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3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang?

Als Technik begeisterter Mensch muss man aktuell bis zu drei Ladekabel mit sich herumtragen. Einmal das klassische microUSB, das neue USB C und gegebenenfalls auch noch Apples Lightning.

Nervig oder? Ja, aber es gibt eine Lösung für dieses Problem. 3 in 1 Kabel sind das Zauberwort, dies ist nichts Neues und auch ganz regulär auf Amazon findet man solche Kabel, jedoch meist mit Lightning, microUSB und Apples alten Dock Connector.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-12

Bei AliExpress bin ich nun über eine Vielzahl dieser Kabel gestolpert und habe einfach mal einige bestellt.

Taugen diese 3 in 1 Kabel etwas trotz des meist niedrigen Preises von 2-6€? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang 

Wie bereits erwähnt kommen diese Kabel alle aus China über die Plattform AliExpress. Auch wenn man bei dem Namen AliExpress denken könnte, dass es sich hierbei um eine mäßig seriöse Plattform handelt, täuscht dies.

AliExpress ist vergleichbar mit eBay, auf dieser Seite tummeln sich unzählige Händler aus Fernost. Erstaunlicherweise hatte ich nie Probleme mit Bestellungen dort.

Da alle Kabel zwischen 2-6€ Kosten gibt es natürlich keine Probleme mit dem Zoll, außer Ihr kauft gleich zehn.

Wundert Euch bitte nicht über die Preise, diese schwanken teilweise täglich.

Bei der Lieferzeit könnt Ihr mit 12-19 Tagen rechnen, dies war der Zeitraum in dem mich alle Kabel nacheinander erreichten.

 

Die Kabel

Folgende Kabel habe ich bestellt

 

Grundsätzlich kann man die Kabel in zwei Typen unterteilen. Zum einen die Kabel welche wirklich drei Kabelstränge am Ende mit den jeweiligen Stecker haben und die Kabel welche im Grunde microUSB Kabel sind, welche aber zwei Adapter mitbringen, die fest mit dem Kabel verbunden sind.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-1

Das Coolsell 3 in 1 USB Cable, PZOZ Lighting Cable & MicroUSB & USB Type C und das NoName Full New 3 in 1 Cable gehören zu ersterer Sorte, während das Mcdodo und NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel zu zweiter gehören.

Was nun praktischer ist überlasse ich Eurer Beurteilung.

 

Coolsell 3 in 1 USB Cable

Das Coolsell Kabel ist mit rund 50cm das kürzeste Kabel im Vergleich. Dabei ist dieses allerdings recht hochwertig. Die drei Stecker sind jeweils mit Metallgehäusen versehen und auch das Kabel selbst ist Nylon ummantelt.

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Allerdings ist dieses auch nicht sonderlich dick, dafür aber sehr flexibel.

Der erste Eindruck ist hier vernünftig.

 

Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable

Das Mcdodo ist das einzigste Kabel welcher in einer richtig „hübschen“ Box geliefert wurde. Hiebei macht aber auch das Kabel einen guten Eindruck.

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Bei dem Kabel selbst handelt es sich um ein Flachband microUSB Kabel, das an seinem Ende zwei Adapter auf Lightning und Type C hat.

 

NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel

Mit unter 2€ ist dies das billigste Kabel im Vergleich und das sieht man diesem auch an. Das Kabel selbst hat eine merkwürdige fake Leder Textur welche so gar nicht meins ist. Auch generell fasst sich dieses Modell recht billig an.

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Sollte es von seiner Ladeleistung taugen, wäre der Preis von rund 1,6€ ein Kracher.

 

PZOZ Lighting Cable & MicroUSB & USB Type C

Auch wenn der Händler sagt dieses Kabel käme vom Hersteller „PZOZ“, steht dennoch auf den Enden der drei Kabelstränge der Name „Earldom“, was anscheinend der eigentliche Hersteller ist ?!

Da mir weder PZOZ noch Earldom etwas sagt, ist mir dies allerdings auch ziemlich egal. Das Kabel selbst hebt sich aufgrund seiner etwas gröberen Nylon Ummantelung vom Rest des Feldes etwas ab.

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Das Kabel fasst sich etwas drahtig an, was diesem aber auch ein etwas robusteres Gefühl verleiht. Dennoch ist das „Earldom“ recht flexibel.

Dazu kommt, dass die Stecker wie auch schon beim Coolsell Kabel über  Gehäuse aus Metall verfügen.

 

NoName Full New 3 in 1 Cable

Zum Abschluss ein weiteres NoName Kabel. Auch dieses verfügt über eine Ummantelung aus Nylon, dabei fühlt sich dieses aber fast wie ein Seil an.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-4

Rein vom Gefühl würde ich sagen, dass dies das dickste Kabel im Vergleich ist.

Ansonsten gibt es nichts Ungewöhnliches zu erwähnen.

 

Generelles 

Wichtig, alle Kabel sind natürlich nicht Apple MFI Zertifiziert. Das heißt es kann passieren, dass die Kabel plötzlich nicht mehr mit dem iPhone funktionieren, es kann aber auch sein, dass diese auf ewig keinerlei Probleme machen.

Eine MFI Zertifizierung ist teuer, ziemlich teuer, weshalb die meisten günstigen Kabel auf diese verzichten.

Zum Zeitpunkt des Tests funktionierten alle Kabel mit meinem iPhone 6+.

Datenübertragungen sind im übrigen NUR mit dem Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable und dem NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel für ca. 1,63€ möglich und dort auch nur über die microUSB Verbindung.

 

Die Ladegeschwindigkeit 

Für den Ladetest verwende ich ein Xiaomi MI5, ein Samsung Galaxy S7 Edge und ein iPhone 6+.

Hierbei messe ich wie schnell das jeweilige Kabel das passende Smartphone laden kann. Als Ladegerät kommt ein AUKEY 6 Port Ladegerät zum Einsatz. 

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Puh, das ist ziemlich traurig, gerade die Kabel mit drei Kabelsträngen versagen völlig beim Laden.  Je nachdem erreichen die Kabel nur einen Ladestrom von 0,5-1A. Dies ist extrem wenig und fast nicht brauchbar!

Die beiden Kabel welche mit der Adapter Methode arbeiten, kommen hier deutlich besser weg.

Das Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable ist hier eindeutig der Testsieger und liefert durchaus gute Ladegeschwindigkeiten.

Warum sind die Kabel mit drei Kabelsträngen so langsam? Ich kann mir dies nur wie folgt erklären. Bei einem Test mit einem einfachen Widerstand schnitten diese Kabel nichtmal so schlecht ab, aber der Kabelquerschnitt ist zu mehr als den 0,5 bzw. 1A in der Lage.

Ich vermute die niedrige Ladegeschwindigkeit ist eine Art Schutz-Methode. Es ist ja theoretisch möglich drei Geräte gleichzeitig zu laden (auch wenn ich davon abraten würde). Drei Smartphones gleichzeitig, mit vollem Tempo, würden jeden USB Port und vielleicht sogar die USB Verbindung selbst überlasten.

Durch die extrem langsame Ladegeschwindigkeit ist dies nicht möglich.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-10

Wie wird dem Smartphone mitgeteilt, dass dieses nur langsam laden soll? Den drei USB Kabeln mit drei Kabelsträngen fehlen die Datenadern, bzw. diese laufen ins Leere.

Wenn dies der Fall ist, schalten Smartphones in den „Langsam- Laden- Modus“.  Dies ist auch sinnvoll denn es würden sich ja drei Geräte gegebenenfalls eine Datenader teilen, dies könnte sogar die Geräte beschädigen.

Daher ist es sinnvoll diese wegzulassen.

Im Übrigen Quick Charge funktioniert mit diesen Kabeln mangels Datenadern auch nicht.

 

Fazit

Leider fällt das Fazit zu den 3 in 1 Kabel mit microUSB, Lightning und USB C eher mäßig positiv aus.

Alle Kabel, welche jeweils die Stecker an eigenen Kabelsträngen hatten, haben völlig beim Laden versagt.

Sollten also auch mal ähnliche Kabel bei Amazon auftauchen, ist hier ebenfalls Vorsicht geboten.

Jedoch gibt es auch einen Testsieger welcher durchaus zu empfehlen ist. Das Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable liefert eine vernünftige Haptik und gute Ladeleistung und das zu einem Preis von unter 4€.

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Solltet Ihr es also mal satt haben immer drei Kabel mit Euch herum zu schleppen, probiert das Mcdodo 3 in 1 Kabel aus Asien aus. Was hat man bei einem Preis von 4€ zu verlieren?

Alternativ kann man auch zum noch günstigeren „NoName“ 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel greifen. Dieses hat mich zwar von der Haptik nicht überzeugt und auch die Ladeleistung war eher mäßig, aber dennoch ist das Kabel brauchbar, gerade zum Preis von lediglich rund 1,60€.

Kleine Anmerkung zur Sicherheit solcher Kabel. Man hört ja gelegentlich über „Probleme“ mit USB C Kabeln, alle hier getesteten Kabel funktionierten bei mir Problemlos. Ich kann natürlich keine Garantie übernehmen jedoch gehe ich nicht davon aus das die Kabel Probleme machen werden da hier keine Datenübertragung oder „USB C Power Delivery“ möglich ist, was meist in solchen fällen die Probleme ausgelöst hat.

 

EDIT: 

Ich habe gerade entdeckt das dort einige Kabel anscheinend auf Amazon aufgetaucht sind.

Das NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel welches bei AliExpress noch ca. 1,63€ kostete wird hier für rund 9€ angeboten unter dem Namen “ yugee® 3-in-1-Ladekabel MULTI Steckdose“ (ich nehme an das dies das selbe ist).

Auch das NoName Full New 3 in 1 Cable bei AliExpress noch für ca. 2,87€ wird anscheinend bei Amazon unter dem Namen 3 in 1 Micro USB Ladekabel, Rephoenix Type C Lightning Kabel für rund 10€ verkauft.

 

VAVA Flex Ohrhörer im Test

VAVA ist ein neuer Händler/Hersteller auf der Amazon Plattform. Anscheinend gehört VAVA in irgendeiner Form zu RAVPower/TaoTronics aber dazu habe ich keine Bestätigung.

Jedoch haben mich die VAVA Flex Ohrhörer mächtig neugierig gemacht. Ich liebe es Kopfhörer und Ohrhörer auszuprobieren, daher habe ich diese auf meine eigenen Kosten einmal bestellt.

VAVA Flex Ohrhörer Test-20

Können die VAVA Flex mit eingebauten „Equalizer“ im Test überzeugen?

Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

VAVA hat bei der Präsentation der Ohrhörer sich mächtig Mühe gegeben. Diese werden in einer einfachen schwarzen Box geliefert, welche nur den stilisierten VAVA Schriftzug aufgedruckt hat.

VAVA Flex Ohrhörer Test-2

Im Inneren finden für zuerst die Ohrhörer in einer Schaumstoffmatte. Unter diesen befindet sich eine Hartschalen -Transportbox mit weiteren Aufsätzen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-4

Insgesamt liefert VAVA drei Sets verschieden großer Aufsätze für die Ohrhörer mit.

 

Die VAVA Flex im Test

Optisch sind die VAVA Flex recht klassisch aber edel gehalten. Die Ohrhörer bestehen fast vollständig aus Aluminium. Dabei ist das Gehäuse klassisch Rund gehalten. Lediglich der vordere Teil ist aus Plastik, dies hat aber auch einen guten Grund.

VAVA Flex Ohrhörer Test-6

Die VAVA besitzen einen „Equalizer“, ähnlich wie beispielsweise die Sennheiser IE80. Der Frontteil der Ohrhörer lässt sich ein Stück weit drehen um die Intensität des Basses zu ändern, mehr dazu später.

Die Felx setzten auf ein einfaches Gummikabel, welches allerdings optisch etwas interessanter gestaltet ist. Unterhalb des durchsichtigen Gummis kann man eine Texturierung erkennen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-7

Das Kabel selbst ist recht flexibel, aber auch nicht übermäßig dick, ich würde es mal als passend bezeichnen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-8

Wie üblich bringen die Ohrhörer auch eine Kabelfernbedienung mit. Diese besitzt neben den drei Tasten auch noch ein Mikrofon.

Die Teufel Move Pro Ohrhörerim Test

Teufel hat mit den Move Pro im Zuge der IFA Vorbereitungen seine neusten „High End“ in-Ears der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dabei sind die Move Pro mit rund 120€ preislich nochmal ein gutes Stück über den normalen Move angesiedelt.

Teufel Move Pro Test-20

Aber lohnt es sich wirklich 120€ für die Teufel Move Pro auszugeben? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Die Teufel Move Pro werden in einer aufwendigen Box geliefert. Hierbei hat sich Teufel außerordentlich viel Mühe gegeben einen möglichst hochwertigen ersten Eindruck zu vermitteln.

Teufel Move Pro Test-2

Neben den Ohrhörern selbst, liefert Teufel drei Sets Aufsätze in verschiedenen Größen inklusive Aufbewahrungsröhre und eine sehr hochwertige Transportbox für die Ohrhörer selbst.

Diese Aufbewahrungsröhre ist etwas Einmaliges und auch eine sehr gute Lösung für die Aufbewahrung der nicht benötigten Aufsätze. Bei mir verschwinden diese nicht benötigten ansonsten meist nach einer Weile.

Teufel Move Pro Test-4

Zudem ermöglicht diese Röhre das leichtere Reinigen der Aufsätze. Einfach die Röhre mit Wasser und Spülmittel füllen und schütteln.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das unkomplizierte zur Verfügung stellen der Ohrhörer.

 

Die Teufel Move Pro

Optisch sind die Move Pro recht schlicht und elegant gehalten. Dementsprechend unterscheiden sich diese deutlich von den normalen Teufel Move Ohrhörern, welche in den Firmenfarben gehalten sind.

Teufel Move Pro Test-5

Die Move Pro setzten hingegen auf eine klassische Aluminium Optik. Auch das Kabel wirkt sehr schön metallisch, dies liegt an einer Art Metallummantelung welche durch das Gummi sichtbar ist.

Allgemein wirkt das Kabel sehr schön flexibel und ausreichend dick.

Teufel Move Pro Test-7

Die Ohrhörer selbst bestehen vollständig aus Aluminium und besitzen lediglich ein kleines „T“ auf der rückwärtigen Öffnung, als optischen Akzent. Die Move Pro sind trotz der hochwertigen Materialien dennoch nicht übermäßig schwer.#

Qualitativ habe ich nur einen Kritikpunkt, die Kabelfernbedienung. Diese besitzt, wie meist üblich, eine Taste und ein Mikrofon, ist allerdings qualitativ den restlichen Ohrhörern nicht würdig.

Teufel Move Pro Test-12

Teufel setzt hier auf normales Plastik, was soweit noch OK wäre, jedoch wackelt die Taste etwas. Dies erzeugt ein leichtes „Klacken“ was soweit nicht beim Musikgenuss stört aber nicht zum sonst qualitativ hochwertigen Eindruck der restlichen Ohrhörer passt.

 

Tragekomfort 

Die Teufel Move Pro sind ziemlich durchschnittliche Ohrhörer was den Tragekomfort angeht. Diese besitzen die übliche in-Ear Passform und Größe.

Dabei gibt es keine Hilfsmittel wie einen „Ohrhaken“, wie man diesen bei Sport in-Ears des öfteren sieht, oder irgend einen Bügel welche für einen festeren Sitz sorgen.

Für normale Aktivitäten halten die Teufel Move Pro ganz gut in den Ohren, dies liegt am langen Ohrkanal. Für Sport würde ich sie allerdings nicht oder nur bedingt empfehlen.

Das liegt auch an den leicht hörbaren Kabel-Geräuschen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Die Move Pro klingen um ehrlich zu sein genau so wie ich es von einem Teufel Produkt erwartet habe.

Teufel Move Pro Test-16

Die Ohrhörer besitzen einen recht warmen und gemütlichen Klang, gepaart mit einem knackigen Bass.

Dabei sind die Höhen durchaus klar, aber tendenziell eher von der etwas weicheren Sorte. Zischlaute oder Ähnliches fallen bei den Move Pro nicht negativ auf.

Teufel Move Pro Test-13

Mitten werden erfreulicherweise sauber und detailliert dargestellt. Jedoch die größte Stärke der Move Pro ist der Bass, welcher ganz klar im Mittelpunkt steht.

Hierbei ist dieser allerdings weiterhin recht kontrolliert. Es handelt sich bei den Teufeln also nicht um „Bass über alles“ Ohrhörer. Dieser ist zwar schon recht intensiv, dafür aber auch qualitativ 1a und übersteuert auch bei hoher Lautstärke nicht.

Teufel Move Pro Test-17

Woran man ebenfalls merkt, dass es sich hier um ein Premiumprodukt handelt, ist die dargestellte Bühne. Zwar ist diese nicht übermäßig breit aber ziemlich tief.

Man hört in diversen Songs wie sich einzelne Instrumente etwas von der restlichen Musik ablösen, eine etwas tiefere Position im Raum einnehmen.

Besonders ist mir dies z.B. bei „Who is It“ von Michael Jackson oder „Hero“ von Elizaveta aufgefallen.

Grundsätzlich machen die Move Pro aber gerade in aktueller Pop Musik eine sehr gute Figur. Hierbei liegen den Ohrhörern gerade Songs mit einem recht klaren Bass wie z.B. Cold Water von Major Lazer oder Can´t Stop the Feeling von Justin Timberlake.

 

Fazit zu den Teufel Move Pro

Für Liebhaber von einem etwas lebendigeren Sound sind die Move Pro definitiv zu empfehlen.

Die Ohrhörer punkten durch einen kräftigen Bass und eine schöne Sound Stage, zwar gibt es noch Ohrhörer auf dem Markt welche durch feinere und brillantere Höhen punkten aber dann ist man auch gerne nochmal eine Preisklasse über den Move Pro.

Teufel Move Pro Test-22

Wo wir beim Preis sind, die Move Pro kosten bei Teufel rund 120€, damit sind diese schon in der gehobenen Preisklasse.  Grundsätzlich geht der Preis verglichen mit der Konkurrenz in Ordnung, sofern die Ohrhörer auch langfristig halten (im Bezug auf das Kabel). Leider kann ich dies nur schlecht nach so kurzer Zeit beurteilen aber klanglich passen die Move Pro in die 100€ Preisklasse.

Von daher Daumen hoch für die Teufel Move Pro!

Teufel Move Pro

Business WLAN für daheim, der Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test

WLAN ist oftmals so eine Sache. Nur weil ein WLAN Router teuer oder hervorragende technische Daten hat, heißt dies noch lange nicht das dieser auch gut ist.

Selbst die teuersten WLAN Router leiden ab und zu unter „Problemen“, ob nun kleinere Hänger oder das Verbinden dauert länger als es normal wäre usw.

Selbst der 450€ teure Linksys EA9500 welchen ich primär verwende, kennt trotz einer hervorragenden Leistung solche kleineren Probleme.

Wenn man nun etwas in den Untiefen des Internets sucht, stolpert man gegebenenfalls über die Marke Ubiquiti.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-13

Ubiquitis Produkte richten sich primär an Business Kunden, aber das ist ja kein Grund diese Geräte nicht auch in den eigenen vier Wänden zu nutzen oder?

Da ich neugierig war, habe ich mir den günstigen UniFi AP AC Lite bestellt, hier nun meine Erfahrungen mit diesem!

 

Technische Daten

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt, Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite ist ein AccessPoint und kann auch nur als solch einer eingesetzt werden.

Jedoch denke ich, dass dies für die meisten Nutzer kein Problem ist, ganz im Gegenteil. So gut wie jeder hat in Deutschland ein Modem+Router von seinem Internet Anbieter bekommen. Verwendet dies einfach weiter, also ja, der Ubiquiti UniFi AP AC Lite lässt sich problemlos an eine vorhandene Fritzbox oder Ähnlichem anschließen.

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Ubiquiti UniFi AP AC Lite ist zweckmäßig. Es handelt sich um einen einfachen braunen Karton mit Umschlag.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-1

Im Inneren finden wir den UniFi AP AC Lite, wie auch diverse Schrauben für die Wand-Monatage, eine Rückenplatte, das Netzteil und eine Anleitung.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-3

LAN Kabel liegen nicht bei! Ihr benötigt für den UniFi AP AC Lite im übrigen zwei Stück, warum dazu später mehr.

 

 

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test

Optisch unterscheidet sich der Ubiquiti UniFi AP AC Lite massiv von den meisten anderen Geräten auf dem Markt.

Es handelt sich um eine kleine runde „Scheibe“. Externe Antennen oder irgendwelche anderen auffälligen optische Elemente sucht man, abseits der Runden LED in der Mitte, vergebens.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-4

Auch die Anschlüsse sind unspektakulär. Der UniFi AP AC Lite besitzt lediglich einen LAN Port.

Wie wird dann der Ubiquiti mit Strom versorgt? Gut das Ihr fragt, der UniFi AP AC Lite nutzt PoE also Power over Ethernet.

Es liegt ein Netzteil bei in welches Ihr das LAN Kabel von Eurem Router/Switch einsteckt und auf der anderen Seite ein weiteres, welches dann zum UniFi AP geht.

Über dieses eine LAN Kabel werden Strom und Daten übertragen. Dies hat den Vorteil, dass auch nur ein Kabel zum AccessPoint geht, was bei der Wandmontage sehr praktisch ist.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-5

Auch kann man so den AP etwas freier positionieren. Wichtig das LAN Kabel zum Ubiquiti sollte nicht übermäßig lang sein aber grundsätzlich funktioniert die Sache ganz gut (es wird auch kein spezielles LAN Kabel oder Ähnliches benötigt).

Die Wandmontage geht mit dem Ubiquiti UniFi AP AC Lite kinderleicht. Einfach die beigelegte Platte an die Wand schrauben und denn den Access Point drauf drehen.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung ist etwas „speziell“ bei dem Ubiquiti. Schließt das Gerät zuerst an den Strom/Netzwerk an.

Ladet Euch dann die Controller Software von der Ubiquiti Seite herunter, diese ist für so ziemlich alle Betriebssysteme verfügbar.

https://www.ubnt.com/download/unifi

Hier gibt es zum einen die UniFi v4.8.20 Controller for XYZ oder die UniFi v5.0.7 Controller for XYZ Software.

Ich hatte die erste Einrichtung mit der v4.8.20 Version durchgeführt, da ich einfach übersehen habe, dass es bereits v5.0.7 gibt.

Grundsätzlich ist die Einrichtung und Installation simpel, hier benötigt es nicht viel Erklärung.

Wählt das Land aus in dem Ihr seid, den Access Point den Ihr verwalten wolltet, WLAN Name und Passwort und den Benutzernamen für die Software.

Fertig.

 

Die Software

Erst einmal etwas Grundsätzliches:

Ihr könnt den Ubiquiti UniFi AP AC Lite NUR von dem Computer aus verwalten mit dem Ihr diesen eingerichtet habt.

Die Software läuft in einer Art lokalem Webserver, heißt, Ihr könnt auch mit anderen Computern auf den Controller zugreifen sofern der Computer mit der Software auch gerade läuft.

Bildschirmfoto 2016-08-23 um 17.24.56

Solltet Ihr einen Home Server besitzen, könnte es also Sinn machen die Software auf diesem zu installieren.

Das Loggen von Verbindungsinformationen, also welcher Client gerade wie viel Netzwerk frisst usw. funktioniert NUR wenn auch der Computer mit der UniFi Controller gerade läuft.
Die Software ist nicht nur für einen Ubiquiti UniFi AP gedacht sondern um viele Access Points gleichzeitig zu verwalten.

Bildschirmfoto 2016-08-23 um 17.25.09

Natürlich ist es kein Problem nur einen Access Point mit dieser zu verwalten.

 

Nach Aufrufen der Controller Software/Webinterface wird schnell klar, dass es sich beim Ubiquiti UniFi AP AC Lite um ein professionelles Produkt handelt.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-4

Die Mehrheit der Features sind für große Öko Systeme gedacht mit mehreren Ubiquiti Produkten.

Aber beginnen wir am Anfang. Die Basis Funktionen wie WLAN Name ändern oder Ähnliches sind natürlich vorhanden aber in diversen Untermenüs versteckt.

Der Gedankengang ist sicherlich, dass man das ganze einmal einrichtet und dann niemals den Namen des WLANs ändert.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-8

Von Haus aus besitzen sowohl das 2,4GHz Band wie auch das 5GHz Band die selbe SSID, dies lässt sich aber im Konfigurationsmenü des Access Points ändern.

Hier ist ein weiteres sehr interessantes Feature versteckt, nämlich „RF Environment“.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-15

RF Environment misst die Umgebung genau durch und sagt Euch welche WLAN Bänder Ihr nutzen solltet. Dabei schaut der Ubiquiti UniFi AP AC Lite nicht nur nach anderen WLAN Netzen in der Umgebung, sondern auch nach anderen Störquellen.

Die Controller Software sollte das Herz von jedem Statistikfreund höher schlagen lassen. Es wird protokolliert wie viele Daten jeder Client und auch bei der Nutzung jeder Access Point verbraucht hat.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-33

Dabei ist es sogar möglich eine Karte der Umgebung hochzuladen und den bzw. die Access Points zu platzieren um eine „Heat Map“ zu erhalten. Dies ist vermutlich für Firmen interessanter als für die Privatperson, da sich so gut ermitteln lässt in welchen Bereichen eine besonders hohe Nachfrage an WLAN ist.

Unterm Strich bietet die UniFi Controller Software viele Überwachungs -und Kontrollfunktionen welche aber für Privatnutzer nur bedingt Sinn machen.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-35

Zwar finde ich die Software optisch durchaus brauchbar, jedoch für absolute Neulinge könnte Sie etwas verwirrend sein.

 

Leistung 

Mit 300MBit/s auf der 2,4GHz Frequenz und 867MBit/s auf der 5GHz Frequenz gehört der Ubiquiti UniFi AP AC Lite eher der Einsteigerklasse an.

Wobei man hier auch ganz klar dazu sagen muss, dass kaum ein Client mehr als dies überhaupt unterstützt. Nur wenige PCIe WLAN Karten schaffen mehr als 867MBit/s.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-10

Daher bietet der UniFi AP AC Lite eine sehr vernünftige theoretische Performance.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? 

Hierfür lade ich eine 5GB Datei auf mein NAS im lokalen Netzwerk rauf und wieder runter. Dabei nutze ich insgesamt vier verschiedene WLAN Empfänger, eine TP-LINK 9E PCIe Netzwerkkarte, eine Intel ac 7260 WLAN Karte, ein Apple MacBook Pro (late 2013) und ein Samsung Galaxy S7 Edge.

Die TP-LINK WLAN Karte repräsentiert dabei den „High-End“ Bereich, die Intel Karte einen klassischen Notebook WLAN Empfänger, das MacBook ein Apple Produkt und das S7 Edge ein aktuelles High End Smartphone.

Die Empfänger befinden sich in ca. 2-3 Metern zum WLAN Sender, damit zeigt dieser Test „Optimal“- Bedingungen.

Vergleichswerte findet Ihr in allen meinen anderen Tests zu WLAN Routern/Access Points.

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Das der Ubiquiti UniFi AP AC Lite keine Rekorde knackt war so zu erwarten. Jedoch ist die Performance durchaus ordentlich.

Beim Samsung Galaxy S7 Edge und bei der Intel WLAN Karte erreicht der Ubiquiti UniFi AP AC Lite beispielsweise fast die gleiche Performance wie ein 450€ Linksys EA9500.

Erst in Kombination mit dem TP-LINK 9E und dem Apple Macbook sieht man einen deutlichen Unterschied zu den High End WLAN Routern.

Trotzdem mit maximal rund 50MB/s auf dem 5GHz Band liefert der UniFi eine sehr gute Performance welche auch auf mittlerer oder sogar hoher Distanz für Full HD oder 4K Video Streaming ausreichen sollte.

Angaben in MB/s, größer = besser
Angaben in MB/s, größer = besser

Für vermutlich 90% aller Nutzer wird die gebotene Leistung ausreichen.

Kleine Anmerkung, etwas was man sehr schwer messen kann, ist die gefühlte Performance. Dazu gehört auch wie lange das Verbinden mit dem Netzwerk dauert, vielleicht kennt Ihr das, bei manchen Routern kann es einige Sekunden dauern bis man mit dem Netzwerk verbunden ist.

Das ist beim UniFi AP AC Lite nicht der Fall, mir ist noch kein WLAN Router/Access Point über den Weg gelaufen mit dem man sich so schnell und problemlos verbunden hat, wie mit dem Ubiquiti. Meist ist die Verbindung gefühlt sofort oder in unter einer Sekunde hergestellt.

Angaben in MB/s, größer = besser
Angaben in MB/s, größer = besser

Auch Störungen oder „Schluckauf“ konnte ich bisher noch nicht bemerken, wie man es auch bei High End Geräten ab und zu mal hat. Allgemein habe ich selten so einen sauber laufenden Router/Access Point gesehen.

 

Reichweite 

Zwar besitzt der Ubiquiti UniFi AP AC Lite keine externen Antennen aber dennoch ist die Reichweite erstaunlich hoch.

Im direkten Vergleich konnte dieser sogar den Linksys EA7500 schlagen, was erstaunlich ist.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-6

Zwar kann er nicht ganz mit der Königsklasse in Punkto Reichweite mithalten (also dem Linksys EA9500, Netgear X4S usw.) aber in der 100€ Preisklasse habe ich noch nichts gesehen was mehr Fläche abdeckte.

 

Stromverbrauch 

Ubiquiti gibt den Stromverbrauch mit 6,5W an, messen konnte ich 4,3W was erfreulich wenig ist.

Zwar könnt Ihr damit rechnen, dass der Verbrauch bei einem duzend Clients sicherlich nochmal etwas steigen wird, aber dennoch 4,3W „Basis“ mit zwei verbunden Empfängern ist ein guter Wert.

Zum Vergleich der Linksys EA7500 verbraucht rund 6,1W, der Netgear R6400 rund 9,1W oder der Synology RT1900ac 10,7W.

 

Fazit zum Ubiquiti UniFi AP AC Lite

Eigentlich ist das Fazit zum Ubiquiti UniFi AP AC Lite sehr positiv, jedoch würde ich den Access Point nicht jedem empfehlen.

Beginnen wir mit dem Positiven, der Access Point ist recht flott (auch wenn es noch deutlich schnellere Geräte gibt), besitzt eine gute Reichweite, eine Software mit unglaublichen Statistikfunktionen und punktet allgemein durch eine sehr gute Stabilität.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-12

Gerade Letzteres ist immer schwer zu messen. Viele WLAN Router/Access Points von anderen Marken sind auf das Maximum an Leistung und Features getrimmt. Darunter leidet selbst bei den besten Geräten oftmals die Stabilität. Damit meine ich nicht mal Abstürzte aber ganz kurzes Einbrechen der WLAN Performance was sich dann meist innerhalb von wenigen Sekunden auch wieder gibt, vielleicht kennt Ihr ähnliche Situationen.

In diesem Bezug bot der Ubiquiti UniFi AP AC Lite in meinem Test und im Alltagseinsatz die so ziemlich beste Stabilität die ich bisher gesehen habe.

Aber warum kann ich den AP nicht jedem empfehlen? Die Software bietet zwar eine große Funktionsvielfalt wird aber Einsteiger gnadenlos überfordern.

Zudem benötigt man um alle Möglichkeiten, die die Software bietet, nutzen zu können einen Server auf welchem die Controller Software permanent läuft.

Zwar ist das nicht zwingend nötig aber die Software ist ein großer Teil des Gesamtpakets des Ubiquiti UniFi.

Ich denke für den „Normalnutzer“ welcher einen einfachen Router/Access Point sucht, wird ein normales Gerät von Netgear wie z.B. der Netgear R6220 seinen Job genauso gut machen.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-13

Solltet Ihr Euch allerdings etwas besser auskennen mit „Netzwerk- Kram“ oder solltet Ihr vielleicht sogar ein kleines Geschäft/Büro haben, in dem mehrere Access Points zum Einsatz kommen, kann ich den Ubiquiti UniFi AP AC Lite nur empfehlen!

Die Leistung ist erstaunlich und vor allem der Preis. Im Normalfall zahlt man für „Business“ Geräte immer einen dicken Aufpreis.

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite kostet allerdings nur 85€ (zum Zeitpunkt des Tests) was verglichen mit der Konkurrenz ein sehr fairer Preis ist.

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// bei Jacob Elektronik direkt /// bei Geizhals 

Ubiquiti UniFi AP AC Lite

Tennmak Red Ohrhörer aus China im Test

Ihr werdet sicherlich schonmal von Tenmak dem berühmten Ohrhörer- Hersteller gehört haben? Nicht? Gut dann bin ich nicht alleine.

Auch mir war Tennmak vor diesem Test nicht bekannt. Jedoch weiß ich aus Erfahrung, dass es in China jede Menge Hersteller von guten Ohrhörern gibt, die in Europa völlig unbekannt sind, siehe KZ/QKZ.

Tennmak Red Ohrhörer Test-14

techtest.org. Nun war ich in diversen Foren über Tennmak gestolpert, die  dort wohl einen recht guten Eindruck hinterlassen haben.

Da ich sowieso mal wieder etwas aus China bestellen wollte, habe ich die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer mal mit ins Paket gelegt.

Hat es sich gelohnt diese 17€ Ohrhörer zu bestellen? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Ich habe wie mittlerweile üblich bei Gearbest bestellt und die Bestellung ist innerhalb von rund 10 Tagen problemlos angekommen (nein, werde nicht dafür bezahlt das zu sagen).

Hier kosten die Ohrhörer 18,19€ was ein gutes Stück unter der Zollgrenze ist. Alternativ könnt Ihr natürlich auch bei AliExpress und Co. schauen ob Ihr noch einen günstigeren Preis findet(18,19€ scheint aber wohl schon so ziemlich das Minimum zu sein).

Die Ohrhörer werden in einer kleinen Blechdose geliefert, welche mich ein wenig an so eine Dose erinnert in der Pfefferminzbonbons oftmals verpackt sind.

Im Inneren sind die Ohrhörer und insgesamt drei Sets Ohrpolster in diversen Größen.

 

Die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer im Test

Die Tennmak Dulcimer Ohrhörer sind in einer auffälligen roten Farbe gehalten. Dies gilt zum einen für die Ohrhörer selbst, wie auch für das schöne Flachbandkabel, welches recht hochwertig zu sein scheint.

Tennmak Red Ohrhörer Test-2

Die Ohrhörer sind an sich jedoch recht unspektakulär. Die Tennmak besitzen die übliche in-Ear Ohrstöpselform und sind zudem relativ klein, dafür ist der Ohrkanal recht groß.

Tennmak Red Ohrhörer Test-4

Jedoch auf den ersten Blick hätte ich nicht gesagt, dass es sich hierbei um „spektakuläre“ oder besondere Ohrhörer handelt.

Tennmak Red Ohrhörer Test-7

Wie es mittlerweile üblich ist, besitzen die Tennmak Dulcimer auch eine Kabelfernbedienung mit einer Taste und einem Mikrofon.

 

Tragekomfort

Ich würde sagen die Tennmak Dulcimer sind ziemlicher Standard was den Tragekomfort angeht. Nur für Nutzer welche sehr kleine Ohrkanäle haben, könnten die Tennmak etwas unbequem sein.

Tennmak Red Ohrhörer Test-5

Ansonsten wird vermutlich niemand Probleme mit diesen Ohrhörern haben. Für Sport sind sie im Übrigen weniger geeignet.

 

Klang 

Nachdem ich mir die Tennmak an diversen Quellen angehört habe, kann ich durchaus verstehen warum Leute diese Ohrhörer mögen.

Die Tennmak Dulcimer besitzen eine hervorragende Dynamic und Lebendigkeit im Klang. Höhen sind glasklar und die Bässe erstaunlich kräftig.

Tennmak Red Ohrhörer Test-9

Gerade letztere sind relativ präsent. Wer also etwas mehr Bass mag, wird die Tennmak lieben. Hierbei könnte allerdings der Bass für Freunde vom neutralen Klang fast schon etwas zu viel sein.

Teilweise drängt dieser sich schon etwas in den Mittelpunkt des Klangbildes. Jedoch meine ich das nichtmal negativ. Dies gibt den Ohrhörern einen gewissen Vortrieb und Power. Musik macht Spaß mit den Tennmak zu hören.

Tennmak Red Ohrhörer Test-13

Man darf aber auch keinen „Beats“ Klang erwarten, es gibt ganz klar Ohrhörer, welche von der reinen Masse nochmal ein gutes Stück mehr Bass liefern.

Dazu kommen hier noch die sauberen und klaren Höhen, die das Klangbild etwas abrunden.

Auch die dargestellte Bühne ist soweit vollkommen in Ordnung. Zwar würde ich hier immer noch die KZ ATE vorziehen aber dennoch ist das mehr als solide was die Tennmak auch in diesem Bereich liefern.

 

Fazit zu den Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer

Die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer sind definitiv ein paar der besten günstigen China Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte und gerade wer einen ausgeprägten Bass mag, könnte dieses Modell sehr zu schätzen wissen.

Tennmak Red Ohrhörer Test-11

Es fällt mir recht schwer eine gute oder vielleicht sogar Alternative zu nennen, was definitiv für die Tennmak Ohrhörer spricht.

Am ehesten kommen die KZ ZS1 an die Tennmak Dulcimer. Der Bass der ZS1 ist noch etwas runder dafür die Höhen weniger brillant. Auch die KZ ED4 ähneln den Tennmak sehr (die Höhen der ED4 etwas schärfer und der Bass quantitativ stärker, Qualitativ aber vielleicht ein wenig schwächer).

Aber ansonsten wir es schwer, vielleicht noch die Xiaomi Hybrid oder die KZ ATE aber beide haben nochmals eine ganz andere Klangsignatur.

Kurzum die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer sehen vielleicht nicht so spektakulär aus, klingen aber erstaunlich gut.

Die Sony MDR-100AAP Kopfhörer im Test, besser geht es kaum!

Vor ein paar Wochen habe ich mir die Sony MDR-100ABN als meine neuen Bluetooth Kopfhörer zugelegt.

Diese sind mit 299€ nicht unbedingt günstig, haben mich aber im Test überzeugt. Daher war ich sehr neugierig geworden als ich die Sony MDR-100AAP entdeckte.

Hierbei handelt es sich augenscheinlich um die Sony MDR-100ABN nur ohne Noise Cancelling und ohne Bluetooth.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-14

Das Erstaunliche ist, dass die Sony MDR-100AAP nur 120€ kosten. Aber kann das wirklich sein, dass die MDR-100AAP und MDR-100ABN gleich klingen aber der eine nur aufgrund von Bluetooth und Noise Cancelling 179€ Aufpreis kostet?

Diese Frage versuche ich in folgendem Test der Sony MDR-100AAP Hear your Colours zu klären!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die schwerste Entscheidung beim Kauf der Sony MDR-100AAP Hear your Colours ist sicherlich die Farbe.

Sony bietet die Kopfhörer in, aus meiner Sicht, fünf wirklich klasse Farben an. Angefangen beim klassischen Schwarz über etwas buntere Farben wie bordeaux, rot, gelb bis hin zum sehr ungewöhnlichen Viridianblau.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-2

Ich habe mich diesmal für das „klassische“ Schwarz/Grau entschieden.

Dementsprechend ist auch das Zubehör abgestimmt. Sony legt ein austauschbares Kabel, passend in Grau, wie auch eine kleine Stofftasche mit in den Lieferumfang.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-3

Die Verpackung selbst ist hochwertig gemacht aber nicht weiter aufregend.

 

Die Sony MDR-100AAP Hear your Colours

Schlichte Eleganz ist hier das Motto von Sony, lediglich die Farbe soll die Kopfhörer von der Masse absetzten. Dies machen die diversen Farben aber auch sehr gut.

Selbst die schwarz/graue Version besitzt einen wirklich hochwertigen, fast schon metallischen Schimmer.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-4

Je nach Lichteinfall wirken die Kopfhörer völlig unterschiedlich, dies ist natürlich bei den bunten Versionen noch etwas ausgeprägter.

Ich finde man sieht den Sony durchaus an, dass diese ein etwas hochwertigeres Produkt sind und keine Billigkopfhörer.

Sony hat aus meiner Sicht die Optik der MDR-100AAP perfekt getroffen.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-5

Aber auch die Haptik ist hervorragend.

Die Rückseite der Ohrmuscheln fühlt sich nach Aluminium an. Dies verwundert mich etwas denn bei den 179€ teureren Sony MDR-100ABN setzte Sony auf eine Rückseite aus Kunststoff?!

Die restlichen Teile sind aber auch hier eindeutig aus einem matten Plastik gefertigt.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-7

Das Kabel der Kopfhörer ist im Übrigen austauschbar und auch der verbaute Stecker in den MDR-100AAP scheint recht robust zu sein.

Die beste Fritz!Box aller Zeiten, die AVM FritzBox 7580 im Test

Gefühlt die Hälfte aller Deutschen nutzen eine FritzBox. Dies liegt natürlich am verbauten DSL Modem und der Voice over ip Fähigkeit, die mehr oder weniger einzigartig ist, wenn man von den Telekom Speedports und den neueren TP-LINK Geräten absieht.

Jedoch hatten Fritzboxen auch Schwächen, die größte war das eher mäßige WLAN. Nun hat AVM seine neue FritzBox 7580 vorgestellt, welche gerade beim WLAN ordentlich nachgebessert haben soll.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-15

Kann die AVM FritzBox 7580 im Test überzeugen und lohnt sich vielleicht ein Umstieg von der etwas älteren 7490?

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Die AVM FritzBox 7580 ist ein ziemliches Multitalent. Zum einen kann die FritzBox als Router eingesetzt werden, aber auch als Repeater oder mit ein paar Einstellungen (DHCP Server abschalten) als Access Point.

Natürlich bringt die FritzBox 7580 auch ein Modem mit, das bis zu DSL 100.000 unterstützt und VoIP, wichtig die FritzBox 7580 unterstützt im Gegensatz zur 7490 kein analoges Telefon mehr.

 

Die AVM FRITZ!Box 7580 im Test

Optisch ist die FritzBox 7580 ein ziemlicher Umbruch, der Router hat das stehen gelernt. Während die alten FritzBoxen meist lagen und dadurch eine recht große Grundfläche verbrauchten, steht die 7580 aufrecht. Das was wie ein Standfuß aussieht gehört dabei aber fest zum Gerät und lässt sich nicht abnehmen.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-2

Grundsätzlich finde ich allerdings das neue Design deutlich schicker als die alten Geräte. Die FritzBox 7580 wirkt professioneller und hochwertiger.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-3

Die Anschlüsse sind wie üblich auf der Rückseite des Gerätes, mit Ausnahme eines USB 3.0 Ports, welcher auf der Seite angebracht ist.

Bei den Anschlüssen finden wir das Übliche für eine FritzBox, vier GBit LAN Ports, ein WAN Port, der Anschluss für das DSL Kabel und Anschlüsse für insgesamt fünf Telefone. Davon können drei ISDN Telefone und zwei normale analoge Modelle sein.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-4

Beide USB Anschlüsse über welche die 7580 verfügt, sind im Übrigen 3.0 Ports.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-5

Auf der weißen Hochglanzfront befinden sich lediglich fünf Status LEDs, drei Schnellwahltasten sind wiederum auf der Seite angebracht. Hier finden wir eine WPS, WLAN und DECT Taste.

 

Einrichtung und Installation 

Wer schonmal eine FritzBox eingerichtet hat, wird das Spielchen kennen. Die AVM FritzBox 7580 bietet den üblichen Einrichtungsprozess mit einer vollständig deutschen Benutzeroberfläche.

FritzBox 7580-17

Die Internet Einrichtung geht an sich in der Theorie problemlos, leider hatte ich anfangs massive Probleme mit meinem NetCologne Anschluss, der keine Verbindung herstellen wollte. Letztendlich konnte ich die Einstellungen der alten FritzBox 7490 exportieren und bei der 7580 importieren, woraufhin wie von Zauberhand nach x Stunden herum probieren plötzlich alles funktionierte.

FritzBox 7580-3

Die Benutzeroberfläche der FritzBox wird entweder durch Eingabe von fritz.box oder der IP Adresse (192.168.178.1) in Eurem Webbrowser erreicht. Nach Eingabe des Passwortes landet Ihr auf der von FritzBoxen vertrauten Benutzeroberfläche. Von Haus aus hatte meine 7580 die Software Version 6.52, jedoch gab es direkt ein Update auf die Version 6.53.

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Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich sowohl was die Optik aber auch das Featureset angeht in keiner Weise von der 7490. Optisch finde ich zwar die FritzOS Benutzeroberfläche sehr ansprechend, jedoch sind Optionen teilweise etwas zu sehr versteckt in Untermenüs.

Auf Seiten der Funktionen und der Einstellungsmöglichkeiten finden wir ein ziemlich komplettes Bild. Angefangen von den üblichen Einstellungsmöglichkeiten wie Name des WLANs, Passwort usw. über Kinderschutzfunktionen und einen Online Monitor bis hin zu „Cloud“ Features wie MyFritz, was es Euch ermöglicht von außen auf die FritzBox zuzugreifen.

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Positiv muss man auch die AVM Smartphone App erwähnen welche es z.B. ermöglicht mit dem Smartphone über den Festnetzanschluss zu telefonieren.

Etwas merkwürdig sind wiederum die „Öko“ Einstellungen der FritzBox. Von Haus aus sind drei der vier LAN Ports auf 100MBit/s beschränkt um Strom zu sparen. Dies würde ich bei der Nutzung mehrerer verkabelter Geräte empfehlen zu ändern, der Stromsparefekt durch solche Einstellungen ist derart minimal, dass es nicht die reduzierte Leistung rechtfertigt.

 

WLAN Leistung

Mit 800MBit/s auf dem 2,4GHz Band und 1733MBit/s auf dem 5GHz Band liefert die FritzBox 7580 auf dem Papier eine sehr starke Leistung, genau genommen mehr geht aktuell nicht.

Hier muss man aber natürlich ganz klar dazu sagen, dass dies auf dem Papier zwar gut aussieht aber in der Praxis den Meisten kaum etwas bringen wird. Es gibt meines Wissens nach aktuell keine Notebook WLAN Karte welche mehr als 866MBit/s unterstützt und natürlich auch bei Smartphones und Tablets sieht es nicht viel besser aus.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-9

Die 1733MBit/s bringen also eher etwas bei der Nutzung mehrerer Geräte gleichzeitig.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hierfür lade ich eine 5GB Datei auf mein NAS im lokalen Netzwerk rauf und wieder runter. Dabei nutze ich insgesamt vier verschiedene WLAN Empfänger, eine TP-LINK 9E PCIe Netzwerkkarte, eine Intel ac 7260 WLAN Karte, ein Apple MacBook Pro (late 2013) und ein Samsung Galaxy S7 Edge.

Die TP-LINK WLAN Karte repräsentiert dabei den „High-End“ Bereich, die Intel Karte einen klassischen Notebook WLAN Empfänger, das MacBook ein Apple Produkt und das S7 Edge ein aktuelles High End Smartphone.

Die Empfänger befinden sich in ca. 2-3 Metern zum WLAN Sender, damit zeigt dieser Test „optimale“ Bedingungen.

Vergleichswerte findet Ihr in allen meinen anderen Tests zu WLAN Routern/Access Points.

Ist das WLAN der neue Fritzbox in Tradition zu den alten Modellen immer noch so na ja?

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Die AVM FritzBox 7580 ist ein WLAN Monster und kann problemlos mit allen anderen WLAN Routern auf dem Markt mithalten. Mit maximal rund 100MB/s ist sie sogar genau genommen eines der schnellsten Modelle auf dem Markt, zu mindestens in meinem Testsystem.

Aber nicht nur auf dem 5GHz Band bietet die FritzBox eine sehr gute Leistung auch bei 2,4GHz weiß die 7580 zu überzeugen und landet im oberen Mittelfeld.

Fritz 9E 5Fritz 9E 2 Fritz Intel 2 Fritz Intel 5

Unterm Strich bietet der Router eigentlich für alle Anwendungen mehr als genug Leistung. Spielen über WLAN auf eine kurze oder mittlere Distanz ist kein Problem und auch 4K Video Streams sind auf einer größeren Distanz kein Problem, solange man auf dem 5GHz Band ist.

Kleiner Tipp, nutzt die Möglichkeit der FritzBox die WLAN Frequenzen zu scannen und daraufhin die Frequenz zu wählen welche am wenigsten Störquellen hat. Dies kann die WLAN Performance deutlich erhöhen.

 

Reichweite

Die Reichweite der AVM FritzBox 7580 sieht soweit ganz gut aus. Dies ist natürlich eine subjektive Angabe da ich es nicht genau messen kann und sich natürlich die „echte“ Reichweite je nach Umgebung verändert.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-10

Ich würde sagen, dass zum Beispiel ein Netgear immer noch eine bessere Reichweite besitzt, aber verglichen mit der 7490 ist schon eine Steigerung zu erkennen. Hierbei gefällt mir die Reichweite des 2,4GHz Bands noch besser als die des 5GHz Bands.

Trotzdem ein Reichweiten- Monster ist die FritzBox 7580 auch nicht.

Wo die Reichweite und Verbindungsqualität auch zugenommen hat, sogar noch deutlicher, ist beim DECT telefonieren. Hier hatte ich in Kombination mit der älteren FritzBox und dem Fritz!Fon immer kleinere Störungen während des Telefonierens, dies ist besser geworden.

 

DSL Performance

Ich besitze eine DSL 100.000 Leitung von NetCologne, die nicht ganz zu 100% bei mir ankommt. Daher war es durchaus interessant was für eine Veränderung die 7580 verglichen mit meiner „alten“ 7490 bringt.

Und ja es macht einen Unterschied, bei der FritzBox 7490 wurde mit 81000KBit/s/34000KBit/s synchronisiert, bei der FritzBox 7580 mit 85000KBit/s/31500KBit/s.

FritzBox 7580-6 FritzBox 7580-25

Nachtrag: Mit einer aktuellen Beta erhöhte sich die Download Geschwindigkeit bei mir nochmals auf über 90000KBit/s.

Ich habe die Werte natürlich etwas gerundet da es ja auch immer Schwankungen gibt, aber in meinem Fall liefert die 7580 eine bessere Download Performance, dafür aber einen schlechteren Upload.

Unterm Strich ist die Leistung der FritzBox 7580 etwas höher, verglichen mit der 7490, jedoch nicht viel, ich hoffe das AVM da gerade noch etwas  den Upload tun.

Die Stabilität wirkte soweit ganz gut, allerdings hatte ich kleinere „Laggs“, also vielleicht alle 6-12 Stunden, dass es so wirkte als hätte die Box etwas Schluckauf. Beim normalen Websurfen oder Video Streamen viel dies allerdings nicht größer auf.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-16 AVM FritzBox 7580 im Test Review-17 AVM FritzBox 7580 im Test Review-18 AVM FritzBox 7580 im Test Review-19 AVM FritzBox 7580 im Test Review-20

Versteht mich nicht falsch, das ist nicht tragisch. Auch kann ich nicht zu 100% sagen, dass es am Modem der Fritzbox liegt, da es so selten auftritt, dass ich nicht zurückverfolgen kann was genau dies auslöst.

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Trotzdem würde ich die Stabilität als gut einstufen, viele Downloads von diversen Geräten und parallelen Zugriffen haben der 7580 keinerlei Probleme gemacht. AVM hat hier also anscheinend keinen groben Schnitzer eingebaut was die VDSL Leistung angeht.

Jedoch ist die ältere FritzBox 7490 noch ein stück stabiler, ich hatte durchaus den ein oder anderen „lag“ mit der 7580. Ich denke hier ist noch luft nach oben verglichen mit der eigentlich Perfekt laufenden 7490. Jedoch wie man AVM kennt werden hier sicherlich einige Software Updates kommen welche das nochmals verbessern. (kleine Anmerkung diese Spiegelt natürlich die Situation mit meiner Internet Leitung wieder! Es ist also durchaus möglich das die FritzBox bei euch anders läuft!)

Bei dem verbauten Modem handelt es sich im übrigen um das „VRX 318“ von Lantiq.

 

NAS

Grundsätzlich ist die FritzBox 7580 sehr gut ausgestattet was die Möglichkeit angeht Daten im Netzwerk freizugeben.

Zum einen besitzt der Router zwei USB Ports, davon sind beide USB 3.0 Ports, und auch die Software bietet vielfältige Optionen. Angefangen beim erstellen mehrerer Nutzer, über ein einfaches Rechtevergabe -System bis hin zur Möglichkeit über das Internet und „MYFRITZ!“ auf den Speicher zuzugreifen.

Auch ist es möglich Online Speicher einzubinden. Unterm Strich bietet damit die AVM Fritz!Box 7580 ein ziemlich Feature reiches „NAS“ System, wenn doch auch die Performance stimmt.

Leider hackt es hier mal wieder etwas….

In einem Test mit einer externen USB 3.0 SSD erreichte ich lediglich 24MB/s lesend und 10MB/s schreibend. Das sind recht traurige Werte gerade bei einem Kaufpreis von rund 280€.

Unbenannt

Hier wäre das drei- bis sechsfache „normal“.

Von daher auf Seiten der Software top, Performance na ja für ein Dokument und kleinere Bilder OK.

 

Stromverbrauch 

Die FritzBox 7580 besitzt ein 3,5A 12V Netzteil, was damit schon etwas größer dimensioniert ist. Der letztendliche Stromverbrauch hängt natürlich von der Anzahl der LAN und WLAN Geräte ab usw. aber rechnet mal mit ca. 14W.

Das ist aus meiner Sicht OK, zwar gibt es Router mit einer ähnlichen Performance und einem geringeren Verbrauch aber diese haben dann kein Modem eingebaut.

 

Fazit zur AVM Fritz Box 7580

Mit der Fritz!Box 7580 liefert AVM ein wirklich starkes Gesamtpaket. Dies beginnt bei der reichhaltigen Software, geht über das gute DSL Modem und endet bei einer sehr starken WLAN Performance.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-15

Gerade letztere ist verglichen mit älteren FritzBoxen deutlich besser geworden und kann problemlos mit größeren Modellen von Netgear, TP-LINK oder Linksys mithalten. Auch die WLAN und DECT Reichweite ist ein Stück gestiegen.

Auf Seiten der Schwächen sehe ich im Grunde nur die mäßige NAS Performance. Mit einer maximalen Datenrate von 24 bzw. 10MB/s sind sogar an sich die USB 3.0 Ports überfüssig.

Aber das ist auch schon das Einzigste was ich an der 7580 zu bemängeln habe. Vor allem muss man hier bedenken, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Leistung, gerade was das DSL Modem angeht, mit diversen Software Updates noch ein Stück weit gesteigert wird.

Solltet Ihr also ein neuen Router/DSL Modem brauchen oder Euch bietet Euer Internet Anbieter die AVM Fritz Box 7580 für einen kleinen Aufpreis an, würde ich ohne Frage zu dieser greifen.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-13

Solltet Ihr allerdings von einer älteren FritzBox umsteigen wollen, muss man den Kauf etwas mehr bedenken. Zwar bietet die AVM Fritz Box 7580 eine deutlich gesteigerte WLAN Leistung, jedoch ist diese mit rund 280€ auch nicht gerade günstig.

Hier könnte es günstiger sein einfach einen TP-Link Archer C2600 oder ähnliches zu kaufen und die alte Fritzbox nur als Modem zu nutzen. Ein TP-Link Archer C2600 kostet z.B. nur rund 160€ und bietet eine nur minimal schwächere WLAN Performance als die 7580 aber im Gegenzug nochmal eine leicht höhere Reichweite und bessere NAS Leistung.

Trotzdem ist die AVM Fritz Box 7580 aktuell das beste Modem/Router/AccessPoint Combo- Gerät auf dem Markt, sofern AVM die Stabilitäts Probleme in den griff bekommt!

avm-fritz-box-7580

 

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Die Bose QuietComfort 25 Kopfhörer im Test

Bose kann durchaus gute Kopfhörer bauen, dies ist kein Geheimnis, jedoch sind diese preislich oftmals in etwas höheren Regionen angesiedelt, wo man sich durchaus die Frage stellen kann ob sie auch Ihr Geld wirklich wert sind.

Die Bose QuietComfort 25 Acoustic Noise Cancelling Kopfhörer kosten beispielsweise aktuell rund 290€, was durchaus ein stolzer Preis ist.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-13

Aber sind die QuietComfort 25 Acoustic Noise Cancelling Kopfhörer dies auch wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass Oberklasse Audio-Produkte meist sehr aufwendig präsentiert werden. Dies ist auch in einem gewissen Rahmen bei den Bose QuietComfort 25 der Fall.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-1

Bose hat sich zwar bei der Verpackung nicht selbst übertroffen aber die Kopfhörer werden immerhin in einer sehr hochwertigen Hartschalen- Transportbox geliefert.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-2

Ebenfalls mit im Lieferumfang ist das austauschbare 3,5mm Kabel, eine AAA Batterie und ein Flugzeug Adapter(werden diese eigentlich immer noch benötigt?).

 

Die Bose QuietComfort 25 NC im Test

Bose setzt bei den QuietComfort 25 auf ein recht klassisches Design, welches eher durch Schlichtheit glänzt. Im Gegensatz zu Sony oder anderen Lifestyle Herstellern sind die QuietComfort auch nur in Schwarz oder Weiß/Braun verfügbar.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-3

Dies muss aber auch nichts Schlechtes sein, gerade für Business Menschen, die  lieber etwas seriöser auftreten wollen.

Da es sich bei den Bose QuietComfort 25 um „over Ear“ Kopfhörer handelt, sind die Ohrmuscheln etwas größer gehalten, dabei ist es aber erstaunlich wie leicht die Bose mit gerade mal 195g sind.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-4

Die Ohrpolster der Kopfhörer bestehen aus einem sehr dicken Kunstleder, Bose selbst spricht von „hochwertigem Material in Wildlederoptik“.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-7

Allerdings bestehen die restlichen Kopfhörer aus einem einfach matten Plastik, das keine übermäßig hohe Wertigkeit oder Robustheit ausstrahlt, allerdings auch nicht billig anmutet.

Das 3,5mm Kabel lässt sich, wie bereits erwähnt, austauschen. Hierbei bietet Bose eine Apple und eine Android Version an, welche sich durch die Kabelfernbedienung bzw. durch die Belegung der Tasten unterscheidet.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-9

Für die Noise Cancelling Funktion besitzen die QuietComfort 25 auf der rechten Seite einen Schalter und das Batterienfach. Dieses ist durch eine kleine Klappe auf der Oberseite erreichbar.

Der Teufel Raumfeld One M im Test

Multiroom Sound Systeme werden vermutlich von den meisten Nutzern mit dem Hersteller Sonos verbunden.

Allerdings gibt es auch abseits des „großen Sonos“ sehr interessante Multiroom Sound Systeme.

Eins davon hört auf den Namen Raumfeld und stammt vom Hersteller Teufel. Das Raumfeld Öko System umfasst dabei aktuell mehr als 20 Produkte/Sets welche preislich zwischen 250€ und 1800€ liegen.

Teufel Raumfeld One M Test-2

Ich habe mir für den Einstig, das vermutlich für die meisten Nutzer interessanteste Produkt, den Raumfeld One M gegönnt.

Kann dieser rund 380€ teure Multiroom Lautsprecher im Test überzeugen?

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Teufel Raumfeld One M ist reichlich unspektakulär. Der Lautsprecher wird in einer einfachen braunen Box geliefert, die so kompakt wie möglich gehalten wurde.

Im Inneren finden wir den Lautsprecher und natürlich jede Menge Anleitungen, auch ein LAN Kabel und das Stromkabel.

 

Der Teufel Raumfeld One M 

Mit Abmessungen von 20,20 cm x 40,90 cm x 18,20 cm ist der Raumfeld One M schon ein etwas größeres Modell. Allerdings sollte sich der Lautsprecher gut in die meisten Wohnzimmer oder sogar vielleicht in ein größeres Schlafzimmer einpassen.

Teufel Raumfeld One M Test-4

Für Küchen oder Badezimmer ist der Lautsprecher vermutlich etwas überdimensioniert.

Optisch ist der Raumfeld One M recht modern und edel gehalten. Teufel bietet dieses Modell in zwei Farben an, schwarz und weiß.

Hierbei entscheidet die Farbwahl lediglich die Farbe des lackierten Gehäuses, die Lautsprecherabdeckung aus Stoff ist immer in Schwarz gehalten und die Bedienungsleiste auf der Front immer in Silber.

Der Raumfeld One M würde damit sehr gut in moderne und hochwertiger eingerichtete Wohnzimmer passen.

Teufel Raumfeld One M Test-7

Allerdings habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, mein Raumfeld One M hatte zwei nicht ganz perfekt lackierte Ecken, welche kleine Risse aufwiesen.

Es stört allerdings nicht wirklich, man muss dafür schon sehr genau hinsehen.

Die Anschlüsse des Lautsprechers befinden sich vollständig auf der Rückseite des Gerätes. Hier findet man den Anschluss für das Stromkabel wie auch einen Chinch Eingang, einen LAN und einen USB Port.

Teufel Raumfeld One M Test-8

Der LAN Port ist im Übrigen optional, der Raumfeld One M besitzt auch integriertes WLAN.

Ebenfalls sehr erfreulich ist das integrierte Netzteil, zum einen hat man so nicht noch einen Klotz unter dem Tisch liegen, zum anderen kann man so problemlos das Kabel gegen ein längeres tauschen, da es sich hierbei um einen Standardstecker handelt.

Gesteuert wird der Lautsprecher primär über fünf Tasten auf der Front des Gerätes und natürlich über die App.

Die wichtigste Taste dabei ist selbstverständlich der Einschalter, ein runder Knopf auf der Frontseite. Die vier weiteren Tasten sind vollständig frei programmierbar.

 

Einrichtung 

Ihr benötigt für die Einrichtung zwingend ein Android oder IOS Smartphone/Tablet. Ladet Euch darauf die Raumfeld App herunter, startet diese und folgt den Anweisungen.

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Die Einrichtung hat bei mir zwar relativ lange gedauert, was aber primär daran lag, dass der Lautsprecher ein Update heruntergeladen hat, allerdings verlief die Einrichtung dann recht problemlos.

Während der Einrichtung stellt die App zuerst eine Verbindung via WLAN mit dem Lautsprecher her um diesen dann in das Heim WLAN Netz einzuklinken.

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Sehr positiv hat mich die Unterstützung von 5GHz WLAN Netzen überrascht. Alternativ lässt sich natürlich auch eine LAN Verbindung nutzen.

Kurzum die Einrichtung war recht problemlos und unkompliziert.

 

Funktionen und Features

Primär wird der Lautsprecher natürlich über die Raumfeld App gesteuert. Hier stehen Euch diverse Möglichkeiten offen.

Zum einen natürlich Musik, die auf Eurem Smartphone liegt, direkt wiederzugeben aber zum anderen natürlich auch jede Menge Internet basierender Service.

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Das Wichtigste hierbei wird vermutlich für die meisten Nutzer einmal das klasse (Internet)Radio als auch Spotify sein.

Beim Internet Radio nutzt Raumfeld das bekannte „TuneIn“ Radio als Dienstleister für die Streams.

Dabei sind so ziemlich alle Radiostationen Deutschlands und vermutlich auch der Welt über den Raumfeld One M zu erreichen.

Gerade für Internet Radio sind die vier Tasten auf der Front sehr praktisch, diese lassen sich beispielsweise mit Radiosendern belegen, für ein schnelles Wechseln der Sender und der Nutzung des Lautsprechers ohne die App.

Die Anbindung des One M an Spotify geschieht über Spotify Connect. Heißt, wenn Ihr einmal die Verbindung via der Raumfeld App hergestellt habt, taucht der Lautsprecher in der Spotify App als mögliches Wiedergabegerät auf.

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Dies funktioniert erstaunlich gut und zuverlässig.

Neben Spotify soll der Raumfeld One M auch Napster und TIDAL unterstützen, die ich allerdings mangels Premium Abo nicht testen konnte. Auch bei Spotify ist im Übrigen die Premium Version Pflicht um Spotify Connect nutzen zu können.

Neben dieses Diensten unterstützt der Teufel auch klassisch DLNA, Google Cast soll demnächst folgen.

Sollte man nicht auf diese Internet Dienste setzen wollen, ist es natürlich auch möglich Musik direkt vom Smartphone wiederzugeben oder von einem angeschlossenen USB Speichermedium(der Lautsprecher besitzt einen USB Port auf der Rückseite).

Beim Verwenden von USB Speichermedien werden die Dateien übrigens ebenfalls in der App nach Interpret und Album aufgeschlüsselt.

Der Raumfeld One M spielt so ziemlich alles ab was Ihr diesem vorsetzt. ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG werden mit einer Samplingrate von bis zu 192 kHz unterstützt.

Da es sich hierbei um einen Multiroom Lautsprecher handelt, ist natürlich all dies auch auf mehreren, im Haus verteilten, Lautsprechern und Systemen gleichzeitig möglich.

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Probleme mit der App hatte ich kaum. Es passiert gelegentlich, dass die App den Raumfeld nicht findet aber hier reicht meist ein einfacher Neustart der App aus.

Abstürze oder Bugs hatte ich keine.

Es ist außerdem auch möglich den Lautsprecher mit mehren Smartphones zu steuern. Ihr müsst auf diesen lediglich die Raumfeld App installiert haben und im selben Netzwerk sein.

Dann erkennt die App den One M ohne weitere Einrichtung, man muss also nicht immer nur das Gerät verwenden mit dem die Einrichtung stattfand.

 

Klang des Teufel Raumfeld One M

Im Raumfeld One M sind insgesamt fünft aktive Treiber-Einheiten verbaut. Dabei handelt es sich um zwei 25mm Hochtöner, zwei 65mm Tieftöner und einen 130mm Downfire Subwoofer

Teufel Raumfeld One M Test-9

Die maximale Leistung gibt Teufel mit satten 130W an.

Out of the Box liefert der Raumfeld One M einen recht warmen Klang. Dabei produziert der Lautsprecher einen ziemlich ordentlichen Bass, Vergleichbares habe ich aus so einer „kleinen“ Box bisher noch nicht gehört.

Allerdings kommen mir die Höhen etwas zu kurz. Der Lautsprecher klingt gerade bei Stimmen sehr „nasal“. Auch fehlt es etwas an Dynamic und „Lebendigkeit“.

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Klingt soweit nicht sonderlich positiv? Aber was für ein Glück, dass es die Möglichkeit gibt Höhen, Tiefen und Mitten mithilfe der App zu steuern.

Dabei werden diese Einstellungen direkt im Lautsprecher gespeichert.  Das heißt auch wirklich alle Quellen nutzen diese Presets.

Der Equalizer macht dabei einen hervorragenden Job. Nachdem ich die Höhen einmal ein Stück angezogen und den Bass ein wenig zurück gedreht habe, gefällt mir der Klang um einiges besser.

Stimmen klingen nun deutlich klar und sauber aber dennoch produziert der Lautsprecher weiterhin einen sehr knackigen Bass.

Dabei punktet der Raumfeld One M sogar durch einen recht starken Tiefbass. Dieser ist allerdings für mein kleines Büro fast etwas viel, weswegen ich auch den Bass etwas zurück gedreht habe. Hierbei ist es sinnvoll den Teufel auf einen robusten Tisch/Schrank zu stellen, da der Untergrund wegen des Downfire Subwoofer etwas vibriert.

Teufel Raumfeld One M Test-5

In einem mittelgroßen Wohnzimmer wird der One M allerdings richtig Spaß machen. Zudem macht der Lautsprecher einen guten Job darin den Raum klanglich auszufüllen, auch wenn man nicht direkt vor diesem steht.

Die maximale Lautstärke ist durchaus „Party tauglich“. Draußen aufgestellt, liefert der Teufel mehr als genug Power um auch zwei bis drei Häuser weiter noch für „Freude“ zu sorgen.

Störgeräusche konnte ich im Übrigen nicht bemerken, lediglich beim ausschalten „klackt“ der Lautsprecher einmal leise.

 

Verbindung/Performance 

Auch wenn es blöd klingt über die „Performance“ bei einem Lautsprecher zu sprechen, wie man es bei einem Notebook oder Ähnlichem machen würde, will ich dieses Thema dennoch kurz anschneiden. Beginnen wir bei der WLAN Qualität. Diese war erstaunlich gut und zuverlässig. Zwar hatte ich den Lautsprecher recht nah an meinem WLAN Router aber dennoch hat es mich überrascht, dass in über zwei Wochen noch nie ein Internet Radio Stream hängen geblieben ist.

Wie bereits erwähnt, unterstützt der Raumfeld One M ja sogar 5GHz WLAN, dies ist jedoch im Normalfall nicht notwendig, außer man möchte wirklich 192KHz Flac Dateien wiedergeben.

Nach Betätigung des Einschalters benötigt der Teufel Raumfeld One M ca. 5-8 Sekunden ehe dieser vollständig einsatzbereit ist.

Das Wechseln einer Radio Station mithilfe der Schnellwahltasten dauert ca. 4 Sekunden, wobei hier der alte Sender solange weiterläuft bis die Verbindung zum neuen hergestellt wurde. Es gibt also keine nennenswerte Übergangszeit.

Das Wechseln von Internet Radio auf beispielsweise Spotify geht in der Regel in wenigen Sekunden, auch die App reagiert in weniger als einer Sekunde auf Anweisungen, beispielsweise beim Ändern der Lautstärke.

Damit würde ich den Raumfeld One M allgemein als recht flott einstufen.

 

Fazit

Kann ich den Teufel Raumfeld One M empfehlen? Ja, kann ich. Klanglich ist der Lautsprecher hervorragend, sofern man Ihn etwas an die persönlichen Vorlieben anpasst, was dank Equalizer problemlos und vielfältig möglich ist.

Grundsätzlich punktet der One M durch einen sehr kräftigen und bassstarken Klang. Auch die maximale Lautstärke ist hoch genug für eine Party oder eine Grillfeier.

Teufel Raumfeld One M Test-13

Optisch finde ich zudem den One M außerordentlich ansprechen, man sieht dem Gerät seine gehobene Preisklasse durchaus an.

Klar mit 400€ ist der Lautsprecher kein „Schnäppchen“ und wenn man etwas sucht, bekommt man für das Geld sicherlich auch noch besser klingende 5.1 Systeme, dennoch für den Minimalisten welcher einen einfachen und gut klingenden Lautsprecher mit möglichst wenig Platzbedarf und Kabeln sucht, der wird sicherlich mit dem One M glücklich.

Die Software würde ich als mittlerweile ausgereift und vielfältig einstufen. Dabei unterstützt der Raumfeld One M Spotify, Internet Radio, DLNA wie auch die Wiedergabe von einem USB Stick oder direkt vom Smartphone.

Kritikpunkte? Ja, zwei hätte ich, zum einen fehlendes Bluetooth zum anderen fehlendes AirPlay.

Es ist mit dem Raumfeld One M nicht möglich Medien, beispielsweise Spiele oder Filme, außerhalb der App wiederzugeben. Ein Bluetooth Chip kostet sicherlich nicht die Welt und hätte das Feature Set des Raumfeld One M gut abgerundet. Man kann natürlich einen Bluetooth Empfänger via Chinch anschließen aber das ist nur eine Behelfslösung.

Airplay wäre für Apple Nutzer sicherlich auch ein sehr schönes Feature, allerdings hätte dies den Lautsprecher nochmal ein Stück teurer gemacht.

Teufel Raumfeld One M Test-12

Trotz dieser zwei kleinen Kritikpunkte bin sehr zufrieden mit meiner Anschaffung des Teufel Raumfeld One M und spiele schon mit dem Gedanken mir noch einen One S für die Küche zuzulegen.

Von daher Daumen Hoch für den Teufel Raumfeld One M!

Teufel Raumfeld One M

Die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank im Test, besser als der Anker PowerCore?

RAVPower hat vor kurzem seine neuste Powerbank auf den Markt gebracht, welche auf den Namen „RP-PB052“ bzw. einfach RAVPower 22000mAh Powerbank hört.

Diese bringt einiges an Features mit, wie zum Beispiel iSmart 2.0, eine Ausgangsleistung von 5,8A auf drei USB Ports verteilt und natürlich die große Kapazität von 22000mAh.

Aber ist die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank auch wirklich gut und vielleicht sogar besser als Ankers PowerCore 20100?

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-18

Finden wir es im Test heraus!

 

Die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank im Test

Starten wir erst einmal mit dem Lieferumfang. Neben der Powerbank legt RAVPower ein microUSB Kabel und eine kleine Stofftasche mit bei.

Ich mag die Stofftaschen von RAVPower sehr gerne, auch um dort beispielsweise Smartphones zu verstauen.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-3

Aber kommen wir zur Powerbank selbst. Diese ist in zwei Farben verfügbar, schwarz und weiß.

Ich habe mir für diesen Test die weiße Version gekauft. Diese ist zwar 5€ teurer allerdings sieht man auf dieser keinerlei Fingerabdrücke oder Schmutz.

Allgemein betrachtet besteht die RAVPower aus einem sehr schönen matten Plastik, das sich auch recht hochwertig anfühlt.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-4

RAVPower wirbt hier damit, dass das Gehäuse aus einer „UL94 V-0 feuerfester Thermoplastlegierung“ besteht. Diese soll aus dem Hause Bayer stammen, klingt gut.

Aber auch im Inneren der Powerbank sollen angeblich Akku Zellen vom selben Zulieferer w ie es bei Apple iPhones der Fall ist, werkeln, „der vom gleichen Hersteller kommt und den gleichen Qualitätstests unterzogen wird, wie die Akkus für iPhones.“.

Bei den Anschlüssen setzt RAVPower auf drei USB Ports, welche jeweils bis zu 2,4A liefern können oder bei einer gemeinsamen Nutzung bis zu 5,8A.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-5

Das ist ausreichend zwei große iPads und noch ein iPhone gleichzeitig zu laden, was ziemlich gut ist.

Bei diesen Ports setzt RAVPower zudem auf seine iSmart 2.0 Technologie, die zum einen diverse Sicherheits -Features wie Überstrom und Überspannungsschutz mitbringt aber auch die Ladegeschwindigkeit optimieren soll.

Hierbei soll iSmart das angeschlossene Endgerät erkennen und dementsprechend die Ladegeschwindigkeit und Spannung anpassen. Ähnliche Technologien haben auch andere Hersteller wie zum Beispiel Anker oder auch AUKEY.

Aufgeladen selbst wird die Powerbank klassisch via microUSB. Hier empfiehlt es sich ein Ladegerät mit 1A oder im besten Fall mit 2A zu nutzen. Das Laden an einem USB Port eines PCs kann ich nicht empfehlen, außer die Ladung soll mehrere Tage dauern.

Wie üblich besitzt auch die RAVPower RP-PB052 einen Einschalter, welcher allerdings nicht benötigt wird um die Powerbank einzuschalten, denn dies macht die RAVPower von alleine, wenn ein Smartphone/Tablet angeschlossen wird.

Dieser ist viel mehr dafür die verbliebene Restladung der Powerbank zu überprüfen. Beim Betätigen dieser Taste leuchten die vier blauen LEDs auf der Oberseite je nach Ladung auf.

Eine LED steht für ca. 25% Ladung.