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AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test

Ein zehn Port USB Ladegerät ist sicherlich etwas Spezielleres und nicht für jeden gedacht. Jedoch bei meinem 6 Port Ladegerät sind meist alle Ports mit irgendeinem Kabel belegt, ob nun für eine QI Ladestation, meine Smartwatch oder einfach für meine Tablets/Smartphones.

Da hat das neue 10 Port Ladegerät von AUKEY recht schnell mein Interesse erweckt. Dieses besitzt insgesamt 115W Leistung und zwei Quick Charge 3.0 Ports.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-13

Aber kann dies gut gehen, 115W auf so wenig Raum? Finden wir es heraus!

 

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Das erste was mich zugegeben etwas überrascht hat, ist das Fehlen eines externen Netzteils. Bisher hatten die meisten dieser Ladegeräte mit extrem vielen Ports und hoher Leistung meist ein externes Netzteil, ähnlich wie bei einem Notebook.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-2

Beim AUKEY PA-T8 wird das Stromkabel direkt mit der Ladestation verbunden, dies spart etwas Platz unterm Schreibtisch. Das beigelegte Stromkabel ist allerdings mit 0,8m vielleicht etwas kurz geraten, allerdings handelt es sich hierbei um ein reguläres Kabel mit „Kleingeräte Stecker“.

Neben dem Netzkabel legt AUKEY auch ein Kabel Management Clip, Port Abdeckungen und ein microUSB Kabel in guter Qualität bei.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-3

Das Ladegerät besitzt ein flaches mattes Plastikgehäuse welches seine 10 USB Ports auf der Oberseite hat. Die Ports besitzen dabei einen recht großen Abstand zueinander, was vermutlich bei der Hitzeabgabe hilft.

Acht dieser Ports sind normale 2,4A Anschlüsse, die bei einer gleichzeitigen Nutzung aber maximal „nur“ 14A liefern können. Im Schnitt ist dies 1,75A pro Port oder 6 Ports bei einer vollen Belastung.

In der Praxis wird aber so gut wie niemand 6 oder mehr Smartphones oder Tablets besitzen, welche mit 2,4A laden.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-4

Zusätzlich zu diesen acht Ports gibt es zwei Quick Charge 3.0 Ports. Quick Charge 3.0 bietet gegenüber 2.0 eine nochmals gesteigerte Leistung und eine höhere Effizienz. Natürlich laden aber auch Quick Charge 2.0 Geräte an diesen Ports mit Ihrer vollen Geschwindigkeit.

Die einzelnen Ports sind jeweils farblich gekennzeichnet.

AUKEY PA-T8 10 Port USB Ladegerät mit 115W und zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-5

Als kleiner Bonus besitzt das AUKEY PA-T8 10 Port Ladegerät einen physischen Ein/Ausschalter welcher den Standby Verbrauch auf 0W senkt.

Das ZTE Blade V7 Lite im Test

Ich muss zugeben etwas erstaunt gewesen zu sein, als ich im Laufe der Woche gelesen habe, dass ZTE die Nummer 5 auf dem Europäischem Smartphone Markt ist.

Dies ist aber eigentlich nicht erstaunlich denn ZTE bedient genau wie Wiko primär die Einsteiger/Mittelklasse in der die großen Hersteller wie LG,Samsung,HTC….. meist etwas schwächeln.

ZTE Blade V7 Lite im Test-16

Hierbei ist ZTEs Motto eine hervorragende Ausstattung zu einem günstigen Preis. Aber kann auch genau dies das ZTE Blade V7 Lite liefern?

Finden wir es in folgendem Test heraus!

 

Technsiche Daten

An dieser Stelle vielen Dank an ZTE welche mir das Blade V7 Lite für diesen Test ausgeliehen haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des V7 Lite ist eher mäßig aufregend oder hübsch. Es handelt sich um eine einfache Box mit einem mäßig gut bedruckten Umschlag.

ZTE Blade V7 Lite im Test-1

 

Im Inneren finden wir das Smartphone selbst wie auch ein microUSB Ladekabel und ein 1A 5V Netzteil.

ZTE Blade V7 Lite im Test-4

 

Das ZTE Blade V7 Lite im Test

ZTE hat mit dem V7 Lite ein wirklich schönes und recht hochwertiges Smartphone in die Einsteigerklasse gebracht. Das Design ist allerdings recht klassisch, ich bin fast geneigt es ein wenig gewöhnlich für ein Aluminium Smartphone zu nennen aber damit würde ich dem V7 Lite unrecht tun.

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Das ZTE Blade V7 Lite erinnert optisch sehr stark an viele andere Mittelklasse asiatische Smartphones (Xiaomi, UMI, Huawei usw.), dies muss allerdings auch nichts Schlechtes sein.

Das Design ist zweifellos elegant und ansprechend, wenn auch nicht ungewöhnlich, abgesehen von den Lautsprechern.

ZTE Blade V7 Lite im Test-9

Die Rückseite des ZTE Blade V7 Lite besteht größtenteils aus Aluminium welches sich auch durchaus gut anfasst. Hierbei ist die Verarbeitung sauber und die Kanten gut abgerundet.

Auf der oberen und unteren Rückseite sind allerdings zwei Plastikflächen angebracht welche höchstwahrscheinlich die Antennen beheimaten. Hier könnte der Übergang zwischen dem Aluminium und dem Plastik vielleicht noch ein Stück weit glatter sein, aber es gibt auch keine störende harte Kante.

ZTE Blade V7 Lite im Test-7

Die Front beheimatet das 5 Zoll große 720p Display. Auf den Bildern wirkt es als wäre der Rand kleiner als er es in Wirklichkeit ist. ZTE hat um das eigentliche Display Panel nochmals einen schwarzen Rand angebracht welcher in ausgeschaltetem Zustand den Eindruck vermitteln soll, dass der Rahmen kleiner wäre als er wirklich ist.

Unterhalb des Displays sind die kapazitiven Tasten abgebracht. Hiervon sichtbar ist allerdings nur die Home Taste. Die beiden anderen sind jeweils links und rechts daneben angebracht und „unsichtbar“. Lediglich bei Dunkelheit leuchten diese leicht auf.

Man muss sich hier etwas daran gewöhnen einfach links für zurück und rechts für Optionen/Multitasking zu drücken.

ZTE Blade V7 Lite im Test-11

Die Hardware Tasten des V7 Lite sind auf die linke und rechte Taste verteilt. Links ist dabei die Lautstärkewippe und rechts der Einschalter. Der microUSB Port zum Laden des Smartphones ist auf der Unterseite und der 3,5mm Kopfhöreranschluss auf der Oberseite.

ZTE Blade V7 Lite im Test-8

Auf der Rückseite finden wir die 13Megapixel Kamera, den Fingerabdruckscanner und die beiden Lautsprecheröffnungen. Hier ist allerdings nur unter der linken Seite auch wirklich ein Lautsprecher, die andere Seite dient nur der Optik (sieht so auch wirklich etwas schicker aus).

 

Software

Beim ZTE Blade V7 Lite kommt Android 6.0 zum Einsatz. Dieses wurde jedoch von ZTE optisch etwas verändert.

Das Offensichtlichste hierbei sind die geänderten App Icons, welche zugegeben etwas Geschmackssache sind. Auch das Benachrichtigungscenter hat eine optische Umgestaltung bekommen, welche ich zugegeben nur mäßig hübsch finde.

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Wie es mittlerweile fast schon üblich ist, fehlt auch beim V7 Lite der App Drawer, alle installierten Apps werden ähnlich wie bei IOS auf Euren Home Screens abgelegt.

ZTE hat auch dem Blade V7 Lite so ziemlich alles vorinstalliert was sie finden konnten. Angefangen bei Facebook, Twitter, Instagram über WPS Office bis hin zum guten alten Clean Master. Sogar Avast als Antiviren Schutz ist vorinstalliert.

Jedoch lassen sich diese Apps allesamt auf Wunsch auch komplett deinstallieren.

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Der freie Speicher fällt mit 10,28GB erfreulicherweise immer noch ausreichend groß aus trotz der diversen vorinstallierten Anwendungen.

Das V7 Lite bringt auch diverse Bonusfunktionen mit. Beginnen wir bei den Gesten. Hier hat ZTE eine eigene App integriert um die ganzen Gesten zu managen und davon gibt es einige. Angefangen bei Symbole auf den ausgeschalteten Bildschirm malen, um eine App zu starten, hierbei kann man die zu startende App auch frei auswählen, über Tap to Wake bis hin zu Schüttelgesten welche beispielsweise die Taschenlampe starten ist alles erdenkliche mit dabei.

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Die zweite große Zusatzfunktion betrifft den Fingerabdruck-Scanner. Neben dem einfachen Entsperren Eures Smartphones, könnt Ihr auch hier Gesten festlegen, wie beispielsweise das von oben Herunterwischen zum Anzeigen des Benachrichtigungscenters.

Auch lässt sich einstellen ob der Fingerabdruck-Scanner permanent aktiv sein soll oder nur nachdem Ihr den Einschalter gedrückt habt, letzteres schont den Akku etwas.

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Zu guter Letzt lassen sich auch Dateien und Apps verschlüsseln auf welche Dritte nicht zugreifen können ohne passenden Fingerabdruck oder Passwort.

ZTE hat hier den aufwendigsten Fingerabdruck-Scanner bzw. Software die ich bisher bei einem Smartphone gesehen habe.

 

Display 

Das ZTE Blade V7 Lite besitzt ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280x720p. Dies ist in dieser Preisklasse guter Standard.

Das Display macht auch einen guten Eindruck. Die Schärfe passt soweit und auch Farben und Kontraste sind soweit vollkommen OK.

Auch die Blickwinkel sind erfreulich stabil für solch ein günstiges Gerät.

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Die Helligkeit ist auch für Outdoor Nutzung ausreichend, auch wenn ich mir vielleicht noch mal so 10-20% mehr Helligkeit gewünscht hätte.

Leider scheint ZTE kein Gorilla Glas beim V7 Lite zu verwenden, dementsprechend würde ich zu etwas Vorsicht raten bezüglich Kratzern.

Der Touchscreen welcher bis zu 5 Finger unterstützt, reagiert im Übrigen gut und präzise.

 

Sound und Akustik

Das ZTE Blade V7 Lite besitzt auf der Rückseite zwei Lautsprecheröffnungen, jedoch befindet sich der Lautsprecher nur unter der linken Seite.

Etwas überraschend hat das V7 Lite jedoch einen guten Lautsprecher. Dieser ist ziemlich laut und produziert sogar ein wenig Bass.

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Allgemein ist dies ein sehr wohlklingender Lautsprecher, welcher für Youtube Videos oder etwas Radio nebenbei vollkommen ausreicht.

Die Sound Qualität über den Kopfhörer Ausgang ist genau wie die Telefon Qualität unauffällig.

 

Kamera des ZTE Blade V7 Lite

Im ZTE Blade V7 Lite ist eine 13 Megapixel Kamera verbaut mit einer Blende von F2.0. Die Kamera ist gerade bei günstigen Smartphones wie dem V7 Lite immer so eine Sache. Manche Smartphones in dieser Preisklasse haben echt brauchbare Kameras und manche haben einfach nur Schrottkameras, aber wie sieht es mit dem V7 Lite aus?

Schaut Euch am besten die Testbilder selbst an. Diese sind der höchst möglichen Qualität gemacht und im Automatik Modus.

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Nach meiner Meinung gehört das ZTE Blade V7 Lite aus Sicht der Bildqualität eher zu den guten Kamera Smartphones in dieser Preisklasse. Klar es ist noch jede Menge Luft nach oben aber die Bilder sehen brauchbar aus. Farben passen soweit, genau wie die Belichtung und die Dynamic.

Auch der wichtige Autofokus leistet sich keinen größeren Schnitzer. Dieser ist nicht der schnellste aber recht treffsicher.

Bei einigen Bildern wirkt es so als würde das Blade V7 Lite ein wenig zu stark nachschärfen, aber auch das ist noch im Rahmen.

Kurzum Foto Qualität ist kein Schwachpunkt des ZTE auch wenn dieses keine „Class leading Performance“ liefert.

Jedoch hat die Kamera zwei Schwächen. Zum einen der Video Modus zum anderen die App.

Das ZTE Blade V7 Lite kann nur 720p Videos aufzeichnen. Diese sehen zwar OK aus, aber man merkt schon, dass es hier an Schärfe fehlt. Wer diese aber nur auf dem Smartphone ansieht oder via WhatsApp versendet, wird allerdings vermutlich damit kaum Probleme haben.

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Der andere Punkt wäre die Kamera App. Diese ist ebenfalls nicht mal so schlecht von ihrem Aufbau aber die Live Ansicht ruckelt und das ist aus meiner Sicht fast ein No Go. Es macht einfach wenig Spaß mit einem Smartphone zu fotografieren, wenn die Vorschau mit 10FPS vor sich hin stottert.

Allerdings gibt es hier noch Hoffnung auf ein Software Update, denn 3. Anbieter Kamera Apps aus dem Play Store laufen gewohnt flüssig. Es scheint sich also um kein Hardware Problem zu handeln.

 

Benchmarks 

Eher wir zur alltags Performance in Spielen usw. kommen, erst einmal die üblichen Benchmarks um zu sehen zu was der „1GHz Quad Core“ zu leisten vermag. Bei diesem handelt es sich um den Mediatek MTK6735P in Kombination mit 2GB RAM.

Der Mediatek MTK6735P ist kein unbekannter, sondern ein recht weit verbreiteter SoC in dieser in dieser Preisklasse gemeinsam mit dem größerem Bruder dem MTK6735 (ohne das P am Ende).

Beide bieten ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und zudem den mittlerweile sehr wichtigen LTE Support.

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Das ZTE V7 Lite bricht sicherlich keine Leistungsrekorde, der MTK6735P zählt eher zu den schwächeren SoCs auf dem Markt.

Dies liegt natürlich primär an dem recht niedrigen Takt von nur einem Gigahertz.

Unterm Strich liefert das V7 Lite rund 19% weniger Leistung als Smartphones mit dem recht populärem Snapdragon 410 wie z.B. das LG K10 oder das Alcatel Go Play.

Dennoch für rund 150-170€ ist der MTK6735P eine vertretbare Wahl, auch wenn ich hier fast lieber noch einen etwas stärkeren SoC gesehen hätte, wie beispielsweise dem MTK6735 ohne p.

 

Das ZTE V7 Lite in der Praxis 

Das V7 Lite ist kein Leistungsmonster, das muss klar sein aber wie gut funktioniert das Smartphone in der Praxis? Eigentlich recht gut. Die Benutzeroberfläche läuft recht flüssig und ohne größeres Stottern oder Ruckeln. Zwar gibt es bei der parallelen Nutzung von Apps noch Luft nach oben aber das geht in Ordnung in dieser Preisklasse.

ZTE Blade V7 Lite im Test-16

Womit das ZTE aber etwas Probleme hat, sind Spiele. Die normalen 2D Spiele wie Angry Birds, Cut the Rope usw. sind natürlich kein Problem. Sobald es aber aufwendiger wird, bekommt das V7 Lite etwas Probleme. Asphalt 8 läuft beispielsweise nur auf sehr niedrig halbwegs spielbar, N.O.V.A 3 läuft nicht spielbar usw.

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Wer also viel auf seinem Smartphone spielt, sollte sich vielleicht eher nach einem anderen Modell als dem Blade V7 Lite umsehen.

Wer darauf allerdings keinen Wert legt, wird vermutlich mit dem V7 Lite klarkommen.

ZTE gibt selbst an, dass Speicherkarten von bis zu 32GB unterstützt werden, dies ist aber nicht zu 100% richtig. In meinem Test funktionierte auch eine 64GB microSD Karte problemlos. Hierbei ist es erfreulich, dass man sich entscheiden kann ob die microSD Karte als „Speicherkarte“ behandelt werden soll oder als interner Speicher auf dem auch Apps abgelegt werden können.

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Der Fingerabdruck-Scanner des V7 Lite funktioniert gut. Dieser ist nicht der aller treffsicherste und auch sicherlich nicht der aller schnellste aber er ist gut nutzbar. Auch die diversen Gesten funktionieren soweit, meist. Ich muss allerdings auch zugeben, Situationen gehabt zu haben in denen ich das V7 Lite wie ein Irrer geschüttelt habe in dem Versuch die Taschenlampe einzuschalten, aber nichts passierte.

Hier benötigt man sicherlich etwas mehr Zeit bis alle diese Gesten und Bewegungen in Fleisch und Blut übergegangen sind.

 

Akkulaufzeit

Der fest verbaute 2500mAh Akku, in Kombination mit dem sehr Energie sparenden SoC, verhilft dem ZTE Blade V7 Lite zu einer ziemlich starken Akkulaufzeit. Je nach Intensivität der Nutzung kann man mit 7-10 Stunden aktiver Nutzungszeit rechnen (bei halber Display Helligkeit, wenn diese höhergestellt wird, kann man mit ca. 1-2 Stunden weniger rechnen).

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Dieser Wert wird auch von Geekbench und PC Markt Akkutest so bestätigt. Auch die Standby Zeit ist mir nicht negativ aufgefallen.

Das Aufladen des ZTE geht mit rund 0,92A, wie es in dieser Preisklasse leider weiterhin üblich ist, recht langsam. In ca. 30 Minuten kann das Blade V7 Lite lediglich 17% Ladung erreichen (von 10% auf 27%), eine vollständige Ladung dauert ca. 3,5 Stunden.

 

Sonstiges 

  • kein 5GHz WLAN
  • UKW Radio
  • LTE inklusive Band 20
  • Speicherkarten von über 32GB werden anscheinend doch unterstützt

Fazit zum ZTE Blade V7 Lite

Das ZTE Blade V7 Lite revolutioniert sicherlich nicht die 150-180€ Smartphone Preisklasse, stellt aber eine solide Wahl dar, gerade wenn eine gute Akkulaufzeit und eine brauchbare Kamera für Euch wichtig sind.

ZTE Blade V7 Lite im Test-18

Allerdings gibt es auch Punkte bei denen ich Luft nach oben sehe. Dies wäre die Software, welche zwar viele Optionen und Einstellungen mit sich bringt aber optisch, vorsichtig ausgedrückt, etwas ungewohnt ist. Auch die Leistung des verbauten SoC ist eher mittelmäßig.

Zwar ist der  Mediatek MTK6735P sicherlich nicht der langsamste SoC aber gerade bei Spielen geht diesem doch schnell die Puste aus. Für den angesetzten Preis von 170€ (Stand 24.06.16) wäre es sicherlich auch möglich gewesen ein wenig stärkere Hardware zu verbauen.  Allerdings gehe ich davon aus, dass der Preis mittelfristig sich irgendwo um die 150€ einpendeln wird.

ZTE Blade V7 Lite im Test-22

Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Das Display ist soweit OK und die Verarbeitung und Haptik sogar leicht überdurchschnittlich.

Von daher ist das ZTE Blade V7 Lite ein Hochwertiges Smartphone welches durch eine gute Akkulaufzeit gute Kamera und solide Leistung punktet, lediglich die Software ist etwas Geschmackssache und die Spieleleistung etwas schwach. Hier kommt es etwas auf Eure Anforderungen an ob das Smartphone etwas für Euch ist.

 

Positiv

  • Sehr gute Akku Laufzeit
  • Gutes Display
  • Gute Kamera
  • Edle Optik
  • Starke Haptik für die Preisklasse

 

Neutral

  • Spiele Leistung eher mäßig

 

Negativ

  • Anscheinend nur 720p Video

USB 3.1 Gehäuse für zwei Festplatten/SSDs im Test ICY BOX IB-RD2253-U31

USB 3.1 nimmt langsam an Fahrt auf, jedoch sind die Geräte welche wirklich Nutzen aus diesem Standard ziehen können recht rar gesät.

Externe SSDs mit USB 3.1 sind beispielsweise noch ziemlich selten und ziemlich teuer. Vor kurzem habe ich bereits ein USB 3.1 Gehäuse von Fantec getestet in welches man einfach eine normale 2,5″ SSD steckt und diese dank USB 3.1 mit vollem Tempo nutzen kann.

Jedoch ist hier die interne SATA Schnittstelle ein limitierender Faktor.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-13

Daher erweckte die Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31 (ein furchtbarer Name) mein Interesse. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein externes Gehäuse aber diesmal für zwei 2,5″ Laufwerke welche auch auf Wunsch in Raid 0 geschaltet werden können und so, in der Theorie, bis zu einem Gigabyte pro Sekunde an Leistung bringen sollten.

Kann dies das Gehäuse aber auch in der Praxis wirklich leisten? Daher hier nun der Test der ICY BOX IB-RD2253-U31.

 

Verpackung und Lieferumfang 

Die ICY BOX wird in einer recht einfachen Box geliefert. Im Inneren finden wir zum einen das Gehäuse wie auch einige Schrauben zum Befestigen der Laufwerke, einen Schraubendreher, ein USB 3.0 Kabel und ein Netzteil.

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Auch eine kurze Anleitung liegt mit in der Box.

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Bei dem USB Kabel handelt es sich um ein ca. 1 Meter langes Typ B Kabel.

 

Die Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31 im Test

ICY BOX besteht aus zwei Teilen. Dem äußeren Gehäuse und dem „Innenleben“. Das äußere Gehäuse besteht vollständig aus einem sehr robusten und dicken Aluminium. Über zwei Schrauben auf der Unterseite ist das Innenleben an diesem Korpus befestigt, diese müssen zum Einsetzen der Festplatten/SSDs gelöst werden.

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Nun lässt sich der innere Teil einfach herausnehmen.

In diesem lassen sich nun die beiden Festplatten/SSDs einsetzen und verschrauben. Hierbei unterstützt das IB-RD2253-U31 lediglich Speichermedien mit einer maximalen Bauhöhe von 9,5mm.

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Dies schließt einige größere Festplatten aus. Allerdings sehe ich dies als nicht so schlimm an. Wer dieses USB 3.1 Gehäuse mit normalen Festplatten nutzt macht aus meiner Sicht etwas falsch. Hierfür gibt es auf dem Markt wesentlich günstigere USB 3.0 Gehäuse welche selbst zwei HDDs im Raid 0 nicht ausbremsen sollten.

Die ICY BOX IB-RD2253-U31 ist aus meiner Sicht ganz klar für SSDs gemacht.

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Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich zwei Schalter welche je nach Position einen anderen Modus auslösen. Hierbei unterstützt das Gehäuse genau vier Möglichkeiten die verbauten Festplatten/SSDs zu betreiben.

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„Einzeln“ = Beide Laufwerke werden einzeln vom Betriebssystem erkannt.

„Raid 0“ = Beide Laufwerke werden parallel beschrieben, was eine erhöhte Geschwindigkeit zur Folge hat, allerdings auch das Ausfallrisiko erhöht (bei normalen Festplatten nicht zu empfehlen).

„Raid 1“ = Beide Laufwerke werden gleichzeitig mit den gleichen Daten beschrieben, dies halbiert die nutzbare Kapazität erhöht aber die Ausfallsicherheit.

„JBOD“ = Beide Laufwerke werden zusammen geschaltet, ähnlich wie bei Raid 0 nur das hier die Daten nicht auf beide Laufwerke aufgeteilt werden. Dadurch erhöht sich die Geschwindigkeit nicht aber bei einem Ausfall eines Laufwerks sind nicht alle Daten weg.

Angeschlossen wird das Gehäuse über USB Typ B. Ich hätte hier zugegeben lieber einen USB C Port gesehen anstelle des etwas veraltet wirkenden Typ B Anschlusses (auch wenn dieser USB 3.1 10Gbit unterstützt).

 

Leistung der Raidsonic ICY BOX IB-RD2253-U31

Die interessanteste Frage ist mit Sicherheit wie schnell das Gehäuse ist.

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Hierfür verwende ich zwei SSDs im Raid 0. In der Theorie kann jede der beiden SSDs über 500MB/s schrieben/lesen dementsprechend sollte das Raid 0 zu über einem Gigabyte pro Sekunde in der Lage sein.

Praktisch sieht dies allerdings etwas anders aus. Schreibend sind ca. 656MB/s und lesend rund 697MB/s möglich. Dies ist vermutlich das Maximum was der im Inneren verbaute Controller zu leisten vermag.

Jedoch sind 656MB/s schreibend und 697MB/s lesend mehr als ordentlich!

Unbenannt final

Auch praktisch sind diese Werte ungefähr so zu erreichen. Lesend waren praktisch rund 667MB/s möglich und schreibend 480MB/s.

Wichtig dieser Wert kann natürlich auch etwas variieren je nachdem was für ein Controller in Eurem PC verbaut ist. In meinem Fall war dies der ASMedia ASM1142.

Via USB 3.0 sind die Werte natürlich niedriger aber mit rund 400MB/s lesen wie auch Schreiben immer noch ziemlich gut!

USB 3.0 2

Kleine Anmerkung zum Schluss. Ich hatte zuerst etwas Probleme, dass Windows das Formatieren der SSD verweigerte (Gerät nicht bereit), dies hatte mich etwas Nerven gekostet, allerdings verschwand das Problem plötzlich aus heiterem Himmel und seitdem funktioniert die ICY BOX problemlos.

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Das mitgelieferte Netzteil wird im Übrigen nicht zwingend benötigt, zu mindestens nicht bei SSDs.

 

Fazit zur RaidSonic ICY BOX IB-RD2253-U31 

Angefangen beim Gehäuse, über die Leistung bis hin zum Preis von rund 45€, habe ich wenig an der IB-RD2253-U31 auszusetzen.

Test ICY BOX IB-RD2253-U31-14

Das Leistungslimit des USB 3.1 Gehäuses scheint bei rund 697MB/s lesend und 656MB/s schreibend zu liegen, was praktisch für so gut wie jede Anwendung mehr als genug sein sollte.

Kleiner Kritikpunkt ist für mich lediglich der USB Port, hier hätte ich mir einen USB Typ C Port gewünscht welcher aus meiner Sicht zeitgemäßer ist als der große Typ B Anschluss.

ICY BOX RAID Gehäuse für 2x 2,5 Zoll SSD & HDD, USB-C & USB-A Kabel,...
  • Externes 2-fach Festplatten und SSD RAID System mit schneller USB...
  • HDD & SSD – Unterstützt 2,5 Zoll Laufwerke mit SATA III (6...
  • USB Verbindung – Blitzschnelle USB 3.1 Gen 2 Schnittstelle für...
  • RAID Funktion – Unterstützt RAID 0, RAID 1 und JBOD (Single...
  • ICY BOX Design – Lüfterloses Aluminiumgehäuse mit Innenrahmen...

Huawei AM180 Ohrhörer mit Noise Cancelling im Test

Ohrhörer mit aktivem Noise Cancelling sind etwas sehr seltenes und ich muss zugeben bisher noch keine solchen besessen zu haben.

Aktives Noise Cancelling ist eigentlich etwas sehr Schönes, gerade wenn man viel in Bus/Bahn/Flugzeug oder Auto unterwegs ist.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-1

Als ich nun die Huawei AM180 entdeckte war ich doch verdammt neugierig. Ohrhörer von Huawei hatte ich zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gehört und das in der Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling hat mich schnell dazu verleitet diese zu bestellen.

Stellt sich nun die Frage wie gut kann Huawei Ohrhörer bauen? Finden wir es im Test der Huawei AM180 Active Noise Cancelling Ohrhörer heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Verpackung

Die Huawei AM180 sind aktuell bei Amazon für knapp über 100€ erhältlich. Ich weiß nicht so recht wie Amazon und die diversen Unterhändler auf diesen Preis kommen aber direkt aus Asien bekommt man die Ohrhörer für rund 40€.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-24

Ich habe bei Gearbest bestellt da die Ohrhörer über der Zollfreigrenze von 27€ liegen. Bei Gerbest kann man einen Zollfreiversand wählen („Germany Express“) dann hat man nichts mit diesem zu tun und die Ohrhörer kommen direkt zu einem nach Hause (ca. 10 Tage Lieferzeit).

Huawei AM180 Ohrhörer Test-22

Die Ohrhörer werden in einer schönen Box geliefert welche einen recht hochwertigen Eindruck vermittelt. Ebenfalls mit im Lieferumfang sind diverse Ohrpolster und ein Ladekabel.

 

Die Huawei AM180 im Test

Optisch machen die Huawei AM180 schon ordentlich etwas her. Die Ohrhörer sind in grau/schwarz/silber gehalten, was diesen eine sehr moderne aber gleichzeitig edle Optik verleiht.

Dazu kommt die etwas ungewöhnliche Kabelführung an den Ohrhörern selbst, welche ebenfalls den Eindruck unterstützt hier kein 08/15 Produkt vor sich zu haben.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-21

Ebenso hat sich Huawei nicht nehmen lassen eine metallene Kabelfernbedienung und ein textilummanteltes Kabel zu verwenden.  Zwar fühlt sich das Kabel durchaus gut an, wirkt jedoch etwas dünn auf mich.

Die Kabelfernbedienung bei den AM180 ist etwas größer gehalten als es eigentlich bei Ohrhörern üblich ist. Dies liegt an der Noise Cancelling Technik welche in der Kabelfernbedinung verbaut ist.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-20

Neben der üblichen Play/Pausetaste besitzt die Fernbedienung auch einen Einschalter und eine kleine LED.  Dieser Einschalter dient natürlich der Nosie Cancelling Technik. Hierbei ist es aber erfreulich, dass die Ohrhörer auch mit leerem Akku bzw. ausgeschaltet weiterhin funktionieren.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-19

Dies war während meines Tests auch des Öfteren nötig. Zwar würde ich die Akkulaufzeit als OK einstufen (ca. 4 Stunden) jedoch sollte man vergessen die Ohrhörer abzuschalten, laufen diese so lange bis sie leer sind.

Huawei AM180 Ohrhörer Test-17

Aufgeladen werden die AM180 durch ein spezielles USB Kabel, wenn man dieses verliert, hat man schlechte Karten ein neues auf dem Markt zu finden.

Das UMI Super im Test, das neue „Super“ China Smartphone?

UMI gehört wie auch Elephone,Ulefone, Meizu, Xiaomi usw. zu den eher in Europa unbekannten Herstellern welche jedoch in Asien eine bekannte Größe sind.

Das UMI Super im Test-27

Nun hat UMI sein neustes Smartphone auf den Markt gebracht, das sie vollmundig „Super“ genannt haben. Auf den ersten Blick sieht das Smartphone durchaus auch sehr gut aus aber kann das UMI Super im Test seinem Namen gerecht werden? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten 

  • UMI Super
  • 5,5 Zoll Display Full HD
  • Helio P10 ( MTK6755 ) 64bit Octa Core 2.0GHz
  • 4GB RAM, 32GB ROM erweiterbar via microSD
  • 13MP Kamera (Hinten), 5MP Kamera (Front)
  • 4000mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  •  bei Gearbest

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Mit knapp unter 200€ liegt das UMI Super deutlich über der Zollfreigrenze weshalb ich empfehlen würde dieses bei einem Händler zu bestellen, welcher einen Zollfreiversand anbietet.

Dies wäre aktuell meines Wissens nach nur e-Fox oder Gearbest. Ich habe meins von Gearbest, wo es auch dank „Germany Express“ keine Probleme mit dem Zoll gab.

Wer mehr zu dem Thema wissen will HIER habe ich meine Erfahrungen mit allen China Händlern aufgelistet.

Das UMI Super im Test-1

Das UMI Super wird in einer großen schwarzen Metallbox geliefert. Diese hatte nach dem Transport von China nach Deutschland zwar die ein oder andere kleinere Delle was sicherlich dem Auspackerlebnis nicht zuträglich ist jedoch ist so eine Art Verpackung mal etwas Anderes.

Das Smartphone im Inneren war natürlich unbeschädigt. Neben dem Smartphone liegt ein europäisches Netzteil und ein USB C Kabel mit im Lieferumfang.

Das UMI Super im Test-3

Bei diesem Netzteil handelt es sich sogar um ein Schnelladegerät. Hierbei nutzt das UMI Super natürlich nicht Quick Charge sondern MediaTeks Pump Express Plus.

 

Das UMI Super im Test

Wie UMI vermutlich mit der Metallbox, in welcher das Smartphone geliefert wird, andeuten wollte, ist das Super ebenfalls vollständig aus Aluminium gefertigt.

Das UMI Super im Test-5

Der erste Eindruck ist auch positiv, das UMI Super fühlt sich durchaus hochwertig an. Jedoch ist das Smartphone zum einen durch sein 5,5 Zoll Display recht groß zum anderen ist es auch ziemlich schwer mit fast 200g.

Natürlich unterstütz das hohe Gewicht in Kombination mit dem Aluminiumgehäuse ein wenig den edlen Eindruck.

Das UMI Super im Test-8

Jedoch wer en wenig sensibel ist gegenüber schweren Geräten sollte die Finger vom UMI Super lassen.

Rein optisch gefällt mir das Smartphone ziemlich gut. Die große schwarze Glasfront in Kombination mit der Rückseite aus Aluminium gibt dem Super einen eleganten und klassischen Look.

Die Optik wird im Betrieb dabei etwas von der „Harlequin LED“ aufgepeppt. Dies ist eine Runde LED auf der unteren Front des Smartphones, die im ersten Moment etwas wirkt wie eine Home Taste jedoch keine ist.

Das UMI Super im Test-11

Diese LED leuchtet bei Benachrichtigungen in diversen Farben (RGB). Hier musste ich mich aber anfangs etwas gewöhnen, dass dies keine wirkliche Taste ist, sondern nur eine LED. Ich erwische mich immer noch gelegentlich dabei intuitiv zu versuchen diese „LED“ zu drücken.

Abgesehen davon und der zusätzlichen frei belegbaren Taste auf der linken Seite des Gerätes gibt es keine größeren Überraschungen.

Lautstärkte Wippe und Einschalter befinden sich auf ihrer normalen Position auf der rechten Seite, der USB C Ladeport wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite und der Kopfhöreranschluss oben.

Das UMI Super im Test-9

Auf der Rückseite ist die 13 Megapixel Kamera wie auch der doppelte LED Blitz zu finden. Auch ein Fingerabdruckscanner ist mit an Board.

Dieser ist zwar auf der Rückseite positioniert aber gut fühlbar und für meine Hände auch gut erreichbar.

Die Verarbeitung des UMI Super ist soweit nahezu tadellos. Lediglich die Plastikstreifen im Rahmen für die Antennen könnten noch etwas glatter integriert werden. Auch der Druckpunkt der Tasten ist höchstens Okay.

30000mAh Kapazität, AUKEYs neue Monster Powerbank im Test (AUKEY PB-Y3 30000mAh mit Quick Charge 3.0)

Alle großen Powerbank Hersteller, die man so bei Amazon findet, haben eine „Flaggschiff“ Powerbank.

Bei Anker ist es die PowerCore+ 26800mAh, bei RAVPower die RP-PB043 20100mAh Powerbank und bei EasyAcc die PB20000QC3 20000mAh.

All diese Powerbanks besitzen das so ziemliche Maximum an Features und Ausstattung. Nur AUKEY, welche zwar auch sehr viele sehr gute Powerbanks haben, hatten nie eine so richtige Flaggschiff Powerbank.

30000mAh Kapazität, AUKEYs neue Monster Powerbank im Test (AUKEY PB-Y3 30000mAh mit Quick Charge 3.0)-4

Dies hat sich aber mit der neuen AUKEY PB-Y3 geändert. Diese Powerbank bringt wirklich ALLES mit was man sich wünscht. Angefangen bei Quick Charge 3.0 über USB C und microUSB bis hin zu einer gigantischen 30.000mAh Kapazität ist alles mit dabei.

Nun stellt sich aber die Frage lohnt es sich wirklich 49,99€ für so ein Monster auf den Tisch zu legen? Finden wir es im Test der ersten 30000mAh Powerbank von AUKEY heraus!

 

Die AUKEY PB-Y3 30000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Wie man es bei 30000mAh auch vermuten kann ist die AUKEY PB-Y3 ein ziemlicher Brocken. Abgesehen von den diversen Notebook Powerbanks ist diese etwa die schwerste und mit größte Powerbank welche mir bisher untergekommen ist.

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Mit rund 580g ist dies sicherlich keine Powerbank für die Handtasche oder das Handgepäck, jedoch verglichen mit anderen Modellen wie z.B. der PowerCore+26800mAh gehen die Abmessungen der AUKEY Powerbank in Ordnung. Das Gehäuse der PB-Y3 besteht aus einem einfachen matten Plastik, welches immerhin recht robust gegenüber Fingerabdrücken ist aber auch recht schnell verkratzt.

Die Powerbank ist zwar recht schwer und dick aber dafür relativ kurz.

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Hier muss man sich wirklich überlegen benötigt man die 30000mAh Kapazität? Dies ist genug um ein normales Smartphone ca. 12-mal zu laden.

Man könnte also praktisch 14 Tage in Urlaub fahren nur mit dieser Powerbank in der Tasche. Dies kann gerade beim Zelten sehr praktisch sein.

Im Gegenzug muss man aber auch dazu sagen, dass diese Powerbank nur sehr bedingt im „täglichen Einsatz“ Sinn macht. Hier bringen einem die 30000mAh einfach recht wenig da man seine Powerbank eh abends aufladen kann und man recht selten zwei iPads und 3-5 iPhones im Laufe eines Tages lädt.

 

Aber was hat die AUKEY noch abseits von der riesigen Kapazität zu bieten?

30000mAh Kapazität, AUKEYs neue Monster Powerbank im Test (AUKEY PB-Y3 30000mAh mit Quick Charge 3.0)-11

Beginnen wir mit Quick Charge 3.0, der neue Ladestandard von Qualcomm welcher z.B. im LG G5, HTC 10 und Xiaomi MI5 zum Einsatz kommt. Quick Charge 3.0 bietet im Vergleich zu 2.0 eine nochmals leicht gesteigerte Ladegeschwindigkeit und eine höhere Effizienz.

Natürlich lassen sich auch Quick Charge 2.0 oder Geräte welche gar kein Quick Charge unterstützen an diesem Port problemlos laden.

Neben diesem Quick Charge 3.0 Port ist natürlich auch ein normaler 2,4A „AiPower“ Ladeport vorhanden.

Das Aufladen der Powerbank geschieht über einen microUSB Port. Alternativ steht auch noch ein USB C Port bereit. Dieser USB C Port kann sowohl als Eingang wie auch als Ausgang genutzt werden!

Man kann also die Powerbank auch über den USB C Port laden oder ein anderes Gerät mit bis zu 3A versorgen.

30000mAh Kapazität, AUKEYs neue Monster Powerbank im Test (AUKEY PB-Y3 30000mAh mit Quick Charge 3.0)-12

Effektiv besitzt die AUKEY Powerbank also 3 Ausgänge.

Anstelle Status LEDs zu integrieren, wie es die meisten anderen Hersteller machen, nutzt AUKEY auch bei dieser 30000mAh Powerbank eine bunte LED im „Einschalter“.

Bei Betätigung leuchtet die LED weiß (100-66%), grün (66-33%) oder rot (33-0%). Dies klingt zwar an sich recht schön aber ich bevorzuge die klassischen 4 oder 5 Status LEDs. Bei Sonnenschein ist es bei dem von AUKEY verwendeten System ziemlich schwer zu erkennen welche Farbe nun die LED gerade hat.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test

Das ursprüngliche Xiaomi MI Band ist einer der populärsten Fitness Tracker auf dem gesamten Markt. Dies kommt primär durch den sehr geringen Preis für den dieser erhältlich ist und den guten Funktionsumfang. Nun hat Xiaomi mit dem MI Band 2 nachgelegt.

Dieses besitzt nun ein kleines Display und einen Pulsmesser, jedoch ist auch der Preis ein gutes Stück auf rund 33€ gestiegen.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-12

Aber wie gut ist das Xiaomi MI Band 2 wirklich und lohnt der Umstieg vom Band der ersten Generation?

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang

Wie üblich bei Xiaomi Produkten ist auch das MI Band 2 nur aus China zu bekommen. Zwar wird auch das MI Band 2 früher oder später durch irgendwelche Händler auf Amazon mit Versand via Prime auftauchen, das wird aber noch etwas dauern und wenn es dann soweit ist, verlangen diese Händler meist einen kräftigen Aufpreis.

Da ist es günstiger das Xiaomi Mi Band 2 direkt aus China zu bestellen. Schaut am besten bei dem China Händler Eures Vertrauens. Ich habe wie üblich HIER bestellt. Nicht vergessen bei einem Preis von über 27€ fällt in der Theorie Zoll an, allerdings werden oftmals so kleine Pakete nicht kontrolliert.

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-1

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bestellt bei Gearbest mit dem Germany Express, dann übernimmt Gearbest die Sache mit dem Zoll für Euch (hat bei mir bisher immer gut funktioniert).

Das Xiaomi MI Band 2 im Test-2

Das Xiaomi MI Band 2 wird in einer kleinen Box geliefert ohne einen größeren Aufdruck. Im Inneren ist der Fitness Tracker selbst, ein Silikon Band und ein Aufladekabel.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test

Nachdem ich nun das ein oder andere Quick Charge 3.0/2.0 Ladegerät für die Heimnutzung getestet habe ist nun endlich auch ein Autoladegerät an der Reihe. Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C Port muss nun im Test zeigen was es so kann.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-5

 

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Rein optisch ist das CHOETECH im ersten Moment recht unauffällig und auch ziemlich klein. Das Gehäuse des KFZ Ladegerätes besteht zum größten Teil aus einem Hochglanz Plastik, mit Ausnahme des oberen Teils welcher glücklicherweise eine matte Optik hat.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-1

Etwas ungewöhnlich sind allerdings die Anschlüsse des CHOETECH. Zum einen haben wir hier einen normal großen Quick Charge 3.0 Port welcher natürlich auch abwärts kompatibel zu Qiuick Charge 2.0 bzw. zum normalen Laden ist. Etwas ungewöhnlich dieser Quick Charge 3.0 Port soll „nur“ bis zu 2,4A unterstützen. In Normalfall sollte ein Quick Charge 3.0 Port bis zu 3A liefern.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-2

Der zweite Port hingegen, bei welchem es sich um einen USB C Anschluss handelt, besitzt eine Leistung von 3A.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-4

Als Indikator ob Spannung anliegt hat CHOETECH eine kleine LED zwischen den beiden Ports integriert welche leicht blau glimmt.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Das Ladegerät passte in meinen Audi A3 problemlos in den Zigarettenanzündern und rastete dort auch gut ein.

 

Messergebnisse des CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Erst einmal vorweg, es gab keinerlei Probleme mit der Nutzung des CHOETECH Ladegerätes in meinem Auto.

Auch unter Volllast lieferte das Ladegerät eine konstant gute Leistung.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-9

Ähnliches gilt auch für die Ladegeschwindigkeit welche sowohl an Android Smartphones wie auch mit Apple Produkten recht gut ist.

Gerade letzteres ist nicht selbstverständlich, oftmals laden Apple Smartphones/Tablets sehr schlecht an Quick Charge Ports (meist mit nur einem Ampere).

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-11

Am CHOETECH erreichte sowohl mein iPhone 6+ wie auch mein iPad 4 seine reguläre Ladegeschwindigkeit. Zwar gab es im Falle des iPhones noch ca. 10-20% Luft nach oben aber das ist vollkommen zu verkraften.

Leider hatte ich mit Quick Charge 3.0 Smartphones etwas Probleme am CHOETECH Ladegerät. Mein LG G5 erreichte zwar seine übliche Quick Charge Ladegeschwindigkeit, jedoch machte dieses keinen Nutzen von der freien Spannungswahl welche ja das neue große Feature von Quick Charge 3.0 ist.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-10

Das LG G5 lud mit einer konstanten Geschwindigkeit von 9V und 1,7A. Quick Charge 3.0 bringt allerdings beim LG G5 auch keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber 2.0 weshalb es nur schwer festzustellen ist ob das LG G5 nur Quick Charge 2.0 nutzt oder doch 3.0. Mehr INFOS dazu HIER.

In Kombination mit der RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank welche das Aufgeladen werden via Quick Charge 3.0 unterstützt, funktionierte dies allerdings problemlos.

 

Fazit zum CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät

Kann ich das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät empfehlen? Grundsätzlich ja, gerade für Besitzer eines Google Nexus 5X oder Samsung Galaxy S7.

Das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät mit USB C im Test-8

Grundsätzlich liefert sowohl der Quick Charge 3.0 USB Port wie auch der USB C Port eine sehr gute Geschwindigkeit sowohl an Apple Smartphones wie auch an Androids. Jedoch muss ich kritisieren das mein LG G5 kein Nutzen der dynamischen Spannungsregulation machte (INOV). Dies übte sich jedoch nicht negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus.

Der Preis von 15,99€ geht in Ordnung für das CHOETECH Quick Charge 3.0 KFZ Ladegerät.

Das Wiko U Feel im Test, Wikos neue Mittelklasse mit Fingerabdruckscanner

Mit dem U Feel hat Wiko bereits vor ein paar Monaten auf dem Mobile World Congress sein erstes Smartphone mit Fingerabdruckscanner vorgestellt.

Nun scheint das U Feel so langsam auf den Markt zu kommen und über den Umweg über Spanien habe ich mir eins für einen Test gesichert.

Wiko U Feel Test-29

Jetzt muss man nur noch hoffen, dass das neue Wiko U Feel auch wirklich überzeugen kann. Ob es das tut könnt Ihr im folgenden Test erfahren!

 

Technische Daten

 

Lieferumfang und Verpackung 

Das Wiko U Feel wird in einer hübsch designten Verpackung geliefert welche, abgesehen von der Bedruckung, anscheinen bei allen aktuellen Wiko Smartphones die gleiche ist.

Wiko U Feel Test-1

Im Inneren finden wir den üblichen soliden Wiko Lieferumfang. Neben einem microUSB Kabel, einem 5V 1A USB Ladegerät und Ohrhörern liegen auch Wikos sehr praktische SIM Karten Adapter bei.

Wiko U Feel Test-3

Natürlich darf auch eine einfache Anleitung nicht fehlen.

Ein Touchscreen Stylus mit Stift und Pinsel? Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test

Ein Touchscreen Stift mit Pinsel so etwas hatte ich zuvor auch noch nicht gesehen aber genau dies bietet InLine an.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-11

Zugegeben hatte mich das etwas neugierig gemacht, kann sowas gut funktionieren und macht es auch Sinn? Finden wir es in diesem Kurztest heraus!

 

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel

Der Stift selbst besteht aus einem halbwegs hochwertig anmutenden Hochglanz Plastik welches aber erfreulicherweise recht resistent gegenüber Fingerabdrücken ist.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-1

Der InLine Stylus besitzt zwei Spitzen. Einmal eine normale Gummispitze und einem Pinsel. Dieser Pinsel fühlt sich auch wirklich an wie ein Pinsel. Es handelt sich bei dem Pinsel nicht um Gummifasern, sondern um normale Plastikborsten. Ich muss zugeben im Vorhinein nicht mal gedacht zu haben, dass es möglich wäre mit so einem Material überhaupt einen kapazitiven Touchscreen auszulösen.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-2

Aber ja es funktioniert!

Starten wir erstmal mit der normalen Gummispitze. Diese funktioniert auf allen von mir getesteten Smartphones sehr gut und benötigt recht wenig Druck um zu funktionieren.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-3

Der Pinsel hingegen ist natürlich eine andere Geschichte. Auf günstigeren Smartphones funktioniert dieser im Allgemeinen schlechter. Beispielsweise auf einem Wiko Lenny 3 muss ich recht viel Druck ausüben damit Eingaben überhaupt erkannt werden, auf dem Samsung Galaxy S7 Edge hingegen reicht ein leichtes Berühren des Bildschirms.

Wenn Ihr also ein Smartphone mit einem sensiblen Touchscreen besitzt, ist der Pinsel deutlich nützlicher. Hier muss man auch ganz klar erwähnen der Pinsel wird nur als ein Strich erkannt und nicht wirklich als Pinsel!

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-4

Was bringt dieser dann? Mit dem Pinsel hat man beim Zeichnen einen anderen „Schwung“ durch die Biegung der Borsten. Dadurch werden Striche weicher und fließender.

 

Fazit zum InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel

Dieser Touchscreen Stift ist durchaus etwas Besonderes und kann aber gerade für Nutzer welche viel auf Ihrem Tablet/Smartphone zeichnen der Kreativität helfen.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-7

Man darf allerdings auch keine Wunder erwarten, zwar hat man beim Zeichnen einen etwas anderen Fluss als mit einer „festen“ Spitze aber es ist auch nicht so als wäre dieser Stift ein musst have oder würde das Zeichnen auf einem Smartphone völlig revolutionieren.

Der InLine 55465S Stylus, Stift und Pinsel im kurz Test-9

Jedoch für einen Preis um die 5€ ist dies durchaus ein interessantes Utensil welches sich auch gut als Minigeschenk machen würde. Sollte man mit der Pinselspitze nicht klarkommen, hat man ja auch noch die normale Spitze.

Link zum Hersteller /// bei Amazon