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Das beste Thunderbolt Dock! Test: Sonnet Echo 20 Thunderbolt 4 SuperDock

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Sonnet bietet mit dem Echo 20 das potenziell beste Thunderbolt Dock derzeit auf dem Markt an!

So verfügt dieses über 20 Anschlüsse, darunter Thunderbolt Ports, 2,5Gbit LAN, diverse Monitor Ausgänge, wie aber auch einen integrierten M.2 SSD Steckplatz! Dies in einem hochwertigen Desktop-Style-Formfaktor.

Wollen wir uns in einem kleinen Test einmal ansehen ob das Sonnet Echo 20 wirklich das beste Thunderbolt Dock derzeit auf dem Markt ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Sonnet für das Zurverfügungstellen des Docks für diesen Test.

 

Das Sonnet Echo 20 Thunderbolt 4 SuperDock im Test

Nicht kleckern sondern klotzen war wohl Sonnets Motto bei dem Echo 20. So besitzt dieses nicht nur tonnenweise Anschlüsse, sondern ist auch selbst relativ groß.

So misst dieses 24,3 x 10,6 x 3,3 cm und ist komplett aus Metall gefertigt! Dies hilft bei der Wärmeabfuhr, was bei Dockingstationen immer ein wichtiges Thema ist.

Zudem verrutscht dieses aufgrund des höheren Gewichts nicht so schnell auf deinem Schreibtisch, wenn du Dinge einsteckst.

Dabei ist das Design des Docks als “Industriell” zu bezeichnen. Dies ist nicht das filigranste oder “am edelsten” aussehende Dock auf dem Markt. Aber es wirkt stabil und massiv!

 

Die Anschlüsse des Sonnet Echo 20

Der wichtigste Punkt an dem Dock sind die Anschlüsse. Diese sind über die Front und Rückseite verteilt.

Auf der Front finden wir:

  • 2x USB C 3.2 Gen 2 (10 Gbit)
  • 2x USB A 3.2 Gen 2 (10Gbit)
  • 1x Headset Anschluss
  • 1x SD Kartenleser (UHS-II)

Dies ist schon einmal eine Front IO, die ich als perfekt bezeichnen würde! Noch mehr Anschlüsse finden wir auf der Rückseite:

  • 2x USB C 3.2 Gen 2 (10 Gbit)
  • 2x USB A 3.2 Gen 2 (10Gbit)
  • 2x USB C Thunderbolt 4 Ausgänge
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x 2,5 Gbit LAN
  • 1x RCA Anschlüsse
  • 1x 3,5 mm Mikron Eingang
  • 1x Netzteil Anschluss (150W)

Zudem haben wir natürlich einen Thunderbolt 4 Eingang.

Dies ist eine super interessante Portausstattung! Auffällig, wir haben zunächst nur einen HDMI Monitor Ausgang. Allerdings genau genommen führen die beiden Thunderbolt 4 Ports auch ein Display Signal, effektiv hätten wir also bis zu 3x Monitore, auch wenn ich nichts gegen einen großen DisplayPort Ausgang gehabt hätte.

Ansonsten haben wir auf der Rückseite nochmal 4x 10 Gbit USB Ports und ein interessantes Audio-Setup.

So haben wir zwei Cinch Ausgänge und einen gesonderte Mikrofon-Eingang, exotisch.

Abgerundet wird die IO durch einen 2,5Gbit LAN Port.

 

Auch ein USB 4 Dock!

Prinzipiell ist das Echo 20 zwar ein Thunderbolt 4 Dock, dieses lässt sich aber auch problemlos mit Computern nutzen die einen USB 4 Port besitzen!

Im Test habe ich dieses am Minisforum UM790 ausprobiert, wo dieses problemlos funktionierte.

Falls Du aber USB 4 anstelle von Thunderbolt 4 nutzt, dann kann es unterschiede bei den unterstützen Monitoren geben! Thunderbolt 4 unterstützt mehr Monitore mit bis zu 8 K Auflösung. Bei USB 4 ist in der Regel bei einem 4K Monitor Schluss.

 

100W (oder eher 96W?)

Natürlich kann das Sonnet Echo 20 dein Notebook via USB C auch mit Strom versorgen. Laut Sonnet mit bis zu 100W.

Allerdings nach meinen Messwerten scheint dies nicht ganz zu stimmen, denn anscheinend haben wir “nur” 96W. Spielt das in der Praxis eine Rolle? Nein.

Wenn du beispielsweise ein MacBook hast, ist dies alles mehr als ausreichend.

 

Monitore

Das Echo 20 verfügt zunächst über einen HDMI 2.1 Ausgang. Dieser erlaubt dir das Verbinden eines Monitors mit bis zu 8K und 60 Hz bzw. 4K 120 Hz!

Zudem kannst du über die Thunderbolt 4 Ausgänge auch noch weitere USB C Monitore verbinden (diese müssen nicht zwingend Thunderbolt unterstützen).

Auch hier werden prinzipiell bis zu 8K 60 Hz unterstützt. Nutzt du allerdings mehrere Ports gleichzeitig, dann reduziert sich entsprechend die Auflösung/Wiederholungsrate.

Bei 2 Monitoren sind “nur” noch 2x 8K 30 Hz bzw. 2x 4K 60 Hz möglich usw. Dies ist aber weiterhin ein top Wert, welcher so auch nur via Thunderbolt 4 erreichbar ist.

 

Mit SSD Slot

Auf der Unterseite des Sonnet Echo 20 findest Du unter einer kleinen Klappe einen M.2 2280 NVME SSD Slot.

Hier kannst du frei eine SSD deiner Wahl verbauen.

Die SSD wird intern direkt via PCIe 3.0 x1 angeboten. Wir haben hier also keinen PCIe zu USB Brückenchip oder Ähnliches.

Allerdings limitiert dies auch die Datenraten teils stark! So kommen wir im maximum auf +- 836 MB/s lesend und 616 MB/s schreibend.

Dies ist, um ehrlich zu sein, eher mäßig beeindruckend, aber als Alternative zu einer externen SSD absolut brauchbar.

 

UHS-II SD Kartenleser

Im Echo 20 steckt ein SD 4.0 Kartenleser, der UHS-II Speicherkarten unterstützt!

Im Test erreichte der Kartenleser mit der Kingston Canvas React Plus satte 299 MB/s lesend und 289 MB/s schreibend. Damit ist dies ein sehr schneller Kartenleser!

 

2,5Gbit LAN Port von Realtek

Der 2,5Gbit LAN Port im Echo 20 setzt auf den Realtek RTL8156 Chipsatz. Realtek galt immer gerne als die “billig” Wahl.

Allerdings sind diese Zeiten aus meiner Sicht etwas vorbei. Gerade der 2,5Gbit LAN Chipsatz von Realtek funktioniert bei mir absolut tadellos! Sowohl im Echo 20 wie aber auch in anderen Geräten, die ich schon mit diesem Chipsatz hatte.

Genau genommen funktionieren die 2,5 Gbit Ports bei mir mit Realtek Chipsatz im Allgemeinen besser als die mit Intel Chipsatz. Die Intel 2,5 Gbit Chipsätze waren leider bei mir immer recht störungsanfällig, auch wenn generell Intels Netzwerk Equipment als sehr gut gilt.

Daher habe ich hier absolut nichts dagegen, dass Sonnet hier den Realtek RTL8156 nutzt! Sowohl die Leistung als auch die Zuverlässigkeit stimmt!

 

USB Ports

Zunächst einmal haben die USB-Ports bei mir alle wunderbar funktioniert! Diese verhielten sich mit externen Laufwerken, Tastaturen und Funkempfängern absolut unproblematisch.

Auch das beworbene “10Gbit” Tempo wird von allen Ports erreicht.

Wir erreichen hier +- 1000 MB/s erreichen, also das zu erwartende Tempo.

Intern gehören die 4 Ports vorne und hinten jeweils zu einem USB Controller von VIA. Heißt, dass sich diese vierer Gruppen aber auch die Geschwindigkeit teilen.

Soundkarte und Co. hängt übrigens an einem internen USB 2.0 Hub.

 

Soundkarte / Audio Ausgänge/Eingänge

Das Sonnet Echo 20 besitzt ein sehr interessantes Audio-Setup mit seinen Headset Port auf der Front und den Chinch Ausgängen / Mikrofon Eingang auf der Rückseite.

Allerdings fallen alle Anschlüsse in die Kategorie “unauffällig gut”. So wird intern ein einfacher Realtek USB 2.0 Audio Chipsatz für alle Anschlüsse genutzt.

Dieser bietet 48.000 Hz / 24 Bit Audio, also Standardkost. Ich habe die Soundkarte in Kombination mit den Beyerdynamic T90 getestet, also guten und großen Kopfhörern. Hier passte die Qualität, war aber auch nicht “außergewöhnlich”.

Hier war ich etwas enttäuscht, denn alleine Aufgrund der RCA Ausgänge hätte ich fast schon mit einer etwas spektakuläreren Audio-Lösung gerechnet.

 

Stromverbrauch

Sprechen wir zum Abschluss noch über den Stromverbrauch. Dieser schwankt natürlich extrem je nachdem ob du dein Notebook über das Dock versorgst, was für Geräte du angeschlossen hast usw.

Hier aber ein paar grobe Richtwerte. Wenn du das Dock einfach nur mit dem Strom verbindest, ohne angeschlossene Geräte, dann benötigt dieses ca. 3,x W, was für meinen Geschmack etwas viel ist.

Verbindest Du ein Notebook, das aber nicht via USB C geladen wird, steigt der Verbrauch auf 8,x W. Dies wiederum ist für ein Thunderbolt Dock ein guter Wert!

 

Fazit, das beste Thunderbolt 4 Dock!

Das Sonnet Echo 20 ist das vermutlich beste Thunderbolt 4 bzw. USB 4 Dock! Wir haben hier eine riesige und auch gut gewählte Anschluss-Ausstattung.

Alleine die vier USB Ports (mit 10Gbit) auf der Front, wie auch der sehr schnelle SD Kartenleser sind im Alltag oft ein Segen. Ich habe oftmals viele USB Geräte und da sind ein oder zwei Ports auf der Front teils schon etwas dünn.

Hinzu kommt der 2,5Gbit LAN Port, die vier weiteren 10 Gbit USB Ports auf der Rückseite, die beiden Thunderbolt Ausgänge und natürlich der M.2 SSD Slot auf der Unterseite!

Letzterer ist zwar nur mit PCIe 3.0 x1 Angebunden, also nicht übermäßig schnell, aber im Kern handelt es sich hier für deinen PC um eine “interne” SSD, welche direkt am PCIe Bus hängt.

Dabei funktionierte das Dock bei mir im Test auch absolut tadellos! Es gab kein zickiges oder problematisches Verhalten.

Lediglich die Audio-Ports haben nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Hier haben wir “Standardware” und nichts Außergewöhnliches, was ich aber fast Aufgrund der Cinch Ausgänge erwartet hätte.

Ansonsten würde ich aber sagen, dass Echo 20 ist ein so gutes Dock wie es mit Thunderbolt 4 / USB 4 möglich ist!

Allerdings kommt das auch zu einem saftigen Preis. Mit 400€ ist das Sonnet Echo 20 nicht nur das vermutlich beste Thunderbolt 4 Dock, sondern auch eins der teuersten.

Sonnet Echo 20
POSITIV
Extrem viele Anschlüsse
8x USB Ports mit 10Gbit
2,5Gbit LAN Port
Interner M.2 SSD Slot
Sehr wertiges und massives Design
Sehr schneller SD Kartenleser (bis zu 300 MB/s)
100 / 96 W Leistung via USB C
2x Thunderbolt 4 Ausgänge
NEGATIV
Audio-Ports durchschnittlich
92

Test: Crucial X9 Pro externe SSD, hohe konstante Leistung dank TLC NAND!

Mit der X9 Pro bietet Crucial eine neue günstige externe SSD an. So ist diese in Kapazitäten von bis zu 4TB verfügbar! Preislich ist dabei die X9 Pro eine der günstigsten Modelle derzeit auf dem Mark, obwohl sie noch recht frisch auf dem Markt ist!

Sehr erfreulich, da die SSD auf den ersten Blick sehr atraktiv aussieht! Wir haben die übliche USB-C 3.1 Verbindung, ein Aluminiumgehäuse und kompakte Abmessungen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Crucial X9 Pro gut? Wie schlägt sie sich im Vergleich zur Samsung T7 Shield?

Finden wir es in einem kleinen Test heraus!

 

Die Crucial X9 Pro im Test

Mit 65 x 50 x 10 mm ist die X9 Pro eine recht kompakte externe SSD. So ist diese kleiner als beispielsweise die Samsung T7 Shield, aber auch nicht ganz so winzig wie beispielsweise die Modelle von Kingston.

Das Gewicht ist mit 37g niedrig. Überraschend denn die X9 Pro besitzt ein Gehäuse aus Aluminium! Zumindest auf den Seiten und der Oberseite.

Auf der Unterseite der X9 Pro haben wir eine leicht gummierte Fläche. Hierdurch rutscht die SSD nicht ganz so stark auf einem Tisch.

Ansonsten besitzt die X9 Pro keine großen Besonderheiten. Wir haben einen USB C Port und eine Status-LED, welche aber in der kleinen Aussparung für den Schlüsselanhänger versteckt ist.

Mit im Lieferumfang ist lediglich ein USB-C auf USB-C Kabel.

 

X9 Pro gegen X10 Pro

Cruciaal bietet neben der X9 Pro auch die X10 Pro neu an. Die X10 Pro ist im Kern die X9 Pro, setzt allerdings auf die USB C 3.2 20Gbit.

Hierdurch kann die X10 Pro bis zu 2100 MB/s erreichen, was deutlich mehr ist als die +- 1050 MB/s der X9 Pro.

Allerdings muss dafür dein PC einen USB C 20 Gbit Port besitzen (Thunderbolt / USB 4 unterstützen nicht 20 Gbit) und teils ist die USB C 3.2 2×2 Verbindung etwas “zickig”, nach meiner Erfahrung.

 

Testsystem

Ich teste die Crucial X9 Pro 1TB an folgendem System:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E
  • 16GB DDR5 RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

Um den Messwerten etwas mehr Kontext zu geben, vergleiche ich die Werte mit anderen externen SSDs.

 

CrystalDiskMark

Starten wir in den Test mit einer Messung der Spitzenleistung der X9 Pro. Hierfür nutze ich CrystalDiskMark 8.

Crucial X9 Pro CrystalDiskMark

In der Spitze kommen wir lesend auf satte 1088 MB/s und schreibend auf 1022 MB/s. Dies sind hervorragende Werte, welche direkt vom Limit der USB 3.1 Verbindung liegen. Auch verglichen mit anderen externen SSDs können wir sehen, viel besser gehts nicht mehr.

 

PC Mark

PC Mark ist zwar ein „künstlicher” Test, welcher aber gemacht ist, praktische Situationen nachzustellen.

Hier machen wir zwei Tests, den “Data Drive”  Test, welcher wie der Name schon sagt, für Datenlaufwerke ist und primär aus Kopier-Tests besteht, wie aber auch den “Full” Test.

Letzterer ist eigentlich für interne Laufwerke gedacht, aber doch ganz spannend.

Im PC Mark Benchmark setzt sich die X9 Pro spannenderweise hinter die X8 von Crucial, aber vor die Samsung T7 Shield.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Dieser ist eigentlich auch für interne SSDs gemacht, liefert und aber mit ein paar Vergleichswerten durchaus spannende Informationen über Reaktionszeit und Laderaten der externen SSDs.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier haben wir das gleiche Bild wie im PC Mark Test. So setzt sich die Crucial X9 Pro zwischen die alte Crucial X8 und die Samsung T7 Shield.

 

Praktische Tests, die große Überraschung

Natürlich müssen wir auch ein paar praktische Tests durchführen. Hierbei kopiere ich 3 Datenpakete auf und von der SSD.

  • Test 1 – 1x Datei mit 49 GB
  • Test 2 – 1x Datei mit 215 GB
  • Test 3 – 378x Dateien mit einer Gesamtgröße von 49 GB (Spiele Installation)

Was ist denn hier passiert?! Ich bin hier massiv überrascht, denn die Crucial X9 Pro ist in der Praxis die schnellste externe SSD mit 10Gbit USB C Anschluss, die ich bisher im Test hatte!

Und dies sowohl lesend wie auch schreibend! Bei beiden Testdurchläufen bietet die SSD eine sehr hohe und vor allem konstante Leistung. So schwankt beispielsweise bei der Crucial X8 die Datenrate schreibend teils massiv aufgrund eines SLC Caches.

 

SLC Cache?

Viele Moderne SSDs nutzen einen so genannten SLC Cache. Kurzfassung, hierbei lässt sich ein Bereich der SSD deutlich schneller beschreiben als der Rest. Dieser Unterschied kann massiv sein!

Hier die durchschnittliche Datenrate beim Beschreiben der SSDs mit H2TestW, beim Vollschreiben!

Hier können wir sehen die alte Crucial X8 hat lediglich eine durchschnittliche Datenrate von 89 MB/s! Die X9 Pro hingegen kommt auf satte 693 MB/s, was hier nur minimal langsamer ist als bei der Samsung T7 Shield.

Hier können wir sehen das die Datenrate der SSD sehr konstant ist! Lediglich bei den letzten 10% bricht die Datenrate etwas ein. Ansonsten wäre die X9 Pro sogar schneller als die Samsung T7 Shield.

Crucial setzt bei der X9 Pro also offensichtlich auf TLC NAND und nicht wie bei der X8 auf QLC! Sehr gut!

 

Fazit zur X9 Pro

Uneingeschränkt empfehlenswert! So lautet das Testfazit zur Crucial X9 Pro. Die SSD ist einfach ziemlich perfekt und holt das Maximum an Leistung aus der USB C 3.1 10 Gbit Verbindung heraus!

So erreichte die SSD Spitzen-Datenraten von 1088 MB/s lesend und 1022 MB/s schreibend. Viel mehr geht einfach nicht über die USB C 3.1 Verbindung.

Aber die Spitzenleistung ist hier gar nicht das Wichtigste. Viel wichtiger ist die konstant hohe Leistung der Crucial X9 Pro.

So nutzt Crucial hier TLC NAND, guten TLC NAND der eine konstante Leistung über die komplette Kapazität der SSD erlaubt. Dies ist außergewöhnlich! Bei den meisten günstigen externen SSDs bricht die Leistung nach einer gewissen Zeit ein.

Eine Ausnahme war hier die Samsung T7 Shield, welche deshalb auch so beliebt war.

Crucial X9 Pro 1TB Externe SSD Festplatte, bis zu 1050MB/s...

  • Wertige Haptik
  • Hohe Spitzenleistung bis zu 1088 MB/s
  • Konstant hohe Leistung dank TLC NAND
  • Fairer Preis

Nun kommt aber auch die Crucial X9 Pro ins Spiel, welche sich sowohl für das Übertragen von großen wie auch kleinen Datenmengen sehr gut eignet und aus meiner Sicht sogar der Samsung T7 Shield vorzuziehen wäre, bei gleichem Preis.

USB C Docking-Station für den Schreibtisch (auch für Desktop-PCs), WAVLINK WL-UMD01

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USB C Hubs und kleine USB C Docks gibt es hunderte wenn nicht sogar tausende im Handel. Diese sind allerdings fast alle identisch aufgebaut. Du hast eine kleine Aluminiumbox mit einem fest integrierten USB C Kabel und einer gewissen Auswahl an Ports. Ideal für unterwegs, aber am Schreibtisch suboptimal!

Leider gibt es aber gar nicht so viele Docks/Hubs welche sich gut am Schreibtisch nutzen lassen, denn hierfür müsste das USB C Kabel abnehmbar sein.

Solch ein Modell ist beispielsweise die Tiergrade 15-in-1 Docking Station, die sich sogar an Desktop-PCs als reiner USB HUB am Schreibtisch nutzen lässt.

Ein sehr ähnliches Modell ist die WAVLINK WL-UMD01. Diese Dockingstation setzt auf einen sehr ähnlichen Formfaktor, bringt aber vor allem ein 100W Netzteil mit, welches dir erlaubt Notebooks mit bis zu 65W direkt am Dock zu laden.

Dabei kostet die WAVLINK WL-UMD01 “nur” um die 100€. Nicht wenig, aber vergleichbare Modelle setzten meist auf Thunderbolt und kosten entsprechend mehr.

Wollen wir uns hier einmal die WAVLINK WL-UMD01 näher im Test ansehen!

 

Die WAVLINK WL-UMD01 im Test

Die WAVLINK WL-UMD01 Dockingstation setzt auf einen sehr schlanken und schmalen, aber längeren Formfaktor.

So misst diese 205 x 83 x 17 mm und bringt 368g auf die Waage. Damit ist diese schon etwas schwerer, neigt aber trotzdem etwas zum Rutschen, wenn du auf der Front Geräte einsteckst.

Dennoch wirkt die Dockingstation erfreulich massiv und schwer gebaut!

Die Anschlüsse dieser sind auf die Vorder- und Rückseite verteilt. So finden wir auf der Front:

  • 1x 3,5mm Audio Ausgang
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x USB 3.0

Zudem haben wir auf der Rückseite:

  • 1x Gbit LAN
  • 3x USB 3.0
  • 2x DisplayPort
  • 1x HDMI
  • 1x USB C Uplink
  • 1x DC Eingang

Es ist etwas schade, dass wir keinen zusätzlichen USB C Ausgang an dem Dock haben, aber ansonsten sieht die Ausstattung soweit sehr gut aus! Gerade die insgesamt 3 Monitorausgänge sind sehr großzügig.

 

Funktioniert auch an Desktop-PCs!

Eine Besonderheit dieses Docks, du kannst es auch an normalen Desktop-PCs nutzen! So lässt sich das Dock einfach über ein USB A auf USB C Kabel mit jedem beliebigen Rechner verbinden.

In diesem Fall funktionieren zwar die Monitor-Ausgänge nicht, aber die USB Ports, der Kartenleser usw.

Hierdurch kannst du dieses Dock auch verwenden um praktisch die Anschlüsse deines PCs zu erweitern.

Allerdings muss das Dock dennoch mit dem Strom verbunden werden. Dieses funktioniert nicht “passiv” wie z.B. die Tiergrade 15-in-1 Docking Station.

 

Bis zu „3“ Monitore und bis zu 4K60Hz

Die WL-UMD01 Dockingstation besitzt 3x Monitor-Ausgänge, 2x DisplayPort und 1x HDMI. So kann die Dockingstation theoretisch bis zu 4K Auslösung bei 60Hz liefern. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn Du einen Monitor verbindest!

Bei mehreren Monitoren sinkt die Auflösung bzw. die Bildwiederholungsrate entsprechend.

  • 1x Monitor – 1x 4K/60Hz
  • 2x Monitore – 2x 4K/30Hz oder 2K/60Hz

3 Monitore funktionieren im übrigen nicht bei allen Rechnern an dem Dock.

4x USB A

Das Dock besitzt 4x USB A Ports. Hierbei handelt es sich um reguläre USB 3.0 Ports. Die Geschwindigkeit über diese mit beispielsweise externen SSDs usw. ist auf +-400 MB/s limitiert.

 

Gbit LAN Port

Das WL-UMD01 Dock besitzt einen Gbit LAN Port. Dieser setzt auf den ASIX AX88179A Chipsatz, welcher bei mir gut und “unauffällig” funktioniert hat.

 

SD + microSD Kartenslots

Leider verfügt das Dock “nur” über einen UHS-I SD/microSD Kartenleser. Entsprechend erreichen Speicherkarten in dem Dock maximal +- 95 MB/s.

Dafür kannst du den SD und microSD Kartenslot gleichzeitig nutzen!

 

USB C Stromversorgung

Mit im Lieferumfang des Docks ist ein 100W Netzteil (20V/5A). Allerdings kann das Dock dein Notebook “lediglich” mit maximal 65W versorgen. Damit eignet sich dieses eher für kleinere 13 Zoll Notebooks.

Die restliche Leistung des Netzteils (35W) wird für das Dock selbst wie auch die USB Ports reserviert.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Docks schwankt natürlich je nachdem was du an diesen anschließt. Lädst du dein Notebook über das Dock? Dann ist natürlich der Stromverbrauch um einiges höher.

Grundsätzlich benötigt das Dock nur mit einem PC angeschlossen (ohne, dass der PC geladen wird) und ohne angeschlossene Geräte, ca. 1,25W, also praktisch nichts.

 

Fazit

Du hast ein Notebook ohne Thunderbolt und suchst ein universelles, stationäres Dock für deinen Schreibtisch?  Dann ist das WAVLINK WL-UMD01 ein super spannendes Modell!

So setzt dieses auf einen sehr praktischen Formfaktor. Du kannst das Dock einfach auf deinem Schreibtisch aufstellen, alle Geräte inklusive Monitore verbinden und halt bei Bedarf dein Notebook über ein beliebig langes USB C Kabel verbinden. Dies ist aus meiner Sicht angenehmer als die normalen USB C Hubs mit fest integriertem Kabel.

Dabei ist das Dock technisch “solide”. Wir haben 4x USB A 3.0 (ca. 400 MB/s maximal), 3x Monitor Ausgänge mit bis zu 4K/60Hz, Kartenleser usw.

Allerdings muss ich hier auch etwas Kritik äußern, denn so sind die Anschlüsse zwar solide aber auch nicht außergewöhnlich. Wir haben keine 10Gbit USB Ports und auch der Kartenleser unterstützt “nur” UHS-I Geschwindigkeiten (bis zu 65 MB/s).

Auch kannst du nur einen Monitor mit bis zu 4K/60Hz ansteuern. Bei zwei Monitoren sind es nur noch 4K/30Hz bzw. 2K/60Hz usw. Dies ist allerdings eine Limitierung der USB C Verbindung und nur bedingt dem Dock zu lasten zu legen.

Dennoch ist das WAVLINK ein gutes Dock, gerade wenn du die 65W Ladefunktion gebrauchen kannst! Ist diese dir nicht so wichtig würde ich mir die Tiergrade 15-in-1 Docking Station alternativ ansehen, welche technisch etwas besser ausgestattet ist.

Test: HUAWEI MateBook X Pro 2023, wunderschön, schnell mit hellem Display, aber knappen RAM

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HUAWEI bietet einige interessante Notebooks an. Sicherlich eins der schicksten Modelle im 2023 Lineup ist das MateBook X Pro 2023.

Dieses 14 Zoll Notebook setzt auf ein sehr edles und schlankes Gehäuse, das sich nicht hinter Apple MacBooks oder Dell XPS Modellen verstecken muss, ganz im Gegenteil! Dabei stimmt auch die Leistung, in der Theorie. So haben wir eine Intel CPU der 13. Generation als Herzstück!

Wollen wir uns also das HUAWEI MateBook X Pro 2023 einmal näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Huawei für das Ausleihen des MateBook X Pro für diesen Test.

 

Das HUAWEI MateBook X Pro 2023 im Test

Sicherlich ein Highlight am MateBook X Pro ist das Gehäuse und das Design. Dies ist eins der hochwertigsten Windows Notebooks, das ich bisher in den Fingern hatte!

So besteht das Gehäuse aus Magnesium, welches mit einer interessanten seiden-matten Textur versehen ist. Diese fasst sich unheimlich wertig an! Ich weiß zwar nicht wie robust diese Oberfläche ist, aber im Neuzustand weiß diese voll zu überzeugen.

Dabei ist das Notebook aber auch sehr massiv und robust gebaut! Es lässt sich nichts verwinden oder eindrücken.

Mit 1,26 Kg ist dieses für ein Notebook dieser Klasse mittel-leicht. Es gibt leichtere 13/14 Zöller, aber in Anbetracht der hochwertigen Verarbeitung passt das. Ähnliches gilt für die Dicke von 15,6 mm.

Damit ist dieses genauso schwer wie ein Dell XPS 13 Plus und nur minimal dicker (15,6 zu 15,28 mm), trotz größerem Display.

Das MateBook X Pro 2023 folgende Anschlüsse:

  • 2x Thunderbolt 4
  • 2x USB C 3.1
  • 1x 3,5 mm Kopfhörerausgang

Das Notebook besitzt 4 x USB-C, jeweils 2 pro Seite. Davon sind 2 Thunderbolt 4 Ports und 2 normale USB-C Ausgänge. Leider wären normale USB-A Ausgänge bei den Abmessungen auch kaum oder gar nicht möglich gewesen.

Entsprechend wird das Notebook auch via USB-C geladen. Ein entsprechendes 90W Netzteil liegt bei.

 

Ein sehr helles Display!

Das Display des MateBook X Pro 2023 hat mich positiv überrascht! Klar, wir sind hier in der High End Klasse unterwegs, wo gute Displays fast schon Pflicht sind, aber dennoch sind die Messwerte und auch der subjektive Eindruck klasse!

  • 14,2 Zoll
  • 3120 x 2080 Pixel
  • 3:2 Format
  • 90 Hz
  • IPS (LTPS)
  • 500cd/m²
  • 1500:1 Kontrast

Zunächst sind hier zwei Dinge außergewöhnlich. Dies wäre zum einen das 3:2 Format und zum anderen die 90Hz.

Mittlerweile setzen einige Notebooks auf das 16:10 Format. Verglichen mit 16:9 sind diese Displays etwas “höher”, was gerade im Produktiv-Bereich ein Vorteil ist. Das MateBook X Pro 2023 geht hier noch einen Schritt weiter. So setzt dieses auf ein noch höheres 3:2 Display. Für die Produktivität ist das super!

Hinzu kommt eine sehr hohe Auflösung, wie auch 90 Hz! Die 90 Hz sind außergewöhnlich und sorgen für merklich weichere Animationen und Bewegungen. Und ja der Unterschied zwischen 60 Hz und 90 Hz ist gut merkbar!

Was am Display, neben der generell hohen Bildqualität und tollen Schärfe auffällt, ist die Helligkeit. Das Display ist richtig hell, was auch meine Messwerte bestätigen!

Selbst in praller Sonne ablesbar!

So erreicht dieses bis zu 624 cd/m²! Damit ist das Display sogar draußen im Sonnenschein ordentlich ablesbar!

Auch der Kontrast ist mit 1270:1 sehr gut für ein IPS Panel!

Weitere Pluspunkte gibt es für die gute Farbdarstellung. So erreicht das Display:

  • 100% sRGB
  • 88% AdobeRGB
  • 97% DCI-P3

Dies in Kombination mit einer sehr guten Kalibrierung ergibt einfach ein sehr gutes Display auch für professionelle Anwendungen wie Foto oder Video-Bearbeitung!

 

Eingabegeräte (Tastatur und Trackpad)

Das HUAWEI MateBook X Pro 2023 besitzt ein sehr schönes großes Trackpad! Dieses hat eine Glasoberfläche und fühlt sich toll am Finger an.

Hinzu kommt ein wirklich tadelloses Tracking und ein sehr wertiger Klick-Mechanismus. Letzterer funktioniert, egal an welcher Stelle du auf dem Trackpad drückst, immer gleichmäßig gut!

Ein viel besseres Trackpad wirst du derzeit in keinem Windows Notebook finden.

Auch die Tastatur macht einen guten Eindruck! So ist das Tastendeck sehr schön stabil und das Layout absolut passend. Wir haben nicht übermäßig viel Hub auch könnten die Tasten einen hauch knackiger für meinen Geschmack sein, aber ich würde die Tastatur dennoch mit einer 2+ bis einer 1- bewerten!

Das MateBook X Pro 2023 hat sehr gute Eingabegeräte!

 

Lautsprecher

Die Lautsprecher im MateBook X Pro 2023 haben einen sehr schönen satten und vollen Klang.

Zwar ist dieses hier nicht ganz auf dem Level eines MacBook Pro, aber es ist besser als 90% aller Gaming- Notebooks und +- auf dem Level eines XPS 13. Von daher Daumen hoch für die Lautsprecher!

 

Leistung des HUAWEI MateBook X Pro 2023

Das Herzstück des MateBook X Pro 2023 ist der aktuelle Intel Core i7-1360P. Hierbei handelt es sich um einen 4 + 8 Kerner, allerdings der “Ultrabook” Serie.

Dies macht auch Sinn, denn wir haben hier ein super kompaktes Notebook vor uns. CPUs aus dieser Serie findest du auch beispielsweise im Dell XPS 13 Plus usw.

Verglichen mit 15 Zoll Notebooks setzt der i7-1360P auf eine niedrigere Leistungsaufnahme, was für eine bessere Akkulaufzeit und niedrigere Temperaturen sorgt. Allerdings hat die CPU auch etwas weniger Leistung als 13. Gen Intel CPUs die du in vielen physisch größeren Notebooks findest.

Der Intel Core i7-1360P wird hier mit 16GB RAM (DDR5) und einer 1TB SSD kombiniert.

Schauen wir uns hier zunächst ein paar Benchmarks an.

Die ersten Ergebnisse sehen sehr gut aus, für ein Notebook dieser Klasse! Wir können hier im Bereich der Multicore Leistung zwar nicht ganz mit den 15/17 Zöllern mithalten, aber gerade im Cinebench ist die extrem hohe Single Core Leistung auffällig.

Wie bei Ultrabooks üblich besitzt das MateBook X Pro 2023 keine gesonderte Grafikkarte. Anstelle dessen nutzen wir die Grafikkarte, welche im Prozessor integriert ist.

Diese reicht für normale Foto- und Videobearbeitung aus, aber beispielsweise fürs Gaming ist sie nicht geeignet. Ebenso kannst du bei KI Funktionen nicht mit übermäßig großer Beschleunigung rechnen.

 

Lautstärke

Hier können wir es kurz machen, das MateBook X Pro 2023 ist praktisch nicht hörbar! Selbst unter Last bleiben die Lüfter des Notebooks komplett leise.

 

RAM leider nicht aufrüstbar

Wie bei den meisten Ultra-Schlanken Notebooks kannst du auch beim MateBook X Pro 2023 den Arbeitsspeicher nicht aufrüsten!

Leider ist das Notebook auch nur mit 16GB verfügbar. 16GB sind grundsätzlich ausreichend, aber alles andere als großzügig, gerade im Bereich der Foto und Video-Bearbeitung.

 

PCIe 4.0 SSD

Im MateBook X Pro 2023 steckt eine 1TB NVME SSD. Diese hört laut Software auf den Namen “321JN1024GB”. Es handelt sich hierbei um eine recht exotische SSD, welche anscheinend speziell für Huawei gebaut wird.

Mit 4845 MB/s lesend und 3953 MB/s schreibend ist die Leistung aber mehr als zufriedenstellend!

 

Akkulaufzeit

Im HUAWEI MateBook X Pro 2023 steckt ein 60Wh großer Akku. An sich ist dies erst einmal eine ordentliche Größe!

In der Praxis kommen wir auf ca. 7,5-8,5 Stunden Akkulaufzeit bei einer leichten Nutzung/Video-Wiedergabe und 6-7 Stunden bei einer normalen Office/Web Nutzung.

Dies sind solide Werte, wenn auch nicht völlig überragend.

 

Fazit

Das HUAWEI MateBook X Pro 2023 ist ein wunderschönes und sehr hochwertiges Windows Notebook!

Im Kern hat hier HUAWEI so gut wie alles richtig gemacht. So ist zunächst das Gehäuse herausragend! Dieses ist schick, fühlt sich toll an und ist dennoch angenehm massiv. Hier muss sich das MateBook nicht hinter der großen Konkurrenz verstecken, ganz im Gegenteil.

Ähnliches gilt auch fürs Display, dieses ist scharf, qualitativ tadellos und dank der 90 Hz wirken sämtliche Animationen ein Stück weit flüssiger und weicher als bei fast allen Konkurrenten in dieser Klasse. Vor allem ist das Display aber hell! Eine Helligkeit von bis zu 624 cd/m² ist herausragend!

Ebenfalls stark sind die Lautsprecher, die Tastatur und das Trackpad.

Wie steht es aber um die Leistung? Wir haben hier den Intel Core i7-1360P, welcher der so ziemlich schnellste Prozessor ist, den du in einem Ultra schlanken Notebook finden kannst. Dieser kann zwar im Bereich der Multicore Leistung, wie auch bei der Grafikkarte nicht ganz mit den “Großen” Prozessoren, die du in 15/16/17 Zöllern finden kannst, mithalten, aber dieser ist für Foto/Video-Bearbeitung mehr als ausreichend.

Dies ist der gleiche Prozessor der z.B. auch im Dell XPS 13 Plus steckt, hier gibt es also nichts zu bemängeln. Zumal das MateBook X Pro 2023 dieses auch gut und vor allem sehr leise kühlt!

Was spricht aber gegen das MateBook X Pro 2023? Ich finde es etwas schade, dass dieses nur mit 16GB RAM angeboten wird. 16GB reichen normalerweise aus, aber sind gerade bei der Foto/Videobearbeitung, wofür das Notebook unter anderem dank des tollen Displays an sich hervorragend geeignet wäre, etwas knapp.

Auch der Preis des HUAWEI MateBook X Pro 2023 ist saftig! Dieses kostet derzeit über 2000€ und ist oberhalb des Dell XPS 13 Plus preislich angesiedelt. Ist das Dell XPS 13 Plus besser als das MateBook X Pro 2023? Nein! Ich halte das MateBook X Pro 2023 für tendenziell besser als das XPS 13 Plus, aber dennoch halte ich es hier für “mutig” einen höheren Preis als Dell anzusetzen.

Dennoch bleibt das Fazit sehr positiv! Das MateBook X Pro 2023 ist ein absolutes vorzeige Notebook!

HUAWEI MateBook X Pro 2023
POSITIV
Hervorragendes Gehäuse
Tolles und helles Display, welches sich auch für Foto und Videobearbeitung eignet
Hohe CPU Leistung
Gute Tastatur
Sehr gutes Trackpad
Solide Akkulaufzeit
Gute Lautsprecher
NEGATIV
16GB RAM fest verbaut
91

Eine akkubetriebene Klimaanlage und Wärmepumpe, die WAVE 2 im Test (auch via Solar betreibbar)

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Eine akkubetriebene Klimaanlage? Im ersten Moment könntest du denken, dass dies kein seriöses Produkt ist oder es sich um eine “Wasserklimaanalge” handelt.

Aber nein EcoFlow bietet mit der WAVE 2 eine richtige leistungsfähige Klimaanlage an, welche portabel ist, sich via Powerstation, Steckdose oder über einen optionalen Akku betreiben lässt.

Zudem kann diese nicht nur als Klimaanlage genutzt werden, sondern auch als “Heizung”.

Klingt doch super spannend! Aber wie gut funktioniert die EcoFlow WAVE 2? Wo lässt sich diese erfolgreich einsetzen?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EcoFlow für das Zurverfügungstellen der WAVE 2 für diesen Test.

 

Für was ist die WAVE 2 gedacht?

Die WAVE 2 Klimaanlage hat eine Kühlleistung von 1500W bzw. 5100 BTU und eine Heizleistung von 1800W. Dies ist nicht wenig, aber natürlich auch nicht gigantisch viel!

So empfiehlt EcoFlow diese primär für Zelte, Wohnwagen oder kleinere Räume (Home Office usw.). Zur Kühlung einer großen offenen Wohnung ist diese also eher weniger geeignet.

 

Die EcoFlow WAVE 2 akkubetriebene Klimaanlage im Test

Mit 540 x 302 x 417 mm und einem Gewicht von 14,6 Kg ist die WAVE 2 sicherlich nicht “winzig”, aber durchaus noch als portable zu bezeichnen. So wäre es kein übermäßiges Problem die Klimaanlage mit auf einen Camping Platz zu nehmen oder im Hochsommer von Arbeitszimmer ins Schlafzimmer zu befördern.

Dabei ist das Design der Klimaanlage EcoFlow typisch, sehr außergewöhnlich und fast etwas futuristisch.

Diese besitzt, wie bei Klimaanlagen üblich, zwei Luftauslässe(Oberseite) und zwei Einlässe (Front und Rückseite). Also ja, du musst im Betrieb die Klimaanlage über einen beiliegenden Schlauch mit der Außenluft verbinden.

Eine Klimaanlage kann nicht einfach „kalte Luft“ erzeugen, sondern erzeugt immer kalte und warme Luft. Die warme Luft kann dabei nicht einfach wieder in den Raum gepustet werden, sondern muss nach draußen, beispielsweise durch ein gekipptes Fenster oder Ähnlichem.

Über Strom wird die WAVE 2 wahlweise über das (leider) fest integrierte Netzkabel, den optionalen Akku oder einen XT60 Eingang versorgt.

 

Optional mit Akku (1159 Wh)

Sicherlich einer der spannendsten Punkte an der WAVE 2 ist die Möglichkeit, die Klimaanlage auch mit Akku zu betreiben!

Natürlich könntest du diese einfach an eine ausreichend große Powerstation anschließen, aber es gibt für sie auch ein spezielles Akkupack. Dieses wird einfach an die Unterseite geheftet und kann die WAVE 2 bis zu 8 Stunden (laut Hersteller) arbeiten lassen.

Dabei hat das Akkupack eine Kapazität von satten 1159 Wh! Dies erklärt sicherlich auch den recht hohen Preis.

Geladen wird das Akkupack (leider) ausschließlich über die WAVE 2. Verbindest Du WAVE 2 + Akku mit der Steckdose oder über den XT60 Eingang mit einer DC Quelle, wird parallel zur Nutzung der Akku geladen. Dies mit bis zu 750W.

Ein Laden abseits der WAVE 2 ist leider nicht möglich. Allerdings besitzt der Akku auf der Front unter einer Abdeckung einen USB C wie auch USB A Port

Der USB C Port ist ein Power Delivery Port mit bis zu 100W, der USB A Port ein Quick Charge Port mit bis zu 18W.

 

XT60 Eingang, Klimaanlage, die sich via Solar betreiben lässt!

Neben dem normalen AC Eingang besitzt die WAVE 2 auch einen XT60 Eingang. Hierbei handelt es sich um einen „Standard“ DC Eingang.

Dieser erlaubt dir das Verbinden (mithilfe von frei verfügbaren Adapter Kabeln) von Solarpanels!

So akzeptiert die WAVE 2 11-60V bei bis zu 3A bzw. 12-24V bei bis zu 8A.

Hierdurch wäre es theoretisch möglich mit ausreichend starken Solarpanels die Klimaanlage via Solar zu betreiben!

Praktisch kannst du via Solar zumindest die Laufzeit des Akkus deutlich erweitern. Dies macht auch Sinn, denn wann braucht man eine Klimaanlage? Richtig, wenn es warm ist und die Sonne scheint. Also an sich optimal für Solarpanels.

EcoFlow bietet ein eigenes Solarpanel an:

https://techtest.org/test-das-ecoflow-160w-solarpanel-faltbar-aber-mit-standard-anschluessen/

Allerdings mit einem entsprechenden XT60 auf MC4 Kabel kannst du auch 08/15 Solarpanels verbinden bzw. sogar mehrere in Reihe schalten, solange du unter 60V bleibst ist das kein Problem.

Wichtig! Um die Klimaanlage über Solar zu betreiben, ist der Akku zwingend nötig! Der Akku kann auch über Solar geladen werden.

 

App Support und Modi

In der WAVE 2 ist, wie bei EcoFlow üblich, sowohl ein Bluetooth Modul wie auch ein WLAN Modul verbaut.

Diese erlauben es dir, die WAVE 2 über die sehr gute EcoFlow App zu steuern. Über die App kannst du zwischen den drei Modi wählen:

  • Kühlen
  • Heizen
  • Lüften

Hier kannst du auch eine Zieltemperatur einstellen, wie auch sehen, welche Umgebungstemperatur es gibt und wie die Temperatur am Luftauslass ist.

Ebenso kannst du zwischen mehreren Leistungseinstellungen wählen, einen Timer stellen, den Akkustand sehen usw.

Du kannst sogar sehen wie viel Energie in die WAVE 2 geht (beim Laden via Solar) wie auch wie viel Energie gerade verbraucht wird.

Kurzum die EcoFlow App ist ein absolutes Highlight!

 

2-3 Schläuche

Keine Kompressorklimaanalge kann einfach Kälte erzeugen. Im Kern ist eine Klimaanlage wie die WAVE 2 eine umgekehrte Wärmepumpenheizung.

So musst du an die WAVE 2 zwei “Schlauch-Röhren” anschließen, die frische Luft von außen ansaugen und dann erwärmt ausstoßen. Diese Röhren müssen durch ein Fenster geführt werden, was aufgrund des großen Durchmessers nicht ganz einfach ist.

Aber Ähnliches hast du effektiv bei allen Klimaanlagen.

Zudem haben wir noch einen kleinen Schlauch, aus welchem Kondenswasser abgelassen werden kann.

Alternativ kannst du WAVE 2 auch nach draußen stellen und nicht mit einem Schlauch die kalte Luft in den Raum/Zelt/Wohnwagen lassen.

 

Wie gut kühlt die EcoFlow WAVE 2? Ein Praxis-Test!

Die wichtigste Frage ist natürlich, wie gut funktioniert die WAVE 2, wie hoch ist die Kühlleistung?

Ich habe mit der WAVE 2 mein Büro gekühlt, folgende Parameter gab es hier:

  • Außentemperatur ca. 30 Grad
  • Innentemperatur ca. 25 Grad
  • Fläche ca. 3 x 5 x 2,4 Meter / 15m² / 36 m³

Zunächst einmal dürfen wir keine absoluten Wunder erwarten, dies ist weiterhin eine portable Klimaanalge.

Allerdings auf voller Leistung konnte ich eine Kühlleistung von ca. 0,7 bis 1 Grad pro Stunde bei dieser Raumgröße beobachten, je nach Ausgangs- und Außentemperatur.

In 5:30h brachte die WAVE 2 mein Büro von 25,1 auf 21,2 Grad. Dies sind pro Stunde rund 0,7 Grad. Dabei ist allerdings parallel zwischenzeitlich die Außentemperatur sogar noch gestiegen!

Ich denke, dies sind an sich sehr ordentliche Werte! Gerade wenn wir uns später die Leistungsaufnahme ansehen.

Aber erneut Wunder darfst Du auch nicht erwarten, gerade bei deutlich größeren Räumen! So hat die WAVE 2 laut Hersteller eine Kühlleistung von 1500W/5100BTU. Für solch ein kleines Gerät nicht wenig und für kleinere Räume auch völlig ausreichend, aber dennoch ein gutes Stück weniger als “große” Klimageräte.

Eine große Monoblock Klimaanlage hat in der Regel zwischen 3000 und 4000W Kühlleistung, benötigt dann aber im selben Faktor mehr Energie.

 

Heizfunktion, eine kleine portable Wärmepumpe!

Die EcoFlow WAVE 2 kann auf Wunsch auch eine kleine portable Wärmepumpe sein! Und ja das meine ich absolut wörtlich, denn im Kern haben wir hier wirklich eine Luft-Luft-Wärmepumpe, welche auf Wunsch auch auf Akku arbeitet.

Hierbei kehrt die WAVE 2 ihren Kreislauf um. Anstelle wie im Klimaanlagen Modus die kalte Luft in den Raum und die warme Luft nach draußen zu blasen, wird die warme Luft in den Raum geblasen.

Das Spannende ist, dass wir hier mit einer effektiven Effizienz von über 100% arbeiten.

Eine Wärmepumpe wandelt nicht einfach nur den Strom in Wärme um die Wärme zu entziehen, sondern nutzt diesen aus der Umgebungsluft, welche hier von außen angesaugt wird.

Dies funktioniert sogar bei Minusgraden, was Wärmepumpen prinzipiell so gut macht.

Heißt, die EcoFlow WAVE 2 kann mit der gleichen Energie wie ein klassischer Heizlüfter 2-3x Wärme produzieren bzw. benötigt 2-3x weniger Energie bei gleicher Wärmeleistung.

In meinem Test funktionierte dies auch prinzipiell sehr gut! So kam aus dem Luftauslass ca. 40 Grad heiße Luft. Allerdings lag die Leistungsaufnahme “nur” bei 580W. Heißt wir haben eine effektive Wärmeleistung von 1160 bis 1740 W.

EcoFlow wirbt mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 820W und einer Wärmeleistung von maximal 1800W. Hier weiß ich ehrlich nicht ganz, wie EcoFlow auf diese Werte kommt. Es kann natürlich sein, dass je nach Außentemperatur und Innentemperatur die Leistungsaufnahme noch etwas schwankt.

Zudem muss ich hier natürlich noch ein kleiner “bedenke” in den Raum werfen. Die EcoFlow WAVE 2 heizt Energie effizienter als ein elektrischer Heizlüfter, aber du musst natürlich weiterhin die zwei Schläuche nach außen führen, damit dies funktioniert. In der Regel wirst du hierfür ein Fenster auf Kipp stellen müssen, wo dann im Winter wieder Kälte hinein kommt.

Daher ist es etwas schwerer die hohe Effizienz der WAVE 2 praktisch im Winter auch zu nutzen. Wenn dir dies aber gelingt ist sie eine super Notfall Alternative zum elektrischen Heizlüfter.

 

Leistungsaufnahme

Wie steht es aber um den Stromverbrauch? Dieser ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Beginnen wir hier mit dem Kühlmodus. Hier schwankt die Leistungsaufnahme je nach eingestelltem Modus, wie auch teils etwas innerhalb der Modi je nachdem wie sehr gerade der Kompressor läuft usw.

Hier aber ein paar Richtwerte:

  • 510W bei voller Leistung
  • 208W im ECO Modus
  • 205W im Schlaf Modus

Der Verbrauch im “max” Modus schwankt beim mir um die 500W. Im ECO Modus schaltet die WAVE 2 teils den Kompressor ab! Das heißt es werden nicht konstant 200W verbraucht, sondern nur punktuell.

Im Heizmodus haben wir im Übrigen +- die gleichen Werte. Hier konnte ich im Max Modus rund 580W im Maximum beobachten.

Mit angeschlossenem, aber nicht voll geladenem Akku steigt die Leistungsaufnahme immer auf +- 740W. Dies scheint das maximale Ladetempo des Akkus zu sein, wie auch die maximale Leistung der WAVE 2 im Generellen.

Also ja es ist möglich den Akku gleichzeitig zu laden, wie auch die Klimaanlage zu betreiben.

 

Akkulaufzeit der Klimaanlage

Die Akkulaufzeit der Klimaanlage schwankt natürlich je nach Einstellung und Situationen etwas.

Im Eco Modus kannst du aber mit einer Laufzeit von durchaus 5+ Stunden rechnen. Bei nicht zu extremen Temperaturen sind durchaus die 8 Stunden die EcoFlow angibt im ECO Modus möglich.

Im Max Modus sinkt natürlich die Laufzeit merklich. Hier kommen wir noch auf 2-3 Stunden.

 

Fazit

Die EcoFlow WAVE 2 ist ein super spannendes Konzept! Eine portable Klimaanlage mit Akku, Solar aufladbar und integrierter Wärmepumpe.

Dabei funktioniert die WAVE 2 auch an sich tadellos! Diese schaffte es im Test mein Büro (15m² ) um ca. 0,7-1 Grad pro Stunde herunterzukühlen. Dies bei einem Stromverbrauch von +- 500W. Natürlich nicht wenig, aber auch nicht zu viel für eine Klimaanlage!

Im Eco Modus sind es sogar nur um die 200W. Hier wäre die WAVE 2 schon theoretisch mit entsprechenden Solarpanels in der Lage, komplett “kostenfrei” zu arbeiten.

Gerade bei kleineren Räumen, im Wohnwagen usw. kann also die WAVE 2 absolut Sinn machen und bietet auch eine ausreichende Leistung.

Umgekehrt, ist dir gerade zu kalt, dann kannst Du die WAVE 2 auch als Heizung nutzen! So halt es sich hier im Kern um eine Wärmepumpe. Ja, wenn du so willst, ist die WAVE 2 auf Wunsch eine akkubetriebene Wärmepumpe!

Der große Vorteil hier ist die Effizienz! Im “worst case” benötigt die WAVE 2 beim heizen in meinem Test ca. 500W. Allerdings werden aus diesen 500W effektiv 1000-1500W Wärmeleistung. Entsprechend ist die WAVE 2 deutlich effizienter als ein Heizlüfter.

Hinzu kommt ein cooles Design, die super Steuerung direkt am Gerät oder über die App.

Ein wichtiger Punkt ist auch der Akku! Dieser hat eine durchaus ordentliche Kapazität von 1159 Wh. Allerdings fressen Klimaanlagen viel Energie! Auf voller Power bekommst du diesen in 2-3 Stunden leer. Im Eco Modus sprechen wir über +-5 Stunden. Dies gilt fürs Heizen und Kühlen.

Verbindest du ein Solarpanel kannst du, je nach Solarpanel und Sonneneinstrahlung, die WAVE 2 wirklich mehr oder weniger unabhängig vom Netz betreiben. So akzeptiert diese bis zu 400W über den DC Eingang.

Praktisch wirst du aber vermutlich via Solar primär die Laufzeit des Akkus massiv verlängern. Völlig autark die WAVE 2 (bei Tag) zu betreiben würde schon recht optimale Bedingungen erfordern.

Aber, dass es theoretisch möglich ist, ist schon ein großer Pluspunkt.

Was spricht gegen die WAVE 2? Punkt 1 ist sicherlich etwas die Schlauch Situation. Du musst zwei bzw. drei Schläuche/Röhren durchs Fenster oder die Tür leiten. Dies ist einfach etwas unelegant, aber leider halt bei Klimaanlagen auch nicht ganz unüblich.

Zum anderen haben wir natürlich den Preis. 1199€ für die WAVE 2 bzw. 1999€ für die WAVE 2 mit Akku ist eine stolze Summe. Wir haben hier ein recht einmaliges Produkt, eine Akku-Betriebene Klimaanlage / Wärmepumpe, daher kann ich nicht zu sehr über den Preis meckern.

Eventuell würde ich dir aber raten die WAVE 2 “Solo” zu kaufen und dazu einfach eine Delta 2. Nicht ganz so elegant, wie der “optimierte” Akku, aber etwas flexibler.

Dennoch hat hier EcoFlow mit der WAVE 2 ein super spannendes Produkt geschaffen! Suchst du also eine portable Klimaanlage / Wärmpeumpe mit Option auf einen Akkubetrieb und das Laden via Solar für kleinere Räume, den Wohnwagen, das Ferienhaus und du kommst mit der Schlauchführung klar, dann kann ich absolut eine Empfehlung aussprechen!

EcoFlow WAVE 2
POSITIV
Gute Kühlleistung bei kleinen Räumen (15m² ca. -0,7 bis 1 Grad pro Stunde)
Niedrige Leistungsaufnahme (maximal +- 500W)
Schickes Design
Optional auch über einen Akku zu betreiben
Via Solar aufladbar
App bzw. WLAN/Bluetooth Support
Heizfunktion mit hoher Effizienz
NEGATIV
Du musst 2-3 Schläuche/Röhren nach außen führen
Gehobener Preis
Lautstärke mittelmäßig
89

Das Smart Door and Window Kit von Meross im Test

Wenn es um preiswerte Smart Home Elektronik geht, ist Meross sicherlich einer der vorzeige Hersteller. So bietet dieser eine durchaus große Vielfalt an Smart Home Geräten an, welche durchweg einen qualitativ guten Eindruck machen.

Vor allem die Smart Home Steckdosen wie auch Garagentoröffner konnten bei mir einen guten Eindruck hinterlassen!

In diesem kleinen Test wollen wir aber einmal einen Blick auf das Meross Smart Door and Window Sensor Kit werfen.

Dieses ist vor allem gedacht dich zu informieren, ob eine Tür oder ein anderes Objekt geöffnet wurde. Entsprechend kannst du dieses auch als eine Art Alarmanlage nutzen.

Aber wie gut funktioniert das Kit wirklich? Finden wir es in diesem kurzen Artikel heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Meross für das Zurverfügungstellen des Smart Door and Window Kit.

 

Das Smart Door and Window Kit von Meross im Test

Das Smart Door and Window Kit besteht im Kern aus drei Komponenten. So haben wir natürlich zunächst den Tür / Fenster Sensor, welcher wie meist üblich aus zwei Teilen besteht.

So haben wir einerseits den eigentlichen Sensor, wie auch einen kleinen magnetischen “Puck”.  So kann der Sensor Magnetfelder wahrnehmen. Wird nun der “Puck” vom Sensor getrennt, dann merkt dieser das.

Montiert wird der Sensor wie auch der Puck einfach über doppelseitiges Klebeband. Entsprechende Pads liegen bei. Bei mir waren diese in der Verpackung etwas versteckt unter dem internen Schaumstoff.

Die Stromversorgung erfolgt über eine CR2450 Knopfzelle. Diese reicht je nach Nutzung für teils über ein Jahr Laufzeit aus.

Neben dem Sensor befindet sich aber auch ein kleiner Hub mit USB Netzteil im Lieferumfang.

So verbindet sich der Sensor nicht direkt mit deinem WLAN, sondern über den HUB. Dies spart sehr viel Energie auf Seiten des Sensors und verlängert entsprechend die Laufzeit der Knopfzelle.

 

Die App

Um das Smart Door and Window Kit zu nutzen, musst du die Meross App installieren und dir ein Konto beim Hersteller anlegen.

Die Meross App ist an sich recht einfach aufgebaut. So findest du auf der Startseite eine Übersicht über alle mit deinem Account verbundenen Module und Sensoren. Tippst Du diese an, landest Du in der Detailansicht.

Die Einrichtung hat bei meinem Android Smartphone ohne Probleme geklappt.

 

Funktionen

Was können aber nun die Tür/Fenster Sensoren? Zunächst findest du in der App eine Historie wann ein Sensor geöffnet bzw. geschlossen wurde.

Zudem kannst du Benachrichtigungen erhalten, wenn die Tür/Fenster geöffnet/geschlossen wurden. Du kannst dich aber auch nur benachrichtigen lassen, wenn die Tür/Fenster für länger als 1 Minute geöffnet oder geschlossen sind. Hier finde ich es etwas schade das sich der Zeitraum nicht genauer anpassen lässt.

Hast du mehrere Meross Geräte, dann kannst du diese auch verknüpfen. Beispielsweise eine smarte Steckdose kann eingeschaltet werden, wenn der Sensor geöffnet oder geschlossen wird.

Du könntest auch ein Meross Thermostat entsprechend Ein/Ausschalten.

Die Reaktionszeit ist dabei mit ca. 1-3 Sekunden (auch bei Push Benachrichtigungen) erfreulich flott!

 

Stromverbrauch

Der Hub benötigt natürlich konstant Energie. Allerdings ist der Hub extrem sparsam! Dieser benötigt gerade einmal 0,4W, was praktisch nichts ist.

 

Fazit

Der Tür/Fenster Sensor von Meross macht ziemlich genau das, was der Hersteller verspricht!

Du kannst dich über die App benachrichtigen lassen, wenn die Sensoren geöffnet bzw. geschlossen werden. Ebenso kannst du diese Erkennung mit anderen Meross Produkten verknüpfen. Beispielsweise einer smarten Steckdose die automatisch ein/Ausgeschaltet wird wenn die Sensoren sich öffnen/schließen.

In der Praxis funktioniert dies auch tadellos!

Allerdings macht dieses System natürlich ausschließlich bzw. primär Sinn, wenn Du bereits Produkte von Meross hast.

Eine 50000 mAh Powerbank im Test, die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000

Sandberg bietet mit der “USB-C PD 130W 50000” eine super spannende Powerbank an! So bietet diese, wie der Name schon sagt, eine gewaltige Kapazität von 50000 mAh! WOW!

Damit ist dies, abseits der PowerCore Reserve, die größte Powerbank die ich jemals im Test hatte. Hinzu kommt eine sehr hohe Ausgangsleistung von bis zu 130W. So haben wir 6x USB Ausgänge, wovon einer bis zu 100W liefern kann.

Das sind richtig beeindruckende technische Daten! Dabei ist die Powerbank auch noch deutlich kleiner und kompakter als die angesprochene PowerCore Reserve.

Wollen wir uns im Test mal ansehen wie gut die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Sandberg für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 im Test

Wie es bei einer Kapazität von 50000 mAh wie auch 130W Ausgangsleistung zu erwarten ist, ist diese Powerbank schon ein ziemlicher Klotz.

So misst diese 158 x 73 x 55 mm und bringt satte 1026g auf die Waage.

  • VEGER 30000mAh Powerbank 617g
  • Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 mAh 767g
  • 4smarts Lucid Ultra 40000 mAh 806g
  • Anker 347 PowerCore 40K 40000 mAh 937g
  • Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 1026g
  • Anker 548 PowerCore Reserve 192Wh 51891 mAh 2347g

830g sind allerdings verglichen mit anderen “super großen” Powerbanks auch nicht zu viel. So ist diese Powerbank weiterhin leichter als beispielsweise der Anker Power Core 40K mit 40000 mAh.

Was die Haptik und Verarbeitung betrifft ist die Powerbank sehr unspektakulär! Wir habe ein sehr einfaches Kunststoffgehäuse.

Dieses macht einen guten Job die Powerbank zusammenzuhalten, aber ich würde die Sandberg Powerbank auch nicht als „Premium“ Powerbank bezeichnen.

Für einen einfacheren Transport besitzt die Powerbank eine kleine Stoffschlaufe, ein nettes Gimmick.

Ein weiteres Gimmick finden wir auf der Rückseite, denn dort ist ein LED Scheinwerfer. Scheinwerfer in Anführungszeichen, denn er ist ausreichend, aber auch nicht rekordverdächtig hell. Dieser ist +- so hell wie eine Smartphone Taschenlampe.

Auf der Front haben wir zu guter Letzt ein kleines Display. Allerdings ist es sehr einfach und zeigt nur den Akkustand in % an.

 

Die Anschlüsse der 50000 mAh Powerbank

Die Anschlüsse sind klar ein Highlight der Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000. So haben wir satte 6x USB Ports!

  • 3x USB A – 5V/3A
  • 1x USB C – Power Delivery 30W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • 1x USB C – Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x Lightning Eingang – 18W – 5V/3A, 9V/2A

Zunächst haben wir 3x USB A Ports. Diese sind ganz normale USB A Ports mit maximal 5V/3A. Diese solltest du primär für kleinere Geräte, Kopfhörer usw, nutzen. Diese Ports können zwar theoretisch jeweils bis zu 15W (5V/3A) liefern, sind aber gemeinsam auf maximal 18W gedrosselt.

Spannender sind unsere USB C Ports. Hier haben wir zunächst 2x Ausgänge, davon einer mit 100W und einer mit 30W.

Der 100W Port ist natürlich Weltklasse und erlaubt neben dem Laden von Smartphones auch das Laden von größeren Geräten wie Notebooks. Zusätzlich haben wir den 30W Port. Ein gleichzeitiges Laden eines Notebook und Smartphone ist also theoretisch mit hohem Tempo möglich.

Der primäre USB C Port kann auch genutzt werden um die Powerbank mit bis zu 60W zu laden. Zusätzlich haben wir auch noch einen gesonderten Apple Lightning Eingang  mit bis zu 18W.

 

Wirklich eine 50000 mAh Powerbank? Die Kapazität

Kommen wir zur Kapazität. Hat die Powerbank wirklich 50000 mAh Kapazität?

Wh mAh % der AH
20V/3A 171,58 46373 93%
20V/1A 168,16 45449 91%
9V/3A 171,18 46265 93%
9V/1A 168,87 45641 91%
5V/2A 160,39 43349 87%

Im Test erreichte die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 eine Kapazität zwischen 43349 mAh und 46373 mAh, was zwischen 87% und 93% der Herstellerangabe entspricht.

Das ist ein top Wert!

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Mit 60W PPS

Die Sandberg Powerbank bringt auch eine PPS Unterstützung mit.

3,3-20V bei bis zu 3A

Hier ist es etwas schade, dass wir nur eine “bis zu 3A” Stufe haben. So benötigen vor allem die Samsung Smartphones die PPS Erweiterung. Ohne PPS laden gerade die Samsung S Smartphones recht langsam. Beispielsweise das S23 Ultra:

  • Ohne PPS maximal ca. 14W
  • Mit bis zu 3A PPS Stufe maximal ca. 25W
  • Mit bis zu 5A PPS Stufe maximal ca. 45W

 

Nicht konstant 100W

Leider können viele 100W Powerbanks nicht konstant 100W liefern, ob nun aus Temperatur oder anderen Gründen. Dies gilt auch für die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000!

Beim konstanten Entladen mit 100W, an einer elektronischen Last, schaltet die Powerbank nach ca. 100 Wh (103,3 Wh) bzw. 43% verbliebener Restladung ab.

Genau genommen schaltet diese nicht ganz ab, sondern drosselt den 100W Port auf 65W herunter. Dies hat (leider) auch nichts mit der Temperatur zu tun. Selbst nach dem Abkühlen bleibt die maximale Leistung bei 65W.

Also 100W maximale Leistung für die ersten +- 60% der Kapazität, 65W für die restlichen 40%.

Aber warum diese Drosselung?! Hier kann ich nur Vermutungen aufstellen. Beim Entladen der Akkuzellen sinkt ihre Spannung. Voll hat eine Lithium Ionen Zelle 4,2V, leer um die 3V.

Wir werden hier vermutlich 4 oder 6 Zellen in Reihe geschaltet haben. Sagen wir 6 Zellen.

6 x 4,2 V = 25,2V interne Spannung im vollen Zustand. Bei 100W müssten die Zellen also mit ca. 4A entladen werden (25,2V * 4A = 100,8W). Sinkt nun die Spannung auf 3,6V, dann muss der Strom auf 4,62A steigen. Bei 3,4V auf knapp 5A usw.

Ich vermute um diesen steigenden internen Strom zu limitieren, drosseln einige 100W Powerbanks ihre Ports bei niedrigem Akkustand herunter.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Grundsätzlich ist die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 sehr gut für eine Vielzahl an Geräten geeignet.

Dies vor allem aufgrund des leistungsstarken USB C Ausgangs. So ist die Powerbank wunderbar für die Apple iPhones und iPads geeignet. Selbiges gilt für die Google Pixel Modelle.

Bei Samsung Galaxy S Smartphones sind wir auf maximal 25W limitiert, was aber auch nicht schlecht ist.

Dank des 100W USB C Ports ist die Powerbank auch für größere Geräte wie Notebooks oder das Steam Deck gut geeignet. Wir haben hier zwar die angesprochene Drosselung bei niedrigem Akkustand auf 60W, aber selbst dies ist für fast alle gängigen Notebooks mehr als ausreichend.

 

Ladedauer der Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000

Laut Sandberg kannst du diese Powerbank mit bis zu 60W laden. Um dies zu testen habe ich die Powerbank mit einem 100W Ladegerät verbunden.

An einem 100W Ladegerät konnte die Powerbank mit maximal ca. 59W laden. Entsprechend dauert das Laden von 0% auf 100% ca. 4 Stunden.

Für eine Powerbank mit dieser Kapazität ist das an sich soweit Ok.

Du kannst die Powerbank auch an einem normalen 5V Ladegerät laden, aber das dauert eine Weile.

Und mit einer Weile meine ich rund 26:30h!

Du solltest bei dieser Powerbank dringend ein USB PD Ladegerät für erträgliche Ladezeiten nutzen.

 

Laden und gleichzeitig entladen

Nein, du kannst diese Powerbank nicht gleichzeitig laden und entladen.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir wie viel Energie die Powerbank zum Aufladen benötigt gegenüber der Energie, die wir am Ende nutzen können.

Via USB PD benötigt die Powerbank 201,47 Wh für eine vollständige Ladung. Via USB A 5V Laden wurden 232,93 Wh benötigt. USB PD ist also um einiges effizienter!

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB PD 85% 80%
USB A 74% 69%

Die Ladeeffizienz der Powerbank liegt im besten Fall bei sehr guten 85%! im schlechtesten Fall bei 69%, allerdings nur beim Laden an einer 5V Quelle.

85% spitzen Effizienz ist allerdings ein sehr guter Wert!

 

Fazit

Wenn du eine große Powerbank mit viel Leistung suchst, bist du bei der Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 an der richtigen Adresse!

Die Betonung liegt dabei auf groß! Mit 50000 mAh (laut Hersteller) und ca. 46000 mAh in der Praxis ist die Sandberg eine gewaltige Powerbank, welche für ihre Kapazität aber alles andere als zu groß ist.

So ist diese Powerbank zwar ein Brocken, aber dennoch deutlich kompakter als beispielsweise die Anker 548 PowerCore Reserve.

Hinzu kommt die hohe Ausgangsleistung mit 100W + 30W. Damit ist die Powerbank gerade für Notebooks mehr als interessant!

Die 100W Ausgangsleistung + extrem hohe Kapazität machen die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 zu einer idealen Notebook Powerbank!

Ein paar Minuspunkte gibt es allerdings für die Drosselung. So kann die Powerbank nur 100W für die ersten +- 60% Kapazität ausgeben. Ab +-40% Restladung sinkt die maximale Leistung auf 60W.

Abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln. Ja, eine etwas größere PPS Stufe wäre nett gewesen, genau wie 100W aufladen der Powerbank selbst, aber dies ist an sich keine Pflicht.

Ich denke die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 ist einfach eine sehr runde Powerbank.

Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000
POSITIV
Sehr hohe echte Kapazität (bis zu 46373 mAh / 171,58 Wh)
100W USB C Ausgang
PPS Support (3,3-20V bei bis zu 3A)
Relativ kompakte Abmessungen für die hohe Kapazität
Viele Anschlüsse
Gute Ladeeffizienz
Ausreichend schnelles Laden (0% auf 100% in ca. 4 Stunden)
LED Taschenlampe
NEGATIV
Drosselung des 100W Ports unter 40% Restladung
90

EREL LiFePO4 12,8V 100Ah Akku mit Bluetooth im Test, einer der günstigsten LiFePO4 Akkus mit Bluetooth

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Wir haben uns auf Techtest bereits einige LiFePO4 Akkus angesehen, primär von asiatischen Anbietern. Die meisten dieser Akkus sind auch gut und generell für DIY Projekte empfehlenswert. Dies vor allem aufgrund der sehr guten Preis/Leistung.

Allerdings was wenn du nicht von einem asiatischen Hersteller kaufen möchtest? Dann haben wir mit dem EREL LiFePO4 12,8V Akku 100Ah vielleicht eine spannende Alternative!

So ist dieser Akku für ein 100Ah Modell mit unter 400€ derzeit auch sehr günstig zu bekommen, zudem verfügt er über ein Smart BMS mit Bluetooth!

Klingt doch interessant! Schauen wir uns den Akku einmal im Test an.

An dieser Stelle vielen Dank an EREL für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test.

 

EREL LiFePO4 12,8V 100Ah Akku mit Bluetooth im Test

Auf den ersten Blick ist der EREL ein recht klassischer LiFePO4 Akku im “Autobatterie” Style.

So misst der Akku 307 x 169 x 208 mm und bringt laut Hersteller 11 Kg auf die Waage. Laut meiner Handwaage sind es 10,80 Kg.

  • ECO-Worthy 100Ah – 10,2 Kg
  • Creabest LiFePO4 Akku mit Bluetooth – 10,5 Kg
  • Supervolt LiFePO4 100Ah – 10,7 Kg
  • Power Queen 12,8V 100Ah selbstheizend – 10,7 Kg
  • EREL 100Ah Akku – 10,8 Kg

Das Gehäuse besteht aus normalem Kunststoff, mit zwei ausklappbaren Kunststoff-Tragegriffen.

Angeschlossen wird der Akku über zwei M8 Schrauben auf der Oberseite. Passende Schrauben sind mit im Lieferumfang.

Ebenfalls mit im Lieferumfang ist eine sehr umfangreiche Anleitung, komplett auf deutsch.

 

Technische Daten

  • EREL ER-12V100BT6
  • 100 Ah (1280 Wh)
  • 12,8V Nennspannung
  • 14,6V maximale Ladespannung
  • 50A maximaler Ladestrom
  • 100A Maximaler Entladestrom
  • 0 bis 45 Grad Ladetemperatur
  • -20 bis 60 Grad Entladetemperatur

 

Bluetooth BMS und App

Das herausstechende Merkmal des EREL ER-12V100BT6 ist das Bluetooth BMS! Dieses erlaubt es dir, über die Smartphone App Informationen auszulesen wie Akkustand usw.

Hier gab es aber zunächst eine kleine Überraschung. So war mir natürlich klar, dass EREL keine Akkus bzw. Controller selbst fertigt und diese auch nur von einem Zulieferer bezieht, wie 99% der LiFePO4 Akku Hersteller. Allerdings hat EREL keine eigene App bzw. eine App die EREL gebrandet ist.

EREL App EREL App

Die App für den Akku hört hingegen auf den Namen “Little Elephant Electric 2.0” bzw. darauf würde sie hören aber der Name im Google Play Store wird bei mir auf chinesisch angezeigt.

An sich alles nicht schlimm, aber der erste Eindruck ist so eher überschaubar.

Dafür allerdings ist die App selbst eine der besten, die ich bisher bei einem Bluetooth LiFePO4 Akku gesehen habe! So bietet dir diese folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Verbliebene Kapazität in AH
  • Verbliebene Lade/Entlade-Zeit
  • Spannung in Volt
  • Strom (Eingangs/Ausgangsleistung) in Ampere
  • Power (Eingangs/Ausgangsenergie) in Watt
  • Zellenspannung Maximal
  • Zellenspannung Minimal
  • Spannungs Drift
  • Durchschnittliche Zellenspannung
  • Zyklen
  • Temperatur Controller
  • Temperatur Sensor 1
  • Temperatur Sensor 2
  • Luftfeuchtigkeit

Zudem findet sich in der App die Möglichkeit das Laden/Entladen zu deaktivieren, wie auch echtzeit Diagramme. Letztere erfordern allerdings ein Konto beim Hersteller, warum auch immer.

Ich finde zwar den Namen der App etwas kurios, aber funktional übertrifft diese mit ihren Detailansichten die mir bekannten Konkurrenten.

Generell ist die Bluetooth BMS Funktion aufgrund der recht genauen Kapazitätsbestimmung oftmals Gold wert!

 

Warum LiFePO4?

LiFePO4-Akkus bieten im Vergleich zu Blei-Gel- und herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus einige Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil liegt in ihrer deutlich höheren Haltbarkeit.

Im Gegensatz zu Blei-Gel-Akkus, die oft bereits nach weniger als 100 Zyklen bei tiefer Entladung an Leistung verlieren, können LiFePO4-Akkus problemlos mehr als 3000 Zyklen durchstehen. Lithium-Ionen-Akkus erreichen in der Regel 300 bis 1000 Zyklen.

Im Fall des EREL Akkus wirbt der Hersteller mit 3000+ Zyklen bei 80% Entladetiefe und 5000 Zyklen bei 50% Entladetiefe. Keine spektakulären Herstellerangaben, aber realistische Angaben!

Ein weiterer großer Vorteil von LiFePO4-Akkus ist ihre hohe Sicherheit. Im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkus sind LiFePO4-Akkus weniger brandgefährlich. Selbst bei einem vollständigen Ausfall des Batteriemanagementsystems (BMS) können LiFePO4-Akkus rauchen und dampfen, aber sie gehen nicht vollständig thermisch durch, wie es Lithium Ionen Akkus in der gleichen Situation machen.

Darüber hinaus sind LiFePO4-Akkus etwas toleranter gegenüber schwankenden Ladespannungen, verglichen mit Lithium-Ionen-Akkus. Falls dennoch etwas schiefgeht, bietet das BMS Schutz vor Unterspannung, Überspannung, Kurzschlüssen und Überlast.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile von LiFePO4-Akkus. Obwohl sie kleiner und leichter sind als Blei-Gel-Akkus, sind sie bei gleicher Kapazität größer und schwerer als Lithium-Ionen-Akkus.

Zudem sollten LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden.

 

Wie testet Techtest LiFePO4 Akkus?

Die wichtigste Messung bei einem Akku ist die Kapazität. Hierfür lade ich zunächst den Akku am Xnvua 14,6V 20A LiFePO4 Ladegerät auf.

Anschließend wird dieser an einer elektronischen Last mit 10A und 20A entladen. Dabei logge ich sowohl die Kapazität wie auch die Spannung mit. Als elektronische Last kommt die DLB-600W zum Einsatz. Zum Mitloggen nutze ich einen ChargerLAB Power-Z Tester.

Diese Tests können mehrfach wiederholt werden, sollten Messwerte unplausibel erscheinen.

 

Die Kapazität des EREL Akkus

Kommen wir zur Kapazität des EREL Akkus. Hierbei habe ich diesen 2x mit 10A und 20A entladen.

Wh Ah
10A -1 1255,0 98,284
10A -2 1250,7 98,238
20A -1 1235,6 98,235
20A -2 1233,3 98,041

Hier war ich um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht. So kommen wir in der Praxis auf eine Kapazität von +- 98 Ah bzw. +- 1240 Wh.

Dies ist prinzipiell nur eine 2% Abweichung zur Herstellerangabe, was nicht dramatisch ist, aber dennoch wären 100 Ah oder mehr schön gewesen.

 

Spannungsverlauf

LiFePO4 Akkus haben in der Regel einen sehr flachen Spannungsverlauf. Wollen wir uns diesen auch einmal beim EREL LiFePO4 12,8V Akku ansehen.

Wir sehen hier das übliche Verhalten von LiFePO4 Akkus. Ca. 90 % der Kapazität des Akkus spielt sich im Spannungsbereich von 13,2V bis 12,6V ab.

Werden die 12,6V unterschritten, bricht die Spannung rapide ein und gerade wenn diese 12V unterschreitet, ist diese nur noch eine gerade Linie nach unten.

Voll geladen erreicht der Akku bis zu 14,6V, aber sobald du etwas Last auf den Akku gibst, sinkt die Spannung mehr oder weniger sofort auf ca. 13,3V.

 

Fazit

Der EREL LiFePO4 12,8V Akku wird natürlich etwas von seinem Bluetooth BMS getragen. Zum Zeitpunkt des Tests bekommst du diesen für unter 400€, womit er einer der günstigsten 100Ah Akkus mit Bluetooth BMS ist.

Zwar hat die Bluetooth App einen etwas kuriosen Namen, funktional ist sie aber top! So zeigt dir die App viele Detail-Informationen an.

Vor allem aber die Kapazität und den Ladestand! Diesen können viele Solar-Ladecontroller unter anderem aufgrund der sehr flachen Spannungskurve von LiFePO4 Akkus nicht vernünftig auslesen. Das Bluetooth BMS hingegen kann dir sehr genau anzeigen, wie der aktuelle Akkustand ist.

Ich bevorzuge ganz klar LiFePO4 Akkus mit Bluetooth und bin hier auch grundsätzlich bereit einen Aufpreis für diesen Komfort zu zahlen. Erfreulich, dass dieser hier fast nicht vorhanden ist!

Allerdings fällt dafür die effektive Kapazität etwas niedriger aus. Hier kam ich “nur” auf rund 98,xx Ah. Nicht schlecht, aber auch nicht fantastisch. In dieser Preisklasse gibt es durchaus Akkus die 3-5 Ah mehr schaffen, allerdings dann kein Bluetooth BMS haben.

Kurzum, gerade für DIY Projekte halte ich den EREL ER-12V100BT6 für eine super Wahl! Hier sind der günstige Preis und das Bluetooth BMS ein gewaltiger Vorteil.

Eine günstige und sinnvolle CFexpress Typ B Speicherkarte, Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B im Test

Wenn du eine High End Kamera von Nikon, Canon oder Fuji hast, besteht die Möglichkeit, dass diese neben SD Speicherkarten auch CFexpress Typ B Speicherkarten akzeptiert.

Diese Speicherkarten sind um einiges schneller als normale SD Karten, was gerade beim Anfertigen von Serienbildern durchaus ein großer Vorteil ist!

Eine der günstigsten Optionen ist hier die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B. Diese bekommst du für +- 150€, was für 512GB Speicher zwar kein Schnäppchen ist, aber noch im Rahmen des Vertretbaren ist.

Wollen wir in diesem kurzen Artikel einen Blick auf die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B 512 GB werfen!

 

Die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B im Test

Auf den ersten Blick macht die Angelbird AV PRO SE einen sehr hochwertigen Eindruck! So ist die SD Karte zwar anscheinend weitestgehend aus Kunststoff gefertigt, aber es gibt auf der Front und Rückseite Metall-Elemente.

Diese sorgen zunächst für einen etwas hochwertigeren Eindruck, allerdings helfen diese auch bei der Wärmeabfuhr.

Ansonsten gibt es nichts “Besonderes” an der Speicherkarte. Diese ist halt eine typische CFexpress Type B Speicherkarte mit einem Gewicht von 6,9g.

 

Ohne Partition geliefert

Spannenderweise ist die CFexpress Speicherkarte von Haus aus nicht mit einer Partition oder Formatierung versehen.

Schließt du diese an einen PC an, wird dieser die Speicherkarte nicht im Dateimanager anzeigen! Diese muss erst über die Kamera oder die Computerverwaltung partitioniert werden.

 

Typ A und Typ B

CFexpress Speicherkarten gibt es in zwei Versionen (genau genommen 3, aber Typ C wird nicht groß genutzt).

  • Typ A – wird von Sony genutzt – sehr klein und kompakt – maximal 1000 MB/s
  • Typ B – wird von Canon, Nikon, Fuji, usw. genutzt – etwas größer – maximal 2000 MB/s

Achte also darauf ob du den richtigen CFexpress Typ für deine Kamera kaufst! Hast du beispielsweise eine Sony, dann ist dies nicht die richtige Speicherkarte!

 

Im Kern eine NVME SSD

Eine CFexpress Speicherkarte, egal ob Typ A oder B, ist im Kern eine NVME SSD. Gerade Typ B Speicherkarten setzen teils im Inneren auf eine “normale” M.2 NVME SSD im 2230 Format.

Dies hat einige Vorteile! So besitzen SSDs erweiterte Controller verglichen mit normalen SD Karten. Auch die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B unterstützt einige erweiterte Funktionen, welche im Hintergrund für bessere Leistung und eine längere Lebensdauer sorgen.

Hierzu gehört die TRIM Funktionalität, ECC, Wear Leveling und auch erweitertes SMART Reporting.

So kannst du den Zustand der Speicherkarte am PC mit Tools wie CrystalDiskInfo auslesen! Diese zeigen dir genau an wie viele Daten schon auf die Speicherkarte geschrieben wurden und bewerten den Zustand auch in “%”.

Das ist natürlich keine 100% genaue Information, aber schon ein wichtiger Anhaltspunkt was die Gesundheit der Speicherkarte angeht, verglichen mit SD Karten, wo du solche Feature nicht hast.

 

Performance der Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B 512 GB

Angelbird wirbt bei seiner Speicherkarte mit Folgenden Leistungswerten:

512GB 1TB
Leserate 1785 MB/s 1785 MB/s
Schreibgeschwindigkeit 850 MB/s 1550 MB/s
Konstante Schreibgeschwindigkeit 800 MB/s 1300 MB/s

Zunächst sehen wir einen großen Unterschied bei der Schreibrate zwischen der 512GB und 1TB Version. Zudem sehen wir eine Unterscheidung zwischen einer maximalen Schreibrate und einer konstanten Schreibrate.

Viele SSDs nutzen einen SLC Cache, welcher darin resultiert das die SSD, oder in diesem Fall die Speicherkarte, einen Teil ihrer Kapazität schneller beschreiben kann als den Rest.

Bei einer normalen PC SSD mag das OK sein, aber bei einer Speicherkarte ist das nicht optimal. Daher finde ich es sehr gut, dass Angelbird hier mit offenen Karten spielt.

Schauen wir uns die Leistung der 512GB Version in der Praxis an.

Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B CrystalDiskMark

In meinem Test kommen wir sehr dicht an die Herstellerangabe heran. So erreichte diese lesend 1818 MB/s, schreibend waren 835 MB/s möglich.

Das sieht doch schon einmal extrem gut aus! Aber wie steht es um die konstante Datenrate? Kann die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B diese 800MB/s+ wirklich konstant liefern?

Das sieht doch auch sehr gut aus! So liefert die Speicherkarte wirklich eine sehr konstante Leistung! Wir haben zwar in den letzten 10% eine etwas rauere Linie, aber das lasse ich durchgehen.

Die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B 512 GB liefert wirklich konstant eine hohe Leistung.

 

In der Praxis

Aber was bedeutet dies in der Praxis? Hierfür habe ich die Speicherkarte in der Fujifilm X-H2s genutzt und gemessen, wie lange es dauert, bis der Buffer bei 20 Bilder/s und unkomprimierten Bildern gefüllt und wieder geleert ist.

Ich denke, das Diagramm spricht für sich! Die Fujifilm X-H2s kann doppelt so lange mit der CFExpress Speicherkarte Bilder machen, bis der Buffer gefüllt ist, selbst im Vergleich mit den besten SD Karten.

Auch die generelle Datenrate zur Speicherkarte ist um einiges höher.

Erneut denke ich, das Diagramm spricht für sich. Warum kann aber die Kamera die CFExpress Speicherkarte so viel schneller beschreiben als die SD Karten und entsprechend den Buffer schneller leeren?

SD Karten benötigen in der Kamera einen Controller, welcher so zu sagen die Daten passend für das Beschreiben der Speicherkarte übersetzt. Eine CFExpress Speicherkarte hingegen kann wie die SSD bei einem PC direkt an den Prozessor der Kamera angebunden werden.

Dies reduziert den “Overhead” massiv und steigert entsprechend die Datenraten.

Allerdings können wir auch hier sehen, dass die Fujifilm X-H2s die AV PRO CFexpress SE auch “nur” mit maximal 570 MB/s beschreiben kann. Hier gibt es sicherlich ein paar Schwankungen aufgrund meiner Testmethode (Serienbilder machen + Stoppuhr), aber ich halte es für wahrscheinlich, dass bei dieser Kamera eine noch schnellere CFExpress Speicherkarte keinen Unterschied mehr machen würde.

 

Rund 900 MB/s bei den meisten Kartenlesern

Wichtig, damit es zu Hause keine große Enttäuschung gibt. Die meisten Kartenleser für CFExpress Typ B Speicherkarten setzen auf USB C 3.2 mit 10Gbit. Das bedeutet diese sind auf effektiv knapp unter 900 MB/s limitiert.

Hier z.B. die Werte mit dem Pubiohs CFexpress / SD Kartenleser Typ B USB 3.2 Gen2 10 Gbit/s (affilliate Link zu Amazon)

Willst du lesend die vollen Datenraten brauchst du entweder einen CFexpress auf PCIe Adapter (intern für deinen PC), was aber sehr unkomfortabel ist oder einen Thunderbolt CFexpress Typ B Kartenlesern, welche teils 300€+ kosten.

 

Fazit

Die Angelbird AV PRO CFexpress SE ist sicherlich die vernünftigste CFexpress Type B Speicherkarte derzeit auf dem Markt.

Das liegt einfach am Preis, welcher mit 150€ für 512GB absolut vertretbar ist! Dabei liefert die Speicherkarte ziemlich genau die beworbene Leistung, mit 1818 MB/s lesend und 835 MB/s schreibend. Die 800 MB/s + schreibend können auch konstant abgeliefert werden.

Das spannende ist aber der Praxis Test! So dauerte es bei der Fujifilm X-H2s doppelt so lange bis der  Pufferspeicher voll war, selbst verglichen mit einer V90 SD Karte, welche sogar noch teurer sind als die Angelbird AV PRO CFexpress SE!

Das Schreiben des Pufferspeichers auf die Speicherkarte war sogar um den Faktor 3 schneller!

So schafft die Fujifilm X-H2s mit der Kingston Canvas React Plus 256GB V90 125 Bilder in 35,75s, mit der Angelbird AV PRO CFexpress SE 242 Bilder in 22,91 Sekunden vollständig auf die Speicherkarte zu schreiben.

Das kann in der Praxis gerade beim “Sport” einen gewaltigen Unterschied machen!

Kurzum, wenn deine Kamera einen CFexpress Typ B Slot hat, dann kann ich die Angelbird AV PRO CFexpress SE ganz klar über eine SD V90 Speicherkarte empfehlen, auch aufgrund der Zuverlässigkeit und Haltbarkeit, welche einfach bei CFexpress Speicherkarten grundsätzlich höher ist als bei SD Karten.

Der Dangbei Neo Smart Projector im Test, portable und gut!

Dangbei bietet mit dem Neo Smart Projector einen kompakten “All in One” Heim Beamer an. Dieser ist gedacht, bei Bedarf ausgepackt und benutzt zu werden, beispielsweise bei großen Sportereignissen oder bei einem Filmabend.

Dabei ist der Neo aber nicht einach ein 08/15 Billig-Projektor, wie du sie zu hunderten bei Amazon bekommst. Dieser bietet eine echte Full HD Auflösung und echte 540 Lumen Helligkeit. Wir haben hier in der Theorie also durchaus eine ordentliche Bildqualität!

Zudem ist der Projektor “smart”. Du kannst diesen zwar auch ganz klassisch via HDMI mit Bild füttern, aber im Beamer ist ein WLAN/Netzwerk Modul verbaut, welches dem Beamer erlaubt direkt auf diverse Streaming Dienste zuzugreifen.

So ist der Dangbei Neo sogar offiziell von Netflix zertifiziert!

Klingt doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Dangbei Neo Smart Projector so gut wie vom Hersteller versprochen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dangbei für das Zurverfügungstellen des Neo Smart Projector für diesen Test.

 

Der Dangbei Neo Smart Projector im Test

Mit 19,9 x 15,7 x 10 cm ist der Dangbei Neo ein kompakter Beamer/Projektor, aber er ist auch nicht absolut winzig.

Dennoch ist dies kein Modell, das gedacht ist, dauerhaft aufgestellt zu werden. Du kannst dies natürlich dennoch machen, aber der Projektor ist eher als “Event” Modell gedacht, das du mal eben auspacken kannst und wenn er nicht mehr benötigt wird auch ebenso schnell verschwinden kann.

Dabei gefällt mir das Design sehr gut! Der Projektor ist schick und wertig gebaut. Dies ist kein 08/15 billig Beamer, das ist auf den ersten Blick klar.

Etwas schade, wir haben keine besonderen Feature um den Neo auszurichten, wie ausklappbare Füße usw.

Auf Seiten der Anschlüsse finden wir folgendes:

  • 1x HDMI
  • 2x USB A
  • 1x LAN
  • 1x Optischer-Audio Ausgang

Zudem haben wir natürlich Bluetooth und WLAN integriert. An sich sehen die Anschlüsse für einen Beamer dieser Klasse gut aus!

Ich hätte mir allerdings vielleicht noch einen analogen Audio-Ausgang gewünscht.

Mit im Lieferumfang des Dangbei Neo ist neben dem Netzteil auch eine Fernbedienung.

 

Software und “Smart” Oberfläche

Der Dangbei Neo ist ein “Smart Projector”, entsprechend besitzt dieser eine etwas umfangreichere Benutzeroberfläche. Es handelt sich hierbei nicht um klassisches Android, aber vermutlich etwas, was auf Android basiert.

Erfreulicherweise gibt es aber keinen Account Zwang oder Ähnliches, Du kannst den Beamer auch komplett “offline” nutzen.

Allerdings ist die Benutzeroberfläche schon etwas auf die “Smart” Nutzung zugeschnitten. So findest du auf der Startseite prominent die Netflix App, wie auch Youtube und Prime Video.

In den Einstellungen findest du erweiterte Optionen wie beispielsweise die Keystone Anpassung, Fokuseinstellungen usw.

Spannenderweise ist es NICHT möglich, die Helligkeit des Projektors anzupassen. Es gibt eine Helligkeitseinstellung, aber diese verändert nur via Software die Helligkeit des Bildes und dimmt nicht die Lampe.

Generell gefällt mir die Benutzeroberfläche gut, sie ist verständlich, lässt sich gut navigieren und läuft auch flüssig. Teils gibt es aber ein paar “abenteuerliche” deutsche Übersetzungen, wie z.B. die Einstellung beim Fokus wurde vom Englischen “Manual” in “Handbuch” übersetzt.

 

Apps und App Store

Auf dem Dangbei Neo sind einige speziell für den Projektor angepasste Apps vorinstalliert, wie Netflix, Youtube und Prime Video.

Allerdings kannst du auch noch viele weitere Apps über einen App Store herunterladen. Dieser hat teils viele Nischen Apps oder Apps von ausländischen Sendern usw., aber auch teils einige interessante Erweiterungen.

Neben Netflix, Youtube und Prime Video konnte ich hier folgendes “Spannende” entdecken:

  • Plex
  • Joyn
  • ARD Mediathek
  • Deezer
  • VEVO

Es gibt aber noch hunderte mehr. Der Dangbei Neo scheint die gleiche Benutzeroberfläche wie der Emotn N1 zu nutzen.

 

Bildqualität des Dangbei Neo

Der Dangbei Neo setzt auf die DLP Technologie und erzeugt ein Bild mit echter Full HD Auflösung. Dabei liegt die Helligkeit bei maximal 540 ISO Lumen.

Ist der Raum, in dem du den Projektor nutzt, ausreichend abgedunkelt, dann bietet der Dangbei Neo ein tolles Bild!

So liefert dieser subjektiv eine wirklich gute Schärfe und generell Bildqualität mit starken Farben. Ja Full HD ist bei einem Projektor weiterhin ausreichend, aufgrund des hohen Sitzabstandes.

Dabei kann dieser eine Bildgröße zwischen 37,5 Zoll und 120 Zoll erreichen.

Sofern der Raum ausreichend dunkel ist, ist das Bild wirklich gut! Bei nicht abgedunkelten Räumen tut sich der Neo zunehmend schwerer. Das gilt natürlich für alle Beamer/Projektoren. 540 ISO Lumen sind hier auch nicht übel und subjektiv ist der Neo ausreichend hell, aber dies ist auch kein Projektor den du in einem nicht abgedunkelten Raum nutzen könntest.

Ein wenig Dunkelheit muss sein, dann liefert er ein schönes, scharfes und stimmiges Bild. Auch das Autofokus Feature, welches dem Projektor es erlaubt, selbstständig scharf zu stellen, funktioniert sehr gut!

 

Mit integrierten Lautsprechern

Normalerweise sind die Lautsprecher, die in Beamern integriert sind, immer recht furchtbar. Auch hier können diese kein Lautsprecher-System ersetzen.

Allerdings sind die Lautsprecher des Dangbei Neo OK. Diese bzw. dieser, ist ausreichend laut und klingt brauchbar!

Im Notfall lassen sich also der integrierte Lautsprecher nutzen.

 

Lautstärke

Im Dangbei Neo ist ein Lüfter integriert. Dieser Lüfter ist weder besonders laut, noch besonders leise. Im Normalfall sollte er nicht stören und selbst in ruhigen Situationen von Lautsprechern übertönt werden. Dies ist aber auch nicht der leiseste Beamer/Projektor den ich bisher in den Fingern hatte.

 

Stromverbrauch

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den Stromverbrauch des Dangbei Neo. Dieser benötigt im Normalbetrieb ca. 64W.

 

Fazit

Du suchst einen Beamer/Projekt für gelegentliche Film oder Spieleabende? Dann ist der Dangbei Neo eine starke Wahl! So ist der Projektor sehr schön kompakt, bietet aber ein sehr gutes Bild!

Gerade die Schärfe und die Farben sind hervorragend! Auch die Helligkeit ist gut, wenn natürlich bei solch einem kleinen Gerät nicht gigantisch. Du musst einen Raum schon etwas abdunkeln, um wirklich Kino-Feeling zu erhalten.

Die Software des Beamers ist ordentlich. Es wird viel Wert auf die “Smart” Feature gelegt. So haben wir eine Netflix App (offiziell Zertifiziert), genau wie Youtube und Prime Video. Zudem gibt es einen App Store wo sich die ein oder andere sinnvolle App, wie diverse Mediatheken, finden lassen.

Abseits von der abenteuerlichen deutschen Übersetzung bin ich mit der Software voll zufrieden. Du musst diese ganzen smarten Feature nicht nutzen, wenn du nicht willst. Du hast auch einen HDMI Eingang für externe Geräte.

Weitere Pluspunkte gibt es für die akzeptablen Lautsprecher.

Spricht auch etwas gegen den Dangbei Neo? An sich nicht. Der Preis ist mit rund 700€ natürlich etwas kräftiger und wenn dir der kompakte Formfaktor und Smart Feature egal sind, dann bekommst du Modelle mit mehr Helligkeit fürs gleiche Geld.

Magst du aber die Smart Feature und den kompakten Formfaktor, dann ist der Dangbei Neo ein Highlight!