Die Firma Cherry ist ein Traditionsunternehmen im Bereich Peripherie mit Hauptsitz in der Oberpfalz. Hingegen (fast) aller Hersteller fertigt Cherry eine Vielzahl an Komponenten für die Eingabegeräte, wie z.B. die eigentlichen Cherry MX Schalter, in Deutschland. Wir haben uns ihr aktuelles Flaggschiff Cherry MX-Board 6.0 mit Cherry MX-Red näher angeschaut. Mit großzügigen Einsatz von Aluminium, durchdachter Handballenauflage sowie einer Signalverarbeitung in Echtzeit möchte der Hersteller sich von der Konkurrenz abheben. Ob es dem Unternehmen gelingt, klärt der Test.

Cherry MX-Board 6.0 – Premium Tastatur mit viel Aluminium im Test
Die Sennheiser HD 471 Kopfhörer im Test
Sennheiser sollte jedem etwas sagen der sich auch nur ein wenig im Audio Bereich auskennt.
Sennheiser ist eine deutsche Firma welche sich auf Kopfhörer und Mikrofone spezialisiert hat, dort sind diese allerdings meist eher in den gehobenen Preisklassen vertreten.
Aber natürlich muss auch der günstigere Preisbereich bedient werden, nicht jeder kauft schließlich 300€ Kopfhörer.
Hier hat Sennheiser unter anderem die 80€ teuren HD 471 im Sortiment, können diese im Test überzeugen?
Lieferumfang und Verpackung
Die HD 471 werden in einer großen und hochwertig bedruckten Box geliefert welche optisch an andere Sennheiser Modelle angepasst ist.
Im Inneren ist der Kopfhörer allerdings nicht ganz so hochwertig präsentiert wie es oftmals bei meist teureren Modellen der Fall ist.
Neben den Kopfhörern liefert Sennheiser zwei alternative Kabel, einen Adapter und eine Kunstledertasche mit.
Bei den alternativen Kabeln handelt es sich zum einen um ein normales etwas längeres Kopfhörerkabel zum anderen um eins mit Mikrofon und diversen Tasten.
Hier bietet Sennheiser den HD 471 in verschiedenen Versionen an, je nachdem ob Ihr Apple oder Android Smartphones nutzt.
Die Sennheiser HD 471
Die Sennheiser HD 471 sind recht leichte und luftige Kopfhörer trotz ihrer geschlossenen Bauweise.
Sennheiser setzt bei den HD 471 vollständig auf Plastik weshalb diese Kopfhörer nicht unbedingt besonders hochwertig anmuten.
Die einzige Ausnahme bilden hierbei die Ohrpolster welche aus Kunstleder gefertigt sind.
Eine der Besonderheiten der Kopfhörer ist sicherlich das abnehmbare Kabel. Hierfür befindet sich an den Kopfhörern eine Art kleinerer Kopfhöreranschluss, ich meine diesen Stecker schon einmal irgendwo gesehen zu haben, also handelt es sich hierbei vermutlich nicht um einen proprietären Stecker.
Die beiden Kabel sind leider aus meiner Sicht eher von mäßiger Qualität, gerade das Kabel mit der Fernbedienung wirkt sehr dünn.
Auch müsst Ihr darauf achtgeben, dass das Kabel immer feste in die Kopfhörer eingesteckt ist, da es ansonsten nur einen Mono Ton gibt.
Ausversehen herausrutschen kann das Kabel im Übrigen nicht.
Tragekomfort
Die Sennheiser HD 471 sind ausgesprochen bequeme Kopfhörer. Dies liegt vor allem daran, dass diese sehr leicht sind und zudem ist der Anpressdruck für mich genau richtig.
Man trägt die Kopfhörer also relativ leicht und luftig auf den Ohren. Zwar ist die Polsterung nicht die aller weicheste aber dafür relativ kühl. Auch wird hier nicht der gleiche Fehler wie ihn JBL bei den Everest Elite 700 gemacht begangen. Dort hatten diese das Kopfband nicht ausreichend gepolstert, das ist allerdings bei den HD 471 nicht der Fall.
Hier ist das Kopfband schön weich.
Die Ohrmuscheln sind zudem ausreichend groß, dass diese meine Ohren vollständig umschlossen werden.
Kurzum Tragekomfort ist sehr gut!
Klang
Kommen wir zum wichtigsten dem Klang. Hier tue ich mich etwas schwer, denn die HD 471 besitzen eine recht ungewöhnliche Klangsignatur.
Grundsätzlich scheinen die Kopfhörer relativ Mitten betont zu sein. Dementsprechend werden Stimmen und der Gesang recht gut dargestellt.
Allerdings schwächeln die Sennheiser es etwas im Höhen- und Bassbereich. Die Höhen gehen an sich in Ordnung jedoch fehlt mir hier ein wenig die Leichtigkeit und Luftigkeit.
Dies ist allerdings aus meiner Sicht zu verkraften. Das viel größere Problem ist der Bass. Hier wirken die HD 471 etwas hohl. Während der obere Bassbereich weiterhin recht gut ist, fehlt es im Abgang an Punch.
Heißt die Kopfhörer bauen erst im Bass Spannung auf, da sie ja recht warm klingen erwartet man also, dass diese gleich loslegen aber dann fehlt es an Power, hier müssten die HD 471 mal so richtig feste auf den Tisch hauen aber das machen sie nicht.
Dementsprechend sind diese das absolute Kontrastprogramm zu den meisten „Mode Kopfhörern“ welche durch starke Bässe und Höhen versuchen zu punkten aber dabei die Mitten vernachlässigen.
Ich könnte mir vorstellen das Sennheiser versucht hat die HD 471 auf „Räumlichkeit“ zu trimmen. Denn dies machen diese sehr gut. Ich habe in der 100€ Preisklasse wenig Kopfhörer gehört welche den Klang derart gut im Raum verteilen.
Trotzdem bleiben die HD 471 sehr spezielle Kopfhörer welche sicherlich nichts für jedermann sind. Bei viel Musik fehlt es den Kopfhörern etwas an Lebendigkeit.
Fazit zu den Sennheiser HD 471
Die Sennheiser HD 471 sind sehr spezielle Kopfhörer auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht.
Für viele Nutzer wird es den HD 471 etwas an Lebendigkeit und Spielfreude fehlen da diese recht Mitten betont sind.
Hier kommt es natürlich etwas auf den persönlichen Geschmack an. Für Pop oder Rock Musik gibt es aus meiner Sicht bessere Kopfhörer, wer allerdings eine etwas entspannendere Musik bevorzugt, könnte viel Freude an den Kopfhörern finden.
Dazu kommt zum einen die gute Räumlichkeit und der angenehme Tragekomfort.
Ob nun der Preis von rund 80€ gerechtfertigt ist, hängt davon ab ob die Klangcharakteristik Euch zusagt oder nicht. Auf jeden Fall klingen die HD 471 etwas ungewöhnlich.
Groß, Größer, das Xiaomi MI MAX im Test (6,44 Zoll, Snapdragon 652, ca. 280€)
Xiaomi ist fast schon „legendär“ wenn es darum geht günstige Smartphones zu bauen welche durch eine hervorragende Ausstattung punkten.
Nun hat Xiaomi einen ziemlichen Exoten auf den Markt gebracht. Ein Smartphone mit einem 6,44 Zoll Display sieht man auch nicht alle Tage.
Ist das Experiment von Xiaomi geglückt und ist das MI MAX ein wirklich empfehlenswerter Smartphone/Tablet Mix oder sollte man die Finger von diesem lassen?
Finden wir es im Test des Xiaomi MI MAX heraus!
Technische Daten
- Xiaomi MI MAX
- 6,44 Zoll, Full HD
- Qualcomm MSM8976 Snapdragon 652
- 16MP Kamera
- 3GB oder 4GB RAM
- 32GB, 64GB oder 128GB, erweiterbar
- 4850mAh Akku
- 32GB für 220,88€ /// 64GB für 221,83€ /// 128GB für 269,44€
Bestellung
Wie üblich ist auch das Xiaomi MI MAX nicht regulär auf dem deutschen Markt erhältlich. Jedoch bei den diversen „China“- Versendern bekommt man dieses problemlos. Ich würde Euch dabei raten es bei einem Händler zu bestellen welcher einen „Zoll Frei“ Versand anbietet.
Dies wären z.B. eFox oder Geabest. Ich persönlich würde zu Gearbest raten, dort habe ich auch das Xiaomi MI MAX bestellt. HIER habe ich Bestellt. Wenn Ihr dort den „Germany Express“ als Versand auswählt habt Ihr nichts mit dem Zoll zu tun.
Falls nun die Frage kommt wie funktioniert das und ist dies auch rechtens, ja ist es. Wenn Ihr dort via Germany Express bestellt werden die Aritkel erst nach England gesendet. Diese haben einen Sonderdeal mit China laufen, so dass dort keine Zölle gezahlt werden müssen. Von England werden die Artikel dann an Euch weiter gesendet. Da England noch in der EU ist, ist der Versand zollfrei.
Versionen und Lieferumfang
Das Xiaomi MI MAX ist in drei Versionen und drei Farben erhältlich. Hier eine kleine Übersichtstabelle:
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Ich persönlich würde zur mittleren Version raten. Diese besitzt 64GB Speicher 3GB RAM und den Snapdragon 652. Im Vergleich zur kleineren Version ist dies doppelt so viel Speicher und der stärkere Prozessor (650 vs. 652).
Die nochmals größere Version bietet „lediglich“ nochmals den doppelten Speicher und ein GB mehr RAM dafür einen deutlich Höheren Preis. Der SoC ist allerdings der gleiche.
Das wäre mir den Aufpreis nicht wert. Auch in diesem Test verwende ich die mittlere Version.
Die Verpackung und auch der Lieferumfang fällt, wie bei Xiaomi üblich, etwas unspektakulär aus. Das Smartphone wird in einer sehr einfachen Box geliefert. Der Lieferumfang fällt mit einem Quick Charge Ladegerät (mit US Stecker) und einem microUSB Kabel überschaubar aus.
Dass Xiaomi MI MAX
Wenig überraschend ist das Xiaomi MI MAX ein ziemlicher Brocken. Wobei das Smartphone an sich relativ schlank und mit 202g nicht übermäßig schwer ist.
Rein optisch und auch von der Materialwahl entspricht das MI MAX anderen Xiaomi Smartphones. Es wird also auch hier auf eine metallene Rückseite mit lediglich zwei kleinen Plastikstreifen auf der Ober- und Unterseite gesetzt.
Dabei besitzt das MI MAX auch einen Fingerabdruckscanner, welcher sogar halbwegs gut positioniert ist.
Die 16 Megapixel Kamera ist in der linken oberen Ecke angebracht gemeinsam mit dem Dual LED Blitz.
Wieder auf der Front angekommen, fällt auf, dass Xiaomi anscheinend nichts des 6,44 Zoll Displays mit Onscreen Tasten belegen wollte, daher besitzt das MI MAX kapazitive Tasten unterhalb des Displays, diese Tasten sind beleuchtet.
Der Lautsprecher und auch der microUSB Ladeport des MI MAX befindet sich auf dessen Unterseite, der Kopfhörer Anschluss hingegen auf der Oberseite.

Das MI MAX fühlt sich also weiterhin an wie ein Smartphone und nicht wie ein Tablet. Dabei ist die Haptik und Optik durchaus ansprechend.
Das Huawei P9 Lite im Test, das beste Smartphone der Mittelklasse!
Dass Huawei gute Mittelklasse- Smartphones bauen kann, ist an sich kein Geheimnis. Nun haben diese mit dem P9 Lite die leicht abgespeckte Version Ihres Flaggschiffs vorgestellt welches meine Neugier geweckt hat.
Wie stark ist dieses wirklich abgespeckt und verbirgt sich hinter dem P9 Lite vielleicht der König der 200-300€ Preisklasse?
Dies lässt sich nun durch einen Test herausfinden. Freundlicherweise hat mir Huawei ein P9 Lite ausgeliehen damit ich dies machen kann.
Ist das P9 Lite wirklich so gut wie es aussieht?
Technische Daten
- Huawei P9 Lite
- 5,2 Zoll Display mit Full HD Auflösung
- HiSilicon Kirin 650
- 3GB (2GB) RAM, 16GB Speicher, erweiterbar
- 13MP Kamera, 8MP Frontkamera
- 3000mAh Akku
- Link zum Hersteller
- bei Amazon /// bei Geizhals
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Huawei P9 Lite ist soweit solide. Neben dem Smartphone liegt ein microUSB Kabel, ein paar mäßig gut anmutende Ohrhörer und ein 2A Ladegerät bei.
Letzteres ist vorbildlich!
Das Huawei P9 Lite
Als ich es zum ersten Mal in die Hand nahm, hat mich das P9 Lite etwas fasziniert. Ich hatte wirklich Probleme das Material der Rückseite des Smartphones herauszufinden.
Ich vermute kaum jemand würde anhand der Optik darauf tippen, dass die Rückseite aus Plastik besteht. Huawei setzt hier auf eine „Fake“ Aluminium Optik mithilfe eines gebürsteten Plastiks.
Aber nicht nur die Optik täuscht wirklich gut über das verwendete Material auch die Haptik hat wirklich eine große Ähnlichkeit zu echtem Aluminium.
Einzig daran, dass die Rückseite nicht so kalt wirkt, lässt erahnen, dass es sich hierbei um Kunststoff handelt.
Der Rahmen des P9 Lite hingegen besteht wieder aus echtem Aluminium.
Dies verleiht dem Smartphone eine hervorragende Haptik! Diese wird auch durch die Seitentasten mit einem sehr guten Druckpunkt unterstrichen.
Ansonsten ähnelt das P9 Lite seinem großen Bruder dem P9 ziemlich stark. Auch beim P9 Lite gibt es einen Fingerabdruckscanner auf der Rückseite und den optisch abgetrennten Kamerabereich.
Dieser beherbergt beim P9 Lite allerdings nur eine 13 Megapixel Kamera und den LED Blitz.
Der Lautsprecher ist gemeinsam mit dem microUSB Port auf der Unterseite des Smartphones während der 3,5mm Kopfhörer Anschluss sich auf der Oberseite befindet.
Die Front wird durch das 5,2 Zoll große Display eingenommen.
Das neue Lenovo Moto G4 im Test (5,5Zoll, Full HD, Snapdragon 617, 250€)
Motorolas Moto G Serie hatte vor einigen Jahren den Markt der Einstiger Smartphones fast schon etwas revolutioniert. Kaum ein anderes Smartphone bot damals eine derart gute Ausstattung für einen vergleichsweise günstigen Preis.
Aber mittlerweile sieht die Welt anders aus. Motorola ist von Lenovo übernommen worden und immer mehr asiatische Smartphone Hersteller drängen aggressiv auf den Markt und bieten in der 200€ Preisklasse ziemlich attraktive Geräte an.
Kann da das neue Moto G4 mithalten? Finden wir es im Test heraus!
Technische Daten
- Lenovo/Motorola Moto G4
- 5,5 Zoll Full HD Display
- Qualcomm MSM8952 Snapdragon 617
- 2GB RAM, 16GB Speicher, erweiterbar
- 13MP Hauptkamera, 5MP Front Kamera
- LTE, Dual SIM
- 3000mAh Akku, Quick Charge 2.0
- Link zum Hersteller
- bei NotebooksBilliger /// bei Amazon /// bei Geizhals.de
Lieferumfang und Verpackung
Das Lenovo Moto G4 wird in einer recht einfachen Pappbox geliefert, welche aber durchaus hübsch gestaltet ist.
Im Inneren ist zuerst das 5,5 Zoll große Moto G4 zu finden. Unter diesem ist das Zubehör verstaut und hier wurde ich etwas enttäuscht.
Zum einen liefert Lenovo ein Ladegerät mit fest verbundenem microUSB Kabel, zum anderen hat dieses Ladegerät nur 550mA.
Das ist extrem wenig. Folgende Worte an Lenovo, Leute nutzen das mitgelieferte Ladegerät nicht nur zum Laden des Smartphones, sondern auch für Powerbanks, Bluetooth Lautsprecher, Bluetooth Kopfhörer usw. und da sind 550mAh einfach zu wenig!
Selbst um das Moto G4 zu laden ist das arg wenig. Das Smartphone besitzt einen 3000mAh Akku also würde eine Ladung rechnerisch rund 6 Stunden mit dem mitgelieferten Ladegerät dauern!
Später dazu aber mehr.
Das Lenovo Moto G4
Das Moto G4 hat weiterhin auch unter Lenovo das klassische Motorola Design. Das Smartphone besitzt also eine relativ rundliche Form mit einem auffälligen Silbernen Rahmen und dem eingedrückten „M“ auf der Rückseite.
Leider besteht das Smartphone vollständig aus Plastik, ein Rahmen aus Aluminium hätte der Haptik sicherlich gutgetan, ist in dieser Preisklasse aber kein „must have“.
Allgemein fühlt sich das Moto G4 solide in der Hand an, wenn auch nicht übermäßig hochwertig.
Die Tasten des Smartphones sind alle auf der rechten Seite gut erreichbar positioniert, allerdings könnte hier der Druckpunkt etwas knackiger sein.
Zum Einlegen der SIM Karten (das G4 unterstützt Dual SIM) und der Speicherkarte lässt sich die Rückseite entfernen.
Der Akku ist leider fest verklebt/verschraubt sollte sich aber nach x Jahren im Zweifelsfall relativ gut austauschen lassen.
Die 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite steht leicht hervor, stört aber im Alltag so gut wie gar nicht und ist auch optisch gut gelöst.
Allgemein gefällt mir das Moto G4 ziemlich gut mit einer kleinen Ausnahme! Auf der Front unterhalb des Displays ist ein kleines Loch für das Mikrofon, was etwas deplatziert wirkt.
Der Hercules WAE Rush Bluetooth Lautsprecher im Test (Wasserdicht und mit Radio)
Bluetooth Lautsprecher gibt es in unüberschaubaren Massen auf dem Markt. Ich habe auch schon einige dieser getestet primär aber eher günstigere Modelle.
Nun traue ich mich aber auch mal an ein etwas größeres Modell nämlich den Hercules WAE Rush.
Dieser ca. 130€ teure Bluetooth Lautsprecher soll durch eine gewisse Robustheit und Features, wie einem FM Radio, punkten.
Schafft dieser das auch? Finden wir es im Test des Hercules WAE Rush heraus
Der Hercules WAE Rush Bluetooth Lautsprecher im Test
Interessant wird es beim Hercules WAE Rush schon beim Auspacken. Hier hat sich der Hersteller mit einer durchsichtigen Plastikröhre etwas sehr Kreatives ausgedacht.
Der Lautsprecher selbst ist optisch durchaus auffällig gestaltet. Dies liegt grade an der türkisenen Einfärbung der Lautsprechergitter.
Der Hercules WAE Rush besitzt eine dreiflächige Form. Die drei Flächen sind jeweils von einem metallenen Lautsprecher Gitter bedeckt. Auf der als Unterseite angedachten Fläche befindet sich zudem ein „Stativ“ Anschluss.
Die Tasten sind auf der oberen Kante angebracht und mit Gummi überzogen. Hier besitzt der Lautsprecher ganze acht Steuerungs-Tasten.
Angefangen beim Einschalter, Play/Pause über Vor- und Zurücktaste bis zu einer FM Taste.
Auch eine getrennte Lauter / Leisertaste ist am WAE zu finden, diese sind also nicht mit vor und zurück doppelt belegt wie es ansonsten oftmals der Fall ist.
Die Anschlüsse des Hercules WAE Rush sind auf der linken Kante unter einem Drehverschluss versteckt. Hier ist zum einen der klassische microUSB Port zum Aufladen des Lautsprechers angebracht, wie aber auch ein AUX Eingang und ein USB Ausgang.
Der WAE Rush besitzt also eine Art „Powerbank“ Funktion. Diese ist aber wirklich eher als Notfalllösung gedacht, denn zum einen ist der Akku mit 1800mAh nicht übermäßig groß zum anderen ist der Ausgang mit 0,5A auch eher mäßig schnell.
Dieser Schraubverschluss dient natürlich dem Wasserschutz des WAE Rush. Der Hersteller gibt hier eine IP67- Zertifizierung an „Widersteht Tauchtiefe von einem Meter Wassersäule für 30 Minuten!“.
Der Verschluss oberhalb der USB Ports wirkt auf mich auch deutlich vertrauenswürdiger als die Gummi Klappen bei den meisten günstigeren wasserdichten Lautsprechern.
Das Samsung J3 2016 im Test, günstig und gut?!
Eigentlich sind meine Erfahrungen mit Einsteiger- Smartphones der großen Hersteller eher mäßig positiv, siehe das HTC Desire 530. Aber trotzdem hatte mich das Galaxy J3 Duos neugierig gemacht.
Kann dieses mich überzeugen oder sollte man in dieser Preisklasse eher zu kleinen Herstellern wie Wiko greifen?
Finden wir es heraus im Test des Samsung Galaxy J3 Duos!
Technische Daten
- Samsung Galaxy J3 Duos
- 5 Zoll, 1280x720p Display
- Spreadtrum SC9830
- 1,5GB RAM, 8GB Speicher, erweiterbar
- 8MP Kamera, 5MP Front-Kamera
- 2600mAh Akku, austauschbar
- Link zum Hersteller
- bei Amazon /// bei notebooksbilliger.de /// bei Geizhals.de
Das Samsung Galaxy J3 Duos
Das Samsung Galaxy J3 ist von Seiten der Haptik sicherlich nichts Besonderes. Das Smartphone besteht vollständig aus Plastik und auch die Rückseite strahlt kein Premium Gefühl aus.
Dies habe ich schon bei Wiko Geräten in dieser Preisklasse besser gesehen.
Allerdings knarzt die Rückseite auch nicht und die Spaltmaße sind soweit in Ordnung.
Positiv ist ebenfalls die Möglichkeit den Akku selbst auszutauschen, hierfür ist die Rückseite entfernbar.
Unter der Rückseite finden wir auch im Falle des Duos die beiden SIM Kartenslots und den Steckplatz für die microSD Speicherkarte.
Optisch entspricht das J3 dem üblichen Samsung Standard. Dementsprechend hat auch dieses Smartphone eine physische Home- Taste und zwei nicht beleuchtete kapazitive Tasten.
Die 8 Megatpixel Kamera auf der Rückseite steht leicht hervor, was allerdings im Alltag nicht stören sollte. Neben der zentral angebrachten Kamera befindet sich der LED Blitz wie auch der Lautsprecher.
Software
Samsung setzt beim Galaxy J3 2016 leider noch auf Android 5.1.1 und wie es sich für ein Einsteiger- Smartphone gehört(Ironie) ist es unwahrscheinlich, dass ein Update auf 6.0 noch kommen wird.
Das zugrundeliegende Android 5.1.1 wurde natürlich seitens Samsung ein wenig angepasst. Die Touchwiz kommt auch beim J3 2016 zum Einsatz ist allerdings besser als sein Ruf.
Zwar gibt es einige optische Veränderungen, aber gerade was „Zusatz Software“ angeht hält sich Samsung doch zurück. Lediglich Microsoft hat sich mit seinem Office Paket und „OneDrive“ auf das Smartphone gemogelt.
Von den 8GB Speicher, welche aus meiner Sicht etwas knapp bemessen sind, stehen dem Nutzer nach der Einrichtung noch 4,37GB zur freien Verfügung.
Sonstige Bonus Funktionen wie Gestensteuerungen usw. scheint es beim Samsung Galaxy J3 2016 nicht zu geben.
Allerdings bietet das J3 alle Funktionen die die meisten Nutzer im Alltag benötigen. Dabei läuft die Benutzeroberfläche auch erstaunlich gut und flüssig.
Für unerfahrene Nutzer gibt es zudem einen Einfachmodus welcher die Benutzeroberfläche wie der Name schon sagt stark vereinfacht.
Display
Das Galaxy J3 verfügt über ein 5 Zoll 720p AMOLED Display.
Dieses sieht auch ziemlich gut aus. Farben leuchten und Kontraste sind AMOLED typisch hervorragend.
Die maximale Helligkeit ist solide und kann auch in einem „Outdoor“ Modus 15 Minuten lang nochmals geboostet werden.
Es ist zwar etwas merkwürdig, dass man diesen Outdoor Modus nur 15 Minuten nutzen kann aber ich will mich nicht beklagen.
Die Ablesbarkeit ist im Freien ziemlich gut auch wenn das Display im Vergleich zum z.B. Samsung Galaxy S7 doch ein gutes Stück mehr spiegelt.
Leider scheint das J3 nicht über Gorilla Glas zu verfügen.
Sound und Akustik
Der Lautsprecher des Samsung Galaxy J3 Duos befindet sich auf der Rückseite neben der Kamera.
Dies ist natürlich keine optimale Position und man hört doch deutlich, dass der Lautsprecher von einem weg spielt.
Allerdings ist dieser dort unmöglich zu verdecken und selbst wenn das Smartphone flach auf dem Tisch liegt ist der Lautsprecher immer noch deutlich zu hören.
Rein klanglich ist dieser aber natürlich nichts Besonderes. Er ist halbwegs laut aber etwas dünn. Dennoch die wenigsten Smartphones bekleckern sich in der dieser Preisklasse mit Ruhm, wenn es um den Lautsprecher geht.
Der Kopfhörerausgang ist OK. In Kombination mit meinen Sennheiser IE80 klingt das J3 allerdings etwas „flach“.
Solange man keine Kopfhörer nutzt die teurer sind als das Smartphone sollte dies aber kaum stören.
Kamera
Samsung verbaut im J3 eine 8 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.2.
Dies klingt im ersten Moment wirklich sehr unspektakulär und ich habe zugegeben mit einer sehr bescheidenen Kameraleistung gerechnet. Hier wurde ich aber massiv überrascht.
Beginnen wir mit der Kamera App. Wer schon einmal ein Samsung Smartphone genutzt hat, wird die Kamera App sofort bekannt und vertraut vorkommen.
Funktional gibt es hier nichts zu beklagen, angefangen bei HDR bis hin zu einem einfachen Pro Modus ist alles vorhanden.
Die App/Kamera wirkt für ein 150€ Smartphone extrem flott. Bilder werden sofort gespeichert und allgemein hatte ich nicht das Gefühl ein „Einsteiger“- Smartphone zu nutzen.
Ein normales 8 Megapixel Foto im 4:3 Format besitzt durchschnittlich eine Größe von 3,5MB.
Kommen wir zu den Testbildern. Diese sind wie üblich im Automatikmodus gemacht auf der höchst möglichen Einstellung und in keiner Weise nachbearbeitet.
(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht)
Erstaunlicherweise gefallen mir die Bilder sehr gut! Die Schärfe ist hoch und die Farben passen.
Helligkeit und Kontraste sind ebenfalls korrekt abgestimmt.
Ich habe um ehrlich zu sein nichts an der Kamera zu bemängeln außer dem Fehlen eines Full HD Video Modus vielleicht.
Abgesehen davon ist selbst der Autofokus relativ zügig und treffsicher.
Natürlich gibt es Schwächen, gerade bei schwachem Licht aber dennoch bei einem 150€ Smartphone kann man nicht viel mehr erwarten als was Samsung hier liefert, gerade im Foto Modus.
Benchmarks des Spreadtrum SC9830i
Der im J3 verbaute Spreadtrum SC9830i ist sicherlich ein etwas exotischerer Chip welchen ich zuvor noch nie in einem Smartphone gesehen habe. Bei dem Spreadtrum SC9830i handelt es sich um einen Quad Core SoC welcher mit 1,5GHz taktet und eine Mali-400 MP2 GPU mitbringt.
Dies wird kombiniert mit 1,5GB RAM. Aber wie schlägt sich der Spreadtrum SC9830i in den üblichen theoretischen Benchmarks?
Die Benchmarks des SC9830i sind wenig spektakulär. Gerade Geekbench welches dem J3 gerade knapp über 800 Punkte bescheinigt, ist sogar eher traurig. Hier liefert ein Qualcomm Snapdragon 410 rund 50% bessere Werte.
Beim Antutu Benchmark hingegen schneidet das Samsung mit rund 26.000 Punkten wie ganz passabel ab. Dies weckt in mir die Vermutung, dass die CPU des Smartphones relativ schwach ist während die GPU (also die Grafikkarte) relativ stark ist.
Trotzdem ein Leistungswunder ist das Samsung Galaxy J3 2016 mit Sicherheit nicht, hier gibt es zu mindestens was die Benchmarks angeht durchschnittlich schnellere Smartphones in dieser Preisklasse.
Das Samsung Galaxy J3 2016 im Alltag
Letztendlich sind aber Benchmarks egal, was zählt ist wie sich das Smartphone in der „Wirklichen Welt“ anstellt.
Hier war ich sehr überrascht. Die Benutzeroberfläche läuft erstaunlich flüssig und problemlos, selbiges gilt auch für die meisten Standard Apps wie Whatsapp, Facebook usw.
Zwar merkt man, dass die Apps teilweise etwas langsamer laden als es bei Mittelklasse Smartphones der Fall wäre aber dies ist nichts Ungewöhnliches und auch bei den meisten Konkurrenz Modellen in dieser Preisklasse nicht viel anders.
Allgemein merkt man dem J3 seine mäßigen Benchmark Ergebnisse nicht oder nur kaum an.
Wie sieht es aber bei Spielen aus? Die üblichen 08/15 Spiele wie Angry Birds oder Cut the Rope laufen natürlich problemlos. Auch die meisten aufwendigeren Spiele wie Star Wars Heros laufen allerdings mit deutlich reduzierter Qualität und meist etwas ruckelig.
Aktuell sehr wichtig Pokemon GO läuft auf dem J3, allerdings funktioniert die „VR“ Funktion nur bedingt. Das Galaxy J3 hat kein Gyroscope daher weiß das Spiel nicht wie Ihr das Smartphone gerade ausgerichtet habt.
Auch ist das GPS bzw. dessen Genauigkeit eher mittelmäßig. Dies lässt sich natürlich auch auf andere Anwendungen wie Google Maps übertragen. Allerdings ist navigieren mit dem J3 durchaus möglich.
Akkulaufzeit
Der austauschbare 2600mAh Akku verhilft dem Samsung Galaxy J3 in Kombination mit dem recht energiesparsamen SoC zu einer sehr beachtlichen Akkulaufzeit.
Man kann im Alltag mit problemlos 6-8 Stunden aktiver Nutzung rechnen. Das heißt viele Nutzer werden mit dem J3 zwei Tage ohne laden auskommen.
Diese Einschätzung wird auch vom Akku- Test von Geekbench bestätigt, in welchem das Samsung über 8 Stunden schaffte.
Das Aufladen geht mit rund 1A maximaler Ladeleistung eher mittelmäßig flott. Von 0 auf 100% dauert ca. drei Stunden.
Sonstiges
kein 5GHz WLAN
Fazit zum Samsung Galaxy J3 2016
Ich bin selbst etwas überrascht wie gut das Samsung Galaxy J3 2016 tatsächlich ist.
Zwar ist die Haptik und auch die Prozessorleistung nichts Besonderes aber dennoch ist diese nicht unnutzbar schlecht, ganz im Gegenteil. Das J3 fühlt sich im Alltag ausreichend flüssig und flott an. Sofern man also nicht auf hohe Punktzahlen in theoretischen Tests Wert legt, wird man zufrieden sein.
Auch ist die Kamera durchaus brauchbar, ähnliches gilt auch für die gute Akkulaufzeit wie auch für das Display.
Unterm Strich hat das J3 2016 keine nennenswerte Schwachstelle trotz des günstigen Preises.
Und wo wir gerade beim Preis sind, mit unter 150€ ist das Samsung Galaxy J3 ziemlich preisgünstig gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Samsung Gerät handelt.
Zwar kann durchaus aus das Wiko Robby oder TP-LINK C5 mit dem Samsung mithalten, aber dennoch ist das J3 eine sehr gute Wahl gerade wenn man Samsung als Hersteller etwas mehr vertraut als den diversen kleinen Herstellern.
Positiv
- Gutes Display
- Kamera für Fotos durchaus gut
- Klasse Akkulaufzeit
- Akku austauschbar
- Leistung im Alltag ausreichend
Neutral
- Plastikgehäuse
Negativ
- Spreadtrum SC9830i ist nicht der flotteste SoC in dieser Preisklasse
Die Canbor Bluetooth Ohrhörer im Test, Klang-stark und gut ?!
Es wird nicht mehr lange dauern bis die Kopfhöreranschlüsse an vielen Oberklasse Smartphones verschwinden. Lenovo macht es mit dem Moto Z vor und Apple wird es mit dem Iphone 7 vermutlich nachmachen.
Erfreulicherweise gibt es mittlerweile auf dem Markt mehr als genug Bluetooth Ohrhörer, genau genommen so viele, dass man schnell die Übersicht verlieren kann.
In diesem Test soll es nun um die Canbor Bluetooth Ohrhörer gehen. Sind diese etwas Besonders oder nur weitere 08/15 Bluetooth Ohrhörer eines chinesischen Händlers?
Finden wir es im Test heraus!
Lieferumfang und Verpackung
Geliefert werden die Canbor Bluetooth Ohrhörer in einer interessanten schwarzen Box. In dieser befinden sich natürlich die Ohrhörer welche aber nochmals in einer Plastik Box verpackt sind.
Neben den Ohrhörern liefert Canbor passend verschiedene Ohrstöpsel und „Ohrhaken“ mit.
Zudem liegt natürlich auch das obligatorische microUSB Kabel mit in der Box.
Die Canbor Bluetooth Ohrhörer
Optisch sind die Canbor Bluetooth Ohrhörer recht vielversprechend. Diese sind zwar recht groß und bestehen größtenteils aus Hochglanz Plastik, allerdings ist die Rückseite mit einer hochwertig anmutenden gebürsteten Aluminiumplatte überzogen.
Die Ohrstöpsel selbst sind ergonomisch korrekt angewinkelt und mit einem „Gummihaken“ versehen, welcher für einen festeren Halt sorgen soll.
Die beiden Ohrhörer sind mit einem ausreichend langen Flachbandkabel miteinander verbunden. Ein Stück weit unterhalb des linken Ohrhörers befindet sich die Kabelfernbedienung. Diese besitzt drei Tasten, Lauter, Leiser und Play/Pause/Anrufe annehmen.
Natürlich verfügen auch die Canbor Bluetooth Ohrhörer über ein Mikrofon welches ebenfalls in der Kabelfernbedienung integriert ist.
Der Einschalter ist allerdings gemeinsam mit dem microUSB Ladeport am linken Ohrhörer befestigt.
Tragekomfort
Die Canbor Bluetooth Ohrhörer sind nicht die aller bequemsten Ohrhörer gerade wenn es um das Einsetzen geht.
Allerdings wenn diese einmal in den Ohren sind, haben sie nicht gedrückt oder großartig gestört.
Den Halt in meinen Ohren würde ich als gut bezeichnen, also sind die Canbor durchaus Sport geeignet.
Die Verbindungsqualität ist im Übrigen tadellos. Im Freien liegt die Reichweite bei ca. 5 Metern, klingt nicht viel ist aber vollkommen ausreichend.
Klang
Hier war ich sehr erstaunt von den Canbor Bluetooth Ohrhörern. Nach dem ersten genervt sein über qualitativ schlechte Sprachansagen, welche sich nicht abschalten lassen, die Erleichterung die Canbor klingen gut.
Die Ohrhörer besitzen einen angenehm leichten und weiten Klang ohne dabei den Bassbereich zu vernachlässigen.
Das heißt, die Höhen sind sauber und klar, zudem besitzen diese eine gute Räumlichkeit. Man hat also mit den Canbor ein wenig das Gefühl von weite und Offenheit im Klang.
Der Bass ist dabei ordentlich und besitzt einen schönen Punch ist allerdings weniger extrem als bei vielen anderen Modellen auf dem Markt.
Trozdem sind die Canbor ganz klar eher spaßig ausgerichtet.
Die Bluetooth Verbindung ist soweit sauber, es gibt zwar ein ganz leichtes Grundrauschen, ist aber nicht störend. Eine übermäßig starke Kompression des Klangs konnte ich nicht wahrnehmen.
Fazit zu den Canbor Bluetooth Ohrhörer
Die Canbor Bluetooth Ohrhörer sind gerade klanglich erstaunlich gut. Diese punkten dort durch einen spaßigen aber recht offenen und weiten Klang.
Auch die Haptik ist tadellos, allerdings beim Tragekomfort sehe ich noch etwas Luft nach oben.
Zwar passen diese recht gut in meine Ohren, allerdings benötigten sie beim Einsetzen etwas „Geduld“ bis diese perfekt sitzen.
Ansonsten habe ich abgesehen von den Sprachansagen nichts an den Canbor zu bemängeln.
Unterm Strich sind dies also ziemlich gute Blutooth Ohrhörer welche gerade klanglich zu den stärksten Modellen in der 30€ Preisklasse gehören sollten.
Ein Netzwerkdrucker für 50€ kann der was taugen? Der HP Officejet Pro 6230 im Test
Auch wenn das klassische Papier immer mehr von „Digitalen Medien“ verdrängt wird, ist ein Drucker in jedem Haushalt weiterhin ein must have. Zudem sind mittlerweile die Zeiten vorbei in dem ein Drucker die Welt kostete.
In diesem Test soll es um den HP Officejet Pro 6230 gehen einen 50€ Netzwerk Drucker. Kann dieser wirklich etwas taugen?
Lieferumfang und Verpackung
Der HP wird in einem für einen Drucker üblichen Karton geliefert in welchem wir auch den üblichen Lieferumfang finden.
Also das Stromkabel, ein paar Anleitungen, einen Satz Patronen und Treiber CDs.
Auf ein LAN Kabel oder USB Kabel verzichtet HP. Solltet Ihr so etwas nicht im Haus haben, bestellt die passenden Kabel direkt mit.
Der HP Officejet Pro 6230 im Test
Rein optisch ist der Officejet Pro, wie es sich bei dem Namen auch gehört, recht schlicht und professionell gehalten.
Der größte Teil des Druckers besteht aus einem grauen matten Plastik, lediglich das Bedienfeld besteht aus Hochglanz Kunststoff. Dieses Bedienfeld beheimatet den Einschalter, LEDs für den Füllstand der Patronen und diverse andere Tasten zum Steuern des Druckers (Drucken fortsetzen nach einem Papierstau, Drucken abbrechen usw.)
Zum Einsetzten der Patronen befindet sich auf der Oberseite des Druckers eine große Klappe, wenn diese geöffnet wird, fährt der Druckkopf automatisch in die „Wartungsposition“. Der Officejet Pro verfügt über vier Patronen, also schwarz, gelb, rot und blau. Diese lassen sich natürlich einzeln austauschen.
Der Papiereinzug bzw. die Papierkassette befindet sich in der Front unter dem Papierauswurf, welcher sich ausziehen lässt.
Angeschlossen wird der Drucker wahlweise via USB oder übers Netzwerk. Für letzteres besitzt der Officejet Pro 6230 einen LAN Port auf der Rückseite, alternativ ist auch eine Anbindung via WLAN möglich.
Erfreulich ist, dass der Drucker kein externes Netzteil besitzt, welches nur unter dem Tisch Platz wegnimmt.
Der Drucker selbst ist allerdings eher mäßig kompakt mit Abmessungen von 464 x 385 x 145,5 mm.
Einrichtung und Installation
Die Einrichtung und Installation des HP Officejet Pro 6230 ist kinderleicht, selbst über das Netzwerk.
Verbindet einfach den Drucker mit dem Strom und Eurem PC, fertig! Unter Windows 10 oder Windows 8.1 ist keine Treiber Installation notwendig dies macht Windows vollständig von alleine.
Ähnliches gilt auch solltet Ihr den Drucker über das Netzwerk verwenden wollen. Verbindet erneut diesen mit dem Strom und Eurem Router und startet Euren Computer.
Hier gibt es nun zwei Optionen was passieren kann: 1. Euer PC erkennt den Drucker im Netzwerk und lädt automatisch die „HP AiO Printer Remote“ Software herunter und installiert den Drucker oder 2. Ihr müsst in die Systemsteuerung und unter Drucker diesen suchen lassen, aber auch dann geht die Software Installation von alleine.
Ich hatte beide Optionen, an einem PC ging es völlig von alleine, beim anderen musste man die Installation von Hand anstoßen.
Dennoch viel einfacherer geht es kaum, gut gemacht HP!
Druckqualität
Hier muss ich ehrlich sein, es ist schwer die Druckqualität nach einer Woche zu beurteilen, warum? Die meisten Drucker drucken am Anfang extrem gut, so auch der HP Officejet Pro 6230.
Sowohl auf Normalpapier ist das Textbild 1a aber auch Fotos auf Fotopapier werden hervorragend.
Farben sind leuchtend und auch die Schärfe ist sehr gut. Zwar hat der HP „nur“ eine Auflösung von 1200x600dpi, aber das fällt praktisch nicht auf.
Ich hätte kein Problem meine Urlaubsbilder mit dem Officejet zu drucken.

Aber wie gesagt das ist anfangs der Fall auch bei meinem alten Epson war die Druckqualität am Anfang sehr gut und später furchtbar. Nach nun rund 300 Seiten konnte ich beim HP allerdings noch keinen Abfall in der Druckqualität bemerken.
Die Druckgeschwindigkeit von schwarz/ weiß Seiten ist gefühlt recht hoch, HP gibt diese mit 19 Seiten die Minute an. Wenn Ihr auf Fotopapier druckt, wird der Officejet Pro 6230 allerdings deutlich langsamer, mit deutlich meine ich maximal eine Seite pro Minute.
Patronen
Was mindestens genauso wichtig ist wie die der Drucker selbst, sind die Folgekosten.
Es gibt für den HP Officejet Pro 6230 zwei Sorten von Patronen. Zum einen die normalen Patronen zum anderen die XL Patronen.
Während die normalen Patronen rund 400 Seiten halten sollen, schaffen die XL 1000 Seiten.
Klingt gut aber was kosten die Patronen? Eine Normale Patrone kostet ca. 11-12€ eine XL Patrone rund 14-16€.
Hierbei muss man natürlich bedenken das man insgesamt 4 Patronen benötigt. Das heißt ein Satz XL Patronen kommt einem teurer als der Drucker selbst (ca. 60-70€).
Dies mag im ersten Moment teuer klingen aber aus meiner Sicht geht dies sogar. Man muss bedenken, dass man mit einem Satz Patronen ca. 800-1000 Seiten auskommen soll.
Allerdings gibt es auch deutlich günstigere Drucker was die Folgekosten angeht.
Fazit zum HP Officejet Pro 6230
Der HP Officejet Pro 6230 punktet primär durch seinen günstigen Anschaffungspreis und die dafür hervorragende Ausstattung.
Zwar sind die Folgekosten nicht die aller Niedrigsten aber gerade für Nutzer mit einem geringen bis mittleren Druckaufkommen sollte dies kein großes Hindernis sein.
Hier würde ich gerade für Apple iPad Nutzer eine Empfehlung aussprechen, dank des AirPrint Supports.
Wer also nur gelegentlich mal etwas ausdrucken muss, kann beim HP Officejet Pro 6230 sorgenlos zugreifen.
Für ein kleines Büro würde ich allerdings einen anderen Drucker wählen.
amzdeal mini Fotostudio im Test
Ein Fotozelt kann extrem praktisch sein, gerade dann, wenn man Produkte vor einem komplett weißen Hintergrund fotografieren möchte.
Dies ist allerdings weniger leicht es als klingt. Ein einfaches Fotozelt reicht hier nicht aus, denn auch bzw. gerade die Beleuchtung ist extrem wichtig.
Daran mangelt es auch bei meinen Bildern auf weißem Hintergrund immer etwas.
Daher fand ich das Konzept des „amzdeal Fotostudio“ sehr interessant. Dies bringt bereits eine LED Beleuchtung mit.
Ja, es gibt auf dem Markt diverse dieser Foto Sets welche oftmals zwei kleine Standlampen dabeihaben, welche Qualitativ einfach furchtbar sind.
Dies ist beim amzdeal Fotostudio etwas anders gelöst. Neugierig?
Das amzdeal Fotostudio im Test
Erst einmal ganz wichtig das amzdeal Fotostudio ist recht klein! Dies habe ich auch etwas unterschätzt. Es eignet sich mit 24x22x24cm primär zum Fotografieren von Schmuck, Uhren usw.
Vielleicht würden auch noch kleinere Dinge wie Smartphones passen, darüber hinaus wird es aber etwas schwierig.
Das Fotostudio besteht grundsätzlich aus flexiblen Plastik und lässt sich leicht ein bzw. ausklappen.
Als Hintergründe liefert amzdeal eine schwarze und eine weiße Matte mit. Diese werden einfach in das Studio eingelegt.
Die Besonderheit ist aber sicherlich die angesprochene Beleuchtung. Hierfür hat der Hersteller am oberen Rand des Studios einen LED Streifen angebracht.
Dieser wird via USB mit Strom versorgt. Hierfür liefert amzdeal KEIN Netzteil mit. Ihr müsst also ein USB Ladegerät von Eurem Smartphone nutzen oder auch eine Powerbank.
Das Licht dieses LED Streifens ist relativ neutral „Kalt Weiß“ was auch beim Fotografieren passt.
Aber wie sehen die Bilder am Ende aus? Beurteilt einfach selbst:
Ich würde sagen das ist ganz brauchbar, sicherlich nicht perfekt aber eine perfekte Ausleuchtung hinzubekommen ist wirklich nicht ganz einfach und für die meisten Privatpersonen kaum zu machen.
Fazit zum amzdeal Fotostudio Set
Grundsätzlich finde ich den Ansatz hier von amzdeal klasse! Gerade für Ebay- Verkäufer von kleineren Dingen, Schmuck usw. bietet sich das amzdeal Fotostudio an.
Es ist eine relativ kompakte und unkomplizierte Möglichkeit gute Aufnahmen hinzubekommen.
Ich persönlich würde mir noch eine etwas größere Version wünschen, aber das liegt natürlich daran, dass ich für diesen Blog auch des Öfteren größere Dinge fotografiere.










































































































