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Tineco Pure One A50S im Vergleich: Leistungsstarker Staubsauger für Haustierbesitzer

Bereits vor einer Weile hatten wir uns den günstigen A30S Plus von Tineco im Test angesehen. Dies ist ein hervorragender, preiswerter Akku-Staubsauger, dessen einzige Schwäche vielleicht die Bodenbürste war. Der A50S ist nun ein Modell, das eine Klasse größer ist und vor allem über eine verbesserte Bodenbürste verfügt. Dabei bleibt der Preis mit 269 € auf den ersten Blick sehr attraktiv.

Sehen wir uns den Tineco Pure One A50S im Test einmal genauer an! An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des A50S für diesen Test.

 

Der Tineco Pure One A50S im Test

Der Tineco Pure One A50S setzt im Kern auf das vertraute Design eines Akku-Staubsaugers.

So haben wir zunächst die „Handeinheit“, welche du mit den beiliegenden Aufsätzen nutzen kannst, um beispielsweise Ecken oder Krümel zu saugen. Die Handeinheit ist beim A50S etwas größer als bei vielen anderen günstigeren Modellen. Dies liegt aber auch am vergleichsweise großen Schmutzauffangbehälter, der hier 1 Liter fasst.

Wie bei Akkusaugern dieser Art üblich, kannst du diesen mithilfe der Verlängerung und der Bodenbürste in einen normalen Staubsauger umbauen. Also ja, der A50S kann einen normalen Staubsauger zu 100 % ersetzen. Das generelle Design des A50S ist dabei schick und modern.

So haben wir auf der Rückseite, bei den Steuerungstasten, sogar ein kleines Display. Dieses Display zeigt dir den aktuellen Modus an (ECO, Max, Auto) sowie die erkannte Schmutzmenge. Leider gibt es hier jedoch keine Akkustandsanzeige – lediglich am Akku selbst leuchtet eine LED rot, wenn der Akku schwach ist.

 

Filter und Schmutzauffangbehälter

Der Schmutzauffangbehälter des A50S befindet sich an der Vorderseite des Staubsaugers und lässt sich über einen kleinen Hebel direkt über der Mülltonne öffnen. Mit einem Fassungsvermögen von 1 Liter ist der Behälter angenehm groß – ideal für Haustierbesitzer wie mich, da Tierhaare oft viel Platz beanspruchen und der Behälter seltener geleert werden muss.

Tineco setzt auf ein ausgeklügeltes Filtersystem: Zunächst sorgt ein Zyklon-System dafür, dass grober Schmutz wie Haare von den Feinstaubfiltern ferngehalten wird. Hinter diesem System befinden sich mehrere Feinstaubfilter, die laut Tineco 99,97 % der Partikel herausfiltern.

In meinem Test hat das System einwandfrei funktioniert. Besonders der Zyklon leistete sehr gute Arbeit, sodass nur wenig Schmutz im HEPA-Filter landete. Dies ist ein großer Vorteil, da es die Lebensdauer des Filters erheblich verlängert! Super! Ein besseres Filtersystem habe ich in dieser Klasse von Staubsaugern bisher noch nicht gesehen.

 

3DSense Power Bürste

Ein Highlight und auch der größte Vorteil gegenüber dem kleineren A30S ist die „3DSense Power Bürste“. Diese motorisierte Bodenbürste verfügt über eine spezielle Borstenstruktur, die das Verheddern von Haaren vermeiden oder minimieren soll. Da es bei mir keine besonders langen Haare im Haushalt gibt, kann ich dies aber nicht praktisch bestätigen.

Auf der Front lässt sich mithilfe eines Schiebers einstellen, wie stark die Bürste ansaugen soll. Ein stärkeres Ansaugen verbessert die Reinigungsleistung auf Teppichen, da Schmutz tiefer aus diesem gesaugt wird, kann jedoch auf Läufern und in Kombination mit größeren Schmutzpartikeln Probleme bereiten.

Zudem ist die Bürste auf der Front mit einer grünen LED „beleuchtet“, die hilft, Schmutz visuell hervorzuheben. Und ja, dies macht in der Praxis durchaus einen großen Unterschied! Auch an den Seiten hat die Bürste Sensoren, die erkennen, wenn du dicht an einer Wand bist. Wird dies erkannt, regelt der Sauger die Saugleistung hoch, sodass Staub mehr von den Seiten eingesaugt wird – nett! Also, die motorisierte Bodenbürste ist wirklich ein Highlight an diesem Staubsauger!

 

Mit iLoop-Sensor

Der A50S ist mit dem iLoop-Sensor ausgestattet. Was bedeutet das? Der iLoop-Sensor erkennt automatisch, wie viel Schmutz gerade eingesaugt wird, und passt die Saugleistung entsprechend an. Einfach gesagt, gibt es im Staubsauger eine Lichtschranke. Wenn diese erkennt, dass eine größere Menge Schmutz und Staub hindurchgeht, wird die Saugleistung erhöht, bis das Schmutzaufkommen wieder abnimmt.

Warum ist das sinnvoll? Die Akkulaufzeit von Staubsaugern wird stark von der Motorleistung beeinflusst. Die vollen 70 Minuten erreicht man nur im „ECO“-Modus, während die Laufzeit bei maximaler Power auf unter 10 Minuten sinkt. Der iLoop-Sensor hilft dabei, die Akkulaufzeit zu maximieren, indem er die Leistung dynamisch je nach Schmutzmenge regelt.

Glücklicherweise funktioniert das beim A50S hervorragend! Der Staubsauger reagiert sehr schnell und präzise auf wechselnde Schmutzmengen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er schneller reagiert als einige der älteren High-End-Modelle von Tineco.

 

Starke Saugleistung in fast allen Bereichen

Wie sieht es in der Praxis aus? Richtig gut! Bereits der A30S Plus konnte mich von der Saugleistung absolut überzeugen! Dort war lediglich die Bodenbürste ein kleiner Minuspunkt. Der A50S hat nun eine verbesserte Bodenbürste und eine noch höhere Saugleistung. Entsprechend sind die Ergebnisse in der Praxis hervorragend.

Der A50S unterscheidet sich von der Saugleistung im Alltag praktisch nicht von High-End-500€+-Akkusaugern. Auf glatten Böden haben wir eine nahezu perfekte Saugleistung. Haare, Hausstaub und ähnliche Partikel werden perfekt vom A50S aufgenommen – auch am Rand und in Ecken. Hier macht die 3DSense Power Bürste einen super Job!

Aber nicht nur auf glatten Böden haben wir eine sehr gute Reinigungsleistung, sondern auch auf Teppichen. So habe ich drei Hunde und entsprechend ein etwas größeres Aufkommen an Haaren, und ich verfüge über mehrere Räume mit Teppichen bzw. Teppichboden. Daher ist mir eine gute Reinigung von Hundehaaren wichtig. Und auch hier schlägt sich der A50S fantastisch! Je nach Teppich und Struktur kann die Reinigungsleistung etwas schwanken, aber der A50S ist hier extrem dicht am Dyson V11 dran, wenn nicht sogar teils etwas stärker! Kurz gesagt: Die Saugleistung überzeugt voll und ganz!

 

Lautstärke

Akkusauger sind alle nicht sonderlich leise. Die effektive Lautstärke des A50S hängt natürlich von der eingestellten Leistung ab. Tendenziell ist der A50S „mittellaut“. Er ist weder super leise noch besonders laut, sondern liegt irgendwo in der Mitte. Dies gilt sowohl für den Sauger als auch für die Bodenbürste.

Erfreulicherweise ist dabei der Ton des A50S vergleichsweise „warm“ und weniger schrill und kreischend.

 

Fazit

Der Tineco A30S sowie der hier getestete A50S sind zu 100 % empfehlenswert. Mehr Akkustaubsauger braucht man eigentlich kaum. Die Saugleistung des Tineco Pure One A50S ist extrem gut, egal ob nun auf Teppichen oder glatten Böden. Auch mit den Haaren meiner Hunde, selbst auf Teppichböden, kommt er sehr gut zurecht.

Dabei hat der A50S auch einen schön großen Schmutzauffangbehälter mit 1 Liter Fassungsvermögen (zum Vergleich: Dyson V11 hat 770 ml) und ein gutes Filtersystem. Hier haben wir einen mehrstufigen Zyklonfilter, der dafür sorgt, dass sich die Feinstaubfilter im A50S nicht so schnell zusetzen, wie es bei vielen günstigeren Modellen der Fall ist. Auch die Bodenbürste ist hervorragend, mit der LED-Beleuchtung und der automatischen Saugkrafteinstellung.

Zu kritisieren gibt es nur das Fehlen einer genauen Akkustandsanzeige und vielleicht einer elektrischen „Polsterbürste“. Aber abgesehen davon ist der Tineco Pure One A50S wirklich herausragend und für 269 € eine absolute Preis-Leistungs-Empfehlung! Hier haben wir einen Akkusauger, der für fast jeden Nutzer gut genug ist und nicht die Welt kostet.

 

Tineco Pure One A50S
Positiv
Starke Saugleistung: Gute Reinigung auf Teppichen und glatten Böden
3DSense Power Bürste
iLoop-Sensor
Ausgeklügeltes Filtersystem
Großer Schmutzauffangbehälter
Fairer Preis
Negativ
Keine genaue Akkustandsanzeige
Keine elektrische Polsterbürste im Lieferumfang
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Was kann Tado X besser als das alte V3-System? (Tado X im Test)

Tado bietet meines Erachtens das beste smarte Heizkörper-Steuerungssystem an. Überraschenderweise hat Tado nun jedoch ein neues System mit einer neuen Bridge und neuen Thermostaten eingeführt, die nicht mehr mit dem alten System kompatibel sind. Dies ist höchst ungewöhnlich! Ein „Refresh“ von Smart-Home-Systemen ist nicht unüblich, aber ein kompletter Neustart ohne Kompatibilität zum alten System ist merkwürdig.

Schauen wir uns in diesem Test an, was das neue Tado X-System besser kann als das „alte“ V3-System und ob sich ein Umstieg lohnen könnte.

 

Das Tado X-System im Test

Der offensichtlichste Unterschied zum „alten“ Tado-System ist das Design, beginnend bei der Bridge. Die neue Tado X-Bridge ist ein Steckdosenadapter, der sich per WLAN mit deinem Netzwerk verbindet.

Die alte Tado-Bridge hingegen wurde via USB mit Strom versorgt und benötigte eine LAN-Verbindung. Diese war zwar unkomfortabler, jedoch stabiler.

Die Flexibilität bei der Positionierung der neuen Bridge ist ein großer Vorteil. Die größten Designänderungen gibt es jedoch beim Thermostat. Dieses ist nun etwas größer geworden und sieht deutlich schicker aus. Es verfügt über ein LCD-Farbdisplay auf der Vorderseite, das in gewissem Rahmen touch-empfindlich ist. Erfreulicherweise lässt sich die Temperatur am Thermostat mithilfe eines Drehrings verstellen, was deutlich angenehmer ist als über einen Touchscreen.

 

Mit Akku!

Bisher nutzen die Tado-Thermostate und die meisten anderen Smart-Home-Thermostate AA-Batterien, die sich schnell und problemlos austauschen lassen. Die neuen Tado X-Thermostate hingegen besitzen einen integrierten Akku, der abnehmbar und über USB-C aufladbar ist.

Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil: Du benötigst keine Wegwerfbatterien mehr, und der verbaute Akku hat deutlich mehr Kapazität. Dies ist vermutlich auch der Grund, warum wir jetzt ein LCD-Farbdisplay haben können. Der Nachteil: Das Laden des Akkus dauert etwas, und währenddessen (sofern du keinen Ersatzakku hast) funktioniert der Heizkörper nicht.

Zur Akkulaufzeit kann ich bisher leider noch nichts sagen. Laut Hersteller soll sie bei rund einem Jahr liegen.

 

Schickes Display

Die alten Tado-Thermostate besaßen lediglich eine LED-Anzeige für die eingestellte Temperatur. Diese war ausreichend, jedoch teils schwer ablesbar. Dies ändert sich mit Tado X! Die Tado X-Thermostate verfügen über ein LCD-Farbdisplay, das klar und deutlich die Temperatur anzeigt, wenn du den Ring drehst. Die Ausrichtung des Displays lässt sich frei einstellen, sodass es zur Montage passt.

 

Universell kompatibel

Im Lieferumfang der Tado X-Thermostate befinden sich 6 Adapter, sodass diese (laut Hersteller) mit beinahe jedem Heizkörper kompatibel sind.

In Deutschland wirst du diese Adapter jedoch nicht benötigen, da hier 99,9 % aller Heizkörper das M30 x 1,5-Gewinde verwenden, wofür kein Adapter notwendig ist.

 

Die Tado-App

Die Tado-App setzt auf ein Kachel-Design, das optisch ansprechend ist, jedoch nicht ganz so effizient.

Jeder Raum, den du in der App anlegst und mit einem Thermostat ausstattest, erhält eine eigene Kachel, auf der die aktuelle Temperatur und die Zieltemperatur angezeigt werden. Tippst du die Kachel an, kannst du die Temperatur manuell steuern, einen Zeitplan anlegen und Statistiken einsehen.

Das Tado-System protokolliert die Raumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit und Heizaktivität, was in einem Diagramm dargestellt wird. Einem Raum können auch mehrere Thermostate zugeordnet werden, die dann synchron arbeiten.

Im Zeitplan kannst du für jeden Wochentag beliebig viele Blöcke anlegen und für diese individuell eine Temperatur festlegen. Es lässt sich auch eine „Abwesenheitstemperatur“ einstellen.

 

Paywall, Geofencing und Auto-Assist

Die Tado X-Heizkörper unterstützen erweiterte Funktionen wie Geofencing und eine offene Fenster-Erkennung. Allerdings sind diese Funktionen teilweise nur mit einem Abo nutzbar! Geofencing und die Fenster-Erkennung funktionieren auch ohne Abo, jedoch musst du die Benachrichtigung aktiv antippen. Möchtest du, dass das System automatisch handelt, fallen monatlich 3,99 € an.

Geofencing bedeutet, dass das System erkennt, ob sich dein Smartphone bzw. die verbundenen Smartphones im Haus befinden. Verlassen alle das Haus, werden die Heizkörper automatisch in den „Away“-Modus geschaltet. Die offene Fenster-Erkennung erkennt plötzliche Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen und schaltet den Heizkörper ab, damit du nicht „aus dem Fenster heizt“. Beide Funktionen können mehr als die 3,99 € pro Monat einsparen.

 

Mit Matter (und Thread)

Das Tado X-System unterstützt Matter und Thread. Matter ist eine offene Smart-Home-Schnittstelle, die ähnlich wie Apple HomeKit funktioniert, jedoch nicht auf einen Hersteller beschränkt ist.

So kannst du die Thermostate in andere Matter-fähige Smart-Home-Systeme einbinden und darüber steuern.

 

HomeAssistant nur über Matter

Derzeit funktioniert die HomeAssistant-Tado-Integration nicht richtig mit Tado X. Allerdings kannst du die Thermostate über Matter in HomeAssistant einbinden, was bei mir problemlos funktioniert hat.

 

Praktische Erfahrungen

Der Herbst hat gerade erst begonnen, aber ich konnte bereits ein paar praktische Erfahrungen mit dem Tado X-System sammeln. Das Tado X-System hat bei mir problemlos funktioniert: Wenn die Raumtemperatur unter den gewünschten Wert fällt bzw. knapp davor liegt, drehen die Thermostate die Heizkörper auf. Die Thermostate arbeiten sehr sensibel und halten die Temperatur gut. Zeitpläne werden zuverlässig umgesetzt, und es gab keine Aussetzer.

 

Was kann Tado X mehr als Tado V3?

Falls du dich nun fragst, was das neue Tado X-System mehr kann als das „alte“ Tado-System, lautet die Antwort: nicht viel mehr. Hier eine kurze Übersicht:

  • Funktional sind beide Systeme identisch.
  • Beide Systeme nutzen die gleiche App.
  • Tado X verwendet Akkus, das alte Tado-System AA-Batterien.
  • Design der Thermostate und der Bridge.
  • Die Bridge bei Tado X nutzt WLAN, die bei Tado V3 LAN.
  • Tado X unterstützt Matter und Thread.
  • 10 Jahre Garantie.

Im Kern sind also beide Systeme funktional identisch. Der größte Unterschied ist das Design der Thermostate, das mir beim Tado X-System deutlich besser gefällt. Ob Akkus oder AA-Batterien besser sind, ist Ansichtssache.

 

Tado X und Tado V3 mischen?

Wenn du bereits die alten Tado-Heizkörperthermostate besitzt, könntest du auf die Idee kommen, die neuen Tado X-Thermostate hinzuzukaufen oder beide Systeme parallel zu betreiben. Dies ist jedoch nicht möglich. Mehr dazu hier:

Tado X und Tado V3: Wie schlecht kann man einen Umstieg machen?

 

10 Jahre Garantie

Ein großer Pluspunkt zum Abschluss: Zum Zeitpunkt des Tests gibt Tado 10 Jahre Garantie auf sein „X“-System, was extrem gut ist!

 

Fazit zum Tado X-System

Ich bin langjähriger Nutzer des alten Tado-Systems, das bei mir tadellos funktioniert. Daher war ich sehr gespannt auf das neue Tado X-System. Generell halte ich das Tado X-System für empfehlenswert! Es gibt zwar einige fragwürdige Punkte, wie das Abo für erweiterte Funktionen, aber im Kern funktioniert Tado X sehr gut und zuverlässig. Die App ist optisch ansprechend gestaltet, und die neuen Thermostate sehen sehr schick aus. Vor allem das LCD-Display ist ein großer Mehrwert. Auch der verbaute (und abnehmbare) Akku kann ein Plus sein.

Das Tado X-System hebt sich vor allem durch das Geofencing und das Design von der Konkurrenz ab. Allerdings musst du für die volle Funktionalität des Geofencing mit zusätzlichen 3,99 € pro Monat rechnen. Dank Matter-Unterstützung kannst du das System auch in andere Matter-fähige Smart-Home-Systeme einbinden. Bei mir funktionierte das problemlos mit dem Home Assistant.

tado° Smartes Heizkörperthermostat X – Starter Kit mit Bridge X,...

  • Modernes Design
  • Schickes LCD-Farbdisplay
  • Integrierter Akku, der via USB C geladen werden kann
  • Unterstützt Geofencing und offene Fenster-Erkennung
  • Matter und Thread Unterstützung
  • 10 Jahre Garantie
  • Gute App
  • Nicht kompatibel mit dem alten Tado V3-System
  • Einige erweiterte Funktionen sind nur mit einem monatlichen Abo (3,99 €) verfügbar

Kurzum: Für Neueinsteiger kann ich das Tado X-System mit gutem Gewissen empfehlen. Mein Tipp: Warte auf Sonderangebote! 250 € für das Starter-Set mit zwei Thermostaten ist zu viel. Bei einem Amazon-Sale habe ich 99 € gezahlt, was ein sehr guter und fairer Preis ist.

Tado X
Positiv
Modernes Design
LCD-Farbdisplay
Integrierter Akku, der via USB C geladen werden kann
Unterstützt Geofencing und offene Fenster-Erkennung
Matter und Thread Unterstützung
10 Jahre Garantie
Gute App
Negativ
Nicht kompatibel mit dem alten Tado V3-System
Einige erweiterte Funktionen sind nur mit einem monatlichen Abo (3,99 €) verfügbar
Hoher Preis
90

TINECO A30S Plus im Test: Leistungsstarker Akkusauger für Tierhaare unter 200€

Ein Akkustaubsauger ist ein Segen in jedem Haushalt. Allerdings kann einem bei einem Blick auf die Preise, welche die großen Hersteller teils für ihre Modelle verlangen, schon etwas schwindelig werden.

Es gibt natürlich auch viele No-Name-Modelle, aber dort ist immer zweifelhaft, wie gut diese sind und auch wie einfach du Filter und anderes Zubehör nachkaufen kannst.

TINECO bietet mit dem A30S nun einen neuen, günstigen Akkusauger für knapp unter 200 € an.

Dabei liest sich dieser sehr gut! Wir haben eine lange Akkulaufzeit von bis zu 60 Minuten, eine hohe Saugleistung von bis zu 160 „AirWatts“, einen sehr großen Schmutzauffangbehälter und ein mehrstufiges Filtersystem.

Wollen wir uns den A30S (Plus) von TINECO einmal näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an TINECO für das Zurverfügungstellen des A30S für diesen Test.

 

Der TINECO A30S Plus im Test

Der TINECO A30S Plus setzt zunächst auf das übliche Design eines Akkustaubsaugers. So ist die komplette Elektronik und auch der Schmutzauffangbehälter in einer länglichen Einheit untergebracht.

Diese kannst du mit den passenden, beiliegenden Aufsätzen als Handstaubsauger zum Krümel-, Polster-Saugen usw. nutzen.

Mit im Lieferumfang liegt aber auch eine motorisierte Bodenbürste mit einem entsprechenden Stiel. Damit kann der TINECO A30S Plus prinzipiell einen normalen Staubsauger komplett ersetzen.

Was das Design angeht, ist der A30S Plus schlicht und schick. Wie beim Preis von unter 200 € auch zu erwarten ist, gibt es bei diesem kein Display oder Ähnliches. Gesteuert wird der Staubsauger einfach über zwei Tasten. Mit einer Taste wird dieser ein-/ausgeschaltet und mit der anderen verstellst du die Leistung.

Mit im Lieferumfang ist neben dem Staubsauger und den Aufsätzen auch ein Netzteil und eine Wandhalterung.

 

Filter und Schmutzauffangbehälter

Der Schmutzauffangbehälter des A30S Plus ist auf der Front des Staubsaugers angebracht und lässt sich über einen kleinen Hebel über der Mülltonne öffnen.

Dabei ist der Behälter mit 1 l erfreulich groß! Gerade für Tierbesitzer wie mich ist dies extrem hilfreich, da ich so den Behälter nicht so oft leeren muss, gerade da Tierhaare viel Volumen im Behälter einnehmen.

Dabei setzt Tineco auf eine erfreulich gute Filterung. So haben wir zunächst ein richtiges Zyklon-System, welches gröberen Schmutz wie Haare usw. von den eigentlichen Feinstaubfiltern abhält.

Hinter dem Zyklon-System gibt es mehrere Feinstaubfilter, welche laut TINECO 99,97 % der Partikel herausfiltern.

Bei mir im Test funktionierte das System auch erfreulich gut! So machte vor allem der Zyklon einen guten Job und es landete recht wenig Schmutz im HEPA-Filter. Dies ist sehr wichtig, denn dies verlängert die Haltbarkeit des Filters massiv!

 

Bodenbürste mit LED

Ein großer Pluspunkt sind die LEDs, welche an der Bodenbürste angebracht sind. Diese helfen wirklich sehr dabei, Schmutz und Staub auch in dunklen Ecken aufzuspüren.

Dies ist ein Feature, das ich erst so richtig zu schätzen gelernt hatte, nachdem ich es das erste Mal bei einem Staubsauger hatte.

 

Automatische Saugkraft mit iLoop Sensor

Ein Luxus-Feature, welches ich so bei einem unter 200 € Staubsauger eigentlich nicht erwartet hätte, ist der „iLoop“ Sensor.

Was ist das? Der iLoop Sensor erkennt automatisch, wie viel Schmutz gerade gesaugt wird und passt entsprechend die Saugleistung an. Wie macht das der Sensor? Es gibt hier einfach gesprochen eine Lichtschranke im Sauger und wenn dieser erkennt, dass viel Schmutz/Staub durch die Lichtschranke geht, wird die Saugleistung hochgedreht, bis das Schutzlevel sich wieder absenkt.

Warum das Ganze?

Die Akkulaufzeit bei Staubsaugern hängt massiv von der eingestellten Motorleistung ab. So erreichst du die 60 Minuten nur im „ECO“-Modus. Bei voller Power liegt die Akkulaufzeit bei unter 10 Minuten.

Hier soll der iLoop Sensor helfen, die Akkulaufzeit zu optimieren, indem die Leistung dynamisch rauf und runter geregelt wird.

Erfreulicherweise funktioniert dies beim A30S Plus auch sehr gut! Der Sauger reagiert sehr schnell und zuverlässig auf die Schmutzmengen. Teils hatte ich sogar das Gefühl, der Sauger reagiert schneller als die älteren High-End-Modelle von Tineco.

 

Hervorragende Saugleistung

Die wichtigste Frage ist aber, wie gut der A30S Plus saugt. Und die Antwort ist hier: erfreulich gut! Sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichen und in Kombination mit Tierhaaren haben wir eine Reinigungsleistung, welche auf dem Level von deutlich teureren Modellen ist.

Besonders die Reinigungsleistung auf kürzeren Teppichen hat mich extrem positiv überrascht! Subjektiv hat hier der A30S den Dyson V11 sogar teils übertroffen, was das Entfernen von Hundehaaren angeht.

Haare und Hausstaub auf glatten Böden ist natürlich absolut kein Problem, aber hier erreichen die meisten aktuellen Akkusauger gute Ergebnisse.

Teppiche sind das wahre Problem, aber auch mit etwas längeren Teppichen kommt der A30S sehr gut klar.

An der Saugleistung ist wirklich nicht zu erkennen, dass wir hier ein Einsteigermodell haben. Ganz im Gegenteil, die Leistung von Akkusaugern ist in den letzten Jahren doch deutlich gestiegen, vermutlich aufgrund leistungsfähigerer Akku-Systeme, weshalb den Motoren mehr Leistung zugeführt werden kann. So bietet der TINECO A30S die Leistung eines 500-€-Modells von vor 3–4 Jahren, was mehr als beachtlich ist.

 

Saugt sich stark an

Die Bodenbürste des A30S Plus saugt sich vergleichsweise stark auf Teppichen fest. Dies hilft natürlich bei der Saugleistung und erklärt auch, warum diese auf Teppichen überdurchschnittlich gut ist.

Einige Sauger besitzen an ihrer Bodenbürste verstellbare Klappen, über welche sich einstellen lässt, wie viel sich die Bodenbürste ansaugt. Dies haben wir hier nicht. Die Bodenbürste ist recht stark geschlossen und entsprechend haben wir das starke „Festsaugen“.

Hilft bei der Saugleistung, aber macht natürlich das Saugen etwas anstrengender. Zudem hat der A30S beispielsweise auf Badezimmermatten Probleme. Diese saugt dieser so stark an, dass die rotierende Bürste blockiert.

Bei normalen Teppichen, egal ob kurz oder länger, ist mir dies aber nicht passiert.

 

Etwas lauter

Tatsächlich der größte Unterschied in der Praxis zu High-End-Modellen wie dem Dyson V11 und dem TINECO PURE ONE S15 war etwas die Lautstärke.

An sich ist der A30S Plus relativ leise, für einen Akkustaubsauger, zumindest in den niedrigeren Leistungsstufen. Nutzt du den Turbo-Modus, dann dreht der Sauger natürlich gut hoch, aber dies ist völlig normal. Ich habe noch keinen Akku-Staubsauger erlebt, der bei voller Leistung „leise“ ist.

Aber die Bodenbürste läuft beim TINECO A30S etwas lauter, als ich es von teureren Modellen gewohnt bin. Nicht falsch verstehen, der A30S bzw. dessen Bodenbürste ist nicht extrem laut, aber schon etwas wahrnehmbar.

Hat dies meine Hunde gestört? Nö! Nach meiner Erfahrung mögen Haustiere hohe Frequenzen bei Staubsaugern weniger. Aber der TINECO A30S und auch dessen Bodenbürste sind recht warm klingend.

 

Fazit

Der TINECO A30S Plus ist ein fantastischer Akkustaubsauger unter 200 €, welcher problemlos in der Lage ist, einen regulären Staubsauger zu ersetzen.

So bietet der A30S Plus zunächst eine sehr gute Saugleistung. Dies auch auf Teppichen und in Kombination mit Tierhaaren. Ich benutze in meiner Wohnung normalerweise den Dyson V11 und den TINECO S15 und was die Saugkraft angeht, habe ich hier nichts vermisst!

Auch das Filtersystem mit dem Zyklon funktioniert tadellos. Viele günstigere Modelle verzichten darauf, was allerdings dazu führt, dass die Feinstaubfilter sich sehr schnell zusetzen. Dies ist hier nicht der Fall.

Sogar bei der Akkulaufzeit gibt es keine großen Kompromisse, wenn überhaupt. Theoretisch haben wir eine Laufzeit „unter optimalen Bedingungen“ von bis zu 60 Minuten. Praktisch liegt diese schon ein gutes Stück darunter, aber prinzipiell ist der Sauger auch für größere Wohnungen geeignet.

Gibt es aber auch Kritik? Die Bodenbürste ist etwas lauter und saugt sich recht stark an Untergründen an, was auf Badezimmermatten usw. ein Problem sein kann.

Aber abseits davon ist der TINECO A30S Plus ein herausragender Akkusauger zu einem sehr fairen Preis!

TINECO A30S
Positiv
Sehr gute Saugleistung
Effektive Tierhaar-Entfernung
iLoop Sensor / automatische Saugkraftanpassung
Gute Akkulaufzeit
Großer Schmutzauffangbehälter
Effizientes Filtersystem
LED-Beleuchtung an der Bodenbürste
Negativ
Lautstärke der Bodenbürste
Starkes Festsaugen der Bodenbürste
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Gruppe 24 LiFePO4 Akku mit Bluetooth von Power Queen im Test

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Wenn du nach günstigen LiFePO4-Akkus suchst, wirst du mit Sicherheit auf Power Queen stoßen. Diese bieten nach meiner Erfahrung (und ich nutze Power-Queen-Akkus wirklich in der Praxis) wirklich gute LiFePO4-Akkus. Nun haben sie ein neues, smartes Modell auf den Markt gebracht, den „Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4“.

Wie der Name schon sagt, haben wir hier einen Akku mit 100 Ah (laut Hersteller) im „Gruppe 24“-Format, welcher zudem mit Bluetooth für App-Support ausgestattet ist. Wollen wir uns den Akku einmal im Test ansehen? Wird die Kapazität von 100 Ah eingehalten? Gibt es andere Anomalien? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Power Queen für das Zurverfügungstellen dieses Akkus für diesen Test.

 

Der Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4 im Test

Der Power-Queen-Akku setzt auf das „Gruppe 24“-Format. Hierbei handelt es sich um einen vom „Battery Council International“ festgelegten Formfaktor (Quelle).

Der Akku misst 26 x 16,8 x 21,1 cm und gehört damit schon zu den kompakteren 100-Ah-LiFePO4-Akkus. Auch das Gewicht ist mit rund 9,7 kg eher gering.

Dabei setzt der Akku auf das für Power Queen typische beige/braune Gehäuse, welches für einen einfacheren Transport über zwei ausklappbare Bügel verfügt. Diese Bügel sind aus Kunststoff, aber ausreichend stabil. Angeschlossen wird der Akku wie üblich über M8-Anschlüsse. Passende M8-Schrauben liegen bei.

 

Mit Bluetooth und App-Support!

Ein Feature, das ich bei LiFePO4-Akkus sehr schätze, ist das Bluetooth-BMS. Warum? Das Bluetooth-BMS erlaubt es, über eine spezielle App den aktuellen Ladestand und andere Leistungswerte auszulesen.

Es ist bei LiFePO4-Akkus über externe Messgeräte sehr schwer, genau festzustellen, wie voll oder leer der Akku ist. Warum? LiFePO4-Akkus haben einen sehr flachen Spannungsverlauf, und anhand der Spannung zu erkennen, wie voll oder leer der Akku ist, ist entsprechend sehr schwierig. Das Bluetooth-BMS hingegen kann dies zuverlässig auslesen.

Um auf das Bluetooth-BMS zuzugreifen, benötigst du die Power Queen App. Diese ist überdurchschnittlich hochwertig gestaltet! Ich würde sogar sagen, dass sie optisch eine der besten Apps dieser Art ist, die ich bisher gesehen habe. Lediglich das Erfordernis einer Registrierung beim Hersteller stößt mir etwas sauer auf. Auch ist die deutsche Übersetzung teilweise etwas holprig, aber das sehe ich nicht so dramatisch.

Funktional informiert dich die App über Folgendes:

  • Ladestand in %
  • Restladung in Ah
  • Verbleibende Ladedauer
  • Verbleibende Entladedauer
  • Aktuelle Leistung in Watt
  • Aktueller Strom in Ampere
  • Aktuelle Spannung in Volt
  • Temperatur
  • Zyklenanzahl

Zudem kannst du über die App auch den Akku ein-/ausschalten.

 

Warum LiFePO4-Akkus so gut sind

Warum sind Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4) so attraktiv? LiFePO4-Akkus bieten zwar eine geringere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, zeichnen sich jedoch durch eine höhere Sicherheit und deutlich längere Lebensdauer aus.

Während Lithium-Ionen-Akkus meist nur 500 bis 1000 Ladezyklen erreichen, schaffen einfache LiFePO4-Modelle problemlos über 2000 Zyklen. Tatsächlich könnte ihre Lebensdauer, abhängig von der Entladungstiefe, in der Praxis noch weit höher sein: Power Queen verspricht hier bei einer 100%-Entladetiefe über 4000 Zyklen und bei geringeren Entladetiefen sogar bis zu 15.000 Zyklen.

Gerade als Solar-Pufferspeicher weisen LiFePO4-Akkus daher ein großes Potenzial für eine besonders lange Nutzungsdauer auf. Ein weiterer Vorteil ist ihre thermische Stabilität, selbst unter extremen Bedingungen. Sollte einmal ein Schutzmechanismus versagen, führt dies nicht direkt zum Entflammen des Akkus, wie es bei Lithium-Ionen-Akkus der Fall sein könnte.

Zusätzlich sind diese Akkus weniger empfindlich beim Laden und Entladen. Das integrierte Batterie-Management-System (BMS) schützt den Akku zuverlässig vor Tiefentladung, Überladung, Kurzschlüssen oder Überlastung.

Allerdings gibt es auch Nachteile: LiFePO4-Akkus sind bei gleicher Kapazität größer als Lithium-Ionen-Akkus und daher weniger geeignet für kompakte Geräte wie Smartphones oder Notebooks. Außerdem dürfen sie bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius nicht geladen werden, da dies zu Schäden führen könnte. Entladen ist bei diesen Temperaturen jedoch unproblematisch. Praktischerweise verfügen viele Modelle über einen Unter-Temperatur-Schutz, sodass das BMS das Laden unter 0 Grad blockiert und es ab 5 Grad wieder freigibt.

 

Wie testet Techtest.org LiFePO4-Akkus?

Ich bzw. Techtest.org nutze für das Messen der Kapazität von LiFePO4-Akkus eine sogenannte elektronische Last. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches Energie in Wärme umwandelt und dabei aufzeichnet, wie viel Energie aus dem Akku entladen wurde.

Hierfür habe ich den Atorch DL24MP sowie den Atorch DL24EW genutzt. Letzteren habe ich verwendet, um die Werte des ersten zu überprüfen. Zudem habe ich den Akku auch temporär an eine Offgrid-Solaranlage in meinem Büro angeschlossen.

 

Die echte Kapazität des Gruppe-24-Akkus von Power Queen

Wie hoch ist nun die Kapazität des Gruppe-24-Akkus? Dieser ist deutlich kompakter als normale 100-Ah-Akkus. Ist die Kapazität dann immer noch stimmig?

Kapazität LiFePO4 Gruppe 24 Akku in Wh Kapazität LiFePO4 Gruppe 24 Akku in Ah

Ja! Im Test schwankte die Kapazität zwischen 103,1 Ah und 105,1 Ah bzw. um die 1330 Wh. Damit übertrifft der Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4 die Herstellerangabe im Neuzustand ein Stück. Super!

Nach meiner Erfahrung sinkt die Kapazität von LiFePO4-Akkus in den ersten 50 Zyklen ein klein wenig, ehe sie sich dann für Hunderte von Zyklen stabilisiert. Ich gehe davon aus, dass sich die Kapazität praktisch ziemlich genau auf 100 Ah in der Praxis einpendeln wird.

Super! Also Daumen hoch für die Kapazität.

 

Unterspannungsabschaltung

Das integrierte BMS besitzt einen Schutz vor dem Tiefentladen der Akkuzellen. Dieser Schutz griff bei mir bei ca. 10,6 V.

 

Spannungsverlauf des Gruppe-24-Akkus

LiFePO4-Akkus besitzen einen sehr flachen Spannungsverlauf. Dies gilt natürlich auch für den Power-Queen-Akku. Das heißt, die Spannung des Akkus schwankt beim Entladen nur sehr wenig, was das Auslesen des aktuellen Ladestands nicht ganz einfach macht.

Im vollständig geladenen Zustand erreicht der Akku eine Spannung von etwa 13,4 V. Unter Last steigt die Spannung jedoch abhängig von der Belastung kurzfristig auf bis zu 13,8 V, bevor sie sich rasch wieder auf etwa 13,2 V einpendelt. Rund 90 % der Kapazität des Akkus liegen im Spannungsbereich von 13,1 V bis 12,7 V. Sinkt die Spannung unter 12,6 V, fällt sie abrupt ab und signalisiert, dass der Akku nahezu entladen ist. Dieses Verhalten ist typisch für LiFePO4-Akkus.

 

Fazit

Der „Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4“-Akku ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert! Dies liegt auch an der Preis-Leistung. So bekommst du den Akku für 300 €, was für ein Modell mit 100 Ah Kapazität, Bluetooth-BMS und Unter-Temperatur-Abschaltung aus meiner Sicht absolut fair ist!

Das Bluetooth-BMS funktionierte bei mir absolut tadellos, und auch die Power-Queen-App ist gelungen. Wichtig ist auch, dass das Kapazitätsversprechen eingehalten wird! So erreichte der Akku bei mir praktisch um die +-103–105 Ah, also etwas mehr als vom Hersteller angegeben.

Kurzum: Suchst du einen Bluetooth-100-Ah-LiFePO4-Akku, dann schau dir auf jeden Fall einmal das Gruppe-24-Modell von Power Queen an.

UGREEN EC706 150W KFZ Ladegerät Test, KFZ Ladegerät mit 140 W USB C Port!

UGREEN bietet mit dem EC706 ein extrem interessantes KFZ-USB-Ladegerät an. So bietet dieses bis zu 150 W Leistung und einen 140 W USB-C Power Delivery Port. Dabei nutzt dieses ein zweigeteiltes Design, welches bei der Wärmeabfuhr helfen sollte.

Auch preislich ist das KFZ-Ladegerät trotz der hohen Leistung recht attraktiv. Wollen wir uns da doch einmal das UGREEN EC706 150W 4 Port USB KFZ-Ladegerät im Test ansehen!

 

Das UGREEN EC706 150W 4 Port KFZ-Ladegerät im Test

Das EC706 setzt auf ein 2-geteiltes Design. So haben wir einerseits den Stecker, welcher in den Zigarettenanzünder kommt und andererseits die „Basis-Einheit“, welche über ein 100 cm langes Kabel verbunden ist.

Am Stecker ist bereits ein USB-C-Port integriert, beispielsweise für dein „Navigations-Smartphone“. Drei weitere USB-Ports sind an der kabelgebundenen Einheit angebracht. Diese verfügt über einen Clip und kann so befestigt werden.

Dabei setzt UGREEN auf ein schickes silbernes Design. Generell wirkt das KFZ-Ladegerät sehr hochwertig und gut gebaut.

 

Anschlüsse des UGREEN 150W GaN Zigarettenanzünder USB PD3.1 Autoladegerät

Das UGREEN 150 W KFZ-Ladegerät verfügt über 4 Ports, davon 3x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-C 2 – 140 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB-C 3 – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-A 1 – 18 W QC 3.0 und 22,5 Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Zunächst bieten zwei USB-C-Ports des Ladegerätes bis zu 30 W nach dem USB Power Delivery Standard.

Dies ist für Smartphones und kleinere Geräte gut ausreichend. Etwas spannender ist aber der USB-C-Port, welcher bis zu 140 W nach dem USB Power Delivery 3.1 Standard bietet. Damit ist dieser Port theoretisch ausreichend leistungsfähig, um sogar große Notebooks oder Powerbanks mit hoher Geschwindigkeit zu laden. Zudem haben wir noch einen USB-A-Port, welcher bis zu 18 W nach Quick Charge oder 22,5 W Super Charge bietet.

 

Volle Leistung bei 12 V

Wichtig: Viele KFZ-USB-Ladegeräte bieten nicht die volle Leistung bei einer normalen 12 V Bordspannung. Dies ist hier aber kein Problem, das UGREEN EC706 kann seine volle Leistung in einem normalen PKW liefern.

 

Auch mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das UGREEN EC706 auch PPS auf allen USB-C-Ports.

  • USB-C 1 – 5 – 11 V bei bis zu 2,75 A
  • USB-C 2 – 5 – 21 V bei bis zu 5 A
  • USB-C 3 – 5 – 11 V bei bis zu 2,75 A

Damit hat das Ladegerät eine sehr gute PPS-Range. Gerade der große USB-C-Port bietet eine volle PPS-Range, womit dieses Ladegerät auch für Smartphones wie das Samsung S24 Ultra oder Pixel 9 Pro XL sehr gut geeignet ist. Mehr Infos zum Thema PPS:

Was ist PPS und AVS? USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS, Übersicht und Info

Konstant volle Leistung?

Viele KFZ-Ladegeräte mit hoher Leistung kämpfen etwas mit der Hitzeentwicklung. Dies liegt daran, dass diese meist sehr kompakt sind, damit sie in den Zigarettenanzünder passen. Aber dies sollte doch beim UGREEN EC706 kein so großes Problem sein, immerhin nutzt dieses ein 2-geteiltes Design, weshalb die Wärme auf größerer Fläche abgegeben werden kann. Allerdings kann das UGREEN EC706 auch nicht konstant seine maximalen 150 W bzw. 140 W abgeben. Bei mir im Test drosselte sich der 140 W USB-C-Port nach rund einer Stunde auf 65 W herunter.

Dabei war allerdings die äußere Hitzeentwicklung noch recht erträglich. Eine Last von +- 100 W scheint das Ladegerät auch konstant halten zu können.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen kleinen Blick auf die Spannungsstabilität des UGREEN 150W GaN Zigarettenanzünder-Ladegerätes.

Dies sieht alles soweit passend aus. Dieses liefert nicht die aller stabilste Spannung, aber dies ist nicht dramatisch. Alle Werte bleiben innerhalb der Grenzwerte, was das Wichtigste ist.

 

Für welche Geräte geeignet?

Dank des 140 W USB-C-Ports ist das UGREEN EC706 grundsätzlich für eine Vielzahl an Geräte gut geeignet. Zunächst ist das Ladegerät dank der hohen Leistung für fast alle Smartphones ideal, egal ob nun Apple iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel oder die diversen chinesischen Smartphones. Aber dank der hohen Leistung eignet sich das Ladegerät auch für Tablets und Notebooks.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des KFZ-Ladegerätes.

Im Test schwankte die Effizienz zwischen 96,3 % und 86,5 %. Etwas merkwürdig ist allerdings, dass die Effizienz mit zunehmender Last sank. Dies ist eigentlich nicht normal, aber erklärbar.

Der KFZ-Zigarettenanzünder ist, was den Kontakt angeht, nicht unbedingt der beste. Entsprechend haben wir hier einen recht hohen Widerstand, welcher bei zunehmender Last einen größeren Einfluss verursacht. Dennoch sind 96,3 % bis 86,5 % alles andere als schlecht!

 

Fazit

Wenn du wirklich ein „super High Power“ USB-Ladegerät für dein Auto brauchst, dann ist das UGREEN EC706* eine deiner besten Optionen!

Das zweigeteilte Design hilft dem Ladegerät sehr stark. Dabei ist dieses an sich auch sehr clever umgesetzt, mit dem einen USB-C-Port am Stecker und den drei Ports an der Erweiterung. Zwei der drei USB-C-Ports haben mit 30 W ausreichend Leistung für Smartphones. Das wirklich spannende ist aber der 140 W USB-C PD 3.1 Port.

Damit hat das Ladegerät mehr als genug Leistung sogar für große Notebooks und deckt auch die volle PPS-Range ab. Die volle Leistung lässt sich dabei auch in normalen 12 V PKWs aufrufen. Super!

Das einzige, was etwas gegen das UGREEN EC706 spricht, ist, dass es nicht die volle Leistung konstant halten kann. Nach rund einer Stunde mit 140 W drosselte sich das Ladegerät auf 65 W herunter. Kannst du damit leben, ist das UGREEN EC706 150W 4 Port KFZ-Ladegerät aber eine super Wahl!

UGREEN 150W Zigarettenanzünder USB C GaN, PD3.1 Auto ladegerät USB C...

  • Sehr hohe Leistung bis zu 150 W
  • 140 W USB C Port
  • 4 Ports (3x USB-C, 1x USB-A)
  • PPS Unterstützung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Nicht konstant volle Leistung 

UGREEN EC706
Positiv
Sehr hohe Leistung bis zu 150 W
140 W USB C Port
4 Ports (3x USB-C, 1x USB-A)
PPS Unterstützung
Hochwertige Verarbeitung
Gute Effizienz
Negativ
Nicht konstant volle Leistung
85

High-End Powerstation: AFERIY P210 im umfassenden Test

Der Hersteller AFERIY bietet mit der P210 eine sehr interessante große Powerstation an. So bietet diese eine Leistung von satten 2400 W und eine Kapazität von 2048 Wh.

Dabei setzt die Powerstation auf einen Lithium-Eisenphosphat-Akku und bietet einen 500 W Solar-Eingang sowie die Möglichkeit des 1100 W Ladens über die Steckdose.

Auch ein 100 W USB Power Delivery-Anschluss ist mit an Bord, ebenso wie 3 Steckdosen und ein XT60-Ausgang.

Also auf dem Papier haben wir hier eine fantastische High-End-Powerstation. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

An dieser Stelle vielen Dank an AFERIY für das Zurverfügungstellen der Portable Powerstation 2400W für diesen Test.

 

Die AFERIY P210 Portable Powerstation 2400W im Test 

Aufgrund der Kapazität von satten 2048 Wh, laut Hersteller, ist die AFERIY P210 natürlich keine kompakte Powerstation.

So misst diese 398 x 280 x 315 mm und bringt satte 22 kg auf die Waage. Für einen etwas besseren Transport haben wir auf der Oberseite zwei Handgriffe, welche es doch leichter machen, die Powerstation zu bewegen.

Allerdings ist dies kein Modell, das du mehr als vom Auto zum Campingplatz transportieren willst und umgekehrt.

AFERIY setzt dabei auf ein graues Gehäuse aus Kunststoff. Dieses ist nicht “besonders”, aber an sich ganz gut gemacht. Spannenderweise finden wir auf der Oberseite eine Klappe, unter welcher ein kleines Fach ist. In diesem werden von Haus aus die Kabel der Powerstation verstaut, aber prinzipiell lässt sich dieses für eine Vielzahl an Dingen nutzen.

Die Anschlüsse sind über die Front und die Seiten verteilt. Dabei nimmt aber das Display einen großen Teil der Front in Anspruch. Dieses ist recht groß und gut ablesbar. Ebenfalls auf der Front ist ein LED-Scheinwerfer, der so ein wenig als Notbeleuchtung gedacht ist.

 

Großes Display 

Auf der Front der Powerstation finden wir ein recht großes LC-Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Aktive Anschlüsse
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Verbleibende Ladedauer/Nutzungsdauer

Dies sind die üblichen Informationen, die du bei einer High-End-Powerstation findest, welche auch sehr wichtig und praktisch sind.

 

Anschlüsse der AFERIY P210 

Die AFERIY P210 besitzt eine großzügige Ausstattung an Anschlüssen, welche über die Front und die Seiten verteilt sind. So haben wir die DC-Ausgänge auf der Front, die Eingänge auf der linken Seite und die AC-Ausgänge auf der rechten Seite.

Die unterschiedlichen Anschlussgruppen lassen sich dabei individuell ein/ausschalten.

Folgende Ausgänge besitzt die AFERIY P210:

  • 3x AC-Steckdosen mit bis zu 2400 W
  • 1x USB-C – 100 W Power Delivery
  • 3x USB-C – 20 W Power Delivery
  • 2x USB-A – 18 W Quick Charge
  • 1x Zigarettenanzünder 12 V / 10 A
  • 2x DC5521 12 V / 3 A
  • 1x XT60-Ausgang 12 V / 25 A

Dies ist eine ziemlich perfekte Ausstattung an Anschlüssen!

Zunächst haben wir 3 Steckdosen mit einer Ausgangsleistung von 2400 W, was für eine Powerstation dieser Klasse sehr viel Leistung ist. Kombiniert wird dies mit praktisch allen DC-Ausgängen, die du dir wünschen kannst.

Angefangen bei einem 100 W USB-C-Port, über den wichtigen KFZ-Zigarettenanzünder-Anschluss bis hin zum XT60-Port.

Auf Seiten der Eingänge haben wir Folgendes:

  • AC-Eingang – 1100 W
  • DC XT90-Eingang – bis zu 500 W (11,5 – 50 V, max. 20 A)

In der Powerstation ist bereits ein Netzteil integriert. So kann die AFERIY P210 mit bis zu 1100 W über die Steckdose geladen werden.

 

LiFePO4-Zellen 

AFERIY setzt bei der Powerstation auf LFP bzw. LiFePO4-Akku-Zellen. Was bedeutet das? LiFePO4-Zellen haben im Vergleich mit Lithium-Ionen-Zellen einige Vorteile.

So haben wir hier eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit (3000 zu 500) und eine höhere Sicherheit, da diese Zellen nicht thermisch durchgehen können.

LiFePO4 hat allerdings auch Nachteile im Vergleich mit Lithium-Ionen-Zellen. So sind diese Akkus bei gleicher Kapazität ca. 20-30% größer/schwerer und dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden (entladen schon).

 

Die Kapazität 

Sicherlich einer der wichtigsten Punkte der AFERIY P210 ist die Kapazität. So bietet diese laut Hersteller 2048 Wh. Ich habe die Kapazität der Powerstation bei verschiedenen Laststufen gemessen.

AFERIY Portable Powerstation 2400W Kapazitätsmessung Diagramm

Im Test schwankte die Kapazität zwischen 1508 Wh im schlechtesten Fall und 1823 Wh im besten Fall.

Dies ist eine Spanne von 74 % bis 89 % der Herstellerangabe, was ein gutes Abschneiden ist.

Vor allem, da die minimale Kapazität bei einer Last von 100 W über die Steckdosen gemessen wurde. Tendenziell sind die Steckdosen bei allen Powerstations sehr ineffizient, wenn bei diesen nur eine sehr geringe Last anliegt. Daher ist hier nicht verwunderlich, dass auch die AFERIY P210 hier das schlechteste Kapazitäts-Ergebnis zeigt.

Spannenderweise wurde das beste Ergebnis bei einer Last von 500 W über die Steckdosen erreicht.

 

Die USB-C-Ports 

Die AFERIY P210 Powerstation besitzt 4 USB-Ports. Einer der USB-C-Ports bietet eine Leistung von satten 100 W, die drei weiteren Ports jeweils 20 W.

Der 100 W USB-C-Port ist dabei ziemlich perfekt. So bietet dieser:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Zudem wird auch PPS unterstützt mit 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A, was eine perfekte PPS-Stufe ist.

Die 20 W USB-C-Ports bieten folgende Leistungsstufe:

  • 5V/2,4A
  • 9V/2,22A
  • 12V/1,67A

Auch hier wird PPS unterstützt, 3,3 – 11 V bei bis zu 2 A.

Damit sind die USB-C-Ports in der Praxis hervorragend, vor allem der 100 W-Port, welcher sich nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte wie Notebooks gut eignet.

 

Sehr gute Steckdosen 

Die AFERIY P210 Powerstation besitzt 3 Steckdosen, welche bis zu 2400 W Leistung bieten, dies natürlich mit einer reinen Sinuswelle.

Und ja, dies kann ich auch in der Praxis bestätigen, die Sinuswelle ist auch unter hoher Last noch sehr sauber. Entsprechend war es für mich auch kein Problem, sensiblere Geräte wie Computer an den Steckdosen zu betreiben.

Zudem habe ich diese mit Akku-Ladegeräten von Einhell und Husqvarna genutzt und auch hier keinerlei Probleme.

 

Nutzung als USV 

Es ist auch möglich, die AFERIY P210 Powerstation als USV zu nutzen, also als “Backup-Akku” beispielsweise für Server.

Die USV-Funktion soll dabei laut Hersteller innerhalb von 10 ms umschalten können, was sehr schnell ist. Praktisch war dies für die von mir getesteten Mini-PCs auch schnell genug, dass diese beim Ausfall der Netzspannung nicht ausgingen.

AFERIY Portable Powerstation 2400W USV Effizienz Diagramm

Die Effizienz der USV-Funktion schwankte bei mir zwischen 69 % und 98 %. Im Kern kannst du davon ausgehen, dass die Powerstation im “USV-Modus” immer +- 10 W mehr benötigt, als das angeschlossene Gerät.

 

Extrem leise! 

Ein absolutes Highlight an der AFERIY P210 Powerstation ist die Lautstärke. Einige Powerstations können unter Last unangenehm laut werden.

Die AFERIY P210 bleibt sowohl beim Laden als auch Entladen fast unhörbar! Selbst bei Volllast surrt die Powerstation nur sehr leise. Selbst im Schlafzimmer wäre diese also gut nutzbar.

Dies ist eine der leisesten Powerstations, die ich jemals im Test hatte.

 

Ladedauer 

Du kannst die AFERIY Powerstation wie üblich über mehrere Methoden laden.

  • An der Steckdose mit bis zu 1100 W
  • Via Solarpanel bis zu 500 W (11,5 – 50 V, max. 20 A)
  • Via Zigarettenanzünder mit bis zu +- 100 W

Konzentrieren wir uns zunächst auf das Laden an der Steckdose. Ich habe hier einen bzw. zwei Ladevorgänge mitgeloggt.

Oh! Wir können zwar sehen, dass die Powerstation in der Spitze mit fast 1200 W laden kann, aber nach rund 27 Minuten bricht die Leistungsaufnahme immer wieder kurzzeitig ein.

Diese kurzen Einbrüche werden auch nicht auf dem Display angezeigt, aber von meinem Messgerät mitgeschrieben. Ich vermute, diese sind auf die Hitzeentwicklung zurückzuführen.

Wie erwähnt ist die Powerstation extrem leise! Vermutlich um dies zu erreichen, drosselt sich die Powerstation beim Laden ab und an herunter.

Dies war auch nicht einmalig, sondern tauchte auch bei einer zweiten Messung so auf.

Aber ich will hier auch nicht zu laut meckern, denn eine vollständige Ladung ist in unter 3 Stunden erledigt!

Via DC kann die Powerstation unter optimalen Bedingungen bis zu 500 W aufnehmen. Hierbei akzeptiert die Powerstation von 11,5 V bis zu 50 V bei maximal 20 A.

Im Lieferumfang liegt auch bereits ein Adapter, sodass du normale MC4-Solarpanels mit der Powerstation verbinden kannst (MPPT-Controller integriert).

Kleine Anmerkung: Im Spannungsbereich von +- 12-14 V ist die Leistung auf 8 A limitiert (effektiv 100 W). Dies, um ein sicheres Laden in einem Auto zu garantieren.

 

Standby-Verbrauch 

Im Standby, nur mit der Steckdose verbunden, benötigt die Powerstation ca. 6 W. Aktivierst du die Steckdosen, steigt der Verbrauch auf ca. 10 W.

 

Fazit 

Die AFERIY P210 ist eine hervorragende Powerstation, die so ziemlich alles richtig macht! Dies beginnt bereits bei den Anschlüssen.

Hier haben wir eine fantastische Auswahl an AC- und DC-Anschlüssen. Angefangen bei den 3 recht mächtigen 2400 W Steckdosen, über den 100 W USB-C-Port bis hin zum XT60 DC-Ausgang.

Dabei funktionieren alle Anschlüsse auch absolut tadellos! Auch die Umschaltzeiten der Steckdosen sind super, was die Nutzung als USV erlaubt. Dabei ist die Powerstation als USV sogar relativ effizient.

Die praktische Kapazität der Powerstation schwankte im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh, was ordentliche Werte sind! Dabei nutzt die Powerstation auch die haltbaren und vor allem sicheren LiFePO4-Zellen.

Das Laden der Powerstation geht mit knapp unter 3 Stunden erfreulich flott und auch das Laden via Solar ist potenziell recht schnell.

Ein weiterer Pluspunkt ist der extrem leise Lüfter! Die Powerstation ist selbst unter Volllast kaum hörbar.

AFERIY 2400W Tragbare Powerstation, 2048Wh LiFePO4 Batterie, 1,7...

  • Hohe Leistung von 2400 W
  • Verwendung von sicheren und langlebigen LiFePO4-Akkus
  • Großzügige Auswahl an Anschlüssen
  • Schnellladung über Steckdose (bis zu 1100 W) und Möglichkeit der Solarladung (bis zu 500 W)
  • Sehr leises Betriebsgeräusch, auch unter Volllast
  • Gut ablesbares und informatives LC-Display
  • Möglichkeit der Nutzung als USV (recht effizient)
  • Kapazität schwankt im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh
  • Größere Abmessungen
  • Hohes Gewicht von 22 kg

Gibt es aber auch etwas, was gegen die AFERIY P210 Powerstation spricht? Eigentlich nicht! Der Preis ist natürlich etwas gehoben, aber abseits davon ist diese herausragend!

AFERIY P210
Positiv
Hohe Leistung von 2400 W
Verwendung von sicheren und langlebigen LiFePO4-Akkus
Großzügige Auswahl an Anschlüssen
Schnellladung über Steckdose (bis zu 1100 W) und Möglichkeit der Solarladung (bis zu 500 W)
Sehr leises Betriebsgeräusch, auch unter Volllast
Gut ablesbares und informatives LC-Display
Möglichkeit der Nutzung als USV (recht effizient)
Kapazität schwankt im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh
Negativ
Größere Abmessungen
Hohes Gewicht von 22 kg
91

Empfehlung für Welpen-Besitzer von einem Hundebesitzer! Waschsauger sind ein Segen!

Bei mir ist vor kurzem Hund Nummer 3 eingezogen, Felia. Felia ist bei mir im Alter von 11 Wochen eingezogen, entsprechend ist Felia noch nicht stubenrein.

Daher gibt es hier einfach mal ein paar Pipi-Unfälle oder sollte ich besser sagen einige… Aber dies ist bei einem Welpen normal und ich kenne das schon von Blue und Gracie.

Es dauert einfach, bis ein Hund stubenrein ist. Wie mit der Situation umgehen? Immer Lappen und Eimer bereithalten? Geht sicherlich, aber ist auch nicht gerade elegant.

Daher von mir ein ehrlicher Tipp: Hast du einen Welpen oder willst du dir einen zulegen, dann kauf dir einen Waschsauger!

Ein Waschsauger macht das Leben und den Umgang mit Pipipfützen viel einfacher und hilft dabei, die Welpenzeit mehr zu genießen. Gerade letzteres ist ein wirklich großes Plus und ich spreche hier aus Erfahrung!

 

Was ist ein Waschsauger? 

Beginnen wir mit der Frage, was ein Waschsauger ist. Ein Waschsauger ist ein “Staubsauger”, welcher allerdings mit Wasser arbeitet und somit feucht reinigt.

Daher kann dieser nicht nur sehr gut Staub und Pollen aufnehmen, sondern auch Flecken und feuchte Verschmutzungen reinigen. Hierzu zählt auch Welpenpipi.

Dabei spült der Waschsauger seine Walzen konstant durch, so wird Schmutz nicht einfach nur verteilt, sondern auch wirklich aufgenommen. Hierfür unterteilen Waschsauger ihre Behälter in Frischwasser und Schmutzwasser.

 

Putzt ein Waschsauger wirklich so gut? 

Ja, die meisten Waschsauger putzen wirklich hervorragend, gerade die Modelle von Tineco oder Dreame, mit welchen ich die meiste Erfahrung habe.

Aber fast alle Waschsauger mit einer rotierenden Walze und zwei Wassertanks (Frischwasser und Schmutzwasser) reinigen extrem gut!

Auf glatten Böden wird praktisch jeder Schmutz, ob feucht oder trocken, aufgenommen, solange dieser nicht zu groß ist oder zu fettig.

So werden ausgelaufene Flüssigkeiten, auch zuckerhaltige, in 1-2x überfahren restlos aufgenommen und nicht einfach nur verteilt.

Ja, auch Welpen-Pipi-Pfützen werden restlos gereinigt. Ist dies auch hygienisch? Gerade wenn du die Stellen ein paar Mal überfährst, ja, dies ist sicherlich hygienischer als mit einem Lappen.

Staub, Pollen usw. werden dank des Wassers gebunden und ebenso abtransportiert. Hierdurch erreichen wir bei feineren Partikeln eine Reinigungsleistung über dem, was normale Staubsauger erreichen.

Also ja, ich bin von Waschsaugern im Großen und Ganzen absolut überzeugt und möchte diese in meinem Haushalt nicht mehr missen!

 

Ersetzen Waschsauger einen normalen Staubsauger? 

Ein Waschsauger kann zwar viele Aufgaben eines normalen Staubsaugers übernehmen, aber in der Regel kann dieser nicht alle Aufgaben übernehmen.

So haben diese beispielsweise Probleme mit extrem großen Schmutzmengen auf einmal. Hast du büschelweise Haare usw. herumliegen, wie nach einem ausgiebigen Bürsten von einem Hund, dann kann dies etwas viel sein. Auch kannst du mit diesen beispielsweise keine Möbel absaugen usw.

Es gibt allerdings “Hybrid”-Modelle, welche sich zu einem regulären Staubsauger umbauen lassen. Dies wäre z.B.

Dreame H12 Dual – https://techtest.org/dreame-h12-dual-im-test-2-in-1-waschsauger-gut-gemacht/ 

Floor One S5 Combo – https://techtest.org/test-floor-one-s5-combo-der-traum-fuer-jeden-haustierbesitzer/ 

Diese machen vor allem dann Sinn, wenn du nicht genug Platz für einen normalen Staubsauger und Waschsauger hast. In der Regel würde ich aber die Combo aus Waschsauger und einem guten Akkusauger jedoch bevorzugen.

 

Kann ein Waschsauger auf Teppichen reinigen? 

Nach meiner Erfahrung machen Welpen leider auch sehr gerne auf Teppiche. Lassen diese sich auch mit einem Waschsauger reinigen?

Jein! Eigentlich brauchst du für eine effektive Teppichreinigung einen speziellen Teppichreiniger, wie den Tineco CARPET ONE https://techtest.org/test-tineco-carpet-one-der-beste-teppichwaschsauger/ 

Aber gerade die etwas leistungsfähigeren Modelle können durchaus auch genutzt werden, um punktuell Flecken aus flachen Teppichen bzw. Teppichböden zu entfernen.

 

Schnell einsatzbereit 

Ein weiterer großer Vorteil ist die Geschwindigkeit. Du hast einen Waschsauger einfach immer auf seiner Basisstation stehen und dieser ist sofort greifbar, um Flecken zu entfernen.

Du musst keinen schmutzigen Lappen in die Hand nehmen oder Ähnliches.

Am Ende der Reinigung musst du lediglich den Schmutztank entleeren (in die Toilette) und/oder die Selbstreinigung starten.

 

Welche Waschsauger würde ich empfehlen und welche nicht? 

Ich hatte mittlerweile einige Waschsauger im Test und auch einige privat genutzt. Entsprechend habe ich hier einige Erfahrungswerte sammeln können + ich hatte mittlerweile 3 Welpen, wo die Waschsauger echt viele Nerven gespart haben!

Welche Modelle würde ich hier empfehlen? Grundsätzlich sind die meisten Modelle mit der rotierenden Walze und zwei Wassertanks empfehlenswert. Von einigen “Hybrid”-Modellen, die einfach nur ein Tuch am Fuß haben, würde ich hingegen die Finger lassen. Damit meine ich z.B. die Philips SpeedPro Aqua.

Welche Modelle würde ich nun aber speziell aus eigener Erfahrung empfehlen?

Dies wären so die 4 Modelle, die ich derzeit empfehlen würde. Es gibt auch noch andere gute Modelle wie von Ultenic oder auch der Dyson WashG1. Allerdings habe ich mit dem Dyson noch keine Erfahrungen, und Tineco und Dreame haben verglichen mit kleineren Modellen den Zubehörvorteil.

So bekommst du auch in X Jahren noch Zubehör von Tineco und Dreame, was bei “No-Name”-Herstellern nicht selbstverständlich ist.

Persönlich nutze ich zurzeit den Tineco Floor One S6 Flashdry Pet, welcher im Kern ein verbesserter Tineco Floor One S5 ist.

Der Tineco Floor One S5 ist aber teils mit Coupon-Codes usw. doch ein Stück günstiger zu bekommen.

Der Dreame H12 Dual wäre meine Wahl, wenn du ein 2-in-1-Modell suchst. Dieser macht hier sowohl als Staubsauger wie auch als Waschsauger einen guten Job. Der Staubsaugerteil ist nicht perfekt (gerade auf Teppichen), aber in einer kleinen Wohnung ohne Teppiche kann dieser sinnvoll sein.

Den Dreame H11 Core würde ich als Budget-Option empfehlen. Für 150€ ist dieser sehr gut! Auf glatten Böden ist er kaum schlechter als die 400€-Modelle. Vielleicht auf Teppichen ist dieser etwas schwächer.

 

Ich hoffe, ich konnte helfen 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem kleinen Artikel helfen. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass ein Waschsauger, gerade wenn du einen Welpen hast, wirklich ein Segen ist! Es muss kein “High-End-Modell” sein, bereits der Dreame H11 Core ist besser als nichts.

Diese machen das Putzen um einiges einfacher und angenehmer! Und vor allem hilft dir das dabei, die Welpenzeit mehr zu genießen, und das ist unbezahlbar!

Test: ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition – leichter und besser als Superlight?

ASUS bietet mit der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition eine sehr spannende Maus an. Sie folgt dem aktuellen Trend zu minimalistischen Mäusen mit einem möglichst niedrigen Gewicht. Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition wiegt lediglich 54 g und ist eine komplett kabellose Maus.

Schauen wir uns im Test an, wie gut die Maus ist und ob sie ihrem Preis von 100 € gerecht wird. Anmerkung: Ich habe mir diese Maus für meine private Nutzung gekauft und bin daher besonders gespannt, ob sie ein gutes Investment war.

 

Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition im Test

ASUS setzt bei der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition auf ein sehr minimalistisches Design. Die Maus ist in Schwarz oder Weiß verfügbar und setzt auf das klassische Gaming-Maus-Design. Sie ist weitestgehend gleichmäßig auf beiden Seiten geformt. Lediglich die Daumentasten, die nur auf einer Seite vorhanden sind, verhindern ein komplett ambidextrous Design.

Ich habe die weiße Version, die mir optisch sehr gut gefällt. ASUS verzichtet weitestgehend auf RGB-LEDs. Lediglich im Mausrad ist eine LED verbaut, die dieses auf Wunsch im Dunkeln beleuchtet.

Der verwendete Kunststoff verfügt über eine Art „Eierschalen-Textur“ und liegt daher sehr gut und rutschfest in der Hand. Mir gefällt das Gefühl dieses Kunststoffs, und ich denke, dass er sich nicht groß abnutzen wird. Bei der weißen Version besteht lediglich die Gefahr, dass sie im Laufe der Zeit vergilbt.

ASUS hat die Seiten der Maus zudem mit einer Rillenstruktur versehen, die aber, offen gesagt, keinen großen Unterschied macht.

Die Akkulaufzeit liegt laut ASUS bei 79 Stunden mit LED im Mausrad und 90 Stunden ohne Beleuchtung. Ich kann praktisch bestätigen das die Akkulaufzeit extrem gut ist! Ich komme über eine Woche ohne laden der Maus aus.

 

Nur 54 g

Sicherlich das wichtigste Merkmal der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist das Gewicht, das lediglich bei 54 g liegt.

Mit 54 g ist die ASUS-Maus sogar noch etwas leichter als die Logitech Superlight und generell eine der leichtesten Mäuse auf dem Markt. So sind wir hier schon an dem Punkt angekommen, wo die Maus in der Hand kaum vom Gewicht spürbar ist.

 

Flexible Verbindung (Kabel, Bluetooth und 2,4 GHz)

Ein weiteres Highlight ist für mich die flexible Verbindung der Maus. Du kannst die ROG Harpe Ace zunächst kabelgebunden nutzen, aber auch über einen beiliegenden USB-Empfänger oder Bluetooth! Die Bluetooth-Verbindung ist natürlich primär als „Backup“ gedacht, wenn du unterwegs bist und vielleicht eh nicht spielen willst. Ich finde dies sehr praktisch, gerade wenn du vielleicht mehrere Computer oder Notebooks hast.

Der Funkempfänger der Maus lässt sich auf der Unterseite in der Maus verstauen – super! Über diesen kannst du auch „die volle“ Leistung erreichen, und er ist als primäre Art der Nutzung gedacht.

 

1000 Hz

Via Kabel und auch über den USB-Funkempfänger besitzt die ROG Harpe Ace eine Polling-Rate von 1000 Hz. Also nein, wir haben hier noch keine der „überzüchteten“ 8000 Hz Mäuse. Dies ist in der Theorie ein kleiner Nachteil dieser Maus, verglichen mit anderen Modellen in dieser Klasse. Via Bluetooth scheint die Polling-Rate bei ± 200 Hz zu liegen.

 

Was kann der ROG AimPoint Sensor?

Das Herzstück der ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition stellt der ROG AimPoint Sensor dar. Dieser Sensor bietet laut ASUS folgende Leistungswerte:

  • 36000 DPI
  • 650 IPS maximale Geschwindigkeit
  • 50 G maximale Beschleunigung

Damit handelt es sich um einen absoluten High-End-Sensor! Wer sich mit Gaming-Mäusen auskennt, weiß, dass es hier im Kern nur einen Hersteller für Sensoren von Gaming-Mäusen gibt, und das ist PixArt. Alle anderen Hersteller wie Logitech, Razer und auch ASUS kaufen die Sensoren von PixArt zu und modifizieren sie höchstens. Hinter dem ROG AimPoint Sensor steckt vermutlich ein modifizierter PixArt PAW3395.

Hier hat ASUS aber einen fantastischen Job gemacht! Der PAW3395 ist in dieser Maus absolut sauber umgesetzt mit perfektem Tracking und ohne Anomalien. Die Maus reagiert wunderbar schnell und reaktionsfreudig, das Tracking ist sauber und ohne „Modifikationen“. Beim Sensor und dem generellen Tracking wird die ROG Harpe Ace ihrem High-End-Anspruch absolut gerecht – viel besser geht es derzeit kaum! Allerdings sind mittlerweile die meisten Sensoren in aktuellen Gaming-Mäusen sehr gut. Sie haben einen Punkt erreicht, an dem selbst einfachere Sensoren extrem gut sind.

 

leichte Tasten

Die Maustasten setzen auf ASUS eigengebrandete Taster, die „ASUS ROG Micro“. In der Praxis sind die Maustasten recht leichtgängig mit geringem Widerstand und kurzem Weg. Hierdurch fühlt sich das Klicken sehr reaktionsfreudig an, und du kannst auch sehr schnell klicken, da die Tasten vergleichsweise leicht sind und wenig „Weg“/Hub haben und somit schnell zurücksetzen. Die Tasten sitzen auch sehr straff und haben effektiv kein Spiel.

Sicherlich ist es etwas Geschmackssache, wie straff du die Tasten deiner Maus magst, aber ich denke, die leichteren und schnelleren Tasten werden den meisten Gamern gefallen. Auch ist der Klick relativ leise. Nicht aktiv gedämpft, aber auch nicht unnötig laut hallend.

 

Schönes Mausrad

Das Mausrad der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist nicht nur schön beleuchtet, sondern auch generell sehr angenehm. Es ist relativ leichtgängig, aber mit gut spürbaren Abstufungen. Ich denke, ASUS ist hier eine gute Balance zwischen Präzision und Geschwindigkeit gelungen.

 

ASUS Armoury Crate

Zur Steuerung der Maus kannst du die ASUS Armoury Crate Software installieren. Die Armoury Crate ist so eine Sache. Ich finde sie teils etwas „klobig“, aber funktional ist sie tadellos.

Du kannst nicht nur Makros erstellen oder die Beleuchtung anpassen, sondern auch die Maus auf dein Mauspad kalibrieren, die Lift-Off-Distance einstellen usw.

 

In der Praxis

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sehr gut! Die ROG Harpe Ace ist aus meiner Sicht ziemlich perfekt, wenn es dir um eine „minimale“ und leichte Maus geht. Gerade in Shootern macht sie mir richtig viel Spaß! Das Tracking ist perfekt, und die schnellen, leichtgängigen Maustasten erlauben eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit bzw. „Tapping Speed“.

Habe ich einen Unterschied zu Mäusen mit 8000 Hz Polling-Rate gespürt? Das ist super schwer zu sagen. Anfangs meinte ich vielleicht ja, aber das kann auch Einbildung sein, denn bereits nach wenigen Minuten habe ich es wieder völlig vergessen.

Dank des niedrigen Gewichts und des sehr guten Sensors konnte ich schnell meine „volle Gaming-Leistung“ abrufen. Klar, ich bin absolut kein Pro-Gamer, aber ich fühlte mich mit der Maus sehr konstant. Die Gleitfähigkeit ist ebenfalls sehr gut! Sie schwebt regelrecht über das Mauspad. Für Shooter ist das super, für RTS wäre vielleicht etwas mehr Widerstand für eine höhere Kontrolle besser.

Für mich ist einer der wichtigsten Punkte bei einer Maus die Form und das Gefühl in der Hand. Hier ist ASUS kein Risiko eingegangen. Die Maus liegt gut in der Hand, und die Textur gefällt mir ausgesprochen gut. Ist es die ergonomischste Maus aller Zeiten? Nein! Bietet sie das beste Handgefühl, das ich jemals bei einer Gaming-Maus hatte? Auch eher nein, aber sie ist so gut, dass für mich alles passt. Es gibt nichts an der Form der Maus, das mir irgendwie negativ aufgefallen wäre.

 

Fazit

Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist aus meiner Sicht ein absoluter Geheimtipp! Besonders, wenn du eine superleichte und reaktionsfreudige Maus suchst. Sie ist nicht nur superleicht mit 54 g (leichter als die Logitech Superlight), sondern verfügt auch über einen extrem starken Sensor! Der ROG AimPoint (PAW3395) ist hervorragend umgesetzt und ein absoluter Flaggschiff-Sensor. Auch die Maustasten sind wunderbar schnell und reaktionsfreudig.

Weitere Pluspunkte gibt es für die flexiblen Verbindungsoptionen, inklusive Bluetooth.

Gibt es auch etwas zu kritisieren? Die ASUS Armoury Crate Software ist durchwachsen, und wenn du nicht bereits im ASUS-Ökosystem bist, haben Konkurrenzmodelle von Logitech oder Razer bessere Software. Aber abgesehen davon ist die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition eine herausragende Maus, wenn du etwas Leichtes und Schnelles, besonders für Shooter, suchst.

 

ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition
Positiv
Extrem leicht (nur 54 g)
Starker Sensor
Flexible Verbindungsoptionen – Kabelgebunden, 2,4 GHz Funk und Bluetooth
Gute Akkulaufzeit
Angenehme Textur
Minimalistisches Design
Gutes Mausrad – leichtgängig, mit gut spürbaren Abstufungen
Negativ
"Nur" 1000 Hz Polling-Rate
92

Wärmebildkamera unter 200 €: HIKMICRO Mini2 V2 im Test

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Eine Wärmebildkamera kann in vielen Situationen praktisch sein. So benutze ich für Techtest beispielsweise die Bosch GTC 400 C, welche allerdings mit rund 900 € preislich für die meisten Heim-Nutzer vielleicht etwas zu viel ist.

HIKMICRO bietet mit der Mini2 eine Wärmebildkamera für lediglich 200 €, welche sogar eine höhere Auflösung als mein Modell von Bosch bieten soll.

Wobei der Vergleich etwas hinkt, denn bei der HIKMICRO Mini2 (V2) Wärmebildkamera handelt es sich nicht um eine Stand-alone-Wärmebildkamera, sondern um ein USB-C-Modul, das du mit deinem Smartphone verbindest.

Dabei wird eine Kombination aus der Kamera deines Smartphones und dem Wärmesensor der Mini2 genutzt.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, wie gut dies funktioniert!

An dieser Stelle vielen Dank an HIKMICRO für das Zurverfügungstellen der Mini2 für diesen Test.

 

Die HIKMICRO Mini2 (V2) Wärmebildkamera im Test

Bei der HIKMICRO Mini2 V2 handelt es sich um ein kleines USB-C-Modul, welches einfach an dein Smartphone angesteckt wird.

Dieses wird in einer kleinen Transporttasche geliefert, in der sich auch ein USB-C-Verlängerungskabel und ein Lightning-Adapter befinden. So lässt sich die Wärmebildkamera prinzipiell sowohl an Android- wie auch Apple-Smartphones nutzen.

Dabei besitzt die Wärmebildkamera keinen integrierten Akku, sondern wird mit deinem Smartphone versorgt.

Die Mini2 macht dabei ihrem Namen alle Ehre. Die Wärmebildkamera ist absolut winzig! Aber die Verarbeitungsqualität ist erfreulich gut.

 

Mini 2 vs. Mini 2 V2

Es gibt von der Mini 2 zwei Versionen, die normale und “V2” Version. Die V2 Version unterstützt neben Android auch IOS. Ansonsten sind beide Versionen weitestgehend identisch. 

Hier im Test ist genau genommen die V2 Version.

 

Eine gute und umfangreiche App

Um die Wärmebildkamera zu nutzen, benötigst du die HIKMICRO Viewer App. Diese hat bei mir auch tadellos am Samsung S24 Ultra funktioniert.

Steckst du die Mini2 an dein Smartphone, wirst du gefragt, ob die App gestartet werden soll. Sagst du ja, landest du auch ohne große Verzögerung in der Wärmebild-Ansicht.

Diese läuft auch sehr schön flüssig und ist gut erkennbar.

Dort kannst du dann live die Hitzeentwicklung beobachten und an von dir gewählten Punkten messen. Diese Punkte lassen sich frei auf dem Bild verteilen.

Ebenso erlaubt die App auch einen “Picture-in-Picture”-Modus, in welchem zeitgleich ein Bild der Hauptkamera eingeblendet wird, als Referenz.

Zudem lassen sich noch einige andere Bildparameter festlegen, wie Temperatur-Bereiche, die angezeigten Farben usw.

 

Die Auflösung und Messbereich

Prinzipiell bietet die HIKMICRO Mini2 V2 eine Auflösung von 256 x 192 Pixeln. Dies mag jetzt sehr überschaubar klingen, ist aber für eine Wärmebildkamera gar nicht übel!

Meine Bosch GTC 400 C (900 €) hat nur 160 x 120 Pixel Auflösung. Auch eine FLIR C5 Compact (700 €) bietet nur 160 x 120 Pixel. Von daher sind die 256 x 192 Pixel der HIKMICRO Mini2 V2 erst einmal sehr beachtlich!

Dabei liegt der messbare Temperaturbereich bei – 20 bis 350 Grad, was ebenfalls sehr beachtlich ist! Die Bosch GTC 400 C kommt mit +400 Grad zwar noch etwas höher aber dafür mit – 10 Grad nicht ganz so tief.

Technisch haben wir hier also auf dem Papier eine sehr gute Wärmebildkamera!

 

Über 160 Grad muss eingestellt werden

Wichtig, die Mini2 V2 hat zwei Temperatur-Bereiche zwischen welchen du umschalten musst.

  • Erste Stufe: -20 bis 150 Grad
  • Zweite Stufe: 100 bis 350 Grad (400 Grad)

 

Aufnahme von Bildern und Videos

Im Gegensatz zu meiner Bosch GTC 400 C erlaubt die HIKMICRO Mini2 V2 nicht nur das Aufnehmen von Wärmebildern, sondern auch von Videos!

Bilder und Videos werden dabei in einer Auflösung von 960 x 720 Pixeln gespeichert.

Bei Bildern lassen sich im Nachhinein über die App auch noch weitere Messpunkte mit einer genauen Temperaturmessung hinzufügen.

 

Wie genau sind die Messwerte?

Laut Hersteller soll die Mini2 V2 eine Genauigkeit von bis zu ±2 °C / ±2 % bieten. Bei Wärmebildkameras ist dies eh so eine Sache, denn je nach Oberfläche schwankt die Qualität der Messung massiv!

Stark reflektierende Oberflächen sind beispielsweise kaum genau zu messen. Am besten funktioniert die Messung bei matt-schwarzen Oberflächen.

Um nun zu überprüfen, wie genau die HIKMICRO Mini2 misst, habe ich diese mit der Bosch GTC 400 C in diversen Situationen verglichen. Sollte diese ± wie die 900 € Bosch messen, würde ich dies als Erfolg werten.

(HIKMICRO = 43,7 Grad / Bosch = 43,3 Grad )

(HIKMICRO = 41,5 Grad / Bosch = 42,3 Grad )

(HIKMICRO = 60,1 Grad / Bosch = 62,1 Grad )

(HIKMICRO = 145,6 Grad / Bosch = 146,2 Grad )

Und ja, die Werte der Bosch GTC 400 C und der HIKMICRO Mini2 sind ziemlich dicht beieinander!

Meist liegen die Wärmebildkameras lediglich ±1 Grad auseinander. Entsprechend würde ich die Messungen der HIKMICRO Mini2 als plausibel und akkurat einstufen.

 

Fazit

Wärmebildkameras sind traditionell recht teuer, gerade wenn du auch halbwegs gute Messwerte willst. Daher sind diese meist weniger etwas für den technikbegeisterten Normalnutzer oder Handwerker.

Allerdings mit 199 € ist die HIKMICRO Mini2 (V2) sehr bezahlbar und dabei vor allem auch sehr gut! So bietet diese sogar verglichen mit einer professionellen “Stand-Alone”-Wärmebildkamera eine sehr gute Leistung!

Was die Messgenauigkeit angeht, tun sich diese nicht viel bzw. nicht genug, um irgendwie den Preisunterschied zu rechtfertigen. Ganz im Gegenteil, die HIKMICRO Mini2 hat sogar eine höhere Auflösung als meine Bosch GTC 400 C und unterstützt das Aufnehmen von Videos.

Dabei ist auch die HIKMICRO Viewer App absolut gelungen! Die App ist einfach zu nutzen und bietet alle Funktionen, die ich im Normalfall brauche. Vielleicht eine gesonderte Zeitraffer-Funktion wäre noch nett gewesen, aber das war es auch schon an Funktionswünschen.

Wärmebildkamera HIKMICRO Mini2 V2, 512x384 Auflösung mit SuperIR,...

  • Hohe Auflösung
  • Wärmebilder und Videos
  • Umfangreiche App
  • Herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kompakt und leicht
  • Großer Lieferumfang
  • Sehr gute Messgenauigkeit
  • Abhängigkeit vom Smartphone
  • Potenzieller Einfluss auf die Smartphone-Akkulaufzeit

Du kannst sogar noch zusätzliche Messpunkte in Bildern nach der Aufnahme einfügen usw.

Kurzum, ja für 199 € ist die HIKMICRO Mini2 bzw. 239€ für die Mini2 V2  Wärmebildkamera aus meiner Sicht absolut empfehlenswert. Dies sogar durchaus auch für etwas “professionellere” Nutzer wie Architekten usw.

HIKMICRO Mini2
Positiv
Hohe Auflösung
Wärmebilder und Videos
Umfangreiche App
Herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Kompakt und leicht
Sehr gute Messgenauigkeit
Negativ
Abhängigkeit vom Smartphone
Potenzieller Einfluss auf die Smartphone-Akkulaufzeit
90

Das Dell XPS 16 im Test, wunderschön und speziell

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Dell bietet mit dem XPS 16 ein außergewöhnliches, aber durchaus kontroverses Notebook an. Das XPS 16 hebt sich durch sein Design und einige generelle Designentscheidungen massiv von anderen Notebooks auf dem Markt ab. In diesem Test wollen wir uns ansehen, ob das Dell XPS 16 einfach ein herausstechendes Notebook ist oder ob Dell hier zu weit gegangen ist, um das XPS 16 von der Masse abzuheben.

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das Dell XPS 16 im Test

Das XPS 16 ist eines der schönsten Windows-Notebooks derzeit auf dem Markt! Dell setzt hier auf ein sehr modernes und minimalistisches Design. Mit 18,7 x 240 x 358 mm ist das XPS 16 wunderbar kompakt für einen 16-Zöller. Das Gewicht von 2,1 kg ist zwar nicht extrem hoch, aber zugegeben, das leichteste Notebook ist das XPS 16 auch nicht.

Dies liegt vor allem an der Materialwahl. Das Notebook setzt auf eine Mischung aus Metall und sehr viel Glas. Einerseits ist das Display von Glas bedeckt, andererseits ist auch die Handballenauflage komplett aus Glas gefertigt. Dabei ist das Notebook sehr geradlinig und „stylisch“ gestaltet.

Es ist wirklich ein wunderschönes und auch extrem hochwertiges Gerät. Allerdings gibt es zwei kritische Punkte: die vordere Kante des Notebooks ist sehr hart und die Anschlüsse sind sehr limitiert:

  • 3x USB-C mit Thunderbolt 4 (40 Gbit)
  • 1x microSD-Kartenleser
  • 1x 3,5 mm Kopfhörer-/Headset-Anschluss

Wir haben drei sehr mächtige USB-C-Ports, die Thunderbolt 4 bieten und über die das Notebook auch geladen wird. Außerdem gibt es einen microSD-Kartenleser und einen 3,5 mm Headset-Anschluss – das war’s.

Zwar sind dies die besten USB-C-Ports, die du in einem Notebook finden kannst, aber dafür gibt es kein USB-A oder HDMI – das nur über Adapter.

 

Ein unsichtbares Trackpad

Sicherlich einer der ersten Punkte, die am XPS 16 auffallen, ist das Trackpad bzw. das Nichtvorhandensein eines sichtbaren Trackpads. Es ist optisch komplett unsichtbar in die Handballenauflage integriert – es gibt keine Markierung, wo sich dieses befindet, und es gibt auch keine physischen Tasten.

Im ersten Moment mag das merkwürdig sein, und ich hätte mir sicherlich eine leichte Markierung des Trackpads gewünscht (vielleicht durch einen LED-Rand oder Ähnliches), aber in der Praxis würde ich das Trackpad sogar als positiv bezeichnen. Es ist genau da, wo es bei anderen Notebooks auch ist – mittig auf der Handballenauflage. Da es einen recht großen Bereich abdeckt, ist es problemlos und instinktiv zu finden.

Die Glasoberfläche ist sehr angenehm und das generelle Tracking fantastisch! Auch das haptische Feedback bei einem Klick, das hier über Vibrationsmotoren läuft, ist sehr überzeugend. Kurzum: Das Trackpad ist leicht gewöhnungsbedürftig, aber technisch super!

 

Streitbare Tastatur

Auch die Tastatur des XPS 16 hebt sich ein gutes Stück von der Konkurrenz ab. Sie setzt nicht auf das „Chiclet-Tastatur“-Design, sondern besitzt Tastenkappen ohne freien Zwischenraum. Dadurch sind die Tastenkappen sehr groß. Praktisch ist die Tastatur daher sehr gewöhnungsbedürftig! Es ist schwerer, genau zu erfühlen, wo eine Taste beginnt und die andere endet, da sie so dicht beieinander liegen.

Die Tasten sind allerdings technisch hervorragend! Der Druckpunkt ist Weltklasse und das Tastatur-Deck extrem stabil. Dell baut meiner Meinung nach die besten Tastaturen, und das zeigt sich auch hier. Die Tastatur ist nur sehr gewöhnungsbedürftig.

Sehr streitbar sind hingegen die „F-Tasten“. So fehlt der Tastatur die komplette oberste Reihe physischer Tasten. Diese sind reine Touch-Tasten oberhalb der Tastatur. Wenn du regelmäßig mit den F-Tasten, ESC usw. arbeitest, ist das natürlich nicht optimal. Es hat einen Grund, warum Apple beispielsweise nach dem Touch-Bar-Experiment wieder zu physischen Tasten zurückgekehrt ist.

Brauchst du keine F-Tasten und nutzt diese eh nur als Media-Tasten, wird dies für dich vermutlich weniger dramatisch sein. Allerdings hätte ich reguläre F-Tasten klar bevorzugt.

 

Hervorragende Lautsprecher

Das Dell XPS 16 besitzt seine Lautsprecher neben der Tastatur. Hier können wir es recht kurz machen, denn sie sind einfach herausragend! Die Lautsprecher des XPS 16 sind laut und auch klanglich sehr stark. Das Notebook klingt erfreulich voll und satt. Es gibt sogar brauchbaren Tiefgang und fantastische Höhen. Die Lautsprecher sind besser als bei 99% aller Notebooks. Dies sind die besten Lautsprecher, die ich bisher in einem Windows-Notebook gehört habe.

 

Ein fantastisches Display

Dell bietet das XPS 16 mit zwei Display-Optionen an:

  • 41,4 cm (16,3″)-FHD+-Display, 1.920 x 1.200, 500 cd/m², reflexionsarm, ohne Touchfunktion, mit InfinityEdge
  • 41,4 cm (16,3″)-OLED-UHD+-Display, 3.840 x 2.400, 400 cd/m², entspiegelt, schmutzabweisend, mit Touchfunktion und InfinityEdge

Wir haben einerseits eine Full-HD-Display-Option, andererseits ein 4K-OLED-Display. Full HD auf 16 Zoll ist grenzwertig, gerade bei einem High-End-Notebook. Allerdings beeinflusst das Display auch die Akkulaufzeit stark. Dell gibt folgende Werte an:

  • Full HD – 28 Stunden Netflix
  • OLED 4K – 12 Stunden Netflix

Das ist ein gewaltiger Unterschied! Ist dir die Akkulaufzeit besonders wichtig, nimm das Full-HD-Display. Ich habe jedoch die Version mit dem OLED-Panel und es sieht fantastisch aus! Es ist extrem scharf, hat fantastische Farben und OLED-typisch überragende Kontraste. Bilder sehen wunderbar plastisch und fast schon dreidimensional aus. OLED ist einfach eine fantastische Technologie.

Das OLED-Display erreichte im Test 100 % sRGB, 100 % DCI-P3 und 88 % AdobeRGB Farbraumabdeckung. Auch die Helligkeit ist mit 399 cd/m² gut. Kurzum: Das OLED-Display sieht fantastisch aus, ist aber nicht ideal für die Akkulaufzeit.

 

Performance des XPS 16

Dell bietet das XPS 16 in verschiedenen Konfigurationen an. Zunächst hast du bei der CPU die Wahl aus drei Modellen:

  • Intel Core Ultra 7 155H
  • Intel Core Ultra 7 165H
  • Intel Core Ultra 9 185H

Alle drei Prozessoren verfügen über 16 Kerne in einem 6 + 8 + 2 Kerne Design. Die Unterschiede zwischen den Modellen liegen nur im maximalen Takt. Da die Leistung des XPS 16 durch Leistungsaufnahme und Temperatur begrenzt ist, macht die Version mit dem Intel Core Ultra 7 155H aus Preis-Leistungs-Sicht am meisten Sinn.

Auch bei der Grafikkarte haben wir einige Optionen:

  • Intel Arc
  • NVIDIA GeForce RTX 4050, 6 GB GDDR6, 50 W
  • NVIDIA GeForce RTX 4060, 8 GB GDDR6, 50 W
  • NVIDIA GeForce RTX 4070, 8 GB GDDR6, 60 W

Wichtig zu erwähnen ist, dass die NVIDIA-Grafikkarten im XPS 16 durch das relativ niedrige Power-Limit von 50 W bzw. 60 W im Vergleich zu Gaming-Notebooks deutlich limitiert sind. Daher werden sich die verschiedenen Versionen mit NVIDIA-GPU in der Praxis nicht viel nehmen.

Beim RAM und der SSD gibt es ebenfalls verschiedene Optionen. Das Notebook kann mit bis zu 64 GB RAM und 4 TB SSD ausgestattet werden. In der „Top“-Version kostet das Notebook zum Zeitpunkt des Tests knapp über 4.000 €.

Im Test habe ich die Version mit Intel Core Ultra 7 155H und NVIDIA GeForce RTX 4070. Werfen wir einen Blick auf die CPU-Temperatur und deren Leistungsaufnahme, die ein wichtiger Faktor für die Performance ist.

Die CPU fährt zunächst auf über 80 W hoch, die Temperatur steigt dabei direkt auf 100 Grad. Daher drosselt sie sich auf 70 W herunter, ehe sie sich bei 45 W und 85 Grad stabilisiert. Für ein so schlankes Notebook ist dies zu erwarten.

Erfreulicherweise sehen die Benchmarks sehr gut aus! Auf Seiten der CPU ist es zwar nicht das schnellste Notebook auf dem Markt, aber es schlägt sich erfreulich gut. Es kann durchaus mit den „High-End“-Notebooks mithalten.

Was allerdings die Gaming-Performance betrifft, sieht es etwas düsterer aus.

Die Auflösung von 3.840 x 2.400 ist für die RTX 4070 mit dem relativ geringen Power-Limit etwas viel. Es ist natürlich möglich, auf dem XPS 16 zu spielen, aber bei voller Auflösung wirst du bei den meisten aktuellen Spielen die Details etwas reduzieren müssen.

 

Die SSD

In meinem XPS 16 ist eine KIOXIA KXG80ZNV1T02 (KIOXIA XG8 Series) verbaut.

Die SSD ist kein absolutes High-End-Modell, liefert aber mit 6.999 MB/s lesend und 5.764 MB/s schreibend Werte, die in der Praxis völlig ausreichend sind. Zudem bleibt die SSD vergleichsweise kühl.

 

Ein erfreulich leises Notebook

Das XPS 16 ist ein sehr leises Notebook! Im Leerlauf und bei normaler Last ist es praktisch unhörbar. Selbst unter Volllast bleibt das XPS 16 sehr leise, auch wenn es dann leicht hörbar ist.

 

Akkulaufzeit mit OLED schwierig

Der Akku des XPS 16 hat mit 99 Wh die Maximalgröße. Dell wirbt mit folgenden Werten in der Windows 11 Netflix-App:

  • Full-HD-Display – bis zu 28 Stunden
  • 4K-OLED – bis zu 12 Stunden

Das ist ein ziemlich gewaltiger Unterschied, je nach Display. Ich habe hier nur die OLED-Version getestet, aber ich gehe davon aus, dass beide Versionen in der Praxis (vor allem, wenn die CPU stärker belastet wird) etwas dichter beieinanderliegen, als diese Werte abbilden.

In der Praxis konnte ich eine Laufzeit von 7 bis 8 Stunden bei normaler Webnutzung ohne Hintergrundanwendungen erreichen – was akzeptabel ist.

 

Fazit zum Dell XPS 16

Das XPS 16 ist kein ganz einfaches Notebook. Es hebt sich stark von der Masse ab, vor allem durch das Design und die Eingabegeräte. Das Dell XPS 16 ist ein wunderschönes Notebook und auch extrem wertig – das steht außer Frage.

Allerdings hat Dell hier teilweise nach dem Motto „Function follows Design“ gearbeitet. Ich spreche hier von der IO (nur USB-C), dem unsichtbaren Trackpad und der Tastatur, vor allem mit der Touch-Leiste. Es ist offensichtlich, dass es Dell wichtiger war, ein schönes Notebook zu bauen, als ein reines Arbeitstier – was nicht zwingend negativ gemeint ist.

Das XPS 16 ist ein schönes Notebook mit einem fantastischen Display, herausragenden Lautsprechern und nach Eingewöhnung auch guten Eingabegeräten (Tastatur und Trackpad). Auch die Leistung ist soweit gut. Auf Seiten der CPU macht der Intel Core Ultra 7 155H einen super Job, auch wenn das Notebook keine Rekorde aufstellt. Es bleibt den anderen High-End-Notebooks jedoch auf den Fersen.

Die NVIDIA-Grafikkarten sind durch das relativ niedrige Power-Limit natürlich etwas limitiert, aber gerade für Content Creation und leichtes Gaming ist das XPS 16 super. Dabei bleibt es auch recht ruhig.

Das OLED-Display sieht zwar sehr gut aus, kostet aber einiges an Akkulaufzeit im Vergleich zum Full-HD-Display (laut Dell wird die Laufzeit fast halbiert). Eine mittlere Option, etwa ein 2K-OLED- oder IPS-Panel, wäre nett gewesen.

Ein dicker Brocken ist auch der Preis. In einer vernünftigen Ausstattung kratzen wir schon an der 3.000 €-Marke. Das XPS 16 kann diesen Preis aber durchaus wert sein, wenn du ein außergewöhnliches Notebook suchst, das sich deutlich von der Masse an Windows-Geräten abhebt.