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Der Anker SoundCore Pro im Test, der Bass stärkste Bluetooth Lautsprecher für 100€ (2017)!

Der SoundCore Pro ist Ankers neuster Bluetooth Lautsprecher und soll durch einen High Definition Klang wie auch eine patentierte BassUp Technologie punkten können.

Es ist natürlich keine große Überraschung, dass Anker seinen neusten und auch größten Bluetooth Lautsprecher sehr vollmundig bewirbt. Aber grundsätzlich ist Anker mittlerweile ein so großer und guter Hersteller, dass dies vielleicht nicht nur leere Worte sind.

Der neue Anker SoundCore Pro im Test

Wollen wir uns doch einmal im Test anschauen wie gut der neue Anker SoundCore Pro klingt! Kann dieser seinen Preis von rund 100€ wirklich rechtfertigen? Finden wir es heraus!

 

Der Anker SoundCore Pro im Test

Der Anker SoundCore Pro ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher. Dieser ist ein Stück länger als ein normales Smartphone und ungefähr gleich hoch. Die Dicke ist natürlich beim SoundCore Pro etwas höher.

Anker SoundCore Pro Test

Damit ist dieser immer noch portabel genug in einem Rucksack transportiert zu werden, aber groß genug das man einen guten Sound erwarten kann.

Der Lautsprecher nutzt hierbei einen klassischen Stereo Aufbau. Die Treiber des SoundCore Pro sind also auf der Front unter einem metallenem Gitter zu finden, welches sich einmal komplett um den Lautsprecher zieht.

Anker SoundCore Pro Test

Interessanterweise nutzt Anker beim SoundCore Pro gleich vier aktive Treibereinheiten. Zwei dieser Treiber Einheiten sind reine Hochtöner, die beiden anderen „Full Range Treiber“. Ich nehme aber an, dass sich diese beiden größeren Treiber primär um Mitten und Bässe kümmern werden.

Auf der Rückseite sind zudem zwei passive Treibereinheiten zu finden. Was sind passive Treibereinheiten? Hierbei handelt es sich um „normale“ Lautsprecher Treiber welche über keine Elektronik verfügen und sich nur passiv mitbewegen.

Warum nutzt man so etwas? Lautsprecher benötigen Öffnungen um den internen Druck auszugleichen, bei normalen Lautsprechern passiert dies über sogenannte „Bass Reflex Rohre“. Passive Radiatoren machen einen ähnlichen Job wie ein Bass Reflexrohre. Jedoch helfen passive Radiatoren besser bei hohen Lautstärken als Bass Reflexrohre (diese verhindern einen zu starken Ausschlag der Membran).

 

Die Tasten des Anker SoundCore Pro sind auf dessen Oberseite zu finden. Hier befindet sich der Einschalter, Lauter, Leiser, eine Multifunktionstaste und eine gesonderte Bluetooth Taste. Die Multifunktionstaste kann hierbei Musik pausieren und fortsetzen wie auch Anrufe annehmen oder einen Titel vorspulen. Ebenfalls auf der Oberseite ist ein NFC Kontaktpunkt zu finden.

Die Anschlüsse sind auf der Rückseite des SoundCore Pro zu finden. Diese werden von einer Gummiklappe geschützt. Anker verspricht, dass der Anker SoundCore Pro „IPX4 wasserfest“ ist. IPX4 = Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

Ein kleiner Regenschauer oder eine feuchte Wiese sollte dem SoundCore Pro also nicht gefährlich werden.

Unter der Klappe ist ein microUSB Port, ein normaler USB Port und ein AUX Eingang zu finden. Ganz interessant der SoundCore Pro verfügt auch über eine Powerbank Funktion, welche hier sogar Sinn macht.

Der interne Akku des Lautsprechers fasst laut Hersteller satte 8000mAh (6680mAh Nutzbar), kann also problemlos ein Smartphone aufladen und immer noch für einige Stunden Musik sorgen. Auch der USB Ausgang ist mit 2A stark genug für ein ordentliches Ladetempo zu sorgen.

Anker SoundCore Pro Test Anschlüsse

Mit ebenfalls 2A ist auch der microUSB Eingang ordentlich dimensioniert. Mit einem guten Ladegerät ist der Lautsprecher in ca. 4 Stunden wieder von 0 auf 100%.

Natürlich braucht der Lautsprecher auch ordentlich Saft, daher kommt dieser trotz eines so großen Akkus nur auf 18 Stunden Akku Laufzeit. Wobei nur ist sehr relativ, denn 18 Stunden bzw. 12-16 Stunden welche ich eher erreichte, sind immer noch verdammt ordentlich!

 

Klang

Das A und O bei einem Bluetooth Lautsprecher ist selbstverständlich der Klang. Wie sieht es hier beim Anker SoundCore Pro aus?

Das Erste was sicherlich beim SoundCore Pro auffällt ist der Bass. Der kleine Lautsprecher besitzt einen ordentlichen Punch!

Für seine Größe ist dieser sicherlich einer der Bass mächtigsten Lautsprecher, der mir bisher begegnet ist. Der SoundCore Pro produziert hierbei einen recht kompakten, mangels größerem Volumen, aber tiefen Bass.

Der SoundCore Pro kann auch durchaus eine Tischplatte zum Vibrieren bringen. Gerade in einem Abstand von bis zu 2 Metern hat man einen richtig „geilen“ Bass. Bei einer größeren Distanz beginnt natürlich der Bass immer mehr im Raum zu verpuffen, ein Wohnzimmer gleichmäßig zu beschallen ist also auch hier nur sehr bedingt möglich, das ist aber natürlich bei den allermeisten Bluetooth Lautsprechern so der Fall.

Gerade wenn man den Lautsprecher in der Hand hält, ist es beeindruckend, welche Kraft dieser entwickelt!

Wie siehts abseits vom Bass aus? Anker hat dem SoundCore Pro zwei separate Hochtöner spendiert, daher sollten klare Höhen ja an sich keine Überraschung sein.

Jedoch ist dies nur etwas bedingt der Fall. Der SoundCore Pro ist ganz klar eher wärmer ausgelegt. Das Problem ist hier primär die Direktionalität, sitzt man gerade vorm Lautsprecher bekommt man klare Höhen und satte Bässe, sitzt/steht man schrägt zum Lautsprecher verfliegen die Höhen etwas und lediglich der Bass kommt noch voll durch.

Ich denke aber, dies ist nur ein kleines Problem. Wenn man Musik „Genießen“ will, hat man normalerweise seinen Lautsprecher korrekt ausgerichtet, ist man in der Küche und arbeitet nebenbei stört es meist auch nicht, wenn die Höhen nicht ganz klar sind.

Die Mitten sind wie auch der Bass ziemlich stark beim Anker SoundCore Pro. Der Lautsprecher klingt schön voll und lebendig. Auch Stimmen werden gut und klar abgebildet.

Probleme mit einer hohen Lautstärke hat der SoundCore Pro im Übrigen auch nicht. Allerdings merkt man ab einem gewissen Punkt, dass der Bass nicht weiter verstärkt wird. Ab diesem Punkt werden dann nur noch die Höhen und Mitten lauter, dieses Verhalten verhindert das Übersteuern des Basses.

Allgemein um eine kleine Party zu beschallen taugt der Anker SoundCore Pro, erwartet natürlich nicht das dieser die Wände zum Wackeln bringt. Um eine richtige Party zu beschallen braucht man schon etwas wie den Teufel Boomster, aber da ist man schon in einer anderen Klasse Bluetooth Lautsprecher.

Ich denke man kann ohne Probleme sagen das alle Bluetooth Lautsprecher der 50€ Preisklasse im direkten vergleich mit dem SoundCore Pro plötzlich sehr viel Trauriger Klingen. Dies gilt auch für Ankers eigene Lautsprecher wie dem SoundCore, der Sprung zum SoundCore Pro ist durchaus ordentlich.

 

Auch die aller meisten Bluetooth Lautsprecher der 100€ können nicht mit dem SoundCore Pro mithalten, gerade was den Bass angeht. Vielleicht am ehesten wäre hier der Anker A3143 Premium/ TaoTronics TT-SK06 zu nennen, welche aber im direkten Vergleich deutlich dumpfer klingen.

Kurzum ich bin hier sehr zufrieden, was Anker abgeliefert hat! Auch war die Bluetooth Verbindung sehr stabil und Qualitativ tadellos! Musik klingt aus dem SoundCore Pro nicht komprimiert oder in irgendeiner Art und Weise verfälscht. Rauschen ist ebenfalls nicht hörbar!

 

Fazit, der Bass stärkste Bluetooth Lautsprecher von Anker!

Der Anker SoundCore Pro ist ohne Frage Ankers bester und mächtigster Bluetooth Lautsprecher! Es ist erstaunlich, wie Anker es geschafft hat so viel Bass in solch einen kleinen Lautsprecher zu packen.

Der SoundCore Pro liefert für seine Größe einen unheimlich mächtigen und kraftvollen Bass, vermutlich sogar den besten, welche ich bei einem Lautsprecher dieser Klasse gehört habe!

Anker SoundCore Pro Test

Aber auch die Höhen und die Mitten sind gut, der SoundCore Pro sorgt also nicht nur für einen dumpfen wummernden Klang. Hier muss man aber auch dazu sagen, dass der Lautsprecher in diesem Punkt recht direktional spielt.

Ansonsten ist die Bluetooth Verbindung sauber, die maximale Lautstärke ordentlich und auch die Akkulaufzeit gut!

Hierbei ist es sogar möglich den SoundCore Pro als Powerbank zu verwenden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bluetooth Lautsprechern mit einer ähnlichen Funktionalität bietet aber der SoundCore Pro genug Kapazität(8000mAh) das diese Funktion auch Sinn macht!

Anker SoundCore Pro Test

Hinzu kommt natürlich der Wasserschutz und die tolle Haptik.

Kurzum der Anker SoundCore Pro ist einer wenn nicht sogar der Bass stärkste Bluetooth Lautsprecher in der 100€ Preisklasse und generell eins der besten Modelle auf dem Markt!

Günstiger Gaming Schreibtischstuhl, der hjh OFFICE LEAGUE PRO im Test

hjh OFFICE bietet mit seinem LEAGUE PRO einen vergleichsweise günstigen „Gaming Chair“ an. Mit rund 199€ ist dieser tatsächlich recht günstig verglichen mit der großen Konkurrenz von Maxnomic, DXRacer und Co.

Dabei sind auf den ersten Blick nur wenig Unterschiede zu den populären Modellen zu erkennen, trotz des halben Preises.

Hier stellt sich natürlich die Frage taugt auch der hjh OFFICE LEAGUE PRO oder hat der Hersteller unter der Haube an wichtigen Dingen gespart um den Stuhl so günstig wie möglich zu machen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Der hjh OFFICE LEAGUE PRO wird in einem sehr großen und etwas unhandlichen Karton geliefert. Bei solch einem großen Stuhl wird dies aber praktisch vermutlich kaum anders funktionieren.

Neben dem Stuhl liegen noch zwei Kissen für Rücken und Kopf mit im Lieferumfang. Trotz des günstigen Preises hat hjh OFFICE freundlicherweise sogar sämtliches Montagematerial (Schraubenzieher usw.) beigelegt.

Der Zusammenbau verläuft beim LEAGUE PRO ähnlich wie bei den meisten anderen „Gaming Chairs“. Heißt, Ihr müsst Rückenlehne, Fußkreuz und die Armlehnen selbst montieren. Die kurze Anleitung macht einen guten Job Euch durch diesen Prozess zu leiten.

Der ganze Vorgang war absolut problemlos, selbst für einen einzelnen Nutzer. Jeder Ikea Tisch ist hier schwerer zusammenzubauen.

Kurzum der Zusammenbau ist kein Problem!

 

Der erste Eindruck

Auf den ersten Blick teilt der hjh OFFICE LEAGUE PRO sehr viele Elemente mit anderen „Racing Style“ Schreibtischstühlen.

Auch hjh OFFICE setzt auf eine sehr hohe Rückenlehne mit Kopfstütze welche seitlich „Flügel“ hat. Diese Flügel sollen den Nutzer in einer etwas geraden Position halten und eine seitliche Unterstützung bieten, in einem Auto ist dies Natürlich wichtiger als an einem Schreibtisch.

Die Rückenlehne lässt sich mithilfe eines Hebels welcher auf der rechten Seite angebracht ist verstellen. Von fast schon unangenehm gerade bis liegend sind alle Positionen vorhanden. Der Mechanismus wirkt hierbei durchaus vernünftig und funktioniert relativ sanft.

Wie es sich für einen guten Schreibtischstuhl gehört, besitzt auch der LEAGUE PRO zwei Armlehnen. Bei diesen soll es sich laut Hersteller um „4D“ Armlehnen handeln. Mit 4D ist gemeint, dass diese sich in vier Richtungen verstellen lassen. Dies geschieht über diverse „Tasten“ an den Armlehnen, welche die Höhenverstellung, vor/zurück, Winkelverstellung usw. ermöglichen.

Die Armlehnen lassen sich also sehr gut an die eigenen Wünsche anpassen. Selbstverständlich ist der LEAGUE PRO auch in der Höhe verstellbar über einen kleinen Hebel an der Seite des Stuhls.

Beim Material setzt hjh OFFICE äußerlich auf Kunstleder. Farblich habt Ihr die Wahl zwischen schwarz / rot, blau / gelb, gold / silber, silber / gold und klassisch schwarz / weiß.

Das Kunstleder macht einen vernünftigen und ausreichend dicken ersten Eindruck. Nähte usw. sind auch gut und konstant verarbeitet.

Optisch kann man natürlich immer streiten, grundsätzlich finde ich jedoch, dass zumindest die schwarz / weiß Version sehr ordentlich aussieht. Der LEAGUE PRO springt einen visuell nicht direkt ins Gesicht, ist aber auch nicht völlig „unsichtbar“.

Es wird also gut die Wage zwischen „Gamer Like“ und „professionell“ gehalten.

 

Haptik, Verarbeitung und Qualität

Hier kommen wir langsam zu den Punkten wo man doch etwas den Preis des LEAGUE PRO erkennt.

Zuerst die Verarbeitung, erfreulicherweise habe ich hier allerdings nichts zu bemängeln. Diese ist tadellos! Nähte und auch die Plastikabdeckungen passen.

Aus reiner Sicht der Verarbeitung ist zwischen dem LEAGUE PRO und einem 300€ Gaming Chair kaum ein Unterschied zu erkennen.

Bei der Materialwahl allerdings schon eher.  Beginnen wir mit dem Offensichtlichsten, dem Grundgerüst. Im Gegensatz zu den meisten 200€+ Gaming Chairs nutzt hjh Office kein „Metallskelett“ bei seinem Stuhl sondern ein Holzgerüst.

Dies sieht man gerade beim Zusammenbau, denn die Unterseite der Sitzfläche ist eine Holzplatte.

Schlimm? Gute Frage! Hjh Office gibt die maximale Belastbarkeit des Stuhls mit 120KG an, was recht viel ist! Genau genommen ist dies für einen Stuhl dieser Preisklasse ziemlich viel.

Daraus entnehme ich, dass der Hersteller überzeugt von der Konstruktion ist. Ich habe zwar keinen Grund daran zu zweifeln aber solltet Ihr genau 120KG wiegen oder Eure Stühle besonders hoch belasten wäre ich vorsichtig.

Ich würde aber einmal schätzen, dass man bis 100KG auf dem Stuhl sicher im Rahmen ist was dieser auch langfristig aushält.

Ein weiter Qualitätsunterschied ist das Kunstleder. Beim Draufsetzen neigt dieses etwas zum Quietschen, wenn man einmal draufsitzt ist das allerdings kein Problem mehr. Jedoch so etwas hat man bei teureren Stühlen meist nicht. Das Kunstleder selbst ist im Übrigen vollkommen in Ordnung, auch wenn ich einen leichten Chemie Geruch am Anfang hatte, welcher aber nach einem Tag verschwunden war.

Zu guter Letzt die Rollen des Schreibtischstuhls wirken einfach etwas billiger und sind auch lauter beim Rollen.

Sagen wir es so, an sich klingt das ganze doch recht positiv, wenn man den günstigen Preis des Stuhls im Hinterkopf behält und ja das ist es auch!

Es gibt zwar noch ein paar kleinere Punkte wie das metallene Fußkreuz, welches im Inneren keine Querverstrebungen besitzt, jedoch im Großen und Ganzen gibt es in sehr vielen Punkten keine offensichtlichen Qualitätsunterschiede zu z.B. DX Racer Gaming Chairs.

Ich bin zum Beispiel überzeugt, dass es sich beim LEAGUE PRO um die gleiche Halterung für das Sitzpolster und die Gasdruckfeder handelt wie die der DXRacer Formula und Racing Series welche 200-300€ kosten.

Das meine ich ernst, ich vermute diese Metallkonstruktion kommt aus demselben Werk. Auch die Schrauben mit welchen beispielsweise die Armlehnen befestigt sind, besitzen eine ordentliche Stärke und Länge.

Natürlich es besteht eher die Gefahr, dass die Schrauben aus dem Holzbrett ausreißen aber dennoch, der hjh OFFICE LEAGUE PRO macht einen guten Eindruck, welcher gar nicht so viel schlechter ist als bei den 300€ Modellen.

 

Wie sitzt es sich auf dem hjh OFFICE LEAGUE PRO?

Kommen wir zum alles entscheidendem Punkt, wie sitzt es sich auf dem hjh OFFICE LEAGUE PRO?

Kurz einmal vorweg, ich bin rund 1,84m und Wiege 90+-10KG. Zusätzliche zu mir habe ich aber auch diverse Freunde und Familie auf dem Stuhl sitzen lassen um deren Meinung zu hören.

Wie üblich kommt es aber bei sowas doch sehr auf EUREN persönlichen Geschmack an.

Beginnen wir mit dem Grundsätzlichen. Der Stuhl ist angenehm von seiner Größe und breite. Der LEAGUE PRO ist beispielsweise ein gutes Stück breiter als ein DXRacer1 Formula. Hierdurch fühlt man sich wenig bis gar nicht beim Sitzen eingeengt. Auch die „Flügel“ der Rückenlehne sind weniger Aggressiv als bei vielen Konkurrenten und lassen dem Nutzer etwas mehr Luft.

Auch etwas breitere Nutzer werden also gut mit dem LEAGUE PRO klar kommen. Hierbei wirkt der Stuhl aber auch nicht riesig. Gerade kleinere Menschen werden sich auf diesem also nicht verloren vorkommen.

Das Sitzpolster, welches wie bereits erwähnt recht groß ist, ist relativ weich und stark gepolstert. Ich, wie auch die meisten meiner Probesitzer, fanden dies tendenziell angenehm.

Wer gerne weich sitzt wird mit dem LEAGUE PRO zufrieden sein.

Im Gegensatz zum Sitzkissen ist die Rückenlehne relativ hart. Gerade der Obere Rückenbereich könnte vielleicht einen Ticken mehr gepolstert sein. Auch ist die Unterstützung für den unteren Rückenbereich eher mäßig gut. Dies ist aber ein verbreitetes Problem bei Racing Stühlen.

Gegebenenfalls kann man das Ganze natürlich noch mit den beigelegten Kissen unterstützen. Ich mag allerdings diese Kunstlederkissen nicht so gerne, aber das ist Geschmacksache.

Was mich allerdings am meisten an der Rückenlehne stört ist die Naht in der Mitte. Diese ist gerade am Anfang spürbar. Im Laufe der Zeit vergisst man zwar, dass diese da ist, dennoch hätte man diese auch weglassen können, da es sich hierbei vermutlich um ein rein optisches Element handelt.

Grundsätzlich jedoch ist der hjh OFFICE LEAGUE PRO ein ziemlich bequemer Schreibtischstuhl! Die Rückenlehne erfordert ein wenig Gewöhnung, aber spätestens nach ein paar Stunden hat man sich an die etwas festere Lehne gewöhnt. Es war mir hier problemlos möglich 4+ Stunden am Stück auf diesem zu sitzen ohne Ermüdungserscheinungen.

Bonuspunkte bekommt der LEAGUE PRO auch für seine sehr guten Armlehnen welche sich in alle erdenklichen Richtungen an Euch anpassen können.

Ich denke die größte Stärke des LEAGUE PRO ist allerdings die Größe und Passform. Wie mir auch von diversen anderen Personen der 1,7-1,85m Größenklasse bestätigt wurde, sitzt es sich sehr gut im „Racing Seat“ ohne dass dieser einen „umarmt“ wie es viele DXRacer Stühle machen.

Gerade wenn die Rückenlehne leicht schräg gestellt wird ist der hjh OFFICE LEAGUE PRO sehr bequem!

Ein von mir sehr geschätztes Feature ist die „Kippelautomatik“. Bei der Kippelautomatik handelt es sich um ein Feature, welches erlaubt, dass der Stuhl beim Zurücklehnen leicht in die Schräge versetzt wird.

Die Stärke dieser Funktion lässt sich mithilfe eines Drehrads auf der Unterseite des Stuhls einstellen. Ich habe dies beim LEAGUE PRO auf sehr leicht gestellt da so die etwas härte Rücklehne etwas kompensiert wird.

Es gibt bei „Gaming Chairs“ zwei verschiedene Versionen von Kippelautomatiken. Die etwas einfachere Version und die komplexere. Erste kommt bei den meisten günstigeren Stühlen wie auch den meisten DXRacern und dem hjh OFFICE zum Einsatz. Der Nachteil ist hier, dass die Front des Stuhls beim Zurücklehnen hoch geht, wodurch das Kippen nicht so leicht zu halten ist da Eure Füße Euch wieder herunterziehen.  Bei der komplexeren Version kippt der Stuhl nach hinten weg, wodurch der Schwerpunkt anders liegt und man einfach durch verlagern des Gewichts das Kippeln auslösen kann.

Ich bevorzuge die komplexere Version, jedoch ist auch die einfachere besser als gar keine!

 

Fazit

Der hjh OFFICE LEAGUE PRO ist ein absolut empfehlenswerter „Gaming Chair“ bzw. Bürostuhl für alle Nutzer welche nicht 300€ oder mehr ausgeben wollen.

Hierbei kann der LEAGUE PRO vor allem durch seine Bequemlichkeit und seine Größe punkten. Es sitzt sich sehr gut auf dem LEAGUE PRO, gerade wenn man ein etwas weicheres Sitzpolster bevorzugt.

Ich glaube aber die größte Stärke des hjh OFFICE ist die Größe. Viele günstige „Gaming Chairs“ der großen Marken haben eine Schwäche, sie sind für kleine und leichte Menschen gebaut.

Siehe der DxRacer Formula für rund 220€, ein toller Stuhl welcher dem LEAGUE PRO in einigen Punkten auch überlegen ist aber der Stuhl ist sehr eng! Viele größere und breitere Menschen, die auf diesem Platznehmen durften, haben mir das auch bestätigt.

Der hjh OFFICE LEAGUE PRO hingegen passt auch für Normalgebaute bis etwas größere Menschen. Dies wird auch von der maximalen Belastung von 120KG unterstrichen. 120KG maximale Belastbarkeit bei einem Preis von 199€ ist sehr ordentlich!

Das könnte man auch als Fazit so nehmen, für rund 199€ ist der hjh OFFICE LEAGUE PRO ein sehr ordentlicher Schreibtischstuhl, welcher selbstverständlich nicht mit einem 330€ Noblechair EPIC mithalten kann.

Jedoch die meisten Unterschiede sind recht dezent wie das leicht quietschende Kunstleder oder die etwas einfachere Kippelautomatik. Auch der Rahmen, welcher nicht Metall sondern Holz ist, ist ein zu berücksichtigender Unterschied.

Dennoch wenn man nicht 300€+ für einen Schreibtischstuhl auf den Tisch legen möchte, ist der hjh OFFICE LEAGUE PRO eine Preisleistungsstarke Alternative, welche in vielen Punkten sehr ähnlich zu deutlich teureren Modellen ist.

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Die Superlux HD-330 im Test

Superlux ist die erste Wahl wenn es darum geht günstige Kopfhörer mit einem hervorragenden Klang zu bekommen. Nach den HD-681 Evo und den normalen HD-681 sind nun die HD-330 im Test an der Reihe.

Die Superlux HD-330 im Test

Können diese auch wie die beiden anderen Modelle durch Ihren Klang überzeugen? Wie sieht es mit Verarbeitung und Tragekomfort aus? Finden wir das alles im Test heraus!

 

Die Superlux HD-330 im Test

Man muss es ganz klar sagen, Superlux ist ein „Copycat“ Hersteller. Fast sämtliche Kopfhörer sind an einem Modell eines großen Herstellers angelehnt.

Bei den HD-330 scheinen dies die Beyerdynamic DT770 bzw. die DT990 zu sein, welche fast 1 zu 1 optisch kopiert sind.

Superlux setzt bei den HD-330 auf zwei große Runde Ohrmuscheln, die abgesehen von der Bedruckung auf der Rückseite komplett schwarz sind. Hierbei ist das Design eher als klassisch zu bezeichnen, was nicht weiter verwundert denn die Kopfhörer werden als „professional“ beworben.

Die gesamte Verarbeitung der Kopfhörer ist wirklich ausgesprochen massiv und gut. Hier kann man sich durchaus mit Beyerdynamic messen.

Die Bügel bestehen aus Metall und sind schwarz lackiert. Die Ohrmuscheln selbst sind aus einem sehr massiven Plastik gefertigt.

Angeschlossen werden die HD-330 über ein geringeltes 3,5mm Kabel. Dieses ist, mit rund einem Meter, recht kurz, lässt sich aber natürlich etwas auseinander ziehen.

Zwar macht das Kabel einen brauchbaren Eindruck ist aber eher ein negativer Punkt am Kopfhörer aufgrund der Länge und des „Formfaktors“.

Zum Abschluss ehe ich es vergesse. Die HD-330 werden in einer Transportbox geliefert. Diese Transportbox ist aus Plastik und das minderwertigste Stück Schrott, das ich jemals gesehen habe…. Immerhin die Kopfhörer sind dafür vernünftig.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten dem Klang. Bisher klangen alle Superlux Kopfhörer die ich getestet habe gut bis sehr gut, wie sieht es mit den HD-330 aus?

Die HD-330 sind da keine Ausnahme!

Ganz wichtig, Ihr benötigt für die Kopfhörer eine gute Soundkarte! Diese macht hier einen massiven Unterschied.

Klanglich macht Superlux das was man bei der Optik auch vermuten könnte, man versucht die Beyerdynamic DT990 zu kopieren.

Daher bieten die HD-330 einen recht lebendigen Klang mit starken und sehr klaren Höhen und einem etwas angehobenen Bass.

An den Höhen habe ich nichts zu bemängeln diese sind Klar und ausreichend brillant, das passt soweit.

Die Mitten sind okay neigen aber etwas zu einem „nasalen“ Klang. Der Bass der HD-330 ist etwas schwieriger.

An sich ist dieser gut, wenn man den Preis von rund 30€ mit in die Rechnung aufnimmt sogar sehr gut!

Allerdings fehlt es etwas an Tiefgang. Im Gegenzug ist der mittlere bis obere Bassbereich etwas angehoben. Dies verleiht dem Bass eine gewisse Kompaktheit allerdings fehlt mir in einigen Titeln die Lockerheit beim Abrollen.

Auch vermissen die HD-330 teilweise so den letzen Wums. Dies ist aber natürlich Geschmacksache denn an sich spielen die HD-330 sehr schön kontrolliert und präzise.

Jedoch im direkten Vergleich mit Beyerdynamic DT990 und 770 hört man doch warum diese auch nochmal ein Stück mehr kosten. Diese bieten den Tiefenbass und eine gute Präzision.

Allerdings muss man auch ehrlich sein für das Geld klingen die HD-330 super und verdienen durchaus die Bezeichnung „Audiophile Headphones“.

Gerade was Auflösung und Details angeht spielen die Superlux doch einige Klassen über Ihrem Kaufpreis.

 

Tragekomfort

Ich kann Superlux teilweise nicht ganz verstehen. Man baut super klingende Kopfhörer zu Spottpreisen, schafft es aber nicht den Tragekomfort auf die Reihe zu kriegen.

So auch bei den HD-330….

Die Ohrpolster bei diesen sind relativ dünn und hart. Hinzukommt, dass diese nicht so groß sind wie sie aussehen aber der Anpressdruck recht hoch ist.

Eine leider etwas unglückliche Situation, denn so sind die HD-330 wirklich keine bequemen Kopfhörer.

Ich würde diese nicht als untragbar einstufen aber komfortabel ist etwas anderes.

 

Fazit

Die Superlux HD-330 besitzen einen hervorragenden Klang. Klar man kann hier nicht mit den Beyerdynamic DT 770/990 mithalten, aber bei dem Preis kann man dies auch nicht erwarten.

Die Verarbeitung der Kopfhörer ist hierbei tadellos lediglich der Tragekomfort ist mäßig.

Die Superlux HD-330 im Test

Daher würde ich am Ende fast eher zu den HD-681 raten. Zwar sind diese klanglich etwas „anders“, aber nicht weniger gut und wie ich finde deutlich bequemer. Sollte natürlich der Tragekomfort für Euch nicht so wichtig sein oder Ihr seid in diesem Punkt einfach recht unproblematisch kann ich natürlich auch eine Empfehlung für die HD-330 aussprechen!

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Das LG K10 (2017) M250N im Test, LGs bestes einsteiger Smartphone!

Auf dem MWC 2017 hat LG mit dem K10 sein neustes Einsteigersmartphone vorgestellt. Vielleicht werdet Ihr Euch nun denken „K10 gab es das nicht schon vorher?“ Ja absolut richtig! Es gab auch bereits zuvor ein LG K10, jedoch handelt es sich bei dem neu vorgestellten um die 2017er Version „M250N“.

Diese soll wie üblich durch mehr Leistung, einer besseren Kamera, besseren Akku Laufzeit usw. punkten.

Soweit keine Überraschung, Einsteigersmartphones werden von Jahr zu Jahr immer besser. Schauen wir uns einmal an was LG uns im Jahr 2017 für knapp unter 200€ für ein Smartphone anbietet!

Kann das LG K10 2017 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

An dieser stelle vielen Dank an LG für das ausleihen des K10.

 

Das LG K10 2017 im Test

Wie auch schon beim älteren K10 setzt LG auch bei der neueren Fassung auf ein komplettes Plastikgehäuse.

In Zeiten wo gefühlt jeder Hersteller auf Aluminium oder Glas setzt, mag dies etwas „billig“ anmuten aber in der Praxis ist das Plastikgehäuse ordentlich. Der Rahmen des Smartphones ist auf Hochglanz poliert und fühlt sich fast an wie lackiertes Aluminium, lediglich nicht „kalt“.

Die Rückseite hingegen besitzt eine leicht gebürstete Textur, welche aber nur kaum fühlbar ist.

Im Großen und Ganzen fühlt sich das Smartphone recht massiv und solide an. Aufgrund des Plastikgehäuses ist beim K10, wie bei vielen LG Smartphones üblich, die Rückseite abnehmbar.

Unter der Rückseite ist der SIM Karten Steckplatz wie auch der microSD Karten Steckplatz und der austauschbare Akku zu finden. Letzterer ist leider heutzutage nicht mehr üblich.

LG setzt beim K10 auf eine recht rundliche „weiche“ Optik. Diese ist selbstverständlich Geschmackssache aber ich denke, es ist unumstritten, dass sich das K10 2017 gut in der Hand anfühlt.

Das Display des Smartphones ist mit 5,3 Zoll mittelgroß, mittelgroß sind auch die Rahmen um das Display. Das K10 2017 ist kein „riesen“ Smartphone aber auch nicht super kompakt. Beispielsweise ein LG G6 mit 5,7 Zoll Display ist fast genauso groß.

Eine Besonderheit welche so nur bei LG Smartphones zu finden ist, sind die Tasten. Die Lautstärkewippe ist auf der linken Seite des Smartphones zu finden, der Einschalter hingegen ist im Fingerabdruckscanner auf der Rückseite integriert.

Der Fingerabdruckscanner lässt sich also drücken um das Smartphone einzuschalten und zu entsperren.

Diese Positionierung ist sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig aber geht recht schnell in Fleisch und Blut über, gerade wenn man sich eh schon an einen Fingerabdruckscanner auf der Rückseite gewöhnt hat.

Der microUSB Ladeport und der Kopfhöreranschluss befinden sich ganz klassisch auf der Unterseite des Smartphones.

 

Software

LG setzt beim K10 2017 auf Android 7.0 mit einem aktuellen Sicherheitspatch, Daumen hoch dafür!

Wie üblich nutzt LG auch seinen Standard Android Skin. Dieser verändert die Benutzeroberfläche durchaus ein Stück, ob zum Positiven oder zum Negativen ist natürlich Geschmackssache.

Viele Elemente sind recht hell und rundlich gestaltet mit vielen Pastell Farben. Ich finde LG müsste die Optik ihrer Benutzeroberfläche mittlerweile mal etwas überarbeiten. Das Ganze wirkt nicht mehr ganz „State of the Art“, aber das ist letztendlich Geschmackssache.

Genauso Geschmackssache ist der Launcher. Dieser verfügt über keinen App Drawer, all Eure Apps werden also auf die diversen Home Bildschirme sortiert. Dies kann die Nutzung des Smartphones gerade für unerfahrene Nutzer einfacher machen. Ich bevorzuge jedoch einen „normalen“ Launcher mit einer App Übersicht bei welchem ich nur die wichtigen Apps auf die Homescreens sortiere.

Neben bergeweise LG Apps sind auch ein paar 3. Anbieter Anwendungen auf dem Smartphone zu finden, wie beispielsweise Evernote oder Facebook.

Diese Anwendungen würde ich aber einfach mal als „nützlich“ einstufen. Ebenfalls nützlich können diverse Zusatzfunktionen sein, wie die Möglichkeit deinstallierte Apps wiederherzustellen, die Lautstärke Tasten mit Zusatzfunktionen zu belegen oder „KnockON“.

Minuspunkte bekommt das LG K10 2017 für den Speicher! Von den 16GB Speicher stehen dem Nutzer nach der Einrichtung nur noch rund 8,9GB zur Verfügung! Dies ist ziemlich wenig, die meisten Smartphones mit 16GB Speicher haben 1-2GB mehr zur freien Verfügung.

 

Display

Das LG K10 2017 besitzt ein 5,3 Zoll 1280x720p Display. Hier können nun die Diskussionen beginnen.

Warum? Ein 720p Display ist in einem 180€ Smartphone „fragwürdig“. Die meisten neueren Geräten in dieser Preisklasse verfügen über ein Full HD Display, was mittlerweile auch der Standard ist.

Da wirkt doch das 720p Display etwas schwach. Aber ist es das auch wirklich in der Praxis? Nein!

Es ist definitiv ein Unterschied zu einem Full HD Display zu erkennen, was die Schärfe von Text angeht, jedoch Farben, Kontraste und Blickwinkel sind beim Display des K10 hervorragend!

Ich würde sagen dies ist eins der besten 720p Displays, welches ich bisher gesehen habe. Hier ist natürlich die Frage was ist besser ein „State of the Art“ Full HD Display mit einer soliden Bildqualität oder ein etwas niedriger aufgelöstes 720P Display mit einer besseren Bildqualität?

Ich wüsste nicht, wofür ich mich entscheiden würde. Sagen wir es so ich würde an sich ein Full HD Display bei einem neuen Smartphone bevorzugen, aber ich könnte problemlos mit dem Display des LG K10 2017 leben!

 

Sound

Was den Klang angeht, kann man das LG K10 einfach nur „Standard“ bezeichnen.

Der Lautsprecher des Smartphones befindet sich auf der Rückseite, ist dafür aber ausreichend laut und recht klar. Mit „Bass“ oder sonderlich viel Tiefgang braucht Ihr allerdings nicht rechnen.

Dennoch für ein wenig Internet Radio nebenbei oder mal nen Youtube Video reicht das ganze vollständig aus.

Der Kopfhöreranschluss ist in keiner Weise besonders, weder besonders schlecht noch besonders gut. Für die meisten 08/15 in-Ears reicht das Ganze vollständig aus.

Auch die Telefonqualität ist soweit vollkommen Okay. Es gibt hier durchaus noch Smartphones mit saubereren Ohrmuscheln, aber dennoch ist der Gegenüber gut zu verstehen.

 

Kamera

Das LG K10 2017 verfügt über eine 13 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.2.

Das klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär, ist es auch nicht, zumindest auf dem Papier.

Aber wie sieht es praktisch aus? Schauen wir direkt in die Testbilder hinein!

Diese sind wie üblich auf maximaler Qualität gemacht und hier 1 zu 1 ohne Kompression hochgeladen. Die maximale Qualität wird beim Anklicken geladen, mobile User also aufgepasst.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv)

Die Kameraqualität ist nicht ganz einfach zu beurteilen. An sich punktet das LG K10 2017 durch die üblichen LG Stärken.

Das heißt, die Aufnahmen sind recht kontrastreich und die Farben teilweise sehr leuchtend! Wenn man dem LG K10 genug Licht gibt, können sehr ansprechende Bilder herauskommen. Einige meiner Testbilder bei Sonnenschein sind TOP, jedoch natürlich nicht alle.

Gerade im Dunkeln bricht das K10 recht schnell und stark ein. Ich will nicht sagen, dass dieses hier unterdurchschnittlich performt, die meisten wenn nicht sogar alle unter 200€ Smartphones sind keine „Low Light Könige“.

Was mich etwas mehr stört sind die Farben bzw. der Weißabgleich. Einige meiner Testbilder besitzen einen leichten Gelb/Braunstich. Andere wiederum sind von den Farben her perfekt, hier zeigte sich das K10 etwas inkonsistent.

Schade denn Schärfe und Details sind auf einem hohen Level. Auch die Dynamik, ist nicht perfekt, aber für die Preisklasse eigentlich ganz gut.

Auch abgesehen von der reinen Bildqualität macht das LG K10 2017 einen guten Job.

Das Tempo der Kamera ist recht flott, ein flüssiges Fotografieren ist mit dem K10 problemlos möglich. Normale Aufnahmen werden schnell gespeichert und verarbeitet. HDR Bilder, der HDR Modus ist auch etwas versteckt, hingegen brauchen Ihre 1-2Sekunden.

Der Autofokus zeigte sich in meinem Test als recht zuverlässig, gerade dann wenn man mit tap to Fokus arbeitet.

Auch der Full HD Video Modus ist soweit tadellos. Klar dieser ist etwas wacklig aufgrund, dass ein Bildstabilisators fehlt, aber ansonsten durchaus brauchbar.

 

Leistung/Benchmarks

LG nutzt beim K10 2017 den Mediatek MT6750 Octa Core SoC in Kombination mit ausreichenden 2GB RAM. Im Vorgänger war noch der Snapdragon 410 verbaut, wollen wir doch uns einmal ansehen was für eine Leistungssteigerung das neue K10 mitbringt!

Dafür, dass der Mediatek MT6750 nicht so oft in Smartphones zu finden ist, liefert dieser doch eine ordentliche Leistung, zumindest in Benchmarks.

Gegenüber dem älteren K10 erreicht das neue Rund 25%-30% mehr Leistung. Dies klingt nun nicht so imposant, in der Praxis ist dies aber ein guter Leistungssprung!

Damit ist das K10 2017 ungefähr auf dem Leistungslevels eines Google Nexus 6, Honor 5X, Moto G4, laut des Antutu Benchmarks. Ich nehme zwar an das hier das 720p Display bei den Grafikbenchmarks sicherlich ein gutes Stück geholfen haben wird (weniger Auflösung = weniger benötigte Leistung) aber das ist ja kein Nachteil für den letztendlichen Nutzer.

Das LG K10 2017 im Alltag

Die Leistung in Benchmarks ist natürlich nur das Eine, wie sieht es in der Praxis aus?

Erfreulicherweise ziemlich gut! Das LG K10 2017 läuft in den meisten Anwendungen des Alltags flott und flüssig.

Ja man kann das Smartphone durch viele und schnelle App Wechsel etwas zum Stottern bringen, jedoch die meisten Normalnutzer werden das nicht erleben.

Wer das Smartphone nur für Webbrowsen, Musik, Youtube, WhatsApp oder Facebook Nutzt,nutzt wird dieses vermutlich nicht zum Stottern bringen. Hierfür reicht grob gesagt einfach die Power LG K10 problemlos aus.

Auch die meisten „normalen“ Spiele bereiten dem Smartphone keine Probleme. Erst wenn man zu den High End 3D Spielen kommt, beginnt man doch zu merken, dass dies kein Flaggschiff Smartphone ist.

Meist laufen auch diese High End Spiele auf dem K10 problemlos, jedoch mit deutlich reduzierten Details.

Für Hardcore Gamer mag das K10 2017 sicherlich suboptimal sein, für die meisten Normalnutzer, welche vielleicht mal ein Spiel zur Entspannung spielen wollen, taugt es aber alle Male.

Minuspunkte bekommt das K10 2017 allerdings für GPS und WLAN.

Das LG unterstützt lediglich 2,4GHz WLAN. Lasst uns ganz klar sein, das reicht vollkommen aus für schnelle App Downloads usw., ich konnte bis zu 30Mbit/s über WLAN übertragen, das entspricht DSL 30.000.

Jedoch im Jahr 2017 fühlt sich 2,4GHz WLAN so langsam etwas veraltet an. Die Signalstärke stimmt zwar, aber es würde technisch doch einiges mehr gehen.

Wo leider die Signalstärke eher mäßig gut war, war beim GPS. Hier wirkte das LG K10 etwas träge. Für Google Maps Navigation reicht das ganze natürlich aus, aber es gibt Smartphones mit besserem GPS.

Das war es dann aber auch mit Kritik am K10. Unterm Strich würde ich sagen, dass die Alltagserfahrung passt! Vielleicht könnte bei längerem Einsatz der etwas niedrige freie Speicher einem noch „in den Hintern beißen“, wenn man x Bilder via WhatsApp bekommen hat und sich Datenmüll angesammelt hat.

Hier empfiehlt es sich ganz klar von Anfang an mit einer 32GB oder größeren microSD Speicherkarte zu arbeiten.

Der Fingerabdruckscanner ist im Übrigen vollkommen okay und nach einer kurzen Eingewöhnung fängt man an doch die Position des Einschalters auf der Rückseite zu schätzen.

 

Akku

Kommen wir zur Akkulaufzeit des LG K10 2017. Dieses verfügt über einen 2800mAh starken Akku. Dieser ist also nicht riesig aber auch nicht zu klein, gerade wenn man bedenkt, dass hier das Display aufgrund der niedrigeren Auflösung sicherlich etwas weniger Energie frisst.

Wie sieht es praktisch aus? In meinem üblichen Akkutest schaffte das LG K10 gute 8 Stunden Laufzeit bei einer gemischten Nutzung (Webbrowsen, Video, Social Media usw.).

Unter höherer Last und Displayhelligkeit sinkt dieser Wert auf immer noch respektable 6-7 Stunden. Kurzum eine grund solide Akkulaufzeit, welche die allermeisten Nutzer problemlos durch den Tag bringen wird und leichtere Nutzer sogar durch zwei Tage.

 

Fazit

Das LG K10 2017 ist ein starker Allrounder! Ja man bekommt für rund 200€ Smartphones mit höher aufgelöstem Display, etwas mehr reiner Leistung, aber hier stellt sich doch die Frage ob das ein einfacher Nutzer braucht.

Die meisten Leute nutzen Ihr Smartphone primär für WhatsApp, Facebook, das Web usw. und hier macht das K10 einen hervorragenden Job!

 

Das Display sieht klasse aus und ist angenehm hell, auch wenn die Auflösung „nur“ bei 720p liegt, die Kamera macht gerade bei Tageslicht und Sonnenschein hervorragende Bilder und Videos, die Leistung des verbauten Mediatek MT6750 reicht für Social Media und selbst für leichteres Gaming vollkommen aus und auch die Akkulaufzeit ist solide!

Kurzum das LG K10 2017 ist ein absolut empfehlenswertes Einsteigersmartphone für alle Nutzer, denen eine gute Allroundleistung wichtig ist!

Positiv

  • Solide Performance
  • Austauschbarer Akku
  • Sehr gutes Display mit tollen Farben…
  • Sehr gute Kamera bei gutem Licht….

 

Neutral

  • ….. Aber leider nur mit 720p Auflösung
  • …… welche aber Schwächen im Low light zeigt

 

Negativ

  • Recht wenig freier Speicher.

Der Vertagear Triigger 350 im Test, der perfekte Gaming Schreibtischstuhl?

Der Vertagear Triigger 350 ist sicherlich ein etwas anderer Gaming Schreibtischstuhl. Vertagear versucht hier eine etwas andere Herangehensweise als das übliche Racing Design.

Der Triigger 350 wirkt etwas edler und gehobener aber auch gleichzeitig ergonomischer als viele seiner Konkurrenten. Auch der Preis ist etwas „gehobener“ um es vorsichtig auszudrücken. Mit rund 699€ sind wir hier schon in der Luxusklasse.

Vertagear Triigger 350

Aber wie sitzt es sich auf einem Stuhl wie dem Vertagear Triigger 350? Ist dieser besser als ein Racing Gaming Schreibtischstuhl und lohnt es sich so viel Geld anzulegen?

Finden wir dies im Test des Vertagear Triigger 350 heraus!

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Der Vertagear Triigger 350 wird in einem sehr großen Karton geliefert, welcher auch nicht ganz leicht zu händeln ist. Das komplette Paket wiegt 31,5KG, holt Euch gegebenenfalls etwas Unterstützung beim Transport.

Beim Zusammenbau wird hingegen keine große Unterstützung benötigt. Der Triigger 350 wird fast vollständig montiert geliefert.

Lediglich das Fußkreuz mit den Rollen und die Gasdruckfeder muss mit dem restlichen Stuhl versehen werden. Hierbei werden diese Komponenten einfach zusammengesteckt.

Kurzum der Aufbau ist ein Kinderspiel!

 

Der Vertagear Triigger 350 im Test

Bereits auf den ersten Blick ist klar, dass der Triigger 350 ein etwas ungewöhnlicherer Schreibtischstuhl ist. Dieser besitzt keine Polster im engsten Sinne, Ihr nehmt bei diesem auf Stoffnetzen Platz welche über den Sitz und die Rückenlehne gespannt sind.

Der Rahmen des Stuhls ist hierbei aus massivem Aluminium gefertigt! Diese Kombination aus den offenen Stoffnetzen und dem Aluminium „Skelett“ sorgt für eine tolle und modern elegante Optik.

Vertagear Triigger 350 im Test

Vertagear hat sich hier wirklich mit dem Design Mühe gegeben! Der Triigger 350 könnte vermutlich auch in einem Büro eines Vorstandschefs stehen neben irgendwelchen Luxus Möbeln.

Es gibt vom Triigger 350 auch noch eine Deluxx Version, den Triigger 350 SE, welcher über eine tolle rote Lackierung verfügt, aber auch nochmals teurer ist.

Die Kanten des Überganges Gewebe zu Stoff und Aluminium sind für eine höhere Haltbarkeit zudem mit Kalbsleder überzogen.

Vertagear Triigger 350 im Test

Ihr seht der Vertagear Triigger 350 ist durchaus als Luxus zu bezeichnen.

Der Triigger 350 bietet selbstverständlich die üblichen + erweiterte Ergonomie Optionen.

Vertagear Triigger 350 im Test

Beginnen wir mit der Höhenverstellung. Hier bietet der Stuhl eine Reichweite von ca. 45-52cm Sitzhöhe, diese Werte sind von mir nachgemessen. Damit bietet der Vertagear Triigger 350 die ideale Höhe für einen Standard Ikea Schreibtisch, wie ich zumindest finde.

Neben der Höhe lässt sich selbstverständlich auch die Rückenlehne in insgesamt 22 Stufen verstellen.  Jedoch das komplette Flachstellen der Lehne ist nicht möglich. Schlafen auf dem Vertagear Triigger 350 ist also nicht möglich.

Die Armlehnen lassen sich in Winkel und Höhe verstellen. Hierbei ist die Höhenverstellung vielleicht etwas suboptimal gelöst. Ihr könnt die Armlehnen einfach in die gewünschte Höhe ziehen, in welcher diese dann stehen bleiben, jedoch wenn man diese nach ganz oben zieht resetten die Armlehnen.

So ist es teilweise nicht ganz einfach die maximale Höhe auszuwählen.

Vertagear Triigger 350 im Test

Dies wären die Standardverstellmöglichkeiten. Zusätzlich bietet der Triigger die Möglichkeit den Sitz vor und zurück zu verschieben wie auch das Rückenkissen zu verstellen.

Beides für die Ergonomie sehr wichtige Punkte.

 

Massivität, Verarbeitung und Haltbarkeit

Bei einem recht teuren Gaming Schreibtischstuhl ist es natürlich auch wichtig, dass dieser recht lange hält.

Ehe wir zu meinem Eindruck kommen was die Haltbarkeit angeht, ein paar Worte zur Verarbeitung. Diese ist ziemlich perfekt! Viel mehr kann man hier nicht sagen. Vertagear liefert das was man für 699€ auch erwarten darf.

Auch bei der Massivität sehe ich viel Positives. Sämtliche Tragende Elemente sind aus Aluminium oder im Inneren aus Stahl.

Vertagear Triigger 350 im Test unterseite

Die Schweißnähte wirken gut und auch bei Teilen welche verschraubt sind, nutzt Vertagear viele und recht dicke Schrauben, welche sich auch bei Bedarf nachziehen lassen.

Der Mechanismus welcher für das verstellen der Rückenlehne zuständig ist, nutzt beispielsweise gleich zwei Stahlfedern.

Zusammengefasst die grundsätzliche Konstruktion des Stuhls wirkt ziemlich massiv und hochwertig. Selbst beim genauen Anschauen und nutzen, konnte ich nach rund einem Monat keine Schwachstellen entdecken, und ich gehe nicht zimperlich mit meinen Stühlen um.  Das soll nicht heißen, dass es keine Schwachstellen gibt, aber wenn sind diese zumindest nicht gravierend oder fallen erst nach Jahren auf.

Vertagear Triigger 350 im Test Stoff

Dieser Eindruck wird auch von der maximalen Belastbarkeit (laut Hersteller) von 150KG und den 10 Jahren Garantie unterstützt.

Vielleicht wird sich der ein oder andere nun Fragen wie haltbar dieses Gewebe/Netzstoff ist.

Vertagear setzt hier auch DuPont TPEE Gewebe und ja das Zeug ist zäh! Ich hatte mit meinen 90+-10KG nicht den Eindruck als würde das Material in irgendeiner Form „beschädigt“ durch mein Gewicht.

Zwar sollte man mit Spitzen Gegenständen etwas aufpassen aber selbst ein Messer würde nicht einfach so durch das Material schneiden, selbst wenn man wollte. Von daher macht Euch darum nicht zu viele Sorgen.

 

Wie sitzt es sich so?

Wie sitzt es sich auf dem Vertagear Triigger 350? Anders ist sicherlich die Beschreibung, welche am besten passt. Solltet Ihr schon einmal auf solch einem Netzstuhl gesessen haben, wird Euch im Großen und Ganzen auch schon der Triigger 350 bekannt sein.

Der Stuhl besitzt in dem Sinne keine Polsterung sondern man sitzt lediglich auf einem gespannten Netz. Dieses Netz ist recht stark gespannt, man sinkt also nicht stark ein sondern sitzt wirklich auf diesem Stoff.

Hierbei gibt dieser Netzstoff selbstverständlich ein Stück nach, das sitzen auf dem Triigger 350 ist also eher mittel hart. Das Gefühl des Sitzens auf diesem Stoff ist vielleicht am besten mit einem Gymnastikball vergleichbar, welcher recht prall aufgepumpt ist. Selbstverständlich muss man sich beim Triigger keine Sorgen um das Verrutschen haben. Die Polsterung hält einen schon mittig und gerade auf dem Stuhl.

Vertagear Triigger 350 Gaming Schreibtischstuhl

Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, im Gegensatz zu den üblichen Sitzkissen passt sich die Polsterung des Stuhls exakt an Eure Konturen an. Ihr habt also mit Eurer kompletten Rückseite einen 100%iegen Kontakt zum Stuhl.

Dies ist gerade beim Rücken etwas sehr Wichtiges. Der Vertagear Triigger 350 schafft es hier eine Schwäche der meisten „Racing“ Schreibtischstühle auszugleichen, der schlechte untere Rückensupport.

Aufgrund des Netzstoffes und eines gesonderten Kissens im unteren Rückenbereich erhaltet Ihr hier einen nahezu Perfekten Support.

Ihr sitzt auf dem Triigger 350 automatisch gerade! So blöd wie es klingt aber einfach durch den Aufbau des Stuhls gibt es eine gerade, ergonomische Ausrichtung Eures Körpers. Über nun Wochen merke ich ganz eindeutig eine Verbesserung meiner Rückengesundheit, auch kann man auf dem Triigger 350 lange und viel ohne Ermüdungserscheinung sitzen. Es ist halt nicht möglich den Stuhl durchzusitzen.

Vermutlich ist letzteres auf die hervorragende Anpassung dies Sitz Polsters an den Körper zurückzuführen, welche durch den konstanten „Anpressruck“ keine Körperstellen mehr oder weniger abdrückt.

Auch ist die Belüftung des Stuhls hervorragend!  Selbst im Sommer wird einem auf diesem nicht zu warm wie es bei Lederstühlen passieren kann.

Vertagear Triigger 350 im Test

Wie Ihr vielleicht hört, habe ich sehr viel Positives zum Vertagear Triigger 350 zu sagen. Aber es gibt auch Negatives zu berichten!

Wie so oft im Leben sind die leckersten Dinge meist nicht die gesündesten, so ist auch hier der Vertagear Triigger 350 nicht der aller bequemste Stuhl!

Damit will ich nicht sagen, dass dieser unbequem ist, vermutlich werden viele diesen als bequemer einstufen als die „Racing“ Stühle, aber meine „Testprobanten“ und ich sahen das anders.

Insgesamt 6 Personen haben mir im direkten Vergleich bestätigt, dass ein Noble Chairs EPIC oder auch ein AKRacing Onyx bequemer ist.

Aber warum ist das der Fall?

Viele Racing Stühle sind sehr bequem und laden zum „hineinfläzen“ ein. Die Rückenlehnen sind bei diesen Stühlen meist mehr gebogen, wodurch es aber zu einer Buckelbildung kommt.

Jedoch fühlt sich das Sitzen auf diesen Racing Schreibtischstühlen meist etwas „relaxter“ an.

Ein Beispiel, das Sitzpolster beim Vertagear Triigger 350 ist nach vorne leicht abfallend wodurch Ihr mehr zu Euer Tastatur und Monitor gebogen werdet. Aus Arbeitssicht sicherlich nicht schlecht, jedoch ist ein nach hinten abfallendes Sitzpolster meist bequemer.

So kann man nun weitermachen. Es ist nun mal bequemer nicht ganz gerade zu Sitzen als ergonomisch korrekt.

Was ich am jedoch nicht am Vertagear Triigger 350 mag sind die Armlehnen! Diese sind gebogen was aus meiner Sicht keinen Sinn macht. Meine Arme sind nicht gebogen, das heißt die Auflagefläche meiner Arme auf der Armlehne ist recht klein, hierdurch habe ich des Öfteren ein leichtes Druckgefühl. Auch sind die Armlehnen vergleichsweise niedrig.

Viele Schreibtischstühle besitzen eine so genannte Kippel, Lehn oder Wipp Funktion. Hierbei lässt sich der Stuhl in eine leicht schräge Position bringen durch das Verlagern des Gewichts.

Ein von mir sehr geschätztes Feature! Auch der Vertagear Triigger 350 besitzt solch eine „Tilt“ Funktion ,welche aber hier etwas anders funktioniert. Im Großen und Ganzen wird lediglich die Rückenlehne „freigestellt“. Wenn Ihr Euch zurücklehnt gibt diese nach, wodurch man etwas wippen kann. Das Sitzpolster bleibt hierbei immer in der gleichen Position.

Daher ist diese „Kippelfunktion“ nicht mit der der meisten Racing Stühle vergleichbar. Jedoch ist dieses „Folgen“ der Rückenlehne beim Vertagear Triigger 350 ein tolles Feature!

Wenn man sich nach vorne lehnt folgt einem die Rückenlehne, wenn man sich zurücklehnt geht sie zurück. Wie leichtgängig das Ganze geht lässt sich stufenlos verstellen, es ist also nicht so, dass die Lehne einem keinen Halt mehr gibt.

Jedoch sorgt dieses Feature für noch etwas mehr Anpassbarkeit und auch Bequemlichkeit!  Man kann es zwar abschalten aber in über einen Monat habe ich dies kein einziges Mal gemacht.

Am Ende ist es natürlich Geschmacksache. Es kann sein, dass Ihr Euch in den Vertagear Triigger 350 setzt und sagt „das ist der Stuhl“.

Was Ihr jedoch auf gar keinen Fall denken dürft ist „ich gebe hier 700€ aus und bekomme den mit Abstand bequemsten Stuhl der Welt“. Nein! Gerade in der 300€ Preisklasse gibt es diverse sehr gute Schreibtischstühle im Racing Style, welche unheimlich bequem sind. Es geht hier eher um die grundsätzliche Design Frage, sitzt Ihr lieber auf Racing Stühlen oder auf dem „Netz Design“ des Triigger 350. Ähnlich wie bei der Frage „lieber Sportwagen oder SUV“ keine eindeutige Antwort zu geben ist, hängt es auch hier von Euren Anforderungen ab.

Der Triigger 350 bietet eine hervorragende Ergonomie und gerade beim langen und vielen Sitzen eine sehr hohe Bequemlichkeit. Wer also von Morgens bis Abends auf diesem sitzt, wird vermutlich sehr zufrieden sein. Wer jedoch abends nach Hause kommt und sich vor den PC auf seinen Stuhl schmeißen möchte, um bei einem PC Spiel etwas zu relaxen, ist beim Triigger 350 vermutlich nicht ganz an der richtigen Adresse. 

Kleine Anmerkung zum Abschluss. Auch wenn der Triigger 350 bis 150KG zugelassen ist, ist dieser nicht für zu breite und große Menschen.

Ich würde sagen, dass ich mit meinen 90-100KG und 1,85m schon an der oberen Grenze bin. Gerade das Sitz“polster“ könnte ansonsten etwas schmal sein. Wobei schmal nicht ganz der richtige Ausdruck ist, man berührt bei einem zu breiten Hinterteil einfach die Seitenränder der Aufhängung was nicht bequem ist. Auch kann man nur sehr bedingt im Schneidersitz auf dem Triigger 350 sitzen.

 

Fazit

Ist der Vertagear Triigger 350 der Ultimative Gaming Stuhl? Ja, nein, vielleicht, diese Frage ist so einfach nicht zu beantworten.

Verglichen mit den typischen Racing Stühlen ist der Triigger 350 eine völlig andere Klasse. Bequemer? Nicht zwingend! Gesünder für den Rücken? Ja!

Es sitzt sich völlig anders auf dem Vertagear Triigger 350 als auf allen „Racing Stühlen“. Letztere können durchaus gemütlicher sein mit einer lustigen Kippelfunktion, einer Kopfstütze usw. Jedoch mangelt es bei diesen an einem Punkt, der Rückenunterstützung.

Diese ist bei keinem der Racing Stühlen die ich bisher getestet habe, egal ob von DXRacer, Maxnomic, EpciChairs usw. so gut wie beim Vertagear Triigger 350.

Vertagear Triigger 350 im Test

Bei Racing Stühlen neigt man zu einem Buckel, hier habe ich diverse Leute gefragt und das wurde mir von allen bestätigt. Zwar gibt es hier und da Modelle, welche dies besser oder schlechter machen, aber so richtig gut sind selbst die besten nicht.

Der Vertagear Triigger 350 hingegen schafft es von alleine den Rücken gerade zu machen. Durch die andere Form und den Stoff, welcher sich anpasst, sitzt man einfach automatisch gerade.

Dementsprechend sitzt es sich ziemlich gut auch über längere Zeit im Triigger 350, jedoch kann man sich in diesen weniger „hineinfläzen“ als beispielsweise in einen NobleChairs EPIC.

Vertagear Triigger 350 im Test Rückseite

Qualitativ stimmt der Vertagear Triigger 350, auch die Bequemlichkeit ist vollkommen gegeben, wie auch eine deutlich bessere, nahezu perfekte, Rückenunterstützung.

Ob es sich aber letztendlich für Euch lohnt 699€ auszugeben, hängt von einer Frage ab, ist Euch ein rückenschonendes Design und ein gutes langes Sitzen sehr wichtig? Oder lieber maximale Bequemlichkeit und ein gesunder Rücken eher zweitrangig?

Beides legitime Möglichkeiten, wenn Rücken höchste Priorität hat, dann der Vertagear Triigger 350, falls lieber etwas günstiger und noch etwas bequemer dann beispielsweise der NobleChairs EPIC für rund 300€.

Das Vernee Apollo X im Test

Vernee hat vor kurzem auf dem MWC sein neustes Smartphone vorgestellt, das Apollo X.

Es ist durchaus etwas Besonderes, wenn ein China Hersteller auf einer westlichen Messe ein neues Smartphone vorstellt. Vernee ist durchaus als Newcomer auf dem Mart der China Smartphones zu bezeichnen. Wie so oft üblich strahlt auch das Apollo X, um welches es in diesem Test geht, einen gewissen Charme aus.

Das Apollo X bietet für unter 200€ geradezu überwältigende technische Daten. Angefangen beim Helio X20 SoC über 4GB RAM bis hin zu 64GB Speicher klingt das hier gelieferte Paket hervorragend!

Jedoch wie so oft bei Smartphones und ganz besonders bei China Smartphones, kommt es nicht nur auf die technischen Daten an. Oftmals liegt der Teufel im Detail.

Wie sieht es hier beim Apollo X aus? Kann dieses im Test und im Alltag überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Bestellen

Das Vernee Apollo X ist leider nur bei Bestellung aus Asien erhältlich. Dieses gibt es bei den meisten großen Versandhändlern wie Aliexpress, efox usw.

Ich würde Gearbest empfehlen, welche das Apollo X für rund 170€ im Sortiment haben. Warum Gearbest? Diese bieten mit dem Germany Express eine Versandmethode an bei der keine Zollgebühren oder Ähnliches anfallen.

Das Smartphone wird ohne Umwege direkt aus Asien zu Euch geliefert innerhalb von rund 12-16 Tagen.

 

Das Vernee Apollo X im Test

Der erste Eindruck des Vernee Apollo X fällt gemischt aus. Zum einen setzt Vernee auf ein ordentliches Aluminium Gehäuse, welches aber etwas „von der Stange“ wirkt.

Was meine ich damit? Schaut Euch diverse andere „China Smartphones“ in der 200€ Preisklasse an und es wird Euch auffallen, dass viele dieser Geräte sich stark ähneln was die Art der Gehäuse angeht.

Ich will damit nicht sagen, dass das Apollo X schlecht aussieht, aber es sticht sicherlich nicht aus der Masse heraus.

Vernee nutzt ein Aluminium Gehäuse welches wie üblich auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite über einen Plastik Steifen verfügt. Unter diesem sind die Antennen angebracht. Leider spürt man doch den Unterschied zwischen Aluminium und Plastik etwas. Das Apollo X besitzt hier eine doch recht harte Kante.

Was ebenfalls recht schnell auffällt, sind die Tasten. Diese sitzen etwas locker in ihren Fassungen, nicht so locker, dass diese herausfallen könnten, aber beim Drüberstreichen merkt man, dass es hier einen gewisses Spiel gibt.

Abgesehen von diesen beiden Punkten und der Tatsache, dass es ein paar Rückstände auf der Rückseite bei meinem Apollo X gab, welche sich nur schwer entfernen ließen habe ich nichts weiter am Gerät zu bemängeln.

Dies ist aber schon vergleichsweise viel, ansonsten haben die China Hersteller meist die Verarbeitungsqualität etwas besser im Griff.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum.

Auf der Front finden wir das 5,5 Zoll große Full HD Display wie auch die 5 Megapixel Frontkamera. Die Rahmen um das Display sind beim Apollo X seitlich „Standard“ jedoch oben und unten vielleicht etwas groß geraten.

Die Standard physischen Tasten eines jeden Smartphones finden wir auf der rechten Seite.  An sich besitzen diese einen guten Druckpunkt, jedoch wie bereits erwähnt, sitzt der Ein/Ausschalter etwas locker in seiner Fassung.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite, der Typ C Ladeport wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite.

Auf der Rückseite ist die 13 Megapixel Kamera wie auch der LED Blitz und der Fingerabdruckscanner zu finden.

 

Software

Vernee setzt beim Apollo X leider noch auf Android 6.0. Dafür allerdings auf eine sehr saubere Benutzeroberfläche.

Ihr findet beim Apollo X keine vorinstallierten Apps abseits des Android/Google Standards.

Dementsprechend fällt auch der freie Speicher mit 53,7GB geradezu riesig aus.

Ansonsten gibt es nicht viel zur Software zu sagen. Vernee hat lediglich noch zusätzlich die Möglichkeit eingebaut die Onscreen Tasten anzupassen, das war es auch schon.

Kurzum stock Android!

 

Display

Das Apollo X verfügt über ein 5,5 Zoll Full HD Display. Dies ist in der 200€ Preisklasse schon mal ein guter Start, aber sieht das Display auch in der Praxis gut aus?

Ja! Kontraste sind ordentlich, Farben kräftig und auch die Blickwinkel sind stabil.

Selbst die maximale Helligkeit ist ordentlich und liegt auf dem Level eines LG G6. Klar es ist nicht das „beste LCD“ Panel der Welt, aber für die Preisklasse sicherlich einer der stärksten Punkte des Smartphones.

 

Sound

Beim Klang habe ich immer etwas „Angst“ bei China Smartphones. Dies ist ein Punkt, an welchem gerne gespart wird, da er nicht auf dem Papier auffällt.

Wie sieht es beim Vernee Apollo X aus?

Beginnen wir beim Lautsprecher. Sagen wir es so, ich habe schon Schlimmeres gehört, jedoch ist der Lautsprecher beim besten Willen nicht als gut zu bezeichnen. Er reicht aus, aber ist eher als unterdurchschnittlich zu bezeichnen.

Der Lautsprecher klingt sehr hell und neigt auf hoher Lautstärke zum schrill sein. Ich würde das Ganze nicht als no go einstufen aber vielleicht sollte man über die Investition in einen Bluetooth Lautsprecher nachdenken, wenn man das Apollo X kauft.

Der Kopfhöreranschluss bietet hingegen wieder Standard Qualität. Er kann keine 600Ohm Kopfhörer befeuern aber für normale in-Ears reicht die Qualität und auch die Lautstärke locker aus.

Die Telefonqualität ist wiederum weniger positiv. Das verbaute Mikrofon lasse ich als okay durchgehen, der Lautsprecher ist aber etwas zu dumpf für meinen Geschmack. Man versteht seinen gegenüber aber für viel Telefonierer ist das Apollo X eher weniger etwas.

 

Kamera

Das Apollo X verfügt über eine 13 Megapixel Hauptkamera. Der interessanteste Punkt ist hier aber sicherlich der Sensor. Vernee setzt bei dieser auf den Sony IMX258 Sensor, welcher unter anderem auch im LG G6 zum Einsatz kommt.

Klingt ja erst einmal hervorragend! Praktisch muss man aber dazu sagen es kommt nicht nur auf den Sensor an, sondern auch auf den Bildprozessor, die Linse und die Software.

Bei der Linse setzt Vernee auf eine Blende von f2.0, ordentlich aber auch nicht überragend.

Kommen wir direkt zu Bildqualität. Wie üblich sind alle Aufnahmen auf maximaler Qualität und Auflösung entstanden. Alle Bilder werden hier 1 zu 1 hochgeladen, diese Ansicht wird allerdings erst geladen beim Anklicken! Wichtig für mobile User, hohe Datenmengen.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Ich bin zufrieden mit dem, was ich sehe. Sagen wir es so das Apollo X ist kein LG G6, gehört aber zu den besseren Kamera Smartphones der unter 200€ Preisklasse.

Die Aufnahmen besitzen eine gute Dynamik, Farben wirken klar und lebendig und auch Kontraste und der Weißabgleich stimmt.

Die Schärfe ist zwar nicht perfekt aber generelle auf einem brauchbaren Level.

Auch im Low Light sind an sich die Bilder des Apollo X Okay, neigen aber etwas zum Verwackeln. Hier ist also Vorsicht geboten.

Kurzum für die reine Bildqualität würde ich eine recht hohe Wertung geben! Leider kommt es aber nicht nur auf die Bildqualität an bei einem Smartphone.

Auch sehr wichtig ist das Tempo, Autofokus und die App. Beim Tempo bekommt das Apollo X weiterhin gute Noten. Normale Fotos werden flott gespeichert und Aufnahmen lassen sich schnell hintereinander machen.

Dies gilt auch in einem gewissen Rahmen für HDR Aufnahmen. Leider jedoch besitzt das Smartphone kein Auto HDR. Allgemein lässt sich die Kamera App als sehr rudimentär bezeichnen.

Es handelt sich beim Apollo X um die Standard Mediatek App, welche wirklich nicht das Gelbe vom Ei ist. Aufbau und Design erinnert doch sehr an Android 2.3 Zeiten, ich würde im langfristigen Betrieb mich vermutlich nach einer alternativen App umsehen.

Kommen wir zu guter Letzt zum Autofokus. Dieser ist grundsätzlich „brauchbar“ allerdings gerade bei tap to Fokus teilweise etwas langsam/träge. Auch hatte ich hier Probleme mit dem Abstürzten der Kamera App. möglicherweise wird dies mit Updates behoben, möglicherweise auch nicht.

Fehlerhafter Autofokus
Korrekter Autofokus

Ebenfalls halte ich den Autofokus teilweise verantwortlich für unscharfe Aufnahmen. Tap to Fokus ist hier des Öfteren empfehlenswert um scharfe Aufnahmen zu garantieren. Blöd nur das dabei die App oft abstürzt.

Der Videomodus besitzt eine maximale Auflösung von Full HD, leider kein 4K, was aber auch in dieser Preisklasse nicht überraschend sein sollte.

Leider bin ich vom Video Modus eher mäßig beeindruckt. Das Erste was fehlt ist eine Bildstabilisierung. Es gibt weder eine Software Stabilisierung noch eine Hardware Stabilisierung, daher wirken Videos recht unruhig.

Auch fehlt ein kontinuierlicher Autofokus. Ist dieser beim Start einmal festgelegt kann man nur noch manuell via tap to Fokus eingreifen. Ganz interessant ist wiederum das Format, zwar nutzt das Apollo X den 3gp Container, erinnert mich immer wieder an die guten alten Nokia Zeiten, jedoch mit einem H265 Codec.

Der H265 Codec ist recht neu und nicht mal bei den meisten großen Smartphones vertreten. Grundsätzlich positiv auch wenn eine Weiterverarbeitung etwas schwieriger ist als beim alten H264 Codec.

Ebenfalls positiv ist die Bildqualität. Für Full HD Aufnahmen besitzen diese eine gute Schärfe, starke Farben und allgemein eine positive Bildstimmung.

Kommen wir zum Fazit, was die Kamera angeht. Diese ist nicht perfekt, gerade was die Software und den Autofokus angeht, jedoch die vorhandene Hardware ist für die Preisklasse als gut einzustufen!

Die Ergebnisse der Kamera sind definitiv als positiv zu bezeichnen.

 

Benchmarks

Das Vernee Apollo X setzt auf den Mediatek Helio X20 SoC. Bei diesem handelt es sich um einen Chip der oberen Mittelklasse.

Dieser ist mit 4GB RAM und 64GB Speicher kombiniert. Schauen wir uns ein paar Benchmarks an um besser einschätzen zu können, was der X20 so zu leisten vermag.

Der Mediatek Helio X20 ist ein verdammt flotter Chip für die unter 200€ Preisklasse! Der Helio X20 ist vergleichbar mit einem Qualcomm Snapdragon 652.

Sowohl im Antut Benchmark, wie auch im Geebench Multicore Test liegt der Mediatek Helio X20 über dem Snapdragon 652, Snapdragon 808, Snapdragon 810 und dem Helio P10.

Kurzum eine sehr gute Leistung!

 

Das Vernee Apollo X im Alltag

Wie man auch bei der vergleichsweise starken Hardware erwarten kann, läuft das Apollo X in der Praxis ziemlich rund.

Auch wenn ich bei der Kamera App etwas über einen fehlenden Feinschliff gemeckert habe, scheint das Betriebssystem selbst sauber optimiert zu sein.

Die Basics, wie das Betriebssystem und auch die Standard Apps, laufen tadellos. Selbst die Startzeiten von Apps ist ziemlich flott. Die 4GB RAM sorgen zudem für eine hohe Multitasking Leistung. Der Unterschied zu den meisten 3GB Smartphones ist allerdings nicht signifikant.

Auch Spiele sowohl 0/15 Spiele wie auch „High End“ Spiele laufen auf dem Vernee sehr gut. Hierbei kommt es aber zu einer teilweise recht starken Erwärmung des Smartphones. Zwar hat diese eine leichte Auswirkung auf Benchmarks aber die Spiele Performance ist relativ konstant.

Es gibt zwar durchaus das ein oder andere High End Game welches etwas ruckelt, aber im Großen und Ganzen ist mir kein Smartphone dieser Preisklasse bekannt, welches einen besseren Job macht.

Bonus Punkte gibt es für das relativ schnelle 5Ghz WLAN, welches zwar nicht das aller Empfangsstärkste ist aber in dieser Preisklasse ist 5Ghz nicht mal Standard.

Empfangsstark und genau, hingegen ist das GPS Modul, welches im Vernee Apollo X steckt.

Kleine Anmerkung am Ende. Ich habe keine Ahnung was Vernee für einen Vibrationsmotor beim Apollo X verbaut hat, jedoch dieser ist fürchterlich. Die Vibration fühlt sich recht hochfrequent an und das Smartphone macht jedes Mal ein „wipwipwip“ Geräusch. Kein No Go aber sicherlich etwas „gewöhnungsbedürftig“.

 

Akku

Das Vernee Apollo X verfügt über einen 3500mAh starken Akku. Hierbei scheint Vernee allerdings etwas zu tricksen, was die % Angabe angeht.

Diese hat sich bei meinem Apollo X etwas ungleichmäßig verhalten. Gerade die 100% wurden unrealistisch lange gehalten, verlässt Euch also nicht zu sehr auf diese Angabe.

Aber wie siehts in der Praxis aus? An sich ganz gut!

Das Apollo X ist sicherlich kein Dauerläufer, kann aber definitiv mit einer soliden Akkulaufzeit punkten.

In meinem Standard Test mit einem normalen Alltagsverhalten, viel webbrowsen, Social Media usw. erreichte rund 7-8 Stunden aktive Nutzung bei ca. 1/3 Displayhelligkeit.

Bei einer höheren Helligkeit fällt dieser Wert auf ca. 6 Stunden, was immer noch recht gut ist.

Auch die Standby Zeit ist tadellos, daher schätze ich, dass die meisten Nutzer problemlos 1-2 Tage mit dem Apollo X auskommen werden.

 

Fazit

Das Vernee Apollo X ist kein perfektes Smartphone, aber für unter 200€ verdammt gut! Hierbei würde ich die Verarbeitung als den größten Schwachpunkt des Apollo X bezeichnen.

Die Spaltmaße gerade beim Übergang zwischen Plastik und Metall sind suboptimal, ähnliches gilt auch für die Tasten.

Abgesehen davon ist allerdings das Apollo X ein verdammt starkes Smartphone. Das Display ist solide, die Kamera gerade bei Tageslicht mehr als brauchbar und der SoC ziemlich flott, auch die Akkulaufzeit ist solide.

Natürlich wir sprechen hier von einem unter 200€ Smartphone, da darf man keine Flaggschiff Hardware erwarten. Jedoch bietet das Apollo X ein starkes Gesamtpaket, welches mit Geräten der 250-300€ Preisklasse problemlos mithalten kann.

Gerade Kamera und Performance haben mich positiv überrascht.

Daher habe ich kein Problem damit eine Kaufempfehlung für das Apollo X auszusprechen (wenn das Android 7.x Update da ist), gerade für Nutzer, welchen die inneren Werte wichtiger sind als das Gehäuse.

Eventuell würde sich aber auch ein Blick auf das Xiaomi Redmi Note 4X oder das etwas günstigere (aber ähnlich gute) Vernee Apollo Lite lohnen.

Der Cougar Panzer im Test

Im Markt der PC Gehäuse gibt es wenig Neuerungen. Jedoch eine dieser großen Neuerungen sind sicherlich Echtglasfenster oder sogar ganze Glasseitenteile.

Mit dem Panzer will Cougar hier auch etwas mitmischen und bietet gerade preislich ein sehr attraktives Gehäuse an, inklusiv Glasseitenabdeckungen.

Aber natürlich stellt sich die Frage, taugt das Cougar Panzer auch etwas oder ist das Gehäuse nur ein billiger Blender?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Cougar Panzer ist eine einfache braune, recht große, Box. In dieser ist das Gehäuse ausreichend gut gepolstert verpackt.

Dies aufgrund der Echtglasscheiben auch recht wichtig. Checkt hier am Anfang ob auch wirklich alles am Gehäuse heil ist.

Der Lieferumfang ist unspektakulär. Im Gehäuse ist eine kleine Pappschachtel in welcher sich ein paar Schrauben und Kabelbinder befinden.

Hier wäre es aber seitens Cougar freundlich gewesen nicht einfach alle Schrauben in einem Beutel zu packen, sondern diese etwas noch Größe aufzuteilen.

 

Cougar Panzer

Wie man vielleicht schon am Namen des Gehäuses erkennen kann, handelt es sich beim Panzer nicht um ein „dezentes“ Gehäuse.

Cougar setzt bei diesem auf einen „Military-Style“, welcher etwas verspielter, mit vielen Kanten und jede Menge Öffnungen ist.

Das Gehäuse bietet hierbei den Standard ATX Formfaktor, mit einem „Netzteil unten“ Design.

Jedoch im Jahr 2017 lockt man damit niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Daher setzt Cougar beim Panzer auf den neusten Trend im PC Gehäuse Markt, Fenster aus Hartglas.

Hierbei sind die Seiten jeweils vollständig von einer großen Glasscheibe bedeckt. Ja beide Seiten des Panzers! Kabelmanagement wird hier also etwas schwieriger werden da man weniger verstecken kann.

Diese Glasscheiben sind allerdings etwas schwarz getönt wodurch nicht alle Details sichtbar sind.

Auch wenn der Panzer vielleicht sehr groß, massiv und schwer wirkt, ist doch das Gehäuse relativ leicht.

Dies liegt an den äußeren Elementen, die vielleicht auf Bildern und auch beim ersten Hinschauen wie Metall aussehen, jedoch eigentlich Plastik sind.

Dies spart Kosten und macht das Gehäuse leichter, grundsätzlich Dinge welche ich gutheißen kann. Zumal das Gehäuse von seiner Stabilität weiterhin ziemlich gut ist, gerade dann, wenn die Seitenteile installiert sind. Der innere Käfig ist natürlich auch hier aus Stahl.

Sehr vorsichtig muss man allerdings beim Transport des Cougar Panzer sein! Hier bietet es sich an das Gehäuse einfach den Plastikteilen auf Front und Oberseite zu greifen, dies ist aber ein großer Fehler!

Diese Plastikabdeckungen sind abnehmbar! Und sie werden Abgehen wenn man daran das Gehäuse versucht hochzuheben, hierdurch wäre mir fast der Panzer einmal heruntergefallen. Leider macht dies das Gehäuse etwas schwer zu transportieren da es wenig Punkte gibt es vernünftig festzuhalten. Ich denke aber, dass dies vermutlich für die meisten kein großes Problem sein sollte.

Die Front und auch die Oberseite sind komplett offen und nur von einem dünnen Gitter bedeckt. Dies sorgt natürlich für jede Menge Airflow, sofern Lüfter im inneren montiert sind. Leider verfügt das Gehäuse nur in der Front über Staubfilter!

Auf der oberen Front Seite sind die Anschlüsse und Tasten des Gehäuses zu finden. Hier hat Cougar zwei USB 3.0 Ports, zwei USB 2.0 Ports, Kopfhörer und Mikrofon Anschlüsse und natürlich den Einschalter verbaut.

 

Im Inneren

Aber ehe wir zum Inneren kommen muss das Gehäuse geöffnet werden. Hier hat sich Cougar etwas interessantes bezüglich der Glas Panels ausgedacht. Diese werden wie üblich mit thumbscrews befestigt, jedoch fallen diese nicht beim Entfernen aller Schrauben einfach ab.

Die Glaspanels lassen sich erst entfernen wenn man diese in einem 45 Grad Winkel gekippt hat, ein schönes Feature!

Cougar setzt beim Panzer auf den ATX Formfaktor, aber selbstverständlich lassen sich auch Micro-ATX und Mini-ITX Boards montieren.

Für ATX Boards sind die Abstandshalter bereits vormontiert, was immer sehr erfreulich ist.

Für Grafikkarten bietet der Panzer mehr als genug Platz. Das Innere des Gehäuses ist recht offen. Es gibt im vorderen Teil keine Halterungen für Festplatten oder optische Laufwerke. Optische Laufwerke können beispielsweise gar nicht im Cougar Panzer montiert werden.

Daher haben Grafikkarten oder andere PCIe Karten jede Menge Raum. Festplatten werden beim Panzer interessanterweise auf der Rückseite hängend montiert. Hier sind allerdings nur zwei Plätze vorhanden, welche aber für moderne Systeme ausreichen sollten.

Für SSDs sind hingegen vier Plätze vorhanden, zwei davon sind recht offensichtlich auf der Netzteilabdeckung angebracht.

Netzteilabdeckungen habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt. Das untere Fünftel des Gehäuses ist nicht von der Seite einsehbar, das heißt hier kann man gut sein KabelChaos verstecken, welches aus dem Netzteil kommt.

Hat natürlich den Nachteil sollte man ein teures Netzteil haben ist dieses nicht sichtbar.

Das Cougar Panzer eignet sich recht gut für Wasserkühlungen, ob nun AIO oder Custom. Im Deckel ist Platz für drei 120mm oder zwei 140mm Lüfter bzw. einen Radiator mit diesen Abmessungen.

Auch in der Front ist Platz für drei 120mm Lüfter oder zwei 140mm Lüfter, dort ist es ebenfalls möglich eine Radiator zu Montieren. Hier ist sogar genug Platz für eine Pusch/Pull Konfiguration.

In der Rückseite ist auch Platz für einen 120mm Lüfter wie auch im Boden.

Zusammenfassung Lüfter

  • 3x 120 mm oder 2x 140 mm Front
  • 3x 120 mm oder 2x 140 mm Deckel
  • 1x 120 mm Rückseite
  • 1x 120 mm Unterseite

Das Bauen

Das Bauen in dem Cougar Panzer ist ein recht Problemloser Prozess. Auch konnte ich keine Inkompatibilitäten Feststellen. Das Gehäuse bietet für so ziemlich jede Hardware und jede Anordnung genug Platz. AIO Kühler oben oder in der Front? Ihr habt die Wahl!

Jedoch gibt es so ein zwei Kleinigkeiten die es zu beachten gibt. Ganz wichtig besorgt Euch SATA Power Verlängerungen!

Die SSDs und auch HDDs sind aus optischen Gründen so weit voneinander entfernt, dass es mit einem Kabel nur sehr bedingt möglich ist mehrere Laufwerke mit Strom zu verbinden.

Auch sind die Kabel für die Tasten des Gehäuses recht kurz gehalten. Solltet Ihr ein Mainboard haben welches diese Anschlüsse nicht unten rechts hat könnte es eng werden.

Auch das Kabelmanagement ist nicht ganz einfach. Dies liegt allerdings an der Semi durchsichtigen Rückseite des Gehäuses. Cougar bietet hier zwar jede Menge Kabelbinder Schlaufen aber dennoch die Kabel unsichtbar zu verlegen ist kaum möglich.

Wobei dies auch gar nicht so wichtig ist. Zwar besitzt der Panzer Glas Seiten Panels diese sind aber so stark getönt das man viele „Details“ eh nicht gut erkennt sofern Ihr im Inneren keine LEDs einsetzt.

 

Abschließende Worte zur Lautstärke und Kühlung

Cougar liefert von Haus aus lediglich einen 120mm Lüfter mit. Dieser ist qualitativ „ausreichend“ aber in keiner Weise etwas Besonderes.

Hier empfiehlt sich doch der Austausch gegen ein besseres Modell. Jedoch grundsätzlich ist die Kühlung im Cougar Panzer kein Problem. Gerade wenn in der Front und im Deckel jeweils drei Lüfter verbaut sind, ist im Inneren ein ordentlicher Luftstrom welcher entweder dabei hilft die Komponenten kühl zu halten oder es einem erlaubt die Drehgeschwindigkeit zu senken.

Hier wäre natürliche eine integrierte Lüfter Steuerung schön gewesen, aber vermutlich bei einem Preis von unter 100€ sicherlich noch keine Pflicht.

Die Lautstärke des Gehäuses hängt natürlich sehr stark von den verbauten Lüftern ab. Jedoch aufgrund des recht offenen Designs sorgt dieses eher für eine mittelmäßige Dämmung von Geräuschen.

Es empfehlen sich also eher langsamer drehende Lüfter, dafür aber mehr, für welche der Panzer auch genug Platz bietet.

 

Fazit

Taugt das Cougar Panzer Gehäuse etwas? Ja! Aber natürlich ob dieses auch etwas für EUCH ist hängt von diversen Faktoren ab.

Der wichtigste Faktor ist natürlich die Optik! Gefällt Euch das Cougar Panzer? Falls ja, ist der halbe Kampf schon entschieden.

Das Arbeiten im Panzer ist problemlos. Das Gehäuse ist einfach so große dass sämtliche Komponenten problemlos Platz finden, abgesehen von einem optischen Laufwerk.

Dies gilt auch für Radiatoren welche im Deckel und auch in der Front jede Menge Platz haben.

Auch die Verarbeitung und Stabilität des Panzer ist solide, beine Beschwerden hier. Aber hat das Gehäuse auch Schwächen? Nur wenige, welche auch fast zu 100% auf dem recht günstigen Preis zurückzuführen sind.

Es fehlen vielleicht ein paar Bonus Features wie eine LED Beleuchtung, eine Lüftersteuerung, besondere serienmäßige Features usw.

Das Cougar Panzer ist als ein recht „Basic“ Gehäuse mit einem sauberen Innenleben, schönen Glasfenstern und einem klassischen Aufbau.

Ist es das was Ihr sucht ist vielleicht das Cougar Panzer das richtige Gehäuse für Euch!

Cube Mix Plus 2 in 1 Tablet PC im Test

China Tablets gibt es gefühlt duzende auf dem Markt. Die meisten ähneln sich sehr stark, Intel Atom, 2GB oder 4GB RAM, 9,7 Zoll Display und rund 300€.

Auch das Cube Mix Plus sieht auf den ersten Blick recht „gewöhnlich aus“. Jedoch hat dieses ein Ass im Ärmel. Das Tablet verfügt über einen Intel M3-7Y30, dies ist ein vergleichsweise starker Prozessor, welcher das Cube Mix Plus durchaus gut befeuern sollte.

Aber ist das Cube Mix Plus damit automatisch eine Empfehlung? Nein, schauen wir uns dafür lieber an wie sich das Tablet im Test schlägt!

 

Cube Mix Plus 2 in 1 Tablet PC im Test

Das Cube Mix Plus ist ein vergleichsweise großes und schweres Tablet. Ich würde glatt sagen, dass dieses auf iPad 1 Level ist was Gewicht und gefühlte Masse angeht.

Für die Nutzung es in der Hand zu halten, ist das Cube Mix Plus also nur bedingt geeignet, zumindest nicht für lange und nicht nur mit einer Hand.

Dafür bietet aber Cube ein Tastatur Dock an, zu diesem später mehr.

Das Tablet besitzt eine Rückseite aus Aluminium mit Ausnahme eines Plastikstreifens auf der Oberseite. Dieser verbirgt die Antennen für WLAN, Bluetooth usw.

Das ganze Tablet wirkt ausreichend massiv und stabil gebaut. Die Front wird selbstverständlich von dem 10,6 Zoll Full HD Display eingenommen.

Dieses besitzt den klassischen 16:9 Formfaktor. Im Gegensatz zu vielen anderen Tablets ist das Cube Mix Plus auch ganz klar für den Betrieb im Querformat ausgelegt. Etwas merkwürdig ist zwar, dass das Tablet über zwei Lautsprecher verfügt und diese beide auf der rechten Seite sind,  dies ist vermutlich damit mehr Platz für die Anschlüsse auf der linken Seite bleibt.

Hier verfügt das Cube Mix Plus über einen Netzteilanschluss, einen microUSB 3.0 Port, einen USB C Port und einen Kopfhöreranschluss. Auch ist auf der linken Seite der microSD Kartensteckplatz.

Leider ist es nicht möglich das Cube Mix Plus via USB C zu laden. Man muss den gesonderten Netzteilstecker verwenden (12V).

Der Einschalter und die Lautstärkewippe ist auf der Oberseite des Tablets angebracht. Auf der Unterseite befindet sich lediglich ein Dock Connector.

Für das Cube Mix Plus ist ein Tastatur Dock verfügbar. Dieses kostet rund 40€ und bietet neben der Tastatur ein Trackpad und zwei USB 2.0 Ports.

Hierbei handelt es sich um ein „massives“ Dock mit einem richtigen Notebook Scharnier.

Leider ist wie üblich das Tastaturdock nur mit dem Amerikanischen qwerty Layout verfügbar.

Ich glaube das größte Problem des Cube Mix Plus ist leider das Gewicht und die Größe. Mit Tastaturdock ist das Tablet ein ziemlicher Brocken!

 

Software

Das Cube Mix Plus setzt ganz klassisch auf Windows 10 in der Home Version. Interessanterweise war das Betriebssystem von Haus aus bereits fertig eingerichtet.

Ich vermute dies liegt an der China Version des OS, welche einmal in Asien aktiviert werden muss damit diese auch bei uns funktioniert. Immerhin das Windows auf dem Tablet scheint original zu sein.

Auch verzichtet Cube auf das Vorinstallieren irgendwelcher „Bonus“ Software. Dementsprechend fällt der freie Speicher mit 104GB (von 128GB) auch recht groß aus.

Ein Dual Boot System ist hier nicht vorhanden.

Von Haus aus steht das Windows auf Englisch, lässt sich aber auf Deutsch umstellen.

Display

Das Cube Mix 2 verfügt über ein 10,6 Zoll Full HD Display. Dieses ist als ordentlich zu bezeichnen! Schärfe ist soweit gut, ähnliches gilt auch für Kontraste und die Farbdarstellung.

Allerdings neigt mein Mix Plus zu einem leicht grünen Farbstich, was allerdings nicht schlimm ist.

Sehr positiv überrascht hat mich die maximale Helligkeit, welche vergleichsweise stark ist.

Ich würde das Tablet dennoch für den Outdoor Einsatz nur sehr bedingt empfehlen (das Display spiegelt sehr stark).

Unterm Strich kann man sich hier aber nicht beschweren was man für rund 200-300€ bekommt.

 

Eingabegeräte

Wie bereits erwähnt ist das Tastatur dock ein optionales Zubehör! Die Tastatur bietet das normale amerikanische QWERTY Layout. Hierbei ist die Tastatur aber abseits des Layouts hervorragend! Die Tasten bieten einen sehr schön knackigen und festen Druckpunkt.

Tippen macht auf der Tastatur wirklich Spaß!

Das Touchpad hingegen ist eine weniger spaßige Angelegenheit. Dieses ist soweit okay und das Tracking ist nicht mal schlecht. Jedoch wird sehr oft einfaches antippen als Klick oder Geste erkannt.  Kurzum es ist nutzbar, aber auch nicht das Gelbe vom Ei.

Der integrierte Touchscreen arbeitet ziemlich genau so, wie man es erwartet.

 

Lautsprecher

Das Cube Mix 2 verfügt über zwei Lautsprecher auf der rechten Seite. Wie klingen diese?

Na ja das wahre sind die Lautsprecher nicht. Sie sind „Okay“ aber schlechter als die meisten Smartphone Lautsprecher.

Ihr bekommt einen recht klaren aber sehr dünnen Klang, welcher zudem selbst auf 100% vergleichsweise recht leise ist.

Der Kopfhörerausgang ist allerdings soweit okay. Hier setzt das Tablet auf einen Standard Realtek Sound Chip.

 

Leistung und Alltag

Im Gegensatz zu den aller meisten 2 in 1 Asia Tablets setzt Cube beim Mix Plus 2 in 1 nicht auf den 08/15 Intel Atom Chip.

In diesem Tablet kommt der etwas leistungsfähigere Intel Kaby Lake Core M3-7Y30 Dual Core mit 1.61GHz zum Einsatz.

Unterstützt wird der M3-7Y30 von 4GB RAM. Aber wie schnell ist der Intel M3 wirklich? Schauen wir uns dafür ein paar Benchmarks an.

Ich glaube es sollte nicht die große Überraschung sein, dass das Cube Mix Plus keine „Rennmaschine“ ist.

Zwar bietet dieses durchaus ein gutes Stück mehr Leistung als ein Intel Atom X5 Tablet, aber dennoch ist man auch ein gutes Stück von der „Spitze“ der Nahrungskette entfernt.

Was mir bei den Benchmarks aufgefallen war, ist eine recht hohe Erhitzung des Tablets. Unter dauerhafter Last wird der Bereich unterhalb des Einschalters so heiß des unangenehm sein kann das Tablet hier zu berühren.

Bei einem Blick auf die CPU Temperaturen wird auch der Grund für diese Erwärmung klar. Unter konstanter Volllast erreicht die CPU Temperaturen von 95 Grad, ehe diese anfängt zu throtteln.

Kurzum das Kühlkonzept des Tablets ist sehr Hart an der Grenze!

Im normalen Alltagseinsatz, Webbrowsen, Videos Schauen, Office usw. ist dies selbstverständlich kein Problem.

Hier reagiert und läuft das Tablet erfreulich schnell und flüssig! Spiele sind natürlich auf dem Cube Mix Plus nur sehr bedingt möglich.

2D Spiele sind hierbei meist kein Problem genau wie ältere 3D Spiele. Auch Dinge wie Minecraft (mit dem Life in the Woods Mod Pack) laufen mit 20-30FPS, also durchaus spielbar. Ähnliches gilt auch für League of Legends oder CS GO, sofern die Detailstufe angepasst ist (also auf niedrig).

Ein weiterer Punkt welcher mich sehr positiv überrascht hat, ist der Speicher. Gefühlt ist in den meisten der 2 in 1 China Tablets intern einfach eine etwas besser SD Speicherkarte verlötet, nicht so hier. Cube setzt auf eine M.2 SATA SSD, welche sich natürlich nicht austauschen lässt, aber dementsprechend brauchbare Geschwindigkeiten liefert.

Lesend konnte ich 484MB/s und schreibend 190MB/s messen. Schreibend ist zwar noch etwas Luft nach oben, lesend sieht aber sehr gut aus!

In der Praxis führen diese hohen Lesegeschwindigkeiten zu schnellen Startzeiten von Programmen und auch Windows 10 selbst.

Etwas weniger positiv ist wiederum das WLAN. Zwar unterstützt das WLAN Modul 2,4GHz, wie auch 5GHz, jedoch ist das Tempo eher mäßig. Bei der Nutzung von 2,4GHz erreichte ich maximal 30Mbits und bei der Nutzung von 5GHz rund 60Mbits.

In der Praxis ausreichend für Netflix und Co. jedoch wer Daten, viele Daten im lokalen Netzwerk überträgt, wird etwas Geduld mitbringen müssen.

Akku

Das Cube Mix verfügt über einen ​4.300mAh Akku. Dies ist nicht viel, gerade für ein China Tablet, das  ansonsten mit gigantischen Akkus protzt. Dies in Kombination mit dem Intel Core M3 sorgt nicht unbedingt für die aller beste Akkulaufzeit.

Im normalen Officebetrieb konnte ich rund 5-6 Stunden Akkulaufzeit erreichen. Wenn diverse Programme im Hintergrund laufen und die Displayhelligkeit hoch ist, kann die Laufzeit aber auch auf 3-4 Stunden sinken.

Unter Volllast schmilzt hingegen der Akku einfach weg. Viel mehr als eine Stunde ist unter Volllast kaum möglich.

Was mich aber viel mehr stört, als die eher mittelmäßige Akkulaufzeit ist das Aufladen. Dieses ist nur über ein 12V Netzteil möglich und nicht über den USB C Port. Dies kostet doch ein gutes Stück Flexibilität.

 

Fazit

Es gibt beim Cube Mix Plus viele positive aber auch negative Punkte. Beginnen wir bei den positiven Punkten, die größten wären hier das Display, die Tastatur, das Gehäuse und die Leistung.

Das 10,6 Zoll Full HD Display sieht gut, wenn nicht sogar sehr gut aus! Damit ist für einen angenehmen Konsum von Medien, Videos usw. gesorgt, sofern man Kopfhörer verwendet! So gut wie das Display ist, so mäßig sind die Lautsprecher!

Für Nutzer, denen ein Office/produktiv Betrieb wichtig ist, gibt es das Tastatur Cover. Mit diesem bin ich an sich sehr zufrieden. Der Druckpunkt der Tasten ist top und auch das Scharnier macht einen guten Eindruck. Das Trackpad ist zwar nicht das aller Beste, aber auch nicht schlecht.

Leider ist aber die Tastatur nur mit englischem Layout verfügbar, was für viele sicherlich suboptimal ist. Abgesehen davon ist das Cover definitiv empfehlenswert.

Ich denke, der dickste Pluspunkt ist sicherlich der M3-7Y30. Die Performance des Tablets stimmt und liegt deutlich über dem, was man von den diversen Intel Atom Tablets kennt. Dies liegt nicht nur am M3-7Y30 sondern auch an der recht flotten verbauten SSD.

Wenn es Euch also um Leistung geht, seid Ihr hier richtig.

Leider kann ich dennoch das Cube Mix Plus nur bedingt empfehlen. Das Problem ist hier etwas die Zielgruppe. Ihr sucht ein leistungsfähiges Tablet? Gut das ist das Cube Mix Plus, aber es ist auch groß und schwer und die Akkulaufzeit ist mäßig.

Ihr sucht eine Art Notebook Ersatz? Okay, jedoch mit Tastaturcover ist das Cube Mix Plus noch mal ein Stück schwerer und größer. Es ist so schwerer wie ein 15“ MacBook Pro, also auch suboptimal.

Letztendlich ist der einzige wirklich dicke Pluspunkt die Leistung und der 2 in 1 Form Faktor. Ist Euch beides wirklich so wichtig, dass Ihr auch bereit seid die Größe und die mäßige Akkulaufzeit dem Cube Mix Plus zu verzeihen, ja dann ist das Tablet für Euch!

Ich würde Euch allerdings raten vielleicht sich mal das VOYO VBOOK V3 oder das Xiaomi Air 12 anzusehen. Beides sind unter dem Strich vermutlich bessere Optionen.

Corsair Glaive RGB – modular, praktisch, gut!

Einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Aspekt bei Computer Mäusen ist eine gute Ergonomie. Handform sowie Haltung unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, sodass es schlicht unmöglich ist, mit einer starren Form jede Vorliebe zu treffen. Die Corsair Glaive RGB widmet sich diesem Problem mit Modularität und ist darüber hinaus mit neuster Technik, wie eigens entwickeltem Sensor und umfassender RGB Beleuchtung, ausgestattet.

Corsair Glaive RGB Überblick:

Corsair schickt mit der Glaive RGB ein neues Flaggschiff ins Rennen und steht in Konkurrenz mit der SteelSeries Rival 700 oder Logitech G502. Während Corsair bereits im Januar mit der Scimitar Pro RGB eine MMO auf den Markt gebracht hat, verfolgt die Glaive RGB ein eher klassisches Design. Zwei Haupttasten, zwei Daumentasten, ein Zwei-Wege Mausrad sowie eine zusätzliche DPI Umschalttaste finden sich auf dem voluminösen Gehäuse wieder. Bereits auf dem ersten näheren Blick lassen sich die drei verschiedenen RGB Zonen erkennen. Weiteres Highlight ist die austauschbare Daumenablage sowie der neue State of the Art PixArt PMW3367 Sensor. Wie auch bereits bei den SteelSeries Produkten, ist es nicht möglich, das Gewicht von 122 Gramm mithilfe von Zusatzgewichten zu beeinflussen.Der Hersteller liefert neben der eigentlichen Maus, Handbuch, Garantie Guide, insgesamt drei verschiedene Daumengriffe sowie eine Tasche, um alles ordentlich verstauen zu können, mit.

Laut dem Preisvergleichsportal www.geizhals.de ist die Corsair Glaive RGB ab einem Preis von 75€ in den Farben Schwarz sowie Aluminium lieferbar. Corsair gewährt auf die Maus eine zweijährige Garantie. Weitere Informationen sind der Tabelle zu entnehmen:

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Corsair Glaive RGB Aufbau und Ergonomie:

Die Corsair Glaive RGB schlägt, was die Gehäuseform angeht, den konventionellen Weg ein. Der Aufbau fällt daher schmal und länglich aus. Sie ist mit einer Höhe von fast 4,5 cm aber keineswegs flach. Der dadurch bedingte Buckel wurde im Gegensatz zur SteelSeries Rival 700 ohne harte Kanten modelliert. Dies lässt genug Spielraum, um die Maus – je nach Vorliebe – etwas weiter vorne oder hinten anzufassen, ohne dass es zu störenden Druckstellen an der Handfläche kommen kann. Dies wird durch die gut positionierten Tasten unterstützt. Die Daumentasten sowie die DPI-Umstelltaste sind in Relation zu anderen Mäusen recht zentral gelegen. Um den kleinen Finger angenehm ablegen zu können, wurde an der rechten Seite eine gummierte sowie ausreichend dimensionierte Ausprägung eingelassen. Die Bedienung der Maus sollte daher für die meisten Hände keinerlei Probleme darstellen. Wie bei der Mehrzahl an Computer Mäusen ist die Corsair Glaive RGB ausschließlich für Rechtshänder ausgelegt.

Eines der Hautmerkmale der Maus sind die tauschbaren Daumenablagen, die eine unterschiedliche Form sowie Texturierung aufweisen. Der standardmäßig angebrachte Griff ist von den Dreien die Puristischste. Sie weist die geringste Ausformung sowie die selbe matt-glatte Oberfläche des Mausrückens auf. Die Zweite wächst nicht nur in der Breite, sondern hat eine gummierte Auflagefläche bekommen. Dies bietet einen merklich besseren Gripp, ohne dass die Maus zu aufgebläht wirkt. Bei der letzten Daumenablage ist die Form unverkennbar von MMO Mäusen inspiriert worden. Gerade für längere Spielesession muss man den Daumen nicht an die Maus pressen, sondern liegt auf der ebenso gummierten Zunge auf. Damit die Gleitfähigkeit durch das Addon nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, bringt Corsair in nahezu der gesamten Länge einen zusätzlichen Gleitfuss an.

Die (De-)Montage fällt kinderleicht und werkzeuglos aus. Die Daumenablage wird mit Magneten an die Corsair Glaive RGB sicher befestigt. Damit es zu keinem Spiel kommen kann, sind an beiden Gegenstücken ineinandergreifende Schienen angebracht worden. Sicherlich lassen sich mithilfe eines 3D Druckers auch eigene Ablagen erstellen.

Der Sensor wurde nahezu mittig der Maus platziert. Um ihn herum wurden vier Teflon Gleitfüße aufgetragen. Flächenmäßig gehören jene zu den größten, die ich bei einer Maus gesehen habe. Das Gleitverhalten ist ausgesprochen leichtgängig und konstant.Ausgehend von der Form, der Größe sowie dem hohen Gewicht von 122 Gramm ist der Palm Griff für die Maus prädestiniert. Die Handfläche kann nahezu komplett von der Maus eingenommen werden. Sie lässt sich aber auch ohne Probleme mit dem Fintertipp-Griff bedienen. Deutlich anstrengender wird die Verwendung des Claw-Griffs. Das Gewicht sowie die in Relation wenig ausgeprägten Seitenelemente lassen die Hand bei jedem Anheben der Maus merklich ermüden.

 

Material, Verarbeitung & Taster:

Bei der Materialwahl überrascht Corsair ein wenig. Denn es wird nicht nur ausschließlich Kunststoff, sondern auch Metall eingesetzt. Die bei unserem Modell silberne Front durchzieht den vorderen Bereich der Maus und sorgt für eine stabile Basis. Ebenso besteht das Zwei-Wege Mausrad aus Aluminium. Die weiteren Gehäuseteile werden aus schwarzen, materialstarken Kunststoff gefertigt. Um einen besseren Gripp zu gewährleisten, weist der Mausrücken, der sich bis zu den Hauptmaustasten erstreckt, eine Softtouch-Oberfläche auf. Die anderen Bereiche der Maus sind entweder gummiert oder matt-schwarz texturiert.Verarbeitungstechnisch ist die Corsair Glaive auf erwartungsgemäßen hohem Niveau. So gibt es weder scharfe Kanten, noch lässt sich der Grundkörper eindrücken. Leider kämpft unser Testmodell mit dem sehr weit verbreiteten Problem, dass die beiden Hauptmaustasten nicht direkt auf den Schaltern aufliegen, sondern etwas darüber schweben. D.h. man muss bis zur Registrierung des Klicks zwei Widerstände überwinden. Dies unterliegt den Fertigungsschwankungen und sollte bei anderen Exemplaren nicht auftreten.

Corsair verbaut neuartige Omron Schalter, die eine Lebenszeit von konkurrenzlosen 50 Millionen Betätigungen aufweisen. Liegen die Haupttasten auf den Schalter korrekt auf, zeigt sich das Klickverhalten präzise und knackig. Mit einer etwas höheren Betätigungskraft, aber ebenso direkt, zeigt sich das Mausrad. Die Daumentasten fallen etwas schwammiger aus. Das liegt vor allem daran, dass sie sich nach der Auslösung der Taste weiter in das Gehäuse drücken lassen können. Im normalen Alltag wird dies aus logischen Gründen kaum ein Problem darstellen.

Das 1,80 Meter lange USB-Kabel weist eine hochwertige Textilummantelung auf. Leider ist es nicht möglich, dieses ohne größeren Aufwand zu tauschen. Aus eigener Erfahrung sprechend, werden die meisten Kabelbrüche aufgrund einer mangelhaften Zugentlastung hervorgerufen. Jene fällt bei der Corsair Glaive RGB durchdacht gelöst aus und sollte daher kein Problem darstellen.

Sensor &Software:

Corsair überlässt bezüglich des Sensors nichts dem Zufall und entwickelte in Kooperation mit Pixart einen eigenen optischen Sensor. Der PixArt PMW3367 weist eine maximale Auflösung von schwindelerregenden 16 000 DPI auf, die mithilfe der Corsair Utility Engine Software in sehr feinen 1-DPI-Schritten und bei Bedarf Achsen unabhängig eingestellt werden können. Solche Höchstwerte werden aber kaum in der Praxis Verwendung finden, da der Mauszeiger bei der kleinsten Berührung die Hälfte des Desktops zurückgelegt haben wird. Natürlich ist die eingestellte Geschwindigkeit stets vom eigenen Geschmack abhängig. Um einen Anhaltspunkt zu geben: Ich selber habe drei DPI Stufen von 800, 1400 sowie 2000 DPI dem Profil hinterlegt. Der Sensor ist auf dem Papier nochmals eine Stufe besser als der der Konkurrenzprodukte. Die Technik ist aber bereits an einem Punkt angekommen, wo die Steigerung der Genauigkeit im praxisrelevanten Bereich nicht mehr subjektiv feststellbar ist. Die Mausbewegung in Anwendungen sowie Spielen wird erwartungsgemäß präzise und direkt wiedergegeben.

Darüber hinaus bietet die der Sensor weitere Features, die dazu geschaltet respektive eingestellt werden können. Angle Snapping oder auch Linienbegradigung glättet die Maus Bewegung und eliminiert kleinere, ungewollte horizontale bzw. vertikale Abweichungen. So bleibt beispielsweise das Fadenkreis bei einer links Bewegung auf einer Höhe, ohne versehentlich etwas nach unten bzw. oben zu verrutschen. Zusätzlich lässt sich die „Lift-Off-Distance“ (dt: „Hübhöhe“) definieren. Diese besagt, bis welche Höhe der Sensor zum Mauspad noch Bewegungen registriert. Erneut darf der eigene Gusto entscheiden, welcher Wert der für einen richtige ist. Zu guter Letzt bietet die Corsair Glaive RGB noch die Möglichkeit an, den Sensor auf die Oberfläche abzustimmen. In der durch die Software anstoßbaren Kalibrierung erkennt der PixArt PMW3367 die Farbe, Kontrast, Textur sowie den Abstand zu der Oberfläche, um laut Corsair die Genauigkeit nochmals zu erhöhen. Eine spürbare Verbesserung konnte auf regulären Oberflächen nicht erzielt werden. Bereits ohne Kalibrierung wird selbst auf einem Glastisch jede Bewegung weder mit Zeigerspringen noch mit Verzögerung umgesetzt.

Die für Windows exklusive Corsair Utility Engine ist aber nicht nur in der Lage, relevante Sensoren Einstellungen zu treffen, sondern auch alternative Tastenbelegung, Makros sowie die Beleuchtung zu zuweisen. Hierbei lassen sich alle Tasten bis auf die linke Maustaste zweckentfremden. Interessant ist zudem, dass man einen Timer bei Tastendruck aktivieren kann, der nach Ablauf der Zeit eine auswählbare Sounddatei wiedergibt. Ein Trost zu der fehlenden taktilen Rückmeldung, die bei den großen SteelSeries Mäusen zum Einsatz kommt.

Es lassen sich selbstverständlich mehrere Profile erstellen, die man bei Bedarf durchschalten kann. Dabei ist man aber zwingend drauf angewiesen, dass die Software stets im Hintergrund läuft, denn im Gegensatz zu den meisten Modellen der Highend Klasse verfügt die Corsair Glaive RGB nur über ein speicherbares Hardwareprofil.

RGB Beleuchtung:

Natürlich darf im Jahr 2017 die RGB Beleuchtung nicht fehlen. Und um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, hat man insgesamt drei unterschiedliche RGB LED Zonen in die Maus integriert. Neben dem Hersteller Logo und den beidseitigen Streifen auf der Oberseite hat man auch an der Front sieben weitere Dioden verbaut, die an Scheinwerfer eines Autos erinnern. Abgesehen von den der Optik gedachten Beleuchtung, verfügt die Glaive RGB an der Oberseite über fünf weitere, einfarbig blaue LED, die die aktuelle DPI Stufe anzeigen.Die RGB Zonen kann man einzeln oder im Zusammenspiel ansteuern. So sind in der normalen Ansicht die Modi Regenbogen, Farbwechsel, Farbpulse sowie eine statische Farbe einstellbar. Um den idealen Farbton treffen zu können, steht einem der volle RGB Bereich (0-255 je Farbkanal) zur Verfügung. Darüber hinaus lässt sich die Geschwindigkeit des Farbwechselns in drei Stufen variieren. Ist man ein Besitzer von weiteren Corsair RGB Produkten, wie der K95 RGB Platinum, lässt sich das Farbspektakel Peripherie übergreifend verknüpfen. Hierbei wird die Auswahl an Leuchteffekten sogar nochmals vergrößert. Wirklich praktikabel sind die neu dazu gewonnen Optionen nicht, da die LEDs der Glaive RGB meist nur für einen kurzen Moment aufleuchten und die Maus ansonsten ihr Dasein im Dunkeln fristet. Für einen Showroom ist die Verknüpfung der Geräte aber das Grad an Detail, warum man zu dem Hersteller greifen sollte. Nachfolgenden ist das obligatorische Demo Video zusehen:

Die Maus zeigt bei grellen Farben der seitlichen LED Streifen eine Auffälligkeit auf. Liegt die Handfläche über dem entsprechenden Bereich auf, stellt man eine leichte Erwärmung fest. Für mich war das Gefühl etwas ungewohnt, weswegen ich die LED Zone daraufhin deaktiviert habe.

Fazit:

Bevor ich zu dem eigentlichen Fazit der Maus komme, möchte ich einen Punkt explizit ansprechen. Ähnlich wie Kleidung muss die Maus zu einem passen. Jeder Mensch hat die unterschiedlichsten Anforderungen und Präferenzen an die Form, der Größe und das Gewicht einer Maus. So ist es unmöglich zu sagen, dass Produkt XY das perfekte Eingabegerät darstellt. Hier hilft es nur, selber ausprobieren und erfühlen(!), was für einen das Richtige ist.

Als ich das Datenblatt und die Produktfotos der Corsair Glaive RGB gesehen habe, wusste ich, dass hinter dem neuen Nager viel Potential stecken würde. Der Hersteller hat bei der Materialwahl und den verbauten Komponenten aus dem Vollen geschöpft. Sei es nun der Einsatz von Metall, die langlebigen Mikroschalter oder der zurzeit hochauflösendsten Sensor auf dem Markt. Die größte Überraschung ist die Ergonomie. Bereits die Position der Tasten sowie die eigentliche Gehäuseform sorgen für einen komfortablen Griff. Der Gedanke wurde mit den austauschbaren Daumenablagen zu Ende gedacht. Man braucht sich nicht auf eine Form festzulegen, sondern es wird einem die Wahl überlassen. Alleine schon dieser Aspekt berechtigt die Maus, in die engere Auswahl genommen zu werden.An zusätzlichen Features liefert Corsair gute, wenn auch nicht überragende Arbeit ab. Die 3 Zonen RGB Beleuchtung strahlt in den verschiedensten Farben und Variationen, erwärmt aber – je nach Einstellung – das Material im Handflächenbereich. Des Weiteren wären noch das materialstarke, jedoch nicht abnehmbare Kabel sowie der nur für ein Profil fassende interne Speicher zu nennen. Das sind zwar alles keine Deal Breaker, berauben gleichwohl die Corsair Glaive RGB um die Bestnote.

Der XLayer QI Charger im Test

Kabelloses Laden ist ein unheimlich cooles Feature, welches aber leider von viel zu wenig Smartphone Herstellern genutzt wird.

Lediglich Samsung hält dem kabellosen Laden auch mit dem Galaxy S8 die Treue.

XLayer hat nun vor kurzem einen neuen QI Charger auf den Markt gebracht. Wollen wir doch einmal schauen ob dieser für das neue Samsung Galaxy S8 taugt! Finden wir dies im Test heraus!

 

Der XLayer QI Charger im Test

XLayer setzt bei seinem QI Ladegerät auf ein recht klassisches Design. Das Ladepad ist hierbei ca.so groß wie eine Handfläche und besitzt eine rundliche Form.

Hierdurch ist das Ladegerät auch relativ kompakt, was ideal für den Nachttisch oder für Reisen ist.

Beim Material setzt XLayer auf eine Mischung aus Hochglanz Plastik und Gummi. Ich bin bekanntlich nicht der größte Fan von Hochglanz Plastik. Auch hier wirkt dieses zwar im ersten Moment sehr schick und edel, neigt aber Staub anzuziehen.

Neben Plastik nutzt XLayer aber auch viel Gummi, sowohl auf der Oberseite wie aber auch auf der Unterseite.  Dies macht auch Sinn um das Smartphone besser auf dem QI Ladepad zu halten. Praktisch funktioniert dies auch ausgesprochen gut! Das Gummi saugt sich leicht an der Glas Rückseite des Samsung Galaxy S8 fest. Ein Abrutschen ist also sehr unwahrscheinlich.

Das QI Ladepad wird wie üblich über ein normales USB Kabel mit einem Ladegerät verbunden. Dieses Ladekabel ist fest mit dem Ladepad verbunden, allerdings mit rund 1,2m lang genug. Ein passendes Ladegerät wird nicht mitgeliefert. Hier könnt Ihr ein normales USB Ladegerät verwenden.

Dieses sollte 1,5A oder mehr Leistung besitzen, von der Nutzung an einem PC kann ich nur abraten. Dies gilt natürlich nicht dann, wenn Euer PC über gesonderte Schnellladeports verfügt.

 

Der Test

Aktuell gibt es ja nur zwei wirklich populäre Smartphones bzw. Smartphone Serien mit kabellosem Laden und das wäre das Samsung Galaxy S7/S7 Edge und das Samsung Galaxy S8/S8 Plus.

Daher ist es besonders wichtig das hier das Ladegerät mit beiden Geräten problemlos zusammenarbeitet und dies ist der Fall!

Das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte einen Ladestrom von rund 0,8A und das S8 Plus von 1,4A. Erstaunlich, dass hier das S8 Plus ein Stück schneller lädt als das S7 Edge.

Beides muss man ganz klar sagen ist nicht übermäßig schnell, es ist die „normale“ kabellose Ladegeschwindigkeit, welche natürlich ein gutes Stück unter der des kabelgebundenen Ladens liegt.

Ihr könnt damit rechnen, dass Euer Smartphone (Samsung Galaxy S8/S7/S7 Edge/S8+) in ca. 3 Stunden voll geladen ist.

Ein ausreichendes Tempo für den Nachttisch wie ich finde. Ansonsten habe ich das QI Ladegerät auch erfolgreich mit einer Fossil Q und einer Moto 360 getestet.

Im Leerlauf verbraucht das QI Pad im Übrigen rund 200mW.

 

Fazit

Der XLayer QI Charger ist ein ordentliches kabelloses Ladegerät, das auch mit dem neuen Samsung Galaxy S8 und S8 Plus einen guten Job macht.

Daher Daumen hoch für das XLayer QI Ladegerät! Preislich ist dieses mit unter 20€ sehr fair angesetzt. Solltet Ihr das Design mögen und mit rund 3h Ladezeit für ein Smartphone einverstanden sein, kann ich eine Empfehlung aussprechen.