Start Blog Seite 287

Das Vernee Apollo X im Test

Vernee hat vor kurzem auf dem MWC sein neustes Smartphone vorgestellt, das Apollo X.

Es ist durchaus etwas Besonderes, wenn ein China Hersteller auf einer westlichen Messe ein neues Smartphone vorstellt. Vernee ist durchaus als Newcomer auf dem Mart der China Smartphones zu bezeichnen. Wie so oft üblich strahlt auch das Apollo X, um welches es in diesem Test geht, einen gewissen Charme aus.

Das Apollo X bietet für unter 200€ geradezu überwältigende technische Daten. Angefangen beim Helio X20 SoC über 4GB RAM bis hin zu 64GB Speicher klingt das hier gelieferte Paket hervorragend!

Jedoch wie so oft bei Smartphones und ganz besonders bei China Smartphones, kommt es nicht nur auf die technischen Daten an. Oftmals liegt der Teufel im Detail.

Wie sieht es hier beim Apollo X aus? Kann dieses im Test und im Alltag überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Bestellen

Das Vernee Apollo X ist leider nur bei Bestellung aus Asien erhältlich. Dieses gibt es bei den meisten großen Versandhändlern wie Aliexpress, efox usw.

Ich würde Gearbest empfehlen, welche das Apollo X für rund 170€ im Sortiment haben. Warum Gearbest? Diese bieten mit dem Germany Express eine Versandmethode an bei der keine Zollgebühren oder Ähnliches anfallen.

Das Smartphone wird ohne Umwege direkt aus Asien zu Euch geliefert innerhalb von rund 12-16 Tagen.

 

Das Vernee Apollo X im Test

Der erste Eindruck des Vernee Apollo X fällt gemischt aus. Zum einen setzt Vernee auf ein ordentliches Aluminium Gehäuse, welches aber etwas „von der Stange“ wirkt.

Was meine ich damit? Schaut Euch diverse andere „China Smartphones“ in der 200€ Preisklasse an und es wird Euch auffallen, dass viele dieser Geräte sich stark ähneln was die Art der Gehäuse angeht.

Ich will damit nicht sagen, dass das Apollo X schlecht aussieht, aber es sticht sicherlich nicht aus der Masse heraus.

Vernee nutzt ein Aluminium Gehäuse welches wie üblich auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite über einen Plastik Steifen verfügt. Unter diesem sind die Antennen angebracht. Leider spürt man doch den Unterschied zwischen Aluminium und Plastik etwas. Das Apollo X besitzt hier eine doch recht harte Kante.

Was ebenfalls recht schnell auffällt, sind die Tasten. Diese sitzen etwas locker in ihren Fassungen, nicht so locker, dass diese herausfallen könnten, aber beim Drüberstreichen merkt man, dass es hier einen gewisses Spiel gibt.

Abgesehen von diesen beiden Punkten und der Tatsache, dass es ein paar Rückstände auf der Rückseite bei meinem Apollo X gab, welche sich nur schwer entfernen ließen habe ich nichts weiter am Gerät zu bemängeln.

Dies ist aber schon vergleichsweise viel, ansonsten haben die China Hersteller meist die Verarbeitungsqualität etwas besser im Griff.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum.

Auf der Front finden wir das 5,5 Zoll große Full HD Display wie auch die 5 Megapixel Frontkamera. Die Rahmen um das Display sind beim Apollo X seitlich „Standard“ jedoch oben und unten vielleicht etwas groß geraten.

Die Standard physischen Tasten eines jeden Smartphones finden wir auf der rechten Seite.  An sich besitzen diese einen guten Druckpunkt, jedoch wie bereits erwähnt, sitzt der Ein/Ausschalter etwas locker in seiner Fassung.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite, der Typ C Ladeport wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite.

Auf der Rückseite ist die 13 Megapixel Kamera wie auch der LED Blitz und der Fingerabdruckscanner zu finden.

 

Software

Vernee setzt beim Apollo X leider noch auf Android 6.0. Dafür allerdings auf eine sehr saubere Benutzeroberfläche.

Ihr findet beim Apollo X keine vorinstallierten Apps abseits des Android/Google Standards.

Dementsprechend fällt auch der freie Speicher mit 53,7GB geradezu riesig aus.

Ansonsten gibt es nicht viel zur Software zu sagen. Vernee hat lediglich noch zusätzlich die Möglichkeit eingebaut die Onscreen Tasten anzupassen, das war es auch schon.

Kurzum stock Android!

 

Display

Das Apollo X verfügt über ein 5,5 Zoll Full HD Display. Dies ist in der 200€ Preisklasse schon mal ein guter Start, aber sieht das Display auch in der Praxis gut aus?

Ja! Kontraste sind ordentlich, Farben kräftig und auch die Blickwinkel sind stabil.

Selbst die maximale Helligkeit ist ordentlich und liegt auf dem Level eines LG G6. Klar es ist nicht das „beste LCD“ Panel der Welt, aber für die Preisklasse sicherlich einer der stärksten Punkte des Smartphones.

 

Sound

Beim Klang habe ich immer etwas „Angst“ bei China Smartphones. Dies ist ein Punkt, an welchem gerne gespart wird, da er nicht auf dem Papier auffällt.

Wie sieht es beim Vernee Apollo X aus?

Beginnen wir beim Lautsprecher. Sagen wir es so, ich habe schon Schlimmeres gehört, jedoch ist der Lautsprecher beim besten Willen nicht als gut zu bezeichnen. Er reicht aus, aber ist eher als unterdurchschnittlich zu bezeichnen.

Der Lautsprecher klingt sehr hell und neigt auf hoher Lautstärke zum schrill sein. Ich würde das Ganze nicht als no go einstufen aber vielleicht sollte man über die Investition in einen Bluetooth Lautsprecher nachdenken, wenn man das Apollo X kauft.

Der Kopfhöreranschluss bietet hingegen wieder Standard Qualität. Er kann keine 600Ohm Kopfhörer befeuern aber für normale in-Ears reicht die Qualität und auch die Lautstärke locker aus.

Die Telefonqualität ist wiederum weniger positiv. Das verbaute Mikrofon lasse ich als okay durchgehen, der Lautsprecher ist aber etwas zu dumpf für meinen Geschmack. Man versteht seinen gegenüber aber für viel Telefonierer ist das Apollo X eher weniger etwas.

 

Kamera

Das Apollo X verfügt über eine 13 Megapixel Hauptkamera. Der interessanteste Punkt ist hier aber sicherlich der Sensor. Vernee setzt bei dieser auf den Sony IMX258 Sensor, welcher unter anderem auch im LG G6 zum Einsatz kommt.

Klingt ja erst einmal hervorragend! Praktisch muss man aber dazu sagen es kommt nicht nur auf den Sensor an, sondern auch auf den Bildprozessor, die Linse und die Software.

Bei der Linse setzt Vernee auf eine Blende von f2.0, ordentlich aber auch nicht überragend.

Kommen wir direkt zu Bildqualität. Wie üblich sind alle Aufnahmen auf maximaler Qualität und Auflösung entstanden. Alle Bilder werden hier 1 zu 1 hochgeladen, diese Ansicht wird allerdings erst geladen beim Anklicken! Wichtig für mobile User, hohe Datenmengen.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Ich bin zufrieden mit dem, was ich sehe. Sagen wir es so das Apollo X ist kein LG G6, gehört aber zu den besseren Kamera Smartphones der unter 200€ Preisklasse.

Die Aufnahmen besitzen eine gute Dynamik, Farben wirken klar und lebendig und auch Kontraste und der Weißabgleich stimmt.

Die Schärfe ist zwar nicht perfekt aber generelle auf einem brauchbaren Level.

Auch im Low Light sind an sich die Bilder des Apollo X Okay, neigen aber etwas zum Verwackeln. Hier ist also Vorsicht geboten.

Kurzum für die reine Bildqualität würde ich eine recht hohe Wertung geben! Leider kommt es aber nicht nur auf die Bildqualität an bei einem Smartphone.

Auch sehr wichtig ist das Tempo, Autofokus und die App. Beim Tempo bekommt das Apollo X weiterhin gute Noten. Normale Fotos werden flott gespeichert und Aufnahmen lassen sich schnell hintereinander machen.

Dies gilt auch in einem gewissen Rahmen für HDR Aufnahmen. Leider jedoch besitzt das Smartphone kein Auto HDR. Allgemein lässt sich die Kamera App als sehr rudimentär bezeichnen.

Es handelt sich beim Apollo X um die Standard Mediatek App, welche wirklich nicht das Gelbe vom Ei ist. Aufbau und Design erinnert doch sehr an Android 2.3 Zeiten, ich würde im langfristigen Betrieb mich vermutlich nach einer alternativen App umsehen.

Kommen wir zu guter Letzt zum Autofokus. Dieser ist grundsätzlich „brauchbar“ allerdings gerade bei tap to Fokus teilweise etwas langsam/träge. Auch hatte ich hier Probleme mit dem Abstürzten der Kamera App. möglicherweise wird dies mit Updates behoben, möglicherweise auch nicht.

Fehlerhafter Autofokus
Korrekter Autofokus

Ebenfalls halte ich den Autofokus teilweise verantwortlich für unscharfe Aufnahmen. Tap to Fokus ist hier des Öfteren empfehlenswert um scharfe Aufnahmen zu garantieren. Blöd nur das dabei die App oft abstürzt.

Der Videomodus besitzt eine maximale Auflösung von Full HD, leider kein 4K, was aber auch in dieser Preisklasse nicht überraschend sein sollte.

Leider bin ich vom Video Modus eher mäßig beeindruckt. Das Erste was fehlt ist eine Bildstabilisierung. Es gibt weder eine Software Stabilisierung noch eine Hardware Stabilisierung, daher wirken Videos recht unruhig.

Auch fehlt ein kontinuierlicher Autofokus. Ist dieser beim Start einmal festgelegt kann man nur noch manuell via tap to Fokus eingreifen. Ganz interessant ist wiederum das Format, zwar nutzt das Apollo X den 3gp Container, erinnert mich immer wieder an die guten alten Nokia Zeiten, jedoch mit einem H265 Codec.

Der H265 Codec ist recht neu und nicht mal bei den meisten großen Smartphones vertreten. Grundsätzlich positiv auch wenn eine Weiterverarbeitung etwas schwieriger ist als beim alten H264 Codec.

Ebenfalls positiv ist die Bildqualität. Für Full HD Aufnahmen besitzen diese eine gute Schärfe, starke Farben und allgemein eine positive Bildstimmung.

Kommen wir zum Fazit, was die Kamera angeht. Diese ist nicht perfekt, gerade was die Software und den Autofokus angeht, jedoch die vorhandene Hardware ist für die Preisklasse als gut einzustufen!

Die Ergebnisse der Kamera sind definitiv als positiv zu bezeichnen.

 

Benchmarks

Das Vernee Apollo X setzt auf den Mediatek Helio X20 SoC. Bei diesem handelt es sich um einen Chip der oberen Mittelklasse.

Dieser ist mit 4GB RAM und 64GB Speicher kombiniert. Schauen wir uns ein paar Benchmarks an um besser einschätzen zu können, was der X20 so zu leisten vermag.

Der Mediatek Helio X20 ist ein verdammt flotter Chip für die unter 200€ Preisklasse! Der Helio X20 ist vergleichbar mit einem Qualcomm Snapdragon 652.

Sowohl im Antut Benchmark, wie auch im Geebench Multicore Test liegt der Mediatek Helio X20 über dem Snapdragon 652, Snapdragon 808, Snapdragon 810 und dem Helio P10.

Kurzum eine sehr gute Leistung!

 

Das Vernee Apollo X im Alltag

Wie man auch bei der vergleichsweise starken Hardware erwarten kann, läuft das Apollo X in der Praxis ziemlich rund.

Auch wenn ich bei der Kamera App etwas über einen fehlenden Feinschliff gemeckert habe, scheint das Betriebssystem selbst sauber optimiert zu sein.

Die Basics, wie das Betriebssystem und auch die Standard Apps, laufen tadellos. Selbst die Startzeiten von Apps ist ziemlich flott. Die 4GB RAM sorgen zudem für eine hohe Multitasking Leistung. Der Unterschied zu den meisten 3GB Smartphones ist allerdings nicht signifikant.

Auch Spiele sowohl 0/15 Spiele wie auch „High End“ Spiele laufen auf dem Vernee sehr gut. Hierbei kommt es aber zu einer teilweise recht starken Erwärmung des Smartphones. Zwar hat diese eine leichte Auswirkung auf Benchmarks aber die Spiele Performance ist relativ konstant.

Es gibt zwar durchaus das ein oder andere High End Game welches etwas ruckelt, aber im Großen und Ganzen ist mir kein Smartphone dieser Preisklasse bekannt, welches einen besseren Job macht.

Bonus Punkte gibt es für das relativ schnelle 5Ghz WLAN, welches zwar nicht das aller Empfangsstärkste ist aber in dieser Preisklasse ist 5Ghz nicht mal Standard.

Empfangsstark und genau, hingegen ist das GPS Modul, welches im Vernee Apollo X steckt.

Kleine Anmerkung am Ende. Ich habe keine Ahnung was Vernee für einen Vibrationsmotor beim Apollo X verbaut hat, jedoch dieser ist fürchterlich. Die Vibration fühlt sich recht hochfrequent an und das Smartphone macht jedes Mal ein „wipwipwip“ Geräusch. Kein No Go aber sicherlich etwas „gewöhnungsbedürftig“.

 

Akku

Das Vernee Apollo X verfügt über einen 3500mAh starken Akku. Hierbei scheint Vernee allerdings etwas zu tricksen, was die % Angabe angeht.

Diese hat sich bei meinem Apollo X etwas ungleichmäßig verhalten. Gerade die 100% wurden unrealistisch lange gehalten, verlässt Euch also nicht zu sehr auf diese Angabe.

Aber wie siehts in der Praxis aus? An sich ganz gut!

Das Apollo X ist sicherlich kein Dauerläufer, kann aber definitiv mit einer soliden Akkulaufzeit punkten.

In meinem Standard Test mit einem normalen Alltagsverhalten, viel webbrowsen, Social Media usw. erreichte rund 7-8 Stunden aktive Nutzung bei ca. 1/3 Displayhelligkeit.

Bei einer höheren Helligkeit fällt dieser Wert auf ca. 6 Stunden, was immer noch recht gut ist.

Auch die Standby Zeit ist tadellos, daher schätze ich, dass die meisten Nutzer problemlos 1-2 Tage mit dem Apollo X auskommen werden.

 

Fazit

Das Vernee Apollo X ist kein perfektes Smartphone, aber für unter 200€ verdammt gut! Hierbei würde ich die Verarbeitung als den größten Schwachpunkt des Apollo X bezeichnen.

Die Spaltmaße gerade beim Übergang zwischen Plastik und Metall sind suboptimal, ähnliches gilt auch für die Tasten.

Abgesehen davon ist allerdings das Apollo X ein verdammt starkes Smartphone. Das Display ist solide, die Kamera gerade bei Tageslicht mehr als brauchbar und der SoC ziemlich flott, auch die Akkulaufzeit ist solide.

Natürlich wir sprechen hier von einem unter 200€ Smartphone, da darf man keine Flaggschiff Hardware erwarten. Jedoch bietet das Apollo X ein starkes Gesamtpaket, welches mit Geräten der 250-300€ Preisklasse problemlos mithalten kann.

Gerade Kamera und Performance haben mich positiv überrascht.

Daher habe ich kein Problem damit eine Kaufempfehlung für das Apollo X auszusprechen (wenn das Android 7.x Update da ist), gerade für Nutzer, welchen die inneren Werte wichtiger sind als das Gehäuse.

Eventuell würde sich aber auch ein Blick auf das Xiaomi Redmi Note 4X oder das etwas günstigere (aber ähnlich gute) Vernee Apollo Lite lohnen.

Der Cougar Panzer im Test

Im Markt der PC Gehäuse gibt es wenig Neuerungen. Jedoch eine dieser großen Neuerungen sind sicherlich Echtglasfenster oder sogar ganze Glasseitenteile.

Mit dem Panzer will Cougar hier auch etwas mitmischen und bietet gerade preislich ein sehr attraktives Gehäuse an, inklusiv Glasseitenabdeckungen.

Aber natürlich stellt sich die Frage, taugt das Cougar Panzer auch etwas oder ist das Gehäuse nur ein billiger Blender?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Cougar Panzer ist eine einfache braune, recht große, Box. In dieser ist das Gehäuse ausreichend gut gepolstert verpackt.

Dies aufgrund der Echtglasscheiben auch recht wichtig. Checkt hier am Anfang ob auch wirklich alles am Gehäuse heil ist.

Der Lieferumfang ist unspektakulär. Im Gehäuse ist eine kleine Pappschachtel in welcher sich ein paar Schrauben und Kabelbinder befinden.

Hier wäre es aber seitens Cougar freundlich gewesen nicht einfach alle Schrauben in einem Beutel zu packen, sondern diese etwas noch Größe aufzuteilen.

 

Cougar Panzer

Wie man vielleicht schon am Namen des Gehäuses erkennen kann, handelt es sich beim Panzer nicht um ein „dezentes“ Gehäuse.

Cougar setzt bei diesem auf einen „Military-Style“, welcher etwas verspielter, mit vielen Kanten und jede Menge Öffnungen ist.

Das Gehäuse bietet hierbei den Standard ATX Formfaktor, mit einem „Netzteil unten“ Design.

Jedoch im Jahr 2017 lockt man damit niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Daher setzt Cougar beim Panzer auf den neusten Trend im PC Gehäuse Markt, Fenster aus Hartglas.

Hierbei sind die Seiten jeweils vollständig von einer großen Glasscheibe bedeckt. Ja beide Seiten des Panzers! Kabelmanagement wird hier also etwas schwieriger werden da man weniger verstecken kann.

Diese Glasscheiben sind allerdings etwas schwarz getönt wodurch nicht alle Details sichtbar sind.

Auch wenn der Panzer vielleicht sehr groß, massiv und schwer wirkt, ist doch das Gehäuse relativ leicht.

Dies liegt an den äußeren Elementen, die vielleicht auf Bildern und auch beim ersten Hinschauen wie Metall aussehen, jedoch eigentlich Plastik sind.

Dies spart Kosten und macht das Gehäuse leichter, grundsätzlich Dinge welche ich gutheißen kann. Zumal das Gehäuse von seiner Stabilität weiterhin ziemlich gut ist, gerade dann, wenn die Seitenteile installiert sind. Der innere Käfig ist natürlich auch hier aus Stahl.

Sehr vorsichtig muss man allerdings beim Transport des Cougar Panzer sein! Hier bietet es sich an das Gehäuse einfach den Plastikteilen auf Front und Oberseite zu greifen, dies ist aber ein großer Fehler!

Diese Plastikabdeckungen sind abnehmbar! Und sie werden Abgehen wenn man daran das Gehäuse versucht hochzuheben, hierdurch wäre mir fast der Panzer einmal heruntergefallen. Leider macht dies das Gehäuse etwas schwer zu transportieren da es wenig Punkte gibt es vernünftig festzuhalten. Ich denke aber, dass dies vermutlich für die meisten kein großes Problem sein sollte.

Die Front und auch die Oberseite sind komplett offen und nur von einem dünnen Gitter bedeckt. Dies sorgt natürlich für jede Menge Airflow, sofern Lüfter im inneren montiert sind. Leider verfügt das Gehäuse nur in der Front über Staubfilter!

Auf der oberen Front Seite sind die Anschlüsse und Tasten des Gehäuses zu finden. Hier hat Cougar zwei USB 3.0 Ports, zwei USB 2.0 Ports, Kopfhörer und Mikrofon Anschlüsse und natürlich den Einschalter verbaut.

 

Im Inneren

Aber ehe wir zum Inneren kommen muss das Gehäuse geöffnet werden. Hier hat sich Cougar etwas interessantes bezüglich der Glas Panels ausgedacht. Diese werden wie üblich mit thumbscrews befestigt, jedoch fallen diese nicht beim Entfernen aller Schrauben einfach ab.

Die Glaspanels lassen sich erst entfernen wenn man diese in einem 45 Grad Winkel gekippt hat, ein schönes Feature!

Cougar setzt beim Panzer auf den ATX Formfaktor, aber selbstverständlich lassen sich auch Micro-ATX und Mini-ITX Boards montieren.

Für ATX Boards sind die Abstandshalter bereits vormontiert, was immer sehr erfreulich ist.

Für Grafikkarten bietet der Panzer mehr als genug Platz. Das Innere des Gehäuses ist recht offen. Es gibt im vorderen Teil keine Halterungen für Festplatten oder optische Laufwerke. Optische Laufwerke können beispielsweise gar nicht im Cougar Panzer montiert werden.

Daher haben Grafikkarten oder andere PCIe Karten jede Menge Raum. Festplatten werden beim Panzer interessanterweise auf der Rückseite hängend montiert. Hier sind allerdings nur zwei Plätze vorhanden, welche aber für moderne Systeme ausreichen sollten.

Für SSDs sind hingegen vier Plätze vorhanden, zwei davon sind recht offensichtlich auf der Netzteilabdeckung angebracht.

Netzteilabdeckungen habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt. Das untere Fünftel des Gehäuses ist nicht von der Seite einsehbar, das heißt hier kann man gut sein KabelChaos verstecken, welches aus dem Netzteil kommt.

Hat natürlich den Nachteil sollte man ein teures Netzteil haben ist dieses nicht sichtbar.

Das Cougar Panzer eignet sich recht gut für Wasserkühlungen, ob nun AIO oder Custom. Im Deckel ist Platz für drei 120mm oder zwei 140mm Lüfter bzw. einen Radiator mit diesen Abmessungen.

Auch in der Front ist Platz für drei 120mm Lüfter oder zwei 140mm Lüfter, dort ist es ebenfalls möglich eine Radiator zu Montieren. Hier ist sogar genug Platz für eine Pusch/Pull Konfiguration.

In der Rückseite ist auch Platz für einen 120mm Lüfter wie auch im Boden.

Zusammenfassung Lüfter

  • 3x 120 mm oder 2x 140 mm Front
  • 3x 120 mm oder 2x 140 mm Deckel
  • 1x 120 mm Rückseite
  • 1x 120 mm Unterseite

Das Bauen

Das Bauen in dem Cougar Panzer ist ein recht Problemloser Prozess. Auch konnte ich keine Inkompatibilitäten Feststellen. Das Gehäuse bietet für so ziemlich jede Hardware und jede Anordnung genug Platz. AIO Kühler oben oder in der Front? Ihr habt die Wahl!

Jedoch gibt es so ein zwei Kleinigkeiten die es zu beachten gibt. Ganz wichtig besorgt Euch SATA Power Verlängerungen!

Die SSDs und auch HDDs sind aus optischen Gründen so weit voneinander entfernt, dass es mit einem Kabel nur sehr bedingt möglich ist mehrere Laufwerke mit Strom zu verbinden.

Auch sind die Kabel für die Tasten des Gehäuses recht kurz gehalten. Solltet Ihr ein Mainboard haben welches diese Anschlüsse nicht unten rechts hat könnte es eng werden.

Auch das Kabelmanagement ist nicht ganz einfach. Dies liegt allerdings an der Semi durchsichtigen Rückseite des Gehäuses. Cougar bietet hier zwar jede Menge Kabelbinder Schlaufen aber dennoch die Kabel unsichtbar zu verlegen ist kaum möglich.

Wobei dies auch gar nicht so wichtig ist. Zwar besitzt der Panzer Glas Seiten Panels diese sind aber so stark getönt das man viele „Details“ eh nicht gut erkennt sofern Ihr im Inneren keine LEDs einsetzt.

 

Abschließende Worte zur Lautstärke und Kühlung

Cougar liefert von Haus aus lediglich einen 120mm Lüfter mit. Dieser ist qualitativ „ausreichend“ aber in keiner Weise etwas Besonderes.

Hier empfiehlt sich doch der Austausch gegen ein besseres Modell. Jedoch grundsätzlich ist die Kühlung im Cougar Panzer kein Problem. Gerade wenn in der Front und im Deckel jeweils drei Lüfter verbaut sind, ist im Inneren ein ordentlicher Luftstrom welcher entweder dabei hilft die Komponenten kühl zu halten oder es einem erlaubt die Drehgeschwindigkeit zu senken.

Hier wäre natürliche eine integrierte Lüfter Steuerung schön gewesen, aber vermutlich bei einem Preis von unter 100€ sicherlich noch keine Pflicht.

Die Lautstärke des Gehäuses hängt natürlich sehr stark von den verbauten Lüftern ab. Jedoch aufgrund des recht offenen Designs sorgt dieses eher für eine mittelmäßige Dämmung von Geräuschen.

Es empfehlen sich also eher langsamer drehende Lüfter, dafür aber mehr, für welche der Panzer auch genug Platz bietet.

 

Fazit

Taugt das Cougar Panzer Gehäuse etwas? Ja! Aber natürlich ob dieses auch etwas für EUCH ist hängt von diversen Faktoren ab.

Der wichtigste Faktor ist natürlich die Optik! Gefällt Euch das Cougar Panzer? Falls ja, ist der halbe Kampf schon entschieden.

Das Arbeiten im Panzer ist problemlos. Das Gehäuse ist einfach so große dass sämtliche Komponenten problemlos Platz finden, abgesehen von einem optischen Laufwerk.

Dies gilt auch für Radiatoren welche im Deckel und auch in der Front jede Menge Platz haben.

Auch die Verarbeitung und Stabilität des Panzer ist solide, beine Beschwerden hier. Aber hat das Gehäuse auch Schwächen? Nur wenige, welche auch fast zu 100% auf dem recht günstigen Preis zurückzuführen sind.

Es fehlen vielleicht ein paar Bonus Features wie eine LED Beleuchtung, eine Lüftersteuerung, besondere serienmäßige Features usw.

Das Cougar Panzer ist als ein recht „Basic“ Gehäuse mit einem sauberen Innenleben, schönen Glasfenstern und einem klassischen Aufbau.

Ist es das was Ihr sucht ist vielleicht das Cougar Panzer das richtige Gehäuse für Euch!

Cube Mix Plus 2 in 1 Tablet PC im Test

China Tablets gibt es gefühlt duzende auf dem Markt. Die meisten ähneln sich sehr stark, Intel Atom, 2GB oder 4GB RAM, 9,7 Zoll Display und rund 300€.

Auch das Cube Mix Plus sieht auf den ersten Blick recht „gewöhnlich aus“. Jedoch hat dieses ein Ass im Ärmel. Das Tablet verfügt über einen Intel M3-7Y30, dies ist ein vergleichsweise starker Prozessor, welcher das Cube Mix Plus durchaus gut befeuern sollte.

Aber ist das Cube Mix Plus damit automatisch eine Empfehlung? Nein, schauen wir uns dafür lieber an wie sich das Tablet im Test schlägt!

 

Cube Mix Plus 2 in 1 Tablet PC im Test

Das Cube Mix Plus ist ein vergleichsweise großes und schweres Tablet. Ich würde glatt sagen, dass dieses auf iPad 1 Level ist was Gewicht und gefühlte Masse angeht.

Für die Nutzung es in der Hand zu halten, ist das Cube Mix Plus also nur bedingt geeignet, zumindest nicht für lange und nicht nur mit einer Hand.

Dafür bietet aber Cube ein Tastatur Dock an, zu diesem später mehr.

Das Tablet besitzt eine Rückseite aus Aluminium mit Ausnahme eines Plastikstreifens auf der Oberseite. Dieser verbirgt die Antennen für WLAN, Bluetooth usw.

Das ganze Tablet wirkt ausreichend massiv und stabil gebaut. Die Front wird selbstverständlich von dem 10,6 Zoll Full HD Display eingenommen.

Dieses besitzt den klassischen 16:9 Formfaktor. Im Gegensatz zu vielen anderen Tablets ist das Cube Mix Plus auch ganz klar für den Betrieb im Querformat ausgelegt. Etwas merkwürdig ist zwar, dass das Tablet über zwei Lautsprecher verfügt und diese beide auf der rechten Seite sind,  dies ist vermutlich damit mehr Platz für die Anschlüsse auf der linken Seite bleibt.

Hier verfügt das Cube Mix Plus über einen Netzteilanschluss, einen microUSB 3.0 Port, einen USB C Port und einen Kopfhöreranschluss. Auch ist auf der linken Seite der microSD Kartensteckplatz.

Leider ist es nicht möglich das Cube Mix Plus via USB C zu laden. Man muss den gesonderten Netzteilstecker verwenden (12V).

Der Einschalter und die Lautstärkewippe ist auf der Oberseite des Tablets angebracht. Auf der Unterseite befindet sich lediglich ein Dock Connector.

Für das Cube Mix Plus ist ein Tastatur Dock verfügbar. Dieses kostet rund 40€ und bietet neben der Tastatur ein Trackpad und zwei USB 2.0 Ports.

Hierbei handelt es sich um ein „massives“ Dock mit einem richtigen Notebook Scharnier.

Leider ist wie üblich das Tastaturdock nur mit dem Amerikanischen qwerty Layout verfügbar.

Ich glaube das größte Problem des Cube Mix Plus ist leider das Gewicht und die Größe. Mit Tastaturdock ist das Tablet ein ziemlicher Brocken!

 

Software

Das Cube Mix Plus setzt ganz klassisch auf Windows 10 in der Home Version. Interessanterweise war das Betriebssystem von Haus aus bereits fertig eingerichtet.

Ich vermute dies liegt an der China Version des OS, welche einmal in Asien aktiviert werden muss damit diese auch bei uns funktioniert. Immerhin das Windows auf dem Tablet scheint original zu sein.

Auch verzichtet Cube auf das Vorinstallieren irgendwelcher „Bonus“ Software. Dementsprechend fällt der freie Speicher mit 104GB (von 128GB) auch recht groß aus.

Ein Dual Boot System ist hier nicht vorhanden.

Von Haus aus steht das Windows auf Englisch, lässt sich aber auf Deutsch umstellen.

Display

Das Cube Mix 2 verfügt über ein 10,6 Zoll Full HD Display. Dieses ist als ordentlich zu bezeichnen! Schärfe ist soweit gut, ähnliches gilt auch für Kontraste und die Farbdarstellung.

Allerdings neigt mein Mix Plus zu einem leicht grünen Farbstich, was allerdings nicht schlimm ist.

Sehr positiv überrascht hat mich die maximale Helligkeit, welche vergleichsweise stark ist.

Ich würde das Tablet dennoch für den Outdoor Einsatz nur sehr bedingt empfehlen (das Display spiegelt sehr stark).

Unterm Strich kann man sich hier aber nicht beschweren was man für rund 200-300€ bekommt.

 

Eingabegeräte

Wie bereits erwähnt ist das Tastatur dock ein optionales Zubehör! Die Tastatur bietet das normale amerikanische QWERTY Layout. Hierbei ist die Tastatur aber abseits des Layouts hervorragend! Die Tasten bieten einen sehr schön knackigen und festen Druckpunkt.

Tippen macht auf der Tastatur wirklich Spaß!

Das Touchpad hingegen ist eine weniger spaßige Angelegenheit. Dieses ist soweit okay und das Tracking ist nicht mal schlecht. Jedoch wird sehr oft einfaches antippen als Klick oder Geste erkannt.  Kurzum es ist nutzbar, aber auch nicht das Gelbe vom Ei.

Der integrierte Touchscreen arbeitet ziemlich genau so, wie man es erwartet.

 

Lautsprecher

Das Cube Mix 2 verfügt über zwei Lautsprecher auf der rechten Seite. Wie klingen diese?

Na ja das wahre sind die Lautsprecher nicht. Sie sind „Okay“ aber schlechter als die meisten Smartphone Lautsprecher.

Ihr bekommt einen recht klaren aber sehr dünnen Klang, welcher zudem selbst auf 100% vergleichsweise recht leise ist.

Der Kopfhörerausgang ist allerdings soweit okay. Hier setzt das Tablet auf einen Standard Realtek Sound Chip.

 

Leistung und Alltag

Im Gegensatz zu den aller meisten 2 in 1 Asia Tablets setzt Cube beim Mix Plus 2 in 1 nicht auf den 08/15 Intel Atom Chip.

In diesem Tablet kommt der etwas leistungsfähigere Intel Kaby Lake Core M3-7Y30 Dual Core mit 1.61GHz zum Einsatz.

Unterstützt wird der M3-7Y30 von 4GB RAM. Aber wie schnell ist der Intel M3 wirklich? Schauen wir uns dafür ein paar Benchmarks an.

Ich glaube es sollte nicht die große Überraschung sein, dass das Cube Mix Plus keine „Rennmaschine“ ist.

Zwar bietet dieses durchaus ein gutes Stück mehr Leistung als ein Intel Atom X5 Tablet, aber dennoch ist man auch ein gutes Stück von der „Spitze“ der Nahrungskette entfernt.

Was mir bei den Benchmarks aufgefallen war, ist eine recht hohe Erhitzung des Tablets. Unter dauerhafter Last wird der Bereich unterhalb des Einschalters so heiß des unangenehm sein kann das Tablet hier zu berühren.

Bei einem Blick auf die CPU Temperaturen wird auch der Grund für diese Erwärmung klar. Unter konstanter Volllast erreicht die CPU Temperaturen von 95 Grad, ehe diese anfängt zu throtteln.

Kurzum das Kühlkonzept des Tablets ist sehr Hart an der Grenze!

Im normalen Alltagseinsatz, Webbrowsen, Videos Schauen, Office usw. ist dies selbstverständlich kein Problem.

Hier reagiert und läuft das Tablet erfreulich schnell und flüssig! Spiele sind natürlich auf dem Cube Mix Plus nur sehr bedingt möglich.

2D Spiele sind hierbei meist kein Problem genau wie ältere 3D Spiele. Auch Dinge wie Minecraft (mit dem Life in the Woods Mod Pack) laufen mit 20-30FPS, also durchaus spielbar. Ähnliches gilt auch für League of Legends oder CS GO, sofern die Detailstufe angepasst ist (also auf niedrig).

Ein weiterer Punkt welcher mich sehr positiv überrascht hat, ist der Speicher. Gefühlt ist in den meisten der 2 in 1 China Tablets intern einfach eine etwas besser SD Speicherkarte verlötet, nicht so hier. Cube setzt auf eine M.2 SATA SSD, welche sich natürlich nicht austauschen lässt, aber dementsprechend brauchbare Geschwindigkeiten liefert.

Lesend konnte ich 484MB/s und schreibend 190MB/s messen. Schreibend ist zwar noch etwas Luft nach oben, lesend sieht aber sehr gut aus!

In der Praxis führen diese hohen Lesegeschwindigkeiten zu schnellen Startzeiten von Programmen und auch Windows 10 selbst.

Etwas weniger positiv ist wiederum das WLAN. Zwar unterstützt das WLAN Modul 2,4GHz, wie auch 5GHz, jedoch ist das Tempo eher mäßig. Bei der Nutzung von 2,4GHz erreichte ich maximal 30Mbits und bei der Nutzung von 5GHz rund 60Mbits.

In der Praxis ausreichend für Netflix und Co. jedoch wer Daten, viele Daten im lokalen Netzwerk überträgt, wird etwas Geduld mitbringen müssen.

Akku

Das Cube Mix verfügt über einen ​4.300mAh Akku. Dies ist nicht viel, gerade für ein China Tablet, das  ansonsten mit gigantischen Akkus protzt. Dies in Kombination mit dem Intel Core M3 sorgt nicht unbedingt für die aller beste Akkulaufzeit.

Im normalen Officebetrieb konnte ich rund 5-6 Stunden Akkulaufzeit erreichen. Wenn diverse Programme im Hintergrund laufen und die Displayhelligkeit hoch ist, kann die Laufzeit aber auch auf 3-4 Stunden sinken.

Unter Volllast schmilzt hingegen der Akku einfach weg. Viel mehr als eine Stunde ist unter Volllast kaum möglich.

Was mich aber viel mehr stört, als die eher mittelmäßige Akkulaufzeit ist das Aufladen. Dieses ist nur über ein 12V Netzteil möglich und nicht über den USB C Port. Dies kostet doch ein gutes Stück Flexibilität.

 

Fazit

Es gibt beim Cube Mix Plus viele positive aber auch negative Punkte. Beginnen wir bei den positiven Punkten, die größten wären hier das Display, die Tastatur, das Gehäuse und die Leistung.

Das 10,6 Zoll Full HD Display sieht gut, wenn nicht sogar sehr gut aus! Damit ist für einen angenehmen Konsum von Medien, Videos usw. gesorgt, sofern man Kopfhörer verwendet! So gut wie das Display ist, so mäßig sind die Lautsprecher!

Für Nutzer, denen ein Office/produktiv Betrieb wichtig ist, gibt es das Tastatur Cover. Mit diesem bin ich an sich sehr zufrieden. Der Druckpunkt der Tasten ist top und auch das Scharnier macht einen guten Eindruck. Das Trackpad ist zwar nicht das aller Beste, aber auch nicht schlecht.

Leider ist aber die Tastatur nur mit englischem Layout verfügbar, was für viele sicherlich suboptimal ist. Abgesehen davon ist das Cover definitiv empfehlenswert.

Ich denke, der dickste Pluspunkt ist sicherlich der M3-7Y30. Die Performance des Tablets stimmt und liegt deutlich über dem, was man von den diversen Intel Atom Tablets kennt. Dies liegt nicht nur am M3-7Y30 sondern auch an der recht flotten verbauten SSD.

Wenn es Euch also um Leistung geht, seid Ihr hier richtig.

Leider kann ich dennoch das Cube Mix Plus nur bedingt empfehlen. Das Problem ist hier etwas die Zielgruppe. Ihr sucht ein leistungsfähiges Tablet? Gut das ist das Cube Mix Plus, aber es ist auch groß und schwer und die Akkulaufzeit ist mäßig.

Ihr sucht eine Art Notebook Ersatz? Okay, jedoch mit Tastaturcover ist das Cube Mix Plus noch mal ein Stück schwerer und größer. Es ist so schwerer wie ein 15“ MacBook Pro, also auch suboptimal.

Letztendlich ist der einzige wirklich dicke Pluspunkt die Leistung und der 2 in 1 Form Faktor. Ist Euch beides wirklich so wichtig, dass Ihr auch bereit seid die Größe und die mäßige Akkulaufzeit dem Cube Mix Plus zu verzeihen, ja dann ist das Tablet für Euch!

Ich würde Euch allerdings raten vielleicht sich mal das VOYO VBOOK V3 oder das Xiaomi Air 12 anzusehen. Beides sind unter dem Strich vermutlich bessere Optionen.

Corsair Glaive RGB – modular, praktisch, gut!

Einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Aspekt bei Computer Mäusen ist eine gute Ergonomie. Handform sowie Haltung unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, sodass es schlicht unmöglich ist, mit einer starren Form jede Vorliebe zu treffen. Die Corsair Glaive RGB widmet sich diesem Problem mit Modularität und ist darüber hinaus mit neuster Technik, wie eigens entwickeltem Sensor und umfassender RGB Beleuchtung, ausgestattet.

Corsair Glaive RGB Überblick:

Corsair schickt mit der Glaive RGB ein neues Flaggschiff ins Rennen und steht in Konkurrenz mit der SteelSeries Rival 700 oder Logitech G502. Während Corsair bereits im Januar mit der Scimitar Pro RGB eine MMO auf den Markt gebracht hat, verfolgt die Glaive RGB ein eher klassisches Design. Zwei Haupttasten, zwei Daumentasten, ein Zwei-Wege Mausrad sowie eine zusätzliche DPI Umschalttaste finden sich auf dem voluminösen Gehäuse wieder. Bereits auf dem ersten näheren Blick lassen sich die drei verschiedenen RGB Zonen erkennen. Weiteres Highlight ist die austauschbare Daumenablage sowie der neue State of the Art PixArt PMW3367 Sensor. Wie auch bereits bei den SteelSeries Produkten, ist es nicht möglich, das Gewicht von 122 Gramm mithilfe von Zusatzgewichten zu beeinflussen.Der Hersteller liefert neben der eigentlichen Maus, Handbuch, Garantie Guide, insgesamt drei verschiedene Daumengriffe sowie eine Tasche, um alles ordentlich verstauen zu können, mit.

Laut dem Preisvergleichsportal www.geizhals.de ist die Corsair Glaive RGB ab einem Preis von 75€ in den Farben Schwarz sowie Aluminium lieferbar. Corsair gewährt auf die Maus eine zweijährige Garantie. Weitere Informationen sind der Tabelle zu entnehmen:

[table id=359 /]

Corsair Glaive RGB Aufbau und Ergonomie:

Die Corsair Glaive RGB schlägt, was die Gehäuseform angeht, den konventionellen Weg ein. Der Aufbau fällt daher schmal und länglich aus. Sie ist mit einer Höhe von fast 4,5 cm aber keineswegs flach. Der dadurch bedingte Buckel wurde im Gegensatz zur SteelSeries Rival 700 ohne harte Kanten modelliert. Dies lässt genug Spielraum, um die Maus – je nach Vorliebe – etwas weiter vorne oder hinten anzufassen, ohne dass es zu störenden Druckstellen an der Handfläche kommen kann. Dies wird durch die gut positionierten Tasten unterstützt. Die Daumentasten sowie die DPI-Umstelltaste sind in Relation zu anderen Mäusen recht zentral gelegen. Um den kleinen Finger angenehm ablegen zu können, wurde an der rechten Seite eine gummierte sowie ausreichend dimensionierte Ausprägung eingelassen. Die Bedienung der Maus sollte daher für die meisten Hände keinerlei Probleme darstellen. Wie bei der Mehrzahl an Computer Mäusen ist die Corsair Glaive RGB ausschließlich für Rechtshänder ausgelegt.

Eines der Hautmerkmale der Maus sind die tauschbaren Daumenablagen, die eine unterschiedliche Form sowie Texturierung aufweisen. Der standardmäßig angebrachte Griff ist von den Dreien die Puristischste. Sie weist die geringste Ausformung sowie die selbe matt-glatte Oberfläche des Mausrückens auf. Die Zweite wächst nicht nur in der Breite, sondern hat eine gummierte Auflagefläche bekommen. Dies bietet einen merklich besseren Gripp, ohne dass die Maus zu aufgebläht wirkt. Bei der letzten Daumenablage ist die Form unverkennbar von MMO Mäusen inspiriert worden. Gerade für längere Spielesession muss man den Daumen nicht an die Maus pressen, sondern liegt auf der ebenso gummierten Zunge auf. Damit die Gleitfähigkeit durch das Addon nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, bringt Corsair in nahezu der gesamten Länge einen zusätzlichen Gleitfuss an.

Die (De-)Montage fällt kinderleicht und werkzeuglos aus. Die Daumenablage wird mit Magneten an die Corsair Glaive RGB sicher befestigt. Damit es zu keinem Spiel kommen kann, sind an beiden Gegenstücken ineinandergreifende Schienen angebracht worden. Sicherlich lassen sich mithilfe eines 3D Druckers auch eigene Ablagen erstellen.

Der Sensor wurde nahezu mittig der Maus platziert. Um ihn herum wurden vier Teflon Gleitfüße aufgetragen. Flächenmäßig gehören jene zu den größten, die ich bei einer Maus gesehen habe. Das Gleitverhalten ist ausgesprochen leichtgängig und konstant.Ausgehend von der Form, der Größe sowie dem hohen Gewicht von 122 Gramm ist der Palm Griff für die Maus prädestiniert. Die Handfläche kann nahezu komplett von der Maus eingenommen werden. Sie lässt sich aber auch ohne Probleme mit dem Fintertipp-Griff bedienen. Deutlich anstrengender wird die Verwendung des Claw-Griffs. Das Gewicht sowie die in Relation wenig ausgeprägten Seitenelemente lassen die Hand bei jedem Anheben der Maus merklich ermüden.

 

Material, Verarbeitung & Taster:

Bei der Materialwahl überrascht Corsair ein wenig. Denn es wird nicht nur ausschließlich Kunststoff, sondern auch Metall eingesetzt. Die bei unserem Modell silberne Front durchzieht den vorderen Bereich der Maus und sorgt für eine stabile Basis. Ebenso besteht das Zwei-Wege Mausrad aus Aluminium. Die weiteren Gehäuseteile werden aus schwarzen, materialstarken Kunststoff gefertigt. Um einen besseren Gripp zu gewährleisten, weist der Mausrücken, der sich bis zu den Hauptmaustasten erstreckt, eine Softtouch-Oberfläche auf. Die anderen Bereiche der Maus sind entweder gummiert oder matt-schwarz texturiert.Verarbeitungstechnisch ist die Corsair Glaive auf erwartungsgemäßen hohem Niveau. So gibt es weder scharfe Kanten, noch lässt sich der Grundkörper eindrücken. Leider kämpft unser Testmodell mit dem sehr weit verbreiteten Problem, dass die beiden Hauptmaustasten nicht direkt auf den Schaltern aufliegen, sondern etwas darüber schweben. D.h. man muss bis zur Registrierung des Klicks zwei Widerstände überwinden. Dies unterliegt den Fertigungsschwankungen und sollte bei anderen Exemplaren nicht auftreten.

Corsair verbaut neuartige Omron Schalter, die eine Lebenszeit von konkurrenzlosen 50 Millionen Betätigungen aufweisen. Liegen die Haupttasten auf den Schalter korrekt auf, zeigt sich das Klickverhalten präzise und knackig. Mit einer etwas höheren Betätigungskraft, aber ebenso direkt, zeigt sich das Mausrad. Die Daumentasten fallen etwas schwammiger aus. Das liegt vor allem daran, dass sie sich nach der Auslösung der Taste weiter in das Gehäuse drücken lassen können. Im normalen Alltag wird dies aus logischen Gründen kaum ein Problem darstellen.

Das 1,80 Meter lange USB-Kabel weist eine hochwertige Textilummantelung auf. Leider ist es nicht möglich, dieses ohne größeren Aufwand zu tauschen. Aus eigener Erfahrung sprechend, werden die meisten Kabelbrüche aufgrund einer mangelhaften Zugentlastung hervorgerufen. Jene fällt bei der Corsair Glaive RGB durchdacht gelöst aus und sollte daher kein Problem darstellen.

Sensor &Software:

Corsair überlässt bezüglich des Sensors nichts dem Zufall und entwickelte in Kooperation mit Pixart einen eigenen optischen Sensor. Der PixArt PMW3367 weist eine maximale Auflösung von schwindelerregenden 16 000 DPI auf, die mithilfe der Corsair Utility Engine Software in sehr feinen 1-DPI-Schritten und bei Bedarf Achsen unabhängig eingestellt werden können. Solche Höchstwerte werden aber kaum in der Praxis Verwendung finden, da der Mauszeiger bei der kleinsten Berührung die Hälfte des Desktops zurückgelegt haben wird. Natürlich ist die eingestellte Geschwindigkeit stets vom eigenen Geschmack abhängig. Um einen Anhaltspunkt zu geben: Ich selber habe drei DPI Stufen von 800, 1400 sowie 2000 DPI dem Profil hinterlegt. Der Sensor ist auf dem Papier nochmals eine Stufe besser als der der Konkurrenzprodukte. Die Technik ist aber bereits an einem Punkt angekommen, wo die Steigerung der Genauigkeit im praxisrelevanten Bereich nicht mehr subjektiv feststellbar ist. Die Mausbewegung in Anwendungen sowie Spielen wird erwartungsgemäß präzise und direkt wiedergegeben.

Darüber hinaus bietet die der Sensor weitere Features, die dazu geschaltet respektive eingestellt werden können. Angle Snapping oder auch Linienbegradigung glättet die Maus Bewegung und eliminiert kleinere, ungewollte horizontale bzw. vertikale Abweichungen. So bleibt beispielsweise das Fadenkreis bei einer links Bewegung auf einer Höhe, ohne versehentlich etwas nach unten bzw. oben zu verrutschen. Zusätzlich lässt sich die „Lift-Off-Distance“ (dt: „Hübhöhe“) definieren. Diese besagt, bis welche Höhe der Sensor zum Mauspad noch Bewegungen registriert. Erneut darf der eigene Gusto entscheiden, welcher Wert der für einen richtige ist. Zu guter Letzt bietet die Corsair Glaive RGB noch die Möglichkeit an, den Sensor auf die Oberfläche abzustimmen. In der durch die Software anstoßbaren Kalibrierung erkennt der PixArt PMW3367 die Farbe, Kontrast, Textur sowie den Abstand zu der Oberfläche, um laut Corsair die Genauigkeit nochmals zu erhöhen. Eine spürbare Verbesserung konnte auf regulären Oberflächen nicht erzielt werden. Bereits ohne Kalibrierung wird selbst auf einem Glastisch jede Bewegung weder mit Zeigerspringen noch mit Verzögerung umgesetzt.

Die für Windows exklusive Corsair Utility Engine ist aber nicht nur in der Lage, relevante Sensoren Einstellungen zu treffen, sondern auch alternative Tastenbelegung, Makros sowie die Beleuchtung zu zuweisen. Hierbei lassen sich alle Tasten bis auf die linke Maustaste zweckentfremden. Interessant ist zudem, dass man einen Timer bei Tastendruck aktivieren kann, der nach Ablauf der Zeit eine auswählbare Sounddatei wiedergibt. Ein Trost zu der fehlenden taktilen Rückmeldung, die bei den großen SteelSeries Mäusen zum Einsatz kommt.

Es lassen sich selbstverständlich mehrere Profile erstellen, die man bei Bedarf durchschalten kann. Dabei ist man aber zwingend drauf angewiesen, dass die Software stets im Hintergrund läuft, denn im Gegensatz zu den meisten Modellen der Highend Klasse verfügt die Corsair Glaive RGB nur über ein speicherbares Hardwareprofil.

RGB Beleuchtung:

Natürlich darf im Jahr 2017 die RGB Beleuchtung nicht fehlen. Und um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, hat man insgesamt drei unterschiedliche RGB LED Zonen in die Maus integriert. Neben dem Hersteller Logo und den beidseitigen Streifen auf der Oberseite hat man auch an der Front sieben weitere Dioden verbaut, die an Scheinwerfer eines Autos erinnern. Abgesehen von den der Optik gedachten Beleuchtung, verfügt die Glaive RGB an der Oberseite über fünf weitere, einfarbig blaue LED, die die aktuelle DPI Stufe anzeigen.Die RGB Zonen kann man einzeln oder im Zusammenspiel ansteuern. So sind in der normalen Ansicht die Modi Regenbogen, Farbwechsel, Farbpulse sowie eine statische Farbe einstellbar. Um den idealen Farbton treffen zu können, steht einem der volle RGB Bereich (0-255 je Farbkanal) zur Verfügung. Darüber hinaus lässt sich die Geschwindigkeit des Farbwechselns in drei Stufen variieren. Ist man ein Besitzer von weiteren Corsair RGB Produkten, wie der K95 RGB Platinum, lässt sich das Farbspektakel Peripherie übergreifend verknüpfen. Hierbei wird die Auswahl an Leuchteffekten sogar nochmals vergrößert. Wirklich praktikabel sind die neu dazu gewonnen Optionen nicht, da die LEDs der Glaive RGB meist nur für einen kurzen Moment aufleuchten und die Maus ansonsten ihr Dasein im Dunkeln fristet. Für einen Showroom ist die Verknüpfung der Geräte aber das Grad an Detail, warum man zu dem Hersteller greifen sollte. Nachfolgenden ist das obligatorische Demo Video zusehen:

Die Maus zeigt bei grellen Farben der seitlichen LED Streifen eine Auffälligkeit auf. Liegt die Handfläche über dem entsprechenden Bereich auf, stellt man eine leichte Erwärmung fest. Für mich war das Gefühl etwas ungewohnt, weswegen ich die LED Zone daraufhin deaktiviert habe.

Fazit:

Bevor ich zu dem eigentlichen Fazit der Maus komme, möchte ich einen Punkt explizit ansprechen. Ähnlich wie Kleidung muss die Maus zu einem passen. Jeder Mensch hat die unterschiedlichsten Anforderungen und Präferenzen an die Form, der Größe und das Gewicht einer Maus. So ist es unmöglich zu sagen, dass Produkt XY das perfekte Eingabegerät darstellt. Hier hilft es nur, selber ausprobieren und erfühlen(!), was für einen das Richtige ist.

Als ich das Datenblatt und die Produktfotos der Corsair Glaive RGB gesehen habe, wusste ich, dass hinter dem neuen Nager viel Potential stecken würde. Der Hersteller hat bei der Materialwahl und den verbauten Komponenten aus dem Vollen geschöpft. Sei es nun der Einsatz von Metall, die langlebigen Mikroschalter oder der zurzeit hochauflösendsten Sensor auf dem Markt. Die größte Überraschung ist die Ergonomie. Bereits die Position der Tasten sowie die eigentliche Gehäuseform sorgen für einen komfortablen Griff. Der Gedanke wurde mit den austauschbaren Daumenablagen zu Ende gedacht. Man braucht sich nicht auf eine Form festzulegen, sondern es wird einem die Wahl überlassen. Alleine schon dieser Aspekt berechtigt die Maus, in die engere Auswahl genommen zu werden.An zusätzlichen Features liefert Corsair gute, wenn auch nicht überragende Arbeit ab. Die 3 Zonen RGB Beleuchtung strahlt in den verschiedensten Farben und Variationen, erwärmt aber – je nach Einstellung – das Material im Handflächenbereich. Des Weiteren wären noch das materialstarke, jedoch nicht abnehmbare Kabel sowie der nur für ein Profil fassende interne Speicher zu nennen. Das sind zwar alles keine Deal Breaker, berauben gleichwohl die Corsair Glaive RGB um die Bestnote.

Der XLayer QI Charger im Test

Kabelloses Laden ist ein unheimlich cooles Feature, welches aber leider von viel zu wenig Smartphone Herstellern genutzt wird.

Lediglich Samsung hält dem kabellosen Laden auch mit dem Galaxy S8 die Treue.

XLayer hat nun vor kurzem einen neuen QI Charger auf den Markt gebracht. Wollen wir doch einmal schauen ob dieser für das neue Samsung Galaxy S8 taugt! Finden wir dies im Test heraus!

 

Der XLayer QI Charger im Test

XLayer setzt bei seinem QI Ladegerät auf ein recht klassisches Design. Das Ladepad ist hierbei ca.so groß wie eine Handfläche und besitzt eine rundliche Form.

Hierdurch ist das Ladegerät auch relativ kompakt, was ideal für den Nachttisch oder für Reisen ist.

Beim Material setzt XLayer auf eine Mischung aus Hochglanz Plastik und Gummi. Ich bin bekanntlich nicht der größte Fan von Hochglanz Plastik. Auch hier wirkt dieses zwar im ersten Moment sehr schick und edel, neigt aber Staub anzuziehen.

Neben Plastik nutzt XLayer aber auch viel Gummi, sowohl auf der Oberseite wie aber auch auf der Unterseite.  Dies macht auch Sinn um das Smartphone besser auf dem QI Ladepad zu halten. Praktisch funktioniert dies auch ausgesprochen gut! Das Gummi saugt sich leicht an der Glas Rückseite des Samsung Galaxy S8 fest. Ein Abrutschen ist also sehr unwahrscheinlich.

Das QI Ladepad wird wie üblich über ein normales USB Kabel mit einem Ladegerät verbunden. Dieses Ladekabel ist fest mit dem Ladepad verbunden, allerdings mit rund 1,2m lang genug. Ein passendes Ladegerät wird nicht mitgeliefert. Hier könnt Ihr ein normales USB Ladegerät verwenden.

Dieses sollte 1,5A oder mehr Leistung besitzen, von der Nutzung an einem PC kann ich nur abraten. Dies gilt natürlich nicht dann, wenn Euer PC über gesonderte Schnellladeports verfügt.

 

Der Test

Aktuell gibt es ja nur zwei wirklich populäre Smartphones bzw. Smartphone Serien mit kabellosem Laden und das wäre das Samsung Galaxy S7/S7 Edge und das Samsung Galaxy S8/S8 Plus.

Daher ist es besonders wichtig das hier das Ladegerät mit beiden Geräten problemlos zusammenarbeitet und dies ist der Fall!

Das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte einen Ladestrom von rund 0,8A und das S8 Plus von 1,4A. Erstaunlich, dass hier das S8 Plus ein Stück schneller lädt als das S7 Edge.

Beides muss man ganz klar sagen ist nicht übermäßig schnell, es ist die „normale“ kabellose Ladegeschwindigkeit, welche natürlich ein gutes Stück unter der des kabelgebundenen Ladens liegt.

Ihr könnt damit rechnen, dass Euer Smartphone (Samsung Galaxy S8/S7/S7 Edge/S8+) in ca. 3 Stunden voll geladen ist.

Ein ausreichendes Tempo für den Nachttisch wie ich finde. Ansonsten habe ich das QI Ladegerät auch erfolgreich mit einer Fossil Q und einer Moto 360 getestet.

Im Leerlauf verbraucht das QI Pad im Übrigen rund 200mW.

 

Fazit

Der XLayer QI Charger ist ein ordentliches kabelloses Ladegerät, das auch mit dem neuen Samsung Galaxy S8 und S8 Plus einen guten Job macht.

Daher Daumen hoch für das XLayer QI Ladegerät! Preislich ist dieses mit unter 20€ sehr fair angesetzt. Solltet Ihr das Design mögen und mit rund 3h Ladezeit für ein Smartphone einverstanden sein, kann ich eine Empfehlung aussprechen.

Der AKRacing Onyx im Test, der Gaming Stuhl für große Nutzer!

Mit dem Onyx hat AKRacing vor Kurzem seinen neusten und auch bisher größten „Gaming Stuhl“ auf den Markt gebracht.

Schreibtischstühle fristen immer noch so ein wenig ein Schattendasein. Jeder hat einen, aber die meisten kaufen den billigsten halbwegs brauchbaren, welchen sie finden können. Meist findet man so etwas bei Ikea.

Seit aber einer Weile geht der Trend Richtung sogenannter Gaming Schreibtischstühlen. DXRacer und Maxnomic sind hier sicherlich die beiden größten Marken.

Aber es gibt auch diverse kleinere Hersteller, wie zum Beispiel AKRacing. Der Onyx stellt hierbei ein etwas teureres und massiveres Modell dar, das gerade für größere Nutzer interessant ist.

Daher schauen wir uns einmal den AKRacing Onyx Gaming Stuhl im Test an! Kann dieser überzeugen?

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Der Zusammenbau des AKRacing Onyx ist absolut problemlos! Der Hersteller legt alles an benötigten Teilen mit in den Lieferumfang. Hierzu gehören auch die Schraubenschlüssel und sogar ein paar weiße Handschuhe, damit der Stuhl nicht von Fingerabdrücken übersäht, ist.

Im Grunde besteht der Stuhl aus fünf teilen, welche Ihr zusammensetzen müsst, dem Sitzpolster, der Halterung für die Gasdruckfeder, die Gasdruckfeder, das Fußkreuz und die Rückenlehne.

Die jeweils passenden Schrauben für das einzelne Element das Ihr gerade anbringt, ist bereits in den Schrauben vorinstalliert. Ihr müsst Euch also nicht mal Gedanken machen wohin welche Schraube gehört.

Das macht den Zusammenbau des AKRacing Onyx überdurchschnittlich einfach. Ich würde sogar sagen es ist der beste zusammenbaubare Gaming Chair, den ich bisher in den Fingern hatte.

Leider habe ich vergessen die Abdeckung für die Gasdruckfeder zu installieren, weshalb der Stuhl im unteren Bereich etwas dünn aussieht.

An dieser Stelle einen Dank AKRacing, welche mir den Onyx für einen Test zur Verfügung gestellt haben!

 

AKRacing Onyx

Dafür, dass der Onyx von einem Hersteller namens „AKRacing“ stammt, wirkt der Stuhl ziemlich dezent und professionell.

AKRacing setzt hier wirklich auf eine fast komplett schwarze Optik ohne irgendwelche auffälligen oder herausstechenden optischen Elemente. Dies kann man natürlich positiv oder auch negativ sehen. Will man einen „g4m3r“ look, ist man hier sicherlich falsch, will man den Onyx aber beispielsweise in einem Büro einsetzen oder man bevorzugt einfach die dezente Optik, ist doch dieses Schlichte sehr willkommen.

Das einzige was etwas aus der Reihe springt, ist das silbern glänzende Fußkreuz. Hier bin ich mir nicht ganz sicher ob ich ein schwarz lackiertes Fußkreuz bevorzugt hätte oder ob dies die Optik zu eintönig gemacht hätte.

Was neben der schlichten Optik auffällt, ist die Größe des Onyx. Gerade das Sitzpolster und die Rückenlehne sind ziemlich breit. Das Sitzpolster kommt hier auf eine maximale Breite von rund 60cm und auf eine Tiefe von rund 53cm.

Die Rückenlehne kommt ebenfalls auf eine gute Höhe von 86cm. Hierbei fällt aber auf, dass die seitlichen Flügel der Lehne nicht sonderlich stark ausgeprägt sind, verglichen mit anderen Racing Schreibtischstühlen. Daher ist die Breite der Lehne auch fast vollständig nutzbar ohne, dass die Schultern gebogen werden.

Selbstverständlich lässt sich auch die Höhe des Stuhls einstellen. Diese variiert zwischen rund 48cm und maximal 53cm. Diese Werte wurden mit mir auf dem Stuhl gemessen(ca. 90KG), solltet Ihr leichter sein, könnte der Stuhl auch noch etwas höher sein.

Neben der Höhe lässt sich auch die Rückenlehne verstellen und die Armlehnen. Die Rückenlehne lässt sich zwischen unangenehm steil und komplett flach verstellen. Der Mechanismus und auch die generelle Konstruktion hierfür wirkt aber recht vertrauenswürdig.

Man muss sich keine Sorgen machen, dass man nach hinten überkippt.

Die Armlehnen lassen sich in der Höhen, im Winkel und wie weit diese vor- oder zurückstehen sollen, verstellen. Die maximale Höhe, muss ich aber zugeben, hätte ich mir vielleicht einen Tick höher gewünscht.

 

Haptik, Verarbeitung und Qualität

Bereits an der maximalen Belastbarkeit von 150KG kann man erkennen, dass der AKRacing Onyx ein etwas mächtigerer Schreibtischstuhl ist.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis. Der Onyx verfügt über einen massiven Stahlrahmen, welcher der Rückenlehne und auch dem Sitzpolster die nötige Grundstabilität verleiht.

Hierbei sind alle Komponenten mit recht dicken und vertrauenswürdig anmutenden Stahlschrauben befestigt, die Armlehnen sogar gleich mit vier Stück.

Die wichtigen Komponenten sind beim Onyx direkt von Stahlrahmen zu Stahlrahmen verschraubt. Holz oder Plastik werdet Ihr keins an diesem Stuhl finden (zu mindestens nicht bei tragenden Teilen).

Die schwächste Komponente ist hierbei fast die recht dünn wirkende Gasdruckfeder, welche allerdings sogar eine Klasse 4 Gasdruckfeder ist. Kleine Info, Gasdruckfedern werden in Klassen eingeteilt, umso höher umso robuster/größer sind diese. In den meisten Schreibtischstühlen sind Klasse 3 Federn, Klasse 4 sind nur bei hochpreisigen Modellen zu finden.

Auch das Kunstleder macht einen sehr guten und dicken Eindruck. Ich glaube nicht, dass Ihr hier Probleme mit Löschern oder Ähnlichem bekommen werdet, selbst wenn Haustiere im Haushalt zu finden sind. Auch die Nähte sind sauber verarbeitet.

Einen großen qualitativen Unterschied zu günstigeren Stühlen sieht man auch am Fußkreuz. Dieses ist nicht einfach ein geschweißter „Stern“ sondern komplett aus einem Guss gegossen, inklusive Querverstrebungen im Inneren, welche nochmals für einen besseren Halt sorgen.

Zum Abschluss gibt es aber noch einen Dicken Minuspunkt, welchen ich ansprechen muss. Hierbei handelt es sich um den Schwerpunkt des Stuhls. Wenn Ihr versucht mit dem Stuhl nach vorne zu rollen und nicht ganz hinten auf dem Sitzpolster sitzt, neigt der AKRacing Onyx zum vorkippen!

 

An sich keine „große“ Sache aber etwas Ähnliches habe ich bisher bei rund 7 anderen getesteten Gaming Chairs noch nicht erlebt.

Beim Zurücklehnen (auch wenn die Rückenlehne maximal gekippt ist) gibt es allerdings keine Probleme. Ich vermute AKRacing hat genau dafür den Schwerpunkt etwas weiter nach vorne verlegt.

 

Wie sitz es sich auf dem AKRacing Onyx?

Beginnen wir mit dem Grundsätzlichen. Ihr seid 1,60 m groß und wiegt 50KG? Dann ist vermutlich der AKRacing Onyx weniger etwas für Euch, außer ihr mögt es sehr viel Platz auf Eurem Stuhl zu haben.

Der AKRacing Onyx ist ein ziemlich breiter und stämmiger Schreibtischstuhl. Selbst bei meinen 1,80 m und 90+-10KG habe noch etwas Luft zu den Seiten.

Das muss aber ja auch nichts Schlechtes sein. Verglichen mit vielen anderen Racing Schreibtischstühlen schränkt der Onyx einen sehr wenig ein. Im Gegenzug bekommt man aber auch etwas weniger Halt vom Stuhl vermittelt.

Bei vielen anderen Racing Schreibtischstühlen halten einen die seitlichen Flügel etwas in einer geraden Position fest. Diese Flügel sind hier etwas weniger aggressiv angewinkelt und zudem recht weit auseinander.

Man kann also problemlos etwas auf dem AKRacing Onyx herum fläzen. Teilweise hatte ich auf dem Onyx  sogar ein wenig das Couch Feeling, was unter anderem an der recht weichen Polsterung liegt.

 

Dieser Schreibtischstuhl ist definitiv ein gutes Stück weicher gepolstert als beispielsweise ein noblechairs EPIC oder der Maxnomic Office Komfort.

Ist dies gut oder schlecht? Erneut Geschmackssache. Man sitzt auf dem AKRecing unheimlich entspannt und locker, im Gegenzug wirkt der Stuhl aber etwas weniger konturiert.

Beispielsweise man setzt sich auf einen noblechairs EPIC, welcher ein recht harter Stuhl ist, und wird automatisch in eine vordefinierte, recht gerade und ergonomische Form gerückt. Beim AKRacing Onyx passiert dieses zurecht rücken eher weniger, Ihr sitzt so, wie Ihr sitzt.

Dies fällt gerade bei der Rückenlehne auf. Ich bin nicht gerade schmächtig aber auch keine „Kante“ , die Flügel im oberen Bereich berühren meine Schultern nicht mal, so viel Raum geben diese mir.

Habt Ihr bei anderen Gaming Chairs Probleme, dass Eure Schultern nach innen gedrückt werden aufgrund dieser Flügel dann ist der AKRacing Onyx für Euch besonders interessant!

Auch das Sitzkissen ist recht groß und auch an den Kanten relativ flach, habt Ihr ein etwas größeres Gesäß kein Problem, wollt Ihr im Schneidersitz auf dem Stuhl sitzen, auch kein Problem!

Ihr seht vermutlich, wo die Reise hingeht. Der AKRacing Onyx ist ein großer recht weicher Schreibtischstuhl welcher Euch nicht versucht in irgendeine Form zu pressen oder Euch in irgendeiner Weise einschränkt. Hierbei bietet dieser ein wenig das Cheffsessel/Couch Feeling, das Sitzen ist also sehr entspannt.

Hierbei hilft auch sicherlich die tolle Kippelautomatik. Kippelautomatik? Wenn aktiviert, könnt Ihr Euch einfach auf dem Suhl zurücklehnen und dieser kippt ein paar Grad nach hinten weg. Dies sorgt aufgrund des nach hinten sacken für ein temporär noch entspannteres Sitzen.

Die gute Kippelautomatik!

Hierbei nutzt auch AKRacing das bessere System der Kippelautomatik, im Gegensatz zu hjh Office oder DXRacer, welche meist das einfachere System nutzen.

Zum Vergleich, rechts die etwas „billigere“ Kippautomatik

Das Ganze lässt sich natürlich in seine Intensivität usw. einstellen.

Allerdings ist der AKRacing Onyx auch nicht perfekt. Wie oft sind Dinge die gut schmecken meist nicht gesund und auch Dinge die bequem sind, nicht ergonomisch korrekt.

Sagen wir es so, aus ergonomischer Sicht ist der AKRacing Onyx nicht der aller beste Stuhl! Wie meist üblich bei Racing Style Stühlen bietet die Rückenlehne nur recht wenig Support im unteren Rückenbereich. Auch, sofern Ihr nicht sehr breit seid, bietet der Onyx etwas wenig seitlichen halt, man neigt also gegebenenfalls etwas zum Krummsitzen.

Zu guter Letzt ist die Rückenlehne recht gerade. Aufgrund der hohen Polsterung ist dies von der Bequemlichkeit kein Problem, jedoch neigt man so etwas zur „Buckelbildung“ wenn man sich nach vorne lehnt. Der noblechairs EPIC, welcher aus ergonomischer Sicht der „beste“ Racing Style Schreibtischstuhl ist, den ich bisher genutzt habe, bietet hier eine leicht gebogene Rückenlehne.

Letztendlich ist es immer so eine Sache, was man mehr Priorität zugesteht. Ich würde sagen der Onyx ist ein Stuhl zum entspannten und bequemen Sitzen, welcher sich aber weniger für Nutzer eignet, die  schon über Vorerkrankungen, was den Rücken angeht, verfügen.

 

Fazit

Welchen Eindruck hat der AKRacing Onyx im Test gemacht? Der AKRacing Onyx ist nichts für jedermann! Seid Ihr recht klein bis normal gebaut, ist vermutlich der Onyx etwas zu groß für Euch, außer Ihr mögt viel Platz, denn genau diesen bietet der Onyx!

Es handelt sich hierbei um den ohne Frage größten „Gaming“ Schreibtischstuhl den ich bisher getestet habe, welcher auch noch mal ein gutes Stück breiter ist als beispielsweise ein Maxnomic Office-Comfort.

Gerade das Sitzpolster ist ziemlich groß, dies kann aber auch für kleinere Menschen ein Vorteil sein. Ich mit meinem 1,80 m kann ohne Probleme im Schneidersitz auf dem Stuhl sitzen. Aber nicht nur die große Größe sorgt für einen anderen Sitzkomfort als bei anderen Racing Style Schreibtischstühlen. Der Onyx lässt Euch sehr viel Raum, was die seitlichen Flügel angeht. Wenn Ihr hier negative Erfahrungen bei anderen Racing Schreibtischstühlen mit einer „zu festen Umarmung“ gemacht habt, da diese Euch zu sehr festhalten, werdet Ihr den Onyx lieben! Hinzu kommt eine recht weiche und entspannte Polsterung. Wer gerne „fluffig“ sitzt, wird ebenfalls den Oynx mögen.

Natürlich gibt es aber auch Schwächen. Ich bin zwar kein Chiropraktiker aber ich denke, die Ergonomie des AKRacing Onyx ist eher so suboptimal. Dies gilt natürlich für viele Racing Schreibtischstühle, wenn nicht sogar für alle, aber hier ist dies etwas ausgeprägter. Der Onyx versucht Euch nicht in Form zu pressen, wollt Ihr schief sitzen könnt Ihr dies auch. Auch aufgrund der Größe und des entspannten Aufbaus gibt Euch der Stuhl recht wenig seitlichen Support. Bei breiteren Nutzern wird der Support im Übrigen wiederum etwas besser.

Man hat hier also etwas das Gefühl auf einem Sofa zu sitzen, weich, bequem und mit viel Platz. Hier ist es natürlich Geschmackssache ob dies so ist wie Ihr gerne sitzt.

Rein Qualitativ habe ich nichts zu bemängeln. Der Stuhl wirkt grundsolide und massiv verarbeitet mit viel Stahl und Metall. Auch optisch bietet der Onyx einen sehr professionellen Look, welcher auch durchaus in einem Büro nicht fehlplatziert wirkt.

Hinzu kommen die vielen Möglichkeiten den Stuhl zu verstellen, ob nun die Höhe, die Rückenlehne, die Armlehnen in drei Richtungen (welche vielleicht einen Ticken niedrig sind) oder auch den Winkel aufgrund der tollen Wippfunktionen.

Kurzum der AKRacing Onyx ist ein toller Schreibtischstuhl primär für größere Nutzer, welche sich ansonsten von Racing Schreibtischstühlen zu sehr eingeschränkt fühlen, dies macht nämlich der Onyx nicht!

Link zum Hersteller /// bei CaseKing /// bei Jacob-Elektronik

 

Die Bang & Olufsen BeoPlay H9 Bluetooth Kopfhörer im Test, das beste vom besten?

Wenn man an Premium Bluetooth Kopfhörer denkt oder nach diesen sucht, findet man meist die Bose QC 35 oder Sony MDR-1000X als Spitzenmodelle. Beide haben durchaus einen gehobenen Preis inne und kosten gut über 300€.

Aber was wenn man mehr will? Wer mehr will als die beiden oben genanten populären Modelle, wird vermutlich früher oder später über die Bang & Olufsen BeoPlay H9 stolpern.

Bei den BeoPlay H9 handelt es sich um 500€ Bluetooth Kopfhörer! Dies hatte natürlich mein Interesse geweckt, kosten die H9 nur so viel aufgrund des großen Namens und des Designs oder steht hinter dem Preis auch ein Klang, welcher Bluetooth Kopfhörer der 300€ Preisklasse nochmals merkbar überbietet?!

Freundlicherweise hat mir Bang & Olufsen die H9 für einen kleinen Test ausgeliehen. Wie schlagen diese sich gegen die Bose QC 35 und Co? Finden wir es heraus!

 

Die Bang & Olufsen BeoPlay H9 im Test

Bang & Olufsen steht schon lange nicht nur für „Klang“ sondern auch für Design. Dies zeigen die H9 auch durchaus. Man sieht den Kopfhörern auf den ersten Blick an, dass es sich hier um Premium Modelle handelt. Dies liegt zum einen an der Materialwahl, Leder und Aluminium, wie aber auch an der eleganten Form.

Natürlich ist Design Geschmacksache aber ich glaube es steht außer Frage, dass die BeoPlay H9 hochwertiger aussehen als Bose QC35.

Aber aussehen ist nicht alles, wie fühlen sich die H9 an? Sagen wir es so die Kopfhörer sind so hochwertig verarbeitet wie sie aussehen.

Das Kopfband besteht aus Leder genau wie die Ohrpolster. Die Aufhängung der Ohrmuscheln ist aus solidem Aluminium, welches auch nicht hol ist sondern wirklich Massiv gegossen. Das Kopfband lässt sich wie üblich in der Höhe verstellen, ist allerdings nicht klappbar.

Die Ohrmuscheln bestehen aus einem Aluminium- Kunststoff- Mix und machen ebenfalls einen unheimlich hochwertigen Eindruck.

Passend zu diesen wertigen, langlebigen Materialien ist es bei den BeoPlay H9 möglich den Akku zu entnehmen. Dies ist ein unterschätztes Feature, gerade bei solch teuren Kopfhörern! Hierdurch haben die H9 kein vordefiniertes „Ablaufdatum“ sondern können theoretisch ewig genutzt werden.

Der 770mAh Akku hält im normal Betrieb (Bluetooth und Noise Cancelling ein) rund 14 Stunden. Diese Herstellerangabe kommt in der Praxis auch gut hin.

Aufgeladen wird der Akku wie üblich über microUSB, ein Ladegerät legt Bang & Olufsen nicht bei. Hier taugt allerdings ein normales Smartphone USB Ladegerät oder ein PC.

Neben dem microUSB Port besitzen die H9 auch noch den üblichen AUX Eingang für eine kabelbetriebene Nutzung.

Kommen wir zu Steuerung der Kopfhörer. Auf den ersten Blick ist hier sicherlich lediglich der Einschalter zu erblicken welcher an der rechten Ohrmuschel angebracht ist.

Das war es auch schon mit „Physischen Tasten“, Bang & Olufsen nutzt bei den BeoPlay H9 ein Touchpad auf der rechten Ohrmuscheln. Hier lässt sich die Lautstärke wie auch das Vor/Zurückspulen und Pausieren/Fortsetzen über diverse Wischgesten steuern. Das ganze funktioniert ausreichend gut, ich selbst würde mir allerdings ein akustisches Feedback wünschen, wenn man beispielsweise an der maximalen Lautstärke angelangt ist.

 

Tragekomfort

Bang & Olufsen setzt bei den H9 auf Lammleder Ohrpolster. Diese sind zwar nicht übermäßig groß, können also die Ohren nicht ganz umschließen, jedoch sind die Polster unheimlich weich und geschmeidig.

Daher sind diese auf den Ohren sehr bequem, auch wenn der Anpressdruck relativ hoch ist.

Zwar müsst Ihr damit rechnen, dass Eure Ohren etwas wärmer werden und man gelegentlich die Kopfhörer für etwas frische Luft anheben muss, jedoch ist dies normal für geschlossene Kopfhörer.

Der Tragekomfort gehört ganz klar zu den Stärken der Bang & Olufsen BeoPlay H9. Längere Zugfahrten oder auch Flüge sind keinerlei Problem.

Nach 2-3 Stunden am Stück oder mehr, wären zwar sicherlich richtig große Kopfhörer komfortabler aber gerade unterwegs auch unpraktischer.

Daher für Reisen und den öffentlichen Nahverkehr bieten die H9 den optimalen Kompromiss aus Größe und Tragekomfort.

 

Klang

Kommen wir zum alles entscheidenden Punkt, dem Klang. Können die BeoPlay H9 hier mit Bose und Sony mithalten? Ja, können Sie!

Ich war allerdings von der Klangsignatur der Kopfhörer etwas überrascht. Bang & Olufsen ist für mich eine „gehobene Premium Marke“ welche sich gefühlt etwas an die „Klassik Musik“ Hörer richtet, da war es wirklich eine Überraschung, dass die H9 eine recht basslastige Signatur an den Tag legen.

Der Bass ist im Klang der H9 ganz klar das taktgebende Element. Dieser ist zum einen in einer hohen Masse vorhanden, aber auch die Klasse stimmt.

Die BeoPlay H9 bieten einen sehr guten Tiefgang und eine klasse Auflösung im Bass. Gerade Songs mit einem starken Bassschlag machen mit den Kopfhörern richtig Spaß. Man kann den Bass regelrecht spüren auch wenn die Ohren nicht direkt vibrieren (ganz so extrem sind die H9 nicht).

Neben dem Bass sind auch die Mitten etwas angehoben, was sicherlich der Darstellung von Stimmen und Gesang hilft. Beides wird von den Kopfhörern sehr gut und plastisch abgebildet.

Leider schaffen es die Bang & Olufsen BeoPlay H9 den Klang nur mittelmäßig gut in die Breite zu entfalten, dafür aber machen sie einen guten Job dem Klang eine gewisse Tiefe zu verleihen.

Die Höhen sind okay. Diese sind zwar ausrechend klar und sauber jedoch eher zurückhalten was die Brillanz angeht. Auch haben diese teilweise etwas Probleme sich von den Mitten klanglich abzusetzen.

Dies verleiht den Kopfhörern tendenziell einen eher warmen, etwas träge anfühlenden Klang. Dies ist natürlich Gemeckere auf Hohem Level. Im großen und ganzen klingen die Bang & Olufsen BeoPlay H9 hervorragend!

Klingen diese besser als die Bose QC35? Dies ist nur schwer zu beantworten. Was die Details angeht und die räumliche Darstellung, ja hier sind die H9 besser. Allerdings klingen die Bose dafür etwas dynamischer.

Was einem nun besser gefällt ist selbstverständlich Geschmacksache und hängt von der gehörten Musik ab.

Die Bang & Olufsen BeoPlay H9 mögen warme Songs wie Summer Of 69 von Bryan Adams oder Send My Love von Adele. Also Titel mit einer warmen Stimmung und einer starken Stimme.

Allgemein fühlen diese sich in Rock oder Metal sicherlich mehr wohl als in Elektro.

Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte ich während meines Test keine. Weder besaßen die BeoPlay H9 ein größeres Grundrauschen (abgesehen vom Nosie Cancelling) noch gab es Probleme mit Verbindungsabbrüchen. Allerdings besitzen die Kopfhörer eine relativ niedrige maximale Lautstärke. Diese liegt im Maximum ca. 20-30% unter der der meisten anderen Konkurrenten.

Bonus Punkte gibt es wiederum für die „Bluetooth Töne“ beim Einschalten und Ausschalten. Hier nutzt Bang & Olufsen nicht die Standard Töne oder Sprachansagen sondern eigen aufgenommenen Töne welche sehr dezent und angenehm sind.

 

Noise Cancelling

Die H9 verfügen auch über Active Noise Cancellation. Dies bedeutet die Kopfhörer haben integrierte Mikrofone welche die Umgebungsgeräusche aufzeichnen und ausgleichen können.

Mittlerweile ist dieses Feature in diversen High End Kopfhörern zu finden in schwankender Qualität.

Wie sieht es bei den BeoPlay H9 aus? Das Noise Cancelling ist an sich gut bis sehr gut! Ich würde sogar die H9 zu einem der besten Noise Cancelling Kopfhörer erklären.

Wie üblich werden Stimmen und ähnliche „helle Geräusche“ nur bedingt herausgefiltert. Hier gibt es zwar auch eine Dämpfung, diese ist allerdings auch nicht gigantisch.

Tiefere Geräusche wie Motoren, Lüfter und Triebwerke hingegen werden fast zu 100% ausgeblendet. Hier machen die H9 einen wirklich guten Job!

Ein paar Punkte bekommen die Kopfhörer allerdings für ein hörbares „weißes Rauschen“ abgezogen. Dies ist jedoch nicht allzu schlimm und nur hörbar wenn gerade keine Musik läuft.

Kurzum das Noise Cancelling der BeoPlay H9 funktioniert gut! Hier ist man durchaus auf Schlagdistanz zu Bose und Sony.

 

Fazit

Die Bang & Olufsen BeoPlay H9 sind Premium Bluetooth Kopfhörer wie sie im Bilderbauche stehen. Dies beginnt beim Design und geht über die Verarbeitung und Materialwahl bis zum Klang.

Ja, es steht außer Frage, dass es „Ppeis/leistungsstärkere“ Bluetooth Kopfhörer auf dem Markt gibt. Klanglich liegen die BeoPlay H9 durchaus auf dem Level von Bose QC 35 oder Plantronics Backbeat Pro 2, jedoch kosten diese Modelle rund 200€ weniger.

Wofür zahlt man den Aufpreis? Verarbeitung, Design und Haptik! Sowohl die Bose wie auch die Plantronics sind komplett aus Kunststoff gefertigt, die BeoPlay H9 hingegen aus Aluminium und Leder.

Auch ist der Akku der BeoPlay H9 austauschbar, was deren effektive Lebensdauer doch ein gutes Stück verlängert.

Klanglich bieten die Bang & Olufsen BeoPlay H9 einen recht Warmen und basslastigen Sound mit guten Details und einer hervorragenden Darstellung von Stimmen.

Auch das aktive Noise Cancelling ist ordentlich und schafft es problemlos Motorgeräusche und ähnliches Herauszufiltern.

Dennoch am Ende muss man ganz klar sagen, die Bang & Olufsen BeoPlay H9 sind Luxus -Kopfhörer, welche zwar eine sehr gute Leistung liefern, aber sich dennoch ausschließlich an Nutzer richten, die hochwertige Materialen und eine gewisse Langlebigkeit zu schätzen wissen.

1MORE Triple Driver In-Ear Ohrhörer im Test, die besten Ohrhörer für unter 100€!

1MORE ist noch ein recht neuer Anbieter, was Kopfhörer und vor allem Ohrhörer angeht. Hierbei sehen allerdings sämtliche Produkte des Herstellers sehr vielversprechend und vor allem einzigartig aus.

So auch die Triple Driver In-Ear Ohrhörer um welche es in diesem Test geht. Der Name zeigt schon das herausstechende Merkmal der Ohrhörer, drei Treiber!

Dies ist eigentlich ein Feature, welches ansonsten meist nur in sehr viel teuren Ohrhörern zu finden ist. Dies in Kombination mit dem tollen Design hat mein Interesse geweckt.

Bieten die 1MORE einen Klang wie man diesen bei einem Preis von 99€ und drei verbauten Treibern erwarten kann oder handelt es sich hierbei nur um eine Lifestyle Marke mit mehr Schein als sein?

Finden wir dies im Test der 1MORE Triple Driver In-Ear Ohrhörer heraus!

 

Die 1MORE Triple Driver In-Ear Ohrhörer im Test

Wow! Egal wie der Test weitergeht, eins muss man schon einmal 1MORE lassen, die Verpackung ist die beste, welche ich jemals für ein paar Ohrhörer gesehen habe!

1MORE Triple Driver Test

Es handelt sich hierbei um eine Art“Pappbuch“ welches aufgeklappt die Ohrhörer präsentiert. Im Inneren der Verpackung sind zudem einige coole Artworks zu den Ohrhörern, welche das Design und den Aufbau erklären.

Aber nicht nur die Verpackung ist schick auch das Zubehör ist ordentlich. Neben einer Transportbox finden sich bergeweise unterschiedlichster Ohrstöpsel mit im Lieferumfang. Mit bergeweise meine ich neun Sets, wovon drei Sets sogar „Foam Tips“ sind.

1MORE Triple Driver Test

Auch die Ohrstöpsel selbst machen einen hervorragenden ersten Eindruck!

1MORE setzt bei diesen auf ein zweifarbiges Aluminium, welches zudem mit zwei unterschiedlichen Texturen gearbeitet ist, Hochglanz und matt.

Die Ohrhörer fühlen sich massiv und hochwertig an ohne dabei all zu schwer zu sein. Um den hochwertigen Eindruck weiter zu unterstreichen, nutzt 1MORE auch ein mit Textil ummanteltes Kabel, welches zudem „Kevlar-verstärkt“ sein soll.

1MORE Triple Driver Test

Ich würde das Kabel als „vertrauenswürdig“ einstufen, allerdings ist es schwer zu beurteilen, wie sich dieses nach x Monaten Nutzung verhält.

Kommen wir auf ein wichtiges Merkmal der Ohrhörer zu sprechen, die drei Treiber. Als Treiber bezeichnet man in Ohr/Kopfhörern das Klang erzeugende Element. In fast allen Kopfhörern ist hiervon eins zu finden wie auch in den allermeisten Ohrhörern.

Jedoch gerade bei High End Ohrhörern findet man auch des Öfteren mehrere Treiber. Dieser Trend ist auch ein wenig in die Einsteigerklasse geschwappt, wo das Ganze allerdings meist eher aus Marketing Gründen genutzt wird.

1MORE hingegen scheint hier einen etwas ernsthafteren Weg zu gehen. In den Ohrhörern sind drei Treiber verbaut, einer davon ist ein „normaler“ dynamischer Treiber wie man ihn in den meisten Kopfhörern usw. findet.

Die beiden anderen sind sogenannte Balanced Armature Treiber. Diese bieten einen völlig anderen Aufbau als dynamische Treiber und sind seltener und auch teuer.

Da es zu lange dauern würde zu erklären was genau der Unterschied ist, verlinke ich einfach mal ein Bild, welches Euch vielleicht hilft den Aufbau besser zu verstehen https://jhaudioblog.files.wordpress.com/2012/10/balancedarmaturedriver.jpg

In Kurzform die Schallwellen werden hier durch einen „Anker“, also ein Metall Stück, erzeugt, das in Schwingungen versetzt wird.

Wie üblich hat alles seine Vor- und Nachteile, so auch Balanced Armature Treiber. Beginnen wir mit den Vorteilen, BA Treiber sind sehr gut darin Höhen und feine Elemente präzise im Klang darzustellen. Daher werden diese auch sehr oft in Studio Ohrhörern eingesetzt und in besonders hochpreisigen Modellen.

Also dort wo auf eine gewisse Klangfeinheit Wert gelegt wird. Leider haben diese Treiber auch Nachteile, gerade was den Bass angeht. Sagen wir es so, wie man Aufbau erkennen kann, sind Balanced Armature Treiber recht fein und filigran, also nicht gut darin viel Luft stark zum Schwingen zu bringen.

Daher wird oft dieser 2+1 Aufbau genutzt, zwei Balanced Armature, welche sich um Mitten und Höhen kümmern und ein dynamischer Treiber für den Bass.

Ein weiterer Nachteil sind die Kosten. Bis vor Kurzem waren Balanced Armature Treiber noch den 200€+ Ohrhörern vorbehalten, mittlerweile sind diese aber auch schon in einigen günstigeren Ohrhörern zu finden.

1MORE Triple Driver Test

Jedoch aufgrund der Bassschwäche und des komplexeren Aufbaus, gerade wenn man diese mit einem dynamischen Treiber kombiniert, kann man das Ganze durchaus noch als „Luxus“ bezeichnen.

 

Tragekomfort

Die 1MORE sind recht klassische „In-Ear“ Ohrhörer. Das Kabel der Ohrhörer wird also nicht über dem Ohr getragen, auch gibt es keine Ohrhaken oder Ähnliches.

Dafür ist allerdings der Ohrkanal leicht angewinkelt, was mehr hilft, als man denkt. Hierdurch besitzen die Ohrhörer einen recht ergonomischen Sitz.

In meinen Ohren passen die 1MORE auch gut bis sehr gut! Der halt könnte etwas besser sein aber sofern man nicht Sport mit diesen macht, sollte das passen.

Wichtig! Die Ohrhörer selbst sind zwar recht klein und kompakt, aber ihr Ohrkanal ist recht dick. Heißt, habt Ihr sehr kleine Ohren mit einem dünnen Ohrkanal könnten die 1MORE für Euch unbequem sein oder einfach nicht gut halten da diese nicht tief genug ins Ohr kommen.

 

Klang

Was helfen die besten und schönsten Ohrhörer, wenn diese nicht gut klingen? Richtig nichts!

Sagen wir es so die 1MORE Triple Driver In-Ears klingen „anders“ als normale Ohrhörer. Beginnen wir aber bei den Basics. Die 1MORE Ohrhörer besitzen eine recht helle und brillante Klang Signatur mit einer starken Dynamik.

Der Bass der Ohrhörer ist kraftvoll und lebendig aber nicht übermäßig dick oder wummernd. Ich würde den Bass als recht natürlich einstufen, er ist also weder zu stark noch zu schwach.

Für „Bass Fans“ werden die 1MORE vermutlich aber eher mittelmäßig geeignet sein. Zwar schaffen es die Ohrhörer in Titeln wie „Time Bomb“ von Feint, Boyinaband, Veela einen sehr schönen tiefen und detaillierten Bass zu liefern, aber dieser bringt den Gehörgang nicht zum Vibrieren.

Die größte Stärke der 1MORE Triple Driver In-Ears sind aber ganz klar die Höhen! Diese bieten eine Brillanz und Klarheit welche ich schon lange nicht mehr bei Ohrhörern erleben durfte.

Auch die Detaildarstellung ist, generell bei den Ohrhörern, unglaublich gut!

Die Mitten, welche tendenziell etwas in die hellere Richtung gehen, sind soweit sauber. Die Darstellung von Stimmen ist tadellos, es mag zwar hier die ein oder anderen Ohrhörer geben welche dies noch etwas besser machen aber im Großen und Ganzen habe ich hier nichts zu bemängeln.

Eine weitere Stärke der Ohrhörer ist die Differenzierung, ich vermute dies liegt an den drei genutzten Treibern. Einzelne Elemente im Klang lösen sehr gut voneinander ab. Es gibt bei den 1MORE eine spürbare Trennung zwischen Bass, Mitten und Höhen.

Diese Trennung ist zwar subtile aber im Vergleich zu „normalen“ Ohrhörern doch deutlich bemerkbar. Man spürt einfach das etwas beim 1MORE „anders“ ist.

Dies macht natürlich die 1MORE doppelt interessant, was den Klang angeht.

Klanglich konnte ich keine Musikrichtung ausmachen, welche den 1MORE Triple Driver In-Ear Ohrhörern besonders gut bzw. besonders schlecht liegt. Bei komplexeren Titel können die Ohrhörer allerdings Ihre Stärken etwas besser ausspielen.

Positiv überrascht hat mich beispielsweise „Californication“ von den Red Hot Chilli Peppers. Die Ohrhörer schaffen es hier sehr gut die generelle Stimmung des Titels aufzufangen und wiederzugeben. Hierbei wird dieser so gut aufgelöst das man jede Unsauberkeit in der Aufnahme hören kann, was aber vermutlich bei diesem Song zu Stimmung dazu gehört.

Ein anderes gutes Beispiel „No Roots“ von Alice Merton, gerade im Intro des Titels hört man die grandiose Trennung des Tiefton Bereiches und des Gesangs. Dies wird völlig anders dargestellt als bei Ohrhörern mit nur einem Treiber, man hört hier einfach, dass der Bass in einem anderen Bereich der Ohrhörer erzeigt wird als die Stimme.

Dies verleiht dem Klang den Eindruck ein Bühnenbild darzustellen wo Instrumente und Gesang gegeben, falls auch in leicht unterschiedlichen Richtungen produziert werden.

Kleine Anmerkung zum Schluss, ich habe hier nur die YouTube Videos für Euch verlinkt, für meinen Klangtest habe ich entweder CD Versionen oder Spotify genutzt. Als Klangquelle kam primär ein LG G6 zum Einsatz und für einen kurzen Zeitraum eine Asus Essence STX II.

 

Fazit

Ich bin beeindruckt von den 1MORE Triple Driver In-Ear Ohrhörern! Anders kann man es wirklich nicht sagen.

Es handelt sich hier von vorne bis hinten um ein gut designtes Produkt. Dies beginnt bereits bei der tollen Verpackung und endet beim hervorragenden Klang.

Gerade letzterer kann durch eine unheimlich gute Differenzierung und Auflösung punkten. Hinzu kommt der lebendige Klang mit einem tollen Bass und starken Höhen.

1MORE Triple Driver Test

Für diesen Spitzenklang sind selbstverständlich die drei verbauten Treiber verantwortlich, welche das herausragende Merkmal dieses Produkts sind.

Kurzum für rund 99€ wirklich herausragende Ohrhörer! Lediglich Nutzer, die einen wärmeren Klang bevorzugen oder einen besonders kräftigen Bass, werden vielleicht weniger Freude an den 1MORE haben.

Für alle anderen gilt etwas Besseres habe ich in der unter 100€ Preisklasse noch nicht gesehen bzw. gehört!

1MORE Triple-Driver Kopfhörer, Kabelgebundene In Ohr Hi-Fi Ohrhörer,...
  • DREI TREIBER: Unsere 1MORE Kopfhörer haben zwei ausgewogene...
  • TUNED von Luca: 1MORE arbeitete mit dem international anerkannten...
  • KOMFORTABLES ERGONOMISCHES DESIGN - Die schräg abgewinkelten...
  • INTELLIGENTE STEUERUNGSTECHNIK - Durch Inline-Fernbedienung...
  • KLARE TELEFONATE: 4 eingebaute ENC-Mikrofone (Unterdrückung von...

Das neue BQ Aquaris X im Test, ein Hit in der Mittelklasse?!

Mit dem Aquaris X und X Pro hat BQ die nächste Generation seiner Smartphones eingeläutet. Hierbei sollen diese in die Fußstapfen des hervorragenden X5 Plus treten, welches aus meiner Sicht einer der größten Überraschungshits 2016 war.

Hierbei ist gerade das Aquaris X ein außerordentlich interessantes Smartphone in der unter 300€ Preisklasse.

Der neue Snapdragon 626 inklusive 3GB RAM, 32GB Speicher und einer 16 Megapixel Kamera klingen auf dem Papier ausgesprochen attraktiv.

BQ Aquaris X 2017 Test

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Aquaris X überzeugen und vor allem ist dieses auch besser als das etwas ältere X5 Plus? Finden wir dies im Test heraus!

 

Technische Daten 

 

Lieferumfang und Verpackung

BQ hatte für mich lange Zeit so ein wenig das „Startup“ Flair. Ein sympathischer kleiner Hersteller, welcher so ein wenig Nischen -Smartphones anbot, die sich eher weniger an den Massenmarkt richteten.

Hierzu gehörte auch der Verzicht auf ein beigelegtes USB Ladegerät mit der Aussage „so eins hat doch eh jeder“. Vermutlich gab es allerdings diverse Beschwerden von Kunden daher kann ich berichten das Auqaris X ist das erste BQ Smartphone, welches ich bisher in den Händen hatte, das ein Ladegerät mit im Lieferumfang hat.

Dieses Ladegerät ist sogar Quick Charge 3.0 fähig! Neben dem Ladegerät liegen selbstverständlich diverse Flyer und ein USB C Kabel mit im Lieferumfang.

Das Ganze wird in einer wirklich schicken Box präsentiert.

 

Das BQ Aquaris X im Test

Ich liebe das Design von BQ! Auf den ersten Blick ähnelt das Aquaris X dem älteren X5 Plus sehr stark, dies ist aber nichts Schlechtes.

BQ setzt auch hier auf einen Aluminium Rahmen mit einer Plastikrückseite. „Was eine Plastirückseite bei einem 299€ Smartphone!?“

BQ Aquaris X 2017 Test

Ja! Das Aquaris X besitzt eine matte Plastikrückseite, wobei hier Plastik vielleicht etwas den falschen Eindruck erweckt. Die Rückseite fühlt sich nicht billig an, ganz im Gegenteil. Diese ist etwas weicher, etwas wärmer als ein reines Aluminium Smartphone. Hierbei ist natürlich die Rückseite nicht eindrückbar oder in irgendeiner Weise billig anmutend.

Der massive Aluminiumrahmen hingegen sorgt für die nötige Massivität und Stabilität des Smartphones.

Diese Kombination aus massivem Aluminium und weichem Plastik ist etwas einmaliges. Dies ist vielleicht kein Argument, das für Euch eine große Relevanz hat, aber ich bin langsam diese ewig gleichen Aluminium Smartphones der bis 300€ Preisklasse satt. Von dieser Sorte gibt es von den asiatischen Herstellern gefühlt duzende, die alle Aluminium auf der Rückseite haben aber dann oben und unten ein mehr oder weniger passendes Stück Plastik, unter welchem die Antennen angebracht sind.

Das Aquaris X springt hier etwas aus der Masse an 08/15 Smartphones hervor und ich finde dies ist etwas Positives!

BQ Aquaris X 2017 Test

Die Haptik und das Handgefühl des X stimmt definitiv. Auch die Verarbeitung ist sehr massiv und vertrauenerweckend, auch wenn die Antennen -Unterbrechungen im Aluminiumrahmen vielleicht etwas glatter geschehen könnten.

Dennoch ich bin sehr zufrieden mit dem, was BQ hier abliefert.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum.

Auf der Front finden wir das 5,2 Zoll Full HD Display wie auch drei kapazitive Tasten und eine 8 Megapixel Frontkamera.

Der Lautsprecher wie auch der USB C Port sind auf der Unterseite angebracht und der Kopfhöreranschluss auf der Oberseite.

Die drei typischen physischen Smartphone Tasten sind wie üblich auf der rechten Seite angebracht und besitzen einen recht straffen aber angenehmen Druckpunkt.

Auf der Rückseite ist lediglich die 16 Megapixel Hauptkamera und ein LED Blitz zu finden.

 

Software

BQ setzt beim Aquaris X auf Android 7.1.1, also eine ziemlich aktuelle Version. Hierbei bleibt sich BQ auch treu und nutzt zudem eine Version, welche sehr nah am Standard Android ist.

Zwar ist der Einrichtungsprozess etwas seitens BQ angepasst, mit einigen zusätzlichen Optionen wie BQ Plus und der Frage, ob man „Google Now“ nutzen möchte, aber nach der Einrichtung könnte man meinen ein Google Pixel vor sich zu haben.

Ihr habtden Standard Google Launcher im „Pixel“ Style, also mit hochwischbaren App Drawer.

Habt Ihr bei der Einrichtung des Aquaris X den erweiterten Google Diensten zugestimmt, habt Ihr zudem eine Google Now Seite mit einem Überblick über News, Wetter, Verkehrsinfos usw. auf der ganz linken Seite Eures Launchers. Ebenfalls verfügt das BQ Aquaris X über den Google Assistent.

3. Anbieter Apps, also Anwendungen die weder von Google noch von BQ stammen, sind auf dem Aquaris X nicht zu finden!

Der freie Speicher, welcher Euch zur Verfügung steht, liegt out of the Box bei rund 23,7GB.

Kurzum BQ setzt beim Aquaris X auf eine sehr saubere und aufgeräumte Software, welche zwar etwas langweiliger und ärmer an Features ist, als beispielsweise die von Samsung dafür aber auch nicht 10000 nervige Funktionen mitbringt, die man eh nicht braucht und im Hintergrund den Akku leersaugen.

 

Display

Das BQ Aquaris X verfügt über ein vergleichsweise kompaktes 5,2 Zoll Display, das wie üblich mit Full HD auflöst.

Klingt ja erst einmal gut aber auch nicht „aufregend“ in der 200-300€ Preisklasse. Wie sieht aber das Display in der Praxis aus?

Gut bis sehr gut! Farben sind kräftig, Kontraste stark und auch die Blickwinkel sind tadellos. Hinzu kommt eine wirklich sehr gute maximale Helligkeit.

Das BQ Aquaris X ist auch bei praller Sonne immer noch ordentlich ablesbar. Der Schwarz ist vielleicht etwas hell, aber das war es auch schon an Kritik am Display.

Allgemein gehört das Display des Aquaris X sicherlich zu den besseren, die ich bisher in Smartphones dieser Preisklasse gesehen habe.

 

Sound

BQ ist beim Klang des Aquaris X keine Experimente eingegangen. Ein Lautsprecher auf der unteren rechten Seite hat zu reichen. Aber wie klingt dieser?

Ordentlich ist, denke ich, der richtige Ausdruck. Der Lautsprecher ist laut und klar ohne dabei all zu dünn zu klingen.

Ich will nicht sagen, dass der Lautsprecher etwas besonderes ist aber dieser reicht in der Praxis vollkommen aus. Viel besser ist ein Samsung Galaxy S8 in diesem Punkt auch nicht.

Etwas positiver hat mich der Kopfhörerausgang überrascht. Qualitativ ist dieser tadellos, zudem scheint der Kopfhörerverstärker etwas mehr Power zu haben, als es üblich ist.

Selbst etwas größere Kopfhörer klingen laut und kraftvoll! Hier bietet das Aquaris X definitiv einen überdurchschnittlichen Klang.

Die Telefonqualität ist kurz gesagt wiederum normal.

Interessant ist noch der Vibrationsmoter des Smartphones zu erwähnen. Dieser fühlt sich etwas anders an als bei den meisten Smartphones. Ich würde diesen fast mit dem des iPhone 7 vergleichen, nur ein Stück „billiger“. Auch die Vibrationsstärke lässt sich einstellen, was auch nicht üblich ist. Von sehr sanft bis wirklich kräftig ist alles dabei.

 

Kamera

Kommen wir zu einem sehr interessanten Punkt, der Kamera. BQ setzt hier auf ein 16 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.0.

Beim Kamerasensor handelt es sich um einen Sony iMX298. Wer sich nicht so genau mit Smartphone Kameras auskennt, dem sei gesagt es ist schon mal ein gutes Zeichen einen Sony Sensor zu haben. In allen großen Smartphones stecken Sony Sensoren (LG G6, Samsung Galaxy S8, iPhone 6,7 usw.).  Der Sony iMX298 kommt auch beispielsweise im OnePlus 3T zum Einsatz, ebenfalls ein gutes Zeichen denn das OnePlus 3T macht ordentliche Bilder.

Aber natürlich kommt es nicht nur auf den Sensor an, sondern auch auf die restliche Hardware, teilweise sogar noch deutlich mehr als auf den eigentlichen Sensor.

Beginnen wir erst einmal mit der Kamera App. Ich mag die BQ Kamera App sehr gerne! Diese ist optisch ansprechend gestaltet und bietet alles an Features, die man sich wünschen kann, inklusive einem vollständigen manuellen Modus und HDR+.

Leider ist gerade HDR und HDR+ sehr langsam! Die HDR Modi gehören zu den langsamsten, welche ich bei einem Mittelklasse Smartphone seid langem gesehen habe. Nach einem Foto kann man gut 1-2 Sekunden für die Verarbeitung einplanen, klingt nicht viel ist aber in der Praxis nervig3.

Normale Bilder hingegen werden sofort von der App verarbeitet.

Etwas zwiegespalten sehe ich den Autofokus. Zum einen ist dieser schnell und bei normalen Aufnahmen recht akkurat aber in den mir so wichtigen Makro Bereich ist dieser des Öfteren etwas unzuverlässig.

Hier muss man des Öfteren noch mal neu fokussieren lassen. Aber das ist auch beim Besten willen kein No Go, da es nur die Nahdistanz betrifft.

Kommen wir zu den Aufnahmen, diese sind wie üblich bei maximaler Qualität entstanden und hier 1 zu 1 hochgeladen. Die volle Auflösung wird bei Anklicken geladen, also mobile User aufgepasst.

 

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

In der 250-300€ Preisklasse darf man durchaus eine ordentliche Bildqualität erwarten. Diese liefert auch das Aquaris X.

Gerade bei Tageslicht bieten die Aufnahmen eine sehr gute Schärfe und tolle Farbdarstellung. Hierbei neigt das X eher zu „farbenfrohen“ Aufnahmen, was ich bevorzuge.

Bilder wirken auch ohne manuelle Nachbearbeitung sehr schön lebendig und detailliert ohne dabei in irgendwelche Extreme zu verfallen.

Die Dynamik der Kamera scheint soweit nicht die allerbeste zu sein, reicht aber für gute Fotos aus. Wer mehr Dynamik will, kann HDR+ einschalten.

Ähnlich wie beim Google Pixel werden im HDR+ Modus mehrere Aufnahmen gemacht und zusammengerechnet um über bzw. unterbelichtete Stellen etwas zu korrigieren.

Das Ganze funktioniert auch tadellos! Die hier gemachten Aufnahmen bieten eine merklich bessere Dynamik als Aufnahmen ohne HDR+, ohne dabei zu künstlich zu wirken.

BQ Aquaris X HDR+
BQ Aquaris X „Normal“
BQ Aquaris X „Normal“
BQ Aquaris X HDR+, der Himmel in der Mitte besitzt im HDR+ Modus eine immer noch erkennbare Textur

Leider ist der HDR Modus des BQ recht langsam, weshalb ich HDR+ auch nicht konstant aktiv hatte.

Dennoch bei Tageslicht und Sonnenschein eine Top Kamera, die sich auch nicht hinter Flaggschiff Smartphones verstecken muss, ganz im Gegenteil, die leicht höhere Auflösung(die meisten aktuellen Flaggschiff Smartphones haben 12MP) kann hier sogar ein Vorteil sein.

Wem es nur um Schönwetteraufnahmen geht, wird also zwischen der Kamera des BQ Aquaris X und eines Samsung Galaxy S8 kaum Unterschiede erkennen, außer am Bildstyle.

Im Low light sieht die Geschichte aber etwas anders aus. Hier sieht man durchaus einen Unterschied zu den großen 600€+ Smartphones.

Aber das soll nicht heißen das hier das BQ Aquaris X einen schlechten Job macht, dies ist nämlich nicht der Fall! Bei normaler abendlicher Beleuchtung sind Aufnahmen immer noch ausreichend scharf und ohne all zu viel Rauschen. Hier kann auch noch der HDR+ Modus helfen, welcher die Bilder ein Tick aufhellt und das Rauschen reduziert.

Jedoch wenn es wirklich ins richtig Dunkle geht oder viel Bewegung in den Bildern ist, kann das Aquaris X anfangen zu schwächeln.

Wie sieht es mit Videos aus? Erfreulicherweise bietet das BQ Aquaris X 4K Video! Es macht bei Smartphones einen gigantischen Unterschied, ob man 4K oder Full HD Videos aufnimmt, hierbei spielt es auch keine Rolle ob die Videos nur auf einem Full HD Monitor wiedergegeben werden oder auf einem 4K Monitor.

Die erhöhte Bitrate + mehr Pixel sorgen einfach für einen deutlichen Qualitätssprung, so auch beim Aquaris X! 4K Videos sehen klasse aus! Gerade die Schärfe und die Farben können überzeugen.

Was hier leider weniger überzeugen kann, ist die Dynamik, welche im Video Modus wirklich maximal mittelmäßig ist. Im Gegenzug wurde ich von der Software Bildstabilisierung überrascht. Selbst im 4K Modus sorgt diese für eine gute Stabilisierung der Aufnahmen ohne einen merkbaren Qualitätsverlust.

PS. Solltet Ihr bei 4K Aufnahmen ein deutliches Flackern sehen, dies ist nur so im View Finder und nicht in den endgültigen Aufnahmen. Hier könnte es aber auch noch einen kleinen softwarefix seitens BQ geben.

Leistung/Benchmarks des BQ Aquaris X

BQ setzt beim Aquaris X auf den Qualcomm MSM8953 Pro Snapdragon 626. Dies ist ein recht neuer SoC (System on Chip), was natürlich tendenziell gut ist.

Jedoch ist der Snapdragon 626 ein kleines Sorgenkind von mir. Warum? Im Aquaris X5 Pro, welches mehr oder weniger der Vorgänger des X ist, wurde der Snapdragon 652 verbaut, der auf dem Papier schneller ist.

Eigentlich erwartet man im leicht teureren Nachfolger eher einen schnelleren Prozessor. Aber wie sieht es in Benchmarks aus? Wie schlägt sich hier das Smartphone?

Die Benchmarks des Aquaris X sehen durchaus ordentlich aus. Der Snapdragon 626 liefert eine solide Mittelklasse Performance gerade, was die CPU Einheit angeht.

Aber auch die GPU scheint ganz ordentlich zu liefern, wenn man sich die Benchmarks ansieht.

Allerdings muss man auch sagen, dass es sich beim Aquaris X nicht um das aller „Leistungsstärkste“ Smartphone der 200-300€ Preisklasse handelt.

Das ältere X5 Pro kann beispielsweise bis zu 20-30 % mehr Leistung liefern. Jedoch im Großen und Ganzen passt der Snapdragon 626, auch verglichen mit den Kirin Chips welche in Huaweis Mittelklasse Smartphones stecken.  Auch das Moto G5 Plus und G5 werden von Aquaris X geschlagen, was ein wichtiger Sieg ist.

Das BQ Aquaris X im Alltag

Natürlich sind theoretische Tests das eine, die Praxis etwas anderes. Wie schlägt sich das X in dieser?

Dies ist ein recht langweiliger Punkt, denn es schlägt sich ziemlich perfekt! Die „08/15“ Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp usw. laufen absolut problemlos auf dem Smartphone.

Auch die Benutzeroberfläche ist butterweich und anscheinend gut optimiert. Ruckler oder Stottern ist mir so gut wie nie begegnet.

BQ Aquaris X 2017 Test

Auch Spiele, und hier spreche ich nicht von den ganz „einfachen“ sondern von den durchaus komplexeren, laufen gut bis sehr gut auf dem BQ.

Mir ist hier kein Spiel begegnet, welches überhaupt nicht laufen wollte. Zwar gibt es durchaus High End Games, die entweder ab und zu ein wenig ruckeln, wenn bergeweise Effekte aufpoppen oder die Details etwas reduzieren aber ich denke damit wird man gut leben können.

Auch die WLAN und GPS Performance lässt sich einfach nur als gut bezeichnen. Zwar hatte ich das Gefühl, dass die WLAN Reichweite eher mittelmäßig ist, aber das Tempo stimmt.

Gibt es denn irgendwas am BQ Aquaris X im Alltag zu kritisieren?

Um ehrlich zu sein sehr wenig, das Smartphone hat wirklich einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.

BQ Aquaris X 2017 Test

Wenn ich wirklich etwas bemängeln müsste, wären es die kapazitiven Tasten, welche nicht beleuchtet sind und auch nicht austauschbar, Zurück ist also immer links außen.

Im Notfall kann man zwar On Screen Tasten einblenden, aber das sieht einfach nur dämlich aus wenn man die kapazitiven Tasten hat.

 

Akku

BQ setzt beim Aquaris X auf einen 3100mAh Akku. Dies ist eine solide Kapazität, die für eine vernünftige Laufzeit sorgen sollte.

Wie sieht es praktisch aus? Gut! In meinem üblichen Akkutest erreichte ich rund 7-8 Stunden aktive Nutzung beim Webbrowsen, Social Media, leichten Gaming usw.

Hierbei war die Display Helligkeit auf ca. 1/3, was für eine indoor Nutzung vollkommen ausreicht. Bei einer höheren Displayhelligkeit kann man von den 7-8 Stunden rund 1-1,5h abziehen, ja Displays brauchen sehr viel Strom.

Selbst intensive Nutzer sollten mit dem Aquaris X problemlos durch den Tag kommen. Leichtere Nutzer werden vermutlich auch zwei Tage schaffen.

Beim Wiederaufladen unterstützt das Aquaris X neben dem normalen Aufladen auch Quick Charge 3.0 mit einer Geschwindigkeit von rund 14W. Einmal vollständig Aufladen dauert also gerade mal eine Stunde.

 

Sonstiges

  • NFC
  • IP52 zertifiziert (Geschützt gegen Staub in schädigender Menge und Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist)
  • Benchrichtigungs LED

 

Fazit

Das BQ Aquaris X* ist eine herausragendes Smartphone in der 200-300€ Preisklasse! Das Gesamtpaket passt hier einfach sehr gut. Die Verarbeitung und Haptik ist klasse, die Kamera gerade bei gutem Licht hervorragend und die Performance stark.

Auch die Software, welche unheimlich schlank und performant ist, konnte im Test überzeugen.

BQ Aquaris X 2017 Test

Hierbei ist es gelungen ein Smartphone, ohne auch nur eine wirkliche Schwäche oder „Pferdefuß“ zu bauen.

Kurzum BQ hat mit dem Aquaris X einen sehr guten Allrounder auf den Markt gebracht, welchen ich ohne Probleme auch im Freundeskreis empfehlen würde und werde!

Auch der Preis von knapp unter 300€ ist vollkommen in Ordnung, zumal BQ auch recht großzügig ist was Software Updates angeht. Das Aquaris X ist aktuell eins wenn nicht sogar das beste Smartphone in der 200-300€ Preisklasse!

 

Positv

  • Tolle Optik und Gehäuse.
  • Gute Leistung, gerade im Alltagseinsatz
  • Saubere Standard Android Benutzeroberfläche inklusive diversen Google Features
  • Aktuelles Android
  • Lange Akkulaufzeit.
  • Hervorragende Kamera bei Tageslicht, welche auch im Low light einen guten Job macht inklusive HDR+ …

 

Neutral

  • …. Der HDR Modus ist allerdings recht träge.
  • Standard Lautsprecher

BQ Aquaris X vs. X5 Plus

Das X5 Plus und das X sind in vielen Punkten sehr ähnlich. Die Kamera ist identisch, das Gehäuse sehr ähnlich, Displays auf einem Level und auch Kleinigkeiten wie die Lautsprecher sind vergleichbar.

Das X5 Plus verfügt sogar über einen leicht stärkeren Prozessor, welcher dafür aber ineffizienter ist.Hier finde ich etwas schade, dass das Aquaris X nur ein überarbeitetes Aquaris X5 Plus ist, mit besserer Akkulaufzeit, neuerer Software und USB C. Dies ist ja an sich nichts Schlechtes, dennoch es macht dem potenziellen Käufer es nicht einfacher.

Bei gleichem Preis würde ich das BQ Aquaris X* bevorzugen, einfach weil es das neuere Gerät ist mit kleineren Verbesserungen, bei einem höheren Preis( des X) würde ich allerdings eher zum Aquaris X5 Plus raten. Auch in 2017 ist dies weiterhin eine sichere Bank in der Mittelklasse, gerade was die Leistung angeht.

Was ist der NZXT Puck?

Es gibt, so einige Produkte, welche auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirken, aber in der Praxis durchaus nützlich sind.

NZXT hat mit dem Puck genau solch ein unscheinbares Produkt, von dessen Existenz vermutlich die Wenigsten überhaupt wissen, im Sortiment.

Aber was kann, macht und tut der NZXT Puck? Schauen wir uns das Ganze einmal in einer kurzen Vorstellung an.

 

Inhaltsverzeichnis

Der NZXT Puck

Auf den ersten Blick wird man sicherlich nicht sofort erkennen, was der NZXT Puck ist. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gummiviereck, welches auf der Rückseite mit Magneten ausgestattet ist.

Der Puck lässt sich also an magnetischen Oberflächen befestigen und dient dort als Halterung für Kopfhörer, VR Headsets usw.

Für ein besseres Kabelmanagement besitzt der Puck auch eine Art Kabelführung, welche es Euch ermöglich ein Kabel um diesen aufzurollen und dann den Bügel des Headsets auf den Puck aufzulegen.

Aber woran soll der Puck befestigt werden, an einem Kühlschrank? Das würde zwar auch gehen, aber eigentlich ist der NZXT Puck eher für Euer PC Gehäuse gedacht.

So hättet Ihr einen praktischen Headset Halter direkt an Eurem PC, welcher keine zusätzliche Stellfläche wegnimmt. Selbstverständlich sollte Euer PC Gehäuse hierfür magnetisch sein.

Ursprünglich war der NZXT Puck als kleine Beigabe zum Elite S340 Gehäuse gedacht, da aber anscheinend die Idee dieses Pucks so gut ankam, wird er mittlerweile auch im Einzelverkauf vertrieben.

Hier ist dieser sogar in fünf verschiedenen Farben erhältlich, Schwarz/Grau, Weiß, Rot, Blau und Lila.

Grundsätzlich gebe ich hier NZXT recht, der Puck gehört so in die Kategorie Produkte „warum hat nicht schon früher jemand dran gedacht“ und macht im Alltag einen erstaunlich guten Job.

Die Kombination aus Gummi und recht starkem Magneten sorgt auch bei schweren Headsets für einen sicheren Halt.

Hierbei sei allerdings dazu gesagt, dass der Puck natürlich nicht übermäßig breit ist, Headsets neigen beim Anstoßen zum Herunterfallen.

Auch würde ich der Marketing Aussage, dass dieser fürs Kabelmanagement ist, nur bedingt zustimmen.

Praktisch, lasst uns ehrlich sein, wer wickelt nach der Nutzung sein Headset Kabel ordentlich um den Puck? Daran wird vermutlich niemand denken oder Zeit haben.

Der Puck dient eher als Headset Ablage, damit dieses nicht auf dem Boden oder dem Schreibtisch liegt und hier macht der Puck auch einen guten Job.

 

Fazit

Der NZXT Puck ist ein interessantes Produkt, welches aber nichts für jeden ist. Daher seht diesen kleinen Bericht weniger als Test, sondern viel mehr als Hinweis, dass es solch ein Produkt überhaupt gibt.

Der NZXT Puck selbst ist ein gut designtes Produkt, das funktioniert.

Aber ob dieses für Euch nützlich ist, hängt natürlich von diversen Faktoren ab, nicht zuletzt was für ein PC Gehäuse Ihr habt und wo dieses steht, dass Ihr auch ein Headset gut darauf auflegen könnt.

Der Puck ist im Einzelhandel für rund 20-30€ erhältlich.