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Test: INSTAR IN-9408, eine sehr gute Überwachungskamera ohne Cloud oder Accountzwang!

Die meisten modernen Überwachungskameras setzen auf eine Cloud-Anbindung, ob du willst oder nicht. Aber was wenn du nicht möchtest, dass die Aufnahmen deiner Kamera ins Internet gesendet werden?

Hier ist INSTAR eine durchaus spannende Option. INSTAR ist ein deutscher Hersteller von Überwachungskameras. Diese haben zwar nicht die meisten Feature oder die extremsten Auflösungen, aber sind technisch als Professionell einzustufen. Zudem setzten diese nicht auf einen Cloud Zwang und sind mit vielen 3. Anbieter Systemen, Synology Surveillance Station usw. kompatibel.

Du kannst diese komplett “offline” lediglich mit einem lokalen Zugriff betreiben.

Das aktuelle Flaggschiff von INSTAR ist die INSTAR IN-9408 2K+. Die IN-9408 setzt auf ein professionelles Design, 2K Auflösung und auf Wunsch PoE.

Auf Wunsch ist bei dieser Kamera natürlich auch ein Fernzugriff und Smart Home Anbindung möglich. Dank Onvif Support kann diese aber auch in viele NVR Systeme eingebunden werden.

Für diesen Luxus verlangt INSTAR allerding auch derzeit 299€, was ein stolzer Preis ist! Ist dieser gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an INSTAR für das Zurverfügungstellen der IN-9408 für diesen Test.

 

Test: INSTAR IN-9408

Suchst du eine möglichst kleine und kompakte Überwachungskamera, dann schau woanders. Die INSTAR IN-9408 2K+ ist zwar schon etwas kleiner als einige frühere INSTAR Modelle, aber immer noch ein ziemlicher Brocken!

So misst die Kamera alleine in der Länge 14,5 cm, ohne Halterung. Zudem wirkt sie sehr schwer und massiv. Erneut ohne Halterung bringt sie satte 698g auf die Waage.

Dies liegt am massiven Metallgehäuse. Es wirkt fast so, als wäre die Kamera gegen Steinwürfe usw. geschützt. Dies habe ich nicht getestet, aber lass dir sagen diese Überwachungskamera sieht nicht wie ein Spielzeug aus.

Mit im Lieferumfang ist natürlich eine passende Wandhalterung, welche ebenfalls recht massiv ist.

Eine große Änderung verglichen mit früheren INSTAR Kameras ist der Kabelstrang. Früher war dieser bei INSTAR Kameras fest verbunden, was ihn trickreich zu nutzen gemacht hat. Bei der IN-9408 hingegen ist dieser abnehmbar bzw. du verbindest das LAN Kabel “intern” mit der Kamera und führst das Kabel dann aus der Kamera heraus.

Hierfür lässt sich die IN-9408 öffnen. Im Inneren findest du den LAN Port, den DC Netzteil-Anschluss, Reset-Taste und auch einen Slot für eine microSD Speicherkarte.

Da die Speicherkarte so tief im Inneren (Metall-Gehäuse + 4 Schrauben) sitzt, ist auch nicht zu befürchten, dass ein Dieb einfach die Speicherkarte entnimmt. Das Gehäuse wird mit roher Gewalt kaum zu öffnen sein, vor allem nicht in kurzer Zeit und das Aufschrauben dauert sicherlich einige Minuten. Daher musst du dir hier kaum Sorgen machen, die Speicherkarte ist gut versteckt.

 

Einrichtung

Du kannst die INSTAR IN-9408 wahlweise via WLAN oder LAN einrichten. Die Einrichtung via WLAN erfordert allerdings WPS Support, welcher nicht bei allen WLAN Routern vorhanden ist.

Daher würde ich empfehlen, die Kamera für die erste Einrichtung via LAN zu verbinden.

Vorher noch würde ich dir empfehlen https://install.instar.de/ aufzurufen. Dort gibt es eine hervorragende Schritt für Schritt Anleitung, wie du die Kamera einrichtest.

Hätte ich diese Anleitung zuerst aufgerufen, hätte mir das auch viel Arbeit erspart, denn das Einstecken des Stromkabels ist eine Pest, wenn man nicht weiß, dass man das ganze Mainboard mit einer Schraube lösen und herausziehen kann.

Verwende diese Anleitung und richte die Kamera am besten zu erst via LAN ein und klinke sie dann ins WLAN ein.

 

Keine Cloud benötigt!

Die INSTAR IN-9408 2K+ benötigt keinen Internet-Zugriff! Diese sollte in ein Netzwerk integriert werden, benötigt aber keinen Zugriff aufs Internet, wenn du das nicht möchtest. Du kannst die Kamera komplett lokal betreiben und nutzen.

Es gibt allerdings eine “2. stufige” Cloud Anbindung, falls du sie möchtest.

Du kannst natürlich über dein Smartphone über das Internet auf die Kamera zugreifen. Hierfür gibt es ein P2P Feature, bei welchem du dich über die Instar Server auf deine Kamera verbindest. Dies erfordert keine Portweiterleitungen oder Ähnliches und ist extrem einfach zu nutzen und in der Theorie auch sehr sicher.

Mittlerweile bietet aber Instar auch eine “richtige” Cloud Anbindung an, welche unter anderem für Dienste wie ALEXA, Google Home, Apple HomeKit oder die Optionale Cloud Speicherung von Aufnahmen benötigt wird.

 

WebUI, Steuerung und App

Du erreichst die WebUI durch die Eingabe der IP Adresse der Kamera in deinem Webbrowser. Diese kannst du über das INSTAR Camera Tool herausfinden.

Dort loggst du dich mit deinen zuvor festgelegten Zugangsdaten ein. Daraufhin siehst du eine recht schicke WebUi mit der aktuellen Liveansicht.

In den Einstellungen findest du gefühlt hunderte Optionen. Die INSTAR IN-9408 2K+ bietet dir eine sehr feine Anpassbarkeit, welche du bei gängigen “Home” Überwachungskameras nicht bekommst.

Die Präsentation ist dabei durchaus gelungen!

Kritik muss ich nur bei der Auswertung der Aufnahmen äußern. Diese werden hier einfach ohne Vorschau aufgelistet und du musst sie einzeln durchklicken. Dies ist in der Smartphone App wie auch der Cloud besser gelöst.

 

Die Smartphone App

Instar bietet für seine Kameras natürlich auch eine Smartphone App an. Diese ist recht einfach, aber funktional.

Ich glaube Instar erwartet nicht, dass du die App als primären Zugriffsweg nutzt. Die App ist eher als Unterstützung für unterwegs gedacht.

So findest du in der App den Live Stream und die Möglichkeit, Aufnahmen auf der microSD Karte auszuwerten. Es gibt auch ein paar Einstellungsmöglichkeiten, aber nichts Außergewöhnliches.

 

KI

Die INSTAR IN-9408 2K+ verfügt über eine Objekterkennung. So kann die Kamera zwischen einfachen Bewegungen, Menschen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden.

Du kannst dabei die Kamera auch nur in bestimmten Bereichen des Bildes nach entsprechenden Objekten suchen lassen.

Die KI ist sicherlich eher „rudimentär“, aber kann Fehlalarme doch deutlich reduzieren.

 

Die Speicherung von Aufnahmen

Du hast bei der INSTAR IN-9408 2K+ einige Optionen, wo deine Aufnahmen gespeichert werden sollen.

  • microSD Speicherkarte
  • FTP Server
  • eMail
  • Instar Cloud

Die offensichtlichste Möglichkeit ist natürlich die integrierte (und austauschbare) microSD Speicherkarte. Dies ist eine kostenfrei und unproblematische Speichermöglichkeit. Auf der microSD Karte können sowohl Alarme wie auch eine konstante Aufzeichnung gespeichert werden.

Zusätzlich können Aufnahmen bei Alarmen auch auf einem FTP Server oder via Mail versendet werden.

Zu guter Letzt haben wir noch die Instar Cloud. In der kostenfreien Version erlaubt die Instar Cloud die Anbindung von ALEXA, Google Home und IFTTT. In der kostenpflichtigen Version (5€ im Monat bzw. 130€ im Jahr) bekommst du 10/50GB Speicherplatz für deine Aufnahmen wie auch eine erweiterte Bewegungserkennung.

 

Alarme

Du kannst mit der INSTAR IN-9408 2K+ konstant aufzeichnen oder nur bei “Alarmen”. Alarme können durch diverse Dinge ausgelöst werden. Personen, die gewisse Bereiche Betreten, generelle Bewegungen, Tiere usw.

Wird ein Alarm ausgelöst kann folgendes passieren:

  • Aufnahme auf die microSD Speicherkarte
  • Upload auf einen FTP Server
  • Upload in die Cloud
  • Es wird eine eMail gesendet
  • Ein Alarmton wird ausgegeben
  • Es wird eine Bildserie erstellt

Du kannst hier alles auswählen oder nur einzelne Punkte. Reicht dir beispielsweise eine Video-Speicherung auf der microSD Karte, dann kannst du auch nur dies auswählen.

 

Anbindung an andere Systeme

Du kannst die INSTAR IN-9408 2K+ recht problemlos in diverse Systeme und NVRs einbinden.

Folgende Systeme unterstützt die IN-9408 2K+:

  • Apple HomeKit
  • Amazon Alexa
  • Google Home
  • MQTT
  • ONVIF
  • IFTTT

Hierdurch kannst du die Kamera z.B. auch in die Synology Surveillance Station einbinden.

 

Bildqualität, Sony STARVIS Sensor

Die INSTAR IN-9408 2K setzt, wie der Name schon sagt, auf einen 2K Sensor mit einer Auflösung von 2560×1440 Pixeln. Hierbei handelt es sich um einen Sony STARVIS Sensor, also durchaus etwas Hochwertiges.

Dabei besitzt die Kamera einen 90 Grad Blickwinkel. Diese ist also weniger Weitwinklig als viele der Smart Home Konkurrenten.

Hierdurch ist die Kamera ideal, um aus mittlerer Distanz beispielsweise ein Tor, Durchgang oder einen längeren Hof zu überwachen.

Allerdings ist die allgemeine Bildschärfe und Bildqualität auch nicht absolut überragend und unter dem was ich von einer Kamera dieser klasse erwartet hätte.

Gerade die IR LEDs sind erfreulich stark!

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Abschluss noch auf den Stromverbrauch zu sprechen.

Bei normalem Tageslicht benötigt die Kamera rund 3W. Bei nacht mit IR LEDs steigt der Verbrauch auf ca. 7,7W an.

 

Fazit

Du suchst eine Überwachungskamera eines vertrauenswürdigen Herstellers welche mit möglichst wenig “Internet” und Cloud auskommt? Dann bist du bei der INSTAR IN-9408 2K+ an der richtigen Adresse!

Zwar unterstützt die Kamera auch den Fernzugriff, Cloud Speicherung und Dienste wie Alexa usw. aber dies ist hier 100% optional!

Du kannst bei der INSTAR IN-9408 2K+ alles komplett lokal machen und die Kamera komplett vom Internet abkoppeln, ohne dass du dabei unnötig Feature verlierst. So ist weiterhin eine lokale Speicherung, der Zugriff über deinen Webbrowser und auch die KI-Erkennung möglich.

Ebenso kann die Kamera ihre Aufnahmen auf beispielsweise einen normalen FTP Server hochladen und somit “in Sicherheit“ bringen, ohne das du ein Cloud Abo beim Hersteller brauchst. Dieses wird zwar auch angeboten, ist aber völlig optional.

Zudem lässt sich die Kamera via ONVIF und MQTT auch in andere lokale Systeme/NVRs einbinden.

Super!

Hierdurch eignet sich die Kamera gerade für Nutzer die einen sehr hohen Wert auf Datenschutz legen! Dies kommt allerdings auch zu einem Preis und das meine ich hier wörtlich. 299€ für die INSTAR IN-9408 2K+ ist ein stolzer Preis, welcher sich aber durchaus rechtfertigen lässt. Datenschutz kommt nunmal auch zu einem Preis.

Wenn dir der Datenschutz nicht ganz so wichtig ist oder du Herstellern wie Ring, Nest usw. vertraust, dann kannst du natürlich etwas sparen. Die INSTAR IN-9408 2K+ richtet sich schon eher an “erweiterte” Nutzer.

INSTAR IN-9408
POSITIV
Ohne Internetzugriff vollständig nutzbar
Sehr umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten
Kein Cloud Zwang, aber Cloud optional nutzbar
Vielfältige Speicherungsmöglichkeiten (microSD Karte, Cloud, FTP)
Gute anwendbarkeit an andere Systeme
NEGATIV
Hoher Preis
Smartphone App eher einfach
90

Ikea Ladekabel im Test, wie gut ist LILLHULT und SITTBRUNN?

Ladekabel können sehr schnell ins Geld gehen. Über 10€ für ein vernünftiges Ladekabel ist nichts Ungewöhnliches. Hier kommt nun Ikea ins Spiel.

Diese bieten LILLHULT und SITTBRUNN diverse Ladekabel zu fantastischen Preisen an (auch Online!).

Ein SITTBRUNN USB A zu USB C Ladekabel für 2€ klingt doch nicht schlecht? Ein USB C auf USB C Kabel für 2,50€?

Selbst die etwas teureren LILLHULT Ladekabel sind extrem fair eingepreist. Ein USB C auf Lightning Kabel für 9,99€ ist nicht zu viel.

Aber wie gut sind die Ikea Ladekabel? Finden wir dies in einem kleinen Test heraus!

 

Übersicht über die Ikea Ladekabel

Ikea bietet derzeit zwei Serien Ladekabel an.

  • Die einfachen SITTBRUNN Kabel
  • Die höherwertigen LILLHULT Kabel
Serie Preis Länge Stecker 1 Stecker 2
LILLHULT 9,99€ 1.5m USB C Lightning
LILLHULT 5,99€ 1.5m USB C USB C
LILLHULT 7,99€ 1.5m USB A Lightning
LILLHULT 4,99€ 1.5m USB A USB C
LILLHULT 4,99€ 1.5m USB A micro USB
SITTBRUNN 2,00€ 1m USB A USB C
SITTBRUNN 2,50€ 1m USB C USB C
SITTBRUNN 1,50€ 1m USB A micro USB

Die einfachen SITTBRUNN liegen zum Zeitpunkt des Tests zwischen 1,50€ und 2,50€ und sind in allen Formen außer mit Lightning Stecker verfügbar.

Die teureren LILLHULT Kabel sind hingegen in allen erdenklichen Formen verfügbar, inklusive Lightning. Die Lightning Versionen sind allerdings aufgrund der Apple Lizenzgebühren etwas teurer. Für Apple Zertifizierte Kabel sind diese aber weiterhin sehr günstig.

Ich habe alle Versionen der Kabel für diesen Test bestellt, außer das LILLHULT USB C auf USB C Kabel, welches ich übersehen hatte (gut gemacht Michael……).

 

Super günstig, ein erster Blick auf SITTBRUNN

Die SITTBRUNN Kabel sind fast schon als bescheuert günstig zu bezeichnen. Ein 1 Meter USB A zu microUSB Kabel für 1,50€?

Allerdings sind die Kabel aber auch recht einfach. Alle SITTBRUNN Kabel haben 1 Meter Länge und bestehen aus einem einfachen Kunststoff.

So wirken die Kabel recht dünn und unspektakulär. Allerdings sind diese im Gegenzug angenehm flexibel und die Stecker wirken sauber ummantelt.

Ikea wirbt sogar mit 25000 Biegungen, die das Kabel aushalten soll. Dies kann ich natürlich nicht überprüfen, aber die Kabel mögen zwar recht dünn sein, wirken aber nicht billig.

Die Ummantelung scheint gut gemacht zu sein! Für das Geld sind dies ohne Frage die besten Ladekabel, die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Premium Ladekabel zum fairen Preis, LILLHULT

LILLHULT sind die “Premium” Kabel von Ikea. Entsprechend sind diese deutlich aufwendiger gemacht. So haben wir hier vor allem eine Textil-Ummantelung.

Hierdurch sehen die Kabel um einiges hochwertiger und edler aus. Die Flexibilität ist entsprechend etwas niedriger als bei den SITTBRUNN Kabel, aber diese ist auch nicht furchtbar.

Zudem sind die LILLHULT auch merklich dicker ( 4 mm zu 3,4 mm ).

Wie auch die günstigeren Kabel sollen die LILLHULT 25000 Biegungen standhalten.

 

Leistung (laut Ikea)

Ikea bewirbt die Kabel direkt mit einer Leistungsabgabe. Beginnen wir hier bei SITTBRUNN:

  • SITTBRUNN – USB A auf microUSB – 1A, 5V, 480 Mbit
  • SITTBRUNN – USB A auf USB C – 3A, 5-20V, 480 Mbit
  • SITTBRUNN – USB C auf USB C – 3A, 5-20V, 480 Mbit

Das microUSB SITTBRUNN Kabel soll Ikea nur 5V/1A leisten können, was relativ wenig ist. Entsprechend wäre dies nicht für Quick Charge geeignet.

Die SITTBRUNN Kabel mit mindestens einem USB C Stecker hingegen sollen bis zu 3A und 5-20V übertragen können. Damit wären die Kabel schnellladefähig.

  • LILLHULT – USB A auf USB C – 3A, 5-20V, 480 Mbit
  • LILLHULT – USB C auf USB C – 3A, 5-20V, 480 Mbit
  • LILLHULT – USB A auf Lightning – 2,4A, 5V, 480 Mbit
  • LILLHULT – USB C auf Lightning – 3A, 5-20V, 480 Mbit
  • LILLHULT – USB A auf microUSB – 1A, 5V, 480 Mbit

Ikea wirbt auch beim LILLHULT Kabel mit microUSB Steck nur mit maximal 1A.

Abseits davon und dem USB A auf Lightning Kabel (welches 2,4A leisten soll) haben wir maximal 3A.

Das LILLHULT USB C zu USB C Kabel ist also nicht 100W geeignet und geht nur bis maximal 60W!

 

Für Datenübertragungen nur bedingt geeignet

Alle Ikea Ladekabel können Daten übertragen. Du kannst diese nutzen, um Fotos von deinem Smartphone, einem externen Laufwerk usw. auf deinen PC zu übertragen.

Allerdings sind die Ikea Kabel auf 480 Mbit limitiert. Dies sind also nur USB 2.0 Kabel! Entsprechend erreichst du maximal Datenraten von +- 30 MB/s.

Nicht ideal für das Übertragen von großen Datenmengen.

 

Wie “elektrisch” wertig sind die Kabel?

Schauen wir uns im Test einmal kurz die “elektrischen” Qualitäten der Kabel an. So habe ich bis zu 3A durch die Kabel bei +-5V gejagt und den Spannungsabfall gemessen.

(niedrigerer Wert = besser)

Zur Referenz habe ich noch einige “alternative” Kabel mit in den Vergleich aufgenommen.

Wir sehen hier zunächst, dass sich die Anker PowerLine Kabel auch nicht mit Ruhm bekleckern. Tendenziell landen die Ikea Kabel im Mittelfeld was den Spannungsabfall betrifft.

Ich muss hier Ikea auch Recht geben, Du solltest keine 3A durch das microUSB Kabel jagen, dieses wurde schon während des Tests merkbar warm.

 

In der Praxis aber (fast) keine Unterschiede

Auch wenn es sicherlich etwas unspektakulär ist, spielt in der Praxis mittlerweile das Ladekabel keine große Rolle mehr.

Bei USB Power Delivery und Quick Charge hat das Ladekabel fast keinen Einfluss mehr auf das effektive Ladetempo!

Lediglich beim Laden an einem normalen 5V Ladegerät kann das Ladekabel noch eine Rolle spielen. Dies aber primär bei älteren Smartphones.

Daher habe ich hier auch keine großen Diagramme gemacht, denn der Unterschied bei Smartphones wie dem Pixel 7 Pro oder S23 Ultra, wie auch bei den iphones ist einfach nur noch die übliche Schwankung.

Aber warum ist das so?

Früher haben Smartphones mit +- 5V geladen. Dieses brauchte aber je nach Modell im Minimum ca. 4,4-4,6V. Belastet Du die Kabel fällt die Spannung je nach Qualität des Kabels am Ende ein gutes Stück ab.

Beispielsweise jagst Du 5V / 2A durch das Ikea SITTBRUNN microUSB Kabel, hast Du am Ende noch 4,639V. Bei 5A sind es nur noch 4,489V.

Dies kann schon für ein Smartphone zu wenig sein, entsprechend würde es das Ladetempo drosseln, so dass die Spannung wieder ansteigt.

USB PD oder Quick Charge nutzen aber meist nicht 5V, sondern 9V, 12V, 15V oder 20V. Entsprechend ist der “Puffer” bis zu einer Spannung mit welcher dein Smartphone nichts mehr anfangen kann niedriger.

Zudem ist die Kommunikation zwischen Ladegerät und Smartphone bei USB PD und Quick Charge um einiges besser.

 

Fazit

Prinzipiell sind die Ikea Ladekabel durchaus empfehlenswert! Diese sind qualitativ soweit okay, das Wichtigste ist aber der Preis!

Ein brauchbares Ladekabel für unter 3€ ist schon eine Ansage! Genau genommen kostet das USB A auf USB C Kabel lediglich 2€ und das microUSB Modelle 1,50€.

Allerdings bei diesem Preis gibt es natürlich auch Einschränkungen! So sind diese zunächst nur USB 2.0 Kabel. Zudem ist das Ladetempo, abseits bei der Nutzung von Quick Charge, eventuell etwas eingeschränkt. Ich vermute die Adern im Inneren sind nicht die dicksten, zumindest ist der Spannungsabfall der Kabel relativ hoch.

So ist beispielsweise das USB A auf microUSB SITTBRUNN Kabel wirklich nicht für mehr als 1,5A geeignet. Forciere ich eine Last von 3A, wird das Kabel merkbar warm.

Aber für beispielsweise ältere Smartphones, Ohrhörer, Kopfhörer usw. sind die SITTBRUNN Kabel absolut geeignet.

Etwas besser sind die LILLHULT Ladekabel. Diese sind nicht nur optisch etwas hochwertiger, sondern auch technisch besser. So sind diese zwar auch nur USB 2.0 Kabel und auch was den elektrischen Widerstand betrifft nicht “perfekt”, aber diese sind gut genug.

Gerade beim nutzen von USB Power Delivery oder Quick Charge ist das Ladetempo “tadellos”.

Kurzum:

  • SITTBRUNN Ladekabel sind für “Smart Home” und andere Geräte absolut ok.
  • LILLHULT Ladekabel sind ein gutes Stück hochwertiger und auch für das flotte Laden von Smartphone und Co. völlig geeignet. Du wirst hier in der Regel das volle Ladetempo erreichen.

 

Alternativen zu den Ikea Ladekabeln?

Bei den Alternativen kommt es etwas darauf an was Du suchst. Willst du Daten übertragen? Dann solltest du zu einem USB 3.0 oder besseren Ladekabel greifen. Hier würde ich die Anker PowerLine+ Kabel empfehlen.

Willst Du einfach nur ein besseres Ladekabel, schau dir mal die Baseus Ladekabel an.

Grundsätzlich bleiben aber die Ikea Kabel ein guter Deal!

Viel Leistung in kleinem Gehäuse = heiße Angelegenheit! Das NOVOO 67W USB C Ladegerät im Test

NOVOO bietet mit dem NCEU67D-242W ein interessantes 67W USB C Ladegerät mit GaN Technologie an. Dieses Ladegerät ist wunderbar kompakt und bietet gleich zwei USB Ports mit hoher Leistung.

Schauen wir uns dieses doch einmal im Test an! Kann das NOVOO 67W USB C Ladegerät überzeugen?

 

Das NOVOO 67W USB C Ladegerät im Test

Das NOVOO 67W USB C Ladegerät ist erfreulich kompakt gehalten und setzt auf den Steckdosenadapter Style. Das Ladegerät wird also direkt in die Steckdose gesteckt, womit es für einen portablen Einsatz ideal ist.

Das Ladegerät misst 39 x 42 x 44 mm und bringt 99g auf die Waage. Für ein 67W Ladegerät ist dieses damit angenehm kompakt und auch nicht zu schwer.

Dabei wirkt dieses aber sehr “dicht”. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck und scheint komplett ausgefüllt zu sein.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front des NOVOO NCEU67D-242W finden wir einen USB A und einen USB C Port.

  • USB C – 67W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,35A
  • USB A – 65W Quick Charge und X? – 5V/6A, 9V/2A, 10V/6,5A

Die beiden Anschlüsse des NOVOO Ladegerätes sind schon etwas wild. Zunächst haben wir einen 67W USB C Port.

Dieser soll 67W nach dem USB Power Delivery Standard bereitstellen können. 67W? Ja 67W, was eine recht ungewöhnliche Angabe ist, normalerweise haben USB PD Ladegeräte eher 65W.

Der USB A Port ist aber fast noch etwas mysteriöser. Dieser soll bis zu 65W bereitstellen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, nach welchem Standard. Wir haben Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. Zudem wird anscheinend der proprietäre Huawei Schnelllade Standard unterstützt, mit welchem wir auf die bis zu 65W kommen.

Leider habe ich derzeit kein Huawei Smartphone zur Hand um dies zu überprüfen.

Nutzt Du beide Ports gleichzeitig haben wir eine 45W (USB C) + 18W (USB A) Port Drosselung.

 

PPS

Das NOVOO NCEU67D-242W unterstützt PPS!

3,3-11V bei bis zu 4A

Dies ist eine schön große PPS Range! Diese erlaubt es dir vor allem die Samsung S Serie Smartphones mit bis zu 36W zu laden.

Dies gilt natürlich primär für die Plus/Ultra Modelle, welche theoretisch sogar mit bis zu 45W laden könnten.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest (Fail)

Wie üblich habe ich auch das NOVOO 67W USB C Ladegerät einige Stunden versucht mit 100% Last zu belasten.

Leider hat hier das Ladegerät nach knapp über einer Stunde versagt!

Versagt? Das Ladegerät hat sich nach ca. einer Stunden jedesmal bei 65W Last abgeschaltet. Ich vermute hier greift dann der Übertemperaturschutz. Teils dauerte es etwas länger, teils etwas weniger lang.

PS. Dieses Verhalten wird auch im Handbuch geschildert, dort aber als „Feature“ beworben.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein Zeichen für eine bessere Elektronik.

Die Spannungsstabilität sieht soweit gut aus!  Diese ist nichts besonderes, aber auch nicht schlecht, passt soweit alles.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ?
OnePlus Smartphones ?
Realme Smartphones ++
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten

++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten

+ = flottes Ladetempo zu erwarten

0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten

– = langsames Ladetempo zu erwarten

— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Hier wird es etwas schwer für mich aufgrund des etwas mysteriösen USB A Ports. Dieser richtet sich an Nutzer von chinesischen Smartphones, Huawei, Oppo, Realme usw.

Leider habe ich kein Huawei oder OPPO Smartphone da um dies zu testen. Mein Realme GT Neo 2 hat das Ladegerät allerdings als Dart Charge Ladegerät erkannt und mit bis zu 26W geladen.

An welchen Geräten aber die vollen 65W genutzt werden können, kann ich leider nicht sagen.

Der USB C Port ist allerdings eine bekannte Größe. Dieser unterstützt auch wirklich 67W, allerdings werden 99,9% aller Geräte diesen wenn als normalen 65W Port behandeln.

Der USB C Port ist ideal für alle Apple Smartphones und Tablets, wie auch für viele Notebooks. Du kannst an dem Ladegerät problemlos ein MacBook Pro M1 oder Dell XPS 13 laden.

Dank der recht großen PPS Range ist das Ladegerät auch für die Samsung S Serie Smartphones geeignet. Diese lassen sich hier mit bis zu 36W laden.

 

Die Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des Ladegerätes zu sprechen.

Diese schwankte in meinem Test zwischen 80,4% und 90,4%, was top ist! An der Effizienz des NOVOO 67W USB C Ladegerät GaN Ⅲ ist nichts auszusetzen.

Auch im Vergleich mit anderen Ladegeräte der 65W Klasse kann die Effizienz überzeugen. Dieses gehört hier klar zu den besseren Modellen.

 

Fazit

Das NOVOO 67W USB C Ladegerät GaN Ⅲ gefällt mir an sich gut! Dies ist ein technisch modernes und vor allem kompaktes Ladegerät mit hoher Leistung! 67W in einer 39 x 42 x 44 mm und 99g schweren Box ist nicht übel!

Allerdings hatte ich bei diesem Temperatur-Probleme! Das Ladegerät schafft so 1-2 Stunden Volllast, danach schaltet es sich ab.

In der Praxis ein Problem? Beim Laden von Smartphones nein, diese sind in der Zeit locker voll. Allerdings bei Notebooks oder sehr großen Powerbanks kann dies anders aussehen.

Ich denke es wird nicht so schlimm sein, aber dennoch ist dies ein kleiner Makel an einem ansonsten sehr guten Ladegerät.

Gerade die kompakten Abmessungen, zwei USB Ports mit großer PPS Range usw. sind schon klasse.

Toller Tragekomfort und niedriger Preis! Die Soundpeats Life Classic im Test

Wenn Du günstige true Wireless Ohrhörer suchst, wirst Du vermutlich über Soundpeats stolpern,die hier einige interessante Modelle anbieten.

Neu sind die Soundpeats Life Classic, welche du je nach Angebot für ca. 26-36€ bekommst. Dies ist auf den ersten Blick ein super spannendes Angebot!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Taugt der Klang der Soundpeats Life Classic? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Soundpeats für das Zurverfügungstellen der Life Classic für diesen Test.

 

Die Soundpeats Life Classic im Test

Die Soundpeats Life Classic setzen auf ein sehr schlichtes und einfaches Design. So besteht die Lade und Transportbox aus einem einfachen weißen Hochglanz-Kunststoff.

Diese ist mit 60 x 46 x 22 mm angenehm kompakt und auch mit 33g nicht zu schwer, ganz im Gegenteil! Die Ladebox wirkt unheimlich leicht. 33g mit Ohrhörer! 26,6g ohne die Ohrhörer.

Dies ist aber wie üblich ein zweischneidiges Schwert. Die Ladebox wirkt hierdurch natürlich schon etwas “günstiger” und einfacher. Die Verarbeitung wirkt prinzipiell soweit Ok, aber die Box fühlt sich einfach “leer” an.

Ähnlich wie auch die Ladebox, sind auch die Ohrhörer selbst aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt und fühlen sich super leicht an. Dies ist hier aber klar ein Vorteil.

Gesteuert werden die Ohrhörer über “Touch”. Ja, trotz des günstigen Preises besitzen diese eine Touch Rückseite.

Die Ohrhörer sollen laut Hersteller ca. 6 Stunden Laufzeit besitzen. Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 2,5x unterwegs laden, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

 

Tragekomfort

Die Soundpeats Life Classic sind klassische in-Ear Ohrhörer. Diese sind allerdings relativ klein und leicht. Zudem ist die Passform von Soundpeats gut gewählt!

Diese Kombination sorgte bei mir für einen überdurchschnittlich guten Tragekomfort. Ich würde sogar sagen, diese gehören zu den bequemsten Ohrhörern, die ich seit langer Zeit in den Ohren hatte.

Perfekt!

 

Klang der Soundpeats Life Classic

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie klingen die Soundpeats Life Classic? Nicht schlecht, aber Sie haben eine etwas ungewöhnliche Klangsignatur.

So ist die generelle Klangfarbe der Ohrhörer etwas wärmer. Gehen wir aber geordnet vor.

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen der Life Classic sind relativ warum. Diese sind nicht matt oder dumpf, aber es fehlt hier für meinen Geschmack so einen Hauch Brillanz. So ein Tick mehr Schärfe hätten den Ohrhörern aus meiner Sicht durchaus geholfen.

Allerdings, sofern Du beispielsweise nicht so viel Schärfe im Klang magst, dann werden dir die Höhen gut gefallen. Zudem sind mir die wärmeren Höhen bei längerer Nutzung zunehmend weniger aufgefallen. Das ist der gute Gewöhnungseffekt, zumal die Höhen hier ja auch nicht matt sind, gewöhnst Du dich sehr schnell an den wärmeren Grundton.

Die Mitten sind soweit tadellos. Diese sind recht neutral bis vielleicht minimal abgesenkt, aber Stimmen werden soweit gut und natürlich wiedergegeben. Im Großen und Ganzen habe ich an den Mitten nichts auszusetzen.

Wie steht es aber um den Bass? Gut! Der Bass der Soundpeats Life Classic ist tadellos! Viel mehr kannst Du von Ohrhörern dieser Klasse nicht erwarten. Der Bass ist schön kräftig, satt und hat sogar einen ordentlich Tiefgang.

Dabei ist der Bass auch nicht zu stark. Ich denke wir haben eine gute Balance.

Aufgrund des guten Basses machen die Ohrhörer auch durchaus Spaß, auch wenn diese generell etwas “wärmer” gefärbt sind.

Soundpeats Life Classic Frequency Response
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Günstig und gut? Wenn Du kein Problem mit einem etwas wärmeren Klang hast, absolut! Für um die 30€ bekommst Du nicht viel Besseres.

Gerade der Tragekomfort konnte mich positiv überraschen. Die Ohrhörer sind wunderbar kompakt und leicht. Hierdurch saßen diese sehr angenehm in meinen Ohren.

Aber was ist mit dem Klang? Die Soundpeats Life Classic haben einen etwas wärmeren Klang. Vor allem die Höhen sind nicht super brillant, aber auch nicht matt oder dumpf. Die Höhen sind einfach etwas “weicher”. Hinzu kommt aber ein sehr guter Bass.

Magst Du den wärmeren Grundton und suchst Ohrhörer in der +- 30€ Preisklasse mit starkem Tragekomfort? Dann sind die Soundpeats Life Classic empfehlenswert.

25W USB C Ladegerät für unter 10€? Das INIU AI-620 im Test

Günstige Ladegeräte sind oft so eine Sache. Du willst kein zu günstiges USB Ladegerät, denn hier ist die Chance sehr groß, dass diese ein Risiko darstellen.

Allerdings bin ich über ein sehr spannendes Ladegerät gestolpert. So bin ich ein großer Fan der INIU Powerbanks, aufgrund der top Preis/Leistung. Aber ich bin nun über das INIU AI-620 gestolpert, ein 25W USB C Ladegerät.

INIU AI-620

Dieses wird für unter 10€ bei Amazon verkauft! Ich habe im Angebot sogar nur rund 7€ bezahlt.

WOW ein 25W Ladegerät eines brauchbaren Herstellers für so wenig Geld?! Kann dies etwas sein?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das INIU AI-620 USB C Ladegerät mit 25W im Test

Das INIU AI-620 ist ein recht “Basic” USB C Ladegerät. Dieses setzt auf das Stromadapter Design und besitzt genau einen USB C Port auf der Rückseite.

INIU AI-620  Produktbilder

Dabei ist es auch aus einem einfachen Kunststoff gefertigt. Optisch nicht das Schönste, aber was die Stabilität betrifft, gar nicht so schlecht.

So wirkt das Ladegerät an sich gut gebaut. Auch die Abmessungen sind mit 33,6 x 29,7 x 33,8 mm (nur der Teil der aus der Steckdose hervor schaut) sind für ein 25W Ladegerät nicht zu groß, ganz im Gegenteil. Das Ladegerät ist sogar recht kompakt!

Auch das Gewicht von 53g hat mich positiv überrascht.

 

Der USB C Port

Das INIU AI-620 besitzt genau einen USB C Port.

  • USB C – 25W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,77A, 12V/2,1A

Aufgrund der etwas ungewöhnlichen Leistung von 25W haben wir etwas krumme Leistungswerte wie 9V/2,77A oder 12V/2,1A. Allerdings ist dies natürlich in der Praxis nicht störend oder problematisch.

Dabei nutzt INIU den üblichen USB Power Delivery Standard, welcher auch von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise bietet das INIU AI-620 trotz des niedrigen Preises auch PPS.

  • 3,3 – 5,9V bei bis zu 3A
  • 3,3 – 11V bei bis zu 2,2A

PPS ist gerade für die Samsung S Smartphones wichtig. Ein S23 Ultra könnte hier mit ca. 20W laden. Wäre PPS nicht vorhanden, dann würde es nur mit 14W laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein zeichen für eine bessere Elektronik.

Die Spannungsstabilität ist akzeptabel. Wir können sehen das diese ein Stück weit einbricht, wenn wir die Last hochschrauben. Allerdings bleibt alles innerhalb der Grenzwerte.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones ++
Apple MacBooks 0
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Prinzipiell ist das INIU AI-620 gut für die aktuellen Apple iPhones wie auch die Google Pixel Smartphones geeignet!

Du kannst hier +- das volle Ladetempo erwarten. Also ja das INIU AI-620 wird dein iPhone 14 Pro schneller laden als das deutlich teurere 20W Apple Ladegerät.

Dank PPS ist das Ladegerät auch für die Samsung Smartphones geeignet. Hier kannst Du mit maximal 20W Ladetempo rechnen. Nicht rekordverdächtig schnell, aber flott.

Für Notebook ist das INIU AI-620 nicht oder nur sehr bedingt geeignet.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz an.

INIU-AI-620-Effizienz Diagramm

Die Effizienz sieht solide aus. 83,7% bis 87,6% ist nichts worüber man meckern kann. Aber dies ist auch keine überragende Effizienz. 80%+ ist gut, aber andere, teurere, Modelle können mehr.

Hier kannst Du sehen, was ich meine. Finanziell ist dies Egal, bis sich der doppelte Kaufpreis des Anker 511 sich aufgrund der besseren Effizienz gerechnet hat bist du alt und grau. Hier spielen 1-2% keine Rolle.

Aber eine höhere Effizienz spricht für bessere und moderne Komponenten.

 

Fazit

Das INIU AI-620 USB C Ladegerät ist durchaus spannend, aber dies ist auch nicht das beste Ladegerät das du kaufen kannst!

Ein Anker 511 Nano 3 ist beispielsweise schon technisch ein gutes Stück besser.

So ist die Effizienz des INIU AI-620 mit 83,7% bis 87,6% nicht furchtbar, aber auch nicht besonders gut. Ähnliches gilt für die Spannungsstabilität, welche ausreichend, aber auch nicht überragend ist.

Kurzum, das Ladegerät wird funktionieren und hat auch meinen Belastungstest überstanden. Dank USB Power Delivery und PPS bietet dieses auch ein gutes Ladetempo, egal ob nun mit Samsung, Apple oder Google Smartphones.

Gerade wenn du einfach nur ein günstiges Ladegerät suchst, für beispielsweise irgendwelche Smart Home Geräte oder ein günstiges Smartphone, dann kannst Du hier nach meiner Meinung unbesorgt zugreifen.

Allerdings wird ein Anker 511 Nano 3 z.B. technisch hier 1-2 Klassen über dem INIU AI-620 spielen. Für teurere Smartphones oder wenn du dieses besonders stark und lange belastet, würde ich vermutlich etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Review: Comica Vimo C2 Wireless Lavalier Microphone with Noise Cancellation

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Good sound is extremely important, especially for video recordings! By now, most cameras deliver a good picture. But the sound is still something else because of the distance to the camera.

Accordingly, there are various wireless lavalier microphones for cameras. In this review, we’ll take a look at the Comica Vimo C2.

The Comica Vimo C2 is an affordable 2-piece set of wireless lavalier or lapel microphones. These are compatible with large cameras, as well as USB C smartphones, and feature noise cancelling, among other things.

Interesting! Let’s take a look at the whole thing in a test!

 

Comica Vimo C2 in test

The Comica Vimo C2 set consists of a carrying case, various cables, two radio transmitters „microphones“ and a receiver.

The Comica Vimo is also available as C1 and C3 version.

C1 = Only one microphone
C2 = Two microphones
C3= Two microphones + charging box (similar to wireless earphones)

In itself, I find the C3 set very exciting because of the charging box. However, I „only“ have the C2 version here.

This comes in a cloth box. There are all the cables and the transmitter / receiver safely stowed. For charging, however, you have to manually hook it up to a USB C cable.

Comica fortunately includes a 1 to 3 USB C cable, so you can charge all modules at once on one USB port.

Also included are cables to connect to 3.5mm audio inputs, which also have a USB C adapter and windscreen attachments for the microphones.

With display

The receiver of the set has a small integrated display. On it, you can see the following information:

Current mode
Receiver battery level
Transmitter battery level
Transmitter signal strength
Transmitter level

The display is very helpful in practice!

 

Stereo or Mono

With the Comica Vimo C2 you have the choice between mono and stereo mode. In mono mode, the signal from the microphones is recorded on both channels of the camera.

In stereo mode, the sound from the first microphone is on the left channel and the sound from the second microphone is on the right channel. This way you can freely „mix“ the sound later in editing.

 

How do the microphones sound?

Let’s move on to the question of how good the microphones sound. I tested the microphone on the Sony ZV-E10. Here, the receiver initially delivers a quite loud/strong signal.

You can still adjust the volume between 1 and 4 on the receiver. Already on level 1 the signal is quite strong. On my ZV-E10 I usually set level 5 (out of 31) and on the receiver level 2.

The microphone generally delivers a quite powerful and warm sound. Especially when you have it attached to a shirt collar. I have no real criticism, except that the microphone does not „focus“ so clearly on the voice and it sounds quite „spatial“.

For comparison, the Sennheiser XSW-D Mobile Lavalier Kit (promotional link) delivers a much brighter sound, but perhaps also a bit sharper and more focused. Hard to say who sounds better here, tends to be better intelligibility with Sennheiser, but the timbre with Comica perhaps a bit more natural.

 

Noise Cancelling

The microphones of the Comica Vimo C2 set offer optional noise cancelling. This can actively block out background noise, hissing, etc.

In principle, this works quite well, but there is a noticeable impact on the voice recording quality.

Therefore, noise cancelling only makes sense in extreme situations to get a usable recording.

Problems with the wireless connection?

In my office, where there are admittedly many Bluetooth and WLAN devices, I did not have any problems with disconnections or similar, even though the transmitters/receivers use the 2.4GHz band, which is quite busy by now.

 

Conclusion

As is so often the case, it depends a bit on your taste and your use case. Basically, I find the Comica Vimo C2 really good!

The audio quality varies between good and very good. We have a nice and quite full sound. However, the sound is perhaps a touch less focused than, for example, the Sennheiser XSW-D Mobile Lavalier Kit, which is generally a touch clearer and more „brilliant“, but less full.

For +- 135€ the sound of the microphones is really decent though! Listen best to the video from above.

Other plus points are the practical display on the receiver and the generally uncomplicated use.

So if you are looking for a cheap lavalier microphone kit, then the Comica Vimo C2 is clearly recommended!

 

Test: Comica Vimo C2 Wireless Lavalier Mikrofon mit Noise Cancellation

Guter Ton ist gerade bei Videoaufnahmen extrem wichtig! Mittlerweile liefern die meisten Kameras ein gutes Bild. Aber der Ton ist immer noch etwas anderes aufgrund der Distanz zur Kamera.

Entsprechend gibt es für Kameras diverse kabellose Lavalier Mikrofone. In diesem Test schauen wir uns das Comica Vimo C2 an.

Beim Comica Vimo C2 handelt es sich um ein günstiges 2er Set kabelloser Lavalier bzw. Ansteckmikrofone. Diese sind mit großen Kameras, wie auch mit USB C Smartphones kompatibel und verfügen unter anderem über Noise Cancelling.

Interessant! Schauen wir uns das ganze einmal im Test an!

 

Comica Vimo C2 im Test

Das Comica Vimo C2 Set besteht aus einer Transport-Tasche, diverser Kabel, zwei Funksender “Mikrofone” und einem Empfänger.

Es gibt das Comica Vimo auch als C1 und C3 Version.

  • C1 = Nur ein Mikrofon
  • C2 = Zwei Mikrofone
  • C3= Zwei Mikrofone + Ladebox (ähnlich wie bei kabellosen Ohrhörern)

An sich finde ich das C3 Set aufgrund der Ladebox sehr spannend. Ich habe aber hier “nur” die C2 Version.

Diese wird in einer Stoff-Box geliefert. Dort sind alle Kabel und die Sender/Empfänger sicher verstaut. Zum Laden musst du diese aber manuell an ein USB C Kabel hängen.

Comica liefert erfreulicherweise ein 1 zu 3 USB C Kabel bei, so dass du alle Module auf einmal an einem USB Port laden kannst.

Ebenfalls mit im Lieferumfang sind Kabel zum Anschluss an 3,5mm Audio-Eingängen, welche auch ein USB C Adapter und Windschutz-Aufsätze für die Mikrofone haben.

 

Mit Display

Der Empfänger des Sets besitzt ein kleines integriertes Display. Auf diesem kannst Du folgende Informationen sehen:

  • Aktueller Modus
  • Akkustand Empfänger
  • Akkustand Sender
  • Signalstärke Sender
  • Pegel Sender

Das Display ist in der Praxis sehr hilfreich!

 

Stereo oder Mono

Du hast beim Comica Vimo C2 die Wahl aus einem Mono und Stereo Modus. Im Mono Modus wird das Signal der Mikrofone auf beide Kanäle der Kamera aufgespielt.

Im Stereo Modus ist der Ton des ersten Mikrofons auf dem linken Kanal und das des zweiten auf dem rechten Kanal. So kannst Du später in der Bearbeitung den Ton frei „mischen“.

 

Wie klingen die Mikrofone?

Kommen wir zur Frage wie gut die Mikrofone klingen. Ich habe das Mikrofon an der Sony ZV-E10 getestet. Hier liefert der Empfänger zunächst ein recht lautes/starkes Signal.

Am Empfänger kannst Du die Lautstärke noch zwischen 1 und 4 verstellen. Bereits auf Stufe 1 ist das Signal recht kräftig. An meiner ZV-E10 habe ich meist Pegel 5 (von 31) und am Empfänger Stufe 2 eingestellt.

Das Mikrofon liefert generell einen recht kräftigen und warmen Klang. Gerade dann, wenn Du dieses an einem Hemdkragen angebracht hast. Wirkliche Kritik habe ich keine, außer dass das Mikrofon nicht so deutlich auf die Stimme „fokussiert“ und diese recht “räumlich” klingt.

Zum Vergleich, das Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit (Werbe-Link) liefert einen deutlich helleren, aber vielleicht auch etwas schärferen und fokusierteren Klang. Schwer zu sagen wer hier besser klingt, tendenziell ist die Verständlichkeit bei Sennheiser besser, aber die Klangfarbe bei Comica vielleicht etwas natürlicher.

 

Noise Cancelling

Die Mikrofone des Comica Vimo C2 Sets bieten ein optionales Noise Cancelling. Dieses kann Hintergrundgeräusche, Rauschen usw. aktiv ausblenden.

Prinzipiell funktioniert dies auch recht gut, aber es gibt einen doch merkbaren Einfluss auf die Sprachaufnahmequalität.

Daher macht das Noise Cancelling nur in extremen Situationen Sinn, um eine brauchbare Aufnahme zu erhalten.

 

Probleme mit der Funkverbindung?

In meinem Büro, wo es zugegeben viele Bluetooth und WLAN Geräte gibt, hatte ich keine Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Ähnlichem, auch wenn die Sender/Empfänger das mittlerweile recht stark belastete 2,4GHz Band nutzen.

 

Fazit

Wie so oft kommt es so ein wenig auf deinen Geschmack und deinen Anwendungsfall an. Grundsätzlich finde ich das Comica Vimo C2 richtig gut!

Die Audioqualität schwankt zwischen gut und sehr gut. Wir haben einen schönen und recht vollen Klang. Der Klang ist allerdings vielleicht einen Hauch weniger fokussiert als beispielsweise beim Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit, welches allgemein einen Hauch klarer und „brillanter“, aber weniger voll ist.

Für +- 135€ ist der Klang der Mikrofone aber echt ordentlich! Hör dir am besten das Video von oben an.

Weitere Pluspunkte gibt es für das praktische Display auf dem Empfänger und die generell unkomplizierte Nutzung.

Suchst Du also ein günstiges Lavalier Mikrofon-Kit, dann ist das Comica Vimo C2 klar zu empfehlen!

STORM 2 Review, die mit Abstand coolste Powerbank! (jetzt auch in DE verfügbar!)

Vor knapp einem Jahr habe ich auf Kickstarter eine Powerbank unterstützt, welche ich mehr als spannend fand! Die STORM 2 ist eine absolute High End Powerbank. Hier nur ein paar der Feature:

  • 27600 mAh Kapazität
  • 100W USB C Port(s)
  • DC Ausgang mit verstellbarer Spannung zwischen 3,3 und 25,2V
  • Display mit diversen Leistungsinformationen

Zudem ist das Gehäuse der Powerbank superspannend, da komplett durchsichtig. Nun ist die Powerbank endlich bei mir eingetroffen.

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Wollen wir doch mal schauen ob sich das Investment gelohnt hat!

 

Die STORM 2 im Test

Die STORM 2 besitzt einen sehr außergewöhnlichen Formfaktor und Design. So misst die Powerbank 151 x 46 x 59 mm und bringt ein Gewicht von 578 g auf die Waage.

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Die Powerbank setzt auf ein recht blockiges Design. Was aber viel mehr auffällt ist das komplett durchsichtige Äußere. Lediglich die beiden Endstücke der Powerbank sind aus Metall gefertigt.

Bei der STORM 2 ist auch das Innere der Powerbank komplett durchgestylt. Dabei setzt der Hersteller aber nicht auf ein Fake Design, sondern alle sichtbaren Komponente haben einen Zweck.

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Wichtig ist auch das kleine Display auf der Oberseite + Steuerungstaste. Dazu aber später mehr.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 2x USB C, 1x USB A und 1x DC.

  • USB C 1 Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A oder 3-21V/5A
  • USB C 2 Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 3,3-11V/3A, 3,3-16V/2A
  • USB A Quick Charge 3.0 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • DC Ausgang 3,3-25,2V/3A

Wir haben also die klassische Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge. Erfreulicherweise schafft der primäre USB C Port sogar satte 100W.

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Der USB C Port kann auch genutzt werden um die Powerbank ebenfalls mit bis zu 100W zu laden.

Der DC Port ist von dir “programmierbar” mit einer beliebigen Spannung im Bereich 3,3-25,2V. Es liegt sogar ein kleines Ladekabel mit zwei Klemmen bei um irgendwelche DIY Projekte mit Strom zu versorgen.

Die Powerbank kann auch via DC Eingang geladen werden (5-25V/3A).

 

Beide USB C Ports mit PPS

Beide USB C Ports der STORM 2 unterstützen den PPS Ladestandard.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

  • USB C 1 3-21V/5A
  • USB C 2 3,3-11V/3A oder 3,3-16V/2A

Damit besitzt die Powerbank auf beiden USB C Ports eine sehr gute PPS Range! Mehr als ausreichend fürs S21 Ultra oder Pixel 6.

 

Das Display

Auf dem Display der STORM 2 werden dir folgende Informationen angezeigt:

  • Kapazität in %
  • Spannung des internen Akkus
  • Aktuelle Last in A
  • Aktuelle Last in W
  • Aktueller Ladestrom in W
  • Temperatur Akkuzellen
  • Temperatur Chip

In den weiteren Einstellungen kannst du zudem die Spannung des DC Ports einstellen, die Spannung der einzelnen Akkuzellen im Inneren sehen, genau wie die Kapazität und die Ladezyklen.

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Damit ist das Display sehr hilfreich und nützlich! Auch sind die Werte tatsächlich sehr genau! Ich würde sogar sagen die Werte stimmen zu 100%, Unterschiede zu meinen Messgeräten werden vermutlich an der anderen Messposition und zusätzlichem Widerstand durch die Ports kommen.

 

Die Akkuzellen

STORM hat seine Unterstützter sehr schön während der Kampagne auf dem Laufenden gehalten. Dies wurde hier absolut vorbildlich gemacht (es gab 35 Updates)!

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Ursprünglich hatte STORM geplant in der Powerbank Panasonic 18650GA Akku-Zellen zu nutzen. Allerdings aufgrund von Lieferketten Problemen war es dem Hersteller nicht möglich an die Zellen zu kommen. Daher wurde auf die SAMSUNG 32E Zellen umgestiegen. Diese kannst du auch durch das Gehäuse sehen.

 

Die Kapazität

STORM wirbt bei seiner Powerbank mit einer Kapazität von 27600mAh. Allerdings auf der Powerbank ist eine Kapazität von 93,5Wh aufgedruckt. 93,5Wh bei 3,7V ergibt 25270mAh.

Möglicherweise liegt dies am Tausch der Akkuzellen in letzter Sekunde. Wie steht es aber um die Kapazität in der Praxis?

Wh mAh % der HA
USB C 5V/1A 72,14 19497,3 77,2%
USB C 9V/3A 81,551 22040,8 87,2%
USB C 20V/1A 80,487 21753,2 86,1%
USB C 20V/5A 79,4526 21473,7 85,0%
DC 12V/3A 82,7033 22352,2 88,5%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 82,7Wh messen. Dies entspricht 88,5% der Herstellerangabe, ausgehend von den beworbenen 93,5Wh

 

Konstant 100W entladbar, aber nicht ladbar

Erfreulicherweise kann die Powerbank wirklich konstant 100W Leistung liefern. Dies können nicht alle Powerbanks die mit einem 100W USB C Port werben. Die meisten können die 100W nur kurzzeitig liefern.

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Anscheinend setzt die Powerbank auf einen massiven Mittelbalken aus Metall, der die Wärme abführt. Hierdurch bleibt die Elektronik ausreichend kühl, aber z.B. die beiden Endstücke der Powerbank erwärmen sich merklich und auch die Akkuzellen werden flauschig warm.

Beim konstanten Laden mit 100W (Aufladen der Powerbank selbst) ist diese bei ca. 85% Ladestand allerdings in eine Temperaturabschaltung gelaufen.

  1. Gut, dass solch eine vorhanden ist!
  2. Etwas nervig, denn dies verlangsamt das Laden der Powerbank deutlich.
  3. Dies passiert nur beim Aufladen der Powerbank selbst und nicht beim Entladen.

Anscheinend schaltet die Powerbank ab, wenn die Zellen 55 Grad erreicht haben. Sinnvoll! Auch wenn eine Drosslung des Ladetempos sinnvoller wäre als eine temporäre komplette Abschaltung.

 

Wiederaufladen

Die STORM 2 kann bis zu 100W via USB C Aufnehmen. Wie aber bereits geschrieben führte dies bei mir zu einer Übertemperatur-Abschaltung bzw. Pausierung. So lud die Powerbank mit glatten 100W bis ca. 80% ehe es eine kurze Pause zum Abkühlen gab. Nach dieser Pause wurde weitergeladen.

Dies ist natürlich ein zweischneidiges Schwert! Es ist an sich besser, dass die Powerbank hier das Laden kurz drosselt, als dass die Zellen zu heiß werden, andererseits kostet es etwas Ladetempo.

ladedauer

Dennoch dauert eine Ladung mit einem 100W USB C Ladegerät lediglich 1:31h, was völlig okay ist.

Nutzt du ein etwas “schonenderes” 60W Ladegerät kommen wir auf knapp 2h Ladedauer.

 

Fazit

Die STORM 2 ist aktuell meine Lieblings High End Powerbank! Dies liegt natürlich primär am coolen durchsichtigen Design und dem praktischen Display, welches dir viele Informationen anzeigt!

Du kannst hier % genau den Akkustand sehen, die Temperatur der Akkuzellen und nicht zu Letzt die eingehende und ausgehende Leistung.

Dabei ist die STORM 2 dank des 100W USB C Ports auch sehr flott unterwegs! Diese kann auch konstant 100W liefern, wodurch die Powerbank ideal ist für Notebooks wie das MacBook Pro 16 usw.

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Auch unterstützen beide USB C Ports PPS, wodurch die Powerbank auch für aktuelle Smartphones wie das S21 oder Pixel 6 ideal ist.

Weitere Pluspunkte gibt es für den praktischen und programmierbaren DC Ausgang und den Quick Charge Port.

Die Kapazität ist mit maximal 82,7Wh schon etwas unter der Herstellerangabe, aber 82,7Wh sind auch nicht wenig, ganz im Gegenteil!

Solltest du also irgendwie die Gelegenheit haben die STORM 2 zu kaufen, dann schlag zu! Eine viel bessere Powerbank wirst du als Enthusiast aktuell nicht bekommen.

Shargeek Storm 2, 100 W Laptop-Power Bank, 25600 mAh, weltweit erste...

  • Großartiges Design!
  • Sehr informatives und nützliches Display
  • 82,7Wh Kapazität
  • USB PPS Support
  • 100W USB C Ausgang (kann konstant 100W liefern)
  • Kann nicht konstant mit 100W geladen werden (Drosslung aufgrund von Hitze)

Update 18.02.23: Die Powerbank ist jetzt auch in Deutschland ab Lager verfügbar! Schau am besten im Geizhals Preisvergleich nach. 199€ ist zwar nicht „billig“, aber dies ist ein fairer Preis für solch eine außergewöhnliche Powerbank!

Update 29.04.23 Jetzt auch bei Amazon zu bekommen.


storm 2 power bank review test 9
STORM 2
POSITIV
Großartiges Design!
Sehr informatives und nützliches Display
82,7Wh echte Kapazität
USB PPS Support
100W USB C Ausgang (kann konstant 100W liefern)
NEGATIV
Kann nicht konstant mit 100W geladen werden (Drosslung aufgrund von Hitze)
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Sind Anker Powerbanks 2023 noch empfehlenswert oder sogar die besten?

Anker ist einer der “ältesten” Powerbank Hersteller. Waren aber früher Powerbanks das Kernthema von Anker, ist es mittlerweile klar ersichtlich, dass Anker seinen Fokus eher auf Balkonkraftwerke und andere lukrative Geschäftsfelder gelegt hat.

Anker Powerbanks Übersicht

Dennoch hat Anker ein großes Sortiment an modernen Powerbanks. Aber sind diese auch im Jahr 2023 weiterhin so empfehlenswert wie es früher der Fall war?

 

Ankers Powerbank LineUp 2023

Mittlerweile ist Ankers Powerbank LineUp etwas unübersichtlich geworden. Zum einen gibt es viele “alte” Modelle, welche aufgrund der großen Popularität weiterhin angeboten werden, zum anderen hat Anker auch etwas die Angewohnheit, seine Powerbanks umzubenennen oder Namen hinzuzufügen.

So hat Anker seine neueren Modelle “Klassifiziert”.

  • Serie 3 – die Einsteiger Modelle, mit möglichst guter Preis/Leistung
  • Serie 5 – die Mittelklasse
  • Serie 7 – die High End Modelle

Hinzu kommt noch die Serie 6, welche “spezielle” Powerbanks umfasst.

Auf Ankers Webseite finden sich derzeit lediglich 13 Powerbanks: https://www.anker.com/eu-de/collections/powerbanks?ref=naviMenu

(Stand 20.04.2023)

Allerdings bei Amazon gibt es einige Modelle mehr. Dabei sind die Namen teils sehr verwirrend!

Es gibt z.B. zwei Anker 737 Powerbanks:

Hinzu kommen noch diverse Ladegeräte mit dem “737” Schriftzug. Du musst hier also genau hinsehen welche Powerbank du vor dir hast.

So scheint Anker die “Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W” in “Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)” umbenannt zu haben.

 

Sind Anker Powerbanks qualitativ die besten?

Anker Powerbanks gehören klar zu den hochwertigeren Modellen auf dem Markt. Dies gilt sowohl für die Optik/Haptik, wie auf für die Technik.

Gerade was das Gehäuse angeht, hat Anker in den letzten Jahren sehr große Schritte gemacht. Ich würde sogar sagen, dass Anker Powerbanks die derzeit so ziemlich besten Gehäuse haben.

Technisch sind diese im Allgemeinen ebenfalls sehr gut. Sind sie viel haltbarer als 08/15 Powerbanks? Das ist schwer zu beurteilen. Mir sind auch schon Anker Powerbanks kaputt gegangen. Also auch Anker Powerbanks können kaputt gehen.

 

Ankers Support ist ein großer Vorteil!

Allerdings, wenn Dir eine Anker Powerbank kaputt geht, hast Du einen recht guten Support! Zudem kannst Du dir recht sicher sein, dass Anker als Hersteller morgen noch existiert.

Ob es morgen noch Hersteller wie INIU oder SAFUEL gibt, steht hingegen deutlich mehr in den Sternen.

Zudem ist der Anker Support auch deutschsprachig!

 

Anker Powerbanks sind (oft) recht teuer

Sicherlich mein größter Kritikpunkt an Anker Powerbanks im Jahr 2023 ist der Preis. Anker versteht sich mittlerweile als Premium Hersteller und verlangt entsprechende Preise.

Merkwürdigerweise sind tendenziell Ankers High End Modelle preislich attraktiver als die Einsteigermodelle!

So bekommst Du zum Zeitpunkt dieses Tests die Anker 737 24K mit praktischem Display und 140W USB C Eingang und Ausgang für 150€. Dies ist ein absolut Konkurrenzfähiger Preis! Ich würde sogar weitergehen und sagen, dies ist ein richtig guter Preis.

Mir ist keine alternative Powerbank mit dem gleichen oder besseren Funktionsumfang bekannt, welche günstiger als die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) ist!

Auch die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) für 99€ geht völlig in Ordnung! 99€ für eine Powerbank mit 25600mAh, 60W USB C Port und einem passenden 60W Netzteil ist mehr als fair.

Die ANKER 537 Powerbank (PowerCore 24K für Laptop) ist wieder das genaue Gegenteil. Wir haben hier eine 65W Powerbank (mit 20W Eingang) mit 24000 mAh und ohne Netzteil für 110€.

Warum kostet die Anker 537 PowerCore 24K für Laptop mehr als die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop), obwohl sie eindeutig schlechter ist?!

Auch die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) ist mit rund 50€ aus meiner Sicht preislich an der Grenze. 50€ für 20000mAh und 20W USB C? Ne das können andere Hersteller viel besser! Die “INIU Power Bank, 22,5W Powerbank 20000mAh klein Aber stark” bekommst Du unter 40€ und ist klar besser.

Von daher ist Ankers Preisgestaltung oft etwas komisch. Es gibt Modelle, welche preislich super sind, aber gerade in der Einsteigerklasse auch viele aus meiner Sicht zu teure Modelle.

 

Vorsicht vor ganz alten Modellen!

Teils bietet Anker via Amazon auch noch sehr alte Powerbanks an. Hier ein paar Beispiele:

  • Anker 337 Powerbank (PowerCore 26K) 26800mAh
  • Anker PowerCore 5000mAh Externer Akku
  • Anker Powerbank, PowerCore 20100mAh Externer Akku

Diese drei Modelle verfügen beispielsweise nicht mal über USB C. Der ganz alte PowerCore 20100 mAh ist zudem viel zu teuer (über 60€ zum Zeitpunkt dieses Artikels).

 

Welche Anker Powerbanks kann ich empfehlen?

Wirklich schlechte Powerbanks hat Anker nicht. Allerdings gibt es wie angesprochen Modelle die veraltet oder aus meiner Sicht zu teuer sind.

Welche Powerbanks kann ich aber mit gutem Gewissen von Anker 2023 empfehlen?

 

Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K)

Die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) ist ein absolutes High End Modell mit 24000mAh Kapazität, 140W USB C Eing/Ausgang und dem super praktischen Display. Diese Powerbank eignet sich natürlich primär für größere Geräte wie Notebooks, ist aber auch problemlos für Smartphones einsetzbar.

Zum Zeitpunkt des Artikels kostet die Powerbank rund 150€. Nicht wenig für eine Powerbank, aber vergleichbare Modelle wie der Zendure Super Tank Pro sind sogar noch teurer!

Von daher hat die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) einen fairen Preis!

 

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Ebenfalls stark ist der Bruder im Namen, die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop). Diese besitzt mit 25600mAh etwas mehr Kapazität, hat aber mit 60W etwas weniger Saft auf dem USB C Port, kostet aber dafür auch 50€ weniger und hat bereits ein sehr gutes Ladegerät mit im Lieferumfang!

Das PowerPort III 65W Pod ist ein super Ladegerät!

Auch diese Powerbank richtet sich eher an Notebook Besitzer, kann aber auch für Smartphones genutzt werden.

 

Anker 347 Powerbank (PowerCore 40K)

Bei der Anker 347 Powerbank (PowerCore 40K) tue ich mich etwas schwerer. Diese ist preislich etwas grenzwertig und es gibt mit der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 an sich eine bessere Alternative, aber suchst Du einfach richtig viel Kapazität und dir reicht ein 30W Ein/Ausgang, dann geht der PowerCore 40K soweit in Ordnung!

 

Fazit

Anker ist an sich auch im Jahr 2023 der Powerbank Hersteller Nummer 1. Allerdings hat Anker etwas die “Einsteigerklasse” vernachlässigt.

Ankers High End Modelle wie der Anker 737 PowerCore 24K, 737 PowerCore 26K für Laptop und auch 347 Powerbank (PowerCore 40K) sind prinzipiell sehr gut und auch empfehlenswert!

Gerade die beiden Anker 737 Modelle sind spitze!

Aber gerade im Einsteigersegment sieht es etwas dünner aus. Viele von Ankers älteren Modelle kann ich mangels USB C mit Power Delivery nicht mehr so recht empfehlen und Modelle wie die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K), welche an sich ok ist, sind mir aber etwas zu teuer.

Hier würde ich eher zur INIU BI-B5 oder Baseus Powerbank 20000mAh 20W greifen, auch wenn ich bei gleichem Preis Anker als Hersteller schon bevorzugen würde.

Ankers beste Powerbank für Notebooks, Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Noch eine Anker 737? Ja Anker bietet merkwürdigerweise zwei Powerbanks unter dem Namen 737 an.

Einerseits haben wir das Flaggschiff-Modell, die Anker 737 PowerCore 24K, mit 140W USB C Port. Auf der anderen Seite haben wir die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop.

Um die PowerCore 26K für Laptop soll es in diesem Test auch gehen. Diese verfügt mit 25600 mAh über eine etwas größere Kapazität, aber im Gegenzug “nur” über einen 60W USB C Ein/Ausgang.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Aber auch ein 60W USB C Port ist schon nicht schlecht. Dabei ist die Powerbank mit rund 100€ auch ein gutes Stück günstiger, zumal diese über ein Ladegerät mit im Lieferumfang verfügt!

Ja Anker legt bei der Powerbank ein 65W USB C Ladegerät mit in den Lieferumfang, was den Preis durchaus noch etwas atraktiver macht.

Aber ist die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) eine gute Powerbank? Finden wir es im Test heraus!

 

Äußeres der Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop)

Aufgrund der hohen Kapazität von 25600 mAh ist die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop natürlich ein Stück größer als eine 08/15 Powerbank.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Produktbild

So misst die Powerbank 182 x 82 x 24 mm und bringt ein Gewicht von 569g auf die Waage.

Dabei besteht der untere Teil der Powerbank aus einem matten, aber extrem hochwertigen Kunststoff. Die Oberseite der Powerbank hingegen besitzt eine interessante gebürstete Aluminium Optik. Schick aber sehr empfindlich.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Produktbild

Ebenfalls auf der Oberseite ist der Einschalter mit 8 Status LEDs.

 

Welche Anschlüsse besitzt der PowerCore 26K für Laptop?

Die Powerbank besitzt drei USB Ports, 1x USB C und 2x USB A.

  • USB C – Power Delivery 60W – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3A
  • USB A – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Dank des 60W USB C Ports ist der PowerCore 26K für Laptop, wie der Name schon sagt, ideal für Notebooks. Genau genommen für Notebooks der “Mittelklasse”.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) Anschlüsse

So sind 60W gerade für 13 Zoll Notebooks vollkommen ausreichend. Viele Dell Notebooks, selbst die größeren Modelle, können eh nicht mit mehr als 60W laden.

Hast Du allerdings ein “ganz großes” Notebook und willst dieses wirklich mit dem maximalen Tempo versorgen, dann ist vielleicht die  Anker 737 PowerCore 24K, mit 140W USB C Port die bessere Wahl.

Neben dem 60W USB C Port haben wir zwei klassische USB A Ports, welche aber erfreulicherweise Quick Charge unterstützen.

 

Unter vielen Namen bekannt

Wie es sich anscheinend mittlerweile für Anker gehört, ist der Name der Powerbank etwas verwirrend. Diese wird unter folgenden Namen geführt:

  • Anker 737
  • Anker PowerCore 26K für Laptop
  • Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W
  • Anker A1290

So scheint Anker 737 nicht ein Modellname zu sein, denn es gibt zwei Powerbanks mit diesem Namen. Der ursprüngliche Name der Powerbank ist Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W, wurde dann aber in Anker PowerCore 26K für Laptop umbenannt.

 

Wie testet techtest.org Powerbanks?

Ich habe für Techtest mittlerweile hunderte Powerbanks getestet. Der Testaufbau hat sich dabei aber über die letzten Jahre nur wenig verändert.

Nach Erhalt wird die Powerbank ausgepackt und fotografiert. Anschließend sehe ich mir diese näher an, messe diese aus, wiege sie usw. Anschließend wird die Powerbank geladen.

Die wichtigste Messung ist die der Kapazität. Hierfür entlade ich Powerbanks bei diversen Leistungsstufen an einer elektronischen Last. Hier nutze ich meist die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB PD Trigger (welcher für das Auswählen der spezifischen Spannungsstufe nötig ist).

Nach jedem Durchlauf wird die Powerbank wieder geladen. Dabei logge ich den Ladevorgang, Ladedauer usw. mit. Hierfür nutze ich das Power-Z KM003C.

Die Kapazität bei Powerbank Tests messe ich in Wh und rechne für eine bessere Vergleichbarkeit anschließend in mAh @3,7V um! Mehr zum Thema Wh gegen mAh findest du hier.

Zu guter Letzt teste ich die Powerbanks an diversen Geräte, meist dem aktuellen iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Nintendo Switch und anderen Geräten die ich im Büro herumliegen habe.

Selbstverständlich kann ich aber auch nicht alle Smartphones testen. Ich kann aber mithilfe des Power-Z KM003C unterstützte Ladestandards usw. auslesen und eine fundierte Einschätzung abgeben.

 

Kein PPS!

Wichtig der PowerCore 26K für Laptop unterstützt kein PPS! Entsprechend kann diese Powerbank Samsung Smartphones nur mit maximal 14W laden.

Mehr dazu findest du in den  Ladenanalysen zu Samsung Smartphones.

https://techtest.org/welchen-ladestandard-nutzt-das-samsung-galaxy-s23-ultra-und-welches-ist-das-optimale-ladegeraet/

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Anker wirbt bei der PowerCore 26K für Laptop mit einer Kapazität von 25600 mAh bzw. 94,72Wh. Dabei sollen im Inneren 8x 3200 mAh Akkuzellen 18650 zum Einsatz kommen. Folgendes konnte ich bei der Powerbank messen.

Wh mAh
20V / 3A 80,76 21827
15V / 3A 81,1 21919
9V / 3A 78,935 21334
9V / 1A 80,469 21748
5V / 1A 76,864 20774

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 20774 und 21919 mAh bzw. zwischen 76,8Wh und  81,1Wh.

Dies ist ein gutes Ergebnis! So bezieht sich die Herstellerangabe bei einer Powerbank immer auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen. So haben wir hier auch mit Sicherheit 8x 3200 mAh Zellen. Allerdings ist ihr Laden nicht zu 100% effizient, weshalb die Kapazität hier etwas niedriger ausfällt.

Dies ist aber in einem Rahmen, wie es hier der Fall ist, normal.

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen Notebook Powerbanks. Bei 60W Last hat die Anker PowerCore 26K für Laptop eine extrem gute nutzbare Kapazität.

 

Ideal für Notebooks! (und Smartphones)

Die Kombination aus hoher Kapazität und 60W USB C Port macht die Anker Powerbank ideal für Notebooks!

Diese nutzt auch den normalen USB Power Delivery Standard, welcher von Apple, Dell, ASUS und praktisch allen anderen Notebook Herstellern genutzt wird. 60W sind dabei mehr als ausreichend für fast alle 13/14 Zoll Notebooks.

Du kannst auch davon ausgehen, dass fast alle USB C ladbaren 15/16/17 Zöller sich an der Powerbank laden lassen, dies bei paralleler Nutzung nur möglicherweise sehr langsam.

Neben Notebooks lassen sich am USB C Port natürlich auch Smartphones, Tablet, die Nintendo Switch usw. laden.

Gerade für die Apple iPhones und iPads ist die Powerbank wunderbar geeignet. Auch für Samsung und Google Smartphones ist diese geeignet, aber mangels PPS ist das Ladetempo bei Samsung Smartphones auf +- 14W limitiert, selbst bei großen Modellen wie dem S23 Ultra, welches eigentlich mit bis zu 45W laden könnte.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Die Anker 737 PowerCore 26K für Laptop soll laut Hersteller mit bis zu 60W laden können, dies an einem USB entsprechenden USB PD Ladegerät.

Anker 737 PowerCore 26K Ladedauer Diagramm

Im Test konnte die Powerbank mit bis zu 58W laden, womit ich die Herstellerangabe als erfüllt ansehe.

Dabei dauerte eine 0% auf 100% Ladung ca. 2:10h.

 

Wie gut ist das beiliegende Ladegerät?

Mit im Lieferumfang der Powerbank liegt ein Ladegerät. Hierbei handelt es sich um das PowerPort III 65W Pod.

Schau am besten hier für einen vollständigen Test:

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test, USB PD Ladegerät mit PPS

In Kurzfassung, das Ladegerät ist richtig gut! Es bietet wie versprochen bis zu 65W, unterstützt PPS bei 3,3V – 21V bei maximal 3,09A und bietet mit 87% bis 92,8% eine hervorragende Effizienz.

 

Fazit zur Anker 737 PowerCore 26K für Laptop

Für um die 100-130€ ist die Anker 737 PowerCore 26K für Laptops ein fairer Deal, auch aufgrund des guten beiliegenden Ladegerätes.

Es gibt sicherlich Powerbanks von anderen Herstellern welche ähnlich gut sind und weniger kosten, aber für eine Powerbank der A Marke Anker bin ich mit der Preis/Leistung soweit zufrieden.

Was gibt es an der Powerbank zu mögen?

Zunächst die Kapazität. Auf dem Papier haben wir 25600 mAh, in der Praxis kommen wir auf 20774 bis 21919 mAh. Klingt im ersten Moment nicht so spektakulär, aber damit ist diese “in echt” eine der größten 60W Powerbanks auf dem Markt.

Mit 60W ist auch die Ausgangsleistung dieser groß genug, um so gut wie alle 13/14 Zoll Notebooks mit dem vollen Tempo zu versorgen. Auch für viele größere Notebooks ist die Powerbank gut geeignet.

Dabei ist sie haptisch und optisch top!

Hinzu kommt zu guter Letzt das sehr gute beiliegende Ladegerät! Dies ist zwar nur ein 1 Port Ladegerät, aber technisch ist das PowerPort III 65W Pod spitze!

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) mit PD Netzteil, Power...

  • Gute echte Kapazität mit bis zu 21919 mAh
  • Sehr gute Haptik und Optik
  • Leistungsfähiger USB C Port mit bis zu 60W
  • In 2:10h von 0% auf 100% geladen
  • Sehr gutes Ladegerät mit im Lieferumfang
  • Preis gehoben
  • Kein PPS

Was gibt es an der PowerCore 26K für Laptop nicht zu mögen?

Ihr fehlt der PPS Standard, weshalb das Ladetempo in Kombination mit Samsung Smartphones auf +- 14W limitiert ist.

Auch ist der Preis zwar ok, aber schon am oberen Ende von “OK”. Gerade wenn Du nichts mit dem Ladegerät anfangen kannst, gibt es doch deutlich günstigere Modelle.

Dennoch halte ich die Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) für eine der derzeit am meisten empfehlenswerten Anker Powerbanks auf dem Markt!

 

Alternativen?

Als Alternativen möchte ich die Anker 737 PowerCore 24K und die INIU BI-B63 in den Raum werfen. Die Anker 737 PowerCore 24K hat etwas weniger Kapazität und ist etwas teuerer, hat aber dafür einen 140W USB C Port, PPS und ein praktisches Display.

Die INIU BI-B63 kann im Kern das Gleiche wie der PowerCore 26K für Laptop, ist nur deutlich günstiger, aber nicht ganz so hochwertig und von einem kleineren Hersteller. Hat dafür aber sogar PPS und eine effektiv etwas höhere Kapazität. Daher wäre diese meine Nummer 1 Alternative.