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Das Anker PowerPort Atom PD 1 im Test, das kompakteste Ladegerät auf dem Markt dank GaN!

Mit dem PowerPort Atom PD 1 hat Anker ein revolutionäres Ladegerät frisch ins Sortiment aufgenommen. Warum? Das Atom PD 1 setzt als eins der ersten Ladegeräte überhaupt auf „GaN“ Komponenten, welche es erlauben deutlich kleinere Netzteile zu bauen, bei gleicher Leistung wie herkömmliche Modelle.

So wirbt Anker mit einer 40%igen Reduktion der Größe, verglichen mit Konkurrenz-Modellen. Und ja auf den ersten Blick ist das PowerPort Atom PD 1 wirklich das kompakteste USB Power Delivery Ladegerät mit 30W auf dem Markt.

Allerdings stellt sich natürlich die Frage, ob das PowerPort Atom PD 1 auch wirklich gut ist, oder hat das Schrumpfen der Abmessungen irgendwelche technische Probleme verursacht?

Finden wir dies im Test des Anker PowerPort Atom PD 1 heraus!

 

Das Anker PowerPort Atom PD 1 im Test

Anker hat nicht ganz unrecht, wenn diese das PowerPort Atom PD 1 mit „so winzig wie ein Golfball“ bewerben. Für ein Ladegerät, das über 30W Leistung hat, ist das Atom PD 1 wirklich winzig!

Dieses misst gerade einmal 34,87 x 40,86 x 37,65 mm und bringt 62g auf die Waage. Dies sind aktuell für die Leistung wirklich Rekord verdächtige Werte!

In der Regel ist es allerdings bei Netzteilen kein gutes Zeichnen, wenn diese zu klein und zu leicht sind, dies ist ein Hinweis auf billige Elektronik.

Allerdings ist dies beim Anker PowerPort Atom PD 1 nicht der Fall! Anker setzt hier auf Galliumnitrid „GaN“ Komponenten. Galliumnitrid ist ähnlich wie Silizium ein Halbleiter, welcher theoretisch leistungsfähigere Komponenten wie Mosfets, Transistoren, Kondensatoren usw. ermöglicht.

Galliumnitrid bietet zwar ein gigantisches Potenzial, aber Komponenten aus diesem Material waren bisher noch nicht reif für die Serienfertigung. Bisher! Anfang 2019 scheinen die ersten Galliumnitrid Komponenten für Netzteile in die Serien-Produkten gegangen zu sein, denn neben Anker hat auch AUKEY und RAVPower Ladegeräte mit GaN Komponenten angekündigt. Anker ist allerdings der erste Hersteller, der sein Ladegerät auf den Markt bringen konnte.

Abseits der Abmessungen kann auch das Design und Haptik überzeugen! Das PowerPort Atom PD 1 besteht zum größten Teil aus einem wertigen matten Kunststoff und verfügt lediglich eine kleine Hochglanz Abdeckung auf der Front, als Akzent.

Aktuell ist das Atom PD 1 nur in der Farbe weiß verfügbar, dies könnte sich allerdings ändern.

Was die Stabilität angeht, gibt es nichts zu bemängeln. Das Ladegerät wirkt hochwertig und massiv! Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden.

 

Die technische Ausstattung des PowerPort Atom PD 1

Das PowerPort Atom PD 1 ist ein „Single Port“ Ladegerät. Dieses verfügt also lediglich über einen USB C Port auf der Front.

Dieser USB C Port hat es allerdings in sich und kann satte 30W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard bieten, welche auf 5V/3A, 9V/3A, 15V/2A bzw. 20V/1,5A aufgeteilt ist.

Dies ist mehr also genug Leistung für Smartphones, welche in der Regel nicht mal mehr als 18W benötigen bzw. unterstützen.

Allerdings Tablets wie das Apple iPad Pro 11, die Nintendo Switch oder auch Notebooks wie das Apple MacBook können durchaus die vorhandenen 30W voll nutzen!

Wichtig, mehr Leistung ist nie ein Problem! Selbst wenn Euer Smartphone maximal 10W aufnehmen kann, wird dieses problemlos an einem Ladegerät wie dem PowerPort Atom PD 1 laden.

Wirklich so kompakt?

Das wichtigste Merkmal beim PowerPort Atom PD 1 sind natürlich die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht.

Aber wie klein ist das Atom PD 1 wirklich? Hierfür habe ich einfach mal ein paar andere USB Ladegeräte vermessen und die Größe und das Gewicht ins Verhältnis zur Leistung gesetzt.

Größer = besser

Ja Anker hat recht, das PowerPort Atom PD 1 ist wirklich ein sehr kompaktes USB Power Delivery Ladegerät für seine Leistung! Dieses ist nur minimal größer als das ebenfalls sehr kompakte 18W USB Ladegerät von Apple, bietet aber dabei fast das doppelte an Leistung!

 

Der Test

Starten wir mit den Basics. Anker verspricht beim Atom PD 1 30W Leistung in einem kompakten Gehäuse, wird dieses Versprechen gehalten?

Ja! Wie beworben kann das Ladegerät bis zu 20V 1,5A liefern, also 30W. Auch meinen Dauerbelastungstest, bei welchem ich das Ladegerät 12 Stunden lang 100% ausgelastet habe, zeigten sich keine Auffälligkeiten.

Ja das PowerPort Atom PD 1 wird mit 45-50 Grad an der heißesten Stelle durchaus etwas wärmer, aber dies ist bei solch einem kompakten Ladegerät zum einen nicht überraschend, zum anderen sind 45-50 Grad bei Dauerlast auch nicht kritisch.

Wo wir dabei sind wie steht es um die Spannungsstabilität?

Das PowerPort Atom PD 1 ist okay geregelt. Die Spannung schwankt zwar ein gutes Stück, aber fällt bzw. steigt nie über ein Level das ich als „ungünstig“ einstufen würde. Gerade die etwas höhere Spannung bei der 5V Spannungsstufe ist tendenziell angenehm, da so Verluste durch das Ladekabel etwas kompensiert werden.

 

Ladetests

Messgeräte sind natürlich etwas feines, aber wie sieht es in der Praxis aus? Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort Atom PD 1 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Google Pixel 3 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016

Starten wir einfach mal bei den Notebooks. Das Atom PD 1 ist nicht das „optimale“ Notebook Ladegerät. Dieses funktionierte in meinem Test problemlos sowohl mit dem Dell XPS 13 9380 (19,7V 1,45A) wie auch mit dem Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (19,6V 1,45A), aber die maximale Leistung von „nur“ 30W bremst den Ladevorgang bei solch high Power Geräten natürlich etwas aus.

Im Office oder normalen Web-Betrieb ist das aber kein Problem! Hier kann das Ladegerät gut gegenladen. Lediglich wenn Ihr das Notebook voll auslastet, kann es bei High End Geräten passieren, dass die 30W nicht genug sind. In diesem Fall wird dann vom Akku etwas zugefüttert.

Sucht Ihr aber ein möglichst leichtes und kompaktes Ladegerät für beispielsweise Geschäftsreisen kann das Atom PD 1 aber durchaus taugen.

Perfekt ist das Ladegerät aber für die Nintendo Switch und das Apple iPad Pro! Sucht Ihr für diese Geräte ein möglichst kompaktes USB Power Delivery Ladegerät seid Ihr beim Atom PD 1 an der richtigen Adresse.

Das Apple iPad Pro 11 kann bis zu +- 30W aufnehmen, daher passt das Atom PD 1 auch perfekt! Praktisch konnte ich 14,8V und 1,83A messen, also 27,08W. Dies entspricht ungefähr dem maximalen Ladetempo des iPad Pros.

Ähnliches gilt auch für die Nintendo Switch. Die Nintendo Switch benötigt im handgehaltenen Betrieb gar nicht mal so viel Energie. Hier würde an sich auch ein 18W USB Power Delivery Ladegerät schon voll ausreichen. Allerdings benötigt die Switch für das maximale Ladetempo die 15V Spannungsstufe, welche meist bei 18W USB PD Ladegerät fehlt, nicht so hier.

Am PowerPort Atom PD 1 erreicht die Nintendo Switch 14,8V und 0,8A, was dem maximalen Ladetempo entspricht! Gedockt funktioniert das Aufladen im Übrigen nicht. Hierfür braucht es ein 45W+ USB PD Ladegerät.

Kommen wir abschließend zum den Smartphones. Grundsätzlich sollten sich alle Smartphones mit USB C am PowerPort Atom PD 1 laden, viele davon sogar schnell! In der Regel werben alle Hersteller immer nur mit Quick Charge, aber beispielsweise die High End Samsung Smartphones können genau wie die LGs, Sonys usw. entweder Quick Charge oder USB Power Delivery zum Schnellladen nutzen.

Aber es gibt natürlich auch Smartphones die USB Power Delivery als ihren primären Schnellladestandard nutzen. Dies wäre primär Google bei seinen Pixel Geräten, wie auch Apple bei seinen neueren iPhones (ab iPhone X).

Das iPhone Xs Max erreichte in meinem Test 8,88V und 1,99A (17,6W)am Atom PD 1, was das maximale Ladetempo ist. Das Google Pixel 3 XL erreichte 8,88V und 2,05A, was hier ebenfalls dem maximalen Ladetempo entspricht.

Eine Besonderheit sind Huawei Smartphones. Huawei nutzt bei seinen Flaggschiffen einen sehr schnellen, aber proprietären Schnellladestandard. Jedoch laden diese Flaggschiffe auch an USB Power Delivery Ladegeräten schnell.

Beispielsweise das Huawei Mate 20 Pro erreicht an einem normalen USB Ladegerät ca. 7W, am PowerPort Atom PD 1 13W und an seinem originalen Ladegerät 30W.

Also ja das Huawei Mate 20 Pro lädt am Atom PD 1 deutlich langsamer als am originalen Super Charge Ladegerät, aber auch deutlich schneller als an einem 0815 USB Ladegerät.

Ähnliches gilt auch fürs Mate 10 Pro, P10, P20 usw.

 

Effizienz

Die Effizienz eines Ladegeräts hängt von diversen Faktoren ab. Der wichtigste Faktor ist natürlich die Qualität der internen Komponenten.

Erreicht ein Ladegerätunter 80% Effizienz spricht dies entweder für ein sehr altes Design oder minderwertige Komponenten.

Allerdings ist auch die Last sehr wichtig! In der Regel ist die Effizienz eines Ladegerätes bei einer sehr geringen Last (unter 20%) sehr schlecht und auch etwas schlechter bei einer sehr hohen Last (über 90%).

Beim PowerPort Atom PD 1 kommen noch die verschiedenen Spannungsstufen hinzu. Bei Ladegeräten die mehrere Spannungsstufen ausgeben können, wie hier 5V, 9V, 15V, 20V, kann die Effizienz variieren.

Daher hier eine etwas größere Übersicht.

Wie zu erwarten weißt das Anker PowerPort Atom PD 1 bei 5V 1A, also einer recht niedrigen Auslastung, auch die niedrigste Effizienz aus. Diese liegt aber dennoch bei rund 85% und steigt bei höherer Spannung und Last immer weiter an.

Bei Volllast (20V 1,5A) erreicht das Atom PD 1 sogar knapp über 90% Effizienz, was herausragend ist!

Damit ist das Anker PowerPort Atom PD 1 das so ziemlich effizienteste USB Ladegerät das mir bekannt ist. In der Regel erreichen diese zwischen 78% und 84% Effizienz.

Der Leerlaufstromverbrauch liegt im Übrigen unter 0,2W.

 

Fazit

Ihr sucht ein super kompaktes aber dennoch ausreichend leistungsstarkes USB C Power Delivery Ladegerät? Dann seid Ihr beim Anker PowerPort Atom PD 1 an der richtigen Adresse!

Dieses kann natürlich primär durch die sehr kleinen Abmessungen und das niedrige Gewicht punkten, welche wirklich signifikant geringer sind als bei sämtlichen bisher verfügbaren USB C Ladegeräten.

Dabei bietet das PowerPort Atom PD 1 mit 30W auch genug Leistung, um viele Smartphones schnell zu laden (Google Pixel, iPhone Xs, Samsung Galaxy S9 usw.),, wie auch sehr viele Tablets und einige kleinere Notebooks.

Das Atom PD 1 ist aus meiner Sicht perfekt für die Nintendo Switch oder auch das neue Apple iPad Pro 11, welche beide hier sehr schnell laden. Selbst einige Notebooks lassen sich am Atom PD 1 laden, wie die neueren MacBooks oder das Dell XPS 13, wenn auch hier die Leistung von 30W natürlich recht knapp bemessen ist, möglich ist das Laden aber.

Trotz der kompakten Abmessungen ist das Anker PowerPort Atom PD 1 technisch selbst bei dauerhafter Last absolut in Ordnung. Daher kann ich hier problemlos eine volle Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn der Preis mit über 30€ etwas hoch ausfällt.

Man zahlt halt aktuell noch einen kleinen Aufpreis für Galliumnitrid basierende Ladegeräte.

Das Choetech T535-S 5 Spulen kabelloses Ladepad im Test, die alternative zur Apple Airpower

Erinnert Ihr Euch noch an das Apple AirPower? Ein kabelloses Ladepad von Apple welches erlaubte mehrere Geräte gleichzeitig zu laden, egal wo diese auf dem Pad positioniert sind?

Offensichtlich erinnert sich selbst Apple nicht mehr an dieses Produkt, denn seit der Ankündigung ist von Ladepad nichts mehr zu hören. Angeblich gab es Probleme bei der Umsetzung.

Choetech hat es nun geschafft dieses Konzept eines großen Ladepads für mehrere Produkte zu verwirklichen. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Ladepads setzt Choetech hier auf satte fünf Spulen, welche im Ladepad verteilt sind.

Hierdurch müsst Ihr nicht darauf achten Euer oder Eure Smartphones genau mittig auf das Ladepad zu legen. Klingt doch interessant!

Aber wie gut ist das Choetech T535-S 5 Spulen Ladepad wirklich? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Choetech T535-S 5 Spulen Ladepad im Test

Es gibt viele „duale“ kabellose Ladepads bei Amazon und eBay, die dem Choetech auf den ersten Blick sehr ähnlich sehen.

So entspricht auch das Choetech T535-S von seiner Größe und Dicke zweier normaler QI Ladepads, welche nebeneinander gelegt wurden. Dies ist hier allerdings nur die halbe Wahrheit!

Starten wir aber am Anfang. Choetech setzt beim T535-S auf ein Kunststoff Basis-Gehäuse, welches durchaus von gehobener Qualität zeugt. Die Basis wirkt ausreichend dick und ist stabil gearbeitet.

Die Oberseite des Ladepads ist aber erfreulicherweise aus einer Art texturiertem Gummi gefertigt. Dieses sollte das Abrutschen von Smartphones minimieren und wirkt auf vom Gefühl recht wertig.

Um für eine etwas bessere Kühlung zu sorgen sind Lüftungsschlitze in das Gehäuse geschnitten. Wärme und deren Abfuhr ist beim kabellosen Laden wirklich eine Herausforderung.

Mit Strom wird das T535-S über einen USB C Port auf der Rückseite versorgt. Ein passendes Ladegerät legt Choetech leider nicht bei! Ihr könnt hier entweder ein Quick Charge 3.0 Ladegerät nutzen (Optimal) oder auch ein USB PD Ladegerät (Alternativ). Die verwendeten Ladegeräten sollten aber 5V/3A und/oder 9V/3A leisten.

Zu guter Letzt ist eine kleine Status LED auf der Front angebracht.

 

Die Technik

Die Besonderheit am Choetech T535-S ist ganz klar die Technik!

Choetech setzt im Inneren des Ladepads auf fünf Ladespulen. In Eurem Smartphone ist ebenfalls eine Ladespule verbaut. Ihr erhaltet die optimale Leistung, wenn die Spule in Eurem Smartphone genau oberhalb der Spule des Ladepads liegt.

Umso größer die Verschiebung ist umso langsamer geht das Aufladen, ehe dieses komplett stoppt. Leider ist es aber nicht immer ganz einfach auszumachen wo denn die Spule im Ladepad und im Smartphone ist.

Im Choetech T535-S stecken nun fünf dieser Spulen, welche teilweise überlappend angebracht sind. Hierdurch spielt die Positionierung des Smartphones auf dem Ladepad kaum eine Rolle, da immer eine Spule getroffen wird.

Ihr könnt dabei bis zu zwei Spulen und somit auch zwei Geräte gleichzeitig Aufladen. Das Choetech T535-S unterstützt 10W, 7,5W und 5W Aufladen, je nach Smartphone. Bei Samsung Modellen wäre dies beispielsweise 10W und bei Apple 7,5W.

Generell sollten allerdings alle QI kompatiblen Geräte auf dem Choetech laden können.

 

Der Test

Beginnen wir mit den Basics. Ihr könnt für das Choetech T535-S PowerDual 5 Coils fast Wireless Charger Pad entweder ein normales 5V 2A Ladegerät nutzen oder ein Quick Charge 2.0/3.0 Ladegerät.

Nutzt Ihr ein normales Ladegerät sind die Ladespulen allerdings anscheinend auf +-5W limitiert, Ihr könnt aber weiterhin bis zu zwei Smartphones gleichzeitig laden.

Um das volle Tempo zu erreichen müsst Ihr aber ein Quick Charge Ladegerät nutzen.

Ich habe am Choetech T535 folgende Smartphones getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Huawei Mate 20 Pro

Alle drei Smartphones ließen sich problemlos aufladen!

Beim Tempo gibt es allerdings unterschiede. Leider kann ich nicht direkt messen wie schnell ein Smartphone lädt, ich kann nur den Ladestrom während des Ladevorgangs messen. Da kabelloses Laden allerdings nicht zu 100% effizient ist muss man 20-30% von diesen Werten abziehen.

Das Samsung Galaxy Note 9 erreichte gute 10,4W, das iPhone Xs Max 9,0W und das Mate 20 Pro 6,9W.

Dies sind gute, aber auch nicht außergewöhnliche Werte! Was aber klar als positiv zu bewerten ist, ist die Kühlung.

Während des Ladevorgangs sank der Ladestrom nicht merklich ab, was oftmals ein Problem ist!

So schafft das iPhone Xs Max rund 46% Akku pro Stunde, was ein klasse Ergebnis ist! Lediglich wenn Ihr zwei High Power Smartphones gleichzeitig ladet kann das Tempo um ca. 1/3 einbrechen.

Im Leerlauf frisst das Choetech T535-S im Übrigen 0,35W, was soweit okay ist. Die meisten kabellosen Ladegeräte benötigen eine Leistung in dieser Größenordnung.

Funktioniert das 5 Spulen Design? Grundsätzlich ja! Man kann sein bzw. seine Smartphones sehr frei auf dem Ladepad positionieren ohne, dass es zu Abbrüchen kommt. Wobei dies nicht ganz richtig ist. Rückt Ihr Euer Smartphone von links nach rechts kann es schon zu einem kurzen Abbruch des Ladens kommen. Dieses setzt aber sofort wieder ein sobald das Smartphone ruht.

Je nachdem wie Ihr Euer Smartphone legt, kann es zu kleineren Unterschieden kommen was den Ladestrom angeht, diese Unterschiede sind aber sehr gering!

 

Fazit

Aktuell ist das Choetech T535-S kabellose Ladegerät mit 5 Spulen nur über den Haus-eigenen online Store für rund 40$ verfügbar.

Dies ist sicherlich für ein kabelloses Ladegerät nicht billig, aber das Choetech T535-S ist ein top Produkt! Über die Optik kann man sicherlich etwas streiten, aber die Technik ist über jeden Zweifel erhaben.

Das 5 Spulen Design ist aktuell einmalig und erlaubt Euch eine sehr freie Positionierung Eures Smartphones auf dem Ladepad ohne einen negativen Einfluss auf das Tempo, oder sollte ich eher sagen Eure Smartphones, denn Ihr könnt zwei gleichzeitig laden.

Auch was das Ladetempo und das Temperatur-Management angeht, macht das Choetech T535-S einen hervorragenden Job.

Ja dies ist das beste Universal QI Ladepad das ich bisher bei Techtest im Test hatte! Daher halte ich auch den Preis von rund 40€ für vollkommen gerechtfertigt.

Der Xiaomi intelligent Linkage Air Detector im Test, Feinstaub, CO2 und Temperatur Daheim messen!

Aktuell gibt es kaum ein größeres Thema als unsere Luftqualität. Dabei muss man sich aber immer auf die Angaben von 3. Verlassen, ob dies nun unsere Regierung ist, Umwelt-Verbände usw.

Aber gibt es keine Möglichkeit die Luftqualität selbst zu messen? In einem gewissen Rahmen ja!

Es gibt diverse Messgeräte und Hilfsmittel für unterschiedlichste Werte. Beispielsweise die Netatmo Wetterstation, welche Euch über CO2 in der Luft Informieren kann.

Zu was greift man aber wenn man etwas detailliertere Werte möchte? Xiaomi bietet hier einen sehr spannenden „Air Detector“ an, welcher neben CO2 auch den immer wichtiger werdenden Feinstaub messen kann!

Hinzu kommen die üblichen Sensoren für Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit usw. und eine WLAN Anbindung.

Klingt doch spannend! Aber lohnt es sich wirklich den Xiaomi intelligent Linkage Air Detector für rund 100€ aus Asien zu bestellen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Xiaomi intelligent Linkage Air Detector im Test

Beim Xiaomi Linkage Air Detector handelt es sich um eine 109 x 64 x 30 mm große Einheit, aus einem weißen Hochglanzkunststoff.

Diese verfügt auf der Front über ein 3,97 Zoll LCD Display, welches erfreulicherweise gut bis sehr gut aussieht. Dieses ist ausreichend scharf und Farben wirken klar. Auch die Blickwinkel sind soweit in Ordnung, auch wenn man hier etwas sieht das es sich nicht um ein absolutes High End Display handelt.

Was die generelle Verarbeitungsqualität des Xiaomi Linkage Air Detector angeht, kann ich nicht klagen! Das Gerät wirkt ausgesprochen stabil und massiv gearbeitet. Es handelt sich als nicht um ein Billigprodukt, was auch zum Preis von rund 100€ passt.

Gesteuert wird der Xiaomi Air Detector zum einen natürlich über das Display, welches ein Touchscreen ist, wie aber auch über eine Taste auf der Oberseite. Diese dient beispielsweise dem Einschalten des Gerätes.

Die Energieversorgung verläuft über einen USB C Port auf der Rückseite und den integrierten Akku. Erwartet hier allerdings keine besondere Laufzeit! Wir reden hier über ein paar Stunden Laufzeit.

Seitlich verfügt der Xiaomi intelligent Linkage Air Detector jeweils noch über „Gitter“. Im Gerät befindet sich ein kleiner Lüfter, welcher Luft für die Messungen einsaugt und auf der anderen Seite wieder auspustet. Keine Sorge dieser Lüfter ist unhörbar! Man muss wirklich sein Ohr an das Messgerät halten, dann hört man ein leises surren.

 

Die Sensoren des Xiaomi intelligent Linkage Air Detector

Um was für Sensoren handelt es sich im Xiaomi Linkage Air Detector?

  • Temperatur-Sensor
  • Luftfeuchtigkeits-Sensor
  • Feinstaub-Sensor
  • CO2-Sensor

Das Spannende für uns ist natürlich der Feinstaub-Sensor und der „CO2-Sensor“. Der Feinstaubsensor im Linkage Air Detector misst den so genannten PM2.5 Wert.

Bei PM 2.5 handelt es sich um die Messung von Partikeln die kleiner sind als 2.5 Mikrometer. Diese können durch Verbrennungsmotoren, Abrieb auf Straßen oder einfach durch Staub entstehen.

Der aktuelle PM2.5 Grenzwert liegt bei 25 ug/m³ im Jahresmittel. Wichtig ist es aber zu wissen wie denn der Linkage Air Detector diesen Feinstaub misst! Dieser nutzt hierfür das Rauchmelder Prinzip. Heißt es gibt im Inneren einen Laserstrahl durch welchen Luft gepustet wird. Befinden sich Partikel in der Luft, wird der Laserstrahl blockiert, was das Messgerät dann zählt.

Grundsätzlich eine Messmethode die völlig okay ist, aber auch recht fehleranfällig! So werden Dinge wie starker Wasserdampf (beim Kochen) oder Pollen im Frühling auch als Feinstaub gewertet, bedenkt dies.

Auch beim CO2 Sensor gibt es ein paar Punkte zu bedenken. In der Regel messen diese nicht direkt CO2, sondern die so genannten VOCs. Hierbei handelt es sich um flüchtige organische Verbindungen, wie Alkohole, Aldehyde, Ketone, organische Säuren, Amine und aliphatische sowie aromatische Kohlenwasserstoffe (Quelle).

Aus diesen Informationen wird dann der CO2 Gehalt der Luft errechnet. Weniger genau, aber dennoch aussagekräftigt was die Luftqualität angeht.

Also zusammengefasst, die Messwerte können grundsätzlich plausibel sein und wirklich sinnvolle Informationen über die Luftqualität liefern. Ihr solltet Euch aber nicht neben eine offizielle Messtation stellen und nur aufgrund des Air Detector hier irgendwelche Werte anzweifeln.

 

Einrichtung und Lokalisierung

Beim Xiaomi intelligent Linkage Air Detector handelt es sich um ein Produkt welches ursprünglich ausschließlich für den asiatischen Markt vorgesehen ist.

Daher ist die primäre Sprache auch chinesisch! Allerdings könnt Ihr auch während der Einrichtung die Sprache auf Englisch umstellen, Deutsch ist nicht vorhanden.

Den größten Teil der Einrichtung macht Ihr auch direkt auf dem Gerät. Hier meldet Ihr den Air Detector im Netzwerk an usw.

Ihr könnt diesen auch komplett ohne Netzwerkanbindung nutzen. Wollt Ihr die Daten auf dem Smartphone sehen, müsst Ihr wie üblich die Mi Home App nutzen und mit dieser einen QR Code einscannen.

Das war es auch schon was die Einrichtung angeht.

 

Funktionen

Auf dem Display des Xiaomi Air Detector habt Ihr nach dem Einschalten sechs „Home Screens“ zwischen welchen ihr durchblättern könnt.

  1. Uhrzeit + Datum + Zusammenfassung der Luftqualität
  2. Feinstaubmesswert
  3. TVOC „CO2“
  4. Temperatur + Luftfeuchtigkeit
  5. Eine Übersicht aller Werte
  6. Die Einstellungen

Sämtliche Anzeigen sind dabei ausgesprochen hochwertig und gut gemacht! Auch die generelle Ablesbarkeit des Air Detector ist sehr gut! Hier gibt es nichts zu kritisieren.

Etwas schade ist es, dass der Air Detector keinen Wetterbericht abrufen kann, was aber vermutlich daran liegt, dass wir nicht in China sind. Ansonsten funktionierten alle Funktionen bei mir tadellos.

Neben der Ansicht der aktuellen Werte könnt Ihr für alle Messwerte auch ein 12 Stunden oder 7 Tage Verlaufsdiagramm einblenden lassen. Dies geschieht alles über den sehr gut reagierenden Touchscreen.

Aber natürlich ist die Bedienung auf dem Gerät nur das eine. Ihr könnt aber auch die Mi Home App nutzen.

In der Mi Home App findet Ihr alle Werte die Ihr auch direkt auf dem Air Detector ablesen könnt, also Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 und Feinstaub „PM2.5“.

Auch findet Ihr in der App Verlaufsdiagramme und weitere Angabe wie die Werte zu interpretieren sind, ist also das Raumklima gut, zu feucht zu trocken, zu viel Staub usw.

Die Verlaufsdiagramme sind auch in der App auf maximal 7 Tage limitiert, darüber hinaus scheint Xiaomi Eure Werte nicht zu speichern.

 

Habt Ihr weitere Geräte von Xiaomi, könnt Ihr wie üblich auch Verknüpfungen erstellen. Habt Ihr beispielsweise einen Xiaomi Luftfilter (ja den gibt es) könnt Ihr programmieren, dass dieser sich automatisch ab einem gewissen Grenzwert einschaltet.  Auch könntet Ihr einen Heizlüfter (welchen es ebenfalls von Xiaomi gibt) sich automatisch einschalten lassen, wenn eine gewisse Temperatur unterschritten wird.

 

Messgenauigkeit?

Kommen wir noch zu einer Einschätzung wie vertrauenswürdig denn die Messwerte sind. Dies ist leider nicht ganz einfach zu beurteilen, da ich nicht über professionelles Equipment zur Messung von Feinstaub und CO2 verfüge.

Ich verfüge aber über eine Netatmo Wetterstation, welche CO2 Messen kann, und über ein weiteres Feinstaubmessgerät.

Was die Feinstaubmessung angeht, kann ich nur von fast identischen Werten beider Messgeräte berichten. Der Xiaomi Linkage Air Detector scheint sogar etwas genauer und bietet eine signifikant höhere Update Geschwindigkeit!

Letzteres gilt auch für CO2! Die Netatmo Wetterstation updatet ihre Werte vielleicht alle 15 Minuten, Xiaomi pro Sekunde 1-2 mal.

Beim CO2 bzw. TVOC Wert fällt ein Vergleich schwer! Netatmo misst seine Werte in PPM und Xiaomi in mg/m³ und eine Umrechnung ist mir nicht gelungen!

Allerdings wirken die Werte von Xiaomi plausibel, nur halt auf einer anderen Skala. Lüfte ich mein Büro lange nicht, kann man gut beobachten wie die Werte langsam ansteigen und schlagartig abfallen wenn man ein Fenster öffnet.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit wird ziemlich präzise gemessen. Hier konnte ich die üblichen Schwankungen von +-0,3 Grad messen.

 

Fazit

Der Xiaomi intelligent Linkage Air Detector ist sicherlich ein sehr spezielles Smart Home Gerät, aber wie ich finde ein sehr interessantes!

Es wird viel über Grenzwerte was die Feinstaubbelastung usw. geredet, aber gerade in den eigenen vier Wänden denkt kaum jemand über die Luftqualität nach, welche oftmals deutlich über diversen Grenzwerten liegt.

Es gibt durchaus einige smarte Wetterstationen welche CO2 bzw. VOCs messen können, aber Geräte die Temperatur, CO2, Feinstaub und Luftfeuchtigkeit messen können sind kaum auf dem Markt verfügbar.

Der Xiaomi Linkage Air Detector ist hier eine Ausnahme! Welche wie für Xiaomi üblich ist tadellos umgesetzt ist.

Das Gerät selbst ist hochwertig gebaut, zudem ist die Displayeinheit qualitativ sehr gut und bietet alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Zusätzlich erlaubt die Mi Home App auch eine Verknüpfung und Überwachung auf dem Smartphone. Dies funktioniert auch absolut tadellos!

Die Messwerte passen, soweit ich dies beurteilen kann. Allerdings muss man diese natürlich mit etwas Vorsicht betrachten. Beispielsweise kann Wasserdampf den Feinstaubsensor doch stark beeinflussen, während des Kochen könntet Ihr also extrem hohe Werte in der Wohnung haben.

Geht man hier aber mit etwas Verstand an die Sache und betrachtet die Werte als eine Tendenz wie gut oder schlecht die Luft gerade ist, dann ist der Xiaomi Linkage Air Detector ein wirklich hilfreiches Tool!

Aktuell ist mir auf dem Markt auch kein vergleichbares Gerät für +-100€ bekannt, das alle Sensoren mitbringt und in einem „Wohnzimmerfreundlichen Gehäuse“ verpackt ist.

Daher Daumen hoch für den Linkage Air Detector von Xiaomi!

Macht Euch auch um die Bestellung aus Asien keine Sorge! Bestellt Ihr bei Gearbest via „Priority Line“ fällt in der Regel auch kein Zoll an und der Linkage Air Detector kommt nach ein paar Wochen via DHL bei Euch an.

Der Weber Pulse 1000 im Test, der beste Elektro-Grill auf dem Markt? (inklusive Bluetooth)

Mit dem Pulse 1000 und Pulse 2000 hat Weber letztes Jahr seine neusten „High End“ Grills auf den Markt gebracht. Die Besonderheit, im Gegensatz zu den meisten anderen „großen“ Grills sind die Modelle der Pulse Serie eklektisch.

Elektrogrille sind sicherlich so eine Sache, gerade wenn man Profis fragt. Allerdings kann man auch die Vorzüge eines Elektrogrills nicht unter den Teppich kehren, gerade was die Alltagstauglichkeit angeht.

Mit dem Puls 1000/2000 verspricht nun Weber die einfache und unkomplizierte Handhabung eines Elektrogrills mit der Garqualität eines Gasgrills zu verbinden.



Für diese Kombination müsst Ihr allerdings je nach Modell und Lieferumfang zwischen 500€ und 1000€ auf den Tisch legen. Für einen Elektrogrill eine stolze Summe.

Aber genau dies habe ich gemacht und mir den Weber Pulse 1000 gegönnt. Stellt sich natürlich die Frage, war dies eine gute Entscheidung für einen Hobby Nutzer sich so ein teures Modell zu kaufen.

Bietet dieser wirklich bessere Ergebnisse als ein billiger Elektrogrill? Ist die Handhabung und Reinigung einfach? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Weber Pulse 1000 im Test, das Design

Weber setzt beim Pulse 1000 auf ein sehr modernes und ansprechendes Design. Der grundsätzliche Aufbau entspricht dabei aber natürlich dem eines typischen High End Elektro-Grills.

So setzt der Pulse natürlich auf das „Kugelgrill“ Prinzip, mit verschließbarem Deckel. Allerdings ist der Pulse 1000 wie auch der Pulse 2000 nicht rund sondern oval bis leicht kantig aufgebaut.

Dies verleiht dem Grill eine etwas aggressivere und stärkere Optik, welche mir sehr gut gefällt!

Farblich setzt Weber fast ausschließlich auf schwarzes Metall oder Kunststoff. Dieses wird lediglich von einigen silbernen Elementen und Zierleisten etwas aufgepeppt.

Unterm Strich würde ich den Pulse designtechnisch aus absolut gelungen bezeichnen! Gerade wenn Ihr einen etwas moderneren Style bevorzugt wird sich der Pulse gut einfügen.

Die Materialqualität des Grills würde ich als gut einstufen! Der Pulse 1000 ist natürlich noch etwas handlicher als der große Pulse 2000. Beide Modelle verfügen aber über praktische Seitengriffe für den Transport.

Zwar würde ich den Grill nicht als federleicht einstufen, aber dieser ist gut portabel. Gerade dann, wenn man die Eisenplatten im Inneren entfernt, welche gefühlt so viel wiegen wie der restliche Grill.

Dinge wie der Deckel sind gut und stabil verankert und wirklichen wertig beim Öffnen. Bonuspunkte gibt es beispielsweise für die Schaumstoff Verkleidung an der Innenseite des Griffs zum Öffnen des Deckels. Hierdurch fühlt sich dieser etwas angenehmer an und Wärme wird nicht ganz so stark auf die Hand übertragen. Ebenfalls vorhanden ist eine Kabelführung für den Grill, was im Alltag praktischer ist als man so denkt.

Gehen wir einmal den Aufbau des Pulse 1000 im „Querschnitt“ durch.

  1. Deckel
  2. Eisen Grillrost
  3. Heizelement
  4. Untere Schale mit Loch für das Fett
  5. Einmal Fettauffangschale
  6. Halterung für die Fettauffangschale

Würdet Ihr den Pulse 1000 einmal in der Mitte durchsägen wäre dies was Euch erwartet. So gut wie alle Teile sind modular aufgebaut. Der Grillrost lässt sich einfach herunternehmen und auch Dinge wie das Heizelement oder die untere Schale lassen sich entfernen. Letztere beiden allerdings nur durch das Lösen zweier Schrauben.

Die eigentliche Elektronik des Pulse 1000 ist komplett in einem Modul verbaut, welche auf die Front des Grills gesteckt wird. Habt Ihr dieses entfernt (was recht problemlos und auch ohne Schrauben geht) ist der Pulse 1000 grundsätzlich auch für eine Outdoor Lagerung geeignet.

Ich würde den Grill zwar so auch nicht offen ununterbrochen im Regen stehen lassen, aber theoretisch würde dieser davon keinen sofortigen Schaden nehmen.

Beim Pulse 1000 findet Ihr an der Steuerungseinheit lediglich ein Drehrad, ein Display und zwei Anschlüsse für Temperaturfühler.

Das Drehrad dient natürlich dem Einstellen der Temperatur. Grob kann man hier in drei Stufen unterteilen.

  • Niedrig 93-149 Grad
  • Mittel 176-232 Grad
  • Hoch 260-316 Grad

Natürlich gibt es diverse Feinabstufungen zwischen diesen Bereichen. Die aktuelle Innenraumtemperatur wird Euch jederzeit auf dem kleinen LCD Display angezeigt. Zusätzlich liegt ein Fleisch-Temperatur-Fühler mit im Lieferumfang.

Der größere Pulse 2000 verfügt im Gegensatz zum Pulse 1000 über zwei Temperatur Zonen und somit zwei Steuerräder.

 

Der Tisch

Ihr könnt die Pulse Grille mit oder ohne Tisch erwerben. Der Tisch kostet Euch je nach Modell 70-100€ Aufpreis. Dies ist wie ich finde okay, gerade wenn es einem auch um die Optik geht.

Mit dem Tisch wirkt doch der Pulse 1000 doch noch mal deutlich imposanter und wertiger. Der Tisch ist auch angenehm stabil, auch wenn dieser aus Kunststoff gefertigt ist.

Unterhalb des Grills gibt es wie üblich auch eine Ablage für Geschirr oder Grillgut. Beim Pulse 2000 gibt es zudem eine seitliche Ablage und Rollen. Hier bin ich etwas enttäuscht, dass dies beim Pulse 1000 fehlt!

Dennoch würde ich jederzeit wieder den Pulse 1000 + „Stand“ kaufen.

 

Das Grillen

Ihr muss gestehen kein „Grill“ Profi zu sein. Ich bin ein Amateur der in der Vergangenheit diverse Elektro Grills und Kohle Grills genutzt hat. Der Pulse 1000 ist für mich das größte Gerät mit dem ich gearbeitet habe. Bitte bedenkt dies bei meinen Ausführungen.

Vor dem Pulse 1000 habe ich zuletzt einen „Wasserkocher“ Elektrogrill genutzt. Verglichen mit diesem sind mir einige Punkte aufgefallen, nicht nur zugunsten des Pulse 1000.

Starten wir mit dem negativen Punkt, dem Tempo. Der Pulse 1000 ist langsamer als mein alter 150€ E-Grill. Das grundsätzliche Aufheizen geht an sich recht flott, dennoch benötigen gerade Bratwürste anfangs etwas länger als ich es gewohnt bin.

Erstaunlich denn die Temperatur im Grill ist mit 270-310 Grad auf höchster Stufe sehr hoch!

Ich vermute dies liegt am massiven Gusseisen Grillrost, welcher vermutlich eine Weile benötigt voll auf Temperatur zu kommen. Spätestens nach der ersten Fuhre Würste geht das Grillen aber deutlich flotter! Lediglich der erste Schub benötigt gefühlt etwas länger.

Anders ist dies bei Fleisch. Dieses wird sehr schnell gar und bekommt eine schöne Textur! Diese ist deutlich besser als auf meinem alten Grill.

Allgemein ist Fleisch und komplexere Gerichte das wo der Pulse 1000 etwas seinen höheren Preis zeigt! Bei regulären Bratwürsten müsste ich lügen wenn ich behaupte geschmacklich einen wahnsinnigen Unterschied zu erschmecken.

Bratwürste sind außen etwas knuspriger und im Inneren etwas saftiger, auch ist das „Grill Aroma“ etwas stärker ausgeprägt. Aber das ist eher ein kleiner Unterschied, welche nicht unbedingt den höheren Preis rechtfertigt.

Ein Elektrogrill schmeckt halt relativ neutral und das gilt auch für den Pulse 1000.

Bei Fleisch hingegen ist deutlich stärker ein Unterschied zu bemerken. So ist hier dieses „außen“ knusprig mit Grill Aroma und innen noch etwas saftiger deutlich stärker ausgeprägt.

Seid Ihr ein Steak Fan, dann werdet Ihr hier klar einen Unterschied bemerken zu günstigen Elektro Grills.

Meine Vermutung es liegt einfach an der Temperatur. Mit offenem Deckel bei +- 20 Grad erreicht der Pulse 1000 250 -275 Grad. Mit geschlossenem Deckel kann dieser die 300 Grad knacken.

Für einen Elektro Grill sind dies sehr beachtliche Temperaturen, welche nicht jedes Modell erreichen wird! Normale offene Wasser-Grills werden sogar kaum an die 200 Grad kommen.

 

iGrill

Um den Titel des besten Elektro Grills im Jahr 2019 zu verdienen, benötigt es mittlerweile aber schon „mehr“ als einfach nur eine gute Grillleistung und Verarbeitung.

So bringt der Weber Pulse 1000 und 2000 die „iGrill“ Funktion mit. Bei iGrill handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt um die Möglichkeit Euren Grill mit dem Smartphone zu verbinden.

Ganz klar gesagt, dies ist ein nettes Gimmick, welches primär für etwas weniger erfahrende Grillmeister hilfreich ist.

Um iGrill zu nutzen, benötigt Ihr die Weber® iGrill® App, welche für IOS und Android verfügbar ist. Schaltet einfach den Pulse 1000 ein und startet die App. Diese verbindet sich automatisch via Bluetooth mit dem Grill.

In der iGrill App könnt Ihr zunächst die Temperatur sehen die Ihr im Grill habt, was aber nicht so wichtig ist da diese auch direkt auf dem Grill angezeigt wird, zudem könnt Ihr aber auch die Temperatur der Fühler sehen.

Beim Pulse 1000 gibt es einen Fühler, beim Pulse 2000 zwei Fühler.

Diese Fühler könnt Ihr ins Fleisch stecken um die Kern-Temperatur zu sehen. In der App befindet sich zudem eine Liste mit gängigem Grillgut.

Habt Ihr beispielsweise ein Steak, so könnt Ihr in der App eine Garstufe auswählen. Steckt Ihr nun den Temperaturfühler in das Fleisch informiert Euch die App und auch der Grill über ein Piepen wenn die gewünschte Garstufe erreicht wurde.

Gerade wenn man kein ganz so geübter Grillmeister ist, ist dies ein sehr nützliches Feature! Gerade bei „komplexerem“ Fleisch. Seid Ihr erfahrener, dann werdet Ihr vermutlich solche Hilfsmittel nicht benötigen.

 

Reinigung

Die Reinigung des Weber Pulse 1000 ist so eine Sache. Weber selbst sieht dies sehr locker. Einfach nach dem Grillen ausbrennen und mit einer Edelstahlbürste den Rost reinigen, fertig.

Alle X Grillvorgänge sollte man zudem die untere Wanne reinigen und nach jedem Grillvorgang die Fettauffangschale tauschen.

Grundsätzlich funktioniert dies auch so. Gerade das Reinigen des Rosts klappt mit einer Edelstahlbrüste ausreichend gut. Seid Ihr allerdings ein Nutzer der alles perfekt rein haben möchte, wird es interessant. Bei einem Gusseisenrost sollte man etwas vorsichtig sein was Wasser angeht und die untere Wanne ist nicht ganz leicht zu entfernen.

Hierfür muss man das Heizelement abschrauben und dann kann man diese entnehmen.

Eine 100%ige Reinigung ist also recht aufwendig. Eine einfache Reinigung bei welcher der Grill einfach nur ausgebrannt wird und dann das Rost mit der Bürste gereinigt wird, geht hingegen sehr flott.

Ich habe mich hier für eine Mischung entschieden. Im Normalfall wird einfach nur der Rost „gut“ gereinigt, wie von Weber empfohlen, und alle x Grillvorgänge wird der Pulse 1000 zerlegt und etwas gründlicher eingeweicht.

 

Fazit

Ist der Weber Pulse 1000 der beste Elektro-Grill auf dem Markt? Ob er nun der aller beste ist mag ich mir aktuell nicht anmaßen zu beurteilen.

Allerdings ist der Weber Pulse 1000 klar eins der aller besten Modelle! Dies liegt vor allem am Grill Feeling und natürlich den Ergebnissen.

Aufgrund der hohen Wertigkeit, welche kleinere Elektrogrills in der Regel nicht haben, fühlt sich das Grillen auf dem Pulse 1000 einfach sehr professionell an. Auch die Optik ist beim Pulse 1000 absolut gelungen! Es macht schon etwas her an einem Weber Grill zu stehen, was, wenn man mit Freunden und Bekannten grillt, klar ein gewisses Plus ist.

Das Wichtigste sind aber natürlich die Ergebnisse. Gerade Fleisch gelingt auf dem Pulse 1000 sehr gut aufgrund der hohen maximalen Temperatur! Grillgut bekommt das richtige Grill Aroma und wird außen schön knusprig, ohne auszutrocknen.

Bei einfacheren Dingen wie Bratwürsten fällt allerdings der Unterschied zu einem 0815 Grill etwas geringer aus. Billige Elektrogrills sind meiner Erfahrung nach hier sogar teils etwas schneller.  Der Weber Pulse 1000 benötigt etwas mehr Zeit auf Temperatur und Tempo zu kommen.

Tendenziell gilt aber umso komplexer Euer Grillgut ist umso stärker wird der Pulse 1000 verglichen zu Modellen der +-100€ Preisklasse.

Ein nettes Bonus Feature ist die iGrill App. Diese kann gerade Hobby Grillmeistern durchaus etwas unter die Arme greifen den perfekten Garzustand zu erreichen.

Letztendlich kommt es aber etwas auf den Preis an. Mit rund 600€ für den Grill inklusive Stand ist der Weber Pulse 1000 nicht als Schnäppchen zu bezeichnen. Aber ja Weber hat es durchaus geschafft hier ein Produkt zu erschaffen, welches einem das gute Gefühl gibt etwas hochwertiges gekauft zu haben. Seid Ihr zudem ein „Grill Fan“ sehe ich nichts was gegen den Pulse 1000 spricht.

Ich bereue den Kauf des Weber Pulse 1000 auf keinen Fall!

Der Synology Mesh Router MR2200ac im Test

Synology ist bekannt für seine NAS Systeme, welche man durchaus als die besten auf dem Markt bezeichnen kann. Allerdings versucht Synology auch seit einigen Jahren eine Präsenz im Markt für WLAN Router aufzubauen.

Das neueste Modell aus dem Hause Synology ist der MR2200ac. Beim MR2200ac handelt es sich um einen Mesh WLAN Router. Das bedeutet Ihr könnt mehrere MR2200ac verknüpfen für ein besseres WLAN Netzwerk.

Klingt doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist die Hardware und vor allem die Software des MR2200ac? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank Synology für das Ausleihen des MR2200ac für diesen Test.

 

Der Synology Mesh Router MR2200ac im Test

Beim MR2200ac handelt es sich um einen „Mesh WLAN Router“. Allerdings im Gegensatz zu anderen Mesh Systemen setzt Synology auf eine etwas andere Herangehensweise.

Ihr könnt den MR2200ac problemlos auch als „Stand Alone“ WLAN Router nutzen, falls Ihr nur einen gekauft habt oder auch wirklich nur einen braucht. Dementsprechend ist der Router auch aufgebaut.

Für einen Mesh Router handelt es sich hier um ein relativ großes Gerät, welches auch klassisch gestaltet ist. Synology verzichtet zwar auf große externe Antennen, aber abseits davon erhaltet Ihr einen typischen WLAN Router aus einem typischen schwarz/grauen Kunststoff.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht, würde ich den MR2200ac nicht als spektakulär, aber als vernünftig einstufen. Dies passt auch zum mittleren Preis von rund 140€.

Leider fällt allerdings die Hardware Ausstattung recht spartanisch aus. Auf der Rückseite besitzt der MR2200ac lediglich zwei Gbit LAN Ports, wovon einer gegebenenfalls als WAN Port genutzt werden muss.

Ein Switch ist also für viele Nutzer mehr oder weniger Pflicht, schade! Habt Ihr allerdings mehrere MR2200ac im Mesh Betrieb laufen, könnt Ihr bei allen Stationen die LAN Ports verwenden. Diese verhalten sich dann effektiv so als wären diese an einem Gerät.

Neben den beiden LAN Ports verfügt der MR2200ac auch noch über einen USB 3.0 Port, für Drucker, Speichermedien usw. und drei Tasten.

Hierbei handelt es sich um einen Ein/Ausschalter, eine WLAN Taste und eine WPS Taste. Die WLAN Taste erlaubt es Euch das WLAN bei nicht Nutzung abzuschalten.

Die Energieversorgung verläuft über ein kleines 12V 2A Steckernetzteil. Ob der MR2200ac gerade aktiv ist und alles funktioniert könnt Ihr an einer kleinen LED auf der Front sehen.

 

Software

Ein wichtiger Grund warum man einen WLAN Router von Synology kaufen sollte ist natürlich die Software. Hattet Ihr schon einmal mit einem Synology NAS zu tun, werdet Ihr grob wissen was Euch erwartet.

Synologys SRM Router Software erinnert mehr an ein Linux Betriebssystem, das in Eurem Webbrowser läuft als an die klassische Benutzeroberfläche eines Routers.

So landet Ihr beim MR2200ac nach aufrufen der Benutzeroberfläche auf einem Desktop, auf welchem Ihr Icons „Apps“ für die diversen Funktionen findet.

In diesen Apps ist die Benutzerverwaltung, Einstellungen bezüglich des Systems und des WLANs sortiert. Das Ganze könnte für Neulinge etwas ungewohnt sein, aber die generelle optische Präsentation ist sehr gut!

Synology richtet sich was den Funktionsumfang tendenziell an den etwas erweiterten bis professionelle Nutzer.

Ähnlich wie die NAS Systeme von Synology lassen sich auch die WLAN Router über eine Art App Store erweitern. Leider ist hier die Auswahl noch recht überschaubar. Dennoch könnt Ihr einen Downloadmanager, VPN Server und eine Kindersicherung nachrüsten.

Was aber den grundsätzlichen Funktionsumfang angeht bleibt der MR2200ac sehr gut und detailliert ausgestattet!

 

Die Technik des Synology Mesh Router MR2200ac

Der MR2200ac ist ein Tri-Band WLAN Router. Das bedeutet dieser besitzt wie jeder gängige WLAN-Router ein 2,4GHz und ein 5GHz Band. Zusätzlich besitzt dieser aber auch noch ein zweites 5GHz Band!

Im Gegensatz zu einigen Routern von beispielsweise ASUS steht Euch dieses zweite 5GHz Band aber nicht direkt zur Verfügung. Verbindet Ihr zwei MR2200ac in einem Mesh Netzwerk wird dieses zweite 5GHz Band für die interne Kommunikation und Transfer Euer Daten genutzt.

Dies hat einen sehr einfachen Vorteil. Nutzt Ihr wie es bei vielen Dual-Band Mesh Systemen üblich ist nur ein WLAN Modul für die Kommunikation mit dem Client und den Backlink zur Basis Station, halbiert dies effektiv das Tempo.

Logisch oder? Ladet Ihr 10MB aus dem Internet über einen Mesh Knotenpunkt herunter, dann müssen diese 10MB ja gleichzeitig vom Knotenpunkt zu Eurem Smartphone und von der Basis Station zum Knotenpunkt transferiert werden.

Dies ist hier zwar auch der Fall, aber die Last wird auf zwei WLAN Module aufgeteilt. Dies hält gerade das Tempo bei vielen Clients gut hoch.

Sinnvoll, da der MR2200ac auf dem Papier mit 400Mbit auf dem 2,4Ghz Band und 867Mbit auf dem 5GHz Band nicht überdimensioniert ist. Nicht falsch verstehen, 867Mbit sind vollkommen ausreichend!

Kaum Notebooks oder Smartphones können mehr als 867Mbit nutzen. Genau genommen nur eine Handvoll MacBooks und Notebooks mit der Killer 1550 könnten unterstützen als 867Mbit.

Was die Chips und die Technik im Hintergrund angeht, setzt Synology auf die Qualcomm Wi-Fi SON Plattform, wie die meisten WLAN Mesh Systeme.

 

Performance

Für den MR2200ac greife ich zunächst auf meine üblichen Router Test-Ablauf zurück. Hierbei teste ich den Router auf kurzer Distanz (2-3 Meter) mit zwei WLAN Clients.

Bei diesen handelt es sich um den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger und die Intel ac 7260 WLAN Karte. Erstere kann bis zu 1300Mbit erreichen und zweitere bis 867Mbit.

Nach dem Hersteller der WLAN Verbindung wird eine Test-Datei auf einen lokalen Datei-Server (passenderweise ein Synology NAS) übertragen und das Tempo gemessen. Der lokale Server ist mit dem vollen Gbit LAN Tempo angebunden (maximal 120MB/s).

Wie zu erwarten war kann der Synology Mesh Router MR2200ac sich nicht ganz an die Spitze meiner Performance Bestenliste setzen, hierfür gibt es einfach zu viele überzüchtete Modelle auf dem Markt.

Allerdings platziert sich der der MR2200ac im soliden und vernünftigen Mittelfeld. Dieser erreichte in der Spitze knapp über 60MB/s, was ein guter Wert ist für einen Router dieser Klasse!

60MB/s sind mehr als genug für die aller meisten Nutzer. 60MB/s entsprächen einer DSL 480.000 Leitung, welcher der MR2200ac zumindest auf kurzer Distanz voll weiterleiten könnte.

Bonuspunkte gibt es für den unproblematischen Test! Es gibt Router welche von Haus die falschen WLAN Kanäle wählen und erst nach einigem herumprobieren das volle Tempo entfalten.

Der Synology MR2200ac hingegen erreichte direkt nach der Einrichtung schon sein volles Tempo.

 

Reichweite

Wie steht es um die Reichweite des Synology MR2200ac? Leider verfüge ich nicht über ein professionelles Labor, das mir erlaubt genaue Messungen durchzuführen, daher müsst Ihr mit subjektiven Angaben vorliebnehmen.

In allen meiner Tests zeigte der MR2200ac eine recht gute Reichweite, für ein Mesh System. Die meisten WLAN Mesh Systeme verlassen sich bei der Rechtweite etwas auf ihre „Masse“. Heißt eine Mesh Station hat in der Regel eine schlechtere Reichweite als ein normaler WLAN Router.

Im Falle der MR2200ac besitzt allerdings bereits eine Station eine gute Reichweite! Gerade auf einer mittleren bis mittel-hohen Distanz erreichte ich noch ein sehr gutes Tempo.

Irgendwann ist aber natürlich auch beim Synology MR2200ac ein Punkt angekommen wo die Signalstärke zusammenbricht. Hier hilft ein zweiter Router, der als Mesh Station genutzt wird.

Für folgenden Test habe ich einen MR2200ac am Ende eines ca. 10 Meter langen Gangs platziert und einen Client(Killer 1550) um eine Ecke (nachmals ca. 6 Meter Distanz).

Einmal habe ich eine direkte Verbindung zur Basis gemessen und einmal mit Mesh Station an der Ecke.

Wie zu erwarten war bringt die Mesh Station in diesem Fall eine Leistungssteigerung von rund 40-60%.

Allerdings selbst auf diese Distanzen wäre selbst eine MR2200ac noch ausreichend fürs Internet Surfen, Youtube usw.

Damit würde ich sagen, dass für die meisten Wohnungen bereits ein MR2200ac völlig ausreicht! Und falls dies doch nicht der Fall ist, könnt Ihr weiterhin einen zweiten MR2200ac dazukaufen.

 

NAS Funktionalität

Es ist bei einem Synology Produkt nicht überraschend, dass dieses über eine solide NAS Server Funktionalität verfügt.

So könnt Ihr an den MR2200ac eine externe HDD/SSD anschließen, um anschließend die Daten im Netzwerk freizugeben. Hierbei habt Ihr gute Steuerungsmöglichkeiten. Ihr könnt beispielsweise mehrere Benutzer anlegen, genau wie mehrere freigegebene Ordner.

Neben der klassischen Windows SMB Freigabe unterstützt der MR2200ac auch FTP, WebDav und die Apple Protokolle.

Die gesamte NAS Funktionalität ist hier für einen Router sehr gut ausgebaut!

Wie steht es aber um das Tempo?

Mit knapp über 50MB/s ist der MR2200ac nicht rasend schnell, bietet aber ein gutes Tempo. Das Ganze ist als Media Server oder Back-up Server völlig ausreichend.

 

Stromverbrauch

Bei Geräten die 24/7 laufen, ist der Stromverbrauch besonders wichtig. Von daher wie schlägt sich hier der MR2200ac?

In meinem Test verbrauchte dieser +- 6W, was ich als soweit Okay einstufen würde! Gerade dann wenn man den Tri-Band Aufbau bedenkt.

 

Fazit

Voll empfehlenswert! Anders kann das Fazit zum MR2200ac von Synology nicht lauten. Zwar ist der MR2200ac kein absolut revolutionäres Produkt, aber Synology hat hier seine Hausaufgaben gemacht!

Starten wir auf der technischen Seite. Hier liefert der MR2200ac ein solides Tempo und eine gute Reichweite. Letztere lässt sich natürlich nahezu beliebig erweitern, dank mehr Mesh Knotenpunkte, welche Ihr hinzufügen könnt. Diese funktionieren auch sehr gut und vor allem schnell dank Tri-Band Netz. Ich denke, dass hier kaum ein normaler Heim Nutzer das MR2200ac System an seine Grenzen bringen kann.

Aber vermutlich kauft man den MR2200ac dennoch nicht für die Hardware! Die Software ist das was dieses Mesh System wirklich von der Masse abhebt.

Ihr habt hier eine Benutzeroberfläche welche mehr an ein reguläres Betriebssystem angelegt ist als an einen WLAN Router. Diese könnte dem ein oder anderen bereits von Synologys NAS Systemen bekannt sein.

Die Benutzeroberfläche ist wirklich schön und gut gemacht. Diese erlaubt auch viele detailliertere Einstellungsmöglichkeiten und Feature welche man so bei gängigen WLAN Routern nicht findet. Zudem ist Synology für einen guten Update Support bekannt, es würde mich also nicht wundern wenn noch einige Funktionen hinzukommen.

Aber natürlich ist der MR2200ac auch nicht perfekt. Beispielsweise finde ich zwei Gbit LAN Ports pro Station etwas knapp bemessen.

Dennoch bin ich hier mit dem gesamt Paket sehr zufrieden, zumal der Preis von rund 150€ auf mich recht fair wirkt! Sollte ein MR2200ac, was die Reichweite angeht, nicht ausreichen, kann man sich nachträglich immer noch einen dazu kaufen. Dies ist eine sehr schöne und löbliche Flexibilität. Synology versucht Euch nicht gleich X Router zu verkaufen, wie es bei gängigen Mesh Systemen meist der Fall ist.

Das Alienware m15 im Test, dünner, schnell und besser als das alte Alienware 15?

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Alienware ist eine bekannte Größe im Gaming Markt, gerade was Notebooks angeht. Allerdings passten die bisherigen Alienware Notebooks nicht so recht zum Markt Trend. Ja das Alienware 15 ist ein sehr gutes Notebook, aber in einem Markt der sich immer mehr zu kleinen und leichten Systemen entwickelt, will so ein Koloss an Notebook nicht mehr so recht passen.

Dies dachte sich auch Alienware, welche mit dem m15 und m17 vor Kurzem die „nächste Generation“ an Gaming Notebook auf den Markt brachten. Alienware hat sich hier das Ziel gesetzt möglichst kompromisslose Leistung in ein kompaktes Gehäuse unterzubringen.

Aber ist dieses Ziel auch erfolgreich erreicht worden? Freundlicherweise hat mir Dell ein Alienware m15 für eine Test ausgeliehen, kann dieses überzeugen?

Finden wir es heraus!

 

Das Alienware m15

Mit einer Dicke von rund 17,9 – 21,2mm (wovon rund 6,9mm auf das Displayscharnier entfallen) kann man das Alienware m15 durchaus schon zu den flacheren Modellen auf dem Markt zählen.

Es gibt zwar ohne Frage noch dünnere Gaming Notebook, wie das Razer Blade, aber ganz subjektiv wirkt die Dicke des m15 vernünftig. Auch die restlichen Abmessungen sind stimmig.

Das Alienware m15 setzt zwar nicht auf super schlanke Display-Rahmen, wie beispielsweise Dells XPS Reihe, aber die Rahmen sind gerade verglichen mit dem alten Alienware 15 schon als dünn zu bezeichnen, zumindest an den Seiten.

Oben und unten verfügt das Alienware m15 weiterhin über recht viel „Luft“. Dies fällt allerdings in der Praxis weniger auf. Hierdurch wird allerdings das Notebook recht tief.

Dennoch hätte ich vermutlich weniger Probleme das m15 beispielsweise für die Schule oder Uni zu nutzen. Auch das Gewicht von knapp über 2KG (2,16KG) geht in Ordnung, vor allem wenn man die Leistung bedenkt die Alienware im m15 untergebracht hat.

Über das Alienware Design kann man streiten, ich mag aber das etwas aggressivere industrial Design für das Alienware steht.  Dies wurde allerdings beim m15 etwas zurückgefahren. Das Notebook wirkt ein Stück weit neutraler und schlichter, abseits des auffälligen Alienware Logos auf der Rückseite.

Das m15 ist sicherlich weit weg von einem Business Notebook, aber es ist nicht mehr so „over the top“ wie es noch das alte Alienware 15 war. So hat Alienware beispielsweise die Anzahl an RGB LEDs ein gutes Stück reduziert. Lediglich das Logo und die Tastatur sind noch beleuchtet.

Was die Verarbeitungsqualität und Massivität angeht, wird Euch das Alienware m15 auf keinen Fall enttäuschen!

Wie auch die anderen Alienware Notebooks ist auch das m15 überdurchschnittlich massiv und robust gebaut. Weder der Deckel, welcher mit Aluminium verkleidet ist, noch das Tastatur-Deck lässt sich eindrücken und das Display ist sehr schön verwindungssteif.

Auch die Materialwahl gefällt mir weitestgehend sehr gut. Lediglich von dem gummierten Kunststoff, der für die Handballenauflage genutzt wird, bin ich kein Fan. Ja dieses fühlt sich gut an und scheint auch etwas robuster gegenüber Fingerabdrücken zu sein als es noch bei vergangenen Generationen der Fall war, dennoch erwarte ich hier eine Abnutzung in x Jahren Nutzung.

Wie steht es um die Portausstattung? Gut! Dell hat sich hier nicht lumpen lassen und alles an Ports integriert was man so braucht, mit einer kleinen Ausnahme.

Gehen wir aber einmal um das Notebook herum. Auf der linken Seite finden wir einen Gbit LAN Port, einen USB 3.1 Gen 2 Port und den Kopfhörer/Headset Anschluss.

Auf der Rückseite ist der Netzteil-Anschluss, der Anschluss für Alienwares proprietäre eGPU, ein USB C Thunderbolt 3 Port, ein Mini-DisplayPort 1.3-Ausgang und ein HDMI 2.0 Ausgang.

Am rechten Rand finden wir zu guter Letzt zwei weitere USB 3.1 Ports.

Das Einzige was dem Alienware m15 vielleicht etwas fehlt, wäre noch ein Kartenleser und die Ausstattung wäre wie ich finde perfekt!

 

Display

Das Display des Alienware m15 hat 15,6 Zoll. Was aber die Details angeht hängt dies von Eurer Konfiguration ab. Es gibt drei mögliche Panels die im m15 stecken können.

  • 1920 x 1.080 60hz
  • 1920 x 1.080 144Hz
  • 3840 x 2.160 60Hz

Bei allen drei Optionen handelt es sich um IPS Panels! Daher könnt Ihr davon ausgehen das es hier keine „schlechte“ Wahl gibt.

Gamer sollten allerdings im Optimalfall das Full HD 144Hz Display wählen, Fotografen, Youtuber usw. hingegen das 4K Panel. Letzteres soll laut Dell mit 400 cd/m² und einer 100% sRGB Farbraumabdeckung punkten. Bedenkt allerdings, dass selbst eine GTX 1070 mit einer 4K Auflösung in Spielen schon gut ausgelastet wäre.

Dell hat mir allerdings das Alienware m15 mit dem 144Hz Display zukommen lassen, weshalb ich auch nur etwas zu diesem sagen kann.

Mein erster Eindruck zum Display des m15 fällt positiv aus! Es wäre sicherlich gelogen zu sagen, dass dies das beste Display der Welt ist, aber es macht einen sehr vernünftigen Eindruck!

Die Schärfe passt, Kontraste wirken sehr kräftig (wozu sicherlich auch das von Dell vorinstallierte „Dark Theme“ in Windows beiträgt) und Farben klar und leuchtend.

Selbst die maximale Helligkeit wirkte subjektiv sehr kräftig! Dies muss ich allerdings nach einem Blick auf die Messwerte etwas relativieren. Hier erreichte das m15 283 cd/m², was sehr vernünftig ist, aber bei einem +- 2000€ Gerät auch zu erwarten ist.

 

Mit dem 144Hz Display ist das Alienware m15 damit für einen Outdoor Einsatz nur sehr bedingt geeignet, aber ein helleres Fenster im Rücken ist kein Problem. Der Kontrast fällt mit 1:870 ebenfalls gut aus.

Etwas merkwürdig ist die Farbabdeckung, welche Dell nur mit „Farbabdeckung von 72 %,“ angibt. Dell scheint 72% des AdobeRGB Farbraums zu meinen, denn diese erreicht das Alienware m15 gemeinsam mit 96% sRGB.

Für ein 144Hz Display sind dies sehr gute Werte! Vorbei sind die Zeiten wo man sich zwischen einem besonders flüssigen und guten Display entscheiden musste.

Dies sind Werte mit denen man nicht nur gut auf dem m15 Spielen kann, sondern auch durchaus Foto/Video Bearbeitung in einem semi-professionellen Rahmen.

 

Eingabegeräte

Alienware setzt beim m15 auf eine sogenannte chiclet Tastatur oder auch „Insel Tastatur“ genannt, mit einem mittleren Tastenhub. Dies ist schon ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger der noch über eine reguläre Tastatur verfügte, mit einem sehr hohen Tastenhub.

Auf den ersten Blick für den ein oder anderen vielleicht ein Downgrade, allerdings gefällt mir die Tastatur des m15 besser!

Gerade zum Schreiben und Arbeiten ist die Tastatur des Alienware m15 hervorragend! Diese wirkt sehr fest und auch schön präzise beim Tippen und Spielen. Der Tastenanschlag ist zwar etwas weicher als bei vielen anderen High End Notebooks, was aber auf Dauer zu einer geringeren Ermüdung führt und auch ein recht leises Tippen ermöglicht.

Ich habe hier das Gefühl Dell nutzt beim Alienware m15 eine modifizierte Tastatur des XPS 13/15, nur mit Nummernpad und RGB LEDs.

Da ich privat ein Dell XPS 13 nutze, erklärt dies auch warum ich mich gleich wie Zuhause gefühlt habe. Die Tastatur sieht zwar etwas unspektakulärer aus, ist aber qualitativ top!

Auch das Trackpad ist gut! Gut aber wie ich finde auch nicht überragend. Das Alienware 15 liefert ein gutes Tracking und eine zuverlässige Erkennung. Auch die Textur des Trackpads gefällt mir. Lediglich die integrierten Maustasten sind vielleicht etwas steif, aber ansonsten habe ich nichts Größeres zu bemängeln.

Dennoch würde ich das Trackpad eher als solide bezeichnen. Wir sind hier in einer Preisklasse wo man einfach ein brauchbares Trackpad erwarten darf.

Erstaunlicherweise verzichtet Dell beim m15 auf eine Tastatur mit individuell RGB beleuchteten Tasten. Die Tastatur besitzt „nur“ 6 Zonen für welche Ihr in der Software die Beleuchtung festlegen könnt.

Die LED Qualität und vor allem deren Helligkeit würde ich eher als durchschnittlich einstufen.

 

Lautsprecher

Das Alienware m15 verfügt über zwei Lautsprecher welche an der Seite des Gerätes angebracht sind. Diese würde ich als vernünftig einstufen.

Dies Stereo Separation ist genau wie das Volumen der Lautsprecher gut. Hierdurch hat Musik eine angenehme Spielfreude.

Auch die Höhen sind angenehm klar und der Bass okay. Die Lautsprecher könnten sicher etwas mehr Druck im Tiefgang haben, aber das was das Alienware m15 bietet ist schon angemessen.

 

Performance

In meiner Version des Alienware m15 arbeitet der Intel Core i7-8750H in Kombination mit der Nvidia GTX1070.

Beim Core i7-8750H handelt es sich um eine Intel CPU der 8 Generation mit 6 Kernen und insgesamt 12 Threads, welche mit bis zu 4,1Ghz Takten. Ganz klar gesagt, dies ist eine sehr fähige CPU! Sowohl für Gamer wie aber auch für die Arbeit.

Zum Zeitpunkt dieses Tests ist dies auch die einzige CPU die für das Alienware m15 verfügbar ist, was auch Sinn macht.

Bei der GPU habt Ihr die Wahl zwischen einer GTX 1060 und einer GTX 1070 Max-Q. Ich würde hier in der Regel zur GTX 1070 Max-Q raten, gerade wenn Ihr das 144Hz oder 4K Display nutzen wollt.

Beim RAM und den Speicherlösungen sind die Alienware Maschinen wie üblich recht flexibel. Von 8GB bis 32GB ist hier alles möglich.

Starten wir zunächst mit ein paar Benchmarks in den Test um eine erste grobe Übersicht über die Leistung des Alienware m15 zu haben.

Die Benchmarks zeigen keine großen Auffälligkeiten, welche beispielsweise auf Temperatur-Probleme hindeuten würden. Aber sieht es in der Praxis, also Spielen aus?

Sehr gut! Lasst Euch nicht von der Max Q GPU abschrecken! In meinen Tests konnte das Alienware m15 problemlos mit Notebooks mit „richtiger“ GTX 1070 mithalten, bzw. diese sogar oft überholen.

Grob über den Daumen kann man sagen, dass das Alienware m15 in der hier vorliegenden Konfiguration so ziemlich sämtliche halbwegs gut optimierten Spiele mit 60 FPS und mehr wiedergeben kann.

Viele 1-2 Jahre alte AAA Titel werden sogar dreistellige Bildraten erreichen, ganz zu schweigen von eSport Titeln wie Overwatch, CS GO und Co. CS GO erreichte beispielsweise entspannte 177 FPS im Schnitt.

Kommen wir noch auf die SSDs zu sprechen. Das Alienware m15 ist in vielen Speicher Konfigurationen erhältlich. Ich habe die 512GB + 512GB Version.

Bei den hier verbauten SSDs handelt es sich um zwei SK Hynix PC401 Module. Solltet Ihr bei „SK Hynix“ auch etwas mit der Stirn gerunzelt haben ist dies verständlich. SK Hynix SSDs kann man durchaus als exotisch einstufen.

Allerdings sind die SSDs vernünftig. Diese setzen auf die M.2 Schnittstelle und das NVME Protokoll und erreichen so lesend rund 2664MB/s und schreibend 870MB/s.

Lesend sieht das gut aus, schreibend würde ich das Ganze als ausreichend bezeichnen. Die SK Hynix PC401 würde ich nicht als High End SSD deklarieren, aber gehen für solch ein Notebook völlig in Ordnung.

 

Temperatur und Lautstärke

Dell wirbt beim Alienware m15 groß mit der „Cryo-Tech v2.0-Thermaltechnologie“ welche für niedrige Temperaturen und Lautstärke sorgen soll. Im Allgemeinen sind allerdings Dell Notebooks nicht unbedingt berühmt für ihre Kühllösungen, wie steht es hier also um das m15?

Nennen wir es mal erwartungsgemäß. Das m15 bietet Euch eine gewisse Kontrolle über die Lüfter, die meisten meiner Aussagen beziehen sich hier auf die „ausbalancierte“ Einstellungen, welche erstaunlicherweise am besten geklappt hat.

Im Leistungsmodus, wo eigentlich die Lüfter höher drehen sollen für mehr Leistung, hatte ich hingegen Performance Probleme!

Das „Problem“ des Alienware m15 ist wie üblich die CPU. Lastet Ihr diese voll aus kratzen wir durchaus an der 100 Grad Temperatur Marke. Dies ist allerdings weitestgehend normal und bei allen halbwegs kompakten Gaming Notebooks so. Es geht eher um die Frage bei welchem Takt wie uns letztendlich einpendeln. Dies wäre beim Alienware m15 meist um die 3,9xGhz und 88-92 Grad.

Die GPU hingegen hat glatt sogar noch etwas Luft nach oben! In meinem Test erreichte diese in Spielen nie über 72 Grad und dabei lag der Takt bei 1468 – 1506mhz, was für eine GTX 1070 Max-Q sehr hoch ist! Eine GTX 1070 Max-Q sollte eigentlich eher 1101 – 1379mhz erreichen, die Werte hier gehen eher in die Richtung einer normalen GTX 1070.

Kleiner Tipp, Dell hat etwas an Gummi-Füßen gespart! Hebt Ihr das Notebook hinten etwas an, sinken die GPU Temperaturen um 5 Grad, wodurch die Leistung nochmals etwas steigt.

Was die Lautstärke angeht, wurde ich positiv überrascht. Ja das Notebook wird unter Last hörbar laut, aber verglichen mit anderen Modellen, gerade im kompakten Sektor, ist das Alienware m15 fast schon leise zu bezeichnen!

Die Lüfter erzeugen ein leises und angenehmes Rauschen, welches weiter unter Notebooks wie dem Razer Blade oder XPS 15 liegt.

Im Leerlauf bzw. im Office Betrieb ist das m15 im Übrigen komplett leise!

 

Akku

Das Alienware m15 gibt es mit zwei Akku Konfigurationen, 60Wh und 90Wh. Mein Testgerät hat leider nur den 60Wh Akku, wählt Ihr also die größere Version ist noch etwas Luft nach oben.

Aber selbst mit dem 60Wh Akku ist die Laufzeit des Alienware m15 für ein Gaming Notebook hervorragend!

Bei einer Office/Web Nutzung sind problemlos gute 4,5 Stunden möglich und dies ohne die Tastatur Beleuchtung und andere ähnliche Luxus Feature zu deaktivieren. Wenn man es drauf anlegt, könnte man sicher noch mal 0,5-1 Stunden aus dem Akku holen.

Rechnen wir das auf den großen 90Wh Akku um, kommen wir auf 6,5-7 Stunden Laufzeit! Ein herausragender Wert!

Glaubt Ihr allerdings unterwegs viel spielen zu können muss ich Euch leider enttäuschen. Hier sind maximal 1-1,5 Stunden möglich.

 

Fazit

Ihr sucht ein kompaktes aber „kompromissloses“ Gaming Notebook? Dann seid Ihr beim Alienware m15 an der richtigen Adresse!

Dell hat hier ein sehr gutes Notebook auf die Beine gestellt, welches auch für Alienware Verhältnisse sehr kompakt und handlich ist. Mit rund 2,1Kg ist dies durchaus ein Notebook das man auch täglich mit zur Uni oder Schule nehmen kann.

Klar gibt es noch kompaktere Modelle, aber diese nehmen dafür meist schlechtere Temperaturen oder eine höhere Lautstärke in Kauf. Ich würde das Alienware m15 zwar auch nicht als super kühles Gaming Notebook bezeichnen, aber dieses hält seine starke CPU und GPU gut unter Kontrolle.

Dabei ist dieses im Leerlauf komplett leise und unter Last vernünftig was die Lautstärke angeht.

Leistung hat das Alienware m15 auch einige! Die meisten aktuellen Spiele erreichen mit der GTX 1070 Max Q bei einer Full HD Auflösung knapp dreistellige FPS Raten.

Ideal, denn das m15 ist mit 144Hz Display verfügbar. Dieses bietet dabei nicht nur eine hohe Bildwiederholungsrate, sondern sieht auch gut aus! So gut das eine hobbymäßige Foto/Videobearbeitung keinerlei Problem ist.

Hinzu kommen gute Eingabegeräte und vernünftige Lautsprecher.

Ein weiteres Highlight am m15 ist aber klar die Akkulaufzeit! Sofern Ihr das Modell mit 90Wh Akku wählt, sind 7+ Stunden Laufzeit gut möglich! Ein klasse Wert für ein Gaming Notebook.

Unterm Strich bin ich also mit dem Alienware m15 sehr zufrieden! Sucht Ihr also ein kompaktes Gaming Notebook, mit guter Laufzeit und hoher Leistung ist das Alienware m15 herausragend.

Dennoch würde ich Euch nicht den Kauf empfehlen! Zumindest nicht von dem Modell aus diesem Test. Das Alienware m15 wird demnächst mit den neuen Nvidia RTX Grafikkarten neu aufgelegt. Es gibt dabei keine Veränderung am Gehäuse, nur neuere Grafikkarten. Dies bedeutet aber entweder mehr Leistung oder niedrigere Preise für die aktuelle Version.

Positiv

  • Gutes Display
  • Solides Gehäuse
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Hohe Leistung/Takt des Prozessors und der Grafikkarte
  • Hohe Anschlussvielfalt
  • Sehr gute Tastatur

Neutral

Lautsprecher durchschnittlich

Negativ

  • Displayrahmen unten und oben verbesserungswürdig
  • Kein SD Kartenleser

Was ein Monster! Der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 mit WLAN ax im Test

Mit dem ROG Rapture GT-AX11000 hat ASUS vor kurzem seinen neusten High End WLAN Router auf den Markt gebracht. Dieser soll durch eine kompromisslose Leistung und Funktionsumfang punkten.

Hierzu zählt auch die Unterstützung des neuen WLAN 6 „ax“ Standards und ein maximales Tempo von satten 10+ Gbit!

Aber dies kommt auch zu einem Preis! Mit über 400€ ist der GT-AX11000 einer der teuersten Router aktuell auf dem Markt.

Wollen wir uns da doch einmal in der Praxis ansehen ob der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 dieses Geld auch wirklich wert ist.

Kann der GT-AX11000 im Test überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des Routers für diesen Test.

 

Der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 im Test

Ich denke man kann durchaus zu Recht sagen, dass das ASUS mit dem ROG Rapture GT-AX11000 ein Monster geschaffen hat!

Dies beginnt bereits beim Design, welches völlig aus der Reihe springt. Abseits des Schwerstermodells, dem ROG Rapture GT-AC5300, gibt es auf dem Markt nichts Vergleichbares.

Der GT-AX11000 ist ein großer quadratischer WLAN Router, welcher an jeder Seite zwei große Antennen besitzt. Durch diese acht Antennen hat der GT-AX11000 fast mehr etwas von einer Cyborg-Spinne als von einem klassischen WLAN Router.

Ich kann durchaus verstehen wenn Euch dieses Design zu viel, aber auch wenn Euch das „Over the Top“ Design gerade anspricht. Geschmäcker sind halt verschieden, spannend ist der GT-AX11000 aber definitiv!

Auf der Oberseite des Routers finden wir ein RGB beleuchtetes ASUS Logo und jede Menge Öffnungen für die Belüftung. Diese ist hier auch durchaus recht wichtig, denn der GT-AX11000 hat einiges an Leistung, die gekühlt werden muss.

Es ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen wo denn beim GT-AX11000 vorne und hinten ist. Auf der richtigen Front finden wir allerdings die Status LEDs des Routers. Die Tasten zur Steuerung des WLANs, WPS usw. sind hingegen an der linken Seite angebracht.

Sehr spannend ist aber natürlich die Rückseite. Hier gibt es verglichen mit dem „älteren“ ROG Rapture GT-AC5300 ein paar Änderungen.

Hatte der alte GT-AC5300 noch 8x Gbit LAN sind diese Ports beim neuen GT-AX11000 auf 4x Gbit LAN zusammengeschrumpft. Dafür gibt es allerdings einen zusätzlichen 2,5Gbit LAN Port.

An diesem können natürlich auch normale Gbit Geräte angeschlossen werden, aber auch schnellere Netzwerkhardware. Gerade für PCs sind 10Gbit LAN Karten nicht mehr übermäßig teuer. ASUS selbst bietet hier auch einiges an. Ihr könnt im übrigen 10Gbit Netzwerkgeräte in der Regel absolut problemlos an einem 2,5Gbit LAN Port betreiben.

Wofür aber diesen 2,5Gbit Port nutzen? Dies ist in der Tat keine ganz einfache Frage! Dieser Port macht primär Sinn wenn Ihr einen kleinen Heimserver/NAS habt.

WLAN AX kann problemlos das Tempo eines normalen Gbit LAN Ports überschreiten. Habt Ihr nun ein NAS Speichersystem über diesen 2,5Gbit LAN Port angebunden, steht Euch via WLAN AX ein deutlich höheres potenzielles Tempo zur Verfügung.

Von daher ja es macht völlig Sinn einen schnelleren oder im Optimalfall mehrere schnellere LAN Ports an einem High End WLAN AX Router zu haben!

Abseits der 4x Gbit LAN Ports und des 2,5Gbit LAN Ports besitzt der GT-AX11000 noch einen 1Gbit WAN Port und zwei USB 3.0 Ports, alle auf der Rückseite.

 

Software

ASUS setzt beim ROG Rapture GT-AX11000 auf seine übliche Router Software, allerdings mit ein paar Zusatzfunktionen und einem ROG Skin.

Sucht Ihr eine besonders aufgeräumte und schlichte Benutzeroberfläche seid Ihr hier falsch! ASUS setzt auch bei der Software auf ein sehr ähnliches Konzept wie bei der Optik und Hardware.

Der ROG Rapture GT-AX11000 ist regelrecht vollgepumpt mit Software Funktionen. Damit meine ich nicht nur das übliche wie diverse Einstellungsmöglichkeiten oder eine NAS/USB Funktionalität.

Neben deutlich erweiterten Einstellungsmöglichkeiten bezüglich WLAN und LAN verfügt der GT-AX11000 auch über einige Kontroll-Funktionen, Gaming-Funktionen und sicherheitsrelevanter Feature.

Starten wir am Anfang. Der GT-AX11000 bietet Euch jede Menge Diagramme und Informationen dazu was in Eurem Netzwerk vorgeht. So könnt Ihr sehen wie viel Trafik produziert wurde und auch diesen in einem gewissen Rahmen mitloggen.

Ebenso gibt es einige WLAN Diagnose Tools, falls Ihr irgendwelche WLAN Performance Probleme habt.

Trafik lässt sich natürlich über diverse Gaming Fokussierte QoS Feature auch steuern und priorisieren. Spannend, in der Software könnt Ihr auch Ping Werte zu einigen GameServern sehen und anhand dieser den Optimalen wählen. Dies gilt für Spiele wie League of Legends, Overwatch usw.

Ebenso gibt es eine direkte Integration des VPN Anbieters WTFast, welcher Euch bei Nutzung bessere Ping Zeiten verspricht.

Ein großes Feature welches ich an ASUS Routern sehr schätze ist AIProtection. Hierbei handelt es sich um einen im Router integrierten Antivirenschutz.

Wobei dies nicht ganz richtig ist. Es handelt sich hier um eine Kooperation mit dem Trend Micro, welcher eine Art Webfilter mit blockierten URLS zur Verfügung stellt. Versucht Ihr nun auf solch eine verseuchte URL zuzugreifen wird dies vom Router blockiert.

Selbiges gilt wenn Euer PC oder ein Smart Home Gerät ein Teil eines Bot-Netzwerks wird. Hier kann der GT-AX11000 die Kommunikation zu den Control-Servern blockieren und Euch benachrichtigen.

Und ja das Ganze funktioniert durchaus! Mehr zu dem Thema im Artikel Was ist ASUS AiProtection und was kann es?

Was die Optik angeht ist mir die Benutzeroberfläche etwas zu verspielt und unübersichtlich. Gerade Einsteiger könnten hier etwas überfordert sein.

Seid Ihr aber ein erweiterter Nutzer und mögt diesen „Gaming“ Look werdet Ihr viel Freude an den wirklich zahllosen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig wäre noch AiMesh. AiMesh bietet Euch die Möglichkeit mehrere ASUS Router in einem großen Mesh Netzwerk zusammenzufassen! Mehr dazu hier.

 

Die Hardware des ASUS ROG Rapture GT-AX11000

ASUS bewirbt den GT-AX11000 als den „World’s First 10 Gigabit Wi-Fi Router“, aber wie kommt dies zustande?

Der GT-AX11000 nutzt natürlich zum einen den neuen WLAN AX Standard und zum anderen einen Tri-Band Aufbau. Das bedeutet der Router verfügt einfach über zwei 5GHz WLAN Module, welche parallel arbeiten. Ihr könnt also drei unterschiedliche WLAN Netze haben, 2,4GHz, 5GHz1 und 5GHz2.

Rechnen wir all diese WLAN Bänder zusammen kommen wir auf 10756 Mbit/s.

Um dieses maximale Tempo allerdings auch nur im Ansatz zu erreichen, benötigt Ihr drei Clients. Bei einem Client liegt das Maximum bei 4804Mbit/s, bei der Nutzung von 4×4 WLAN ax.

  • 11a/g: up to 54Mbps
  • 11b: up to 11Mbps
  • 11n: up to 600Mbps
  • 11ac (2.4GHz): up to 800Mbps,
  • 11ac (5GHz): up to 4333Mbps
  • 11ax (2.4GHz): up to 1148Mbps
  • 11ax (5GHz): up to 4804Mbps

Warum Tri-Band WLAN? WLAN ax ist deutlich effizienter als WLAN ac wenn es um viele parallele Clients geht, allerdings werdet Ihr den GT-AX11000 die nächsten Jahre vermutlich weiterhin mit vielen WLAN ac Geräten nutzen.

Hier kann es durchaus ordentlich Tempo fressen wenn einfach Smartphones, Smart Home Geräte usw. im Hintergrund mit dem WLAN Verbunden sind, selbst wenn diese eigentlich nichts tun. Zwei 5GHz Netze erlaubt es Euch Eure Geräte aufzuteilen.

Beispielsweise in das erste 5GHz Netz kommen alle Smartphones, Smart Home Geräte usw. In das zweite 5GHz kommen die „wichtigen“ Geräte wie das Gaming Notebook oder die Spielekonsole.

So steht diesen immer die volle Bandbreite zur Verfügung.

Auf der Hardware Seite nutzt der GT-AX11000 den Broadcom BCM43684 als WLAN Chip. Hierbei handelt es sich um den ersten WLAN ax Chipsatz der voll mit diesem Standard kompatibel ist.

Unterstützt wird dieser Chipsatz vom Broadcom BCM4908 SoC, welcher vier Kerne bei 1,8Ghz und 1GB RAM mitbringt.

 

Was macht WLAN ax besser als WLAN ac?

Der offensichtlichste Vorteil von WLAN ax ist natürlich die Performance. Wobei so offensichtlich ist dies hier mit 4804 bei WLAN ax und 4333 Mbit bei WLAN ac gar nicht.

Allerdings ist der Router immer nur die eine Seite der Medaille. In normalen Smartphones, Tablets oder Notebooks finden sich in der Regel WLAN Module mit 433Mbit oder 867Mbit.

Warum? In diesen Geräten kommt meist ein 2×2 Design (also zwei Antennen) mit einer 80Mhz Kabelbreite zum Einsatz. Hier richten sich die Hersteller meist nach dem ursprünglichen WLAN ac Standard, welcher bei einem vier-Antennen-Design maximal 1733Mbit vorsah.

WLAN ac wurde nun aber im Laufe der Zeit erweitert um beispielsweise die 160Mhz Kanalbreite oder 1024QAM.

High End WLAN Router haben diese „Erweiterungen“ umgesetzt. Allerdings viele Clients nicht!

Diese sind beim ursprünglichen WLAN ac stehen geblieben.

Mit WLAN ax wird auch in diese Geräte hoffentlich die höhere Kanalbreite von 160Mhz, 1024QAM und weitere Verbesserungen einziehen, welche bei WLAN ac noch optimal waren.

Ich denke der große Leistungssprung bei WLAN ax kommt nicht vom Router, sondern einfach von den schnelleren Clients.

Ein wichtiger, vermutlich sogar noch wichtigerer Punkt als die reine Performance ist die Effizienz bei vielen WLAN Geräten.

Hier lag anscheinend der Fokus beim Entwickeln des WLAN ax Standards! Kein Wunder, immer mehr Smart Home Geräte verstopfen unser WLAN.

Selbst wenn diese nur passiv im WLAN hängen und gelegentlich mal ein paar KB übertragen, kann dies ab einer gewissen Masse an Geräten doch ordentlich Leistung kosten.

WLAN ax bietet hier dank OFDMA und MU-MIMO, sowohl im Upload wie auch im Download, eine deutlich gesteigerte bzw. gleichbleibender Geschwindigkeit.

Mehr dazu hier.

 

Performance

Leider sind aktuell noch keine richtigen WLAN ax Clients für Desktop PCs verfügbar. Daher werde ich den Test zum GT-AX11000 erst einmal wie bei einem WLAN ac Router mit meinem Standard Test-Set-up aufbauen.

Ihr werdet den GT-AX11000 vermutlich auch erst einmal primär mit WLAN ac Geräten nutzen.

Ich teste zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server.

Als Client verwende ich den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell ist.

Dies sollte uns einen guten Eindruck vermitteln, was der GT-AX11000 in der Praxis maximal zu leisten vermag.

Wie zu erwarten war liefert der GT-AX11000 auch mit WLAN ac Geräten eine hervorragende Performance! In Kombination mit dem TP-Link Archer T9E werden sogar die 100MB/s geknackt.

Damit ist der GT-AX11000 klar einer der schnellsten WLAN Router aktuell auf dem Markt!

Spaßeshalber habe ich auch einmal eine ASUS PCE-AC88 WLAN Karte geschnappt, welche noch leistungsfähiger ist als meine Standard T9E von TP-Link.

In Kombination mit dem 2,5Gbit LAN Port konnte ich hier sogar rund 150MB/s Übertragungsrate beobachten!

Allerdings fiel mir auch eine kleine Anomalie auf. Über den WAN Port können scheinend maximal 78MB/s übertragen werden, was mich bei meinen ersten Tests zugegeben etwas verwirrte. Dies ist in der Praxis allerdings kein Problem, sofern Ihr nicht eine 1Gbit Internetleitung besitzt.

 

WLAN AX

Das Feature am GT-AX11000 ist aber natürlich die Unterstützung des neuen WLAN ax Standards. Leider sind aktuell (02.02.19) aber noch keine WLAN ax Clients verfügbar. Immer wieder skurril zu sehen wie vielen Router usw. schon angekündigt oder auf dem Markt verfügbar sind, aber noch 0 Clients.

Um nun aber WLAN AX zu testen, musste ich auf einen zweiten WLAN ax Router zurückgreifen, welcher im Bridge Modus arbeitet. Hier stand mir glücklicherweise der ASUS RT-AX88U zur Verfügung.

Offen gesagt, ASUS muss DRINGEND an der Bridge Funktionalität seiner Router arbeiten! Irgendwas funktioniert hier nicht so wie es soll. Die Router sind unheimlich zickig dabei sich untereinander zu verbinden.

Dies ist also kein besonders alltagstaugliches Szenario, aber reicht uns erst einmal für eine erste Performance Einschätzung.

Neben diesen beiden Routern musste ich fünf Computer bzw. LAN Verbindungen nutzen um WLAN ax auszulasten. Gemessen wurde das Tempo via iperf3.

Auf eine kurze Distanz (ca. 2 Meter) konnte ich ein Tempo von satten 2389Mbit/s messen! Beeindruckend, dies sind satte 289MB/s via WLAN!

Selbst auf eine höhere Distanz von ca. 10-12 Metern (ohne Hindernissen) konnte ich noch 1732Mbit/s erreichen. Beeindruckend!

 

NAS Funktionalität

Der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 bringt zwei USB 3.0 Ports mit, die Ihr für externe Speichermedien nutzen könnt, um auf diese über das Netzwerk bzw. sogar über das Internet zuzugreifen.

Zwar ist hier die ASUS Benutzeroberfläche etwas sehr verschachtelt, aber grundsätzlich sind Eure Möglichkeiten was das Erstellen von Ordnern, Benutzern usw. angeht recht groß.

ASUS hat hier auch viele Bonus-Funktionen wie Media-Server usw. integriert.

Aber wie steht es um das Tempo?

Herausragend! Im Optimalfall könnt Ihr satte 156MB/s erreichen. Optimalfall = über den 2,5Gbit LAN Port.

Nutzt Ihr nur Gbit LAN sinkt das Tempo natürlich auf +- 110MB/s und bei WLAN hängt das Tempo sowieso von Eurer Verbindungsqualität ab.

Dennoch besitzt der GT-AX11000 aktuell die schnellste NAS Funktionalität in einem Router die ich bisher gesehen habe.

 

Stromverbrauch

Der GT-AX11000 ist ein Tri-Band High End WLAN Router, daher sollte der Stromverbrauch ein Stück höher ausfallen als bei normalen WLAN Routern.

Allerdings war die Überraschung groß, denn der AX11000 benötigt nur rund 12,9W im normalen Leerlauf.

Für einen Router dieser Klasse ist das verdammt wenig! So verbrauchte der Vorgänger (GT-AC5300) rund 14W und andere Tri-Band Router auch mal gerne über 20W.

Anscheinend sind die neuen WLAN ax Chipsätze recht effizient. Auch der ASUS RT-AX88U brauchte weniger Energie als sein direkter Vorgänger.

 

Fazit

Der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 ist völlig übertrieben! Aber genau dies wollte ASUS vermutlich mit ihm auch erreichen.

Rein was die Hardware angeht, ist der GT-AX11000 der leistungsstärkste Router aktuell auf dem Markt! Zwar sind die beworbenen 11Gbit maximale Leistung eher von theoretischer Natur, aber auch praktisch werden Euch gute 2x 2400Mbit/s zur Verfügung stehen, alleine auf dem 5Ghz Band.

Von diesen besitzt der GT-AX11000 gleich zwei, so könnt Ihr Eure Geräte etwas aufteilen. Beispielsweise Smartphones auf das erste 5GHz Band und Gaming Notebooks oder Spielekonsolen auf das zweite 5GHz Band.

Bringt dies etwas? Falls Ihr sehr viele WLAN Geräte in Eurem Netzwerk habt durchaus!

Die wahre Besonderheit, neben der Optik, ist aber klar der neue WLAN ax Standard! Solltet Ihr Euch für diesen 400€+ Router entscheiden, könnt Ihr Euch sicher sein etwas Zukunftssicheres gekauft zu haben.

Hierzu trägt auch der 2,5Gbit LAN Port bei, welcher es Euch erlaubt einen PC oder NAS schnell via LAN anzubinden. So schaffen auch die integrierten USB 3.0 satte 156MB/s und sind somit schneller als viele normale NAS Systeme.

Die Software ist wie bei ASUS typisch sehr umfangreich und hier aufgrund des ROG Brandings noch mit einigen Gaming Featuren ausgestattet. Viele davon sind Gimmicks, einige aber auch nützlich, wie beispielsweise AIProtection.

Lediglich ist die Software etwas überladen für meinen Geschmack.

Aber dies passt auch gut zum abschließenden Fazit. Der ASUS ROG Rapture GT-AX11000 ist ein Show Produkt welches zeigt was gerade technisch alles möglich ist. ASUS hat hier mehr oder weniger alles eingebaut was technisch verfügbar ist. Dies resultiert natürlich auch in einem over the top Produkt.

Ja seid Ihr auf der Suche nach dem leistungsstärkstem WLAN Router und seid bereit „jeden Preis dafür zu zahlen“ greift zu! Der GT-AX11000 ist ein Monster an WLAN Router, welcher dank WLAN ax auch recht zukunftssicher ist.

Allerdings aus reiner Preis/Leistungssicht gibt es natürlich um einiges bessere Modelle.

Der PM2.5 Luftqualitäts-Detektor im Test, Feinstaub in den eigenen vier Wänden messen

Die Debatte um Feinstaubgrenzwerte in unseren Städten hat sicherlich niemanden verschont. Hier werdet Ihr Euch vielleicht schon einmal gefragt haben wie es bei Euch in der Wohnung und der näheren Umgebung aussieht.

Ist Feinstaub bei Euch in der Wohnung oder an der Straße ein Problem? Professionelle Feinstaubmessgeräte sind sehr teuer und aufwendig, allerdings gibt es auch einige Modelle für den Hausgebrach welche für rund 60€ eine zuverlässige Messung des Feinstaubes versprechen.

Eins der günstigsten Feinstaubmessgeräte ist der „PM2.5 Luftqualitäts-Detektor“. Dieses wird von diversen Händlern auf der Amazon Plattform angeboten.

Aber kann ein 60€ Feinstaubmessgerät wirklich etwas taugen? Kann dieses wirklich Rückschlüsse auf die Luftqualität geben? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der PM2.5 Luftqualitäts-Detektor im Test

Beim Luftqualitäts-Detektor handelt es sich um ein Gerät, welches einen ziemlichen DIY Flair ausstrahlt. Der Hersteller hat beispielsweise komplett auf ein richtiges Gehäuse verzichtet und setzt einfach auf zwei Plexiglasplatten für die Front und Rückseite. Die Seiten des Luftqualitäts-Detektor sind komplett offen.

Sucht Ihr ein dekoratives Gerät seid Ihr hier klar falsch! Allerdings muss dies natürlich auch nichts Schlimmes sein, zumindest wenn es um die Funktion geht. Zudem ist das 84 x 65 x 38mm sogar halbwegs robust!

Im Inneren des Gerätes lassen sich grob gesagt vier „Module“ Erkennen. Das wichtigste Modul ein kleiner Aluminium Kasten mit einem 18mm Lüfter. Hierbei handelt es sich um den Sensor für die Feinstaubmessung. Keine Sorge, dieser Lüfter dreht recht langsam und ist somit unhörbar.

Ebenfalls mit an Bord ist ein Modul für die Temperatur und Luftfeuchtigkeitsmessung, wie auch natürlich ein Mikrocontroller.

Auf der Front findet sich zu guter letzt das Display. Hierbei handelt es sich um 2,8 Zoll Farb-LCD Panel. Qualitativ ist dieses erstaunlich gut! Selbst die Blickwinkel sind recht stark.

Mit Strom versorgt wird der Luftqualitäts-Detektor über einen seitlich angebrachten microUSB Port. Das Gerät benötigt im Betrieb ca. 0,1A bzw. 0,5W, was angenehm wenig ist.

 

Was misst wer?

Bezüglich der Luftqualität gibt es sehr viele verschiedene Faktoren und Messwerte!

Einige „Smart Home“ Wetterstationen, wie beispielsweise die Netatmo Wetterstation oder auch der Eve Room, bewerten die Luftqualität anhand eines „CO2“ wertes.

Hierbei handelt es sich um die Menge an chemischen Verbindungen in der Luft. In der Regel wird hier aber meist nur das Kohlendioxid gemessen, was aber schon ausreicht!

Normale saubere Außenluft hat in der Regel +- 400ppm CO2. Luft in der Wohnung schwankt zwischen 400 und 1000ppm, alles darüber hinaus gilt als „hoch“ und potenziell ungesund.

Kohlendioxid (CO2) wird einerseits natürlich von Verbrennungsmotoren oder allgemein offenen Flammen ausgestoßen. Allerdings stößt auch Ihr CO2 aus! In der Atemluft die Ihr ausatmet, befindet sich mehr COS als in der Luft die Ihr einatmet.

So steigen CO2 Werte massiv wenn sich viele Personen in einem Raum mit geschlossenen Fenstern befinden. Im Allgemeinen sagt man dazu gerne stickige Luft.

Ein weiterer wichtiger, vielleicht sogar noch wichtigere Indikator für die Luftqualität ist der Feinstaub.

Dieser wird in der Regel mit „PM“ gefolgt von einer Nummer angegeben. PM2.5 steht beispielsweise für Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von 2,5 Mikrometer oder weniger, PM10 für 10 Mikrometern usw.

Dies ist auch meist der wichtigste Punkt wenn es um den guten alten Diesel Motor geht, denn dieser produziert vergleichsweise viel Feinstaub, dafür aber weniger Kohlendioxid.

Wie schädlich Feinstaub ist hängt stark von Eurem Gesundheitszustand und der Partikelgröße ab. Gerade die „PM2.5“ Teilchen können Tief in die Bronchiolen und Lungenbläschen vordringen. PM1 Teilchen können sogar in das Blut gelangen.

Die EU Grenzwerte liegen hier bei 40ug/m³ bei den größeren PM10 Partikeln und bei 25ug/m³ bei den kleineren PM2.5 Partikeln.

Quelle https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/feinstaub-belastung

 

Die Funktion

Kommen wir damit auch zu unserem Luftqualitäts-Detektor. Dieser misst NICHT den CO2 Wert, sondern ausschließlich Feinstaub, wie auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Letztes wird einfach auf dem Display der Einheit angezeigt. Die hier gemessenen Werte scheinen auch ausgesprochen genau zu sein. Die Temperatur stimmt verglichen mit meinen anderen Messgeräten +-0,3 Grad genau überein.

Aber für die Temperatur Messung werdet Ihr Euch den Luftqualitäts-Detektor nicht gekauft haben.

Was den Feinstaub angeht, unterscheidet das Messgerät erst einmal zwischen PM1, PM2.5 und PM10, also den üblichen Größen. In den weiteren Optionen (einmal die Taste an der Seite drücken) gibt es eine weitere Unterscheidung zwischen >0,3um, >0,5um, >1um, >2,5um, >5um und >10um.

Die Messgenauigkeit würde ich nicht unbedingt als wissenschaftlich genau einstufen, ist aber ordentlich. Ich würde die gemessenen Werte als plausibel einstufen. Zündet man eine Kerze neben dem Messgerät an gehen die Messwerte hoch, öffnet man ein Fenster gehen diese runter, geht man in einen komplett leeren Raum sinken diese ebenfalls usw. Auch verglichen mit anderen Messgeräten sieht das Ganze erst einmal gut aus. Im super niedrigen Bereich scheint aber die Genauigkeit tendenziell etwas niedriger zu sein.

Allerdings gilt hier etwas Vorsicht! Man darf die Messwerte auch nicht überinterpretieren, denn es gibt durchaus viel Fehlerpotenzial.

Wie misst der Luftqualitäts-Detektor den Feinstaub? Im Inneren des Messgerätes gibt es einen Laser welcher auf einen Sensor deutet. Durch diesen Laser wird nun mithilfe eines winzigen Lüfters Luft gepustet.

Befinden sich Schmutz Partikel in der Luft wird der Laserstrahl unterbrochen und das Messgerät zählt wie oft dies der Fall ist bzw. wie stark die Unterbrechung des Strahls ist. Fun Fakt, ähnlich arbeiten auch Rauchmelder.

Allerdings gibt dies auch viel Raum für Fehlinterpretationen. Beispielsweise Wasserdampf kann nicht von Feinstaub unterschieden werden. Beim Kochen oder Duschen werdet Ihr plötzlich sehr hohe Werte sehen. Auch werden im Sommer Blütenpollen usw. als „Feinstaub“ deklariert.

Dies gilt es natürlich bei der Nutzung des Luftqualitäts-Detektor zu bedenken.

 

Fazit

Der Luftqualitäts-Detektor „PM2.5“ ist ein sehr interessantes Hilfsmittel bzw. Spielzeug, je nach Perspektive.

Grundsätzlich funktioniert das Messgerät wie beworben, es kann Euch über den aktuellen Feinstaubgehalt und die Partikelgröße des Feinstaubes informieren. Die Messwerte sind dabei ausreichend genau, dass ich den Luftqualität-Detektor als sinnvoll einstufen würde. Wir sind hier sicherlich nicht bei der Messgenauigkeit von professionellen X Tausend € Systemen, aber die Tendenz der gemessenen Werte ist im Normalfall sehr gut.

Allerdings gibt es durchaus etwas Fehlerpotenzial bei der Messung, gerade was Wasserdampf usw. angeht. Hier muss man sich halt merken, dass die Werte nach und während des Kochens möglicherweise etwas höher sind als sie sollten.

Auch würde ich mich mit dem Luftqualitäts-Detektor nicht neben eine offizielle Messsäule stellen, um dort die Werte anzuzweifeln / zu überprüfen.

Ihr habt hier ein einfaches 60€ Messgerät, welches sicherlich für ein privates Umfeld und um mal Werte zu überprüfen oder zu kontrollieren wie es in der Wohnung aussieht auch völlig taugt!

Die Canary Flex im Test, komplett kabellos und gut?

Komplett kabellose Überwachungskameras liegen voll im Trend! Mittlerweile gibt es hier auch einige Auswahl auf dem Markt.

Eins der ganz klar spannenderen Modelle stammt vom Hersteller Canary und hört auf den Namen Flex.

Die Canary Flex ist eine sehr schicke und kompakte kabellose Überwachungskamera, welche sowohl via Akku wie aber auch über einen normalen Netzanschluss betrieben werden kann. Der Hersteller bewirbt die Flex als „die vielseitigste HD-Sicherheitskamera der Welt“.

Aber wie schlägt sich die Canary Flex verglichen mit der Konkurrenz in form von Netgear, Ring und Co.? Dies ist gilt es im Test der Canary Flex herauszufinden!

An dieser Stelle viele Dank an Canary für das Zurverfügungstellen der Flex für diesen Test!

 

Die Canary Flex im Test

Die Canary Flex ist eine recht kompakte komplett kabellose Überwachungskamera. Mit 110 x 49 x 43mm ist diese sogar glatt das kompakteste mir bekannte Modell, kompakter als eine Netgear Arlo Pro, Reolink Argus usw.

Canary setzt bei dieser auf ein ovales Design, das ich als sehr freundlich und vergleichsweise wenig technisch bezeichnen würde. Der größte Teil des Gehäuses besteht aus einem wertigen matten Kunststoff in Weiß oder Schwarz. Auf der Front gibt es bei beiden Versionen lediglich einen schwarzen Hochglanz Bereich, in welchem die Kameralinse wie auch die diversen Sensoren eingelassen sind.

Die Kamera ist wie die meisten komplett kabellosen Modelle sowohl für den Innen- wie auch Außeneinsatz geeignet. Daher macht es auch durchaus Sinn, dass die Canary Flex recht dezent gestaltet ist.

Ähnlich wie Netgear bei seinen Arlo Kameras setzt auch Canary bei der Flex auf eine magnetische Halterung, auch wenn diese hier etwas anders ausfällt.

Das Grundprinzip bleibt aber gleich. Die magnetische Halterung bietet eine sehr gute Flexibilität was die Ausrichtung der Überwachungskamera angeht und auch die Montagemöglichkeiten betrifft. Mit im Lieferumfang liegen bereits zwei Halterungen, einmal für die Wandmontage und eine zum Aufstellen der Kamera.

Weitere Halterungen bietet Canary gesondert an.

Eine wichtige Frage bei allen Überwachungskameras ist natürlich die Stromversorgung. Die Canary Flex hat einen 6700mAh starken Akku bereits integriert. Wie lange dieser hält, hängt natürlich etwas von Eurer Nutzung ab.

Alternativ könnt Ihr die Kamera aber auch kabelgebunden betreiben. Ein passendes Kabel welches sich ebenfalls magnetisch mit der Kamera verbindet liegt bei.

Interessanterweise nutzt die Canary Flex allerdings ein Standard USB Netzteil, was ich begrüße.

Im Gegensatz zu Netgears Alro Kameras oder den Blink Modellen wird die Canary Flex direkt mit Eurem WLAN verbunden! Es gibt also keine zusätzlichen Boxen, Bridges usw.

Erneut etwas was ich begrüße. Achtet allerdings darauf, dass am Ort wo Ihr die Flex installieren wollt auch ein ausreichend starkes WLAN Signal verfügbar ist.

 

Installation und Einrichtung

Um die Canary Flex zu nutzen benötigt Ihr zunächst die Canary App für IOS oder Android. In der App müsst Ihr ein Konto beim Hersteller anlegen.

Dafür ist Eure Mail Adresse und Eure Telefonnummer zwingend nötigt. Anschließend geht es an das Verbinden der Kamera.

Durch diesen an sich sehr einfachen Prozess geleitet Euch die Canary App ausgesprochen gut. Im Grunde müsst Ihr nur die „Sync“ Taste auf der Rückseite der Kamera drücken und einmal Euer WLAN Passwort eingeben.

Anschließend wird die Kamera noch geupdatet und das war es. Leider gab es hier bei meinem ersten Versuch einen Fehler, bei Versuch Nummer zwei funktionierte alles tadellos!

 

Die App und Feature

Wie bei den meisten Smart Home Kameras ist auch die Canary App recht einfach gehalten. Geht Ihr in die App findet Ihr zunächst eine einfache „Übersicht“.

Hier könnt Ihr den aktuellen Netzwerkstatus sehen, wie auch den Akkustand. Ebenso könnt Ihr von hier aus in die Einstellungen, die Live-Ansicht und auch die Aufnahmen gelangen.

Die Live-Ansicht braucht via LTE rund 5-10 Sekunden zu laden, je nachdem wie stark die WLAN Verbindung ist und ob Ihr die Kamera im Akku oder Netzbetrieb nutzt. Damit ist die Canary Flex durchschnittlich flott.

In der Live-Ansicht könnt Ihr entweder eine 2 Wege Kommunikation einleiten, oder gleich einen Notruf absetzen.

Videos werden von der Canary Flex ausschließlich in der Cloud gespeichert. Hierbei habt Ihr diverse Möglichkeiten die Aufnahme zu konfigurieren. Die Canary App kann das sogenannte Geofencing nutzen.

Ihr könnt die Kamera also so einstellen, dass diese das Aufnehmen automatisch stoppt, wenn Ihr bzw. ein Familienmitglied zuhause ist und erst wieder startet wenn alle Personen das Haus verlassen haben.

Zusätzlich könnt Ihr auch einen Nacht-Zeitraum festlegen, in welchem die Kamera auch aufzeichnet, egal ob Ihr Zuhause seid oder nicht.

Ihr habt zudem die Wahl, soll die Kamera alle Bewegungen aufzeichnen oder nur wenn eine Person erkannt wird. Letzteres reduziert natürlich die Fehlauslösungen, kann aber je nach Winkel, Distanz usw. etwas ungenauer sein. In meinem Test funktionierte die Personenerkennung aber sehr zuverlässig!

Welcher Modus aktiv ist könnt Ihr natürlich auch jederzeit per Hand festlegen oder halt automatisch via Geofencing.

Etwas sehr Spannendes ist im Übrigen die Möglichkeit auch die Live-Ansicht zu deaktivieren wenn Ihr Zuhause seid! So müsst Ihr keine Angst haben beobachtet zu werden.

 

Die Mitgliedschaft

Wie die meisten Cloud Kameras versucht Euch auch die Canary Flex ein Abo zu verkaufen. Dies ist hier aber halbwegs fair gestaltet!

Ihr habt bereits ein durchaus brauchbares „Standard“ Abo, für das Ihr nichts weiter bezahlen müsst. In diesem Abo werden alle Aufnahmen der Kamera 24 Stunden gespeichert.

Ihr könnt wichtige Aufnahmen natürlich innerhalb dieses Zeitraums auch auf Euer Smartphone herunterladen.

Wollt Ihr eine 30 Tage Video Speicherung und weitere „Bonus“ Feature, dann müsst Ihr 99€ pro Jahr zahlen. Dieses Abo deckt dann aber auch bis zu 5 Geräte ab.

Mehr Infos zu dem Ganzen hier: https://canary.is/de/mitgliedschaft/

Dieses Abo Modell geht soweit in Ordnung! Es gibt hier klar noch Anbieter wie Blink oder Netgear die mehr kostenfrei anbieten, aber auch Hersteller wo ein Abo mehr oder weniger Pflicht ist (Ring z.B.).

Lediglich, dass die Mitgliedschaft etwas aggressiv in der App beworben wird stört mich etwas.

 

Bildqualität

Die Canary Flex nutzt einen Full HD Bildsensor. Dies sagt allerdings erst einmal nicht viel aus, denn zum einen ist ein Full HD Sensor nicht gleich Full HD Sensor, zum anderen handelt es sich hier um eine kabellose Kamera.

Wie bei den meisten komplett kabellosen Kameras ist auch bei der Canary Flex die Bitrate der Aufnahme vergleichsweise gering. Die grundsätzliche Bildqualität ist bei Tag allerdings tadellos.

Nein die Flex kann nicht mit einer „großen“ Full HD Überwachungskamera mithalten, aber die Bildqualität lässt auch wenig Raum für Kritik.

Man ist hier auf dem Level von Reolink, den größeren Netgears usw.

Bei Nacht wird es etwas schwieriger. Die Canary Flex verfügt natürlich über IR LEDs, aber auch nicht übermäßig kräftig sind. In Räumen ist die Ausleuchtung gut bis sehr gut und auf freier Fläche leicht überdurchschnittlich, für ein komplett kabelloses Model.

Rechnet aber nicht, dass die Kamera einen großen Hof ausleuchten kann. Ab 5-8 Metern wird die Nachtsicht langsam knapp.

Bonus Punkte gibt es für den großen 116 Grad Blickwinkel. Zum Vergleich eine normale Smartphone Kamera hat um die 70 Grad. Die Canary Flex nimmt also einen recht großen Bereich auf.

 

Fazit

Die Canary Flex ist sehr gute Überwachungskamera*, welche mir gerade für den Innen-Bereich ausgesprochen gut gefällt!

Hier kann diese ihre Stärken verglichen mit der Konkurrenz besonders gut ausspielen!

Der für mich größte Pluspunkt ist das Geofencing Feature. Dieses erlaubt es die Kamera automatisch abzuschalten wenn Ihr mit Eurem Smartphone zuhause seid. Ideal für die Privatsphäre und praktisch da Ihr Euch so nicht durch x ungewollte Aufnahmen und Benachrichtigungen quälen müsst.

Ebenso ist der Standfuß im Innenraum extrem gut und sehr schön flexibel. Ebenfalls sehr schön ist die Kamera, welche sich auch gut verstecken lässt aufgrund der kompakten Abmessungen.

Natürlich ist die Canary Flex auch im Außenbereich stark, dank Wasserschutz und guter WLAN Reichweite.  Allerdings ist die Canary Flex natürlich auch nicht perfekt! Die Akkulaufzeit ist solide, aber auch nicht überragend und die App teils etwas träge. Diese Punkte würde ich aber nicht als NoGos bezeichnen.

Was mich etwas mehr gestört hat ist das Abo System. Zwar ist die Canary Flex durchaus auch ohne zusätzliches Abo vernünftig nutzbar, aber einige Feature sind hinter dieser „Paywall“ versteckt. Dies ist aber bei Cloud Kameras auch nichts Ungewöhnliches.

Solltet Ihr Euch für die Canary Flex würde ich vermutlich auch zu der Canary Mitgliedschaft raten.

Kurzum die Canary Flex ist eine sehr spannende komplett kabellose Überwachungskamera, dessen wichtigstes Feature sicherlich das Geofencing und somit das Automatische Ein/Ausschalten ist. Dieses ist meines Wissens nach aktuell auch ausschließlich bei der Canary Flex zu finden. Mit 250€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist die Flex keine günstige Anschaffung, aber da hier nicht noch eine zusätzliche Basis Station benötigt wird, halte ich den Preis für okay.

Positiv

  • Gute Bildqualität
  • Sinnvoller Einsatz von Geofencing
  • Sehr schickes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Akku und Netzbetrieb
  • Verbindet sich direkt mit Eurem WLAN

Neutral

  • App teils etwas träge

Negativ

  • Zusätzliches kostenpflichtiges Abo „empfohlen“, allerdings auch nicht zwingend nötig

Die INSTAR IN-9020 im Test, eine massive Überwachungskamera mit optischem Zoom!

Überwachungskameras liegen im Trend. Fast jeder große Elektronikhersteller, ob nun Samsung, Google, Netatmo, Ring, Bosch usw. hat diverse Modelle im Sortiment.

Allerdings sind diese Modelle meist zum einen als Cloud Speicher Modell ausgestattet, zum anderen von den Features meist soweit abgespeckt wie möglich, der Einfachheit zuliebe.

Was aber wenn man „mehr“ möchte? Mehr Funktionen, mehr Kontrolle über die eigenen Daten und auch mehr Professionalität?

Dies versucht INSTAR mit seinen Modellen zu bieten. Die IN-9020 stellt hierbei so etwas wie INSTARs Flaggschiff Model dar, mit 4x optischem Zoom, Full HD Video und der Möglichkeit die Kamera zu drehen und zu schwenken.

Aber wie gut ist die IN-9020 von INSTAR in der Praxis wirklich? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an INSTAR für das Zurverfügungstellen der IN-9020 für diesen Test.

 

Die INSTAR IN-9020 im Test

Bei der INSTAR IN-9020 handelt es sich um eine große Dome Kamera. Die Betonung liegt auf GROSSE, denn die INSTAR IN-9020 ist gerade verglichen mit den aktuell populären Smart Home Kameras von Netgear, Ring, Bosch usw. geradezu riesig.

Auch das Gewicht ist mit 1,5Kg sehr hoch. Dies liegt vor allem an dem Gehäuse, welches zu großen Teilen aus Aluminium besteht, und der Aufhängung, die anscheinend aus Eisen ist.

Durch diese große Größe strahlt die IN-9020 von Anfang an eine gewisse Professionalität aus. Dies ist eine Kamera welche man auch problemlos an einer Botschaft oder Bank erwarten könnte.

Sucht Ihr allerdings eine dezente Kamera, dann ist die INSTAR IN-9020 ganz klar die falsche Wahl!

Grundsätzlich lässt sich die Kamera in drei Teile unterteilen, der untere Teil, der die Kamera und IR LEDs beherbergt, die obere Abdeckung und die Halterung.

Der untere Teil der INSTAR IN-9020 beherbergt mittig die Full HD Kamera und sechs sehr große IR LEDs. Diese IR LEDs sollen laut INSTAR eine Reichweite von 20-25 Metern haben, was auch gut hinkommt.

Diese Kombination aus IR LEDs und Kameramodul, lassen sich über einen Motor zunächst vertikal um bis zu 90 Grad schwenken. Mein Tipp hängt die Kamera lieber etwas weiter oben auf, denn die INSTAR IN-9020 kann sich besser und auch weiter nach unten drehen als nach oben.

Ebenfalls integriert ist auch ein Motor für das horizontale Drehen der Kamera. Dieser schafft sogar bis zu 355 Grad, also fast eine vollständige Umdrehung.

Natürlich muss die INSTAR IN-9020 auch mit Netzwerk und Energie versorgt werden. Ersteres geschieht wahlweise über WLAN oder LAN.

Für die Nutzung via WLAN besitzt die IN-9020 einen kleinen Antennenanschluss auf der Oberseite. Die passende Stabantenne liegt natürlich bei.

Für Strom und LAN liegt ein passendes Kabel bei, welches sich am Ende in die jeweiligen Anschlüsse aufteilt. Im Gegensatz zu früheren INSTAR Kamera ist dieser Kabelstrang aber nicht fest mit der Kamera verbunden!

Dies macht die Installation deutlich einfacher. Ihr müsst kein dickes Loch mehr in die Wand bohren, sondern ein einfacher Kabelkanal reicht um das Kabel von innen zur Kamera zu führen. Das beiliegende Kabel ist auch ausreichend lang.

Theoretisch könnt Ihr auch außen eine Kabelbox oder Ähnliches installieren, allerdings legt INSTAR nur ein „indoor“ Stecker-Netzteil bei.

Die Befestigung an der Wand erfolgt über eine Art „Arm“, welcher die Kamera wie einen Tannenzapfen in einem gewissen Abstand zur Wand hält. Der Kabelstrang verläuft dabei durch diesen Arm und kann unter der Halterung in einem Loch verschwinden.

Die Halterung wirkt extrem Massiv! Achtet aber auf eine solide befestigen, denn Kamera + Halterung sind nicht gerade leicht.

 

Einrichtung und Software

Die Einrichtung und allgemein die Nutzung von INSTAR Überwachungskameras ist wirklich hervorragend dokumentiert. Hier gibt es keinen Hersteller der dies besser macht.

INSTAR bietet eine „virtuelle“ Anleitung unter https://install.instar.de/ an. Diese leitet Euch in einfachen Schritten durch die komplette Installation und das auch in klarem Deutsch.

Grob zusammengefasst, Ihr verbindet die Kamera mit Strom und Netzwerk und müsst anschließend deren IP Adresse in Euren Webbrowser eingeben.

Selbst wenn Ihr die INSTAR IN-9020 später kabellos nutzen wollt, würde ich Euch empfehlen die Ersteinrichtung per LAN durchzuführen, dies ist am leichtesten.

Die IP Adresse ist bei jedem Netzwerk anders, um diese herauszufinden bietet INSTAR ein Tool für Windows, MacOSX und Linux an. Alternativ könnt Ihr auch auf dieses Tool verzichten, sofern Ihr wisst wie Ihr über Euren Router an die IP-Adresse kommt.

Im Webinterface angelangt, müsst Ihr ein Passwort vergeben, könnt die IP Adresse ändern und einen Webzugriff festlegen, falls gewünscht. Auch könnt Ihr hier wählen ob Ihr die Kamera per LAN oder WLAN betreiben wollt!

Kurzum die Einrichtung der INSTAR IN-9020 ist absolut schnell und problemlos gemacht.

 

Feature und Benutzeroberfläche

INSTAR bietet Euch zwei Möglichkeiten auf die Überwachungskamera zuzugreifen. Ihr könnt das Webinterface nutzen, oder die INSTAR Apps.

INSTAR bietet seine App wirklich für ALLE erdenklichen Plattformen an, dabei sind natürlich IOS und Android, aber auch „exotischere“ wie Amazon Fire, Windows Phone oder sogar eine Windows 10 Desktop App.

Die Apps haben auch den Vorteil, dass sich hier gleich mehrere Kameras verwalten bzw. hinterlegen lassen.

Über die INSTAR App könnt Ihr Benachrichtigungen erhalten, die Live Ansicht betrachten und Aufnahmen auswerten.

Wollt ihr allerdings Detaileinstellungen verändern, dann müsst Ihr auf das WebInterface wechseln. Dies ist aber auch nicht schlimm, denn das WebInterface ist wirklich gut gelungen!

Ruft Ihr dieses auf, erwartet Euch zunächst die Live Ansicht der IN-9020 inklusive der Möglichkeit in das Bild zu zoomen und die Kamera zu drehen/schwenken. Auch könnt Ihr auf der Startseite manuell Videos aufzeichnen und Bilder machen.

Aber natürlich erwartet niemand, dass Ihr den ganzen Tag vor der Live Ansicht sitzt, daher gibt es die sogenannten Alarme.

Diese lassen sich in den Einstellungen einrichten. Hier könnt Ihr bis zu vier unterschiedliche Bereiche im Bild festlegen, welche auf Bewegungen überwacht werden sollen.

Für jeden dieser Bereiche könnt Ihr auch eine andere Intensivität festlegen, praktisch wollt Ihr beispielsweise einen Busch im Garten ausklammern, der sich im Wind bewegt.

Lediglich wenn Ihr die Kamera dreht, sind natürlich alle Bereiche völlig verschoben und Ihr müsst diese neu Konfigurieren. Dies könnte man vielleicht noch etwas verbessern, beispielsweise, dass man sich eine Position merken kann, welche die Standard Position ist, auf welche ausschließlich die gewählten Bereiche angewendet werden.

Wird nun eine Bewegung erkannt, kann die Kamera Euch aufs Smartphone eine Benachrichtigung senden, ein Video aufnehmen, Fotos machen, Euch eine Mail senden usw.

Ihr könnt hier frei auswählen welche dieser Punkte die INSTAR IN-9020 ausführen soll. Auch könnt Ihr einen Zeitplan festlegen wann die Alarme aktiv sein sollen. Wollt Ihr nur nachts benachrichtigt werden, ist dies möglich.

In den Einstellungen könnt Ihr zudem noch diverse andere Optionen verstellen. Beispielsweise könnt Ihr Kontrast, Helligkeit, Farben usw. für das Bildanpassen, einen Benachrichtigungsserver hinterlegen und noch vieles mehr.

Was den Funktionsumfang angeht, ist das INSTAR System absolute Weltklasse!

Im Übrigen, abseits der Alarme ist auch eine konstante Videoaufnahme auf die interne Speicherkarte möglich.

 

Wo werden die Aufnahmen gespeichert?

Was das Speichern der Aufnahmen angeht, bietet Euch INSTAR bei all seinen Kameras eine sehr große Flexibilität, so auch bei der INSTAR IN-9020.

Ihr könnt zunächst natürlich Videos und Bilder auf der internen MicroSD Speicherkarte speichern. Im Falle von Alarm können aber auch Aufnahmen auf einen FTP Server Eurer Wahl übertragen werden, Fotos Euch per Mail gesendet werden, oder es kann die INSTAR Cloud genutzt werden.

Dies ist ein Punkt, den ich sehr an den INSTAR Kameras schätze, diese Flexibilität. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld muss man sich große Gedanken um Datenschutz machen.

Dieser ist bei der INSTAR IN-9020 voll gewährleistet! Wenn Ihr dies nicht wollt, verlassen keine Daten/Aufnahmen Eure Infrastruktur.

Wollt Ihr Cloud-Aufnahmen, um auch bei Brand usw. abgesichert zu sein, könnt Ihr dies auch aktivieren, falls nicht, dann nicht.

Habt Ihr ein Synology oder Qnap NAS könnt Ihr auch die dort vorhandene Surveillance Station nutzen.

Klasse!

Lediglich bei der Verwaltung der Aufnahmen müsste INSTAR noch etwas nachbessern. Diese werden Euch einfach alle chronologisch aufgelistet und man muss sich hier gegebenenfalls etwas durchquälen ehe man das findet was man sucht.

 

Bildqualität

INSTAR setzt bei der IN-9020 auf einen 1/3 Zoll Full HD Sensor aus dem Hause Panasonic. Dieser ist mit einer Zoom Linse ausgestattet!

Ihr habt bei der INSTAR IN-9020 einen 4x optischen! Zoom. Dieser erfordert auch einen Autofokus welcher bei der IN-9020 vorhanden ist. Die meisten normalen Überwachungskameras besitzen eine Linse mit Fix Fokus.

Hierdurch bietet die INSTAR IN-9020 ein vergleichsweise scharfes Bild! Was Farben und Kontrast angeht, sieht man zwar ganz klar, dass es sich um eine Überwachungskamera und nicht um ein Smartphone handelt, aber dennoch lassen sich alle wichtigen Details gut erkennen!

Ich würde die Bildqualität als leicht überdurchschnittlich einstufen.

Dies gilt auch für die Nacht, wo die INSTAR IN-9020 dank der vergleichsweise starken IR-LEDs fast sogar noch etwas mehr überzeugen kann, sofern man nicht völlig in die ferne Nacht zoomt.

Der Blickwinkel der Kamera schwankt zwischen sehr breiten 120 Grad und sehr schmalen 36 Grad, je nach Zoom Stufe. Zum Vergleich ein normales Smartphone hat meist um die 80 Grad Blickwinkel.

Bonuspunkte gibt es für die erfreulich leisen Motoren in der Kamera. Selbst auf kurze Distanz ist diese beim Drehen und Schwenken kaum hörbar.

 

Fazit

Die INSTAR IN-9020 ist eine sehr teure aber gute Überwachungskamera für alle Nutzer mit etwas höheren Ansprüchen!

Wollt Ihr nur eine Außenüberwachungskamera die schnell und simpel arbeitet, gibt es sicherlich bessere und günstigere Modelle. Die INSTAR IN-9020 richtet sich eher an die erweiterten Nutzer oder Geschäftskunden.

Wollt Ihr fast völlig frei sein, wo Ihr die Aufnahmen speichert? Egal ob nun auf der Kamera, auf einem NAS oder in der Cloud?

Wollt Ihr detaillierte Einstellungsmöglichkeiten und das Maximum an Datenschutz?

Wollt Ihr eine massive Kamera mit guter Bildqualität und 4x Zoom?

Dann ist die INSTAR IN-9020 vielleicht genau die richtige Kamera für Euch! Auch wenn diese mit über 300€ schon einen saftigen Preis hat.