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Chargeasap Omega 200W, das beste USB C Ladegerät etwas unglücklich im Test

Mit dem Omega 200W hat Chargeasap möglicherweise das beste USB-Ladegerät, das du aktuell kaufen kannst im Sortiment.

Das Omega 200W hat seinen Ursprung in einem Kickstarter Projekt, welches ich unterstützt haben. Eigentlich sollte das Omega 200W bereits Ende 2020 auf den Markt kommen, Corona und einigen Design-Fehlern zur Folge hat es nun aber bis Ende 2021 gedauert, dass ich das Ladegerät endlich in den Händen halten darf.

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Aber was macht das Omega 200W so besonders und interessant?

  • 200W Ausgangsleistung
  • 2x 100W USB C Ports
  • 2x 22,5W USB A Ports
  • Kompaktes Design dank GaN

Die Besonderheit ist natürlich die Leistung von satten 200W! Diese lassen sich über zwei 100W USB C Ports abrufen. Du kannst am Omega 200W also in der Theorie zwei High End Notebooks mit dem vollen Tempo laden.

Dabei ist das Omega 200W relativ kompakt! Stellt sich aber die Frage ob dies gut geht? Kompakt + hohe Leistung + Kickstarter? Versuchen wir genau diese Frage im Test zu klären! Leider ist die Antwort wohl nein.

 

Das Omega 200W im Test, das wohl Leistungsstärkste USB PD Ladegerät

Chargeasap wirbt beim Omega mit einer Leistung von satten 200W! Hierfür ist das Ladegerät aber relativ kompakt.

  • Ohne Adapter 89,6 x 55,8 x 41,8 mm /// 296,5g
  • Mit Adapter 109 x 55,8 x 41,8 mm /// 323,9g

Das Ladegerät besitzt eine unheimlich hohe Energiedichte. Dies spiegelt sich auch etwas am hohem Gewicht des Ladegeräts wieder.

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Um diese Leistung auf kleinem Raum unterzubringen, nutzt Chargeasap GaN.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

GaN ist zwar kein absolutes Wundermittel, hat aber in der Vergangenheit durchaus für kleinere Ladegeräte Designs gesorgt.

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Wie steht es um die Anschlüsse?

  • 2x USB C 100W Leistung, USB Power Delivery
  • 2x USB A 22,5W Leistung, Quick Charge, SCP, VOOC

Auf der Front haben wie 2x USB C und 2x USB A, eine ziemlich optimale IO.

Die USB C Ports sind mit 100W extrem Leistungsstark! Dabei können beide USB C Ports gleichzeitig die volle Leistung von 100W Liefern.

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Die USB A Ports unterstützen bis zu 18W nach Quick Charge bzw. 22,5W nach SCP/VOOC liefern.

 

Adapter dem eigentlich guten Ladegerät nicht würdig

Bei Chargeasap handelt es sich zwar um ein asiatisches Unternehmen, dennoch scheint das Omega 200W primär für den amerikanischen Markt entwickelt zu sein.

So verfügt das Ladegerät über einen integrierten amerikanischen Stromstecker. Ein passender Adapter für die EU liegt zwar bei, dieser ist aber dem an sich schicken und wertigen Ladegerät absolut nicht würdig!

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So ein schlecht designten Adapter habe ich noch nie gesehen! Ja er funktioniert, aber er ist groß und passt so überhaupt nicht zum Design des Omega 200W.

 

Das Omega 200W unterstützt PPS!

Das Omega 200W unterstützt den PPS Ladestandard. PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

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Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die PPS Range des Omega 200W ist 3,3-21,0V bei 5A, was ziemlich perfekt ist!

 

Nicht für Dauerlast!

Wie in all meinen Ladegeräte Tests habe ich auch beim Omega einen Volllast Test durchgeführt. Hierbei habe ich das Omega 200W mit 2x 100W für 3 Stunden belastet. Bis es peng gemacht hat!

Leider habe ich mein Omega 200W mit dem Dauerlasttest gekillt. Es hat plötzlich peng gemacht und das Ladegerät war defekt. Anschließend war auf der Oberseite eine sichtbare Delle, als wäre im Inneren etwas geplatzt.

Bei näherer Betrachtung und einem Auseinandernehmen des Netzteils war klar was passiert ist. Der primäre Kondensator hat sein Leben ausgehaucht.

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Ein ungewöhnlicher Fehler, normalerweise sterben irgendwelche ICs oder MOSFETTs bei Netzteilen und nicht zuerst die Kondensatoren. Ich habe natürlich bei Chargeasap nachgefragt und der Support hat sehr schnell und freundlich reagiert. Mir wurde sofort ein Austauschgerät zugesagt und das Problem würde intern geprüft.

Chargeasap wäre dieses Verhalten nicht bekannt, allerdings wäre das Omega 200W auch nicht für solch eine Dauerlast wie ich mit meinen elektronischen Lasten erzeugt habe gemacht. 3-4 Stunden oder mehr Volllast wären zu viel und normalerweise würde sich das Omega dann auch drosseln um solch ein Problem wie bei mir zu verhindern!

Hier gibt es nun 3 Möglichkeiten:

  1. Viele Ladegeräte drosseln sich nicht wirklich, sondern ändern nur das USB Power Delivery Profil. Das Ladegerät meldet sich also nicht mit als 20V/5A sondern als 20V/3A Ladegerät. Dies führt meist zu einem kurzen “Reconnect” der angeschlossenen Geräte, was meine elektronische Last hätte abschalten müssen. Sollte das Omega 200W diese Leistungsänderung übermittelt haben ohne einen Reconnect zu provozieren, dann könnte der Ausfall wirklich schuld meiner “künstlichen” Last sein, denn die achtet auf sowas nicht. So etwas habe ich allerdings in der Praxis noch nie gesehen, heißt aber nicht, dass es hier nicht passiert ist.
  2. Die Notabschaltung für den Übertemperaturschutz hat einfach versagt aufgrund eines Design Fehlers.
  3. Der primäre Kondensator war schlecht bzw. Ein Montagsmodell. Blöd, kann aber passieren.

Wichtig für ist vor allem folgendes, das Omega 200W kann keine 200W über mehr als 3-4 Stunden liefern und sollte sich eigentlich dann drosseln, ehe es zu einer Übertemperatur kommt.

Dass es bei mir zu einem Ausfall kam ist natürlich etwas “unglücklich”, allerdings da es nur der primäre Kondensator war gab es auch keine Schäden an den angeschlossenen Geräten. Ein unschönes Gefühl bleibt aber.

 

Das Austauschgerät scheint stabiler!

Chargeasap hat mir freundlicherweise ein Austauschmodell zukommen lassen. Auch dieses habe ich 4 Stunden mit den vollen 200W belastet und dieses hat diese Zeit überstanden. Es ist also gut möglich, dass der Kondensator beim ersten Modell ein “Montagsmodell” war.

Über vier Stunden hinaus wollte ich das Ladegerät allerdings nicht quälen. Auch wenn es professioneller wäre herauszufinden wann und ob die Temperaturanschaltung greift, es tut mir aber etwas in der Seele weh ein “gutes” Ladegerät zu töten.

Zumal über 4 Stunden 200W Voll-Last schon ein recht unrealistisches Szenario ist. Eine 100W Powerbank ist meist in knapp einer Stunde voll und sofern du nicht zwei dicke MacBook Pro 16 mit konstanter Volllast an das Ladegerät hängst, wirst du es in der Praxis schwer haben 200W über 4 Stunden konstant zu erzeugen.

Mit 100W habe ich das Ladegerät allerdings 8 Stunden am Stück belastet und es gab keine Probleme. Also konstant ein dickes MacBook ist kein Problem.

 

Interessantes Inneres und Temperaturabschaltung

Nutzen wir die Gelegenheit uns einmal das Innere des Ladegerätes anzusehen.

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Leider ist zwar einiges verklebt, aber an sich scheint das Design des Ladegerätes gut gemacht zu sein. So sind die unteren ICs sogar mit einem sehr großen Wärmeleitpad mit einem Art Kupferkäfig im Inneren verbunden. Dieser soll die Wärme etwas besser verteilen und somit abführen.

Bei dem GaN IC handelt es sich um einen NV6125 von Navitas bzw. Zwei davon. Wir haben hier also ein echtes GaN Ladegerät vor uns.

Was ich für etwas fragwürdig halte ist die Temperaturabschaltung. Das Ladegerät ist in zwei Teile geteilt, den AC zu DC Wandler und das vordere USB C PD Board. Beide Boards sind nur mit zwei Kabeln verbunden.

Das hintere Board ist also ein reines “Netzteil” ohne erweiterte Logik. Nur das vordere Board kann eine Drosselung auslösen. Das hintere Board hingegen kann (und das können die ICs) nur eine komplette Notabschaltung auslösen.

Nach meinen Beobachtungen wird das Ladegerät bei Volllast wirklich heiß! Ich glaube es wird eine Temperaturabschaltung geben, diese wird aber erst sehr spät greifen. Vermutlich zu spät für den Kondensator in meinem ersten Modell.

Fun Fakt füttere ich das vordere Board mit 24V, dann funktioniert dieses weiterhin! Der Ausfall hat also wirklich nichts beschädigt.

 

Spannungen

Schauen wir routinemäßig mal nach den Spannungen des Omega.

5v spannung 9v spannung 20v spannung

Hier gibt es keine Überraschungen! Ganz im Gegenteil, die Spannungen in der 5V, 9V und 20V Stufe sind recht stabil. Diese liegen genau in der Mitte der Grenzwerte, was ich als optimal empfinde.

 

Effizienz

Schauen wir uns am Ende noch einmal die Effizienz an.

effizienz

Die Effizienz des Omega 200W schwankt “etwas”. Bei niedriger Last ist die Effizienz mit 52,3% sehr schlecht! Bei hoher Last (200W) steigt die Effizienz auf satte 91,5%.

Das mit der sehr schlechten Effizienz bei niedriger Last überrascht nicht. Dies ist ein gängiges Problem bei solchen high Power Netzteilen. 5V/1A entspricht lediglich einer Auslastung von 2,5%, da haben die wenigsten Netzteile eine gute Effizienz.

Etwas verwundert hat mich nur der Standby Stromverbrauch. Dieser springt laut meinem Messgerät im Sekunden Takt zwischen 0,5W und 12W. Ein anderes Messgerät (das nicht so schnell reagiert) spricht von 0,9W.

 

Fazit

Das Fazit zum Omega 200W fällt schwer! An sich haben wir hier ein tolles Ladegerät vor uns, welches ich klar als eins der besten USB Ladegeräte aller Zeiten ist.

  • 2x 100W
  • USB PPS
  • 2x USB mit Quick Charge
  • SCP, VOOC

Mir ist kein anderes USB-Ladegerät mit solch guten technischen Daten bekannt. 100W USB C Ladegeräte gibt es mittlerweile einige, aber 200W?!

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So funktionierte das Ladegerät auch tadellos und superschnell! 2x 100W inklusive PPS erlauben dir fast alle aktuellen Smartphones, Tablets und Notebooks mit dem vollen Tempo zu laden.

Hinzu kommt eine gute Effizienz unter Last und eine solide technische Qualität (Spannungsstabilität usw).

Allerdings ist der Ausfall meines ersten Omega 200W so ein wenig das Haar in der Suppe. Zwar zeigte ein Auseinandernehmen grundsätzlich ein gutes internes Design, aber dennoch traue ich der Temperaturabschaltung bzw. Drosselung nicht! Ich glaube diese greift sehr spät, dies in Kombination mit wirklich hohen Temperaturen und vielleicht einem schlechten primären Kondensator bei meinem ersten Omega 200W hatte zum Ausfall geführt.

Ich will dennoch nicht völlig vom Omega 200W abraten. Ich glaube Chargeasap will etwas viel mit 200W in solch einem kleinen Gehäuse, aber praktisch kann dies funktionieren.

3-4 Stunden Volllast (was reicht um zwei 100W Powerbanks oder Notebooks zu laden) geht! Mehr würde ich aber dem Omega 200W nicht zumuten. Ich würde das Ladegerät eher wie ein 100W Modell behandeln. 100W Dauerlast sind kein Problem. Selbst wenn du dann mal eine 100W Powerbank dazu steckst geht dies in Ordnung.

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Nur 200W Dauerlast über mehr als 3-4 Stunden ist zu viel und sollte laut Hersteller zu einer Temperaturabschaltung führen.

Unterm Strich ist das Omega 200W ein super interessantes Ladegerät, welches aktuell technisch einmalig ist. Suchst du also mehrere 100W USB C Ports für z.B. ein Notebook und eine 100W Powerbank, dann hast du wenige Alternativen und das Omega wird auch taugen.

Suchst du ein Ladegerät um zwei 100W Notebooks über X Stunden hinweg unter Voll-Last mit 200W zu versorgen, dann ist allerdings das Omega weniger etwas für dich.

Test: Boneco F220CC, Luftfilter mit dauer EPA-ESP Filter!

Luftfilter haben spätestens seit Corona einen großen Beliebtheitssprung gemacht. Allerdings sind die meisten Luftfilter recht groß und unförmig. Diese stechen in den meisten Wohnungen doch sehr hervor.

Dies macht den neuen Boneco F220CC besonders spannend! Beim F220CC handelt es sich um einen “hybriden” aus Ventilator und Luftfilter, welcher mit einem schicken Design und einem HEPA-ESP Filter punkten soll.

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Gerade der HEPA-ESP Filter ist etwas sehr spannendes. Schauen wir uns das Ganze doch einmal in einem Test an. Kann hier der Boneco F220CC überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Boneco für das Zurverfügungstellen des F220CC für diesen Test.

 

Der Boneco F220CC im Test

Boneco setzt beim F220CC auf ein interessantes und durchaus schickes Design. So ist der Standventilator selbst eine Art Röhre in welcher der Rotor und der Filter verbaut sind. Diese “Röhre” ist an einem Stiel befestigt, welcher wiederum auf einer Basis montiert ist.

Dies lässt den F220CC sehr minimalistisch und stylisch wirken!

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Allerdings im Detail ist dies auch die größte Schwäche des Ventilators. Beginnen wir bei der “Ergonomie”.

Du kannst den Kopf des Ventilators vertikal frei drehen, allerdings eine horizontale Drehung ist nicht möglich! Du musst hierfür den kompletten Standfuß mitdrehen.

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Allerdings ist die Konstruktion etwas wacklig bzw. Wirkt weniger straff. Würdest Du versuchen den Kopf zu drehen, würde vermutlich etwas abbrechen. Du musst also den Fuß drehen. Auch wackelt der Kopf recht stark, wenn Du diesen anstupst.

Die Stabilität ist also wirklich nicht die Stärke des F220CC! Das Ganze geht, aber hätte klar besser gelöst sein. Hier stand wohl das Design etwas im Vordergrund.

Auf Seiten der Steuerung ist der F220CC auch recht einfach gehalten. So gibt es lediglich einen Schalter um den Ventilator einzuschalten und in drei Stufen zu steuern.

Einen Timer oder Ähnliches gibt es also nicht, würde sich aber theoretisch über einen Zwischenstecker lösen lassen.

 

HEPA-ESP Filter und UV Licht

Der F220CC setzt auf einen HEPA-ESP Filter. Was ist das? Normale Luftfilter setzen auf einen klassischen Filter, ähnlich wie bei einem Staubsauger.

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Die Luft strömt durch den Filter und es werden kleine Partikel gefiltert. Eine erprobte und auch an sich relativ günstige Technologie. Allerdings haben diese Filter auch Nachteile:

  • Ein Austausch alle 3-6 Monate ist nötig
  • Es entsteht viel Müll durch die alten Filter
  • Der Luftstrom wird stark reduziert durch die Filterung

Ein HEPA-ESP Filter setzt auf eine völlig andere Technologie! So gibt es im F220CC keinen Filter im herkömmlichen Sinne. So wird hier die Luft durch Rippen geführt, welche sehr stark statisch geladen sind.

Schmutzpartikel und auch Viren & Bakterien werden von den statisch geladenen Rippen angezogen und festgehalten.

Diesen “Filter” kannst Du nach X Monaten einfach entnehmen und auswaschen! Boneco wirbt mit einer Haltbarkeit von bis zu 3 Jahren.

Aber kann solch ein ESP Filter wirklich so gut sein wie ein klassischer HEPA Filter? Gute Frage! Leider gibt es hierzu wenig Informationen, da ESP Filter recht selten sind. Grundsätzlich gilt aber ja!

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Solche Elektrofilter funktionieren bis Partikelgrößen von 0,1µm. HEPA Filter funktionieren bis 0,3µm. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrofilter

Hinzu kommt noch eine zusätzliche Sicherheitsschicht, eine UV Lampe die übrig gebliebene Viren & Bakterien abtöten kann.

 

Luftstrom

Boneco wirbt mit einem Luftstrom von satten 800m³/h. Dies wäre ein sehr großer Luftstrom, was natürlich bei einem Durchmesser von guten 28 cm auch nicht völlig unrealistisch ist.

Folgende Werte konnte ich messen:

luftdurchsatz

Wichtig, diese Werte sind nicht 100% genau und sollen eher eine grobe Tendenz darstellen ob die Herstellerangabe passt.

Ich konnte auf Stufe 4 einen Luftdurchsatz von ca. 699 m³/h messen. Dies ist ausreichend dich an der Herstellerangabe, das ich diesen Wert als realistisch einstufen würde.

Auf Stufe 1 kommen wir weiterhin auf einen ordentlichen Luftdurchsatz von 381m³/h.

 

Es knistert

Grundsätzlich ist der Boneco F220CC relativ leise. Allerdings gibt es eine kleine Besonderheit. Nach dem Einschalten kann es passieren, dass der Ventilator ein Zeit lang etwas knistert. Auf den niedrigen Stufen ist das Knistern lauter als der Lüfter selbst!

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Dies kommt vom ESP Filter, welcher sich statisch lädt. Dieses Knistern hört aber nach einigen Minuten langsam auf. Nach ca. 10-15 Minuten sollte es nicht mehr knistern.

 

Lautstärke

Schauen wir uns einmal die Lautstärke des Boneco F220CC an.

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Auf den niedrigen Stufen ( 1 und 2) ist der Boneco F220CC kaum hörbar! Dieser war bei mir hier nur minimal lauter als die Umgebungsgeräusche. Es wäre für mich kein Problem bei Stufe 1 oder sogar 2 zu schlafen.

Ab Stufe 3 wird der F220CC aber langsam deutlicher hörbar.

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Leistungsaufnahme des Boneco F220CC an.

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Interessant! Die Leistungsaufnahme des Boneco F220CC schwankt kaum je nach Stufe. Vermutlich wird ein Großteil der Leistungsaufnahme durch den HEPA-ESP Filter zustande kommen und der eigentliche Rotor nur minimal Strom benötigen.

 

Fazit

Die große Stärke des Boneco F220CC ist das vergleichsweise schicke und schlichte Design, welches ansonsten nur sehr selten bei Luftfiltern zu finden ist.

So wirkt der F220CC deutlich wohnlicher als die meisten Konkurrenz-Modelle.

Das Geheimnis ist hier der elektrostatische Filter. Dieser soll bis zu 3 Jahre lang halten und die Luft genauso gut filtern wie ein klassischer HEPA Filter. Ist dieser Filter aber verschmutzt muss Du ihn nicht wegschmeißen, sondern einfach auswaschen.

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Klasse und das ganze scheint auch ordentlich zu funktionieren! So konnten meine Messgeräte eine deutliche Reduktion der Staubpartikel in der Luft messen.

Auch was die Leistung und die Lautstärke angeht bin ich mit dem F220CC zufrieden. Auf hoher Leistung ist dieser natürlich etwas lauter, aber das ist nicht unnormal.

Das Einzige was mich am F220CC störte war die Stabilität (und vielleicht das anfängliche ESD Knistern). Der Ventilator steht doch etwas wackelig auf seinem dünnen Pfosten. Er wird nicht umfallen, aber das Ganze wirkt auch nicht übermäßig vertrauenserweckend.

Auch dass kein horizontales Drehen möglich ist ohne den ganzen Ventilator umzustellen finde ich etwas schade.

Dennoch, gerade aufgrund des spannenden “Langzeit” Filters und des schicken Designs ist der Boneco F220CC ein sehr gelungenes Modell für den Heimbedarf!

Test: Samsung EP-TA 220, ein Dual-Port Ladegerät von Samsung

USB Ladegeräte mit mehreren USB Ports sind etwas extrem Praktisches. Dies hat auch Samsung erkannt und bietet das EP-TA 220 an.

Hinter diesem etwas kryptischen Namen steckt ein top modernes USB Ladegerät mit einem USB C Port und einem USB A Port. Der USB C Port unterstützt dabei bis zu 35W und den PPS Standard.

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Interessant, vor allem wenn wir uns den Preis ansehen. Zum Zeitpunkt des Tests kannst Du das Samsung EP-TA 220 für rund 20€ bekommen. Für das Gebotene klingt dies mehr als fair.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Samsung Ladegerät so gut wie wir es von Samsung erwarten könnten? Und funktioniert dieses auch mit anderen Smartphones?

Finden wir es heraus!

 

Das Samsung EP-TA 220 35W Dual-Port USB C Ladegerät im Test

Das Samsung EP-TA 220 ist ein klassisches Steckernetzteil, welches direkt in die Steckdose gesteckt wird.

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Dieses misst 49,9 x 47,8 x 27,8 mm und bringt ein Gewicht von 91,5g auf die Waage. Damit ist es für 35W Maximalleistung nicht zu groß oder zu schwer, aber auch nicht winzig. Ein Anker Nano II wäre z.B. deutlich kleiner, hat aber auch nur einen USB C Port.

Was die Verarbeitungsqualität angeht, ist das EP-TA 220 sicherlich nichts Außergewöhnliches, aber es wirkt vernünftig. Dies hat eine solide Qualität auf dem Level eines beiliegenden USB Ladegerätes bei Samsung.

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Das Spannende sind aber die Anschlüsse.

Wir haben hier 1x USB C und 1x USB A. Bei dem USB C Port handelt es sich um einen 35W USB Power Delivery Port. Dieser kann laut Samsung 5V/3A, 9V/3A, 15V/2,33A oder 20V/1,75A liefern.

Hinzu kommt eine Unterstützung für den PPS Standard. PPS steht für Programmable Power Supply. Dies erlaubt es einem angeschlossenen Smartphone “frei” Spannungen in einem gewissen Rahmen abzurufen. Wenn vom Smartphone gewünscht, könnte das Samsung EP-TA 220 also auch 5,9V oder 8,8V usw. liefern.

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Der PPS Bereich des Samsung EP-TA 220 liegt bei: 3,3-20V/1,75A

Der USB A Port ist etwas exotischer. Dieser bietet bis zu 15W nach dem Samsung eigenen Schnellladestandard. Wir haben hier zwar gewisse Parallelen zu Quick Charge, der Port kann aber kein Quick Charge. Dieser kann 5V/3A oder 9V/1,67A liefern.

Nutzt Du beide Ports gleichzeitig, dann wird der USB C Port auf 20W limitiert, dazu aber später mehr.

 

Beide Ports gleichzeitig

Wenn Du beide Ports des Samsung EP-TA 220 nutzt wird der USB C Port auf 20W gedrosselt und der USB A Port bleibt bei maximal 15W, so Samsung.

In der Praxis wird der USB C Port wirklich auf 5V/3A bzw. 9V/2,22A (20W) gedrosselt. Dies passiert, sobald eine Last von über 0,2A auf dem USB A Port liegt.

Interessanterweise wird aber auch der USB A Port auf rund 5V/2,2A gedrosselt.

 

PPS

Wie angesprochen verfügt das Samsung EP-TA 220 über den PPS Standard. Samsung Spricht hier von 3,3-20V/1,75A. Dies ist aber nicht ganz richtig, denn das Ladegerät verfügt über drei unterschiedliche PPS Bereiche:

  • 3,3V-11V / 3A
  • 3,3V-16V / 2,3A
  • 3,3-21V / 1,7A

Dies sind die PPS Bereiche, die einem Smartphone angeboten werden.

 

Belastungstest

Abseits der etwas abweichenden PPS Range liefert das Samsung EP-TA 220 die beworbene Leistung.

Dabei konnte dieses auch den 6 Stunden 100% last Test problemlos standhalten.

temperatur

Die äußerliche Erwärmung betrug dabei ca. 55-60 Grad, was Okay ist.

 

Spannung

Schauen wir uns die Spannung des USB C Ports einmal näher an.

spannung 5v spannung 9v spannung 20v

Die Spannung des USB C Ports ist bei 3A Last und in der 5V Stufe mit 5,373V etwas hoch, aber der Grenzwert (sofern ich korrekt informiert bin), liegt bei 5,5V. Entsprechend ist das noch völlig Okay, zumal es auch durch ein Ladekabel zu einem kleinen Spannungsabfall kommt.

Die Spannungen in der 9V und 20V Stufe sind ebenfalls unproblematisch und vor allem noch etwas stabiler.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz an.

effizienz

Diese schwankt je nach Last zwischen 84% und 88,9%. Damit bietet das Samsung EP-TA 220 eine gute Effizienz. Gerade die 84% minimale Effizienz ist sehr beachtlich!

 

Fazit

Jupp das Samsung EP-TA 220 ist ein klasse USB Ladegerät! Der USB A Port ist zwar etwas außergewöhnlich aufgrund von Samsungs proprietären Schnellladestandard, aber dennoch kann ich das Ladegerät mit gutem Gewissen empfehlen, selbst “nicht Samsung Nutzern”.

Das Besondere ist natürlich der 35W USB C Power Delivery Port. Da Samsung hier den offenen power Delivery Standard nutzt, eignet sich dieser nicht nur zum Schnellladen von Samsung Smartphones, sondern auch für andere Android Modelle oder sogar die Apple iPhones und iPads!

Hinzu kommt die Unterstützung des ebenfalls offenen PPS Standards, welcher zum Schnellladen von S20 und S21 Smartphones nötig ist.

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Der USB A Port ist zudem ein netter Bonus. Dieser kann zwar nicht Samsung Smartphones schnellladen (auch ältere Modelle), aber generell laden hier natürlich alle USB A Geräte, gegebenenfalls nur etwas langsamer. Es ist einfach schön einen USB C und einen USB A Port zu haben!

Bonuspunkte gibt es für den sehr fairen Preis und die gute Effizienz. Minuspunkte gibt es für die recht starke Drosslung der Ports wenn Du diese gleichzeitig nutzt.

Dennoch kann ich das Samsung EP-TA 220 absolut empfehlen, vor allem wenn Du ein Samsung Nutzer bist. Eventuell ist dieses aber auch für Nutzer anderer Smartphones interessant, vor allem wenn Du den PPS Standard suchst.

Samsung EP-TA220NBEGEU Handy Ladegeraet USB-C, USB-A Schwarz

  • 35W maximale Leistung
  • PPS Support!
  • Effizienz zwischen 84% und 88,9%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Kein Quick Charge, nur der Samsung eigene Schnellladestandard (USB A Port)

100W USB C Kabel mit Display für 12,99€! Das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel

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Hast du dich schonmal gefragt wie schnell wohl gerade dein Smartphone oder Notebook lädt? Hierfür gibt es natürlich diverse USB Tester usw.

Diese sind aber teils recht umständlich und groß. Daher war ich extrem neugierig als ich über das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel gestolpert bin.

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Das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel ist wie der Name schon sagt ein 100W USB C auf USB C Kabel, welches aber über ein kleines Display im Stecker verfügt.

Auf diesem Display wird dir dabei konstant die aktuelle Ladeleistung in Watt angezeigt. Klingt doch praktisch, zumal der Preis mit 12€ zum Zeitpunkt des Tests auch nicht zu hoch war.

Schauen wir uns das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel einmal in einem kurzen Test an.

 

USB PD 100W Ladekabel mit Display?!

Bei dem mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel handelt es sich zunächst um ein ganz klassisches USB C Ladekabel.

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Dieses hat eine Länge von rund einem Meter und besitzt eine schöne Textilummantelung. Dabei ist das Kabel relativ flexibel! Klar wir haben hier kein Anker PowerLine III Flow vor uns, aber ich habe schon einige 100W 5A Kabel gesehen, die deutlich steifer und dicker sind.

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Das Besondere sind aber natürlich die Stecker. Der eine USB Stecker ist recht normal und besteht aus einem akzeptablen Hochglanzkunststoff. Dieser Stecker misst ca. 20 mm in der Länge, ist also nicht übermäßig lang.

Der zweite Stecker misst 28 mm in der Länge, ist also nur etwas länger, verfügt aber über ein integriertes Display! Auf diesem werden die aktuellen Leistungswerte angezeigt.

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Trotz des Displays ist der Stecker nicht zu lang geraten, was beeindruckend ist. Zumal hier im Inneren noch diverse weitere Elektronik stecken muss.

 

Beim Ladetempo gibt es kaum Unterschiede

Beim klassischen Laden an einem 5V Ladegerät hat das Ladekabel eine große Rolle beim Ladetempo gespielt! Dies gilt aber nicht beim modernen Laden via USB Power Delivery!

Beim Laden via USB Power Delivery hat das Ladekabel kaum einen Einfluss auf das Ladetempo!

mcdodo 100w 5a pd qc 4.0 schnellladekabel 8

Wir müssen bei USB Power Delivery lediglich zwischen Kabeln, die für bis zu 60W/3A zugelassen sind und Kabel die 100W/5A schaffen, unterscheiden. Letztere Kabel haben im Inneren einen speziellen Chip, der diese als 100W/5A fähig ausweist.

Das mcdodo ist genau solch ein 100W/5A Kabel, es ist also sogar für Notebooks geeignet.

 

Das Display und die Leistungswerte

Das Besondere an diesem Kabel ist natürlich das integrierte Display. Dieses zeigt dir zwei Informationen.

  1. Wie viel Leistung gerade durch das Kabel geht
  2. Wird der Power Delivery Standard genutzt?

Dabei wird die Leistung in Watt angezeigt. Leider ist allerdings die Auflösung nicht gut. So werden lediglich glatte Zahlen angezeigt.

mcdodo 100w 5a pd qc 4.0 schnellladekabel 9

Schauen wir uns einmal an wie genau die Werte sind.

messwerte

Die Messgenauigkeit des Kabels ist Okay. Wir haben Abweichungen im Bereich von 1% bis 11%. Dies ist sicherlich nicht gut um Messwerte aufzuzeichnen, reicht aber völlig für einen einfachen Check ob das Smartphone/Tablet/Notebook gerade mit einem guten Tempo laden oder nicht.

Zumal die Genauigkeit bei niedrigeren Leistungswerten sogar etwas besser ist.

 

Fazit

Dieser kleine Artikel soll weniger ein “richtiger” Test sein, sondern eher ein kleiner Hinweis für dich, dass solch ein Kabel existiert.

Und ganz ehrlich? Ich finde das “mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel” richtig gut und nützlich!

  • USB C auf USB C Kabel
  • 100W/5A
  • LC Display für halbwegs akkurate Leistungswerte
  • Ein fairer Preis!

Das Wichtigste ist die Leistungsanzeige, welche sowohl im Alltag wie auch bei der Fehlersuche super nützlich sein kann. Klar diese ist nicht super akkurat, aber reicht im Alltag völlig.

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Zudem ist es einfach beeindruckend, dass es möglich ist die ganze Elektronik dafür in einem Stecker unterzubringen. Die Stecker des mcdodo Ladekabels sind auch nicht übermäßig groß!

Hierdurch ist das Ladekabel recht alltagstauglich, zumal das Ladetempo absolut passt. Bei der Nutzung von USB PD spielt das Ladekabel eh keine so große Rolle.

Zu guter Letzt gibt es Pluspunkte für den Preis. Zum Zeitpunkt des Tests kostet das Kabel unter 12€ (zum Zeitpunkt des Tests), was für ein 100W USB C Kabel ein super Preis ist!

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Unter 70€, 100W USB C, PPS und 20000mAh Kapazität, die 4smarts Enterprise 2 20000mAh im Test

Mit der Enterprise 2 bietet der deutsche Hersteller 4smarts eine der spannendsten Powerbanks aktuell auf dem Markt. Warum?

  • Unter 70€
  • 20000mAh Kapazität
  • 100W USB C Port!
  • USB PD und Quick Charge 3.0
  • PPS Support

Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist eine der wenige Powerbanks mit einer Ausgangsleistung von satten 100W. Hinzu kommt eine Unterstützung von Quick Charge 3.0 und dem PPS Standard.

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Dies können auch durchaus einige andere Powerbanks, aber dies nicht für deutlich unter 100€!

Wollen wir uns also einmal die 4smarts Enterprise 2 20000mAh im Test ansehen, diese könnt ein absoluter Preis/Leistungs Tipp sein wenn du eine High End Powerbank suchst.

An dieser Stelle vielen Dank an 4smarts für das Zurverfügungstellen der Enterprise 2 20000mAh für diesen Test!

 

Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh im Test

Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist mit 152 x 75 x 24,7 mm und einem Gewicht von 431g relativ handlich für die Kapazität von 20000mAh und der Ausgangsleistung von über 100W.

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Genau genommen ist dies die kompakteste 100W Powerbank die ich bisher in den Fingern hatte. Das Gewicht ist mit 431g etwas höher, allerdings liegt dies auch am Gehäuse.

Dieses ist bei der 4smarts Enterprise 2 aus massivem Aluminium gefertigt. Das lässt die Powerbank recht massiv und robust erscheinen und hilft bei der Wärmeabfuhr. Gerade bei einer 100W Powerbank ist dies nicht ganz unwichtig.

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Allerdings ist das Design der Powerbank recht unspektakulär. Wir haben ein einfaches Aluminiumgehäuse, ohne größere Akzente oder sonstige auffällige Design Merkmale. Ob das nun schlimm ist oder nicht überlasse ich dir zu entscheiden.

Wie steht es aber um die Anschlüsse? Wir haben folgende Ports auf der Front:

  • USB C 1 – USB Power Delivery 100W
  • USB C 2 – USB Power Delivery 30W
  • USB A – Quick Charge 3.0 18W
  • MicroUSB Eingang – Quick Charge 18W

Der 100W USB C Port ist natürlich die große Besonderheit! Hierdurch kannst du nicht nur dein Smartphone schnell an der Powerbank laden, sondern sogar auch große Notebooks!

Hinzu kommt noch ein zweiter 30W USB C Port und der 18W Quick Charge Port.

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Du kannst sogar mehrere Ports gleichzeitig nutzen, denn laut 4smarts liegt die maximale Leistung bei 130W!

Der USB C Port kann natürlich auch als Eingang mit ebenfalls bis zu 100W genutzt werden. Zusätzlich steht dir noch ein microUSB Port mit bis zu 18W zur Verfügung.

 

USB PD PPS wird unterstützt!

Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh unterstützt den USB PPS Ladestandard!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann es sich eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

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Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die PPS Range des USB C 1 und 2 Ports ist 3,0 – 11V bei 3A. Damit ist die PPS Range nicht übermäßig groß, wird aber dennoch das Laden von S21 usw. massiv beschleunigen!

 

Die Kapazität

Starten wir wie üblich mit der Kapazität der Powerbank. 4smarts spricht von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh (@3,7V) % der HA
5V/1A 54,683 14779 74%
9V/1A 55,216 14923 75%
20V/1A 55,073 14885 74%
20V/5A 46,544 12579 63%

 

Hier sehen wir leider etwas die größte Schwäche der Powerbank. Die effektive Kapazität ist mit 12579 mAh bis 14923 mAh relativ gering.

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

Leider ist so etwas oft bei High Power Powerbanks zu beobachten. Vielleicht aufgrund der komplexeren Elektronik geht etwas mehr Energie in Wärme verloren.

 

100W ohne Drosselung!

Sehr viele 100W USB Powerbanks können die 100W nicht konstant liefern. Diese drosseln sich aufgrund der Temperatur oder aufgrund des Ladestands.

Dies ist aber bei der 4smarts Enterprise 2 nicht der Fall! Die Powerbank kann von Anfang bis Ende die 100W liefern.

temperatur

Dabei gibt es zwar schon eine deutliche Erwärmung, aber dies primär im Bereich der Elektronik, was so weit okay ist.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der 4smarts Enterprise 2 ausprobiert:

USB C USB A
Samsung Galaxy S21 Ultra 24,6 W 14,1 W
Apple iPhone 12 Pro 18,1 W 9,8 W
Apple iPad Pro 11 26,6 W 4,7 W
Nintendo Switch 18,9 W 7,2 W
Dell XPS 13 9380 44,8 W
ASUS ROG Zephyrus G15 94,2 W

Erfreulicherweise gab es mit keinem der Testgeräte irgendwelche Probleme. Die Powerbank scheint eine gute Kompatibilität zu besitzen. Dabei kann diese sogar die Samsung S20 und S21 Serie mit dem vollen Tempo laden, dank des PPS Supports.

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Hier einmal eine grobe Einschätzung für welche Geräte die Powerbank besonders gut geeignet ist.

Geeignet für 
Apple ++
Apple Notebooks ++
Huawei  +
OnePlus 0
Oppo 0
Samsung  ++
Windows Notebooks ++
Xiaomi ++

Wichtig, diese Tabelle ist nur eine pauschale Einschätzung als grobe Orientierung. Oppo und OnePlus Smartphones sind hier die einzigen Modelle die nicht mit einem Schnelllade ähnlichem Tempo an der Powerbank laden werden.

 

Wideraufladen der 4smarts Enterprise 2

Du kannst die 4smarts Enterprise 2 wahlweise via USB Power Delivery oder Quick Charge laden. Auch normales Laden an einem 5V Ladegerät ist möglich, dies ist aber mit maximal 12,xW ein Stück weit langsamer.

Via USB PD werden an einem passenden Ladegerät bis zu 100W erreicht.

ladetempo

Dies resultiert in einer 0% auf 100% Ladung in rund 1:05h. Ein laden mit 18W (Quick Charge) dauert rund 4h.

Beides ist ziemlich flott!

 

Fazit

Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist eine hervorragende Powerbank! Folgende sind die großen Pluspunkte der Powerbank.

  • 100W USB C Port, der auch konstant 100W liefern kann
  • PPS Support fürs Samsung Galaxy S21 und Co.
  • Zusätzlicher Quick Charge Port
  • Dank der Mischung aus USB PD, Quick Charge und PPS können 99% aller Smartphones, Tablets und sogar sehr viele Notebooks schnell geladen werden
  • Super schnelles aufladen (1:05h an einem 100W Ladegerät)
  • Fairer Preis!

Der größte Pluspunkt ist klar der 100W USB C Eingang/Ausgang, welcher auch nicht über Temperatur-Probleme verfügt. Der Port kann also konstant 100W aufnehmen bzw. ausgeben.

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Hinzu kommt die Unterstützung des PPS Standards (wichtig fürs S20 und S21) und der Quick Charge Port. Hierdurch kannst du fast alle Smartphones von Apple, Samsung und Xiaomi mit dem vollen Tempo laden.

Was spricht aber gegen die 4smarts Enterprise 2 20000mAh? Vielleicht etwas die Kapazität. In meinem Test konnte ich eine maximal effektiv nutzbare Kapazität von rund 14xxmAh bzw. 55Wh messen. Dies ist eine akzeptable Kapazität, aber halt auch nicht großzügig.

Dennoch kann ich die 4smarts Enterprise 2 20000mAh unterm Strich problemlos empfehlen! Eine High End Powerbank für weniger Geld wirst du aktuell nicht bekommen.

 

Test: Realme GT Master Edition, das beste Smartphone für knapp über 300€

Wenn du nach einem günstigen und leistungsstarkem Smartphone suchst, dann wirst du an Realme in der oberen Mittelklasse nicht vorbei kommen. Diese bieten mit dem Realme GT zum Beispiel ein extrem gutes und leistungsstarkes Smartphone für unter 500€ an.

Mit dem Realme GT Master Edition wird nun nachgelegt. So stellt die Master Edition keine größere Version des regulären Realme GT dar, sondern eine leicht abgespeckte “Lite” Version.

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Diese ist natürlich entsprechend günstiger und kann für unter 400€ bekommen werden.

400€ für einen Snapdragon 778G, 128/256GB Speicher, 6/8GB RAM und eine 3-fach Kamera mit 64 Megapixel primär Sensor ist kein schlechter Deal, ganz im Gegenteil!

Das Realme GT Master Edition könnte ein absoluter Preis/Leistungs-Hit sein! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Smartphone überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen der GT Master Edition für diesen Test.

 

Realme GT vs Realme GT Master Edition

Schauen wir uns zunächst einmal die Unterschiede des Realme GT und der Master Edition an.

GT GT Master Edition
Display 6.43″, 2400×1080 Pixel 6.43″, 2400×1080 Pixel
Bildwiederholungsrate 120 Hz 120 Hz
SoC Qualcomm Snapdragon 888 Qualcomm Snapdragon 778G
RAM 8 / 12 GB 6 / 8 GB
Speicher 128 / 256 GB 128 / 256 GB
Primäre Kamera 64 MP F1.8 64 MP F1.8
Sekundäre Kamera 8 MP F2.3 8 MP F2.3
Frontkamera 32 MP F2.5 16 MP F2.5
Akku 4500 mAh 4300 mAh

Auch wenn der Name “Master Edition” auf etwas anderes hindeutet, handelt es sich bei dieser um eine Art Lite Version.

Der wichtigste Unterschied ist der SoC, welcher ein Downgrade vom Snapdragon 888 auf den Snapdragon 778G erfahren hat.

Abseits davon ist z.B. das Display und das Kamera-Setup identisch.

 

Das Realme GT Master Edition

Das GT Master Edition gibt es in zwei Versionen, der Voyager Grey Version und den regulären Versionen. Die Voyager Grey Version verfügt über eine sehr auffällig gestaltete Rückseite im “Koffer-Design”.

realme gt master edition test 1

Die anderen Versionen hingegen besitzen eine reguläre Rückseite aus Plexiglas. So würde ich das Design dieser Modelle als unauffällig und klassisch bezeichnen. Wir haben Glas auf der Front, einen Rahmen im Aluminium-Design und eine Rückseite im Glas-Design.

Auch der Kamera-Buckel mit immerhin drei Modulen ist nicht übermäßig hervorstechend.

Ich habe “Aluminium-Design” geschrieben. Aufgrund des Preises setzt Realme abseits von der Front auf Kunststoff. Das Smartphone ist soweit gut verarbeitet, wirkt aber auch nicht spektakulär oder außergewöhnlich.

realme gt master edition test 4

Gehen wir einmal um die Master Edition herum.

Auf der Front finden wir das 6,43 Zoll AMOLED Display mit sehr minimalem Rahmen. Hierdurch ist das Smartphone trotz des großen Displays nicht zu klobig.

Ebenfalls auf der Front ist die 32 Megapixel Frontkamera und ein Fingerabdruckscanner unter dem Display.

Der Einschalter befindet sich an der üblichen Position am rechten Rand des Smartphones. Die Lautstärkewippe ist beim Realme GT Master Edition am linken Rand angebracht, was vielleicht etwas ungewohnt sein kann.

realme gt master edition test 3

Auf der Unterseite ist wie üblich der USB C Ladeport, der primäre Lautsprecher und ein 3,5mm Kopfhöreranschluss. Letzterer ist ja mittlerweile eine Seltenheit bei modernen Smartphones.

Im Gegenzug fehlt dem GT Master Edition aber ein Wasserschutz und kabelloses Laden.

 

Das Display

Im Realme GT Master Edition steckt ein 6,43 Zoll Display mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln. Wir haben also ein etwas in die Länge gezogenes Full HD Display. Dieses setzt auf die AMOLED Technologie und besitzt eine Bildwiederholungsrate von 120Hz.

Hierdurch wirken Animationen, das Scrollen im Web usw. viel weicher als bei einem 60Hz Display. Und ja der Unterschied ist wirklich deutlich spürbar.

Allgemein bietet das Display des GT Master Edition eine sehr gute Qualität! Farben sind wunderbar satt, Blickwinkel top und der Kontrast AMOLED typisch herausragend.

Hinzu kommt eine gute maximale Helligkeit! Kurzum das Display ist absolut nichts worüber du klagen könntest.

 

Lautsprecher

Leider setzt Realme beim GT Master Edition nur auf einen Lautsprecher für die Medien Wiedergabe.

Hierdurch klingt das Smartphone etwas dünn. Allgemein ist der primäre Lautsprecher etwas hellklingend und hat wenig Bass. Die maximale Lautstärke passt, genau wie die Klangschärfe und die Klarheit.

Der Lautsprecher im GT Master Edition ist also wirklich nichts Besonderes, ist aber akzeptabel.

 

Die Kamera(s)

Das Realme GT Master Edition verfügt über drei Kamera-Module auf der Rückseite.

  • Hauptkamera 64 Megapixel F1.8 Omnivision OV64B
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel F2.3 Sony IMX355
  • Makrokamera 2 Megapixel Omnivision OV02B10

Hier sehen wir natürlich auch einen kleinen Nachteil aufgrund des günstigen Preises. So ist die Hauptkamera durchaus ordentlich!

Allerdings die Weitwinkelkamera ist mit 8 Megapixeln natürlich etwas eingeschränkt. Die Makrokamera ist mit ihren 2 Megapixel ein absolutes Gimmick.

Wie steht es aber um die Qualität? Schauen wir uns hierfür ein paar Testbilder an:

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Die Hauptkamera des Realme GT Master Edition bietet generell eine gute Qualität. Bilder sind ausreichend scharf und detailliert. Zudem haben wir einen sehr “freundlichen” Bildstyle.

Aufnahmen sind also tendenziell sehr hell und bunt!

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. So ist die Leistung im Ultra Low Light nicht auf dem Level eines Flaggschiff Smartphones und auch die Dynamik schwächelt teils etwas.

Dies sehen wir z.B. hier gut.

1 realme gt me
Realme
1 samsung galaxy s21 ultra
Galaxy S21 Ultra
2 samsung galaxy s21 ultra
Galaxy S21 Ultra
2 realme gt me
Realme
5 samsung galaxy s21 ultra
Galaxy S21 Ultra
5 realme gt me
Realme

Im Vergleich zum Samsung Galaxy S21 Ultra sind die hellen Flecke im Bild deutlich mehr “ausgebrannt”. Allgemein hat das Realme GT Master Edition ein etwas helleres Bild.

Dennoch wenn wir bedenken, dass dies ein Vergleich eines 1000€ Smartphones mit einem 400€ Smartphone ist, dann schneidet das Realme GT Master Edition sehr gut ab!

Auch die Weitwinkelkamera ist Okay.

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Die Aufnahmen sind akzeptabel, aber klar etwas weniger scharf als die Hauptkamera. Dies fällt aber primär beim Betrachten auf einem größeren Monitor auf.

Auf dem Smartphone selbst betrachtet wirken die Aufnahmen Stimmig. Farben und der generelle Bildstyle sind okay, aber gerade an den Rändern fällt doch die Schärfe massiv ab.

 

Benchmarks

Die wichtigste Änderung zum regulären Realme GT ist der Qualcomm SM7325 Snapdragon 778G in der Master Edition.

Der Snapdragon 778G ist ein sehr neuer SoC den Qualcomm aufgrund der aktuellen Chip-Krise eingeführt hat. Im Gegensatz zum Snapdragon 888 oder dem 780 setzt der 778G nicht auf das 5nm Verfahren, dessen Chips aktuell knapp sind, sondern auf das 6nm Verfahren.

Diese Änderung spart etwas kosten und verbessert die Verfügbarkeit. Wie steht es aber um die Leistung? Schauen wir uns hierfür ein paar Benchmarks an.

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Wie zu erwarten war sehen die Benchmarks ganz gut aus! Je nach Benchmark landet das Realme GT Master Edition im Mittelfeld bis unterm Oberfeld.

 

In der Praxis

Was soll ich hier groß sagen? Die Hardware des Realme GT Master Edition ist zwar nicht ganz so stark wie vom regulären GT, aber diese ist mehr als ausreichend Leistungsstark.

So läuft die Benutzeroberfläche absolut Butter weich, was auch am 120Hz Display liegt. Ebenso die üblichen Apps wie Facebook, Instagram usw. laufen absolut perfekt. Das Scrollen durch den Feed ist super weich und flüssig.

Auch Spiele laufen einwandfrei auf dem Realme GT Master Edition. Erst wenn es um Dinge wie Emulation geht kannst du einen Unterschied zum großen Bruder dem GT merken.

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Hier auch nochmal Lob an Realme, welche auch bei der Software einen top Job gemacht haben! Die Software läuft sehr gut und schein gut optimiert zu sein. Diese bietet auch einen guten Funktionsumfang, auch wenn ich weiterhin die Software von OnePlus bevorzuge.

Der WLAN empfang (nach dem WLAN 6 Standard) sieht soweit gut aus, genau wie der LTE Empfang.

Der Fingerabdruckscanner ist flott, aber nicht ganz so flott wie z.B. bei OnePlus.

 

Fazit

Das Realme GT Master Edition ist ein klasse Smartphone, wenn du nicht mehr als 400€ ausgeben möchtest!

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Realme ist hier erfreulich wenig Kompromisse eingegangen, trotzt des günstigeren Preises. Im Kern ist die Master Edition ein High End Smartphone!

  • Der Qualcomm Snapdragon 778G bietet eine gute Performance.
  • Die 64 MP Hauptkamera macht gute bis sehr gute Bilder, kann aber nicht ganz mit den großen Flaggschiffen mithalten.
  • Das AMOLED Display ist top, auch dank der 120Hz.
  • Die Akkulaufzeit ist gut und das Laden super flott.

Gerade die Kombination aus guter Hauptkamera und flottem Prozessor weiß zu überzeugen! Zwar ist der 778G natürlich langsamer als der Snapdragon 888, aber in der Praxis fällt dies nur sehr selten auf.

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Ähnliches gilt auch für die Hauptkamera, welche wirklich gute Bilder liefern kann, aber natürlich nicht mit dem S21 Ultra und Co. mithalten kann, aber so riesig sind die Unterschiede auch nicht. Wo liegen aber die Schwächen der GT Master Edition?

  • Kunststoff Rückseite
  • Zusätzliche Kameramodule eher schwach
  • Kein Wasserschutz
  • Kein Kabelloses Laden

Du musst bei einem günstigen Smartphone wie der Realme GT Master Edition natürlich auf kabelloses Laden und Wasserschutz verzichten. Dies ist in der Regel nur den High End Modellen vorbehalten.

Auch die sekundäre Kamera ist eher mäßig und wir haben keine Zoom Kamera.

Dennoch unterm Strich ist das Realme GT Master Edition ein klasse Smartphone das alles kann was die meisten von uns im Alltag benötigen, dies auch zu einem fairen Preis!

Test: QNAP Turbo Station TS-873A-8G im Test, AMD Ryzen SoC + 2,5GBit LAN

Mit der Turbo Station TS-873A-8G bietet QNAP ein neues High End NAS für alle die ein paar mehr Festplatten-Schächte suchen.

So verfügt das TS-873A-8G über 8 Festplatten-Schächte und basiert auf dem AMD Ryzen Embedded V1500B. Hinzu kommen zwei 2,5Gbit LAN Ports, 2x NVME SSD Steckplätze und einen PCIe 3.0 Erweiterungsslot, für weitere SSDs oder 10Gbit LAN.

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Damit ist das TS-873A-8G schonmal ein Stück weit besser ausgestattet als das vergleichbare Konkurrenz-Modell aus dem Hause Synology.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die QNAP Turbo Station TS-873A-8G überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Zurverfügungstellen der TS-873A-8G für diesen Test.

 

Die QNAP Turbo Station TS-873A-8G im Test

Mit 329 x 188 x 281 mm ist die TS-873A-8G schon ein ordentlicher Brocken. Nicht verwunderlich, in dieser finden bis zu 8 HDDs Platz.

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Diese lassen sich über die Front entnehmen. Das TS-873A-8G ist auch das erste NAS von QNAP dem ich begegnet bin, dass Schraubenlose Festplatten-Schlitten nutzt. Diese sind zudem entkoppelt, was die Lautstärke etwas reduzieren sollte.

Jedes Laufwerk verfügt zudem über eine Status-LED und lässt sich anschließen.

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Wirklich spannend wird es aber erst noch einmal auf der Rückseite. Hier finden sich zunächst vier Lüfter, 2x 120mm, 1x 60mm und 1x 25mm. Die beiden 120mm Lüfter sind für die HDDs, der 60mm für den SoC und der 25mm für das Netzteil.

Des weiteren sind hier natürlich die beiden LAN Ports, welche bis zu 2,5Gbit LAN unterstützen, zwei USB 3.0 Ports und ein USB C Port.

 

Der SoC

Das Herzstück der TS-873A-8G NAS stellt der AMD Ryzen Embedded V1500B dar. Bei diesem handelt es sich um einen 4 Kerne, 8 Threads SoC, der mit 2,2GHz Taktet und bis zu 15W Leistungsaufnahme besitzt.

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Grundsätzlich keine schlechte Wahl für ein NAS, vor allem hat der Chip recht viel Power, allerdings bei aller Liebe es handelt sich hier noch um einen AMD Ryzen der 1. Generation im 14nm Format.

Erneut kein schlechter Chip, aber die neueren Ryzen sind nochmal eine andere Liga was Leistung und Effizienz angeht.

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Den gleichen SoC nutzt Synology bei seiner DiskStation DS1821+. Der V1500B scheint also den NAS Herstellern zu gefallen.

 

QTS

Auf Seiten der Software nutzt QNAP QTS. QTS ist ein Linux basiertes Betriebssystem, das in deinem Browser läuft!

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Ein QNAP NAS hat also mehr als nur eine einfache WebUI. Du hast ein volles Betriebssystem im Browser, mit Fenstermanager, App Store usw.

Ausgeliefert wird das TS-873A-8G noch mit QTS 4.5, allerdings läuft zum Zeitpunkt des Tests bereits die QTS 5 Beta. Damit dieser Test etwas besser altert habe ich mich entschieden bereits auf QTS 5 zu setzen.

Du rufst die Benutzeroberfläche wie meist üblich durch die Eingabe der IP Adresse des NAS in deinem Webbrowser auf. Beim ersten Mal wirst Du zur Einrichtung aufgefordert, in Zuge dessen musst Du ein Benutzerkonto anlegen und das NAS lädt automatisch die aktuelle QTS Version.

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Nach einer Weile kannst Du dich dann in QTS Einloggen. Dort erwartet dich dann zunächst der “Desktop”, der auf ein Kachel- Design setzt.

Hinter jeder Kachel verbirgt sich diverse Feature und Einstellungen.

  • Systemsteuerung = Hier finden sich alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software Updates usw.
  • File Station = Dies ist der lokale Filebrowser.
  • Speicher & Snapshots = Hier kannst du die installierten Festplatten sehen, diese einem Pool hnzufügen, ein RAID erstellen usw.
  • App Center = Ich denke der Name ist schon recht deutlich, das App Center ist der App Store des QTS Systems.

Der erste Schritt in QTS sollte dich in Speicher und Snapshots bringen, wo du die Festplatten einrichtest.

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Grundsätzlich würde ich zwar QTS als sehr nutzerfreundlich einstufen, allerdings verglichen mit Synology ist doch eine leicht andere Zielgruppe offensichtlich.

Während Synology NAS Systeme auf eine sehr einfache Nutzung, große Texte und Bilder usw.  getrimmt sind, wirkt QNAPs QTS etwas professioneller und technischer.

Dies ist gerade bei der Festplatteneinrichtung und den Snapshots offensichtlich. QNAP gibt dir hier durchaus ein paar Möglichkeiten die Synology so nicht erlaubt.

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Ein Beispiel, die beiden NVME Slots bei der Synology DiskStation DS1821+ lassen sich nur als SSD Cache nutzen. QNAP erlaubt dir die beiden NVME SSD Slots auch als normale Laufwerke zu nutzen oder als SSD Cache.

Allerdings bist Du ein kompletter Neuling, dann ist sicherlich Synology etwas einfacher als QNAP. Allerdings würde ich QTS immer noch als 10x einfacher und benutzerfreundlicher einstufen als FreeNAS bzw. TrueNAS.

Ohne das App Center zu nutzen, bietet das TS-873A-8G alle Basis-Feature die du von einem NAS erwarten kannst. Du kannst freigegebene Ordner und Benutzer erstellen und via Netzwerk (SMB, Apple und NFS) auf dieses zugreifen.

Allerdings gibt es im App Center diverse Erweiterungen, welche die Möglichkeiten des NAS etwas “erweitern”.

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Hier gibt es hunderte Apps, welche wir nicht alle durchgehen können, aber wir schauen uns ein paar besonders interessante an.

Container Station

Vielleicht hast Du schon einmal von Docker gehört. Docker ist ein extrem mächtiges und spannendes Programm, welches Dir erlaubt Abbilder von Programmen herunterzuladen und diese in einer neutralen virtuellem Umgebung laufen zu lassen.

Hierzu zählen vor allem Server-Anwendungen, wie der HomeAssisstent, der UniFi Controller, ein Minecraft Server, diverse Datenbanken Server usw.

Im Gegensatz zu klassischer Virtualisierung ist Docker ein gutes Stück leichter, sowohl was die Nutzung angeht wie auch beim Ressourcen Hunger.

Die Container Station macht es dir nun besonders leicht solche Docker Images auf deinem NAS laufen zu lassen.

Hybrid Backup Sync

Hybrid Backup Sync oder HBS ist QNAPs “Backup” Programm. Dies erlaubt dir die Daten deines NAS auf einem gesonderten Server oder in der Cloud zu sichern. Dies ist absolut sinnvoll, falls es zu einem Komplettausfall des NAS kommt (Feuer, Blitzschlag usw.)

HBS unterstützt dabei alle gängigen Cloud Anbieter wie Dropbox, Google Drive, HiDrive, OneDrive usw. Du kannst die Daten auch verschlüsseln, so dass der Cloudanbieter diese nicht auslesen kann.

Dabei unterstützt das System die Deduplizierung, doppelte Daten werden also nicht doppelt gesichert, sondern nur einmal.

QuMagie

QuMagie ist eine Art Google Foto Klon. Du kannst hier Bilder von deinem PC oder Smartphone (letzteres auch automatisch) hochladen und dann in einer Galerie sortieren und betrachten.

Dabei nutzt QuMagie eine sogar eine AI für eine Objekterkennung. Grundsätzlich bin ich mit QuMagie zufrieden, allerdings die Objekterkennung ist sehr dürftig!

Teilweise zeigt diese eine gewisse Brillanz, teils werden aber offensichtliche Objekte nicht erkannt.

 

Die Performance

Nicht ganz unwichtig ist natürlich die Leistung eines NAS. So besitzt das TS-873A-8G zwei 2,5GBit LAN Ports, was mich sehr freut! Synology verbaut bei seinen Systemen unbegreiflicherweise weiterhin nur Gbit LAN….

Du kannst auch 10GBit LAN via PCIe Karte nachrüsten. In diesem Test konzentrieren wir uns aber nur auf die 2,5GBit LAN Ports.

Die Datenraten werden von mir unter Windows gemessen, mit einer bzw. Vier 6TB Seagate IronWolf und einer 2,5 Zoll Crucial SSD.

datenraten

Wenig überraschend kann das QNAP TS-873A-8G die 2,5Gbit LAN Verbindung voll ausnutzen, sofern deine Laufwerke mithalten können.

Lesend wie auch schreibend sind 296MB/s möglich. Mit einer 10Gbit LAN Karte sollten durchaus auch Datenraten im Bereich 1000MB/s durchaus machbar sein, dank des AMD Ryzen Embedded V1500B.

 

Verschlüsselung

Du kannst deine Daten auf dem TS-873A-8G natürlich auch verschlüsseln. Warum solltest du dies tun? Einerseits falls du sensible Daten hast die du vor physischen Zugriffen schützten möchtest, andererseits wenn du die HDDs irgendwann mal entsorgst oder zum Hersteller einsendest, musst du dir keine Gedanken machen, dass hier irgendwas wiederhergestellt werden kann.

Hier stehen dir bei QNAP zwei Optionen zur Verfügung. Einerseits kannst Du die HDDs komplett verschlüsseln. Hierfür müssen deine HDDs aber SED unterstützen. SED = Selbstverschlüsselnde Laufwerke. Hierbei übernimmt nicht das NAS die Verschlüsselung, sondern die HDDs (oder SSDs) verschlüsseln sich selbst.

Dies wird aber nur von wenigen Laufwerken unterstützt.

Alternativ kannst Du auf Ordner-Basis Verschlüsseln. Dies geht bei jeder HDD und SSD, kostet aber etwas Leistung.

datenraten verschlüsselt

In meinem Test sank die Schreibrate von 296 MB/s auf 258 MB/s. Dies ist so weit okay.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch bei einem NAS hängt extrem von den verbauten Laufwerken ab. Setzt du 8x HDDs in das TS-873A-8G, dann benötigen diese ein vielfaches des Stroms des eigentlichen NAS.

Schauen wir uns daher den Stromverbrauch nur mit einer SSD an. Dies ist also der “minimale” Verbrauch. Hier benötigt das NAS im normalen Leerlauf rund 18,8W.

Mit 4x 6TB HDDs (Seagate IronWolf) braucht das NAS im Übrigen 47,4W im normalen Leerlauf.

 

Fazit

Wenig überraschend ist das QNAP TS-873A-8G ein hervorragendes NAS! Der AMD Ryzen in Kombination mit den beiden 2,5Gbit LAN Ports sorgt für eine gute Leistung, auch ohne zusätzliche 10Gbit LAN Karte.

qnap turbo station ts 873a 8g test 11

So kannst Du mit den passenden Laufwerken problemlos 296 MB/s in beide Richtungen erreichen. Selbst verschlüsselt sind schreibend noch gute 250MB/s+ möglich.

Weitere Pluspunkte gibt es für die zwei NVME SSD Slots und die zwei PCIe Slots. Letztere erlauben dir mehr NVME SSDs und/oder 10Gbit LAN nachzurüsten. Die NVME SSDs im TS-873A-8G können für Caching oder auch einfach als Speichererweiterung genutzt werden.

Softwareseitig sehe ich viel Licht, gerade mit QTS 5! So wirkt QTS 5 sehr professionell und bietet gerade mit der sehr guten Backup Software (HBS) und den diversen Virtualisierungsprogrammen einige Möglichkeiten.

qnap turbo station ts 873a 8g test 10

Hier kann sich QNAP auch etwas von Synology absetzen. Synologys Software ist schon noch etwas hübscher und die mobilen Anwendungen sind besser, aber die professionellen Programme für einen Server sind bei QNAP etwas umfangreicher und komplexer.

Wo sich Synology gefühlt primär an Heimnutzer richtet, scheint QNAP mehr hinter den Systemadministratoren her zu sein.

Mit 1000€+ ist das TS-873A-8G sicherlich kein günstiges System, aber QNAP hat hier sehr viel richtig gemacht!

qnap turbo station ts 873a 8g

Gewinnspiel, der yeedi 2 Hybrid Saugroboter !Beendet!

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Gerade ist das letzte Gewinnspiel beendet und schon geht es weiter. In diesem Gewinnspiel kannst du den yeedi 2 Hybrid Saugroboter gewinnen.

yeedi gewinnspiel

Ich zietiere an dieser Stelle einfach mal das Fazit aus meinem Test des yeedi 2 Hybrid:

„Der yeedi 2 Hybrid ist ein extrem spannender Saugroboter! Dies liegt vor allem an der Navigation.

Nur sehr wenige Saugroboter nutzen eine Kamera-Navigation und bei diesen handelt es sich meist um recht teure Modelle, wie z.B. von iRobot. Die Navigation des yeedi 2 Hybrid ist klar nicht ganz perfekt, aber beispielsweise nur leicht schlechter als vom iRobot S9+, was schon beeindruckend ist.

Hierdurch kommt der yeedi 2 Hybrid vor allem mit großen und offeneren Wohnungen bis mittelkomplexen Wohnungen gut klar. Hier und da kann er sich in „problematischen“ Ecken mal verlaufen, dies ist aber kein übermäßig großes Problem.

Hinzu kommt eine gute bis sehr gute Saugleistung, sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichböden. Habt Ihr sehr viele Teppiche und diverse haarende Tiere, dann kann es vielleicht mal nötig sein alle 1-2 Wochen mal manuell nachzusagen, aber der yeedi 2 Hybrid holt pro Fahrt den überwältigenden Anteil der Haare und des Schmutzes ein.

Minuspunkte gibt es für den kleinen Schmutzauffangbehälter und die etwas ungenauere Karte in der App, welche NoGo Zonen usw. etwas erschwert. Pluspunkte wiederum für die gute App und den leisen Betrieb.

Kurzum, der yeedi 2 Hybrid ist ein sehr ordentlicher Saugroboter, für alle Nutzer mit etwas offeneren mittelgroßen bis großen Wohnungen.“

yeedi gewinnspiel 4

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 17.10.21 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL und die Marketing-Agentur von Einova für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

 

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

  • 1x yeedi 2 Hybrid Wert ca. 270€

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 03.10.21 bis zum Abend des 17.10.21

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB im Test

Seagate bietet mit der FireCuda eine externe “Gaming HDD” an. Diese soll sowohl durch ein schickes Design mit RGB Beleuchtung punkten wie auch natürlich mit hohen Datenraten.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB wirklich gut oder “besser” als eine 08/15 externe HDD? Finden wir dies in einem kurzen Test heraus!

 

Die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB im Test

Die FireCuda Gaming HDD ist eine erfreulich schicke und kompakte externe HDD. Seagate setzt auf ein komplett schwarzes Gehäuse aus Kunststoff. Dieses misst 122 x 80 x 14,3 mm. Die größeren Version der HDD werden aber klar schwerer sein.

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Eine kleine Besonderheit der “Gaming” HDD ist ein kleiner RGB LED Streifen auf der Front. Dieser leuchtet im Normalfall orange, kann aber via Software in der Farbe verstellt werden. Grundsätzlich finde ich den LED Streifen schick gemacht!

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Minuspunkte gibt es für den microUSB 3.0 Port! Ich kann nicht so recht verstehen warum Seagate hier weiterhin auf diesen Anschluss setzt und nicht auf USB C?

Ein passendes kurzes microUSB auf USB A Kabel liegt bei.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kam für alle Benchmarks zum Einsatz

  • Intel NUC 11 Pro
  • Intel Core i5-1135G7
  • 16GB RAM
  • 1TB SSD (Corsair MP600)
  • Intel Iris Xe Graphics

 

Test und Benchmarks

Beginnen wir mit dem Klassiker, CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist ein sehr guter Benchmark, welcher allerdings nur bedingt für HDDs geeignet ist.

Die Leistung von HDDs schwankt stark je nachdem wie voll diese sind. Müssen Daten weiter in der Mitte der Scheiben im Inneren geschrieben werden, dann geschieht dies langsamer.

CrystalDiskMark zeigt also nur die absoluten Optimalwerte.

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Mit 138 MB/s bietet die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB ein ordentliches Tempo, für eine 1TB HDD. Dies sind aber natürlich nur Peek-Werte.

Viel spannender sind aber die Ergebnisse von HD Tune, welche die oben beschriebenen Besonderheiten von HDDs widerspiegeln.

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Hier erreicht die HDD 136 MB/s in der Spitze und 60,8 Mb/s im Minimum. Im Schnitt kommt diese auf 106,6 MB/s. Dies sind gar nicht mal schlechte Werte für eine 1TB HDD!

Die Zugriffszeit ist mit 19,9ms durchschnittlich für eine externe 2,5 Zoll HDD.

 

Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung an.

Bei konstanter Last konnte ich die HDD auf bis zu 45 Grad treiben. 45 Grad ist ausreichend kühl und nicht kritisch für eine HDD. Diese Temperatur habe ich im Übrigen bei einer Hitzewelle mit 30 Grad gemessen, dies ist also schon der “Worst Case”.

Die Leistungsaufnahme im Leerlauf lag bei +- 1,25W. Unter Last stieg diese auf 2,75W bis 3,1W.

 

Fazit

Es kommt letztendlich auf den Preis an! Ihr zahlt für das Gaming Design einen kleinen Aufpreis. Die im Inneren verbaute HDD ist gut und schnell, aber auch nicht außergewöhnlich.

Kauft Ihr eine normale Seagate 2,5 Zoll externe HDD stehen die Karten gut, dass diese ein ähnliches Tempo liefert.

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Dennoch würde ich das Gehäuse der HDD als gut bis sehr gut einstufen, abseits der Nutzung von microUSB. Das Tempo der HDD ist mit 136 MB/s in der Spitze gut und die Hitzeentwicklung unkritisch.

Kurzum, ja ich kann die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB empfehlen!

Brauche ich ein 20W oder ein 18W Ladegerät?

USB Power Delivery hat viele Ausbaustufen. Die traditionell kleinste Ausbaustufe war 18W. Allerdings tauchen aktuell vermehrt 20W USB Power Delivery Ladegeräte auf, welche die kleinen 18W verdrängen.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 6

 

Aber warum ist das der Fall? Der Unterscheid von 18W zu 20W ist nicht sonderlich groß, warum sollte ich dann ein neues 20W Modell kaufen?

Dieser Frage gehen wir einmal in diesem Artikel nach!

 

18W vs. 20W, USB Power Delivery

Die meisten USB C Ladegeräte setzen auf den so genannten Power Delivery Standard. USB Power Delivery, auch USB PD genannt, ist der “Standard”, welcher von den meisten Herstellern genutzt wird.

Hierzu zählt Apple, Samsung, Nintendo, Xiaomi, Dell usw.

USB Power Delivery kann dabei für eine Vielzahl an Geräten genutzt werden, ob nun Smartphone, Tablet oder Notebook. Die Watt Angabe soll dir dabei nur eine schnelle Übersicht geben. Viel wichtiger ist eigentlich die “Detailangabe”. So kann ein 18W Ladegerät meist 5V/3A oder 9V/2A bieten. Ein 20W Ladegerät kann ebenfalls 5V/3A oder 9V/2,22A.

Die 9V Stufe ist die “Schnellladestufe” und hier ist 9V/2A einfach eine schönere Zahl als 9V/2,22A, weshalb vermutlich ursprünglich 18W sich als Standard etabliert hat (9V * 2A = 18W).

 

Woher kommt 20W?

Woher kommen nun aber die 20W USB PD Ladegeräte? Diese neue Stufe hat Apple etabliert, gemeinsam mit dem iPhone 12 Pro.

Es handelt sich hierbei nicht um einen neuen Standard oder ähnliches, sondern einfach um eine minimal höhere Ausbaustufe, ähnlich wie ein 30W Ladegerät eine nochmals höhere Ausbaustufe ist.

So ist ein 20W Ladegerät mit allen “alten” 18W Smartphones voll kompatibel. Mach Dir hier wegen der höheren Leistung keine Sorgen, es kann nichts überladen oder zu schnell geladen werden. Du kannst auch einfach ein 30W Ladegerät anstelle eines 18W oder 20W Modells nutzen.

 

Warum nun 20W USB PD?

Warum wir nun 20W Ladegeräte benötigen, kann ich Euch um ehrlich zu sein auch nicht genau sagen. Apple hat dies mit dem iPhone 12 Pro begonnen.

Spannenderweise kann das iPhone 12 Pro gar nicht mit 20W laden, sondern nur mit 17,xW.

 

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 5

 

Das iPad Pro und die MacBooks können mit 20W laden, aber diese Geräte können auch mit 30W bzw. 60W laden. Der Sprung von 18W auf 20W macht hier den Braten wirklich nicht fett.

Ich vermute der Sprung von 18W auf 20W ist bei Apple die Schuld des MagSafe Ladegerätes!

Das Apple MagSafe Ladegerät kann das iPhone 12 Pro mit bis zu 15-18W laden. Da das kabellose Laden aber nur semi-effizient ist, benötigen wir etwas mehr “Eingangsleistung”. Und ja in der Praxis nimmt das MagSafe Ladegerät wirklich bis zu 20W auf.

Daher meine Vermutung bzw. Beobachtung, das einzige Gerät das wirklich von dem 20W Ladegerät profitiert ist das Apple MagSafe Ladegerät.

 

Ein 20W Ladegerät für Android Smartphones?

20W Ladegeräte sind zwar eine “Erfindung” Apples, diese setzen aber auf den normalen Power Delivery Standard.

Also ja ein 20W USB C Ladegerät ist genauso für Android Smartphones geeignet wie ein 18W Ladegerät.

Habt Ihr durch die zusätzlichen 2W einen Vorteil? Nicht wirklich! Selbst wenn es ein Android Smartphone geben würde, das die zwei zusätzlichen Watt nutzt (mir ist noch keins begegnet), würde es in der Praxis nicht auffallen.

Mir ist aber bisher noch kein Android Smartphone über den Weg gelaufen das an einem 20W Ladegerät schneller lädt als an einem 18W Ladegerät, schaden tun die 2W mehr aber auch nicht.

 

Zusammengefasst

20W USB PD Ladegeräte entsprechen weiterhin dem normalen USB Power Delivery Standard und können daher genauso genutzt werden wie die 18W Ladegeräte.

Mir ist aktuell kein Smartphone bekannt das zwingend ein 20W Ladegerät benötigt oder überhaupt einen Vorteil davon hat. Selbst das iPhone 12 Pro lädt an einem 20W Ladegerät nicht schneller als an einem 18W Ladegerät.

 

apple ipad pro 11 ladestandards 2

Die 20W werden nur für das MagSafe Ladegerät benötigt!

Allerdings schaden die zusätzlichen 2W in der Praxis nicht. Mehr Leistung ist immer gut!