbaut ist.

Meizu EP-51 Bluetooth Ohrhörer im Test-7

Die Kabelfernbedienung besitzt zudem drei Tasten und eine kleine LED, An/aus/Play/Pause, lauter/vor und leiser/zurück. Gott sei Dank hat Meizu auf nervige Sprachansagen beim Einschalten oder Ausschalten verzichtet. Es gibt lediglich die üblichen Bluetooth Töne in reduzierter Lautstärke.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Ein gutes USB Ladegerät kann einen deutlichen Unterschied machen bei der Ladegeschwindigkeit. Der Austausch des Ladegerätes macht dabei besonders Sinn, wenn entweder das mitgelieferte Ladegerät zu schwach ist oder vielleicht Euer Smartphone Quick Charge unterstützt aber der Hersteller kein passendes Ladegerät mitgeliefert hat.

Hier kommt das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät zum Einsatz. Dieses bietet neben zwei USB Ports auch Quick Charge 3.0 Support und satte 30W Leistung.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-11

Aber kann das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test auch überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Das RAVPower RP-PC006 ist ein recht kompaktes Ladegerät in Form eines Steckdosenadapters.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-2

Natürlich ist es etwas größer als das Standard Ladegerät welches vermutlich bei Eurem Smartphone mitgeliefert wurde, dafür gibt es aber auch gute Gründe.

Zum einen besitzt das Ladegerät gleich zwei USB Ports, mit welchen auch zwei Geräte gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit aufgeladen werden können. Zum anderen handelt es sich bei einem der Ports um einen Quick Charge 3.0 Anschluss.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-3

Quick Charge 3.0 ist der neuste Ladestandard welcher z.B. vom LG G5, HTC 10 oder auch vom Xiaomi MI5 unterstützt wird. Natürlich lassen sich aber auch Quick Charge 2.0 fähige Geräte oder sogar Smartphones, welche überhaupt kein Quick Charge unterstützen, an diesem Port laden.

Jedoch gibt es speziell für diese letzteren auch einen zweiten USB Port bei dem es sich um einen „normalen“ 2,4A USB Anschluss handelt.

Wie auch schon beim Vorgänger des RP-PC006 hat RAVPower eine kleine blaue LED im Ladegerät integriert, welche permanent durch die beiden USB Ports scheint.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-5

Da man keinen direkten Sichtkontakt zu der LED hat, stört diese auch in der Nacht nur wenig (solltet Ihr das Ladegerät im Schlafzimmer einsetzen).

Jedoch sollte man gegenüber solchem „Glimmen“ im Schafzimmer empfindlich sein, wäre vielleicht ein anderes Ladegerät sinnvoller oder man muss permanent ein USB Kabel in beiden Ports haben, was die LED verdeckt.

Leider setzt RAVPower beim Gehäuse des Ladegerätes auf Hochglanz Plastik welches extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken oder Kratzern ist.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-6

Ich würde hier definitiv zur weißen Version raten, da auf ihr Fingerabdrücke nicht so sehr auffallen.

Abgesehen davon besitzt das Gehäuse eine recht gute Qualität.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test

Die Idee unabhängig von der Steckdose zu sein ist schon etwas sehr interessantes und zu mindestens wenn die Sonne scheint gar nicht so unerreichbar, zu mindestens in einer kleinen Größen Ordnung. Auf Amazon gibt es jede Menge von USB Solar Ladegeräten welche versprechen euer Smartphone, Tablet, Powerbanks usw. mit kostenfreier Energie zu versorgen.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-1

Eins dieser ist das SNAN 21W Solar Ladegerät welches rund 50€ kostet. Aber funktioniert dies wirklich gut und lohnt es sich in so etwas zu investieren? Finden wir es heraus!

 

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test

Rein Optisch hebt sich das Solar Ladegerät von SNAN nicht stark von anderen Modellen auf dem Markt ab. Dieses besteht ausgeklappt aus insgesamt vier Elementen. Drei dieser Elemente sind die eigentlichen Solar Panels und das vierte ist eine Tasche in welcher die Anschluss Einheit ist.

In dieser Tasche lässt sich zudem auch ein Smartphone oder Powerbank verstauen so das diese etwas von der Sonne geschützt sind.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-3

Das „Gehäuse“ des Solar Panels besteht aus einer Art Stoff welcher die nötige Flexibilität gibt. Im ersten Moment klingt dies sicherlich nicht sonderlich robust ist es aber praktisch durchaus. Im zusammengeklappten Zustand ist es kein Problem das Ladegerät auch in einen engen Rucksack zu stecken ohne das man sich sorgen machen muss.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-12

Ebenso ist das Solar Ladegerät gegen Wasser geschützt. Dies gilt natürlich nicht für die USB Ports weshalb man das SNAN nicht im Regen liegen lassen sollte, aber eine nasse Wiese bereitet dem Ladegerät keine Probleme.

Als kleine aber sehr sinnvolle Ergänzung besitzt das SNAN Solar Ladegerät eine kleine Aufstellhilfe. Diese hilft dabei das Solar Panel korrekt in Richtung Sonne auszurichten. Gegenüber eines Flachen Aufbaus kann dies bis zu 30% mehr Energie bringen.

Das SNAN 21W Solar Ladegerät im Test-14

Einen kleinen Nachteil bringen diese beiden Stützen aber auch mit sich, durch diese wird das Ladegerät einen ticken dicker und schwerer als vergleichbare Modelle.

Die Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test

Bluetooth spielt auch in der Audio Brache eine immer größere Rolle. Dies wird sich auch noch verstärken sobald das iPhone 7, vermutlich ohne Kopfhöreranschluss, auf den Markt kommt. Dementsprechend müssen sich auch die großen Audio Hersteller wie zum Beispiel Audio-Technica oder auch Sennheiser diesem Trend beugen.

Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test-1

Dass Audio-Technica gute Kopfhörer bauen kann, weiß ich ja spätestens seit dem Test der ATH-MSR7 aber wie sieht es mit Bluetooth Kopfhörern aus? Können die Audio-Technica ATH-SR5BT im Test überzeugen?

 

Technische Daten

An dieser stelle vielen Dank an Audio-Technica für das zur Verfügung stellen der ATH-SR5BT.

Lieferumfang und Verpackung

Verglichen mit den ATH-MSR7 ist die Verpackung der ATH-SR5BT Bluetooth Kopfhörer ein Stück weit einfacherer. Zwar ist die Box weiterhin sauber bedruckt aber im Inneren sind die Kopfhörer in einer einfachen Plastikschale gebettet anstelle des Samtstoffes bei den ATH-MSR7.

Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test-2

Der Lieferumfang fällt aber weiterhin groß aus. Neben einer einfachen Stofftasche liegt auch ein 3,5mm auf 3,5mm Kabel, wie auch ein microUSB Kabel zum Aufladen der Kopfhörer mit in der Box. Auf ein USB Ladegerät wird verzichtet.

 

Die Audio-Technica ATH-SR5BT im Test

Das erste was nach dem Auspacken der Kopfhörer auffällt, ist ihre Größe. Auf den diversen Produktbildern sehen die ATH-SR5BT „normal“ groß aus, in Wirklichkeit sind diese jedoch ziemlich klein. Es handelt sich hierbei um On-Ear Kopfhörer, Eure Ohren werden also von den Ohrpolstern nicht überdeckt, sondern diese liegen auf Euren Ohren auf.

Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test-3

Damit dies weiterhin recht komfortabel ist, sind die ATH-SR5BT recht leicht, auch verglichen mit anderen Bluetooth Kopfhörern. Dennoch wirken die Audio-Technica sehr hochwertig. Unter anderem besteht die Rückseite der Ohrmuscheln und auch das Kopfband aus Aluminium. Die restlichen Teile sind wie üblich aus Plastik, jedoch einem recht wertigen Plastik.

Zwar lassen sich die Ohrmuscheln zur Seite wegdrehen, sodass die Kopfhörer etwas flacher sind, komplett einklappen lassen sie sich allerdings nicht.

Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test-4

Zur Steuerung der Bluetooth Funktionen besitzen die ATH-SR5BT zwei Schalter. Der eine dient lediglich dem Ein- bzw. Ausschalten der Kopfhörer, der andere ist ein „Schieber“ welcher immer wieder auf seine Mittelposition zurückspringt. Das Drücken des Schalters pausiert die aktuell wiedergegebene Musik bzw. setzt diese fort, auch kann das Drücken des Schalters Anrufe entgegennehmen. Wenn der Schalter nun vor bzw. zurückgeschoben wird, erhöht bzw. senkt dies die Lautstärke der Musik. Wenn der Schalter in der vorgeschobenen Position gehalten wird, springt ein Titel vor oder halt zurück.

Audio-Technica ATH-SR5BT High End Bluetooth Kopfhörer im Test-5

Das Laden der Kopfhörer geschieht über den üblichen microUSB Port. Solltet Ihr im Übrigen kein Bluetooth nutzen wollen, steht Euch ein 3,5mm Anschluss zur Verfügung.

Das Archos 50 Cobalt im Test

Smartphones für unter 150€ sind so eine Sache. Viele von diesen sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei aber die Lage in dieser Preisklasse wird auch zunehmend besser. Immer mehr dieser günstigen Smartphones erreichen den Zustand wirklich brauchbare Geräte zu werden.

Nachdem mich zuletzt das Wiko Robby und das TP-LINK Neffos C5 positiv überraschen konnten, ist nun das neue Archos 50 Cobalt an der Reihe.

Das Archos 50 Cobalt im Test-13

Kann Archos neues Einsteigergerät im Test überzeugen?

 

Technische Daten

An dieser stelle vielen Dank an Archos welche mir das Smartphone auf nachfrage für diesen Test ausgeliehen haben.

Das Archos 50 Cobalt im Test

Das Archos 50 Cobalt ist ein sehr „weiches“ und rundliches Smartphone was zum einen durch die abgerundete Rückseite kommt zum anderen von der leicht abgerundeten Front.

Das Archos 50 Cobalt im Test-6

Archos setztet beim Cobalt auf ein 2,5D Glas. Dies bedeutet, dass das Display Glas nicht einfach nur flach ist, sondern an den Rändern leicht gebogen. Diesen Effekt darf man sich allerdings auch zu stark vorstellen. Man spürt und sieht je nach Lichteinfall eine ganz leichte Wölbung.

Durch diese fühlen sich gerade Wischgesten vom Rand aus wesentlich natürlicher an. Ansonsten findet man am Cobalt viel Plastik, was aber auch bei einem Preis von 129€ nichts Überraschendes ist.

Das Archos 50 Cobalt im Test-2

Die relativ glatte Kunststoffrückseite des Smartphones lässt sich entfernen. Unter dieser lassen sich zwei SIM Karten und eine Speicherkarte einsetzen.

Der Akku ist allerdings verklebt. So etwas finde ich immer etwas unschön, ich sehe keinen Grund warum man im Falle des Archos 50 Cobalt den Akku nicht für den Nutzer austauschbar hätte gestalten können.

Zugegeben man will vermutlich ein 129€ Smartphone auch keine 3-4 Jahre gebrauchen ab wann ein Akkuaustausch relevant wird.

Das Archos 50 Cobalt im Test-5

Der restliche Aufbau des Smartphones bietet keine größeren Überraschungen. Der Einschalter und die Lautstärkewippe sind auf der rechten Seite des Archos angebracht, der microUSB Port zum Aufladen gemeinsam mit dem Lautsprecher auf der Unterseite und der Kopfhöreranschluss auf der Oberseite.

Die Hauptkamera ist gemeinsam mit dem LED Blitz auf der Rückseite, leicht hervorstehend, angebracht.

Letztendlich ist die Haptik des Archos 50 Cobalt nichts „Besonderes“ aber das hat man vermutlich bei einem 129€ Gerät auch nicht zu erwarten.

 

Software

Wie auch schon bei anderen Archos Smartphones bietet das 50 Cobalt eine wahrlich vorbildliche Software. Man könnte glatt glauben hier ein Nexus Gerät in den Händen zu halten, auch wenn das Cobalt „nur“ Android 5.1 besitzt.

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Für alle die mit dem Ausdruck „Nexus“ nichts anfangen können, hierbei handelt es sich um Referenz Smartphone, welche von Google selbst vermarktet werden und dementsprechend eine sehr saubere Software bieten.

Dies ist auch beim Archos 50 Cobalt der Fall. Hier hat man sich etwas sehr Cleveres ausgedacht was 3. Anbieter Software angeht. Im Normalfall installieren die Smartphone Hersteller entweder 3. Anbieter Apps vor oder halt nicht. Hier hat der Nutzer keinen Einfluss.

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Beim Archos 50 Cobalt ist das anders, Ihr werdet bei der Einrichtung gefragt wollt Ihr 3. Anbieter Apps oder nicht.

Solltet Ihr Euch für nein entscheiden ist das Smartphone komplett „sauber“. Archos scheint sogar den Google Now Lancher zu verwenden inklusive Google Now.

Viel mehr gibt es nicht zu erwähnen, eine sehr saubere und schlichte Benutzeroberfläche.

 

Display des Archos 50 Cobalt

Das 5 Zoll Display des Archos 50 Cobalt löst mit guten 1280x720p auf.

Wir sprechen hier über ein 129€ Smartphone und in dieser Preisklasse sind 720p Displays noch keine Selbstverständlichkeit, von daher darf man allerdings auch nicht mit dem allerbesten 720p Panel rechnen (welches aus meiner Sicht im LG K10 steckt).

Das Archos 50 Cobalt im Test-15

Zwar könnte das Display vielleicht noch ein wenig kräftigere Farben besitzen aber grundsätzlich geht es sogar in Ordnung.

Auch die maximale Helligkeit ist OK. Bei praller Sonne würde ich mir zwar noch etwas mehr Leuchtkraft wünschen aber man kann immer noch problemlos etwas auf dem Display erkennen.

Sehr schön ist das leicht gebogene Glas des Displays. Dieses führt dazu, dass gerade Wischgesten vom Rand des Smartphones sich sehr geschmeidig anfühlen.

Kurzum das Display ist kein Schwachpunkt des Archos 50 Cobalt.

 

Sound und Akustik

Der Lautsprecher des Archos 50 Cobalt ist auf dessen linker unteren Seite verbaut. Erfreulicherweise klingt dieser ganz passabel. Er ist ausreichend laut und nicht übermäßig schrill.

Von daher für ein wenig Internet Radio oder mal ein Youtube Video taugt der Lautsprecher.

Der Kopfhörer Ausgang ist qualitativ soweit ebenfalls OK, kann hier nicht meckern.

 

Kamera des Archos 50 Cobalt

Im Cobalt ist eine 8 Megapixel Kamera verbaut mit einer Blende von f2.8. Der Video Modus ist auf eine Auflösung von 720p limitiert.

Wie üblich habe ich meine Testbilder auf der maximalen Auflösung angefertigt und das im Automatik Modus.

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Die Kamera des Archos 50 Cobalt ist sicherlich kein Highlight. Die Bildqualität und auch Dinge wie die Auslöseverzögerung sind wirklich nicht gut.

Grundsätzlich erwarte ich in dieser Preisklasse allerdings auch keine wirklich gute Kamera. Um im Notfall mal einen Autounfall zu dokumentieren oder einen QR Code zu scannen reicht das hier gebotene allerdings auch.

Wer in dieser Preisklasse wirklich eine brauchbare Kamera sucht, sollte sich mal das Wiko Robby ansehen, das als eins der wenigen Smartphones für rund 130€ ist welches das bietet.

 

Benchmarks

Der Mediatek MT6735P der im Archos 50 Cobalt verbaut ist, gehört ganz klar in die Einsteigerklasse. Jedoch handelt es sich hierbei um einen noch recht neuen SoC welcher besonders durch seinen LTE Support punktet.

Wichtig, es handelt sich hierbei um die „P“ Version des MT6735 die ein wenig niedriger getaktet ist und eine etwas schwächere Grafikeinheit besitzt.

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Der MT6735P ist gute 25% langsamer als die nicht P Version. Verglichen mit dem sehr populären Qualcomm Snapdragon 410 ist der MT6735P allerdings nur ca. 15% langsamer.

Dies klingt an sich OK aber das gilt nur für gemixte Benchmarks, welche also sowohl die CPU wie auch die GPU belasten. Bei Tests welche primär die Grafikkarte belasten bekommt das Cobalt/der MT6735P deutlich mehr Probleme.

Dies kann man als schlechtes Omen betrachten, wenn man plant auf dem Smartphone viel zu spielen. Dazu aber in folgendem Praxisteil etwas mehr.

 

Die praktische Nutzung

Zwar benötigt das Archos bei der normalen Nutzung hier und da mal einen Tick länger zu reagieren aber das ist noch in einem sehr erträglichen Rahmen. Im Allgemeinen geht die normale Nutzung, in Internet surfen, Messenger wie WhatsApp nutzen und im System navigieren recht flüssig. Zwar muss man damit rechnen, dass das Smartphone im Laufe der Zeit, wenn man x Apps auf diesem installiert hat, noch etwas träger wird aber dies ist bei keinem anderen Smartphone in dieser Preisklasse groß anders.

Das Archos 50 Cobalt im Test-12

Erst wenn große Apps im Spiel sind, merkt man dem Smartphone seine Einsteiger Hardware erst wirklich an. Ich vermute dies ist unter anderem auf den recht kleinen Arbeitsspeicher von nur einem Gigabyte zurückzuführen.

Archos 50 Cobalt im Test-32

Spiele funktionieren weitestgehend. Bei den normalen Apps wie Angry Birds, Cut the Rope und ähnlichem hat das Archos trotz etwas höherer Ladezeiten keine Probleme. Auch viele 3D Titel wie RealRacing oder Asphalt 8(auf niedrig bis mittel) laufen soweit, jedoch mit gelegentlichem Stottern.

Für Gamer ist das Archos Cobalt also nur bedingt geeignet. Aber bei der normalen Nutzung läuft das Smartphone ganz brauchbar.

 

AkkulaufzeitArchos 50 Cobalt im Test-36

Der 2000mAh Akku verhilft dem Archos nur bedingt zu „Höchstleistungen“. Im Normalfall kann man mit 4-5 Stunden aktiver Nutzung rechnen, was OK ist. Der Akkutest von Geekbench ergab rund 4,5 Stunden, ebenfalls ein akzeptabler aber nicht überragender Wert.

Mein Youtube Test hingegen ergab rechnerisch gute 7 Stunden! In diesem Test lasse ich das Smartphone genau eine Stunde Video via WLAN wiedergeben und beobachte wie viel % Akku verbraucht wird, im Falle des Archos 50 Cobalt waren dies in einer Stunde (ca. 60% Display Helligkeit) rund 14%.

Die meisten Nutzer werden also problemlos durch den Tag kommen, für einen zweiten Tag mit einer Aktiven Nutzung wird es vermutlich aber nicht reichen.

 

Sonstiges

  • LTE
  • kein 5Ghz WLAN

 

Fazit zum Archos 50 Cobalt

Das Archos hat seine Stärken und seine Schwächen, was auch normal ist bei solch einem Preis. Beginnen wir einmal mit den Schwächen des Smartphones. Die größte Schwäche ist aus meiner Sicht sicherlich die Kamera. Hier hatte beispielsweise das Wiko Robby einen deutlich besseren Job gemacht.

Das Archos 50 Cobalt im Test-9

Ebenfalls wäre bei der Leistung, gerade was Spiele angeht, sicherlich noch etwas Luft nach oben. Dies gilt auch für den recht kleinen 8GB Speicher.

Jedoch ist das Archos 50 Cobalt keine langsame Ente. Verglichen mit dem Wiko Lenny 3 oder dem Robby ist das Archos sogar noch ein Stück weit leistungsfähiger.  Im Alltag ist das Cobalt erfreulich gut und flüssig zu nutzen.

Auch bei der Software hat Archos viel richtig gemacht. Hier setzt man auf ein fast komplett unverändertes Android 5.1. Ebenfalls gut gefallen hat mir das Display. Damit meine ich nicht mal zwingend das Display selbst, sondern eher das Glas über diesem. Seine abgerundeten Ränder geben dem Archos 50 Cobalt eine sehr interessante Haptik.

Das Archos 50 Cobalt im Test-11

Unterm Strich geht der Preis von rund 129€ also vollkommen in Ordnung. Allerdings muss man auch ehrlich sein, das Cobalt ist kein „revolutionäres“ Smartphone in dieser Preisklasse, jedoch bietet es eine absolut solide Leistung und fällt nicht hinter der Konkurrenz zurück.

Positiv

  • Display/Display Glas
  • LTE
  • Software vorbildlich
  • Starke Preis/Leistung
  • Leistung gut für die Preisklasse…..

Neutral

  • ….. 3D Leistung etwas schwach

 

Negativ 

  • Kamera 

TP-LINK Neffos C5 Max im Test, viel besser geht es kaum! (5,5 Zoll Full HD, Octa Core, 2GB RAM, 179€)

TP-LINK gelang mit dem C5 bereits ein erstaunlich gutes Smartphone für ein Erstlingswerk. Aus meiner Sicht ist dieses sogar eins der aktuell besten Smartphones unter 150€.

Dementsprechend ist meine Erwartungshaltung gegenüber dem großen Bruder des C5, dem C5 Max, auch ein Stück weit höher.

TP-LINK Neffos C5 Max im Test-15

Kann TP-LINK auch bei diesem ein solides Gerät mit hervorragender Preis-Leistung liefern? Finden wir es im Test des TP-LINK C5 Max heraus!

 

Technische Daten

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld?

Xiaomis Ohrhörer sind ja für ihre sehr hohe Qualität zum kleinen Preis bekannt. Dementsprechend hat es mich schon etwas unter den Fingern gejuckt als ich gesehen habe, dass Xiaomi auch „große“ Kopfhörer auf den Markt gebracht hat.

Lange Zeit waren diese mir allerdings zugegeben etwas zu teuer. Mit rund 70-80€ sind diese im Gegensatz zu den Ohrhörern kein „Mitnahmeartikel“.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--10

Nun hat aber doch die Neugier obsiegt und ich habe mir die Xiaomi Mi Kopfhörer „HiFi“ aus Asien bestellt. Können die Xiaomi Mi HiFi im Test überzeugen? Oder habe ich 72€ aus dem Fenster geworfen, finden wir es heraus!

 

Bestellung und Versand

Wie die meisten Xiaomi Produkte ist es nicht ganz einfach an diese in Europa heran zu kommen. Zwar gibt es wie übliche einige Amazon Markplatz Händler welche diese meist für um die 100€ anbieten aber hier wäre ich vorsichtig gerade dann, wenn diese die Kopfhörer nicht via Prime versenden.

Hier könnte es passieren, dass die Kopfhörer aus China versendet werden und bei einem Warenwert von über 27€ fallen Zollgebühren an. Zum einen kommen dann nochmal 19% oben drauf, zum anderen muss man zum Zoll fahren.

Ich würde empfehlen die Kopfhörer aus Asien direkt zu bestellen und dann, wenn möglich von einem Händler der einen Zollfrei Versand anbietet. In meinem Fall war das Gearbest.

Diese bieten die Kopfhörer für rund 72€ an und wenn man bei der Bestellung den „Germany Express“ wählt, kommen die Kopfhörer direkt zu Euch ohne den Umweg durch den Zoll.

 

Lieferumfang und Verpackung 

Die Xiaomi MI Headphones HiFI kommen in einer wirklich sehr unspektakulären großen weißen Box, welche allerdings so groß ist, dass diese zu 100% vom Zoll kontrolliert würde.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--1

Im Inneren wird es etwas interessanter. Dort findet man neben den Kopfhörern eine schöne Transportbox, das abnehmbare Kabel, einen 6,3mm Adapter, die insgesamt 6 verschieden Ohrpolster und noch eine Transporttasche.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--9

Kurzum die Verpackung ist nichts Besonderes dafür ist allerdings der Lieferumfang ziemlich groß.

 

Die Xiaomi Mi HiFI Kopfhörer im Test

Xiaomi hat bei dem MI HiFi Kopfhörern ganz klar versucht einen „High End“ Audio Look zu kreieren. Dafür hat der Hersteller viel Aluminium verwendet, unter anderem auch für die sehr auffällige Rückseite der Kopfhörer.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--4

Bei dem Xiaomi Mi HiFi handelt es sich um offene Kopfhörer, was etwas Ungewöhnliches ist. Im Normalfall sind die meisten portablen Kopfhörer geschlossen.

Xiaomi scheint hier eine Art Mittelweg gehen zu wollen aus portablen und Heimkopfhörern. Dies wird auch spätestens beim Blick in das Zubehör klar. Normalerweise haben Kopfhörer vielleicht ein Ersatzkabel mit im Lieferumfang, aber Xiaomi legt austauschbare Ohrpolster bei.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--5

Von Haus aus haben die Kopfhörer ein recht kleines und weiches Memory- Schaum- Ohrpolster wodurch diese Kopfhörer „On Ear“ getragen werden, heißt, das Ohrpolster liegt auf Eurem Ohr auf.

Aber Xiaomi legt noch ein Over the Ear Polster bei, welches deutlich größer ist und Eure Ohren klassisch umschließt. Man kann sich also entscheiden will man eher kleine portablere Kopfhörer oder große und bequeme. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen bei anderen Herstellern und ich finde die Idee klasse sich nicht auf eine Trageart festlegen zu müssen.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--6

Ich sprach ja von insgesamt 6 Ohrpolstern. Bei dem 3. Paar handelt es sich um alternative On-Ear Ohrpolster welche aus einer Art Schwammstoff bestehen.

Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi Edition im Test, die besten Kopfhörer für ihr Geld--8

Das beidseitige Kabel des Xiaomi Mi Kopfhörer HiFi ist im Notfall austauschbar. Hierbei ist jedoch bereits das mitgelieferte Kabel von guter Qualität, wenn auch recht kurz. Dieses ist ganz klar für die Nutzung am Smartphone ausgelegt.

AUKEY WF-R8 WLAN Router im Test

AUKEY ist nun nicht die Marke welche für WLAN Router bekannt ist, aber trotzdem haben sie mit dem WF-R8 und dem WF-R7 einen Router/Accesspoint/Repeater im Angebot.

Hier stellt sich nun die Frage wie kann das sein und was taugt das Gerät? Wie kann das sein, kann ich schnell beantworten. AUKEY ist nicht der Hersteller dieses Gerätes. Der WF-R8/R7 wird von einer anderen Firma hergestellt und AUKEY schreibt lediglich seinen Namen auf diesen.

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Ob der AUKEY WF-R8 WLAN Router etwas taugt, das versuche ich in diesem Test zu klären.

 

Der AUKEY WF-R8 WLAN Router im Test

Das erste was auffällt, ist die Größe des Gerätes. Der AUKEY WF-R8 ist regelrecht winzig verglichen mit vielen anderen Repeatern.

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Was ebenfalls auffällt sind die vier fest integrierten Antennen. Diese sind jedoch ein wenig „Show“ 867MBit/s bzw. 300MBit/s sind grundsätzlich auch mit nur zwei Antennen zu realisieren.

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Ansonsten bringt der WF-R8 alles mit was man sich wünscht. Zwei LAN Ports, jede Menge Status LEDs, eine WPS Taste und zwei Schiebeschalter.

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Der eine dieser Schalter dient der Modi Auswahl. Man kann also direkt am Gerät einstellen ob der WF-R8 als Router, Access Point oder Repeater arbeiten soll.

 

Einrichtung, Installation und Software

Starten wir mit der Einrichtung als Repeater. Dafür schiebt man den Schalter auf der rechten Seite auf Repeater und steckt den Adapter in den Strom. Nach ca. einer Minute tauchen zwei WLAN Netze auf „AC“ und „N“. Verbindet Euch mit einem dieser und ruft dann in Eurem Webbrowser die 192.168.10.1 auf.

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Loggt Euch ein mit admin/admin ein und klickt auf die Kachel „Repeater Wizard“. Nun sucht der AUKEY WF-R8 nach allen verfügbaren WLAN Netzen welche übersichtlich aufgelistet werden und man sich mit einem Klick verbinden kann. Fertig!

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Dies ist ziemlich problemlos!

Ähnliches gilt auch für den Accesspoint 

Den Schalter auf „AP“ Lan Kabel verbinden und fertig. Gegebenenfalls noch in der unter ap.setup zu erreichenden UI das WLAN Passwort einstellen.

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Zu guter Letzt der Router. 

Den Schalter auf Router schieben, das LAN Kabel mit dem WAN Port verbinden und den Adapter in den Strom Stecken.

Nun mit dem AUKEY WF-R8 verbinden und 192.168.10.1 aufrufen um beispielsweise ein WLAN Passwort festzulegen.

Fertig!

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Leider bietet die Software nur bedingt viele Einstellungsmöglichkeiten. Diese reichen bei der Nutzung als Repeater oder Access Point aus aber von der Nutzung als Router kann ich nur abraten.