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NiPoGi GK3Plus (Intel N97) im Test: Lohnt sich der günstige Mini-PC für unter 200€?

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Ich bin bekanntlich ein großer Freund von Mini-PCs. Diese sind günstig, meist sehr stromsparend und universell einsetzbar. In diesem Artikel schauen wir uns den NiPoGi Mini-PC GK3Plus an, einen günstigen Mini-PC auf Basis des Intel N95/N97 Prozessors. Die Intel N-Prozessor-Serie ist „berühmt/berüchtigt“. So ist gerade der Intel N100 in Mini-PCs extrem beliebt, da günstig und sparsam, allerdings ist der N100 auch nicht der schnellste Prozessor.

Der Intel N95 und N97 sind, auch wenn es der Name nicht vermuten lässt, die größeren Versionen des Intel N100, welche teils ein gutes Stück mehr Leistung liefern. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der NiPoGi Mini-PC GK3Plus mit Intel N97 Prozessor für unter 200 € überzeugen und für was ist der Mini-PC einsetzbar? Finden wir es im Test heraus!

 

Der NiPoGi GK3Plus im Test

NiPoGi setzt beim GK3Plus auf ein recht außergewöhnliches Design. So nutzt der Mini-PC zwar die typische Box-Form, aber generell ist dieser etwas verspielter gestaltet. So haben wir einige “Chrome”-Elemente, offensichtliche Lüfteröffnungen usw.

Auch ist auf der Front eine große Status-LED angebracht. Damit ist dies, zumindest optisch, nicht der klassische Büro-PC. Ebenfalls sehr ungewöhnlich ist die Anschlussverteilung. Auf der Front des Mini-PCs finden wir nichts, außer einer großen Status-LED, welche im Betrieb blau leuchtet. Der Einschalter, wie auch 2x USB 3.0 Ports und 1x USB 2.0, sind an der linken Seite des PCs angebracht.

Auf der rechten Seite haben wir einen VGA-Port und auf der Rückseite 1x USB 2.0, 2x HDMI 2.0, Gbit-LAN und einen Kopfhöreranschluss. Zusammengefasst:

  • 2x USB 3.0
  • 2x USB 2.0
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x VGA
  • 1x Gbit-LAN
  • 1x 3,5 mm Headset-Anschluss

Dies ist für einen günstigen Mini-PC eine solide IO, aber zugegeben auch nicht überragend. Beispielsweise ein USB-C-Port wäre nett gewesen, genau wie ein Kartenleser oder Ähnliches. Allerdings passt das für einen Office-PC.

 

Software

Von Haus aus war bei mir auf dem NiPoGi GK3Plus Windows 11 Home vorinstalliert. Die Installation scheint sehr sauber zu sein und abseits der Treiber und dem Windows-eigenen Kram war bei mir nichts installiert, sehr gut!

 

Im Inneren

Du kannst den NiPoGi GK3Plus sehr einfach öffnen, um im Inneren ein paar Upgrades durchzuführen. So findet sich auf der Rückseite ein “Hebel”, welcher ein Aufklappen des Deckels erlaubt. Unter diesem Deckel findest du Folgendes:

  • 1x 2,5 Zoll SATA-Slot
  • 1x M.2-Slot (NVMe oder SATA SSDs)
  • 1x DDR4 SO-DIMM-Slot

Dies ist eine recht typische Ausstattung für einen Mini-PC auf Basis eines Intel “N”-Prozessors. So unterstützen die Intel “N100/N97/N95”-Prozessoren lediglich einen RAM-Slot. Dieser kann DDR4 oder DDR5 sein. Hinzu kommen hier zwei Speicherslots, einmal für eine SATA-SSD und einmal für eine M.2-SSD.

 

Exotisches WLAN

In der Regel haben Intel-basierte Systeme auch Intel-Netzwerkkarten. Dies ist hier allerdings, vermutlich aus Kostengründen, nicht der Fall. Der Gbit-LAN-Controller und auch der WLAN-Chipsatz stammen von Realtek. Gerade der WLAN-Chipsatz (Realtek 8821CE) ist jetzt nicht “rasant”, aber für eine Office-Maschine ausreichend und bei mir auch zuverlässig arbeitend.

 

Intel N100, N97 und N95

Den NiPoGi GK3Plus gibt es wahlweise mit dem Intel N97 oder N95. Hierbei handelt es sich um “Schwester”-Modelle des Intel N100.

Intel N100 Intel N97 Intel N95
Kerne 4 4 4
Max. Turbo-Taktfrequenz 3,4 GHz 3,6 GHz 3,4 GHz
TDP 6 W 12 W 15 W

 

Auf dem Papier sind alle drei Prozessoren sehr dicht beieinander. Der größte Unterschied ist die TDP, also die maximale Leistung, die der Prozessor aufnehmen darf. Hier ist der Intel N100 auf 6 W limitiert. Eine niedrige Leistungsaufnahme mag zwar im ersten Moment gut klingen, aber praktisch bremst dies den N100 deutlich aus! Diese Handbremse ist beim N97 oder N95 ein gutes Stück gelockert, weshalb diese gerade bei Multicore-Last ein gutes Stück flotter sein können.

 

Leistung des NiPoGi GK3Plus

Werfen wir einen kleinen Blick auf die Leistung des NiPoGi GK3Plus.

  • NiPoGi GK3Plus
  • Intel N97
  • 16 GB DDR4 RAM
  • 512 GB SSD

Werfen wir hier zunächst einen Blick auf die Leistung des Systems in Benchmarks.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Erfreulich okay! Der NiPoGi GK3Plus mit dem Intel N97 ist merkbar ein Stück flotter in Windows 11 als die meisten Systeme mit Intel N100. So laufen Webbrowsen, Office-Anwendungen und auch Videowiedergaben mehr als ausreichend flüssig. Auch wirkt generell das System recht “responsiv”, was ich nicht immer für Systeme mit dem Intel N100 sagen kann. Die zusätzliche Leistung, die der Intel N97 bekommt, macht sich also durchaus bemerkbar. Allerdings, bei aller Liebe, ist der NiPoGi GK3Plus auch kein “rasanter” Computer. Dieser ist für Office-Anwendungen, das Webbrowsen und Ähnliches ausreichend, aber auch nicht für viel mehr.

 

Die verbaute SSD

Bei mir war im GK3Plus eine 512 GB M.2 SSD verbaut, welche allerdings noch auf die SATA-Schnittstelle setzt.

Entsprechend sind die Datenraten der SSD vergleichsweise “unspektakulär”. Allerdings, realistisch betrachtet, wird die SSD hier kein Flaschenhals sein.

 

Lautstärke

Der NiPoGi GK3Plus ist praktisch in allen Nutzungssituationen unhörbar. Selbst unter Volllast ist der Mini-PC kaum wahrnehmbar und dies auch nur in einem absolut leisen Raum. Daher würde ich den Lüfter als gelungen bezeichnen.

 

Stromverbrauch

Sicherlich der größte Pluspunkt bei einem Mini-PC ist der Stromverbrauch. Dies gilt natürlich auch für den NiPoGi GK3Plus.

  • Leerlauf: +- 8 W
  • Volllast: +- 25 W

So benötigt der Mini-PC mit Monitor im Leerlauf +- 8 W. Unter kompletter Volllast steigt der Verbrauch auf ca. 25 W maximal an, was sehr wenig ist.

 

Fazit

NiPoGi hat beim GK3Plus einen guten Job gemacht, allerdings gibt es dennoch einige Punkte zu beachten. So haben wir hier einen durchaus fähigen Mini-PC vor uns, wenn es dir um einen “Low-End”-Office-/Media-Rechner geht. Webbrowsen, Office-Anwendungen und auch die Wiedergabe von Medien, mit leichtem Multitasking, funktioniert hier gut!

Dies auch merklich etwas flotter als bei den diversen Intel N100 Systemen, die ich schon im Test hatte. Allerdings ist der GK3Plus auch absolut keine Rakete! Wir sind hier am unteren Ende von dem, was ich als “gut nutzbar” bezeichnen würde. Dies liegt natürlich an den Intel N-CPUs, welche auf einen kostengünstigen Preis und niedrige Leistungsaufnahme optimiert sind.

Und ja, auch der GK3Plus bietet eine extrem niedrige Leistungsaufnahme! Selbst unter maximaler Last konnte ich nicht mehr als +- 25 W beobachten und im Leerlauf unter 10 W. Unterm Strich ist der GK3Plus also durchaus als einfacher Office- oder Zweit-PC gut nutzbar, wenn wir den Preis von unter 200 € inklusive Windows 11 bedenken.

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ECOVACS DEEBOT N30 Pro OMNI Test: Kann er mit 1000€+ Saugrobotern mithalten?

High-End-Saugroboter mit Waschstation usw. sind etwas Tolles! Allerdings sind die Preise dieser Modelle oftmals einfach irre. Teils weit über 1000 € für einen Saugroboter ist schon ein Preis, bei dem man sehr schlucken muss.

Was aber, wenn du einen Saugroboter mit Absaug- und Waschstation, ausfahrbaren Putz-Pads, Heißwasser-Reinigung, 10000 Pa Saugleistung und intelligenter Steuerung für unter 500-600 € bekommen kannst?

Mit dem DEEBOT N30 OMNI bietet ECOVACS nun einen auf den ersten Blick High-End-Saugroboter zu einem Mittelklasse-Preis an.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der DEEBOT N30 OMNI bzw. DEEBOT N30 Pro OMNI überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS für das Zurverfügungstellen des DEEBOT N30 Pro OMNI für diesen Test.

 

Der DEEBOT N30 Pro OMNI im Test

Bei dem DEEBOT N30 Pro OMNI handelt es sich um einen vollumfänglichen Saug- und Putzroboter.

Entsprechend besitzt dieser auch eine recht große Basis-Station, in welcher Schmutz automatisch abgesaugt wird und auch die Putzpads ausgespült werden. Diese Station ist natürlich etwas größer als bei einem normalen Saugroboter.

Allerdings liegt die Betonung hier auf etwas, denn die Basis-Station ist weiterhin relativ kompakt.

Dabei ist der Funktionsumfang der Station erfreulich gut! Wir haben im Bauch der Station den obligatorischen Staubsaugerbeutel, in welchen der Schmutz aus dem Saugroboter abgesaugt wird.

Zudem haben wir auf der Oberseite zwei große Tanks. Hierbei handelt es sich um einen Schmutzwasser-Tank und einen Frischwasser-Tank. Diese werden genutzt, um die Putzpads des DEEBOT N30 Pro OMNI in regelmäßigen Intervallen auszuwaschen und neu zu befeuchten.

Dabei erwärmt der DEEBOT N30 Pro OMNI bzw. dessen Station das Wasser auf 70 Grad, um eine bessere Reinigung zu erreichen.

Ansonsten ist die Ladestation recht minimalistisch gehalten.

Der DEEBOT N30 Pro OMNI selbst ist ein absolut klassischer Saugroboter. Wir haben die typische runde Form mit einer kleinen rotierenden Bürste an der Seite, welche Schmutz aus Ecken kehren soll, wie auch einer großen rotierenden Bürste auf der Unterseite.

Auf der Oberseite finden wir drei Tasten zur Steuerung, den Turm mit LIDAR-Sensor und den Schmutzauffangbehälter.

Dieser ist mit 300 ml ausreichend groß, aber sicherlich auch nicht riesig. Das ist aber auch nicht schlimm, denn der DEEBOT N30 Pro OMNI ist designt, auf seiner Ladestation abgesaugt zu werden.

 

App

Der DEEBOT N30 Pro OMNI nutzt die typische ECOVACS-App, wie alle anderen Saugroboter des Herstellers. Diese ist gut gemacht und bietet folgenden Funktionsumfang:

  • Live-Karte deiner Wohnung mit Position des Saugroboters
  • Unterteilung deiner Wohnung in einzelne Räume
  • Raum- und Zonenreinigung
  • Verstellung der Saugleistung/Reinigungsleistung
  • Virtuelle Grenzen
  • Individuelle Reihenfolge der Räume bei der Reinigung
  • Automatische Saugkraftverstärkung auf Teppichen

 

Die Navigation des DEEBOT N30 Pro OMNI

Der DEEBOT N30 OMNI nutzt für die Navigation durch deine Wohnung vor allem zwei Komponenten. So haben wir auf der Oberseite zunächst einen LIDAR-Sensor. Dieser misst den Abstand des Saugroboters zu Wänden, Möbeln und anderen Hindernissen auf gleicher Höhe.

Diese Informationen nutzt der Saugroboter, um eine 2D-Karte deiner Wohnung zu erstellen. So kann sich der Saugroboter auch merken, wo er schon war und wo er noch hin muss.

Und ja, diese Art der Navigation haben die großen Hersteller, wozu ECOVACS auch gehört, ziemlich perfektioniert.

So kommt der DEEBOT N30 OMNI ohne Probleme auch mit sehr komplexen Wohnungen und ihrer Layouts klar. Es werden hier keine Räume vergessen oder Ähnliches.

Was der DEEBOT N30 Pro nicht besitzt, ist eine Kamera für „KI/AI“. Der Roboter kann also keine Socken, Schuhe, Kabel usw. erkennen. Was er allerdings hat, sind Laser-Sensoren auf der Front.

Diese Sensoren erlauben es dem Roboter, Hindernisse wahrzunehmen und diesen entsprechend berührungslos auszuweichen. Dies funktioniert in der Regel auch gut, denn der DEEBOT N30 Pro vermeidet, wenn möglich Kontakt zu Möbeln und größeren Hindernissen.

So navigiert dieser generell sehr sicher. Lediglich kleinere, unscheinbare Hindernisse können übersehen werden, wie beispielsweise Handy-Ladekabel oder Socken usw. Hier sehen wir einen leichten Unterschied zu den 1000 €+ Modellen, welche meist solche kleinen Hindernisse dank Kameras usw. auch vermeiden können (aber auch das nicht immer).

Dennoch ist die Navigation und Hindernisvermeidung wirklich gut und lässt an sich nichts zu wünschen übrig.

 

10.000 Pa Saugleistung

Laut ECOVACS besitzt der DEEBOT N30 Pro OMNI eine Saugleistung von 10.000 Pa. Dies ist eine sehr hohe Angabe! Damit hat der DEEBOT N30 Pro OMNI potenziell einen sehr kräftigen Saugmotor.

Allerdings lasst uns ehrlich sein, was die Saugleistung angeht, tun sich die meisten Saugroboter nicht viel in der Praxis. Dies liegt vor allem daran, dass die volle Motorleistung nur selten zum Einsatz kommt, aus Lautstärke-Gründen.

Erwartest du große Unterschiede zwischen einem Modell der Mittelklasse und High-End-Klasse, was die Saugleistung angeht, wirst du überrascht sein.

Wo wir am ehesten einen Unterschied sehen, ist auf Teppichen. So bringt der DEEBOT N30 Pro OMNI eine Teppich-Erkennung mit. Wird ein Teppich erkannt, erhöht der Roboter die Saugleistung. Dies kann auch durchaus einen Unterschied machen!

In Kombination mit der sehr hohen Saugkraft zeigte der DEEBOT N30 Pro OMNI bei mir eine sehr gute Reinigung von Tierhaaren auf Teppichen. Hier ist dieser als überdurchschnittlich einzustufen.

Ist die Reinigung perfekt? Meist nicht ganz, aber dies hängt vom jeweiligen Teppich ab. Ein paar vereinzelte Haare bleiben, wie bei 99 % aller Saugroboter, schon liegen, aber im Großen und Ganzen würde ich die Reinigung des DEEBOT N30 Pro als tadellos einstufen.

Als automatische Reinigung ist dies für mich persönlich mehr als ausreichend! Staub und Haare auf glatten Böden werden in der Regel zu 100 % entfernt.

 

Umfangreiche Putzfunktion

Sicherlich eins der großen Highlights beim DEEBOT N30 Pro ist die herausragende Putzfunktion.

Der Roboter besitzt am Ende zwei Putzpads, welche zum Reinigen auf dem Boden rotieren. Zudem gibt es im Sauger einen kleinen Wassertank. Dieser wird automatisch von der Wasch-/Ladestation befüllt. Ebenso fährt der Roboter in gewissen Intervallen (in der App festlegbar) auf die Ladestation, um dort seine Pads auszuwaschen.

Dies soll sicherstellen, dass der Roboter immer mit sauberen Pads putzt und nicht nur den Schmutz während der Reinigung verteilt.

Hinzu kommen noch zwei Bonus-Funktionen. So kann der DEEBOT N30 Pro seine Pads anheben, sodass er Teppiche und glatte Böden in einem Durchgang reinigen kann, er kann aber auch seine Putzpads seitlich ausfahren. Letzteres verbessert die Abdeckung an Kanten und in Ecken.

Unterm Strich haben wir hier wirklich eine hervorragende Reinigungsleistung für einen Saugroboter. Dieser ist natürlich weniger für extrem intensive Verschmutzungen geeignet. Aber kleinere Fußabdrücke, Spritzer und natürlich auch sehr feiner Staub, wie Pollen, werden durch das Feuchtwischen zuverlässig entfernt.

So wirken die Böden einfach etwas strahlender, wenn diese feucht abgewischt wurden. Aufgrund der rotierenden Pads ist die generelle Reinigungsleistung auch deutlich höher als bei den Modellen mit einem einfachen Tuch.

Zusammengefasst: Die Putzfunktion ist beim ECOVACS DEEBOT N30 OMNI auf absolutem „High-End“-Niveau und das bekommen auch Modelle für 1500 € nicht besser hin.

 

Gute, aber relativ laute Basis-Station

Die „Mini“-Basisstation des DEEBOT N30 Pro OMNI hat bei mir einen guten Job gemacht. So hat das Absaugen zuverlässig funktioniert, auch wenn der Sauger voll mit Hundehaaren ist.

Etwas schade ist, dass der DEEBOT N30 Pro OMNI wieder auf Beutel setzt. So hatte ich beim DEEBOT N20 PRO PLUS https://techtest.org/der-ecovacs-deebot-n20-pro-plus-im-test-toller-saugroboter-mit-beutelloser-absaugstation/ das beutellose Design sehr geschätzt.

Aber leider sind Beutel bei Saugrobotern mit Absaugstationen der Standard….

Auch das Auswaschen der Putzpads funktionierte sehr zuverlässig. Lediglich ist die Station beim Waschen überdurchschnittlich laut. Genau genommen sind die Pumpen anscheinend recht laut.

 

Generell aber leise

Im Gegensatz zu seiner Station ist der DEEBOT N30 Pro OMNI aber nicht zu laut. Natürlich, je nach Leistungsstufe, ist dieser hörbar, aber generell würde ich sagen, der Roboter ist überdurchschnittlich leise.

 

Fazit

Du suchst einen High-End-Saugroboter mit allen erdenklichen Features und Funktionen, aber willst nicht über 800 oder 1000 € zahlen? Dann ist der ECOVACS DEEBOT N30 Pro OMNI eine extrem spannende Option!

Im Kern bietet der DEEBOT N30 Pro alles, was du von einem High-End-Saugroboter erwarten kannst.

Wir haben eine hervorragende Saug- und Wischleistung, eine sehr gute Navigation und eine Basisstation, die vollautomatisch und zuverlässig funktioniert. Dabei ist die Basis-Station sogar vergleichsweise kompakt.

Wir haben sogar erweiterte Funktionen wie ausfahrbare Wischpads oder die Reinigung mit heißem Wasser.

Verglichen mit den absoluten Spitzenmodellen ist das Einzige, was dem DEEBOT N30 Pro fehlt, eine Kamera für eine Objekterkennung. Ist dies ein tragischer Verlust? In der Praxis merkst du davon wenig, denn dank der Frontsensoren kann der DEEBOT N30 Pro sehr Ähnliches, auch ohne Kamera.

Mit sehr kleinen herumliegenden Objekten kommt der DEEBOT N30 Pro vielleicht etwas schlechter klar als z.B. der Narwal Freo Z Ultra. Aber im Generellen ist dies Meckern auf einem extrem hohen Level!

Der ECOVACS DEEBOT N30 Pro OMNI ist ein fantastischer „All-in-one“-Saugroboter, welcher hervorragend putzen und saugen kann.

ECOVACS DEEBOT N30 Pro OMNI
Positiv
Hervorragende Reinigungsleistung (Saugen & Wischen)
Hohe Saugleistung (10.000 Pa)
Sehr gute Teppicherkennung und -reinigung (Tierhaare)
Sehr gute Wischleistung dank rotierender Pads und Heißwasser-Reinigung (60°C)
Ausfahrbare Wischpads für bessere Kanten- und Eckenreinigung
Kompakte Basis-Station
Sehr gute Navigation und Hindernisvermeidung
Gut gemachte App mit vielen Funktionen (Live-Karte, Raumaufteilung, virtuelle Grenzen, etc.)
Negativ
Relativ laute Basis-Station (beim Auswaschen der Pads)
Nutzt Staubsaugerbeutel (kein beutelloses System)
Könnte kleinere, unscheinbare Hindernisse (Kabel, Socken) übersehen
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Samsung Galaxy S25 Ultra Test: Lohnt sich das neue Flaggschiff?

Samsung hat das neue S24 Ultra ++ AI vorgestellt, unter dem Namen S25 Ultra. Dies ist natürlich etwas gemein ausgedrückt. Letztendlich war bereits das S24 Ultra ein ziemlich perfektes Smartphone und Samsung hatte hier das Problem: Wie verbessert man ein perfektes Smartphone?

Aktuell sind die technischen Sprünge bei Dingen wie Display, Kamera, Prozessoren usw. absolut minimal.

Samsung ist also beim S25 Ultra den sicheren Weg gegangen und hat das Smartphone an einigen kleineren Ecken etwas verbessert. So hat das S25 Ultra ein minimal größeres Display, ist etwas leichter, hat einen schnelleren Prozessor und natürlich ganz viele neue AI-Features.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Reicht dies? Ist das S25 Ultra das beste Smartphone, das derzeit auf dem Markt ist?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Samsung Galaxy S25 Ultra im Test

Das Design von Samsung Smartphones hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt. So waren Samsung Smartphones früher recht rundlich, hatten sogar das “Edge”-Display usw.

Das S25 Ultra ist nun “blockiger” als jemals zuvor. So hatte auch das S24 Ultra schon ein flaches Display, aber der Rahmen war bei diesem noch leicht gebogen für ein besseres Handgefühl.

Dies hat Samsung nun beim S25 Ultra geändert. Wir haben eine glatte Glasfront, eine glatte Glasrückseite und einen weitestgehend rechteckigen und geraden Rahmen. Dies ist eine Designänderung, über die wir durchaus streiten können. So fand ich das Handgefühl des S24 Ultras tendenziell etwas angenehmer als das des S25 Ultras.

Allerdings ist das S25 Ultra mit 219 g (zu 232 g beim S24 Ultra) ein Stück leichter und zudem sogar etwas schmaler und dünner.

Die Unterschiede zum S24 Ultra sind jetzt nicht gewaltig, aber durchaus im direkten Vergleich bemerkbar. So kann das S25 Ultra mit einer kleinen Hülle effektiv so groß sein wie das S24 Ultra ohne Hülle.

Dabei ist es Samsung gelungen, das Display um 0,1 Zoll zu vergrößern, von 6,8 Zoll auf 6,9 Zoll.

Unterm Strich fällt mir die Einschätzung der Haptik schwer. Ich mag zwar die etwas rundlichere Form des S24 Ultra mehr, aber ich begrüße das niedrigere Gewicht und die generell kleineren Abmessungen.

Die generelle Verarbeitungsqualität ist dabei absolut tadellos, wie es sich für ein 1000€+ Smartphone gehört.

 

Ein fantastisches Display

Das S25 Ultra besitzt ein 6,9 Zoll AMOLED-Display, welches mit 3120 x 1440 Pixeln auflöst. Dieses verfügt dabei über eine schnelle 120 Hz Bildwiederholungsrate, was Animationen usw. schneller und flüssiger erscheinen lässt. Die Helligkeit wird dabei von Samsung auf 2600 Nits spezifiziert.

Prinzipiell hat sich hier, verglichen mit dem S24 Ultra, nichts getan, abgesehen von den 0,1 Zoll mehr Fläche.

Dies soll aber nicht negativ gemeint sein. Das Display des S24 Ultra war fantastisch und auch das Display des S25 Ultra ist fantastisch!

Allerdings gilt dies für 99 % aller High-End-Smartphones. Hier gibt es kaum noch ein Modell mit einem schlechten Display.

Tendenziell gefällt mir das Display des S25 Ultra etwas besser als das des Apple iPhone 16 Pro Max. Verglichen mit dem Google Pixel 9 Pro XL sind die Farben und die generelle Brillanz minimal höher beim S25 Ultra, dafür die maximale Helligkeit beim Pixel.

Allerdings ist auch das S25 Ultra im Freien wirklich sehr gut ablesbar! Selbst bei praller Sonne lässt sich das Display noch gut erkennen.

Von daher gibt es hier absolut nichts zu meckern. Das Display ist hervorragend!

 

Gute Lautsprecher

Samsung nutzt auch beim S25 Ultra wieder die Ohrmuschel in Kombination mit dem Lautsprecher auf der Unterseite für die Medienwiedergabe. Und ja, dies hilft doch sehr dabei, das Smartphone “größer” und weiter klingen zu lassen, als nur mit einem Lautsprecher. Generell sind dabei die verbauten Lautsprecher ausreichend laut und sehr schön klar.

Klanglich liegen wir hier aber minimal unter dem iPhone 16 Pro Max, welches noch einen etwas volleren Klang erreicht.

 

Der S-Pen

Auch beim S25 Ultra ist wieder der S-Pen dabei, welcher in der Seite des Smartphones versteckt ist. Dieser erlaubt es dir, handschriftliche Notizen anzulegen, Dinge in Texten zu markieren oder generell den Stift als eine Art Maus zu benutzen.

Der S-Pen ist dabei qualitativ an sich einfach, aber gut gemacht.

 

Die Kameras

Das S25 Ultra besitzt 4 Kameras auf der Rückseite, welche zumindest auf dem Papier sehr imposant klingen.

  • Hauptkamera – 200 MP – f/1.7 – Samsung ISOCELL HP2
  • Weitwinkelkamera – 50 MP – f/1.9 – Samsung JN3
  • 3x Zoom-Kamera – 10 MP – f/2.4 – Sony IMX754
  • 5x Zoom-Kamera – 50 MP – f/3.4 – Sony IMX854

Wir haben die bekannte 200 MP Hauptkamera, wie auch die beiden Zoom-Kameras, welche schon beim S24 Ultra zum Einsatz kamen und dort einen guten Job machten.

Die Weitwinkelkamera hingegen hat ein Upgrade auf 50 Megapixel erhalten.

Die 200 Megapixel Hauptkamera setzt auf den großen Samsung ISOCELL HP2 Sensor. Von Haus aus werden allerdings die 200 MP Bilder auf lediglich 12 MP heruntergerechnet. Dies verschlechtert aber die Bildqualität nur bedingt, da so Bildrauschen usw. reduziert wird.

Schauen wir uns ein paar Vergleichsbilder zwischen dem S25 Ultra, S24 Ultra und dem iPhone 16 Pro Max an.

S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max

Wir können hier zunächst festhalten, dass die Hauptkamera des S25 Ultra und des S24 Ultra +- die gleichen Bilder produzieren. Beide liefern sehr schöne, scharfe Bilder mit guter Dynamik und etwas kräftigen Farben. Früher haben Samsung Smartphones immer extrem bunte Bilder erzeugt, aber dies hat Samsung bei seinen Ultra-Smartphones ein gutes Stück heruntergefahren.

So sind die Farben zwar bei dem S25 Ultra zwar auch etwas kräftiger als z.B. bei den Apple iPhones oder den Google Pixel-Modellen, aber auch nicht übertrieben bunt.

Suchst du allerdings den „natürlichsten“ Bildstil, dann greif lieber zum Pixel 9 Pro. Dennoch mag ich die “fröhlichen” Bilder des S25 Ultra.

S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max

Auch die Zoom-Kameras sind +- identisch zum S24 Ultra und somit besser als beim iPhone 16 Pro Max und Google Pixel 9 Pro XL.

Wo es aber einen durchaus deutlichen Unterschied gibt, ist bei der Weitwinkelkamera.

S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max
S25 Ultra
S24 Ultra
iPhone 16 Pro Max

Diese ist, wie beworben, beim S25 Ultra ein guter Schritt nach vorne! Diese liefert doch deutlich schärfere Bilder und auch eine etwas bessere Dynamik.

Hier macht der neue 50 MP Sensor einen sehr guten Job!

Unterm Strich halte ich die Kamera des S25 Ultra für extrem gut. Im Foto-Segment bevorzuge ich diese klar gegenüber dem Apple iPhone 16 Pro Max, egal ob nun Hauptkamera, Weitwinkelkamera oder die Zoom-Kamera.

Der Vergleich mit dem Google Pixel 9 Pro XL ist etwas schwierig. Tendenziell bevorzuge ich den Bildstil des Pixels leicht bei der Hauptkamera. Aber die zusätzlichen Kamera-Sensoren sind beim S25 Ultra besser.

 

Leistung und Performance

Samsung setzt auch dieses Jahr wieder bei seinem Flaggschiff auf einen Qualcomm SoC, und zwar den Qualcomm Snapdragon 8 Elite.

  • Qualcomm Snapdragon 8 Elite
  • 2 × Oryon 2, 4,47 GHz
  • 6 × Oryon 2, 3,53 GHz
  • 3 nm, 64-Bit

Wir haben hier den derzeit so ziemlich schnellsten Prozessor, den du in einem Android Smartphone finden kannst.

(Links S25 Ultra / Rechts S24 Ultra)

So ist der Qualcomm Snapdragon 8 Elite ca. 30 % schneller als der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 (S24 Ultra) auf Seiten der CPU. Auf Seiten der GPU haben wir ca. 25 % mehr Leistung.

Dies ist ein netter Leistungszuwachs, aber zugegeben auch nicht weltbewegend. Aktuelle Smartphones, vor allem High-End-Modelle, sind einfach so leistungsfähig, dass die üblichen Alltagsdinge diese praktisch nicht belasten.

Also WhatsApp, Instagram, Facebook und generell die gesamte Benutzeroberfläche fühlen sich extrem reaktionsfreudig und flott an.

Erst bei Dingen wie Spielen und Emulation trennt sich in der Regel die Spreu vom Weizen. Aber auch hier hat das S25 Ultra mehr als genug Power, um alles zu schaffen, was du ihm vorsetzen kannst.

Von daher gibt es nichts beim S25 Ultra zu bemängeln, dieses läuft perfekt!

 

KI, in der Praxis relevant?

Samsungs großer „Selling Point“ beim S25 Ultra ist die KI, Galaxy AI. Leider ist die Galaxy AI weiterhin eine Lösung auf der Suche nach einem Problem.

Im Alltag tut die Galaxy AI für mich nichts. Ja, es gibt nette Features, wie den magischen Radierer oder andere Foto-Tools, welche dir erlauben, Objekte in Bildern einzufügen.

Aber sehr viele dieser Dinge werden gar nicht vom S25 Ultra “berechnet”, sondern von einem Cloud-Server.

Viel des KI-Krams ist also kein Hardware-Feature deines Smartphones, sondern nur Software. Und ChatGPT oder Google Gemini kannst du auf jedes Smartphone installieren und deren Qualität übertrifft die Galaxy AI in der Regel deutlich. Was unter Umständen einen Mehrwert sein kann, sind Dinge wie eine Echtzeitübersetzung beim Telefonieren usw. Aber ich glaube auch, dass dies nicht jeden Nutzer interessieren wird.

Die „tolle“ Now Brief App

Samsung pusht beim S25 Ultra die “Now Brief”-App. Diese soll so eine Art Assistent sein, welcher dir smarte Informationen zum Wetter, Verkehr usw. zusammenfasst und präsentiert. Aber auch das war jetzt bei mir nichts Besonderes und Ähnliches konnten schon HTC-Smartphones vor vielen Jahren oder allgemein die Google Apps.

Kurzum, ich stehe dem ganzen KI-Kram weiter sehr kritisch gegenüber und denke nicht, dass dies etwas ist, was deine Kaufentscheidung beeinflussen sollte.

 

Akkulaufzeit

Im S25 Ultra steckt wieder ein 5000 mAh großer Akku, was eine normale, hohe Kapazität für ein Smartphone dieser Größenordnung ist.

Im Allgemeinen ist die Akkulaufzeit als gut bis sehr gut einzustufen! So übertrifft der Akku des S25 Ultra ganz klar das Pixel 8 Pro XL und auch das Pixel 9 Pro XL.

Auch war die Laufzeit bei mir minimal besser als beim S24 Ultra, aber viel tun sich die beiden nicht.

Willst du mehr Infos zum Laden des S25 Ultras, dann schaue in folgenden Artikel:

https://techtest.org/wie-schnell-laedt-das-samsung-galaxy-s25-ultra-und-welcher-ladestandard-wird-genutzt/

 

Preis des S25 Ultra

Das S25 Ultra startet, wie auch schon das S24 Ultra, zu einem offiziellen Preis von 1449 € für 256 GB Speicher. Dies ist ohne Frage ein gewaltiger Preis auf Apple-Level.

Allerdings fallen, im Gegensatz zu Apple Smartphones, Samsung Smartphones relativ schnell etwas im Preis.

Quelle: Idealo Galaxy S25 Preisprognose

Der Preisvergleich Idealo schätzt, basierend auf Daten der Vorgänger, dass der Preis des S25 Ultras ca. 4-5 Monate nach Veröffentlichung schon die 1000 € Marke unterschreiten wird.

Entsprechend kann es sich lohnen, etwas zu warten, um etwas zu sparen.

 

Fazit

Prinzipiell halte ich das S25 Ultra für ein fantastisches Smartphone! Ein viel besseres Smartphone bekommst du derzeit nicht.

Samsung hat das “Ultra”-Smartphone einfach ziemlich perfektioniert. Wir haben ein herausragendes Display, sehr gute Kameras, eine gute Materialqualität und nicht zuletzt einen sehr fähigen Prozessor.

Ja, über die neue, sehr kantige Form können wir durchaus streiten. Ich fand, dass das S24 Ultra etwas besser in der Hand lag, dafür ist das S25 Ultra leichter, alles hat also sein Für und Wider.

Das Problem ist etwas der Vergleich mit dem S24 Ultra. Was gibt es Neues?

  • 0,1 Zoll mehr Display
  • 13 g leichter
  • Eine bessere Weitwinkelkamera
  • 30 % mehr CPU-Leistung

Die 0,1 Zoll mehr Display merkst du in der Praxis nicht, genau wie die Mehrleistung der CPU. Ich sage natürlich nicht nein zu solchen Punkten, mehr Leistung ist immer gut.

Aber letztendlich ist das S25 Ultra ein sehr leicht verbessertes S24 Ultra. Ich will natürlich nicht das S25 Ultra schlechtreden, es ist ein fantastisches Smartphone, aber der Sprung vom ebenfalls fantastischen S24 Ultra ist sehr gering.

Von daher, ja, ich kann das S25 Ultra mit gutem Gewissen empfehlen, wenn du ein High-End-Smartphone suchst. Samsung hat sich hier keinen Fehler erlaubt! Willst du etwas sparen, schau mal, zu welchem Preis du das S24 Ultra bekommst.

Samsung Galaxy S25 Ultra
Positiv
Herausragendes Display
Sehr gute Kameras: Verbesserte Weitwinkelkamera (50 MP), insgesamt sehr gute Bildqualität, besser als iPhone 16 Pro Max (im Foto-Bereich)
Starker Prozessor (ca. 30 % mehr Leistung als S24 Ultra)
Gute Akkulaufzeit
Gute Lautsprecher
S-Pen inklusive
Leichter als S24 Ultra: 219 g vs. 232 g
Kompakter als S24 Ultra: Trotz größerem Display, etwas schmaler und dünner
Negativ
Geringe Unterschiede zum S24 Ultra
Kantiges, etwas langweiliges Design
Galaxy AI in der Praxis nur bedingt nützlich
95

Reolink Überwachungskameras in Ubiquiti NVR (Protect) einbinden

Ich bin ein großer Fan von Reolink Überwachungskameras, welche wirklich für jeden Einsatzzweck eine passende Kamera anbieten, aber ich bin auch ein großer Freund des Ubiquiti Ökosystems. So denke ich gerade, dass die Ubiquiti NVRs die so ziemlich besten auf dem Markt sind, zumindest was die Benutzeroberfläche angeht.

Schade, dass wir nun die beiden Systeme nicht miteinander verbinden können oder geht das etwa? Etwas überraschend hat Ubiquiti sein Protect System und NVRs für Drittanbieter geöffnet. So ist es möglich, beispielsweise Reolink Überwachungskameras in Ubiquiti NVR Systeme wie die Dream Machine Pro einzubinden. Wie dies geht und welche Einschränkungen es gibt, erfährst du in diesem Artikel!

 

Was benötigst du?

Damit dies funktioniert, benötigst du zunächst natürlich einen Ubiquiti NVR, wie bei mir beispielsweise die Dream Machine Pro. Zum anderen benötigst du eine Reolink Überwachungskamera mit “fester” Stromverbindung, also via 12V Netzteil oder PoE. Akku-Kameras werden leider nicht unterstützt, da wir hier RTSP und ONVIF benötigen.

 

ONVIF auf Reolink Kameras aktivieren

Damit der Ubiquiti NVR (Protect) unsere Reolink Kameras erkennt, müssen wir RTSP und ONVIF bei diesen aktivieren. Dies machen wir am einfachsten über die Reolink App.

Wähle hier deine Kamera aus, gehe in die Einstellungen und folge den folgenden Schritten.

  • Einstellungen -> Geräte-Infos (oben das Bild in den Einstellungen antippen) -> Netzwerkinformationen -> Erweiterte Einstellungen -> RTSP “EIN” -> ONVIF “EIN”

Das war es auch schon. Es kann sein, dass dies nicht funktioniert, wenn du die Kamera bereits mit dem Reolink Home Hub oder einem Reolink NVR verbunden hast.

 

Drittanbieter-Kameras aktivieren

Wähle dich nun in deinem Ubiquiti NVR ein und gehe dort in die Einstellungen unter System und aktiviere “Kameras von Drittanbietern finden”.

Das war es auch schon.

 

Reolink Kameras mit Ubiquiti Protect verbinden

Hast du dies gemacht, sollte nun die Reolink Überwachungskamera unter Geräte von Protect gefunden werden. Hier werden diese nun einfach gemeinsam mit den Ubiquiti Überwachungskameras (falls du welche hast) aufgelistet.

Wähle “zum Verwenden klicken” aus und gib das Passwort und den Benutzernamen deiner Reolink Kamera ein, und das war es! Nun ist die Kamera in Ubiquiti Protect eingebunden und über die WebUI, App usw. zugreifbar.

 

Features und Einschränkungen

Generell wird die Drittanbieter-Kamera von Protect sehr ähnlich behandelt wie eine Ubiquiti eigene Kamera, aber es gibt einige wichtige Unterschiede! Der wichtigste Unterschied ist das Fehlen einer Bewegungserkennung.

So zeichnet zwar Protect den Stream der Kamera auf, aber es gibt keine Bewegungserkennung und damit verbundene Funktionen. Ubiquiti bietet hierfür den AI Port an, ein Modul, welches KI-Erkennungen usw. auch für Drittanbieter-Kameras erlaubt. https://eu.store.ui.com/eu/en/category/cameras-special-devices/products/up-ai-port Im Kern zeichnet Protect also einfach nur den Stream auf, durch welchen du allerdings wie bei einer Ubiquiti Kamera in der Timeline schnell durchscrollen kannst usw.

Eine erweiterte Steuerung abseits von Aufnahme-Zeitplänen gibt es auch nicht. Allerdings kannst du auf deine Reolink Kamera auch ganz normal über die Reolink App zugreifen. Diese funktioniert weiterhin wie gehabt und ohne Einschränkungen. Du könntest also Protect als eine Art „Backup“ zum internen Recording der Reolink Kameras betrachten.

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S25 Ultra und welcher Ladestandard wird genutzt?

Das superschnelle Laden von Samsung Smartphones kann etwas kompliziert sein. So nutzt Samsung zwar den USB Power Delivery Ladestandard, allerdings benötigen gerade die Ultra Smartphones die sogenannte PPS-Erweiterung des USB Power Delivery Standards fürs superschnelle Laden. Dies kann durchaus etwas verwirrend sein, denn nicht jedes USB-C Ladegerät unterstützt PPS.

Anfang 2025 hat Samsung nun die neue S25 Serie auf den Markt gebracht. Die großen Modelle können dabei, wie auch schon letztes Jahr, mit bis zu 45 W laden.

Aber welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das Laden mit 45 W in Kombination mit dem S25 Ultra klappt? Muss auch dieses Mal wieder PPS unterstützt werden? Welche PPS-Stufen benötigt das S25 Ultra? Wie lange dauert eine Ladung des S25 Ultra und kann dieses überhaupt, wie beworben, mit bis zu 45 W laden? Versuchen wir all diese Fragen in diesem Test zu klären!

 

Die Basics

Die Samsung Galaxy S25 Serie besteht aus drei Modellen, dem S25, S25+ und S25 Ultra. Zwischen diesen drei Modellen gibt es teils große Unterschiede, was den Akku, wie aber auch was das Laden angeht.

S25 S25+ S25 Ultra
Akku Kapazität  4000 mAh 4900 mAh 5000 mAh
Ladegeschwindigkeit laut Hersteller 25 W 45 W 45 W

 

So hat das normale S25 einen vergleichsweise kleinen 4000 mAh Akku und soll mit maximal 25 W laden. Das S25+ hingegen hat einen 4900 mAh Akku und soll genau wie das S25 Ultra mit maximal 45 W laden. Mit im Lieferumfang der Smartphones ist lediglich ein Ladekabel, aber kein Ladegerät. In diesem Artikel schauen wir uns primär das S25 Ultra an.

 

Welchen Ladestandard nutzt das Samsung Galaxy S25 (Ultra)?

Grundsätzlich nutzt die Samsung Galaxy S25 Serie natürlich den USB Power Delivery Ladestandard, welcher mittlerweile effektiv von der EU vorgeschrieben ist. So nutzen auch die meisten anderen Hersteller wie Apple, Google und Co. USB Power Delivery. Dies erlaubt es, zumindest in der Theorie, beispielsweise dein Apple iPad, iPhone, Dell XPS Notebook, die Nintendo Switch und auch ein Smartphone der S25 Serie am gleichen Ladegerät zu laden. Allerdings legen Samsung Smartphones viel Wert auf die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards, welche ein noch “flexibleres” und gegebenenfalls schnelleres Laden erlaubt. Wichtig, ein USB-C Ladegerät muss kein PPS unterstützen und wie umfangreich die PPS-Unterstützung ist, kann auch von Ladegerät zu Ladegerät schwanken.

Mehr Infos zu PPS findest du hier -> https://techtest.org/was-ist-pps-und-avs-usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

Du kannst allerdings auch das Samsung Galaxy S25 weiterhin an einem normalen USB-A Ladegerät oder Quick Charge Ladegerät laden, dies halt nur gegebenenfalls deutlich langsamer.

 

Wie schnell kann das S25 (Ultra) laden?

Aber wie schnell kann das S25 Ultra in der Spitze laden? Für diesen Test habe ich das Smartphone auf +- 5% entladen und dann an verschiedenen Ladegeräten ausprobiert. Dabei habe ich die Ladegeschwindigkeit mit dem ChargerLAB Power-Z KM003C (https://amzn.to/4jDfdEj) überwacht.

Laut Samsung kann das S25 Ultra mit bis zu 45 W laden. Im Test konnte ich leider 45 W nicht ganz erreichen. Hier waren beim S25 Ultra maximal zwischen 41 und 43 W möglich. Dies ist soweit ähnlich wie beim S24 Ultra, aber es gibt dennoch einen Unterschied.

Das S24 Ultra, genau wie die Modelle davor, benötigte eine PPS Stufe, die im Bereich 9 V (+- 1 V) 5 A liefern konnte, für die volle Ladegeschwindigkeit.

Das S25 Ultra scheint hier flexibler. Wenn vorhanden, bevorzugt dieses eine PPS-Stufe, die um die 13 – 14 V bietet und hier 3 A oder mehr liefert. So konnte ich in der Spitze bis zu 3,1 A beobachten.

Theoretisch ist also ein Ladegerät mit 3,3 – 16V/5A oder 3,3 – 21V/5A “ideal”. Hier konnte ich bis zu 42 W sehen.

An einem 3,3 – 11 V / 5 A Ladegerät

Allerdings selbst wenn dein Ladegerät “nur” 3,3 – 16V/3A oder 3,3 – 21V/3A bietet, kommen wir auf über 40 W in der Spitze. Hat dein Ladegerät eine PPS-Stufe von 3,3 – 11V/5A, was sehr gängig ist, da dies von den “alten” Galaxy Smartphones für 45 W benötigt wurde, dann verhält sich das S25 Ultra wie das S24 Ultra und wählt eine Spannung von +- 9 V und +- 4,6 A.

An einem Ladegerät ohne PPS

Hat dein Ladegerät gar kein PPS, sind wir auf maximal +- 23 W limitiert. Dabei ist es egal, ob das Ladegerät nun 30 W oder 140 W hat, unterstützt dieses kein PPS, dann ist das Maximum 23 W.

Auch die S25 Serie kann natürlich weiterhin an USB-A Ladegeräten geladen werden. An einem 18 W Quick Charge Ladegerät konnte ich maximal +- 15 W beobachten und an einem klassischen 5V/2,4A maximal 9 W.

Damit ist das S25 Ultra sogar etwas unkomplizierter, was das Ladegerät angeht. Zusammengefasst, um das S25 Ultra oder S25+ mit dem +- vollen Tempo zu laden, muss dein Ladegerät eine der folgenden PPS-Stufen unterstützen:

  • 3,3 – 21 V / 5 A
  • 3,3 – 20 V / 5 A
  • 3,3 – 11 V / 5 A
  • 3,3 – 21 V / 3 A
  • 3,3 – 20 V / 3 A
  • 3,3 – 16 V / 3 A

Sollte ein Ladegerät mehrere PPS-Stufen haben, wird immer die mit der höheren Spannung gewählt. Hat ein Ladegerät 3,3 – 16V/3A und 3,3 – 11V/5A, dann wird die bis 16 V Stufe bevorzugt.

 

Spannung bei PPS

PPS erlaubt nicht nur die Wahl einer freien Spannung innerhalb eines gewissen Bereichs, die Spannung kann auch während des Ladevorgangs noch angepasst werden. Im Folgenden schauen wir uns den Spannungsverlauf einmal an einem 3,3 – 21 V / 5 A und an einem 3,3 – 11 V / 5 A Ladegerät an.

Hier kannst du sehen, dass das S25 Ultra, falls via PPS vorhanden, eine Spannung im Bereich 13 – 14 V wählt und diese während des Ladevorgangs immer mal wieder etwas nachjustiert. Sollte dieser Spannungsbereich nicht vorhanden sein, wird via PPS eine Spannung im Bereich 8,5 – 9,5 V gewählt. Lediglich ganz am Ende des Ladevorgangs, für die letzten +- 10 %, wird die normale 9 V USB PD Spannungsstufe gewählt.

 

Ladedauer S25 Ultra

Wie lange dauert nun das Laden des S25 Ultra? Wie lange kann dieses mit über 40 W laden? Auch hier habe ich das S25 Ultra einmal an einem Ladegerät mit 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A PPS Stufe, wie auch an einem Ladegerät mit einer 3,3 – 11 V bei bis zu 5 A PPS Stufe geladen und die Leistungsaufnahme mitgeschrieben. Dabei war das S25 Ultra auf 5 % entladen und im Flugmodus.

Hier können wir sehen, dass die beiden Ladevorgänge ähnlich sind. Tendenziell war der Ladevorgang am 3,3 – 11 V / 5 A Ladegerät einen Hauch schneller, aber die Unterschiede waren minimal. Dabei können wir aber auch sehen, dass das S25 Ultra nur ca. 3-6 Minuten mit über 40 W lädt und sich dann herunterdrosselt. Aber bereits nach 33 – 38 Minuten werden rund 70 – 80 % Ladestand erreicht. Ein vollständiger Ladevorgang dauert am Ende aber +- 1:22 h. Die letzten +- 20 % dauern, wie bei sehr vielen Smartphones, auch hier sehr lange! Dies soll allerdings auch den Akku schonen.

 

Welche Ladegeräte sind fürs S25 Ultra ideal?

Du suchst nun ein “ideales” Ladegerät fürs S25 / S25+ / S25 Ultra, was würde ich da empfehlen? An dieser Stelle 3x gute / solide Standardladegeräte für die Samsung Modelle, welche auch in der Lage sind, diese mit dem vollen Tempo zu laden.

Anker 313 45 W Ladegerät

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, Schnelles Laden 2.0 für Samsung...

  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S25 Ultra
  • Super kompakt

Das Anker 313 ist ein absoluter Evergreen wenn es um das Laden von Samsung Smartphones geht. Dieses kam ursprünglich für das S23 Ultra auf den Markt, ist aber weiterhin für alle Samsung Smartphones eine sehr gute Wahl! So ist dieses auch perfekt für die S25 Modelle geeignet.

Samsung EP-TA845

Keine Produkte gefunden.

Das EP-TA845 ist so das gute Standard Ladegerät von Samsung, welches auch für die S25 Serie weiterhin sehr gut geeignet ist. Du musst hier nur vorsichtig sein, denn es sind viele Fakes im umlauf.

Baseus PicoGo

Baseus PicoGo USB C Ladegerät, 45W USB C Netzteil PD 3.0 PPS...

  • Extrem kompakt
  • Hohe Leistung mit bis zu 45W
  • Umfangreiche PPS-Unterstützung
  • Gute Spannungsstabilität
  • Hohe Effizienz: Bis zu 91,9 %
  • Wertige Verarbeitung

Das Baseus PicoGo ist ein super kompaktes 45 W Ladegerät. Dieses ist vor allem interessant wenn du ein leichtes und kleines Reiseladegerät suchst, welches auch die Samsung Ultra Smartphones mit dem vollen Tempo laden kann.

 

Fazit

Was müssen wir jetzt abschließend über das Laden des S25 Ultra wissen?

  • In der Spitze kann das S25 Ultra mit bis zu 41 bis 43 W laden.
  • Für die volle Ladegeschwindigkeit ist ein Ladegerät mit einer PPS-Stufe nötig.
  • Die PPS-Stufe muss entweder 3,3 – 11 V / 5A (und) oder 3,3 – 16V / 3A oder größer sein.
  • An einem normalen USB PD Ladegerät ohne PPS sind maximal 23 W möglich.
  • Eine 0% auf 100 % Ladung dauert ca. 1:22 h, 0% auf 80% rund 0:38 h.

Abschließend lässt sich sagen, dass das S25 Ultra weniger wählerisch ist, was das Ladegerät angeht, als noch das S24 Ultra, da dieses nun mehr PPS-Stufen fürs superschnelle Laden akzeptiert. Dennoch bleibt das Thema superschnelle Ladung bei Samsung Smartphones aufgrund der PPS-Geschichte etwas kompliziert.

Das kompakteste 45 W USB C Ladegerät im Test, Baseus PicoGo

45 W ist eine gute Leistung für ein USB-Power-Delivery-Ladegerät. So sind 45 W ausreichend, um alle aktuellen Samsung Galaxy Smartphones und Apple iPhones mit dem vollen Tempo zu laden. Auch reichen 45 W für sehr viele Tablets, Spielekonsolen und sogar für kleinere Notebooks aus. Daher war ich sehr am neuen Baseus PicoGo 45 W Ladegerät interessiert.

Das PicoGo zeichnet sich vor allem durch seine kompakten Abmessungen aus. Wir haben hier ein wirklich winziges 45 W Ladegerät, was dieses in der Theorie gerade für Reisen und Ausflüge interessant macht. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Baseus PicoGo USB-C Ladegerät 45 W wirklich eine gute Wahl? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Baseus PicoGo USB-C Ladegerät 45 W im Test

Sicherlich das wichtigste Merkmal am PicoGo sind die Abmessungen und das Gewicht. So misst das Ladegerät lediglich 37 x 33 x 33 mm und bringt 87 g auf die Waage. Damit ist dieses wirklich extrem kompakt und auch durchaus recht leicht.

Um das Ladegerät noch kompakter erscheinen zu lassen, ist der Stecker schräg in diesem eingelassen, da ansonsten der Stecker breiter wäre als das eigentliche Ladegerät.

Dieses wirkt trotz der kompakten Abmessungen aber recht wertig und gut designt. So fühlt es sich auch recht “dicht” an. Wir haben hier kein Billigladegerät vor uns.

 

Wirklich so kompakt?

Vergleichen wir einmal die Abmessungen und das Gewicht des Baseus PicoGo mit anderen 45 W USB-C-Ladegeräten.

Hier können wir sehen, dass das Baseus PicoGo wirklich extrem kompakt ist und auch das kompakteste 45 W Ladegerät ist, das ich bisher im Test hatte. Die 87 g Gewicht sind auch sehr leicht, aber hier gibt es durchaus Modelle, die dies noch leicht unterbieten.

 

Der USB-C-Port

Das Baseus PicoGo besitzt genau einen USB-C-Port.

  • USB-C – 45 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Der USB-C-Port des Baseus PicoGo bietet eine Leistung von bis zu 45 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard.

Damit hat der USB-C-Port grundsätzlich genug Leistung für alle aktuellen Apple iPhones, iPads, Samsung Galaxy Smartphones und viele weitere Geräte. Das Ladegerät ist sogar generell für kleinere Notebooks geeignet.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Baseus PicoGo den mittlerweile sehr wichtigen PPS-Ladestandard. Hier bietet dieses zwei Stufen:

  • 3,3 – 11 V bei bis zu 5 A
  • 3,3 – 16 V bei bis zu 3 A

Aufgrund der ersten PPS-Stufe, welche bis 5 A geht, ist das Ladegerät in der Lage, Samsung Smartphones mit bis zu 45 W zu laden, wie das S24 Ultra und Co. Es ist etwas schade, dass wir keine bis 21 V Spannungsstufe haben, weshalb das Ladegerät beispielsweise das Pixel 9 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo laden kann. Aber generell ist das eine recht umfangreiche PPS-Unterstützung für ein 45 W Ladegerät und gerade für Apple und Samsung Nutzer ziemlich perfekt.

 

Belastungstest

Ich hatte beim Baseus PicoGo etwas Sorgen bezüglich der Hitzeentwicklung. Kompakte Ladegeräte mit hoher Leistung haben oftmals Temperaturprobleme. So habe ich einen Belastungstest durchgeführt, bei dem ich das Ladegerät für 6 Stunden zu 100 % belastet habe, mithilfe einer elektronischen Last. Erfreulicherweise konnte das Ladegerät diesen Belastungstest durchhalten!

Dabei war die Hitzeentwicklung nicht einmal übermäßig hoch. Ja, 60 Grad + ist sicherlich nicht wenig, aber für ein USB-Ladegerät auch nicht besorgniserregend heiß.

 

Für welche Geräte geeignet?

Primär würde ich das Baseus PicoGo für sämtliche Smartphones von Samsung und Apple empfehlen. Stand Anfang 2025 kann das PicoGo sämtliche Smartphones dieser beiden Hersteller mit dem vollen Tempo laden.

Natürlich ist das Ladegerät für Google Pixel, Xiaomi usw. Smartphones auch gut geeignet, aber wird nicht bei allen Modellen das volle Ladetempo erreichen. Grundsätzlich halte ich das Baseus PicoGo auch für Tablets wie das iPad Pro oder das Steam Deck für eine gute Wahl.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C-Power-Delivery-Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, wie es früher noch bei USB-A-Ladegeräten der Fall war. Allerdings müssen die Spannungswerte natürlich innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben, und eine stabilere Spannung ist immer ein Hinweis auf eine bessere Elektronik.

Dies ist eine gute Spannungsstabilität. Wir haben einen leichten Abfall der Spannung unter Last, aber dies ist nicht tragisch, und der Spannungsabfall ist vergleichsweise gering. Damit würde ich die Spannungsstabilität des Baseus PicoGo als eine der besseren einstufen, die ich bisher gesehen habe.

 

Effizienz des Baseus PicoGo

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des Baseus PicoGo zu sprechen. Hierbei messe ich, wie viel Energie in ein Ladegerät hineingeht und wie viel Energie wieder herauskommt.

Im Test schwankte die Effizienz zwischen 85,5 % bei sehr niedriger Last und 91,9 % bei Volllast. Dies ist eine hervorragende Effizienz für ein Ladegerät dieser Klasse.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo ist ein wirklich hervorragendes Mini-USB-Ladegerät! Mit 45 W hat dieses genug Leistung, um alle aktuellen Samsung Galaxy Smartphones wie auch Apple iPhones mit dem vollen Tempo zu laden.

Dies auch dank einer guten und großen PPS-Stufe, welche gerade für die Samsung Galaxy Smartphones ideal ist. Dabei ist das Ladegerät auch für größere Tablets oder kleinere Notebooks durchaus geeignet. Zudem haben wir eine sehr gute Effizienz und den bestandenen Belastungstest.

Baseus PicoGo USB C Ladegerät, 45W USB C Netzteil PD 3.0 PPS...

  • Extrem kompakt
  • Hohe Leistung mit bis zu 45W
  • Umfangreiche PPS-Unterstützung
  • Gute Spannungsstabilität
  • Hohe Effizienz: Bis zu 91,9 %
  • Wertige Verarbeitung
  • Keine bis zu 21 V PPS-Stufe

Aber das Spannendste am Baseus PicoGo sind die Abmessungen. So ist das Ladegerät extrem kompakt für ein 45 W Modell, womit dieses wirklich ideal für Reisen und Ausflüge ist. Wir haben hier eins der besten Reiseladegeräte derzeit auf dem Markt vor uns, sofern dir 45 W reichen.

Baseus PicoGo
Fazit
Das Baseus PicoGo punktet vor allem mit seiner Kompaktheit, Leistung und der guten PPS-Unterstützung. Die Nachteile, wie die fehlende 21 V PPS-Stufe und die Wärmeentwicklung unter Last, sind für die meisten Nutzer wahrscheinlich zu vernachlässigen, besonders wenn sie ein Reiseladegerät suchen. Insgesamt überwiegen die Vorteile deutlich, was das PicoGo zu einer sehr guten Wahl macht.
Positiv
Extrem kompakt
Hohe Leistung mit bis zu 45W
Umfangreiche PPS-Unterstützung
Hohe Effizienz: Bis zu 91,9 %
Gute Spannungsstabilität
Wertige Verarbeitung
Konstante Leistung
Negativ
Keine bis 21 V PPS-Stufe
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Dell XPS 16 Laden via USB PD! Alles, was du wissen musst

Das Dell XPS 16 wird via USB-C geladen. Dafür liefert Dell ein passendes 130 W USB-C Netzteil mit. Aber musst du dieses verwenden?

Akzeptiert das XPS 16 auch andere USB-Ladegeräte, falls ja, welche Voraussetzungen müssen von diesem erfüllt werden? In der Vergangenheit waren Dell Notebooks hier teils etwas wählerisch, gilt das auch noch für das XPS 16? Finden wir es in diesem Artikel heraus!

 

130 W Dell Netzteil, nicht Standardkonform

Dell setzt beim XPS 16 wie auch schon beim XPS 15 und 17 auf ein 130 W USB-C Netzteil. Allerdings ist dieses nicht ganz standardkonform. So werden die 130 W bei 20 V und 6,5 A erreicht. Der USB Power Delivery Standard geht aber nur bis 5 A. Für mehr als 100 W, wie beispielsweise beim Framework 16 Netzteil, müsste die Spannung auf 28 V oder 36 V angehoben werden.

Das 130 W Netzteil setzt also auf eine proprietäre Dell-Technik. Dieses unterstützt auch USB Power Delivery, aber dies nur mit folgenden Leistungsstufen:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/4,8A

Effektiv ist dieses also ein 130 W proprietäres Ladegerät bzw. 96 W USB Power Delivery Ladegerät.

 

130 W nur an Dell Ladegeräten

Entsprechend kann das Dell XPS 16 auch nur mit 130 W an Dell eigenen Ladegeräten oder Dockingstationen laden. Verbindest du das Dell XPS 16 mit einem 140 W USB-C Ladegerät, wird dieses nur mit +- 95 – 100 W geladen. Das XPS 16 kann also nichts mit den Leistungsstufen mit mehr als 100 W nach dem USB Power Delivery Standard anfangen.

 

Welche Ladegeräte akzeptiert das Dell XPS 16?

Erfreulicherweise ist das XPS 16 aber an sich recht unproblematisch, was universelle Ladegeräte angeht.

An einem 18 W Ladegerät
An einem 100 W Ladegerät

So konnte das XPS 16 grundsätzlich bei mir an allen USB Power Delivery Ladegeräten von 18 W bis 100 W jeweils mit der +- maximal verfügbaren Leistung laden. Ja, das XPS 16 akzeptiert sogar kleine 18 W USB-C Ladegeräte und kann die 9 V und 12 V USB Power Delivery Stufen akzeptieren, falls die bevorzugte 20 V Stufe nicht vorhanden ist.

 

45 W aber empfohlenes Minimum

Zwar kann das XPS 16 sogar an 18 W USB-C Power Delivery Ladegeräten und auch Powerbanks laden, aber Dell empfiehlt mindestens ein 45 W Ladegerät. Nutzt du ein Ladegerät unter 45 W, dann kann es sein, dass sich das Notebook sogar im “Leerlauf” weiter entlädt, da die Leistung des Netzteils nicht den Bedarf deckt. Allerdings füttert das Netzteil oder die Powerbank dann zu und kann entsprechend die Laufzeit verlängern oder den Akkustand halten.

 

Immer volle CPU-Leistung

Spannenderweise verändert sich die CPU-Leistung je nach angeschlossenem Netzteil nicht stark. Allerdings bei 100% CPU-Last führt die Nutzung eines 65 W oder kleinerem Netzteil dazu, dass sich der Akku dennoch entlädt.

In diesem Diagramm siehst du die Leistungsaufnahme des XPS 16 während eines Test-Durchlaufs von Cinebench 23 (10 Minuten), welcher die CPU zu 100% auslastet. Du kannst hier sehen, dass mit dem 130 W Netzteil sogar die Leistungsaufnahme kurz 110 W übersteigt, während am 100 W Netzteil maximal 92 W erreicht werden. Die Differenz wird aus dem Akku genommen. Am 65 W Netzteil ist die Leistungsaufnahme konstant bei 60 W + und fehlende Leistung wird konstant aus dem Akku entnommen.

 

Fazit

Beim Laden des Dell XPS 16 gibt es positive und auch negative Aspekte. Negativ ist das Verwenden eines proprietären 130 W Netzteils, welches wir auch benötigen, damit das Notebook in allen Situationen nicht zusätzlich auf den Akku für Energie zurückgreifen muss.

Allerdings akzeptiert das XPS 16 auch alle 3. Anbieter USB-C Power Delivery Ladegeräte ohne Probleme. Egal, ob du dem XPS 16 nun ein 18 W, 20 W, 65 W oder 100 W USB-C Ladegerät vorsetzt, das Notebook macht aus allem das Beste und nutzt die verfügbare Leistung aus. Lediglich das Laden mit über 100 W wird nicht unterstützt, außer mit den Dell eigenen Ladegeräten. Selbiges gilt dann natürlich auch für Powerbanks oder USB-Docks.

Mit einem 100 W Ladegerät/Dock/Powerbank wird das XPS 16 in der Regel schon gut versorgt. Bei unter 65 W kann es passieren, dass sich der Akku trotz Ladegerät weiter entlädt, vor allem unter Last.

So, ich hoffe, dieser kleine Artikel konnte dir weiterhelfen!

Reolink RLC-823S1 Test: 4K-Überwachungskamera mit 5x Zoom & KI

Reolink bietet mit der RLC-823S1 eine beeindruckende Überwachungskamera an! So haben wir hier eine große dreh- und schwenkbare Überwachungskamera mit 4K-Auflösung, 5x optischem Zoom, smarter Bewegungserkennung, LED-Scheinwerfern und PoE-Power.

Entsprechend ist dies schon ein etwas größerer Brocken und auch eins der teureren Modelle in Reolinks Lineup. Wollen wir uns die Reolink RLC-823S1 einmal im Test ansehen! Lohnt es sich, diese zu kaufen? An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das Zurverfügungstellen der RLC-823S1 für diesen Test.

 

Die Reolink RLC-823S1 im Test

Bei der Reolink RLC-823S1 handelt es sich um eine sehr große und auch massive Überwachungskamera! Diese ist fast komplett aus Metall gearbeitet und setzt auf ein hängendes Design.

Dies ist so, damit sich der untere Teil der Kamera frei drehen und schwenken kann. Der Kamerakopf lässt sich bei der Reolink RLC-823S1 um 360 Grad drehen und um 90 Grad neigen. Dies in Kombination mit dem großen Blickwinkel erlaubt eine fast 360-Grad-Abdeckung in alle Richtungen.

Aufgrund des hohen Gewichts von über 2 kg benötigt die Kamera eine vergleichsweise sichere Verankerung. Passende Schrauben und Zubehör liegen allerdings schon mit im Lieferumfang.

 

PoE+ oder Netzteil

Die Reolink RLC-823S1 kann wahlweise via PoE+ mit Strom versorgt werden oder über einen DC-Port.

Für die Versorgung via PoE/LAN kannst du jeden universellen Switch mit PoE+ und mindestens 24 W pro Port verwenden. Für die Stromversorgung via DC-Eingang liegt ein entsprechendes 12V/2A-Netzteil bei.

 

Kein Account-Zwang bei Reolink!

Fast alle Überwachungskameras auf dem Markt erfordern einen „Account-Zwang“ – das heißt, du musst deine Kamera mit einem Account beim Hersteller verknüpfen. Nicht so bei Reolink! Du kannst die Kamera einfach mit deinem Netzwerk verbinden und über die App einbinden. Die Kamera wird dabei über ein von dir festgelegtes Passwort geschützt. Entsprechend gibt es auch kein Zwangsabo oder Ähnliches.

 

Die Reolink-App

Die RLC-823S1 läuft mit der bewährten Reolink-App, die ziemlich klassisch aufgebaut ist. Auf der Startseite siehst du direkt alle deine verbundenen Kameras auf einen Blick. Klickst du auf eine Kamera, kommst du in die Live-Ansicht.

Dort kannst du manuell Fotos und Videos aufnehmen, den Zoom steuern, Aufnahmen anschauen und in die erweiterten Einstellungen eintauchen. Ein kleiner Hinweis: Wenn du mehrere Reolink-Kameras hast, kannst du die Aufnahmen immer nur einzeln pro Kamera auswerten – außer, du hast den Reolink HomeHub oder einen anderen Reolink-NVR am Start.

Praktisch: Du kannst Aufnahmen auch direkt aufs Handy laden, um sie zu sichern oder weiterzuschicken. Im lokalen WLAN läuft der Download auch recht flott. Mit einer stabilen Netzwerkverbindung lief die Reolink-App bei mir ohne Probleme, und die Ladezeiten waren angenehm kurz.

 

Gute KI-Erkennung von Reolink

Reolink hat mittlerweile eine sehr solide KI-Erkennung und sinnvolle Funktionen darum aufgebaut. So kann die Kamera zwischen folgenden Ereignissen unterscheiden:

  • Personen
  • Fahrzeuge
  • Tiere
  • Sonstige Bewegungen

Diese Unterscheidungen funktionieren auch gut! Personen, Fahrzeuge und auch Tiere werden zuverlässig erkannt. Im Falle von Tieren funktioniert dies sogar bei Mardern und Waschbären (ich spreche aus Erfahrung), teils werden sogar Vögel richtig als Tiere erkannt.

Entsprechend funktioniert auch die Erkennung bei Menschen sehr zuverlässig, meist sogar wenn eine Person nicht vollständig im Bild ist.

 

„Was bringt mir diese Unterscheidung?“

Sämtliche Aufnahmen werden markiert, je nachdem, was in ihnen erkannt wurde. Dies kann dabei helfen, Aufnahmen schnell durchzusehen. So kannst du filtern, beispielsweise nach Erkennungen von Personen. Auch kannst du Push-Benachrichtigungen und Aufnahmen je nach erkanntem Inhalt und Zeit steuern.

Willst du nur benachrichtigt werden, wenn eine Person erkannt wurde? Dann kannst du dies einstellen. Die KI-Erkennungen helfen also, Alarme zu minimieren und das Auswerten der Aufnahmen zu beschleunigen. Sämtliche KI-Erkennungen laufen dabei komplett lokal und ohne Cloud. Das heißt, deine Aufnahmen werden nicht von einem externen Server ausgewertet oder ähnliches, super!

 

Sehr gute Bewegungserkennung

Nicht nur die KI-Erkennungen funktionieren generell gut, auch die Bewegungserkennung greift sehr zuverlässig und schnell. Selbst auf viele Meter Distanz erkennt die Reolink RLC-823S1 zuverlässig, wenn eine Person ins Bild kommt. Ich habe eine eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer ( https://techtest.org/die-eufy-security-sicherheitskamera-mit-scheinwerfer-im-test/ ) durch die RLC-823S1 ersetzt und die Bewegungserkennung der RLC-823S1 greift gute 5-8 Meter weiter als die der eufy Kamera, super!

 

Konstante Aufzeichnung oder nur bei Bewegung

Die RLC-823S1 kann wahlweise konstant aufzeichnen oder nur aufzeichnen, wenn eine Bewegung erkannt wird. Beide Arten der Aufnahme kannst du über einen Zeitplan steuern. Aufgrund der zuverlässigen Bewegungserkennung konnte ich mich auf diese verlassen.

 

Wo werden die Aufnahmen gespeichert?

Reolink-Überwachungskameras sind sehr flexibel, was das Speichern der Aufnahmen angeht. Du kannst Aufnahmen wie folgt speichern:

  • auf einer eingesetzten Speicherkarte (microSD bis zu 256 GB)
  • auf einem FTP-Server
  • in der Reolink Cloud (kostenpflichtig)
  • auf dem Reolink HomeHub

Die Standard-Aufnahmemethode der RLC-823S1 ist die Speicherung auf einer microSD-Speicherkarte, die du in die Kamera einsetzen musst. Diese akzeptiert offiziell bis zu 256 GB. Zudem können Aufnahmen auch auf einen FTP-Server übertragen werden. Alternativ kannst du auch den Reolink HomeHub nutzen. Mehr zum Reolink HomeHub findest du hier: https://techtest.org/was-kann-der-reolink-home-hub/ Auch eine Cloud-Speicherung ist möglich, allerdings wie üblich kostenpflichtig. Neben diesen ganzen Funktionen bietet die Reolink RLC-823S1 auch die Möglichkeit, in Drittanbieter-Systeme via ONVIF eingebunden zu werden.

 

Sehr hohe Bildqualität und optischer Zoom!

Die Reolink RLC-823S1 verfügt über einen 4K-„UHD“-Kamera-Sensor (3840×2160 @25 FPS, 1/2,8″-CMOS-Sensor).

Dieser liefert bei Tag und bei Nacht ein wunderbar klares und scharfes Bild! Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln, selbst für ein Modell der gehobenen Preisklasse liefert die Reolink RLC-823S1 ein gutes Bild. Eine Besonderheit dabei ist der optische Zoom. So kann die Kamera bis zu 5x ins Bild hineinzoomen, ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Entsprechend deckt die Kamera einen sehr großen Bildbereich ab, 123° bis 39°.

Daher kann die Kamera einen sehr weiten oder sehr engen Bildbereich abdecken und auch sehr flexibel eingesetzt werden. Ob du nun einen etwas weiter entfernten Durchgang beobachten willst oder einen größeren Hof, die Reolink RLC-823S1 ist für beides gut geeignet.

 

Mit Scheinwerfer (und farbiger Nachtsicht)

Die Reolink RLC-823S1 besitzt neben den IR-LEDs auch normale LED-Scheinwerfer. Diese können als „Beleuchtung“ genutzt werden oder für eine farbige Nachtsicht. Du kannst diese über einen Zeitplan steuern, nach KI-Erkennungen oder komplett ausschalten.

 

Stromverbrauch

Ich habe die Reolink RLC-823S1 via PoE genutzt. Leider hat die Kamera einen recht hohen Stromverbrauch. So benötigt diese laut meinem Switch rund 10 W bei Tag und 15 W bei Nacht.

 

Fazit

Die aktuelle Generation von Reolink-Kameras ist durchgehend sehr stark und auch empfehlenswert. Dies gilt auch für die Reolink RLC-823S1! Wir haben hier eine tolle Kamera mit sehr hoher Bildqualität, 5x optischem Zoom, einer guten KI-Erkennung und flexiblen Speicheroptionen. So brauchst du dir hier nicht um Abos oder ähnliches Sorgen zu machen, die einzigen Folgekosten sind der benötigte Strom.

Die Frage ist weniger, ob die Kamera gut ist, das ist sie, mehr, ob diese zu deinen Bedürfnissen passt. Das Besondere hier ist die Pan-and-Tilt-Funktion wie auch der optische Zoom. So erlaubt letzterer eine flexible Positionierung der Kamera.

Du kannst dir den Bildausschnitt passend zoomen und die Kamera auch entsprechend drehen. Dies kostet natürlich einen guten Aufpreis. Gerade für eine Reolink-Kamera ist die RLC-823S1 schon recht teuer, was bei solch einem Feature-Set aber auch nicht unüblich ist. Ist für dich also der optische Zoom interessant/relevant, dann ist die RLC-823S1 eine Top-Kamera!

 

Reolink RLC-823S1
Positiv
Sehr hohe Bildqualität
5x optischer Zoom, 123° bis 39° Blickwinkel
Gute KI-Erkennung: Unterscheidet zuverlässig zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren und sonstigen Bewegungen
Zuverlässige Bewegungserkennung
Flexible Speichermöglichkeiten: Aufnahmen können auf microSD-Karte (bis 256 GB), FTP-Server, Reolink Cloud (kostenpflichtig) oder Reolink HomeHub gespeichert werden
Kein Account-Zwang & kein Abo
PoE+ oder DC Netzteil
LED-Scheinwerfer
Negativ
Gehobener Stromverbrauch
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Test: Epico PB 100W 20000 mAh – Die kompakteste 100W Powerbank

Eine kompakte Powerbank mit 20000 mAh und einer Ausgangsleistung von satten 100 W klingt doch interessant, oder?

Genau solch eine Powerbank bietet der Hersteller Epico an. So haben wir hier eine recht kompakte Powerbank mit Aluminiumgehäuse im „Block“-Design.

Das Besondere hier ist die vergleichsweise hohe Ausgangsleistung von bis zu 100 W via USB-C.

Viele große Powerbanks schaffen keine 100 W konstante Leistung. Wie steht es hier um die Epico PB 100W 20000 mAh?

Kann diese konstant 100 W? Wie steht es um die PPS-Stufe? Und wird die Kapazität erreicht?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Epico für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Epico PB 100W 20000 mAh im Test

Epico setzt bei seiner 20.000 mAh Powerbank mit 100 W auf ein „Block“-Design mit Anschlüssen auf der Oberseite.

So misst diese 101 x 47 x 47 mm und bringt 374 g auf die Waage. Damit ist die Powerbank für die Leistung von 100 W sehr kompakt!

Dies ist die kompakteste Powerbank in dieser Leistungsklasse, die mir bekannt ist. Beeindruckend!

Sogar das Gewicht ist relativ gering, obwohl wir ein Gehäuse aus Aluminium haben. Entsprechend wirkt die Powerbank auch recht massiv und stabil.

Neben den Anschlüssen haben wir auf der Oberseite ein kleines LC-Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt, wie auch die ausgegebene Spannung und Leistung.

 

Anschlüsse der Epico PB 100W 20000 mAh

Die Epico PB 100W 20000 mAh besitzt gleich 2x USB-C und 2x USB-A.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 18 W QC3.0, 22,5 W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Beide primären USB-C-Ports bieten eine Leistung von bis zu 100 W. Damit ist diese Powerbank nicht nur für Smartphones interessant, sondern auch für größere Geräte wie Notebooks.

Hinzu kommen die beiden USB-A-Ports, welche Quick Charge und 22,5 W „Super Charge“ bieten.

Dabei wird die Powerbank via USB-C auch geladen, dies laut Hersteller ebenso mit bis zu 100 W.

Wichtig, nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese natürlich entsprechend gedrosselt, da wir die maximalen 100 W nicht überschreiten.

 

Mit PPS

Die Epico PB 100W 20000 mAh unterstützt auch den PPS-Standard.

3,3 – 20 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine erfreulich große PPS-Range. Es ist zwar etwas schade, dass diese nicht bis 21 V geht, weshalb die PB z.B. das Google Pixel 9 Pro XL (sollte es ein solches Modell mit „XL“ geben) nicht mit dem vollen Tempo laden kann, aber um die diversen Samsung Galaxy Smartphones und auch sehr viele chinesische Smartphones mit dem vollen Tempo zu laden, ist die PPS-Stufe groß genug.

 

Konstant 100 W?

Leider ist es bei High-End-Powerbanks mittlerweile üblich, dass diese nicht konstant die volle Leistung ausgeben können. Selbst die Anker Prime Modelle können dies meist nicht.

Dies liegt an der Hitzeentwicklung bei konstant extrem hoher Leistung, was 100 W durchaus sind.

Wie steht es hier um unsere sehr kompakte Epico Powerbank?

Wenig überraschend kann auch diese Powerbank nicht konstant 100 W liefern. Ich konnte die Powerbank mit 100 W über 50 % der Kapazität entladen. Nach 50 % entladener Kapazität drosselte sich diese auf 65 W herunter.

Nach einer Weile Abkühlen waren wieder 100 W möglich.

Tatsächlich sind 50 % volle Leistung ein besseres Abschneiden, als ich erwartet hätte! Dies ist unterm Strich gar nicht übel, wenn wir die kompakten Abmessungen bedenken.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Aber wie steht es um die Kapazität der Epico PB 100W 20000 mAh? Bietet diese wirklich 20.000 mAh oder wie viel Kapazität haben wir?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 61,000 12139 16443 82%
9V/2A 63,238 7016 17091 85%
20V/1A 62,860 3156 16989 85%
20V/3A 59,852 3000 16176 81%

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 16176 mAh (59,85 Wh) und 17091 mAh (63,24 Wh).

Dies ist eine Spanne von 81 % bis 85 % der Herstellerangabe, was ein gutes Abschneiden ist.

(Wichtig, die Kapazitätsangabe in mAh ist bei 3,7 V gerechnet, anhand der Wh-Messung. Dies dient einer besseren Vergleichbarkeit mit der Herstellerangabe, welche auch immer bei 3,7 V stattfindet)

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. 80-90% ist der gängige „gute“ Wert für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 4000mAh Akku, werden ca. 4800mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Für welche Geräte?

Grundsätzlich ist die Epico Powerbank sehr universell empfehlenswert. So ist die Powerbank in der Lage, alle Apple iPhones und iPads mit dem vollen Tempo zu laden.

Selbiges gilt für alle aktuellen Samsung Galaxy Smartphones, dies dank der großen PPS-Stufe.

Durch diese ist die Powerbank auch für Smartphones von Moto, Xiaomi, Nothing und ASUS geeignet.

Mit 100 W ist die Epico grundsätzlich auch für Notebooks nutzbar. Aber bedenke hier, dass sich die Powerbank eventuell nach einer Weile aufgrund der Temperaturprobleme herunterdrosselt. Daher wäre diese für Notebooks nicht meine erste Wahl, aber sie ist hier durchaus nutzbar.

 

Ladedauer der Epico PB 100W 20000 mAh

Laut Aufdruck soll die Epico Powerbank auch mit bis zu 100 W laden. Dies konnte ich aber im Test leider nicht ganz bestätigen.

Im Test konnte die Powerbank mit bis zu 69 W laden. Erfreulicherweise dauerte dennoch eine vollständige Ladung nur 1:35 h!

Wir erreichen damit zwar nicht ganz die vollen 100 W, aber die Powerbank lädt dennoch extrem schnell.

 

Fazit

Ich bin sehr positiv von der Epico PB 100W 20000 mAh überrascht! Wir haben hier eine kompakte Powerbank mit einer vergleichsweise hohen Leistung.

Mit 101 x 47 x 47 mm und 374 g ist die Epico Powerbank in der 100-W-Leistungsklasse eines der kleinsten und leichtesten Modelle. Selbst viele 65-W- oder 45-W-Modelle sind größer als die Epico.

Dabei bietet diese, wie beworben, bis zu 100 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard und eine große PPS-Range mit 3,3 – 20 V bei bis zu 5 A.

Auch die Kapazität passt mit echten 16176 mAh (59,85 Wh) bis 17091 mAh (63,24 Wh).

Sogar das Laden geht mit 1:35 h sehr schnell, wenn du ein entsprechend großes Ladegerät hast.

Aber bei aller Liebe, die Epico PB 100W 20000 mAh ist auch nicht perfekt! So kann diese nicht konstant 100 W liefern. Nach ca. 50 % der Kapazität hat diese sich bei mir auf 65 W gedrosselt.

Diese Temperaturdrosselung kommt nicht unerwartet, aber ist natürlich ein „Fehler“, den wir hinnehmen müssen, gerade aufgrund der sehr kompakten Abmessungen.

Kannst du damit aber leben bzw. damit, dass die Powerbank „konstant“ 65 W bietet und 100 W in der Spitze, dann ist die Epico PB 100W 20000 mAh überraschend gut!

 

Epico PB 100W 20000 mAh
Positiv
bis zu 100W Leistung
Kompakte Bauweise: Sehr klein und leicht für eine 100W Powerbank
PPS mit 3,3 - 20 V bei bis zu 5 A
Reale Kapazität von 16176 mAh (59,85 Wh) bis 17091 mAh (63,24 Wh)
Lädt mit bis zu 69W und ist in ca. 1:35 h vollständig geladen
LC-Display: Zeigt den Akkustand in Prozent an, wie auch Spannung und Leistung
Negativ
Drosselt bei hoher Last: Kann 100W nicht konstant liefern und drosselt nach ca. 50% Entladung auf 65W
PPS "nur" bis 20 V und nicht 21 V
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Die Lenovo Yoga Pro Mouse im Test

Lenovo bietet mit der Yoga Pro Mouse eine auf den ersten Blick sehr stylische und schicke Maus, die zu seinen Notebooks passt. Diese bekommst du in der Regel für 30-40 €, was auf den ersten Blick für eine hochwertige Bluetooth-Maus nicht zu viel wäre.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Lenovo Yoga Pro Mouse ihr Geld wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Lenovo Yoga Pro Mouse im Test

Das Design ist sicherlich ein Pluspunkt bei der Lenovo Yoga Pro Mouse. So besitzt die Maus ein sehr schlichtes, aber edles Design. Dabei sind die Linien der Maus recht stark geschwungen und „fließend“.

Erstaunlicherweise ist die Maus dabei relativ groß; wir haben hier also keine „Mini-Maus“, sondern eine vollwertige PC-Maus.

Dabei würde ich die Form generell als sehr ergonomisch bezeichnen. Auch die Oberfläche, die aus einem sehr „sanften“ Kunststoff besteht, fühlt sich sehr gut und auch wertig an.

Es besteht zwar etwas die Frage nach der Haltbarkeit dieser Oberfläche, aber im Neuzustand macht die Lenovo Yoga Pro Mouse einen wirklich sehr guten Eindruck!

 

Nur Bluetooth

Die meisten kabellosen Mäuse unterstützen mittlerweile Bluetooth, verfügen aber meist auch über einen USB-Empfänger. Dies ist bei der Lenovo Yoga Pro Mouse nicht der Fall! So muss diese Maus via Bluetooth genutzt werden.

Diese kann mit zwei Geräten gleichzeitig gekoppelt werden, zwischen denen du mithilfe eines Schalters auf der Unterseite hin und her wechseln kannst.

 

Tasten

Die Yoga Pro Mouse besitzt die üblichen 6 Tasten. Dabei sind die primären Maustasten recht stark „gedämpft“. Hierdurch fühlt sich der Klick zwar nicht ganz so befriedigend an, aber der Klick ist relativ leise, was in einem Büro-Umfeld ganz angenehm sein kann. Qualitativ habe ich aber an sich nichts an den Tasten auszusetzen. Dies gilt auch für die Daumentasten.

 

Mausrad – schick, aber unpraktisch

Optisch eines der interessantesten Merkmale bei der Yoga Pro Mouse ist das hochglanzpolierte Mausrad. Allerdings ist dies ein klassischer Fall, wo das Design wichtiger war als die Funktion. Zum einen hast du auf dem Mausrad praktisch keinen Grip.

Klar, du kannst es natürlich problemlos drehen, aber du rutschst schon etwas, was Präzision kostet. Hinzu kommt, dass der generelle Mechanismus des Mausrads mäßig ist. So ist dieses weder besonders stark abgestuft, noch besonders leichtgängig. Unterm Strich ist das Mausrad ein negativer Punkt an der Lenovo Yoga Pro Mouse.

 

Sensor und Tracking

Lenovo sagt uns bei der Yoga Pro Mouse nicht genau, welcher Sensor verbaut ist, lediglich dass dieser bis zu 2400 DPI beträgt und auf optische Technologie setzt. Praktisch ist der Sensor und generell das Tracking der Maus etwas besser als ich es erwartet hätte.

So wirkt die Maus recht reaktionsfreudig, und das Zeigergefühl ist deutlich besser als ich es bei einer Maus mit einem maximalen 2400-DPI-Sensor erwartet hätte. Nein, wir haben hier absolut keine E-Sport-Maus, auch wenn sicherlich leichtes Gaming mit dieser „okay“ ist. Aber für eine Office-Maus gibt es hier nichts zu bemängeln. Die Pollingrate liegt bei ca. 140 Hz, was nicht sonderlich hoch ist, aber für eine Office-Maus ein normaler Wert.

 

Gutes Gefühl in der Hand, mäßiges Gleitverhalten

Die Lenovo Yoga Pro Mouse hat eine sehr schön gewählte Form, die auch wirklich gut in der Hand liegt. Die Ergonomie der Maus ist also alles andere als schlecht. Allerdings hat die Maus vergleichsweise schlechte Gleiteigenschaften. Gerade auf schlechten Mauspads wirkt sie erstaunlich schwer und träge, obwohl die Maus mit 101 g gar nicht so extrem schwer ist.

 

Fazit

Die Lenovo Yoga Pro Mouse ist so weit okay. Es ist eine ordentliche Maus, und wenn du diese günstig bzw. „kostenfrei“ als Zugabe bekommen kannst, dann gibt es nichts, was gegen diese spricht, wenn du eine gute Office-Maus suchst. Allerdings zum regulären Preis von 40 € würde ich diese nicht kaufen.

Du bekommst eine Logitech MX Master 2S für rund 60 €, welche um einiges besser ist. So hat die Maus zwar eine gute Ergonomie, aber der Sensor ist „Standard“ und auch das Mausrad ist eher mäßig. Ich will allerdings auch nicht zu laut meckern, es gibt um einiges schlechtere Office-Mäuse. Lediglich der Preis von 40 € kommt mir etwas hoch vor, bzw. ich denke, du bekommst für dieses Geld bessere Mäuse.

 

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