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Der Paulmann MaxLED RGBW LED Streifen im Test, der beste LED Streifen auf dem Markt!

LED Streifen gibt es auf dem Markt in Massen in diversen Qualitäten. Von 20€ für 5 Meter bis hin zu über 100€ für 2 Meter.

Hier kann man sich ja zurecht die Frage stellen, sind solche Preisunterschiede zwischen „Marken LED Streifen“ und den No Name Produkten wirklich gerechtfertigt?

Um ehrlich zu sein habe ich dies immer ein wenig angezweifelt. Ja es gibt ohne Frage hochwertigere RGB LED Streifen und schlechtere, aber selbst die billigeren Streifen wirkten immer ganz okay auf mich. Hier lagen die Unterschiede eher im Detail.

Meist werden LED Streifen mit XX Watt und einem super hohen Lumen Wert beworben, aber diese Lichtleistung wird nur bei einigen Farben bzw. weiß erreicht. Stellt Ihr zum Beispiel rot ein, ist die Leuchtkraft meist deutlich geringer. Dies war bei allen LED Streifen, die ich bisher zum Testen hatte, so der Fall.

Allerdings bekam ich nun den Paulmann MaxLED RGBW LED Streifen in die Finger und war etwas überrascht. Dieser LED Streifen wirkte unheimlich leuchtstark auf mich und dass auch bei anderen Farben als weiß.

Zudem nutzt der Paulmann MaxLED sehr interessante, ungewöhnliche LEDs. Dies erklärt vielleicht auch ein wenig den sehr hohen Preis von 100€ für 3 Meter.

Aber wie viel besser ist solch ein premium LED Streifen verglichen mit einem billigen LED Streifen? Finden wir dies in diesem Test heraus!

 

Der Paulmann MaxLED RGBW LED Streifen im Test

Der Paulmann MaxLED Streifen fällt natürlich zuerst durch seinen Preis auf. Rund 100€ für einen nicht smarten 3 Meter LED Streifen, ist schon ein sehr stolzer Preis.

Für Euer Geld bekommt Ihr auf den ersten Blick das Übliche. Also den LED Streifen, ein Netzteil, einen Controller und eine Fernbedienung.

Die Fernbedienung ist zugegeben auch das Standard Modell, das man bei jedem LED Streifen bekommt. Auch der Controller wirkt recht gewöhnlich und „universell“ einsetzbar.

Was allerdings nicht Standard ist, ist das Netzteil und der LED Streifen selbst. Das Netzteil ist mit 60W relativ leistungsstark und auch groß. Dabei wirkt dieses nicht wie die „Chinaböller“ die man bei den billig LED Streifen dazu bekommt, sondern wie ein hochwertiges, vertrauenswürdiges Netzteil.

Der wahre Star ist aber natürlich, der LED Streifen, hier wird es auch interessant. Der Paulmann MaxLED setzt auf einen RGBW Aufbau. Normalerweise bedeutet dies der LED Streifen hat abwechselnd eine gesonderte weiße LED und eine RGB LED.

Normale RGB LEDs sind nicht gut beim Darstellen von Weiß. Daher macht ein RGBW LED Streifen sehr viel Sinn, wenn man auf eine gute Weißdarstellung wert legt. Allerdings ist der Aufbau des Paulmann LED Streifens für mich etwas Neues.

Paulmann hat die RGB und weiße LED in ein 5050er Gehäuse gepackt! Am Rand der RGB LED ist also ein gesonderter weißer Bereich.

Solch einen Aufbau habe ich zuvor noch nie gesehen! Dieser kann natürlich Vorteile haben, das mischen der RGB LED und der weißen LED ist hier natürlich deutlich weicher und gleichmäßiger, als wenn diese räumlich getrennt sind.

Auf der anderen Seite ist es natürlich fraglich ob so auch die gleiche Leistung erreicht werden kann.

Allerdings gibt Paulmann die Lichtleistung mit sehr ordentlichen 1260 Lumen bzw. 36W an.

 

Das Licht

Kommen wir damit gleich zum Licht des Paulmann MaxLED Streifens. Um dieses besser einzuschätzen habe ich mir einen billigen 20€ 5 Meter LED Streifen „ALED LIGHT® wasserdicht IP65 LED Strip,LED Streifen“ gekauft wie auch einen Innr Flex Light Colour und einem Philips Hue LightStrip+.

Für diesen Test habe ich die LED Streifen über ein Lichtmessgerät gespannt und diverse Farben durchprobiert.

Kommen wir direkt zu den Werten.

Fun Fakt, der billige LED Streifen verfügt fast über den gleichen Controller und Fernbedienung wie der Paulmann LED Streifen, vermutlich stammen diese Teile vom gleichen Zulieferer. Abseits davon gibt es aber, wie wir sehen große Unterschiede.

Der MaxLED Streifen ist durchgehend deutlich heller als der billige LED Streifen. Beim weißen Licht ist der hochwertige LED Streifen gut doppelt so hell. Aber nicht nur ist dieser heller, auch ist das weiße Licht des Paulmann LED Streifens deutlich hochwertiger. Der billige LED Streifen kann nur ein kaltes Weiß produzieren, bei wärmeren Farben wird einfach nur etwas orange untergemischt.

Auch der Innr RGBW LED Streifen wird deutlich geschlagen, lediglich der Philips Hue LightStrip+ kann mithalten und sogar den Paulmann MaxLED Streifen knapp überbieten, beim neutralen und kalten Weiß.

Aber steht es um Farben?

Hier wird es richtig beeindruckend! Der Paulmann MaxLED Streifen kann alle anderen LED Streifen massiv schlagen! Beim roten Licht ist der Paulmann LED Streifen einfach mal gute 300% heller als der Philips Hue LightStrip+ und gute 890% heller als der billige LED Streifen.

Natürlich sieht man solche Helligkeitsunterschiede nicht ganz so extrem in der Praxis. Die menschliche Wahrnehmung von Licht ist nicht linear. Heißt nur weil etwas doppelt so hell ist, kommt dies uns noch lange nicht doppelt so hell vor.

Jedoch kann man auch in der Praxis einen deutlichen Unterschied zwischen dem Paulmann LED Streifen und allen anderen Modellen im Vergleich erkennen. Gerade wenn es um die Beleuchtung von Räumen und Objekten geht.

Aber auch abseits der reinen Helligkeit ist der Paulmann MaxLED Streifen sehr stark! Die Farbdarstellung ist extrem gut. Egal ob nun rot, grün oder auch schwierigere Farben wie türkis.

 

Der Controller

Zwar ist der MaxLED Streifen absolut top, aber an dieser Stelle muss ich einfach den mitgelieferten Controller etwas kritisieren. Der LED Streifen verfügt über zwei Kanäle, RGB und W. Ihr müsst mit der Fernbedienung das Mischen bzw. Steuern dieser beiden Kanäle per Hand machen.

Ihr könnt also nicht einfach nur sagen „Weiß“ sondern müsst per Hand beide Kanäle auf Weiß setzen.

Auch spiegelt die Fernbedienung den Preis in keinster Weise wieder! Wie gesagt der 20€ billig LED Streifen hatte eine sehr ähnliche Fernbedienung und Controller mit im Lieferumfang.

Paulmann bietet alternativ den „Paulmann 500.47 Smarthome Zigbee Maxled RGBW Controller“ an. Dieser ist Welten besser und erlaubt es den LED Streifen via Zigbee (Philips Hue, Amazon Echo Plus usw.) zu steuern.

So könnt Ihr den MaxLED Streifen nachträglich smart machen.

 

Fazit

Ihr sucht den LED Streifen mit der hellsten und besten Darstellung von Farben? Dann müsst Ihr zum Paulmann MaxLED Streifen greifen! Dieser ist zwar mit über 100€ sehr teuer, aber sowohl was das weißes Licht betrifft wie aber auch ganz besonders bei farbigem Licht unheimlich leuchtstark!

Wir sprechen über beispielsweise die dreifache Helligkeit verglichen mit einem Philips Hue LightStrip+ was Farben betrifft.

Dies ist schon extrem beeindruckend!

Aber auch was das rein subjektive Lichtempfinden angeht, ist der Paulmann LED Streifen stark. Die verwendeten LEDs sind nicht nur hell, sondern auch hochwertig, was die Farbdarstellung angeht.

Ich habe bisher noch keinen LED Streifen gesehen der so gut einen ganzen Raum in Farbe tunken kann, wie dieser es schafft.

Bei allem Lob für die hervorragenden LEDs muss ich aber auch etwas Kritik äußern. Der beiliegende LED Controller wie auch die Fernbedienung ist dem ansonsten sehr hochwertigen und teuren Produkt aus meiner Sicht nicht würdig.

Solltet Ihr Euch entschieden so viel Geld für einen LED Streifen in die Hand zu nehmen, kauft gleich den Paulmann Zigbee Controller dazu und macht den LED Streifen smart. Damit habt Ihr wesentlich mehr Freude!

Kommen wir aber zur ursprünglichen Frage, lohnt es sich wirklich so viel Geld für einen LED Streifen auszugeben?

Hier muss man etwas differenzieren. Wollt Ihr nur irgendwo hinter einem Schrank oder Schreibtisch einen farblichen Akzent setzen, reicht in der Regel auch ein günstiger LED Streifen mehr als aus.

Wollt Ihr allerdings etwas beleuchten macht ein teurer LED Streifen wie der Paulmann MaxLED aufgrund seiner hohen Leistung durchaus Sinn und kann den Aufpreis wert sein!

Das Corsair HS70 kabellose Headset im Test, gut und günstig

Kabellose Gaming Headsets sind etwas Tolles, aber leider auch meist etwas recht Teureres. Unter 120€ geht hier in der Regel nichts. Nun versucht allerdings Corsair mit seinem neuen HS70 diese magische 100-120€ Preisgrenze zu unterschreiten.

Das HS70 und auch generell die HS Serie sind ziemlich ungewöhnliche Headsets von Corsair. Corsairs Gaming Produkte besitzen eigentlich eine sehr auffällige Optik und viele bunte RGB LEDs.

Hier ist die HS Headset Serie deutlich schlichter. Wenn man so will, hat sich Corsair hier auf den Kern konzentriert. Keine auffälligen LEDs, oder sonstige Spielereien, einfach normale Gaming Headsets.

Das HS50 konnte bereits im Test von Techtest.org mit einer klasse Preis/Leistung überzeugen. Nun hat Corsair mit dem HS70 eine kabellose Version des HS50 vorgestellt.

Ähnlich wie das HS50 soll auch das HS70 durch eine tolle Preis/Leistung und einem etwas schlichteren Ansatz punkten.

Aber kann das HS70 kabellose Gaming Headset auch im Test überzeugen? Dies gilt es herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des HS70!

 

Das Corsair HS70 kabellose Headset im Test

Auf den ersten Blick entspricht das HS70 dem HS50/60 fast 1 zu 1. Auch hier setzt Corsair auf recht große Ohrmuscheln und ein sehr klassisches Design.

Das Headset ist komplett in Schwarz gehalten ohne auffällige LEDs oder Ähnlichem. Die Rückseite der Ohrmuscheln ist aus einem metallenen Gitter gefertigt, in welchem das Corsair Logo eingelassen ist. Hierdurch hat das Headset einen recht offenen Charakter und wirkt eher wie ein HiFi Kopfhörer, als wie ein Gaming Headset.

Das Kopfband und die Ohrmuscheln sind recht großzügig mit Kunstleder gepolstert, was das Headset etwas größer und schwerer erscheinen lässt. Trotz seines niedrigen Preises ist das HS70 erfreulich massiv!

Genau genommen ist dieses sogar ein gutes Stück massiver, als die meisten mir bekannten kabellosen Gaming Headsets. Dies kommt allerdings auch mit einem Preis, dem Gewicht. Das HS70 wiegt 330g, was nicht übermäßig viel ist, aber auch nicht super leicht.

Auch lassen sich die Ohrmuscheln nicht einklappen oder flachstellen! Dies kann zwar etwas unpraktischer sein, hilft aber auch bei der Massivität.

Wie steht es um die Anschlüsse und Tasten?

Das Corsair HS70 verfügt über drei „Tasten“. Hierbei handelt es sich um den Einschalter, eine Mute Taste für das Mikrofon und ein Drehrad für die Lautstärke.

Dieses Drehrad ist analog! Es steuert also nicht die Windows Lautstärke, sondern wirklich nur die Ausgabelautstärke der Kopfhörer.

Das Mikrofon beim HS70 ist abnehmbar. Wenn Ihr also kein Mikrofon benötigt, könnt Ihr das HS70 auch komplett als Kopfhörer verwenden. Abgesehen von dem Anschluss für das Mikrofon verfügt das Headset nur noch über einen microUSB Anschluss zum Aufladen.

Ein kabelgebundener Betrieb, beispielsweise an einem Smartphone, ist also nicht möglich! Das HS70 kann also nur mit dem PC oder einer PS4 genutzt werden. Hierfür legt Corsair einen angenehm kompakten kleinen USB Empfänger mit in den Lieferumfang.

Ja der USB Empfänger funktioniert wirklich auch an der PS4, was ungewöhnlich ist. An der PS4 gibt es allerdings nur Stereo Klang, am PC hingegen ist auch ein virtueller 7.1 Sound möglich. Neben der PS4 Unterstützung bietet das HS70 auch eine Discord Zertifizierung, nett!

Die Akkulaufzeit wird von Corsair mit sehr guten 18 Stunden angegeben, was praktisch hinkommt. Rechnet bei hoher Lautstärke aber eher mit 15 Stunden. Das Headset kann während des Ladens aber selbstverständlich weiterhin genutzt werden.

 

Tragekomfort

Die HS70 besitzen schön große Ohrmuscheln, welche selbst größere Ohren problemlos umfassen. Auch ist die Polsterung angenehm dick, wenn auch relativ hart.

Dies in Kombination mit dem mittel bis hohen Anpressdruck könnte einige Nutzer etwas abschrecken. Im Gegenzug ist die Belüftung der Ohren aber sehr gut! Probleme mit warmen Ohren hatte ich keine, selbst bei längeren Gamingrunden.

Sofern Ihr also mit einem etwas höheren Anpressdruck klar kommt, gibt es was den Tragekomfort angeht keine größeren Klagen.

 

Klang

Ohne Frage der wichtigste Punkt bei einem Headset ist der Klang. Wie schlägt sich hier das kabellose HS70?

Hervorragend! Ich bin absolut begeistert von Klang des HS70. Dieser ist zwar noch nicht ganz perfekt, aber für diese Preisklasse unheimlich stark.

Starten wird aber am Anfang, also den Höhen. Das HS70 besitzt ausreichend klare und saubere Höhen, welche aber eher mit einer guten Brillanz punkten können. Allerdings sind die unteren Höhen vielleicht ein wenig schwächer.

Die Spitzen im Klang des HS70 sind also sehr schön brillant, während die unteren Höhen eher etwas weicher sind. Nicht ganz ideal, aber klingt in der Praxis doch sehr annehmbar. Hierdurch besitzt das Headset eine sehr schöne Dynamik in den Höhen. Hinzu kommt der semi-offene Aufbau, welcher die Höhen noch etwas offener und weiter gestaltet.

Die Mitten bei den HS70 sind recht schwer zu beurteilen. Bei den HS50 waren diese noch recht stark angehoben, wodurch die Kopfhörer teilweise etwas „blechern“ bzw. hohl klangen.

Zwar nehme ich an, dass die HS70 die gleichen Treiber haben, aber vermutlich via DSP sind die Mitten auf ein normaleres Level reduziert worden. Teilweise kommt zwar dieser etwas Mitten betontere Klang durch, aber unterm Strich haben die Kopfhörer hier eine recht neutrale und natürliche Ausrichtung.

Wo sich die HS70 deutlich von den HS50 unterscheiden, ist beim Bass. Der Bass der HS70 ist ein gutes Stück kräftiger.

Die Kopfhörer haben einen sehr schönen und spaßigen Punch. Diese können, wenn gefordert, richtig loslegen, dabei sind die HS70 aber keine totalen Bass- Bomber wie man es einigen Razer Headsets nachsagt.

Der Bass ist kräftig, überschattet aber nicht alles andere im Klang. Ich denke 95% aller Nutzer wird der Bass in der Intensivität so extrem gut gefallen! Dabei ist der Bass nicht nur kräftig sondern qualitativ stark. Der Tiefgang ist mehr als beachtlich für einen Kopfhörer dieser Preisklasse.

Die HS70 sind im Gegensatz zu vielen Konkurrenten als Allrounder zu bezeichnen.  Ob nun Musik, Spiele oder auch Filme, der Kopfhörer macht in allen Bereichen eine gute Figur.

Auch die räumliche Darstellung ist 1a, bereits im Stereo Modus. Hier hilft ganz klar der offene Aufbau sowohl in Musik wie auch in Spielen eine große Bühne darzustellen.

In Spielen könnt Ihr auch den virtuellen 7.1 Klang hinzuschalten. Hierdurch fällt die Ortung von Gegnern gerade in Spielen wie PUBG ein Stück weit einfacher, auch wenn wie bei virtuellem Raumklang der Klang etwas verzerrt wird. Dennoch kann man den Raumklang des HS70 als einen der besseren bezeichnen.

Das HS70 lässt sich über die Corsair CUE Software steuern. Neben dem Wechsel zwischen Stereo und 7.1 Sound könnt Ihr hier auch einen EQ einstellen.

Bonuspunkte gibt es für die hohe maximale Lautstärke, welche durchaus beeindruckend ist für ein Funk-Headset.

 

Mikrofon

Zwar wirbt Corsair mit einer Discord Zertifizierung, aber das Mikrofon ist eher einer der Schwachpunkte am HS70.

Das Mikrofon ist relativ dünn und auch nicht übermäßig laut. Wichtig, zwar funktioniert das HS70 auch komplett ohne Treiber, aber ohne diese klingt das Mikrofon nochmals deutlich schlechter.

Das Mikrofon reicht für den üblichen Gaming Voice Chat via Skype, Discord oder Teamspeak.

Aufnahmen für let´s plays oder sonstige Videos wollt Ihr mit dem HS70 aber nicht machen. Hierfür ist das Mikrofon zu dünn und die Komprimierung der Stimme zu hoch.

Dies ist aber kein exklusives Problem des Corsair HS70. Die Mikrofone von allen kabellosen Headsets sind höchstens mäßig. Ich nehme an dies ist ein Bandbreitenproblem. Es gibt bei Funk- Headsets eine beschränkte Bandbreite durch die kabellose Verbindung. Hier werden die Hersteller sich zu entscheiden haben, lieber ein besserer Klang oder ein besseres Mikrofon.

 

Fazit

Ihr sucht ein klangstarkes und gutes kabelloses Headset, welches sich für Spiele wie auch Musik eignet und nicht gleich die Welt kostet? Dann sollte das Corsair HS70 Eure erst Wahl sein!

Corsair hat hier auf RGB LEDs und unnötige Feature verzichtet und ein wirklich gutes „Basic“ kabelloses Headset auf den Markt gebracht.

Es kann an den wichtigen Stellen punkten, dies wäre primär der Klang. Das HS70 liefert einen dynamischen und bassstarken Sound, welcher sich sowohl für Musik wie auch Spiele eignet. Dabei vermeidet es das Headset aber unausgewogen zu klingen. Ja der Bass ist etwas angehoben, aber das HS70 übertreibt es nicht.

In diesem Belang kann das Headset auch mit deutlich teureren Modellen mithalten. Mir gefällt dieses klanglich sogar ein wenig besser als das VOID Pro von Corsair.

Auch die Verarbeitung ist hervorragend.  Das Headset wirkt massiv und hochwertig, trotz des niedrigen Preises. Grundsätzlich ist der Tragekomfort dank der großen Ohrmuscheln und den dicken Ohrpolstern gut, allerdings wirkt das HS70 etwas steif und hat einen recht hohen Anpressdruck. Solltet Ihr hier empfindlich sein, gilt etwas Vorsicht.

Auch wenn Ihr einen erhöhten Wert auf ein besonders gutes Mikrofon legt, ist das HS70 eher weniger etwas für Euch. Wie alle kabellosen Gaming Headsets ist auch hier das Mikrofon lediglich für die üblichen Voice Chat Aufgaben ausreichend.

Dennoch hat hier Corsair mit HS70 ein absolutes Spitzenprodukt an der Hand für alle Nutzer, die keine RGB LEDs brauchen und dafür lieber ein paar Euro sparen, ohne dabei bei den Kernpunkten Kompromisse eingehen zu müssen.

Der Tribit XSound Go im Test, der beste Bluetooth Lautsprecher unter 40€!

Bluetooth Lautsprecher gibt es diverse im Handel, hier fällt die Auswahl oftmals nicht ganz leicht. In der Regel fährt man mit den Modellen der großen Hersteller ganz gut.

Allerdings gibt es auch hin und wieder ein paar Highlights von den kleineren Herstellern. Ein solches Highlight ist der Tribit XSound Go.

In der Regel greife ich dem Ergebnis des Tests nicht voraus, aber schon lange habe ich keinen Bluetooth Lautsprecher mehr gesehen, welcher mich so sehr überraschte hatte und das, obwohl der XSound Go nur 37€ kostet.

Neugierig? Dann schaut Euch den vollständigen Test an!

 

Der Tribit XSound Go im Test

Der erste Eindruck hat mich etwas überrascht. Der Tribit XSound Go wirkt deutlich hochwertiger als ich dies für unter 40€ erwartet hätte.

Der XSound Go hebt sich hier ganz klar etwas von der Masse an Bluetooth Lautsprechern ab. Der größte Teil des stark rundlich designten Gehäuses besteht aus einem recht rauen gummierten Kunststoff, welcher mich etwas an den 120€ Libratone TOO erinnert.

Lediglich die Front der Lautsprechers ist natürlich von einem metallenem Lautsprechergitter bedeckt. Unter diesem befinden sich die beiden 6W Treiber.

Diese sind allerdings relativ klein, logisch der Tribit XSound Go ist allgemein ein recht kompakter Bluetooth Lautsprecher.

Allerdings ist der XSound Go dafür recht schwer. Schwer ist hier natürlich ebenfalls relativ, wenn man über 380g spricht. Für einen so kompakten Lautsprecher ist dies aber nicht wenig, weshalb sich der Tribit XSound Go auch sehr massiv und wertig anfühlt.

Der Lautsprecher ist nicht einfach nur eine hohle Plastikbox!

Die Tasten des Bluetooth Lautsprechers sind auf der Oberseite unter einer Schicht Gummi angebracht. Hier finden sich fünf Tasten, dabei ein Ein/Ausschalter, eine Bluetooth Taste, Play/Pause wie auch Lauter und Leiser, welche mit Vor und Zurück doppelt belegt sind.

Ebenfalls ist auch ein Mikrofon vorhanden, welches ebenfalls wie üblich mit einer eher mäßigen Qualität punkten kann.

Die Anschlüsse des XSound Go sind hingegen auf der Rückseite unter einer dicken Gummi Abdeckung angebracht. Hier findet sich der microUSB Ladeport und ein AUX Eingang.

Der Akku des XSound Go soll laut Tribit bis zu 24 Stunden halten, was ich für recht optimistisch halte. Vielleicht auf der niedrigsten Lautstärke, aber im Normalbetrieb will ich die Akkulaufzeit eher auf 12-18 Stunden schätzen.

Die Gummiabdeckung verhilft dem Lautsprecher zu einer IPx7 Zertifizierung. IPx7 = Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Dies ist für einen Bluetooth Lautsprecher ein sehr starker Wasserschutz.

Zwar ist die Klappe auf den Anschlüssen wirklich recht vertrauenserweckend, aber dennoch würde ich den XSound Go nicht untertauchen. Ein wenig Wasser kann der Lautsprecher aber problemlos ab, wie ich getestet habe.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt, dem Klang. Kann hier der Tribit XSound Go überzeugen? Die kurze Antwort darauf ist ja!

Aber holen wir etwas weiter aus. Starten wird bei den Höhen. Die Höhen des Tribit XSound Go sind sehr schön klar und sauber. Diese klingen sogar angenehm brilliant und luftig.

Allerdings sind gute Höhen bei kleinen Bluetooth Lautsprechern nichts so Besonderes. Diese sind vergleichsweise leicht zu erreichen mit kleinen Treibern.

Viel interessanter ist hier der Bass, die Mitten und die generelle Klangfülle und hier ist der XSound Go fast schon als überragend einzustufen!

Natürlich handelt es sich hier um einen sehr kompakten Bluetooth Lautsprecher und da darf man nicht mit übermäßig viel Bass rechnen. Aber für seine Größe liefert der Tribit XSound Go einen extrem kräftigen und erstaunlich tiefen Bass.

Gerade in elektronisch angehauchten Titeln rockt der Lautsprecher richtig! Der Bass hat einen schönen Punch und einen recht guten Tiefgang.

Man merkt zwar das hier der DSP im Hintergrund sehr hart arbeitet, aber dies ist ganz klar einer der Bass stärksten Bluetooth Lautsprecher seiner klasse.

Dies merkt man auch wenn man den Kleinen in die Hand nimmt. Der Lautsprecher vibriert sehr stark! Man kann also die vergleichsweise hohe Kraft spüren.

Dabei schafft es der Tribit XSound Go allerdings sehr gut eine gewisse Balance zu halten. Der Bass übertreibt nicht. Stimmen und generell die Höhen können sich weiterhin sehr gut aus dem Klangbild lösen. Selbst die Mitten sind okay. Ja der Tribit XSound Go senkt die Mitten etwas ab, aber die Klangfülle passt.

Was meinte ich mit „der DSP im Hintergrund hart arbeitet“? DSP = Digitaler Signalprozessor. Bei modernen Bluetooth Lautsprechern wird in der Regel nicht einfach das Klangsignal 1 zu 1 wiedergegeben. Dieses wird vorher durch eine Art EQ gejagt, welcher an den Lautsprecher angepasst wurde. Wenn man so will, wird der Klang „nachbearbeitet“, was bei einem Bluetooth Lautsprecher einen Unterschied wie Tag und Nacht machen kann.

Gute DSPs arbeiten hier in einem gewissen Rahmen dynamisch, beispielsweise wird bei niedrigeren Pegeln der Bass mehr angehoben als bei hohen Pegeln, um dort ein übersteuern zu verhindern. Auch kann der Bass bei weniger komplexen Titeln oftmals ein Stück weit mehr angehoben werden als bei sehr komplexen Titeln.

Im Tribit XSound Go scheint ein recht guter DSP zu werkeln, welcher einen sehr guten Job macht aus jedem Song das Maximum an Klang herauszuholen, ohne dabei Höhen usw. zu überschatten.

Selbst die Pegelfestigkeit ist gut. Der Tribit XSound Go kann laut werden. Laut genug einen 30m² Raum ordentlich zu beschallen.

Allerdings auf 100% Lautstärke und auf einer höheren Distanz verliert sich natürlich der Bass ein gutes Stück. Im Optimalfall solltet Ihr den Lautsprecher auf maximal 75% aufdrehen (was schon recht ordentlich laut ist) und in einem Umkreis von 2-3 Metern bleiben, für das Maximum an Bass.

Für eine Grill-Party oder Ähnliches wo es um etwas Hintergrund Untermalung geht taugt der XSound Go aber durchaus.

 

Fazit

Ich bin zugegeben etwas beeindruckt! Der Tribit XSound Go konnte mich deutlich mehr überzeugen, als ich es zunächst dachte.

Der Tribit XSound Go hebt sich sowohl haptisch wie auch klanglich ein gutes Stück von der Maße an Bluetooth Lautsprechern auf dem Markt ab.

Für seine Größe liefert der XSound Go einen sehr schönen und dynamischen Klang mit guten höhen und einem recht starkem Bass.

Natürlich dürft Ihr nicht erwarten das der XSound Go Eure Bude zum Beben bekommt, aber mehr Bass habe ich noch von keinem vergleichbaren Lautsprecher gehört. Ja ich würde den Tribit XSound Go auch dem beliebten Anker SoundCore vorziehen!

Aber nicht nur der Klang ist gut. Auch die Haptik und Optik ist ordentlich. Der Tribit XSound Go fühlt sich deutlich hochwertiger an als der Preis von 37€ vermuten lassen würde und er ist sogar wassergeschützt.

Zu guter Letzt kommt noch die gute Akkulaufzeit und die gute Bedienbarkeit hinzu und es fällt mir nicht schwer eine Empfehlung auszusprechen!

Genau genommen würde ich sogar noch etwas weiter gehen und sagen das Ihr unter 40€ (zum Zeitpunkt des Tests) nichts besseres aktuell bekommen werdet als den Tribit XSound Go!

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Das Xiaomi Redmi Note 5 im Test, Preis/Leistung sehr gut!

Das Redmi Note 5 ist Xiaomis neustes „Phablet“ Smartphone. Auch dieses bietet auf dem Papier eine herausragende Hardware zu einem fantastischen Preis.

Für rund 200€ erhaltet Ihr ein 5,99 Zoll Smartphone mit top aktuellem Snapdragon 636, 4GB RAM, wie auch einem Dual Kamera Setup, welches mit einem großen Sensor punkten soll.

Dabei ist sogar eine Global Version verfügbar, welche über die deutsche Sprache verfügt und über alle hier benötigten LTE Bänder.

Damit ist das 199€ Xiaomi Redmi Note 5 eher mit 299€-399€ Smartphones wie dem Moto G6 Plus oder dem BQ Aquaris X2 zu vergleichen. Aber ist das Redmi Note 5 auch wirklich gut?

Finden wir dies in einem Test heraus.

 

Das Xiaomi Redmi Note 5 im Test

Das Redmi Note 5 ist ein Xiaomi Smartphone, also kann man von einem Aluminiumgehäuse ausgehen, was auch der Fall ist.

Leider allerdings handelt es sich hier nicht um das beste Aluminiumgehäuse. Nicht falsch verstehen, das Xiaomi Redmi Note 5 fühlt sich gut an und ist auch gut verarbeitet, aber man nutzt hier den Gehäusetyp mit den beiden Kunststoffabdeckungen auf der oberen und unteren Rückseite.

Diese Gehäuse Bauform ist schon seit Langem typisch für China Smartphones. Damit will ich nicht sagen, dass das Redmi Note 5 nicht gut gearbeitet ist, aber es ist weniger aufwendig als es mittlerweile einige Konkurrenten sind.

Dies spielt sich auch etwas in der Optik wieder. Die Rückseite ist recht unauffällig. Abseits der Dual Kamera ist das Redmi Note 5 eher eins von vielen. Dies muss aber auch nichts Schlechtes sein.

Die Front zum Beispiel sticht hier etwas mehr hervor. Xiaomi setzt auf ein 5,99 Zoll Display, mit schmalen, aber auch nicht winzigen Rändern. Hierdurch ist das Redmi Note 5 kein absolut winziges Smartphone, aber auch nicht zu groß für seine 5,99 Zoll.

Von seiner Größe und Haptik entspricht dieses eher dem 5,5 Zoll Smartphone von vor 2 Jahren. Durch die recht schmalen Displayränder wirkt die Front aber recht modern, man hat also nicht das Gefühl ein altes Smartphone gekauft zu haben.

Gehen wir einmal um das Redmi Note 5 herum.

Auf der Front finden wir das angesprochene 5,99 Zoll Display, wie auch die Ohrmuschel und eine 13 MP Kamera. Die Anschlüsse wie auch der Lautsprecher sind auf der Unterseite angebracht. Interessanterweise setzt Xiaomi immer noch auf microUSB ?! Immerhin ist dafür noch der 3,5mm Kopfhöreranschluss vorhanden.

Die drei typischen physischen Tasten eines Smartphones sind beim Redmi Note 5 wie üblich an der rechten Seite angebracht, vielleicht für meinen Geschmack etwas hoch, aber Druckpunkt usw. ist Okay.

Die Rückseite wird von der Dual-Kamera, welche einen vertikalen Aufbau nutzt, wie auch dem Fingerabdruckscanner belegt.

 

Software

Das Xiaomi Redmi Note 5 gibt es softwareseitig in mehreren Versionen. Meine Version ist die Global Version, welche ich vom asiatischen Händler Gearbest habe.

Im Gegensatz zur rein chinesischen Version ist hier sowohl die deutsche Sprache wie auch die Google Apps vorinstalliert. Im Gegensatz zum Xiaomi Mi A1 setzt man allerdings nicht auf reines Android, sondern auf das eigene „MIUI“ in Version 9.5.

MIUI 9.5 basiert dabei natürlich auf Android und zwar auf dem aktuellen 8.1. Wenn Ihr nun Angst aufgrund von möglicherweise fehlenden Updates habt, dann ist dies zu Unrecht. Xiaomi ist bekannt dafür selbst seine Mittelklasse Geräte sehr lange mit Updates zu versorgen (teils 3 Jahre und länger).

MIUI ist ein recht vollflächiger Skin über Android. Angefangen beim Launcher über die Benachrichtigungszentrale bis hin den Einstellungen ist alles visuell und teils auch funktional „überarbeitet“.

Dabei ist MIUI 9.5 allerdings etwas weniger intensiv, als es frühere Versionen waren. Alles ist also an seinem vertrauten Platz, nur visuell etwas anders gestaltet.

Auch gibt es einige Zusatz Funktionen wie Second Space, bei welchem Ihr Euer Android OS „Klont“ in zwei Benutzeroberfläche mit jeweils eigenen Apps zwischen denen man hin und her schalten kann.

Letztendlich ist es etwas Geschmackssache was man lieber mag, normales Android oder MIUI. Was man MIUI aber klar lassen muss, ist das es gut gemacht ist.

Dies ist keine billig zusammengeschusterte Benutzeroberfläche, sondern über Jahre hinweg gereift.

Von den 64GB Speicher des Redmi Note 5 sind von Haus aus noch 52,5GB frei.

 

Display

Xiaomi setzt auf ein 5,99 Zoll LCD Display beim Redmi Note 5. Dieses löst mit 2160 x 1080 Pixeln auf, also Full HD.

Die etwas ungewohnte Auflösung von 2160 x 1080 kommt durch den 18:9 Formfaktor zustande. Das Display ist also etwas breiter bzw. länger als ein normales 16:9 Full HD Panel.

Aber wie sieht das Display aus? Wenig überraschend ist gut die Antwort! Das Display ist hell, mit einem guten Kontrast und einen sehr starkem Schwarzpunkt für ein Smartphone dieser Klasse.

Farben sind auch klar, aber nicht übermäßig kräftig. Allerdings scheint dies eher am Farbprofil und der Benutzeroberfläche zu liegen, als am eigentlichen Panel.

Xiaomi nutzt eher etwas weichere Farben und hat dafür anscheinend das Display angepasst. Fotos und Bilder sind aber angenehm kräftig.

Kurzum ein gutes Display für ein Smartphone der 200-300€ Preisklasse.

 

Lautsprecher

Das Xiaomi Redmi Note 5 verfügt ganz klassisch nur über einen Lautsprecher auf seiner Unterseite. Sicherlich nicht das optimale Setup, aber grundsätzlich ausreichend.

Sofern denn der Lautsprecher vernünftig ist?! Sagen wir es so, wenn Ihr besonders großen Wert auf einen guten Klang legt, kauft lieber einen Bluetooth Lautsprecher zum Redmi Note 5 hinzu.

Grundsätzlich ist der Lautsprecher Okay. Aber dieser ist recht dünn und auf hohen Lautstärken recht kratzig und neigt zum schrill werden.

Für mal ein Youtube Video oder ein wenig Web Radio neben bei reicht dieser völlig, aber es gibt hier noch Luft nach oben. Immerhin die Lautstärke ist ordentlich.

 

Kamera

Das Xiaomi Redmi Note 5 verfügt über ein Dual-Kamera Setup. Die Hauptkamera besitzt 12 Megapixel, die sekundäre Kamera 5 Megapixel.

Ich muss gestehen hier sehr neugierig gewesen zu sein, denn die Hauptkamera verwendet den Samsung S5K2L7 Sensor. Der S5K2L7 ist ein 1/2.56″ Sensor und bietet somit 1,4 um Pixel.

Grob zusammengefasst, der Sensor des Xiaomi Redmi Note 5 ist größer als der des Samsung Galaxy S9, LG G7, iPhone X usw. und gleich groß wie der des Google Pixel 2 XL.

Größere Kamera Sensoren bieten in der Regel eine bessere Bildqualität, gerade bei ungünstigeren Lichtverhältnissen. Zudem ist der S5K2L7 ein sehr hochwertiger Sensor.

Der 12 MP Sensor ist mit einer f1,9 Linse kombiniert. F1.9 ist schon eine gute Blende für ein Smartphone dieser klasse, allerdings auch nicht absolut überragend.

Starten wir aber mit der sekundären Kamera. Diese wird beim Xiaomi Redmi Note 5 nur für den Porträt Modus genutzt. In der Regel ist der Porträt Modus bei günstigen Smartphones völliger schrott bis mäßig, allerdings beim Redmi Note 5 konnte ich teils recht gute Ergebnisse erzielen.

Sicherlich ist der Porträt Modus hier auch nicht perfekt, aber besser als bei den allermeisten Smartphones dieser klasse.

Kommen wir damit auch zu den Testbildern der Hauptkamera.

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Beginnen wir mit den Basics. Das Redmi Note 5 verfügt über einen Auto HDR Modus, welcher einen guten Job macht. Dieser ist in der Praxis recht unauffällig. Das Auslösen bzw. das Verarbeiten der Aufnahmen dauert nur minimal länger und die Bilder zeigen sich etwas Dynamik und kontrastreicher, aber nicht übermäßig überzeichnet.

Von daher würde ich empfehlen den Auto HDR Modus aktiv zu lassen, was auch bei meinen Testbildern der Fall war.

Grundsätzlich sehe ich bei den Fotos des Redmi Note 5 viel Licht aber auch etwas Schatten. Die Fotos sind scharf und detailreich. Auch die Belichtung und der Weißabgleich passen.

Die Dynamik ist dank Auto HDR ebenfalls sehr gut! Aber das Redmi Note 5 produziert recht „natürliche“ Aufnahmen.

Teilweise wirkten diese was die Farben angeht etwas matt bzw. langweilig. Dies fällt gerade im Vergleich mit dem Moto G6 Plus stark auf.

Abseits davon kann man sich Qualitativ aber bei Tageslicht und Bewölkung nicht beschweren. Wie sieht es aber im Low Light aus?

Wichtig, schaltet im Low Light Auto HDR aus. Dieses aktiviert sich hier oft, aber führt nur zum Verwackeln der Aufnahmen.

Verwendet hier den Standard Modus oder den Nacht Modus. Mit beiden werdet Ihr deutlich bessere Ergebnisse erhalten. Vor 1-2 Jahren war Low Light noch die große Schwäche der Mittelklasse, aber dies hat sich deutlich verbessert, wie auch das Redmi Note 5 zeigt!

Aufnahmen im Dunkeln sind weiterhin relativ scharf und rauschfrei, ohne dabei zu einem breiigen Matsch zu werden.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass im direkten Vergleich das Moto G6 Plus noch ein Stück besser abschneidet.

Dies gilt auch für den Video Modus, welcher leider kein 4K unterstützt. Immerhin die Full HD Aufnahmen sehen gut aus!

Hier hilft auch der tadellose Autofokus, welcher in meinem Test fast keinen Ausschuss Produzierte.

 

Performance

Das Xiaomi Redmi Note 5 verfügt über einen Qualcomm Snapdragon 636 Octa Core wie auch 4GB RAM und 64GB Speicher.

Der Snapdragon 636 ist basiert auf einer neueren und besseren Architektur als der Snapdragon 630, welcher beispielsweise im deutlich teuren Moto G6 Plus zum Einsatz kommt.

Wie auch der Snapdragon 630 ist der Snapdragon 636 ein 8 Kern SoC, bei welchem ein Takt von 1,8GHz anliegt.

Damit ist der 636 etwas niedriger getaktet als der normale 630, allerdings setzt der Snapdragon 636 auf eine neue „Kryo 260“ Architektur, welche dennoch eine 40% bessere Leistung bieten soll.

Wollen wir uns das Ganze doch einmal in ein paar Benchmarks ansehen!

WOW! Anders kann man es echt nicht sagen. Der „Mittelklasse“ Snapdragon 636 besitz ziemlich viel Power!

Der Snapdragon 630 wird in meinen Tests um gute 30% geschlagen, etwas schwankend je nach Benchmark. Aber der Snapdragon 630 war schon ein sehr schneller Chip.

Der Snapdragon 636 hingegen lässt beispielsweise den Snapdragon 821 hinter sich, zu mindestens, was die CPU Performance angeht. Was die GPU angeht, ist der 636 etwas schwächer, aber dennoch bewegt man sich hier auf dem Level von 2016er/frühen 2017er Flaggschiff Smartphones.

Beeindruckend! Dieser Eindruck wird auch von dem etwas praxisnäheren PCMark Work Benchmark bestätigt.

 

In der Praxis

Aber natürlich sind Benchmarks immer nur das eine. Das andere ist die Praxis. Wie schlägt sich hier das Xiaomi Redmi Note 5?

Es ist vermutlich keine Überraschung, dass das Xiaomi Redmi Note 5 in der Praxis perfekt läuft! Keine Ruckler oder Stottern.

Auch die Standard Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp usw. starten blitzschnell und laufen hervorragend. Hier ist kaum ein Unterschied zu einem Google Pixel 2 oder Ähnlichem zu erkennen.

Dies ist aber auch keine Überraschung bei solch einer leistungsfähigen Hardware, zumal sich Xiaomi bei der Software keinen Fehler erlaubt hat.

MIUI 9.5 läuft schnell und stabil, Probleme hatte ich hier keine.

Wenn es einen Unterschied zu High End Smartphones gibt, dann beim Spielen. Dabei spreche ich nicht von „den üblichen Verdächtigen“ wie Pokemon Go, Clash of Clans, Angry Birds usw.. Diese laufen natürlich problemlos auf dem Redmi Note 5.

Allerdings bei High End 3D Spielen aller PUBG Mobile oder den diversen Emulatoren kann das Smartphone doch etwas seine Grenzen erreichen. PUBG Mobile zum Beispiel läuft aber auf Niedrigen bis mittleren Einstellungen problemlos.

Dies gilt auch für andere Spiele, zum Laufen bekommt Ihr auf dem Redmi Note 5 alles, nur halt im Zweifel auf mittlerer Qualität. Hierbei schlägt sich dieses aber schon deutlich besser als alle anderen Smartphones in der 200€ Preisklasse.

Wie steht es um das Redmi Note 5 abseits der reinen Leistungsfähigkeit?

Da LTE Band 20 vorhanden ist und generell alle anderen relevanten LTE Bänder ist die Netzwerkperformance des Redmi Note 5 tadellos. Auch die Signalstärke ist auf einem guten Level.

Dies gilt auch für das verbaute WLAN Modul. Dieses unterstützt selbstverständlich auch das 5GHz Band mit bis zu 433Mbit.

 

Akkulaufzeit

Wie es sich für ein großes Smartphone gehört verfügt das Xiaomi Redmi Note 5 auch über einen großen Akku mit satten 4000mAh.

Aber in der Praxis ist oftmals die Akku Kapazität gar nicht so wichtig, wenn es um die letztendliche Laufzeit geht. Viel wichtiger ist die Energie Effizienz des SoC oder das Display.

Von daher wie schlägt sich hier das Xiaomi?

In meinem üblichen Akku-Test, also eine bunte Mischung aus Webbrowsen, Social Media, leichtem Gaming usw. bei einer indoor Display Helligkeit konnte ich eine Akkulaufzeit von satten 11 Stunden erreichen!

Natürlich je nachdem wie Ihr das Redmi Note 5 nutzen werdet, fällt dieser Wert deutlich anders aus, aber 11 Stunden ist schon sehr ordentlich!

 

Fazit

Für rund 200€ ist das Xiaomi Redmi Note 5 ein wahnsinnig gutes Angebot! Das Redmi Note 5 ist eher mit 300€ Smartphones zu vergleichen als mit 200€ Modellen.

Dabei kann wie so oft bei China Smartphones besonders die Leistungsfähigkeit beeindrucken. Der im Redmi verbaute Snapdragon 636 konnte voll überzeugen und ist zurecht ansonsten eher in 300€+ Smartphones zu finden. Im Alltag läuft das Xiaomi wie geschmiert!

Geht es Euch um eine normale Nutzung mit Apps wie Facebook, Twitter, Chrome oder WhatsApp gibt es wenig Gründe auf ein teures Smartphone zu setzen.

Auch die Verarbeitung kann überzeugen, liegt allerdings hinter Geräten wie dem Moto G6 leicht zurück. Das Display wiederum kann problemlos mit allen Konkurrenten mithalten.

Die Kamera ist bei asiatischen Marken immer so eine Sache. Aus unerklärlichen Gründen schwächeln hier die Hersteller oft. Auf dem Papier ist das Redmi Note 5 allerdings sehr stark! Der verwendete S5K2L7 Sensor von Samsung ist mit 1,4um Pixel sehr groß und die Blende mit F1.9 ausreichend lichtstark.

Daher sollte es kaum überraschen das auch die Ergebnise gut sind! Gut aber auch zugegeben nicht absolut überragend. Hierfür müsst Ihr eher in ein Moto G6 Plus oder BQ Aquaris X2 investieren. Dies liegt wie so oft etwas am Post Processing, welches recht natürliche Aufnahmen produziert, welche aber auch nicht „knallen“.

Sowohl bei Tageslicht wie auch bei Dunkelheit liefert das Redmi Note 5 dennoch aufnahmen welche mit den besten Smartphones der 300€ Preisklasse mithalten können, gerade wenn Ihr nicht super bunte Aufnahmen bevorzugt wie Sie viele Samsung und Moto Geräte produzieren.

Hinzu kommt zu guter Letzt eine starke Akkulaufzeit und der erfahrungsgemäß gute Update Support seitens Xiaomi und es ist nicht schwer eine Empfehlung für das Xiaomi Redmi Note 5 auszusprechen!

Für rund 200€ werdet Ihr nirgends ein besseres Smartphone finden!

Positiv

  • Herausragende Leistung
  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Display
  • Starke Software mit voraussichtlich gutem Support
  • Herausragende Preis/Leistung

 

Neutral

  • Lautsprecher mäßig
  • Design etwas langweilig

 

Negativ

  • kein USB C

Die Samsung EVO Plus Speicherkarten (2018) im Test

Immer mehr Geräte setzten ausschließlich auf den microSD Speicherkarten Typ. Hierbei spreche ich nicht nur von Smartphones, sondern auch von Kameras oder sogar Notebooks. So setzt auch mein Dell XPS 13 9370 ausschließlich auf microSD Speicherkarten.

Welche sind aber die besten Speicherkarten, wenn es um eine gute Leistung zu einem fairen Preis geht? Aktuell sieht es so aus als wären dies die Samsung EVO Plus Speicherkarten.

Samsung scheint auch mehr oder weniger alle anderen Speicherkarten Serien eingestellt zu haben. Nicht verwunderlich, denn die EVO Plus Speicherkarten sollen 80MB/s schreibend und 90MB/s lesend erreichen, laut Samsung.

Hier ist nicht mehr viel Luft nach oben, was die Leistung einer normalen UHS Speicherkarte angeht. Kurzum habe ich mir ein komplettes Set der Samsung EVO Plus microSD Speicherkarten bestellt, sind diese wirklich so schnell wie es Samsung verspricht?

 

Die Samsung EVO Plus Speicherkarten im Test

Samsung Speicherkarten Serien sind eigentlich recht klar aufgebaut. Die günstigsten Speicherkarten sind die normalen EVO Speicherkarten, nach EVO kommt EVO Plus und nach EVO Plus kommt PRO.

In der EVO Plus Serie scheint es nochmals eine Unterteilung zu geben. Bei den älteren EVO Plus Speicherkarten war das „Plus“ nicht ausgeschrieben, sondern ein Zeichen, also EVO +. Die neueren Karten hingegen heißen EVO Plus, achtet beim Kauf darauf.

Ich habe für diesen Test alle Speicherkarten dieser Serie bestellt, also die 32GB Speicherkarte, die 64GB, die 128GB und 256GB Speicherkarte.

Alle vier Modelle sind preislich sehr fair platziert und gehören jeweils zu den günstigsten Modellen ihrer Klasse. Dabei ist das Tempo, gerade der größeren Karten, von Samsung sehr hoch angegeben.

  • 32GB 95MB/s lesend 20MB/s schreibend
  • 64GB 100MB/s lesend 60MB/s schreibend
  • 128GB 100MB/s lesend 90MB/s schreibend
  • 256GB 10MB/s lesend 90MB/s schreibend

Wie üblich gilt, umso größer die Speicherkarte umso schneller. Allerdings lesend gibt es auf dem Papier keine großen Unterschiede. Die 32GB Speicherkarte soll 95MB/s lesen erreichen, die drei anderen 100MB/s.

Schreibend ist die Staffelung etwas größer. Die 32GB Speicherkarte soll lediglich 20MB/s erreichen, die 64GB bessere 60MB/s und die 128GB und 256GB Speicherkarten beeindruckende 90MB/s.

100-90MB/s ist das absolute Maximum, was eine UHS I Speicherkarte erreichen kann. Es gibt zwar noch schnellere Speicherkarten, diese setzen aber auf den UHS II oder UHS III Standard.

Dieser besitzt vier zusätzliche Kontakte und wird nur von extrem wenigen Geräten unterstützt, bringt als praktisch nur sehr selten etwas.

Bonuspunkte bekommt Samsung für die schicke Lackierung der Speicherkarte und des beigelegten microSD auf SD Adapter.

Zwar spielt dies bei der Funktion keine Rolle, aber irgendwie lässt diese etwas aufwendigere Lackierung/Design die Speicherkarten von Samsung immer hochwertiger erscheinen.

 

Der Test

Kommen wir zum eigentlichen Test. Dieser wird mithilfe eines Kingston FCR-HS4 Speicherkartenlesers durchgeführt. Wichtig! Der Speicherkartenleser hat einen recht großen Einfluss auf die Leistung der Speicherkarten!

Der Kingston FCR-HS4 ist hier schon einer der schnellsten Kartenleser, der mir bekannt ist. Zum Vergleich der integrierte Kartenleser meines Dell XPS 13 erreicht konstant 10MB/s lesend wie auch schreibend weniger als der Kingston.

Bedenkt diesen Fakt bei Euren Tests. Zudem wurden alle Speicherkarten exFat formatiert. Mit exFat waren auch bereits alle Speicherkarten vorformatiert, außer die 32GB Karte, welche Fat32 hatte.

Beginnen wir mit Crystaldiskmark, welches in der Regel die besten Werte von allen Tests erreicht.

An dieser Stelle kann man Samsung nur loben! Sämtliche Speicherkarten halten weitestgehend die vom Hersteller versprochenen Werte. Die Abweichungen für“ lesend“ kann man auf den Speicherkartenleser schieben.

Grundsätzlich fallen gerade lesend die Werte für alle Karten extrem gut aus! Interessanterweise liefert hier sogar die 32GB microSD Karte die besten Werte, während die 256GB Speicherkarte die schlechtesten Werte liefert.

Schlecht ist hier aber etwas sehr Relatives. Die 256GB Samsung EVO Plus Speicherkarte erreicht lesend 93MB/s und schreibend 85MB/s. Die 128GB Version ist lesend wie auch schreibend einen Tick (1MB/s) schneller.

Die 64GB Version ist lesend mit 95MB/s auf einem ähnlichen Level, aber schreibend doch ein Stück langsamer. Hier werden „nur“ 65MB/s erreicht.

Die 32GB Version ist schreibend mit 35MB/s nochmal ein kleines Stück langsamer, aber lesend mit 96MB/s weiterhin extrem stark.

Auch wenn ich keinen Zweifel an der Richtigkeit der Werte von Crystaldiskmark habe, schauen wir uns dennoch auch einmal den ATTO Disk Benchmark wie auch AS SSD an.

Die Werte vom ATTO Disk Benchmark und AS SSD weichen doch ein kleines Stück von den CrystalDiskBenchmark Werten ab.

Lesend bestätigt sich das Bild. Alle Speicherkarten schaffen gut über 90MB/s und sind weitestgehend gleich auf. Allerdings bescheinigen beide Benchmarks der 256GB Version die besten Werte.

Gerade schreibend stuft AS SSD die 256GB Version rund 10MB/s schneller ein als die 128GB Version, welche wiederrum gute 10MB/s schneller ist als die 64GB Version, welche wiederum 30MB/s schneller ist als die 32GB Version.

 

Fazit

Machen wir es kurz, Ihr macht mit einer Samsung EVO Plus Speicherkarte nichts falsch! Egal welche Größe Ihr wählt.

Gerade lesend sind alle EVO Plus Speicherkarten absolut erste Klasse! 90MB/s+ ist eine absolute Top Leistung, welche selbst von der 32GB Version erreicht wird.

Generell gilt aber, dass die größeren Speicherkarten tendenziell etwas schneller sind als die kleineren, gerade beim Schreiben.

Die 32GB Version kommt auf solide 35MB/s schreiben, was beispielsweise für ein Smartphone (selbst bei 4K Aufnahmen) vollkommen ausreicht.

Wollt Ihr allerdings schreibend die absolute Maximalleistung, wählt die 128GB oder 256GB Version, welche beide mit 80MB/s+ schreibend nah am absoluten Maximum sind.

Beeindruckend! Gerade wenn man den sehr fairen Preis der Speicherkarten bedenkt. Die 256GB Samsung EVO Plus 2017 ist für rund 100€ zu bekommen, die 128GB EVO Plus 2017 für 38€, die 64GB für 25€ und die 32GB für 14€.

Solltet Ihr eine 128GB oder 256GB Speicherkarte suchen, gibt es aus Sicht der Leistung kaum eine Rechtfertigung eine teure Speicherkarte zu wählen als die EVO Plus. Mehr Leistung im UHS I Standard ist kaum zu bekommen und auch die 64GB und 32GB Version ist voll zu empfehlen, zumal auch Samsung Speicherkarten zu den zuverlässigeren Modellen auf dem Markt gehören.

Günstiges Smart Home Thermometer, der Xiaomi Temperature Humidity Monitor im Test

Ein Thermometer, wie langweilig… Aber wartet es handelt sich um ein Thermometer aus dem Hause Xiaomi! Das bedeutet in der Regel kann dies etwas Besonderes und ja dies ist auch beim „Xiaomi Thermostat Accuracy Temperature Humidity Monitor“ der Fall.

Es handelt sich bei diesem um ein smartes Thermometer, welches mit rund 18€ erfreulich erschwinglich ist. Aber was kann das Xiaomi Thermometer und lohnt es sich dieses aus Asien zu bestellen?

Finden wir dies in einem kurzen Test heraus!

 

Der Xiaomi Thermostat Accuracy Temperature Humidity Monitor im Test

Auf den ersten Blick ist das Xiaomi Thermometer ein recht schickes, aber einfaches Gerät. Dieses besitzt eine komplett runde Form und auf seiner Front ein ziemlich großes Display.

Beim Gehäuse setzt Xiaomi auf einen weißen Kunststoff, welcher gut gemacht wirkt. Das ganze Thermometer wirkt nicht billig, sondern recht hochwertig für solch ein einfaches Gerät.

Bei dem Display auf der Front handelt es sich natürlich um den „Taschenrechner“ Typ, also ein einfaches „Schwarz/Weiß“ LC Display. Die Ablesbarkeit ist aber gut. Zahlen werden klar und scharf dargestellt.

Die Energieversorgung wird auf der Rückseite über eine normale AAA Batterie geregelt. Diese AAA Batterie soll über ein Jahr halten. Auf der Rückseite befindet sich auch die einzige Taste des Thermometers, welche für das Herstellen einer Bluetooth Verbindung genutzt wird.

Die Wandmontage erfolgt über eine abnehmbare Halterung. Die Halterung wird mit doppelseitigem Klebeband an der Wand befestigt. Das Thermometer selbst hält sich dann über Magnete an dieser Halterung.

Xiaomi bewirbt das „Thermostat“ nicht direkt für den Außeneinsatz. Allerdings sofern sich dieses unter einem Vordach befindet, sehe ich hier kein Problem.

 

Funktion und Feature

Was kann nun das Xiaomi „smarte“ Thermometer? Beginnen wir mit der Basisfunktion, dem messen der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit.

Xiaomi bewirbt die Messgenauigkeit mit 0,1 Grad bzw. 0,1 Prozent und ja in meinem Test waren die Temperaturen ziemlich präzise. Was hier besonders auffällt, ist die extrem hohe Reaktionsfreude. Luftfeuchtigkeit und Temperatur wird ca. 2 mal die Sekunde geupdatet.

Pustet Ihr beispielsweise einmal auf das Thermometer steigt die Luftfeuchtigkeit sofort an, um dann auch innerhalb von ein paar Sekunden wieder zu fallen.

Soweit taugt das Xiaomi Thermometer, was sind aber nun die smart Feature?

Ihr könnt den „Xiaomi Thermostat Accuracy Temperature Humidity Monitor“ via Bluetooth mit Eurem Smartphone verbinden. Hierfür benötigt Ihr wie üblich die Xiaomi Mi Home App.

In der App könnt Ihr einfach das Thermometer einbinden um dann die Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf Eurem Smartphone Display zu sehen.

Hier muss man aber natürlich dazu sagen, dass die Reichweite aufgrund der Bluetooth Verbindung etwas eingeschränkt ist. Das Ganze funktioniert über 1-2 Räume hinweg.

Alternativ könnt Ihr aber den Sensor auch mit dem Xiaomi Mi Home Gateway verbinden. Dies macht auch Sinn, sofern Ihr die Heim Automatisierungsfeature nutzen wollt.

Habt Ihr andere Xiaomi Produkte könnt Ihr Regeln anlegen wie „wenn Temperatur unter 20 Grad schalte Steckdose mit Heizlüfter an“ usw.

Dafür müsst Ihr natürlich schon etwas in diesem Xiaomi Mi Home Ökosystem vertreten sein. Grundsätzlich funktioniert das Thermometer aber ausgezeichnet!

 

Fazit

Ein qualitativ hochwertiges und schickes Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsanzeige für rund 18€ ist grundsätzlich kein schlechtes Angebot.

Wenn man nun die smart Funktionalität des Xiaomi Temperature Humidity Monitor mit in die Rechnung mit einbezieht, ist dies sogar ein sehr gutes Angebot.

Zwar ist der Xiaomi Temperature Humidity Monitor etwas durch seine Bluetooth Verbindung eingeschränkt, aber abseits davon ein top Produkt!

Die Messwerte sind akkurat und die Aktualisierungsfrequenz extrem hoch. Von daher gerade wenn Ihr bereits einen Fuß im Xiaomi Mi Home System habt, ist dies eine sehr interessante und sinnvolle Erweiterung! Oder gegebenenfalls auch ein guter und günstiger Einstieg.

LED Streifen nachträglich Philips HUE fähig machen, der Paulmann SmartHome Zigbee Controller im Test

Das Philips Hue System ist schon toll, allerdings auch teuer, gerade was die LED Streifen angeht. Rund 60€ für 2 Meter ist schon ein sehr schmerzhafter Preis, gerade wenn man für 20€ einen normalen 5 Meter RGB LED Streifen bekommt.

Gibt es hier keine Möglichkeit den günstigen LED Streifen irgendwie in das Philips Hue System einzubinden oder kompatibel zu machen?

Ja diese Möglichkeit gibt es! Hierfür benötigt Ihr natürlich einen neuen Controller, welcher den Zigbee Standard unterstützt. Aber dies ist oftmals weiterhin deutlich günstiger als ein Philips Hue LightStrip+ zu kaufen, gerade wenn mehr als 2 Meter möchte.

In diesem kleinen Artikel möchte ich Euch die Paulmann Zigbee Schalt/Dimm Controller vorstellen. Die Paulmann Zigbee Controller erlauben es entweder nachträglich einen LED Streifen „smart“ zu machen oder von Anfang an einen Philips Hue kompatiblen LED Streifen zu erstellen, mit LEDs Eurer Wahl!

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Paulmann für die Unterstützung in diesem Artikel.

 

Philips Hue und Zigbee

In diesem Artikel werdet Ihr oft von „Zigbee“ lesen, daher möchte ich erst einmal kurz erklären was Zigbee ist und kann.

Zigbee ist ein Funkstandard, welcher von diversen Smart Home Systemen genutzt wird, unter anderem auch von Philips. Hierbei ist aber Zigbee nicht Philips exklusiv! Grundsätzlich kann jeder Hersteller Zigbee als Standard nutzen.

Dies erlaubt es beispielsweise Osram Lightify Lampen in das Philips Hue System einzubinden und umgekehrt. Auch Ikea und Innr setzten beispielsweise auf Zigbee, genau wie Paulmann.

Ihr könnt also Lampen und generell Leuchtmittel dieser Hersteller mehr oder weniger beliebig mixen.

Im Falle von Philips Hue hat es nur einen Nachteil ein 3. Anbieter Leuchtmittel mit der Hue Bridge zu nutzen und das wäre Homekit.

Apple Homekit funktioniert nur mit den originalen Philips Hue Lampen und Leuchtmitteln. Abseits davon gibt es keinen Unterschied! Amazon Echo, Google Home, Gruppen usw. funktionieren wie gehabt.

 

Was wird benötigt?

Um einen Philips Hue kompatiblen LED Streifen zu erstellen benötigt Ihr grundsätzlich drei Dinge, einen LED Streifen, einen Zigbee fähigen Controller und ein passendes Netzteil.

Die problematischste Komponente ist hier ohne Frage der Controller. Zigbee fähige Controller gibt es recht wenige und die die es gibt sind recht teuer, daher die Paulmann Zigbee Schalt/Dimm Controller.

Diese sind je nach Version für unter 30-40€ zu bekommen, was meines Wissens nach der Bestpreis für einen Zigbee fähigen Controller ist.

Achtet hierbei allerdings genau auf die Version die Ihr kauft! Paulmann bietet diverse sehr ähnliche Controller an. Es gibt Controller mit 12V oder 24V und Controller für RGBW, RGB und nur weiße LED Streifen.

Wollt Ihr einen Standard LED Streifen nachrüsten müsstet Ihr vermutlich zum „Paulmann SmartHome Zigbee YourLED RGB Controller max. 60W“ greifen.

Vermutlich? Die meisten 08/15 LED Streifen nutzen 12V und besitzen einen RGB Aufbau, also eine LED, welche alle Farben + Weiß darstellt. Schaut hier am besten einmal auf dem Netzteil nach, ob Ihr wirklich 12V nutzt.

Auch würde dieser Controller beispielsweise zu solch einem günstigen LED Streifen passen.

Alternativ wollt Ihr einen höherwertigen LED Streifen nutzen wäre der Paulmann SmartHome Zigbee MaxLED RGBW Controller max. 72W das Richtige.

Der Paulmann SmartHome Zigbee MaxLED RGBW Controller max. 72W ist für 24V LED Streifen und unterstützt auch RGBW LED Streifen.

Wo ist der Unterschied zwischen RGB und RGBW? RGBW LED Streifen besitzen eine gesonderte weiße LED und somit eine überlegene Weißdarstellung, sind aber auch teurer als normale LED Streifen.

Hier einmal drei beispielhafte Zusammenstellungen.

Günstig:

Besser:

Am besten:

 

Die Praxis

Das Einbinden des Paulmann LED Controllers in das Philips Hue System ist kinderleicht. Ehe Ihr diesen das erstmal einschaltet, geht in die Philips Hue App unter Lampen und Leuchtmittel und startet dort die Suche.

Wenn Ihr nun den LED Streifen einschaltet, sollte der LED Streifen mehr oder weniger sofort in der App auftauchen und nutzbar sein.

Ihr könnt den LED Streifen nun steuern, in Gruppen integrieren usw. Lediglich die Steuerung via Apple Homekit ist nicht möglich. Abseits davon gibt es keine Einschränkungen!

Die Reaktionszeit des Paulmann Controllers würde ich als gut einstufen. Es gibt keine merkliche Verzögerung, auch spiegeln die Farben gut das Eingestellte wieder.

Lediglich wenn Ihr in den Weißtöne -Modus geht, kommt es beim Verstellen der Farben gelegentlich zu einem Flackern. Ist die Farbe übernommen gibt es natürlich kein Flackern! Lediglich ist das Verstellen der weißen Farben nicht so flüssig. In der Nutzung ist dies aber natürlich keine Einschränkung!

Wie steht es um die Lichtqualität? Ganz grob gesagt, diese hängt nicht vom Controller ab, sondern vom LED Streifen.

Habt Ihr einen 20€ LED Streifen ist die Qualität Okay, aber auch nicht überragend, gerade was die Weißdarstellung angeht.

Legt Ihr großen Wert auf eine gute Weißdarstellung, kauft einen LED Streifen mit gesonderten Weißen LEDs, also einen RGBW LED Streifen.

Wollt Ihr den so ziemlich best möglichen LED Streifen, nehmt den Paulmann MaxLED! Dies sage ich nicht nur, weil Paulmann mich bei diesen Artikel mit dem Controller versorgt hat, sondern weil der LED Streifen sehr gut ist!

Hier einmal ein kleiner Helligkeitsvergleich, Paulmann MaxLED RGBW, Innr Flex light Colour und Philips Hue LightStrip+. Sowohl der LED Streifen von Innr wie auch Philips sind mit rund 60-70€ nicht günstig und schon deutlich besser als die 08/15 Dinger.

Wie man sieht, ist der Paulmann MaxLED LED Streifen extrem leuchtstark, wenn es um Farben geht!

Habt Ihr bereits einen LED Steifen, dann werdet Ihr was die Farben angeht keinen Unterschied zum Ist -Status sehen. Der LED Streifen lässt sich dank des Zigbee Controllers lediglich über das Hue System steuern.

 

Fazit

Machen wir es kurz, der Paulmann Zigbee RGB (bzw. RGBW) Controller erlaubt es Euch einen bestehenden LED Streifen nachträglich Philips Hue fähig zu machen, oder generell einen eigenen LED Streifen in beliebiger Länge zu nutzen.

Ihr müsst im Grunde nur darauf achten ob Ihr ein 12V oder 24V System habt und dann Euch für den passenden Controller entscheiden.

Im Philips Hue System habt Ihr keine Nachteile dadurch keinen originalen Controller/LED Streifen zu nutzen. Lediglich Apples HomeKit funktioniert mit diesen LED Streifen nicht, ansonsten ist der volle Funktionsumfang vorhanden.

Kurzum, für unter 40€ ist solch ein Controller eine klasse Möglichkeit mit ein wenig „basteln“ einen LED Streifen smart zu machen.

Das GARDENA smart System im Test

Smart Home und das Vernetzen von Geräten ist ein Trend, welchen man in allen Bereichen findet. Selbst Hersteller, die man eigentlich weniger mit diesem Thema assoziiert versuchen hier mitzumischen.

Solch ein Hersteller ist zum Beispiel GARDENA. GARDENA verfügt über ein eigenes kleines „Smart Home“ System, welches die Kontrolle bzw. Steuerung von diversen Gartengeräten erlaubt.

Ist dies nur ein schlecht ungesetzter Versuch von diesem Trend zu profitieren oder hat hier GARDENA wirklich ein gutes System geschaffen in welches es sich lohnt zu investieren?

Finden wir dies in diesem kleinen Test heraus!

 

Das GARDENA smart System

Wie die meisten Smart Home Systeme benötigt auch das GARDENA smart System ein Gateway. Also eine Box welche die Kommunikation zwischen den einzelnen Modulen und dem Netzwerk koordiniert.

Eine direkte Einbindung der Module ins WLAN würde mehr Energie benötigen und WLAN hat eine geringere Reichweite als das eigene Funksystem, das hier genutzt wird.

Aber was für Module bzw. Produkte gibt es für das GARDENA Smart System?

  • Mähroboter smart SILENO City Set
  • Mähroboter smart SILENO Set
  • Mähroboter smart SILENO+ Set
  • smart Sensor
  • smart Water Control
  • smart Irrigation Control
  • smart Pressure Pump
  • smart Power Zwischenstecker
  • smart Battery BLi-40/100

Die wichtigsten „Module“ sind natürlich GARDENAS sehr gute Mähroboter. Die anderen Sensoren und Module drehen sich primär um das Bewässern.

Beispielsweise der smart Sensor kann Bodenfeuchte, Temperatur und Lichtstärke messen. Basierend auf diesen Daten lässt sich dann die smart Pressure Pump einschalten oder per smart Water Control der Wasserhahn aufdrehen.

Ein sehr interessantes Konzept ist die smart Battery von GARDENA. Wie die meisten Hersteller von Gartenausrüstung hat auch GARDENA ein eigenes Akku-System. Für dieses Akkusystem gibt es einen smarten Akku. Dieser übermittelt Informationen wie voraussichtliche Restlaufzeit und den genauen Akkustand auf Euer Smartphone.

Für diesen Bericht habe ich den smart Power Zwischenstecker wie auch den smart SILENO City Set.

 

Die Hardware

Die Basis für das GARDENA smart System ist das Gateway. Das Gateway ist eine Handflächen große Box in den typischen GARDENA Farben.

Dieses Gateway ist bei den diversen Startersets enthalten. Bei mir war die Box beim smart SILENO City mit im Lieferumfang.

Das GARDENA Gateway verfügt leider über kein eingebautes WLAN, Ihr musst dieses also innen an Eurem Router anschließen. Interessanterweise besitz die Box zudem zwei Antennen Anschlüsse, es liegen aber keine Antennen mit im Lieferumfang.

Diese Antennen scheinen optional zu sein (es handelt sich um den Standard WLAN Router Antennen Anschluss). Die Reichweite des Systems ist dabei beachtlich. Bei einem normalen Grundstück sollte es kein Problem sein die Box innen aufzustellen.

Falls Ihr Euch für den smart SILENO City Set Mähroboter interessiert, schaut am besten in den Test zu ihm.

Bei dem smart Power Zwischenstecker handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt um einen Zwischenstecker, welcher das Ein/Ausschalten der angeschlossenen Geräte erlaubt.

Im Gegensatz zu den 08/15 „smarten“ Steckdosenadaptern, die es massenhaft gibt ist das Modell von Gardena natürlich für den Außenbereich zugelassen.

Die Steckdose selbst ist mit einer Klappe versehen, wie auch im Inneren mit Gummi ausgekleidet, was das Eindringen von Wasser deutlich erschweren sollte.

Neben der Steuerung via Smartphone gibt es auch direkt an der Steckdose einen Ein/Ausschalter, praktisch.

Generell wirkt der smarte Powerstecker angenehm massiv und robust, wie man es für den Außeneinsatz auch erwartet.

 

Die Software

Neben der Hardware ist die Software bei einem Smart Home System fast der noch wichtigere Faktor. Software bedeutet in diesem Fall natürlich die Smartphone App, welche für IOS und Android verfügbar ist.

Startet Ihr die App das erste Mal, müsst Ihr Euch ein Konto bei GARDENA erstellen. Hier ist aber nur eMail Adresse und Passwort nötig.

In der App angekommen, gibt es erst einmal nicht viel zu sehen, abseits der aktuellen Wetterlage.

An dieser Stelle muss das Gateway Eurem Account hinzugefügt werden. Hierfür dieses einfach mit Strom und Netzwerk verbinden und den QR Code auf der Unterseite einscannen.

Nach einer Weile, das Gateway muss erst Updates machen, könnt Ihr mit dem Verbinden Eurer Sensoren beginnen.

In meinem Fall den smart Power Zwischenstecker wie auch den smart SILENO City. Beginnen wir hier mit dem Mähroboter.

In der App könnt Ihr die Basis nach dem Mähroboter suchen lassen. Am Mäher selbst muss ebenfalls die Suche gestartet werden. Beide Geräte sollten sich nach wenigen Sekunden finden und verbinden.

Erneut werden erst einmal ein paar Updates installiert. Auch die Anbindung des Funkzwischensteckers verläuft ähnlich. In der App die Suche starten, den Stecker einstecken und fertig.

An dieser Stelle möchte ich GARDENA einmal für das Design der App loben! Ein deutsches Unternehmen welches nicht unbedingt für IT Produkte bekannt ist, ist eigentlich kein Garant für eine gute App.

Allerdings sieht die GARDENA smart System App sehr ansehnlich und vor allem modern aus. Auch der Aufbau ist recht klar und funktional gegeben.

Auf der Startseite seht Ihr zunächst ein Foto von Eurem Garten (sofern Ihr dieses in der App hinterlegt habt) wie auch die aktuelle Temperatur. Darunter sind die ganzen verbunden Module aufgelistet.

Für jedes Modul gibt es hier einen schnell Shortcut, beim SILENO City beispielsweise Start bzw. Parken. Ihr könnt aber auch noch in ein Untermenü gehen für weitere Einstellungen, welche produktspezifisch sind.

Etwas versteckt ist der Zeitplan. Ihr könnt fast alle Produkte nach einem detaillierten Zeitplan steuern. Dies gilt in meinem Fall sowohl für den Mähroboter, wie auch für den Steckdosen-Adapter.

Habt Ihr beispielsweise eine Außenbeleuchtung welche von 18 bis 22 Uhr jeden Tag leuchten soll, dann könnt Ihr dies mithilfe des smart Power Zwischensteckers erledigen.

Ähnliches gilt auch für eine Teichpumpe. Wenn Ihr so wollt, ist der GARDENA smart Power Zwischenstecker auch eine Zeitschaltuhr für außen, welche sich komfortabel per Smartphone programmieren lässt.

Das Ganze funktioniert im Alltag absolut tadellos!

Teilweise habe ich allerdings das Gefühl, dass die smart System Integration noch etwas tiefer sein könnte. Beispielsweise beim SILENO City ist es lediglich möglich den Zeitplan, entfernte Orte und den Start von Hand zu befehlen.

Dinge wie den Eco Modus und andere „erweiterte“ Optionen lassen sich via App nicht steuern.  Hierfür muss man weiterhin direkt an den Mäher gehen.

Ein zusätzliches Feature gibt es, wenn Ihr über eine Netatmo Presence Überwachungskamera verfügt. Falls ja, lässt diese sich auch in diesem System einbinden. Ihr könnt das Flutlicht per Hand ein und ausschalten, wie auch ein Live Bild sehen. Ein nettes Gimmick!

 

Fazit

Das Fazit zum GARDENA smart System kann nur positiv ausfallen! GARDENA hat hier ein überzeugendes System geschaffen, welches vor allem mit seiner guten und schön designten App überzeugen kann.

Seid Ihr also auf der Suche nach beispielsweise einer Funksteckdose mit Timer Funktion für den Außenbereich, welche Ihr auch per Smartphone steuern könnt, oder nach diversen smarten Bewässerungssystemen, schaut Euch das GARDENA smart System gut an.

Natürlich darf man in diesem Zusammenhang auch nicht GARDENAs Mähroboter vergessen, welche sicherlich ein Aushängeschild von GARDENA sind. Alle Komponenten, die ich bisher in den Fingern hatte konnten mit einer guten Qualität und Funktion überzeugen.

Allerdings gibt es auch 2 kleine Schwächen. Beispielsweise beim smart SILENO City Mähroboter lassen sich nicht alle Feature via App steuern. Hier hätte die Integration doch ruhig etwas tiefer sein dürfen, wenn schon denn schon.

Auch sind die Preise für das GARDENA smart System durchaus als gehoben zu bezeichnen. Schreckt Euch dies nicht ab und sucht eine smarte Lösung für Eure Bewässerung, Beleuchtung oder das Rasenmähen kann ich das GARDENA System voll empfehlen.

Taugen USB Solarladegeräte von Anker, AUKEY, Ravpower und Co. Etwas? Infos und Tests

USB Solarpanels sind schon etwas sehr Interessantes. Unbegrenzt gratis Energie Smartphones, Tablets, Notebooks oder Powerbanks zu laden. Zudem auch noch eine komplette Unabhängigkeit von Steckdosen, ideal fürs Wandern oder Campen.

Klingt doch klasse, oder?

Mit solchen Versprechen ködern diverse Hersteller auf Plattformen wie Amazon oder eBay Nutzer für ihre Solarladegeräte. Aber funktionieren Solarladegeräte in der Praxis wirklich so gut wie versprochen?

In den letzten Jahren haben mich erstaunlich viele Anfragen zu diesem Thema erreicht. Daher habe ich mich entschlossen einen kleinen Info Artikel zum Thema Solarladegeräte für Smartphones zu schreiben.

Was gilt es zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert?

 

Wie viel Leistung soll es sein?

USB Solarladegeräte gibt es in diversen Größen und Leistungsklassen. Angefangen bei 5W bis hin zu 100W ist fast alles erhältlich.

Aber wie viel Leistung braucht man?

Das ist leider nicht ganz leicht zu beantworten. Die Herstellerangabe bei USB Solarladegeräten ist erfahrungsgemäß recht „optimistisch“. Praktisch sind diese Werte in Deutschland nicht ansatzweise zu erreichen!

Siehe den 9 USB Solarladegeräte im Test von Anker, EasyAcc, AUKEY usw. Artikel von mir.

Praktisch erreichen USB Solarladegeräte rund 40-60% der Herstellerangabe! Ja möglicherweise werden bessere Werte am Äquator erreicht, aber nicht in Deutschland.

Das Anker 21W PowerPort 2-Port USB Solarladegerät erreichte im Hochsommer maximal 12,95W in meinem damaligen Test. Das AUKEY 21W PB-P4 Solarladegerät unter den gleichen Bedingungen 14,05W.

Weiter südlich werdet Ihr tendenziell bessere Leistungen erreichen, weiter nördlich hingegen leicht schlechtere.

Zudem müssen Solarpanels Richtung Sonne ausgerichtet werden damit diese effizient arbeiten. Alleine der Unterschied zwischen leicht Richtung Sonne angewinkelt sein und flach auf dem Boden macht gute 30% aus.

Diese Werbebilder bei denen Menschen die Solarpanels am Rucksack befestigen könnt Ihr auch nicht trauen. Sofern Ihr nicht gerade die Sonne im Rücken habt, wird die Energieproduktion auf fast 0 fallen.

Ähnliches gilt auch für den Schatten oder Bewölkung. Beispielsweise sinkt die Energieproduktion des eben genannten Anker Panels von 12,95W in der Sonne auf 1,28W im Schatten.

Wenn Ihr Euch für ein USB Solarpanel entscheidet, rechnet großzügig!

Unter 15W würde ich nicht anfangen, bei 10W oder noch kleineren Solarladegeräten kommt einfach zu wenig Energie rum um diese vernünftig nutzen zu können.

15+ Watt für ein Smartphone oder Powerbank, 20+ Watt für ein Tablet oder zwei Smartphones, wäre so meine Empfehlung.

 

Warum sehen sich alle Solarladegeräte so ähnlich?

Vielleicht ist Euch aufgefallen das alle USB Solarladegeräte sich extrem ähnlich sehen?! Wie kommt das?

Ganz einfach, ich nehme an diese werden alle vom selben Produzenten gefertigt. Es gibt daher lediglich kleinere Unterschiede, was die Portausstattung und Bonus features angeht.

 

Effizienz

Bei den Solarladegeräten wird sehr oft mit einer sehr hohen Effizienz von teilweise bis zu 23% oder 24% geworben.

Machen wir es kurz, das ist schwachsinnig! Die teuersten und hochwertigsten Solarzellen die Ihr auf dem Markt bekommen könnt, haben vielleicht 23% Effizienz, aber nicht die hier meist verwendeten SunPower Zellen.  Realistisch sind 20-22% Effizienz für die monokristallinen Zellen.

Letztendlich macht dies aber auch keinen Unterschied, 1% mehr oder weniger bei einem 20W Panel wären 0,2W.

Lasst Eure Kaufentscheidung also nicht zu sehr von der angeblichen Effizienz leiten. Schaut Euch eher den Hersteller/die Produktbeschreibung an und wie seriös Euch das Produkt vorkommt.

 

Monokristallin vs. Polykristallin

Was entscheidend sein kann, ist allerdings der Zellentyp, darauf solltet Ihr achten. Es gibt polykristalline und monokristalline Solarzellen.

Polykristalline sind 5-8% weniger effizient als monokristalline Solarzellen. Das bedeutet auf gleicher Fläche 5-8% weniger Energie, was durchaus schon ein gewisser Unterschied, ist.

Die meisten USB Solarladegeräte setzen auch brav auf die guten monokristalline Zellen, nur bei besonders günstigen Modellen gilt etwas Vorsicht.

Monokristalline Zellen sind meist etwas dunkler (dunkel Blau bis schwarz) und sind gleichmäßiger. Polykristalline Zellen sind meist etwas heller und ungleichmäßiger bzw. besitzen ein gewisses funkeln.

Hier gibt es ein ganz gutes Bild dazu: https://www.solaranlagen-portal.com/solarmodule/systeme/vergleich

 

Stromsparen mit Solarladegeräten?

Solltet Ihr planen Euch ein Solarladegerät anzuschaffen, um Strom zu sparen, lasst es. „Gratis“ Strom klingt natürlich klasse, aber praktisch lohnt sich dies kaum.

Nehmen wir ein Beispiel, das Anker PowerPort Solar Ladegerät 21W ist schon eins der besseren Modelle. Praktisch kann man mit diesem im Sommer, in der prallen Sonne, in Deutschland rund 13W erreichen.

Seinen wir großzügig und rechnen mit 14W. Bei 8 Sonnenstunden pro Tag wären dies 112W.

Bei einem Strompreis von 0,26€ pro KWh wäre dies Strom im Wert von 0,02912€. In einer Woche (7x 8 Stunden) 0,20384€. Im Monat (30 x 7 x 8 Stunden) hättet Ihr Energie im Wert von 6,1152€ produziert.

Leider kostet das Anker PowerPort Solar Ladegerät 21W aktuell rund 56€. Um nun den Kaufpreis wieder hereinzuholen, benötigt Ihr 1923 Stunden Sonne. Deutschland hat im Jahr im Schnitt 1595 Sonnenstunden pro Jahr.

Ihr müsstet also über ein Jahr permanent das Solarpanel Energie produzieren lassen, diese Energie in einem Akku, Smartphone usw. Speichern und zudem das Solarladegerät ununterbrochen neu ausrichten damit dieses auch wirklich die 14W produziert.

Das wird nicht passieren! Sicherlich ist das Gefühl cool zu wissen, dass mich der Strom nix kostet der aus dem Solarladegerät kommt, aber das sollte nicht der Hauptgrund sein sich solch ein Solarladegerät zu kaufen. Falls Ihr „als Hobby“ Strom produzieren wollt, wäre dies mit einem richtigen 100W Solarpanel + Ladecontroller + Bleigelakku deutlich effizienter.

 

Taugen USB Solarpanel nun etwas?

Das Ganze klingt jetzt sehr negativ, aber kann sich ein USB Solarpanel nicht doch lohnen? Ein USB Solarpanel lohnt sich, wenn Ihr unabhängig von der Steckdose sein müsst/wollt.

Damit meine ich weniger für in den Garten, dort lohnt sich eine große Powerbank meist mehr, sondern fürs Camping, die Gartenlaube, das Wandern usw.

Auch wenn Ihr vielleicht mit dem Rucksack in einem fremden Land unterwegs seid.

Also in Zeiten wo eine Steckdose nicht verfügbar ist, aber man dennoch etwas Energie für Smartphone und Co. benötigt. Hier kann ein USB Solarpanel durchaus nützlich sein, sofern man auch zwischendurch länger an einem sonnigen Ort verweilt.

Nochmals klar gesagt! Am Rucksack angebracht oder im Schatten bringen die meisten USB Solarpanels 0! Diese benötigen pralle Sonne, damit eine nennenswerte Energie erzeugt wird. Ich habe mittlerweile ein paar duzend Modelle getestet und dies gilt für alle, vertraut mir hier.

Auch kalkuliert nicht zu knapp. Wenn ein Panel angeblich 20W hat, werden in der Praxis meist kaum mehr als 10W erzeugt. Kleinere USB Solarpanel (unter 10W) lohnen damit kaum bis gar nicht. Gerade dann, wenn man sich nicht sicher ist, ob jeden Tag die Sonne scheint.

Bei der Energiemenge kommt es letztendlich auf die Größe an.  Umso größer ein Panel ist umso mehr Energie kann es erzeugen, hier gibt es erfahrungsgemäß kaum Ausnahmen. Es gibt also keine Wunder USB Solarpanels welche winzig klein sind aber dennoch massenhaft Energie produzieren.

Habt Ihr Euch nun doch für die Anschaffung eines USB Solarpanels entschieden, was für ein Modell kauft man?

Wie bereits erwähnt sind die meisten Modelle recht ähnlich, von daher könnt Ihr etwas nach Eurem Bauchgefühl gehen.

Wenn Ihr aber Empfehlungen von mir möchtet, würde ich folgende Modelle vorschlagen:

Unter 14W Leistung würde ich mit dem Solarpanel nicht gehen. Grundsätzlich schafft es ein 21W Solarladegerät ein normales Smartphone in ca. 2-3 Stunden zu füllen, bei praller Sonne. Dennoch würde ich Euch die Mitnahme einer 10000mAh+ Powerbank empfehlen, welche als Puffer für schlechte Tage dient. Bei Schatten oder mittlerer Bewölkung würde eine vollständige Ladung nicht mehr 2-3 Stunden dauern, sondern 10-15 Stunden!  Bei einem 10W Panel könnt Ihr die Werte jeweils rund verdoppeln.

Das Corsair iCUE System, RGB aus einem Guss!

Corsair hat es getan, endlich! Einer meiner größten Kritikpunkte an Corsairs Link Beleuchtungssystem für den PC war die fehlendende Möglichkeit die internen LEDs, in Lüftern usw. mit den LEDs auf dem Schreibtisch, beispielsweise in Tastaturen, zu synchronisieren.

Bisher gab es zwei Programme von Corsair, Link für interne Komponenten und CUE für externe Komponenten.

Aber warum zwei Programme? Gerade da es doch ein großer Pluspunkt sein könnte alle Komponenten gemeinsam zu steuern.

Anscheinend ist es gar nicht so leicht alle Komponenten unter einen Hut zu bekommen. Corsair hat nun aber die erste Beta Version von „iCUE“ veröffentlicht.

iCUE fasst Corsair Link und CUE in einem Programm zusammen. Wollen wir uns doch einmal kurz iCUE ansehen und schauen was es kann!

 

Inhaltsverzeichnis

Corsair und RGB

Corsair ist für seine RGB Beleuchtung berühmt und berüchtigt. Sowohl was Peripherie Geräte angeht wie Mäuse, Tastaturen, Headsets usw. wie aber auch für interne Komponenten.

Die internen Komponenten werden über die Corsair Link Software gesteuert. Hierbei handelt es sich auch um erweiterte Steuerungsmöglichkeiten, abseits der Beleuchtung. Beispielsweise lassen sich in Corsair Link Temperatur Diagramme oder Lüfter-kurven festlegen.

Die Steuerung der Beleuchtung wirkt in Link fast eher wie ein nachträglich integriertes Feature.  Ganz anders bei der CUE Software.

Die CUE Software ist hingegen für Eingabegeräte zuständig. CUE steuert primär die Beleuchtungsoptionen, wie aber auch Makros und Tastenbelegungen.

Neben den unterschiedlichen Geräten, die über die beiden Programme gesteuert wurden, war auch das Design von Link und CUE recht unterschiedlich.

Link war etwas weniger hübsch, dafür technischer designt. CUE hingegen ist ein Stück moderner mit mehr „Eye Candy“.

 

iCUE

Mit iCUE haben sich nun die getreten Programme für interne und externe Geräte bei Corsair erledigt. Wie der Name schon vermuten lässt ist iCUE von Style und Design näher an der CUE Software als an Link.

Allerdings ist iCUE auch nicht einfach CUE nur mit einer breiteren Produktkompatibilität. Corsair hat CUE schon ein Stück weit verändern müssen was das Design und den Aufbau angeht.

Beispielsweise hat iCUE ein „Dashboard“ auf welches Ihr eine Art Widgets hinzufügen könnt. Widgets sind kleine Kacheln mit Informationen, beispielsweise welche Spannungen Euer Netzteil gerade ausgibt usw.

Welche Widgets Ihr hinzufügen könnt, hängt von Euren Corsair Produkten ab. Widgets stehen anscheinend primär ehemaligen Corsair Link Produkten zu Verfügung, wie bei mir dem HX750i Netzteil, der H115i Pro AIO und dem Corsair Commander Pro.

Wählt Ihr eine Komponente aus, erhaltet Ihr für diese eine Detailansicht. Bei einer Tastatur könntet Ihr beispielsweise die Tastenbelegungen ändern, Makros erstellen usw.

Bei der H115i Pro Wasserkühlung findet Ihr hier auch die Diagramme und Möglichkeit Lüfter und Pumpe zu steuern.

Wenn ich etwas an Corsairs iCUE zu bemängeln hätte dann, dass die Benutzeroberfläche etwas zu verschachtelt ist. Klar Corsair hat hier unzählige Feature und Einstellungen unter einen Hut zu bekommen, aber teilweise muss man sich schon durch sehr viele Untermenüs klicken um das Gesuchte zu finden. Oftmals sind auch Schaltflächen etwas „dezent“ gekennzeichnet.

Eine etwas klarere Strukturierung wäre hier sicherlich nett gewesen. Allerdings wirkt iCUE abseits davon wie ich finde bereits sehr fertig!

Alle Optionen, die zuvor in CUE und Link vorhanden waren, sind in eine Benutzeroberfläche übertragen worden und das sind eine Menge!

Das vermutlich Wichtigste ist die synchronisierte Beleuchtung. Bei komplexeren Lichtmustern ist zwar das Einstellen der Beleuchtung etwas zeitaufwendig, aber es funktioniert! Tastatur, Headset, Lüfter, LED Streifen und Wasserkühlung sind im Einklang!

Corsair hat zudem eine Schnellauswahl integriert, welche es erlaubt mit einem Klick alle Farben zu ändern.

Es gibt in iCUE neben dem Zusammenlegen der beiden Anwendungen etwas neues. Corsair scheint in Zukunft mit Spieleherstellern zusammenarbeiten zu wollen.

Startet Ihr also ein unterstütztes Spiel ändern sich die LEDs in Eurem System passend. Das erste Spiel in diesem Zusammenhang ist Far Cry 5. Hier wird es interessant zu sehen sein ob und wie Corsair dies in der Zukunft ausbaut.

Was die Systembelastung angeht konnte ich nichts auffälliges beobachten, ganz im Gegenteil. iCUE scheint sogar weniger Ressourcen als Corsair Link zu benötigen.

 

Fazit

iCUE ist ein absolut richtiger Schritt seitens Corsair, welches das Produkt Lineup nochmals etwas interessanter gestaltet. Keine zwei Programme mehr nutzen zu müssen um alle Produkte eines Herstellers steuern zu können, ist schon angenehm.

Hinzu kommen die erweiterten Steuerungsmöglichkeiten im Bezug auf die Beleuchtung. Seine Tastatur mit seinen Lüftern synchronisieren zu können ist schon cool!

Auch der Ansatz, dass Corsair anfängt spezielle Profile für Spiele zu kreieren, wie aktuell Far Cry 5, bietet viel Potenzial.

Kurzum habt Ihr bereits ein oder mehrere Corsair Produkte, probiert iCUE aus! Dieses befindet sich zwar aktuell noch in der Beta, macht aber schon einen recht fertigen Eindruck. Hier und da gibt es zwar noch etwas Potenzial für etwas Feinschliff, aber dennoch!

Daumen hoch für Corsair und das neue iCUE System!