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Das Huawei P Smart im Test, gutes und günstiges Smartphone

Das Huawei P Smart ist gefühlt etwas unter dem Radar der Öffentlichkeitswahrnehmung geflogen. Auf den ersten Blick aber völlig zu Unrecht!

Beim Huawei P Smart handelt es sich um eine Art upgegradetes Huawei P10 Lite, mit neuerem SoC, einer Dual Kamera und einem größeren Display. Der Preis hingegen ist mit knapp über 200€ weiterhin sehr attraktiv!

Wollen wir uns doch einmal in einem kleinen Test ansehen ob das Huawei P Smart ein cleverer Kauf ist, wie es der Name vermuten lässt.

Neugierig?

 

Das Huawei P Smart im Test

Wie bei den meisten Smartphones von Huawei wird auch beim P Smart auf ein Aluminium Gehäuse gesetzt. In meinem Fall ist dieses blau lackiert, allerdings ist das P Smart auch in Schwarz und Gold erhältlich.

Die Optik würde ich als typisch für ein Huawei Gerät der Mittelklasse bezeichnen. Abseits der etwas auffälligeren Dual Kamera ist das P Smart ein sehr schlichtes und schnörkelloses Smartphone.

Ich schwanke hier etwas, ob ich das Design als langweilig oder klassisch elegant bezeichnen soll. Dies überlasse ich einfach mal Eurer Einschätzung.

Dicke Pluspunkte bekommt das P Smart allerdings für sein Display. Dieses ist mit 5,65 Zoll recht groß, allerdings das Smartphone selbst ist erfreulich kompakt.

Ich würde das P Smart sogar fast als handlich kompakt bezeichnen. Huawei nutzt bei diesem ein 18:9 Display, mit recht kleinen Displayrändern. Die Ränder sind zwar nicht winzig, wie bei einem iPhone X oder Samsung Galaxy S9, aber für ein Gerät der 200€ Preisklasse sehr angenehm.

Angenehm beschreibt auch gut die generelle Gehäuseform. Das P Smart ist ein Handschmeichler. Die Kanten, sowohl auf der Front wie auch auf der Rückseite, sind recht stark abgerundet. Zudem besitzt das Aluminium eine recht weiche Textur.

Kurzum das P Smart liegt gut in der Hand und ist auch für kleinere Hände gut geeignet.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das angesprochene 5,65 Zoll Full HD 18:9 Display, wie auch eine 8 Megapixel Frontkamera.

Das P Smart setzt auf On-Screen Tasten, gesonderte kapazitive oder physische Navigations-Tasten sind nicht vorhanden, nur der Huawei Schriftzug.

Die typischen physischen Smartphone Tasten (Einschalter und Lautstärkewippe) sind auf der typischen Position am rechten Rand des Smartphones angebracht.

Beide Tasten besitzen einen guten Druckpunkt und sind wie auch das gesamte Gehäuse aus Aluminium gefertigt.

Der microUSB Ladeport ist gemeinsam mit dem Lautsprecher und dem Kopfhöreranschluss auf der Unterseite angebracht.

Auf der Rückseite finden wie die Dual-Kamera, einen LED Blitz und einen zentrierten Fingerabdruckscanner.

 

Software

Huawei setzt bei der Software wie üblich auf das so genannte EMUI, welches hier in Version 8 vorliegt.

EMUI 8.0 basiert, wie der Name es schon vermuten lässt, auf Android 8.0, ist aber optisch und auch teilweise funktional sehr stark modifiziert. Fast sämtliche Menüelemente sind verändert worden oder sogar ausgetauscht.

Optisch ist dies natürlich Geschmacksfrage. An sich hat EMUI etwas, es ist mal was anderes verglichen mit dem reinen Android. Erfordert aber letztendlich etwas Gewöhnung, zumal die UI recht schwer wirkt.

Es kommen viele schwarz/weiß zu blau Kontraste zum Einsatz.

Das Standard Android wirklich hier irgendwie etwas luftiger und leichter. Was nun besser ist, hängt von Eurem Geschmack ab.

Es gibt zusätzlich auch eine Design App, in welcher es nach einer Registrierung bei Huawei möglich ist andere Designs herunterzuladen. Hierdurch kann man das P Smart gut an seine persönliche Wünsche und Vorlieben anpassen.

Grundsätzlich mag ich aber EMUI! Es gibt einige Bonus Funktionen wie das Duplizieren von Apps, was im Standard Android nicht möglich sind.

Huawei verzichtet allerdings bei EMUI auf eine App Übersicht. Alle Apps sind über die diversen Home Bildschirme verteilt, ähnlich wie bei Apples IOS.

Apps gibt es auch einige auf dem P Smart. Neben den Standard Google/Huawei Apps sind auch einige 3. Anbieter Apps zu finden, wie eBay, Instagram, Booking.com, Asphalt Nitro usw.

Der freie Speicher beim P Smart fällt mit 22,85GB allerdings ausreichend groß aus und lässt sich via Speicherkarte auch noch erweitern.

 

Display

Huawei setzt beim P Smart auf ein 5,65 Zoll Display, ein ungewöhnlicher Formfaktor. Auch die Auflösung von 2160×1080 Pixeln wirkt im ersten Moment sicherlich etwas ungewohnt, was aber an dem 18:9 Formfaktor liegt. 2160×1080 Pixel bei 18:9 entspricht Full HD bei 16:9.

Bei der Displaytechnologie setzt Huawei ganz klassisch auf IPS. Wie steht es aber um die Bildqualität?

Mittlerweile haben Smartphone Hersteller die Displayqualität Ihrer Geräte sehr gut im Griff. Wirklich schlechte Display-Panels sind nur noch sehr selten zu sehen, weshalb es auch keine Überraschung ist, dass das Display des P Smart vernünftig ist.

Farben sind klar und ausreichend kräftig, Kontraste ordentlich und auch die Helligkeit ausreichend, selbst für einen Outdoor Einsatz.

Am Schwarzpunkt merkt man zwar etwas, dass es sich hier nicht um ein absolutes High End IPS Panel handelt, aber dennoch ist die Qualität des Display mehr als Solide für die 200€+ Preisklasse.

 

Sound und Akustik

Das P Smart verfügt über einen Lautsprecher auf der unteren rechten Seite, meine bevorzugte Position.

Wie klingt der Lautsprecher? Ordentlich! Der Klang ist klar und sauber, selbst auf höheren Lautstärken.

Bass oder wirklicher Tiefgang ist zwar nicht vorhanden, aber für mal ein Youtube Video im Bett oder Ähnliches reicht das P Smart locker!

Auch der Kopfhörerausgang bietet eine solide Standardqualität. Sofern Ihr keine Kopfhörer verwendet die teurer sind als das Smartphone, gibt es hier keinen Grund zu klagen.

 

Kamera

Wie gefühlt so ziemlich jedes aktuelle Smartphone verfügt auch das Huawei P Smart über ein Dual-Kamera Setup.

Die Hauptkamera ist ein 13 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.2, das zweite Modul hat hingegen nur 2 Megapixel. Hier wird es nun kritisch, denn die Dualkamera ist damit primär Marketing.

Alle Smartphones heutzutage müssen einen Dual Kamera haben, dies haben ja die High End Modelle vorgemacht.

Das Problem ist, dass es drei Konzepte gibt. 1. Zwei Module mit unterschiedlichen Zoom Stufen, um einen Art „optischen“ Zoom zu ermöglichen 2. Zwei gleichwertige Module deren Bilder zusammengerechnet werden um ein besseres Bild zu erreichen (was Huawei bei seinen High End Geräten macht) 3. Eine Hauptkamera + eine schlechtere zweite Kamera, welche Tiefeninformationen für den Porträt Modus sammelt.

Letzterer Modus ist meist eher ein Alibi, um eine zweite Kamera zu verbauen. Der Porträt Modus bei günstigen Smartphones taugt NICHTS! Dies gilt auch für das P Smart.

Im Porträt Modus wird lediglich an die Ränder des Bildes ein Unschärfe Filter gelegt, so dass nur die Mitte scharfgestellt wird.

Dabei unterscheidet das Smartphone aber nicht zwischen verschiedenen Ebenen, wie es bei einem richtigen Porträt Modus der Fall wäre. Kurzum die zweite Kamera ist nur für die Show vorhanden.

Aber das bedeutet ja nicht, dass die Hauptkamera schlecht ist, oder?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Die Kamera des P Smart macht einen guten Eindruck! Ich will jetzt nicht sagen, dass die Aufnahmen absolut überragend sind, aber das P Smart siedelt sich sicherlich im oberen drittel der 200-250€ Smartphones an, was die Bildqualität angeht.

Fotos bei Tageslicht sind scharf und besitzen eine gute Detaildarstellung. Auch Farben sind akkurat und bilden gut die Wirklichkeit ab. Einen Farbstich oder Ähnliches gibt es keinen.

Etwas schwächeln tut das P Smart bei der Belichtung. Gerade wenn der Himmel sehr hell ist, (Sonnenschein) kann es passieren, dass andere Objekte sehr dunkel werden.

Dem muss man ab und zu mit einem manuell gesetzten Autofokuspunkt entgegenwirken. Dies hilft auch beim eher mittelmäßigen Autofokus.

Abseits davon sind Fotos sehr ansehnlich und qualitativ mehr als ausreichend für Facebook, Twitter, Whatsapp usw.

Im Dunkeln ist das P Smart natürlich etwas schwächer. Die f2.2 Blende ist sicherlich kein Garant für top Low Light Aufnahmen.

Dennoch erreicht das P Smart bei normalen indoor Lichtbedienungen immer noch eine gute Performance.

Erst im Ultra Low light bricht die Kamera völlig weg, was bei einem 200€ Smartphone keine Überraschung sein sollte.

Videos werden in Full HD Qualität aufgezeichnet und besitzen ähnliche Schwächen/Stärken wie Fotos. Aufnahmen sind farblich und von der Schärfe ordentlich, der Autofokus ist aber eher durchschnittlich, genau wie die Belichtung, welche sich schnell durch helle Flecken ablenken lässt.

 

Benchmarks und Leistung

Im Huawei P Smart kommt der HiSilicon Kirin 659 zum Einsatz. Der HiSilicon Kirin 659 entspricht weitestgehend dem HiSilicon Kirin 658 (P10 Lite), Kirin 650 und Kirin 655.

Der HiSilicon Kirin 659 ist lediglich etwas höher getaktet als die drei anderen Versionen und verfügt über ein moderneres LTE Modem.

Wie aktuell üblich ist der Kirin 659 ein Octa Core Chip, welcher über zwei Cluster mit jeweils vier Kernen verfügt.

Im P Smart ist der Kirin 659 mit 3GB RAM kombiniert, was auch im Jahr 2018 vollkommen ausreicht.

Wie steht es aber um die generelle Performance des Kirin 659? Kann dieser mit Snapdragon und Helio SoCs mithalten?

 

Die Praxis

Aber natürlich kann die Praxis ein gutes Stück von der Theorie abweichen. Wie sieht der Performance des P Smart in der Praxis aus?

Gut, aber man merkt schon noch einen kleinen Unterschied zu den absoluten High End Geräten.

Die Benutzeroberfläche läuft flüssig und konstant gut. Zwar wirkt das Scrollen etwas weniger weich als bei beispielsweise einem Mate 10 Pro, aber ohne direkten Vergleich ist dies kaum auffällig.

Auch die üblichen Standard Apps, wie Facebook, Twitter usw. laufen gut. Hänger und Ruckler sind hier nicht oder nur extrem selten vorhanden.

Dies ist auch keine Überraschung, Mittelklasse Geräte haben mittlerweile für so etwas mehr als genug Power.

Auf normales Multitasking ist kein Problem für das P Smart. Zwar gibt es in dieser Preisklasse mittlerweile diverse Smartphones mit 4GB RAM, aber praktisch geht der Unterschied zwischen einem Gerät mit 3GB und 4GB RAM gegen null.

Wie sieht es mit Spielen aus?

Hier ist es etwas schwieriger, grundsätzlich laufen alle Spiele die ich finden konnte auf dem P Smart. Die meisten Spiele auch absolut problemlos, klar ein Entwickler verdient mehr, wenn auch mehr Leute seine Spiele spielen können.

Allerdings gibt es durchaus einige High End 3D Games, welche etwas ruckeln oder die Grafik reduzieren müssen. Damit meine ich Dinge wie PUBG Mobile usw.

Der Casual Gamer sollte damit aber keine großen Probleme haben. Das P Smart performt in diesem Punkt wie man dies von einem guten 200€ Smartphone im Jahr 2018 erwarten darf.

Was mich enttäuscht hat, war das WLAN. Das Huawei P Smart unterstützt kein 5GHz WLAN?! Zuhause ist dies weniger schlimm, 2,4GHz WLAN ist ausreichend schnell 5-8MB/s gehen ohne Probleme, aber bei öffentlichen Hotspots ist oft das 2,4GHz Band deutlich voller als das 5GHz Band, und somit auch langsamer.

Kommen wir zu schnelleren Dingen, dem Fingerabdruckscanner. Wie bei Huawei üblich ist dieser flott und zuverlässig. Viel besser geht’s kaum!

 

Akku

Das Huawei P Smart verfügt über einen 3000mAh Akku. 3000mAh ist eine akzeptable Kapazität, aber auch nichts Besonderes, gerade wenn man das große Display bedenkt.

Aber Akkukapazität ist das eine, was ein Smartphone daraus macht das andere. Von daher, wie sieht die Akkulaufzeit in der Praxis aus?

In meinem üblichen Akku-Test, eine bunte Mischung aus Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming usw. erreichte das Smartphone eine Laufzeit von rund 5,8 Stunden.

Eine solide durchschnittliche Laufzeit, für ein Gerät dieser Klasse. Bonuspunkte gibt es aber für die sehr gute Standby Zeit. Nutzt Ihr das Smartphone nicht, frisst dies auch kaum Energie.

An dieser Stelle noch etwas zum microUSB Ladeport. Ist ein microUSB Ladeport im Jahr 2018 noch vertretbar?

Eine schwere Frage, die sich Huawei sicherlich auch gestellt hat. USB C ist der neuere und bessere Standard, welcher aber nicht viele direkte Vorteile für den normal Nutzer bringt.

Der normal Nutzer, welcher in den Media Markt geht und dieses Smartphone kauft, ist vermutlich eher genervt davon sich neue Kabel fürs Auto usw. kaufen zu müssen.

Das P Smart richtet sich nun mal eher an den Normalnutzer und weniger an die Enthusiasten, weshalb Huawei vermutlich auf USB C verzichtet hat.

 

Fazit

Das Huawei P Smart ist zwar nicht das spannendste Smartphone der 200-250€ Preisklasse, aber dennoch eins der besten.

Huawei liefert hier einfach ein Grund solides Gerät, ohne nennenswerte Schwächen. Die Haptik und das Gefühl in der Hand ist top, die Performance Solide, das Display hochwertig, die Kamera ordentlich und der Akku unauffällig.

Gerade das Display und die Haptik muss man besonders loben. Das P Smart wirkt sehr angenehm kompakt für das vergleichsweise große 5,65 Zoll Display. Dies liegt natürlich am 18:9 Formfaktor, den kleinen Displayrahmen und den sehr schön abgerundeten Kanten.

Das Display selbst ist auch sehr ansehnlich!

Auch an der Leistung im Alltag ist kaum etwas zu bemängeln. Die üblichen Apps wie WhatsApp, Twitter usw. laufen tadellos.  Der größte Kritikpunkt ist vermutlich das Fehlen von 5GHz WLAN, was aber nur eine Rolle spielt, wenn Ihr regelmäßig in öffentlichen Hotspots unterwegs seid.

Die Akkulaufzeit und die Kamera würde ich als unauffällig bezeichnen. Die Laufzeit des 3000mAh Akkus ist nicht überragend, aber auch nicht schlecht, man liegt hier im guten Mittel. Sehr ähnliches gilt für die Kamera.

Die Dualkamera ist zwar überflüssig, aber die Fotoqualität ist bei ausreichenden Lichtbedingungen gut.

Kurzum Ihr sucht ein gutes günstiges Smartphone, welches ein hervorragender Allrounder ist? Dann habt Ihr dies mit dem Huawei P Smart gefunden!

Alternativ schaut Euch vielleicht aber dennoch einmal das BQ Aquaris X an, etwas teurer aber wie auch das P Smart ein klasse Allrounder.

Die Western Digital WD Blue 3D NAND SSD im Test

Western Digital ist sicherlich primär für seine HDDs bekannt. Allerdings kann auch Western Digital nicht die Zeichen der Zeit ignorieren, SSDs gehört die Zukunft.

Um sich fit für die Zukunft zu machen, hatte WD vor einiger Zeit bereits SanDisk übernommen und ist in ein Joint Venture mit Toshiba eigetreten.

Bei seinen SSDs setzt Western Digital auf ein ähnliches Namensschema wie bei seinen Festplatten. Green für die langsamen und günstigen Modelle, Blue für die soliden Mittelklasse Modelle und Black für die high Performance SSDs.



Am interessantesten aus einer Preis/Leistungssicht ist ohne Frage hier die Blue Serie. 500GB für 135€ bzw. 1TB für 280€ ist aktuell durchaus attraktiv.

Allerdings natürlich nur dann wenn auch die Leistung stimmt! Um dies herauszufinden habe ich mir die neue Western Digital WD Blue mit 3D NAND gekauft.

Wollen wir doch einmal im Test schauen, ob die SSD überzeugen kann!

 

Die Western Digital WD Blue 3D NAND im Test

Dass die WD Blue eine SSD ist, die sich auf eine hohe Preis/Leistung konzentriert, wird schon beim ersten Blick klar. Western Digital setzt hier auf ein sehr einfaches schwarzes Plastikgehäuse, welches mit einem Blauen „WD Blue“ Sticker versehen ist.

Hierdurch wirkt die SSD um ehrlich zu sein, nicht besonders hochwertig oder edel. Dieser Eindruck wird auch nochmal durch die sehr geringe Dicke und die etwas empfindlich anmutenden Anschlüsse unterstützt.

Dies ist also keine SSD für jemanden der diese in einen „Custom PC“ mit Seitenfenster verbauen will, sondern eher für Notebooks und Ähnliches, in denen sogar das etwas geringere Gewicht des Plastik Gehäuses ein Vorteil gegenüber Aluminium SSDs sein kann.

Aber letztendlich kommt es uns natürlich primär auf die inneren Werte an.

Im Inneren setzt die WD Blue auf einen Marvell 88SS1074 Controller. Hierbei handelt es sich um einen bekannten und auch schon erprobten 4 Kanal Controller, welcher aus SSDs wie der Crucial MX300 oder Kingston SSDNow UV400 bekannt ist.

Beim Speicher nutzt Western Digital 3D-NAND TLC NAND. Nach dem Öffnen der SSD war ich allerdings etwas überrascht. Die 500GB Version besitzt ein geradezu winziges PCB im Inneren. Auf diesem finden sich gerade einmal vier Speicherbausteine, die mit „SanDisk 0513B 128GB 7353DVALX038“ beschriftet sind. Zusätzlich besitzt die SSD einen 256MB DDR3 Cache von Micron (D9SDD).

Es ist davon auszugehen, dass Western Digital bei der 1TB/2TB Version auf ein größeres PCB im Inneren setzt.

Western Digital gibt die Lebensdauer(TBW) der SSD mit 200TB bei der 500GB Version an und mit 400TB bei 1TB Version. Das ist vergleichsweise hoch! Höher als bei einer Samsung 850 EVO oder einer Crucial MX500.

Natürlich ist die „TBW“ Angabe eher wie ein Mindesthaltbarkeitsdatum zu betrachten. Western Digital verspricht Euch, dass Eure 500GB SSD 200TB Daten überlebt. Praktisch werden es aber deutlich mehr sein, wie viel mehr ist hier auch etwas abhängig vom Glück und natürlich der Qualität der Speicherbausteine. Leider ist es per Software nicht möglich auszulesen, wie viel Ihr schon auf die SSD geschrieben habt. Es wird Euch lediglich eine % Angabe geboten.

Die Garantie der WD Blue SSD ist 3 Jahre oder bis zum Zeitpunkt, wo Ihr die TBW Angabe überschritten habt.

 

Benchmarks

Beginnen wir wie üblich mit den Benchmarks. Für diesen Test habe ich die 500GB Version gekauft. Für diese gibt Western Digital eine Lesegeschwindigkeit von 560MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 530MB/s an. Wollen wir doch einmal überprüfen, ob diese Daten in der Praxis erreichbar sind.

Für die Benchmarks setze ich auf folgenden Test-PC:

  • Intel Pentium G4620
  • MSI C236M Workstation
  • 16GB RAM
  • Fractal Design Define R4 Black Pearl
  • Corsair RMx Series RM550x 550W ATX 2.4

Beginnen wir mit Crystal Diskmark, dem populärsten Speicher Benchmark.

Hier kann die WD Blue SSD die Herstellerangaben lesend wie auch schreibend einhalten! Lesen konnte Crystal Diskmark 564MB/s in der Spitze erreichen und schreibend 534MB/s.

Damit ist die SSD ziemlich am Limit des SATA 6Gbit Interfaces.

Auch bei kleineren Dateigrößen sieht die Leistung sehr gut aus! Sowohl lesend wie auch schreibend.

Schauen wir uns noch einen anderen Benchmark an, AS SSD.

Auch im AS SSD Benchmark erreicht die WD Blue eine sehr gute Leistung! Jedoch ist hier tendenziell die Leseperformance etwas schlechter als die Schreibperformance.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch im Vergleich mit anderen SATA SSDs.

Während die WD Blue, was die Lesegeschwindigkeit angeht, eher im Mittelfeld landet, kann diese beim Schreiben glänzen und belegt Platz zwei aller getesteten SSDs.

Erstaunlicherweise scheidet die WD Blue beim Kopier Benchmark von AS SSD relativ schlecht ab.

Hier landet diese eher am unteren Ende des Testfelds. Hier wird es interessant sein wie sich die Western Digital Blue im Praxis Test schlagen wird.

 

Praxis Test

Kommen wir auch gleich zum Praxis Tests. Zum besseren Vergleich der Daten werde ich alle Tests auch mit sieben anderen SATA SSDs unterschiedlicher Preisklassen durchführen.

Beginnen wir hier mit einem Datei-Kopier-Test. Bei diesem habe ich in drei Durchläufen jeweils drei Ordner mit Dateien auf bzw. von den SSDs kopiert und dabei die Zeit gestoppt.

Dabei handelt es sich um unterschiedliche Dateizusammenstellungen. Datei Mix 1 ist 24,6GB groß und besteht aus einer bunten Mischung aus großen und ein paar kleinen Dateien (es handelt sich um den Programm Ordner von Bioshock infinite).

Datei Mix 2 ist im Grunde genommen Datei Mix 1 nur als ein ZIP Archiv gepackt, also eine große Datei. Datei Mix 3 ist 5,04GB groß, besteht aber aus 13814 einzelnen Dateien, also viele kleine Dateien.

Die Ausgangs bzw. Ziel SSD ist eine Toshiba OCZ RD400 NVME SSD, welche die Testkandidaten nicht ausbremsen sollte.

Die Western Digital Blue schneidet in diesen Tests solide bis gut ab. Praktisch konnte ich bis zu 437MB/s von der SSD lesen und diese mit bis zu 429,8MB/s beschreiben.

Ja dies ist weniger als sie in den Benchmarks erreichte, aber das ist soweit normal. Bei kleinen Dateien ist natürlich die Geschwindigkeit etwas schlechter.

Beispielsweise beim Schreiben der kleinen Dateien erreicht die WD Blue 168MB/s, eine Samsung 850 EVO 140MB/s.

Erfreulicherweise scheint Western Digital bei der WD Blue nicht auf einen kleinen SLC Schreibcache zu setzen! Auch bei anderen Tests bestätigte sich das die SSD ihre Schreibgeschwindigkeit konstant halten kann.

Es kann im Alltag durchaus vorkommen das man eine größere ZIP Datei entpackt. Wie schlägt sich hier die SSD? Für diesen Test habe ich eine 54GB Zip Datei (bunter Datei-Mix) auf die SSDs kopiert und entpackt. Diesen Test habe ich an einem anderen PC mit AMD Ryzen 1800x durchgeführt, um eine CPU Limitierung zu vermeiden.

Dies ist anscheinend ein Test, welcher der WD Blue sehr liegt, denn hier absolvierte diese am zweit schnellsten den kompletten Test.

9:50 Minuten ist ein sehr gutes Ergebnis! Womit die WB Blue sogar noch etwas schneller ist als die Samsung 850 Pro!

Was darf bei einem Praxistest nicht fehlen? Richtig der Windows Startvorgang!

Hier gibt es nun zwei Tests. Test Nummer 1, die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Sehen des Desktops.

Test Nummer 2, die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Start von Windows 10 und 5 Programmen im Autostart (Open Office Writer und Calc, GIMP, FireFox, Edge und AVAST Anti Virus). Um Ausrutscher zu vermeiden, wurde jeder Test drei Mal durchgeführt. In der Tabelle findet Ihr die Mittelwert aus allen drei Tests.

Beginnen wir mit dem reinen Start von Windows 10.

Windows 10 startet sehr schnell, hier spielt es auch keine große Rolle was für eine SSD Ihr nutzt. Allerdings ist hier die WD Blue nicht ganz so schnell wie die meisten Vergleichs SSDs.

Dies wird auch beim Test verdeutlicht wo es um das Starten von Windows und Programmen geht.

Auch hier landet die WD Blue eher im mittleren bis unteren Teil des Felds. Schlimm? Der Unterschied zwischen der schnellsten SSD und der WD Blue ist gerade einmal 2,2 Sekunden oder rund 14%.

In der Praxis sollte dies kaum bis gar nicht auffallen. Von daher würde ich hier der Western Digital Blue einen Daumen hoch geben!

 

Fazit

Die Western Digital Blue liefert genau das was auch der Hersteller verspricht. Eine solide bis gute Leistung zu einem fairen Preis.

Ja es gibt schnellere SATA SSDs, aber praktisch liegt der Unterschied zwischen einer WD Blue und einer fast doppelt so teuren Samsung 850 Pro bei gerade einmal 5-20%, was absolut zu vernachlässigen ist, gerade wenn man nicht ein unbegrenztes Budget hat.

Von daher, wenn Ihr eine solide SSD mit einer guten Preis/Leistung sucht, dann spricht nichts gegen die WD Blue!

WD Blue SATA SSD 500 GB, 2,5 Zoll (interne SSD, hohe Zuverlässigkeit,...
  • De SATA SSD maakt niet alleen gebruik van technologie vanwege de...
  • Met 1,75 miljoen uur voordat er defecten optreden, een...
  • Met een certificering van het WD Functional Integrity Testing Lab...
  • Controleer de beschikbare capaciteit, bedrijfstemperaturen,...
  • Elke WD Blue SATA SSD wordt geleverd met beperkte garantie van 5...

Die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank im Test, das Anschlusswunder unter den Powerbanks

Endlich hat EasyAcc mal wieder eine interessante „Flaggschiff“ Powerbank auf den Markt gebracht. Diese hört auf den klangvollen Namen „MegaCharge D20“.

Die MegaCharge D20 soll vor allem durch eine sehr bunte Anschlussvielfalt und der Möglichkeit bis zu vier Geräte gleichzeitig laden zu können, punkten.

Hinzu kommt ein USB C Anschluss und die Unterstützung des Quick Charge Standards. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank auch in der Praxis überzeugen kann!

Neugierig?

 

Die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank im Test

Die MegaCharge D20 ist eine normal große Powerbank für ihre 20000mAh Kapazität. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 368g.

Ja es gibt kompaktere Powerbanks mit dieser Kapazität, diese haben dann aber deutlich weniger Anschlüsse, später dazu mehr.

EasyAcc setzt auf seine typische Haptik und Optik. Ihr bekommt eine schwarze Kunststoff Powerbank, mit einem orangen Akzentstreifen.

Die Verarbeitungsqualität ist bei meinem Exemplar tadellos. Auch die Materialqualität ist gut. Dies ist bei EasyAcc Powerbanks nicht immer selbstverständlich. Vielleicht hat man dieses Problem nun in den Griff bekommen.

Ganz grob gesagt, die Powerbank macht einen guten Eindruck!

Wie steht es um die Anschlüsse? Dies ist ein extrem wichtiger Punkt bei der MegaCharge D20. Die Powerbank verfügt über gleich 6 Anschlüsse.

Beginnen wir hier bei den Ausgängen, welche auf der Front der Powerbank angebracht sind. Hier finden sich drei „normale“ USB Ports.

Der grün markierte USB Port unterstützt dabei Quick Charge 3.0 mit maximal 18W Leistung. Die beiden schwarzen USB Ports können jeweils 3A liefern.

Allerdings nicht gleichzeitig. Entweder 3A pro Port oder gemeinsam. Ihr könnt also ein Smartphone mit 2A und eins mit 1A gleichzeitig laden, oder eins mit 3A.

Hinzu kommt noch ein USB C Ausgang. Dieser USB C Ausgang verfügt nochmals über 3A/5V und ist unabhängig von den anderen Anschlüssen.

Insgesamt besitzt die Powerbank laut EasyAcc also eine Leistung von satten 48W, über alle Ports verteilt.

Damit ist es, problemlos möglich vier Smartphones schnell zu laden!

Zwar hat die MegaCharge D20 Powerbank eine ordentliche Kapazität, aber irgendwann ist diese auch zu Ende. EasyAcc hat der Powerbank gleich zwei Eingänge verpasst.

Einen USB C Eingang und einen microUSB Eingang. Ihr habt also die Wahl was für ein Ladekabel Euch besser passt.

Der USB C Port kann laut Hersteller bis zu 3A aufnehmen und der microUSB Port bis zu 2A. Ihr könnt aber auch beide Anschlüsse gleichzeitig nutzen! Dann soll die Powerbank bis zu 5A laden können. In der Theorie senkt dies doch deutlich die Ladezeit.

Die MegaCharge D20 kann auch noch mit einer relativ großen LED Taschenlampe punkten, welche sich über den Einschalter aktivieren lässt. Diese LED Taschenlampe ist nicht super hell, aber im Notfall durchaus praktisch.

Wie üblich verfügt die Powerbank auch über vier blaue Status LEDs, welche je nach verbliebender Kapazität aufleuchten.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel (micoUSBUSB C) und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.,

 

Messwerte

Beginnen wir bei den Messwerten wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von EasyAcc mit 20000mAh angegeben, messen konnte ich 16978mAh bzw. 62,82Wh.

Dies entspricht guten 85% der Herstellerangabe. Warum sind 85% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Hier werden dies vermutlich 6x 3350mAh Zellen sein. Die 20000mAh sind also gegeben.

Allerdings kann nicht 100% der Energie beim Entladen auch genutzt werden. Es geht etwas Energie in Wärme oder blinkenden LEDs usw. verloren.

Gute Powerbanks erreichen ca. 80-90% der Herstellerangabe in der Praxis, wie es auch die EasyAcc MegaCharge schafft.

Bedenkt bitte auch, dass Euer Smartphone ebenso wenig 100% effizient lädt. Auf dieser Seite gehen in der Regel auch nochmal ca. 15-20% Energie verloren, wofür die Powerbank allerdings nichts kann.

Wie steht es um das Ladetempo?

Hier haben gleich drei unterschiedliche Porttypen die wird am MegaCharge zu betrachten haben. Starten wir mit dem Quick Charge 3.0 Port, denn hier gibt es am wenigsten zu sagen.

Quick Charge Anschlüsse sind bei allen Powerbanks und Tablets sehr ähnlich. Hier gilt der ganz oder gar nicht Grundsatz. Schließt Ihr ein Qualcomm Quick Charge (2.0 oder 3.0) fähiges Smartphone an einen Quick Charge Port an, lädt dieses entweder mit dem maximal möglichen Tempo, oder es lädt gar nicht.

Letzteres passierte aber nur in den Anfangszeiten von Quick Charge, als die Hersteller diesen Standard noch nicht so gut beherrschten und es einzelne Inkompatibilitäten gab.

So etwas war in meinem Test mit der EasyAcc MegaCharge kein Problem! Ich habe das Samsung Galaxy S9+, Alcatel Idol 4 und LG G6 an der Powerbank getestet und alle drei erreichten am Quick Charge Port ihr maximales Ladetempo.

Der Quick Charge 3.0 Port besitzt auch eine Apple Optimierung. An nicht optimierten Quick Charge Ports können Apple Geräte nur mit maximal 1A laden, diese Limitierung gibt es hier nicht.

Allerdings gilt hier der Grundsatz das nicht Quick Charge fähige Geräte, egal ob nun von Apple, Google, Huawei usw. in der Regel an Quick Charge Ports langsamer Laden als an normalen USB Ports.

Diese ist auch eine gute Überleitung zu den normalen USB Ports. Diese liefern eine Performance wie sie bei einer aktuellen high En Powerbank zu erwarten ist. Das Google Pixel lädt mit 1,41A, das iPhone X mit 1,52A, das Huawei Mate 10 Pro mit 1,8A und das Samsung Galaxy mit 1,47A.

Damit erreicht die EasyAcc MegaCharge eine solide Performance. Lediglich ist die Spannung der USB Ports relativ niedrig, 5,09V im Leerlauf, 4,96V bei 1A, 4,84V bei 2A und 4,8V bei 2,4A. Achtet also auf ein gutes Ladekabel!

Wie steht es um den USB C Port?

Der USB C Port kann 5V 3A ausgeben, ist also ein „normaler“ USB C Port ohne Power Delivery. Viele Geräte behandeln diese daher wie einen normalen USB A Port. Es gibt also beispielsweise beim Google Pixel 2 keinen großen Ladegeschwindigkeitsunterschied, zwischen dem USB C Port und dem USB A Port.

Beispielsweise das Google Pixel 2 XL erreicht am normalen USB Port 1,41A, am USB C Port 1,45A.

Lediglich große Geräte wie beispielsweise das Apple MacBook reizen die 5V 3A voll aus. Der USB C Port ist also eher ein Komfort feature. Habt Ihr bereits ein vollständigen USB C umstieg, müsst Ihr nicht noch andere Kabel verwenden, sondern das was für Euch am einfachsten ist.

Ist nun die Powerbank leer habt Ihr drei Optionen diese wieder zu füllen. Ihr könnt den microUSB Port verwenden, den USB C Port oder beide gleichzeitig.

Verwendet Ihr nur den microUSB Port lädt die Powerbank mit ca. 1,8A. Eine vollständige Ladung würde also rund 11 Stunden dauern.

Der USB C Port erreichte in meinem Test glatte 2A. Allerdings zeigte sich der USB C Eingang als etwas problematisch.

Neuere USB C Ladegeräte geben per Spezifikation keinen Strom aus, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Verbindet Ihr also nur ein Kabel mit einem modernen USB C Ladegerät, ist auf diesem Kabel kein Saft, bis Ihr etwas an dieses Kabel anschließt.

Leider funktionierte diese Erkennung beim EasyAcc MegaCharge nicht bzw. nicht immer! Nach ein wenig herumprobieren konnte ich das Problem isolieren, es ist das Kabel. Mit manchen USB C Kabel lässt sich die Powerbank nicht laden (Thunderbolt 3 Kabel funktionieren z.B. nicht), mit manchen (normale USB 2.0 USB C Kabel) funktionierte dies problemlos.

Normale USB A auf USB C Kabel funktionierten auch immer. Solltet Ihr hier Probleme haben, probiert ein anderes Kabel.

Nutzt Ihr beide Kabel gleichzeitig steigt die Ladegeschwindigkeit auf 3,5-4A.

 

Fazit

Ist die EasyAcc MegaCharge Powerbank so mega wie es EasyAcc uns sagen möchte? Durchaus ja. Gerade wenn Ihr auf eine große Anschlussvielfalt Wert legt und viele Smartphones/Tablets gleichzeitig laden wollt, ist die Powerbank top.

Ein Quick Charge 3.0 Port, zwei „normale“ 2,4A USB Ports und ein 3A USB C Port ist durchaus eine recht moderne Ausstattung.

Der USB C Port unterstützt zwar kein Power Delivery und ist in der Praxis meist nicht schneller als die normalen USB Anschlüsse, trotzt der theoretisch höheren Leistung, bietet aber dennoch ein gutes Stück mehr Flexibilität.

Nutzt einfach den Port, welcher für Euch am günstigsten ist. Dies gilt auch fürs Aufladen. Ihr könnt hierfür ebenfalls auswählen, ob Ihr microUSB oder USB C nutzen wollt.

Wollt Ihr ein schnelleres Aufladen könnt Ihr auch beide Anschlüsse parallel nutzen.

Die große Stärke der EasyAcc liegt primär in der Flexibilität. Natürlich ist auch das Ladetempo gut und die Kapazität hoch, aber das bieten auch andere Modelle. Das Besondere hier sind die vier unterschiedlichen Ausgänge und die beiden unterschiedlichen Eingänge, die Euch die Wahl lassen, welcher Anschluss optimal für Euch ist.

Spricht Euch diese Flexibilität an, kann ich die EasyAcc MegaCharge problemlos empfehlen.

EasyAcc MegaCharge
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 16978mAh bzw. 62,82Wh
Erreichte Kapazität in % 85%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 4A
Geteste Geräte
Apple iPhone X +
Samsung Galaxy S9+ ++
Apple iPad Pro 0
Google Pixel 2 XL +
Huawei Mate 10 Pro +
Kapazität 85%
Verarbeitung 78%
Ladegeschwindigkeit 80%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 80%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★☆

Die TaoTronics TT-DL036 Tischlampe mit kabelloser Ladestation im Test

Das kabellose Aufladen von Smartphones ist ein klasse Feature, welches im Alltag sehr praktisch sein kann.

Ein neuer Trend ist es Ladepads für Smartphones in „gewöhnliche“ Geräte oder sogar Tischplatten zu integrieren. Beispielsweise Ikea bietet diverse Lampen mit QI Ladepad an.

Praktisch! Man muss auf seinem Schreibtisch nicht mal mehr ein Smartphone Ladegerät oder Ladekabel liegen haben, nur seine Schreibtischlampe.

Aber nicht nur Ikea bietet solche Lampen an. Auch TaoTronics, welche bekannt sind für ihre hervorragenden Schreibtischlampen, bieten mit der TT-DL036 ein erstes Modell an mit integriertem QI Ladepad.

Wollen wir doch einmal im Test schauen ob diese Verbindung aus Schreibtischlampe und QI Ladepad in der Praxis wirklich so gut ist, wie sie in der Theorie klingt.

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der TT-DL036.

 

Die TaoTronics TT-DL036 Tischlampe mit kabelloser Ladestation im Test

TaoTronics setzt bei der TT-DL036 wie auch bei den meisten seiner anderen Schreitischlampen auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium.

Die Basis wie auch die Gelenke sind aus einem weißen Kunststoff gefertigt. Hierbei handelt es sich allerdings um einen recht hochwertigen Kunststoff, welcher einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlässt.

Die geraden Flächen des Lampenarms sind hingegen aus silbernem Aluminium, die eine sehr schöne und pflegleichte matte Textur besitzt.

Generell zeigt die Lampe sehr wenig Schmutz und Fingerabdrücke, was im Alltag ein großes Plus ist.

Der Lampenarm der TaoTronics TT-DL036 besteht wie üblich aus zwei Komponenten, wodurch sich dieser recht frei verstellen lässt. Zudem lässt sich der Lampenarm unabhängig von der Basis drehen und das Leuchtelement schwenken.

Die LEDs der TT-DL036 sind wie bei diesem Typ Schreibtischlampe üblich fest integriert. Die LEDs sind unter einer Milchglas Abdeckung angebracht, welche das Licht etwas weicher zeichnet.

TaoTronics wirbt mit einer Lichtleistung von 410 Lumen bzw. 12W und einer Lebensdauer von 50000mAh Stunden. Erfahrungsgemäß halten diese fest integrierten LEDs wirklich „ewig“. Meist geht eher etwas anderes kaputt als die LEDs.

Die Kontrolleinheit für die Lampe wie auch das QI Pad sind im Fuß integriert. Kontrolleinheit trifft es sehr hierbei sehr gut. Neben dem ein/Ausschalter befindet sich hier auch eine Steuerung für die Helligkeit, wie auch für die Lichtfarbe. Mehr hierzu später.

Zentriert auf dem runden Standfuß befindet sich das QI Ladepad, welches mit einem grauen Gummiring versehen ist.

Zusätzlich ist noch ein weiterer USB Ausgang zum Laden eines Smartphones oder sonstigen Gerätes auf der Rückseite der Schreibtischlampe angebracht.

Dieser USB Port verfügt allerdings „nur“ über 1A bei 5V, bietet also nur eine Standard Geschwindigkeit.

 

Licht

TaoTronics gibt die Lichtleistung der TT-DL036 mit 410 Lumen bzw. 12W an. 410 Lumen entspricht ungefähr der Hälfte einer 60W Glühlampe.

Allerdings nehme ich an, dass die 12W Angabe bei Amazon ein Fehler ist. 1. 410 Lumen bei 12W wäre eine sehr schlechte Effizienz für eine LED Lampe. 2. Die TT-DL036 benötigt keine 12W sondern je mach Lichtfarbe zwischen 5,1 und 6,2W.

Sehr kalt eingestellt

Dennoch würde ich die Helligkeit als stark einstufen. Verglichen mit einer LED Glühbirne ist das Licht hier natürlich nach unten fokussiert. Daher wirkt die TaoTronics TT-DL036 heller als eine normale E27 LED Glühbirne, welche ihr Licht in alle Richtungen abstrahlt.

Von daher ja, die TaoTronics TT-DL036 ist hell, ich würde sogar sagen sehr hell für eine Schreibtischlampe. Die Helligkeit lässt sich auch in sieben Stufen steuern, über das Touchpad im Standfuß.

Sehr warm eingestellt

Hier lässt sich auch die Lichtfarbe regeln. Ihr habt die Wahl zwischen fünf Lichtfarben, von unangenehm kalt bis warm sind alle wichtigen Abstufungen vorhanden.

Tendenziell gefielen mir die wärmeren Stufen besser als die kühleren. Ich hatte bei den kühleren Farben das Gefühl das Lichtspektrum wäre suboptimal.

Auch die Farbwiedergabe war hier gefühlt eher mäßig. Bei den wärmeren Farben bzw. den mittleren Stufen wirkte die Farbwiedergabe signifikant besser.

Leider gibt TaoTronics keinen CRI Wert an (Farbwiedergabe Index), aber ich würde auf einen 80iger CRI Wert tippen.

 

Laden von Smartphones

Ein wichtiges Element der TaoTronics TT-DL036 ist ohne Frage das QI Pad. Von daher wie gut funktioniert dieses?

Sehr gut! Im meinem Test ließ sich sowohl das iPhone X wie auch Samsung Galaxy S9+ problemlos auf dem Pad laden.

TaoTronics gibt die Leistung sogar mit 10W an. Allerdings konnte ich sowohl mit dem iPhone X wie auch dem S9+ „lediglich“ 7,5W Ladeleistung messen, was aber immer noch als kabelloses Schnellladen gilt.

Wie steht es um den normalen USB Ausgang? Wie beworben besitzt dieser eine Leistung von 1A, daher ist es auch keine Überraschung das alle angeschlossenen Smartphones auch mit ziemlich genau 1A laden (das iPhone X mit 0,98A und das S9+ mit 1,01A).

Ich würde die Nutzung des normalen USB Ports nur empfehlen, wenn Ihr es nicht eilig habt oder für kleinere Geräte wie im Sommer einem USB Lüfter oder Ähnliches.

Sowohl das QI Ladepad wie auch der USB Port sind dauerhaft aktiv! Ihr könnt Eure Geräte laden egal, ob die Lampe an oder aus ist, was auch Sinn macht.

 

Fazit

Ihr habt ein Samsung Galaxy S7/S8/S9 oder ein Apple iPhone 8/X und sucht eine gute Schreibtischleuchte? Dann würde sich die TaoTronics TT-DL036 natürlich aufgrund ihres QI Ladepads anbieten.

Aber natürlich ist das kabellose Ladepad nicht das einzige positive an der TaoTronics TT-DL036. Auch die Qualität der Lampe und der LEDs konnte überzeugen.

Die maximale Helligkeit ist gut und mehr als ausreichend für einen normalen Schreibtisch, auch wenn hier die 12W Angabe von TaoTronics etwas irreführend ist (die Lampe benötigt maximal 6W). Die Lichtfarbe lässt sich zudem in 5 Stufen regeln, von sehr unangenehm kalt bis zu sehr warm ist alles dabei.

Kurzum 43€ ist zwar sicherlich kein Schnäppchen für eine Schreibtischlampe, aber gerade wenn man von der kabellosen Ladefunktion Gebrauch machen kann, dann ist der Preis für die gebotene Leistung mehr als fair. Vor allem wenn man auf einen „cleanen“ Schreibtisch ohne unnötig viele Kabel Wert legt.

Der Teufel Rockster XS im Test, der kompakte Rocker!

Den Teufel Rockster Air haben wir uns bereits vor einigen Wochen auf techtest.org angesehen. Heute soll es um den kleinen Bruder des Rockster Air an, den Rockster XS.

Kleiner Bruder ist hier sehr zutreffend! War der Rockster Air noch ein Koloss an Bluetooth Lautsprecher, welcher sogar als professionelles Beschallungssystem genutzt werden kann, ist der Rockster XS ein Bluetooth Lautsprecher, den man problemlos in den Rucksack packen kann.

Wollen wir uns doch im Test einmal ansehen, ob auch die kleinere Fassung des Rockster überzeugen kann! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des Lautsprechers!

 

Der Teufel Rockster XS im Test

Größen anhand von Bildern einzuschätzen ist nicht immer ganz einfach. Dies gilt gerade beim Teufel Rockster XS. Der Name ist hier wirklich Programm!

Mit einer Höhe von gerade einmal knapp 18cm und einer Breite von 8,6cm kann man den Lautsprecher durchaus in die kompakte Kategorie packen. Teufel hat bei diesem fast 1 zu 1 die Optik des großen Rockster kopiert.

Der Lautsprecher ist also primär für die hochkant Nutzung ausgelegt, kann aber auch quer genutzt werden, was beim Rockster XS durchaus Sinn macht. Warum?

Der Bluetooth Lautsprecher verfügt auf seiner Front zwei identische Treiber, welche im Querformat natürlich einen Stereo Klang produzieren. Dies ist ein kleiner Unterschied zum großen Rockster, welcher keine symmetrische Anordnung der Treiber besitzt.

Die beiden 46mm Treiber auf der Front werden von einem metallenen Lautsprechergitter geschützt. Aber auch die Seiten und die Rückseite des Lautsprechers sind aus Aluminium gefertigt. Hierbei handelt es sich nicht um ein dünnes „Fake“ Aluminium, welches nur einen optischen Zweck erfüllt. Sondern der Rockster XS ist wirklich unheimlich massiv und schwer gearbeitet.

Man hat durchaus das Gefühl etwas Wertiges gekauft zu haben.

Bei der Ober und Unterseite setzt Teufel allerdings Gummiabdeckungen. Diese reduzieren zum einen Vibrationen, zum anderen ist in diesen Abdeckungen die Tasten und Anschlüsse des Lautsprechers eingelassen.

Auf der Oberseite finden wir gleich sieben Tasten, darunter lauter/leiser, vor/zurück usw. Auf der Unterseite sind unter einer großen Gummi-Abdeckung die Anschlüsse versteckt. Neben dem üblichen microUSB Ladeport ist auch ein USB Ausgang und ein AUX Eingang am Rockster XS zu finden.

Dies ist eine recht vollständige Ausstattung.

Der Rockster XS wird von Teufel allerdings nicht als wasserdicht beworben, sondern nur als feuchtigkeitsabweisend. Mit unter die Dusche solltet Ihr den Bluetooth Lautsprecher nicht nehmen! Allerdings eine nasse Wiese sollte kein Problem sein.

Teufel gibt die Akkulaufzeit des Rockster XS mit satten 30 Stunden an. Ganz kann ich diesen Wert nicht bestätigen, aber 20+ Stunden sind durchaus möglich.

Hinzu kommt die Powerbank Funktionalität. Ihr könnt über den USB Port ein Smartphone aufladen, was natürlich eher als Notfall Funktion gedacht ist. Der Akku des Rockster XS ist allerdings mit 4400mAh groß genau die meisten Smartphones einmal aufzuladen.

Von daher würde ich die Powerbank Funktionalität als brauchbar einstufen.

 

Klang

Super kompakte und teure Bluetooth Lautsprecher sind oftmals so eine Sache. Mittlerweile gibt es seitens der asiatischen Hersteller, Anker, EasyAcc usw., duzende Bluetooth Lautsprecher bei Amazon und eBay für unter 50€, welche teilweise auch wirklich nicht schlecht klingen. Teilweise klingen diese auch sehr gut!

Gerade bei den super kompakten Bluetooth Lautsprechern schrumpft erfahrungsgemäß der klangliche Unterschied zwischen 50€ und 200€ Modellen sehr stark zusammen, irgendwann ist einfach die Größe ein limitierender Faktor.

Ich habe schon „Luxus“ Bluetooth Lautsprecher von Bang & Olufsen gehört, welche nicht besser klangen als 08/15 China Dinger, nur schöner designt waren.

Wie steht es um den Teufel Rockster XS und dessen Klang? Gibt es hier wirklich einen großen Unterschied zu einem beispielsweise Anker Sound Core 2 (50€ und ähnliche Größe)?

Erstaunlicherweise Ja! Beginnen wir beim Anfang, also den Höhen. Der Rockster XS besitzt sehr schöne klare und luftige Höhen. Auch Stimmen besitzen einen schönen Glanz und gute Darstellung.

Hier macht der Rockster XS einen tadellosen Job!

Die Mitten sind zwar nicht übermäßig hervorgehoben, dafür wirkt aber die Dynamik zwischen Höhen und Tiefen natürlich noch etwas besser.

Allerdings den dicken Unterschied zu günstigen Bluetooth Lautsprechern hört man primär beim Bass. Für seine Größe produziert der Teufel Rockster XS einen unheimlich kräftigen und wuchtigen Bass. Zudem stimmt hier auch der Tiefgang und das Volumen!

Ich würde sagen der Rockster XS bietet den besten Bass in dieser Größenklasse den ich bisher gehört habe.

Gerade bei Titel mit etwas mehr Punch wie Vagrant von Feint, Witchcraft von Pendulum oder generell Titeln aus dem Electro/Drum and Bass Genre macht der Rockster XS richtig Spaß!

Trotz des sehr guten Bass, würde ich eher sagen, dass der Rockster XS einen kühleren Klang hat. Damit würde ich den Lautsprecher primär für Pop/elektronische Musik empfehlen.

Beeindruckt hat mich auch die gute maximale Lautstärke und die Pegelfestigkeit. Nein ich würde nicht den Teufel Rockster XS nutzen um ein Wohnzimmer konstant zu beschallen, aber für Musik bei einer kleinen Party oder etwas Stimmung in der Küche/kleineren Räumen taugt der Rockster XS vollkommen.

 

Fazit

Der Teufel Rockster XS ist ein hervorragender kleiner Bluetooth Lautsprecher gerade dann, wenn Ihr Wert auf einen satten und kräftigen Bass legt.

Akustisch ist dies ohne Frage einer der besten, wenn nicht sogar der beste Lautsprecher seiner Größenklasse. Natürlich muss man hier ganz klar dazu sagen, dass es problemlos möglich ist einen besser klingenden Lautsprecher für 220€ zu bekommen, welcher dann aber X mal größer ist.

Beispielsweise ein Teufel Boomster klingt durchaus ein gutes Stück besser als der Rockster XS, bei einem ähnlichen Preis. Dafür ist der Boomster aber auch bestimmt 8x größer.

Die Kunst ist hier so viel Klang in solch ein kleines Gehäuse zu bekommen, was Teufel auch beim Rockster XS exzellent gelungen ist.

Ist es das was Ihr sucht, dann kann ich eine volle Empfehlung für den Rockster XS aussprechen, zumal auch die Haptik und der Akku hervorragend ist.

Das Teufel 3Sixty Radio im Test, das Moderne Radio! (empfangsstarkes DAB Radio, Webradio, Bluetooth usw.)

Klassische Radios sieht man heutzutage immer seltener. Kein Wunder, es stehen immer wieder Drohungen im Raum, dass das klassische analoge Radio abgeschaltet wird. Hinzu kommen diverse Sprachassistenten und Netzwerk Lautsprecher, welche das qualitativ bessere Webradio unterstützen.

Umso überraschter war ich vom Teufel 3Sixty. Das 3Sixty ist Teufels Ansatz für ein klassisches Radio im Jahr 2018. Wobei natürlich klassisch ein recht dehnbarer Begriff ist. Das 3Sixty ist neben dem klassischen analogen FM Radio auch mit digitalem DAB+ Radio, WebRadio (WLAN), Bluetooth und Spotify Connect ausgestattet.

Klingt doch sehr interessant! Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wie sich das neue Teufel 3Sixty schlägt!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des 3Sixty.

 

Das Teufel 3Sixty Radio im Test

Teufel setzt beim 3Sixty auf ein recht modernes und schickes Design, aber mit einer an sich recht untypischen Form für ein Radio. Das 3Sixty ist einer Quader Form gehalten.

Die Breite beträgt 28cm, die Höhe 17,50cm und die Tiefe 16cm. Damit ist das Radio nicht übermäßig kompakt, aber kompakt genug, dass dieses problemlos auf einem Nachttisch oder in der Küche Platz findet.

Beim Gehäuse setzt Teufel auf eine Mischung aus Kunststoff und Stoff. Der größte Teil des Gehäuses ist aus Kunststoff gefertigt, die Oberseite hingegen ist mit Stoff bespannt. Unter dieser befinden sich auch die beiden primären Treiber des Radios.

Diese beiden Treiber sind nach oben ausgerichtet, daher auch der Name 3Sixty. Das Radio liefert also in alle Richtungen den gleichen Klang.

Zusätzlich befindet sich auf der Unterseite noch ein kleiner Subwoofer, welcher ebenfalls in alle Richtungen abstrahlt.

Gesteuert wird das 3Sixty über ein Display auf der Front und jede Menge Tasten. Mit jede Menge meine ich satte 15 Stück! Zusätzlich befinden sich auch zwei große Drehräder für die Navigation und Lautstärke auf der Front.

Qualitativ machen sowohl die Tasten wie auch die Drehräder einen sehr guten Eindruck. Das Display ist allerdings nur ein einfaches schwarz/weiß Panel, allerdings mit einer guten Ablesbarkeit.

Auf der Rückseite des Radios befindet sich der Anschluss für das beiliegende Netzteil, wie auch ein USB Ausgang zum Aufladen von Smartphone und Co und ein AUX Eingang. Ebenfalls auf der Rückseite ist eine ausziehbare Stabantenne angebracht. Über einen Akku verfügt das 3Sixty leider nicht.

Im Normalbetrieb benötigt das Radio ca. 4,6W Strom, im Standby sind es 1,9W, was etwas hoch ist für meinen Geschmack.

 

Installation und Feature

Das Teufel 3Sixty verfügt über integriertes WLAN für das Web Radio und Spotify Connect. Daher erfordert das „Radio“ auch eine kleine Einrichtung. Schaltet Ihr dies das erste Mal ein, versucht sich das 3Sixty mit einem WLAN Netz zu verbinden.

Dies funktionierte in meinem Test auch sehr problemlos, auch wenn es etwas dauert bis man über das Display sein Passwort eingetragen hat. Eine App oder Ähnliches gibt es nicht.

Habt Ihr die Ersteinrichtung durch, könnt Ihr mit der Musikwiedergabe starten. Das Teufel 3Sixty bietet hier diverse Optionen.

  • FM Radio
  • DAB Digital Radio
  • Web Radio
  • Spotify Connect
  • Bluetooth
  • Oder über den 3,5mm Eingang

Wollt Ihr das 3Sixty nicht mit dem WLAN verbinden ist dies natürlich auch kein Problem.

Grundsätzlich ist die Steuerung des Radios gut gelöst. Lediglich beim Webradio oder generell wenn viele Sender/Optionen zur Auswahl stehen, kann dies doch mit einigem Scrollen verbunden sein.

Auf eine Displayseite passen lediglich fünf Einträge. Allerdings ist dies nicht schlimm. Teufel kompensiert dieses Problem durch insgesamt fünf Schnellwahltasten unterhalb des Displays. Diese könnt Ihr mit Euren Lieblingssendern belegen, welche dann mit einem Tastendruck aufrufbar sind.

Auch das belegen der Schnellwahltasten ist extrem unproblematisch, einfach den gewünschten Sender wiedergeben und die Schnellwahltaste gedrückt halten, fertig.

Zusätzlich zu den diversen Wiedergabequellen könnt Ihr auch das Teufel 3Sixty als Wecker und Uhr verwenden. Ist das Radio im Standby wird auf dem Display, stark gedimmt, die Uhrzeit angezeigt.

Wie steht es um die Signalstärke des Analogen und Digitalen Radios? Hier erst einmal vorweggesagt, ich lebe in Eitorf. Nie von Eitorf gehört? Keine Sorge so geht es auch den verantwortlichen für den Ausbau des digitalen Radios. Digitales Radio ist hier im Haus kaum zu empfangen, einige der älteren Digital-Radios finden selbst draußen kaum einen Sender.

Das Teufel 3Sixty macht allerdings einen sehr guten Job! Anscheinend ist hier ein recht empfangsstarker Digitaltuner verbaut bzw. die große Antenne funktioniert sehr gut. Selbst im Haus, woran bei mir die meisten Digital-Radios scheitern, werden einige Sender gefunden, mit welchen auch schnell eine Verbindung hergestellt. Abbrüche der Verbindung gab es keine!

Kurzum das beste Digital Radio, das ich bisher in den Fingern hatte.

Vom analogen Radio war ich allerdings eher mittelmäßig begeistert. Die Signalstärke und auch die Qualität passen, aber ich habe hier gerade was das Rauschen angeht schon noch bessere Radios gehört.

Das generelle Arbeitstempo des 3Sixty kann man nur als hervorragend einstufen! Vom Betätigen des Einschalters zur Wiedergabe eines Digital-Senders vergehen vielleicht 2 Sekunden.

 

Klang

Wie steht es um den Klang des 3Sixty? Wenn man sich ein Radio vorstellt, hat man meist eher einen blechernen Klang vor Augen.

Einen blechernen Klang bekommt Ihr beim 3Sixty nicht! Das 3Sixty ist eher auf dem Level eines guten kleinen Stereo Systems.

Beginnen wir am Anfang, also den Höhen. Die Höhen sind ausreichend klar und sauber. Allerdings hat das 3Sixty eher einen wärmeren Grundton.

Der Bass und auch die unteren Mitten sind ganz klar etwas dominant gegenüber den Höhen, welche hierdurch teilweise etwas Probleme haben sich akustisch zu lösen. Die oberen Höhen schaffen dies noch besser als die mittleren bis unteren Höhen.

Im Gegenzug sind die Mitten und auch die Tiefen unheimlich voll und voluminös. Das 3Sixty kann eine sehr angenehme und entspannte Stimmung ausstrahlen, aber im nächsten Moment auch wirklich ordentlich Stimmung machen.

Der Bass ist also sehr gelungen! Der Tiefgang ist gut und das Volumen des Basses wirklich herausragend, gerade für ein Gerät dieser Größe.

Auch einen wirklich sehr guten Eindruck hat der 360 Grad Klang gemacht. Wie beworben gibt es klanglich keine signifikanten Unterschiede, egal wo Ihr Euch vom Lautsprecher aus befindet.

Die maximale Lautstärke des 3Sixty ist beeindruckend hoch. Eine Küche bekommt das Radio problemlos zum Beben. Selbst in einem größeren Wohnzimmer wird sich das 3Sixty nicht völlig verloren vorkommen.

Ja, das Teufel 3Sixty kann eine Stereoanlage ersetzen!

Wie sieht es im Vergleich zu anderen Teufel Lautsprechern aus? Der 3Sixty klingt besser als ein Teufel One S, aber etwas schlechter als ein One M bzw. Boomster. Die Amazon Echo Lautsprecher sind natürlich kein Vergleich zum 3Sixty, dieser klingt deutlich besser, was aber auch keine Überraschung sein sollte.

 

Fazit

Das Teufel 3Sixty ist ein „Radio“ wie dies im Jahr 2018 aussehen sollte. Gerade die vielen Verbindungsmöglichkeiten und Quellen für Musik konnten überzeugen, angefangen beim klassischen FM Radio, über Digitalradio bis hin zu Webradio, Spotify Connect, DLNA und Bluetooth ist alles Vertreten was man sich wünschen kann.

Hinzu kommt die schicke und moderne Optik, die einfache Bedienung und natürlich der gute Klang! Gerade wenn Ihr einen etwas im Bass stärkeren und wärmeren Klang mögt, werdet Ihr das 3Sixty lieben!

Etwas schade ist es lediglich, dass das Teufel 3Sixty keinen Akku besitzt, welcher eine semi-portable Nutzung ermöglichen würde. Abseits davon habe ich keine großen Klagen! Sogar die Empfangsstärke des Digital-Radios konnte überzeugen, was bei mir in der Region nicht einfach ist.

Das 3Sixty könnte sogar eine kleine Stereo Anlage problemlos ersetzen, auch wenn natürlich der Haupt-Einsatzort sicherlich die Küche, Schlafzimmer usw. ist.

Am Ende eine klare Empfehlung für das Teufel 3Sixty, sofern Ihr ein aktuelles Radio mit FM/Digital Tuner wie auch WLAN und Bluetooth sucht.

PS. Teufel hat ein Update angekündigt welches eine Steuerung der Höhen/Tiefen wie auch eine USB Wiedergabe Funktionalität bieten soll.

Positiv

  • Guter und Bass starker Klang
  • Empfangsstarkes DAB Modul
  • Vielfältige Verbindungsmöglichkeiten (Web-Radio, FM, DAB)
  • Gute Bedienbarkeit
  • Spotify Connect 

Neutral

  • Funktionales Display aber wenig schönes Display

 

Negativ

  • Kein Akku

Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test

Für viele Menschen ist das Auto wie ein zweites Zuhause. Dementsprechend ist es hier auch sehr wichtig sein Smartphone, Tablet oder sogar Notebook aufladen zu können.

Ein gutes KFZ Ladegerät ist hier ohne Frage das A und O. Aber was für ein KFZ Ladegerät ist gut? Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät ist hier fast schon ein etwas exotischeres Modell, in einem positiven Sinne.

Dieses besitzt einen recht leistungsstarken USB C Port mit Power Delivery, wie auch einen Quick Charge 3.0 Ausgang.

Damit sollte dieses KFZ Ladegerät in der Lage sein so ziemlich jedes aktuelle Smartphone schnellzuladen. Dies bei einem Preis von 16€, ist durchaus einen Blick wert.

Kann das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test

Das Inateck CCC2001 KFZ Ladegerät ist für seine beworbenen 45W Leistung unheimlich klein und kompakt. Das Ladegerät ist sehr dünn gehalten, dafür aber relativ lang.

Dies sollte allerdings kein Problem sein, ganz im Gegenteil. Erfahrungsgemäß sind breitere Auto-Ladegeräte oftmals etwas problematischer, da diese eher mit dem Interieur kollidieren können.

Inateck setzt beim CCC2001 auf ein schwarzes Hochglanzgehäuse, welches zwar im ersten Moment durchaus schick aussieht, aber natürlich Fingerabdrücke und Kratzer magisch anzieht. Leider wird das Ladegerät vermutlich nicht lange so schick bleiben.

Wie üblich sind die Anschlüsse auf der Oberseite angebracht. Hier befindet sich ein USB C Ausgang, wie auch ein „normaler“ USB Ausgang.

Der „normale“ USB Ausgang ist allerdings gar nicht so normal, denn dieser unterstützt Quick Charge 3.0. Kann also Smartphones wie das LG G6, Samsung Galaxy S8, S7 usw. schnellladen.

Der USB C Port hingegen unterstützt den USB Power Delivery Standard, der in der Theorie ein iPhone X, iPad Pro, MacBook Pro, Nintendo Switch, Google Pixel usw. schnellladen kann.

Insgesamt kann das Ladegerät 45W Leistung liefern. 18W entfällt dabei auf dem Quick Charge 3.0 Port, 27W auf den USB C Port.

Kann es aber überhaupt sein, dass solch ein winziges Ladegerät für 16€ 45W Leistung liefern kann? Ja! Ein KFZ Ladegerät wird mit 12V bzw. 24V Bordspannung versorgt und muss nicht die Umwandlung von 230V AC auf 5V DC vornehmen, wie es normale Ladegeräte müssen. Die Umwandlung von 12V auf 5V ist deutlich leichter als von 230V auf 5V.

 

Messwerte

Kommen wir zum eigentlichen Test. Für diesen habe ich das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät mit folgenden Geräten getestet:

  • Samsung Galaxy S8+
  • Apple iPhone X
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Nintendo Switch
  • Google Pixel 2 XL
  • Apple MacBook Pro 13“ Late 2016
  • Dell XPS 13 9370

Beginnen wir mit einer Schwäche des Inateck CCC2001. USB Power Delivery Ladegeräte können in der Regel 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V ausgeben.

Gerade die höheren Spannungen werden beispielsweise für Windows Notebooks benötigt. Das Inateck CCC2001 kann allerdings nur 5V, 9V oder 12V Spannung liefern.

Die wichtige 15V Stufe wie auch 20V Stufe fehlt, was für einige Notebooks, wie auch die Nintendo Switch ein Problem ist.

Zudem hat hier Inateck anscheinend etwas gespart. Die 12 V Spannungsstufe, welche beispielsweise vom Apple iPad Pro, iPhone X, MacBook Pro usw. genutzt wird, scheint nicht stabilisiert zu sein.

Was meine ich damit? Aus Eurem Zigarettenanzünder kommt, je nachdem wie voll die Batterie ist und was für ein Auto Ihr habt, zwischen 13,xV und 10,xV, im schnitt kann man sagen also 12V.

Das Inateck CCC2001 scheint nun einfach diese Boardspannung, wenn vom angeschlossenen Gerät eine 12V Spannung angefragt wird, durchzuleiten.

Das hat den Nachteil das die 12V Spannungsstufe beim Inateck CCC2001 extrem schlecht geregelt ist! Beispielsweise das Apple MacBook Pro lud in meinem Test mit 2,01A und 10,8V!

Das Dell XPS 13 9370, hier hat es mich extrem positiv überrascht, dass dieses überhaupt lädt, hat 2,34A und 10,7V erreicht.

Im Idealfall sollte die Spannung bei ziemlich genau 12V liegen. In der Praxis ist dies allerdings kein großes Problem. 10,7V anstelle von 12V sind nicht „schlimm“, zeigen aber, dass Inateck anscheinend ein Step-Up/Step-Down Modul gespart hat.

Wie bereits erwähnt funktioniert das Laden des Apple MacBook Pros problemlos, erstaunlicherweise lädt auch das Dell XPS 13. Allerdings würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass alle Windows Notebooks am Inateck CCC2001 laden.

Auch das Apple iPad Pro 10.5 und Apple iPhone X erreichten eine Schnellladegeschwindigkeit, beim Verwenden des originalen Apple Lightning auf USB C Kabels.

Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 2 XL, welches wie üblich mit 9V 2A lädt.

Wie steht es um den Quick Charge Port? Bei diesem gibt es keine Auffälligkeiten. Ihr schließt ein Quick Charge fähiges Gerät an und es lädt schnell. Quick Charge 2.0 und 3.0 ist in diesem Punkt recht simpel. Funktioniert die Kommunikation zwischen Quick Charge fähigem Smartphone und Ladegerät wird immer das maximale Tempo erreicht.

Es gibt also zwischen Quick Charge 3.0 Ladegeräten keinen Unterschied, wenn sie funktionieren, was hier der Fall ist.

Wo es einen Unterschied gibt, ist beim Aufladen von nicht Quick Charge fähigen Geräten! Diese laden an Quick Charge Ports teilweise deutlich langsamer. Zwar ist der Quick Charge 3.0 Port Apple optimiert, das iPhone X erreicht gute 1,37A, allerdings erreichte das iPad Pro nur 1,47A bei 5V. Wenn möglich nutzt also den USB C Port für nicht Quick Charge fähige Geräte. Dennoch als „Fallback“ ist der normale USB Port voll zu gebrauchen.

 

Fazit

Das Inateck CCC2001 ist ein ordentliches KFZ Ladegerät, welches natürlich mit seiner Ausstattung und vor allem dem Preis punkten kann.

Ein Quick Charge 3.0 Port und ein USB Power Delivery Port an einem KFZ Ladegerät ist schon beeindruckend! Zwar ist der USB Power Delivery Port etwas limitiert dadurch, dass hier die 15V und 20V Spannungsstufe fehlt, aber beispielsweise für das Laden eines Smartphones, wie dem iPhone X, dem Google Pixel 2, Huawei Mate 10 Pro usw. ist dies natürlich kein Hindernis.

Auch das Aufladen von Notebooks, wie dem Apple MacBook Pros, funktioniert. Allerdings gibt es hierfür bessere Ladegeräte. Gerade Windows Notebooks könnten am Inateck etwas problematisch sein.

Das Inateck CCC2001 ist primär für Smartphones und Tablets gedacht, wo dieses auch glänzen kann. Auch der Quick Charge 3.0 Port macht einen guten Job.

Kurzum für 16€ kann man sich bei dieser gebotenen Leistung nicht beklagen!

Die HiKam A7 (2. Generation) im Test, gute und solide außen Überwachungskamera!

Überwachungskameras liegen auch bei Privat-Personen voll im Trend. Nicht verwunderlich in einer Zeit mit extrem hohen Wohnungseinbruchszahlen.

Aber was für eine Überwachungskamera ist die Richtige? Es gibt unzählige Modelle auf dem Markt, sowohl für den Innen- wie auch Außeneinsatz.

Ein interessanter kleinerer Hersteller ist hier HiKam. Bereits in einem früheren Test habe ich mir die HiKam S6 angesehen, eine gute Überwachungskamera für die indoor Nutzung.

In diesem Test ist nun die größere HiKam A7 (2. Generation) an der Reihe zu zeigen, was diese kann. Die A7 ist eine Überwachungskamera welche für den Außeneinsatz gedacht ist und dort mit einer Personenerkennung wie auch dem HiKam typisch hohen Datenschutz punkten soll.

Dafür ist die HiKam A7 mit rund 140€ allerdings auch ein durchaus schon etwas teures Modell. Wollen wir doch einmal im Test schauen, ob die A7 ihr Geld wert ist!

An dieser Stelle vielen Dank an HiKam, welche mir die A7 für einen Test zur Verfügung gestellt haben!

 

Die HiKam A7 (2. Generation) im Test

Die HiKam A7 ist für den Außeneinsatz gedacht und dies sieht man der Überwachungskamera auch auf den ersten Blick an.

HiKam setzt hier auf die recht typische Form für eine Außenüberwachungskamera. Die Kamera selbst besitzt ein komplett rundes Aluminiumgehäuse, an dessen Ende eine Montageplatte mit diversen Gelenken befestigt ist.

Hierdurch ist es möglich die Kamera auch nach einer Wandmontage noch etwas zu verstellen.

Das Aluminiumgehäuse wirkt qualitativ gut und solide gemacht, keine Klagen hier.

Auf der Front der Kamera findet sich natürlich der 1,3 Megapixel Sensor, wie auch 24 IR LEDs. Auf der Unterseite ist eine kleine Klappe angebracht, unter welcher sich der Slot für eine microSD Speicherkarte verbirgt.

Was mich bei der HiKam A7 etwas stört, sind die Kabel bzw. das Kabel. Die Kamera besitzt auf der Rückseite ein recht dickes Kabel, welches auf einem LAN Port, Strom Anschluss und Reset Taste endet. Das Kabel ist leider nicht abnehmbar, Ihr müsstet also schon ein recht dickes Loch in der Wand haben um das Kabel durch diese hindurch zu bekommen.

Sinnvoller wäre vermutlich das Anbringen einer Dose neben der Kamera, wo die Anschlüsse zusammenlaufen. In diesem Zusammenhang wäre es schön gewesen, wenn das Netzteil ein etwas längeres Kabel gehabt hätte. Leider ist dies ein Problem welches viele Außenüberwachungskameras haben.

Sehr auffällig bei der HiKam A7 sind auch die zwei Antennen auf der Rückseite. Davon ist allerdings nur eine für WLAN, die andere Antenne ist für zusätzliche Module.

Es ist möglich einen zusätzlichen Bewegungsmelder mit der A7 zu koppeln, der allerdings nicht mit im Lieferumfang liegt.

 

Einrichtung und Installation

Ich würde Euch empfehlen die Kamera einzurichten, bevor Ihr diese außen montiert. Ladet Euch dafür die HiKam App für IOS oder Android herunter und verbindet die Kamera mit dem Strom und LAN.

Die Einrichtung via LAN ist deutlich einfacher als via WLAN und Ihr könnt später immer noch die WLAN Daten eingeben.

Beim ersten Start der HiKam App müsst Ihr ein Konto beim Hersteller anlegen. Ist dies geschafft wählt das Plus zum Hinzufügen einer neuen Kamera.

Hier habt Ihr nun mehrere Optionen. Habt Ihr die Kamera zunächst per LAN verbunden wählt das Hinzufügen einer bereits eingerichteten Kamera.

Hier müsst Ihr nun die ID der Kamera eintragen (diese steht auf der Kamera) und das Standard Passwort 123.

Das war es schon, die Kamera sollte nun korrekt eingerichtet sind. Wollt Ihr diese dauerhaft via LAN betreiben, seid Ihr fertig.

Wollt Ihr die Kamera via WLAN nutzen, geht in die Einstellung und wählt dort Netzwerk. Hier könnt Ihr Euch einfach mit einem WLAN Netz verbinden.

Die Kamera startet einmal neu und ist ab dann mit Eurem WLAN Netz verbunden und Ihr könnt diese dort anbringen wo Ihr dies wollt.

Kurzum die Einrichtung der HiKam A7 verlief problemlos und schnell.

 

Die App

Die HiKam App ist, um ehrlich zu sein, keine Schönheit. Allerdings funktional, kann man nichts Negatives sagen.

Die App ist klar und verständlich aufgebaut. Selbst technisch weniger erfahrende Nutzer sollten mit der HiKam App gut klarkommen.

Auf der Startseite erwartet uns eine Übersicht mit allen verbundenen Überwachungskameras, in meinem Fall die S6 und A7. Diese sind hier mit einer kleinen Vorschau, wie auch Schnellzugriffs Möglichkeiten für die Alarmhistorie, dem Alarm und den Einstellungen aufgelistet.

Gerade die Möglichkeit den Alarm von der Übersicht aus schnell ein/auszuschalten gefällt mir sehr gut! Bei vielen anderen Herstellern muss man sich dafür erst durch X Untermenüs quälen.

Verlasst Ihr also das Haus könntet Ihr schnell den Alarm einschalten.

In den Einstellungen könnt Ihr WLAN Daten, Passwörter, Aufnahmeeinstellungen usw. verändern.

Tippt Ihr auf das Vorschaubild der Kamera, landet Ihr in der Live Ansicht. Diese ist selbst über das Internet recht schnell geladen, je nach Verbindung reden wir hier über wenige Sekunden, ehe Ihr ein flüssiges live Bild erhaltet, welches auch keine allzu große Verzögerung besitzt.

 

Dies passt auch ganz gut zur Angabe von HiKam, dass die verwendeten Server in Deutschland bzw. Irland stehen. Hierauf legt HiKam auch nach eigenen Angaben sehr viel Wert. Eure Daten verlassen Europa nie! Es werden keine asiatischen oder amerikanische Server genutzt.

Aufnahmen verlassen die Kamera generell nicht, sondern laden immer auf der microSD Speicherkarte.

 

Aufnahme und Alarm

In der Regel möchte man sich ja nicht nur den ganzen Tag die live Ansicht ansehen. Was für Optionen hat man bei der HiKam A7 bezüglich des Aufnehmen von Videos und Benachrichtigungen?

Grundsätzlich lassen sich Videos dauerhaft, nach Zeitplan oder bei einer Bewegung im Bild aufnehmen.

Bei der Bewegungserkennung habt Ihr auch zwei „Unter-Optionen“. Zum einen verfügt die HiKam A7 über eine klassische Bewegungserkennung, welche sich in mehreren Stufen regeln lässt.

 

Zudem verfügt die HiKam A7 auch über eine Personenerkennung. Wo liegt der Unterschied? Bei der Personenerkennung, löst die Kamera nur dann aus, wenn ein Mensch im Bild erkannt, wird.

Bei der normalen Bewegungserkennung hingegen löst die Kamera auch beim Erkennen eines Autos, eines Tiers aber auch beim stärkeren Bewegen von Bäumen aus.

Die Personenerkennung funktioniert ordentlich! Gerade dann, wenn die Kamera leicht schräg einen Hof entlang ausgerichtet ist.

Am zuverlässigsten ist aber die normale Bewegungserkennung, welche eher einmal zu oft als zu wenig auslöst, gerade auf den höheren Stufen.

Hier gilt es für Euch auszuprobieren, was die bessere Option ist.

Wurde nun eine Bewegung erkannt, was dann? Wie bereits erwähnt, kann die Kamera ein Video aufzeichnen, Euch eine Pusch Benachrichtigung schicken und/oder eine eMail.

Videos werden ausschließlich lokal aufgenommen! Es gibt keinen Cloud Speicher. Es ist allerdings möglich, die HiKam A7 in die Synology Surveillance Station zu integrieren, falls Ihr ein Synology NAS habt.

 

Bildqualität

Die HiKam A7 2. Gen verfügt über einen 1,3 Megapixel Kamerasensor, welcher Videos bei 1280×960 Pixeln aufnimmt. Eine interessante Auflösung.

Praktisch ist die Bildqualität ordentlich. Ich will nicht sagen, dass dies die beste Bildqualität ist die ich jemals von einer Überwachungskamera gesehen habe, aber ich sehe hier keinen Grund zu klagen.

Auf kürzere Distanz (2-5 Meter) lassen sich Details und Gesichter gut ausmachen, darüber hinaus wird dann die Auflösung etwas zu klein.

Positiv, die IR LEDs sind recht stark. Dies müssen diese auch sein. Die HiKam A7 verfügt über einen 80 Grad Blickwinkel. Das bedeutet die Kamera ist weniger geeignet eine besonders breite Fläche oder Innenräume zu überwachen, dafür wäre eine Kamera mit großem Blickwinkel besser.

Die HiKam A7 ist eher für Höfe, Einfahrten oder Durchgänge geeignet, wo ein etwas „hereingezoomtes“ Bild besser geeignet ist.

 

Fazit

Das Fazit zur HiKam A7 fällt positiv aus! Entscheidet Ihr Euch für diese, erhaltet Ihr eine solide „Standard“ Außenüberwachungskamera.

Der Funktionsumfang entspricht dem was man von einer klassischen Überwachungskamera erwartet. Zusätzlich bietet die HiKam A7 allerdings auch eine recht gute Personenerkennung, welche man nicht bei allen Überwachungskameras findet.

Aufnahmen werden ausschließlich lokal auf eine microSD Karte gemacht und die Abwicklung der Live Ansicht findet ausschließlich über europäische Server statt. Daher ist bei der A7 auch der Datenschutz gewährleistet.

Die HiKam App könnte zwar einen Facelift vertragen, aber abseits davon habe ich keine nennenswerte Kritikpunkte. Die Bedienbarkeit und auch der Funktionsumfang stimmt.

Vielleicht ist der Preis mit 140€ zum Zeitpunkt des Tests etwas mutig. Ich will nicht sagen, dass 140€ zu viel sind, aber 140€ sind sicherlich schon am oberen Ende dessen angesetzt, was ich als gut ansehen würde.

Dennoch unterm Stich überragt ganz klar der positive Eindruck der HiKam A7!

HiKam A7 Überwachungskamera für außen mit Support in Deutschland |...
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Die KZ ZS6 im Test, günstig und gut!

KZ Ohrhörer, ja nicht der beste Name für den deutschen Markt, sind Stammlesern meines Blogs schon seit längerem bekannt.

Ihr sucht sehr günstige Ohrhörer, welche aber dennoch extrem gut klingen und seid bereit diese aus Asien zu bestellen? Dann ist KZ der richtige Ansprechpartner.

Die Ohrhörer dieses Herstellers schwanken qualitativ zwischen gut und herausragend, bei Preisen zwischen 8 und 30€.

Auch die neuen KZ ZS6 sind mit knapp unter 30€ für unsere Verhältnisse noch als sehr günstig einzustufen. Allerdings bei KZ sind damit die ZS6 schon das absolute top Modell.

Hierfür bekommt ihr ein Aluminium Gehäuse und satte vier Treiber pro Ohrhörer! Auch ein modulares Kabel ist natürlich vorhanden.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen bzw. anhören wie die ZS6 so klingen. Sind diese eine weitere Ohrhörer Perle aus Asien?

 

Die KZ ZS6 im Test

Die ZS6 werden wie üblich in einer kleinen Pappschachtel geliefert. In dieser befinden sich die Ohrhörer, drei zusätzliche Aufsätze in unterschiedlichen Größen und das Kabel.

Die Ohrhörer selbst sind komplett aus Aluminium gefertigt. Hierdurch machen diese einen sehr hochwertigen und teuren Eindruck. Hierzu trägt auch die etwas ungewöhnlichere Form bei.

Die KZ ZS6 sind vergleichsweise groß und recht kantig. Dies liegt natürlich an den vier verbauten Treibern pro Ohrhörer, auf welche wir später zu sprechen kommen.

Ich habe mich für die ZS6 in einem mattschwarz entschieden, welches wie ich finde sehr schick aussieht.

Eine Besonderheit bei den ZS6 ist das Kabel, das austauschbar ist. Zum einen bietet KZ ein hochwertigeres „Silber“ Kabel an, welches angeblich den Klang verbessern soll, zum anderen gibt es auch ein Bluetooth Upgrade Kit.

Zwar handelt es sich beim Kabel um eine einfache Steckverbindung, diese hat bei mir allerdings gut gehalten.

 

Tragekomfort

Die KZ ZS6 sind etwas größere Ohrhörer, daher ist der Halt bei diesen etwas problematischer. Um dies ein wenig zu kompensieren hat KZ das Kabel der Ohrhörer ein Stück weit mit Draht verstärkt.

Die ZS6 werden mit dem Kabel hinter dem Ohr getragen, wo das Kabel den Ohrhörern aufgrund dieser Drahtverstärkung etwas mehr Halt geben soll.

In der Praxis ist dies etwas gewöhnungsbedürftig, sich das Kabel zurechtzubiegen ehe man die Kopfhörer nutzt.

Hat man sich daran gewöhnt ist der Halt und auch der Sitz der ZS6 gut. Diese wären zwar für intensiven Sport nicht meine erste Wahl, aber ansonsten bin ich mit dem Tragekomfort zufrieden.

 

Klang

Ehe wir zum Klang der KZ ZS6 kommen, reden wir einmal über den inneren Aufbau, denn dieser ist bei den ZS6 etwas ungewöhnlich.

KZ setzt bei diesen auf vier Treiber pro Seite. Das bedeutet in jedem Ohrhörer stecken vier separate klangerzeugende Elemente. Zwei Treiber sind klassische dynamische Treiber und zwei sind „armature“ Treiber.

Armature Treiber sind etwas ganz Besonderes. Vor wenigen Jahren war diese Art von Treiber noch 200€+ High End Ohrhörer vorbehalten, da diese in der Fertigung recht teuer und aufwendig sind. Im Gegensatz zu dynamischen Treibern gibt es hier keine Membrane welche schwingt, sondern einen kleinen Metallenen „Anker“. Dieser Anker wird zum Vibrieren gebracht, was den Klang erzeugt. Hier mal ein Bild davon.

Armature Treiber haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Armature Treiber sehr klar und präzise spielen. Der Nachteil ist, dass Armature Treiber Probleme mit Bass haben, so kann man es pauschal zusammenfassen.

Daher werden Armature Treiber oftmals mit dynamischen Treibern kombiniert, die Armature kümmern sich um die Höhen und die dynamischen Treiber um die Bässe. Ein ähnliches Prinzip nutzt auch KZ bei den ZS6.

Dies erklärt auch etwas den recht ungewöhnlichen Klang der Ohrhörer. Man hört eine gewisse Separierung zwischen den einzelnen Treibern, also zwischen Höhen und Tiefen.

Es ist fast so als würde man einem 2.1 Sound System zuhören. Der komplette Frequenzbereich ist da, aber die Bässe kommen aus einer etwas anderen Richtung als die Höhen. Dieses Phänomen ist bei den ZS6 auch nochmal deutlich stärker ausgeprägt als bei den ZS5.

Hierdurch klingen die Ohrhörer anders, als hätte man einen Subwoofer im Rücken. Ich will hier um ehrlich zu sein nicht beurteilen ob dieser Effekt gut oder schlecht ist, er ist anders. Die ZS6 klingen weniger harmonisch als normale Ohrhörer, dafür aber interessanter. Hier gilt leider etwas das Motto ausprobieren, ob dies etwas für Euch ist.

Aber wie klingen die KZ ZS6 im Generellen? Wie zu vermuten sind die Höhen sehr klar und sauber. Auch die Detailwiedergabe ist sehr gut, ohne, dass dabei die Ohrhörer ins übermäßig scharfe abdriften. Hier machen also die Armature einen hervorragenden Job!

Allerdings neigen die Höhen vielleicht teilweise etwas zum„Dünnen“. Der untere höhen Bereich genau wie die Mitten der ZS6 sind eher etwas schwächer. Es gibt akustisch einen recht harten Bruch zwischen Höhen und Tiefen.

Dafür können dann natürlich die Bässe wieder voll überzeugen. Der von mir zuvor gewählte Vergleich mit einem Subwoofer, der hinter einem steht, kommt nicht von ganz ungefähr. Die ZS6 besitzen einen sehr kräftigen Bass. Dieser kann aber nicht nur mit seiner Masse überzeugen, sondern auch mit seiner Klasse. Zwar ist der Tiefgang nicht überragend, aber dafür können die ZS6 mit einer hohen Aggressivität und Dynamik im Bass überzeugen.

Grundsätzlich sind damit die ZS6 besonders für Nutzer interessant, welche viel elektronische Musik oder Pop Musik hören.

Wie bei den meisten Ohrhörern mit mehreren Treibern ist auch bei den KZ ZS6 die Auflösung und die Separierung von Instrumenten sehr gut. Auch die räumliche Darstellung ist überdurchschnittlich.

 

Fazit

Die KZ ZS6 sind sehr interessante und besondere Ohrhörer. Dies liegt natürlich primär an den vier Treibern pro Seite.

Hierdurch besitzen die ZS6 einen sehr besonderen, außergewöhnlichen Klang. Man hört sehr deutlich eine gewisse Separierung zwischen den einzelnen Treibern. Gut ist dies mit einem 2.1 System, wo der Bass auch aus einer etwas anderen Richtung kommt als die Höhen.

Ob dies nun gut oder schlecht ist, hängt von Eurem Geschmack ab! Die ZS6 sind hierdurch definitiv etwas Besonderes.  Generell würde ich den Klang aber als sehr gut bezeichnen, mit einer klasse Dynamik und Lebendigkeit und einen Hammer Bass.

Hinzu kommt das sehr gute Gehäuse und die Möglichkeit die Ohrhörer mithilfe des Bluetooth Upgrade Kit kabellos zu betreiben.

Wenn Ihr also etwas experimentierfreudiger seid und mal ein paar ungewöhnlich klingende Ohrhörer ausprobieren wollt, dann greift hier zu! Mit rund 25€ sind die ZS6 preislich sehr zahm und erschwinglich. Schaut Euch alternativ aber auch einmal die KZ ZS5 an.

Das Anker PowerPort Wireless 5 Pad im Test

Dank iPhone X und iPhone 8 hat das kabellose Laden einen gewaltigen Schub bekommen. Nun unterstützen die beiden populärsten Smartphones auf dem Markt das kabellose Aufladen (iPhone X und Samsung Galaxy S8).

Dementsprechend ist natürlich der Bedarf an kabellosen Ladegeräten momentan recht hoch. Auswahl gibt es definitiv genug. Neben Modellen von den großen Herstellern wie Samsung oder Belkin gibt es auch diverse kleinere Hersteller oder sogar Kleinsthersteller, welche versuchen mit ihren Modellen zu überzeugen.

Anker kann man hingegen fast schon zu den großen Herstellern zählen. Diese haben mit dem PowerPort Wireless 5 Pad ihr neustes „günstige“ kabellose Ladepad auf den Markt gebracht.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob das PowerPort Wireless 5 Pad überzeugen kann und ob dieses besonders ist.

 

Das Anker PowerPort Wireless 5 Pad im Test

Anker setzt beim PowerPort Wireless 5 Pad auf das klassische Runde Pad Design. Dieses Design ist für den Hersteller sehr effizient, da im inneren auch die Ladespule Rund ist.

Beim Gehäuse setzt Anker natürlich auf Kunststoff, welcher aber auf der Oberseite mit einer leichten Softtouch Gummierung versehen wurde.

Der praktische Vorteil davon ist, dass Smartphones mit glatter Glasrückseite nicht so leicht verrutschen. Praktisch hatte ich auch wenig bis keine Probleme mit dem Herunterrutschen des iPhone X oder S8, sofern das Pad auf einer geraden Oberfläche liegt.

Als kleinen optischen Akzent setzt Anker beim PowerPort Wireless 5 Pad auf einen Hochglanz Plastikrahmen. Grundsätzlich ist das Ladegerät allerdings sehr schlicht gehalten.

Wie üblich besitzt auch dieses kabellose Ladegerät eine kleine Status LED. diese ist allerdings extrem dezent gehalten! Diese wird Euch selbst nachts nicht stören, zumal diese auf der Oberseite angebracht ist. Es wäre also auch möglich, die LED mit dem Smartphone zu verdecken.

Die Energieversorgung geschieht auch hier wie üblich über einen microUSB Port auf der Rückseite. Ihr solltet hierfür ein 2A 5V USB Ladegerät verwenden, welches wie üblich aber nicht mit im Lieferumfang liegt. Solltet Ihr keins haben wäre eine passende Empfehlung das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät.

 

Messwerte

Kommen wir zu den Messwerten. Ganz wichtig, ich kann leider nicht genau messen wie viel Energie das Ladepad abgibt, sondern nur wie viel Energie dieses aufnimmt!

Kabelloses Laden hat eine Effizienz von ca. 60-80%, von daher kann man aber grob einschätzen, wie viel dieser aufgenommenen Energie auch im Smartphone landet.

Ich habe zwei Smartphones mit dem Anker PowerPort 5 Pad getestet, das Apple iPhone X und das Samsung Galaxy S8 Plus.

Bei der Nutzung des Samsung Galaxy S8 Plus konnte ich eine Leistungsaufnahme von 1,22A messen. Effektiv werden also ziemlich genau 1A im S8 Plus landen.

Dies ist die „Standard“ Ladegeschwindigkeit für ein kabelloses Ladegerät. Das Samsung Galaxy S8 kann allerdings auch schneller kabellos laden! Hierfür gibt es diverse kabellose Schnellladegeräte.

Wie steht es um das Apple iPhone X? Bei diesem konnte ich eine Leistungsaufnahme von 1,09A messen. Dieses wird also mit ca. 0,9A laden. Dies ist ebenfalls das Standard kabellose Ladetempo.

Achtet allerdings beim Auflegen des Smartphones auf die korrekte Positionierung (was nicht ganz leicht ist). Ist das Smartphone etwas verschoben, sinkt die Ladegeschwindigkeit sehr schnell recht stark. Leider ist es nicht ganz leicht zu erkennen ob nun das Smartphone korrekt aufliegt außer, dass das Laden langsamer geht. Im Leerlauf benötigt das Ladepad rund 0,150mW.

 

Fazit

Das PowerPort Wireless 5 Pad ist ein absolut solides und gutes kabellose Ladepad, welches ich für Nutzer des iPhone X oder iPhone 8 problemlos empfehlen kann!

Allerdings sind die Unterschiede bei kabellosen Ladepads, gerade bei denen mit „Standard“ Geschwindigkeit, sehr klein.

Hier kommt es primär auf den Formfaktor und die Optik an. Gefällt Euch das PowerPort Wireless 5 Pad? Dann spricht nichts gegen einen Kauf! In meinem Test erlaubte sich dieses keine größeren oder nennenswerte Schwäche.

Kleiner Hinweis schaut Euch auch einmal den Anker 10W Fast Wireless Charger an, gerade wenn Ihr ein Samsung Galaxy S8/S7 habt, kann sich der Aufpreis für die höhere Ladegeschwindigkeit lohnen.