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Anker PowerPort+ 5 Premium USB C Ladegerät mit Power Delivery im Test

USB C ist ein sehr multifunktionaler Port und unterstützt als erster USB Anschluss das Laden von „High Power“ Geräten.

Hierbei spreche ich von Dingen wie Notebooks oder anderen energiehungrigeren Geräten welche ansonsten ein proprietäres Netzteil hätten.

Dafür gibt es eine Erweiterung des USB C Standards welcher auf den Namen „Power Delivery“ hört, der es ermöglicht bis zu 100W über den USB C Port zu übertragen.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-7

Natürlich stürzten sich die Zubehörhersteller auf solch einen Standard. Auch Anker, welche mittlerweile einen sehr guten Ruf genießen, hat mit dem PowerPort+ 5 Premium ein Multiport USB Ladegerät mit USB C Port im Sortiment welches eben jenen Power Delivery Standard unterstützt.

Kann das Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Anker PowerPort+ 5 Premium USB C Ladegerät mit Power Delivery

Vom Aufbau entspricht das Anker PowerPort+ 5 weitestgehend dem üblichen Standard für Multiport Ladegeräte.

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Heißt, das PowerPort+ ist ein recht flacher, länglicher Kasten welcher auf seiner Front insgesamt fünf Ports mitbringt.

Das Gehäuse besteht größtenteils aus einem normalen glatten Plastik, Gott sei dank hat Anker auf Hochglanz Kunststoff verzichtet.

Die Front ist allerdings aus Aluminium gefertigt welche dem Gerät einen „Premium Look“ verleiht. Aber die größte Besonderheit ist sicherlich der USB C Port, dieser besitzt eine blaue Umrandung und ist etwas von den vier anderen „normalen“ USB Ports getrennt.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-4

Die vier normalen USB Ports unterstützten jeweils eine maximale Geschwindigkeit von 2,4A, bei einer gleichzeitigen Nutzung liegt allerdings das Maximum bei 6A.

Diese Ports sind zusätzlich mit Ankers PowerIQ Technologie wie auch mit VoltageBoost ausgestattet. PowerIQ soll das angeschlossene Endgerät erkennen und dementsprechend die optimale Performance liefern und ja, Anker Ladegeräte sind bekannt für ihre sehr hohe Ladegeschwindigkeit mit diversen Geräten.

Fast genauso interessant ist VoltageBoost. VoltageBoost erkennt, so zu mindestens Anker, den Widerstand Eures verwendeten Ladekabels und passt dementsprechend die Spannung an um dies zu kompensieren und ja, dies funktioniert wirklich.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-5

Kommen wir aber zu USB C Port. Ähnlich wie bei Quick Charge 3.0 unterstützt dieser mehrere Ladespannungen. Das angeschlossene Endgerät kann eine Spannung zwischen 5V und 20V wählen.

Damit ist das PowerPort+ 5 Premium in der Lage auch Notebooks oder 2 in 1 Geräte mit Energie zu versorgen, sofern diese den Power Delivery Standard unterstützen! 

Die maximale Leistung über den USB C Port liegt bei 30W (5V/3A, 9V/3A, 15V/2A, 20V/1,5A).

Wichtig, Power Delivery, auch wenn es sich auf dem ersten Blick sehr ähnelt, ist nicht Quick Charge 3.0! Quick Charge 3.0 ist eine Technologie von Qualcomm, USB C + Power Delivery ist hingegen eine etwas universelle Technologie, welche leider aktuell noch nicht so oft verwendet wird.

Das PowerPort+ 5 Premium USB Ladegerät ist nicht mit Quick Charge 3.0 kompatibel!

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Testergebnis zum Anker PowerPort+ 5 Premium 

Wie auch von einem Anker Ladegerät zu erwarten, hatte dieses kein Problem damit meinem Belastungstest standzuhalten. Dabei war die Hitzeentwicklung in einem normalen Rahmen.

Der Energieverbrauch im Leerlauf lag bei rund 0,3W, was für ein 5 Port Ladegerät ein guter Wert ist und die mittlere Effizienz lag laut meinen Messungen bei 84%.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-14

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Es ist ein Anker USB Ladegerät also ist die Ladegeschwindigkeit natürlich gut, wenn nicht sogar sehr gut! Sowohl mit meinen Android Smartphones wie auch mit meinem iPhone 6+ konnte ich eine sehr gute Ladegeschwindigkeit am PowerPort+ 5 Premium erreichen.

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Allerdings ist auch noch etwas Luft nach oben, das PowerPort+ 6 erreichte nochmal mit einigen Smartphones eine etwas höhere Ladegeschwindigkeit (z.B. beim LG G5 1,4A vs 1,72A).

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-17

Trotzdem konnte das PowerPort+ 5 Premium vollkommen überzeugen!

 

Fazit zum Anker PowerPort+ 5 Premium Ladegerät

Solltet Ihr schon zu den Nutzern gehören welche ein Notebook besitzen welches via USB C geladen werden kann und welches den  Power Delivery Standard unterstützt, dann kann ich das PowerPort+ 5 nur empfehlen!

Dies gilt natürlich auch für Nutzer des 12″ Apple MacBooks.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-8

Aber auch abgesehen von dem USB C Port kann das PowerPort+ 5 überzeugen. Die vier normalen USB Ports bieten eine hohe Ladegeschwindigkeit und allgemein betrachtet ist das Ladegerät technisch sehr solide.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-9

Von daher Daumen hoch für das PowerPort+ 5 Premium! Solltet Ihr allerdings nur ein Smartphone mit USB C besitzen, würde ich eher zum PowerPort+ 6 raten, das zwar keinen gesonderten USB C Port mit Power Delivery besitzt, dafür aber das, bei Smartphones sehr viel weiter verbreitete, Quick Charge.

Geheim Tipp, die InLine wooden On-Ear Kopfhörer im Test

Gerade im Audio Bereich freue ich mich immer wenn man mal etwas exotischere Produkte in die Finger bekommt.

Dazu gehören ohne Frage auch die woodon-ear Kopfhörer von InLine. Wie der Name schon vermuten lässt, setzt InLine bei diesen auf echtes Holz was diese etwas von der Masse an Kopfhörern abheben soll.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-23

Allerdings ist InLine auch nicht unbedingt für Audio Produkte bekannt, sind die Woodon-ear dennoch gute Kopfhörer?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Ein dickes Lob an InLine für die Verpackung der woodon-ear! Diese werden in einer „recycling“ Pappe Box geliefert.

Der Hersteller verzichtet hier fast vollständig auf Plastik, selbst im Inneren sind die Kopfhörer durch Pappe gepolstert.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-1

Neben den Kopfhörern befindet sich ein austauschbares Kopfhörerkabel, eine Tasche und die üblichen Flyer mit in der Box.

Passend zu dem „Natur“ Motto handelt es sich bei der beigelegten Tasche um eine Art Leinenbeutel.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-2

Das Auspackerlebnis ist hier schon etwas anders als bei vielen anderen Kopfhörer welche meist auf Modern getrimmt sind.

 

Die InLine woodon-ear Kopfhörer 

Optisch sind die InLine Kopfhörer definitiv etwas Besonderes, ich würde fast schon sagen etwas nostalgisch.

Dies liegt natürlich zum größten Teil an der Holzrückseite der Ohrmuscheln. Aber auch ansonsten fällt der Verzicht auf Plastik durch InLine auf. Man setzt überall wo es möglich ist auf Aluminium.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-3

Dadurch wirken die woodon-ear auf Ihre Art und Weise sehr hochwertig und stechen ganz klar aus der Masse an Kopfhörern aus Kunststoff hervor.

Ebenfalls sehr positiv ist das austauschbare Kabel,welches allerdings beidseitig verläuft.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-4

Hierbei setzt allerdings InLine erneut auf hochwertige Materialien. Das Kabel ist schön ummantelt und auch die Stecker besitzen ein Holzgehäuse. Natürlich ist auch ein Mikrofon + Kabelfernbedienung mit einer Taste an diesem Kabel vorhanden.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-12

Allerdings ist das Kabel zum einen recht dünn, zum anderen recht kurz. Hier steht ganz klar die Nutzung an einem Smartphone oder MP3 Player im Vordergrund.

 

Tragekomfort

Bei den InLine woodon-ear handelt es sich laut Hersteller um On-Ear Kopfhörer. Dem kann ich aber nicht zu 100% zustimmen.

Die Ohrmuscheln sind ziemlich groß und umschließen meine Ohren fast komplett was eigentlich eher typisch für Over-Ear Kopfhörer ist.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-19

Daher würde ich die woodon-ear eher als Hybrid zwischen On-Ear und Over-Ear Kopfhörer bezeichnen.

Die Ohrpolster sind relativ weich und ausreichend dick. Auf meinen Ohren passt der Tragekomfort soweit ganz gut, allerdings spürt man nach einer Weile durchaus einen leichten Druck, dies ist allerdings nichts Tragisches.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit 7/10 einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Vergesst hierbei bitte nicht das dies meine persönliche Einschätzung ist und auch wenn ich versuche diese so neutral wie möglich zu halten, könnte Eure Erfahrung basierend auf Eurem Geschmack etwas variieren.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-13

Hier war ich sehr überrascht denn die woodon-ear Kopfhörer klingen erstaunlicherweise ziemlich gut!

Die Kopfhörer sind etwas „spaßiger“ abgestimmt. Dementsprechend ist der Bass recht kräftig und fast ein wenig dominant.

Der Bass ist hierbei allerdings nicht nur in einer guten Masse vorhanden sondern auch die Qualität passt. Der Tiefgang und auch der Punch ist ziemlich gut.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-16

Die Höhen machen ebenfalls einen ganz guten Job und sind ausreichend klar. Allerdings sind die woodon -ear eher etwas von der wärmeren Sorte, damit meine ich nicht dumpf aber vielleicht könnten sich die Höhen noch etwas besser vom Bass lösen.

Dies kostet dem wooden -ear etwas „Dynamic“. Allerdings muss man hier auch ganz klar dazu sagen bei einem 80€ Kopfhörer kann man noch keine Perfektion erwarten.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-20

Im direkten Vergleich schlägt der woodon-ear aus meiner Sicht auch ganz klar den Sennheiser HD 471, was schon beachtlich ist.

Die dargestellte Bühne würde ich als unauffällig betiteln. Sie ist mir also weder als negativ klein, noch als besonders groß aufgefallen.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-17

Was mir allerdings aufgefallen ist, ist wie pegelfest die woodon-ear sind. An meinem Alcatel Idol 4S erreichen die Kopfhörer erstaunlich hohe Lautstärken ohne dabei zu verzerren oder unsauber zu werden.

Zwar besitzt das Alcatel Idol 4S einen guten DAC aber auch an „normalen“ Smartphones laufen die Kopfhörer ziemlich gut!

 

Fazit zu den InLine woodon-ear Kopfhöer/Headset

Ich würde die InLine woodon-ear als kleinen Geheimtipp in der 80€ Preisklasse bezeichnen. Klanglich sind diese erstaunlich stark, vor allem für Nutzer welche etwas mehr Bass bevorzugen, und optisch setzten sich diese deutlich von anderen Modellen auf dem Markt ab.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-22

Hierbei muss man auch den Umweltfaktor lobend erwähnen. InLine hat bei den woodon-ear fast vollständig auf Plastik verzichtet und liefert die Kopfhörer in „umweltbewussten Naturkartons“.

Ob die woodon-ear etwas für Euch sind würde ich aber letztendlich von der Optik abhängig machen. Klanglich liefern diese eine gute bis sehr gute Performance daran sollte es nicht scheitern, außer Ihr sucht neutrale Kopfhörer.

Wenn Ihr sagt ja, mir gefallen die woodon-ear, dann könnt Ihr unbesorgt zugreifen, solltet Ihr bei der Optik etwas hin und her gerissen sein, muss man etwas vergleichen was andere Hersteller liefern.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-24

Die natürliche Optik und ob diese Euch gefällt ist trotz des guten Klangs ein wichtiger Bestandteil der woodon-ear!

Bei mir haben die woodon-ear Kopfhörer allerdings einen sehr guten Eindruck hinterlassen!

InLine woodon-ear Kopfhöer

Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer im Test

Bluetooth Kopfhörer und Ohrhörer sind die Zukunft gerade da die ersten Smartphones bereits auf den klassischen Kopfhöreranschluss verzichten. Ich finde diese Entwicklung zwar einerseits schade aber andererseits kann man auch nicht die Vorteile leugnen die kabellose Kopfhörer oder Ohrhörer mitbringen.

Nachdem bereits einige Tests zu Bluetooth Ohrhörer auf Techtest zu finden sind, habe ich mich entschieden mal etwas über den Tellerrand zu schauen.

Syllable D700 Test-9

Heißt, ich habe mich auf den diversen China- Plattformen umgesehen und bin über die Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer gestolpert.

Können diese zu einem Preis von rund 20€ überzeugen? Finden wir es im Test der Syllable D700 heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Ausnahmsweise sind die Syllable D700 nicht bei Gearbest zu bekommen, sondern nur über AliExpress.

Ich habe diese bei diesem Händler bestellt HIER. Dort kosteten die D700 inklusive Versand rund 20€, allerdings gibt es auch Händler welche diesen Preis nochmal ein Stück weit unterbieten.

Schaut Euch einfach bei AliExpress um.

Zoll oder Derartiges gibt es bei einem Warenwert von unter 23€ nicht.

Syllable D700 Test-1

Alternativ gibt es die D700 auch bei Amazon für aktuell 21,99€.

Geliefert wird der Syllable D700 in einer hochwertig anmutenden Box. In dieser finden wir das übliche Zubehör.

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Es liegen insgesamt drei Sets verschieden großer Ohrstöpsel, ein zusätzliches Paar Ohrbügel, ein microUSB Kabel und diverse Anleitungen mit in der Box.

 

Die Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer 

Bei den D700 handelt es sich um „Sport“ Bluetooth Ohrhörer. Dies erkennt man bereits auf den ersten Blick anhand der großen Ohrbügel.

Syllable D700 Test-3

Diese sollen für einen besseren Halt auch bei intensiver Bewegung sorgen. Die Ohrstöpsel selbst sind relativ kompakt, Syllable hat die komplette Elektronik für die Bluetooth Verbindung in die Kabelfernbedienung integriert.

Diese befindet sich ein Stück weit unterhalb des rechten Ohrhörers. Dabei ist die Kabelfernbedienung schon etwas größer aber immer noch ausreichend leicht, dass diese nicht sonderlich stört.

Syllable D700 Test-4

Die Ohrhörer besitzen drei Tasten. Eine zum ein- und ausschalten und natürlich die beiden Laut/Leisertasten.

Diese Tasten sind alle doppelt belegt. Einmal kurz ein/ausdrücken pausiert beispielsweise die Wiedergabe oder laut/leiser gedrückt halten spult einen Titel vor bzw. zurück.

Syllable D700 Test-5

Geladen wird der Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer via microUSB. Der Akku in den Ohrhörern hält ca. 4-5 Stunden je nachdem wie laut Ihr Musik hört.

Gefertigt sind die Ohrhörer aus einem stark gummierten Kunststoff, lediglich die Rückseite der Ohrstöpsel besitzt eine Aluminiumoptik.

 

 

Tragekomfort 

Da die Syllable D700 als Sport Ohrhörer beworben werden, ist natürlich ein guter Halt sehr wichtig.

Und ja, wenn die Ohrhörer einmal richtig in den Ohren sind, halten diese auch bombenfest. Allerdings ist dies mit etwas „Gefummel“ verbunden da die Ohrbügel teilweise etwas störrig sind.

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Um ein Herausfallen muss man sich aber wirklich keine Sorgen machen. Ich denke die Syllable D700 sind wirklich für so ziemlich jede Sportart geeignet, außer vielleicht Schwimmen.

Kleine Anmerkung, ich glaube die D700 passen in kleinere Ohren besser als in große.

 

Klang

Kommen wir zum Interessanten, dem Klang.

Für rund 20€ klingen die Syllable D700 gut! Allgemein betrachtet würde ich den Klang als recht neutral und ausgewogen bezeichnen.

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Höhen sind sauber und klar, Mitten sind vorhanden und der Bass ist soweit OK.

Die Syllable D700 sind allerdings wahrlich keine Bassbomber. Auch ich persönlich würde vielleicht etwas mehr Bass und „Power“ bevorzugen.

Die D700 spielen recht zurückhaltend, das muss nichts Schlechtes sein aber beim Sport würde ich mir etwas mehr Vortrieb wünschen.

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Allerdings ist das auch schon Gemeckere auf einem recht hohen Level, wenn man den Preis von teilweise unter 20€ betrachtet! Aber man hört die Preisklasse der D700 durchaus, diese kosten rund 20€ und klingen auch wie Ohrhörer der 20-30€ Preisklasse.

Erwartet also keine Wunder aber auch nichts Schlechtes.

Syllable D700 Test-12

Die Bluetooth Verbindung war im übrigen tadellos, die Ohrhörer besitzen zwar im „Leerlauf“ ein leichtes Grundrauschen aber dieses hat mich nicht weiter gestört.

 

Fazit zu den Syllable D700

Für um die 20€ sind die Syllable D700 ganz ordentlich gerade dann, wenn einem als Sportler der feste Sitzt sehr wichtig ist.

Klanglich ist natürlich noch Luft nach oben, gerade wer viel Bass mag wird bessere Ohrhörer finden. Dennoch liefern die D700 für 20€ einen angenehm ausgewogenen und unaufdringlichen Klang.

Syllable D700 Test-10

Von daher wer etwas experimentierfreudig ist, kann die Syllable D700 für rund 20€ aus China bestellen. Für alle anderen gibt es auch für 30€ gute und auch teilweise bessere Ohrhörer bei Amazon.

EDIT: Kleiner Nachtrag, in der Zeit zwischen schreiben des Artikels und Veröffentlichen sind die Syllable D700 für 21,99€ bei Amazon aufgetaucht, was ein sehr fairer Preis ist!

Die beste Powerbank 2016?! Leider nicht ganz, der neue Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 im Test

Ankers PowerCore 20100 gilt als eine der besten Powerbanks aktuell auf dem Markt. Das hat viele Gründe, zum einen die hervorragende Leistung, das gute Gehäuse, die kompakten Abmessungen und der faire Preis.

Es gab in letzter Zeit allerdings einen Grund warum man doch zu einem anderen Modell greifen könnte/sollte und das wäre Quick Charge.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-16

Viele Modelle der Konkurrenz wurden bereits mit Quick Charge 2.0 oder sogar 3.0 ausgestattet, nun hat auch Anker nachgezogen und seine Ankers PowerCore 20100 mit Quick Charge 3.0 ausgerüstet.

 

Dieses neue Modell hört auf den Namen „Anker PowerCore 20000mAh“ und ist erstaunlicherweise nur minimal teurer als die normale PowerCore 20100.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-25

Sollten man daher immer zu diesem Modell greifen und ist der PowerCore 20000mAh aktuell die beste Powerbank auf dem Markt?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Der PowerCore 20000mAh wird in einer Anker typischen blau/ weißen Box geliefert, welche aber merklich geschrumpft ist im Vergleich zur PowerCore 20100.

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Im Inneren finden wir natürlich die Powerbank selbst wie auch auch eine sehr schöne kleine Transporttasche und ein microUSB Kabel.

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Natürlich dürfen auch die üblichen „Sind Sie zufrieden“ Flyer nicht fehlen.

 

Der Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 im Test

Optisch und auch haptisch entspricht der Anker PowerCore 20000mAh der älteren PowerCore 20100. Hier verwendet Anker 1 zu 1 das gleiche Gehäuse.

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Dieses besteht vollständig aus mattem Plastik welches sich aber sehr robust und massiv anfühlt. Zwar sieht man Fingerabdrücke auf der PowerCore 20000mAh und auch lässt sich diese recht leicht verkratzen aber das ist nun mal das Schicksal von Plastik Powerbanks.

Wer Aluminium haben will muss zu Ankers PowerCore+ Modellen greifen, ich persönlich bevorzuge allerdings das Plastik, wie es zum Beispiel hier eingesetzt wird.

Wenn ich eine Powerbank und ein Smartphone in die selbe Tasche stecke, habe ich das Risiko, dass die Powerbank zerkratzt aber nicht das Smartphone.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-4

Zudem ist die Anker PowerCore Powerbank erstaunlich kompakt und leicht für ein Modell mit 20000mAh. Die meisten Konkurrenzmodelle sind deutlich größer und schwerer.

Wie auch schon der Vorgänger besitzt diese Powerbank zwei USB Ausgänge. Der eine ist ein normaler USB Port und der andere der besagte Quick Charge 3.0 Anschluss.

Jedoch gibt es hier ein kleines „aber“ denn der normale USB Ausgang besitzt nur 1A und ist damit recht langsam. Dies finde ich etwas schade, allerdings ist der Grund für diese Entscheidung seitens Anker recht klar.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-8

 

Man kann Akku Zellen nur mit einem gewissen maximal Tempo entladen, hier wäre vermutlich ein 2,4A Port + der Quick Charge 3.0 Anschluss zu viel gewesen für die Akku Zellen.

Was kann Quick Charge 3.0 eigentlich so Tolles?

Normale USB Ports besitzen eine Spannung von 5V und maximal 2,4A.

Anstelle nun den Strom zu erhöhen, ist Qualcomm hingegangen und hat die Ladespannung erhöht. Ein Smartphone kann beim Nutzen von Quick Charge eine Spannung von bis zu 12V verwenden.

Dabei wird die Spannung beim Nutzen von Quick Charge 3.0 dynamisch reguliert. Während des Ladevorgangs kann das Smartphone frei festlegen welche Spannung gerade optimal ist. Dadurch soll die Energieeffizienz gegenüber dem normalen und auch dem älteren Quick Charge 2.0 Standard erhöht werden.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-5

Wichtig sollte Euer Smartphone „nur“ Quick Charge 2.0 unterstützen, könnt Ihr auch dieses problemlos am PowerCore laden, Quick Charge 3.0 ist abwärts kompatibel! Heißt, Euer Smartphone lädt weiterhin mit dem vollen Quick Charge 2.0 Tempo.

Selbiges gilt auch für Geräte die überhaupt kein Quick Charge unterstützen, auch diese kann man am Quick Charge 3.0 Port laden. In diesem Fall wird automatisch nur die 5V Spannung genutzt.

Der QC3.0 Port unterstützt dabei 5-6V bei 3A, 6-9V bei 2A und 9-12V bei 1,5A.

Zum Aufladen der Powerbank steht ein microUSB Anschluss zur Verfügung. Dieser unterstützt im Übrigen leider kein Quick Charge.

Natürlich legt Anker kein separates Ladegerät mit in den Lieferumfang, verwendet also einfach das von Eurem Smartphone.

Allerdings für eine optimale Ladegeschwindigkeit sollte dieses 2A bzw. 2,4A besitzen. Vom Laden der Powerbank am Notebook oder PC kann ich aber nur abraten. Dies funktioniert natürlich auch aber ist elendig langsam.

Am PC kann eine vollständige Ladung um die 40 Stunden dauern! Dies geht mit einem guten Ladegerät erheblich schneller (4x so schnell ca.). Solltet Ihr keins haben, würde sich das Anker PowerPort+ 1 oder das RAVPower USB Ladegerät Schnelle Ladefunktion 30 W empfehlen.

Zu guter Letzt besitzt der Anker PowerCore 20000mAh auch einen Einschalter. Dieser ist allerdings nicht zum Einschalten der Powerbank nötig. Dies geschieht automatisch beim Anschließen eines Smartphones oder Tablets. Auch das Ausschalten passiert natürlich automatisch nach einigen Sekunden ohne angeschlossenem Gerät.

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Der Einschalter ist viel mehr zur Überprüfung der verbliebenen Restladung der Powerbank. Beim Betätigen dieser Taste leuchten auf der Oberseite der Powerbank bis zu vier LEDs auf, jede dieser steht für 25% verbliebene Akku Kapazität.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 20000mAh an, effektiv entnehmen konnte ich der Powerbank 18113mAh bzw. 67Wh.

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Dies entspricht guten 90% der Herstellerangabe! Warum sind 90% ein guter Wert? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Akku verbauten Zellen. Allerdings entsteht bei ihrem Entladen durch die Umwandelung von 3,7V auf 5V eine Verlustleistung(meine Werte sind bereits wieder auf 3,7V angepasst). Grob gesagt, die Powerbank wird warm wodurch Energie verloren geht, also auch wenn die Powerbank wirklich 20000mAh Kapazität hat, ist es normal, dass diese nicht vollständig nutzbar ist.

Die meisten guten Powerbanks erreichen zwischen 80-89% der Herstellerangabe, nur selten wird die 90% Marke überschritten.

Von daher Daumen hoch für die Kapazität der PowerCore!

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Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Anker Powerbanks und Ladegeräte liefern hier eigentlich immer eine sehr starke Leistung, ist dies auch bei der PowerCore 20000mAh der Fall?

Hierfür muss man zwischen dem Quick Charge 3.0 Port und dem „PowerIQ“ Port unterscheiden.

Der Quick Charge 3.0 Port liefert eine Starke Leistung und eine hervorragende Kompatibilität. Leider ist es bei vielen Quick Charge 3.0 Ladegeräten/Powerbanks normal, dass diese entgegen der Herstellerangabe nicht mit allen Quick Charge 3.0 Smartphones kompatibel sind.

Hier muss man sich bei dem Anker PowerCore 20000mAh allerdings keine Sorgen machen. Angefangen beim LG G5 über das Xiaomi MI5 bis hin zum MI MAX und dem Alcatel Idol 4S funktionierte das Schnellladen bei allen dieser Geräten tadellos!

Wie sieht es aber mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Schaut Euch einfach mal diese Tabelle an in der ich den PowerCore 20000mAh mit anderen Quick Charge 3.0 Powerbanks vergleiche:

Wie man merkt tun sich alle Powerbanks kaum etwas wenn es um das Laden von Quick Charge 3.0/2.0 Smartphones geht.

Etwas schade ist allerdings, dass der Quick Charge 3.0 Port nicht zusätzlich „Apple optimiert“ ist. Daher lädt ein iPhone oder iPad an diesem Port nur mit einem Ampere.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-22

Wie sieht es mit dem zweiten Ladeport aus? 

Anker gibt zwar an, dass dieser „PowerIQ“ unterstützt, allerdings versteckt Anker etwas die Angabe, dass dieser Port nur zu 1A Leistung fähig ist. Auch praktisch schaltet dieser sich bei einer Last von ca. 1,2A ab.

Damit ist dieser Port zwar nicht „umnutzbar langsam“ aber trotzdem wäre ein 2,4A Anschluss deutlich zu bevorzugen.

Leider ist das Gerade für Apple Nutzer eine schlechte Nachricht. Der Anker PowerCore 20000mAh besitzt keinen Port an welchem ein iPhone oder ein iPad schnell lädt!

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-10

Bei einem iPhone ist das weniger tragisch da dieses trotz des langsameren Ports in ca. 2 Stunden voll geladen ist (das „kleine iPhone“ nicht das +) allerdings beim iPad ist es schon deutlich nerviger.

Ein iPad benötigt an dieser Powerbank ca. 10 Stunden für eine vollständige Ladung!

Das Aufladen der Anker PowerCore 20000mAh dauert mit rund 12 Stunden mittelmäßig lange. Ich konnte eine Ladegeschwindigkeit von rund 1,8A erreichen.

Es gibt hier noch schnellere Powerbanks, aber auch viele Modelle welche deutlich länger brauchen.

 

Fazit zum Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 

Warum ist der „alte“ Anker PowerCore 20100 so beleibt? Man konnte diese Powerbank jedem empfehlen, egal welches Smartphone oder Tablet man besitzt man konnte dieses einfach an die beiden Ports hängen und war sicher, dass das Gerät schnell geladen wird.

Man musste nicht darauf achten welcher der langsamere und welcher der schnellere Port ist oder ob man die Powerbank mit zwei Geräten überlastet usw..

Leider ist das beim neunen PowerCore 20000mAh anders. Anker hat hier aus meiner Sicht etwas Potenzial verschenkt. Der neue Anker PowerCore 20000mAh ist zwar eine gute Powerbank aber leider kann man diese nicht uneingeschränkt jedem empfehlen.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-23

Welchen Nutzergruppen würde ich den neuen PowerCore nicht empfehlen? Hier gibt es zwei Parteien, zum einen den Apple Nutzern, zum anderen denen es wichtig ist zwei Geräte schnell zu laden.

Der Anker PowerCore 20000mAh kann natürlich ein iPhone oder iPad laden, jedoch mit maximal 1A und das gilt leider für beide USB Ports. Auch der QC3.0 Anschluss besitzt keine Apple Optimierung weshalb auch hier die Ladegeschwindigkeit auf 1A limitiert ist. 1A entspricht ungefähr der Geschwindigkeit des dünnen iPhone Ladegerätes, andere Powerbanks können hier bis zu der doppelten Ladegeschwindigkeit bieten.

Zweitens wer zwei Geräte gleichzeitig laden möchte, kann das machen, allerdings hat man einen super schnellen Port am PowerCore 20000mAh und einen langsamen. Wenn man so will hat man damit gegenüber dem „alten“ PowerCore 20100 nichts gewonnen, welcher zwei schnelle Anschlüsse besitzt.

Aber für wen ist der Anker PowerCore 20000mAh dann zu empfehlen? Im Grunde allen Nutzern mit einem Smartphone welches Quick Charge 2.0 oder 3.0 unterstützt und welche den zweiten USB Anschluss eher als „Notfall Port“ sehen, falls der Kumpel auch gerade sein Smartphone leer hat oder für ähnliche Situationen.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-14

Der PowerCore punktet durch eine hervorragende Kompatibilität gerade zu Quick Charge 3.0 Smartphones, was nicht selbstverständlich ist. Natürlich ist auch der PowerCore 20000mAh weiterhin eine erstaunlich kompakte und leichte Powerbank, hier kann die Konkurrenz nicht mithalten.

Wo wir gerade bei der Konkurrenz sind, ja es gibt noch bessere Quick Charge 3.0 Powerbanks wie z.B. die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank. Allerdings gibt es hier nochmal einen deutlichen Preisunterschied.

Der Anker PowerCore 20000mAh ist mit rund 42,99€ preislich recht fair eingestuft. Von daher für Besitzer eines Quick Charge 3.0 oder 2.0 Smartphones ist der PowerCore 20000mAh zu empfehlen. Für alle anderen oder denen eine bessere Universalleistung wichtig ist, würde ich entweder weiterhin zum PowerCore 20100 raten oder etwas mehr Geld für die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank auszugeben.

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Cooler Master MasterKeys Pro L RGB im Test – ein gelungenes Farbspiel?

Cooler Master ist vor allem für die Gehäuse und CPU Kühler bekannt, stellt aber auch seit geraumer Zeit eine Vielzahl an Peripheriegeräte her. Wir haben ihr aktuelles Tastatur Flaggschiff, die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB, näher angeschaut. Mit Cherry MX-Schalter, gute Verarbeitung, RGB Beleuchtung sowie umfassende Hard- sowie Softwarefeatures verspricht der Hersteller eine Eierlegende Wollmilchsau. Ob sich der Hersteller bei der Aufgabe übernommen hat oder ob es ihm gelungen ist, klärt der Test.

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Cooler Master MasterKeys Pro L RGB Übersicht

Cooler Master hat ihrer aktuellen MasterKeys Pro RGB Reihe zwei Versionen gewidmet; MasterKeys Pro L RGB sowie MasterKeys Pro S RGB. Die beiden Modelle unterscheiden sich primär um den Formfaktor. Während die hier getestet MasterKeys Pro L RGB über ein 100% ISO De Layout verfügt, folgt die S Variante dem Tenkeyless Design, d.h. eine Tastatur ohne Nummernblock. Hier in Deutschland werden die Tastaturen mit den Cherry Schaltern MX-RGB-Red sowie MX-RGB-Brown ausgeliefert. Diese bieten die Grundlage für die bunt einstellbare Hintergrundbeleuchtung. Für Freunde einer einfarbigen, weißleuchtenden Hintergrundbeleuchtung hat Cooler Master zudem ihr Portfolio um die MasterKeys Pro M/L White erweitert.

Die Cooler Master MasterKeys L RGB verfügt oberhalb des Nummernblockes über vier zusätzliche Tasten, worüber man die unterschiedlichen Tastaturprofile laden kann. Des Weiteren wurden alle Tasten der Funktionstastenreihe sowie die des Sechserblocks oberhalb der Pfeiltasten doppeltbelegt. Zum einen um Multimediafunktionen durchzuführen und zum anderen um alle Einstellungen direkt an der Tastatur vorzunehmen. Das betrifft das Abmischen der Farbe für die RGB Hintergrundbeleuchtung, Verändern der Lichtmodi, Vornehmen der Repeatfunktion, das Sperren der Windowstaste sowie Aufnehmen und Löschen von Makros. Um die Doppelfunktion nutzen zu können, muss man die FN Taste, die anstelle der Menütaste gesetzt wurde, gedrückt halten. Die Einstellungen können in vier Profilen in einem internen Speicher gesichert werden. Die MasterKeys L RGB kann im vollen Umfang komplett autark und ohne Verwendung der Software „Cooler Master Portal“ verwendet werden.

Einen USB Hub oder dedizierte Makrotasten sucht man bei der Tastatur vergeblich.

Mit in dem Lieferumfang sind die Tastatur, einen Keycap Puller, ein 1,5 Meter langes, textilummantelte Micro USB Kabel sowie die Bedienungsanleitung.

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Design und Verarbeitung

Ich hatte bereits die SteelSeries Apex M500 als puristisch beschrieben, aber die Cooler Master MasterKeys L RGB setzt noch einen drauf. Getreu dem Motto schlicht, einfach und elegant zeigt die schwarz in schwarz gehüllte Tastatur keinerlei verspielte Elemente. Nur das Cooler Master Logo, das anstelle des Windows Logos in die Tastenkappen gelasert wurde, gibt Aufschluss über den Hersteller.

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Die beiden Kunststoffschalen wurden unterschiedlich texturiert. Während die Oberschale über einen verhältnismäßig glatten Kunststoff verfügt, ist die Unterschale deutlich rauer. Die Materialstärke fällt überdurchschnittlich hoch aus, sodass man an keiner Stelle das Gehäuse eindrucken kann. Ebenso macht es sich in einer hohen Verwindungssteifheit bemerkbar. An das Aluminiumkleid des Cherry MX-Board 6.0 kann die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB nicht rankommen.

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Das schlichte Design zeigt sich auch auf die Rückseite wieder. An den vier Ecken wurde, leicht eingerückt, vier mittelgroße Gummifläche für die Rückfestigkeit angebracht. Ebenso bestehen die Enden der beiden Aufstellfüßschen aus Gummi, um denselben Zweck im aufgestellten Zustand zu erfüllen. In der mittig liegenden Aussparung wurde die Micro USB Buchse verbaut. Das tauschbare USB Kabel kann mithilfe der drei Führungsrinnen links, mittig oder rechts von der Tastatur rausgeführt werden. Hier hat der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht und lässt in dem Bereich keinerlei Wünsche offen.

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Nachdem wir zwei Tastaturen mit flachen Tasten hintereinander hatten, verfügen die Keycaps der MasterKeys Pro L RGB über normale Höhe. Die konkaven geformten und matt-schwarz lackierten Kappen bestehen aus ABS Kunststoff. Die mittelgroße Beschriftung wurde sauber in die Tastenkappen gelasert und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Dank dem zu 100% verfolgten Standard Layout ist auch die Verwendung andere Tastatenkappen ohne weiteres möglich. Wirft man einen Blick zwischen den Keycaps kann man eine weiß lackierte Metalplatte erkennen.

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Makro & RGB Hintergrundbeleuchtung

Eine Besonderheit der MasterKeys Pro L RGB ist die komplette Verwaltung direkt an der Tastatur. Dank der vier Profile kann man für verschiedene Anwendungsgebiete unterschiedliche Einstellungen speichern und laden.

Das Setzte von Makros funktioniert ganz leicht. Durch Betätigen der FN Taste und der Makro+ Taste werden alle Tasten, die als Makrotaste dienen können, blau beleuchtet. Hat man die gewünschte Taste gedrückt, kann die eigentliche Makroeingabe beginnen. Hierbei wird nicht nur das gespeichert, was gedrückt wird, sondern auch die Zeit zwischen den Eingaben. Am Ende hat man noch die Wahl zwischen drei verschiedenen Arten, wie das Makro ausgeführt wird. Dies umfasst das einmalige Ausführen des Makros (One Time), das Wiederholen des Makros bis zur erneuten Betätigung der Taste (Toggle) oder das Ausführen des Makros bis die Taste losgelassen wird (Loop). Mit der Kombination FN Taste und Escape werden die neu definierten Makros auf das aktuelle Profil gespeichert.

Auf ähnliche Art und Weiße wird die Hintergrundbeleuchtung eingestellt. Durch Drücken der FN Taste sowie der LED Taste kann man jeder einzelnen Taste eine eigenen Farbe zuweisen. Um die Farbe zu definieren, ist der Anteil von rot, grün sowie blau in jeweils 10 Stufen einstellbar. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So kann man „W“, „A“, „S“, „D“ grün färben, „E“ und „R“ gelb, die Pfeiltasten rot, Nummernblock blau und den Rest lila. Cooler Master verbaut gegenüber anderen Tastatur Herstellern größere LEDs, sodass die Farben heller und kräftiger erscheinen.

Der Umfang beläuft sich nicht nur bei dem simplen Setzten von Makros oder das individuelle Einstellen der Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten.  Der Hersteller hat der Tastatur eine Reihe unterschiedlichster Lichtmodi spendiert. Namentlich genannt wären dies „Statisch“, „Farbwelle“, „Kreuzmodus“, „Einzelne Taste“, „Anpassung“, „Sterneneffekt“, „Regentropfen“, „Farbkreis“, „Atmend“, „Welligkeit“ und „Mehrschichtig“. In dem folgenden Video werden einige der Modi inklusive dem Spieleklassiker Snake gezeigt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man kann auf der Tastatur Snake spielen. Perfekt um die Zeit bei einer Windows Installation totzuschlagen.

Ganz ohne Makel ist die Farbmalerei leider nicht. Zum einen leidet die Hintergrundbeleuchtung an einer unregelmäßigen Ausleuchtung der zweiten Zeichenreihe – ein Problem was bis jetzt kein Hersteller zufriedenstellend lösen konnte – und zum anderen, dass die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB kein reines Weiß darstellen kann. Der Farbton ist immer mit einem leichten Violett vermischt.

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Cooler Master Portal

Cooler Master hat auf eine eigene Software nicht verzichtet. Das auf den Namen „Cooler Master Portal“ getaufte Programm erfüllt primär die Aufgabe, die Farbwahl schneller und genauer einzustellen und die Farbprofile zu exportieren bzw. zu importieren. Während man direkt an der Tastatur nur mit zehn Abstufungen der einzelnen Grundfarben arbeiten muss, ist mithilfe der Software der komplette RGB Bereich von 0-255 einstellbar. Zusätzlich kann man auch die Geschwindigkeit oder Fließrichtung über die Software bestimmen. Möchte man nicht alle Lichtmodi an der Tastatur durchschalten, besteht zudem die Möglichkeit, nur bestimmte Modi den einzelnen Profilen zuzuweisen. Damit die Einstellungen beibehalten werden, werden die neu eingestellten Profile auf den internen Speicher geschrieben.

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Leider gibt es keinen Weg die Makros am PC zu erstellen respektive zu verwalten. Gerade in Anbetracht, dass das Grundgerüst mit den Speichern und Laden schon bestehe (siehe Farbprofile), ist der Schritt Cooler Masters unverständlich.

 

Cooler Master MasterKeys Pro L RGB in der Praxis

Bis jetzt gab die Tastatur wenig Anlass für Kritik. Wenig verwunderlich, dass es in der Praxis weiterführt wird. Ein Grund hier sind u.a. die Cherry MX Schalter. Wie es sich für eine Tastatur in der Preisklasse gehört, wurden die Switches auf eine Metalplatte gelötet und es kommen bei den breiteren Tasten Cherry Stabilisatoren zum Einsatz. Das sorgt für ein konstantes und angenehmes Tippverhalten, was auch nach Jahren anhalten wird. Über die Jahre relativiert sich somit der hohe Preis für die Tastatur.

Abgesehen von dem klaren Gehäuse der Cherry MX-RGB-Red unterscheiden sich die Switches zu regulären Cherry MX-RED in keinem weiteren Punkt. Der Auslösepunkt ist weiterhin nach 2 Millimeter erreicht, der maximale Weg beträgt insgesamt 4 Millimeter und die benötigte Kraft verbleibt bei 45cN.

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Auch im Eifer des Gefechtes bleibt die Cooler Master Masterpulse Pro L nicht nur im Wörtlichen Sinne standhaft, sondern gibt jede Eingabe ohne Verzögerung weiter. Der Aquakey Test bescheinigt der Tastatur volles n-key Rollover. Die obligatorische Windows Taste Sperrfunktion darf natürlich auch nicht fehlen.

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Objektiv betrachtet bringt eine mehrfarbige Hintergrundbeleuchtung gegenüber einer Einfarbigen kaum Vorteile. In der Regel richtet man die Augen auf den Monitor, sodass man von den Leuchteffekten der Tastatur nur wenig mitbekommt. Es ist vielmehr den Spieldrang des inneren Kindes und den Wunsch nach Individualismus zu befriedigen. Und selbst für den, der mit der Fülle von den verschiedensten Lichtmodi überhaupt nichts anfangen kann, wird seine Wunschfarbe als Hintergrundbeleuchten einstellen können. Türkis, Rosa, Grün, oder doch lieber Gelb? Kein Problem. Ein Klick in der Software oder Tastatur und die Änderungen werden übernommen.

Natürlich muss die Anordnung der Multimedia Tasten noch beleuchtet werden. Die Hersteller haben drei Möglichkeiten zur Umsetzung. Es wird auf eine Multimedia Funktionen verzichtet, man bietet dedizierte Tasten an oder es werden Tasten doppelt belegt. Für letzteres hat sich Cooler Master entschieden. Die Position jener doppelt belegten Tasten fiel mit der Wahl auf den Sechserblock oberhalb der Pfeiltasten ungewöhnlich aus. In der Praxis zeigt sich, dass die Entscheidung goldrichtig war. Mit einer Hand kann man die FN Taste sowie beispielsweise die Play Taste bedienen. Neben besagter Play Funktion, sind zudem noch „Vor“, „Zurück“, „Lauter“, „Leiser“ sowie „Stop“ verfügbar. Warum man auf „Mute“ verzichtet hat und die in der Praxis deutlich weniger verwendete Stop Funktion vorgezogen hat, ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Ein Makel in der sonst sehr durchdachten Implementierung.

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Fazit

Möchte man die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB mit zwei Worten beschreiben, so lauten diese „gelungenes Gesamtkonzept“. Der Hersteller hat nicht zwanghaft versucht, sich mit einem Teilaspekt von der Masse hervorzuheben, sondern bietet eine schlichte Tastatur, die in allen Bereichen durchgehend überzeugen kann.

Das fängt schon beim guten Tippverhalten an. Dies ist unter anderem den Cherry MX Schalter, wahlweise mit lineare MX-RGB-Red oder taktile MX-RGB-Brown erhältlich, zu verdanken. Ebenso wichtig ist das verwindungssteife sowie rutschfeste Kunststoffgehäuse. Die normalhohen, gelaserten Keycaps gaben kein Anlass für Kritik. Gerne gesehen ist zudem die Micro USB Buche, womit man das Kabel bei Bedarf schnell austauschen kann. Die RGB Hintergrundbeleuchtung kann mit einer hohen Helligkeit sowie einer Vielzahl an Farbmodi punkten.

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Das Highlight ist die Programmierbarkeit direkt an der Tastatur. Es lassen sich die Farben verändern, Farbmodi einstellen, die Repeat Funktion verwenden oder Makros aufnehmen und wiedergeben. Für den kompletten Umfang wird keine Software, die im Hintergrund läuft, benötigt, sondern alle Aufgaben werden autark durch den integrierten Prozessor übernommen. Alle Einstellungen können in insgesamt vier verschiedenen Profile gesichert und in binnen wenigen Augenblicken wieder geladen werden.

Die Tastatur ist am Ende nicht ganz perfekt. Die ewige Problematik der unregelmäßigen Ausleuchtung der zweiten Zahlenreihe plagt auch die MasterKeys Pro L RGB. Zudem gelingt es der Hintergrundbeleuchtung nicht, ein reines Weiß darzustellen. Obwohl man mit der Software sehr umfangreich die Farbprofile einstellen kann, fehlt die Verwaltung der Makros am PC. Die Positionierung der FN Taste sowie der doppelbelegten Multimedia Funktionen wurden durchdacht gewählt, das verwendete Layout wäre aber mit Mute anstelle von Stop besser ausgefallen. Zugegeben, jammern auf hohem Niveau.

Zusammenfassend ist die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB ein rundum gelungenes Eingabegerät, das weder gröbere Schnitzer aufweist noch an Features mangelt. Wer eine Tastatur bis 150€ sucht, wird kaum eine bessere finden können.CoolerMasterMasterKeysProL-12

 

Das beste USB C Ladekabel auf dem Markt? Das Anker PowerLine+ im Test!

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USB C nimmt langsam Fahrt auf und findet zunehmend Verbreitung in Smartphones. Was die wenigsten Nutzer allerdings wissen ist, dass das verwendete USB Kabel einen deutlichen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit hat.

Ein schlechtes USB Kabel kann die Ladedauer im schlimmsten Fall verdoppeln!

Ankers microUSB Kabel gelten aktuell als die so ziemlich besten auf dem Markt was die Ladegeschwindigkeit und Qualität angeht.

Das beste USB C Kabel, Anker PowerLine+-10

Gilt dies aber auch für die neuen Anker PowerLine+ USB C Kabel? Finden wir dies in einem kurzen Test heraus!

 

Das Anker PowerLine+ USB C Kabel 

Mit 9,99€ ist das Anker PowerLine+ USB C Kabel sicherlich eins der teureren Kabel auf dem Markt.

Dafür bietet Anker aber schon beim Auspacken eine „kleine“ Besonderheit. Das Hersteller Taschen beilegen ist vielleicht bei teureren Kopfhörern oder vielleicht auch bei Powerbanks normal aber bei einem Kabel?

Das beste USB C Kabel, Anker PowerLine+-2

Allerdings genau das hat Anker gemacht, Ihr erhaltet neben dem 1m Anker PowerLine+ USB C Kabel auch eine kleine Kunstledertasche welche erstaunlich hochwertig wirkt.

Ich werde diese Tasche zwar vermutlich nicht nutzen aber dennoch eine interessante Beigabe.

Das beste USB C Kabel, Anker PowerLine+-3

Das Kabel selbst wirkt qualitativ ziemlich gut und auch recht dick. Anker hat dieses sauber mit Nylon ummantelt. Dabei wirkt diese Ummantelung überdurchschnittlich hochwertig, Anker konnte hier ja bereits bei seinen microUSB Kabeln Erfahrungen sammeln welche auch wirklich lange halten, hier spreche ich aus Erfahrung.

Leider neigen ummantelte Kabel allerdings auch dazu etwas steif zu sein, dies ist auch beim PowerLine+ ein wenig der Fall.

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Zwar gibt es hier noch steifere Kabel aber das aller flexibelste ist das PowerLine+ beim besten Willen auch nicht.

Die Stecker hingegen sind wiederum positiv. Der USB C Stecker rastete in allen meiner Smartphones sauber ein. Ich habe hier keine Angst, dass es zu einem Wackelkontakt kommen könnte.

Die CHOETECH B617Q 10400mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Quick Charge 3.0 ist aktuell so eine Sache. Die meisten Nutzer wissen gar nicht, dass es bei vielem Quick Charge 3.0 Zubehör Kompatibilitätsprobleme gibt weshalb dieses nur mit Quick Charge 2.0 Tempo funktioniert.

Aber so langsam kommt die zweite Generation Quick Charge 3.0 Zubehör auf den Markt, die durch eine verbesserte Kompatibilität und Leistung punkten soll.

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Dazu gehört auch die CHOETECH B617Q 10400mAh Powerbank mit QC3.0.

Kann diese im Test überzeugen?

 

Die CHOETECH B617Q 10400mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 

Optisch erinnert die CHOETECH stark an diverse andere Powerbanks aus Metall in der 10000mAh Klasse jedoch beim genauen Betrachten gibt es diverse Unterschiede.

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Diese beginnen beim Einschalter welcher im Falle der CHOETECH auf der Oberseite der Powerbank eingelassen ist.

Neben dem Einschalter befinden sich vier blaue Status LEDs welche beim betätigen des Tasters je nach verbliebener Kapazität aufleuchten.

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Aber natürlich der wichtigste Teil sind die Anschlüsse der CHOETECH B617Q 10400mAh Powerbank.

Diese besitzt zwei USB Ports, bei dem einen handelt es sich um einen Quick Charge 3.0 Port welcher bis zu 3A Leistung liefern kann, bei dem anderen handelt es sich allerdings um einen recht langsamen 1A 5V Anschluss.

Vermutlich wäre ein 2,4A Port zu viel gewesen für eine 10400mAh Powerbank, schon so liefert ja diese insgesamt 4A Leistung.

Ebenfalls sehr ungewöhnlich sind die Eingänge. Ja Eingänge! denn die CHOETECH besitzt sowohl einen microUSB Port wie auch einen Apple Lightning Anschluss.

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Hier muss ich aber ehrlich hinterfragen was dies für einen Sinn hat?! Zwar kann es für einen Apple Nutzer praktisch sein eine Powerbank über den Lightning Port laden zu können aber dies ist eine Quick Charge Powerbank und das iPhone hat kein Quick Charge.

Später dazu mehr aber das iPhone lädt nichtmal schnell an diesem Modell von daher macht es keinen Sinn für einen iPhone Nutzer diese Powerbank zu kaufen, was den Lightning Port etwas deplatziert wirken lässt.

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Allerdings stört dieser auch da ja auch ein normaler microUSB Anschluss vorhanden ist.

Von seiner Haptik wirkt die CHOETECH angenehm hochwertig mit ihrem Aluminiumgehäuse. Lediglich das Front und Endstück besteht aus mattem Plastik.

Die beste Powerbank noch besser! Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank ist die aus meiner Sicht so ziemliche beste Powerbank aktuell auf dem Markt. Nun hat RAVPower diese aktualisiert und mit Quick Charge 3.0 ausgestattet.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-8

Lohnt es sich aber diese Version zu kaufen oder kann man getrost zur günstigeren Version mit Quick Charge 2.0 greifen und bleibe ich überhaupt der Einschätzung treu, dass dies die beste Powerbank auf dem Markt ist?

 

Die RAVPower TURBO Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test

Rein optisch ist RAVPower PB-043 ziemlich schlicht. Der Hersteller setzt hier auf ein einfaches mattes Kunststoffgehäuse, welches aber leider nicht so resistent gegen Kratzer ist wie beworben wird.

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Auf meiner Powerbank haben sich leider recht schnell kleine Kratzer gebildet, welche je nach Perspektive recht deutlich sichtbar sind.

Jedoch man kauft die RAVPower TURBO Powerbank sicherlich nicht wegen der Optik, sondern primär aufgrund der Technik. Und hier hat die Powerbank einiges zu bieten.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-3

Die RAVPower besitzt insgesamt vier Ports, davon sind drei Ausgänge und zwei Eingänge. „Aber das wären doch fünf Ports“ Nein zwei der Ausgänge sind reguläre USB Ports, der dritte ist ein USB C Port. Dieser kann sowohl zum Aufladen der Powerbank selbst dienen wie auch zum Anschluss von anderen Geräten.

Ihr seid aber nicht vollständig auf diesen USB C Anschluss angewiesen um die Powerbank wieder aufzuladen. Zusätzlich steht noch ein normaler microUSB Port zur Verfügung.

Hierbei würde ich grundsätzlich den microUSB Port zum Aufladen der Powerbank bevorzugen da dieser Quick Charge unterstützt, weshalb das Aufladen der Powerbank über diesen Port deutlich schneller geht.

RAVPower legt natürlich kein Ladegerät mit in den Lieferumfang. Solltet Ihr ein Quick Charge fähiges Smartphone besitzen, stehen die Chancen gut, dass dieses bereits ein geeignetes QuickCharge fähiges Ladegerät mit im Lieferumfang hatte.

Falls nicht kann ich DIESES Ladegerät oder DIESES  empfehlen.  Wobei letzteres einen kleinen Vorteil dank Quick Charge 3.0 hat.   

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-4

Bei den beiden USB Ausgängen handelt es zum einen um einen „regulären“ 2,4A iSmart Port und zum anderen um einen Quick Charge 3.0 fähigen Port.

QuickCharge 3.0 besitzt gegenüber 2.0 nur eine gering gesteigerte Ladegeschwindigkeit jedoch ist die Effizienz ein gutes Stück größer geworden.

Wenn Ihr ein Smartphone mit 1000mAh ladet, heißt dies noch lange nicht, dass auch diese 1000mAh letztendlich im Akku landen. Wie auch schon beim Entladen der Powerbank selbst gibt es auch beim Laden Eures Smartphone Akkus einen Energieverlust. Und diesen möchte Qualcomm mit Quick Charge 3.0 gesenkt haben, weshalb diese Technik in einer Powerbank durchaus sinnvoll ist.

Es ist im Übrigen kein Problem mit einem Quick Charge 3.0 fähigen Ladegerät ein Quick Charge 2.0 oder sogar ein nicht Quick Charge fähiges Gerät zu laden.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse der RAVPower 20100mAH TURBO Powrbank mit USB C und Quick Charge 3.0

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. RAVPower gibt hier 20100mAh an, effektiv entnehmen konnte ich der Powerbank 16879mAh bzw. 62,4Wh.

Dies ergibt rund 84% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-12

Warum sind 84% ein guter Wert, wenn man doch 100% „gekauft hat“? Die Kapazitätsangabe der Hersteller bezieht sich nicht auf die nutzbare Kapazität, sondern auf die der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Im Falle der RAVPower TURBO sind dies 20100mAh, jedoch entsteht beim Entladen eine Verlustleistung beispielsweise in Form von Wärme. Diese Verlustleistung liegt bei ca. 10-20% je nach Powerbank.

Dementsprechend sind die 84% erreichte echte Kapazität ein guter Wert.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-11

Die erreichte Kapazität entsprecht im Übrigen fast 1 zu 1 der der RAVPower 20100 Powerbank mit QuickCharge 2.0. Hier unterscheiden sich die beiden Versionen also nicht.

Aber wie sieht es bei der Ladegeschwindigkeit aus? Macht es hier einen Unterschied ob man zur RAVPower 20100mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 oder 2.0 greift?

Ja und dieser Unterschied ist sogar größer als erwartet. Und damit meine ich nicht den offensichtlichen Vorteil durch Quick Charge 3.0, sondern auch der Normale 5V iSmart USB Port wurde anscheinend verbessert.

Gerade an meinem Samsung Galaxy S7 machte es am 5V Port doch einen großen Unterschied ob man die „alte“ oder die „neue“ Powerbank wählte. An der neuen Version erreichte ich 1,67A an der alten 1,34A. Ähnliches gilt auch für das LG G5 welches ebenfalls am 5V Port der neuen Version schneller lädt.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-17

Der unterschied wird auch bei der Spannung klar, hier erreicht die neue Version konstant eine etwas höhere Spannung unter allen Lastsituationen. Dabei muss man natürlich dazu sagen, dass dies alles in einem völlig unkritischen Rahmen ist. Maximal lag die Spannung bei 5,194V was vollkommen OK ist und keinem Smartphone schadet.

Einen ebenfalls etwas versteckten Unterschied gibt es auch beim Aufladen. Hier unterstützt die RAVPower 20100mAH Powerbank mit Quick Charge 3.0 anscheinend auch Quick Charge 3.0.

Quick Charge 2.0 gegen Quick Charge 3.0

Das einzige Quick Charge 3.0 fähige Smartphone was mir aktuell zur Verfügung steht ist das LG G5, dementsprechend gelten meine Messungen nur für dieses und sind keine generelle Aussage.

Quick Charge 3.0 funktioniert mit dem LG G5 auch wie gewünscht. Die Spannung variiert während des Ladevorgangs zwischen 6,3 und 7V. Die Ladegeschwindigkeit am G5 steigt aber verglichen mit Quick Charge 2.0 kaum.

 

Fazit zur RAVPower 20100mAH TURBO Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0

Die beste Powerbank noch besser, könnte das Fazit lauten. Mit USB C und Quick Charge 3.0 ist die RAVPower absolut zukunftssicher. Gerade Quick Charge 3.0 macht diese Powerbank für einige Nutzer sicherlich sehr interessant. Auch das Aufladen der Powerbank selbst wurde gegenüber der alten Version deutlich beschleunigt.

Die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 im Test-15

Aber auch ansonsten bietet die Powerbank eine gute, wenn auch nicht überragende, Verarbeitung und Haptik zudem ist die Ladegeschwindigkeit auch an nicht Quick Charge fähigen Geräten sehr gut.

Der USB C Port welcher sowohl zum Aufladen der Powerbank (wenn auch deutlich langsamer als via microUSB) wie auch zum Aufladen von Smartphones/Tablets nutzbar ist, bietet eine sehr hohe Flexibilität.

Das ganze gepaart mit der sehr hohen Zuverlässigkeit und Qualität von RAVPower Powerbanks kann eigentlich nur eine Kaufempfehlung ergeben.

Der Preis von 65,99€ geht für ein solch modernes Produkt sicherlich in Ordnung, jedoch ist auch die „alte“ Version sehr interessant. Diese ist mittlerweile auf 42,99€ gesunken, was ein sehr guter Preis für das Gebotene ist. Wer also vielleicht noch kein Quick Charge 3.0 fähiges Gerät besitzt und nicht auf die zusätzlichen 10-20% Ladegeschwindigkeit der neuen Version Wert legt, könnte auch mit dieser RAVPower 20100mAh Powerbank gut fahren. EDIT mittlerweile ist die alte Version nicht mehr verfügbar!

Wer aber aktuell die modernste Powerbank sucht, muss zur RAVPower 20100mAH TURBO Powerbank mit USB C und Quick Charge 3.0 greifen.

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// im Set mit einem QC3.0 Ladegerät

Die beste Powerbank von Anker in neuer Version, die Anker PowerCore+ 26800mAh Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0 im Test

Der Anker PowerCore+ 26800mAh stellt nach aktuellem Stand Ankers größte und beste Powerbank dar.

Da Ankers Powerbanks sowieso die so ziemlich besten auf dem Markt sind, kann man auch von der PowerCore+ 2680 Großes erwarten. Schon der kleinere Anker PowerCore 20100 gilt als eine wenn nicht sogar die beste Powerbank auf dem Markt.

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Der PowerCore+ kostet nun fast das Doppelte, was kann man für dieses Geld an Mehrleistung erwarten?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Set

Wichtig, es handelt sich bei der „Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0“ um ein SET!

Dieses besteht aus der Anker PowerCore+ 26800mAh Powerbank und dem Anker PowerPort+ 1 Quick Charge 3.0 Ladegerät!

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Die Powerbank selbst unterstütz leider NUR Quick Charge 2.0, das Ladegerät hingegen Quick Charge 3.0 (und ist natürlich auch abwärts kompatibel zu QC2.0)

Das ist natürlich etwas schade, es wäre sicherlich schöner gewesen wenn auch die Anker PowerCore+ Quick Charge 3.0 unterstützt, allerdings ist der Unterschied zwischen Quick Charge 2.0 und 3.0 in der Praxis weniger groß.

Trozdem bedenkt dies beim Kauf.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Anker PowerCore+ wird in einer blau/weiß bedruckten Box geliefert welche im Inneren in zwei Bereiche aufgeteilt ist.

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Einmal der Bereich in der die Powerbank selbst zu finden ist und einen Bereich in dem das Zubehör verstaut ist.

Folgendes Zubehör legt Anker bei

  • ein microUSB Kabel
  • das Anker PowerPort+ Ladegerät
  • eine Transporttasche (hochwertig)
  • diverse Anleitungen und Flyer

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Damit fällt der Lieferumfang ziemlich komplett aus, gerade das hochwertige Quick Charge Ladegerät kann für den ein oder anderen Nutzer eine Bereicherung darstellen.

 

Der Anker PowerCore+ 26800mAh im Test

Der Anker PowerCore+ ist, wie auch bei einer Kapazität von 26800mAh zu erwarten ist, ein ziemlicher Brocken. Dazu kommt das Anker der Powerbank ein sehr hochwertiges Aluminiumgehäuse spendiert hat.

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Damit ist der PowerCore+ sicherlich eins der massivsten Modelle auf dem Markt allerdings auch eins der schwersten. Für Reisen wo es auf das Gewicht ankommt, gibt es bessere Powerbanks.

Aber ansonsten gefällt mir die Haptik der Powerbank ausgesprochen gut. Allerdings hat das Metallgehäuse auch Nachteile vor allem wenn man die Powerbank in die selbe Tasche steckt wie sein Smartphone. Dies kann zum Zerkratzen oder größeren Schäden führen(ich spreche leider aus Erfahrung). Hier muss man etwas Vorsicht walten lassen denn den Zusammenstoß zwischen Powerbank und Smartphone gewinnt mit Sicherheit die Powerbank, im Notfall könnte man auch einen Einbrecher mit der PowerCore+ verjagen . Aber auch abgesehen von der Haptik ist der PowerCore+ sehr gut ausgestattet.

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Beginnen wir bei den drei USB Ports auf der Front der Powerbank. Zwei davon sind „reguläre“ 5V Ports welche allerdings mit Ankers PowerIQ ausgestattet sind.

PowerIQ soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang optimieren. In der Praxis ist das natürlich ein wenig Marketing Gerede, ein Smartphone welches eine maximale Ladegeschwindigkeit von 2A hat wird egal mit welcher Technik niemals mit mehr als 2A laden.

Jedoch versuchen Smartphones oftmals zu erkennen ob diese mit einem originalen Ladegerät verbunden sind, wenn das nicht der Fall ist, halten diese sich teilweise etwas zurück was die Ladegeschwindigkeit angeht.

Daher kann ein „Smartes“ Ladesystem wie PowerIQ durchaus helfen. Dazu kommt Ankers VoltageBoost welches den Ladekabelwiderstand erkennt und dementsprechend die Spannung hochregelt.

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Die beiden Ports sind jeweils zu 2,4A in der Lage aber bei einer gemeinsamen Nutzung ist bei 3A Schluss.

Bei dem dritten USB Port handelt es sich um einen Quick Charge 2.0 Anschluss, dieser ist grün markiert.

Dieser Anschluss ist zu 2,4A bei 5V, 2A bei 9V und zu 1,5A bei 12V in der Lage.

Quick Charge 2.0 ist natürlich abwärtskompatibel zum normalen Laden. Es ist also kein Problem ein normales Smartphone auch an diesem Port zu laden.

Im Gegenzug ist es ebensowenig ein Problem ein Quick Charge 3.0 fähiges Smartphone an diesem Port zu nutzen. In dieseFall nutzt das Smartphone allerdings die Quick Charge 2.0 Geschwindigkeit.

Zum Aufladen besitzt der PowerCore+ ganz klassisch einen microUSB Port. Dieser unterstützt auch Quick Charge weshalb die Powerbank in Kombination mit dem mitgelieferten PowerPort+ Ladegerät verhältnismäßig schnell wieder einsatzbereit sein sollte.

Eine kleine Besonderheit ist im übrigen der Einschalter. Dieser wird eigentlich gar nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt, dies passiert in der Regel von alleine beim Anschließen von Smartphones/Tablets, viel mehr ist dieser Knopf zum überprüfen der Restladung.

Beim Betätigen des Knopfes leuchten bis zu 10 kleine LEDs, welche im Einschalter integriert sind, auf. Eine LED steht natürlich für 10% verbliebene Ladung.

Es ist also möglich recht genau festzustellen wie viel Saft noch im PowerCore+ ist.

Ein paar Worte noch zum mitgelieferten Ladegerät.

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-10

Hierbei handelt es sich um das Anker PowerPort+ 1. Dies ist ein Quick Charge 3.0/2.0 Ladegerät mit einem USB Port.

Das Ladegerät ist relativ kompakt gehalten und besitzt neben dem USB Port auf der Front lediglich noch eine kleine LED.

Das Gehäuse besteht aus Hochglanz Kunststoff, leider ist dieser sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken.

Dennoch macht das Ladegerät einen sehr hochwertigen Eindruck!

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse zur Anker PowerCore+ 26800mAh

Powerbank 

Starten wir mit der Powerbank. Anker gibt die Kapazität dieser mit 26800mAh an, effektiv messen konnte ich 23938mAh bzw. 88,57Wh.

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-11

Dies ergibt gute 89% der Herstellerangabe. Warum sind 89% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren der Powerbank verbauten Akkuzellen.

Ich nehme an, dass hier acht 18650 Li Ion Akkus mit 3350mAh Kapazität verbaut sind. Diese besitzen eine Spannung von 3,7V, diese Spannung muss aber auf 5V angehoben werden, hierbei gibt es eine gewisse Verlustleistung.

Daher ist nicht 100% der vorhandenen Kapazität auch wirklich zum Laden verfügbar. Die meisten guten Powerbanks von namhaften Herstellern schaffen 80-89% der Herstellerangabe, nur sehr selten wird die 90% Marke überschritten.

Von daher ist die Powerbank von Anker schon recht gut dabei.

Wie sieht es mit dem Aufladen von Smartphones und Tablets aus?

Hier muss man zuerst zwischen den Ports unterscheiden. Beginnen wir mit den beiden „normalen“ 5V PowerIQ Anschlüssen.

Anker gibt die maximale Leistung dieser beiden Ports mit 3A an, dies stimmt auch, man kann beide Ports nicht gleichzeitig mit mehr als 3A belasten.

Die Ladegeschwindigkeit der Anker PowerCore+ ist allerdings absolut hervorragend!

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-13

Sowohl in Kombination mit meinem iPhone 6+ (1,89A) wie auch mit sämtlicher meiner Android Smartphones erreichte die Powerbank absolute Höchstleistungen schneller, ohne Quick Charge zu nutzen, kann man kein Smartphone laden wie es an dieser Powerbank geschieht.

Aber wo wir gerade bei Quick Charge sind, die Anker PowerCore+ 26800mAh bietet ja neben den beiden normalen USB Ports auch einen Quick Charge 2.0 Anschluss.

Wie sieht es mit diesem aus?

Sehr gut, alle getesteten Quick Charge fähigen Smartphones funktionierten problemlos mit dem Anker PowerCore+.

Damit ist diese Powerbank auch absolut für z.B. ein Samsung Galaxy S7 geeignet.

Aber auch nicht Quick Charge fähige Smartphones/Tablets laden an diesem Port immer noch ziemlich flott.

Im direkten Vergleich sind allerdings die „normalen“ PowerIQ Anschlüsse schneller wenn es darum geht ein nicht Quick Charge fähiges Gerät zu laden.

Es ist im übrigen problemlos möglich den Quick Charge 2.0 Port und die beiden normalen Anschlüsse gleichzeitig voll zu belasten.

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-12

Damit besitzt der Anker PowerCore+ 26800mAh eine maximale Ausgangsleistung von ca. 5,4A bei 5V.

Im Übrigen unterstützt der microUSB Eingang der Anker PowerCore+ 26800mAh auch Quick Charge 2.0.

Ich konnte eine Ladeleistung von rund 17W bzw. 9V/1,9A messen. Eine vollständige Ladung benötigt also nur ca. 8 Stunden mit dem beigelegten Ladegerät.

Dies ist ziemlich schnell!

 

Ladegerät

Kommen wir noch zum PowerPort+ 1 Ladegerät. Hier könnte ich natürlich faul sein und Euch zu meinem früheren Einzeltest verlinken, jedoch wäre dies ein Fehler.

Anker hat anscheinend im Laufe der Zeit das PowerPort+ 1 einmal „erneuert“. Das alte PowerPort+ 1 hatte beispielsweise Probleme damit ein iPhone zu laden. Dieses Problem ist nun verschwunden.

Die aktuelle Version hat die Modellnummer A2013, das alte A2010.

Aber kommen wir zur Leistung, was liefert das aktuelle PowerPort+ 1?

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-28

Ziemlich viel, beginnend damit, dass ich keine Kompatibilitätsprobleme zwischen diesem und meinem LG G5, Alcatel Idol 4S oder Xioami Mi5 feststellen konnte.

Dies ist nicht selbstverständlich! Oftmals sind Quick Charge 3.0 Ladegeräte bzw. die angeschlossen Geräte etwas zickig und laden „nur“ mit Quick Charge 2.0 Tempo.

Aber auch nicht Quick Charge fähige Smartphones wie z.B. das Apple iPhone laden ziemlich zügig am PowerPort+ 1.

Auch wenn es etwas erstaunlich ist, dass trotzdem die Powerbank schneller darin ist ein nicht Quick Charge fähiges Smartphones zu laden.

Der Energieverbrauch im Leerlauf lag in meinem Test bei 0,0W, also unterhalb der Messgrenze meines Messgerätes. Auch die Effizienz war mit rund 86% ziemlich gut für ein USB Ladegerät.

Dementsprechend habe ich nichts am Anker PowerPort+ 1 zu bemängeln!

 

Fazit zur Anker PowerCore+ 26800mAh

Die Anker PowerCore+ 26800mAh Powerbank ist aktuell die beste Quick Charge 2.0 Powerbank auf dem Markt! 

Dabei ist auch bzw. gerade die Leistung beim Laden von nicht Quick Charge fähigen Geräten überragend!

Aber auch ansonsten habe ich nichts an der Powerbank zu bemängeln, Verarbeitung und Haptik sind 1a. Lediglich ist die Powerbank relativ schwer was natürlich zum einen an der gigantischen Kapazität von 26800mAh liegt aber auch an dem massiven Aluminiumgehäuse.

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-19

Wenn man kritischer ist, könnte man vielleicht den hohen Preis etwas gegen die Powerbank ins Feld führen und dass diese „nur“ Quick Charge 2.0 unterstützt.

Beim Preis muss man natürlich etwas bedenken, dass hier noch zusätzlich das sehr gute PowerPort+ 1 Quick Charge 3.0 Ladegerät mit beiliegt aber ja mit rund 72€ ist die Powerbank Preislich schon gehoben, dafür bekommt man allerdings auch eine hervorragende Leistung.

Anker PowerCore+ 26800mAh Premium Externer Akku USB Ladegerät Kombo mit Qualcomm Quick Charge 3.0-21

Dass die Powerbank selbst nur Quick Charge 2.0 unterstützt, ist natürlich etwas schade aber der Unterschied bei der Ladegeschwindigkeit zwischen Quick Charge 2.0 und 3.0 ist zugegeben recht gering.

Lasst Euch davon also nicht zu sehr abschrecken wenn Euch die restliche Powerbank zusagt.

Kurzum ich kann die PowerCore+ 26800mAh empfehlen! Gerade dann wenn es Euch um die hohe Kapazität, schnelle 5V Ladegeschwindigkeit und die hervorragende Haptik geht.

Ansonsten könnte auch die neue PowerCore 20000 vielleicht einen Blick wert sein.

 

Gewinnspiel TP-LINK Neffos C5 Smartphone

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Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Gewinnspiel. Diesmal verlost Techtest.org das TP-LINK Neffos C5 Smartphone.

TP-LINK C5 Gewinnspiel-5

Das Neffos C5 stellt TP-LINKs Einstieg in den Smartphone Markt dar. Dabei bietet dieses eine erstaunlich starke Leistung für ein Gerät der 140-150€ Preisklasse und hatte auch in meinem Test ziemlich gut abgeschnitten.

ZUM TEST DES TP-LINK NEFFOS C5

 

Wie teilnehmen?

Dies wird mal wieder ein kleines Facebook Gewinnspiel um die 500er Marke zu knacken ;). Daher sind die Teilnahmebedingungen einfach.

Die Facebook Seite von Techtest und den Gewinnspiel -Beitrag liken, fertig! Teilen oder kommentieren ist nicht nötig, allerdings hilft mir ein Kommentar Euch besser kontaktieren zu können.

Facebook-2

Teilnehmen dürfen nur Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland und einem Alter von 16+.

 

Zeitraum

Das Gewinnspiel wird am 17.08.16 gestartet und geht bis zum 31.08.16 also 14 Tage. Der Gewinner wird anschließend per Zufall gezogen und bekommt entweder eine Nachricht von meinem Privat- Account (Michael Barton) oder von Techtest.

Leider kann man als Seite nur Nutzer direkt anschreiben welche zuvor einen Kommentar hinterlassen haben, ansonsten muss ich auf meinen privaten Account zurückgreifen.

TP-LINK C5 Gewinnspiel-10

Der Gewinner hat daraufhin 3 Tage Zeit sich mit seiner Adresse zurückzumelden. Diese Adresse wird nicht weitergegeben, außer natürlich an das Paketunternehmen.

 

Der Gewinn

Es wird das TP-LINK Neffos C5 in weiß verlost. Dieses ist vollkommen neuwertig und die Box wurde nur für die Bilder geöffnet.

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Viel Glück!

 

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des Gewinnspiel Beitrages

Gewinn

TP-LINK Neffos C5 (wert ca. 140€)

Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
14 Tage

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!