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Nicht meine erste Wahl! Die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) im Test

Der PowerCore 20K ist derzeit Ankers “moderne” Einstiegs Powerbank. So bietet diese eine ordentliche Kapazität von 20000mAh wie auch einen 20W USB C Port.

Dies ist für die meisten aktuellen Smartphones eine gute Kombination. Hinzu kommt das Anker typische schicke und wertige Design.

Allerdings möchte Anker für diesen Spaß auch knapp über 50€ haben. Dies ist ein sehr stolzer Preis!

Kann die Powerbank diesen rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) im Test

Mit 166 x 84 x 24,5 mm ist der PowerCore 20K für die angegebene Kapazität von 20000mAh ausreichend, wenn aber auch nicht übermäßig kompakt. Suchst Du eine möglichst kleine 20000mAh Powerbank bist du hier falsch.

Ähnliches gilt für das Gewicht von 484g. Modelle wie die VEGER Power Bank 20000mAh klein 22.5W oder die Nitecore NB20000 bieten hier eine größere Energiedichte.

Dennoch gehen Abmessungen und Gewicht aus meiner Sicht in Ordnung. Zumal die Haptik Anker typisch extrem gut ist! So haben wir auf der Ober und Unterseite einen schönen matten Kunststoff und am Rand Hochglanz Kunststoff.

Auch das große Anker Logo besteht aus Hochglanz Kunststoff. Kleiner Kritikpunkt der Kunststoff auf der Oberseite war bei mir etwas “fleckig”, was aber nur je nach Winkel der Lichteinstrahlung sichtbar war.

Die vier üblichen Status LEDs zum Überprüfen der Restkapazität befinden sich bei der Powerbank im Einschalter.

 

Anschlüsse der Anker 335

Die Anker 335 PowerCore 20K besitzt zwei USB A und einen USB C Port.

  • USB C Port – 20W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A
  • USB A – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB C Power bietet bis zu 20W nach dem USB Power Delivery Standard. Die beiden USB A Ports hingegen setzen auf Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W.

Soweit eine solide Ausstattung, für Smartphones. Für Notebooks oder andere größere Geräte ist die Powerbank nicht oder nur sehr bedingt geeignet.

Ebenso kannst Du nur einen Port der Powerbank gleichzeitig nutzen! Nutzt Du mehrere Ports auf einmal werden diese auf insgesamt maximal 5V/3,6A gedrosselt.

Der PowerCore 20K wird natürlich auch über den USB C Port geladen, allerdings mit maximal 18W.

Die Powerbank besitzt kein PPS!

 

Die Kapazität der PowerCore 20K

Anker verspricht bei der Powerbank eine Kapazität von 20000mAh bzw. 74Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 69.046 18661 93%
9V/1A 70.18 18968 95%
9V/2A 66.239 17902 90%

Hier gibt es eine positive Überraschung! Ich konnte eine Kapazität im Bereich 17902 mAh bis 18968 mAh messen. Dies entspricht hervorragenden 90% bis 95% der Herstellerangabe.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones ++
Apple MacBooks 0
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die Anker 335 PowerCore 20K besitzt lediglich einen normalen 20W USB C Port ohne PPS. Damit liefert diese im Zusammenspiel mit den aktuellen iPhones ein gutes Ladetempo. Diese ist aber nur sehr bedingt für MacBooks oder iPads geeignet.

Diese laden an der Powerbank, aber nicht übermäßig schnell.

Samsung und Google Smartphones laden auch flott an der Powerbank, aber in der Regel nicht mit dem vollen Tempo.

Diese Powerbank eignet sich zwar klar auch für Android Nutzer, ist aber schon etwas an Apple Nutzer fokusiert.

 

Ladedauer

Der PowerCore 20K kann mit bis zu 18W geladen werden. Wie lange dauert so eine Ladung?

Eine Ladung von 0% auf 100% dauert ca. 6:30h. Dies ist nicht übermäßig flott, aber akzeptabel. An einem normalen 5V/2,4A Ladegerät dauert selbige Ladung 11:30h.

 

Effizienz

Kommen wir noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. Hierbei vergleichen wir die Leistung welche die Powerbank zum laden benötigt, gegen die Leistung die wir später entnehmen können.

Via USB PD benötigte die Powerbank bei mir 89,91 Wh und via USB A 5V/2,4A 86,48Wh.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB PD 78% 74%
USB A 5V/2,4A 81% 77%

Hier heraus ergibt sich bei der PowerCore 20K eine Ladeeffizienz von 74% in schlechtesten Fall bis 81% im besten Fall.

Dies ist eine leicht überdurchschnittliche Ladeeffizienz.

 

Fazit

Ich muss gestehen, ich tue mich mit einer Empfehlung der Anker 335 PowerCore 20K schwer.

An sich ist es eine brauchbare Powerbank, welche in der Praxis einen guten Job machen wird. Allerdings abseits des recht wertigen Designs und des “Anker” Namens spricht wenig für diese.

  • Recht groß und schwer für 20000mAh + 20W
  • Kein PPS
  • Hoher Preis
  • Ladetempo mittelmäßig

Der Anker PowerCore 20K ist zunächst eine recht große und schwere Powerbank, für 20000 mAh und einer Leistung von nur 20W. So wiegt die Powerbank 484g, was viel ist!

Wir haben zwar einen 20W USB C Ausgang, aber das ist mittlerweile auch nichts mehr Besonderes. Zudem fehlt dem Port PPS, daher würden Samsung Smartphone nur mit maximal 14W an der Power Bank laden.

20W in Kombination mit iPhones, 14W in Kombination mit Samsung Galaxy Modellen ist in Ordnung, aber halt wirklich nicht spektakulär. Dies bei einem Preis von 60€ zum Zeitpunkt des Tests, ist aus meiner Sicht nur sehr schwer zu rechtfertigen!

Sofern es also nicht unbedingt eine Anker Powerbank sein muss, gibt es bessere Alternativen! Mögliche Alternativen zum Anker PowerCore 20K:

 

Eine günstige und gute Standard Powerbank, die SAMUEL SA-111 im Test

Ab und an bekomme ich Empfehlungen von Lesern. So auch hier bei der SAMUEL SA-111 Powerbank 20000mAh.

Warum ist diese Powerbank so spannend? Wir haben hier eine 20000 mAh Powerbank mit 30W USB Power Delivery Port, welche du für um die 30€ bekommst.

Oft gibt es hier auch Gutscheinaktionen, welche den Preis der Powerbank auf deutlich unter 30€ drücken.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die SAMUEL SA-111 eine vernünftige Powerbank? Wird die Kapazitätsangabe eingehalten? Finden wir es im Test heraus!

 

Die SAMUEL SA-111 Powerbank 20000mAh im Test

Auf den ersten Blick erinnert mich das Design der SAMUEL SA-111 etwas an die INIU Powerbanks. Ich vermute, diese stammen vom gleichen Fertiger.

Rein haptisch fühlt sich die Powerbank zunächst recht gut an! Wir haben einen leicht überdurchschnittlich wertigen Kunststoff, welcher auf der Oberseite auch mit einer schönen Textur ausgestattet ist.

Zudem haben wir auf der Oberseite ein großes Hochglanz Kunststoff Fenster. Unter diesem ist eine % Anzeige für den Akkustand. Rechne aber damit, dass dieses “Fenster” super schnell zerkratzt.

Interessant, an der Seite der Powerbank haben wir einen ausklappbaren Smartphone Ständer. Ein Gimmick, welches wir auch von INIU Powerbanks kennen.

Mit 142 x 71 x 27 mm und einem Gewicht von 380g ist die Powerbank durchschnittlich groß und schwer für die 20000mAh Klasse.

 

Die Anschlüsse

Die SAMUEL SA-111 besitzt 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – USB PD 30W und Huawei Super Charge(?) – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A
  • USB A – Quick Charge 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Die beiden USB C Ports besitzen bis zu 30W nach dem USB Power Delivery Standard. Zudem scheint SAMUEL hier Huawei Super Charge mit 22,5W intigriert zu haben. Hier sprechen die 4,5V/5A und 5V/4,5A Stufen. Leider habe ich zur Zeit kein Huawei Smartphone auf Lager um dies zu testen.

Aber dank USB PD ist die Powerbank erst einmal ideal für iPhones, Samsung Galaxy und die Google Pixel Modelle.

Zudem unterstützt der USB A Port Quick Charge.

Nutzt Du allerdings mehrere Ports gleichzeitig, dann werden sämtliche Schnelllade Standards deaktiviert und du lädst nur mit 5V.

Geladen wird die Powerbank auch via USB C, ebenfalls mit maximal 30W.

 

Wie testet techtest.org Powerbanks?

Mittlerweile habe ich für Techtest hunderte Powerbanks getestet. Der generelle Testaufbau ist dabei über die Jahre aber gleich geblieben.

Nach Erhalt wird die Powerbank ausgepackt und fotografiert. Anschließend sehe ich mir diese näher an, messe sie aus, wiege sie usw. Anschließend wird die Powerbank geladen.

Die wichtigste Messung ist hier die Kapazität. Hierfür entlade ich Powerbanks bei diversen Leistungsstufen an einer elektronischen Last. Hier nutze ich meist die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB PD Trigger (welcher für das Auswählen der spezifischen Spannungsstufe nötig ist). Teils nutze ich auch ein gesondertes Messgerät, da teils bei hohen Lasten (3A+) die Kabel einen zu großen Einfluss auf die gemessene Kapazität haben.

Nach jedem Durchlauf wird die Powerbank wieder geladen. Dabei logge ich den Ladevorgang, Ladedauer usw. mit. Hierfür nutze ich das Power-Z KM003C Messgerät.

Die Kapazität bei Powerbank Tests messe ich in Wh und rechne für eine bessere Vergleichbarkeit anschließend in mAh @3,7V um! Mehr zum Thema Wh gegen mAh findest du hier.

Zu guter Letzt teste ich die Powerbanks an diversen Geräte, meist dem aktuellen iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Nintendo Switch und anderen Geräten die ich im Büro herumliegen habe.

Selbstverständlich kann ich aber auch nicht alle Smartphones testen. Ich kann aber mithilfe des Power-Z KM003C unterstützte Ladestandards usw. auslesen und eine fundierte Einschätzung abgeben.

 

Mit PPS

Die SAMUEL SA-111 Powerbank unterstützt erfreulicherweise PPS!

  • 3,3-10V bei bis zu 3A
  • 5-15V bei bis zu 2A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Display hat den Test nicht überlebt

Auf der Oberseite der Powerbank findest Du ein Display. Dieses zeigt dir von 0% bis 100% die Kapazität an.

Leider hat sich das Display bei mir im Test ab einem gewissen Punkt einfach verabschiedet. Es zeigt nur noch 0% an, obwohl die Powerbank weiterhin vollständig funktioniert.

 

Die Kapazität der SAMUEL SA-111 Powerbank 20000mAh

SAMUEL verspricht bei der SA-111 eine Kapazität eine Kapazität von 20000 mAh bzw. 74Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 65.471 17695 88%
9V/1A 65.503 17704 89%
9V/3A 61.824 16709 84%
15V/2A 59.753 16149 81%

Dies sieht doch recht gut aus! Im Test schwankte die echte Kapazität zwischen 16149 mAh und 17703 mAh bzw. 59,753Wh und 65,503Wh.

Dies entspricht 81% bis 89% der Herstellerangabe, was ein mehr als solider Wert ist!

Es ist für Powerbanks leider normal, dass diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen. Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der verbauten Akku Zellen, hier 20000mAh. Allerdings ist das Entladen nicht zu 100% effizient, daher ist es nicht unnormal, dass die echte Kapazität niedriger ausfällt.

80-90% echte Kapazität sind normal für eine gute Powerbank, unter 80% ist selten, bei unter 70% ist von einer falschen Kapazitätsangabe auszugehen.

 

Ladedauer

Ist nun deine Powerbank leer, wie lange dauert das Laden?

An einem USB PD Ladegerät kann die Powerbank mit knapp über 30W laden. So dauert eine 0% auf 100% Ladung rund 4:10h.

An einem klassischen USB A Ladegerät dauert das Laden mit 5V/2,4A ca. 10:40h.

 

Ladeeffizienz der Powerbank

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz der Powerbank. Hierbei vergleiche ich die Energie welche die Powerbank zum Laden benötigt, mit der Energie die du am Ende nutzen kannst.

Via USB C PD 30W benötigte die Powerbank 90,7162 Wh und via USB A 5V/2,4A benötigte die Powerbank mit 88,0469 Wh etwas weniger Energie zum Laden.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB PD 72% 66%
USB A 5V/2,4A 74% 68%

Im besten Fall lag die Ladeeffizienz bei 74% und im schlechtesten Fall bei 66%. Dies sind Werte im soliden Durchschnitt.

 

Fazit zur SAMUEL SA-111

Die SAMUEL SA-111 ist ein super spannende Powerbank! 20000 mAh + 30W USB C für  unter 30€ (auf Gutscheine bei Amazon achten!) klingt erst einmal klasse.

Zumal die SAMUEL SA-111 dieses sehr gute Ergebnis auch im Test bestätigen konnte!

Zunächst haben wir eine gute echte Kapazität von bis zu 17703 mAh. Auch der 30W USB C Port funktioniert tadellos und unterstützt sogar den PPS Standard mit 3,3-10V bei bis zu 3A. Hierdurch ist das Ladetempo mit vielen Smartphones sehr gut! IPhones werden mit dem vollen Tempo geladen, genau wie die Google Pixel Modelle. Samsung Smartphones erreichen bis zu 25W.

Auch ist die Powerbank an einem USB PD Ladegerät in knapp über 4 Stunden von 0% auf 100% gebracht, was angenehm flott ist. Gehäuse und Verarbeitung passt.

Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist das Display, das bei mir im Test irgendwann einfach bei 0% stehen geblieben ist, obwohl die Powerbank weiterhin lädt.

Dies ist so ein wenig unschön, kann aber auch einfach “pech” mit meinem Modell gewesen sein.

SAFUEL Powerbank 20000mAh, 30W Power Bank Klein Aber Stark USB C...

  • Bis zu 17703 mAh echte Kapazität
  • Mit PPS (3,3-10V bei 3)
  • 30W USB C Port
  • In 0% auf 100% in ca. 4h geladen
  • Display während des Tests kaputt gegangen

Dennoch, gerade wenn du eine Powerbank mit maximaler Preis/Leistung suchst und die SAMUEL SA-111 für unter 30€ bekommst, dann ist diese ein verdammt gutes Angebot!

Günstiger LiFePO4 Akku für DIY Projekte, die Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie im Test

Wir haben uns bei Techtest bereits einige LiFePO4 Akkus angesehen, allerdings primär große 100Ah Modelle. Was aber, wenn du kein großes 100Ah Modell für dein Projekt benötigst?

Schauen wir uns in diesem Test einen interessanten 50Ah Akku an, welchen du bereits für unter 200€ bekommen kannst. Hier bietet dieser 12,8V und 50Ah, also rund 640 Wh Kapazität.

Dabei soll die Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie auch bis zu 50A maximale Leistung bieten und 4000+ Zyklen durchhalten.

Schauen wir uns die Timeusb LiFePO4 Batterie einmal im Test an!

An dieser Stelle vielen Dank an Timeusb für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test.

 

Äußeres, Abmessungen und Gewicht

Die Timeusb LiFePO4 Batterie setzt auf eine Art Auto/Motorrad Batterien Design. Zumindest was die generelle Form betrifft. Die Bedruckung des Akkus ist allerdings etwas “wilder” und auffälliger als bei 08/15 Autobatterien.

Der Akku misst 198 x 166 x 170 mm und bringt laut Hersteller 5,07 Kg auf die Waage. Laut meiner Waage sind es 5,63 Kg.

Dabei wirkt das Gehäuse generell hochwertig und gut gemacht! Auch die beiliegende Anleitung ist erstaunlich ordentlich und in einem guten Deutsch.

Als Anschlüsse nutzt der Akku einfach zwei M8 Schrauben auf der Oberseite.

 

Technische Daten

  • Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie
  • 50 Ah
  • 640 Wh Kapazität
  • 12,8V Spannung
  • Lithium Iron Phosphate (LiFePO4)
  • 50A maximaler Entladestrom (BMS)
  • 1C (50A) maximaler Ladestrom, aber 10A empfohlen
  • 4000 Zyklen bei 80% DOD

Die Werte sehen alle soweit klassisch aus. Wir haben einen 50Ah Akku, welcher mit maximal 50A entladen werden kann.

Du kannst diesen auch mit bis zu 50A aufladen, aber Timeusb empfiehlt maximal 10A. Warum? Langsameres laden ist wie üblich schonender und einen 50Ah Akku mit 50A laden ist schon recht “hart”. 10-20A sind hier schon deutlich nachhaltiger.

 

Was macht LiFePO4 so gut?

LiFePO4 / Lithium-Eisenphosphat Akkus sind eine super spannende Angelegenheit und diesen könnte durchaus die “Zukunft” im Bereich der Solar Pufferspeicher, E Mobilität usw. gehören. Aber warum?

LiFePO4 Akkus tauschen eine etwas niedrigere Energiedichte verglichen mit klassischen Lithium Ionen Akkus gegen eine höhere Sicherheit und Haltbarkeit ein.

So erreichen selbst die einfachsten LiFePO4 Akku problemlos 2500+ Zyklen. Lithium Ionen Akkus kommen meist nur auf 500-1000 Zyklen. In der Praxis kann die Haltbarkeit sogar noch viel größer ausfallen, denn diese schwankt auch nochmal massiv je nach Tiefe des Entladens.

So wirbt Timeusb mit 4000 Zyklen bei 80% Entladetiefe, was absolut hinkommen kann! Bei noch niedrigere Entladetiefen können sogar über 10000 Zyklen erreicht werden.

Gerade als Solar Pufferspeicher haben wir hier also eine potenziell extrem hohe Haltbarkeit.

Ebenso können LiFePO4 nicht thermisch durchgehen und sind beim Laden/Entladen nicht ganz so sensibel.

Im Gegenzug sind diese aber bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium Ionen Akkus. Hierdurch eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte wo die Abmessungen eine übergeordnete Rolle spielen.

 

Wie testet Techtest.org LiFePO4 Akkus?

Nach einer ersten Betrachtung und Einschätzung geht es mit den LiFePO4 Akkus bei Techtest direkt in die Kapazitätsmessung.

Hierfür lade ich diese zunächst mit dem Xnvua 14,6V 20A LiFePO4 Ladegerät auf. Ja das Ladegerät ist hier aufgrund der Leistung von 20A nicht ganz optimal, aber geht in Ordnung.

Anschließend entlade ich die Akkus bei 10A und 20A Last mit Hilfe der DLB-600W elektronischen Last, welche auch die Kapazität mitloggt. Die DLB-600W ist nach meiner Erfahrung recht genau was die Messwerte angeht, lediglich die Herstellerangaben zur maximalen Leistungsfähigkeit sind absolut übertrieben. Laut Hersteller soll sie bis zu 40A schaffen, praktisch schmilzt diese ab rund 30A (und ja ich spreche hier aus Erfahrung).

Die Spannung während des Entladens logge ich mit dem ChargerLAB Power-Z Tester mit.

Anschließend verlagere ich die Akkus noch in einen Praxis Test an einer DIY Off-Grid Solaranlage um zu beobachten ob es hier Auffälligkeiten gibt. Bei diesem Test habe ich einen BougeRV 20A MPPT Laderegler genutzt.

 

Die Kapazität der Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie

Sicherlich der wichtigste Werte ist die Kapazität. Timeusb verspricht hier 50Ah bzw. 640Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh AH % der Herstellerangabe
10A (Durchlauf 1) 673.2 52.347 105%
10A (Durchlauf 2) 679.4 52.89 106%
20A (Durchlauf 1) 666.3 52.779 106%
20A (Durchlauf 2) 656.7 52.53 105%

 

Das sieht doch gut aus! Die beworbenen 50Ah wurden in allen Testdurchläufen klar erreicht. So schaffte der Akku immer 52,x Ah. Der Timeusb erreichte also 105-106% der beworbenen Kapazität!

Auch das Ergebnis in Wh wurde immer erreicht, mit 656 Wh bis 679Wh.

Super! An der Kapazität gibt es also erst einmal nichts zu bemängeln. Dass wir auch etwas mehr Kapazität haben als der Hersteller verspricht, ist auch wichtig, denn nach meiner Erfahrung sinkt die Kapazität von LiFePO4 Akkus leicht in den ersten 100x Zyklen, ehe diese sich stabilisiert und lange auf einem hohen Level verweilt.

 

Spannungsverlauf

LiFePO4 Akkus haben einen recht markanten Spannungsverlauf. Diesen können wir auch beim Timeusb Akku beobachten.

So starten wir in der Regel mit einer Spannung von über 14V, welche aber praktisch sofort auf 13,x V sinkt.

90% der Kapazität eines LiFePO4 Akkus spielt sich im Spannungsbereich von 13,1V bis 12,8V ab. Wenn die Spannung des Akkus 12,8V unterschreitet, beginnt diese rapide zu fallen.

So macht der Unterschied ob du den Timeusb Akku auf 12V oder 10,8V entlädst gerade einmal rund 2,5% aus. Daher würde ich bei ca. 12V auch das Entladen spätestens stoppen.

 

In der Praxis

Früher gab es durchaus LiFePO4 Akkus mit sehr zickigen BMS Modulen. Diese Zeit ist aber mittlerweile vorbei. Du kannst praktisch jeden LiFePO4 Akku kaufen und damit rechnen, dass diese problemlos an den gängigen Solarlade Controllern funktionieren.

So funktionierte die Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie auch problemlos mit dem BougeRV 20A MPPT Laderegler.

Bedenke nur, dass LiFePO4 Akkus nicht bei unter 0 Grad geladen werden dürfen. Leider hat der Timeusb keine automatische Untertemperaturabschaltung.

 

Fazit

Du suchst einen mittelgroßen und günstigen LiFePO4 Akku? Dann ist die Timeusb 12,8V 50Ah Pro LiFePO4 Batterie eine gute Wahl!

Das wichtige ist hier vor allem der gute Qualitätseindruck, der niedrige Preis und natürlich, dass die Kapazitätsangabe eingehalten wurde.

Im Test erreichte der 50Ah eine echte Kapazität von rund 52,x Ah. Super! Dabei zeigte sich das BMS unproblematisch und generell unauffällig.

Suchst Du also einen LiFePO4 Akku für unter 200€, für beispielsweise Beleuchtungsanwendungen, eine kleine Off-Grid Anlage usw., dann ist der Timeusb eine sehr gute Wahl!

Eine super coole und günstige Powerbank mit 100W! Test: Vancaly DBS-P8-PW

Ich liebe die Storm Powerbank Serie, primär aufgrund der Mischung aus dem einzigartigen,  durchsichtigen Design und der tollen technischen Ausstattung. Allerdings sind die Strom Powerbanks mit 200€ recht teuer.

Hier bin ich über die Vancaly DBS-P8-PW Power Bank 20000mAh gestolpert. Eine Powerbank welche ebenfalls auf ein durchsichtiges Gehäuse, 100W USB C Port und 20000mAh Kapazität verfügen soll, dies aber für unter 50€!

WOW!

Die Powerbank musste ich natürlich haben. Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob diese wirklich eine günstige Alternative zu den Storm Powerbanks ist.

 

Test:  Vancaly DBS-P8-PW

Das Auffälligste an der Vancaly DBS-P8-PW ist zunächst natürlich das Design. So setzt diese auf ein Gehäuse aus durchsichtigem Kunststoff. Du kannst also von außen die Elektronik sehen.

Die Akkuzellen sind hier allerdings verkleidet, lediglich die elektronischen Bauteile kannst Du bewundern, welche hier aber durchaus schick angeordnet sind mit schwarzem PCB.

Ebenfalls auf der Oberseite findest Du ein kleines Display. Folgendes wird dir angezeigt:

  • Akkustand in %
  • Eingangs/Ausgangsspannung in Volt
  • Eingangs/Ausgangsleistung in Ampere

Damit ist dieses durchaus praktisch!

Die Powerbank misst ca. 162 x 52 x 36 mm und bringt 391g auf die Waage. Für ein 20000 mAh Modell mit 100W Leistung wäre dies sehr kompakt, aber auch nicht absolut unrealistisch kompakt.

Bonuspunkte gibt es für die Taschenlampe auf der Rückseite, welche sich über eine Taste auf der Front einschalten lässt. Diese Taschenlampe ist leicht überdurchschnittlich stark (für eine Powerbank), aber mich stört, dass der Einschalter leicht vorsteht.

 

Anschlüsse der Vancaly DBS-P8-PW

Die Vancaly Power Bank 20000mAh besitzt einen USB A und einen USB C Port.

  • USB C – 100W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – SCP und Quick Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2,22A, 12V/1,66A

Der USB C Port kann laut Hersteller bis zu 100W liefern, klasse! Damit ist diese Powerbank nicht nur für Smartphones interessant, sondern auch für Notebooks. USB Power Delivery ist hier auch der Ladestandard welcher von allen großen Herstellern genutzt wird.

Der USB A Port unterstützt SCP (Huawei Super Charge) und Quick Charge, mit bis zu 22,5W.

 

Klebestreifen im Inneren vergessen 

Ein Nachteil am durchsichtigen Design, du siehst alle Fehler. So wurde bei meiner Vancaly DBS-P8-PW im Inneren ein Klebestreifen vergessen…..

Kein Drama aber spricht auch nicht für eine besonders gute Qualitätskontrolle.

 

Mit PPS

Die Vancaly Powerbank unterstützt erfreulicherweise den PPS Standard.

  • 3,3-11V bei bis zu 3A
  • 3,3-21V bei bis zu 3A

Leider haben wir hier nur bis 3A Stufen. Das ist OK, aber bei einer 100W Powerbank wären bis zu 5A Stufen besser.

Dies ist aber primär für Samsung Smartphones relevant, welche daher an dieser Powerbank nur mit +- 25W laden können.

 

Wie testet techtest.org Powerbanks?

Mittlerweile habe ich für Techtest hunderte Powerbanks getestet. Der generelle Testaufbau ist dabei über die Jahre aber gleich geblieben.

Nach Erhalt wird die Powerbank ausgepackt und fotografiert. Anschließend sehe ich mir diese näher an, messe sie aus, wiege sie usw. Anschließend wird die Powerbank geladen.

Die wichtigste Messung ist hier die Kapazität. Hierfür entlade ich Powerbanks bei diversen Leistungsstufen an einer elektronischen Last. Hier nutze ich meist die ATORCH DLB-600W 200V und einen USB PD Trigger (welcher für das Auswählen der spezifischen Spannungsstufe nötig ist). Teils nutze ich auch ein gesondertes Messgerät, da teils bei hohen Lasten (3A+) die Kabel einen zu großen Einfluss auf die gemessene Kapazität haben.

Nach jedem Durchlauf wird die Powerbank wieder geladen. Dabei logge ich den Ladevorgang, Ladedauer usw. mit. Hierfür nutze ich das Power-Z KM003C Messgerät.

Die Kapazität bei Powerbank tests messe ich in Wh und rechne für eine bessere Vergleichbarkeit anschließend in mAh @3,7V um! Mehr zum Thema Wh gegen mAh findest du hier.

Zu guter Letzt teste ich die Powerbanks an diversen Geräte, meist dem aktuellen iPhone, iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Nintendo Switch und anderen Geräten die ich im Büro herumliegen habe.

Selbstverständlich kann ich aber auch nicht alle Smartphones Testen. Ich kann aber mithilfe des Power-Z KM003C unterstützte Ladestandards usw. auslesen und eine fundierte Einschätzung abgeben.

 

Konstant 100W

Viele 100W Powerbanks, gerade die besonders kompakten Modelle, können oft nicht konstant 100W liefern, aufgrund von Temperaturproblemen usw.

Erfreulicherweise kann die Vancaly DBS-P8-PW tatsächlich 100W konstant bereitstellen!

 

Die Kapazität der Vancaly DBS-P8-PW

Vancaly wirbt mit einer Kapazität von 20000 mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 59.148 15986 80%
9V/1A 64.611 17462 87%
9V/3A 61.012 16490 82%
20V/3A 61.619 16654 83%
20V/5A 58.017 15680 78%

Das sieht doch ganz gut aus! Im besten Fall erreichte die Powerbank bei mir 17462 mAh bzw. 64,611 Wh.

Dies entspricht 87% der Herstellerangabe. Im Minimum kamen wir auf 15680 mAh, was 78% der Herstellerangabe entspricht. Dies war aber bei 100W Last und hier ist es nicht ganz unnormal, dass die Werte etwas niedriger ausfallen.

Im Allgemeinen ist eine “echte” Kapazität im Bereich 80-95% normal und gut.

 

Einmal 100W, dann nur noch 17W?

Laut Hersteller kann die Powerbank mit bis zu 100W geladen werden. Dies hat bei mir auch genau einmal geklappt.

Nach dem ersten Ladevorgang mit 100W weigert sich nun die Powerbank bei mir mit mehr als 20V 0,7-0,8A zu laden, also um die 16-17W.

Ich kann mir dies nicht so ganz erklären, denn das Entladen mit 100W klappt weiterhin. Auch alternative Ladegeräte brachten keine Änderung an dem Verhalten.

 

Ladedauer der Vancaly DBS-P8-PW Power Bank

Schauen wir uns die Ladedauer der Powerbank an. Hier habe ich 3 Messungen.

  • Eine Messung als das 100W Laden noch klappte
  • Eine Messung als das 100W Laden nicht mehr klappte
  • Eine Messung an einem normalen 5V/2,4A Ladegerät

Als das 100W Laden, zumindest zeitweise noch klappte, dauerte eine 0% auf 100% Ladung ca. 2:17h. Dies ist angenehm flott.

Nachdem die Powerbank nicht mehr bei mir schnell laden möchte, dauert eine Ladung ca. 4:45h. Dies ist durchschnittlich für eine 20000 mAh Powerbank.

An einem klassischen 5V Ladegerät dauert eine Ladung hingegen über 10 Stunden.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir die Leistung welche die Powerbank zum Laden benötigt mit der Leistung die Du am Ende nutzen kannst.

So benötigte die Powerbank in meinem Test für eine 0% auf 100% Ladung je nach Quelle 74,86Wh bis 76,27Wh.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB PD 100W 85% 76%
USB PD 18W 86% 77%
USB A 5V/2,4A 85% 76%

Dies resultiert in einer Ladeeffizienz von 76% bis 86%. Dies sind gute Werte! Ich glaube sogar dies sind die mit besten Werte die ich bisher bei einer Powerbank gesehen habe.

 

Fazit

Die Vancaly DBS-P8-PW ist an sich eine super coole Powerbank!

  • 20000mAh
  • 100W USB C Port
  • PPS Support
  • Durchsichtiges Design
  • Display
  • Preis um die 50€

Was kann man sich mehr wünschen? Gerade beim Preis von +- 50€. An sich funktioniert die Vancaly soweit auch wie beworben.

Der 100W USB C Port kann konstant 100W liefern, das Design ist mega cool und auch die Kapazität passt.

Allerdings im Detail gibt es ein paar fragwürdige Punkte. Angefangen bei dem vergessenen Klebestreifen im Inneren meiner Powerbank über das 100W Laden, was plötzlich nicht mehr klappte.

Solch ein Verhalten konnte ich bei einer Powerbank noch nie beobachten, dass diese plötzlich verweigert schnell zu laden.

Vancaly Power Bank 20000mAh,PD 100W Powerbank klein Aber stark (USB C...

  • Tolles Design
  • 100W USB C Port
  • Keine Temperaturprobleme
  • Nützliches Display
  • Sehr fairer Preis
  • PPS Support
  • Ordentliche echte Kapazität
  • Schönheitsfehler
  • Probleme beim schnellen Laden

Dies kann natürlich einfach ein blöder Zufall sein, aber das sind halt die Risiken bei “NoName” Powerbanks.

Bist Du aber bereit dieses Risiko einzugehen, dann ist die Vancaly DBS-P8-PW fürs Geld eine spitzen Powerbank!

Sind Solar Powerbanks empfehlenswert? (meist nein!) Zahlen und Messwerte!

Das Konzept Solar-Powerbanks, also Powerbanks mit einem integrierten Solarpanel, klingt im ersten Moment toll! Du hast einen Akku, welcher sich von alleine auflädt.

Allerdings sind die meisten Solar Powerbanks einfach schlecht! Schauen wir uns dies in diesem Artikel einmal näher an!

 

Powerbanks mit Solarpanel im Deckel, Finger weg!

Viele der günstigen Solarpanels besitzen ein Solarpanel, welches direkt im Deckel der Powerbank integriert ist.

Ich habe hier beispielsweise die “VOGHERB Power Bank 26800mAh Powerbank Solarzelle”.

Diese angebliche 26800mAh Powerbank besitzt auf der Oberseite ein ca. 124 x 52 mm Solarpanel, was schon relativ groß für eine Powerbank dieser Klasse ist. Es gibt auch eine schöne Status LED, welche leuchtet wenn das Solarpanel Licht abbekommt.

Ich habe diese Powerbank zu 100% entladen und 8 Stunden in die pralle Mai Sonne gelegt. Ergebnis? 0 mAh!

Diese 8 Stunden haben nicht gereicht eine Ladung in der Powerbank zu erzeugen. Es ist möglich, dass diese hier einfach noch nicht die “Grenze” überschritten hat ab welcher das BMS den Akku nach dem Tiefenentladen wieder freigibt.

Dennoch 8 Stunden Sonne und 0 nutzbare Energie ist schon traurig.

Vielleicht einfach nur ein Ausreißer. Die “OLEBR Solar Ladegerät Powerbank 24000 mAh” ist vom Aufbau eine ähnliche Powerbank.

Hier konnte ich auch eine Leistung messen. Diese erreicht bei pralle Sonne ca. 100mAh pro Stunde.

Diese Powerbank bräuchte also ca. 50 Stunden pralle Sonne, um genug Energie für ein modernes Smartphone zu sammeln.

Sind Solarpowerbanks gut?
Sind Solarpowerbanks gut?

50 Sonnenstunden sind bei uns in Deutschland meist eine Woche.

Solarpanels brauchen einfach Platz, welcher in Deckeln von Powerbanks meist nicht ausreichend vorhanden ist.

 

Ausklappbare Solar Powerbanks sind etwas besser

Im Handel gibt es auch einige Powerbanks mit ausklappbaren Solarpanels. Diese sind tendenziell ein gutes Stück besser. Klar durch das “Ausklappbare” vergrößert die Fläche des Solarpanels um das vielfache.

Solar Powerbanks mit ausklappbaren Solarpanel

Ich hatte hier schon Modelle von X-DRAGON und Hiluckey in den Fingern.

Diese erreichten zwischen 413 und 667 mAh pro Stunde. Es wäre mit diesen Powerbanks also möglich an einem Sommertag genug Ladung zu sammeln ein Smartphone +- voll zu laden.

 

Übersicht

Hier eine kleine Tabelle mit Messwerten, die ich von diversen Solarpowerbanks erreichen konnte, einfach als kleine Orientierung was du so erwarten kannst.

Energie pro Stunde (flach auf dem Boden liegend)
X-DRAGON 25000 mAh (ausklappbar) 413
Hiluckey 25000 mAh (ausklappbar) 510
VOGHERB Power Bank 26800mAh (im Deckel)  0
OLEBR Solar Ladegerät Powerbank 24000 mAh (im Deckel) 99
RAVPower RP-PB003 15000mAh (im Deckel) 116
Xtorm AM120 (ausklappbar) 285

Im Kern sind Modelle, die nicht über ein klappbares Solarpanel verfügen, praktisch nicht brauchbar!

 

Nur bei praller Sonne!

Wichtig: Solche Powerbanks produzieren nur Energie bei voller Sonne! Schatten, Wolken oder wenn du diese von der Sonne abwendest, dann sinkt die Energieausbeute auf praktisch 0.

Es gibt oft Marketing Bilder bei welchen solch eine Powerbank am Rucksack befestigt wird und beim Wandern “passiv” Energie sammeln soll. Das funktioniert so nicht!

Bei starker Bewölkung entladen sich sogar solche Powerbanks eher, als dass sie laden.

 

Die höchste Selbstentladung bei allen Powerbanks

Solarpowerbanks zeichneten sich bei mir immer mit einer sehr hohen Selbstentladung aus! Ich vermute die zusätzliche Solarelektronik ist immer in “Bereitschaft” Solarenergie zu empfangen, was einfach Energie zieht.

Selbiges gilt auch, wenn du diese in einem Innenraum liegen hast. Über das Solarpanel kommt etwas Spannung und Energie an, aber zu wenig die Powerbank zu laden oder die Ladeelektronik zu versorgen, was die Zellen entlädt.

 

Oftmals als Powerbank schlecht

Leider sind viele der “günstigen” Solar Powerbanks auch abseits der Solarladefunktion einfach nicht gut.

Zum Beispiel die X-DRAGON 25000 mAh Powerbank bietet dank des ausklappbaren Solarpanels eine akzeptable Solar-Ladeleistung. Aber diese übertreibt massiv bei der Kapazität! Selbiges gilt auch für die VOGHERB 26800 mAh Powerbank, für die Hiluckey und auch die OLEBR Solar Ladegerät Powerbank 24000 mAh.

Kapazität laut Hersteller Kapazität laut Messung
X-DRAGON 25000 mAh 14233 mAh
Hiluckey 25000 mAh 14613 mAh
VOGHERB Power Bank  26800 mAh 13198 mAh
OLEBR Solar Ladegerät Powerbank  24000 mAh 14854 mAh

Die Kombination aus großer Kapazität laut Hersteller + unbekannter Hersteller + Solarpanel ist einfach oft ein Rezept für Enttäuschung!

 

Fazit, vorsicht bei Solar Powerbanks

Leider sind die meisten Solar Powerbanks im Handel einfach Schrott. Gerade die Modelle mit einem fest intirierten Solarpanel im Deckel sind einfach nicht zu gebrauchen.

Die Solarausbeute bei solchen Modellen schwankt um die 100 mAh pro Stunde in praller Sommersonne. Zudem sind die meisten dieser Powerbanks einfach schlecht. Hier wird oft mit übertriebener Kapazität geworben, die Selbstentladung ist gigantisch und die Preise auch oft zu hoch.

Sind Solarpowerbanks gut?

Besser sind die Modelle mit ausklappbaren Solarpanels. Hier kannst du mit 250-600 mAh pro Stunde rechnen, aber auch hier gibt es viele Modelle, die mit völlig übertriebenen Kapazitäten werben.

Auch wenn das Konzept Solar Powerbank richtig spannend klingt, sei hier vorsichtig, es gibt um einiges mehr schlechte als gute Modelle auf dem Markt.

Erfahrungsbericht: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN (gegen Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM)

50mm ist die Standard- Brennweite und wenn du zu den glücklichen Besitzern einer Sony Kamera gehörst, hast du hier die Qual der Wahl. Neben den Sony eigenen Linsen bietet auch Samyang und Sigma spannende 50mm Festbrennweiten an.

Um die neue Sigma Art 50mm 1.4 DG DN soll es in diesem kleinen Test auch gehen. Genau genommen möchte ich die 950€ Sigma Art 50mm 1.4 DG DN mit der 1200€ Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM vergleichen.

Die “Sony Zeiss” 50mm Linse gehört noch zur ersten Welle der E-Mount Linsen, erfreut sich aber aufgrund des Preises, welcher sich zwischen die großen Sony GM Modelle und die Modelle der 3. Anbieter setzt, großer Beliebtheit.

Aber wie sieht es im Jahr 2023 aus? Ist die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN die bessere Alternative? Ist der AF besser als bei der Sony SEL-50F14Z?

Finden wir es im Test heraus!

 

Ein erster Blick auf die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN

Sigma kann sehr hochwertige Objektive bauen, was diese auch bei der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zeigen. Das Objektiv ist weitestgehend aus Metall gefertigt und wirkt edel. Edler als die Modelle von Tamron oder Samyang.

Mit 670g liegt dies in der Mitte was das Gewicht angeht. Allerdings mit 110mm ist es aktuell die 2. längste 50mm Festbrennweite für den E-Mount.

Gewicht Länge
Samyang AF 50mm 1.4 FE II 420g 89 mm
Sony FE 50mm 1.4 GM 516g 96 mm
Sigma Art 50mm 1.4 DG DN  670g 110 mm
Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM 778g 108 mm
Sony FE 50mm 1.2 GM 778g 108 mm
Sigma Art 50mm 1.4 DG HSM 910g 126 mm

Gerade das neue Sony FE 50mm 1.4 GM ist um einiges kürzer und leichter. Ganz zu schweigen vom Samyang.

Dicke Pluspunkte gibt es für die schöne Gegenlichtblende, welche deutlich hochwertiger ist. Zudem haben wir neben dem Fokusring auch einen Blendenring und vier Tasten/Schalter.

Neben einem AF/MF Schalter haben wir einen Schalter zum “entklicken” des Blendenrings, einen Schalter zum Feststellen des Blendenrings und eine Multifunktionstaste.

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist natürlich Spritzwassergeschützt.

 

Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM als Referenz

In diesem Test werde ich die Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM als des Öfteren als Vergleichslinse für ein wenig „Kontext“ hinzuziehen, gerade wenn es um die Einschätzung zur Schärfe und des AFs geht.

Beide Linsen haben die gleiche Brennweite und Blende. Die Sony ist allerdings 200-300€ teurer.

Als Kamera kommt die Sony A1 zum Einsatz.

 

Schärfe, recht ähnlich

Bei der Schärfe war ich etwas überrascht! Rein subjektiv hätte ich erwartet, dass das Sigma Art schärfer ist als das Sony SEL-50F14Z.

Allerdings bei meinen Vergleichsbildern war der Unterschied minimal!

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Bei Offenblende ist das Sigma tendenziell einen Hauch schärfer und kontrastreicher.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Am Bildrand wird der Unterschied etwas größer. Hier ist das Sigma merklich schärfer, aber gerade im “Porträteinsatz” spielt dies keine große Rolle.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Auch abgeblendet bleibt das Bild ähnlich. Auch hier ist die Sigma minimal schärfer als die Sony, aber ohne 100% oder 200% Zoom werden diese Unterschiede nicht auffallen.

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist voll bei Offenblende einsetzbar! Die Schärfe nimmt zu F2.8 durchaus noch etwas zu, ist aber bereits offen auf einem guten Level.

Allerdings weicht hier mein Gefühl von den Testbildern ab. So waren gefühlt meine Ergebnisse mit der Sigma Art von der Schärfe deutlich öfter zufriedenstellend als bei der Sony SEL-50F14Z. Dies kann aber auch am AF liegen, welcher bei Sigma zuverlässiger ist, dazu später mehr.

 

Gewaltige Unterschiede bei den Farben!

Einer der deutlichsten Unterschiede zwischen der Sigma und der Sony sind die Farben. Diese sind teils völlig unterschiedlich!

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Wie die meisten Sony Linsen besitzt auch die SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM einen eher kühlen Bildstyle.

Im Kontrast dazu besitzt die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN einen viel wärmeren Weißabgleich.

Und ja dieser Unterschied zieht sich durch fast alle Bilder. Welcher Farbstyle nun besser ist hängt von deinem Geschmack ab. Mir gefällt aber das Wärmere und auch etwas Kontrastreichere der Sigma Linse viel besser!

 

Chromatische Aberration

Leider ist auch die Art 50mm 1.4 DG DN von chromatische Aberration geplagt.

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN Chromatische Aberrationen

Chromatische Aberration ist klar der größte Schwachpunkt der Sigma Linse! Allerdings sind diese bei der Sony Linse ähnlich schlimm, wenn nicht sogar teils noch etwas schlimmer. Bei der Art 50mm 1.4 DG DN sind die chromatischen Aberration etwas weniger bunt, aber ebenso stark.

Dies scheint allgemein ein Problem der 50mm Brennweite zu sein, denn auch andere Linsen in diesem Bereich wie die SAMYANG AF 50mm F1,4 II FE haben hiermit stark zu kämpfen.

 

Vignettierung?

Bei Offenblende hat die Sigma eine sichtbare Vignettierung an den Bildrändern. Dies fällt primär auf wenn Du den Himmel fotografierst.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Diese ist hier etwas mehr ausgeprägt als bei der Sony, aber abseits der Landschaftsfotografie nicht störend.

 

Gegenlicht und Sonnensterne

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN kommt mit Gegenlicht und direkter Sonneneinstrahlung gut klar. So ist das Lens Flare recht unproblematisch.

Es kann zu kleineren “Punkten” kommen, aber nichts Großem. Hier schneidet die Sigma besser ab als die Sony.

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN Sonnensterne
Link: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts: Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Auch kann die Sigma abgeblendet sehr schöne Sonnensterne produzieren, welche größer und ausgeprägter sind als bei der Sony SEL-50F14Z.

 

Bokeh

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN besitzt dank der Blende von 1.4 in der Theorie durchaus ein ordentliches Bokeh. Hinzu kommen 11 Blendenlamellen, welche für recht runde Bokeh Kugeln sorgen sollten.

In der Praxis sieht das Bokeh der Sigma gut aus, wie es auch nicht anders zu erwarten war.

Allerdings im direkten Vergleich mit unserer Sony Linse fallen durchaus Charakteristiken auf.

Link: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts: Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

So sind Bokeh Kugeln bei der Sony SEL-50F14Z etwas runder und vor allem etwas mehr “ausgeprägt” mit sichtbaren äußeren Kanten.

Das Bokeh der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN hingegen ist etwas weicher und weniger auffällig. Dies ist Geschmackssache. Die Sony Linse hat mehr Charakter und gerade wenn du Lichter im Hintergrund hast, werden diese mehr hervorgehoben und wirken “träumerischer”.

Allerdings im Gegenzug gerade in Situationen wie einem Wald usw. kann das Bokeh der Sony auch schnell etwas überladen und unruhig wirken. Hier macht die Sigma einen besseren Job. Gerade bei etwas komplexeren Hintergründen wirkt die Sigma etwas ruhiger und geschmeidiger.

 

Autofokus, Sigma besser als Sony?

Die Art 50mm 1.4 DG DN ist die erste Linse von Sigma, welche auf den neuen HLA Fokussiermotor setzt. HLA steht für High-response Linear Actuator, was damit Sigmas Antwort auf Sony XD und Tamrons VXD Fokussiermotor ist.

Damit ist der Fokussiermotor auf dem Papier eine Generation neuer als der Motor des Sony SEL-50F14Z. Aber traditionell haben es Sony Linsen auf Sony Kameras immer etwas leichter als 3. Anbieter Linsen. Wie sieht es also in der Praxis aus?

Hier gibt es keine Frage, die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist der Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM in allen Belangen überlegen.

Die Sigma fokussiert schneller, ist dabei um einiges leiser (nicht hörbar) und auch zielsicherer, selbst bei sich bewegenden Objekten.

Also ja, der neue HLA Motor von Sigma taugt!

Aber dies ist auch keine “Sport” Linse. Ein sich drehendes Modell oder umhersehender Hund ist kein Problem. Hier haben wir mit Augen AF eine fast 100%ige Trefferquote.

Allerdings, beispielsweise ein Hund, der auf die Kamera in vollem Tempo zuläuft kann etwas zu viel sein. Hier sinkt dann die Trefferquote je nach Abstand deutlich, bleibt aber über der Sony SEL-50F14Z!

Zudem hatte ich beim Sony SEL-50F14Z teils einfach “fehlfokusierte” Bilder, welche ich so beim Sigma nicht beobachten konnte.

Müsste ich den AF der mit bekannten Objektive einordnen würde sich folgende “Rangliste” bei der Nutzung in Kombination mit schnelllaufenden Hunden ergeben:

  1. Sony FE 70-200mm 2.8 GM OSS II
  2. Sony FE 135mm 1.8 GM
  3. Tamron 70-180mm 2.8 Di III VXD
  4. Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2
  5. Sigma Art 50mm 1.4 DG DN
  6. Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD
  7. Samyang AF 85mm F1,4 II FE für Sony E
  8. Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM
  9. SAMYANG AF 50mm F1,4 II FE
  10. Sony FE 28–70 mm F 3,5–5,6 OSS

 

Bilder der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN

An dieser Stelle ein paar nachbearbeitete Bilder, welche ich mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN gemacht habe.

Noch mehr Bilder der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN findest Du auf meiner Fotografie Webseite.

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Mehr Informationen

Fazit

Ich bin mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zufrieden! So zufrieden, dass ich meine Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM zugunsten dieser verkaufen werden.

Fassen wir mein Fazit zur Sigma zusammen:

  • Haptik sehr gut!
  • Bildschärfe durch alle Blendenstufen sehr gut
  • Autofokus besser als bei der Sony SEL-50F14Z und sehr zuverlässig (aber keine Sportlinse)
  • Wärmerer Farbton als bei Sony Linsen
  • Chromatische Aberration leider etwas stärker ausgeprägt
  • Vignettierung bei Offenblende leicht vorhanden

Zunächst ist die Bildschärfe der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN sehr gut! Leicht besser als bei der Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM, aber der Unterschied war in meinen Testbildern geringer als ich es erwartet hätte.

Was mich überrascht hat, war der Autofokus! Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN hat hier deutlich zuverlässiger gearbeitet als die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM. Sigmas neuer HLA Motor taugt! Dieser ist super schnell, extrem sicher (die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM kann auch mal einfach so danebenliegen) und auch wunderbar leise. Es ist zwar keine Sportlinse, bei laufenden Hunden und Kindern kann der Fokus mal daneben liegen, aber das habe ich auch nicht besser bei einer 50mm Linse erwartet.

Das Bokeh ist wieder etwas Geschmackssache. Dieses ist hier recht weich und unaufdringlich. Die Sony hat im direkten Vergleich etwas mehr “Charakter”, kann aber unruhiger wirken.

Ebenfalls Geschmackssache sind die Farben. Sony Kameras + Sony Linsen neigen zu kühlen Farben, die Sigma Linse hingegen produziert deutlich wärmere Bilder! Mir gefällt dies besser, ich finde die Farben der Sigma sehr schön, aber das ist 100% Geschmackssache.

Gegenlicht handhabt die Sigma Linse gut und Sonnensterne können schön werden.

Wirklich kritisieren muss ich nur die chromatische Aberration, welche hier doch recht ausgeprägt sind. Diese ist derzeit meine Linse mit den ausgeprägtesten CAs. Allerdings ist die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM hier ähnlich schlecht.

Vignettierung ist auch nicht die Stärke der Linse, aber das sehe ich bei einer “Porträtlinse” weniger kritisch.

Persönlich möchte ich anmerken, dass ich die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN viel mehr mag als die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber es macht mir mehr Spaß mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zu fotografieren als mit der Sony.

Daher ja ich würde die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN der Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM vorziehen!

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN
POSITIV
Bildschärfe durch alle Blendenstufen sehr gut
Haptik sehr gut!
Guter Autofokus
Wärmerer Farbton als bei Sony Linsen
Haptik sehr gut!
Sehr positiver subjektiver Eindruck der Bildqualität
NEGATIV
Chromatische Aberration stark ausgeprägt
Vignettierung bei Offenblende leicht vorhanden
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Kompakte und günstige Powerstation, die Sanfou OPS600 im Test

Sanfou bietet mit der OPS600 eine interessante und kompakte 576Wh Powerstation mit bis zu 1200W Leistung an.

Diese verfügt zudem über einen 100W USB C Port und allgemein eine interessante IO. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Lohnt es sich eine Powerstation von einem eher kleinen Hersteller wie Sanfou zu kaufen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sanfou für das Zurverfügungstellen der OPS600 für diesen Test.

 

Die Sanfou OPS600 im Test

Die Sanfou OPS600 ist natürlich nicht winzig. Dies ist eine 576Wh große Powerstation, aber für diese Kapazität ist die Powerstation mit 25.8 x 21.2 x 24.9 cm auch nicht zu groß. Auch das Gewicht passt mit 6,1 Kg.

Für einen einfacheren Transport haben wir einen großen Griff auf der Oberseite.

Was das Material betrifft ist die Sanfou OPS600 aber nichts Besonderes. Wir haben hier einen recht einfachen Kunststoff. Dies ist äußerlich keine Premium Powerbank.

 

Das Display

Wir haben auf der Front ein recht großes und aufwendiges LC Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Batterie Ladestands-Icon
  • Ladestand in %
  • Verbliebene Laufzeit / Ladezeit in Minuten
  • Aktive Ports
  • Spannung des aktiven Ports
  • Leistung in Watt Eingang/Ausgang

Die meisten Powerstations zeigen dir ähnliche Infos an. Aber das Display hier wirkt einfach etwas wertiger und größer.

 

Die Anschlüsse

Die Ausgänge der Sanfou OPS600 finden sich alle auf der Front. Hier finden wir Folgendes:

  • 2x 230V Steckdosen mit bis zu 600W konstant bzw. 1200W kurzzeitig
  • 3x DC Ausgänge 12V/10A
  • 2x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C PD 100W
  • 1x USB C PD 27W
  • 1x Zigarettenanzünder 12V/10A

Dies ist für eine Powerstation dieser Klasse eine ziemlich perfekte Ausstattung! Gerade der 100W USB C Port freut mich.

Hast du ein Notebook welches via USB C laden kann, dann kannst Du dies direkt an der Powerstation laden und dir das AC zu DC Netzteil sparen, was die Effizienz steigert. Natürlich ist der USB C Port auch ideal für Smartphones, Tablets, die Nintendo Switch usw.

Hinzu kommen die ordentlichen 600W Steckdosen und die zahlreichen DC Ports.

Geladen wird die Powerstation über einen DC Eingang an der Seite.

 

Wie testet techtest.org Powerstations?

Ich habe mittlerweile für Techtest.org mehr als ein duzend Powerstations getestet. Neben der ersten optischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein.

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend wird die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse entladen, wieder geladen usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh) welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw.

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen machen.

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können.

Anschließend folgt ein Praxis Test, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften.

 

Die Kapazität der Sanfou OPS600

Laut Hersteller hat die Sanfou OPS600 Powerstation eine Kapazität 576Wh. Hierbei setzt die Powerstation auf klassische Lithium Ionen Akkus.

Folgende Messwerte konnte ich hier ermitteln:

Wh % der HA
USB C 20V/3A 568.22 99%
USB C 20V/5A 554.3 96%
DC 12V/2A 558.2 97%
DC 12V/6A 551.81 96%
AC 50W 480 83%
AC 200W 523 91%

WOW! Die Powerstation schafft es, die Herstellerangabe im Maximum zu 99% zu erfüllen, ein fantastischer Wert!

So konnte eine Kapazität zwischen 480Wh und 568Wh messen. Die 480Wh sind dabei bei niedriger Last auf der Steckdose gemessen. Bei höherer Last auf der Steckdose kommen wir wieder auf sehr ordentliche 523Wh!

Am besten sind aber die DC Ausgänge, egal ob nun USB C oder die direkten DC Ausgänge. Hier kommen wir auf 554 Wh bis 568 Wh.

Solch ein gutes Einhalten der Kapazitätsangabe ist bei Powerstations wirklich selten!

 

Sehr gute USB Ports!

Eins meiner persönlichen Highlights sind die USB Ports, vor allem der primäre USB C Port. Dieser verfügt über bis zu 100W Leistung

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Zudem unterstützt der USB C Port PPS!

  • 3,3-16V bei bis zu 5A

Damit ist der USB C Port für so ziemlich alle Geräte! Egal ob Du nun ein via USB C Ladbares Notebook hast oder ein iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel usw. du kannst immer mit dem vollen Ladetempo rechnen.

Dabei ist der USB C Port beim Laden von Notebooks auch effizienter als ein Laden über die Steckdosen.

 

Probleme mit den Steckdosen?

Die Steckdosen bei der Sanfou OPS600 sorgten bei mir etwas für Kopfzerbrechen. So machten diese den „Anschein“ auf mich, dass Sie laut Hersteller bis zu 600W liefern können sollten.

Allerdings, bei einer Last über 150-200W schalteten diese sich bei mir immer aus!

Bis 150W funktionierten die Steckdosen problemlos. 250W wird für ein paar Sekunden gehalten, danach wurde abgeschaltet.

Okay?! Ein Fehler bei meiner Powerstation? Unschön, kann aber passieren. Kurzum, den Hersteller kontaktiert, folgendes habe ich als Antwort erhalten.

“one jack can only support 100w power charging”

Okay? Ich bin mir hier nicht sicher, ob der Support mich richtig verstanden hat, denn auch auf der Powerstation steht “AC Output Power 600W”.

Daher gehe ich hier auch weiterhin von einem Fehler aus.

 

Laden der Sanfou OPS600

Die Sanfou OPS600 besitzt einen DC Eingang, welcher 5-24,5V bei bis zu 5A aufnehmen kann.

24,5 * 5 = 122,5W maximales theoretisches Ladetempo.

Mit im Lieferumfang liegt ein 24,5V 4A Netzteil, welches die Powerstation entsprechend mit bis zu 98W laden kann.

(Ich messe hier die Leistungsaufnahme aus der Steckdose! Daher wird maximal 110W aufgenommen, ca. 98W laden aber nur in der Powerstation)

Das Laden über das Netzteil dauert ziemlich genau 7 Stunden.

Alternativ kannst du die Powerstation auch via USB C laden! Auch hier akzeptiert die Powerstation bis zu 100W.

Hier dauerte das Laden 7:15h.

Du kannst die Powerstation also in +- 7h laden, gut! An einem KFZ Zigarettenanzünder dauert es aber etwas länger.

Denn die Powerstation kann nur mit maximal 5A laden. An einer 12V Quelle haben wir also maximal 12V * 5A = 60W.

Ähnliches gilt auch für das Laden via Solar! Mit einem entsprechenden Adapterkabel kannst du auch ein Solarpanel mit maximal 24,5V mit der OPS600 verbinden.

 

Ladeeffizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. Hierbei vergleiche ich die Energie, welche die Powerstation zum Aufladen benötigt, mit der Energie, die du später entnehmen kannst.

Über das Netzteil benötigte die Powerstation 725Wh zum vollständigen Laden, via USB C 671,5Wh. Der USB C Wert täuscht allerdings etwas, denn hier messe ich nur die Energie, über die das USB-C Kabel übertragen wurde. In der Praxis musst du hier also gegebenenfalls die Effizienz deines USB Ladegerätes mit hinzurechnen.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC Laden 78% 66%
USB C Laden 85% 71%

Erfreulicherweise ist die Effizienz mit 66% bis 85% sehr gut! Diese gehört klar zu den besten die ich bisher bei einer Powerstation gesehen habe.

 

Fazit zur Sanfou OPS600

Die Sanfou OPS600 ist eine interessante Powerstation, gerade wenn du einen großen Wert auf Portabilität legst!

So bietet diese mit echten 568Wh eine ordentliche Kapazität bei einer schönen kompakten Größe. Dies liegt sicherlich an den verwendeten Lithium Zellen, welche nunmal kompakter sind als LiFePO4 Zellen.

Ebenfalls gefällt mir die “DC Ausgangsseite” der Powerstation. Gerade der 100W USB C Port konnte überzeugen. Nicht nur kann er 100W liefern, er unterstützt auch PPS und du kannst die Powerstation auch über diesen Port laden!

Ja die Powerstation kann via USB C mit bis zu 100W geladen werden.

Zudem haben wir einen DC Eingang für das beiliegende Netzteil, das Laden in einem Auto oder via Solar. Hier akzeptiert die Powerstation 5-24,5V und maximal 5A. Die maximal 5A limitieren das Ladetempo zwar auf +- 100W, aber das ist noch okay, wenn auch nicht optimal.

Das Einzige, was etwas gegen die Sanfou OPS600 spricht, waren die Probleme bei mir mit den Steckdosen, welche lediglich mit bis zu 150W funktionierten. Ich glaube aber nicht, dass dies normal ist?!

Sollte dies dir egal sein oder du stimmst meiner Einschätzung zu, dass dies einfach nur ein unglücklicher Fehler war und du suchst eine günstige Powerstation mit guter Portabilität und einem starken USB C Port? Dann kannst du mit der Sanfou OPS600 glücklich werden!

Sanfou OPS600
POSITIV
Kompaktes Design
Herstellerangabe zur Kapazität wird zu 99% erfüllt (568Wh)
Leistungsstarker 100W USB C Port
USB PD PPS Support
Viele DC Ausgänge
Flexible Lademöglichkeiten
NEGATIV
DC Eingang mit maximal 5A
Steckdosen im Test etwas problematisch (möglicherweise ein Montagsmodell)
80

Waschsauger sind ein must Have! Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Tineco Waschsauger sind aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken! Diese sind einfach ein Segen für jeden Haushalt mit Tieren und Kindern. Ich glaube, es gibt derzeit kaum eine Produktkategorie, hinter der ich so stehe wie hinter Waschsaugern.

Dabei sind die Modelle von Tineco schon die so ziemlich besten, gemeinsam mit Dreame. Daher war ich auch super gespannt auf das neue Flaggschiff, den neuen FLOOR ONE S7 PRO.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Test

So soll hier einiges verändert worden sein.

  • Neues Wasserdurchlauf System, für einen gleichmäßigen Wasserfluss
  • Motorisierte Räder
  • Eine höhere Akkulaufzeit
  • Einen integrierten LED Scheinwerfer
  • Ein verbessertes Steuerungssystem

Was sich allerdings auch verändert hat ist der Preis. Mit 799€ ist der FLOOR ONE S7 PRO schon recht preisintensiv, um es vorsichtig auszudrücken.

Kann der Tineco FLOOR ONE S7 PRO diesen Preis rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S7 Pro für diesen Test.

 

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Prinzipiell setzt der Tineco FLOOR ONE S7 PRO auf das vertraute Design und den bekannten Aufbau.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Lieferumfang

So ist dies im Kern ein “Stiel” Staubsauger, bei dem alle Tanks, Elektronik, Akku usw. im Stiel des Saugers integriert sind. Hierdurch ist dieser natürlich etwas größer und auch schwerer.

In der Praxis stört dies aber nicht, denn der Fuß des Saugers ist recht groß, welcher entsprechend auch das Gewicht trägt. Der Sauger kann auch freistehend aufgestellt werden, falls du ihn kurz nicht nutzt.

Für die “Lagerung” und das Aufladen liegt eine Ladestation mit im Lieferumfang, auf welche du den Waschsauger abstellen kannst. Diese Ladestation ist auch für die Selbstreinungsfunktion sehr wichtig, über welche wir gleich noch sprechen.

Gesteuert wird der S7 Pro über zwei Tasten + eine Art Steuerkreuz am Handgriff, welche dir erlauben die diversen Modi anzusteuern. Neben den diversen Leistungsmodi haben wir beispielsweise auch die Möglichkeit das Wasser zu “elektrolysieren” und somit zu desinfizieren oder nur den Saugmodus zu starten.

Welcher Modus gerade aktiv ist, kannst Du auf dem 3,6 Zoll großen Farbdisplay auf der Oberseite sehen. Dieses ist schon fast etwas “übertrieben” hochwertig für einen Waschsauger und kann sogar kurze Anleitungs-Videos anzeigen.

 

Tanks und Akku

Der FLOOR ONE S7 PRO besitzt einen 0,8L Frischwasserbehälter und einen 0,7L Schmutzwasserbehälter.

Damit sind die Tanks des Waschsaugers recht groß, was auch gut ist, denn gerade bei älteren Modellen mit kleineren Tanks musstest Du diese teils während einer Wohnungsreinigung mehrfach leeren/nachfüllen.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Tanks

Allerdings ist dies erst einmal die gleiche “Kapazität” wie beim FLOOR ONE S5 PRO.

Was allerdings gestiegen ist, ist die Akkulaufzeit. So soll der S7 Pro bis zu 40 Minuten durchhalten. Dies allerdings nur im Automatik/”leichten” Modus.

Im Max Modus sinkt die Laufzeit massiv. Dieser ist allerdings auch nur selten notwendig, denn bereits im automatischen Modus ist die Leistung sehr zufriedenstellend!

 

iLoop Sensor

Wie alle Tineco Staubsauger und Waschsauger der letzten Jahre besitzt auch der S7 Pro den so genannten iLoop Sensor.

Der iLoop Sensor erkennt automatisch wie schmutzig dein Untergrund ist und passt innerhalb von bruchteilen einer Sekunde Saugkraft und Wassermenge an.

Wie funktioniert der iLoop Sensor? Der iLoop Sensor “überprüft” wie sauber oder schmutzig das eingesaugte Wasser ist. Ist dieses stark verschmutzt wird entsprechend die Wassermenge und Saugkraft hochgeregelt, bis das Wasser wieder klar wird.

In der Praxis funktioniert diese automatische Verstellung der Saugkraft sehr gut!

 

Das Funktionsprinzip

Wie die meisten Waschsauger besitzt auch der S7 Pro eine große “flauschige” Walze, welche von einem Motor angetrieben wird. Dies rotiert hier mit 450 Umdrehungen in der Minute.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Walze

Auf diese Walze wird von oben frisches Wasser gesprüht, womit der Waschsauger putzt. Dieses Wasser wird gemeinsam mit Schmutz an einer Kante abgestreift und eingesaugt.

 

SmoothPower Selbstantriebssystem

Eine große Neuheit des S7 Pro ist das “SmoothPower Selbstantriebssystem”. Blöd gesagt der Waschsauger ist “Selbstfahrend”. Hinter den Rädern steht ein Motor welcher den Waschsauger vor und zurück bewegen kann.

Dabei erkennt der Sauger automatisch, in welche Richtung Du ihn schiebst und unterstützt entsprechend.

In der Theorie kannst Du so den Waschsuager “kraftlos” hin und her bewegen, da der Motor stark unterstützt. Oft funktioniert dies auch und der S7 Pro bewegt sich fast schwebend.

Allerdings gibt es auch Situationen, in welchen der Waschsauger gegen dich arbeitet! Gerade wenn der Boden nass und glatt ist (Fliesen usw.) erkennt der S7 Pro teils die Bewegung nicht und die Räder drehen in die falsche Richtung oder drehen sich auf der Stelle.

Hier hätte ich mir teils einfach gewünscht den Motor abkoppeln zu können, denn auch das bewegen von regulären Waschsaugern ist nicht sonderlich schwer.

 

Kantenreinigung auf beiden Seiten

Der ursprüngliche Tineco S3 Pro hatte keine gute Katenreinigung, da es hier links und rechts ein paar cm  “toten Winkel” gab. Beim S5 Pro wurde der Abstand durch eine neue Aufhängung auf einer Seite stark reduziert.

Der S7 Pro setzt hier nun noch eins drauf und reduziert den Wandabstand links und rechts auf ein Minimum.

 

Wie gut putzt und saugt der S7 Pro?

Der S7 Pro hat prinzipiell die höchste Saugleistung, die ich bisher bei einem Waschsauger gesehen habe (abseits des S5 Steam).

So nimmt der S7 Pro ausgelaufene Flüssigkeiten problemlos auf, genau wie Hausstaub, schlammige Fußabdrücke usw. Auch wenn dir mal ein Marmeladenbrot herunterfällt kannst du die Flecken einfach mit dem S7 Pro entfernen.

In der Regel reicht hier ein einmaliges Überfahren, um Flecken zu 100% zu entfernen. Streifen oder klebrige Flecken werden hier nicht hinterlassen und falls doch, einfach noch 1-2x über die Stelle fahren und selbst der hartnäckigste Schmutz ist aufgenommen.

Dabei verteilt der S7 Pro faszinierenderweise Schmutz nicht einfach nur, sondern Cola oder Ähnliches verschwindet einfach im Sauger. Dies ist fast schon faszinierend zu beobachten!

Aber der Waschsauger eignet sich nicht nur für “feuchten” Schmutz, auch normaler Hausstaub, Haare usw. werden problemlos aufgenommen.

Mit folgendem kommt der S7 Pro in der Regel gut klar:

  • Normaler Hausstaub
  • Haare
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig wie Cola usw.
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm

Haare sind ein etwas zweischneidiges Schwert. So würde ich den Tineco S7 Pro wie alle Waschsauger nicht oder nur bedingt für große Mengen Haare empfehlen!

So können diese sich aufgrund des Wassers verkleben, sowohl im Sauger als auch auf dem Boden. So musst du eventuell “haarige” Stellen mehrfach überfahren, damit diese vollständig entfernt werden.

Es geht, auch größere Mengen Haare lassen sich mit dem S7 pro aufnehmen, aber tendenziell geht dies mit einem normalen Staubsauger besser.

Grundsätzlich ist das Arbeiten mit einem Waschsauger fast schon etwas Magie. So könnte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ganze Eier (ungekocht) einfach “verschlingen”.

Aber was geht mit dem S7 Pro nicht?

  • Extremes Fett oder Öl
  • Stark eingetrocknete Flecken

Öl oder Fett ist für jeden Waschsauger der größte Feind! Diese verkleben die Walze des Saugers, wodurch diese kein frisches Wasser aufnehmen kann, wodurch die Reinigungsleistung auf 0 sinkt. Zudem bleibt immer ein gewisser Öl/Fettfilm auf dem Boden zurück.

Sollte dir mal eine Flasche Sonnenblumenöl oder so auslaufen oder viel Mayonnaise, dann mach dies nicht mit dem S7 Pro weg.

Kleinere Soßenspritzer oder so sind natürlich kein Problem, die Menge ist hier entscheidend.

Auch extrem eingetrockneter Schmutz kann ein Problem sein. Oft kannst du diesen mit etwas Geduld lösen, aber gefühlt ist es meist langsamer als “manuell”. Hier kommt es aber erneut etwas auf den jeweiligen Fleck an.

Unterm Strich ist die Putz- und Saugleistung des S7 Pro leicht besser als beim S5 Pro, aber die Unterschiede sind auch nicht gigantisch. Allgemein ist die Putzleistung aller Waschsauger recht dicht beieinander, aber der S7 Pro ist tendenziell einen Hauch besser.

 

Mit LED im Fuß

Im Fuß des S7 Pro ist ein kleiner LED Scheinwerfer verbaut, wie du ihn auch bei vielen Akkusaugern finden kannst.

Dieser Scheinwerfer ist in der Praxis erstaunlich praktisch, nicht nur abends.

 

Selbstreinigung verbessert!

So gut wie alle Waschsauger bieten eine Selbstreinigungsfunktion. Hierfür stellst du den Sauger auf die Ladestation, drückst eine Taste und dieser spült die Walze mit Wasser durch.

Diese Selbstreinigungsfunktion wurde beim S7 Pro von Tineco deutlich verbessert!

So haben wir zunächst 2 Programme, ein kurzes Programm (2 Minuten) und ein etwas längeres Programm (6 Minuten). Dabei fährt der Waschsauger auch wirklich ein Programm ab!

Die Walze wird zunächst eingeweicht, ausgespült, dann werden die Kanäle mit voller Saugkraft “durchgeblasen” und am Ende die Walze geschleudert um diese zu trocknen.

Die Selbstreinigung ist hier um einiges besser als beim S5 Pro! Gerade das Trocknen am Ende macht Sinn und reduziert Geruchsbildung massiv.

 

Fazit

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ist der derzeit beste Waschsauger auf dem Markt. Dieser besitzt die beste Putzleistung und ist auch ansonsten sehr durchdacht.

Ausgelaufene Flüssigkeiten, Flecke von Soßen, Fußabdrücke usw. sind mit dem S7 Pro kein Drama mehr! Du nimmst diesen einfach von der Ladestation, putzt 1-2 mal über den Fleck und fertig. Gerade wenn du junge Hunde oder Kinder im Haus hast, ist ein Waschsauger einfach ein Segen.

Das Putzen geht so viel schneller und ist entspannter. Passiert mal ein Unfall oder es läuft eine Flasche aus, ist dies schnell und entspannt erledigt.

Lediglich große Mengen Fett und auch etwas eingebrannter Schmutz können Probleme machen. Haare sind auch etwas schwierig, aber in kleineren Mengen auch kein Drama.

Nein der S7 Pro kann keinen normalen Staubsauger ersetzen, aber etwas Hausstaub, Haare usw. zusätzlich zu feuchtem Schmutz bereiten keine Probleme.

Tineco Floor One S7 Pro Nass Trockensauger Kabellos, Wischsauger...

  • Hervorragende Putzleistung
  • Beste Selbstreinigungsfunktion
  • Tolles Display
  • Sehr viele Funktionen
  • Einfache Handhabung
  • Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
  • Zubehör gut verfügbar
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr guter Automodus
  • SmoothPower durchwachsen
  • Preis sehr hoch

Dabei hat Tineco vor allem die Steuerung und Selbstreinigungsfunktion verbessert. Gerade letztere hat ein großes Upgrade erhalten. Auch die Putzleistung ist etwas besser als beim Vorgänger.

Lediglich mit dem SmoothPower Selbstantriebssystem wurde ich nicht so recht warm. In der Theorie klingt das Konzept gut und unter optimalen Bedingungen funktioniert es auch toll! Aber in der Praxis hatte ich auch viele Situationen wo der Selbstantrieb eher gegen mich arbeitete, gerade wenn die Räder und der Boden etwas nass sind.

Auch der Preis ist so eine Sache. Über 700€ ist sehr saftig! Du zahlst hier verglichen mit anderen Modellen einen dicken Aufpreis für das integrierte Display, das SmoothPower System und andere Luxus Feature.

Rein aus Sicht der Preis/Leistung bist du mit dem S5 Pro oder sogar S3 Pro besser beraten. Allerdings willst du wirklich “alles” und den besten Waschsauger derzeit auf dem Markt, dann sollte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO deine Wahl sein!

Tineco FLOOR ONE S7 PRO
Hervorragende Putzleistung
Beste Selbstreinigungsfunktion
Tolles Display
Sehr viele Funktionen
Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
Zubehör gut verfügbar
Einfache Handhabung
Gute Akkulaufzeit
Sehr guter Automodus
Preis sehr hoch
SmoothPower durchwachsen
95

Gewinnspiel Edifier Studio R1700BT

Ich brauche etwas Platz im Techtest Büro, was Euer Glück ist, denn so hast Du die Möglichkeit  die Edifier Studio R1700BT Lautsprecher zu gewinnen.

Bei den Edifier Studio R1700BT Lautsprechern handelt es sich um “universell” Einsetzbare Regallautsprecher.

So kannst Du diese am Fernseher, PC und auch an allen Bluetooth Geräte wie Smartphones einsetzen.

Der Klang übertrifft dabei deutlich den der meisten klassischen Bluetooth Lautsprecher, wie auch Fernsehern.

Mehr zum Edifier Studio R1700BT findest du im Test.

Wichtig, beim Edifier Studio R1700BT handelt es sich um das Testgerät, aus dem Test.

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen?

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren. Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben, denn dieser ist öffentlich sichtbar.

Auch ein Abonnieren des Newsletters ist nicht nötig. Wenn Ihr etwas Abonnieren wollt, dann würde ich mich über ein Abo meines noch recht jungen Youtube Kanals freuen. Aber auch dies ist völlig optional 🙂

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 27.05.2023 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

  • 1x Edifier Studio R1700BT

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 14.05.2023 bis zum Abend des 27.05.2023

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift im Falle des Gewinns).

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

4x NP-FZ100 Akkuladegerät, das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Die meisten aktuellen Sony Kameras nutzen NP-FZ100 Akkus. Gerade wenn Du eine Foto Enthusiast bist oder sogar mehrere Kameras hast, könntest du des Öfteren in die Verlegenheit kommen mehrere Akkus gleichzeitig laden zu wollen.

Hier würde ich normalerweise das iSDT NP2 empfehlen, ein sehr gutes 2-Port Sony Akkuladegerät.

Allerdings ist mir das ZITAY ZF41 in die Finger gekommen. Das ZITAY ZF41 ist ein 4-Port Sony NP-FZ100 Ladegerät, mit 65W Netzteil und Display.

Klingt doch interessant! Daher möchte ich es mir in einem kleinen Test ansehen.

 

Das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Das ZITAY ZF41 ist zunächst ein ca. 90 x 90 x 28 mm großer “Kunststoffblock”. Dieser besitzt 4x NP-FZ100 Akku-Slots auf der Oberseite, wie auch ein kleines Display.

Und mit kleinem Display, meine ich auch kleines Display. Das Display misst gerade einmal 12 x 7 mm. Ich hoffe also das Du gute Augen hast, weil ansonsten dieses kaum ablesbar ist!

Mit Strom wird das Ladegerät wahlweise über einen DC Eingang oder via USB C versorgt.

  • Der DC Eingang akzeptiert 9-20V und benötigt mindestens 10W.
  • Via USB C sind auch 9-20V und 10W nötig, nach dem USB Power Delivery Standard.
  • Alternativ akzeptiert das Ladegerät auch Quick Charge mit 18W.

Ein Laden an einer einfachen 5V Quelle ist also nicht möglich.

Prinzipiell kann das Ladegerät mit 9V und 10W Leistung arbeiten, dann ist aber nur ein Port aktiv!

Willst Du alle vier Ports nutzen muss ein Ladegerät 42W oder mehr bereitstellen. Passend hierzu legt ZITAY ein 65W USB C Power Delivery Ladegerät bei.

 

Das Display

Das sehr kleine Display des ZITAY ZF41 zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Akkuspannung in Volt
  • Eingangsspannung
  • Eingangsstrom
  • Temperatur des Ladegerätes

An sich eine sehr nützliche Anzeige, auch um zu überprüfen ob ein Akku voll oder leer ist. Spannenderweise geht die Anzeige auch an, selbst wenn Du kein Netzteil angeschlossen hast, aber einen Akku einsteckst.

 

Slot Passform schlecht!

Leider ist die Passform der Slots für die NP-FZ100 Akkus sehr schlecht! ZITAY hat hier einfach nur Vierecke ausgeschnitten, welche eher grob passen.

Teils musst du die Akkus schon etwas quetschen damit diese in die Slots passen. Es geht mit allen getesteten NP-FZ100 Akkus, aber optimal ist was anderes.

 

Ladetempo

Wie lange dauert aber nun das Laden der Akkus? Wir gehen hier davon aus, dass du ein passendes USB PD Ladegerät mit 42W oder mehr nutzt.

Spannenderweise ist die Ladedauer identisch, egal ob du nun einen oder vier Akkus lädst!

Die NP-FZ100 Akkus sind nach ca. 3 Stunden komplett voll bzw. ab dann sinkt der Ladestrom auf +- 0.

Allerdings bereits nach 1,5 Stunden wird 70-80% Kapazität erreicht, die letzten paar Prozent dauern wie üblich sehr lange.

Dabei werden die Akkus mit ca. 8-10W geladen, was durchaus flott ist!

 

Fazit zum ZITAY ZF41 Ladegerät für 4x NP-FZ100 Akkus

Das ZITAY ZF41 ist spannend! Die möglichkeit gleich 4x NP-FZ100 Akkus zu laden kann für einige Profis durchaus interessant sein.

Dies ist sicherlich kein Ladegerät für den normalen Hobby-Nutzer, da musst Du selbsten 4x NP-FZ100 Akkus gleichzeitig laden, aber in einem professionellen oder semi-professionellen Umfeld kann das Sinn machen.

Dabei lädt das Ladegerät flott, egal ob du einen oder bis zu vier Akkus einsetzt. Diese werden mit 8-10W geladen und sind in ca. 3 Stunden zu 100% voll. Viel schneller gehts nicht!

Das Display ist dabei sehr praktisch und zeigt dir Informationen wie Spannung und Ladestand der Akkus an.

Das Display hätte nur etwas größer sein können. Auch die Passform der Akku Schächte ist “grenzwertig”.

ZITAY NP-FZ100 Ladegerät 4 Kanal PD Schnelles Laden NP-FZ100 Akku...

  • Hohes Ladetempo, für bis zu 4 Akkus
  • Mit praktischem Display
  • Netzteil mit im Lieferumfang
  • 4x Akkuschächte
  • Passform nicht optimal
  • Display sehr klein

Perfekt ist das Ladegerät also nicht, aber es ist gut. Brauchst Du also vier Schächte, schlag zu, viele Alternativen gibt es nicht.

Alternativen: Reichen dir zwei Ladeslots, schau dir mal das iSDT NP2 an. Dieses halte ich an sich für besser.