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Waschsauger sind ein must Have! Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Tineco Waschsauger sind aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken! Diese sind einfach ein Segen für jeden Haushalt mit Tieren und Kindern. Ich glaube, es gibt derzeit kaum eine Produktkategorie, hinter der ich so stehe wie hinter Waschsaugern.

Dabei sind die Modelle von Tineco schon die so ziemlich besten, gemeinsam mit Dreame. Daher war ich auch super gespannt auf das neue Flaggschiff, den neuen FLOOR ONE S7 PRO.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Test

So soll hier einiges verändert worden sein.

  • Neues Wasserdurchlauf System, für einen gleichmäßigen Wasserfluss
  • Motorisierte Räder
  • Eine höhere Akkulaufzeit
  • Einen integrierten LED Scheinwerfer
  • Ein verbessertes Steuerungssystem

Was sich allerdings auch verändert hat ist der Preis. Mit 799€ ist der FLOOR ONE S7 PRO schon recht preisintensiv, um es vorsichtig auszudrücken.

Kann der Tineco FLOOR ONE S7 PRO diesen Preis rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S7 Pro für diesen Test.

 

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Prinzipiell setzt der Tineco FLOOR ONE S7 PRO auf das vertraute Design und den bekannten Aufbau.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Lieferumfang

So ist dies im Kern ein “Stiel” Staubsauger, bei dem alle Tanks, Elektronik, Akku usw. im Stiel des Saugers integriert sind. Hierdurch ist dieser natürlich etwas größer und auch schwerer.

In der Praxis stört dies aber nicht, denn der Fuß des Saugers ist recht groß, welcher entsprechend auch das Gewicht trägt. Der Sauger kann auch freistehend aufgestellt werden, falls du ihn kurz nicht nutzt.

Für die “Lagerung” und das Aufladen liegt eine Ladestation mit im Lieferumfang, auf welche du den Waschsauger abstellen kannst. Diese Ladestation ist auch für die Selbstreinungsfunktion sehr wichtig, über welche wir gleich noch sprechen.

Gesteuert wird der S7 Pro über zwei Tasten + eine Art Steuerkreuz am Handgriff, welche dir erlauben die diversen Modi anzusteuern. Neben den diversen Leistungsmodi haben wir beispielsweise auch die Möglichkeit das Wasser zu “elektrolysieren” und somit zu desinfizieren oder nur den Saugmodus zu starten.

Welcher Modus gerade aktiv ist, kannst Du auf dem 3,6 Zoll großen Farbdisplay auf der Oberseite sehen. Dieses ist schon fast etwas “übertrieben” hochwertig für einen Waschsauger und kann sogar kurze Anleitungs-Videos anzeigen.

 

Tanks und Akku

Der FLOOR ONE S7 PRO besitzt einen 0,8L Frischwasserbehälter und einen 0,7L Schmutzwasserbehälter.

Damit sind die Tanks des Waschsaugers recht groß, was auch gut ist, denn gerade bei älteren Modellen mit kleineren Tanks musstest Du diese teils während einer Wohnungsreinigung mehrfach leeren/nachfüllen.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Tanks

Allerdings ist dies erst einmal die gleiche “Kapazität” wie beim FLOOR ONE S5 PRO.

Was allerdings gestiegen ist, ist die Akkulaufzeit. So soll der S7 Pro bis zu 40 Minuten durchhalten. Dies allerdings nur im Automatik/”leichten” Modus.

Im Max Modus sinkt die Laufzeit massiv. Dieser ist allerdings auch nur selten notwendig, denn bereits im automatischen Modus ist die Leistung sehr zufriedenstellend!

 

iLoop Sensor

Wie alle Tineco Staubsauger und Waschsauger der letzten Jahre besitzt auch der S7 Pro den so genannten iLoop Sensor.

Der iLoop Sensor erkennt automatisch wie schmutzig dein Untergrund ist und passt innerhalb von bruchteilen einer Sekunde Saugkraft und Wassermenge an.

Wie funktioniert der iLoop Sensor? Der iLoop Sensor “überprüft” wie sauber oder schmutzig das eingesaugte Wasser ist. Ist dieses stark verschmutzt wird entsprechend die Wassermenge und Saugkraft hochgeregelt, bis das Wasser wieder klar wird.

In der Praxis funktioniert diese automatische Verstellung der Saugkraft sehr gut!

 

Das Funktionsprinzip

Wie die meisten Waschsauger besitzt auch der S7 Pro eine große “flauschige” Walze, welche von einem Motor angetrieben wird. Dies rotiert hier mit 450 Umdrehungen in der Minute.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Walze

Auf diese Walze wird von oben frisches Wasser gesprüht, womit der Waschsauger putzt. Dieses Wasser wird gemeinsam mit Schmutz an einer Kante abgestreift und eingesaugt.

 

SmoothPower Selbstantriebssystem

Eine große Neuheit des S7 Pro ist das “SmoothPower Selbstantriebssystem”. Blöd gesagt der Waschsauger ist “Selbstfahrend”. Hinter den Rädern steht ein Motor welcher den Waschsauger vor und zurück bewegen kann.

Dabei erkennt der Sauger automatisch, in welche Richtung Du ihn schiebst und unterstützt entsprechend.

In der Theorie kannst Du so den Waschsuager “kraftlos” hin und her bewegen, da der Motor stark unterstützt. Oft funktioniert dies auch und der S7 Pro bewegt sich fast schwebend.

Allerdings gibt es auch Situationen, in welchen der Waschsauger gegen dich arbeitet! Gerade wenn der Boden nass und glatt ist (Fliesen usw.) erkennt der S7 Pro teils die Bewegung nicht und die Räder drehen in die falsche Richtung oder drehen sich auf der Stelle.

Hier hätte ich mir teils einfach gewünscht den Motor abkoppeln zu können, denn auch das bewegen von regulären Waschsaugern ist nicht sonderlich schwer.

 

Kantenreinigung auf beiden Seiten

Der ursprüngliche Tineco S3 Pro hatte keine gute Katenreinigung, da es hier links und rechts ein paar cm  “toten Winkel” gab. Beim S5 Pro wurde der Abstand durch eine neue Aufhängung auf einer Seite stark reduziert.

Der S7 Pro setzt hier nun noch eins drauf und reduziert den Wandabstand links und rechts auf ein Minimum.

 

Wie gut putzt und saugt der S7 Pro?

Der S7 Pro hat prinzipiell die höchste Saugleistung, die ich bisher bei einem Waschsauger gesehen habe (abseits des S5 Steam).

So nimmt der S7 Pro ausgelaufene Flüssigkeiten problemlos auf, genau wie Hausstaub, schlammige Fußabdrücke usw. Auch wenn dir mal ein Marmeladenbrot herunterfällt kannst du die Flecken einfach mit dem S7 Pro entfernen.

In der Regel reicht hier ein einmaliges Überfahren, um Flecken zu 100% zu entfernen. Streifen oder klebrige Flecken werden hier nicht hinterlassen und falls doch, einfach noch 1-2x über die Stelle fahren und selbst der hartnäckigste Schmutz ist aufgenommen.

Dabei verteilt der S7 Pro faszinierenderweise Schmutz nicht einfach nur, sondern Cola oder Ähnliches verschwindet einfach im Sauger. Dies ist fast schon faszinierend zu beobachten!

Aber der Waschsauger eignet sich nicht nur für “feuchten” Schmutz, auch normaler Hausstaub, Haare usw. werden problemlos aufgenommen.

Mit folgendem kommt der S7 Pro in der Regel gut klar:

  • Normaler Hausstaub
  • Haare
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig wie Cola usw.
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm

Haare sind ein etwas zweischneidiges Schwert. So würde ich den Tineco S7 Pro wie alle Waschsauger nicht oder nur bedingt für große Mengen Haare empfehlen!

So können diese sich aufgrund des Wassers verkleben, sowohl im Sauger als auch auf dem Boden. So musst du eventuell “haarige” Stellen mehrfach überfahren, damit diese vollständig entfernt werden.

Es geht, auch größere Mengen Haare lassen sich mit dem S7 pro aufnehmen, aber tendenziell geht dies mit einem normalen Staubsauger besser.

Grundsätzlich ist das Arbeiten mit einem Waschsauger fast schon etwas Magie. So könnte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ganze Eier (ungekocht) einfach “verschlingen”.

Aber was geht mit dem S7 Pro nicht?

  • Extremes Fett oder Öl
  • Stark eingetrocknete Flecken

Öl oder Fett ist für jeden Waschsauger der größte Feind! Diese verkleben die Walze des Saugers, wodurch diese kein frisches Wasser aufnehmen kann, wodurch die Reinigungsleistung auf 0 sinkt. Zudem bleibt immer ein gewisser Öl/Fettfilm auf dem Boden zurück.

Sollte dir mal eine Flasche Sonnenblumenöl oder so auslaufen oder viel Mayonnaise, dann mach dies nicht mit dem S7 Pro weg.

Kleinere Soßenspritzer oder so sind natürlich kein Problem, die Menge ist hier entscheidend.

Auch extrem eingetrockneter Schmutz kann ein Problem sein. Oft kannst du diesen mit etwas Geduld lösen, aber gefühlt ist es meist langsamer als “manuell”. Hier kommt es aber erneut etwas auf den jeweiligen Fleck an.

Unterm Strich ist die Putz- und Saugleistung des S7 Pro leicht besser als beim S5 Pro, aber die Unterschiede sind auch nicht gigantisch. Allgemein ist die Putzleistung aller Waschsauger recht dicht beieinander, aber der S7 Pro ist tendenziell einen Hauch besser.

 

Mit LED im Fuß

Im Fuß des S7 Pro ist ein kleiner LED Scheinwerfer verbaut, wie du ihn auch bei vielen Akkusaugern finden kannst.

Dieser Scheinwerfer ist in der Praxis erstaunlich praktisch, nicht nur abends.

 

Selbstreinigung verbessert!

So gut wie alle Waschsauger bieten eine Selbstreinigungsfunktion. Hierfür stellst du den Sauger auf die Ladestation, drückst eine Taste und dieser spült die Walze mit Wasser durch.

Diese Selbstreinigungsfunktion wurde beim S7 Pro von Tineco deutlich verbessert!

So haben wir zunächst 2 Programme, ein kurzes Programm (2 Minuten) und ein etwas längeres Programm (6 Minuten). Dabei fährt der Waschsauger auch wirklich ein Programm ab!

Die Walze wird zunächst eingeweicht, ausgespült, dann werden die Kanäle mit voller Saugkraft “durchgeblasen” und am Ende die Walze geschleudert um diese zu trocknen.

Die Selbstreinigung ist hier um einiges besser als beim S5 Pro! Gerade das Trocknen am Ende macht Sinn und reduziert Geruchsbildung massiv.

 

Fazit

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ist der derzeit beste Waschsauger auf dem Markt. Dieser besitzt die beste Putzleistung und ist auch ansonsten sehr durchdacht.

Ausgelaufene Flüssigkeiten, Flecke von Soßen, Fußabdrücke usw. sind mit dem S7 Pro kein Drama mehr! Du nimmst diesen einfach von der Ladestation, putzt 1-2 mal über den Fleck und fertig. Gerade wenn du junge Hunde oder Kinder im Haus hast, ist ein Waschsauger einfach ein Segen.

Das Putzen geht so viel schneller und ist entspannter. Passiert mal ein Unfall oder es läuft eine Flasche aus, ist dies schnell und entspannt erledigt.

Lediglich große Mengen Fett und auch etwas eingebrannter Schmutz können Probleme machen. Haare sind auch etwas schwierig, aber in kleineren Mengen auch kein Drama.

Nein der S7 Pro kann keinen normalen Staubsauger ersetzen, aber etwas Hausstaub, Haare usw. zusätzlich zu feuchtem Schmutz bereiten keine Probleme.

Tineco Floor One S7 Pro Nass Trockensauger Kabellos, Wischsauger...

  • Hervorragende Putzleistung
  • Beste Selbstreinigungsfunktion
  • Tolles Display
  • Sehr viele Funktionen
  • Einfache Handhabung
  • Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
  • Zubehör gut verfügbar
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr guter Automodus
  • SmoothPower durchwachsen
  • Preis sehr hoch

Dabei hat Tineco vor allem die Steuerung und Selbstreinigungsfunktion verbessert. Gerade letztere hat ein großes Upgrade erhalten. Auch die Putzleistung ist etwas besser als beim Vorgänger.

Lediglich mit dem SmoothPower Selbstantriebssystem wurde ich nicht so recht warm. In der Theorie klingt das Konzept gut und unter optimalen Bedingungen funktioniert es auch toll! Aber in der Praxis hatte ich auch viele Situationen wo der Selbstantrieb eher gegen mich arbeitete, gerade wenn die Räder und der Boden etwas nass sind.

Auch der Preis ist so eine Sache. Über 700€ ist sehr saftig! Du zahlst hier verglichen mit anderen Modellen einen dicken Aufpreis für das integrierte Display, das SmoothPower System und andere Luxus Feature.

Rein aus Sicht der Preis/Leistung bist du mit dem S5 Pro oder sogar S3 Pro besser beraten. Allerdings willst du wirklich “alles” und den besten Waschsauger derzeit auf dem Markt, dann sollte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO deine Wahl sein!

Tineco FLOOR ONE S7 PRO
Hervorragende Putzleistung
Beste Selbstreinigungsfunktion
Tolles Display
Sehr viele Funktionen
Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
Zubehör gut verfügbar
Einfache Handhabung
Gute Akkulaufzeit
Sehr guter Automodus
Preis sehr hoch
SmoothPower durchwachsen
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Gewinnspiel Edifier Studio R1700BT

Ich brauche etwas Platz im Techtest Büro, was Euer Glück ist, denn so hast Du die Möglichkeit  die Edifier Studio R1700BT Lautsprecher zu gewinnen.

Bei den Edifier Studio R1700BT Lautsprechern handelt es sich um “universell” Einsetzbare Regallautsprecher.

So kannst Du diese am Fernseher, PC und auch an allen Bluetooth Geräte wie Smartphones einsetzen.

Der Klang übertrifft dabei deutlich den der meisten klassischen Bluetooth Lautsprecher, wie auch Fernsehern.

Mehr zum Edifier Studio R1700BT findest du im Test.

Wichtig, beim Edifier Studio R1700BT handelt es sich um das Testgerät, aus dem Test.

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen?

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren. Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben, denn dieser ist öffentlich sichtbar.

Auch ein Abonnieren des Newsletters ist nicht nötig. Wenn Ihr etwas Abonnieren wollt, dann würde ich mich über ein Abo meines noch recht jungen Youtube Kanals freuen. Aber auch dies ist völlig optional 🙂

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 27.05.2023 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

  • 1x Edifier Studio R1700BT

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 14.05.2023 bis zum Abend des 27.05.2023

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift im Falle des Gewinns).

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

4x NP-FZ100 Akkuladegerät, das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Die meisten aktuellen Sony Kameras nutzen NP-FZ100 Akkus. Gerade wenn Du eine Foto Enthusiast bist oder sogar mehrere Kameras hast, könntest du des Öfteren in die Verlegenheit kommen mehrere Akkus gleichzeitig laden zu wollen.

Hier würde ich normalerweise das iSDT NP2 empfehlen, ein sehr gutes 2-Port Sony Akkuladegerät.

Allerdings ist mir das ZITAY ZF41 in die Finger gekommen. Das ZITAY ZF41 ist ein 4-Port Sony NP-FZ100 Ladegerät, mit 65W Netzteil und Display.

Klingt doch interessant! Daher möchte ich es mir in einem kleinen Test ansehen.

 

Das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Das ZITAY ZF41 ist zunächst ein ca. 90 x 90 x 28 mm großer “Kunststoffblock”. Dieser besitzt 4x NP-FZ100 Akku-Slots auf der Oberseite, wie auch ein kleines Display.

Und mit kleinem Display, meine ich auch kleines Display. Das Display misst gerade einmal 12 x 7 mm. Ich hoffe also das Du gute Augen hast, weil ansonsten dieses kaum ablesbar ist!

Mit Strom wird das Ladegerät wahlweise über einen DC Eingang oder via USB C versorgt.

  • Der DC Eingang akzeptiert 9-20V und benötigt mindestens 10W.
  • Via USB C sind auch 9-20V und 10W nötig, nach dem USB Power Delivery Standard.
  • Alternativ akzeptiert das Ladegerät auch Quick Charge mit 18W.

Ein Laden an einer einfachen 5V Quelle ist also nicht möglich.

Prinzipiell kann das Ladegerät mit 9V und 10W Leistung arbeiten, dann ist aber nur ein Port aktiv!

Willst Du alle vier Ports nutzen muss ein Ladegerät 42W oder mehr bereitstellen. Passend hierzu legt ZITAY ein 65W USB C Power Delivery Ladegerät bei.

 

Das Display

Das sehr kleine Display des ZITAY ZF41 zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Akkuspannung in Volt
  • Eingangsspannung
  • Eingangsstrom
  • Temperatur des Ladegerätes

An sich eine sehr nützliche Anzeige, auch um zu überprüfen ob ein Akku voll oder leer ist. Spannenderweise geht die Anzeige auch an, selbst wenn Du kein Netzteil angeschlossen hast, aber einen Akku einsteckst.

 

Slot Passform schlecht!

Leider ist die Passform der Slots für die NP-FZ100 Akkus sehr schlecht! ZITAY hat hier einfach nur Vierecke ausgeschnitten, welche eher grob passen.

Teils musst du die Akkus schon etwas quetschen damit diese in die Slots passen. Es geht mit allen getesteten NP-FZ100 Akkus, aber optimal ist was anderes.

 

Ladetempo

Wie lange dauert aber nun das Laden der Akkus? Wir gehen hier davon aus, dass du ein passendes USB PD Ladegerät mit 42W oder mehr nutzt.

Spannenderweise ist die Ladedauer identisch, egal ob du nun einen oder vier Akkus lädst!

Die NP-FZ100 Akkus sind nach ca. 3 Stunden komplett voll bzw. ab dann sinkt der Ladestrom auf +- 0.

Allerdings bereits nach 1,5 Stunden wird 70-80% Kapazität erreicht, die letzten paar Prozent dauern wie üblich sehr lange.

Dabei werden die Akkus mit ca. 8-10W geladen, was durchaus flott ist!

 

Fazit zum ZITAY ZF41 Ladegerät für 4x NP-FZ100 Akkus

Das ZITAY ZF41 ist spannend! Die möglichkeit gleich 4x NP-FZ100 Akkus zu laden kann für einige Profis durchaus interessant sein.

Dies ist sicherlich kein Ladegerät für den normalen Hobby-Nutzer, da musst Du selbsten 4x NP-FZ100 Akkus gleichzeitig laden, aber in einem professionellen oder semi-professionellen Umfeld kann das Sinn machen.

Dabei lädt das Ladegerät flott, egal ob du einen oder bis zu vier Akkus einsetzt. Diese werden mit 8-10W geladen und sind in ca. 3 Stunden zu 100% voll. Viel schneller gehts nicht!

Das Display ist dabei sehr praktisch und zeigt dir Informationen wie Spannung und Ladestand der Akkus an.

Das Display hätte nur etwas größer sein können. Auch die Passform der Akku Schächte ist “grenzwertig”.

ZITAY NP-FZ100 Ladegerät 4 Kanal PD Schnelles Laden NP-FZ100 Akku...

  • Hohes Ladetempo, für bis zu 4 Akkus
  • Mit praktischem Display
  • Netzteil mit im Lieferumfang
  • 4x Akkuschächte
  • Passform nicht optimal
  • Display sehr klein

Perfekt ist das Ladegerät also nicht, aber es ist gut. Brauchst Du also vier Schächte, schlag zu, viele Alternativen gibt es nicht.

Alternativen: Reichen dir zwei Ladeslots, schau dir mal das iSDT NP2 an. Dieses halte ich an sich für besser.

Geheimtipp! Die Tribit Soundbox Micro 2 im Test

Tribits Bluetooth Lautsprecher gehören zu den absoluten Geheimtipps auf dem Markt. Dies kannst Du auch in meinem Artikel Soundcore Motion Boom Plus gegen Tribit StormBox Blast sehen, wo das Tribit Modell das teurere Modell von Anker schlägt.

In diesem Test soll es aber um ein kleineres Modell von Tribit gehen, die Soundbox Micro 2.

Diese ist ein klassischer, kompakter Bluetooth Lautsprecher. Entsprechend ist dieser mit rund 60€ auch etwas günstiger.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut klingt die Soundbox Micro 2? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der Soundbox Micro 2 für diesen Test.

 

Die Tribit Soundbox Micro 2 im Test

Die Tribit Soundbox Micro 2 setzt auf das bekannte Design des Vorgängers. So ist die Soundbox Micro 2 recht flach gebaut.

Diese misst 99,6 x 99 x 40 mm. Sie ist also recht kompakt, aber auch nicht absolut winzig.

Dabei nutzt Tribit auf der Oberseite eine Art Leinenstoff und auf der Unterseite einen stark gummierten Kunststoff. Der Lautsprecher fühlt sich durchaus gut und wertig an. Dies liegt sicherlich aber auch etwas am höheren Gewicht.

So wiegt der Lautsprecher 311g! Hierdurch wirkt dieser recht “dicht”.

Spannenderweise besitzt er für einen leichteren Transport auf der Rückseite eine Art “Gurt” aus Gummi, womit du diesen an etwas anschnallen kannst.

Auf der Oberseite finden wir nebem dem Treiber auch die Steuerungstasten. Der USB C Ladeport wiederum ist an der Seite des Lautsprechers angebracht.

Dabei soll der Lautsprecher trotz des offenen USB C Ports IP67 wassergeschützt sein. So darf dieser theoretisch sogar kurz untertauchen, ohne dass er Schaden nimmt.

 

Klang der Tribit Soundbox Micro 2

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Du darfst hier wie üblich keine Wunder erwarten! Guter Klang benötigt Raum und die Soundbox Micro 2 ist schon sehr kompakt gebaut.

Allerdings klingt diese dennoch gut, wenn nicht sogar sehr gut!

Generell hat der Lautsprecher zunächst einen recht vollen und satten Klang. Der Bass ist ordentlich und übertrifft einige an sich größere Lautsprecher. Allerdings darfst du hier auch keine donnernden oder extrem satte Bässe erwarten.

Die Soundbox Micro 2 spielt hier 1-2 Klassen über guten Notebooks. Wir haben also genug Bass das nichts “fehlt”, aber der Kleine bekommt dein Wohnzimmer auch nicht zum Beben.

Die Höhen sind ebenfalls soweit gut. Hier hätte ich mir vielleicht einen Hauch mehr Brillanz gewünscht, aber die Höhen sind auch nicht zu warm oder matt, das passt soweit.

Vor allem wenn wir bedenken, dass wir hier nur einen Treiber haben, der für alle Frequenzbereiche zuständig ist.

Stimmen und Gesang werden sehr gut wiedergegeben! Die Soundbox Micro 2 hat wirklich eine schöne und natürlich Stimmenwiedergabe. Hierdurch ist diese vielleicht auch für Hörbuch Fans ganz interessant.

Die Pegelfestigkeit ist solide. Der Lautsprecher wird ausreichend laut, aber nicht brüllend laut. Der Bass bleibt bis zu 70% auf einem guten Level, darüber hinaus wird dieser etwas gedrosselt um nicht zu übersteuern.

 

Fazit zur Soundbox Micro 2

Du suchst einen kompakten Bluetooth Lautsprecher mit gutem Klang zum fairen Preis? Dann sollte die Tribit Soundbox Micro 2 ganz weit oben auf deiner Liste stehen!

Du darfst hier zwar klanglich keine absoluten Wunder erwarten, dies ist weiterhin ein sehr kompakter Lautsprecher, aber für seine Abmessungen und Preis klingt er sehr gut!

Wir haben einen satten Klang mit einem ordentlichen Bass. Dabei ist vor allem die Wiedergabe von Stimme und Sprache gut. Nein dies ist kein Party Lautsprecher und er bekommt deine Wohnung nicht zum beben, aber es fehlt auch nichts im Klang.

Tribit Bluetooth Portable Lautsprecher StormBox Micro 2 IP67...
  • Beste Bluetooth-Lautsprecher für 2025:...
  • Größen-trotzender Sound: Verbesserte StormBox Micro 2 liefert...
  • RunStretch-Technologie: Dieser Bluetooth-Lautsprecher im...
  • Zwei in Eins: SmartID Technology️: Die StormBox Micro 2...
  • Reise- und Outdoor-freundlich: klein genug, um in Ihre Tasche zu...

Dieser ist einfach ein schönes „Upgrade“ von Notebook/Smartphone Lautsprechern.

Die schönste AIO derzeit auf dem Markt! die NZXT Kraken Elite RGB im Test

NZXT ist eine feste größe im Bereich der AIO Wasserkühlungen. Dies vor allem aufgrund des Designs. NZXT AIOs und allgemein Produkte sehen einfach klasse aus. Das schlichte und unaufgeregte Design ist fast einmalig.

Allerdings, was die Performance angeht, waren die AIOs nach meinem Test bisher guter Durchschnitt. Bisher, denn mit der Kraken Elite RGB legt NZXT jetzt nach!

Die Kraken Elite RGB soll im Kern alles besser machen als die bisher schon gute Kraken Z63 RGB. Wir haben eine bessere RGB Beleuchtung, ein helleres und besseres Display auf der Rückseite der AIO, neue Lüfter und eine verbesserte Anpassbarkeit.

NZXT Kraken Elite Test

Aber wie steht es um die Kühlleistung? Hat sich diese auch verglichen mit der Kraken Z63 RGB verbessert?

Versuchen wir diese Frage im Test zu klären!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen der Kraken Elite für diesen Test.

 

Die Versionen der neuen Kraken Elite

Die neue Kraken Elite gibt es wie üblich in drei verschiedenen Größen, 240 mm, 280 mm und 360 mm. Wie üblich bieten die größere Modelle tendenziell eine bessere Kühlleistung, sind aber auch teurer.

Neben den drei Größen hast Du die Wahl zwischen einer matt weißen und einer matt schwarzen Version.

Ebenso gibt es auch eine neue “nicht Elite” Version. Diese verzichtet auf das Display im Pumpenblock und nutzt andere Lüfter.

Zu guter Letzt gibt es von allen Versionen nochmal eine RGB und nicht beleuchtete Version. Unterm Strich hat also NZXT 18 mehr oder weniger unterschiedliche AIOs auf den Markt gebracht.

 

Die NZXT Kraken Elite RGB im Test

Im Test befindet sich die weiße 280 mm Version der Kraken Elite RGB. Diese setzt wie schon ihre Vorgänger auf ein sehr schlichtes und schickes Design.

So ist die weiße Version (abseits von der Halterung) auch komplett in weiß gehalten, inklusive weißem Radiator und Lüfter. Selbst die Schläuche sind mit weißem Textil ummantelt.

Die größte Besonderheit der NZXT Kraken Elite RGB ist aber der Pumpenblock. Dieser ist Rund und besitzt ein 2,36 Zoll Display. Dieses löst mit 640 x 640 Pixeln auf, was sehr viel für so ein kleines Display ist.

Zur Steuerung gibt es allerdings einen recht dicken Kabelstrang, welcher den Pumpenblock verlässt. Dies ist leider ein kleiner Nachteil am ansonsten schicken Design.

Mit im Lieferumfang der NZXT Kraken Elite RGB liegen zwei NZXT RF-C14FF-W1 Lüfter wie auch ein kleiner RGB Controller.

 

Das Display

Sagen wir es direkt, du wirst vermutlich die NZXT Kraken Elite RGB primär aufgrund des Designs und des Displays kaufen.

Das komplett runde Display besitzt 2,36 Zoll und löst mit 640 x 640 Pixeln auf. Hierdurch ist dieses extrem scharf! Gesteuert wird es über die NZXT CAM Software.

NZXT Kraken Elite Display

Hast Du diese nicht installiert oder den Pumpenblock nicht via USB verbunden, wird einfach in einem “neutralen” Design die aktuelle Temperatur der Kühlflüssigkeit angezeigt.

In der NZXT CAM Software kannst du dir unter anderem:

  • CPU Temperatur
  • CPU Takt
  • CPU Auslastung
  • GPU Temperatur
  • GPU Takt
  • GPU Auslastung

usw. anzeigen lassen.

Dabei kannst du die Farben der Schrift, ICONs, des Hintergrundes usw. frei nach deinen Wünschen anpassen.

 

Das Testsystem, Ryzen ist Undankbar

Folgendes Testsystem kam zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 7 7700X
  • NZXT N7 B650E
  • 32GB RAM
  • NVIDIA RTX 3070
  • NZXT H9 Flow

Direkt gesagt, der AMD Ryzen 7 7700X ist etwas undankbar für Kühler. Aufgrund des dicken Heatspreaders sind die “X” Modelle extrem schwer zu kühlen. Daher sind hier auch die Abstände der AIOs untereinander geringer, da die Wärme nur schwerer abgeführt werden kann.

 

Gute Halterung

Die Halterung des NZXT Kraken Elite bei AM5 und AM4 ist erfreulich sicher und unproblematisch! NZXT nutzt hier einen großen und sicheren Rahmen, welcher an sich auch gut zu montieren ist.

Dies gefällt mir deutlich besser als die Ohrenhalterung von Corsair oder der Mechanismus von be quiet!.

 

Wie laut ist die NZXT Kraken Elite?

Beginnen wir mit einer Lautstärkemessung. Hierbei ist der Radiator auf der Oberseite des NZXT H9 Flow montiert und das Messgerät 30 cm seitlich zum Radiator.

100% 50%
NZXT Kraken Elite 280mm 51 37.9
NZXT Kraken Z63 RGB 280mm 48.8 37.4
Xilence LQ240PRO 240mm 47.4 37.3
be quiet! Silent Loop 2 280mm 45.8 37

Auf 100% Drehzahl sind die Lüfter der NZXT Kraken Elite nicht die leisesten. Dies ist tendenziell eine eher laute AIO bzw. die Lüfter haben eine sehr hohe maximale Drehzahl.

Bei 50% sind diese aber wieder recht leise.

Da bei der NZXT Kraken Elite eine Lüftersteuerung integriert ist, halte ich dies für kein großes Drama. Du kannst die Lüfter recht fein steuern.

 

Leistung

Kommen wir zu den Benchmarks der NZXT Kraken Elite 280mm RGB. Für ein wenig Kontext habe ich alle Benchmarks auch mit der NZXT Kraken Z63 RGB 280mm, Xilence LQ240PRO 240mm und der be quiet! Silent Loop 2 280mm durchgeführt.

Starten wir mit 10 Minuten Cinebench, einmal bei 100% Lüfter Leistung und einmal bei 50%.

Zunächst sehen wir, dass alle AIOs recht dicht beieinander sind. Zum anderen wird der AMD Ryzen 7 7700X trotz idealen Temperaturen im Bereich 30-40 Grad mit allen AIOs locker über 90 Grad (trotz Kühlmitteltemperaturen von 25-28 Grad).

Bei voller Kraft kämpft die NZXT Kraken Elite 280mm RGB mit dem be quiet! Silent Loop 2 280mm um Platz 1. Bei 50% Lüfter fällt die be quiet! merklich ab, die NZXT Kraken Elite 280mm RGB bleibt hingegen recht stark.

Bei dem 50% Lüfter Ergebnis habe ich die Pumpen auf 80% heruntergedreht. Mir ist sehr deutlich aufgefallen, dass die be quiet! Silent Loop 2 extrem von hohen Pumpendrehzahlen profitiert. Dieser Effekt ist bei NZXT nicht ganz so ausgeprägt.

Ein sehr ähnliches Bild sehen wir auch in Handbrake bei einer Videoumwandlung. Bei 100% Lüfter kämpft die NZXT Kraken Elite 280mm RGB erneut mit der be quiet! Silent Loop 2 280mm um Platz 1.

Tendenziell startet be quiet! etwas stärker, NZXT hält aber die Temperatur besser.

Etwas überrascht haben mich die “niedrigeren” Lasten wie 3D Mark oder Final Fantasy. Hier hier ist die NZXT Kraken Elite 280mm RGB eindeutig die stärkste AIO.

Wir brauchen hier auch nicht darüber diskutieren, dass viel davon von den stärkeren Lüftern kommt. Gerade der recht große Sprung vom Vorgänger ist zu großen Teilen auf die Lüfter zu schieben, welche hier merklich kräftiger sind, aber es liegt auch nicht ausschließlich daran.

 

Fazit

Die NZXT Kraken Elite ist eine sehr gute AIO, aber das sollte niemanden überraschen. Wirklich schlechte AIOs gibt es fast nicht, abseits von den Modellen die „Verstopfen“ oder ähnliche Probleme haben, wo NZXT bisher unproblematisch war.

So liefert die NZXT Kraken Elite eine leicht bessere Performance als ihre Vorgängerin (NZXT Kraken Z63 RGB). Große Teile kommen dabei aber auch von den Lüftern.

Die neuen Lüfter sind ein gutes Stück kräftiger, aber auch etwas lauter bei voller Drehzahl. Aber aufgrund der guten integrierten Lüftersteuerung kein großes Drama.

Unterm Strich würde ich die Performance aber als leicht überdurchschnittlich für eine 280 mm AIO einstufen. Aber zugegeben die reine Kühlleistung ist nicht der primäre Grund die NZXT Kraken Elite RGB zu kaufen.

Das Feature der NZXT Kraken Elite RGB ist das Design! So sieht gerade die weiße Version wirklich fantastisch aus. Hinzu kommt das sehr schöne Display auf der Rückseite des Pumpenblocks. Qualitativ ist dieses klar das Beste, das ich bisher bei einer AIO gesehen habe. Auch funktional ist es praktisch, auch wenn ich mir vielleicht noch einen etwas freieren “Editor” gewünscht hätte, um noch mehr Dinge gleichzeitig anzeigen zu können.

Dennoch ist dies eine super schöne AIO! Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht das “Kabel-Chaos”, aber abseits davon ist dies eine ziemlich perfekte AIO.

Tolles Design, gute Leistung, zu einem aber zugegeben etwas saftigen Preis.

NZXT Kraken Elite Display
NZXT Kraken Elite RGB
POSITIV
Herausragendes Design
Sehr gute Kühlleistung
Viele Software Feature
In vielen Versionen verfügbar
Sehr schönes Display
NEGATIV
Recht großes Kabelchaos
Hoher Preis
91

Kann das gut gehen? 165W KFZ ladegerät mit 140W USB C

Es gibt zunehmend mehr hochleistungs USB C Ladegeräte und auch Endgeräte, welche diese Leistung nutzen.

Allerdings KFZ USB C Ladegeräte mit hoher Leistung sind noch recht selten. Umso gespannter war ich auf das UOUCOO PD-212PT.

Dieses soll laut Hersteller 165W liefern! Es besitzt sogar einen 140W USB C Port. Beeindruckend!

Aber kann dies wirklich gut gehen in einem kompakten Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!

 

Das UOUCOO PD-212PT 165W KFZ Ladegerät im Test

Das UOUCOO KFZ Ladegerät setzt auf das typische Zigarettenanzünder Ladegeräte Design. Dieses ist also entsprechend relativ kompakt gehalten, aber im Gegensatz zum TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät eine Einheit.

Wobei kompakt hier natürlich relativ ist. Der “Kopf” des Ladegerätes ist mit 43 x 46 mm schon sehr breit!

Die Verarbeitungsqualität des Ladegerätes ist dabei soweit ok. Um das Ladegerät ist ein kleiner Ring angebracht, der während des Betriebs grün leuchtet.

 

Die Anschlüsse des UOUCOO PD-212PT

Das UOUCOO PD-212PT besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A Port.

  • USB C 1 – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – 35W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,92A
  • USB A 1 – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A

Der primäre USB C Port soll bis zu 140W liefern können, nach dem USB PD 3.1 Standard. Wir haben also neben den typischen 100W Leistungsstufen eine 28V/5A Stufe. Bisher halten sich die Geräte welche diese 140W Stufe nutzen noch sehr in Grenzen, aber diese werden im Laufe der Zeit mehr.

Zusätzlich haben wir einen 35W USB C Port mit angeblich etwas krummen 12V/2,92A, wie auch einen 30W Quick Charge 3.0 Port.

 

Volle Leistung auch bei 12V!

Viele günstige KFZ Ladegeräte können ihre volle Leistung nur bei 24V Bordspannung liefern.

Auch das UOUCOO PD-212PT akzeptiert 12-24V Eingangsspannung. Dieses kann aber bereits bei 12V die volle Leistung liefern!

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das UOUCOO PD-212PT auf beiden USB C Ports auch den PPS Standard.

  • USB C 1 – 3,3-21V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3-11V bei zu 3A oder 3,3-12V bei bis zu 2,25A

Damit hat der primäre USB C Port eine “vollständige” PPS Range und kann somit auch Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Das UOUCOO PD-212PT bietet bis zu 165W auf super kleinem Raum. Kann das gut gehen?

Jein, in meinem Test schaffte das Ladegerät 165W nicht konstant zu liefern! Selbst 140W sind konstant zu viel. Dies schafft das Ladegerät für ca. 30 Minuten, danach schaltet es ab.

100W werden konstant besser gehalten (1h+), aber erst bei 80-90W ist das Ladegerät stabil.

In wie weit ist dies in der Praxis ein Problem? Ich denke beim Laden selbst der 140W MacBooks sollte es keine Probleme geben, aber wenn Du das Notebook planst parallel voll zu nutzen, so dass dieses über längere Zeit die Leistung zieht, könnte es anders aussehen.

Die ganze Geschichte könnte an einer 24V Quelle auch noch mal anders aussehen.

 

Die Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz.

Diese ist durchaus interessant! Prinzipiell ist die Effizienz recht hoch, aber das ist bei einem DC zu DC Ladegerät nicht überraschend.

Überraschend ist, dass die Effizienz gerade in der 28V Stufe doch ein gutes Stück abfällt.

Dies erklärt auch die Probleme die das Ladegerät bei Volllast hat. Bei 140W Leistung nimmt das Ladegerät ca. 163W auf. Wir haben also eine Verlustleistung von 23W, welche halt Abwärme ist. 23W bei solch einem kleinen Ladegerät ist extrem viel!

Bei einem großen Tischladegerät ist dies noch eher zu bewältigen, aber bei solch einem kleinen Ladegerät…..

 

Fazit

An sich ist das UOUCOO PD-212PT ein tolles KFZ Ladegerät! Gerade der 140W USB C Port ist aktuell noch etwas sehr seltenes!

An sich funktioniert das Ladegerät auch wie beworben und dies sogar an 12V Bordspannung.

Allerdings zeigte das Ladegerät in meinem Test ein paar Temperatur-Probleme. In meinem Test schaltete sich das Ladegerät bei einer Last von 140W nach 30 Minuten jedes mal aus. Erst 80-90W konnte dieses konstant halten.

Ist dies in der Praxis ein Problem? Weniger als hier im Test, denn ich nutze eine elektronische Last welche dann auch wirklich konstant die eingestellte Leistung aus dem Ladegerät zieht. Die meisten Notebooks usw. laden kurz mit dem vollen Tempo.

Dennoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass du auch in der Praxis auf ähnliche Probleme stoßen könntest, wenn Du wirklich 100W+ aus dem Ladegerät saugst.

Schade, denn ansonsten ist das UOUCOO PD-212PT wirklich klasse! 140W USB C Port +  PPS + günstiger Preis.

65W Leistung mit Display, das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test

LDNIO bietet mit dem A4808Q ein interessantes 65W USB C Netzteil an. Dieses verfügt zunächst über vier USB Ports, 2x USB C und 2x USB A.

Zudem besitzt dieses Ladegerät ein kleines Leistungs-Display auf der Oberseite. Dieses zeigt dir interessante und relevante Werte beim Laden an.

Vielleicht weißt du von meinem Test diverser Powerbanks mit solchen Displays was für ein großer Fan ich von diesen bin. Als mir der Hersteller für einen Test das A4808Q angeboten hat, konnte ich nicht nein sagen.

Kann also das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LDNIO für das Zurverfügungstellen des A4808Q 65W USB Netzteil für diesen Test.

 

Das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test

Das LDNIO A4808Q ist ein klassisches “Desktop” USB Ladegerät. Dieses ist also in der Form einer “Zigarettenschachtel” gehalten und wird über ein Kabel mit dem Strom verbunden.

Das Ladegerät misst 96 x 66,5 x 31,4 mm und bringt 160,6g auf die Waage. Es gibt ohne Frage kleinere 65W Netzteile, aber wir haben ein 4-Port Modell und da passen diese Werte.

Allerdings was die generelle Haptik angeht bin ich etwas enttäuscht! Der verwendete Kunststoff fühlt sich etwas “günstig” an und es ist ganz klar zu spüren, dass sich im Inneren viel Luft befindet.

Das Ladegerät wirkt nicht sonderlich “dicht” gebaut, was normalerweise ein Qualitätsmerkmal ist. Auf den ersten Blick wirkt das Ladegerät entsprechend leider nicht übermäßig wertig.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front des Ladegerätes finden wir 2x USB C Ports und 2x USB A Ports.

  • USB C 1 / 2 – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A 3 / 4 – Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/2,5A

Die USB C Ports setzen auf den USB Power Delivery Standard mit bis zu 65W. Diese sind also für Smartphones von Apple, Google, Samsung usw. gut geeignet. Aufgrund der Leistung von bis zu 65W ist das Ladegerät prinzipiell auch für Notebooks geeignet.

Die USB A Ports hingegen setzen auf eine Mischung aus Quick Charge mit bis zu 30W und 22,5W Super Charge.

 

Nicht alles gleichzeitig (Drosselung)

Prinzipiell können beide USB C Ports des Ladegerätes bis zu 65W liefern. Allerdings ist auch 65W die maximale Leistung des gesamten Ladegerätes.

Entsprechend drosselt dieses seine Leistung, wenn Du mehr als einen Port gleichzeitig nutzt.

USB C 1 USB C 2 USB A 1 USB A 2
65W
45W 20W
30W 30W
10W 10W 10W 10W

Nutzt du beispielsweise beide USB C Ports, dann wird Port 1 auf 45W und Port 2 auf 20W gedrosselt. Ausreichend beispielsweise für ein iPad und iPhone.

 

PPS

Das LDNIO A4808Q unterstützt PPS auf beiden USB C Ports.

3,3-21V bei bis zu 3A

Dies ist eine normale PPS Rang für ein 65W USB C Ladegerät. Damit kann das Ladegerät beispielsweise die Samsung S Serie mit bis zu 25W Laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Das Display, erfreulich genau!

Auf dem Display zeigt dir das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil die aktuelle Spannung, wie auch den Ladestrom der aktiven Ports. Leider haben wir keine Watt Angabe, diese musst du selbst ausrechnen (Spannung * Strom).

5V 9V 20V
1A 102% 102% 101%
2A 101% 101% 101%
3A 100% 100% 101%

(Abweichung in %)

Erfreulicherweise ist das Display aber recht genau. In meinem Test zeigte dies lediglich eine Abweichung im Bereich 1-2%, was spitze ist.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das LDNIO A4808Q für 6 Stunden mit 65W belastet.

Dabei hat sich das Ladegerät mit maximal 80 Grad merklich erwärmt. Dies ist nicht wenig und im Inneren sicherlich nochmal ein gutes Stück mehr, aber 80 Grad sind jetzt auch erstmal nicht fatal. Viele Ladegeräte werden so heiß und in meinem Test hat dieses die Dauerlast auch überstanden.

Etwas niedrigere Temperaturen wären aber auch nicht schlecht gewesen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein Zeichen für eine bessere Elektronik.

Die Spannungsstabilität des LDNIO A4808Q ist soweit ok. Sie ist nicht perfekt, aber auch beim besten Willen nicht furchtbar.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten

++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten

+ = flottes Ladetempo zu erwarten

0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten

– = langsames Ladetempo zu erwarten

— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der 65W USB C Ports ist das Ladegerät für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet. So kann dieses die aktuellen Apple iPhones und iPads problemlos mit dem vollen Tempo laden. 65W sind hier mehr als ausreichend.

65W sind sogar für die MacBooks ausreichend, zumindest für die 13 Zoll Modelle. Auch die größeren Modelle sollten am LDNIO A4808Q laden können, aber halt nicht mit dem vollen Tempo bzw. diese könnten sich bei paralleler Volllast noch weiter entladen.

65W ist auch für die meisten Windows Notebooks ausreichend.

Für Samsung Smartphones ist hingegen die Unterstützung von PPS wichtig. Ohne PPS laden Samsung Smartphones mit maximal +- 14W an USB PD Ladegeräten.

Dank PPS solltest du an unterstützenden Samsung Smartphones bis zu 25W erreichen können. 45W laden der Ultra Modelle ist leider nicht möglich.

 

Effizienz und Standby Verbrauch

Aufgrund des Displays ist der Standby Verbrauch des LDNIO A4808Q etwas höher als es bei einem Netzteil dieser Klasse es normalerweise der Fall wäre.

So konnte ich eine Leistungsaufnahme von ca. 1,4W im Leerlauf messen.

Aber wie steht es um die Effizienz?

Die Effizienz ist nicht überragend, aber soweit Ok. Dies schwankt zwischen 65% und 86%. Brauchbare Werte, aber auch nicht das beste was ich in dieser Klasse bisher gesehen habe. Erneut, hier wird vermutlich das Display und die Leistungsmessung einen gewissen Einfluss haben und die Effizienz etwas senken.

 

Fazit zum LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil

Das “Gimmick” des LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil ist natürlich das Display mit den Leistungswerten.

Zwar ist dieses abseits vom Display auch ein gutes 65W USB C Ladegerät, aber es ist auch nichts “Besonderes”. Die Haptik ist sogar eher unterdurchschnittlich.

Das Besondere ist halt das Display, dank dem du jederzeit die Leistungswerte sehen und beobachten kannst. Dies ist auch recht genau und vor allem praktisch. Gerade wenn du versuchst Probleme zu diagnostizieren.

Ist dies für dich spannend? Dann ist das LDNIO A4808Q ein ordentliches und modernes Ladegerät, für iPhone, iPad, Samsung S und sogar kleinere Notebooks. Ansonsten gibt es aber bessere Modelle.

BougeRV 20A MPPT Laderegler, die günstigere Alternative zu Victron Energy

Ich betreibe primär aus Spaß und Interesse, aber auch um Strom zu sparen zwei Off-Grid DIY Solaranlagen. So nutze ich die Off-Grid Anlage in meinem Techtest-Büro in Kombination mit 2x 100Ah Akkus, beispielsweise um Powerbanks, Powerstations usw. für Tests zu laden, Messequipment zu betreiben usw.

Bisher habe ich in meinem Büro einen Victron Energy Solar Laderegler genutzt, mit bis zu 15A.

Allerdings hatte BougeRV mir seinen Smarten 20A MPPT Solar Laderegler, eigentlich für den Test in Kombination mit dem BougeRV 200W Flexiblen Solarpanel, zu gesendet.

Allerdings möchte ich diese Gelegenheit nutzen mir den Laderegler einmal im Test zu betrachten. Wie schlägt dieser sich im Vergleich zum meinem Victron Energy Modell?

Finden wir es heraus!

 

Der BougeRV MS2420N 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler im Test

Der BougeRV Solar Laderegler setzt auf das typische Box-Artige Design. Dabei ist dieser mit 190*125*60 mm doch ein Stück größer als die vergleichbaren Victron Energy Modelle, aber rein subjektiv auch nicht riesig.

Dabei besitzt der BougeRV Laderegler aber ganz klar ein gutes Stück mehr Kühlfläche. So ist die komplette Rückseite des Ladereglers mit metallenen Kühlrippen ausgestattet.

Auf der Front finden wir eine Glasabdeckung, ein kleines Display und drei Status LEDs. Ebenfalls hier findet sich eine kleine Kunststoff-Abdeckung.

Diese kleine Abdeckung wird nur mithilfe von Magneten gehalten. Unter dieser findest du die Schrauben für die Anschuss-Terminals.

Auf der Unterseite findest du 2x Anschlussterminals für deine Solarpanels wie auch für deinen Akku.

Zudem hast du einen Erdungsanschluss, einen Anschluss für einen Temperatur-Sensor und einen RS485 Kommunikationsport.

 

Smart, auch wenn es nicht dabei steht

In der Regel ist es für die Hersteller immer eine große Sache, wenn ein Gerät “vernetzt” ist. Aber BougeRV versteckt fast etwas die Information, dass dieser Solar Laderegler “Smart” ist.

Blöd gesagt, dieser verfügt über Bluetooth! Über die ChargePro 2.0 App kannst du die aktuellen Leistungswerte, historische Werte und auch Einstellungen anpassen.

Die App macht an sich einen ganz brauchbaren Eindruck. Hier findest du auf der Startseite zunächst die aktuellen Live Werte, wie die Spannung des Akkus, die Spannung der Solarpanels, die Leistung usw.

Du findest hier aber auch den Tageshöchstwert und die am jeweiligen Tag gewonnene Energie in Wh.

Im zweiten Tab kannst du historische Werte sehen. Also wie viel Energie an welchem Tag produziert wurde. Der Ladecontroller speichert hier die Werte der letzten 30 Tage mit.

Im letzten Tab kannst Du den Batterie-Typ anpassen. Also hast du einen Blei Gel Akku, Lithium Akku usw. Du kannst im Zweifel auch Spannungswerte frei anpassen.

 

Leistung und technische Daten

Sprechen wir zunächst über die Leistung des Ladecontrollers.

  • 12V / 24V Akkus
  • 20A maximale Leistung
  • 100V maximale Spannung PV Eingang
  • MPPT

Der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler unterstützt zunächst 12V oder 24V Akkus. Hier werden FLD/GEL/SEL/Li Akkus unterstützt. Ich nutze LiFePO4 Akkus am Laderegler, was problemlos funktioniert.

Aufgrund der maximalen Leistung von 20A ist das System auf ca. 240 – 300W an 12V Akkus und ca. 480 -576W an 24V Akkus limitiert.

Dabei ist aber der Eingangsspannungsbereich mit bis zu 100V erfreulich groß.

 

Wie testet Techtest.org den BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler?

Ich habe den Laderegler für Techtest in kombination mit 2x 100Ah LiFePO4 Akkus (parallel geschaltet) wie auch einem JA SOLAR 380 Wp Solarpanel genutzt.

Letzteres bietet bis zu 380W und eine maximale Spannung von 41,62V.

Ich habe mit diesem einen Victron Energy MPPT 75/15 ersetzt.

 

Wie gut funktioniert der BougeRV MS2420N 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler?

“Günstige” Solarladeregler sind immer so eine Sache. Viele von diesen sind sehr unzuverlässig, daher sind die Modelle von Victron Energy auch so beliebt, sie funktionieren einfach gut.

Daher war ich auch beim BougeRV MS2420N etwas skeptisch. Allerdings, nach nun einigen Wochen kann ich sagen diese Skepsis war nicht angebracht!

Der Laderegler funktioniert bei mir tadellos! in der Spitze konnte ich eine Leistung von bis zu 286W erreichen. Dies passt auch zum 20A Limit, welches entsprechend erreicht wird.

Die Kombination mit dem 380W Solarpanel erreicht im aktuell etwas mäßigen Frühling bei mir knapp 1700 Wh + an einem guten Tag, was verglichen mit dem Victron Energy stimmig wirkt (ist ca. 300-500 Wh mehr als beim Victron Energy).

So ist auch die Effizienz des BougeRV MS2420N bei schlechtem Wetter oder Dämmerung gut! Ich habe hier leider keine direkten Vergleichswerte mit dem Victron Energy MPPT 75/15, aber beide tun sich hier nicht viel.

Was allerdings auffällt ist, dass der BougeRV Ladecontroller um einiges kühler bleibt! ich glaube nicht, dass dies an einer besseren Effizienz liegt, sondern einfach primär an der deutlich größeren Kühlfläche verglichen mit dem Victron Energy Modell.

Victron Energy Alternative BougeRV

Aussetzer oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten! Ebenso waren die ausgelesenen Spannungswerte korrekt und entsprechend auch die Ladespannung für die Akkus.

Zum Beispiel:

  • 35,5 V laut App – 35,43 V laut Messgerät am Solareingang
  • 13,4V laut App – 13,427 V laut Messgerät am Batterieausgang

Dies passt!

 

Display etwas nutzlos

Im Ladecontroller ist ein kleines Display verbaut. Dies kann die Fehlercodes, die Spannung des Akkus und die Temperatur anzeigen. Allerdings dies nur wenn du die Touch Taste antippst.

Ich hätte gerne, dass das Display mir konstant die aktuelle Leistung anzeigt, was aber nicht möglich ist. Schade!

Neben dem Display haben die drei potenziell sehr helle LEDs. Eine für den Akku, eine für das Solarpanel und eins für Fehler.

Theoretisch sollte die LED für den Akku und das Solarpanel konstant leuchten. Aber die PV LED scheint bei mir nicht zu funktionieren?! Nicht, dass ich mich beschweren würde, aber diese leuchtet einfach nicht.

 

Akku immer bei 100%

In der App gibt es eine Akkustandsanzeige. Diese steht bei mir immer bei 100%. Hierauf kannst Du dich also nicht verlassen.

 

Fazit, wie gut ist der BougeRV MS2420N?

Der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler ist prinzipiell empfehlenswert! Der Ladecontroller funktionierte bei techtest.org im Test ohne Probleme, Zickereien oder Ähnlichem.

So habe ich diesen mit einem 380W Solarpanel wie auch zwei 100Ah LiFePO4 Akkus genutzt und der Ladecontroller lieferte eine gute Leistung! Im Maximum konnte ich 286W beobachten, was dem 20A Limit entspricht.

Auch die App ist an sich ordentlich. Diese ist nicht weltklasse, stellt aber aufgrund der historischen Werte durchaus einen Mehrwert dar.

Es gibt zwar Punkte, die mich störten, wie das konstante Anzeigen von “100% Batterieladung”, obwohl dies nicht richtig ist, und dass sich die App nicht immer von alleine verbindet, aber im Großen und Ganzen machte der Solar-Laderegler einen technisch guten Eindruck!

Allerdings würde ich im direkten Vergleich doch einen Victron Energy Laderegler vorziehen, diese wirken gerade was die App betrifft einfach etwas “robuster”. Allerdings sind die Victron Energy Modelle auch ein gutes Stück teurer!

Und gerade wenn du nicht den Premium Preis für die Victron Energy Modelle zahlen willst ist der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler eine sehr gute Alternative!

Test: Baseus CCDK65E 65W PD GaN III Pro, ein top 65W USB Ladegerät!

Baseus ist mittlerweile mehr als nur ein Geheimtipp im Bereich der Powerbanks und Ladegeräte. Gerade wenn es dir um eine gute Preis/Leistung, wie auch aktuelle Technik geht, ist Baseus spitze!

Sie bieten mit dem CCDK65E ein interessantes 4 Port, 65W USB C Ladegerät an. Dieses setzt auf den praktischen Desktop-Formfaktor, 2x USB C und 2x USB A.

Baseus CCDK65E 65W PD GaN III Pro Test

Klingt doch gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das Baseus 65W PD GaN III Pro wirklich so gut wie es der Hersteller verspricht?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zurverfügungstellen des 65W PD GaN III Pro Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Baseus CCDK65E 65W PD GaN III Pro im Test

Das Baseus 65W PD GaN III Pro setzt auf den klassischen Desktop-Formfaktor. Das Ladegerät wird also über ein Kabel mit der Steckdose verbunden und das Ladegerät selbst kannst Du dir auf den Schreibtisch, Nachtisch usw. legen.

Baseus CCDK65E 65W PD GaN III Pro Test  Produktbild

Etwas ungewöhnlich, das Kabel ist beim Baseus CCDK65E fest mit dem Ladegerät verbunden. Ob ich davon ein großer Fan bin, lasse ich mal dahin gestellt.

Immerhin, das fest verbundene Kabel wirkt überdurchschnittlich wertig und ist mit 1,5 Metern ausreichend lang.

Das Ladegerät selbst ist mit 70 x 40 x 37 mm angenehm kompakt. Das Gewicht ist etwas schwerer einzuschätzen, aufgrund des fest verbundenen Kabels. Mit Kabel wiegt dieses 240g, das Ladegerät selbst wiegt ca. 154g.

Baseus wirbt mit der Nutzung der GaN Technologie. GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

 

Die Anschlüsse des Baseus CCDK65E

Das Baseus CCDK65E 65W PD GaN III Pro besitzt zwei USB C und zwei USB A Ports.

  • USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A 1 – 5V/1A
  • USB A 2 – Quick Charge 60W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 20V/3A

Die USB C Ports können beide jeweils 65W nach dem USB PD Standard bereitstellen. Damit eignen sich die Ports nicht nur für Smartphones, sondern auch für Notebooks, das Steam Deck usw.

USB PD ist auch der von Apple, Samsung, Google, Dell, ASUS, Steam, Nintendo usw. genutzte Ladestandard.

Interessanterweise bietet der USB A Port Nummer 1 nur 5V/1A. Dieser ist also nur für das Laden von Ohrhörern usw. geeignet. Erfreulicherweise ist dieser farblich gekennzeichnet.

Port Nummer 2 kann bis zu 60W und Quick Charge bereitstellen.

 

PPS

Das Baseus 65W PD GaN III Pro unterstützt auf beiden USB C Ports PPS.

3,3-11V bei 5A

Hier gibt es eine positive Überraschung! 3,3-11V bei bis zu 5A ist eine sehr große PPS Range für ein 65W Ladegerät. Die meisten 65W Ladegeräte besitzen nur eine 3,3-11V bei 3A PPS Range.

Aber was bedeutet dies in der Praxis? Hast Du ein iPhone, dann gar nichts. iPhones ist PPS z.B. egal.

Allerdings bei Samsung Smartphones, welche mit bis zu 45W laden können, macht dies einen großen Unterschied. Hier ein Beispiel anhand des S23 Ultra:

  • 65W Ladegerät ohne PPS – ca. 14W max
  • 65W Ladegerät mit 3,3-11V/3A PPS – ca. 25W
  • 65W Ladegerät mit 3,3-11W/5A PPS – ca. 45W

Das Baseus 65W PD GaN III Pro kann also Samsung Smartphones (sofern sie es unterstützen) mit bis zu 45W laden, was selten ist!

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich auch dieses Ladegerät 6 Stunden zu 100% belastet. Dies hat das Baseus 65W PD GaN III Pro auch problemlos überstanden.

Dabei erwärmte sich das Ladegerät mittelstark. Auf der Oberseite konnte ich rund 55 Grad messen, auf der Unterseite 64 Grad.

Für ein Netzteil dieser Klasse ist das völlig ok.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein Zeichen für eine bessere Elektronik.

Habe schon eine bessere Spannungsstabilität, aber auch schon eine schlechtere gesehen. Die 20V Stufe ist etwas niedrig, aber in der Praxis wird dies keine negativen Auswirkungen haben, außer du hast vielleicht ein extrem langes und schlechtes USB C Kabel.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Zunächst ist das Baseus 65W PD GaN III Pro super für die meisten Smartphones geeignet! Egal ob du nun ein iPhone hast, ein Google Pixel oder Samsung Galaxy S23, das Baseus wird diese Geräte alle mit dem vollen Tempo laden.

So sind die 65W für die Apple iPhones und iPads mehr als genug! Hinzu kommt die große PPS Stufe, welche das Laden der Pixel Smartphones mit dem vollen Tempo, wie auch das 45W Laden von Samsung Smartphones ermöglicht.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

Die Effizienz des Baseus 65W PD GaN III Pro schwankt zwischen 75,3% und 89,7%. Dies sind gute Werte für ein Ladegerät mit 4 Ports und 65W Leistung!

Im Vergleich sehen wir, dass das Baseus Ladegerät im gehobenen Mittelfeld der Effizienz liegt. Es gibt noch effizientere Ladegeräte, aber auch viele, die deutlich schlechter sind.

 

Fazit

Zwar finde ich das Design mit dem best integrierten Kabel beim Baseus 65W PD GaN III Pro etwas ungünstig, aber abseits davon gibt es viel am Ladegerät zu mögen!

Dieses ist vor allem technisch sehr modern! Wir haben eine gute Effizienz, wir haben den aktuellen USB PD Standard mit einer starken PPS Stufe.

Letztere ist für dich primär wichtig, wenn Du ein Samsung Galaxy S Smartphone hast, denn das Baseus 65W PD GaN III Pro kann Samsung Smartphones dank der 3,3-11V bei bis zu 5A Stufe mit bis zu 45W laden.

Für ein Ladegerät dieser Klasse ist dies außergewöhnlich!

Allerdings eignet sich das Baseus 65W PD GaN III Pro auch für Apple, Google, Huawei usw. Smartphones und Tablets. Prinzipiell ist dieses sogar für Notebooks nutzbar.

Reichen dir also 65W, wenn Du mehr als 1-2 Geräte gleichzeitig lädst, kommt es zu einer merkbaren Drosselung der Ladegeschwindigkeit, und der Formfaktor passt dir, dann kann ich das Baseus 65W PD GaN III Pro voll empfehlen. Auch der Preis ist mehr als fair!

Die nächste Generation NP-FZ100 Akkus, 2400 mAh Akkus von PATONA und BAXXTAR

NP-FZ100 Akkus werden in fast allen aktuellen Sony Kameras genutzt. Der beste Akku hier ist der originale Sony Akku, an diesen kam laut meinen Messungen bisher kein anderer Akku heran.

Sehr schade, denn der originale Sony NP-FZ100 Akku ist sehr teuer! Allerdings Anfang 2023 hat PATONA und BAXXTAR die nächste Generation NP-FZ100 Akkus eingeläutet, denn diese sollen 2400mAh bieten, was auf dem Papier mehr ist als der Sony Akku.

Es gibt auch andere Hersteller, welche mit super hohen Kapazitäten werben, diese sind aber oft nicht der Wahrheit entsprechend und einfach an den Haaren herbeigezogen, siehe den ENEGON 2800mAh NP-FZ100 Akku.

Allerdings sind PATONA und BAXXTAR vertrauenswürdige Hersteller. Wie sieht es hier aus, wie gut sind die neuen 2400 mAh NP-FZ100 Akkus?

An dieser Stelle vielen Dank an PATONA, welche mir die Akkus zur Verfügung gestellt haben.

 

Die 2400 mAh Akkus von PATONA und BAXXTAR im Test

Grundsätzlich sind die Akkus von PATONA und BAXXTAR absolut klassische NP-FZ100 Akkus. Diese haben den typischen Formfaktor und wirken qualitativ überdurchschnittlich.

So wirkt das Kunststoffgehäuse sehr gut und stabil.

Auffälliger ist dabei natürlich der BAXXTAR 2400 mAh Akku mit seinem markanten roten Gehäuse.

Direkt gesagt, PATONA und BAXXTAR stellen ihre NP-FZ100 Akkus vermutlich nicht selbst her, davon gehe ich zumindest nicht aus.

Diese werden wie 99% aller Anbieter in diesem Bereich auf asiatische Zulieferer setzen, welche entsprechend für das generelle Design usw. zuständig sind. So sind sich die Akkus von PATONA und BAXXTAR technisch sehr ähnlich. Ebenso würde es mich nicht wundern, wenn in Zukunft weitere ähnliche 2400 mAh Akkus anderer Anbieter auf dem Markt auftauchen würden.

 

Das Gewicht

Ich habe mittlerweile gelernt, dass das Gewicht bei NP-FZ100 Akkus bereits einiges über die Kapazität des Akkus aussagt.

Schwerer Akku = mehr Kapazität. Dies muss nicht immer stimmen, scheint hier aber tendenziell zu passen.

Weiterhin ist der Sony eigene Akku der klar schwerste. Lassen wir allerdings die USB C ladbaren NP-FZ100 Akkus außen vor, dann sind die neuen 2400 mAh Modelle von PATONA und BAXXTAR die schwersten!

Dies halte ich für sehr vielversprechend! Interessant ist, dass der PATONA Akku etwas schwerer ist als der BAXXTAR.

 

Der Testaufbau

Ich teste NP-FZ100 Akkus mit einer so genannten elektrischen Last. Diese erlaubt es mir den Akku kontrolliert mit einer von mir gewählten Last zu entladen.

Die Akkus werden auf eine Spannung von 6.0V entladen, was nach meiner Erfahrung +- die Spannung ist, bei welchen die Sony Kameras den Akku als leer deklarieren.

Es gibt hier mindestens zwei Testdurchläufe, einen mit 1,5A Last und einen mit 0,2A. 1,5A entspricht +- der maximalen Last eines NP-FZ100 Akkus in einer Kamera beim Filmen.

0,2A ist eher ein langsames Fotografieren.

 

Die Kapazität

Kommen wir zum spannendsten Teil, wie steht es um die Kapazität?

Beginnen wir mit dem offensichtlichsten, der Sony NP-FZ100 Akku ist immer noch der beste Akku. Allerdings folgen auf Platz 2-4 die neuen 2400 mAh Akkus von PATONA und BAXXTAR.

In diesem Test war der BAXXTAR Akku bei niedriger Last (Fotografieren) besser als der PATONA und der PATONA besser bei hoher Last (Video).

Allerdings waren die Ergebnisse so dicht beieinander, dass dies auf die üblichen Schwankungen zurückzuführen ist.

Was aber deutlich zu sehen ist, ist der Vorsprung vor der letzten Generation NP-FZ100 Akkus. So ist der neue BAXXTAR NP-FZ100 2400 mAh sichtbar vor dem BAXXTAR Pro NP-FZ100 2250mAh.

Wir können hier also eine eindeutig gesteigerte Kapazität sehen.

 

Fazit

Die neuen 2400mAh NP-FZ100 Akkus von BAXXTAR und PATONA schließen endlich die Lücke zum originalen Sony Akku!

So bieten diese +- die gleiche Kapazität zum Original von Sony, zu einem merkbar günstigeren Preis.

Dabei wirken die Akkus auch qualitativ tadellos! Das Gehäuse dieser ist sehr wertig gearbeitet und sie funktionierten ohne Probleme in meiner A1 von Sony.

Würde ich eher den BAXXTAR oder PATONA 2400mAh Akku empfehlen? Ich behaupte beide Akkus sind +- identisch. Wähle hier einfach den Akku der für dich besser verfügbar/günstiger ist.

Bei diesen Akkus sehe ich auch keinen Grund mehr den Sony eigenen Akku zu kaufen. Die Leistung ist +- identisch, aber der Preis niedriger.