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INIU AI-624 65W USB C Ladegerät im Test, ideal für Samsung dank großer PPS Stufe!

INIU bietet mit dem AI-624 ein neues Dual Port 65W USB C Ladegerät an. Dieses sieht auf den ersten Blick gut, aber auch nicht spektakulär aus.

Warum finde ich dieses dann doch spannend genug um es gekauft zu haben? Zum einen ist der Preis wie bei INIU üblich sehr attraktiv.

Zum anderen bietet das INIU AI-624 65W USB C Ladegerät eine sehr große PPS Stufe und kann somit beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Wollen wir uns also einmal das INIU AI-624 im Test ansehen!

 

INIU AI-624 65W USB C Ladegerät im Test

Das ist zunächst ein recht klassisches Dual-Port USB C Ladegerät. So haben wir hier das übliche Steckdosen-Adapter Design und ein schwarzes Gehäuse.

Dieses misst 30,6 x 53,4 x 52 mm und bringt 125g auf die Waage, was für ein Ladegerät mit 2 Ports und 65W durchaus kompakt ist. Allerdings gibt es auch noch Modelle die noch ein Stück kleiner sind in dieser Klasse.

Was die Verarbeitungsqualität betrifft, gibt es nichts zu bemängeln.

 

Anschlüsse des INIU AI-624

Das INIU AI-624 besitzt zwei USB C Ports.

  • USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Beide USB C Ports des Ladegerätes bieten 65W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist dieses prinzipiell Leistungsstark genug für Smartphones wie auch Notebooks.

 

Maximal 65W

Das INIU AI-624 bietet eine maximale Leistung 65W. Entsprechend kannst du nicht beide USB C Ports gleichzeitig voll nutzen.

Nutzt du beide Ports gleichzeitig werden diese auf 45W + 20W gedrosselt. Eine gute Verteilung welche das schnelle Laden eines iPads und iPhones oder allgemein Smartphone und Tablet gut erlaubt.

 

Mit großer PPS Stufe, Ideal fürs S24 Ultra!

Eine große Besonderheit des INIU AI-624 ist die PPS Stufe:

  • 3,3V bis 11V bei bis zu 5A

Für ein 65W Ladegerät ist dies eine fantastische PPS Stufe! Die meisten 65W Ladegeräte bieten maximal eine “bis 3A” Stufe.

Die 5A Stufe ist aber wichtig um beispielsweise das S24 Ultra mit den vollen 45W zu laden.

PPS steht für Programmable Power Supply, was auf Deutsch „Programmierbares Netzteil“ bedeutet. Im herkömmlichen USB Power Delivery werden mehrere Spannungsstufen für Smartphones angeboten, in der Regel 5V, 9V, 15V und 20V. Das Gerät wählt eine dieser Stufen aus, um aufgeladen zu werden. PPS ermöglicht es dem Smartphone jedoch, innerhalb eines bestimmten Bereichs, zum Beispiel 3,3-11V, frei eine Spannung auszuwählen. Wenn das Smartphone beispielsweise entscheidet, dass es ideal wäre, mit 6,5V aufgeladen zu werden, kann ein PPS-Ladegerät diese Spannung bereitstellen.

Einige Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23/S24 Serie, erfordern PPS, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen. Ein S24 Ultra kann beispielsweise an einem herkömmlichen USB PD-Ladegerät mit maximal 14W aufgeladen werden, während es an einem PPS-Ladegerät mit 45W laden kann. Wenn Dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein normales USB PD-Ladegerät behandelt.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das INIU AI-624 einem Belastungstest unterzogen in welchem ich das Ladegerät rund 6 Stunden lang zu 100% belastet habe.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät dies ohne Probleme überstanden.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB PD Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, wie es bei klassischen USB A Ladegeräten noch der Fall war. So verändert diese nicht groß die Ladegeschwindigkeit.

Dennoch muss diese natürlich innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und sollte im Optimalfall nicht zu sehr schwanken.

Die Spannungsstabilität des INIU AI-624 sieht gut aus! Gerade auf der 20V Stufe ist diese sogar ziemlich perfekt.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von bis zu 65W nach dem USB Power Delivery Standard ist das Ladegerät durchaus auch für größere Geräte geeignet. Beispielsweise ist das Ladegerät gut geeignet für die Dell XPS 13 oder MacBook Pros 13 Modelle, wie auch für die iPads Pro, Steam Deck usw.

Auch fürs iPhone und die Google Pixel Modelle ist das Ladegerät perfekt! Dank der großen PPS Range gilt dies sogar für das S24 Ultra, welches mit den vollen 45W geladen werden kann.

 

Effizienz unter Last

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des INIU AI-624 65W USB C Ladegerät zu sprechen. Hierbei vergleiche ich die Energie die das Ladegerät aufnimmt mit der Energie die es abgibt.

Die Effizienz lag bei mir zwischen 79,2% und 91,6%. Dies sind gute Werte! Gerade die maximalen 91,6% sind stark.

Verglichen mit anderen Ladegeräten sehen wir, dass das INIU AI-624 ziemlich in der Mitte liegt bzw. bei der Maximalen Effizienz sogar mit an der Spitze.

 

Fazit

Das INIU AI-624 65W USB C Ladegerät* ist super! Wir haben hier zwar abseits der großen PPS Stufe kein absolut besonderes Ladegerät vor uns, aber das was wir haben ist gut umgesetzt!

So haben wir 2x 65W USB Power Delivery Ports, welche bei gleichzeitiger Nutzung 45W + 20W liefern können. Super!

Das außergewöhnliche hier ist die PPS Stufe, welche 3,3-11V bei bis zu 5A umfasst und somit beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden kann! Dies ist eine Besonderheit für ein Ladegerät dieser Klasse.

Hierdurch ist das INIU AI-624 nicht nur für Apple und Google Geräte super geeignet, sondern auch für das Samsung Ökosystem.

Auch abseits davon sieht das Ladegerät gut aus. Wir haben eine Effizienz im Bereich von 79,2% bis 91,6% und eine gute Spannungsstabilität. Hinzu kommt der überstandene Belastungstest.

INIU 65W USB C Ladegerät, 2Ports USB C Netzteil Steack Adapter GaN II...

  • 2x USB C Ports mit 65W
  • Sehr große PPS Stufe (bis 5A)
  • Gute maximale Effizienz mit bis zu 91,6%
  • Bei gleichzeitiger Nutzung Drosselung auf 45W + 20W

Kurzum, bekommst du das Ladegerät zu einem guten Preis, was bei INIU gerade mit Gutscheinen praktisch immer der Fall ist, ist dieses ein super Deal.

Ubiquiti UniFi 7 Pro im Test dank WLAN 7 und 2,5 Gbit Uplink schneller als der 6 Pro?

Der WLAN 7 Standard ist noch sehr neu aber Ubiquiti hat bereits seinen ersten WLAN Access Point mit WLAN 7 auf den Markt gebracht.

Der UniFi 7 Pro bietet dabei auf dem Papier eine gewaltige Leistung! So soll dieser über alle Bänder hinweg eine Leistung von satten 6,7 Gbit bieten. Zudem haben wir einen 2,5 Gbit LAN Uplink.

Klingt doch sehr spannend, zumal der UniFi 7 Pro mit rund 200€ auch recht bezahlbar ist. Wollen wir uns den Access Point einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Ubiquiti UniFi 7 Pro im Test

Der UniFi 7 Pro setzt auf das bekannte runde Ubiquiti Design. Der Access Point ist dabei aus einem matt weißen Kunststoff gefertigt und besitzt eine blaue Status-LED in der Mitte.

Hierdurch sieht dieser sehr schön schlicht und schick aus. Design kann Ubiquiti einfach.

Mit im Lieferumfang des UniFi 7 Pro liegt dabei eine umfangreiche Wandhalterung. Ein Netzteil oder PoE Injector liegt nicht bei!

Du benötigst also einen entsprechenden PoE Injector oder Switch.

Auf der Rückseite des UniFi 7 Pro findet sich nämlich nur ein einziger 2,5 Gbit LAN Port.

 

Das UniFi-System

Wenn du als Privatperson jetzt in Versuchung geräts einen UniFi Access Point zu kaufen, überlege es dir gut! Eigentlich ist UniFi kein System für den Heimgebrauch, sondern eher für das geschäftliche/professionelle Umfeld.

Es ist lediglich dank der sehr fairen Preisgestaltung und dem tollen Design und Aufbau auch bei „Hobby-Systemadministratoren“ beliebt geworden.

Um UniFi-Hardware zu verwenden, benötigst du zunächst einen Controller. Ein Controller ist eine Software, die die UniFi-Komponenten verwaltet. Die einzelnen Komponenten verfügen über keine eigene Benutzeroberfläche!

Stattdessen werden sie in den Controller importiert und gemeinsam verwaltet. Dies ist bei großen Installationen mit dutzenden von Access Points, Switches usw. ideal. Dadurch landen auch alle Daten und Statistiken der Geräte in einer Benutzeroberfläche.

Diese Controller-Software sollte jedoch rund um die Uhr laufen, damit Statistiken usw. korrekt angezeigt werden. Ubiquiti bietet hierfür den sogenannten Cloud Key an, eine Art Mini-Computer welcher speziell für diese Aufgabe gedacht ist. Alternativ kannst du UniFi auch auf einem eigenen Server oder einem Raspberry PI installieren. Ohne diese spezielle Software ist UniFi jedoch nicht nutzbar.

 

Software

Die Software des Ubiquiti UniFi 7 Pro sieht genauso aus wie bei allen anderen UniFi-Geräten, was natürlich daran liegt, dass hier dieselbe Controller-Software verwendet wird. Diese Benutzeroberfläche hat sich zwar im Laufe der Jahre etwas gewandelt, aufgrund von Updates, ist aber im Kern die gleiche wie schon bei den UniFi 5 und 6 Geräten.

Um den UniFi 7 Pro zu nutzen musst du diesen einfach nur mit dem Strom/Netzwerk verbinden. Anschließend wird dieser vom Controller erkannt und du kannst diesen „adoptieren“. „Adoptieren“ bedeutet einfach, dass der Access Point automatisch integriert wird.

Danach startet er das Aussenden des WLAN-Netzwerks. Die Einstellungen sind dabei eher überschaubar. Sie können die Sendeleistung, die Frequenz und die Kanalbreite anpassen. Auch Funktionen wie Band Steering usw. können aktiviert oder deaktiviert werden.

Über die UniFi-Software kannst du jederzeit sehen, wie viele Clients mit dem Access Point verbunden sind und wie hoch die Netzauslastung durch sie ist. Auf diese Weise kannst du schnell Clients identifizieren, die dein WLAN „überlasten“. Solche Clients lassen sich über UniFi auch drosseln.

Weitere Funktionen wie Gastnetzwerke usw. lassen sich ebenfalls erstellen. Für ein professionelles System habe ich jedoch teilweise das Gefühl, dass dieser Bereich bei UniFi nicht ganz so gut ausgebaut ist. Meraki Go von Cisco bietet hier einige zusätzliche Statistiken und Optionen.

Im Generellen zeichnet sich die Benutzeroberfläche aber vor allem durch das übersichtliche und schicke Design aus! Dies ist eine der besten und klarsten Benutzeroberflächen die du bei einem Netzwerk-Produkt finden kannst.

 

2,5 Gbit Uplink mit PoE

Eine Besonderheit des UniFi 7 Pro ist der 2,5 Gbit LAN Uplink. Dies kann die Verbindung zu lokalen NAS / Speichersystemen massiv beschleunigen.

Allerdings muss der Access Point über diesen 2,5 Gbit LAN Port auch mit Strom versorgt werden, PoE ist hier das Stichwort.

Der PoE Injector hat bei mir Problemlos mit dem UniFi 7 Pro und 2,5 Gbit LAN funktioniert

Allerdings werden die wenigsten von uns schon einen 2,5 Gbit LAN Switch mit PoE haben. Erfreulicherweise funktioniert aber folgender PoE Injector bei mir auch mit 2,5 Gbit LAN an einem entsprechenden Switch.

https://geizhals.de/ubiquiti-desktop-gigabit-poe-injektor-u-poe-at-a2625809.html?ccpid=techtest-netzwerk&cs_id=2059536501

Einfach deinen normalen 0815 2,5 Gbit Switch nutzen und diesen Adapter dazwischen schalten. Das hat bei mir ohne Probleme funktioniert.

 

 

Leistung und technische Daten

Der UniFi 7 Pro setzt als erster Ubiquiti AccesPoint auf den WLAN 7 Standard. Prinzipiell ist der UniFi 7 Pro aber noch ein recht zurückhaltender WLAN 7 AccessPoint. So bietet dieser “nur”:

  • 2,4 GHz – 688 Mbit
  • 5 GHz – 2882 Mbit
  • 6 GHz – 5765 Mbit

Dies sind sehr gute Werte, aber auch nicht viel größer als bei WLAN 6E Modellen. So haben wir hier bis zu 5765 Mbit auf dem 6 GHz Band, was beachtlich ist, aber das 5 GHz Band fällt mit 2882 Mbit vergleichsweise schwach aus. So bietet hier selbst der UniFi 6 Pro mehr Leistung.

Auch Modelle wie der TP-Link Deco BE85 sind völlig andere Kaliber mit bis zu 11520 Mbit auf dem 6 GHz Band.

So ist der UniFi 7 Pro ein “2×2” WLAN AccessPoint. Dieser verfügt intern für jedes Band über zwei Antennen und kann zwei parallele Datenströme bereitstellen.

Wir haben aber auf dem 5 GHz Band eine Kanalbreite von 160 MHz (wichtig auch für WLAN 6) und auf dem 6 GHz Band 320 MHz.

Dennoch geht in der Theorie mit WLAN 7 noch einiges mehr!

Aber der UniFi 7 Pro hat dennoch eine “sinnvolle” Leistung. So bieten die meisten Endgeräte eh nicht mehr als ein 2×2 Design und können von der Mehrleistung beispielsweise eines TP-Link Deco BE85 kaum profitieren.

 

Leistung in der Praxis (gegen den UniFi 6 Pro)

Aber wie sieht die Leistung des UniFi 7 Pro in der Praxis aus? Hierfür habe ich diesen und den UniFi 6 Pro in Kombination mit dem Samsung S24 Ultra (WLAN 7 wird unterstützt) und der Intel AX210 WLAN Karte (WLAN 6E) getestet.

Hierbei habe ich die Leistung zu einem lokalen Server getestet.

Starten wir ganz kurz mit der beeindruckenden Leistung des S24 Ultras welches auf dem 6 GHz Band auf Kurzdistanz 1813 MBit im Download und 1722 Mbit im Upload erreichte.

Ähnlich starke Werte sehen wir auch mit der Intel AX210 auf Kurzdistanz, wo wir 1771 Mbit im Download un 1953 MBit im Upload erreichen.

Aber wie siehts im Vergleich zum UniFi 6 Pro auf dem 5 GHz Band aus? Hier zunächst die Werte auf Kurzdistanz.

Hier sehen wir das der UniFi 7 Pro ein gutes Stück flotter ist als sein Vorgänger. Allerdings dies primär aufgrund des 2,5 Gbit Uplink! Würden wir dem UniFi 7 Pro auf einen 1 Gbit Uplink limitieren, sähen die Werte deutlich ausgeglichener aus.

Aber wie sieht es auf Distanz aus? Hier die Werte für eine mittlere Distanz durch 2 Wände.

Oh und hier sehen wir, dass die Datenraten mit beiden Modellen einbrechen, auf +- das gleiche Level. Auf Distanz scheint der UniFi 7 Pro keinen wirklichen Vorteil zu haben, auch in Kombination mit dem S24 Ultra.

Aber wie sieht es bei der 6 GHz Leistung auf Distanz aus?

Im Allgemeinen sinkt diese natürlich etwas stärker als auf dem 5 GHz Band. Allerdings bleibt die Leistung besser als ich es erwartet hätte.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des UniFi 7 Pro schwankt je nachdem ob du diesen an einem PoE Switch oder mit einem PoE Injector nutzt.

Mit dem offiziellen Ubiquiti und 2,5 Gbit LAN benötigte der Access Point bei mir rund 10,x W.

Zum Vergleich, der UniFi 6 Pro benötigt in der gleichen Situation 7,x W.

Ein gehobener, aber auch kein hoher Verbrauch.

 

Fazit

Der Ubiquiti UniFi 7 Pro ist ein guter, wenn nicht sogar sehr guter, WLAN Access Point. Seine größte Stärke ist allerdings, verglichen mit dem direkten Vorgänger, der 2,5 Gbit Uplink und 6 GHz Band.

So brachte vor allem der 2,5 Gbit Uplink im Test einen deutlichen Vorteil! Im lokalen Netzwerk schaffte dieser bis zu 1813 MBit im Download in Kombination mit dem Samsung S24 Ultra, was beeindruckend ist.

Hier hilft auch das 6 GHz Band, welches leicht schneller war als das 5 GHz Band.

Allerdings auf Distanz gab es keinen nennenswerten Leistungsunterschied zwischen dem UniFi 7 Pro und UniFi 6 Pro. Klar ich hatte nur das Samsung Galaxy S24 Ultra als “WLAN 7” Gerät und das mag mit “richtigen” WLAN 7 Notebooks und Clients nochmal anders aussehen.

Aber derzeit würde ich sagen, dass die größte Stärke des UniFi 7 Pro der 2,5 Gbit Uplink ist. Hast du keine 2,5 Gbit „Infrastruktur“ oder planst diese aufzubauen, bringt er in der Praxis derzeit wenig Vorteile gegenüber dem älteren UniFi 6 Pro.

Allerdings kostet der UniFi 7 Pro auch “nur” 50€ mehr als der UniFi 6 Pro, daher macht es vielleicht Sinn diesen zu kaufen für den neueren WLAN Standard, dem schnelleren Uplink und dem 6 GHz Band.

KOKONI EC2 im Test, super kompakter 3D Drucker für den Schreibtisch

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3D Drucker sind etwas tolles und spannendes! Allerdings sind die meisten 3D Drucker recht groß und laut. Hast du keinen separaten Raum für den Drucker, sind diese eher unpraktisch!

Genau hier kommt nun der KOKONI EC2 ins Spiel. Dieser ist ein “Mini-3D Drucker”, welcher auf besonders kompakte Abmessungen, wie auch leisen und einfachen Betrieb ausgelegt ist.

Allerdings was für Kompromisse müssen wir für diese Feature eingehen? Gibt es überhaupt Kompromisse? Wie gut und unproblematisch druckt der KOKONI EC2?

Versuchen wir dies im Test des KOKONI EC2 herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an KOKONI für das Zurverfügungstellen des EC2 für diesen Test!

 

KOKONI EC2 im Test

Das besondere am KOKONI EC2 sind klar die Abmessungen und der Formfaktor! Der 3D Drucker ist komplett in einem Gehäuse untergebracht, welches weitestgehend komplett geschlossen ist.

So misst der 3D Drucker lediglich +- 189 x 302 x 231mm.

Hierdurch kannst du diesen wirklich ohne Probleme auf einen Schreibtisch stellen oder in ein Regal usw.

Es wird auch lediglich eine Steckdose für die Stromverbindung benötigt. Gesteuert wird der EC2 komplett über die App/WLAN.

Am Gerät gibt es nur einen Einschalter und Ausschalter, wie auch eine “WLAN Rest” Taste.

Auf der Front finden wir eine Klappe, welche zum Entnehmen der fertig gedruckten Projekte ist. Das Filament befindet sich auf der Rückseite in einer Art Kassette.

Witzigerweise wird der Innenraum des Druckers, wenn er druckt, beleuchtet.

 

Keine Montage oder Kalibrierung nötig

Die Nutzung des EC2 ist extrem einfach! Du packst ihn aus, verbindest ihn mit dem Strom und Netzwerk und das wars!

Über die App wählst Du ein Projekt und der Drucker beginnt mit dem Drucken. Es ist keine Konfiguration, Kalibrierung oder Ähnliches nötig bzw. dies macht der Drucker von alleine.

Hierdurch ist dieser extrem einfach und wartungsarm zu nutzen!

 

Mit Kamera

Spannenderweise befindet sich im Innenraum des Druckers nicht nur eine LED Beleuchtung, sondern auch eine Kamera!

Über die App kannst du in die Kamera reinschauen. Qualitativ ist das Ganze aber eher mäßig, es reicht aber um zu beurteilen, ob ein Projekt glückt.

 

Filament

Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt, das Filament. Die meisten 3D Drucker nutzen einfach Filament-Rollen. 1 Kg PLA kostet hier im Schnitt 20€.

Der KOKONI EC2 hingegen nutzt Filament Kassetten, welche du beim Hersteller nachkaufen musst!

https://www.kokoni3d.com/products/pla-filament-kokoni-ec-series?variant=43661032358126

200g kosten hier rund 12€. Entsprechend ist das Drucken mit dem KOKONI EC2 vergleichsweise teuer.

Im Gegenzug zeigt der Drucker dir aber sehr genau an wie viel % noch in einer Kasette sind und wie viel ein Projekt kostet.

 

Maximale Druckgröße

Der EC2 ist ein mini-3D Drucker. Entsprechend ist die maximale Druckgröße auch stark limitiert.

Du kannst maximal Projekte mit 100 x 100 x 60mm drucken.

 

Steuerung und App

Der KOKONI EC2 wird komplett über die entsprechende Smartphone App gesteuert! Die KOKONI App ist aber ganz ordentlich, gerade für Neulinge.

In der App findest du zunächst eine Art Projekte Store, mit vielen kostenfreien 3D Druck Projekten, welche für den Drucker optimiert sind und sich mit einem “Klick” drucken lassen.

In der App wird auch angezeigt wie lange die Projekte brauchen, wie viel Filament diese benötigen usw.

Ebenso ist es möglich, über die App eigene Projekte zu erstellen. So kannst du Schriftzüge und auch 3D Modelle, die du mit deiner Kamera gescannt hast, selbst erstellen!

3D Projekte von anderen Webseiten und Programmen kannst du ebenso importieren und drucken. Diese müssen über die KOKONI Webseite hochgeladen werden, dann kannst du diese über die App auswählen und ebenso ausdrucken.

Anpassungen wie eine Veränderung/Anpassung der Größe ist problemlos in der App möglich.

 

Druckgeschwindigkeit

Der EC2 druckt mit maximal 100 mm/s. Dies ist ein normales/langsames Tempo für einen 3D Drucker. Dies ist nichts Besonderes.

Allerdings aufgrund der maximalen Druckgröße sind Projekte dennoch recht flott gedruckt. Die meisten “normale” Projekte benötigen +- 1 Stunde.

 

Druckqualität

Die Druckqualität des KOKONI EC2 ist als überzeugend zu bezeichnen. Diese liegt minimal unter dem Creality Ender-3 V3 KE, aber deutlich über dem Alfawise U30.

So werden feine Details gut herausgearbeitet, glatte Flächen sind soweit Ok, wenn auch nicht ganz perfekt glatt.

Links EC2, rechts Creality Ender-3 V3 KE

Aber dennoch ist die Druckqualität mehr als ausreichend, für ein Modell dieser Klasse. Hier musst du dir keine Sorgen machen.

 

Lautstärke

Generell ist der KOKONI EC2 für einen 3D Drucker sehr leise, nach meiner Erfahrung. Allerdings ist dieser gerade bei schnellen Bewegungen dennoch klar hörbar!

Ich würde die Lautstärke mit einem leiseren Tintenstrahldrucker vergleichen.

 

Fazit

Der KOKONI EC2 ist ein spannender 3D Drucker! Dieser ist sicherlich weniger etwas für Enthusiasten, aufgrund der kleinen Druckfläche und den Filament-Kassetten, aber wenn du einen möglichst einfachen, kleinen und unproblematischen Drucker für den Schreibtisch oder das Regal suchst, dann bist du hier richtig!

Die Nutzung ist kinderleicht! Drucker auspacken, mit dem Strom und Smartphone verbinden, fertig! Kein Zusammenbau, Kalibrierung oder Ähnliches notwendig.

Über die KOKONI App kannst du direkt ein Druckprojekt von tausenden kostenfreien wählen und loslegen! Du wählst das Projekt aus und der Drucker macht alles alleine.

Natürlich kannst du auch andere Druckprojekte mit dem EC2 drucken oder sogar selbst erstellen.

Die Druckqualität ist dabei gut und die Geschwindigkeit durchschnittlich. Erfreulicherweise ist der Drucker relativ leise (für einen 3D Drucker) und sehr gut nutzbar.

Was spricht gegen den KOKONI EC2? Wir haben hier einen kleinen 3D Drucker, entsprechend ist die Größe der Druckprojekte stark limitiert. Ebenso musst du Filament-Kassetten vom Hersteller kaufen. Diese sind zwar sehr einfach zu nutzen, aber natürlich ein Stück teurer als normale Filament-Rollen.

Kannst du mit diesen Nachteilen leben und bevorzugst ein Modell das wirklich kinderleicht zu nutzen ist, dann bist du beim EC2 absolut an der richtigen Adresse!

Dreame H12 Dual im Test, 2-in-1 Waschsauger gut gemacht!

So toll Waschsauger auch sind, diese können einen normalen Akkusauger in der Regel nicht vollständig ersetzen. Ein Waschsauger ist immer ein “Zusatz-Produkt”. Aber muss das immer so sein? Tineco hat mit seinem S5 Combo versucht einen Hybriden aus Waschsauger und Staubsauger zu bauen. Für kleinere Wohnungen auch eine super Sache.

Allerdings war der Tineco S5 Combo schon etwas schwächer als ein normaler Wachsauger oder Akkusauger.

Dies will nun Dreame mit dem H12 Dual besser machen! So soll dieser die Leistung eines vollwertigen High End Waschsaugers, wie auch eines guten Stausbsaugers bieten.

Dabei ist der H12 Dual auch bei der Ausstattung in der absoluten High End Klasse angesiedelt, mit automatischer Trocknungsfunktion usw.

Klingt doch erst einmal gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet der Dreame H12 Dual die volle Leistung? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des H12 Dual für diesen Test.

 

Dreame H12 Dual im Test

Grundsätzlich setzt der H12 Dual auf den typischen Aufbau eines Wachsaugers. So ist dieser auch ein Stiel-Staubsauger. Heißt sämtliche Elektronik, die Akkus, die Tanks usw. sind im Stiel des Saugers untergebracht.

Dieser Stiel sitzt auf einer großen Bodenbürste mit rotierender Walze. Diese Walze wird von oben mit Wasser besprüht.

Dieses Wasser stammt aus einem 900 ml großen Frischwassertank. Das schmutzige Wasser wird dann abgesaugt und landet im gesonderten 700 ml großen Schmutzwassertank.

Die Besonderheit beim Dual ist der „Motor“, welcher sich abnehmen lässt! Dieser lässt sich dann wahlweise auf den “Saugteil” oder den “Wachsaugerteil” setzen.

Wir haben hier ein ähnliches Prinzip wie beim Tineco S5 Combo. Allerdings ist der H12 Dual deutlich größer als der S5 Combo! So bot der S5 Combo eine etwas reduzierte Leistung, verglichen mit normalen Waschsaugern. Der H12 Dual scheint keine Einschränkungen bei der Leistung aufgrund des modularen Designs zu haben.

Dies sehen wir auch beim Akku. So wirbt Dreame mit satten 35 Minuten Laufzeit im Waschsauger Betrieb, was nicht übel ist! Es sollen 6x 4000 mAh Akkuzellen verbaut sein, also haben wir ca. 88,8Wh Akkukapazität.

Gesteuert wird der Waschsauger wie üblich über drei Tasten am Handgriff. Zudem haben wir auf der Oberseite des Motor-Teils ein großes LC Display, welches dir den aktuellen Modus, Akkustand und Leistung anzeigt.

 

Saugmodus

Der Dreame H12 Dual ist ein 2-in-1 Gerät. Du kannst den “Motor” aus dem Waschsauger Modul entnehmen und auf einen gesonderten “Staubsauger-Aufsatz” anbringen.

Hierbei handelt es sich um ein komplett separates Set Zubehör. Dies ist auch ein kleiner Kritikpunkt, denn effektiv nimmt der Dreame H12 Dual damit den Platz zweier Modelle ein.

Wir haben eine Basis-Station in welcher du den Stiel, Schmutzauffangbehälter und diverse Aufsätze findest.

Um vom Waschsauger in den Staubsauger zu wechseln, musst du den Motor am Waschsauger entfernen und auf den Schmutzauffangbehälter setzen. Dies funktioniert recht gut und geht auch recht schnell.

Dann hast du die Auswahl aus drei Aufsätzen: elektrische Bodenbürste, elektrische Polsterbürste und Ecken/Krümel Aufsatz.

Das Wichtigste ist die Bodenbürste. Diese setzt auf eine „Soft Roller“ Bürste. Diese ist in der Theorie für glatte Böden optimal und für Teppiche “OK”.

 

Wie funktioniert ein Waschsauger?

Was ist aber nun ein Waschsauger und wie funktioniert dieser? Ein “richtiger” Wachsauger besitzt zwei Tanks und ist in der Lage gleichzeitig festen Schmutz wie auch Flüssigkeiten und feuchten Schmutz aufzunehmen.

Hierfür besitzen diese in der Regel eine große flauschige Walze in der Front, welche schnell rotiert. Diese Walze wird automatisiert mit frischem Wasser besprüht. Diese erlaubt es der Walze Schmutz zu binden und deinen Boden zu „polieren“. Überschüssiges Wasser, wie auch Schmutz und andere Flüssigkeiten werden durch die Rotation und den Saugmotor abtransportiert und in einen gesonderten Kanal und Behälter befördert.

 

Reinigung bis in die Ecke

Der Dreame H12 Dual hat eine spezielle Aufhängung für seine Bodenwalze. Diese Aufhängung erlaubt eine Reinigung an beiden Seiten bis dicht an die Wand oder an die Möbel.

 

Saugleistung (Waschsauger)

Der Dreame H12 Dual ist klar in die “High End” Klasse bei den Waschsaugern einzuordnen. So bietet dieser eine sehr hohe Putz- bzw. Waschleistung.

Das Schöne an Waschsaugern ist der universelle Einsatz. Du kannst mit diesem normalen Staub, Haare und anderen Alltagsschmutz aufsaugen, wie aber auch “feuchte” Objekte und Flüssigkeiten.

Ebenso sorgt die feuchte Reinigung einfach für strahlendere Böden als das trockene Saugen. Fußabdrücke und auch Schlieren verschwinden so.

Und ja grundsätzlich reinigt der Dreame H12 Dual schlierenfrei auch auf weißen Fliesen. Grundsätzlich sage ich dazu, weil es natürlich etwas vom verwendeten Putzmittel und dem Alterszustand der Walze abhängt.

Dir fällt beim Frühstück ein Marmeladenbrot herunter oder es kippt eine nicht ganz zugedrehte Flasche um. Dies ist mit dem Dreame H12 Dual kein Drama mehr!

In der Regel reicht bei solchen frischen Verschmutzungen ein einmaliges drüberfahren um diese zu 100% zu reinigen.

Gerade bei klebrigen Flüssigkeiten könntest du jetzt vielleicht meinen, dass diese doch nur verteilt werden. Aber nein! Der Dreame H12 Dual macht einen fantastischen Job diese beim erstmaligen Überfahren komplett aufzunehmen und auch die Walze so zu spülen, dass keine klebrige Flüssigkeit übrig bleibt.

Mit folgendem kommt der H12 Dual in der Regel gut klar:

  • Normaler Hausstaub
  • Haare
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig wie Cola usw.
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm
  • Mischsubstanzen (Nudeln mit Soße usw.)

Normaler Staub wird von der rotierenden Walze einfach aufgenommen und im Wasser gebunden abtransportiert.

Dies macht einen Waschsauger vielleicht auch für Pollenallergiker interessant. Denn Pollen würden ebenso im Wasser gebunden und abtransportiert.

Haare können ein etwas zweischneidiges Schwert sein. Leichte Mengen Haare sind kein Problem, aber wirklich händeweise Haare können sich einfach im Sauger und Auffangbehälter verkleben.

Im Marketingmaterial hatte Dreame ein Bild, wie jemand einen kompletten Teller Nudeln mit Soße, die heruntergefallen waren, aufsaugt. Dies ist etwas übertrieben! In einem kleinen Rahmen ist es aber durchaus möglich auch mal eine Nudel mit Soße oder Ähnliches einzusaugen.

Aber was kann der H12 Dual nicht oder nicht gut?

  • Extrem große Partikel (Einkaufszettel z.B.)
  • “Pures-Fett”
  • Stark eingetrocknete Flecken

Sicherlich ist der worst Case für jeden Waschsauger pures Fett. Leicht fettige Soße ist ok, fällt dir aber eine Flasche Öl oder Mayonnaise um, dann wird es problematisch. Große Mengen Fett verkleben einfach die Walze, was dann nicht so einfach ausgespült werden kann. Daher ist hier etwas Vorsicht geboten.

Ansonsten sind natürlich eingetrocknete Flecken auch so eine Sache. Teils gehts wenn du den Waschsauger etwas auf dem Fleck belässt und dieser hierdurch etwas eingeweicht wird, aber dies hängt stark vom Fleck ab.

Am besten entfernst du Flecke, wenn sie noch frisch sind.

 

Teppich waschen?

Prinzipiell kannst du mit dem Dreame H12 Dual auch auf Teppiche fahren. Allerdings haben wir hier nur eine sehr oberflächliche Reinigung. Frich ausgelaufene Flüssigkeiten kannst du mit dem Waschsauger „ablöschen“ und teils auch gut entfernen (bei flachen Teppichen), aber es ist natürlich keine Tiefenreinigung.

 

Flüssigkeiten aufsaugen?

Ja, du kannst mit dem Dreame H12 Dual ausgelaufene Flüssigkeiten aufsaugen. Er ist natürlich nicht gemacht um bei einer Überschwemmung die Wohnung zu trocknen, aber eine halb ausgelaufene Flasche oder falls ein Tier den Wassernapf umgekippt hat, ist kein Problem.

 

Saugleistung (Staubsauger)

Der Staubsauger bzw. im Staubsauger Modus bewegt der Dreame H12 Dual erfreulich viel Luft! Entsprechend funktionieren gerade der Ecken/Krümel Aufsatz sehr gut!

Auch die Bodenbürste macht einen super Job, auf glatten Böden! Hier hat der Dreame H12 Dual keine Probleme mit Haaren, Krümeln oder normalem Staub. Auch größere Objekte wie kleinere Blätter werden zuverlässig aufgesaugt. Dabei ist die Bodenbürste sehr schön, flexibel und leichtgängig.

Auf glatten Böden würde ich entsprechend die volle Punktzahl geben, viel besser kann hier keiner saugen.

Auf Teppichen sieht es leider etwas anders aus. Die große “flauschige” Walze, die auch im Sauger-Modus genutzt wird, ist sehr gut für glatte Böden und Haare. Allerdings auf Teppichen, kann diese nicht so recht in die Faser greifen. Zudem erzeugt der Dreame H12 Dual kein übermäßig starkes Vakuum, da die Bodenbürste recht offen aufgebaut ist.

Du kannst natürlich dennoch ein paar flache Teppiche oder Läufer gut absaugen. Hast du aber viele Teppiche und vielleicht auch Haustiere mit klebenden Haaren, dann denke ich nicht, dass der Dreame H12 Dual ideal ist.

Für mal einen Teppich mag dieser Ok sein, aber er ist (abseits der Polsterbürste) für glatte Böden optimiert, wo er auch voll überzeugen kann!

 

Umfangreiche Selbstreinigung

Die Selbstreinigungsfunktion bei Waschsaugern ist nichts Neues. So kannst du den Dreame H12 Dual natürlich auch auf seine Station stellen und dieser spült seine Walze automatisch mit Wasser durch.

Hierdurch werden verbliebene Verschmutzungen entfernt und Reste die vielleicht noch in den Kanälen des Saugers hängen geblieben sind, abtransportiert.

Und ja, dies funktioniert! 99% der Reinigungsarbeit übernimmt der Sauger selbst. Ab und an musst du die Walze und vielleicht Haare die in Ritzen hinter der Walze hängen geblieben sind selbst entfernen, aber das ist ungefähr alle 2-4 Wochen die du hier mal manuell eingreifen musst.

Eine Besonderheit beim Dreame H12 Dual ist allerdings die Trocknung. Nach der Selbstreinigung startet der Sauger eine gezielte Trocknung der Walze. Dabei wird diese langsam rotiert und mit warmer Luft getrocknet. Dies soll Gerüchen vorbeugen.

Kleiner Nachteil dieser Funktion, während der Trocknung surrt der Sauger leicht. Sollte dies stören, kannst du die Trocknung jederzeit abbrechen.

 

Fazit

Der Dreame H12 Dual* ist ein sehr interessantes Konzept! Ein “2-In-1” Wasch/Staubsauger mit dem du auch Krümel und Polster saugen kannst.

Dabei hat Dreame dieses Konzept auch weitestgehend ohne Kompromisse umgesetzt. Auch der Tineco S5 Combo setzte auf ein ähnliches Konzept, aber dort war die “Combo” Version aus Sicht der Leistung etwas schwächer als die regulären Modelle.

Dies ist hier nicht der Fall! Der Dreame H12 Dual bietet eine High End “Waschsauger-Leistung” und eine gehobene Leistung als Staubsauger.

Als Waschsauger kann dieser zunächst voll überzeugen. Wir haben hier eine spitzen Reinigungsleistung. Hausstaub, Fußabdrücke, ausgelaufene Flüssigkeiten (auch klebrige Flüssigkeiten) Marmelade usw. sind überhaupt kein Problem.

Dabei haben wir eine sehr gute Kantenreinigung, große Tanks guten Akku und starke Selbstreinigung.

Volle Punktzahl hier!

An sich ist auch die Staubsaugerfunktion gut, sofern du primär glatte Böden hast. Auf glatten Böden und auch beim Krümelsaugen usw. kann der Dreame H12 Dual voll überzeugen. Hier bietet dieser eine Top Saugleistung und großen Luftdurchsatz.

Lediglich auf Teppichen kann er nicht völlig überzeugen, aufgrund des Designs der Bodenbürste. Ja er geht auch auf Teppichen, aber es ist klar, dass der Dreame H12 Dual für glatte Böden optimiert ist.

Hast du also primär glatte Böden, ein leichtes bis mittleres Schmutz Aufkommen und suchst ein 2-in-1 Modell, ohne Kompromisse beim Waschsauger Teil, dann ist der Dreame H12 Dual eine super Wahl!

Hast du allerdings Haustiere und/oder Teppiche, dann würde ich eher einen Waschsauger (wie die den normalen H12) + einen normalen Akkusauger empfehlen.

dreame H12 Dual Nass Trocken Komplett-Staubsauger, 4-in-1 Kabelloser...
  • 4-in-1 Mächtige Reinigungskombination: Wechseln Sie einfach...
  • Automatisches Reinigen und Trocknen auf Knopfdruck: Starten Sie...
  • Reinigt tief und an den Rändern: Mit der verbesserten...
  • Große Wassertanks für lange Reinigungsvorgänge: Sind Sie es...
  • Behält die volle Kontrolle über Sauereien im Haus: Das...
Dreame H12 Dual
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ALLPOWERS R600 im Test, tolle Powerstation mit fantastischer IO!

Mit der R600 bietet ALLPOWERS eine günstige, aber interessante Powerstation an. So bietet diese zwar nur eine Kapazität von 299 Wh, aber zwei Steckdosen mit bis zu 600 W, zwei USB-C Ports mit 100W, ein großes Display usw.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen ob die ALLPOWERS R600 eine spannende “mini-Powerstation” für Daheim und den Garten ist.

An dieser Stelle vielen Dank an ALLPOWERS für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Test.

 

ALLPOWERS R600 im Test

Die ALLPOWERS R600 ist mit 285 x 195 x 190 mm und einem Gewicht von rund 5,8 Kg zwar keine riesige Powerstation, aber auch nicht winzig.

Diese wirkt auf den ersten Blick schon wie ein ausgewachsenes Modell. Allerdings mit einer Kapazität von 299 Wh ist sie dennoch eher in der Einsteigerklasse einzuordnen. Aber rein vom Gehäuse würdest du es nicht bemerken, denn diese ist qualitativ wirklich super.

Pluspunkte gibt es für die flache Oberseite mit kabellosem Ladepad und Tragegriff. Letzterer lässt sich auf Wunsch ausklappen.

 

Anschlüsse der ALLPOWERS R600

Die Ausgänge der ALLPOWERS R600 sind auf der Front angebracht, während die Eingänge auf der rechten Seite unter einer Klappe sind.

Auf Seiten der Ausgänge haben wir:

  • 2x 230V Steckdosen mit bis zu 600W Leistung
  • 2x USB C mit bis zu 100W
  • 2x USB A mit bis zu 18W
  • 1x Zigarettenanzünder Anschluss mit bis zu 12V/10A

Für eine Einsteiger-Powerstation ist dies mehr als beachtlich. Im Kern ist hier alles vorhanden, was wir uns wünschen können. Ich freue mich hier besonders über die beiden 100W USB C Ports. So kannst du dir bei vielen Geräten bereits das Netzteil sparen.

Falls du doch ein Gerät hast das nicht via USB C betrieben werden kann, hast du gleich zwei 230V Steckdosen mit reiner Sinuswelle und bis zu 600W

Zudem haben wir einen 12V Zigarettenanzünder Anschluss für Kühlboxen usw. Dies sieht doch soweit ziemlich perfekt aus!

Auf Seiten der Eingänge haben wir zwei Anschlüsse:

  • AC Eingang
  • XT60 DC Eingang

Erfreulicherweise hat die ALLPOWERS R600 das Netzteil integriert! Du musst diese lediglich mit der Steckdose verbinden.

Zudem haben wir natürlich auch einen DC Eingang für das Laden via Solarpanels, im Auto usw. Hier legt ALLPOWERS aber kein Kabel bei! Aber da wir einen XT60 Eingang haben, gibt es hier tonnenweise universelle Kabel.

 

Display

Auf der Front der ALLPOWERS R600 finden wir ein schönes und großes Display. Dieses zeigt folgende Informationen:

  • Akkustand in %
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Aktive Anschlüsse
  • Lüfteraktivität

Dies sind alle wichtigen Informationen, welche auch in vielen Situationen nützlich sind.

 

USB C Port

Wir haben an der R600 zwei 100W USB C Ports, welche auf den USB Power Delivery Standard setzen.

Entsprechend ist es möglich viele Geräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks direkt über die USB C Ports zu laden.

Die Ports bieten:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Wir haben hier also die üblichen Leistungsstufen. Zudem unterstützt die Powerstation auch PPS mit 3,3-21V bei bis zu 5A.

Entsprechend kann die Powerstation auch beispielsweise das Samsung S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

 

Mit LiFePO4 Zellen!

Die R600 setzt auf LiFePO4 Akkuzellen. Sehr gut! LiFePO4 Akkuzellen sind zwar bei gleicher Kapazität ein Stück größer als Lithium Ionen Zellen, aber diese sind um einiges haltbarer und sicherer!

So kannst du davon ausgehen, dass die R600 zumindest aus Sicht der Akkuzellen locker 2000+ Zyklen schafft! Zudem können sich LiFePO4 Zellen nicht selbst entzünden, sollte es zu einem internen “Komplett-Ausfall” der Schutzsysteme kommen.

Daher sehe ich LiFePO4 Zellen sehr gerne bei Powerstations!

 

Die Kapazität

ALLPOWERS gibt die Kapazität der R600 mit 299 Wh an. Dies ist offen gesagt nicht so viel! Die Powerstation hat ca. die 3-4x Kapazität einer großen Powerbank und könnte ein Notebook ca. 2-3x laden. Klingt gut, aber bedenke 299 Wh bedeutet die Powerstation könnte ein Gerät mit einem Verbrauch von 299 W in der Theorie eine Stunde lang betreiben oder ein Gerät mit 100 W für rund 3 Stunden.

Aber natürlich nur wenn auch die Kapazität in der Praxis stimmt. Folgendes konnte ich hier messen:

Wh % der HA
12V/3A 271.32 91%
12V/8A 258.23 86%
AC 50W 225 75%
AC 200W 263 88%
USB C 100W 290.53 97%
USB C 60W 293.69 98%

 

Die Kapazität der R600 schwankte natürlich etwas je nach genutzten Anschluss. Über die Steckdosen kam ich auf 225 Wh bei niedriger Last und 263 Wh bei etwas höherer Last.

Über den Zigarettenanzünder Ausgang erreichte ich 258 bis 271 Wh und die besten Werte sah ich am USB C Port wo wir ganz dicht an die Herstellerangabe kommen mit 291 bis 294 Wh.

 

Steckdosen und USV

Die R600 besitzt zwei Steckdosen, welche bis zu 600W liefern können. Praktisch würde ich die Powerstation aber eher für Bereiche um die 0-300W empfehlen, ich glaube dies ist eher die Leistungsklasse, welche du mit einer Powerstation wie dieser anvisieren solltest. Allerdings haben wir einen “Puffer” von bis zu 600W bzw. sogar kurzzeitig 1200W, falls mal ein Gerät kurz etwas mehr Energie benötigt.

In meinem Test funktionierten die Steckdosen tadellos mit Notebook Netzteilen, PCs und Akkuladegeräten (Werkzeug-Akkus).

Wir haben hier eine reine Sinuswelle, glatte 50 Hz und 228V im Leerlauf.

Die ALLPOWERS R600 kann auch als USV genutzt werden. Die Powerstation kann also gleichzeitig geladen werden, wie auch genutzt. Dank der hohen Eingangsleistung von 300 W ist die R600 als gesonderte USV für ein NAS oder kleinen Server (bis ca. 200/250W) denkbar.

25W Ausgangsleistung 70%
50W Ausgangsleistung 84%
100W Ausgangsleistung 91%
150W Ausgangsleistung 93%

Die Effizienz hier schwankt etwas, je nach Last. Bei geringer Last konnte ich eine Effizienz von +- 70% messen, bei über 100W übersteigt die Effizienz 90%.

Die Umschaltzeit war dabei im Test für meine Geräte problemlos. Der Hersteller wirbt hier auch mit “ 15ms unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)”. Eine Umschaltzeit von 15ms wäre sehr gut.

 

Aufladen der ALLPOWERS R600

Du hast kannst die R600 über zwei „Möglichkeiten“ aufladen.

  • Über den AC Eingang mit dem integrierten Netzteil
  • Über den XT60 Eingang an einer DC Quelle mit 12~60V / 8,8A bzw. maximal 220W

Über den XT60 Eingang kannst du mit einem passenden Adapterkabel die R600 an einem Zigarettenanzünder im Auto laden oder mit Solarpanels verbinden.

Hier akzeptiert die Powerstation zwischen 12V und 60V mit maximal 8,8A bzw. maximal 220W.

Auf Seiten des AC Eingangs haben wir ein integriertes Netzteil, mit erfreulich viel Leistung!

So erreichte die R600 im Test eine spitzen Leistungsaufnahme von knapp über 300W! Für eine Powerstation mit 299 Wh Akku ist das gewaltig.

So dauerte eine vollständige Ladung +- 1:40h, was sehr flott ist!

 

Fazit

Die ALLPOWERS R600 ist eine richtig gute Powerstation! Gerade die Anschlüsse und die Technik macht Freude.

So bietet die Powerstation zunächst bei den Anschlüssen alles was du dir nur wünschen kannst. 2x USB C mit satten 100W, 2x 600W Steckdosen, KFZ Ausgang und noch ein paar USB A Ausgänge ist ideal für eine Powerstation dieser Klasse!

Auch auf Seiten der Eingänge haben wir eine super Ausstattung. Das integrierte Netzteil ist sehr kräftig mit knapp über 300W und kann die Powerstation in rund 1:40h füllen.

Zudem haben wir einen XT60 Eingang für Solarpanels usw. Damit ist die R600 super flexibel und universell einsetzbar.

Hinzu kommt die gute USV Funktionalität, das praktische Display und die sichere und haltbare LiFePO4 Akku Technologie.

Das einzige was vielleicht etwas gegen die ALLPOWERS R600 spricht bzw. zu bedenken ist, ist die Kapazität! Auf dem Papier haben wir 299 Wh in in der Praxis 250+ Wh. Dies ist nicht viel!

Es ist ausreichend Smartphones X mal zu laden oder ein Notebook 2-3x aber dies ist keine Powerstation welche dich durch einen langen Stromausfall bringt.

Ist die Kapazität für dich aber Ok, dann ist die restliche Ausstattung und Funktion der ALLPOWERS R600 einfach als fantastisch zu bezeichnen.

ALLPOWERS R600
POSITIV
Gute Haptik und Verarbeitung
2x 100W USB C Port mit PPS
Gute Steckdosen mit bis zu 600W
USV Funktionalität gut
LiFePO4 Zellen
In 1:40h geladen über das interne Netzteil
NEGATIV
Kapazität mit maximal 294 Wh nicht gigantisch
90

Wirklich eine Ultra Powerbank? 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra im Test

4Smarts ist ein extrem interessanter Hersteller von Powerbanks! Diese bieten einige sehr exotische und spannende Powerbanks an.

Genau solch eine spannende Powerbank ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra. So verfügt diese Powerbank über eine Ausgangsleistung von satten 240W, 26800 mAh Kapazität, ein umfangreiches Display und die Möglichkeit Smartphones kabellos zu laden.

Damit ist die Enterprise Ultra eine absolute High End Powerbank!

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie sich die Powerbank verglichen mit den Modellen von Anker und Co. schlägt.

An dieser Stelle vielen Dank an 4Smarts, welche mir die Powerbank ungefragt zugesendet haben.

 

4Smarts Powerbank Enterprise Ultra im Test

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra ist eine recht große Powerbank! So misst diese 175 x 84 x 26 mm und bringt 632g auf die Waage.

Für eine Powerbank mit diesen Leistungswerten nicht zu viel, aber auch nicht besonders leicht.

INIU BI-B64 27.000 mAh 140W  589g
Anker 737 24.000 mAh 140W 632g
4Smarts Powerbank Enterprise Ultra 632g
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 654g
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 679g

 

So ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra weiterhin leichter als die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W. Und dies obwohl die Powerbank ein Metall-Gehäuse nutzt!

Allgemein wirkt die Powerbank sehr massiv und stabil. 4Smarts nutzt hier wirklich ein Gehäuse welches als “Premium” bezeichnet werden kann.

Dabei besitzt die Powerbank auf der Oberseite einen kleinen Bereich, der mit einem Leinen-Stoff bespannt ist. In diesem Bereich ist das kabellose Ladepad integriert.

Sehr gut, dies reduziert die Gefahr für Kratzer und sieht auch durchaus schick aus.

 

Das Display

Oberhalb des Ladepads ist ein kleines Display integriert. Dieses zeigt dir nicht nur den Ladestand in % an, sondern auch Leistungswerte für jeden Port der Powerbank!

So kannst du sehen wie viel Watt über jeden Port rein/raus geht und welche Spannung anliegt.

Super! Ich bin ein großer Fan davon, wenn Powerbanks solche Displays haben, denn gerade, wenn du versuchst irgendwelchen Problemen auf die Schliche zu kommen, ist dies extrem praktisch aktuelle Leistungswerte zu sehen.

Lediglich die % Anzeige hätte etwas größer sein dürfen.

 

Anschlüsse der Enterprise Ultra

Die Enterprise Ultra besitzt 3x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 3 – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB A 1 – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • Kabellos – 10W

USB C 1 und USB C 2 der Powerbank bieten die gleiche Leistung, bis zu 100W nach dem Power Delivery Standard. 100W ist genug Leistung für die meisten größeren Notebooks, wie auch für so ziemlich alle Smartphones von Apple, Samsung und Google wie auch die meisten Tablets.

USB Power Delivery ist dabei der verwendete Ladestandard von Apple, Google, Samsung und der meisten Notebook Hersteller.

Hinzu kommt ein 3. USB C Port mit 30W, wie auch ein USB A Port, welcher 30W nach Quick Charge bieten soll.

 

Mit PPS

Wie es sich gehört, unterstützt diese Powerbank PPS auf alle USB C Ports.

  • USB C 1 3,3 bis 11V bei bis zu 5A
  • USB C 2 3,3 bis 11V bei bis zu 5A
  • USB C 3 3,3 bis 11V bei bis zu 3A

Wir haben auf den primären Ports eine gute Range mit 3,3 bis 11V und bis zu 5A. Allerdings ist dies auch keine “maximal Range”. Theoreitisch könnte der USB PD Standard bis 21V hoch gehen.

Allerdings reicht dies bereits aus, damit die Powerbank ein Samsung Galaxy S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden kann.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. Mit PPS kann dein Smartphone innerhalb eines bestimmten Bereichs, z.B. 3,3-11V, frei eine passende Spannung wählen. Wenn das Smartphone zum Beispiel eine optimale Ladeleistung bei 6,5V sieht, kann ein PPS-Ladegerät genau diese Spannung bereitstellen.

 

Bestimmte Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie, benötigen PPS, um ihre volle Ladegeschwindigkeit zu erreichen, wie beim Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem gewöhnlichen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, während an einem PPS Ladegerät bis zu 45W möglich sind. Falls dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein normales USB PD Ladegerät behandelt.

 

Welche Ladestandards unterstützen die Ports?

Mit Hilfe meiner Messgeräte kann ich auslesen, welche Ladestandards “angeblich” von der Powerbank unterstützt werden. An dieser Stelle einfach mal “ungefiltert” die Ausgabe meines Messgerätes:

USB C

  • USB PD 3.0 100W PPS
  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 3-5,5V 25W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 12V Max

USB A

  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 3,3-12V 40W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 12,08V Max

 

Nicht konstant 100W?

Leider bietet die Powerbank NICHT konstant 100 W! Bei mir im Test drosselte sich die Powerbank ab einem Ladestand von 30% von 100 W (pro Port) auf 65 W pro Port herunter!

Dabei handelte es sich auch nicht um einen Übertemperaturschutz, sondern um eine fixe Drosselung, welche auch nach dem Abkühlen bestehen bleibt.

 

Kapazität

4Smarts wirbt mit einer Kapazität von 26800 mAh bzw. 99,16 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh (@3,7V) % der HA
5V/1A 70.1845 18969 71%
9V/1A 68.0141 18382 69%
9V/3A 78.7057 21272 79%
20V/1A 78.5833 21239 79%
20V/3A 80.9899 21889 82%

Die Kapazität der Powerbank ist eher mittelmäßig. So kam ich im besten Fall auf 21889 mAh bzw. 80,9899 Wh. Dies entspricht soliden 82% der Herstellerangabe.

Allerdings war dies im Maximum! Im Schnitt kam ich nur auf 20350 mAh bzw. 75,2955 Wh, was 76% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist etwas niedrig, was aber für absolute High End Powerbanks, welche auf extrem hohe Ausgangsleistungen optimiert sind, aber auch nicht absolut ungewöhnlich ist.

 

Gleichzeitig laden und entladen

Es ist möglich die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra gleichzeitig zu laden und zu entladen. Hierbei wird aber der freie USB C Port auf 65W limitiert.

Dennoch kann dies ein sinnvolles Feature sein, vor allem wenn du nur ein Ladegerät mit einem Port hast.

 

Ladedauer

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra kann laut Hersteller mit bis zu 100W laden. Aber stimmt dies und wie lange dauert das Laden?

In meinem Test konnte die Powerbank mit bis zu 97W an einem 100W Ladegerät laden. So dauert eine Ladung ca. 1:43h, was angenehm flott ist!

 

Fazit

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra ist eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Powerbank!

Sicherlich das Highlight an der Powerbank ist die Haptik und Qualität. Die Powerbank ist komplett aus Metall gefertigt, abseits von der schönen Leinenoberfläche mit dem kabellosen Ladepad.

So wirkt diese wirklich hochwertig! Ein weiteres Highlight sind die beiden 100W USB C Ports, welche du auch gleichzeitig nutzen kannst! Entsprechend ist ein gleichzeitiges schnelles Laden von zwei Geräten möglich.

Es ist zwar schade, dass wir keinen 140W Port haben, aber für 99% aller Nutzer sind 100W sicherlich ausreichend.

Etwas schade ist, dass wir eine Drosselung ab 30% auf 65 W pro Port haben. Sicherlich ein kleiner Schönheitsfehler.

Ansonsten ist die Kapazität der Powerbank OK, für ein High Power Modell. Ich kam im Test auf 20350 mAh bzw. 75,2955 Wh im Schnitt. Nicht fantastisch, aber akzeptabel. Super wiederum ist das Display, welches dir detaillierte Leistungswerte anzeigt, wie auch die Unterstützung von PPS mit bis zu 5A.

Entsprechend ist nicht nur das schnelle Laden von Notebooks möglich, sondern auch beispielsweise vom S23 Ultra mit den vollen 45W.

Am Ende ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra eine super Powerbank, aber ich tue mich offen gesagt mit dem Preis von über 200€ schwer. Zwar mag dies eine wunderschöne Powerbank sein, aber für das Geld würde ich eher zu etwas wie der 4smarts Lucid Ultra oder 4smarts Graphene Pro UltiMag greifen, wenn wir bei 4smarts bleiben wollen.

Mini Air12 von Geekom im Test, der schnellste und sparsamste Mini-PC mit Inten N100

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Geekom bietet mit dem Mini Air12 einen neuen, besonders günstigen und energie-sparsamen PC an.

Dieser setzt auf den Intel N100. Sicherlich nicht die mächtigste CPU, aber modern und sparsam! Ideal für einen sekundären PC, Media PC oder kleinen Mini-Home Server.

Wollen wir uns einmal den neuen Geekom Mini Air12 im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Geekom für das Zurverfügungstellen des Mini Air12 für diesen Test!

 

Mini Air12 von Geekom im Test

Der Mini Air12 setzt auf das typische Geekom-Design. So ist der Mini-PC sehr schön kompakt gebaut und besteht aus einem schwarzen/silbernen Kunststoff.

Das Design würde ich als “bürotauglich” bezeichnen. Der PC sticht nicht irgendwie hervor.

Was wie bei den meisten Mini-PCs extrem stark ist, ist die IO. So haben wir auf der Front zunächst:

  • 1x USB C 3.2 10 Gbit
  • 1x USB A 3.2 10 Gbit
  • 1x 3,5 mm Kopfhöreranschluss

Zudem haben wir auf der Front natürlich den Einschalter mit Status LED.

Auf der linken Seite haben wir folgendes:

  • 1x SD Kartenleser

Und zu guter letzt auf der Rückseite:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Mini-DisplayPort
  • 1x Gbit LAN
  • 2x USB A 3.2 10 Gbit
  • 1x USB C 3.2 10 Gbit
  • 1x DC 19V Eingang

Dies ist eine klasse Anschluss-Ausstattung! Hier gibt es nichts zu kritisieren, bei einem PC dieser Klasse.

 

Im Inneren des Mini Air12

Entfernst du die vier Schrauben auf der Unterseite des Mini Air12 kannst du diesen öffnen.

Im Inneren findest du Folgendes:

  • 1x M.2 NVME SSD Slot
  • 1x SO-DIMM DDR5 RAM Slot

Wir haben nur einen RAM Slot. Dies liegt am Intel N100, welcher maximal einen Speicherkanal unterstützt.

Dieser Speicherkanal kann DDR4 oder DDR5 sein. Erfreulicherweise nutzt Geekom im Gegensatz zu den meisten Mini-PC Herstellern den schnelleren DDR5 Speicher, was etwas die Geschwindigkeits-Nachteile durch nur einen Speicherkanal ausgleicht.

 

Der Kartenleser

An der Seite des Mini-PCs findet sich ein SD Kartenleser, nett!

Allerdings scheint dieser intern nur via USB 2.0 angebunden zu sein. Entsprechend sind die Datenraten auf eher überschaubare 27-30 MB/s limitiert.

 

Netzwerk

Spannenderweise nutzt der Geekom Mini Air12 Realtek Netzwerk-Controller. Auf Seiten des LAN Ports haben wir einen einfachen Realtek PCIe Netzwerk-Controller.

Auf Seiten des WLANs haben wir den Realtek 8852BE. Dies ist ein einfacher WLAN Controller mit Bluetooth und bis zu 1201 Mbit.

Taugt, aber ist auch nichts Außergewöhnliches.

 

Leistung des Geekom Mini Air12

Das Herzstück des Geekom Mini Air12 ist der Intel N100.

  • Intel N100
  • 4 Kerne
  • 4 Threads
  • bis zu 3,4 GHz
  • Anfang 2023 veröffentlicht
  • E-Cores von der Intel Alder Lake Architektur

Der Intel N100 ist ein Einstiegsprozessor! Er verfügt über 4 Kerne, die auf Intels aktueller Alder Lake Architektur basieren, jedoch handelt es sich dabei ausschließlich um die sogenannten „Efficiency“-Kerne. Prozessoren der 12. und 13. Generation von Intel haben zwei Arten von CPU-Kernen: Performance-Kerne und Efficiency-Kerne. Je nachdem, welchen Prozessor du hast, variiert die Anzahl dieser Kerne.

Beim N100 hast du lediglich 4 der langsameren, auf Effizienz ausgelegten CPU-Kerne. Zudem werden sie durch ein sehr strenges Leistungslimit zusätzlich gebremst.

Intel gibt an, dass der N100 eine TDP von nur 6W hat.

Damit ist der Intel N100 ganz klar gesagt ein Chip, welcher sich nicht oder nur sehr bedingt für erweiterte Anwendungen eignet.

Webbrowsen, Office usw. ist Ok mit einem Intel N100, aber extremes Multitasking oder bei umfangreicher Foto/Videobearbeitung kommt dieser doch sehr schnell an seine Grenzen.

Die Benchmarks sind durchwachsen. Vergleichen wir den Mini Air12 mit “großen” Mini-PCs oder modernen Notebooks sieht es sehr düster aus.

Allerdings verglichen mit anderen Modellen mit Intel N100 oder den älteren “Celeron” Modellen ist die Leistung gar nicht übel!

Für einen PC der absoluten Einstiegsklasse liefert der Mini Air12 ganz ordentlich ab.

 

In der Praxis

Der Geekom Mini Air12 ist sicherlich keine Rennmaschine, läuft aber von allen Mini-PCs mit Intel N100 die ich bisher in den Fingern hatte, klar am besten!

Normale Office Arbeiten, Webbrowsen, Videos-schauen usw. läuft ordentlich auf dem PC.

Allerdings im Bereich Multitasking wird es etwas “dünner”. Beispielsweise wenn Windows ein größeres Update im Hintergrund installiert merkst du das!

Hast du mehrere anspruchsvolle Programme offen, wird der PC träger. Office + Webbrowser ist OK, aber bei mehr wirds dann langsam schwierig.

Programme für Foto und Video-Bearbeitung laufen prinzipiell, aber dies je nach Umfang eher träge.

Gaming oder sowas ist auf dem Geekom Mini Air12 effektiv nicht möglich, abseits natürlich von Browser-Spielen und Ähnlichem.

 

Die SSD

Auf Seiten der SSD nutzt Geekom bei mir eine Lexar NM620. Die NM620 ist sicherlich keine “extreme” SSD, aber ich denke Geekom hätte hier in einem PC dieser Klasse auch eine viel schlechtere Wahl treffen können.

Blöd gesagt die SSD taugt und Lexar ist ein Hersteller der vertrauenswürdig ist.

Im Test erreichte die SSD solide 3332 MB/s lesend und 3030 MB/s schreibend. Die SSD wird dieses System nicht ausbremsen.

 

Sehr leise!

Ein Pluspunkt, der Geekom Mini Air12 ist sehr leise! Selbst unter Last ist der PC kaum hörbar.

 

Stromverbrauch des Geekom Mini Air12

Der Stromverbrauch ist ein wichtiger Punkt bei mini-PCs! Was benötigt der Geekom Mini Air12?

  • Windows Desktop – ca. 5,8 W
  • Webbrowsen – ca. 8,5-14 W
  • Volllast – ca. 26 W

Dies sind selbst für einen Mini-PC sehr niedrige Verbrauchswerte!

 

Fazit

Es kommt schon etwas auf den Einsatzzweck an, ob ich den Geekom Mini Air12 empfehlen kann.

Der Intel N100 Prozessor ist “OK” für einfache Aufgaben. Webbrowser, ein wenig Office, Media-Anwendungen, Filme schauen usw. sind mit dem Geekom Mini Air12 gut möglich.

Für erweiterte Anwendungen ist der Intel N100 eher bedingt geeignet, ebenso für extremes Multitasking. Hier kommt die CPU schnell ans Limit.

Daher würde ich den Geekom Mini Air12 primär als 2. PC oder Media-PC oder vielleicht als Mini-Home Server empfehlen. Für Letzteres wäre dieser auch dank des extrem niedrigen Stromverbrauchs interessant! Dieser liegt im Leerlauf unter 6W!

Weitere Pluspunkte sind die wirklich gute IO, der leise Lüfter und die generell gute Ausstattung und solide verbaute SSD.

Auch ist dies generell der schnellste Mini-PC mit Intel N100 den ich bisher in den Fingern hatte, vermutlich dank des DDR5 Speichers.

Displayschutz für das Samsung Galaxy S24 Ultra im Vergleich und was gibt es zu beachten?

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Mit dem S24 Ultra gab es bei Samsung eine große Änderung. Weg ist das gebogene Display und wir haben ein klassisches gerades Display, mit lediglich leicht abgerundeten Kanten.

Entsprechend gibt es auch mehr Optionen, wenn du einen Displayschutz beim S24 Ultra willst. So macht nun eventuell auch ein Displayschutz aus Glas Sinn, waren vorher effektiv nur Folien aufgrund des gebogenen Displays wirklich praktikabel.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Taugen die Glas Display Schützer fürs S24 Ultra? Oder sollten wir weiterhin zu einer Folie fürs S24 Ultra greifen?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich mir verschiedene Displayschutz Produkte für das S24 Ultra bestellt, schauen wir, welches das beste ist.

 

Warum solltest du einen Displayschutz verwenden?

Moderne Smartphone-Displays, wie beim S24 Ultra sind dank hochwertiger Materialien wie Gorilla-Glass Armor besonders resistent gegen Kratzer und Brüche. Die Frage bleibt jedoch, warum zusätzlicher Schutz notwendig ist. Tatsächlich ist es nicht leicht, Glasoberflächen zu zerkratzen. Normale Gegenstände wie Messer, Plastikobjekte oder Schüsseln sind in der Regel nicht ausreichend, um dem Display Schaden zuzufügen.

Normale Messer sind ebenfalls oft nicht scharf genug, um das Smartphone-Display zu zerkratzen, da Glas eine höhere Härte aufweist als beispielsweise Aluminium oder Edelstahl. Doch was kann dazu führen, dass Smartphone-Displays beschädigt werden? Hier liegen die Hauptgefahren in Sand und Steinen.

Steine können Glas mühelos zerkratzen, und dasselbe gilt für Sand, der sich auf Oberflächen ansammeln kann, die dann mit dem Smartphone-Display in Berührung kommen. Es ist wichtig zu beachten, dass Sand und kleine Steinpartikel auch in normalem Staub enthalten sein können und sich auf verschiedenen Objekten ablagern können, was später zu Problemen führen kann. Daher macht es Sinn, Smartphones vor solchen Gefahren zu schützen. Idealerweise sollte ein Kratzer nicht das Display selbst, sondern lediglich den Displayschutz treffen, den man bei Bedarf einfach austauschen kann.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Displayschutzfolien oder -gläser in der Regel keinen umfassenden Schutz bieten, wenn es um Stürze geht, insbesondere wenn Smartphones auf ihre Kanten fallen und seitlicher Druck auf das Displayglas ausgeübt wird, was zu Rissen führen kann. In solchen Fällen ist der Nutzen eines Displayschutzes minimal, da sie vor allem Kratzer durch das Gleiten über den Boden verhindern, aber nicht unbedingt vor Rissen schützen.

 

Glas oder Folie, beides geht beim S24 (Ultra)

Das S24 (Ultra) besitzt dieses Jahr ein weitestgehend flaches Display. Entsprechend kannst du bei diesem prinzipiell Glas-Display Schützer, wie auch Folien nutzen.

Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile.

Kunststoff-Folie

  • passt sich ideal auch gebogenen Displays an
  • Ränder sind meist weniger zu fühlen
  • Ränder sind meist weniger zu sehen
  • Folien können etwas größer sein als Gläser und decken mehr vom Display ab
  • Folien sind weniger haltbar
  • Folien sind deutlich schwerer sauber aufzutragen
  • Folien fühlen sich weniger wertig an

 

Glas-Displayschutz

  • Gläser fühlen sich besser an den Fingern an
  • Gläser sind robuster gegenüber Kratzer
  • Gläser lassen sich besser und einfacher auftragen
  • Ränder sind aber meist mehr zu spüren
  • Ränder sind oftmals mehr sichtbar

 

Die Displayschützer im Vergleich

Folgende Displayschutz Produkte habe ich mir für das Samsung Galaxy S24 Ultra für diesen Test gekauft.

Wir haben hier zwei recht unterschiedliche Panzergläser, welche beide um die 10€ kosten, wie auch eine “Luxus” Folie für knapp über 20€.

 

LK und IMBZBK Panzergläser

Die Modelle von LK und IMBZBK sind “Panzergläser” aus Glas. Diese unterscheiden sich aber ein Stück weit im Detail.

  • IMBZBK = besitzt einen lackierten Rand und bedeckt die Kamera
  • LK = ist ein normale Glasscheibe mit Kamera Ausschnitt

Beide Gläser besitzen eine gute Passform. Allerdings da das IMBZBK Modell auf lackierte Ränder setzt und zudem keinen Ausschnitt für die Kamera hat ist dieses deutlich weniger sichtbar.

Auch der Displayschutz von LK ist jetzt nicht auffällig, aber wenn man hinsieht doch etwas sichtbarer.

Ist es schlimm, dass das IMBZBK Modell keinen Ausschnitt für die Kamera hat? In der Regel nein! Es wird hier keine merkbare Verschlechterung der Kamera-Qualität geben, außer bei extremen Gegenlicht. Hier könnten dann leichte Spiegelungen auftreten.

Für mich ist es kein Problem wenn ein Displayschutz die Kamera auch bedeckt.

 

Auf Montagehilfe achten!

Wichtig, bei vielen, aber nicht allen, Panzergläsern liegt ein Montagerahmen bei. Dieser hilft beim Ausrichten und Montieren des Schutzglases.

Nimm auf jeden Fall ein Modell mit solch einem Rahmen! Dieser macht das Leben wirklich leichter.

 

UniqueMe Panzerfolie für Samsung Galaxy S24 Ultra

Bei der UniqueMe Panzerfolie handelt es sich um eine klassische Folie mit glatter Oberfläche, also nicht diese TPU Modelle, die eine leicht gummiartige Oberfläche haben.

Dies ist auch gut, denn so funktioniert der Stift des S24 Ultra auch problemlos auf dem Display.

Wirklich spannend ist hier die Montage-Hilfe. So liegt mit im Lieferumfang eine Box in welche du dein Smartphone steckst und welche mithilfe einer Walze die Folie optimal andrückt.

Dies ist die am besten und leichteste zu installierende Displayschutzfolie die ich bisher erlebt habe! Diese Montagehilfe funktioniert wirklich wunderbar .

Auch hat die Folie eine sehr gute Passform und fühlt sich, für eine Kunststoff-Folie, gut an.

 

Fazit, alle drei Modelle taugen!

Erfreulicherweise kann ich allen drei Display Schutzlösungen die ich für diesen Test gekauft habe ein positives Fazit ausstellen.

Bei allen drei ist die Passform gut bis sehr gut und auch das Auftragen problemlos. Besonders hat mich hier die Folie überrascht.

Du musst hier entscheiden, welches Modell am besten zu dir passt. Stört dich der leichte seitliche Übergang bei Schutzgläsern? Dann nimm die UniqueMe Panzerfolie, welche die beste und am einfachsten zu nutzende Displayschutzfolie ist, die ich jemals gesehen habe!

Müsste ich mich aber für einen Displayschutz entscheiden, würde ich das IMBZBK Panzerglas für Samsung Galaxy S24 Ultra wählen.

Aufgrund der lackierten Ränder ist dieses fast nicht sichtbar und auch der Preis ist mit +-10€ sehr fair!

Aber erneut, alle drei hier getesten Modelle sind eine gute Wahl. Die Hersteller von günstigen Displayschutz Produkten scheinen also die Passform fürs S24 Ultra gut unter Kontrolle zu haben.

IMBZBK für Samsung Galaxy S24 Ultra für Panzerglas 3 Stück...
  • Vollständige Abdeckung & Stärkster Schutz: IMBZBK's gehärtetes...
  • Unterstützung Fingerabdruckleser & Original Touch: IMBZBK...
  • HD Kameraschutz: IMBZBK's Kamera-Objektiv-Schutz aus hochwertigem...
  • Handyhülle Freundlich & Einfache Installation: Wir kümmern uns...
  • Kostengünstiger und Leidenschaftliche Kundenservice: Wir bieten...

Ein Blick auf die Zyxel Nebula Cloud (und Test des Zyxel NWA50AX Pro)

“Professionelle” WLAN und Netzwerk-Systeme sind nicht nur für große Geschäftskunden interessant, sondern auch oft für kleinere Unternehmen und “Hobby Systemadministratoren” / Home Labs.

Hier erfreuen sich gerade die Ubiquiti UniFi Produkte großer Beliebtheit. Mit steigender Beliebtheit steigen aber auch bei Ubiquiti etwas die Preise.

Es gibt aber durchaus einige spannende Alternativen zu UniFi, wie TP-Link Omada oder auch die Zyxel Nebula Cloud.

Die Nebula Cloud ist ein Verwaltungssystem von Zyxel für viele ihrer professionellen WLAN/Netzwerk Produkte, wie beispielsweise dem Zyxel NWA50AX Pro.

Der Zyxel NWA50AX Pro ist ein WLAN 6 Access Point mit 2402 Mbit auf dem 5 GHz Band und einem 2,5 Gbit LAN Uplink, wie auch POE. Dabei bekommst du den Zyxel NWA50AX Pro für knapp über 100€, was ein fantastischer Preis ist!

Wollen wir uns in diesem Artikel einmal die Zyxel Nebula Cloud wie auch den Zyxel NWA50AX Pro ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Zyxel, welche mir den Access Point für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Zyxel NWA50AX Pro im Test

Der Zyxel NWA50AX Pro ist auf den ersten Blick ein sehr klassischer “Professioneller” WLAN Access Point.

So ist dieser mit 140 x 140 x 37,5 mm sehr kompakt und für die Wandmontage vorgesehen. Der Access Point setzt dabei auf ein schlichtes und schickes, weißes Design. Es gibt lediglich eine Status-LED auf der Front.

Auf der Rückseite finden wir einen LAN Port, wie auch einen DC Eingang.

Der LAN Port des NWA50AX Pro hat es aber in sich! So ist dies zunächst ein PoE Port, heißt, der Access Point kann über diesen Port mit Strom versorgt werden.

Zum anderen unterstützt dieser bis zu 2,5 Gbit! Ja, ein 100€ Access Point mit 2,5 Gbit LAN Uplink, dies ist schon etwas besonderes. Und ja, das kann auch Sinn machen, denn WLAN ist mittlerweile schnell genug die Leistung von normalen Gbit LAN Verbindungen zu übertreffen.

 

Die Zyxel Nebula Cloud, Basics

Was ist aber nun die Zyxel Nebula Cloud? Du kannst viele professionelle Produkte in die Nebula Cloud einbinden.

Bei der Nebula Cloud handelt es sich um eine “Controller-Software”, welche aber nicht auf einem physischen Controller läuft, wie bei Ubiquiti, sondern halt in der Cloud.

Dies hat wie üblich seine Vor- und Nachteile. So brauchst du keinen separaten Server, VM oder Hardware-Controller, bist aber auf das Internet und natürlich auch auf den Hersteller angewiesen.

Dabei ist die Nebula Cloud prinzipiell kostenfrei! Allerdings nur die “Kern-Funktionen”. Erweiterte Funktionen hat Zyxel hinter kostenpflichtigen Lizenzen versteckt. Hierbei handelt es sich um Dinge wie:

  • Topologien (fürs Netzwerk)
  • Voucher Codes fürs WLAN Netzwerk
  • Traffic Shaping
  • ONVIF discovery
  • IP & Routing
  • Security Service
  • IP Reputationsfilter
  • Verbindungsprotokoll (WLAN)
  • Anwendung Ansicht (AccessPoint, welche Anwendungen wohin Traffic schicken)

Erweiterte Funktionen sind also hinter zusätzlichen Kosten versteckt, was schade ist! Allerdings, die wichtigen Basis-Funktionen sind komplett vorhanden!

Mir in meinem Netzwerk und ich denke auch in den meisten “kleineren” Office-Netzwerken würde hier nichts fehlen.

 

Was macht eine Controller Software?

Wenn du bisher nur mit normalen Heim-Routern Erfahrungen gemacht hast, dann wirst du bisher vermutlich noch nie eine Controller Software vor dir gehabt haben.

In Kurzfassung, eine Controller-Software erlaubt es dir, mehrere Netzwerkgeräte in einer zusammengefassten Benutzeroberfläche zu verwalten. Anstelle beispielsweise bei jedem WLAN-Router (AccessPoint) einzeln Einstellungen zu tätigen, kannst du eine Einstellung über die Controller Software “global” verwalten.

Dies spart Zeit und hilft dabei, einen Überblick auch über große Netzwerke zu erhalten.

So kannst du auch beispielsweise alle mit dem Netzwerk verbundenen Clients in einer Übersicht sehen, was aus meiner Sicht einer der größten Vorteile einer solchen Verwaltung ist.

 

Eine erste Übersicht

Prinzipiell ist die Nebula Cloud ähnlich wie UniFi aufgebaut. Auf der Startseite haben wir zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Geräte, Clients, Basis Informationen zum Netzwerk, Traffic usw.

An der linken Seite haben wir dann die Menüpunkte für weitere Ansichten.

  • Topologie
  • Geräte
  • Karte
  • Clients
  • Anwendungsnutzung
  • Zusammenfassender Bericht
  • Ereignisprotokoll
  • Konfiguration
  • Lizenzen
  • Administratoren
  • Organisationsweit

 

Geräte

Unter Geräte findest du, wie der Name schon sagt eine Übersicht der verbundenen Zyxel Geräte unterteilt in Access Points, Switche, Security Gateway und Mobile Router.

Dort kannst du jeweils den Status der Geräte sehen, wie auch den Namen, verbundene Clients usw.

Mit einem Anklicken kommst du in die erweiterten Einstellungen wo du neben weiteren Details auch Live Diagramme über den Traffic und Ping sehen kannst.

Optisch ist das Ganze vielleicht etwas überladen, aber prinzipiell ist der Funktionsumfang super.

 

Clients

Unter Clients werden, wie der Name schon sagt, die verbundenen Clients angezeigt. Dies hat bei mir aber nicht so recht funktioniert. Warum auch immer. Möglicherweise ist für dieses Feature ein Router notwendig.

 

Leistung des Zyxel NWA50AX Pro

Der Zyxel NWA50AX Pro isdt ein aktueller “WLAN 6” AccessPoint. Dieser bietet bis zu 574 Mbit auf dem 2,4 GHz Band und 2402 Mbit auf dem 5 GHz Band.

Heißt wir haben einen AccessPoint im “2×2” Design. Für diesen kleinen Test habe ich das Apple MacBook Pro 13 M1 gewählt, wie auch drei weitere AccessPoints.

Starten wir mit der Kurzdistanz.

Kurzdistanz Download Upload
Zyxel NWA50AX Pro 896 817
Ubiquiti UniFi 6 Lite 656 769
Zyxel NWA55AXE 759 543
Ubiquiti UniFi 6 Pro 956 772

(Angabe in Mbit)

Mit satten 896 Mbit im Download und 817 Mbit im Upload kratzt der AccessPoint dicht am Gbit LAN Limit. Lediglich der Ubiquiti UniFi 6 Pro, welcher preislich eine Klasse über dem Zyxel NWA50AX Pro spielt, kann die Werte noch leicht überbieten.

Der an sich “geleichwertige” Ubiquiti UniFi 6 Lite wird geschlagen.

Schauen wir uns die Werte auch einmal auf hohe Distanz mit 3x dicken Wänden an.

3x Wände Download Upload
Zyxel NWA50AX Pro 151 54
Ubiquiti UniFi 6 Lite 106 48
Zyxel NWA55AXE 96 100
Ubiquiti UniFi 6 Pro 212 156

(Angabe in Mbit)

Hier sehen wir ein ähnliches Bild. Erneut wird der Ubiquiti UniFi 6 Lite klar geschlagen, aber der “große” Pro liegt noch leicht vor dem Zyxel NWA50AX Pro.

 

Fazit

Das Zyxel Nebula Cloud ist spannend! So haben wir hier ein sehr umfangreiches und auch ohne Frage professionelles WLAN System, sowohl was die Hardware aber auch was die Software betrifft.

Spannenderweise ist die größte Stärke des Zyxel Nebula Cloud Systems der Preis. So sind die professionellen Zyxel Access Points, Switche usw. in der Regel günstiger als die vergleichbaren Ubiquiti UniFi Produkte.

Zudem benötigst du keinen Hardware Controller, was wiederum Fluch und Segen sein kann. Anstelle dessen bist du von der Nebula Cloud abhänig.

Diese funktionierte bei mir gut, gefällt mir aber offen gesagt weniger als das UniFi System. Dies nicht aufgrund des Funktionsumfangs, sondern eher aufgrund von Design, Aufbau und Benutzererfahrung.

Funktional ist die Nebula Cloud dem UniFi System eher etwas voraus, vor allem im professionellen Bereich. Allerdings sind viele dieser Funktionen wiederum hinter einer Paywall versteckt. Die Basis-Funktionalität ist zwar komplett kostenfrei, aber dennoch bin ich nicht der größte “Abo für alles” Fan, zumal Zyxel sehr versucht einen zu einem Abo zu überreden.

Am Zyxel NWA50AX Pro wiederum war nichts auszusetzen! Dies ist ein sehr guter und problemloser AccessPoint, welcher auch bei der Leistung etwas über seiner eigentlichen Preisklasse spielt.

Unterm Strich sehe ich das Nebula Cloud eher wirklich im professionellen Sektor. Für “daheim” rumspielen ist UniFi oder auch TP-Link Omada einfach etwas hübscher und “spaßiger”.Die Nebula Cloud sehe ich eher bei größeren Installationen, wo die günstigeren Hardwarepreise auch etwas mögliche Abogebühren ausgleichen.

Dreame Z10 im Test, Akkustaubsauger mit praktischer Absaugstation

Saugroboter mit Absaugstation sind mittlerweile nichts mehr ganz Neues. Aber es gibt einen interessanten neuen Trend: Akku-Staubsauger mit Absaugstation.

Hierbei besitzen die Akkusauger eine Ladestation, welche automatisch den Schmutz aus dem Sauger entfernt. Gerade wenn du auf Hygiene Wert legst und möglichst wenig mit dem Schmutz in Kontakt kommen möchtest, ein interessantes Konzept!

Eins der erste Modelle hier ist der Dreame Z10. Dieser kostet rund 500€ und ist genau solch ein “klassischer” Akku-Staubsauger, welcher aber über die Absaugstation verfügt.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut dieses Konzept aufgeht!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das zur Verfügung stellen des Z10 für diesen Test.

 

Dreame Z10 im Test

Der Dreame Z10 ist zunächst ein “normaler” Akku-Staubsauger, der gehobenen Mittelklasse.

So handelt es sich hier um einen Handstaubsauger mit einem Schmutzauffangbehälter in der Front. Dieser Handstaubsauger lässt sich mit einem Rohr zu einem Bodenstaubsauger “umbauen”.

Mit im Lieferumfang liegen zwei elektrische Bodenbürsten. Eine universelle Bürste für Teppiche und glatten Böden, wie auch ein spezielles Modell für pure glatte Böden. Letztere ist ideal für Haare usw., funktioniert aber nur auf glatten Böden “perfekt”.

Wir haben hier zwar was die Leistung betrifft einen recht starken Staubsauger, aber die Ausstattung ist eher spartanisch. Wir haben keine automatische Saugkraft-Einstellung, nur ein einfaches Display auf der Rückseite usw.

Im Gegenzug ist die Steuerung auch sehr einfach. Du hast den “Abzug” der den Sauger Ein/Ausschaltet. Zudem hast du auf der Rückseite eine Taste, welche dir das Verstellen der Saugleistung in drei Stufen erlaubt und eine “Lock” Taste.

Der relativ kleine Schmutzauffangbehälter setzt auf das Zentrifugal-System. Grober Schmutz wird also von feineren Schmutz getrennt. Ganz feiner Schmutz wird dann von einem Feinstaubfilter gefiltert.

Die große Besonderheit am Z10 ist aber die Absaugstation. Wir haben im Lieferumfang eine große Vertikale “Säule”. In dieser Säule lässt sich der Staubsauger aufstellen.

Dabei wird dieser zunächst nur geladen. Du brauchst hier also keine Wandhalterung oder Ähnliches. An der Ladesäule gibt es aber eine Taste. Drückst du diese Taste wird der Schmutz aus dem Auffangbehälter automatisch abgesaugt.

Dafür findet sich in der Ladestation ein Beutel, welcher diesen Schmutz auffängt.

Mir gefällt das Design der Ladestation sehr gut! Diese sieht schick und modern aus. Allerdings gibt es hier keine Möglichkeit das Zubehör zu verstauen. Dieses muss seperat gelagert werden.

 

Manuelle Entleerung auch möglich

Der Dreame Z10 lässt sich natürlich auch “manuell” über einer Mülltonne entleeren. Allerdings ist dieser natürlich etwas dazu designt, primär über die Station entleert zu werden.

 

Einschalter lässt sich “digital” feststellen

Im “Normalzustand” musst du den Einschalter des Z10 gedrückt halten. Lässt du diesen los geht der Sauger aus.

Allerdings findet sich auf der Rückseite eine “Lock” Taste. Drückst Du diese, reicht es den Einschalter einmal zu drücken und der Sauger bleibt an, bis Du diesen nochmal drückst.

 

Bodenbürste mit praktischer LED

Die Universelle Boden/Teppich-Bürste besitzt LEDs in der Front. Spannenderweise handelt es sich hier um blaue LEDs.

Diese erleuchten den zu saugenden Bereich und hilft Staub und Schmutz auch in Ecken zu finden.

 

Wie gut funktioniert die Absaugstation des Z10?

Grundsätzlich funktioniert die Absaugstation wie folgt: Du stellst den Staubsauger auf die Absaugstation. Dort rastet er ein und es öffnet sich automatisch eine kleine Klappe, über welche der Schmutz abgesaugt wird.

Das Schmutz-Absaugen geschieht aber nicht automatisch! Du musst hierfür eine Taste an der Station drücken. Sinnvoll, denn du willst dies vielleicht nicht immer wenn du den Sauger auf die Station stellst.

Anschließend heult der Motor in der Station für ca. 10 Sekunden auf und saugt den Schmutz ab.

Dies funktioniert auch im Normalfall sehr zuverlässig! Lediglich wenn der Behälter extrem voll ist, vor allem mit Haaren, kann es zu Verstopfungen führen.

Aber sofern du diesen nicht bis oben hin mit Haare füllst, funktioniert das absaugen sehr zuverlässig.

 

Wie gut saugt der Dreame Z10

Generell ist der Dreame Z10 ein Akkusauger der Oberklasse, aber ich sehe diesen auch nicht ganz in der absoluten High End Klasse. Dies weniger aufgrund der Leistung und mehr wegen der Ausstattung.

Starten wir aber am Anfang. Wir haben zwei Bodenbürsten:

  • Eine universelle Bodenbürste, für glatte Böden und Teppiche
  • Eine große Bodenwalze, für glatte Böden

Beide Bodenbürsten erreichen auf glatten Böden praktisch eine “100%ige” Reinigungsquote! Normaler Hausstaub, Haare, kleinere Partikel, Tannennadel usw. sind überhaupt kein Problem.

Die große Bodenwalze ist dabei etwas besser bei “Pulvern”, Pollen und bei langen Haaren. Lange Haare können sich einfach nicht so in der dicken Bürste verfangen.

Hast Du also primär glatte Böden, macht es aus meiner Sicht 0 Sinn einen noch größeren Sauger als den Z10 zu kaufen.

Teppiche sind natürlich immer noch eine größere Herausforderung. Allerdings hat diese der Z10 bei mir auch sehr gut bewältigt!

So erzeugt der Sauger ein sehr kräftiges Vakuum auf Teppichen, was hilft Sand und tiefsitzenden Schmutz aus dem Teppich zu ziehen. Dies funktioniert in der Praxis überdurchschnittlich gut.

Auf meinen flachen Teppichen waren zudem Tierhaare bereits bei einmaligem Überfahren (allerdings auf voller Leistung) bereits sehr gut entfernt! Spätestens beim zweiten Überfahren haben wir eine nahezu perfekte Reinigung.

Der Z10 liefert hier eine super Leistung!

 

Gefühl in der Hand

Der Dreame Z10 ist ein etwas leichterer Akku-Staubsauger, wenn auch sicherlich nicht federleicht.

Dabei liegt dieser sehr gut in der Hand, auch die Bodenbürsten wirken sehr “stabil” und wertig. Gerade dies ist in der Praxis viel wert. So liegen die Bürsten beim hin und her fahren stabil auf dem Boden und lässt sich gut steuern.

Auch wichtig, es lassen sich gut Treppen mit dem Z10 absaugen.

 

Fazit

Der Dreame Z10 ist ein super spannendes Konzept! Sicherlich ist dieses aber auch nichts für jeden.

Ich würde den Dreame Z10 primär für Nutzer empfehlen, die besonders “schmutzempfindlich” sind. Der große Vorteil ist die Absaugstation, welche deinen Kontakt mit Staub und Schmutz auf fast 0 reduziert.

 

Bei normalen Akkusaugern musst du die Behälter über einer Mülltonne entleeren, wobei natürlich auch immer etwas Staub und Schmutz entweicht.

Dies fällt beim Z10 komplett weg! Wenn Du so willst, der Dreame Z10 ist eine besonders saubere Sache, was auch für die Saugleistung gilt.

Die Saugleistung ist hervorragend, sowohl auf glattem Boden als auch auf Teppichen. So hat der Z10 Tierhaare bei mir wunderbar gemeistert. Auch die Bodenbürsten sind sehr gut und wertig. Viel Luft ist hier also nicht mehr nach oben!

Was spricht aber gegen den Dreame Z10? In der Basis-Station setzt der Sauger auf Beutel, die durchaus ins Geld gehen können. Hast Du ein niedriges Schmutzaufkommen, ist das akzeptabel. Hast du aber Haustiere und viele Haare, dann wäre mir der Z10 im “Unterhalt” vielleicht etwas zu teuer, auch wenn die Station super praktisch ist.

Suchst du also einen besonders “sauberen” Akkustaubsauger, wo du möglichst wenig Kontakt mit Staub hast, dann ist der Dreame Z10 ein tolles Gerät, welches sauber umgesetzt wurde.

Dreame Z10
POSITIV
Sehr hohe Saugkraft
Gute Akkulaufzeit
Zwei Bodenbürsten im Lieferumfang
Tolle und schicke Absaugstation
Hochwertiger Eindruck
LED Strahler in Bodenbürste
NEGATIV
Beutel für die Absaugstation nötig
Keine automatische Saugkraft
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