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Terramaster D4 Test: 4-fach NVMe-Gehäuse mit USB 4 im Review

Terramaster bietet mit dem D4 ein DAS bzw. externes NVMe-SSD-Gehäuse an, welches auf USB 4 bzw. Thunderbolt 3 setzt. Dieses kann aber nicht einfach nur eine SSD aufnehmen, sondern gleich 4 NVMe-SSDs.

Entsprechend kannst du mit diesem Gehäuse den Speicher deines PCs oder deines Servers massiv erweitern. Dank USB 4 bzw. Thunderbolt 3 auch in der Theorie mit sehr hoher Leistung.

Wollen wir uns das Terramaster D4 in einem kleinen Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Terramaster für das Zur-Verfügung-Stellen des D4 für diesen Test.

 

Das Terramaster D4 im Test

Bei dem Terramaster D4 handelt es sich um eine 138 x 60 x 140 mm große „Box“ aus einem matten schwarzen Kunststoff.

Hierdurch sieht das D4 auf den ersten Blick fast eher wie eine externe HDD aus, allerdings trügt dieser Anschein.

So besteht das Gehäuse aus zwei Teilen. So haben wir den äußeren Kunststoffrahmen und den inneren Korpus, welcher sich herausschieben lässt. Hierfür haben wir eine Schraube auf der Rückseite, welche das innere Teil fixiert.

Ansonsten findet sich auf der Oberseite ein Einschalter und auf der Rückseite der USB-C-4-Port wie auch der Anschluss für ein Netzteil.

Ja, das Terramaster D4 benötigt zwingend ein externes Netzteil, welches beiliegt.

 

Im Inneren

Im Inneren des D4 finden wir 4x M.2-NVMe-SSD-Slots in der typischen 2280er-Größe. Grundsätzlich akzeptiert das Gehäuse hier universell alle NVMe-SSDs.

So habe ich hier eine bunte Mischung aus Modellen verbaut, die alle tadellos erkannt wurden:

  • Acer Predator GM7
  • Lexar NM790
  • Crucial P5 Plus
  • WD Black SN750

 

Die Technik

Grundsätzlich nutzt das Terramaster D4 eine USB-4- bzw. Thunderbolt-3- oder -4-Verbindung. Diese erlaubt eine Datenrate von theoretisch bis zu 40 Gbit.

Effektiv ist USB 4 eine externe PCIe-4.0-x4-Verbindung. Terramaster teilt diese PCIe-4.0-x4-Verbindung in 4x PCIe-4.0-x1-Verbindungen auf.

Jede SSD bekommt also nur eine PCIe-4.0-Lane, was das Tempo beim Zugriff auf eine einzelne SSD beschneidet. Lediglich wenn du auf mehrere SSDs gleichzeitig zugreifst, erhältst du die volle Geschwindigkeit.

Als Controller kommt hier der ASM2464PDX zum Einsatz, welcher eine sehr gute Wahl ist! Es handelt sich hierbei um einen recht modernen und leistungsfähigen USB-4-Controller.

 

Abwärtskompatibel, auch USB 3.2

Erfreulicherweise ist das Terramaster D4 dank des ASM2464PDX auch abwärtskompatibel!

So kannst du das Gehäuse auch an einem USB 3.2 Gen 2×2 20 Gbit, USB 3.2 Gen 2 10 Gbit, USB 3.2 Gen 1 5 Gbit und sogar via USB 2.0 nutzen.

Allerdings sind dann die Datenraten natürlich deutlich reduziert, auf das Maximum der jeweiligen Schnittstelle.

 

Nur Software-RAID

Das D4 hat keinen integrierten „RAID-Controller“. Die SSDs werden komplett transparent an dein System durchgereicht. Willst du einen RAID-Verbund, musst du dies dann über die Software deines PCs oder Servers machen.

Hierdurch lässt sich aber auch für jede SSD die kompletten SMART-Werte auslesen.

 

Datenraten des Terramaster D4

Aber welche Datenraten sind vom D4 nun zu erwarten?

Sprechen wir nur eine der verbauten SSDs via USB 4 an, scheint das Maximum bei rund 1600 MB/s lesend und 1540 MB/s schreibend zu liegen.

Dies macht auch Sinn, PCIe 4.0 x1 hat eine theoretische Bandbreite von 1969 MB/s, ohne Overhead durch USB 4, Protokolle usw.

Im Folgenden habe ich die vier verbauten NVMe-SSDs in Windows in ein RAID 0 gepackt. Dies zeigt uns das Maximum, welches das Gehäuse schafft.

Hier erreichte ich 3438 MB/s lesend und 2746 MB/s schreibend. Dies entspricht auch +/- dem Maximum der USB-4-Verbindung in der Praxis, nach meiner Erfahrung.

 

Lautstärke und Kühlung

Die SSDs im D4 werden ohne Kühler verbaut. Allerdings finden sich im Boden des Gehäuses 2x 40-mm-Lüfter, welche frei über die SSDs blasen.

Diese beiden 40-mm-Lüfter sind erstaunlich leise! So ist das Gehäuse praktisch nicht hörbar, was bei 40-mm-Lüftern echt überraschend ist.

Auch reicht dieser Airflow aus, um die SSDs gut zu kühlen. Bei mir haben sie praktisch nie die 60-Grad-Marke überschritten.

Solltest du besonders heiße SSDs verbauen, wäre es aber auch kein Problem, diese mit einem kleinen Kühler auszustatten.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Terramaster D4 wird in der Praxis natürlich etwas je nach verbauten SSDs schwanken.

Bei mir brauchte das Gehäuse mit 4x SSDs ca. 7 W im Leerlauf und ca. 11-13 W unter Last.

 

Fazit

Das Terramaster D4 ist ein durchdachtes externes NVMe-Gehäuse, das eine praktische Lösung für alle bietet, die ihren Speicher massiv erweitern möchten. Mit Platz für vier M.2-SSDs und USB-4-/Thunderbolt-3-Unterstützung ist es besonders für Content Creator, Fotografen oder Server-Betreiber interessant.

Die Verarbeitung ist solide, wenn auch komplett aus Kunststoff. Besonders positiv fällt die erstaunlich leise Kühlung auf – 40-mm-Lüfter, die man nicht hört, sind eine echte Seltenheit! Auch die Temperaturen bleiben mit unter 60 °C durchweg unkritisch.

Beim Tempo muss man allerdings Abstriche machen. Mit nur einer PCIe-4.0-Lane pro SSD sind maximal rund 1600 MB/s pro Laufwerk drin. Das ist deutlich weniger, als die SSDs nativ schaffen würden. Erst im RAID 0 mit allen vier SSDs holt man die vollen ~3400 MB/s aus der USB-4-Verbindung raus.

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Pro

  • Platz für 4x M.2 NVMe-SSDs (2280)
  • USB 4 / Thunderbolt 3/4 Unterstützung mit bis zu 40 Gbit/s
  • Abwärtskompatibel
  • Erstaunlich leise 40-mm-Lüfter (praktisch unhörbar)
  • Gute Kühlung
  • Vollständige SMART-Auslesung möglich
  • Solide Verarbeitung
  • Im RAID 0 bis zu ~3400 MB/s erreichbar
  • Moderner ASM2464PDX Controller
  • Geringer Stromverbrauch (7 W Leerlauf, 11-13 W Last)

Kontra

  • Nur eine PCIe 4.0 Lane pro SSD (max. ~1600 MB/s pro Laufwerk)
  • Kein Hardware-RAID-Controller (nur Software-RAID möglich)
  • Externes Netzteil erforderlich

Wer also häufig auf einzelne SSDs zugreift, wird hier gebremst. Für Backups, Archive oder wenn man ohnehin mit RAID arbeitet, ist das D4 aber eine feine Sache. Die Abwärtskompatibilität bis USB 2.0 und die vollständige SMART-Auslesung sind weitere Pluspunkte.

Unterm Strich ist das Terramaster D4 ein empfehlenswertes Gehäuse für spezifische Anwendungsfälle, vorausgesetzt, man kennt die Performance-Grenzen bei einzelnen SSDs.

UGREEN MagFlow W711 Test: 3-in-1 Qi2 Ladestation mit 25W für iPhone 16/17

UGREEN bietet mit seiner MagFlow Serie erste kabellose Qi 2.2 Ladegeräte und Powerbanks an. Diese können beispielsweise die iPhone 16 und 17er Serie kabellos mit bis zu 25 W laden. Dies war bisher exklusiv mit Apples eigenen Ladegeräten möglich, nun aber auch mit 3. Anbieter-Modellen, die Qi 2.2 unterstützen.

Die Powerbank und auch ein erstes kabelloses Ladegerät aus der MagFlow Serie hatten wir uns bereits im Test angesehen. In diesem Artikel soll es sich um den großen UGREEN W711 3-in-1 Wireless Charger drehen.

Dieser bietet nicht nur ein Qi 2.2 25 W Ladepad, sondern auch gleich Lademöglichkeiten für die Apple Watch und die Apple Ohrhörer an.

Wollen wir uns den UGREEN W711 3-in-1 Wireless Charger einmal in einem kleinen Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zur-Verfügung-Stellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das UGREEN MagFlow 3-in-1 Magnetisches Kabelloses Desktop Ladegerät im Test

Beim UGREEN MagFlow 3-in-1 handelt es sich um eine etwas größere Ladestation. So misst diese 14,8 x 8,1 x 6 cm.

Diese ist gemacht, ein Smartphone magnetisch zu laden (MagSafe oder Qi 2.2), wie aber auch die Apple AirPods und die Apple Watch. Das Ladepad für die Apple Watch lässt sich dabei einklappen.

Zwar ist das kabellose Laden des Smartphones „universell“, aber grundsätzlich ist die Ladestation natürlich schon etwas an die Apple-Kunden gerichtet.

Dabei setzt UGREEN auf ein hochwertiges Design, auch wenn die Ladestation weitestgehend aus Kunststoff gefertigt ist.

Lediglich das Gelenk für das Ladepad, welches sich ausklappen lässt, ist aus Metall gefertigt.

Dennoch würde ich das UGREEN W711 ganz klar als Premium-Produkt einordnen.

 

Mit Netzteil

Mit im Lieferumfang des UGREEN MagFlow 3-in-1 Ladegerätes ist ein passendes USB-C Netzteil.

Klingt selbstverständlich, ist es aber bei kabellosen Ladegeräten nicht!

Das hier mit im Lieferumfang liegende USB-C Netzteil bietet eine Leistung von bis zu 45 W nach dem USB Power Delivery Standard, wie auch eine PPS-Stufe von 5 – 11 V bei bis zu 3 A.

Dies ist also ein solides 45 W Netzteil.

 

Die Ladepads

Insgesamt besitzt das UGREEN MagFlow W711 3 kabellose Ladepads.

  • Universelles Qi 2.2 Ladepad – bis zu 25 W
  • AirPod Ladepad – bis zu 5 W
  • Apple Watch Ladepad – bis zu 5 W

Das primäre Ladepad kann bis zu 25 W nach dem Qi 2.2 Standard bereitstellen. Dabei setzt dieses natürlich auch auf integrierte Magnete, um dein Smartphone zu halten.

Dieses ist voll Apple MagSafe kompatibel, aber auch zum Beispiel zu Googles PixelSnap.

 

USB-C Ausgang

An der Ladestation findet sich neben den 3 Ladepads auch ein USB-C Ausgang. Dieser bietet allerdings nur 5V/2A und ist beispielsweise für Kopfhörer oder Ohrhörer gedacht, die sich nicht kabellos laden lassen.

 

Bis zu 25 W mit dem iPhone

Mit iOS 26 hat Apple die Modelle der 16er und 17er Generation kompatibel zu Qi 2.2 gemacht. Somit kann beispielsweise das iPhone 16 Pro oder das 17 Pro mit bis zu 25 W an einem entsprechenden Qi 2.2 Ladegerät laden.

Glücklicherweise haben wir hier genau solch ein Qi 2.2 Modell mit dem UGREEN MagFlow W711.

Und ich kann hier bestätigen, dass das 25 W kabellose Laden mit dem iPhone 17 Pro Max beispielsweise tadellos funktioniert.

Aber nicht nur mit dem iPhone, auch das Google Pixel 10 Pro XL kann mit bis zu 25 W an diesem Ladegerät kabellos magnetisch laden.

Auch das Laden anderer Smartphones bzw. älterer iPhones ist möglich, wenn diese das magnetische Laden unterstützen (z.B. durch eine entsprechende Hülle). Aber hier ist dann das Laden auf maximal 15 W limitiert.

 

Stromverbrauch im Leerlauf

Im Leerlauf benötigt das kabellose Ladegerät mit dem beiliegenden 45 W Netzteil rund 1,24 W.

Dies ist weder extrem viel noch wenig. Kabellose Ladepads benötigen immer etwas Strom im Standby, und wir haben hier effektiv 3 kabellose Pads, weshalb der Leerlaufverbrauch etwas höher ausfällt.

Dies ist aber leider normal für solch ein Modell.

 

Fazit

Das UGREEN MagFlow W711 3-in-1 Wireless Charger ist eine hochwertige All-in-One-Ladelösung, die sich primär an Apple-Nutzer richtet. Die Kombination aus Qi 2.2 Ladepad mit bis zu 25 W, Apple Watch Ladestation und AirPods Ladepad macht das Gerät zu einem praktischen Desk-Setup für alle, die mehrere Apple-Geräte gleichzeitig laden möchten.

Besonders positiv fällt auf, dass UGREEN ein passendes 45 W Netzteil direkt mitliefert – bei kabellosen Ladegeräten leider keine Selbstverständlichkeit. Das hochwertige Design mit Metallgelenk und die solide Verarbeitung unterstreichen den Premium-Anspruch des Produkts.

Das Highlight ist zweifellos die Qi 2.2 Unterstützung, die das kabellose Laden von iPhone 16 und 17 Modellen mit vollen 25 W ermöglicht. Auch das Google Pixel 10 Pro XL profitiert von der hohen Ladeleistung. Ältere Smartphones sind zwar ebenfalls kompatibel, werden dann aber auf maximal 15 W limitiert.

Der Standby-Verbrauch von 1,24 W liegt im normalen Bereich für ein 3-in-1 Ladegerät, könnte aber sparsamer sein.

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  • Verstellbar und stabil: 16 leistungsstarke Magnete sorgen für...

Insgesamt aber eine klare Empfehlung für das Apple-Ökosystem mit moderner Qi 2.2 Technologie! Auch wenn natürlich der Preis mit über 100 € durchaus stolz ist.

Der SONOFF SNZB-02WD im Test, Outdoor Zigbee Temperatur-Messgerät

Ich bin ein großer Fan von Smart Home, allerdings bin ich kein Fan von Herstellerbindungen. Es ist nie gut, auf einen Hersteller angewiesen zu sein. Daher nutze ich viele Geräte mit dem Zigbee-Standard, welcher eine gewisse Flexibilität bei der Wahl des Ökosystems / der Bridge zulässt.

SONOFF ist genau in diesem Bereich einer der spannendsten Hersteller. So bieten diese einige Zigbee-Produkte mit einer universellen Kompatibilität an, dies auch zu recht fairen Preisen.

Eins dieser Produkte ist das „SNZB-02WD“. Beim SNZB-02WD handelt es sich um ein Outdoor-Zigbee-Thermometer / Temperatur-Sensor mit Display.

Genau so etwas hatte ich für meine Haustür gesucht und damit dann gefunden.

Wollen wir uns das gute Stück in einem kleinen Test doch mal ansehen.

 

Der SONOFF SNZB-02WD im Test

Bei dem SONOFF SNZB-02WD handelt es sich um ein ca. 62,8 x 58,5 x 21,8 mm großes Modul.

Dieses besitzt auf der Front ein kleines LC-Display und ansonsten ein weißes Kunststoffgehäuse. Am oberen Rand ist ein kleines Loch für einen Aufhänger integriert. Zudem besitzt der SNZB-02WD eine magnetische Rückseite.

Was mir hier allerdings fehlen würde, wäre ein Loch auf der Rückseite für einen Aufhänger.

Da es sich beim SNZB-02WD um einen „Outdoor“-Temperatur-Sensor handelt, ist dieser auch IP65 wassergeschützt und für eine Arbeitstemperatur von bis zu -20 Grad ausgelegt.

Natürlich spricht auch nichts gegen einen Indoor-Einsatz.

 

Bis zu 2 Jahre Laufzeit

Laut SONOFF bietet der SNZB-02WD eine Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren, was sehr ordentlich wäre!

Die Stromversorgung verläuft dabei über eine auf der Rückseite eingesetzte CR2477 Knopfzelle. Dies ist ein recht exotischer Typ, der aber auch die gute Laufzeit erklärt.

 

Das Display

Auf der Front des SNZB-02WD finden wir ein einfaches, aber gut ablesbares LC-Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Batteriestand
  • Status der Zigbee-Verbindung

 

Funktionsumfang abhängig vom Controller

Der Funktionsumfang des SONOFF SNZB-02WD ist abhängig vom Controller, mit welchem du diesen Sensor nutzt.

Grundsätzlich übermittelt der SNZB-02WD erst einmal nur die Temperatur wie auch Luftfeuchtigkeit via Zigbee. Zudem werden via Zigbee auch Informationen zum Batteriestand gesendet.

Ob du nun nur die Live-Werte sehen kannst oder ob diese mitgeloggt werden usw., hängt vom Controller ab. Ich nutze hier den Home Assistant, welcher natürlich alle erdenklichen Möglichkeiten bietet. Dieser loggt die Werte mit, erlaubt Alarme, das Verknüpfen mit anderen Smart-Home-Geräten usw.

 

Perfekte Kompatibilität zu Zigbee2MQTT

Ich habe den SONOFF SNZB-02WD mit dem Home Assistant und Zigbee2MQTT genutzt. Hier funktioniert dieser absolut tadellos und zeigt eine volle Kompatibilität und wird auch absolut sauber erkannt.

Dies ist aber auch nicht unerwartet, denn SONOFF-Produkte sind im Allgemeinen gut auch zu anderen Zigbee-Controllern kompatibel.

 

Messgenauigkeit

Aber wie steht es um die Messgenauigkeit? Hierfür habe ich den SONOFF SNZB-02WD neben dem Switchbot Meter Pro und dem AirQ Basic in meinem Wohnzimmer platziert und die Werte mit dem Home Assistant mitgeloggt und übereinandergelegt.

Wichtig, das Update-Intervall des SONOFF SNZB-02WD ist deutlich niedriger als vom AirQ Basic und auch etwas niedriger als vom Meter Pro.

Um dennoch die Werte besser vergleichen zu können, habe ich die Werte des AirQ und des Switchbot „heruntergesampelt“.

Und hier können wir sehen, dass die Messwerte des SNZB-02WD grundsätzlich absolut passen!

Gerade die Messwerte des SNZB-02WD und des Switchbot Meter Pro sind teils so ähnlich, dass ich fast vermuten würde, dass hier das gleiche Mess-Modul verbaut ist.

 

Fazit

Du suchst einen Zigbee-fähigen Temperatur-Sensor, der für den Außenbereich oder feuchte Umgebungen geeignet ist?

Dann spricht aus meiner Sicht sehr wenig gegen den SONOFF SNZB-02WD.

So bietet dieser eine gute und universelle Zigbee-Kompatibilität, vor allem zum Home Assistant, wie auch eine sehr genaue Temperaturmessung. Auch die Batterielaufzeit ist stark und der Preis mit unter 20 € fair.

SwitchBot Heizkörperthermostat im Test: Lohnt sich der Kauf?

Die kalte Jahreszeit beginnt und die Hersteller von smarten Heizkörper-Thermostaten beginnen um die Kundschaft zu kämpfen.

Mit SwitchBot betritt hier dieses Jahr ein neuer Hersteller die Bühne. Diese bieten nun auch ein Smart Radiator Thermostat an, welches sich von der Konkurrenz abhebt.

So setzt dieses zunächst auf eine lokale Bluetooth-Steuerung, kann aber mithilfe eines optionalen Hubs erweitert werden. Was bringt diese Erweiterung?

Neben einer Remote-Steuerung auch Features wie Geo-Fencing, welches beispielsweise bei anderen Herstellern wie Tado eine monatliche Gebühr kostet.

Wollen wir uns das SwitchBot Smart Radiator Thermostat im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an SwitchBot für das Zur-Verfügung-Stellen des Thermostats für diesen Test.

 

Das SwitchBot Smart Radiator Thermostat im Test

SwitchBot bietet sein Smart Radiator Thermostat in verschiedenen Versionen an bzw. in verschiedenen Set-Zusammenstellungen.

Du kannst einerseits das Thermostat „Solo“ kaufen oder mit verschiedenen Steuerungseinheiten bzw. dem Hub. Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist hier der Hub optional und nicht benötigt, wenn dir die Kurzdistanz-Steuerung via Bluetooth ausreicht.

Das Thermostat selbst ist vom Design recht schlicht gehalten. Wir haben ein einfaches weißes Thermostat mit einem versteckten Display und einem Drehknopf auf der Front.

Das Display ist komplett unsichtbar, außer du betätigst den Drehknopf. Dann leuchtet dieses auf und zeigt dir die aktuelle Temperatur bzw. die eingestellte Temperatur.

Die Stromversorgung verläuft über zwei AA-Batterien. Laut Hersteller soll ein Set Batterien ca. 10 Monate reichen.

 

Universell kompatibel

Mit im Lieferumfang des Thermostats liegen 6 Adapter (Danfoss RA, Danfoss RAV, Danfoss RAVL, M28x1.5, Giacomini und Caleffi).

Bei meiner alten Heizung passte aber der Standard-Schraubanschluss.

 

Lokal via Bluetooth oder Remote via Hub

Um das SwitchBot Smart Radiator Thermostat zu nutzen, benötigst du die SwitchBot App. Grundsätzlich kannst du das Thermostat einfach via Bluetooth steuern und programmieren (Zeitplan einstellen).

Aufgrund der Bluetooth-Verbindung bist du hier aber bei der Reichweite dann eingeschränkt. Die Steuerung funktioniert nur im gleichen Raum bzw. 1-2 Räume weiter entfernt, Bluetooth-typisch halt.

Willst du dein Thermostat von „überall“ steuern und erweiterte Funktionen wie Geofencing nutzen, dann benötigst du z. B. den „SwitchBot Hub Mini Matter Enabled“.

Die SwitchBot Hubs verbinden sich via Bluetooth mit dem Thermostat und „übersetzen“ die Steuerung dann aufs WLAN. So kannst du das Thermostat von überall steuern und bist nicht auf die Bluetooth-Verbindung beschränkt.

Natürlich kann ein Hub mehrere Thermostate abdecken. Allgemein ist die Bluetooth-Reichweite des Thermostats beachtlich! Daher wird in der Regel ein zentral positionierter Hub eine mittelgroße Wohnung abdecken können.

 

Die SwitchBot App

Die SwitchBot App ist recht klassisch gestaltet und generell sehr unproblematisch. So würde ich sagen, dass SwitchBot-Produkte auch von „Anfängern“ gut nutzbar sind.

So findest du auf der Startseite eine Übersicht über alle verbundenen Smart-Home-Produkte, wie auch eine kleine „Vorschau“ des Status.

In diesem Fall wird angezeigt, was die Zieltemperatur und was die eingestellte Temperatur ist.

Dies hilft, die Übersicht zu bewahren, gerade wenn du mehrere Thermostate hast. Tippst du die entsprechende Kachel an, landest du in den erweiterten Einstellungen. Hier kannst du das Thermostat manuell steuern, aber auch vor allem einen Zeitplan hinterlegen.

So wird es in der Regel am meisten Sinn machen, das Thermostat über solch einen Zeitplan zu steuern.

Hier kannst du beispielsweise einstellen, dass von 9 bis 12 Uhr auf 20 Grad geheizt werden soll, von 12 bis 18 Uhr auf 18 Grad usw.

 

Nur glatte Werte!

Grundsätzlich scheint die Temperaturmessung am Thermostat ausreichend genau zu sein, allerdings kann das Thermostat anscheinend nur glatte Werte messen bzw. zeigt diese an!

Es wird also z. B. nur 17 Grad, 18 Grad, 19 Grad usw. angezeigt.

Ebenso kannst du auch nur glatte Werte für die Temperatur einstellen, also beispielsweise eine Temperatur von 19,5 Grad lässt sich nicht einstellen, nur 19 oder 20 Grad.

Das halte ich klar für einen Schwachpunkt an diesem System. Klar, in der Praxis treffen Thermostate die Werte eh nie so genau, aber eine 0,5-Grad-Abstufung wäre schon gut gewesen.

 

Externe Temperaturmessung möglich

Was erfreulicherweise geht, ist die Verknüpfung mit gesonderten Temperatursensoren. So bietet SwitchBot diverse Temperatur- und Raumluft-Messgeräte an, wie z. B. den Meter Pro https://techtest.org/der-switchbot-meter-pro-im-test-smart-home-co2-messung/

Anstelle nach dem internen Temperatursensor zu steuern, kann das Thermostat auch den Temperatursensor in diesen Modulen nutzen.

Gerade bei größeren Räumen kann das sehr sinnvoll sein, denn hier gibt es meist eine recht große Abweichung zwischen der Temperatur am Heizkörper und in der Mitte des Raums.

 

In der Praxis

In der Praxis hat das SwitchBot Smart Radiator Thermostat bei mir erwartungsgemäß gut funktioniert.

So arbeitet dieses recht klassisch: Die Temperatur fällt unter den eingestellten Wert, dann wird das Ventil geöffnet. Dabei hatte das Thermostat auch mit meinen alten Heizkörpern keine Probleme, der Motor scheint also ausreichend kräftig.

Dabei arbeitet das Thermostat auch erstmal komplett autark vom Internet. Selbst bei einem kompletten Internetausfall lässt es sich noch manuell steuern bzw. es arbeitet seinen Zeitplan ab, was nicht selbstverständlich ist.

Das Einzige, was ich zu kritisieren hätte, wäre die etwas grobe Abstufung. Bist du jemand, der die Temperatur präzise auf 0,x Grad eingestellt haben möchte, dann bist du hier nicht ganz richtig.

Allerdings hatte das Thermostat bei mir an sich relativ fein reagiert bzw. ich habe zu meinen Zigbee-Thermostaten keinen Unterschied gespürt, auch wenn dieses die Temperatur nur in ganzen Zahlen misst.

Das Geofencing, also das automatische Ein-/Ausschalten des Thermostats, wenn du gehst oder kommst, läuft über eine Wenn-Dann-Regel, die du anlegen musst.

Etwas „komplizierter“, aber soweit funktionierend, im Zusammenspiel mit dem Hub.

 

Fazit

Das Fazit zum SwitchBot Smart Radiator Thermostat ist durchaus gemischt. Einerseits haben wir hier eine durchaus interessante und auch günstige Alternative zu etablierten Anbietern wie Tado. Der modulare Aufbau ist clever gelöst und der Verzicht auf einen zwingend benötigten Hub ist durchaus sympathisch.

So funktioniert das Thermostat zunächst einmal komplett autark via Bluetooth. Die Reichweite ist hier durchaus beachtlich und du kannst das Thermostat problemlos aus 1-2 Räumen entfernt steuern. Erst wenn du erweiterte Funktionen wie Remote-Steuerung oder Geofencing benötigst, brauchst du den optionalen Hub. Und hier zeigt SwitchBot eine durchaus kundenfreundliche Politik, denn Features wie Geofencing kosten keine monatliche Gebühr, anders als bei der Konkurrenz.

Die universelle Kompatibilität ist ebenfalls ein Pluspunkt. Die 6 mitgelieferten Adapter decken die meisten Heizkörper ab und der Motor ist ausreichend stark, auch für ältere Systeme.

Allerdings hat das SwitchBot Thermostat auch eine wichtige Schwäche: Die fehlende 0,5-Grad-Abstufung. Du kannst nur ganze Grade einstellen und auch die Temperaturanzeige erfolgt nur in ganzen Zahlen.

Die SwitchBot App ist erfreulich unproblematisch und auch für Einsteiger gut nutzbar. Die Möglichkeit, externe Temperatursensoren einzubinden, ist praktisch und kann gerade bei größeren Räumen durchaus sinnvoll sein.

Unterm Strich ist das SwitchBot Thermostat ein gutes, wenn auch nicht ganz perfektes Produkt. Ich sehe dieses vor allem interessant für Nutzer, die schon im SwitchBot-Ökosystem unterwegs sind. Hier ist dieses mit rund 40 € absolut in Ordnung und sicherlich die sinnvollste Möglichkeit für die smarte Heizkörpersteuerung.

Das Apple iPhone 17 Pro Max im Test, ein kontroverses iPhone

So sicher wie jedes Jahr der Herbst kommt, gibt es auch eine Reihe neuer iPhones von Apple. Dieses Jahr gibt es gleich 4 neue Modelle, von welchen für uns natürlich das Flaggschiff, das iPhone 17 Pro Max, das spannendste Modell ist.

So bringt das iPhone 17 Pro Max ein neues Design und auch einige neue Technik mit. So ist dies für Apple-Verhältnisse fast schon ein recht großes Refresh.

Wollen wir uns das iPhone 17 Pro Max einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Tolle Farben!

Über das neue Design der iPhones können wir sicherlich streiten, aber ich LIEBE die neuen Farben, die Apple anbietet.

So wird das iPhone 17 Pro Max in Silber, Blau und Orange angeboten. Mir fehlt zwar einfach eine schwarze Version, aber ich finde es toll, dass Apple sich an etwas sattere Farben wie Orange und Blau herantraut.

Angeblich ist unsere Welt so bunt, aber viele Hersteller bieten Smartphones immer nur in den klassischen Farben an oder in langweiligen Pastelltönen. Ich würde mir mehr bunte Farboptionen bei Smartphones wünschen, auch bei anderen Herstellern.

Gut, vielleicht bin ich hier auch etwas voreingenommen, denn Orange ist meine Lieblingsfarbe.

 

Das Apple iPhone 17 Pro Max im Test

Apple hat das Design des iPhone 17 Pro Max ein gutes Stück verändert, verglichen mit dem iPhone 16 Pro Max.

So verfügt das Smartphone nun über einen deutlich größeren Kamera-Balken und die Rückseite ist mehr aus Metall gefertigt. Es gibt hier zwar weiterhin ein Glas-Fenster fürs kabellose Laden, aber das übliche Glas-Sandwich, welches sich bei Smartphones in den letzten Jahren durchgesetzt hat, wurde etwas aufgebrochen.

Ohne Frage ist dies eine Design-Entscheidung, über die wir streiten können. Das iPhone 16 Pro Max sah im direkten Vergleich etwas „cleaner“ und aufgeräumter aus.

Allerdings ist das neue Design etwas „interessanter“, was ich an sich begrüße. Im direkten Vergleich wirkt das alte iPhone fast was langweilig.

Letztendlich ist dies aber Geschmackssache.

Positiv: Bei Stürzen scheint das neue iPhone ein Stück robuster zu sein.

Negativ: Was Kratzer angeht, ist das neue iPhone (die Rückseite) hingegen um einiges anfälliger. Das gefärbte Aluminium zerkratzt gerade in Orange und Blau um einiges schneller als pures Glas.

Auch ist der Titan-Rahmen Vergangenheit und Apple setzt wieder auf normales Aluminium.

Kurzum, das neue Design können wir als „umstritten“ deklarieren. Mir persönlich gefällt es, auch wenn die Berichte über das schnelle Zerkratzen etwas sorgen.

Allerdings hat das neue Design einen klaren Nachteil.

Gewicht Dicke
Apple iPhone 17 Pro Max 231 g 8.8 mm
Apple iPhone 16 Pro Max 227 g 8.3 mm
Samsung Galaxy S25 Ultra 219 g 8.2 mm
Google Pixel 10 Pro XL 232 g 8.5 mm

 

Das iPhone 17 Pro Max ist deutlich dicker und schwerer als sein Vorgänger! Es ist auch dicker als die Konkurrenz von Samsung und Google.

Allerdings ist die Rückseite etwas mehr gerundet, weshalb es in der Hand nicht ganz so stark auffällt. Dennoch eine Entwicklung, die ich weniger positiv finde.

 

Das Display

Das Apple iPhone 17 Pro Max setzt auf ein 6,9 Zoll Display. Dieses löst mit 2868 x 1320 Pixeln auf und setzt auf die OLED/LTPO-Technologie.

Wir sind bei Smartphones in der High-End an einem Punkt angekommen, wo die Displays einfach so fantastisch sind, dass es hier kaum noch sichtbare Unterschiede gibt.

Sehe ich einen generellen Unterschied in der Qualität zwischen dem iPhone 17 Pro Max, iPhone 16 Pro Max, Google Pixel 10 Pro XL und dem Samsung Galaxy S25 Ultra?

Nein, alle sehen absolut fantastisch aus!

Wo es Unterschiede gibt, ist bei der maximalen Helligkeit. Hier hing das iPhone etwas hinter den Modellen von Google und Samsung hinterher.

Allerdings mit dem iPhone 17 Pro Max schließt Apple nun die Lücke. Zwar ist das Display des Pixel 10 Pro XL und des S25 Ultra von Samsung bei direkter Sonneneinstrahlung noch einen Hauch besser ablesbar, aber die Unterschiede sind so gering, dass das Display bei deiner Kaufentscheidung keine große Rolle spielen sollte.

 

Lautsprecher

Apple-typisch verfügt das iPhone 17 Pro Max über sehr gute integrierte Lautsprecher. Dabei kommt der übliche Stereo-Aufbau zum Einsatz, bei dem auch die Ohrmuschel für die Medienwiedergabe genutzt wird.

Das iPhone hat einen recht vollen und runden Klang. Die Höhen sind klar und präzise, aber nicht spitz oder kratzig. Die Tiefen wiederum sind für ein Smartphone recht satt und präzise.

Allerdings im direkten Vergleich mit dem Google Pixel 10 Pro XL fällt ein Urteil schwer. Das Pixel ist einen Hauch lauter, das iPhone spielt vielleicht präziser.

Ähnlich wie beim Display sind wir auch bei den Lautsprechern an einem Punkt angekommen, wo sich die Flaggschiff-Modelle kaum bis gar nichts mehr tun. Auch zum S25 Ultra von Samsung herrschen höchstens minimale Unterschiede.

 

Kameraqualität des iPhone 17 Pro Max

Das iPhone 17 Pro Max besitzt 3 Kameramodule mit identischer Auflösung.

  • Hauptkamera – 48 Megapixel, f1.6, 1/1.3″, Sony IMX903 Sensor
  • Weitwinkelkamera – 48 Megapixel, f2.2, 1/2.55″, Sony IMX972
  • 8x Zoom Kamera – 48 Megapixel, f2.8, 1/2.55″, Sony IMX973

Rein technisch ist dies ein sehr solides Setup! Ich sage allerdings solide und nicht „fantastisch“. So nutzt jetzt Apple den gleichen Sensor für die Hauptkamera bereits ein paar Generationen und dieser ist theoretisch nicht der beste auf dem Markt verfügbare Sensor.

Die sekundären Kameras hingegen nutzen vergleichsweise „mächtige“ Sensoren.

Wollen wir uns ein paar Testbilder des iPhone verglichen mit dem Google Pixel 10 Pro XL ansehen.

iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL

Bei Tag sehen wir nicht viel Unterschied zwischen den beiden Smartphones! Beide Smartphones produzieren sehr ähnliche Aufnahmen, mit sehr ähnlicher Dynamik, Farben usw.

Im Detail sind tendenziell die Bilder des Pixel 10 Pro XL einen Hauch heller und stärker gesättigt. Aber der Unterschied ist absolut minimal.

Dies war für mich durchaus überraschend, denn die Fotoqualität der Pixel-Modelle hatte bisher immer die iPhones doch deutlich übertroffen.

iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL

Bei Nacht gefallen mir sogar teils die Bilder des iPhones ein wenig besser. Gerade bei meinen Kirmes-Bildern wirken diese mit dem iPhone noch etwas „lebendiger“.

Also bei der Hauptkamera sehe ich im Vergleich zwischen dem iPhone 17 Pro Max und dem Pixel 10 Pro XL keinen wirklichen Sieger.

iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL
iPhone 17 Pro Max
Pixel 10 Pro XL

Auch bei der Weitwinkelkamera sind beide Smartphones sehr dicht beieinander. Beide verfügen über eine hochwertige Weitwinkel-Kamera, die sehr gute Aufnahmen produziert.

Wo wir allerdings einen Unterschied sehen, ist beim Zoom. Wichtig: Das Google Pixel 10 Pro XL verfügt über „KI“-Zoom, welchen ich aktiviert hatte.

iPhone 17 Pro Max
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Hier kommt es sehr darauf an, welche Zoomstufe wir haben. Im Zoom-Bereich 8 – 12x hat aus meiner Sicht das iPhone die Nase vorne. Hier liefert dieses deutlich detailreichere und natürliche Aufnahmen. Das Pixel neigt hingegen zum starken Überschärfen.

Allerdings bei 5 – 7,9x Zoom sehe ich wieder das Pixel vorne, genau wie bei ganz extremen Zoomstufen (40x oder mehr).

Es kommt hier also sehr darauf an, wie du dein Smartphone nutzt.

Allerdings kann ich unterm Strich ganz klar sagen, dass das iPhone die Lücke zum Google Pixel und auch zum Samsung Galaxy Ultra klar geschlossen hat, was Fotos angeht!

Ja, es gibt noch leichte stilistische Unterschiede. Samsung ist deutlich bunter und gesättigter, Apple deutlich natürlicher und neutraler, Google in der goldenen Mitte, aber diese Unterschiede lassen sich durch minimale Anpassungen im „Style“ der Kamera-App problemlos angleichen.

 

Leistung

Das Herzstück des iPhone 17 Pro Max ist der Apple-eigene A19 Pro Prozessor in Kombination mit 12 GB RAM. Apples eigene Prozessoren sind eine ziemliche Erfolgsgeschichte, welche auch mit dem A19 Pro fortgesetzt wird.

Gerade was die Single-Core-Leistung angeht, spielt Apple fast schon in einer eigenen Liga. Entsprechend fühlt sich auch das iPhone 17 Pro Max unheimlich flüssig und reaktionsfreudig an.

Erneut keine Überraschung! Auch in Spielen macht das iPhone 17 Pro Max einen fantastischen Job.

Hier und da hatte ich zwar das Gefühl, dass iOS 26 noch nicht so ganz rund läuft, aber ich bin mir sehr sicher, das wird mit Updates noch nachgearbeitet.

Allgemein bin ich eh nicht so der Fan von iOS 26 und dem neuen „Flüssig Glas“-Design, aber das ist ja Geschmackssache.

 

Preisgestaltung

Apple iPhones sind ein sehr teurer Spaß.

  • iPhone 17: ab 949 Euro
  • iPhone 17 Pro: ab 1.299 Euro
  • iPhone 17 Pro Max: ab 1.449 Euro

Allerdings wenn wir uns Modelle wie das Samsung Galaxy S25 Ultra oder Google Pixel 10 Pro XL ansehen, sind die preislichen Unterschiede nicht so gewaltig.

Die ganzen super High-End-Smartphones sind zum Marktstart bescheuert teuer.

Allerdings gibt es einen Unterschied: Gerade die Samsung-Flaggschiffe fallen recht schnell recht deutlich im Preis. Die Apple-Smartphones bleiben sehr preisstabil. Idealo zeigt dies gut mit seiner Preisprognose.

Quelle: Idealo Preisprognose 

Zwar wird der Preis voraussichtlich in 5 Monaten um ca. 17 % fallen, aber das ist verglichen mit anderen Modellen recht stabil.

Im Gegenzug ist aber auch der Wiederverkaufswert von iPhones deutlich höher als bei Samsung oder Google.

 

Akku

Rein was die Akku-Kapazität angeht, sind iPhones immer der Konkurrenz etwas hinterher.

  • Apple iPhone 17 Pro Max – 4832 mAh
  • Google Pixel 10 Pro XL – 5200 mAh
  • Samsung Galaxy S25 Ultra – 5000 mAh

Allerdings sieht die Praxis meist anders aus. So zeigte das iPhone 17 Pro Max bei mir im Test eine höhere Alltags-Laufzeit als das Pixel 10 Pro XL und auch das Samsung Galaxy S25 Ultra.

Nicht viel, am Ende des Tags waren vielleicht beim iPhone 10-20% mehr im Akku als beim Pixel, aber dafür, dass der Akku an sich kleiner ist, nicht schlecht!

 

Fazit

Das Apple iPhone 17 Pro Max ist ein sehr solides Smartphone und zeigt, dass Apple bei der Kameraqualität massiv aufgeholt hat! Die Zeiten, in denen die Google Pixel-Modelle die iPhones klar bei Fotos übertroffen haben, sind vorbei.

Gerade bei Nacht und beim Zoom kann das iPhone 17 Pro Max problemlos mit der Konkurrenz von Google und Samsung mithalten, teils sogar übertreffen. Kombiniert mit der gewohnt starken Leistung des A19 Pro Prozessors und der hervorragenden Verarbeitungsqualität haben wir hier ein rundum empfehlenswertes Flaggschiff.

Die neuen Farboptionen in Orange und Blau sind mutig und erfrischend, auch wenn die Kratzanfälligkeit des gefärbten Aluminiums ein kleiner Wermutstropfen ist.

Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte. Das neue Design mit dem größeren Kamera-Balken und der Metall-Rückseite ist umstritten und macht das Smartphone deutlich dicker und schwerer als den Vorgänger. Mit 231g und 8,8mm ist das iPhone 17 Pro Max ein Brocken, gerade verglichen mit der Konkurrenz.

Dazu kommt der hohe Preis von mindestens 1.449 Euro. Ja, Samsung und Google sind in der Oberklasse ähnlich teuer, aber gerade Samsung-Modelle fallen schneller im Preis. Im Gegenzug bleibt der Wiederverkaufswert von iPhones deutlich stabiler.

Unterm Strich ist das iPhone 17 Pro Max ein exzellentes Smartphone für alle, die im Apple-Ökosystem zuhause sind oder dorthin wechseln wollen. Die Kamera ist endlich auf Augenhöhe mit der Android-Konkurrenz, die Leistung ist Spitzenklasse und die Verarbeitung wie gewohnt tadellos.

Ob das neue Design und die zusätzliche Dicke/Gewicht ein Problem sind, musst du für dich selbst entscheiden. In der Hand fällt es durch die gerundete Rückseite nicht ganz so stark auf, wie die nackten Zahlen vermuten lassen.

Arzopa D14 im Test: Der beste digitale Bilderrahmen 2025?

Ein digitaler Bilderrahmen ist eine schöne Art, seine Fotos und Videos zu präsentieren und auch eine schöne Geschenkidee.

Entsprechend gibt es hier einige Modelle auf dem Markt. Leider gibt es aber auch sehr viele mäßige Modelle. Angefangen bei schlechter Hardware bis hin zu mäßiger Software.

So nutzen beispielsweise sehr viele Modelle die Frameo-Software, welche OK ist, aber wo du für den vollen Funktionsumfang ein Abo abschließen musst.

Leider sind Abos mittlerweile bei digitalen Bilderrahmen gang und gäbe, nervig!

Ein Geheimtipp sind hier derzeit die „D“ Modelle von Arzopa, welche auf eine eigene, sehr umfangreiche Software setzen, wie auch auf vernünftige Hardware.

Den Arzopa D10 und D15 hatten wir uns bereits im Test angesehen und ich war mit beiden sehr glücklich.

Arzopa bietet nun aber ein neues Modell an, den D14, welcher sich zwischen den D10 und D15 setzen soll.

Wollen wir uns den Arzopa D14 digitalen Bilderrahmen doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Arzopa für das Zur-Verfügung-Stellen des D14 für diesen Test.

 

Ein toller erster Eindruck

An dieser Stelle ein kleines Lob für die Verpackung des Arzopa D14. Diese wirkt sehr wertig, mit einer Box, die du aufklappen kannst und generell sehr liebevoll anmutet.

Es wird direkt klar, dass es sich hierbei nicht um ein „Billig-Produkt“ handelt.

Gerade wenn du diesen verschenken willst, ein sehr wertvoller Punkt.

 

Der Arzopa D14 im Test

Der Arzopa D14 setzt auf ein durchaus hochwertiges Design. So ist dieses von einem klassischen Bilderrahmen inspiriert.

So verfügt dieser über einen Doppelrahmen. Äußerlich haben wir einen goldenen Rahmen und im Inneren nochmals einen weißen Rahmen, ehe das eigentliche Panel kommt.

Hierdurch ist der Rahmen zwar etwas größer, als er eigentlich sein müsste, aber er sieht weniger nach einem Display aus.

Generell finde ich das Design sehr gelungen und auch wertig.

Du kannst den D14 wahlweise vertikal oder horizontal aufstellen oder aufhängen! So finden sich auf der Rückseite entsprechende Aufhänger, wie aber auch ein Standfuß.

Zudem haben wir auf der Rückseite auch eine entsprechende Vorrichtung, um eine VESA-Halterung zu montieren.

Hierdurch bist du beim D14 sehr flexibel bei der Ausrichtung und Positionierung.

 

Anschlüsse des Arzopa D14

Der D14 besitzt auf der Rückseite folgende Anschlüsse:

  • 1x DC Eingang (12V)
  • 1x USB C (für PC-Verbindung)
  • 1x USB A (für USB-Sticks)
  • 1x SD-Kartenleser
  • 1x 3,5 mm Kopfhörerausgang (für Videos)

 

Kein Abo!

Wichtig, es gibt bei diesem Bilderrahmen kein Abo oder Ähnliches. Weder verpflichtend noch optional.

Alle Funktionen sind von Anfang an dabei.

 

Die Software / App, ein Highlight

Viele digitale Bilderrahmen nutzen die Software von Frameo, nicht so die D-Modelle von Arzopa. Diese setzen auf eine eigene Software, welche nach meiner Meinung der Frameo-Software weit überlegen ist! Zudem entwickelt diese Arzopa aktiv weiter.

Verbindest du den Bilderrahmen mit dem Strom, wirst du gebeten, diesen mit deinem WLAN zu verbinden, eine weitere Hersteller-Registrierung ist erst einmal nicht nötig.

Du könntest jetzt direkt Bilder beispielsweise über eine Speicherkarte wiedergeben.

Allerdings die Kernfunktion ist das Übertragen von Bildern über die Arzopa App. In dieser musst du ein Konto beim Hersteller anlegen. Anschließend scannst du einen QR-Code, der auf dem Rahmen angezeigt wird, und das war’s. Schon kannst du Bilder übertragen.

Über diese Art kannst du den Bilderrahmen auch an mehrere Nutzer freigeben. Das Übertragen der Bilder funktioniert dabei auch „weltweit“.

Deine Kinder sind im Ausland? Dann können auch diese Bilder (oder Videos) an den Bilderrahmen senden.

Über die Arzopa App wird auch der Bilderrahmen komplett verwaltet. So kannst du über die App Bilder und Videos auch wieder löschen und in „Alben“ bzw. Listen sortieren.

Du könntest beispielsweise ein Album Urlaub, ein Album Familie, Tiere usw. anlegen und je nach Tageslaune Album X wiedergeben.

Über die App werden auch Einstellungen bezüglich der Diashow festgelegt, wie z. B. Wiedergabedauer pro Bild (zwischen 1s und 59 Minuten frei einstellbar), der Übergangseffekt, die Reihenfolge usw.

Auch ob die Uhrzeit angezeigt werden soll usw. kannst du einstellen.

Etwas merkwürdig, früher war es auch möglich, diese Einstellungen direkt am Bilderrahmen vorzunehmen, mittlerweile geht dies nur noch über die App.

Dennoch sind der Funktionsumfang und die Einstellungsmöglichkeiten recht umfangreich. Der beste, den ich bisher bei einem digitalen Bilderrahmen gesehen habe.

 

Mehr als genug Speicher

Der Arzopa D14 verfügt über 32 GB internen Speicher. Dies ist mehr als ausreichend! Die Arzopa App ist klug genug, beim Übertragen Bilder und Videos zu komprimieren, sodass diese der maximalen Auflösung des Displays entsprechen.

Hierdurch nehmen Bilder nur extrem wenig Platz auf dem Bilderrahmen ein. Wir reden hier über 10.000 Bilder, die du auf dem D14 speichern kannst.

 

Bildqualität

Aber wie steht es um die Bildqualität? Grundsätzlich besitzt der Arzopa D14 ein 14 Zoll Full HD (1920 x 1200) Panel. Dieses soll dabei eine Helligkeit von ordentlichen 300 cd/m² erreichen.

Das Panel des D14 ist matt! Heißt, Spiegelungen sind meistens kein Problem. Auch ist die Helligkeit in der Praxis ausreichend, um für ein klares Bild bei Tag zu sorgen.

Zwar schreibt Arzopa nicht genau, um was für ein Panel es sich handelt, dieses ist aber offensichtlich ein ordentliches IPS-Panel, was wir vor allem an den guten Blickwinkeln sehen. Selbst bei recht spitzen Winkeln bleibt das Bild des D14 sauber.

Auch Farben sind gut und natürlich. Das Display hat keinen Farbstich und stellt auch Kontraste sauber dar. Klar, wir haben hier kein High-End-OLED-Panel, aber für einen digitalen Bilderrahmen ist dies eins der besten bzw. sogar das beste Display, das ich bisher gesehen habe.

Ich bin ein semiprofessioneller Fotograf und bin auch mit der generellen Kalibrierung und Farbtreue zufrieden.

Ich würde solch ein Display in einem 600–900 € Notebook erwarten, so als Einstufung der Qualität.

Kurzum, am Display gibt es nichts zu meckern.

 

Stromverbrauch

Aber wie steht es um den Stromverbrauch? Gerade bei einem Gerät, das eventuell 24/7 läuft, eine nicht ganz unwichtige Frage.

Der Stromverbrauch im Normalbetrieb schwankt zwischen 6,8 W bei maximaler Helligkeit und 4 W bei minimaler Helligkeit.

Der D14 bietet aber auch einen Nachtmodus, in dem das Display abgeschaltet wird. Dieser Nachtmodus kann manuell eingeschaltet werden oder nach einem Zeitplan.

In diesem Modus sinkt der Stromverbrauch auf rund 1,7 W.

 

Fazit

Das Fazit zum Arzopa D14 ist erfreulich positiv! Suchst du einen hochwertigen digitalen Bilderrahmen ohne nervige Abo-Fallen, dann ist der D14 eine klare Empfehlung.

Zunächst überzeugt die Verarbeitung. Der doppelte Rahmen-Aufbau mit goldenem Außen- und weißem Innenrahmen macht optisch richtig was her und wirkt weniger wie ein Display, sondern tatsächlich wie ein klassischer Bilderrahmen. Auch die Verpackung ist top – perfekt, falls du den D14 verschenken willst.

Die Flexibilität bei der Positionierung ist ebenfalls sehr gut gelungen. Egal ob Aufstellen, Aufhängen oder sogar eine VESA-Halterung, der D14 lässt sich praktisch überall platzieren.

Das absolute Highlight ist aber die Software! Während die Konkurrenz oft auf Frameo mit kostenpflichtigen Abos (für den vollen Funktionsumfang) setzt, bietet Arzopa hier eine eigene, kostenlose Lösung, die der Frameo-Software überlegen ist. Die Bildübertragung funktioniert problemlos, die Album-Verwaltung ist durchdacht und die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreich. Einzig schade: Die meisten Einstellungen gehen nur noch über die App, nicht mehr direkt am Gerät.

Auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Das 14 Zoll Full HD IPS-Panel mit 300 cd/m² und matter Oberfläche liefert Farbtreue und Blickwinkel, wie ich sie in 600–900 € Notebooks erwarten würde. Als semiprofessioneller Fotograf bin ich mit der Kalibrierung zufrieden.

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ARZOPA 14 Zoll Metall Digitaler Bilderrahmen Kostenloser Cloud Storage...

Pro:

  • Kein Abo erforderlich
  • Hervorragende Bildqualität mit 14 Zoll Full HD IPS-Panel (300 cd/m²)
  • Eigene, umfangreiche Software
  • 32 GB interner Speicher
  • Wertige Verarbeitung mit Doppelrahmen-Design (Gold/Weiß)
  • Flexible Positionierung (Aufstellen, Aufhängen, VESA-Halterung)
  • Mattes Display ohne störende Spiegelungen
  • Weltweite Bildübertragung über App möglich
  • Album-Verwaltung und umfangreiche Einstellungen
  • Relativ Niedriger Stromverbrauch (4–6,8 W, im Nachtmodus nur 1,7 W)
  • Hochwertige Verpackung (perfekt zum Verschenken)
  • Gute Blickwinkelstabilität

Kontra:

  • Viele Einstellungen nur noch über App möglich, nicht mehr direkt am Gerät
  • Hersteller-Konto für volle Funktionen erforderlich

Rahmen etwas größer als nötig durch Doppelrahmen-Design

Der 32 GB Speicher ist mehr als ausreichend, dank intelligenter Komprimierung. Und der Stromverbrauch von 4–6,8 W im Betrieb bzw. nur 1,7 W im Nachtmodus ist ok.

Kurzum: Der Arzopa D14 ist aktuell mein Favorit unter den digitalen Bilderrahmen. Hochwertige Hardware trifft auf durchdachte, kostenlose Software – eine Kombination, die ansonsten schwer zu finden ist.

Ladeanalyse: Apple iPhone 17 Pro Max – wie schnell lädt es und welcher Standard wird genutzt? (Update)

Es ist Herbst und das neue iPhone 17 ist da. Apple wirbt diesmal mit einer erhöhten Ladegeschwindigkeit seiner Smartphones. So soll das iPhone 17 Pro „Bis zu 50 % aufladen in 20 Minuten mit leistungsstarkem Netzteil“.

Aber was ist ein ausreichend leistungsstarkes Netzteil? Laut Kleingedrucktem der „Apple 40W Dynamic Power Adapter“, welcher aber derzeit in Deutschland noch gar nicht verfügbar ist.

Wollen wir uns also mal im Test ansehen, wie schnell das iPhone 17 Pro (Max) wirklich laden kann und ob dieses auch seine volle Ladegeschwindigkeit an 3.-Anbieter-Ladegeräte erreichen kann. Falls ja, wie viel Leistung muss dieses haben?

 

Welchen Ladestandard nutzt das iPhone 17 Pro (Max)?

Apple setzt beim iPhone natürlich auf den USB Power Delivery Ladestandard, wie dieser auch schon bei den früheren iPhones genutzt wurde.

Dabei verzichtet Apple auf die Nutzung von PPS oder AVS.

Entsprechend ist es problemlos möglich, das gleiche Ladegerät für dein iPhone 17 Pro (Max) zu nutzen wie für dein MacBook, Samsung Galaxy, Steam Deck, Nintendo Switch 2 usw.

Apple hält sich komplett an den USB Power Delivery Standard und unterscheidet grundsätzlich nicht zwischen „original“ Apple Ladegeräten und 3.-Anbieter-Modellen.

 

Wie schnell kann das iPhone 17 Pro Max maximal laden?

Im Folgenden schauen wir uns an, wie schnell das Apple iPhone 17 Pro Max in der Spitze laden kann.

Für diesen Test habe ich das iPhone auf 20 % entladen und an verschiedenen Ladegeräten mit unterschiedlicher Leistung angeschlossen und gemessen, wie viel Leistung ins iPhone geht.

Wichtig: Hierbei handelt es sich um die Spitzen-Ladegeschwindigkeit, welche immer leicht schwanken kann.

Betrachte daher alle Werte mit einer Genauigkeit von ± 1 W. Diese Werte sollen uns erstmal eine grobe Einschätzung geben, wie schnell das iPhone an diversen Quellen lädt.

Überraschung! Das iPhone 17 Pro Max lädt ein gutes Stück schneller als das iPhone 16 Pro Max.

So erreichte das iPhone 17 Pro Max bei mir in der Spitze rund 38 W. Zum Vergleich: Beim iPhone 16 Pro Max waren es noch ± 27 W. Das 17 Pro Max kann also rund 11 W schneller maximal laden.

Maximal +- 37 W konnte ich auf Bildern bannen

Eine nette und auch etwas überraschende Steigerung.

Dabei scheint das iPhone auch weiter nicht sonderlich wählerisch zu sein, was das Ladegerät angeht. PPS und AVS scheinen egal zu sein, bietet dein Ladegerät 40 W auf der 15 V USB Power Delivery Stufe, dann wird das maximale Tempo erreicht.

Werden nur 30 W oder 20 W geboten, dann lädt das iPhone entsprechend langsamer, nutzt aber die vorhandene Leistung gut aus.

Also an einem 30 W Ladegerät kommen wir auf ± 29 W und an einem 20 W Ladegerät auf ± 19 W.

Auch das Laden an einem USB C zu USB A Kabel ist weiterhin möglich. Allerdings ist hier die Leistungsaufnahme auf ± 7 W limitiert. Entsprechend geht das Laden um ein Vielfaches langsamer.

Es ist davon auszugehen, dass das iPhone 17 Pro ohne Max sich ähnlich verhalten wird, aber etwas langsamer als das Pro Max lädt.

 

Ladedauer

Aber wie lange dauert nun eine vollständige Ladung? Für diesen Test habe ich das iPhone 17 Pro Max auf 5 % entladen und an einem 140 W Ladegerät im Flugmodus (damit Hintergrundaktivitäten keinen Einfluss auf den Test haben) auf 100 % geladen.

Das 140 W Ladegerät verwende ich nur, um sicherzustellen, dass es keinen Flaschenhals gibt. Jedes 40 W+ Ladegerät sollte ungefähr die gleichen Ergebnisse erreichen.

Wie schon zuvor getestet, kann das iPhone 17 Pro Max mit maximal 36 – 38 W laden. Dies allerdings nur rund 9 Minuten (ca. 30 % Ladestand), ehe die Ladegeschwindigkeit langsam anfängt zu sinken.

Das ist allerdings völlig normal bei einem Smartphone.

Apple wirbt mit „Bis zu 50 % aufladen in 20 Minuten mit leistungsstarkem Netzteil“. Stimmt dies? Ja, diesen Wert kann ich bestätigen! Nach 20 Minuten waren 10,7 Wh in das iPhone geladen, im vollen Zustand wurden 20,8 Wh geladen, also haben wir hier ziemlich genau 50 % geladen.

80 % erreichen wir nach rund 35 Minuten. Die letzten 20 % dauern fast eine Stunde!

Insgesamt dauert eine 5 % auf 100 % Ladung rund 1:30 h.

 

Welches Ladegerät / Powerbank fürs iPhone 17 Pro Max?

Was wäre das optimale Ladegerät für das iPhone 17 Pro (Max)? Für die maximale Ladegeschwindigkeit solltest du ein Ladegerät / Powerbank wählen mit 45 W oder mehr. Mehr Leistung ist nicht schädlich, aber es hilft auch nicht.

Ansonsten ist das iPhone sehr unproblematisch und stellt keine besonderen Anforderungen an das Ladegerät oder die Powerbank.

Ladegeräte:

Suchst du ein einfaches USB Ladegerät, würde ich vermutlich eins der Anker 45 W Modelle wählen. Diese bekommst du für ± 20 € und bieten eine gute Qualität. Alternativ würde ich das Baseus PicoGo 45W in den Raum werfen.

Powerbanks:

Aus Sicht der Preis/Leistung würde ich die INIU P51L-E2 fürs iPhone 17 Pro (Max) wählen, welche eine schöne und kompakte Powerbank ist.

Alternativ würde ich die CUKTECH PB200N empfehlen.

 

Kabellos? (Update)

Die iPhone 17 Serie kann mit bis zu 25 W kabellos laden. Hierfür ist ein kabelloses Ladegerät nötig, welches den Qi 2.2 Standard unterstützt.

Hier würde ich derzeit die MagFlow Modelle von Ugreen empfehlen:

Aber wie schnell kann das iPhone 17 Pro Max wirklich kabellos laden? 

Ja dieses kann wirklich mit bis zu 25 W laden. Das wir hier Ausschläge über 25 W sehen, liegt an der schlechteren Effizienz des kabellosen Ladens. Effektiv werden maximal +- 25 im Smartphone landen. 

Dabei dauert eine vollständige Ladung rund 1:45h. 

Erstaunlicherweise dauert das kabellose Laden gar nicht so viel länger als das kabelgebundene Laden. 

  • Auf 50 % dauert es kabellos rund 30 Minuten, kabelgebunden 20 Minuten. 
  • Auf 80% dauert es kabellos rund 45 Minuten, kabelgebunden 35 Minuten.

 

Fazit

Das iPhone 17 Pro Max überrascht mit einem deutlichen Sprung bei der Ladegeschwindigkeit! Mit bis zu 38 W lädt es rund 40 % schneller als der Vorgänger (in der Spitze), das ist für Apple-Verhältnisse eine beachtliche Verbesserung. Die beworbenen 50 % in 20 Minuten werden tatsächlich erreicht, und eine vollständige Ladung dauert mit etwa 1:30 Stunden eine durchaus akzeptable Zeit.

Besonders erfreulich: Apple bleibt beim offenen USB Power Delivery Standard ohne proprietäre Zusätze. Das iPhone 17 Pro Max ist nicht wählerisch und lädt an praktisch jedem USB-C Ladegerät mit entsprechender Leistung optimal, egal ob von Apple oder Drittanbietern. Für die maximale Geschwindigkeit reicht ein 45W-Ladegerät völlig aus, mehr Leistung bringt keinen Vorteil.

Die Empfehlung ist eindeutig: Wer bereits ein 45W+ USB-C Ladegerät besitzt, muss nichts Neues kaufen. Für Neuanschaffungen bieten die genannten Modelle von Anker oder Baseus ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der teure Apple 40W Dynamic Power Adapter ist definitiv nicht zwingend nötig.

Zusammenfassung

Ladegeschwindigkeit:

  • iPhone 17 Pro Max lädt mit bis zu 38W (Vorgänger: 27W)
  • 50 % Akku in 20 Minuten (wie beworben)
  • 80 % nach 35 Minuten
  • Vollladung in ca. 1:30 Stunden

Ladestandard:

  • Nutzt USB Power Delivery (ohne PPS/AVS)
  • Keine Unterscheidung zwischen Apple und Drittanbieter-Ladegeräten

Empfohlene Ladegeräte:

Powerbanks:

Kabelloses Laden:

  • Bis zu 25W mit Qi 2.2 Standard
  • Empfehlung: UGREEN MagFlow Serie

Unterm Strich macht Apple hier vieles richtig: Schnelleres Laden ohne proprietäre Standards, breite Kompatibilität und eine spürbare Verbesserung gegenüber der Vorgängergeneration. Das iPhone 17 Pro Max zeigt, dass Apple durchaus auf Kundenwünsche nach schnellerem Laden eingehen kann, ohne dabei die Einfachheit und Kompatibilität zu opfern. Auch wenn natürlich die Ladegeschwindigkeit verglichen mit vielen chinesischen Smartphones recht konservativ ist.

Das beste Ladegerät der 60 – 70 W Klasse! das Anker A121A Nano 70W im Test

Anker hat mit dem Nano 70W ein neues ultrakompaktes USB-Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses soll sich vor allem durch eine hohe Leistung bei sehr kompakten Abmessungen auszeichnen.

Hinzu kommt ein einklappbarer Stecker, welcher das Ladegerät nochmals handlicher und reisefreundlicher macht.

Aber wie sieht es technisch aus? Kann hier das Anker A121A Nano 70W überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Anker A121A Nano 70W im Test

Das Anker A121A Nano 70W ist ohne Frage ein Premium-Ladegerät. So besitzt dieses ein sehr schickes Design und eine aufwändig texturierte Oberfläche.

Auch rein haptisch ist dieses herausragend! Gerade die weiße Version gefällt mir ausgesprochen gut.

Eine große Besonderheit ist der einklappbare Stecker, welcher das Ladegerät noch etwas taschenfreundlicher macht.

Allgemein ist das Ladegerät erfreulich kompakt und leicht! So misst dieses 53 x 31 x 42,5 mm und bringt nur 129 g auf die Waage. Vergleichen wir dies mit anderen Ladegeräten der 60 – 70 W Klasse und 3 Ports.

Hier können wir sehen, dass das Nano 70W klar zu den kleineren und leichteren Modellen gehört, auch wenn es nicht ganz das kleinste und leichteste ist.

 

Anschlüsse des Anker A121A Nano 70W

Das Anker A121A Nano 70W verfügt über 2x USB-C-Ports und einen USB-A-Port.

  • USB-C – 70 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3,5A
  • USB-A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide USB-C-Ports des Nano 70W bieten grundsätzlich eine maximale Leistung von bis zu 70 W. Die leistungsstärkste Stufe ist hier eine etwas exotische 20 V 3,5 A Stufe.

Praktisch wird dieses Ladegerät von den meisten Endgeräten vermutlich als 60 W oder 65 W Ladegerät behandelt.

Dies ist aber eine Leistung, welche für Smartphones, Tablets und auch viele 13 Zoll Notebooks ausreicht.

Neben den beiden USB-C-Ports haben wir auch einen USB-A-Port, welcher bis zu 18 W nach Quick Charge oder 22,5 W nach Super Charge bietet.

 

Keine 12 V Stufe

Wie so oft bei Anker üblich verzichtet auch dieses Ladegerät auf die 12V-Spannungsstufe. Dies wird für 99,5% aller Nutzer kein Problem sein.

Die 12V USB Power Delivery Stufe wird nur von sehr wenigen und exotischen Geräten genutzt. Daher bleibt das Weglassen dieser Stufe meist folgenlos für den Endnutzer. Allerdings ist es dennoch merkwürdig, warum Anker als einer der wenigen Hersteller dies oft bei seinen Produkten macht.

 

Leistungsverteilung

Nutzt du beide USB-C-Ports des Anker-Ladegerätes, werden diese gedrosselt auf 45 W + 20 W.

 

Umfangreiche PPS-Stufe

Ein wahres Highlight am Anker A121A Nano 70W ist die wahrlich extrem umfangreiche Unterstützung des PPS-Standards. So bieten beide USB-C-Ports folgende PPS Range:

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A
  • 5 – 16 V bei bis zu 3 A
  • 4,5 – 21 V bei bis zu 3,5 A

PERFEKT! Damit deckt der Nano 70W die wichtigen PPS Ranges für Samsung und Google Smartphones ab.

So kann dieses Ladegerät alle Smartphones von Samsung und Google mit dem vollen Tempo laden. Also ja, Samsung 45 W laden ist hier möglich.

 

Perfekt für Samsung, Apple und Google

Das Anker A121A Nano 70W kann derzeit alle Smartphones von Apple, Samsung und Google mit dem vollen Tempo laden.

 

Belastungstest

Ich habe auch beim Anker A121A Nano 70W einen Belastungstest durchgeführt. Hierbei habe ich das Ladegerät für 4 Stunden mit 70 W belastet, um zu überprüfen, wie sich das Ladegerät bei solch konstanter Belastung verhält.

Gibt es Hitzeprobleme oder andere Auffälligkeiten? Erfreulicherweise ist die Antwort nein!

Das Ladegerät hat den Belastungstest bestanden.

Dabei hielt sich sogar die Hitzeentwicklung im Rahmen. Das Ladegerät blieb unter 70 Grad, was bei solch langer Belastung absolut unkritisch ist.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir auch einen kleinen Blick auf den Spannungsverlauf unter Last.

Und hier sieht alles soweit gut bis sehr gut aus. Das Anker A121A Nano 70W bleibt innerhalb aller Spannungsgrenzwerte und auch die generelle Spannungsstabilität ist völlig ok.

 

Leerlaufverbrauch

Im Leerlauf benötigt das Anker A121A Nano 70W rund 0,21 W. Dies ist ein guter, niedriger Verbrauch.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz des Ladegerätes?

Sehr gut! Das Anker A121A Nano 70W zeigte im Test eine weit überdurchschnittliche Effizienz. So schwankte diese zwischen 85,8 % und 92,7 %. Dies ist sehr stark.

Genau genommen ist dies die beste Effizienz im Schnitt, die ich bisher bei einem Ladegerät der 60 – 70 W Klasse messen konnte.

 

Fazit

Du hast ein Apple iPhone, Samsung Galaxy oder Google Pixel und suchst ein Premium-Ladegerät mit mehreren Ports, welches zudem auch noch möglichst kompakt ist?

Dann schlag beim Anker A121A Nano 70W zu!

Anker hat hier ein sehr „rundes“ Produkt auf den Markt gebracht, welches nahezu perfekt für seine Klasse ist.

So ist das Anker A121A Nano 70W kompakt, leicht, hochwertig gearbeitet, bietet eine umfangreiche PPS Range, eine fantastische Effizienz usw.

Angebot
Anker Nano 70W USB C Ladegerät, Laptop Ladegerät, 3-Port-Netzteil

Pro ✓

  • Sehr kompakt und leicht (53 x 31 x 42,5 mm, 129g)
  • Einklappbarer Stecker für bessere Transportfreundlichkeit
  • Premium Design mit texturierter Oberfläche und hochwertiger Haptik
  • Ausgezeichnete Effizienz (85,8% – 92,7%, beste in der Klasse)
  • Umfangreiche PPS-Unterstützung für Samsung und Google Smartphones
  • Optimales Laden aller aktuellen Apple, Samsung und Google Smartphones
  • 3 Anschlüsse (2x USB-C + 1x USB-A)
  • Niedriger Leerlaufverbrauch (0,21W)
  • Besteht Belastungstest (4h bei 70W ohne Probleme)
  • Gute Temperaturkontrolle (bleibt unter 80°C)
  • Stabile Spannungsversorgung

Kontra ✗

  • Hoher Preis (ca. 50€ für 70W-Netzteil)
  • Keine 12V-Stufe (für 99,5% der Nutzer irrelevant)
  • Nicht das allerkleinste/leichteste in der Klasse
  • Leistungsdrosselung bei gleichzeitiger Nutzung beider USB-C-Ports (45W + 20W)

Dies spiegelt sich allerdings auch im Preis wider. Rund 50€ für ein 70 W Netzteil ist schon sportlich, aber wenn du das Beste in dieser Klasse willst, greif zu!

Alternativ schau dir den CUKTECH GaN Charger 65W oder das Baseus PicoGo AE11 an.

UGREEN 200W 8-Port GaN Ladegerät im Test: Die günstige Power-Station für den Schreibtisch (im Angebot)

Im Bereich der USB-Ladegeräte ist UGREEN derzeit einer der besten Hersteller auf dem Markt. Dies auch, da UGREEN für jeden Bedarf ein passendes Ladegerät anbietet. Hast du beispielsweise besonders viele Geräte, ist vielleicht das UGREEN X766 genau das richtige Modell für dich.

Das UGREEN X766 bietet 8 USB-Ports und eine Leistung von bis zu 200 W. Dabei ist das Ladegerät mit um die 60 € durchaus gut bezahlbar. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, ob der UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger überzeugen kann.

 

Der UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger im Test

Mit einer Leistung von 200 W und satten 8 USB-Ports ist es nicht überraschend, dass wir hier ein etwas größeres Ladegerät vor uns haben.

Allerdings ist das Ladegerät mit 111 x 106 x 36 mm und einem Gewicht von 670 g selbst für diese Leistungswerte ein echter Brocken. Wir haben hier also definitiv kein Reiseladegerät, sondern dieses ist klar stationär für deinen Schreibtisch gedacht und gemacht.

Hier kann dieses wahlweise liegend oder hochkant aufgestellt werden. Für Letzteres liegt ein Standfuß bei. Aufgrund der hohen Leistung setzt UGREEN auf ein 3-Pin-Netzkabel, welches natürlich auch beiliegt.

 

Anschlüsse des UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger

Das Ladegerät verfügt über 6x USB-C-Ports und 2x USB-A-Ports, was eine sehr sinnvolle Verteilung ist.

  • USB C 1/2/3 – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 4/5 – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB C 6 – 15 W – 5V/3A
  • USB A 1/2 – 15W – 5V/3A

Die ersten 3 USB-C-Ports bieten grundsätzlich eine Leistung von bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Entsprechend haben diese genug Power auch für größere Geräte wie Notebooks, eignen sich aber natürlich auch für Smartphones und Tablets. Dank USB Power Delivery sind diese auch universell kompatibel.

USB C 4 und 5 bieten eine reduzierte Leistung von 30 W, was aber für viele Smartphones immer noch gut ausreichend ist. USB C 6 verzichtet spannenderweise auf USB Power Delivery im engeren Sinne und bietet nur 5V/3A.

Selbiges gilt auch für die USB-A-Ports. Entsprechend sind diese vor allem für Bluetooth-Kopfhörer, Ohrhörer und ähnliche Kleingeräte geeignet. Auch das Laden von Smartphones ist an diesen Ports möglich, aber halt mit reduzierter Geschwindigkeit.

 

Interessante Leistungsverteilung

Das Ladegerät bietet eine maximale Leistung von 200 W. Entsprechend muss es sich drosseln, wenn du mehrere Ports auf einmal nutzt.

Allerdings drosselt sich dieses etwas anders, als ich erwartet hätte. So werden anscheinend immer 15 W für die USB-A-Ports „reserviert“. So ist es nicht möglich, 2x 100 W aus dem Ladegerät abzurufen. Nutzt du USB C 1 und USB C 2, haben wir eine Leistung von 100 + 85 W. Nutzt du USB C 1, 2 und 3, haben wir 65 + 65 + 45 W.

 

Mit PPS

Erwartungsgemäß hat das UGREEN 200 W Ladegerät eine recht umfangreiche Unterstützung für den PPS-Standard.

  • USB C 1/2/3 – 5-21 V bei bis zu 5 A
  • USB C 4/5 – 5-11 V bei bis zu 2,75 A

Gerade USB C 1/2/3 haben eine perfekte PPS-Range! Damit kann das Ladegerät unter anderem auch Samsung-Smartphones mit den vollen 45 W laden.

 

Belastungstest

Ich unterziehe alle Ladegeräte im Test einem Belastungstest. Hierbei belaste ich diese für Zeitraum X mit 100 % der beworbenen Leistung. Und erfreulicherweise kann der UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger auch wirklich konstant 200 W liefern!

Selbst nach rund 8 Stunden 200 W Last hatte sich das Ladegerät auch nicht allzu sehr erwärmt.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen Blick auf die generelle Spannungsstabilität des Ladegeräts und des primären USB-C-Ports. So habe ich überprüft, wie sich die Spannung je nach Last verändert. Dies ist in der Praxis nicht ganz so relevant für die Ladegeschwindigkeit, sofern wir hier keine Ausreißer über die Grenzwerte oder ein zu wildes Schwanken der Spannungen haben.

Die Spannungsstabilität ist nicht die beste, die ich jemals gesehen habe, aber auch nicht problematisch. So steigt die Spannung unter Last vor allem auf der 5V- und 9V-Stufe ein Stück an, bleibt aber innerhalb der Grenzwerte.

 

Leistungsaufnahme im Leerlauf

Im Leerlauf benötigt das Ladegerät ca. 0,15 W.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Chargers zu sprechen, also das Verhältnis aus Leistung, die aufgenommen wird, verglichen mit der Leistung, die ausgegeben wird.

Im Test schwankte die Effizienz zwischen 77,9 % bei 5 W Last und 92,2 % bei Volllast. Dies sind sehr gute Werte, auch verglichen mit anderen Ladegeräten der 200-W-Klasse.

So bietet das UGREEN-Ladegerät gerade bei niedriger und mittlerer Last eine bessere Effizienz als z.B. das Anker Prime 200W.

 

Fazit

Wenn du nach einem leistungsstarken Ladegerät mit extra vielen Ports suchst, ist das UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger derzeit meine Top-Empfehlung. So gibt es technisch am Ladegerät nicht viel auszusetzen.

Wir haben eine sehr hohe Leistung von 200 W, welche auch konstant geliefert werden kann. Dabei haben wir 3x 100 W USB-C-Ports mit perfekter PPS-Range und 5 weitere Low-Power-Anschlüsse für kleinere Geräte. Auch die Effizienz ist sehr gut und übertrifft das Anker Prime 200W, gerade bei niedriger und mittlerer Last. Dabei ist der Preis des Ladegeräts mit +- 60 € auch sehr erträglich!

Für die hier gebotene Qualität ist das sogar ein sehr guter Preis. Lediglich die Leistungsverteilung, wenn du mehrere Geräte nutzt, könnte für meinen Geschmack etwas anders sein. Das ist aber Meckern auf einem sehr hohen Level und nur relevant, wenn du 2x 100 W Geräte gleichzeitig laden willst (es sind nur 100 + 85 W möglich). Unterm Strich ist das UGREEN 200 W 8-Port GaN Fast Charger absolut gelungen, für Power-User.

Angebot
UGREEN USB C Ladegerät 200W, 8-Port Desktop Ladestation,100W Laptop...
  • 200W Voll-Power Ladeoption: Genießen Sie leistungsstarkes Laden...
  • 8-IN-1 für Multitasking: Lade bis zu 8 Geräte gleichzeitig mit...
  • 100W blitzschnelle Ladepower: Beim einzelnen USB-C1/C2/C3 Ports...
  • Professioneller Ladeschutz: Mit der führenden...
  • Universale Kompatibilität: Dieses 200W USB C Charger...

Shelly 3EM-63W Gen3 Test: 3-Phasen Stromzähler fürs Smart Home

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Das Überwachen des eigenen Stromverbrauchs ist nicht nur interessant, sondern kann auch helfen, Geld zu sparen.

Aber wie ist das am besten zu machen?

Shelly bietet mit dem 3EM-63W Gen3 eine sehr elegante Lösung an. Diese muss zwar in den Sicherungskasten eingebaut werden, kann aber 3 Phasen präzise überwachen und somit den Stromverbrauch der kompletten Wohnung mitloggen.

Shelly-typisch bietet der 3EM-63W Gen3 dabei eine wunderbare Anbindung in alle möglichen 3.-Anbieter-Smart-Home-Systeme wie Home Assistant, Smart Things usw. und lässt sich auch ohne Cloud-Verbindung nutzen.

Wollen wir uns den Shelly 3EM-63W Gen3 doch einmal im Test ansehen!

 

Der Shelly 3EM-63W Gen3 im Test

Beim Shelly 3EM-63W Gen3 handelt es sich um ein ca. 21 x 54 x 42 mm großes Modul. Dieses muss in deinen Sicherungskasten eingebaut werden.

Verglichen mit den Vorgängermodellen nimmt die Gen 3 aber dort um einiges weniger Platz ein.

So besitzt der Shelly 3EM-63W Gen3 drei Löcher, durch welche du deine 3-Phasen-Adern führen musst. Zudem gibt es ein Kabel mit 4 Kontakten für die Spannungsreferenz, welches fest mit dem Modul verbunden ist.

Auf der Front finden wir noch eine Reset-Taste, wie auch Status-LEDs.

 

Montage im Zählerschrank

Sicherlich ein gewisses Hindernis bei der Nutzung des Shelly 3EM-63W Gen3 ist die Montage.

So muss der Shelly 3EM-63W Gen3 im Zählerschrank verbaut werden. Durch den Shelly 3EM-63W Gen3 müssen dabei die Hauptleitungen geleitet werden und es müssen zudem 4 Kontakte (Phasen + Neutralleiter) verbunden werden, für die Spannungsmessung.

Diese Montage ist zwar kein Hexenwerk, sollte aber aus rechtlicher Perspektive von einem Elektriker durchgeführt werden.

 

WLAN und Bluetooth

Der Shelly 3EM-63W Gen3 unterstützt WLAN und Bluetooth. Bluetooth wird dabei primär für eine einfachere Koppelung mit dem Smartphone und WLAN-Einrichtung genutzt.

 

Volle Flexibilität

Ein großes Highlight an den Shelly-Produkten ist deren Flexibilität. Du möchtest die Shelly App nicht nutzen? Kein Problem! Du kannst den Shelly 3EM-63W Gen3 auch einfach über einen PC einrichten.

So erstellt der 3EM-63W Gen3 einen WLAN-Access-Point, in den du dich für die Einrichtung einklinken kannst.

Auch nach der Einrichtung präsentiert der 3EM-63W Gen3 eine vollständige und Cloud-unabhängige WebUI.

Entsprechend sollte der Shelly 3EM-63W Gen3 auch voll funktionsfähig bleiben, sollte der Hersteller mal den Support einstellen.

Du kannst diesen aber auch wie ein klassisches Smart-Home-Produkt nutzen und mit der Shelly App und Cloud verbinden.

 

Die Shelly App

Shelly hat seine Smart-Home-App ein gutes Stück anders aufgebaut als die typischen 0815-Smart-Home-Apps anderer Hersteller.

An sich immer eine Sache, die ich begrüße, aber ich bin kein großer Fan der Shelly App. Aus persönlicher Sicht finde ich diese einfach unübersichtlich und etwas kompliziert.

Klar, die App macht, was du möchtest, aber suchst du ein „möglichst einfaches“ Smart-Home-Erlebnis, bist du bei Herstellern mit der Tuya Smart Life Plattform oder Switchbot besser dran.

Allerdings ist generell der Funktionsumfang der App durchaus gut. Shelly versteckt hier erweiterte Funktionen nicht. Du kannst sogar Skripte erstellen usw.

Für erweiterte Nutzer ist also die Shelly App funktional gelungen, für mich ist sie nur etwas verschachtelt und unübersichtlich.

 

Vollwertige WebUI

Wie angesprochen, kannst du auf die Shelly App verzichten und komplett alle Werte und Daten über die WebUI einsehen, welche auch Internet-/Cloud-unabhängig arbeitet.

Hier siehst du Live-Verbrauchswerte, einen Zähler, alle Optionen und auch historische Daten. Letztere werden im Detail aber nur für die letzten 7 Tage gespeichert (darüber hinaus wird nur ein genereller Stromzähler gespeichert).

Mir gefällt die WebUI generell sehr gut!

 

Umfangreiche Kompatibilität

Shelly-Produkte im Generellen zeigen eine sehr gute Kompatibilität zu anderen Smart-Home-Systemen.

So ist der Shelly 3EM-63W Gen3 zu folgenden Systemen kompatibel:

  • Google Home
  • Amazon Alexa
  • Home Assistant
  • Smart Things
  • Apple HomeKit
  • MQTT
  • Homey
  • OpenHAB
  • Domoticz
  • usw.

Gerade die Kompatibilität zum Home Assistant ist hervorragend!

 

4-Quadranten-Messung

Der Shelly 3EM-63W Gen3 misst den Stromverbrauch mithilfe einer sogenannten „4-Quadranten-Messung“. Diese arbeitet ohne einen Shunt-Widerstand und entspricht der Technik in aktuellen Smart Metern.

Dabei kann der 3EM-63W Gen3 eine Leistung von bis zu 63 A messen, was für praktisch jeden Haushalt ausreichen sollte.

Die Messgenauigkeit soll dabei „Accuracy Class B (IEC 62053-21)“ erfüllen, was ±1 % Genauigkeit bedeutet.

 

In beide Richtungen messen

Wichtig: Der Shelly 3EM-63W Gen3 kann in beide Richtungen messen. Somit kann er auch messen, wenn du Strom einspeist.

 

Stromverbrauch

Bei mir im Test benötigte der Shelly 3EM-63W Gen3 rund 0,7 W Strom. Damit ist der Eigenverbrauch erfreulich niedrig.

 

Wie genau ist die Messung?

Stellt sich zum Abschluss noch eine Frage: Wie genau ist die Messung des Shelly 3EM-63W Gen3?

Hierfür habe ich einen kleinen „Trockenaufbau“ gemacht, welcher mir erlaubte, die Messwerte des Shelly 3EM-63W Gen3 mit einem regulären Strommessgerät zu vergleichen.

Und dies sieht erfreulicherweise alles recht gut aus! Bei sehr niedriger Last (10 W) sehen wir eine Abweichung von ±10 %, allerdings spätestens ab 50 W liegt die Abweichung nur noch bei 2 %, welche bei höherer Last nur noch weiter sinkt.

Bei 500 W Last konnte ich nur noch eine Abweichung von 1 % sehen.

Wenn wir bedenken, dass der Shelly 3EM-63W Gen3 gemacht ist, den Stromverbrauch eines ganzen Hauses oder einer Wohnung zu überwachen, werden vermutlich Lasten unter 50 W so gut wie nie vorkommen. Entsprechend ist die Messgenauigkeit als stark zu bezeichnen.

 

Fazit zum Shelly 3EM-63W Gen3

Der Shelly 3EM-63W Gen3 zeigt sich als sehr solide Lösung für die Überwachung des Stromverbrauchs im gesamten Haushalt. Die kompakte Bauweise der Gen3 macht den Einbau deutlich einfacher als bei den Vorgängermodellen und die Messgenauigkeit überzeugt auf ganzer Linie.

Die 4-Quadranten-Messung arbeitet präzise und erreicht ab 50W Last nur noch 2% Abweichung, bei höheren Lasten sogar nur 1%. Das ist mehr als ausreichend für die Hausüberwachung und entspricht professionellen Smart-Meter-Standards.

Besonders hervorzuheben ist die Flexibilität des Systems. Du kannst den 3EM-63W Gen3 sowohl über die Shelly App als auch komplett Cloud-unabhängig über die WebUI nutzen. Die Integration in bestehende Smart-Home-Systeme funktioniert hervorragend, besonders die Home Assistant Anbindung ist top!

Was spricht gegen den Shelly 3EM-63W Gen3? Die Installation im Zählerschrank erfordert im besten Fall einen Elektriker und die Shelly App ist etwas verschachtelt aufgebaut. Wer eine möglichst einfache Smart-Home-Bedienung sucht, ist bei anderen Herstellern besser aufgehoben.

Aber abseits davon passt alles! Der niedrige Eigenverbrauch von nur 0,7W, die bidirektionale Messung für PV-Anlagen und die offline-fähige WebUI machen den 3EM-63W Gen3 zu einer runden Sache.

Keine Produkte gefunden.

Von daher: Wenn du deinen gesamten Hausverbrauch professionell überwachen möchtest und bereit bist, für die Installation einen Fachmann zu beauftragen, spricht nichts gegen den Shelly 3EM-63W Gen3!