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2x 100 W INIU Ladegeräte im Test, Augen auf beim Kauf!

Mit dem AI-641 bietet INIU ein gutes USB-Ladegerät an, welches ich auch mit gutem Gewissen empfehlen konnte.

Allerdings hat INIU jetzt anscheinend begonnen, das AI-641 durch das „neue“ A11-E1 zu ersetzen.

Beide Ladegeräte besitzen 100 W und 3 Ports. Daher sehen diese auf den ersten Blick auch sehr ähnlich aus und es könnte schnell zu Verwechslungen kommen. Dabei hilft auch INIU nicht, welche beide Ladegeräte bei Amazon unter der gleichen Produktseite haben.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, ob es zwischen den beiden Ladegeräten einen Unterschied gibt und welches du besser kaufen solltest.

 

So kannst du die Ladegeräte unterscheiden

Auf den ersten Blick sind beide Ladegeräte sehr ähnlich, gerade auf Produktbildern. Allerdings gibt es einen Punkt, an dem du diese gut unterscheiden kannst:

  • AI-641 („alte Version“) – Stecker hochkant angebracht
  • A11-E1 („neue Version“) – Stecker quer angebracht
Links alt, rechts neu

 

Die INIU 100 W Ladegeräte im Test

In diesem Artikel konzentrieren wir uns etwas auf das neue A11-E1 100 W Ladegerät von INIU und wie dieses sich von der alten Version unterscheidet.

Beide Versionen setzen auf das typische „Steckernetzteil“-Design. Diese werden also direkt in die Steckdose gesteckt und sind somit auch prinzipiell recht portabel.

Was die Größe und das Gewicht angeht, sind beide Netzteile ähnlich, unterscheiden sich aber im Detail:

  • AI-641 („alte Version“) – 62,5 x 32 x 63 mm / 220 g
  • A11-E1 („neue Version“) – 67,7 x 32 x 57,5 mm / 208 g

Damit ist die neue Version einen Hauch kleiner und leichter als die alte Version des INIU 100 W Ladegerätes.

Dabei setzen beide Ladegeräte auf ein schwarzes Kunststoff-Gehäuse, welches qualitativ soweit ordentlich ist. Status-LEDs gibt es keine.

 

Anschlüsse

Beide 100 W INIU Ladegeräte verfügen über 2x 100 W USB-C-Ports und einen USB-A-Port.

  • USB-C: 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A

Die USB-C-Ports sind bei beiden Ladegeräten erst einmal identisch. Diese können jeweils 100 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard liefern und haben somit genug Leistung für Smartphones, Tablets und auch Notebooks.

Unterschiede gibt es beim USB-A-Port:

  • AI-641 („alte Version“) – 18 W nach Quick Charge 3.0
  • A11-E1 („neue Version“) – 18 W nach Quick Charge 3.0 und 22,5 W Super Charge

 

Unterschiedliche PPS-Stufen

Prinzipiell bieten beide Modelle Unterstützung für den PPS-Standard.

  • AI-641 („alte Version“) – 5 – 20 V / 5 A
  • A11-E1 („neue Version“) – 5 – 11 V / 5 A

Dies ist ein großer Unterschied! Prinzipiell ist die PPS-Stufe bei beiden Modellen für beispielsweise alle Samsung-Geräte ausreichend, um diese mit dem vollen Tempo zu laden.

Allerdings bietet die alte Version eine größere Spannungs-Range. Damit ist dieses Ladegerät vor allem für diverse chinesische Smartphones von Xiaomi usw. besser geeignet.

 

Belastungstest

Leider zeigt sich bei der neuen Version eine höhere Hitzeentwicklung als bei der alten Version. Dies resultiert darin, dass bei mir im Test das Ladegerät die volle Leistung nur ca. +- 1 Stunde bereitstellen konnte.

 

Effizienz

Wie steht es aber um die Effizienz? Gibt es hier Unterschiede?

Ja! Prinzipiell bieten beide Modelle eine ordentliche Effizienz. Aber die alte Version bot tendenziell eine etwas bessere Effizienz.

  • AI-641 („alte Version“) – 75,8 bis 93,1 %
  • A11-E1 („neue Version“) – 76,8 bis 91,1 %

Tendenziell bietet die alte Version, vor allem bei höheren Lasten, eine merklich bessere Effizienz. Dies erklärt auch das etwas bessere Abschneiden beim Belastungs-Test.

 

Fazit

Prinzipiell sind beide INIU 100 W Ladegeräte in Ordnung. Allerdings ist die neue „A11-E1“-Version ein kleines Downgrade. Wir haben eine kleinere PPS-Stufe, eine etwas niedrigere maximale Effizienz und damit verbunden unter konstanter Last mehr Temperaturprobleme.

Ich will damit nicht sagen, dass das INIU A11-E1 100 W ein schlechtes Ladegerät ist. Für +- 30 €, was dieses zum Zeitpunkt des Tests kostet, ist dieses gut und empfehlenswert.

Es ist aber schade, dass anscheinend INIU mit diesem die eigentlich bessere Version ersetzen will. Wenn möglich, versuche das AI-641 zu bekommen, das ist das bessere Ladegerät, aber prinzipiell ist auch das neue nicht schlecht.

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Blueair Blue Max 3350i Test: Starker & Smarter Luftreiniger für Allergiker & Großstädte

Gerade wenn du an einer viel befahrenen Straße wohnst oder vielleicht eine Pollenallergie hast, kann ein Luftreiniger wirklich ein Segen sein.

Es gibt hier im Handel diverse Modelle. Mit Blueair gibt es nun einen weiteren Hersteller auf dem deutschen Markt, welcher einige spannende Modelle anbietet, wie die Modelle der Blue Max Serie.

So verfügen diese über ein WLAN-Modul. Dieses erlaubt nicht nur die Steuerung und Programmierung der Luftreiniger, sondern diese können auch Staubpartikel in der Luft messen und dir in der App dazu Statistiken anzeigen.

Wollen wir uns einmal den Blueair Blue Max im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Blueair für das Zurverfügungstellen des Blue Max für diesen Test.

 

Der Blueair Blue Max im Test

Blueair bietet mehrere Modelle innerhalb der “Blue Max” Serie an. So gibt es hier vor allem 3 Größen, zwischen welchen du dich entscheiden kannst:

  • 3250i = bis zu 48 m²
  • 3350i = bis zu 86 m²
  • 3450i = bis zu 103 m²

Zwar ist der Aufbau aller drei Modelle identisch, aber je nach gewählter Version unterscheidet sich die Größe des Gerätes und des Filters.

Ich habe hier den Blueair Blue Max 3350i, also das mittelgroße Modell, im Test. Dieses setzt, wie auch die anderen Modelle, auf eine Zylinderform. Dabei wird Luft über den “Korpus” angesaugt und auf der Oberseite ausgestoßen.

Hierfür findet sich auf der Oberseite ein großer Ventilator, welcher die Luft durch einen Filter, der den kompletten Bauch des Blue Max umspannt, hindurchzieht.

Alle drei Modelle der Blue Max Serie nutzen hier das gleiche Prinzip, aber die Abmessungen unterscheiden sich:

  • 3250i = 481 x 269 x 269 mm
  • 3350i = 484 x 318 x 318 mm
  • 3450i = 534 x 318 x 318 mm

Der Filter, welcher den Bauch des Luftreinigers umspannt, ist mit einem Stoff bespannt, wodurch der Blue Max etwas wohnlicher aussieht. Dies ist auch gut so, denn aufgrund des 360-Grad-Designs macht es Sinn, den Luftreiniger möglichst zentral zu positionieren.

Zur Steuerung besitzt der Blueair Blue Max mehrere Touch-Tasten und eine LED-Anzeige auf der Oberseite. Ja, wir haben die Steuerung via Smartphone, aber diese musst du nicht nutzen.

 

Steuerung via App

Der Blueair Blue Max 3350i besitzt integriertes Bluetooth und WLAN für die Kommunikation mit der Blueair App.

Aber was bringt es, einen Luftreiniger mit dem WLAN und einer App zu verbinden?!

Natürlich kannst du diesen über die App steuern. Du kannst den Luftreiniger aus der Ferne ein- und ausschalten, in den Nachtmodus schicken usw.

Allerdings kannst du auch beispielsweise Zeitpläne erstellen. Du willst, dass der Blue Max jeden Tag von XX bis XX Uhr läuft? Dann kannst du dies über die App einstellen.

Du kannst den Blueair Blue Max auch mit Amazon Alexa verbinden, um diesen via Sprache zu steuern.

Solche Funktionen können durchaus ein Mehrwert sein.

 

Automatik-Modus und Feinstaub-Messung

Der Blueair Blue Max verfügt auch über einen Automatikmodus. Dieser nutzt Daten des integrierten Feinstaubmessgerätes, um den Luftreiniger zu steuern.

Integriertes Feinstaubmessgerät? Ja! Der Luftreiniger kann Partikel in der Luft mit der Größe PM2,5 messen und entsprechend die Leistung einstellen.

Was bedeutet PM2,5? Für mehr Infos schau am besten hier -> https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/luft/luftschadstoffe/staub/pm25

Kurzum, dies ist ein durchaus gesundheitsrelevanter Messwert.

Neben der automatischen Steuerung, basierend auf den Messwerten, kannst du diese bzw. eine Einschätzung dieser in der App von Blueair sehen, inklusive einer Historie.

 

Funktionsprinzip und Filter

Der Aufbau des Blueair Blue Max ist an sich sehr einfach und logisch. Wir haben auf der Oberseite einen großen Rotor, welcher Luft über den Filter ansaugt, der den kompletten Korpus des Luftreinigers umspannt, und dann die gefilterte Luft im Raum verteilt.

Der recht große Filter setzt auf die “HEPASilent”-Filtertechnologie, welche laut Hersteller die Luft zu mindestens 99,97 % filtert.

Bei dem Filter handelt es sich um eine Mischung aus einem „herkömmlichen“ Partikelfilter und einem Aktivkohlefilter.

Aufgrund der sehr großen Fläche des Filters wirbt der Hersteller auch mit einer vergleichsweise langen Filter-Lebenserwartung. Diese soll bei 6–9 Monaten bzw. 4380 Stunden liegen.

Der Preis für einen neuen Filter liegt bei 50–60 € (https://amzn.to/3PXtQVu, Werbelink), was ein gängiger Preis ist.

 

Leistung und Lautstärke

Der Blueair Blue Max 3350i besitzt 4 Leistungsstufen. Wir haben Stufe 1–3 sowie einen “Nachtmodus”.

Im Nachtmodus ist der Blue Max 3350i erwartungsgemäß am leisesten, hat aber auch am wenigsten Leistung.

Im Nachtmodus ist der Luftreiniger praktisch nicht hörbar. Selbst in einem komplett leisen Raum in der Nacht ist dieser höchstens minimal wahrnehmbar, wenn überhaupt. Zudem werden die Status-LEDs abgeschaltet bzw. stark gedimmt. Also ja, der Nachtmodus macht, was wir von diesem erwarten.

Auf Stufe 1 erhöht sich der Luftstrom merkbar. Entsprechend wird der Blueair Blue Max 3350i auch ein Stück lauter. Allerdings hier von „laut“ zu sprechen, ist sicherlich übertrieben. Das Notebook, auf dem ich gerade diesen Text schreibe, ist lauter als der Blue Max auf Stufe 1.

Ab Stufe 2 wird der Blueair Blue Max dann doch deutlich wahrnehmbar, aber die Leistung steigt erneut. So haben wir hier einen so starken Luftausstoß, dass in einem kleineren Raum eine merkliche Luftzirkulation spürbar ist.

Auf Stufe 3 nehmen Lautstärke und Luftstrom erneut zu. Dabei wird der Blue Max zwar durchaus recht laut, aber die Frequenz bleibt recht warm und angenehm. Am ehesten würde ich die Lautstärke mit der meines Airfryers vergleichen. Hier hat der Blueair Blue Max 3350i auch wirklich richtig Power!

 

Messwerte

Werfen wir auch mal einen kleinen Blick auf ein paar Messwerte zur Leistungsaufnahme, Lautstärke und dem Luftstrom.

Der Stromverbrauch schwankte bei mir im Test zwischen 3,7 W und 29,7 W im Betrieb und lag im Leerlauf bei ca. 0,7 W (mit WLAN-Verbindung).

Dabei schwankte der Luftstrom, den ich messen konnte, zwischen 3,61 km/h und 14,86 km/h auf maximaler Leistung, was für einen Luftreiniger schon ordentlich Leistung ist.

Dies ist einer der, vom Luftdurchsatz her, stärksten Luftreiniger, die ich bisher im Test hatte.

 

Fazit

Du suchst einen starken und smarten Luftreiniger? Dann ist der Blueair Blue Max 3350i eine klasse Wahl!

Wir haben hier zunächst einen sehr fähigen Luftreiniger mit einem guten Filtersystem. So soll der Filter mindestens 99,97 % aller Partikel aus der Luft filtern. Dabei besitzt der Filter vor allem auch eine sehr große Fläche, was seine Lebens-/Nutzungsdauer doch deutlich erhöht.

Blueair spricht hier von bis zu 4380 Stunden, was sehr beachtlich ist!

Beachtlich ist auch der Luftdurchsatz. So ist dies einer der leistungsfähigsten Luftreiniger, die ich bisher im Test hatte, zumindest wenn du ihn auf voller Leistung nutzt.

In der Regel wirst du den Blueair Blue Max 3350i eher in den niedrigeren Stufen nutzen, wo wir auch weiterhin einen guten Luftdurchsatz im Verhältnis zur Lautstärke und Leistungsaufnahme haben. Gerade in Stufe 1 haben wir schon einen guten Luftdurchsatz, aber der Luftreiniger bleibt kaum hörbar und benötigt lediglich +- 5 W.

Als Bonus bekommst du hier die “smarten” Features. Also eine Steuerung über die Smartphone-App sowie die Möglichkeit, Zeitpläne anzulegen und auch Informationen zur Luftreinheit. Gerade, dass du in der App eine Historie über die PM2,5-Verschmutzung angezeigt bekommst, ist ein dicker Pluspunkt.

Also, wenn du dir einen Luftreiniger zulegen willst, ist der Blueair Blue Max 3350i aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl!

Blueair Blue Max 3350i
Positiv
Hoher Luftdurchsatz, einer der stärksten im Test
Sehr gute Filterleistung (mind. 99,97 % aller Partikel)
Große Filterfläche für lange Lebensdauer (bis zu 4380 Stunden)
Integrierter PM2,5-Sensor mit Datenanzeige und Historie in der App
Automatikmodus basierend auf PM2,5-Messung
Smarte Steuerung via App (Bluetooth & WLAN)
Zeitpläne programmierbar
Sehr leiser Nachtmodus (praktisch nicht hörbar, LEDs gedimmt)
Negativ
Ersatzfilter kosten ca. 50-60 € (alle 6-9 Monate)
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MokerLink 10G062GS im Test: Günstiger 10-Gbit-Switch für dein Heimnetzwerk

Es ist noch nicht lange her, da waren Netzwerkgeschwindigkeiten von über 1 Gbit im heimischen Netzwerk noch super exotisch. Allerdings haben mittlerweile immer mehr Geräte 2,5 Gbit LAN oder sogar 10 Gbit!

Passend dazu sind auch schnelle Switche deutlich günstiger und sparsamer geworden. Gerade die Modelle mit 2,5 Gbit bekommst du mittlerweile für deutlich unter 100 € und diese brauchen kaum mehr Strom als ein normaler Gbit-LAN-Switch.

Gerade der Stromverbrauch war bei den früheren Modellen durchaus eine große Sache.

Aber wie steht es um die nächste Ausbaustufe, 10 Gbit LAN? Auch hier gibt es mittlerweile einige günstigere und somit auch für Heimnutzer interessante Modelle. Zu diesen zählt auch der MokerLink 10G062GS.

Beim MokerLink 10G062GS handelt es sich um einen 8-Port-10-Gbit-Switch, welchen du für unter 300 € bekommst. 6 der Ports sind dabei 10 Gbit RJ45-Ports und 2 SFP+-Ports, was eine sehr schöne Mischung ist.

Wollen wir uns den MokerLink 10G062GS einmal im Test ansehen. Wie gut funktioniert dieser? Wie hoch ist der Stromverbrauch und wie steht es um die Lautstärke?

 

Der MokerLink 10G062GS im Test

Rein optisch ist der MokerLink 10G062GS ein recht typischer „semi-professioneller“ Netzwerk-Switch.

So haben wir ein graues Gehäuse in einem schmalen, aber etwas breiteren Format. Dabei besteht dieses weitestgehend aus Metall.

MokerLink hält sich hierbei an die „1U“-Höhe, entsprechend ist der Switch auch mit den beiliegenden Rackohren in einem 19-Zoll-Rack nutzbar.

Die Stromversorgung läuft über ein integriertes Netzteil. Wir haben auf der Rückseite einen normalen C13-Anschluss und ein passendes (recht kurzes) Netzkabel liegt bei.

 

Die Anschlüsse des MokerLink 10G062GS

Das Wichtigste sind aber die Anschlüsse des MokerLink 10G062GS, welche alle auf der Front angebracht sind.

  • 6× RJ45 – 100/1000/2.500/5.000/10.000 Mbit
  • 2× SFP+ – 1000/2.500/10.000 Mbit

MokerLink bietet diesen Switch in verschiedenen Versionen an. So gibt es eine günstigere Version, welche beispielsweise nur über SFP+-Ports verfügt.

Die Version hier im Test setzt auf eine Mischung aus SFP+ und klassischen RJ45-Ports, was ich für ideal in einem semi-professionellen Umfeld erachte.

Die 6 RJ45-Ports unterstützen dabei alle gängigen Geschwindigkeiten bis zu 10 Gbit. Wichtig, diese unterstützen auch 2,5 Gbit und 5 Gbit, was nicht selbstverständlich ist! 2,5 Gbit und 5 Gbit (2.5GBASE-T und 5GBASE-T) sind neuere Standards als 10 Gbit, weshalb ältere 10-Gbit-Switche oder Modelle, die noch auf ältere Controller setzen, teils diese Standards nicht mitbringen.

Die SFP+-Ports lassen sich umschalten. So haben wir hier einen physischen Schalter, ob die Ports 2,5 Gbit und 10 Gbit oder 1 Gbit und 10 Gbit unterstützen sollen.

 

Unmanaged

Bei dem MokerLink 10G062GS handelt es sich um einen Unmanaged Switch. Heißt, dieser hat keine Benutzeroberfläche oder andere Konfigurationsoptionen.

Du verbindest diesen einfach mit dem Strom und er funktioniert wie von einem Switch gewohnt.

 

Aktiv gekühlt

Leider handelt es sich beim MokerLink 10G062GS um einen aktiv gekühlten Switch. So haben wir an der Seite von diesem einen 40-mm-Lüfter.

Dieser Lüfter ist auch permanent aktiv! Dabei ist dieser schon deutlich hörbar. Nein, wir haben hier nicht die Lautstärke eines professionellen „Rack-Servers“, aber dies ist auch auf keinen Fall ein „Desktop-Switch“.

Ich hätte mir eine etwas feinere Lüftersteuerung gewünscht! Gerade bei niedrigerer Auslastung erzeugt der MokerLink 10G062GS nicht so viel Hitze, dass solch ein vergleichsweise starker Lüfter vonnöten ist.

Ist der Lüfter ein Deal-Breaker? Hast du eine Server-Ecke oder Rack, das etwas versteckt ist? Dann nein.

 

Problemlos in der Praxis

Ich nutze den MokerLink 10G062GS in meinem Server-Rack in Kombination mit einigen 10 Gbit und 2,5 Gbit Geräten.

Hierzu zählt mein Desktop mit Marvell Aqtion 10 Gbit Chipsatz, einem NAS mit Intel X540-T2, ein Ugreen NAS mit 10 Gbit und 2,5/10 Gbit UniFi Equipment.

Ich hatte hier absolut 0 Kompatibilitätsprobleme! Auch zeigte sich der Switch mit längeren und schlechteren Netzwerkkabeln sehr unproblematisch.

In nun 4-6 Wochen, in denen ich den Switch habe, gab es keine Hänger oder andere Probleme im Betrieb.

 

Stromverbrauch

Sicherlich einer der wichtigsten Punkte heutzutage ist der Stromverbrauch. Alte 10-Gbit-Switche haben gerne 30 oder 40 W im Leerlauf gefressen.

Wie steht es hier um den MokerLink 10G062GS?

Im Leerlauf benötigt der Switch 11 W. Pro genutztem 1-Gbit/2,5-Gbit-Port benötigt der Switch ca. 1–1,5 W mehr und pro 10-Gbit-Verbindung ca. 2 W mehr.

Damit benötigt der Switch klar mehr Strom als die kleinen 2,5-Gbit-Modelle, aber dennoch ist der Stromverbrauch für ein Modell mit 8× 10-Gbit-Netzwerkanschlüssen alles andere als zu hoch.

 

Fazit

Funktioniert tadellos! So lässt sich der MokerLink 10G062GS zusammenfassen. Wir haben hier einen zuverlässigen und einfachen 10-Gbit-Netzwerk-Switch.

Dabei ist gerade die Kombination aus den alltagsfreundlichen RJ45-Ports und den beiden SFP+-Ports aus meiner Sicht absolut gelungen. Auch zeigte der Switch in meinem Einsatz keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches.

Auch beispielsweise 2,5 Gbit über längere und qualitativ mäßige Kabel war kein Problem. 10 Gbit zu meinem Desktop (Marvell Aqtion), UGREEN und Synology NAS funktionierte ebenso mit dem vollen Tempo ohne Zicken oder Hänger.

Der Stromverbrauch des MokerLink 10G062GS ist mit 11–20 W in der Praxis für einen 10-Gbit-Switch angenehm niedrig.

MokerLink 8 Port 10Gbps Ethernet Switch mit 2x10G SFP+ Slot, 6 Port...
  • 10G-Ethernet: 6 x 10Gbps-Ethernet-Ports, ermöglichen eine...
  • 160G Bandbreite: Schaltkapazität ist 160Gbps, 16K...
  • Netzwerk-Protokoll: Unterstützt IEEE 802.3ae (10G Ethernet...
  • Unverwalteter Netzwerk-Switch: Auto MDI/MDIX, Auto-Negotiation...
  • Weit verbreitet: Metallgehäuse, LED-Anzeigen, Lüfter in...

Das Einzige, was vielleicht etwas gegen diesen spricht, ist der doch etwas lautere und permanent aktive Lüfter.

Stört dich dieser nicht (oder tauschst du diesen), dann ist der MokerLink 10G062GS eine hervorragende Option, wenn du nach 8x 10-Gbit-LAN-Ports suchst.

Flache SSD Kühler im Test: Was bringt ein Kupfer- oder Graphene-Kühler SSD?

NVMe SSDs können extrem heiß werden und ohne Kühlkörper drosseln sich fast alle aktuellen Modelle unter Last. Was aber, wenn du in einer Situation bist, wo es nicht möglich ist, einen Kühlkörper zu benutzen? Beispielsweise in einem Notebook?

Hier ist in der Regel kein Platz für einen Kühlkörper. Einige Hersteller bieten allerdings extra flache NVMe SSD Kühler an. So bin ich beispielsweise bei AliExpress über Graphene-/Kupfer-Kühlkörper, wie auch diverse reine Kupfer-Kühlpads gestolpert. Wollen wir uns einmal ansehen, was diese kleinen „Mini“-SSD-Kühlkörper und -Pads bringen!

 

4x flache SSD Kühler im Vergleich

Für diesen Test habe ich mir 4 flache SSD-Kühlkörper bestellt. Dies bei AliExpress, aber vergleichbare Modelle gibt es auch bei Amazon, eBay und Co.

JEYI Graphen Kühlkörper 3.29 €
JEYI Kupfer Kühlkörper 1mm 2.89 €
Aluminium Kühlkörper 1.39 €
NVME SSD Kupfer Kühler (Notebook) 4.19 €

 

Wie du sehen kannst, sind die von mir gewählten Modelle via AliExpress aus China recht günstig erhältlich.

So habe ich hier zunächst einen 08/15 flachen Aluminium-Kühlkörper bestellt, wie auch zwei Modelle aus reinem Kupfer und ein besonders exotisches Modell, das auf eine Mischung aus Graphene und Kupfer setzt.

 

Abmessungen und Gewicht

Im Allgemeinen gilt bei Kühlkörpern, dass eine möglichst große Fläche und auch ein großes Gewicht vorteilhaft für die Kühlleistung sind. Allerdings haben wir gerade in Notebooks meist nicht viel Raum für einen dicken Kühlkörper.

Daher ist hier ein möglichst flaches Design von Vorteil. Allerdings beschränkt das natürlich die Möglichkeit, Wärme an die umgebende Luft abzuführen.

g mm
JEYI Graphen Kühlkörper 0.85 0.2
JEYI Kupfer Kühlkörper 1mm 14.68 1
Aluminium Kühlkörper 9.41 3.4
NVME SSD Kupfer Kühler (Notebook) 13.17 0.7

 

Mit einer Höhe von 3,4 mm ist der Aluminium-Kühlkörper der höchste im Vergleich. Alle anderen Modelle sind 1 mm oder flacher. Damit verbessern diese nur bedingt die Wärmeabfuhr, aber können als „Thermal Mass“ dienen, um kurze Leistungsspitzen abzufangen. Hier ist vor allem der JEYI Kupfer-Kühlkörper (1 mm) interessant, welcher mit 14,68 g klar das schwerste Modell im Vergleich ist.

 

Montage

Der Graphene-Kühler, welcher effektiv eher ein Aufkleber ist, wird einfach auf die SSD „geklebt“, wie ein Sticker. Die beiden anderen Kühlkörper von JEYI werden über Wärmeleitpads und kleine Gummiringe befestigt. Nicht elegant, aber tatsächlich recht sicher. Der „Notebook“-Kupfer-Kühlkörper wird ebenfalls mit einem Kühlpad befestigt und anschließend verschraubt.

 

Der Test: CrystalDiskMark

Als Test-SSD habe ich die Corsair MP600 PRO LPX gewählt. Bei dieser handelt es sich um eine SSD der Oberklasse, welche einseitig bestückt ist. Zunächst habe ich die SSD mit CrystalDiskMark belastet. Dies mit einer 64 GB Testdatei-Größe, um den Test etwas intensiver zu gestalten. Diesen Test habe ich mit allen Kühlern und einmal komplett ohne Kühler durchlaufen lassen.

Das Erste, was wir feststellen können, ist, dass jeder Kühler besser ist als gar kein Kühler. Ansonsten haben wir eine Rangliste nach dem Motto „Mehr Oberfläche = besser“.

  1. Aluminium-Kühlkörper
  2. NVMe SSD Kupfer-Kühler (Notebook)
  3. JEYI Kupfer-Kühlkörper 1mm
  4. JEYI Graphen-Kühlkörper
  5. Kein Kühler

So bot der 08/15 Aluminium-Kühlkörper die besten Temperaturen, welche fast 20 Grad in der Spitze unter den Resultaten ohne Kühlkörper lagen. Auf Platz 2 landet der Kupfer-Kühlkörper, welcher speziell für Notebooks beworben wird, auf Platz 3 das Kupfer-Pad und auf Platz 4 der JEYI Graphen-Kühlkörper. Letzterer verbesserte die Temperaturen höchstens minimal verglichen mit den Messungen ohne Kühlkörper. Lediglich ganz am Anfang ist zu sehen, dass sich die SSD mit dem JEYI Graphen-Kühlkörper minimal länger brauchte, um sich aufzuheizen. Dennoch, wenn du dich entscheiden musst: Kein Kühlkörper oder der JEYI Graphen-Kühlkörper (bzw. es ist ja eher ein Aufkleber), dann ist selbst der Aufkleber besser als nichts.

 

Test 2: Konstante Last

In Test 2 habe ich die SSD konstant mit der maximal möglichen Geschwindigkeit mit Daten gefüllt, bis diese komplett voll war. Dabei habe ich die durchschnittliche Datenrate mitgeschrieben, wie auch die Temperaturen.

Okay, die Temperaturen bei diesem Test sehen etwas abenteuerlich aus. Dies liegt daran, dass die SSD sich teils drosselt, um nicht zu überhitzen. Viel interessanter ist die durchschnittliche Datenrate.

Und hier können wir extreme Unterschiede sehen. Vor allem, was die größere Kühloberfläche des Aluminium-Kühlkörpers bewirkt. Hier erreichte die Corsair MP600 PRO LPX die mit Abstand höchste Geschwindigkeit. Die beiden Kupfer-Modelle schneiden +- identisch ab und selbst mit dem JEYI Graphen-Kühlpad sehen wir eine etwas höhere konstante Datenrate als komplett ohne Kühler. Erneut, dies ist ein Dauerlast-Test, welcher so in der Praxis wohl kaum vorkommen wird.

 

Fazit

NVMe SSDs sind eine heiße Sache und benötigen unter Last Kühlung. Dabei ist jede der hier getesteten Kühllösungen besser als nichts!

Allerdings gibt es praktische Unterschiede. Generell gilt: Je mehr Fläche ein Kühler hat, desto besser. Allerdings hatten selbst das flache Graphen-Pad und die Kupfer-„Blöcke“ schon eine positive Auswirkung. Überraschend war vor allem, wie gut der einfache Aluminium-Kühler funktionierte. So konnte dieser die Temperatur im Test um bis zu 20 Grad bei der Corsair MP600 PRO LPX senken.

(zu Aliexpress)

INIU P41L-E1 Powerbank Test: Kompakt, 20W & integriertes Kabel

INIU bietet derzeit ein sehr unübersichtliches Line-up von 10.000 mAh Powerbanks an, von welchen wir uns auch schon einige im Test angesehen haben ( https://techtest.org/welche-ist-die-beste-iniu-10-000-mah-powerbank/).

Aber ein interessantes Modell hatten wir uns hier nicht angesehen, und zwar die INIU P41L-E1.

Bei der INIU P41L-E1 handelt es sich auch um eine 10.000 mAh Powerbank mit 20 W Ausgangsleistung. Allerdings verfügt diese über ein integriertes Ladekabel, was gerade bei einer super portablen Powerbank sehr praktisch sein kann.

Wollen wir uns die INIU P41L-E1 einmal in einem vollständigen Test näher ansehen!

 

Die INIU P41L-E1 im Test

Mit 111 x 71 x 17 mm und einem Gewicht von 190 g ist die INIU P41L-E1 eine angenehm kompakte 10.000 mAh Powerbank. Diese stellt zwar keine Rekorde für das kompakteste Modell auf, aber sie hat eine hosentaschenfreundliche Form und Größe.

Allerdings hebt sich das Design der P41L-E1 etwas von anderen INIU Powerbanks ab. So wirkt die Powerbank etwas „günstiger“ gestaltet.

So besitzt diese ein einfaches Kunststoffgehäuse. Die optisch einzige Besonderheit ist die Status-Anzeige am oberen Rand in „Pfotenform“. Diese leuchtet im Betrieb und zeigt dir in 4 Stufen an, wie voll oder leer die Powerbank ist.

Im Gegensatz zu den anderen INIU 10.000 mAh Powerbanks verfügt die P41L-E1 über ein fest integriertes USB-C-Ladekabel. Dieses ist an der Seite angebracht und dient als eine Art Trageschlaufe, wenn es nicht genutzt wird.

Zwar ist ein fest integriertes Ladekabel immer auch ein Schwachpunkt (Kabel können brechen), aber ich finde dies im Alltag eine sehr praktische Sache.

 

Anschlüsse der P41L-E1

Die P41L-E1 besitzt zusätzlich zu dem fest integrierten USB-C-Kabel an der Seite noch einen weiteren USB-C- und USB-A-Port, was für eine große Flexibilität sorgt.

  • USB-C – 20 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A
  • USB-A – 18 W Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Sowohl der USB-C-Port als auch das USB-C-Kabel bieten eine Leistung von bis zu 20 W nach dem USB Power Delivery Standard. USB Power Delivery ist der Ladestandard, welcher von praktisch allen großen Herstellern genutzt wird, inklusive Apple und Samsung.

Mit 20 W hat die Powerbank natürlich keine besonders hohe Leistung. Ich würde sagen, 20 W ist eine gute Standardleistung, welche ausreichend ist, Smartphones flott zu laden. Allerdings ist sie für größere Geräte nicht geeignet.

Hinzu kommt der USB-A-Port, welcher als eine Art „Fallback“ gedacht ist.

Wichtig: Nutzt du mehrere Ports auf einmal, werden diese extrem gedrosselt. Effektiv solltest du also nur einen Port der Powerbank auf einmal nutzen.

Geladen wird die INIU P41L-E1 wahlweise über den USB-C-Port oder das USB-C-Kabel.

 

Ohne PPS

Erstaunlicherweise unterstützt die INIU P41L-E1 kein PPS. Dies hat mich wirklich sehr überrascht und auch etwas enttäuscht.

Allerdings ist PPS bei einer 20 W Powerbank nicht ganz so essentiell, da hier der Unterschied selbst bei Samsung Smartphones zwischen 20 W mit PPS und 20 W ohne PPS nicht ganz so gewaltig ist.

Dennoch ist dies klar ein Schönheitsfehler.

 

Wie hoch ist die Kapazität der INIU P41L-E1?

INIU wirbt bei der P41L-E1 mit einer Kapazität von 10.000 mAh. Folgendes konnte ich bei dieser messen:

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 36.362 7315 9828 98%
9V/1A 35.944 4000 9715 97%
9V/2A 33.906 3809 9164 92%

 

Dies sieht doch sehr gut aus! So erreichte die Powerbank im besten Fall satte 9828 mAh bzw. 36,362 Wh. Dies entspricht 98 % der Herstellerangabe.

Selbst im Worst Case konnte ich 9164 mAh messen, was 92 % der Herstellerangabe entspricht.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100 % effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. 80–90 % sind gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90 % sind sehr selten und unter 80 % ungewöhnlich. Bedenke auch, dass dein Smartphone nicht zu 100 % effizient lädt! Hat dieses einen 4000 mAh Akku, werden ca. 4800 mAh für eine 100 % Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Ladedauer der INIU P41L-E1

Die INIU P41L-E1 kann laut Hersteller mit bis zu 20 W geladen werden.

Dies kann ich auch +/- bestätigen. So brauchte die Powerbank im Test für eine Ladung von 0 % auf 100 % rund 2:48 h.

Dies ist nicht rasend schnell, aber für eine Powerbank dieser Klasse durchaus als „flott“ zu bezeichnen.

 

Fazit

Die INIU P41L-E1 ist eine gute und empfehlenswerte Powerbank in der 10.000 mAh Klasse. Wir haben hier natürlich keine „besondere“ Technik.

So verfügt die Powerbank über eine maximale Leistung von 20 W. Das ist nichts Außergewöhnliches, aber ausreichend, um moderne Smartphones flott zu laden.

Auch ist die Powerbank in unter 3 Stunden von 0 % auf 100 % gebracht, was soweit okay ist.

Erfreulicherweise war die effektiv nutzbare Kapazität der Powerbank im Test sehr hoch für ein 10.000 mAh Modell und das integrierte Kabel ist praktisch.

INIU 45W Power Bank, Mini-Größe 10000mAh PowerBank mit Integriertem...

  • Hohe, effektiv nutzbare Kapazität
  • Integriertes USB-C-Ladekabel
  • Kompakte und hosentaschenfreundliche Form
  • Akzeptable Ladezeit der Powerbank selbst (ca. 2:48 Stunden)
  • USB Power Delivery Standard (breite Kompatibilität mit vielen Geräten)
  • 20 W Leistung ausreichend, aber nicht fantastisch 
  • Kein PPS

Dies kombiniert mit einem günstigen Preis lässt mich die INIU P41L-E1 mit gutem Gewissen empfehlen, wenn du eine portable Standard-Powerbank suchst. Lediglich das Fehlen von PPS ist ein Schönheitsfehler, welcher bei einer 20 W Powerbank aber nicht ganz so tragisch ist.

Was können UGREEN NAS Systeme 2025? Ein Blick auf UGOS Pro und dessen Updates

UGREEN hat den Markt für NAS-Systeme mächtig aufgemischt! So hat UGREEN nicht nur aus Sicht der Hardware einige herausragende NAS-Systeme auf den Markt gebracht, die Synology und auch QNAP teils deutlich überbieten, auch bei der Software hat UGREEN keinen schlechten Job gemacht.

Allerdings muss klar gesagt werden, dass Synology und QNAP bei der Software noch die Nase vorne haben.

Aber ist der Unterschied noch so groß? Nein! UGREEN hat mit seinem UGOS Pro (UGREEN OS Pro) mächtig aufgeholt und nun auch einige neue Funktionen nachgeliefert.
Daher möchte ich mir mit dir UGREENs Software-Stand Anfang 2025 einmal näher ansehen und schauen, was diese so kann und was im Vergleich zu Synology und QNAP vielleicht noch fehlt.

 

Ein Betriebssystem im Webbrowser

Erwartest du bei den UGREEN NAS-Systemen eine WebUI, wie du diese vielleicht von einem Router kennst, dann wirst du sicherlich etwas überrascht. Wie auch Synology oder QNAP nutzt UGREEN eine Art Betriebssystem/Remote Desktop im Webbrowser.

So landest du nach dem Einloggen auf einem Desktop mit Fenstermanager. So kannst du hier sogar Multitasking betreiben, mehrere Programme und Fenster öffnen, Daten von A nach B schieben usw.
Dabei hat jedes Programm/Modul seine eigene Kachel/App.
Die drei Kernanwendungen sind:

  • Dateimanager
  • Systemsteuerung
  • Speichermanager

Speichermanager

Der Speichermanager macht genau das, wonach es klingt. Öffnest du diesen, hast du zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Laufwerke, deren Temperatur und generellen Zustand.
So kannst du auf einen Blick sehen, ob mit dem NAS alles „in Ordnung“ ist.

Unter Speicherverwaltung kannst du dann mehrere HDDs/SSDs zu Pools zusammenfassen. Pools sind ein Zusammenschluss mehrerer Laufwerke in einem RAID-Verbund. Ob du ein RAID 1, RAID 0, RAID 5 usw. möchtest, kannst du bei der Erstellung wählen.
UGREEN nutzt dabei wahlweise ext4 oder btrfs als Dateisystem.

Um einen Pool aber nutzen zu können, musst du auf diesem ein Volumen erstellen.
All dies funktioniert wirklich einfach und problemlos, allerdings gibt es beim ersten Start des NAS keine Anleitung, die dich durch diesen Prozess leitet. Für einen computer-versierten Nutzer sicherlich kein Problem, aber für einen kompletten Neuling wäre etwas mehr Führung nett gewesen.

Allerdings kannst du dich hier auch einfach „durchklicken“, wirklich etwas falsch kannst du hier nicht machen.

Kleiner Kritikpunkt: Das Mixen von Festplatten/SSDs mit unterschiedlicher Kapazität ist bei UGREEN noch recht „ineffizient“, verglichen mit Synology. Kombinierst du z. B. 12 TB und 8 TB HDDs, würden alle HDDs wie 8 TB-Modelle (also die kleinste gemeinsame Größe) behandelt. Dies ist soweit normal in einem RAID, aber es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen, wie z. B. bei Synology mit ihrem SHR.
Neben diesen wichtigen Basisfunktionen kannst du hier auch einen SSD-Cache anlegen und den Gesundheitszustand der Laufwerke auslesen (SMART-Daten).

 

Systemsteuerung

Die Systemsteuerung ist eine recht universelle Anlaufstelle für alle möglichen Einstellungen. Du kannst hier Benutzer anlegen, deren Rechte verwalten, den Netzwerkstatus sehen, Dienste ein/ausschalten, Updates einspielen, IP-Adressen ändern usw.

Erneut alles in einer recht gut gestalteten und klaren Benutzeroberfläche.

 

Dateimanager

Der Dateimanager hat bei UGREEN NAS-Systemen zwei Funktionen. Zum einen kannst du hier durch deine Dateien browsen, Dateien hochladen, Dateien runterladen, hin und her kopieren usw. Du kannst auch Netzwerklaufwerke anderer Server einbinden.
Zum anderen erstellst du im Dateimanager aber auch neue freigegebene Ordner. Du kannst hier frei einen Namen wählen und Zugriffsrechte festlegen.

 

Welche Datei-Dienste unterstützt das UGREEN NAS?

Stand Anfang 2025 unterstützt das UGOS Pro folgende Dateidienste/Dienste:

  • SMB (Windows File Share)
  • FTP (FTPS)
  • NFS
  • Rsync
  • WebDAV
  • Bonjour
  • wsdd2
  • UPnP
  • Telnet
  • SSH

Damit unterstützt das NAS alle wichtigen Dienste.

 

Mit App Store

Neben diesen drei Kernanwendungen und ein paar Systemprogrammen wie dem Task-Manager, der Support-Anwendung usw., ist der App Store wichtig.

So soll der App Store eine Erweiterung deines UGREEN über die Basis-Funktionen eines NAS erlauben.

 

Mobile App, eine App für alles

UGREEN geht bei seiner mobilen App einen etwas anderen Weg als Synology oder QNAP. So gibt es bei UGREEN nicht viele verschiedene Apps, sondern eine Universal-App, die alle Aufgaben erfüllt.

Was sind das für Aufgaben? Du kannst über die UGREEN NAS-App dein NAS vollständig steuern, Fotos von deinem Smartphone automatisch sichern, Daten übertragen, Daten auf dem NAS öffnen, Apps (wie die Foto-App) nutzen usw.

Dabei macht die UGREEN NAS-App einen sehr guten und runden Eindruck. Da wir hier allerdings nicht eine separate App für die Steuerung des NAS, das Sichern von Fotos, die Datenübertragung usw. haben, ist die UGREEN NAS-App aber natürlich etwas mehr verschachtelt als beispielsweise die X-Apps von Synology.

Im Gegenzug musst du dir für den vollständigen Funktionsumfang nicht x Apps installieren wie bei Synology oder QNAP.

 

Steuerung und Einrichtung komplett über App möglich

Bei Synology und auch QNAP sind die Smartphone-Apps teils eher ein Zusatz-Produkt, eine Erweiterung der Möglichkeiten deines NAS.
Bei UGREEN und seinem UGOS Pro-Betriebssystem ist die Smartphone-App „mehr“. So kannst du ein UGREEN NAS im Kern komplett ohne einen PC im Haushalt steuern und nutzen.

Die UGREEN NAS-App ist vollständig in der Lage, das NAS zu steuern und zu verwalten. Es ist ganz klar, dass UGREEN bei seinem UGOS Pro-Betriebssystem die „Generation“ Smartphone komplett im Blick hatte, während beispielsweise die Betriebssysteme von Synology und QNAP noch aus einer Zeit stammen, bevor Smartphones allgegenwärtig waren. Entsprechend wurde bei diesen die Smartphone-Steuerung nachgerüstet.
Allerdings hat UGREEN umgekehrt die Desktop-UI seiner NAS-Systeme nicht künstlich beschnitten. Auch diese ist qualitativ sehr gut.

 

UGREEN Fotos

Die Foto-App soll im Kern eine Alternative zu Diensten wie Google Foto darstellen. Bilder, die du hier hochlädst, landen in deinem persönlichen Ordner auf dem NAS und werden in der App in einer Art Timeline angezeigt.

Dabei ist auch das Einrichten eines automatischen Uploads von Smartphone-Bildern über die UGREEN-App möglich.

Zudem kannst du Bilder in Alben sortieren, teilen (auch mit Passwort), auf einer Karte ansehen usw.

UGREEN legt auch viel Wert auf die KI-Funktionen der Foto-Anwendung. So bietet die Foto-App folgende AI/KI-Features:

  • Personenerkennung
  • Texterkennung
  • Erkennung ähnlicher/doppelter Fotos
  • Szenen- und Objekterkennung
  • Haustier-Erkennung
  • Automatische Erkennung von potenziell sensiblen Inhalten
  • Generelle Bilderkennung mit Suche
Das NAS hat Automatisch Border Collies auf meinen Bildern erkannt

Zudem bietet UGREEN auch die einmalige Möglichkeit, das KI-Modell um eigene „Objekte“ zu erweitern und auf diese zu trainieren.

Wie gut ist diese KI Erkennung? Sagen wir es so, es ist noch Luft nach oben, aber UGREEN ist hier auf oder über dem Level von QNAP oder Synology.

 

Synchronisieren & Sichern, Windows- und Datei-Backups

UGREEN erlaubt es auch, Daten von Windows oder Macs mit dem NAS zu synchronisieren. Hierfür musst du die UGREEN-Anwendung auf den jeweiligen Computern installiert haben.
Dort hast du die Wahl: Willst du einzelne Ordner mit dem NAS synchronisieren oder möchtest du eher ein „klassisches“ Backup machen?

 

Synchronisieren

Beim Synchronisieren musst du zwei Ordner auswählen, einen Ordner auf dem NAS und einen Ordner auf deinem PC. Diese Ordner werden dann wahlweise in eine Richtung oder in beide Richtungen miteinander synchronisiert.

So kannst du einen lokalen Ordner auf deinem Computer haben, der aber auch so 1 zu 1 auf deinem NAS vorhanden ist, für beispielsweise den Zugriff mit einem Smartphone.

 

Sichern (Windows-Datensicherung zu UGREEN NAS)

Alternativ zum Synchronisieren kannst du auch einen PC „komplett“ auf das NAS sichern. Hierbei hast du die Wahl zwischen einem Incremental Backup und einem Voll-Backup.
Bei Incremental Backups werden nur Datenveränderungen kopiert, beim Voll-Backup immer alles. Incremental Backups können manuell erstellt werden oder „konstant“ laufen.
„Konstant“ bedeutet, dass sofort nach einer Datenänderung diese Änderung auf das UGREEN NAS übertragen wird.

Also UGREEN bringt bei seinen NAS-Systemen auch eine einfache Windows-Backup-Lösung mit.

 

Syncspace Pro

Die UGREEN Windows-Anwendung scheint für die Backup-/Synchronisations-Lösung eine gesonderte „versteckte“ Anwendung zu nutzen, mit dem Namen Syncspace Pro. Diese läuft unsichtbar im Hintergrund und übernimmt die Synchronisation.

 

Backups für das UGREEN NAS

Selbst wenn du ein RAID bei deinem NAS nutzt, ist es dringend zu empfehlen, die Daten nochmal auf ein gesondertes NAS, die Cloud oder einen anderen Ort zu sichern.
Stand Anfang 2025 ist hier leider noch etwas Luft nach oben!

So erlaubt UGOS Pro derzeit nur das Backup auf andere Rsync-Server bzw. NAS-Systeme, die Rsync erlauben. Automatische Backups auf eine externe Festplatte oder in die Cloud sind leider noch nicht möglich.

Dies ist etwas, was auf meiner Wunschliste ganz weit oben steht.
Schade, denn prinzipiell macht die Backup- und Sync-App von UGOS Pro einen sehr guten Eindruck.

 

Docker und Virtualisierung

In der ersten Version, die ich von der UGREEN-Software hatte, gab es noch keine Optionen für die Virtualisierung. Dies hat sich nun geändert!

So bringt UGOS Pro Anfang 2025 die Option für Docker-Container sowie die vollständige Virtualisierung von Betriebssystemen mit.
Für beides gibt es eine entsprechende App, die dir hilft, entsprechende Container benutzerfreundlich anzulegen.

Virtuelle Maschinen erlauben es dir, vollständige Betriebssysteme auf deinem NAS laufen zu lassen. Du kannst hier einfach die gewünschte ISO-Datei hochladen, wählen, wie viele Ressourcen die VM bekommt und diese ausführen. Über den Webbrowser kannst du dann auf diese zugreifen, als würdest du direkt vor der VM sitzen.

Im Test funktionierte dies auch mit beispielsweise Linux Mint problemlos.
Docker wiederum erlaubt das „Virtualisieren“ einzelner Anwendungen, wie z. B. HomeAssistant, Jellyfin, Immich usw. Auch hier gibt es eine schöne und klare Benutzeroberfläche.

Im Allgemeinen würde ich die Virtualisierungsoptionen von UGOS Pro als gelungen einstufen! Dies macht auch Sinn, denn generell haben die UGREEN NAS-Systeme recht mächtige Hardware, vor allem die Pro-Modelle.

 

Derzeit keine Datenverschlüsselung

Stand Anfang 2025 unterstützten die UGREEN NAS-Modelle noch keine Dateiverschlüsselungen. Daten, die du auf dem NAS speicherst, landen „im Klartext“ auf den verbauten Speicherlaufwerken und würden sich bei Entnahme auslesen lassen.

 

Terminal via SSH

Im Gegensatz zu TrueNAS und vielen anderen „DIY“-NAS-Betriebssystemen sind alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten bei UGREEN mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgestattet.

So findest du hier auch kein „öffentlich“ zugängliches Terminal oder Ähnliches.
Allerdings basieren die NAS-Systeme von UGREEN auf Debian Linux. Zudem hast du in den Einstellungen die Möglichkeit, SSH zu aktivieren. So könntest du auf Wunsch doch einen Zugriff auf ein Terminal für besonders exotische Einstellungen erhalten.

 

SSDs werden nicht künstlich limitiert

Etwas, was mich bei Synology NAS-Systemen extrem nervt, ist das künstliche Limitieren von Features oder Hardware.

So kannst du bei Synology jede x-beliebige SSD als Cache-Laufwerk nutzen. Allerdings willst du ein Speicher-Volumen auf einer NVMe-SSD erstellen, muss diese von Synology sein.

Solche künstlichen Limitierungen gibt es bei UGREEN NAS-Systemen nicht. Du kannst NVMe-SSDs frei als Cache oder als eigenständiges Speichervolumen nutzen.

 

Fazit zum UGOS Pro

UGREEN meint es wirklich ernst mit seinen NAS-Systemen! Die Hardware ist ohne jede Frage fantastisch und deutlich besser als bei vergleichbaren Synology- oder QNAP-Systemen.

Aber auch bei der Software sind wir auf einem Punkt, wo ein UGREEN NAS eigentlich alles bietet, was du dir wünschen kannst. Alle wichtigen und „großen“ Funktionen sind in UGOS Pro vorhanden.

Ja, QNAP und Synology haben noch mehr Funktionen, die über die Jahre angesammelt wurden. Aber der „erweiterte“ Kern ist bei UGREEN UGOS vorhanden und das auch in einer absolut stimmigen Qualität! Manche Sachen sind besser als bei Synology oder QNAP, manche schlechter und manche einfach anders.

Wo sehe ich noch Ausbaupotenzial? Jetzt, wo Docker und Virtualisierung vorhanden sind, würde ich mir einen Ausbau der Backup-Anwendungen wünschen, beispielsweise mit Cloud-Backups. Ich denke, das wäre noch etwas Essentielles, das nicht vorhanden ist.
Stand Anfang 2025 kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, wenn du ein Heim-Nutzer / Fotograf / Videograf bist, kannst du ohne Sorgen zu einem UGREEN NAS-System greifen.

UGREEN NASync DXP6800 Pro Test: Leistungsstarkes NAS mit Intel Core i5 und 10GbE

Das beste Vogelhaus mit Überwachungskamera! Birdfy Feeder 2 im Test, mit KI, die funktioniert!

Das Beobachten von Vögeln im eigenen Garten ist etwas Schönes! Passend hierzu gibt es mittlerweile einige Vogelfutter-Stationen, welche über eine integrierte Kamera verfügen. Eine solche Station ist der Birdfy Feeder 2 Duo.

Hierbei handelt es sich um ein Vogelhaus mit einer bzw. genaugenommen sogar drei Kameras, welche auch automatisiert Vögel erkennen und die Aufnahmen entsprechend sortieren. Und so viel kann ich schon einmal sagen, erfreulicherweise funktioniert diese KI-Erkennung der Vögel richtig gut! Wollen wir uns den Birdfy Feeder 2 Duo doch einmal im Test ansehen.

 

3 Verschiedene Versionen

Es gibt den Birdfy Feeder 2 in 3 Versionen:

  • Birdfy Feeder 2
  • Birdfy Feeder 2 Pro
  • Birdfy Feeder 2 Duo

Der „reguläre“ Birdfy Feeder 2 verfügt über eine einfache Full HD Kamera für die Aufnahme. Der „Pro“ besitzt die „Pro“ Kamera, welche über zwei Sensoren verfügt. Wir haben bei dieser einen Video-Sensor und eine zusätzliche Linse für Fotos. Birdfy nennt diese zusätzliche Linse „Porträtobjektiv“.

Diese ist beweglich und fokussiert automatisch auf den Vogel und macht Bilder, während die Hauptkamera ein Weitwinkel-Video macht. Der Duo besitzt die Pro Kamera und zusätzlich eine 2. Kamera an der Seite für einen weiteren Blickwinkel. Ich würde klar den Birdfy Feeder 2 Pro oder Duo empfehlen.

 

Der Birdfy Feeder 2 Duo im Test

Egal für welches Modell des Birdfy Feeder 2 du dich entscheidest, die Basis, also das Vogelfutterhaus, ist die gleiche. Wir haben hier ein recht großes Vogelhaus, welches aus Kunststoff gefertigt ist.

Allerdings bestehen die Aufhängung und die Halterung für die Kameras aus Metall, was dieses doch ein gutes Stück robuster macht. So brauchst du dir keine Sorgen machen, dass das Futterhaus „abbricht“. Allerdings ist der verwendete Kunststoff für die Landerampe wie auch den Futterspeicher recht einfach. Bereitet dies Probleme? Für die Vögel nicht, so haben alle Teile bei mir auch problemlos große Vögel ausgehalten, aber wie es nach X Wintern aussieht, kann ich nicht sagen.

Das Vogelfutter wird über den Deckel eingefüllt und „läuft“ dann in die Basis, von wo aus die Vögel dieses fressen können. Grundsätzlich ist die Futter-Fläche überdacht, allerdings habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass das Futter, das in der Basis der Station liegt, bei sehr starkem Regen schon etwas nass werden kann.

Dies gilt aber nicht für das Futter im „Speicher“. Der Birdfy Feeder 2 kann wahlweise an einer Wand oder ähnlichem verschraubt werden, alternativ liegt auch eine Gurthalterung für Pfähle bei.

Die beiden Kameras beim Birdfy Feeder 2 Duo sind nicht fest integriert, sondern lassen sich abnehmen, beispielsweise um diese zum Laden reinzuholen. Es handelt sich bei diesen um Akku-Kameras im typischen Stil von Reolink Argus, Arlo und Co. Diese sind allerdings in einer passenden Farbe zum Birdfy Feeder 2 gehalten.

 

Mit Akku und WLAN

Der Birdfy Feeder 2 verfügt über Akku-Kameras mit integriertem WLAN. Entsprechend sind für diese keine Kabel oder eine gesonderte Stromversorgung nötig. Es sollte lediglich am Standort ein halbwegs brauchbares WLAN-Signal sein. Allerdings war die Empfangsqualität der Birdfy Kameras bei mir ganz ordentlich.

 

Wie lange hält der Akku?

Die Akkulaufzeit bei solchen Kameras ist eigentlich immer ein Problem. Beispielsweise der bekannte BirdBuddy muss fast täglich geladen werden!

Die Akkulaufzeit des Birdfy Feeder 2 Duo ist aber deutlich besser, als ich erwartet hätte. Diese schwankt natürlich, je nachdem, wie viele Vögel bei dir unterwegs sind usw. Mehr Vögel = kürzere Laufzeit, da die Kamera mehr arbeiten muss. Aber selbst mit durchaus vielen Vögeln in meinem Garten lag die Laufzeit bei +- 1 Monat.

Deutlich mehr, als ich erwartet hätte. Der Hersteller bietet auch ein Solarpanel an, welches im Frühjahr und Sommer vermutlich auch ausreichen wird, die Kamera bzw. Kameras dauerhaft zu betreiben.

 

Eine tolle App, für die Vogelbeobachtung zugeschnitten

Viele vergleichbare Produkte sind im Kern einfach nur eine Akku-Überwachungskamera, die in einem Futterspender sitzt. Nicht so hier! Die Birdfy App ist speziell auf die Vogelbeobachtung zugeschnitten!

So kannst du zwar die Kamera auch live betrachten, aber die App ist primär dafür ausgelegt, Aufnahmen von Vögeln zu schauen. So hast du hier nach der Einrichtung eine „Timeline“-Ansicht mit allen Aufnahmen.

In dieser Timeline wird auch direkt markiert, was für ein Vogel dort erkannt wurde, und du kannst nach diesen Vögeln filtern. Auch kannst du Aufnahmen als „Highlights“ markieren und so „sammeln“, beispielsweise wenn ein exotischer Vogel dabei war.

Im Allgemeinen ist die App also wirklich auf die Vogelbeobachtung zugeschnitten. Daher gibt es hier auch recht wenig Einstellungsmöglichkeiten, da alles „out of the Box“ schon für den entsprechenden Einsatzzweck angepasst ist.

Lustig, du kannst auch Videos mit der Community teilen, beispielsweise wenn etwas Lustiges passiert ist oder ein besonders seltener Vogel da war. So findest du auf der Startseite auch ganz viele Videos von Nutzern auf der ganzen Welt, die Aufnahmen von ihrem Birdfy Feeder 2 geteilt haben.

 

Extrem gute Vogelerkennung (KI)

Der Birdfy Feeder 2 Duo versucht, auf allen Aufnahmen den gefilmten Vogel oder die Vögel zu erkennen. So erhältst du auch direkt Benachrichtigungen nach dem Motto „Eine Kohlmeise wurde erkannt“. Auch findest du in der App an jeder Aufnahme eine Übersicht, welcher Vogel erkannt wurde, und generell eine Übersicht über alle erkannten Vögel.

So kannst du auf die Schnelle sehen, welche Vogelarten am jeweiligen Tag entdeckt wurden. Ich war hier echt überrascht, wie gut diese Erkennung funktioniert! Die Erkennung ist bei mir zu 90%+ genau.

Lediglich bei ganz schlechtem Licht verliert diese etwas Präzision, und ab und an wird mal eine Haubenmeise und Kohlmeise oder sehr ähnliche Gattungen verwechselt. Diese Erkennung funktioniert auch, wenn mehrere Gattungen in einem Video dabei waren.

Die Vogelerkennung ist beim Birdfy Feeder 2 Duo also nicht nur ein „Gimmick“, sondern etwas, was echt gut funktioniert.

 

Mit Abo (oder doch nicht)

Das Speicher/Abo-System, das hinter Birdfy steht, ist etwas verwirrend. So gibt es diverse Abos, beispielsweise für die Speicherung der Aufnahmen und auch für die Vogel-Erkennung. Aber anscheinend sind diese Abos beim Birdfy Feeder 2 inklusive!

So hat mich die App nie nach einem Abo gefragt, und auf der Webseite wird mit „Beobachten Sie die Vogelfütterung live, erhalten Sie sofortige Benachrichtigungen, genießen Sie automatisch aufgezeichnete Clips und erhalten Sie eine monatliche Zusammenfassung der Besucher Ihres Futterhäuschens – alles kostenlos!“ geworben. Entsprechend gibt es keine Folgekosten für die Nutzung des Birdfy Feeder 2.

So werden Aufnahmen kostenfrei für 30 Tage gespeichert. Zudem hast du 5 GB „dauerhaften“ Speicher, in welchem deine „Highlights“ gespeichert werden. Diese werden dann auch nie überschrieben. Kurzum, anscheinend gibt es beim Birdfy Feeder 2 kein „Zwangsabo“, und alles Essenzielle scheint immer kostenfrei dabei zu sein. Allerdings scheint es auch Pakete und Sets zu geben wo das Abo nicht dabei ist, also Augen auf. 

 

 

Bildqualität, bis zu drei Aufnahmen

Bei dem Birdfy Feeder 2 Duo werden von jedem Besucher in deinem Futterhaus 3 Aufnahmen getätigt.

Zunächst haben wir eine Weitwinkelaufnahme der Hauptkamera in der Mitte. Zudem haben wir dort auch eine „Porträt“-Kamera, welche deutlich dichter an den Vogel heranzoomt, dies auch nicht digital, sondern über ein gesondertes Objektiv, das beweglich ist. Die Kamera erkennt automatisch, wo der Vogel ist, und richtet das Objektiv auf diesen aus. Hinzu kommt bei der Duo-Version die 3. Kamera, welche an der Seite sitzt.

Hierdurch bleibt beim Birdfy Feeder 2 Duo nichts unbeobachtet. Dabei ist die Bildqualität zwar nicht auf dem Level einer Digitalkamera, aber diese ist durchaus ordentlich! So sind die Kameras auch auf die Nahdistanz fokussiert, um dort ein schärferes Bild zu liefern, was auch gelingt.

(Hauptkamera)

(Porträtkamera)

(Zusätzliche Kamera)

Schau dir am besten die Test-Videos an und bilde dir deine eigene Meinung. Ich finde aber, dass die Aufnahmen sehr schön klar sind und die Vögel lassen sich mit allen Details erkennen.

 

Fazit

Ich bin wirklich sehr positiv vom Birdfy Feeder 2 Duo überrascht! Wir haben hier nicht einfach nur eine Standard-Überwachungskamera, die in ein Vogelhaus gesteckt wurde. Nein, die Technik und auch die App des Birdfy Feeder 2 sind komplett auf die Vogelbeobachtung angepasst.

So haben wir vor allem die richtig gut funktionierende KI-Vogel-Erkennung, welche dir direkt sagt, was für einen Vogel die Kamera entdeckt hat. Entsprechend werden Aufnahmen markiert und sortiert, sodass du schnell sehen kannst, ob ein besonders interessanter Vogel im Futterhaus aufgetaucht ist. Diese KI-Vogelerkennung hat bei mir mit einer beeindruckenden Genauigkeit funktioniert!

Ebenfalls dicke Pluspunkte gibt es für die generelle App und Bildqualität. Es ist wirklich sehr schön möglich, Vögel über den Birdfy Feeder 2 zu beobachten. Dabei brauchst du auch keine Stromversorgung. Die Kameras des Birdfy Feeder 2 arbeiten mit Akku. Je nach Aktivität am Vogelhaus kannst du mit +- 1 Monat Laufzeit rechnen, was deutlich mehr ist als bei konkurrierenden Lösungen wie Birdbuddy.

Birdfy 2 Pro Vogelfutterhaus mit 2K Dual-Kamera, Live...

  • Sehr gute KI-Vogelerkennung: Erkennt Vögel zuverlässig
  • Drei Kameras (Duo-Version)
  • Gute Bildqualität
  • Ordentliche Akkulaufzeit (+- 4 Wochen)
  • Optionales Solarpanel
  • Auf Vogelbeobachtung zugeschnitten, mit Timeline, Filterfunktionen und Community-Features
  • Akkubetrieb und WLAN-Verbindung ermöglichen flexible Platzierung
  • Kostenlose Cloud Speicherung für 30 Tage und 5GB dauerhaften Speicher
  • Futter in der Basis kann bei starkem Regen nass werden
  • Langzeithaltbarkeit des Kunststoff unbekannt
  • Abosystem etwas verwirrend (ob Abo benötigt wird oder nicht).

Im Sommer brauchst du dir hier auch keine Gedanken zu machen, wenn du das Solarpanel dazu kaufst. Kurzum, der Birdfy Feeder 2 ist wirklich eine schöne und durchdachte Sache! Hast du Spaß am Vogelbeobachten und suchst hier ein Vogelhaus mit Kamera, kann ich den Birdfy Feeder 2 uneingeschränkt empfehlen.

„Der kleinste 20000 mAh-Akku auf dem Markt“? Die INIU Carry P51L-E1 Powerbank im Test

Aktuell sind integrierte Ladekabel das heiße Ding bei Powerbanks. Auch INIU hat nun erste Modelle mit integriertem Ladekabel auf den Markt gebracht. Dazu zählt auch die INIU Carry P51L-E1 Powerbank. Die INIU Carry P51L-E1 Powerbank bietet eine Kapazität von 20.000 mAh und eine Ausgangsleistung von 22,5 W.

Damit haben wir eine ordentliche Kapazität und eine ausreichende Leistung für kleinere Geräte wie Smartphones. Spannenderweise wirbt INIU dabei mit „Der kleinste 20000 mAh-Akku auf dem Markt“. Dies ist eine interessante Behauptung! Wollen wir einmal im Test schauen, ob dies stimmt und ob die P51L-E1 eine empfehlenswerte Powerbank ist!

 

Die INIU Carry P51L-E1 Powerbank im Test

Die P51L-E1 setzt auf das bekannte INIU Design. Wir haben eine abgerundete Powerbank, welche weitestgehend aus einem gummierten Kunststoff besteht.

Lediglich auf der Front haben wir ein auffälliges schwarzes Hochglanz-Fenster. Unter diesem verbirgt sich ein LC-Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt. Grundsätzlich finde ich das konstante Design der INIU Modelle gut, allerdings ist das Gehäuse recht anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer. Die P51L-E1 misst 114,5 x 72 x 29 mm und bringt 323 g auf die Waage.

Erneut, INIU wirbt mit „Der kleinste 20000 mAh-Akku auf dem Markt“, stimmt dies?

Nein.

Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht so ganz, wie INIU auf diese Angabe kommt, da selbst INIU im eigenen Sortiment mit der BI-B5 (Tiny Cells) eine kleinere Powerbank mit 20.000 mAh hat und es gibt mit der VEGER V2053 20000mAh und der Nitecore NB20000 noch kleinere 20.000 mAh Modelle.

Allerdings ist die INIU Carry P51L-E1 schon sehr kompakt, das stimmt, aber sie ist nicht die kompakteste 20.000 mAh Powerbank.

 

Anschlüsse der P51L-E1

Die große Besonderheit der P51L-E1 ist das integrierte USB-C-Ladekabel. Dieses ist an der Seite der Powerbank angebracht und lässt sich hier „ausklappen“.

Das Kabel ist ca. 15 cm lang und endet auf einem USB-C-Stecker. Zwar sind integrierte Ladekabel immer ein weiterer potentieller Schwachpunkt, aber ich finde diese sehr praktisch! So musst du dir unterwegs nie Sorgen oder Gedanken machen, ob du ein Ladekabel dabei hast oder mitnehmen musst. Neben dem integrierten Ladekabel haben wir noch einen USB-C-Port und einen USB-A-Port, die P51L-E1 ist also schön flexibel.

  • USB-C-Port / Kabel – 20 W USB PD / 22,5 W „Super Charge“ – 5V/3A, 9V/2,22A, 10V/2,25A, 12V/1,67A
  • USB-A – 18 W Quick Charge / 22,5 W „Super Charge“ – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Das integrierte Kabel und der USB-C-Port bieten die gleiche Leistung von bis zu 20 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard bzw. 22,5 W Super Charge. Damit ist diese Powerbank ausreichend leistungsstark für die gängigen Smartphones. Als Beispiel: Ein iPhone 16 oder Samsung Galaxy S25 würde ausreichend flott geladen, aber auch nicht rasant schnell. Zudem haben wir einen USB-A-Port mit Quick Charge und ebenfalls 22,5 W Super Charge. Über die beiden USB-C-Anschlüsse kann die Powerbank auch geladen werden.

 

Mit PPS

Zwar ist PPS bei einer 20 W USB-Power-Delivery-Powerbank nicht ganz so essenziell, aber es ist dennoch gut, wenn PPS unterstützt wird, um die Ladegeschwindigkeit gerade in Kombination mit Samsung Smartphones zu „optimieren“.

  • 5 – 5,90 V / 3 A
  • 5 – 11 V / 2 A

Dies ist für eine Powerbank dieser Klasse eine „erwartungsgemäße“ PPS-Stufe. Mehr Infos zu PPS findest du hier -> https://techtest.org/was-ist-pps-und-avs-usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

 

Die Kapazität

Laut INIU soll die P51L-E1 eine Kapazität von 20.000 mAh bieten. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wh mAh mAh @ 3,7V %
5V/1A 72.87 14465 19694 98%
5V/3A 66.44 13325 17956 90%
9V/1A 70.79 7784 19132 96%
9V/2A 67.33 7441 18198 91%

 

Ich konnte hier eine Kapazität im Bereich 17.956 mAh bis 19.694 mAh messen. Dies entspricht hervorragenden 90 % bis 98 % der Herstellerangabe.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100 % effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. 80-90 % ist der gängige „gute“ Wert für die nutzbare Kapazität. Über 90 % sind sehr selten und unter 80 % ungewöhnlich. Bedenke auch, dass dein Smartphone nicht zu 100 % effizient lädt! Hat dieses einen 4000mAh Akku, werden ca. 4800mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Aufladen der INIU Carry P51L-E1

Du kannst die INIU Carry P51L-E1 wahlweise über das integrierte Ladekabel oder den USB-C-Port laden. Beides laut Hersteller mit bis zu 20 W.

Und dies kann ich auch bestätigen. So konnte die Powerbank bei mir im Test bis zu +- 19,5 W aufnehmen. So dauerte eine Ladung rund 6:15 h. Dies ist natürlich nicht übermäßig schnell, vorsichtig ausgedrückt, aber ein normaler Wert für eine 20.000 mAh / 20 W Powerbank.

 

Fazit

Die INIU Carry P51L-E1 ist eine gute „Standard“-Powerbank. Diese bietet mit bis zu echten 19.694 mAh eine sehr hohe Kapazität und ist dabei erfreulich kompakt.

So haben wir hier durchaus eine der kompaktesten 20.000 mAh Powerbanks derzeit auf dem Markt. Auf Seiten der Ausgangsleistung haben wir bis zu 22,5 W, was soweit okay ist, aber auch nichts Besonderes. 22,5 W reichen, um aktuelle Smartphones „flott“ zu laden. Einen kleinen Pluspunkt gibt es für das integrierte USB-C-Ladekabel.

INIU 45W Power Bank, Ultra Klein 20000mAh Powerbank iPhone mit...

  • Hohe Kapazität: Bis zu 19.694 mAh (echte Kapazität)
  • Kompakte Abmessungen
  • Integriertes USB-C-Ladekabel
  • Flexible Anschlussmöglichkeiten
  • PPS-Unterstützung
  • Ladezeit: Mit ca. 6:15 Stunden relativ lang (aber im Rahmen für eine 20.000 mAh / 20 W Powerbank)
  • Leistung: 22,5W sind gut, aber nicht herausragend schnell für moderne Smartphones

Unterm Strich ist die INIU Carry P51L-E1 eine gute Powerbank, aber auch nicht absolut außergewöhnlich. Die größten Pluspunkte sind die vergleichsweise hohe Kapazität in Kombination mit den kompakten Abmessungen.

Creative MUVO Flex vs. JBL Clip 5: Welcher Bluetooth-Lautsprecher ist besser?

Creative bietet mit dem MUVO Flex einen sehr günstigen und kompakten Bluetooth-Lautsprecher an. Dieser soll als eine Art kleines Upgrade zu deinen Smartphone-Lautsprechern dienen, welches du aufgrund der geringen Größe auch immer mit dabeihaben kannst.

So wirbt Creative damit, dass der MUVO Flex beispielsweise für Wanderungen ideal ist. Aber stimmt dies? Klingt der Lautsprecher ausreichend gut? Finden wir dies in einem kleinen Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen des MUVO Flex für diesen Test.

 

Der Creative MUVO Flex im Test

Bei dem MUVO Flex handelt es sich um einen sehr kompakten und kleinen Bluetooth-Lautsprecher. So misst dieser gerade einmal 89 x 75 x 42 mm und bringt 195 g auf die Waage.

Damit ist der Lautsprecher, wie von Creative beworben, wirklich ohne Probleme in einem Rucksack oder Tasche mitzunehmen. Für einen noch leichteren Transport besitzt dieser eine Handschlaufe und damit auch ein Regenschauer den Spaß nicht verdirbt, ist der MUVO Flex IP67-wassergeschützt.

Dabei nutzt Creative einen Korpus, welcher mit einem Leinenstoff bespannt ist. Diese Art Leinenstoff finden wir mittlerweile bei vielen Bluetooth-Lautsprechern, was mich erfreut, denn er fasst sich gut an und ist in der Praxis erfreulich robust! Hierdurch wirkt der Creative MUVO Flex auch recht hochwertig, trotz des niedrigen Gewichts. Auf Seiten der Anschlüsse haben wir genau einen USB-C-Port.

Einen AUX-Eingang oder ähnliches haben wir bei solch einem kleinen Lautsprecher nicht. Der USB-C-Port ist dabei passend zum Wasserschutz unter einer Gummi-Klappe angebracht, welche auch durchaus vertrauenswürdig aussieht.

Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit 10 Stunden angegeben, was durchaus hinkommt. Zur Steuerung besitzt der Lautsprecher insgesamt 4 Tasten, welche ebenfalls über eine Gummiabdeckung verfügen.

 

Klang des MUVO Flex

Klanglich dürfen wir vom Creative MUVO Flex keine Wunder erwarten! Wir haben hier einen sehr kompakten Bluetooth-Lautsprecher, welcher im Inneren über genau einen 45 mm Treiber verfügt. Generell bietet der Creative MUVO Flex einen erfreulich „harmonischen“ Klang.

Heißt, Musik klingt „natürlich“ und nicht zu sehr digital verändert oder verfälscht. So haben wir hier einen recht gut ausbalancierten Klang für solch einen Mini-Lautsprecher. Dabei sind vor allem die Höhen erfreulich gut. Die Höhen sind wunderbar klar, sauber und bieten eine beeindruckend gute Brillanz ohne Ausfransen. Hier macht der MUVO Flex einen wirklich ziemlich perfekten Job.

Auch die Mitten sind recht gut, weshalb Stimmen und auch Gesang recht natürlich und „klar“ abgebildet wird. Aber was ist mit dem Bass? In Anbetracht der Größe des Lautsprechers ist dieser OK, wenn nicht sogar gut. Allerdings erwartest du nun tiefe, donnernde Bässe, dann wirst du schon enttäuscht!

Bass-technisch ist der MUVO Flex eher auf dem Niveau eines sehr guten Notebooks. Gefühlt fehlt also kein Bass und Musik wird vollständig wiedergegeben, aber wir haben einen stark begrenzten Tiefgang. Was der MUVO Flex aber einem Notebook klar voraushat, ist die Lautstärke. So ist der kleine Lautsprecher weitaus lauter als jedes Notebook, das ich kenne, und auch signifikant lauter als jedes Smartphone. Dabei bleibt dieser sogar auf maximaler Lautstärke sehr sauber spielend. Der Bass wird nicht merkbar gedrosselt und die Höhen bleiben scharf, aber präzise.

 

Creative MUVO Flex vs. JBL Clip 5

Rein vom Formfaktor ist der JBL Clip 5 durchaus mit dem Creative MUVO Flex vergleichbar. Tendenziell ist der Clip 5 einen Hauch größer, aber beide sind eine Größenklasse. Auch preislich sind beide ähnlich, 39€ (Creative) zu 55€ (JBL). Aber was ist mit dem Klang? Welcher ist hier besser? Dies kommt auf deinen persönlichen Geschmack an. Der Creative MUVO Flex hat bei den Höhen ganz klar die Nase vorne! Im direkten Vergleich klingt der MUVO Flex doch um einiges klarer und brillanter.

Der JBL Clip 5 tauscht die Brillanz aber gegen etwas mehr Bass und „Wärme“ ein. Auch der Clip 5 ist kein Bassmonster, beim besten Willen nicht, aber dieser hat einen Hauch mehr Tiefgang und Volumen. Der „perfekte“ Mini-Bluetooth-Lautsprecher hätte also die Brillanz und Klarheit des MUVO Flex und den Bass des Clip 5. Welchen von beiden bevorzuge ich? Schwer zu sagen! Ich tendiere etwas zum MUVO Flex aufgrund der besseren Brillanz, aber der Clip 5 klingt etwas „größer“.

 

Fazit

Der Creative MUVO Flex ist ein sehr guter Bluetooth-Lautsprecher in der Mini-Klasse! So ist dieser sehr hochwertig gemacht, wunderbar portabel und auch wassergeschützt. Du kannst diesen Lautsprecher mit seinen 195 g praktisch überall mit hinnehmen. Klanglich dürfen wir bei solchen Mini-Abmessungen natürlich keine Wunder erwarten.

Aber der MUVO Flex kann hier generell durchaus überzeugen. So liefert dieser einen wunderbar klaren und brillanten Klang und kann auf Wunsch auch eine sehr beachtliche Lautstärke erreichen. Der Bass ist dabei auch OK, aber dies ist jetzt auch kein Basswunder. Dennoch klingt Musik sehr schön rund und sauber. Kurzum, für +- 39€ ist der Creative MUVO Flex ein sehr gutes Angebot und eine spannende Alternative zu Modellen wie dem JBL Clip 5.

Creative MUVO Flex
Positiv
Kompaktes und leichtes Design
IP67-Wasserschutz
Hochwertige Verarbeitung
Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
Klarer und brillanter Klang
Beeindruckende Lautstärke
Preis-Leistungs-Verhältnis
Negativ
Bass solide, aber aufgrund der Größe auch nicht überragend
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Lexar NQ790 oder NM790? Welche SSD ist besser und wo liegen die Unterschiede?

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Lexar bietet mit der NM790 eine der spannendsten SSDs derzeit auf dem Markt an. Nein, die NM790 ist nicht die schnellste SSD, aber sie ist flott, günstig und auch sehr sparsam und kühl. Damit ist die NM790 ideal für beispielsweise Notebooks, externe SSD-Gehäuse, aber auch für reguläre Desktop-PCs. Lexar bietet neben der NM790 aber auch noch eine andere SSD an, die NQ790. Auf den ersten Blick tun sich die beiden nicht viel.

Die NQ790 ist laut Lexar einen Hauch langsamer, dafür aber auch nochmal ein Stück günstiger.

So ist die Lexar NQ790 derzeit eine der günstigsten SSDs auf dem Markt. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist es OK, hier ein paar € zu sparen und die NQ790 zu nehmen, oder ist die NM790 doch die signifikant bessere Wahl? Finden wir dies im Test der Lexar NQ790 heraus!

 

Die Lexar NQ790 im Test

Rein optisch ist die Lexar NQ790 und die NM790 sehr ähnlich. Lexar scheint hier das gleiche PCB zu nutzen und auch weitestgehend die gleichen passiven Komponenten.

Beide SSDs setzen auf das übliche 2280er Format und die M.2 PCIe 4.0 x4 Schnittstelle. Ebenso sind beide SSDs erfreulicherweise nur einseitig mit Komponenten bestückt, weshalb diese auch gut für Notebooks geeignet sind.

Dabei wirken die SSDs generell auch sehr hochwertig. Lexar verwendet erfreulicherweise auch ein schwarzes PCB, welches immer eine gewisse Wertigkeit ausstrahlt. Was wir allerdings nicht haben, ist irgendeine Form von Kühlkörper oder Ähnliches mit im Lieferumfang. Von der NM790 gibt es eine gesonderte Version mit Kühlkörper.

 

Die Technik

Lexar spricht gerade bei der NQ790 nicht groß über die genaue Technik. Es gibt hier aber einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden SSDs.

Lexar NM790 = TLC NAND

Lexar NQ790 = QLC NAND

Die NM790 nutzt den schnelleren TLC NAND, während die NQ790 auf den günstigeren QLC NAND setzt. Dies erklärt auch den Preisunterschied zwischen den beiden SSDs. Beide nutzen dabei den gleichen DRAM-losen Maxiotek MAP1602A Controller. Es handelt sich hierbei um einen chinesischen SSD-Controller, welcher nach meiner Erfahrung aber gut arbeitet. Beim NAND wird es etwas schwerer.

Die Lexar NM790 nutzt YMTC 232 Layer TLC NAND. Welchen NAND die NQ790 allerdings nutzt, wird nirgends offen angegeben. Die Speicherbausteine sind mit Longsys QYP008T20N beschriftet. Ich nehme an, es handelt sich hierbei ebenfalls um YMTC NAND, allerdings in der QLC-Version. Lexar NM790 Lesend: 7400 MB/s Schreibend: 6500 MB/s Lexar NQ790 Lesend: 7000 MB/s Schreibend: 6000 MB/s Auf dem Papier ist die NM790 etwas schneller als die NQ790, aber beide Modelle sind recht dicht am PCIe 4.0 x4 Limit.

 

Garantie und TBW

Beide SSDs verfügen über eine Garantie von 5 Jahren und einen vergleichsweise hohen TBW-Wert.

1 TB 2 TB 4 TB
Lexar NM790 1000 TB 1500 TB 3000 TB
Lexar NQ790 600 TB 1200 TB 2400 TB

 

Gerade die NQ790 hat einen extrem hohen TBW-Wert für eine QLC-SSD.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem wurde für die Benchmarks verwendet:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16 GB RAM Windows 11 Pro 22H2

Es handelt sich hierbei um das gleiche Testsystem wie bei anderen SSDs. Ich habe hier die 4 TB Version beider SSDs getestet.

 

Benchmarks (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir die Tests mit CrystalDiskMark. Dieser ist derzeit der beste Test, um die maximale Leistung eines Speicherlaufwerks zu testen. CrystalDiskMark ist zwar nicht immer ganz alltagsnah, ermöglicht aber, die SSD unter optimalen Bedingungen voll auszureizen und die Herstellerangaben zu überprüfen.

Zwar sehen wir in der Tabelle einen gewissen Abstand zwischen der NM790 und NQ790, aber praktisch sind die beiden SSDs ziemlich ähnlich! So erreicht die NM790 knapp über 7400 MB/s und die NQ790 knapp unter 7300 MB/s. Damit sind beide SSDs klar in der High-End-Klasse angesiedelt, zu mindestens lesend.

Schreibend sind die beiden SSDs in der Tabelle direkt nebeneinander. So erreicht die NM790 rund 6500 MB/s und die NQ790 knapp über 6200 MB/s. Dies ist kein relevanter Unterschied zwischen den beiden SSDs. CrystalDiskMark kann neben den Datenraten auch IOPS und Zugriffszeiten messen. Diese Werte sind teils etwas speziell und merkwürdig, da einige Controller hier vergleichsweise schlecht abschneiden, obwohl die SSDs an sich gut sind. Trotzdem werfen wir einen Blick auf die Werte.

Es ist sehr offensichtlich, dass CrystalDiskMark den Maxiotek MAP1602A Controller sehr mag. So schneiden die SSDs mit diesem Controller in diesem Teil des Tests sehr gut ab. Gerade lesend sind beide SSDs auf den ersten Plätzen im Test. Hier ist die NQ790 und NM790 praktisch identisch. Schreibend ist die NQ790 etwas schlechter als die NM790, aber weiterhin sehr stark.

Spannenderweise kann sich die NQ790 in AS SSD vor die NM790 setzen. Dies halte ich allerdings für einen Ausreißer, denn hierfür gibt es aus meiner Sicht keine logische Erklärung.

Bei Anvil’s Storage Utilities platzieren sich beide SSDs im oberen Mittelfeld in der bekannten Reihenfolge, die NM790 knapp vor der NQ790. Dabei ist das generelle Abschneiden beider SSDs in diesem Teil des Tests sehr zufriedenstellend. Diese sind zwar keine absoluten High-End-Modelle, aber durchaus in der unteren Oberklasse bis oberen Mittelklasse angesiedelt.

 

PCMark

Der PCMark-Test zielt darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Bürosoftware und Spiele zu simulieren, was ihn alltagsnäher macht als reine Benchmarks. Drei Testoptionen stehen zur Verfügung: die „Quick“-Variante, „Data“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version verwendet größere Dateigrößen, was SSDs mit langsameren Schreibgeschwindigkeiten oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden lässt.

Interessant! Im “Full”-System-Drive-Benchmark schneiden sowohl die NM790 wie auch die NQ790 sehr gut ab. Beide SSDs setzen sich hier auf Platz 4 bzw. 6 meiner Bestenliste. Aber auffällig ist das vergleichsweise schlechte Abschneiden im Quick- und vor allem Data-Drive-Benchmark. Hier schneiden die SSDs ungewöhnlich schlecht ab.

 

3DMark SSD-Test

3DMark konzentriert sich auf die Messung von Spieleladezeiten, die intern simuliert werden. Der Test umfasst: Laden von Battlefield™ V vom Start bis zum Hauptmenü Laden von Call of Duty®: Black Ops 4 vom Start bis zum Hauptmenü Laden von Overwatch® vom Start bis zum Hauptmenü Aufzeichnen eines 1080p-Gameplay-Videos bei 60 FPS mit OBS während des Spielens von Overwatch® Installieren von The Outer Worlds® aus dem Epic Games Launcher Speichern des Spielfortschritts in The Outer Worlds® Kopieren des Steam-Ordners für Counter-Strike®: Global Offensive von einer externen SSD auf das Systemlaufwerk

Hier platzieren sich die NM790 und auch die NQ790 im oberen Mittelfeld / unteren Oberfeld. Dabei erreichen beide SSDs bis auf wenige Punkte das gleiche Ergebnis.

 

Praxis-Test: Kopier- und Entpack-Leistung im Detail

Zum Abschluss kopieren wir zwei große Archive auf die SSD und entpacken sie dort. Dieser Test ist repräsentativ für das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, ca. 52 GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, Total War: Warhammer 3 und GW2, ca. 231 GB

Hier schneiden auch wieder beide SSDs ziemlich identisch ab, was sehr erfreulich ist, denn beide SSDs platzieren sich im vorderen Bereich des Testfeldes. Gerade beim größeren Dateipaket zeigen sich beide SSDs sehr stark!

 

Performance bei konstanter Last (SLC-Cache)

Ein wichtiger Punkt ist der SLC-Cache. Moderner NAND ist schreibend oft langsamer, als man erwartet. Kaum eine SSD erreicht konstant mehr als 2000 MB/s; alles darüber ist meist dem SLC-Cache zu verdanken. Die meisten aktuellen SSDs nutzen TLC- oder QLC-NAND mit 3 oder 4 Bit pro Zelle. Je mehr Bits pro Zelle, desto komplexer und langsamer wird der Schreibvorgang, insbesondere bei QLC-SSDs, die nach dem Cache sehr langsam sein können. Daher nutzen SSDs hier einen Trick: Ein Teil des NANDs wird „nur“ mit einem Bit pro Zelle beschrieben, um eine höhere Leistung zu erzielen. Allerdings ist dies natürlich nicht über die gesamte Kapazität möglich. Hier haben wir nun einen deutlichen Unterschied zwischen der NM790 und der NQ790!

So schwankt die Datenrate der NQ790 nach dem SLC-Cache lediglich zwischen 80 und 200 MB/s! Die NM790 erreicht nach dem Cache noch um die 800 – 900 MB/s, also im besten Fall die 10x Geschwindigkeit! 80 bis 200 MB/s klingt zwar extrem wenig, ist es sicherlich auch, aber dies sind normale Werte für QLC-NAND! Auch Modelle wie die Crucial P3 sind nach dem Cache nicht schneller.

Entsprechend lässt sich die NM790 auch viel schneller “füllen”.

  • Lexar NM790 – 0:51 h
  • Lexar NQ790 – 5:42 h

So dauerte es rund 5x länger, die NQ790 vollzuschreiben, verglichen mit der NM790 (getestet mit H2TestW). Immerhin ist der SLC-Cache bei der Lexar NQ790 mit ca. 1/4 der Kapazität recht groß. Dennoch würde ich die SSD nicht für schreibintensive Nutzungen empfehlen.

 

Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung

Die Ermittlung des Stromverbrauchs von M.2-SSDs stellt eine Herausforderung dar. Um dies zu bewerkstelligen, wende ich eine besondere Methode an: Ich verbaue die SSDs in ein externes NVMe-SSD-Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Eine exakte Messung ist zwar aufgrund der Limitierung der SSD-Leistung auf 1000 MB/s nicht möglich, aber die Ergebnisse bieten dennoch einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es empfiehlt sich daher, weniger auf absolute Werte zu fokussieren, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um einzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt. Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen.

Sowohl die NM790 wie auch die NQ790 sind recht sparsame SSDs! Auch die Hitzeentwicklung beider SSDs ist vergleichsweise gering. Also ja, beide SSDs sind durchaus für Notebooks gut geeignet.

 

Fazit

Lexar hat mit der NM790 und auch der NQ790 zwei wirklich hervorragende SSDs im Sortiment. So zeichnen sich diese durch eine gute Leistung der oberen Mittelklasse bis unteren Oberklasse aus, wie auch einer fantastischen Preis/Leistung.

Letztere wird sicherlich durch die „chinesische“ Technik ermöglicht. Wir haben einen chinesischen Controller (Maxiotek MAP1602A) und auch NAND von einem chinesischen Fertiger (YMTC). Dies soll aber nicht negativ gemeint sein. Ich habe persönlich noch keine schlechten Erfahrungen mit dieser Kombination gemacht, und mir sind auch keine auffälligen Ausfallraten oder Ähnliches bekannt. Auch sind beide SSDs sehr sparsam und kühl laufend. Damit sind diese eine hervorragende Wahl, auch für Notebooks. Aber wo ist nun der Unterschied zwischen der NM790 und NQ790?

Grundsätzlich sind beide Modelle in den meisten Situationen aufgrund des gleichen Controllers gleich schnell. Allerdings nutzt die NM790 TLC NAND und die NQ790 QLC NAND. Bei der NQ790 bricht die Leistung stark ein, wenn du diese konstant beschreibst. So haben wir hier einen SLC-Cache (ca. ¼ der freien Kapazität), ist dieser gefüllt, sinkt die Schreibrate auf ca. 80-200 MB/s.

Bei der NM790 bleibt die Datenrate nach dem Cache weiterhin bei 800-900 MB/s. Daher würde ich die NQ790 nicht empfehlen, wenn du planst, regelmäßig viele Daten auf diese zu kopieren, beispielsweise weil du große Mengen Videodaten importierst.

Hier ist die NM790 klar die bessere Wahl. Allerdings als Systemlaufwerk wird die NQ790 in der Regel nicht schlechter sein als die NM790.