Der Dell XPS 27 All-in-One im Test, was ein Bild und Sound!

Der klassische Desktop PC ist tot, Notebooks und andere kompaktere Formfaktoren sind die Zukunft des Computers.

Auch der so genannte All-in-One Formfaktor erfreut sich bei Liebhabern eines stationären PCs großer Beliebtheit. Hier ist natürlich der Apple iMac das Aushängeschild dieses Formfaktors.

Wenn Ihr aber nach einem All-in-One Computer sucht, gibt es natürlich auch abseits des Apple iMacs sehr interessante Gerät.

Eins der interessantesten Geräte stammt hier ganz klar von Dell. Der XPS 27 All-in-One soll laut Dell besonders mit einem tollen Display und einem hervorragendem Sound punkten.

Der XPS 27 gehört hierbei ganz klar in die Premiumklasse, mit einem Preis ab rund 1700€. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wie sich der Dell XPS 27 (XPS 7760) für dieses Geld so schlägt!

An dieser Stelle vielen Dank für das Ausleihen des XPS 27.

 

Der Dell XPS 27 All-in-One im Test

Wenn Ihr den XPS 27 erhaltet, sucht Euch am besten eine Hilfe beim Auspacken! Zum einen wird der Computer in einer riesen Box geliefert mit sehr viel Verpackungsmaterial, zum anderen ist der Dell XPS 27 schwer und groß!

Wie man schon anhand des Namens vermuten kann, besitzt der XPS 27 ein 27“ Display, dieses bestimmt auch den größten Teil der Front. Allerdings befindet sich unterhalb des Displays eine Lautsprecherbar.

Dell nennt das ganze integrierte Soundbar, durchaus eine zutreffende Beschreibung. Ich muss zugeben auf Bildern gefiel mir dies optisch eher mäßig gut. Der XPS 27 All-in-One wirkt recht groß und klobig, aufgrund dieser sehr prominent positionierten Lautsprecher.

In der Praxis sieht das Ganze aber deutlich stimmiger aus. Der XPS 27 wirkt hochwertig und edel, dies liegt natürlich zum einen an der großen Glasfront in welche die sechs sichtbaren Lautsprecher eingelassen sind, wie aber auch an dem massiven Aluminiumstandfuss und der Aluminiumrückseite.

Zwar ist der Monitor nicht übermäßig dünn, für Monitor Verhältnisse, aber wenn man bedenkt, dass hier ein kompletter Computer verbaut ist, ist dies doch schon sehr beeindruckend! Verarbeitungstechnisch ist der Dell XPS 27 All-in-One ebenfalls tadellos!

Ich habe bei solchen All-in-One Geräten immer etwas Sorgen um die Standfestigkeit. Bei einem Katzenbesitzer kann es durchaus auch mal vorkommen, dass diese auf den Tisch springt und hier möchte man ja nicht, dass der Teure Monitor/All-in-One bei solch einer Aktion zu Bruch geht.

Solltet Ihr ähnliche Sorgen haben, sind diese beim XPS 27 unbegründet! Zum einen ist die Standfläche des Computers recht groß, zum anderen steht dieser aufgrund des hohen Gewichts wirklich bombenfest! Selbst wenn eine Katze wollte, wäre diese nicht in der Lage den XPS 27 umzuwerfen. Selbst das gewollte Verrücken ist nicht ganz einfach.

An Ergonomie Optionen bietet der Dell XPS 27 All-in-One lediglich die Möglichkeit den Winkel des Displays zu verstellen. Eine Höhenverstellung ist leider nicht möglich! Hierbei ist das Display des XPS 27 relativ hoch, was für mich zuerst sehr ungewohnt war.

Dies liegt unter anderem an der „Soundbar“, welche natürlich den Monitor ein Stück weit nach oben verdrängt. Praktisch ist das ganze vermutlich Gewöhnungssache. Solltet Ihr allerdings keinen höhenverstellbaren Stuhl haben und/oder seid gewohnt leicht nach unten auf Euren Monitor zu schauen, könnte dies hier etwas stören.

Auch etwas ungewohnt ist die Positionierung der Anschlüsse. Dies ist leider ein recht großer Kritikpunkt am XPS 27 aus meiner Sicht.

Der All-in-One besitzt folgende Anschlüsse:

  • 5x USB (1x 3.1, 4x 3.0)
  • 2x USB C (ThunderBolt 3)
  • 1x Gbit LAN
  • 1x HDMI
  • 1x DisplayPort
  • 1x SD Kartenleser
  • 2x Kopfhöreranschluss

Integriert ist zudem Bluetooth und WLAN. Dies ist an sich eine sehr angenehme Port Ausstattung. Allerdings abgesehen von einem USB 3.1 Port, dem SD Kartenleser und einem Kopfhörer/Headset Anschluss sind die Ports auf der Rückseite unter dem Standfuß versteckt.

Es ist hier wirklich nicht leicht ein Kabel einzustecken! Das Ganze ist eine extrem enge und dunkle Angelegenheit, da vom Standfuß Schatten geworfen wird.

Der an der rechten Seite angebrachte „Front“ USB Port, wie auch der auf der linken Seite angebrachte SD Kartenleser und Kopfhöreranschluss macht dies allerdings etwas erträglicher.

Bonuspunkte gibt es wiederum für das integrierte Netzteil.

 

Software

Softwareseitig gibt es keine Überraschungen. Dell setzt auf Windows 10, welches allerding mit ein paar aufdringlichen Bonus Programmen versehen wurde. McAfee in einer 30 Tage Testversion ist dabei wie auch einige Dell eigene Tools. Letztere nerven etwas mit Registrierungsaufforderungen, Meinungsumfragen usw.

Abgesehen davon ist der XPS 27 recht „sauber“ was die Software angeht. Auch das Dell Update Tool gehört zu den besseren die mir bisher begegnet sind.

 

Display

Wie man schon anhand des Namens vermuten kann, verfügt der Dell XPS 27 All-in-One über ein 27 Zoll Display. Dieses löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, also 4K.

Dell bewirbt das Display mit „Einzigartige Farbdarstellung: Mit 100-prozentiger Unterstützung des Adobe RGB-Farbspektrums deckt der XPS 27 ein breiteres Farbspektrum ab und gibt Farbschattierungen wieder, die die Möglichkeiten herkömmlicher Bildschirme überschreiten.“

Eine 100%ige Adobe RGB Farbraumabdeckung wäre in der Tat sehr beeindruckend! So etwas wird ansonsten nur von sehr teuren Grafikkern Monitoren geschafft.

Aber stimmt diese Angabe?

Nicht ganz laut meinen Messgeräten. Hier konnte ich „nur“ 98% Adobe RGB Farbraum messen. Ob die fehlenden 2% an meinem Messgerät liegen oder ob Dell großzügig gerundet hat, kann ich nicht sagen.

Aber das spielt auch keine Rolle! 100% sRGB und 98% AdobeRGB Farbraum sind hervorragende Werte. Damit ist der XPS 27 absolut für professionelle Fotografen und ähnliche Nutzer geeignet.

Ein guter normaler Monitor schafft zum Vergleich in der Regel zwischen 60% und 80% des Adobe RGB Farbraums, selbst mein 600€ 4K Monitor schafft gerade einmal 75%.

Aber wie sieht es abseits des Farbraums aus? Ebenfalls gut! Die Farbtreue liegt mit Delta E von maximal 3 auf einem sehr guten Level. Auch der Kontrast ist mit 870:1 überdurchschnittlich gut.

Wie steht es um die Helligkeit? Diese ist beim XPS 27 nicht ganz unwichtig, da das Display ein „Hochglanz“ Panel besitzt, welches sehr stark spiegelt.

Aber auch bei der maximalen Helligkeit leistet sich der XPS 27 keinen Fehler mit maximal 394 cd/​m² auf 100%. Ja 394 cd/​m² ist hell, wenn nicht sogar sehr hell!

Wenn ich etwas am Display des XPS 27 kritisieren müsste, dann wäre dies die Ausleuchtung, welche nicht ganz perfekt ist.

Dreht man die Helligkeit sehr weit hoch sind kleinere Lichthöfe in der rechten oberen Ecke und links unten zu erkennen.

Auch mein Messgerät bestätigt mir eine eher mittelmäßige Luminanzhomogenität. Abseits davon ist das Display des Dell XPS 27 allerdings sehr nah an der Perfektion!

Ein vergleichbarer 27 Zoll 4K Monitor mit ähnlichen Werten liegt im Einzelkauf locker bei 1000€+!

 

Klang und Lautsprecher

Ich glaube man kann durchaus sagen, dass Dell die Lautsprecher beim XPS 27 recht offensiv positioniert hat, daher kann man doch eine Top Klangqualität erwarten, oder?

Ja durchaus! Im XPS 27 All-in-One sind insgesamt zehn Lautsprecher verbaut, sechs davon recht offensichtlich auf der Front, zwei auf der Unterseite und zwei auf der Rückseite. Hierbei sind alle Lautsprecher unterschiedlich groß und übernehmen auch unterschiedliche Rollen.

Wie ist aber nun der Klang? Für Lautsprecher die in einem Computer eingebaut sind fantastisch! Der XPS 27 hat eine sehr große Klangbühne, man merkt sehr gut, dass von überall Klang kommt.

Ich habe bisher noch nichts Vergleichbares aus einem All-in-One gehört! Der XPS 27 kann sich hierbei allerdings auch gut mit normalen PC Sound Systemen messen.

 

Die Lautsprecher liefern einen sehr klaren und vollen Klang. Ihr habt über die Software zudem recht gute Einstellungsmöglichkeiten den Klang noch mehr nach Euren wünschen anzupassen, ob nun Bass, virtueller Raumklang usw.

Wenn man vor dem Computer sitzt, hat man eine schöne Klangwolke um sich. Der XPS 27 macht auch einen guten Job was die räumliche Darstellung angeht Man hat das Gefühl der Klang käme aus mehr Richtungen als nur von der Front.

Zwar ist der Klang welcher vom XPS 27 geboten wird sehr schön voll, allerdings was den Bass angeht, darf man auch keine Wunder erwarten. Bass ist in einem guten Maße vorhanden, aber der XPS bringt auch nicht die Wände zum Wackeln.

Was mich wiederum sehr beeindruckt hat ist die maximale Lautstärke! Dell wirbt mit 50W pro Kanal und ja das hört man. Einen 30m² Raum kann der XPS 27 All-in-One problemlos auf einer hohen Lautstärke beschallen. Ich würde sogar fast sagen, dass der XPS 27 All-in-One „Party tauglich“ ist.

Der Kopfhöreranschluss beim XPS 27 bietet eine solide Standard Qualität. Vielleicht aufgrund von der etwas besseren Software auch eine leicht überdurchschnittliche Qualität bzw. klangliche Anpassbarkeit.

 

Leistung

Im meinem Testgerät des XPS 27 ist der Intel Core I7-7700, 16GB RAM, die AMD RX570 und eine 512GB SSD verbaut.

Dabei handelt es sich um die mittlere Konfiguration des XPS 27 für rund 2600€. Die kleinere Konfiguration für rund 1750€ ist mit einem i5-7400, 8GB RAM und der On-Board GPU ausgestattet. Die größte Konfiguration besitzt verglichen mit der mittleren Version lediglich mehr Arbeitsspeicher und mehr SSD Kapazität. Ich würde hier vermutlich auch die mittlere Version empfehlen.

Wie steht es um die Leistungsfähigkeit? Grob zusammengefasst sehr gut! Der Intel Core i7-7700 ist ein auf 4Ghz getakteter Quad-Core welcher für Anwendungen wie Fotobearbeitung hervorragend geeignet ist.

Für Videoschnitt gibt es zwar durchaus CPUs welche dank mehr Kernen für bessere Export Zeiten sorgen, aber auch hier ist der XPS 27 durchaus zu gebrauchen.

Normale Alltagsanwendungen sind selbstverständlich kein Problem für einen Computer dieser Klasse! Selbst der i5 der kleinen Version würde sich beim Webbrowsen, Video schauen usw. regelrecht langweilen.

Um die Leistung besser in Zahlen zu fassen, schauen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks an.

Foto und Video-Bearbeitung ist mit dem XPS 27 problemlos auf einem semi-professionellem Level möglich. Wie steht es ums Gaming?

An sich ist die AMD RX570 welche in den beiden größeren Modellen verbaut ist eine recht fähige Grafikkarte. Diese ist zwar keine absolute High End Grafikkarte, aber durchaus gehobene Mittelklasse.

Das Problem ist hier natürlich etwas die Auflösung. 4K ist sehr leistungshungrig, was Gaming angeht.

Battlefield One läuft recht gut auf dem XPS 27. Auf Ultra Einstellungen und 4K Auflösung erreichte ich im Schnitt 27FPS. Auf hohen Einstellungen werden die 30FPS geknackt.

Wer allerdings ein 100% flüssiges Spieleerlebnis möchte, muss die Auflösung von 4K etwas herunter drehen, zumindest in neueren Spielen.

Das Absenken der Auflösung brachte beispielsweise in Battlefield One einen Sprung von 27FPS auf 70FPS.

Ähnliche Sprünge sind auch in anderen Spielen zu erkennen. Auf Full HD schafft der XPS 27 alle aktuellen Spiele mit maximalen Details flüssig darzustellen. Auf 4K werden bei neuen Spielen ein Absenken der Details nötig sein um die 30FPS Marke zu knacken.

Der Dell XPS 27 All-in-One ist natürlich kein „Gaming“ PC. Wenn Ihr aber mit „nur“ Full HD Auflösung leben könnt oder nur Spiele aller Overwatch spielt, welche nicht so leistungshungrig sind, dann wird die Gaming Leistung dennoch zufriedenstellend sein.

Sofern Ihr die mittlere oder große Version des XPS 27 wählt! Mit der günstigsten Version erhaltet Ihr nur eine Intel GPU, mit welcher Gaming unmöglich sein wird.

Sehr überrascht hat mich auch die SSD. Bei meinem Testgerät war eine Samsung PM961 verbaut. Dies ist eine hervorragende PCIe NVME SSD, welche im XPS 27 hervorragende 3328MB/s lesend und 1592MB/s schreibend schaffte.

Top Werte! Daumen hoch dafür!

 

Lautstärke

Wie laut bzw. leise ist der Dell XPS All-in-One? Dies hängt etwas davon ab wie sehr Ihr diesen belastet. Im Leerlauf oder auch bei normalen Alltagsanwendungen ist der XPS 27 fast völlig lautlos.

Selbst bei einer 100% CPU Auslastung bleibt der verbaute Lüfter weiterhin sehr leise. Erst wenn es eine 100% CPU und 100% GPU Auslastung gibt, kann der XPS 27 etwas lauter werden.

Erstaunlicherweise in Battlefield One drehte der Lüfter nicht merkbar groß hoch. In Mass Effekt Andromeda hingegen wurde der XPS 27 ein gutes Stück lauter. Es muss also wirklich eine sehr hohe CPU und GPU Last gleichzeitig auftreten, dass der Lüfter richtig hochdreht.

Selbst wenn dieser hochdreht ist der XPS immer noch leiser also 99% aller Notebooks unter Last. Es gibt zwar ein sehr deutliches Surren, dieses ist aber sehr tieffrequent und daher weniger störend.

 

Hitzeentwicklung

Wie steht es um die Hitzeentwicklung? Bei solch einem kompakten Gerät kann dies natürlich etwas problematisch sein. Dell hat hier an sich einen sehr guten Job gemacht.

Selbst unter Voll-Last gibt es kein Throttling der CPU. Diese hält konstant die versprochenen 4GHz. Allerdings bei CPU und GPU last ist die maximale Temperatur mit rund 90 Grad auf der CPU und 75 Grad auf der GPU recht grenzwertig.

Im Hochsommer wenn 35Grad+ im Raum sind will ich nicht ausschießen das es bei absoluter Volllast doch ein leichtes CPU Throttling gibt.

Wird nur die CPU belastet pendelt diese sich bei ca. 80Grad ein, ohne dass der Lüfter merklich hochdreht. Hier ist also noch ein gewisser Puffer vorhanden.

 

Stromverbrauch

Es ist immer wieder erstaunlich wie viel Energie ein Monitor verbraucht, so auch beim Dell XPS 27 All-in-One.

Im Leerlauf benötigt der Computer zwischen 48W (25% Helligkeit) und 86W (100% Helligkeit). Wenn man den Monitor abschaltet, liegt der Energieverbrauch im Übrigen bei 29W.

Setzt Ihr den XPS 27 unter Last steigt natürlich der Energiehunger um ein gutes Stück. Hier konnte ich maximal rund 230W messen, was aber immer noch ein sehr passabler Energieverbrauch ist.

 

Wie gut ist der Preis?

Bei einem „Fertig“ PC gibt es natürlich einen gewissen Preisaufschlag gegenüber dem Normalpreis der einzelnen Komponenten. Dieser Aufschlag wird natürlich größer, wenn es sich um einen exotischen Formfaktor wie hier handelt.

Dennoch habe ich einmal grob überschlagen was die einzelnen Komponenten, wie sie im XPS 27 verbaut sind, im Einzelkauf kosten würden.

Quelle: Geizhals

Wenn ich die billigste Konfiguration, mit gleichem Prozessor, den günstigsten 16GB DDR4 RAM usw. zusammenrechne, komme ich laut Geizhals Preisvergleich auf rund 2100€ inklusive einem vergleichbaren Monitor.

Hierbei habe ich natürlich ein Standard Gehäuse gewählt und ein einfaches Netzteil gewählt. Lautsprecher, Webcam und solche „Luxus“ teile habe ich bei diesen 2100€ nicht mit eingeplant.

Für den mittleren XPS 27, welchen ich auch in diesem Test hatte, verlangt Dell rund 2550€. Dies klingt erst einmal saftig, ist aber letztendlich „nur“ rund 25% mehr als wenn Ihr die einzelnen Komponenten beim jeweils günstigsten Händler kaufen würdet.

Dafür müsst Ihr den PC selber zusammenbauen und habt keinen All-in-One System. Von daher finde ich den hier veranschlagten Preis eigentlich sehr fair seitens Dell.

 

Aufrüstbarkeit

Wenn Ihr den Prozessor oder die Grafikkarte beim XPS 27 aufrüsten wollt, werdet Ihr Pech haben. Aber Abseits davon ist es durchaus möglich den All-in-One mit mehr Speicher und Arbeitsspeicher zu versehen.

Intern besitzt der XPS 27 insgesamt vier Notebook Arbeitsspeicher Slots, einen m.2 Slot und zwei weitere 2,5 Zoll Laufwerkslots.

Das Öffnen des XPS 27 ist zwar nur etwas erfahreneren Nutzern zu empfehlen, ist aber an sich vergleichsweise einfach zu machen, gerade verglichen mit einem Apple iMac.

Die Rückseite des All-in-One lässt sich abschrauben unter welcher dann die einzelnen Komponenten zum Vorschein kommen.

 

Fazit zum Dell XPS 27 All-in-One

Der Dell XPS 27 All-in-One ist ohne Frage ein sehr spezieller Computer. Damit dieser sich für Euch lohnt müssen zwei Faktoren erfüllt sein, Ihr legt Wert auf einen sehr guten Monitor und Ihr sucht ein platzsparendes Gerät.

Gerade der Monitor des Dell XPS 27 ist einfach hervorragend und macht sicherlich auch einen großen Teil des Preises aus. Mit einer 100% Abdeckung des sRGB und Adobe RGB Standards ist der XPS 27 ohne Probleme auch für Grafiker oder Photographen geeignet, selbst in einem professionellen Umfeld. Auch Kontraste und Helligkeit stimmen, vielleicht könnte die Ausleuchtung etwas besser sein aber abseits davon ist der Monitor des XPS 27 top!

Alleine ein Monitor dieser Qualität würde im Einzelkauf 1000€+ kosten.

Allerdings hat der XPS 27 auch abseits des Monitors einiges zu bieten. Der Intel Core i7-7700 und die AMD RX570 Grafikkarte ist eine durchaus leistungsstarke Kombination. Die üblichen Alltagsanwendungen, Fotobearbeitung, Videobearbeitung und sogar Gaming sind für den XPS 27 All-in-One kein Problem!

Natürlich ist dies kein Gaming Rechner und wenn Ihr auf 4K spielen wollt, müsst Ihr meist die Bildqualität etwas reduzieren, aber auf Full HD Auflösung werden alle aktuellen Spiele problemlos in maximaler Qualität auf dem Computer laufen.

Auch Anwendungen wie Photoshop oder Adobe Lightroom laufen wie geölt dank des i7-7700.  Hierbei bleibt der XPS 27 auch angenehm leise, selbst bis in mittlere/hohe Last Situationen. Was nicht leise bleibt, sind die Lautsprecher.

Diese sind ohne Frage die besten die ich jemals in einem Computer integriert gesehen habe. Bei insgesamt zehn Treibern sollte dies an sich auch keine Überraschung sein.

Zusammengefasst, der Dell XPS 27 ist ein hervorragender All-in-One PC, welcher sich sowohl für eine Multimedia Nutzung, wie auch für professionelle Foto und Grafikbearbeitung dank des hervorragenden Displays und der hohen CPU Leistung wunderbar eignet.

Natürlich zahlt man für den All-in-One Formfaktor einen gewissen Premium Preis, allerdings ist der Aufschlag beim XPS 27 relativ gering, wenn man den guten Monitor berücksichtigt.

Von daher Daumen hoch für den XPS 27!

Positiv

  • Tolles Display mit guter Farbraumdarstellung….
  • Sehr Leise, selbst unter Last
  • Hervorragende Lautsprecher
  • Tadellose Verarbeitung
  • Starke Leistung für Produktiv Anwendungen
  • Genug Leistung für gelegentliches Gaming
  • Gute Anschluss-Auswahl

 

Neutral

  • ….. Die Ausleuchtung des Displays könnte etwas besser sein
  • Monitor sitzt recht hoch, keine höhenverstellung

 

Negativ

  • Anschlusspositionierung teilweise ungünstig
Michael Barton

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