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Das 7RYMS iRAY DW30 kabellose Mikrofon im Test, toller Komfort, Klang und 8GB Speicher!

Guter Ton ist oft wichtiger als gutes Bild. Gerade wenn Du Videos und “Content” produzierst. Mittlerweile sind die Mikrofone in Kameras und Smartphones gut, aber auch nicht fantastisch. Ein externes Mikrofon ist hier in der Regel Pflicht, gerade bei “Interviews”.

Ein sehr spannendes Modell in diesem Bereich ist das iRAY DW30. Hierbei handelt es sich um ein kabelloses Mikrofon mit bis zu zwei Sendern.

7RYMS iRAY DW30 und Sony ZV-E10

Eine große Besonderheit ist hier das Laden. So setzt 7RYMS hier ähnlich wie es bei true Wireless Ohrhörern üblich ist auf eine Ladebox. Jedesmal wenn du dein Mikrofon verstaust, wird dieses auch automatisch geladen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du in einem kritischen Moment ohne Akku dastehst, ist so um einiges kleiner.

Zudem verfügt das iRAY DW30 über 8GB internen Speicher, so das du dich im Notfall nicht auf deine Kamera verlassen musst.

Liest sich doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier das iRAY DW30 so gut wie der Hersteller verspricht? Wie steht es um den Klang des Mikrofons? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank 7RYMS für das Zurverfügungstellen des iRAY DW30 für diesen Test.

 

Das 7RYMS iRAY DW30 kabellose Mikrofon im Test

Sprechen wir zunächst über den Lieferumfang, denn dieser ist beachtlich!

  • 2x Funksender
  • 1x Funkempfänger
  • 1x Ladebox
  • 2x Lavalier Mikrofone
  • 1x dreifach USB C Ladekabel
  • 2x 3,5mm Anschlusskabel
  • 2x Windschutz

Das Einzige was mir hier vielleicht etwas fehlt, wäre ein Adapterkabel um das Set auch mit dem Smartphone zu nutzen. Ansonsten ist dies ein sehr schöner Lieferumfang!

7RYMS iRAY DW30

Sicherlich eine der größten Besonderheiten beim iRAY DW30 ist die Ladebox. So werden der Empfänger und die zwei Sender in dieser Ladebox verstaut. Dort sind diese beim Transport geschützt und werden von der Box geladen!

So hält der Akku im Empfänger ca. 6 Stunden und in den Sendern 4,5 Stunden. Daher ist es sehr erfreulich, dass diese beim Verstauen konstant geladen werden. Die Ladebox kann die Module ca. 8-9x laden (bzw. alle drei Module gemeinsam 2-3x).

Die Ladebox wird via USB C geladen. Du kannst die einzelnen Module auch direkt via USB C laden.

Als ich die Ladebox das erste Mal gesehen habe, war ich etwas überrascht. Bei solch einer Ladebox hatte ich direkt an Ohrhörer gedacht, allerdings ist die Ladebox der iRAY DW30 schon so um den Faktor 10x größer.

Kein Wunder, die Module messen jeweils 45,5 x 45 x 15 mm. Damit sind diese nicht riesig, aber gerade zu 3. auch nicht winzig.

Grundsätzlich ist das Design des Senders und Empfängers nahezu identisch. So besitzen beide einen Clip auf der Rückseite und ein Display auf der Front.

Das Display zeigt dir die Pegel an, ob eine Verbindung besteht, welcher Modus aktiv ist usw.

 

Mit integriertem oder Lavalier Mikrofon

In den Sendern sind bereits Mikrofone integriert. Alternativ kannst Du aber auch externe Lavalier Mikrofone anschließen!

Gerade wenn Du den Sender etwas verstecken möchtest oder qualitativ etwas anderes suchst.

Mit im Lieferumfang sind auch bereits zwei passende Lavalier Mikrofone, aber du kannst alle gängigen Lavalier Mikrofone anschließen, von Sennheiser, Rode usw.

 

8GB Speicher, als Backup

In den Funksendern ist 8GB Speicher verbaut. Du kannst Aufnahmen lokal auf den Sendern erstellen, parallel zur Aufnahme auf der Kamera!

Sollte also mal die Funkverbindung zusammenbrechen oder irgendwas bei der Kamera schief gehen, hast Du dank diesem Feature weiterhin “Backup” Audio.

Um an diese Backup-Aufnahmen zu kommen musst du einfach den Sender mit deinem PC verbinden, dort wird dieser als USB Laufwerk erkannt.

Die Aufnahmen werden im .wav Format getätigt mit 48KHz und 16 Bit. Wir haben also durchaus eine qualitativ hochwertige Aufnahme.

 

Wie gut klingt das 7RYMS iRAY DW30?

Ich habe das 7RYMS iRAY DW30 an der Sony ZV-E10 getestet. Zunächst müssen wir zwischen dem integrierten Mikrofon und dem beiliegenden Lavalier Mikrofon unterscheiden.

Das beiliegende Lavalier Mikrofon ist soweit OK, aber auch nicht überragend. Dieses liefert einen brauchbaren Klang, ist aber tendenziell etwas wärmer und vielleicht sogar als etwas “matt” anzusehen. Nett das es dabei ist, aber das intigrierte Mikrofon ist schon eine Stufe besser, was etwas überrascht.

7RYMS iRAY DW30 und Sony ZV-E10

So ist das integrierte Mikrofon gut bis sehr gut! Dieses liefert einen sauberen und natürlichen Klang. Die Stimmfarbe ist angenehm, auch wenn es nicht super brillant ist. Tendenziell hat dieses ebenfalls eine etwas wärmere und vollere Stimmfarbe.

An der ZV-E10 war lediglich der Pegel auffällig. Ich nutze normalerweise das Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit (Affiliate Link), welches einen höheren Pegel in die Kamera liefert.

Selbst wenn ich den Pegel im Empfänger hochdrehe, bleibt dieser auf einem mittleren Level. Die Mikrofone sind aber auch nicht zu leise. In der Nachbearbeitung habe ich aber oft die Lautstärke etwas angehoben.

Rauschen und ähnliches war kein großes Problem. Aufgrund des etwas niedrigeren Pegels war dieses vielleicht etwas mehr vorhanden als beim Sennheiser XSW-D Mobiles Lavalier-Kit, das Anheben der Lautstärke sorgt halt für etwas mehr rauschen bzw. hebt dieses mehr hervor, aber verglichen mit anderen Systemen dieser Art ist das Rauchen beim iRAY DW30 unterdurchschnittlich stark ausgeprägt.

 

Testvideo

Hier eine kleine Testaufnahme mit dem iRAY DW30.

(Ton unbearbeitet, lediglich Lautstärke Normalisiert)

 

Fazit

Das 7RYMS iRAY DW30 ist ein super Set! Ich schätze an diesem vor allem die Flexibilität und Ausstattung.

Das Wichtigste ist zunächst der Klang. So klingt das in den Sendern integrierte Mikrofon gut bis sehr gut! Dieses liefert einen sauberen, natürlichen und tendenziell etwas wärmeren Klang. Dabei ist das Rauschverhalten überdurchschnittlich gut.

Solltest Du aus welchen Gründen auch immer mit dem Klang nicht zufrieden sein, musst Du aber nicht die im Sender integrierten Mikrofone nutzen. Jeder Sender besitzt einen Anschluss für ein Lavalier Mikrofon.

Es liegen auch bereits zwei mit im Lieferumfang, welche qualitativ OK, aber tendenziell schlechter sind als die integrierten Mikrofone. Du kannst aber prinzipiell beliebige Lavalier Mikrofone nutzen.

Dies ist die flexibilität, welche ich so am iRAY DW30 mag!

Auch kannst Du das Set an diversen Endgeräten, Kameras, Smartphones, PCs nutzen. Die Funkverbindung war in meinem Test absolut problemlos und die integrierten 8GB Speicher als “Backup” hervorragend!

7RYMS iRAY DW30 Lavalier Mikrofon Wireless für Kamera, iPhone,...

  • Guter bis sehr guter Klang der Mikrofone
  • Praktisches Display
  • Sehr praktische Ladebox
  • Gute Akkulaufzeit
  • Flexible Nutzung an diversen Endgeräten
  • 8GB interner Speicher für Aufnahmen
  • Schickes Design
  • Optional auch mit Lavalier Mikrofon nutzbar
  • Sehr stabile Funkverbindung
  • Rauschen unproblematisch
  • Beiliegende, optionale Lavalier Mikrofone mittelmäßig

Ein weiterer dicker Pluspunkt ist die Ladebox. Diese vermisse ich so sehr bei meinem deutlich teureren Sennheiser System. Du kannst Dir so immer sicher sein das dein Equipment sicher gelagert und geladen ist. Alternativ kannst Du alles aber auch via USB C laden.

Kurzum, die 7RYMS iRAY DW30 kabellosen Mikrofone sind aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

7RYMS iRAY DW30
POSITIVE
Guter bis sehr guter Klang der Mikrofone
Praktisches Display
Sehr praktische Ladebox
Gute Akkulaufzeit
Flexible Nutzung an diversen Endgeräten
8GB interner Speicher für Aufnahmen
Schickes Design
Optional auch mit Lavalier Mikrofon nutzbar
Sehr stabile Funkverbindung
Rauschen unproblematisch
NEGATIVE
Beiliegende, optionale Lavalier Mikrofone mittelmäßig
90

Eine top High End Powerstation mit LiFePO4 Zellen, VOLTERO PS24 Test

VOLTERO bietet mit der PS24 eine High End Powerstation an! Diese fasst satte 2200Wh und bietet über vier Steckdosen 2400W konstante Leistung.

Hinzu kommen 4x USB A Ports, 2x USB C Ports und diverse DC Ausgänge. Das ganze kommt aber auch zu einem kräftigen Preis. So verlangt VOLTERO derzeit rund 1700€ für die Powerstation, was aber mit vergleichbaren Modellen eigentlich in Ordnung geht.

VOLTERO PS24 Test Review

Aber natürlich nur dann, wenn auch die Leistung stimmt. Schauen wir uns genau dies im Test an! Kann die Powerstation überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an VOLTERO für das zur Verfügung stellen der PS24 für diesen Test.

 

Die VOLTERO PS24 Powerstation im Test

Die VOLTERO PS24 ist ein ziemlicher Brocken! Suchst Du eine Powerstation für den regelmäßigen Transport, dann ist diese vielleicht nicht die beste Wahl.

VOLTERO PS24 Produktbild

So bringt die PS24 satte 20,7 KG auf die Waage und misst 420 x 270 x 313 mm. Diese Werte sind aber im Anbetracht der Kapazität von 2200Wh auch nicht übermäßig hoch.

Erfreulicherweise ist die Haptik bzw. die Verarbeitungsqualität auch überdurchschnittlich. So wirkt die PS24 ein Stück wertiger als die anderen VOLTERO Powerstations. Vermutlich einfach, da der Kunststoff hier eine größere Last tragen muss.

VOLTERO PS24 Produktbild

Aufgrund des hohen Gewichts nutzt VOLTERO auch gleich zwei Tragegriffe, eine gute Entscheidung! So blöd es klingt, mit gefällt gut, dass die Oberseite der Powerstation flach ist! Dies erlaubt es beispielsweise Powerbanks, Smartphones, Notebooks usw. auf die Powerstation zu legen. während Du diese lädst.

Die Ausgänge der Powerstation finden wir auf der Front, genau wie alle Tasten und das Display. Die Eingänge sind allerdings an der Seite unter einer Klappe angebracht. Hier finden wir gleich vier Ports.

VOLTERO PS24 Lieferumfang

So liegen mit im Lieferumfang der VOLTERO PS24 gleich zwei Netzteile, wie auch vier Solarpanel Adapterkabel. Ja Du kannst bis zu vier Solarpanels mit der Powerstation verbinden.

 

Anschlüsse der VOLTERO PS24

Folgende Anschlüsse besitzt die VOLTERO PS24:

  • 4x 230V Schuko-Steckdose mit maximal 2400W konstanter Leistung (5000W Spitzenleistung)
  • 3x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB A 5V/2,4A
  • 2x USB C – Power Delivery 60W
  • 2x DC Ausgang 12V/10A
  • 1x KFZ “Zigarettenanzünder” Ausgang 12V/10A

Dies ist an sich eine Ausstattung, die dicht an perfekt ist! 4x Steckdosen, 4x USB A und 2x USB C, genau wie ein Zigarettenanzünder Anschluss für Kühlboxen usw. ist super!

VOLTERO PS24 Front

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dass die USB C Ports “nur” 60W haben und nicht 100W.

Die Powerstation besitzt gleich vier Eingänge!

  • 2x 7909 DC Eingänge (bis zu 200W)
  • 2x Anderson Inputs (bis zu 500W)

Die beiden 7909 DC Eingänge sind für die beiden Netzteile die mit im Lieferumfang liegen. Allerdings kannst du über alle vier Ports auch Solarpanels verbinden.

Mit im Lieferumfang liegen vier Adapterkabel auf normale MC4 Stecker! Du kannst mit der VOLTERO PS24 Standard Solarpanels mit 12-45V nutzen!

 

Mit LiFePO4 Akkuzellen

Die PS24 setzt auf LiFePO4 Akku Zellen (19,2V, 6 Zellen in Reihe). Aber was ist LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator, welche eine aktuelle Akkutechnologie ist.

LiFePO4 Akkus haben verglichen mit Lithium Ionen Akkus einige Vorteile, aber auch Nachteile.

Auf Seiten der Vorteile haben wir primär:

  • Eine deutlich höhere Haltbarkeit (2000+ Zyklen)
  • Eine höhere Sicherheit

LiFePO4 Akkus haben eine sehr hohe Zyklenleistung. Ich konnte bei Voltero keine Angabe zur Zyklenfestigkeit finden, aber bei bei solchen Akkus ist 2000 das Minimum, die meisten Akkus kommen aber auf +- 3000 Zyklen, was verglichen mit den 500-1000 von normalen Lithium Ionen Akkus schon ein dickes Ding ist!

VOLTERO PS24 Outdoor

Zudem sind LiFePO4 Akkus deutlich “robuster”. Diese können weniger leicht in Flammen aufgehen bzw. gar nicht. LiFePO4 können sich nicht selbst entzünden, was diese um einiges sicherer macht als Lithium Ionen Akkus.

Allerdings hat dieser Akku Typ auch Nachteile. So sind LiFePO4 Akkus bei gleicher Kapazität größer und schwerer als Lithium Ionen Akkus.

Zudem dürfen LiFePO4 Akkus nicht bei unter 0 Grad geladen werden. Dennoch ist dies für Powerstations die ideale Akku-Technologie.

 

Das Display

Auf der Front der Powerstation findest Du ein großes Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Verbliebene Ladedauer / Restlaufzeit
  • Leistung in Watt eingehend
  • Leistung in Watt ausgehend
  • Welche Anschlüsse gerade aktiv sind
  • Fehler Codes

Dieses ist nicht übermäßig aufwändig, aber es macht was es soll. Die Genauigkeit der angezeigten Werte war Ok, aber auch nicht ganz “on point”. Ich hatte eine Abweichung von ca. 10%, meist nach unten hin.

Auch zeigt das Display, wenn die Powerstation zu 100% voll ist, keine “Eingangsleistung” mehr an, auch wenn diese gerade noch lädt (beispielsweise beim parallelen Laden/Entladen). Erst wenn der Ladestand auf 99% oder niedriger sinkt, werden wieder Werte angezeigt.

Du wirst bei der PS24 oft den Fehlercode E02 sehen. E02 bedeutet aber einfach “Akku Leer”.

 

Wie testet techtest.org Powerstations? 

Ich habe mittlerweile für Techtest.org mehr als ein duzend Powerstations getestet. Neben der ersten optischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein. 

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend wird die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse entladen, wieder geladen usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh) welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw. 

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen machen. 

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können. 

Anschließend folgt ein Praxis Test, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften. 

 

Die Kapazität

Voltero verspricht bei der PS24 eine Kapazität von 2200 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
DC 12V/5A 1999 91%
USB C 60W 1934 88%
AC 300W 2016 92%
AC 1800W 1964 89%

 

Die Kapazität schwankt in meinem Test zwischen 1934 Wh und 2016 Wh, was ein sehr gutes Ergebnis ist!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks und Powerstations bezieht sich in 99% der Fälle auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Also hier werden wir 2200 Wh LiFePO4 Zellen haben. Allerdings ist das Entladen nicht zu 100% effizient!

So benötigt die Elektronik, das Display, der Lüfter usw. auch Energie, was die Effizienz senkt. Daher kannst Du auch damit rechnen, dass ein super langsames Entladen, beispielsweise bei 10W über die Steckdosen, super ineffizient ist. Dies ist aber normal!

Wir erreichen hier über 90% der Herstellerangabe, was weit überdurchschnittlich ist!

 

Die Steckdosen

Die VOLTERO PS24 besitzt vier Steckdosen, die gemeinsam konstant bis zu 2400 W liefern können.

Hierdurch sind diese sehr leistungsfähig und Du kannst praktisch alle Geräte an den Steckdosen betreiben. Natürlich bieten diese auch eine reine Sinuswelle.

In meinem Test gab es überhaupt keine Probleme in Kombination mit PCs, Heizlüftern und Akkuladegeräten.

Prinzipiell kannst Du die Powerstation auch als USV nutzen, also gleichzeitig laden und entladen. Die Umschaltzeit war hier in meinem Test mit meinen PCs unproblematisch.

Es kann beim “Umschalten” zwischen Netzbetrieb und Akkubetrieb bei Powerstations immer eine kurze Verzögerung geben in welcher die Spannung an den Ports einbricht. Manche Geräte reagieren hier sensibler, andere weniger.

In meinem Test hatten meine PCs keine Probleme, es kann bei dir und deinen Geräten aber vielleicht anders aussehen.

Allerdings würde ich die VOLTERO PS24 eh nur semi als USV empfehlen. Klar, beim Solarladen passt das, aber als “Stationäre” USV gibt es bessere Modelle. Zum einen haben wir eine maximale Eingangsleistung von +- 400W über die zwei Netzteile.

Nach Abzug der Effizienz solltest du also im USV Betrieb nicht mehr als konstant um die 300W aus der Powerstation ziehen.

Auch die Effizienz ist eher mäßig, gerade bei niedrigen Lasten, was aber auch nicht ungewöhnlich ist.

Kurzum, die Steckdosen funktionieren problemlos, aber als “gesonderte” USV würde ich die VOLTERO PS24 trotz guter Umschaltzeiten nicht nutzen. Aber ein gleichzeitiges Laden und Nutzen, gerade beim Laden via Solar, ist an sich problemlos möglich.

 

Die USB Ports

Ich bin ein großer Fan wenn Powerstations leistungsfähige USB Ports besitzen. Die VOLTERO PS24 besitzt auch 2x 60W USB C Ports. Etwas schade, dass dies keine 100W Ports sind, aber 60W reicht in der Regel für die meisten Geräte bereits gut aus.

Genau genommen stimmt die Angabe von 60W hier aber nicht, denn wir haben 2x 65W.

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/3,25A

Du kannst auch beide Ports gleichzeitig voll nutzen!

Zudem unterstützen die USB C Ports beide PPS mit 5-11V bei 3A. Hierdurch können diese auch Samsung Smartphones mit bis zu 25W laden.

VOLTERO PS24 USB Ports

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Laden der Voltero PS24

Du kannst die PS24 über drei Methoden laden.

  1. Über die beiliegenden Netzteile
  2. Über einen 12/24V Zigarettenanzünder
  3. Via Solar

Prinzipiell besitzt die Powerstation vier Anschlüsse, über welche Du diese laden kannst. So kannst Du theoretisch vier Solarpanels mit 12-45V und 2x 200W + 2x 500W anschließen. Laut Hersteller liegt das Maximum bei 1000 W,  ich habe aber nicht genug Solarpanels um dies zu testen.

VOLTERO PS24 via Solar Laden

Ich habe die Powerstation an einem normalen 100W Solarpanel (18V) ausprobiert und diese schaffte es im April mit bis zu 86W an dem 100W Panel zu laden. Dabei hat dieser auch bei Schattenwurf usw. sauber hoch und herunter geregelt. Der verbaute Ladecontroller scheint also fähig zu sein.

Die Ladedauer schwankt dabei natürlich massiv je nach Sonneneinstrahlung, Solarpanels usw.

Mit im Lieferumfang liegen 2x 200W Netzteile. Du musst beide nicht nutzen, aber dies halbiert natürlich die Ladezeit.

Mit einem Ladegerät benötigt die Powerstation ca. 13:45h für eine vollständige Ladung. Mit 2 Ladegeräte dauert es mit 7 Stunden ca. die Hälfte der Zeit.

Rund 7 Stunden sind “Ok” für eine Powerstation dieser Größe, aber auch nicht rekordverdächtig schnell.

 

Ladeeffizienz und Standby Verbrauch

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz. Also das Verhältnis aus benötigter Energie für das 0% auf 100% Laden der Powerstation im Verhältnis zur später nutzbaren Energie.

Folgende Energie benötigte die Powerstation laut meiner Messung zum vollständigen Laden.

  • AC Laden mit einem Netzteil: 2754 Wh
  • AC Laden mit zwei Netzteilen: 2736 Wh
  • DC Laden 120W: 3011 Wh

Ok, warum ist das DC Laden so viel ineffizienter? Normalerweise sollte dieses effizienter sein.

Die VOLTERO PS24 hat mit rund 11W einen recht hohen Standby Verbrauch, wenn diese eingeschaltet und mit dem Netz verbunden ist. Da das DC Laden mit 120W hier so viel länger gedauert hat, kam dieser Standby Verbrauch vermutlich deutlich mehr zu tragen.

Daher vermute ich auch, dass das Laden mit zwei Netzteilen etwas effizienter war als mit einem Netzteil, da dies schneller geht.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC Laden 1x 200W Netzteil 73% 70%
AC Laden 2x 200W Netzteilen 74% 73%
DC Laden 67% 64%

 

Daraus ergibt sich eine Ladeeffizienz im Bereich von 74% bis 64%. Dies ist Ok! Alles im Bereich von +- 70-75% ist für eine Powerstation ein guter Wert. Werte darüber hinaus sind eher selten. Hier passt also die PS24.

 

Testfazit zur VOLTERO PS24

Die VOLTERO PS24 ist ein Koloss! Über 2 KWh echte nutzbare Kapazität, 4x Steckdosen mit bis zu 2400W, 4x Ladeeingänge und LiFePO4 Akku Zellen, was kann man sich mehr wünschen?

Dabei hat VOLTERO bei der PS24 auch in der Praxis einen hervorragenden Job gemacht. Sicherlich das wichtigste ist die Kapazität. Hier konnte ich zwischen 1934 Wh und 2016 Wh messen. Für eine Powerstation eine sehr ordentliche Kapazität!

Erfreulicherweise nutzt Voltero dabei LiFePO4 Akku Zellen, welche verglichen mit Lithium Ionen Akkus deutlich haltbarer (über 3000 Zyklen) und sicherer sind.

Dies hilft auch bei der Eignung als Puffer-Speicher oder USV. Grundsätzlich ist die Powerstation auch ganz gut als Solar Pufferspeicher geeignet. Dies natürlich in einem kleinen Umfang, beim Camping, im Gartenhaus usw.

So kannst Du bis zu 4 Solarpanels an der Powerstation anschließen, mit theoretisch 2x 200W + 2x 500W. Ich habe im Test allerdings nur ein Solarpanel ausprobiert, welches aber tadellos und mit guter Leistung funktionierte. Der verbaute MPPT Ladecontroller scheint recht gut zu sein.

Neben den vier Eingängen haben wir eine großzügige Ausgangs-Ausstattung. Alleine die vier Steckdosen sind klasse, welche mit 2400W praktisch für alle Anwendungen ausreichend Leistung haben. Du könntest einen Grill an der Powerstation betreiben, nicht das ich das empfehlen würde, aber es würde gehen.

Auch ist die PS24 prinzipiell als USV nutzbar. In meinem Test waren die Umschaltzeiten soweit ok. Allerdings ist dies nicht die aller effizienteste Powerstation in diesem Bereich und auch effektiv nur bis ca. 300-350W als USV nutzbar.

Kommen wir damit auch zum größten Negativpunkt, dem Aufladen. VOLTERO legt 2x 200W Ladegeräte bei. Dies finde ich verglichen mit einem integrierten Netzteil etwas “unpraktisch”. Zudem dauert das Laden mit 7 Stunden auch etwas länger. Dies machen beispielsweise Powerstations von EcoFlow mit ihrem integrierten Netzteil besser.

Pluspunkte gibt es wieder für die USB C Ports (wenn auch nur 60W), das brauchbare Display und den vernünftigen Lüfter, welcher in der Regel nicht brüllend laut ist.

Kurzum, abseits von der etwas “uneleganten” zwei Netzteil Lösung zum Laden der Powerstation ist die VOLTERO PS24 aus meiner sicht ziemlich perfekt. Gerade wenn Du Funktionen wie App Support nicht benötigst und es dir primär um die Kernfunktion geht, viel Kapazität, viele Anschlüsse und haltbare Akkuzellen, dann ist die VOLTERO PS24 eine sehr gute Wahl!

VOLTERO PS24
POSITIV
Sehr hohe Kapazität mit bis zu 2016 Wh
4x Steckdosen mit 2400W
Ein nützliches Display
Gute Umschaltzeiten (USV)
Gut via Solar Ladbar (Adapterkabel auf universelle Solarpanels liegen bei)
2x 60W USB C Ports mit PPS
0% auf 100% in 7 Stunden geladen
NEGATIV
AC Laden mit zwei Netzteilen etwas unelegant
Nur bedingt als USV empfehlenswert
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Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe, wer entrauscht am besten?

Der Kampf der KI gestützten Fotobearbeitung geht in die nächste Runde. Hattest Du bisher ein stark rauschendes Bild musstest Du damit leben oder Programme wie Topaz Photo AI oder DXO PureRAW 3 nutzen.

Beide sind in der Lage das Rauschen in Bildern massiv zu reduzieren! Allerdings schlägt nun Adobe zurück! In der neusten Version von Photoshop und Lightroom bietet Adobe das erste mal eine KI unterstützte Rauschreduzierung an.

Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe

Spannend!

Hier stellt sich aber die Frage wie gut ist diese? Um diese Frage zu klären, schicke ich Adobe Lightroom, Topaz Photo AI und DXO PureRAW 3 in den Vergleich.

Welches Programm kann besser das Rauschen reduzieren?

 

Eine kurze Übersicht

Adobe Lightroom und Photoshop muss ich dir vermutlich nicht mehr erklären. Bei beiden handelt es sich um vollständig ausgebaute Foto-Bearbeitungsprogramme bzw. bei Lightroom um ein Programm zur Fotoverwaltung.

Lightroom

Die KI unterstützte Rauschreduzierung ist hier nur ein weiteres “Modul”.

Etwas anders sieht es bei DXO PureRAW 3 aus. Dieses ist mehr oder weniger nur für die Rauschreduzierung gemacht.

DXO PureRAW 3

Du lässt deine Bilder von PureRAW 3 verarbeiten und bearbeitest diese dann in anderen Programmen weiter.

PureRAW 3 kann allerdings Bilder auch gezielt nachschärfen, Verzerrungen und andere “Schwächen” der Linse korrigieren. Hierfür hat DXO eine Datenbank für welche die jedes einzelne Linsenmodell getestet haben und entsprechend ein Profil erstellt wurde.

Ähnlich wie auch PureRAW 3 ist Topaz Photo AI kein Bildbearbeitungsprogramm. Dieses besteht aber aus mehreren Modulen, wie der “Gigapixel” KI, welche die Auflösung von Bildern erhöht usw.

Topaz Photo AI

Wir konzentrieren uns hier aber auf das Feature zum KI Unterstützten entrauschen von Bildern.

 

Verarbeitungszeit

Alle drei Programme benötigen mehr oder weniger viel Zeit um die Bilder zu verarbeiten. Ich habe jeweils 25 Bilder mit den drei Programmen verarbeitet, an folgendem PC.

  • AMD Ryzen 7950X
  • 64GB RAM
  • Nvidia RTX 3060Ti
  • Windows 11

Die Programme können jeweils sowohl die CPU wie aber auch die Grafikkarte zur Verarbeitung der Aufnahmen nutzen. Die Verarbeitung via CPU dauert in der Regel um einiges länger!

Bei DXO PureRAW und Topaz Photo AI kannst Du mehrere Bilder auf einmal verarbeiten. Bei Lightroom nur eins. Im Schnitt benötigen die Programme bei mir folgende Zeit für die Verarbeitung einer Aufnahme:

  • Adobe Lightroom – 31 Sekunden
  • DXO Pure RAW 3 – 18 Sekunden
  • Topaz Photo AI – 10 Sekunden

Damit ist Topaz Photo AI überraschenderweise das schnellste Programm! Dieses scheint auch die Grafikkarte am stärksten zu nutzen.

 

Am Ende ein DNG

Zwar kannst Du bei PureRAW 3 und Topaz Photo AI Bilder auch als JPG speichern, aber im besten Fall willst Du diese mit einem RAW Bild füttern und am Ende als DNG ausgeben lassen.

DNG ist so etwas wie ein universelles RAW Format. Dieses beinhaltet also weiterhin alle Bildinformationen und ist optimal für das weiter Bearbeiten des Bilds.

Allerdings werden die verarbeiteten Bilder um einiges größer! Hier z.B. 25 Bilder:

  • Originale – 1,32 GB
  • Topaz Photo AI – 7,20 GB
  • DXO Pure RAW 3 – 3,67 GB
  • Lightroom – 5,1GB

 

Wie gut werden die Bilder?

Alle drei Programme liefern eine massive Verbesserung des Rauchverhaltens, egal bei welchem ISO Wert. Selbst bei ISO 100 gibt es eine merkbare Verbesserung der Grundstruktur.

Dies auch in der Regel, ohne dafür “einen Preis zu zahlen”. Gerade die Rauschreduzierung von DXO und Adobe haben im Kern keinen Nachteil!

Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe,
Links Adobe, rechts Original
Topaz Photo AI vs. DXO PureRAW 3 vs. Adobe,
Links DXO, rechts Topaz

100% der Bilder, die ich mit beiden verarbeitet habe, sahen am Ende besser aus als das Original.

Links Adobe, rechts Original
Links DXC. rechts Topaz

 

Tendenziell ist dabei die Rauschreduzierung von Adobe am “leichtesten”. Ich hatte diese für den Test auch “nur” auf 50 gestellt. Aber auch auf höheren Stufen bleibt diese tendenziell etwas “leichter” als DXO oder Topaz Photo AI.

Links Adobe, rechts Original
Links DXO, rechts Topaz

 

DXO PureRAW und Topaz Photo AI tun sich nicht viel. Mal ist der eine besser, mal der andere. Topaz Photo AI ist tendenziell bei “extremeren” Bildern etwas besser (ISO 5000+) bzw. stärker.

Auch schärft Topaz Photo AI teils etwas mehr nach, teils etwas weniger. Topaz ist hier einfach etwas weniger konstant als Adobe oder DXO.

Links Adobe, rechts Original
Links DXO, rechts Topaz

Die Ergebnisse schwanken von extrem gut zu schlechter als die beiden anderen. Eventuell kannst Du hier mit den “Feineinstellungen” bei Topaz mehr herausholen.

Links Adobe, rechts Original (im Regen aufgenommen)
Links DXO, rechts Topaz (im Regen aufgenommen)

Besser als das Original sind aber alle.

 

Andere Farben?

Bei normalen Bildern verändern sich die Farben bei Adobe und DXO zum Original RAW nicht!

Lediglich bei extremen Low Light Bildern konnte Adobe und DXO Farben besser herausarbeiten, siehe hier:

Topaz Photo AI hingegen tanzt etwas aus der Reihe und neigt dazu, Farben zu verstärken.

Dies ist eine einfache Anpassung der Sättigung, welche ich weder positiv noch negativ bewerten würde.

 

Topaz Photo AI teils etwas wild!

Im Kern scheint der Algorithmus von Adobe und DXO recht ähnlich zu sein. Topaz Photo AI unterscheidet sich hier doch etwas mehr von den beiden. ich vermute Topaz nutzt am meisten eine echte KI.

Diese scheint auch teils Teile der Bilder komplett zu “tauschen”. Siehe hier:

Links Adobe, rechts Topaz

Hier ist die Schrift des Eitorf-Logos regelrecht ausgetauscht. Auch an anderen Stellen wirkt es so als würde die KI Dinge im Bild gegen etwas KI generiertes austauschen, was zwar die Schärfe und Klarheit massiv erhöht, aber meist künstlich aussieht.

Bei manchen Bildern ist dieser Effekt extrem, bei anderen fast gar nicht vorhanden. Und ja ich habe nachgesehen, dass ich hier nur die Rauschminderung in Topaz Photo AI aktiv hatte!

Links Topaz, rechts Original Achte auf die Metallgitter und den Mast der Ampel

Unter anderem aus solchen Gründen musst Du bei Topaz Photo AI auf Bild zu Bild Basis entscheiden, ob das Ergebnis taugt.

Adobe und DXO zeigten im Test kein solches Verhalten!

 

Video

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Fazit, welches Programm hat die beste Rauschreduzierung

Adobe hat einen sehr guten Job bei seiner neuen Ki unterstützten Rauschreduzierung gemacht!

Diese verbessert das Bildrauschen sehr deutlich, genau wie die Grundstruktur, ohne dabei Details oder Schärfe zu kosten. Selbst bei Bildern mit ISO 100 gibt es eine deutlich verbesserte Struktur, gerade vom Bokeh.

In Kern kannst Du also bei allen Bildern eine Verbesserung durch diese Rauschreduzierung erwarten, ohne irgendwelche Nachteile, abseits von der Zeit welche die Verarbeitung benötigt.

DXO PureRAW 3 liefert sehr ähnliche Ergebnisse! Was Farbe und Grundstruktur angeht, sind Adobe und DXO wirklich sehr dicht beieinander. Tendenziell ist aber PureRAW 3 etwas stärker und hat die bessere Linsenkorrektur.

DXO PureRAW 3 reduziert das Rauschen etwas mehr, ist aber was die Artefaktbildung vielleicht minimal „aggressiver“. Ich würde sagen, Adobes Rauschreduzierung ist sehr ähnlich DXO PureRAW 2 bzw. dem alten „Algorithmus“.

Allerdings sehe ich PureRAW 2/3 dennoch leicht vor Adobe!

Topaz Photo AI ist wieder ein etwas anderes Biest. Topaz Photo AI arbeitet tendenziell aggressiver und offensichtlicher als die beiden anderen. Rauschen wird noch etwas stärker reduziert, es wird deutlich stärker nachgeschärft, Farben werden satter und teils werden Bildelemente durch KI generierten Inhalt getauscht (meine Vermutung), aber im Gegenzug haben wir auch mehr Artefaktbildung.

Teils liefert Topaz Photo AI klar die besten Ergebnisse, teils sehen diese aber falsch oder künstlich aus. Topaz Photo AI schwankt hier extrem! Während DXO und Adobe eine konstante Verbesserung liefern.

Daher mein Fazit, hast Du ein Bild welches völlig kaputt ist, dann ist Topaz Photo AI deine beste Chance das Bild zu retten.

Hast Du ein Bild welches halbwegs brauchbar bis gut ist, dann wird DXO PureRAW die besten und konstantesten Ergebnisse liefern, gefolgt von Adobe. Beide kannst Du blind auf Bilder anwenden, ohne Sorgen zu haben, etwas zu verschlimmbessern. Bei Topaz Photo AI musst Du da mehr aufpassen.

Der Edifier MS50A im Test, toller Klang und Semi-Smart?

Edifier bietet mit dem MS50A einen interessanten, vernetzten Lautsprecher an. Edifier wirst du vielleicht schon von den sehr guten und vor allem preis/leistungsstarken Regal-Lautsprechern kennen, welche sich gerade als PC-Lautsprecher anbieten.

Der MS50A weicht von diesem Konzept etwas ab, denn bei diesem haben wir einen vernetzten Lautsprecher, der via Bluetooth oder WLAN mit Signal versorgt wird. Dabei ist der Lautsprecher zu Spotify-Connect, Alexa Connect und Apple Airplay kompatibel.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist die Anbindung zu diversen “Smarten” Diensten? Wie steht es um den Klang? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Edifier für das Zurverfügungstellen des MS50A für diesen Test.

 

Der Edifier MS50A im Test

Der Edifier MS50A ist ein ca. 21,3 x 14,8 x 14,8 cm großer “Regellautsprecher”. Dieser setzt auf das typische Edifier Design.

So besteht das Äußere des Lautsprechers aus Holz und Edifier versteckt dies auch nicht. Der Lautsprecher ist in Holzfarbe + schwarz gehalten.

Auf der Front befinden sich zwei Treiber unter einer Stoff-Abdeckung, welche sich (leider) nicht entfernen lässt. Auf der Oberseite haben wir eine Kunststoff-Abdeckung mit den Tasten.

Neben dem Einschalter findet sich hier Play/Pause, Lauter, Leiser und eine Funktionstaste.

Auf der Unterseite haben wie den Anschluss für das Netzkabel. Ansonsten besitzt der Lautsprecher keine Anschlüsse.

 

Was kann der Edifier MS50A?

Der Edifier MS50A ist blöd gesagt nur ein “Satelitt” für andere Dienste. So kannst Du mit dem MS50A Solo praktisch nichts anfangen. Es gibt kein integriertes Webradio oder Ähnliches.

Viel mehr musst du Musik von anderen Diensten an den Lautsprecher streamen. Hier unterstützt dieser:

  • Apple AirPlay
  • Amazon Alexa (Works with Alexa)
  • TIDAL Connect
  • Spotify Connect
  • Bluetooth

Nutzt du keinen dieser Dienste, dann bringt der MS50A dir effektiv nichts bzw. du kannst ihn nur als Bluetooth Lautsprecher nutzen.

Ansonsten kannst du Musik via AirPlay, TIDAL/Spotify Connect auf den Lautsprecher streamen. In Spotify wird der MS50A beispielsweise nach der Einrichtung einfach als Wiedergabe Ziel erkannt, ohne zusätzliche Einrichtung.

Aber was ist mit Alexa? Im Edifier MS50A sind keine Mikrofone verbaut! Du kannst aber den Lautsprecher mit deinem Amazon Account verknüpfen, um dann Musik von anderen Echo Geräten auf dem Edifier MS50A wiederzugeben.

So könntest du beispielsweise einem Amazon Echo Dot in einem anderen Raum sagen, dass er Musik auf dem MS50A wiedergeben soll.

Ich sehe den Edifier MS50A um ehrlich zu sein eher als AirPlay oder Spotify Connect Ziel.

 

Klang des Edifier MS50A

Im Edifier MS50A werkeln zwei Treiber, ein Hoch und ein Tieftöner. Ich war hier offen gesagt vom Klang positiv überrascht!

Der MS50A klingt erstaunlich gut! Gerade der Bass und Tiefgang ist sehr beachtlich, aber gehen wir geordnet vor.

Die Höhen des Lautsprechers sind tadellos. Diese sind schön brillant, sauber und klar. An den Höhen ist absolut nichts auszusetzen, sie sind dicht an der Perfektion, für einen Lautsprecher dieser Klasse.

Die Mitten sind unspektakulär. Diese sind ok, Stimmen werden gut wiedergegeben, aber die Mitten sind auch nicht übermäßig voll.

Die größte Überraschung war der Bass. Der MS50A hat einen erstaunlich kräftigen und satten Bass! So produziert dieser sowohl bei niedrigen wie auch bei höheren Lautstärken einen spürbaren “Druck” und “Wums”. Dabei ist sogar der Tiefgang des Lautsprechers beachtlich.

Unterm Strich bin ich also klanglich mit diesem sehr zufrieden. Selbst bei höheren Pegeln macht der MS50A einen wirklich beachtlichen Job! Auch wenn nicht direkt vergleichbar, aber ich sehe den MS50A klanglich vor den Edifier Studio R1700BT, was ich nicht erwartet hätte.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Abschluss noch ganz kurz auf den Stromverbrauch zu sprechen:

  • Ein und in Bereitschaft ca. 2,6W
  • Musik bei normaler Lautstärke ca. 3W
  • Musik bei hoher Lautstärke ca. 6-10W
  • „Komplett Aus“ ca. 0,4W

 

Fazit

Starten wir direkt mit dem größten Pluspunkt ins Fazit. Klanglich ist der Edifier MS50A über jeden Zweifel erhaben! Wir haben tolle Höhe und einen erstaunlich guten und tiefen Bass.

Der Edifier MS50A macht Spaß! Auch bei höheren Lautstärken zeigt der Lautsprecher eine gute Figur. Sicherlich ist dies kein “Party Lautsprecher”, aber für ein Modell dieser Klasse ist er ganz klar überdurchschnittlich!

Er muss sich auch nicht hinter den Amazon Echo Modellen verstecken, ganz im Gegenteil! Dabei ist der Lautsprecher schön kompakt und „wohnzimmerfreundlich“ im von Edifier bekannten Holz-Look designt.

Lediglich über den Funktionsumfang können wir etwas streiten. Der Edifier MS50A kann von sich aus keine Musik wiedergeben, wir haben kein integriertes Webradio oder Ähnliches.

Du musst über Apple AirPlay, Amazon Alexa, TIDAL Connect, Spotify Connect oder Bluetooth Musik an den Lautsprecher streamen.

Dies funktioniert tadellos, aber du musst hier natürlich schauen, inwieweit sich der Edifier MS50A so in deinen Alltag einfügt. Für Alexa haben wir hier beispielsweise keine Mikrofone integriert. Du kannst nur von anderen Alexa fähigen Geräte auf den Edifier MS50A streamen. Aus Datenschutz-Sicht sicherlich spannend, aber weniger komfortabel.

Nutzt du regelmäßig AirPlay oder Spotify Connect und du suchst einen klanglich starken Lautsprecher, welcher preislich nicht zu teuer ist, dann kann der Edifier MS50A für dich das richtige sein.

Ladegeräte für die Nintendo Switch (OLED)?! Was gilt es zu beachten und welche Ladegeräte sind zu empfehlen? Update 2023

Die Nintendo Switch ist eine klasse Konsole, welche aber mit ihrem USB C Port und wie diese geladen wird für viel Verwirrung sorgt.

Versuchen wir diese Verwirrung vielleicht etwas aufzulösen. Wie wird die Nintendo Switch geladen und was für ein Ladegerät benötigt man für diese?

nintendo switch oled laden 3

Finden wir es heraus!

 

Die Nintendo Switch und das Aufladen

Beginnen wir mit der Haben- Situation. Nintendo hat der Switch einen USB C Port verpasst und legt auch ein USB C Netzteil bei, welches 1,5A bei 5V bzw. 2,6A bei 15V liefern kann.

Nintendo setzt hier allerdings nicht auf ein eigenes Ladesystem, sondern nutzt den USB Power Delivery Standard. USB Power Delivery ist ein Ladestandard ähnlich wie Quick Charge. Nicht nur Nintendo nutzt diesen Standard, auch Apple, Dell, Google und viele weitere unterstützen diesen.

Jedoch kann die Switch auch ganz klassisch mit einem normalen Ladegerät geladen werden.

USB Power Delivery bietet verschiedene Leistungs und Spannungsstufen. Die unterste Klasse wären die 18W Modelle, dann 30W, 45W, 60W 85W usw. Je nach „Stufe“ bringen die Ladegeräte unterschiedliche Spannungen mit. 18W USB Power Delivery Ladegeräte haben meist 5V und 9V, 30W+ Modelle 5V, 9V, 12V, 15V und 20V.

Macht euch hier keinen Kopf, die Spannungen werden automatisch eingestellt, hier kann nichts schief gehen. Wichtig ist nur zu wissen das 18W USB PD Netzteile meist nicht den vollen Umfang an Spannungen unterstützen.

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Wie heißt es manchmal so schön, ein Video sagt mehr als 1000 Worte. Hier die wichtigsten Infos aus diesem Artikel in Video-Form.

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Wie schnell lädt die Nintendo Switch?

Schauen wir uns einmal an wie schnell die Switch so lädt.

Nintendo Switch Ladetempo

Verbindet Ihr die Nintendo Switch mit einem normalen USB Ladegerät oder Powerbank (mit einem USB C zu USB A Kabel) erreicht diese in der Spitze ca. 7,2W (5V / 1,42A) bzw. 9,6W (5V 1,9A) mit eingeschaltetem Bildschirm. Wie stark hier der Unterschied ist hängt etwas von Ladestand des Akkus ab.

Nintendo Switch Und Das Aufladen 3

Nintendo Switch Und Das Aufladen 1

Verbindet Ihr die Switch mit einem USB Power Delivery Ladegerät, das mindestens 30W besitzt, dann steigt der Ladestrom auf +-11,2W (15V 0,75A) bzw. +-18,9W (15V / 1,26A) an. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle ob wir das originale Ladegerät oder ein 3. Anbieter Ladegerät mit USB Power Delivery nutzen. Die Switch unterscheidet hier nicht. Bei unter 30W Leistung und dem fehlen einer 15V Spannungsstufe (was bei 18W USB Power Delivery Ladegeräten üblich ist) nutzt die Switch die 9V Spannungsstufe. Es wird hier ein höheres Tempo als beim normalen Laden erziehlt, aber auch nicht das volle Tempo.

In Spielen verändert sich die Leistungsaufnahme nicht groß. Hier wird einfach der Akku parallel langsamer geladen, vermutlich auch aufgrund der Hitzeentwicklung.

 

Nintendo Switch OLED (Update)

Mittlerweise hat Nintendo mit der Switch OLED eine neue Version auf den Markt gebracht. Diese ist zwar kein direktes Upgrade, aber doch eine größere Hardware Veränderung.

Hat sich hier etwas beim Thema laden verändert? Die Nintendo Switch OLED wird genauso wie die original Nintendo Switch mit einem 5V/1,5A bzw. 15V/2,6A Ladegerät ausgeliefert.

nintendo switch oled laden 1

Dies hört auf die Versionsnummer HAC-A-ADHDD-EUR-C1, die alte Version war die C0. Dies ist also erst einmal keine gravierende Veränderung. Auch der Akku ist bei beiden Konsolen gleich groß geblieben.

switch oled ladestrom

Die Switch OLED benötigt im allgemeinen etwas weniger Energie. Maximal nimmt die Switch OLED aber ca. 15W auf (Handheld Modus).

Was aber das sonstige Verhalten angeht ist die Switch OLED der normalen Switch ähnlich. Allerdings scheint die neue Switch etwas flotter auch an 18W USB PD Ladegeräten zu laden.

 

Das passende Ladegerät für die Switch

Grundsätzlich könnt Ihr die Nintendo Switch an jedem Ladegerät/Powerbank laden das 5V/2A oder mehr liefern kann. Hier gilt mehr ist besser! Es ist also kein Problem, wenn Ihr ein 3A Ladegerät für die Switch verwendet, es sollte nur nicht schwächer als 2A sein.

Wenn Ihr ein „Schelladegerät“ für die Switch wollt, wird die Auswahl etwas kleiner. Ihr benötigt hier ein Ladegerät/Powerbank mit USB Power Delivery und mindestens 30W Leistung.

Nintendo Switch Und Das Aufladen 2

Warum 30W Mindestleistung? Die meisten USB Power Delivery Ladegerät mit 18W besitzen keine 15V Spannungsstufe. Die Switch nutzt aber 5V oder 15V. Es muss also die 15V Spannungsstufe vorhanden sein um schnell zu laden. Dies ist bei 30W+ Ladegeräten eigentlich immer der Fall.

Update, die Switch OLED kann auch mit 12V laden!

Wichtig Power Delivery ist nicht das Gleiche wie Quick Charge. Ein Quick Charge Ladegerät wird von der Nintendo Switch wie ein normales 5V Ladegerät behandelt.

 

Ladegerät und Powerbank Empfehlungen für die Switch

Natürlich kommt es auch etwas auf die sonstigen gewünschten Features an. Wollt Ihr nur die Switch aufladen, wollt Ihr mehrere Geräte wie die Switch und ein oder mehrere Smartphones gleichzeitig laden, soll das Ladegerät besonders kompakt sein usw.

Beginnen wir bei den Ladegeräten. Starten wir mit den SinglePort Modellen.

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, Schnelles Laden 2.0 für Samsung...

  • 45W USB C Ausgang
  • Kann die Switch Schnellladen!
  • Kann auch viele Smartphones schnellladen
  • Nur ein USB C Port
  • Fairer Preis und Anker bietet gute Qualität

Keine Produkte gefunden.

 

Grundsätzlich würde ich Euch hier zum Anker 313 Charger raten. Das Anker 313 Charger ist mit 45W mehr als ausreichend Leistungsstark, Anker ist ein zuverlässiger Hersteller und der Preis ist sehr fair.

Alternativ würde ich das Samsung Schnellladegerät 45W empfehlen. Prinzipiell braucht die Switch keine 45W, aber hast du ein größeres Smartphone, Tablet oder Notebook dann kann die Mehrleistung nett sein.

Neben diesen Modellen mit lediglich einem USB C Port würde ich folgende Multiport Modelle empfehlen.

Anker USB C Ladegerät - GaNPrime 65W, 735 Charger, PPS 3-Port...

  • 64W USB C Ausgang
  • Kann die Switch Schnellladen!
  • Kann auch viele Smartphones schnellladen
  • 2x USB C und 1x USB A Ports

UGREEN Nexode 65W USB C Ladegerät GaN USB C Netzteil 4 Port PD...

  • 65W USB C Ausgang
  • Kann die Switch Schnellladen!
  • Kann auch viele Smartphones schnellladen
  • 2x USB C und 2x USB A Ports

Anker USB-C Ladegerät, 543 (65W II) PIQ 3.0 & GaN 4-Port Netzteil,...

  • 45W USB C Ausgang
  • Kann die Switch Schnellladen!
  • Kann auch viele Smartphones schnellladen
  • 1x USB C und 3x USB A Ports
  • Schlankes Mulitport Ladegerät

Auf Seiten der Multiport Ladegeräte würde ich zum Anker 735 oder Anker PowerPort Atom III Slim raten, je nachdem welcher Formfaktor dir zusagt.

Aber auch das UGREEN Nexode 65W USB C Ladegerät ist eine top Wahl!

Powerbanks

Mittlerweise sind USB PD Ladegeräte sehr gut verfügbar und es gibt einige spannende Modelle.

INIU Power Bank, 20000mAh 22.5W Klein Schnellladefunktion Powerbank 1...

  • 18248 mAh maximale echte Kapazität
  • USB PD mit 20W (Kann die Switch schnell laden)
  • USB PD PPS!
  • Quick Charge support
  • Fairer Preis

Die INIU BI-B5 ist derzeit meine Preis/Leistungs-Empfehlung für die Nintendo Switch/Switch OLED. 

Die Powerbank bietet mit bis zu echten 18248 mAh eine sehr gute Kapazität und der 20W USB C Port ist ausreichend flott, für die Switch und auch sehr viele Smartphones. Dies ist sicherlich keine “Luxus” Powerbank, macht aber einen guten Job!

Keine Produkte gefunden.

Eine noch bessere Preis/Leistung bietet die VEGER Power Bank 20000mAh. Auch diese bietet 20000mAh bzw. 18179 mAh echte Kapazität und einen 20W USB C Port. 

Dabei ist die Powerbank super kompakt für die hohe Kapazität!

INIU Laptop Power Bank, 100W PD3.0 25000mAh Hochkapazität Powerbank,...

  • Hohe echte Kapazität mit bis zu 23700 mAh
  • 65W USB C Ausgang (kann die Switch mit dem vollen Tempo laden)
  • In nur 2:30 h voll geladen
  • Hohe Ladeeffizienz
  • Wertige Optik und Haptik

Du willst die Switch wirklich mit dem absolut maximalen Tempo laden? Dann schau dir mal die INIU BI-B63 an. 

Diese verfügt über einen 65W USB C Ausgang und 25000 mAh bzw. echte 23700 mAh. Damit ist diese Powerbank natürlich schon ein etwas größerer Brocken und Du musst hier abwägen ob das Plus an Größe, Gewicht und Preis das höhere Ladetempo Wert ist. 

Letzteres wirst Du nur bei gleichzeitigem Laden und Spielen spüren können.

Amazon Basics – Powerbank, USB-C-Stromversorgung mit 45 W für...

  • Sehr große Kapazität
  • 45W USB C Ausgang (kann die Switch mit dem vollen Tempo laden)
  • 23781mAh echte Kapazität
  • Sehr fairer Preis
  • Verarbeitung mittelmäßig und recht groß

Die Amazon Basics Powerbank ist aktuell sowas wie der Preis/Leistungs-Hit. Die Powerbank hat eine riesige Kapazität, welche ich mit echten 23781 mAh messen konnte, und zudem einen 45W Ausgang. Dieser kann deine Switch mit dem vollen Tempo laden und erlaubt auch ein schnelles Laden der Powerbank selbst.

Allerdings ist die Amazon Basics Powerbank auch recht groß und klobig, bedenke dies.

Was für ein Kabel verwenden?

Es kommt hier etwas auf das verwendete Ladegerät an. Habt Ihr an diesem einen USB C Ausgang empfiehlt sich ein USB C auf USB C Kabel, falls Ihr ein normales Ladegerät habt dann ein USB A auf USB C Kabel.

Die Ninten Switch stellt an das Ladekabel keine besonderen Anforderungen!

Mittlerweile sind die USB C Kabel die Ihr im Handel finden könnt schon recht gut. Hier könnt Ihr einfach ein für Euch passendes kaufen, welches im optimal Fall nicht „verdächtig billig“ ist. Auch seid bei längen über 3 Metern vorsichtig, diese kosten meist Ladetempo.

Wollt Ihr eine Empfehlung, dann schaut Euch mal die Anker PowerLine Kabel an. Nicht ganz günstig, aber qualitativ hochwertig und haltbar. Alternativ wenn Ihr etwas auf die Lieferung warten könnt, dann schaut Euch die Baseus Ladekabel an. Super günstig aber sehr gut!

 

Das Switch Dock und 3. Anbieter Netzteile

Das Dock der Switch ist sehr wählerisch was 3. Anbieter Ladegeräte/Powerbanks angeht. Ihr benötigt zwingend die 15V/3A Spannungsstufe, also 45W auf dem USB C Port.

Eventuell reichen auch 15V/2,6A wie beim originalen Ladegerät, aber 15V/2A sind definitiv zu wenig und die 15V/2,6A sehr „exotisch“. Die meisten 3. Anbieter Ladegeräte werden entweder gar keine 15V Spannungsstufe haben (schlecht für die Switch), 15V/2A (gut für die Handheld Nutzung) oder 15V/3A, welche auch fürs Dock taugen.

Dabei nutzt das Switch Dock gar nicht so viel Leistung.

Ladetempo Dock

Erstaunlicherweise lag in meinem Test die Leistungsaufnahme im Dock unter der im Handheld Betrieb! Wie kann das sein?! Vermutlich wird das Display der Switch einen großen Teil der Energie fressen. Auch glaube ich das der Akku im Dock bei gleichzeitiger Nutzung langsamer geladen wird. Vermutlich drosselt Nintendo das Ladetempo im Dock aufgrund der höheren Temperatur.

 

Fazit, alternative Ladegeräte für die Nintendo Switch

Grundsätzlich lädt die Nintendo Switch an allen Ladegeräten / Powerbanks die einen USB Port mit mindestens 5V 2A besitzen. Hieran aber vergleichsweise langsam oder während des Spielens auch gar nicht.

In der Regel reicht also ein X beliebiges Ladegerät oder Powerbank. Wollt Ihr aber die Switch richtig schnellladen bzw. sogar das Dock betreiben, dann benötigt Ihr ein Ladegerät das den USB Power Delivery Standard unterstützt und eine 15V Spannungsstufe hat. 15V/2A (30W) reichen für die Switch im Handheld betrieb, 15/3A (45W) sind für die Nutzung des Docks nötig. Einfache 18W bzw. 20W USB Power Delivery Ladegeräte können die Switch auch schnellladen, aber nicht mit dem vollen Tempo. Zu mindestens wenn Du die Switch parallel nutzt, geht das Laden an einem 18/20W Ladegerät schon etwas langsamer.

Ladegeräte für die Nintendo Switch Vergleich

USB Power Delivery ist dabei der Ladestandard, welcher auch von Apple, Samsung und Google bei ihren Smartphones nutzt wird.

Zusammengefasst:

  • Die Switch kann an jedem USB Ladegerät mit mindestens 5V/1,5A laden! (aber das nur langsam)
  • Im Optimfall willst du ein USB PD Ladegerät mit 30W+ für das volle Ladetempo.
  • 20W USB C Ports reichen aber in der Regel völlig aus.
  • Die Switch nimmt Handheld max 18,9W (alte Version) bzw. 16,3W (OLED) auf.

Im Normalfall würde ich dir ein 18W Ladegerät/Powerbank empfehlen. Bei einer Mobilen Nutzung reicht solch eins aus um die Switch konstant mit Energie zu versorgen. Spielst du gerade nicht, dann wird die Switch mit einem brauchbaren Tempo geladen.

Zudem gibt es mittlerweile einige 18W Ladegeräte und Powerbanks.

Willst du das Dock nutzen, dann würde ich eher zum originalen Netzteil raten. Dieses ist im Zweifel für 27€ zu bekommen und damit günstiger als die meisten 3. Anbieter Modelle die auch mit dem Dock funktionieren würden.

Suchst du ein 3. Anbieter Ladegerät für deine Switch und vielleicht ein Smartphone, dann würde ich aktuell folgende Modelle primär empfehlen.

Und folgende Modelle würde ich dir empfehlen wenn es um eine Powerbank geht:

(Links führen zu Amazon)

Wie gesagt es gibt aber noch duzende Ladegeräte/Powerbanks die super mit der Switch funktionieren, folgende kann ich nur mit einem guten Gewissen empfehlen.

Grundsätzlich braucht die Switch aber keine speziellen Ladegeräte! Alles was USB Power Delivery unterstützt wird gut mit der Switch arbeiten.

Automatic fan controller for server cabinets, shelves and other DIY projects (under 4€)

I have a small 19 inch server rack in my office. Of course, this has to be actively cooled with the help of two 120 mm fans in the lid. However, since this is within earshot, volume is definitely a factor for me.

Currently, I simply use two Noctua fans on a 12V power supply.

However, I have come across a super exciting alternative. So you can find at Aliexpress a small PCB with 3x 4-pin fan connectors, a temperature sensor and adjustable temperature limit range for just +-2€.

This I found super exciting! So I can cool my server rack temperature controlled for little money!

Let’s take a look at this board in a short test!

 

The „DC 12V 5A PWM PC CPU Fan Temperature Control Speed Controller Board“ under test

The fan controller board is a „bare“ board measuring approx. 43 x 51 mm. This has the following connectors:

3x 4-pin fan connectors
1x temperature sensor connector
1x beeper connector
1x 12V DC terminals (input)

So the board is powered by a 12V input terminal. For normal fans, a 12V/1A power supply will usually suffice here.

We can connect up to three 4 pin fans to the controller. The anze is controlled by two rotary screws or 5 dip switches.

In idle mode, the board requires just 0.06W without fans.

 

Fan 1 temperature controlled only

Something I did not know when ordering, only the fan connector number 1 is temperature controlled!

This I find super too bad! But of course can be split with splitters, etc. on several fans.

Fan port 2 and 3 run at a fixed speed, which you adjust via the two screws next to the ports.

 

Only 4-pin fans can be controlled!

Important! Only 4-pin fans can be controlled on this board. This applies to all ports! 3-pin fans simply always run at 100%.

 

Keine Anleitung

With the delivery of the fan controller board is no manual or any information what the dip switches do etc..

I have rhymed together or tested most of it myself.

1- TFP = Minimum fan speed for port 1 20% or 40%.

2 and 3 – TP1/TP2 = Decide the temperature range.

TP1 TP2 Accelerated temperature Full Speed
Aus Aus 35 Grad 45 Grad
An Aus 40 Grad 55 Grad
Aus An 50 Grad 70 Grad
An An 60 Grad 90 Grad

4 and 5 – BF1/BF2 = Beeper control for fan port 2 and 3

 

Does it work?

In short, yes! It is a bit disappointing that only port 1 is temperature controlled, but it works.

As soon as the temperature exceeds the two thresholds, the fan spins up. The response time of the board is a few seconds!

I have the board installed in my server cabinet, where I have had no problems so far. I would have almost wished for a slightly lower startup temperature here. 35 / 45 degrees are OK, but I would have liked more 30 / 40 degrees minimum temperatures.

 

Conclusion

This should be less of a test and more of a hint that you can get something like this cheap from China. Especially if you are trying to cool a server cabinet or a „drawer“ in which a PC is, then this is great!

Especially at a price of under 4€ including delivery.

However, the board is also not perfect. So only fan port 1 is temperature controlled. I would also like to see somewhat lower startup temperatures. But maybe the board is still interesting for one or the other of you.

Automatische Lüftersteuerung für Serverschränke, Regale und andere DIY Projekte (unter 4€)

Ich habe einen kleinen 19 Zoll Serverschrank in meinem Büro. Dieser muss natürlich mit Hilfe zweier 120 mm Lüfter im Deckel aktiv gekühlt werden. Allerdings, da dieser in Hörweite steht, ist für mich Lautstärke durchaus ein Faktor.

Aktuell nutze ich einfach zwei Noctua Lüfter an einem 12V Netzteil.

Allerdings ist mir eine super spannende Alternative über den Weg gelaufen. So findest Du bei Aliexpress ein kleines PCB mit 3x 4-Pin Lüfter Anschlüssen, einem Temperatur-Sensor und einstellbaren Temperatur-Grenzbereich für gerade einmal +-2€.

Dies fand ich super spannend! So kann ich meinen Serverschrank für wenig Geld temperaturgesteuert kühlen!

Schauen wir uns dieses Board einmal in einem Kurz-Test an!

 

Das “DC 12V 5A PWM PC CPU Fan Temperatur Control Speed Controller Board” im Test

Bei dem Fan Controller-Board handelt es sich um ein ca. 43 x 51 mm großes “nacktes” Board. Dieses verfügt über folgende Anschlüsse:

  • 3x 4-Pin Lüfteranschlüsse
  • 1x Temperatur-Sensor Anschluss
  • 1x Pieper Anschluss
  • 1x 12V DC Klemmen (Eingang)

Das Board wird also über eine 12V Eingangsklemme mit Strom versorgt. Bei normalen Lüftern wird hier in der Regel ein 12V/1A Netzteil reichen.

Wir können bis zu drei 4 Pin Lüfter mit dem Controller verbinden. Gesteuert wird das anze über zwei Drehschrauben bzw. 5 Dip-Schalter.

Im Leerlauf benötigt das Board ohne Lüfter gerade einmal 0,06W.

 

Nur Lüfter 1 Temperatur-Gesteuert

Etwas was ich bei der Bestellung nicht wusste, lediglich der Lüfteranschluss Nummer 1 ist temperaturgesteuert!

Dies finde ich super schade! Kann aber natürlich mit Splittern usw. auf mehrere Lüfter aufgeteilt werden.

Lüfteranschluss 2 und 3 laufen mit einer fixen Geschwindigkeit, welche Du über die beiden Drehschrauben neben den Anschlüssen einstellst.

 

Nur 4-Pin Lüfter lassen sich steuern!

Wichtig! Nur 4-Pin Lüfter lassen sich an diesem Board steuern. Dies gilt für alle Ports! 3-Pin Lüfter laufen einfach immer zu 100%.

 

Keine Anleitung

Mit im Lieferumfang des Lüfter-Controller Boards ist keine Anleitung oder irgendwelche Informationen was die Dip-Schalter machen usw.

Ich habe mir hier das Meiste selbst zusammen gereimt bzw. getestet.

1- TFP = Minimale Lüftergeschwindigkeit für Port 1 20% oder 40%

2 und 3 – TP1/TP2 = Entscheiden über die Temperatur-Spanne.

TP1 TP2 Beschleunigte Temperatur Volle Geschwindigkeit
Aus Aus 35 Grad 45 Grad
An Aus 40 Grad 55 Grad
Aus An 50 Grad 70 Grad
An An 60 Grad 90 Grad

4 und 5 – BF1/BF2 = Pieper Steuerung für Lüfter-Port 2 und 3

 

Funktioniert’s?

Kurzum ja! Es ist zwar etwas enttäuschend das nur Port 1 temperaturgesteuert ist, aber es funktioniert.

Sobald die Temperatur die beiden Schwellwerte überschreitet, dreht der Lüfter hoch. Die Reaktionszeit des Boards ist wenige Sekunden!

Ich habe das Board in meinem Server-Schrank verbaut, wo ich bisher keine Probleme hatte. Ich hätte mir hier fast eine etwas niedrigere Starttemperatur gewünscht. 35 / 45 Grad sind OK, aber ich hätte mir eher 30 / 40 Grad minimale Temperaturen gewünscht.

 

Fazit

Dies sollte weniger ein Test sein und mehr ein Hinweis, dass es so etwas günstig aus China gibt. Gerade wenn Du versuchst einen Server-Schrank zu kühlen oder eine “Lade” in welcher ein PC steckt, dann ist dies super!

Gerade zu einem Preis von unter 4€ inklusive Lieferung.

Allerdings ist das Board auch nicht perfekt. So ist nur Lüfter-Anschluss 1 temperaturgesteuert. Auch würde ich mir etwas niedrigere Starttemperaturen wünschen. Aber vielleicht ist das Board dennoch für den ein oder anderen von Euch interessant.

Anker 737 (PowerCore 24K) Powerbank im Test, die beste Powerbank 2022, dank 140W USB C! (Update)

Mit der Anker 737 Powerbank “PowerCore 24K” hat Anker endlich eine absolute High End Powerbank auf den Markt gebracht!

Diese bietet 140W USB C Ports, was aktuell nach meinem Wissen einmalig ist. Hinzu kommt eine Kapazität von 24000mAh und ein LCD Display, welches dir Leistungswerte anzeigt.

anker 737 powerbank 24k powercore test review 7

Damit ist die Anker 737 Powerbank eine Kampfansage an die absoluten Spitzenmodelle wie die Zendure SuperTank Pro, Chargeasap Flash Pro und die STORM 2.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Anker 737 Powerbank wirklich die großen Erwartungen erfüllen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Anker 737 (PowerCore 24K) Powerbank im Test

Anker setzt bei seiner 737 Powerbank auf ein etwas exotischeres Design und Formfaktor. So würde ich die Form als “ziegelsteinartig” bezeichnen.

anker 737 powerbank 24k powercore test review 1

Die Powerbank misst 155,8 x 55,2 x 49,4 mm und bringt 632 g auf die Waage.

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Dabei setzt Anker auf ein Gehäuse aus vier verschiedenen Kunststoffen. Auf der Oberseite haben wir eine Art Abdeckung aus einem metallartigen Kunststoff. Darüber findet sich ein Bereich mit Hochglanz-Kunststoff, worunter das Display versteckt ist.

anker 737 powerbank 24k powercore test review 4

Die Seiten des Gehäuses bestehen aus einem stark texturierten Kunststoff und die Unterseite aus einem gummierten Kunststoff.

Das Gehäuse der Anker 737 ist also extrem aufwendig designt, wirkt hierdurch aber auch sehr hochwertig!

 

Die Anschlüsse

Auf der Front oder Oberseite, je nachdem wie du die Powerbank drehst, finden wir drei USB-Ports.

  • 2x USB C – 140W USB Power Delivery, 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • 1x USB A – 18W Quick Charge 3.0, 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Die beiden USB C Ports können satte 140W liefern, nach dem USB Power Delivery 3.1 Standard!

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Über den primären USB C Port kann die Powerbank auch geladen werden, ebenfalls mit bis zu 140W!

Zusätzlich zu den beiden USB C Ports haben wir noch einen klassischen USB A Port mit bis zu 18W. Dieser ist für ältere Smartphones, Kopfhörer usw. gedacht.

 

PPS

Die beiden USB C Ports der Anker 737 Powerbank unterstützten die PPS Erweiterung. PPS erlaubt es Geräten über den Power Delivery Standard auch Leistungsstufen abseits der fixen 5V, 9V, 12V, 15V, 20V, 28V Stufen abzurufen.

So bietet die Anker 737 PPS Stufen von 3,3-21V bei 5A, was eine perfekte PPS Abdeckung ist.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB-PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB-PD Ladegerät.

 

Das Display

Die Anker 737 Powerbank besitzt ein cooles LCD-Display. Dieses zeigt dir nicht nur den aktuellen Ladestand in % an, sondern viele erweiterte Informationen, wie:

  • Ladestand in %
  • Leistung Port 1 in Watt
  • Leistung Port 2 in Watt
  • Leistung Port 3 in Watt
  • Dauer bis voll/leer
  • Temperatur der Akkuzellen
  • Batteriegesundheit in %
  • Batterie Zyklen
  • Wh geladen
  • Wh entladen

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So viele Informationen habe ich bisher noch nie bei einer Powerbank gesehen.

 

140W via USB C?

Sicherlich eins der außergewöhnlichsten Merkmale der Anker 737 Powerbank sind die 140W USB C Ports.

“Aber USB C geht doch nur bis 100W?” Jein, der USB C Power Delivery Standard wurde vor kurzem erweitert, so dass bis zu 200W via Power Delivery möglich sind. Geräte, die davon Nutzen machen sind nur noch sehr selten bis nicht existent.

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Das Apple MacBook Pro 16 müsste das einzige Gerät derzeit auf dem Markt sein das die 140W nutzen kann. Leider habe ich kein MacBook Pro 16, daher kann ich dies nicht aus erster Hand bestätigen.

Aber wie genau werden die 140W erreicht? Bisher konnten USB Power Delivery Geräte maximal 20V und 5A via USB übertragen. Der Anker 737 PowerCore 24K hat nun aber noch eine Stufe darüber, 28V/5A.

  • 28V * 5A = 140W

Die typischen USB Power Delivery Stufen bis 100W sind weiterhin vorhanden und unverändert.

 

Werden Dell Notebooks mit 130W geladen?

Neben Apple war Dell ein Hersteller, der unter anderem bei seinen größeren XPS Modellen, auf USB C Netzteile mit über 100W setzte.

So bietet beispielsweise das XPS 17 und auch das Alienware X14 ein 130W Netzteil. Können diese Geräte dann auch mit 130W an den 140W Ports laden?

Nein!

Dell setzt bei seinen Notebooks auf eine inoffizielle Erweiterung des Power Delivery Standards. So kann auch der Anker 737 auf der 20V Stufe maximal 5A liefern, die 28V Stufe ist für mehr Leistung notwendig.

Dell hat aber die 20V Stufe eigenmächtig auf 6,5A erweitert. Entsprechend ist kein Laden mit dem vollen Tempo möglich.

Dell hat sogar seine 130W Notebook bei 3. Anbieter Ladegeräten meist auf 65W limitiert.

 

Die Kapazität

Anker bewirbt die Kapazität der 737 mit:

  • 86,4 Wh
  • 13500 mAh @5V
  • 4000 mAh * 6

Auch wenn diese unterschiedlichen Angaben etwas verwirrend sind, diese machen Sinn. Wir haben im Inneren 6x 4000mAh Akku-Zellen. Die Kapazität bei Lithium Akkuzellen wird bei 3,6/3,7V angeben.

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Hiervon kommt auch der Zusatzname “PowerCore 24K”, denn 6 * 4000mAh sind 24000mAh.

24000mAh * 3,6V = 86400mWh = 86,4Wh

Lediglich die 5V Angabe kann ich nicht so ganz nachvollziehen, denn egal wie ich es rechne, ich komme nicht 13500mAh?! Bleiben wir am besten bei der Wh Angabe.

Wh mAh @3,7V
5V/2A 65.212 17624
9V/2A 72.237 19523
20V/3A 77.21 20867
20V/5A 74.885 20239

 

Ich konnte eine echte Kapazität zwischen 65,212Wh und 77,21Wh messen.

 

Drosselung und Probleme mit dem USB A Port

Die Anker 737 kann maximal 140W liefern, entsprechend wird die Powerbank gedrosselt wenn du mehr als einen Port nutzt.

Nutzt du beispielsweise den USB A Port, dann werden die USB C Ports auf 65W gedrosselt. Soweit so gut, allerdings gab es hier bei meiner Anker 737 ein kleines Problem. Auch nach dem Abziehen des USB A Gerätes hat die Powerbank am USB A Port noch eine Last von 0,1W erkannt und entsprechend die Drosselung nicht aufgehoben.

Erst nachdem die Powerbank in den Standby geht verschwindet die falsche 0,1W Last und entsprechend wird die volle Leistung der USB C Ports freigegeben.

 

Ladetest

Wie schlägt sich die Anker 737 Powerbank im Test in Kombination mit diversen Geräten?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = Langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die Kombination aus 100W/140W USB C Port und PPS macht die Anker 737 Powerbank für die meisten Geräte einfach perfekt!

Du hast ein Apple Gerät, egal welches, dann kannst du damit rechnen, dass die Powerbank dieses mit vollem Tempo laden kann. Dies gilt selbst für die großen MacBook Pros (14/16)!

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Entsprechend können auch so gut wie alle Windows Notebooks mit dem vollen Tempo geladen werden, sofern der Hersteller hier keine künstlichen Limitierungen hinterlegt hat.

Smartphones wie die Samsung Galaxy S20/S21/S22 oder auch das Pixel 6 Pro laden dank PPS mit dem vollen Tempo.

 

Wie lange dauert das Laden

Du kannst den Anker 737 PowerCore 24K mit bis zu 140W laden. Leider habe ich kein 140W USB C Ladegerät, hier wird es lediglich das Ladegerät des Apple MacBook Pro 16 M1 geben (Stand 30.07.22).

Wie lange dauert aber das Laden über ein 100W USB C Ladegerät?

ladedauer anker 737

Selbst an einem 100W Ladegerät ist die Powerbank bereits in 55 Minuten von 0% auf 100% gebracht. Dies ist extrem schnell! Dabei scheint die Powerbank auch keine Probleme mit zu hohen Temperaturen zu haben.

An einem 60W Ladegerät ist die Powerbank in ca. 1:40h von 0% auf 100% gebracht.

 

Ladedauer an einem 140W Ladegerät 

Mittlerweile ist etwas Zeit vergangen und es gibt zunehmend mehr 140W USB C Ladegeräte. Daher wollte ich einmal sehen, wie schnell die Anker 737 an einem 140W Ladegerät lädt. 

Zunächst lädt die Powerbank nicht ganz mit 140W. Diese lädt mit maximal +- 126W, was aber auch schon sehr viel ist! 

An einem 140W USB C Ladegerät ist die Anker 737 in 48 Minuten von 0% auf 100% gefüllt, wow!

 

Fazit

Die Anker 737 PowerCore 24K ist potenziell die beste Powerbank auf dem Markt. Gerade die 140W USB C Ports sind derzeit einmalig.

Diese bieten dabei nicht nur die neue 28V/5A Spannungsstufe, sondern auch das bisherige Maximum von 100W via USB C. Hinzu kommt PPS mit 3,3-21V bei 5A.

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Damit kann der Anker 737 PowerCore 24K praktisch alle Notebooks, die sich via USB C laden lassen mit dem maximal möglichen Tempo laden. Selbiges gilt generell für alle Apple und die meisten Samsung Produkte.

Du hast irgendwas von Apple aus den letzten X Jahren, dann kannst du davon ausgehen, dass dies an der Anker 737 mit dem vollen Tempo lädt. Dank PPS lädt auch das S22 oder Pixel 6 Pro mit dem vollen Tempo.

Auch die Powerbank selbst lädt fast schon rasant schnell. 0% auf 100% in 55 Minuten mit einem 100W Ladegerät ist einfach beeindruckend!

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Hinzu kommt eine ordentliche Kapazität von bis zu “echten” 77,21Wh / 20867mAh und das tolle Display. Letzteres kann ein kleiner Lebensretter sein, gerade wenn du irgendwelche Probleme diagnostizierst.

Auch der Preis von 150€ zum Zeitpunkt des Tests ist absolut fair! Die Anker 737 konnte im Test überzeugen.

Anker 737 Power Bank, 140w 24000mAh Powerbank mit 3 Anschlüsse,...

  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • echte 77,21Wh / 20867mAh Kapazität
  • 0% auf 100% in 55 Minuten (100W USB C)
  • 0% auf 100% in 48 Minuten (140W USB C)
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

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Anker 737 (PowerCore 24K) Powerbank
POSITIV
140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
2x USB C und 1x USB A Quick Charge
Tolles Display mit viele Informationen
echte 77,21Wh / 20867mAh Kapazität
0% auf 100% in 55 Minuten
Keine Temperatur-Probleme
NEGATIV
Recht schwer 
Drosselung bei Nutzung mehrerer Ports
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Cooler with battery and rechargeable via solar? The EcoFlow Glacier battery in the test at techtest.org

EcoFlow is known for its excellent power stations and solar charging products. However, EcoFlow is increasingly expanding its product range. The newest member of the EcoFlow family is the Glacier, a battery-powered, solar-chargeable cooler! And unlike another well-known manufacturer, the Glacier didn’t require a Kickstarter campaign.

At the same time, the Glacier offers a gigantic range of functions for a cooler.

  • Compressor cooler
  • Integrated and replaceable battery for up to 24 hours runtime
  • Ice cube function! (18 ice cubes in 12 minutes)
  • Battery chargeable via solar in the cool box
  • App support

This does read fantastic! Just that you can even charge the cooler via solar. Theoretically, an „unlimited“ runtime is possible, as long as the sun plays along.

I have not yet seen an ice cube function in any cooler. Cool, in the truest sense of the word! But what does it look like in practice? Does the EcoFlow Glacier compressor cooler really work that well?

Does charging via solar work? Let’s find out in the test!

At this point, many thanks to EcoFlow for making the Glacier available for this test.

 

The EcoFlow Glacier battery cooler in the test at techtest.org

The EcoFlow Glacier is a compressor cooler! Accordingly, this uses the same, much more efficient, technical design of a refrigerator, compared to cheap coolers, which usually rely on a Peltier element.

However, this also makes the Glacier a lot bigger! Thus, the cooler measures a whopping 776 x 385 x 445 mm and brings especially 23.3 kg on the scale!

Especially the high weight can be a big disadvantage. Fully loaded, with battery, etc., the cooler can easily bring around 30 kg on the scale.

Optionally EcoFlow offers a set of wheels and handle for the Glacier, to which I would also clearly advise!

Inside, the cooler offers 36L of space, divided into two sections. One area is equipped with a basket.

Next to the main area you will find the ice maker and the control display, as well as the buttons for control.

On the right edge of the cooler you will find the only connector, an XT60 port. XT60 is a „standard connector“(you can find adaptercables e.g. at Amazon in masses, affiliate link) and you can easily get adapters to e.g. the typical MC4 solar connectors here.

Included in the delivery is a suitable power supply, as well as a car plug.

 

The cooling capacity of the Glacier

The Glacier is a compressor cooler, accordingly it can reach very low temperatures. EcoFlow advertises up to -20 degrees and yes I can confirm the cooler can reach this temperature!

It even has two cooling zones, which you can control independently of each other to a certain extent.

But how long does it take to cool the interior? For this I measured the temperature in the interior and logged it. Cooling is very fast, so I cooled the interior once to -10 degrees and once to -20 degrees.

The temperature of -10 degrees is already reached after about 1h. However, the Glacier already stops cooling after about 30 minutes. The difference between cooling stop and reaching temperature is simply the time it takes for the meter and the air inside to cool down.

-20 degrees is reached after about 1:20h to 1:25h. I would say this is super snappy! Sure, it would take longer at a higher starting temperature, but I don’t think the differences would be gigantic either.

However, this was also without content. With content, of course, the world looks a little different. Here are the values with 6x 1.5L water bottles.

Here we see that it takes significantly longer

 

The battery, a whopping 296 Wh! And chargeable via USB C!

Inside the EcoFlow Glacier is a 296 Wh battery! This is a pretty powerful battery, and according to EcoFlow, it should power the cooler for up to 24 hours.

The battery is completely optional and can be easily removed from the cooler.

In doing so, EcoFlow has done a truly outstanding job! Thus, the battery is charged either in the cooler or via USB C!

Yes the battery has a 100W USB C port! This is an in and out. Yes! You can also use the battery as a giant powerbank. In my opinion, EcoFlow has thought along really well here, because the battery is wonderfully flexible.

The battery takes about 3 hours to charge on a 100W USB C charger. It takes correspondingly longer on a smaller charger.

But these values fit or are even quite fast for a battery that has 296Wh and the flexibility to simply use any USB C charger is world class!

But does the battery really have the advertised capacity? I measured these in the style of my powerbank tests on the USB C port.

Here I got 268.57Wh at 20V/3A. So the capacity fits. Especially since the efficiency will be even better via the contacts on the back of the battery.

 

How long does the battery last?

The battery life of the EcoFlow Glacier naturally varies extremely according to ambient temperatures, desired target temperature, contents, etc.

I was able to determine the following values:

  • 20 degrees room temperature to 5 degrees with 6x 1,5L contents 43:30h
  • 20 degrees room temperature to -5 degrees with 6x 1,5L content 13:45h

When cooled to 15 degrees below room temperature, the battery lasted a whopping 43:30h! At 25 degrees below room temperature, the battery lasted around 13:45h.

I guess the battery will reach the 24 hours at about 20 degrees below room temperature. Super!

 

Operate via solar

Certainly one of the most exciting features is the ability to power/charge the EcoFlow Glacier via solar. For this purpose, a battery must be installed in the cooler.

You will also need an XT60 to MC4 cable, such as this https://amzn.to/3UplQxM (advertising link).

In principle, the cooler accepts 11-60V according to the manufacturer, you can use here any solar panels in this voltage range or the EcoFlow own solar panel. According to EcoFlow, this should be able to charge with up to 240W.

I tried these on the 160W EcoFlow panel and yes solar charging works well! Even on a slightly overcast but otherwise nice day, the battery is charged despite holding the temperature.

In my test, I was able to hold about 17% charge per hour on a slightly overcast day while the cooler held a parallel temperature of 0 degrees.

Unfortunately, the cooler does not show you the current charging current! It just lights up an icon to let you know that it is loading and you can see the % tick up.

 

With Bluetooth and WLAN!

The EcoFlow Glacier has a Bluetooth and WLAN module. You can connect the cooler to your Wi-Fi to control it using the app.

Through the app, you can see the current temperature, adjust the set temperature, etc.

The app is certainly an added value, but less so here than with the EcoFlow Powerstations, for example.

 

Cooler box with ice maker?

Next to the main compartment you will find a separate compartment for the ice maker. In it you will find a removable „sieve“ as well as 18 metal tips.

Fill this compartment with water. The metal tips are then cooled down by the Glacier. The ice collects at the tips and you can remove it later.

What does later mean? Later means about 15 minutes! Yes, the cooler can produce 18 ice cubes in +- 15 minutes.

This does not freeze all the water, but only around the metal tips. You get correspondingly round ice cubes with a hole in the middle.

Excess water can be drained via a hose on the back.

 

How much power does the EcoFlow Glacier require?

Finally, let’s take a look at the power consumption. This, of course, depends on many factors!

With 6x 1.5L capacity, the cooler required 399 Wh of energy from the wall socket in 24 hours when cooling from 20 to 0 degrees!

When cooled to 5 degrees, the consumption was 279 Wh.

Just cooling down, without content, to -10 degrees cost 52Wh and to -20 degrees 83Wh.

Here you can see the power consumption over time when cooling down and maintaining -20 degrees.

In the test, the cooler needed about 80-100W when cooling. Between the active cooling phases, the power consumption drops to around 4-5W.

 

Conclusion

The EcoFlow Glacier is really good! Away from the high empty weight, the cooler is perfect.

  • High quality look and feel
  • Cooling down to -20 degrees in approx. 1:25h
  • With ice cube maker (18 ice cubes in approx. 15 minutes)
  • With optional battery (runtime between 13h and 43h)
  • Rechargeable via solar (continuous operation possible in summer with rechargeable battery)
  • With app support (WLAN and Bluetooth)

Are you simply looking for a good compressor cooler, then there are other cheaper alternatives.

The special feature of the EcoFlow Glacier, besides the ice cube maker, is the battery operation. The optional 296 Wh battery could run the cooler between 43:30h at 15 degrees below room temperature and 13:45h at 25 degrees below room temperature in my test.

The battery can be conveniently charged via USB C with up to 100W and can even charge your devices with up to 100W via USB C. Great! EcoFlow uses the normal USB PD standard here.

Alternatively, the battery can of course also be charged in the cooler or via solar! Yes, you can connect a solar panel to the cooler and run it „constantly“, provided of course that the weather is somewhat cooperative.

Of course, the power consumption of the cooler varies greatly depending on the temperature and load. At most, I needed between 80 and 100W in the phases in which the compressor runs.

Within 24h you can expect about 250-400Wh, depending on desired temperature, filling etc.

In addition, there are exciting bonus features like the ice cube maker, which also works very well, and the app support.

The only thing that might speak somewhat against them is the weight. With 23 kg empty weight, this one is quite a hunk!

The price also speaks somewhat against this, of course. 1100€ for a cooler is a price at which you first have to swallow. Is this price justified? The EcoFlow Glacier is currently unique and certainly the best cooler on the market, so the very high price is not entirely surprising.

Kühlbox mit Akku und via Solar aufladbar? Die EcoFlow Glacier Akku im Test

EcoFlow ist bekannt für seine hervorragenden Powerstations und Solarladeprodukte. EcoFlow erweitert aber zunehmend seine Produktpalette. Das neueste Mitglied der EcoFlow Famile ist die Glacier, eine Akkubetriebene, via Solar-ladbare Kühlbox! Und im Gegensatz zu einem anderen bekannten Hersteller benötigte die Glacier keine Kickstarter-Kampagne.

Dabei bietet die Glacier einen gigantischen Funktionsumfang für eine Kühlbox.

  • Kompressor Kühlbox
  • Integrierter und austauschbarer Akku für bis zu 24 Stunden Laufzeit
  • Eiswürfelfunktion! (18 Eiswürfel in 12 Minuten)
  • Akku via Solar in der Kühlbox ladbar
  • App-Support

Dies liest sich doch fantastisch! Gerade das Du die Kühlbox sogar via Solar laden kannst. Theoretisch ist so eine “unbegrenzte” Laufzeit möglich, sofern die Sonne mitspielt.

Auch eine Eiswürfel funktion habe ich bisher noch bei keiner Kühlbox gesehen. Cool, im wahrsten sinne des Wortes! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert die EcoFlow Glacier Kompressor Kühlbox wirklich so gut?

Funktioniert das Laden via Solar? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EcoFlow für das Zurverfügungstellen der Glacier für diesen Test.

 

Die EcoFlow Glacier Akku Kühlbox im Test bei techtest.org

Bei der EcoFlow Glacier handelt es sich um eine Kompressorkühlbox! Entsprechend nutzt diese das gleiche, deutlich effizientere, technische Design eines Kühlschranks, verglichen mit günstigen Kühlboxen, welche meist auf ein Peltier-Element setzen.

Allerdings ist die Glacier hierdurch auch um einiges größer! So misst die Kühlbox satte 776 x 385 x 445 mm und bringt vor allem 23,3 Kg auf die Waage!

Gerade das hohe Gewicht kann ein großer Nachteil sein. Voll beladen, mit Akku usw. kann die Kühlbox locker um die 30 Kg auf die Waage bringen.

Optional bietet EcoFlow ein Set aus Räder und Griff für die Glacier an, zu welchem ich auch ganz klar raten würde!

Im inneren bietet die Kühlbox 36L Platz, aufgeteilt in zwei Bereiche. Ein Bereich ist mit einem Korb ausgestattet.

Neben dem Hauptbereich findest Du den Eiswürfelmacher und das Steuerungsdisplay, wie auch die Tasten zur Steuerung.

Am rechten Rand der Kühlbox findest Du den einzigen Anschluss, einen XT60 Port. XT60 ist ein “Standardanschluss” (Adapterkabel findest Du z.B. bei Amazon in Massen, Affiliate Link) und Du bekommst hier problemlos Adapter auf beispielsweise die typischen MC4 Solarstecker.

Mit im Lieferumfang liegt ein passendes Steckdosen Netzteil, wie auch ein KFZ Stecker.

 

Die Kühlleistung der Glacier

Die Glacier ist eine Kompressor-Kühlbox, entsprechend kann sie sehr niedrige Temperaturen erreichen. EcoFlow wirbt mit bis zu -20 Grad und ja ich kann bestätigen die Kühlbox kann diese Temperatur erreichen!

Dabei besitzt diese sogar zwei Kühlzonen, die Du in einem gewissen Rahmen unabhängig voneinander steuern kannst.

Aber wie lange dauert das Kühlen des Innenraums? Hierfür habe ich die Temperatur im Innenraum gemessen und mitgeloggt. Das Abkühlen geht sehr schnell, daher habe ich den innenraum einmal auf -10 Grad und einmal auf -20 Grad gekühlt.

Die Temperatur von -10 Grad wird bereits nach rund 1h erreicht. Allerdings stoppt die Glacier bereits nach rund 30 Minuten das Kühlen. Die Differenz zwischen Kühl Stopp und Erreichen der Temperatur ist einfach die Zeit die das Messgerät und die Luft im Inneren benötigen herunterzukühlen.

-20 Grad wird nach ca. 1:20h bis 1:25h erreicht. Ich würde sagen, dies ist super flott! Klar, bei einer höheren Ausgangstemperatur würde es länger dauern, aber ich denke die Unterschiede wären auch nicht gigantisch.

Allerdings war dies auch ohne Inhalt. Mit Inhalt sieht die Welt natürlich etwas anders aus. Hier die Werte mit 6x 1,5L Wasserflaschen.

Hier sehen wir, dass es deutlich länger dauert

 

Der Akku, satte 296 Wh! Und via USB C ladbar!

In der EcoFlow Glacier steckt ein 298 Wh großer Akku! Dies ist ein recht mächtiger Akku und soll laut EcoFlow die Kühlbox bis zu 24 Stunden versorgen.

Der Akku ist komplett optional und lässt sich einfach aus der Kühlbox herausnehmen.

Dabei hat EcoFlow einen wirklich herausragenden Job gemacht! So wird der Akku wahlweise in der Kühlbox geladen oder via USB C!

Ja der Akku besitzt einen 100W USB C Port! Dies ist ein Ein und Ausgang. Ja! Du kannst den Akku auch als riesen Powerbank verwenden. Hier hat EcoFlow aus meiner Sicht richtig gut mitgedacht, denn so ist der Akku wunderbar flexibel.

An einem 100W USB C Ladegerät braucht der Akku ca. 3 Stunden zu laden. An einem kleinerem Ladegerät dauert es entsprechend länger.

Aber diese Werte passen bzw. sind sogar recht flott für einen Akku der 296Wh hat und die Flexibilität, einfach ein beliebiges USB C Ladegerät zu nutzen, ist Weltklasse!

Aber hat der Akku auch wirklich die beworbene Kapazität? Ich habe diese im Style meiner Powerbank Tests am USB C Port gemessen.

Hier kam ich bei 20V/3A auf 268,57Wh. Die Kapazität passt also. Gerade da die Effizienz über die Kontakte auf der Rückseite des Akkus noch besser sein wird.

 

Wie lange hält der Akku?

Die Akkulaufzeit der EcoFlow Glacier schwankt natürlich extrem nach Umgebungstemperaturen, gewünschte Zieltemperatur, Inhalt usw.

Folgende Werte konnte ich ermitteln:

  • 20 Grad Raumtemperatur auf 5 Grad mit 6x 1,5L Inhalt 43:30h
  • 20 Grad Raumtemperatur auf -5 Grad mit 6x 1,5L Inhalt 13:45h

Bei einer Kühlung auf 15 Grad unter Raumtemperatur hielt der Akku satte 43:30h! Bei 25 Grad unter Raumtemperatur hielt der Akku rund 13:45h.

Ich schätze, der Akku wird die 24 Stunden bei ca. 20 Grad unter Raumtemperatur erreichen. Super!

 

Via Solar betreiben

Sicherlich eins der spannendsten Feature ist die Möglichkeit die EcoFlow Glacier via Solar zu betreiben/zu laden. Hierfür muss ein Akku in der Kühlbox eingebaut werden.

Zudem benötigst Du ein XT60 auf MC4 Kabel, wie z.B. dieses https://amzn.to/3UplQxM (Werbelink).

Prinzipiell akzeptiert die Kühlbox laut Hersteller 11-60V, Du kannst hier beliebige Solarpanels in diesem Spannungsbereich nutzen oder das EcoFlow eigene Solarpanel. Laut EcoFlow soll diese mit bis zu 240W laden können.

Ich habe diese am 160W EcoFlow Panel ausprobiert und ja das Solarladen klappt gut! Selbst an einem leicht bedeckten, aber ansonsten schönen Tag wird der Akku trotz dem Halten der Temperatur geladen.

In meinem Test konnte ich an einem leicht bedeckten Tag ca. 17% Ladung pro Stunde halten, während die Kühlbox parallel eine Temperatur von 0 Grad hielt.

Leider zeigt dir die Kühlbox aber nicht den aktuellen Ladestrom an! Es leuchtet lediglich ein Icon um dich wissen zu lassen, dass gerade geladen wird und Du siehst halt die % Angabe hochticken.

 

Mit Bluetooth und WLAN!

Die EcoFlow Glacier besitzt ein Bluetooth und WLAN Modul. Du kannst die Kühlbox mit deinem WLAN verbinden um diese mithilfe der App zu steuern.

Über die App kannst Du die aktuelle Temperatur sehen, die eingestellte Temperatur anpassen usw.

Die App ist sicherlich ein Mehrwert, dies aber hier weniger als beispielsweise bei den EcoFlow Powerstations.

 

Kühlbox mit Eiswürfelmacher?

Neben dem Hauptfach findest Du ein gesondertes Fach für den Eiswürfelmacher. In diesem findest Du ein herausnehmbares “Sieb” wie auch 18 Metallspitzen.

Dieses Fach füllst Du mit Wasser. Anschließend werden die Metallspitzen von der Glacier heruntergekühlt. An den Spitzen sammelt sich das Eis und Du kannst dieses später entnehmen.

Was heißt später? Später heißt ca. 15 Minuten! Ja, die Kühlbox kann in +- 15 Minuten 18 Eiswürfel produzieren.

Dabei wird nicht das ganze Wasser gefroren, sondern nur um die Metallspitzen. Du erhältst entsprechend runde Eiswürfel mit einem Loch in der Mitte.

Überschüssiges Wasser kann über einen Schlauch auf der Rückseite abgelassen werden.

 

Wie viel Strom benötigt die EcoFlow Glacier?

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den Stromverbrauch. Dieser hängt natürlich von vielen Faktoren ab!

Mit 6x 1,5L Inhalt benötigte die Kühlbox bei einer Kühlung von 20 auf 0 Grad in 24 Stunden 399 Wh Energie aus der Steckdose!

Bei einer Kühlung auf 5 Grad lag der Verbrauch bei 279 Wh.

Das reine Runterkühlen, ohne Inhalt, auf -10 Grad kostete 52Wh und auf -20 Grad 83Wh.

Hier siehst Du die Leistungsaufnahme über Zeit beim Runterkühlen und halten von -20 Grad.

Im Test benötigte die Kühlbox beim kühlen rund 80-100W. Zwischen den aktiven Kühlphasen sinkt die Leistungsaufnahme auf rund 4-5W.

 

Fazit

Die EcoFlow Glacier ist richtig gut! Abseits vom hohen Leergewicht ist die Kühlbox perfekt.

  • Hochwertige Optik und Haptik
  • Kühlung auf bis zu -20 Grad in ca. 1:25h
  • Mit Eiswürfelmacher (18 Eiswürfel in ca. 15 Minuten)
  • Mit optionalen Akku (Laufzeit zwischen 13h und 43h)
  • Via Solar aufladbar (im Sommer mit Akku Dauerbetrieb möglich)
  • Mit App Support (WLAN und Bluetooth)

Suchst Du einfach eine gute Kompressor-Kühlbox, dann gibt es auch andere, günstigere Alternativen.

Das Besondere an der EcoFlow Glacier, neben dem Eiswürfel-Macher, ist der Akkubetrieb. Der optionale 296 Wh Akku konnte die Kühlbox in meinem Test zwischen 43:30h bei 15 Grad unter Raumtemperatur und 13:45h bei 25 Grad unter Raumtemperatur betreiben.

Der Akku lässt sich dabei komfortabel via USB C mit bis zu 100W laden und kann sogar deine Geräte mit bis zu 100W via USB C aufladen. Toll! EcoFlow nutzt hier den normalen USB PD Standard.

Alternativ kann der Akku natürlich auch in der Kühlbox geladen werden oder via Solar! Ja du kannst ein Solarpanel mit der Kühlbox verbinden und diese so “konstant” betreiben, sofern das Wetter natürlich etwas mitspielt.

Der Stromverbrauch der Kühlbox schwankt dabei natürlich stark je nach Temperatur und Beladung. Maximal benötigte diese bei mir zwischen 80 und 100W in den Phasen in welchen der Kompressor läuft.

Innerhalb von 24h kannst du mit ca. 250-400Wh rechnen, je gewünschter Temperatur, Füllung usw.

Hinzu kommen spannende Bonus Feature wie der Eiswürfelmacher, welcher auch sehr gut funktioniert, und der App Support.

Das einzige, was vielleicht etwas gegen diese spricht, ist das Gewicht. Mit 23 Kg Leergewicht ist diese ein ziemlicher Brocken!

Ebenfalls etwas gegen diese spricht natürlich der Preis. 1100€ für eine Kühlbox ist ein Preis bei dem man erst einmal schlucken muss. Ist dieser Preis gerechtfertigt? Die EcoFlow Glacier ist derzeit einmalig und sicherlich die beste Kühlbox auf dem Markt, daher ist der sehr hohe Preis auch nicht ganz verwunderlich.

EcoFlow Glacier
POSITIV
Hochwertige Optik und Haptik
Kühlung auf bis zu -20 Grad in ca. 1:25h
Mit Eiswürfelmacher (18 Eiswürfel in ca. 15 Minuten)
Mit optionalen Akku (Laufzeit zwischen 13h und 43h)
Via Solar aufladbar (im Sommer mit Akku Dauerbetrieb möglich)
Mit App Support (WLAN und Bluetooth)
Akku via USB C Ladbar (und auch via USB C mit bis zu 100W entladbar)
NEGATIV
Sehr schwer
Sehr hoher Preis
95