Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test

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Ein USB Solar Ladegerät wie das Anker PowerPort 21W ist etwas sehr Interessantes. Zum einen macht es in der Theorie unabhängig von der Steckdose, zum anderen spart es Strom, wenn auch nicht viel, und nicht zu Letzt ist es auch schon ein cooles Gefühl seine Energie selbst zu produzieren.

Aber wie gut funktioniert das Ganze? Und kann das Anker PowerPort 21W Solar Ladegerät in Deutschland überhaupt diese 21W erreichen? Spoiler, nein kann es nicht aber dazu mehr im Test.

Technische Daten

  • Anker PowerPort Solarladegerät
  • 21W
  • 2 USB Ports mit 2,4A
  • 66cmx28,5cm Ausgeklappt
  • 15,5cmx28,5cm Zusammengeklapt
  • Link zum Hersteller

Das Anker PowerPort 21W

Der größte Teil des Solar Ladegerätes besteht aus einer Art Stoff welcher in vier Elemente unterteilt ist. Drei dieser Elemente beherbergen die Solar Panels und das vierte ist eine „Tasche“ in welcher die beiden USB Ports eingelassen sind.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-1

In diese Tasche lassen sich zudem Smartphone und Co. stecken damit diese beim Laden etwas vor der Sonne geschützt sind.

Auch wenn natürlich ein Stoffgehäuse nicht danach klingt als wäre das Anker PowerPort 21W Solar Ladegerät sonderlich robust würde ich dennoch sagen, dass das Gegenteil der Fall ist.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-2

Dieses flexible Material sorgt dafür, dass Stöße oder sogar ein Herunterfallen im zusammengeklappten Zustand für das Solar Ladegerät kein größeres Problem sind.

Das Solar Panel ist natürlich selbst nicht flexibel. Zwar kann man es in einem geringen Rahmen biegen, aber bei mehr wird es brechen. Allerdings sehe ich dies bei einer normalen Nutzung nicht als Gefahr.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-8

Zusammengeklappt ist das PowerPort 21W kleiner als ein A4 Blatt 15,5cmx28cm und auch ausgeklappt ist das Panel mit 66cmx28cm relativ kompakt für die Leistung.

Testaufbau

Ich führe mit dem Anker PowerPort 21W USB Solar Ladegerät mehrere Ladetests durch um genauere Werte zu erhalten. Der Aufbau ist dabei immer der gleiche, das Panel wird ausgebreiten, bei den meisten Tests flach auf dem Boden, lediglich bei zwei Test habe ich dieses Richtung Sonne gewinkelt, und an beide USB Ports wird jeweils ein Messgerät + eine leere Powerbank  angeschlossen.

Hierbei messe ich nun wie viel Watt das Ladegerät schafft zu generieren. Damit die Werte für Euch etwas hilfreicher sind, führe ich den exakt gleichen Test mit einem 15W RAVPower Solar Ladegerät, einem 18W EC Solar Ladegerät und einem 21W AUKEY Solar Ladegerät durch.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-9

WICHTIG! Alle Tests wurde im April in Deutschland durchgeführt! Ich habe zwar hierfür sehr sommerliche Tage gewählt aber dennoch kann man im Hochsommer oder in anderen Regionen der Welt sicherlich mit nochmals 20-30% besseren Ergebnissen rechnen.

Dies gilt natürlich für alle Panels gleichermaßen. Sollte also das Anker PowerPort 21W bei den von mir getesteten Wetterbedingungen besser abschneiden als das 21W USB Solar Ladegerät von AUEKY wird dies auch bei besseren/anderen Wetterbedingungen weiterhin der Fall sein.

Messwerte

Ich muss gestehen etwas von dem Anker PowerPort 21W Solar-Ladegerät überrascht gewesen zu sein.

Dies Modell ist verglichen beispielsweise mit dem AUKEY Solar Ladegerät welches ebenfalls 21W haben soll, ein gutes Stück kleiner. Dementsprechend habe ich auch mit ein wenig weniger Leistung gerechnet, da lag ich aber falsch.

Bei praller Sonne im April konnte ich ca. 13,5W an Leistung messen, zum Vergleich das AUKEY Panel schaffte „nur“ 13,13W. Wie sich aber auch in der Tabelle erkennen lässt sind die Unterschiede bei den vier von mir getesteten Solar Panels ziemlich gering. Teilweise unterscheiden sich die Panels nur um wenige einstellige % Werte.

Das Interessante ist, dass die Hersteller anscheinend dazu neigen Ihre Panels mit zu hohen Werten zu bewerben. Das RAVPower 15W Solar Panel lieferte beispielsweise nur rund 8% weniger Energie als das 21W Anker.

 

Klar bei noch besseren Wetterverhältnissen würde das Anker Modell sicherlich auch 18W oder mehr erreichen aber selbiges gilt auch für die anderen Modelle.

Auch bei Schatten erreicht das Anker Solar Panel weiterhin Bestwerte.

Wenn auch hier der unterschied zum AUKEY sehr gering ist(2%).

Kleiner Hinweis, auch wenn das Anker PowerPort 21W einen recht guten Job darin macht die Spannung und auch den Strom weitestgehend konstant zu halten gibt es bei Schattenwurf oder einer Wolke doch teilweise recht große Schwankungen.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-6

Damit diese Euer Smartphone oder Tablet nicht belasten (erfahrungsgemäß ist dies allerding nicht so problematisch) würde ich Euch das Zwischenschalten einer Puffer -Powerbank empfehlen. Hier würde sich DIESES oder DIESES Modell anbieten. Anker Powerbanks fallen hier aber raus, da diese nicht gleichzeitig geladen wie auch entladen werden können.

 

Fazit zum Anker PowerPort 21W Solar Ladegerät

Das Anker PowerPort 21W USB Solar Ladegerät ist bisher das stärkste USB Solarpanel was ich im Test hatte. Dabei ist das Anker ein gutes Stück kleiner als beispielsweise das Model von AUKEY welches eine ähnlich hohe Leistung bringt.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-3

Aber das PowerPort 21W ist auch etwas teurer als vergleichbare Modelle der Konkurrenz.

Das Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät im Test-4

Daher für einen mobilen Einsatz ist das Anker Solarpanel aktuell meine erste Wahl, für den Einsatz im Garten würde ich aber fast eher das AUKEY 21W Solar Panel empfehlen. Dieses bietet eine praktische Aufstellfunktion welche die Energieausbeute gegenüber einem flach auf dem Boden liegenden deutlich erhöhen kann, dafür ist dieses aber auch ein Stück größer und dicker.

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Anker PowerPort 21W USB Solarladegerät

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Michael Barton
Michael Barton
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2 Kommentare

  1. Die geringen Unterschiede kommen wahrscheinlich daher, dass soweit ich weiß bei allen SunPower Panels verwendet wurden, höchstwahrscheinlich sogar die Gleichen.

  2. Ja, das Anker Gerät ist gut, allerdings nach 2 Jahren garantiert kaputt. Keine Nachhaltigkeit und hohe Kosten

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