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Welchen Ladestandard nutzt das Samsung A55, wie schnell kann es laden und was ist das ideale Ladegerät?

Auch beim neuen A55 verzichtet Samsung auf das Beilegen eines Ladegerätes. Mit in der Box ist lediglich ein Ladekabel.

Samsung sagt, dies wäre der Umwelt zu liebe und geht davon aus, dass du bereits ein entsprechendes Ladegerät hast. Dies ist auch ganz bestimmt der wahre Grund.

Aber was, wenn du kein passendes Ladegerät hast? Was ist überhaupt ein “passendes” Ladegerät fürs A55?

Dies wird nirgends so genau definiert. Samsung empfiehlt natürlich seine eigenen Ladegeräte. Aber wie steht es um 3. Anbieter Ladegeräte, von beispielsweise Anker, Ugreen und co.?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Kann an jedem Ladegerät laden

Prinzipiell kann das Galaxy A55 an jedem USB-Ladegerät laden. Egal ob du noch ein altes USB A Ladegerät mit 5V/2,4A hast oder ein Quick Charge Ladegerät.

Mit einem passenden USB A zu USB C Kabel funktioniert hier auch das Laden. Nicht mit einem übermäßig hohen Tempo, aber es funktioniert.

Ähnliches gilt für USB C Ladegeräte. Du hast ein 18W Ladegerät? Ein 20W USB C Ladegerät? Kein Problem, du kannst auch diese Ladegeräte nutzen.

 

Wie schnell lädt das A55 maximal? 25W laut Samsung

Laut Samsung kann das A55 mit bis zu 25W laden. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe hier das A55 an diversen verschiedenen Ladegeräten ausprobiert. Hier das maximale Ladetempo des Galaxy A55 an diversen Quellen:

An einem normalen USB A Ladegerät ohne Schnellladestandards konnte das A55 bei mir mit maximal +- 8,x W laden.

An einem USB A Ladegerät mit Quick Charge waren hingegen 14,x W möglich. Also unterstützt das Galaxy A55 weiterhin den alten Quick Charge Standard.

Jetzt wird es aber etwas komplizierter. An einem USB Power Delivery Ladegerät ohne PPS-Unterstützung kommen wir auch nur auf 14,x W! Dabei spielt es keine Rolle ob das USB Power Delivery Ladegerät 20W oder 100W hat, ohne PPS liegt das maximum bei rund 14W.

Erst wenn das Ladegerät USB Power Delivery mit PPS unterstützt (mit 3A oder mehr) ist mehr möglich. Hier kam ich auf maximal 24,x W.

Entsprechend kommen wir knapp auf Samsungs Angabe von 25W.

 

Was ist eigentlich PPS?

PPS ist bei Samsung Smartphones ein wichtiges Thema. PPS steht für Programmable Power Supply und ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

Der normale USB Power Delivery Standard erlaubt es deinem Smartphone und anderen Geräte je nach Ladegerät mit verschiedenen Spannungen zu laden. In der Regel werden dabei folgende Spannungen angeboten.

  • 5V
  • 9V
  • 12V
  • 15V
  • 20V

Dein Smartphone spricht dann mit dem Ladegerät eine dieser Spannungen ab. Das A55 wählt hier in der Regel 9V oder 5V.

Bei PPS wird dem Smartphone nun ein Spannungsbereich angeboten, beispielsweise 5 bis 20V. Das Smartphone kann hier frei eine Spannung wählen und diese auch während des Ladens anpassen. Beispielsweise wenn das A55 meint zum optimalen Laden braucht es 8,2V oder 7,5V oder 9,6V, dann wäre dies über den PPS-Standard möglich.

Das Problem, PPS ist optional! Beispielsweise kann ein 30W USB-C Ladegerät PPS haben, muss es aber nicht.

Hat es PPS würde das 30W Ladegerät das A55 mit +- 24W laden, hat es kein PPS, dann nur mit 14W. Leider schreiben nicht alle Hersteller dabei, ob ein Ladegerät oder Powerbank PPS hat oder nicht.

 

Es gibt nicht zu viel Leistung

Ein weiterer wichtiger Punkt, es gibt nicht “zu viel Leistung” beim USB Power Delivery Standard.

Du kannst das A55 ohne Einschränkung oder Gefahr an einem 100W oder 140W Ladegerät laden. Es kann hier nichts überladen werden. Das Smartphone lädt weiterhin mit maximal 24-25W. Ein 100W Ladegerät bringt also nicht mehr als ein 30W Ladegerät, aus Sicht des Ladetempos.

 

Wie lange dauert das Laden des A55?

Ok, das A55 kann mit bis zu +- 24W laden. Dies ist aber das maximale Ladetempo, welches natürlich nicht konstant gehalten wird. Mit zunehmendem Füllstand wird das Laden auch beim A55 langsamer.

Aber wie lange dauert eine vollständige Ladung des Samsung Galaxy A55? Hier der Ladevorgang von 5% auf 100%.

Eine vollständige Ladung dauerte bei mir im Test an einem Ladegerät mit PPS 1:40h. Nicht rekordverdächtig schnell, aber auch nicht extrem langsam.

 

Welches Ladegerät für das Galaxy A55?

Welches Ladegerät du für das A55 wählst, hängt natürlich von deinen individuellen Bedürfnissen ab.

Willst du ein Ladegerät, das nur dein Samsung Galaxy A55 lädt? Oder willst du ein Ladegerät, das mehrere Geräte laden kann.

Prinzipiell gilt hier für das maximale Ladetempo folgendes:

  • USB C Port
  • USB Power Delivery Support mit 25W oder mehr
  • PPS-Support mit einer 3A oder größeren Stufe

Sind diese Bedingungen erfüllt, ist das Ladegerät theoretisch gut fürs A55 geeignet. Hier ein paar Modelle, die ich empfehlen würde.

Willst du nur das Samsung A55 laden? Dann würde ich entweder das originale Samsung 25W Ladegerät oder das Anker Nano 3 empfehlen.

Das Nano 3 ist etwas kompakter und wertiger. Das Samsung Ladegerät ist etwas günstiger. Allerdings, beim Samsung Ladegerät sei vorsichtig, hier gibt es viele Fälschungen im Umlauf die sehr günstig angeboten werden.

Das Anker Nano 3 ist hier im Zweifel die etwas “sicherere” Wahl und ist technisch mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Alternativ, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig laden willst, würde ich das AI-624 von INIU, das Ugreen Nexode Pro 65W oder das Anker 735 empfehlen.

Das Anker und das Ugreen haben 3 Ports und sind tendenziell einen Hauch hochwertiger als das INIU, aber das INIU AI-624 hat eine unschlagbare Preis/Leistung.

Solltest du auch ein Notebook via USB C laden wollen, würde ich das Ugreen Nexode 140W “als High End Option” in den Raum werfen.

 

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Fazit

Was haben wir zum Thema Laden des Samsung Galaxy A55 gelernt?

  • Die maximale Ladegeschwindigkeit liegt bei +- 24W
  • Eine 5% auf 100% Ladung dauert rund 1:40h
  • Für das volle Ladetempo ist ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS nötig
  • Ohne PPS liegt die maximale Ladegeschwindigkeit bei +- 14W
  • Das A55 kann auch an Quick Charge Ladegeräten mit +- 14W laden

Samsung wirbt beim A55 mit maximal 25W Ladegeschwindigkeit. Dies ist nicht übermäßig viel und ja im Test kam ich auf +- 24W, womit ich Samsungs Angabe als erfüllt ansehe.

An einem passenden Ladegerät dauerte eine vollständige Ladung ca. 1:40h.

Allerdings ist es nicht ganz einfach ein “perfekt passendes” Ladegerät fürs A55 zu finden. So benötigst du für das volle Ladetempo ein Ladegerät, welches PPS unterstützt, mit einer “bis 3A” Stufe.

Leider ist PPS optional und oftmals geben die Hersteller nicht an, ob dieses bei ihren Ladegeräten unterstützt wird. Hier ein paar Ladegeräte welche ich nach meinen Tests für das A55 empfehlen würde:

Es gibt auch viele andere gute Ladegeräte, schau am besten in die Tests bei Techtest, dort schreibe ich auch immer dabei ob PPS unterstützt wird oder nicht.

Durch die PPS Thematik ist das Laden des A55 natürlich etwas komplexer. Aber prinzipiell lädt dieses natürlich an allen Ladegeräten, halt eventuell nur nicht mit dem vollen Tempo.

 

Wie viel RAM akzeptiert der Intel N100?

Der Intel N100 ist eine spannende CPU. Dieser ist nicht sonderlich schnell, eher im Gegenteil, aber für einfache Office Anwendungen oder in NAS / Home Server Systemen durchaus spannend!

Gerade bei Home Servern und NAS Systemen kann eine ordentliche Menge RAM Sinn machen, da dieser als Cache genutzt wird.

Leider besitzt der Intel N100 lediglich einen RAM Slot. Zudem soll die maximale Speichergröße bei lediglich 16 GB liegen!

Für einen Office PC ausreichend, aber für einen Home Server oder NAS unter Umständen knapp.

Aber stimmt diese Angabe von Intel das der N100 (und N95) lediglich 16 GB RAM akzeptieren?

Testen wir dies in diesem Artikel!

 

DDR4 oder DDR5, Achtung!

Den Intel N100, wie auch den N97 und N95, gibt es wahlweise mit DDR4 oder DDR5 RAM.

Du musst hier zunächst schauen, welcher Arbeitsspeicher Typ von deinem jeweiligen System unterstützt wird.

SO-DIMM DDR4 Module, also Notebook Arbeitsspeicher, welcher in der Regel bei den N100 CPUs zum Einsatz kommt, ist mit theoretisch maximal 32 GB Kapazität verfügbar.

SO-DIMM DDR5 Module sind hingegen mit bis zu 48 GB pro Stück verfügbar.

 

Nur ein Speicherkanal

Ein großer Nachteil der Intel N100/N97/N95 Plattform ist, dass lediglich ein Speicherkanal unterstützt wird. Entsprechend kannst du nur ein Speichermodul verbauen.

Daher sind die Systeme, welche schon auf DDR5 setzen, auch ein gutes Stück flotter.

 

Maximal 16 GB, laut Intel

Laut Intel unterstützt der N100 maximal 16 GB RAM. Eine Angabe, welche mich zugegeben etwas überrascht, gerade da 32 GB Module breit und weit verfügbar sind.

Quelle: https://www.intel.de/content/www/de/de/products/sku/231803/intel-processor-n100-6m-cache-up-to-3-40-ghz/specifications.html

 

SO-DIMM DDR5, bis zu 48 GB funktionieren!

Aber werden wirklich nur 16 GB unterstützt? Im ersten Test habe ich mir den Geekom Mini Air12 geschnappt, einen Mini PC mit Intel N100 und DDR5 RAM, in welchem ich den neuen Crucial SO-DIMM 48GB, DDR5-5600 verbaut habe.

Und?

Es funktioniert! Der erste Start des Mini Air12 hat sehr lange gedauert, aber danach funktionierten die 48 GB ohne Probleme in dem PC.

Wir haben also im Intel N100 kein festes Limit bei 16 GB. Entsprechend ist davon auszugehen das auch 32GB DDR5 funktionieren werden.

Allerdings lief der RAM bei mir “nur” mit 4800 MHz. Aber er funktionierte.

 

SO-DIMM DDR4, auch 32 GB funktionieren!

Um zu prüfen ob das Ganze nur ein “Zufall” war und einfach der Geekom Mini Air12 besonders unproblematisch ist, habe ich einen zweiten PC mit Intel N100 getestet.

Der PELADN WI-6 besitzt ebenfalls einen Intel N100, aber nutzt DDR4 RAM.

Hier habe ich versucht ein G.Skill RipJaws SO-DIMM 32GB DDR4-3200 Modul zu verbauen.

Und auch dies hat problemlos funktioniert. Die vollen 32GB wurden erkannt und auch mit dem vollen Tempo von 3200 MHz.

 

Fazit, Intel N100 akzeptiert mehr als 16 GB RAM

Ich kann selbstverständlich nicht für alle Systeme mit Intel N100 oder den kleineren Versionen der CPU (N97 / N95) sprechen. Aber bei mir im Test akzeptierten beide Systeme, die ich zur Verfügung habe, problemlos mehr als 16GB RAM.

Der Geekom PC mit DDR5 akzeptierte sogar bis zu 48 GB Module, was beachtlich ist.

Ich verstehe hier nicht, warum Intel nur mit 16GB auf seiner Webseite wirbt. Lediglich das Limit von 4800 MHz bei DDR5 scheint zu stimmen. Es wurde bei mir zwar auch RAM mit 5600 MHz akzeptiert, dieser wurde aber nur mit 4800 MHz angesteuert.

Dennoch können wir festhalten, mehr als 16 GB RAM ist beim Intel N100 anscheinend mit den passenden RAM Modulen kein Problem.

ECOVACS gegen Husqvarna Mähroboter, Beacons vs. Begrenzungskabel

Husqvarnas Mähroboter gelten als die besten auf dem Markt und dies seit vielen Jahren. Allerdings gibt es nun bedrohliche Konkurrenz. So bietet ECOVACS mittlerweile eigene Mähroboter an, welche einen Twist haben.

So benötigen die Mähroboter von ECOVACS kein Begrenzungskabel. Anstelle dessen navigieren diese über Kameras und mit Hilfe von Beacons.

Ich habe derzeit für Techtest zwei Mähroboter, den Husqvarna Automower 315X, welcher auf die klassische Navigation mithilfe von Begrenzungskabeln setzt, wie auch den neuen ECOVACS GOAT G1-2000. Der ECOVACS GOAT G1-2000 verzichtet auf Begrenzungskabel.

In diesem Artikel wollen wir uns einmal die Vor- und Nachteile beider Systeme ansehen und vergleichen.

 

Klassischer Mähroboter gegen kabellose Modelle

Direkt vorweg, dieser Artikel soll primär ein Vergleich der klassischen Navigation von Mährobotern mit Begrenzungskabeln gegen das System von ECOVACS mit Kameras und Beacons sein.

Husqvarna bietet auch selbst Modelle ohne Begrenzungskabel an, die “EPOS” Modelle, welche natürlich wieder eine völlig andere Sache sind.

 

Husqvarna Automower 315X vs. ECOVACS GOAT G1-2000

Der Husqvarna Automower 315X ist ein 2020 Mähroboter, welcher mit über 2000€ durchaus als High End Modell zu bezeichnen ist. Dieser setzt aber trotz des 2020 Baujahrs auf die bis heute gängige Navigationstechnik mit Begrenzungskabeln, welche auch von Gardena und praktisch allen anderen Mährobotern genutzt wird.

Der ECOVACS GOAT G1-2000 ist ein nagelneuer Mähroboter, welcher als einer der ersten Modelle auf Begrenzungskabel komplett verzichtet. Mit 2000€ ist dieser ebenfalls in die High End Klasse einzuordnen.

Ein Vergleich der beiden Mähroboter ist also nicht ganz unfair.

 

Installation und Einrichtung, mit Beacons viel einfacher und schneller

Die Installation eines klassischen Mähroboters mit Begrenzungskabel ist an sich auch recht einfach. Du musst ein kleines grünes Kabel um die zu mähende Fläche verlegen. Dies mit einem Abstand zu Hindernissen die der Hersteller vorgibt.

Einige Modelle legen hier sehr viel Wert darauf, dass dieser Abstand genau eingehalten wird, ansonsten verweigern diese den Dienst, allerdings sind die Husqvarna und Gardena Modelle hier etwas “entspannter”.

Dennoch musst du ein Kabel um dein komplettes Grundstück legen, was eine gute Weile dauern kann!

Dies funktioniert bei ECOVACS etwas anders. Hier baust du die Ladestation auf und musst “Beacons” auf einem Grundstück verteilen. Diese Beacons sind weiße Säulen, die dem Mähroboter bei der Navigation helfen. Anschließend steuerst du diesen manuell mit deinem Smartphone einmal um die zu mähende Fläche.

Diese Fahrt wird dann als “virtuelles” Begrenzungskabel betrachtet und lässt sich gegebenenfalls auch noch verfeinern, beispielsweise an Kanten.

Hier brauchen wir nicht darüber streiten, dass diese Methode um einiges schneller und einfacher ist als das Verlegen des Begrenzungskabel.

Punkt für den ECOVACS GOAT G1-2000.

 

Auffälligkeit, hier Punkt fürs Kabel

Im ersten Moment könntest du denken, dass es recht auffällig ist, ein Kabel komplett um dein Grundstück zu legen. Allerdings habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass diese Kabel im Laufe der Zeit einwachsen bzw. in der Erde verschwinden!

Nach spätestens einem halben Jahr sind die Kabel praktisch nicht mehr sichtbar.

Etwas anders sieht es bei den Beacons aus, die sehr deutlich sichtbar sind und auch nicht verschwinden.

Hier würde ich glatt den Punkt dem Husqvarna Automower 315X geben.

 

App

Beide Mäher sind “Smart”. Allerdings geht der Punkt für die App aus meiner Sicht klar an den ECOVACS, welcher hier einfach umfangreicher ist.

 

Fahrverhalten und Navigation

Der Husqvarna Automower 315X nutzt das Zufallsprinzip für die Navigation. Dieser fährt also kreuz und quer in der Hoffnung, irgendwann per Zufall alle Stellen deines Gartens zu erwischen. 90%+ aller Mähroboter auf dem Markt nutzen dieses Verfahren.

Es ist beim 315X allerdings durch diverse Algorithmen und auch einer leichten GPS-Unterstützung etwas verfeinert. Meist funktioniert dieses ordentlich, aber es kann passieren, dass der 315X einen Bereich deines Gartens über Stunden auslässt oder sich über längere Zeit nur in einem gewissen Bereich aufhält, da er dort “zufällig” nicht rausfindet.

Mit der Zeit löst sich dieses Problem natürlich in der Regel. Ebenso funktioniert dieses Verfahren umso besser, umso geradliniger dein Garten ist.

Der ECOVACS GOAT G1-2000 hingegen erstellt eine Karte von deinem Garten und fährt dieses systematisch und nachvollziehbar in geraden Bahnen ab. Und ja dies funktioniert auch bei etwas komplexeren Gärten gut!

Ebenso ist die Fluchtlogik bei ECOVACS etwas besser. Dieser kommt also besser mit unerwarteten Hindernissen wie Gartenstühlen, Kübeln oder Ähnlichem klar.

Punkt für den ECOVACS GOAT G1-2000.

 

Wer arbeitet schneller? Eindeutig!

Der Husqvarna Automower 315X nutzt wie fast alle Mähroboter mit Begrenzungskabel ein Zufalls-Fahrprinzip.

Der Automower fährt in eine zufällige Richtung los, bis dieser ein Hindernis oder das Begrenzungskabel trifft, dreht wieder in eine Zufällige Richtung ab usw. In der Theorie wird der Mähroboter irgendwann alle Stellen mindestens einmal überfahren haben.

Dies funktioniert auch! Es gibt hier schon ein paar Algorithmen, die helfen, diesen Vorgang etwas zu optimieren, aber es dauert!

Der ECOVACS GOAT G1-2000 hingegen fährt deinen Garten in gerade und geordneten Bahnen ab. Dies ist natürlich um einiges zeiteffizienter als ein zufälliges hin und her fahren.

Bei mir im Garten ist der ECOVACS um den Faktor 4x schneller als der Husqvarna Automower 315X.

Eindeutiger Punkt an den GOAT G1-2000.

 

Wer mäht den Rasen besser?

OK, der GOAT G1-2000 ist schneller, aber was ist mit dem Schnittergebnis? Prinzipiell sind hier beide Modelle sehr ähnlich! Beide besitzen eine rotierende Scheibe mit 3x kleinen „Rasiermessern“, die frei beweglich schwingen.

Effektiv sehe ich hier keinen Unterschied bei der Schnittkante. Beide mähen sehr sauber und auch das “Mulchen” funktioniert gut.

Es könnte durch das in geraden Bahnen fahren beim GOAT G1-2000 eher zu Mustern im Rasen kommen. Allerdings konnte ich dies praktisch noch nicht beobachten, was allerdings auch an meinem mäßig guten Rasen liegen kann und dass das Wachstum derzeit noch nicht so stark ist.

Daher hier ein Unentschieden.

 

Husqvarna besser beim Kantenschneiden

Der ECOVACS GOAT G1-2000 fährt recht vorsichtig und versucht an Mauern und generell Gegenständen einen Kontakt so gut wie möglich zu vermeiden. Dies ist generell auch wünschenswert.

Allerdings lässt der Mähroboter hierdurch etwas mehr Gras an den Rändern stehen als der Husqvarna Automower 315X.

Der Husqvarna Automower 315X kann etwas näher an Kanten fahren (im Zweifel sogar auf Kontakt). Entsprechend bleibt hier tendenziell ein wenig weniger Gras stehen.

Daher ein Punkt für den Husqvarna Automower 315X, allerdings musst du bei beiden Mähern mit einem Kantenschneider nacharbeiten.

 

Unterschiede bei der Lautstärke (nein)

Bei der Lautstärke gibt es effektiv auch keine großen Unterschiede. Vielleicht hat der Husqvarna ein etwas lauteres Fahrgeräusch, aber beide Mäher sind als leise zu bezeichnen.

Das lauteste ist bei beiden, wenn diese mal einen dickeren Büschel Gras erwischen. Dann haben wir natürlich ein gewisses Schnittgeräusch.

Ansonsten sind die Mäher beide grundsätzlich leise genug, auch Sonntags zu fahren.

Auch hier ein Unentschieden.

 

Eine Gefahr für Igel?

Mähroboter und Igel sind immer so ein Thema. Meine Meinung dazu ist sehr einfach, lass den Mähroboter nicht in der Nacht oder Dämmerung fahren und die Gefahr für Igel ist sehr, sehr gering.

Prinzipiell bringt der ECOVACS GOAT G1-2000 eine KI-Erkennung für Igel, Hunde und Katzen mit. Diese soll verhindern, dass der Mäher diese überfährt.

Ich habe hier etwas herum getestet (allerdings ohne echte Igel) und das Feature scheint teils teils zu funktionieren, aber auch nicht zu 100%.

Dennoch ist dies mehr als der Husqvarna Automower 315X hat. Der Husqvarna Automower 315X hat nur die berührungsempfindliche Stoßstange (welche der ECOVACS auch hat).

 

Fazit, Husqvarna gegen ECOVACS

Grundsätzlich war ich mit meinem Husqvarna Automower 315X sehr zufrieden! Dieser hat bei mir viele Jahre treue Dienste geleistet. An der Haltbarkeit des Husqvarna ist also absolut nicht zu zweifeln.

Allerdings ist die Navigation des neuen ECOVACS GOAT G1-2000 für mich ohne Frage überlegen.

Wir hatten vor ein paar Jahren eine ähnliche Entwicklung bei Saugrobotern, wo Modelle von der Zufalls-Navigation auf Kameras und Lidar umgestiegen sind. Mittlerweile haben fast alle Saugroboter solch eine erweiterte Navigation.

Ähnliches scheint jetzt auch bei Mährobotern zu passieren. ECOVACS hat hier mit dem GOAT G1-2000 eins der ersten Modelle, die ich als voll gelungen bezeichnen würde. Die Navigation war in meinem Garten absolut problemlos, schnell und zuverlässig.

Wo der Husqvarna Automower 315X teils einen ganzen Tag arbeiten musste, um den Rasen zu mähen und alle Stellen zu erwischen, ist der GOAT G1-2000 in 1-2 Stunden durch.

Und dies liegt auch nicht daran, dass der Husqvarna Automower 315X “schlecht” ist, nein er ist sogar einer der besten seiner Art.

Hat das Navigationsprinzip des GOAT G1-2000 auch Nachteile? Jein, eventuell könnten dich die doch recht auffälligen Beacons stören. Diese sind schon deutlicher sichtbar als das Begrenzungskabel. Dieses kann zwar auch mal kaputt gehen, aber es verschwindet irgendwann wirklich im Rasen, da spreche ich aus Erfahrung.

Sollten dich die Beacons nicht stören, würde ich jederzeit zum ECOVACS GOAT G1-2000 greifen, zumindest in der High End Klasse. In der unter 1000€ Klasse gibt es kaum gute Alternativen zum klassischen Begrenzungskabel. Mit “EPOS” hat Husqvarna prinzipiell eine alternative Technik im Sortiment, welche auch nur mit einem Beacon auskommt, aber diese scheint noch sehr speziell zu sein und sich primär an Unternehmen zu richten.

Der ECOVACS GOAT G1-2000 hingegen funktioniert auch super in normalen Gärten. Allerdings ist und bleibt auch der Husqvarna Automower absolut kein schlechter Mäher!

 

Geheimtipp: Nextorage UHS-II SE V60 SD Karten, herausragende Leistung, toller Preis

Wenn du Fotograf oder Videograf bist ist eine schnelle und zuverlässige Speicherkarte Pflicht! Allerdings die super schnellen V90 SD Karten können richtig schnell richtig ins Geld gehen.

Oftmals sind hier die “kleineren” V60 SD Karten aus Sicht der Preis/Leistung die bessere Wahl.

Der japanische Hersteller Nextorage bietet hier mit seiner SE Serie (NX-F2SE Series) auf den ersten Blick ein paar sehr interessante Modelle an!

So sind diese preislich für die beworbene Leistung von 280 MB/s lesend und 170 MB/s schreibend durchaus spannend.

Wollen wir uns einmal ansehen, ob die Speicherkarten diese Leistung auch in der Praxis liefern können.

 

Was bedeutet V60?

Moderne SD Karten sind in der Regel in verschiedene Klassen unterteilt.

  • V30
  • V60
  • V90

Eigentlich stehen diese Klassen für die minimale konstante Schreibgeschwindigkeit. V30 = mindestens 30 MB/s usw. Allerdings mit 170 MB/s würde die Nextorage UHS-II SE locker das V90 Rating übertreffen.

Praktisch unterteilen die Hersteller hier eher wie folgt:

  • Schreibgeschwindigkeit bis 90 MB/s = V30
  • Schreibgeschwindigkeit zwischen 90 und 200 MB/s = V60
  • Schreibgeschwindigkeit über 200 MB/s = V90

 

Eine klassische SD Karte

Die Nextorage UHS-II SE V60 ist eine klassische SD Karte. So haben wir ein typisches SD Karten Gehäuse aus schwarzem Kunststoff mit einem grauen Schreibschutz Schalter.

Auch der Aufkleber ist in einem grau/weiß/schwarz gehalten und sieht auf den ersten Blick unspektakulär aus.

Die generelle Verarbeitungsqualität ist “normal”.

 

Leistung der Nextorage UHS-II SE V60 (NX-F2SE Series)

Nextorage wirbt mit 280 MB/s lesend und 170 MB/s schreibend bei der 256 GB und 512 GB Version der Speicherkarte. Die 128 GB Version soll hingegen mit bis zu 100 MB/s schreibend ein gutes Stück langsamer sein.

Hier im Test habe ich sowohl die 512 GB wie auch 256 GB Version der Speicherkarte.

Schauen wir uns zunächst einmal die maximalen Datenraten in CrystalDiskMark an. CrystalDiskMark ist sehr gut darin die maximal mögliche Geschwindigkeit von Speichermedien zu ermitteln.

Getestet habe ich dies im ProGrade PG09 Kartenleser.

Die Werte sehen doch sehr vielversprechend aus! So konnten beide Speicherkarten die Herstellerangabe ein gutes Stück übertreffen.

Die 512 GB Version erreichte 293 MB/s lesend und 193 MB/s schreibend.

Die 256 GB Version erreichte 299 MB/s lesend und 192 MB/s schreibend.

Mit diesen Werten sind die Nextorage UHS-II SE gemeinsam mit der Sabrent SD Karte die schnellsten V60 SD Karten die ich bisher im Test hatte, beachtlich!

 

Praxis-Test

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hier habe ich die beiden Speicherkarten in der Canon R6II getestet.

Hierfür habe ich diese in den elektronischen Verschluss geschaltet und 20 Bilder/s gefeuert, bis die Kamera das erste mal zum Stopp kommt.

Wir können hier sehen, dass die Canon R6 II bei der Zeit bis der Zwischenspeicher gefüllt ist nicht so viele Unterschiede macht, zwischen den diversen SD Karten. Allerdings schneiden die Nextorage Speicherkarten hier tendenziell sehr gut ab!

Deutlicher sind die Unterschiede bei der Zeit bis der Zwischenspeicher wieder leer ist und entsprechend alle Bilder gespeichert wurden.

Und hier schneiden die beiden Nextorage Speicherkarten sehr gut ab! Gemeinsam mit der SABRENT SD Karte 256GB V60 stellen diese die Speerspitze der V60 Speicherkarten da.

Lediglich die signifikant teureren V90 SD Karten können hier bessere Geschwindigkeiten bieten.

 

Ist Nextorage vertrauenswürdig?

Die Nextorage Speicherkarten sind richtig schnell, das ist soweit klar, aber sind diese auch vertrauenswürdig?

Grundsätzlich kann jede Speicherkarte kaputt gehen, egal wie gut der Hersteller ist. Allerdings gibt es natürlich zuverlässigere und weniger zuverlässigere Modelle.

Leider ist hier eine Beurteilung nicht ganz einfach, da die meisten Hersteller nicht angeben was für NAND und Controller verbaut sind. Auch Nextorage spricht nur 3D TLC NAND, was bei diesen Datenraten auch nicht überraschend ist. Prinzipiell ist 3D TLC schon gut, aber auch hier gibt es Schwankungen, je nachdem was genau genutzt wird.

Stellen wir uns also einmal die Frage wer Nextorage ist. Nextorage wurde von Sony Mitarbeitern gegründet und gehört mittlerweile zu Phison.

Phison ist der potenziell größte und wichtigste Hersteller von SSD und Speicher Controllern!

Dies alleine gibt Nextorage einen gewissen Vertrauensbonus. Auch beim Scannen der Amazon Bewertungen (auch Amazon.jp, com usw.) fallen die Bewertungen sehr positiv aus! Entsprechend würde ich Nextorage als sehr vertrauenswürdig einstufen!

 

Fazit

Die 256 GB und 512 GB Nextorage UHS-II SE V60 SD Karten* sind spitze! Gerade aus Sicht der Preis/Leistung machen diese einen hervorragenden Eindruck.

So sind dies (gemeinsam mit der Sabrent SD Karte) die schnellsten V60 SD Karten auf dem Markt bzw. die schnellsten die ich bisher im Test hatte.

Dies sowohl in Benchmark, wie aber auch in der Praxis. Gerade in der Canon R6 II war die Leistung der Speicherkarten beachtlich und konnte nur von den signifikant teureren V90 Modellen übertroffen werden.

Dabei ist Nextorage auch ein prinzipiell Vertrauenswürdiger und guter Hersteller, mit seinen wurzeln bei Sony und seiner Zugehörigkeit zu Phison.

Nextorage Japanischer Hersteller UHS-II SD Karte 256GB SDXC V...
  • Nextorage wurde von einer Gruppe ehemaliger Sony-Ingenieure...
  • Kostengünstiges Modell mit einer maximalen...
  • SDXC V60 UHS2-Standard-SD-Karte in voller Größe, geeignet für...
  • Erfüllt verschiedene Normen für Haltbarkeitstests wie...
  • Speicherkarten, die dem SD-Kartenstandard SDXC UHS2 V...

Kurzum, die Nextorage UHS-II SE V60 SD Karten sind aus meiner Sicht ein absoluter Geheimtipp!

Link zum Hersteller /// bei Amazon *

Mit 5 Treibern zum guten Klang! 1MORE Penta Driver-Ohrhörer P50 im Test

MORE ist ein sehr spannender Hersteller, der auch vor etwas exotischeren und außergewöhnlichen Produkten nicht zurückschreckt.

So hat 1MORE mit den P50 nicht nur ein paar kabelgebundene High End Ohrhörer in Zeiten von Bluetooth Ohrhörern auf den Markt gebracht, sondern auch gleich 5 Treiber verbaut.

Klingt doch sehr spannend! Dies zumindest auf dem Papier. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist es eine gute Idee 5 Treiber in einen kleinen in-Ear unterzubringen?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE welche mir die Penta Driver-Kopfhörer für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

1MORE Penta Driver-Ohrhörer P50 im Test

Die P50 sind auf den ersten Blick sehr interessante Ohrhörer. Dies liegt vor allem am Kabel, welches auf eine durchsichtige Isolierung setzt und entsprechend Kupferfarben schimmert.

Allerdings weiß ich nicht, ob ich der größte Fan des Kabels bin. Dieses ist recht dick, was an sich natürlich nicht zwingend ein Nachteil ist, aber die Gummierung ist relativ stark. Hierdurch wirkt es so als würde sich das Kabel mehr verheddern bzw. ist schwerer zu entheddern und es ist einfach generell etwas störrischer.

Allerdings ist dies kein No Go, da die Ohrhörer über einen MMCX Anschluss verfügen. Sollte dich das Kabel also auch stören, wäre es möglich dieses auszutauschen.

Die Ohrhörer selbst sind auf den ersten Blick recht normale In-Ears. Von der Größe ist es nicht direkt ersichtlich, dass wir hier satte 5 Treiber pro Ohrhörer haben.

 

Tragekomfort

Erfreulicherweise sind die 1MORE Penta Driver Ohrhörer recht gut geformt und auch nicht zu groß. Dabei werden diese mit der “Kabel hinter dem Ohr” Methode getragen.

Ich fand den Tragekomfort sehr gut! Die Ohrhörer haben gut in meinen Ohren gesessen und auch gehalten.

Hier gibt es keine Klagen.

 

5 Treiber

Auch wenn es den Ohrhörern auf den ersten Blick nicht direkt anzusehen ist, stecken in jeder Seite satte 5 Klang erzeugende Treiber.

Wir haben hier einen dynamischen Treiber wie auch 4 planare Treiber. Dynamische Treiber sind die klassischen Treiber die du in 99% aller Ohrhörer und Kopfhörern findest.

Planare Treiber setzten hingegen auf ein ganz anderes Funktionsprinzip. Dieses gibt diesen deutlich mehr Präzision und Feinheit im Klang. Allerdings tun sich diese Treiber etwas schwerer “Druck” aufzubauen. Gerade beim Bass haben sie daher nicht so viel Wums.

Aber hierfür hat 1MORE diese mit dem dynamischen Treiber kombiniert, welche mit “Wums” in der Regel keine Probleme haben.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie klingen die 1MORE Penta Driver P50?

Die P50 spielen von der klanglichen Auflösung und Detailwiedergabe ganz klar über Bluetooth Ohrhörern der vergleichbaren Preisklasse.

So sind vor allem die Höhen wunderbar! Diese sind sehr schön klar, sauber und wohl aufgelöst ohne dabei zu scharf oder spitz zu sein. So haben die Ohrhörer bei mir keine großen Probleme mit Zischlauten oder Ähnlichem. Dabei bieten diese aber eine sehr gute Brillanz. Ich finde die Höhen absolut gelungen! Fast etwas überraschend, denn oftmals neigen Ohrhörer mit mehreren Treibern zu sehr spitzen und überzeichneten Höhen, zumindest nach meiner Erfahrung.

Die Mitten sind ähnlich wie die Höhen. Die Ohrhörer sind recht gut ausbalanciert, entsprechend sind auch die Mitten als gelungen zu bezeichnen. Die Stimmenwiedergabe ist gut, wenn nicht sogar hervorragend und die generelle Klangfülle stark.

Der Bass der P50 ist qualitativ fantastisch! Dieser hat einen grandiosen Tiefgang und klingt unheimlich rund und voll. Wenn ein Song einen schönen tiefen Bass-Schlag hat, können die 1MORE Penta Driver diesen wunderbar wiedergeben.

Die Masse an Bass ist gut, aber auch nicht extrem. Die P50 sind keine Bluetooth Ohrhörer, wo der DSP den Bass bis zum Anschlag aufdreht. Die Ohrhörer verhalten sich relativ neutral, ich würde aber sagen, dass der Bass vielleicht einen Hauch angehoben ist.

Hierdurch klingen die P50 einen Tick lebendiger und kräftiger, was ihnen gut steht!

Sicherlich, aber das größte Highlight ist die Detail Darstellung und Auflösung. Diese sind als herausragend zu bezeichnen! Es ist ohne Probleme möglich, feine Details in Musik heraus zu hören, wie auch Instrumente zu isolieren.

Allerdings ist die Klangbreite nicht zwingend die Stärke der Ohrhörer. Hier sind diese lediglich durchschnittlich.

Ich muss gestehen, die letzte Zeit nur noch an Bluetooth Ohrhörer gewöhnt zu sein. Daher hatte mich die Auflösung und Detaildarstellung besonderes “geschockt” bzw. überrascht.

Unterm Strich finde ich, dass die 1MORE Penta Driver hervorragend klingen! So sind diese auch nicht zu neutral klingend, dass sie langweilig wären, sondern schon so ein wenig Leben und Dynamik ist im Klang klar vorhanden. Auch bieten die Ohrhörer einen gewissen Charakter, der mir sehr gefällt!

 

Fazit

Die 1MORE Penta Driver-Ohrhörer P50* sind natürlich absolute Exoten! Ich denke die meisten Nutzer setzen mittlerweile bevorzugt auf Bluetooth Ohrhörer.

Aber es gibt auch gute Gründe für Kabelgebundene Modelle, was die 1MORE P50 auch zeigen! So ist der Tragekomfort sehr gut (abseits vom Kabel) und vor allem der Klang völlig anders als bei Bluetooth Ohrhörern.

So klingen die Ohrhörer sehr fein aufgelöst mit einer fantastischen Detail-Darstellung. Dabei ist der Klang grundsätzlich sehr gut ausbalanciert, aber die Ohrhörer klingen auch nicht langweilig oder zu analytisch.

Abseits vom vielleicht etwas störrischen Kabel, sind die 1MORE Penta Driver-Ohrhörer P50 hervorragende Ohrhörer! Suchst du also “etwas Besseres” als die üblichen Bluetooth Modelle, dann sind diese eine spitzen Wahl.

Funktionieren die Intel Wi-Fi 7 BE200 und BE202 mit AMD Systemen?

Intels WLAN Karten sind ohne Frage die besten auf dem Markt. Diese funktionieren in der Regel sehr zuverlässig und stabil, dabei haben sie eine gute Leistung.

Bei sämtlichen meiner AMD Notebooks und Systeme ist eine meiner ersten Amtshandlungen das Austauschen der “AMD” WLAN Karte gegen ein Intel Modell.

Bei den Intel WLAN 6 und 6E Modellen ist dies überhaupt kein Problem. Aber wie sieht es bei Intels neuen WLAN 7 Modellen aus?

Funktioniert die BE200 und BE202 auch so problemlos in AMD Systemen? Warum sollte es hier überhaupt eine Limitierung geben, es handelt sich bei diesen schließlich um “normale” M.2 WLAN Module?!

Mir sind hier allerdings Gerüchte zu Ohren gekommen, dass dies in der Praxis nicht so einfach ist. Kurzum, ich habe mir die Intel Wi-Fi 7 BE200 und BE202 bestellt. Wollen wir mal schauen ob diese in AMD Systemen funktionieren!

 

Ergebnisse in Kurzform, funktionieren die WLAN 7 Karten? (nein)

Ich habe die WLAN Karten in 6 Systemen getestet, 5 mit AMD CPU und 1 mit Intel CPU. Folgendes waren die Ergebnisse:

CPU Intel Wi-Fi 7 BE202 Intel Wi-Fi 7 BE200
ASUS ROG Strix X670E-E AMD Ryzen 5 7600X Nicht erkannt Nicht erkannt
Geekom A5 AMD Ryzen 7 5800H Startet nicht Startet nicht
ASUS ROG Zephyrus G15 AMD Ryzen 7 5800HS Bootloop Bootloop
ASUS ExpertCenter PN53 AMD Ryzen 7 6800H Startet nicht Startet nicht
Minisforum UM790 Pro  AMD Ryzen 9 7940HS Bootloop Bootloop
Geekom IT13 Intel Core i9-13900H Funktioniert Funktioniert

 

Machen wir’s kurz, ich konnte die WLAN 7 Karten von Intel nicht in den AMD Systemen zum Laufen bekommen!

Dieses Ergebnis hat mich mehr als überrascht, vor allem da in vielen Fällen die Systeme das Starten komplett verweigerten (nur schwarzer Bildschirm) und somit auch neue Treiber usw. nicht helfen würden.

Im Intel basierten System hingegen funktionierten beide WLAN 7 Karten problemlos, nach der Installation der Treiber.

 

AMD Ryzen 5 7600X im ASUS ROG Strix X670E-E mit Intel Wi-Fi 7

Das ASUS ROG Strix X670E-E produzierte die unspektakulärsten Ergebnisse. Beide WLAN Karten wurden einfach nicht erkannt.

Mit nicht erkannt meine ich dies auch wirklich. Die WLAN Karten tauchen überhaupt nicht im Geräte Manager usw. auf.

 

Geekom A5 und ASUS ExpertCenter PN53 mit Intel Wi-Fi 7

Die beiden Mini-PCs mit AMD Ryzen 7 5800H und AMD Ryzen 7 6800H verweigerten mit eingebauten Intel Wi-Fi 7 Karten, das Starten komplett!

Nach Einbau der WLAN Karten bleibt das Bild bei beiden Systemen komplett schwarz. Entsprechend muss hier eine deutlich tiefere Inkompatibilität vorliegen, die nicht einfach durch einen neuen Treiber zu beheben ist.

 

ASUS ROG Zephyrus G15 und Minisforum UM790 Pro mit Intel Wi-Fi 7

Das ASUS ROG Zephyrus G15 und der Minisforum UM790 Pro reagierten wieder komplett anders.

Beide Systeme starteten, aber verweigerten das Laden von Windows. So endeten diese in einem unendlichen Bootloop. Sogar die automatische Reparatur von Windows verweigerte das Ausführen.

Es wird kurz etwas geladen, aber dann starten die Systeme plötzlich neu.

 

Intel Core i9-13900H mit Intel Wi-Fi 7, hier funktioniert es

Um sicher zu gehen, dass die WLAN Karten auch wirklich funktionieren habe ich diese im Geekom IT13 verbaut, der auf den Intel Core i9-13900H setzt.

Hier wurden beide WLAN Karten brav erkannt und funktionierten auch absolut problemlos, nach der Installation der entsprechenden Treiber.

 

Fazit, Intel Wi-Fi 7 + AMD = Problem

Leider scheinen die ersten Intel Wi-Fi 7 Karten (BE200 und BE202) wirklich nicht mit AMD Systemen zu funktionieren.

Dabei scheint das Problem ein gutes Stück tiefer zu sitzen als nur Treiberprobleme. So verweigerten einige Systeme komplett das Starten mit den Intel WLAN Karten.

In einem Intel System funktionierten die WLAN Karten hingegen problemlos.

Sehr schade, dass Intel hier (anscheinend) wirklich die Kompatibilität “künstlich” beschnitten hat.

 

Der beste Mähroboter 2024, ECOVACS GOAT G1-2000 im Test und Vergleich zum Husqvarna 315X

Mit der GOAT G1 Serie hat ECOVACS den Markt für Mähroboter mächtig aufgewirbelt. So verzichten die GOAT Modelle auf das ansonsten übliche Begrenzungskabel.

Anstelle dessen nutzt der GOAT G1 mehrere Kameras und “Beacons” für die Navigation. Dies klingt doch sehr spannend! Aber wie sieht es abseits der Navigation aus?

Hersteller wie Husqvarna hatten viele Generationen um ihre Mähroboter zu verfeinern, während ECOVACS noch sehr neu in diesem Bereich ist.

Ich habe den GOAT G1-2000 in meinem Garten ausprobiert. Wie dieser sich auch im Vergleich zum Husqvarna 315X schlägt finden wir in diesem Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS für das Zurverfügungstellen des GOAT G1-2000 für diesen Test.

 

ECOVACS GOAT G1-2000 im Test

Der GOAT G1-2000 setzt auf ein sehr futuristisches Design. So setzt dieser auf eine silber/schwarze Optik und viele Sensoren, die so bei anderen Mährobotern nicht zu finden sind.

Auch besitzt der GOAT G1-2000 wie die meisten Mähroboter zunächst eine flexible Stoßstange über welche Berührungen erkannt werden. Zudem haben wir aber auch mehrere Kameras.

Auf der Front des Mähroboters haben wir eine Kamera + Sensoren, welche Hindernisse vor dem Mäher erkennen sollen. Auf der Oberseite haben wir eine weitere Kamera, welche allerdings nach oben gerichtet ist und eine Art 360 Grad Kamera ist. Diese soll dem Mäher bei der Orientierung helfen.

Dies ist auch wichtig, denn der GOAT besitzt kein Begrenzungskabel.

Durch diese Sensoren ist der GOAT G1-2000 ein vergleichsweise hoher und großer Mähroboter. Dieser ist +- so groß wie der Husqvarna 315X, aber ein gutes Stück höher. Entsprechend könnte der Mäher eher Probleme haben, unter Bänke, Stühle oder Liegen zu fahren. Ob das schlimm ist, lasse ich mal dahingestellt, da sich mein Husqvarna 315X hier oft verfangen hat, aber es ist dennoch wichtig zu bedenken.

ECOVACS GOAT G1-2000 Netzteil ECOVACS GOAT G1-2000 Bedienungselement ECOVACS GOAT G1-2000 Reifen

Auch die Ladestation des GOAT ist etwas größer. Spannenderweise verfügt diese über integrierte Besen, welche vor jeder Fahrt die Kameras des Mähers reinigen.

 

WLAN und App Pflicht!

Wichtig, beim GOAT G1-2000 ist die Nutzung der App und eine WLAN Verbindung zum Mäher Pflicht!

Ohne diese kannst du den Mäher nicht einrichten. Nach der Einrichtung ist eine Steuerung über das Bedienfeld auf der Oberseite problemlos möglich. Du musst also nicht für alles die App auspacken.

Genau genommen musst du den Mäher sogar über das Bedienfeld steuern, sollte er doch mal festhängen.

 

Kein Kabel, dafür Beacons

Der GOAT G1-2000 besitzt nur ein Kabel, von der Steckdose zur Ladestation. Ansonsten kommt dieser komplett ohne Kabel aus.

Zur Navigation durch einen Garten nutzt er sogenannte Beacons, weiße Säulen welche mit dem Mäher funken und helfen den Standort zu bestimmen.

Zudem haben wir mehrere Kameras im Mähroboter, die auch bei der Wegfindung und Hindernisvermeidung helfen.

Diese Methode zur Navigation ist um einiges schneller aufgebaut und unkomplizierter. Allerdings sind die Beacons auch alles andere als unsichtbar!

Die Kabel von herkömmlichen Mährobotern verschwinden irgendwann im Boden, die Beacons nicht. Suchst du also eine möglichst unauffällige Lösung, ist ein klassischer Mähroboter vielleicht sogar die bessere Wahl.

Allerdings beim GOAT G1-2000 hat du wiederum nicht das Problem mit Kabelbrüchen usw.

 

Beacons nutzen Batterien

Auch die Beacons verzichten auf Kabel. Anstelle sind in diesen jeweils 3x D Batterien. Zur Laufzeit der Batterien kann ich allerdings noch nichts sagen.

ECOVACS GOAT Beacons Batterien

 

Anzahl der benötigten Beacons Individuell

Wie viele Beacons du beim ECOVACS GOAT benötigst, ist sehr individuell. ECOVACS bietet auf seiner Webseite eine Art “Rechner” an.

Tendenziell scheint aber das Motto zu sein, dass der Mäher immer Sichtkontakt zu zwei Beacons haben sollte. Dies scheint nach meiner Erfahrung zumindest das Muster zu sein.

 

Einrichtung des GOAT G1-2000 ist unkompliziert

Verglichen mit dem Verlegen des Kabels bei anderen Mährobotern ist die Einrichtung des GOAT G1-2000 sehr unkompliziert.

 

Du musst einfach die App installieren, den Mähroboter einschalten und die Station mit dem Strom verbinden.

Die App leitet dich dann in Deutsch durch die Installation, inklusive kleiner animierter Videos.

Bei der ersten Einrichtung musst du dem Mähroboter deinen Garten zeigen. Hierfür steuerst du den Mähroboter direkt über die App und musst diesen an der Grenze deines Grundstücks/der Rasenfläche entlang fahren. Dies ist für den Mähroboter die Außengrenze.

Diese Außengrenze lässt sich noch etwas verfeinern, ist aber für den Mähroboter zunächst das fixe Limit seiner Bewegungsfreiheit. Anschließend zieht dieser einmal selbstständig los und schaut sich deinen Garten selbst an, ob überall passendes Signal zu den Beacons ist usw.

Ist dies geschafft (was bei mir auf Anhieb funktioniert hat), bist du auch schon mit der Einrichtung durch.

 

Die App des GOAT

Die Mähroboter der GOAT Serie nutzten die gleiche App wie ECOVACS Saugroboter. Diese ist hier auch prinzipiell sehr ähnlich aufgebaut.

Ich würde die App als hochwertig bezeichnen!

Im Kern siehst du hier eine Karte deines Gartens mit der genauen Position des Mähroboters. Dort kannst du auch sehen wo dieser schon überall gemäht hat und wo noch nicht.

Ebenfalls kannst du den Mäher von hier aus starten, auf seine Station schicken und einen Zeitplan hinterlegen.

Was leider nicht möglich ist, ist es, den Mähroboter gezielt an eine gewisse Stelle zu schicken. Du kannst das Mähen nur vollständig starten.

In den erweiterten Einstellungen kannst du noch Einstellungen anpassen beispielsweise wie vorsichtig der Mäher fahren soll usw.

 

Tier und Igel-Erkennung

Igel und Mähroboter sind so ein Thema. Nach meiner Erfahrung ist dies weniger dramatisch als oft dargestellt, sofern du deinen Mäher nicht über Nacht fahren lässt, aber der ECOVACS GOAT G1-2000 besitzt eine Kamera auf der Front.

Mit dieser kann er optional (musst du in den Einstellungen aktivieren) Tiere wie Igel, Katzen und Hunde erkennen und ausweichen.

Nach meiner Erfahrung funktioniert dies bei größeren Tieren auch recht gut, ob es jetzt bei einem kleinen Igel auch funktioniert, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Prinzipiell ist der GOAT relativ vorsichtig unterwegs.

 

Mähroboter fährt in geraden Bahnen

Die meisten Mähroboter setzen auf das Zufallsprinzip bei der Navigation. Diese fahren los, bis sie das Begrenzungskabel treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab, fahren bis sie das Begrenzungskabel treffen usw. Theoretisch mit genug Zeit werden diese irgendwann alle Stellen im Garten abgearbeitet haben.

Dies ist aber sehr zeitintensiv und ineffizient!

Der GOAT G1-2000 hingegen fährt deinen Garten in geraden Bahnen ab. Hierdurch ist dieser um einiges zeiteffizienter als normale Mähroboter und auch zuverlässiger alle Stellen abzudecken.

Da dieser eine interne Karte hat (welche du in der App auch sehen kannst) in der er einzeichnet wo er schon gemäht hat, weiß der Mähroboter auch immer wo er noch nicht war und noch hin muss.

Daher navigiert dieser sehr sicher und auch recht effizient durch deinen Garten. Ähnliche Verfahren kennen wir von neueren Saugrobotern.

 

Erweiterte Hindernisvermeidung

Der GOAT G1-2000 besitzt eine erweiterte Hindernisvermeidung. Dies sehen wir ja an der Tiererkennung. In der App hast du zudem drei Optionen für die Hinderniserkennung. So kannst du einstellen, auf welche größe Hindernisse der Mähroboter achten soll.

  • 10 cm oder größer
  • 15 cm oder größer
  • 20 cm oder größer

Entsprechend werden Hindernisse, die größer sind als der von dir eingestellte Wert, bestmöglich vermieden.

Beim mir im Test war der GOAT wirklich sehr gut darin Hindernisse zu umfahren. Hierzu zählen Gartentische, Kübel usw.

Lediglich einzelne Beine von Bänken usw. werden ab und an mal berührt, aber der Mäher dreht sofort ab, aufgrund der Stoßsensoren.

Probleme mit dem Festfahren hatte ich praktisch 0. Es gibt in meinem Garten eine Stelle wo dieser in einem Pflanzloch so ein wenig eingesunken war und nicht mehr herauskam, aber dies konnte ich mit ein paar Steinen beheben.

Ansonsten fuhr der Mäher sehr zuverlässig! Besser als mein Husqvarna, welcher beispielsweise mit Gartenmöbeln immer seine Probleme hatte. Dieser konnte sich zwar unter sie arbeiten, kam dann aber meist nicht mehr hervor.

Dieses Problem hatte ich mit dem GOAT nicht.

 

Bis zu 2000 m²

Der ECOVACS GOAT G1-2000 eignet sich für Gärten mit einer Größe von bis zu 2000 m². Je nach Form des Gartens musst du allerdings eventuell weitere Beacons dazu kaufen.

 

Mähleistung des ECOVACS GOAT G1-2000

Offen gesagt habe ich bei der Mähleistung zwischen dem ECOVACS GOAT G1-2000 und dem Husqvarna 315X praktisch keinen Unterschied bemerkt.

So nutzen beide Modelle ein fast identisches Schneidsystem mit drei kleinen Messern, welche frei beweglich an einer rotierenden Scheibe angebracht sind.

Im ersten Moment mag dieses System nicht nach “Leistung” aussehen, aber praktisch ist dies mehr als leistungsstark genug, um mit Rasen fertig zu werden. Ein Mähroboter ist nicht gemacht kniehohes Gras zu schneiden. Dieser ist gemacht, um deinen Rasen auf einer gewissen Höhe zu halten.

Und hier sind die rasiermesserscharfen Klingen super. Auch wenn der GOAT G1-2000 mal einen etwas kräftigen Büschel erwischt ist das kein Problem.

ECOVACS GOAT G1-2000 Messer

Ein großer Unterschied zwischen dem GOAT G1 und dem Husqvarna 315X ist allerdings das Fahrverhalten. Der GOAT fährt in geraden Bahnen, der 315X nach dem Zufallsprinzip.

Theoretisch könnten sich beim GOAT hierdurch eher “Streifen” bilden, allerdings ist das in geraden Bahnen fahren um einiges zeiteffizienter.

 

Wie gut kommt der GOAT G1-2000 mit Steigungen klar?

ECOVACS gibt an, dass der GOAT G1-2000 mit Steigungen von bis zu 45 % klar kommt. Dies sind sogar 5 % mehr als beim Husqvarna 315X. Hierbei helfen auch die hinteren Räder, welche ein recht ausgeprägtes Profil haben.

Praktisch kann ich dem GOAT G1-2000 eine gute Steigungsleistung bescheinigen. Bei mir im Garten gibt es ein paar Ecken mit sehr gemeinen Winkeln, welche auch dem GOAT G1-2000 Probleme bereiten können, aber er kommt mit diesen +- so gut klar wie der Husqvarna 315X, vielleicht sogar noch etwas besser.

Ähnliches gilt für “Bodenwellen”, Schlaglöcher usw. Ich hatte für Techtest noch keinen Mähroboter im Test, der besser mit solchen Gegebenheiten klar kam als der GOAT G1-2000.

Es gibt lediglich eine kleine Auffälligkeit. Ist der Boden sehr feucht und schlammig, setzt sich das Profil des Mähroboters schnell zu, weshalb er dann doch anfangen kann zu rutschen oder die Räder beginnen sich durchzudrehen.

Ähnliches konnte ich auch bei meinem Husqvarna beobachten, aber aufgrund des tiefen Profils ist dies hier etwas mehr ausgeprägt.

Allerdings scheint der GOAT G1-2000 gut mitzubekommen, wenn sich die Räder durchdrehen und versucht sich dann in einen anderen Winkel zu drehen, während sich der Husqvarna 315X gerne mal eingräbt.

Bei zu steilen Flächen kann es passieren, dass die Front des Mähers kippt und dieser dann entsprechend stoppt. Aber dafür muss eine Böschung schon sehr steil sein.

 

Kantenmähen

Kommen wir zu einem etwas schwierigeren Punkt, wo vielleicht mein alter Husqvarna 315X etwas die Nase vorne hat, beim Kantenmähen.

Der GOAT fährt recht vorsichtig und versucht, Berührungen mit Wänden, Hecken, Kübeln usw. zu vermeiden. Hierdurch lässt dieser oftmals etwas mehr Abstand als es beispielsweise der Husqvarna macht, der vor Berührungen mit Objekten nicht zurückschreckt.

Es gibt ein Feature zum Verbessern der Kantenmähung, welches durchaus etwas hilft, aber es bleibt schon etwas Gras stehen.

 

Lautstärke des GOAT G1-2000

Zur Lautstärke des GOAT G1-2000 gibt es nicht viel zu sagen. Prinzipiell ist dieser extrem leise! Die Messerscheibe und die Motoren sind auf eine Distanz von 2 Metern schon nicht mehr hörbar.

Lediglich wenn Gras geschnitten wird, ist ein Schnitt Geräusch hörbar. Aber auch dieses ist sehr leise. Der Mähroboter ist ungefähr genauso laut wie der Husqvarna 315X, welcher auch sehr leise ist.

 

Fazit, meine Erfahrung mit dem ECOVACS GOAT G1-2000

Ich halte den ECOVACS GOAT G1-2000 für den besten Mähroboter, den du derzeit kaufen kannst!

Als ich in den Test gegangen war, hatte ich die Erwartung, dass der GOAT G1-2000 ordentlich arbeitet, aber bei der Navigation vielleicht doch ein paar Schwächen hat.

Mit dieser Erwartung konnte der GOAT G1-2000 aber aufräumen! Der Mähroboter navigiert unheimlich sicher und zuverlässig. Dabei fährt dieser deinen Garten auch in geraden Bahnen ab, was um einiges zeiteffizienter ist als das Zufallsprinzip anderer Mähroboter.

Dabei erstellt der Mähroboter ähnlich wie Saugroboter eine Karte deines Grundstücks und arbeitet diese gezielt ab. Du kannst in der App immer sehen, wo der Mähroboter schon war und wo er gerade ist.

Dabei ist die Mähleistung tadellos! Diese ist auf dem Level der Gardena/Husqvarna Modelle. Nicht verwunderlich, denn wir haben hier ein sehr ähnliches Messer/Schnittprinzip.

Auch die Hindernisvermeidung (wie auch das Vermeiden von Tieren) ist signifikant besser als bei normalen Mährobotern. Es gibt sogar eine Menschenerkennung, die den Mäher stoppt, wenn sich ein Mensch nähert.

Dabei halte ich den GOAT G1-2000 auch für komplexere Gärten gut geeignet. Du brauchst für diesen keinen City Garten. So kommt dieser auch mit Steigungen und Bodenwellen ähnlich gut klar wie der Husqvarna 315X, welcher hier schon ein größeres Modell ist/war.

Von daher hat ECOVACS hier einen fantastischen Job gemacht! Es steht für mich außer Frage, dass ich den GOAT G1-2000 dem Husqvarna 315X vorziehen würde.

Der einzige Nachteil sind eventuell die Beacons. Du verzichtest hier zwar auf Begrenzungskabel, welche brechen oder beim Kantenschneiden beschädigt werden können, aber dafür hast du die weißen Beacons rumstehen. Diese sind optisch auffälliger als die Begrenzungskabel. Gerade bei sehr komplexen Gärten bräuchtest du von diesen auch einige.

Wenn aber die Beacons für dich Ok sind, ist der ECOVACS GOAT G1-2000 ein fantastischer, vermutlich sogar der beste Mähroboter derzeit auf dem Markt.

 

ECOVACS GOAT G1-2000
POSITIV
Herausragende Navigation
Effiziente Fahrweise (in geraden Bahnen)
Gute App
Gute Steigungsfähigkeiten
Tier und Igel-Erkennung
Kein Begrenzungskabel benötigt
Bis zu 2000 m²
Gute Mähleistung
NEGATIV
Beacons nicht gerade unauffällig
94

Günstiger LiFePO4 Akku mit Selbsterwärmung, Bluetooth und 100Ah, VATRER POWER

Günstige LiFePO4 Akkus sind nichts mehr Besonderes. Allerdings günstige LiFePO4 Akkus mit hoher Kapazität, Selbsterwärmung und Bluetooth sind doch recht rar.

Aber genau solch ein Akku ist der VATRER POWER LiFePO4 12V 100AH. So bekommst du diesen Akku trotz der Zusatzfunktionen für rund 300€.

Spannend! Wollen wir uns im Test einmal ansehen VATRER POWER LiFePO4 12V 100AH mit Selbsterwärmung und App Support ist!

An dieser Stelle vielen Dank an VATRER für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test!

 

VATRER POWER LiFePO4 Akku mit Selbsterwärmung und App

Der Aufbau und das Design des VATRER Akkus ist mehr oder weniger identisch mit den gängigen LiFePO4 Akkus der 100 Ah Klasse.

Wir haben hier also einen Akku im Auto-Batterie-Design. Dieser misst 329 x 172 x 214 mm, ist also “normal” groß und kein Mini- Akku. Allerdings ist dieser aufgrund der LiFePO4 Technik mit rund 11 Kg schon etwas leichter als ein normaler Blei Gel Akku.

Das Gehäuse besteht aus einem grau / blauen Kunststoff mit Labeln auf der Front und Rückseite.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir die üblichen M8 Terminals mit entsprechenden Schrauben.

 

Technische Daten

  • Vatrer 12V 100AH ​​LiFePO4-Lithiumbatterie mit APP-Überwachung und Selbsterwärmung
  • 100 Ah Kapazität
  • 1280 Wh Energie
  • 12,8 V Nennspannung
  • 14,2V-14,6V Ladespannung
  • Maximaler Ladestrom 100 A
  • Empfohlener Ladestrom 20 A
  • Maximaler Entladestrom 100 A
  • IP65

Rein von den technischen Daten haben wir hier einen sehr klassischen 100 Ah LiFePO4 Akku vor uns.

Dieser verfügt über ein 100 A BMS. Das heißt, dieser kann mit bis zu 100 A geladen bzw. entladen werden. Allerdings beim Laden ist ein maximaler Ladestrom von 20 A empfohlen. Mehr als 20 A würde die Akkuzellen mehr stressen und entsprechend die Haltbarkeit senken.

 

Mit App Support

In diesem VATRER Akku ist ein Bluetooth BMS verbaut. Du kannst also dein Smartphone mit dem Akku verbinden und über die entsprechende App Daten sehen.

Hier hatte ich Anfangs etwas Probleme, denn die VATRER App aus dem App Store wollte sich einfach nicht mit dem Akku verbinden. Dies liegt aber daran, dass dies die falsche App ist.

Richtig ist die xiaoxiang App, welche du ebenfalls im Play/Apple App Store findest. Mit dieser App funktionierte eine Verbindung zum Akku auf Anhieb.

Dabei zeigt dir die App folgende Informationen an.

  • Aktueller Ladezustand in %
  • Verbleibende Kapazität in Ah (schätzung)
  • Spannung in Volt
  • Aktueller Strom in Ampere
  • Aktuelle Leistung in Watt
  • Durchschnittliche Zellenspannung in Volt
  • Zyklen
  • Temperatur Controller
  • Temperatur Zellen

Dies sind sehr nützliche Informationen! Gerade die Kapazitätsanzeige kann sehr nützlich sein. Das Ermitteln der aktuellen Kapazität von LiFePO4 Akkus ohne Bluetooth BMS ist sehr schwer aufgrund des sehr flachen Spannungsverlaufs. Ein Bluetooth BMS ist hier die so ziemlich genaueste Art den aktuellen Ladezustand zu ermitteln.

Ansonsten haben wir die üblichen Leistungswerte, welche ebenfalls praktisch sind.

Wie so oft bei solchen Akkus ist das Bluetooth Signal “offen” und theoretisch kann sich jeder der sich die App installiert mit dem Akku verbinden. Aber erneut ist dies bei so ziemlich allen Bluetooth LiFePO4 Akkus so.

 

Ein/ausschalten via App

Eine Besonderheit ist die Möglichkeiten, das Laden und Entladen über die App zu steuern. Dies hatte ich bisher noch bei keinem Bluetooth LiFePO4 Akku gesehen.

 

Warum einen LiFePO4-Akku wählen?

Was macht LiFePO4- oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus so interessant? Diese Akkus könnten möglicherweise die „Zukunft“ im Bereich der Solar-Pufferspeicher, Elektromobilität usw. darstellen. Aber warum?

LiFePO4-Akkus bieten eine etwas niedrigere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, dafür jedoch eine höhere Sicherheit und Langlebigkeit.

Selbst die einfachsten LiFePO4-Akkus können problemlos mehr als 2000 Ladezyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Akkus in der Regel nur auf 500-1000 Ladezyklen kommen. In der Praxis kann die Langlebigkeit sogar noch größer sein, da sie stark von der Entladungstiefe abhängt.

Beispielsweise wirbt VATRER hier mit 2000 Ladezyklen bei einer Entladetiefe von 100%. Ein guter Wert, allerdings auch nicht extrem hoch.

Bei einer 80% Entladetiefe kommen wir laut Hersteller allerdings schon auf satte 5.000 Zyklen. Diese Werte lassen sich aber in der Praxis leider schwer nachprüfen. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass LiFePO4-Akkus wirklich extrem langlebig sind! Daher halte ich die Werte für +- plausibel.

Besonders als Solar-Pufferspeicher bieten LiFePO4-Akkus daher eine potenziell enorme Langlebigkeit. Zusätzlich neigen LiFePO4-Akkus nicht dazu, thermisch durchzugehen, selbst in extremen Situationen, falls das BMS völlig versagt usw. Zudem sind Sie beim Laden/Entladen weniger empfindlich.

Hierzu trägt auch das verbaute BMS bei, welches beispielsweise das Tiefentladen oder Überladen genau wie Kurzschlüsse oder Überlast verhindert.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Im Vergleich sind sie bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium-Ionen-Akkus. Daher eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte, bei denen die Abmessungen eine wichtige Rolle spielen.

Es ist zudem wichtig zu beachten, dass LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden dürfen. Entladen ist kein Problem, aber das Laden bei unter 0 Grad kann die Akkus beschädigen.

Erfreulicherweise verfügt aber der VATRER Akku über eine entsprechende Abschaltung bzw. Wärmefunktion, welche so nicht gängig ist.

 

Selbsterwärmung

LiFePO4 Akkus dürfen bei unter 0 Grad auf keinen Fall geladen werden. Entladen ist OK, laden nicht.

Im Normalfall ist dies auch kein Problem, nutzt du den Akku aber im Outdoor Einsatz beispielsweise an einem Solar-Ladecontroller gilt Vorsicht.

Die meisten normalen LiFePO4 Akkus haben keinen Untertemperaturschutz! Diese würden sich einfach bei unter 0 Grad laden lassen, was entsprechend den Akku beschädigt.

Der VATRER Akku bietet hier nicht nur einen Schutz, sondern auch eine Selbsterwärmung. Versuchst du den Akku unter 0 Grad zu laden wird die Energie nicht in die Akkuzellen geladen, sondern zunächst in eine Wärmematte. Erst wenn der Akku 4 Grad erreicht, wird dann wieder Energie in die Akkuzellen geleitet.

Super! Allerdings je nach Temperatur kann hierfür sehr viel Energie nötig sein. Andere Hersteller sprachen von 10-20A, um ihre Akkus auf Temperatur zu bringen. Dies kann gerade im kalten Winter durchaus schwer sein, via Solar aufzubringen.

Dennoch ist alleine die Abschaltung ein wichtiges Sicherheitsfeature im Outdoor Einsatz.

 

Wie misst Techtest die Kapazität von LiFePO4 Akkus?

Um die Kapazität von LiFePO4 Akkus zu messen, nutze ich eine elektronische Last.

Es kommt hier die DLB-600W zum Einsatz.

Den Akku habe ich dabei auf 10,8V entladen. Teilweise habe ich Testdurchläufe wiederholt um mehr Ergebnisse zu erhalten.

 

Die Kapazität des VATRER POWER Akkus

Kommen wir zum spannendsten Punkt, der Kapazität. Ich habe die Kapazität des Akkus 4x gemessen, 1x bei 10A und 3x bei 20A.

Ah Wh
10A -1 103.64 1350.2
20A -1  105.19 1363.2
20A -2 104.06 1345.1
20A -3 103.94 1342.7

Die Kapazität des Akkus schwankte bei mir im Test zwischen 103,64 Ah und 105,19 Ah. Im Schnitt kam ich auf 104,2 Ah bzw. 1350,3 Wh.

Dies ist ein gutes Ergebnis! Wir übertreffen die Herstellerangabe ein kleines Stück.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir einen Blick auf den Spannungsverlauf des VATRER Akkus. LiFePO4 Akkus haben im generellen einen einen sehr flachen Spannungsverlauf, was wir auch hier sehen können.

Voll geladen startet der Akku mit einer Spannung von 14,2 V, welche aber sehr schnell auf rund 13,1 V sinkt.

Ca. 90% der Kapazität des Akkus spielt sich dabei im Spannungsbereich 13,1 V bis 12,6 V ab. Werden 12,5 V unterschritten, ist der Akku effektiv leer und die Spannung fällt rapide.

Theoretisch kannst du einen LiFePO4 recht sicher bis 10,8 V entladen, aber sofern du nicht jedes % Kapazität brauchst, kannst du eigentlich schon bei 12,5 V stoppen.

Der Unterspannungsschutz des Akkus greift im Übrigen bei rund 9,6 V. Wird 9,6 V unterschritten, schaltet sich der Akku ab, bis er wieder geladen wird.

 

Erfahrung mit günstigen LiFePO4 Akkus in der Praxis

Ich verfüge über zwei kleine Off-Grid “DIY” Solaranlagen mit jeweils 600-800W Leistung. An diesen nutze ich “günstige” LiFePO4 Akkus der gängigen Herstellern.

Natürlich konnte ich mit dem VATRER Akku bisher noch keine großen Langzeiterfahrungen sammeln. Bisher funktioniert dieser tadellos an meinem Victron Energy Solar Ladecontroller.

Das BMS verhält sich absolut unproblematisch und unauffällig. Dies ist aber auch keine Überraschung. Meine Erfahrung zeigt, dass die günstigen asiatischen LiFePO4 Akkus wirklich gut und unproblematisch funktionieren und es in der Regel keinen Grund gibt einen deutlich teureren Akku zu wählen.

Die Bluetooth Funktionalität kann nach meiner Meinung allerdings durchaus einen gewissen Aufpreis rechtfertigen. Vor allem um den Ladestand auszulesen. Mir ist noch kein Off-Grid Solar Ladecontroller untergekommen welcher zuverlässig den aktuellen Ladestand von LiFePO4 Akkus einschätzen kann.

Ja es ist hier möglich die Spannung des Akkus zu sehen, aber aufgrund des flachen Spannungsverlaufs ist hier meist nur zu erkennen wenn der Akku fast voll oder fast leer ist.

Das Bluetooth BMS des VATRER Akkus ist hier deutlich zuverlässiger und du kannst wirklich ziemlich genau sehen wie der Ladestand ist. Daher mag ich die LiFePO4 mit Bluetooth BMS so gerne.

Auch die Möglichkeit die Zyklenzahl zu sehen ist interessant, aber hier werden effektiv nur vollständige Zyklen gezählt. Daher bleibt diese Zahl bei einer Solaranalge nach meiner Erfahrung eher gering.

 

Fazit

Der VATRER POWER LiFePO4 12V 100 AH Akku ist extrem spannend! Warum? Preis/Leistung! Günstige LiFePO4 Akkus gibt es einige. Allerdings gerade das Bluetooth BMS, dass wir hier haben genau wie die Selbsterwärmung und Untertemperatur-Abschaltung sind in der 300€ Preisklasse in welcher wir uns hier bewegen unüblich.

Dies macht den VATRER Akku spannend und außergewöhnlich! Die App (xiaoxiang) hat bei mir soweit gut funktioniert und bietet die üblichen Funktionen eines Bluetooth BMS.

So kannst du hier vor allem den aktuellen Akkustand und Eingangs/Ausgangsleistung “Live” sehen, was durchaus spannende Informationen sind.

Die Kapazität des Akkus lag bei mir im Schnitt bei 104 Ah und das BMS verhält sich problemlos.

Suchst du also einen günstigen LiFePO4 mit Bluetooth BMS, dann halte ich den VATRER POWER LiFePO4 12V 100 AH für eine gute Wahl!

VATRER POWER 12V 100Ah Selbstaufheizende LiFePO4 RV...
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Günstiger 4K Monitor mit guter Bildqualität, LC-Power LC-M28-4K-UHD im Test

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LC-Power gehört für mich zu den absoluten Geheimtipps unter den Monitor Herstellern. So verwenden diese einfach Panels von großen Herstellern wie Samsung, packen diese in ein eigenes Gehäuse und verlangen mit die günstigsten Preise am Markt, für effektiv gute Monitore.

Auch der LC-M28-4K-UHD sieht auf den ersten Blick interessant aus, zumindest wenn du einen Office/Media Monitor suchst.

Der LC-M28-4K-UHD bietet eine 4K “UHD” Auflösung auf 28 Zoll bei klassischen 60 Hz. Entsprechend ist aber der Preis mit knapp über 200€ sehr günstig!

Wollen wir uns einmal im Test ansehen wie gut die Bildqualität des Monitors ist.

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des Monitors für einen Test.

 

LC-Power LC-M28-4K-UHD im Test

Der LC-Power LC-M28-4K-UHD ist ein relativ einfacher Monitor. Dieser ist sehr schlicht und einfach gestaltet. Wir haben ein einfaches flaches Panel und ein schwarzes “unspektakuläres” Gehäuse.

Allerdings verfügt der Monitor dennoch über einen Standfuß mit Höhenverstellung! Dieser erlaubt auch ein Anwinkeln des Panels, aber du kannst den Monitor nicht quer stellen.

Solltest du dies wollen, kein Problem, denn der Monitor verfügt über einen VESA Mount.

Gesteuert wird der Monitor über 5 Tasten am rechten unteren Rand und die Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht. Dort finden wir folgende:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DP 1.4
  • 1x 3,5 mm Audio Ausgang
  • AC Eingang

Wir haben 2x HDMI 2.0 wie auch einen DisplayPort Eingang. Etwas schade, dass wir kein USB C Eingang haben, aber ansonsten bin ich zufrieden!

Pluspunkte gibt es für das integrierte Netzteil!

 

Technische Daten

  • LC-Power LC-M28-4K-UHD
  • 28 Zoll
  • 3840 x 2160 Pixel
  • IPS Panel
  • 60 Hz
  • 280 cd/m² maximale Helligkeit
  • 1000:1 Kontrast

Auf den ersten Blick ist der LC-Power LC-M28-4K-UHD ein recht normaler „Allround“ / Office-Monitor mit hoher 4K Auflösung und potenziell gutem IPS Panel.

4K Auflösung auf 28 Zoll ist dabei durchaus ein Garant für ein scharfes Bild.

 

Farbraum und Farbumfang

LC-Power wirbt beim LC-M28-4K-UHD mit einer 99% Abdeckung des sRGB Farbraums und 80% von AdobeRGB.

Solide Werte, welche eine vernünftige Farbdarstellung versprechen.

In meinem Test wurden diese Werte aber sogar ein Stück weit übertroffen! So erreichte der Monitor:

  • 100% sRGB
  • 82% AdobeRGB
  • 88% DCI-P3

Dies sind gute Farbraum Werte. Entsprechend ist die Farbdarstellung des Monitors auch in der Praxis gut. Farben wirken klar und kräftig und generell macht das Bild einen wertigen Eindruck.

Prinzipiell sind dabei die Farbraum-Werte sogar gut genug, damit der Monitor für Foto/Video-Bearbeitung einsetzbar ist.

Erfreulicherweise haben wir hier auch ein 10 Bit Panel, was die gute Farbraum-Abdeckung mit erklärt.

 

Kalibrierung

Aber wie steht es um die Kalibrierung? Gerade wenn du planst, auch etwas Foto/Video-Bearbeitung auf dem Monitor zu betreiben, sind akkurate Farben wichtig.

Aber auch die Kalibrierung ist ordentlich! Im Schnitt haben wir ein Delta E von 1,51, was sehr gut ist. Damit ist der LC-M28-4K-UHD als farb-akkurat zu bezeichnen.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

Die Helligkeit wird vom Hersteller mit ungewöhnlichen 280 cd/m² angegeben. 280 cd/m² wäre akzeptabel, aber eher eine kleine Schwäche des Monitors.

Erfreulicherweise hat der LC-M28-4K-UHD in der Bildmitte die Herstellerangabe sogar übertroffen! So erreichte dieser bei mir 297 cd/m².

Dies ist sicherlich keine überragende Helligkeit, aber +- 300 cd/m² ist für eine normale Innennutzung absolut ausreichend und auch der gängige Standard.

Etwas mäßiger ist die Ausleuchtung. Diese ist nicht furchtbar, aber an den Ecken fällt doch die Helligkeit etwas ab. Im normalen Desktop Betrieb ist dies nicht sichtbar, aber bei weißen oder sehr hellen Bildern könnte es sichtbar werden.

Allerdings kann ich in dieser Preisklasse auch nicht zu sehr über die Ausleuchtung meckern.

 

Kontrast

Beim Kontrast gibt es keine großen Überraschungen. Wir haben hier einen typischen Monitor mit IPS Panel vor uns. IPS Panel erreichen in der Regel einen Kontrast von +- 1:1000, was auch hier die Herstellerangabe ist.

Im Test konnte dieser Wert mit 1:1200 leicht übertroffen werden. Für einen IPS Monitor ist das ein starker Wert. Am Kontrast gibt es also nichts zu meckern.

 

Subjektiver Bildeindruck in der Praxis

Der LC-Power LC-M28-4K-UHD fällt für mich in die Kategorie unauffällig gut. Ich hatte schon einige Monitore vor mir, entsprechend habe ich auch einige Referenzen.

Der LC-M28-4K-UHD bietet einfach ein sauberes und gutes Bild, welches mich weder komplett aus den Socken haut, noch irgendwie negativ auffällt. So würde ich die generelle Bildqualität als als gut einstufen, was für einen 4K Monitor in der 220€ Preisklasse durchaus beachtlich ist.

Vor allem die Farbdarstellung und Schärfe sehen richtig gut aus. Die Helligkeit und auch der Schwarzpunkt sind wiederum typisch für einen IPS Monitor der 200-600€ Preisklasse.

Etwas unterdurchschnittlich ist lediglich die Blickwinkelstabilität und die Ausleuchtung. Allerdings für die 220€ Preisklasse sind diese weiterhin als völlig OK zu bezeichnen. Etwas teuere Modelle können hier aber etwas besser sein, müssen es aber auch nicht gerade bei der Ausleuchtung habe ich auch schon bei sehr teuren Monitoren schon wilde Dinge gesehen.

Dies wäre auch die Stelle wo ich mich normalerweise über das Menü und OSD Beschwerden würde, welches bei LC-Power Monitoren eher mäßig ist. Allerdings hier ist mir die Steuerung des Monitors nicht negativ aufgefallen. Es ist nicht das beste OSD, aber auch nicht furchtbar.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist wichtiger denn je. Wie viel Energie benötigt der LC-Power?

Im Test benötigte der Monitor je nach eingestellter Helligkeit zwischen 19W und 37,5W. Spannenderweise schwankte die Leistungsaufnahme aber gar nicht so stark, wie es oftmals üblich ist.

37,5W im Maximum ist für einen Monitor dieser Klasse erwartungsgemäß.

 

Fazit

Der LC-Power LC-M28-4K-UHD hinterlässt im Test einen erfreulich positiven Eindruck!

Natürlich haben wir gerade bei der Ausstattung einen sehr einfachen Monitor. Wir haben kein USB C, das Design und auch der Standfuß sind eher einfach und generell hat der Monitor wenig „Luxus“.

Ebenso liegt die Bildwiederholungsrate bei klassischen 60 Hz, womit dieser Monitor für Gamer weniger spannend ist.

Aber beim eigentlichen Bild macht dieser eine richtig gute Figur! Wir haben 4K auf 28 Zoll, was für ein klares Bild sorgt. Dabei ist auch die generelle Bildqualität hoch!

So haben wir eine 100% sRGB Farbraum-Abdeckung, wie auch beachtliche 82% Adobe RGB und 88% DCI-P3. Die Kalibrierung ist von Haus aus gut, genau wie der generelle Bildeindruck.

Die Helligkeit liegt bei soliden 297 cd/m² und der Kontrast liegt bei vernünftigen 1:1200.

Damit ist der Monitor trotz seines sehr günstigen Preises für Hobby Fotografen und Filmemacher interessant, die vielleicht etwas mehr aufs Geld achten müssen. Ebenso eignet sich dieser gut für generelle Office und Media-Anwendungen.

Was die Bildqualität betrifft wäre lediglich die Ausleuchtung ein kleiner Kritikpunkt, welche gerade in den Ecken nicht ganz optimal ist. Aber das ist schon Meckern auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Für einen Monitor der 220€ hat der LC-Power LC-M28-4K-UHD ein sehr gutes Panel und Bildqualität!

LC-Power LC-M28-4K-UHD
POSITIV
4K Auflösung
Gute Farbraum-Abdeckung
Generell gute Bildqualität
Ordentliche Kalibrierung von Werk aus
IPS Panel
Maximale Helligkeit brauchbar
NEGATIV
"Nur" 60 Hz
Kein USB C
Einfaches Gehäuse und OSD
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Erfahrungsbericht: kommt der ECOVACS GOAT G1-2000 mit komplexen Gärten klar?

Mähroboter haben seit vielen Jahren nach einem einfachen Prinzip funktioniert. Du legst um deinen Garten und Hindernisse ein Begrenzungskabel und der Mähroboter fährt den Innenbereich nach dem Zufallsprinzip ab.

ECOVACS hat mit dem GOAT G1-2000 aber nun einen Mähroboter auf den Markt gebracht, welcher ohne Begrenzungskabel oder Ähnlichem auskommt.

So nutzt dieser Kameras und Navigations-Beacons, um sich in deinem Garten zurechtzufinden.

Aber wie gut funktioniert dies? Hier war ich offen gesagt etwas skeptisch. Gerade bei meinem Garten, der sehr “kompliziert” ist und zudem noch viele Steigungen und Unebenheiten hat.

Selbst mein Husqvarna Automower 315X tut sich mit diesen Gegebenheiten sehr schwer!

Allerdings habe ich nun den neuen ECOVACS GOAT G1-2000 in die Finger bekommen. An dieser Stelle meine ersten Erfahrungen, wie gut der GOAT G1-2000 auch mit unordentlichen und komplexen Gärten klarkommt!

 

Mein Garten ist Chaos

Ich habe einen sehr chaotischen Garten mit einem Gartenhaus in der Mitte, Pflanzen die in die Wiese gesetzt sind, einem Gartentisch der herumsteht (und dem Husqvarna Automower 315X immer Probleme gemacht hat), wie auch diversen Steigungen und Löchern im Rasen.

Hinzu kommen meine Hunde die an einigen Stellen den Rasen doch etwas verunstaltet haben.

Entsprechend ist dies nicht der Vorzeigerasen für Mähroboter!

 

Beacons anstelle von Kabeln

Der ECOVACS GOAT G1-2000 verzichtet komplett auf ein Begrenzungskabel. Das einzige Kabel, das der GOAT benötigt, ist das Stromkabel zur Ladestation.

Wie navigiert dieser dann? Der Mähroboter besitzt zwei Kameras, eine Front Kamera und eine 360 Grad Kamera auf der Oberseite.

Zudem musst du “Beacons” in einem Garten verteilen. Beacons sind Säulen welche in den Boden gesteckt werden und als Orientierungspunkte verwendet werden.

ECOVACS GOAT Beacons Batterien

Diese Beacons besitzen im Inneren 3x D Batterien, sind also auch “kabellos”.

 

Karte erstellen

Der ECOVACS GOAT G1-2000 muss zuerst eine Karte vom Mähbereich erstellen. Hierfür musst du diesen mit deinem Handy wie ein ferngesteuertes Auto am Rand deines Gartens leiten.

Diese Route merkt sich der Mähroboter und nutzt diese als Außengrenze. Dies hat bei mir auch wunderbar funktioniert.

Höhere Hindernisse werden vom Mähroboter prinzipiell automatisch erkannt. Allerdings kannst du auch NoGo Zonen erstellen.

Dies funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Du übernimmst für das Anlegen der NoGo Zonen die Kontrolle über den Mäher und umfährst den Bereich. Leider ist es aber nicht möglich, beispielsweise einen Halbkreis an einer Mauer festzulegen. Die NoGo Zone muss immer eine Umrundung sein.

 

Eine erstaunliche erste Fahrt

Von meinem Husqvarna Automower 315X und anderen Mährobotern bin ich es gewohnt, dass nach der ersten Installation “Optimierungen” beim Verlegen des Kabels durchzuführen sind.

Entsprechend hatte ich auch beim ECOVACS GOAT G1-2000 erwartet, dass dieser sich schwer tut. Aber nein! Dieser hat meinen Garten unheimlich gut navigiert!

Die erste Fahrt hat er komplett ohne Hängenbleiben oder Hilfe absolviert!

Bei der zweiten Fahrt ist er an einer Stelle abgesackt, wo ich allerdings einfach mit ein paar Steinen aushelfen konnte. Diese Stelle hatte ich beim Automower 315X komplett ausgeklammert.

Auch kam der GOAT G1-2000 tendenziell mit Steigungen und “Löchern” im Boden etwas besser klar als der Automower 315X.

 

Gute Flucht Logik

Ein weiterer Unterschied zum Automower 315X ist die bessere „Flucht Logik“ beim GOAT G1-2000.

Dieser ist recht gut darin, sich aus Engstellen zu befreien. Auch der Automower 315X war hier recht gut, aber es ist klar sichtbar, dass hier auch etwas Erfahrung von ECOVACS Saugroboter eingeflossen ist.

 

Recht schnell unterwegs

Der GOAT G1-2000 fährt deinen Garten in geraden Bahnen ab. Dies ist bei Mährobotern eine absolute Seltenheit! Es gab hier ein paar Modelle von Bosch die dies konnten, aber diese waren sehr „diffizil“.

Der GOAT G1-2000 hingegen kommt auch mit einem sich verändernden Garten klar, beispielsweise wenn ein Liegestuhl plötzlich irgendwo steht.

So habe ich beispielsweise einen Gartentisch, an welchem sich der Automower 315X immer festfuhr. Der GOAT G1-2000 kommt hingegen nach meiner bisherigen Erfahrung sehr gut mit diesem klar.

Dank des recht gezielten Abfahrens deines Gartens ist der Mähroboter auch sehr viel schneller mit deinem Garten fertig als Mähroboter die das Zufallsprinzip nutzen.

So schafft der ECOVAS GOAT G1-2000 meinen Garten in 1-2 Stunden.

Der Husqvarna Automower 315X brauchte ca. 6-8 Stunden.

 

Kantenmähen überschaubar

Die größte Schwäche des GOAT G1-2000, die ich bisher beobachten konnte, ist das Kantenmähen um Hindernisse. Am äußersten Rand mäht der G1-2000 am Ende einmal gezielt die Kanten, was soweit OK ist.

Aber zu erkannten Hindernissen lässt der Mähroboter bei mir recht viel Platz.

Dies kann natürlich ein Vorteil (aus Sicherheitsgründen) sein, aber deinen Kantenschneider kann der GOAT G1-2000 noch nicht in Rente schicken.

 

Video

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Mehr Informationen

 

Ein erstes Fazit zum GOAT G1-2000

Ich bin legitim überrascht vom ECOVAS GOAT G1-2000. Ich hatte schon mal Mähroboter von Bosch im Test, welche auch mit einer erweiterten Logik arbeiteten und in geraden Bahnen fuhren.

Diese waren aber super empfindlich und absolut nichts für komplexe Gärten.

Daher hatte ich auch beim ECOVAS GOAT G1-2000 so ein wenig ein unsicheres Gefühl. Wie gut kommt dieser mit nicht komplett flachen und quadratischen Gärten klar? So hatte hier mein Husqvarna Automower 315X eigentlich einen ganz guten Job gemacht.

Allerdings war diese Sorge unbegründet! Der ECOVAS GOAT G1-2000 kommt erstaunlich gut mit meinem komplexen Garten klar! Ich vermute sogar, dass dieser auch noch viel mehr verwinkelte Gärten schaffen würde, beim Einsatz von mehr Beacons.

Auch hatte der Mähroboter extrem wenig Probleme mit dem Festsitzen oder auch Steigungen.

Ich würde sogar sagen, dass der ECOVAS GOAT G1-2000 der unproblematischste Mähroboter ist, den ich bisher in den Fingern hatte.

Kurzum, der GOAT G1-2000 eignet sich nach meiner Erfahrung auch gut für komplexe Gärten!