Start Blog Seite 26

Die nächste Generation Saugroboter! Der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone im Test

Von den aktuell neuen High-End-Saugrobotern sticht gerade ein Modell für Haustierbesitzer besonders hervor und das ist der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone.

Warum besonders für Haustierbesitzer? So setzt der DEEBOT X11 OmniCyclone als einer der ersten Saugroboter auf einen Putz-Roller, also eine rotierende Walze, wie wir diese schon von Waschsaugern von Tineco und Co. kennen.

Hinzu kommt, dass die Basisstation des DEEBOT X11 OmniCyclone auf Beutel verzichtet! Fast sämtliche Hersteller nutzen Staubbeutel in ihren Basisstationen zum Schmutzabsaugen.

Hast du allerdings mehrere Haustiere (wie ich), dann können sich diese Beutel sehr schnell füllen, was zu höheren Folgekosten führen kann.

Der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone ist einer der wenigen High-End-Saugroboter, der im Jahr 2025 auf Beutel verzichtet.

Hinzu kommt eine gewaltige Saugleistung von bis zu 19.500 Pa, ein besonders schnelles Laden, Heißwasser-Reinigung usw.

Wollen wir uns den ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS für das Zurverfügungstellen des DEEBOT X11 OmniCyclone für diesen Test.

 

Der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone im Test

Auf den ersten Blick setzt der DEEBOT X11 OmniCyclone von ECOVACS auf das etablierte Design eines Saugroboters. So haben wir einen runden Roboter mit zwei Rädern, einer kleinen Bürste an der Seite und einer großen rotierenden Bürste auf der Unterseite.

Allerdings gibt es schon ein paar Auffälligkeiten im Detail. So ist der DEEBOT X11 OmniCyclone vergleichsweise dick/hoch.

Auf dem Papier haben wir allerdings eine Höhe von 98 mm, was jetzt nicht übermäßig viel ist. Dies liegt daran, dass ECOVACS auf den üblichen LIDAR-Turm verzichtet. Möglicherweise um den Roboter nicht noch höher zu machen.

Ansonsten ist der Roboter sehr schlicht gestaltet. Willst du an den Schmutzauffangbehälter, musst du die Abdeckung auf der Oberseite abnehmen. Unter dieser befindet sich der recht kleine Behälter mit 220 ml, wie auch Steuerungselemente.

Neben der Steuerung via App bietet der DEEBOT X11 OmniCyclone auch eine Sprachsteuerung und eine Touch-Taste auf der Oberseite.

 

All-in-One-Ladestation

Natürlich verfügt der DEEBOT X11 OmniCyclone über eine All-in-One-Ladestation, welche nicht nur den Roboter lädt, sondern auch Schmutz absaugt, die Walze wäscht, den Roboter betankt usw.

Dabei hat mich die Ladestation irgendwie an eine Kaffeemaschine erinnert, was am Schmutzauffangbehälter auf der Front liegt.

Aufgrund dieses All-in-One-Designs ist die Ladestation natürlich ein ziemlicher Brocken. Generell gefällt mir aber ihr futuristische Design.

Unter der Oberseite finden wir zwei Wassertanks. Einen für Schmutzwasser und einen für Frischwasser.

Zudem haben wir an der Seite noch zwei Tanks für Reinigungsmittel. Diese liegen allerdings nicht bei. Entweder musst du hier eigene Reinigungsmittel nutzen oder die von ECOVACS nachkaufen, was diese natürlich empfehlen.

 

Beutellos

Danke ECOVACS! Danke, dass du bei deiner Absaugstation auf ein beutelloses Design setzt. Gerade für Wohnungen mit Haustieren oder Kindern reduziert dies die Folgekosten doch massiv.

Im Staubsammelbehälter findet sich ein Zyklonen-System und Feinstaubfilter.

Einen Nachteil gibt es allerdings mit den Beuteln der Konkurrenz: Du musst diesen Behälter öfter leeren.

Ich schätze, dass wir hier effektiv so 1/3 bis 1/4 des Volumens eines Beutels haben. Praktisch wird aber eine Leerung alle 1-2 Wochen reichen.

 

Starke Absaugstation

Leider verfügen die meisten modernen Saugroboter über sehr kleine Schmutzauffangbehälter. Das mag für kleinere Wohnungen ohne Tiere oder Kinder reichen, aber andernfalls müssen wir uns darauf verlassen, dass die Absaugung in der Basisstation gut und zuverlässig funktioniert.

Leider gibt es gerade in der Mittelklasse und bei den älteren High-End-Modellen Absaugstationen, die etwas schwach auf der Brust sind und gerade wenn die Sauger voller Haare sind nicht zuverlässig absaugen.

Erfreulicherweise funktionierte das Absaugen beim DEEBOT X11 OmniCyclone bei mir aber sehr zuverlässig.

Zudem kannst du auch einstellen, dass der DEEBOT X11 OmniCyclone mehrfach pro Reinigungsvorgang zum Absaugen auf seine Station fährt! Sehr gut! Gerade wenn du sehr viele Haare in der Wohnung hast, hilft dies, die Saugleistung hochzuhalten.

Dies ist ein Feature, welches bei Dreame und Narwal beispielsweise leider fehlt. Hier wird 1x abgesaugt und wenn der Sauger vorher voll ist, Pech gehabt.

Dies in Kombination mit dem beutellosen Design machen den DEEBOT X11 OmniCyclone ideal für Haustierbesitzer.

 

App-Funktionen

Der DEEBOT X11 OmniCyclone setzt auf die bekannte ECOVACS-App. Diese ist über viele Jahre erprobt und soweit zuverlässig. Was den Funktionsumfang angeht, finden wir hier alles, was du dir wünschen kannst.

  • Raumunterteilung/Verwaltung
  • Automatikmodus/Manuelle Einstellung der Saugkraft und Wassermenge
  • Zimmerreinigung
  • Festlegbare Reihenfolge der Zimmerreinigung
  • Bereichsreinigung
  • Festlegen des Sicherheitsabstands zu Hindernissen
  • Haustiermodus
  • Teppicherkennung und -verwaltung
  • Funktion als fahrbare Überwachungskamera
  • Mehrgeschoss-Karten

Kurzum: Am Funktionsumfang der App und auch der Bedienbarkeit gibt es nichts zu bemängeln.

 

Navigation ohne LIDAR aber mit Kamera

Spannenderweise verzichtet ECOVACS beim DEEBOT X11 OmniCyclone auf das übliche und auch zuverlässige LIDAR-System.

LIDAR erlaubt es einem Saugroboter, eine sehr genaue Karte deiner Wohnung zu erstellen.

ECOVACS nutzt hier hingegen Kameras und Sensoren auf der Front des Roboters für die Navigation.

So erstellt der DEEBOT X11 OmniCyclone natürlich auch eine Karte deiner Wohnung und arbeitet diese geordnet ab. Der Sauger weiß, wo er ist, wo er schon war und wo er noch hinmuss.

Dabei wirkt dieser von der Navigation an sich sogar souveräner und sicherer als der Narwal FLOW. Allerdings scheint die Navigation im Detail nicht ganz so superpräzise zu sein, was wir auch an der Karte in der App sehen können.

Dies ist allerdings Meckern auf einem unfassbar hohen Niveau! Die Navigation des DEEBOT X11 OmniCyclone ist unheimlich zuverlässig und dieser fährt nach einem logischen System deine Wohnung ab. Auch kommt dieser mit kleineren Veränderungen bei Möbeln oder herumstehenden Gegenständen besser klar als z.B. der Narwal FLOW.

Auch die Zimmerreinigung funktioniert zuverlässig.

Die Unterschiede zu beispielsweise dem Narwal FLOW sehen wir primär bei der Karte in der App. Unterm Strich habe ich nichts bei der Navigation zu bemängeln.

 

Sehr gute Hindernisvermeidung

Was ebenfalls tadellos klappt, ist die Hindernisvermeidung. Die Kameras auf der Front werden auch für eine lokale Objekterkennung genutzt.

So kann der DEEBOT X11 OmniCyclone zuverlässig Kabeln, Socken usw. ausweichen. Auch Spielzeug, das herumliegt, ist kein Problem.

Grundsätzlich ist die Hindernisvermeidung auf einem absoluten Top-Niveau, aber diese ist auch nicht immer perfekt. Es kann auch extrem selten vorkommen, dass sich der Roboter irgendwo verfängt, aber dies ist sehr selten.

Im Allgemeinen kommt der X11 sehr gut auch mit chaotischen Wohnungen klar.

 

Bis zu 19.500 Pa Saugleistung, aber leise?!

Mit bis zu 19.500 Pa gehört der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone zu den leistungsstärksten Saugrobotern auf dem Markt.

Allerdings müssen wir dies aber etwas differenziert betrachten, denn in der Regel arbeiten Saugroboter, um den Akku zu schonen, nie mit 100% der Leistung, sondern stark gedrosselt.

Dies gilt für den DEEBOT X11 OmniCyclone recht deutlich, denn von Haus aus bzw. im Automatikmodus scheint ECOVACS diesen eher auf einen recht leisen Betrieb getrimmt zu haben.

So ist der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone deutlich leiser als der Narwal FLOW oder auch der Dreame Aqua10 Ultra Roller!

Dies liegt nicht zwingend an einem leiseren Motor, ich glaube, dass ECOVACS in den unteren Leistungsstufen (unter anderem in der Standardstufe) einfach den Saugmotor nicht ganz so hoch drehen lässt.

In der Praxis ist dies meist kein Weltuntergang, denn selbst auf den niedrigeren Stufen reicht die Reinigungsleistung gerade für glatte Böden selbst im Zusammenspiel mit Haaren absolut problemlos.

Auch auf Teppichen bietet der X11 eine sehr gründliche und gute Grundreinigung, gerade mit der automatischen Teppich-„Leistungsanhebung“. Aber auch diese arbeitet eher etwas dezenter.

Hast du stark verschmutzte Teppiche oder wirklich viele Tierhaare, dann kann es sich aber lohnen, manuell die Leistung aufs Maximum zu stellen.

Hier liefert der DEEBOT X11 OmniCyclone dann eine Saugleistung auf dem Niveau eines ordentlichen Handstaubsaugers.

 

OZMO ROLLER 2.0 mit TruEdge-Technologie

Eins der vermutlich größten Highlights am DEEBOT X11 OmniCyclone ist der „OZMO ROLLER 2.0“.

So besitzt der Roboter ähnlich wie Trocken-/Feucht-Waschsauger eine rotierende Walze auf der Unterseite, welche Schmutz aufnimmt.

Diese Walze rotiert gegen die Fahrtrichtung und wird vom Roboter aktiv gegen den Boden gedrückt. Dies soll eine besonders hohe „Schrubbleistung“ ermöglichen.

Und ja, ich kann bestätigen, der DEEBOT X11 OmniCyclone hebt die Feuchtreinigung auf das nächste Level. Die Reinigung von kleineren Flecken, Fußabdrücken usw. ist hier nicht nur stärker, sondern auch gleichmäßiger als bei Modellen mit einem reinen Putztuch oder auch rotierenden Pads.

Dabei fährt der Roboter auch in regelmäßigen Intervallen auf seine Station, um die Rolle/Walze zu reinigen und Wasser nachzutanken.

Klar, stark eingetrocknete dicke Flecken sind weiterhin zu viel auch für den DEEBOT X11 OmniCyclone. Aber Fußabdrücke, Schlammspritzer, Schlamm-Pfotenabdrücke, kleinere Soßenspritzer usw. werden zuverlässig gereinigt.

Zudem erhält ein Boden einfach einen anderen Glanz, wenn dieser feucht gereinigt wurde. Mit Streifen oder Ähnlichem hatte ich hier deutlich weniger Probleme als bei Modellen, die mit rotierenden Pads arbeiten. Nicht verwunderlich, aufgrund der gleichmäßigen Arbeit der Rolle/Walze.

 

Walze ausfahrbar

Um auch eine möglichst gute Reinigung am Rand zu ermöglichen, kann der X11 diese Rolle/Walze seitlich ausfahren. Hierfür ist an der Seite ein Sensor angebracht, der erkennt, wenn der Roboter seitlich zu einer Wand ist.

Zwar bleibt immer noch ein ca. daumenbreiter Bereich nicht geputzt, es minimiert diesen Bereich aber deutlich.

 

Top-Akku

Die Akkulaufzeit bei Saugrobotern ist sehr schwer zu spezifizieren, denn dies hängt von vielen Umgebungsvariablen ab.

Welche Leistungsstufe nutzt du? Nur Saugen oder Saugen und Putzen? Wie ist dein Wohnungsgrundriss? Ich habe aktuell 3 High-End-Saugroboter im Test und hier bietet der ECOVACS klar die beste Laufzeit.

  1. ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone
  2. Narwal FLOW
  3. Dreame Aqua10 Ultra Roller

Auch fällt die Ladegeschwindigkeit des ECOVACS ganz klar am höchsten aus.

Hast du also besonders viel zu reinigende Fläche, ist der DEEBOT X11 OmniCyclone hier eventuell besonders geeignet. Allerdings bieten alle 3 Modelle die Möglichkeit, die Reinigung nach dem Laden fortzusetzen.

 

Fazit zum ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone

Der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone zeigt sich im Test als durchdachter High-End-Saugroboter, der besonders für Haustierbesitzer interessant ist. Das Highlight ist zweifellos die innovative OZMO ROLLER 2.0 Technologie mit ihrer rotierenden Walze, die eine deutlich bessere Wischleistung als herkömmliche Wischpads oder -tücher bietet. Die gleichmäßige Reinigung ohne Streifen und die effektive Entfernung von Pfotenabdrücken und kleineren Verschmutzungen überzeugen in der Praxis.

Besonders lobenswert ist das beutellose Design der Absaugstation, ein Feature, das bei High-End-Modellen 2025 noch immer selten ist. Gerade Haustierbesitzer werden die eingesparten Folgekosten zu schätzen wissen, auch wenn der Staubbehälter etwas öfter geleert werden muss. Die zuverlässige und mehrfach einstellbare Absaugung während der Reinigung ist ein weiterer Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz.

Mit bis zu 19.500 Pa Saugleistung gehört der X11 zu den stärksten Modellen am Markt, wobei ECOVACS im Alltag eher auf einen leisen Betrieb setzt. Die Navigation ohne LIDAR funktioniert überraschend gut und die Hindernisvermeidung arbeitet auf Top-Niveau. Auch die ausfahrbare Walze für bessere Kantenreinigung und die hervorragende Akkulaufzeit mit schneller Ladezeit sind positive Aspekte.

Kleinere Schwächen zeigen sich bei der nicht ganz so präzisen Kartendarstellung wie bei LIDAR-Modellen. Die Bauhöhe von 98 mm könnte zudem für niedrige Möbel problematisch sein.

Unterm Strich ist der DEEBOT X11 OmniCyclone eine klare Empfehlung für alle, die einen leistungsstarken Saug-Wischroboter ohne Folgekosten suchen, besonders wenn Haustiere im Haushalt leben. Die innovative Walzentechnologie hebt die Wischleistung auf ein neues Level und macht ihn zu einem der besten Allrounder im High-End-Segment 2025.

DEEBOT X11 OmniCyclone
Positiv
OZMO ROLLER 2.0 Walze – Hervorragende Wischleistung ohne Streifen, deutlich besser als rotierende Pads
Extreme Saugleistung – Bis zu 19.500 Pa für gründliche Teppichreinigung
Leiser Betrieb
Beutelloses System
Ausfahrbare Walze
Exzellente Akkulaufzeit
Sehr gute Hindernisvermeidung
Umfangreiche App
Heißwasser-Reinigung
Negativ
Höhere Bauweise
Reinigungsmittel nicht inklusive
Große Basisstation
94

Die HIKMICRO Mini-X im Test, günstige und gute kabellose Wärmebildkamera

0

Wenn du nach günstigen Wärmebildkameras suchst, ist HIKMICRO eine der besten Anlaufstellen. So haben wir uns bei Techtest bereits einige Modelle von HIKMICRO angesehen, welche einfach an dein Smartphone angesteckt werden und dann mit der entsprechenden App das Anzeigen eines Wärmebilds erlauben.

Dabei war ich vor allem von der Messqualität positiv überrascht.

Mit der Mini-X bietet HIKMICRO nun ein weiteres interessantes Modell an, welches sich durch eine kabellose Verbindung zu deinem Smartphone auszeichnet. Hierdurch kannst du die Wärmebildkamera nochmals deutlich flexibler nutzen.

Wollen wir uns die HIKMICRO Mini-X einmal im Test ansehen!

 

Die HIKMICRO Mini-X im Test

Die HIKMICRO Mini-X ist ein deutlich größeres Modul als die USB-C-Wärmebildkameras. So ist die Mini-X eine Art kleiner länglicher Stick, welcher hierdurch aber gut in der Hand gehalten werden kann.

Mit im Lieferumfang sind dabei mehrere Halterungen. So kannst du die Wärmebildkamera einfach in der Hand halten oder mithilfe der Halterungen auf ein Stativ oder an die Rückseite deines Smartphones montieren.

Aufgrund der kabellosen Natur bist du hier sehr flexibel und HIKMICRO legt entsprechende Halterungen bei.

Da die Mini-X kabellos ist, muss in dieser natürlich ein Akku integriert sein. Dieser hält ca. 4 Stunden und wird über einen USB-C-Port an der Seite geladen.

Leider besitzt die Mini-X kein Display oder andere Anzeigen. Wir haben lediglich einen Einschalter sowie eine 3-Segmente-Akkustandsanzeige.

Die Wärmebildkamera lässt sich also nicht „Standalone“ nutzen.

 

Kabellos via WLAN

Aber wie genau stellt die HIKMICRO Mini-X kabellos eine Verbindung zu deinem Smartphone her?

Die HIKMICRO Mini-X nutzt hierfür WLAN. So wird die Kamera NICHT in dein bestehendes WLAN-Netz eingebunden, sondern erstellt ein eigenes temporäres WLAN-Netz, mit welchem sich die App automatisch verbindet.

Über dieses temporäre WLAN-Netz wird dann das Bildsignal übertragen.

Beim Samsung Galaxy S25 Ultra wie auch beim iPhone 16 Pro Max funktionierte dies auch tadellos. Beim Pixel 10 Pro XL hingegen hatte ich leider Verbindungsprobleme.

 

Technische Daten und Messbereich

Die HIKMICRO Mini-X besitzt eine Auflösung von 256 x 192 Pixeln. 256 x 192 Pixel mögen im ersten Moment nicht viel klingen, sind es aber für eine Wärmebildkamera!

Beispielsweise hat die Bosch GTC 400 C nur eine Auflösung von 160 x 120 Pixeln, und das, obwohl die Bosch satte 900 € kostet.

Der Messbereich der Mini-X liegt dabei im Bereich von -20 °C (-4 °F) bis 350 °C (662 °F) bei einer Genauigkeit (laut Hersteller) von ±2 °C (±3,6 °F) / ±2 %. Auch dies ist sehr ordentlich!

In der App gibt es zwei Temperaturbereiche:

  • Bereich 1: -20 °C bis 120 °C
  • Bereich 2: 100 °C bis 550 °C

Eine gute und umfangreiche App

Um die Wärmebildkamera zu nutzen, benötigst du die HIKMICRO Viewer App. Diese hat bei mir auch tadellos am Samsung S25 Ultra funktioniert.

Um die Mini-X hinzuzufügen, musst du die App nach der Kamera suchen lassen und diese sollte die Mini-X von alleine finden. Dies war zumindest bei mir der Fall.

Auch die Verbindung funktionierte automatisch. Ab und an brauchte ich zwei Versuche, um eine Verbindung herzustellen, aber grundsätzlich bist du in weniger als 20-30 Sekunden bereit, loszumessen.

Erfreulicherweise läuft dabei das Wärmebild sehr schön flüssig und auch ohne große Verzögerung. Reichweitentechnisch sollte es keine Probleme geben, solange du und die Kamera sich im gleichen Raum befinden.

In der Live-Ansicht kannst du dann wie üblich das Wärmebild betrachten und die Kamera zeigt dir von Haus aus den wärmsten und kühlsten Punkt im Bild. Du kannst aber auch manuell Messpunkte hinzufügen, dies auch nachträglich.

So kannst du natürlich Wärmebilder aufnehmen und in der App speichern und exportieren. Hier kannst du im Nachhinein die Bilder noch mit zusätzlichen Messpunkten ausstatten oder sogar ganze Flächen messen.

In der Live-Ansicht lassen sich noch einige andere Bildparameter festlegen, wie Temperaturbereiche, die angezeigten Farben usw.

 

Auch mit Video

Die Mini-X kann nicht nur Wärmebilder aufzeichnen, sondern auch Videos. Bei Videos lassen sich aber nachträglich keine Messpunkte mehr hinzufügen.

 

Windows-Anwendung verfügbar

Es ist auch möglich, die Mini-X an einem Windows-PC/Notebook zu nutzen. Hierfür gibt es die HIKMICRO Analyzer Anwendungen, welche sehr umfangreich und schon auf einem professionellen Niveau ist.

Sofern ich es allerdings richtig sehe, musst du hierfür die Wärmebildkamera via USB-C mit deinem Computer verbinden.

 

Objektiv fokussierbar!

Die HIKMICRO Mini-X besitzt ein manuell fokussierbares Objektiv.

Hierdurch ist die Mini-X sowohl für Makroaufnahmen als auch für höhere Distanzen gut geeignet.

Dies kann ich auch im Test bestätigen. Die Wärmebildkamera ist sowohl für kleinere Bauteile, wie auf Mainboards, als auch für größere Flächen wie Fenster geeignet.

 

Sehr klares Bild

Auf den ersten Blick mag zwar die Auflösung von 256 x 192 Pixeln nicht übermäßig beeindruckend klingen, aber HIKMICRO scheint das Bild gut „hoch zu skalieren“.

So wirken die Aufnahmen erfreulich klar und sauber. Das sehen wir vor allem im Vergleich zur Bosch.

Es ist hier ganz klar ersichtlich, wie viel detaillierter das Wärmebild der HIKMICRO Mini-X verglichen mit der Bosch GTC 400 C ist.

Wichtig: Beide Wärmebildkameras bieten generell ein recht weitwinkliges Bild. Allerdings ist das Bild der Bosch noch etwas „weiter“ als das der Mini-X. Was nun besser ist, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Für Elektronik würde ich das etwas weniger weitwinklige Bild der Mini-X bevorzugen, für Gebäude und den Bau eher das weitere Bild der Bosch. Aber beides ist gut für alle Anwendungen einsetzbar.

 

Messwerte plausibel?

Aber sind die Messwerte der HIKMICRO Mini-X auch soweit akkurat? Vergleichen wir diese hier erneut mit der Bosch GTC 400 C.

Es ist gut möglich, dass die Mini-X sogar genauer ist als die Bosch, sollten aber beide Wärmebildkameras ± die gleichen Messwerte liefern, werte ich dies als Zeichen für plausible Messwerte.

Zwar gibt es zwischen den beiden Wärmebildkameras kleinere Unterschiede, aber im Großen und Ganzen sind die Messwerte sehr ähnlich!

Dabei würde ich die Messwerte der Mini-X aufgrund der besseren Auflösung sogar als besser einstufen.

Gerade auf höheren Distanzen zeigt sich die Mini-X präziser.

 

Fazit

Die HIKMICRO Mini-X ist eine richtig gute kabellose Wärmebildkamera! Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht, wie gut die Bildqualität bei dem Preis ausfällt.

Mit 256 x 192 Pixeln schlägt die Mini-X sogar die deutlich teurere Bosch GTC 400 C (160 x 120 Pixel) um Längen. Das merkt man auch in der Praxis, die Bilder sind einfach viel detaillierter und klarer. Dazu kommt die kabellose Verbindung via WLAN, die richtig praktisch ist und dir deutlich mehr Flexibilität bietet als die USB-C-Varianten.

Besonders gefällt mir auch das fokussierbare Objektiv. Dadurch kannst du sowohl kleine Bauteile auf Platinen als auch ganze Räume problemlos analysieren. Die App funktioniert größtenteils tadellos und bietet alle Funktionen, die du brauchst.

Allerdings musst du mit ein paar Einschränkungen leben. Die Mini-X funktioniert nur mit Smartphone, Standalone geht nicht. Bei manchen Android-Geräten (wie dem Pixel) gab es bei mir Verbindungsprobleme. Und 4 Stunden Akkulaufzeit sind für längere Sessions etwas knapp.

Trotzdem klare Kaufempfehlung! Für den Preis bekommst du hier eine Wärmebildkamera, die sogar deutlich teurere Konkurrenten aussticht. Wenn du mit der Smartphone-Abhängigkeit leben kannst, ist die HIKMICRO Mini-X ein echter Geheimtipp. Gerade für Elektroniker und Handwerker, die eine flexible und genaue Wärmebildkamera brauchen, ohne ein Vermögen auszugeben.

Link zum Hersteller 

Das Baseus PicoGo AE11 im Test, ultra kompaktes 67 W Ladegerät

Baseus bietet mit dem PicoGo AE11 ein neues, kompaktes 3-Port 67 W USB-Ladegerät an. 67 W ist bei einem USB-Ladegerät eine sehr universelle Leistung, egal ob nun für Smartphones, Tablets oder sogar für einige Notebooks. Auch gleich 3 Ladeports zu haben ist im Alltag praktisch.

Dabei soll das PicoGo AE11 technisch ein modernes Ladegerät sein, das zudem zu den kompaktesten Optionen auf dem Markt gehört.

Wollen wir uns das Baseus PicoGo AE11 doch einmal im Test ansehen!

 

Das Baseus PicoGo AE11 im Test

Bei dem PicoGo AE11 handelt es sich um ein kompaktes Steckdosen-Ladegerät. Dieses misst 33 x 37 x 46 mm und bringt 122 g auf die Waage.

Damit ist dieses in der Tat ziemlich klein für die beworbene Leistung von 67 W und die 3 Anschlüsse.

Qualitativ ist dieses dabei erfreulich hochwertig. So setzt Baseus auf zwei verschiedene Kunststoff-Arten für das Design. Die Front und die Seiten sind leicht unterschiedlich gestaltet, was das Design etwas auflockert.

Auffällig: Der Stecker des Ladegerätes ist schräg gedreht. Hierdurch steht der Stecker an den Seiten nicht hervor, trotz des sehr schmalen Gehäuses.

 

Wirklich so klein?

Vergleichen wir die Abmessungen und das Gewicht des Baseus PicoGo AE11 mit anderen 3-Port-Ladegeräten der 60-W-Klasse.

Gewicht in g Volumen im cm³
CUKTECH GaN Charger 65W 119 80,1
Baseus PicoGo AE11  122 56,2
Anker PowerPort III 65W Pod 124 91,8
INIU AI-624 125 85,0
Anker 335 Charger (67W) 155 96,0
Anker Prime 67W GaN 159 75,1

 

Ja! Das Baseus PicoGo AE11 ist wirklich sehr leicht und kompakt für ein Ladegerät der 60-W-Klasse mit 3 Ladeports.

 

Anschlüsse des Baseus PicoGo AE11

Das Baseus PicoGo AE11 besitzt 3 Anschlüsse: 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C – 67 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,35A
  • USB-A – 30 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A

Beide USB-C-Ports bieten erst einmal eine Leistung von bis zu 67 W nach dem universellen USB Power Delivery Standard. 67 W ist problemlos genug für die Smartphones von Apple, Samsung und Google. Genau genommen wirst du mit 67 W sogar zwei Smartphones gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden können.

Zudem haben wir einen USB-A-Port für ältere Geräte, welcher aber mit bis zu 30 W auch ordentlich Power hat.

 

Leistungsverteilung

Beide USB-C-Ports des Baseus PicoGo AE11 bieten eine Leistung von bis zu 67 W und hinzu kommt der 30-W-USB-A-Port.

Allerdings nutzt du mehrere Anschlüsse auf einmal, haben wir eine Drosselung, um die maximale Leistung von 67 W nicht zu überschreiten.

1 Port 2 Port 2 Port 3 Port
67 W 45 W 45 W 45 W
20 W 18 W
18 W 4 W

Die Drosselung verläuft dabei wie üblich nach einem fixen Schema. Ich finde die von Baseus gewählte Aufteilung dabei durchaus sinnvoll.

 

Gute PPS-Stufe

Beide USB-C-Ports bringen auch Unterstützung für den PPS-Standard mit.

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine optimale PPS-Stufe für die Samsung Galaxy Smartphones. 45 W „Samsung laden“ ist hier also möglich.

Lediglich das Google Pixel 10 Pro XL und 9 Pro XL werden nicht ganz die volle Ladegeschwindigkeit erreichen. Diese brauchen eine PPS-Stufe mit bis zu 21 V, welche hier nicht geboten wird.

 

Belastungstest bestanden!

Ich habe das Baseus PicoGo AE11 im Test mithilfe einer elektronischen Last rund 6 Stunden mit 67 W belastet. Dies, um zu testen, ob das Ladegerät diese Last standhalten kann und ob es Temperaturprobleme gibt.

Erfreulicherweise konnte das Ladegerät diese Zeit ohne Temperatur-Abschaltung durchhalten!

Dabei erwärmte es sich zwar äußerlich auf über 80 Grad, aber dies ist nicht unnormal oder besonders bedenklich, vor allem nach solch einer langen Zeit Volllast.

 

Spannungsstabilität

Erfreulicherweise gibt es bei der Spannungsstabilität des Baseus PicoGo AE11 keine negative Überraschung.

So bleiben vor allem die Spannungen in allen Lastsituationen innerhalb der Grenzwerte.

 

Effizienz

Aber wie steht es um die Effizienz des Baseus PicoGo AE11? Also das Verhältnis aus Energie, die in das Ladegerät geht, verglichen mit der Energie, die herauskommt.

Und hier war ich etwas überrascht. So schwankte die Effizienz zwischen 78 % und 90 %. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht absolut fantastisch. Viele Konkurrenten schaffen hier durchaus 1-3 % mehr im Schnitt.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo AE11 ist ein sehr spannendes Ladegerät! So haben wir hier eines der, wenn nicht sogar das kompakteste Ladegerät in der 60-W-Klasse mit 3 Ladeports.

Dabei zeigte sich das Ladegerät im Test mehr als solide!

Wir haben die beworbene Leistung von bis zu 67 W, wir haben mit 5 – 11 V bei bis zu 5 A eine gute PPS-Stufe und das Ladegerät kann sogar die beworbene Leistung konstant durchhalten.

All dies bei wirklich minimalistischen Abmessungen. Auch preislich ist das Ladegerät mit unter 40 € recht fair eingepreist.

Kurzum: Suchst du ein Ladegerät in dieser Leistungsklasse für dein iPhone oder Samsung Smartphone und dir sind kompakte Abmessungen wichtig, dann ist das Baseus PicoGo AE11 eine gute Wahl!

Die Biwin Black Opal NV7400 im Test, die ideale Games-SSD!

0

BIWIN bietet mit der NV7400 eine interessante preis-/leistungsorientierte SSD an. So setzt diese auf den beliebten Maxiotek MAP1602A Controller, kombiniert diesen aber mit Micron TLC NAND.

Dies ist eine recht exotische Kombination! Damit soll die SSD bis zu 7.450 MB/s lesend und 6.500 MB/s schreibend erreichen.

Für eine SSD mit einer sehr guten Preis-Leistung ist dies beachtlich. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die SSD ist, auch im Vergleich zum Lexar NM790.

An dieser Stelle vielen Dank an Biwin für das Zur-Verfügung-Stellen dieser SSD für den Test.

 

Die Biwin Black Opal NV7400 im Test

Erfreulicherweise setzt Biwin bei der Black Opal NV7400 auf ein sehr schickes Design. So besitzt diese natürlich das typische M.2 2280er Format.

Dabei ist das PCB schwarz gefärbt, was sich natürlich nicht auf die Funktionalität auswirkt, aber die SSD wertiger erscheinen lässt.

Auch der Aufkleber auf der SSD macht einen guten und recht wertigen Eindruck.

Pluspunkte gibt es für den Lieferumfang. So liegt eine Schraube wie auch ein kleiner Schraubendreher im Lieferumfang bei, was alles andere als selbstverständlich ist.

Ein Kühlkörper oder Ähnliches liegt allerdings nicht bei.

 

Technik der Biwin Black Opal NV7400

Das Herzstück der Biwin Black Opal NV7400 stellt der Maxiotek MAP1602A dar.

Maxiotek MAP1602A:

  • PCIe 4.0 Controller
  • 4 NAND-Kanäle
  • ARM Cortex-R5 Quad Core
  • 12 nm Fertigung
  • Ohne DRAM / HMB

Der Maxiotek MAP1602A erfreut sich vor allem in chinesischen SSDs großer Beliebtheit. Dies auch aus gutem Grund. Es handelt sich bei diesem um einen sehr soliden Controller, welcher eine gute Leistung mit niedriger Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung verknüpft.

Leistungstechnisch ist dieser zwar nicht ganz in die High-End-Klasse einzuordnen, aber durchaus in der gehobenen Mittelklasse.

Kombiniert wird der MAP1602A hier mit TLC NAND von Micron.

Micron B58R:

  • TLC NAND
  • 232 Layer
  • ONFI-Übertragungsrate bis 2.400 MT/s

Dies ist eine recht exotische Kombination. Meist wird der MAP1602A mit YMTC NAND genutzt. In der Theorie ist aber der Micron B58R ein sehr mächtiger und guter NAND.

Lesend Schreibend
512 GB 7050 MB/s 4200 MB/s
1 TB 7400 MB/s 6500 MB/s
2 TB 7450 MB/s 6500 MB/s
4 TB 7400 MB/s 6500 MB/s

 

Biwin bietet die Black Opal NV7400 mit 512 GB bis zu 4 TB Kapazität an.

Dabei kann diese je nach Version bis zu 7.450 MB/s lesend und 6.500 MB/s schreibend erreichen. Damit ist die SSD dicht am PCIe 4.0 Limit.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem wurde für die Benchmarks verwendet:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16 GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

4TB Version: Ich habe hier die 4 TB Version der NV7400 im Test.

 

Benchmarks der NV7400 (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir den Test mit CrystalDiskMark. Dieser ist derzeit der beste Test, um die maximale Leistung eines Speicherlaufwerks zu testen. CrystalDiskMark ist zwar nicht immer ganz alltagsnah, ermöglicht aber, die SSD unter optimalen Bedingungen voll auszureizen und die Herstellerangaben zu überprüfen.

Leider konnte die NV7400 in meinem Test nicht ganz die Herstellerangabe erreichen. So konnte ich lesend 7.388 MB/s im Maximum erreichen und schreibend 6.421 MB/s.

Damit ist diese allerdings extrem dicht an der Herstellerangabe, welche ich damit als +- erfüllt ansehe.

Wenig überraschend ist damit die NV7400 dicht an den Werten der Lexar NM790.

CrystalDiskMark kann neben den Datenraten auch IOPS und Zugriffszeiten messen. Diese Werte sind teils etwas speziell und merkwürdig, da einige Controller hier vergleichsweise schlecht abschneiden, obwohl die SSDs an sich gut sind. Trotzdem werfen wir einen Blick auf die Werte.

Dies ist tatsächlich ein Testteil, welcher der Black Opal NV7400 sehr gut liegt. So kann diese sich hier klar im obersten 1/4 des Testfeldes platzieren.

Bei AS SSD sieht es wieder etwas durchwachsener aus. Hier landet die SSD im unteren Mittelfeld. Etwas schwächer als ich es erwartet hätte, aber auch kein furchtbares Abschneiden.

Bei Anvil’s Storage Utilities sieht es ähnlich aus. Auch hier sehen wir ein Abschneiden im Mittelfeld, knapp unter der Lexar NM790.

 

PCMark

Kommen wir von den reinen Tests der Datenraten zu Tests, die etwas mehr den Alltag simulieren sollen. Der PCMark-Test zielt darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Bürosoftware und Spiele zu simulieren, was ihn alltagsnäher macht als reine Benchmarks.

Drei Testoptionen stehen zur Verfügung: die „Quick“-Variante, „Data“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version verwendet größere Dateigrößen, was SSDs mit langsameren Schreibgeschwindigkeiten oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden lässt.

Der Trend setzt sich fort. Auch im PCMark-Test, zumindest beim „vollen“ Durchlauf, platziert sich die Black Opal NV7400 im Mittelfeld. Erneut dicht bei der Lexar NM790, aber tendenziell etwas hinter dieser.

 

3DMark SSD-Test

3DMark konzentriert sich auf die Messung von Spieleladezeiten, die intern simuliert werden. Der Test umfasst:

  • Laden von Battlefield™ V vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Call of Duty®: Black Ops 4 vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Overwatch® vom Start bis zum Hauptmenü
  • Aufzeichnen eines 1080p-Gameplay-Videos bei 60 FPS mit OBS während des Spielens von Overwatch®
  • Installieren von The Outer Worlds® aus dem Epic Games Launcher
  • Speichern des Spielfortschritts in The Outer Worlds®
  • Kopieren des Steam-Ordners für Counter-Strike®: Global Offensive von einer externen SSD auf das Systemlaufwerk

Erfreulicherweise sehen wir hier ein leicht überdurchschnittliches Abschneiden. So kann sich die Black Opal NV7400 im „Spieletest“ im oberen Mittelfeld bzw. unteren Oberfeld platzieren. Dies diesmal sogar knapp vor der Lexar NM790.

Damit macht sich die SSD auch als „Spiele-SSD“ interessant.

 

Praxis-Test: Kopier- und Entpackleistung im Detail

Zum Abschluss kopieren wir zwei große Archive auf die SSD und entpacken sie dort. Dieser Test ist repräsentativ für das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, ca. 52 GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, Total War: Warhammer 3 und GW2, ca. 231 GB

Hier ordnet sich die NV7400 mit den anderen Oberklasse-PCIe-4.0-SSDs ein. Wenn es um das Entpacken oder auch Installieren von Spielen geht, wirst du keinen großen Unterschied zwischen diesem Modell und den absoluten Flaggschiffen spüren.

Erst wenn wir zu den High-End-PCIe-5.0-Modellen gehen, gibt es wieder einen kleinen sichtbaren Leistungssprung.

 

Performance bei konstanter Last (SLC Cache)

Ein wichtiger Punkt ist der SLC-Cache. Moderner NAND ist schreibend oft langsamer als man erwartet. Kaum eine SSD erreicht konstant mehr als 2.000 MB/s; alles darüber ist meist dem SLC-Cache zu verdanken.

Die meisten aktuellen SSDs nutzen TLC- oder QLC-NAND mit 3 oder 4 Bit pro Zelle. Je mehr Bits pro Zelle, desto komplexer und langsamer wird der Schreibvorgang, insbesondere bei QLC-SSDs, die nach dem Cache sehr langsam sein können.

Daher nutzen SSDs hier einen Trick: Ein Teil des NANDs wird „nur“ mit einem Bit pro Zelle beschrieben, um eine höhere Leistung zu erzielen. Allerdings ist dies natürlich nicht über die gesamte Kapazität möglich.

In diesem Diagramm sehen wir die Schreibrate der NV7400, wenn wir diese konstant füllen. Wichtig: dies über den Windows-Datei-Explorer, daher fallen die maximalen Datenraten etwas niedriger aus aufgrund des Overheads.

Für die ersten +- 680 GB bekommen wir die maximalen Datenraten. Danach sinkt diese auf +- 2.200 MB/s ab.

Nach weiteren 2,4 TB haben wir einen weiteren Drop der Datenrate auf +- 800 – 900 MB/s, welche dann bis zum Ende durchgehalten werden.

Dies ist tatsächlich ein sehr gutes Abschneiden.

So erreichte die SSD eine durchschnittliche Schreibrate von 1.664 MB/s. Damit liegt diese klar über der Lexar NM790, welche nicht so lange eine solch hohe Schreibrate schafft.

 

Hitzeentwicklung

Ein generell großer Pluspunkt der SSDs mit dem Maxiotek MAP1602A ist die Hitzeentwicklung (und Effizienz). So ist dies einer der kühlsten und effizientesten PCIe-4.0-Controller auf dem Markt.

Somit ist die NV7400 auch wunderbar für Notebooks geeignet.

 

Fazit

Die Biwin Black Opal NV7400 zeichnet sich vor allem durch eine sehr gute Preis-/Leistung aus. So ist diese generell ähnlich wie die Lexar NM790 einzuordnen.

Wir haben hier eine leistungsfähige und kühle SSD, welche derzeit vor allem mit 4 TB Kapazität zu einem sehr guten Preis erhältlich ist.

Bei allem Lob haben wir hier jetzt aber keine High-End-SSD. Die NV7400 ordnet sich eher in der aktuellen Mittelklasse ein. Damit würde ich diese vor allem für Office-/Media-Notebooks oder als sekundäre „Spiele“-SSD in High-End-Systemen empfehlen. Hier wird diese eine sehr gute Figur machen.

Wie steht es um den Vergleich mit der Lexar NM790? Beide SSDs sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich primär durch den NAND. Wo Lexar den chinesischen YMTC NAND nutzt, setzt BIWIN auf Micron. In Benchmarks war der YMTC NAND meist etwas flotter, aber so wenig, dass es in der Praxis nicht spürbar ist. Wo wir aber einen kleinen Vorteil für Micron sehen, ist bei der konstanten Schreibleistung, welche bei der NV7400 besser ist.

BIWIN Black Opal NV7400 M.2 PCIe Gen4 SSD 4TB - Lesegeschwindigkeit...
  • 🎮【PCIe Gen4×4 für überragende Leistung】NV...
  • 🎮 【Hochwertiger NAND-Flash für Große Kapazität】NV...
  • 🎮【Außergewöhnliche Temperaturkontrolle für...
  • 🎮 【Verbesserte System Stabilität】Die NV7400 bietet...
  • 🎮 【5-Jahre Garantie】Biwin NV7400 bietet eine begrenzte...

Unterm Strich kann ich aber die Biwin Black Opal NV7400 mit gutem Gewissen empfehlen.

Das Apple iPhone 16 Pro (Max) und Qi 2.2 25W mit iOS 26

Die aktuellen iPhones konnten bisher mit maximal 15 W kabellos laden. 25 W kabelloses Laden war vereinzelt mit Apples eigenen MagSafe-Ladegeräten möglich, aber nicht mit Drittanbieter-Modellen.

Mit iOS 26 ändert sich dies nun! So erlaubt Apple nun das universelle 25 W kabellose Laden mit geeigneten Qi 2.2-fähigen Ladegeräten.

Erfreulich nett von Apple, sein kabelloses Laden nun weiter für Drittanbieter zu öffnen.

Aber was bringt das 25 W kabellose Laden nach Qi 2.2 beim iPhone 16 Pro (Max)?

 

25 W nach Qi 2.2

Der universelle Qi-kabellose Ladestandard erlaubte bisher nach Version 2 eine maximale Leistungsübertragung von 15 W.

Mit Qi 2.2 wurde diese Leistung nun auf 25 W erweitert.

25 W oder mehr waren zuvor nur mit proprietären Ladestandards möglich. So war dies bisher auch beim iPhone 16.

So waren beim iPhone 16, 16 Pro, 16 Pro Max, maximal 15 W auf einem universellen Ladegerät möglich und 25 W nur mit dem Apple eigenen MagSafe-Ladegerät.

Mit iOS 26 hat nun Apple einen Qi 2.2-Support hergestellt, auch nachträglich für die iPhone 16-Modelle. Die iPhone 17-Modelle bieten diese bereits von Haus aus.

So ist es theoretisch möglich, ein iPhone 16 mit einem universellen Qi 2.2-Ladegerät mit bis zu 25 W zu laden.

 

Wirklich bis zu 25 W?

Aber funktioniert dies auch wirklich in der Praxis? Hierfür habe ich die Leistungsaufnahme des „UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät“, welches 25 W Qi 2.2 unterstützt, mit dem iPhone 16 Pro Max mitgeloggt.

Dies habe ich einmal mit iOS 18 durchgeführt und einmal mit iOS 26.

Wichtig! Ich messe hier die Leistungsaufnahme des Ladegerätes, welche etwas höher ausfällt als die Energie, die letztendlich im Smartphone landet.

Ja, ich kann bestätigen, dass nach dem Upgrade auf iOS 26 die kabellose Ladegeschwindigkeit deutlich gestiegen ist.

 

Wie lange dauert das Laden?

Aber was bringt nun das 25 W Laden verglichen mit dem 15 W Laden?

Hier die Leistungsaufnahme mit dem „UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät“, einmal mit iOS 18 und iOS 26.

Beim Laden von 5 % bis 80 % ist das Laden mit 25 W ca. 12 Minuten schneller. So dauerte das Laden mit 25 W rund 1:05 h und mit 15 W rund 1:17 h.

Dies ist kein gewaltiger Unterschied, aber fast mehr, als ich erwartet hätte. Warum? Ich hätte erwartet, dass es mehr Temperatur-Probleme gibt beim Laden mit 25 W, was dann effektiv alle möglichen Geschwindigkeitsvorteile kostet.

 

Fazit

Erfreulicherweise hat Apple mit iOS 26 den Qi 2.2-Ladestandard mit bis zu 25 W beim iPhone 16 und seinen Varianten nachgerüstet.

Daher ist es nun möglich, die Modelle der iPhone 16-Serie auch mit bis zu 25 W an universellen kabellosen Ladegeräten zu laden, wie hier im Test an den UGREEN MagFlow-Modellen.

Bringt das Qi 2.2-Laden bei den iPhones viel? Unterm Strich nein. Beim 5 % auf 80 % Laden brachte das 25 W Laden ca. 12 Minuten schnelleres Laden.

Dennoch, solltest du auf der Suche nach dem schnellsten kabellosen Laden sein, dann ist ein Qi 2.2-Ladegerät eine gute und auch zukunftssichere Wahl.

25 W kabellose Powerbank fürs iPhone und Pixel, die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank im Test

UGREEN hat mit seiner MagFlow Serie einige interessante Produkte zum kabellosen Laden auf den Markt gebracht, welche sich unter anderem durch die Unterstützung des Qi 2.2 Ladestandards auszeichnen.

Was bringt uns Qi 2.2? Vor allem das universelle kabellose Laden mit bis zu 25 W!

In dieser Serie bietet uns UGREEN unter anderem auch seine PB773 Magnetic Wireless Power Bank. Diese verfügt über 10.000 mAh Kapazität, 25 W kabelloses Laden, 30 W kabelgebundenes Laden, wie auch über ein integriertes Ladekabel.

Dabei ist die Powerbank sehr hochwertig gestaltet, was sich aber auch im Preis widerspiegelt. So setzt UGREEN die UVP bei satten 90€ an.

Wollen wir einmal schauen, ob die Powerbank diesen Preis rechtfertigen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zur-Verfügung-Stellen der UGREEN MagFlow PB773.

 

Die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank im Test

Die UGREEN MagFlow PB773 Powerbank setzt auf ein durchaus hochwertiges und „edles“ Design.

So setzt diese auf eine grau-bläuliche Farbe und einen dreiteiligen Aufbau. Die Oberseite besteht aus einem matten, leicht texturierten Kunststoff, der Rahmen ist aus einem fast schon nach Aluminium anmutenden Kunststoff gefertigt und die Unterseite ist stark gummiert.

Letzteres ist aus meiner Sicht wichtig, um einerseits einen guten Halt am Smartphone beim kabellosen Laden zu garantieren, aber auch um Kratzer am Smartphone vorzubeugen.

Ein weiteres auffälliges Designmerkmal ist die Handschlaufe, welche textilummantelt ist. Bei der Handschlaufe handelt es sich allerdings um ein integriertes Ladekabel, welches bei Nichtnutzung halt die Zusatzfunktion einer Handschlaufe hat.

Dieses Kabel/Schlaufe wirkt sehr hochwertig und ist auch gut und sicher integriert.

Zu guter Letzt haben wir an der Seite der Powerbank ein kleines Display, welches dir den Ladestand in % anzeigt.

 

Abmessungen und Gewicht

Mit 255 g und 70 x 111 x 21 mm ist die UGREEN MagFlow PB773 zwar durchaus handlich, aber diese ist auch nicht das kleinste und leichteste Modell.

Zum Beispiel sind sowohl die INIU P73-E1 wie auch die Baseus Picogo AM41 in der 10.000 mAh „kabellos“ Klasse ein gutes Stück leichter und auch kleiner.

Allerdings verfügen diese beiden Modelle auch nicht über das 25 W kabellose Qi 2.2 Laden.

 

Anschlüsse der UGREEN MagFlow PB773

Neben dem integrierten USB C Ladekabel und dem kabellosen Ladepad verfügt die Powerbank auch noch über einen USB C Port.

  • USB C – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • Kabellos – 25 W Qi 2.2

Dabei bieten sowohl das USB C Kabel wie auch der USB C Port eine Leistung von bis zu 30 W, sowohl als Ausgangsleistung, wie auch als Eingangsleistung.

30 W ist jetzt nicht extrem viel, reicht aber, um aktuelle Smartphones flott zu laden.

 

PPS Stufe

Die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank verfügt auch über eine Unterstützung für den PPS Standard.

  • 5 – 11 V bei bis zu 3 A

Dies ist eine gute und passende PPS Range für eine Powerbank mit 30 W Basis-Leistung. Diese PPS Stufe „optimiert“ die Ladegeschwindigkeit beim kabelgebundenen Laden vor allem der Samsung Galaxy Smartphones.

 

Keine Temperaturprobleme

Erfreulicherweise zeigte die Powerbank im Test keine Temperaturprobleme. Warum schreibe ich dies extra dabei?

Viele andere kabellose Powerbanks der 10.000 mAh Klasse, die 30 W oder 45 W Leistung besitzen (vor allem letztere) haben Probleme, diese Leistung konstant zu liefern.

 

Kapazität

Laut UGREEN bietet die PB773 eine Kapazität von 10.000 mAh. Ich habe die Kapazität über den USB C Port der Powerbank überprüft.

Wichtig: Beim kabellosen Laden fällt die Kapazität effektiv niedriger aus.

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 29.21 5720 7895 79%
9V/1A 29.987 3298 8105 81%
9V/3A 26.591 2915 7187 72%
15V/2A 25.7 1700 6946 69%

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 6.946 mAh im schlechtesten Fall und 8.105 mAh im besten Fall.

Dies ist eine Spanne von 69 % bis 81 % der Herstellerangabe.

Dies ist eine akzeptable nutzbare Kapazität, wenn auch etwas am unteren Ende von dem, was ich bei Powerbanks normalerweise gerne sehe.

 

25 W beim Pixel und iPhone

Grundsätzlich funktioniert die UGREEN MagFlow PB773 kabelgebunden und kabellos mit so ziemlich jedem Smartphone.

Kabellos funktioniert die Powerbank aber am besten mit Smartphones, die das magnetische kabellose Laden „MagSafe“ unterstützen, wie beispielsweise das Pixel 10 Pro oder auch das iPhone 16 Pro.

Die 25 W maximale kabellose Leistung wird dabei aber nur mit Smartphones erreicht, die den Qi 2.2 Standard unterstützen.

Dies wäre z.B. das Google Pixel 10 Pro XL, die iPhone 16 Serie (mit iOS 26) oder die neue iPhone 17 Serie.

Und sowohl beim Pixel 10 Pro XL wie auch beim iPhone 16 Pro Max (mit iOS 26) kann ich das 25 W kabellose Laden bestätigen.

 

Ladedauer

Die UGREEN MagFlow Magnetic Powerbank kann mit bis zu 30 W laden.

So dauerte bei mir ein Ladevorgang der Powerbank rund 1:57 h. Dies ist ziemlich flott für eine Powerbank ihrer Klasse.

Zum Vergleich:

  • UGREEN MagFlow PB773 – 1:57 h
  • INIU P73-E1 – 2:32 h
  • Baseus Picogo AM41 – 2:44 h

Damit ist diese eine der am schnellsten ladenden 10.000 mAh magnetischen Powerbanks.

PS. Es ist möglich gleichzeitig die Powerbank zu laden und ein Smartphone kabellos zu laden.

 

Fazit

Die UGREEN MagFlow PB773 ist eine schicke und durchaus innovative kabellose Powerbank. So unterstützt diese als eine der ersten Modelle den Qi 2.2 Ladestandard und somit das 25 W kabellose Laden.

Dies funktionierte bei mir auch tadellos mit dem Pixel 10 Pro XL und dem iPhone 16 Pro Max.

Kabelgebunden kommen wir auf solide, aber unspektakuläre 30 W. Pluspunkte gibt es hier für das integrierte Ladekabel und das schnelle Aufladen der Powerbank selbst. So ist diese in unter 2 Stunden voll, was für ein Modell dieser Klasse sehr gut ist.

Auf Seiten der Kapazität schneidet die Powerbank „akzeptabel“ ab, aber hier gibt es Besseres. Ebenso ist die UGREEN MagFlow PB773 schon etwas größer und schwerer. Dies sind die Negativpunkte.

Hier musst du dann wissen, ob vor allem das hohe kabellose Ladetempo die etwas größeren Abmessungen für dich wert sind. Falls ja, erhältst du mit der UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank aber eine schicke und sehr wertige Powerbank.

Angebot
UGREEN MagFlow 10000mAh Qi2 25W Powerbank Magsafe mit USB-C 30W...
  • Superschnelles 25W kabellos Laden: Speziell für die...
  • Integriertes USB-C-Kabel: Das robuste und langlebige...
  • Ein Hochleistungsakku mit 10000mAh und...
  • Starker Halt, sicher und rutschfest: Die integrierte ringförmige...
  • Zu den ergonomisch gestalteten High-End-Funktionen gehört auch...

25W kabellos Laden nach QI 2.2, das UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät im Test (Update)

UGREEN bietet mit dem W752 „MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät 25W“ eins der ersten kabellosen Ladegeräte nach dem Qi 2.2 Standard an.

Dieses soll dabei eine Leistung von bis zu 25 W kabellos bereitstellen können.

Wollen wir uns den UGREEN W752 MagFlow doch einmal in einem Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das zur Verfügung stellen der Ladestation für diesen Test.

 

Das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät im Test

Das UGREEN W752 MagFlow lässt sich in zwei Orientierungen nutzen. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem um einen „Würfel“ mit dem magnetischen Ladepad auf der Oberseite.

Allerdings lässt sich dieser Würfel ausklappen, so dass das Ladepad zum Nutzer gerichtet wird und unterhalb noch ein weiteres Ladepad entsteht. Dieses untere Ladepad ist für Ohrhörer gedacht, im Speziellen natürlich die Apple AirPods.

Qualitativ macht dabei der UGREEN W752 MagFlow einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Aufgrund des Klappsystems ist dieses auch für Reisen durchaus gut geeignet.

Das Einzige, was ich mir vielleicht gewünscht hätte, wäre ein noch etwas steilerer Winkel für das Smartphone, aber das ist Geschmackssache.

 

Stromversorgung und USB-C

Leider befindet sich im Lieferumfang des UGREEN W752 MagFlow KEIN USB-C Netzteil.

Dieses musst du also separat kaufen oder eins nutzen, das du bereits besitzt. Grundsätzlich akzeptiert das MagFlow universelle USB-C Ladegeräte/Netzteile aller Hersteller.

Allerdings muss das Ladegerät mindestens 30 W bieten, besser sogar 45 W oder mehr (15V/3A).

Neben dem USB-C Eingang besitzt das kabellose Ladegerät auch einen USB-C Ausgang. Dieser USB-C Ausgang bietet allerdings nur 5V/1A. Damit ist dieser vermutlich für kleinere Geräte wie Smart Watches oder Bluetooth Ohrhörer gedacht, die sich nicht universell kabellos laden können.

 

Qi 2.2 Standard

Der neue Qi 2.2 Standard bietet vor allem eine signifikante Leistungssteigerung auf bis zu 25 Watt, was die Ladezeiten im Vergleich zum 15-Watt-Vorgänger drastisch verkürzt, zumindest in der Theorie. Kern der Verbesserung ist das „Magnetic Power Profile 2.0“, das durch eine präzise magnetische Ausrichtung, ähnlich Apples MagSafe, für eine optimale Energieübertragung, weniger Wärmeverlust und somit höhere Effizienz sorgt. Während der Standard vollständig abwärtskompatibel zu älteren Qi-Geräten bleibt, wird für die volle 25W-Geschwindigkeit sowohl ein neues Qi-2.2-fähiges Endgerät als auch ein entsprechendes Ladegerät benötigt, wie unser UGREEN W752 MagFlow.

 

Mit dem Google Pixel 10 Pro XL (und iPhone 16 Pro Max)

Ich habe das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät mit dem Google Pixel 10 Pro XL wie auch dem Apple iPhone 16 Pro Max getestet.

Grundsätzlich sollen beide Modelle mit bis zu 25 W laden können. Allerdings nutzt das iPhone hierfür eigentlich einen proprietären „Apple eigenen“ Standard.

Beginnen wir aber mit dem Google Pixel 10 Pro XL. Gemessen wird hier jeweils die Leistungsaufnahme über den USB-C Eingang. Entsprechend musst du hier den Verlust des kabellosen Ladens mit einberechnen.

+/- 28 W = 25 W laden, +/- 18 W = 15 W laden usw.

Hier können wir sehen, dass das 25 W Laden in Kombination mit dem Pixel 10 Pro XL grundsätzlich funktioniert, wenn auch nur sehr kurz. Dies ist aber vermutlich nicht die Schuld des UGREEN W752 MagFlow, sondern des Wärmemanagements des Pixels.

Leider hatte bei mir das 25 W Laden mit dem iPhone 16 Pro Max nicht funktioniert. Vielleicht wird dieses mit dem 17 Pro funktionieren, aber dies kann ich derzeit natürlich noch nicht bestätigen.

Natürlich funktioniert aber das kabellose MagSafe Laden beim iPhone 16 Pro Max auch in Kombination mit dem UGREEN W752 MagFlow, aber halt mit maximal +/- 15 W.

 

Mit iOS 26

Update: Mit iOS 26 hat Apple die Smartphones der 16er Generation voll zum QI 2.2 Standard kompatibel gemacht. 

Ich habe nun das iPhone 16 Pro Max mit iOS 26 nochmal neu getestet mit dem UGREEN MagFlow 2-in-1. 

Und erfreulicherweise können wir sehen, dass das iPhone 16 Pro Max nun wirklich mit +- 25 W am UGREEN MagFlow 2-in-1 laden. Dies sogar rund 10 Minuten mit dem vollen Tempo. 

 

Leerlaufverbrauch

Im Leerlauf benötigt das UGREEN W752 MagFlow ca. 0,4 – 0,5 W aus dem USB-C Netzteil.

 

Fazit

Das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät zeigt sich als durchaus interessante Lösung für alle, die auf der Suche nach einem zukunftssicheren kabellosen Ladegerät sind. Die Unterstützung des neuen Qi 2.2 Standards mit theoretischen 25W macht das Gerät zu einem der ersten seiner Art auf dem Markt.

Die Stärken des MagFlow liegen klar in der Verarbeitung und dem durchdachten Design. Das ausklappbare 2-in-1 Konzept funktioniert in der Praxis gut und macht das Ladegerät kompakt und reisefreundlich. Die magnetische Ausrichtung sorgt für eine zuverlässige Positionierung.

Der Qi 2.2 Standard zeigt jedoch noch seine Kinderkrankheiten. Während das Google Pixel 10 Pro XL zumindest kurzzeitig die vollen 25W abrufen kann, scheitert das Wärmemanagement schnell an der hohen Leistung (nicht die Schuld des Ladegerätes). Beim iPhone 16 Pro Max funktioniert das 25W-Laden gar nicht erst, hier bleibt es bei den gewohnten 15W über MagSafe.

Update! Mit iOS26 funktioniert auch das 25 W laden mit dem iPhone 16 Pro Max.

Negativ fällt auf, dass kein Netzteil beiliegt, obwohl mindestens 30W (besser 45W) benötigt werden. Der zusätzliche USB-C Ausgang mit nur 5V/1A ist zwar nett, aber nicht mehr als ein kleines Extra.

Unterm Strich ist das UGREEN W752 MagFlow ein solides kabelloses Ladegerät mit Zukunftspotential. Wer bereit ist, in die neue Qi 2.2 Technologie zu investieren und hofft, dass kommende Smartphone-Generationen besser damit umgehen können, macht hier nichts falsch. Für alle anderen reicht vorerst auch ein günstiges 15W-Modell.

Günstige AAA Lithium Akkus von Aliexpress, PUJIMAX Lithium AAA Akkus mit 1100 mWh im Test

4

Lithium‑basierte AA- und AAA-Akkus bieten im Vergleich zu herkömmlichen Ni‑MH‑Akkus einige Vorteile. Vor allem die höhere Spannung verbessert die Leistung und Kompatibilität mit diversen Endgeräten.

Allerdings sind Lithium‑AA- und AAA‑Akkus in der Regel ein gutes Stück teurer als Ni‑MH‑Akkus. Dennoch gibt es derzeit interessante Designs, z. B. mit Ladeboxen usw.

Beispielsweise haben mich die Akkus von iMuto und Batzone im Test durchaus überzeugt. Preislich sind diese zwar „vertretbar“, aber auch nicht günstig – gerade wenn du größere Mengen kaufen willst.

Bei AliExpress bin ich nun über den Anbieter/Hersteller PUJIMAX gestolpert. Auch dieser bietet Lithium‑AA- und AAA‑Akkus in einer sehr ähnlichen Ladebox wie iMuto und Batzone an. Du kannst hier auch einzelne Akkus zu sehr guten Preisen nachkaufen.

Beispielsweise erhältst du 12 Lithium‑AAA‑Akkus für rund 15 €. Dabei sollen die Akkus eine Kapazität von 1100 mWh bieten, was ordentlich wäre.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind hier die AAA‑Lithium‑Akkus von PUJIMAX wirklich gut? Finden wir im Test heraus!

 

Warum Lithium AA oder AAA Akkus?

Aber warum überhaupt Lithium‑AA- oder AAA‑Akkus nutzen? Was ist der Vorteil gegenüber Ni‑MH‑Akkus?

  • Konstante Spannung von 1,5 V
  • Schutz vor Tiefentladen

Im Kern haben Lithium‑AA- und AAA‑Akkus aus meiner Sicht vor allem zwei Vorteile. Zum einen liefern diese Akkus konstant 1,5 V – also sind sie als Ersatz für normale 1,5‑V-Batterien geeignet, selbst in Geräten, die normalerweise mit AA/AAA-Akkus nicht gut funktionieren, weil diese nur 1,2 V liefern.

Zudem bieten Lithium‑AA/AAA‑Akkus einen Schutz vor Tiefentladen. Sie können normalerweise nicht zu tief entladen werden; erreichen sie einen minimalen Ladezustand, schalten sich die Akkus einfach ab. Ni‑MH‑Akkus hingegen können von einigen Geräten unter 1 V entladen werden – was bei Batterien okay ist, aber Ni‑MH‑Akkus beschädigt. Ich habe schon sehr viele Ni‑MH‑Akkus verloren, weil sie von Lampen, Lichtern usw. einfach zu tief entladen wurden.

Dies kann bei Lithium‑AA/AAA‑Akkus nicht passieren und erhöht damit die Lebenserwartung massiv.

 

Schwierigkeiten von Lithium AA/AAA Akkus

Allerdings haben Lithium‑AA/AAA‑Akkus auch Schwierigkeiten und Nachteile, die beachtet werden sollten.

  • Lithium‑AA/AAA‑Akkus benötigen integrierte Elektronik – Spannungswandler, Schutzelektronik usw.
  • Die Kapazität ist nicht besser als bei Ni‑MH‑Akkus.

Lithium-Akkus haben eine Spannung von 3,6 oder 3,7 V; AA- und AAA-Batterien bzw. Akkus liefern hingegen 1,5 bzw. 1,2 V.

Das bedeutet: In den AA‑ bzw. AAA‑Lithium‑Akkus muss ein Spannungswandler eingebaut werden, der von 3,6 V auf 1,5 V reduziert. Zudem braucht man Schutzelektronik usw.

Dies macht Lithium‑AA/AAA‑Akkus um einiges komplexer als Ni‑MH‑Akkus, die einfach nur eine Akkuzelle sind – komplexer bedeutet meist auch teurer. Durch diese Spannungswandlung und den zusätzlichen Platzbedarf der Elektronik ist zudem die Kapazität von Lithium‑AA/AAA nicht besser als bei Ni‑MH‑Akkus; im besten Fall liegt sie auf dem gleichen Niveau.

 

Die PUJIMAX Lithium AAA Akkus mit 1100 mWh im Test

Die PUJIMAX Lithium‑AAA‑Akkus gibt es in mehreren Set‑Zusammenstellungen. Du kannst die Akkus „einzeln“ kaufen oder mit einer Ladebox.

Einzeln sind die Akkus vergleichsweise günstig; mit Ladebox bekommst du auch von anderen Herstellern ähnliche Sets zu einem ähnlichen Preis.

Spannenderweise bietet PUJIMAX aber verschiedene Ladeboxen an – mit 4, 8 oder sogar 12 Slots. In diesen Ladeboxen können die Akkus geladen und aufbewahrt werden, was sie sehr praktisch macht.

Dabei kann auch die maximale Anzahl an Akkus gleichzeitig geladen werden – gegebenenfalls bis zu 12 Stück auf einmal.

Die Ladebox verfügt über einen USB‑C‑Eingang sowie eine Status‑LED pro Akku im Deckel, welche je nach Ladestand leuchtet. Die Akkus selbst setzen auf ein grünes Design und entsprechen ansonsten der Form einer normalen AAA-Batterie/Akku.

 

mWh vs. mAh

Bei herkömmlichen AA‑Akkus auf Nickel‑Metallhydrid‑Basis wird die Kapazität in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Bei Lithium‑basierten Akkus hingegen ist die Angabe in Milliwattstunden (mWh) üblich – aber warum?

Ein Akku mit 2000 mAh kann theoretisch eine Stunde lang 2000 mA liefern, unabhängig von der Spannung. Und genau hier liegt das Problem: Nickel‑Metallhydrid‑Akkus haben eine durchschnittliche Spannung von 1,2 V, während Lithium‑AA‑Akkus mit 1,5 V arbeiten.

Durch die um 25 % höhere Spannung eines Lithium‑Akku enthält er bei gleicher mAh‑Angabe auch 25 % mehr Energie. Da vielen dieser Zusammenhang nicht bewusst ist, geben Hersteller die Kapazität lieber in mWh an – eine Einheit, die die Spannung bereits berücksichtigt. Zum Vergleich: Ein Nickel‑Metallhydrid‑AA‑Akkus mit rund 2900 mAh entspricht etwa 3500 mWh.

 

Wie hat Techtest.org die Lithium‑AA‑Akkus getestet?

Zum Testen der AAA‑Akkus habe ich das SkyRC MC3000 Ladegerät/Testgerät verwendet. Mit diesem habe ich die Akkus bei 0,1 A, 0,2 A und 0,4 A entladen. Ich habe jeweils vier Akkus aus dem Set getestet, um die übliche Serien‑Schwankung abzubilden.

 

Wie hoch ist die Kapazität der PUJIMAX Akkus?

Laut PUJIMAX sollen die Akkus eine Kapazität von 1100 mWh bieten. Aber wie sieht es nun in der Praxis aus?

  • Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 959 mWh bzw. 655 mAh.
  • Bei 0,2 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 1000 mWh bzw. 690 mAh.
  • Bei 0,3 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 988 mWh bzw. 688 mAh.

Damit liegt die Kapazität der Akkus etwas unter der Werksangabe – was aber nicht unnormal ist. Auch boten die iMuto‑Akkus aus diesem Test () eine etwas höhere Kapazität (ca. 121 mWh mehr), was allerdings auch zu der höheren Werksangabe von iMuto passt.

So wirbt iMuto mit 1300 mWh und erreichte bei 0,2 A 1121 mWh im Schnitt; PUJIMAX wirbt mit 1100 mWh und erreichte 1000 mWh im Schnitt. Damit schneiden die Akkus unter dem Strich erwartungsgemäß ab – aber du siehst hier auch, dass diese eine tendenziell etwas niedrigere Kapazität als High‑End‑Ni‑MH‑Akkus bieten.

 

Wirklich 1,5 V?

Aber haben wir wirklich eine konstante Spannung von 1,5 V?

Nicht ganz! Ja, die Akkus liefern ± 1,5 V konstant – bis zu den letzten ~5 %. Dann sinkt die Spannung auf 1,1 V ab. Dies ist aber ein gewolltes und gewünschtes Verhalten. Warum? Das soll die „niedrige Batterie‑Standmeldung“ bei diversen Endgeräten auslösen bzw. bei Lichtern und Taschenlampen kannst du erkennen: „Ah, diese sind plötzlich dunkler geworden, die Akkus sind gleich leer“. Ein, wie ich finde, sehr praktisches Feature!

 

Wie lange dauert das Laden?

Die Ladebox kann laut Aufdruck die Akkus mit 0,2 A @5 V laden. Effektiv kannst du davon ausgehen, dass eine vollständige Ladung der Akkus rund 2 Stunden dauert.

 

Fazit

Zunächst musst du dir überlegen, ob für dich Lithium‑AAA‑Akkus und deine Anwendung das Richtige sind. Ich würde Lithium‑AAA‑Akkus beispielsweise nicht für „Mini‑Verbraucher“ empfehlen – wie Smart‑Home‑Sensoren usw.

Lithium‑AAA‑Akkus machen sich am besten in Bereichen, wo es z. B. die Gefahr des Tiefenentladens gibt, was reguläre Akkus beschädigen kann. Ich denke hier an LED‑Lichter, LED‑Kerzen usw. Haben diese eine längere Laufzeit mit Lithium‑AAA‑Akkus? Nein – aber sie sind konstant hell, was aber auch wiederum dazu führen kann, dass die effektive Laufzeit deutlich geringer ist. Lithium‑AAA‑Akkus sind also eher spezialisiert.

Solltest du dich für diesen Akku‑Typ entscheiden, sind die hier getesteten PUJIMAX‑Akkus absolut in Ordnung! Ich vermute, dass die meisten Lithium‑AA/AAA‑Akkus, die in solchen Ladeboxen kommen, vom selben Hersteller stammen. So gibt es zwar Unterschiede bei der Kapazität, aber funktional sind diese identisch.

Am Ende musst du aber auf den Preis schauen. Bekommst du die PUJIMAX‑Akkus günstiger als die iMuto‑AAA‑Akkus, greif zu. Ansonsten würde ich die iMuto‑Akkus aufgrund der etwas höheren Kapazität bevorzugen.

Die Seagate Exos 26 TB Factory Recertified Festplatten im Test

5

Wenn du nach günstigen Festplatten suchst, sind momentan die Seagate Exos in der „Factory Recertified“-Version der heißeste Anlaufpunkt.

Diese Factory‑Recertified-Festplatten werden nicht von Seagate offiziell beworben, tauchen aber immer mal wieder bei Händlern – vor allem kleinen Marketplace-Händlern – im Sortiment auf.

Dies meist zu fantastischen Preisen! So habe ich für 2 × 26 TB Seagate Exos 26 TB Factory Recertified ST26000NM000C jeweils um die 330 € gezahlt. Die günstigste reguläre 26‑TB‑HDD im Handel liegt bei 500 € (Western Digital Ultrastar DC HC590) und die Western Digital WD Red Pro 26 TB sogar bei 650 €.

Und ähnliche Ersparnisse gibt es in allen Kapazitätsklassen.

Aber was genau kaufen wir da mit „Factory Recertified“ Festplatten? Warum sind diese so günstig, und warum werden sie nur etwas unter der Hand angeboten? Sind die Festplatten vielleicht beschädigt oder Fake? Ich habe mir 2 × Seagate Exos 26 TB Factory Recertified gekauft, von zwei unterschiedlichen Händlern.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, ob mit den beiden Platten alles in Ordnung ist!

 

2 × 26 TB Factory Recertified

Ich habe 2 × Seagate Exos 26 TB Factory Recertified Festplatten (ST26000NM000C) über Amazon gekauft für ca. 330 €.

Dies von zwei unterschiedlichen Händlern:

  • Platte 1 stammt von „Merity GmbH“ und wurde von Amazon versendet.
  • Platte 2 stammt von „XINU GmbH“ und wurde direkt von diesen versendet.

Grundsätzlich wurden beide Festplatten ausreichend gut verpackt geliefert – hier habe ich nichts zu bemängeln.

Platte 1 – Merity GmbH

Platte 2 – XINU GmbH

Beide Festplatten waren verschweißt und in einem absolut neuwertigen Zustand.

Es ist natürlich möglich, dass sie in einem werkzeuglosen Hot‑Swap-Schacht steckten, der keine Spuren auf dem Gehäuse hinterlassen hat; ebenso könnten beide Platten äußerlich neu vom Band gerollt sein.

Zubehör oder Ähnliches gab es nicht. Ebenso gibt es natürlich keinen bedruckten Verkaufskarton oder sowas.

 

Was bedeutet Factory Recertified?

Hier beginnen die großen Rätsel: was bedeutet Factory Recertified bei Seagate im Detail? Offiziell können wir dies wie folgt zusammenfassen:

„Factory Recertified („werksüberholt“) bedeutet, dass die Festplatte zum originalen Hersteller (also Seagate) zurückgekehrt ist, etwa wegen Überschuss, Rückgabe, Demo‑ oder leichten Mängeln. Diese Geräte durchlaufen ein strenges Prüfverfahren: Diagnosetests, Firmware‑Updates, S.M.A.R.T.-Checks – kurz gesagt: sie müssen den Standards einer neuen Seagate‑Festplatte entsprechen. Danach erhalten sie eine neue, typische „Recertified“-Kennzeichnung und oft einen grünen Rand am Label.“

Theoretisch handelt es sich hierbei also um Festplatten, die möglicherweise in einem Datacenter aussortiert wurden – beispielsweise wegen leichten SMART‑Fehlern –, dann zu Seagate zurückgegangen sind, dort repariert (oder als fehlerhaft eingestuft) wurden, getestet und anschließend als „Factory Recertified“ weiterverkauft werden.

Platte 1
Platte 2

Dabei werden alle SMART‑Werte gelöscht bzw. auf den Standard zurückgesetzt. Wir können also nicht sehen, wie viele Betriebsstunden die Festplatten bereits absolviert haben oder welche Fehler möglicherweise vorlagen.

Dies macht Factory‑Recertified-Festplatten zu einer Art Wundertüte.

Allerdings – vor allem bei den großen Versionen – können wir davon ausgehen, dass diese gar nicht lange genutzt worden sein konnten, da es diese Modelle noch nicht lange gibt.

Spannenderweise bietet Seagate im Falle der 26 TB‑Version gar nicht offiziell eine solche Festplatte an. Verdächtig!

 

Kapazität ist echt

Beginnen wir mit dem wichtigsten: die Kapazität der Festplatten ist echt. Wir haben hier also nicht die gleiche Situation wie bei einigen Fake‑USB-Sticks.

Genau genommen haben wir 23,6 TB nutzbare Kapazität in Windows – das ist aber normal.

 

Leistung der Festplatten

Werfen wir einen Blick auf die Leistung der Festplatten.

Zunächst sehen die Leistungswerte sehr gut aus:

  • Platte 1 erreicht 239 MB/s in der Spitze und 190 MB/s im Schnitt.
  • Platte 2 ist allerdings ein Stück schneller mit 252 MB/s in der Spitze und 200 MB/s im Schnitt.

Dies ist schon eine gewisse Abweichung, aber noch im Rahmen üblicher Mess‑ und Fertigungstoleranzen. Es ist natürlich möglich, dass Platte 2 „frischer“ und besser ist als Platte 1 – das lässt sich aber anhand der Zahlen nur schwer exakt bestimmen.

In anderen Tests (Zugriffszeiten usw.) zeigten sich ebenfalls minimale Unterschiede, aber generell würde ich die Werte beider Platten als unauffällig gut bezeichnen.

 

Lautstärke

Auch bei der Geräuschentwicklung gab es nichts Auffälliges. Im Leerlauf sind beide Platten fast komplett lautlos. Lediglich bei Random‑Zugriffen gibt es das übliche Klicken.

 

Effektiv keine Garantie

Seagate Factory Recertified Festplatten haben nach offiziellen Angaben lediglich 0,5 Jahre Garantie. Theoretisch hast du auch 2 Jahre Gewährleistung.

Effektiv würde ich aber davon ausgehen, dass du bei Seagate Factory Recertified Festplatten „keine“ Garantie hast.

 

Fazit

Natürlich sind Seagate Factory Recertified Festplatten etwas „riskanter“, was die Zuverlässigkeit angeht, als reguläre „neue“ Festplatten.

Allerdings kann ich bisher nichts Negatives über die Festplatten sagen. Die hier getestete 26‑TB-Version ST26000NM000C ist nicht meine einzige Factory Recertified-Festplatte – ich habe auch einige 18‑TB-Modelle im Einsatz, welche bisher ebenfalls tadellos funktionieren.

Zwar gab es im Test einen leichten Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Platten (ca. 10 MB/s im Schnitt), aber beide boten mit 200 MB/s bzw. 190 MB/s im Schnitt eine mehr als ordentliche Leistung und zeigten ansonsten keine negativen Auffälligkeiten.

Seagate Exos 26TB Int. Server Festplatte ST26000NM000C (Factory...
  • - Instandgesetzt und zertifiziert durch den Hersteller Seagate...

Kurzum: Wenn du bereit bist, ein leichtes Risiko einzugehen und effektiv auf die Garantie zu verzichten, sind Seagate Factory Recertified Festplatten ein wirklich guter Weg, etwas Geld zu sparen.

Das kleinste 65W USB C Ladegerät im Test! Das Rollingsquare Supertiny

Der Hersteller Rollingsquare bietet mit dem Supertiny nach eigenen Angaben das kleinste 65 W USB-C Ladegerät derzeit auf dem Markt an.

Ich wurde mittlerweile von einigen Lesern auf dieses Ladegerät angesprochen. Und ich verstehe auch warum.

Rollingsquare ist jetzt kein besonders bekannter Hersteller, wie kann es sein, dass dieser ein Ladegerät im Sortiment hat, das eine höhere Energiedichte als Modelle von Anker und Co hat?!

Wollen wir uns das Ganze doch einmal im Test ansehen! Kann hier das Rollingsquare Supertiny überzeugen?

 

Das Rollingsquare Supertiny im Test

Sprechen wir direkt über den Elefanten im Raum und das sind die Abmessungen des Supertiny.

Mit 36,5 x 35 x 36 mm und einem Gewicht von 72 g ist dieses wie beworben extrem kompakt für die Leistung von 65 W. So ist dieses eher so groß wie ein 45 W oder sogar 30 W Ladegerät. Ideal also für Reisen usw.

Vergleichen wir diese Abmessungen und das Gewicht mit anderen 65 W Ladegeräten, die ich bisher im Test hatte, sehen wir klar wie beeindruckend diese Abmessungen sind!

Klar, einige dieser Vergleichsmodelle sind Multiport-Ladegeräte, dennoch kann ich Rollingsquares Angabe, hier das kleinste 65 W Ladegerät zu haben, unterstützen.

Auch qualitativ macht dieses einen guten Eindruck. So ist das Ladegerät schick gestaltet und besitzt an zwei Seiten eine gerillte Oberfläche. Diese soll die gefühlte Oberflächentemperatur bei Hautkontakt reduzieren, was ich auch bestätigen kann.

 

Der USB-C Port

Der Rollingsquare Supertiny verfügt lediglich über einen USB-C Port auf der Front.

  • USB-C – 65 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Wir haben hier einen 65 W USB-C Port, was vergleichsweise mächtig ist. Damit ist das kleine Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones, sondern auch für Notebooks, Tablets oder portable Spielekonsolen geeignet.

 

Auch mit PPS

Natürlich unterstützt der USB-C Port auch den PPS Standard, welcher mittlerweile wichtiger denn je ist.

  • 3,3 – 21 V bei bis zu 3,2 A

Dies ist eine interessante PPS Range! Wir haben die komplette Spannungsrange von 3,3 – 21 V, dies ist beispielsweise für die Pixel Smartphones ideal, aber auch für die neueren Samsung Modelle. Mit bis zu 3,2 A haben wir hier auch eine gute Leistung.

So kann dieses Ladegerät alle Google Pixel Modelle mit dem vollen Tempo laden, wie aber auch die neueren Samsung Smartphones.

Die älteren Samsung High End Smartphones (bis zum S24 Ultra) können allerdings nicht mit bis zu 45 W geladen werden.

 

Belastungstest und Temperatur

Ich führe bei allen Ladegeräten im Test immer einen Belastungstest durch. Hierbei belaste ich ein Ladegerät für einen gewissen Zeitraum mit 100% Last, mithilfe einer elektronischen Last.

Ich habe beim Rollingsquare Supertiny ganz klar damit gerechnet, dass dieses Temperatur-Probleme bekommt, bei langer konstanter Last. Viele größere Ladegeräte mit ähnlicher Leistung haben schon Temperaturprobleme bei konstanter Last.

Erstaunlicherweise hielt das Rollingsquare Supertiny meinen Belastungstest über 6 Stunden lang durch, ehe ich diesen beendet hatte!

WOW! Damit hat das Supertiny meinen Belastungstest bestanden!

Allerdings erwärmt sich das Ladegerät doch recht extrem.

Radiometric Image

So erreichte dieses am Ende der 6 Stunden über 90 Grad! Uff! Das ist schon extrem viel. Ein Ladegerät kann so was aushalten, allerdings würde ich mich nicht wundern, wenn wir hier an der Grenze zur Übertemperatur-Abschaltung wären.

Dennoch zeigte das Ladegerät bei mir im Test keine Probleme im Last-Test!

 

Spannung

Werfen wir einen Blick auf die Spannung des Supertiny unter Last.

Erfreulicherweise zeigen sich hier keine Probleme!

 

Leerlaufstromverbrauch

Im Leerlauf benötigt das Rollingsquare Supertiny rund 0,1 W. Erfreulich wenig!

 

Effizienz des Rollingsquare Supertiny

Wie steht es um die Effizienz?

Diese schwankte bei mir im Test zwischen 85,7% und 91,1%. Dies ist ein gutes Abschneiden!

 

Fazit

Mein Fazit zum Rollingsquare Supertiny ist erfreulich und erstaunlich positiv. Suchst du ein möglichst kompaktes und leichtes Ladegerät in der 60 W Klasse, dann ist das Rollingsquare Supertiny eine empfehlenswerte Wahl!

Zunächst ist dieses mit 65 W ausreichend leistungsstark, selbst für Notebooks, und es bietet eine gute PPS Range.

Ebenfalls gut sind die Spannungsstabilität, der Leerlauf-Stromverbrauch, die Effizienz und auch die Haptik.

Sogar den Belastungstest hat das Ladegerät überstanden, ohne Temperaturabschaltung!

Dies alles bei wirklich winzigen Abmessungen! Dies ist ganz klar das kompakteste Ladegerät der 60 W Klasse, das ich bisher im Test hatte, womit es für Reisen oder Tagesausflüge ideal ist.

Das Einzige, was gegen dieses spricht, ist, dass wir nur einen USB-C Port haben. Reicht dir dies, dann ist das Rollingsquare Supertiny eine top Wahl!